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Medieninformation - Kreissportbund Hildesheim e.V.

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Presseinformation
29.07.2014/Pa, W 03
Höhepunkte rund um das Oktoberfest 2014
Einzug der Festwirte und Brauereien
Samstag, 20. September, Beginn: 10.45 Uhr
Start ab Sonnenstraße, Dauer: circa eine Stunde, bei jedem Wetter!
Ein festlich-fröhlicher Auftakt zum offiziellen Oktoberfestbeginn ist der
Einzug der Wiesn-Wirte und Brauereien: Blumengeschmückte Kutschen
mit den Wirten der Oktoberfesthallen und ihren Familien, herausgeputzte
Festwagen mit Maßkrug schwenkenden Kellnerinnen, die Musikkapellen
der Festzelte und die prunkvollen Prachtgespanne der Münchner
Brauereien mit girlandenumkränzten Bierfässern ziehen von der
Sonnenstraße auf die Theresienwiese. Auch die Schausteller,
Marktkaufleute und die „Kleinen Wiesn-Wirte“ des Oktoberfestes
präsentieren sich in einem geschmückten Festwagen. Insgesamt nehmen
rund 1.000 Mitwirkende an diesem Spektakel teil. Angeführt wird der Zug,
der erstmals 1887 stattfand, vom Münchner Kindl hoch zu Ross; ihm folgt
traditionell der Münchner Oberbürgermeister in einer Festkutsche.
Tribünenkarten sind für 24,50 Euro inkl. VVK bei München Ticket
erhältlich.
Weitere Informationen: www.festring.de
Akkreditierung ab Juli beim Veranstalter:
Festring München e.V., Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München,
Tel.: 089/ 2608134, Fax: 089/ 263065, E-Mail: info@festring.de
Herausgeber: Landeshauptstadt München, Referat für Arbeit und Wirtschaft
Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München www.muenchen.de/arbeitundwirtschaft
Kontakt: Wolfgang Nickl (Pressesprecher) Tel.: (089) 233-2 25 97, Fax: (089) 233-2 76 51
Email: wolfgang.nickl@muenchen.de
Der Oktoberfest Trachten- und Schützenzug
Sonntag, 21. September, ab 10 Uhr ab Maximilianstraße
Dauer: circa 2 Stunden, bei jedem Wetter!
Einstmals im Jahre 1835 zu Ehren der Silberhochzeit von König Ludwig I
und Therese von Bayern abgehalten, hat sich dieser seit 1950 regelmäßig
stattfindende Trachtenfestzug zu einem herausragenden OktoberfestEreignis entwickelt, das per TV-Live-Übertragung der ARD in alle Welt
gesendet wird. Knapp 9.000 Mitwirkende ziehen von der Maximilianstraße
durch die Münchner Innenstadt zur Oktoberfestwiese und zeigen die
Vielfalt von Trachten, Brauchtum und Volkstanz.
Viele deutsche Bundesländer sind mit Trachten- und Musikgruppen
vertreten und nehmen ebenso wie Gäste aus Italien, Nordamerika,
Österreich, Polen, Serbien, Slowenien und Spanien am sieben Kilometer
langen Zug teil. In bunter Folge wechseln sich festlich gekleidete
Trachtlerinnen und Trachtler mit Sport- und Gebirgsschützen,
Musikkapellen, Spielmanns- und Fanfarenzügen und Fahnenschwingern
ab. Die Prachtgespanne der Münchner Brauereien, geschmückte
Festkutschen und eine Vielzahl geschmückter Festwagen mit Handwerksund Brauchtumsdarstellungen runden das Bild dieses einzigartigen und
weltberühmten Trachten- und Schützenzuges ab. Der Zug wird traditionell
hoch zu Ross vom Münchner Kindl (Maria Newrzella) angeführt. Der
Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie der bayerische
Ministerpräsident Horst Seehofer nehmen in ihren Festkutschen am
Trachten- und Schützenzug teil.
Veranstalter dieses Trachtenumzugs, der wohl zu den größten der Welt
gerechnet werden darf, ist der Festring München e.V., der auch alljährlich
eine Münchner Oktoberfest-Medaille in Sonderprägung herausgibt.
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Aufstellung des Zuges: Widenmayer-, Steinsdorf-, Gewürzmühl- und
Sternstraße
Zugweg: Maximilianstraße - Residenzstraße - Ludwigstraße (Schleife
südlich der Galeriestraße) - Odeonsplatz - Briennerstraße - Amiraplatz Kardinal-Faulhaber-Straße - Promenadeplatz - Lenbachplatz Karlsplatz/Stachus - Sonnenstraße - Schwanthalerstraße – Paul-Heyse
Straße - Georg-Hirth-Platz - Kaiser-Ludwig-Platz - Schubertstraße Esperantoplatz (Festwiese)
Tribünenkarten sind für 35.- Euro inkl. VVK (Kinder und Jugendliche 10-16
Jahren 50 % Ermäßigung) bei München Ticket erhältlich.
Weitere Informationen: www.festring.de
Akkreditierung ab Juli beim Veranstalter:
Festring München e.V., Oskar-von-Miller-Ring 1, 80333 München,
Tel.: 089/ 2608134, Fax: 089/ 263065, E-Mail: info@festring.de
Traditioneller Oktoberfest- und Gedenkgottesdienst
Donnerstag, 25. September, 9 Uhr, Fischer-Vroni
Zum traditionellen Oktoberfestgottesdienst in der Fischer-Vroni sind alle
Münchner Bürgerinnen und Bürger und die Gäste der Stadt herzlich
eingeladen. Die Schaustellerseelsorger der beiden großen Konfessionen
feiern mit den Schaustellern und Marktkaufleuten der Wiesn und weiteren
Schaustellerpfarrern aus Deutschland und dem benachbarten Ausland
einen Gottesdienst.
Standkonzert der Oktoberfestkapellen
Sonntag, 28. September, 11 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese
Zu Füßen der Bavaria versammeln sich die Kapellen aller Festzelte zu
einem Standkonzert. Bei dieser Veranstaltung, die schon Kultcharakter
hat, interpretieren die rund 300 Musiker aller Kapellen gemeinsam
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bekannte Märsche und Melodien. Das 1985 vom ehemaligen WiesnWirtesprecher Willy Heide eingeführte Konzert findet in diesem Jahr zum
30. Mal statt.
Böllerschießen auf dem Oktoberfest
Sonntag, 5. Oktober, 12 Uhr, Bavaria auf der Theresienwiese
Anlässlich der Siegerehrung des Oktoberfest-Landesschießens des
Bayerischen Sportschützenbundes schießen Böllerschützen großen Salut
auf den Stufen zur Bavaria.
Weitere Informationen: www.bssb.de
Bayerischer Sportschützenbund, Pressestelle, Tel.: 089/ 3169490,
Ulrike Übelacker-Kühn, E-Mail: ulrike.kuehn@bssb.de,
Claus-Peter Schlagenhauf, E-Mail: claus-peter.schlagenhauf@bssb.de
Dauerausstellung Puppentheater/ Schaustellerei
im Münchner Stadtmuseum am Sankt-Jakobs-Platz 1, 3. Obergeschoss
Wer sich über den Besuch des Münchner Oktoberfestes hinaus mit der
Historie der Volksfestdarbietungen im Allgemeinen und des Oktoberfestes
im Besonderen beschäftigen möchte, dem sei ein Abstecher zu der
kleinen, aber feinen Dauerausstellung zum Thema „Schaustellerei“ im
Münchner Stadtmuseum empfohlen. Im dritten Obergeschoss sind dort
seit 1984 neben der formidablen Sammlung zum Puppentheater Objekte
zur Schaustellerei mit Schwerpunkt “Populäre Vergnügungen“ und
„Münchner Oktoberfest“ zu sehen. Da steht die Original-Guillotine des
Wiesn-Varietés „Auf geht’s beim Schichtl“ zur noch heute auf der Wiesn
präsentierten Zugnummer „Enthauptung einer lebenden Person“ und der
aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg stammende „Mechanischen
Turner“ am Schlappseil. Zu sehen sind ferner eine reich ausgestattete
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Schießbude, Fassadenfiguren zu Karussells, Karussell-Tiere und
-Fahrzeuge, King Kong als mechanische Großfigur zu einem Fahrgeschäft
sowie Wurfbudenköpfe, Walzenorgeln und Schaustellermalerei. Ein
Panoptikum versammelt eine „Liegende Venus“ als anatomisches Modell,
Büsten aus Wachs und allerlei Kuriositäten, die zur Belehrung und zum
Schaudern des Publikums auf Jahrmärkten vorgestellt wurden. Ein für
München unabdingbares Highlight sind die weltweit ältesten noch
erhaltenen Karussell-Pferde und -Wagen aus dem Garten der Betz'schen
Gastwirtschaft in Haidhausen.
Weitere Informationen: www.muenchner-stadtmuseum.de
Presse: Münchner Stadtmuseum, E-Mail: presse.stadtmuseum@muenchen.de
Ulla Hoering, Tel: 089/ 233-24609, Fax: 089/ 233-25033
Gabriele Meise, Tel: 089/ 233-22994, Fax: 089/ 233-25033
Zwischen Maßkrug und Moderne.
Der Münchner Künstler Rupert Stöckl (1923 – 1999)
Sonderausstellung im Bier- und Oktoberfest-Museum, Sterneckerstraße 2
Bis Ende Oktober 2014 läuft noch die vom Verein Münchner
Oktoberfestmuseum e.V. veranstaltete Sonderausstellung über Rupert
Stöckl (1923-1999), dem Münchner Künstler und Original, der eng mit den
Münchner Volksfesten verbunden war. Wie kaum ein Zweiter hat der
Künstler Rupert Stöckl in den Jahren 1970 bis zu seinem Tod 1999 das
künstlerische Bild der Stadt München geprägt. Mit seinen
gebrauchsgrafischen Arbeiten – vom Werbeplakat für die »Süddeutsche
Zeitung« über noch heute benutzte Speisekarten-entwürfe berühmter
Münchner Wirtshäuser (Hofbräuhaus) bis hin zur Vielzahl der von ihm
gestalteten Maßkrüge der Oktoberfestwirte – hat er künstlerische
Maßstäbe gesetzt. Darüber hinaus erzielte Rupert Stöckl auch im Bereich
der künstlerischen Moderne mit seinen abstrakten Bildern und Collagen
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große Erfolge. Aufgrund seiner stilistischen Vielfalt und seines oft
überbordenden Ideenreichtums fiel es den Kunstkritikern nicht leicht, ihn
einzuordnen. Mal wurde er als »abstrakter Spitzweg« tituliert, mal als
»bayerischer Dalí« oder mit Hieronymus Bosch (1450 – 1516) verglichen.
Einig war und ist man sich hingegen über die Einschätzung seiner
Persönlichkeit. Seine Verwurzelung in bayerische Sitten und Gebräuche,
die soziale Bindung an seine Heimatstadt haben ihn zu einem »Münchner
Original« werden lassen. Als Sammler (»I samml’ ois!«) zog er jahrelang
über Europas Flohmärkte von Paris bis Arezzo, um Seltenes, Seltsames
und Selbstverständliches zu kaufen. Manches wurde zu Material-Collagen
verarbeitet, das meiste aber diente zur Dekoration seiner Münchner
Mansardenwohnung. Schon zu Lebzeiten vermachte er einen Teil seines
Nachlasses dem Münchner Stadtmuseum, aus dessen Sammlungen sich
diese Gedächtnis-Ausstellung bedient.
Weitere Informationen: www.buom.de
Presse: Lukas Bulka, Bier- und Oktoberfestmuseum München,
Tel: 089 24231607, E-Mail: info@buom.de
Auf geht’s beim Schichtl. Ein Münchner Original im Augustinum
Ausstellung im Augustinum München-Nord, Weitlstraße 66,
12. September bis 12. Oktober 2014
Früheste Belege über die Existenz der berühmten und weit verzweigten
Schaustellerdynastie Schichtl finden sich bereits im 17. Jahrhundert. Der
für das Oktoberfest wichtigste Vertreter dieser traditionsreichen
Schaustellerfamilie ist der Münchner Michael August Schichtl (1851-1911),
auch „Papa Schichtl“ genannt. Fasziniert von den SalonmagierFähigkeiten seines älteren Bruders Franz August beteiligte er sich am
»Zauber-Theater« seiner vier älteren Geschwister. 1879 erwarb er es von
ihnen. Damit war der Grundstein für eine Karriere gelegt, die ihn zu
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Lebzeiten berühmt und über seinen Tod hinaus zur Legende gemacht hat.
Alljährlich bezog er seinen festen Platz auf dem Münchner Oktoberfest.
Die Hauptattraktion seines Etablissements war die Aufsehen erregende
»Enthauptung einer lebenden Person mittels Guillotine«. Nach Schichtls
Tod 1911 übernahm seine Frau Eleonora das Schaugeschäft. Sie
verkaufte es nach einem Jahr an den Artisten Johann Eichelsdörfer.
Dieser führte es zusammen mit seiner Frau bis zu seinem Tod 1954. Sie
veräußerte es 1986 an Manfred Schauer. Er führt das Schichtl-Theater bis
heute auf dem Münchner Oktoberfest fort.
Mit Xaver Schichtl (1888 – 1965), dem Neffen von Michael August
Schichtl, wird ein weiterer Spross der Schichtl-Familie in der Ausstellung
vorgestellt. Xaver Schichtl betrieb ein „Marionetten- und Varieté-Theater“,
das zur Hochzeit des Varietés einen erstklassigen Ruf genoss. Mit dem
Werbeslogan „Vornehmstes Familientheater“ tourte er auch in den Bädern
der Ost- und Westküste von Schleswig-Holstein und gastierte in Lübeck.
Die teils erstmals öffentlich gezeigten Exponate der Ausstellung stammen
aus der Noack’schen Michael August Schichtl-Stiftung und umfassen
Objekte wie ein Modell der auf dem Oktoberfest verwendeten Guillotine,
die Totenmaske von Michael August Schichtl und originale Kassenbücher
des Theaters. Dazu kommen Marionetten aus „Xaver Schichtl’s
Wandervarieté“, die das Theaterfigurenmuseum Lübeck dem Augustinum
für die Ausstellung zur Verfügung stellt. Mit der gemeinsamen Präsentation
der verschiedenen Sammlungen kommt es in der Münchner Ausstellung
also gleichsam wieder zu einer Familienzusammenführung der SchichtlDynastie. Eine familiäre Verbindung ließ überhaupt diese SchichtlAusstellung zustande kommen. Durch die Heirat des ehemaligen
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Geschäftsführers des Augustinum Werner Noack mit der Ururenkelin des
Michael August Schichtl besteht eine persönliche Beziehung des
Augustinum zur Familie Schichtl. Der von der Noack'schen Michael August
Schichtl-Stiftung in Auftrag gegebene Film „Auf geht‘s beim Schichtl“ von
Klaus Bichlmeier wird am 9. Oktober 2014, 19 Uhr in Anwesenheit des
Filmemachers und Vertretern der Familie Schichtl im Augustinum
München-Nord uraufgeführt (Presseaufführung mit Klaus Bichlmeier und
Familie Schichtl: 12. September, 17 Uhr, Augustinum München-Nord).
Weitere Informationen: www.augustinum.de
Presse: Gisela Wolff, Kulturreferentin im Augustinum München-Nord,
Tel: 089 3858-6700, E-Mail: gisela.wolff@augustinum.de
Ansprechpartner für die Presse
Wiesn-Pressestelle
Dr. Gabriele Papke
Tel.:+49 (0) 89 233-82 811/ 812/ 813
Fax: +49 (0) 89 233-82 810
E-Mail: veranstaltungen.raw@muenchen.de
Internet: www.oktoberfest.eu
Oktoberfest – das Fest der Landeshauptstadt München
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