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Der TOD..... Was die Kirche verschweigt!

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Der TOD..... Was die Kirche verschweigt!
Einführung
Kirche ersetzt Wissen um Reinkarnation
durch Lehren von "Erbsünde" und angeblich ewiger Hölle
Warum haben so viele Menschen panische Angst vor dem Tod? Es hat
damit zu tun, dass die Kirche das Urwissen der Menschheit über
Sterben, Tod und möglichen Reinkarnationen verteufelt und
verdammt hat. Im kirchenchristlichen Abendland wurde dieses
Wissen durch die kirchliche Lehre von einer angeblichen "Erbsünde"
und einem nur einzigen irdischen Leben ersetzt, auf das für den
Menschen ein ewiger Himmel, ein Fegefeuer vor dem Himmelseintritt
oder eine ewige Hölle folgen soll. Vor diesem religiösen Hintergrund
sind deshalb viele Mediziner bestrebt, die irdische Lebenszeit eines
Menschen mit allen Mitteln zu verlängern. Eine ihrer
"Errungenschaften" ist dabei die Organverpflanzung von Mensch zu
Mensch, vor allem die Herztransplantation, aber auch die
Nierenspende, die als so genannte "Lebendspende" (der Spender
lässt sich eine der beiden Nieren heraus operieren) schon
routinemäßig durchgeführt wird. Zudem werden vereinzelt auch
Tierorgane in den Menschen verpflanzt, die so genannte
Xenotransplantation.
Vorbereitung zur Organentnahme statt liebevoller
Sterbebegleitung
Dieser medizinische "Fortschritt" hat zu einem anderen Umgang mit
dem Sterben geführt. Rückt bei einem Menschen im Krankenhaus der
Tod näher, ist es nun nicht mehr das Hauptgebot der Stunde, ihm
bzw. seiner Seele beim Hinübergehen in die jenseitige Welt liebevoll
zur Seite zu stehen. Sondern es werden in dieser Zeit, wo immer
dies möglich ist, die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die
Entfernung seiner Organe vorzubereiten. Dies geschieht dann bald
darauf, während der Betroffene gerade stirbt, und es ist für den
weiterhin extrem schmerzempfindlichen Menschen und seine Seele
trotz Betäubung mit unsäglichen Qualen verbunden, wie unzählige
Erfahrungen und Indizien belegen (siehe dazu unten im Text). Und
beim Sterben halten dem Menschen dann nicht seine Angehörigen
liebevoll die Hand oder sie streichen ihm über die Stirn. Die
Verwandten werden weg geschickt und dürfen beim Aufschneiden
und Entfernen der Organe nicht dabei sein. Stattdessen schneiden
die medizinischen Spezial-Teams dem Sterbenden in Eile heraus, was
unmittelbar darauf anderen Menschen eingepflanzt werden soll.
Das geistige Wissen der Bibel und die Meinung der
heutigen Mediziner
Dass die Seele bzw. der Leib eines Menschen, in dessen Adern noch
Blut fließt, furchtbar leiden kann, auch wenn der "Hirntod"
zweifelsfrei ermittelt ist, wollen die meist kirchlich gläubigen
Mediziner dann nicht wissen. Und dies gilt auch für die kirchlichen
Ethik-Experten, obwohl selbst in ihren Bibeln steht: "Des Leibes
Leben ist in seinem Blut" (3. Mose 17, 11) und nicht etwa: "Des
Leibes Leben ist in seinem Gehirn", wie es kirchlichen
Ethik-"Experten" heute propagieren. Das heißt: Auch wenn das
Gehirn von Ärzten schon für "tot" erklärt wurde, ist "des Leibes
Leben" immer noch "in seinem Blut", was auch bedeutet: Die
unsterbliche Seele befindet sich nach wie vor im sterbenden Körper
und durchdringt diesen weiterhin mit ihrem Lebensatem. Noch hat
sich die Seele also nicht (!) von ihrem Körper verabschiedet, d. h.
gelöst, und sie ist weiterhin mit dem Körper über das so genannte
"Silberband" verbunden (siehe z. B. Prediger 12, 1.6a), der auch ein
Schmerzleiter ist. Das heißt: Der Organspender erleidet vor allem
über den Schmerzleiter, das "Silberband", bei diesem Vorgang, bei
welchem dem Körper gänzlich der Garaus gemacht wird, grässlichste
und unbeschreibliche Schmerzen. Die Betäubung ist eben nicht
vergleichbar mit der Betäubung bei einer Operation, wo es um
Gesundung des Körpers geht und man die Organe behutsam in ihren
Funktionen bestärkt. Und wenn die Ärzte das bestreiten, dann an sie
die Frage: Können die Mediziner ihre Meinung beweisen? Können sie
den Spender hinterher fragen, welche Schmerzen er hatte? Und
wenn nein, woher wollen sie dann wissen, dass der Spender bzw. das
Opfer beim Sterben nicht aufs Furchtbarste leiden muss? Sie werden
es erfahren. Aber nicht mehr in dieser Welt. Und dann Gnade ihnen
Gott. Die Ärzte hätten zumindest das 5. Gebot gekannt: "Du sollst
nicht töten." Doch die Mediziner töten mit kirchlicher Erlaubnis
sterbende Menschen, die alle nur erdenkliche Hilfe und seelischen
Beistand bräuchten, auch wenn keine Hirnströme mehr technisch
messbar sind. Größere Schuld als die Ärzte tragen jedoch die
Institutionen Kirche, welche das geistige Wissen über diese Dinge
(und nicht nur über diese) in den letzten 2000 Jahren ausgemerzt
haben.
Kirche und Transplantationsmedizin
ignorieren das Leben der Seele
Die medizinischen Experten und ihre kirchlichen Gewährsmänner
versuchen, ihr Gewissen damit zu beruhigen, indem sie sagen, sie
würden unzähligen Organempfängern ein "neues" Leben "schenken".
Dabei wollen sie jedoch nicht wahrhaben, dass ein Mensch mit einem
fremden Organ gar nicht mehr sein Leben leben kann, das sich einst
die Seele im Jenseits für die vor ihr liegende Erdenzeit als Mensch
vorgenommen hatte bzw. das für den Werdegang des Menschen
vorgesehen war und ist. Denn die Kirche hat auch den Glauben bzw.
das Urwissen der Menschheit über die Lebensspanne eines Menschen
verworfen. Demnach steht bereits bei der Geburt eines Menschen der
Zeitraum fest, innerhalb dessen seine Seele den menschlichen Körper
wieder verlässt, um von da an wieder im so genannten Jenseits
weiterzuleben. Und auch diesen Zeitraum hat sich die Seele im
Jenseits oft selbst vorgegeben, bevor sie in einen neu geborenen
Menschen inkarnierte. Und die evangelische Kirche hat in ihrer
maßlosen Überheblichkeit sogar das Grundwissen um die
Unsterblichkeit der Seele aus ihrer Lehre gestrichen. Es wird in dieser
intellektualistischen Kirche überhaupt nicht mehr zwischen Seele und
Mensch unterschieden. Dieses Grundwissen aller Religionen und
Kulturen wurde dort durch eine Lehre vom angeblichen "Ganztod"
des Menschen und seiner Seele und einer späteren angeblichen
Auferweckung ausgetauscht, indem man einzelne Bibelstellen aus
dem Zusammenhang riss und andere ignorierte (siehe hier).
Die Nierenspende eines Politikers
als Weichspüler bzw. Türöffner für die öffentliche Meinung
So betrachten Menschen, die durch ein solches intellektuelles
Kirchentum geprägt sind, bei der Transplantationsmedizin auch nur
den sterblichen Körper, bedenken aber nicht, was dabei mit der
unsterblichen Seele geschieht. Und aus dieser einseitig
materialistischen Sicht der Dinge wird wiederum geschlussfolgert,
dass das Risiko der Transplantationen und mögliche negative Folgen
geringer seien als der mögliche Erfolg. Dabei kommt es nun aber in
Wirklichkeit zu vielen verschwiegenen Leiden von Organspendern
und Organempfängern, vor allem bei Herztransplantationen, die auch
von den Kirchenoberen nicht mehr weg zu leugnen sind. Und dies gilt
- in mehr oder weniger abgestufter bzw. abgeschwächter Form auch bei so genannten Lebendspenden, z. B. für Nierenspender und
Nierenempfänger. Die Nierenspende des SPD-Fraktionsvorsitzenden
im deutschen Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, wird dabei in
Deutschland im Spätsommer 2010 von TransplantationsInteressengruppen und den Großkirchen als "Weichspüler" bzw.
Türöffner benützt, um die Organtransplantation weiter zu forcieren
(siehe dazu auch hier). Vordergründig erscheint es hier so, als sei
alles positiv, da die negativen Folgen noch nicht sichtbar oder noch
nicht spürbar sind, zumindest nicht für die Öffentlichkeit. Und
mithilfe dieser Blendung wird suggeriert, dass z. B. die Organspende
Sterbender genauso "positiv" sei wie eine solche Lebendspende. Und
maßgeblich sind auch bei diesem "Manöver" wieder die beiden
Großkirchen beteiligt (siehe hier).
Nachfolgend als kleiner Gegenpol zu dieser Kampagne einige Fakten,
Erfahrungen und Hintergründe, welche die Gedanken der Einleitung
zu diesem Thema beweisen bzw. belegen. Die Zusammenstellung ist
nur eine kleine Auswahl und kann fortlaufend ergänzt werden. Im
Unterschied zu Deutschland ist die Schwelle zur Organentnahme in
den meisten anderen europäischen Ländern niedriger, so dass man
dort sogar sehr leicht und sehr schnell zum Organspender wider
Willen werden kann. Näheres zur rechtlichen Situation in diesen
Ländern lesen Sie hier.
1.
Der grausame Schmerz der Organspender
1.1. – Eine Krankenschwester, die einem Organspender das
Leben rettete, bevor – wie beschlossen – die Organe entnommen
werden konnten, fragte danach den verantwortlichen Arzt, warum er
in der kritischen Situation einfach das Zimmer verlassen habe. Der
Arzt antwortete, er habe die Lebenszeichen des Patienten nicht sehen
können oder wollen, weil er gedanklich schon mit dem
Organempfänger beschäftigt war. Dank der Aufmerksamkeit der
Krankenschwester überlebte der unfreiwillige Organspender das
Debakel, wenn auch im Rollstuhl (ZDF, Organspende – der
umkämpfte Tod, 7.4.1994).
1.2. – Vier führende philippinische Chirurgen des Nationalen
Nieren-Instituts werden beschuldigt, ein Unfallopfer zum
Zwecke der Organentnahme getötet zu haben. Sie entnahmen
einem 18-Jährigen, der nach einem Sturz bei vollem Bewusstsein
und ohne gravierende Körperschäden eingeliefert wurde, beide
Nieren und das Herz, als dieser noch "überaus lebendig" war, wie
Zeugen beobachtet haben wollen. Offensichtlich wurde unbedingt
eine Niere für einen wohlhabenden Patienten gebraucht. Die Ärzte
zeigten sich später öffentlich sehr zufrieden aufgrund der gelungenen
Transplantation (Frankfurter Rundschau, 26.8.1994).
1.3. – Ein Mann aus Frankfurt erzählt, wie er sich im Krankenhaus
von seiner sterbenden Frau verabschiedet. Sie war bereits hirntot
und lag im Koma. Als er das Sterbezimmer verlassen wollte,
zeigte sich plötzlich ein Ausschlag am Messgerät der
hirntoten Frau. Es war, als ob die Seele sagen wollte: "Geh jetzt
noch nicht weg!" Der Mann blieb die ganze Nacht bei ihr, hielt in
Gedanken Kontakt zu ihr und beobachtete dabei weitere Ausschläge
des Messgeräts. Erst Stunden später hatte er das Gefühl, sich von
der Seele seiner Frau verabschieden zu können.
Ein Chirurg berichtete, dass während einer Organentnahme
meist der Blutdruck der hirntoten Menschen ansteige. Sind das
nun Reflexe des Rückenmarks, wie Transplantationsmediziner
glauben machen wollen? Oder zeigt sich daran, wie der sterbende
Mensche in Panik ausbricht und Schmerzen erleidet? (Tot oder
lebendig, WDR, 21.2.1996)
1.4. – Die Psychologin und Sterbebegleiterin Daniela Tausch-Flammer
berichtet: "Hirntod bedeutet für mich in dem Sinne noch nicht tot,
sondern es bedeutet eigentlich, dass der Mensch noch im Sterben ist.
Wir erleben es häufig, wenn wir bei jemandem am Bett bleiben,
nachdem er gestorben ist oder nachdem die klinischen Werte da
sind, dass sich auch dann noch etwas verändert und [das] besonders
eigentlich für die Angehörigen ganz entscheidend ist, weil sie spüren:
Da geschieht noch ganz viel ... Oftmals erfahren sie Frieden oder
eine Beruhigung und von daher ist für die Angehörigen der klinische
Tod, wo der Mensch noch beatmet wird, nicht fassbar als der Tod."
Und der Theologieprofessor Dr. Klaus-Peter Jörns aus Berlin sagt:
"Kaum jemand weiß, der heute um die Organe angegangen wird,
dass die Entscheidung über die Organspende bedeutet, dass die
Angehörigen nicht über den eintretenden Tod hinaus bei
ihrem Angehörigen bleiben können, sondern raus müssen und
erst den ausgestopften Menschen dann wieder zu Gesicht
bekommen" (aus: Kirche und Gesellschaft, TV-Bericht, November
1996).
1.5. - "Der Spender wird operiert im Augenblick des Hirntods, der so
genannten Null-Linie im EEG. Im selben Moment jedoch geben auch
die Körper- und Organzellen keinen elektrischen Impuls mehr ab.
Das bedeutet, dass sie allmählich absterben. Es beginnt nun die
eigentliche Phase des Sterbens des Menschen, die sich je nach
Temperatur über 20 bis 40 Minuten erstreckt. Erst danach hat sich
die Seele wohl endgültig vom Leib gelöst. Den Gehirntod mit dem
Tod des Menschen gleichzusetzen, ist eine schwerwiegende
Unwahrheit. In den Minuten, in denen die Organentnahme
stattzufinden hat, ist die Seele noch mit dem Körper
verbunden und noch voll schmerzempfindlich. In dieser Zeit
findet im Bewusstsein des Sterbenden zumeist das Ablaufen des
Lebensfilms statt, was von der Seele höchste Aufmerksamkeit
verlangt. In dieser Phase sollte keine Störung die Seele behindern.
Denn auch jetzt kann sie z. B. durch Bitte um Vergebung noch
manches in Ordnung bringen, obwohl es ihr sterbender Körper nicht
mehr ausdrücken kann. War es ein plötzlicher, unerwarteter Tod, so
war die Seele darauf gar nicht vorbereitet und glaubt womöglich
noch für einige Zeit, am Leben zu sein und ihren Körper weiter
durchdringen zu können. So ist es kein Wunder, dass viele Ärzte und
OP-Schwestern beobachten konnten, wie angeblich tote Patienten
auf dem Operationstisch sich mit aller Kraft gegen die
Organentnahme zur Wehr setzten, um sich schlugen, sich
aufrichteten und den Arzt wegzustoßen versuchten. Dieses bei
´Toten` unübliche Gebaren versucht man zu verhindern, indem man
zur Sicherheit eine Narkose durchführt oder den Körper festbindet.
Einige ´Experten` meinen, diese Bewegungen seien nur Reflexe, wie
man sie auch bei Froschschenkeln beobachten könne. Das Argument,
bei Tierversuchen könne Ähnliches gesehen werden, überzeugt nicht,
denn es wird dabei vergessen, dass auch Tiere eine Seele haben, die
empfindet und sich wehrt, solange sie den Körper noch nicht
verlassen hat. In Wirklichkeit versucht die Seele des Menschen mit
letzter Kraft, um ihren Körper zu kämpfen und die Organentnahme
vielleicht noch zu verhindern" (aus den Aufzeichnungen eines Arztes,
der bei Organtransplantationen nicht mehr mitmacht; sie liegen der
Redaktion vor).
1.6. – Trotz grausamer Schmerzen werden in Großbritannien
Organspender weiterhin nicht betäubt, wie die Fachzeitschrift
Anaesthesia im Jahr 2000 darlegte. In dem Fachmagazin wird
zugegeben, dass die hirntoten Spender bei der Organentnahme
"möglicherweise" noch Schmerz empfinden. Trotz der Beobachtungen
der Ärzte, die auch das medizinische Personal "verstören", wies das
britische Gesundheitsministerium ihre Forderung nach Betäubung der
Organspender zurück. "Es gebe keine Zweifel", so das Ministerium
laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters vom 20.8.2000,
"dass Gehirntote keine Schmerzen empfänden". Das Klinikpersonal
berichtete jedoch folgendes: Bei den für die Organspende
vorbereiteten hirntoten Menschen steige der Blutdruck und
der Herzschlag und die Glieder zucken. Teilweise bäumten
sich einzelne "Tote" so weit auf, dass sich sogar die
Oberkörper aus eigener Kraft aufrichteten. Dabei stießen die
"Toten" "gurgelnde" Laute aus. In Deutschland werden die
Spender zwar betäubt, um genau diese Abwehrreaktionen zu
verhindern, doch der furchtbare Schmerz wird durch die Betäubung
offenbar nur unwesentlich gemindert, da gerade ein sterbender
Mensch extrem sensibel bzw. schmerzempfindlich ist. Und auch die
Seele, die sich gerade erst von ihrem Körper gelöst hätte, spürt wohl
noch, was mit dem Leib geschieht und empfindet die Schmerzen
auch an ihrem Seelenkörper.
Zwischenbemerkung Nr. 1: Was lehren demgegenüber die Kirchen
über den Hirntod? "Der Hirntod bedeutet ebenso wie der Herztod
den Tod des Menschen ... Der unter allen Lebewesen einzigartige
menschliche Geist ist ausschließlich an das Gehirn gebunden."
(Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der
Evangelischen Kirche in Deutschland zur Organtransplantation,
1990)
PS: Passend zu dieser falschen Behauptung sind die katholische und
die evangelische Lehre überwiegend intellektuelle "Kopf- bzw.
Gehirngeburten" (siehe dazu auch Zwischenbemerkung Nr. 2). Das
Urwissen um die Einheit allen Lebens und um den Atem "Gottes" in
allen Bausteinen des Lebens haben die Kirchen aus ihren Dogmen,
Bekenntnissen und Lehrgebäuden gestrichen. Der Zustand dieser
Erde ist die Folge.
1.7. – Renate Greinert gab ihren 15jährigen Sohn als
Organspender frei. Später veröffentlichte sie die Broschüre
Organspender – nie wieder, erhältlich bei der emu-Verlags- und
Vertriebs-GmbH, Taununsblick 1a, 56112 Lahnstein. Frau Greinert
schreibt u. a.: "Ich gab den Kampf um meinen Sohn auf. Eine
ungeheuerliche Situation: Ich wende mich von meinem Kind ab,
das warm ist, lebendig aussieht und behandelt wird wie ein
Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot." Statt ihrem
eigenen Empfinden hatte sie den Ärzten vertraut. Doch ihr
Vertrauen wurde auf eine Probe gestellt: "Und dieses Vertrauen in die
Aussagen der Mediziner in der Frage der Organspende besteht die
Probe nicht." Als sie ihren Sohn vor der Beerdigung noch einmal
sieht, erinnert er sie "an ein ausgeschlachtetes Auto, dessen
unbrauchbare Teile lieblos auf den Müll geworfen wurden". Die
Mediziner hatten ihrem Sohn Herz, Leber, Nieren und die Augen
entnommen, sogar die Beckenkammknochen hatte man aus dem
Körper herausgesägt. "Zerlegt in Einzelteile war er dann über Europa
verteilt worden. Er war zum Recyclinggut geworden." Sie spricht mit
Eltern, deren Kinder ebenfalls zu Organspendern gemacht wurden.
Und ihre innere Position wandelt sich: von ihrem Ja, "um noch mehr
Tod" zu verhindern, zu einem radikalen Nein und zum Recht auf ein
Sterben in Würde. Ein Schuldgefühl, zu früh aufgegeben zu haben,
macht sich breit, "denn was verlassen wurde, war ein Lebender, kein
Toter". Andere Mütter erzählen ihr von nächtlichen
Albträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen
vorwerfen, sie verlassen zu haben. Und genau das hat auch
sie getan.
Nicht Angehörige waren damals Sterbebegleiter, sondern das
Transplantationsteam, das anreist, um sich der Organe zu
bemächtigen. Und sie fragt: "Haben unsere Kinder etwas empfunden,
als man sie vom Kinn bis zum Schambein aufschnitt, ihre
Körperhälften wie eine Wanne auseinander spreizte, um sie mit
eiskalter Perfusionslösung zu füllen?" Die Gewissheit, dass ihr Sohn
nicht tot war, sondern erst im Sterben lag, erfüllt sie mit Angst und
Entsetzen: "Es ist nicht zum Aushalten. Wir finden keinen Weg
aus der Schuld." Die Frau ahnt, dass die Seele die Schmerzen
des furchtbaren Eingriffs empfunden hat.
"Was würde ich tun, wenn einem meiner Kinder mit einer
Organspende geholfen werden könnte?" fragt Frau Greinert an
anderer Stelle. "Würde ich dann wenigstens ein Organ von mir
hergeben?" Ihre Antwort lautet immer wieder "nein". "Ich liebe
meine Kinder, meine Familie, wie jede Mutter und Frau es tut."
Würde eines ihrer Kinder ein Organ brauchen – ihr fielen sofort die
vielen Organempfänger wieder ein, die sie im Laufe der Jahre kennen
lernte. Erschreckend, ein Leben lang mit einem unsichtbaren Band an
einen Transplantationsmediziner gekettet zu sein; die vielen
Nebenwirkungen durch die Medikamente, die die Abstoßung
verhindern sollen und die noch gesunden Organe schädigen. "Ich
fühle mich auch nicht als Ersatzteillager für meine Kinder: ...
Im Extremfall hätte ich eine Niere, ein Stück meiner Leber und
vielleicht zwei Hornhäute abzugeben. So verstehe ich aber meine
Aufgabe und Pflicht als Mutter nicht. Immer würde ich sie auf
Krankheitswegen begleiten und sie unterstützen, bis zum
Tode." Würde sie nicht wenigstens eine Niere abgeben, da hört man
doch viel Positives? "Nein, auch das nicht, ich halte das Leben eines
Dialysepatienten nicht für leicht, aber ich beneide auch keinen
Nierentransplantierten, der voller Pilzinfektionen steckt." (Ein etwas
ausführlicherer Bericht von Renate Greinert siehe unter
http://www.kirchentag2005.de/presse/dokumente/dateien/P09_1_6
16.pdf)
1.8. - Im Klett-Cotta-Verlag erscheint 1999 das Buch von Ulrike
Baureithel und Anna Bergmann, Herzloser Tod, Das Dilemma der
Organspende. Die Autorinnen schreiben Erschreckendes: So berichtet
eine Stationsleiterin, dass Hirntote einen gewissen "Widerstand"
leisten, wenn sie umgebettet werden. Schwestern und Pfleger
sehen die Patienten in ihren Betten als Patienten und nicht als
Leichen. Vor ihnen liegen Menschen, deren Herz schlägt, deren Hirn
aber für tot erklärt wurde und die deshalb auf die Organentnahme
warten. "Warm" und weich werden die offiziell "Toten" den Ärzten
übergeben, "erstarrt" und ausgeschlachtet werden sie
zurückgebracht. "Und weil sie ihm ins Gesicht sehen müssen, wissen
sie, das ist erst der Tod", schreiben die Autorinnen. Was in der
Zwischenzeit geschah, hat, so ein Neurologe, "den Charakter einer
Folter". Einer Mutter, die der Organentnahme ihres hirntoten
Sohnes zugestimmt hatte, sagte bei dessen Anblick nach der
Transplantation: "Er sah aus, als wenn er einen schlimmen
Todeskampf hinter sich hätte – gequält. Ich habe mich immer
wieder gefragt, was da passiert ist."
Was passiert ist, wird an anderer Stelle im Buch geschildert: "Die
Leiche kann während der Organentnahme ein
bemerkenswertes Spektrum an sonst gültigen Lebenszeichen
aufweisen, die dem Totenstatus des Patienten absolut
widersprechen. Einmal abgesehen von dem lebendigen Herzen,
dessen normaler Schlag auf dem laufenden EKG-Monitor bildlich und
akustisch im Operationssaal gegenwärtig ist, ist bei Hautschnitten
oder bei der Öffnung des Bauchfells mit einer ansteigenden
Herzfrequenz und einem höheren Blutdruck, außerdem mit
Hautrötungen, Schweißsekretionen oder mit Bewegungen (‘LazarusZeichen’) zu rechnen." Wenn ein solches Antwortverhalten des
Spenders die Ausschlachtung stört, werden Narkotika oder
Muskelrelaxantien gegeben. Die Autorinnen dazu: "So oder so – der
mit Lebenszeichen reagierende ‘Tote’ sorgt im Operationssaal für
Unruhe und Verunsicherung, was sich zu Angst, Grauen und
Schrecken steigern kann."
Ulrike Baureithel und Anna Bergmann zitieren auch einen Arzt, der
sich heute weigert, an Transplantationen mitzuwirken: "Ich habe als
Arzt für Anästhesie Explantierte sterben und Transplantierte leben
sehen. Ich würde heute zu solchen Eingriffen keine Beihilfe mehr
leisten."
1.9. - Die Autorinnen Baureithel und Bergmann üben in ihrem Buch
Herzloser Tod (siehe 1.8.) auch grundsätzliche Kritik an der
Transplantationsmedizin, die für sich den Anspruch erhebt, Leben
retten zu wollen. Sie schreiben: "Doch bei dieser Art der
Lebensrettung handelt es sich um ein gesellschaftliches Phänomen,
das nicht das Leben zum Ziel hat, sondern den hybriden Wunsch,
den Tod zu vernichten. Während tagtäglich der sinnlose Tod von
Menschen in allen Teilen der Welt – sei es durch Armut, Hunger oder
Krieg – akzeptiert wird, schürt die Transplantationsmedizin
nicht nur den irrigen Glauben, sie könne uns ein Stück
Unsterblichkeit bescheren, sondern auch die Vorstellung, wir
hätten einen Anspruch darauf."
1.10. - "Kein Toter kann einem Lebenden sein Organ übertragen,
sondern der so genannte Tote hat noch seinen Herzschlag; es
bestehen also noch verschiedene Funktionen im Organismus, auch
wenn sie künstlich – durch Apparate – aufrecht erhalten werden. Auf
jeden Fall ist die Seele solange an ihren Körper gebunden, wie das
Herz schlägt. Der Herzschlag, ganz gleich, ob ihn der Körper noch
aus eigener Kraft zustande bringt oder nur noch mit Hilfe von außen,
weist darauf hin, dass Gott immer noch durch die Seele des
Menschen atmet, der zur Organentnahme vorbereitet wird. Daraus
ergibt sich, dass die Seele des Menschen sich noch im Körper
befindet und Schmerzen empfindet, wenn das Herz aus dem Leibe
genommen wird. Jesus sprach niemals von einer Nächstenliebe, die
eine Organtransplantation gebietet. Jesus sagte: ´Folge du Mir, und
lass die Toten ihre Toten begraben!` Er sagte also nicht: ´Schlachtet
eure Brüder und Schwestern aus, die von euch Totgesagten, und
erweckt Schwerstkranke durch Organtransplantation zum ´neuen`
Leben.` – Eines Tages werden kirchliche Obrigkeiten und alle,
die in einer Organtransplantation die ´göttliche
Nächstenliebe` wissen wollen, das Weltall-Gesetz
vernehmen, den All-Geist, der ihnen die Frage stellt: Kain, wo
ist dein Bruder Abel? ... Was eine Seele bei der
Organentnahme durchmacht, dann, wenn sie vernimmt, was
geschehen soll, und vor allem, wenn es geschieht, wenn der
scheintote Körper mit einer Art Kreissäge aufgesägt wird und
die Ärzte – überspitzt gesprochen – im Blut des Aufgesägten
waten, kann niemand ermessen. Die unsagbaren Schmerzen
gehen in die Seele dessen ein, der auf der ´Schlachtbank` liegt. Die
Seele kann ihren Körper nicht verlassen, weil durch entsprechende
Maschinen das Herz und alle weiteren Organe künstlich in Gang
gehalten werden ... Ist das Organ entnommen und werden die
Maschinen beim Spender abgeschaltet, dann bleibt diese Seele bei
ihrem Organ, das für die Transplantation vorbereitet wird. Ist es
transplantiert, dann hängen zwei Seelen an einem Körper. Die
eine, die zum Körper gehört, und die andere, die zum
transplantierten Organ gehört ... Wirken nun die Programme des
Spenderorgans auf den Empfänger ein und umgekehrt die
Programme des Empfängers auf die Seele, die an dem Spenderorgan
ihres ehemaligen Menschen hängt, dann finden beide nicht mehr zu
ihren persönlichen Lebensprogrammen" (aus einem Gespräch
zwischen einem Atheisten und einer Prophetin mit Namen Gabriele,
welche Einblicke in geistigen Vorgänge bei einer
Organtransplantation erhielt; zit. nach der Broschüre "Der Prophet",
Ausgabe Nr. 14, Verlag Das Wort, Marktheidenfeld 1999,
http://www.das-wort.com/deutsch/kostenlos/der-atheist---einfreund-des-propheten---nr-14.php).
PS: "Der Prophet" gibt in diesem Gespräch auch den Kirchen einen
konkreten Hinweis und schreibt: "Anstatt die Organtransplantation
zur ´Nächstenliebe` zu erklären, wäre es besser, sich in die
Nächstenliebe einzuüben, indem sie in unterentwickelten Ländern
den allein stehenden und bettelnden Kindern helfen, von denen
immer wieder einige eingefangen werden, um ihnen – überspitzt
gesprochen – die ´kirchliche Nächstenliebe` aus dem Leib zu reißen,
Organe für die Organtransplantation."
1.11.– Zwei Kolumbianer konnten im letzten Augenblick aus einer
medizinischen Hochschule flüchten, in die man sie entführt hatte.
Offenbar sollten ihnen Organe entnommen werden. Die Ermittlungen
verliefen nach einiger Zeit im Sande, offenbar aufgrund von
Seilschaften zwischen den Beteiligten. In Argentinien, Mexiko und
Kolumbien wurden Entführungen mit anschließender
Organentnahme nachgewiesen (Mord nicht ausgeschlossen, NDR,
2.10.1996).
Vgl. auch den in den USA spielenden deutschen Spielfilm "Fleisch"
(1983) von Rainer Erler, in dem Urlauber zum Zwecke der
Organentnahme überfallen werden. Sie werden dann unter
Verschleierung der Vorgeschichte und mit Hilfe einer kriminellen
Ärztin in ein reguläres Krankenhaus zur Transplantation
eingeschleust.
1.12. – Eine renommierte Klinik in Tschechien geriet 1999 in die
Schlagzeilen. Während einer Organentnahme soll bei einem
vermeintlich Toten die Atmung wieder eingesetzt haben.
"Möglicherweise wird der Hirntod", so die Süddeutsche Zeitung,
"nicht immer ausreichend geprüft". Nach Angaben von
Informanten wären Gelder in die Klinik geflossen, mit denen
die Entnahme von Organen "beschleunigt" werden sollte
(Süddeutsche Zeitung, 15.6.1999).
1.13. – In anderen Ländern wie z. B. Spanien genügt bereits der
Herzstillstand als Kriterium für den Tod und als
Voraussetzung für Organentnahmen. Diese sind deshalb dort
noch viel schneller möglich als in Deutschland. Der Patient kann
sofort nach ersten Todesanzeichen mehr oder weniger "ausgeweidet"
werden. Mehr zur Situation in Spanien lesen Sie hier.
1.14. – In der bekannten Poliklinik Umberto I. in Rom wurden
Verstorbenen illegal die Augen entfernt und durch Glasaugen
ersetzt. Augenärzte haben die begehrten Hornhäute für viel Geld zur
Transplantation verkauft (Focus online, 12.1.2007). Mittlerweile
schützen dort bewaffnete Wachen die gestorbenen bzw. sterbenden
Menschen.
1.15. – Fehldiagnosen in Deutschland und Niederlande:
Patienten in letzter Minute vor Organentnahme gerettet –
jetzt sind sie wieder gesund: "Die TV-Journalistin Silvia Matthies
(München) ist bei ihren Recherchen gleich auf zwei Fälle gestoßen,
wo Patienten zur Organspende freigegeben werden sollten: in
Holland der Bauunternehmer Jan Kerkhoff und in Freiburg ein junger
amerikanischer Soldat. Im einen Fall intervenierte die Familie, im
anderen eine Krankenschwester – und so wurden die Patienten
weiter gepflegt. Beide konnten wenige Wochen später die Klinik
verlassen ..." (idea-spektrum Nr. 12/2007)
1.16. – Ein Deutscher fuhr in Österreich ohne
Widerspruchserklärung Ski: Nach "Hirntod" wurden ihm sofort
die Organe entnommen: Die Gefahr von Fahrten nach Österreich
wird von Deutschen und Schweizern meist unterschätzt. In
Deutschland und in der Schweiz bedarf es bei Organentnahmen der
Zustimmung des Betroffenen oder seiner Angehörigen. In Österreich
nicht. Dort dürfen sogar von Touristen die Organe entnommen
werden, wenn sie keine Widerspruchserklärung mit sich führen, z. B.
im Portemonnaie an den Personalausweis geheftet (was
normalerweise gefunden wird, sofern die Erklärung nicht nach MafiaArt verschwindet). Die rechtliche Situation in Österreich "hat bereits
dazu geführt, dass einem Deutschen in Österreich nach einem
Skiunfall mit diagnostiziertem Hirntod die Organe entnommen
werden" (idea-spektrum Nr. 12/2007). Auch die Angehörigen
können dies nicht verhindern, wenn sie keinen Widerspruch des
Sterbenden vorlegen können. Häufige Österreich-Fahrer können sich
z. B. auch beim Zentralen Widerspruchsregister für Organentnahme
ÖBIG, Stubenring 6, 1010 WIEN, als Nicht-Organspender registrieren
lassen und Verwandten eine Kopie darüber aushändigen. Siehe dazu:
http://www.oebig.org/index.php?
set_language=de&cccpage=leistungen_intro&set_z_leistungen_ebene1=9&set_z_leistun
gen_ebene2=9999&set_z_leistungen_ebene3=9999
Informationen über die rechtliche Situation in den einzelnen
europäischen Ländern siehe hier.
1.17. – Zustimmung zur Organtransplantation: Verwandte
lassen Angehörigen allein und qualvoll sterben: Allmählich
werden dunkle Ahnungen für viele Menschen zur Gewissheit. Sogar
die evangelische Zeitschrift idea-spektrum beschreibt die
Problematik, obwohl die Kirchen für Organspenden werben (siehe
Zwischenbemerkungen 1 und 2). In der Ausgabe Nr. 12/2007 heißt
es: "... die Angehörigen ... sollen Abschied nehmen von einem
Menschen, der noch warm ist und dessen Herz noch schlägt. Sie
sollen ausgerechnet während der letzten Atemzüge von diesem
Menschen getrennt sein, weil er sein Leben auf dem Operationstisch
während der Organentnahme vollends aushaucht." So nennt auch
der evangelische Professor für Praktische Theologie, Dr. Klaus-Peter
Jörns, im Unterschied zur offiziellen kirchlichen Lehrmeinung die
Organentnahme einen "Eingriff ins Sterbegeschehen" (a.a.O.). Wer
dies tut oder die Zustimmung dafür gibt, dem wird wohl einst die
Frage gestellt werden: "Kain, wo ist dein Bruder Abel?" (vgl. dazu die
Vorgänge bei der Organentnahme, die offenbar unvorstellbar
schmerzhaft für den Organspender sind)
1.18. – Gewebetransplantationen: "Ein Besenstil für einen
Knochen" – Köperteile im Wert von bis zu 100.000 Dollar –
Inara Kovalevska aus Lettland wollte ihrem gerade verstorbenen
Mann Gunar im Sommer 2002 noch einen "letzten Liebesdienst"
erweisen und ihn waschen und festlich einkleiden. Das
rechtsmedizinische Zentrum in Riga lehnte mit der Begründung ab,
der Anblick des Toten sei ihr nicht zuzumuten. Ein Jahr später
erfuhr sie von der Polizei, der Leiche ihres Mannes seien
Knochen und Knorpel entnommen und diese an eine Firma im
Raum Nürnberg nach Deutschland verkauft worden. Die Zeit
schreibt: Die Firma "bearbeitet Knochen und Sehnen aus Leichen
oder auch kugelförmige Köpfe von Oberschenkelknochen ... Zerlegt
in ihre verwertbaren Teile, kann die Leiche eines gesunden
Menschen bis zu 100.000 Dollar einbringen, so die
amerikanische Autorin Annie Cheney, die für ihr Buch Body Brokers
[Knochenbrecher] drei Jahre in Leichenhallen und an medizinischen
Hochschulen der USA recherchierte. Nicht nur Knochen lassen sich ...
verwenden, als Großplantat, zersägt in Scheiben, zurechtgefräst zu
Blöcken, Stiften und Nägeln oder als Granulat – die gesamte Leiche
ist zu einem wertvollen Rohstoff geworden ... Nur rund 4.500
Patienten erhalten in Deutschland jährlich ein neues Organ, doch
mehrere Zehntausend profitieren von der Verpflanzung kleinerer oder
größerer Einzelteile – neben Knochen auch Augenhornhäute,
Gehörknöchelchen, Herzklappen, Gefäße, Sehnen oder Hautstücke"
(15.2.2007). Anstelle der entnommenen Knochen werden dem
Verstorbenen meist Besenstiele eingesetzt. Die Zeit berichtet in
diesem Zusammenhang auch von tödlichen Gewebespenden. Siehe
hier unter 2.18.Siehe hierzu auch den Artikel im Stern Nr. 42/2008:
http://www.stern.de/wissenschaft/medizin/:Gewebe-LukrativerLeichenhandel/642530.html
PS: Die Gewebespenden werden im Unterschied zu den Organen
zwar von Leichen entnommen, so dass man meinen könnte,
wenigstens dabei empfindet der Spender keinen Schmerz mehr. Doch
das kommt darauf an. Parapsychologischen Untersuchungen zufolge
trägt die Seele, die einen Körper verlässt, noch eine Zeitlang (das
können Stunden, aber auch Tage sein) die Strahlung ihres
abgelegten Körpers und empfindet noch, was mit dem Körper
geschieht, weswegen auch dringend von einer zu frühen
Einäscherung oder Beerdigung abzuraten ist.
1.19. – "Sie haben wie die Geier darauf gewartet, dass einer
stirbt, damit sie an seine Organe ran können", berichtet Melanie
Sanchez, deren Vater in Fresno/Kalifornien von zwei Ärzten zu früh
für "hirntot" erklärt wurde, obwohl die Krankenschwester "einen
starke Würge- und Hustenreflex" feststellte und der Patient seinen
Kopf bewegte. In einem weiteren Beispiel soll ein
Transplantationschirurg in Kaliforniern "den Tod eines 26-Jährigen mit
Schmerzmitteln beschleunigt haben, um dessen Organe entnehmen
zu können." Lesen Sie dazu den Artikel unter
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,476860,00.html.
1.20 – Indien: Lebende Organspender bleiben arm und werden
kränker – Das Geld für eine gespendete Niere wird schnell
aufgebraucht bzw. die gesundheitlichen Folgekosten nach einer
Organentnahme sind langfristig oft höher als der Verkaufserlös für
das Organ. 1.000 Nieren jährlich werden aus
Indiehttp://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,488035,00.htmln
exportiert. Lesen Sie dazu:
1.21. – Unerträglicher Schmerz bei Leichenöffnung – Toter
wachte wieder auf – "Weil der Schmerz unerträglich war", ist der
verstorbene 33-jährige Carlos Camejo aus Venezuela am Beginn der
Leichenöffnung aufgewacht (Focus online, 15.9.2007). "In dem
Moment" sei auch plötzlich wieder "Blut gequollen" und die
Obduktion wurde daraufhin sofort abgebrochen.
Doch die Ärzte, die zuvor den Tod des Mannes festgestellt hatten,
stehen eventuell zu Unrecht am Pranger, denn der Mann war im
medizinischen Sinne womöglich tatsächlich schon gestorben. Doch
wenn das geistige Band bzw. "Silberband" oder Informationsband,
das nach dem Urwissen zahlreicher Religionen die unsterbliche Seele
mit dem sterblichen Körper verbindet (so auch Bibel, Prediger 12,
6a), noch nicht zu 100 % getrennt ist, obwohl der Tod rein
medizinisch schon festgestellt wurde, kann die Seele unter
außergewöhnlichen Umständen noch einmal den Körper unter
Kontrolle bekommen, von dem sie sich gerade trennt. In der Regel
reicht bei Organspendern oder Obduzierten die Kraft der Seele
jedoch nicht, um noch einmal in den Körper zurückzukehren und ihre
entsetzlichen Schmerzen auch dem größten Skeptiker gegenüber
zweifelsfrei ausdrücken zu können. Oder der Körper wird bei einer
Organentnahme von den Medizinern "betäubt", so dass die Seele sich
auch deshalb nicht mehr durch ihn ausdrücken kann. Und sie muss
die bestialischen Schmerzen dann scheinbar stumm über sich
ergehen lassen.
1.22. – "Gerade den Vorgang der Entnahme eines Organs
erlebt der scheinbar Hingeschiedene, denn der Körper des
Totgesagten darf bei einer Organentnahme noch nicht vollständig tot
sein, weil sonst das entnommene Organ medizinisch-chirurgisch
nicht mehr verwendbar wäre. Über lebenserhaltende Geräte wird
sein Körper am "Leben" erhalten. Diese Maßnahmen, wenn sie auch
mit künstlichen Mitteln erfolgen, binden jedoch die Seele an ihren
Körper, was besagt, dass das Informationsband, das unter anderem,
wie gesagt, die Schmerzen leitet, [" ... was allerdings mit den groben
Instrumenten, die der Arzt verwendet, nicht gemessen, also
registriert wird ..."] den Totgesagten noch mit Lebenskraft versorgt
(siehe auch hier). Der scheinbar Hingeschiedene kann noch denken
und fühlen, sich aber nicht mehr bewegen. Er hat unvorstellbare
Schmerzen, kann sich aber nicht mehr bemerkbar machen und auch
nicht mehr wehren. Diese schreckliche Situation ist leider allzu oft
bittere und leidvolle Wirklichkeit" (Gabriele, Der Zeitgenosse Tod,
Jeder stirbt für sich allein. Das Leben und Sterben, um
weiterzuleben, Verlag Das Wort, Marktheidenfeld 2004, S. 89).
2.
Das seelische Leiden der Organempfänger
2.1. – Alexander, ein junger Mann, ließ sich Herz und Lunge
transplantieren. Aus der Klinik entlassen, verursachte er kurz
hintereinander zwei Autounfälle. Beim zweiten Mal musste er die
Scheiben einschlagen, damit er dem brennenden Auto entsteigen
konnte. Er hatte keinen Schock und erzählte vom Unfall, als ob es
ihn nichts anginge. Er hätte keine Angst gehabt, er habe einfach so
schnell fahren müssen, meinte er kühl. "Mir fiel ein", schreibt
Elisabeth Wellendorf in ihrem Buch Mit dem Herzen eines anderen
leben?, dass Alexander die Organe eines jungen Motorradfahrers
bekommen hatte" und sie fragt: "Ob es da einen Zusammenhang
gibt? Gibt es vielleicht Informationen, die in den Zellen der Organe
gespeichert sind?" (vgl. hier) Alexander sagt, "er wisse nicht, was
mit ihm los sei. Irgendetwas sei anders, sei ihm unverständlich. Es
ängstige ihn auf einmal, dass der Verlust seiner Angst ihn Gefahren
nicht mehr früh genug wahrnehmen ließ" (S. 123).
2.2. – Elisabeth Wellendorf berichtet in ihrem Buch Mit dem Herzen
eines anderen leben? auch folgendes: "Bei einem Treffen der
Transplantierten war ich erstaunt zu hören, dass eigentlich jeder von
ihnen versteckte Todesphantasien hatte. Alle fühlten sich
angezogen von gefährlichen Situationen." Sie schreibt, wie sich die
Transplantierten freiwillig in gefährlichste Situationen begeben, ja
von ihnen magisch angezogen werden. "Eine Patientin ertappte sich
dabei, dass sie im Parkhaus, von der offenen Balustrade in den
Abgrund schauend, hin- und herkippte und sich nur schwer davon
lösen konnte." Die Autorin fragt sich: "Waren sie in ihrem
eigentlichen Weg unterbrochen worden und gab es ein innere,
unbewusste Dynamik, ihn zu Ende zu gehen? ... Waren sie in
ihrem Bewusstsein eigentlich gestorben, wenn sie jetzt einen zweiten
Geburtstag feierten? (Alle Transplantierte, die ich betreut habe,
feiern zwei Geburtstage.)" Hier fühlt die Autorin, dass es wohl für
jeden eine Zeit gibt zu leben und einen Zeitpunkt zu sterben. Nun
aber ist es dem medizinisch-technischen "Fortschritt" gelungen,
künstlich den "eigentlichen Weg" zu verändern ...
2.3. – Ein drittes Beispiel aus dem Buch Mit dem Herzen eines
anderen leben? von Elisabeth Wellendorf: Susan, das junge
Mädchen, starb nicht. Sie überlebte die Transplantation, wenn auch
mit vielen Komplikationen. Über den Spender der Organe sagte
sie nachher: "Ich fühle mich an ihn gebunden wie an einen
Zwillingsbruder. Er begleitet mich ständig. Wir sind einander
verpflichtet. Manchmal habe ich das Gefühl, ich spüre ihn genau, als
hörte ich ihn atmen. Oder wenn ich unter dem Baum sitze, hängt er
oben im Geäst." Sie malte ein Bild dazu, auf dem beide wie mit einer
Nabelschnur verbunden sind, aber eine Wolkendecke verdeckte die
Sicht zwischen ihnen. Dies ist ein Erlebnis, das in ähnlicher Weise
öfter von Transplantierten berichtet wird. Es könnte bedeuten, dass
die Seele des Spenders noch an seine Organe und somit auch an den
Empfänger der Organe gebunden ist (vgl. hier). Zudem besitzt jedes
Organ die spezielle Schwingung des jeweiligen Menschen. Ein
verpflanztes Organ verursacht deshalb Dissonanzen im Gefühlsleben
des Empfängers.
2.4. – Spanien: Empfänger von Fremdorganen berichten: "Ich
fühle mich wie zwei Personen" (aus: Die Stimme Nr. 1/1994) –
Zehn Menschen, die fremde Organe erhalten haben, bekamen eine
Prämie für das Erzählen ihrer Erfahrungen: "Einer von ihnen
erzählte: ´Ich weiß nicht, wie es meinen Kollegen geht, aber ich
empfinde mich, als wäre ich zwei Personen ... Ja, das Erstaunlichste
war, dass, sobald bei mir die Transplantation vollzogen war, mich ein
richtiges Fieber packte, um Motorrad zu fahren. Während mir früher
so etwas überhaupt nicht in den Sinn kam. Deshalb fragte ich den
Arzt, woran der junge Mann starb, dessen Herz mir gespendet
wurde. Die Antwort war: an einem Motorradunfall ...`
Ein anderer Organempfänger berichtet ähnliches. Seit er ein neues
Herz hat, fühlt er eine starke Zugehörigkeit zur Familie des
Spenders, so ´als ob es meine wäre`" (vgl. hier).
2.5. – Martin S., 27 Jahre alt, seit sechs Jahren mit einem
fremden Herz - Die Süddeutsche Zeitung fragte ihn, wie es ihm
nach der Operation ergangen sei. Seine Antwort: "Körperlich nicht
schlecht. Ich habe mich schnell erholt. Aber psychisch ... Noch Tage
danach hatte ich irgendwie das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Da
war etwas im Raum, etwas Undefinierbares. Nachts vor dem
Schlafengehen dachte ich manchmal: Der macht sich aber
breit in meinem Bett! Ich war nicht der einzige mit solchen
Halluzinationen" (Süddeutsche Zeitung, Magazin Nr. 42/1992).
Womöglich reden Ärzte den Transplantierten mit solchen Problemen
ein, dies wären Halluzinationen. Doch es sind keine
Halluzinationen ... (vgl. hier).
2.6. – Eine Frau mit einem fremden Herzen berichtet, sie fühle sich,
"als ob die Welt sich dreht und ich nehme nicht mehr daran teil".
"Wozu bin ich noch da?" fragte ein anderer
Herztransplantierter (Herzwechsel, WDR, 25.4.1996). Könnte es
sein, dass die "Lebensuhr" dieser Menschen eigentlich schon
abgelaufen ist und die Seele für das weitere Leben keine Pläne und
Ziele mehr gespeichert hat?
2.7. – Eine 59jährige US-Amerikanerin, der man ein neues Herz
eingepflanzt hatte, verspürte plötzlich einen vorher unbekannten
Appetit auf Hühnerkeulen und Bier. Außerdem wechselte sie ihre
Lieblingsfarbe unvermittelt zu Grün. Die Frau hatte weiterhin Träume
von einem Mann mit den Anfangsbuchstaben T. L., dessen Körper sie
im Schlaf förmlich "einsog". Später fand sie tatsächlich die
Todesanzeige eines 18-Jährigen, auf den, wie Nachforschungen
ergaben, sowohl die Anfangsbuchstaben als auch die Vorlieben für
bestimmte Speisen und Farben genau zutrafen. Und er war
Organspender (Bild am Sonntag, 26.5.1996) (vgl. hier).
Zwei Jahre nach dieser Meldung, im Jahr 1998, erschien der
Erlebnisbericht der Frau in deutscher Sprache im Verlag Hoffmann
und Campe unter dem Titel Herzensfremd – Wie ein Spenderherz
mein Selbst veränderte, Hamburg 1998. Dort erfährt man mehr über
die Geschichte von Claire Sylvia. Es war fünf Monate nach der
Operation, als sie in ihren Träumen den Organspender mit Namen
"Tim" spürt. Sie fühlt, dass Tims Seele in ihr weiterlebt. Bald
darauf träumt sie wieder von ihm, und im Traum kommt es zwischen
ihr und ihrem Organspender zur Versöhnung. Sie schreibt: "Dann
küssen wir uns. Und während wir uns küssen, atme ich ihn in mich
ein. Es fühlt sich an wie der tiefste Atemzug, den ich je getan habe.
Und in diesem Augenblick weiß ich, dass Tim für immer bei mir
bleibt." Es sei, als hätte sie ein neues Leben eingeatmet. Sie hatte
das Gefühl, dass sie die neuen Organe endgültig als ihre
angenommen hatte. Doch auch die Seele Tims blieb ganz
offensichtlich bei seinen früheren Organen. Die Situation kann an
siamesische Zwillinge erinnern, die sich von Geburt an bestimmte
Organe teilen. Seitdem fror Claire Sylvia nicht mehr, schwitzte
häufiger und spürte eine Rastlosigkeit in sich. Sie fühlt die Kraft und
die Unruhe des 18-jährigen Tim in sich und hat außerdem keine Lust
mehr zu kochen, was sie früher gern getan hat.
2.8. – Claire Sylvia berichtet in ihrem Buch Herzensfremd auch über
die von ihr gegründeten Selbsthilfegruppe herztransplantierter
Menschen: Alle fanden es entlastend, dass sie hier aussprechen
konnten, was wirklich in ihnen vorging: "... den Schrecken, die
Schuldgefühle und die Verwüstung auszudrücken, die durch
dieses entsetzliche Entzweigerissen- und
Wiederzusammengesetzt-Werden verursacht worden
waren ... Einen Großteil der Zeit waren wir elend und verstört oder
starr vor Angst." Ein Teilnehmer: "Es kotzt mich an, dass jeder
ständig sagt, was ich für ein Glück habe, dass ich noch lebe. Mir
geht’s sauschlecht! Ich versuche immer noch mit der Zeit
fertig zu werden, als mir zum Sterben die Kraft fehlte." Eine
Frau äußert: "Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie oft ich am Telefon
liebreizend daherrede, und wenn ich den Hörer auflege, würde ich
mich am liebsten umbringen. Ich kann nur sagen, dagegen
war mein voriges Leben Gold." Die Teilnehmer berichten von
einem Gefühl der Angst vor dem Eingeschlossensein, "als ob man am
Boden gehalten wird, während eine in dir existierende Kraft
verzweifelt nach einem Fluchtweg sucht". Alle betrachteten das neue
Herz als ein eigenständiges Wesen. Jeder hatte es mehr oder weniger
als "Fremdkörper" erlebt, als ein Gegenüber, als "eine fremde
Präsenz" im eigenen Inneren. Ein Mann sagte: "Ich glaube, dass der
Geist meines Spenders noch in der Nähe ist, und in diesem Sinne ist
er immer noch am Leben" (vgl. hier).
2.9. – Nach der Übertragung einer fremden Niere änderte eine bis
dahin schüchterne und zurückhaltende Frau ihren Charakter. Die 40jährige Julie Shambra aus Covina/USA liebte Blumen und hübsche
Kleider. Nach der Operation wurde sie immer öfter aggressiv und
"erlag" im Fernsehen Boxkämpfen und American Football.
Stundenlang zappte sie von einem Sportkanal zum nächsten und
hatte kaum mehr Lust auf ihre früheren Hobbies. Die Frau erklärte:
"Es ist ein ganz neues Leben. Ich spüre förmlich den Spender in
mir weiterleben." Der Spender, er hieß Dakari Karimah, war 18
Jahre alt, als er bei einem Schusswaffen-Unfall starb. Er liebte
Kampfsportarten über alles. Dr. Bruno Cortis von der Universität in
Illinois gibt zumindest zu, was hier passierte, und er erklärt es sich
zusammen mit anderen Medizinern als ein "Zellen-GedächtnisSyndrom": "Nicht nur das Gehirn, sondern auch Organe wie die Niere
oder das Herz verfügen über derartige Gedächtniszellen. Vorlieben
und Abneigungen können durch eine Transplantation übertragen
werden" (Das schweizerische Magazin Blick, 17.2.1999). Die These
des "Zellen-Gedächtnis-Syndroms" und die These, dass die
verstorbene Seele noch in Verbindung mit ihren ehemaligen Organen
steht (vgl. hier), widersprechen sich nicht.
Zwischenbemerkung Nr. 2: Doch was sagen dazu die Kirchen, die
Organspenden aus Gründen der "Nächstenliebe" lehren? "Der Empfänger
eines Organs braucht keine Änderung seines Wesens zu befürchten, kann
aber zuweilen bedenken, dass er das Organ eines anderen, meistens eines
verstorbenen Menschen in sich trägt." (Erklärung der Deutschen
Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
zur Organtransplantation, 1990)
PS: Was die Kirche hier behauptet, entspricht einmal mehr nicht den
Fakten (siehe dazu auch Zwischenbemerkung Nr. 1). Und das verzweifelte
Klammern von Menschen an dieses augenblickliche irdische Leben hat
auch damit zu tun, dass die Kirch fälschlicherweise lehrt, dieses irdischen
Leben sei das einzige, und es würde auch noch über das Fortleben in alle
Ewigkeiten entscheiden. Das Urwissen der Reinkarnation lehren die
intellektuellen Priestermänner der kirchlichen Institutionen ab, weil sie
dadurch viel Macht über die Menschen verlieren würden. Denn wozu
brauche ich einen Priester, wenn alles Geschehen nach dem
ehernen Gesetz von Saat und Ernte seine Lauf nimmt? Aus diesem
Grund ist die Kirche gegen das Urwissen der Reinkarnation.
2.10. – Ein transplantierter Jugendlicher schreibt sich seine
Verzweiflung und Todessehnsucht von der Seele: "Ich habe meinen
Tod annehmen wollen, aber ich hatte nicht genug Kraft,
meinen Eltern klarzumachen, dass es für mich keinen anderen
Weg gibt. Ich konnte ihnen die Hoffnung nicht zerstören, aber nun
habe ich keine mehr, weil ich nicht auf ein falsches Leben setzten
kann. Ich will wieder zu meinen Organen, und ich will den anderen,
den Spender, in seinem Tod erlösen, indem ich ihm mit meinen seine
Organe zurückgebe" (aus dem Buch Herzloser Tod von Ulrike
Baureithel und Anna Bergmann, Klett-Cotta 1999).
2.11. – Einem 15-jährigen Mädchen in London wurde einem
Bericht der italienischen Zeitung Corriere della sera zufolge
ein fremdes Herz eingepflanzt, obwohl es sich sogar
gerichtlich dagegen gewehrt hatte. Das Mädchen war
entschlossen, "lieber zu sterben, als mit dem Herzen von jemand
anders weiterzuleben". "Wenn ich ein fremdes Herz hätte, würde ich
mich anders als die anderen fühlen", was sie jedoch nicht wollte. Die
Ärzte ordneten mit Einverständnis der Mutter darauf hin jedoch eine
Zwangstransplantation an. Das sterbenskranke Mädchen nahm all
´ ihre Lebenskraft zusammen und ging zu einem Anwalt, um sich
dagegen zu wehren. Sie erklärte ihm: "Mit der Transplantation wäre
ich nicht glücklich. Wenn ich jedoch sterben muss, wäre meine
Familie darüber sehr traurig. Ich ziehe es aber vor, nur 15 Jahre mit
meinem eigenen Herzen gelebt zu haben." Es kam zur
Gerichtsverhandlung. Der Richter entschied gegen das Mädchen, gab
seiner Mutter und den Ärzten Recht und erklärte die
Zwangstransplantation für rechtens. Das junge Engländerin
resignierte nach dem verlorenen Prozess und willigte nun
notgedrungen in die Transplantation ein, um die Familiensituation
nicht noch schlimmer zu machen (Corriere della sera, 18.7.1999).
2.12. – Ein Bericht einer Frau, die regelmäßig zur Dialyse geht: "Ich
bin seit einigen Jahren dialyseabhängig, d. h., ich gehe dreimal
pro Woche für drei Stunden zur so genannten künstlichen
Blutwäsche, da meine Nieren nur einen geringen Anteil ihrer
Entgiftungs- und Entwässerungsfunktion leisten können. Es wurde
schon mehrfach von Seiten der Ärzte die Frage einer
Organtransplantation an mich herangetragen. Von Anfang an war die
Antwort für mich ein Nein ... Denn jede Krankheit hat eine
Ursache ...Wird diese nicht bereinigt, so kann die Belastung der
Seele als Krankheit in den Körper ausfließen. So glaube ich es. Jede
Krankheit will mir also etwas sagen. Sie weist mich auf bewusste und
nicht bewusste Fehlhaltungen hin ... Wenn ich nun erkrankt bin und
alles daran setze, einzig durch äußere Maßnahmen wieder gesund zu
sein, um so weiterleben zu können wie bisher, dann bereinige ich die
seelischen Ursachen der Krankheit nicht. Ich dränge damit die
Krankheit in die Seele zurück. Das möchte ich jedoch nicht. Sondern
ich möchte ihren Wurzeln auf die Spur kommen und diese
beheben ... Ich danke Gott für jeden Tag, den ich leben darf, auch
wenn es nur mit Hilfe einer Maschine möglich ist. Ich schaue, dass
ich täglich etwas Gutes tun kann, denn ich betrachte jeden Tag als
ein Geschenk" (Silke R., Verfasserin ist der Redaktion bekannt).
2.13. – Silke R. (siehe 2.12.) erlebte auch den Tod ihrer
Bekannten, die wie sie wöchentlich zur Dialyse kam, sich
jedoch später für eine Transplantation entschied: "Vor der
Operation kamen ihr plötzlich Bedenken, ob es wohl richtig sei. Doch
sobald ein ´geeignetes` Organ gefunden sei, geht alles sehr schnell,
innerhalb weniger Stunden. Sie hörte nicht mehr auf ihren
inneren Mahner und ließ sich operieren. Von einer
Krankenschwester hörte ich, dass es ihr direkt nach der
Transplantation sehr schlecht ging. Sie wollte, dass man ihr die
fremde Niere gleich wieder raus nimmt. Doch man erfüllte ihr
diesen Wunsch nicht. Sie bekam stattdessen die üblichen
Immunsuppressiva, damit ihr Körper die fremde Niere nicht wieder
abstößt. Nach ca. drei Wochen starb sie an einer Infektion. Sie
hinterlässt einen zehnjährigen Sohn."
2.14. – Ein Mann, der erst seit ca. zwei Jahre auf die Dialyse
angewiesen war, stirbt nach einer Nierentransplantation an Hepatitis
C, nachdem man ihm eine mit Hepatitis C infizierte Niere
eingesetzt hatte. Die Firma "Eurotransplant" hatte die Infektion
vermerkt, doch laut Monitor (22.5.2000) werden solche Organe
manchmal trotzdem verpflanzt, wenn der Empfänger eine solche
Krankheit schon einmal überwunden hat. Das war hier aber nicht der
Fall. Die Ärzte gingen also bei dieser Verpflanzung ein deutlich
höheres Todesrisiko ein. Für die Tochter des Mannes ist dies im
nachhinein sehr bitter, denn ihr Vater hätte mit der Dialyse wohl noch
jahrelang gut weiterleben können.
2.15. – Eine Reportage des Hessischen Rundfunks über einen jungen
Mann, dem ein fremdes Herz eingepflanzt wurde: "Nur wenige
Minuten später ist von Thorstens Optimismus nichts mehr zu spüren.
Er ist völlig durcheinander. Der Körper hat sein Herz akzeptiert
[Anmerkung der Redaktion: aber nur aufgrund von
Medikamenten, die das eigene Immunsystem unterdrücken].
Die Seele noch nicht ... Er darf leben, weil ein anderer sterben
möchte. Für Thorsten schwer zu verarbeiten ... 20 Minuten nach dem
Gespräch kollabiert Thorsten. Er ist nicht mehr bei Bewusstsein. Er
erleidet den totalen psychischen Zusammenbruch. Sein Körper
schaltet ab." Wie geht es weiter? "Jeden Tag schluckt er 21 Tabletten.
Die meisten, um sein eigenes Abwehrsystem auszuschalten.
Thorstens Körper erkennt das neue Herz permanent als Fremdkörper,
den es abzustoßen gilt. Um das zu verhindern, muss Thorsten mit
Medikamenten sein eigenes Immunsystem unterdrücken.
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