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Klare Entscheidungen gefordert Was sagte Konrad Adenauer?

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Organ der Landsmannschaft Ostpreußen e. V.
Jahrgang 15 / Folge 48
Hamburg 13, Parkallee 86 / 28. November 1964
K l a r e Entscheidungen gefordert
EK. Die Tage, in denen auch amerikanische
Präsidenten noch Urlaub nehmen und Erholung
suchen konnten, sind offenbar für immer vorüber. Wenn der Staats- und Regierungschef der
Vereinigten Staaten Washington v e r l ä ß t und auf
einem Landsitz edn paar Tage .ausspannen"
möchte, dann ist das nur ein frommer Wunsch.
Da die Verbindung zur Regierungszentrale nicht
eine Stunde a b r e i ß e n darf, m u ß er sich von einer
Heerschar von Kanzleichefs, Adjutanten, Beratern, Funkern und Polizisten begleiten lassen,
die ihn Tag und Nacht zu unterrichten und zu
bewachen haben. Wie unter Eisenhower die
Gettysburgfarm, unter Kennedy der Sommersitz
Hyannis Port, so ist heute die J o h n s o n R a n c h im Staate Texas alles andere als ein
beschauliches Ferienplätzchen.
Wo der Präsident weilt, ist faktisch immer
ein „ W e i ß e s Haus" mit allen seinen Einrichtungen und aller seiner Unruhe.
Dienstflugzeuge und Hubschrauber landen und
starten, bringen Minister, Generale und Chefberater zu immer neuen Beratungen. Da alle
Entscheidungen beim obersten Chef liegen und
da es für ihn im Amt faktisch keinen Vertreter
gibt, so kann es da kein Ausweichen und kaum
ein Vertagen wichtiger Entschlüsse geben. Nur
die landschaftliche Kulisse mag sich ändern, des
„Dienstes ewig gleichgestellte Uhr" tickt pausenlos vernehmlich weiter.
Vor
wichtigen
Entschlüssen
Drei Wochen nach seiner Wiederwahl sieht
sich Lyndon Johnson vor eine Fülle von wichtigen Entscheidungen gestellt, sowohl in der
Innenpolitik wie vor allem auch in der Weltpolitik. In den Monaten des Wahlkampfes hat
der Herr des W e i ß e n Hauses eine ganze Reihe
von sozialpolitischen, wirtschaftlichen und kulturellen R e f o r m e n und I n i t i a t i v e n angekündigt und versprochen. Diese Wechsel müssen jetzt e i n g e l ö s t werden. Nun erst wird sich
erweisen, ob das bereits verabschiedete Bürgerrechtsgesetz die höchst vielschichtigen und komplizierten Probleme des V e r h ä l t n i s s e s zwischen
weißer und farbiger B e v ö l k e r u n q wirklich löst
und die nach wie vor bestehenden Spannungen
spürbar abbaut. Die radikalen Forderungen besonders
kämpferischer
Neqerorqanisationen
werden sich kaum verwirklichen lassen, ohne
in anderen Volksschichten ganz erhebliche W i d e r s t ä n d e hervorzurufen.
Da geht es um heikle Fragen des persönlichen
Lebens und beruflicher Chancen, um Schulen,
Wohnungen usw.
Eine sehr starke Initiative wird dem Präsidenten und seiner Administration auf dem Gebiet der Beschaffung
neuer
Arbeitsp l ä t z e für die vielen Millionen Jugendlichen
Ln einer ungeheuer stark wachsenden Nation
und bei der B e k ä m p f u n g der s t r u k t u r e l l e n A r b e i t s l o s i g k e i t abgefordert. Die
in den U S A besonders stark geförderte Automation hat es mit sich gebracht, d a ß in vielen
amerikanischen Werken, die einst Tausende und
Zehntausende beschäftigten, die W e r k p l ä t z e
unzähliger ungelernter Arbeiter fortgefallen
sind. Weder Kennedy noch Johnson gelang es
bisher trotz verschiedener R e g i e r u n g s m a ß n a h men den S t a t u s v o n e t w a 5 M i l l i o n e n
langfristig
Arbeitslosen
wesentlich
zu senken. Auch die Schulung bzw. Umschulung
. V e r h a n d l u n g e n mit China sehr
zum hochqualifizierten Facharbeiter und Techniker ist erst im Anlaufen und bedarf neuer Impulse. Das Gleiche gilt für die Aktionen zur Sanierung von Krisengebieten und für die Hilfen
an jene etwa 30 bis 40 Millionen Amerikaner,
die in ihren Einkünften unter dem Existenzminimum liegen.
Verpflichtungen
der
Führu«gsmacht
Präsident Johnson, dem alten Praktiker der
Washingtoner Innenpolitik, w ä r e es sicherlich
sehr erwünscht, wenn er sich — wie einst seine
V o r g ä n g e r im 19. Jahrhundert und noch bis
1914 — zuerst und vor allem d i e s e n Aufgaben
im eigenen Land widmen und die Außenpolitik
in den zweiten Rang verweisen könnte Innerpolitische Erfolge, innerpolitische Bewährung
spielen für die Popularität und für künftige
Wahlchancen eines Präsidenten nämlich eine
entscheidende Rolle. Nun kann aber auch der
Sieger vom 3. November nicht mehr verkennen,
daß die Vereinigten Staaten seit 1945 die einzige Weltmacht unter den freien Völkern geworden sind, deren Kurs und Haltung, Stärke
und G l a u b w ü r d i g k e i t bei den nicht zuletzt von
Roosevelt mit heraufbaschworenen weltwe'ten
Krisen und Auseinandersetzungen von entscheidender Bedeutung ist.
Mit C h r u s c h t s c h e w s Sturz, nur wenige
Tage vor der Präsidentenwahl, und mit den
ersten Gesprächen zwischen der neuen Führungsgruppe in Moskau und den Chinesen sollten so manche Hoffnungen in Washington auf
ein „ A g r e e m e n t " mit dem einstigen Kremlchef
und auf einen unweigerlich geborstenen kommunistischen Block dahingeschwunden sein. Ein
paar unverbindliche Höflichkeitsphrasen Moskaus werden auch die unentwegtesten „Entspannungs"-Propheten in Amerika kaum sehr
hoch bewerten k ö n n e n . Der Tag des Aufstandes
gegen Chruschtschews Alleinherrschaft ist eine
echte Zäsur
und der
Schlußstrich
unter eine Entwicklung gewesen. (Wobei man
nicht verkennen sollte, daß sich schon die Erwartungen, die man in Johnsons Stab auf wirkliche ZugesLändnisse des Kremls setzte, zweifellos nicht erfüllt hätten, auch wenn der Mann
aus Kursk am Ruder geblieben wäre.)
Vieles
ist
nun ganz
neu zu durchdenken.
Von manchen liebgewordenen Wunschvorstellungen heißt es Abschied zu nehmen, wenn
man nicht auch in Zukunft einen offensichtlich
falschen und für das Atlantische Bündnis sehi
gefährlichen Kurs steuern will.
Die
Reform
des
Bündnisses
Man wird in Washington hoffentlich recht
bald erkennen, daß z. B. eine grundlegende Reform der N A T O , die dieses so überaus wichtige Bündnis politisch und militärisch entscheidend k r ä f t i g t , nun unverzüglich in Angriff
genommen werden muß — gerade auch im
Interesse der USA selbst Hier die Dinge weitertreiben zu lassen und auf längst überholten Vorstellungen zu beharren, hieße alles in Frage
stellen. Eine Allianz mit „Hauptverbündeten"
und „ N e b e n v e r b ü n d e t e n " , mit Sonderrechten
einzelner Partner und faktischer Zurücksetzung
anderer zu konservieren, ist unmöglich. Deutsche Opfer, deutsche Rechte wenig zu beachten
und vielleicht noch mit Mißtrauen und Zumutungen zu beantworten, das müßte die Verdros-
Wirtteibegmn an den Piegelutern in Königsberg
senheit verstärken, die andere Alliierte längst
erfaßt hat.
Ein in der amerikanischen Presse vorgeschlagenes „Direktorium",
in dem Deutschland
— einer der wichtigsten Partner des Bundes —
schwierig"
New
York
(hvp) - In den Vereinigten
Staaten wurde der Verlauf der Gespräche zwischen der „neuen Sowjetführung'
und den Delegationen der kommunistischen Parteien — die
anläßlich
des 47. Jahrestags der sowjetischen
Oktoberrevolution in Moskau weilten — mit
größter Aufmerksamkeit beobachtet, zumal aus
Warschau Informationen vorlagen, der Kreml
werde sich um eine Beseitigung der sowjetischchinesischen Spannungen bemühen.
Nachdem
über die Verhandlungen
zwischen Breschnjew
und Kossygin einerseits und Tschou En-lai sowie Marschall Ho Lung andererseits nur verlautbar t worden ist, die Unterredungen seien
„im kameradschaftlichen Geiste" verlauten, nehmen die amerikanischen Beobachter an, daß „die
tieigreiienden Differenzen zwischen Moskau
und Peking keineswegs behoben worden sind".
Tschou habe nicht nur eine sowjetische Absage
an jedwede
„Koexistenzpolitik"
gegenüber
Washington sowie die Einstellung der sowjetischen Militärhilfe
an Indien gefordert, sondern
auch verlangt, daß die Sowjetunion China bei
der Industrialisierung unterstützt.
Von sowjetischer Seite sei daraufhin zum Ausdruck gebracht worden, daß man eine Wiederaufnahme
der Lielerung von Fabrikausrüstungen
usw.
in Erwägung
ziehen werden, falls Peking öffentlich aui die von Mao Tse-tung gegenüber
der
Sowjetunion erhobenen
Territorialforderungen
verzichte daß aber die „Koexistenzpolilik"
gegenüber der USA beibehalten werden solle. Bei
diesem Stand der Dinge seien dann die Ge
spräche
mit Tschou abgebrochen worden. Die
Verhandlungen hätten sich als „sehr schwierig
erwiesen.
Was sagte Konrad Adenauer?
r.
Starkes Befremden und Beunruhigung
haben angebliche A u s f ü h r u n g e n des Vorsitzenden der C D U , Dr. Konrad A d e n a u e r , gefunden, die nach einem Interview mit dem
Bonner Korrespondenten der israelischen Zeitung „ H a a r e t z " (Tel Aviv) veröffentlicht
worden sind. Das Interview ist auch von einem
Teil der westdeutschen Presse wiedergegeben
worden. Danach s o l l Dr. Adenauer zur Frage
der deutschen Ostgrenzen angeblich gesagt haben: „Noch nie habe ich eine Erneuerung der
Grenzen von 1937 verlangt. Das habe ich niemals getan. Ich bin doch nicht verrückt. Wir
werden zu Friedensverhandlungen kommen und
werden dann sehen, welche Konzessionen die
zweite Seite machen kann." Solche Ausführungen m ü ß t e n in vollem Gegensatz zu den Erk l ä r u n g e n stehen, die Dr. Adenauer wiederholt
als Bundskanzler vor den deutschen Heimatvertriebenen und vor der Weltöffentlichkeit in
früheren Jahren abgegeben hat. Sie w ü r d e n
auch in einem großen Kontrast stehen zu einer
Reihe von Erklärungen der Bundesregierung im
Bundestag im Laufe der Jahre.
Von der Bundespressestelle der ChristlichDemokratischen Union ging uns folgende Erklärung zu:
„Der Vorsitzende der C D U , Bundeskanzler
a. D. Dr. A d e n a u e r , hat den Sprecher der
CDU, Dr. Rathke, zu der folgenden Erklärung
ermächtigt: In der deutschen Presse wird gegenwärtig über ein I n t e r v i e w berichtet, das
der Parteivorsitzende der CDU, Bundeskanzler
a. D. Adenauer einer israelischen Zeitung gegeben hat. Dr. Adenauer weist darauf hin, daß
es sich hierbei um die verkürzte Wiedergabe
eines Informationsgespräches handelt, das ins
Hebräische übertragen und von dort rückübersetzt ist. Dies geht ganz deutlich aus dem Passus
hervor, wo vom . G r i f f d e s
Schwertes'
die Rede ist. Dr. Adenauer hat in Wahrheit davon gesprochen, daß man .diese Leute a m
P o r t e p e e fassen' müsse.
Die als außenpolitische Erklärung hingestellte
Bemerkung von den . G r e n z e n v o n 1937
bezog sich auf eine Frage, in der die Wiederherstellung der Grenzen von 1937 mit der Rückgliederung des S u d e t e n l a n d e s
gekoppelt
war. Hierauf bezieht sich die Antwort von Dr.
Adenauer, daß er etwas derartiges niemals verlangt habe, sondern nur durch geduldige und
zähe Verhandlungen einen Erfolg zu erreichen
suchte. Der in dem Interview nicht abgedruckte
Schluß der Antwort lautete: ,Ich halte es für
das Allerschlechteste, einfach Forderungen hinzustellen, koste es, was es wolle. Man muß die
Entwicklungen abwarten. Man muß Geduld haben.'
Die Formulierungen, die Dr. Adenauer in dem
Informationsgespräch verwandt hat, sind also
lediglich eine Warnung davor, diplomatische
Schluß
auf
Seite
2
Landesbildstelle Hessen
nicht gleichberechtigt vertreten wäre, dürfte von
unserem wahrhaft geduldigen Volk nicht mehr
hingenommen werden.
Wir streben keine Hegemoniestellung an,
aber wir wünschen als Gleiche unter Gleichen
behandelt und geachtet zu werden. Wir hören
mit Freuden jede Versicherung unserer Verbündeten, daß man nicht nur zur Bundesrepublik
und Berlin, sondern auch zu unserem Anspruch
auf Selbstbestimmung und echter Wiedervereinigung stehe. Wir dürfen aber auch erwarten,
daß hinter der Proklamation der W i l l e und
die T a t stehen.
Wir wissen, mit welcher Fülle von Problemen
der amerikanische Präsident in nächster Zeit
konfrontiert wird. In diesen Wochen ist oft
genug auf die überaus ernste Lage in V i e t n a m und im übrigen Südostasien hingewiesen
worden. Es wurde auch daran erinnert, daß auf
Kuba — der kommunistischen Inselfestun§ vor
der Haustür der nordamerikanischen Union —
noch Tausende von sowjetischen Offizieren und
Waffentechnikern ebenso wie abschußbereite
Raketenbasen stationiert sind. Die rote Wühlarbeit Moskaus und Pekings in Afrika und Lateinamerika hat sich weiter verstärkt. Die Weltrevolutionsheere des Ostblocks werden weiter
ausgebaut. In solchen Zeiten liegt auf den
Schultern des Mannes, der im W e i ß e n Haus
regiert, eine ungeheure Verantwortung. Alle
Unterdrückten auf dieser Erde — mehr als eine
Milliarde Menschen — blicken auf ihn.
Wir ersehnen genau so wie unsere Verbündeten den wahren Frieden, die Lösung der großen Spannungen, die Uberwindung des Unrechts.
Sie kann man nur erreichen, wenn die Gutgesinnten zusammenrücken, wenn sie e i n i g ,
s t a r k und e n t s c h l o s s e n sind.
Jcihrcjcing 15 / Folge "48
2R November 1964 / Seite 2
Schluß
von
Seite
Das Ostpreußenblatt
1
Verhandlungen mit ultimativer Zuspitzung zu
1 ühren.
Dr. Adenauer steht nach wie vor auf dem
Standpunkt, d a ß der r e c h t l i c h e
Ausg a n g s p u n k t der anzustrebenden Friedensverhandlungen
der
vertraglich
festgelegte
S t a t u s des D e u t s c h e n R e i c h e s
von
1 9 3 7 ist, dessen einseitige V e r ä n d e r u n g wir
nicht hinnehmen k ö n n e n . Das H e i m a t r e c h t
und
das
Selbstbestimmungsrecht
a l l e r D e u t s c h e n ist zu b e r ü c k s i c h t i g e n . "
Soweit die bisherige E r k l ä r u n g des f r ü h e r e n
Bundeskanzlers und seiner Partei. W i r sind der
Meinung, d a ß sie noch nicht volle Klarheit geschaffen hat und halten es für erforderlich, d a ß
sich der f r ü h e r e Kanzler und die C D U erneut
ganz u n m i ß v e r s t ä n d l i c h zu ihren f r ü h e r e n Erk l ä r u n g e n — beispielsweise auf dem D ü s s e l dorfer Bundestreffen der Landsmannschaft Ostp r e u ß e n — vom 10. Juli
1960 ganz klar
bekennen.
Hundertfünfzehn Divisionen . . .
Pekings und Moskaus S t r e i t k r ä f t e in Asien
Ein MiLitärexperte der „ N e u e Zürcher Zeitung" gibt eine Ü b e r s i c h t der Streitkräfte, die
Rotchina und die Sowjetunion heute in Ostasien
v e r f ü g b a r haben:
.Die
Armee des
kommunistischen
C h i n a z ä h l t heute 1 1 5 D i v i s i o n e n , von
denen vier mechanisierte und zwei Luftlandedivisionen sind. Dazu kommen K a v a l l e r i e v e r b ä n d e
für die innerasiatischen W ü s t e n
und einige Gebirgsdivisionen in Tibet. Der
Mannschaftsbestand b e t r ä g t 2,25 Millionen. Alle
diese Divisionen sind mit v o r z ü g l i c h e n Waffen
sowjetischer Herkunft oder aber neuerdings aus
chinesischer Produktion a u s g e r ü s t e t . Sie sind
sehr
beweglich
im taktischen Sinne.
G r o ß e strategische Verschiebungen aber in den
ungeheuren Weiten Chinas w ü r d e n sehr viel
Zeit beanspruchen. Diese Infanteriearmee
ist
u n t e r s t ü t z t durch eine Flugwaffe von total 2300
Flugzeugen, von denen die meisten veraltete
sowjetische Jagdbomber sind. Die Ausbildung
der Piloten liegt darnieder, weil die sowjetischen Flugzeuge mangels Ersatzteilen nur sparsam gebraucht werden dürfen.
Die Analyse der A t o m e x p l o s i o n vom
16. Oktober in Sinkiang hat e n t h ü l l t , d a ß China
ü b e r Anlagen zur Anreicherung von Uran 235
v e r f ü g t , was einen g r o ß e n
wissenschaftlichen
und industriellen Fortschritt darstellt. Er bedeutet, d a ß China eine g r ö ß e r e Z a h l von
N u k l e a r s p r e n g k ö r p e r n
fabrizieren
kann und in naher Zukunft ü b e r Fusionsbomben
v e r f ü g e n wird. In Sinkiang sind auch Raketenversuche unternommen worden; v o r l ä u f i g wird
sich China aber mit einfachen Methoden zum
Transport seiner Atombomben zufriedengeben
m ü s s e n . In Amerika hat man l ä n g s t begonnen,
mit der M ö g l i c h k e i t zu rechnen, d a ß mit jedem
Fischerboot und mit jedem Reisekoffer eine
Atomladung an ein wichtiges Ziel gebracht werden kann.
Die S o w j e t u n i o n
u n t e r h ä l t im Fernen
Osten 17 Divisionen, von denen der g r ö ß t e Teil
volle K r i e g s s t ä r k e aufweist. 22 Divisionen stehen in Z e n t r a l r u ß l a n d , also auch in Reichweite
der chinesischen Grenze. Ebensowenig wie die
V e r s c h ä r f u n g des Konflikts mit Peking eine nennenswerte V e r s t ä r k u n g
des
Dispositivs im
Osten gebracht hatte, ist im Hinblick auf die
versuchte Entspannung zwischen den beiden
kommunistischen G r o ß m ä c h t e n mit einem Abbau
der m i l i t ä r i s c h e n Bereitschaft an den asiatischen
Grenzen zu rechnen. Die heute 4000 Flugzeuge,
allerdings meist veralteter Typen, z ä h l e n d e taktische Flugwaffe k ö n n t e zum Teil nach dem
Osten verlegt werden. Für die strategischen
Luftstreitkräfte und L e n k w a f f e n v e r b ä n d e liegt
China v ö l l i g offen und unverteidigt da."
„Wildwest"
auf sowjetischen Bahnhöfen
M. M o s k a u .
Uber „ u n t r a g b a r e Z u s t ä n d e "
auf sowjetischen B a h n h ö f e n und F l u g h ä f e n haben sich mehrere Leser in der parteiamtlichen
„Prawda" beschwert. Korrespondenten des Blattes, die diesen Angaben nachgegangen sind,
m u ß t e n b e s t ä t i g e n , d a ß die Abfertigung von
Passagieren auf vielen g r o ß e n sowjetischen
B a h n h ö f e n und F l u g p l ä t z e n viel zu w ü n s c h e n
übrig lasse.
In K u i b y s c h e w (früher Samara an der
Wolga), so wird berichtet, habe man für die
wartenden Reisenden keine M ö g l i c h k e i t zum
Sitzen geschaffen, so d a ß diese buchstäblich auf
der Erde Platz nehmen m ü ß t e n . A u f dem Bahnhofsvorplatz t ü r m t e n sich Schmutz und M ü l l .
Besonders unerfreulich für die Reisenden sei
das stundenlange Warten an den Fahrkartenschaltern und die schlechten Verbindungen zwischen B a h n h ö f e n , F l u g p l ä t z e n und Dampferanlegestellen.
Mi
Eingliederung keine Minderung
des Heimatrechts"
Der Göttinger Kongreß des Bundes der Vertriebenen
a
H.U.St. — Die G ö t t i n g e r
Stadthalle
prangte im Flaggenschmuck a n l ä ß l i c h des Kongresses, zu dem sich f ü h r e n d e Mitarbeiter des
Bundes der Vertriebenen am 14. und 15. November in der alten U n i v e r s i t ä t s s t a d t an der Zonengrenze trafen. V i z e p r ä s i d e n t Gossing b e g r ü ß t e
viele hundert F ü h r u n g s k r ä f t e aus dem ganzen
Bundesgebiet als Vertreter von zehn Millionen
Vertriebenen,
als
Ehrengäste
den
Bundesminister für Vertriebene, Ernst Lemmer, den
n i e d e r s ä c h s i s c h e n Staatsminister Dr. Miehe, zugleich als Vertreter des M i n i s t e r p r ä s i d e n t e n ,
und S t a a t s s e k r e t ä r Dr. Dr. Degner als Vorsitzenden der Vereinigung der Landsmannschaften
Mitteldeutschlands.
Nach G r u ß w o r t e n
des
Göttinger
Bürgermeisters Lessner ergritf B u n d e s m i n i s t e r
L e m m e r das Wort, um aus der Sicht der
Bundesregierung die Teilnehmer des Kongresses willkommen zu h e i ß e n .
In dem Gedanken, das J a h r 1 9 6 5 zum
J a h r d e r M e n s c h e n r e c h t e zu e r k l ä r e n ,
sah Minister Lemmer mehr als eine Geste angesichts einer Situation, die auch andere Reaktionen habe a u s l ö s e n k ö n n e n . Er sagte dazu: „Der
Vorschlag entspricht dem Geist der Charta der
Heimatvertriebenen von 1950, in der entrechtete
und entwurzelte Menschen der Rache abschworen zu einem Zeitpunkt, zu dem sie noch nicht
einmal wissen konnten, ob sie jemals auch nur
a n n ä h e r n d wieder zu b ü r g e r l i c h e m Wohlstand
und nachbarlichem Wohlgelittensein gelangen
w ü r d e n . Ich halte es für den richtigen Zeitpunkt,
die Welt daran zu erinnern. Mit dieser Charta
aber haben die deutschen Heimatvertriebenen
die Forderung nach dem R e c h t a u f
die
H e i m a t auf die Tagesordnung einer weltpolitischen Debatte gehoben, als man ü b e r a l l in
der Welt drauf und dran war, die R e a l i t ä t e n der
Macht mit dem Mantel gewohnheitsrechtlicher
Zustimmung zu v e r b r ä m e n und damit zu verewigen. Die deutschen Heimatvertriebenen haben d e m g e g e n ü b e r den Blick a u f d i e R e a l i t ä t e n d e s R e c h t s gelenkt, auf die zumindest in der Theorie in Ost und West gleichermaßen
anerkannte Tatsache, d a ß nur das
e n d g ü l t i g geregelt ist, was auf der Grundlage
des Rechts geregelt wurde. A u s dieser V o r geschichte heraus gewinnt der Vorschlag, 1965
als J a h r d e r M e n s c h e n r e c h t e zu begehen, seine eigentliche Bedeutung. W i r bekennen uns zu einer Politik der Gewaltlosigkeit,
die uns legitimiert, dem Frieden und zugleich
dem Recht aller Menschen auf ihre Heimat zu
dienen."
Die Eingliederung von Millionen Menschen,
die mit Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben
wurden, werde in ihrer Bedeutung nur zu oft
untei schätzt, sagte der Minister weiter. Nicht
wenige meinten, die Vertriebenen h ä t t e n die
neue Heimat als Ersatz für Verlorenes angenommen. So weit die Eingliederung m a t e r i e l l
ü b e r h a u p t vollzogen werden k ö n n e , sei sie zwar
zu einem guten Teil vollzogen. Diese Aussage
lasse freilich viel Raum ü b r i g für F ä l l e , die dagegen s p r ä c h e n , vor allem bei den A l t e n und
f r ü h e r S e l b s t ä n d i g e n . A l s die Bundesregierung jedoch daran gegangen sei, das M i l lionenheer der Vertriebenen den Einheimischen
gleichzustellen und ihm nach M ö g l i c h k e i t sogar
besondere Startchancen zu geben, habe sie
etwas getan, was der Charta von Stuttgart mit
ihrem feierlichen Gewaltverzicht gleichzusetzen
sei. Sie habe n ä m l i c h verhindert, d a ß die Vertriebenen zum „ R e s e r v o i r einer Politik der kurzen Fristen und damit der Unruhe und der
Gewalt" wurden. Sie habe damit den Vertriebenen unmittelbar geholfen, zugleich den wirtschaftlichen Aufbau der Bundesrepublik beschleunigt, vor allem aber Deutschland westlich
der Zonengrenze dem Zugriff Moskaus entzogen,
denn auf dem Boden keimenden Wohlstands
habe der Kommunismus keinen Ansatzpunkt gefunden, wie es Moskau erwartet hatte.
Es gehe an der Schwelle eines neuen W a h l jahres nicht um agitatorische B e d ü r f n i s s e : „ V e r triebene und F l ü c h t l i n g e sollten es sich verbitten, im Wahlkampf propagandistisch m i ß braucht zu werden. Diese Mahnung richte ich
ausnahmslos an alle Parteien, auch an mich
selbst. Sonst k ö n n t e u n e r m e ß l i c h e r Schaden für
die Zukunft der Nation angerichtet werden."
„Die Eingliederung, und w ä r e sie v ö l l i g und
nahtlos verzogen, bedeutet k e i n e
Minder u n g des R e c h t s a u f d i e H e i m a t " , erk l ä r t e der Minister. „ D i e s e r Rechtsanspruch ist
u n a b h ä n g i g von der R ü c k k e h r m ö g l i c h k e i t und
selbst vom R ü c k k e h r w i l l e n des einzelnen. Das
ganze deutsche V o l k ist der einzig b e v o l l m ä c h tigte Kontrahent in der bevorstehenden Auseinandersetzung um eine friedliche Regelung
gewaltbedingter Z u s t ä n d e . "
A b s c h l i e ß e n d ging Ernst Lemmer auf die Aufgabe ein, das K u l t u r g u t der Vertreibungsgebiete im B e w u ß t s e i n des deutschen Volkes
und auch des Auslandes wachzuhalten. Er kam
zu dem Schluß, d a ß sich jetzt die Pflege des
mitteldeutschen Kulturgutes als z u s ä t z l i c h e Aufgabe
anbiete.
Zur „ O s t e u r o p a k u n d e "
und
„ D e u t s c h e n Ostkunde" m ü s s e ein Gebiet treten,
dem er den Arbeitsnamen „ Z o n e n k u n d e " geben
wolle. Die Osteuropakunde beziehe er nicht
etwa ein, um die Existenz unserer ö s t l i c h e n
Nachbarn anzugreifen. Er halte es vielmehr für
notwendig, d a ß unser V o l k im ganzen und die
Deutschen aus den Vertreibungsgebieten zu
einem redlichen N a c h b a r s c h a f t s b e w u ß t s e i n zu
den o s t e u r o p ä i s c h e n V ö l k e r n k ä m e n .
Ein G r u ß w o r t von Minister Dr. Miehe leitete
dann ü b e r zum Referat des B d V - P r ä s i d e n t e n Dr.
h. c. Wenzel Jaksch: „Die deutsche Gegenwartssituation und die Vertriebenen."
Der Nachmittag war den Arbeitskreisen vorbehalten. Der Kreis „ H e i m a t p o l i t i k " b e s c h ä f t i g t e
sich unter Leitung des Sprechers der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n , Dr. A l f r e d
Gille,
und Dr. Philipp von Bismarck mit dem Linzer
Programm, ü b e r das das O s t p r e u ß e n b l a t t bereits berichtete, und gab ihm seine Zustimmung.
Ein weiterer Kreis unter V i z e p r ä s i d e n t Gossing
und Dr. Matthee behandelte Fragen der Eingliederung und des Lastenausgleichs, ein dritter
unter den V i z e p r ä s i d e n t e n Wollmer und M i nister a. D. Schellhaus setzte sich mit Organisations- und Aktionsfragen auseinander, und ein
vierter Kreis unter Dr. Hepka widmete sich
Problemen, die mit Presse, Funk und Fernsehen
zusammenhängen.
Den S c h l u ß bildeten am Sonntag nach der Berichterstattung der Arbeitskreise vor dem Plenum die Ansprache von Vizekanzler Dr. Mende,
ü b e r die wir schon in der letzten Folge berichteten, und Fahrten zur Zonengrenze bei G ö t t i n gen.
Herr Stehle und die Wirklichkeit
Zigeuner übernehmen leerstehende Bauernhöfe in Ostpreußen
A 11 e n s t e i n. Z u v ö l l i g neuen Praktiken
greifen, b e d r ä n g t von den Zentralverwaltungen
in Warschau, die polnischen Kreis- und Gem e i n d e b e h ö r d e n in Ostdeutschland. Nachdem
die Versuche, neue Siedler auf die noch leerstehenden B a u e r n h ö f e aus Zentralpolen anzuwerben, fehlschlugen und die Zahl der unbewirtschafteten H ö f e s t ä n d i g steigt, da ihre bisherigen Bewirtschafter den Verlockungen der
Stadt nicht widerstehen k ö n n e n , ist man fest
entschlossen, jedem, der ,Lust und Liebe zur
Landwirtschaft in sich entdeckt', einen Hof zu
übereignen.
Da, laut polnischer Statistik, die Zahl der
leerstehenden H ö f e in O s t p r e u ß e n und Hinterpommern am h ö c h s t e n ist, die B e v ö l k e r u n g s dichte dagegen am geringsten, nämlich zwischen
23 und 60 Einwohner pro Quadratkilometer,
erscheint den polnischen B e h ö r d e n eine s t ä r k e r e
Besiedlung dieser Provinzen am notwendigsten.
„heimatliche
Scholle"
gleichgültig
zu
sein
scheint und deren ganzes Streben nach W o h l stand in der Stadt mit Auto, Eisschrank und
Fernseher ausgerichtet sei. Die Zeitung schreibt:
„ W o gibt es noch die starke Verbundenheit des
Bauern mit seiner Erde, wie sie einst Boleslaw
Prus (polnischer Dichter) in seinen W e r k e n
schilderte?" Bauern im besten Alter
suchten
nur nach einer Gelegenheit, sich ihres erst k ü r z lich in O s t p r e u ß e n erworbenen Hofes zu entledigen, um so schnell wie m ö g l i c h in die Stadt
umzusiedeln und dort ein bequemeres Leben
zu f ü h r e n . Sie arbeiteten lieber für 1300 Zloty
im Monat in der Industrie als auf ihrem Hof.
Ein 4 3 j ä h r i g e r Bauer, der nach Gdingen umziehen will, motivierte seinen E n t s c h l u ß wie
folgt: „Ich bin noch jung und kann mir eine
Rente erarbeiten. Was bleibt mir als Bauer im
Alter übrig?"
j
„Auch für die Ostpolitik notwendig"
So ist es nicht verwunderlich, d a ß die Zeitung
„ G a z e t a Bialystocka" vom 28. Oktober einen
Artikel v e r ö f f e n t l i c h t , aus dem der Leser erfährt,
r. DLe einzig m ö g l i c h e Ausgangsbasis für ein d a ß im Kreise L y c k / O s t p r e u ß e n , die
u n a b h ä n g i g e s Europa nannte
S t a a t s p r ä s i d e n t ersten fünf Zigeunerfamilien „auf eigenen A n de Gaulle bei einer Rede in S t r a ß b u r g den trag" B a u e r n h ö f e erworben haben. Die Zigeuner
Freundschaftsvertrag
zwischen
D e u t s c h - seien im F r ü h j a h r 1964 in einer „ g r ö ß e r e n Zahl"
l a n d u n d F r a n k r e i c h . Er warnte die Bun- nach Lyck gekommen und h ä t t e n hier ihr Lager
desrepublik davor, den Schutz ihrer Existenz aufgeschlagen. Die Zigeuner, die sich nicht für
den Erwerb eines Bauernhofes
entscheiden
einer Macht anzuvertrauen, die zwar freundschaftlich gesiinnt, aber ihrer Natur und Ge- konnten, bekamen feste Arbeit in der Lycker
schichte nach nicht mit Europa identisch sei. Industrie. M a n wolle sogar, so h e i ß t es in dem
Zigeuner, die in
De Gaulle ü b t e Kritik an der Orientierung der Artikel weiter, diejenigen
Bonner Politik g e g e n ü b e r den Vereinigten Staa- ,wilder Ehe' leben, dazu bewegen, die „Ehevor
dem
Standesamt
ten und der N A T O . Auch für die O s t p o 1 i t d k schließungsformaliität"
sei ein geeintes Europa dringend notwendig. Es nachzuholen.
sei u n e r l ä ß l i c h , d a ß die sechs Staaten bald eine
Ein anderer Artikel, v e r ö f f e n t l i c h t zu gleicher
eigene Organisation verwirklichten, die zwar
Amerika v e r b ü n d e t , aber nach Zielen, Mitteln Zeit in der Zeitung „ G l o s Olsztynski", dürfte
und Verpflichtungen wirklich e i g e n s t ä n d i g sei. das Problem, vor dem sich die polnischen VerEuropa m ü s s e in der Lage sein, sich selbst weit- walter sehen, noch klarer vor Augen stellen.
gehend zu verteidigen. Gerade in der Ostpolitik Hier wird Klage g e f ü h r t ü b e r die in Ostpreuß e n angesiedelten jungen Bauern, denen die
seien viele wichtige Probleme zu regeln.
De Gaulle fordert die E i g e n s t ä n d i g k e i t Europas
Von Woche z u Woche
Im Grenzdurchgangslager F r i e d e n d trafen wieder 154 Aussteller aus den polnisch besetzten
deutschen Ostprovinzen und drei Rückkehrer
aus der Sowjetunion ein.
« 000 neue A r b e i t s k r ä f t e sind bis zum Oktober
aus Westdeutschland nach Berlin gekommen.
n Y
reichste" Land der Bundesrepublik war
iqfi'l Hamburg mit einem Sozialprodukt von
'
Ii 300 D M je Kopf der B e v ö l k e r u n g . Es
folqen Bremen, Nordrhein-Westfalen, BadenW ü r t t e m b e r g und Hessen. Auch Berkn lag mit
6760 D M noch ü b e r dein Bundesdurchsehnitl.
Der Deutsche S t ä d t e t a g und die ihm nahftstehenden Organisationen wollen k ü n f t i g regelm ä ß i g Tagungen in der deutschen Hauptstadt
Berlin abhalten.
Mehr als 300 Berlin-Sonderfluge werden zusätzlieh für die Weihnachtsfesttage geplant.
Fast alle engeren Mitarbeiter Chruschtschews
sind vom Moskauer P a r t e i p r ä s i d i u m von ihren
Posten entfernt worden. Neben dem früheren
P a r t e i s e k r e t ä r Poljakow sind auch die Propaganda- und Landwirtschaftsberater des einstigen Kremlchets a b g e l ö s t worden.
Neuer Chefredakteur der Moskauer „Prawda"
wurde der 5 9 j ä h r i g e Rumjanzew als Nachfolger
von
Chruschtschews
Vertrauensmann
Saljukow.
Chruschtschews
Schwiegersohn,
Adschubej, ist nun auch aus dem Moskauer
Zentralkomitee entfernt worden.
Zum ersten M a l e seit 30 Jahren wird eine Abordnung des Obersten Sowjets Ende Dezember der T ü r k e i einen Besuch abstatten. Der
t ü r k i s c h e S t a a t s p r ä s i d e n t und M i n i s t e r p r ä s i dent I n ö n ü wurden zu einer Reise nach Mockau eingeladen.
Der amerikanische Senator Fulbright besuchte
als Vorsitzender des A u s w ä r t i g e n Ausschusses
Jugoslawiens
kommunistischen
Regierungschef Tito zu langen G e s p r ä c h e n .
Haben Sie schon die Stehle-Sendung vergessen? — Wir haben jedeniaiis noch die kleinsten
Einzelheiten recht gut in Erinnerung. „Aul 5000
Kilometer Reise sahen wir selbst in
rückständigen Gegenden keine herrenlosen Höfe,
keine
verlassenen Felder . . . " So Herr Stehle
l b e r
Auszeichnung
für Prof. Dr. jur. Herbert Kraus
Braunschweig (hvp) — Die Arbeitstagung des
Ostdeutschen Kulturrats in Braunschweig wurde
am vergangenen Sonnabend mit einer Feierstunde im S t ä d t i s c h e n Museum abgeschlossen,
auf der in Gegenwart von Vertretern des Landes
Niedersachsen und der Stadt der P r ä s i d e n t des
Ostdeutschen Kulturrats, Bundesminister a. D.Dr.
von Merkatz, die Plakette des Ostdeutschen Kulturrats an Prof. Dr. jur. H e r b e r t K r a u s ,
den P r ä s i d e n t e n des G ö t t i n g e r Arbeitskreises
ostdeutscher Wissenschaftler, ü b e r r e i c h t e . Dr.
von Merkatz sprach zugleich den Dank aller Ostdeutschen an den Jubilar aus, weil dieser, geleitet von seiner Achtung vor der Menschenw ü r d e , u n e r m ü d l i c h für eine Wiederherstellung
des Rechts für Deutschlands Osten und seine
Menschen eintritt.
Die Veranstaltung s c h l o ß als Gedenkstunde
für Werner Bergengruen und Agnes Miegel.
Abschied von Heinrich von Brentano
r. Im Darmstädter
Familiengrab
der Brentanos hat der frühere
Bundesaußenminister
und
langjährige
CDU-Fraktionsvorsitzende
in der
vorigen Woche die letzte Ruhe gefunden. Mit
einem Staatsakt im Plenarsaal des Bonner Bundeshauses nahm die Volksvertretung
Abschied
von Dr. Heinrich von Brentano. Der
Bundespräsident, der Bundeskanzler,
Bundesratspräsident
Dr. Zinn, die Minister und Vorstände
der Parteien nahmen zusammen mit den
Abgeordneten an der Trauerfeier teil. Als
Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier erklärte:
„Heinrich
von Brentano hat sich um das Vaterland verdient gemacht", erhoben sich alle Abgeordnelen
von den
Plätzen.
Präsident
Grestenmaier erinnerte an Brentanos Wort, das Bekenntnis zur eigenen Nation
sei die Voraussetzung
echten europäischen
Gemeinschaftsgeistes.
Er erinnerte an die politischen Leistungen des Verstorbenen
und seine
entscheidende
Mitwirkung
an vielen
großen
Entscheidungen
in den vergangenen Jahren. Dr.
Konrad Adenauer rühmte
Brentano als guten
Deutschen, guten Europäer
und Freund des Friedens. Er habe immer mit sauberen Waffen gekämpft.
Gegendarstelung
„Im . O s t p r e u ß e n b l c i f t ' vom 7. November 1964
h e i ß t es unter der Ü b e r s c h r i f t .Eine gute SPIEGEL-Leserin', eine Frau habe an den CSU-Vorsitzenden S t r a u ß einen Brief mit einer Morddrohung gesandt und sich in diesem Brief als
.gute SPIEGEL-Leserin' bezeichnet.
Dies ist nicht richtig. Richtig ist, d a ß die Briefschreibenn
sich weder
als
gute SPIEGHLLesenn bezeichnet noch in anderer Weise zum
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*
gebracht hat, d a ß sie Leserin des
SPIEGEL sei.
SPIEGEL-Verlag
Rudolf Augstein G m b H
gez. Hans Detlev Becker
Hamburg, den 17. November 1964"
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Vielleicht fuhr Herr Stehle in der Nacht von
Ort zu Ort. Vielleicht lag es an einer Art
„rotem
Star", der die Sehkraft trübte,
aber in diesem
Falle sollte man den Star stechen, um die Sehkraft wiederherzustellen.
Uns genügt
es, den
Behauptungen eines „Experten"
Tatsachen gegenüberzustellen,
und wir werden dies von nun
an mit Beharrlichkeit ständig
tun, um die Dinge
ins rechte Licht zu
rücken.
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Ist also der Bericht der „Gazeta
Bialystocka"
falsch? Danach wurden die ersten fünf Zigeunerfamilien in Lyck „auf leerstehenden
Landwirtschaften" eingewiesen.
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Jahrgang 15 / Folge 48
Das
Ostpreußenblatt
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28. November 1964 / Seite 3
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Aus der Rede von Präsident Jakscfa in Göttingen
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Präsident
Dr.h.c.
Wenzel
Jaksch
auf dem von uns
bereits erwähnten
zweiten Kongreß
führende,
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1200 Ver/re/ern des Verbandes ftfelf. brinaen
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einige Passagen. Präsident
Jaksch
sprach über das Thema: „Die
deutsche
Gegenwartssituation
und
die
Vertrieb e n e n." Einleitend erinnerte er daran
daß man hier in der Nähe der Zonengrenze
zusammengekommen sei, an der sich Nacht iür
Nacht Menschenjagden und Schießereien
ereigneten. Junge Menschen aus Mitteldeutschland
setzten hier ihr Leben auis Spiel, um dem Rui
der Freiheit zu folgen. Erschüttert
sähen sie sich
hier konfrontiert mit dem
mangelnden
Engagement
unserer geistigen
Führungsschicht
für die Sache der Freiheit
und Menschlichkeit, mit dem Mangel an Idealismus und mit mancher Herzensträgheit
im Ireien
Teil Deutschlands. Jaksch betonte dann:
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erster Linie die Verpflichtung, den
Ostdeut
sehen
und Mitteldeutschen im
Bundestag
und in den Landtagen
jene Vertretung zu
sichern, die ihnen nach Zahl und Leistung zu
steht. Dies wäre technisch durch die
Einiührung
ost-mittel-deutscher
Wählerkurien
durchaus
möglich. Waren wir aui diese Weise im Bundestage durch 90 heimatgebundene Ostdeutsche
vertreten und durch 35 heimatgebundene Mitteldeutsche, dann würde der Lastenausgleich ganz
anders aussehen, und es könnte
nicht geschehen, daß am Tage der deutschen Einheit in einer
gesamtdeutschen Rundfunksendung die Anerkennung
der
Oder-Neiße-Linie
propagiert
wird . . ."
*
„Wir wollen die Dinge nicht
ungebührlich
vereiniachen. Man wird darauf hinweisen, daß
sich in allen Parteien und Fraktionen
bewährte
Vertreter gesamtdeutscher Interessen befinden.
Das ist richtig, und wir freuen uns darüber. Wahr
ist auch, daß unsere ostdeutschen Landsletite
„Nach Jahren der Staatenlosigkeit ist hier im als Bürger der Bundesrepublik in die allgemeine
Westen ein neuer deutscher Kernstaat entstan- Schichtung der Anschauungen und Interessen
den, aber doch nur ein Teilstaat, ausgestattet mit einbezogen sind. Trotzdem bleibt ein Ko n mit dem Auftrag des Grundgesetzes, für das strukturtehler
in der parlamentarischen
völkerrechtlich
weiterbestehende ganze Deutsch- Gewichtsverteilung übrig Das legitime ostdeutland zu wirken. Die Bundesrepublik ist daher sche Anliegen ist eben in der Bundesrepublik
ihrem Ursprung nach kein
Provisorium, nicht institutionalisiert . . .
keine bloße
Schöpfung
der westlichen BesatTatsache ist und bleibt, daß unsere ostdeutzungsmächte,
sondern Ausdruck des Staatswil- schen Anliegen in der Bundesrepublik nur belens des ganzen
deutschen
Volkes. helfsmäßig
vertreten werden k<
en: sei es daSie ist aber ihrem Wesen nach ein gemeinsames durch, daß die Landsmannschaften
und
Notdach für die Westdeutschen und die Ost- Landesverbände
halbstaatliche Punktionen überdeutschen, die sich in einer Katastrophensitua- nehmen oder dadurch, daß ö / BdV als Getion westlich des Eisernen Vorhangs zusammen- sprächspartner
nicht nur der Bundesregierung
gefunden haben. Gleichzeitig ist die Bundesrepu- und der Parteispitzen anerkannt wird, sondern
blik Treuhänderin
des von den Sowjets besetz- auch jener öfientlich-rechtlichen
Institutionen,
ten Mitteldeutschland und aus gleicher Ver- die in unsere heimatpolitischen Belange hineinpflichtung heraus Treuhänderin
der deutschen reden. So lange der jetzige Zustand andauert,
Ostgebiete, die unter polnischer und sowjeti- werden wir bei der
Zusammensetzung
scher Verwaltung stehen. Auch hat die Bundes- der
Aufsichtsgremien
unserer Masrepublik durch eine einmütige
Willensäußerung senmedien an die Wand gespielt. Die Folge ist
des Ui~^n Deutschen Bundestages das Heimat- eine einseitige Orientierung dieser Massenrecht der Sudelendeutschen in ihre Obhut ge- medien. Wären
dort wahrhaft gesamtdeutsche
nommen.
Gesichtspunkte ausreichend vertreten, so könnte
über diese geschichtlichen Aufträge
des deut- es nicht geschehen, daß von einigen dieser Anostdeutschen Landsmannschaften
schen Kernstaates kann es keinen Zweifel ge- stalten die
ben. Strittig können
nur die Mittel und Wege und die Deutsche Jugend des Ostens als F r e ider Auftragserfüllung
sein. Dieser Streit dreht w i 1 d behandelt werden, daß man von unsesich um die Begriffe
Rechtsstandpunkt, ren Veranstaltungen verzerrte Darstellungen
Revisionismus,
Revanchismus
und gibt, daß man unsere Proteste ignoriert und daß
man ein Monopol der Darstellung
mißbraucht,
Verzicht.
„MeinungsterBleiben wir einmal bei diesen Vereinfachun- um unangenehme Kritiken als
gen. Der Vorwurf des Revanchismus
— ror" zu denunzieren. Das ist ein ungesunder Zuum es vorweg zu nehmen — ist ein Argument stand. Wer den Roman von George Orwell „1984"
Meinungsaus dem
Arsenal der
Ostblockpropa- gelesen hat, der weiß, daß solche
ihre Eigengesetzlichkeit haben.
ganda.
Er wird nach der neuesten Moskauer monopole
Auslegung gegen alle Deutschen geschleudert, Man hört bereits die Stimme des ,großen Brudie die Wiedervereinigung wollen und sich wei- ders', wenn Herr Neven DuMont seine Episteln
gern, die Zweistaatentheorie anzuerkennen. Gegen diese Mißdeutung
eines klaren Rechtsstandpunktes in kriegerische Absichten steht die Tatsache, daß das ganze deutsche Volk von einem
tiefen Friedenswillen erfüllt ist und daß die vertriebenen Deutschen seit Jahr und Tag feierlich
Die Rechtslage werde verkannt, so etwa
erklären,
daß sie ihren Heimatanspruch nur mit
schreibt Rechtsanwalt Dr. Z ü 1 c h , Hamburg,
friedlichen Mitteln durchsetzen wollen.
Was die immer wieder auftauchenden
Ver- in einem l ä n g e r e n Brief an Ministerpräsident
zichtvorschläge
anbetrifft, so bin ich der Zinn von der Hessischen Landesregierung, wenn
Meinung, daß wir unsere geistige Kampfkraft er und sein Minister Hemsath sich schützend
nicht in Einzelpolemiken verbrauchen
dürfen, vor den Hessischen Rundfunk und dessen Insondern daß wir uns auf die Vertretung einer tendanten Pfarrer Hess stellten, indem sie für
richtigen Konzeption gegenüber
falschen Kon- dessen von den Heimatvertriebenen so stark
die
zeptionen konzentrieren sollen. Es ist eine kritisierte S t e h l e - S e n d u n g ü b e r
falsche Konzeption zu glauben, daß man
die d e u t s c h e n O s t g e b i e t e das Grundrecht
Wiedervereinigung auf dem Wege über War- der freien M e i n u n g s ä u ß e r u n g und Berichterstatschau billiger bekommen könnte
als auf
dem tung nach Art. 5 Grundgesetz (= GG) in AnWege über Moskau. Töricht wäre außerdem
der spruch nähmen. Dieser erdrückenden Kritik wie
Versuch, mit Hilfe Gomulkas Ulbricht „in die auch dem sie in einem Vorwurf des AmtsmißZange zu nehmen" — wie es Prof. Golo Mann brauches durch Pfarrer Hess zusammenfasseneinmal vorgeschlagen hat — , w e i l die Solidari- den offenen Brief von Dr. h. c. Wenzel Jaksch,
tät zwischen Ulbricht und Gomulka auf gemein- geschrieben im Namen des Präsidiums der Vertriebenen, k ö n n e dieser Art. 5 G G nicht entsamen Herrschaftsinteressen beruht.
gegengestellt werden. Denn dieses GrundEs bleibt also nur das strategische Konzept
r e c h t werde hier durch das im Vorspruch des
eines zielbewußten
deutschen Revisionismus als
G G verankerte Gebot einer (nach herrschender
ernsthafter Diskussionsgegenstand
übrig.
In
Rechtsauffassung
das
gesamte
dreigeteilte
einem geteilten und verstümmelten
Lande ist
Deutschland umfassenden) Wiedervereinigung
der Kampf um die Revision eines Unrechtstateingeschränkt; ein Gebot, das einzuhalten die
bestandes eine einfache patriotische Pflicht. Die
rechtlich anerkannte Grund p f 1 i c h t einer
Deutschen sind aber sehr unbegabte RevisioniTreue zur Verfassung vorschreibt.
sten. Ein westdeutscher Revisionismus hätte in
Dieses
Wiedervereinigungsgebot
der Präambel habe der Bundesverfassungsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 17. 8.
1956 (= N J W 1956 II S. 1393 ff.) als „Rechtspflicht" gualifiziert des
Inhalts, „mit allen
Kräften das Ziel der Einheit Deutschlands anzustreben". Zwar habe der BVerfG angesichts
M. M o s k a u . Die „Prawda" hat die „ f e h - der Besonderheit des Falles nur die sich für
l e r h a f t e P r a x i s der Planung von oben" „alle politischen Staatsorgane" (z. B. Bundesverurteilt, die der Landwirtschaft einen „ g r o - tag, Bundesregierung, Bundespräsident) ergeß e n S c h a d e n " z u g e f ü g t habe. Das Blatt bende Rechtspflicht behandelt und ihren Inhalt
schließt an diese Kritik die Forderung an, den durch Aufstellung von Rechtsgrundsätzen posiKolchosen und S t a a t s g ü t e r n „nicht nur mit Wor- tiven und negativen Inhalts näher erläutert.
ten, sondern in der Tat" g r ö ß e r e Rechte „in der Daß einer so näher definierten Rechtspflicht jePlanung und Organisierung der Produktion
doch auch Rundfunk und Fernsehen unterliegen,
einzuräumen.
„ e r g ä b e sich einmal aus Gründen der RechtsMit besonderer Schärfe kritisiert die „Prawda
systematik unseres G G (Aufnahme in den V o r das Zurückbleiben der sowjetischen
V i e h - spruch, wodurch „ v o r r a n g i g " ) , zum anderen
z u c h t . Hierfür macht das Blatt vor allem aus der ausdrücklichen Benennung des „Rundzwei M a ß n a h m e n Chruschtschews verantwort- funks" in diesem Grundrechtsartikel. Denn es
lich, ohne den Namen des g e s t ü r z t e n Partei- sei logisch, daß eine Einschränkung dieses Art. 5
chefs allerdings offen zu nennen: Den verall- G G durch das Wiedervereinigungsgebot der
gemeinerten Maisanbau als letzten Rettungs- Präambel dann insbesondere auch den hier eranker für die Futtermittelbeschaffung und die w ä h n t e n Rundfunk treffe. Lediglich das selbstReduzierung der W e i d e f l ä c h e n zugunsten des verständliche Gebot einer Anpassung dieser
Getreideanbaus.
Rechtsgrundsätze an Wesensart und Rechtsstel„Man kann das Futtermittelproblem nicht lung des von dieser Rechtspflicht Betroffenen
durch den Anbau irgendeiner einzelnen Kultur m ü s s e beachtet werden. So bestehe beispielslösen" - rügt die „Prawda". In den einzelnen weise eine Rechtspflicht der Bundesregierung,
Agrarzonen m ü s s e es vielmehr eine spezifische durch außenpolitische Verhandlungen das Ziel
Auswahl von Kulturen geben, die in den ort- der Wiedervereinigung zu erreichen, ein Weg,
lichen V e r h ä l t n i s s e n am besten gedeihen und der jedoch dem einzelnen (nach allgemeiner
jeweils am ergiebigsten seien. » A n d e r e r s e i t s Rechtsauffassung ebenfalls dieser Rechtspflicht
dem
ist es an der Zeit, mit der Geringschätzung der unterliegenden) Deutschen ebenso wie
natürlichen Futterreservate, der Wiesen und Rundfunk verschlossen sei. Jedoch mindestens
Weiden Schluß zu machen, aus denen man bei alle R e d i t s g r u n d s ä t z e dieser BVerfG-Enlscneiminimalen Ausgaben einen Überfluß an billigem dung negativer Art, die also eine UnterlassuagsFmtter erhalten kann".
Das
Rathaus von
Wormditt mit
gegen die ,Vertriebenenlunktionäre'
und
die
Deutsche Jugend des Ostens zunächst einmal mit
dumplem Trommelwirbel einleiten läßt So wird
den friedlichen Fernsehteilnehmern das Gruseln
beigebracht, damit sie sich sagen: ,Aha, es geht
schon wieder los.' Einheimische Jugendgruppen
bleiben von
solchen Propagandatricks
verSC.lt 'll ..."
„Dies führe ich hier als Beweise einer offenen
Diskriminierung
ostdeutscher Verbände und Jugendgruppen in der Bundesrepublik an. Fern liegt es uns, Pauschalvorwürie
gegen die großen Mitarbeiterstäbe
der Massenmedien zu erheben. Wir haben dort manche alte
Freunde. In den Aufsichtsgremien linden wir
aber das geringste Verständnis.
Ihrer ganzen
Zusammensetzung nach sind sie d""'i da, um ein
bestimmtes Maß von parteipolit,
:r und konfessioneller Neutralität
der Sendungen zu gewährleisten.
Die 10 Millionen Ostdeutschen in
der Bundesrepublik werden jedoch bei der derzeitigen Gewichtsverteilung völlig
an
die
Wand
gedrückt.
In einem deutschen
Kernstaate, der aus der gemeinsamen Aulbauarbeit von Westdeutschen, Ostdeutschen und
Mitteldeutschen hervorgegangen ist, darf man
aber die ostdeutschen Menschen nicht geistig
heimatlos machen."
„Dies ist der Sinn unserer Vorschläge
für die
Demokratisierung
der
Massenmedien.
Schluß
auf
Seite
4
Die Stehle Sendung verfassungswidrig!
„Prawda" rügt
Agrarpolitik Chruschtschews
pflicht begründeten, müßten auch von dem Rundfunk eingehalten werden. Wenn es dort heißt,
es seien alle M a ß n a h m e n an dem Gradmesser
ihrer Tauglichkeit für die Wiedervereinigung
zu messen mit der Folge, sie seien zu unterlassen, falls untauglich; ebenso hätten alle
Handlungen zu unterbleiben, die die Wiedervereinigung rechtlich hinderten oder faktisch
unmöglich machen, so sei das Inhalt dieser insbesondere auch für den Rundfunk geltenden
Rechtspflicht.
Hiergegen aber hätten der Hessische Rundfunk und die für die Sendung über die deutschen
Ostgebiete verantwortlichen Herren Pfarrer
Hess und Stehle im vollen B e w u ß t s e i n ihrer
Verantwortlichkeit und in genauer Kenntnis der
Sach- und Rechtslage vorsätzlich v e r s t o ß e n .
Denn dadurch, daß Pfarrer Hess die Sendung
einem Herrn Stehle übertragen habe, dessen
Verzichtseinstellung infolge seiner politischen
Tätigkeit in der Öffentlichkeit bereits allgemein
bekannt war, zumal er noch 1963 in seinem
Buche „Nachbar Polen" (S. 361) den großen
deutschen Parteien (lt. BVerfG aaO. ausgestattet
mit „Funktionen eines Verfassungsorgans") die
Abgabe einer Verzichtsgarantieerklärung angeraten habe, und dadurch ferner, daß diese —
alsdann natürlich von dem Verzichtsgeiste des
Herrn Stehle erfüllte, Pfarrer Hess insoweit aber
auch bekannte — Sendung über die ostdeutschen
Gebiete der Öffentlichkeit präsentiert wurde,
habe der Intendant eine im Sinne des BVerfG
v ö l l i g „untaugliche Maßnahme" (eben weil nicht
geeignet und auch nicht dienlich der Wiedervereinigung, sondern ihr entgegenwirkend)
durchgeführt. Hierdurch aber habe er gegen das
Wiedervereinigungsgebot der Verfassung verstoßen und somit verfassungswidrig gehandelt,
ein Verhalten, das das Grundrecht der freien
M e i n u n g s ä u ß e r u n g nach Art. 5 G G nicht decke.
Umgekehrt liege es logischerweise mit der
K r i t i k d e r H e i m a t v e r t r i e b e n e n und
den in dem offenen Brief gemachten, durch den
Sach- und Rechtsverhalt als wahr erwiesenen
Vorwürfen von Jaksch. Dieser allseitige Protest
wende sich gegen ein verfassungswidriges Verhalten des Rundfunks und werde rechtlich getragen durch das Verfassungsgebot der Präambel. Dieses Verhalten werde daher auch durch
das Grundrecht der freien M e i n u n g s ä u ß e r u n g
geschützt. Die Inanspruchnahme dieses Grundrechtes und seiner Schutzfunktion für den Rundfunk durch die Herren Zinn und Hemsath müsse
d e m g e g e n ü b e r als verfehlt angesehen werden,
weil es die Stehle-Sendung angesichts ihres verfassungswidrigen Charakters, wie oben dargelegt, nicht schützen könne.
Rechtsanwalt Dr. Zülch schließt seinen Brief
mit dem Hinweise, eine Stehle-Sendung dieser
Art habe überdies auch gegen die Bestimmungen
des Hessischen Rundtunkgesetzes verstoßen.
Z.
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dem Storchennest
DAS POLITISCHE
BUCH—
W i l l i a m S. W h i t e : L y n d o n B . J o h n s o n . Persönlichkeit — Politiker — Präsident. Verlag
R. Piper und C o . , M ü n c h e n 13, 256 Seiten,
D M 17,80.
Dieses L e b e n s b i l d des a m e r i k a n i s c h e n P r ä s i d e n t e n
w u r d e v o n e i n e m M a n n geschrieben, der seit ü b e r
drei J a h r z e h n t e n in enge, freundschaftlicher Bezieh u n g zu L y n d o n J o h n s o n steht und der als sehr angesehener W a s h i n g t o n e r Publizist seit R o o s e v e l t s
T a g e n den politischen W e r d e g a n g des A b g e o r d n e t e n ,
Senators, V i z e p r ä s i d e n t e n u n d P r ä s i d e n t e n unmittelbar m i t e r l e b t hat. W h i t e bringt eine F ü l l e sehr interessanter F a k t e n , v o n denen v i e l e D e t a i l s gerade bei
uns k a u m b e k a n n t s i n d . Es spricht hier ein B e w u n derer J o h n s o n s und so v e r m i ß t m a n oft die für die
kritische W ü r d i g u n g dieser P e r s ö n l i c h k e i t erforderliche Distanz des A u t o r s z u dem M a n n , dem seine
B i o g r a p h i e g e w i d m e t ist. E i n gutes B i l d braucht ja
nicht nur die h e l l e n F a r b e n , sondern auch die dunkl e r e n T ö n e , die bei k e i n e m Sterblichen fehlen. W i r
erfahren im ü b r i g e n sehr v i e l ü b e r den M e n s c h e n ,
P o l i t i k e r u n d Staatsmann, der v i e l erreichte und l e i stete, dem aber die g r ö ß t e n B e w ä h r u n g s p r o b e n sicher
noch b e v o r s t e h e n .
L y n d o n J o h n s o n v e r k ö r p e r t den T y p des a m e r i k a nischen B e r u f s p o l i t i k e r s in h e r v o r r a g e n d e r P r ä g u n g .
Schon in j u n g e n J a h r e n w i r d aus dem J u n g l e h r e r aus
T e x a s der p a r l a m e n t a r i s c h e S e k r e t ä r eines A b g e o r d n e t e n i n W a s h i n g t o n . R o o s e v e l t , den er sehr v e r ehrt, ü b e r t r ä g t i h m erstmals bedeutende A u f g a b e n .
N i c h t ganz einfach ist der A u f s t i e g z u m M i t g l i e d des
R e p r ä s e n t a n t e n h a u s u n d zum Senator. A l s F ü h r e r
der M e h r h e i t s f r a k t i o n im Senat g e w i n n t er v o r a l l e m
i n der Ä r a E i s e n h o w e r u n g e h e u r e n politischen E i n fluß. A u c h seine G e g n e r geben zu, d a ß er i n diesem
A m t e i n e r der geschicktesten und erfahrensten Parteichefs g e w e s e n ist. D i e L i n k s l i b e r a l e n , die Leute
u m K e n n e d y , haben i h n nie besonders geliebt. S e i n e
F r e u n d e raten ihm ab, das z u n ä c h s t sehr w e n i g glanzv o l l e A m t eines V i z e p r ä s i d e n t e n a n z u n e h m e n , aus
dem er d a n n doch nach dem M o r d an K e n n e d y p l ö t z lich z u m h ö c h s t e n Staatsamt aufsteigt.
W h i t e g i b t eine sehr interessante D a r s t e l l u n g v o m
L e b e n s - u n d A r b e i t s s t i l J o h n s o n s . Er ist seit jeher
e i n S c h w e r a r b e i t e r gewesen, der sich und seinen M i t a r b e i t e r n U n g e h e u r e s abfordert. A u c h nach e i n e m
schweren H e r z i n f a r k t im J a h r e 1955 hat er sich nie
geschont. Er ist ein M e i s t e r der taktischen Ü b e r r e d u n g u n d hat bei a l l e n w i c h t i g e n i n n e r p o l i t i s c h e n
G e s e t z e n (Rassenfrage, s o z i a l e F ü r s o r g e usw.) entscheidend m i t g e w i r k t . Er hat — z u n ä c h s t — v i e l e
i n t e l l e k t u e l l e Berater K e n n e d y s ü b e r n o m m e n , aber
er s c h ä t z t sie — nach W h i t e s M e i n u n g — als alter
politischer P r a k t i k e r nicht sehr. D i e letzten Entscheidungen b e h ä l t er sich selbst v o r .
k.
Schriftenreihe des M i l i t ä r g e s c h i c h t l i c h e n Fors d i u n g s a m t e s , F r e i b u r g i . B r . (Band V I ) . Offiziere i m B i l d v o n D o k u m e n t e n aus d r e i J a h r h u n d e r t e n . 286 Seiten. Deutsche V e r l a g s a n stalt Stuttgart. In L e i n e n 38,— D M .
D i e soeben erschienene neueste V e r ö f f e n t l i c h u n g
des Forschungsamts b e s c h ä f t i g t sich i n einer anerk e n n e n s w e r t s o r g f ä l t i g e n A r b e i t mit der E r z i e h u n g
u n d H a l t u n g des deutschen Offiziers, v o r n e h m l i c h
z u n ä c h s t i n B r a n d e n b u r g - P r e u ß e n , s p ä t e r aber entsprechend der staatlichen E n t w i c k l u n g i m Deutschen
Reich bis 1945. Es ist demnach nicht e i n e Geschichte
des Offizierkorps als solcher mit a l l e n seinen B e l a n gen, s o n d e r n eine Geschichte der W i l l e n s ä u ß e r u n g
der staatlichen u n d m i l i t ä r i s c h e n F ü h r u n g , die sich
manifestiert u n d den verschiedensten, der Zeit ang e p a ß t e n K a b i n e t t s o r d e r s , Befehlen,
Erlassen
und
Richtlinien.
Dementsprechend besteht das v o r z ü g l i c h ausgestattete u n d vortrefflich r e d i g i e r t e W e r k aus 104 S e i ten T e x t u n d 178 S e i t e n e i n e r dokumentarischen
authentischen M a t e r i a l s a m m l u n g , w i e sie b i s h e r noch
n i e i n solch charakteristischen F ü l l e v o r l a g . Sie umgreift v i e r Epochen, angefangen v o n der Schaffung
eines stehenden H e e r e s unter dem G r o ß e n K u r f ü r sten bis 1807, v o n d i e s e m Z e i t p u n k t bis zu dem groß e n U m b r u c h 1918, die besonders e i n g e h e n d behandelte Zeit der R e i c h s w e h r unter Seeckt bis 1933 und
endlich die H i t l e r - Z e i t bis 1945. E i n e nicht geringe,
i m m e r w i e d e r k e h r e n d e R o l l e spielen dabei die oft
g e n u g d i s k u t i e r t e n u n d angegriffenen G r u n d s ä t z e
die im Laufe v o n 300 J a h r e n und v o r a l l e m im 19.
J a h r h u n d e r t ein g l e i c h m ä ß i g e s Offizierskorps
mit
E i g e n l e b e n p r ä g t e n : die M i t w i r k u n g des Offiziersk o r p s bei der A u s w a h l seines Nachwuchses, die Er
Ziehung durch die K o m m a n d e u r e , Ehrenrat und eigene
Ehrengerichte, H e r k u n f t des Nachwuchses, besonders
starkes S t a n d e s g e f ü h l
für Ehre und
Pflicht
und
schließlich bis 1918 die enge l o y a l e B i n d u n g an die
Person des L a n d e s h e r r n . N a c h dem Ende des Ersten
W e l t k r i e g e s w i r d nach der g r o ß e n U m w ä l z u n g die
R e i c h s w e h r unter Seeckt z w a r e i n O r d n u n g s f a k t o r
aber k e i n V e r f a s s u n g s f a k t o r , und schließlich unter
H i t l e r sehen w i r an H a n d der D o k u m e n t e , w i e in das
Offizierskorps der W e h r m a c h t ideologische M o m e n t e
hineingebracht w e r d e n , die alte, in K r i e g und F r i e den b e w ä h r t e A n s c h a u u n g e n zu v e r w ä s s e r n drohten
und die H o m o g e n i t ä t aufs schwerste e r s c h ü t t e r n
mußten.
D i e s e r ganze lange W e g durch d r e i J a h r h u n d e r t e
h i n d u r c h baut sich aus 111 D o k u m e n t e n i n v o l l e r
K l a r h e i t auf. W i r m ü s s e n dem H e r a u s g e b e r D a n k
w i s s e n für dies v e r d i e n s t v o l l e W e r k , das manche
bis d a h i n v e r b o r g e n e n Z u s a m m e n h ä n g e
aufdeckt,
manche u n k l a r e A n s c h a u u n g richtig stellt und der
armeegeschichtlichen Forschung v i e l w e r t v o l l e s M a terial in die H a n d gibt.
W . Gr.
'Jahrgang 15 / Folge 48
28. November 1964 / Seite 4
Das Ostpreußenblatt
SPD: Ungerechtigkeiten
im
Lastenausgleich
Von
unserem
Bonner
Der Parteitag der SPD in Karlsruhe b e f a ß t e
sich — dankenswerterweise — eingehend mit
den Problemen der Vertriebenen, F l ü c h t l i n g e
und K r u e g s g e s d i ä d i g t e n . Hinsichtlich des Lastenausgleichs wurde folgende E n t s c h l i e ß u n g g e f a ß t :
Im Lastenausgleich sorgt die sozialdemokratische Politik neben der Beseitigung anderer
Ungerechtigkeiten und H ä r t e n besonders für
eine angemessene AngleichiMig der Hauptents c h ä d i g u n g und eine laufende Anpassung der
Unterhaltshilfe an die Entwicklung des Sozialprodukts, ferner für eine ausreichende Regelung
der Altersversorgung der ehemals beruflich
Selbständigen.
Das entspricht den Kernforderungem des Bundes der Vertriebenen — es fällt jedoch auf, daß
von einer E r h ö h u n g der H a u p t e n t s c h ä d i g u n g
nicht gesprochen wird. Nach so viel V e r s t ä n d nis der SPD in der Sache wird man hoffen k ö n nen, d a ß sie auch hinsichtlich des Weges zu diesem Ziel die Initiative ergreifen und u n v e r z ü g lich einen entsprechenden Antrag im Bundestag
einbringen wird, auch wenn aus dem Wortlaut
der E n t s c h l i e ß u n g ü b e r die Einbringung einer
18. L A G - N o v e l l e nichts hervorgeht. Die Ents c h l i e ß u n g kam in erster Linie auf Grund der
Initiative unseres Landsmannes Reinhold R e h s
zustande.
Zur E i n g l i e d e r u n g wurde folgendes beschlossen:
Die Sozialdemokratische Partei tritt ein für
die Beseitigung der unterschiedlichen gesetzlichen Zuzugsstichtage, durch die Heimatvertriebenen und F l ü c h t l i n g e n besondere H ä r t e n zugemutet werden, für die Fortsetzung tund Intensivierung der Eingliederung des vertriebenen
Elektrizitätswerke wollen helfen
Zahlreiche Heimatvertriebene aus den früheren Ostgebieten, die dort bei E l e k t r i z i t ä t s w e r ken b e s c h ä f t i g t waren, befinden sich heute noch
in wirtschaftlicher Notlage. Die Renten oder die
ö f f e n t l i c h e U n t e r s t ü t z u n g sind oft v ö l l i g unzureichend. Das gilt besonders für ä l t e r e oder arb e i t s u n f ä h i g e Personen, darunter besonders für
Alleinstehende sowie für die Witwen verstorbener oder gefallener A n g e h ö r i g e r solcher Betriebe. Für diesen Personenkreis ist in einer
Sitzung des Vorstandes der Vereinigung Deutscher E l e k t r i z i t ä t s w e r k e (VDEW) die Errichtung
eines Sonderfonds Osthilfe beschlossen worden, aus dem bei nachgewiesener unverschuldeter Notlage U n t e r s t ü t z u n g e n gezahlt werden
sollen.
Anfragen sind zu richten an Dipl.-Ing. Waldemar Rienäcker, 6240 K ö n i g s t e i n , Graf-StolbergStraße 11.
beseitigen
O.B. - M i t a r b e i t e r
und g e f l ü c h t e t e n Landvolkes, für den vAus^dii
der F ö r d e r u n g s m a ß n a h m e n zum Aufbau einer
gewerblichen Existenz von G e s c h ä d i g t e n und für
die Beseitigung der s c h ä d l i c h e n Auswirkungen
der geltendein Wohnungsgesetze.
Auch das entspricht den Forderungen des
BdV.
A u ß e r durch dieses Bekenntnis der SPD zu den
W ü n s c h e n des B d V hat sich auch durch eine gewisse A k t i v i t ä t d e r F D P die Aussicht auf
eine befriedigende 18. L A G - N o v e l l e im kommenden Frühjahr ergeben. Bereits im Sommer
hatte diese Partei auf ihrem K o n g r e ß in Braunschweig sich zu den Forderungen der Vertriebenen und K r i e g s s a c h g e s c h ä d i g t e r i bekannt und
ihre Bundestagsfraktion aufgefordert, noch in
dieser Legislaturperiode einen Initiativantrag
einzubringen. In einem G e s p r ä c h zwischen dem
Präsidium des Zentralverbandes der Fliegerg e s c h ä d i g t e n und der FDP-Fraktion hat diese zu
erkennen gegeben, d a ß sie ernstlich e r w ä g t , dem
Wunsche der Partei von Braunschweig zu folgen.
Hoffnung
läßt
auch eine E r k l ä r u n g
von
S t a a t s s e k r e t ä r D r . N a h m vor dem C D U Kreisverband Bonn aufkommen. Der Staatssekretär
im Vertriebenenministerium sagte,
Von
unserem
Das Bundesministerium für Wohnungsbau hat
der Lastenausgleichsbank weitere 3 Millionen
D M zur S t ä r k u n g
des K a p i t a l s v o n
W o h n u n g s u n t e rn e h m e n der
Vert r i e b e n e n zur V e r f ü g u n g gestellt. Mit den
Mitteln soll der Bau von Familienheimen und
Eigentumswohnungen für Vertriebene, vornehmlich für Personen mit geringem Einkommen, gefördert werden. Die Mittel sind nicht für Kredite an einzelne Personen bestimmt, sondern
können
nur an
antragsberechtigte
W o h n u n g s u n t e r n e h m e n gegeben werden.
Antragsberechtigt sind Wohnungsunternehmen, deren Kapital oder G e s c h ä f t s a n t e i l e
sich g r u n d s ä t z l i c h zu mehr als 50 Prozent in H ä n den von Vertriebenen, F l ü c h t l i n g e n und Sachg e s c h ä d i g t e n befinden. Die A n t r ä g e sind an die
Lastenausgleichsbank zu richten.
N.
Freie Berufe
Für das Jahr 1965 werden wieder Haushaltsmittel für die G r ü n d u n g
und
Festigung
freiberuflicher
Existenzen
bereitstehen. Die Lastenausgleichsbank
übernimmt 80prozentige A u s f a l l b ü r g s c h a f t e n für Kredite, die Freischaffende bei Kreditinstituten
ü b e r n e h m e n . Durch diese Bürgschaft wird bewirkt, d a ß die Kreditinstitute auch in solchen
F ä l l e n zur Kreditbewilligung bereit sind, in denen der Antragsteller ü b e r ausreichende bankm ä ß i g e Sicherheiten nicht v e r f ü g t . Zu den verb ü r g t e n Krediten kann auch ein Zinsverbillig u n g s z u s c h u ß bewilligt werden. Für die ersten
fünf Jahre der Laufzeit ü b e r n i m m t die Lastenausgleichsbank die Zahlung eines Teiles der
Zinsen; in der Regel braucht der Kreditnehmer
nur 4 Prozent Zinsen zu zahlen, den Rest zahlt
die Lastenausgleichsbank.
N.
Freizeit för Arztbesuch
Z u r F r a g e des A r z t b e s u c h e s w ä h r e n d d e r D i e n s t zeit interessiert e i n U r t e i l des Landesarbeitsgerichts
B a d e n - W ü r t t e m b e r g , K a m m e r S t u t t g a r t , v o m 4. 6.
1964 (4 S a 25/64): Es g e h ö r t z u r F ü r s o r g e p f l i c h t d e s
Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer die entsprechende
Arbeitszeit für d e n A r z t b e s u c h freizugeben. Insbes o n d e r e ist d a s d e r F a l l , w e n n d e r A r z t b e s u c h a u ß e r h a l b d e r D i e n s t z e i t nicht m ö g l i c h ist. E i n e A u s n a h m e
ist n u r d a n n g e r e c h t f e r t i g t , w e n n d e m A r b e i t s a u s f a l l
ganz dringende betriebliche B e d ü r f n i s s e entgegenstehen u n d w e n n der Arztbesuch m i t Rücksicht auf
d e n G e s u n d h e i t s z u s t a n d d e s P a t i e n t e n auch z u e i n e m
a n d e r e n Z e i t p u n k t s t a t t f i n d e n k ö n n t e . E r k l ä r t sich d e r
A r b e i t n e h m e r bereit, d i e e t w a a u s f a l l e n d e A r b e i t s zeit v o r - oder nachzuarbeiten, dann m u ß der A r b e i t geber i n der Regel die G e w ä h r u n g der Freizeit ges t a t t e n . T u t e r es auch i n d i e s e m F a l l e nicht, so ist
in einer e i g e n m ä c h t i g e n Entfernung v o m A r b e i t s p l a t z
noch k e i n w i c h t i g e r G r u n d z u r f r i s t l o s e n K ü n d i g u n g
zu erblicken.
« s
D i e W o h n u n g s i n h a b e i vor a l l e m in d e n i n d u s t r i e l l e n B a l l u n g s g e b i e t e n w i e I h m , b ü r g , M ü n c h e n , Stuttoart
K ö l n u n d D ü s s e l d o r f k ö n n e n a u f a t m e n . Dag
B u n d e s k a b i n e t t hat n ä m l i c h b e s c h l o s s e n , d e n Endt e r m i n für d i e F r e i g a b e d e r M i e t e n u m z w e i Jahre,
auf A n f a n g 1968, h i n a u s z u s c h i e b e n .
Voraussetzung
ist jedoch, ' d a ß das s t a t i s t i s c h e W o h n u n g s d e f i z i t n i d i t
s c h o n v o r h e r u n l e i d r e i P r o z e n t s i n k t . U m d i e Hause i g e n t ü m e r m i t d e m f u i s i e nicht g e r a d e e r f r e u l i c h e n
Beschluß wenigstens
etwas zu v e r s ö h n e n , erwägt'
m a n i n B o n n , a l s A u s g l e i c h v o m 1. J a n u a r 1965 an
in d e n sogenannten schwarzen K r e i s e n eine Miete r h ö h u n g b i s z u 25 P r o z e n t z u g e s t a t t e n . F ü r vieleW o h n u n g s i n h a b e r ist es a l s o n u r e i n h a l b e s Aufalmen.
Bonner
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat auf dem Gebiet der Eingliederung der
vertriebenen Landwirte eine neue Initiative ergriffen.
Es warten bekanntlich noch etwa 140 000 vertriebene Bauern auf ihre Wiederansiedhing auf
Vollerwerbsoder
Nebenerwerbssiedlungen.
Der zweite F ü n t j a h r e s p l a n der Bundesregierung
sieht fünf Jahre lang je die Ansetzung von
rund 8000 Siedlern vor. Selbst wenn man davon
absieht, d a ß dieses Programm wegen der Preissteigerungen und der bereits im Ansatz unzureichenden Mittel niemals erfüllt werden wird,
bedeutet die R e g i e r u n g s m a ß n a h m e
nur die
Unterbringung von 32 000 ostdeutschen und s ü d ostdeutschen Bauern bis zum Jahre 1968. Bis
zur v o l l s t ä n d i g e n W i e d e r s e ß h a f t m a c h u n g
des
vertriebenen Landvolks — soweit es hierfür
noch in Betracht kommt — sind also noch mindestens zwei weitere F ü n f j a h r e s p l ä n e erforderlich, wenn es bei dem von der Bundesregierung
vorgezeichneten Rhythmus bleibt.
Im Jahre 1978 dürfte dann allerdings das
Problem sich durch Tod oder E r w e r b s u n f ä h i g keit des letzten ostdeutschen Bauern von selbst
g e l ö s t haben.
U
O. B. - M i t a r b e i t e r
benen durch systematische M a ß n a h m e n so zu
intensivieren, d a ß sie in absehbarer Zeit abgeschlossen werden kann". W a n n dieser A b s c h l u ß
erreicht sein soll, das geht aus der Verlautbarung der Landesregierung nidit eindeutig
hervor; es scheint jedoch, als ob die Landesregierung sich 1968 als Endzeitpunkt gesetzt hat.
Das w ü r d e weit mehr als eine Verdreifachung
der bisherigen Siedlungsmittel des Landes erfordern. Aus diesem Grunde m u ß man trotz des
guten Willens ein wenig skeptisdi bleiben.
M ö g l i c h e r w e i s e beabsichtigt die Landesregierung — aus K o s t e n g r ü n d e n — ihren eigenen
F ü n f j a h r e s p l a n nur auf die Personen zu bes c h r ä n k e n , die in der Heimat bereits Hofbesitzer
waren, und angehende Hoferben, nachgeborene
S ö h n e und Landarbeiter auszunehmen.
Auf jeden Fall ist jedoch die Initiative des
Landes Nordrhein-Westfalen dankenswert und
allen ü b r i g e n Landesregierungen zur Nachahmung nur zu empfehlen, damit nicht die in
diesen anderen L ä n d e r n wohnenden Ostbauern
so viel l ä n g e r auf ihre Eingliederung warten
müssen.
Die Initiative der D ü s s e l d o r f e r Landesregierung geht in erster Linie auf den (nicht vertriebenen) Minister Grundmann zurück, der bereits bei der 17. L A G - N o v e l l e sich sehr erfolgreich zugunsten der Vertriebenen eingesetzt
hatte.
Kein Freiwild für Meinungsmacher
Schluß von Seite 3
Ich habe gute Gründe,
in dieser ernsten Sache
die Treuhänderschaft
aller Fraktionen des Bundestages anzurufen. Die staatserhaltenden Parteien der Bundesrepublik dürfen nicht zulassen,
daß ein so wesentlicher Teil der
Bevölkerung
zum Freiwild
der
Vorurteile
einer
kleinen
Gruppe gemacht wird, die im Namen der Meinungsfreiheit
Meinungsverfälschung
betreibt.
Wir lassen einfach unsere Beschwerden
über
einzelne Sendungen nicht durch dreiste Antworten einer hochmütigen
Fernsehbürok r a t i e oder durch gehässige
Gegensendungen
der gleichen Meinungsmonopolisten
beantworten. Der Kampf gegen diese Inseln der Autokratie in unserer Demokratie, der Kampf um eine
entsprechende Revision der
Ländergesetzgebung
muß durchgestanden werden und wenn wir in
8000 Ortsgliederungen 8000 Versammlungen abhalten müssen,
auch wenn wir die
Länderparlamente und Länderregierungen
jahrelang
mit
dem
Ruf nach Abhilfe
bombardieren
müssen ..."
»Es gibt noch einen zweiten Grund, die
Treuhänderschaft
der
politischen
Parteien
für die Menschen des deutschen Ostens
anzurufen. Das ist die Zusammensetzung
des
künftigen
Bundestages.
Wir finden immer
weniger Abgeordnete in diesen Häusern,
die
sich ihrer ostdeutschen oder sudetendeutschen
Heimat so verpflichtet fühlen,
wie jeder westdeutsche Wahlkreisabgeordneter
seiner Heimat
wichtig zu wissen
+
verpflichtet ist. Es wäre
eine
verhängnisvolle
Fehlleistung
der deutschen Demokratie, wenn
gerade in den kommenden
entscheidungsvollen
Jahren die Sache Ostdeutschlands in den parlamentarischen Gremien ohne eine ausreichende
zahlenmäßige
und qualitative Vertretung bliebe.
Ich muß daher die staatstragenden
Parteien
der Bundesrepublik von dieser Stelle aus eindringlich bitten, wenigstens auf den Landeslisten der sogenannten Flüchtlingsländer
Kandidaten zu berücksichtigen,
die sich ihren ostdeutschen, sudetendeutschen oder
donauschwäbischen Landsleuten sachkundig zur
Verfügung
stellen.
Der in den Begrüßungsworten
des Herrn Bundesminister Lemmer ausgesprochenen
Meinung,
heikle Grenztragen im Osten nicht zum Gegenstand parteipolitischer
Demagogie zu machen,
können
wir uns nur anschließen.
Ich habe schon
in der letzten außenpolitischen
Debatte des Bundestages den Standpunkt vertreten, die Probleme der deutschen Osteuropapolilik
aus dem
Parteienstreit herauszuhalten und im Geiste jener Gemeinschaftskonzeption
zu behandeln wie
sie in dem sog. „Jaksch-Bericht"
und in dem
Bundestagsbeschluß
vom 14. Juni 1961 niedergelegt ist. Bei der Vertretung der
wirtschaftl i c h - s o z i a l e n Interessen der
Vertriebenen
können
wir aber nicht auf den Wettstreit der
Fraktionen
des Bundestages verzichten. Jede
Partei soll sich ihre Vertriebenenwähler
durch
praktische Arbeit für diesen Personenkreis ehrlich
verdienen."
wichtig z u wissen
+
Berechtigte, die selbst oder deren Ehegat-
Schuldverschreibungen
ten 40 J a h r e oder älter sind, k ö n n e n jetzt
trag von 5000 D M auch in S p a r e i n l a g e n
bereits die Umwandlung v o n A n s p r ü c h e n
umwandeln
auf H a u p t e n t s c h ä d i g u n g in Spareinlagen
tragsvordrucke
bis z u m Betrag v o n 5000 D M beantragen.
S p a r k a s s e , die S i e s o r g f ä l t i g und sachkun-
H ö h e r e A n s p r ü c h e k ö n n e n S i e in 6% ige
dig b e r ä t
Wenn's
u m G e l d
geht
Dänemark-Internierte
Im Urteil des Bundessozialgerichts BSG 12/4
R l P o l von. 21 (i H)63 war iestgelegt worden,
daß die Ldtier/eit m D ä n e m a r k
rentensteigend
in
de,
Sn/ialversi<l,erun()srenle
angerechnet
werden m u ß (s,ehe O s t p r e u ß e n b l a t t v. 4. 4 . 6 « .
Insoweit in r e c h t s k r ä f t i g e n Fallen diese
rechnung nicht erlolgi ist. wird empfohlen, sich
dennoch an die V e . s u hei ungsanstalt ™ wende*.
Reditskralliqe Besch, nie brauchen grundsätzlich
nicht mehr g e ä n d e r t / u werden. Uberzeugt sich
iedodi die Versicherungsanstalt bei erneuter
P r ü f u n g , d a ß eire Leistung zu Unrecht zu niedrin lestoe,teilt V ö r d e n ist, so hat sie diese n«Q
festzustellen <§ .300 R V O , § 76 A n V N G ) .
Verstärkte Eingliederung in Nordrhein-Westfalen
Die
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich angesichts dieser Situation dazu
.entschlossen, die Eingliederung dieser Vertrie-
Wohnungsbauunternehmen
der Vertriebenen
+
und Härten
daß die Bundesregierung in der 18. Novelle die
Anfang des Sommers in Kraft tritt, alle Reserven des Ausgleichsfonds verteilen werde Das
w ü r d e bedeuten, d a ß die CDU-Politiker bereit
sein m ü ß t e n , in der 18. Novelle, deren Regierungsvorlage m u t m a ß l i c h nur eine Unterhalish i l f e e r h ö h u n g enthalten wird, auch w e i t e r e n
V e r b e s s e r u n g e n zuzustimmen.
Die
parlamentarische
Auseinandersetzung
um die 18. Novelle wird sich jetzt m u t m a ß l i c h
auf die Frage des Umfangs der im A u s gleichsfonds
vorhandenen
Reserv e n konzentrieren.
- und bis zum B e -
lassen. M e r k b l ä t t e r und A n erhalten
Sie
v o n Ihrer
Verzögerte
Mietfreigabe
Das v o n Bundeswohnungshaumin.'ster
Lücke v o r .
gelegte u n d v o m B u n d e s t a g verabschiedete Soziale
M i e t r e c h t hat v i e l U n r u h e u n d A r g e r v e r u r s a c h t . Der
M i n i s t e r ist n a t ü r l i c h a n d e r e r A n s i c h t . N a c h seiner
M e i n u n g hat sich d i e Ü b e r l e i t u n g des W o h n u n g » ,
marktes in das freie S p i e l v o n A n g e b o t u n d Nachfrage r e i b u n g s l o s v o l l z o g e n . S e i n M i n i s t e r i u m wartet
ebenso m i t statistischen Z a h l e n a u l w i e d i e Hausund G r u n d e i y e n l ü m e r v e r e i n e , um diese Behauptung
z u u n t e r m a u e r n . A u f d e r a n d e r e n S e i f e b r i n g e n die
M i e t e r b ü n d e ebenfalls
Zahlen
ins G e s p r ä c h , aus
d e n e n m a n e i n g a n z a n d e r e s B i l d g e w i n n e n mufc,
P r o z e n t e h i e un-1 d a . N u r l e i d e i k a n n ü b e r sie
der M e n s c h v e r g e s s e n w e r d e n , der in diesem Fall
schließlich hinter den Prozenten sieht. E i n oder zwei
S t e l l e n nach d e m K o m m a s a g e n d e m S t a t i s t i k e r f o
gut w i e ü b e r h a u p t n i c h t s . A u f d a s g e s a m t e B u n d e s g e b i e t b e z o g e n , m a g d a s o l l z u t r e f f e n , nicht zuletzt,
w e n n es u m d i e A u s w i r k u n g e n d e s L ü c k e - P l a n e s
geht. D o c h d a b e i d e n M e n s c h e n z u v e r g e s s e n . d « r
sich h i n t e r Z a h l o d e r P r o z e n t v e r b i r g t , s o l l t e eines
s o z i a l e n R e c h t s s t a a t e s u n w ü r c l i q s e i n . In d e r B u n d e i r
r e p u b l i k s i n d w i r g l ü c k l i c h e r w e i s e noch nicht so w e i t
A b e r auch d e n A n f ä n g e n sollte g e w e h r t w e r d e n . .
HK
Sozialpolitik
Es w i e d e r h o l t sich a m E n d e j e d e r L e g i s l a t u r p e r i o d e :
J e n ä h e r d i e B u n d e s t a g s w a h l e n r ü c k e n , d e s t o größer
u n d bunter w i r d das Bukett v o n W ü n s c h e n , Forderungen, A n t r ä g e n u n d G e s e t z e s v o r l a g e n , durch die«
nach M ö g l i c h k e i t jeder v o n uns etwas aus d e r Schatulle des Staates erhalten s o l l . In d e n e i n z e l n e n '
Ressorts der M i n i s t e r i e n und in d e n F r a k t i o n e n der
Bundestagsparteien beginnt e i n emsiges Suchen nach
Entwürfen, die irgendwo verstauben, u n d neue A n t r ä g e werden ü b e r die Flürden der Gesetzesmaschiner i e g e j a g t . M a n h a t es p l ö t z l i c h s e h r e i l i g . N u n ist
es a b e r e i n e a l t e W e i s h e i t , d a ß n i c h t n u r i n d e r
Wirtschaft, s o n d e r n auch i n d e r
Parlamentsarbeit
die Q u a l i t ä t unter der Hast leiden m u ß u n d damit
zu Schaden kommt.
D i e s e T a t s a c h e w i r d sich v o r a l l e m b e i d e m u m fangreichen
Bündel
sozialpolitischer Gesetze u n d
N o v e l l e n b e m e r k b a r machen. W a s k o m m t d a noch
alles b i s z u m S o m m e r n ä c h s t e n J a h r e s auf die
Bunde stagsabgeordneten
z u ? D e r K a t a l o g i s t so u m f a n g r e i c h , d a ß es u n m ö g l i d i i s t , j e d e n P u n k t e i n z e l n
a u f z u z ä h l e n . L o h n f o r t z a h l u n g für die A r b e i t e r , Reformen i m R a h m e n der Krankenversicherung, Verbesserung des Mutterschutzes, B e s e i t i g u n g der H ä r t e n
in der Rentenversicherung, h ö h e r e A u s b i l d u n g s b e i h i l fen s e i e n w a h l l o s h e r a u s g e g r i f f e n . U n d w e n n d e r R a h m e n w e i t e r abgesteckt w i r d , g e h ö r e n schließlich die
Gesetzesvorlage
für eine verbesserte V e r m ö g e n S bildung der Arbeitnehmer und die Pläne zur Privatisierung
zusätzlichen
Bundesvermögens
ebenfalls
h i n z u . A u c h b e i einer k l a r e n K o n z e p t i o n ü b e r die
k o m m e n d e E n e r g i e - P o l i t i k w i r d m a n n i c h t d i e soz i a l e n B e l a n g e d e r r u n d 400 000 B e r g a r b e i t e r a u ß e r
acht l a s s e n k ö n n e n .
;
Weder
im Kabinett
noch
m der Regierungsk o a l i t i o n herrscht
Klarheit, geschweige denn Einm ü t i g k e i t ü b e r die Reihenfolge der Dringlidikedt.
V o n den unterschiedlichen
Grundsatzauffassungen
zum Beispiel b e i m 312-DM-Gesetz oder i n der Lohnf o r t z a h l u n g f ü r A r b e i t e r — s o l l ü b e r h a u p t nicht die
R e d e s e i n . D a ß d i e O p p o s i t i o n n i c h t t a t e n l o s zu-,
sehen w i r d , darf ihr keiner v e r ü b e l n . Einmal wird
sie
versuchen,
Verbesserungen
noch
h ö h e r zu
schrauben u n d z u m anderen taklisch z u operieren.
Das h e i ß t , d i e A b s t i m m u n g s f r o n t e n
werden
dann
quer durch die Koalitionsparteien gehen.
Bis d i e B u n d e s r e g i e r u n g d e n A u f t r a g des Grundg e s e t z e s e r f ü l l t h a t , e i n s o z i a l e r R e c h t s s t a a t z u sein,
m u ß n o c h e i n i g e s g e s c h e h e n . U n d s e l b s t , w e n n dies
b e r e i t s d e r F a l l w ä r e , d ü r f t e es i m B e r e i c h d e r S o z i a l p o l i t i k k e i n e n S t i l l s t a n d g e b e n . L e i d e r ist es jedoch
so, d a ß w ä h r e n d e i n e r L e g i s l a t u r p e r i o d e d r e i J a h r e
l a n g S o n n t a g s - V o r m i t t a g s - R u h e h e r r s c h t u n d erst i n
d e n l e t z t e n z w ö l f M o n a t e n v o r d e n N e u w a h l e n hekt i s c h e B e w e g u n g e i n t r i t t . D a r u n t e r m u ß d i e Gesetzesa r b e i t g e r a d e a u f e i n e m so s c h w i e r i g e n G e b i e t wie
d e r S o z i a l p o l i t i k l e i d e n . S o w e r d e n a m E n d e immer
w i e d e r n u r d i e R o s i n e n a u s d e m W ä h l e r k u c h e n hera u s g e p i c k t , o h n e d a ß es z u e i n e r S o z i a l p o l i t i k aus
einem G u ß k o m m t . S i e ist sicher v o n n ö t e n .
HK
Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
28. November 1964 / Seite 5
WIMM
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PK
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i
1
für den YVcrährufifsteiri
ii
Kant-Verlag G m b H ,
I
I
I
H a m b u r g 13, P a r k a l l e e 86
Mit dem Herzen schenken — wie oft wird dieses Wort gedankenlos in der Werbung
gebraucht! Wie viele Menschen laufen heute in den letzten Tagen vor dem Fest
von einem Geschäft zum anderen, um rasch noch einige Gaben zu erstehen, die
meist Zufallskäufe bedeuten, ohne innere Beziehung vom Gebenden zum Beschenkten. Wie oft steht heute der Geldwert im Vordergrund, während der Empfänger
sich viel mehr über eine Gabe freuen würde, die wirklich von Herzen kommt.
Ein gutes Buch, das s o r g f ä l t i g und mit Liebe a u s g e w ä h l t wurde, wird immer ein willkommenes Geschenk bedeuten. Für uns Ostpreußen, die wir mit ganzem Herzen an der
Heimat h ä n g e n , ist es ein Buch eines o s t p r e u ß i s c h e n Schriftstellers, ein schöner Bildband über die Heimat, eine Sammlung von Gedichten für stille Stunden, die uns am
meisten erfreuen. W i r haben Ihnen in diesem Katalog eine Reihe von Werken zusammengestellt, die als Weihnachtsgeschenke geeignet sind. Vom preiswerten Taschenbuch
bis zum g r o ß e n Bildband über die Heimat finden Sie eine Fülle von Anregungen auf diesen beiden Seiten. Auch eine Schallplatte mit Weihnachtsliedern oder mit der
Stimme unserer unvergessenen Agnes Miegel, die in diesen Tagen von uns g«ng, k ö n n e n Sie aus unserem Angebot w ä h l e n . Darüber hinaus geben wir Ihnen einige A n regungen für Geschenke, die heimatlichen Charakter tragen. Sicher wird es Ihnen nicht schwerfallen, aus diesem Angebot das Richtige für Ihre Lieben a u s z u w ä h l e n . Denken
Sie auch daran, d a ß ein Buch über die Heimat vor allem für unsere jungen Menschen ein Geschenk von bleibendem Wert ist.
Auf jeden o s t p r e u ß i s c h e n Gabentisch g e h ö r t wenigstens ein Buch, das von unseier Heimat erzählt, eine heimatliche Schallplatte oder ein schöner
p
im
m
Erinnerungsgegenstand.
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m
8n
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Bücher von Agnes Miegel
für anspruchsvolle Leser und iür Sammler seltener
Werke ausgesprochene Kostbarkeiten dar. Bisher
erschienen sind Band I und II: Fantasie- und Nachtstücke — Die Elixiere des Teufels / Lebensansichten des Katers Murr Ganzleinen, je Band 22,80 DM,
Ganzleder 3 2 , — D M Band III: Schriften zur Musik /
Nachlese. (29,80 D M bzw. 3 9 , — DM). Band IV:
Die Serapionsbrüder (23,80 D M bzw. 3 4 , — DM).
Gesammelte Werke
in sechs B ä n d e n in einer
78,— D M .
Geschenkkassette.
m
m
Folgende E i n z e l b ä n d e sind zur Zeit lieferbar:
m
Gesammelte Gedichte
Hans Graf
200 Seiten, in Leinen 11,80 D M .
Ostpreußisches Tagebuch
Gesammelte Balladen
Der Sohn des früheren Landsiallmeisters von Trakehnen berichtet über die Leidenszeit nach der
Kapitulation. Das „Ostpreußisehe Tagebuch" sollte
in keiner Bibliothek fehlen 304 Seiten, Leineneinband mit Schutzumschlag 9,80 D M .
212 Seiten, in Leinen 11,80 D M .
Stimme des Schicksals
1
M
1
M
I
Historische
14,80 D M .
Erzählungen,
396
Seiten,
in Leinen
Ostpreußische
13,80 D M .
Erzählungen. 336 Seiten, in Leinen
Märchen und Spiele
240 Seiten, in Leinen 11,80 D M .
Heimkehr
I
E r z ä h l u n g e n aus der Nachkriegszeit.
Ln Leinen 9,80 D M .
an
m
Die Fahrt der sieben Ordensbrüder
I
144
Seiten,
80 Seiten, kartoniert 2,80 D M , gebunden 3,80 D M .
P P
Unter hellem Himmel
m
Erinnerungen. 64 Seiten, kartoniert 2,50 D M , gebunden 3,50 D M .
m
Ausgewählte Gedichte
M
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Mit Nachwort von H . Günther, 64 Seiten, gebunden
3,80 D M .
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Kl.
E. T. A .
Ihnen
viel
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1
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Gerdauen
PI
.
.
2,80 D M
. 2,80 D M
Lindt
Prof. Dr. B r u n o
.
2,— D M
Schloßberg .
.
1,80 D M
Sensburg
2,50 D M
2,50 D M
Treuburg
.
,
Wehlau .
.
.
.
s
ä
. 1,90 D M
* . 1,40 D M
Geschichtliches Lesebuch und Lehrbuch zugleich.
Eine über 700jährige Geschichte wird lebendig und
damit die wahre Bedeutung Preußens ins rechte
Licht gesetzt. 402 Seiten, Ganzleinen mit Schutzumschlag 24,— D M .
Martin
Kakies:
Masuren in 144 Bildern. Das Ermland in
144 Bildern. Königsberg in 144 Bildern. Das
Samland in 144 Bildern. Von Memel bis
Trakehnen in 144 Bildern
Jeder Band in Leinen, mit Schutzumschlag, 12,80 D M
Großblatt Nr. 29 Allenstein—
Heilsberg—Sensburg
2,— D M
Großblatt Nr. 30 a Rastenburg—
Lotzen—Arys
2,— D M
Großblatt Nr. 44 Orteisburg—
Neidenburg
2,— D M
. 2,50 DM
.
.
.
.
.
. 3 — DM
. 1,80 DM
? 40 DM
2 90 DM
mm
2,20 DM
. 2,10 DM
Memel
Mohrungen
Elchschautelwappen, 12X15 cm,
Bronzeguß
poliert, mit
grünem
Grund auf Eichentafel. 12.60 DM
Rastenburg
.
.
.
< » .
2,— D M
2,— D M
.
pn
Nr. 1 Memel—Nim-
mersatt—Heydekrug
Großblatt Nr. 4 Labiau—Cranz
.
WM
Stadtplan von Königsberg.
Großblatt
. 2,20 DM
Großblatt
der
Ausgabe
von
1931 in bester 6farbiger Reproduktion. Maßstab 1 : 15 000. For-
Nr. 14 Braunsberg—
Pillau
2,— D M
Großblatt Nr. 15 Königsberg—
Wehlau—Pr.-Eylau
2,— D M
Großblatt Nr. 16 a Gumbinnen—
Insterburg—Goldap
7— D M
?.8a DM
Großblatt Nr. 16 b Ebenrode—
Birkenmühle
7,— DM
2,50 DM
Großblatt Nr. 78 Elbing—Worm-
. 1,60 DM
Nachdruck
ditt—Mohrungen
2,— D M
Schumacher:
Die Geschichte Ost- und Westpreußens
serviert
1 60 D M
.
Elchniederung
I
9
Kramer:
von
Braunsberg
§
Hans
Der letzte Band der Ostpreußen-Trilogie berichtet
m't wissenschaftlicher Sorgfalt über die stärkste
Hirschart der Erde, über den Elch. 356 Seiten, mit
vielen Bildern. 34,— D M .
Jeden dieser drei Bände k ö n n e n Sie auch einzeln
beziehen.
D M und Kreiskarten
Angerburg-Lötzen
Landstallmeister:
Ein hervorragendes Buch über die edlen Pferde und
ihre Betreuer. 173 Seiten, 80 Bildtafeln, Leinen
24 — D M .
werden
«///"I
H
in
Heling,
Ein halbes Schock schockierender Schwanke aus
dem Leben des ostpreußischen Grafen Carol von
Sassenburg, gesammelt aus dem Mund der Kinderfrauen, Großmütter, Bauern, Kutscher, Förster,
Garnführer, Kellner und Wirtinnen. Einige Kapitel
aus diesem Buch brachte das Ostpreußenblatt als
Vorabdruck.)
— Diese überaus
vergnüglichen
Schwanke aus dem Leben eines bekannten ostpreußischen Adligen bergen eine solche Fülle von
Menschlichkeit und Humor, wie man sie selten
findet. 128 Seiton, Format 1 2 , 5 X 2 0 , 5 cm, laminierter, farbiger Pappband, 8,80 D M .
Tilsit-Ragnit
5,—
Martin
Der Elchwald
Landkarte der Provinz Ostpreußen
Ein großes Tagebuch des Waldes und der Jagd.
255 Seiten, Leineneinband 28,— D M .
Der Carol
Rößel
N
Frevert:
Rominten
Trakehnen
Unsere Mitarbeiterin Margarete Haslinger schrieb
über dieses bezaubernde neue Kochbuch: „Daß
Marion Lindt ihre v e r g n ü g l i c h e n Anekdoten zum
W ü r z e n von ostpreußischen Rezepten verwendet,
das ist neu und — wohlgelungen! Dazu gehört eine
gute Portion Kenntnis der heimatlichen Küche,
liebevolles Zusammentragen aus selbstgeschriebenen Kochbüchern und nicht zuletzt eigene Koch-
A n der Herausgabe des Gesamlwerkes
unseres
Landsmannes E. T. A. Hoffmann wirkte in unseren
Tagen ebenfalls ein Landsmann mit: Otto Dickschat, der im Kreise Pillkallen geboren wurde. Die
B ä n d e k ö n n e n einzeln bezogen werden und stellen
A
Freude bereiten
Walter
Klootboom-Klootweitschen:
Marion
Gesamtausgabe in fünf Bänden
%
Die Oslpreuften-Trilogie
Ostpreußische Spezialitäten
Hoffnunn:
L
Ein Geschenk von bleibendem Wert:
von Lehndorff:
Zwei Neuerscheinungen . . .
Aus der Heimat
kenntnisse. Wie wichtig und dankenswert solche
Zusammenstellung alter heimatlicher Rezepte ist,
das ergibt sich beim Durchblättern dieses v e r g n ü g lichen Kochbuchs."
164 Seiten, Format 17,5X18,5 cm, laminierter,
farbiger Pappband, 9,80 D M .
mat 60X63 cm, gefalzt
21,5 cm in Umschlag
10,3 X
4,80 D M
Wegen der niedrigen Preise
der Kreiskarten bitten wir um
Voreinsendung des Betrages auf
das
Postscheck-Konto
310 99
Hamburg (mit dem Vermerk
„Voreinsendung"
oder
„Laut
Bestellung vom ...")
Postkartenserien
Alienstein, Braunsberg, rund
ums Frische Haff, Heilsberg,
Heydekrug und Umgebung,
Insterburg, Königsberg I, Königsberg II (Winter), Königsberg III, Königsberg IV, Königsberg V , Kurische Nehrung, Lotzen, Lyck, Masurische
Seen,
Masurische
Städte,
Memel,
Oberland,
Ostpreußische Landschaften,
Ostpreußische Städte I, Ostpreußische Städte II, Ortelsburg, Osterode, Pillau, Tannenberg-Denkmal, Tilsit I,
Tilsit II, Trakehnen lebt,
Ordensburgen, Die Marienburg.
Jede Serie 3,50 D M
NEUI
Trakehner in Rantzau.
10 Aufnahmen 3,50 D M
i
lg
Jahrgang 15 / Folge 48
t m x m v m m s m w s m v m
Die Kurische Nehrung in 144 Bildern
Schollplatten
Leineneinband mit Schutzumschlag, Sonderbildband,
14,80 D M .
Adam
Kraft
/ Rudolf
Heimatland Ostpreußen
Naujok:
Die erste Langspielplatte, die Agnes Miegel selbst
besprochen hat und auf der sie eine Auswahl aus
ihren Dichtungen zu p e h ö r bringt. Der Bergedorfer
Kammerchor singt dazu bekannte Lieder aus der
Heimat. 33 U/min., 15,— D M .
Ostpreußen
Ein Bildwerk der unvergessenen Heimat. Dieses
r e p r ä s e n t a t i v e Buch eignet sich ganz besonders als
Geschenk zu festlichen A n l ä s s e n . Ganzleinen mit
Schutzumschlag, 220 Fotos, 67 Seiten, 27,80 D M ,
Halblederausgabe 32,— D M .
Carl
Letzte öffentliche Lesung
Auf dieser dokumentarischen Langspielplatte ist
die letzte ö f f e n t l i c h e Lesung Agnes Miegels aus
ihren Werken aufgezeichnet, die sie im Jahre 1958
in Bad Oeynhausen vor einem Kreis von geladenen
Freunden hielt. 33 U/min., 15,— D M .
W ü n s c h :
Ostpreußen —
Die Kunst im deutschen Osten
Ein weiLgespannter Uberblick zeigt Dome, Klöster,
R a t h ä u s e r mit ihren S c h ä t z e n an Malerei, Plastik
und alter Volkskunst als eine h i s t o r i s c h - k ü n s t l e rische Einheit. 99 Seiten, 226 Fotos, Leinen 17,— D M .
NEUERSCHEINUNG
Und immer neue Tage
Soeben erschien diese g r o ß e Langspielplatte nul
der Stimme der unvergessenen Dichterin, die für
ihre Landsleute zur Stimme der Heimat wurde.
33 U/mi., 18,— D M .
Ein großer Familienroman, der jetzt in der 13. Auflage erschienen ist. 400 Seiten, Leinen 16,80 D M .
Klingende Weihnacht
Rudolf
Diese g r o ß e Langspielplatte g e n ü g t auch den anspruchvollsten W ü n s c h e n . 33 U/min., 18,— D M .
Charlotte
Keyser:
Naujok:
Bring uns die Mutter
Siegfried
Jochen
Eine spannende Geschichte für alle Leser ab zehn
Jahren. Eine kleine Stadt wird in helle Aufregung
versetzt. Und selbstlos helfen Kinder einer Familie,
die noch in O s t p r e u ß e n lebt. Viele Illustrationen.
180 Senten, 7,80 D M .
Ruth Geede:
Buchholtz:
In dieser mit einem Jugendbuchpreis der Bundesregierung ausgezeichneten E r z ä h l u n g wird die
Reise einer ostpreuBischen Familie in die Heimat,
wie sie heute ist, geschildert. 240 Seiten, viele
Illustrationen, Halbleinen 10,80 D M .
Das Karussell —
Kunterbuntes Kinder-Jahrbuch
Das Jahrbuch der Jugend bis zu 15 Jahren, Format
15,5X20,5 cm, 144 Seiten, gebunden, Vierfarbendruck, Kalendarium, mit vielen bunten Bildern und
Zeichnungen. 4,20 D M .
Marie
Brückner:
Nimtz-Wendlandt:
Erzählgut der Kurischen Nehrung
Eine Fülle von lustigen Geschichten in plattdeutscher Mundart. 198 Seiten, 8— D M .
Fröhlichkeit steckt an
Die
Geschichte
4,80 D M .
Naujok:
Sommer ohne Wiederkehr
von
liebenswerten
Familie.
Dr. F r i t z
Schilke:
Trakehner Pferde einst und jetzt
Die Geschichte der o s t p r e u ß i s c h e n Pferdezucht aus
der Sicht eines hervorragenden Fachmannes. 2. Auflage. 246 Seiten, 132 Abbildungen, Leinen 24,— D M .
D a p h n e M. G o o d a l l :
Simpson:
Die Barrings — Der Enkel —
Das Erbe der Barrings
Die Pferde mit der Elchschaufel
Ein viel gelesener o s t p r e u ß i s c h e r Familienroman.
Leinen, jeder Band 19,80 D M .
Emil
einer
Tiere und Jagd
Roman Die Memelniederung w ä h r e n d der Zeit des
Schacktarp ist der Schauplatz des Geschehens um
den jungen Ingenieur Bert, der ein neues Schöpfwerk bauen soll. Ein s c h ö n e r Heimatroman, der
eben erschienen ist. 192 Seiten mit 16 Zeichnungen,
Ganzleinen 8,80 D M .
William
Piechowski:
Fips klärt alles auf
Fremder, bist du mein Bruder
Rudolf
Das Schicksal der Trakehner — Flucht und Wiederaufbau, geschildert von einer E n g l ä n d e r i n . 104 Seiten, 22 Fotos auf Kunstdruck, Leinen 12,— D M .
Walter Frevert:
Gurdan:
Felder vom Wind bestellt
Und könnt es Herbst
im ganzen Jahre bleiben
Das Schicksal eines Bauern im Wirbel der Flucht,
Heimkehr zu seiner Familie in eine neue Heimat.
512 Seiten, Leinen 19,80 D M .
Es wird kaum einen J ä g e r geben, der nicht nach
diesem Buche greift. 227 Seiten, 25 Fotos, Leineneinband, mit Schutzumschlag, 15,80 D M .
Spann deine Flügel weit
Die s c h ö n s t e n Gedichte aus O s t p r e u ß e n . 80 Seiten.
Eine Auswahl aus Werken o s t p r e u ß i s c h e r Dichter.
6,80 D M .
Onkel Knopp auf Jagd
Fritz
Heitere Jagdepisoden aus O s t p r e u ß e n . 106 Seiten,
Ganzleinen 9,80 D M .
H. W . G r a f
Kudnig:
Heitere Stremel von Weichsel und Memel
Kindheits- und Jugenderinnerungen des Verfassers
aus der o s t p r e u ß i s c h e n Heimat. 248 Seiten, Ganzleinen 9,80 D M .
Bink:
Ostpreußisches Lachen
Für die Frau
Ein Buch kunterbunter Heiterkeit. 107 Seiten, glanzkartoniert 5,80 D M .
Martin
Kakies:
Bei
Voreinsendung
des Betrages auf das
Postscheckkonto Hamburg 310 99 (mit genauer Angabe der gewünschten
Gegenstände)
liefern wir bei
einer Bestellung über 20,— D M portofrei. Bei Holzwandtellern und Kacheln mit Messingmotiven
beträgt die Lieferzeit etwa vierzehn Tage, bei bunt
bemalten Kacheln etwa 4 Wochen. Bei den anderen
Gegenständen,
und soweit unser Vorrat reicht, erfolgt die Lieferung sofort. Bitte, geben Sie uns Ihre
Weihnachtsbestellung
recht bald auf, damit wir Sie
rechtzeitig vor dem Fest beliefern
können!
36. verbesserte Auflage des bekannten o s t p r e u ß i schen Kochbuches. 640 Seiten mit rund 1500 Rezepten, 4 Farbtafeln, 38 einfarbigen Abbildungen, abwaschbarer Kunststoffeinband 26,80 D M .
Erna Horn:
Altes Volkstum im Humor lebt hier weiter. 148 Seiten mit lustigen Zeichnungen. Gebunden 4,80 D M .
Otto
*
Doennig's Kochbuch
333 Ostpreußische Späßchen
Klaus
F i n c k e n s t ei n - S i m n a u :
Glückliche Tage mit Tieren
Schmunzelgeschichten aus Ost- und W e s t p r e u ß e n .
128 Seiten, Cellophaneinband 5,80 D M .
Hermann
Bei einer Königsbergerin,
die jetzt in einer norddeutschen Großstadt
lebt und gewiß
mit jeder
Mark rechnen muß, sah ich vor kurzem etwas sehr
Hübsches:
eine Wand in ihrer kleinen
Wohnung
hatte sie mit lauter Erinnerungsgegenständen
an
die Heimat geschmückt.
Da hingen Wandteller ostpreußischei
Städte
neben geschmackvollen
Kacheln
mit
heimatlichen
Motiven
und
einer
großen
Schmuckkarle
von
Ostpreußen.
Jeder
Besucher
steuert gleich auf diese Wand zu und betrachtet
jedes einzelne der mit so viel Liebe zusammengetragenen
Stücke.
Auch Sie, liebe Leserin und lieber Leser des
Ostpreußenblattes,
haben die Möglichkeit,
Ihrer
Familie, Ihren Freunden und Bekannten mit diesen
Gegenständen
eine heimatliche Festesfreude zu bereiten. Hier einige Anregungen
für Sie:
Holzwandteller,
mittelbraun,
poliert,
25 cm 0 groß,
mit verschiedenen Motiven
wie
Städtewappen,
Elchschaufel, Königsberger
Schloß,
Ostpreußenadler,
Tannenbergdenkmal,
Königsberger Wappen (Kneiphof — Löbenicht
— Altstadt),
Tiermotiven (Elch oder Trakehnen
mit Hirsch).
Wappen und Inschrift aus Messing, handgesägt
je
14,80 DM. Mit Königsberger
Wappen und Adler
16,50 DM. 20 cm 0 10— DM. 12 cm 0 6,— D M .
Wandplakette
aus holzähnlichem
Kunststoff, dunkel oder hell, 14 X 16 cm oder 13 X 18 cm,
mit Elchschautel, Städtewappen,
Ostpreußenadler,
Königsberger
Schloß,
Hirsch in Messing, 8,50 DM.
10 X 11 cm 5 — D M .
Wandkachel,
braun, 11 X 11 cm, mit gleichen Motiven in Messing 4,50 DM. In schwarz,
15 X 15 cm, 6,50 DM.
Wandkachel,
weiß,
15 X 15 cm, mit handgemalter Landkarte der Provinz Ostpreußen
(unter
Glasur). 8,— DM.
Kachel,
1 5 X 1 5 cm, schwarz, mit eingravierten bunten Motiven: Ostpreußenadler
oder einem
Städtewappen
16,50 DM. Mit Rahmen 21,50 D M .
Königsberg
in Sonderausführung
21,— D M . Mit
Rahmen 27,50 DM.
Elchschaufelwappen,
12 X 15
cm,
Bronzeguß
poliert, mit grünem
Grund auf Eichentaiel 12,60 DM (wie Abbildung Seite 6).
Anhänger
für
Autoschlüssel
mit
Elchschaufelwappen.
3,75 DM.
Brieföffner
aus
Messing
mit Elchschaufel auf schwarzem Grund. 3,50 DM.
Viele
andere
Heimatandenken,
wie Lesezeichen, unsere Schlüsselhalter
mit Elchschaulel oder Städtewappen,
die beliebten Autoplaketten und Kraftfahrzeugwimpel,
können
Sic
nach unserem reichhaltigen Prospekt bestellen, den
wir Ihnen auf Anforderung
gern zusenden. Dort
sind auch die verschiedenen Arten von Elchschautelabzeichen aufgeführt,
die wir Ihnen auf Bestellung gern ins Haus schicken.
Für unsere Jugend
Lenz:
Masurische Geschichten mit Zeichnungen von Erich
Behrendt. Leinen 15,80 D M , Taschenbuchausgabe
2,60 D M .
Wanda
Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk
Eine kleine Langspielplatte mit den beliebtesten
Weihnachtsliedern. 45 U/min., 8,— D M .
So zärtlich war Suleyken
H.
Wandplakelte
aus holzähnl.
Kunststoff in versch.
Formaten u. m. versch. Motiven.
8,50 oder 5 D M .
Weihnachtslieder
Dieser neue Roman des in Memel geborenen Schrittstellers bringt uns das schmerzvolle Schicksal der
Familien nahe, die durch die Wirren des Krieges
auseinandergerissen wurden. Ganzleinenband, 224
Seiten, 9,80 D M .
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Agnes Miegel zum Gedenken
Skibowski:
Heiraten und nicht verzweifeln
Das neue Diät-Kochbuch
Der Autor ist Journalist und ein waschechter M a sure — er wurde 1925 in Lyck geboren. Ein hübsches Festgeschenk
für SIE und IHN. Leinen
12,80 D M
G e s ü n d e r kochen — l ä n g e r leben. Ein ausgezeichneter Ratgeber für D i ä t jeder Art, reich bebildert,
mit vielen Rezepten und erprobten R a t s c h l ä g e n
für Gesunde und Kranke. 39,50 D M .
Anden Kant-Verlag G m b H
An den Kant-Verlag G m b H
Abt. Buchversand, Hamburg 13, Parkallee 86
Abt. Heimatandenken, Hamburg 13, Parkallee 86
Ich bestelle iolgende Bücher:
Ich bestelle folgende Heimatandenken:
(als Nachnahmesendung / bei Vorauszahlung)
(als Nachnahmesendung I bei Vorauszahlung)
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Vorname
Name
Vorname
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Wohnort
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Datum
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(Bitte oussdineiden und auf eine Postkarte kleben II
Unsere Lieferbedingungen
A u ß e r den a u f g e f ü h r t e n B ü c h e r n , W e r k e n und
B i l d b ä n d e n k ö n n e n Sie jedes heute e r h ä l t l i c h e
Buch durch Nachnahme zugeschickt bekommen.
Um Kosten und Zeit zu sparen, bitten wir
unsere Kunden um Voreinsendung des Nettobetrages für das jeweilige Buch oder (He Schallplatte auf das Postscheckkonto N r . 310 99 Hamburg. Die Portokosten t r ä g t der Kant-Verlag,
Abt. Buchversand, Hamburg 13, Parkallee 86.
Sollte Ihnen der W e g einer Nachnahmesendung
bequemer sein — wir bitten das Jeweils auf
der Bestellung zu vermerken — , senden wir
Ihnen das G e w ü n s c h t e s e l b s t v e r s t ä n d l i c h auch
per Nachnahme.
Um Ihnen die Bestellung zu erleichtern, haben
wir die beiden nebenstehenden Bestellscheine
dem Katalog e i n g e f ü g t . Sie k ö n n e n sie ausschneiden und auf eine Postkarte kleben. Selbstverstandlidi k ö n n e n Sie uns Ihre Bestellungen
aber auch brieflich oder auf einer Postkarte nach
untenstehendem Schema a u f g e b e « . Bitte, schreibuchstabe "
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Ihre Weihnachtsbestellung erbitten wir
bis spätestens 14. Dezember
Miien und aul eine Postkart- kleben 1)
Für du
l ä g e v e r a n t w o r t l i c h : R u t h Maria Wagner
Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
28. November 1964 / Seite 7
Sparsames Wirtschaften vor dem ffest
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K ü ( h e n f a h r p l a n , der dieses Jahr durch die drei Feiertage und den Heiligen Abend davor gut Uberlegt werden muß. Sehen Sie leichte Gerichte vor,
die den Magen nicht strapazieren und die Sie schon Tage vorher vorbereiten k ö n n e n . Unter
Umstanden wecken sie eine Mahlzeit ein. Wenn Ihr Fleischer oder Lebensmittelhändler ein
netter Mann ist, legt er Ihnen nicht nur das wochenlang vorher bei ihm gekaufte Geflügel in
seine T i e f k ü h l t r u h e , sondern vielleicht auch ein fertig gekochtes Gericht im Plastikbeutel. Der
Haken dabei ist nur: wenn es auftaut, m u ß es auch sofort verwendet werden, und man muß
es ja schon vor dem 24. aus der Truhe entnehmen.
Ein Tiefkühlfach im eigenen Kühlschrank mit einer Durchschnittstemperatur von minde,ü! ™
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Haushaltungen. Hier k ö n n t e man bis zu 14 Tagen
solche T i e t k ü h l k o s t aufheben, was uns die Feiertagsarbeit sehr erleichtern w ü r d e . Bei Frosterfächern mit h ö h e r e r Temperatur darf man diese Gerichte höchstens acht Taqe lanq aufbewahren.
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Sorgen Sie für G e m ü s e k o n s e r v e n und reichlich Fett, Obst, G e m ü s e , Teigwaren und Kartoffeln. Bier, Wein und schärfere Alkoholika
sollte der liebe Ehemann beschaffen und betreuen.
An die W e i h n a c h t s b ä c k e r e i denkt die Hausfrau bestimmt zuerst. Sie teilt ihre Arbeit ein:
zuerst die haltbaren Pfefferkuchen, kurz vor
dem Fest Blech- und Napfkuchen. Das hübsche
Kleingebäck, das aber auch rechte M ü h e macht,
kann gut und gern schon eine Woche vorher
fertig sein. Wenn die Blechdosen zur Aufbewahrung nicht ausreichen, helfen Plastikbeutel.
Auch inhaltsreiche Stollen und Klaben halten
sich wochenlang in dieser Verpackung. Man
kann gar nicht früh genug anfangen, es bleibt
noch Arbeit genug. Und eine abgespannte
Hausfrau die vor Ü b e r a n s t r e n g u n g keine Beine
mehr hat, ist weder für sich noch ihre Familie
ein erfreulicher Anblick.
In den Dezemberwochen sollte man ganz besonders auf Sonderangebote achten. Ware aus
einem Sonderangebot braucht wirklich nicht
minderwertig zu sein, auch wenn sie billig ist.
Es ist ein kaum zu ü b e r w i n d e n d e s Vorurteil
bei vielen Frauen, die meinen, d a ß nur das
Teure gut sein kann. In diesen Tagen kann
man gar nicht genug die Augen offen halten,
die Preise prüfen und vergleichen. Denken Sie
zum Beispiel an die Angebote von S c h m a l z f l e i s c h und R i n d f l e i s c h i n D o s e n von
1,15 bis 1,45 D M — was kann man alles damit
anfangen!
Diese Fleischkonserven eignen sich großartig
für viele „Spargerichte", die unsere Haushaltkasse im Augenblick entlasten sollen. Eine
Kartoffelsuppe mit Rindfleisch aus der Dose, ein
Kohlgericht mit Schmalzfleisch sind billige und
schmackhafte Essen — wie ü b e r h a u p t alle Kohlgerichte preiswert sind. Oder wie wär's mit
einem Wrukeneintopf? Die Wruke klein schneiden Fett und Zucker b r ä u n e n und die Stücke
darin a n d ü n s t e n , eine bis zwei Tassen Wasser
z u g i e ß e n , die n ö t i g e Menge Kartoffelstückchen
hineingeben, in 25 Minuten gar schmoren,
Majoran und eine Dose Schmalzfleisch dazugeben. Das Gericht schmeckt großartig und
macht wenig Arbeit und Kosten. Auch ein
Frischkostsalat aus Wruken ist eine gute A n gelegenheit. Apfel daran raspeln und mit
Joghurt anrühren.
Mi
Nur ein Spatz
Bei Kriegsende mußte ich mein Heimatdorf
Sanneitschen im Kreis S t a l l u p ö n e n verlassen
und landete schwerkrank in Berlin. Hier lag ich
Wochen, ja viele Wochen und Monate, im Krankenhaus und kam schließlich ins Johannesstift.
Alle B e m ü h u n g e n der Arzte, mich wieder gesund zumachen, waren fehlgeschlagen. Eine Hoffnung auf v ö l l i g e Besserung gab es nicht mehr lur
mich. Die Zukunft lag dunkel vor mir und ich
wußte, daß jetzt Geduld zu lernen und zu üben
erstes Gebot war. Die beiden Patientinnen, mit
denen ich das Zimmer teilte, konnten aufstehen
und in den Garten gehen. Es war dann immer
bitter für mich, nicht nur allein zu sein, sondern
auch daran zu denken, daß ich selber nie mehr
einen Gang hinaus in die Natur w ü r d e machen
können.
.
.
Wieder einmal blieb ich allein. Mein Stimmungsbarometer war auf den Nullpunkt gesunken
Plötzlich schwirrte etwas zum Fenster
herein - und im n ä c h s t e n Augenblick saß ein
junger Spatz auf meiner Bettdecke. Der kleine
Kerl schaute mich mit seinen Auglem an, als
wollte er sagen: „Nur nicht so traurig, ich bin
ja bei dir!"
Im Handumdrehen waren meine schwarzen
Gedanken fort. Ich war ja nicht mehr allein.
Erstaunlich schnell hatte das Tierchen es weg,
daß ich keinen Finger rühren konnte. Meine
Aufforderung, doch n ä h e r z u k o m m e n wurde in
kürzester Zeit respektiert. Nun s a ß das Spatzchen auf meiner Brust und zeigte ein ganz besonderes Interesse für meine Zähne, sobald ich
zu ihm sprach. Nicht weniger interessant und
von einer unglaublichen Anziehungskraft war
auch das Weißbrot, das auf meinem Nachttisch
lag. Ohne mit der Spatzenwimper zu ™ c k e n
hüpfte er über meinen Arm hinweg dorthin,
pickte sich satt und erschien dann zur weiteren
Untersuchung.
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Wir hatten beide, das Spatzchen und .ch,
Freundschaft geschlossen den ganzen Sommer
lang, bis uns das Schicksal trennte. Und wehe wurden mal die Fenster geschlossen dann gab
es keine Ruhe, bis es jemand wieder öffnete!
Dieser Spatzenengel war ganz bestimmt vom
lieben Gott zu mir gesandt. Er hat mir in einer
UWWObar schweren Ztfl Mut und Zuversicht geaeben wie e s kein Mensch vermochte.
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Es gibt verschiedene Sorten billige Blutwurst,
unter anderem eine „nach Berliner Art", die sich
zu einer guten Wurstsuppe eignet. Man kann
sie auch in Wasser heiß machen oder anbraten
und mit Kartoffeln zu Sauerkraut essen. Sauerkohlsalat nicht vergessen!
Ist K ö n i g s b e r g e r Fleck nicht ein großartiges
Spargericht? Die Portion kostet 50 bis 70 Pfennig pro Nase. Wenn man gleich die doppelte
Menge macht, kann man die andere Hälfte zum
Fest einwecken. Unsere G ä s t e werden bestimmt
nichts dagegen haben, wenn wir ihnen in diesen
„süßen" Tagen zu später Stunde ein Schalche
Fleck vorsetzen.
Denken Sie bei Ihren Spargerichten auch an
die e i w e i ß r e i c h e Glumse. Quarkkeilchen mit
Backobst kosten wenig und sind lecker, lecker!
Andere Spargerichte sind: Beetenbartsch,
Ochsenschwanzsuppe, Importhammelfleisch aus
der Tiefkühltruhe, Rinderherz, Grützwurst, Sülze,
Hirn, alle HUlsenfruchtsuppen und -gerichte, sei
es Erbsenpüree mit Sauerkohl und Schweinefüßchen oder Schweinerippen, Blindhuhn oder
saure Linsen mit Backpflaumen.
Beetenbartsch kennen wir ja alle. Wenn wir
sparen wollen und m ü s s e n und kein Fleisch
dazu spendieren wollen, schwitzen wir Speckwürfel mit kleingeschnittener Zwiebel an und
geben sie als letztes in die mit Buttermilch und
Mehl a n g e r ü h r t e Suppe. Sie wissen außerdem:
die geriebenen Roten Rüben nur noch in der
Brühe (Würfel) heiß werden lassen, damit sie
nicht grau werden.
Ochsenschwanzsuppe wird nicht umsonst so
gern eingedost und teuer verkauft. Sie macht
zwar Arbeit, aber wenig Kosten. So ein Ochsenschwanz ist preiswert. Wenn man nur die Endstücke bekommt, an denen nicht mehr viel
Fleisch dran ist, ist er noch billiger. Man bräunt
die Stücke im vorher ausgelassenen Fett des
Zageis, gießt 2 bis 3 Liter Wasser an und läßt
alles friedlich gute zwei Stunden kochen. Dann
kommen ein Bund kleingeschnittenes Suppengrün und die G e w ü r z e daran, etwa Lorbeerblatt,
G e w ü r z k ö r n e r und zwei Nelken. Wenn das
Fleisch weich ist, nimmt man es heraus und
puhlt es von den Knochen. Die Brühe wird jetzt
mit leicht g e b r ä u n t e m Mehl gebunden, sie muß
recht sämig sein. Nun das Fleisch wieder hineinImportharamelfleisch aus der Kühltruhe wird
eigentlich dauernd preiswert angeboten und ist
von vorzüglicher Qualität. Man kann damit ein
litttjlrridOT Hammelkümmelfleisch mit Kartoffelbrei machen oder es mit W e i ß k o h l , Wirsing oder
Wruken kochen. Hammelbrust, die so erbarm u n g s w ü r d i g dünn aussieht, geht beim Kochen
richtig auf und ist dadurch durchaus vorteilhaft.
Rinderherz ist auch ein wenig gekauftes
Fleisch und dadurch billig, schon deshalb, weil
es keine Knochen hat und keinen Abfall. Man
legt es gern in eine saure Marinade, bestehend
aus halb Wasser, halb Essig, die man mit einer
in Scheiben geschnittenen Zwiebel, 5 Wacholderkörnern, Lorbeerblatt, Gewürz und Nelken
aufgekocht hat und abgekühlt über das Herz
gießt. Unter öfterem Umwenden läßt man das
Fleisch 4 bis 5 Tage säuern. Fett erhitzen, das
Herz von allen Seiten anbräunen und allmählich die Marinade z u g i e ß e n . Je nach Größe muß
man ihm 3 bis 4 Stunden Kochzeit zubilligen.
Die Soße wird mit Mehl und Dosenmilch angerührt. Keine saure Sahne oder Buttermilch darangeben, die Soße ist meistens schon sauer genug!
Grützwurst brauchen wir nicht im Darm zuzubereiten. Als Schüsselwurst macht sie wenig
Arbeit und kann gut für mehrere Mahlzeiten
reichen. Man quillt Hafergrütze in Würfelbrühe
aus. Ein Stück fetter Speck wird gekocht und
kleingeschnitten, dann mit der Grütze gemischt.
Jetzt gießt man durch ein Sieb unter Rühren
V« Liter Schweineblut daran und schmeckt mit
Majoran, Salz und Pfeffer ab. In eine feuerfeste
Schüssel füllen und in den Ofen schieben. Eine
Stunde milde überbacken lassen. Wer es liebt,
kann nach Hamburger Rezept Sultaninen in den
Teig nehmen. Wenn man ausgelassenes Fett
über die Schüsselwurst gießt, kann man sie kalt
stehend länger aufheben.
Sülze machen wir aus Schweinskopf. Hirn
wird am besten paniert gebraten. Man bebrüht
es kurz, bis die Adern grau sind, putzt sie heraus, paniert mit Reibbrot und brät es in der
Pfanne. Reichlich Zitronenachtel daneben reichen, damit jeder sich nach Belieben Saft darüber träufeln kann. Hirn ist in dieser Form
herzhafter als die bekanntere Art, bei der man
es mit Ei zusammen in der Pfanne wie Rührei
zerrührt.
Saure Linsen mit Backpflaumen: Die eingeweichten Linsen werden eine Stunde gekocht,
dann S u p p e n g e m ü s e , Salz und eine Zwiebel
30 Minuten mitgekocht. Die über Nacht eingeweichten Backpflaumen — etwa 250 Gramm —
werden entsteint und mit den Linsen weich gekocht. Wenn man üppig sein will, gibt man noch
kleingeschnittene
Blutwurst zum Zerkochen
dazu, es kann ja eine ganz billige sein. Abschmecken mit Salz*, Essig und Zucker.
Margarete
Hübsche Sachen zum Selbermadien
In einer Ausstellung für Bastler und Heimwerker sahen wir diese hübsche Arbeit — einen
Wandschmuck mit ganz persönlicher
Note. Jetzt
in der Vorweihnachtszeit überlegt
sich wohl
jeder von uns, was er mit geringen Kosten an
Material selbst an Weihnachtsgeschenken herstellen kann. Wir fanden diese Anregung: Das
Grundmaterial ist ein mehlartiges Pulver, das
mit Wasser zu Brei verrührt
wird. Beim Austrocknen wird es fest und läßt sich wie Gips
u. a. auch zum Ausbessern von Wandputz verwenden. Streicht man einen mit Holz oder Pappe
unterlegten ilachen Kastenrahmen mit diesem
Brei aus, glättet die Oberiläche
und iärbt diese
nach dem Festwerden ein, dann kann man durch
Aussticheln von Umrissen wunderhübsche
und
sehr dekorative Gemälde
selbst anfertigen.
Solch dekorativer Wandschmuck ist ein ganz
persönliches
Festgeschenk und kostet nur wenige Mark. Für Bastler, die zunächst nicht genügend Mut zu eigenen Entwürfen
haben, gibt
es die verschiedensten Vorlagen zu kaufen.
Diese Vorlagen sowie das Material für die Bilder selbst werden in Geschälten
iür Bastlerbedarf angeboten, die ihre Kundschaft auch gern
in Einzelheiten beraten.
Haslinger
W i e k ö n n e n w i r unsere K i n d e r s c h ü t z e n ?
B ü c h e r
f ü r unsere
Frauen
Steht e i n K o c h b u c h a u i Ihrer W u n s c h l i s t e für W e i h n a c h t e n , liebe L e s e r i n des O s t p r e u ß e n b l a t t e s ? H i e r
ist eine k l e i n e A u s w a h l aus d e m Riesenangebot, das heute auch i n dieser Sparte auf den M a r k t k o m m t .
W e n n w i r Ihnen solche B ü c h e r empfehlen, dann v e r s u c h e n w i r , s o w o h l für d e n groBen als auch für d e n
k l e i n e n G e l d b e u t e l e t w a s Passendes herauszusuchen. Sicher h a b e n S i e das bezaubernde neue Kochbuch
mit o s t p r e u ß i s c h e n S p e z i a l i t ä t e n , das M a r i o n L i n d t mit einer F ü l l e k ö s t l i c h e r A n e k d o t e n g e w ü r z t hat,
bereits auf Ihren W u n s c h z e t t e l geschrieben ( w i r b r ä c h t e n eine a u s f ü h r l i c h e Besprechung i n unserer
F o l g e 46 v o m 14. N o v e m b e r ) .
B e g i n n e n w i r heute mit e i n e m g r o ß e n , p r ä c h t i g
ausgestatteten L e h r w e r k der modernen k a l t e n K ü c h e ,
das unter d e m T i t e l K a l t , bunt u n d lecker erschienen
ist. D i e V e r f a s s e r i n , w o h l d i e b e k a n n t e s t e A u t o r i n i n
i h r e m Fach, ist E r n a H o r n . F ü r das v o r l i e g e n d e Buch
e r h i e l t sie e i n e S i l b e r m e d a i l l e auf der X . Internat i o n a l e n K o c h k u n s t a u s s t e l l u n g i n Frankfurt. N a c h diesem S t a n d a r d w e r k k a n n e i g e n t l i c h jede H a u s f r a u ohne
b e s o n d e r e V o r k e n n t n i s s e k a l t e Platten a l l e r A r t , sow o h l für d e n F a m i l i e n t i s c h als auch für festliche G e l e g e n h e i t e n , h e r s t e l l e n . D a w i r heute ü b e r v i e l w e n i g e r Z e i t v e r f ü g e n als noch unsere M ü t t e r u n d G r o ß m ü t t e r u n d v o r a l l e m ohne H i l f e a u s k o m m e n m ü s s e n ,
ist es w i c h t i g , d a ß diese G e r i c h t e mit w e n i g Z e i t u n d
mit v e r h ä l t n i s m ä ß i g g e r i n g e n M i t t e l n hergestellt w e r den k ö n n e n . W a s den B a n d so w e r t v o l l macht, s i n d
H u n d e r l e v o n Fotos (ein g r o ß e r T e i l d a v o n farbig)
und eine Reihe e r l ä u t e r n d e r Zeichnungen. D i e Rezepte s i n d , w i e i m m e r b e i E r n a H o r n , ü b e r a u s k l a r
u n d g e n a u . D a r ü b e r hinaus gibt sie aus d e m Schatz
ihrer E r f a h r u n g e n eine F ü l l e v o n n ü t z l i c h e n T i p s ,
die j e d e r H a u s f r a u z u g u t e k o m m e n . Es ist u n m ö g lich, d i e F ü l l e der M ö g l i c h k e i t e n a u f z u z ä h l e n , d i e sie
in d i e s e m Buch beschrieben hat. N u r e i n i g e H i n w e i s e :
N e b e n d e n R e z e p t e n für F l e i s c h u n d Fisch, W u r s t
u n d K ä s e , d e n v e r s c h i e d e n e n Salaten u n d s ü ß e n L e k k e r e i e n hat d i e A u t o r i n der z e i t g e m ä ß e n R o h k o s t , d e n
g e s u n d e n Q u a r k - u n d Fruchtspeisen besonders liebevolle Kapitel gewidmet. V o r allem Frauen, die R e p r ä sentationspflichten w a h r z u n e h m e n haben, w e r d e n dieses W e r k i m m e r w i e d e r benutzen, w e n n sie für G ä s t e
u n d G e s c h ä f t s f r e u n d e rasch e i n e n ansprechenden k a l ten I m b i ß anrichten m ü s s e n . A b e r auch Fachleute, Besitzer v o n P e n s i o n e n , H o t e l s oder G a s t s t ä t t e n finden
hier e i n ausgezeichnetes H a n d b u c h . D e r hohe Preis
ist s o w o h l durch d i e F ü l l e v o n A n r e g u n g e n als auch
durch d e n reichen Bildschmuck gerechtfertigt. A l l e R e zepte u n d B i l d e r s i n d auf ausgezeichnetem
Kunstdruckpapier
in g u t l e s e r l i c h e m
Druck
festgehalten
worden.
Erna H o r n : K a l t , bunt u n d lecker. E i n zeitnahes
L e h r b u c h der modernen k a l t e n K ü c h e . 396 Seiten, mit
v i e l e n A b b i l d u n g e n . 49,50 D M .
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In ganz a n d e r e r W e i s e bieten z w e i k l e i n e Q u e r f o r m a t b ü n d c h e n aus d e m b e k a n n t e n H e i m e r a n - V e r l a g
A n r e g u n g e n für s p e z i e l l e Gerichte. In d e m B a n d
B a n a n e n - S c h l e m m e r e i e n hat der b e k a n n t e Fernsehkoch H a n s K a r l A d a m Rezepte zusammengestellt, d i e
dieser k ö s t l i c h e n Frucht des S ü d e n s i n der K ü c h e z u
i h r e m Recht verhelfen. E r w e i ß auch so a n r e g e n d ü b e r
d e n g e s u n d h e i t l i c h e n W e r t der B a n a n e n z u p l a u d e r n ,
d a ß m a n versucht ist, seine Rezepte i n d e n t ä g l i c h e n
K ü c h e n z e t t e l mit e i n z u b a u e n — z u r F r e u d e a l l e r F e i n schmecker in der F a m i l i e . — Das z w e i t e B ä n d c h e n ,
D i e K u n s t , W i l d b r e t z u bereiten, w u r d e v o n K a t i n k a
M o s t a r v e r f a ß t . W i r haben j a aus der H e i m a t eine
s t i l l e L i e b e z u a l l e m W i l d mitgebracht, das b e i uns
z u m w i n t e r l i c h e n K ü c h e n z e t t e l g e h ö r t e . In diesem
B ä n d c h e n finden sich alte u n d neue Rezepte, d i e i n
d i e « e r Z u s a m m e n s t e l l u n g in d e n a l l g e m e i n e n K o c h b ü c h e r n meist fehlen.
Hans Karl A d a m : ßaiidiien-Schleiiiuu'relen. V i e l e
aparte Rezepte. 128 Seiten, 5,— D M .
K a t i n k a M o s t a r : D i e K u n s t , W i l d b r e t zu bereiten.
V i e l e Rezepte für erlesene Tafelfreuden. 128 Seiten,
5,20 D M .
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N i d i t eigentlich e i n Kochbuch, aber eine bezaubernde Bereicherung für d e n B ü c h e r s c h r a n k aller L e ser, d i e sich d e n S i n n für Besonderheiten b e w a h r t
haben, ist der n ä c h s t e B a n d . Siegfried W i c h m a n n hat
die Leibgerichte des b e k a n n t e n A p o t h e k e r s u n d M a l e r poeten C a r l S p i t z w e g wiederentdeckt u n d i n diesem
B a n d gesammelt. D e r alte, verschmitzte J u n g g e s e l l e
hat mit d e n hier gesammelten Zeichnungen u n d handgeschriebenen Rezepten seiner Nichte L i n a mit W i t z
u n d L i e b e n s w ü r d i g k e i t für d i e g e w ä h r t e n Tafelfreuden g e d a n k t . E i n s c h ö n e s Weihnachtsgeschenk für
M e n s c h e n , d i e einen S i n n für literaische K o s t b a r k e i ten haben.
Siegfried W i c h m a n n : D i e Leibgerichte des w e i l a n d
A p o t h e k e i s u n d M a l e r p o e t e n C a r l S p i t z w e g . 96 Seiten m i t 32 farbig f a k s i m i l i e r t e n K o c h r e z e p t e n des
K ü n s t l e r s . B i b l i o p h i l e r Pappband mit C e l l o p h a n u n i schlag. 14,80 D M .
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A u ß e r d e m m ö c h t e n w i r unsere L e s e r i n n e n noch auf
z w e i k l e i n e K o c h b ü c h e r h i n w e i s e n , d i e v o n den bek a n n t e n K ö l l n f l o c k e n - W e r k e n herausgegeben w u r d e n .
In h ü b s c h e r A u f m a c h u n g mit einer R e i h e v o n Rezepten für d i e V e r w e n d u n g der gesunden Haferflocken
p r ä s e n t i e r t sich das B ü c h l e i n G e s u n d e Tafelfreuden.
D i e meisten Hausfrauen wissen zwar, d a ß Haferflokk e n , v o r a l l e m für d i e E r n ä h r u n g der K i n d e r , sehr
zu empfehlen sind, k e n n e n aber k a u m mehr als die
gute alte Haferflockensuppe. M i t einer Reihe weiterer
Gerichte in ansprechender Z u s a m m e n s t e l l u n g madit
uns das B ü c h l e i n bekannt, das durch ausgezeichnete
Farbfotos u n d v i e l e Z e i c h n u n g e n e r g ä n z t w i r d .
G e s u n d e Tafelfreuden — das moderne Kochbuch für
gesunde E r n ä h r u n g , 144 Seiten. 188 Rezepte, 35 g r o ß e
Farbfotos, 130 Illustrationen. Z u beziehen bei K ö l l n f l o c k e n - W e r k e , 22 E l m s h o r n , Postscheckkonto H a m b u r g 945, 2,50 D M .
Die gleiche F i r m a b r a d i t e e i n Kochbuch für k l e i n e
Hausfrauen heraus unter d e m T i t e l D i e K o d i j u l e ,
in d e m k l e i n e n M ä d c h e n , d i e gerne in der K ü c h e
wirtschaften, A n r e g u n g e n für Gerichte gegeben werden, d i e ohne S t r e i c h h ö l z e r , ohne Feuer u n d Strom
gefahrlos herzustellen sind. D i e Salate, Obstspeisen
und M i x g e t r ä n k e sind v o r a l l e m für K i n d e r ungemein
r e i z v o l l — u n d d i e k l e i n e K ö c h i n lernt spielend mit
dem Kochlöffel u m z u g e h e n .
Z u beziehen b e i den
K ö l l n f l o c k e n - W e r k e n , 22 E l m s h o r n .
A l s der ö f f e n t l i c h e G e s u n d h e i t s d i e n s t
der U S A
festgestellt hatte, d a ß nicht w e n i g e r als 5 M i l l i o n e n
K i n d e r unter 5 J a h r e n i n den U S A leben, die keinerlei Impfschutz gegen A n s t e c k u n g s k r a n k h e i t e n besitzen, d a ß weitere 9 M i l l i o n e n K i n d e r nur t e i l w e i s e
dagegen
g e s c h ü t z t sind,
b e s c h l o ß man, dieses
Problem gründlich zu lösen.
Schon jetzt s i n d 36 M i l l i o n e n D o l l a r v o m Staat
zur V e r f ü g u n g gestellt w o r d e n für d i e v o r d r i n g l i c h sten A u f g a b e n der amerikanischen B e h ö r d e n : eine
umfassende A u f k l ä m n g s k a m p a g n e unter den E l t e r n .
Das g i o ß e Z i e l ist, K r a n k h e i t e n w i e D i p h t h e r i e , P o l i o ,
Keuchhusten u n d Tetanus aus d e m Leben der a m e r i kanischen K i n d e r auszuschalten.
Der B ü r g e r der B u n d e s r e p u b l i k w e i ß , d a ß er i n
a l l e n F r a g e n seiner G e s u n d h e i t
weitgehend zur
S e l b s t v e r a n t w o r t u n g aufgerufen ist. W e n n w i r jedoch dieses P r o g r a m m der A m e r i k a n e r e i n m a l genau
betrachten, so handelt es sich b e i der geplanten
A k t i o n g e n a u u m das, w a s w i r b e i uns seit E i n f ü h r u n g der k o m b i n i e r t e n Impfungen schon durchz u f ü h r e n i n der Lage sind. W i r haben i n Deutschl a n d d i e M ö g l i c h k e i t , durch jeden praktischen A r z t ,
besonders aber durch unseren Hausarzt, dieses G e s u n d h e i t s p r o g r a m m i n jeder F a m i l i e d u r c h z u f ü h r e n .
M i t der sogenannten „ Q u a d r o v i r e l o n - I m p f u n g " l ä ß t
sich i n e i n e m Impfverfahren der Impfschutz gegen
D i p h t h e r i e , Keuchhusten, Tetanus u n d P o l i o erreichen.
W e n n w i r aus der V e r a n t w o r t u n g unseren K i n d e r n
g e g e n ü b e r heraus z u handeln bereit sind, dann
d ü r f t e es uns g e l i n g e n , für uns u n d unsere K i n d e r
den gleichen Schutz v o r I n f e k t i o n s k r a n k h e i t e n z u
erreichen, w i e d i e A m e r i k a n e r es mit ihrem g r o ß e n
G e s u n d h e i t s p r o g r a m m planen.
L . F . (FvH)
ten u n d s ü ß e Leckereien für d i e k o m m e n d e n Festtage.
Burda — Bunte B i l d - R e z e p t e . B e s t e l l - N r . 75, i m
h u d i - u n d Zeitschriftenhandel e r h ä l t l i c h oder v o m
M o d e n v e r l a g A e n n e Burda, 76 Offenbach (Baden).
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A u s d e m gleichen V e r l a g noch z w e i Hefte, d i e z w a r
nichts mit dem Kochen z u tun haben, aber gerade i n
der V o r w e i h n a c h t s z e i t ihre Liebhaber finden d ü r f t e n .
Das eine, B a y e r K r e u z s t i c h , bringt alte u n d neue
V o r l a g e n für diese heute w i e d e r so beliebte H a n d arbeit u n d gibt A n r e g u n g e n für d i e V e r w e n d u n g dieser Kreuzsticharbeiten. Besonders interessant für u n sere Leser s i n d d i e M ö g l i c h k e i t e n , ostdeutsche S t ä d t e w a p p e n i n K r e u z s t i c h a r b e i t a u s z u f ü h r e n . So befindet
sich i n d e m Heft u . a. eine V o r l a g e für das K ö n i g s berger W a p p e n . W u n d e r h ü b s c h s i n d auch d i e alten
V o l k s k u n s t m o t i v e , d i e z u m Nacharbeiten reizen.
B u r d a - B e y e r K r e u z s t i c h mit a u s f ü h r l i c h e n A r b e i t s anleitungen u n d Z ä h l m u s t e r n . Im Fachzeitschriftenhandel s o w i e i m Buch- u n d Zeitschriftenhandel erhältlich oder v o m M o d e n v e r l a g A e n n e B u r d a , 76 O f fenburg (Baden). 4,— D M .
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Z u m S c h l u ß nennen w i r Ihnen noch das neue B u r d a M o d e n - H e f t für N o v e m b e r , das v o r a l l e m s c h ö n e K l e i der für festliche A n l ä s s e z u m Nacharbeiten zeigt.
In der F o r m einer bunten, ansprechend aufgemach- A b e r auch an b e r u f s t ä t i g e Hausfrauen, a n d i e M o l l i len Zeitschrift bringt der B u r d a - V e r l a g eine Reihe gen u n d an d i e j u n g e n M ä d c h e n ist gedacht w o r d e n
s o w i e a n d i e K i n d e r . Besonders h ü b s c h s i n d d i e V o r von
bunten
Bildrezepten,
d i e unter
anderem
44 S c h l a n k h e i t s m e n ü s aus d e m neuen Rezeptheft des s c h l ä g e für selbstgemachte Weihnachtsgeschenke i n
diesem Heft, d i e mancher L e s e r i n A n r e g u n g e n für
V e r l a g e s e n t h a l t e n . H i e r w u r d e n nach d e n neuesten
Erkenntnissen
schmackhafte
Rezepte
zusammenge- eigene A r b e i t e n geben w e r d e n .
Burda-Moden-Heft 11/64 mit d e n ü b e r s i c h t l i c h e n
stellt, mit deren H i l f e m a n leicht e i n paar Pfund
abnehmen k a n n — n a t ü r l i c h nur, w e n n man nicht Farbschnittbogen. E r h ä l t l i c h i m Buch- und ZelUchrifmogelt. Daneben bringt das Heft ausgezeichnete V o i - l e n h a n d e l s o w i e v o m M o d e n v e r l a g A e n n e Bin da,
7h U l e n b u r g (Baden). 2,30 D M .
KhlSg« lur e i n l i i d i e M u h l / e i l e n und eine Reihe v o n
A n l e g u n g e n für V o r s p e i s e n , W i l d , G e f l ü g e l u n d B r a RMW
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Jahrgang 15 / Folge 48
28. November 1964 / Seite 8
Ren ate
Stoewahse-Raatz
Mut ein Ausflug
Kein Fisch ohne G r ä t e n , kein Feld ohne Unkraut, kein Licht ohne Schatten. Auch vor die
strahlende Sonne meiner Kindheit schoben sich
manchmal Wolken, aus heiterem Himmel, unversehens. V o r allem, wenn die „Großen" ihre
Probleme hatten, die ich nicht verstand. Die
Worte, die sie dann sprachen, waren für mich
ohne Sinn.
Da ging ich schon lieber in die Küche zu unserm M ä d c h e n , das war fröhlich, unbeschwert,
meistens verliebt. So auch diesmal. Ich s a ß auf
dem Fensterbrett, auf meinen Buckel knallte die
Sonne, Marta wischte die Fliesen und sang in
Abständen
zwischen Bücken, Scheuern und
Atmen das Lied vom Gingaling am Bodensee.
Für mich gab es nur einen See, den Spirding,
und ihn besang die Marta nicht. Nun richtete
sie sich auf, pustete sich eine S t r ä h n e aus der
Stirn und sagte mit W ü r d e :
„Am Sonntag fahr ich zu meinen
eltern."
Schwieger-
„ W o auch dein Schatz wohnt?"
„ W o auch mein Schatz wohnt!"
„Mit dem Rad?"
„Ja, mit Rad!"
Und ich, was sollte ich ü b e r h a u p t am Sonntag
machen? Auf einmal l ä c h e l t e Marta:
„ W i l l s t mitkommen? Er hat 'ne kleine Schwester, mit der kannst du spielen!"
Ich wollte gern, bekam die Erlaubnis, und
am Sonntag ging's los. Marta radelte wegweisend voraus, um ihre strammen Waden wedelte
das g e b l ü m t e Sonntagskleid, manchmal drehte
sie sich nach mir um: „ N a , kannst noch?" W i r
fuhren am See lang, ein Stück durch den Wald,
dann durch ein fremdes Dorf, ein paar Felder,
wieder ein Dorf, und dort waren wir am Ziel.
Bald s a ß e n wir bei Kaffee und S t r e u ß e l f l a d e n
in der guten Stube, Marta drall neben ihrem
B r ä u t i g a m , mit sehr rosigen Wangen, sehr strahlenden Augen.
S p ä t e r ging ich mit der kleinen Schwester
spielen. Als wir d r a u ß e n an dem niedrigen Fenster vorbeikamen, schaute ich unversehens in
die Stube. Da stand unsere Marta nahe bei ihrem
Schatz, einen Teller hatte sie noch a b r ä u m e n d
in der Hand, aber da blieb er, unbeweglich, und
auch der Mann war unbeweglich. Sie schauten
sich an und standen da, wie in einer Wolke,
einer rosaroten, g l ü h e n d e n W o l k e !
„ K o m m schon", rief die Kleine, die mit einem
Stein „ H i m m e l und H ö l l e " in den Sand malte.
Wir h ü p f t e n also in Himmel und H ö l l e , vor uns
lag die s o n n t ä g l i c h einsame D o r f s t r a ß e , und
plötzlich bekam ich Sehnsucht nach zu Hause!
Hier gackerten die H ü h n e r so grämlich in ihrem
Staub, und die H ä u s e r sahen mir auch so traurig aus. Da lief ich zur Marta in die fremde
Stube und sagte, wir m ü ß t e n nun wohl wieder
zurück.
„ A b e r wo", lachte sie mich aus, und ihr Schatz
sagte, er bringe uns nachher ein Stück. Er
drückte Martas Hand, und ich meinte, ich fahre
denn schon allein. Marta wollte das nicht, aber,
wie Kinder so sind, ich fuhr.
Der W e g war leicht zu finden, schon war ich
in dem andern fremden Dorf, durch das wir
vorhin gekommen waren.
Und da m u ß t e ich
p l ö t z l i c h vom Rad springen, denn ich erblickte
in einem Garten so w u n d e r s c h ö n e Blumen
Leuchtend bunte, samtige. Hatte ich noch nie
so herrliche Blumen gesehen? Noch nie! Ich
stand am Zaun und guckte, da ging in dem
kleinen Haus die T ü r auf, und eine Frau kam
heraus.
Schnell knickste ich: „ G u t e n Tag, Ihr Garten
ist aber schön!"
Plötzlich, wie ich sie so ansah, fing die Frau
an zu weinen, leise und eindringlich, und nun
bemerkte ich, d a ß sie schwarze Kleider trug.
Da stand sie, eine weinende, schwarzgekleidete Frau inmitten der b l ü h e n d e n Buntheit. Ich
blieb wie angewurzelt stehen, u n f ä h i g , das Rad
zu nehmen und weiter zu fahren, obwohl ich
das gern getan h ä t t e . Die schmale schwarze
Frau begann jetzt zu sprechen, sie sprach
und sprach, was ihr Mann alles zu ihr gesagt
hatte, bevor er starb, sie wiederholte die Worte,
die sie einander gesagt hatten, ach und viele
Worte waren wohl ungesagt geblieben, die
besten und s c h ö n s t e n waren wohl ungesagt geblieben, sonst w ü r d e die Frau vielleicht nicht
so weinen. Sie schluchzte und hatte vergessen,
d a ß ein Kind vor ihr stand: Was w e i ß schon
die Quelle vom Meer, der S c h ö ß l i n g vom Brennholz, die A p f e l b l ü t e vom Most.
„ W i l l s t du reinkommen?" sagte sie auf einmal zu mir, und zu meinem eigenen Entsetzen
lehnte ich mein Rad an den Zaun, ging durch
das kleine Pförtchen und folgte mit steifen
Schritten der Frau ins Haus, obwohl ich es gar
nicht wollte.
Pissa-Kanals
Wieseniandschaft
der Nähe
von
Aufn.:
Landesbildstelle
H. Joppien
Ich r ü h r t e nichts an von dem Kuchen, starrte
auf die Frau und sehnte mich nur nach der
Sonne, die d r a u ß e n schien, nach der Luft drauß e n , in der ich wieder atmen wollte. „ V i e l l e i c h t
willst du ihn sehen?" sagte die Frau p l ö t z l i c h ,
und sie machte sogleich ein paar Schritte zur
Stube nebenan.
Da war ich von meinem Stuhl hochgesprungen, zur T ü r hinaus, durchs G ä r t c h e n . Ach, die
Lenkstange in meinen Fingern — Rettung und
Freiheit und Leben bedeutete sie. Ich fuhr blindlings, H ü h n e r und Staub stoben vor mir auf.
Ich dachte nichts, sondern radelte und strampelte immer weiter. Endlich wurde der W e g bekannter, da war unser Wald, die Birkenallee,
d r ü b e n g l ä n z t e der Spirdingsee, unsere Glodower H ä u s e r l ä c h e l t e n mich an. U n d dort war
Gerda, sie spielte Ball an einer Hauswand.
in
Karkeln
Hessen
vor meiner Kindheitssonne, sie konnte wieder
strahlen, w ä r m e r und goldener noch als zuvor,
so wie es immer ist, wenn die Sonne durch die
Wolken bricht.
Da legte ich mein Rad ins Gras und spielte
mit Gerda Ball, und die W o l k e n verschwanden
Qucrpp
auf
Unten:
Drinnen roch es unheimlich nach Tannen, nicht
wie es Weihnachten nach Tannen riecht, sondern d ü s t e r und beklemmend.
Sie schob mir
einen Stuhl an den wachstuchbedeckten Tisch,
stellte einen Teller Kuchen vor mich hin, und
dabei schluchzte und redete sie, leise und
schrecklich.
De
Alte Kopfweiden
dem Damm des
ö n n e
V o r dem Ersten Weltkrieg wohnten in den
D ö r f e r n am Oberpregel noch viele Schiffer. Der
Oberpregel war ja die Wiege der o s t p r e u ß i schen
Schiffahrt. Namen wie
Gr.-Bubainen,
S c h w ä g e r a u , Wiepninken, Siemohnen, Plibischken, Stablacken und Piaten waren bekannt als
H e i m a t h ä f e n der Schiffer. In Siemohnen wohnten wohl die meisten.
So um den halben Oktober rum fingen die
Schiffer an, sich langsam in ihre H e i m a t d ö r f e r
zum Winterschlaf z u r ü c k z u z i e h e n .
Die Schleppdampfer waren noch spärlich, der
Motor gänzLich unbekannt. Also ging es per
Wind, und wenn der u n g ü n s t i g war, per Treidelleine, zu den H e i m a t h ä f e n . M a n hatte damals
im Gegensatz zu heute noch viel Zeit. Ob man
nun zwei, drei Tage früher oder s p ä t e r nach
Hause kam, das spielte keine Rolle. Die Kameradschaft, auch Makkerschaft genannt, wurde
damals in der Segelschiffzeit
noch g r o ß geschrieben.
Schiffer, die mit g ü n s t i g e m W i n d schnell ihre
W i n t e r h ä f e n erreicht hatten, holten ihre weniger g l ü c k l i c h e n Kollegen bei u n g ü n s t i g e m W i n d
oder bei Flaute mit der Treidelleine in m ü h seliger Arbeit nach Hause. M a n fand diese A r beit aber gar nicht so schwer, sondern selbstv e r s t ä n d l i c h , nach dem Motto: Heute du, das
n ä c h s t e M a l ich.
Waren die Fahrzeuge nun glücklich zu Hause,
dann wurden die Segel getrocknet und abgeschlagen, dann sicher verstaut. Ein Satz Segel
kostete damals doch immerhin 2500 bis 3000
Mark. Das war für damalige V e r h ä l t n i s s e ein
Kapital, das schon wert war, pfleglich behandelt
zu werden. Ebenso ging es mit dem laufenden
Ilskefall
Gut der Takelage. Fallen und Schooten, das
Tauv/erk, alles wurde, wenn es gut getrocknet
war, aus den Masten genommen und s o r g f ä l t i g
verstaut. Dann wurde, wenn die Witterung gelinde war, der ganze Laderaum ausgewaschen.
Brett für Brett des Bodenbelags wurde gewaschen und aufgestapelt. Der Boden selbst geschrubbt, g e s p ü l t und gewischt, bis alles sauber
war. W e n n diese Arbeiten fertig waren, kam
eine ruhige Zeit, bis der Frost einsetzte.
Sobald die Gefahr des Grundeises bestand,
wurden die Fahrzeuge vom Ufer so weit abgesetzt, d a ß sie bei fallendem Wasser keine
G r u n d b e r ü h r u n g bekommen konnten. In dieser
Lage froren sie nun ein. Es war nun für vier
Monate S c h l u ß mit der Schiffahrt.
War der Pregel nun zugefroren und der M o nat Dezember herangekommen, war auch die
Zeit des Quappenstechens da. Um diese Zeit
herum, zogen die Quappen die S t r ö m e und
F l ü s s e zum Laichen a u f w ä r t s . A n abgelegenen
Stellen, die als L a i c h p l ä t z e schon bekannt waren, wurden in die Eisdecke Löcher, sogenannte
Wuhnen, gehauen.
Mit dem Quappenspeer
wurde nun versucht, die Quappen zu stechen.
Es war eine reine G l ü c k s s a c h e . Hatte man Pech,
fing man gar nichts.
Im Dorf Siemohnen hatte der Schiffer Hagen
ein Haus. Bei ihm wohnte auch der Schiffer Schill
als Mieter. Die beiden waren keine Freunde
von Traurigkeit, aber auch keine Feinde des
Alkohols.
Sie beredeten sich nun und wollten Quappenstechen gehen. Speer und A x t wurden in einem
Sack versteckt, der nach erfolgreichem Fang
gleich die Beute aufnehmen sollte. Eine Stange,
an der der Speer befestigt wurde, w ü r d e sich
schon am Weynotschen Berg finden.
Als es dunkel geworden war, zogen die beiden still und leise aus dem Dorf. Einen kleinen
S e e l e n w ä r m e r zur S t ä r k u n g nahmen sie sich
mit als vorsichtige, besorgte F a m i l i e n v ä t e r .
Ich m u ß nun noch e r w ä h n e n , d a ß in unserem
Dorf auch der Stuhlmacher Ratke wohnte. Der
hatte, weil er alle Schiffer kannte, des ö f t e r e n
jeden gefragt, ob sie ihm nicht auch einmal ein
Gericht Quappen geben k ö n n t e n . (Eine Quappe
vor der Laich ist eine Delikatesse.)
Es h i e ß aber immer wieder: „ M e i s t e r , et ö s
oawer ö n dissem Winter rein nuscht los motte
Quappe, et langt nich moal v ä r e Katt!"
Ratke hatte, weil der Iltis bei seinen H ü h nern gewesen war, heimlich eine Kastenfalle
aufgestellt, um den Iltis, des Felles wegen,
lebendig zu fangen. Hagen, der mit allen H u n den gehetzt war, hatte das schon lange spitz
gekriegt, war aber verschwiegen.
Als nun die beiden Quappenstecher ein paar
Stunden gearbeitet, und bei der nassen Beschäftigung auch g e n ü g e n d gefroren hatten, glücklich eine Quappe gefangen, den Schnaps ausgetrunken, setzte auch noch schweres Stiemwetter
ein. D ö verloren die beiden die Lust am Weiterstechen. Sie versteckten die Stange, packten
Speer und Axt zu der einen Quappe und machten sich auf den Heimweg.
Das Unwetter wurde immer schlimmer. Es war
so, d a ß der Bauer nicht mal seinen Hund rausjagte. Sie stolperten nun durch die Schneewehen und das schwere Schneetreiben, Richtung
Stemohnem
Hagen vorne, Schill mit PunciH
Quapp, Speer und \x\ hinterher.
Als sie nun abends spät am Dorf waren saote
Hagen zu Schill: „Du, Otto, de Roatke wuil doch
ommer Quappe hebbe. W a t will wie beide m ö t
däm
öck
hätt.
önne
eene Quapp, he h ä t t joa anne v ä r Pund.
weet, dat d ä Roatke ö Ilskefall opgestellt
Die w ä r e man d ä m Quapp dorn Roatke
Ilskefall stocke, dann freit h ö söck."
Gesagt, getan. Die beiden suchen sich nun bed
dem Stiemwetter hinter dem Stall die Falle.
Nach langem Suchen, Stolpern und Schimpfen
haben sie die auch g l ü c k l i c h gefunden. Sie legen
die Quappe hinein und machen die Falle zu.
Das Unwetter deckte alle Spuren zu.
A m anderen Morgen, in aller H e r r g o t t s f r ü h e ,
ging Ratke im Dunkeln nach seiner Falle sehen.
Er fand sie zu und lief nun schnell zurück, um
einen Sack zu holen. Seiner Frau, die schon in
der K ü c h e war, rief er nur schnell zu: „ M i n n a ,
Minna — du, wie hebbe ahm!"
Beide liefen zum Stall. Ratke zog den Sack
vorsichtig ü b e r die Kastenfalle und stellte sie
aufrecht. Seine Frau hob vorsichtig die Falle an.
Unterhalb der Klappe hielt Ratke den Sack zu
und schlug nun schnell damit gegen die Stallwand, um den vermeindlichen Iltis zu b e t ä u b e n .
Als Ratke in der K ü c h e s c h l i e ß l i c h den Sack
umkehrte und die Bescherung sah, war er ganz
verdutzt. Nach einer W e i l e sagte er zu seiner
Frau, die noch ganz sprachlos war: „ M i n n a " ,
sagte er, „doa segge d ä S c h ö p p e r s ö m m e r , ö n
dissem Winter göfft et keine Quappe. Doabi
s ö n n so v ä l , dat de Oasers bit on ö n n e Ilskefall
krupe!"
H e i n r i c h Ste"gemann
Schöne
für den
Geschenkbände
Weihnachtstisch
I w a n S. T u r g e n j e w : R o m a n e . A u s d e m R u s s i s c h e n
ü b e r s e t z t v o n J o s e p h H a h n u n d M a n f r e d v o n der
R o p p . W i n k l e r - D ü n n d r u c k - A u s g a b e , 676 S e i t e n G a n z l e i n e n 22,80 D M , G a n z l e d e r 32,— D M .
A n der Dünndruck-Bibliothek der Weltliteratur,
deren vorzügliche Ausgaben v o n klassischen W e r k e n
w i r s c h o n oft g e w ü r d i g t h a b e n , i s t u n s e r L a n d s m a n n
Otto Dickschat m a ß g e b l i c h beteiligt. D e r vorliegende
B a n d b r i n g t d i e b e d e u t e n d s t e n R o m a n e ( R u d i n , Ein
A d e l s n e s t , V ä t e r u n d S ö h n e , Rauch) des bedeutenden
r u s s i s c h e n S c h r i f t s t e l l e r s T u r g e n j e w , d e s s e n W e r k als
e i n A u s d r u c k d e r r u s s i s c h e n I d e e n g e s c h i c h t e u m die
M i t t e des vergangenen J a h r h u n d e r t s gewertet werden
k a n n . Inzwischen ist das W e r k dieses Schriftstellers
in d i e W e l t l i t e r a t u r e i n g e g a n g e n . T u r g e n j e w s starke
Bindungen z u m W e s t e n kamen in seinen Auslandsr e i s e n , v o r a l l e m n a c h D e u t s c h l a n d , u n d i n seiner
V e r b i n d u n g m i t g r o ß e n w e s t l i c h e n D i c h t e r n seiner
T a g e e b e n s o z u m A u s d r u c k w i e i n s e i n e m W e r k . Er
w a r v o n t i e f e r L i e b e z u s e i n e m V o l k e r f ü l l t u n d sah
s e i n e A u f g a b e a l s D i c h t e r d a r i n , z u r G e s t a l t u n g eines
besseren Lebens für seine M i t b ü r g e r i m damaligen
russischen Reich beizutragen. Seine S o z i a l k r i t i k stieß
oft a u f U n v e r s t ä n d n i s u n d t r u g i h m m a n c h e G e g n e r schalt e i n . F ü r u n s w e r d e n b e i m S t u d i u m seiner
W e r k e m a n c h e S t r ö m u n g e n s i c h t b a r , d i e s p ä t e r , in
der g r o ß e n A u s e i n a n d e r s e t z u n g
z w i s c h e n O s t und
West, ihren N i e d e r s c h l a g fanden. Sein Stil wurde
wegweisend für viele Schriftsteller
d i e nach ihm
K a m e n D e r h e r v o r r a g e n d e n Ü b e r s e t z u n g l i e g e n die
A u s g a b e n l e t z t e r H a n d i m r u s s i s c h e n O r i g i n a l zugrunde.
A l e x a n d e r Puschkin: E r z ä h l u n g e n und Anekdoten.
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« ^ ' » s g e g o b e n v o n Johann v o n Guenther, 508 S e i t e n , l e i n e n 12.80 D M , e i n m a l i g e Sonderc l
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E r z ä h l e r s e n t h a l t e n , mit
d e r r u s s i s c h e n D i c h t u n g begann.
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Kommunismus mit «ich brachte,
j"dhrgdng 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
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Die lelzle Fortsetzung
28. November 1964 / Seite 9
kommt aus ihrei Kehle. Dann stürzt sie sich
auf ihn, drückt die Schuhe von hinten gegen
seinen Kopf — „einen Kuß — einen lieben, lieben Kuß für meinen schrecklichen, alten Waldzus", sagt sie zärtlich und küßt ihn.
Er hält ganz still
Und er denkt an die zierlichen Holzklumpen,
die er ihr einmal geschnitzt hat und die nun
nicht mehr hierherpassen.
Sie dreht sich vor ihm aui dem sandigen Weg
— hält inne — hebt die Schuhe weit auseinander.
„Ich möchte tanzen lernen. Tanzen — tanzen.
Kannst du tanzen, Waldzus?"
Er starrt sie entgeistert an. Seine groben
Fäuste fallen von den Knien. „Was möchtest . . .?"
der kleinen ji(^arjell
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schloß
Je größer Pergande wird, um so ungeschickter
gerät es ihm, den Arm um sie zu legen. Aber
nun tut er es. Sie ist ja immer nocli ein Kind,
hat Vertrauen und sagt ihm alles.
„Dummes
Marjellchen", lächelt er.
Aber er ist traurig. Sie hat wohl recht, und er
macht wohl vieles falsch mit ihr. Er mißt mit
lalschem Maß.
6
*
Der alte Senkschmitt kommt mit dem großen,
schwarzen Kasten.
Waldzus und Pergande sind schon da. Auch
der Werkstudent Corres lehnt am Fabriktor. Er
hat schönes Haar, dunkle, dichte Brauen und
sieht aus wie ein Filmschauspieler. Aber darum
hat ihn Waldzus nicht a u s g e w ä h l t , sondern weil
er ruhig ist und schon eine Braut hat.
Portsetzung
Daheim in der Niederung war man auch lustig
gewesen. Auf dem Feld — oder beim Häckseln,
wenn die Spreu in Nasen und Augen drang —
oder auch im Winter auf dem Eis beim Schlittschuhlaufen. O ja, sie sind auch lustig gewesen. Aber immer war man mit eigenen Leuten
zusammen gewesen oder wenigstens mit Bekannten aus dem Dorf Und wenn ein Mädel
sich mit einem ortsfremden Jungen abgab, sah
man ihnen schon scheel nach.
Für ihn kam früh der Krieg. Da war's aus
mit der Lustigkeit.
Hier ist nun alles anders Sein M a ß stimmt
in der Stadt nicht mehr. Es ist schwer, umzu
denken. Aber sie mag wohl recht haben. Er
sieht mit seinem ü b r i g g e b l i e b e n e n Auge wohl
zu wenig.
Er zieht sie unwillkürlich näher an sich Da
fängt sie erst richtig an, sich auszuweinen.
Meine G ü t e — das kann er schon gar nicht vertragen.
„Marjell, hör auf", sagt er unsicher. „Hör
auf — jetzt hast du dich ausgeschimpft, und nun
laß mich mal was reden."
Sie schnüffelt und wühlt in ihren Kleidern.
.Ich hab kein Taschentuch."
„Da." Er nimmt ein sauberes aus seinem
Jackett, schlägt es auseinander und schiebt es
in ihre verstohlen hingehaltene Hand.
„Nun mußt du mir einmal z u h ö r e n , ja? Ich
will, daß du v e r g n ü g t bist. Ich will ja nichts
anderes. Aber so mit den Stadtjungen rumlaufen — die nehmen dich doch nicht ernst. Wenn
die erst raushaben, d a ß du keine Eltern mehr
hast, machen sie mit dir, was sie wollen."
„Mit mir?" fährt Pergande empört hoch.
Er nickt und lächelt „Du glaubst ihnen doch
alles. Und dafür bist du mir zu schade. Und
wenn du auf einen reinfällst, dann ist es passiert."
Sie starrt ihn entsetzt und verheult an. Dann
drängt sie die spitzen Fäuste gegen ihn. „Ach
du — du, sowas mach ich doch nicht. Was du
nur gleich immer denkst."
Nun lachen sie beide, und er kann endlich
den Arm von ihrer Schulter nehmen. Es schickt
sich wirklich nicht mehr
„Hast du mich darum so auf dem Kieker?"
fragt sie und schnaubt sich die Nase.
„Nur darum", gibt er zu und sieht wieder
nachdenklich auf die zarten Winden, die sich
so unschuldig an dem Eisenzeug einen Halt
suchen.
„ W a s halst du davon, wenn wir Sonntag
einen richtig g r o ß e n Ausflug machen?" fragt
er munter.
„Mit der Oma?"
„Kann sie denn noch weit laufen?"
Sie schüttelt den Kopt.
„Dann ohne Oma", entscheidet er.
Und nun m ü s s e n sie noch viel mehr lachen
„ W a s ist denn in dem Paket?" Sie angelt mit
der Hand danach und zupft am Papier.
„Och — nichts", heuchelt er gleichgültig. „Nur
ein Liebchengeschenk."
„Ein was?" Sie fährt sich entsetzt ins Haar
und reißt die Augen auf.
Zeichnung:
B a i bei M u l l e r
„Sieh dich vor", sagt Waldzus und weicht
einer ölblinkenden Lache aus.
Durch die rückwärtige Tür erreichen sie den
kleinen Innenhof. Hier stapeln sich ausgediente,
bekleckerte Lackkanister und starren mit offenen Spunden. In der Ecke eine kleine Anschüttung Ausschußware.
„Gut", nickt Waldzus, tritt einen scheppernden Kanister zur Seite und sieht sich zufrieden
um. Hier sind sie ungestört.
Es zuckt um seinen Mund. „So sagte der alte
Senkschmitt. Aber ich kann s mir ja auch noch
anders ü b e r l e g e n Ich kann's ja auch dir geben
Aber dann mußt du dich nicht mehr mit den
Bengeln rumtreiben und mich zu Hause mit so
einem schönen Paket aufsitzen lassen."
Sie zieht den Karton auf den Schoß und
streicht zärtlich über das bunte Papier.
„Warum bist du eigentlich nicht verheiratet,
Waldzus?"
„Wieso?" Er wendet steif den Kopf und blickt
sie bestürzt an.
„Na so. Ich meine bloß."
Er zieht die Mundwinkel herab. Lacht. „Kannst
du dir das denn vorstellen?"
Sie senkt das Gesicht. „Doch", sagt sie lieb
„Das kann ich mir gut vorstellen. Die Oma
meint auch, dir fehlt eine Frau."
„Die Oma. Haha."
„Nicht, Waldzus", wehrt sie. „Ich meine das
auch." Sie nickt energisch und nachdrücklich
und schmiegt sich wieder an ihn. „Du bist so
— s o . . . ach", sie verheddert sich und wird
etwas rot.
„Nun mach schon das Ding auf", poltert er
unwirsch und rückt widerspenstig mit der Schulter.
Sie lacht ihn aus, weil er so unrettbar verlegen ist. Dann löst sie langsam und feierlich
das Papier. Aber ihre Gedanken sind nicht ganz
bei der Sache.
„Ich w e i ß was — s i n g t sie hoch und wiegt
schelmisch den Kopf. „Ich weiß was . . . von dir
— und von Mama."
.Pergande!"
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: kosten.
285 B r e m e r h a v e n - F i s c h . 110
Senkschmitt packt das Schifferklavier aus dem
schwarzen Kasten und hängt es sich über die
Schulter. Corres schiebt die Hände in die Taschen und grinst schief.
Aber „Los — los, Leute", ermuntert Waldzus
und lehnt sich mit übereinandergeschlagenen
Armen gegen die Mauer. „Ich denke, wir fangen
mit was Leichtem an. 'n Walzer oder sowas. Los,
Marjell, nun mal ran. Nun zier dich auch nicht."
Corres nimmt das verlegene Mädel bei der
Hand und zeigt den Schritt.
„Eins — zwei — drei", flüstert er. „Eins —
zwei — drei . . . "
Pergande geht mit und versucht, sich ihm anzupassen. Eins, zwei, drei.
Der alte Senkschmitt zählt nickend und laut
mit: „Eins — zwei — drei — eins . . . "
Und nun kommt auch Waldzus' tiefe, starke
Stimme dazu. Wie Steine rollen die Kommandos
knapp und dröhnend über seine Lippen. „Eins
— zwei — drei — eins — zwei — drei . . . "
Dann hat's Pergande raus. Es ist ganz einfach.
Sie erreichen die jenseitige Hauswand, wechseln die Hand und kommen wieder zurück. Eins,
zwei, drei — eins, zwei, drei. Das Gesicht des
Mädchens ist überglüht, lacht scheu, die Augen
glänzen.
„Was ist los? Nun spiel mal was, Senkschmitt.
Wir brauchen Musik", drängt Waldzus ungeduldig. Wenn der Alte die Kapelle auch kostenlos liefert, so braucht er noch längst nicht so
fasziniert auf die dünnen Beine der Marjell zu
starren.
Senkschmitt reißt sein Instrument hoch und
drückt in die Tasten. Da — da ist die Musik . . .
und nun geht es noch viel leichter. „Eins —
zwei — drei", zählen sie alle miteinander.
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Sie hebt ihm ihr breitgezogenes, v e r g n ü g t e s
Gesicht entgegen und hat ganz kleine, funkelnde Augen. „Die Oma hat es mir erzählt.
Aber ich sag's keinem, pscht, pscht!" Sie legt
verschwörerisch den Finger an die Lippen.
„Ach — ihr Weiberpack", knurrt Waldzus
verwirrt. „Aber es war nichts."
„Soso", lächelt sie hintergründig. Es ist nicht
zu erkennen, ob sie ihm glaubt.
„Deine Mutter hat sich nie herumgetrieben",
sagt er streng.
„Na nein", gibt sie etwas kleinlaut zu. Die
Mama — nein, das kann sie sich auch nicht vorstellen.
Damit ist der Fall ein wenig zu undramatisch
erledigt.
Er nimmt ihr den Pappdeckel aus der Hand
— und dann wickelt Pergande ein Paar süßer,
w e i ß e r Schuhe aus dem Seidenpapier. Mit Goldaufdruck auf der Sohle, mit schmalen Riemchen
und dünnen Absätzen. Sie wiegen soviel wie
Luft in ihrer Hand.
Pergande ist stumm und hat ein ganz kleines
Gesicht. Sie legt die Schuhe auf dem Schoß
nebeneinander, hebt sie wieder auf und hält
sie gegen den Himmel. Sie versucht, hineinzuschlüpfen, aber sie torkelt im nachgebenden
Sand und muß sich an Waldzus' Knie festhalten.
So zieht sie sie wieder aus, steht auf Strümpfen da und hält die Schuhe zwischen ihn und
sich. Tief, tief in ihren Augen erkennt er Überw ä l t i g u n g und Freude. Sie kann nichts sagen,
ach nein, sie kann gar nichts sagen. So schön
sind sie — so kostbar . . . so unnütz.
Ein kleiner, ganz hoher, piepsiger Freudenlaut
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Wunderpflanze.
Scheinbar leblos, ergrünt sie
im Wasser und öffnet sich. Aus dem
Wasser entnommen, schließt sie sich
wieder. Einmal. Anschaffg. Frostunempfindlich, überlebt Generationen. I a Exemplare m. Gebrauchsanleitung. 2 Stck.
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Waldzus war zu ihm an die Poliermaschine
gegangen und hatte ihn einfach gefragt. Man
kann froh sein, daß er die Sache für zwei Mark
machen will.
Es ist Sonnabendnachmittag, und die Fabrik
ist leer.
Sie gehen durch den Flur, durch den Packraum
und dann die Stufen zu den Bädern hinunter.
Hier ist der dunkle Ziegelboden verplanscht.
Zink-, Zinn- und Kadmiumwannen reihen sich
aneinander An den W ä n d e n hängen die grünschimmligen Hosen und Mützen der Leute.
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Kosten machen I Einfach anhänund Pto. innerhalb 30 Tagen, sonst schicke
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ich die angebrochene Flasche nach 20 Tageklebt, ohne Geld •inaenden.
gen zurück und zahle nichts dafür.
B
u
n
Jahrgang lo / froige
Das Ostpreunenblatt
28. November 19b4 / Seite lü
Collegium
Albertinum
Einweihung des
Studentenwohnheims in Göttingen
A m Nachmittag des 14. November konnte der
Vorsitzende der G e m e i n n ü t z i g e n
Gesellschaft
Albertinum, Professor G e o r g
Birukow,
eine g r o ß e Zahl von G ä s t e n , Vertretern von Beh ö r d e n und ö f f e n t l i c h e n K ö r p e r s c h a f t e n b e g r ü ß e n , die sich im Saal des Studentenheims „Collegium Albertinum" in G ö t t i n g e n eingefunden
hallen.
Die Front des Collegium Albertinum
vom
Bonhoefferweg aus gesehen. Der
geistige
Mittelpunkt des Hauses ist der Vortragssaal mit last 200 Plätzen. Die
Wohnräume
liegen im ersten, zweiten und dem dritten
Geschoß,
der Studentinnen vorbehalten ist.
Auf die B e g r ü ß u n g erwiderte z u n ä c h s t der
Minister für Vertriebene und F l ü c h t l i n g e , E r n s t
L e m m e r . Er erinnerte daran, d a ß im D r e i ß i g j ä h r i g e n Kriege, als West- und Mitteldeutschland v e r w ü s t e t wurden, viele Studenten aus dem
Westen in der vom Kriege verschonten Universität K ö n i g s b e r g Aufnahme fanden. So ist umgekehrt nach dem letzten Kriege Westdeutschland und besonders G ö t t i n g e n eine Zufluchts t ä t t e für o s t p r e u ß i s c h e Studenten geworden.
Der Minister teilte mit, d a ß durch seine Vermittlung
der
Bundesinnenminister
Höcherl
66 000 D M zur weiteren Ausstattung des Saales
im Albertinum bewilligt habe, und ü b e r r e i c h t e
ein Bild des Domes von Frauenburg. Er wies
auf Coppernicus, Kant und Herder als das Dreigesfcirn hin, das den Bewohnern des Studentenheims ein Leitstern sein m ö g e .
wiederum zwanzig Kinder auf Einladung der
Salzburger Landesregierung in die alte Heimat
zu einem Ferienaufenthalt fahren konnten.
„ S a l z b u r g e r Emigranten unlerwegs" lautet ein
Aufsatz der z e i t g e n ö s s i s c h e Berichte ü b e r die
\uswanderung im Jahre 1732 bringt. Eine Wanderung auf die O s t p r e u ß e n h ü t t e führt uns in das
Salzbuiger Land der Gegenwarl. Auch die Familienforschung komm! mit mehreren Rundfragen nicht zu kurz.
A l l e Anfragen und Mitteilungen betrerrenc,
den „ S a l z b u r g e i " bitte zu richten an HorstG ü n t e r B e n k m a n n , 493 Detmold, Berliner
Allee 24.
Hierauf ergriff T h e o d o r S c h i e d e r das
Wort, Professor der Geschichte und Prorektor
der U n i v e r s i t ä t K ö l n und letzter Dekan der Philosophischen F a k u l t ä t der U n i v e r s i t ä t K ö n i g s berg. In seiner Rede zum G e d ä c h t n i s der Univ e r s i t ä t K ö n i g s b e r g wies Schieder besonders auf
drei Sternstunden hin, deren Glanz noch nicht
erloschen ist, sondern die noch sichtbar sind und
uns beeindrucken.
Da ist z u n ä c h s t die G r ü n d u n g der U n i v e r s i t ä t
durch Herzog Albrecht vor nunmehr 420 Jahren,
einer L a n d e s u n i v e r s i t ä t wie es in Deutschland
mehrere gab, die aber wegen ihrer Lage am
Rande des deutschen Sprachgebietes zugleich auf
die N a c h b a r v ö l k e r gewirkt hat, besonders auf
Litauen und Polen. Litauische und polnische Studenten wurden in Alumnat des Herzogs aufgenommen. Diese Aufgabe einer Verbindung mit
den N a c h b a r v ö l k e r n ist durch die Jahrhunderte
aus den Studentenmatrikeln abzulesen.
Eine zweite Sternstunde ist das Zeitalter
Kants, keine Zeit der wirtschaftlichen Blüte,
auch keine Zeit der besonderen F ü r s o r g e des
Staates für die U n i v e r s i t ä t K ö n i g s b e r g . Gegenü b e r der Allmacht des absoluten Staates hat
Kant das Eigenrecht des Menschen betont, der
Reform P r e u ß e n s nach 1806 und der Entwicklung des deutschen Liberalismus den W e g gebahnt. Und noch ein H ö h e p u n k t in unserer Zeit,
manche haben ihn noch miterlebt: die Feier von
Kants 200. Geburtstag 1924 in K ö n i g s b e r g . Die
Weimarer Republik hat in dieser Stunde der Besinnung auf das geistige Erbe die U n i v e r s i t ä t
K ö n i g s b e r g damals in einen hellen Blickpunkt
für die W e l t ö f f e n t l i c h k e i t gerückt, ihren weiteren
Ausbau mehr als je vorher gefördert.
Bedeutende Lehrer wurden nach K ö n i g s b e r g
berufen. Damals schon trat ein Mann in die Erscheinung, der dann auch in den Jahren der inneren B e d r ä n g n i s nach 1933 ein Bewahrer der akademischen Freiheit gewesen ist: F r i e d r i c h
H o f f m a n n , von 1922 bis 1945 Kurator der
Mitteilungen
Fackelzug
der Studenten vor dem Collegium
direktor K a l i s c h , durch seine Herkunft mit
O s t p r e u ß e n verbunden; sein Ministerium spendete weitere 5000 D M für den Saal. Der letzte
demokratisch g e w ä h l t e B ü r g e r m e i s t e r der Stadt
K ö n i g s b e r g , Dr. Dr. h. c. Dr. e. h. H a n s L o h m e y e r , und der Sprecher der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n , Dr. A l f r e d G i l l e , fanden
bewegende Worte der Verbundenheit mit der
alten Heimat, die nicht vergessen werden solle.
Der Sprecher der Landsmannschaft Ordensland,
stud. theol. F e l i x D o e p n e r , sprach zugleich
im Namen des A S t A der U n i v e r s i t ä t G ö t t i n g e n
und der Hausgemeinschaft des Albertinums. Er
hob hervor, d a ß das Beispiel der M ä n n e r des
20. Juli 1944, deren Denkmal vor dem Hause
des Albertinums vor wenigen Monaten e n t h ü l l t
wurde, eine verpflichtende Mahnung sei. Der
evangeLische (Dr. Heinrich Wittram) und der
katholische Studentenpfarrer (Dr. Anton Freiberg) ü b e r b r a c h t e n Glück- und S e g e n s w ü n s c h e .
Der Vorsitzende des Kuratoriums des Albertinums, Professor H e i n r i c h E b e r t s , dankte
Während
des Festaktes: Der Sprecher der Landsmannschaft
Ostpreußen,
Dr. Alfred Gille und
Professor Dr. Georg Birukow, Vorsitzender
der Gemeinnützigen
Gesellschaft
Albertinum.
Rechts:
Frau Erna Hoffmann, die Gattin des 1951 verstorbenen Kurators der AlbertusUniversität
und Ehrendoktors der Patenuniversität,
der Georg-August-Universität
in
Göltingen.
Neben ihr der frühere Oberbürgermeister
von Königsberg,
Dr. Dr. h. c. Dr. e. h. Hans Lohmeyer.
U n i v e r s i t ä t . Seine Witwe, Frau Enna Hoffmann,
die unter uns weilt, ist die t ä t i g s t e Mitarbeiterin bei der G r ü n d u n g und dem Aufbau des
Studentenheims Albertinum geworden. Schieder
erinnerte an jene letzte Feier der U n i v e r s i t ä t
K ö n i g s b e r g 1944 und den Abschied am Grabe
Kants, das von dem Philosophen Karl Jaspers
eine der heiligen S t ä t t e n Europas genannt
wurde.
Der Rektor der U n i v e r s i t ä t G ö t t i n g e n , Professor W a l t h e r Z i m m e r l i , hob hervor, d a ß
die U n i v e r s i t ä t G ö t t i n g e n es ü b e r n o m m e n habe,
die Tradition der U n i v e r s i t ä t K ö n i g s b e r g zu
pflegen und dieses auch alle zehn Jahre in einer
besonderen Feier zum Ausdruck zu bringen. Er
ü b e r w i e s dem Albertinum eine B ü c h e r s p e n d e
von 1000 D M und stellte leihweise einen F l ü g e l
für den Saal zur V e r f ü g u n g und teilte bei seinen
G l ü c k w ü n s c h e n , zugleich im Namen des Univert ä t s b u n d e s mit, d a ß die Klosterkammer in Hannover dem Albertinum 10 000 D M zur Anschaffung eines F l ü g e l s bewilligt habe.
Für die Stadt G ö t t i n g e n , die das
wesentlich g e f ö r d e r t hat, sprach der
meister Prof. J u n g m i c h e l , er
ein Bild für das G ö t t i n g e n - Z i m m e r ,
dersächsische
Kultus mini Stenum
Albertinum
Oberbürgerüberreichte
für das NieRegierungs-
alien Rednern und allen, die das Haus g e f ö r d e r t
haben.
Der junge Architekt, ein Sohn der Stadt K ö nigsberg, K l a u s B o s t r o e m , ü b e r g a b den
S c h l ü s s e l des Hauses.
Die Feier wurde umrahmt durch Musik von
K ö n i g s b e r g e r Meistern, S l o b ä u s , Eccard, Albert,
dargeboten durch den Akademischen A-cappellaChor unter Leitung von Musikdirektor H e r mann Fuchs.
Das Haus ist nun bezogen, achtzig Studenten
wohnen darin. Nur ein Teil von ihnen stammt
aus O s t p r e u ß e n . Auch a u s l ä n d i s c h e n Studenten
soll das Haus offenstehen. Das ist gut so, denn
damit wird eine B e r ü h r u n g geschaffen, eine
S t ä t t e der Aussprache. A n den Bewohnern des
Hauses wird es liegen, in welcher Weise die
Pflege der Tradition von K ö n i g s b e r g hier Ausdruck gewinnt. Die Alteren, die dieses Haus geschaffen haben, treten ohnehin ü b e r kurz oder
lang ab. U n g e w i ß h e i t , auch Sorge, klang durch
manche Reden hindurch Man soMt-^ ihr am Neubeginn nicht Raum geben. Ein Haus steht da,
sein Name ist verpflichtend.
Dr. K u r t
Forstreuter
Auinahmen.
Albertinum.
„Der
PIKIKluwe
(3)
Salzburg er"
V o r kurzem erschien die Nummer 5 des
„Salzburger",
das Mitteilungsblatt
des
o s t p r e u ß i s c h e n Salzburger Vereins Das Heft
bringt z u n ä c h s t Berichte ü b e r die Jahrestagung
im Sommer 1964 zusammen mit der Kreisgemeinschaft der Gumbinner in Bielefeld. Ein
Wechsel im Vorstand war n ö t i g weil der verdiente Regierungsbaumeister a. D. M a r t i n
Modricker
aus G e s u n d h e i t s g r ü n d e n
sein
Amt niederlegen m u ß t e . 1. Vorsitzender ist nunmehr Staatsanwalt H o r s t - J o a c h i m B o l t z ,
Senne I bei Bielefeld, Amselweg 8. Aus den Mitteilungen ersehen wir, d a ß auch in diesem Jahr
Wallfahrten
erbeten
-
Berichtigung
In der Folge 30, Ausgabe vom 25. Juli 1964,
erschien ein Beitrag „ G y m n a s i a l d i r e k t o r Heinrich von Holst". Der Name des Verfassers wurde
durch ein Versehen falsch wiedergegeben. Er
m u ß richtig lauten: D r . W a l t e r G r i e s s.
P r . - H o l l a n d - S t u b e
Wie ernst der Kreis S t e i n b u r g und die
Stadt I t z e h o e ihre Patenschaftsarbeit gegenü b e r Kreis und Stadt Pr.-Holland nimmt, zeigt
die Tatsache, d a ß beim Neuaufbau des Heimatmuseums für den Kreis Steinburg, dessen festliche Eröffnung am B u ß t a g in Itzehoe stattfand,
mit gleicher M ü h e und Sorgfalt auch eine
Heimatstube Pr.-Holland „ z u s a m m e n g e t r a g e n "
wurde. Die Halle des a l t e h r w ü r d i g e n P r i n z e ß hofes, dessen wechselvolle Geschichte bis auf
das Jahr 1556 z u r ü c k g e h t , war nicht nur mit den
Fahnen von Stadt und Kreis g e s c h m ü c k t , sondern — wirklich als sinnvolles Symbol — war
die Fahne Pr.-Hollands b e s c h ü t z e n d in die Mitte
genommen. Und wenn Landrat M a t t h i e s s e n
als Kreisvorsitzender des Heimatverbandes in
seinen B e g r ü ß u n g s w o r t e n — natürlich war neben B ü r g e r m e i s t e r J o a c h i m S c h u l z auch
der Heimatkreisvertreter A r t h u r
Schum a c h e r unter den Gasten — hervorhob, d a ß
sich das Heimatmuseum P r i n z e ß h o f zur Aufgabe
gesetzt habe, nicht Museum alter P r ä g u n g zu
sein, sondern eine S t ä t t e lebendigster Anschauung, um insbesondere die Jugend zu Heimatb e w u ß t s e i n und Heimatliebe zu erziehen, so
gelten diese Worte ebenso für diejenigen von
uns, deren Heimat weit, weit im Osten liegt.
über
Für eine g r o ß e Geschichte der 1 leimatvertriebenenwallfahrt werden noch dringend Nadnichten b e n ö t i g t , wo ü b e r a l l nach 1945 F l ü c h t l i n g s wallfahrten, auch solche in kleinstem Kreis,
stattgefunden haben. Es wird gebeten, solche
Nachrichten, Schilderungen des Verlaufs dieser
Wallfahrten, Fotos, Wallfahrtsandenken (Bildchen), Texte besonderer F l ü c h t l i n g s g e b e t e oder
auch nur Mitteilungen der Adressen von Lands
leuten, die vielleicht entsprechende Auskunft
geben k ö n n t e n , an G . R. S c h r o u b e k , W i
senschaftlicher Assistent am Seminar für V o l k s
k ü n d e der U n i v e r s i t ä t M ü n c h e n , 8032 G r ä f e l f i n g ,
Wandlhamer S t r a ß e 31, zu senden. Unterlagen
werden v e r l ä ß l i c h z u r ü c k g e s a n d t . Auch Sdvlderungen von Wallfahrten in der o s t p r e u ß i s c h e
Heimat und Texte unserer heimatlichen W a l l fahrtslieder interessieren. Bitte dies V e r w a n d ten und Freunden weiterzusagen — jede kleinste
Nachricht kann wichtig sein!
in
Itzehoe
rettete, wie auch die Amtskette des B ü r :
meisters, die im Jahr 1831 gestiftet und hunde
Jahre s p ä t e r von dem jetzigen Itzehoer B ü r g e r meister Schulz in der Heimat zu festlichen A n l ä s s e n getragen wurde. Dies alles, wie auch die
Patenschaftsurkunden
haben einen
würdige"
Platz.
Nicht u n e r w ä h n t bleiben darf eine Plastik vo~
dem in Pr.-Holland beheimateten
Marti
L a s s e n (heute Gewerbeoberlehier in Itzehoe).
Die Plastik zeigt in den Seitenansichten (siehe
Foto: links die Plastik — daneben das Manuskript der Stadtgeschichte) das
Oberländer
Bauernhaus, auf der anderen Seite das Steintor
und von vorn zwar die Umrisse für das typische
Kopftuch, die H ö h l u n g soll Schmerz und Leere
ü b e r das Schicksal der verlorenen Heimat aus-'
drücken.
Das Nebeneinander von Steinburger und Pr.H o l l ä n d e r Kultur und Tradition führt in diesen
historischen R ä u m e n sicher noch enger zusammen, als bisher schon durch viele gemeinsame
Veranstaltungen das gegenseitige Verstehen
gewachsen ist.
E.
Fröbe
Professor Dr. K a m p h a u s e n , der Direktor
des Freilichtmuseums in Kiel, wertete die sorgfältig zusammengetragenen
Sammlungen
als
Dokumentation dessen, „ w a s g ü l t i g war, verloren ging, aber wirksam bleiben soll". So wie
die Itzehoer glücklich sind, endlich eine w ü r d i g e
G e d e n k s t ä t t e für ihren Heimatdichter Johann
Hinrich Fehrs in einem Fehrs-Zimmer gefunden
zu haben, so werden die P r . - H o l l ä n d e r in ihrer
Heimatstube einen Mittelpunkt suchen, der
ihnen ein klein wenig Geborgenheit zu schenken vermag und die Begegnung mit traditionsgebundener
Vergangenheit
und
lebendiger
Gegenwart vermittelt.
W o anders k ö n n t e von Kreisvertreter Arthur
Schumacher den P a t e n s c h a f t s t r ä g e r n zu treuen
H ä n d e n ü b e r g e b e n e Heimaterde aus Pr.-Holland
einen w ü r d i g e r e n Platz finden? Sie war a n l ä ß lich der Feier des z e h n j ä h r i g e n Bestehens der
Patenschaft im September 1963 ü b e r r e i c h t und
stammt von einem Hof aus dem Kreis Pr.-Holland. Die S t a d t g r ü n d u n g s u r k u n d e vom 29 September 1297 liegt aus, wie zahlreiche Fotos aus
der Geschichte der alten Ordensstadt. Besonderer
Dank gilt dem „Fluchtgepäck" des im Jahre 1963
verstorbenen
Stadtoberinspektors
August
F e h r , der das Manuskript der Stadtgeschichte
wie sie der bereits 1962 verstorbene Amtsgerichtsrat R o b e r t H e l w i g geschrieben hat
Diese Schale enthält
Pr.-Holland.
Heimaterde aus dem Kreis
Aufnahme:
Fröbe
Jahrgang 15 / Folge 48
Dds
Ostpreußeiibldtt
28. November 1964 / Suite .1
Z u den
Bildern
Durch die Umgestaltung der Mitte des
Paradeplatzes bot sich
ein freierer Blick auf
die Fassade der Neuen
Universität.
Bild
links
Einbeziehung eines
früheren
GeschützStandes innerhalb der
abgetragenen
Festungsmauern in die
Promenade am
Oberteich.
Unteres
Bild
Der Rosengarten an
den alten Wällen
gegenüber
Maraunen-
B i ld
rechts
Aufnahme von
Gartenbaudiiektor
Ernst Schneidet
aus jüngster Zeit.
Aufn.
Schöning
(3)
Hj
Die Tätigkeit des letzten Gartenbaudirektors
der Pregelgroßstadt b e s d i r ä n k t e sich nicht auf
das Anlegen von Grünflächen und Sportplätzen,
er war auch Berater für die Kriegerfriedhöfe
in Ostpreußen, Mitarbeiter beim Samländischen
Küstenschutz, beim Naturschutz, bei der Wasserbaudirektion, beim Landesbauamt, im Siedlungswesen, im Kleingartenbau. Er war Vorsitzender
der
Gartenmeisterprüfungskommission, Dozent an den Staatlichen Meisterateliers
— wie die Kunstakademie amtlich umbenannt
wurde — und schließlich Generalreferent für
die Landschaftspflege.
Die alte Stadtgärtnerei hat er modernisiert —
mit Anschauungs- und Forschungsabteilungen,
Sondergärten für Stauden, Sommerblumen, Rosen, Dahlien, Steingartenpflanzen, Gemüse, Obst
und Küchenkräutern — und zwar ganz auf unser
ostpreußisches Klima zugeschnitten, zur Anregung für Gartenfreunde und Fachleute. — Übrigens hatten die Russen vor, auch in Moskau
solch eine vielseitige „Gärtnerei" einzurichten,
nachdem sie das, was nach dem Zusammenbruch
noch übrig war, gesehen hatten . . .
Bis vor kurzem ging der viel um Rat gebetene,
erfahrene Fachkenner noch auf Reisen und nahm
an Tagungen teil. Auf diese Weise blieb er auch
in der Eifel in seinem Beruf auf dem laufenden.
Er sieht vor allem und überall die Natur und
die gewachsene Landschaft, und so vermag er
auch seiner ländlichen Umgebung gute Seiten
abzugewinnen.
diese Ehrung für die von ihm erforschte neue
Entwicklung aul dem Gebiet der Wipderverwertung von tonfreien Altsanden überreicht
wurde der Preis während der Deutschen Gießereitagung in Düsseldort Die Rheinstahl-Hüttenwerke ermöglichen dem Preisträgei eine
Studienreise nach Amerika und Japan.
Ernst Granitzki wurde am 9. November 1932
in Rosenheide, Kreis Lyck, als Sohn eines Fisdhmeisters und dessen Frau Anna, geb. Hubner,
geboren. Der Vater übte seinen Beruf aut dem
Druglin-See aus und bewirtschaftete
einen
eigenen Betrieb in Widminnen, Kreis Lotzen.
Die heutige Anschrift lautet Duisburg-Großenbauni, Saarnerstraße 31.
Der Maler Helge Tanck stellt im Deutschen
Klingenmuseum in Solingen Impressionen vom
Mittelmeer aus. — Der gebürtige Ostpreuße
wohnt in Wiesbaden.
Das Preisgericht des Ostdeutschen Literaturpreises 1965 der Künstlergilde hat unter der
Leitung von Professor Dr. Fritz Martini seine
Arbeit aufgenommen. Wie erstmalig 1964 werden wieder insgesamt 11 000 D M zur Verfügung
stehen. Vorschlagsberechtigt sind außer den Mitgliedern des Preisgerichtes Verleger und Autoren. Die feierliche Übergabe ist diesmal iür Mai
in Nordrhein-Westfalen vorgesehen.
Kostbare Erstdrucke stellt das „Stuttgarter
Antiguariat Dr. Kocher-Benzing" gegenwartig in
Glasvitrinen im eigenen Hause aus. Dr. KocherBenzing ist auf sehr teure Erstausqaben spe-
&t schuf das „Zjmne %'6niQsbetu"
Zum 90. Geburtstage von Gartenbaudirektor Ernst Schneider
Glücklich ist, wer es w e i ß , was er will — begnadet ist jemand, der wie E r n s t S c h n e i d e r , sich schon als Kind für seinen Beruf entscheiden konnte. Seine dickleibigen Memoiren
sind zu neun Zehnteln mit Berichten über seine
G a r t e n b a u t ä t i g k e i t erfüllt. Er hatte auch das
Glück, das befriedigende Leben eines Künstlers
mit dem beruhigenden Dasein eines Beamten
zu verbinden und bis ins biblische Alter schaffen zu k ö n n e n .
So etwas liegt wohl auch im Blut — sein Großvater war Förster und Hofgärtner . . . Ernst
Schneider kam in W ü r z b u r g zur Welt. Später,
diese Neuerung entfachte, wie sie die Leser der
Tagespresse sogar zu e m p ö r t e n Gedichten hinriß und er sich selbst, anonym, zur Freude der
Eingeweihten daran beteiligte.
Er kämpfte für die Freilegung von Schloßteich
und Oberteich ringsherum. Er sorgte dafür, daß
möglichst viele K ö n i g s b e r g e r ihren Weg durchs
Grüne nehmen konnten, daß es überall in der
Stadt g r ü n e Inseln gab, daß die Grünflächen
in die Bebauung übergriffen, sich zwischen die
Wohngebiete schoben, ganze Stadtviertel umschlossen, die Kleingärten mit dem Kinderwagen erreichbar waren.
KULTURNOTIZEN
ü b e r Agnes Miegels Balladen „Die Nibelungen" und „Die Mär vom Ritter Manuel" sprach
m Rahmen der Stuttgarter Volkshochschule der
Stuttgarter Germanist Wolfgang Glantz. Der Relerent führte aus, daß diese schönste Ballade
in deutscher Sprache (Die Mär vom Ritter Manuel) über einem mythischen Ur-Grund schwebt,
der sich der v e r s t a n d e s m ä ß i g e n Deutung entzieht.
Die behutsame Sicherheit, mit der Agnes Miegel
das rational Unmögliche möglich mache, die Doppelexistenz außerhalb unseres gewohnten Raumund Zeitbegriffes nämlich, sei von unübertrefflicher Meisterhaftigkeit. Auch die Sprache
schreite mit ruhiger Schönheit über diesen Abgrund des Mythischen und Unausdeutbaren.
auf der damals neu g e g r ü n d e t e n Fachschule in
Proskau in Oberschlesien lernte er die weiten
Räume des deutschen Ostens lieben; in Ostpreußen blieb er bis zur Vertreibung.
Der Jubilar g e h ö r t zu denen, die K ö n i g s b e r g
zu einer modernen Großstadt machten. Als
Leiter des s t ä d t i s c h e n Gartenamtes hat er w ä h rend der 26 in der o s t p r e u ß i s c h e n Hauptstadt
zugebrachten Jahre seinen sehr wesentlichen
Anteil dazu beigetragen. Ernst Schneider meint
zwar, er h ä t t e auch hierbei Glück gehabt: als
er von Posen aus nach K ö n i g s b e r g berufen
wurde — vorher ist er in Görlitz tätig gewesen — war die Stadt dabei, die F e s t u n g s w ä l l e
zu schleifen, die sich in G r ü n a n l a g e n umwandeln ließen, das viele Wasser war g ü n s t i g für
das Landschaftsbild und die Grundstückspolitik
der von dem damaligen O b e r b ü r g e r m e i s t e r
Dr. h. c. Dr. e. h. H a n s L o h m e y e r geleiteten
Stadtverwaltung erlaubte ihm eine g r o ß r ä u m i g e
Planung. So entwickelte sich K ö n i g s b e r g zu
einer weitaufgelockerten Großstadt und wurde
sogar die Stadt mit dem s c h ö n s t e n Luftbild
Europas. Was heute von vielen g r o ß e n Gemeinden ersehnt und oft vergeblich angestrebt
wird, hatte K ö n i g s b e r g längst erreicht. Es war
einzigartig und beispielhaft — das fanden sogar die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft
für Gartenkunst die kurz vor Ausbruch des
Zweiten Weltkrieges die Stadt besichtigten. Der
Gruppe Preußen dieser Gesellschaft stand Ernst
Schneider vor. 1944 hatte die Stadt K ö n i g s b e r g
außer den durch den Krieg in der Planung
stecken gebliebenen Projekten — z. B eine
U n i v e r s i t ä t s s t a d t im Samland — und ohne Wald
zu besitzen, mit den K l e i n g ä r t e n fast 9»/.. Millionen Quadratmeter Grünfläche (1919 fand er
1 791 269 gm vor).
Dabei schuf Ernst Schneider nicht um jeden
Preis neues, er verband Tradition mit Fortschritt
Mit einem Handstreich ließ er das Gewirr der
Gebüsche und Wege auf „Königsgarten" verschwinden und fegte den Platz frei, so d a ß au
einmal die U n i v e r s i t ä t mit dem Reiterdenkmai
davor voll zur Geltung kam. Mit V e r g n ü g e n
erinnert er sich daran, was für einen Federkrieg
Er hob die gegebenen landschaftlichen Werte
hervor und paßte jede Anlage der örtlichen
Eigenart an. Er verhinderte, daß die Wallanlagen geschleift wurden, und ließ W ä l l e und
Gräben bestehen, wie zwischen Roßgärter und
Königstor. Es sollte keine langweiligen Ringpromenaden geben, sondern verschiedenartige
zusammenhängende
Parks. Die versumpften
Kupferteiche wurden zum Schwimmstadion, die
Gegend am Friedländer Tor zu einer großen
Erholungsstätte. Die Anlagen sollten dem Bedürfnis der Bürger dienen. Die meisten Rasenflächen waren Liegewiesen. Ja, sogar die Wege,
die sich die Königsberger selbst getreten hatten,
wurden „befolgt". Wer denkt da nicht an den
Rosengarten am Teutelsberg! Die Grüngürtel
wurden strahlentörmig mit dem Zentrum verbunden.
Der Referent hatte vor seinem Vortrag, des
besseren V e r s t ä n d n i s s e s der Hörer wegen, die
vervielfältigten Texte der „Mär vom Ritter Manuel" verteilen lassen. Der von einer Hörerin
vorgebrachte Einwand, die Dichterin habe angeblich vor Jahrzehnten in einem Gespräch „Die
Nibelungen" als einen Traum Kriemhilds dargestellt, wurde nach längerer Diskussion von
dem Referenten als nicht sehr wahrscheinliche
Möglichkeit offengelassen.
U. D.
Dipl.-Ing. Karl Ernst Granitzki, Leiter der
Gruppe Steine und Erde in der ForschungsabteiluBg der Rheinstahl-Hüttenwerke A G Essen,
erhielt den Piwowarsky-Preis, die
höchste
Auszeichnung für die Wissenschaftler im Gießereifach. Er besteht aus einer Gußstahlplakette
und einem Geldpreis. Zugedacht wurde ihm
zialisiert: seine Kataloge werden in Fachkreisen
stark beachtet.
Am meisten ist Hermann Hesse vertreten, ihm
folgen Gerhart Hauptmann und Hugo von Hofmannsthal. Die wohl teuerste Ausgabe ist der
Jahrgang 1917 der Zeitschrift „Pan" (680,— DM),
einer Künstlerausgabe auf Japanpapier mit zum
Teil Originalgraphiken, worunter auch solche
von L o v i s C o r i n t h und der in Königsberg
gebürtigen K ä t h e K o l l w i t z sind. Der Band
enthält ebenfalls Originalbeiträge von A r n o
H o l z , von dem auch zahlreiche Beiträge in
der angebotenen „Die Insel" von 1885 (300,—
DM) stehen. Sehr preiswert ist Hermann S.ulermanns Erstausgabe von „Die drei Reiherfedern"
von 1899 (10,— DM) und die Erstausgabe von
Paul Fechters Wedekind-Monographie, dem
wichtigsten Werk auf diesem Gebiet nach der
dreibändigen Wedekind-Biographie des verdienstvollen Münchener Theaterwissenschaftlers
Artur Kutscher. Zu den teuersten Einzelausgaben
gehört Schillers „Wallensteins Lager" mit sechs
Originalradierungen nach Zeichnungen von Lovis Corinth (320,— DM), erschienen 1922. W. Gl.
Bücher über Musiker
J o s e p h M ü l l e r - B l a t t a u : „ C a s a l s " . 64 Seiten,
mit 33 A b b i l d u n g e n , Band 49. R e m b r a n d t - V e r lag, B e r l i n , 5,80 D M .
Das v o r l i e g e n d e Buch ü b e r C a s a l s , den g r o ß e n A l t meister der C e l l i s t e n , schrieb der f r ü h e r an der K ö n i g s b e r g e r A l b e r t u s - U n i v e r s i t ä t t ä t i g gewesene U n i versitätsprofessor
für M u s i k w i s s e n s c h a f t Dr. J o seph M ü l l e r - B l a t t a u ,
der heute in Saarb r ü c k e n lebt. Er schildert C a s a l s W e r d e g a n g als
Mensch und Künstler in einfühlsamer,
lebendiger
W e i s e W i r lesen v o n der J u g e n d des g r o ß e n K a t a lanen, seinen ersten S t u d i e n in B a r c e l o n a , w o er
— entdeckt — e i n k ö n i g l i c h e s S t i p e n d i u m für M a d r i d
e r h ä l t , s p ä t e r v o n seinem A u f s t i e g i n Paris i n Z u sammenarbeit mit bedeutenden R e p r ä s e n t a n t e n ihres
Fachs — S o l i s t e n u n d D i r i g e n t e n — seiner n i e
e n d e n d e n „ E n t d e c k u n g " J . S. Bachs für das C e l l o
und das Orchester, seiner V e r b i n d u n g mit W i e n , v o n
seiner T ä t i g k e i t als D i r i g e n t , die i h n — nach s t ä n d i g e n K o n z e r t r e i s e n seit 1901 nach A m e r i k a u n d
durch ganz E u r o p a — ab 1920 w i e d e r besonders an
seine H e i m a t bindet. Doch v e r l ä ß t er nach dem Bürg e r k r i e g S p a n i e n (1939) und lebt fortan in S ü d f r a n k reich, i n Prades, w o seit 1950 die Festspiele stattfinden, für, u m u n d mit C a s a l s . U b e r die G e g e n w a r t
h ö r e n w i r v o n der noch u n g e h e u e r e n L e b e n d i g k e i t
und Aufgeschlossenheit des M e n s c h e n u n d K ü n s t l e r s
Casals, der ü b e r die E n t w i c k l u n g einer neuen C e l l o technik h i n a u s — mit der er schon früh begann — ,
sein immer tieferes E i n d r i n g e n i n die Kunst, besonders
Bachs, fortsetzt, u n d — e i n Zeichen seine
G r ö ß e ! — i n Bescheidenheit e i n D i e n e r der W e r k e
bleibt. — D i e zahlreichen H i n w e i s e auf seine Schallp l a t t e n - A u f n a h m e n w e r d e n v i e l e M u s i k f r e u n d e sicher
dankbar annehmen.
Im gleichen V e r l a g erschien als Band 48 v o n
H a n s C h r i s t o p h W o r b s : „ G r o ß e P i a n i s t e n einst
und jetzt". 64 Seiten, 39 A b b i l d u n g e n , 5,80 D M .
Dieses Buch bietet in p r ä g n a n t e r W e i s e eine U b e r slicht ü b e r d i e E n t w i c k l u n g u n d Bedeutung das K l a v i e r s p i e l s im K o n z e r t s a a l seit M o z a r t s Z e i t e n bis
zur G e g e n w a r t , ü b e r die i h n e n j e w e i l s zugestandene
A n e r k e n n u n g der K l a v i e r k o n z e r t e , den Inhalt ihrer
P r o g r a m m e , den W a n d e l v o n Geschmack u n d A n s p r ü c h e n v o n selten des P u b l i k u m s u n d der a u s ü b e n den K ü n s t l e r u n d ihrer Kunstauffassung. D e r V e r fasser versucht, jedem in einer Eigenart gerecht z u
werden s o w o h l dem b r i l l a n t e n T e c h n i k e r w i e dem
v e r t r ä u m t e n P i a n i s t e n , dem a l l s e i t i g g e b i l d e t e n M u s i k e r , d e m , der n e b e n seinem P i a n i s t e n t u m noch
D i r i g e n t oder K o m p o n i s t ist, dem B e g l e i t e r u n d K a m m e r m u s i k e r u n d den g r o ß e n K l a v i e r p ä ' d a g o g e n . Nicht
zuletzt gedenkt er der g r o ß e n K o m p o n i s t e n , die selbst
P i f l n s t e n w a r e n D i e H i n w e i s e auf die v e r s d i i e d e n e n
SchaMplattenaufnahmen w e r d e n auch hier e r w ü n s c h t
sein.
A . S.
Jahrgang 15 /
20. November 1964 / Seite 12
2lus
Das OstpreußenbläU
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Bei allen Schreinen
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Heimatanschrift
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Früherer Redaktionsschluß
zu Weihnachten und Silvester
besuchte v o n dort aus d i e l a n d w i r t s c h a l t l i c h e Schule
in Orteisburg. Nach seiner R ü c k k e h r aus d e m R i s t e n
W e l t k r i e g ü b e r n a h m e r d u r c h E i n h e i r a t e i n e n 204
Morgen g r o ß e n H o f In G r . - S c h i e m a r . e n d e n e r WM
zur V e r t r e i b u n g v o r b i l d l i c h b e w i r t s c h a f t e t e .
Seit
1938 war er a u ß e r d e m R e n d a n t d e r V i f f f ^ T w a u !
i n Or.-Schiemanen u n d w ä h r e n d d e s Z w e l e n j v n krleges
auch
stellvertretender
^Stand^beamtr
Durch sein f r e u n d l i c h e s W e s e n u n d *
" • ' , ""
ten Charakter war e r b e i d e r B e v ö l k e r u n g i n O r . Schlemanen u n d den u m l i e g e n d e n O r t s c h a r t e n s e n r
beliebt. 1900 k a m L a n d s m a n n C h l l l a m i t s e i n e r F r i u
in die B u n d e s r e p u b l i k , w o s i e b e n s e i n e r n e u n K i n der leben. D i e ä l t e s t e T o c h t e r Ist s e i l F e b r u a r 1945
verschollen, ein S o h n i s t n o c h i n d e r S B Z .
Die K r e i s g e m e i n s c h a f t O r t e i s b u r g b e t r a u e r t m i t
den Angehörigen d a s A b l e b e n d i e s e r v o r t r e f f l i c h e n
Landsleute u n d w i r d i h n e n stets e i n e h r e n d e s A n denken b e w a h r e n .
Max Brenk, Kreisvertreter
328 B a d P y r m o n t . P o s t f a c h 120
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Die bevorstehenden Feiertage machen
auch für das O s t p r e u ß e n b l ä U einen früheren R e d a k t i o n s s c h l u ß e r f o r d e r n d » . Beit r ä g e , die für die Weihnachtsausgabe
(Folge 52) des O s t p r e u ß e n b l a t t e s bestimmt
sind, m ü s s e n deshalb s p ä t e s t e n s bis zum
16 Dezember der Redaktion vorliegen,
Manuskripte für die folgende Ausgabe bis
22. Dezember. S p ä t e r eingehende Meldunqen k ö n n e n aus technischen G r ü n d e n leider nicht mehr b e r ü c k s i c h t i g t werden.
c
|
Allenstein-Stadt
Realschule i n Königsberg. O s t p r e u ß e n wurde Ihm
n u n z u r e c h t e n H e i m a t . D e r 1911 m i t M a r i e B u h r
geschlossenen E h e e n t s t a m m e n zwei T ö c h t e r .
M e i n e l i e b e n A l i e n s t e i n e r , es s i n d b e i m i r i n z w i W e g e n s e i n e s h u m o r v o l l e n , v e r s t e h e n d e n u n d gus c h e n so v i e l e A n f r a g e n n a c h d e m T e x t d a s A l l e n tigen Wesens nannten
i h n seine Schiller „Papa
stein-Gedenkens bei der Feierstunde i m Hans-SachsW
olter" E r f ö r d e r t e ihren geselligen Z u s a m m e n Haus i n G e l s e n k i r c h e n a n l a ß l i c h des J a h r e s h a u p t t r e f f e n s e i n g e g a n g e n , d a ß es m i r l e i d e r z e i t l i c h u n - s c h l u ß a l s l . V o r s i t z e n d e r d e s V e r e i n s d e r e h e m a l i m ö g l i c h Ist, e i n e m j e d e n d a r a u f z u a n t w o r t e n . I c h g e n H l n d e n b u r g - S c h ü l e r . d e r u n t e r d e m n a t i o n a l m u ß m e i n e A n t w o r t d a h e r a n d i e s e r S t e l l e z u s a m - s o z i a l i s t i s c h e n R e g i m e v e r b o t e n w u r d e . I n treuer
m e n f a s s e n : E s gibt h i e r v o n k e i n e n T e x t . E s be- A n h ä n g l i c h k e i t b e m ü h t e e r sich nach d e r Vertreibung u m die N e u g r ü n d u n g dieser Schulgemeinsteht auch k e i n K o n z e p t , das v e r v i e l f ä l t i g t w e r d e n
schaft. S e i n W u n s c h k o n n t e a m 17. M a r z 1982 l n B o n n
könnte. Es wurde keine Bandaufnahme
gemacht. v e r w i r k l i c h t werden. D i e V e r e i n i g u n g ernannte i h n
Ich m u ß a l s o l e i d e r a l l e e n t t ä u s c h e n , d i e e i n e T e x t in D a n k b a r k e i t z u i h r e m Ehrenvorsitzenden. Viele
abschrlft oder A u f n a h m e e r w a r t e n . Ich glaube auch,
seiner f r ü h e r e n S c h ü l e r w e r d e n Ihres
verehrten
d a ß es g u t so i s t . D e n n d i e d e i H e i m a t g e w i d m e t e n
Lehrers i n Liebe u n d Achtung gedenken.
W o r t e i n einer F e i e r s t u n d e s i n d f ü r diese F e i e r stunde bestimmt u n d sollten j a aus d e m gemeinPonarther Mittelschule
samen E r l e b e n heraus gesprochen werden. Papier
Ist z w a r g e d u l d i g , d o c h e i g n e t es s i c h w e n i g e r d a z u .
Die Geschäftsführung der Vereinigung ehemaliger
E r l e b e n z u v e r m i t t e l n . D a r u m w o l l e n w i r diese
P o n a r t h e r M i t t e l s c h ü l e r K ö n i g s b e r g P r . e. V . b e f i n S t u n d e n u n d dieses E r l e b e n — ganz gleich i n w e l c h e r
det s i c h a b s o f o r t b e i F r ä u l e i n S i g r i d V o g e l . H a m F o r m auch i m m e r — unseren Jahrestreffen i n G e l b u r g 28, C a s p a r - V o g h t - S t r a ß e 70, F e r n s p r e c h e r N r .
s e n k i r c h e n vorbehalten. W o l l e n w i r diese S t u n d e n
20 79 85. I c h b i t t e h e r z l i c h , a l l e A n f r a g e n a n d i e o. a.
dann ü b e r ein langes J a h r h i n w e g i n der E r i n n e r u n g
Schriftführerin z u richten.
m i t u n s tragen, dort sind sie besser geborgen als
a u f e i n e m F e t z e n P a p i e r . D o c h m ö c h t e i c h es n i c h t
Die nachstehend a u f g e f ü h r t e n N a m e n sind m i r
v e r s ä u m e n . E u c h a l l e n n o c h m a l s recht h e r z l i c h d a - v o n e h e m a l i g e n P o n a r t h e r M i t t e l s c h ü l e r i n n e n u n d
f ü r z u d a n k e n , d a ß w i r diese Stunde z u e i n e m ge- - s c h ü l e r n aufgegeben w o r d e n . B e i d e n G e n a n n t e n
m e i n s a m e n E r l e b n i s m a c h e n k o n n t e n — w i e es j a
s o l l es s i c h u m e h e m a l i g e P o n a r t h e r M i t t e l s c h u l e n i a u s so v i e l e n u n d so s c h ö n e n Z u s c h r i f t e n h e r v o r - n e n u n d - s c h ü l e r h a n d e l n , d e r e n
Entlassungsjahrgeht.
g ä n g e hierneben vermerkt sind.
Georg Hermanowski, Erster
Stadtvertreter
Ehemalige Ponarther Mittelschülerinnen, -schüler
B a d G o d e s b e r g , Z e p p e l i n s t r a ß e 57
und Landsleute, die über Geburtsdaten, Anschriften
zur Schulzeit, Einschulungs- bzw. Entlassungsjahre,
M i t s c h ü l e r i n n e n u n d -schüler. jetzige Anschriften
oder ü b e r A n g e h ö r i g e d e r Gesuchten A u s k u n f t geben k ö n n e n , w e r d e n h e r z l i c h gebeten, sich an U n D a das B u c h Uber die O s t p r e u ß i s c h e H e r d b u c h terzeichnete z u wenden.
g e s e l l s c h a f t d r u c k r e i f ist, w i r d n o c h m a l s l e t z t m a l i g
E n t l a s s u n g s j a h r g a n g 1943 a : D a l l o f f , D o r i s ; H o f f u m Zusendung der Hofbeschreibungen an H e r r n
mann, Brigitte; Karpath. Ingeborg; Prang, Gisela;
v. S a i n t P a u l - J u c k n i t z , 8221 L a m b a c h b e i S e e b r u c k ,
S
t
ein, Egon.
g e b e t e n . U n s e r K r e i s d a r f In d e m B u c h n i c h t f e h l e n .
E n t l a s s u n g s j a h r g a n g 1943 b : A r n o l d , G ü n t e r ( S a m Bruno Krämei
land); Arnold, B r u d e r v o n G ü n t e r , Eifert, V o r n a m e
3012 L a n g e n h a g e n / N . , H c h n l t t e n h o r n
entfallen, J u n g e n n a m e , Escher, G ü n t h e r (Vater eheHaus W a l l e n b u r g
maliger Rundfunksprecher beim Sender Königsberg),
S e l i g e n f e l d e r S t r a ß e ; F u h r m a n n , G e r h a r d (?), K ö nigsberg-Land; Götz, Walter. Brandenburger S t r a ß e ;
H e r m a n n , Heinz, Contienen; Nasner. Horst; v a n
A n g e r b u r g e r L l t e r a t u r p r e l * 1985
R ü d i g e r , J u n g e n n a m e , B a r b a r a s t r a ß e 114 (?); T a u b e ,
J
ungenname.
I m J a h r e 1966 w i r d w i e d e r u m d e r v o m P a t e n k r e i s
Itotenburg gestiftete L i t e r a t u r p r e i » v e r g e b e n w e r Hildegard Hennig
den. Dieser Preis, der alle zwei Jahre v e r l i e r e n
2 H a m b u r g - W e l l i n g s b ü t t e l , O p d e S o l t 11
w i r d , ist f ü r literarische W e r k e A n g e r b u r g e r Schrittsteiler oder d e n K r e i s A n g e i b u r g betreffende literarische W e r k e deutschsprachiger Schriftsteller ausgesetzt w o r d e n .
L e i d e r sind w i e d e r eine ganze A n z a h l
unserer
Heimatbriefe z u r ü c k g e k o m m e n mit dem Vermerk:
A l l e I n t e r e s s e n t e n w e r d e n a u f g e f o r d e r t , sich a n
„ U n b e k a n n t verzogen." D i e ganzen Hinweise u n d
dieser A u s s c h r e i b u n g z u beteiligen. D i e Einsendung
Aufrufe i n unserem O s t p r e u ß e n b l a t t sind gegenstandslos, w e n n
lie l n Frage k o m m e n d e n Lanflsleute unserer B i t t e nicht n a c h k o m m e n . I n d e n n ä c h sten N u m m e r n w e r d e n w i r w i e d e r eine A n z a h l v o n
solchen N a m e n v e r ö f f e n t l i c h e n u n d bitten alle u m
Mitarbett, damit die K a r t e i berichtigt werden kann.
A n f r a g e n nach L a n d s l e u t e n k ö n n e n n u r dann positiv beantwortet werden, w e n n w i r wissen, w o u n sere L a n d s l e u t e g e b l i e b e n s i n d .
Unsere Bitte i m letzten Heimatbrief, uns die v o n
Heinr. Stobbe K G . , C I d e n b u r g (Oldb)
der
Herdbuchgesellschaft
Ostpreußen
erbetenen
Hofbeschreibungen zuzusenden, damit w i r sie dorthin weiterleiten k ö n n e n , hat bisher auch n u r e i n
d e r A r b e i t e n w i r d b i s s p ä t e s t e n s 28. F e b r u a r 1985
k ä r g l i c h e s Ergebnis gehabt. B i s h e r sind n u r drei
an d e n L a n d k r e i s R o t e n b u r g (Han) unter dem K e n n Hofbesitzer dieser Bitte nachgekommen: H e u m a n n .
wort „ A n g e r b u r g e r Literaturpreis" erbeten.
Kl.-Gablick, D r . Goullon, Allenbruch. und TolkFriedrich-Karl Mllthaler. Kreisverteter
m i t z R ö d e n t a l . W i r bitten alle Hofbesitzer, diese
ü b e r a u s wichtige A r b e i t sofort i n A n g r i f f z u n e h m e n
2383 G ö r r i s a u , P o s t J ü b e k
u n d d e n e h r e n a m t l i c h arbeitenden K r ä f t e n doch d i e
Arbeit zu erleichtern.
W e n n es m ö g l i c h i s t , b i t t e n w i r d i e H o f b e s c h r e i bung, m i t der Schreibmaschine geschrieben, i n dopA m 15. O k t o b e r v e r s t a r b p l ö t z l i c h d e r L a n d w i r t
p
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lter
Ausfertigung uns zuzusenden, damit ein
P a u l L i l i e n w e i ß , d e r s e i t 1928 b i s z u r V e r t r e i b u n g
E x e m p l a r bei d e n K r e i s a k t e n aufgehoben
werden
Bürgermeister i n Arnsdorf, der größten Gemeinde
k
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des K r e i s e s u n d d e s E r m l a n d e s , w a r . D e r V e r s t o r Curt Diesing, Kreisgeschäftsführer
bene h a t sich w ä h r e n d seiner A m t s z e i t m i t a l l e n
K r ä f t e n u m das W o h l d e r i h m anvertrauten G e m e i n d e b e m ü h t u n d w a r stets b e d a c h t , s e i n e P f l i c h t
auch i n schwerster Z e i t nach bestem W i s s e n u n d
H e i m a t t r e f f e n 1965
G e w i s s e n z u erfüllen. Insbesondere hat e r nach d e r
D e n L a n d s l e u t e n gebe i c h jetzt schon d i e H e i m a t V e r t r e i b u n g sehr vielen Landsleuten u n e r m ü d l i c h
treffen i m k o m m e n d e n J a h r e a n :
mit R a t u n d T a t beigestanden u n d niemand ohne
H i l f e gelassen. A u c h b e i d e r H e i m a t a u s k u n f t s t e l l e
Im A p r i l (voraussichtlich Karlsruhe) gemeinsames
L ü b e c k hat er i m Interesse seiner f r ü h e r e n G e Treffen d e r K r e i s e des Regierungsbezirks A l l e n miendeglieder segensreich m i t g e w i r k t . D u r c h seine
stein.
lautere G e s i n n u n g u n d die absolute Sachlichkeit
A m 26. u n d 27. J u n i J a h r e s h a u p t t r e f f e n
mit E r seiner A m t s f ü h r u n g hat sich d e r V e r s t o r b e n e i n
i n n e r u n g s f e i e r a n d i e 20 J a h r e d e r V e r t r e i b u n g
hohem Maße die Wertschätzung u n d Achtung weitein Bochum.
ster K r e i s e d e r B e v ö l k e r u n g e r w o r b e n . S e i n A n V o m 28. J u n i b i s 3. J u l i J u g e n d - u n d S c h u l u n g s denken w i r d nicht vergessen werden.
woche des K r e i s e s N e i d e n b u r g i n B o c h u m , R u h r Vor kurzer Zeit hat der Schuhmachermeister A n - landheim.
ton H a r w a r d t i n K a l k s t e i n i n voller geistiger Frische
26. S e p t e m b e r B e z i r k s t r e f f e n i n H a n n o v e r - L i m u n d R ü s t i g k e i t s e i n e n 95. G e b u r t s t a g b e g a n g e n . E r
merbrunnen.
ist g u t e r D i n g e u n d hofft, noch e i n i g e J a h r e z u
Ich bitte, sich diese T e r m i n e z u n o t i e r e n .
l e b e n . (6361 S c h w a d h e i m , A m A u w e g 2).
Wagner, Kreisvertreter
Das Ehepaar Alois N e u m a n n , f r ü h e r i n F r a u e n 83 L a n d s h u t , P o s t s c h l i e ß f a c h 502
dorf, jetzt i n B r o h m e ü b e r W i t l i n g e n , B r a u n s c h w e i g e r S t r a ß e 34. k o n n t e a m 24. O k t o b e r s e i n e D i a m a n tene H o c h z e i t feiern. D i e E h e l e u t e h a t t e n f r ü h e r
in F r a u e n d o r f gewohnt. Sie w a r e n angesehene B ü r Wir gedenken ihrer
ger u n d erfreuten sich a l l g e m e i n e n Ansehens. S i e
Wieder r i ß der T o d schmerzliche L ü c k e n i n die
sind noch b e i bester G e s u n d h e i t u n d Frische.
Reihen unserer Ortelsburger Landsleute.
Nochmals allen Jubilaren herzliche G l ü c k w ü n s c h e !
A m 24. A u g u s t i s t n a c h s c h w e r e r K r a n k h e i t O b e r f ö r s t e r A r n o l d S c h o e n s e e , z u l e t z t 3419 V e r l i e h a u s e n
Dr. Ernst Fischer, Kreisvertreter
ü
b
e r U s l a r , K r e i s N o r t h e i m , i m A l t e r v o n 64 J a h r e n
Münster, Schlüterstraße 6
von uns gegangen. B i s z u r V e r t r e i b u n g w a r L a n d s m a n n Schoensee R e v i e r f ö r s t e r i n L i p n i c k , Forstamt R e u ß w a l d e . K r e i s Orteisburg. W i r verlieren
mit i h m einen hervorragenden Heger u n d Pfleger
In München
unserer h e i m a t l i c h e n W ä l d e r u n d seines W i l d e s u n d
treffen sich d i e Insterburger
a m Sonntag, d e m
einen aufrechten u n d v e r l ä ß l i c h e n M a n n , a u f d e n
6. D e z e m b e r , u m 15 U h r i m „ A p o l l o " , H o t e l M ü n m a n i n jeder Situation bauen konnte.
c h e n e r H o f , D a c h a u e r S t r a ß e 21. 3 M i n u t e n z u F u ß
A m 2. O k t o b e r e n t s c h l i e f i n I s e r l o h n , M ü h l e n v o m H a u p t b a h n h o f entfernt, z u einer Nikolausfeier.
s t r a ß e 13, i m 84. L e b e n s j a h r e L a n d s m a n n L u d w i g
Alle Insterburger aus M ü n c h e n u n d U m g e b u n g sind
L
e
hrbass, d e r nach d e m Ersten W e l t k r i e g das G u t
dazu m i t ihren A n g e h ö r i g e n herzlich eingeladen.
Sonnenberg bei Passenheim i m Kreise Orteisburg
erwarb
u n d diesen
landwirtschaftlichen
Betrieb
In Stuttgart
bis z u seiner Ü b e r s i e d l u n g i n d e n K r e i s P r . - H o l l a n d
veranstaltet die Insterburger F a m i l i e a m Freitag,
( e t w a 1929) ü b e r a u s r e f o l g r e i c h l e i t e t e . M e h r e r e J a h r e
d e m 4. D e z e m b e r , a b 19 U h r i m n e u e n T r e f f l o k a l
wirkte L u d w i g Lehrbass i m Aufsichtsrat der M o l H o t e l W a r t b u r g , L a n g e S t r a ß e 49, e i n e n H e i m n t kereigenossenschaft Passenheim. A u c h nach seinem
abend, z u d e m alle Insterburger aus Stuttgart u n d
Fortzug hat Landsmann Lehrbass z u m Kreise O r Umgebung herzlich eingeladen sind.
t e l s b u r g stets e n g e n K o n t a k t g e h a l t e n .
A m 5. N o v e m b e r v e r s t a r b i n W i e s b a d e n , G e i s e n Gesucht werden
h e i m e r S t r a ß e 13, L a n d s m a n n H a n s F e c h n e r , F a W ü s t e n h ö f e r , C h a r l o t t e . L e h r e r i n , v o n e t w a 1935
b r i k b e s i t z e r , n a c h langer, mit g r o ß e r G e d u l d e r b i s e t w a 1944 l n i n s t e r b u r g . — L o b l n s k i , J a h r g a n g
t r a g e n e r K r a n k h e i t im 83. L e b e n s j a h r e . 1882 In E i c h 1917/18; T h u r a u . W e r n e r ; T o r n e r , E r i c h ; S c h u b e r t .
t a l , K r e i s Orteisburg, geboren, ü b e r n a h m L a n d s E r i c h ; alles ehem. S c h ü l e r d e r K n a b e n m i t t e l s c h u l e
m a n n Fechner a l s ä l t e s t e r Sohn e i n e r g r o ß e n F a m i Insterburg. — Albat, T u r n l e h r e r i n Insterburg.
l i e das von seinem Vater i m Jahre 1873 g e g r ü n d e t e
Nachricht erbittet d i e Geschäftsstelle der K r e i s Stammwerk i n Orteisburg. Das U n t e r n e h m e n , S ä g e g c m e i n s c h a f t e n I n s t e r b u r g S t a d t u n d L a n d e. V . ,
und Mühlenwerk, Holzgroßhandlung u n d Sperr415 K r e f e l d , R h e i n s t r a ß e 2—4.
holzmlttellagenfabrik, wurde v o n i h m zu e i n e m
der angesehensten u n d neuzeitlichsten Betriebe d i e ser A r t l n O s t p r e u ß e n mit umfangreichem H a n d e l
und Vertretungen i m Reichsgebiet i m L a u f e der
Jahre entwickelt. Enger K o n t a k t wurde zwischen
Gesucht werden
dem in Orteisburg stationierten J ä g e r b a t a i l l o n u n d
D r a m s c h a u s J o h a n n i s b u r g . Ilse Ü u d d a a u s d e m
der Familie Hans Fechner gepflegt. N e b e n seiner
Kreise Johannisburg, Alfred Davideit, Eltern w a 1 5 j ä h r i g e n T ä t i g k e i t als Vorsitzender des Vereins
ren Holzkaufleute u n d Mühlenbesitzer aus d e m
Ostdeutscher H o l z h ä n d l e r u n d S ä g e w e r k e bis 1933
Kreise Johannisburg, E d u a r d K r o s t a aus G u t t e n
nahm er durch manche E h r e n ä m t e r , wie u. a. Stadt(Gutten J), Walter P l e t r z y k aus Wiesenheim (Pteverordneter bis 1B33 und Teilhaber an der Ortelstrzyken), W i l l y Z i e l a s k o aus G u t t e n (Gutten J ) .
b u r g e r Zeitung, regen Anteil an dem Wohle s e i n e r
K i n d e r der verstorbenen Eheleute Joseph u n d Rosa
ü b e r alles geliebten Heimatstadt Orteisburg. S e m e
Elias aus G r . - K e s s e l .
Verbundenheit zu der Heimat b e w i e s e r a u c h n o c h
n a c h der Vertreibung 1946 in seinem neuen Wohnort
Fr. W . Kautz, Kreisvertreter
Wiesbaden mit A u s ü b u n g ehrenamtlicher T ä t i g k e i t
3001 A l t w a r m b ü c h e n
i n Lastenausgleichsfragen u n d anderen ehrenamtlichen Ä m t e r n bei H e i m a t v e r b ä n d e n . Manchem H e i matvertriebenen hat er mit seinen fachlichen und
Lebenserfahrungen gute R a t s c h l ä g e geben u n d eine
Hindenburg-Oberrealschule
Hilfe sein k ö n n e n .
A m 10. D e z e m b e r w i r d S t u d i e n r a t i . R . G e r h a r d
W o l t e r (5302 B e u e l a m R h e i n , L e s s i n g s t r a ß e 25)
A m 8. November wurde Friedrich Chllla, f r ü h e r
das 80. L e b e n s j a h r v o l l e n d e n . D e r g e b ü r t i g e M e c k Or.Schlemanen, K r e i s Ottelsburg, zuletzt 711 Ö h r i n l e n b u r g e r b e g a n n 1903 m i t s e i n e m S t u d i u m i n M ü n g e n , A m R ö m e r w a l l Iii, i m 09. Lebensjahre durch
chen u n d wechselte dann z u r U n i v e r s i t ä t Rostock
den T o d v o n « e i n e m i n russischer K r i e g s g e f a n g e n w o e r b i s z u m z w e i t e n S t a a t s e x a m e n 1907 b l i e b . E i n e schaft
entstandenen
i.< ,<l<n
erlöst.
Landsmann
erste A n s t e l l u n g erhielt er i n M a l c h i n . M e c k l e n C h l l l a w u r d e 18911 In l . i n d e n o r l , K r e i s O r t e i s b u r g ,
b u r g . 1910 k a m e r a n d i e d a m a l i g e S t e i n d a m m e r g e b o r e n , wuchs auf d e m v ä t e r l i c h e n H o f auf u n d
Allenstein-Land
Angerburg
Lotzen
rßQchandet
Heilsberg
Neidenburg
Ottelsburg
Insterburg-Stadt und Land
Johannisburg
Die Redaktion
Pr.-Eylau
Liebe Landsleute aus d e m K r e i s e P r . - E y l a u ! W i r
a l l e h a b e n es w o h l b i s h e r a l s r e c h t b e d a u e r t k n
e m p f u n d e n , d a ß v o n u n s e r e m H e i m a t k r e i s noen
keine C h r o n i k oder andere V e r ö f f e n t l i c h u n g e n erschienen Sind. Ich k a n n Ihnen n u n die erfreuliche
Mitteilung machen, d a ß unser L a n d s m a n n Horst
Sdhulz-Tropprienen i m Auftrage der Kreisgemeinschaft e i n H a g e n b u c h des K r e i s e s P r . - E y l a u h e r a u s gegeben hat. E s ist betitelt: „ V o l k s s a g e n aus d e r
n a t a n g l s c h e n H e i m a t " u n d e n t h ä l t 100 S a g e n , d i e N a t a n g e n u n d z u m a l l e r g r ö ß t e n T e i l den H e i m i . U . e l s
selbst betreffen. N e b e n e i n i g e n a l t e n g e s c h i c h t l i c h e n
Sagen f i n d e n sich i n i h m s ä m t l i c h e Ortssagen des
K r e i s e s — e t w a 80 a n d e r Z a h l , d a v o n e t l i c h e i n
unserem heimatlichen Platt - sowie auch einige
Sagen der Bartensteiner u n d Dornnauer Gegend,
die j a u r s p r ü n g l i c h auch z u N a t a n a e n g e h ö r t e , u n d
einige lustige D o m n a u e i S c h w a n k e . D e r Preis Mii
das B u c h b e t r ä g t e i n s c h l i e ß l i c h d e r V e r s a n d k o s t e n
3,90 D M ; B e s t e l l u n g e n s i n d d i r e k t a n H o r s t S c h u l z
8 K ö l n , A n t w e r p e n e r S t r a ß e 38. z u r i c h t e n . A m g ü n s t i g s t e n i s t es, w e n n d e r B e t r a g v o n 3,50 D M d i r e k t
an H e r r n Schulz a u f dessen Postscheckkonto K ö l n
N r . 1318 21 e i n g e z a h l t u n d d i e B e s t e l l u n g m i t d e r
genauen Adresse aufdem linken Zahlkartenabschnitt
v e r m e r k t w i r d . D i e Zusendung erfolgt dann portofrei.
Da d i e F i n a n z i e r u n g des D r u c k e s v o n unserer
Kreisgemeinschaft erfolgt ist, bitte ich alle ehemaligen K r e i s b e w o h n e r u n d auch alle anderen interessierten N a t a n g e r h e r z l i c h , doch recht v i e l e B e s t e l lungen aufzugeben,
d a m i t alle B ü c h e r abgesetzt
u n d d i e U n k o s t e n gedeckt w e r d e n k ö n n e n .
Der Sagenband
eignet
sich besonders f ü r G e schenkzwecke a n d i e Jugend, aber auch d i e ä l t e r e
u n d alte G e n e r a t i o n findet i n i h m v i e l e alte G e schichten, d i e die E r i n n e r u n g a n d i e unvergessene
Heimat
wachhalten.
v. E l e r n - B a n d e l s , K r e i s v e r t r e t e r
Königswinter, Ferd.-MUlhens-Str. 1
Sensburg
Ich d a n k e allen L a n d s l e u t e n , d i e d u r c h E i n s e n d u n g v o n B e i t r ä g e n z u m Entstehen des K r e i s b r i e f s
1985 b e i g e t r a g e n h a b e n . D e r B r i e f w i r d e t w a M i t t e
Iber a u s g e l i e f e r t . W e r I h n n i c h t bekommt,
d a r a u s e r s e h e n , d a O e r i n d e r Kartei nicht
e i n g e t r a g e n i s t . D a s b i t t e i c h m i r dann umgehend
m n z u t e i l e n d a m i t d i e K a r t e i b e r i c h t i g t wird und
der B r i e f nachgesandt w i r d .
A l b e r t F r e i h e r r v K e t e l h o d t , Kreisvertreter
2418 R a t z e b u r g . K i r s c h e n a l l e e 11
kVnn
Treuburg
Treuburger in Hannover
A u f v i e l f a c h e m W u n s c h w o l l e n w i r am Sonntag,
d e m 28. N o v e m b e r , a m 1 A d v e n t , u m 10 U h r in
d e m K o n f e r e n z s a a l d e r B a h n h o f s g a s t s t ä t t e n (Eingang eine T r e p p e links) f ü r e i n paar gemütliche,
besinnliche
Stunden
/.iis;unmenkommen.
Etwas
W e i h n a c h t s g e b ä c k bitte i c h m i t z u b r i n g e n . Alle T r e u b u r a e r i n u n d u m H a n n o v e r s i n d herzlich eingeladen.
"uwe
E
l
s
e
Wehlau
Liebe Landsleute,
insonderheit
u n s e r e s Kirchs p i e l s S t a r k e n b e r g ! U n s e r L a n d s m a n n C . Bartnick,
S t a r k e n b e r g , n u n i n 3354 S i e v e r s h a u s e n (Solling)
l e b e n d , m ü h t s i c h seit e h u n d j e u m d i e Erstellung
e i n e r C h r o n i k d e s K i r c h s p i e l s S t a r k e n b e r g . Hierzu
s u c h t e r n o c h w e i t e r e K o n l a k l e z u u n s e r e n Landsleuten aus Gauleden. L i n k e h n e n . N e u - Z i m m a u , B ä r e n b r u c h , O b e r w a l d e u n d L a n g h ö f e l — d i e i c h durch
d i e s e N o t i z i n u n s e r e m O s t p r e u ß e n b l a t t anbahnen
m ö c h t e . B i t t e , l i e b e L a n d s l e u t e , l e s e n Sie diese
Z e i l e n m i t B e d a c h t , d a r u m b i t t e i c h S i e s e h r , und
n e h m e n S i e s o d a n n m i t u n s e r e m L a n d s m a n n Bartn i c k b r i e f l i c h e V e r b i n d u n g a u f , d a m i t s e i n e Chron i k a r b e i t e n so w i r k l i c h k e i t s n a h m e a l s n u r möglich
werden.
D e s w e i t e r e n k ö n n e n S i e n o c h f o l g e n d e Heimatbilder v o n Starkenberg über unseren
Landsmann
B a r t n i c k z u m S e l b s t k o s t e n p i e i s v o n 1,25 D M erhalten: Schule, K i r c h e . Schmiede u s w .
Strehlau, Kreisvertreter
76 K a r l s r u h e - W e s t , H e r t z s t r a ß e 2
21u*$Oer l o n d ^ m o n n f f f y a f t l i i f f e n S l t f c e ü
in...
N r . 260. H i e r z u s i n d a l l e L a n d s l e u t e u n d H a m b u r g e r
(alt u n d J u n g ) a u s a l l e n S t a d t t e i l e n h e r z l i c h eingeladen. P r o g r a m m : W e i h n a c h t s s t ü c k u n d gemütliches
B e i s a m m e n s e i n m i t T a n z . D i e m o n a t l i c h e n Zusamm e n k ü n f t e a m 19. N o v e m b e r u n d 17. D e z e m b e r i m
m
Hotel „ S t a d t P i n n e b e r g " fallen aus.
28. N o v e m b e r .
18 U h r . H e i m a t k r e i s
Mohrungen,
B a r m b e k - U h l e n h o r s t - W i n t e r h u d e : Sonntag. 29. N
K r e i s t r e f f e n , H o t e l E b e r s h o f , B e r l i n 62 ( S c h ö n e Je
v e m b e r , 16 U h r , G a s t s t ä t t e „ J a r r e s t a d t " Jarrestrafle
b e r g ) , E b e r s s t r a ß e 68. U - B a h n I n n s b r u c k e r P l a t z ,
N r . 27, A d v e n t s f e i e r , K a f f e e t a f e l . Festansprache
B u s A 4, 16, 48, 66, 74, 75.
Pastor
Strege.
A d v e n t s s p i e l (Theatergruppe F r .
29. N o v e m b e r ,
15 U h r . H e i m a t k r e i s
Allenstcin,
M e y e r ) . D e k l a m a t i o n e n ( F r Gronwald), V o l k s t ä n z e
Kreistreffen, H a n s a - R e s t a u r a n t , B e r l i n 21, A l t u n d - s p i e l e . F r ö h l i c h e s B e i s a m m e n s e i n bei Spiet u n d
M o a b i t 47/48, B u s A 86.
T a n z . Mitglieder u n d G ä s t e , auch aus anderen Stadt15 U h r . H e i m a l k r e i s L a b i a u / S a i n l a n a ,
Adventst e i l e n , herzlich w i l l k o m m e n . Eintritt frei. Mitgliedsund Weihnachtsfeier i n Haus der ostdeutschen
karten bitte mitbringen.
H e i m a t . B e r l i n 81, S t r e s e m a n n s t r a ß e 90—102, S a a l
F a r m s e n - W a l d d ö r f e r : M i t t w o c h , 2. Dezember, u m
125/126. U - B a h n M ö c k e r n b r ü c k e , B u s s e A 24 29, 75.
19.30 U h r i m L u i s e n h o f ( g e g e n ü b e r U - B a h n h o f F a r m 15.30 U h r , H e i m a t k r e i s O r t e i s b u r g , A d v e n t s f e i e r
sen) A d v e n t s f e i e r m i t K a f f e e t a f e l . Ansprache Pastor
i m H a u s d e r o s t d e u t s c h e n H e i m a t , B e r l i n 01,
H o r b a t s c h e w s k l . G ä s t e h e r z l i c h willkommen.
S t r e s e m a n n s t r a ß e 90—102. K a n t i n e , U - B a h n M ö k W a n d s b e k : D o n n e r s t a g , 3. Dezember, 20 U h r . A d k e r b r ü c k e , B u s s e 24. 29, 76.
v e n t s f e i e r i m B e z i r k s l o k a l „ L a c k e m a n n " . Hamburg6. D e z e m b e r , 16 U h r . H e i m a t k r e i s T i l s i t - S t a d t . T i l W a n d s b e k , H i n t e r m S t e r n 14. E s w i r d d a r u m gebeslt-Ragnlt, E l c h n i e d e r u n g , Weihnachtsfeier, C h a r t e n , d a ß j e d e r T e i l n e h m e r z u m J u l k l a p p ein P ä c k l o t t e n b u r g e r F e s t s ä l e . B e r l i n 19, K ö n i g i n - E l i s a c h e n m i t e i n e m k l e i n e n Geschenk im Wert v o n h ö c h b e t h - S t r a ß e 43—40. U - B a h n K a i s e r d a m m , B u s s e s t e n s 3 D M m i t b r i n g t .
4, 10, 74, S t r a ß e n b a h n 55.
F u h l s b ü t t e l ) D i e n s t a g , I. D e z e m b e r . 2t) U h r , M o 18 U h r , H e i m a t k r e i s A n g e r b u r g . Adventsfeier,
natsversnmmlung
i m L o k a l AIstereck, Brombeer„ Z u m E i s b e i n w i r t " , B e r l i n 61, T e m p e l h o f e r U f e r
w e g 74. E s w i r d g e b e t e n , d i e L o k a l ä n d e r u n g zu beN r . 0, U - B a h n H a l l e s c h e s T o r , B u s 24.
,
a
c
h
t
e
n
.
U
m
r
e
c
h
t
z
a h l r e i c h e n B e s u c h w i r d gebeten.
12. D e z e m b e r , 15 U h r , H e i m a t k r e i s Insterburg, A d H a m m - H o r n : M i t t w o c h , 9. D e z e m b e r , 19.30 Uhr,.int
ventsfeier i m H a u s d e r o s t d e u t s c h e n
Heimat,
neuen Bezirkslokal „TuS-Heim". v.-Graffen-Straße
B e r l i n BT, S t r e s e m a n n s t r a ß e 90—102, U - B a h n M ö k ( N e b e n s t r a ß e d e r B o r g f r l d e t S t r a ß e zwischen Berk e r n b r ü c k e , B u s s e 24, 29, 75.
l i n e r T o r u n d H u r g s » rnl.ie). A d v e n t s l e i e r u n d V o r 16 U h r , Heimatkreis W e h l a u , Kreistreffen mit
w e l h n a c h t s f e i e r . D a r b i e t u n g e n m i t weihnachtlicher
A d v e n t s f e i e r i m V e r e i n s h a u s H e u m a n n , B e r l i n Bfi
N o r d u f e r 15, U - B a h n A m r u m e r S t r a ß e , B u s 16. M u s i k , S o l o g e s ä n g e n , l i t e r a r i s c h e n B e i t r ä g e n und
A n s p r a c h e v o n P a s t o r B l o n s k i . A n s c h l i e ß e n d ge18 U h r , H e i m a t k r e i s H e i i i g e n b e i l , A d v e n t s - u n d
m e i n s a m e K a f f e e t a f e l u n d g e m ü t l i c h e s BeisammenW e i h n a c h t s f e i e r , „ Z u m B u r g g r a f e n " , B e r l i n 41,
sein. A l l e L a n d s l e u t e , d i e J u g e n d u n d a u c h Gäste
L i l i e n c r o n s t r a ß e 9, B u s s e 2, 17, 32, 33, 81, 83.
sind herzlich eingeladen.
13. D e z e m b e r , 15 U h r , H e i m a t k r e i s G e r d a u e n . W e i h H a r b u r g - W i l h e l m s b u r g : F r e i t a g , 11. Dezember, um
nachtsfeier i m Haus d e r ostdeutschen
Heimat,
17 U h r A d v e n t s f e i e r i n H a i h m g . H o t e l „Fernsicht",
B e r l i n 61, S t r e s e m a n n s t r a ß e 90—102, S a a l 110,
V a h r c n w i n k e l 32. Z u e r r e i c h e n m i t H H - B u s - L i n i e
U - B a h n M ö c k e r n b r ü c k e , B u s s e 24. 29, 75.
N r . 42 b i s E n d s t a t i o n .
15 U h r , H e i m a t k r e i s P i l l k a l l e n , W e i h n a c h t s f e i e r .
V e r e i n s h a u s H e u m a n n , B e r l i n 65, N o r d u f e r 15,
U - B a h n A m r u m e r S t r a ß e , B u s 16.
Heimatkreisgruppen
15.30 U h r , H e i m a t k r e i s R a s t e n b u r g , W e i h n a c h t s O s t e r o d e : S o n n a b e n d . 28. N o v e m b e r . 17 U h r , Im
feier i m Restaurant „ S c h u l t h e i ß " , Schade u n d
H a u s d e s S p o r t s , H a m b u r g 6, S c h ä l e t kampsallee 1,
W o l f f , B e r l i n 31. F e h r b e l l i n e r p l a t z 5, g r o ß e r
s p r e c h e n F r a u L i s a K o r s p e t e r ( M d B ) u n d Landrat
S a a l , B u s s e 86, 89. U - B a h n
Fehrbellinerplatz,
a.
D . N e u m a n n ü b e r F l ü c h t l i n g s - u n d Las:B u s s e S 3 , A I , 4. 21, 50, 74.
g l e i c h s f r a g e n . D i e A k t u a l i t ä t d e s T h e m a s dürfte
16 U h r , H e i m a t k r e i s N e i d e n b u r g / S o l d a u , W e i h a
l
l
e
L a n d s l e u t e d e r H e i m a t k r e i s g r u p p e interessienachtsfeier i m L o k a l „ H a n s e a t e n - S t u b e " . B e r r e n . S e n a t o r W e i ß a u s H a m b u r g h a t sein Erscheil i n 12 ( C h a i i o t t e n b u r g ) , K a i s e r - F r i e d r i c h - S t r a ß e
n
e
n
zugesagt.
N r . 61, B u s s e 21, 86, S4, U - B a h n S o p h i e - C h a r l o t t e S e n s b u r g : D o n n e r s t a g . 3. D e z e m b e r , 16 U h r , Ii«
Platz.
Restaurant „Feldeck", Adventsfeier.
„Ostpreußen i n Berlin"
O s t e r o d e : J u g e n d - u n d K i n d e r g r u p p e t r e f f e n sich
G r o ß v e r a n s t a l t u n g a m 5. D e z e m b e r
a m F r e i t a g , d e m 4. D e z e m b e r . l!).:to U h r . im Jugendh e i m A l t o n a , B a h r e n f e l d c r S t r a ß e 131 ( N ä h e B a h n A m 5. D e z e m b e r , 18 U h r , G r o ß v e r a n s t a l t u n g „ O s t - h o f A l t o n a ) .
p r e u ß e n i n B e r l i n " i n der Festhalle Schlesien a m
M e m e l k r e i s e : S o n n a b e n d . 5. D e z e m b e r , 18 Uhr, im
F u n k t u r m i n B e r l i n 19, H a m m a r s k j ö l d p l a t z 1—7 ( a n L o k a l J a r r e s t a d t , J a r r e s t r a ß e 27. Vorweihnachtsfeier
der Masurenallep).
u n t e r M i t w i r k u n g d e r L a i e n s p i e l g r u p p e von I T t U
17—18 U h r K o n z e r t d e r Z o l l k a p e l l e B e r l i n .
U r s u l a M e y e r . K i n d e r b i s 14 J a h r e b i t t e bei Ldsm.
Festredner: D r . A l f r e d G i l l e , S p r e c h e r d e r L M L e p a , H a m b u r g - E i d e l s t e d t , H o r n a c k r e d d e r 7, anmelOstpreußen.
d e n . L a n d s l e u t e u n d G a s t e h e r z l i c h willkommen. !
•I wirken m i t : Polizeigesangverein B e r l i n , B e r O s t p r e u ß e n c h o r c . V . H a m b u r g : Sohntag, 13. Deliner Kinderchor. Volkstanzkreis O s t p r e u ß e n der
z e m b e r , i ß U h r . i m G e w e r k s c h a f t s h a u s , BesenbinD J O , F r e d y Rolf mit seinem Ensemble p r ä s e n t i e r t
d
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rhof,
V o r w e i h n a c h t s f e i e r . A l l e Mitglieder und
B e r l i n e r L u f t „ D e t w i r d dufte". A n s c h l i e ß e n d T a n z ,
zwei K a p e l l e n . E i n l a ß 17 U h r , Ende 77 Eintritt Im G a s t e s i n d h e r / l i e h e i n g e l a d e n . D i e G ä s t e werden
g e b e t e n , K u c h e n m i t z u b r i n g e n b z w . zu spendet).
V o r v e r k a u f 2 D M . Abendkasse 3 D M .
S p e n d e n f ü r d i e T o m b o l a i m W e r t e v o n 3 D M aufK a r t e n e r h ä l t l i c h bei den K r e i s b e t r e u e r n u n d in
w ä r t s k ö n n e n b e i d e n D o n n e r s t a g p r o b e n und beim
der G e s c h ä f t s s t e l l e der Landsmannschaft OstpreuH
a u s m e i s t e r d e s H a u s e s d e r H e i m a t , H e r r n Gössel,
ß e n , B e r l i n 61, s t r e s e m a n n s t r a ß e 90—102, „ H a u s der
abgegeben werden.
ostdeutschen Heimat".
BERLIN
Vorsitzender d e r Lanrtesgriippe Merlin: Dr Matthee
I Berlin <W «I stresemannstr 90—102 (Europa
haus). T e l e f o n 18 07 t l .
F i l m : Deutsche Heimat i m Osten
V o m 24. November bis 7. D e z e m b e r bringt d i e
A d r i a - F i l m b U h n e in Berlin-Steglitz. S c h l o ß s t r a ß e 48
(neben S c h l o ß p a r k t h e a t e r ) , den F i l m :
SCHLESWIG-HOLSTEIN
V o r s i t z e n d e r d e r L a n d e s g r u p p « S c h l e s w i g Holstein
M n l e i P e i c r s d o r l , 23 K i e l .
Niebuhrstrsße
T e l e * » " ! 4*02 l l '
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Deutsche Heimat i m Osten.
Dieser U l m zeigt die Heimat: Ost- u n d Westpre i iicn, n ; m / i g . P o m m e r n u n d Schlesien, wie sie war
Her Besuch dieses Filmes, der mit dem P r ä d i k a t
„ B e s o n d e r s wertvoll" ausgezeichnet wurde,
wird
allen unseren Landsleuten empfohlen.
Königs»-'"-" Stadt
HAMBURG
Vorsitzender
der Landesgruppe
Hamburg:
Otto
Tintemann. 2 H a m b u r g 33. S e h w a l b e n s t r n n » iY
G e s c h ä f t s s t e l l e ; Hamburg I, P a 7 f i l l X M L T e l L
fon 49 2« 41
42. Postscheckkonto 9« 05
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S c h u l t z f ü h r t e die Anwes
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t e n f r i e d h ö f e n d e s l . u n d des 2. Welt(ihLJhl / r a n k r e i c h . N a c h einer ElnfürU-ung
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a u t d e n F r i e d h ö f e n sehen
» n d m a n k o n n t e sieh d a b e i e i n H , l d d a v o n machen,
Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
was hier an A r b e i t , d i e m i t u n t e r s e h r s c h w e r w a i
geleistet w u r d e . N a c h d e s T a g e s A r b e i t iVnrt m ü h
gab es i n d e n F r e i s t u n d e n A u ^ l ü t e i n " e n ä h e r e
U m g e b u n g des Einsatzlagers u n d geselliges B e i
sammensein m i t der französischen
Bfräförun!
d e n n die A r b e i t u n s e r e r J u g e n d l i c h e n steht j a u n t e i
dem M o t t o : „ F r e u n d s c h a f t ü b e r G i ä b e r " Nach d e m
u e u ü e t j a u l d e m kulturellen Sektor u n d versprach
weiterhin ideelle u n d materielle U n t e r s t ü t z u n g . D r
Nernheim ü b e r r e i c h t e vierzehn verdienten Mitglied e r n e i n e U r k u n d e , dieses g r a p h i s c h e i n d r u c k s v o l l
gestaltete S y m b o l d e r V e r b u n d e n h e i t m i t d e r H e i mat; e r bat a l l e A n w e s e n d e n , d i e S e h n s u c h t nach
der o s t p r e u ß i s c h e n H e i m a t n i e p r e i s z u g e b e n u n d
die H e i m a t i n d e n H e r z e n d e r heranwachsenden
J u g e n d w a c h z u h a l t e n . F a r b d i a s a u s d e n 15 J a h r e n
legten Z e u g n i s ab v o n d e m W i l l e n d e r Landsleute
in i h r e n e u e H e i m a t h i n e i n z u w a c h s e n . N a c h d e n B i l dern der ehemaligen Vorsitzenden Bork, S t r a u ß
u n d W a g n e r , d e r e n m a n m i t e h r e n d e n W o r t e n gedachte, f o l g t e n v i e l e A u f n a h m e n a u s d e m r e i c h h a l t i g e n F a h r t e n p r o g r a m m . S i c h e r w a r es e i n w ü r d i g e r A b s c h l u ß dieser R e i h e , a l s d a s S t a n d b i l d
des G r o ß e n K u r f ü r s t e n a l l e A n w e s e n d e n noch e i n m a l a n diese e n g e n B i n d u n g e n E c k e r n f ö r d e — P i l l a u
g e m a h n t e . L a n g e b l i e b m a n noch m i t d e n E h r e n g ä s t e n z u s a m m e n ; a b e r auch bei a u s g e l a s s e n e r F r ö h l i c h k e i t v e r w i s c h t e sich n i c h t d e r E i n d r u c k , w e l c h
festen P l a t z d i e o s t p r e u ß i s c h e K r e i s g r u p p e i m
Eckernförder Kulturleben einnimmt.
vember hatte einen a u ß e r o r d e n t l i c h guten Besuch
aufzuweisen. Neben zahlreichen Mitgliedern u n d
Gästen konnte Vorsitzender G r a l k i mehrere M i t
g l i e d e r d e s M a g i s t r a t s u n d d e i S t a d t v e r t r e t u n g sowie d e r p o l i t i s c h e n P a r t e i e n b e g r ü ß e n . Z w e i hochv e r d i e n t e M i t a r b e i t e r des K r e i s v e r b a n d e s w u r d e n
geehrt. I m A u f t r a g e des P r ä s i d i u m s des B u n d e s
der Vertriebenen ü b e r r e i c h t e Horst K r ü g e r d e m
K r e i s v e r b a n d s v o r s i t z e n d e n H e r b e r t R ü g e , Itzehoe,
und d e m Kreisberater Friedrich L a u , Hohenlockstedt, d i e d i e s e n v e r l i e h e n e n E h r e n u r k u n d e n u n d
silbernen Ehrenzeichen. K r ü g e r w ü r d i g t e i n warm e n W o r t e n d i e l a n g j ä h r i g e , selbstlose u n d aufopferungsvolle T ä t i g k e i t beider Landsleute bei der
Linderung der Not der Vertriebenen u n d ihren unerschrockenen Einsatz u m d i e Wiedergewinnung
der H e i m a t , d e r n a c h a h m e n s w e r t s e i . D a n n n a h m
der L a n d e s g e s c h ä f t s f ü h r e r des L v D , R e b l i n ( K i e l ) .
Stellung z u der Frage „Sind V e r t r i e b e n e n v e r b ä n d e
noch n o t w e n d i g ? " A n H a n d v o n B e i s p i e l e n w i e s d e r
R e d n e r a u f d i e u n a u f h ö r l i c h e n V e r s u c h e des Ostens
hin, d i e H e i m a t v e r t r i e b e n e n a l s F a s c h i s t e n . M i l i t a r i s t e n u n d K r i e g s h e t z e r z u v e r l e u m d e n , u m gegen
sie M i ß t r a u e n u n d A n g s t i n d e r W e l t u n d i m eigeG l ü c k s t a d t — E i n v o l l e r Erfolg war der ausgezeichnen L a n d e h e r v o r z u r u f e n . L e i d e r s e i i h n e n dies
net besuchte g e s e l l i g e N a c h m i t t a g d e r F r a u e n g r u p p e . schon i n m a n c h e n K r e i s e n g e l u n g e n A u c h d i e B u n F r a u D o m b r o w s k i r i e f d i e F r a u e n a u f , d e n noch
d e s w e h r , d i e K i r c h e n u n d d i e G e w e r k s c h a f t e n seien
i n Ost- u n d W e s t p r e u ß e n l e b e n d e n L a n d s l e u t e n eine Z i e l s c h e i b e d e r k o m m u n i s t i s c h e n A n g r i f f e E s l i e g t
W e i h n a c h t s f r e u d e z u b e r e i t e n u n d d a m i t z u z e i g e n , nahe, so sagte R e b l i n , d a ß diese z u U n r e c h t angedaß sie v o n uns nicht vergessen sind. A n s c h l i e ß e n d
g r i f f e n e n O r g a n i s a t i o n e n z u r A b w e h r sozusagen
s p r a c h E r w i n R o g a l s k i a n s c h a u l i c h ü b e r S i t t e n u n d eine „ G e m e i n s c h a f t d e r P r ü g e l k n a b e n " b i l d e n , w a s
B r ä u c h e d e r H e i m a t . Sagen u n d M ä r c h e n w u r d e n auch schon z u m T e i l erfolgt sei. D a s W i r k e n der
in s e i n e m V o r t r a g l e b e n d i g u n d w e c k t e n b e i n a h e L a n d s m a n n s c h a f t e n k e n n z e i c h n e t e d e r R e d n e r als
vergessene E r i n n e r u n g e n . R o g a l s k i bezeichnete ihre eine staatstragende u n d erhaltende T ä t i g k e i t sowie
E r h a l t u n g u n d W e i t e r g a b e a n d i e J u g e n d a l s e i n e als e i n E i n t r e t e n f ü r W a h r h e i t , R e c h t u n d G e r e c h g r o ß e Aufgabe, d i e i n erster L i n i e d e n F r a u e n z u - tigkeit. Seine A u s f ü h r u n g e n fanden ungeteilten Beifalle.
fall.
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n a g e geKiait w e r d e n . E i n e K r i e e s E i ä b p i f f i r c n r u o
in den O s t g e b i e t e n gibt es l e i d ^ ^ * S t ^ l K
Ausnahme hiervon macht Jugoslawien. Neuerdfngt
hat auch G r i e c h e n l a n d e i n e n e n t s p r e c h e n d e n
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trag unterzeichnet.
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E c k e r n f ö r d e - S o n n a b e n d , 28. N o v e m b e r 19 U h r
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m i t Farblichtbildvortrag
„Auf H e g o l a n d ist alles anders- von M i t t e l s c h u l l e h
rer F i e d l e r , B r e d s t e d t
- Sonntag
13 D e z e m b e r
19.30 U h r , C a f e M a a s s . A d v e n t s a b e n d . — S o n n a b e n d
16. J a n u a r , 19 U h r , C a f e M a a s s , J a h r e s h a u p t v e r ^
Sammlung u n d F l e c k e s s e n . F a r b l i c h t b i l d v o r t r a g des
h Vorsitzenden: „Auf Studienreise i n der westlichen
Tschechoslowakei." - Das Cafe Maass w a r vollbesetzt, a l s d e r V o r s i t z e n d e d e r K r e i s g r u p p e G ä s t e
u n d L a n d s l e u t e z u d e r F e s t v e r a n s t a l t u n g „15 J a h r e
Landsmannschaft O s t p r e u ß e n , Kreisgruppe Eckernförde" w i l l k o m m e n hieß. Herzliche Worte widmete
er B u r g e r m e i s t e r D r . S c h m i d t u n d S t a d t r a t S t i e f
die es sich beide n i c h t h a t t e n n e h m e n l a s s e n d e r
Kreisgruppe n a m e n s d e r S t a d t z u g r a t u l i e r e n D r
Schmidt wies a u f das P a t e n s c h a f t s v e r h ä l t n i s E c k ^ r n törde—Pillau h i n u n d d a n k t e d e n O s t p r e u ß e n f ü r
ihren b e d e u t e n d e n A n t e i l a m A u f - u n d A u s b a u
E c : : e r n f ö r d e s n a c h d e m Z w e i t e n W e l t k r i e g E r selbst
k?nne die schöne o s t p r e u ß i s c h e Landschaft u n d
fühle sich a l s a l t e r E c k e r n f ö r d e r i h r i n n i g v e r b u n 1. S t a d t r a t S t i e f , s e l b s t V e r t r i e b e n e r und a l s D e •1 f ü r K u l t l i r p f l e g e d e r l a n d s m a n n s c h a f t l i c h e n
A r b e i t e n g v e r b u n d e n w ü r d i g t e d i e A r b e i t der O s t C
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28. November 1964 / Seite 13
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Itzehoe/Glückstadt — D i e öffentliche Veranstalt u n g d e r I t z e h o e r O s t - u n d W e s t p r e u ß e n a m 14. N o -
L ü b e c k — Das Gedenken a n die verstorbene
terin A g n e s Miegel stand i m M i t t e l p u n k t
Heimatabends i m Haus Deutscher Osten. I n seiner
B e g r ü ß u n g s a n s p r a c h e w ü r d i g t e Vorsitzender Niem a n d d i e B e d e u t u n g des d i c h t e r i s c h e n
Schaffens
von A g n e s M i e g e l , d i e für a l l e O s t p r e u ß e n z u m
Symbol der Heimat geworden sei. Lesungen u n d
G e d i c h t e aus i h r e m Schaffen w u r d e n s t i m m u n g s voll v o n o s t p r e u ß i s c h e n V o l k s l i e d e r n u n d Schilderungen der charakteristischen Landschaften u m rahmt. I m zweiten T e i l wechselten K u r z s p i e l e i n
heimatlicher Mundart i n bunter Reihenfolge m i t
V o l k s t ä n z e n u n d L i e d e r n aus O s t p r e u ß e n . D e r S i n g - ,
Spiel- u n d Volkstanzkreis der Deutschen Jugend
des Ostens, i n dessen H ä n d e n d i e A u s g e s t a l t u n g
des P r o g r a m m s l a g , w u r d e f ü r d i e F r e u d e , d i e
er a l l e n A n w e s e n d e n d u r c h seine
Darbietungen
brachte, m i t h e r z l i c h e m B e i f a l l b e l o h n t
O l d e n b u r g — D i e n s t a g , 1. D e z e m b e r , 15.30 U h r , A d v e n t s f e i e r d e r F r a u e n g r u p p e i m H o t e l Stadt F r a n k furt. — S o n n t a g , 20. D e z e m b e r , W e i h n a c h t s f e i e r i m
H o t e l S t a d t F r a n k f u r t . 14.30 U h r F e i e r s t u n d e f ü r
d i e K i n d e r , 17 U h r E r w a c h s e n e n f e i e r f ü r a l l e M i t glieder. — A n d e m Fleckessen i m N o v e m b e r haben
90 L a n d s l e u t e t e i l g e n o m m e n . L m . H e i n r i c h G a i d i e s
erntete Beifall m i t humoristischen V o r t r ä g e n i n
heimatlicher Mundart.
R e n d s b u r g — A m 14. N o v e m b e r f a n d d e r t r a d i t i o n e l l e M a r t i n s k a f f e e d e r G r u p p e statt. E t w a 100 P e r sonen s a ß e n u m d i e festlich g e d e c k t e n T a f e l n a n d
l i e ß e n sich d e n v o n o s t p r e u ß i s c h e n H a u s f r a u e n gebackenen K u c h e n gut schmecken, h ö r t e n vom Brotu n d K u c h e n b a c k e n i n d e r H e i m a t u n d sangen s c h ö n e
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ceils a m L e g e n 9,50. M e i s t e r h y b r i d e n , H u b b a r d - A u t o - S e x
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S t u f e 1,— D M m e h r . L e b . A n k . g a r . V e r m e h r u n g s z u c h t J o s . W i t t e n b o r g , 4831 K a u n i t z , A b t . 101, P o s t f a c h 47, T e l e f o n
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1. V o r s i t z e n d e , T i n s c h m a n n , ü b e r d i e p o l i t i s c h e n
Ereignisse der letzten Zeit und n a h m Stellung zu
d e r S t e h l e - S e n d u n g des H e s s i s c h e n F e r n s e h e n s . L m .
Eichler gedachte der verstorbenen M u t t e r Ostpreußen, Agnes Miegel. F r a u Eichler sprach die Ballade
„ D i e F r a u e n v o n N l d d e n " . D e n A b s c h l u ß des A b e n d s
bildete ein A u s f l u g in die H e i m a t mit hervorragend e n F a r b d i a s . — A m F r e i t a g , 4. D e z e m b e r . 20 U h r .
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wie oben.
G r u p p e N o r d : F r i e d r i c h W i l h e l m R a d d a t z , 318 W o l f s b u r g . A l t e L a n d s t r a ß e 18. T e l . 40 45: G e s c h ä f t s
s t e l l e ; 318 W o l f s b u r g . A l t e L a n d s t r a ß e 18. K o n t o
N r 160 019 K r e i s s p a r k a s s e G i f h o r n . H a u p t / w H g
stelle W n l f s b u r e
G r u p p e W e s t : F r e d i J o s t . 457 Q u a k e n b r ü c k
Hases t r a ß e 60. T e l e f o n 5 17 O c r h . i l t s s t r - l l e : 457 O u a k e n b r ü o k . H a s e s t r a ß e 60. B t n k k o n t o L a n d e s s p a r
kasse zu O l d e n b u r g , Z w e i g s t e l l e C l o p p e n b u r g
K o n t o N r 2 620
Arbeitstagung Niedersachsen-West
N a c h der S o m m e r p a u s e trat e r s t m a l i g der ges c h ä f t s f ü h r e n d e V o r s t a n d der G r u p p e Niedersachsen-West zu einer a u ß e r o r d e n t l i c h e n Arbeitstagung
zusammen. In seinen E r ö f f n u n g s w o r t e n
berichtete
Landesvorsitzender F r e d i Jost ü b e r die Trauerfeier
für A g n e s M i e g e l i n B a d N e n n d o r f u n d ü b e r seine
Reise zu verschiedenen o s t p r e u ß i s c h e n Heimatkreisgemeinschaften nach B e r l i n . D i e v o n der englischen
Schriftstellerin Miß Goodall vollzogene Vortragsreihe i n der Landesgruppe Niedersachsen-West hatte
einen ü b e r w ä l t i g e n d e n Erfolg, da die meisten V o r t r a g s s ä l e ü b e r f ü l l t w a r e n . D e r L a n d e s v o r s t a n d bes c h l o ß , d i e n ä c h s t e D e l e g i e r t e n t a g u n g m i t W a h l des
V o r s t a n d e s a u f S o n n t a g , 21. M ä r z 1965, n a c h C l o p penburg zu legen. Noch vor dem
Weihnachtsfest
erhalten alle G r u p p e n ein Rundschreiben. A n l ä ß l i c h des l O . i ä h r i g e n B e s t e h e n s d e r G r u p p e B r a m s c h e
f i n d e t a m S o n n t a g , 15. M a i 1965, e i n O s t p r e u ß e n t a g
i n B r a m s c h e statt. U m m ö g l i c h s t das gesamte G e biet i n die A k t i v i e r u n g der heimatpolitischen B e lange einzubeziehen, soll ein weiterer O s t p r e u ß e n t a g a m S o n n a b e n d . 26. J u n i 1965, i n D e l m e n h o r s t
stattfinden, z u m a l der h i e r f ü r i n Aussicht genomm e n e T e r m i n a m 7. N o v e m b e r 1964 i m H i n b l i c k a u f
landsmannschaftliche Notwendigkeiten auf Bundesebene nicht w a h r g e n o m m e n w e r d e n konnte. A u s den
K r e i s e n der L a n d s l e u t e ist b e m ä n g e l t w o r d e n , d a ß
v o n der deutschen N a t i o n a l h y m n e meistens n u r der
d r i t t e V e r s g e s u n g e n w i r d . H i e r z u ist eine S t e l l u n g n a h m e des R e c h t s r e f e r e n t e n des B u n d e s p r ä s i denten eingeholt worden. I m H i n b l i c k darauf, d a ß
d e r D i c h t e r des D e u t s c h l a n d l i e d e s s e i n e r z e i t u n t e r
ganz a n d e r e n A s p e k t e n dieses L i e d geschaffen hatte,
beschloß der Landesvorgtand, g r u n d s ä t z l i c h der A n s i c h t d e r v o r l i e g e n d e n S t e l l u n g n a h m e des R e c h t s r e f e r e n t e n des H e r r n B u n d e s p r ä s i d e n t e n z u f o l g e n .
Die Protestaktion der Landesgruppe gegen die V e r z i c h t s p o l i t i k e r u n d d i e sie u n t e r s t ü t z e n d e n V e r t r e ter i n Presse, R u n d f u n k u n d F e r n s e h e n h a b e n e i n
bis w e i t ins A u s l a n d h i n r e i c h e n d e s E c h o g e f u n d e n .
D i e p h o l z — D i e Z u s a m m e n k u n f t a m 8. N o v e m b e r
s t a n d i m Z e i c h e n des G e d e n k e n s a n A g n e s M i e g e l .
V o n einer Schallplatte h ö r t e n die Landsleute noch
e i n m a l die S t i m m e der Dichterin. D e r Vorsitzende
der Gruppe, E. J . Guttzeit, sprach herzliche G e d e n k w o r t e . — D i e A d v e n t s f e i e r w i r d a m 2. A d v e n t .
6. D e z e m b e r , 16 U h r , i m B a h n h o f s h o t e l i n D i e p h o l z
mit einer Verlosung stattfinden.
O s n a b r ü c k — A d v e n t s f e i e r S o n n t a g , 6. D e z e m b e r ,
u m 16 U h r i m g r o ß e n S a a l d e r G a s t s t ä t t e a m S c h l o ß garten. D i e A l t c h e n aus Ost- u n d W e s t p r e u ß e n aus
den A l t e r s h e i m e n sind zu dieser F e i e r besonders
herzlich eingeladen. — Die Ubungsabende der J u gendgruppe finden regelmäßig an jedem Mittwocha b e n d u m 19.30 U h r i m „ H a u s d e r J u g e n d " s t a t t .
Nach l ä n g e r e r V o r b e r e i t u n g g r ü n d e t e die Jugendg r u p p e e i n e e i g e n e J u g e n d k a p e l l e (10 M a n n ! ) u n d
w i r d erstmalig i m neuen J a h r i n der Öffentlichk e i t a u f t r e t e n - — D i e U b u n g s s t u n d e n des O s t - u n d
Westpreußenchors unter Leitung von Dr. Kunellis
f i n d e n r e g e l m ä ß i g j e d e n D o n n e r s t a g u m 20 U h r
i m M u s i k s a a l des E r n s t - M o r i t z - A r n d t - G y m n a s i u m s
statt. A l s e r f r e u l i c h e T a t s a c h e k o n n t e
festgestellt
werden, d a ß der C h o r sich i n den letzten Wochen
i m M i t g l i e d e r b e s t a n d weiter v e r s t ä r k t hat.
R o t e n b u r g (Han) — Vorweihnachtsfeier der F r a u e n g r u p p e a m 2. D e z e m b e r u m 14.45 U h r i m „ W a l d schlößchen". Bitte an A u s t a u s c h p ä c k c h e n denken. —
S o n n t a g , 6. D e z e m b e r , 15.30 U h r , V o r w e i h n a c h t s f e i e r
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für M i t g l i e d e r i m „ L ü n e b u r g e r Hof". A u f dem P r o g r a m m stehen C h o r g e s ä n g e , G e d i c h t v o r t r ä g e sowie
die V o r f ü h r u n g von heimatlichen L i c h t b i l d e r n . D i e
l ü r d i e T o m b o l a g e d a c h t e n S p e n d e n b i t t e b i s 1. D e zember bei den K a s s i e r e r n ,
bei F r a u
Peterson
B r a u e r s t r a ß e 52, o d e r F r a u
Luttkau,
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S t r a ß e 43, a b z u g e b e n .
W e e n d e — A m S o n n t a g , d e m 6. D e z e m b e r , 15 U h r
f i n d e t i m G e s e l l s c h a f t s h a u s e i n e A d v e n t s l e i e r statt,
zu der alle Landsleule eingeladen sind. B e i einer
Kaffeetafel werden K i n d e r Gedichte und Liedei
m i t m u s i k a l i s c h e r U m r a h m u n g v o r t r a g e n u n d dje
Landsleute in die vorweihnachtliche Zeit in der H e i mat z u r ü c k f ü h r e n . F ü r die M i t w i r k e n d e n h ä l t der
N i k o l a u s eine Ü b e r r a s c h u n g bereit. D e n K u c h e n
für die Kaffeetafel bitte m i t b r i n g e n .
B a d Essen — A u f dem letzten H e i m a t a b e n d sprach
der Vorsitzende, K . Z i m m e r m a n n , Uber die wichtigs t e n F r a g e n des n e u e n M i e t - u n d W o h n r e c h t e s , d a
zahlreiche K ü n d i g u n g e n und M i e t p r e i s e r h ö h u n g e n
g r o ß e U n r u h e bei den L a n d s l e u t e n
hervorgerufen
hatten. E r ging a u s f ü h r l i c h auf die
Fernsehsendung „ D e u t s c h l a n d s Osten — Polens Westens?" ein
u n d wies an zahlreichen B e i s p i e l e n nach, wie oberflächlich, ja falsch viele A n g a b e n der S e n d u n g w a r e n . — A m 29. N o v e m b e r s i n d d i e a l t e n L a n d s l e u t e
wieder zu einer A d v e n t s f e i e r i m heimatlichen Rahmen geladen.
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V o r s i t z e n d e r der L a n d e s g r u p p e
Hessen und G r
S c h ä f t s s t e l l e : K o n r a d O p i t z 63 G i e ß r n
A n de?
L i e b l g s h ö h e 20. T e l e f o n - N r 37 03
E r b a c h / O d w . — A m S o n n t a g , 6. D e z e m b e r , f i n d e t
i n S t o c k h e i m , G a s t h a u s „ Z u m A n k e r " , u m 14.30 U h r
eine A d v e n t s f e i e r statt. U m r e g e n B e s u c h w i r d
gebeten.
F r a n k f u r t / M . — B e i m letzten Damenkaffee,
der
w i e d e r sehr gut besucht war. sahen unsere F r a u e n
die meisterhaften F a r b l i c h t b i l d e r v o m F r a n k f u r t e r
Stadtwald, die v o n F ö r s t e r Neubauer
vorgeführt
w u r d e n . — B e i m H e r r e n a b e n d zeigte L m . Praetzel
seine U r l a u b s b i l d e r v o n einer Reise d u r c h Italien
und Griechenland.
NORDRHE TN-WESTFALEN
Vorsitzender
der
Landesgruppe
Nordrhein-West
f a l e n : H a r r y P o l e y . 41 D u i s b u r g , D u i s s e r n s ! r a ß e
N r , 24. T e l e f o n 33 | | XL S t e l l v e r t r e t e r :
Erich
G r i m o n i , 493 D e t m o l d . P o s t f a c h 296. G e s c h ä f t s s t e l l e : 4 D ü s s e l d o r f . D u i s b u r g e r S t r a ß e 71, T e l e f o n 48 26 72.
B o n n — A d v e n t s f e i e r a m 4. D e z e m b e r . 20 U h r , i n
der Kaiserhalle.
B o c h u m — M i t t w o c h , 2. D e z e m b e r , 19 U h r , V o r tragsabend i n der G a s t s t ä t t e Humboldtseck
(mit
S t r a ß e n b a h n u n d B u s 53 b i s S ü d r i n g - H a l t e s t e l l e ) .
— 9. D e z e m b e r , 15 U h r , A d v e n t s f e i e r d e r F r a u e n g r u p p e , G a s t s t ä t t e H a s s e l k u s s . — A m 13. D e z e m b e r ,
17 U h r , g r o ß e W e i h n a c h t s l e i e r i m E r n s t - M o r i t z A r n d t - H a u s in der Königsallee. Der Weihnachtsmann k o m m t zu den K i n d e r n i m Alter von d r - i
bis e i n s c h l i e ß l i c h zwölf J a h r e n . — Z u a l l e n V e r a n staltungen sind Mitglieder und G ä s t e herzlich eingeladen. K i n d e r m ü s s e n vorher
bei
Gehrmann,
N o r d r i n g 65, o d e r M ü h l e n s t r a ß e 22, i n d e r H e i m a t s t u b e b e i H e r r n M e n z e l , b i s 7. D e z e m b e r a n g e m e l det w e r d e n .
D e t m o l d — S o n n t a g , 6. D e z e m b e r , 17.30 U h r , V o r w e i h n a c h t s f e i e r d e r K r e i s g r u p p e i m H o t e l ..Stadt
F r a n k f u r t " . D i e F e s t r e d e h ä l t S u p e r i n t e n d e n t i - RK u r t S t e r n - N e i d e n b u r g , j e t z t 4922 B r a k e b e i L e m g o .
Es w i r k e n m i t : die o s t p r e u ß i s c h e J u g e n d - u n d K i n dergruppe.
D ü s s e l d o r f — D o n n e r s t a g , 3. D e z e m b e r , 18.30 U h r ,
V o r s t a n d s s i t z u n g i m H a u s des d e u t s c h e n
Ostens,
Z i m m e r 611. — D i e D e u t s c h e J u g e n d des O s t e n s ,
G r u p p e O s t p r e u ß e n , f ü h r t j e d e n F r e i t a g u m 20 U h r
i m J u g e n d h e i m i n d e r L a c o m b l e s t r a ß e 10 ( S c h u l e ,
mit S t r a ß e n b a h n l i n i e 8 oder 1 zu erreichen) J u g e n d a b e n d e d u r c h . J u g e n d l i c h e i m A l t e r v o n 16 b i s 20
Jahren sind dazu herzlich eingeladen. — A m Volkst r a u e r t a g f a n d i m H a u s des d e u t s c h e n O s t e n s i m
g r o ß e n Saal eine G e d ä c h t n i s f e i e r f ü r A g n e s M i e g e l
statt. R e g i e r u n g s d i r e k t o r W i l h e l m M a t u l l w ü r d i g t e
W e r k und P e r s ö n l i c h k e i t der o s t p r e u ß i s c h e n Dichterin.
G ü t e r s l o h — A m M i t t w o c h , 9. D e z e m b e r , 20 U h r ,
Katholisches Vereinshaus. Unter den U l m e n . Lichtbildervortrag ü b e r die Heimat. U m zahlreiches E r scheinen w i r d gebeten.
H e r n e — A m S o n n a b e n d . 28. N o v e m b e r . 20 U h r ,
f i n d e t i m K o l p i n g h a u s e i n H e i m a t a b e n d statt. V o r f ü h r u n g v o n L i c h t b i l d e r n aus d e m G e b i e t z w i s c h e n
Pregel und Memel. Alle Landsleute und ihre A n g e h ö r i g e n sind herzlich eingeladen.
Lüdenscheid S o n n t a g , 29. N o v e m b e r . 15 U h r ,
i m H a u s des d e u t s c h e n O s t e n s . A l t e n k a f lee. D i e
Kaffeetafel w i r d umrahmt von Darbietungen
des
Singkreises unter Leitung von Paul
i^' " «;.
S o n n a b e n d . 12. D e z e m b e r . 15.30 U h r irn Gemeinde
saal, B a h n h o f s t r a ß e , A d v e n t s f e i e r der K r e ' s g r u p p e .
Es w i r d w i e i n d e n V o r j a h r e n e i n W e i h n a c h t s s p i e l
a u f g e f ü h r t zur Freude der K i n d e r und Erwachse
nen.
1
1
Soest - Z u e i n e m o s t p r e u ß i s c h e n W u r s t e s s e n hatte
die G r u p p e M i t g l i e d e r u n d G ä s t e eingeladen. E i n e
v o r z ü g l i c h e K a p e l l e s o r g t e für S t i m m u n g , u n d es
gab v i e l h e i m a t l i c h e n H u m o r .
Warendorf Die Adventsfeier der K r e i s g r u p p e
f i n d e t a m S o n n a b e n d , 5. D e z e m b e r , 16 U h r . irri e v .
Gemeindehaus (Martin-Luther-Haus) in Warendoil.
O s t s t r a ß e , s t a t t . A l l e O s t p r e u ß e n des K r e i s e s W a rendorl werden hiermit zu dieser Feier eingeladen.
SAARLAND
i
V o r s i t z e n d e r der L a n d e s g r u p p e : W i l l y Z i e b u h r
66 S a a r b r ü c k e n 2. N e u n k l r c h e r S t r a ß e 63 - G e s c h ä f t s s t e l l e V ö l k l i n g e n ( S a a r ) . M o l t k e s t r a ß p 61
Telefon
1 (Hohlwein)
7
Die Nachricht v o m Heimgang unserer Agnes Miegel hat alle L a n d s l e u t e tief e r s c h ü t t e r t . M i t A g n e s
Miegel haben w i r Ost- und W e s t p r e u ß e n ein Stuck
H e i m a t v e r l o r e n : sie w i r d uns a l l e n
unvergessen
bleiben.
W e i h n a c h t s f e i e r a m S o n n t a g , d e m 13. D e z e m b e r .
15.30 U h r , i n S a a r b r ü c k e n 2. S c h l e i f m ü h l e . A m L u d w i g s b e r g . D i e J u g e n d w i r d das M ä r c h e n „ D a s t a p f e r e
S c h n e i d e r l e i n " zeigen. U m alle V o r b e r e i t u n g e n treffen zu k ö n n e n , w i r d u m A n m e l d u n g der t e i l n e h m e n d e n K i n d e r b i s z u m 8. D e z e m b e r a n d i e G e schäftsstelle gebeten.
Frau Maria Prengel.
Der l . V oi sitzende, Gerhard
Preneel m u ß sich einer d r i n g e n d e n Magenoperation
, m i e . z i e h e n - b i s z u s e i n e r G e n e s u n g u b e r n i m m t die
L e i t u n g d e r G r u p p e d e r 2. V o r s i t z e n d e E r n s t M e l chior.
Nördlineen D e r D i c h t e r i n A g n e s M i e g e l widm e t e V o r s i t z e n d e r F a u l M e r t z h a u s e i n e Gedenk«
sin Hie F.ine a u s f ü h r l i c h e S t e l l u n g n a h m e
und
K r i t i k f o l g t e z u d e n B e r i c h t e n d e s D e u t s c h e n Fern,
sehens. insbesondere
z u e i n e » S e n d u n g ü b e r da,
A u f b l ü h e n d e r W i r t s c h a f t d u r c h d i e L e i s t u n g der
Pole
in O s l p r e u l i e n
Dei H i n w e l s , d a ß die g £
r U h m l e A u f b a u a r b e i t s i c h i n W i r k l i c h k e i t a u f wir*,
scliaftliehe u n d k u l t u r e l l e G ü t e r der einstigen f
w o h n e r de. deutschen Ostgebiete g r ü n d e lind ^
p o l n i s c h e H e r r s c h a f t m d e n O s t g e b i e t e n a u f -JJW
a n d r a u b b e r u h e , sei u n t e r b l i e b e n . A u f d i e s e Weijae
w e r d e d a s R e c h t s g e l ü h l d e . M i l l i o n e n , d i e v o r dem
ehSChirm sit/.en. g e s c h w ä c h t . Weih,,
f e i e r a m 13. D e z e m b e r , 14 U h r . i m n
1 radenhefrrn.
M a r k t h e i d e n f e l d — B e i d e r l e t z t e n M o n a t s t a .....
B e d a c h t e d e r V o r s i t z e n d e d e s V o l k s t r a u e r t a g e s und
des T o t e n s o n n t a g s . T r a u e r l ö s t e d i e N a c h r i c h t vom
T o d e d e r o s t p r e u ß i s c h e n D i c h t e r i n A g n e s Miegel
a u s E i n i g e i h r e r s c h ö n s t e n G e d i c h t e w u r d e n V orO*
uelesen
D e r V o i s i t z e n d e b e r i c h t e t e Ü b e r «HT
le
B e z i r k s v e r b a n d s t a g i n W ü r z b u r g . Z u m K u l t u r w aI
d e s s e n S t e l l e b i s h e r v c i u a i s t w a r . w u r d e F r l . Mai
M a i e w s k i b e s t i m m t , d i e h e i m a t g e s c h i c h t l i c h e L iInster a t u r an d i e M i t g l i e d e r v e r t e i l t e . F ü r d i e G e b u r t » *
taeskinder hatte m a n sich besondere Uberraschangen ausgedacht. D e r V o r t r a g ü b e i die Geschichte
d e r e n g e r e n H e i m a t w u r c h f ü r das n ä c h s t e T r e f f e ! »
z u r ü c k g e s t e l l t . Dieses soll, mit e i n e r A d v e n t s f e i e r
v e r b u n d e n , a m 19. D e z e m b e r
stattfinden.
L a n d a u — A m 20. D e z e m b e r . 15 U h r , A d v e n t s feier i m k l e i n e n Saal der Festhalle F ü r jedes Mitg l i e d ist e i n G e s c h e n k b e r e i t . — D i e l e t z t e M o n a t s versammlung i m C l u b z i m m e r der B a h n h o f s g a s t s t ä t t e
w a r sehr gut besucht. D i e J u g e n d zeigte F a r b d i a s
vom Tagesablauf im Sommerlager L u d w i g s w i n k e l .
Stilles G e d e n k e n galt der v e r s t o r b e n e n D i c h t e r i n
Agnes Miegel, deren S t i m m e noch einmal v o n einer
Schallplatte erklang. Chefdramaturg Dr. Schwarz
b r a c h t 3 z u m A b s c h l u ß z w e i E r l e b n i s s e aus s o w j e t i scher
Gefangenschaft.
Hof — Nächste M o n a t s v e r s a m m l u n g : Adventsfeier
m i t K i n d e r n a m 13. D e z e m b e r . 15 U h r , i m K a t h o l i
sehen V e r e i n s h a u s . — M i t einer W ü r d i g u n g d
g e s a m t e n S c h a f f e n s v o n A g n e s M i e g e l l e i t e t e de
1 Vorsitzende, R o l f B u r e h a i d , die letzte M o n a t v e r s a m m l u n g der K r e i s g r u p p e ein. Das W e r k A g n
Miegels enthalte eine Fülle tiefer u n d erhebende
G e d a n k e n . Sie habe das L e b e n w a h r h a f t
ersch.r
u n d w e r d e m i t i h r e m S c h a f f e n u n s i m m e r gege
w ä r t i g sein. L i n e Stunde mit H e r m a n n L ö n s , dem
N a t u i f r e u n d u n d N a t u r k e n n e r , der d e m V o l k e die
S c h ö n h e i t e n der H e i d e n ä h e r g e b r a c h t hat, w a r ans c h l i e ß e n d m i t v i e l L i e b e u n d S o r g f a l t gestaltet.
F r a u P a r c z a n n v , F r a u R o s s a u n d R o l f B u r c h a r d bereicherten die V o r t r a g s i o l g e mit L e s u n g e n aus Löns'
Werken Fräulein Lilbke verschönte mit Löns-Lie
d e i n die gelungenen Darbietungen, f ü r die sämtlich
Beteiligten herzliehen Bei lall entgegennehmen konnten. E i n L i c h t b i l d e r v o r t r a g zeigte eine W a n d e r u n g
durch die L ü n e b u r g e r Heide. Eingangs hatte B u r chard interne Verbandsangelegenheiten
bekanntge
g e b e n , n o c h m a l s a u f d e n „ F a l l S t e h l e " , d i e rotpo"
nische P r o p a g a n d a b e i m Hessischen Fernsehen, h i n
g e w i e s e n u n d e r w ä h n t , d a ß d e r B d V d a s J a h r 19t
i n d e m sich die V e r t r e i b u n g aus d e r H e i m a t zu
20. M a l e j ä h r t , z u m „ J a h r d e r M e n s c h e n r e c h t e ' p r
klamieren wolle.
B o p p a r d — A m F r e i t a g , 4. D e z e m b e r . 20 U h r ,
Fleckessen i m Forsthaus Buchenau. Alle o s t p r e u ß i schen L a n d s l e u l e s i n d m i t i h r e n F r e u n d e n h e r z lich w i l l k o m m e n .
München
Ermländer
N r . 20.
RHEINT A N D
PFALZ
I V o r s i t z e n d e r der l . a n d e s g r u p p e R h e i n l a n d - P f a l z .
Werner Henne kt:, Kaiserslautern
Barbarossar i n g 1. T e l e f o n - N r 22 08
F r a n k e n t h a l — A m 21 D e z e m b e r . 20 U h r . H e i m a t abend i m „ S o n n e n b a d " . F o n t a n e s i s t r a ß e . mit Gedenken zum Tode Acnes Miegels und F i l m v o r f ü h r u n g .
A m 6. D e z e m b e r , 16 U h r , i m g l e i c h e n L o k a l N i k o l a u s feier. E s sprechen L a n d e s g r u p p e n v o r s i t z e n d e r H e n n e
und Pfarrer Bruder
BAYERN
Vorsitzender
der
Landesgruppe
Bavern: Waltei
B a a s n e r x M ü n c h e n 23, C h e r u h i n s t r a ß e I T e l e fon-Nr
30 46 86 G e s c h ä f t s s t e l l e : e b e n f a l l s
dort.
Postsrheckkonto
M ü n c h e n 213 96
A u g s b u r g — M i t t w o c h , 2. D e z e m b e r , 15 U h r , A d v e n t s k a f f e e k r ä n z c h e n der D a m e n , Cafe Bertele. —
D i e n s t a g , 22. D e z e m b e r , 15 U h r , W e i h n a c h t s f e i e r d e r
Kinder und Erwachsenen im „Grünen Kranz", K o l pinghaus Lechhausen.
Bamberg — Weihnachtsfeier am Sonnabend, dem
19. D e z e m b e r , 19 U h r , i m „ S t e r n l a " . — Z u B e g i n n d e r
sehr gut besuchten M o n a t s v e r s a m m l u n g , die v o m
2. V o r s i t z e n d e n , G w i a s d a , g e l e i t e t w u r d e , e r h o b e n
sich die A n w e s e n d e n w ä h r e n d eines A u g e n b l i c k s
der R u h e und V e r i n n e r l i c h u n g , u m der verstorbenen
Dichterin Agnes Miegel zu gedenken, die durch i h r
von Heimatliebe und -treue g e p r ä g t e s W e r k zur
P a t r o n a O s t p r e u ß e n s g e w o r d e n ist. A g n e s M i e g e l
z u m A b s c h i e d w a r das folgende G e d i c h t g e w i d m e t ,
dessen S c h l u ß v e r s v o n uns fordert: „ S p r i c h nicht
v o m T o d ! — K ü n d e , was sie w a r . " Z u m H ö h e p u n k t
der Veranstaltung w u r d e der v o n L m . M a r e n s k i
fesselnd u n d heiter gestaltete V o r t r a g ü b e r G e o graphie u n d Geschichte seines masurisehen H e i m a t kreises Orteisburg.
F r e i s i n g - M o o s b u r g — S o n n t a g , 8. D e z e m b e r , u m
15 U h r i n M o o s b u r g . G a s t h a u s K i r c h h a m m e r , A d ventsfeier mit a n s c h l i e ß e n d e r M o n a t s v e r s a m m l u n g
— W e i h n a c h t s f e i e r a m S o n n t a g , d e m 20. D e z e m b e r ,
15 U h r , i n F r e i s i n g , G a s t h a u s z u r E i s e n b a h n . A n m e l d u n g e n z u r W e i h n a c h t s f e i e r b i s 10. D e z e m b e r
i n M o o s b u r g bei F r a u W a l l y R u n d e , i n F r e i s i n g bei
b . 3 - Z i m . - W o h n u n g s u c h t B e - B i n e i n e e i n s a m e O s t p r e u ß i n , 37 J . ,
a m t e r a. D . (2 P e r s . ) . G g f . M i e t - d u n k e l b l o n d , e v . , m ö c h t e e i n e n
nett. lieb. H e r r n , a u c h aus Ostpr..
v o r a u s z a h l u n g . A n g e b . erb. unt.
N r . 46 916 D a s O s t p r e u ß e n b l a t t , k e n n e n l . S p ä t . H e i r a t n i c h t a u s g
e s c h l . Z u s c h r . e r b . u . N r . 48 305
A n z . - A b t . , H a m b u r g 13.
Das O s t p r e u ß e n b l a t t .
Anz.-Abt.,
2 H a m b u r g 13.
Uber
fej
Königsbergs
weltberühmte
— A m 20. D e z e m b e r A d v e n t s f e i e r
mit Kindelbescherung, Kaulbachstr
Nürnberg — Die Mitgliederversammlung im N
vember stand unter der Nachricht, d a ß Agnes M i
g e l i m A l t e r v o n 85 J a h r e n v e r s t o r b e n i s t . D
1. V o r s i t z e n d e , B r u n o B r e i t , g e d a c h t e i h r e r a l s „ M u
ter O s t p r e u ß e n " . A l s G r u ß u n d D a n k an die t
D i c h t e r i n b r a c h t e e r G e d i c h t e d e r V e r s t o r b e n e n ur
eigene W o r t e s des D a n k e s , d i e s t a r k e n W i d e r h a
bei den A n w e s e n d e n fanden. Üic D i c h t e r i n schenk
uns die S t i m m e der H e i m a t u n d sie soll k l i n g e
ü b e r ihren Tod hinaus.
BADEN - WTTRTTEMBER G
l . V o r s i t z e n d e r der L a n d e s g r u p p e
Baden-Würt
b e r g : M a x V o s s . 68 M a n n h e i m . Z e p p e l i n s t r a
N r . 42. T e l e f o n 3 17 54.
K a r l s r u h e — A m 29 N o v e m b e r , 18,30 U h r , s p r i c h t
i m G o r ß e n Saal der K a r l s r u h e r Lebensvei Sicherung
A G (Hochhaus) der P r ä s i d e n t der A r b e i t s g e m e i n schaft d e m o k r a t i s c h e r K r e i s e , D r . H a n s E d g a r J a h n ,
z u m T h e m a „ W i e d e r v e r e i n i g u n g s f r a g e in weltpolitischer Sicht". D e r A b e n d w i r d veranstaltet v o m
ostdeutschen K u l t u r k r e i s i m B d V .
ul J a h r e „ O r d e n s l a n d " i n H a m b u r g
Die A K A D E M I S C H E
VEREINIGUNG
ORDENSL A N D in H a m b u r g feiert a n l ä ß l i c h ihres l ö j ä h r i g e r
B e s t e h e n s a m S o n n a b e n d . 5. D e z e m b e r , e i n S t i f
tungsfest i m R e s t a u r a n t des S t u d e n t e n h a u s e s . E i n
g a n g B , B e n e c k e s t r a ß e 13. B e g i n n 19.30 U h r . E i n
K a p e l l e spielt z u m Tanz. Mitglieder, ehemalige M i t
glieder sowie deren A n g e h ö r i g e u n d F r e u n d e sin
herzlich eingeladen.
Spezialität
ORIGINAL
Bekanntschaften
i a h re
W e i h n a c h t s w u n s c h ! S u c h e f. m e i n e
T o c h t e r , s e h r s o l i d e , e v . , 26 1,68,
Auf
den
Weihnachtstisch
ostpr.
e i n . pass. L e b e n s g e f ä h r t e n . N u r
Langspielplatten:
Lorbas
und Sudetendeutsche, 53jährige Witwe,
ernstgem.
Zuschr. erb. u. N r .
M a r j e l l c h e n 16,80; O s t p r .
Weihalleinst., sucht
W o h n g e m e i n s c h . , 46 634 D a s O s t p r e u ß e n b l a t t , A n z . n a c h t e n 16,80; S c h m u n z e l p l a t t e m . s p ä t . H e i r a t n i c h t a u s g e s c h l o s s e n .
A b t . , 2 H a m b u r g 13.
M a r i o n L i n d t , M . L . singt (Kgsbg.
Wir ü b e r s e n d e n Ihnen g e r n e unseren Prospekt
Z u s c h r . e r b . u . N r . 46 631 D a s O s t H a n d e l s f r . u . a.), M . L . s p r i c h t .
preußenblatt,
Anz.-Abt.,
H a m - Welche bibelgläub., alleinst. F r a u
mit d e r g r o ß e n A u s w a h l in d e n
bekannten
D a s F l o h e h e u . a., N u a b e r S c h l u ß b u r g 13.
m ö c h t e e i n e n 78 J . a l t e n B . - B a h n u . a. j e 8 D M , u . D o e n n i g s K o c h Sortiments.
b u c h , 18. A u f l . , 26,80 D M . H e i d e n - O s t p r . L a n d w i r t s t o c h t e r , 46 J . , e v . . P e n s i o n ä r i n P f l e g e n e h m e n ? Z u r e i c h , 862 L i c h t e n f e l s , F a c h 81.
w ü n s c h t z w . H e i r a t B e k a n n t s c h . s c h r . e r b . u . N r . 46 636 D a s O s t P o r t o - u n d v e r p a c k u n g s t r e i e r V e r s a n d i m Inpreußenblatt. Anz.-Abt., 2 H a m eines H e r r n . Zuschr. erb. u. N r .
i a n a a b D M 20,— nur a n e i n e Anschrift.
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B i e t e 2 Z i m . , K ü c h e u . B a d (I. E t a A b t . , H a m b u r g 13.
ge), f. R e n t n e r g e e i g n e t . L o s s a u ,
O s t p r e u ß e , 60 J . , S c h m i e d e m e i s t e r ,
3549 T w i s t e , K r . W a l d e c k , H a u p t 6 2 W i e s b a d e n , K l a r e n t h a l e r Strafte 3
mit Fahrradhandlung, selbständ.,
s t r a ß e H0.__
I W i t w e , 40 J . , g u t auss., 2 S ö h n e , 8 u .
|
m i t W a g e n u n d W o h n u n g , sucht
14 J . , s c h ö n e s H e i m m . E i g e n t u m
F r a u od. F r l . , K i n d , kein H i n d e r A l l e i n s t . F r a u , M i t t e 50, m . E i g e n - ) v o r h . , w ü n s c h t l b I n t e l l i g . M a n n ,
n i s . Z u s c h r . e r b . u . N r . 46 832 D a s U m F r e u d u . L e i d u . A r b e i t z u t e i - W e r b e s t ä t i g t m i r , W a l t e r B e r n h e i m , b i e t e t a l t . H e r r n e i n e g u t e g u t e n V a t e r , 40—55 J . , i . g e s i c h .
len, suche ich gesunde, ev., c h r i s t hagen, aus K ö n i g s b e r g Pr., W r a n O
stpreußenblatt, Anz.-Abt., HamH e i m a t (Rheingegend), gut. m ö b l .
P o s i t i o n . Z u s c h r . e r b . u . N r . 46 770
l i c h ges., a l l e i n s t e h . T e i l h a b e r i n ,
g e l s t r a ß e 18, d a ß i c h v o n 1919 b i s
b u r g 13.
Z i m . , P a r t . , m . V e r p f l e g . , beste, D a s O s t p r e u ß e n b l a t t .
Anz.-Abt.,
40-55 J . B e i Z u n e i g . H e i r a t nicht
1929 a l s W e r k z e u g d r e h e r i n d e r
B e t r e u u n g , 300 D M m o n a t l . , ge-l 2 H a m b u r g 13.
ausgeschloss. B i n alleinst. K a u f Niedersachsen:
Weihnachtswunsch,
Union-Gießerei
Königsberg-Consunde Luft, Arzt, B u s - u. B a h n m
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habe? Nachr.
v e r b i n d g . a m Ort. A n g e b . erb. Z w e c k s gemeins. H a u s h a l t s f ü h r u n g
Ostpr., besitze E l g e n t u m s w o h n g . ,
solide und a n p a s s u n g s f ä h i g , mit
e r b . W a l t e r B e r n h a g e n , 4607 L ü u . N r . 46 838 D a s O s t p r e u ß e n b l a t t ,
suche ich g e b i l d . H e r r n , m ö g l .
W
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chulenkampA n z . - A b t . , H a m b u r g 13.
Ostpr., der mit m i r die E i n s a m schr. m . n ä h . A n g a b e n u. B i l d erb.
gebund., m ö c h t e nettes M ä d e l bis
s t r a ß e 5.
k e i t t e i l t . B i n W i t w e , 64 J . , o h n e
u . N r . 46 917 D a s O s t p r e u ß e n b l a t t ,
26
J
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gerahmt, zu verkaufen.
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preußenblatt,
Anz.-Abt.,
HamAngestellter, in leitender Position,
e r b . u . N r . 46 897 D a s O s t p r e u ß e n b u r g 13.
gute Erscheinung, tadellose V e r b l a t t , A n z . - A b t . , H a m b u r g 13.
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vorh.).
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Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
Anz.-Abt.,
Haus in landschaftl. s c h ö n e r Lage
e r b . u . N r . 46 724 D a s O s t p r e u H a m b u r g 13.
vorhanden.
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B i l d z u s c h r . e r b . u . N r . 46 773 D a s O s t p r e u ß i n
1,78. ev., s t r e b s . . m . E i g e n h e i m .
80 J „ s u c h t b . L a n d s Ostpreußenblatt, Anz.-Abt., HamS
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die m i c h betreut, zw. gemeinsam.
b e s t ä t i g e n , d a ß ich, B r u n o K a s p e r ,
H a u s h a l t s f ü h r g . . Heirat nicht ausg e b . 31. 5. 1902. b e i E . B i e s k e . V o r geschlossen. Z u s c h r . erb. u. N r .
s t a d t , v. 3. 4. 1916 b i s 3. 4. 1920 a l s
46 865 D a s O s t p r e u ß e n b l ä U . A n z . - | S c h l o s s e r l e h r l i n g u n d
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A b t . H a m b u r g 13.
T e c h n i k e r , 24 1.76, ev., d k l . , s u c h t
e i n n e t t e s M ä d c h e n (18 b. 22 J . .
das J e s u s ü b e r a l l e s l i e b t , z w .
Heirat kennen/ulern. N u r ernstg e m . B i l d z u s c h r (zur.) e r b . u n t .
N r . 46 742 D a s O s t p r e u ß e n b l a t t .
A n z . - A b t . . H a m b u r g 13.
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von W ü s t e n r o t - H a u s
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O s t p r e u ß i n , 56 J . , h ä u s l . u
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Das O s t p r e u ß e n b l a t t ,
Anz-Abt
H a m b u r g 13.
Landsleute
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Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
Gesamtansicht des
Flughaiens Devau
Die Flugkapitäne
Westfal und Behrend vor der Deruluft-Maschine nach Leningrad.
JLuftkteuz des Ostens: TDevau
hine Erinnerung an Deutschlands östlichsten Verkehrsflughafen
W e n n man nach 1900 durch das K ö n i g s t o r
hinaus an den F r i e d h ö f e n , Cafe S p r i n d u n d Köm g s h ö h v o r b e i wanderte, k a m man b a l d z u m
M i l i t ä r ü b u n g s p l a t z D e v a u , auf dem 1912 oder
1913 eine Parade v o r K a i s e r W i l h e l m II. stattfand.
V o r dem Ersten W e l t k r i e g w u r d e das G e lände zu einem F l u g p l a t z für die damals im
Entstehen begriffene F l i e g e r t r u p p e ausgebaut.
Im K r i e g w u r d e er mit einer FLieger-Beobachterschule belegt, u n d a u ß e r d e m w a r dort noch
ein F l u g z e u g p a r k für die Ostfront stationiert.
Nach 1918 w u r d e es z u n ä c h s t sehr r u h i g um
den Flugplatz, bis dann in den ersten z w a n z i g e r
Jahren der erste bescheidene L u f t v e r k e h r begann. Zuerst mit alten, umgebauten
Kriegsmaschinen, s p ä t e r mit den ersten sechssitzigen
Junkers- und F o k k e i - F U i q z e u g e n . D i e Strecken
führten ü b e r D a n z i g nach Stolp, Stettin und Berlin, ü b e r M e m e l nach R i g a , s p ä t e r ü b e r T i l s i t ,
Riga, R e v a l nach L e n i n g r a d und v o n K ö n i g s b e r g
über W i l n a und S m o l e n s k nach M o s k a u . G r ö ßere F l u g z e u g e w a r e n s p ä t e r : D o r n i e r - M e r k u r .
Junkers W 34, J u n k e r s J u 52 und Rohrbarh
Roland, u n d schließlich die v i e r m o t o r i g e J u n kers G 38.
Die in K ö n i g s b e r g stationierten F l u q k a p i t a n e
Lieh, Planert, Hoffmann, W e s t p h a l , Behrendt,
Willuhn und O t t e n b e r g haben zusammen mit
ihren F l u g m a s c h i n i s t e n und F u n k e r n P i o n i e r arbeit bei der W e i t e r e n t w i c k l u n g des F l u g v e r kehrs geleistet. S e l b s t v e r s t ä n d l i c h g e h ö r t e auch
das Start- und W e r f t p e r s o n a l unter L e i t u n g der
W e r k m e i s t e r Petermann und M o l g e d e i und der
Ingenieure Schlenstedt und H o l z dazu. Ebenso
am G e l i n g e n des L u f t v e r k e h r s w a r e n auch die
H e r r e n v o m Wetter-, F u n k - u n d Peildienst beteiligt, und für den „ M a g e n f l u g p l a n " sorgte
die u n v e r g e s s e n e „ M u t t i L i n k " . Sie hat die Entw i c k l u n g des Flughafens v o n A n f a n g an mitgemacht. D i e Stadt w u r d e durch D i r e k t o r Reichert vertreten. Ihm machte der sumpfige Untergrund v o r d e n H a l l e n i m m e r g r o ß e S o r g e n ; denn
nach Regen w a r die G r a s n a r b e stets durch die
schweren M a s c h i n e n b e s c h ä d i g t . Das A b f e r t i g u n g s g e b ä u d e m u ß t e auch dem wachsenden
V e r k e h r entsprechend durch U m - u n d A n b a u
v e r g r ö ß e r t , desgleichen die V o r a u s s e t z u n g e n für
Nachtflug u n d Schlechtwetterlandung (Streckenbefeuerung u n d L a n d e b a k e n ) geschaffen w e r d e n .
Die Z w e i g s t e l l e des R e i s e b ü r o s M e y h ö f e r auf
dem F l u g h a f e n leitete H e r r v a n H o o v e n .
A u ß e r dem L u f t v e r k e h r w a r auch die SportfUegerei des D e u t s d i e n L u f t s p o r t - V e r b a n d e s auf
dem F l u g h a f e n D e v a u beheimatet, für die die
dritte g r o ß e H a l l e errichtet w u r d e .
W e r erinnert sich nicht gern der g r o ß e n Flugtage, bei denen die bekannten deutschen K u n s l flieger, w i e Ernst Udet. Fieseier, E l l i B e i n h o r n ,
Hanna Reitsch, Liesel Bach, die F a l l s c h i r m p i l o trinnen F r i e d e l F ö r s t e r , L u c i e B y c z k o w s k y usw.
ihr g r o ß e s fliegerisches K ö n n e n zeigten. Das
g r ö ß t e E r e i g n i s aber w a r w o h l die L a n d u n g des
Zeppelinluftschiffes „Graf Z e p p e l i n " auf dem
Flugplatz D e v a u , bei der der Besatzung v o n der
Tochter eines o s t p r e u ß i s c h e n Gutsbesitzers ein
Maskottchen i n Gestalt eines F e r k e l s ü b e r r e i c h t
wurde.
„Mutti L i n k " bewirtete ihre G ä s t e aufs beste,
und v o n der Terrasse des Flughafenrestaurants
konnte man das rege Leben und T r e i b e n v o r
den W e r f t h a l l e n zu b e i d e n Seiten des Flughafeng e b ä u d e s s o w i e die startenden u n d landenden
Flugzeuge beobachten.
Rätsel-Ecke
Buchstabenaustausch
A u s nachstehenden acht W ö r t e r n ist je ein
Buchstabe z u streichen u n d durch einen anderen
zu ersetzen. D i e gestrichenen Buchstaben nennen einen See i n M a s u r e n , die neuen eine ostpreußische Kreisstadt.
A m t — A a r — M u t — Dreck — R a r — Last —
Speere — Eier.
Rätsel-Lösung aus Folge 47
Ozelot — B l u t e r g u ß — Energie — Regenwurm — Lisette — A l l e n s t e i n — N o v a l i s Donnerstag — Kleesense — A u f r e g u n g — N o r d
seeaal — A r b e i t e r — L a u e n b u r g .
O b c r Iü n d k a n d I
Königsberg
war
Zwischenlandeplatz
der
Strecke B e r l i n — M o s k a u und Start- und Z i e l hafen der Strecke K ö n i g s b e r g — L e n i n g r a d ü b e r
T i l s i t . Letztere wurde v o m Verfasser zusammen
mit F l u g k a p i t ä n W e s t p h a l und z w e i russischen
Piloten abwechselnd geflogen. A u f der Strecke
B e r l i n — M o s k a u w a r e n die K a p i t ä n e Liehr.
Planert und Hoffmann mit drei russischen K o l legen eingesetzt. F ü r die Strecken nach R u ß l a n d
wurde die Tochtergesellschaft der Deutschen
Lufthansa, die „Deruluft"
(Deutsch-russischer
Luftverkehr) g e g r ü n d e t , die je zur H ä l f t e aus
deutschem und russischem Personal und Fluggerat bestand. A l l e r d i n g s hatten die Russen in
den ersten J a h r e n keine den deutschen M a schinen gleichwertige Flugzeuge zur V e r f ü g u n g
und m u ß t e n unsere deutschen fliegen. S p ä t e r
brachten sie dann die dreimotorige „ A N T 9"
a u ! die Strecl.e, einen Hochdecker n der Junk*»rf>
schen W e l l b l e c h b a u a r t . Da k a m es öfter vor. d a ß
sich die F l u g g ä s t e vor der Buchung erst e r k u n digten, an welchem T a g die deutsche und an
welchem die russische M a s c h i n e eingeteilt war.
Demnach l i e ß e n sie sich dann für den T a g mit
deutscher Besatzung und Maschine buchen.
Das F l i e g e r v o l k war k e i n Freund v o n T r a u rigkeit, und bei M u t t i L i n k gab es manche frohe
Stunden mit v i e l „ F l i e g e r g a r n " . Einer gab bei
solch einer G e l e g e n h e i t seine Idee für ein Patent
bekannt: Er w o l l t e eine V o r r i c h t u n g bauen, um
mit einem g r o ß e n H e b e l die R o l l b a h n heben
und senken zu k ö n n e n . Damit w o l l t e er Piloten,
die sich beim A b f a n g e n der M a s c h i n e bei der
Landung v e r s c h ä t z t e n eine glatte Landung garantieren.
Beim Eröffnungsflug der Strecke K ö n i g s b e r g —
T i l s i t — M e m e l k a m 1922 der O b e r b ü r g e r m e i s t e r
v o n Tilsit nach K ö n i g s b e r g , um als erster F l u g gast in T i l s i t der M a s c h i n e z u entsteigen und
von der T r a g f l ä c h e der J u n k e r s F 13 mit einer
Rede den F l u g p l a t z W o y n o t h e n z u eröffnen.
Dabei gab es ein k l e i n e s M a l h e u r : D i e Bau;
Flugtag in Devau:
Kostün
rmpuppen vor dem Absprung.
handwerker hatten ein H o l z h ä u s c h e n mit dem
b e w u ß t e n Herz abgebrochen und die Grube mit
losem Sand zugedeckt. Da dieses „ H i n d e r n i s "
auf der „ S t r e c k e n k a r t e " nicht vermerkt war,
rollte ich prompt mit dem l i n k e n Rad hinein,
und die l i n k e Tragfläche ruhte auf der Erde.
Der O b e r b ü r g e r m e i s t e r m u ß t e nun hier seine
E r ö f f n u n g s r e d e halten.
W e g e n dieser V e r z ö g e r u n g und N e b e l ü b e r
dem M e m e l e r Flugplatz warteten dann auch die
E h r e n g ä s t e in M e m e l vergeblich auf die erste
Verkehrsmaschine. Ich m u ß t e wegen einbrechender D u n k e l h e i t bei H e y d e k r u g zwischenlanden und flog am anderen M o r g e n weiter.
Hans Behrendt
Herr M. M. und die zwei Mark
Ein Novembererlebnis aus Frankfurt
G e l e g e n t l i c h erlebt man seine Ü b e r r a s c h u n gen — beispielsweise beim T r ö d l e r M . M . , der
i n einer verbauten und lichthungrigen Seitens t r a ß e der Frankfurter Z e i l alles M ö g l i c h e ganz
diskret anpreist: M ä n t e l , Tischlampen, Spaziers t ö c k e und ausgediente Fernsehapparate, K l e i der und gebrauchte Schuhe.
Dann geht man i n den h a l b d u n k l e n W i n k e l
des Ladens, i n dem zumeist abgetragene M ä n t e l
aller G r ö ß e n auf Dutzenden v o n B ü g e l n h ä n gen. M a n schiebt die B ü g e l nach l i n k s oder nach
rechts, nur so, u n d vielleicht doch nicht nur so
w e i l man sich u n w i l l k ü r l i c h die Menschen vorstellt, die diese S t ü c k e getragen haben m ö g e n .
Drei ausgetretene Steinstufen, eine schwerfällig arbeitende K l i n k e u n d e i n silbernes Glöckchen, das beim ö f f n e n der rissigen T ü r zaghaft
a n s c h l ä g t , f ü h r e n zu H e r r n M . M . und seinen
S c h ä t z e n . A l l e r d i n g s , H e r r n M . M . sieht man nicht
gleich. Zumeist hockte er auf einem niedrigen
Schemel hinter einem Berg v o n Zeitschriften
und B ü c h e r n , um sich die Zeit zwischen z w e i
K u n d e n zu vertreiben.
U n d schon stutzt man, w e i l man den Bügel,
den man gerade mit dem schweren W i n t e r m a n tel zum n ä c h s t e n schieben w i l l , u n g e w ö h n l i c h
und anders findet. Das H o l z fühlt sich nicht poliert an. Es ist rauh. M a n befürchtet, einen
H o l z s p l i t t e r in den H a n d b a l l e n zu bekommen.
U n d vorsichtig h ä n g t man den B ü g e l aus, legt
den M a n t e l ab, tritt mit dem Bügel n ä h e r zum
w i n z i g e n Lampenlicht i n der Ladenmittel und
liest mit Erstaunen die eingebrannte, schwarze
Schrift auf der rauhen H o l z s e i t e : D A S G E S C H Ä F T DER B A R Z A H L E R , S. B E H R E N D T S O H N , K Ö N I G S B E R G I. PR.
H e r r M . M . liest mit a u f g e s t ü t z t e m Kopf, blättert weiter, macht sich gelegentlich i n einem
abgegriffenen Schulheft fein s ä u b e r l i c h und mit
pedantisch gemalten Buchstaben einige N o t i z e n ,
putzt zwischendurch seinen K n e i f e r — und sieht
fast erstaunt auf, w e n n der n ä c h s t e K u n d e v o r
ihm steht, so w i e ich, dieser Tage.
H e r r M . M . erhebt sich, grau und alt im Gesicht
und mit einem Z u g v o n Weltfremdheit darinnen, w ä c h s t fragend ü b e r den Berg v o n alten
Zeitschriften hinaus und fragt leise, aber sehr
deutlich: . S i e w ü n s c h e n , m e i n H e r r ? "
M a n ist geneigt, b e s ä n f t i g e n d seine H a n d zu
heben u n d H e r r n M . M . z u bitten, sich nicht s t ö ren z u lassen. M a n w o l l e sich nur m a l eben umschauen. Eben so, im V o r ü b e r g e h e n .
A b e r j a doch, l ä c h e l t H e r r M . M . v e r t r ä u m t
Er r ü c k t an seinem Kneifer, schaut hierhin,
schaut dorthin und macht eine ausholende H a n d
bewegung. .Ich b i n gern bereit, Ihnen zu dienen
— vorausgesetzt, d a ß Sie etwas finden . . . "
Ich nicke, H e r r M . M . setzt sich wieder, und
ich gehe h i e r h i n und i d i gehe dorthin- betrachte
lange und sriiweigend die alten, ausgedienten
Sachen, stelle m i r die Menschen vor, die vers c h ä m t oder frech gekommen sind, um für wenige M a r k s t ü c k e ausgediente K l e i d e r oder dort
die w e r t v o l l e e i f ö r m i g e Schmuckuhr aus purem
G o l d anzubieten.
. D i e s e n Bügel m ö c h t e ich gerne kaufen", s t ö r e
ich H e r r n M . M . , der w i e abwesend aufblickt
und zuerst auf mich, dann auf den Bügel in meiner H a n d sieht. H e r r M . M . legt b e d ä c h t i g seinen
k a h l e n Kopf auf die Seite, zieht nachdenklich
die A u g e n b r a u e n zusammen, sagt für mehrere
Sekunden nichts, r e i ß t plötzlich seine A u g e n
weit auf, taxiert den Bügel, schließlich mich,
um dann höflich, aber bestimmt zu fragen: . W a s
zahlen Sie d a f ü r ? "
. E i n e M a r k " , sage ich. . F ü n f z i g Pfennig für
den Bügel und fünfzig Pfennig für das, was Sie
mir ü b e r die Herkunft des B ü g e l s e r z ä h l e n k ö n nen."
H e r r M . M . streckt w i e bittend seine H a n d
aus. Ich gebe i h m den Bügel. Langsam liest er
die eingebrannte Schrift.
. H m " , macht er. . W o f ü r interessieren Sie
sich. Für S. Behrendtsohn oder für K ö n i g s b e r g ? "
. F ü r beides", sage ich, und H e r r M . M . gibt
mir wieder den Bügel.
„ D a n n interessieren Sie sich
für das", sagt H e r r M . M . leise,
Hocker weg, schlurft um seinen
chern und Zeitschriften herum,
vielleicht auch
schiebt seinen
Berg aus Büwinkt mir mit
einem Finger, ihm zu folgen und tritl an eine
Truhe.
Herr M . M . hebt b e d ä c h t i g den Deckel an und
beugt sich noch tiefer hinab Ich sehe, wie er
ein ganz normales Federbett hervorzieht, in
den v i e l e n Falten nach einer Ecke sudit, sie
findet, sein Gesicht halb zu mir dreht und sagt.
. H i e r ist ein O r i g i n a l r e k l a m e s d i i l d am Federbett. Lesen Sie das auch mal."
Ich nehme den dargebotenen Zipfel des Deckbettes, drehe das e i n g e n ä h t e Stoffscb'ldchen ins
s p ä r l i c h e Ladenlicht hinein und
entziffere:
A & E A L E X A N D E R & E C H T E R N A C H , KÖN I G S B E R G Pr., W A S C H E - U . B E T T E N F A B R I K ,
SPEZIALITÄT: A U S S T A T T U N G E N !
W ä h r e n d ich noch lese, reibt sich Herr M . M .
neben mir die H ä n d e . Ich h ö r e ihn sagen: .Ich
darf annehmen, d a ß Ihnen das auch gefällt,
wie?"
A b e r ja doch, e r k l ä r e ich H e r r n M . M . A l l e r dings m ü s s e er verstehen, d a ß ich momentan
keinen Bedarf an Federbetten habe, jedoch bereit sei, für die zusätzliche Information ü b e r das
Federbett aus K ö n i g s b e r g meinen Preis für den
Bügel zu verdoppeln.
H e r r M . M . , der zuerst seinen Kopf wiegt und
zu seinem Sitzplatz zurückschlurft, ohne sich
entschieden zu haben, ist endlich bereit, mir
gegen Barzahlung von zwei M a r k den rauhen
H o l z b ü g e l v o n S. Behrendtsohn und die gew ü n s c h t e n A n g a b e n zu ü b e r l a s s e n . Er n ö t i g t
mich, auf einem anderen Schemel Platz zu nehmen, nimmt seinen Kneifer ab und berichtet:
. V o r etwa drei Wochen kam eine alte Frau
zu mir. Sie wohnte jenseits des M a i n s , sagt sie
mir, im Stadtteil Sachsenhausen. Ihre l a n g j ä h r i g e
Untermieterin sei verstorben, ein uraltes M ü n chen aus O s t p r e u ß e n , ohne A n h a n g . Sie nannte
auch den N a m e n der Verstorbenen. Dieses alte
Muttchen habe zu der Frau gesagt, wenn sie mal
sterbe, dann solle sie ihre paar Sachen ruhig
verkaufen . . . Ich fuhr also nach Sachsenhausen
und sah mir die Sachen der Verstorbenen an.
Es war w i r k l i c h nicht v i e l . A b e r darunter waren
auch der Bügel hier und die Truhe mit dem Federbett. Das verstorbene Muttchen habe das in
O s t p r e u ß e n in einem Dorf mit dem N a m e n G r o ß Kirsteinsdorf im K r e i s Osterode 1945 vor den
a n r ü c k e n d e n Russen vergraben gehabt.
Die Frau, die mir das verkaufte, e r z ä h l t e mir
auch, d a ß ihre Untermieterin erst v o r einigen
Jahren aus ihrer Heimat mit einem Transport
herausgekommen sei. Die Sachen habe das alte
Muttchen m i t g e b r a c h t . .
H e r r M . M . , der plötzlich seine H ä n d e »altet,
schwerigt, neigt seinen K o p f und fügt erst nach
einer ganzen W e i l e h i n z u : „ S e h e n Sie, mein
Herr, bei mir kaufen Sie auch Schicksale. Hoffentlich habe ich Sie gut b e d i e n t . . . "
*
Der Bügel aus dem T r ö d l e r l a d e n v o n H e r r n
M . M . h ä n g t i n meinem Kleiderschrank Das uralte Muttchen aus O s t p r e u ß e n , das in Frankfurt
ohne A n h a n g lebte, lächelt mir manchmal vers t ä n d n i s i n n i g zu, meine ich, wenn ich meine Lederjacke v o n ihrem Bügel, den sie mit irgendeinem K l e i d einstmal im K ö n i g s b e r g e r Geschäft
von S. Behrendtsohn erstanden hat, abhebe. Ich
sehe die alte Frau dann vor mir, deren genauen
Namen ich nicht einmal kenne.
Joachim Piechowski
Jahrgang 15 / Folgt
Das Ostpreußenblatt
28. November 1964 / Seite 16
IBK gcntiüieren...
zum 99. Geburtstag
Herr Karau, Landwirt, aus Sonnenborn, Kreis Mohrungen, jetzt bei seinem Sohn Helmut Karau in
332 Salzgitter-Lebenstedt, Saklersche Straße 6, am
30. November.
zum 97. Geburtstag
Fuss, Schwester Hedwig, früher in der Nähe von Königsberg, jetzt im Hospital St. Spiritus, 3352 Einbeck, am 13. November.
zum 95. Geburtstag
Weinberger, Frau Jenny, geb. Herrmann, Pfarrerswitwe, früher Schwentainen, Kreis Treuburg, und
Königsberg, jetzt 4794 Schloß Neuhaus, Mastbruchstraße 181, am 5. Dezember.
zum 94. Geburtstag
Lange, Konrad, Bäckermeister, aus Raunau, Kreis
Heilsberg, jetzt in 7943 Ertiingen, Krähbrunnenstraße 34, am 26. November.
Striewski, Wilhelm, Landwirt, früher Eichdamm, Kreis
Osterode, jetzt bei Tochter Lydia und Schwiegersohn Rudolf Chmielewski, 2351 Bornhöved, Kronberg, Kreis Segeberg, am 8. November.
zum 93. Geburtstag
Cherubin, Karl, früher Pappelheim, Kreis Johannisburg, jetzt bei seiner Tochter Anna und Schwiegersohn Emil Czwalinna, 2384 Eggebek über Schleswig, Stapelholmer Weg 35, am 30. November.
Kupiess, Karoline, Witwe, früher Brennerheim, Kreis
Johannisburg, jetzt 4352 Herten (Westf), bei ihrem
Schwiegersohn Emil Edler, am 17. November.
Thies, Ludwig, Oberstraßenmeister i . R., früher Engelstein, Kreis Angerburg, jetzt 8831 Solnhofen,
Kreis Wedßenburg (Bayern), am 29. November.
zum 92. Geburtstag
Kraska, Frau Marie, geb. Gieba, früher Großschöndamerau, Kreis Orteisburg, jetzt bei ihrem Sohn
W i l l i Kaska, 206 Bad Oldesloe, Feldstraße 14, am
4. Dezember.
Meyer, Friedrich, Stellwerksmeister a. D., früher
Eydtkau, H i n d e n b u r g s t r a ß e 19, jetzt 8 München 45,
Freisinger Landstraße 13, am 30. November.
Stank, Frau Marie, früher Julienhöfen, Kreis Sensburg, jetzt 3 Hannover-Kirchrode, Haus Aue, Mardalstraße 4, am 24. November.
Zanger, Karl, Tischlermeister, früher
Moormühle
(Paplienen), Kreis Schloßberg, jetzt 3125 Wesendorf, Gartenweg 259, am 27. November.
zum 91. Geburtstag
Eggert, Frau A l w i n e , Witwe des Lehrers Gottfried
Eggert, jetzt bei ihren beiden Töchtern in 34 Weende
über Göttingen, Ebelhof 6, am 25. November.
Völker, Anna, früher Sensburg, Ordensritterstraße
Nr. 4, jetzt 24 Lübeck, Tulpenweg 2, am 29. November.
zum 90. Geburtstag
Borowski, Frau Therese, geb. Schacht, früher Braunsberg, Salzburger Straße 1, jetzt 1 Berlin 37, U h l dinger Straße 3, bei Krahnert, am 11. Dezember.
Brasch, Rudolf, früher Waltersdorf, Kreis Heiligenbeil, jetzt 2214 Hohenlockstedt (Holstein), Schäferweg, am 29. November. Die alten W r a n g e l k ü r a s siere gratulieren herzlich.
Schneider, Ernst, Gartenbaudirektor, früher Königsberg, jetzt 5373 Gemünd (Eifel), am 3. Dezember.
zum 89. Geburtstag
Kowalzick, Gottlieb, Landwirt, früher Langheide,
Kreis Lyck, jetzt 5789 Bigge, Kreis Brilon, Hofohrh a m m e r s t r a ß e 11, am 24. November.
Kurrat, Frau Minna, geb. Schimkat, früher Schuppen,
Kreis Tilsit-Ragnit, jetzt bei ihrem Sohn Arthur
Kurrat, 518 Eschweiler, Stoltenhoffstraße 50, am
29. November.
Schlomm, August, Eisenbahner i . R., früher Insterburg, jetzt 3382 Oker (Harz), A m Pfennigsteich 1 a,
am 27. November.
zum 88. Geburtstag
Rehberg, Frau Helene, geb. Scheffler, früher Königsberg, A l t e r Garten 27, jetzt 697 Lauda, Poststraße 1,
am 1. Dezember.
zum 87. Geburtstag
Gropp, Frau Maria, Witwe, früher Tilsit, Bismarckstraße 1, jetzt 225 Husum, N o r d e r s t r a ß e 23, am
27. November.
Milchereit, Frau Maria, geb. Frohde, früher Insterburg, jetzt bei der jüngsten Tochter und Schwiegersohn, 4571 Bunnen bei Hoffhaus, Kreis Cloppenburg, Neubau Holtkemper, am 28. November.
Sperling, Frau Käthe, geb. Rehberg, früher Königsberg, Mitteltragheim 51, jetzt 5202 Hennef (Sieg),
Kurhausstraße 48, am 21. November.
zum 86. Geburtstag
Bohn, Frau Helene, geb. Thews, Witwe des Hauptlehrers und Kantors Oskar Bohn, früher Gedwangen, Kreis Neidenburg, und Osterode, jetzt 291
Westerstede, Poststraße 6, Heim, am 26. November.
Juschkus, Frau Marie, früher Königsberg, Hermannallee 7, jetzt 2 Hamburg-Poppenbüttel, Gast- und
Krankenhaus Hensblök, am 29. November. Auch
die Bezirksgruppe gratuliert herzlich.
Schilling, Paul, aus dem Kreise Samland, zur Zeit im
Krankenhaus i n 1 Berlin-Tegel-Süd, am 7. November. Die Kreisgemeinschaft wünscht gute Besserung
und baldige Genesung.
Tobai, Otto, früher Waidensee, Kreis Rößel, jetzt
797 Leutkirch (Allgäu), A n der Rauns 6.
zum 85. Geburtstag
Arndt, Luise, aus Tilsit, Hindenburgstraße, jetzt zu
erreichen über Frau M . Kanschat in 83 Landshut,
Klötzlmüllerstraße 160.
Kayko, Frau Bertha, geb. Führer, früher Insterburg,
Forchestraße 11, jetzt bei Frau Helene Jeworrek,
1 Berlin 42, Reulestraße 24, am 3. Dezember.
Kowalzik, Frau Ida, früher Eisenwerk, Kreis Lotzen,
jetzt 3202 Bad Salzdetfurth,
Elsa-BrandströmStraße 57, am 28. November.
Liedig, Josef, früher Königsberg, Unterhaberberg 54,
jetzt bei seinem Sohn Herbert, 85 N ü r n b e r g , Findelwiesenstraße 35, am 8. Dezember.
Maleike, Frau Auguste, geb. Ewert, früher Selbongen, Kreis Sensburg, jetzt bei ihrer Tochter Else
Husemann, 4801 Jöllenbeck über Bielefeld II, W e bereistraße 14, am 28. November.
Seiffert, Frau Erdmuthe-Katharina, geb. Naujoks,
früher Tilsit, Angerpromenade 7, jetzt 244 Oldenburg (Holstein), Bahnhofstraße 16, am 21. November.
Mosel, Frau Emma, geb. Wermbter, früher Tilsit,
Königsberger Straße 3 c, jetzt 3006 Großburgwedel
bei Hannover, Marienburger Straße 11, am 30. November.
zum 84. Geburtstag
Keuche), Frau Elisabeth, geb. Nitsch,
ditt, jetzt 433 Mülheim (Ruhr), Re
am 29. November.
iher Wormrstraße 232,
Lange, Berta, aus Raunau, Kreis Heilsberg, jetzt in
7943 Ertingen, Krähbrunnenstrdße 34, am 7. Dezember.
teweck, Rudolf, Postbeamter, früher Guttstadt, Kreis
Heilsberg, jetzt 3203 Sarstedt über Hildesheim,
am 6. Dezember.
Pietz, Frau Berta, geb. Schwarz, früher Jesau, Kreis
Pr.-Eylau, jetzt bei ihrem Sohn W i l l y Pietz, 523
Altenkirchen (Westerwald), Auf dem Steinchen 39,
am 24. November.
Schmidt, Frau Wilhelmine, geb. Mengel, früher Königsberg, J a h n s t r a ß e 9, jetzt 2308 Preetz (Holstein),
Schwentinestraße 1, am 29. November.
zum 83. Geburtstag
Balzer, Friedrich, Eisenbahnbeamter i . R., früher Königsberg-Ponarth, Borgstraße 15, jetzt bei seinem
Sohn Fritz Balzer, Kaufmann, 495 Minden (Westf),
Berliner Allee 7, am 26. November.
Jencio, Hans, Oberstabsintendant a. D., früher Markowsken, Kreis Treuburg, Tilsit und Berlin-Frohnau,
jetzt 699 Bad Mergentheim, Obere Wart 9. am
29. No/einher.
Kuthning, Anna, geb. Germies, aus Siedlung Parnehnen, Kreis Wehlau, jetzt in 78 Freiburg, Fuchsstraße 2, am 4. Dezember.
Schimmelpfennig, Frau Anna, geb. Hoffmann, früher
Bladiau, Kreis Heiligenbeil, jetzt bei ihrer Tochter
Christel Prussky, 2091 Sülfeld (Holstein), am
27. November.
Solberg, Frau Wilhelmine, Witwe, früher Sorquitten,
Kreis Sensburg, jetzt 4961 Meerbeck bei Moers,
am 28. November.
zum 82. Geburtstag
Röw, Frau Berta, geb. Wasgindt, früher KönigsbergPonarth, jetzt 6691 Niederlinxweiler, Friedhofstraße
Nr. 6, am 28. November.
Rohde, Frau Franziska, früher Alienstein, Elsa-Brandström-Straße 6/8, jetzt 4405 Nottuln, Martinistraße
Nr. 8, am 3. Dezember.
Steffen, Arthur, aus Packhausen, Kreis Braunsberg,
jetzt in 5 Köln-Lengerich, Kirburger W e g 115, am
27. November.
zum 81. Geburtstag
Komossa, Adolf, Kaufmann, aus Rohden, Graudenz,
Thorn, jetzt in 56 Wuppertal-Elberfeld, Hombüchel
Nr. 88, am 29. November.
Meyhoefer, Frau B., geb. Rehberg, aus Johannsdorf,
Kreis Elchniederung, jetzt in 73 Esslingen-Zollberg,
Mutzenreisstraße 126, am 11. November.
Nilewski, Frau Wilhelmine. früher Klein-Schiemanen,
Kreis Orteisburg, jetzt 542 Niederlahnstein, Schillerstraße 11, am 30. November.
Sanden, Johann, Fleischermeister, früher Fließdorf,
Kreis Lyck, jetzt 4191 Hau bei Kleve, Blumenstraße
Nr. 31, am 3. Dezember.
Sonnenstuhl, Emil, Postbetriebsassistent a. D., früher
Braunsberg, jetzt 4000 Düsseldorf-Wersten, Siebenb ü r g e n w e g 51, am 24. November.
zum 80. Geburtstag
Blumreiter, Johanne, geb. Salecker, früher Grenzhöhe,
Kreis Schloßberg, jetzt 3000 Hannover, Göhrdestraße 2, am 20. November.
Bock, Frau Betty, geb. Flinzmann, früher Brandenburg, jetzt 224 Heide (Holstein), Apenrader Straße
Nr. 5, am 28. November.
Enskat, Ernst, aus Habichtswalde und Liebenfelde,
Kreis Labiau, jetzt zu erreichen über Grätschus in
5163 Geich 45 bei Langerwehe, Kreis Düren, am
23. November.
Falkner, Gertrud, früher Goldap, Markt 48, jetzt 6903
Neckargemünd, Bahnhofstraße 72, am 20. November.
Hauptmann, Helene, geb. Goldiß, aus Gr.-Jägersdorf,
Kreis Insterburg, jetzt zu erreichen über die Kreisgemeinschaft Insterburg, W i l l y Bermig, 415 Krefeld, Rheinstraße 2-4 II, am 2. Dezember.
Hempel, Amalie, früher Wilkendorf, Kreis Rastenburg, jetzt bei ihrer Tochter M a r i a Schneider,
1 Berlin 28, Siedlung Bürgersruh 17, am 24. November.
Kaesler, Frau Hulda, geb. Müller, früher Skitten bei
Bartenstein, jetzt 75 Karlsruhe-Hagsfeld, Hirschäkk e r s t r a ß e 6, am 29. November.
Katzmann, Frau Minna, früher (nicht angegeben),
jetzt bei ihrem Schwager Otto Kuratis, 23 K i e l ,
Schauenburger Straße 32, am 29. November.
Kelch, Emma, aus Karkeln, Kreis Elchniederung, jetzt
in 6641 Besseringen (Saar), A m Kreimertsberg, am
29. November.
Kühn, Otto, Buchdruckereibesitzer, früher Pillau, jetzt
242 Eutin, Plöner Straße 28, am 8. Dezember. Die
Gruppe Eutin gratuliert herzlich.
Leitner, Carl, früher Königsberg K W S , Moltkestraße
Nr. 4, jetzt 53 Bonn, N o r d s t r a ß e 103, am 3. Dezember.
Littek, August, früher Schuhmacher, aus Orteisburg,
jetzt 242 Eutin, Elisabethstraße 27, am 5. Dezember. Die Gruppe Eutin gratuliert herzlich.
Lorenz, August, früher Fischhausen, jetzt 221 Itzehoe,
H i n d e n b u r g s t r a ß e 36, am 5. Dezember.
Muhlich, Fräulein Anna, früher Birken, Kreis Insterburg, jetzt 33 Braunschweig, G u t e n b e r g s t r a ß e 23,
am 6. Dezember.
Neufeld, Friedrich, Bauer und Bürgermeister, früher
Birkenfelde (Katharinenhof), Kreis Schloßberg, jetzt
4441 Varenrode über Salzbergen, Kreis Lingen
(Ems), bei Frau Martha Blum, am 2. Dezember.
Pysewotzkl, Frau Eugenie, geb. Rudnik, früher Johannisburg, Lindenstraße 3, jetzt Theodor-FliednerHeim in 4352 Herten, am 3. Dezember.
Srhädler, Paul, Lokführer i . R., früher Pillau, jetzt
673 Neustadt an der W e i n s t r a ß e , Von-der-TannStraße 10, am 29. November. Die Heimatgemeinschaft Pillau gratuliert herzlich.
Schmidt, Rudolf, Landwirt, früher Golbitten bei GroßHermenau, Kreis Mohrungen, jetzt 2361 Blunk,
Kreis Segeberg (Holstein), am 18. November.
Tobies, August, früher Friedrichsdorf, Kreis Wehlau,
jetzt 2407 Lübeck-Travemünde, Gneversdorfer W e g
Nr. 91, am 1. Dezember.
Weihs, Eduard, Landwirt, aus Endruhnen, Gemeinde
Tusseinen, Kreis Tilsit-Ragnit, jetzt bei seiner Tochter Charlotte Heger in 2 Hamburg-Bramfeld, Friedländer Straße 54 a, am 28. November.
zum 75. Geburtstag
Bartke, Edwine, aus Königsberg, jetzt in 303 Walsrode, Apfelallee 20, am 1. Dezember.
Bergknecht, Richard, Regierungsoberinspektor a. D.,
aus Königsberg, jetzt in 49 Herford, P a r k s t r a ß e 9,
am 26. November.
Beyerle, Gertrude, geb. Pfeiffer, aus Königsberg,
Roßgärtner Passage 2, jetzt in 1 Berlin 45, Hochbergplatz 6, am 5. Dezember.
Bodzlan, Herta, geb. Schwarz, aus Dittersdorf, Kreis
Mohrungen, jetzt in 2805 Brinkum über Bremen.
Nordstraße, am 22. November.
Gedig, Erich, aus Hohensee, Kreis Sensburg, jetzt
639 Usingen (Taunus), Altkönigstraße 3 I, am 3. Dezember.
Friese, Franz, Tischler, aus Guttstadt, jetzt i n 242
Eutin, Elisabethstraße 38, am 3. Dezember. Die
Ortsgruppe Eutin gratuliert herzlichst.
Maring, K a r l , aus Friedland, jetzt in 452 Melle, Saarlandstraße 34. am 4. Dezember.
Kawald, Johann, verw. Neumann, geb. Mallunat, aus
Gr.-Engelau, Kreis Wehlau, jetzt in 3383 Harlingerode (Harz), Feldstraße 7. am 28. November.
K.edenski. Fritz, aus Schöppenlelde Kreis Gumb.nnen jetzt bei Sohn Otto in 437 Lenkerbeck, A n
der Burg 80, am 7. Dezember.
Kohn, Albert, Landwirt und Imker aus
I, " '
Kreis Samland, jetzt in 29 Oldenburg I. O., Plag
genhau 34, am 21. November.
.„,„___
Kuhn, Paula, aus Gr.-Gotteswalde Kreis M o h r u n g ^ .
jetzt in 433 Mülheim (Ruhr), Von-Bock-Straße 40,
am 27. November. Die Kreisgruppe Mülheim gratuliert herzlich.
„
Leibinnes, Elise, aus Gumbinnen, Bismarckstrabe tu,
jetzt in 85 Nürnberg, Wilhelm-Spaeth-Straße 5t,
bei Frau Neuhoff, am II, November.
Mirbach, Gertrud, aus Gumbinnen, jetzt in 24/
Eutin, Fritz-Reuter-Straße 18. am 29. November.
Die Gruppe Eutin gratuliert herzlich
Pastofski, Hermann, S d i r a n k e n w ä r t e r i . R , aus insterburg. I m m e l m a n n s t r a ß e 34, jetzt in 208 Pinneberg, R ü b e k a m p 5, am 6. Dezember.
Poerschke, Maria, geb. Müller, aus Königsberg, Altstädtische Holzwiesenstraße 104, jetzt in 4 Düsseldorf, Citadellstraße 15, am 1. Dezember.
Raygrotzki, Albert, aus Ober-Proberg, Kreis Sensburg, jetzt in 24 Lübeck, Geniner Straße 58, am
30. November.
Rimkus, Eduard, Landwirt, aus Pröszen, Kreis TilsitRagnit, jetzt in 2941 N e u s t a d t g ö d e n s . O s t l a n d s t r a ß e
Nr. 156, am 2. Dezember.
Sadrinna, Agathe, geb. Schielke, aus Allenstein, Liebstädter Straße 33, jetzt in 48 Bielefeld, A m Kattenkamp 6, am 11. Dezember.
Stanscheit,
Franz,
aus
Königsberg-Maraunenhof,
Herzog-Albrecht-Allee 8, jetzt in 6484 Birstein, Ev.
Altersheim, am 29. November.
Wagner, Anna, geb. Oschlies, aus Ruschdorf, Kreis
Insterburg, jetzt in 2221 Bargenstedt über Meldorf
(Holstein), am 28. November.
Willner, Rudolf, Schriftsetzer, aus Königsberg, Steindammer W a l l 15 II, jetzt in 322 Alfeld (Leine),
Winzenburger Straße 50 a II, am 1. Dezember.
Zacharias, Gustav, Stadtoberbauinspektor a. D., aus
Königsberg-Juditten, Friedrichswalder A l l e e 43,
jetzt i n 2 Oststeinbek, Kampstraße 23, am 22. November.
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7 ( )
Diamantene Hochzeit
Paulwitz, Hermann und Frau Meta, geb. Lutz, früher
Rogonnen, Kreis Treuburg, jetzt zu erreichen über
Klaus Schützler, 2 Hamburg 27, Gustav-KunstStraße 2-10, am 5. Dezember.
Goldene Hochzeiten
Adamus, Otto, O b e r z o l l s e k r e t ä r i . R., und Frau Helene, geb. Brandstäter, früher Pogegen, Kreis M e mel, jetzt 5443 Kaisersesch, Römerstraße,
am
am 6. Dezember.
Berzsellies, Georg und Frau Emilie, geb. Borrmann,
früher Ragnit, Lerhöferstraße 25, jetzt 4132 KampLintfort, Straßburger Straße 52, am 20. November.
Czichowski, Johann und Frau Ida, geb. Goerigk,
früher Allenstein und Biessellen, jetzt 85 Nürnberg, Bauvereinstraße 22, am 28. November.
Kewersun Eberhaid, Kechtsptlcger und Sitzungsverfreier der Staatsanwaltschaft beim Einzelnerer an
Amtsgericht Ahrensburg, früher Matten
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I ,, , , , | c w i n d « - z u m Juslizoberinspi'ktor befördert,
jetzt 207'Ahrensburg, Rotdornweg 14.
M
K
Bestandene Prüfungen
Gerdes
Y„.
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U\%e
;.
S
(
-"hi,
Amtsgenchtsrats Wolfgang
«,,.|ollen«
und
seiner
Ehefrau
Eva,
geb.
lviedo
Imliei Königsberg, jetzt 7582 Bühlertal
(Baden) H i n d e n b u r g s t r a ß e 3 g, hat die Prüfung als
n n l o m - V o l k s w i i t an dei Rechts- und Staats«*,
senschaf iiichen F a k u l t ä t der I niveisilat Freiburg
bestanden.
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v
Konradl Dietmar, Sohn d e s ehemaligen Hauptfeldwebels Waltei Konradt (t) und dessen Ehefrau
Hedwig geh. Joraschkewitz, früher Marienwerder
und C.lge.ibu.g, jetzt 35 Kassel-I Iarleshausen, Nfoderfeldstraße 36. hat die Meisterprüfung im Bäkkerhandwerk mit sehr gut bestanden.
Kriegs Adelheid, Tochter des Schmiedemeisters Jose! Kriegs und s e i n e . Ehefrau Helene Kriegs, geb.
Pfeiffer 'früher Radeiniu, Kreis Heilsberg, jetlt 3001
Engelbostel hei Hannover, hat die Prüfung als Attslaiidskoriespondentm vor dem Allgemeinen Dolmetscher-Veiband e. V., Hannover, bestanden.
Killat Gerda, fochtei d e s Landwirts Emil Killat und
seiner Frau Ida, truher Bult ruschkehmen, Kreis
Elcfmiedeiung, jetzt 2841 Brockum 172, Kreis Diepholz, bestand die zweite Lehrerprüfung.
Klimmek, Gabriele, jüngste Tochter des verstorbenen
Beamten A r n o l d Klimmek und seiner Frau Eleonore,
geb. Sablotny, früher Osterode, Kaiserstraße 18,
jetzt 23 K i e l , Jungfernstieg 4, hat das Staatse x a m e n als Technische Assistentin für Physik an
der Physikalisch-Technischen Lehranstalt in Wedel
(Holstein) bestanden.
M a y , Karin, Tochter d e s Ortwin M a y und seiner
Frau Ruth-Alice, geh. Pelikan, früher Canditten,
Kreis Pr.-Eylau, jetzt 2253 T ö n n i n g , Osterstraße 22,
bestand in Wetzlar (Lahn) das KrankenpflegeExamen mit „sehr gut".
Scharlowski, W e i n e t , Sohn des Bauern Heinrich
Scharlowski und Frau Elisabeth, geb. Noeckel, Kindc h e n , Kreis Tilsit-Ragnit, jetzt 8951 Stöttwang
(Allgau), promovierte an dei Universität Tübingen
zum Dr. jur.
Trenkel, Heidelore, Tochter des Landwirts Georg
Trenkel und seiner Ehefrau Frieda Trenkel (t),
früher Pohiebels, Kreis Rastenburg, jetzt 2391
H ö r u p , Kreis Flensburg, hat die- Prüfung als Uhrmacherin vor der Ulli macherinnuncj Flensburg, Sitz
Schleswig, bestanden.
Werhahn, Einhart, Diplom-Landwirt, Sohn des Landwirts C a r l W e r h a h n und seiner Frau Margita, geb.
Freiin von Esebeck, früher Wernsdorf bei Tharau,
jetzt 3501 Heckershausen, A m Stahlberg 7, bestand
sein Doktor-Examen an der Landwirtschaftlichen
Hochschule Hohenheim „cum laude" bei Prof. Dr.
Dr. h. c. Kirsch (früher U n i v e r s i t ä t Königsberg).
W i r k , Heidrun, Tochter des B ü r g e r m e i s t e r s Ernst
W i r k (Wieczorreck),
gefallen, und seiner Frau
Christel, geb. J a k o w s k i , früher Sensburg, h<
der Hochschuh für Erziehung in Frankfurt (Main)
ihre 1. Staatsprüfung für das Lehramt an Volksund Realschulen bestanden Jetzt 61 Darmstadt,
L u d w i g s t r a ß e 14.
Wolf, Claus Dieter, Sohn des Landsmannes Bruno
Wolf und seiner Ehefrau Helene, geb. BartsdHl
kowski, früher Königsberg, Große Sandgasse 21,
jetzt 7742 St. Georgen (Schwarzwald), Luisenstraße
Nr. 49 a, hat die Prüfung als Techniker mit dem
Prädikat „Gut" bestanden. Die Ortsgruppe gratuliert herzlich.
1
Beförderung
Der nordrhein-westfälische Kultusminister ernannte
mit Urkunde vom 23. Oktober 1964 den DiplomIngenieur Hans Krause, Sohn des Fleischermeisters
Hermann Krause, früher Liebstadt, jetzt Amshausen 444, Post 4805 Steinhagen (Westf), zum Oberingenieur des Institutes für Fördertechnik und
Schienenfahrzeuge und zum Vertreter des Ordentlichen Professors Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. M . Fink
an der Technischen Hochschule Aachen.
D e r
Einsendeschluß
Nach Erscheinen dieser Nummer des Ostpreußenblattes
bleibt nur eine Woche, in der Losnummern zur
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von
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iür Bezieherwerbung vergeben werden, die im
Dezember stattfindet. Wenn Sie an ihr beteiligt sein wollen, müssen
Ihre Sendungen
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Sonntag, dem 6. Dezember, tragen-, es ist nicht
ratsam, bis zum letzten Moment zu warten.
Die Gewinne sind an dieser Stelle der Zeitung in der Folge 47 vom 21. November mitgeteilt worden, die Losnummern gehen Ihnen
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Für die Werbung e i n e s neuen Dauerbeziehers:
Postkartenkalender „ O s t p r e u ß e n im
Bild";
Hauskalender .Der redliche O s t p r e u ß e " ; .Ostpreußischer
Taschenkalender";
Ostpreußenkarte
mit
farbigen
Städtewappen,
fünf
Elchschaufelabzeichen Metall versilbert, K u gelschreiber mit
P r ä g u n g .Das
Ostpreußenblatt"; A u t o s c h l ü s s e l a n h ä n g e r
oder
braune
Wandkachel oder Wandteller 12,5 cm Durchmesser oder Brieföffner, alles mit der Elchschaufel}
Bernsteinabzeichen mit der Elchschaufel,
lange oder Broschennadel; Heimatfoto 24 X 30
cm (Auswahlliste wird auf Wunsch versandt);
.Die s c h ö n s t e n Liebesgeschichten" von Binding
(List-Taschenbuch)} Bink: . O s t p r e u ß i s c h e s Lathen"} Bildband . O t p r e u ß e n " (LangewiescheB ü c h e r e i ) ; .Der fliegende Edelstein" (von
Sanden-Gujaj, .Bunte Blumen ü b e r a l l " (von SandenGuja).
steht b
also nicht bei der Post verbucht werden. Aul
jeder neuen Bestellung gibt der Werber seinen
Wunsch an-, die Gutschriften können
auch zum
Aufsammeln stehen bleiben. Die neuen Abonnenten müssen
selbst unterschreiben.
Eigenbestellungen
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Abonnementserneuerungen nach Wohnsitzwechsel oder Reise sowie
Austauschund
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ebenso nicht Bestellungen aus
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DAS OSTPREUSSENBLATT
Die Zeitung erscheint w ö c h e n t l i c h .
Den Bezugspreis i n H ö h e von 2,— DM bitte Ich
monatlich i m voraus durch die Post zu erheben.
V o r - und
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Unterschrift
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Meine
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m e i n e s HeimatkrenKl
letzte Heimatanschrift:
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S t r a ß e u n d Hausnummer
neue Dauerbezieher:
Buch .Sommer ohne Wiederkehr" von Rudolf
Naujok, Graf Lehndorff: . O s t p r e u ß i s c h e s Tagebuch"} . O s t p r e u ß e n im Lied", kleine Langspielplatte
(45
U/min) i
schwarze
Wandkachel
15X15 cm mit Elchschaufel, Adler, TannenbergK ö n i g s b e r g e r s c h l o ß oder Wappen
o s t p r e u ß i s c h e r S t ä d t e , Feuerzeug mit der Elchschaufel.
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Für d r e i
die Zeitung
Organ der Landsmannschaft O s t p r e u ß e n e. V,
Wohnort
Für
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Vor- und Zuname
neue Dauerbezieher:
.Fernes, weites Land", o s t p r e u ß i s c h e Frauen
erzählen,- Elchschaufelplakette, Bronze auf Eichenplatte, Der G r o ß e Shell-Atlas, Wappentelle:.
20 cm Durchmesser, mit Elchschaufel oder Adler
Wer mehr neue Abonnenten vermitteln kann
erhalt auf Wunsch ein weitergehendes Angebot
Ersatzlteterung bleibt vorbehalten.
Es werden die an die nebenstehende Anschrift
gesandten Bestellungen prämiiert;
diese sollen
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t » e p r ä m i e w ü n s c h e ich
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Das
Ostpreußenblatt
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Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
Neuer Katalog kostenlo.
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gesehene Geschenke
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* Weihnachten
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TR I P Ä D Abt 53
47, *
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ostpr.
Meister
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Koniasberg Pr. /
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Königsberg Pr.
«011 München-VAl ERSTETTEN
8011
Familienanzeiqen
in Das O s t p r e u ß e n b l a t t
München -VATERSTETTEN
28. November 1964 / Seite 17
1 2 0 0 0 lo Junghennen vorrätig
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K o n d i t o r e i " - diese „ M u s i k e " h a t d i e g a n z e W e l t e r o b e r t !
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Wir
haben
uns verlobt
Katja Francke
Die Diamantene
b e r 1964
Knut Schaefer
cand. med.
Dipl.-ing.
85 N ü r n b e r g . S i n g e r S t r a ß e 24
f r ü h e r Z o p p o t , S e e s t r a ß e 21
Meta Paulwitz
8 M ü n c h e n 27, G o t t h e l f s t r . 65
früher Königsberg P r
B r a h m s s t r a ß e 11
geb. L u t z
und Hermann Paulwitz
J
Vermählung
geben
k
a m 5. D e z e m -
Architekt
1. A d v e n t 1964
Ihre
Hochzeit feiern
bekannt
Es g r a t u l i e r e n
herzlichst
K i n d e r
geb. N a b r o t z k y
1. N o v e m b e r 1964
N o r d s e e b a d B o r k u m , N e u e S t r a ß e 17
Monethen
Tilsit, Ostpr.
K r . Johannisburg, Ostpr.
B a h n h o f s t r a ß e 10
E m p f a n g
u n d
E n k e l k i n d e r
a m 5. u n d 6. D e z e m b e r 1964 i n H o t e l A l b r e c h t s h o f ,
Bahnhof Friedrichstraße
J
Durch Gottes Gnade darf u n sere g e l i e b t e u n d v e r e h r t e M u t ter O m i u n d U r o m i
Rudolf Willner
Helene Rehberg
geb. S c h e f f l e r
aus K ö n i g s b e r g P r .
A l t e r G a r t e n 27
jetzt 697 L a u d a . P o s t s t r a ß e 1
am 1. D e z e m b e r 1964 i h r e n 88.
G e b u r t s t a g b e i bester G e s u n d heit
u n d geistiger
Frische
feiern
Es gratulieren i n Liebe u n d
D a n k b a r k e i t ihre K i n d e r :
H e r t a K r u s c h geb. R e h b e r g
697 L a u d a , P o s t s t r a ß e 1
E l s e K a t t e g a t geb. R e h b e r g
718 C r a i l s h e i m . L a n g e S t r . 24
ihr einziges G r o ß k i n d Peter
Kattegat und Familie
Augusta. Georgia. U S A
aus K ö n i g s b e r g P r .
S t e i n d a m m e r W a l l 15 I I
jetzt 322 A l f e l d ( L e i n e )
W i n z e n b u r g e r S t r a ß e 50a !I
s e i n e n 75. G e b u r t s t a g .
Es
gratulieren
herzlich und
w ü n s c h e n i h m noch v i e l e frohe
und gesunde J a h r e
seine K i n d e r
E r i k a B r u n s , geb. W i l l n e r
Walter Bruns
678 P i r m a s e n s
B i t s c h e r S t r a ß e 31 I
Gerhard Willner
L i s e l W i l l n e r , geb. B e r n e
3 Hannover-Buchholz
Leibistraße 9
u n d sieben E n k e l k i n d e r
früher Rogonnen. Kreis Treuburg. O s t p r e u ß e n
jetzt S c h w a n o w , K r e i s N e u r u p p i n ( M a r k )
Helmut Krusdiinski
Hannelore Krusdiinski
5
A m 1. D e z e m b e r 1964 feiert u n ser l i e b e r P a p a u n d O p a
Schriftsetzer
Berlin.
A l l e n s e i n e n l i e b e n F r e u n d e n u n d g u t e n B e k a n n t e n diese M i t teilung:
A m 29. N o v e m b e r 1964 b e g e h e n
wir unsere Silberhochzeit.
Wir g r ü ß e n alle Verwandten
und B e k a n n t e n
Ernst Schneider
D e r 2. D e z e m b e r 1984 ist u n s e r
25. H o c h z e i t s t a g .
früher Gartenbaudirektor
Hans Reddig
und Frau Frieda
Hubert Pingel
und Frau Elisabeth
geb.
geb. W e i s e l o w s k i
Kinder
D o r i s
N o r b e r t
H u b e r t
A r n o l d
W i l h e l m
(Schwiegersohn)
Jetting
Zum
geb. R u d a t
aus G i l g e . K r e i s L a b i a u , O s t p r .
zuletzt wohnhaft i n Tilsit
S p r o s s e r w e g 64
das F e s t d e r S i l b e r n e n H o c h zeit.
Es g r a t u l i e r e n
herzlichst
T o c h t e r
G i s e l a
Paul und Martha Blarr
A n n a
Ostpreußen
6
C?
A m 29. N o v e m b e r 1964 f e i e r n
wir
u n s e r e n 40. H o c h z e i t s t a g
u n d g r ü ß e n alle V e r w a n d t e n ,
Freunde u n d Nachbarn.
Es
Fanultenan/eiqe
wird
Otto Kamien
früher Palmnicken
jetzt F l e n s b u r g
J ü r g e n s g a a r d e r S t r a ß e 37
recht h e r z l i c h u n d w ü n s c h e n
w e i t e r h i n alles G u t e u n d beste
Gesundheit.
In D a n k b a r k e i t
E r i c h K a m i e n u n d
F r a u
H i l d e g a r d
geb. S c h i l l i n g
sowie
B u r k h a r d
und
D i e t e r
K i e l . D ü v e l s b e k e r W e g 42
ü b e r a l l gelesen
r
aus L e u n e r i b u r g
Kreis Rastenburg
j e t z t E r k e n s c h w i c k (Westf)
S t e i n b e r g s t r a ß e 109
seinen
A m 28. N o v e m b e r 1904 b e g e h e n u n s e r e l i e b e n E l t e r n u n d G r o ß eltern, der
Fleischermeister
geb. W e n g h ö f e r
aus W i d m i n n e n . K r e i s L o t z e n
i h r e n 40. H o c h z e i t s t a g .
D a z u g r a t u l i e r e n recht h e r z l i c h u n d w ü n s c h e n noch viele gemeinsame Jahre
„ H ir n ir » l
ihre K i n d e r , S c h w i e g e r s o h n e
u n d E n k e l
43 E s s e n - H o l s t e r h a u s e n ,
H o l s t e r h a u s e r S t r a ß e 27
i
X
1
h J l t J ?
Unsere liebe Mutter, G r o ß m u t t e r u n d Schwiegermutter, F r a u
geb. K r a u s e
aus K ö n i g s b e r g P r .
W a l i s c h e Gasse
i h r e n 70. G e b u r t s t a g .
Es g r a t u l i e r e n v o n H e r z e n u n d
w ü n s c h e n Gottes Segen u n d
Gesundheit in Dankbarkeit
Tochter Friedel I
Schwiegersohn Wenzel
E n k e l Peter, Dietmar
R e g i n a u n d Inge
Wolfenbüttel, Fröbelstraße 1
gratulieren
seine
F r a u
K i n d e r
u
E n k e l
Landwirt
Gottlieb Kowalzick
aus L a n g h e i d e
K r . Lyck, Ostpreußen
j e t z t 5788 B i g g e , K r . B r i l o n
H o f o h r h a m m e r s t r a ß e 11
s e i n e n 89. G e b u r t s t a g .
gratulieren herzlichst
seine
K i n d e r
E n k e l
u n d U r e n k e l
70
Nochmals: Aufruf
trägern
Frau Emma Mikoleit
und Bürgermeister
3001 G o d s h o r n ü b . H a n n o v e r
K a p e l l e n s t r a ß e 43
fr. G r o ß r o d e n
Kreis Tilsit-Ragnit
Birkenfelde (Katharinenhof)
Kreis Schloßberg (PUlkallenl
s e i n e n 80. G e b u r t s t a g .
Wir gratulieren und wünschen
i h m auch w e i t e r h i n G l ü c k u n d
Gesundheit.
Die
K i n d e r
E n k e l u n d U r e n k e l
W i r trauern u m unseren lieben
Verstorbenen
August Raulien
4441 V a r e n r o d e ü b . S a l z b e r g e n
K r e i s L i n g e n (Ems)
V
/
früher
79 J a h r e
wohnh. i n Arys,
Lycker Straße
Ostpr.
80
Im
A m 29. N o v e m b e r 1964 feiert u n ser l i e b e r V a t e r ,
Schwiegervater, Schwager, O p a u n d U r opa, H e r r
s e i n e n 80. G e b u r t s t a g .
A m 4. D e z e m b e r 1964 feiert u n sere l i e b e M u t t e r , S c h w i e g e r mutter u n d O m i
Agnes Falke
Es g r a t u l i e r e n h e r z l i c h
K i n d e r
E n k e l u n d U r e n k e l
geb. W e n z e l
früher Kuckerneese
(Kreis Elchniederung)
i h r e n 70. G e b u r t s t a g .
Es g r a t u l i e r e n s e h r h e r z l i c h u n d
wünschen
weiterhin
Gottes
Segen
die
K i n d e r
und
E n k e l k i n d e r
in E l m s h o r n .
H e i d m ü h l e n w e g 11
und B r e m e n
75
Unserer lieben „Mutti
Frau
Inchen",
Edwine Bartke
aus K ö n i g s b e r g P r .
j e t z t 303 W a l s r o d e ( H a n n o v e r )
A p f e l a l l e e 20
z u m 75. G e b u r t s t a g a m 1. D e z e m b e r h e r z l i c h s t e Segens- u n d
G l ü c k w ü n s c h e für die weiteren
Jahre.
Ihre dankbaren
K i n d e r
S c h w i e g e r k i n d e r
14 E n k e l k i n d e r u n d
3 U r e n k e l
Johanna Kawald
verw. N e u m a n n , geb. M a l l u n a t
früher G r . Engelau, Kreis Wehlau
j e t z t 3383 H a r l i n g e r o d e ( H a r z ) . F e l d s t r a ß c 7
b e g e h t a m 28. N o v e m b e r 1964 i h r e n 75. G e b u r t s t a g .
Mit allen ü b r i g e n Anverwandten, Freunden u n d Bekannten
gratulieren
Sohn K u r t Neumann
877' M a r k t h e i d e n f e l d ( M a i n ) . E c h t e r s t r a ß e 12
Sohn Otto N e u m a n n , Schwiegertochter Irmgard
und die E n k e l s ö h n e Lothar und Bodo
Solu» E r i c h N e u m a n n , S c h w i e g e r t o c h t e r L i e s e l o r . und die Enkelsohne Gero, Hartwig u n d Eckhard
teOB B a d S c h w a l b a c h , R u d o l f - H o h n - S t r a ß e 14
Zu
meinem
80. G e b u r t s t a g e
s i n d m i r aus d e r H e i m a t so
viele G l ü c k w ü n s c h e
zugegangen, d a ß i c h sie nicht a l l e b r i e f lich
beantworten
kann. Ich
d a n k e h i e r m i t a l l e n aufs herzlichste.
N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Willi R a u h e n
S c h ö n e b e c k a. d. E l b e
P f ä n n e r s t r a ß e 30a
f r ü h e r Seestadt P i l l a u
jetzt 673 N e u s t a d t ' W .
V . - d . - T a n n - S t r a ß e 10-12
72. G e b u r t s t a g .
A m 24. N o v e m b e r 1964 b e g i n g
unser guter Vater. G r o ß v a t e r
und U r g r o ß v a t e r
Es
S
1964 b e g i n g
Hermann Pfahl
Es
Emil Matheika und Ehefrau Bertha
25. N o v e m b e r
W i r g r a t u l i e r e n recht h e r z l i c h
u n d w ü n s c h e n w e i t e r h i n Gottes
Segen.
W a l t e r u n d H e n r i e t t e
nebst
E n k e l k i n d e r n
W e s e n d o r f . G a r t e n w e g 259
Paul Schaedler
\
Am
Berta, geb. P l e w a
636 F r i e d b e r g (Hess)
B - B a h n - G ä i tnerei
fr. K o r n a u u n d T h e e i w i s c h
Kreis Orteisburg
Bauer
Marlha Armgardz
Z u m 70, G e b u r t s t a g a m 2. D e z e m b e r 1964 g r a t u l i e r e n w i r u n serem lieben Vater. Schwiegervater u n d G r o ß v a t e r
Gnahs
Fritz Zisewski und Frau
M o o r m ü h l e (Paplienen)
Kreis Schloßberg
a m 27. N o v e m b e r 1864 seinen
92. G e b u r t s t a g .
A m 2. D e z e m b e r 1964 feiert d e i
frühere
A m 30. N o v e m b e r 1964 f e i e r t
unsere liebe M u t t e r u n d O m a ,
Frau
J
4991 H e d e m 102 ü b e r L ü b b e c k e
früher Stangenwalde
Kreis Sensburg
So G o t t w i l l , f e i e r n w i r a m
29. N o v e m b e r 1964 u n s e r e n 40.
Hochzeitstag.
In h e i m a t l i c h e r V e r b u n d e n h e i t
g r ü ß e n w i r alle unsere V e r wandten und Heimatfreunde.
früher
Friedrich Neufeld
gratulieren
seine F r a u
beide T ö c h t e r
und Schwiegersöhne
und drei E n k e l
V
Radtke
i m Ostpreußenblatt
v
R e m s c h e i d , S t o c k o l e r S t r a ß e 56
und Frau Charloltß
Ihre
D u s e l l a
Tischlermeister
aus K a h l a u , K r e i s M o h r u n g e n
s e i n e n 65. G e b u r t s t a g .
Sparkassen-Oberinspektor
466 G e l s e n k i r c h e n - B u e r
Nienhofstraße 3
f r ü h e r F r a u e n b u r g . D o m s t r . 16,
und Domnau. Hincienburgstr. 1
Henriette Koriath
Paul Maltern
Michael Podranski
und Frau Valeska
geb.
unsere
geb. K e n s y
früh. Gartenau. K r . Neidenburg
und Allenstein (Ostpreußen)
a m 27. N o v e m b e r 1964 i h r e n
70. G e b u r t s t a g .
Es g r a t u l i e r e n h e r z l i c h i n D a n k barkeit u n d w ü n s c h e n Gottes
S e g e n u n d noch v i e l e frohe L e bensjahre
ihr
M a n n
und ihre
K i n d e r
sowie 4 E n k e l k i n d e r
3413 M o r i n g e n , W a l d w e g 2
Am
2. D e z e m b e r 1964 feiert
mein lieber Mann. Vater und
Opa
7612 H a s l a c h i . K .
Königsberger Straße
r
So G o t t es w i l l , feiert
liebe M u l t i . F r a u
32.
Unseren lieben Eltern, Schwiegereltern, O m a u n d O p a
583 S c h w e l m , G l a t z e r W e g 12
J
Elisabethstraße
gratuliert herzlich und w ü n s c h t
noch viele s c h ö n e J a h r e u n d
beste G e s u n d h e i t
Stolzenfeld.
Karl Zanger
geb. Q u e d n a u
Balga, Kreis Heiligenbeil
(Ostpreußen)
jetzt 5952 A t t e n d o r n (Westf)
Meisenstraße 1
i h r e n 80. G e b u r t s t a g .
Es
gratulieren
herzlich und
w ü n s c h e n weiter'' n Gesundheit
und Gottes Segen
ihr
Sohn
ihre
S c h w i e g e r t ö c h t e r
E n k e l u n d U r e n k e l
von Frau
Else Wiehler
zu i h r e m 4 0 j ä h r i g e n E h e j u b i l ä u m a m 28. N o v e m b e r 1964 d i e
herzlichsten G l ü c k w ü n s c h e .
Die K i n d e r
Fritz Blarr
Brigitte Blarr
geb. S c h m a l e n b e r g e r
Martina Hoffmann
geb. B l a r r
Gerd Hoffmann
Siegfried Blarr
Karin Blarr
geb. W i n k e l s t r ä t e r
Gudrun. Dietrich
und Asgard
als i h r e E n k e l k i n d e r
Hanns-Hellmut Skop
Hedwig Skop
geb.
63. G e b u r t s t a g
Krefeld,
A m 28. N o v e m b e r 1964 f e i e r n
meine lieben Eltern
Anton-Cunrad (irunwald
Hermine Samlowski
aus
332 S a l z g i t t e r - L e b e n s t e d t
Ü b e r d e n B ü l t e n 14
früher
So G o t t w i l l , feiert m e i n l i e b e r
Vater
und
Schwiegervater,
unser g u t e r O p a
Tischlermeister
A m 28. N o v e m b e r 1964 feiert
meine liebe Mutter, F r a u
S c h n e i d e r
Wir g r ü ß e n alle unsere Nachb a r n u n d B e k a n n t e n aus N e u hausen u n d Trausitten.
7921 B u r g b e r g , K r e i s H e i d e n h e i m a. d . B r e n z , D r o s s e l w e g
früher Königsberg-Ponarth
Hirschgasse 5
A m 14. N o v e m b e r 1864 k o n n t e n
wir
u n s e r e n 25. H o c h z e i t s t a g
begehen. W i r g r ü ß e n alle u n sere V e r w a n d t e n , F r e u n d e u n d
B e k a n n t e n aus der H e i m a t .
von Königsberg Pr.
w i r d a m 3. D e z e m b e r 1964 90 J a h r e a l t .
Frau
H e d w i g
und
KindeiG e m ü n d (Eifel)
zur Meldung von ostpreußischen
Namens-
Lutz - Lutz - Lutz
zwecks F a m i l i e n c h r o n i k - E r g ä n z u n g ( R e i c h s a d e l 1544) v o r d e m
J a h r e 1764 i m v e r m u t l i c h e n Z u s a m m e n h a n g m i t e v a n g e l i s c h e n
A u s w a n d e r e r n aus W ü r t t e m b e r g , Salzburg, T i r o l .
Zuschritten e r b e t e n a n S t a d t b a u r a t Lutz, W i e n - M a u e r , R y s e i
nasse ( L u t z h a u s ) , Ö s t e r r e i c h .
M e i n e liebe, g u t e
unsere liebe Tante.
und U r g r o ß t a n t e
Schwester,
Großtante
Margarete Huebner
ist h e u t e nach k u r z e r , schwerer K r a n k h e i t i m A l t e r v o n
71 J a h r e n sanft entschlafen.
Meiner lieben Frau, unserer
herzensguten Mutter, O m a und
Schwester
Emma Kelch
geb. 29. 11. 1884
in Karkeln'Elchnlederung
j e t z t 6641 B e s s e r i n g e n (Saar)
A m Kreimertsberg
w ü n s c h e n w i r Gottes
Segen
u n d d i e beste G e s u n d h e i t z u m
Geburtstag.
Ferdinand Kelch
Ferd. Kelch jun.
und Frau Marianne
mit Christine u n d L u t z
Ulrich Beck u n d F r a u Ruth
geb. K e l c h
mit U l r i k e
E l l a Schenk, geb. L a u
Unserer lieben O m i , Frau
In
im
stiller Trauer
Namen der Familie
H e l e n e R e u s e r . geb. H u e b n e r
Theo Rudolph
607 L a n g e n - O b e r l i n d e n
F o r s t r i n g 94
43 Essen, E h r e n z e l l e r S t r a ß e 37
d e n 12. N o v e m b e r 1964
fr. K ö n i g s b e r g P r . u n d
Kleinmachnow
Nach kurzer, schwerer K r a n k h e i t e n t s c h l i e f a m 14. N o v e m ber 1964 m e i n l i e b e r M a n n , u n ser l i e b e r V a t e r ,
Schwiegervater. Schwager, O n k e l u n d O p i
Anna Schimmelpfennig
Walter Schulz
geb. H o f f m a n n
Regierungsobersekretär
aus B l a d i a u
Kreis Heiligenbeil (Ostpreußen)
j e t z t S ü l f e l d (Holstein)
zu i h r e m 83. G e b u r t s t a g
herzliche G l ü c k w ü n s c h e I
recht
Ihre T ö c h t e r m i t F a m i l i e n
H a n n a
S t a n k o
Schwollen bei Birkenfeld
Lotte S c h u l z
Lübeck-Schlutup
Mecklen
b u r g e r S t r a ß e 45
C h r i s t e l
P r u ß k y
Sülfeld
(Holstein),
Hotel
Kabeis-Gasthof
l m 59. L e b e n s j a h r e .
In s t i l l e r T r a u e r
im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Adelheide Schulz
geb. A l b r e c h t
Langenhagen (Han)
K o l b e r g e r S t r a ß e 32
früher Heiligenbeil
Jahrelang 15 / Folge 4 8
28. November 1964 / Seite 18
A m 1. N o v e m b e r 1964 n e l G o t t
nach schwerer K r a n k h e i t unsere liebe M u t t e r , S c h w i e g e r
mutter,
Großmutter.
Schwester, S c h w ä g e r i n
und
Tante.
Frau
Emma Burchert
geb.
Kellmann
i m A l t e r v o n 77 J a h r e n , w o h l vorbereitet
mit
den
Sterbesakramenten unserer hl. K i r che, i n e i n b e s s e r e s J e n s e i t s .
In stiller Trauer
B e r n h a r d R u h n a u und F r a u
Gertrud, geb. B u r c h e r t
L e o W y r w i s c h und F r a u
Johanna, g e b . B u r c h e r t
A n g e l a Burchert
und alle V e r w a n d t e n
Das Ostpreußenblatt
Unsere liebe Mutter. O m a
Tante. Frau
und
Marie Weege
geb.
U
Helene Waschk
Gudat
ist d r e i W o c h e n v o r
ihrem
95. G e b u r t s t a g e s a n f t e n t s c h l a fen.
In stiller T r a u e r
im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Gertrud Waßmann
geb. Weege
geb.
im A l t e r von 67 J a h r e n .
geb.
Ihr L e b e n war A r b e i t und Sorge f ü r ihre
Nach langer, schwerer K r a n k h e i t e n t s c h l i e f a m 13. N o v e m ber
1964 u n s e r e N i c h t e
und
Kusine
Marie Rogowski
g e b . 20. J u l i 1905
verw.
i m 75.
Rutha,
geb.
schloß
Wilhelmine Nitruch
i m A l t e r v o n fast 95 J a h r e n i h r e
A u g e n i n u n s e r e r l i e b e n ostpreußischen Heimat für immer.
In stiller T r a u e r
i m N a m e n aller Hinterbliebenen
Fritz Nitruch
Kork
(Baden)
D i e B e e r d i g u n g f a n d a m 17. N o v e m b e r 1964 a u f d e m F r i e d h o f
i n G r . - S t a m m . Ostpr., statt.
Nach langer, schwerer K r a n k h e i t v e r s t a r b a m 13. N o v e m b e r
1964 m e i n e l i e b e , h e r z e n s g u t e
Mutter und
Schwiegermutter,
Schwester,
Schwägerin
und
Tante
Emma Raudszus
geb.
Milbrecht
i m A l t e r v o n 79 J a h r e n .
In tiefer
2142 L a n g e n h a u s e n
Gnarrenburg, K r . Bremervörde
früher Elbings Kolonie
Elchniederung, Ostpreußen
239 F l e n s b u r g , M ö v e n s t r a ß e 7
f r ü h e r Argenflur bei Schulen,
Kreis Tilsit-Ragnit
D i e B e e r d i g u n g h a t a m 17. N o v e m b e r 1964 s t a t t g e f u n d e n .
I m g e s e g n e t e n A l t e r v o n 86 J a h ren u n d acht M o n a t e n n a h m
der H e r r unsere geliebte M u t ter, S c h w i e g e r - , G r o ß - u n d U r g r o ß m u t t e r und Tante, F r a u
Martha Kallnischkies
geb.
Still und ruhig war Dein Leben,
treu und fleißig Deine H a n d .
A l l D e i n Streben galt den
Deinen
bis an Deines Grabes R a n d .
G o t t d e r H e r r n a h m a m 30. S e p tember
1964
meinen
lieben
Mann,
unseren guten
Vater,
Schwiegervater, Opa und B r u der
Alfred Dobslaff
zu sich i n die E w i g k e i t .
E r starb nach einem arbeitsreichen L e b e n plötzlich und unerw a r t e t i m A l t e r v o n 81 J a h r e n .
Sein
Leben war
Liebe
und
Sorge für die Seinen.
In stiller Trauer
M a r i a Dobslaff
Liesbeth Block
geb. D o b s l a f f
Erich Liedtke
Hildegard Liedtke
geb. W i r t h
u n d 13 E n k e l k i n d e r
Pötschendorf, Kreis Rastenburg
j e t z t 439 G l a d b e c k , H e g e s t r . 190
Wir haben unseren lieben Entschlafenen
auf dem Friedhof
G l a d b e c k - R e n t f o r t a m 3. O k t o b e r 1964 z u r l e t z t e n R u h e g e bettet.
E s ist b e s t i m m t i n Gottes Rat,
daß man v o m Liebsten,
was m a n hat, m u ß scheiden.
Obrigkeit
I b b e n b ü r e n - B o c k r a d e n , R e c k e r S t r a ß e 104
Letzte Heimatanschrift Bregden, K r e i s Heiligenbeil
v o n 60
Jahren.
In stiller Trauer
E l s e M e i k e , geb. L e h n e r t
Otto M e i k e u n d F r a u M a r t h a
geb. F r e u d l
E r n a P f a f f r a t h , geb. M e i k e
Hans Willi Pfaffrath
Gustav Meyke und Frau
M a r i e , geb. S c h u l z
Hans Lehnert und Frau
G e r t r u d , geb. H e r t e l
und Tochter Renate
Maurerpolier
Otto Gehrmann
aus
Schönwiese.
im
A l t e r v o n 61
In tiefem L e i d
im Namen aller
Kr
Angehörigen
Johanna Gehrmann
geb. K r a u s e
7614 G e n g e n b a c .
B i n s m a t t s t r a ß e 36
Großmutter
Ida Kallweit
H e r r , dein W i l l e geschehe
Der H e r r ü b e r L e b e n und T o d n a h m heute nach k u r z e r K r a n k heit meine liebe, gute M u t t e r , Schwiegermutter. G r o ß m u t t e r .
Schwester, S c h w ä g e r i n u n d Tante
Ottilie Franke
zum himmlischen Frieden
D i e B e e r d i g u n g h a t a m 20. N o v e m b e r 1964 a u f d e m F r i e d h o f
Ffm.-Höchst stattgefunden.
M e i n lieber M a n n , unser herzensguter
Vater,
Schwiegervater, G r o ß v a t e r u n d U r g r o ß vater, der f r ü h e r e
h a t h e u t e i m 78.
Lebensjahre
nach schwerer K r a n k h e i t seine
lieben A u g e n für immer
geschlossen.
Trauer
G e r t r u d Schwartinski
geb. L a n g e
mit K i n d e r n , E n k e l n
Urenkeln
und A n g e h ö r i g e n
Kiel/Rammsee
16. N o v e m b e r 1964
früher Wonditten
dann Kissitten, Ostpreußen
F ü r die herzliche A n t e i l n a h m e
b e i m H e i m g a n g e m e i n e s lieben
Mannes
spreche
ich
hiermit
allen Verwandten und B e k a n n ten
meinen
tiefempfundenen
D a n k aus.
Besonderen
Dank
H e r r n Pastor H e r r m a n n , Tangstedt,
für
die
trostreichen
Worte.
Schweighöfer
Trauer
A l b e r t K a l l w e i t , R e k t o r i . R.
K ä t e K r o n e , geb. K a l l w e i t
E d e l t r a u t L o c h m a n n , geb. K a l l w e i t
mit Enkel und Verwandten
Stuttgart-Feuerbach,
Sie folgte i h r e m E h e m a n n G u s t a v
F r a n k e ,
gestorben
a u f d e r F l u c h t 1945
u n d i h r e m S o h n R i c h a r d F r a n k e , g e f a l l e n 1942 i n R u ß land.
In stiller Trauer
Helene L e w a n d o w s k i , g e b . F r a n k e
Erich Lewandowski
R u t h S l e m b e c k , geb. L e w a n d o w s k i
Gerhard Slembeck
und Anverwandte
G r a z e r S t r a ß e 17, d e n
19
November
1964
N a c h l a n g e m , s c h w e r e m L e i d e n v e r s c h i e d a m 8. O k t o b e r 1964.
w e n i g e T a g e n a c h i h r e m 71. G e b u r t s t a g e , i n B e r l i n u n s e r e l i e t
Mutter, G r o ß m u t t e r , Schwester, Nichte, K u s i n e u n d S c h w ä g e -
Senta Sfaege
v e r w . B r a u n , geb.
B i e r d e n , H e i d e w e g 136, d e n 17. N o v e m b e r 1964
D i e T r a u e r f e i e r f a n d a m S o n n a b e n d , d e m 21. N o v e m b e r 1964
u m 12 U h r i n d e r F r i e d h o f s k a p e l l e B u e s s t r a ß e s t a t t . A n s c h l i e ßend Überführung zum Parkfriedhof.
Nach kurzem, schwerem L e i d e n verstarb heute meine
geliebte, treusorgende F r a u
In stiller
innigst-
Wilhelmine Thimm
geb.
Liedtke
Trauer
J ü r g e n Staege und Familie
Himmelpfort, K r . Grausee
G ü n t h e r L i e d t k e und F r a u Else
K ö l n - L i n d e n t h a l , V i r c h o w s t r a ß e 28
K ä t h e Liedtke, geb. S t e i n i g e r
B e r l i n 41, Z i n i m e r m a n n s t r a ß e 7
und alle A n g e h ö r i g e n
Liebe
D i e B e e r d i g u n g fand i n H i m m e l p f o r t statt.
im
A l t e r v o n 75
Jahren.
In
tiefer
Trauer
Thimm
A m 29. O k t o b e r 1964 v e r s t a r b i m 79. L e b e n s j a h r e i n W o l g a s t
(Meckl) unsere liebe M u t t e l , Schwiegermutter, O m a und U r oma
P r e e t z ( H o l s t ) , P o s t f e l d e r w e g 7, d e n 15. N o v e m b e r 1964
f r ü h e r W e h l a u . O s t p r e u ß e n , D e u t s c h e S t r a ß e 16
Martha Goidberg
geb. K ö h l e r
früher Königsberg
Fleiß und Arbeit war Dein Leben,
R u h e hat D i r G o t t gegeben.
Luise Spoddig
geb.
Pr.
In stiller Trauer
i m N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
E r n a L u b e r g , geb. G o l d b e r g
Nach langem L e i d e n e r l ö s t e ein sanfter T o d unsere liebe M u t ter, S c h w i e g e r m u t t e r , u n s e r e l i e b e O m a
493 D e t m o l d , P ö p p i n g h a u s e r S t r a ß e 3
Mutzek
Wer w e i ß etwas ü b e r den V e r b l e i b unseres Vaters
G o l d b e r g , früher Feuerwehr Königsberg Pr.?
In stiller T r a u e r
i m N a m e n der K i n d e r
G u s t a v
Paul, Annchen, Bruno, Ewald
und Gerhard
R e n d s b u r g . 26. O k t o b e r 1964
früher Eichmedien. Kreis Sensburg,
Ostpreußen
..Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst,
ich habe dich bei d e i n e m N a m e n gerufen,
du bist mein."
j s . 43. 1
e
Nach Gottes unerforschlichem R a t s c h l u ß u n d Willen
entschlief heute plötzlich an den F o l g e n eines tragischen Unfalles unsere liebe, gute Mutter, Schwester, S c h w ä g e r i n u n d T a n t e
A m 30. O k t o b e r 1964 e n t s c h l i e f n a c h s c h w e r e r
liebe F r a u , unsere gute M u t t e r , Schwester,
Tante
Krankheit meine
Schwägerin und
Martha Kloss
Käthe Budweg
Meta
ein.
geb. W y s o t z k i
früher Breitenfelde, Kreis Neidenburg
i m 82. L e b e n s j a h r e z u s i c h i n s e i n R e i c h .
aus
im
A l t e r v o n fast 50
geb. T u c h l i n s k i
i m A l t e r von 64
geb. L a d d a
Johannisburg
Jahren.
Sie folgte i h r e m L e b e n s g e f ä h r t e n nach e i n e m
J a h r in die E w i g k e i t .
Jahren.
46 D o r t m u n d , L e i b n i z s t r a ß e 24
früher Heiligenbeil, Ostpreußen
Die Trauerfeier
stattgefunden.
zur
halben
In tiefer T r a u e r
Lieselotte Kloss
Ursula Kloss
u n d Anverwandte
In stiller Trauer
Hans B u d w e g
Peter B u d w e g
Sabine B u d w e g
R e c k e , E s p e l 128b, d e n 6. N o v e m b e r 1964
früher Fließdorf, Kreis Lyck
Einäscherung
hal
am
3. N o v e m b e r
1964
A r n 10. O k t o b e r 1964 e n t s c h l i e f n a c h k u r z e r K r a n k h e i t unsere
liebe Schwester, S c h w ä g e r i n u n d Tante, F r a u
N a c h k u r z e r K r a n k h e i t h a t am 15. O k t o b e r
Mutter. Schwester. S c h w ä g e r i n u n d Tante
1964 u n s e r e
liebe
Emilie Gang
Elise Sonntag
Heilsberg
Jahren.
Mutter und
623 F f m . - U n t e r l i e d e r b a c h
Langobardenweg 7
früher Kahlau
Kreis Mohrungen, Ostpreußen
In stiller
Durch
einen
Verkehrsunfall
e n t r i ß m i r d e r T o d a m 16. O k tober
1964 m e i n e n
geliebten
Mann, unseren guten
Vater.
Schwiegervater und Opa
m i t g r ö ß t e r G e d u l d getragenem Lei-
In stiller
Landwirt
1964
Nach langem, schwerem,
i m 76. L e b e n s j a h r e
Julius Schwartinski
O p f i n g e n , 16. N o v e m b e r
früher Pogegen
Kreis Tilsit-Ragnit
Haack
geb. G r i g o l e i t
a m 15. N o v e m b e r 1964 z u s i c h
in sein himmlisches Reich.
In D a n k b a r k e i t
im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
E l l ! Bauszus
geb. K a l l n i s c h k i e s
i
Jahren.
In stiller Trauer
H e r b e r t K o n g e l u n d Familie
W w e . E r n a B o r t z u n d Familie
H i l d e g a r d F ä r b e r u n d Familie
sowie Eliese Borchert
Nahe, K r e i s Segeberg
(Holst)
früher Hoofe. Kreis Pr.-Eylau. O s t p r e u ß e n
D i e B e e r d i g u n g f a n d a m 11. N o v e m b e r 1964 s t a t t .
Am
16. N o v e m b e r 1964 e n t schlief m e i n lieber M a n n , u n ser g u t e r V a t e r . B r u d e r , S c h w a ger u n d O n k e l
Alter
a
den ging heute meine inniggeliebte F r a u , unsere treusorgende
Friedrich
im
m
71
Trauer
Friedrich Meike
F r i d a E b s e n , geb. R a u d z u s
Heinz Ebsen und Familie
von
Gustav Lutat
und K i n d e r
Trauer:
o
Schimkat
Kellinghusen
früher Bartenstein
A m 14. N o v e m b e r 1964
unsere liebe M u t t e r
Alter
Lebensjahre.
In tiefer T r a u e r
im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Müh' und Arbeit war ihr
Leben,
R u h e hat i h r G o t t gegeben.
im
Ida Lutat
In tiefer
Fritz Kroll
2211 F i t z b e k
b. K e l l i n g h u s e n (Mittelholst)
Lieben.
Es trauern u m die Entschlafene
H e r m a n n Waschk
Inge Waschk, geb. D a m b e r g
Edeltraut, Ingried, Brigitte
E r n a A s e l m a n n , geb. Waschk
Willi Aselmann
Fritz B a l l e r
Gertrud Baller, geb. L i n d e n a u
Hedwig Bolien, geb. B a l l e r
Gustav B o l i e n
Gustav Skedzun
und alle weiteren V e r w a n d t e n
4912 G r a s t r u p ,
Oftersheim
L a u e n b u r g (Elbe)
fr. O b e r k a p k e i m u . K o n n e g e n
Kreis Heilsberg
r
Helene Kongel
Baller
L a u t e n t h a l , 8. N o v e m b e r 1964
Graben 5
f r ü h e r T i l s i t , G a r n i s o n s t r a ß e 28
F e r n der lieben H e i m a t verstarb
nach
langer,
schwerer
K r a n k h e i t a m 25.
September
1964 m e i n e l i e b e F r a u , u n s e r e
gute Mutter,
Schwiegermutter
und Oma, Frau
Nur Arbeit war Dein Leben,
nie dachtest D u an Dich.
N u r für die Deinen streben
w a r D e i n e h ö c h s t e Pflicht.
i,.,rver
schwere!
K r a n k h e i t e n t s c h l i e f am
Nach k u i z e r
scnwe.
t r e u s o r g e n d e Mutter,
6. N o y e m b e i 1964 u n s e . e ,,c
schwäSchwiegermuttei
unseie s u « . u
gerin und
Tante
P l ö t z l i c h u n d u n e r w a r t e t v e r s c h i e d a m 6. N o v e m b e r 1964 u m
11.40 U h r u n s e r e l i e b e M u t t e r , S c h w i e g e r m u t t e r , G r o ß m u t t e r ,
Schwester, S c h w ä g e r i n , Tante u n d Base
geb.
i m 74. L e b e n s j a h r e
Hanke
aus
ihre lieben Augen für immer
In stiller
i m 69.
Lebensjahre.
Trauer
Hans Jantzen und
geb. S o n n t a g
N i e d e i s t rieh
geschlossen.
geb. S p e k o w i u s
Ukta, Ostpreußen
In
Frau
Dora
stiller
Familie
Metzkausen Düsseldorf.
Stukenbrok
Trauer
Spekowius
Jahrgang 15 / Folge 48
Das Ostpreußenblatt
N a c h j a h r e l a n g e m , m i t u n e n d l t c h e i r.#>rii.M
rem Leiden erlöste r o t »
sehr
AIvT «
h m S S ^ S T ^ ?
Mebte
_
G e d u l d getragenem,
a
m
3 1
o k
tober
1964
sehwe
unsere
Juliane von Platen
•-"lötzhch u n d u n e r w a r t e t v e r s t a r b a m 4. N o v e m o t
1964 nach k u r z e r , schwerer Krankheit, f ü r uns all
• i n f a ß b a r , m e i n herzensguter, treusorgender Mann
u n s e r liebster, beste V a t i , m e i n lieber, j ü n g s t e r und
l e t z t e r B r u d e r . S c h w i e g e r s o h n . S c h w ä r - ' * O n k e l und
Vetter
Richard Czeslick
g e b . F r e i i n von Schimmelmann
lm 85.
Nach langem, schwerem, mit g r o ß e r G e d u l d ertrage
n e m L e i d e n v e r s t a r b a m S o n n t a g , d e m 8. N o v e m b e r
1964 m e i n h e r z e n s g u t e r V a t e r , S c h w i e g e r v a t e r , u n s e r
g u t e r Opa, S c h w a g e r u n d O n k e l
i m Alter v o n 47 J a h r e n .
Lebensjahre.
E r folgte s e i n e m
U
U
t
d
r
f
b
e
i
vii^ ? ? ?
D e t m o l d , A m Dorn 412
Viktoria Luise von Wedel, geb v o n Wedel
Wedigo von Wedel
Georgine von Wedel, geb. v o n G e i b l e r
Veronika Benefeldt
A r v e d Benefeldt
und sieben Enkelkinder
232 P l ö n ( H o l s t ) , L a n g e n b u s c h 14
früher Katzborn, Kreis Gerdauen
Otto Dahn
Vater
Gottlieb Czeslick
Liane Benefeldt, geb. v o n P l a t e n
Wolfram B e n e f e l d t - Q u o o ß e n
Hasso von Wedel
aus E c k e r s d o r f K r e i s M o h r u n g e n , O s t p r e u ß e n
k u r z nach V o l l e n d u n g seines 72. L e b e n s j a h r e s .
d e r 1952 noch i n d e r H e i m a t s t a r b
seinen beiden B r ü d e r n
E r folgte u n s e r e r l i e b e n M u t t e r nach z w e i J a h r e n i r
die E w i g k e i t .
Rudolf Czeslick
Gerhard Czeslick
1947 v e r s t o r b e n
In tiefer D a n k b a r k e i t
f ü r s e i n ganzes Leben
Anni Czeslick, geb. J a n k o w s k i
Ursula und Sabine
Luise Reimer, geb. C z e s l i c k
mit allen A n g e h ö r i g e n
S c h l ä g e - I c k h o r s t bei Hannover
1 B e r l i n 51, L i n d a u e r S t r a ß e 22b
früher Sensburg. O s t p r e u ß e n Kaufhufen 6
Witwe
geb. J o s u p e i t
Fleischermeisters Gustav
aus T i l s i t
des
In s t i l l e r T r a u e r
Oertrude L ö w e n k a m p , geb. D a h n
Bruno L ö w e n k a m p
F r i t i und Hannelore
Hans-Otto und B r u n h i l d e als E n k e l
verschollen i m Osten
Ostpreußen
Erna Schräder
D u hast v i e l D a n k v e r d i e n t .
Oh, D e i n e H ä n d e , sie h a b e n t r e u ihi
Tagewerk vollbracht.
D e i n V a t e r h e r z hat bis z u E n d e
g e l i e b t gesorgt, g e t r a g e n u n d gewach-
Die T r a u e r f e i e r u n d Beisetzung fanden
i n S u d e r b u r g , K r e i s U e l z e n statt.
a m 7. N o v e m b e r
1964
645 H a n a u ( M a i n ) . M o s e l s t r a ß e 19
Gott der H e r r e r l ö s t e von einer kurzen, schweren
K r a n k h e i t , nach e i n e m g n a d e n r e i c h e n ,
erfüllten
L e b e n a m S o n n t a g d e m 8. N o v e m b e r 1964. u m 16.30
Uhr unseren l i e b e n , t r e u s o r g e n d e n V a t e r , S c h w i e gervater, G r o ß v a t e r . U r g r o ß v a t e r . O n k e l , G r o ß o n k e l
und Uronkel
Schraden
Gottlieb Bub
ist a m 16. N o v e m b e r 1964 n a c h s c h w e r e m L e i d e n f ü r
i m m e r eingeschlafen.
E s t r a u e r n u m sie
Siegfried Martin und Frau Gisela
geb. S c h r ä d e r
ihre A n g e h ö r i g e n
und viele Landsleute
früher Landwirt und langjähr. Gemeindevorsteher
in Sorden am G r . Selmentsee, K r e i s L y c k
D u r c h e i n tragisches S c h i c k s a l ist a m 6. N o v e m b e r 1964. f e r n
von uns, i n der H e i m a t ganz plötzlich u n d u n e r w a r t e t unser
h e i ß g e l i e b t e r , unvergessener Sohn, der treusorgende Gatte und
Vater, unser lieber B r ü s e r " ^ w a g e r und O n k e l
Oswald Waschkowski
K i e l , W r a n g e l s t r a ß e 37
I h r e l e t z t e R u h e s t ä t t e ist a u f d e m N o r d f r i e d h o f i n K i e l .
i m b l ü h e n d e n A l t e r v o n 35 J a h r e n v o n uns
S e l i g sind die Toten, die i n d e m H e r r n sterben . . .
O f f e n b . 14, 13
G o t t d e r A l l m ä c h t i g e n a h m a m 27 S e p t e m b e r 1964
nach k u r z e r K r a n k h e i t m e i n e n lieben M a n n , unseren guten Vater, G r o ß v a t e r , Schwiegervater, B r u der, S c h w a g e r u n d O n k e l
Gustav Falk
früher Gr.-Sakrau, Kreis Neidenburg. Ostpreußen
i m A l t e r v o n 65 J a h r e n z u s i c h i n s e i n e w i g e s R e i c h .
Im Namen aller A n g e h ö r i g e n
Pauline Falk, geb Bolesta
O s n a b r ü c k , B r e m e r S t r a ß e 151
W i r h a b e n u n s e r e n l i e b e n E n t s c h l a f e n e n a m 30. S e p t e m b e r
1964 a u f d e m S c h i n k e l e r F r i e d h o f i n O s n a b r ü c k z u r R u h e gebettet.
i m 99.
Lebensjahre.
S e i n H e i m w e h nach H a u s e hat i h n stets begleitet.
E r folgte s e i n e r h e r z e n s g u t e n , a m 11. N o v e m b e r 1957
z u H e r n e (Westf) v e r s t o r b e n e n E h e f r a u J o h a n n a ,
geb. S m a k a , i n d i e E w i g k e i t .
gegangen.
In tiefem Schmerz
auch i m N a m e n seiner G a t t i n und seiner K i n d e r
seine E l t e r n A u g u s t W a s c h k o w s k i u n d F r a u B e r t a
geb. G l o w i e n k a
s o w i e seine G e s c h w i s t e r
und Anverwandten
In stiller T r a u e r
seine Kinder
und alle A n g e h ö r i g e n
469 H e r n e (Westf), d e n 8. N o v e m b e r 1964
H ö l k e s k a m p r i n g 09
W i r haben den lieben Entschlafenen am Donnerstag, dem
12. N o v e m b e r 1964, a u f d e m S ü d f r i e d h o f i n H e r n e (Westf), a n
der W i e s c h e r s t r a ß e , z u r l e t z t e n R u h e gebettet
5331 H e i s t e r b a c h e r r o t t , I m K o t t s i e f e n 1
früher Kl.-Jauer, Kreis Lotzen, O s t p r e u ß e n
Es w a r uns E l t e r n v e r g ö n n t , i h n auf unserem Heimatfriedhof,
K l . - J a u e r , K r e i s L o t z e n , a m 12. N o v e m b e r 1964 z u r l e t z t e n R u h e
zu betten.
t
A m 19. O k t o b e r 1964 e n t s c h l i e f p l ö t z l i c h u n d u n e r w a r t e t , f e r n
seiner geliebten Heimat, m e i n geliebter M a n n , unser guter
Vater, Schwiegervater. G r o ß v a t e r , Schwager und Onkel
G o t t d e r H e r r n a h m a m S o n n t a g , d e m 15. N o v e m b e r 1964, m e i nen lieben, herzensguten Vater, unseren lieben O n k e l
Martin Girnus
Peter Käse
Oskar Drwenski
Studienrat 1. R.
ist am 1«. November 1964 im 81. Lebensjahre heimgegangen.
Leutnant und L a n d j ä g e r m e i s t e r a. D.
i m A l t e r v o n 66 J a h r e n .
In stiller Trauer
im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Olga K ä s e ,
In stiller Trauer
im N a m e n aller
die i h n liebten und
K ä t h e Girnus
B a d H a r z b u r g , d e n 15. N o v e m b e r
H e r z o g - W i l h e l m - S t r a ß e 46
N a c h k u r z e r , schwerer K r a n k h e i t entschlief m e i n lieber, guter
M a n n u n d Vater, der f r ü h e r e
Im
Hinterbliebenen
verehrten
1964
W i r h a b e n d e n l i e b e n E n t s c h l a f e n e n a m F r e i t a g , d e m 20. N o v e m b e r 1964. z u r l e t z t e n R u h e geleitet.
H e u t e i n d e n f r ü h e n M o r g e n s t u n d e n e n t s c h l i e f nach
kurzem, schwerem Leiden, jedoch plötzlich u n d u n erwartet, m e i n lieber, guter M a n n , unser lieber,
g u t e r V a t e r , O p a u n d S c h w i e g e r s o h n , unser Bruder,
Schwager und O n k e l
Willy Ley
Bez.-Schornsteinfegermeister
Lebensjahre.
Boss
N a c h l a n g e m L e i d e n e r l ö s t e G o t t der H e r r m e i n e n g e l i e b t e n
Mann, unseren treusorgenden
Vater, Schwiegervater, Opa,
Bruder. Schwager und Onkel
i m Alter von 61 Jahren.
In tiefer
Trauer
Amanda Ley, geb. Mross
Albert K e m p f und Frau, geb. L e y
Uwe Ilollesen und Frau, geb. L e y
Manrred Ley und Frau
Oswin von Eye und Frau, geb. L e y
Robert L « y
und zehn Enkelkinder
Landwirt
2334 F l e c k e b y , d e n 12. N o v e m b e r
früher Powilken, Ostpreußen
aller
Frankenthal (Pfalz), F r a n k e n s t r a ß e 38
f r ü h e r K ö n i g s b e r g Pr., S c h r ö t t e r s t r a ß e 7
Heinrich Kairies
In stiller Trauer
F r i e d a K a i r i e s , geb.
Inge K a i r i e s
Namen
Freimut Drwenski
i m g e s e g n e t e n A l t e r v o n 96 J a h r e n z u sich i n d i e ewige H e i m a t .
geb. B i r k h a h n
B o c h u m , B l e c k s t r a ß e 25
früher Sauerbaum. Kreis Rößel, O s t p r e u ß e n
i m 66.
Unser lieber Vater und G r o ß v a t e r
1964
Friedrich Chilla
i m 69. L e b e n s j a h r e .
A m 10. N o v e m b e r 1964 v e r s c h i e d m e i n l i e b e r M a n n , u n s e r g ü t i ger V a t e r , G r o ß v a t e r u n d U r g r o ß v a t e r
Im Namen aller Hinterbliebenen
Diplomlandwirt
Benno Marquart
i m 87.
Frau Marie Chilla
E m l i c h h e i m / W e s t e r f e l d , d e n 18. N o v e m b e r 1964
früher Ortelsburg-Widminnen, Ostpreußen
D i e T r a u e r f e i e r f a n d a m S a m s t a g , d e m 21. N o v e m b e r 1964, u m
14 U h r i n d e r K r a n k e n h a u s k a p e l l e i n H a s e l ü n n e statt. A n s c h l i e ß e n d die Beisetzung auf dem F r i e d h o f in H a s e l ü n n e .
Lebensjahre.
In tiefer
Trauer
Frau G . Marquart, geb.
und Angehörige
Wiens
Ö h r i n g e n , A m R ö m e r w a l l 16. d e n 8. N o v e m b e r 1964
früher Gr.-Schiemanen, Kreis Orteisburg
N a c h e i n e m e r f ü l l t e n L e b e n e n t s c h l i e f nach k u r z e r , s c h w e r e r
K r a n k h e i t a m 14. N o v e m b e r 1964 u n s e r l i e b e r V a t e r , S c h w i e gervater, G r o ß - u n d U r g r o ß v a t e r
29 O l d e n b u r g ( O l d b ) , W i d u k i n d s t r a ß e 20
f r ü h e r K ö n i g s b e r g P r . , H i n t e r t r a g h e i m 19
D i e B e i s e t z u n g f a n d a m 14. N o v e m b e r 1964 i n O l d e n b u r g statt.
A m 4. N o v e m b e r 1964 r i e f G o t t d e r H e r r m e i n e n
guten Schwiegervater, unseren lieben G r o ß - und
Urgroßvater
Gustav Thiel
i m O k t o b e r ist nach e i n e m e r f ü l l t e n L e b e n i m
^vctoggte«
A l t e r v o n 83 J a h r e n , u n s e r l i e b e r V a t e r u n d S c h w i e g e r v a t e r ,
Großvater und Bruder
früher
Aweyden, Kreis
Paul Schilling
aus P a l m n i c k e n , O s t p r e u ß e n
k u r z n a c h v o l l e n d e t e m 86.
Lebensjahre.
Sensburg
i m g e s e g n e t e n A l t e r v o n 81 J a h r e n
Ewigkeit.
z u sich i n d i e
E r folgte u n s e r e r l i e b e n M u t t e r , d i e a m 27. A u g u s t 1964 v o n
uns ging.
Landwirt
Ludwig Lehrbass
aus
v o n uns
Oberkrapen,
Die trauernden
Ostpreußen
gegangen.
Im N a m e n aller A n g e h ö r i g e n
Dorothea Hammer, geb. L e h r b a s s
Karlsruhe-Ruppu
Iserlohn, M ü h
d e n 20. N<
Angehörigen
Margarete Thiel, geb. T e m p l i n
Edwin Hilbrecht und Krau Helga, geb. T h i e l
Ernst Jensen und Frau Erika, geb. Thiel
Reinhard Thiel
Ralph O. Dorre und Frau Irene, geb. T h i e l
Brigitte Thiel
Ulrich Thiel
Jens-Christian. Beate und Ute als Urenkel
In stiller Trauer
F.rna Mattern, geb. ä c h i l l i n - .
Walter Mattern, B-Tegel, E g e t l s s t r a ß e 15
Alfred Schilling und Frau E r i k a
B-Tegel, B i e d e n k o p f e r s t r a ß e 2
Gertrud Franzke, geb. Schilling
Walter Franzke, B-Borsigwalde, Klinner Weg 22
Gerda David, geb. Schilling
Ernst David, T ü b i n g e n , E b e r h a r d s t r a ß e 30
Hildegard Kamien, geb. Schilling
Erich Kamien, K i e l , D ü v e l s b e k e r Weg 42
« o w i e alle Enkel- und Urenkelkinder
Jahrgang 15 / Folg.
Das Ostpreußenblatt
28. November 1964 / Seite 20
Still
A m 6. N o v e m b e r 1964 v e r s t a r b n a c h
einjährige!
schwerer, mit bewundernwerter G e d u l d getragener
K r a n k h e i t unser lieber Freund und
ehemaliger
1. V o r s i t z e n d e r , H e r r
u n d g a n z e r g e b e n i n G o t t e s heiligen^! W i l l e n
„ , , „ v a t e r u n d Giouvaiei
lieber M a n n , unser guter v a i e i
t
ging
mein
r
losef Johannes Riepert
Seilermeister und K a u f m a n n
T u r n w a r t der Allenstelner Turnerschaft
Diplom-Politologe
Wir
betrauern
tief
den
Tod unserer
lieben
Corpsbrüder
Gustav-Adolf Tanski
Konrad Nordalm
M i n i s t e r i a l r a t a. D .
r e n . S S 1908, P a l a i o m a r c h i a e 1960
g e s t o r b e n a m 17. J u l i 1964 i n H a n n o v e r
In tiefer
D e r A H V des C o r p s M a s o v i a
M ü l l e r - D t e c k e r t
III
C C des C o r p s P a l a i o m a r c h i a e - M a s o v i a z u
F i e d l e r
x x ai
Heimat.
Seine
strahlenden
In tiefer
Trauer
Kiel
Trier,
Amtsgerichtsrat
aus B r e n n e n , K r e i s J o h a n n i s b u r g ,
i m 88.
Felix Viktor Janert
• 20. 12. 1398
t
tiefer
In stiller
I r m g a r d J a n e r t , geb. G r o m m e l t
Friedrichkarl Janert
K a r i n J a n e r t , geb. K l o s s e
Heinz-Henning Janert
Wolf-Rüdiger Janert
Dagmar und Friedrich Yorck
Die
Ostpreußen
D i e B e e i d i g u n g f a n d a m 13. N o v e m b e r 1964 i n S t e i n b e r g k i r c h e ,
K r e i s F l e n s b u r g , statt.
Holtermannstraße
Karl Hesse
Ostpreußen
nach l a n g e m , m i t g r o ß e r G e d u l d e r t r a g e n e m L e i d e n , i m festen
G l a u b e n a n s e i n e n H e i l a n d , k u r z v o r s e i n e m 84. G e b u r t s t a g z u
sich i n sein h i m m l i s c h e s Reich.
In stiller Trauer
A n n i A n t o n y , geb. Hesse
Rudolf Antony
Inge Hesse
u n d alle A n g e h ö r i g e n
Heimhofstraße
Fritj Lemke
Beerdigung
hat
am
14.
und
D u r c h seine g r o ß e Hilfsbereitschaft u n d sein aufrechtes, geradliniges W e s e n hat er sich nicht n u r bei seinen L a n d s l e u t e n ,
sondern w e i t h i n i m L a n d k r e i s Rees hohe W e r t s c h ä t z u n g u n d
Zuneigung erworben.
lieber, herzensguter
d i e a m 24. A p r i l 1946 i n L u c k e n w a l d e v e r s t o r b e n
Trier
statt-
Otto Goetz
aus G e o r g e n h e i d e ,
im
A l t e r v o n 77
Kreis
Elchniederung
Jahren.
In
66 J a h r e n
verstarb am
unser
stiller
Trauer
Goetz
1964 a u f
dem
Wald-
lieber
Bruder,
Für
den
Patenkreis
H i l g e n d o r f f ,
den
Landkreis
Inn.
E K I. 1914/18 u n d K V K I. 1939'45
Im Namen aller Verwandten und
M a r i e - L u i s e W i n c k e l m a n n , geb.
Rastenburg
Dr.
S c h r e y e r ,
und
die
16. N o v e m b e r
von
Groß-
Walter Sohst
Bernhard
Kreisvertreter
Rees
Onkel und
Freunde
Sohst
D a h l i e n w e g 12
Sohst-Kissitten
Klein-Waabs bei
Eckernförde
Mitpaten
Landrat
Oberkreisdirektor
A m 15. N o v e m b e r 1964 e r l ö s t e G o t t d e r H e r r v o n s e i n e m
schweren Leiden unseren guten Vater. Schwiegervater, Großvater, U r g r o ß v a t e r und O n k e l
1964
Johann Falkenau
aus
A m 12. N o v e m b e r 1964 e n t s c h l i e f n a c h k u r z e r , s c h w e r e r K r a n k heit m e i n innigstgeliebter M a n n , unser herzensguter V a t e r
Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der
ist.
Ganthen,
In stiller Trauer
E r n a K a s i m i r , geb. T ü r k
Heinrich Rühe und Frau Margot
geb. R ü h e
G ü n t e r K a s i m i r und F r a u Josefa
geb. W i e s k u s
E m i l Kasberg und Frau Hilde
geb. S c h ä f e r
Heiner, Günter, Volker, Gerd
als E n k e l
u n d alle A n v e r w a n d t e n
Trauer
Mentz
295 L e e r ( O s t f r i e s l ) , A m S t r o h h u t 7
früher Bartenstein
18
Die Beerdigung
der F i l s statt.
b
fand
4
am
n
t
S
C
h
Lebensjahre.
Trauer
G u s t a v F a l k e n a u mit F a m i l i e
Ganthen, Ostpreußen
M a r t h a R a d t k e mit Familie
Berlin-Wittenau
M a r i e R e i t z u g mit Familie
Echtz ü b e r D ü r e n
M a x F a l k e n a u mit F a m i l i e
W e i l e r o. d . F i l s
18. N o v e m b e r 1964 i n W e i l e r ob
i m A l t e r v o n 68 J a h r e n .
a. D .
gest. 15. 11. 1964
Sensburg
In stiller
Friedrich Kasimir
Friedrich Endruweit
Kreis
E r s t a r b f e r n s e i n e r g e l i e b t e n H e i m a t , i m 85.
Kreisoberinspektor i. R .
Meta E n d r u w e i t , g e b .
Kinder, Enkelkinder
nnd U r e n k e l k i n d e r
Schwager,
lOjähriger
1964 i m A l t e r
Dr.-Ing.
ist
Max Hesse
vermißt
14. N o v e m b e r
onkel
Onkels
K i e l , M i c h e l s e n s t r a ß e 12/14
früher Gumbinnen, Gartenstraße
in
Vater
Regensburg,
Wesel, den
In stiller
1964
N a c h s c h w e r e r K r a n k h e i t e n t s c h l i e f a m 8. N o v e m b e r 1964 m e i n
D e r L a n d k r e i s Rees u n d sein Patenkreis Rastenburg
werden
i h m i n D a n k b a r k e i t ein ehrendes, treues A n d e n k e n bewahren.
Groß-
geb. L e c h e l
Regierungssekretär
g e b . 30. 1. 1882
November
gefunden.
Gefangenschaft
Anna Hesse
d e r s e i t A u g u s t 1£44 i n B e s s a r a b i e n
Hamburg,
A n den Folgen seiner Kriegsverletzungen u n d ü b e r
D e r H e i m g e g a n g e n e hat sich seit der B e g r ü n d u n g der P a t e n s c h a f t i m J a h r e 1956 u m d e r e n A u s b a u b e s o n d e r s v e r d i e n t
gemacht. A n der B e h e b u n g der Sorgen seiner
vertriebenen
Landsleute, besonders an der K l ä r u n g vieler V e r m i ß t e n s c h i c k sale, h a t e r i n u n e r m ü d l i c h e r K l e i n a r b e i t r a s t l o s m i t g e w i r k t
u n d sich i n k l u g e r u n d a k t i v e r Weise m i t ganzer K r a f t f ü r
ihre Belange eingesetzt.
Für
5
w i r unserer lieben Mutter
u n d unseres B r u d e r s u n d
Appelhülsen,
D i e B e e r d i g u n g f a n d a m 13. N o v e m b e r
f r i e d h o f i n A r n s b e r g statt.
M ö l l e k e n ,
Gleichzeitig gedenken
mutter
48, L ü b e c k ,
D e r L a n d k r e i s Rees trauert m i t s e i n e m P a t e n k r e i s
Rastenb u r g u m d e n p l ö t z l i c h i m A l t e r v o n 78 J a h r e n
verstorbenen
G e s c h ä f t s f ü h r e r der Patenschaft Rastenburg i n Wesel, H e r r n
24
D e r H e r r ist m e i n H i r t e , m i r w i r d nichts m a n g e l n .
P s . 23, V . 1
G o t t d e r H e r r h o l t e a m 12. N o v e m b e r 1964, u m 21.40 U h r m e i n e n
lieben Vater, Schwiegervater und Onkel
Würgendorf-Wasserscheide,
Thyrsusstraße
577 A r n s b e r g , R i n g s t r a ß e 134
D i e B e e r d i g u n g h a t a m M i t t w o c h , d e m 28. O k t o b e r 1964, a u f
dem Ehrenfriedhof i n W i l h e l m s h a v e n stattgefunden.
f r ü h e r Insterburg,
Trauer
Waltraud
Nachruf
Wilhelmshaven,
von
Erinnerung
Trauer
G e r t r u d S t r y s i o , geb. S z y s l o
Steinbergholz, Kreis Flensburg
E m i l Szyslo und F r a u K l a r a
Recklinghausen
Richard Szyslo und F r a u Toni
Berlin-Stahnsdorf
Wilh. Szyslo und Frau Margot
Heiligenhaus
siebzehn E n k e l und elf U r e n k e l
23. 10. 1964
Trauer
erfüllt
Lebensjahre.
M e i n geliebter M a n n , unser lieber Vater, Schwiegervater und
G r o ß v a t e r , m e i n lieber Bruder. Schwiegersohn und Schwager
hat uns für i m m e r verlassen.
In
ist i h m
Verleihung
Luxemburg und Montgomery, U S A
Johann Szyslo
i . K.
jeder
E l i s a b e t h R i e p e r t , geb. Woywod
U l r i c h Riepert u n d Frau
P a u l S i e s m a n n u n d Frau Anneliese
geb. R i e p e r t
G e r h a r d W e i k a m m u n d Frau Ursel
geb. R i e p e r t
H e n r y W a l c h u n d F r a u Christel
geb. R i e p e r t
Hans Riepert u n d Frau
G e o r g e A p l a s s u n d F r a u Doris
geb. R i e p e r t
u n d elf E n k e l k i n d e r
D i e M i t g l i e d e r des S t u d e n t e n b u n d e s O s t p r e u ß e n ( B O S t )
an der F r e i e n U n i v e r s i t ä t B e r l i n
a. D .
be,
U n s e r H e b e r W e r n e r ist s e i n e m V a t e r i n d i e E w i g k e i t vorang C n g e n E r ruht auf dem Ehrenfriedhof i n Heidelberg.
.•Mötzlich u n d u n e r w a r t e t e n t s c h l i e f a m 10. N o v e m o e r 1964 u n s e r
lieber Vater, G r o ß v a t e r und U r g r o ß v a t e r , der
Oberstrichter
Augen
M e d a i l l e n an deutsche S p o r t l e r w e r d e n uns stets i n
N u r sechs J a h r e n w a r e n i h m i n B e r l i n v e r g ö n n t , w o h i n e r
1958 a u s O s t p r e u ß e n g e k o m m e n w a r . S e i n e E r f a h r u n g u n d s e i n
W i s s e n h a b e n d i e A r b e i t des B O S t s e h r b e r e i c h e r t . S e i n e C h a r a k t e r s t ä r k e u n d L a u t e r k e i t w e r d e n allen, die i h n k a n n t e n
Vorbild und Hilfe bleiben.
Ludwig Bänfer
Der
worde^
i m A l t e r v o n e r s t 30 J a h r e n
D r . agr., D i p l . - L a n d w i r t
O b e r r e g i e r u n g s r a t a. D .
r e n . W S 1913/14, P a l a i o m a r c h i a e 1960
g e s t o r b e n a m 8. M ä r z 1964 i n E c k e r n f ö r d e
72 J a h r e a l t , i n d i e e w i g e
Sein Wunsch, noch die O l y m p i a d e zu erleben,
l
i
e
f
n
a
c
h
leiden r n e , n i ^ h ^ ^
^em,
tapfer ertragenem
Leiden m e i n lieber M a n n , unser bester V a t e r
Schwiegervater
Großvater, Schwiegersohn, Schwager und O n k e l
K r i m i n a l o b e r s e k r e t ä r a. D .
Nach langer, schwerer K r a n k h e i t entschlief m e i n lieber M a n n
mein guter Vater, Schwiegervater, G r o ß v a t e r , Bruder. Schwager u n d O n k e l
t
Franz Dulk
* 3.
Zandersdorf,
Kreis
Trauer
N a m e n der
Kiel
+
Trauer
Familie
A n n e m a r i e Jaeger
Krummbek über
In stiller T r a u e r
Ostpreußen
15. 11. 1964
Emmy D u l k , geb. G i g a r
Hans-Walter Dulk und Frau Lise-Lotte
geb. H a h n
Otto D u l k und Frau M a r i e
M o n i k a W e s t p h a l , geb. D u l k
Bärbel Dulk und Hans-Dieter Dulk
und alle A n g e h ö r i g e n
i m 60. L e b e n s j a h r e .
im
Ragnit,
In s t i l l e r
Rastenburg
In stiller
aus
11. 1887
Lebensjahres.
g a
H^ i
e t e
s l
s
, ° S n a t , geb. Hungerecker
H a n s - H e n r i c h G o l d s t e i n und F r a u
*vw f ,
' «
Slogsnat
f r i t z H a r m s u n d Frau Elke
geb. S l o g s n a t
H e l m u t Slogsnat
Eckard und Christiane
e b o r g
Paul Jaeger
aus
k u r z v o r V o l l e n d u n g s e i n e s 60.
Elektromeister
F e r n v o n s e i n e r o s t p r e u ß i s c h e n H e i m a t e n t s c h l i e f a m 21. O k t o b e r 1964, v o n s c h w e r e r K r a n k h e i t e r l ö s t , m e i n l i e b e r M a n n ,
unser guter Vati, Sohn, Schwiegersohn, Schwager und Onkel
Helmut Slogsnat
e
b
B u i g d o r f (Han), K ö n i g s b e i g e r S t r a ß e 8
liuher Tilsit, K ö n i g s b e r e A I W . J ? *
^umgsDerg, A l l e n s t e i n u n d
8
Lübeck-Siems
O l e n d i e k 2. d e n 15. N o v e m b e r
1964
Neidenburg
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