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7. Selbstverwirklichung oder: Was heute zu tun ist (Teil - Gralsmacht

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7. Selbstverwirklichung oder: Was heute zu tun ist (Teil VI)
Gibt es so etwas wie Wahrheit?
Heute wird unendlich viel diskutiert, gechattet, „geschnattert“, in Talkshows Meinungen
gehört, in Nachrichten Propaganda gebracht, im Internet „gesurft“, interviewt, Kongresse
veranstaltet, auf „Gipfeln“ getagt, informiert – besser gesagt: Bewusstein formiert bzw.
manipuliert.
Wie soll man sich da zu Recht finden? Durch sein Ich. Es gibt die Wahrheit – sie ist etwas
Objektives1 – und der Mensch kann sie durch sich selbst finden. Die wahrgenommenen
Gedanken machen auf die Seele Eindruck. Die Seele „antwortet“ mit Empfindungen darauf.
Wer auf seine Seele achtet und lernt, gewissermaßen als „Fremder von außen“ seine Seele
durch sein Ich zu beobachten, der wird gewisse Gesetzmäßigkeiten des Seelischen feststellen.
Er merkt dann auch, dass er durch seine „Seelenpflege“ Sicherheit im Leben gewinnt. Das
Seelenleben anderer Menschen wird ihm durch seine Beobachtungen und Erfahrungen
verständlicher. Seine Sensibilität intensiviert sich. Die Seele wird zugeben müssen, dass
andere Menschen schon weiter fortgeschritten sind und dass diese der Wahrheit näher sind als
sie selber. Daher sucht man von Eingeweihten zu lernen.
Es spielt überhaupt keine Rolle, wie weit der eine dem anderen spirituell voraus ist –
entscheidend ist: m a n s c h r e i t e t s e l b s t v o r a n . Die Esoterik ist kein Sportstadion, es
besteht kein Wettbewerb. Jeder Anflug von Hochmut zerstört in der eigenen Seele eine Kraft.
Durch Unachtsamkeit werden unendlich viele Kräfte vergeudet, werden Irrtümer „Berge hoch
aufgetürmt“.
Das Minimalisieren des Menschen auf gewisse Funktionen wie Essen, Trinken usw.
suggeriert, dass
-
alle Menschen irgendwie gleich sind, weil sie gleiche Bedürfnisse haben
das immer schon so war (gewiss hat man in älteren Zeiten gegessen und getrunken)
diese Minimalfunktionen das Leben eben ausmachen. Und wenn man tot ist, ist man
eben mausetot - das war’s dann, mehr ist nicht drin.
Wer nur ein bisschen über den eigenen „Tellerrand“ hinausschaut, wird sich sagen, dass das
unmöglich der S i n n d e s L e b e n s sein kann.
Um den Sinn des Lebens nicht nur in Gedanken wie Reinkarnation und Karma zu erfassen,
sondern z u e r l e b e n , braucht die menschliche Seele nicht abstrakte Gedanken, sondern
lebendige, kosmische, imaginative, apokalyptische Gedanken.
Man muss kein Bellini sein, um durch das Kunsterlebnis der „Madonna“2 in einen innerlichen
künstlerischen Prozess zu kommen, der mit dem künstlerischen Prozess Bellinis, der diese
„Madonna“ hervorgebracht hat, in Beziehung steht.
1
Ebenso wie Mathematik etwas Objektives ist. 3 x 999 999 = 2 999 997. Das kann man im Kopf ausrechnen,
ohne knapp 3 Millionen Murmeln physisch zu legen. Das geht, weil man die Rechengesetze kennt. Es gibt eben
auch k o s m i s c h e G e s e t z e .
Das wache Ich kann verlebendigen, was als „Keim“ in jedem wahren Kunstwerk ruht. (Bei
Beuys & Co gibt es nichts zu verlebendigen - das ist „tote Hose“ oder „toter Hase“3.)
Natürlich sind immer die Geister auf den Plan gerufen, wenn die Seele beginnt, sich aus dem
„Gestrüpp der Irrtümer“ zu befreien – so einfach lassen sie den Menschen nicht los. Doch ist
einmal die Lichtkraft eines hohen Gedankens in der Seele aufgeleuchtet, die den Menschen
über das Alltägliche blicken lässt, so wird die Seele wohl immer dieses Erlebnis suchen und
sich die Gedanken zuführen, die die Seele zum Leuchten bringt.
Die „Offenbarungs“-Gedanken4, die der zeitbedingten Seelenverfassung der Menschen
entsprechen, entwickeln durch ihre imaginative Qualität die Seele. Der Mensch lernt auf
seinem Weg mit diesen „Offenbarungs“-Gedanken das Leben zu erfassen.
R. Steiner sagte über die Wahrheit5:
Diese tiefste Sehnsucht wird kommen, Sehnsucht nach einer Wahrheit, die n i c h t durch
ä u ß e r e Beobachtung, sondern i n n e r l i c h durch die Anstrengung der Seele errungen
werden muß. Darauf ist in der Tat der deutsche Geist vorbereitet. Er ist vorbereitet auf solche
Wahrheit, die d u r c h s i c h w a h r e r s c h e i n t und nicht dadurch, daß sie ä u ß e r l i c h
bewahrheitet wird. Dazu ist der deutsche Geist vorbereitet. Und überall findet man die
Beweise dafür. Diejenigen, die so recht im Wesen des deutschen Geistes gestrebt haben, sie
haben ja immer in ihren Gedankenformen die Art gehabt, über die Wahrheit als einer
i n n e r l i c h e n G a b e d e r M e n s c h e n s e e l e zu sprechen.
Kommen wir nun zu unserer Geschichtsbetrachtung zurück, die zum Verständnis unserer Zeit
unabdingbar ist.
Die Weimarer Zeit (I)
Olaf Rose schreibt6:
2
Bild links: Raphael
Sixtinische Madonna
Bild Mitte: Jawlensky:
Morgen. Jawlensky schuf
die moderne Ikone.
3
Bild rechts: Beuys
Aktion: Wie man einem
toten Hasen die Bilder
erklärt
4
Anthroposophie ist die 3. Offenbarung, nach 1. Offenbarung an Moses und 2. Offenbarung an von Johannes
dem Täufer bis Johannes dem Apokalyptiker. Vgl . GA 130, 2. 12. 1911, S. 161-165, Ausgabe 1977. Weiter sagt
R. Steiner: In welthistorischer Beziehung sollen die Menschen durch die Geisteswissenschaft denken lernen den
Gedankengehalt der Evangelien. D.h.: Die 3. Offenbarung h ä l t w e i t e r a n f ü r d i e M e n s c h e n ,
die die Anthroposophie als „gedankliches Rüstzeug“ benutzen. Die Anthrop o s o p h i e i s t d e r A n f a n g ! (Siehe Ende des Artikels)
5
6
GA 157, 26. 1. 1915, S. 139, Ausgabe 181
Der Große Wendig 1, S. 257/258, Ausgabe 2006
Der Versailler Friedensvertrag - in Wirklichkeit ein Diktat - war d i e F o r t s e t z u n g d e s
Krieges mit anderen, nicht minder gewaltsamen Mitteln7 gegen das
g e s c h l a g e n e D e u t s c h e R e i c h . Die Lüge von der Alleinschuld Deutschlands am
Kriege wiederum war das Fundament des Vertrages. Seine Auswirkungen, vor allem die
unermeßlichen Reparationszahlungen und die wirtschaftliche, militärische und politische
Knebelung waren für die gesamte Dauer der Weimarer Republik eine Belastung, die einer
politischen … Fesselung gleichkam.
Wäre es den siegreichen Alliierten lediglich um die Einführung der Demokratie als einer
vermeintlich unkriegerischen Staatsform gegangen, hätten sie bei der Festsetzung der
Gebietsabtretungen mehr auf ethnische Grenzen, auf bezahlbare Reparationsleistungen, auf
weniger demütigende Behandlungsformen und Beschränkungen der Wehrhoheit des neuen
Staates achtgegeben. (…)
Wie in den bisherigen Artikeln aufgezeigt, konnte es den Alliierten bzw. der Geheimen
Weltmacht8 zur Erreichung ihres Zieles, Deutschland-Mitteleuropa auszulöschen, um dadurch
die Weltherrschaft zu erringen, nur darum gehen, dieses zu „knechten“.
(Olaf Rose:) Rudolf Steiner (forderte) dazu auf, aus dem Zusammenbruch des Reiches zu
lernen, indem man diesem „ e i n e a u s d e m W e s e n s i n h a l t d e r d e u t s c h e n
V o l k h e i t e n t s p r i n g e n d e A u f g a b e “ s t e l l e n m ü s s e , die den Nachbarn „im
Weltzusammenhang“ die „wesenhafte, seinen [des Reiches] Bestand rechtfertigende
Zielsetzung“ erklärlich machen könne. Zu solchen strategischen Überlegungen waren die fast
jährlich wechselnden, aus der Not geborenen Regierungen des ersten demokratischen Staates
auf deutschem Boden nicht9 in der Lage.
Sie waren angesichts der gewaltigen Krisen - Ruhrbesetzung, Inflation, Welt Währungskrise,
Entwaffnung und internationale Pariastellung, Arbeitslosigkeit und Zusammenbruch der
sozialen Absicherung für weite Teile der Bevölkerung nicht mehr als ein hoffnungslos
überforderter politischer Reparaturbetrieb, in dem die Vielfalt der Parteien eher als
hemmendes Moment denn als reichhaltiges politisches Alternativangebot empfunden wurde.
Es gehört jedoch zum Gründungsmythos der jungen Bundesrepublik und deren Vertreter nach
1949, im gescheiterten10 Weimarer Demokratieversuch den historischen Vorläufer ihres
politischen Auftrages zu sehen. Und so begannen sich in der Geschichtsschreibung staatlich
7
Wir kennen das aus den Geheime Weltmacht-UN-„Sanktionen“ gegen den Irak. C. C. Stein schreibt: lm Jahre
1998 war der zweite Interventionskrieg gegen den Irak längst vorprogrammiert. Das Land gehörte vor dem
ersten „humanitären Einsatz“ der Amerikaner und Briten mit einem vorbildlichen Bildungs- und
Gesundheitswesen zu den fortschrittlichsten, am wenigsten fundamentalistischen Staaten der arabischen
Hemisphäre. Während und nach der ersten „Friedensmission» der supranationalistischen Interventionalisten
und den danach einsetzenden Sanktionen und Blockaden starben etwa 8 0 0 0 0 0 i r a k i s c h e
M e n s c h e n , d a r u n t e r 3 2 0 0 0 0 K i n d e r u n t e r 5 J a h r e n . (Die Geheime Weltmacht, S. 105/6,
Hohenrain, Ausgabe 2001)
8
Bestehend aus: Westlichen Logenkreisen, Vatikan, Zionismus-Judaismus und deren Untergruppen (Siehe C. C.
Stein Die Geheime Weltmacht, Hohenrain-Verlag 2001)
9
Einspruch. Wenn man an den Symptomen des kranken sozialen Organismus „herumdoktert“, ohne zu
verstehen, was der eigentliche Krankheitsprozess ist, dann wird man nicht das Heilmittel finden können. Die
„Nibelungen-Elite“ (siehe Artikel 3) hatte auch diesmal kein Gehör, für das, was die Not gewendet hätte Von
1917-1921 versuchte der Gotteszeuge R. Steiner die Dreigliederung einzuführen. 1919 warnte R. Steiner vor
dem „Tod des Volkstums“ (siehe Artikel 6), der schließlich eintrat.
10
Das Scheitern der BR“D“ wird für manchen Bürger immer offensichtlicher.
geförderte Legenden herauszubilden, die erst nach einigen Jahrzehnten greifen konnten, denn
der Erlebnisgeneration des Kaiserreiches und Weimars erschienen die zwanziger Jahre in der
Rückbesinnung alles andere als <golden>. …
Die politische Kraftlosigkeit dieses Gebildes läßt sich auch aus der heutigen Rückschau nicht
wegretuschieren. Daher verlegt man sich gern darauf, die Weimarer Republik als nicht
bedrohlichen (weil entwaffnet) und geachteten (?) Nachbarn ihrer westlichen Anrainer
darzustellen. Man vergißt, daß alle Deutschen - von den Kommunisten bis hin zu
Nationalkonservativen und Nationalsozialisten - das Versailler Diktat und seine Begründung
als entwürdigend und verlogen ansahen.(…)
Die Weimarer Zeit (II) – Deutsche und Polen
Olaf Rose schreibt11:
Die Alliierten hatten 1918 die Kriegsziele des US-Präsidenten Wilson übernommen, die
Gebietsveränderungen n u r auf Grund des Selbstbestimmungsrechts vorsahen. Nach Punkt
XIII der <14 Punkte> sollte ein polnischer Staat errichtet werden (Deutschland und
Österreich hatten aber schon 1916 einen selbständigen polnischen Staat ausgerufen!), der die
„die von unbestreitbar polnischer Bevölkerung bewohnten Gebiete umfassen sollte“.
Es war bei der nationalen Gemengelage der verschiedenen Völker außerordentlich schwierig,
zudem fielen Muttersprache und nationales Bekenntnis oft nicht zusammen. Die Masuren in
Ostpreußen, ein Großteil der Kaschuben Westpreußen sowie in Hinterpommern und die
<Wasserpolen> in Schlesien sprachen zwar einen polnischen Dialekt, fühlten sich aber als
Deutsche, wie es sich bei den Volksabstimmungen 1920/21 herausstellte. In dem neu
entstandenen polnischen Staat waren 1919 nach polnischer Statistik nur 68 Prozent der
Bevölkerung Polen.
Die deutsch-polnische Grenze wurde 1919 in Versailles weitgehend ohne Berücksichtigung
der volklichen Zugehörigkeit gezogen: Der größte Teil Westpreußens und der Provinz Posen
und ein kleiner Teil Ostpreußens (Soldau) wurden ohne Volksabstimmung an Polen
abgetreten (mindestens in Westpreußen und im Westteil des Posener Landes mit der Stadt
Posen hätte eine Volksabstimmung eine deutsche Mehrheit ergeben, wenn man die VolksZählungsergebnisse und die Wahlergebnisse der Vorkriegszeit zugrunde legt).
Das Gebiet um die Stadt Danzig wurde g e g e n d e n e r k l ä r t e n W i l l e n d e r
B e v ö l k e r u n g <Freistaat> unter Völkerbundsrolle12 mit zahlreichen polnischen
Sonderrechten. Laut Volkszählung von 1923 waren 97,6% der Bevölkerung deutsch.…
Dort, wo Volksabstimmungen - immer unter Kontrolle der Alliierten13 - abgehalten wurden,
stimmte die Bevölkerung mit großer Mehrheit für Deutschland:
am 11. 7.1920 im Bezirk Allenstein in Ostpreußen: 97,4 % für Deutschland; am selben Tag im
Bezirk Marienwerder in Westpreußen: 92,4 % für Deutschland; am 20. 3. 1921 in
Oberschlesien: 59,4 % für Deutschland.(…)
11
Der Große Wendig 1, S. 259-262 Ausgabe 2006
12
Vorläufer der UNO und Institution der Geheimen Weltmacht
13
D.h.: der Geheimen Weltmacht
In Oberschlesien hatten die Polen versucht, in zwei vom polnischen Staat unterstützten
Aufständen (August 1919 und August 1920) die Volksabstimmung zu verhindern und
vollendete Tatsachen zu schaffen. Als dann 1921 die Volksabstimmung stattfand, wurde die
polnische Seite massiv v o n d e n F r a n z o s e n , die die Hauptmasse der Besatzungstruppen
stellten, unterstützt. Morde an Deutschen, Einschüchterungen, Vertreibungen und
Verhinderung deutscher Wahlpropaganda waren an der Tagesordnung. (Die Reichsregierung hat darüber in zwei Weißbüchern berichtet.)… Das Wahlergebnis war: 707 554 für
Deutschland und 478 820 für Polen.
Weiter Olaf Rose:
Es brach n a c h der Abstimmung 1921 ein dritter polnischer Aufstand aus, der kräftig von
Polen aus unterstützt wurde. Im Endergebnis wurde Oberschlesien14 v o m V ö l k e r b u n d
trotz der deutschen Gesamtmehrheit bei der Abstimmung, nach der
e i g e n t l i c h g a n z O b e r s c h l e s i e n d e u t s c h b l e i b e n s o l l t e , g e t e i l t . (…)
Alle Regierungen der Weimarer Republik und alle politischen Parteien sahen in dieser
Grenzziehung eine Verletzung des deutschen Selbstbestimmungsrechts.(…)
Rolf Kosiek schreibt15:
Die ersten KZs in Europa wurden nach Gründung des polnischen Staates im ehemaligen
deutschen Posener Gebiet von Polen für Deutsche errichtet: noch im Herbst 1918 das Lager
Szcypiorno und 1919 Stralkowo.16 Mehr als 8000 Deutsche sollen dort in der ersten
Nachkriegszeit interniert worden sein. Viele überlebten die Lager nicht. Mehr als e i n e M i l l i o n
D e u t s c h e (sic!) verließen angesichts der Unterdrückungs- und Enteignungsmaßnahmen bis
1938 ihre ostdeutsche Heimat, eine e r s t e V e r t r e i b u n g .17
Die planmäßige E n t d e u t s c h u n g wurde von Polen auch öffentlich verkündet. Am 10. April
1923 erklärte der damals amtierende polnische Präsident General Ladislaus Sikorski bei einer
14
R. Steiner versuchte, nachdem in
Deutschland die Dreigliederung
gescheitert war, in Oberschlesien
für die Dreigliederung zu werben.
Voraussetzung wäre ein neutraler
Staat gewesen. Dieses Ansinnen
wurde R. Steiner von rechten
Kreisen sehr übel genommen.
1921, als Oberschlesien geteilt
war, sprach R. Steiner davon dass
(Rechtes
Bild:
Gauguin
Tahitische Landschaft)
- die Zivilisation aus Europa in den pazifischen Raum verlagert werden wird (GA 207, 23. 9. 1921, S. 28,
Ausgabe 1972)
- unter furchtbarsten Katastrophen eine andere Fortentwicklung der Menschheit wird stattfinden müssen. (GA
209, 24. 11. 1921, S. 18, Ausgabe 1982)
15
In: Der grosse Wendig, S. 528/9, Grabert- Verlag
16
Unter Anmerkung 3 im Text steht: Hermann Rauschning, Die Entdeutschung Westpreußens und Polens, Zehn
Jahre polnische Politik Reimar Hobbing, Berlin 1930, Nachdruck hg. von Wolfgang Kessler als Die
Abwanderung der deutschen Bevölkerung aus Westpreußen und Posen 1919—1929, Reimar Hobbing, Essen
1988, Rudolf Trenkel, Polens Schuld am 2. Weltkrieg 1920-1939, Hamburg 1977;Bolko Frhr. von Richthofen u.
Reinhold Robert Oheim, Die polnische Legende, Arndt, Kiel 2001, Teil 3, S. 102 f.; Wolfgang Popp, Wehe den
Besiegten, Tübingen 2000, S. 126ff.
17
Unter Anmerkung 4 steht im Text: Franz Lüdtkens und Ernst Otto Thiele, Der Kampf um deutsches Ostland,
Friedrich Foelder, Düsseldorf o..J.
Rede im Posener Rathaus in großer Offenheit nach der Begrüßung durch den Stadtpräsidenten
Rataijski der festgestellt hatte, daß »die deutsche Gefahr« nicht eher beseitigt sei »bis alles
deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei und der Feind nicht mehr unnötig im
eigenen Lande ernährt zu werden brauche.18'(…)
Zur Zeit des totalitär regierenden Marschalls Pilsudski wurde 1926 das Konzentrationslager
Bereza-Kartuska in Galizien und das in Brest-Litowsk eröffnet, wo neben D e u t s c h e n
auch Ukrainer und andere politische Gegner gefangen gehalten
w u r d e n . In diesem Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass Warschau mindestens
zweimal, im Winter 1932/3319 und im Dezember 1933/ Januar 193420 versuchte, Frankreich
zu einem g e m e i n s a m e n A n g r i f f s k r i e g 21 g e g e n d a s D e u t s c h e R e i c h z u
b e w e g e n . (…)
Allein in den sieben Tagen vom 25. bis 31. August 1939 nahmen die Polen mindestens 43
einzelne Grenzüberschreitungen vor, bei denen meist deutsche Höfe angezündet und
mehrere Deutsche, auch Zollbeamte erschossen wurden.22 Es kam dann in Polen mit
Schwerpunkten in den ersten Kriegstagen zu den berüchtigten Todesmärschen für rund
8000 verhaftete Deutsche aller Altersgruppen und beiderlei Geschlechts zu diesen Lagern
und nach weiteren Orten sowie zu Ausschreitungen des <Bromberger Blutsonntags>23 am 6.
September 1939, wobei insgesamt mehr als 5 8 0 0 D e u t s c h e u m s L e b e n k a m e n .24
Nach der Besetzung Polens durch die Rote Armee wurden von Polen ab 1944 mehr als
1 2 5 0 K Z s f ü r D e u t s c h e im altpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet eingerichtet. Die
schlimmsten waren Lamsdorf bei Falkenberg in Oberschlesien, wo nachweislich 1945/46
mehr als 6 0 0 0 M e n s c h e n a u f b r u t a l e W e i s e u m g e b r a c h t w u r d e n , Tost
und Myslowitz ebenfalls in Oberschlesien bei Bromberg, Granow bei Lissa, Sikawa bei
Lodz und Jaworow bei Tschenstochau.
18
Unter Anmerkung 5 steht im Text: Im Bericht des deutschen Generalkonsuls in Posen an das auswärtige Amt
vom 12. 4. 1923 in: (Hg), Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Carl Heymanns, Berlin 1939, S. 10.
19
Unter Anmerkung 7 steht im Text: Zit. in: Alfred Schickel, Deutsche und Polen, Gustav Lübbe, Bergisch
Gladbach 1984, S. 193.
20
ebenda, S. 206
20
Linkes Bild: Friedrich Winterlandschaft
22
Unter Anmerkung 10 steht im Text:
einzeln aufgeführt in: Auswärtiges Amt
(Hg.) aaO. (Anm, 5), S. 307-311.
22
Rechtes Bild: Friedrich Kreuz im
Gebirge
22
Unter Anmerkung 11 steht im Text:
Richthofen und Oheim, aaO. (Anm. 3),
Teil 2: Polens Marsch zum Meer, S. 229.
Über den polnischen Imperialismus im 20. Jahrhundert schreibt Rolf Kosiek25:
Die Polen sehen sich gern als einen Opferstaat des 20. Jahrhunderts und werden vielfach
vom Ausland auch als solcher betrachtet. D a s i s t j e d o c h f a l s c h . Richtig ist, daß
Polen vor allem Tätervolk war und von 1918 bis 1938 alle seine Nachbarn ohne Ausnahme in
A n g r i f f s k r i e g e ü b e r f a l l e n und
ihnen mehrheitlich nichtpolnische Gebiete
g e r a u b t h a t . In diesen hat es dann sofort scharfe Polonisierungsmaßnahmen
durchgeführt, die andersvölkischen Minderheiten unterdrückt oder zur Flucht veranlaßt.
(…)
Als ein ausländisches Urteil zur polnischen Unterdrückung andersvölkischer Minderheiten sei
der britische „Manchester Guardian“ vom 17. Okt. 1930 zitiert: „Der p o l n i s c h e T e r r o r 26 in
der Ukraine ist heute schlimmer als andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der
Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer
v ö l k e r r e c h t l i c h g e w ä h r l e i s t e t sind, während der Völkerbund allen Appellen und
Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum
kümmert.“
Im einzelnen umfaßt der polnische Imperialismus27 des 20. Jahrhunderts die folgenden Schritte:
1. Mit dem polnischen Posener Aufstand vom 26. Dezember 1919; die gewaltsame Besetzung
des bis dahin deutschen Posener Landes durch polnische Streitkräfte und die Vertreibung
der deutschen Verwaltung und der Amtsenthebung der Beamten aus der in ihrem
Westteil mehrheitlich besiedelten Provinz Posen. Eine deutsche Rückeroberung Posens
wurde von den Alliierten untersagt: Am 17. Februar 1919 wurde ein Waffenstillstand für
die Posener Front geschlossen. Die gewaltsame polnische Inbesitznahme erfolgte also
schon, bevor die Friedensverhandlungen in Versailles begannen, die das Posener Land
ohne Volksabstimmung Polen zusprachen.
2. Der gleichzeitige ebenfalls mit Waffengewalt unternommene polnische Versuch, auch das
mehrheitlich deutsch bewohnte Westpreußen zu erobern scheiterte am monatelangen
Widerstand deutscher Freiwilliger des Grenzschutzes. Obwohl in den für
Volksabstimmungen vorgesehenen Kreisen West- und Ostpreußens am 11. Juli 1920
jeweils mehr als 90 Prozent der Bevölkerung für Deutschland stimmten, was auch im
übrigen Westpreußen erfolgt wäre, wurde das zu mehr als 95 Prozent deutsche Danzig
eine <Freie Stadt> und m u ß t e d a s r e s t l i c h e W e s t p r e u ß e n o h n e d i e
Abstimmungsgebiete an Polen abgetreten werden.
3. 1919 fiel die polnische Haller-Armee unter General Josef Haller De Hallenberg
(1873- 1960) in das bis dahin zu Österreich gehörende Ostgalizien ein, wo sich gerade die
Westukrainische Volksrepublik bilden wollte, eroberte Lemberg und vertrieb bis zum
17. Juli 1919 die letzten ukrainischen Truppen aus Ostgalizien. Gegen den Protest der
25
In: Der große Wendig 1, S. 530-536, Grabert- Verlag
26
Linkes Bild: Barlach Der Berserker
26
Rechtes Bild: Friedrich Der Rabenbaum
27
Das Wilsonsche Selbstbestimmungsrecht
der Völker kommt nur dann zum Tragen,
wenn es in die okkult-politischen Pläne der
Geheimen Weltmacht passt.
4.
5.
6.
7.
29
m e h r h e i t l i c h 28 ukrainischen Bevölkerung sprach am 21. November 1919 die
alliierte Botschafterkonferenz Polen ein 25jähriges Mandat über Ostgalizien zu, am I5.
März 1923 die volle Hoheit über das Land.
Als polnische Ostgrenze hatte der Oberste Rat der Alliierten am 8. Dezember 1919 die
Curzon-Linie vorgeschlagen, die ungefähr der polnischen Siedlungsgrenze entsprach.
Am 26. April 1920 fiel Pilsudski mit polnischen Truppen über diese Grenze hinweg in die
von den Sowjets besetzte Ukraine ein, vertrieb zusammen mit dem nationalukrainischen
General Petljura die in den Revolutionswirren noch schwachen Bolschewisten, kam am
8. Mai 1920 bis Kiew, mußte dann vor der sowjetischen Armee bis Warschau
zurückweichen, wo er, von Franzosen beraten, im <Wunder an der Weichsel> am 16.
August 1920 die Rote Armee besiegen konnte. Im Frieden von Riga wurde am 18. März
1921 die polnische Ostgrenze rund 250 Kilometer östlich der Curzon-Linie festgelegt,
wodurch große mehrheitlich ukrainisch - oder weißrussisch besiedelte Gebiete an Polen
kamen, das sogenannte Ostpolen, das 1945 wieder an die Sowjetunion fiel.
Das vorher russische Litauen war 1915 von deutschen Truppen befreit worden. Am 16.
Februar 1918 wurde in der Hauptstadt Vilnius (Wilna) das selbständige Litauen
ausgerufen, dem der deutsche Reichstag im März 1918 zustimmte. Nach dem Abzug der
deutschen Truppen im Januar 1919 einigten sich Moskau und Warschau, die zunächst
beide Ostlitauen mit Vilnius abwechselnd besetzt und beansprucht hatten, darauf, daß
dieser Landesteil bei Litauen bleibe. Am 9. Oktober 1919 überfiel in einem militärischen
Handstreich der polnische General Lucjan Zeligowski erneut Ostlitauen und eroberte
Vilnius29. Die gewaltsame polnische Eroberung wurde von der a l l i i e r t e n
B o t s c h a f t e r k o n f e r e n z am 15. März 1923 als polnischer Besitz b e s t ä t i g t ,
was Litauen bis 1938 nicht anerkannte.
Vor und nach der eine große Mehrheit für Deutschland ergebenden Volksabstimmung
in Oberschlesien am 20. März 1921 versuchten polnische Streitkräfte (Insurgenten)
unter Adalbert Korfanty von 1919 bis 1921 in mehreren Einfällen und Aufständen
unter Mithilfe polnischer Truppen, unter anderem der Haller-Armee Oberschlesien zu
erobern und so vollendete Tatsachen zu schaffen. Deutsche Freikorpskämpfer
verhinderten das. Deutsche Erstürmung des Annabergs am 21. Mai 1921.
Nach dem von den europäischen Großmächten abgeschlossenen Münchener
Abkommen vom 29. September 1938 zur Vereinigung des geschlossen deutsch
besiedelten Sudetenlandes mit dem Deutschen Reich fielen die nicht beteiligten Polen
am 2. Oktober 1938 nach einem kurzfristigen Ultimatum in das 1920 der
Tschechoslowakei zugesprochene Olsa-Gebiet, den westlichen Teil des Teschener
Landes, ein und besetzten es gegen den Protest Prags. Die Westmächte waren darüber
Linkes Bild: Barlach Tod im Leben
Rechtes Bild: Friedrich Riesengebirgslandschaft mit
aufsteigendem Nebel
ungehalten, unternahmen sonst nichts30. Um den sofort einsetzenden
Unterdrückungsmaßnahmen zu entgehen, flohen mehr als 5000 Deutsche in den
folgenden Wochen aus diesem Gebiet über die Grenze in das Reich.
8. Am 20. und 21. Oktober 1938 besetzten polnische Truppen sechs slowakische
Grenzkreise in den Karpaten, so daß eine direkte polnische Grenze entstand und der
bestehende <Kleine Korridor> an der Zips beseitigt wurde. Dennoch war Polen noch
nicht <saturiert>, sondern forderte weitere, früher nie oder nur kurzzeitig polnisch
gewesene Gebiete wie Ostpreußen, Danzig, Schlesien mit jeweils praktisch rein
deutscher Bevölkerung. So schrieb die polnische Zeitung Gazeta Gdansk am 9.
Oktober 1925: „Polen muss darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz
Ostpreußen nicht kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen
l i q u i d i e r t wird. Es kann eine Autonomie unter polnischer Oberhoheit erhalten.
Dann wird es ja keinen Korridor mehr geben. Sollte dies nicht auf friedlichen Wege
geschehen, dann gibt es wieder ein zweites Tannenberg, und alle Länder kehren dann
sicher in den Schoß des geliebten Vaterlandes zurück.“31(…)
9. Im Frühjahr 1933 und noch einmal im Winter 1933/34 versuchte Pilsudski von
Warschau aus, Frankreich für einen Angriffskrieg Deutschland zu gewinnen, um
weiteres deutsches Land bis zur Oder, insbesonders die damals F r e i e S t a d t
D a n z i g , und Ostpreußen für Polen zu gewinnen. Da sich Frankreich nicht stark
genug fühlte und G r o ß b r i t a n n i e n a b r i e t , kam es nicht zu diesem Angriffskrieg
gegen das Reich. Zur Vorbereitung dazu ließ Pilsudski am 6. März 1933 polnische
Truppen auf der zur freien Stadt Danzig gehörenden Westerplatte landen - eine
Völkerrechtsverletzung – und einige Tage später polnische Einheiten im Korridor
zusammenziehen.
10. Nach Pilsudskis Tod (12. 5. 1935) bemühte sich am 7. März 1936, am Tag des
deutschen Einmarsches in das bis dahin seit 1919 entmilitarisierte deutsche
Rheinland, der neue polnische Staatschef Beck erneut um Frankreichs Mithilfe zu
einem Angriffskrieg gegen das Reich: Er versicherte, Polen werde Deutschland im
Osten angreifen, wenn Frankreich in Westdeutschland einmarschiere. Als Paris zögerte,
reiste Beck übereilt nach London, wo er sowohl von der Regierung, als auch von König
Eduard VIII.. eine Absage zu seinen Kriegsplänen erhielt. W a r s c h a u wollte also
schon 1936 d e n g r o ß e n e u r o p ä i s c h e n K r i e g g e g e n D e u t s c h l a n d ,
um von diesem weitere Gebiete zu erwerben.
11. Im August 1939 nahm Polen eine Reihe von militärischen Grenzverletzungen
deutscher Objekte vor. Allein in den sieben Tagen vom 25.- 31. August 1939 wurden
vom deutschen Auswärtigen Amt 4 3 m e i s t m i t S c h ü s s e n s o w i e m i t
30
Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die okkult-politischen Kreise des Westens Polen für ihr
Planspiel brauchten, um Deutschland nach dem Hammer & Amboss-Prinzip zu zerschlagen. Daher ließen sie
Polen gewähren – es ging und geht diesen okkult-politischen Kreisen weder um Gerechtigkeit, noch um
Völkerverständigung, noch um das Wohl der einzelnen Völker, sondern einzig und allein um ihre
e g o i s t i s c h e n A m b i t i o n e n . Polen fühlte sich durch die Alliierten aufgefordert, seine Eroberungspolitik
fortzusetzen.
Bald darauf wird Polen selbst – nach dem darwinistischen Prinzip: die Großen fressen die Kleinen –einer
anderen Eroberungspolitik zum Opfer fallen, nämlich Sowjetrusslands.
m e h r e r e n d e u t s c h e n T o d e s o p f e r n 32 v e r b u n d e n e G r e n z ü b e r s c h r e i t u n g e n d o k u m e n t i e r t . Am 23. August wurde ein deutsches
Verkehrsflugzeug auf dem Flug nach Danzig außerhalb polnischen Hoheitsgebietes in
der Nähe der Danziger Grenze von polnischer Flak beschossen. Am 25. August
1939 wurde ein anderes Verkehrsflugzeug von polnischen Kriegsschiffen aus auf
offener See bei Danzig beschossen. Am 7. August 1939 hatte der „Ilustrowany Kurier“
in Krakau, eine weitverbreitete polnische Zeitung, geschrieben, daß polnische
Einheiten laufend Vorstöße über die Grenze hinweg in deutsches Gebiet
unternähmen, um dort militärische Anlagen zu zerstören und Waffen und Geräte der
Wehrmacht nach Polen mitzunehmen.
12. Nach der T e i l m o b i l i s i e r u n g d e r p o l n i s c h e n S t r e i t k r ä f t e vom 23.
März 1939 erfolgte von Warschau aus die G e n e r a l m o b i l m a c h u n g 33 in der
Nacht zum 24. August 1939, zunächst persönlich zugestellt, a m 2 9 . A u g u s t
ö f f e n t l i c h (sic!) wobei die polnischen Militärpläne vorsahen, daß eine
Generalmobilmachung nur für den Fall befohlen würde, daß P o l e n s i c h f ü r
d e n K r i e g e n t s c h i e d e n h a b e . Polen hatte sich also zum Krieg entschieden,
als in Berlin und andernorts noch um e i n e f r i e d l i c h e L ö s u n g und die
Beibehaltung des Friedens in Europa gerungen wurde. Doch auch nach 1945 ging
Polens Imperialismus noch unvermindert weiter. Die deutsche Niederlage bot eine
weitere günstige Gelegenheit, und wieder nutzte Warschau diese schamlos aus:
13. 1945: Polen besetzte mit sowjetischer Hilfe das südliche Ostpreußen, Danzig,
Westpreußen, Hinterpommern, Ostbrandenburg sowie Schlesien und errichtete in
diesem Gebiet östlich der Oder und Neiße eine vorläufige Verwaltung, die im
P o t s d a m e r P r o t o k o l l auch von den Westalliierten als vorläufig anerkannt
wurde. Die Bevölkerung dieser Gebiete war zu über 99 Prozent deutsch34
14. 1945: Ende September annektierte Polen - e n t g e g e n den Potsdamer Abmachungen
auch die westlich der Oder gelegenen Teile Stettins und einen Teil des Umlandes.
15. 1945-1949: Polen setzte seinem Imperialismus die Krone auf durch die
völkerrechtswidrigen und Zigtausende an Todesopfern fordernden unmenschlichen
30
Unter Anmerkung 1 steht im Text: Christian Höltje, Die Weimaer
Republik und das Ost-Locarno-Problem, Holzner, Würzburg 1958,
S. 84; zit. auch bei: Karl Seeger (Hg.), 1912-1932: Generation ohne
Beispiel, Verlag für Zeitgeschichte, Butzbach 1991, S. 264.
32
Friedrich Prozession im Nebel
32
Friedrich Goethes Grab
Vertreibungen von mehr als 9 M i l l i o n e n
Jahrhunderte lang besiedelten Heimat.(…)
O s t d e u t s c h e n 35 aus ihrer
Was geschah noch um das Jahr 1933?
Wenn man dasjenige berücksichtigt, was R. Steiner für ca. 1933 prophezeite (s.u.), so kann
man zu dieser dunkel-tragischen Zeit, die an Dramatik weltweit keinen Deut abgenommen
hat36, das Empfinden haben, dass sich schwarze Schatten über die Menschheit legen. Tolkien
beschreibt das im Herr der Ringe treffend: „Sauron überzieht die Welt mit seinem Schatten“.
Die Zeit Saurons ist bemessen und er wird nicht ruhen, bis er in den Zivilisationsuntergang
noch möglichst viele Seelen mit hineinziehen kann. Angesichts dieser Dramatik leben wir –
hier in Mitteleuropa – in der täuschenden Ruhe vor dem „großen Sturm“, der über die Welt
hinwegfegen wird.
R. Steiner prophezeite für das Jahr 1933 das Aufsteigen des „Tieres“37: Man müßte im
des Apokalyptikers sagen: E h e d e n n d e r ä t h e r i s c h e C h r i s t u s v o n
Menschen in der richtigen Weise erfaßt werden kann, muß
Menschheit erst fertig werden mit der Begegnung des Tieres,
1933 aufsteigt.
Sinne
den
die
das
Das ist das „apokalyptische Tier aus dem Meer“ (Apok. 13, 1-2):
Als ich das sah, stand ich auf dem Ufersand des Meeres. Und ich sah e i n T i e r a u s
d e m M e e r e e m p o r s t e i g e n . Das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und trug auf
den Hörnern zehn Kronen, und auf seinen Häuptern standen Namen der F e i n d s c h a f t
g e g e n d e n G e i s t . Das Tier, das ich sah, glich einem Panther, aber es hatte Füße wie
ein Bär, und sein Maul war wie das eines Löwen.
32
Die Parallelen zum ersten Weltkrieg sind
interessant. Gingen 1914 dem deutschen Ultimatum
und anschließender Kriegserklärung an Russland
eine Generalmobilmachung seitens Russlands
gegenüber Deutschland voraus, so handelt 1939
Polen nach demselben Schema.
33
Wo bleibt hier das Wilsonsche
Selbstbestimmungsrecht der Völker? Alles F a r c e ,
oder: der Zweck heiligt die Mittel.
35
Linkes Bild: Friedrich Der Tetschener Altar
Rechtes Bild: Friedrich Dom im Winter
36
Sie hat sogar zugenommen. Sieht man auf die verzweifelte Lage der Menschen u.a. in Irak und Palästina, die
Menschen im konkreten Bewusstseins-Manipulationsprogramm (siehe u.a. Cathy O´Brien & Mark Phillips
TanceFormation, Mosquito-Verlag 2005) oder die Kinder, die bei satanistischen Ritualen regelmäßig geopfert,
gefoltert oder missbraucht werden (David Icke, Das größte Geheimnis II, S. 49-71, Mosquito-Verlag oder meine
Schrift Gralsmacht 2, XVII, erscheint Sommer / Herbst 2007)
37
GA 346, 20. 9. 1924, S. 236 - 240, Ausgabe 1995. Den Zusammenhang zwischen dem „kometarischen
Aspekt“, dem „Tier“ und „Sorat-666“ bitte ich den Ausführungen in Gralsmacht 1, IX.5. u.a. zu entnehmen.
Über das „Tier“ als okkult-geschichtliches Phänomen – bezogen auf das Jahr 1332 (2 x 666) –
sagt R. Steiner38:
…Und da haben wir ein neues Erheben des Tieres aus den Fluten des Weltgeschehens
heraus. Es erscheint demjenigen, der so schaut wie der Apokalyptiker, das Weltgeschehen
wie ein fortwährendes Fluten einer Epoche von 666. Das Tier erhebt sich, bedrohend das
Christentum mit seinem Suchen nach dem wahren Menschentum, geltend machend gegen das
Menschentum das Tiertum; es regt sich Sorat. Im 14. Jahrhundert sehen wir wieder s i c h
e r h e b e n d e n S o r a t , den Widersacher.
Also: das „apokalyptische Tier aus dem Meer“ – Sorat-Sauron-666 – beginnt 1 9 3 3 , i m
Ä t h e r i s c h e n 39 z u e r s c h e i n e n . Nun ist dieses der „Schattenwurf“ eines
ungeheuerlichen Lichtes, d e s ä t h e r i s c h e n C h r i s t u s 40, der in der Apokalypse
beschrieben wird (1.12.-16.):
Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter und inmitten der Leuchter eine
Gestalt wie die des Menschensohnes:
bekleidet mit einem langwallenden Gewand,
die Brust mit einem goldenen Gürtel umgürtet,
mit weißem Haupt, dessen Haar leuchtete wie weiße
Wolle und wie Schnee, mit Augen, als wären es Feuerflammen,
mit Füßen, als wären sie von Golderz, das im Feuer geglüht ist,
mit einer Stimme gleich dem Rauschen großer Wasserströme,
in seiner rechten Hand hielt er sieben Sterne, aus seinem Munde ging es hervor wie
scharfes zweischneidiges Schwert,
und s e i n A n t l i t z l e u c h t e t e w i e d i e S o n n e i n i h r e r g a n z e n K r a f t
R. Steiner sagt nun folgendes41:
Also auf die Erscheinung des Christus selbst hat niemand, kein noch so mächtiger
Eingeweihter irgendeinen Einfluss. Das kommt. Das bitte ich Sie festzuhalten. Aber man
kann Veranstaltungen treffen, dass d i e s e s C h r i s t u s - E r e i g n i s s o o d e r s o
aufgenommen werde, dass dieses Christus-Ereignis so oder so
wirke.
38
GA 346, 12. 9. 24, S. 119-125, Ausgabe 1995
39
Das „Meer“ ist Bild des Ätherischen.
40
Foppa Christus (wahrscheinlich „meint“ Foppa
sowohl den Auferstandenen wie die Wiederkehr des
Christus.) R. Steiner gab dieses Bild für die
„Handlungen“ an.
Rechtes Bild: Memling Johannes auf Patmos (Teil
des Brügger Altares)
40
GA 178, 18. 11. 17, erster Vortrag, S. 172-188,
Ausgabe 1980
Ja diejenigen Brüderschaften42, von denen ich Ihnen eben gesprochen habe, welche die
Seelen der Menschen in die materialistische Sphäre bannen wollen, diese Brüderschaften
haben das Bestreben, den Christus unvermerkt vorübergehen zu lassen im 20. Jahrhundert,
sein Kommen als ätherische Individualität nicht bemerkbar werden zu lassen für die
Menschen. Und diese Bestrebung entwickelt sich unter dem Einfluss einer ganz bestimmten
Idee, eigentlich eines ganz bestimmten Willensimpulses; sie haben nämlich das Bestreben,
die Einflusssphäre, die durch den Christus im 20. Jahrhundert und weiter kommen soll,
f ü r e i n e a n d e r e W e s e n h e i t . . . z u e r o b e r n . Es gibt westliche Brüderschaften,
welche das Bestreben haben, dem Christus seinen Impuls streitig zu machen und eine andere
Individualität, die nicht einmal irgendwann im Fleische erschienen ist, sondern nur e i n e
ä t h e r i s c h e I n d i v i d u a l i t ä t , a b e r s t r e n g a h r i m a n i s c h e r N a t u r ist, an die
Stelle zu setzen.
Alle jene Maßnahmen, von denen ich Ihnen jetzt eben gesprochen habe, mit den Toten43 und
so weiter, die dienen letzten Endes solchen Zielen, die Menschen abzulenken von dem
Christus, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist, und einer andern Individualität die Herrschaft über die Erde zuzuschanzen. Das ist ein ganz realer Kampf und nicht
irgend etwas, was etwa nur abstrakte Begriffe oder was weiß ich sein soll, sondern das ist
e i n g a n z r e a l e r K a m p f ; ein Kampf, der sich eigentlich darauf bezieht, e i n e
andere Wesenheit an die Stelle der Christus-Wesenheit im
Verlaufe der Menschheitsentwickelung für den Rest der fünften
nachatlantischen Zeit, für die sechste und für die siebente zu
s e t z e n . Es wird zu den Aufgaben einer gesunden, einer ehrlichen spirituellen
Entwickelung gehören, solche Bestrebungen, die im eminentesten Sinne a n t i c h r i s t l i c h
sind, solche Bestrebungen zu vertilgen, wegzuschaffen. Aber nur klare Einsicht kann da
etwas erreichen.
Denn das andere Wesen, das diese Brüderschaften zum Herrscher machen wollen, dieses
andere Wesen, das werden die ja als den „C h r i s t u s “ benennen, richtig als den
„Christus“ benennen! Und worauf es ankommen wird, das wird sein, dass man w i r k l i c h
u n t e r s c h e i d e n l e r n t zwischen dem wahren Christus, der ja auch jetzt, wie er
erscheinen wird, nicht eine im Fleische verkörperte Individualität ist, und zwischen diesem
Wesen, das sich von dem wahren Christus dadurch unterscheidet, dass es eben nie während
der Erdenentwickelung verkörpert war, das ein Wesen ist, welches nur bis zu der
ätherischen Verkörperung geht, und das von diesen Brüderschaften eingesetzt werden soll
anstelle des Christus, der unvermerkt vorübergehen soll.
Da haben wir also auf der einen Seite den Teil des Kampfes, der sich darauf bezieht,
gewissermaßen d i e C h r i s t u s - E r s c h e i n u n g d e s 2 0 . J a h r h u n d e r t s z u
fälschen.
Ich fasse die Aussagen dieses Kapitels zusammen:
-
42
43
1933 steigt das „apokalyptische Tier aus dem Meer“ auf
es ist Sorat-Sauron-666, der ab 1933 im Ätherischen erscheint
dieses der „Schattenwurf“ eines ungeheuerlichen Lichtes, des ätherischen Christus,
der Nun ist dieses der „Schattenwurf“ eines ungeheuerlichen Lichtes, das vom
ätherischen Christus ab ca. 1933 ausgeht.
Die westlichen Logen-„Brüder“, Freimaurer, die Geheime Weltmacht, die „Alliierten“
Grau-schwarzmagische Rituale, von denen R. Steiner zuvor (in diesem Vortrag) gesprochen hatte, um die Erde
zu übermaterialisieren und sich Macht anzueignen.
-
Die grau-schwarzmagischen okkulten Brüderschaften wollen die Christuserscheinung
im 20. Jahrhundert verfälschen, um ab sofort damit die weitere Zivilisations„Entwicklung“ unter das Wirken des Antichrist, der als „Christus“ bezeichnet werden
wird, zu zwingen. D i e M e n s c h e n m ü s s e n u n t e r s c h e i d e n l e r n e n d e n
Christus vom Anti-Christ.
Und nun wird die erste Aussage R. Steiners44 (s.o.) verständlich:
Ehe denn der ätherische Christus von den Menschen in der richtigen Weise erfaßt werden
kann, muß die Menschheit e r s t f e r t i g w e r d e n mit der Begegnung des Tieres, das 1933
aufsteigt.
Interessant ist, dass R. Steiner in Bezug auf den ätherischen Christus nicht von „schauen“,
sondern von „erfassen“ spricht. D. h.. es geht nicht um eine Hellsichtigkeit, sondern um ein
Begreifen bzw. um Erkenntnis.
Die Schatten45, die Sauron-Sorat-66646 über die Menschheit ausbreitet oder die Netze, die er
zusammen mit „Spiderman“-Ahriman-Satan47, dem „apokalyptischen Tier aus der Erde“48
vom Geistigen aus über die Menschheit legt, muss d e r M e n s c h v o n h e u t e m i t
Denkkraft durchstoßen.
Dies dürfte eines der Bedeutungen des „Einhorns“ bzw. der „Dame mit dem Einhorn“ (siehe
Artikel 6) sein49.
Die …Begegnung des Tieres, das 1933 aufsteigt ist auch ein Erkennen der „Spuren“, die das
„Tier“ in der BR“D“ – siehe Personalausweis – bzw. in unserer Anti-Kultur „hinterlässt“.
Man stolpert heute gewissermaßen über diese „Spuren“.
Die …Begegnung des Tieres, das 1933 aufsteigt ist auch „der Blick in die Augen Sorats“, der
unsere „Zivilisation“ hinwegfegen wird50. Dafür braucht es Mut (Löwe in: die „Dame mit
dem Einhorn“)
44
GA 346, 20. 9. 1924, S. 236 - 240, Ausgabe 1995
45
Man könnte auch sagen: „Nebel“ wird verbreitet, der immer dichter im Bewusstsein wird. Dies ist das
Gegenbild zum modernen Gralsgeschehen (ab ca. 1933) und sein Bezug zur „Vril“-TAO- Kraft der atlantischen
(= Nifel/ Nebelhain der Edda) Zeit. (siehe Artikel 1)
46
Linkes Bild: „Sorat“ der satanistischen Rockgruppe „Dio“ (Cover)
46
Satanszeichen. Ahriman kommt
bald (21. 12. 2012 ?)
48
Sorat, das „erste Tier“ ist mächtiger als Ahriman, das „zweite Tier“ (Siehe Apok. 13.1.-18. und meine Schrift
Gralsmacht 1, IL.3.)
49
Ich gehe davon aus, dass der unbekannte Künstler (ca. 1500) ein Eingeweihter in die Geheimnisse der
Rosenkreuzer war. Von den Rosenkreuzern kam auch die Bildersprache der (Grimmschen) Märchen (GA 124,
10. 6. 1911, S.207/8, Ausgabe 1963), die viele Bedeutungen und auch prophetischen Charakter haben.
50
Siehe die Aussagen R. Steiners über den Untergang unserer „Zivilisation“ in Artikel 1.
Das Aufsteigen des Sorat-666 im Ätherischen um 1933 ist das Gegenbild51 zur Wiederkunft
des Christus im Ätherischen.
Nun muss man berücksichtigen, dass R. Steiner diese Aussage mit dem „Aufsteigen des
Tieres 1933“ am 20. September 1924 gemacht hat. Es war einer seiner l e t z t e n
V o r t r ä g e 52.
Drei Tage zuvor – am 17. September 1924 – „riss“ er den Illusionsschleier weg, indem er den
Zusammenhang des 20/ 21. Jahrhunderts mit den apokalyptischen Posaunen erklärte (GA
346). Im selben Vortrag sprach er auch über die Ich – losen „Heuschrecken“-Menschen.
An seinem letzten Vortrag am 28. September 1924 wies er – gewissermaßen „bittend“ –
darauf hin, dass in 48 Menschen der Michael-Gedanke lebendig werden müsse53: …dann
können wir hinschauen auf das( Grals54-) Licht, das durch Michael-Strömung und MichaelTaten über der Menschheit in der Zukunft sich ausbreiten wird. Aber nur: dann…
Immer wieder hatte er zuvor auf den drohenden Zivilisationsuntergang hingewiesen, wie z.B
am 27. 8. 192455:
Denn es steht heute ( - also August 1924 - ) die Menschheit vor einer großen Eventualität:
Vor der Eventualität, entweder i n d e n A b g r u n d h i n u n t e r r o l l e n z u s e h e n
a l l e s , w a s Z i v i l i s a t i o n i s t , oder es durch Spiritualität hinaufzuheben, fortzuführen
im Sinne dessen, was im Michael-Impuls, der vor dem Christus-Impuls steht, gelegen ist.
Innerhalb eines Monats machte er noch einmal – wie er es seit 1917 immer wieder
„gepredigt“ hatte – auf das „Durchkreuzen des Evolutionsplanes“56 aufmerksam. Doch…
Nun könnte man argumentieren: Alles halb so wild – uns gibt es schließlich noch. Es ist
genauso „gescheit“, wenn man sagen würde: „Ich kümmere mich nicht um Gott und die Weltmir muss es gut gehen. Und falls es ein Leben nach dem Tod gibt, werde ich weitersehen.“
Der „Todessturz“ des deutschen Volkstums57 dauerte von ca. 1925- ca. 1946/47, der
„Todessturz“ der Menschheit dürfte von ca. 1946/47 – 2018/19 dauern (siehe Artikel 6).
Jemand der sich vom 72. Stock aus dem Fenster stürzt, weil er nicht glauben wollte, dass das
lebensgefährlich sei, könnte beim 60. Stockwerk rufen: „Na seht doch, ist alles kein
Problem!“ Was dann…
Die Pop-Sängerin Pink hatte mit ihrem Song Dear Mr. President… einen großen Erfolg.
Darin klagt sie (berechtigterweise) den US-Präsidenten Georg W. Bush der verschiedensten
Verbrechen an. Diese werden dann publikumswirksam den Fans gezeigt – alles eine riesige
Show. Ich dachte mir schon: „Warum wird das von den Logen-Brüdern zugelassen?“ Die
51
Um ein freies, inneres spirituelles Leben zu entwickeln, braucht es den Widerstand der grau-schwarz-okkulten
Magie. (GA 174, 1. 1. 1917, S. 17, Ausgabe 1983)
52
GA 346, Apokalypse und Priesterwirken, Ausgabe 1995
53
GA 238, Ausgabe 1981
54
H.D.
55
GA 240, S. 307, Ausgabe 1986
56
Das Ende der regulären nachatlantischen Zivilisation sollte erst im 8. Jahrtausend eintreten. 5. nachatlantischer
Zeitraum 1413-3573. Russischer Zeitraum (6.) 3573-5733. Amerikanischer Zeitraum (7.) 5733-7 8 9 3 ! )
57
Siehe Artikel 6
Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Sie hob die Hand zum Satansgruß58! Damit war klar,
dass ihr Song von der obersten Riege der Satanisten abgesegnet war. Offensichtlich verfolgt
man immer mehr das Prinzip des „limited hangig out“ (d.h.: das, was ohnehin jeder weiß,
kann man ruhig vermarkten/veröffentlichen). Dieses Prinzip dient dazu, junge, idealistische
Menschen, die den Trick nicht durchschauen, in die „Netze“ einer Propagantistin wie Pink59
zu führen, denn die Zeit drängt…
Nun ist interessant, dass Pink beim Auftritt ein Kopftuch trug, das mit stilisierten Totenköpfen
„geschmückt“ war. Der neueste „deutsche“ Superstar Mark Medlock trug am 23. 6. 2007 in
Wetten, dass…? ein Shirt mit einem satanistischen Totenkopf (mit Hörnern)60. Warum
grassiert denn die Totenkopf & Knochen – oder Skull & Bones-Mode?61
Denken wir uns in die Satanisten der Geheimen Weltmacht hinein. Die Schwarzmagier, die
gewissermaßen den „Leib“ des Sorat-666 bildeten/ bilden, haben die „Durchkreuzung des
Evolutionsplanes“ erreicht. Sie besteht darin, dass die amerikanische „Kultur“62 heute schon
zusammen mit der englischen „Kultur“63 die Welt „regiert“. Deutschland als Kulturträger ist
in Mitteleuropa vernichtet, der Keim der zukünftigen russischen Kultur (3573-5733) im
Bolschewismus/ Kommunismus „erstickt“. Niemand auf der Erde wird den Logen-„Brüdern“
58
Siehe linkes Bild. Die Damen
neben ihr sind von der Gruppe The
Indigos. Die sogenannten IndigoKinder sind Illusionen und Lügen,
die wie „Sand in die Augen“ gestreut werden.
59
Rechtes Bild: Pink mit Totenkopftuch (sic!) Bravo 17/ 2004
schreibt über Pink: Auf ihrer „Try
This“-Tour zeigte die 24-jährige
harte Sexeinlagen …. Passt gut
zusammen.
60
61
Ein Kind, mit von der „Party“ war, trug Mr. Spiderman auf dem T-Shirt. Zufall?
Linkes Bild: Jemima Goldsmith
Rechtes Bild: Sienna Miller
Beide Bilder aus: Gala Nr. 1/28.
Dezember 2006
62
Nach dem regulären Evolutionsplan sollte die 7. nachatlantische Kulturepoche (5733-7893) die amerikanische
„Kultur“ sein.
63
England soll in unserer Zeit den Bewusstseinsseelen-Aspekt, Deutschland den Ich-Aspekt ausbilden.
ihre „Weltherrschaft“64 streitig machen und ihr „Chef“ kommt bald. Grund genug also zu
feiern65…
Heute leidet die Menschheit an der apokalyptischen „Heuschreckenplage“66(s.o.) –
durchschaut es aber nicht. Diese Ich-losen Wesen w i s s e n n i c h t , w a s G e w i s s e n
i s t , d e s h a l b s i n d s i e g e w i s s e n l o s . Sie sind besessen von Symbolen, so auch von
Totenkopf & Knochen oder Skull & Bones. Unter ihrem Emblem steht die Zahl 32267, die
gewiss verschiedene Bedeutungen hat. Im Zusammenhang mit dem „Durchkreuzen des
Evolutionsplanes“ dürfte 322 folgendes aussagen:
-
3+2+2 = 7. Ursprünglich sieben Kulturepochen
64
Linkes Bild: Jawlensky Weltherrschaft 1933.
Es ist interessant, dass gerade in diesem Jahr, in
dem Sorat „aufsteigt“, Jawlensky ein Bild mit
diesem Titel malte. Vermutlich hatte er das Jahr
1933 unter dem Christus – und Sorat (AntiChrist) – Aspekt gemalt.
65
Über diese „Feste“ berichtet Cathy O´Brien
ausführlich in TranceFormation, MosquitoVerlag 2005
66
Die „Heuschrecken“ treten auch – grün wie sie
sind – als Comic-Figur auf. Jedes Comic ist Blasphemie und treibt die Seelen in die Krankheit des Atheismus
und Materialismus – egal , was sie tun. Diese teuflischen Bilder haben eine starke Wirkung vor allem auf Kinderseelen. Man achte auf die Hörner – Ohren! (Rechtes Bild: Die „werte Gattin“ von Shrek (s.u.) heißt Fiona. Ist
das eine Anspielung auf die iro-schottischen Mönche von Fiona? Diese u.a. hatten den Germanen ein esoterisches Christentum vermittelt, das die Odin-Wotan-Mysterien berücksichtigte – im Gegensatz zum katholischen
Rom. Die anti-christlichen „Brüder“ benutzen christliche Symbole und Namen, um damit zu „spielen“ und sie in
ihr Gegenteil zu verkehren.
Im Namen von Shrek (gesprochen: „Schreck“) fehlen die beiden „c“ – Anfangsbuchstaben für Christus. Noch ein
Aspekt: Die „grünen Männchen“ oder „Marsmännchen“ sind die New-Age-Aliens (siehe u.a. Artikel 1) - alles
zusammen aus der „Lügen-Giftküche“ der Geheimen Weltmacht und Ablenkung vom modernen Grasgeschehen/
Gralsscheiben (UFOs).
67
Rechtes Bild: Skull & Bones- Emblem mit 322. Mittleres Bild Shrek, der mit Hulk (linkes Bild) eine gewisse
Ähnlichkeit hat.
-
3 = Dritte, die ägyptische Kulturepoche. Davon haben die Freimaurer/ Geheime
Weltmacht viele ihrer Symbole, wie z.B. Obelisk68 oder die Pyramide69.
2 = Die erste Zwei oder die zwei führenden Kulturepochen – England (ohne
Deutschland) und Amerika.
3+2 = 5. Fünfte nachatlantische Kulturepoche seit 1413, in der die ersten Zwei
regieren sollen bzw. seit 1925 (s.o.) regieren.
2 = Die letzte Zwei. Die deutsche Kulturepoche, die nicht mehr regiert und die
russische Kulturepoche, die nicht zum Regieren kommen wird. Lässt man, da beide
keine Rolle mehr spielen weg, so ergibt 3+2 = 5. Die nachatlantische Zeit hätte im
christlichen
Sinne sieben Kulturepochen haben sollen, im a n t i c h r i s t l i c h e n Sinne hat sie fünf. Fünf mit dem „verdrehten“ Pentagramm ergibt
das Satanszeichen (s.o.).
Zusammenfassung: Die Totenkopf & Knochen – Mode symbolisiert den „Sieg“ Sorats666 und der Schwarzmagier der Geheinen Weltmacht über den christlichen
Entwicklungsstrom. D i e s e n „ S i e g “ g a b e s n o c h n i e i n d e r g a n z e n
Weltentwicklung!
Offensichtlich braucht(e) die Menschheit diese bittere Erfahrung, um durch Schmerz gereinigt
zu einer innerlich-freien Spiritualität zu kommen, die sie vorher nicht haben wollte, als sie
greifbar war.
Der Mensch muss lernen, durch seine Gedanken und Empfindungen k o n k r e t m i t d e m
G e i s t e z u l e b e n - d.h.: im Geiste zu leben. Wir sind umgeben von geistigen
Wesenheiten, die uns etwas „zuflüstern“ wollen. Ein Leben im Geiste ist ein Leben in
Weltgedanken. Die „Dame mit dem Einhorn“ steht vor dem „Feuerzungen“-Zelt70, u.a. - Bild
68
Linkes
Bild: Vatikan
– St. PetersPlatz
mit
Obelisk.
Mittleres
Bild: Obelisk,
wie man ihn
überall in der
westlichen
Welt
sehen
kann.
69
Rechtes Bild: Pyramide als Eingangsbereich vor dem Louvre-Paris. Vgl „Pyramide“ auf der 1 Dollar-Note.
70
Linkes Bild: Dame mit
dem Einhorn („Feuerzungen“-Zelt) Siehe
Artikel 6.
Mittleres Bild: Meister
von Kalkar Ausgießung
des heiligen Geistes
71
Rechtes Bild: Sterntaler
der Weltgedanken. Sie legt den „äußeren Schein“ ab, um hineingehen zu können. Die
Menschenseele lernt, sich „in Christo“ zu opfern. Nichts anderes macht „Sterntaler“71 – nichts
anderes. Nur sind die „feurigen Zungen“ eben „Sterne“. Denn: Selbstlosigkeit ist der
Lebensstrom der Menschheit.
Im Menschheitsopfer des Christus opfert die Seele ihr Sein, um „in der Menschheit
aufzuerstehen“.
Durch Lügen, Dogmen und Traumen kamen/ kommen viele Menschen in ein „BewusstseinsGefängnis“72. Ihre „Gefangenschaft“ halten sie oft für „Normalität“, denn: die anderen leben
ja genauso – also: nur nicht „aus der Reihe tanzen“. In unserer verrückten Welt m u s s m a n
a b e r a u s d e r R e i h e t a n z e n – ja wirklich „tanzen“, weil man innerlich so beweglich,
gewissermaßen „quecksilbrig beweglich“ werden muss, um in ein „Gespräch“ mit den uns
umgebenden Wesenheiten zu kommen. Sie haben uns viel, viel mehr zu sagen, als wir uns in
unserem „Köpfchen zurechtschustern“.
Unser Denken muss sich vom physischen zum ätherischen Denken, d.h. zum Leib-befreiten
Denken entwickeln. Die einseitige Fixation auf leibliche „Genüsse“ lässt den Menschen
„Gefangener“ seines Leibes werden. „Alles mit Maß“ also, um sich nicht an „Unwürdiges zu
vergeuden“. Der Weg des Menschen ist der Weg zur Freiheit. Im Ablegen der Dogmen, der
Korrektur der Lügen und im Verarbeiten der Traumen können wir uns – soweit es das Karma
zulässt – auf den Weg machen, das „Bewusstseins-Gefängnis“ in eine „BewusstseinsIntensivierung“ zu verwandeln, d.h.: die Qualität des Bewusstsein vielleicht überhaupt erst
einmal zu erfassen.
Man kann letztendlich niemand zwingen, frei zu werden, der nicht frei werden will. Manche
Satanisten haben es sich in den untersten Etagen des „Gefängnisses“ – die Künstler malen sie
als die „Hölle“73 – häuslich eingerichtet, manche aber suchen Rettung.
Unsere ganze Zivilisation ist schwarz-magisch verseucht – die Menschheit steckt im Morast
und droht völlig darin unterzugehen. Die Katastrophen ungeheuren Ausmaßes, die kommen
werden, sollen den Menschen wachrütteln, die Gabe seines Geist-Bewusstseins zu entdecken.
Nur mit dem Geist-Bewusstsein kann der Mensch ins „Gespräch“74 mit den ihn umgebenden
Geistern kommen.
Die „Feurigen Zungen“ sind Bild des Heiligen Geistes. Weltkarmisch traten sie – „impulsiert“ vom Herrn der
Welt, Christus – zum ersten Mal an Pfingsten 33 auf. Die Apostel begannen daraufhin zu predigen. Das innige
„Gespräch“ mit dem Engel – wie bei den Evangelisten – hat sozusagen „Heilig-Geist“- Qualität. Für dieses
„Gespräch“ mit höheren Wesenheiten sind die Menschen des modernen Gralsgeschehens berufen und alle, die
„des Geistes Morgenruf“ hören.
72
Linkes Bild: Raphael Der Engel
befreit Petrus aus dem Gefängnis
72
Delacroix Dante und Vergil in
der Hölle
74
Poussin Matthäus und der Engel
Rembrandt Matthäus mit Engel
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Seele and Geist
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