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GmG Wochenbulletin #117 »Also, was nun?« Meine lieben Freunde

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GmG Wochenbulletin #117
»Also, was nun?«
Meine lieben Freunde,
Jetzt, wo die US-Präsidentschaftswahl - die viel Hinwendung, Aufmerksamkeit und Interesse, besonders in Nord-Amerika,
auf sich gelenkt hat - hinter uns liegt, können wir uns anderen Aktivitäten zuwenden, die die Agenda voranbringen, eine Welt
des Friedens und der Harmonie für die gesamte Menschheit zu errichten. Die Arbeit mit der Wahlkampagne ist beendet, doch
die Arbeit mit der weltweiten Kampagne, eine neuere Welt zu schaffen, hat in Wahrheit gerade erst begonnen.
Dies ist die Bürgerrechtsbewegung für die Seele, von der in ›Gott Heute‹ die Rede ist. Es ist die weltweite Anstrengung, die
menschlichen Wesen wenigstens von der Bedrückung durch ihre selbstzerstörerischsten Glaubensvorstellungen über Gott,
über das Leben und über einander zu befreien.
Um diese außerordentliche Bewegung, eine Bewegung von unten, kennenzulernen, gehe bitte zu www.humanitysTeam.com.
Wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie du ein Botschafter und ein Lehrer der Neuen Spiritualität wirst – und, in der Tat,
wenn du mehr über die Neue Spiritualität selbst erfahren möchtest, was sie ist und was sie besagt – dann bitte geh zu
www.cwg.org und klicke auf Education Programs/Overview and Opportunities. Dort wirst du alles, was es zu wissen gilt,
finden darüber, wie du ein GmG-Lehrer und -Botschafter wirst, ausgewiesen als jemand, der unseren rigorosesten TrainingsKurs durchgemacht hat!
Und, ob du nun George Bush oder John Kerry bei der Wahl bevorzugtest, ich hoffe, du findest nun einen Weg, dich jetzt
untereinander zu einen in einer großartigen Vision für die gesamte Menschheit: dass wir bald kollektiv einen Weg finden
mögen, den Raum für alle Menschen zu schaffen, wo sie ihrem natürlichen Impuls folgen, das Göttliche in Erfahrung zu
bringen, ohne einander für die Art und Weise, wie sie es tun, ins Unrecht zu setzen, und wo sie das Leben in vollen Zügen
leben.
Deswegen, wo wir nicht mehr länger auf die Politik des Wählens ausgerichtet sind, lasst mich auf viele Menschen antworten,
die mich, während ich diesen vergangenen Monat auf Reise war, nach dem Kinostart von INDIGO, The Movie, fragten.
Ja, wirklich, die Zeit ist nun da! Zehntausende Menschen warteten geduldig auf die Freigabe von INDIGO, und meine
wunderbaren Freunde Jimmy Twyman und Stephen Simon und ich sind glücklich, bekanntgeben zu können, dass das Warten
fast vorbei ist. Ihr alle habt die Möglichkeit, INDIGO am 29. Jan. 2005 in einem AMC Theater in eurer Nähe anzuschauen,
oder in einer der Hunderten von Kirchen, die den Film in Großstädten und Städten zeigen werden, wo kein Filmtheater nahbei
ist. Fast jeder wird so die Möglichkeit haben, Teil dieses Phänomens zu sein.
Bitte besucht unsere erneuerte Website: www.indigothemovie.com
Es ist ein neues Poster eingestellt; die laufenden Dinge bis zum Starttermin am 29. Januar sind dort verzeichnet.
Hier eine Liste derjenigen Städte, wo INDIGO gezeigt wird – ausschließlich in den AMC-Kinos:
Atlanta, Baltimore, Boston, Charlotte, Chicago, Columbus, Dallas, Denver, Detroit, Houston, Jacksonville, Kansas City, Los
Angeles, Miami, Minneapolis, New Orleans, New York City, Norfolk, Orlando, Philadelphia, Phoenix, San Diego, San
Francisco, Seattle, St. Louis, Tampa, Washington, DC
Der Kartenvorverkauf für diese Vorstellungen beginnt Ende November. Sie sind online erhältlich, und wir erwarten, dass
jedes Kino ausverkauft ist, sodass eine frühzeitige Bestellung ratsam ist. Wir senden zur rechten Zeit eine E-Mail, damit ihr
euren Platz sichern könnt.
Stephen Simon, James Twyman und ich präsentieren auch eine im voraus aufgenommene Einführung, die in jedem Theater
und in jeder Kirche gezeigt wird. Wieder einmal danken wir allen, die so geduldig waren im Warten auf diese Premiere. Die
Tatsache, dass ein kleiner Film wie INDIGO eine exklusive nationale Premiere durch die AMC Kinos erhält, ist ein größerer
Sieg für das spirituelle Kino im allgemeinen. Seid bitte behilflich dabei, der Filmindustrie zu zeigen, dass es ein riesiges
Zuschauerpotential gibt für Filme, die unser Leben inspirieren.
Auf Wiedersehen im Januar!!
Mit segensreichen Grüssen,
Neale
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P.S.: Für jene, die im Great North wohnen – ich hoffe, euch zu sehen, wenn ich nächsten Monat in Minneapolis bin. Hier die
Einzelheiten meines Besuches:
The Edgelife Expo in Mionneapolis!
November 21
Minneapolis, MN
Contact: Michael
866-381-3343
expo@edgenews.com
---------------------------------Die Themen des Wochen-Bulletins:
-
Wie erkenne ich Gott in all den schrecklichen Menschen in der Welt?
Also, was nun?
von Niki Trombly
Die Frage der Woche von einem GmG-Leser »Es stimmt mich traurig, dass du so politisch geworden bist …«
[Annoncierung aus dem Shop]
GmG-Unterweisung – Informationen über die KOSTENLOSEN Tele-Kurse
----------------------------------------Wie erkenne ich Gott in all den schrecklichen Menschen in der Welt?
Aus Gott Heute :
Doch wie sehe oder erkenne ich Gott in den schrecklichen Menschen dieser Welt? Wie sehe oder erkenne ich Gott, wie er
durch die Despoten und die Mörder und die Unterdrücker und die Irren dieser Welt spricht?
Solange du Gott nicht im Angesicht eines Feindes sehen kannst, kannst du Gott überhaupt nicht sehen. Denn so etwas wie
einen »Feind« gibt es in Wahrheit nicht. Da ist nur dieser Teil von dir, der im Gegensatz zu einem anderen Teil von dir steht.
Gott existiert für dich nicht, wenn er für dich nur in den Dingen und in den Menschen, die du magst, existiert. Gott ist für dich
nicht real, wenn du sie nur in den Dingen erfährst, mit denen du einverstanden bist.
Die wahre Meisterin und der wahre Meister wissen und verstehen, dass Gott in allen Dingen, als alle Dinge, durch alle Dinge
existiert. Dass Gott von nichts und niemandem abwesend ist.
Wenn das stimmt, wie können dann manche Menschen so handeln, wie sie handeln?
Menschen handeln dann in einer für sie selbst und andere nicht zuträglichen Weise, wenn sie vergessen haben, Wer Sie
Sind.
Warum haben sie es vergessen?
Weil sie gelehrt wurden, zu vergessen, weil sie dazu angewiesen wurden. Eure alten Kulturgeschichten berichten euch
von eurer Trennung vom Göttlichen, und die meisten modernen Gesellschaften geben bis auf den heutigen Tag diese
Geschichte in irgendeiner Form oder Version an die Nachkommen weiter.
Es ist alles Teil des Kreislaufs von Vergessen und Erinnern, der das Leben selbst ist. Entsinne dich, ich habe dir gesagt, dass
ihr euch in einem Kreislauf befindet, von der absoluten Fülle des Wissens zur Leerheit des Vergessenes wieder hin zur
absoluten Fülle des Wissens. Vom Einssein zur Trennung und wieder hin zum Einssein. Von der Absoluten Bewußtheit zur
Unbewußtheit und wieder hin zur Absoluten Bewußtheit. Dieser Prozess ist das, was ihr das Kommen und Gehen, das
Erscheinen und Verschwinden, das Sein und Nichtsein und das Leben und Sterben genannt habt.
Aber was können wir tun, wenn sich Leute so verhalten, dass sie uns verletzen?
Erinnert sie daran, Wer Sie Wirklich Sind. aber erst müsst ihr euch in Erinnerung rufen, wer ihr wirklich seid - und
dementsprechend handeln.
Wenn euch Leute kränken und verletzen, ist das sehr oft eine Gelegenheit zur Versöhnung. Nur sehr wenige Menschen
verletzen absichtlich andere Menschen, ohne einen ihrer Ansicht nach guten Grund zu haben. Wenn dich jemand verletzt oder
gekränkt hat, hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst dich a) verteidigen, b) zurückschlagen oder c) herausfinden, was der
andere für seinen guten Grund hielt. Du kannst in Erfahrung bringen, aus welchem Grund du angegriffen wurdest, und
Versöhnung, wechselseitiges Vergeben und das gemeinschaftliche Wiederherstellen eurer Beziehung anstreben.
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Ich habe dir hier und den anderen Schriften gesagt, dass jeder Angriff ein Hilferuf ist. Wenn dir das bewusst ist, kannst du
sofort der Frage nachgehen, welche Art von Hilfe hier erforderlich ist. Du kannst ganz direkt fragen. Versuch es mal damit:
»Sag mir bitte ... was schmerzt dich so sehr, dass du das Gefühl hast, mir wehtun zu müssen, um es heilen zu können?«
Es ist nicht immer, aber sehr oft so, dass in den Fällen, in denen eine Nation eine Nation, eine Religion eine Religion, eine
Kultur eine Kultur, eine Gruppe eine Gruppe oder eine Person eine Person angreift, der Angreifer das Gefühl hat, dass der
Angegriffene etwas getan hat oder etwas tut, das eine Verteidigungsreaktion erforderlich macht.
Wenn du herausfindest, wogegen der Angreifer sich verteidigen zu müssen glaubte, bist du schon ein sehr gutes Stück auf
dem Weg der Heilung von dir und dem Angreifer vorangekommen.
Das Heilen öffnet die Tür zur Erkenntnis und Anerkennung - d. h. zum »wieder Wissen« - Wer Du Wirklich Bist.
Du bist Eins mit dem Göttlichen, und der Angreifer ist es auch. Es ist deine Aufgabe, ihn daran zu erinnern.
Dies soll anderen in Erinnerung rufen, wer und was Gott ist?
Das kannst du, wenn es deine Wahl ist. Das ist die Einladung der Neuen Spiritualität. Das kann die Aufgabe des
Humanity's Team werden.
Und was genau sollen wir sagen?
Liebe. Sagt, dass - in einem Wort gesagt - Gott Liebe ist.
Und Freiheit.
In einem Wort, Gott ist Freiheit.
Und Freude.
In einem Wort, Gott ist Freude.
Und Frieden.
In einem Wort, Gott ist Frieden.
Und Einheit.
In einem Wort, Gott ist Einheit.
Das sind die großartigsten Aspekte von Gott und dem Leben, und wenn die Menschen irgendwelche anderen Dinge sind als
diese, haben sie vergessen, Wer Sie Sind in ihrer großartigsten Version. Ihr habt die Gelegenheit, sie daran zu erinnern.
Ihr seid alle Boten, und ihr habt nur eine Botschaft.
»Ich sehe dich.«
Das ist die einzige Botschaft, die ihr je braucht.
»Ich sehe dich. Ich sehe dein wirkliches, dein wahres Selbst. Ich kenne dich. Ich kenne dein wirkliches, dein wahres Selbst.
Ich liebe dich. Ich liebe dein wirkliches, dein wahres Selbst.
Du kannst mich nicht zum Narren halten. Ich kenne dich und weiß, wer du bist.
Du kannst dich so verhalten, wie du willst, aber ich werde meine Meinung über dich nicht ändern. Ich weiß, wer du wirklich
bist.
Ich sehe dich und werde dich immer sehen. Du kannst nicht verschwinden, du kannst dich nicht verstecken, du kannst deine
Identität nicht ändern oder verlieren. Du kannst so handeln, so tun, als wärest du etwas, das du nicht bist, aber du kannst nicht
etwas sein, das du nicht bist. Ich werde dich immer auf der Seinsebene sehen.
Ich sehe dich. Ich sehe, wer du bist. Nichts, was du tust, kann mich dafür blind machen.«
Das ist die einzige Botschaft, die ihr jemals jemandem schicken müsst. Sie wird alles heilen.
- Gott Heute, S. 178-183 [dt. Ausg.]
-------------------------------------------Also, Was Nun?
von Niki Trombly
Ein Teil von mir schreit soeben und ist wütend. Vor der Wahl am Dienstag sagte ich zu mir, egal, wer gewinnt, Bush oder
Kerry, ich werde mich gut fühlen … doch ich fühle mich nicht gut, und ich finde mich am Tag danach mit einer Menge von
Empfindungen des Ärgers und der Traurigkeit. Es ist interessant wahrzunehmen, dass die Hälfte Amerikas feiert; ein
Präsident, und Amerika ist tief gespalten.
Also, was nun? Wer bin ich? Wer und was ist Amerika? Wenn es nicht so etwas wie ein innewohnendes Richtig und Falsch
gibt, warum empfinde ich dann, dass ich ‚in Ordnung‘ bin, und warum fühle ich dann Ärger darüber, dass jene, die ‚falsch‘
sind, gewannen? Warum fühle ich so stark, dass das Ergebnis der Wahlen ein bestimmtes gewesen sein sollte, nämlich das
meinige? Und wie können so viele Amerikaner Gegenteiliges ausdrücken, wo doch ganz klar das, was ich spüre, sich wie die
Wahrheit anfühlt?
Es ist jenseits des Redens angesiedelt, dass wir uns alle recht fühlen, aus unseren eigenen Perspektiven heraus, und dass das
ganze Amerika (samt der Welt) eine gleichartige Motivation unterhält dafür, etwas zu tun: Wir alle wollen glücklich sein,
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wollen geliebt sein und das tun, von dem wir denken, dass es recht sei. Darum weiß ich in meinem Kopf, und es braucht Zeit,
bis ich es in meinem Herzen spüre.
Fange ich damit an, von meinen negativen Gefühlen herunterzukommen, die der Antwort auf die Frage nachjagen »Warum
hat Amerika George W. Bush zum zweiten Mal gewählt?«, dann erinnere ich mich an etwas Bedeutendes, was ich während
der vergangenen Jahre lernte: Angesichts dessen, was ist, kann ich in dem »Warum?« schwelgen, - oder, ich entscheide mich
dafür, wer ich JETZT SEIN möchte.
Ich möchte gerne bedingungslose Liebe sein und mich für das Einssein entscheiden, doch bin ich außer mir, und spüre es als
schwer, diese Kluft zu überbrücken – wie liebe ich dasjenige, was mir entgegensteht? Dies ist sehr hart. Jedoch – wenn ich
mich dessen erinnere, dass das Lieben des mir Gegenläufigen nicht bedeutet, dass ich nichts tun möchte, um es zu ändern,
dann wandeln sich die Dinge für mich.
Es ist gar nicht so lange her, so erinnere ich mich, da befand ich mich in einem harten Urteilen gegenüber gewissen Teilen
meines Selbsts, Teile, die ich nicht mochte, ich fühlte mich schlecht, und worum wusste ich? Mir gegenüber mich schlecht zu
fühlen, machte einen Wandel nicht zügiger; es bereitete meiner Reise in die Richtung des Wandels keine Freude.
Ein Teil von mir weint gerade, und ich bin dabei zuzulassen, das zu fühlen und mich dafür nicht zu verurteilen.
Währenddessen spüre ich einen kleinen Schimmer der Hoffnung und der Freude in meinem Herzen.
Es gibt Teile von Amerika, die ich gerne mag, und es gibt Teile, die ich nicht so sehr mögen werde, so wie es auch Teile in
mir gibt, die ich nicht so sehr liebe, doch die Art und Weise, wie ich das zu ändern gedenke – das ist die Sache hier.
Die Wahl des amerikanischen Volkes ist schlicht ein Indikator dafür, wo wir stehen, und, zu wissen, wo wir als Land stehen,
ist besser als es nicht zu wissen. Ich für meinen Teil sähe gerne größere Veränderungen in den Vereinigten Staaten (und in der
ganzen Welt), und ich habe vor, meinen Beitrag so auszurichten, dass er wahrhaft alles Leben erhebt und im Wert erhöht.
Ich bin mir dessen bewusst, dass ich im Lieben von was ist den höchsten, erhebendsten Wandel überhaupt erreichen kann.
Für den Wandel zu arbeiten, ausgehend von einem Ort namens Liebe und weniger der Furcht: Dafür entscheide ich mich.
(Niki Trombly ist administrative Koordinatorin in unserem Life Education Program. nichole@cwg.org)
-----------------------------------------Die Frage der Woche von einem GmG-Leser »Es stimmt mich traurig, dass du so politisch geworden bist …«
Liebe Leser …
HIER EIN WUNDERVOLLER BRIEF, DER MICH DIESEN MITTWOCH NACH DER WAHL ERREICHTE …
Lieber Neale,
zum Schluss konnte ich keine deiner politischen Neigungen und Überzeugungen mehr aushalten …
Es stimmt mich traurig, dass du so politisch geworden bist (meiner Meinung nach, das ist auch die Meinung einiger Anderer,
die ich früher zu der Weisheit in der GmG-Buchreihe ‚brachte‘). Ich fürchte, du mißbrauchst deine Macht und deinen
Einfluss, um deine Ansichten und Meinungen voranzutreiben. Wie kannst du im Bulletin #116 feststellen: »Ich nehme keine
Stellung ein inbezug auf den einen oder anderen Kandidaten …«, und dann dich beleidigend äußern über »das intellektuelle
Intelligenzniveau der amerikanischen Wählerschaft«, da sie deinen Kandidaten nicht unterstützt. Es mag für dich nötig sein,
deine vergangenen Bulletins noch einmal durchzuschauen. Du bist so offensichtlich Gegen-Bush, und natürlich werden deine
Meinungen durch Viele wertgeschätzt, doch wollte ich, du würdest zur Kenntnis nehmen, dass deine Wahl für einen “Führer”
[“leader”, im Orig.] die Wahl für einen Karriere-Politiker ist. Sollte es dich nicht gleichfalls betroffen machen, dass Kerry
jemand ist, der alles Nötige sagt oder tut, was diesem Zweck dient, gewählt zu werden, usw.? Ist dies ein Führer? Sollten wir
nicht einheitlich jenen so genannten Führern gegenübertreten mit dem Hinweis, dass sie uns nicht repräsentieren (siehe
Wayne Dyer’s “Botschaft an unsere Führer” auf seiner Website)! Ich habe das Vertrauen in das Zwei-Parteien-System
verloren, und habe das Vertrauen in dich verloren – in deine Fähigkeit objektiv zu sein, den dir übermittelten Prinzipien treu
zu bleiben, und wahrhaft zu leben in der Weise, dass es kein “Rechtes” oder “Falsches” gibt. Wie kann ein Umfeld, das derart
polarisiert ist in diesem Lande, zielführend für eines der Ziele sein, die du in deinen Mitteilungen äußerst?
Bist du wirklich so beschränkt, dass du einen Kandidaten besser erachtest als einen anderen? Denkst du, die eine Partei ist
“gut”, und die andere “böse”? Du nimmst eine spezifische Wahl oder ein spezifisches Thema ein, etwas was zutreffend ist
oder nicht, und stellst es als die Wahrheit heraus?! Bemerkst du nicht, dass du in dieselbe Falle gegangen bist, wie viele vor
dir, dass deine Macht dir den selbstüberzeugten Glauben gegeben habe, dass du das Recht oder die Pflicht innehaltest, uns zu
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überzeugen? Glaubst du, dass du irgendwie recht hast, weil du eine Brieffreundschaft mit dem Allmächtigen hast? Steht
möglicherweise vieles der zugrundeliegenden Wirkung hier dem entgegen, was Gott für uns vorgeschlagen hat!
Ich möchte als Bleibendes vorschlagen, dass jene, die eine Seite hernehmen und sie als die “richtige Art” und die andere als
“die falsche” bezeichnen, entweder das nicht gelesen oder es nicht für sich angenommen haben, was Gott uns zu lehren
versucht. Für dich bedeutet das Sich-Einlassen auf die amerikanische Politik der Ruin deiner Glaubwürdigkeit für Menschen
wie mich - dies besonders in dem polarisierten Umfeld, wo so vieles in der extrem linken und der extrem rechten Ideologie
absurd, kurzgedacht, und extremisiert ist - anstelledessen wäre die Befähigung vonnöten, den Unterschied zwischen den
Lagern aufzuzeigen. Bitte erinnere dich daran, dass jede Geschichte, jede Reportage, Statistik, Wahl, Botschaft,
Dokumentation, usw., die man anschaut, liest, anhört, usw. …, dass STETS die Person oder Gruppe von Leuten, die sie
unterbreiten, ein ausgesprochenes Interesse daran hat, sie unter die Menschen zu bringen. Stets.
Bitte sei umsichtig mit der Herde, die dir folgen möchte … und sei dir der Implikationen bewusst.
Namasté
Eric
UND HIER MEINE ERWIDERUNG …
Herzlichen Dank, Eric, für deine Bemerkungen. Ich schätze es, dass du mir deine Ansichten mitteilst. Ich stimme bei einer
Anzahl von Dingen nicht mit dir überein, nicht zuletzt mit deinem Einwand hinsichtlich meiner im wöchentlichen Bulletin
zum Ausdruck gebrachten politischen Standpunkte. Ich sehe dies nicht als einen “Mißbrauch von Macht”, Eric. GmG bringt
klar heraus: »Politik ist eure Spiritualität in demonstrierter Form.« Christliche Geistliche haben ihre politischen Ansichten im
ganzen Land von ihren Kanzeln herunter zum Ausdruck gebracht, und es steht außer Frage, dass dies zur Wiederwahl von
George Bush beitrug. Ich denke, das war für diese Geistlichen ein angemessenes Handeln. Eine Nachricht von der Associated
Press vom heutigen Tage, Eric, spricht davon, dass “moralische Werte verknüpft mit der Ökonomie und dem Arbeitsmarkt
die Spitzenstellung einnahmen in der Wahlkampfkampagne. Der Terrorismus folgte dem dicht hinterher.«
Moralische Werte SOLLTEN meiner Meinung nach beim Wählen von WEM AUCH IMMER die Spitze der Beurteilungsliste
anführen, ganz besonders bei einem Präsidenten. Kannst du damit übereingehen, Eric? Und wenn moralische Werte die
Nummer Eins der Themen darstellen, denkst du nicht, dass spirituelle Führer jeglichen Gebietes, nicht nur der
fundamentalistischen Christenheit, sich dieses Gewichts dabei bedienen sollten?
Wir müssen, müssen, müssen eine Gesellschaft schaffen, Eric, wo die Menschen ihre spirituellen Gesichtspunkte in ihren
weltlichen Unternehmungen und Interaktionen zum Ausdruck bringen und dazwischenbringen … stimmst du damit überein?
Und ich glaube, dass diese weltlichen Unternehmungen sehr wohl die Schrift eines wöchentlichen Internet-Bulletins oder das
Halten einer Predigt am Sonntag mit einzuschließen vermögen.
Ich denke nicht, dass die eine Partei “gut” und die andere “böse” ist, Eric, und ich sagte das nie oder kam dem auch nie nahe.
Ich habe aber ein Problem damit, wenn unser Vize-Präsident den Krieg im Irak als »eine erstaunliche Erfolgsstory«
bezeichnet. Gegen eine solche Behauptung protestiere ich, Eric. Mein Gewissen fordert mich dazu auf.
Ich glaube nicht, dass ich das “Recht” oder die “Pflicht” habe, dich hinsichtlich irgendwas zu überzeugen, Eric. Ich glaube,
ich habe die Pflicht, MIR SELBST GEGENÜBER, in allen Dingen als ein Botschafter der Neuen Spiritualität zu handeln –
nicht nur in jenen Dingen, von denen ich glaube, dass meine Leser damit übereinstimmen. Wäre die Übereinstimmung mit
meinen Lesern meine eigentliche Angelegenheit, dann hätte ich keinen Absatz in den GmG-Büchern schreiben können, Eric.
Ich nehme nicht eine Seite her und erkläre diese eine Seite zur “richtigen” und die andere Seite zur “falschen” Art und Weise.
GmG sagt aus, ich bin sicher, du kennst das, dass es so etwas wie Richtig und Falsch nicht gibt. Es gibt jedoch dasjenige,
“was funktioniert” und das, “was nicht funktioniert”. Ich glaube, es trägt nicht zum Funktionieren bei, wenn eine hohe
Prozentzahl von Menschen nicht einmal die Positionen der Kandidaten bei der Präsidentenwahl der Vereinigten Staaten
kennt, oder wenn der Irak-Krieg als ein Erfolg bestimmt wird. Diesen Punkt versuchte ich herauszuarbeiten, Eric. Ich
bedaure, dass mein Tun dich beleidigt hat.
In der Tat, Eric, dieses Land wird polarisiert. Es ist dabei, so intolerant zu werden, dass gar das zwei- oder dreimalige ZumAusdruckbringen einer politischen Ansicht als ein “Machtmissbrauch” verunglimpft wird. Ich glaube jedoch nicht, dass diese
ordinierten Geistlichen das so sahen, und auch nicht, dass ich als spiritueller Führer das so sehen sollte. Glaubst du, dass Jesus
seinen Mund gehalten hat aus Angst davor, gegenüber der Regierung Roms als einseitig Stellung beziehend zu erscheinen,
oder aus Angst davor, die Menschen zu beleidigen?
Der JOB der spirituellen Führerschaft bedeutet, das Gewissen der Menschen zu sein, Eric. Das, in der Tat, ist der Job von uns
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allen, Eric. Von dir einschließlich. Deswegen noch einmal ein Dankeschön dafür, dass du deine Wahrheit mit mir besprochen
hast. Ich bin dir gegenüber voller Dank wegen deines Mutes, deiner Klarheit und dafür, dass du deinem Standpunkt Ausdruck
gegeben hast. Ich wollte, dass das mehr Leute täten.
Stets mit besten Gedanken … Neale.
-------------------------------Wir sind voller Aufregung über das Holiday Retreat in diesem Jahr! Wir planen eine schöne Erfahrung des Erschaffens einer
spirituellen Gemeinschaft, und wir würden dich so gerne als einen Teil davon sehen.
Wenn du spürst, du möchtest dieses Jahr einige deiner Ferientage für dich und für deine spirituelle Erneuerung hernehmen,
dann geh auf unsere Website und erkundige dich nach den Einzelheiten des Holiday Retreat. Bei einer Anmeldung bis zum
15. November ermäßigt sich der Teilnahmepreis um $100.
Besuche http://www.cwg.org/winterretreat/index.html für weitere Infos und für die Anmeldung, oder telefoniere mit Will
Richardson: 325-442-2244.
---------------------------------[Es folgt eine Ankündigung und Einladung zu den kostenlosen Tele-Kursen, so, wie sie im letzten Bulletin schon dargestellt
wurden; d. Übers.].
---------------------------------Quelle: CwG Weekly Bulletin #117 »So, What Now?« [7.11.04]
Übersetzung: Theophil Balz 20.11.04]
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