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konkret Was steckt wirklich dahinter? - Zum Online-Magazin der

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Gesundheit
Das Magazin für Versicherte der BARMER GEK
konkret
1 I 2012
Was steckt wirklich
dahinter?
Neue Trends
im Wintersport
10 Jahre
„Deutschland
bewegt sich!“
Pflege
Analysen
Pläne
Chancen
Belohnen Sie sich!
Empfehlen Sie die BARMER GEK,
Deutschlands leistungsstarke Krankenkasse!
Für jedes neu geworbene Mitglied winkt Ihnen eine attraktive Prämie.
Weitere Prämienangebote unter www.barmer-gek.de/101525
Die Prämie*:
Die Gewinnchance:
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Doppelzimmer in den Lindner Hotels &
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Q inkl. reichhaltigem Vital-Frühstücksbuffet
Q kuscheliger Bademantel & -schuhe auf dem
Zimmer während des Aufenthaltes
Q Nutzung der hoteleigenen Thermalbadelandschaft, Sauna, Dampfbad, Grottobad und
Fitness Center
Einsendeschluss ist der 28.02.2012.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Der Gewinn wird nicht aus
Mitgliedsbeiträgen finanziert.
Wir danken der Lindner Hotels AG
für die Bereitstellung.
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spülmaschinengeeignet.
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen und an Ihre nächste BARMER GEK Geschäftsstelle senden oder direkt dort abgeben.
Ja, ich möchte zur BARMER GEK!
Name/Vorname
Ich bin dabei ab dem
Ich bin seit/ab
Straße/Haus-Nr.
Name/Vorname
Ausbildungsberuf
PLZ/Ort
Straße/Haus-Nr.
Telefon (freiwillige Angabe)
Mitgliedsnummer
PLZ/Ort
E-Mail (freiwillige Angabe)
Ich wünsche mir folgende Prämie:
Teekanne Princess mit zwei Trinkgläsern*
und Teilnahme am Gewinnspiel
Geburtsdatum
Arbeitgeber
*Nur solange Vorrat reicht. Designänderungen möglich.
Auszubildender
Anschrift Arbeitgeber
Die Angabe Ihrer persönlichen Daten ist aufgrund
§ 206 Sozialgesetzbuch V und § 50 Sozialgesetzbuch XI erforderlich.
Ort/Datum
Unterschrift
berufstätig
BARMER GEK, Abt. Marketing, GESUNDHEIT konkret 1/12
Ich habe das neue Mitglied geworben:
Inhalt
Inhalt
Titelfoto: Panthermedia; Fotos: Fotolia, S. Minkoff
14
6
BARMER GEK Service-Angebote
7
Editorial
8
Meldungen
10
„Deutschland bewegt sich!“
Jetzt auch im Winter
TITELTHEMA: Burnout
14
15
16
18
20
Warum Depression kein Burnout ist
Profi-Fußballer Markus Miller erzählt
Test: Depressionen – sind Sie gefährdet?
Fünf Gründe gegen das Modewort Burnout
Seelische Gesundheit fördern
22
Die Reform der Pflegeversicherung kommt
Aber: Viele Fragen sind noch offen
24
Gesundheitspartner fürs Leben
Ein neuer Ausschuss im Verwaltungsrat: Prävention – Reha – Pflege
28
Klicken statt blättern
Gesundheit konkret online erhält Auszeichnung
30
Sport ist Medizin
Marathon-fit mit dem Diabetes Programm Köln
32
Haut: schützen und pflegen
Eine neue Broschüre für gesunde Haut
34
Das Familienpflegezeitgesetz
Chancen und Schutz für pflegende Angehörige
36
Sterne vom Himmel
Herzenswünsche kranker Kinder werden wahr
38
Service kompakt
Tipps und Termine
40
Größen und Grenzen 2012
Beitragssätze, Rechengrößen, Zuzahlungen
44
Gehirn-Jogging
46
Persönlich
Olympiasiegerin Heike Drechsler
10
Bewegung im Winter – Tipps von
Langlauf-Legende Peter Schlickenrieder
Gesundheit konkret
1 I 2012
3
Foto: serviceplan
GESUNDHEIT konkret
I 1.2012
Der Lungenbaum
Möchten Sie 2012 endlich Nichtraucher werden?
Vielleicht hilft Ihnen dieses Foto dabei. Der mit schwarzen Bällen
geschmückte Baum, der symbolisch eine Raucherlunge darstellt,
sorgte in Hamburg für großes Aufsehen und viele nachdenkliche
Gesichter. Für die eindrucksvolle Umsetzung dieser Idee heimste
die BARMER GEK in Kooperation mit der gestaltenden Werbeagentur den „red dot award 2011“ im Bereich „communication“ ein.
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weiter.
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und attraktive Prämien erhalten.
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Verdacht auf Behandlungsfehler?
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0800 4540150
Aktuell im Internet
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Ärzte bewerten – Ärzte finden.
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Krankenhaussuche
Welche Klinik punktet bei Leistungsspektrum, Ausstattung und Qualität?
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Pflegelotse
Informationen über Qualität, Lage
und Kosten von Pflegeeinrichtungen
und Pflegediensten.
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Wartezeitenmanagement
Facharzttermin weit in der Zukunft?
Wir helfen bei der Terminoptimierung.
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Ihre BARMER GEK Geschäftsstelle
vor Ort
Sie ist die erste Anlaufstelle für alle persönlichen Fragen rund um Leistungen
zur Kranken- und Pflegeversicherung.
Hier liegen Broschüren und aktuelles
Informationsmaterial zu wichtigen
Gesundheitsthemen bereit.
6
Gesundheit konkret
1 I 2012
Nutzen Sie auch die Geschäftsstellensuche im Internet. Direkt auf der
Startseite PLZ oder Ort eingeben und
die Seite mit den Kontaktdaten öffnen.
www.barmer-gek.de
Telefon siehe oben.
Foto: BARMER GEK
In den Geschäftsstellen
Editorial
Die Arbeit hat sich gelohnt
400.000
Eine stolze Bilanz konnte die
BARMER GEK bereits am 25. November 2011 verkünden: 400.000
neue Mitglieder in elf Monaten!
Und auch in 2012 will Deutschlands größte Krankenkasse weiter wachsen. Beste Voraussetzungen sind gegeben: hochwertiger
Gesundheitsschutz ohne Zusatzbeitrag!
Keine Tränen
Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER GEK
Liebe Leserinnen und Leser,
wir haben Ihr Versichertenmagazin Gesundheit konkret überarbeitet und präsentieren Ihnen fortan Berichte, Neuigkeiten und Tipps rund um die Themen Gesundheit und Pflege in einem neuen, frischen Design. Zudem erwartet Sie auch
eine Weiterentwicklung der Magazinstruktur, die sich durch ein Mehr an Informationen und Service-Angeboten auszeichnet. Damit kommt das Magazin gemeinsam mit der prämierten Online-Ausgabe den veränderten Leserbedürfnissen nach.
2011 sollte nach dem Willen der Bundesregierung das „Jahr der Pflege“ werden.
Herausgekommen ist eine Pflegereform, die zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, jedoch nicht dem Handlungsdruck gerecht wird. Angesichts der
Tatsache, dass 70 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer damit rechnen
müssen, pflegebedürftig zu werden, darf die Politik dieses wichtige Thema nicht
auf die lange Bank schieben. Schließlich geht es um eine sichere und finanzierbare Pflege in einer alternden Gesellschaft.
In dieser Ausgabe wird ausführlich das Thema seelische Erkrankungen beleuchtet. Obwohl immer mehr Menschen betroffen sind, findet dieses Thema immer noch zu wenig Beachtung in unserer Gesellschaft. Stattdessen konstruieren
etliche Medien in diesem Zusammenhang allzu leichtfertig ein Lifestyle-Thema
mit dem Modewort Burnout. Unser Bericht sagt, was wirklich dahintersteckt, und
gibt Betroffenen und deren Angehörigen wichtige Informationen.
Ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 wünscht Ihnen
Ihr
Forscher der Universität Michigan meldeten kürzlich, dass sich
mit Hilfe eines Glukose-Sensors
der Zuckergehalt in Tränenflüssigkeit bestimmen lässt. Menschen
mit Diabetes mellitus könnten
so künftig auf tägliche Bluttests
verzichten. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) warnt vor
überzogenen Erwartungen, da die
Testreihe in den USA lediglich im
Tierversuch durchgeführt wurde
und keine überzeugenden Ergebnisse lieferte. Es bleibt also vorläufig beim kleinen Piks in den Finger.
Gesundheitspreis
Der Deutsche Qualitätspreis Gesundheit würdigt Persönlichkeiten
oder Institutionen, die sich in vorbildlicher Weise für eine Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung einsetzen. Die Auszeichnung
2011 erhielt die Gründerin der
Felix Burda Stiftung, Dr. Christa
Maar, die durch ihren unermüdlichen Einsatz große Fortschritte
bei der Darmkrebsfrüherkennung
befördert hat.
Gesundheit konkret
1 I 2012
7
Meldungen
BARMER GEK als Vorreiter
Test auf Schwangerschaftsdiabetes
Abnehmkur für
Bauch und Hüfte
Ein bisschen zu viel auf den Rippen ist
noch kein Grund zum Verzweifeln. Wird
das Normalgewicht (BMI 18,5 bis 25)
jedoch erheblich überschritten (BMI 30
bis 40), hört der Spaß auf – und zwar
im wahrsten Sinne des Wortes. Abgesehen von möglichen gesundheitlichen
Folgeschäden beeinträchtigt erhebliches
Übergewicht die Lebensqualität generell.
Man/frau fühlt sich einfach nicht mehr
wirklich wohl in der Haut. Aktive Freizeitgestaltung und Bewegung fallen immer
schwerer, und der Frust über all diese
Dinge begünstigt oftmals zusätzlich falsches Ess-Verhalten. Wer hier nachhaltig
gegensteuern will, kann mit dem ProfiAbnehmprogramm M.O.B.I.L.I.S. den
Kilos zu Leibe rücken. Das nicht kommerzielle Jahresprogramm hilft Abnehmwilligen ab BMI 30 auf die Sprünge: mit
alltagstauglichen Ernährungstipps, viel
Bewegung, praktischem Verhaltenstraining und umfassender medizinischer Betreuung. Mehrere tausend BARMER GEKVersicherte haben unter der Anleitung
der qualifizierten Ärzte-Trainer-Teams
bundesweit bereits erfolgreich abgenommen. Wer durchhält, entlastet nicht
nur sich und seine Waage, sondern auch
den Geldbeutel: Die BARMER GEK erstattet 90 Prozent der Schulungskosten.
Telefon: 0761 503910
www.mobilis-programm.de
8
Gesundheit konkret
1 I 2012
Unverzichtbar im Winter
Zitrusfrüchte
Vitamin C
stärkt die
Abwehrkräfte
Rote Beete
Folsäure
unterstützt die
Blutbildung und
das Zellwachstum
Kartoffeln
Vitamin B6 – gut
für das Nervensystem und den
Eiweißstoffwechsel
Möhren
Vitamin A –
unverzichtbar für
Augen und Haut
Schwarzwurzeln
Vitamin B1
fördert den
Energiestoffwechsel
Äpfel
Biotin
aktiviert Haut-,
Haar- und Zellwachstum
Fotos: Fotolia, Mathias Kehren
M.O.B.I.L.I.S.
Schwangerschaftsdiabetes ist eine spezielle Form der Zuckerkrankheit, die
sich bei der werdenden Mutter entwickeln und dem ungeborenen Kind
erheblich schaden kann. Etwa 40.000 Kinder werden jährlich in Deutschland geboren, die durch zu hohe Blutzuckerwerte der Mutter geschädigt
worden sind. Nach der Entbindung verschwindet der Diabetes normalerweise wieder. Trotzdem sollte die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die BARMER GEK hatte bereits seit Juni 2008
einen Vertrag mit dem Bundesverband der Frauenärzte zur Förderung
der frühzeitigen Diagnostik des Gestationsdiabetes. In den Jahren 2009
und 2010 hatten rund 34.000 Frauen die Untersuchung genutzt. Bei rund
zehn Prozent von ihnen hatte der Test einen Schwangerschaftsdiabetes
signalisiert. Es zeigte sich, dass Teilnehmerinnen im Vergleich zu nicht getesteten Schwangeren und ihren Neugeborenen im Krankenhaus weniger
auf wändig behandelt werden mussten.
Diese bisherige Extra-Leistung der BARMER GEK kommt künftig allen gesetzlich versicherten Frauen zugute. Der gemeinsame Bundesausschuss
von Ärzten und Krankenkassen hat am 15. Dezember 2011 entschieden,
den Test auf Schwangerschaftsdiabetes zur Kassenleistung zu machen.
www.barmer-gek.de/103697
Meldungen
Kontodaten noch aktuell?
Damit das Geld
auch ankommt
Im Laufe der Zeit ändert sich vieles,
mitunter auch die eigene Bankverbindung. Das ist nicht weiter schlimm, nur
manchmal erreicht uns diese Info nicht
sofort. Und so kann es passieren, dass
Erstattungen der BARMER GEK an ihre
Versicherten wieder zurückkommen.
Bitte helfen und informieren Sie uns –
am besten bei jedem Leistungsantrag
– über Ihre aktuell gültige Bankverbindung. So müssen Sie sich keine Sorgen
machen und das Geld kommt schnell,
sicher und unkompliziert bei Ihnen an.
www.barmer-gek.de/101355
Aufmerksamkeit garantiert: Unterricht mit Klaas Heufer-Umlauf (links).
Organspende
Klaas und Junge Helden klären auf
Besser und mit Bild
Die neue
Gesundheitskarte
Einige hunderttausend Versicherte der
BARMER GEK haben sie schon: die
neue elektronische Gesundheitskarte
(eGK) mit Foto und zahlreichen komfortablen Zukunftsoptionen.
In den kommenden Monaten werden
nach und nach weitere Kartenanträge
an alle Versicherten verschickt. Unsere Bitte: rasch ausfüllen und mit Foto
wieder zurücksenden.
Ab März 2012 werden die alten Kartenformate ohne Foto gar nicht mehr
ausgegeben. Sie werden mittelfristig
ungültig.
Bei allen Fragen zur neuen eGK hilft
die Geschäftsstelle vor Ort gerne weiter. Wer nicht auf den Kartenantrag
warten möchte, kann ihn auch selbst
anfordern. Das geht ganz leicht und
unkompliziert online.
www.barmer-gek.de/101085
Davon träumen viele Schülerinnen und Schüler: Unterricht bei dem charmant-lockeren TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf. Für die Klassen 12
und 13 des Gymnasiums Maria Königin in Lennestadt wurde dieser Traum
kürzlich wahr. Ihr Mitschüler Louis Lammers hatte den prominenten
Besuch bei einem Wettbewerb der Zeitschrift „Unicum Abi“ und der
BARMER GEK zum Thema Organspende gewonnen.
Mit Klaas im Schlepptau kamen zwei engagierte Mitglieder des Berliner
Vereins „Junge Helden e. V.“, der sich die Aufklärung Jugendlicher über
das Thema Organspende auf die Fahnen geschrieben hat. Dabei geht es
nicht darum, bei Schulaktionen, Partys und Kampagnen Jugendliche zur
Organspende zu überreden. Vielmehr wollen die Jungen Helden unseriöse
Schauergeschichten rund um das Thema durch sachliche Informationen
ersetzen und vor allem dazu anregen, eine Entscheidung zu treffen. Für oder gegen die Organspende. Heufer-Umlauf: „Ich akzeptiere jeden,
der eine Organspende aus persönlichen Gründer Deutschen haben den ablehnt. Aber die, die sich überhaupt nicht
einen Organspende- mit dem Thema beschäftigen, kann ich nicht
ausweis ausgefüllt. ernst nehmen.“ Er selbst hatte der inzwischen
verstorbenen Vereinsgründerin Claudia Kotter
seine Hilfe angeboten, weil der unermüdliche Einsatz des Vereins ihn so
stark beeindruckt hatte. „Es gibt Sachen, da schlägt das Herz einfach höher, und für die engagiert man sich dann“, erklärt Heufer-Umlauf seinen
Einsatz für die Jungen Helden. „Ein Junger Held kann man übrigens in
jedem Alter sein“, sagt Ina Brunk vom Verein, „wenn man eine Entscheidung zur Organspende trifft.“
www.junge-helden.org
25 %
Gesundheit konkret
1 I 2012
9
Deutschland bewegt sich!
Die beliebtesten Wintersportarten
26,4 %
25,4 %
20,0 %
16,2 %
15,6 %
Biathlon
Skispringen
Ski alpin
Eiskunstlauf
Rodeln
Quelle: Medienhandbuch Sport 2010
Deutschland
bewegt sich!
im Winter
Die große Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!“
startet jetzt auch in der kalten Jahreszeit durch. Mit Wandern,
Schneeschuhwandern! Wer für seine Gesundheit aktiv wird,
kommt besser durch den Winter. Und mit „Deutschland
bewegt sich!“ macht es Spaß, den Platz auf
dem Sofa beispielsweise gegen Schneeschuhe zu tauschen. Die erste Aktion findet
bereits am 6. Januar 2012 statt.
10
Gesundheit konkret
1 I 2012
Fotos: Fotolia, S. Minkoff, Peter Schlickenrieder
Nordic Walking, Skilanglauf und dem aktuellen Trend
Deutschland bewegt sich!
Bewegung tut gut, das gilt auch in der
kalten Jahreszeit. Ausdauerorientierte Bewegung stärkt aber nicht nur den Körper,
sondern hilft auch der Seele, Belastungen
besser zu verarbeiten. Beste Voraussetzungen also, um gut durch den Winter zu
kommen. Ausdauersport ist allein oder in
der Gruppe möglich, bringt den Kreislauf
in Schwung, stärkt das Immunsystem und
entstresst. Darüber freut sich das HerzKreislauf-System und reagiert ziemlich
schnell mit erhöhter Ausdauer und längerfristig mit einem niedrigeren Blutdruck.
Peter Schlickenrieder,
Ski-Langlauf-Legende,
Olympia-Medaillen- und
mehrfacher Weltcup-Gewinner,
unterstützt die „Deutschland bewegt
sich!”-Winteraktion.
Fit durch den Winter
Es gibt also viele gute Gründe, warum
„Deutschland bewegt sich!“ ab sofort
auch im Winter durchstartet und dabei
hilft, den Winterspeck zu bekämpfen,
bevor er überhaupt entsteht. Bereits 30
Minuten Bewegung pro Tag reichen aus,
um aktiv etwas für die eigene Gesundheit
zu tun. Wandern und Nordic Walking sind
dazu als sanftes Ausdauertraining bestens
geeignet, ganzjährig möglich und machen mit der richtigen Ausrüstung auch
im Winter Spaß. Wer im Schnee aktiv ist,
trainiert sogar noch intensiver Ausdauer,
Kraft, Koordination und Beweglichkeit.
Neben der einzigartigen Winterkulisse
sicherlich der beste Grund, es einfach mal
auszuprobieren.
Hoch hinaus mit
„Deutschland bewegt sich!“
Wer die ganze Vielfalt des Wintersports
kennenlernen möchte, hat gleich Anfang
Januar die perfekte Gelegenheit dazu.
Am 6. Januar 2012 wird es in Bad Hindelang-Oberjoch, dem höchsten Bergdorf
Deutschlands, ein Winter-Event der Extraklasse geben – veranstaltet von „Deutschland bewegt sich!“
Skilanglauf, Schneeschuhwandern, Nordic Walking und Hundeschlittentouren
können unter fachkundiger Anleitung
ausprobiert werden und versprechen
sportlichen Winterspaß auf höchstem
Niveau. „Deutschland bewegt sich!“ im
Winter ist zugleich der Auftakt ins Jubiläumsjahr der Gesundheitsinitiative, die
seit 10 Jahren bundesweit Menschen zu
mehr Bewegung und ausgewogener Ernährung motiviert.
Gesundheit konkret
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11
Deutschland bewegt sich!
Winter-Fitness-Tipps von Peter Schlickenrieder
Starke Partner für Qualität und
vielfältige Angebote
Die beste Garantie für qualitativ hochwertige Angebote bei allen Aktionen der
Gesundheitsinitiative sind seit jeher die
kompetenten Kooperationspartner.
Bei „Deutschland bewegt sich!“ im Winter
präsentiert zum Beispiel der Deutsche Skiverband Konzepte wie DSV nordic aktiv,
den neuen Trend Schneeschuhwandern
und das Schulsportkonzept für gesunde
Bewegung in der Natur. Der bundesweit
aktive Deutsche Alpenverein bietet Kurse
und geführte Touren zu zahlreichen Wintersportarten an. Der Deutsche Skilehrerverband (DSLV) bringt als Berufsverband
der professionellen Skischulen in jedem
Fall eine ganze Menge Erfahrung mit,
12
Gesundheit konkret
1 I 2012
wenn es um wintersportliche Aktivitäten
jedweder Art geht.
Im Trend: Schneeschuhwandern
Früher waren Schneeschuhe zum Beispiel
für die Indianer im Norden Amerikas ein
lebensnotwendiges Fortbewegungsmittel
und ähnelten in Aussehen und Ausmaßen Tennisschlägern. Heute sind sie moderne Sportgeräte, meist aus Kunststoff
oder Aluminium, und werden unter die
Wanderschuhe geschnallt. Weil so das
Gewicht auf eine größere Fläche verteilt
wird, sinkt man nicht so tief in den Schnee
ein, und das Wandern im Tiefschnee wird
möglich. Für den Anfang ist es sinnvoll, einen Kurs zu belegen, um den Umgang mit
den Schneeschuhen und die Besonderhei-
ten des winterlichen Gebirges – wie zum
Beispiel die Lawinengefahr – kennenzulernen. Die nötige Ausrüstung bekommen
die Kursteilnehmer in der Regel gestellt.
Noch mehr Winterzauber
Bewegung soll Spaß machen. Wer Bewegung mit einem Hauch Abenteuer garnieren möchte, findet hier noch einige Tipps:
Als Fährtenleser kann man bei geführten
Wanderungen den Spuren der Waldbewohner im Schnee folgen. Ein lehrreicher
Spaß für die ganze Familie.
Beim Geocaching erlebt man die Faszination der elektronischen Schnitzeljagd mit
GPS-Geräten in der Natur. Im Schnee wird
die „Jagd“ noch abenteuerlicher.
Die Fahrt mit einem Hundeschlitten ist
pure Energie. Schlittenführer und Hunde
bilden ein dynamisches Team und man
fühlt sich mitten in Deutschland wie in
Alaska.
k o n k r e t
Weitere Anregungen gibt es bei örtlichen Sportvereinen ebenso wie bei
den Kooperationspartnern der Aktion.
www.deutscherskiverband.de
www.skilehrerverband.de
www.alpenverein.de
www.bad-hindelang.info
www.wanderkompass.de
Fotos: Fotolia (5)
Am besten startet man möglichst schon
zehn bis zwölf Wochen vor dem Winterurlaub mit einem gezielten Training. Optimal:
An mindestens zwei Tagen pro Woche 20
bis 30 Minuten locker laufen oder schwimmen erhält die Grundlagenausdauer, regt
den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem. Im Anschluss daran ist Skigymnastik
ein ideales Krafttraining. Es kräftigt die
stabilisierende Tiefenmuskulatur.
Sinnvoll sind Übungen, die Kraft, Koordination und Gleichgewicht zugleich schulen. Ist die Muskulatur trainiert, minimiert
man auch das Risiko von Überlastungen
und Verletzungen, denn sie fängt dank der
Vorbereitung einen Sturz besser ab.
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Burnout
Markus Miller (29), Torhüter
bei Hannover 96, hat sich im
September 2011 selbst die rote
Karte verpasst – wegen mentaler Erschöpfung ließ er sich
elf Wochen lang in einer Klinik
behandeln. „Burnout“ wird dieser Zustand gern genannt – für
Experten nur ein Modewort ...
14
Gesundheit konkret
1 I 2012
Eigentlich ist der Begriff verbrannt: „Burnout“ macht seit Monaten in den Medien
Furore. Experten kritisieren jedoch, dass
es diese Diagnose streng genommen gar
nicht gibt. Vielmehr sei Burnout nur ein
schwammiger Begriff und oftmals ein
falsches Etikett für schwerere seelische
Leiden.
Erschöpfungssyndrom (Burnout), psychische Störung, Depression – unterschiedliche Begriffe, die zunächst alle eines bedeuten: Die seelische Gefühlswelt ist aus
dem Gleichgewicht geraten. Das komplizierte Zusammenspiel verschiedener Faktoren und Prozesse, das für eine innere
und äußere Balance und Ausgeglichenheit sorgt, funktioniert nicht mehr.
Beim Burnout-Syndrom fokussiert sich das
Unbehagen zunächst meist nur auf einen
bestimmten Lebensbereich. Als Ursache
wird oft übermäßiger Druck und Stress
von außen angegeben, etwa eine Überforderung am Arbeitsplatz. Die „Schuld“
am Ausbrennen wird anderen oder der
eigenen Leistungsbereitschaft zugeschoben. Das macht die Diagnose offenbar
gesellschaftlich akzeptabler als die der
Depression. Letzterer haftet hingegen oft
immer noch der Makel des persönlichen
Versagens an.
Weg in die Krise
Eigentliche Ursache für das Erschöpfungssyndrom sind jedoch vielfach nicht
bewältigte Dinge aus anderen Lebensbereichen. Daraus entwickelt sich meist
Fotos: Ulrich zur Nieden, Panthermedia
Markus Miller
hat sein
Seelentief
überwunden.
Burnout
Warum Depression
kein Burnout ist
Burnout oder
Depression?
schleichend und über eine längere Zeit
ein Dauerstress, mit Phasen vermehrter
Aktivität und Anstrengung, getrieben von
dem Wunsch, das Überforderungsgefühl irgendwie selbst zu bewältigen. Irgendwann
kommt dann mit dem Zusammenbruch die
Frage nach der Sinnhaftigkeit des Tuns und
eine tiefe Erschöpfung und Leere.
Profi hilfe für den Profi
So war es auch Markus Miller ergangen.
„Ich hatte das Gefühl, dass ich mir nicht
mehr helfen kann. Ich brauchte professionelle Hilfe.“ Über Einzelheiten seiner
Therapie möchte Miller nicht sprechen:
„Jeder braucht eine eigene Diagnose,
denn jeder Fall ist einzigartig. Interessant,
spannend, emotional und lehrreich sei
Seelisches Gleichgewicht schützen –
achtsam mit sich selbst umgehen
Lernen
auf seine eigenen
Gefühle zu hören
und danach zu handeln
Dauerstress
abstellen und „nein“
sagen lernen
Soziales Netz
pflegen. Familie und
Freunde nicht vernachlässigen
Gesund leben
ausgewogen essen,
regelmäßig bewegen
und entspannen
Handy- und PCfreie Zeiten festlegen
Gesundheit konkret
1 I 2012
15
Burnout
Vorbildlich
Er wundert sich etwas darüber, dass ihm
über die Welt des Fußballsports hinaus
nun eine Vorbildrolle attestiert wird. Als
vorbildlich bezeichnet Miller seinerseits
das Verhalten seines Arbeitgebers: „Wenn
überall so professionell mit dieser Erkrankung umgegangen wird wie hier, dann
bin ich gerne Vorbild.“ Nicht zuletzt habe
er die Krise auch deshalb meistern können, weil der Verein, die Kameraden und
besonders die Familie ihn unterstützt hätten. Ob nun mentale Erschöpfung oder
beginnende Depression, so wie es zurzeit
aussieht, geht Markus Miller gestärkt aus
seiner Therapie hervor.
Wenn Traurigkeit ohne Grund
über Wochen anhält und
nichts mehr Freude macht,
dann sollte man nicht leiden,
sondern handeln – sich
behandeln lassen.
Günter Ziebell,
BARMER GEK-Mitglied
Übermächtige Verzweiflung
Erleichterung war allenthalben spürbar bei
Millers Rückkehr. Denn unvergessen bleibt
das Schicksal von Teamkollege Robert
Enke. Er hatte nach jahrelangem Kampf
gegen seine schweren Depressionen und
trotz intensiver psychotherapeutischer
Behandlung nur noch im Freitod den einzigen Ausweg gesehen. Ein verzweifelter
Schritt, den jedes Jahr mehr als 10.000
Es kann sein, dass morgens
um acht die Welt noch
völlig in Ordnung ist, und ein
paar Stunden später geht
plötzlich gar nichts mehr.
Martina Meyer,
Dipl.-Psychologin
Erkrankte gehen, um ihrer inneren Seelenqual zu entrinnen. „Da Depression eine
‚leise‘ Erkrankung ist, wird ihre Schwere
und Häufigkeit oft unterschätzt. Doch sie
ist knallhart, kalt und hässlich, aber auch
gut behandelbar“, sagt Prof. Dr. Ulrich
Hegerl, Leiter der Klinik für Psychiatrie
und Psychotherapie der Universität Leipzig
und Vorsitzender der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe. Und deshalb wendet
Test: Depressionen – sind Sie gefährdet?
Bitte beachten: Das Test-Ergebnis ist nicht als eindeutige Beurteilung Ihrer psychischen Gesundheit zu verstehen. Es zeigt
lediglich eine Tendenz an. Kein Test kann eine ärztliche Diagnose ersetzen. Gehen Sie immer zum Arzt, wenn Sie das Gefühl
haben, es könnte bei Ihnen eine Erkrankung vorliegen.
Haben Sie regelmäßige Bewegung im Freien?
reien
e ?
Regelmäßig mindestens 10 Minuten täglich (5)
Wenn das Wetter schön ist, gehe ich manchmal
hmal raus (10)
An die frische Luft gehe ich nur, wenn ich ess nichtt
vermeiden kann (15)
Sind Sie weiblich oder männlich?
weiblich (15)
männlich (5)
Sind Sie besonders nervös, unruhig, können
n en
nn
nicht still sitzen oder bewegen Sie sich kaum?
kau
aum?
Nein, ich bin eher ausgeglichen (5)
Phasenweise trifft eins auf mich zu (10)
Ja, das beschreibt mich (15)
Neigen Sie zu starker Reizbarkeit und Aggressivität?
Ich bin die Ruhe selbst (5)
Manchmal muss ich es einfach rauslassen (10)
Ja, mich bringen auch Kleinigkeiten auf die Palme (15)
Verspüren Sie schwindendes Interesse/schwindende Freude
an Aktivitäten, die Ihnen sonst Spaß gemacht haben?
Nein, meine Hobbys machen mir so viel Spaß wie eh und je (5)
Ja, im Vergleich zu früher muss ich mich dazu aufraffen (10)
Ja, mir macht eigentlich nichts mehr Spaß (15)
Spüren Sie verstärkt gesundheitliche Probleme?
bleme?
Überhaupt nicht (5)
Ab und an (10)
Sehr häufig (15)
Hat sich Ihr Gewicht durch keinen oder
übergroßen Appetit verändert?
Nein, ich habe keine Gewichtsschwankungen
en (5
(5))
Dazu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht
mach
ma
chtt (1
((10)
0)
Ja, genau das ist bei mir passiert (15)
Fotos: gettyimages, Andreas Große-Stoltenberg, privat
die Therapie gewesen, sagt er – und
offensichtlich auch erfolgreich: „Mir
geht es wieder gut, ich bin gesund
zurück“, verkündete er bei seiner Rückkehr zu Hannover 96. Dass er einige
Wochen zuvor mit seiner Erkrankung an
die Öffentlichkeit gegangen war, hatte
damals viele überrascht. Für ihn war der
Schritt zwingend notwendig gewesen,
hatte schon „etwas Druck rausgenommen“.
Burnout
er sich vehement dagegen, dass Depressionen und depressive Störungen immer
häufiger mit dem Begriff „Burnout“ belegt werden. Hegerl: „Die Vermengung
von Stress, Burnout und Depression führt
zu einer Verharmlosung der Depression
und damit möglicherweise zu einer völlig
falschen Therapie“ (s. Fünf Gründe gegen
das Modewort Burnout, S. 18).
empfinden weder Trauer noch Freude.
Experten sprechen vom „Gefühl der Gefühllosigkeit“. Ablenkungsmanöver oder
Aufheiterungsversuche durch Familie oder
Freunde funktionieren nicht. „Ursache dafür sind unter anderem neurobiologische
Veränderungen“, weiß Meyer. „Sie können wirksam mit Medikamenten und/oder
Psychotherapie behandelt werden.“
Erkrankung mit vielen Gesichtern
Depressionen können verschiedene Ursachen haben und zeigen sich in unterschiedlichen Formen. Danach entscheidet
sich auch die Auswahl der jeweiligen Therapie.
Oftmals treten Depressionen aus heiterem
Himmel auf und ohne erkennbaren Grund.
Martina Meyer, Psychologin der BARMER
GEK: „Es kann sein, dass morgens um acht
die Welt noch völlig in Ordnung ist, und
ein paar Stunden später geht plötzlich gar
nichts mehr.“ Diese Form der Depression
wirkt sich unmittelbar und von Anfang an
auf alle Lebensbereiche aus. Menschen
mit dieser Erkrankung sind völlig antriebslos, fühlen sich leer und wertlos, leiden
fast immer unter Schlafstörungen und
Achterbahn der Gefühle
Diese Erfahrung hat auch Günter Ziebell
gemacht. Bei ihm wurde nach monatelanger Leidenszeit, die in einem völligen
seelischen Zusammenbruch gipfelte, nach
der Aufnahme in die Psychiatrie eine so-
18%
der Bevölkerung in Deutschland
erkranken einmal im Leben
an einer Depression.
Frauen sind bis zu zweimal
häufiger betroffen als Männer.
Ha
H
Haben
b n Sie
be
e Schlafstö
Schlafstörungen?
Ich
schlafe
fest (5)
Ic
ch sc
schl
hlaf
a e gutt und fe
Manchmal werde ich nachts schon wach (10)
Ma
mal
durchschlafe,
kommt eher selten vor (15)
Dass ich
Da
hm
al durch
chs
an
der Alkoholkrankheit, Drogensucht,
Sind Sie a
n de
Angsterkrankungen oder einer Essstörung
Angsterkrank
erkrankt?
Nein, bei mir liegt keine der Erkrankungen vor (5)
Ich
nicht, bin mir aber nicht sicher (10)
h glaube nic
Ja, ich leide an einer oder mehreren
der genannten Erkrankungen (15)
Haben
Ha
Habe
b n Sie in Ihrem Leben in mindestens
zwei
zw
ei zzusammenhängenden Wochen dauerhaft
gedrückte Stimmung verspürt?
eine ge
das kam bei mir noch nie vor (5)
Nein, d
kann ich mich nicht erinnern (10)
Daran ka
Ja, das ist schon mal vorgekommen (15)
genannte bipolare Störung diagnostiziert.
Dabei wechseln sich Phasen der ungesunden Hochstimmung, einer Manie, mit
tief depressiven Phasen ab. Auf Basis der
Diagnose bekam der Patient Medikamente und eine umfassende begleitende Therapie. „Ich lernte in Gesprächen mit den
Ärzten und in der Therapie sehr viel über
meine Krankheit. Und ich lernte, dass ich
nicht verrückt bin, sondern dass meine
Stoffwechselstörung im Gehirn Auslöser
für die Depression war, die mit Medikamenten behandelt werden kann.“ Nach
vier Wochen konnte Günter Ziebell die Klinik wieder verlassen. Im Frühjahr 2011 erlitt er einen Rückfall, der sich jedoch rasch
erfolgreich behandeln ließ. Er weiß, dass
das immer wieder passieren kann. Aber er
achtet auf die Signale und versucht, den
Absturz in die Depression zu vermeiden.
„Ich bin stets offen mit meiner Krankheit
umgegangen, im Freundeskreis, aber auch
meinem Arbeitgeber gegenüber. Unter
dem Strich war die Offenheit richtig.“
Trotzdem ärgert er sich über sich selbst,
weil er so lange im seelischen Tief verweilte, bis der Zusammenbruch kam.
Stimmungsschwankungen und traurige
Denken Sie immer wieder an Tod oder Selbstmord?
Nein, diese Gedanken kommen bei mir nicht auf (5)
Ab und zu schleicht sich mal etwas ein (10)
Ja, diese Gedanken habe ich häufig (15)
Auswertung
55–90 Punkte: Sie scheinen die Höhen und Tiefen, die zu einem
guten und erfüllten Leben gehören, gut zu bewältigen. Machen
Sie weiter so!
91–130 Punkte: Ihre Beantwortung deutet darauf hin, dass vielleicht eine psychische Erkrankung vorliegt. Sie scheinen die Höhen
und Tiefen, die zu einem guten und erfüllten Leben gehören,
nicht immer gut zu bewältigen. Denken Sie daran, bei akutem
Bedarf mit einem Arzt oder einer Vertrauensperson zu sprechen.
131 und mehr Punkte: Unabhängig davon, ob Sie eine Depression haben oder nicht, sollten Sie jemanden finden, dem Sie
sich anvertrauen können. Erzählen Sie Ihrer Familie oder Ihrem
engsten Freundeskreis, wie Ihnen zu Mute ist, damit jene Sie bis
zum Zeitpunkt Ihrer Genesung unterstützen und vor Schlimmerem
bewahren können. Bei Bedarf sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Burnout
Fünf Gründe gegen das Modewort Burnout von Prof. Dr. Ulrich Hegerl
2. Ein Großteil der Menschen, die wegen
„Burnout“ eine Auszeit nehmen, leidet de
facto schlicht an einer depressiven Erkrankung. Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitsanzeichen liegen
vor, wozu immer auch das Gefühl der Erschöpftheit gehört.
3. Wird Burnout als weniger stigmatisierende alternative Bezeichnung zu Depression verwendet, so wäre das akzeptabel. Problematisch und nicht selten in
gefährlicher Weise irreführend ist jedoch,
dass der Begriff eine Selbstüberforderung
oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert. Doch nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten ist eine
tatsächliche Überforderung der Auslöser
18
der Erkrankung. Wäre Burnout oder gar
Depression in erster Linie Folge einer
beruflichen Überforderung, sollte diese
Erkrankung in Hochleistungsbereichen
häufiger sein als bei Rentnern, Studenten
und Nicht-Berufstätigen. Eher das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Depression
bessert sich nicht
durch Ausruhen
und Urlaub
ler mit Hilfe der so genannten Resilienzforschung zu ergründen, warum manche
Menschen widerstandsfähiger und robuster auf Schicksalsschläge reagieren als andere, um Erkenntnisse möglicherweise für
Therapien zu nutzen.
Ursachenforschung
Auch belastende Lebensereignisse können Ursache für depressive Störungen
sein, zum Beispiel Beziehungsprobleme,
die Trennung vom Partner oder der Tod
eines Angehörigen. Ob diese Erlebnisse
letztendlich depressive Störungen auslösen oder nicht, hängt von verschiedenen
Faktoren ab. Unter anderem geht man davon aus, dass es eine erblich bedingte Veranlagung zur Depression gibt. Aus dieser
Kenntnis heraus versuchen Wissenschaft-
Auf dem Weg zur Volkskrankheit
Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass psychische Erkrankungen im
Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein werden. Die deutsche Rentenversicherung gibt bereits heute seelische
Erkrankungen mit 40 Prozent als Hauptgrund für eine Frühverrentung an. Und
bei rund zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland besteht Beratungs- oder Therapiebedarf. Angesichts
dieser Herausforderung haben sich in
1 I 2012
Poliklinik für
Psychiatrie der
Universität Leipzig
und Vorsitzender der Stiftung
4. Mit dem Begriff Burnout ist die Vorstellung verbunden, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen
gute Bewältigungsstrategien sind. Verbirgt sich hinter dem Begriff eine depressive Erkrankung, so sind dies jedoch meist
keine empfehlenswerten und oft sogar
gefährliche Gegenmaßnahmen. Vom
Urlaubsantritt wird depressiv Erkrankten
dringend abgeraten. Die Depression reist
mit und das Unvermögen des Erkrankten,
Gedanken habe wohl jeder mal. Das sei
völlig normal. „Aber wenn Traurigkeit
ohne Grund über mehrere Wochen anhält
und nichts mehr Freude macht, dann sollte
man nicht leiden, sondern handeln – sich
behandeln lassen.“
Gesundheit konkret
Prof. Dr. Ulrich
Hegerl ist Leiter
der Klinik und
Deutsche Depressionshilfe
Freude zu empfinden, wird im Urlaub in
fremder Umgebung besonders bedrückend empfunden.
5. Eine Vermengung von Stress, Burnout
und Depression führt zu einer Verharmlosung der Depression. Stress, gelegentliche Überforderungen, Trauer sind Teil
des oft auch bitteren und schwierigen
Lebens und müssen nicht medizinisch
behandelt werden. Depression dagegen
ist eine schwere, oft lebensbedrohliche
Erkrankung, die sich wesentlich vom Gefühl der Erschöpftheit unterscheidet. Der
beste Weg zu einem optimalen Umgang
mit der Erkrankung Depression ist es, eine
Depression auch Depression zu nennen.
Deutschland alle wichtigen Akteure im
Gesundheitswesen zu einem „Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit“ zusammengeschlossen, um vorbeugende Konzepte und effektive Therapieangebote zu
entwickeln. Die BARMER GEK hat damit
bereits begonnen.
k o n k r e t
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet depressiv Erkrankten und
ihren Angehörigen ein Online-Forum
an. Es kann anonym genutzt werden
und wird von einem kompetenten
Expertenteam moderiert.
www.diskussionsforum-depression.de
Foto: Stiftung Deutsche Depressionshilfe
1. Der Begriff Burnout ist nicht klar definiert und in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen gibt es
keine Diagnose Burnout. Entsprechend
liegen für die verschiedenen psychischen
Störungen, die alle unter Burnout zusammengefasst werden, auch keine Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch guten Studien vor.
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Burnout
Papilio – Kinder emotional stärken
Fast jedes vierte Kind in Deutschland zeigt
psychische Auffälligkeiten. Um bereits im
Kindergartenalter soziale und emotionale
Kompetenzen aufzubauen und zu stärken,
wurde das pädagogische Programm Papilio (lateinisch Schmetterling) entwickelt,
das von der BARMER GEK seit langem
unterstützt wird. Geschulte Erzieherinnen
vermitteln den Kindern spielerisch Verständnis für Gefühle und Konflikte. Das
wissenschaftlich fundierte Programm will
langfristig Sucht und Gewaltbereitschaft
vorbeugen.
www.barmer-gek.de/101104
„Verrückt? Na und!“
Das vom Verein Irrsinnig Menschlich e. V.
entwickelte Programm arbeitet mit Menschen, die Erfahrungen mit psychischen
Problemen haben und darüber in Schulklassen berichten. Diese Experten in eigener Sache holen das Thema aus der Tabuzone, bauen Vorurteile und Ängste ab
und ermuntern Schülerinnen und Schüler,
selbst ihre Erfahrungen und Probleme zu
schildern. Das Programm richtet sich an
14- bis 25-Jährige und findet in der Regel
an einem Projekttag in der Klasse statt.
Irrsinnig Menschlich bietet Trainingsworkshops zur Ausbildung von Moderatoren
und Experten in eigener Sache an. Sie
werden befähigt, selbstständig solche
Veranstaltungen an den Schulen ihrer Region durchzuführen. Verfügbar ist außerdem eine Ausstellung und eine DVD mit
Filmbeiträgen zum Thema Psychische Gesundheit.
www.verrückt-na-und.de
MindMatters – Gesunde Schule
MindMatters ist ein praxiserprobtes und
wissenschaftlich fundiertes Programm zur
Förderung der psychischen Gesundheit an
Schulen.
Ziele sind die Verbesserung der Lernbedingungen und Gesundheit von Schülerinnen und Schülern durch die Stärkung ihrer
Widerstandsfähigkeit und die Vermittlung
von Wissen und Kompetenzen, zu Stresserleben, psychischen Störungen, Trauer
und Verlust sowie Mobbing und Belästigung. Angestrebt wird eine Schulkultur, in
der sich Menschen sicher, wertgeschätzt,
eingebunden und nützlich fühlen. Innerhalb der Schule sollen positive Beziehungen aufgebaut sowie Respekt und Toleranz im Schulalltag gefördert werden.
In Verbindung mit dem Programm „MindMatters“ stehen zum Thema „Gesunde
Schule“ vielfältige Unterrichtsmaterialien
zur Verfügung. Sie können von interessierten Schulen über die Geschäftsstellen
der BARMER GEK kostenlos bestellt werden. Demnächst stehen in vielen Regionen MindMatters-Schulberaterinnen und
-berater zur Verfügung.
Mit MindMatters fördert die BARMER GEK
gemeinsam mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover, der Landesunfallkasse Niedersachsen, der Unfallkasse
Nordrhein-Westfalen sowie der Leuphana
Universität Lüneburg die psychische Gesundheit von Schülern und Lehrkräften.
www.barmer-gek.de/101015
Depressionen –
Erkennen.
Verstehen.
Behandeln. –
so der Titel einer
ausführlichen
BARMER GEK Broschüre zum Thema.
Online zu bestellen
im BARMER GEK
Broschürencenter.
www.barmer-gek.de/104266
Es gibt keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit
Diese Feststellung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bringt es kurz und
knapp auf den Punkt. Psychische Erkrankungen sind eine zentrale Herausforderung für das Gesundheitswesen. Das
belegen unter anderem auch Daten aus
der aktuellen Versorgungsforschung der
BARMER GEK. Bei den Arbeitsunfähigkeitstagen stehen seelische Leiden mit 16 Prozent bereits auf Platz 2 hinter den MuskelSkelett-Erkrankungen (22 Prozent).
Fakt ist auch, dass Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der seelischen Erkrankungen nicht überall ausreichend und
zufriedenstellend gegeben sind. Hier will
die BARMER GEK gegensteuern. Sie ent-
20
Gesundheit konkret
1 I 2012
wickelt gemeinsam mit Leistungserbringern und Verbänden Programme für eine
effektive psychotherapeutische Versorgung der Versicherten.
Eine weitere wichtige Säule bleibt die
Prävention. Beginnen sollte sie schon im
frühen Kindesalter, um Kinder und ihre
seelische Gesundheit stark zu machen. In
zahlreichen Projekten dazu engagiert die
BARMER GEK sich schon seit vielen Jahren
intensiv und erfolgreich. Einige Beispiele
stellen wir auf dieser Seite kurz vor. Für
das Aufklärungsprojekt „Verrückt? Na
und!“ hat die BARMER GEK in Kooperation mit dem Leipziger Verein „Irrsinnig
Menschlich“ und gesundheitsziele.de
kürzlich den 2. Gesundheitspreis NRW
erhalten.
Für Unternehmen gibt es bereits ebenfalls
Präventionsangebote. Sie werden im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung künftig noch weiterentwickelt.
Dr. Rolf-Ulrich Schlenker,
stellvertretender
Vorstandsvorsitzender
der BARMER GEK
Fotos: Werner Bartsch, BARMER GEK
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11AWBAR051
Politik
Die Reform
der Pflegeversicherung
kommt
Das „Jahr der Pflege“ geht zu Ende. Mitte November hat sich die Bundesregierung auf eine Reform
geeinigt, die nur ein erster Schritt sein kann. Jetzt muss weiter an einer Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs und an mehr Unterstützungsleistungen für Demenzerkrankte gearbeitet werden.
Während in Berlin nun weiter beraten wird, hilft die BARMER GEK Pflegebedürftigen und
6. November 2011, Berlin: Es war eine
dieser Nächte im Bundeskanzleramt, in
denen die Spitzen der Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP versuchten,
drängende politische Probleme zu klären.
Viele Fragen offen
Sieben Stunden Koalitionsgipfel brachten
– neben vielem anderen – das Ende eines
monatelangen zähen Ringens um die Reform der Pflegeversicherung. Allein das
wäre schon eine gute Nachricht.
Nun ist klar, dass der Beitrag zur Pflegeversicherung zum 1. Januar 2013 um
0,1 Prozentpunkte auf 2,05 Prozent (für
22
Gesundheit konkret
1 I 2012
Kinderlose auf 2,3 Prozent) steigen wird.
Die gut eine Milliarde Euro sollen bessere
Leistungen für Demenzerkrankte finanzieren. Gedacht ist zum Beispiel an die
Förderung alternativer Wohnformen und
eine leichtere Auszeit für Menschen, die
einen Demenzerkrankten in der Familie
pflegen. Offen geblieben ist vorerst, wie
die freiwillige individuelle private Zusatzversicherung steuerlich gefördert wird,
auf die sich die Koalition verständigt hat.
Herausforderung Demenz
Was die Bundesregierung wenige Tage
nach dem Gipfel als Eckpunkte einer
Pflegereform beschlossen hat, kann nur
ein erster Schritt sein. Denn allein die jetzt
vereinbarten Leistungsverbesserungen für
die Versorgung der an Demenz erkrankten Menschen reichen bei weitem nicht
aus, um dem Bedarf gerecht zu werden.
Dabei sind schon heute rund 1,4 Millionen Menschen dement. In den kommenden 50 Jahren wird sich ihre Zahl verdoppeln. Jede dritte Frau und jeder zweite
Mann muss damit rechnen, an Demenz
zu erkranken, so der aktuelle Pflegereport
der BARMER GEK.
Diese Zahlen sind auch der Bundesregierung und allen Pflegefachleuten bekannt.
Foto: fotolia
Angehörigen schon heute weit über die eigentlichen Leistungen der Pflegeversicherung hinaus.
Politik
Umso mehr hätte man sich eine Entscheidung schon heute gewünscht. Schließlich hatte der Vorgänger des jetzigen
Bundesgesundheitsministers Daniel Bahr,
sein Parteifreund und nunmehr Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, 2011
noch als „Jahr der Pflege“ ausgerufen.
Monatelang hatten Experten der Bundesregierung Reformoptionen angeboten,
die dringendsten Schritte skizziert – auch
die BARMER GEK.
Strukturreform muss folgen
Zu einer ausgewogenen Einschätzung der
jetzigen Reform gehört aber nicht nur der
Blick auf die berechtigten Erwartungen
der Pflegebedürftigen und ihrer Familien.
Dazu gehört auch die Feststellung, dass
der Einstieg in eine wirksame Strukturreform verschoben wurde. Eine solche
Strukturreform dreht sich um den in den
Medien so häufig zitierten Pflegebedürftigkeitsbegriff. Dieser soll bestimmen, wer
künftig als pflegebedürftig gilt und welche Leistungen insbesondere Demenzerkrankte und deren Angehörige erwarten können. Denn bisher werden gerade
Demenzerkrankte bei der Bewertung und
Einstufung in eine Pflegestufe vernachlässigt, da die Pflegeversicherung immer
noch auf körperliche Einschränkungen
fixiert ist.
Konzepte liegen vor
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr
will noch in dieser Legislaturperiode Ergebnisse in Sachen Pflegebedürftigkeits-
begriff präsentieren. Diese liegen praktisch schon vor, denn die hierfür nun
beauftragte Expertenkommission hatte
bereits unter der alten Bundesregierung
vor zwei Jahren entsprechende Konzepte
erarbeitet. Während in Berlin also weiter
beraten wird, nutzen BARMER GEK Versicherte schon heute umfangreiche Serviceangebote – egal, ob als direkt Betroffener
oder als Angehöriger.
Pflege: Was wir für Sie tun
Umfangreiche Leistungen der BARMER GEK Pflegekasse, zum Beispiel:
Pflegegeld und -sachleistungen,
gestaffelt nach Pflegestufen.
Kurse für pflegende Angehörige, zum
Beispiel zum Umgang mit demenziell
Erkrankten, Schlaganfall-Patienten
oder Sterbenden.
Der BARMER GEK Pflegereport zeigt
wichtige Trends und gibt Anstöße für
optimierte Pflegeleistungen.
Die Zeitschrift „Angehörige pflegen“
unterstützt kostenlos mit vielfältigen
Tipps.
Ein Ratgeber für pflegende Angehörige beschäftigt sich mit den
Besonderheiten von Pflege und ihrer
Vereinbarkeit mit dem Beruf.
Drei Tarife unseres Kooperationspartners HUK Coburg ermöglichen die
zusätzliche Absicherung von Pflegeleistungen.
Der Pflegelotse der BARMER GEK hilft
bei der Suche nach der passenden
ambulanten oder stationären Pflege:
www.barmer-gek.de/101543.
Gesundheit konkret
1 I 2012
23
Aus dem Verwaltungsrat
Martin Hascher (46) ist im
Hauptberuf Klinikdirektor
eines Krankenhauses in
Templin und seit vier Jahren
Mitglied im BARMER GEK
Verwaltungsrat.
Der BARMER GEK Verwaltungsrat hat einen neuen Ausschuss
ins Leben gerufen: Prävention –
Rehabilitation – Pflege.
Gesundheit konkret sprach
mit dem Vorsitzenden Martin
Hascher über seine neue ehrenamtliche Aufgabe und die Pläne
und Ziele des Ausschusses.
Gesundheitspartner
fürs Leben
24
Gesundheit konkret
1 I 2012
Warum wurde ein zusätzlicher Ausschuss
gegründet?
Wir befinden uns mitten in einem demographischen Wandel. Die Bevölkerungsstruktur ändert sich. Die Aufgabenfelder
dieses Ausschusses erhalten ein immer
stärkeres Gewicht. Sie begleiten die Menschen sozusagen von der Wiege bis zur
Bahre durch alle Lebensabschnitte. Und
dabei spielen Gesundheitsförderung und
Krankheitsvermeidung ebenso wichtige
Rollen wie Behandlung, Rehabilitation und
Pflege. Hier sehe ich eine Kernaufgabe,
nämlich die Sicherstellung einer integrier-
Fotos: vor-ort-foto/Steffen Füssel, Frank Ossenbrink
Herr Hascher, Prävention, Rehabilitation
und Pflege, als Krankenhausdirektor bringen Sie Sach- und Fachverstand in den
Ausschuss ein. Dort sollen Sie aber in erster Linie die Interessen der Versicherten
vertreten. Wie gehen Sie mit diesem Perspektivwechsel um?
Hascher: Die Erfahrungen als langjähriger
Direktor einer Rehabilitationsklinik und
nunmehr als Direktor eines Krankenhauses helfen mir, mich besonders gut in die
Rolle der Versicherten und Patienten hineinzuversetzen. Hier sehe ich die Brücke
zu meiner Arbeit im Verwaltungsrat, der
die Belange der Solidargemeinschaft zu
berücksichtigen hat. Alles zusammen ergibt ein sehr interessantes Spannungsfeld.
Das ist das Reizvolle an der Aufgabe.
Aus dem Verwaltungsrat
Die Mitglieder im
neuen Prävention –
Rehabilitation –
Pflege-Ausschuss
(v. l.):
Andrea Wiedemann,
Auf ein Wort
Mehr Einsatz für
bessere Pflege
Dr. Barbara Lohre,
Martin Hascher,
Dr. Ute Sonntag und
Bernd Wiesel.
ten und wirtschaftlichen Versorgung, die
alle genannten Bereiche umfasst.
Das ist in der Tat ein Riesenspektrum. Welche Aufgabe will sich der Ausschuss zuerst vornehmen?
Einen Schwerpunkt setzen wir beim betrieblichen Gesundheitsmanagement. In
den Unternehmen ist der Großteil unserer
Versicherten, und dort können wir sehr
viel für sie tun, was bisher noch zu wenig
geschieht. In der modernen Arbeitswelt
soll jeder multitasking-fähig, flexibel und
stark belastbar sein. Durch den Versuch,
zu viele Arbeitsprozesse gleichzeitig zu bewältigen, sind Arbeitnehmer zunehmend
überfordert. Aus der Forschung weiß man:
Der Mensch denkt nacheinander, Schritt
für Schritt. Und das ist letztlich effizienter,
als alles gleichzeitig tun zu müssen.
Um Problemlösungen zu entwickeln, müssen alle mit ins Boot: Arbeitgeber, Personalabteilungen, Betriebsräte, Berufsgenossenschaften und Krankenkassen.
Ein erfülltes Berufsleben hat viele Schnittpunkte mit der Zufriedenheit und der
Gesundheit des Menschen. Deshalb ist
es wichtig, ausgeglichen und motiviert
seiner Arbeit nachzugehen. Hinzu kommt,
dass das Renteneintrittsalter immer weiter nach hinten verschoben wird und
die Menschen ihren Ruhestand möglichst gesund und selbstbestimmt erleben
möchten.
Und damit wären wir bei der Pflege – und
weiteren Herausforderungen der alternden Gesellschaft?
Ja, mit der dringenden Aufgabe, den
Begriff der Pflegebedürftigkeit neu zu
definieren. Dafür reicht es nicht, nur etwas mehr Geld in den Topf zu werfen.
Grundlage für die Unterstützung sollte
künftig der reale Hilfeaufwand sein und
nicht von der Politik vorgegebene Hilfe
im Minutentakt. Das ist insbesondere für
Demenzerkrankte sehr wichtig. Es müssen
Bewertungskriterien entwickelt werden,
in denen sich die Menschen wiederfinden
können und die zukunftstauglich sind. Alle
Beteiligten wie niedergelassene Ärztinnen
und Ärzte, Krankenkassen, Kliniken und
Pflegeeinrichtungen müssen dabei eng
und abgestimmt zusammenwirken, damit
eine sektorenübergreifende Versorgung
zum Wohle der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden kann. Gerade
in strukturschwachen Regionen ist diese
enge Zusammenarbeit sehr wichtig.
Haben die BARMER GEK Versichertenvertreter und -vertreterinnen denn Einfluss
auf die Politik?
Die Aufmerksamkeit in den politischen
Kreisen ist da. Als Verwaltungsrat der
größten deutschen Kranken- und Pflegekasse finden wir auf jeden Fall Gehör. Und
außerdem bin ich davon überzeugt, dass
unser umfangreiches Fachwissen wichtig
für die Politik ist.
Was wünschen Sie sich für Ihre neue
Aufgabe?
Ich wünsche mir, dass ich gemeinsam mit
meinen Kolleginnen und Kollegen mithelfen kann, etwas zu bewegen. Unser Ausschuss soll Anstöße geben, die mit dazu
beitragen, dass unsere Versicherten möglichst lange gesund bleiben und im Krankheitsfall bestmöglich versorgt werden.
Das von Ihnen gerade neu gewählte
Versichertenparlament, der Verwaltungsrat der BARMER GEK, arbeitet
mit Nachdruck an der Verbesserung
des Leistungs- und Service-Umfangs
Ihrer Kranken- und Pflegeversicherung. In diesem Sinne haben wir einen neuen Verwaltungsratsausschuss
gegründet, der sich gezielt mit den
Themen Prävention, Rehabilitation
und Pflege befasst. Hintergrund ist die
zunehmende Bedeutung dieser drei
Themen auch für unsere Versichertengemeinschaft.
Besonders aktuell wird dies am Beispiel der Pflege. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den nächsten
Jahren deutlich ansteigen. Diese Tatsache, aber auch die teils kontrovers
geführte Diskussion um die aktuellen
Reformvorschläge der Bundesregierung mehren die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger um eine ausreichende
und menschliche Pflege. Laut einer
repräsentativen Umfrage hat jede und
jeder Zweite Angst um ihre oder seine
finanzielle Absicherung im Pflegefall.
Eine Kernaufgabe des neuen Pflegeausschusses wird einerseits sein,
die pflegerischen Angebote der
BARMER GEK weiter auszubauen und
zu optimieren. Andererseits werden
wir uns für die Interessen unserer
Versicherten sowie Patientinnen und
Patienten aktiv in die politischen und
gesellschaftlichen Reformdiskussionen einbringen.
Holger Langkutsch,
Verwaltungsratsvorsitzender
der BARMER GEK
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einem Jahr die Online-Variante der BARMER GEK Mitgliederzeitschrift. Mit diesem Konzept konnte das E-Magazin nicht
nur bereits mehr als 30.000 Leser überzeugen, sondern auch
die Jury des renommierten Health Media Awards.
Dieses Huhn ist der
„Oscar“ für vorbildliche
Medien im Gesundheitswesen: der Health Media
Award.
„Mit der Online-Variante der BARMER
GEK Mitgliederzeitschrift haben wir einen
wahren Volltreffer gelandet“, bringt es
Unternehmenssprecher und Chefredakteur Athanasios Drougias kurz und knapp
auf den Punkt. Und die Bilanz gibt ihm
recht. Seit Einführung Anfang 2011 haben sich mehr als 30.000 Versicherte für
die elektronische Version der Zeitschrift
entschieden und die Papierausgabe abbestellt. „Das ist eine beachtlich hohe
Zahl, die belegt, dass wir mit dem E-Magazin den richtigen Weg eingeschlagen
haben. Schließlich wird virtuelle Kommunikation immer wichtiger“, so Drougias.
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allerdings nicht nur bei den Lesern selbst:
Im Herbst 2011 wurde die Online-Variante
der Mitgliederzeitschrift Gesundheit konkret mit dem „Health Media Award“ in
der Kategorie „Publizistik Internet/Digitale
Medien“ ausgezeichnet.
„Auf diesen Preis sind wir besonders stolz,
denn der Health Media Award ist so etwas
wie der Oscar in der Gesundheitskommunikation“, freut sich Drougias. Mit dem
Health Media Award werden unter der
Schirmherrschaft der Deutschen Gesundheitshilfe (DGH) Bestleistungen in dem Bereich der Gesundheitskommunikation ausgezeichnet. Zu den früheren Preisträgern
gehören unter anderem Prof. Dr. Dietrich
Grönemeyer, Dr. Eckart von Hirschhausen,
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Diabetes
Mit dem Diabetes Programm Köln startete am 17. März 2011 ein bisher einmaliges Programm:
Menschen mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes sollten unter medizinischer und sportwissenschaftlicher Obhut
dazu motiviert werden, sportlich durchzustarten und ihre Gesundheitswerte zu verbessern.
Sport ist Medizin
Vom Schreibtischtäter zum
Marathonmann
Als ihm sein Arzt vor fünf Jahren die Diagnose Diabetes Typ 2 stellte, war das für
Dr. Karl-Peter Wiemer eine Überraschung,
denn dem 55-Jährigen selbst war bis dahin nichts aufgefallen. Er begann zu laufen, versuchte den Diabetes im Griff zu
halten und mehr über die Krankheit zu
erfahren. Aber sich allein zum Sport zu
motivieren war nicht immer einfach. Als
ihm eine Kollegin den Hinweis auf das
Diabetes Programm in der Zeitung zeigte,
meldete er sich an. Er will einen Marathon
laufen. Bereits bei den Eingangsuntersuchungen war er begeistert, wie gründlich
alles getestet wurde. Er bekam grünes
Licht für seinen Marathon-Plan und freute sich. Wiemers Begeisterung ist heute
30
Gesundheit konkret
1 I 2012
immer noch spürbar: „Es hat alles prima
gepasst. Wir haben uns in der Gruppe
sozusagen laufend kennengelernt, und
das Training konnte ich wunderbar in
meinen Alltag integrieren.“ Während das
Krafttraining eher ein Pflichtprogramm
für ihn war, genoss er jeden Lauf mit
seiner Laufgruppe.
Die regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte vor und nach dem Training sowie
die ärztliche Betreuung nahmen ihm jede
Angst zu unterzuckern. So vorbereitet
bewältigte er auch längere Läufe, um für
die Langstrecke fit zu werden. „Ich habe
meinen Diabetes in den sechs Monaten
viel besser kennengelernt. In der Gruppe
Alle Teilnehmer zusammen liefen pro
Woche 2.415 km
(etwa die Strecke
Köln – Lissabon)
Insgesamt wurden
während des Diabetes
Programms 190 kg
abgenommen!
Zusammengerechnet
trainierten alle Teilnehmer
er
en
pro Woche 361,5 Stunden
k o n k r e t
Mit dem Lauf-Virus infiziert? Auch
2012 wird das Diabetes Programm
stattfinden.
www.diabetes-programm-koeln.de
haben wir gelernt, die Werte richtig zu
interpretieren. Blieb doch mal eine Frage
offen, dann hatte Dr. Loeff immer eine
Antwort parat. Und außerdem bekommt
man ein besseres Körpergefühl und ist
im Alltag richtig gut drauf.“ Wiemer wird
auch 2012 wieder mit dabei sein. Bis dahin bleibt er mit seiner Laufgruppe im
Training.
Ein Mann, ein Ziel: der Halbmarathon
Uwe Meinigke, ebenfalls 55 Jahre alt, erfuhr von dem Programm im Fernsehen.
Seit September 2010 weiß er von seinem
Diabetes Typ 2. Laufen, das war schon
früher sein Sport, aber verletzungsbedingt hatte er eine lange Pause einlegen
müssen und war dann nie wieder so richtig eingestiegen. Ihm war bewusst, dass
er etwas für sich tun musste.
Er meldete sich an mit dem Ziel, einen
Halbmarathon zu laufen. Das Training mit
Gleichgesinnten fand er vom Start weg
toll und die Betreuung perfekt. „Es war
beeindruckend, die eigene Leistungssteigerung so deutlich beobachten zu können.“ Auch als er verletzungsbedingt drei
Wochen komplett aussetzen musste, gab
er nicht auf und wurde mit einem unvergesslichen Tag belohnt: „Wenn 12.000
Leute starten und man selbst ist ein Teil
des Ganzen, dann ist das überwältigend.“
Sein persönliches Fazit: In den sechs Monaten hat er durch das Training acht Kilo
abgenommen und neue Freunde gewonnen. Mit denen hat er bereits ein neues
Ziel angepeilt: „Wir möchten Ende Januar
bei einem Halbmarathon in Marrakesch
antreten – mal sehen, ob es klappt.“
Fotos: Fotolia (3), Mathias Kehren
Höhepunkt und Ziel des Programms: die
Teilnahme an einer der Disziplinen des
Köln Marathon am 2. Oktober 2011.
Von den 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten 84 in Köln an den Start
gehen. Noch beeindruckender als die
Teilnehmerzahl waren die Ergebnisse der
sechsmonatigen Vorbereitungszeit: Die
Läuferinnen und Läufer verloren zum Teil
erheblich an Gewicht und entdeckten den
Spaß an der Bewegung (neu). Das Besondere dabei war die professionelle Begleitung der Teilnehmer durch die Sporthochschule Köln und das Diabeteszentrum am
Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal. Die BARMER GEK begleitete als einzige Krankenkasse das Programm. Zwei
Versicherte, die erfolgreich teilgenommen
haben, berichteten von ihren Erlebnissen:
Diabetes
Nachgefragt
Herr Dr. Loeff, Sie haben die Teilnehmer medizinisch betreut. Was war für
Sie besonders beeindruckend?
Es war toll zu sehen, dass die Teilnehmer
Freude am Sport entwickelten, Gewicht
abnahmen und die Medikamente reduziert werden konnten. Sie hatten selbst
aktiv Einfluss auf ihre Erkrankung. Dazu
muss man wissen, dass eine wesentliche
Ursache für Diabetes Typ 2 in der genetischen Veranlagung liegt. Wenn jemand in
der Familie Diabetes hat, können die „Diabetesgene“ in einem schlummern. Kommt
Übergewicht hinzu, kann die Erkrankung
ausbrechen. Dann wirkt das körpereigene Insulin nicht mehr so gut an der Zelle, wo der Zucker aufgenommen werden
soll. Der Körper reagiert mit einer höheren
Insulinausschüttung, aber die Blutzuckerwerte werden nicht mehr besser.
Warum wirkt Sport bei
Diabetes Typ 2 wie Medizin?
Durch körperliche Aktivität werden die
Zellen wieder insulinempfindlicher und der
Zucker kann wieder gut aufgenommen
werden. So können die Medikamente reduziert oder sogar abgesetzt werden.
Studien zeigen, dass Menschen, die zwar
noch nicht erkrankt sind, aber ein hohes
Risiko haben zu erkranken, durch regelmäßigen Sport den Ausbruch des Diabetes Typ 2 sogar verhindern können. Sport
wirkt dabei laut dieser Studien sogar besser als eine vorbeugende Medikamenteneinnahme.
Welche Sportart man wählt, ist nicht entscheidend – ganz gleich ob 10.000 Schritte pro Tag, eine Sportart, bei der man 30
Minuten ins Schwitzen kommt, oder ein
kombiniertes Ausdauer- und Krafttraining.
Wichtig ist das regelmäßige Training.
Dr. Karl-Peter
Wiemer schaffte
die volle
Marathon-Distanz.
Dr. med. Peter Loeff,
Leiter Diabeteszentrum am
Ev. Krankenhaus
Köln-Weyertal
Uwe Meinigke lief
erfolgreich den
Halbmarathon.
Gesundheit konkret
1 I 2012
31
Hautpflege
Man nennt sie den „Spiegel der Seele”, gleichzeitig ist sie unser größtes Organ: die Haut.
Gerade in den kalten Monaten des Jahres sollte sie durch besondere Pflege geschützt werden.
Trockene Heizungsluft drinnen, kalte
Temperaturen draußen. Darauf reagiert
die Haut, indem sie rau wird und juckt.
In frostigen Zeiten funktioniert die hauteigene Fettung nur eingeschränkt, die
Talgproduktion ist langsamer. „Eine Rückfettung der Haut ist daher besonders
wichtig”, erklärt Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der BARMER GEK. Cremes mit
hohem Fettanteil seien besonders geeig-
32
Gesundheit konkret
1 I 2012
net. „Die isolierende Schicht verhindert,
dass die hauteigene Feuchtigkeit schnell
verdunstet, schützt also vor Austrocknung”, so die Hautexpertin weiter.
Besonders aufnahmefähig für Pflege ist
die äußere Hülle nach der Reinigung. Körperstellen wie Nase, Ohren, Lippen und
der Bereich um die Augen werden beim
Eincremen gerne vergessen, sind jedoch
besonders kälteempfindlich und daher
auf den Schutzfilm angewiesen. Eine
Lippencreme für unterwegs, in der Handoder Jackentasche, kann spröde und rissige Lippen verhindern.
Extraportion Pflege für die Hände
Die Haut an unseren Händen kann an kalten Tagen besonders schnell austrocknen,
da der schützende Fettfilm schon allein
beim Händewaschen leidet. Zudem sind
Fotos: gettyimages, Plainpicture
Mit sorgfältiger Pflege
Reizungen vorbeugen
Hautpflege
unsere Hände im Alltag zahlreichen Stoffen und Chemikalien ausgesetzt. Egal was
wir anfassen, stets sind unsere Hände in
Aktion – häufig ungeschützt. In vielen
Berufen, aber auch in Haushalt und Freizeit besteht ständiger Hautkontakt mit
Substanzen oder Materialien, gegen die
sich leicht eine Überempfindlichkeit entwickeln kann. Hier können je nach Tätigkeit geeignete Handschuhe schützende
Dienste leisten.
Dauer-Reizungen vermeiden
Hauterkrankungen gehören zu den häufigsten Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz. Besteht der Verdacht, dass berufliche Tätigkeiten Hautveränderungen
verursachen, sollte recht rasch ein Hautarzt kontaktiert werden. Die Behandlungsmöglichkeiten erlauben heutzutage
auch hautempfindlichen Menschen, eine
Berufskrankheit zu vermeiden.
Ca. 90 Prozent
aller berufsbedingten Hauterkrankungen
sind Ekzeme.
Etwa 10 bis
20 Prozent der
Deutschen leiden
unter Atopie.
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pflegen – So haben Ekzeme keine
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Eine Überlastung durch Reizstoffe kann
sich in einem schleichenden Prozess
zu einer Ekzemerkrankung entwickeln.
Ebenfalls häufig ist das atopische Ekzem,
welches auf einer genetischen Veranlagung beruht. Eine Atopie äußert sich
durch Überempfindlichkeit, etwa in Form
von Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen oder Ekzemen. Ein atopisches Handekzem ist chronisch und verläuft meistens
in Schüben, wobei auch Stress und Infektionen erheblichen Einfluss darauf nehmen können.
Gewusst wie
Eine neue BARMER GEK-Broschüre informiert ausführlich darüber, wie man
seine Hände in Beruf, Haushalt und
Freizeit wirkungsvoll schützen kann, um
Ekzemen vorzubeugen. Gut gepflegt
können Ihre Hände Ihnen dauerhaft gute
Arbeit leisten.
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Nackenbeschwerden – was tun?
Was tun, wenn der Nacken schmerzt? Oder wussten Sie noch
gar nicht, dass Sie Nackenbeschwerden haben, weil Sie die
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Pflegezeit
Die Gesellschaft altert, Menschen
werden zunehmend pflegebedürftig.
Gleichzeitig müssen immer mehr
Angehörige Pflege und Beruf unter
einen Hut bringen. Das Familienpflegezeitgesetz soll Betroffene
unterstützen und ihnen künftig
mehr Zeit dafür einräumen.
Chancen und Schutz für
pflegende Angehörige
34
Gesundheit konkret
1 I 2012
auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduziert
werden. Diese Grenze wurde gewählt, damit Betroffene ununterbrochenen Schutz
in allen Zweigen der Sozialversicherung
genießen. Während der Teilzeitphase wird
das Gehalt lediglich prozentual gesenkt,
was mittels einer Art Lohnvorschuss finanziert wird. Ist die Familienpflegezeit zu
Ende, erhält der Arbeitnehmer weiterhin
so lange das reduzierte Gehalt, bis der
Vorschuss abgegolten ist. Zum Beispiel:
Halbiert ein Arbeitnehmer während der
Pflegezeit die Arbeitszeit auf 50 Prozent,
erhält er weiterhin 75 Prozent des letzten
Bruttoeinkommens. Dafür erhält er nach
der Pflegephase für denselben Zeitraum
ebenfalls 75 Prozent des Gehalts, obwohl
er wieder voll arbeitet.
Rechtzeitig kümmern – offen reden
Jeder, der von dieser Neuregelung der Pflegezeit profitieren möchte, sollte beachten:
Einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit gibt es nicht. Es steht dem
Arbeitgeber frei, dem Wunsch nach Familienpflegezeit zuzustimmen. Eine Alternative wäre vielleicht auch eine herkömmliche befristete Teilzeitvereinbarung.
Auf jeden Fall ist es ratsam, so früh wie
möglich mit dem Vorgesetzten zu reden
und den Antrag zu stellen. Gekündigt werden darf ein Beschäftigungsverhältnis we-
Foto: gettyimages
Es gibt rund 2,4 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. Die Mehrheit davon
wird zu Hause betreut. Überwiegend sind
es Angehörige, die sich kümmern, und in
den meisten Fällen müssen sie deswegen
in ihrem Beruf zurückstecken oder diesen ganz aufgeben. Zum 1. Januar 2012
tritt ein neues Familienpflegezeitgesetz in
Kraft, welches es Arbeitnehmern erleichtern soll, sich ihren pflegebedürftigen Verwandten zu widmen.
Das Gesetz sieht vor, dass Beschäftigte, die
einen pflegebedürftigen Angehörigen zu
Hause pflegen, im Beruf von Voll- auf Teilzeit wechseln können. Für eine Dauer von
maximal zwei Jahren kann die Arbeitszeit
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gen Inanspruchnahme der Familienpflegezeit nicht. Hat die Firma zugestimmt,
wird eine entsprechende Vereinbarung
mit dem Beschäftigten getroffen. Damit
eine finanzielle Belastung für das Unternehmen durch die Entgeltaufstockung in
der Pflegephase ausgeschlossen ist, beantragt der Arbeitgeber beim „Bundesamt
für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben“ ein zinsloses Darlehen. Arbeitet
der Angestellte in der Nachpflegephase
in vollem Umfang, aber bei reduziertem
Gehalt, zahlt die Firma das Darlehen in
Monatsraten zurück.
Risikoabsicherung inbegriffen
Wer die Familienpflegezeit in Anspruch
nimmt, muss eine „Familienpflegezeitversicherung” abschließen. Diese private Versicherung endet mit dem Tag der
Lohnrückzahlungsphase der Familienpflegezeit, also spätestens nach vier Jahren.
Befürchtungen der Arbeitgeber, sie könnten auf Kosten sitzen bleiben, falls die
Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nicht
mehr aus der Pflegezeit zurückkehrt, soll
hiermit Rechnung getragen werden.
Sechs Monate sind garantiert
Bereits seit dem 1. Juli 2008 gilt das Pflegezeitgesetz. Es ermöglicht dem Arbeitnehmer, bis zu sechs Monate Pflegezeit
für Angehörige mit Pflegestufe I oder
höher zu nehmen. Das kann durch eine
vollständige oder teilweise Freistellung
von der Arbeit erfolgen. Während der
Pflegezeit muss der Angestellte auf Gehalt verzichten, genießt jedoch besonderen Kündigungsschutz. Eine Rückkehr an
den Arbeitsplatz darf ihm nicht verwehrt
werden.
In akuten Fällen können sich Beschäftigte
zehn Tage lang frei nehmen, um für einen
Angehörigen eine bedarfsgerechte Pflege
zu organisieren. Der gesetzliche Anspruch
auf sechs Monate Pflegezeit gilt nur gegenüber Betrieben mit mehr als 15 Mitarbeitern.
Die fast namensgleichen Gesetze sind
leicht zu verwechseln. Ausführliche Informationen bzw. weiterführende Links gibt
es unter anderem auf der Homepage des
Bundesfamilienministeriums.
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Herzenswünsche
Ein Verein erfüllt die Herzens-
Erfüllung gegangen. „Die Idee zur Gründung des Vereins hatte eine Freundin von
mir, die dadurch während einer schweren
Erkrankung neuen Lebensmut erhielt. Sie
starb kurz nach der Vereinsgründung,
doch ihre Idee lebt weiter und sie zieht
immer weitere Kreise.“
wünsche von schwer erkrankten
Kindern und Jugendlichen
„Du bist doch die Frau mit dem vielen
Geld.“ Über diese Begrüßung eines kleinen Jungen muss Wera Röttgering heute noch schmunzeln. Doch aus Sicht des
Jungen ist diese Bemerkung gut nachzuvollziehen, erfüllt Wera Röttgering mit
ihrem Verein Herzenswünsche e. V. doch
seit fast 20 Jahren schwer erkrankten
Kindern ihren Herzenswunsch, um ihnen
neuen Lebensmut zu geben. Und dies ist
oft nur mit viel Engagement und eben
auch Geld möglich.
Ein Besuch bei dem Sänger „Der Graf“,
eine Hundeschlitten-Tour durch Norwegen, ein Fallschirmsprung oder Kochen
mit Horst Lichter – diese Beispiele zeigen,
wie unterschiedlich die Herzenswünsche
sein können. „Stellen wir die Frage nach
dem Herzenswunsch, wandern die Augen
der Kinder und Jugendlichen oft erst eine
Weile an die Decke oder auf den Boden“,
erzählt Wera Röttgering, „doch dann
kommt meistens schnell eine Antwort.“
Eine Antwort, die von den Mitarbeiterinnen des Vereins als Arbeitsauftrag verstanden wird: Nun heißt es recherchieren,
telefonieren, immer wieder Rücksprache
mit den Eltern sowie den Ärzten nehmen
und zum Teil auch ungewöhnliche Lösungen finden. Wera Röttgering: „Ohne das
große Engagement unserer drei festen
Mitarbeiterinnen und der rund 70 ehrenamtlichen Helfer im ganzen Bundesgebiet
wäre dies nicht möglich.“
600 Wünsche hat das Team im Jahr 2010
erfüllt. Damit ist für die Vereinsvorsitzende ein persönlicher Herzenswunsch in
36
Gesundheit konkret
1 I 2012
Wera Röttgering (links) beim Treffen mit
Komiker Otto Waalkes – gewünscht von Kora.
Starkoch Horst Lichter eingerahmt von Lina
(links) und Adela.
Dabei war der Anfang nicht leicht. Da war
zum Beispiel die Frage, wie man von den
Wünschen der Kinder erfahren könnte.
„Wir haben uns dann dazu entschlossen,
dass der Kontakt zu den kranken Kindern
ausschließlich über die Ärzte hergestellt
wird, denn diese können die Situation des
Kindes am besten einschätzen“, erklärt
Wera Röttgering. Auch wenn die Idee
bei einigen Ärzten zunächst auf Skepsis
stieß, schätzen nun viele den Einsatz von
Herzenswünsche e. V. „Die Unterstützung
ist immer verlässlich und wirkt in unserer
Klinik nachhaltig“, bestätigen die beiden
Chefärzte Dr. Georg Hülskamp und PD Dr.
Otfried Debus von der Klinik für Kinderund Jugendmedizin im Clemenshospital in
Münster. Und so rufen inzwischen Krankenhäuser aus allen Teilen Deutschlands
bei den Wunscherfüllerinnen – so der offizielle Titel der Mitarbeiterinnen – an.
Doch jeder Wunsch kostet nicht nur
Engagement, sondern auch Geld. „Die
Spendenbereitschaft für unseren Verein
ist stetig gewachsen“, freut sich Wera
Röttgering. Erlöse eines Weihnachtsbasars oder einer Tombola, Aktionsverkäufe
großer Firmen oder Spenden anlässlich eines Firmenjubiläums – feierliche Scheckübergaben gehören zum Arbeitsalltag
von Röttgering. Geld, das nicht nur in die
Erfüllung von Wünschen fließt, sondern
auch langfristige Projekte wie zum Beispiel die Unterstützung von Musik- oder
Klimatherapien ermöglicht. Röttgering:
„Ohne diese Spenden wäre unsere Arbeit
nicht möglich. Über die großartige und
jahrelange Unterstützung bin ich sehr
glücklich. Hierfür möchte ich mich bei allen Spendern und Sponsoren ganz herzlich bedanken.“
k o n k r e t
Maximilian (rechts) konnte sich mit seinem
Idol Michael Schumacher treffen.
Ausführliche Informationen zum
Verein Herzenswünsche e.V. und
Nummer des Spendenkontos:
Telefon: 0251 20202224
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April 2012
Mai 2012
Juni 2012
Juli 2012
August 2012
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20.06.
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22.08.
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4
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11.08.
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08.04.
06.05.
09.06.
08.07.
06.08.
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7
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03.04.
05.05.
02.06.
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04.08.
16.10.
8
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04.05.
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19.04.
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Ohren auf im Straßenverkehr
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Schlechtes Hören beeinträchtigt nicht nur
die Lebensqualität, sondern auch die Sicherheit – etwa im Straßenverkehr.
Nur wenige Stunden Tageslicht, dazu häufig Nebel, Regen oder Schnee erschweren
das Sehen. Umso wichtiger wird gerade
in der dunklen Jahreszeit ein gutes Gehör
für eine sichere Orientierung und das Erkennen möglicher Gefahrenquellen wie
Motorengeräusche, quietschende Reifen,
Hupen oder die Klingel eines Fahrrades.
Denn die Ohren helfen auszugleichen,
was die Augen unter solchen Bedingungen nicht mehr allein leisten können.
Bratäpfel sind eine köstliche Winter-Süßspeise mit hohem Vitamin-C-Gehalt. Was
viele nicht wissen: Sie können auch blitzschnell in der Mikrowelle zubereitet werden. Säuerliche Apfelsorten wie Boskop,
Cox‘ Orange oder Gravensteiner eignen
sich besonders.
Besonders wichtig für eine sichere Orientierung im Straßenverkehr ist das Richtungshören. Das menschliche Gehirn ist
nur deshalb in der Lage zu erkennen, aus
welcher Richtung ein akustisches Signal
kommt, weil wir mit unserem Kopf und
unseren beiden Ohren gelernt haben, Geräusche, die unsere Ohren zeitlich versetzt
und unterschiedlich laut erreichen, auszuwerten. Voraussetzung für das Richtungshören ist also das beidseitige Hören.
Deshalb sollte gerade in der dunklen
Jahreszeit neben dem Seh- auch das
Hörvermögen überprüft werden – beim
Hörgeräte-Akustiker oder bei einem HalsNasen-Ohren-Arzt.
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Gesundheit konkret
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Äpfel gründlich waschen und das Kerngehäuse entfernen, dabei die Äpfel nicht
ganz durchstechen, damit die Füllung
beim Backen nicht ausläuft. Nach Belieben mit Marzipan, Rosinen, Nüssen oder
Mandelsplittern füllen. Die Schale mit etwas Öl oder flüssiger Butter bestreichen,
damit sie nicht schrumpelt. Die Äpfel drei
bis fünf Minuten in einem tiefen Gefäß in
der Mikrowelle erwärmen und mit Zimt
und Zucker bestreut servieren.
Hausmittelklassiker Tee
Tee schmeckt nicht nur zu jeder Jahreszeit, er ist auch ein bewährtes Hausmittel.
Kräutertees etwa gibt es gegen Husten,
Heiserkeit und Erkältungssymptome. Sie
können beruhigen oder anregen, zum
Schwitzen bringen, Fieber senken oder
gegen Bauchweh helfen – gegen viele
Beschwerden ist ein Kraut gewachsen.
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Tipps
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Termine
Ausstellung über 200 Jahre Lebensmittelproduktion – mit Blick in die Zukunft.
Hape Kerkelings Film jetzt als amüsantes
Spektakel auf der Musicalbühne.
Was wir essen ...
Kein Pardon – Das Musical
Lebensmittelskandale, Diätwahn oder
Bio-Boom wecken immer wieder Zweifel
an aktuellen Essgewohnheiten. Dank einer hoch entwickelten Ernährungsindustrie stehen uns heute Lebensmittel in nie
gekanntem Umfang zur Verfügung. Doch
der Überfluss erreicht nicht alle: Weltweit hungern 850 Millionen Menschen.
Gleichzeitig kämpfen die Industrienationen gegen gesundheitliche Nebenwirkungen des Überangebotes wie Adipositas,
aber auch übertriebene Schlankheitsideale. Zudem stellt sich die Frage nach den
ökologischen Folgen der Überproduktion.
Bereits 1993 begeisterte der Film „Kein
Pardon“ von Hape Kerkeling die Kinobesucher. Jetzt feiert die Satire über das TVShowbusiness als Musical im Düsseldorfer
Capitol Theater Erfolge. Die Musicalversion
stammt aus der Feder von Comedian Thomas Hermanns. Bei der Premiere begeisterte Comedian Dirk Bach in der Rolle des
cholerischen Quizmasters Heinz Wäscher.
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800-jähriges Jubiläum. Termine durchs ganze Jahr gibt es im Veranstaltungskalender.
www.thomaskirche.org
Die Geschichte spielt im Ruhrgebiet der
70er Jahre. Die Quizsendung „Witzigkeit kennt keine Grenzen“, mit klassischem Fernsehballett und dem lustigen
Glückshasen im Plüschkostüm, ist ein TVHit. Größter Fan ist der tollpatschige Peter
Schlönzke. Eines Tages darf er an einem
Talentwettbewerb für die Show teilnehmen. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf –
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Gesundheit konkret
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Tipps zum Thema Zuzahlungen
Für einige Leistungen müssen Versicherte Zuzahlungen aufbringen. Für Arztbesuche wird die Praxisgebühr fällig oder Patienten steuern einen Anteil für Medikamente in der Apotheke oder für die stationäre Behandlung im Krankenhaus bei.
Aber es gibt einige Ausnahmen und die Möglichkeit, sich Zuzahlungen erstatten zu
lassen, wenn sie die gesetzlich festgelegte Grenze überschreiten.
Keine Zuzahlungen für Kinder
Für Kinder fallen bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres keine Zuzahlungen an,
außer bei Fahrkosten und Kieferorthopädie.
Auch im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge, bei Beschwerden in der Schwangerschaft sowie für die Entbindung müssen keinerlei gesetzliche Zuzahlungen
entrichtet werden. Gleiches gilt bei Leistungen, die im Zusammenhang mit einem
Arbeitsunfall, einer Berufskrankheit oder einem Heilbehandlungsanspruch nach
dem Bundesversorgungsgesetz stehen.
Keine finanzielle Überforderung
Regulär müssen Krankenversicherte zwei Prozent ihrer jährlichen Familien-Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt für Zuzahlungen aufbringen. Was darüber hinaus
geht, kann man sich von der BARMER GEK erstatten lassen. Für Menschen mit
einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung beträgt die Zuzahlungsgrenze nur
ein Prozent ihrer Bruttoeinnahmen. Wird diese schon nach kurzer Zeit überschritten, ist auch eine frühzeitige Befreiung im laufenden Kalenderjahr möglich.
Für Ehepartner, Partner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz und berücksichtigungsfähige Kinder werden bei der Berechnung der persönlichen Belastungsgrenze die Freibeträge vom Bruttoeinkommen abgezogen.
Individuelle Beratung möglich
In den Geschäftsstellen vor Ort kann man sich seine persönliche Belastungsgrenze
ausrechnen lassen. Hier gibt es auch den Antrag für eine Befreiung von Zuzahlungen. Zuzahlungsrechner und Antrag sind auch online verfügbar.
www.barmer-gek.de/101011
www.barmer-gek.de/100036
Service
Beitragsbemessungsgrenze
Die Rechengrößen helfen bei der Beurteilung versicherungsrechtlicher Fragen
ebenso wie bei der Berechnung von Leistungen der Krankenkassen. Zu den wichtigsten Rechengrößen gehört die Jahresarbeitsentgeltgrenze.
In 2012 liegt sie bei 50.850 Euro. Für Arbeitnehmer, die bereits am 31. 12. 2002
aufgrund der damals geltenden Regelungen durch die Überschreitung der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei
und privat versichert waren, beträgt die
Jahresarbeitsentgeltgrenze im neuen Jahr
45.900 Euro.
Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2012
in der Kranken- und Pflegeversicherung
bei monatlich 3.825 Euro bzw. 45.900
Euro jährlich. In der Renten- und Arbeitslosenversicherung erhöhen sich die Grenzen auf 5.600 Euro im Monat bzw. 67.200
Euro im Jahr. In den neuen Bundesländern
bleiben sie mit 4.800 Euro monatlich und
57.600 Euro im Jahr auf Vorjahresniveau.
Die Bezugsgröße ist für viele Werte in
der Sozialversicherung von Bedeutung.
Sie beträgt im Jahr 2012 voraussichtlich
für die Kranken- und Pflegeversicherung
bundesweit 2.625 Euro monatlich. Für
die Renten- und Arbeitslosenversicherung
West 2.625 Euro monatlich. In den neuen
Bundesländern sind es 2.240 Euro monatlich.
Für alle hauptberuflich selbstständig Tätigen ist die Mindestbemessungsgrundlage wichtig. Sie liegt im Jahr 2012 bei
1.968,75 Euro. Für Empfänger eines
Gründungszuschusses und bei bedürftigen Selbstständigen beträgt dieser Wert
1.312,50 Euro.
Geringfügig Beschäftigte bleiben in der
Sozialversicherung versicherungsfrei und
zahlen selbst keine Beiträge. Im gesamten Bundesgebiet gilt für diese Minijobs
eine monatliche Einkommensgrenze von
400 Euro. Die Geringverdienergrenze für
Auszubildende liegt bundesweit bei 325
Euro.
Viele individuelle Faktoren bestimmen,
wie mit den Rechengrößen und Beitragssätzen umzugehen ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BARMER GEK
beantworten gern Fragen rund um das
Thema.
Beitragssätze
Der allgemeine Beitragssatz
in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt auch
ab dem 1. Januar 2012
unverändert bei
15,5 %
Der ermäßigte Beitragssatz beträgt
14,9 %
Für Beiträge aus Renten
und Versorgungsbezügen
gilt ab dem gleichen
Zeitpunkt ein Beitragssatz von
15,5 %
In der Rentenversicherung sinkt der
Beitragssatz auf
19,6 %
Für die soziale Pflegeversicherung bleibt der
Beitragssatz unverändert bei
1,95 %
in der Arbeitslosenversicherung bei
ebenso der Zuschlag
für Kinderlose nach
dem 23. Lebensjahr
3,0 %
0,25 %
450 €
könnte nach Plänen der
Bundesregierung ab 1. Juli 2012 die
neue Grenze für Minijobs sein.
Krebsfrüherkennung
und Zuzahlung
Für die Krebs-Früherkennungsuntersuchungen, das Hautkrebs-Screening und
den Check-up müssen Versicherte keine
Praxisgebühr zahlen. Geht man nur deshalb zum Arzt, wird für die Erhebung
der Krankengeschichte, Untersuchung,
Mitteilung der Befunde und die anschließende Beratung keine Praxisgebühr fällig. Erst wenn ein krankhafter
Befund eine weitere Diagnostik oder Behandlung erforderlich macht, wird diese
zuzahlungspflichtig.
Ab dem 20. Lebensjahr haben Frauen einmal jährlich Anspruch auf eine
Untersuchung zur Früherkennung von
Gebärmutterhalskrebs. Eine besondere
Regelung gilt für Frauen, die nach dem
1. April 1987 geboren wurden. Wer spätestens zwei Jahre nach Anspruchsbeginn zu dieser Untersuchung geht oder
sich zumindest über die Möglichkeit beraten lässt, hat im Fall einer späteren Erkrankung an dieser Krebsform Anspruch
auf eine verminderte Zuzahlungsgrenze.
Für Männer, die nach dem 1. April 1962
geboren wurden, gilt diese Regelung in
Bezug auf Darmkrebs. Sie sollten sich
spätestens zwei Jahre nach Erreichen
des 50. Lebensjahres zumindest zur
Darmkrebsfrüherkennung beraten lassen bzw. die Untersuchung durchführen
lassen.
Gesundheit konkret
1 I 2012
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Wichtige
Rechengrößen
41
Service
Kein Sozialausgleich
in 2012
Mit dem GKV-Finanzierungsgesetz wurden der
allgemeine sowie der ermäßigte Beitragssatz in
der gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar
2011 festgeschrieben. Seither dürfen die Krankenkassen Zusatzbeiträge nur noch einkommensunabhängig in festen Eurobeträgen erheben. Da zeitgleich die Begrenzung des Zusatzbeitrages
auf ein Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen aufgehoben
wurde, kam der pauschale Sozialausgleich ins Spiel. Er soll verhindern, dass einkommensschwache Versicherte finanziell überfordert werden. Dazu wurde als neue, allein maßgebliche Rechengröße ein durchschnittlicher Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2011
eingeführt. Er wird vom Bundesgesundheitsministerium jeweils
am 1. November für das Folgejahr bekannt gegeben. Nach der
diesjährigen Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums
wird in 2012 kein Sozialausgleich durchgeführt, da der durchschnittliche Zusatzbeitrag 0,00 Euro betragen wird.
www.barmer-gek.de/501470
Bundesfreiwilligendienst
Seit dem 1. Juli 2011 hat der Bundesfreiwilligendienst den Zivildienst
abgelöst. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst gelten in der Sozialversicherung als „arbeitnehmerähnliche
Personen“. Ihr Status ist mit dem
von Auszubildenden vergleichbar.
Die sogenannten „Bufdis“ sind in
der Kranken-, Pflege-, Renten- und
Arbeitslosenversicherung sowie in
der Unfallversicherung versicherungspflichtig, vorausgesetzt, sie erhalten für ihre Tätigkeit
ein Taschengeld oder Sachbezüge. Die Beiträge werden
von der Einsatzstelle allein getragen und an den Bund
gezahlt. Für die Versicherten fällt also kein eigener Beitrag an. Bestand vor dem Bundesfreiwilligendienst eine
Familienversicherung, wird diese während des Freiwilligendienstes unterbrochen und kann anschließend unter
bestimmten Voraussetzungen fortgeführt werden.
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für Familie und zivilgesellschaftliche
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Gesundheit konkret
1 I 2012
Ab dem 1. 1. 2012 werden die Teilnehmer an sogenannten praxisintegrierten dualen Studiengängen den zur
Berufsausbildung Beschäftigten gleichgestellt. Dies bedeutet, sie sind versicherungspflichtig in der Kranken-,
Pflege, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die erforderliche Anmeldung bei der Krankenkasse muss der
Kooperationspartner (Arbeitgeber) veranlassen.
Nach der alten Regelung waren Teilnehmer an praxisintegrierten dualen Studiengängen nicht als versicherungspflichtige Beschäftigte anzusehen, darum konnte
die BARMER GEK im Regelfall eine Versicherung zum
günstigen Studierendentarif anbieten. Nach einer Gesetzesänderung ist dies nun nicht mehr möglich.
Fotos: Fotolia (3)
Duale Studiengänge ab 2012
versicherungspflichtig
Service
Familienversicherung
Selbsthilfegruppen
Die beitragsfreie Familienversicherung ist einer der wichtigsten
Pluspunkte der gesetzlichen Krankenversicherung. Familien haben
von Anfang an Anspruch auf das gesamte Leistungsspektrum der
BARMER GEK, auch wenn sie nur einen Beitrag zahlen.
Mitversichert werden können Ehepartner,
Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz, Kinder sowie Stiefkinder
und Enkel, deren Lebensunterhalt das
Mitglied größtenteils bestreitet. Auch
Pflegekinder, deren Ersatz-Eltern nicht berufsmäßig pflegen, können familienversichert werden.
Wichtig ist, dass die Familienversicherten
in Deutschland wohnen und selbst nicht
hauptberuflich selbstständig sind. Das regelmäßige monatliche Einkommen darf
bestimmte Grenzen nicht übersteigen.
Bei Familienversicherten mit einer geringfügigen Beschäftigung liegt die Grenze
bei 400 Euro, ansonsten bei 375 Euro.
Nicht möglich ist eine Familienversicherung, wenn etwa wegen einer Rente eine
Pflichtversicherung Vorrang hat.
Besonderheiten gibt es zum
Beispiel, wenn ein Ehepartner nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist.
Auch dann können Kinder
1.973.206
Versicherte sind in der
BARMER GEK Familienversicherung
kostenfrei mitversichert.
(Stand 1. 11. 2011)
des Paares familienversichert werden.
Aber nur, wenn der privat versicherte
Partner 2012 regelmäßig nicht mehr als
4.237,50 Euro monatlich verdient oder
der bei der BARMER GEK versicherte Elternteil ein höheres Gesamteinkommen
hat. Ändern sich diese Verhältnisse, kann
die Familienversicherung wegfallen oder
wieder möglich werden.
Kinder sind grundsätzlich bis zu ihrem
18. Geburtstag familienversichert. Darüber hinaus kann die Familienversicherung zum Beispiel während einer Schuloder Berufsausbildung weitergeführt
werden, in der Regel maximal bis zur
Vollendung des 25. Lebensjahres.
Keine Altersgrenze gibt es, wenn Kinder
dauerhaft körperlich, geistig oder seelisch
behindert sind und nicht selber für ihren
Lebensunterhalt sorgen können. Dann
ist ihr Krankenversicherungsschutz durch die BARMER
GEK garantiert.
Basaliome-Gorlin Goltz e. V.
Das Gorlin-Goltz-Syndrom (GGS), auch
Basalzellnävus-Syndrom genannt, ist
ein erbliches Leiden. Die Betroffenen
entwickeln zahlreiche Basalzellkarzinome (weißer Hautkrebs). In der Regel
finden sich im Bereich des Gesichtes
bereits frühzeitig blasse bis bräunlich pigmentierte Knötchen. Ständig
neu auftretende Basalzellkarzinome
machen häufige Operationen nötig,
teilweise muss Haut transplantiert
werden. Typisch für GGS ist ein vorstehender Unterkiefer und eine nach
vorne gewölbte Stirn. Außerdem leiden Betroffene häufig an Skelettfehlbildungen.
Postfach 12 05, 17382 Anklam
Telefon 0152 02685382
E-Mail: info@verein.shg-basaliome.de
www.shg-basaliome.de
La Leche Liga Deutschland e. V.
Ausgebildete Stillberaterinnen helfen
Schwangeren und Müttern ehrenamtlich bei allen Fragen rund um das Stillen. Die La Leche Liga bietet fachliche
Informationen und emotionale Unterstützung sowohl telefonisch, per E-Mail
als auch in Stillgruppen vor Ort an.
Gesellenweg 13, 32427 Minden
Telefon 0571 48946
E-Mail: info@lalecheliga.de
www.lalecheliga.de
Deutscher Allergie- und
Asthmabund e. V. (DAAB)
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e. V. setzt sich als Patienten- und
Verbraucherorganisation für die Belange von kleinen und großen Patienten
mit Allergien, Asthma/COPD, Neurodermitis und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ein. Betroffene können
sich durch zahlreiche Aktionen und Publikationen zu den unterschiedlichen
Erkrankungen informieren.
Fliethstr. 114, 41061 Mönchengladbach
Telefon: 02161 814940,
E-Mail: info@daab.de
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Gesundheit konkret
1 I 2012
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vom erfolgreichsten Zeichentrickfilm aller Zeiten: „Der König
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Lösung senden an: BARMER GEK Redaktion, Stichwort Rätsel,
42271 Wuppertal, oder an: gewinnspiel@barmer-gek.de
Einsendeschluss ist der 29. 2. 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Daten werden aus versandtechnischen Gründen gespeichert und nicht an
Dritte weitergegeben. Die Gewinne wurden gesponsert.
SUMMEN-SUDOKU: In jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem
3 x 3-Feld kommen die Ziffern 1 bis 9 nur jeweils einmal vor.
Die kleinen Zahlen geben die Summen der in den umpunkteten
Bereichen stehenden Ziffern an. Innerhalb eines umpunkteten
Bereichs darf sich keine Ziffer wiederholen.
Hallo Kinder! Schreibt die Wörter zu den Bildern in der
nummerierten Reihenfolge senkrecht in die Kästchen. In der
grauen Reihe ergibt sich das Lösungswort.
IMPRESSUM
Gesundheit konkret – Zeitschrift für Mitglieder der BARMER GEK, Nr. 1, 1. Quartal 2012, Herausgeber: BARMER GEK
Anschrift: BARMER GEK, Redaktion, 42271 Wuppertal, Telefon: 0800 33206099-0, Fax: 0800 33206099-1459, Internet: www.barmer-gek.de, E-Mail: redaktion@barmer-gek.de
Chefredaktion: Athanasios Drougias (verantw.), Redaktion: Doris Goedecke-Vorberg (Ltg.), Esther Ermert, Lisanne Guba, Axel Wunsch
Mitarbeit an dieser Ausgabe: Dr. Ursula Bertels, Andreas Hipp, Claudia Rembecki, Michaela del Savio, Medizinisch-wissenschaftliche Beratung: Dr. Ursula Marschall
Konzeption: HFC – Helmut Fleischer Consulting, Layout: Judith Csulits, Ulrike Hoin, Andreas Große-Stoltenberg
Anzeigenleitung: Adrian Peipp, Telefon: 089 9250-3649, Telefax: 089 9250-2538. Es gilt der Anzeigentarif Nr. 15, gültig ab 1. 1. 2012
Herstellung: Hans Schwend, Druck: Burda GmbH, Offenburg
Sämtliche Anzeigen von Fremdanbietern in diesem Heft stehen für sich selbst. Sie beinhalten keine Empfehlung der BARMER GEK.
Für eingesandte Manuskripte, Fotos etc. wird keine Haftung übernommen. Der Bezugspreis ist im Mitgliederbeitrag enthalten.
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037468 - 67 97 94
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030 - 60 97 50 44
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0451 - 30 02 546
0431 - 30 03 644
04823 - 92 17 66
0421 - 24 41 706
04761 - 92 41 428
0421 - 40 94 978
04238 - 94 30 47
05137 - 87 34 567
05105 - 58 44 585
05225 - 86 38 42
0521 - 16 44 768
0561 - 20 79 943
06441 - 44 42 737
06441 - 44 42 737
0551 - 38 94 779
05181 - 80 66 869
0391 - 52 08 439
0211 - 44 07 18 50
0211 - 44 07 18 50
0202 - 74 73 000
0231 - 97 66 845
0201 - 18 05 737
0208 - 60 90 662
02838 - 77 97 54
0251 - 89 91 886
05422 - 92 60 746
0221 - 17 04 494
0221 - 50 07 024
02238 - 94 20 44
0228 - 90 84 913
06821 - 90 46 668
06133 - 57 02 42
0261 - 97 35 38 25
0228 - 18 49 97 87
0202 - 74 73 000
02307 - 26 11 730
06102 - 50 17 98
06081 - 44 72 866
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06081 - 44 72 866
06821 - 90 46 668
0631 - 35 07 459
0621 - 33 61 994
06207 - 92 31 31
0711 - 90 72 09 47
07154 - 80 57 898
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0731 - 36 08 03 20
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07231 - 42 46 213
0721 - 16 16 251
07665 - 94 72 289
07575 - 92 63 89
07633 - 93 85 68
089 - 30 65 70 39
089 - 30 65 70 39
0821 - 90 89 131
089 - 30 65 70 39
0871 - 96 54 95 22
08761 - 72 18 456
0821 - 90 89 131
08092 - 86 12 27
07562 - 90 57 10
0731 - 36 08 03 20
0911 - 95 64 98 57
0911 - 95 64 98 57
0941 - 46 39 03 82
0851 - 49 05 98 85
09201 - 79 97 89
0931 - 40 47 09 16
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Sport ist Lebensqualität
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Leichtathletinnen aller Zeiten, unter anderem
mehrfache Olympiasiegerin, ist im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig und
engagiert sich seit Anbeginn als Botschafterin für die erfolgreiche BARMER GEK Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!”.
Meine Arbeit macht mir Spaß, weil ...
ich immer in Bewegung bin und andere Menschen
noch bewegen kann.
Vom Arbeitsalltag entspanne ich, indem …
ich in der Natur zu mir selber finde.
Unvergessen bleibt …
die erste Weltmeisterschaft 1983 in Helsinki, ich
wurde jüngste Weltmeisterin – und die Olympischen Spiele in Sydney 2000, mit 36 Jahren stand
ich noch einmal ganz oben auf dem Olymp.
Meine größten Hobbys sind …
Kochen, Musik, Sport.
Mein erstes Auto war …
ein Trabant 600.
Meine Lieblingssendungen im TV sind …
Natur- und Geschichtsreportagen.
Bundesgesundheitsminister Bahr rate ich …
authentisch zu bleiben.
Foto: BARMER GEK; Foto S. 48: gettyimages
Sport bedeutet mir …
ein Stück Lebensqualität.
46
Gesundheit konkret
1 I 2012
Wenn ich Bundeskanzlerin wäre, würde ich …
es wahrscheinlich auch nicht jedem recht machen.
Mein persönliches Lebensmotto lautet …
träum nicht an deinen Lebenszielen vorbei
und genieße die Leichtigkeit des Seins mit
einem Lachen über dich selbst.
Herzliche Grüße
Werte, die erhalten bleiben
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