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Es tut sich was im Besoldungsbereich - swissPersona

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Nummer 10 ■ 16. Oktober 2007
83. Jahrgang ■ Bern
AZB
8532 Weiningen
Adressberichtigung melden
Auf einen Blick
Arbeitsmarkt zwingt Bundesrat zu Reallohnerhöhung ab 2009
Es tut sich was im Besoldungsbereich
R.M. Noch heisst es zwar, eine Reallohnerhöhung für 2009 werde
«erwogen». Die reale Situation auf dem Arbeitsmarkt und das Insistieren der Personalverbände werden den Bundesrat aber zwingen, das noch vage Versprechen wahr zu machen. Mittlerweile
hat auch das Parlament gemerkt, dass beim Bundespersonal
besoldungsmässig ein immer grösser werdender Nachholbedarf
besteht.
Die Ankündigung des Finanzdepartements zu den Löhnen des Bundespersonals umfasst zwei Punkte.
Zum einen geht es um den Ausgleich der Teuerung in den Jahren
2004 bis 2007. Diese beträgt 4 Prozent, doch wurden in der fraglichen
Zeit die Löhne lediglich um 1,2 Prozent angehoben. Daraus folgt für
Bundesrat und Finanzdepartement,
dass eine über drei Jahre aufgelaufene Teuerung von 2,8 Prozent auszugleichen ist. Im Budget für das
kommende Jahr sind für diesen Ausgleich, der nach dem Primatwechsel
bei der Bundespensionskasse am 1.
Juli 2008 erfolgen soll, insgesamt 70
Millionen Franken eingesetzt.
Im Weiteren soll für die erste Jahreshälfte 2008 ein Ausgleich von 0,95
Prozent gewährt werden. Das entspricht dem Umfang einer halben
März-Zulage und wird den Bund 40
Millionen kosten. Das Departement
betont in der Pressemitteilung, ohne
diese Massnahme hätte das Bundespersonal gegenüber 2007 eine Bruttolohneinbusse zu verzeichnen.
ter geöffnet hat. Wörtlich das Finanzdepartement: «Für verschiedene Bereiche der Bundesverwaltung ist es
schwierig geworden, geeignetes Personal zu rekrutieren und zu halten.»
Die Konkurrenzfähigkeit der Bundesverwaltung steht aber auch noch aus
einem anderen Grund auf dem Spiel.
Das Departement räumt nämlich ein,
dass sich eine Lohnkorrektur auch
deshalb aufdränge, weil die Neugestaltung der beruflichen Vorsorge in
vielen Fällen zu einer Lohneinbusse
führen wird.
Angst vor einer «kräftigen»
Reallohnerhöhung
Rekrutierungsschwierigkeiten
Im Unterschied zu früheren Jahren muss diesmal auch der Bundesrat konstatieren, dass dieser Teuerungsausgleich im Gegenwert von
110 Millionen Franken nicht ausreichen wird. Die Massnahme trage
den Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt «nicht in gebührendem Masse
Rechnung». Konkret heisst das, dass
jetzt auch Bundesrat und Finanzminister einräumen müssen, dass sich die
Schere zwischen den Bundeslöhnen
und jenen in der Privatwirtschaft wei-
Eingestimmt auf das Thema Reallohnerhöhung wurden Politik und
Öffentlichkeit bereits ein paar Tage
vor der offiziellen Verlautbarung
im Anschluss an die Bundesratssitzung vom 28. September. In der
Fragestunde des Nationalrats wurde
Hans-Rudolf Merz bereits zuvor mit
der Frage konfrontiert, wann denn
das Bundespersonal die letzte reale
Lohnerhöhung bekam. Und der Finanzminister musste zugeben, dass
dies letztmals 1991 der Fall war: Damals gab es generell 3 Prozent, min-
Die Ecke des Präsidenten…
Vaterschaftsurlaub…
Liebe SwissPersona Mitglieder
Seit dem Jahr 2000 hat der Bund
ein neues Personalrecht: Das
Bundespersonalgesetz, BPG.
Mit blumigen Worten («flexibel», «zukunftsorientiert») wurde
dieses damals verkauft. Ebenso
die neu eingeführte Entlöhnungspolitik («anforderungs-,
leistungs-, markt- und budgetgerecht»). Der Bundesrat spricht
von der «Attraktivität der Bundesverwaltung als Arbeitgeberin».
Nun, 5 Jahre nach der Einführung, soll das BPG zu Ungunsten der Arbeitnehmenden geändert werden. Der Kündigungsschutz wird abgebaut. Die Kündigungsfristen halbiert. Wer zu
Unrecht eine Kündigung erhält
verliert den Arbeitsplatz trotzdem. Die Verpflichtung zum Abschluss von Gesamtarbeitsverträgen für die Bundesbetriebe
Post und SBB soll gestrichen
werden.
Dies sind markante Verschlechterungen. Damals gegebene
Versprechungen werden zum
Teil einfach gebrochen. Wer
erinnert sich heute noch, dass
die längeren Kündigungsfristen eine Kompensation für
die Aufhebung des Beamtenstatus darstellten? Dass der für
SBB und Post zwingend vorgesehene Gesamtarbeitsvertrag
als Schutz für die Arbeitnehmenden in diesen nun privatisierten Betrieben gedacht war?
Hat die Öffentlichkeit dies zur
Kenntnis genommen? Wurde in
den Medien darüber berichtet?
Kaum!
Dafür wurde allenthalben über
den «neu eingeführten» Vaterschaftsurlaub geschrieben. Neu
eingeführt? Natürlich nicht.
Schon bisher hatten nämlich
frisch gebackene Väter einen
Anspruch auf drei Tage Vaterschaftsurlaub. Die jetzt eingeführte Woche ist zwar positiv,
eine grundsätzliche Verbesse-
Markus Meyer,
Zentralpräsident swissPersona
destens aber 1800 Franken.
Ganz so weit gehen will der Bundesrat diesmal allerdings nicht. Um
die Löhne in der Verwaltung konkurrenzfähig zu halten, scheint ihm angezeigt, eine Reallohnerhöhung von
1,0 Prozent «in Erwägung zu ziehen»,
wie es in der EFD-Mitteilung heisst.
Zusätzlich sind spezifische Massnahmen im Kaderbereich von ebenfalls
1,0 Prozent vorgesehen. Für beide
Massnahmen sind im Finanzplan je
40 Millionen Franken eingestellt.
Definitiv entscheiden muss das Parlament. Am Zug sind aber jetzt vorerst die Personalverbände: Ihre Eingaben für die Lohnrunde sind schriftlich eingereicht, verhandelt wird wie
gewohnt im Spätherbst. Mit Blick auf
weiter gehende Forderungen winkt
der Bundesrat bereits jetzt prophylaktisch ab: Es sei in Rechnung zu
stellen, dass der Personalaufwand
insgesamt vom Voranschlag 2007
zum Voranschlag 2008 um 2,1 Prozent wachse. Forderungen nach einer «kräftigen» Reallohnerhöhung für
2008, wie sie angesichts der gegenwärtigen Hochkonjunktur schon erhoben worden sind, lehnt das Finanzdepartement deshalb ab, wie es
in der Pressemitteilung heisst.
Noch ein kleiner Nachsatz zum
Thema «kräftige» Lohnerhöhung: Ein
anderes Bundesratsmitglied, Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard,
sagte vor kurzem öffentlich, in Anbetracht des Wirtschaftswachstums erachte sie für die Privatwirtschaft eine
Reallohnerhöhung von 3 Prozent für
«angemessen». Mit dieser Aussage
konfrontiert, rekapitulierte Finanzminister Merz in der Fragestunde des
Nationalrats nochmals die hier dargestellten Beschlüsse des Bundesrats und ergänzte, zu berücksichtigen sei auch, dass 2008 in der Bundesverwaltung rund 300 neue Stellen geschaffen werden, was nach
drei Jahren mit rückläufigen Beständen nächstes Jahr eine Stabilisierung
des Stellenbestands zur Folge haben
werde.
rung ist sie aber nicht. Trotzdem hat man sie so verkauft.
Nationalratswahlen vom
21. Oktober 2007:
Alle sind darauf reingefallen:
die Tagesschau und die Presse.
SwissPersona jedoch nicht! Unsere Vernehmlassung legt den
Finger auf die Schwachpunkte
der Vorlage. Wir lassen uns nicht
blenden. Wir werden die Verschlechterungen bekämpfen.
Mitbestimmen ist
Ehrensache – und: Im
Kanton Bern Markus
Meyer mit der
Kandidaten-Nummer
05.10.0 zweimal auf
jede Liste!
Herzliche Grüsse
swissPersona
Dr. Markus Meyer
Zentralpräsident
Jede Stimme für unseren
Zentralpräsidenten zählt.
Fast 400 Lehrlinge im VBS 4
Trotz Stellenabbau beschäftigt
das Verteidigungsdepartement
(VBS) derzeit insgesamt 386
Lehrlinge. 117 Jugendliche haben diesen Herbst mit einem
Informationstag ihre zwei- bis
vierjährige Ausbildung im Departement begonnen.
Weiterhin Verteidigungsattachés
6
Der Bundesrat will nicht rütteln
am Dienst der Verteidigungsattachés. Wie er in seinem Bericht
an die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats betont,
seien diese unabdingbar für die
Krisenbewältigung sowie für die
Deckung von Informationsbedürfnissen.
EPA-Direktor gesucht
8
Juan F. Gut, der amtierende Direktor des Personalamtes, lässt
sich per Ende Mai 2008 vorzeitig pensionieren. Deshalb wird
in diesen Tagen die Stelle neu
ausgeschrieben. Der neue EPAChef soll im Unterschied zu Gut,
der 2005 ad interim eingesetzt
wurde, definitiv angestellt werden.
Und ausserdem:
Einladung Präsidentenkonferenz S. 3
Goodbye Artillerie
S. 3
Sektionsnachrichten
S. 7
Redaktionsschluss:
für die nächste Ausgabe:
1. November 2007
Impressum:
Internet: www.swisspersona.ch
Verleger:
swissPersona, Postfach
5620 Bremgarten 2
Redaktion:
Roland Meier, Saurenhorn 267
3054 Schüpfen, Tel. 031 879 13 88
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Mehr dazu auf Seite 2
Erscheinungsweise: monatlich
Seite 2 · Oktober 2007
Im Gespräch mit swissPersona-Zentralpräsident Markus Meyer
Bei den Wahlen Arbeitnehmende
stärken!
Der Generalsekretär des PVB Hans Müller hat mit unserem Zentralpräsidenten Markus Meyer im Zusammenhang mit dessen
Nationalratskandidatur ein Interview geführt. Nachfolgend ein
paar zentrale Passagen aus diesem Gespräch.
Seit rund drei Jahren bist du Präsident des Personalverbandes
SwissPersona, früher SMPV
(Schweizerischer Militärpersonalverband); was bereitet dir die
grössten Sorgen?
Markus Meyer: Am meisten stört
mich die die mangelnde Wertschätzung des Personals und seiner Arbeit
durch die Verantwortlichen. Mit ihren Abbauplänen, Äusserungen und
Vorschlägen zeigen Bundesrat, Parlament und verschiedene Politiker
deutlich, was sie vom Bundespersonal halten. Ein Mitglied des Bundesrats unterstellt gar, Bundes-Arbeitsplätze seien eine «geschützte Werkstätte». Das demotiviert gewaltig.
Materiell machen mir der Stellenabbau, die Umsetzung der Publica-Revision und die Demontage des Kündigungsschutzes echt Sorgen. Hier
sind die Verbände gefordert.
Du bis selbstständiger Anwalt,
Grossrat und in verschiedenen
Gremien aktiv. Jetzt willst du Nationalrat werden. Wie bringst du
das auf die Reihe?
Zum einen ermöglicht mir meine
selbstständige Tätigkeit gewisse
Freiheiten. Zum anderen werde ich
mich im Falle einer Wahl neu organisieren, beispielsweise werde ich aus
dem Grossrat zurücktreten.
Als SP-Mitglied bist Du Präsident
eines doch eher «konservativen»
Verbandes. Kannst du das erklären?
• Fremde Liste:
Es kann auch
die gedruckt Liste einer anderen
Partei verwendet werden. Damit Markus Meyer
Liste 5 SP-Männer, Kandidaten Nr. 05.10.0
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Beruf:
M. Meyer ist gelernter Maurer, dann Matura auf dem 2. Bildungsweg, JuraStudium, Abschluss als Dr. iur. Heute tätig als Rechtsanwalt in Langenthal.
Politik: Seit 13 Jahren Gemeinderat von Roggwil, Vizegemeindepräsident. Seit 9
Jahren Grossrat. Zentralpräsident swissPersona . Präsident diverser
wichtiger Kommissionen (Polizeigesetz, Pensionskassengesetz).
Militär: Infanterist, zuletzt Kdt Füs Bat 38, heute Oberst im Heeresstab.
Privat: Markus Meyer ist verheiratet, er lebt mit seiner Frau, den Töchtern Lena
und Luise sowie dem Sohn Max in Roggwil.
Seit vielen Jahren engagiert sich Dr. Markus Meyer für die Belange des Personals,
dies in verschiedenen Funktionen. So beispielsweise seit 2 ½ Jahren als
Zentralpräsident von SwissPersona. Deshalb rufen wir euch auf:
Schreibt den Namen Markus Meyer 2x auf jede Wahlliste!
Unser Zentralpräsident zu Besuch bei der ElomS in Lyss: Markus Meyer
lässt sich einen Flab-Rechner erklären.
Tatsächlich hatte SwissPersona vor
mir immer bürgerliche Präsidenten,
ich bin der erste Sozialdemokrat. Ein
Hauptgrund für meine Wahl mag darin liegen, dass sich die SwissPersona-Mitglieder von bürgerlichen
Politikern nicht mehr vertreten fühlen. Weiter gehe ich davon aus, dass
die Person im Vordergrund stand.
trotzdem zwei Stimmen erhält,
müssen zuerst zwei Kandidaten
dieser Partei gestrichen werden.
Anschliessend kann dann wieder von Hand der Name Markus Meyer mit der KandidatenNr. 05.10.0 darüber geschrieben
werden.
Markus Meyer ist im Kanton Bern
wählbar. Für alle gilt: Markus
Meyer unbedingt an Verwandte,
Bekannte, Freunde und Kollegen im Kanton Bern weiterempfehlen!
• Parteiliste: Markus Meyer kandidiert auf der Liste Nr. 5 (Sozialdemokratische Partei) im Kanton
Bern. Diese finden wir im Wahlcouvert bereits gedruckt und
ausgefüllt
vor. Um Markus Meyer zu
kumulieren,
Markus Meyer
muss ein an05.10.0
derer KandiMarkus Meyer
0
0.
.1
05
dat der Liste 5
gestrichen und
von Hand der
Name Markus
Meyer mit der
Kandidaten-Nr.
05.10.0 darüber geschrieben
werden.
Liste…
Markus Meyer 2x auf jede Liste!
Wir möchten euch diesen Mann empfehlen und hier kurz vorstellen:
rm. Markus Meyer bei den Nationalratswahlen die volle Unterstützung geben heisst, ihn zu kumulieren, d.h. zweimal auf
jede Liste zu schreiben.
• Amtliche Liste: Wer die amtliche Liste benützt, kann diese
mit Kandidaten aus verschiedenen Parteien «füllen». Auch
hier gilt: Kandidat Nr. 05.10.0
Markus Meyer zweimal auf jede
Liste!
Der Zentralvorstand ruft euch auf:
Wählt unseren Präsidenten!
Schon bald wählen wir unser Parlament neu. Wir freuen uns und sind stolz darauf,
dass unser Zentralpräsident Dr. Markus Meyer für den Nationalrat kandidiert.
Markus Meyer zweimal
auf jede Liste
Zum Kumulieren bieten sich
grundsätzlich drei Möglichkeiten:
Seit dem Wechsel im Finanzdepartement und im Eidg. Personalamt sind die sozialpartnerschaftlichen Beziehungen
schwierig geworden. Das Klima
hat sich massiv verhärtet, Sparen ist Programm geworden.
Siehst du das ähnlich?
Hans-Rudolf Merz wurde im
Schlepptau von Christoph Blocher
Nationalratswahlen 2007
swissPersona
Der Zentralvorstand
in den Bundesrat gewählt, um dort
neoliberale Finanzpolitik zu machen. Dazu gehört für ihn natürlich auch die Personalpolitik, welche er jetzt macht: Entlastungsprogramme zu Lasten des Personals,
Abbau bei der Altersvorsorge, Aufweichung des Kündigungsschutzes.
Tatsächlich: Unter Merz ist das Sparen- auch im Personalbereich – zum
Programm geworden. Sparen nicht
nur, aber eben auch zulasten der
Mitarbeitenden.
Das Militärdepartement ist seit
vielen Jahren eine Baustelle; ist
das Ende des Tunnels eigentlich
einmal in Sicht?
Ich glaube nicht. Das VBS ist seit
fünfzehn Jahren in einem gewaltigen, permanenten Umbruch. Im
Moment werden da 2500 Stellen abgebaut – übrigens mit dem heute
geltenden Kündigungsschutz. Es ist
nicht klar, wohin die Reise gehen
soll. Das VBS wird noch lange eine
Baustelle bleiben. Dies gilt insbesondere für den Personalbereich.
Was hältst Du als Präsident eines
eher konservativen Personalverbands von Kampfmassnahmen?
Bevor andere Massnahmen ergriffen werden, müssen die Sozialpartner miteinander sprechen, verhandeln. Wenn das aber keine akzeptablen Resultate bringt, dann muss
ein Verband auch zu Kampfmassnahmen bereit sein. Ich bin Prä-
Begleitet wurde Zentralpräsident Markus Meyer durch den Vertreter des
Verbands der Instruktoren im Zentralvorstand, Roland Tribolet.
Fotos: A. Dummermuth)
sident der Berner Kantonspolizistinnen und -polizisten. In dieser
Eigenschaft musste ich schon zweimal zu Kampfmassnahmen greifen.
Ich scheue das nicht.
Abschliessend die Frage: Bundesrat Hans-Rudolf Merz – als
oberster Personalchef – will das
Personalrecht verändern und
vor allem den Kündigungsschutz
herunterfahren. Das wird in den
kommenden Monaten der Hauptstreitpunkt werden. Siehst du ei-
nen möglichen Lösungsansatz in
dieser Frage, und müssen wir
uns auf eine fundamentale Opposition einstellen?
Ja. Die Arbeitnehmenden müssen
bei den Wahlen im Herbst gestärkt
werden. Gelingt dies nicht, so wird
der Kampf gegen die weitere Demontage der Arbeitsbedingungen
weitergehen. Diesen Kampf müssen wir gewinnen!
Interview von Hans Müller
Entretien avec Markus Meyer, Président central de swissPersona
Renforcer les salariés lors des
prochaines élections!
Le Secrétaire de l’APC, Hans Müller, s’est entretenu avec notre Président central Markus Meyer, et nous reproduisons cidessous quelques passages importants de cet entretien.
Voici environ trois ans
que tu es Président de
l’Association du personnel
swissPersona, anciennement ASPM (Association
suisse du personnel militaire). Quels sont tes plus
gros soucis?
Markus Meyer: Ce qui me dérange
le plus, c’est le manque d’estime
dont les responsables font preuve
envers le personnel et le travail que
ce dernier fournit. Avec leurs plans
de diminution d’emplois, leurs prises
de position et leurs propositions, le
Conseil fédéral, le Parlement et di-
vers politiciens montrent très clairement ce qu’ils pensent du personnel fédéral. Un membre du Conseil
fédéral insinue même que les emplois fédéraux sont des «emplois sécurisés». Voilà qui est extrêmement
démotivant. Au niveau matériel, la
réduction du nombre d’emplois, la
mise en œuvre de la révision PUBLICA et le démontage de la protection contre les licenciements me
causent de gros soucis. Dans ces domaines, les Associations du person-
Oktober 2007 · Seite 3
nel ont vraiment beaucoup de pain
sur la planche.
Tu es avocat indépendant,
membre du Grand conseil et tu
t’engages dans diverses organisations. Aujourd’hui, te voilà
candidat pour le Conseil national. Comment arrives-tu à concilier tout cela?
D’une part, mon activité indépendante m’offre une très grande
marge de manœuvre. D’autre part,
je vais devoir me réorganiser en cas
d’élection. Ainsi, je démissionnerai
du Grand conseil.
En ta qualité de membre du PS,
tu es Président d’une Association tout de même plutôt «conservatrice». Peux-tu expliquer
cela?
Il est vrai que mes prédécesseurs
au poste de Président swissPersona
étaient tous issus d’un parti bourgeois; je suis le premier social-démocrate parmi eux. L’une des raisons principales de mon élection est
sans doute à rechercher dans le fait
que les membres swissPersona ne se
sentent plus défendus par des politiciens bourgeois. Je pense en outre
que la personnalité a joué un rôle
particulièrement important.
Depuis les changements intervenus au Département des finances et à l’Office fédéral du
personnel, les relations entre
partenaires sociaux sont devenues plus difficiles. Le climat a
subi un durcissement massif et
les économies sont devenues un
programme en tant que tel. Partages-tu cette analyse?
Hans-Rudolf Merz et Christoph Blocher ont été élus simultanément au
Conseil fédéral pour y conduire une
politique des finances néo-libérale.
Pour M. Merz, la politique du personnel qu’il poursuit doit également
se soumettre à cet objectif: programmes d’économies aux dépens
du personnel, réduction des prestations dans le cadre de la prévoyance
professionnelle, réduction de la protection contre les licenciements. C’est
un fait: sous la direction du conseiller fédéral Merz, les économies – et
ceci tout particulièrement dans le
secteur du personnel – sont devenues un programme politique en tant
que tel. Les économies ne se font pas
uniquement, mais tout de même, aux
dépens des collaborateurs.
Depuis de nombreuses années,
le Département militaire est un
chantier. S’approche-t-on du
bout du tunnel?
Je ne pense pas. Le DDPS subit depuis quinze ans un immense chamboulement permanent. Actuellement, 2500 emplois sont en cours
de suppression – et je le souligne:
avec la protection contre les licenciements actuellement en vigueur. En
fait, on ne sait pas où nous mène le
voyage. Le DDPS restera un chantier pendant longtemps encore. Cela
est particulièrement vrai pour le domaine du personnel.
En tant que Président d’une Association du personnel plutôt
conservatrice, que penses-tu de
l’idée de mesures de combat?
Avant de prendre d’autres mesures,
les partenaires sociaux doivent se
parler, négocier. Si ces discussions
ne débouchent sur aucun résultat
acceptable, il faut également qu’une
Association soit prête à prendre en
compte des mesures de combat. Je
suis Président des Policiers cantonaux bernois. Dans cette qualité, j’ai
déjà dû prendre par deux fois des
mesures de combat. Cela ne me fait
pas peur.
Une question pour terminer: le
Conseiller fédéral Hans-Rudolf
Merz – en tant que Chef suprême
du personnel – entend modifier le
droit du personnel et, plus particulièrement, réduire la protection contre les licenciements. Au
cours de ces prochains mois,
cela constituera certainement le
principal point d’achoppement.
Vois-tu une éventuelle amorce
de solution dans cette question
ou faut-il s’attendre à une opposition fondamentale dans cette
question?
Oui. Il faut clairement que les salariés sortent renforcés des élections
de cet automne. Si cela n›est pas
possible, nous poursuivrons la lutte
contre la poursuite du démontage
des conditions de travail. Nous devons gagner cette lutte!
Interview réalisée par Hans Müller
Einladung zur
87. Präsidentenkonferenz
von swissPersona
auf Donnerstag, 8. November 2007, 09.30 Uhr in der Aula
des CAMPUS SURSEE (ehem. SAS, Ausbildungszentrum des
Schweiz. Baumeisterverbandes Sursee)
I. Tagesordnung
08.45 bis 09.15 Präsenzkontrolle, Bereinigung der Anmeldungen
durch Zentralkassier
(beim Eingang zur Aula, Gebäude 17)
09.30
Begrüssung und Eröffnung der Präsidentenkonferenz
durch den Zentralpräsidenten, Markus Meyer
anschliessend Verhandlungen gemäss Traktandenliste
10.50
Pause, anschl. Fortsetzung der Verhandlungen
11.10
Gastreferat Dr. Jean-Paul Buchs,
Chef QM Armeeapotheke, Ittigen
13.00
Gemeinsames Mittagessen
ca. 15.30
Konferenzende
II. Traktanden
1.
2.
3.
4.
5.
5.1
5.2
6.
7.
8.
9.
10.
Begrüssung durch den Zentralpräsidenten Markus Meyer
Anmerkungen zum Protokoll der 86. Präsidentenkonferenz
Informationen Zentralsekretär
Informationen Zentralkassier
Berichte / Orientierungen
Verband VdI
Berichte der Sektionspräsidenten
Schulung
Rückblick auf DV vom 20. April in Chur
Orientierung über DV 2008 vom 18. April in Altdorf
Präsidentenkonferenz 2008
Varia und Umfrage
Mit kameradschaftlichen Grüssen
swissPersona
Geschäftsleitung und Zentralvorstand
Auf dem Waffenplatz Frauenfeld ging eine Tradition zu Ende
Goodbye Artillerie!
144 Jahre Artillerietradition auf dem Waffenplatz Frauenfeld gehen zu Ende. Der Abzug wurde am 22. September mit einem Tag
der offenen Türe feierlich begangen. Mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher, darunter auch der Schreibende, erwiesen
an diesem denkwürdigen Tag den Artillerie-Rekrutenschulen die
Ehre.
Nach 144 Jahren heisst es Ende
Feuer der Artillerieschulen – ihr
neuer Standort ist Bière in der
Westschweiz.. Die RS verabschiedete sich von der Bevölkerung mit
einem Artillerieschiessen auf der
Allmend und einem Umzug «Artillerie gestern und heute»
Das Schiessen auf der Allmend
wurde von rund 3000 Besuchern
mitverfolgt. Der Wegzug der Artillerie bewegt viele Bürgerinnen
und Bürger weit über die Kantonsgrenze hinaus. Über 100000 Artilleristen haben auf dem Artillerie-Waffenplatz Frauenfeld ihr Handwerk
gelernt und gefestigt - unzählige
Geschichten wurden hier geschrieben. Mit dem Tag der offenen Tür
unter dem Motto «Goodbye Artillerie» wurden die letzten Rekruten
verabschiedet. Dieser Tag ist ein
Dank an die Frauenfelder Bevölkerung, mit der wir immer ein freundschaftliches Verhältnis pflegten, betonte der Chef des Artillerieausbildungszentrums Ost und OK-Präsident Oberst im Generalstab Hans
Schärer.
Auch die heilige Barbara, die Schutzpatronin der Artillerie, konnte den
Wegzug nicht aufhalten.
Die Stadt freue sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Partnerin.
Das Veränderungen auch stets eine
Chance bieten, unterstrich Regierungsrat Claudius Graf-Schelling.
Die Folge von Veränderungen
Mit diesem Blumenarrangement wurden die Besucherinnen und Besucher vor dem Eingang zur Kaserne willkommen geheissen.
Solche Bilder werden in Zukunft auf dem Waffenplatz Frauenfeld nur
noch selten zu sehen sein.
Ende Feuer auf der Grossen
Allmend?
Grossaufmarsch im Auenfeld.
Keineswegs, betonte der Kommandant AZ Ost, auf dem Waffenplatz
Frauenfeld werden weiterhin WKTruppen im Artillerie-Einsatz stehen. Die grosse Allmend bleibt ja
ohnehin militärisch genutzt und
wird auch künftig phasenweise abgesperrt, allerdings etwas weniger
als bis anhin.
Dank seitens der Stadt
Stadtammann Carlo Parolari dankte
der Armee für den «würdevollen»
Abschied aus Frauenfeld und insbesondre für die gute Partnerschaft
über all die Jahre hinweg. Parolari
gab sich gleichzeitig überzeugt, dass
Frauenfeld aus der Armeereform als
Gewinner hervorgeht: «Goodbye Artillerie – Hello Führungsunterstützung», sagte der Stadtammann dazu.
Divisionär Fred Heer, Kommandant
des Lehrverbands Artillerie a.I., erinnerte an die Veränderung der weltpolitischen Lage, die auch zu Reformen in der Schweizer Armee geführt haben. Im Zuge der Neuausrichtung der Armee sei auch der
Entscheid zur Konzentration der Artillerie auf einen Standort gefallen
– «aber nicht gegen den Thurgau,
sondern für die Westschweiz», sagte
Heer. Frauenfeld eigne sich einfach besser für die Führungsunterstützung als Bière, zumal der neue
Standort eng mit Kloten und Bülach
zusammenarbeiten müsse.
Einen stimmungsvollen Abschluss
der Feierlichkeiten bot der Umzug
«Artillerie gestern und heute», der
von der Reitermusik Elgg unter der
Leitung des legendären Paul Weier
angeführt wurde.
Alex Hofmann
Seite 4 · Oktober 2007
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VBS bietet auch dieses Jahr 117 Lehrlingen einen Ausbildungsplatz
Lehrlingsfreundliches Departement Wahltag ist Zahltag
pd. Trotz Personalum- und -abbau bietet das Departement für
Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erneut über
hundert Lernenden die Möglichkeit, eine Lehre zu absolvieren.
Während eines ganzen Tages wurde ihnen im September auf attraktive Weise das Vielthemen-Departement näher gebracht, das
in den nächsten zwei bis vier Jahren ihr Lehrbetrieb sein wird.
117 Lernende und sieben Praktikanten der Berufsmaturitätsschule
(BMS) haben dieses Jahr im VBS ihre
Lehre in 23 verschiedenen Lehrberufen an 40 verschiedenen Standorten
begonnen. Mit den Neueintretenden
bildet das VBS derzeit 386 Jugendliche aus. Damit bietet das VBS trotz
Personalabbau rund 40 Prozent der
Lernenden in der Bundesverwaltung
einen Ausbildungsplatz.
Spitzenreiter sind nach wie vor die
Automobil-Berufe mit 26 Prozent,
gefolgt von den Kaufleuten (21 Prozent) und den Polymechanikern (18
Prozent). Von den 78 Prozent Männern und 22 Prozent Frauen stammen 73 Prozent aus der Deutschschweiz, 20 Prozent aus der Romandie und 7 Prozent aus der italienischen Schweiz.
Zum ersten Mal bietet die Armee
Lehrlingen eine zivile Kochlehre an.
In einem Pilotprojekt starteten eine
Lehrtochter und ein Lehrling ihre
Ausbildung in den Verpflegungszentren in Fribourg und Thun. In Zukunft sollen jährlich rund 15 Ausbildungsplätze angeboten werden. Als
weitere Neuerung bietet die armasuisse erstmals eine Lehrstelle für einen Physiklaboranten an.
Wer stimmt, kann mitbestimmen
Es gilt langsam aber sicher darüber nachzudenken, welche Parlamentarier in den letzten vier
Jahren unsere Anliegen in Bundesbern vertreten haben. Schluss
mit der Personalfeindlichkeit, ich
denke dabei an Sparprogramme,
Teuerungsausgleich, massive Verschlechterung bei der Pensionskasse oder die Streichung des
Kündigungsschutzes. Zudem
mussten unsere swissPersonaMitglieder miterleben, wie beim
VBS 2500 Arbeitsplätze gestrichen
wurden.
Ob sich unsere Mitglieder bei den
kommenden Wahlen am 21. Okto-
ber 2007 noch an diese Machenschaften erinnern? Wir haben es
bei den Nationalratswahlen in der
Hand. Macht nicht die Faust im
Sack, geht zahlreich an die Urne!
Die Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi sprach auf dem
Rütli Klartext, als sie sagte: «Seien
Sie Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, nicht Stummbürgerinnen
und Stummbürger!»
Alex Hofmann,
Ehrenmitglied
Oktober 2007 · Seite 5
VBS-Sonderschau eine der Hauptattraktionen an der Züspa 2007
Ausstellung des VBS bewegte Zürich
pd. Die Sonderausstellung des VBS war eine der diesjährigen
Hauptattraktionen an der Züspa 07. Dies leitet das Departement
aus dem grossen Publikumsaufmarsch sowie aus verschiedenen
Indikatoren ab.
Neben den diesjährigen Schweizermeisterschaften im Bob-Anschieben war auch der «Tag des Bevölkerungsschutzes» ein Publikumsmagnet. Etwa 4000 Personen liessen
sich auf die Erfahrung im neuen Erdbebensimulator mit der Stärke 6,0
ein. Der Sportbereich konnte über
tausend Besuchende aus allen Altersschichten zu konkreten Bewegungsaktivitäten animieren. Als Publikumsrenner erwiesen sich die
Darbietungen auf der speziell gebauten VBS-Bühne; insbesondere
Auftritte von Comedian-, Sport- und
Tanzgruppen, sowie Modeshows mit
Bekleidung von Armee, Bevölkerungsschutz und Sport. Die Demonstrationen von verschiedenen Truppengattungen sowie Tieren der Armee ergänzten das Programm hervorragend.
Einen gelungenen Schlusspunkt
unter den VBS-Auftritten setzte die
Gala der Marschmusik, an welchem gleich drei verschiedene Militärspiele mit 140 Militärmusikern
rund um die Uhr konzertierten.
Sehr erfreut äusserten sich Betreuerinnen und Betreuer der verschiedenen Stände von Armee, Bevölkerungsschutz, Sport und armasuisse.
«Die Kontakte mit den Züspa-Besuchern sind überaus herzlich gewe-
Herstellung von Schlüsselanhängern
der Militärsattler. Die Stiftung «Theodora», welche Clowns für Kinder
im Spital finanziert, empfängt die
Kollekte aus dem Galaabend der
sen.» Dies zeigt die grosse Verwurzelung des VBS in der Zürcher Bevölkerung, wie das Departement in einer Pressemitteilung bilanziert.
Positive Nebeneffekte
Die Aktion «Denk an mich» erhält
12 000 Franken aus dem Erlös der
pd. Die Militärische Sicherheit rückt näher zu ihren Partnern. Mit
dem Projekt REGIO 08, einer neuen Regionalstruktur, schafft sie
vier Militärpolizeiregionen, die den engeren und persönlicheren
Kontakt zu den Partnerorganisationen ermöglichen.
Geographisch wird die «Région Police Militaire 1» (Reg PM 1) die Westschweiz,
die «Militärpolizeiregion 2» (MP Reg
2) die Region Bern, Mittelland und
Basel,
die «Militärpolizeiregion 3» (MP Reg
3) die Zentralschweiz und das Tessin und
die «Militärpolizeiregion 4» (MP Reg
4) Zürich, die Ostschweiz und Graubünden betreuen.
• 11000 m² Ausstellungsfläche, aufgebaut mit 1400 m³ Holz (wieder
verwendbares Modulsystem) und
200 Tonnen Stahl, 5000 m² Wellblech und 1,5 Kilometer an diversen Kommunikationskabel
• 650 Armeeangehörige aus allen
Truppengattungen für den Messebetrieb im Einsatz (inklusive Musiker, Militärpolizei. Logistik und
Transporte)
• 228 verschiedene Aufführungen
auf der VBS-Bühne respektive Demonstrationen
• 650 Gesichter mit Tarnlook geschminkt
Foto-Termin an der VBS-Sonderausstellung während der Züspa in Zürich mit (v.l.n.r.) Thomas Wagner (VR-Präsident MCH Messe Schweiz
(Zürich) AG), Bundesrat Samuel Schmid, Hans Hollenstein (Regierungsrat des Kantons Zürich) und Ueli Vischer (VR-Präsident MCH Messe
Schweiz (Holding) AG).
Marschmusik im Gesamtbetrag von
3000 Franken.
Das VBS präsentiert sich schon bald
wieder einer interessierten Öffentlichkeit: Vom 20. bis 25. November 2007 stehen die Armeetage in
Lugano auf dem Programm. Mehr
dazu unter www.armee.ch/armeetage.
Die Militärische Sicherheit, die im
Rahmen der Umsetzung der Armee
XXI aus dem ehemaligen Festungswachtkorps, der Militärischen Sicherheit 95, Quereinsteigern aus
der zivilen Polizei und Übertritten aus anderen Organisationseinheiten der Armee entstand, wird diesen Strukturwandel Ende 2007 abgeschlossen haben. Bisher war sie in
den Sparten Territoriale Militärpolizei (Ter MP), Mobile Militärpolizei
(Mob MP), Bereich Ausbildung, Besondere Dienste Militärpolizei (Beso
D MP) und Kompetenzzentrum für
Kampfmittelbeseitigung und Minenräumung (Komp Zen KAMIR) organisiert. Diese Organisationsform
bedingte aber die Schaffung zahlreicher Querschnittfunktionen, um
die Bereiche zu koordinieren und
zu steuern.
Strukturwandel als Chance
Das Projekt REGIO 08 hat zum Ziel,
eine einheitliche und einfachere
Führung derTerritorialen Militärpolizei, der Mobilen Militärpolizei und
des Bereichs Ausbildung sowie einen Umbau von Stabs- zu Frontstellen zu erreichen. Aufgrund ihres hohen Spezialisierungsgrades und gesamtschweizerischen Einsatzgebietes
werden die Besonderen Dienste Militärpolizei und das Kompetenzzentrum für Kampfmittelbeseitigung
und Minenräumung nicht in die Regionalstruktur integriert. Ihre Kommandanten sind, wie die Kommandanten der Militärpolizei Regionen,
Während des Rundgangs durch die VBS-Ausstellung nimmt sich Bundesrat Samuel Schmid auch Zeit für ein Gespräch mit den Soldaten.
VBS-Abklärungen über Munition in
Schweizer Seen
Neue Strukturen für die
Militärische Sicherheit
An die Stelle der Organisationseinheiten Territoriale Militärpolizei
(Ter MP) und Mobile Militärpolizei
(Mob MP) treten ab 1.Januar 2008
die neu geschaffenen vier Militärpolizeiregionen (MP Reg 1 bis 4).
Jeder Region werden Einheiten der
Territorialen Militärpolizei und der
Mobilen Militärpolizei unterstellt,
welche die sicherheits-, kriminalund verkehrspolizeilichen Aufgaben im Armeebereich erfüllen.
Sie werden wie bisher im Rahmen
von subsidiären Sicherungseinsätzen der Armee die zivilen Gesuchsteller unterstützen. Die Militärpolizeiregionen 1, 3 und 4 werden
mittels ihrer Ausbildungszentren
eine stufengerechte Ausbildung
für die Mitarbeitenden der Militärischen Sicherheit (Mil Sich) und
für Partnerorganisationen gewährleisten. Zum Einsatz gelangen die
gleichen Mitarbeitenden der Territorialen Militärpolizei, der Mobilen
Militärpolizei und der Ausbildung
wie heute, damit bleiben die bisher geknüpften Kontakte grösstenteils bestehen.
Kennzahlen zur
VBS-Sonderausstellung
• 9000 Schlüsselanhänger hergestellt
und verschenkt
• 5500 elektronische Fotoaufnahmen der Besucher – via E-mail
verschickt
• 5 Tonnen Futter für 20 Pferde und
12 Hunde wurden verbraucht
• 15 Pferde wurden neu beschlagen
• 6000 Personen nutzten die Taxifahrten mit den Schützenpanzern
• 4000 Besucher des Erdbebensimulators
• 5500 Risotto-Degustationsportionen beim mobilen Verpflegungssystem
• 4000 Postkarten mit dem ZüspaSonderstempel wurden verschickt
• 85 Führungen mit etwa 750 Gästen
• Im «Bistro Militaire» wurden 8700
Käseschnitten und 2300 Portionen
«Pot-au-feu» verzehrt
direkt dem Kommandanten Militärische Sicherheit, Brigadier Urs Hürlimann, unterstellt.
REGIO 08 hat bei vielen Mitarbeitenden eine gewisse Verunsicherung und Befürchtungen um den
Arbeitsplatz und -standort und Entlöhnung ausgelöst. Dank der engen
Begleitung und laufender Information der Mitarbeitenden mittels Flugblättern, einer persönlichen Information der Kader durch den Kommandanten Militärische Sicherheit
im Mai 2007, einem transparenten
Stellenbesetzungsprozess und zahllosen Gesprächen wird der Strukturwandel heute als Chance wahrgenommen.
REGIO 08 wird im Dezember 2007
mit einer Feier für alle Mitarbeitenden der Militärischen Sicherheit abgeschlossen. Die designierten Kommandanten der neuen MilitärpolizeiRegionen werden im Verlaufe des
ersten Quartals 2008 in ihrer Region
eine Informationsveranstaltung für
ihre direkten Partner (Behörden,
Polizei, Grenzwachtkorps und andere), die Medien und die Bevölkerung durchführen.
Beginn der
Ortungsarbeiten
pd. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und
Sport (VBS) hat in Absprache mit den Anliegerkantonen des Thuner-,
Brienzer- und Vierwaldstättersees die Ortungsarbeiten für die in den
Schweizer Seen abgelagerte Munition in Auftrag gegeben. Die Arbeiten erfolgen von Mitte September 2007 bis Ende November 2007.
Im Zusammenhang mit den weiteren
Abklärungen über die in Schweizer
Seen abgelagerte Munition finden in
diesem Herbst ergänzende Ortungsarbeiten statt. Die vermuteten Ablagerungsflächen im Thuner-, Brienzer- und Vierwaldstättersee sollen
dabei überprüft und vermessen werden. Die im Herbst 2007 geplanten
Ortungsarbeiten werden grossflächig durchgeführt.
Dabei wird die zumeist in 150 bis
200 Meter Tiefe liegende Munition
von einem Schiff aus gesucht. Die
Suchsonden werden an einem langen Kabel in parallelen Bahnen und
ohne Bodenkontakt über die Ablagerungsflächen geschleppt. Die aufgezeichneten Signale werden anschliessend mit modernster Computertechnologie zu Karten des Seegrundes und der Lage der Munition
verarbeitet. Im nächsten Jahr sollen
dann die einzelnen Ablagerungsflächen detaillierter untersucht werden.
Nach altem Recht in Pension?
Sie haben die Möglichkeit und sich aufgrund der erhaltenen Informationen entschieden, vor dem Inkrafttreten des Primatswechsels bei der
PUBLICA in Pension zu gehen? Ja? Dann beachten Sie unbedingt das
Kündigungsdatum!
«Wie lautet nun schon
wieder die Adresse
meines Sektionspräsidenten?»
Ab dem 1. Juli 2008 findet das neue Publica Gesetz Anwendung. Das
heisst, dass die erste Rente nach altem Recht spätestens im Juni 2008
ausbezahlt werden muss. Mit andern Worten muss der 31. Mai 2008 der
letzte Arbeitstag sein. Bei einer Kündigungsfrist von 6 Monaten heisst
das, dass die Kündigung spätestens am 1. Dezember 2007 im Besitz des
Arbeitgebers sein muss.
Kurt Pedolin
Zentralsekretär
Siehe unter
www.swisspersona.ch,
«Organisation» anklicken
Diese Info wurde erstmals verbreitet am 25. September 2007 als Newsletter von swissPersona – wer künftig ebenfalls so schnell informiert
werden möchte, braucht nur seine E-Mail-Adresse unserem Kassier
(max.handschin@swisspersona.ch) zu schicken
Seite 6 · Oktober 2007
Militärische Ernennungen durch den Bundesrat
Brigadier André Blattmann wird
stellvertretender Chef der Armee
pd. Der Bundesrat hat Brigadier André Blattmann zum Stellvertreter Chef der Armee unter gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär ernannt. Weiter hat er mit Brigadier Peter Zahler den
Kommandanten des Lehrverbands Führungsunterstützung 30
bestimmt und das befristete Arbeitsverhältnis mit dem Kommandanten der Gebirgsinfanterie Brigade 10, Brigadier Roland
Favre, verlängert.
Seit dem 1. Januar 2006 war die
Stelle des Stellvertreters Chef der
Armee vakant. Diese wird nun per
1. Januar 2008 wieder besetzt. Der
Bundesrat ernannte Brigadier André
Blattmann unter gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär.
Brigadier Blattmann ist 51 Jahre alt.
Nach der Lehre als kaufmännischer
Angestellter bildete er sich zum Betriebsökonom HWV weiter. 2003
wurde ihm von der Universität Zürich der Titel Executive MBA verliehen. Blattmann trat 1984 in das Instruktionskorps der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen ein und wurde
als Einheitsinstruktor in den Fliegerabwehrrekrutenschulen eingesetzt.
Nach Einsätzen in den Umschulungskursen für die Lenkwaffe Stinger kommandierte er ab 1999 die
Fliegerabwehrunteroffiziers- und
-rekrutenschulen 46/246 in Payerne.
Auf den 1. Januar 2001 wurde er
zum Stabchef Feldarmeekorps 4
mit gleichzeitiger Beförderung zum
Brigadier ernannt. 2002 besuchte
er den Lehrgang Senior International Defense Management Course in
Monterey, USA.
In der neuen Armee war er von 2004
bis 2005 Kommandant der Zentralschule im Kommando der Höheren
Kaderausbildung der Armee. Seit 1.
Januar 2006 ist Brigadier Blattmann
als Zugeteilter Höherer Stabsoffizier
des Chefs der Armee eingesetzt.
Mit der Besetzung der Stelle geht
auch eine Neuorganisation einher.
Neu sind dem Stellvertreter Chef der
Armee neben den Bereichen Kommunikation Verteidigung, Internationale Beziehungen Verteidigung,
Informations- und Objektsicherheit
und Stabschef Operative Schulung
auch die Bereiche Personal Verteidigung, Recht Verteidigung und der
Oberfeldarzt mit seinen Aufgaben
im Bereich «Koordinierter Sanitätsdienst» unterstellt.
Kommandant Lehrverband
Führungsunterstützung 30
pd. Der Ständerat will nicht noch mehr Unruhe in die Armeereformen bringen. Er hat deshalb in der Herbstsession mit 21 zu 13
Aus der Fusion der beiden Lehrverbände Übermittlung/Führungs- Stimmen eine Nationalratsinitiative abgelehnt, welche die Zahl
unterstützung 1 im Heer und Füh- der Durchdiener verdoppeln wollte.
rungsunterstützung 34 in der Luftwaffe geht per 1. Januar 2008 der
neue Lehrverband Führungsunterstützung 30 in der Luftwaffe hervor.
Durch diese Fusion wird die Funktion eines Höheren Stabsoffiziers
(HSO) eingespart.
Der Bundesrat hat den bisherigen
Kommandanten Lehrverband Führungsunterstützung 34, den 53-jährigen Brigadier Peter Zahler, zum
neuen Kommandanten Führungsunterstützung 30 ernannt. Zahler wurde per 1. Januar 2006 zum
Kommandanten Lehrverband Führungsunterstützung 34 ernannt unter gleichzeitiger Beförderung zum
Brigadier.
Weiter hat der Bundesrat das Anstellungsverhältnis des seit 1. Januar
2004 bis Ende 2007 befristet angestellten Kommandanten Gebirgsinfanterie Brigade 10, Brigadier Roland Favre, bis Ende 2008 verlängert. Es handelt sich dabei um ein
Miliz-Kommando.
SND-Direktor Hans Wegmüller tritt in den Ruhestand
Hans Wegmüller trat sein Amt als
Direktor des Strategischen Nachrichtendienstes (SND) am 1. Januar
2001 an und führte diesen während
sieben Jahren erfolgreich und kompetent. Bundesrat Samuel Schmid
dankt Wegmüller für seinen Einsatz
für den SND.
In seine Amtszeit fiel der Übergang
des SND vom militärischen zum zivilen Auslandnachrichtendienst, den
er rasch und effizient vollzog. Zielstrebig richtete er den Dienst auf die
modernen Anforderungen aus. Damit hat er den SND im sicherheitspolitischen Umfeld der Schweiz neu
positioniert, die internationale Reputation des Dienstes wesentlich gefördert und die nachrichtendienstliche
Zusammenarbeit mit ausländischen
Diensten gefestigt und ausgebaut.
Dabei konnte sich Wegmüller auf
Die von der FDP-Fraktion stammende Initiative sieht vor, dass künftig 30 statt 15 Prozent der Wehrpflichtigen ihren Dienst am Stück
ableisten können. Das wären maximal 5000 bis 6000 pro Rekrutenjahrgang. Der Nationalrat hatte dem
Vorstoss im Juni mit 98 zu 46 Stimmen Folge gegeben.
Keine Unruhe bitte
Wenn 20 Bataillone ihren Dienst am
Stück leisteten, hätte dies Auswirkungen auf die Struktur der Armee:
Als Präsident der Sicherheitspolitischen Kommissison (SIK) warnte
Hermann Bürgi (SVP/TG) eindringlich davor, so neue Unruhe in die
erst seit drei Jahren laufende Armeereform zu bringen.
Auch andere Votanten hielten fest,
dass sich die neue Armee nun erst
einmal sollte konsolidieren können.
Drei Jahre Erfahrung mit dem Langzeitdienst seien zu kurz. Gewarnt
wurde auch vor einem Angriff auf
das Milizsystem und einer Schwächung der Brücke zwischen Wirtschaft und Armee.
Die unterlegene Minderheit stellte
sich auf den Standpunkt, Durchdiener erhöhten die Bereitschaft der
Armee – nicht zuletzt für Einsätze
bei Katastrophen. Beim Dienst am
Stück habe die Wirtschaft weniger
Absenzen. Beruf oder Studium liessen sich besser mit dem Militär vereinen.
Der Bundesrat hält am
VerteidigungsattachéDienst fest
pd. Der Bundesrat hat den Bericht an die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates (GPK-N) über die Verteidigungsattachés verabschiedet. Er hält darin am Dienst der Verteidigungsattachés fest.
Neuer Nachrichtendienst-Chef
gesucht
pd. Der Direktor des Strategischen Nachrichtendienstes (SND),
Hans Wegmüller, tritt Ende Mai 2008 in den Ruhestand. Der
Chef des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz
und Sport (VBS), Bundesrat Samuel Schmid, nahm von diesem
Entscheid des 63-Jährigen Kenntnis.
Ständerat will nicht
mehr Durchdiener in
der Armee
eine fast dreissigjährige Erfahrung
beim Nachrichtendienst stützen.
Wegmüller trat 1978 in den Strategischen Nachrichtendienst ein und
war bis 1996 in verschiedenen Bereichen tätig. Ab 1996 wirkte er als
persönlicher Mitarbeiter und Beauftragter Doktrin des Generalstabschefs in dessen Stab. In der Folge
wurde Wegmüller Chef Doktrin und
Stellvertreter des Unterstabschefs in
der Untergruppe Doktrin und Operative Schulung des Generalstabs.
Laut VBS wird die Stelle nun öffentlich ausgeschrieben. Die Wahl
des Nachfolgers wird voraussichtlich noch vor Ende des Jahres durch
den Bundesrat erfolgen.
In seinem Bericht an die GPK-N
kommt der Bundesrat zum Schluss,
dass der Dienst der Verteidigungsattachés (VA) einen ausgewiesenen
wichtigen Nutzen durch ein krisenresistentes und bündnisunabhängiges Netzwerk, Beiträge zur strategischen Lagebeurteilung, Management von Kooperation mit ausländischen Streitkräften (Einsatz und
Ausbildungsvermittlung) und den
Austausch von Einsatzerfahrungen
erbringt. Ausserdem spielen die
VA bei der Bewältigung von Krisen und Katastrophen eine wichtige Rolle und leisten einen Beitrag zu Sicherstellung von Kontinuität und Nachhaltigkeit von Direktbesuchen auf sicherheitspolitischer
und militärischer Ebene sowie als sicherheitspolitische und militärische
Berater der Missionschefs vor Ort.
Nach Ansicht des Bundesrats können die Leistungen des VA-Dienstes
nicht durch andere im Sicherheitsbereich tätigen Instanzen (Polizeiattachés, Migrationsfachleute etc.) ersetzt werden.
Das Dispositiv der VA ist zwingend
auf die Kernkriterien auszurichten (Informationsbedürfnisse, Kooperationsbedürfnisse und Bewältigung von Krisen und Konflikten).
Der Bundesrat teilt die Einschätzung
der GPK-N, dass die Anzahl der Seitenakkreditierungen zu hoch ist und
reduziert diese von 56 auf ca. 30.
Um schon lange erkannte und bisher nicht abgedeckte Bedürfnisse im
VA-Dispositiv zu befriedigen, müssen einzelne Posten auf Stellvertreter verzichten. Mit der gleichen Anzahl Personal werden weniger Staaten besser abgedeckt.
Im Bericht vom 23. Mai 2007 hatte
die GPK-N empfohlen, «das heutige
System der VA hinsichtlich Aufgaben,
Organisation, Effizienz, Zweckmässigkeit und sicherheitspolitischem
Nutzen der Schweiz auf internationaler Ebene zu überprüfen und darüber Bericht zu erstatten». Nach einer Stellungnahme vom 29. September 2006 legt der Bundesrat mit diesem Bericht eine Analyse der durch
die GPK-N angesprochenen Fragen
und eine Darstellung der geplanten
und eingeleiteten Massnahmen vor.
Der Bundesrat dankt der GPK-N
für die eingehende Analyse des VADienstes und ist überzeugt, dass mit
den getroffenen Massnahmen die Effizienz des Dienstes nachhaltig gesteigert werden kann und ersucht
die Kommission, das Geschäft abzuschreiben.
Die meisten Menschen
Der Verband braucht Deine E-Mail-Adresse
wenden mehr Zeit und Kraft
In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, über das berufliche Umfeld Bescheid zu wissen. Die entsprechenden Informationen kann Dir – rechtzeitig, umfassend und topaktuell – swissPersona geben, aber wir brauchen dazu Deine
E-Mail-Adresse. Damit wird Dich regelmässig mit einem
Newsletter auf dem Laufenden halten können, schicke
Deine E-Mail-Adresse an: max.handschin@swisspersona.ch.
Es lohnt sich!
daran, um Probleme herumzureden, als sie anzupacken.
Henry Ford
Oktober 2007 · Seite 7
Berner Mittelland
Sektionen
Ostschweiz
3. Vorstandssitzung
vom 04.09.2007
Um 13.30 Uhr eröffnete der Präsident Robert Miesmer im Rekrutierungszentrum Rüti die 3. Vorstandssitzung. «Wir haben schlechte Zeiten»,
so sein Zitat zur Eröffnungsrede. Das
Vertrauen in den Verband ist zurzeit
wenig vorhanden, die Ursachen sind
unbekannt. Zu Gast war Peter Steiner, designierter neuer Zentralkassier. Bei vielen Leuten macht sich
eine gewisse Resignation breit, jedenfalls ist es momentan so spürbar. In dieser für den Verband negativen Phase ist wenig Interesse
vorhanden, etwas für diesen zu tun
oder zu bewegen. Beispiele dafür
sind etwa:
• Die schwachen Rückmeldungen
der E-Mail-Adressen an Max Handschin
• Keine oder ungenügende Beteiligung von Verbandsmitglieder an
der Demo vom 21.06.07 in Bern
• Aus dem Zentralvorstand informierte Urs Hitz über die laufenden Geschäfte. Einem Bericht
der Wiler Zeitung war zu entnehmen, dass es nicht zum Trend werden sollte, den Bund wie die EMS
Chemie zu führen. Die Bearbeitung der neuen Lohnklassen läuft
eher schleppend, zumal die neuen
Lohnmassnahmen mit Vorbehalt
diskutiert worden sind.
An Feuerwehrangehörige wird nur
ein Pikettdienst ausbezahlt, wenn
der Betreffende innerhalb einer
Stunde vor Ort (eingerückt) sein
kann.
Ausflug Sektion Berner Mittelland
ins Militärmuseum Full und
Festungsmuseum Reuenthal
reich der Infra/Log Center fiel wegen den wenig vorhandenen Fakten negativ aus. Ohne entsprechende Argumente und Tatsachen,
die am besten mit Bildern dokumentiert sein sollten, kann man im Nationalrat keine erfolgreichen Eingaben vornehmen. Anlässlich der ersten Personal-Kommissionssitzung
mit Herrn Bläuenstein vom 9. August 2007 konnten nicht alle Fragen beantwortet werden. Hingegen
ist gemäss seiner Aussage die heutige Lage betreffend der Personalsituation in den ständigen Bugdetkür-
zungen und fehlenden Finanzen zu
suchen. Er möchte, dass die Vertreter für die PeKo sofern möglich aus
sämtlichen Centern oder Dienstorten
(Mil Sich) gestellt werden können.
Obwohl die Sektion Ostschweiz an
der Gründungsversammlung mit 511
Mitglieder gestartet ist, sind die Zahlen im Begriff rasch zu sinken. Viele
Personen wollen aus diversen Gründen nicht mehr einem Personalverband angehören.
Der Kassier Ernst Schönholzer hat
die Zwischenbilanz erstellt. Neben
dem fehlenden Betrag von etlichen
Mahnungen sind noch 3 Austritte zu
verzeichnen, welche den anstehenden Betrag noch nicht einbezahlt haben. Anlässlich der HV Sektion Ostschweiz vom 29.02.08 wurde die Reservation im Rest. Churfirsten Walenstadt gemacht. Die Anmeldung für
diesen Anlass wird in der Zeitung
etwas grösser gestaltet werden. Für
die Hin- und Rückreise werden Sammeltransporte organisiert. Die Versammlung wird auf 19.00 Uhr angesetzt.
Der Meldung des Zentralkassiers ist
zu entnehmen, dass er nur 7,2 Prozent Rückmeldungen von E-MailAdressen erhalten habe. Das ist ein
sehr mageres Ergebnis. Mit den MailAdressen wollte man einen schnelleren Informationsfluss gewährleisten, jedoch haben offenbar nicht
sehr viele Mitglieder Interesse daran. Als Angehöriger der SP kandidiert unser Verbandspräsident bekanntlich für ein Nationalratsmandat. Weil sich ein Mitglied nicht mit
der oben genannten Kandidatur abfinden konnte, hat es den Austritt
aus dem swissPersona-Verband bekannt gegeben.
Peter Steiner bedankte sich beim
Vorstand für die Einladung zur Vorstandssitzung.
Das Datum für die nächste Vorstandssitzung wurde auf Dienstag,
27. November, Zeit 13.30 Uhr im Rekrutierungszentrum Rüti festgelegt.
Nach einer kurzen Pause setzte Roland Tribolet seine Ausbildung « Vortragstechnik» fort. In eindrücklicher
Art und Weise zeigte er den Vorstandsmitgliedern auf, wie eine moderne Präsentation – verbunden mit
der entsprechenden Rethorik – helfen kann, einen Vortrag oder eine
Ausbildung in interessanter Weise
vorzubringen. Vielen Dank an Roland Tribolet für diese hervorragende und gelungene Ausbildung!
Eine Anfrage im Nationalrat betreffend der aktuellen Situation im Be-
Der Aktuar
Antonio Wälchli
«Was bietet mir eigentlich
der Verband?
Einfach www.swisspersona.ch
anklicken, sich genügend Zeit reservieren und unter
«Dienstleistungen» nachlesen.
Trotz einem Mitgliederbestand von
ca. 250 Personen haben sich lediglich 19 Personen zu diesem Ausflug angemeldet. Gestartet sind wir
in Bern, wo die ersten Teilnehmer
es sich im grossen Car bequem machen konnten. Die Fahrt führte uns
nach Burgdorf und Wangen a.A., wo
die weiteren Teilnehmer aufgenommen wurden. Über die Autobahn via
Sissach und Gelterkinden fuhren wir
dem Rhein entlang nach Full. Dort
empfing uns Hansueli Wiesner. Bis
mittags konnten wir das Militärmuseum besichtigen. Auf vier Stockwerken sahen wir viele Objekte aus
dem 1. und 2. Weltkrieg. Auch Prototypen der Firma Contraves sind
dort ausgestellt. Das Museum wird
von einem Verein betrieben und
zeigt eindrücklich, wie die Schweiz
sich auf die beiden Kriege eingestellt
hat. Auch viele Beschreibungen und
technische Erklärungen sind vorhanden.
Das Mittagessen nahmen wir in der
Cafeteria «Bistro militaire» ein und
es mundete uns bestens. Anschliessend fuhren wir mit dem Car nach
Ausflugsteilehmer vor dem Festungsmuseum
Reuenthal zur Besichtigung des Festungsmuseums. Nach einer Interessanten und kurzweiligen Einführung durch einen Mitarbeiter des
Festungsmuseums traten wir in die
Festung ein und konnten die Räumlichkeiten und Ausstellungsobjekte
besichtigen. Leider kann die für die
Deutschen strategisch wichtige Insel
von der Schiessplattform des Artilleriewerkes nicht mehr gesehen werden, da der Kühlturm des Kernkraftwerkes Leibstadt die Sicht verdeckt.
Auch diese Besichtigung war sehr
interessant und bot einen Einblick,
Foto:Walter Kleeb
wie gross so eine Anlage war und
welcher Effort in der kurzen Bauzeit
geleistet wurde.
Anschliessend brachte uns der Car
wieder an die Einstiegsorte zurück.
Ich konnte ein positives Echo von
den Teilnehmenden entgegennehmen, und das gibt unserem Vorstand
die Gewissheit, dass wir nächstes
Jahr wiederum einen Ausflug organisieren werden, in der Hoffnung,
dass mehr Mitglieder sich entschliessen mitzukommen.
René Hug
Pensionierten-Treffen im
Logistik-Center Hinwil
Alle Pensionierten der ehemaligen
Zeughäuser der Ostschweiz sowie
der ehemaligen AMP Hinwil und
Bronschhofen wurden am 10. September 07 nach Hinwil eingeladen.
Um 14.00 Uhr wurden alle Anwesenden vom Center-Leiter André Frei
herzlich willkommen geheissen. Einen speziellen Gruss entbot er dem
ältesten Teilnehmer, Herr Ernst Hug.
Der 95-jährige Ernst Hug war Lehrlingsbetreuer in Kloten.
Unter dem Titel «Das LC Hinwil im
Spannungsfeld des Um- und Ausbaus» orientierte der LC-Leiter die
Anwesenden unter anderem über
folgende Punkte: Personalabbau:
1. Januar 2006 Start des Centers mit
512 Mitarbeitern, am 1. August 2007
waren noch 350 Mitarbeiter im Einsatz und im Jahre 2011 sollen noch
330 Arbeitsplätze besetzt sein.
40 Prozent der Truppe basieren auf
dem LCHIN. Im Jahre 2006 hat die
Truppe über 20 000 Stunden Unterstützungsarbeit geleistet. Trotz grossem Einsatz der Mitarbeiter und der
Truppe sind mehrere hundert Fahrzeuge nicht marschbereit. Im Moment
fehlen Ressourcen, dieses Problem ist
anscheinend aber auch in den Chefe-
Der Einladung zum Pensioniertentreffen leisteten rund 150 Personen Folge.
tagen bekannt. So erbringen als Beispiel die Radschützenpanzer eine 12
Mal grössere Leistung als einmal vorberechnet. Dies erfordert auch mehr
Kontroll- und Reparaturarbeiten.
Das Projekt Log@V ist eine grosse Herausforderung über alle Prozesse.
Die politischen Auflagen in den Kantonen, die durch das Log-Center abdeckt werden, werden bis 2008 / 09
eingehalten.
Soweit in Kurzform die Ausführungen
von André Frei.
Insgesamt wurden über 500 Einladungen versandt. Es gab 330 Rück-
Nach der Besichtigung gab es ein Fachgespräch zwischen F. Hänni (ehemaliger und einziger Betriebsleiter AMP Bronschhofen ), A. Frei ( Chef LCHIN ),
D. Gurtner ( Chef Nachschub / Rückschub ) und W. Knecht ( ehemaliger Chef
Fahrzeugstellung AMP Hinwil).
meldungen, und 150 Ehemalige trafen sich Hinwil.
Die Gäste wurden zur Besichtigung
in Gruppen eingeteilt. Die Herren
Gurtner, Aschwanden, Wolfer, Bader
und Storchenegger führen die Ehemaligen durch den Betrieb. Während des Rundganges wurden auch
neue Waffen- und Fahrzeugsysteme
gezeigt und erklärt. Vieles ist im Moment noch in Provisorien untergebracht. Doch im LCHIN soll umgebaut werden. Die Umbaukosten betragen rund 35 Millionen Franken,
Baubeginn soll 2008/09 sein.
Nach der Besichtigung gab es ein
Fachgespräch zwischen F. Hänni
(ehemaliger und einziger Betriebsleiter AMP Bronschhofen), A. Frei (Chef
LCHIN), D. Gurtner (Chef Nachschub/Rückschub) und W. Knecht
(ehemaliger Chef Fahrzeugstellung
AMP Hinwil).
Nach dem Rundgang wurde zu einem
Apéro prolongé eingeladen. Die Ehemaligen konnten nochmals in Erinnerungen schwelgen und feststellen,
wie sich die Zeiten doch ändern.
Ich glaube, ich darf im Namen aller Anwesenden dem LCHIN meinen
Dank aussprechen für diesen Nachmittag.
Urs Hitz, Regionalvertreter
Ostschweiz
Die Sektion Ostschweiz sucht Vorstandsmitglieder und Kassier per HV 2009
Für die Ausübung der Funktion wird eine Entschädigung ausbezahlt
Interessenten können sich beim Präsident Robert Miesmer anmelden
Tel 079 / 605 34 67 oder robert.miesmer@bluewin.ch
Seite 8 · Oktober 2007
Stelle des EPA-Direktors wird neu
ausgeschrieben
Il Consiglio federale nomina
il brigadiere André Blattmann
Personalamtschef
Juan F. Gut geht 2008 sostituto del capo dell’esercito
Il Consiglio federale ha nominato il brigadiere André Blattmann
vorzeitig in Pension
sostituto del capo dell’esercito, promuovendolo contemporaneaR.M. Für das Eidgenössische Personalamt (EPA) wird ein neuer
Chef gesucht: Der Bundesrat hat vom Entscheid des amtierenden
Direktors ad interim, Juan F. Gut, Kenntnis genommen, sich 2008
vorzeitig pensionieren zu lassen.
tori «Personale Difesa», «Affari giuridici Difesa» nonché il medico in
capo dell’esercito con i suoi compiti nell’ambito del «Servizio sanitario coordinato».
mente al grado di divisionario. Ha inoltre designato il brigadiere Peter Zahler comandante della Formazione d’addestramento
dell’aiuto alla condotta 30 e ha prorogato fino alla fine del 2008
il rapporto di lavoro a tempo determinato con il brigadiere Roland Comandante della Formazione
Favre, comandante della brigata di fanteria di montagna 10.
d’addestramento dell’aiuto alla
condotta 30
Nachdem im Personalbereich verschiedene Reformvorhaben realisiert oder zumindest aufgegleist werden konnten, steht für den Bundesrat fest, dass die Leitung des EPA
nach dem Rücktritt von Juan F. Gut
per Ende Mai 2008 definitiv geregelt werden soll. Gut übte seine Tätigkeit im Finanzdepartement (EFD)
ab dem 1. Oktober 2005 als Senior
Consultant ad interim und im Sinne
eines Management auf Zeit aus, wie
das Departement festhält. Er beab-
sichtigt, sich nach seinem vorzeitigen Altersrücktritt neuen Herausforderungen in der Privatwirtschaft
zu stellen.
Das EFD wird die Stelle des EPADirektors demnächst ausschreiben.
Um die Weiterarbeiten an den Reformen nicht zu gefährden und einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, wird Guts Mandat als Direktor ad interim bis Ende Mai 2008
verlängert.
In pensione con le vecchie
norme?
Avete la possibilità e avete pertanto deciso, in base alle informazioni che
avete ricevuto, di andare in pensione prima del passaggio al sistema di
primato per quanto concerne PUBLICA? Sì? Allora fate assolutamente attenzione alla data di dimissioni!
A partire dal 1° luglio 2008, entrerà in vigore la nuova legge PUBLICA.
Ciò significa che la prima pensione secondo le vecchie norme dovrà essere pagata al più tardi nel mese di giugno 2008. In altre parole: l’ultimo
giorno di lavoro deve essere il 31 maggio 2008. Tenendo conto di un
termine di dimissioni di 6 mesi, le dimissioni devono essere in possesso
del datore di lavoro al più tardi il 1° dicembre 2007.
Kurt Pedolin
Segretario centrale
(Questa notizia è stata diffusa per la prima volta il 25 settembre 2007
come Newsletter di swissPersona. Chi, in futuro, desidera essere informato con la stessa rapidità, non deve far altro che inviare il proprio indirizzo di posta elettronica al nostro Cassiere Max Handschin
(max.handschin@swisspersona.ch).
Le DDPS offre, cette année aussi,
117 places d’apprentissage
à des jeunes en formation
Malgré les mesures de transfert et de réduction du personnel, le
Département fédéral de la défense, de la protection de la population et des sports (DDPS) offre à nouveau, cette année, la possibilité de faire un apprentissage au DDPS à plus d’une centaine
de jeunes.
117 jeunes et sept stagiaires d’école
de maturité professionnelle (EMP)
ont commencé cette année un apprentissage au DDPS dans 23 métiers et 40 services différents. Avec
ces nouveaux arrivants, le DDPS
compte actuellement 386 jeunes en
formation. Malgré les mesures de
réduction du personnel, le DDPS
offre ainsi près de 40 % des places
d’apprentissage disponibles dans
l’administration fédérale.
Avec 26 %, les métiers qui concernent les véhicules à moteur continuent à être en tête de liste, suivis par
les professions commerciales (21 %)
et les polymécaniciens (18 %). Sur
78 % de garçons et 22 % de filles, 73
% sont d’origine suisse-alémanique,
20 % de Suisse romande et 7 % du
Tessin.
Pour la première fois, l’armée propose aussi un apprentissage de cuisinier civil. Dans le cadre d’un projet
pilote, une apprentie et un apprenti
ont commencé leur apprentissage
dans les centres de subsistance de
Thoune et de Fribourg. A l’avenir,
15 places d’apprentissage de cuisinier doivent être créées chaque
année. Autre nouveauté: pour la
première fois, armasuisse offre une
place d’apprentissage pour un laborant en physique.
La funzione di sostituto del capo
dell’esercito era vacante dal 1° gennaio 2006. Essa sarà rioccupata dal
1° gennaio 2008. Il Consiglio federale ha nominato il brigadiere André Blattmann nuovo sostituto del
capo dell’esercito, promuovendolo
contemporaneamente al grado di divisionario.
Il brigadiere Blattmann ha 51 anni.
Dopo il tirocinio di impiegato di
commercio, ha conseguito il diploma
di economista aziendale SSQEA. Nel
2003 gli è stato conferito il titolo di
Executive MBA. Blattmann è entrato nel 1984 nel corpo degli istruttori delle truppe d’aviazione e di difesa contraerea ed è stato impiegato
come istruttore d’unità nelle scuole
reclute della difesa contraerea.
Dopo gli impieghi nei corsi
d’addestramento ai missili Stinger,
dal 1999 ha comandato le scuole reclute e le scuole sottufficiali della difesa contraerea 46/246 di Payerne.
Il 1° gennaio 2001 è stato nominato
capo di stato maggiore del corpo
d’armata 4 e promosso contemporaneamente al grado di brigadiere.
Nel 2002 ha frequentato il corso «International Defense Management
Course» presso la Naval Postgraduate School di Monterey, USA.
Nel nuovo esercito, dal 2004 al 2005
ha ricoperto il grado di comandante
della Scuola centrale nel Comando
dell’Istruzione superiore dei quadri
dell’esercito. Dal 1° gennaio 2006
il brigadiere Blattmann è impiegato
come alto ufficiale superiore addetto
al capo dell’esercito.
L’occupazione della funzione è accompagnata anche da una riorganizzazione. Oltre ai settori «Comunicazione Difesa», «Relazioni internazionali
Difesa», «Sicurezza delle informazioni e delle opere» e «Capo di stato
maggiore dell’istruzione operativa»,
al sostituto del capo dell’esercito saranno ora subordinati anche i set-
Dalla fusione delle due formazioni
d’addestramento «Trasmissioni/aiuto
alla condotta 1» delle Forze terrestri
e «Aiuto alla condotta 34» delle Forze
aeree, il 1° gennaio 2008 nascerà la
nuova Formazione d’addestramento
dell’aiuto alla condotta 30 delle Forze
aeree. Grazie a questa fusione sarà
possibile rinunciare a una funzione
di alto ufficiale superiore.
Il Consiglio federale ha nominato
l’attuale comandante della Formazione d’addestramento dell’aiuto
alla condotta 34, il 53enne brigadiere Peter Zahler, nuovo comandante
della Formazione d’addestramento
dell’aiuto alla condotta 30. Zahler è stato nominato il 1° gennaio
2006 comandante della Formazione
d’addestramento dell’aiuto alla condotta 34 e promosso contemporaneamente al grado di brigadiere.
Le Conseil fédéral tient à
maintenir le Service des attachés
de défense
Le Conseil fédéral a approuvé le rapport à la Commission de
gestion du Conseil national (CdG-N) concernant les attachés de
défense. Il confirme sa volonté de maintenir le Service des attachés de défense.
Dans son rapport à la CdG-N, le
Conseil fédéral conclut que le Service des attachés de défense est
d’une utilité largement avérée grâce
à son réseau résistant aux crises et
indépendant d’alliances, à ses contributions pour l’appréciation stratégique de la situation, sa gestion de la
coopération avec des forces armées
étrangères (engagement et propositions d’instruction) et à l’échange
d’expériences d’engagements. De
plus, les attachés de défense jouent
un rôle important dans la maîtrise
de crises et de catastrophes et contribuent au maintien de la continuité et de la durabilité des visites directes sur le plan de la politique de
sécurité et sur le plan militaire. Ils
assument aussi un rôle important en
tant que conseillers militaires et de
politique de sécurité des chefs de
mission sur place. De l’avis du Con-
seil fédéral, les prestations du Service des attachés de défense ne peut
pas être remplacé par d’autres institutions actives dans le domaine de
la sécurité (attachés de police, spécialistes des migrations, etc.).
Le dispositif des attachés de défense doit obligatoirement être axé
sur les critères essentiels (besoins
d’informations, besoins de coopération et maîtrise de crises et de
conflits). Le Conseil fédéral partage
l’appréciation de la CdG-N que le
nombre des accréditations non résidentielles est trop élevé et il réduit ce nombre de 56 à 30 environ.
Pour satisfaire des besoins reconnus depuis longtemps mais non encore couverts dans le dispositif des
attachés de défense, certains postes
doivent renoncer à des suppléants.
Le même nombre de personnes permettra de couvrir moins d’Etats, mais
mieux.
Dans son rapport du 23 mai 2006,
la CdG-N avait recommandé que
le système actuel des attachés de
défense soit examiné par rapport
à ses tâches, à son organisation, à
son efficacité, à son opportunité et
à son utilité pour la politique de sécurité de la Suisse au niveau international et qu’un rapport soit rédigé à ce sujet. Après une prise de
position du 29 septembre 2006, ce
rapport du Conseil fédéral présente
une analyse des questions soulevées par la CdG-N ainsi qu’un relevé des mesures planifiées et mises en œuvre.
Le Conseil fédéral remercie la CdGN pour l’analyse approfondie du
Service des attachés de défense. Il
est convaincu que les mesures mises
en œuvre permettront d’augmenter
durablement l›efficacité de ce service
et recommande à la Commission de
classer l’affaire.
Prendre sa retraite selon l’ancien droit?
Avez-vous, conformément aux informations reçues,
la possibilité de partir à la retraite avant l’entrée
en vigueur du changement de principe auprès de
PUBLICA? Oui? Dans ce cas, respectez à tout prix la
date de résiliation!
devra être en possession de l’employeur au plus tard
le 1er décembre 2007.
La nouvelle loi PUBLICA entrera en vigueur le 1er
juillet 2008. Cela signifie que la première rente selon
l’ancien droit devra avoir été versée en juin 2008 au
plus tard. En d’autres termes, le 31 mai 2008 devra
être votre dernier jour de travail. Avec un délai de
résiliation de 6 mois, cela signifie que la résiliation
(Cette information a été publiée pour la première fois
le 25 septembre 2007. sous la forme de «Newsletter» de
swissPersona. Si vous désirez également être informé
aussi rapidement à l›avenir, il vous suffit de transmettre
votre adresse E-Mail à notre Caissier (max.handschin@
swisspersona.ch).
Kurt Pedolin
Secrétaire central
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