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Broschüre Bürgerschaftliches Engagement "wir tun was"

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Landeshauptstadt
München
Referat für Gesundheit
und Umwelt
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nitiat
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wir tun was
Liebe Münchnerinnen und Münchner,
gut und in Frieden leben, in einer
sozialen Gemeinschaft geborgen
sein, sich gesund ernähren, ein
angemessenes und gerechtes
Auskommen haben, energie- und
ressourcenschonend wirtschaften,
unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten. Diese Ziele für alle
Menschen weltweit erreichbar
machen ist das hoch gesteckte Ziel der Agenda 21.
179 Staaten - darunter die Bundesrepublik Deutschland unterzeichneten 1992 in Rio de Janeiro das Programm.
Für diese Ziele engagieren sich Menschen auf der ganzen
Welt - auch in München.
Sie tun dies, weil Ihnen die Zukunft der Einen Welt am
Herzen liegt und sie nicht auf Kosten anderer Menschen und
Regionen oder zu Lasten zukünftiger Generationen leben
wollen.
Sie setzen ihr Know-how und ihre Fähigkeiten für andere
hier in München, aber auch in anderen Ländern ein, freiwillig, ohne Bezahlung, aber mit persönlichem Gewinn.
2001 ist das von den Vereinten Nationen ausgerufene
Internationale Jahr der Freiwilligen, bei dem sich München
mit der Kampagne „Engagiert leben“ beteiligt.
Die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und
Bürger an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen und
eine noch stärkere Öffnung der Verwaltung gegenüber bürgerschaftlichem Engagement ist ein elementarer Bestandteil
für eine Politik, die sich an den Erfordernissen nachhaltiger
Entwicklung orientiert.
Wir möchten Ihnen mit vorliegender Broschüre anhand von
Beispielen zeigen, wie vielfältig Sie sich im Sinne der
Agenda 21 engagieren können. Die Broschüre ist nicht vollständig in dem Sinne, dass alle Möglichkeiten in München
dargestellt werden können. Das kann die Broschüre auch
nicht bieten. Wir möchten Ihnen Appetit machen, aktiv zu
werden. Dafür finden Sie bei jedem Beispiel Hinweise in
welchen Bereichen Ihre Unterstützung gefragt ist und an
wen Sie sich wenden können. Vielleicht bekommen Sie ja
auch Lust, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.
www.muenchen.de/engagiert-leben
In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Engagierten den aktiven und zukünftigen - ganz herzlich!
Ihr
Joachim Lorenz
Referent für Gesundheit und Umwelt
03
Weitere Informationen zu Bürgerschaftlichem Engagement
Umfassende Informationen finden Sie im
Handbuch „Bürgerschaftliches Engagement“
das vom Direktorium der Landeshauptstadt München herausgegeben wird. Verschiedene Bereiche Bürgerschaftlichen
Engagements werden Ihnen vorgestellt (u.a. Kultur, Soziales,
Sport), sie finden Kontaktadressen, insbesondere bei der
Stadt München und den von ihr geförderten Einrichtungen
sowie Hinweise auf Fortbildungsmöglichkeiten
Beratungsangebote und vieles mehr.
Sie bekommen das Handbuch kostenlos in der MünchenInformation im Rathaus am Marienplatz.
Dort befindet sich auch das
Engagiert Leben Info-Zentrum immer dienstags von 10:00 - 20:00 Uhr.
Sie erhalten Auskunft und Informationsmaterial zu den verschiedensten Bereichen bürgerschaftlichen Engagements,
über Beratungsstellen, Fortbildungsmöglichkeiten und
Sonstiges.
Weitere Informationen unter:
www.muenchen.de/engagiert-leben/
In München gibt es mehrere Vermittlungsagenturen
für Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich und
freiwillig engagieren möchten. Diese informieren und
beraten Sie überTätigkeiten, die Ihnen in gemeinnützigen
Organisationen, Verbänden und Initiativgruppen offen
stehen.
Tatendrang
Freiwilligen-Agentur
Tel.: 290 44 65
tatendrang@freiwilligenagentur.de
www.tatendrang.de
Selbsthilfezentrum München
Tel.: 53 29 56 11
info@shz-muenchen.de
www.shz-muenchen.de
Treffpunkt Ehrenamt der Inneren Mission München
e.V.
Tel.: 15 91 35 - 33/35/36
sdhuc@im-muenchen.de
Freiwilligen-Zentrum Freimann
Tel.: 31 60 63 - 30
team@fwz-muenchen.de
www.fwz-muenchen.de
04
Gesundes Leben im Stadtviertel
Frieden und Nord-Süd
Umwelt und Naturschutz
Hilfe und Unterstützung
Sich engagieren für:
Bürgerschaftliches Engagement für Münchens Zukunft
•
•
•
•
Gesundes Leben im Stadtviertel
Umwelt und Naturschutz
Frieden und Nord-Süd
Hilfe und Unterstützung
BürgerInnen
Gesundes Leben im Stadtviertel
Umwelt und Naturschutz
Th e m e n ü b e r s i ch t
Seite
Frieden und Nord-Süd
Hilfe und Unterstützung
Seite
Seite
Seite
Bezirksausschuss Maxvorstadt
12
ADFC
28
Casa do Brasil
38
Ärzte der Welt
FrauenWohnen e.G.
13
AGUSSO
29
Earth Link
39
Bürgerstiftung Zukunftsfähiges ... 55
HEi
14
Bund Naturschutz in Bayern
30
EineWeltHaus München
40
IN VIA
56
Kulturzentrum Lebensqualität
15
Green City
31
FAIRKAUF
41
LETS Tauschnetz München
57
MAG's
16
Greenpeace Gruppe München
32
FIAN
42
Münchner Flüchtlingsrat
58
Mehr Platz zum Leben
17
Ökologisches Bildungszentrum
33
Freidenker
43
Projekt Stadtteil Quartier
18
Thomas-Mann-Gymnasium
34
Gesellschaft für bedrohte Völker
44
Stadtteilagenda Hadern
19
Landesbund für Vogelschutz
35
INKA
45
Stadtteilagenda West
20
Münchner Friedensbündnis
46
Umweltnetz München-Ost
21
Nord Süd Forum
47
Urbanes Wohnen
22
Ökumenisches Büro für Frieden ... 48
Lebenslust Garten
23
Perugruppe München
49
Wohnprojekt wagnis e.G.
24
Pro Regenwald
50
Wohnen ohne Auto
25
terre des hommes
51
Gesundheitsladen München
26
54
Agenda 21-Büro
Das Agenda 21-Büro entwickelt gemeinsam mit der
Bürgerschaft, Wirtschaft, Institutionen, Initiativen und
Verwaltung Projekte und Maßnahmen, um den Zielen der
Agenda 21 ein Stück näher zu kommen. Dabei fragen wir
immer wieder:
Was bedeutet dieses umfangreiche Programm für
Münchens Zukunft? Welche Ziele sind den hier lebenden
und arbeitenden Menschen besonders wichtig und wie
möchten sie sie erreichen?
Wir sind aktiv bei den Themen:
• Lebensstile
• Wohnprojekte
• Eine Welt
• Ressourcenschutz
• ökologisches Wirtschaften
• sozialer Zusammenhalt und friedliches Zusammenleben
Sie suchen ...
...bei uns sind Sie an der richtigen Adresse!
Informationen
zur Lokalen Agenda 21 und zu Agenda 21-Projekten.
Service und Beratung
finden sie beim Agenda 21-Büro
eine Zeitschrift
die sie regelmäßig über die „Lokale Agenda 21“ unterrichtet.
Tel.: 089 - 233-23626
Fax: 089 - 233-20347
Kontakte
zu aktiven Gruppen.
Agenda 21-Büro
Implerstraße 9
D-81371 München
Kooperationspartner
für ihre Ideen und Projekte.
Fördermittel
für ihre gute Idee, damit sie sie endlich umsetzten können.
agenda21.rgu@muenchen.de
www.agenda21.muenchen.de
Materialien
zur Agenda 21, wie Publikationen, Videos und Ausstellungen.
Beratung
zur Organisation von Agenda 21-Prozessen und bei der
Auswahl von Referenten für ihre Veranstaltungen.
Unsere Zeitschrift „Münchner Stadtgespräche“
können sie kostenlos über das Umweltinstitut beziehen:
Tel.: 089 - 30 77 49 0
www.muenchner-stadtgespraeche.de
09
Fairbringen Sie Ihre Zeit sinnvoll . . .
Start
▼
Bürgerschaftliches Engagement in München –
Vereine, Organisationen und Verbände
zeigen wie's geht
Gesundes Leben im Stadtviertel
Bezirksausschuss Maxvorstadt
Der Bezirksausschuss ist als "Stadtteilvertretung" ein lokales
Organ der Landeshauptstadt München. Seine Aufgabe ist
es, die Interessen der Bürger des jeweiligen Stadtbezirks in
erster Linie gegenüber der Stadtverwaltung und dem Stadtrat zu vertreten. Der Bezirksausschuss ist Ansprechpartner
der Bürger und unterbreitet deren Probleme dem "Rathaus".
Ein umfangreicher Aufgabenkatalog legt fest, bei welchen
Entscheidungen das "Rathaus" den Bezirksausschuss zu
beteiligen hat. Dadurch soll die "Basis" ihre Sach- und Ortskenntnis in den Entscheidungsprozess einbringen.
Neben den Fällen, in denen der Bezirksausschuss gehört
bzw. unterrichtet werden muss, hat er auch die Möglichkeit,
Anträge an das "Rathaus" zu richten, um so Anliegen unmittelbar einzubringen.
Der Bezirksausschuss „Maxvorstadt“ setzt sich vorrangig ein
für:
• die Erweiterung des Radwegenetzes, des
Fußgängersystems und den Ausbau des öffentlichen
Nachverkehrs und die Reduzierung des Autoverkehrs,
• den Ausbau der sozialen Infrastruktur, z.B. im Bereich der
Kinderbetreuung,
• die Erhaltung und Vermehrung von Grünflächen und
Bäumen und die Gestaltung und Verbesserung öffentlicher
Plätze,
• den Erhalt und die Verbesserung des Wohnungsbestandes,
12
• die Integration neuer Bauvorhaben in die gewachsene
Struktur des Stadtbezirks,
• den Erhalt kleiner Geschäfte,
• ein reges kulturelles Leben im Viertel und die Förderung
interkultureller Kommunikation, z.B. auf dem jährlichen
Kinder- und Bürgerfest.
Ihre "Anlaufstelle" für weitere Informationen ist die
Geschäftsstelle des BA Maxvorstadt
Tal 13
80331 München
Tel.: 089 - 22 80 26 73 (Frau Harlander)
Öffnungszeiten: Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr oder nach
Vereinbarung
Wer sich in der Maxvorstadt ehrenamtlich engagieren und
im Bezirksausschuss mitarbeiten will, sollte Kontakt mit der
Partei seiner Wahl aufnehmen. Vielfach ist die Mitgliedschaft
in einer Partei nicht Voraussetzung, um sich in den Bezirksausschuss wählen zu lassen. Wichtig ist aber, dass die
Bewerber ihren ersten Wohnsitz in der Maxvorstadt haben.
Kann man sich zur Mitarbeit in den Parteien aus den verschiedensten Gründen nicht entscheiden, sollten interessierte und engagierte BürgerInnen versuchen, durch Kontakt mit
dem jeweils zuständigen Bezirksausschuss zumindest die
entsprechende Verbindung zur Politik herzustellen.
Beim Bezirksausschuss Maxvorstadt ist es möglich, als parteiungebundener Bürger in diversen Projektgruppen und
Arbeitskreisen mitzuarbeiten.
Im Stadtteilbüro Maxvorstadt in der Schellingstraße 28
tagen die Arbeitskreise und Fraktionen des Bezirksausschusses, die Bürgerinitiative "Aktion Maxvorstadt" und
der Bürgerkreis Maxvorstadt e.V. haben hier Gastrecht.
Regelmäßig
Di, 18:00 - 19:00 Uhr
wird hier die Bürgersprechstunde abgehalten.
Öffentliche Sitzungen
des BA Maxvorstadt finden regelmäßig am zweiten
Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr statt im
Palais Dürckheim
Türkenstraße 4.
FrauenWohnen e.G.
Die erste Frauen Wohn- und Baugenossenschaft München
hat sich zum Ziel gesetzt, das Grundrecht ‘Wohnen’ für
Frauen zu sichern.
Wir schaffen Wohnraum für Frauen,
• die sich ihren Lebensweg autonom gestalten wollen,
• die mit Frauen neue Wohnformen erproben wollen,
• die sich ein frauenspezifisches Wohnumfeld wünschen.
Wir wollen eine Mietergenossenschaft, weil
• mit dem Erwerbslohn von Frauen sich selten Eigentum
schaffen lässt,
• Mieten bezahlbar sein müssen,
• wir für Kostenmieten statt Spekulationsgewinn sind,
• wir ein Wohnrecht auf Lebenszeit möchten,
• Wohnen ein Grundrecht ist und nicht gefährdet werden
darf.
Das Leben in der Genossenschaft bringt uns
• nachbarschaftliches Miteinander,
• Achtsamkeit statt Anonymität,
• Individualität in Gemeinschaft.
Beim Bauen ist uns wichtig:
• ein Stadtteil mit Infrastruktur, mit Nähe zur städtischen
Nachbarschaft, zu Läden, Schulen, Kultur- und
Freizeiteinrichtungen,
• eine Mischung aus kleinen, mittleren und großen
Wohneinheiten mit variablen Wohnungsgrundrissen für die
Anpassung an die verschiedenen Lebensphasen einer Frau,
• bedarfsgerechte, gemeinschaftliche Arbeitsräume für die
Entwicklung und Unterstützung der beruflichen
Selbständigkeit von Frauen,
• altengerecht, barrierefrei und kinderfreundlich, auf der
Basis des kostengünstigen Bauens mit ökologisch vertretbarer Materialauswahl und dem Niedrigenergiestandard
als Grundlage.
Wir werden bauen in der Messestadt Riem (Bezug 2005)
und im Westend (Bezug 2003/4).
• Öffentlichkeitsarbeit und Lobbyarbeit: Vorstellen des
Projektes u. a. durch Veranstaltungen, Veröffentlichungen
und Pressearbeit und Werben um ideelle, finanzielle und
politische Förderung.
• Planung: Ermitteln des Bedarfs und Entwerfen der
Musterplanung, die als Grundlage für das
Finanzierungskonzept dient.
Jede Frau kann mit dem Kauf eines Genossenschaftsanteils
in Höhe von EUR 1.100 und einer Beitrittsgebühr von
EUR 100 Mietfrau in der Genossenschaft werden. Um das
Nutzungsrecht einer freifinanzierten Wohnung zu erwerben,
ist ein Eigenkapitalanteil von ca. EUR 800 pro qm zu leisten,
für geförderte Wohnungen ein Betrag zwischen EUR 450
und 600 pro qm.Tilgung und Verzinsung des nötigen Fremdkapitals wird durch die Miete gewährleistet. Sie beträgt ca.
EUR 9 pro qm für freifinanzierte und ca. EUR 5 - 7,50 pro qm
für geförderte Wohnungen.
Kontakte:
Mitarbeiten können Sie in verschiedenen Bereichen:
• Sammeln und Konkretisieren von Wünschen und
Vorstellungen der zukünftigen Bewohnerinnen im sozialen
und baulichen Bereich.
Ruth Balden
Tel.: 089 - 34 46 69
Fax: 089 - 34 42 82
Rika Syed
Tel. und Fax: 08178 - 56 73
FrauenWohnen e.G.
Frauen Wohn- und Baugenossenschaft
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München
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HEi
Das HEi ist das Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements.
Haus der Eigenarbeit
Als Gesellschafter eines Unternehmens hat Jens Mittelsten
Scheid private Mittel genutzt, um die Arbeit der gemeinnützigen Forschungsgesellschaft anstiftung zu ermöglichen. Von
1987 bis 1994 hat sie das HEi mit mehr als 2,5 Mio. DM
finanziell unterstützt und den Aufbauprozess wissenschaftlich begleitet. Heute fördert sie noch das Projekt HEi Mobile
Werkstätten und die Verbreitung der HEi-Erfahrungen in
München und in anderen Städten.
Das HEi fördert bürgerschaftliches Engagement
Hinter diesem Engagement steht die Vision einer
Lebenskultur, in der Selbständigkeit, Eigenverantwortung
und Kreativität einen hohen Stellenwert besitzen,Tätigkeiten
jenseits der Erwerbsarbeit Förderung und Anerkennung
erhalten und in der das soziale Miteinander fest verankert
ist. Sie bedeutet Stärkung der Kompetenzen jedes Einzelnen
für den eigenen und den gesellschaftlichen Nutzen.
Das HEi braucht bürgerschaftliches Engagement für
seinen Betrieb
Das Haus der Eigenarbeit ist ein soziales und kulturelles
Bürgerzentrum, in dem Einzelne und Gruppen in ihren
Eigenaktivitäten unterstützt werden. Dazu wurden professionell ausgestattete Werkstätten für Holz, Metall,Textil,
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Keramik, Schmuck, Papier, Polster, Reparatur und Energieberatung eingerichtet, die von jeder Frau und jedem Mann
genutzt werden können. Individuelle fachliche Beratung und
ein umfangreiches Kursprogramm verhelfen den Besucherinnen und Besuchern zum größt möglichen Erfolg bei der
Durchführung ihres Vorhabens.
Mit spezifischen Angeboten, der einladenden Atmosphäre
des Werkstattcafés und kompetenten GesprächspartnerInnen signalisiert es seinen BesucherInnen Unterstützung, Beratung und Hilfe.Treffpunkte aller Art, regelmäßige
Ausstellungen,Theater- und Künstlerabende machen es zu
einem beliebten Veranstaltungsort.
Neu sind die HEi Mobilen Werkstätten (HEiM), die bei handwerklichen Renovierungsarbeiten zuhause beraten. Ein
Werkzeugverleih rundet dieses Angebot ab.
Im HEi gibt es Mitwirkungsmöglichkeiten
• für handwerklich Qualifizierte (von der Instandhaltung der
Maschinen bis zur Werkstattbetreuung);
• im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (Wer hat einen guten
Draht zur Presse? Pflege u. Weiterentwicklung der Homepage; Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen);
• Mitarbeit in Eingangsbereich und Werkstattcafé oder in
der Verwaltung;
• Vorbereitung auf diesbezügliche Tätigkeiten im HEi oder
auch anderenorts in einem Praktikum, Mitwirkung im
Team,Teilhabe an Fortbildungen.
Wenden Sie sich an:
Eva Fahlbusch
Tel.: 089 - 4480623
Di - Do, 14:00 - 21:00 Uhr
Kurt Horz
Tel.: 089 - 48920548 (auch AB)
info@hei-muenchen.de
HEi - Haus der Eigenarbeit
Wörthstraße 42/Rgb.
81667 München
Kulturzentrum der Aktion Lebensqualität
Das Kulturzentrum der Aktion Lebensqualität, eine gute
Adresse in der Augustenstraße für Kunstausstellungen,
Dichterlesungen und Vorträge, besteht seit dreizehn Jahren.
Träger ist ein gemeinnütziger Förderverein für politisch, philosophisch, literarisch und kulturell Interessierte. Die Buchhandlung der Aktion Lebensqualität mit angeschlossenem
Gesundheitsladen hatte ihr erstes Domizil 1982-1987 in der
Heßstraße. 1988 konnten die größeren Räume in der
Augustenstraße mit dem großen Veranstaltungs- und
Ausstellungsraum bezogen werden. Das Kulturzentrum vereinigt Buchhandlung, Gesundheitsladen und Begegnungszentrum so miteinander, dass ein großer Interessentenkreis
entstanden ist.
Ziele sind die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität in der bayerischen Landeshauptstadt.
Dazu gehören:
• die Verteidigung von Minderheitsrechten
• die Aufrechterhaltung der Utopie innerhalb der bestehenden Konsum- und Kommerzgesellschaft
• die Vermittlung von Informationen im Sinne einer
Gegenöffentlichkeit.
Wer sich für ehrenamtliche Arbeit in unserem Kulturzentrum
interessiert ("Zeitspende" bzw. Buchhandlungs-Praktikum),
sollte einfach anrufen!
Die Themen von Buchhandlung und Kulturzentrum reichen
von
• Zeitgeschichte
• Gesundheit
• Frauenfrage
• Literatur und Kunst bis zur
• Philosophie.
Geöffnet ist das Kulturzentrum der Aktion Lebensqualität:
Mo – Fr 14:00 - 19:00 Uhr,
Sa 10:00 - 14:00 Uhr
Ansprechpartnerinnen im Sekretariat sind:
Frau Heidegger und Frau Maase
Tel.: 089 - 52 20 65/66
Fax: 089 - 54 21 25 34
Kulturzentrum der Aktion Lebensqualität e.V.
Augustenstraße 43 / Rgb.
80333 München
Der Förderverein finanziert sich durch Spenden und
Mitgliedsbeiträge, wobei die Spenden von der Steuer abgesetzt werden können. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
arbeiten ehrenamtlich.
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Münchner Aktionswerkstatt G’sundheit – MAG‘s
Die Münchner Aktionswerkstatt G´sundheit (MAG‘s) unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, die Umgebung in der
sie leben, gesund und lebenswert zu gestalten. Wir kooperieren dazu mit Fachleuten aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich sowie mit Partnerinnen und Partnern aus
Wirtschaft und Kultur.
Wir arbeiten schwerpunktmäßig jeweils in Stadtteilen und
zu speziellen Themengebieten, wie zum Beispiel gesunde
Ernährung (Projekte: gesunde Cafeterias und zukunftsfähige
Kantine) und Neue Medien.
Wir bieten:
• Beratung und Begleitung zur Projektentwicklung;
• Modellhafte Durchführung von Projekten (unter
Mitwirkung von Engagierten);
• Unterstützung bei Kooperation mit Verwaltung und weiteren PartnerInnen;
• Unterstützung bei der Beschaffung von Geldern;
• Fortbildungen, Workshops, Ausstellungen und Aktionen
zum Themenkreis;
• Beteiligung und Gesundheit.
Mitwirken kann im Stadtteil und bei Projekten jeder, der sich
engagieren möchte und selbst etwas zur Verbesserung der
Lebenssituation der in München lebenden Menschen, speziell auch von Kindern und Jugendlichen, beitragen möchte.
Da wir in wechselnden Stadtteilen arbeiten, bitte nachfragen, wo wir schwerpunktmäßig gerade aktiv sind.
Wenn Sie sich für Engagement und Projekte im Stadtteil
interessieren, wenden Sie sich an
Christl Riemer-Metzger
Tel.: 089 - 5438751
riemer-metzger@web.de
Wenn Sie interessiert sind, sich themenbezogen bei
Aktivitäten und Projekten einzubringen, wenden Sie sich an
Herbert Süßmeier
Tel.: 089 - 53 29 56 56
mags-suessmeier@mags-muenchen.de
Fax: 089 - 53 29 56 57
Münchner Aktionswerkstatt G’sundheit
Bayerstraße 77 a
80335 München
www.mags-muenchen.de
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Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben
Im Mai 1997 gründete sich die Bürgerinitiative „Mehr Platz
zum Leben“ unter der Patenschaft von Bürgermeister Hep
Monatzeder. Ziel unserer Bürgerinitiative ist es, der weit verbreiteten Meinung „man kann eh nix machen“ oder „die
machen eh nix“ etwas entgegen zu setzen.
Der Hans-Mielich-Platz in Giesing soll so umgestaltet werden, dass sich die Bewohner und Nutzer des Platzes wohl,
gesund und sicher fühlen, und damit "Mehr Platz zum
Leben" haben.
Aufgrund unserer Bemühungen ist es gelungen, dass die
verschiedenen zuständigen Referate der Landeshauptstadt
München die Umgestaltung des Hans-Mielich-Platzes in
Angriff genommen haben. Bei den verschiedenen Planungsschritten waren die AnwohnerInnnen jeweils einbezogen. In
einem ersten Schritt wurden drei Straßenführungsvarianten
diskutiert, in einem zweiten vom Stadtrat 1 Million EUR für
die Neugestaltung des Hans-Mielich-Platzes genehmigt. Der
entscheidende dritte Schritt war die Anfertigung eines
Plangutachtens, auf dessen Grundlage die Neugestaltung
der 8500 qm großen Fläche erfolgt. Als Bürgerinitiative
waren wir im Preisgericht vertreten.
Auch vielfältige andere Aktionen organisieren wir unter dem
Motto „Mehr Platz zum Leben:
Machen Sie doch mit bei uns!!!
Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Ideen.
• Mehrere Platzfeste haben auf dem Hans-Mielich-Platz
stattgefunden.
Ansprechpartnerin:
Melly Kieweg
Tel. und Fax: 089 - 65 44 92
• Im September 1999 hat erstmals der von der
Bürgerinitiative ins Leben gerufene Wochenmarkt am
Hans-Mielich-Platz stattgefunden.
Seitdem ist er regelmäßig jeweils
donnerstags von 13:00 - 18:00 Uhr.
Bürgerinitiative Mehr Platz zum Leben
Hans-Mielich-Str.12
81543 München
www.mehrplatzzumleben.de
• Im Juli 2000 waren wir "Agenda 21-Projekt des Monats"
und weihten am 25. Juli 2000 den von uns organisierten
Pavillon am Jugendspielplatz/Candidplatz ein.
• Im September 2001 hat auf dem Candidplatz eine MiniWies’n der besonderen Art stattgefunden.
Unterstützt werden wir u.a. von der Bürgerstiftung
Zukunftsfähiges München.
17
Projekt StadtteilQuartier
Das Projekt StadtteilQuartier ist im Rahmen des Agenda 21Prozesses im Fachforum ”Wohnen, Siedeln, Mobilität”, entwickelt worden. Wir möchten mit dem Projekt die Forderungen nach sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit im Stadtteil verwirklichen und die Eigeninitiative,
wie sie in einem Quartier mit nachbarschaftlichen Umgang
und wenig Anonymität möglich ist, fördern. In einem ersten
Schritt machen wir die Bewohnerinnen und Bewohner mit
den verschiedenen Teilen des “StadtteilQuartier”-Gedankens
vertraut.
Das Projekt ist modular aufgebaut, d.h. in zeitlich und organisatorisch unabhängigen Teilabschnitten, welche sich aber
im Sinne der Agenda 21 ergänzen:
Gerätehaus
Im Gerätehaus werden gebrauchte Elektro- und
Haushaltsgeräte für die Nutzung im Stadtviertel hergerichtet
und zu geringen Kosten zum Verkauf angeboten.
Dafür soll ein langzeitarbeitsloser Elektriker eingestellt werden und Jugendliche angeleitet werden, die eine Wartezeit
zur Ausbildung überbrücken müssen. Zusätzlich sollen
Reparaturkurse angeboten werden (unabhängig von
Elektrogeräten z.B. für Fahrräder).
18
Wegeberatung
Die Wegeberatung möchte Hilfe bei der (unweltfreundlichen)
Fortbewegung geben: sei es beim Transport von Geräten,
beim täglichen Weg zum Arzt oder zum Einkaufen: Abholund Bringdienste, Einkaufs- und Lieferdienste,
Fahrgemeinschaften, Fahrrad(anhänger)verleih und
Fahrplanauskünfte.
Café
Ein Café bietet Möglichkeiten, Nachbarn zu treffen und sich
zu unterhalten und gibt dem ganzen Projekt einen angenehmen Rahmen.
Im Januar 1999 gründete sich der Verein StadtteilQuartier
e.V. und nahm in seiner Satzung das Ziel auf:
“Unterstützung von Bürgern bei Projekten bürgerschaftlichen
Engagements”.
Beispiele aus unserer Praxis dafür sind:
• Unterstützung des „Bewohnerstammtisch
Hasenbergl/Nord“ in den Verhandlungen mit der Stadt
München bezüglich der Selbstverwaltung des Stadtteiltreffpunktes “Blauer Punkt” am Goldschmiedplatz;
• Unterstützung der Gruppe “Selbst ist die Frau” am
Hasenbergl bei Anträgen im Rahmen des Förderprogramms “Soziale Stadt”.
Möchten Sie uns unterstützen bei der Verwirklichung des
Projektes StadtteilQuartier oder bei anderen Projekten,
die ehrenamtlich Engagierte im Hasenbergl auf die Beine
stellen?
Interessierte können sich wenden an die Gruppenpraxis
Hasenbergl/Nord
Frau Trumpp von Eicken
oder
Herrn Sedlmaier
Tel.: 089 - 31 36 011
Stadtteilagenda Hadern
Wer wir sind, und wie wir arbeiten:
Etwa 15 Haderner Bürgerinnen und Bürger arbeiten seit
1999 an der Umsetzung der Agenda-21-Ziele im Stadtteil
Hadern. Keimzelle der Aktivitäten ist der Arbeitskreis
Organisation und Öffentlichkeit, der sich aus sechs Personen
zusammensetzt und regelmäßig einmal im Monat zusammenkommt, um die weiteren Arbeiten zu sondieren und
Handlungsfelder zu erkennen. Über Plakate und Handzettel
zur jeweiligen Veranstaltung und Gespräche am Info-Stand
auf dem Wochenmarkt erreichen wir unsere Haderner
Mitbürger/innen. Meist sind die Reaktionen positiv: Man
spricht über die Ziele der Agenda 21 in Hadern und die
Presse berichtet über unsere Veranstaltungen.
Aktivitäten zum Mitmachen:
Regelmäßig am letzten Mittwoch im Monat informieren wir
über ein aktuelles Thema.
Unser Spektrum reicht von Fragen zur Energiewirtschaft,
Mobilität, Eine Welt, bis hin zu Natur und Lebensraum
Hadern. Die vielen kleinen Anregungen, die wir dabei geben
konnten, sind sicher unser größter Erfolg.
• Auf unsere Initiative hin steht das erste STATTAUTO
Haderns am Haderner Stern.
• Weiterhin ist es uns gelungen, eine selbständige
Arbeitsgruppe „LETS“ - Tauschring zu initiieren.
• „Landschaft vor unserer Haustür“ ist eine Themenfolge,
die sich mit den Grünflächen im Münchner Südwesten,
der Würm und der Gartenkultur in Hadern befasst. Dabei
gibt es aktuelle Ziele zu erreichen: Der Grünzug zwischen
Pasing und Hadern mit Verbindung zur Würm ist von der
Stadt großzügig geplant. Das möchten wir in der Öffentlichkeit bekannt machen.
• Der Wald vor unserer Haustür im Landkreis München ist
gefährdet. Für eine Ausweitung des Max-Planck-Instituts
in Martinsried soll Wald geopfert werden. Dies wird in den
Würmtalgemeinden bereits kontrovers diskutiert. Wir
informieren die Haderner, was vor unserer Haustüre
geplant ist.
• In Hadern selbst verkümmern Gärten und Grünflächen
zum Prestige-Grün. Mit einer Pflanzaktion von bodenständigen Obstbäumen in Gärten und Grünflächen unter dem
Motto „Hadern - der blühende Obstgarten Münchens“
pflegen wir in Zusammenarbeit mit dem Gartenbauverein
die Obstgartenkultur.
• Der Arbeitskreis „Energie“ hat sich das Ziel gesetzt, dass
die Zahl der Solaranlagen in Hadern zunimmt und eine
Bürgerbeteiligungs-Anlage zur Stromproduktion mittels
Photovoltaik realisiert wird. Über eine gute Öffentlichkeitsarbeit wollen wir die Chancen und Möglichkeiten der regenerativen Energieerzeugung breiten Bevölkerungsschichten näher bringen. Dabei spielt der Aufbau von
Kontakten zu Interessenten, Unterstützern und Sponsoren
eine wichtige Rolle.
Entscheidend wird es wohl für die Zukunft unserer Arbeit
sein,Themen und -Sachgebiete den Hadernern mit persönlichem Bezug und eigenem Nutzen vorzustellen. Die lokale
Initiative Agenda 21 in Hadern bietet die Chance, mit
Gleichgesinnten die nahe Umgebung lebenswert zu erhalten
und persönliche Anliegen mit den Zielen des Gemeinwohls
und einer lebendigen Nachbarschaft in Einklang zu bringen.
Kontakt:
Eugen Kuntze
Tel. und Fax: 089 - 713 759
Agenda 21 in Hadern
Waldsaumstr. 16,
81377 München,
19
Stadtteilagenda West
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich 1996 unter
dem Agenda-21-Begriff zusammengefunden hat. Wir versuchen, die Anliegen der Agenda 21 hier bei uns vor Ort im
Münchner Westen heute schon in die Praxis umzusetzen.
Die Themen, mit denen wir uns beschäftigen, richten sich
nach den Interessen derTeilnehmer:
• In Pasing/Obermenzing kümmert sich eine Gruppe intensiv
um die Belange der Würm (Wasserqualität, Vernetzung mit
dem Umland, Erhalt und Pflege des Grünzugs,
Naherholung, kulturelle Bedeutung, geologische Sicht,
Schutz vor Beeinträchtigungen). Dazu werden
Veranstaltungen in der Volkshochschule organisiert,
Radltouren unternommen, Anträge gestellt, Material
gesammelt und Kontakte zur städtischen Verwaltung aufgebaut.
• In Aubing geht es momentan stark um die Förderung der
Regionalvermarktung, Mitorganisation von Radltouren zu
den Bauern und ‘Kartoffelfesten’.
• Insgesamt sind wir auch immer wieder stark engagiert bei
Planungsbeteiligungen (Hauptbahnhof-Laim-Pasing; A-99Tunnel, Bürgerversammlungen etc).
• Die Energiegruppe war solar-aktiv, wartet aber auf erneute Verstärkung!
20
Der Arbeitskreis Würm ist sehr aktiv und voller Pläne und
Projekte. Würmfreunde, die uns helfen wollen, die vielen
wunderschönen Aspekte wieder mehr ins Bewusstsein zu
bringen und an Verbesserungen zu arbeiten, sind uns sehr
willkommen:
• beim Herstellen von Kontakten,
• beim Verknüpfen von relevanten Initiativen, städtischen
Referaten und anderen Akteuren,
• beim Recherchieren,
• bei der Vorbereitung von Veranstaltungen,
• beim Erstellen von Ausstellungsmaterial,
• bei der Vorbereitung von Aktionen (zum Beispiel
Bootsfahrt).
Ähnliches gilt für die Bereiche Regionalvermarktung und
Bürgerbeteiligung bei Planungsvorhaben.
Aber auch andere ‚Nachhaltigkeitsthemen’, die Ihnen wichtig
sind, können gerne eingebracht, wiederbelebt und bearbeitet werden!
Sind Sie interessiert? Sie können sich wenden an:
Barbara Wolter,
Uta Wagner,
Almuth David ,
-Pasing:
-Aubing:
-Würm:
Tel.: 089 - 83 61 14
Tel.: 089 - 863 35 84
Tel.: 089 - 834 97 62
Das Umweltnetz München-Ost ...
... ist eine ökologisch orientierte Arbeitsgemeinschaft, die
bestehenden Umweltinitiativen und -einrichtungen zu mehr
Bedeutung und Geltung verhelfen will.
• Wir steigern die Außenwirkung der vielfältigen ökologischen Aktivitäten durch Öffentlichkeitsarbeit,
• ... setzen inhaltliche Schwerpunkte durch eigene
Umweltnetz-Initiativen,
• ... entwickeln uns intern auf regelmäßigen Treffen der
“Kerngruppe” (siehe unten) und wachsen extern durch
Erweiterung der Kooperationspartner,
• ... veröffentlichen redaktionelle Beiträge in der Presse (zu
unterschiedlichen Themen, z.B. Baubiologie, Energie,
Ernährung/ ökologische Landwirtschaft, Verkehr, ... ),
• ... sammeln Veranstaltungshinweise, die an die Presse
weitergeleitet werden,
• ... organisieren Veranstaltungen in Kooperation mit dem
Ökologischen Bildungszentrum/ Münchner
Umweltzentrum,
• ... schaffen eine Vernetzung ökologischer Aktivitäten in
den Stadtbezirken 13 bis 16.
Das Umweltnetz München-Ost ...
... ist in vier Stadtbezirken des Münchner Ostens tätig
(Bogenhausen, Berg am Laim,Trudering/Riem,
Ramersdorf/Perlach) und
... wird getragen von ökologisch und umweltpolitisch
langjährig Aktiven, die auch Ansprechpartner für die jeweiligen Stadtbezirke sind:
Bogenhausen (Stadtbezirk 13):
Helmut Soltmann
Tel.: 089 - 93 16 17 oder 089 - 930 57 25
Berg am Laim (Stadtbezirk 14):
Heinz Brachvogel
Tel.: 089 - 43 27 64
Trudering/Riem (Stadtbezirk 15):
Edwin Busl
Tel.: 089 - 66 50 09 17 oder 089 - 66 50 09 18
Edwin.Busl@t-online.de
und
Thomas Kastenmüller
Tel.: 089 - 43 65 09 11
Ramersdorf/Perlach (Stadtbezirk 16):
Ulrike Krakau-Brandl
Tel.: 089 - 670 56 47
21
Urbanes Wohnen
1973 ist der Verein URBANES WOHNEN aus einer
Genossenschaft gleichen Namens und einer
Bewohnerinitiative “Dorf in der Stadt” hervorgegangen.
Daraus entstanden erste Wohnumfeld-Aktionen in
Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe sowie nachbarschaftliche Netze: Von der Hausgemeinschaft und
Wohnblocknachbarschaft über Gartennachbarschaften bis
hin zu selbstorganisierten Stadtteilnachbarschaften. Das
Engagement für die Gestaltung des eigenen Wohnumfelds
führt häufig zu bürgerschaftlichem Engagement für
Nachbarschaft und Gemeinwesen mit Multiplikatorwirkung.
Die Erfahrungen aus dem Nachbessern helfen beim
Weichenstellen für neue Wohnbaugebiete.
Das Motto heißt nun: Mit dem Planen und Bauen neuer
Siedlungen soziale Netzwerke entstehen lassen!
Seit 1995 organisiert URBANES WOHNEN die Münchner
Wohnprojekttage. Initiativen aus Stadt und Land stellen ihre
Ideen und Projekte vor und tun sich mit Gleichgesinnten
zusammen. Der Ansturm interessierter Bürger zeigt den bundesweiten Trend zum partizipativen Wohnungsmarkt. Die
Verbesserung des "WOHNENS" bezieht sich gleichermaßen
auf den baulichen und sozialen Aspekt. "URBANES"
Wohnen heißt in diesem Zusammenhang Leben an einem
Ort, an dem die bislang getrennten Lebensbereiche
"Wohnen – Arbeiten – Gestalten – Erholen" zu gegenseitigem, vielfältigem Nutzen wieder zusammenfinden sollen.
22
Die Mitwirkung der Bewohner/innen beim Planen und
Bauen, beim Nutzen und Verwalten spielt dabei die zentrale
Rolle in einer neuen Planungs- und Alltagskultur. Wir
betrachten soziale Netzwerkbildung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements für Quartier und Kommune als
integrativen Bestandteil von Wohnungsbau und
Stadterneuerung.
URBANES WOHNEN wird heute als gemeinnütziger Verein
von ca. 100 engagierten Bürgern getragen und arbeitet in
Eigeninitiative, aber auch mit Förderung oder im Auftrag von
Landesbehörden, Kommunalverwaltungen, Bau- und
Sanierungsträgern oder Privatpersonen. Das
Aufgabenspektrum reicht vom Wohnumfeld (z.B.
Hofbegrünung, Mietergärten) über Spiel- und Schulumfeld
(z.B. Naturspielplätze, Schulgärten) bis zur Konzeption von
Wohnanlagen und Nachbarschaften oder Grünzüge im
Quartier. Der Verein ist nicht institutionell gefördert. Er trägt
sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Nur Projekte
werden gelegentlich gefördert oder beauftragt.
Im Verein Urbanes Wohnen arbeiten drei Teams
• Bewohner-Initiativen
• Selbsthilfe-Service
• Abteilung Planung+Forschung
Ehrenamtliche Mitarbeit ist möglich bei:
Bewohner-Initiativen
arbeiten ehrenamtlich an der Lösung aktueller Probleme des
Wohnens oder Wohnumfelds.
Tel.: 089 - 39 86 82
Fax: 089 - 38 80 89 43
Bürgerzentrum Seidlvilla (Geschäftsstelle)
Nikolaiplatz 1b
80802 München
Der Selbsthilfe-Service
arbeitet mit teils ehrenamtlich tätigen, teils öffentlich geförderten interdisziplinären Teams, die Bürgern/innen unterstützen, die sich für die Verbesserung ihrer Lebensqualität
und der ihrer Kinder tatkräftig einsetzen.
Tel.: 089 - 502 02 50
Fax: 089 - 50 78 95
Projekt Grüne Schul- und Spielhöfe
Kazmairstraße 23
80339 München
Vereinigung zur Förderung von Engagement und Lebenslust
Die Vereinigung zur Förderung von Engagement und
Lebenslust fördert soziales, ökologisches, bürgerschaftliches
Engagement. Das Engagement, das wir fördern, soll sich
verbinden mit innovativen und lebenslustigen Ideen. Die
Vereinigung fördert daher Projekte (etwa eines pro Jahr), die
zeigen, dass gesellschaftlicher Nutzen mit Lust und Spaß
vereinbar sind. "Fördern" heißt, finanziell zu unterstützen,
aber auch durch Know-how, Beratung und Mitdenken.
Daneben ist die Vereinigung auch eine Keimzelle, die Ideen
im Sinn von Engagement und Lebenslust hervorbringt und
ihnen in die Welt hilft.
Ort der Stille - ein Garten für München
Der Verein setzt sich dafür ein, dass es in München Orte der
Stille gibt, wohnortnah und offen für alle. Einer dieser Orte
der Stille könnte ein Garten sein. Ein Garten ist ein Ort der
Ruhe, bietet Schutz vor der Hektik des Alltags. Im Garten
kann man innehalten. Aufatmen. Zur Ruhe kommen. Ein
Garten macht Arbeit, stimmt. Aber viele Menschen empfinden diese Arbeit als erholsam oder gar als meditativ.
Wir wünschen uns in München einen lauschigen Garten,
mitten in der Stadt. Dort, wo Menschen in Wohnblocks ohne
Gärten leben. Oder dort, wo Arbeitende eine Pause fern von
Lärm und Hektik genießen wollen. Einen Garten mit einfühlsam gestaltetem "Wildwuchs", öffentlich zugänglich. Man
tritt durch das Gartentor und darf genießen: Den Duft der
Blumen, ihre harmonischen Farben. Am Wasser sitzen und
dem Plätschern zuhören. Staunen, wie viele Arten von Grün
es gibt. Sitzen und lesen ...
Die Idee kann Wirklichkeit werden
Die Idee ist gerade in der Konzept-Phase und es gab erste
Gespräche mit Vertretern der Landeshauptstadt München.
Wir hoffen, das Projekt in das bundesweite Programm "Die
soziale Stadt" einbringen zu können, an dem sich die Stadt
München beteiligt. Und natürlich würden wir das Projekt
zusammen mit den Anwohnern des betreffenden Stadtteils
angehen, für die der Garten langfristig ja sein soll.
Derzeit trifft sich die "Gartengruppe" etwa alle sechs
Wochen. Zwischendurch geht es darum, Gespräche und
Verhandlungen zu führen, ein geeignetes Grundstück zu
finden, einen Träger zu gewinnen, bei der Erstellung eines
Kostenplanes mitzuarbeiten, einen Antrag bei der Stadt
München zu stellen und anderes mehr. Weil wir alle auch in
unseren Berufen engagiert sind, geschieht das alles "nebenbei" und nicht mit Hochdruck. Muss es auch nicht, denn wir
sind entschlossen, die Lebenslust dabei nicht zu vergessen.
Sie können mitmachen, wenn sie wollen.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 30 im Jahr. Die Vereinigung freut sich über alle neuen lebenslustigen Mitglieder aktive oder weniger aktive. Das oben beschriebene Projekt,
das aus den Reihen des Vereins entstanden ist, wird von
einer Gruppe von derzeit 7 Menschen aktiv entwickelt und
betrieben. Wir freuen uns sehr über MitstreiterInnen, die uns
bei den beschriebenen Aufgaben helfen. Und wir würden
uns sehr freuen über eine/n engagierte/n GartenarchitektIn,
LandschaftsplanerIn, der/die uns unterstützt, wenn es in die
Umsetzungsphase geht.
Kontakt:
Die Vereinigung zur Förderung von Engagement und
Lebenslust
c/o Sabine Sautter, Wolfgang Stark
Tel.: 089 - 89 67 07 52 oder 089 - 89 50 01 20
Spiegelstr. 2
81241 München
oder über
Tel.: 089 - 15 91 35 35
Treffpunkt Ehrenamt der Inneren Mission
23
Wohnprojekt wagnis e.G.
wagnis eG ist eine eingetragene Genossenschaft und wird
am Ackermannbogen am Olympiapark-Süd (auf dem
Gelände der ehemaligen Waldmann-Stetten-Kaserne) im
ersten Bauabschnitt eine Wohnanlage mit etwa 100
Wohnungen erstellen. Baubeginn ist 2002, Einzug 2003.
Wir möchten abstrakte Nachhaltigkeit ganz konkret umsetzen. Das bedeutet für uns:
• wir planen und bauen und wohnen gemeinsam,
• die Wohnungen werden den Bedürfnissen angepasst:
durch flexible Grundrisse und Barrierefreiheit erfüllen sie
unterschiedliche Ansprüche in sich verändernden
Lebensphasen; wobei jede und jeder eine geschützte
Privatsphäre hat,
• wir wollen menschengerechte öffentliche, möglichst
autofreie, verkehrsarme Räume schaffen, die besonders
Kindern und alten Menschen zugute kommen,
energiesparendes, ressourcenschonendes und ökologisches Bauen und Wohnen sind selbstverständlich. Dazu
gehören: geringer Flächenverbrauch, Einsatz von natürlichen Baumaterialien, Niedrigenergie und mehr, CO2 Reduzierung, geringe Versiegelung von Freiflächen,
Regenwassernutzung, Abfallvermeidung,
• jedes Haus erhält Gemeinschaftsflächen, die Kontakte
fördern. Im Wohnumfeld entstehen Gemeinschafts- und
Arbeitsprojekte, z.B. ein Nachbarschaftscafé und eine
Nachbarschaftsbörse für das ganze Quartier, von wagnis24
Mitgliedern finanziert, so dass Wohnen, Arbeiten und
Freizeit in einem Stadtteil der kurzen Wege möglich wird.
Wir brauchen weitere Mitstreiter/innen, die sich für unsere
Ideen begeistern können.
Wir brauchen auch Leute
• die unser Projekt finanziell und zeitlich unterstützen,
• uns bei der Umsetzung helfen,
• Zeit haben für unseren gemeinnützigen Verein, der für die
Infrastruktureinrichtungen, die allen Bewohnern des
Viertels zugute kommen, gegründet wurde,
• Zeit haben fürTelefondienste, Organisationsarbeiten,
Buchhaltung usw.
An jedem 3. Dienstag im Monat, um 19:00 Uhr veranstalten
wir in der Seidlvilla einen Infoabend. Sie können uns aber
auch im Büro anrufen oder uns im Internet besuchen.
Tel.: 089 - 39 86 82
Mo - Fr, 10:00 - 14:00 Uhr
info@wagnis.org
Fax: 089 - 34 63 72
Wohnbaugenossenschaft wagnis e.g.
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München
www.wagnis.org
Wohnen ohne Auto
Die Initiative “Wohnen ohne Auto” wurde 1995 aus dem
Arbeitskreis “Verkehr und Siedlungspolitik” zur Münchner
Agenda 21 gegründet.Träger sind verschiedene Münchner
Umwelt- und Verkehrsverbände (Allgemeine Deutsche
Fahrradclub, Bund Naturschutz, Gesundheitsladen München,
Green City, Stattauto, Verkehrsclub Deutschland) sowie am
Thema Interessierte.
Obwohl in Ballungsgebieten wie München schon heute rund
40% der Bevölkerung ohne eigenes Auto leben, werden
diese Menschen bisher weder von Stadtplanung noch
Wohnungswirtschaft wahrgenommen. Sie müssen Lärm und
Luftbelastung genauso wie die Verursacher ertragen, sie
fühlen sich im öffentlichen Raum vom Kfz-Verkehr an den
Rand gedrängt und sie bezahlen (meist ohne es zu wissen)
über Wohnungsmiete bzw. –preis die Stellplätze mit, die sie
gar nicht brauchen.
Wir setzen uns dafür ein, dass die spezifischen Bedürfnisse
von Menschen ohne eigenes Auto erkannt und berücksichtigt werden. Wir möchten
• die Idee des autofreien Wohnens publik machen,
• autofreie Wohnprojekte in München anstoßen, um für
autolose Haushalte ein breites Wohnangebot zu schaffen,
• die Kostenstrukturen deutlicher machen und
• alternative Mobilitätsformen unterstützen.
Wir sehen autofreie Wohnquartiere als wichtigen Beitrag zu
mehr Klimaschutz, zu mehr Lebensqualität, zu mehr sozialer
Gerechtigkeit und zu einem größeren und kostengünstigerem Wohnangebot.
•
•
•
•
Unsere Initiative versteht sich als Ansprechpartner für
Wohninteressierte, Bauträger, Behörden, PlanerInnen,
PolitikerInnen sowie interessierte BürgerInnen.
• Ein Arbeitsbereich ist daher die Öffentlichkeitsarbeit:
Wir führen Gespräche mit zahlreichen gesellschaftlichen
Gruppen, organisieren Veranstaltungen, machen
Pressearbeit, erstellen Informationsbroschüren und
Zeitschriftenartikel und sind auf Projekttagen, Messen u.ä.
mit einem Infostand vertreten.
• Ein zweiter Bereich ist die inhaltliche Arbeit: Wir beschäftigen uns mit den planerischen und rechtlichen Rahmenbedingen für autofreies Wohnen, geben Stellungnahmen
zu aktuellen Stadtplanungen ab, engagieren uns in
Bürgerbeteiligungsverfahren, sammeln Erfahrungen aus
anderen Städten und verfolgen die Fachdiskussion.
Jede/r ist willkommen.
Es besteht auch die Möglichkeit, bei uns ein Praktikum
(Dauer: mindestens 6 Wochen) zu machen. Voraussetzungen
sind Interesse am Thema, Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten und PC-Kenntnisse.
Für beide Arbeitsbereiche suchen wir Unterstützung. Je
nach zeitlichen Möglichkeiten und Interessensgebieten gibt
es viele Formen der Mitarbeit:
• Infoblätter verteilen,
• Mithilfe im Büro (z. B. Versand- und Schreibarbeiten),
Plakate und Broschüren gestalten,
bei Infoständen mitmachen,
Stellungnahmen schreiben,
an Arbeitskreisen oder Seminaren teilnehmen und vieles
mehr.
Kontakt:
Telefon: 089 - 201 18 98
Mo -Fr, 8:30 – 11:30 Uhr, sonst Anrufbeantworter
info@wohnen-ohne-auto.de
Fax: 089 - 201 53 13
Wohnen ohne Auto
Geyerstr. 22
80469 München
www.wohnen-ohne-auto.de
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Gesundheitsladen München
Der Gesundheitsladen München e.V. ist ein gemeinnütziges
Informations- und Kommunikationszentrum. Er bietet seit
1980 eine Anlaufstelle für Ratsuchende und ein Forum für
alle, die im Gesundheitswesen aktiv werden wollen.
Mitglieder sind ExpertInnen und Laien, die sich für
Verbesserungen im Gesundheitswesen einsetzen.
Unsere wichtigsten Ziele:
• eine humane und patientenorientierte Medizin,
• Betonung der psychischen, sozialen und ökologischen
Faktoren von Gesundheit und Krankheit,
• Demokratisierung des Gesundheitswesens,
• mehr NutzerInnen-, weniger Anbieterorientierung im
Gesundheitswesen,
• Förderung der Selbsthilfe,
• gesunde Lebensbedingungen für alle.
Sie erreichen uns unter:
Wir bieten:
• unabhängige Beratung und Information durch die
PatientInnenstelle, wobei der Schwerpunkt auf der
psychosozialen Beratung liegt,
• gesundheitsförderliche Beratung,
• Informationen über Einrichtungen, Selbsthilfegruppen,
Veranstaltungen, eine kleine Bibliothek und unser Archiv
„Von Allergie bis Zahn“,
• unsere Zeitschrift GL-Rundbrief,
• Seminare, Vorträge und Ausstellungen.
Sprechzeiten Patientenstelle:
Montag 17:00 - 20:00 Uhr
Donnerstag und Freitag 10:00 - 13:00 Uhr
Wir beschäftigen uns unter anderem mit folgenden Themen:
• Datenschutz im Gesundheitswesen,
• Zahnpatientenforum,
• autofreies Wohnen,
• Lärm und Stille
Die Arbeitskreise sind für alle offen.
26
Tel.: 089 - 77 25 65
mail@gesundheitsladen-muenchen.de
Fax: 089 - 725 04 74
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10:00 - 13:00 Uhr
Mo und Do 17:00 - 19:00 Uhr
Gesundheitsladen München e.V.
Auenstr. 31
80469 München
www.gesundheitsladen-muenchen.de
Umwelt und Naturschutz
Allgemeiner Deutscher Fahrradclub
ADFC, Kreisverband München
Der ADFC ist ein bundesweiter Interessensverband für
Alltags- und Freizeitradler(innen).
Wir setzen uns ein für eine menschengerechte und umweltfreundliche Verkehrspolitik, die Gleichberechtigung des
Radverkehrs auf öffentlichen Straßen und vertreten
Radfahrerinteressen gegenüber Behörden und Industrie. Wir
sind ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund
um das Fahrradfahren und fördern Verbesserungen bei
Fahrradtechnik und Ausrüstung.
Schließlich bieten wir einen attraktiven Mitgliederservice:
• Haftpflicht- und Rechtschutz-Versicherung für die
Teilnahme am Straßenverkehr,
• verbilligte Touren- und Kursgebühren,
• Abonnement der Fachzeitschrift "Radwelt" und der
Verbandszeitung "Rundschau".
Der ADFC München ist durch die aktive Mitarbeit vieler
Mitglieder ein öffentlich stark engagierter Verband mit vielen
Veranstaltungen:
• über 100 offene Tages- und Mehrtagestouren,
• Fahrrad-Pannenhilfe- und Technikkurse,
• Fahrrad-Beratungsladen,
• Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt.
Beim ADFC München bieten wir unseren Mitgliedern vielfältige Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren und
neue Projekte zu realisieren:
• Mitarbeit bei der Formulierung verkehrspolitischer Ziele,
• Planung und Beratung im Radverkehr,
• geführte Tages- und Mehrtages-Fahrradtouren planen und
durchführen,
• Fahrrad-Technikkurse planen und durchführen,
• Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt betreuen,
• Radfahren für Kinder und Jugendliche.
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Laden-Öffnungszeiten:
Kontakt:
Tel.: 089 - 77 34 29
Di - Fr, 10:00 - 12:00 Uhr
Do - Fr, 17:00 -19:30 Uhr
Sa, 10:00 -13:00 Uhr
info@adfc-muenchen.de
Fax: 089 - 77 85 37
ADFC e.V.
Platenstr. 4
80336 München
www.adfc-muenchen.de
AGUSSO
Arbeitsgemeinschaft alpiner Umweltschutz der Sektion
Oberland des Deutschen Alpenvereins - DAV e. V.
1980 wurde die Naturschutzgruppe innerhalb der Sektion
Oberland des Deutschen Alpenvereins gegründet und hat
zur Zeit ca. 40 aktive Mitglieder aus allen Berufen und
Altersklassen.
Unsere Ziele im alpinen Umweltschutz sind:
• ein ganzheitliches Naturverständnis fördern und kulturelles Erbe bewahren,
• die Grundfunktionen des Alpenraumes nachhaltig sichern
und die natürlichen Lebensgrundlagen wiederherstellen,
• den Entwicklungsspielraum der einheimischen
Bevölkerung erhalten und die Erschließungstätigkeit
beenden,
• ökologisch verträglichen Tourismus fördern und bei
Erholungssuchenden das umweltgerechte Verhalten
fördern,
• eigene Umweltschutzaktivitäten intensivieren und die
länderübergreifende Zusammenarbeit im Naturschutz verstärken.
Wir sind in den Bereichen Energie, Verkehr und
Wegesanierung aktiv:
• wir erarbeiten Energiekonzepte für unsere Hütten, z.B.
Stüdelhütte,
• wir betreuen die Baumaßnahmen und organisieren
Informationsveranstaltungen zu alternativen Ver- und
Entsorgungstechniken,
• wir betreuen die alpine Mitfahrzentrale für Bergsteiger in
München und Umgebung,
• gestalten zusammen mit anderen den jährlichen europaweiten autofreien Aktionstag,
• machen Öffentlichkeitsarbeit für umweltfreundliche
Verkehrskonzepte in der Sektion und außerhalb (z.B.
Karwendelbus),
• sanieren Wanderwege, verbauen Abschneider und halten
Wege instand, z.B. bei der aktuellen Umweltbaustelle an
der Falkenhütte im Karwendel
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne wenden an:
Frau Sabine Bernatz (Leiterin der AGUSSO)
Tel.: 089 - 65 30 98 85
sabine.bernatz@web.de
oder
besuchen Sie doch unsere Gruppentreffen
jeden 1. und 3. Montag eines Monats ab 19:00 Uhr
im Sitzungssaal im 4. Stock in der
Geschäftsstelle der Sektion Oberland
Im Tal 42
80331 München
• ???
Hier sind Sie gefragt! Bringen Sie Ihre Ideen und Themen
mit ein!
Sie können natürlich auch unsere bestehenden
Betätigungsfelder unterstützen oder wollen Sie nur gelegentlich aktiv werden? Wir nehmen Sie gerne in unsere
Helferliste auf!
29
Bund Naturschutz in Bayern
Kreisgruppe München
Unter dem Motto Vorbeugen ist besser als Nachbessern versuchen wir mit Politikern aller Parteien, im Stadtrat und den
Bezirksausschüssen, sowie der Verwaltung, die Probleme im
Voraus zu besprechen, zu ändern, zu verringern oder zu
beseitigen.
Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit liegen bei
• Projekten im Bereich des Klimaschutzes,
• Sicherung der Biotope, der Frischluftschneisen, der
Regionalen Grünzüge und
Bannwälder in der Stadt und im Landkreis,
• Kindergruppenarbeit,
• Natur- und Umweltbildung, mit jährlich rund 150
Veranstaltungen,
• Umweltberatung am Telefon und an Infoständen,
• Verkehrsplanung (z.B. Einsatz für eine Münchner
Umlandbahn, Vermeidung des Transrapid),
• Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, der S-Bahn und
des stärkeren Ausbaus der Straßenbahn,
• Stellungnahmen zu Bauvorhaben im Rahmen des § 29
des Bundesnaturschutzgesetzes,
• Energieeinsparung, Kraft-Wärmekoppelung etc.,
• Förderung des ökologischen Landbaus und der regionalen
Vermarktung mit einem jährlich stattfindenden Hoffest auf
dem Städtischen Gut Riem.
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In folgenden Bereichen, in denen wir aktiv sind, brauchen
wir Unterstützung
• Biotop- und Artenschutz sowie Tierschutz,
• Ökologische Planung, innerstädtisches Grün und
Bundesgartenschau 2005
• Verkehr
• Energie
• Gesundheit
• Öffentlichkeitsarbeit
Rudolf Nützel und
Martin Hänsel
geben Ihnen gerne genauere Auskunft:
Tel.: 089 - 55 02 98 82
Mo, Di, Mi und Fr 8:30 - 12:00 Uhr
und Do 13:30 - 17:00 Uhr
Oder interessieren Sie die Themen
• Kasperltheater mit Umweltthemen oder
• Bergwanderführer
Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe München
Pettenkoferstr. 10 a
80336 München
In der Geschäftsstelle warten leichte Arbeiten immer wieder
auf Betreuung, seien es Botengänge, Besorgungen oder
Standbetreuung.
Für die jährliche Haus- und Straßensammlung suchen wir
sowohl Sammler wie auch Helfer in der Geschäftsstelle.
Wenn Sie sich besonders intensiv einbringen wollen, können
Sie sich auch in den Vorstand wählen lassen.
Bund.Naturschutz@bayern.com
Fax: 089 - 55 02 98 05
www.bayern.com/Bund.Naturschutz
Green City
Visionen kraftvoll umsetzen, für Mensch und Umwelt mit
Spaß im Alltag - das ist Green City e.V. Wir, eine Münchner
Umweltschutzorganisation, setzen uns seit 1990 für die
Verbesserung der Lebensqualität durch eine ökologische
Stadtgestaltung ein.
Umweltverträgliches Handeln wird immer noch häufig mit
Verzicht und erhobenem Zeigefinger in einen Topf geworfen.
Natürlich können wir nur durch nachhaltigen, bewussten
Umgang mit der Umwelt langfristig unseren hohen
Lebensstandard und den aller folgenden Generationen halten. Aber wer sagt, dass man dazu ein Leben in Sack und
Asche führen muss? Wir zeigen mit unseren Projekten, dass
es auch anders geht: Mit Kreativität, visionärer Weitsicht
und dem Blick fürs Machbare nehmen wir andere Wege, um
diese Nachhaltigkeit im täglichen Leben mit Spaß zu erreichen.
Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf zwei Bereiche:
1. Mobilität und Stadtgestaltung:
Reduktion der gefahrenen Kilometer des motorisierten
Individualverkehrs innerhalb Münchens um mindestens 50%
im Vergleich zum Jahre 1990.
2. Klimaschutz:
Minimierung des Ausstoßes von schädigenden Klimagasen
in München und Reduktion des CO2-Ausstoßes um mindestens 50% gemessen an 1987.
Ein paar Stichworte zu einigen unserer Projekte, mit denen
wir die Ziele der Agenda 21 unterstützen:
• Der Engergie-Kombi-Pack / Agenda-Haushaltskampagne
2001: Infos und Projekte rund um CarSharing und Grüne
Energie/ Energiesparen,
• Wanderbaumallee + Auf die Plätze... - Jedes Jahr begrünen wir mit unseren “Bäumen auf Zeit” die Straßen und
Plätze eines Stadtviertels (2001 ist es Neuhausen),
• Blade Night,
• Stadtgespräche: Diskussionsforum rund um das Thema
Mobilität und Verkehrspolitik,
• Agenda 21 Stadtteilgarten im Hasenbergl - Mehr Grün für
Münchens Stadtkinder,
• die Bürgerbeteiligungsanlage - Grüner Strom von
MünchnerInnen für München mit Wasserkraft, Biogas und
Photovoltaik,
• Eco 21 – das Umweltkompetenzzentrum: Eine coole, trendige Bar mit Platz für Kultur, in der ökologische Projekte
entstehen – Das alles unter einem Dach mit Umweltorganisationen und Ökofirmen.
Join the team!
Um unserer Vision eines “grünen Münchens” möglichst
schnell ein Stück näher zu kommen, brauchen wir IHRE Hilfe:
Unterstützen Sie uns mit Ihren Taten! – bei Aktionen,
Arbeitskreisen, Kampagnen, bei einem Praktikum ...
Tel.: 089 - 890 66 80
e-mail: info@greencity.de
Fax: 089 - 89 06 68 66
Alle Interessierten und Aktiven treffen sich
jeden Dienstag um 19:30 Uhr in unserem Ladenbüro:
GREEN CITY e.V.
Klenzestr. 54
80469 München
www.greencity.de
Ein schlagkräftiges Büroteam, mehr als 40 ehrenamtliche
“Macher” und viele hundert Aktive, organisieren, koordinieren und unterstützen die Projekte.
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GREENPEACE
Die Greenpeace Gruppe München arbeitet wie alle
Greenpeace Gruppen ehrenamtlich für die Ziele der
Organisation Greenpeace. Greenpeace arbeitet an globalen
Umweltproblemen. Bearbeitete Themenbereiche sind
Wälder, Meere, Gentechnik in Lebensmitteln, Atomenergie,
Energie, Chemie.
Die Gruppen versuchen diese globalen Umweltprobleme
zum einen durch ihre Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt zu
machen, zum anderen aber auch diese Umweltprobleme auf
die lokale Ebene herunterzubrechen, und gegen den
Verursacher vor Ort aktiv zu werden.
Anfallende Tätigkeiten sind z.B. die Unterstützung von
Recherchen, Informationsständen, Aktionen, Lobbyarbeit,
öffentliche Vorträge.
32
Wie und wo können Ehrenamtliche mitwirken?
• In unseren thematischen Arbeitsgruppen: Wälder, Meere,
Gentechnik in Lebensmitteln, Atomenergie, Energie,
Chemie.
• Thematische Mitarbeit in unserer Jugendgruppe zu den
oben genannten Themen.
• Betreuung/Koordination von Greenteams (Kinder- und
Jugendprojekt von Greenpeace).
• Als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit während unseren Bürozeiten: Dabei fallen Bürotätigkeiten an wie
Anrufe, Briefe, Faxanfragen, E-mails beantworten.
• Pressearbeit, Mitarbeit bei der Gestaltung unserer
Internet-Seite www.greenpeace-muenchen.de.
An wen können sich Interessierte wenden?
Tel.: 089 - 359 24 25
Mo und Do, 19:00 - 20:00 Uhr
muenchen@greenpeace.de
Fax: 089 - 359 66 22
Greenpeace, Gruppe München
Frohschammerstr.14
80807 München
(Nähe U-Bahnstation U3 Petuelring oder U2 Milbertshofen)
www.greenpeace-muenchen.de
Ökologisches Bildungszentrum München
Das Ökologische Bildungszentrum München (ÖBZ) in
Bogenhausen ist ein Kooperationsprojekt von Münchner
Volkshochschule und Münchner Umwelt-Zentrum e.V., einem
Zusammenschluss von Umweltverbänden,
Umweltbildungsinitiativen und anderen freien Trägern der
Umweltbildung in München.
Das ÖBZ möchte mit seinem Programm vielfältige Anstöße
für eine zukunftsfähige Entwicklung der Großstadt geben.
Das Themenspektrum reicht dabei von globalen
Herausforderungen (z.B. Energieversorgung der Zukunft)
über Ansätze für eine vorsorgende Stadtentwicklung und
nachhaltiges Wirtschaften bis zum Naturerleben in der
Großstadt und bis zu praktischen Tipps für den Alltag.
Das Zentrum bietet allen interessierten Einrichtungen,
Initiativen und Unternehmen ein Forum, um neue
Perspektiven und Ideen für eine nachhaltige Entwicklung in
die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Diskussion wird im ÖBZ
stark mit konkreten Projekten verknüpft, an denen jeder mitwirken kann. Aktuelle Projekte, die bereits in der ÖBZAufbauphase gestartet wurden und kontinuierlich fortgeführt werden, sind z.B. die Bürgerbeteiligung an der
Freiflächengestaltung rund um das ÖBZ und die Beteiligung
von Kindern an der Planung und Gestaltung eines neuen
Naturspielbereiches.
Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zum Thema
Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement im Bereich
Umwelt und nachhaltige Stadtentwicklung sind geplant.
Mitwirken können Sie bei aktuellen Projekten:
• beim Gestalten und Betreuen der Gärten im Ökologischen
Bildungszentrum,
• beim Gestalten des Naturspielraumes im ÖBZ,
• bei der Biotop-Pflege.
Wir freuen uns auch über Ihre Unterstützung bei der:
• Entwicklung des ÖBZ-Programms
• Betreuung der ÖBZ-Cafeteria oder über Ihre
• Mitarbeit oder ein Praktikum im laufenden Betrieb (z.B.
Mitwirkung bei der Planung und Organisation von
Veranstaltungen und Projekten).
Ihre Mitarbeit als Dozent/in ist bei einschlägiger fachlicher
Qualifikation möglich.
Ansprechpartner:
Winfried Eckardt (Münchner Volkshochschule)
Tel.: 089 - 93 94 89 - 61
Fax: 089 - 93 94 89 - 81
winfried.eckardt@oebz.de
mvhs@oebz.de
Martin Ehrlinger (Münchner Umwelt-Zentrum e.V.)
Tel.: 089 - 93 94 89 - 71
Fax: 089 - 93 94 89 - 81
martin.ehrlinger@oebz.de
muz@oebz.de
allgemein:
Tel.: 089 - 93 94 89 - 60
Fax: 089 - 93 94 89 - 81
mail@oebz.de
Ökologisches Bildungszentrum München
Memeler Straße 40
81927 München
www.oebz.de
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Thomas-Mann-Gymnasium
Im Schuljahr 1999/2000 startete das auf 5 Jahre ausgelegte
bundesweite Projekt “Bildung für Nachhaltige Entwicklung
im Sinne der Agenda 21”. Das Thomas-Mann-Gymnasium
gehört zu den elf Schulen in Bayern, die am Projekt beteiligt
sind. Das Projekt stellt sich die Aufgabe, Ziele der Agenda
21 direkt an der Schule umzusetzen. Dabei wird eine intensive Zusammenarbeit der Schule mit den öffentlichen
Behörden, insbesondere mit lokalen Agenda-21-Gruppen,
angestrebt. Das Projekt der Bund-Länder-Kommission für
Bildungsplanung und Forschungsförderung wird vom
Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und
vom Schulreferat der Stadt München unterstützt. Für die
Gesamtkoordination in Bayern ist die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen zuständig.
Unsere beiden Hauptziele
• “Wir kehren vor unserer eigenen Haustüre”,
d.h. gelebter Umweltschutz am Thomas-Mann-Gymnasium
• “Von München soll kein Schaden ausgehen“
“Vom Thomas-Mann-Gymnasium soll kein Schaden ausgehen” einer der Leitsätze der Münchner Agenda 21, für uns
abgeändert.
Wir geben unser Wissen zu Umweltproblemen in Zusammenarbeit mit dem Stadtteil weiter. Motto “Umweltwissen
schafft Umweltgewissen”, nach Umweltminister Dr. Werner
Schnappauf, bei der Preisverleihung zum Internetwettbewerb: Wasser = Leben .
34
Unsere wichtigsten Informationen findet man auf Plakaten
in der Pausenhalle und auf der Homepage des TMG´s. Für
unsere Berichte haben wir schon zwei Preise erhalten.
Unter der Adresse
http://www.tmg.musin.de
sind unsere Beiträge unter „Agenda 21, Wasser = Leben“
und „Ein Umweltproblem in unserem Stadtteil“ abrufbar.
In diesem Schuljahr haben wir im Auftrag und unter der
Anleitung des Wasserwirtschaftsamtes München die
Fortführung der Dokumentation zur Isarrenaturierung auf
unserer Homepage übernommen. Es ist auch geplant, eine
Seite unserer Homepage als Schwarzes Brett für Infos zu
Umweltveranstaltungen und Umwelttipps zu gestalten.
Gerne möchten wir unsere Seiten mit den Agenda-Seiten
der Stadt München verlinken.
Ansprechpartnerin am Thomas Mann Gymnasium:
Dr. Solveig Tietz
Umweltbeauftragte
Tel.: 089 - 7450309-50 (Schulsekretariat)
tietz_solveig@tmg.musin.de
Fax: 089 - 7450309-49
Städtisches Thomas-Mann-Gymnasium
Drygalski-Allee 2
81477 München
www.tmg.musin.de
Landesbund für Vogelschutz
Wir setzen uns für eine vielfältige und (er-)lebenswerte
Natur ein. Um den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu ermöglichen arbeiten wir mit den Schwerpunkten:
Artenschutz
Der Artenschutz ist eines unserer zentralen Anliegen. Ob
Störche, Fischotter, Orchideen, Schmetterlinge, Molche oder
Fledermäuse - für die Vielfalt unserTier und Pflanzenwelt
machen wir uns stark. Wir führen Zählungen und gezielte
Projekte durch. Wir informieren die Öffentlichkeit und nehmen Stellung zu Gesetzesvorlagen.
Landschafts- und Biotopschutz
Durch Flächenankauf und Pacht, durch Zustandserfassung
und Pflegemaßnahmen, durch Gutachten bei Eingriffsplanungen und durch politische Lobbyarbeit erhalten und schaffen wir wertvolle Lebensräume.
Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit
Mit Seminaren, Ausstellungen, Exkursionen, Broschüren und
gemeinsam mit der Presse halten wir die Öffentlichkeit über
den Arten- und Biotopschutz in Bayern auf dem Laufenden.
In der Umweltbildung engagieren wir uns wie kein anderer
Naturschutzverband. Besonders in Schulen werden die vielen LBV-Bildungsmaterialien seit Jahren mit großem Erfolg
eingesetzt.
Die Fledermausgruppe sucht laufend Helfer in verschiedenen Stadtteilen, die Lust haben, Fledermausquartiere regelmäßig zu überwachen und zu schützen.
Und so könnte das konkret aussehen: Zunächst nehmen Sie
an unseren Beobachtungsgängen teil, Sie arbeiten sich mit
unserer Hilfe in das Thema Fledermäuse etwas ein (Bücher
zum Thema sind in der Bibliothek des LBV vorhanden, außerdem haben wir des öfteren Pfleglinge zum Anschauen).
Später gehen Sie in der Dämmerung selbstständig auf
Beobachtungsgänge. Wir planen gemeinsam, was wir für
Fledermäuse in Ihrem Bereich tun können.
KindergruppenleiterInnen gesucht
Wir suchen in verschiedenen Stadtteilen Betreuer/innen für
Kindergruppen zum Erforschen und Kennenlernen der gesamten Natur (nicht nur der Vogelwelt) und für Naturerfahrungsspiele. Sie brauchen (fast) keine Artenkenntnis mitzubringen, das lernen sie im Lauf der Zeit mit unserer Hilfe.
Sie sollten aber mitbringen Geschick und Freude im Umgang
mit Kindern und Interesse an der Natur. Außerdem sollten
Sie zwei Nachmittage pro Monat für die Gruppe erübrigen.
Wir bieten
• die Möglichkeit, bei einer bereits bestehenden
Kindergruppe einmal mitzugehen,
• Einweisungsgespräche mit einem langjährig erprobten
Kindergruppenbetreuer für Naturspiele und -erfahrungen,
• regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen
Kindergruppenleitern,
• ein sehr praxisbezogenes Bücherpaket,
• ein Materialpaket zur Gestaltung der ersten fünf
Spielnachmittage inklusive Spielanleitungen,
• eine Aufwandsentschädigung,
• den versicherungsrechtlichen Hintergrund.
Wenn sie Interesse haben, rufen Sie einfach an:
Fledermausgruppe:
Margarete Kistler
Tel.: 089 - 642 27 56
Arnpeckstr. 7, 81545 München
oder:
Irene Frey-Mann
Tel.: 089 - 15 97 05 90
Bandelstr. 6, 80638 München
KindergruppenleiterInnen:
Ulrich Dopheide
Tel.: 089 - 20 02 70 77
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
Klenzestr. 37, 80469 München
lbv.muenchen@t-online.de
www.lbv.de/kg/muenchen
35
Notizen
36
Frieden und Nord-Süd
Casa do Brasil
Seit November 1992 gibt es in München den Verein Casa do
Brasil e.V.
Der Verein entstand auf Initiative einiger in München wohnender Brasilianer. Anlass hierfür war die positive Resonanz
auf eine Kundgebung auf dem Marienplatz, in der die
Empörung über die Korruption des damaligen brasilianischen
Präsidenten Fernando Collor zum Ausdruck gebracht wurde.
Die Notwendigkeit eines Informationsaustausches zwischen
den hier lebenden Brasilianern wurde damals deutlich und
war damit Anlass zur Gründung des Vereins.
Das Vereinsziel ist es, der Völkerverständigung zu dienen, die
brasilianische Kultur zu pflegen, wichtige Ereignisse in
Brasilien bekanntzugeben und den Informationsaustausch
zwischen Brasilianern und Deutschen zu fördern.
Der Verein organisiert Vorträge, Ausstellungen, Workshops,
Feste, Debatten und Lesungen in den Bereichen Kultur,
Politik, Soziales und Wirtschaft. Seit vier Jahren veranstaltet
Casa do Brasil außerdem mit Unterstützung anderer
Institutionen das Kino-Festival „Brasil Plural”. Des weiteren
betreiben wir die „ Biblioteca do Brasil ” mit ca. 600
Büchern, deren Inhalte verschiedene Themen wie Literatur,
Kultur, Kunst und Politik umfassen.
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Im Moment besteht unsere kleine Arbeitsgruppe aus ungefähr zehn Personen, die mehr oder weniger für alles zuständig sind. Wir arbeiten nicht nur an der Organisation der
Veranstaltungen, sondern kümmern uns auch um alle
Büroangelegenheiten.
Jede Hilfe ist uns willkommen, denn unsere Gruppe ist
manchmal überfordert. Da wir jedes Jahr das Kino-Festival
organisieren, wäre es zum Beispiel sehr nett, wenn jemand
bei der Pressearbeit oder bei der Suche nach Sponsoren helfen könnte. Wir brauchen auch ständig Leute, die einfach
nur Lust haben, ein Mal in der Woche in der Bibliothek zu
arbeiten.
Wir wären für jede Hilfe dankbar!
Zu den Mitgliedertreffen sind Interessierte und
Brasilienfreunde herzlich willkommen. Neben Vorträgen und
Diskussionsrunden ist auch Platz für brasilianische Musik
und Essen.
Die Treffen finden
jeweils
am ersten Freitag des Monats
ab 19:00 Uhr in der EHG-TU
statt.
Andrea Junqueira
Tel: 089 - 27 82 12 22 oder
Angela Friedrichs
Tel.: 089 - 20 11 745
secretaria@casadobrasil.de
Casa do Brasil e.V.
c/o EHG-TU
Tel.: 089 - 54 27 150
info@casadobrasil.de
Fax: 089 - 54 27 15 50
Steinickeweg 4
80798 München
Kontaktadresse der Biblioteca do Brasil:
Biblioteca do Brasil
c/o KHG
Tel.: 089 - 38 10 31 44
Leopoldstraße 11 / Raum 208
80802 München
EarthLink
Wir sind ein junger gemeinnütziger Verein, der weltweit
Projekte zur ökologisch und sozioökonomisch nachhaltigen
Entwicklung fördert. Unsere Projekte beinhalten
Umweltschutz- und Entwicklungsmaßnahmen, die dem Wohl
der Natur und der Menschen dienen.Thematische
Schwerpunkte sind derzeit Regenwaldschutz und die
Unterstützung indigener Völker und kleinbäuerlicher Familien.
Regionale Schwerpunkte sind Kolumbien, Ecuador, Brasilien
und Südafrika.
Über die Kooperation mit unseren Partnern vor Ort hinaus,
betreiben wir hier in Deutschland Öffentlichkeitsarbeit zu
den genannten Themen, insbesondere über die sozialen und
ökologischen Folgen der industriellen Shrimpsproduktion in
Mangrovenwaldgebieten sowie über Wildnis im
Spannungsfeld von Entwicklung.
Ehrenamtliche finden bei uns ein breites Einsatzspektrum.
Zum einen benötigen wir regelmässige Hilfe, z.B. einmal pro
Woche nachmittags, um
• Anfragen zu beantworten,
• Routinearbeiten zu erledigen,
• eine bevorstehende Aktion mitvorzubereiten oder unsere
• Internet-sites zu pflegen.
Auf der anderen Seite bieten wir auch Praktika in unserem
Münchener Büro an, die zwei Monate und länger dauern
können.
Ansprechperson ist der Geschäftsführer
Bernhard Henselmann:
Entweder telefonisch unter
Tel.: 089 - 35 65 21 02
info@earthlink.de
Fax: 089 - 35 96 622
EarthLink
The People & Nature Network
Frohschammerstr. 14
80807 München
www.earthlink.de
Bei unserer täglichen Arbeit setzen wir zunehmend auf das
Medium Internet. Zur Zeit bieten wir drei Internet-sites an:
• http://www.earthlink.de
• http://www.thinkshrimp.de
und die ganz frisch online gestellte
• http://www.earth-projects.net
auf der Organisationen Projektbeschreibungen zum Thema
Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung anbieten und
finden können.
39
EineWeltHaus München
MünchnerInnen aller Kulturen schaffen einen gemeinsamen
Raum für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Das
EineWeltHaus München ist ein Begegnungszentrum, im
Herzen Münchens, in der Schwanthalerstraße 80. Das Haus
- ein Projekt der lokalen Agenda 21 - ist täglich geöffnet und
lädt alle zum Mitmachen und zum Besuch ein.
Leitmotive dieses Hauses sind: Offenheit - Toleranz - Vielfalt
- Verständigung. Die Idee ist: Nicht alles wissen und über
die Schlechtigkeit in der Welt nur klagen. Sondern:
Hinschauen und sich einmischen.
Das EineWeltHaus ist und bietet Raum für Aktion und
Kommunikation, Bildung und Information, Kultur und
Begegnung.
Im Haus gibt es z.B.
• Veranstaltungen,
• Seminare und Kurse,
• Ausstellungen,
• Gruppentreffen,
• Kinderwerkstatt,
• Feste.
Im Aufbau sind:
• Weltladen,
• Bibliothek,
• Internet-Ecke,
• Radiostudio,
• Freilichtkino.
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Wer Lust hat, das EineWeltHaus ehrenamtlich mitzugestalten, ist herzlich willkommen!
Je nach Interesse, Erfahrungen und Kompetenz können Sie
gemeinsam mit anderen
• ein Organisationsmodell für die interne Kommunikation im
EWH erarbeiten, damit die verschiedenen Gremien und
Arbeitsbereiche des EineWeltHauses optimal zusammenwirken,
• Presse- und Informationsmaterial erstellen, öffentliche
Aktionen vorbereiten und das EineWeltHaus nach außen
vertreten,
• für den Internet-Auftritt des EWH zuständig sein,
die Bibliothek inhaltlich und organisatorisch gestalten,
• sich um das Sponsoring, Auftreiben von Geldern etc.
kümmern.
Oder haben Sie Lust, inhaltlich oder organisatorisch aktiv zu
werden
• bei einem Schwerpunktthema,
• bei interkultureller Zusammenarbeit und Begegnung,
• bei konkreter Antirassismusarbeit,
oder, indem Sie
im Büro mithelfen,
• künstlerische Ausstellungen aufbauen und betreuen,
• Feiern gestalten helfen,
• Technik bei Veranstaltungen bedienen.
Sie können bei uns auch ein Praktikum machen.
Kontakt:
Tel.: 089 - 85 63 75 11
geschaeftsstelle@einewelthaus.de
Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.
Schwanthalerstr. 80
80336 München (1 Min. von der U-Bahn 4/5,
Theresienstraße)
www.einewelthaus.de
FAIRKAUF
FAIRKAUF ist ein Modell für Eine Welt von morgen: Ein
neuer, gerechter Handel wird nicht für die Zukunft gefordert,
sondern bereits heute Stück für Stück realisiert.
Unsere Produkte sind ...
im Lebensmittelbereich unter anderem:
Kaffee,Tee , Schokolade,
Knabbereien, Gewürze, Kräuter und Weine aus ökologischem Anbau.
Ferner findet man bei uns Handwerksprodukte aus aller
Welt.
Neben den beiden Verkaufsstellen Fairkauf Handelskontor in
Obergiesing und dem Fairkauf Eine Welt Laden in
Haidhausen vertreiben wir unsere Produkte über Stände,
z.B. auf dem Tollwood-Festival (im Sommer im Olympiapark,
im Winter auf derTheresienwiese).
Wem diese Idee gefällt, ist herzlich eingeladen bei uns mitzuwirken. Mit oder ohne Kundenkontakt, z.B. Verkauf,
Lagerhaltung oder leichte Tätigkeiten am PC. Wenn Sie Lust
haben, unsere Produkte und die Menschen, die hier mitarbeiten kennenzulernen, melden Sie sich telefonisch bei den
jeweiligen Ansprechpartnern.
Neben einer ehrenamtlichen Tätigkeit können wir auch
Praktikantenstellen anbieten.
Dauer: 2 Monate (StudentInnen),
bis 10 Monate (UmschülerInnen zum Kaufmann in den
Bereichen: Einzel-, Groß- und Außenhandel, Büro sowie
Industrie).
Ansprechpartnerin: Heike Rahn.
Ansprechpartner:
Heike Rahn
Tel.: 089 - 65 69 84
Fax: 089 - 65 15 700
im
Fairkauf Handelskonto eG
Brecherspitzstr. 8
81541 München/ Obergiesing
(Groß- und Einzelhandel)
Richard Weiher
Tel.: 089 - 48 49 93
im
FAIRKAUF Eine Welt Laden
Pariser Str. 33
81667 München/ Haidhausen
(Einzelhandel)
41
FIAN
FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk
Hunger und Unterernährung sind für viele Menschen tagtägliche Realität.
Millionen Menschen haben keinen Zugang zu Land, um für
sich Nahrungsmittel anzubauen.
Täglich werden Menschen von dem Land, auf dem sie oft
schon seit mehreren Generationen leben, vertrieben.
Millionen Menschen arbeiten unter menschenunwürdigen
Bedingungen und erhalten dafür einen völlig unzureichenden
Lohn.
Häufig sind wir Abnehmer von Produkten, die unter derartigen Bedingungen produziert wurden. Blumen, Gold oder
Shrimps seien hier nur als Beispiele genannt.
Seit nunmehr fünfzehn Jahren nimmt sich die
Menschenrechtsorganisation FIAN (FoodFirst Information &
Action Network) dieser Probleme an. Zahlreiche Kontakte
bestehen zu Ländern wie Indien, Philippinen, Brasilien oder
einigen Ländern Mittelamerikas.
Es gibt innerhalb unserer lokalen Gruppenarbeit je nach
Neigung und Interesse unterschiedliche Möglichkeiten, sich
einzubringen.
Ein wichtiges Standbein ist die Öffentlichkeitsarbeit, d.h. wir
führen Veranstaltungen zu unseren Themen durch in Form
von Vorträgen, organisieren "Rundreisen", bei denen
Betroffene selbst berichten, machen Pressearbeit und arbeiten an der Vernetzung mit anderen Gruppen (Nord-SüdForum, Agenda 21-Büro).
Besonders wichtig ist die möglichst breite Verteilung unserer
Briefaktionen, die häufig sehr wirkungsvoll sind, da sie die
Verantwortlichen von Menschenrechtsverletzungen ans Licht
der Öffentlichkeit bringen.
Fast jede FIAN-Gruppe bearbeitet auch einen bestimmten
"Fall".
Hier müssen zunächst Kontakte zu Betroffenen hergestellt
werden, um sich über die Lage vor Ort zu informieren. Forderungen der Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden
aufgegriffen, um diese in ihrem Kampf zu unterstützen.
Unsere Arbeit ist sehr interessant, sowohl für Leute mit als
auch ohne Auslandserfahrung und/oder Fremdsprachenkenntnisse.
Es sei aber auch nicht verschwiegen, dass oft ein langer
Atem und viel Geduld notwendig sind, bis das Ziel erreicht
ist. Dafür sind die Erfolge meistens sehr deutlich erkennbar.
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Termine bitte vereinbaren mit:
Arne Klevenhusen
Tel.: 089 - 69 38 14 38
ninarnekle@gmx.de
Fax: 089 - 69 34 95 89
Bruckenfischerstr. 25
81547 München
Freidenker
“Freiheit ist für jedes Wesen der ungestörte vollkommene
Gebrauch seiner Kräfte, der volle Ausdruck der eigensten
eingeborenen Gesetzlichkeit. So ist denn das Freidenkertum
nichts anderes als das unbehinderte und unverirrte, das
naturgesetzliche und richtige Denken des Menschen.” formulierte der Mitbegründer des Deutschen Freidenkerbundes, Dr. Albert Dulk, in seinem Kongreßvortrag zur Gründung
1881 in Frankfurt. Seither gibt es ein organisiertes Freidenkertum in Deutschland, eine Bewegung, die klar formulierte,
nicht nur “frei in der Religion” wie die Freireligiösen sondern
“frei von der Religion” zu sein. Der Bevormundung durch die
großen Kirchen, ihrer Missionierung stellten und stellen die
Freidenker die Verantwortung des Menschen für die eigene
Lebensgestaltung entgegen.
Es ist ein Anliegen des Freidenkerverbandes, dass sich möglichst viele Menschen eigenverantwortlich ihres Verstandes
frei bedienen. Ein nichtreligiöses, rationales Weltbild, eine
Welt- und Selbsterkenntnis auf der Höhe der Zeit und der
Wissenschaft soll uns individuell dazu befähigen, für die
freie Selbstverwirklichung des Menschen einzutreten, für
ein gemeinsames Leben ohne Bevormundung und Fremdbestimmung, Ausbeutung und Unterdrückung. Politik muss
sich an den Überlebens- und Entwicklungsbedürfnissen der
Menschheit als humaner Qualität orientieren und diese
nicht Machtstreben und Profiterwartung unterordnen.
Wir Freidenker halten weiterhin an unseren Positionen fest:
gegen Militarismus, Faschismus, gegen die Heiligsprechung
des Kapitalismus - und setzen uns ein für ein solidarisches
Miteinander aller Menschen. Mit religiösen Menschen
suchen wir den Dialog und kulturvollen Meinungsstreit.
Wir wollen keine Missionierung, sondern die Konfrontation
der Ideen zum Zweck der Kooperation im Handeln – für das
Überleben und die gemeinsame Zukunft der Zivilisation.
Die Kultur des demokratisch-humanistischen Denkens zu
pflegen und weiterzuentwickeln, darin sehen wir zeitgemäße und unverzichtbare Aufgaben des freien Denkens
heute. Natürlich braucht wer frei denken möchte, dazu nicht
zwangsläufig eine Organisation. Der Interessenvertretung
konfessionsfreier Menschen, der Verteidigung der Vernunft
und dem Eintreten für die Emanzipation des Menschen nützt
jedoch ein stärkerer Freidenkerverband.
Interessierte für einen Arbeitskreis Esoterik werden dringend
gesucht.
Freuen würden wir uns auch über Menschen, die gerne mit
Jugendlichen zu tun haben und in der Jugendarbeit aktiv
werden möchten.
Erreichen können Sie uns telefonisch
freitags 15:00 -18:00 Uhr,
Tel.: 089 - 76 85 03
Sonst können Sie eine Nachricht hinterlassen.
e-mail: freidenker-muenchen@t-online.de
Unser Büro- und Veranstaltungsraum ist in der
Fleischerstr. 3 (Nähe U 3/6 Poccistr.)
43
Gesellschaft für bedrohte Völker
Regionalgruppe München
Gemeinsam mit den Betroffenen tritt die Gesellschaft für
bedrohte Völker für die Rechte verfolgter oder bedrohter,
ethnischer und religiöser Minderheiten, Volksgruppen und
indigener Völker ein.
Wir, die Münchner Regionalgruppe, setzen uns vor allem für
die Rechte indigener Völker ein und wollen deren Kulturen
bekannt machen. Unsere derzeitigen Schwerpunkte sind die
indigenen Völker Sibiriens und Nordamerikas. Wichtig ist uns
dabei die Zusammenarbeit mit den Betroffenen selbst.
Wir organisieren
•
•
•
•
•
•
Mahnwachen
Infotische
Vorträge
Filmabende
Konzerte
Ausstellungen etc.
So findet Ihr uns:
Wir sind eine Gruppe von 5 bis 10 Ehrenamtlichen und
treffen uns einmal im Monat, vor Veranstaltungen öfter.
Wir suchen immer neue Mithelfer und sind offen für neue
Ideen!
Die GfbV-Regionalgruppe München trifft sich
jeden 1. Di im Monat
um 19:30 Uhr im
EineWeltHaus
Schwanthalerstr. 80 Rgb.
80336 München
Society forThreatened Peoples
Association pour les Peuples Menacés
Asociación para la defensa de los pueblos amenazados
Associazione per i Popoli Minacciati
Rêxistina ji bo gelên bingef
Seit 1993 Beraterstatus als Nichtregierungsorganisation
(NGO)
beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten
Nationen.
44
Kontakt über
Tjan Zaotschnaja
Tel.: 089 - 31 36 990
oder
Wolfgang Blümel
Tel. und Fax: 089 - 50 25 531
gfbvmuenchen@gmx.de
www.gfbv.de
www.einewelthaus.de/html/gfbv/
INKA
ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Internationales
Netzwerk zum Erhalt der Kultur- und Artenvielfalt versteht.
Ziel ist es, intakte Lebensräume in den Schwerpunktländern
Ecuador, Peru und Bolivien zu erhalten und die Entwicklung
von nachhaltigen Nutzungsformen zu fördern. Diese Länder
bergen eine unvergleichliche Vielfalt von Pflanzen und Tieren,
die jedoch bedroht ist. Bei allen Projekten werden die traditionellen Lebensformen der Bevölkerung eingebunden.
INKA arbeitet eng mit der US-amerikanisch-ecuadorianischen Partnerorganisation Fundación Científica San
Francisco (FCSF) zusammen:
• Interdisziplinäre Erforschung eines tropisches
Bergwaldsystems,
• Schaffung von alternativen Einkommensquellen für die
lokale Bevölkerung durch Förderung des ökologischen
Anbaus von Heilkräutern,
• Umweltbildungsprojekte an Schulen,
• Erstellung von Unterrichtsmaterialien für die
Bildungsarbeit an ecuadorianischen Schulen (beispielsweise haben ehrenamtliche MitarbeiterInnen den deutschen
Text eines Heftes über Fledermäuse in spanisch übersetzt),
• CD “Reise durch den tropischen Bergwald” (dabei kann
deutsch oder spanisch ausgewählt werden; auch hier
haben ehrenamtlich Aktive die Übersetzungsarbeit geleistet),
• Austausch zwischen den deutschen und ecuadorianischen
Partnerschulen.
Wenn Sie Lust zum Mitmachen haben, melden Sie sich bei
uns!
• Wir suchen EthnologInnen, BiologInnen, GeografInnen und
alle anderen, die inhaltlich mitarbeiten möchten.
• Für unsere Arbeit ist es wichtig, Informationen über biologische Vielfalt, intakte Naturräume, ihre Bedrohung, indigene Völker sowie politische und wirtschaftliche Informationen über Ecuador, Peru und Bolivien aufzubereiten.
• Als Internationales Netzwerk mit einer Partnerorganisation
in Ecuador und den USA sind bei uns Spanisch- und
Englischkenntnisse immer gefragt. Momentan sind wir
dabei, unsere Webseite mehrsprachig zu gestalten. Helfen
Sie uns, interessante Informationen für die englisch- und
spanischsprachige Bevölkerung zugänglich zu machen!
Auch für die Erarbeitung von Bildungsmaterialien für
Ecuador sind ÜbersetzerInnen eine große Hilfe.
• Schulen brauchen Ihre Betreuung bei der Gartenarbeit.
• Möchten Sie für unsere Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden?
• Die Finanzierung unserer Arbeit und die Unterstützung der
Projekte in Ecuador hängt von Spenden von Privatpersonen und Firmen sowie von öffentlichen Geldern ab. Haben
Sie Erfahrung in der Spendenwerbung oder im Marketing?
• Wer Lust hat, uns bei der Verwaltungsarbeit, z.B. Pflege
von Adressen oder in der Buchhaltung zu unterstützen, ist
gerne gesehen.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Ansprechpartnerinnen:
Sigrun Lange und Katja Muchow
Tel.: 089 - 45 91 19 19
info@inka-ev.de
Fax: 089 - 45 91 19 20
Einmal im Monat findet ein Kneipenabend von ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen statt.
INKA e.V.
Gravelottestr. 6,
81667 München
www.inka-ev.de
45
Münchner Friedensbündnis
Das Münchner Friedensbündnis arbeitet im Rahmen der
Friedensbewegung für eine Welt ohne Krieg und Gewalt
unter den Menschen und Völkern. Wir setzen auf Konfliktbewältigung, die nicht den Sieg des Stärkeren zum Ziel hat,
sondern Ausgleich der Interessen und Versöhnung.
Wir stellen uns gegen militärisch und kolonialistisch geprägte Machtstrukturen und treten ein für soziale Gerechtigkeit
und das Recht auf Selbstbestimmung. Deshalb wehren wir
uns z.B. gegen die Umwandlung der Bundeswehr in eine
Interventionsarmee und lehnen eine internationale
Eingreiftruppe ab.
Das Münchner Friedensbündnis entwickelte sich aus dem
Veranstalterkreis des Münchner Ostermarsches. Heute wird
darüber hinaus ein großerTeil der Friedensarbeit in München
vom Friedensbündnis vernetzt, koordiniert oder getragen.
Wie die Friedensbewegung insgesamt ist das Münchner
Friedensbündnis charakterisiert durch eine Vielfalt der
Ansätze und Schwerpunkte, die durch Menschen verschiedenster Herkunft repräsentiert werden. Das Münchner
Friedensbündnis bietet deshalb Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Interessen die Möglichkeit der Mitbeteiligung und des Engagements.
Neben den jährlich feststehenden Terminen – Ostermarsch,
Antikriegstag und Münchner Friedenswochen – beteiligt sich
das Friedensbündnis an der friedenspolitischen Diskussion
und Meinungsbildung durch Veranstaltungen zu aktuellen
Themen. Die meisten Aktivitäten finden natürlich bei den
beteiligten Gruppen statt. Das Friedensbündnis arbeitet darüber hinaus mit Gruppen aus den Bereichen “Eine Welt” –
“Antirassismus” – “Umwelt” zusammen.
In der Regel findet monatlich ein Bündnis-Plenum zur
Koordination und Planung von Aktivitäten statt. Ebenfalls
monatlich erscheint ein Rundbrief.
Folgende Friedensgruppen sind im Trägerkreis des Münchner
Friedensbündnisses:
• AGFP - Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik
• BIFA - Münchner Bürgerinitiative für Frieden u. Abrüstung
• DFG/VK - Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinigte
KriegsdienstgegnerInnen
46
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
FIFF - Forum InformatikerInnen für den Frieden
Friedensinitiative Christen in der Region München
IKvu - Initiative Kirche von unten e.V.
IFFF - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
MAPC - Munich American Peace-Committee
Münchner Friedensforum
Mütter gegen Atomkraft e.V.
Netzwerk Friedenssteuer
Öffentliche Aufforderung zum gewaltfreien Widerstand
gegen Rüstung und Krieg
Pax Christi München
Schwabinger Friedensinitiative
Truderinger Frauen für Frieden und Abrüstung
VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der Antifaschisten
Das Münchner Friedensbüro erreichen Sie unter
Tel. und Fax: 089 - 271 59 17
Di und Do, 17:00 – 19:00 Uhr
Münchner Friedensbündnis
Isabellastraße 6 (U2 Josefsplatz)
80796 München
www.muenchner-friedensbuendnis.de
Nord Süd Forum
Das Nord Süd Forum München e.V. ist ein Zusammenschluss, quasi ein Dachverband von Gruppen und Organisationen, die sich im Bereich Eine-Welt / Nord-Süd engagieren. Im Nord Süd Forum arbeiten rund 50 solcher Gruppen
mit. Ziel der Arbeit ist es, das Bewusstsein für Fragen der
Einen Welt, in der wir leben, zu schärfen:
"Global denken - lokal handeln" ist das Motto.
Das Nord Süd Forum hat eine Geschäftsstelle
• die die Arbeit koordiniert,
• die entwicklungspolitisch engagierte Gruppen unterstützt,
• die Veranstaltungen organisiert,
• die als Anlauf-Adresse zur Verfügung steht.
Die Arbeit selbst findet dann in den vielen Gruppen statt,
meist ehrenamtlich. Sie unterstützen ihre Projektpartner in
Afrika, Asien, Lateinamerika und zeigen durch Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, was wir hier im Norden
vom Süden lernen können.
• Globales Lernen: speziell für LehrerInnen und
MitarbeiterInnen in der Bildungsarbeit
• Lateinamerika: offen für alle, die mitmachen wollen an
Veranstaltungen, die von gemeinsamem Interesse sind
Mitmachen können Sie gerne in einer der vielen Gruppen die
aktiv sind, sei es
• thematisch (Kinder, Frauen, Indianer etc.) oder
• länderbezogen.
Kontakt:
Trudi Schulze-Vogel
Tel.: 089 - 85 63 75 23
NordSuedForum@einewelthaus.de
Fax: 089 - 85 63 75 25
Nord Süd Forum
Schwanthaler Straße 80 - im EineWeltHaus
80336 München
Wer an einer übergreifenden Mitarbeit interessiert ist, kann
dies auch gerne in der Geschäftsstelle tun. Das reicht von
der
• Mithilfe bei der Buchführung, über
• Mitarbeit bei einer Kampagne bzw. Aktion bis zu konkreter
• Mitarbeit an einem speziellen Thema.
Im Nord Süd Forum selbst treffen sich die Gruppen zu
gemeinsamen Arbeits- und Informationsveranstaltungen.
Es gibt drei Arbeitskreise, die sich mit folgenden Themen
beschäftigen:
• Städtepartnerschaft München-Harare: offen für alle
Interessierten
47
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit
1979 gelang es der sandinistischen Befreiungsbewegung in
Nicaragua, die Diktatur zu stürzen. Durch Alphabetisierungskampagnen und die flächendeckende Bereitstellung einer
öffentlichen Gesundheitsversorgung, gelang es den Sandinisten, die Lebensgrundlage der Bevölkerungsmehrheit
schlagartig zu verbessern. Die Opposition jedoch, die vor
allem aus geflohenen Kollaborateuren des alten Regimes,
Großgrundbesitzern und deren Söldnern bestand, wurde von
den USA mit Waffen und sehr viel Geld gefördert und konnte so das Land jahrelang in einen inneren Krieg verwickeln.
Daraufhin gründeten sich weltweit und auch in München
Solidaritätsgruppen, die dem Aufruf Daniel Ortegas folgen
wollten, wieder aufzubauen, was die „Contra“ zerstört hatte.
Aus diesen Gruppen, die aus dem kirchlichen und aus dem
Gewerkschaftsspektrum kamen, entstand 1983 das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit.
Das Büro ist eine Anlaufstelle für Menschen, die sich für
Mittelamerika interessieren und sich zwischen Theorie und
Praxis politisch engagieren wollen. Länderübergreifend
beschäftigen wir uns mit der Situation der Menschenrechte
und mit grundsätzlichen Fragen der herrschenden Verhältnisse zwischen „Nord“ und „Süd“.
48
Mit Kulturveranstaltungen, Seminaren, Veröffentlichungen,
Aktionen, Projektarbeit, Delegationen und Begegnungsreisen
versuchen wir, für diese Themen ein Forum zu schaffen.
Unser Ziel ist es, unsere Partner in Mittelamerika in ihrem
Kampf um eine gerechtere Gesellschaft zu unterstützen und
hier in Deutschland durch Informations- und Bildungsarbeit
die Auswirkungen der einseitig an den Interessen der reichen Länder ausgerichteten Weltwirtschaftsordnung ins
Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Dabei geht es uns
auch darum, ein Bewusstsein für die hier notwendigen
Veränderungen zu schaffen.
Wir laden alle an unserer Arbeit Interessierten herzlich ein,
einmal bei uns vorbei zu schauen und sich persönlich über
die vielfältigen Möglichkeiten einer Mitwirkung zu informieren. Zum Beispiel könnt Ihr regelmäßig an einem unserer
Arbeitskreise teilnehmen. Diese beschäftigen sich mit
• El Salvador,
• Nicaragua,
• Mexiko-Komitee, Menschenrecht,
• Weltwirtschaft,
• Migration.
Wenn Ihr über besondere Kenntnisse oder Kontakte verfügt,
die für unsere Arbeit nützlich sein könnten, würden wir uns
natürlich über einen entsprechenden Hinweis freuen.
Außerdem organisieren wir einmal jährlich eine Solidaritätsbrigade mit Arbeitseinsatz nach El Salvador oder Nicaragua
(Flug, Unterkunft und vor Ort entstehende Kosten müssen
dabei aber zum Großteil selbst finanziert werden). Nicht
zuletzt können wir jedes Jahr eine Stelle für ein Freiwilliges
Soziales Jahr besetzen.
Tel.: 089 - 44 85 945
Mo - Fr (ausser Mi ), 13:00 - 17:00 Uhr
info@oeku-buero.de
Fax: 089 - 48 76 73
Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit
Pariser Str. 13
81667 München
www.oeku-buero.de
Perugruppe München
In der Perugruppe München engagieren sich
PeruanerInnen und Deutsche, die an dem Land Peru
interessiert sind – z.B. dort längere Zeit gelebt und
gearbeitet haben – ehrenamtlich. Wir unterstützen in
bescheidenem Maß Basisgruppen in Peru.
Uns ist wichtig, über die aktuelle Situation in Peru auf dem
Laufenden zu bleiben und hier in Deutschland aufzuzeigen,
welche interessanten Projekte und Ansätze es dort gibt,
von denen wir auch hier sehr viel lernen können.
Parteipolitisch sind wir unabhängig.
Wichtige Themen für unsere Solidaritäts- und Öffentlichkeitsarbeit waren und sind z.B.:
• Wir unterstützen Menschenrechtsorganisationen in Peru
und
• indigene Völker im Amazonasregenwald, speziell die
Asháninka im zentralen Regenwald.
Hierzu arbeiten wir mit der Stadt München im Rahmen
des „KlimaBündnisses europäischer Kommunen mit dem
Völkern des Regenwaldes“(ein Projekt der Münchner
Agenda 21) zusammen.
Zu diesen Themen machen wir Öffentlichkeitsarbeit, wir
übersetzen Texte, schreiben Unterstützerbriefe, organisieren
Veranstaltungen, wenn interessante Personen aus Peru in
München zu Gast sind, erstellen Materialien zu den vorher
genannten Aspekten.
Wir sind Mitglied im Nord-Süd-Forum München und kooperieren gerne mit anderen Gruppen bei Aktionen, Kampagnen
etc.
Was wir nicht machen,
sind konkrete Reisetipps etc. zu vermitteln.
• In Gebieten, in denen mit der krebserzeugenden ZyanidLösung Gold produziert wird, machen wir mit Hilfe der
Bevölkerung das Problem hier bekannt und suchen nach
Lösungen.
Weitere Themen sind:
• Demokratisierung,
• Projekte zur Frauenförderung,
• nachhaltigerTourismus,
• Coca und Kokain,
• arbeitende Kinder,
• regionale Entwicklung,
• befreiende, bewußtseinsbildende Pädagogik,
• Kulturarbeit,
etc.
In der Regel ist
jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat
um 19:00 Uhr
unser Gruppentreffen
im EineWeltHaus
in der Schwanthalerstraße 80.
Bei Interesse bitte einfach anrufen:
Tel.: 089 - 85 63 75 23 oder 089 - 77 05 24
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Pro REGENWALD
Pro REGENWALD verfolgt das Ziel, Wälder insbesondere in
den Tropen – aber auch in anderen Regionen – in ihrer
natürlichen Vielfalt zu schützen und zu bewahren. In Kooperation mit dort lebenden Völkern sowie dort wirkenden
Organisationen versucht Pro REGENWALD zudem zu einer
angepassten Entwicklung beizutragen.
Der Verein recherchiert und informiert über die Hintergründe
und Ursachen der Waldzerstörung und arbeitet dafür, die
Ursachen der weltweiten Waldvernichtung abzubauen.
Die Arbeitsgebiete umfassen u.a. folgende Bereiche:
Bildungsmaßnahmen, Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit,
Forschung, Spendensammeln, Mitteltransfer, Beratung von
Organisationen und Projekten sowie andere geeignete
Maßnahmen um waldzerstörende Tendenzen und ressourcenverschwendende Wirtschafts- und Lebensweisen abzustellen und in naturerhaltende Aktivitäten umzulenken.
Bei Pro REGENWALD arbeiten je nach Finanzsituation 3-5
Angestellte, zwei FÖJ-ler (Freiwilliges Ökologisches Jahr),
PraktikantInnen sowie eine größere Zahl Ehrenamtlicher in
unterschiedlichster Intensität. Ehrenamtliche haben die
Möglichkeit, sich entweder langfristig unter Anleitung in ein
Spezialgebiet zu vertiefen und Verantwortung zu übernehmen oder sporadisch dort mitzuarbeiten, wo gerade Hilfe
benötigt wird.
Einerseits unterstützen Ehrenamtliche den Verein bei der
50
Umsetzung seiner Ziele, anderseits soll die Beschäftigung
mit den gegebenen Inhalten im Idealfall Kenntnisse und
Fertigkeiten der Ehrenamtlichen sowie ihr entwicklungspolitisches Bewußtsein fördern.
InteressentInnen an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben
viele Möglichkeiten, sich mit unterschiedlichem Zeitaufwand
einzubringen. Bei einigen Aufgaben kann man schon mit
4 Stunden pro Monat hilfreich sein, während andere mehrmaligen Einsatz pro Woche erfordern.
• Video-Archiv verwalten; Bibliothek oder Archiv mit
Zeitungsausschnitten betreuen;
• Anfragen beantworten; Infostände organisieren und
betreuen; Unterschriften sammeln;
• Texte übersetzen; Recherche zu diversen Themen;
Fachtexte recherchieren und schreiben;
• Infomaterial kindgerecht aufbereiten; Unterrichtseinheiten
gestalten;
• Vorträge halten; Pressearbeit;
• PC-Schulungen für MitarbeiterInnen; Netzwerkbetreuung;
Webseiten entwickeln und betreuen; Akquise für InternetKlickseite (http://www.diewaldseite.de); Akquise von
Sachspenden allgemein und besonders für PCs + Zubehör;
• Spendendosen betreuen; Verpacken bei Versandaktionen;
• Ehrenamtliche betreuen; Seminare organisieren.
Detailliertere und aktuelle Information gibt es im Büro oder
auf der Pro REGENWALD Website unter der Rubrik AKTIV.
Ansprechpartner ist Herr Laszlo Maraz
Tel.: 089 - 359 8650
prmunic@amazonas.comlink.apc.org oder
info.wald@gmx.de
Jeden 1. Dienstag im Monat lädt Pro REGENWALD
InteressentInnen ab 19:00 Uhr zu einem Infoabend ein
(bitte vorher kurzfristig telefonische Anmeldung).
Pro REGENWALD
Frohschammerstr. 14
80807 München
U-Bahn Milbertshofen oder Petuelring
www.pro-regenwald.org
www.diewaldseite.de
terre des hommes
Arbeitsgruppe München
Das französische "terre des hommes" bedeutet Erde der
Menschlichkeit.
Wie menschlich eine Gesellschaft ist, zeigt sich am Umgang
mit ihren Kindern. Wo immer Krieg, Hunger und Unterdrückung herrschen - Kinder sind die ersten Opfer. Die Situation
der Kinder im Vietnamkrieg war es auch, die im Januar 1967
zur Gründung der deutschen Sektion von terre des hommes
führte.
Viel hat sich seit der Gründung von terre des hommes geändert, doch das Ziel ist geblieben: "Hilfe für Kinder in Not" zu
leisten und auf unsere Mitverantwortung für das Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd hinzuweisen.
Die traditionellen Schwerpunkte unserer Arbeit sind arbeitende Kinder, Straßenkinder und, leider zunehmend, Kinder
in Kriegen – oder nach Kriegen. Ab dem Jahr 2001 werden
wir uns auch stärker als bisher mit dem Thema Kinderhandel
beschäftigen.
terre des hommes unterstützt Projekte, die in den betroffenen Ländern selbst entstehen und durchgeführt werden.
Gefördert werden Gesundheitsstationen, Schulen und
Kinderschutzzentren für kranke und kriegsverletzte Kinder.
Auch kleine Produktionsgenossenschaften und
Bewässerungsprojekte, die eine Selbsthilfe ermöglichen,
werden gefördert.
Zur Zeit sind es über 350 Projekte in 28 Ländern, vor allem
in Süd- und Südostasien, Lateinamerika und im südlichen
Afrika. Die Organisation engagiert sich aber auch in den
Ländern des Nordens: für gerechtere Strukturen in der internationalen Politik und für Fairness im Welthandel. terre des
hommes arbeitet dafür, dass Kinder auf der Welt eine kindgerechte Zukunft haben. Richtschnur ist dabei die UN Konvention über die Rechte des Kindes 1989, in der Kinder
nicht mehr nur Opfer oder Objekte sind, sondern als handelnde und selbstbewusste Subjekte gesehen werden.
Die Münchner Gruppe, eine von 150 in Deutschland, besteht
im Moment aus acht "Aktivisten" und mehreren sporadischen Unterstützern. Unsere Aktionen stehen oft unter dem
Vorzeichen "Hilfe für Casadeni", für ein Tageshaus im peruanischen Ayacucho, in dem alle Kinder, die nicht in normalen
Familienverhältnissen leben, Zuflucht und Rat finden. Wir
haben uns aber z.B. auch schon mit dem internationalen
Textilhandel, mit dem Thema Tretminen und mit Projekten in
Zimbabwe beschäftigt.
Bei unseren Aktionen in der Münchner Gruppe wollen wir
die Probleme der Kinder ins öffentliche Bewusstsein bringen
und für das Tageshaus "Casadeni" sammeln.
Wir freuen uns über jeden Zuwachs! Wir können dann noch
mehr tun.
Ansprechpartner der Arbeitsgruppe:
Michael Cordes
Tel.: 089 - 40 52 65 (priv.)
oder 089 - 43 72 21 31 (dienstl.)
Kirchenstr.37
81675 München
Aktuelle Informationen finden Sie unter:
www.tdh-muenchen.de
www.tdh.de
Wir treffen uns jeden 2. und 4. Di. um 20:00 Uhr
in der Seidlvilla in Schwabing
Nikolaiplatz 1b
U-Bahn: U3/6 Giselastr.
51
Notizen
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Hilfe und Unterstützung
Ärzte der Welt
Ärzte der Welt ist der deutsche Zweig von Médecins du
Monde, eine der größten humanitären Organisationen der
Welt. Unser Ziel ist es, medizinische Hilfe für die schutzbedürftigsten Bevölkerungsgruppen zu leisten, die durch
Naturkatastrophen, Kriege oder durch die Auswirkungen
langjähriger wirtschaftlicher Probleme und hinderlicher politischer Strukturen betroffen sind.
Gleichzeitig kümmern wir uns darum, diesen Menschen
Gehör zu verschaffen. Menschenrechtsverletzungen,
Ungerechtigkeit und Gewalt werden von uns vor Ort durch
Zeugenaussagen dokumentiert, um die hiesige Öffentlichkeit
darüber zu informieren.
Zur Zeit betreuen wir 170 Projekte weltweit, um diese Ziele
zu erreichen. Damit unsere Arbeit Erfolg hat, brauchen wir
ständig qualifizierte, ehrenamtliche Mitarbeiter, die mit
unseren lokalen Partnern langfristige Lösungen für die verschiedenen Probleme erarbeiten.
Unsere Arbeit ist zu etwa gleichen Teilen auf drei
Projektarten aufgeteilt:
• Soforthilfe im Notfall
• Rehabilitationsprojekte und
• Entwicklungshilfeprojekte.
54
Mitarbeiten können
Fach- oder Allgemeinärzte (besonders Psychiater, Chirurgen,
Anästhesisten und Kinderärzte), Krankenschwestern,
Hebammen, Psychologen, Biologen, MTA’s, Logistiker( technische Ausbildung), Administratoren (kaufmännische Ausbildung), Erziehern, Pädagogen, Ethnologen und Ernährungswissenschaftler.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Voraussetzung ist
eine abgeschlossene Berufsausbildung und etwa zwei Jahre
Berufserfahrung, gute englische oder französische
Sprachkenntnisse; für Lateinamerika auch Spanisch und
Portugiesisch, möglichst Auslandserfahrung in Entwicklungsländern und/oder humanitären Projekten, mindestens 5-6
Monate verfügbar; in Notfallprojekten sind auch kürzere
Einsätze möglich.
Für Ärzte ist eine Zusatzausbildung in Tropenmedizin oder
Public Health von Vorteil, körperliche und psychische
Belastbarkeit, Respekt gegenüber anderen Kulturen.
Volker Stapke
Tel.: 089 - 62 42 09 55
info@aerztederwelt.org
Fax: 089 - 65 30 99 72
Schönstraße 12a
81543 München
Wir bieten
eine Aufwandsentschädigung von etwa 600 EUR pro Monat,
Übernahme der Reisekosten vom Wohnort zum Einsatzort,
freie Unterbringung,Taschengeld vor Ort, Versicherungspaket
(Unfall-, Kranken-, Reise-, Rückhol-, Invaliditätsversicherung).
Schicken Sie uns Ihren englischen oder französischen
Lebenslauf und wir melden uns bei Ihnen (bitte Verfügbarkeit
und Sprachkenntnisse angeben).
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
www.aerztederwelt.org
www.medecinsdumonde.org
Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
Die Bürgerstiftung fördert den Gedanken der Nachhaltigkeit
in Politik, Wirtschaft und privaten Haushalten und stellt
Kontinuität her für den Agenda 21-Prozess:
Wir
• fördern entwickelte Projekte und geben Impulse für neue,
• schaffen eine Basis für den Bürgersinn, durch
Unterstützung von Prozessen der Bürgerbeteiligung und
des bürgerschaftlichen Engagements,
• unterstützen Bildung als Baustein einer nachhaltigen
Entwicklung,
• erschließen Finanzquellen durch neue Formen privatöffentlicher Partnerschaft.
Unsere Projekte orientieren sich am Leitbild der Agenda 21.
Sie sind
• ökologisch tragfähig,
• ökonomisch nachhaltig,
• sozial gerecht und
• unterstützen kulturelle Vielfalt.
Als Stiftung wollen wir vor allem konkrete Projekte fördern,
in den Bereichen:
• Bürgerschaftliches Engagement
• Soziale Entwicklung in Stadtteilen und Nachbarschaften
• Zusammenleben der Generationen und Kulturen
• Ökologischer Landbau und regionale Vermarktung
• Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
• Ökologisierung des Alltagslebens
• Kunst und Nachhaltigkeit
• Gerechtere Nord-Süd-Beziehungen
Die Stiftung hat ein kleines Büro in der Klenzestraße mit
einer angestellten Mitarbeiterin. Vorstand, Stiftungsrat,
Kuratorium sind ehrenamtlich besetzte Gremien, daneben
gibt es Arbeitskreise, einen Freundeskreis, aktuelle Aktionen
bzw. Kampagnen und laufende Projekte, die von
Ehrenamtlichen betreut werden.
Interessierte wenden sich am besten an unser Büro:
Tel.: 089 - 20 23 81 11
E-mail: buero@bszm.de
Fax: 089 - 20 23 81 13
Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München
Klenzestr. 37 Rgb.
80469 München
www.bszm.de
Wir suchen Menschen, die Freude haben, daran mitzuarbeiten, dem Gedanken der Agenda 21 in dieser Stadt eine stabile Grundlage zu erschaffen. Konkret kann das heißen:
• bei Öffentlichkeit und Akquisition mitarbeiten,
• Projekte betreuen,
• Veranstaltungen organisieren und Pressearbeit machen,
• PC-Know-How einbringen,
• Dokumentationen erstellen,
• eigene Ideen bei Treffen einbringen,
• Vernetzungen und Kontakte mit ähnlich motivierten
Kreisen in unserer Stadt herstellen und pflegen oder auch
• finanzielle Zuwendungen.
Auch Praktikanten sind uns gerne willkommen!
55
IN VIA
Katholische Mädchensozialarbeit
Diözesanverband München und Freising e.V.
IN VIA unterstützt Mädchen und junge Frauen in ihrer persönlichen und beruflichen Perspektivenentwicklung. Dabei
engagieren wir uns besonders für gesellschaftliche Offenheit
und ein lebendiges interkulturelles Zusammenleben.
IN VIA ist weltweit vernetzt und fördert die internationale
Mobilität junger Frauen.
• In unserem Internationalen Mädchenhaus in der
Klarastraße 10 engagieren sich Mitarbeiterinnen des
IN VIA Europäischer Freiwilligendienst und der IN VIA Aupair-Beratung dafür, dass junge Frauen aus Deutschland
Gelegenheit zum persönlichen Engagement in anderen
Ländern erhalten. Unsere Mitarbeiterinnen stehen Freiwilligen und Au-pairs aus aller Welt als Ansprechpartnerinnen beratend und mit Informationen zur Seite.
• IN VIA Internationaler Klub bietet als offenerTreffpunkt
vielfältige Möglichkeiten des internationalen Dialoges mit
dem Ziel, interkulturelle Kompetenz auf der Grundlage von
Offenheit und Anerkennung zu entwickeln und zu fördern.
• IN VIA KOFIZA unterstützt Frauen aus Asien, Afrika und
Lateinamerika in allen persönlichen und sozialen
Angelegenheiten sowie in Krisensituationen. IN VIA
KOFIZA profitiert von der engagierten Mitarbeit von
Selbsthilfegruppen, die einen wichtigen Beitrag leisten,
56
dass Migrantinnen ihre Stärken entfalten, ihre Interessen
vertreten und eigene Entscheidungen treffen und verantworten.
• IN VIA Haus Tahanan bietet Schutz und Zuflucht bei
Gewalterfahrungen. Frauen aus Asien, Afrika und
Lateinamerika finden dort mit ihren Kindern Hilfe bei der
Bewältigung ihrer Gewalterfahrungen und bei der
Entwicklung der weiteren Lebensperspektive.
Unterstützen können Sie unsere Arbeit im
• Internationalen Mädchenhaus durch Ihre Mitarbeit im
Verwaltungsbereich (Schriftverkehr mit Jugendlichen,
Familien und Behörden),
• im Internationalen Klub mit guten Ideen und persönlichem
Engagement.
Wir freuen uns ebenso über Ihr Engagement in unserer
Beratungsstelle IN VIA KOFIZA und in der Notunterbringung
IN VIA Haus Tahanan:
• in der Kinderbetreuung, um die Mütter zu entlasten;
• bei der Freizeitgestaltung gemeinsam mit den Frauen und
ihren Kindern, vor allem am Wochenende;
• in der Betreuung von Frauen, die bereits wieder in eigenen Wohnungen leben (Kontaktförderung);
• bei der Begleitung von Frauen zum Arzt, Einkaufen
(lebenspraktische Unterstützung);
• bei Umzügen;
• bei der Verteilung/ Organisation von Lebensmittelspenden;
• bei Verwaltungsarbeiten.
Ihr Engagement ist herzlich willkommen!
Frau Angelika Schmidbauer informiert Sie gerne ausführlich.
Sie erreichen uns üblicherweise vormittags unter
Tel.: 089 - 28 28 24
INVIA.MUENCHEN.SCHMIDBAUER@t-online.de
Fax: 089 - 28 84 13
IN VIA
Schellingstraße 33
80799 München
LETS Tauschnetz München
LETS (Local Exchange [oder Employment] Trading System) ist
ein lokales, kooperatives und nachbarschaftliches
Tauschsystem, das in Deutschland meistens als „Tauschring“
bezeichnet wird. Es verrechnet den Tausch von Diensten und
Dingen zwischen den Teilnehmern/innen (Privatpersonen,
Institutionen, Vereine, Kleingewerbe) mit einer Zeitwährung.
Die Idee kam von Kanada über England nach München, wo
im Frühjahr 1994 das LETS-Tauschnetz München gegründet
wurde. Es ist seit Jahren Deutschlands größterTauschring.
In ihm netzwerkeln mehr als 1800 Personen.
Erklärte Ziele von LETS Tauschnetz München sind:
• der Aufbau einer neuen Kultur des Gebens und Nehmens,
• die Unterstützung von eigenverantwortlichem, solidarischem und kommunikativem Handeln,
• die Förderung von sozialen und ökologischen Netzwerken,
• das Erreichen von mehr Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt
und herrschendem Geldsystem,
• die gerechtere Verteilung von Arbeit und Werten,
• eine Neubewertung von Arbeit, Erprobung neuer
Arbeitsformen,
• ein alternatives Wirtschaften testen, zu ökonomisches
Umdenken anregen.
JedeR erhält ein Konto in einer Zentrale und ein Tauschheft,
in dem die geleistete oder in Anspruch genommene Arbeit in
Stunden vergütet oder belastet wird, wobei eine Stunde
(Lebenszeit) dem Wert von 20 Talenten entspricht, egal, um
welche Art von Arbeit es sich handelt.
Von Atemtherapie bis Zierfisch-Pflege, Babysitting bis
Wohnungsputz, Amalgam-Beratung bis Russisch-Unterricht,
Chinesisch Kochen bis Party-Organisation, PC- und
Mobilitäts-Beratung, Reparatur von Haushaltsgeräten,
Information über Kompost und Naturgarten, Umzugshilfe,
von Aquarellmalen bis Schreibarbeiten ist alles vertreten,
was Menschen austauschen können – der Phantasie sind
keine Grenzen gesetzt. JedeR besitzt Talente und Fähigkeiten, die von anderen gebraucht werden!
Alle Angebote und Gesuche werden in einer Marktzeitung
veröffentlicht. Über diese treten die Teilnehmer/innen in
Kontakt bzw. über regelmäßig stattfindende Treffen, in
München in 14 Stadtteilen jeweils einmal im Monat. Über
das Tauschen hinaus finden Feste und Frühstückstreffen,
Tauschmärkte, Fortbildungsveranstaltungen (LETSAkademie) und Kooperationen statt.
JedeR kann mitmachen, der die Idee und die Prinzipien von
LETS fördern und sich auf neue Erfahrungen einlassen
möchte. WerTeilnehmer/in am LETS- Tauschnetz München
werden will, geht zu einer der regelmäßig stattfindenden
Infoveranstaltungen. Dort werden die Hintergründe und die
Regeln vorgestellt, dort kann eine Teilnahmeerklärung unterschrieben, ein Tauschheft erworben werden. Die Aufnahme
kostet einmalig 10 EUR, für die Verwaltung zahlt jedes
Mitglied 3 Talente = 9 Minuten pro Monat.
Die jeweiligen Info- und Mitmachtermine können Sie in
unserem Büro zu erfragen.
Tel.: 089 - 53 29 56 13
Mo, 16:00 – 19:00 Uhr
Mi, 10:00 – 13:00 Uhr
Fr, 14:00 – 17:00 Uhr
Fax: 089 - 53 29 56 14
LETS
c/o Selbsthilfezentrum München
Bayerstraße 77a, Rgb.
80335 München
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Münchner Flüchtlingsrat
Im Münchner Flüchtlingsrat haben sich über 50 Initiativen,
einzelne engagierte BürgerInnen und hauptamtliche
BetreuerInnen zusammengeschlossen. Wir arbeiten überparteilich und überkonfessionell. Unsere Arbeit wird von der
Landeshauptstadt München gefördert.
Wir helfen den Flüchtlingen in München, beraten die ehrenamtlichen BetreuerInnen, informieren über die Fluchtgründe
und über die Lebensbedingungen der Flüchtlinge in
München. So tragen wir zu einem besseren Verständnis und
Zusammenleben bei. Außerdem recherchieren wir Fakten,
erstellen Informationsmaterial und organisieren
Ausstellungen.
Flüchtlinge bei Behördengängen begleiten,
Kinder betreuen,
Deutschunterricht geben,
PC-Kurse anbieten,
Sport mit jugendlichen Flüchtlingen,
Frühstückstreff für Frauen oderTeestube organisieren,
Kontakte zur deutschen Bevölkerung vermitteln,
bei der Wohnungssuche helfen.
Wir vermitteln gern entsprechende Kontakte.
Gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt
und für ein friedliches Zusammenleben
von Ausländern und Deutschen in München?
Sie sind ein Organisationstalent, haben praktisches Geschick
oder gestalten gern z.B. Plakate? Ihre Mitarbeit im
Münchner Flüchtlingsrat ist herzlich willkommen beim
• beim Gestalten von Infomaterial oder unserer website,
• bei Infoständen,
• bei Unterrichtsbeiträgen in Schulen,
• bei Gesprächen mit Behörden und Politikern.
Was können Sie tun?
Was bekommen Sie dafür?
Sie möchten Flüchtlinge kennenlernen und sie persönlich
unterstützen?
Dann leisten Sie doch persönliche und praktische Hilfe in
einer Flüchtlingsinitiative in Ihrer Nachbarschaft:
Sie schließen neue Freundschaften, lernen fremde Kulturen
und Lebensweisen kennen und machen viele interessante
Erfahrungen.
Sie wollen selbst etwas tun ?
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•
•
•
•
•
•
•
•
Sie möchten erstmal reinschnuppern? Rufen Sie uns an und
erkundigen sich nach dem nächsten Plenumstermin. Im
Plenum werden Erfahrungen ausgetauscht, neueste
Informationen über Gesetzesänderungen und
Behördenpraxis gegeben und Aktionen beschlossen.
Kontakt:
Tel.: 089 - 12 39 00 96
hallo@muenchner-fluechtlingsrat.de
Fax: 089 - 12 39 21 88
Münchner Flüchtlingsrat
Goethestraße 53
80336 München
www.muenchner-fluechtlingsrat.de
Notizen
59
Impressum
Herausgeber:
Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit und Umwelt
Agenda 21-Büro
Implerstraße 9
81371 München
1. Auflage: 2.500 Stück
Oktober 2001
Redaktion:
Anja Zimmermann, Agenda 21-Büro
Simon Jaeger
Gestaltung:
Günter Specht, hoch3 Design
Ilmmünsterstraße 35, 80686 München
Druck:
Direktorium-Stadtkanzlei
Gedruckt auf Recyclingpapier
62
Initiativen
zur nachhaltigen Entwicklung für:
•
•
•
•
Gesundes Leben im Stadtviertel
Umwelt und Naturschutz
Frieden und Nord-Süd
Hilfe und Unterstützung
engagiert leben
Landeshauptstadt München
Referat für Gesundheit
und Umwelt
Agenda 21 - Büro
Implerstraße 9
D-81371 München
Telefon ++49 89 233-2 36 26
Fax ++49 89 233-2 05 70
agenda21.rgu@muenchen.de
www.agenda21.muenchen.de
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