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HOMÖOPATHIE: HOMÖOPATHIE: NUTZEN / RISIKO NUTZEN

EinbettenHerunterladen
HOMÖOPATHIE:
NUTZEN / RISIKO – WAS IST
ETHISCH VERTRETBAR?
Univ.-Prof. Dr. Michael Frass
Univ.Leiter der Spezialambulanz
Homöopathie
ö
hi b
beii malignen
li
Erkrankungen
k
k
Medizinische Universität Wien
Präsident, Dachverband österreichischer
Ärztinnen und Ärzte für Ganzheitsmedizin
www.ganzheitsmed.at
G S
GESUNDHEIT
Gesundheit wird seit jeher von
allen Menschen angestrebt
„ Gesundheit ist eine wichtige
Voraussetzung zum Glücklichsein
und zur inneren Zufriedenheit
„
ETHIK
Frage:
Frage:
„ Welche Art der Medizin ermöglicht
es den Menschen
Menschen,, diesen Anspruch
am besten zu erreichen
erreichen?
?
„ Welche
W l h Art
A der
d Medizin
M di i entspricht
i h
am meisten dem Innersten des
Patienten?
Patienten
?
MAINSTREAM MEDIZIN &
HOMÖOPATHIE
Ö
Mainstream Medizin:
Medizin:
Unterstützung,, Substitution
Unterstützung
und/oder
und/
oder Suppression
„ Patienten erwarten mehr als
nur Krankheiten zu bekämpfen
„ Homöopathie
Homöopathie:: am weitesten
verbreiteten
b it t
M th d
Methoden
d
der
Komplementärmedizin (KM)
„
GESCHICHTE
Samuel Hahnemann 1755 - 1843
„ 1790 Ähnlichkeitsgesetz
„ Niederpotenzhomöopathie:
angewandte
g
Toxikologie
g
„ 1800 Potenzierung
„
GESCHICHTE
1790: Übersetzung der
Materia Medica von Cullen
(Glasgow und Edinburgh):
Tonisierende Wirkung der
Chinarinde auf den Magen
heilt Wechselfieber
Ursache: Bitterkeit
GESCHICHTE
Hahnemann bezweifelt dies
Selbstversuch durch
zweimal tägliche Einnahme
von etwa 15 Gramm (!!!)
Chinarinde über einige Tage.
Symptome ähnlich Malaria
CHINARINDENVERSUCH
"Die
e Füße,
ü e, d
die
e Fingerspitzen
ge sp t e wurden
u de
mir erst kalt, ich ward matt und
schläfrig,
schläfrig dann fing das Herz an zu
klopfen, mein Puls ward hart und
geschwind;
h i d eine
i
unleidliche
l idli h
Ängstlichkeit, ein Zittern (aber ohne
Schaudern), eine Abgeschlagenheit
durch alle Glieder;;
CHINARINDENVERSUCH
dann ein Klopfen im Kopfe,
Röte der Wangen, Durst,
kurz alle mir sonst beim
Wechselfieber gewöhnlichen
Symptome erschienen
nacheinander, doch ohne
eigentlichen
i
tli h
Fieberschauder;
Fi b
h d
CHINARINDENVERSUCH
.... Dieser
i
Paroxysmus dauerte
d
2-3 Stunden jjedesmal und
erneuerte sich, wenn ich diese
Gabe wiederholte, sonst nicht.
Ich hörte auf und ward gesund."
ÄHNLICHKEITSGESETZ
Gedankenblitz
G
Grundlage
dl
H
Homöopathie:
ö
thi
SIMILIA SIMILIBUS
CURENTUR
(Ähnliches muss durch
(
Ähnliches geheilt werden,
§§ 25
25–
–27,
27 Organon)
GRUNDLAGEN
Ähnlichkeitsgesetz (§§
(§§ 25
25--27)
„ Arzneimittelprüfung am
Gesunden
„ Einzelgaben
Ei
l b
„ Ärztlich
„ Arzneilich
„
WARUM POTENZEN?
Globuli aus Saccharose, mit
Arzneimittel (AM) getränkt
Zunächst
Z ä h t AM als
l Urtinktur
U ti kt
1790 – 1800
Manche AM sehr g
giftig
g
Potenzierung
VERDÜNNUNG + VERSCHÜTTELUNG
Ab 1800: potenzierte Arzneimittel.
Potenzierung: stufenweise
Verdünnung UND Verschüttelung
(Dynamisation
Dynamisation,, § 269). Lateinisch
“potentia
potentia”:
”:: Fähigkeit,
Fähigkeit Vermögen
Vermögen,
Kraft, Wirkung + Wirksamkeit.
V
Verschüttelung:
Verschüttelung
hütt l
: Üb
Übergang d
der
AM - Wirkung aufs Lösungsmittel
ANGEWANDTE TOXIKOLOGIE
Chinarindenversuch
mit Grammdosen
d
durchgeführt:
h füh
Homöopathie
angewandte Toxikologie
ANGEWANDTE TOXIKOLOGIE
Wer Homöopathie
ablehnt, lehnt auch
Toxikologie
T ik l i ab
b
ANGEWANDTE TOXIKOLOGIE
Daher:
Homöopathie
ö
hi nicht
i h das
d
Problem
Allerdings:
Hochpotenzen schwer
zu verstehen
HOCHPOTENZEN
NICHT ZENTRALE
VORAUSETZUNG DER
HOMÖOPATHIE !
ABER: FAST KEIN
RISIKO,, KEINE
INTERAKTIONEN
Thermoluminescence of ultra-high
g dilutions of
lithium chloride and sodium chloride
Louis Rey, Lausanne, Switzerland
Ultra-high dilutions of lithium chloride and
sodium chloride (10-30 g cm-3) have been irradiated
by X
X- and γ-rays
γ rays at 77°K,
77°K then progressively
rewarmed to room temperature. During that
phase, their thermoluminescence has been
studied and it was found that, despite their
dilution beyond the Avogadro number, the
emitted light was specific of the original salts
dissolved initially.
Physica A 323 (2003) 67 – 74
Thermoluminescence of ultra-high dilutions of
lithium chloride and sodium chloride
ENDE DER FRUCHTLOSEN
DEBATTE
“Rationalisten”
Rationalisten verwenden
niedrige Potenzen
„ Aber: viele Homöopathen und
Patienten kennen die Effekte
von Hochpotenzen + verwenden
sie daher erfolgreich
„
GRÜNDE
Ü
Verbreitung
g von KM erhöht sich in
den USA ständig seit 1950
„ Zunehmender Trend: Akzeptanz &
Verwendung bei Bevölkerung/
Bevölkerung/
PharmazeutInnen/
PharmazeutInnen
/ÄrztInnen
„
GRÜNDE
1999: 30% der Bevölkerung
g
bestätigen den Gebrauch
zumindest einer Form der KM
„ 2002: bereits 62% während
d letzten
der
l t t
12 Monate
M
t
„
GRÜNDE
2000: 3.543/34.593 prakt.
prakt. Ärzte in
Österreich mit > 1 KM Training:
Österreich
entspricht
p
10,2%
,
„ 2007: 5.873/37.647 prakt.
prakt. Ärzte in
Österreich mit > 1 KM Training:
entspricht 15,6%
„ vs. 2000: 65%/53% Anstieg
absolut/
absolut
/relativ während 7 Jahren
„
SCHWEIZ - REFERENDUM
67% der Schweizer Bevölkerung
entschieden für die Aufnahme von
5 KM Methoden in die Verfassung
„ Alle 26 Kantone unterstützten
den Antrag
„
GRÜNDE FÜR
KOMPLEMENTÄRMEDIZIN
Konventionelle Medizin basiert auf
korrekter Diagnose (EBM)
„ Homöopathie auf Behandlung des
ganzen Pat. mit persönlicher
Diagnose; multiple Variable
„ Heilung
Heilung/
g/Wiederherstellung
g des
Individuums im Zentrum der Hom
Hom..
„
PROGRAMM EVALUATION
KOMPLEMENTÄRMEDIZIN SCHWEIZ
PROGRAMM EVALUATION
KOMPLEMENTÄRMEDIZIN SCHWEIZ
KON
KM
ANREGUNG ZUR
SPONTANHEILUNG
Überwindung
g der
eigentlichen Krankheit
durch Erzeugung einer
Kunstkrankheit
(„Heben der Krankheit“)
An eg ng zur
Anregung
Spontanheilung
p
g
VORTEIL DER HOMÖOPATHIE
Ö
„ Unvergleichlicher
Vorteil der
Homöopathie: SICHERHEIT bei
professioneller Anwendung
„ Safety Versuch in GB
„ Speziell
S
i ll Hochpotenzen
H h
interferieren NICHT mit
konventioneller Behandlung &
Stoffwechsel
St ff
h l
ZUSAMMENFASSUNG
„ Ethik
erlaubt Homöopathie
„ Gründe verlangen
g
die
Anwendung der Homöopathie
Lancet 2005; 366:762366:762-32
Shang et al: Studienziel?
Abstract und Einleitung enthalten
kein Studienziel: „Wir analysierten ...“
Shang et al: Studiendesign ?
Hier steht noch kein Wort von der
später durchgeführten Reduktion
auf einige wenige Arbeiten
Shang et al: Sensation
Das sensationelle Ergebnis: In
„kleinen,
kleinen weniger guten
guten“ Studien
zeigten sowohl die Homöopathie als
auch
h di
die k
konv. Medizin
M di i eine
i
Tendenz
T d
zur Wirksamkeit.
Shang et al: Restriktion
WARUM ?
Shang: Post-festum Hypothese ?
– Zufällige
g Auswahl g
größerer Untersuchungen
g
höherer Qualität: post-festum Hypothese
– Frage: Teil des originalen Protokolls oder
Reduktion erst später überlegt?
– Beabsichtigte Reduktion nicht im Abstract:
Zweifel, a-priori vorgesehen
BEISPIEL FÜR GANZHEITLICHE
ANAMNESE - BEHANDLUNG
25 j Patientin
„ Juckender Ausschlag Thorax
„ Anamnese des Ausschlags ohne
Besonderheiten
„ Ausführliche Anamnese:
Anamnese:
Vor Ausschlag genitale
Pilzinfektion:: Antimykotikum
Pilzinfektion
„
BEISPIEL FÜR GANZHEITLICHE
ANAMNESE - BEHANDLUNG
Vor Pilzinfektion:
Pilzinfektion: Bronchitis
antimikrobiell
ti ik bi ll behandelt
b h d lt
„ Konventionelle Vorgangsweise:
Vorgangsweise
g g
:
keine Kommunikation zwischen
Dermatologen,
g , Gynäkologen
y
g
+ PA
Dermatologen
„ Homöopathische Annäherung:
Annäherung:
Behandlung der zugrunde
liegenden Ursache
„
BEISPIEL FÜR GANZHEITLICHE
ANAMNESE - BEHANDLUNG
Behandlung des ganzen Menschen
hilft die Wurzel der Krankheit zu
heilen
„ Patient MIT Ausschlag wird
behandelt,, nicht Ausschlag selbst
behandelt
„ Am Ende Pat.
Pat durch Homöopathie
geheilt,, Ausschlag verschwunden,
geheilt
verschwunden,
(neben
b
anderen
d
A
Aspekten)
Aspekten
kt )
„
BEISPIEL FÜR GANZHEITLICHE
ANAMNESE - BEHANDLUNG
„
Exakte Anamnese
entscheidend um
den Patient
gesund zu machen
durch Elimination
der Krankheit
nicht der
Symptome
Akutes Abdomen während
eines Langstreckenflugs
Anamnese
31--a Patient südamerikanischer
31
Abstammung mit abdominellen
Schmerzen im Krankenhaus, mit
Diätempfehlungen entlassen.
entlassen
Schwere frühere Erkrankungen sind
nicht
i ht bekannt.
b k
t
Akutes Abdomen während
eines Langstreckenflugs
Repertorisation (Complete Repertory)
Abd
Abdomen
– Schmerzen
S h
– heftig
h fti
Abdomen – Entzündung, Peritonitis, Enteritis
Gemüt – Ruhelosigkeit – Nervosität – allgemein
Augen – eingesunken – allgemein
U t klinischen
Unter
kli i h Aspekt
A
kt einer
i
Darmentzündung
D
t ü d
wird Arsenicum album gegeben.
Akutes Abdomen während
eines Langstreckenflugs
Verordnung
5 Globuli Arsenicum album C 200
Verlauf
nach 30 sec. hört Pat. auf zu schreien,
beruhigt sich.
sich Situation bleibt relativ stabil,
stabil
Beim verbleibenden Flugs nur geringe
Schmerzen Es kann ohne Zwischenstopp
Schmerzen.
weitergeflogen werden.
PULMONALEMBOLIE
Michael Frass
61-a m Pat
61Pat. ad Intensiv wegen schwerer
beatmungspflichtiger akuter interstitieller
Pneumonie Lebensgefährliche Erkrankung bei
Pneumonie.
begleitender Sepsis beinahe nicht überlebt.
Nach 2 Wo.
Wo Beatmung langsame Besserung des
Allgemeinzustandes. Antikoagulation mit
Fraxiparin jedoch eigenständig abgesetzt.
Fraxiparin,
abgesetzt
PULMONALEMBOLIE
„
„
„
„
TE mit
it 6 a nach
h rez. Anginen
A i
Perforierte Appendizitis mit 13 a
„Blutvergiftung
Blutvergiftung“ (beginnende Sepsis?) nach
Wespenstich
Inguinalhernie--OP rechts mit 35 a
Inguinalhernie
Akutes Geschehen: 2 Mo nach Entlassung wegen
schwerer Atemnot neuerlich ad Intensiv, fiebert bei
38,9°°C (Tag 0). Inspiratorisch starke Schmerzen.
38,9
Auskultatorisch Krepitieren rechtes Oberfeld
Pulmonalembolie
Diagnose: Lungenembolie, Z.n. Pneumonie
Konventionelle Th.: nichtinvasiv e
druckunterstützt Beatmung mit Helm.
Helm
Lungenrö.: gut abgegrenzte flächige
Verschattung rechter Oberlappen,
Oberlappen gut
mit Dg. Lungenembolie vereinbar
Prof. P. Knöbl
Pulmonalembolie
Medikamentöse Therapie:
Antikoagulation mit 1.000 E Heparin/h
sowie antimikrobielle Therapie mit
Imipenem/Cilastatin (z.B. Zienam®)
Pulmonalembolie
Repertorisation (Complete Repertory Millenium )
B
Brust
t – Embolus
E b l
Abdomen – Entzündung, Peritonitis, Enteritis –
perforierte
f i t Appendizitis
A
di iti
Allgemeines – Septikämie, Blutvergiftung, Pyämie
Allgemeines – Wunden – Bisse, Stiche – giftigen
Tieren, von
Haut – Insektenstiche – allgemein
Abdomen – Hernie, Leiste
Pulmonalembolie
Lachesis muta:
muta: akute Lungenembolie,
anamnestisch
ti h bekannte
b k
t Sepsis
S
i +
Blutvergiftung
Differentialdiagnostisch: Crotalus
p
horridus,, Crotalus cascavella,, Apis
Crotalus bei Bissen oder Stichen von
Tieren nicht angeführt
g
Pulmonalembolie
Verordnung:
5 Globuli Lachesis muta C 200 an Tag 0
Verlauf: Nächste 3 d + Nächte schwitzt
Pat. sehr stark. Es bessern sich sowohl
respiratorische
i t i h Situation
Sit ti als
l auch
h
Röntgenbild der Lunge überraschend
schnell, Helm wieder abgelegt
Pulmonalembolie
Am linken Unterarm bemerkt Pat.
schmerzhafte Stelle auf der Haut:
Vor 25 a an dieser Stelle Wespenstich
mit nachfolgender
f
„Blutvergiftung
f
Zustand bessert sich zunehmend,,
kann Arbeit wieder aufnehmen
Nach 11 gesunden Jahren verstirbt
er an Herzkreislaufstillstand
Bates DW,
DW et al J Infect Dis 1997; 167:1538-51
Bis heute hat keine Therapieform
Effektivität bezüglich Mortalität gezeigt
(Ausnahme: Hydrocortison,
Hydrocortison aPC ?).
?)
Problem:
MEISTE Pat. mit SepsisSepsis-Syndrom
KEINE Bakteriämie
Bakteriämie, einige nicht einmal
ernstliche bakterielle Infektion
AUGUSTIN SYNDROM
INFEKTIÖSES
AGENS
DISPOSITION
STÄRKUNG:
ANTIBIOTIKA
G-CSF
G
CSF
Homöopathie
Additive homöopathische
Behandlung bei Patienten
mit schwerer Sepsis:
Randomisierte,, doppel
pp blinde,, placebop
kontrollierte Studie an einer Intensivstation
M Frass, M Linkesch, S Banyai, G Resch,
g,
C Dielacher,, T Löbl,, C Endler,, M Haidvogl,
I Muchitsch, and E Schuster
Homeopathy 2005; 94: 75-80
Überleben
Homöopathie Placebo
n = 33
n = 34
p*
Überleben 30 Tage 27 (81,8 %)
23 (67,7 %)
0,190
Überleben 180 Tage 25 (75,8 %)
17 (50,0 %)
0,043
*Kruskal Wallis
Zusammenfassung
Homöopathische Behandlung: sinnvolle
ergänzende Maßnahme mit Langzeiteffekt
bei schwerer Sepsis
Problem: kleine Zahl qualifizierter
HomöopathInen.
HomöopathInen
SEPSIS NACH SECTIO
20a Pat
20a
Pat.. P.A., immer gesund, 6/1997
1997::
Matura.. 7/1997
Matura
1997:: 7. Monat schwanger.
schwanger.
„ 21
21..9.1997
1997:: Sectio bei fruchtwasser
fruchtwasser-embioliebedingten Komplikationen
Komplikationen..
„ 1 Tag vor Sectio (S)
(S):: Schwellung des
rechten Oberschenkels
Oberschenkels..
„ 4 T nach S: Rötung und Schwellung des
linken Armes, Fieber bis 39
39°°C.
„
SEPSIS NACH SECTIO - 2
12. T: Lungeninfarkt mit Pleuritis links, Erguß,
Thrombosierung Vena cava inferior sowie der
Vena ovarica dextra auf
auf. Splenomegalie von
Milzinfarkten resp. Thrombosen begleitet.
Venae subclaviae und axillares unauffällig.
1600 E/h Heparin mit Verdopplung der PTT
PTT.
⇒ therapieresistente Sepsis
akute Ateminsuffizienz ⇒ Transfer an ICU
SEPSIS NACH SECTIO - 3
Thrombus rechter Vorhof, thrombotischer
Verschluß der Vena jugularis interna sinistra
Sehstörungen: Sinusthrombose (Sinus
sigmoideus, transversus, confluens)
CRP 40 mg/dl, Leukozyten > 20 G/l.
T 42: Thrombusentfernung aus dem rechten
Vorhof + Verschluß offenes Foramen ovale.
SEPSIS NACH SECTIO - 4
Hoher BeatmungsBeatmungs- + Katecholaminaufwand
T 43: Pleuraempyem operativ saniert.
Veno--venöse mechanische Hämofiltration
Veno
Hämofiltration,
Reanimation bei Herzkreislaufstillstand.
Zudem Aszites, LeberfunktionsLeberfunktions- +
Gerinnungsstörung.
Gerinnungsstörung
T 58: Extubation, T 60: Reintubation.
SEPSIS NACH SECTIO - 5
Thrombosen im Becken und Beinbereich:
T 68: Cavaschirm - Implantation
Implantation,, sowie
multiple Abszesse im BrustBrust- und
Gesäßbereich drainiert und punktiert.
Bakteriologie stets negativ.
T 73: neuerliche Extubation.
Extubation T 84: Thrombose
Vena subclavia sinistra
sinistra,, T 92 Sanierung eines
neuerlich aufgetretenen Gesäßabszesses re
re..
SEPSIS NACH SECTIO - 6
Entzündungsparameter wochenlang stark
erhöht, Fieber ständig zw. 37,5°
37,5°C bis 39
39°°C.
Ursache der Thrombosen unklar: kein
Antithrombin III
III--, Protein S
S-- oder Protein C
C-Mangel, keine APCAPC-Resistance, kein
Hinweis für heparininduzierte Thrombopenie
Thrombopenie..
Heterozygoter Prothrombinpolymorphismus
Prothrombinpolymorphismus::
nicht Ursache der Gerinnungsstörung.
H
Homöopathische
ö
thi h Therapie
Th
i
Repertorisation - Complete Repertory Millenium
„ Allgemeines – Septikämie, Blutvergiftung, Pyämie
„ Allgemeines – Septikämie,
Septikämie Blutvergiftung,
Blutvergiftung Pyämie – Entbindung,
Entbindung
nach
„ Weibliche Genitalien – Schwangerschaft – Beschwerden in der
„ Weibliche Genitalien – Entbindung – puerperal,
puerperal
Wochenbettbeschwerden
„ Allgemeines – Entzündung – allgemein – Blutgefäße
„ Allgemeines – Thrombose
„ Magen – Appetit – fehlt – Fieber – bei – Fieberhitze
„ Gesicht – Schwellung – allgemein – ödematös
„ Extremitäten – Schwellung
S h ll
– allgemein
ll
– ödematös
d
– Beine
Differenzierung der Arzneimittel
„ Pulsatilla: wichtiges postpartales Mittel in Diskussion, Lachesis ist
eines der weiteren Mittel.
SEPSIS NACH SECTIO - 7
T 95: Pat. erstmals vorgestellt (andere ICU)
Anamnese mit Eltern. Homöop. Mittel:
Lachesis muta LM 18 einmal täglich
täglich.
T 96: Temperatur bei 37°C, die Pat.
entwickelte plötzlich Appetit (bis dahin bei
völliger Appetitlosigkeit künstlich ernährt)
ernährt).
Saß am selben Tag wieder im Lehnstuhl.
SEPSIS NACH SECTIO - 8
T 97: Abnahme des ausgeprägten Gesichtödems, Zunahme der Unterschenkelödeme.
CRP: 20 mg/dl am T 95 auf 11 mg/dl am T 97
97.
T 100: Antibiotika abgesetzt, T 101 Magensonde entfernt, kein Aszites mehr.
Früheres Verhalten,
Verhalten Appetit
Appetit, Kind
Kind,
Sehstörungen weg
SEPSIS NACH SECTIO - 9
Interessant: Oberschenkelekzem
T 116: Ödeme + Ekzem verschwunden.
Hyperkalziämie + Alkalose: Thiazidfolge
Thiazidfolge,
ernährungsbedingt oder Milchalkalisyndrom
T 117: CT keine Ergüsse, Aszites, Abszesse
Arzneimittel zur homöopathischen Ausleitung.
Ausleitung
Am T 131 wurde die Patientin entlassen.
Knollenblätterpilzvergiftung
72-jährige Patientin nach
72Knollenblätterpilzvergiftung
p
g
g an
Intensivstation aufgenommen
Knollenblätterpilzvergiftung
„
„
„
„
„
Zum Zeitpunkt
p
der Aufnahme komat
komatö
ös
kontrollierte mechanische Beatmung
hämodynamische Unterstützung mit
Vasopressoren (Noradrenalin)
kontinuierliche veno
veno--venöse
pumpenunterstützte Hämofiltration
Zudem akute Leberdystrophie
Knollenblätterpilzvergiftung
Trotz infauster Prognos
Prognose
e
(Lebertransplantation wurde
abgelehnt)
g
) überlebte sie mit
homöo
hom
öopathi
pathis
scher Unterstützung
Die dabei verwendeten Arzneimittel
waren Acidum arsenicosum,
Phosphor und Helleborus niger
Homöopathische
p
Therapie
p
Repertorisation I -Complete Repertory
„ Rektum – Durchfall – aggr. – Essen, nach
„ Allgemeines
All
i
– Intoxikation
I t ik ti – vergiftetem
ift t
Fisch, nach
„ Allgemeines
All
i
– Intoxikation
I
ik i – giftigen
if i
Pilzen, nach
„ Abdomen – Entzündung – Peritonits –
Enteritis – Leber
Homöopathische
p
Therapie
p
Verordnung
„ Obwohl Pilzvergiftungen nicht angeführt,
erhielt die Patientin Arsenicum album
C 200, stündlich 5 Glob. tags und nachts
nachts..
Ind Aa: Wirkung bei Leberentzündung.
Ind.
Leberentzündung
„ Aa erstes Mittel bei Vergiftungen +
allergischen Erscheinungen aller Art.
Art
Leberdystrophie,
Lebe d st ophie Ikte
Ikterus
s
Repertorisation II - Complete Repertory
„ Abdomen
Abd
– Leber
L b und
d Region
R i der,
d
Beschwerden der
„ Abdomen – Atrophie – Leber
„ Haut – Verfärbung
g–g
gelb – Ikterus
Leberdystrophie,
Lebe d st ophie Ikte
Ikterus
s
Differenzierung der Arzneimittel
„ Bei
B i beginnender
b i
d Leberdystrophie:
L b d
hi
Phosphor: erzeugt Bild des Katabolismus,
gelbe Atrophie der Leber + subakute
Hepatitis mit ausgeprägter Gelbsucht
(Boericke 1996)
1996). Plötzlichkeit der
Symptome.
Verordnung
„ Phosphor
Ph
h C 200
200,, 5 Glob.
Gl b stündlich
tü dli h
Koma Stupor
Koma,
Repertorisation III - Complete Repertory
„ Gemüt – Bewusstlosigkeit – Koma
„ Gemüt – Antwort – antwortet – Stupor kehrt
rasch wieder, nach
Differenzierung der Arzneimittel
„ Helleborus niger: neben Hyoscyamus niger,
Belladonna + Opium eines der wichtigsten
Komamittel.
Komamittel
Koma,, Stupor
Koma
Helleborus große muskuläre Schwäche
bei Zuständen mit geringer Vitalität und
bei schwerer Krankheit
Krankheit.. Zupft an Lippen
und Bettzeug.
Bettzeug
g.
„ Dies hat auch Hyoscyamus,
Hyoscyamus, aber
geschmacklose Handlungen
g
Handlungen,
g , Gedanken
und Ausdrücke.
Ausdrücke.
„
Koma Stupor
Koma,
Belladonna bohrt Kopf ins Kissen, meist
Hitze, Rötung, Pulsieren + Brennen.
„ Opium: völliger Bewusstseinsverlust, wie
apoplektischer Zustand; völlig schmerzlos +
stertoröse Atmung.
Verordnung T 7:
Helleborus niger C200, 5 Glob über 12 d
„
Koma Stupor
Koma,
T 26
26:: Transfer Allgemeinstation
T 42: Entlassung
Anmerkungen:
Trotz lebensbedrohlicher Situation
überlebt. Alle Spezialisten infauste
Prognose bei Fünforganversagen
Fünforganversagen.
2 weitere Patientinnen verstorben
Romania
a
10500
6000
1500
1000
severe intoxication
500
0
intox.
5
hosp.
10
15
20
25
day
b
7500
AST and A
ALT (U/l)
AST and A
ALT (U/l)
15000
0
Austria
5500
3500
1500
1000
severe intoxication
500
0
0
5
intox.
hosp.
10
15
20
day
day 33 5
Arsenicum album 200C, 1 x hour
day 5
Phosphorus 15C, 12 x
day 6-8
Phosphorus 200C, 1 x hour
day 6 - 10
Phosphorus 15C, 3 x per day
day 11 - 20
Phosphorus 15C, 2 x per day
day 21 - 30
Phosphorus 15C, 1 x per day
day 9-19
Helleborus niger 200C, 1 x day
day 2
Silibinin-C
acetylcysteine
pantoprazol
charcoal,
lactulose
antimicrob., K
37 hrs after intox
ventricular fibrillation
epinephrine
sufentanil
midazolam
25
Influence of potassium dichromate on
tracheal secretions in critically ill patients
Mi h l Frass,
Michael
F
Christoph
Ch i t h Dielacher,
Di l h
Manfred Linkesch, Christian Endler,
Il M
Ilse
Muchitsch,
hit h E
Ernstt S
Schuster,
h t Al
Alan Kaye
K
Chest
Ch t 2005;127:9362005;127:936
2005 127 936-41
Influence of p
potassium dichromate on
tracheal secretions in critically ill patients
HOMÖOPATHIE IN DER
ONKOLOGIE KANN:
„ Nebenwirkungen
„ Blockaden
lindern
lösen
„ Sekundärerkrankungen heilen
„ Physiologie
Ph i l i wiederherstellen
i d h
t ll
„ Konstitution stärken
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Patient 70a
„ Erstvorstellung 8.03.2004
„ 12/2002 Diagnose N. recti, Adenoca. am
p g g
Übergang
g g (Barrett(Barrett
(
ösophagogastralen
Inseln und chron. AntrumAntrum-Gastritis)
„ Leber und Lungenmetastasen
„ St. p
p.. Chemoembolisation
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Nur Biopsie, da inoperabel
„ 01/2003 Chemotherapie
p mit Xeloda und
Oxaliplatin (XELOX), NW: XELODA:
Kribbelln, Bamstigkeit und
Kribbe
Gefühllosigkeit beider Füße, von der
Mitte des Ristes bis zum unteren
Unterschenkel.
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
„
„
„
„
„
„
„
Repertorisation:
1975 E
1975:
Extremitäten
t
ität T
Taubheit,
bh it Fuß:
F ß ARS,
ARS CON,
CON LYC,
LYC
NUX--V, PHOS
NUX
1240:
0 Bauch
auc Tumoren:
u o e conium,
co u , phos
p os
1241: Bauch Tumoren Leber, Krebs: phos
2487: Allgemeines, Essen, Verlangen Käse: phos
2487: Allgemeines, Essen, Verlangen Schokolade:
PHOS
2487: Allgemeines, Essen, Verlangen Wein: PHOS,
SULF
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
„
Therapie: PHOSPHOR Q3 Dilution
Follow-up: 19.04.2004
Follow„ Chemoembolisation 30.03.2004
„ Bamstigkeit der Füße wesentlich
b
besser,
spürt
ü t es nur manchmal
h l
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
63-jjähriger
63g Patient F.P.,, EV: 24.03.2004
„ Stechende Schmerzen Innenseite li.
Knie auch in Ruhe; 1999 Spritzen zum
Knie,
Aufbau der Knorpelmasse, Pat. hatte
15 a Tennis gespielt + 30 a gekegelt
„ 2001 Diagnose: Hypernephrom und
Metastase li.
li Knie:
Knie: Renal Cell Ca (RCC)
„ Hypernephrom mediale Anteil einer
Hufeisenniere
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Bestrahlung
g+p
partielle Nephrektomie,
Nephrektomie
p
,
Chemoth. mit Xeloda (Capecitabine
(Capecitabine),
Proleukin ((IL,, Aldesleukin)) und Imukin
(Interferon gamma 1 beta)
„ NW: Xeloda: Exanthem beider Hände
und Füße mit Schuppenbildung,
Einreißen der Nägel;
„ NW: Proleukin: Schüttelfrost + Fieber
„ NW: Imukin: Übelkeit
Ü
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
„
„
„
„
„
„
„
„
2189: extremity pain, stitching, knee, ALUM, BELL; KALIKALI-C,
NIT--AC,
NIT
AC SULPH
1903: extremities; eruptions, desquamating, hand palm: sep,
sulph
1903: extremities; eruptions, desquamating, foot, sole of:
manc, sulph
1964: extremities; nails complaints of, brittle: graph, sulph,
thuj
1135: abdomen, hernia, umbilical in children: NUXNUX-V, sulph
1135: abdomen, hernia, inguinal in children: AUR, sulph
2487: generalities, foot, cheese, aversion: sulph
796: face, discoloration, red: sulph
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Besondere Belastung: Erkrankung der Frau
(CLL) etwa 3 Jahre vorher
„ Therapie: SULPHUR Q3 Dilution
„ Follow
Follow-- up: 10.05.2004
Handflächen: Schuppen
pp weit besser,, Füße
auch,, aber nicht so gut wie die Hände,
auch
Hände, Haut
weiterhin rot, weniger trockene Haut, Nägel
reißen weniger ein
„ Therapie: SULPHUR Q4 Dilution
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Follow-up: 16.06.2004
FollowHände unverändert gut, Füße besser seit
Mai.
„ Nachtrag
N ht
A
Anamnese: als
l Ki
Kind
d kleine
kl i
Warzen an li. Stirne, am Rücken + an den
Händen; diese wurden bestrahlt
„ 2041: extremities,warts, hand: BARBAR-C,
CALC, CAUST, DULC, NITNIT-AC, SULPH,
THUJ
„ Therapie: THUJA Q1 Dil.
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Follow-up: 21. 07.2004
FollowFüße noch besser,
besser Hände sehr gut
Gattin am 29.06.2004 verstorben, Kinder
kümmern sich um Pat
Pat.
„ Blutuntersuchung vom 07.07.2004: Werte
besser beta 2 Mikroglobulin 2,87
besser,
2 87 mg/l ↓,
↓
Kreatinin 1,33 mg/dl ↓, Bilirubin 1,05 mg/dl ↓,
↓,
CT: 24.06.2004
24 06 2004 o
o.B.
.B.
B
„ Th: STRYCHNOS IGNATII Q1,
Q1, danach
NATRIUM--CHLORATUM Q1
NATRIUM
Q1,, Dilutiones
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Follow-up:
Followp 06.09.2004
NATRIUM
NAT
RIUM--CHLORATUM half zur
Stabilisierung des seelischen
Zustandes
„ Verkühlung + Fieber bei Proleukin
„ Th: ECHINACEA PURPUREA C12
„ Follow
Follow--up: 18.10.2004
Kein Fieber mehr bei Proleukin
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Pat. RW, 31.1.1954, EV 24.3.2004
„ Mamma
Mamma--Ca rechts
„ 4.5.2001: Quax + Sentinellymphknoten
„ 11.5.2001: axilläre Dissketion
„ Postop. 3 x CMF + 3 x AC
„ 1-2.2002: Radiation cervicaler Lkn.
„ Folge: kleine Flecken
Flecken, ab 12/3: groß
„
NEBENWIRKUNGEN LINDERN
Viel Schweiß,, schläft schlecht
„ Therapie: LACHESIS Q3 Dilution
„ Follow
Follow--up: 14.04.2004:
14 04 2004: schläft gut,
gut
Schwitzen erträglich, geht besser
„ Therapie:
Th
i ACIDUM FLUORICUM C12
„ Follow
Follow--up:
p 12.5.2004: Kein Ausschlag
g
mehr im Bereich des cervikalen
Lymphknotens
y p
„
Homöopathische
p
Behandlung
g von strahlenbedingtem Jucken bei Brustkrebspatientinnen.
Eine prospektive Beobachtungsstudie
Schlappack O. Homeopathy 2004; 93:210-5
Homeopathic treatment of radiationi d
induced
d itching
it hi in
i breast
b
t cancer patients.
ti t
A prospective observational study
Folgende Arzneimittel erfolgreich:
Fl
Fl-ac
9/13 Rhus-t
9/13,
Rh
t 3/5,
3/5 C
Caustt 2/3
2/3,
Ign 2/2, Psor 2/2, γ-ray 2/2, Kali-bi 1/1
„ Am häufigsten indiziert und meist
effektive Medizin: Fluoricum acidum
„ Hom. Behandlung von strahleninduziertem Jucken erscheint sehr
erfolgreich
„
SEKUNDÄRERKRANKUNGEN HEILEN
64 - jähriger Pat.
„ Diagnose Darmkrebs (Sigma)
„ Knocheneiterung linke Hüfte mit 6a
„ Immer noch Schmerzen, geht seit 20a
mit Stock
„
SEKUNDÄRERKRANKUNGEN HEILEN
Follow-up: 23.06.2004
FollowGelenke besser,
besser immer noch Schmerzen
„ Th.: MERCURIUS
MERCURIUS--SOL Q1 Dilution
(O t
(Osteomyelitis
liti 1946)
„ Follow
Follow--up: 28.07.2004
Schmerzen li. Oberschenkel wesentlich
besser,, kurze Strecken ohne Stock, seit
besser
20 nicht.
20a
i ht Nächtliche
ä htli
ächtl
htliche
i h Schweißausbrüche
S h iß
bü h
weniger aggressiv
„
KONSTITUTION STÄRKEN
„
„
„
„
„
„
Patientin 38j., EV 11.10.2004
3/2004: Knoten links getastet,
getastet wurde bei
Regel kleiner
7/2004: Stanze
Stanze, dann Quax
Quax, Chemo FEC
Radiatio
F ll -up 16.6.5:
FollowFollow
16 6 5 N
Nach
h wie
i vor R
Regell (k
(kam
wieder im 11.4 nach LACHESIS Q1 trotz
Zoladex und Nolvadex)
Therapie: LACHESIS Q3
KONSTITUTION STÄRKEN
Follow-up: 12.
Follow12.9.5.
„ Es geht sehr gut, Konstitution
gestärkt,, nicht mehr depressiv
g
p
„ Sagt jetzt auch „Nein“ zu
Familie keine Angstzustände
Familie,keine
bezüglich Sterben
„
Prospective, randomized,
controlled
ll d study
d evaluating
l
i
global health status and
subjective wellwell-being of cancer
patients
ti t with
ith or without
ith t addadd
dd-on
classical homeopathic
p
therapy
py
M Frass
Frass,, H Friehs,
Friehs, NK Sohal,
Sohal, C Marosi,
Marosi,
G Kornek
K
Kornek,
k, C Thallinger,
Th lli
Thallinger
, I Muchitsch
M
Muchitsch,
hit h,
K Gaertner, E Schuster and C Zielinski
Division of Oncology, Dept. Internal Medicine I, Medical University
Vienna; and *Interdisciplinary Homeopathic Research Group (IHAK),
Austrian Chamber of Pharmacists; both Vienna
Vienna, Austria
Table 4. Comparison of groups with and without add-on homeopathy using Kruskal-Wallis-Test
Subjective well being
Global health status
Physical functioning
Role functioning
Cognitive functioning
Social functioning
Emotional functioning
Fatigue
Nausea and vomiting
Pain
Dyspnea
Insomnia
Appetite loss
Constipation
Diarrhea
Financial difficulties
p, First visit
<0.0001*
<0.0001*
0.0143*
<0.0001*
0.0003
n.s.
n.s.
0.0028*
n.s.
0 0181*
0.0181
n.s.
n.s.
n.s.
0.0087*
ns
n.s.
n.s.
p, Third visit
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
ns
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
n.s.
ns
n.s.
0.0014*
*difference in favor of conventionally group
**difference in favor of add-on homeopathy group
p, Difference
<0.0001**
<0.0001**
<0.0001**
0.0016**
0.0002*
0.0002
0.0148**
0.0177**
<0.0001**
n.s.
<0 0001**
<0.0001
n.s.
n.s.
0.0068**
n.s.
ns
n.s.
0.0346*
HOMÖOPATHIE IN DER
ONKOLOGIE KANN:
„ Nebenwirkungen
„ Blockaden
lindern
lösen
„ Sekundärerkrankungen heilen
„ Physiologie
Ph i l i wiederherstellen
i d h
t ll
„ Konstitution stärken
ZUSAMMENFASSUNG
Die bisherigen Publikationen
und Beobachtungen lassen
vermuten, dass eine
h
homöopathische
ö
thi h Behandlung
B h dl
bei onkologischen Patienten
sinnvoll sein kann
AUSBILDUNG
Ärztegesellschaft für klassische
H
Homöopathie
ö
thi
www.aekh.at
Österreichische Gesellschaft für
Homöopathische Medizin
StudentInnen Initiative Homöopathie
p
www.sih.at
NUTZEN GROSS – RISIKO KLEIN
„
„
„
„
„
„
„
Homöopathie ist:
Effizient
Sicher (Safety Versuch GB)
Keine Nebenwirkungen, Interaktionen
Wissenschaftlich abgesichert
Hilft PatientInnen universell zu heilen
Schnell bei akuten Erkrankungen
Niedrige Kosten
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