close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Bilder aus dem Zug Die Domagkstraße Was ist Diakonie ?

EinbettenHerunterladen
2 / 2012
ug
Z
m
e
d
s
u
a
r
e
d
l
e Bi
fi
a
r
g
ße
a
r
Foto
t
s
k
g
a
m
o
D
e
i
ße D
a
r
t
S
?
e
Meine
i
n
o
k
a
i
D
t
is
s
a
hte W
ic
Gesch
2|3
Willkommen
Liebe Gemeindemitglieder!
Immer wieder machen wir uns Gedanken,
wie wir die Talente unserer Gemeindeglieder wecken und fördern können. Aus diesem
Grund laden wir diesmal zu einem Fotowettbewerb ein. Die besten Bilder werden dann
im Sommer in der Friedenskirche ausgestellt
(siehe S. 8)
Alle Gottesdienste zum Weihnachts- und
Osterfest entnehmen Sie bitte dem Predigtplan (siehe S. 4). Aufgrund des guten Zuspruchs gibt es am 2. Weihnachtstag um
16 Uhr wieder einen musikalischen Gottes­
dienst. Für alle Frühaufsteher am Oster­
morgen bieten wir einen besonderen Gottesdienst um 6 Uhr an, und am Pfingstmontag
soll es einen großen Taufgottesdienst geben.
Diesen und ältere Gemeindebriefe finden Sie
im Internet unter
www.kirche-koeln-muelheim.de
Ihr Redaktionsteam
Foto: Dotothee Fleschen
Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was
„Diakonie“ oder „Halleluja“ eigentlich bedeutet? Wenn ja, dann finden Sie in dieser
Ausgabe Antworten darauf (siehe S. 20 und
S. 26).
Inhalt
2
4
6
7
10
12
13
14
18
20
24
26
30
32
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
I
Willkommen
Gottesdienste
Andacht
Vorausblick
Rückblicke
Nachrichten
Aus dem Iran nach Deutschland
Meine Straße – Die Domagkstraße
Bilder aus dem Zug
Was ist Diakonie?
Ein Film fürs Bachmuseum
Was heißt hier Halleluja?
Kasualien
Gruppen, Kreise, Adressen
Impressum: die brücke
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Wallstraße 93, 51063 Köln
V.i.S.d.P.: Pfarrer Klaus Müller
Layout und Satz: bierbass.art - Druck: Schüller Druck GbR
Titelfoto von Dorothee Fleschen. Die Seite 6 dieser Ausgabe wurde mit einem Bildmotiv von Eberhard Münch zur Jahreslosung 2013 gestaltet. Kunstkarten und Poster mit dem Motiv sind in verschiedenen Formaten im Buchhandel oder direkt über
www.adeo-verlag.de erhältlich.
4|5
Gottesdienstplan
Sonntag 02.12.12
Sonntag 09.12.12
Sonntag 16.12.12
Mittwoch 19.12.12
Donnerstag 20.12.12
Sonntag 23.12.12
Heilig Abend 24.12.12
1. Weihnachtstag, 25.12.12
2. Weihnachtstag, 26.12.12
Sonntag 30.12.12
Silvester 31.12.12
Sonntag 06.01.13
Sonntag 13.01.13
Mittwoch 16.01.13
Sonntag 20.01.13
Sonntag 27.01.13
Sonntag 03.02.13
Sonntag 17.02.13
Mittwoch 20.02.13
Sonntag 24.02.13
Sonntag 03.03.13
Sonntag 10.03.13
09.30 Andreae-Haus, Rudziewski (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Rudziewski (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Müller
11.00 Friedenskirche, Müller
09.30 Andreae-Haus, Vorländer
11.00 Friedenskirche, Vorländer
10.30 Caritas-Heim, Müller
11.15 ASB-Heim, Vorländer
15.00 Bodelschwingh-Haus Müller
09.30 Andreae-Haus, Vogel
11.00 Friedenskirche, Vogel
16.00 Andreae-Haus, Christvesper, Müller
16.00 Friedenskirche, Familiengottesdienst, Vorländer
18.00 Friedenskirche, Christvesper, Müller
09.30 Andreae-Haus, Vorländer (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vorländer (Abendmahl)
16.00 Friedenskirche, musikalischer Gottesdienst, Vogel
11.00 Friedenskirche, Bernhardt
17.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Müller
(Abendmahl, Gemeindeversammlung, Neujahrsempfang)
09.30 Andreae-Haus, Rudziewski
11.00 Friedenskirche, Rudziewski
10.30 Caritas-Heim, Vogel
11.15 ASB-Heim, Klement
09.30 Andreae-Haus, Vorländer
11.00 Friedenskirche, Vorländer
09.30 Andreae-Haus, Vogel
11.00 Friedenskirche, Vogel mit Amnesty International
09.30 Andreae-Haus, Vorländer (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vorländer (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Vogel
11.00 Friedenskirche, Vogel (Kantatengottesdienst)
10.30 Caritas-Heim, Müller
11.15 ASB-Heim, Vorländer
09.30 Andreae-Haus, Bernhardt
11.00 Friedenskirche, Bernhardt
09.30 Andreae-Haus, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Müller
11.00 Friedenskirche, Müller
Sonntag 17.03.13
Sonntag 24.03.13
Mittwoch 20.03.13
Gründonnerstag 28.03.13
Karfreitag 29.03.13
Ostersonntag 31.03.13
Ostermontag 01.04.13
Sonntag 07.04.13
Sonntag 14.04.13
Mittwoch 17.04.13
Sonntag 21.04.13
Sonntag 28.04.13
Sonntag 05.05.13
Himmelfahrt 09.05.13
Sonntag 12.05.13
Mittwoch 15.05.13
Pfingstsonntag 19.05.13
Pfingstmontag 20.05.13
Sonntag 26.05.13
09.30 Andreae-Haus, Rudziewski
11.00 Friedenskirche, Rudziewski
09.30 Andreae-Haus, Vorländer
11.00 Friedenskirche, Müller (Goldene Konfirmation)
10.30 Caritas-Heim, Müller
11.15 ASB-Heim, Vorländer
19.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Vogel (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vogel (Abendmahl)
06.00 Vorländer, (Osternacht mit Tauferinnerung)
09.30 Andreae-Haus, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vorländer (Familiengottesdienst)
09.30 Andreae-Haus, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Vorländer
11.00 Friedenskirche, Vorländer
10.30 Caritas-Heim, Müller
11.15 ASB-Heim, Vorländer
09.30 Andreae-Haus, Rudziewski
11.00 Friedenskirche, Rudziewski
09.30 Andreae-Haus, Vorländer
11.00 Friedenskirche, Vorländer
09.30 Andreae-Haus, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Müller (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche Müller (Abendmahl)
09.30 Andreae-Haus, Müller
11.00 Friedenskirche, Müller
10.30 Caritas-Heim, Müller
11.15 ASB-Heim, Klement
09.30 Andreae-Haus, Vorländer (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vorländer (Abendmahl)
11.00 Friedenskirche, Vorländer/Müller (Taufgottesdienst)
09.30 Andreae-Haus, Vogel
Kindergottesdienste:
09.12.12 / 23.12.12 / 06.01.13 / 20.01.13 / 03.02.13 / 17.02.13 / 03.03.13 / 17.03.13 / 24.03. / 29.03. /
31.03.13 / 14.04.13 / 28.04.13 / 12.05.13 / 26.05.13 / 09.06.13, jeweils 11 Uhr Friedenskirche
Offener Abendgottesdienst:
25.11.2012, 19 Uhr
Alle späteren Gottesdienste entnehmen sie bitte den Aushängen oder unserer Homepage:
www.kirche-koeln-muelheim.de
6|7
Andacht
Auf der Durchreise
Als Jahreslosung begleitet uns im Jahr 2013 ein Bibelvers aus
dem Hebräerbrief:
Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.
(Hebräer 13,14)
Vielen Menschen ist Köln zur zweiten Heimat geworden. Sie fühlen
sich so wohl, dass sie nirgendwo anders leben möchten. Leider müssen auch viele Menschen Köln verlassen, weil die Mieten nicht mehr
bezahlbar sind. Was uns alle verbindet, ist das Bedürfnis nach einem
Zuhause: Einem Ort, an dem wir so angenommen werden, wie wir
sind, an dem wir uns geborgen fühlen. Wenn wir so ein Zuhause
haben, meinen wir am Ziel zu sein und machen es uns bequem.
Doch wie schön wir unser Haus auch einrichten – es ist nur eine
Zwischenstation, wie folgende Geschichte verdeutlicht:
Im 19. Jahrhundert lebte in Polen ein bekannter jüdischer Rabbi mit
Namen Hofetz Chaim. Zu ihm kam eines Tages ein Besucher, um
einen Rat von ihm zu erbitten. Als der Mann sah, dass die Wohnung
des Rabbi aus einem winzigen Zimmer bestand, in dem sich nur
eine Bank, ein Tisch mit Stuhl und viele Bücher befanden, fragte er
den Rabbi verwundert: „Meister, wo haben Sie Ihre Möbel und den
Hausrat?” „Wo haben Sie Ihre?”, erwiderte der Rabbi. „Meine?”,
fragte der verblüffte Fremde, „ich bin doch nur zu Besuch hier. Ich
bin doch nur auf der Durchreise!” „Ich auch!”, sagte Hofetz Chaim.
Jahreslosung 2013, gestaltet von Eberhard Münch
© 2012 adeo Verlag, Asslar, www.adeo-verlag.de
Auch Jesus war – von seiner Geburt im Stall bis zu seinem Tod am
Kreuz auf Golgatha – auf der Durchreise. Er wusste, wohin er ging:
zu seinem Vater, in Gottes neue Welt. Was die Jahreslosung nur andeutet, spricht der Apostel Paulus klar aus: „Wir wissen ja: Unser
Zelt hier auf der Erde wird abgebrochen werden. Und dann bekommen wir von Gott eine neue Bleibe – ein Haus im Himmel, das für
immer bleibt und nicht von Menschenhand gemacht ist. Und weil
wir das wissen, seufzen wir voll Sehnsucht. Wir sehnen uns danach,
von dieser himmlischen Behausung gewissermaßen umhüllt zu werden.“ (2. Korinther 5,1.2)
Wer sehnt sich heute noch nach einem „himmlischen“ Zuhause bei
Gott? Ist uns diese Sehnsucht nach dem Hauptreiseziel nicht verloren gegangen, so dass immer mehr Menschen nur noch eines wollen: Ihre Reise im Hier und Jetzt bis zur letzten Sekunde auskosten!?
Die Jahreslosung will uns aufwecken: Wer auf Gott vertraut, hat
den Reisegutschein zum Hauptreiseziel schon gewonnen. In dieser Gewissheit dürfen wir mutig und hoffnungsvoll
unserem Ziel entgegen leben und Neues wagen – im eigenen Leben, im Zusammenleben mit anderen, in der Kirche
und in unserer Gesellschaft. Wir dürfen Neues wagen, denn unsere Zukunft kommt von Gott und er selbst kommt
uns entgegen.Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit.
So singen wir es auch im Lied von Klaus Peter Hertzsch [eg 395]:
Vertraut den neuen Wegen, auf die uns Gott gesandt!
Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.
Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit.
Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2013, Ihr Pfarrer Johannes Vorländer
Vorausblick
Goldene Konfirmation
Am 24.03.2013 findet um 11 Uhr in
der Friedenskirche ein Gottesdienst zum
Gedenken an die goldenen Konfirmation
statt. Alle, die im Jahr 1962 oder 1963
in Mülheim konfirmiert wurden und an
diesem Gottesdienst teilnehmen wollen,
sollen sich bitte im Gemeindebüro melden (Tel. 0221 9625020)
Gottesdienst mit Amnesty
International
Klopfzeichen – Wer klopfet an? Wer öffnet die Tür? Öffnet sein Ohr?
Seit über 50 Jahren hat Amnesty International das Ohr bei den unschuldig
Gefangenen, den Verschwundenen, den
Gefolterten, den zum Tode Verurteilten,
den wegen ihres Glaubens verfolgten und
bei allen, denen die grundlegenden Menschenrechte entzogen werden.
Ai. sucht Solidarität bei möglichst vielen Menschen. Deshalb gestaltet die Ai.
Gruppe Köln-Rechtsrheinisch einen
Gottesdienst in der Friedenskirche am
27.01.2013 um 11 Uhr zusammen mit
Superintendentin Andrea Vogel.
Ausstellung
Reinhard Doubrawa,
Objekte, 22.02. - 17.03.2013
in der Friedenskirche
Mülheimer Advent
mit alten und neuen Liedern
OFFENES SINGEN
Katholische Gemeinde
St. Clemens und Mauritius
Evangelische Kirchengemeinde
Mülheim am Rhein
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Köln-Mülheim (Baptisten)
Freie evangelische Gemeinde
Köln-Mülheim
Foto: epd-bild
Grenzen und Regeln in der Erziehung
Kantatengottesdienst
Am 17.02.2013 um 11 Uhr findet ein
Kantatengottesdienst in der Friedenskirche statt. Die Bach-Kantate „Ich habe genug…“ (BWV 82) wird unter Leitung von
Kirchenmusikdirektor Christoph Spering
aufgeführt. (Thomas Bauer, Bass, Mülheimer Kantorei, Das Neue Orchester).
Müssen wir Kindern in der Erziehung
Grenzen und Regeln setzen? Muss
es Ver- und Gebote geben? Was sind
sinnvolle Regeln? Was sind sinnvolle
Strafen? Dies sind die zentralen Fragen mit denen wir uns an einem Themenabend beschäftigen wollen
Dienstag 05.03.2013, 19.30 Uhr,
Peter-Beier-Haus Wallstr. 93. Die Referentin Dr. Melanie Schön ist Dozentin an der Ev. Familienbildungsstätte.
30.November 18 Uhr,
An der Liebfrauenkirche, Regentenstr.
07. Dezember 18 Uhr,
An der Friedenskirche, Wallstr. 70
14. Dezember 18 Uhr,
An der Erlöserkirche, Salzstr. 2
21. Dezember 18 Uhr,
Freie ev. Gemeinde, Regentenstr. 78-80
Foto: © Reicher - fotolia.com
8|9
Vorausblick
Einladung zum Ev. Kirchentag in
Hamburg
Vom 1. bis 5. Mai 2013 findet der Ev. Kirchentag in Hamburg statt. Kirchentag ist,
wenn Basis und Establishment aus Kirche
und Gesellschaft zu einem offenen Dialog
aufeinander treffen. Alle zwei Jahre lässt er
immer aufs Neue hunderttausende Menschen in eine andere Kirchentagsstadt
kommen. Unbekannte Liedermacher und
Amateurkabaretts wirken genauso mit wie
hochrangige Persönlichkeiten aus Politik,
Wissenschaft, Kultur, Gesellschaft und
Kirche. Der Kirchentag bietet mit rund
2000 Veranstaltungen eine riesige Vielfalt
von Möglichkeiten. Ein Drittel der Besucherinnen und Besucher aus der ganzen
Welt sind jünger als 30 Jahre.
Wir bieten Ihnen an, als Gruppe zum Kirchentag nach Hamburg zu fahren (evtl.
gemeinsam mit einer unserer Nachbargemeinden). Vor Ort entscheidet selbstverständlich jeder selbst, welche Veranstaltungen er besuchen möchte. Neugierig
geworden? - Dann melden Sie sich bitte
bis spätestens 01. Februar 2013 bei Pfr.
Johannes Vorländer (Tel. 29888182).
Weitere Informationen zum Kirchentag
finden Sie unter www.kirchentag.de
Konzert der Spitzenklasse
Die weltberühmte Flötistin Dorothee Oberlinger und Anton Steck (Violine) geben am
07.06.2013 um 20 Uhr in der Friedenskirche ein Konzert mit Stücken von Antonio
Vivaldi. Eintritt 10 € (ermäßigt 7 €).
Fotowettbewerb und Ausstellung
Vom 08.09. bis zum 01.10.2013 zeigt
Sandra Irmler in der Friedenskirche ihre
Fotoausstellung – „ganz nah“ - Arbeiten
mit Blumenmotiven, die nicht durch digitale Bearbeitung, sondern durch gezielte Komposition von Licht, Schärfe und
Unschärfe entstanden sind. Im Rahmen
dieser Ausstellung lädt die „Offene Friedenskirche“ alle fotobegeisterten Gemeindemitglieder und Mülheimer zu einem
Fotowettbewerb ein. Zum Thema „Summer in the city – Mülheim im Sommer“
können bis zum 25.08.2013 Fotografien
mit diesem Thema farbig oder schwarzweiß im A4 Format im Gemeindebüro
Wallstraße 93 eingereicht werden. Eine
Jury, bestehend aus den Mitgliedern des
Ausschusses „Offene Friedenskirche“ und
den Fotografen Sandra Irmler und Stefan
Gottschalck, wird die 20 besten Fotos
prämieren und mit in der Friedenskirche
ausstellen.
Mittendrin (nach einem Jahr)
Zu früh für eine Bilanz – aber ein Anfang
ist gemacht.
Wenn Sie noch zu jung für die Couch
aber zu alt für ……. sind, unternehmen
Sie etwas mit uns. Wir sind noch keine
feste Gruppe und freuen uns, wenn Sie an
unserem Angebot Interesse finden. Hier
unsere Terminvorschläge für 2013
• 04.01. Krippenführung
•01.02. 19 Uhr „Zusammen ist man
weniger allein“ Filmabend
•01.03. Mein Lieblingsbuch – Wer Interesse hat, kann ein Buch vorstellen
•04.04. Besuch im Rautenstrauch-JoestMuseum. Museumsdonnerstag, frei für
alle mit Kölner Personalausweis (mitbringen!)
•03.05. Fällt aus wegen des Kirchentages in Hamburg. Wer mitfahren will,
meldet sich bei der Gemeinde an.
•14.06. Spaziergang durch das historische Mülheim mit Pfr. Klaus Müller
Die Uhrzeiten stehen noch nicht fest. Sie
können sie nachfragen im Gemeindebüro
bei Marina Pellmann Tel. 9625020.
Wir planen gerne mit Ihnen, Ihre Anke
Danz, Marina Pellmann und Pfarrerin
Andrea Vogel.
Pubertät
„Hilfe, mein Kind ist in der Pubertät!“
Eltern haben es mit pubertierenden Jugendlichen oft nicht leicht. Um diese Lebensphase besser zu verstehen, gibt es am
02.07.2013 um 20 Uhr einen Info-Abend
im Peter-Beier-Haus (Wallstr. 93) mit Dr.
Dipl. Psych. Melanie Schön.
Mülheimer Friedensinitiative
Neue Freunde sind herzlich willkommen.
Hier die Termine für das erste Halbjahr 2013:
07. Januar, 04. Februar, 04. März, 08. April, 06. Mai, 03. Juni, 01. Juli,
Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Peter-Beier-Haus, Wallstraße 93.
Kontakt: Walter Neumann, 61 58 58



















       

























10|11
Gedenkgottesdienst für Psychiatrie-Tote
Rückblicke
Im Andreae-Haus unserer Kirchengemeinde fand am 02.10.2012 auf Initiative von Cornelius Kunst vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrener
Nordrhein-Westfalen (LPE NRW) e.V. erstmals ein Gedenkgottesdienst
statt, in welchem der Menschen gedacht wurde, die durch oder in Folge
psychiatrische(r) Behandlung verstorben sind. Der Einladung zum Gedenkgottesdienst unter Leitung von Pfr. Johannes Vorländer folgten rund
20 psychiatrie-erfahrene Menschen, Angehörige und Interessierte. Unterstützung und Selbsthilfeberatung finden Psychiatrie-Erfahrene in der
Anlaufstelle des LPE NRW in Köln-Mülheim, Graf-Adolf-Str. 77.
Tel. 964 76 875 www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de
Uferfest
Unter dem Motto „R(h)eines Wasser“ stand der gemeinsame Gottesdienst zum Auftakt des Uferfestes
am 26. August 2012 in der Erlöserkirche, der gemeinsam von der
Ev. Kirchengemeinde Mülheim
am Rhein, der Baptistengemeinde und der Freien Evangelischen
Gemeinde Köln-Mülheim vorbereitet worden war. Außerdem beteiligt war der Posaunenchor der
Ev. Kirchengemeinde Köln-Dellbrück-Holweide „Heilix Blechle“,
der u.a. den Bläck Fööss-Klassiker
„Dat Wasser vun Kölle es jot“ zum
Besten gab.
Fotos: Johannes Vorländer
Beim anschließenden Uferfest, das vor allem die Kath. Kirchengemeinde organisiert hatte, nahmen etliche Besucher am Stand
unserer Ev. Kirchengemeinde die Möglichkeit wahr, über die
Kirchensteuer abzustimmen: In eine hohe Glassäule konnte
jeder einen grünen oder roten Plastikball pro oder contra Kirchensteuer werfen und sich zugleich über Zahlen und Fakten des
kirchlichen Lebens informieren. Die Abstimmung ergab überraschenderweise ein deutliches JA zugunsten der Kirchensteuer.
Auch am humorvoll gestalteten Bibelquiz beteiligten sich Kinder
und Eltern mit großem Interesse. Am Stand der Jugendkirche
„geistreich“ erfreuten sich Kinder und Jugendliche beim Spiel
am Kicker/Tischfußball. Gut an kam bei jung und alt auch das
Mülheim-Foto-Quiz. Zwar zeigte sich das Wetter an diesem Tag
bis zum späten Nachmittag wahrlich nicht von seiner besten Seite – es tat dem abwechslungsreichen, musikalischen Bühnenprogramm, dem netten Miteinander und guten Gesprächen jedoch
keinen Abbruch.
Foto: Sebastian Baer-Henney
Überraschungen am Rhein
zwischen Mülheim und Flittard
Wir hatten ihn schon zu Hause, den ausgesprochen ansprechenden, eleganten Flyer zum Kirchenpfad mit der Frage: Wer baut denn heute
noch eine Kirche? Der Flyer gibt die Antwort:
Die Brückenschlag-Gemeinde Flittard/Stammheim tut es. Viele Menschen – von den Konfirmanden über Jugend-, Familienkreise bis zu
Seniorengruppen - machten sich Gedanken, was
Kirche für sie bedeutet. Auf zwölf Tafeln kann
man am Rhein zwischen Mülheim und Flittard
die Ergebnisse finden.
Wenn Wetter und Zeit es erlauben, machen wir
gerne eine kleine Radtour am Rhein entlang von
Mülheim bis Flittard und wieder zurück. Während einer kleinen Pause auf einer Bank in der
Sonne am Wegrand fiel es uns plötzlich ein: „Wir
wollten doch mal den Kirchenpfad abfahren.“
Wir befanden uns am Anfang des Rückweges
und entschlossen uns spontan, die Tafeln auch
ohne Flyer aus dem Gedächtnis von hinten nach
vorn zu suchen. Jeder Abzweig, jede Möglichkeit
des Anbringens wurde beäugt. Schnell fanden
wir die erste Tafel. Jetzt, da wir Aufhängung und
Größe kannten, war das Finden leicht und wir
bestaunten die vielen verschiedenen Gedanken
und Aspekte, was Kirche für die Gemeindeglieder bedeutet. Nicht nur die Aussagen, auch die
vielfältige Gestaltung der Tafeln führten uns zu
überraschenden, anregenden Inhalten und Eindrücken und machte das Suchen und Finden zunehmend spannender.
Gut, dass der Kirchenpfad noch bis Juni nächsten Jahres bestehen bleibt, denn wir haben die Stationen nicht
gezählt und wissen nicht, ob wir alle entdeckt haben
und wollen auf keinen Fall eine verpassen. Danke den
Machern und den Mitmachern!
H. u. R. Kamphausen
(Siehe auch www.kirchenpfad.de)
Druckerei Schüller
GbR · Inhaber B. Schüller, W. Stahl · Seit 1981
Offsetdruck
Schnelldruck
Digitaldruck
Weiterverarbeitung
Satz&Gestaltung
Vereinshefte schnell Festhefte
Broschüren Chroniken sauber
Schülerzeitungen Abibücher
Kalender günstig Handbücher
Plakate Eintrittskarten Flyer
WIR SIND UMGEZOGEN!
Sie finden uns jetzt in Köln Höhenberg
Adalbertstraße 11-15
51103 Köln (Höhenberg)
Kalker Hauptstraße 287
51103 Köln
Tel.: 0221 / 855 911
Fax: 0221 / 85 65 40
Tel. 0221 855 911
Fax 0221 85 65 40
E-Mail schuellerdruck@t-online.de
Fr
Alt
tr.
rS
rte
1,3 km
kfu
an
Neu
Email: schuellerdruck@t-online.de
12|13
Nachrichten - - - Nachrichten - - - Nachrichten - Infos aus unserem Presbyterium
Da Frau Renate Stahl von ihrem Amt
als Presbyterin im August zurückgetreten ist, hat das Presbyterium Frau Heidrun Aufderhaar auf die frei gewordene Stelle berufen. Wir danken Frau
Stahl herzlich für all ihr Engagement
als Presbyterin und Kirchmeisterin
und freuen uns, dass sie sich auch weiterhin außerhalb der Gremienarbeit in
unserer Gemeinde betätigen will.
Zum neuen Kirchmeister hat das Presbyterium Herrn Guido Bauer gewählt.
Kirchenspaltung zu überwinden.
Die Christen im Land der Reformation sollten dazu beitragen, den
„gemeinsamen Glauben auch in einer
gemeinsamen Kirche zu leben“, heißt
es in der zweiseitigen Erklärung. Zu
den Unterzeichnern gehören unter
anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert, sein Vize Wolfgang
Thierse, Altbundespräsident Richard
von Weizsäcker und TV-Moderator
Günther Jauch.
Weniger Gemeinden
In den letzten 20 Jahren ist die Anzahl
der Kirchengemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland stark
gesunken. Aktuell haben wir 742
Gemeinden in unserer Landeskirche.
Das sind 80 weniger als noch 1992.
Präses Nikolaus Schneider (Bild EKiR)
Herzlichen Glückwunsch
Am 3. September ist der Präses unserer Evangelischen Kirche im Rheinland und EKD Vorsitzende Nikolaus
Schneider 65 Jahre alt geworden. Von
dem Amt im Rheinland wird er sich
nun verabschieden, EKD Vorsitzender
bleibt er bis 2015.
Drei-Religionen-Schule
Promis rufen zur Einheit
der Kirche auf
Im September haben zwei Dutzend
evangelische und katholische prominente Deutsche dazu aufgefordert,
die seit fast 500 Jahren bestehende
Kirchen im Urlaub sehr beliebt
Jeder zweite Urlauber besucht während seines Urlaubes eine Kirche. Man
tut dies aber nicht, um einen Gottesdienst zu erleben oder eine Predigt
zu hören, sondern um sich kulturell weiter zu bilden und um einen
Moment der Ruhe und Besinnung zu
haben. Der Kölner Dom gehört neben
der Frauenkirche in Dresden zu den
beliebtesten Touristenzielen. Ganz neu
sind die sogenannten „Radwegkirchen“, die sich an beliebten Radwanderwegen befinden und für Besucher
geöffnet sind.
Frei gelassen
Bibel Apps
Die Bibel kann man heutzutage
mittels Smartphone bequem in die
Hosentasche stecken. Die Anzahl
der Bibel Apps ist inzwischen unüberschaubar geworden. Da ist zum
Beispiel „Die Bibel-Free“. Diese App
bietet über 20 verschiedene Bibelübersetzungen. Einen Bibelvers täglich
aufs Smartphone bietet die kostenlose
„Daily Bible“. Wer sein Bibelwissen
überprüfen möchte, lädt sich das kostenlose „Bibel Quiz“ runter. Wer den
Luthertext benötigt, kommt an der
App der Deutschen Bibelgesellschaft
für 12,99 Euro nicht vorbei.
durch dieses Projekt die Toleranz zwischen den Religionen gefördert wird
und damit ein Stück mehr friedliches
Miteinander wächst.
In Osnabrück startet die Drei-Religionen-Schule - eine Grundschule, die
dem religiösen Leben von christlichen,
muslimischen und jüdischen Kindern
besonders viel Raum geben will. Die
Förderer dieser Schule hoffen, dass
Im letzten Gemeindebrief berichteten
wir darüber, dass der junge Iraner
Youcef Nadarkhani zum Tode verurteilt wurde, weil er zum Christentum
übergetreten war. Der weltweite
Protest hat nun gewirkt. Nadarkhani
wurde im September frei gelassen. Außenminister Guido Westerwelle und
US-Außenministerin Hillary Clinton,
die sich besonders für den jungen
Christen eingesetzt hatten, äußerten
sich erleichtert zu der Freilassung.
Islamunterricht an NRW Schulen
Als erstes Bundesland hat NRW
mit Beginn des neuen Schuljahres
den islamischen Religionsunterricht
eingeführt – allerdings noch nicht
flächendeckend. 40 Fachlehrer werden
an 44 Grundschulen unterrichten.
Es geht nicht allein um reine Wissensvermittlung, sondern um einen
bekenntnisorientierten Unterricht aus
der Perspektive des Glaubens.
Mein Name ist Homa Mohammadi,
ich komme aus dem Iran und wohne seit fast zwei Jahren in Deutschland. Ich bin als Muslima geboren,
aber wegen vieler Unterdrückungen
ist mir der Islam fremd geworden. In
meiner Kindheit habe ich einen Film
über Jesus Christus gesehen, dieser
hat mich sehr beschäftigt und neugierig gemacht. Meinen Eltern habe
ich immer dieselbe Frage gestellt:
„Wer ist dieser Jesus und warum
wurde er in der Öffentlichkeit beschimpft und gekreuzigt?“ Meine Eltern antworteten immer, dass er den
Weg für den Islam frei gemacht habe
und deswegen von den Ungläubigen
gekreuzigt wurde.
Ich persönlich war immer für Demokratie und Freiheit. Weil ich über
20 Jahre Sporttrainerin war, hatte
ich viele Kontakte zu Frauen. Mein
Wunsch war immer, dass die Frau-
über die Unterschiede zwischen dem
Islam und dem Christentum geredet. Aber leider herrscht im Iran eine
Diktatur, und es gibt keine wirkliche
Religionsfreiheit.
Mein 15 jähriger Sohn tanzt gerne, aber das wurde auch verboten.
Er wurde sogar von seinem eigenen
Vater deswegen beleidigt und beschimpft. Seitdem ich mit meinem
Sohn in Deutschland wohne, haben
wir den christlichen Glauben und das
Leben von Jesus studiert. Wir haben
ein Jahr lang Kurse über das Christentum besucht. Außerdem haben
wir viele Bücher, darunter die Bibel,
gelesen.
Ich wurde am 15. April 2012 zusammen mit meinem Sohn in der Mülheimer Friedenskirche getauft. So wurden
wir Christen. Ich fühle mich seitdem
wie neu geboren. Ich habe festgestellt,
dass es sehr große Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christen-
Aus dem Iran nach Deutschland – Wie neu geboren
Unser neues Gemeindeglied Homa Mohammadi berichtet
en an ihre Selbstständigkeit glauben
und ein gesundes Selbstbewusstsein
entwickeln. Aber leider war dies im
Iran unmöglich, und die Frauen durften wegen der islamischen Regierung
nicht unabhängig von den Männern
leben. Auch Akademikerinnen und
gebildete Frauen durften ihre Partner
nicht ohne Erlaubnis anderer Männer
auswählen. Somit mussten die Frauen
ein Leben mit einem Mann verbringen, den die Familie ausgewählt hatte.
Wenn eine Frau im Iran kein Moslem ist, nicht zur Moschee geht, nicht
fastet, nicht betet und kein Kopftuch
trägt, wird sie als unrein bezeichnet.
Als ich im Iran war, wusste ich, dass
ich in meinem Inneren kein Moslem
bin, sondern ein Christ. Bei jeder
Gelegenheit habe ich mit den Frauen
tum gibt. Die Ethik der Christen ist
es, zu vergeben und nach Freiheit zu
streben. Man beschäftigt sich mit der
Liebe Gottes, der Adam und Eva gleichermaßen das Leben geschenkt hat.
Ich kam mit vielen Problemen, Ängsten, Stress und Depressionen nach
Deutschland. Die christliche Gemeinde hat mir geholfen, innere Ruhe und
Zufriedenheit zu finden.
Ich schließe mit einem Gebet:
Heiliger Vater, ich danke dir, dass du
mich gerettet hast. Ich habe dir mein
Herz und meinen Sohn anvertraut, und
ich möchte, dass du uns immer den richtigen Weg zeigen wirst. Erbarme dich über
das Land Iran und alle Iraner. Schenke
Rettung! Möge deine Gnade und Liebe
die Menschen begleiten. Amen
14|15
Serie:
Meine Straße
Die Domagkstraße
Die Domagkstraße ist eine vergleichsweise noch junge Straße.
Im Verbund mit der Türkstraße und Wiesdorfer Straße bildet
sie eine kleine Siedlung, direkt am Rhein gelegen, in Mülheim
Nord an der Grenze unserer Ev. Kirchengemeinde.
Früher, lange bevor ca. 1965 die Häuser hier gebaut wurden,
mündete der Faulbach an dieser Stelle zwischen den Acker­feldern
in den Rhein. Wahrzeichen dieser Region ist der Stammheimer
Wasserturm, in dessen unmittelbarer Nähe die „Weiße Siedlung“,
wie sie auch genannt wird, liegt.
Fotos: Frederik Vogel
16|17
Die Domagkstraße hat
eher dörflichen Charakter; denn man lebt hier
nicht großstädtisch anonym, sondern man kennt
und grüßt sich, spricht
miteinander, auch wenn
es zwei achtgeschossige
Hochhäuser gibt.
Eine Besonderheit gibt es in der Domagkstraße:
Das ist das Waschhaus, sozusagen der „Dorfmittelpunkt“ und das Kommunikationszentrum. Als wir
1967 in die Domagkstraße 12 einzogen, war es untersagt, eine Waschmaschine in der Wohnung anzuschließen, weil in allen Häusern Plastikrohre installiert waren, die nur heißes Wasser bis zu 60 Grad
Celsius vertrugen. (Übrigens waren diese Rohre lange
Jahre eine Schwachstelle in den Häusern und wurden nach und nach ausgetauscht). Die Siedlung
war für 190 junge Familien geplant, man stelle sich
vor, wie viel Wäsche bei dem damaligen Kinderreichtum anfiel. Allein in der Domagkstrasse 12
gab es in 8 Familien 26 Kinder! Die Waschaufsicht,
Frau Rita Dürre, hat da wahre Wunder vollbracht,
um die Leute zufrieden zu stellen.
Unsere Siedlung wurde damals sehr
großzügig geplant: Es gibt genügend
Grünflächen zwischen den Häusern,
so dass Platz für drei Spielplätze vorhanden ist. Außerdem ist in unmittelbarer Nähe eine Kindertagesstätte
und – als Überbleibsel der Ackerfelder
– eine Kleingarten-Anlage mit ca. 70
Schreber­gärten.
Ingeborg Klement
Nicht allzu weit entfernt befindet sich die Firma
Bayer in Leverkusen, ein Arbeitgeber, bei dem so
manch einer aus der Siedlung ehemals gearbeitet hat. Wohl aus diesem Grunde wurde eine der
Straßen nach dem Erfinder der Sulfonamide, Gerhard Domagk, benannt.
Eine Zeit lang quietschte auch mehrmals am
Tag eine Güterbahn mit
Kabelrollen von F & G
am Rande der Domagkstrasse vorbei. Heute
ist diese Trasse eine zu
gewucherte Brache, in
der sich Fuchs und Hase
Gute Nacht sagen.
18|19
Bilder aus dem Zug
Im Juli machte ich mich auf den Weg. Geplant
hatte ich eine Zugfahrt einmal um ganz Deutschland herum. Wegen eines Trauerfalls habe ich
die Reise nach 11 Tagen abgebrochen. Ich bin
bis Dresden gekommen und anstatt in den Norden dann mitten durch Deutschland nach Köln
zurückgekehrt. Ich habe dabei den Weg nicht
im Nachhinein zu meinem Ziel erklärt, weil ich
kein anderes gefunden hätte; nein, der Weg war
diesmal wirklich mein Ziel, genauer: die Fotos,
die ich auf dieser Zugfahrt machen wollte.
Eine Reise
Hoffnung
Neues Leben
Aufbruch
Ins Diesseits
Von Raum und Zeit
Licht und Schatten
Tag und Nacht
Wege
Zusammen und allein
Landschaften
Gestaltet von Menschen
Blicke über Mauern
Eine Brücke
Eine Ahnung von Himmel
Wie kam ich auf diese Idee? Zunächst einmal fahre ich selbst
sehr gerne Zug. Ich liebe es, wie die Landschaften, während
ich still bin, an mir vorbeifliegen, einzelne Dinge ihre Konturen verlieren und zu einem Gesamtbild verschwimmen, Bilder
rasch aufeinanderfolgen und zusammen mit meinen Gedanken
zu einem „Film“ werden. Fotografisch interessant finde ich dabei, wie Statik und Bewegung eine Umkehrung erfahren. Die
Natur, normalerweise im Gegensatz zum Zug eher statisch, erhält nun eine Dynamik und wird so auf dem Foto verfremdet
wiedergegeben. Fahrzeuge dagegen, die sich etwa im Tempo
des Zuges bewegen, wirken auf den Fotos statisch.
Das zeitliche Zusammenfallen dieser Reise mit dem Tod einer
sehr lieben Freundin hat meine Freundin Claudia zu dem folgendem Gedicht animiert:
Alles verschwimmt
In Tränen des Abschieds
Und am Ende
Hoffnung
Neues Leben
Aufbruch
Ins Jenseits
Von Raum und Zeit
Fotos und Text: Dorothee Fleschen
Gedicht: Claudia Döllmann
20|21
Das griechische Wort „DIAKONIA“ bedeutet „Dienst“
oder „Dienen“.
Diakonie ist eine der drei Dimensionen von Kirche: 1. Verkündigung, Lehre (Kerygma), 2. Dienst,
Dienen (Diakonia), 3. Gemeinschaft mit Gott und untereinander (Koinonia). Diese Dimensionen sind nicht streng getrennt,
sie stehen in Wechselwirkungen:
Eine gute Predigt wirkt nicht
nur glaubensstärkend, sondern
auch entlastend und motivierend
auf die Menschen. Die Gemeinschaft beugt Vereinsamung vor
und (diakonische) Hilfeleistungen stellen auch eine Form von
(praktizierter) Verkündigung und
Glaubensäußerung dar.
Was ist
Diakonie bezieht sich also auf Hilfeleistungen für Menschen in Not
und gründet in den biblischen Aufträgen Gottes an seine Geschöpfe,
barmherzig und mitmenschlich
mit den Nächsten, wer immer sie
seien, umzugehen. Und der Auftrag Gottes ist eindeutig: „Du
sollst deinen Nächsten lieben wie
dich selbst; ich bin der Herr“ (3.
Mose, 19,18). Gott möchte, dass
es den anderen und uns selbst, also
allen Menschen, gut geht. Vorrangige Zielgruppe dieses Auftrages
sind die materiell, seelisch, sozial,
gesundheitlich ARMEN. Diese
„Option für die Armen“ zieht sich
wie ein rotes Band durch die Bibel.
Ursprung und Entwicklung
Vor zwei- oder dreitausend Jahren
galt ein Menschenleben nicht sehr
viel. Auch im Nahen Osten waren
die meisten Menschen mit den Problemen des Überlebens beschäftigt.
In den damaligen Unterdrückungsgesellschaften mussten sie stetig für
ihr Überleben schuften und rackern
und sorgten sich allenfalls noch um
Familienangehörige. Sie beteten viele Götter und Götzen an, die zumeist
Opfer von den Menschen forderten.
Schwache, arme, kranke Menschen
erschienen als wertlos und überflüssig. Sie wurden verachtet oder allenfalls geduldet.
„Diakonie“?
Dann, vor etwa dreitausend Jahren,
geschah etwas Gewaltiges, etwas
Unerhörtes: Gott griff ein. Er befreite sein Volk aus der Sklaverei in
Ägypten, schloss einen Bund mit ihm
und verhieß seinem Volk das „Gute
Leben“. Etwa eintausend Jahre später erneuerte Gott als Wanderprediger Jesus von Nazareth diesen Bund
mit seinem Volk und allen anderen
Menschen, trotz deren wiederholter
Verstocktheit. Den Menschen wurde von Jesus gesagt, dass sie als Kinder Gottes wertvoll seien, auch die
Armen, Kranken und Schwachen.
Auch sie sollten nicht im Abseits
stehen, sondern in der ihnen von
Gott geschenkten Zeit ein „gutes
Leben“ führen, auch mit Hilfe ihrer Mitmenschen. Dass alle Menschen wertvoll sind und dass sie bei
all ihrem Tun auch stets die Auswirkungen auf ihre Mitmenschen
zu bedenken haben, war etwas völlig Neues. Unser Gott ist ein uns
zusprechender, begnadender Gott
und zugleich nimmt Gott uns in
Anspruch zu freiem, dankbarem
Dienst an seinen Geschöpfen
(„Zuspruch und Anspruch“). Jesus nennt dieses Tun auch „Nachfolge“ (vergl. Joh. 13,15; 15,8; Mt.
25,31-46; Mk. 1,16-20; 4,18-22).
Bereits im alten Judentum und
in den christlichen Frühgemeinden finden wir also schon „Diakonie“. Die Berufung von Diakonen (Apg 6) und auch das
Amt der Diakonisse (Röm. 16,1)
sind früh belegt. Anfangs wurde
besonders Einzelhilfe geleistet.
Diakone übernahmen hauptoder ehrenamtliche Dienste, die
eigentlich jedem Gemeindeglied
aufgetragen waren ( - und heute?). Der jeweilige Bischof tritt
immer öfter als Auftraggeber auf.
So wird die Diakonie amtlich
in die Kirche eingebunden. Der
römisch-christliche Kaiser Konstantin versucht, soziale Arbeit der
Reichskirche ganz zu übertragen.
Angesichts der großen Not war
dann die Einzelhilfe vor Ort bald
überfordert. So entstanden Hospitäler. Damit verbunden war
allerdings ein Verlust der Breite
von Hilfeleistungen im familiären
und nachbarschaftlichen Umfeld.
Foto: © Jean Kobben - Fotolia.com
Im frühen Mittelalter übernahmen
allmählich die Klöster qualifizierte
diakonische Aufgaben.
Allerdings wurden zunehmend die
Hilfeleistungen mit dem Opfergedanken und der Lohnmoral (vor
Gott) verbunden. Somit wurde
die Werkgerechtigkeit (durch gute
Werke Gottes Gnade erlangen)
immer populärer. Doch Gott lässt
sich nicht kaufen. Die Reformatoren, zuerst LUTHER, wenden
sich scharf gegen diese Werkgerechtigkeit. Nicht durch gute (diakonische) Taten, sondern nur
durch Gottes Gnade sind wir gerecht gesprochen. Die guten Taten
sind lediglich unser Dank für diese
Gnade.
In den reformatorischen Kirchenordnungen werden auch die sozialen Aufgaben der Gemeinden
neu geregelt, z.B. in den „Kastenordnungen“ zur Verwendung von
Kollekten. Durch CALVIN bekommt das Amt des Diakons sogar neben den Presbytern, Pfarrern
und Lehrern eine gleichberechtigte
Bedeutung. In Genf wird besonders deutlich, dass nun eine Zusammenarbeit von Kommune und
Kirche zunimmt. Städtische Fürsorger werden durch die Kirchenordnung bestätigt (als Diakone)
und von der Kirche beaufsichtigt.
CALVIN fordert von der Stadt sogar die Übernahme der Kosten für
zwei Ärzte zur Behandlung der Armen. So findet Schritt für Schritt
eine Professionalisierung diakonischen Handelns statt.
Der Einfluss des Pietismus
und die Innere Mission
Nach dem Tod der Reformatoren
versucht die Kirche, die neu erkannten biblischen Wahrheiten in
strengen Glaubenssätzen und Formeln festzuschreiben (Orthodoxie). Vielen Gläubigen erscheinen
diese Glaubenssätze als einengend
und so entsteht als Gegenströmung nach dem dreißigjährigen
Krieg die Erweckungsbewegung,
die auf Bekehrungserlebnisse und
eine persönliche, verinnerlichte
Frömmigkeit vertraut.
Gleichwohl sind es diese Pietisten,
die die große Not in jener Zeit sahen und handelten: Wenn hunderte, ja tausende von Menschen
hungerten und verwahrlosten, so
konnte eine Gemeinde oder auch
eine (kriegsverarmte) Kommune
diese Not nicht beheben. So entstand die Anstaltsdiakonie, die
zwei besondere Merkmale aufwies:
Einerseits konnte einer größeren
Zahl von Menschen geholfen werden und andererseits konnten in
diesen Anstalten Fachkräfte für den
Dienst ausgebildet werden. FRANCKE, FLIEDNER, WICHERN
und BODELSCHWINGH sind
bekannte Namen und Befürworter
der aufkommenden Anstaltsdiakonie und sie wurde zunehmend als
„Innere Mission“ verstanden: Hilfe
für Menschen in Not als missionarische Handlung. Zudem wurden,
besonders für Kinder und Jugendliche, Bildungsangebote, z.B. Alphabetisierungskurse, eingeflochten.
Allein ZINZENDORF ist überzeugt, die Diakonie seiner Brüdergemeinde nicht anstaltlich, sondern durch die ganze Gemeinde zu
organisieren.
22|23
Auf dem Wittenberger Kirchentag
1848 kam es dann zur Bildung des
„Zentral-Ausschusses für die Innere Mission“, der zum Dachverband
aller diakonischen Aktivitäten in
Deutschland wurde.
Schließlich entstanden Werke der
Inneren Mission in den einzelnen
Landeskirchen. Diese kirchliche
Wohlfahrtspflege wurde in der
Weimarer Republik zunehmend
vom Staat beauftragt und gefördert
und im Nationalsozialismus wieder zurückgedrängt (zugunsten der
sog. Volkswohlfahrt).
Gegenwärtige Diakonie
Seit 1957 wird von „Diakonischen Werken“ (der Landeskirchen) gesprochen, seit 1975 gibt
es den Begriff des „Diakonischen
Werkes der EKD“. Diese Werke
sind kirchlich verbunden, handeln
aber selbstständig. Heutzutage
werden sie überrollt von der Krise des Sozialstaates. Da sie bis zu
98% nicht-kirchlich (re-)finanziert
werden, sind sie von den Mittelgebern nicht unabhängig. Deshalb
gibt es immer wieder die Kritik an
den Werken, dass sie zu sehr ein
Eigenleben führen, dass sie sich
anstatt an der Bibel immer stärker
an Wirtschaftsunternehmen und
den „Märkten“ orientieren, z.B.
durch ausgedünnte, verkürzte, unzureichende Dienstleistungen oder
auch teilweise untertarifliche Entlohnungen von Mitarbeitenden.
In manchen diakonischen Einrichtungen müsste eine “innere Mission“ der Inneren Mission stattfinden. Verpackung und Inhalt
müssen wie im Christentum auch
bei der Diakonie übereinstimmen.
Oder?
Foto: Walter - Gemeindebrief.de
Diakonische Werke – Gemeindediakonie - Persönliche Diakonie
Heutzutage können wir also unterscheiden zwischen Diakonischen
Werken, Gemeindediakonie und
Persönlicher Diakonie. Die Werke
bieten eine Fülle unterschiedlichster Beratungs- und Hilfsangebote
durch besonders qualifizierte Mitarbeitende in den Bereichen Obdachlosigkeit, Migration, Überschuldung, Sucht, Gewaltschutz
für Frauen, Behinderten- und Seniorenarbeit, u.v.m.
Die Gemeindediakonie soll im
gemeindlichen Umfeld „auf kurzem Weg“ Notleidenden (Erst-)
Hilfe leisten. Ein großes Problem
besteht darin, dass wir sehr oft gar
keine Kenntnis von Menschen in
Not haben, weil diese den Kontakt
zur Kirche verloren haben (oder
die Kirche den Kontakt zu ihnen?)
und sie oft aus Scham erst gar nicht
um Hilfe bitten. Es geht auch nicht
nur um Geld. Viele Menschen
sind einsam, traurig, krank – und
wir wissen es nicht. Selbst unsere
Geburtstags-Besuchsdienste stehen
manchmal vor verschlossenen Türen. Vielleicht brauchen wir eine
Reformation der Gemeindediakonie. Dieses Unterfangen kann
der Diakonie-Ausschuss nicht al-
leine bewältigen, er benötigt die
Unterstützung der Gemeinde um
Ideen zu sammeln und zu realisieren. Beispiele wären (Selbsthilfe-)
Gruppen für Alleinerziehende,
Verwitwete, Erwerbslose, Hausaufgabenhilfe für Schulkinder aus
benachteiligten Familien, u.a.. Die
Impulse sollten aus der Gemeinde
und auch von Betroffenen kommen. Ideal wäre die Teilnahme von
Nicht-Betroffenen.
Persönliche Diakonie: Wir alle
machen es durch die Zuwendung
zu Menschen, denen es nicht gut
geht, die leiden. Auch das ist Diakonie, hier im ganz persönlichen,
freundschaftlichen,
familiären
oder zufälligen Rahmen. Und das
ist gut so. Allerdings, wir sollten
auch unsere Grenzen sehen, uns
nicht vereinnahmen lassen, sonst
droht die Gefahr, auf Dauer zum
„Hilflosen Helfer“ zu werden, der
selbst hilfebedürftig wird.
Immer wieder begegnet uns im diakonischen Feld, dass sowohl seelische wie materielle Nöte das Leben
vieler Menschen belasten. Die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit
in einem reichen Land darf auch
von der Diakonie nicht übergangen
werden. Die „Teilhabe am gesell-
schaftlichen Leben“ durch Arbeit
und Ertrag ist für uns heute, was in
biblischen Zeiten das Brot für die
Hungernden war. Der bekannte
Theologe GOLLWITZER spricht
davon, dass christlicher Glaube
geradezu als „Befreiung zur Solidarität“ verstanden werden kann.
Kirche und Diakonie sollen keine
Parteipolitik betreiben, aber sie
haben ein Wächteramt in der Gesellschaft. Wachsende Armut in einer reichen Gesellschaft entspricht
nicht Gottes Gebot und kann zum
Untergang dieser Gesellschaft führen (vergl. den Propheten AMOS).
Und so stoßen wir immer wieder
auf Grenzen:
Neulich hatte ich ein Gespräch mit
einem verunsicherten Gemeindeglied. Dieser Mann, etwa 50 Jahre
alt, leidet unter einer chronischen,
nicht heilbaren Erkrankung, die
ihn auf Dauer hindern wird, wieder erwerbstätig zu werden. Die
Erwerbsunfähigkeitsrente ist in
den letzten Jahren durch politische
„Reformen“ derart gekürzt worden, dass er wie viele andere trotz
langer Erwerbstätigkeit ergänzende
Hilfen zum Lebensunterhalt beziehen muss. Ein dauerhafter Sozialfall ohne eigene Schuld. Familienangehörige gibt es kaum, Freunde
und Bekannte sind im Verlauf des
„Abstiegs“ zunehmend verloren
gegangen, seine Wohnungsnachbarn scheinen ihre eigenen Frus-
trationen am vermeintlichen
Opfer auszulassen. Armut
trifft auf Einsamkeit vor dem
Hintergrund einer mangelhaften Perspektive. Im Verlauf
des Gespräches rutschte mir
LUTHERS bekanntes Wort:
“und wenn die Welt morgen
unterginge, so würde ich dennoch heute ein Apfelbäumchen pflanzen“ über die Lippen. Das trotz der Erkrankung
gottlob sehr gescheite Gemeindeglied schaute mich an,
lächelte leicht mit funkelnden
Augen und antwortete: „Und
wo ist mein Garten?“.
Paul-Norbert Müller
www.sparkasse-koelnbonn.de
Unser soziales Engagement.
Gut für die Menschen.
Gut für Köln und Bonn.
E
m Selbst für sich sorgen zu können,
das sollte selbstverständlich sein.
Darum unterstützen wir das Lobby-Restaurant
LORE (KALZ e.V.), in dem Bedürftige, aber
auch „Normalbürger“, für kleines Geld
gemeinsam essen können. n
Henning Krautmacher, Leadsänger der Höhner
Karl-Heinz Iffland, Pfarrer
LOR
en Sie das
Unterstütz Sie!
den
und spen
00
929 482 6
Kto.Nr.: 1
501 98
BLZ: 370
S Sparkasse
KölnBonn
Pfarrer Karl-Heinz Iffland und die HÖHNER engagieren sich seit über
15 Jahren für das Lobby-Restaurant LORE in der Domstraße 81 in
Köln. Von montags bis freitags gibt es hier für Jedermann ein großartiges Menü zum kleinen Preis. Auch die Sparkasse KölnBonn unterstützt dieses Projekt – ebenso wie mehr als 1.000 weitere in Köln und
Bonn. Es ist wichtig, dass sich möglichst viele für das Gemeinwohl
ein-setzen. Mit unseren jährlichen Zuwendungen zählen wir zu den
größten nichtstaatlichen Förderern des Gemeinwohls in unserer Region.
Sparkasse. Gut für Köln und Bonn.
24|25
Foto: Dr. Norbert Bolin
Foto: Dr. Norbert Bolin
Ein Film fürs Bachmuseum
Christoph Spering produziert ambitionierten Bachfilm
Das wohl modernste Museum unter den vielen Bach-Gedenkstätten
im mitteldeutschen Raum dürfte das Bachhaus in der Geburtsstadt
Johann Sebastian Bachs sein, in Eisenach.
Der häufigen Kritik an Musik-Museen, dass nämlich die Exponate nicht zum
Anfassen seien und nicht zum Klingen gebracht werden, ist das Bachhaus
Eisenach von Anfang an begegnet: Umfangreiche Instrumentenpräsentation
oder Hörsessel, in denen man sich zum Musikgenuss niederlassen kann sowie
vielfache museumspädagogische Angebote prägen ein ganz neues Museumsverständnis.
Foto: Bachhaus
Zu den außergewöhnlichen Museums-Erfindungen des Eisenacher Bachhauses gehört das ›Begehbare Musikstück‹. Eine solche Klang-Film-Installation
ist einzigartig. Im Inneren des ›Begehbaren Musikstückes‹ befindet sich eine
Multimedia-Installation, die vier eigens produzierte filmische Inszenierungen
von Bach-Aufführungen auf einer 180°-Leinwand nacheinander abspielt.
Das Konzept wurde von dem Berliner Regisseur Marc Tamschick gemeinsam
mit dem Komponisten Marc Lingk entwickelt und umgesetzt. Vier Filme hat
das Eisenacher Bachhaus inzwischen eigens für diese Installation produziert:
Zum Thema ›Polyphonie – Fuge‹ erklingt in einer Streichquartett-Interpretation mit Ballett ein Contrapunctus aus Bachs Kunst der Fuge. Wer in einem
anderen Film den Eingangschor des Weihnachts-Oratoriums identifiziert, hat
nicht genau hingehört, denn es erklingt zum Thema ›Parodieverfahren‹ der
Eingangschor der Vorlage-Kantate Tönet ihr Pauken. An der Schuke-Orgel
von Bachs Kirche Divi Blasii in Mühlhausen und an der Wender-Orgel von
St. Georg in Dörna werden verschiedene Orgelwerke interpretiert.
Ein gewichtiges Thema aber fehlte noch in der Film-Sammlung des
Bachhauses Eisenach: Das Thema
›Passion‹. Aber seit dem diesjährigen
Geburtstag von Bach ist diese Lücke
nun geschlossen. Es erklingt zum
Thema ›Passion‹ ein 10minütiger
Ausschnitt aus Bachs Matthäus-Passion (BWV 244, Nr. 61a-63b, 65)
in der Bearbeitung von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Direktor
des Eisenacher Bachhauses, Dr. Jörg
Hansen, hatte unseren Mülheimer
Kantor Christoph Spering mit seinen Ensembles eingeladen, diesen
Ausschnitt für das ›Begehbare Musikstück‹ zu produzieren.
Als Produktionsort wurde die Kölner Trinitatiskirche ausgewählt. Allerdings waren zahlreiche akustische
und lichttechnische Einrichtungen
notwendig, bis die Dreharbeiten
beginnen konnten. Natürlich war es
nicht damit getan, dass ein musikalischer Abschnitt nach dem anderen
musiziert und aufgenommen wurde. Vielfältige Perspektivenwechsel
machten zahlreiche Wiederholungen, auch kleiner musikalischer
Abschnitte, wieder und wieder
notwendig. Chor und Orchester
von vorne, von oben, von der Seite, mit Kamerafahrten und Detaileinstellungen aufzunehmen, stellte
auch rein körperlich eine enorme
Anstrengung für die Mitwirkenden
dar. Eine nicht nur zeitraubende,
sondern auch an den Nerven zehrende Arbeit. Zu aller Zufriedenheit
wurde nun zum 327. Geburtstag
Johann Sebastian Bachs im ›Begehbaren Musikstück‹ des Bachhauses
Eisenach dieser Film der Presse und
der Öffentlichkeit vorgestellt.
Dr. Norbert Bolin
www.bachhaus.de
Foto: Bachhaus
Anzeige
Anzeige
26|27
So lautet der Titel eines kleinen Büchleins in meinem Bücherschrank, in dem Begriffe aus der Kirchensprache anschaulich erklärt werden. Ich möchte mich dieser Frage anschließen und ein wenig beleuchten: Was heißt denn nun
Halleluja?
Halleluja ist die deutsche Transkription des hebräischen Wortes
(HLLUJH = halelu-Jáh), das sich aus dem Imperativ Plural
von hillel (hebräisch für preisen, verherrlichen, ausrufen) und der
Kurzform des Gottesnamens JHWH zusammensetzt. Die wörtliche Übersetzung lautet also: „Lobpreiset Jah!“, bzw. „Lobpreiset
Gott!“. Die Beschränkung auf die Kurzform Jah ist dem Gebot
der „Unaussprechbarkeit“ des Gottesnamens geschuldet.
Zusammen mit den Psalmen erklingt das Halleluja seit Jahrtausenden in den Gottesdiensten des Tempels und der Synagogen.
Von dort gelangte es gleich zu Beginn in den frühchristlichen Gottesdienst. In der Liturgie evangelischer Gottesdienste singt man
das Halleluja als Antwort auf die Lesung aus der Bibel. In der römischen Messe findet hier noch ein ausgedehnter Wechselgesang
zwischen Kantor und Chor bzw. Gemeinde statt. All das ist aber
nur ein schwacher Schatten der „Jubilus“-Gesänge mittelalterlicher Gregorianik, bei denen die Schlusssilbe in endlosen Melismen zelebriert wurde.
Obgleich sich Martin Luther einmal dafür ausgesprochen hat, das
unaufhörliche Lob des Halleluja auch in der Fastenzeit laut werden zu lassen, schweigt das Halleluja in der Passionszeit, nur um
am Ostersonntag zu umso freudigerem Einstimmen einzuladen.
„Was heißt hier
Halleluja?“
Das berühmteste Halleluja ist wohl jenes aus dem „Messias“ von
Händel. Bei der Londoner Erstaufführung dieses Oratoriums unter Leitung des Komponisten und bei Anwesenheit des englischen
Königs soll der Monarch sich während des Halleluja beeindruckt
von seinem Stuhl erhoben haben. Der Etikette folgend hatte sich
damit das gesamte anwesende Publikum zu erheben, was schließlich auch bei späteren Aufführungen dieses Werkes zu einer Tradition wurde.
Die Legende vom Halleluja
Ich möchte nun den Blick noch auf eine kuriose Geschichte werfen: die Legende vom (sogenannten Taizé-)Halleluja.
In dem weltbekannten spirituellen Zentrum Taizé wird neben
den Liedern von Jacques Berthier und Joseph Gelineau seit jeher undogmatisch gesungen. Dabei folgen die Lieder einem
bestimmten Stil, der zu der dort gepflegten Gottesdienstform
passt. EIN Lied wird immer wieder mit Taizé assoziiert, obgleich
es nur ganz wenig – allein schon stilistisch ist diese Zuordnung
völlig verfehlt – mit Taizé zu tun hat: Das auch unter diversen
28|29
Strophentiteln bekannte „Halleluja“ (Ev.Gesangbuch
Nr. 182). Das Lied findet sich in zahlreichen Liederbüchern, mit weit über 20 verschiedenen Strophen, vor allem aber mit den unterschiedlichsten Quellenangaben.
Kein Mensch scheint wirklich zu wissen, woher und von
wem das Lied stammt. Es wurde mal mit „England 19.
Jahrhundert“, mal mit „USA 20. Jahrhundert“ bezeichnet, oder als „Halleluja aus Taizé“ großzügig Jacques
Berthier zugeschrieben. Tatsächlich verirrte sich das Lied
1991 sogar ins Taizé-Liederbuch, ganz offensichtlich aus
Versehen, denn es wurde dort wohl nie gesungen; mit einer Ausnahme: bei der Eröffnung des Konzils der Jugend
am 1. September 1974.
In den frühen 1970er Jahren wurden in Taizé Lieder
gesungen, die pilgernde Jugendgruppen mitbrachten.
Wahrscheinlich sangen damals amerikanische Jugendliche das Lied in Taizé. Jemand hörte es, schrieb es auf, um
es daheim in der eigenen Gemeinde singen zu können
Mülheimer Kantorei / Chorus Musicus Köln auf der Israel-Tournee 2005
und ordnete es aus reiner Mutmaßung als aus „England,
19.Jhdt.“ stammend ein. Die Jugendlichen hatten das
Lied aber aus den USA mitgebracht, wo es etwa 1970/72
von der amerikanischen Pop-Sängerin Karen Lafferty
komponiert worden war. Diese mündliche Überlieferung
via Taizé ist dann auch eine Erklärung dafür, warum das
Lied in der in Europa verbreiteten Fassung einige kleine
Unterschiede zum Original aufweist.
Die Komponistin des Liedes, Karen Lafferty, wurde
1948 in Alamogordo, New Mexico, geboren. Nach einem Musikstudium an der Eastern New Mexico University begann sie ihre Karriere als Pop-Sängerin und leitete
17 Jahre lang in Amsterdam „Musicians For Missions
Foto: epd - Bild
International“ (MFMI), einem Zweig von „Jugend mit
einer Mission“ (YWAM). Rückschläge und Krisen in ihrem privaten Leben veranlassten die bekennende Christin Lafferty, sich stärker ihrem Glauben zu widmen und
ihn zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen. Auch
in ihrer Musik thematisierte sie nun ihre Religion und
schrieb unter anderem das heute weltbekannte HallelujaLied (Seek ye first). Sie sagte: „Der Bibelvers Mat. 6, 33
„Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach
seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen“
spiegelte wider, worin ich im Jahr 1970 meine neue Bestimmung als Nachfolgerin Christi sah“. Auf diesem Vers
basierend schrieb Karen Lafferty das Halleluja-Lied.
Im Gesangbuch findet sich unter der Nummer 182 eine
frei daran angelehnte deutsche Version. Das Lied ist eine
typische Komposition der amerikanischen Popmusik,
der 1970er Jahre. Es besteht aus zwei jeweils nur achttaktigen Teilen. Man kann beide Teile getrennt voneinander
singen. Der künstlerische Kniff an den beiden beschriebenen Teilen ist, dass man sie nicht nur einzeln nacheinander, sondern auch gleichzeitig singen kann. „Quodlibet“ lautet der Fachausdruck für dieses jahrhundertealte
Verfahren, mit dem man Zuhörer immer wieder verblüffen kann. Ein anderes sehr bekanntes Beispiel aus der
Popmusik, das diesem Kompositionsschema folgt, ist
übrigens das Lied „Ein bisschen Frieden“, mit dem Nicole 1982 den Eurovision Song Contest gewann. Auch
hier erklingt im Refrain zunächst ein noten- und textreicher Abschnitt, gefolgt von einer Art Choral mit langen
Notenwerten. Abschließend wird der Choral wiederholt
und gleichzeitig erklingt als Begleitung der andere Teil
des Refrains.
Apropos Eurovision Song Contest: Mit ihrem Titel „Halleluja“ gewannen Gali Atari und die Gruppe Milk & Honey 1979 den ersten Platz für Israel.
Roland Steinfeld
Was glauben Jugendliche?
Neueste Jugendstudien (z.B. die SinusJugendstudie 2012) zeigen, dass gerade unter Jugendlichen der soziokulturelle
Wandel in unserer Gesellschaft rasant
fortschreitet. So verbindet der Großteil der
Jugendlichen mit dem Stickwort Glauben
nicht unbedingt das Thema Religion oder
gar Kirche. Glaube wird als von der Kirche
unabhängig gesehen und gelebt. Kirche
wird als unmodern, diskriminierend und
fern der jugendlichen Alltagswelt erlebt.
Mit Kirche verbinden Jugendliche vor allem
das Wort „alt“ (alte Pfarrer, alte Menschen,
alte Lieder, alte Gebäude, alte Ansichten,
hierarchische Strukturen).
Unser Jugendkirchenprojekt „geistreich –
jugend macht kirche“, versucht Vorurteile
abzubauen. In der Sprache der Jugendlichen, mit ihrer Ästhetik und ihrem Musikgeschmack wollen wir die Jugendlichen
in ihrer Alltagswelt abholen und einladen,
über Gott und den Sinn des Lebens nachzudenken. Wichtig ist, dass „geistreich“ vor
allem von Jugendlichen für Jugendliche gemacht wird. Nur Jugendliche wissen, wie
Jugendliche denken, fühlen und glauben.
Nächster Jugendgottesdienst am
03.02.2012, 17 Uhr in der Jugendkirche
Adamsstraße 47.
Meisterbetrieb für Augenoptik
Optometrist (ZVA)






Kränze
Grabpflege
Grabneuanlagen
Bergisch-Gladbacher Straße 86
51065 Köln-Mülheim
Telefon und Fax:
0221 610566
30|31
Beerdigt wurden
Gertrud Fischer
Rudolf Albert Hinz
Maria Anna Israel
Gertrud Jäschke
Charlotte Elisabeth Küster
Clara Eleonore Müller
Sibylla Odenthal
Sigrid Ortlepp
Christa Rudau
Wolfgang Rumbler
Beate Stahl
Artur Taron
Manfred von Seelen
Charlotte Zenthöfer
Getauft wurden
Foto: Klaus-Peter Adler - fotolia.com
Maximilian Goldberg
Paula Goldberg
Sarah Goldberg
Lukas Angelo Patrick Lieser
Emelie Charlotte Melcher
Leonie Kiara Melcher
Lotta Röttgen
Jonathan Thade Baeßler
Bianca Grünert
Enno Konstantin Sudy
82 Jahre
88 Jahre
85 Jahre
92 Jahre
90 Jahre
92 Jahre
89 Jahre
73 Jahre
71 Jahre
65 Jahre
73 Jahre
80 Jahre
86 Jahre
89 Jahre
Jesus spricht:
Getraut wurden
Manuel und Silja Wolf
Ich bin der Weg, die Wahrheit
und das Leben
Wir sind für Sie da . jeder zeit.
Durchführung aller Bestattungsarten
Erledigung der Formalitäten
Abschiednahme in unseren Räumlichkeiten
Vorsorgeberatung
Geschäftsführer · Marc Zillken und Rainer Lenzen
51063
51109
50679
51065
51067
51103
Köln
Köln
Köln
Köln
Köln
Köln
(Mülheim) · Haslacher Weg 23d · Telefon 0221– 61 72 62 · Fax 0221– 64 49 45
(Merheim) · Olpener Straße 376-378 · Telefon 0221– 61 72 62 · Fax 0221– 64 49 45
(Deutz) · Gotenring 7 · Telefon 0221– 81 86 95 · Fax 0221– 42 29 01 55
(Buchheim) · Frankfurter Straße 90 · Telefon 0221– 61 72 62
(Holweide) · Schnellweider Straße 38 · Telefon 0221– 63 88 66
(Kalk) · Steprathstraße 7 · Telefon 0221– 85 16 54 · Fax 0221– 64 49 45
www.bestattungshaushoffmann.de · hoffmann@bestattungshaushoffmann.de
(Joh. 14, 6)
Letzte Wege –
Wir an Ihrer Seite
Aus der Bibel
Matthäus 5, 1-12
Als Jesus aber das Volk sah, ging er auf
einen Berg und setzte sich; und seine
Jünger traten zu ihm. Und er tat seinen
Mund auf, lehrte sie und sprach:
Das Bestattungshaus
in Köln-Mülheim
E. Maus
Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
seit 1878
Eigene Trauerhalle
und Abschiedsraum
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie
sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie
werden das Erdreich besitzen.
Rat und Hilfe
im Trauerfall bei
Tag und Nacht!
Selig sind, die da hungert und dürstet
nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen
satt werden.
Regentenstraße 85
51063 Köln
Telefon 0221 - 613725
Selig sind die Barmherzigen; denn sie
werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
Wir wünschen Ihnen
eine schöne und besinnliche
Adventszeit,
ein gesegnetes Weihnachtsfest
und einen guten Start
ins Jahr 2013.
Das gesamte Team von
Anzeige_Mülheimer105x148.indd 2
Selig sind die Friedfertigen; denn sie
werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit
willen verfolgt werden; denn ihrer ist das
Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen
um meinetwillen schmähen und verfolgen
und reden allerlei Übles gegen euch,
weil ihr zu mir gehört.
Seid fröhlich und getrost; es wird euch
im Himmel reichlich belohnt werden.
(Lutherübersetzung)
laden@cfk-eisenwaren.de
www.cfk-eisenwaren.de
Buchheimer Str. 48 - 51063 Köln
Tel.: 0221 / 9697463
04.06.12
Unsere Adressen:
Gruppen und Kreise
Bibel und Gebet
Seniorenkreise
Bibelstammtisch
Erster Mittwoch im Monat, 20 Uhr
Peter-Beier-Haus, Wallstraße 93
Info: Pfr. Johannes Voigtländer
Tel. 63 22 29
Altenclub im Andreae-Haus
donnerstags, 15.00 Uhr
Fr. Thomas Tel. 61 44 24
Ökumenischer Bibelkreis
Info: Pfarrer Klaus Müller
Tel. 80 03 34 94
Frauenkreise
Frauengesprächskreis
Andreae-Haus, Graf-Adolf-Str. 22
alle 14 Tage dienstags, 15.00 Uhr
Info: Fr. Lewerenz Tel. 61 25 71
Fr. Becker Tel. 16 94 36 08
Frauengesprächskreis
Peter-Beier-Haus, Wallstr. 93
1 x im Monat dienstags, 9.30 Uhr
Info: Fr. Ziebell Tel. 81 17 21
Jugendarbeit und Jugendkirche
Altenclub im Peter-Beier-Haus
donnerstags, 14.30 Uhr
Info: Fr. Danz Tel. 62 31 15
Altenclub im Pfarrsaal St. Urban
mo. ab 14.00 Uhr, ökumenisch
Info: Fr. Houpperichs Tel. 88 37 26
Sonstige Gruppen
Mittendrin ± 50
jeden ersten Freitag im Monat
Info: Marina Pellmann
Tel. 96 25 020
Literaturkreis
Peter-Beier-Haus, Wallstr. 93
Info: Dr. R. Sistermann
Tel. 640 26 73
Infos, Auskünfte, Anfragen
und Beratung jederzeit bei
Gabi Wittmaack, Tel. 61 80 09
mob. 0151 170 106 09
www.geistreich-koeln.de
Evangelischer Bürgerverein
Andreae-Haus, Graf-Adolf-Str. 22
Jeden 2. Sonntag im Monat,
15.00 Uhr
Frau Dehle Tel. 630 73 12
Frau Weiß Tel. 69 60 72
Eltern-Kind-Gruppen
Psychosoziale Beratung
Paul-Norbert Müller, Tel. 16 95 68 70
Krabbelgruppe
Peter-Beier-Haus, Wallstr. 93
Info: Marina Pellmann
Tel. 96 25 020
www.kirche-koeln-muelheim.de
Ev. Gemeindebüro
Wallstraße 93, 51063 Köln
Bürozeiten: Di. Do. und Fr. 8 - 12 Uhr
Marina Pellmann
Tel. 96 25 020 Fax. 96 25 02 14
muelheim-am-rhein@ekir.de
Peter-Beier-Haus
Wallstraße 93, 51063 Köln
Tel. 96 25 02 13
Andreae-Haus
Graf-Adolf-Straße 22, 51065 Köln
Küster: Viktor Lorenz
Tel. 62 02 179 mob. 0157 82 360 860
Friedenskirche
Wallstraße 70, 51063 Köln
Küsterin: Anke Danz, Tel. 62 31 15
Pfarrer
Pfarrer Klaus Müller
Graf-Adolf-Straße 22, 51065 Köln
Tel. 80 03 34 94
kmuellerkoeln@t-online.de
Superintendentin Pfarrerin Andrea Vogel
Regentenstraße 44, 51063 Köln
Tel. 16 86 94 75
andrea.vogel@ekir.de
Pfarrer Johannes Vorländer
Altstr. 6, 51063 Köln
Tel. 29 88 81 82
vorlaender@kirche-koeln.de
Jugendarbeit und Jugendkirche
Adamsstraße 47, 51063 Köln
Gabi Wittmaack
Tel. 61 80 09 mob. 0151 170 106 09
gabi.wittmaack@t-online.de
Evangelischer Friedhof
Bergisch-Gladbacher Straße 86
Verw.: Jörg Kolbenschlag, Tel. 27 24 967
ev. friedhof.koeln@web.de
Friedhofsgärtner
Werner Schatz Tel. 61 05 66
Kantor
Christoph Spering, mob. 0172 543 232 9
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
11
Dateigröße
2 928 KB
Tags
1/--Seiten
melden