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Manchmal habe ich große Zweifel daran, ob das, was ich täglich

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Nachrichten aus
und regionalen Jugendarbeiten
der schlesischen Oberlausitz
Nov. - Dez.
2010
Nur ein sonniges Lächeln
Manchmal
habe
ich
große
Zweifel daran, ob das, was ich
Es war nur ein sonniges Lächeln,
täglich mache, das richtige ist,
es war nur ein freundliches Wort,
ob Gott wirklich von mir will, dass
doch scheuchte es lastende Wolken ich an diesem Platz bin/arbeite.
und schwere Gedanken fort.
Manchmal zweifle ich an mir, weil
ich Dinge einfach nicht so perfekt
Es war nur ein warmes Grüßen,
hinbekomme, wie ich es von mir
der tröstende Druck einer Hand,
selbst erwarte. Manchmal bin ich
doch schien’s wie die leuchtende
unzufrieden mit anderen, weil sie
Brücke,
meine Erwartungen nicht erfüllen.
die Himmel und Erde verband.
Manchmal bin ich wütend auf
Gott, weil Veranstaltungen nicht so
Ein Lächeln kann Schmerzen lindern, klappen wie geplant. Manchmal
ein Wort kann von Sorgen befrei’n, bin ich unzufrieden mit meinem
ein Händedruck Sünde verhindern Aussehen, meinem Verhalten…
und Liebe und Hoffnung erneu’n.
Und plötzlich passiert ein Wunder:
Ein lieber Mensch lächelt mich
(Monika Humnius)
an, sagt mir, wie gern er/sie mich
hat. Oder ein anderer umarmt
mich einfach so. Oder wieder ein
anderer sagt mir, dass Gott mich
unendlich doll liebt! „Als Gott dich
geschaffen hat, wollte er doch
eigentlich ein bisschen angeben.
Das musst du ja nicht überall
laut sagen, das könnte einer
missverstehen, aber sag es dir ruhig
Impressum
von Zeit zu Zeit selbst. Vielleicht
Herausgeber:
Vorstand des Landesverbandes
heute Abend anderthalb Minuten,
Hausadresse:
Christlicher Verein Junger Men
schen Schlesische Oberlausitz e. V.
bevor du die Augen zumachst.“
Johannes-Wüsten-Straße 21
Was für eine Aussage! Gott hat
02826 Görlitz
Telefon:03581/400972
mich genau so gemacht, wie ich
Fax:03581/400934
eMail:info@cvjm-schlesien.de
bin und genau so liebt er mich! Und
Homepage:www.cvjm-schlesien.de
das wird sich niemals ändern, egal,
Bankverbindung:
wie wenig perfekt ich mich fühle
Volks- und Raiffeisenbank Niederschlesien e.G.
BLZ:
855 910 00
oder was für perfektionistische
Kto:
40 310 468 02
Ansprüche ich an mich stelle, die
Zusammenstellung:
Claudia Jochmann
ich sowieso nicht erfüllen kann.
Gestaltung:
Ingo Draeger
Auflage:
800 Stück
Wäre es nicht viel besser, wenn
Druck:
Müller Fotosatz & Druck, Selbitz
ich meine Zeit nutzen würde, um
Redaktionsschluß:
10. des geraden Monats
Erscheinen:
zweimonatlich
anderen Gutes zu tun, um dich
Die CVJM Life wird durch das
mit einem Lächeln, einem guten
Bundesministerium für Familie,
Wort, einer Umarmung wieder
Senioren, Frauen und Jugend
gefördert.
daran zu erinnern, wie sehr dich
Gott liebt, wie wertvoll du bist und
welchen inneren Frieden dir Gott
schenken möchte? Wäre es nicht
viel schöner, mich von anderen
beschenken zu lassen und mir von
Gott durch andere Menschen
zeigen zu lassen, wie sehr er mich
liebt, anstatt mich und mein Tun
durch Selbstzweifel komplett in
Frage zu stellen?
„Ein Lächeln kann Schmerzen
lindern, ein Wort kann von
Sorgen befrei’n, ein Händedruck
Sünde verhindern und Liebe und
Hoffnung erneu’n.“ Was können
solche kleinen Gesten doch alles
bewirken! Die Kinder, Jugendlichen
und jungen Erwachsenen, die uns
in unseren Arbeiten anvertraut
sind, stecken oft voller Selbstzweifel
und
schlechten
Erfahrungen.
Wie genial wäre es und was
für einen Unterschied würde es
machen, wenn wir uns besonders
darauf konzentrieren, ihnen mit
kleinen Gesten zu zeigen, wie
sehr sie geliebt werden, wie
wertvoll und einzigartig sie sind!
Gott liebt uns und lädt uns dazu
ein, uns gegenseitig von dieser
unendlichen Liebe weiterzugeben!
Sarah Simmank
Seite 1
Macht euch auf die Socken!
Vor dem Start
Jedes Mal, wenn wir wieder einen Pilger oder eine Pilgerin an
der Tür verabschiedeten, haben
wir gedacht: „Und wann machen
wir uns mal auf die Socken?“
Wir wollten auch mal ausprobieren,
wie sich das „Pilgern“ anfühlt.
So trafen wir uns am Morgen des
25.Augusts zu einem gemeinsamen Frühstück in „unserer“ Herberge. Die Morgenandacht, mit
Ekkehard Salewski stimmte uns
auch geistlich auf diesen Tag ein.
Beim Frühstück fühlten wir uns als
Gäste im eigenen Haus - schön!
Nach einem Fototermin in der frühherbstlichen Sonne zogen wir los.
So wie alle anderen Pilger folgten
wir der gelben Muschel auf blauem Grund. Sie führte uns, nach
kurzem Weg durch die Stadt, hinaus in eine liebliche Landschaft.
Die Sonne wärmte uns, der frische Wind blies den Kopf frei, die
vielen Obstbäume am Wegrand
luden zum Kosten und Genießen ein.
Wir können wirklich sagen, das erste Stück Pilgerweg hinter Görlitz ist
ein Stück zum Genießen!
Hinter Liebstein steigt der Weg
zu den Königshainer Bergen an.
Bis zum Hochstein ist es ein gutes
Stück zu Laufen - manchem wurde da schon mal die Puste knapp!
Zum Glück luden die vielen Pilze
am Waldrand ein, immer noch ein
Stück weiter zu laufen …
Oben auf dem Hochstein brauchten wir erst mal eine richtige Pause.
Die Rucksäcke wurden abgesetzt
und ausgepackt. Dann stärkte sich jeder nach Belieben.
Seite 2
Obwohl manche schon fast der
Mut verlassen wollte, konnten
wir doch wieder gemeinsam zur
letzten Etappe aufbrechen.
Wir kamen durch das reizende
Dörfchen Thiemendorf mit dem liebevoll gestalteten Thiemendorfer
Kirchsteig, pilgerten weiter durch
Arnsdorf mit der schönen Kirche
und dem historischen Pfarrhof –
und dann endlich kam unser Ziel
In Sicht.
In der Jugendscheune in Melaune
erwarteten uns Martina und Diana.
Tobias hatte extra für uns Pilger einen wunderbaren Apfelkuchen
gebacken, Martina und Diana
hatten Kaffe und Tee vorbereitet.
So saßen wir leicht ermattet aber
sehr stolz in der Sonne und genossen die Gastfreundschaft.
Nach dem Kaffeetrinken zeigte
Martina uns noch die Räume der
Jugendscheune und erzählte ein
bisschen aus der Arbeit vor Ort.
Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg, diesmal zum Glück mit dem
in Melaune geparkten Auto.
Wir haben diesen Tag jeder auf
besondere Weise erlebt:
• Manche waren überrascht, wie
schön die Lausitz ist.
• Manche waren überrascht,
wozu sie in der Lage sind.
• Manche waren überrascht,
dass man außer Pilzen auch
noch so manche Überraschung
am Wege finden kann, zum Beispiel eine beeindruckend große
Herde Mufflons, die unvermutet
unseren Weg kreuzte.
• Manche waren überrascht,
wie schwierig es ist, als Team
unterwegs zu sein und welche
Kräfte man entwickeln kann,
wenn man mit einem Team unterwegs ist!
Aber alle zusammen haben wir
festgestellt: So einen Peregrinus Pilgertag soll es im nächsten Jahr wieder geben.
Friederike Salewski/
CVJM Herberge
Peregrinus
Die Obstbäume an der Strecke luden
zum Ernten ein.
Das letzte Stück ging es nur noch auf
Socken!
Die Mitarbeiterinnen der Jugendscheune in Melaune erfrischten uns
am Ende mit selbstgebackenem
Kuchen und Kaffee .
Glaube Hoffnung Liebe . . .
diese drei, doch die Liebe ist die
Größte unter ihnen. Und sehr oft
wird auf das Wort „Liebe“ hingewiesen. Aber da stehen eben doch
noch „Glaube“ und „Hoffnung“.
Irgendwann am Anfang des Jahres
kam die Anfrage, ob wir uns vorstellen können, dass der
20. Geburtstag des CVJM Landesverbandes hier in Boxberg im Ohr
stattfinden könnte. Nun ja, das
konnten wir schon. Aber wer das
schöne Theater am See kennt,
weiß um die Wetteranfälligkeit der
„Location“. Und so wurde umorganisiert und das Dorfgemeinschaftshaus als Objekt der Begierde auserwählt, Anträge gestellt,
geplant und vorbereitet. Aber wie
so oft in der Praxis verschoben sich
Dinge, Mitarbeiter konnten nicht
usw. Aber wie war das noch mal
mit dem Glauben? So groß wie
ein Senfkorn und schon kann man
Berge versetzen? Also, da sollte
doch die Vorbereitung für so ein
Fest zu stemmen sein! Die Schaltstelle für alles mögliche war nicht
ganz oben, nein , es war Claudia
in der östlichsten Stadt Deutschlands! Es wurde hin und her telefoniert, Firmenadressen ausgetauscht, Essen organisiert und vieles
mehr. Es gab auch Bedenken um
das Gelingen, doch die Hoffnung,
alles zu schaffen und viele Gäste
in Boxberg begrüßen zu können,
ließen die Mühen vergessen. Aber
noch am Freitag vor dem Fest kam
das Zelt nicht, und so mussten wir
uns in Geduld üben und am Samstag das meiste machen. Doch
was jetzt? Zelt steht, die Band ist
da, Tische gestellt und kein Strom!!!
Gerade in Boxberg – das Kraftwerk
vor der Nase – nein nicht auch das
noch! Aber zum Glück gab es da
noch „Berni“, den Mann von der
Gemeinde, und eine versteckte
32er Steckdose und es konnte losgehen!
Ohne (Angst)Schweiß kein Preis.
Nein das steht so nicht in der Bibel.
Aber jeder kennt dieses Sprichwort
und wir haben es wieder einmal
erfahren dürfen. Und so hatten wir
pünktlich zum Konzert von „Pax-
Dei“ am Samstagabend alles fertig. Mattias Paschke überraschte
alle noch mit einer sagenhaften
Lichtshow im Zelt.
Die Besucher erlebten ein tolles
Konzert mit Mitmachteil und anschließender Feuershow. Bei sternenklarem Himmel und einem
Feuerwerk in der Ferne freuten wir
uns auf Sonntag.
Sonntag, 19. September 2010, MEZ
9.30 Uhr: Die Sonne schien und das
Zelt für den Gottesdienst füllte sich
rasch. Die Lobpreisband aus Klitten umrahmte mit dem Chor aus
Boxberg diese Feierstunde zum
20. Geburtstag. Und nun hörten
wir von der Liebe Gottes zu uns.
„Die Freude am HERRN ist unsere
Stärke“. Darum ging es in der Predigt! Einen starken Glauben und
eine starke Hoffnung machen uns
bereit zu einer starken Liebe untereinander und zu unserem Dienst
an den Kindern und Jugendlichen.
Das ist echt das Größte was man
erleben kann. Ein schöner Tag mit
Essen und Trinken, Feiern und Spaß
fand mit „iThemba“ einen tollen
Abschluß!
Danke Allen die uns unterstützt haben, besonders Manu, Dani und
Felix!!!!!!!!!!!!
Diese Drei haben dann auch beim
Volleyballturnier zum Erntedank
mitgewirkt. Wir haben unseren Platz
vom Vorjahr erfolgreich verteidigt!!
 Aber wie immer: Nicht der Sieg,
sondern die Teilnahme ist entscheidend! Und so freuen wir uns auf
2011 und wollen da auch wieder
gute Gastgeber sein.
In diesem Sinne,
Shalom, Heinz Bittner
CVJM Boxberg e.V.
Werner Karg
Alte Bautzener Str. 87
02943 Boxberg
Tel. 03 57 74/5 55 15 (Büro)
cvjm-boxberg@gmx.de
Seite 3
Freiwilligendienst
Øystese-Impressionen
Es ist so, als könnte man ganz Eu- im Vergleich zu vorher ein wenig das Norwegische Hochland fährt
ropa schmecken…
ruhiger und stiller hier ist.
und versucht, die herrliche norweOn-Arrival-Training in Oystese bzw.
gische Herbstlandein Crash-Kurs zum Thema “Norweschaft zu genießen
gische Kultur”
und sich tapfer von
der sich während
Jetzt sitze ich in Hald und höre dem
der Fahrt auf den
Regen zu. Es regnet schon seit Takurvigen durch die
gen. Das nennt man “Norwegischer
Berge
führenden
Herbst.” Aber kein Grund zur Sorge.
Straßen entwickelnEs gibt kein schlechtes Wetter, nur
den Übelkeit abzuschlechte Kleidung! Und um dem
lenken… Man kann
durch fehlendes Sonnenlicht entes schaffen, denn
stehenden Vitamin-D-Mangel vor– ich lebe noch. In
zubeugen gibt es jeden Tag einen
Oystese freut man
Esslöffel Tran (Fischöl). Da kommt
sich dann als an das
schon beim Drandenken Freude
recht milde Südnorauf und jeglicher Ansatz einer Winwegen gewohnter
terdepression verfliegt. Das ist der EVS – European Voluntary Service
Mandalit über die wunderschöne
norwegische Weg, mit dem norraue Fjordlandschaft des Ortes
wegischen Herbst umzugehen... Zum Glück habe ich aber auch die und selbstverständlich auch über
Aber dennoch ist im September guten Seiten des norwegischen die ca 26 anderen Voluntäre aus
viel passiert, bevor der Herbst kam. Herbstes erlebt. Ich war für eine ganz Europa (von denen wohlgeViele schöne Stunden mit den Stu- Woche in Oystese, einem Ort, der merkt 40% aus Deutschland komdenten, viele verrückte wäre wohl eigentlich berüchtigt ist für relativ men, plus zwei Osterreicher). Und
passender. Man konnte schnell mal konstanten Dauerregen. Relativ… dann lebt man für eine Woche in
in eine 200-Blaubär-Muffin-Back- denn wenn ein On-Arrival-Training dieser norwegischen PostkartenKolonne geraten, oder sich in den fur Europäische Freiwillige in eben landschaft und lernt z.B. etwas NorVorbereitungen fur eine Studenten- diesem sonst so regnerischen Ort wegisch. Das wichtigste und unerparty a la Altersheim wiederfinden stattfindet, dann gibt sich die lässlichste Wort dabei ist “Oi”, denn
(ich glaube, ich gehe jetzt nicht zu Sonne doch mal die Ehre – wir hat- den Norwegern fehlt das Vokabusehr ins Detail. Studenten die sich ten eine Woche fast ohne ein Wölk- lar um anständig um Verzeihung
als alte Menschen verkleiden und chen am Himmel, so gehört sich zu bitten, weshalb sie meist nur ein
dabei Spaß haben... nennt sich das! Aber natürlich muss man erst “Oi” herausbringen, wenn sie sich
das dann norwegischer Humor?) einmal aus der südlichsten Stadt beispielsweise an den nicht existieSchön war es, aber jetzt ist Hald Norwegens nach Oystese in der renden Schlangen vor Supermärkleer, denn seit Anfang Oktober sind Nahe von Bergen gelangen. Und ten just mal vorbei drängeln… Nordie Studenten im Ausland. Deshalb wie macht man das? Indem man wegische Manieren. ☺
höre ich auch den Regen, weil es acht Stunden mit dem Bus durch
Øystese-Impressionen
Außerdem erfährt man bei einem
On-Arrival jede Menge über die
norwegische Kultur. Man zeichnet
z.B. eine norwegische Klischee-Stereotyp-Frau und einen norwegischen Klischee-Stereotyp-Mann und
dann stellt man fest, dass alle Norweger große, blonde, blauäugige,
sportbesessene,
kartoffeln-undfischessende,
Wollunterwäsche,
Strickpullis und Gummistiefel tragende und naturlich trantrinkende,
selbst bei Regen mit Sonnenbrillenbestückte ”Oi”-Sager sind, die alle
Oystein oder Ragnhild heißen.
Glücklicherweise sind wir uns aber
als Europäische Freiwillige über
Klischees bewusst, auch wenn man
in manchen Punkten hin und wieder Bestätigung findet...
Das Schöne am Europäischen
Freiwilligendienst ist aber auch,
dass man lernt indem man erlebt.
Deshalb stand auf dem Stundenplan eine Gletscherwanderung,
ein Ausflug zu einem Wasserfall, ein
Tag an einem See um zu Fischen
und mit der Hilfe von 27 Freiwilligen
2 leicht überdurchschnittlich große
Fische zu fangen, in Wikingerbooten zu rudern und mit norwegischen Rentnern zu der Musik einer
Ü-70–Akkordeon–Band
inklusive
eines E-Gitarristen traditionelle norwegische Volkstänze zu tanzen.
Am letzten Abend dieser abwechslungsreichen Woche sollte dann
ein jeder Freiwilliger ein typisches
Gericht aus seinem Heimatland
zubereiten. Ich habe der kulinarischen deutschen Invasion auf
das Betteln meiner Landsleute hin
mal wieder Hefeklöße beigesteuert
und ja, es ist wirklich so, als hätte
plötzlich ganz Europa Einfluss auf
deine Geschmacksnerven, wenn
du Gerichte aus Lettland, Estland,
Tschechien, Russland, Rumänien,
Frankreich, Wales, Österreich und
Spanien auf einem Teller hast...
ten Tag bzw. ihre schlechte Woche)
Und was passiert, wenn man eine
Ungarin und eine Norwegerin zu
einem deutschen Essen einlädt?
Deutsche Kartoffeln aus Reichwalde (Danke Papa) schmecken einfach am besten! Als hätte ich das
nicht vorher schon gewusst!!!
Ha det bra!
Maybrit Piesker
Wieder zurück in Mandal (nochmal
acht Stunden Busfahrt!) hat sich die
deutsche Invasion dann nahtlos
fortgesetzt. 6/7 meiner Familie waren für eine Woche zu Besuch und
hatten leider etwas Pech mit dem
Wetter. (Auch die sonnigste Stadt
Norwegens hat mal ihren schlechTypisch norwegische Musik
Seite 4
Seite 5
Das Wunder ist geschehen!
vermutet+Schatz in der Oberlausitz
vermutet
Losung vom 03.10.2010, einem Tag vor der entscheidenden
Beschlussfassung im JHA:
Psalm 138, 3
Du hast mich erhört, als ich zu dir schrie; du ermutigst mich zu den
kühnsten Wünschen!
Das Wunder ist geschehen!
Der CVJM Hoyerswerda hat den
Zuschlag für die Mobile Jugendarbeit im Sozialraum 1 (Hoyerswerda,
Lauta, Elsterheide, Spreetal, Lohsa)
des Landkreises Bautzen bekommen.
Das bedeutet, dass wir eine dreijährige Finanzierung (2011-2013) für
die Arbeit haben und zusammen
mit der EvJu Hoyerswerda und
der evangelischen Familienbildungsstätte Bischofswerda das Sozialraumteam 1 bilden, welches für
mobile Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Familienbildung zuständig ist.
gilt auch den Zuhörern, die uns Zeit
zum Ausquatschen gaben und unsere, auf Grund von Zukunftsängsten und Planlosigkeit, schlechte
Laune ertrugen. Vielen Dank den
Entscheidungsträgern und Förderern! Vielen Dank an die zahlreichen
und treuen Beter. Wir alle dürfen
die Allmacht Gottes ganz nah erleben und sind voller Lobpreis, der
allein unserem Heiland gebührt. Wir
dürfen dieses Wunder feiern!
Die Frage nach unserem neuen
Domizil hat sich bis jetzt noch nicht
geklärt, aber wir sind im Moment in
allererster Linie einfach nur dankbar, dass die Arbeit weiter gehen
kann und vertrauen weiter auf
Wir sind Gott sehr dankbar, dass Gott!
unsere Arbeit fortgesetzt werden
Im Namen des Vorstandes und des
kann! Bis dahin lagen einige und
Teams des CVJM Hoyerswerda e.V.
vor allem recht große Steine auf
dem Weg, die durch Kraft des Ge- Reni und Benni
betes ausgeräumt wurden.
Wir haben unschöne Dinge erleben
müssen, sind manchmal schier verzweifelt. Aber wir begegneten auch
Menschen, die ohne etwas davon
zu haben, mit uns gekämpft, gelitten und uns motiviert haben. Vielen, vielen Dank dafür! Unser Dank
Seite 6
Seit September wird in unserer Region ein neuer Schatz gesucht. Das
Bernsteinzimmer ist es nicht. Eher
ein Schatz nach der Art der Geschichte vom Bischoff, der seinen
Kirchenschatz herausgeben sollte:
Zur Verwunderung seiner Herausforderer präsentierte er nicht Gold
und Silber, sondern rief alle Alten
und Schwachen seiner Gemeinde zusammen und verblüffte seine
Gegner ordentlich mit seinem ganz
eigenen Schatz …
Ich behaupte, dass auch behinderte Menschen ein Schatz für uns
und unsere Gemeinden sind. Nur
muss man ihn entdecken.
Der Familienentlastende Dienst
(FeD) des CVJM Schlesische Oberlausitz e.V. möchte sich zusammen
mit Gemeinden und Vereinen auf
den Weg machen und gemeinsame Angebote für Familien mit behinderten Kindern und Erwachsenen entwickeln.
Was der FeD jetzt schon anbietet,
sind vielfältige Freizeit- und Betreuungsmöglichkeiten für behinderte
Menschen. So treffen wir uns z.B.
regelmäßig zum Kegeln, Kochen
und zur Disko, fahren gemeinsam
in den Urlaub und planen ein Adventswochenende. Zusätzlich begleiten und betreuen wir Kinder
und Erwachsene individuell und
unterstützen so die Familien, die
Tag für Tag eine große Herausforderung meistern. Außerdem sind
Austausch- und Beratungsmöglichkeiten, Angebote für Geschwisterkinder und Familien geplant. Wir laden ein und begleiten zu Gemeinde- und Vereinsangeboten wie z.B.
Familiensportnachmittag, Kinderkirchennacht, Martinsfest und Krippenspielprobe.
Unser Anliegen ist es, dass die Familien ganz ungezwungen einladende Gemeinden erleben und im besten Fall Gemeinde und Gemeinschaft als zu Hause entdecken.
Deshalb ist es uns wichtig, die Arbeit eng mit Gemeinden und Vereinen zu verknüpfen. Wie?
Wie wäre es z.B. mit einem integrativen Spielkreis, einer Einladung
zum Elterncafe`oder einer ohnehin
geplanten Aktion oder Familienfreizeit, die diesmal die besonderen
Bedürfnisse dieser Familien berücksichtigt. Der zusätzliche Aufwand
ist geringer als vermutet und der
Familienentlastende Dienst unterstützt das Angebot mit Rat und Tat.
Wir freuen uns über Ihre/Eure Anregungen!
Ein bisschen Mut zum Abenteuer
braucht es schon, aber das gehört
ja schließlich zu jeder Schatzsuche,
oder?
Viel Spaß beim Entdecken wünscht
Ines Holz
(Koordinatorin Familienentlastender Dienst).
Kontakt: FeD Büro:
Tel. 03581/64 90 198 oder
Email: holz@cvjm-schlesien.de

Gebetsanliegen
Wir danken unserem Gott sehr für
20 Jahre CVJM Schlesische Oberlausitz. Wir beugen uns vor ihm im
Blick auf Schuld und Versäumtes.
Wir bitten um seinen Segen auch
in Zukunft, um richtige und mutige
Schritte in der Arbeit für ihn.
In Boxberg hatten wir einen guten
Freundestag 2010. Wir sind Jesus
dankbar für den CVJM dort und
die vielen Freunde die kamen und
mit uns den Tag verbrachten.
Wir freuen uns mit dem CVJM Hoyerswerda über alle Förderzusagen
für die kommenden drei Jahre und
loben Gott.
Wir sagen Gott Dank für den insgesamt guten Stand der Vorbereitungen für die Jugendnacht 2010.
Eigener Dank
als Lesezeichen für die Losung zum Ausschneiden
Liebe Freunde, Beter und Mitglieder!
vermutet + Schatz in der Oberlausitz
Dank

Seite 7
Freizeitheim Kollm in Bildern
Ein Stein für Kollm
Gebetsanliegen
Jesus wollen wir bitten für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Europäischen Freiwilligendienstes – etwa 20 Jugendliche,
für ein gutes Zurechtfinden in
der neuen Kultur, um hilfreiche
Kontakte und gute Erfahrungen.
Wir wollen im Gebet an unsere
Partner in Israel, in Palästina und
in Rumänien und ihre Arbeit für
Kinder und Jugendliche denken.
Lasst uns im Gebet auch die
Rüstzeiten des Jahreswechsels
vorbereiten…
Eigene Bitten
Bitte
Seite 8
1 Stein für Kollm! Helft mit und erhaltet einen Stein aus Holz mit AufDieses Jahr wird in Kollm gebaut! schrift, angefertigt von der LebensUnser CVJM Freizeit- und Bildungs- hof gGmbH!
zentrum erhält einen Zwischenbau,
der das Haupthaus mit dem Haus Vielen Dank für all eure Unterstüt2 verbinden wird. Aus brandschutz- zung und Gebete im Voraus!
technischen Auflagen müssen wir
diesen Zwischenbau den geplanten Veränderungen an Haus 2
vorziehen. Wie ihr euch vorstellen
Dein Stein!?
könnt, ist so ein Bauvorhaben eine
ziemlich große Sache und kostet
eine ganze Menge Geld. Daher
sind wir auf eure Unterstützung angewiesen. Bisher haben wir leider nur vereinzelte Spenden erhalten,
für die wir sehr dankbar sind. Aber
wir hoffen sehr, dass unsere Freunde und Kollmfans sich hiermit angesprochen fühlen und uns helfen,
unser CVJM Freizeit- und Bildungszentrum weiterhin gruppentauglich und attraktiv zu halten!
Liebe Freunde!
Wir bitten unseren Gott weiterhin um Bewahrung bei den Bauarbeiten in Kollm.
Bäckermeister Mevius stand . . .
. . . das Wasser bis zum Hals - Zum abenteuerlichen Abschluss
Abenteuertage im CVJM Laubusch der Ferientage machten wir eine
vom 6. bis 10. Oktober 2010
wilde Waldwanderung über die
Nardter Hochkippe vom CVJM aus
Im Grunde begann alles wie jedes nach Hoyerswerda. Normalerweise
Jahr: Während einer Vorstandssit- sollte dieser Weg eine Abkürzung (8
zung prüften wir unsere Möglich- km) sein. Unsere Geländemarschkeiten und Kraftreserven für ein Pro- beauftragen brachten es fertig, die
gramm in den Herbstferien. Unser Truppe 18 km durch die Wildnis irren
Sprengel-Evangelist Waldi bot sei- zu lassen.
ne Hilfe und Unterstützung an und Nach über vier Stunden doch
es wurde losgeplant. Wir stellten noch in Hoyerswerda angekomeinen Förderantrag an die ewag, men, durften wir die Räume der
die zum vierten mal 500,- € beisteu- Landeskirchlichen Gemeinschaft
erte für unsere Ferientage. Das ist großzügig nutzen und bevölkern.
nicht selbstverständlich, wir sagen: An diesem Tag begleitete uns die
Familie unseres Orts-Bäckermeisters
„Herzlichen Dank!“
Wir entwarfen Plakate, Einladun- Lutz Mevius. Damit waren nicht nur
gen, Hosentaschenzettel und klap- die Brötchen und der Stockbrotteig
perten Geschäfte, Bushaltestellen, gesichert, auch eine der heiklen
Dönerläden und den Laubuscher Bibelarbeiten wurde von Lutz und
Marktplatz ab, um einzuladen. In Simone gehalten.
der Mittelschule Lauta blieben uns Am Sonntag ging es dann per
die Türen leider wieder verschlos- Kanu auf der Schwarzen Elster
sen. Es gibt dort jedoch eine Religi- heimwärts. Am ersten Wehr hat es
onslehrerin, die auf unser Angebot Lutz leider erwischt. Trocken durchhinwies und in unserem Namen ein- gekommen ist keiner, aber ihn hat
es aus dem Boot geschleudert. Gut
lud.
Der erste Tag begann wie gewöhn- dass ihm jemand trockene Sachen
lich: Eine der Treuen erschien. Soll- leihen konnte.
te man sich dadurch entmutigen Natürlich lief mit dieser bunten Milassen? Waldi und unser neuer Ju- schung an Teilnehmern nicht immer
gendwart Andreas Albrecht zogen alles rund und gut, nicht alles blieb
Richtung Marktplatz und kamen heil, nicht alles an dem Ort, wo
es hingehört. Es wird Termine und
mit 8 jungen Leuten zurück. Wow!
An den folgenden Tagen kamen Nacharbeit geben und das ist gut
die Jugendlichen dann von selbst so. Ich denke, es war sehr wichtig
aus allen Richtungen und brach- für die jungen Leute, ein Team von
ten ihre Freunde mit. Sie warteten acht Mitarbeitern zu erleben, das
schon vor der Tür bevor es losging. freundlich und respektvoll miteinDas waren Sternenstunden im ander umgeht und eine gemeinsame Basis hat. Auch die Familie MeCVJM Laubusch!
Unsere jungen Leute waren zu ak- vius zu erleben war eine Klasse für
tivem und kreativem Mittun auf- sich und ein Geschenk, sie dabei zu
gefordert und es tat ihnen sichtbar haben, sicher nicht das letzte Mal.
gut. Holz suchen und für die Feuer- Wir danken an dieser Stelle auch
schale zurecht sägen und hacken allen Betern in Nah und Fern. Hört
erlebten wir als den Renner bei den nicht auf für uns und unseren Ort
die Hände zu falten!
jungen Herren.
Inhaltlich wurden recht heiße Themen angesprochen, wie Lügen, Ilka Kurpat
Verlässlichkeit, Freundschaft, Liebe. Wir haben gesungen, Gitarre
gespielt, gekickert, gekickt, Steine
bemalt und abends wurde jeweils
eine warme Mahlzeit gekocht oder
über dem Feuer zubereitet.
Seite 9
„JesusHouse“ in Löbau
Vom 20. - 25. September war ich
zu „JesusHouse“ in Löbau. Hier ein
Auszug meines Tagesbuches in
Form von Gebetsinfos an Beter und
Freunde des ED.
22.09.: Heute vormittag waren wir
mit „iThemba“ in der Mittelschule,
bei den Klassen 9 und 10 und am
Abend im CVJM-Haus.
Es gibt so heilige Momente, wo das
Zeugnis von Leuten oder die Predigt in die Herzen geht, wo man
merkt, dass jetzt Gott redet und
nicht Menschen. Das war gestern
ganz oft so.
Ich habe einen Riesenrespekt vor
der Aufgabe, jeden Abend zu predigen. Man will ja nicht seinen eigene Senf weiter geben. Der kann
zwar ganz spaßig sein, aber ob
Gott dadurch wirken kann...?
Heute abend geht’s um die Frage
„Warum lässt Gott das zu?“
Morgen früh sind wir mit FISH wieder
in der Schule zum Thema „Sucht
und Drogen“.
Das fordert die FISHìs ganz schön. Es
ist jedes Mal ein Kampf für sie, ihre
Geschichte zu erzählen.
Aber das brauchen die Teens. Solche persönlichen Geschichten gehen tiefer ins Herz als nur Informationen über Drogen.
ten einleiten“.
Beim Thema gestern Abend erzählten 3 Mitarbeiter von ihrem neuen
Leben in Jesus. Ihr hättet mal die
strahlenden Gesichter der 3 Leute
sehen sollen, als sie davon erzählten. Das war noch mehr, als das,
was sie sagten.
Danach saßen wir noch im offenen
Keller mit Jugendlichen zusammen,
mit und für die wir beteten und redeten.
Heute geht`s um Liebe und Sexualität. Bitte betet, dass Verletzungen
geheilt werden und Jugendliche
ihr ganzes Leben, auch ihre Beziehungen und Wünsche nach Partnerschaft, an Jesus abgeben.
27.09.: Ich bin wieder zu Hause, mit
einem lachenden und einem weinenden Auge.
Es war schon eine lange Woche für
mich, aber intensiv und voller Erlebnisse.
Ich bin Gott dankbar, dass ich nicht
geknickt rum rennen muss, weil sich
an den Abenden offensichtlich
keiner bekehrt hat und zum Kreuz
vorging.
Aber schon die Schuleinsätze mit
„iThemba“ und FISH waren die Woche wert.
Gott hat viel gesät, viele wurden
ermutigt und für manchen Teeny
aus den Jungen Gemeinden war
vieles herausfordernd.
Gerade am Freitag hat`s beim Thema „Freundschaft, Sex“ bei vielen
„reingehauen“.
Ich habe da gemerkt, wie wichtig
solche Themen in der Evangelisation sind. Man predigt seelsorgerlich und evangelistisch, damit die
Leute auch mit diesem Bereich ihres Lebens zu Jesus kommen oder
überhaupt anfangen, nach Jesus
zu fragen.
24.09.: Wir hatten in den letzten Tagen keine größeren Anfechtungen
oder Tiefen. Es ist nicht alles o.k.
Aber ich erlebe, wie eure Gebete
den „Rücken freihalten“.
Hier einige Erlebnisse von gestern:
Vormittags waren wir wieder mit
Frank und David von FISH in der
Mittelschule. Besonders in den
Kleingruppen gab es sehr persönliche Fragen der Teens und gute
Gespräche.
Nachmittags fuhren einige Mitarbeiter mit Kamera und Mikro zum
„Kaufland“, an dem sich viele Ju- Waldemar Buttler
gendliche treffen. Sie hatten dort
interessante Gespräche und Interviews.
Bis jetzt gingen keine Jugendlichen
an das Kreuz nach vorn, aber es ist
eine große Offenheit da. Jesus wird
schon zur richtigen Zeit die „Gebur-
Seite 10
In Gedanken durch die schlesische Oberlausitz ...
... und darüber hinaus
Der Lebenslauf von Ernst Alter ist
am Ziel. Beim Ausflug am Muttertag 2010 in Kollm war er noch dabei – 95jährig. Folgendes darf ich
weiter geben: Ernst Alter fand sich
immer dienstags in der Tagesstätte
der Malteser in Görlitz ein. Dort gab
er wie überall gern Gebete, Psalmen und Lebensweisheiten weiter,
oft auch Bücher. In einer Erinnerungsrunde anlässlich seiner Beerdigung sagte einer aus der Runde:
„Herr Alter hat mich dem Glauben
wieder näher gebracht, durch seine Sprüche, seine Psalmen in der
Pause und mit den Gebeten vor
dem Essen. Und dann sein täglicher
Spruch: Alles ist Gnade!“ – Besseres lässt sich über das Leben eines
Christenmenschen wirklich nicht
sagen. Wir haben Ernst im CVJM,
besonders auch im Ortsverein, viel
zu verdanken und danken Gott für
seinen Lebenslauf.
und schwieriger. Es kam zu einer
Beendigung der Arbeit des Partnervereins. Wir hielten lange nach
einer neuen, lohnenden Aufgabe
Ausschau. Diese zeigte sich in den
vergangenen drei Jahren nicht. So
werden unsere Anliegen in einem
„Freundeskreis Rumänien“ des Vereins Evangelische Jugendscheune
Melaune weiter geführt. Bernhard
Neudeck, bisher Vorsitzender des
ZSEB-IKE, wird sich besonders dieser Aufgabe widmen. – Wir haben
diese Auflösung sorgfältig geprüft
und dankbar Rückschau auf viele
Aktionen gehalten. Viel Liebe, viel
Geld, viel Engagement ist in den
vergangenen Jahren Kindern und
Jugendlichen aus Zigeuner-Familien zugutegekommen.
Dafür wollen wir Gott loben und
weiter, auch ohne Verein, seine
Wege nach Rumänien gehen.
20 Jahre CVJM Schlesische Oberlausitz – 20 Jahre Wiedergründung
der Arbeit nach der Pariser Basis
in Vereinsform haben wir begangen. In Boxberg fand keine Jubelfeier statt; wir lobten Gott, freuten
uns über manches Gelungene
und nahmen die Jugendarbeit
der nächsten Jahre in den Blick.
Die wird nicht leichter werden. Bestimmt nicht. Aber wir haben unseren Gott großes und überraschendes tun sehen in den vergangenen
Jahren. Warum sollte dies ausbleiben, wenn wir an seiner Seite zu
finden sind? – Vielleicht müssen wir
unsere Maßstäbe für Frucht und Erfolg noch mehr von ihm bestimmen
lassen, damit wir dankbar bleiben,
und wagemutig, und bescheiden –
eben fromm und wendig.
Thomas Brendel
In den vergangenen Jahren konnten wir uns immer wieder einmal
über Neugründungen freuen
– und haben gelegentlich beTermine Leitender Sekretär
tont, dass Strukturen wichtig,
November – Dezember 2010
aber längst nicht alles sind.
Jetzt ist es mit einem unserer
2.11.
Arbeitskreis Hauptamtliche
Vereine, dem CVJM ZSEB-IKE,
3.11.Teamberatung
damit ernst geworden: Am
3.11.Jugendnachtvorbereitung
Donnerstag, dem 9. Septem4.11.
Vorbereitung ProChrist 2011 am Bärwalder See
ber 2010 trafen wir uns in Gör5.-7.11.
Kongress Jugendarbeit
9.11.
Studienleiterkonferenz und AG Freizeitheime
litz-Weinhübel zur Auflösung
10.11.
Pfarrkonvent Kirchenkreis Hoyerswerda
des Vereins CVJM ZSEB-IKE.
10.11.
Vorbereitung
Sächsische Landesausstellung
Wie kam es dazu? – Durch
11.11.
in
Aktion
–
Besprechung
die Unterstützungsarbeit für
13./14.11. Jugendnacht
Kinder und Jugendliche aus
15.11.
Jungschar und Teenie-Treff
Roma-Familien waren Anstel16.11.
Sozial-diakonische Jugendarbeit Ostsachsen
lungen von Hauptamtlichen
19.11.LAK-Vorbereitung
in Rumänien und Deutsch20.11.Delegiertenvorbereitung
land notwendig geworden.
20.11.
Andacht G 22
26.11.
Besprechung „Landeskirchliche Großveranstaltungen“
Damit wollten wir keinen der
29.11.
Beirat der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendarbeit
bestehenden Vereine bela30.11.
Vorbereitung LandesJugendCamp 2011 Großzerlang
sten. Außerdem hatten wir
2.12.Teamberatung
inzwischen einen Partner2.12.
Vorstand des Landesverbandes
verein in Siebenbürgen, der
6.12.
Redaktion LIFE
eigentlich zu den schönsten
6.-9.12.Generalsekretärskonferenz
Hoffnungen
berechtigte.
12.12.Jugendwartkonvent
Doch unsere Zusammenar14.12.Studienleiterkonferenz
beit mit den Freunden in Ud15.-17.12. „Advent in Kollm“
27.-30.12. Rüstzeit zum Jahresausklang
varhely wurde schwieriger
Seite 11
Ludwigsdorf
Kollm
Rothenburg
Boxberg
Fellbach
Berlin
Hohenbocka
Görlitz
Klitten
Rothenburg
Krauschwitz
Bautzen
Görlitz
Görlitz
Görlitz
Berlin
Berlin
Görlitz
Görlitz
Nürnberg
München
Berlin
Kollm
Kollm
Anzeiger
Wo: CVJM Freizeit- und
Bildungszentrum Kollm
Wann: 15. - 17. Dezember 2010
Geld: 75 € (Übernachtung,
Vollpension, Programm)
Anmeldung: CVJM Landesverband
Schlesische Oberlausitz, Tel. 0 35 81/40
09 72
Anzeiger
Herzliche Einladung
zur Delegiertenversammlung des CVJM
Schlesische Oberlausitz am 20.11.2010
von 10 bis 15 Uhr im Jugendhaus „Wartburg“ in Görlitz.
Diese Einladung gilt nicht nur den Mitgliedsvereinen, sondern auch den unterstützenden Mitgliedern des Landesverbandes und seinen Freunden. Wir
freuen uns über jede Anteilnahme am
Weg unserer missionarischen Kinderund Jugendarbeit.
Advent in Kollm
„Advent“ heißt „Ankunft“. Damit Weihnachten zur großen Freude wird, benötigen wir Zeit im Advent, Vorbereitungszeit. Und Kollm bietet uns die Chance
einer stillen Zeit im Advent, kurz vor
Weihnachten. - Vielleicht sind bereits
die meisten „Weihnachtsfeiern“ vorbei,
die Plätzchen gebacken und die Geschenke eingekauft. Jetzt kann es für
3 Tage nach Kollm gehen zum Singen,
Beten, Erholen, Reden, Vorlesen, Erzählen...
Alle, die können und sich diese Zeit bewusst nehmen wollen, sind herzlich eingeladen.
Rüstzeit zum Jahresausklang
Hier ist Gelegenheit, einmal zurück und
nach vorn zu schauen. Wir wollen uns
dabei an den beiden Jahreslosungen
orientieren und so Rückblick auf 2010
halten und nach vorn schauen mit
dem guten Leitwort für 2011.
Wer: Jede/r von 0 bis 99 Jahre
Wo: CVJM Freizeit- und
Bildungszentrum Kollm
Wann: 27. Dezember - 11 Uhr bis 30.
Dezember – 11 Uhr
Geld: Erwachsene: 79 €
Kinder: je nach Alter abgestuft
(nähere Informationen beim CVJM
Landesverband)
Anmeldung: CVJM Landesverband
Schlesische Oberlausitz
Silvesterfreizeit
Diese Freizeit ist eine Einladung für alle,
die Silvester in Gemeinschaft erleben
und feiern wollen.
Wer: Jede/r von 0 – 99 Jahre
Wo: CVJM Freizeit- und
Bildungszentrum Kollm
Wann: 30. Dezember 2010 – 2. Januar
2011
Geld: Erwachsene: 79 €
Kinder: je nach Alter abgestuft
(nähere Informationen beim CVJM
CVJM Freizeitheim Kollm
Im Kollmer Gästebuch geblättert ...
Termine November / Dezember 2010
05.11.-07.11.
GKR Kodersdorf
09.11.-12.11.
Missiocenter Berlin
13.11.-14.11.
Blaues Kreuz
26.11.-10.12.
“Nette Letten”
26.11.-28.11.
Familienfreizeit Ottendorf-Okrilla
04.12.Familienfeier
15.12.-17.12.
CVJM Schl. Oberlausitz
27.12.-30.12.
CVJM Schl. Oberlausitz
30.12. -02.01.11
CVJM Schl. Oberlausitz
Freie Termine in Kollm findet ihr im
Internet unter www.cvjm-schlesien.de
oder telefonisch 03588/201255
Seite 12
Landesverband)
Anmeldung: CVJM Landesverband
Schlesische Oberlausitz
Hauptamtlichen-Konferenz 2011
„Kinder und Jugendliche geistlich begleiten“
Wir wollen uns genau einen Tag Zeit
nehmen, um dieses wichtige Thema
miteinander zu bedenken. Albrecht
Kaul hat in seinem langen Arbeitsleben
zahlreiche Kinder und Jugendliche
geistlich begleitet. Unter seiner Leitung
wollen wir arbeiten und die Umsetzung
für unsere Bereiche besprechen.
Leitung: Thomas Brendel
Referenz: Albrecht Kaul (ehem.
stellv. Generalsekretär des CVJMGesamtverbandes
Wer: Hautamtliche in der Kinder- und
Jugendarbeit
Wo: CVJM Freizeit- und
Bildungszentrum Kollm
Wann: 4. Januar – 12 Uhr bis 5. Januar
– 12.30 Uhr
Geld: 25 €
Seminar Internationale Beziehungen
„Glokal“ - international denken, lokal handeln! Das ist heutzutage das
Motto vieler Verbände, Politiker und
Organisationen. Übernehmen wir Verantwortung für unser Handeln im Blick
auf die Welt und insbesondere auf ärmere Menschen in anderen Regionen?
In der schlesischen Oberlausitz können
wir an vielen Stellen ein „JA“ dazu sagen. Deshalb wollen wir uns mit den
Maßnahmen und Projekten beschäftigen, die schon (oft seit mehreren Jahren) durchgeführt werden.
Kommt und entdeckt, was es heißt,
„glokal“ zu leben und zu denken!
Leitung: Sarah Simmank, Sibylle
Warnatsch, Tobias Walzok
Wer: Mitarbeitende in der
internationalen Arbeit, Interessierte,
Freiwillige des EFD und ehemalige
Freiwillige
Wo: CVJM Freizeit- und
Bildungszentrum Kollm
Wann: 15. Januar, 9 – 16 Uhr
Geld: 25 €
CVJM Schlesische Oberlausitz e. V.
Johannes-Wüsten-Straße21
02826 Görlitz
Telefon: 0 35 81/40 09 72
Fax: 0 35 81/40 09 34
Email: info@cvjm-schlesien.de
www.cvjm-schlesien.de
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Seele and Geist
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