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093 Was die Woche bracht« . . . Ausland. - eLiechtensteinensia

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093
Was die Woche bracht« . . .
) I n der S c h w e i z hat die zur Neige ge­
ilende Woche das Ende der Frühjahrssession
d e r e i d g e n. R ä t e gebracht. Man darf den
.Zerren Nationalräten und Ständeräten das
Zeugnis ausstellen, daß sie ihr Pensum redlich
erfüllt haben. Das will immerhin nicht heifcen, daß bei den Traktanden L a n d w i r t f'ch a s s h i1 f e und S o z i a l v e r s i c h e r u n g
eine bedeutend kürzere Diskussion nicht auch
genügt Hütte. Verschiedene Herren bringen es
^ b e r 'nun einmal nicht über sich, auf das Wort
,-u: verzichten oder sich in ihrer Rede kurz zu
raffen. Die Hauptsache ist aber schließlich, daf>.
Me wichtigen Geschäfte schlußendlich ein gute
Oiesultat zeitigen. Und das darf man von den
wichtigsten Traktanden sagen, welche die beir>en Räte in ihrer Frühjahrstagung beschäftig­
ten.
E r w ä h n u n g verdient noch ein Ereignis auf
dem Gebiete der interparteilichen und interkonfessionellen Organisationen. Es liegt in
der Wahl von Nationalrat M o s e r - S c h ä r
z u m Präsidenten des großen schweizerischen
B a u e r n v e r b a n d e s . Diese Wahl bringt
einen Katholiken und konservativen Führer
im die Spitze eines der größten und wichtigften Wirtschaftsverbände unseres Landes. Da?
is; sehr bemerkenswert. M a n möchte nur
wünschen. der neue Präsident lasse etwas vom
Eliten Geist m den Bauernverband fließen, den
das katholische Wirtschafts- und Sozialproq v a m m atmet.
*
^ » D e u t s c h l a n d hat der Reichstag durch
die Annahme der Haager Abkommen (Aoung
Gesetze) die Gefahr eines außen- und innenpo
Huschen Chaos mit allen seinen unabsehbaren
Folgen beseitigt. Die Mehrheit, mit der die
Annahme erfolgte, ist deshalb von Bedeutung
weil eine zu knappe Mehrheit von nur wenigen Stimmen wohl zunächst nichts a n dem fcw
inellen Ergebnis geändert hätte, aber der Op=
vofition der Rechtsparteien gegen den Aouvgvlan eine derartig starke moralische Unter
stiitzung geblieben hätte, daß dies insbesondere
auf die Entscheidung des Reichspräsidenten
nickt ohne Rückwirkung hätte bleiben können.
Der Standpunkt Hindenburgs, daß Gesetze
von solcher Tragweite nicht mit einer Mehrbeit von nur etwa zehn Stimmen angenom­
men werden können, war zweifellos berechtigt und hat seine Wirkung auf die Parteisührcr nicht verfehlt.
Es war fast bis zum letzten Augenblick ungewiß. ob sich für die Aoung-Gefetze eine tragfähige Mehrheit finden werde. Der springende Punkt lag in der Haltung des Zentrums,
das bei der ersten Lesung Stimmenthaltung
geübt hatte und gleiches auch für die zweite
lind dritte Lesung ankündigte, wenn nicht vorher eine bindende Abmachung zwischen den
Regierungsparteien über die zur Sanierung
der Reichsfinanzen notwendigen Maßnahmen
und Gesetze zustandekomme. Die Zentrumsparte! befürchtete nicht ganz ohne Grund, daß
nicht nur die Deutsche Volkspartei, sondern
auch die Sozialdemokraten nach Verabschiedung der Aoung-Gesetze ihre Zustimmung zu
den erforderlichen Finanzmaßnahmen veriveiLern und die Mittelparteien allein mit der
Verantwortung für die weitere Finanzpolitik
belasten könnten. Da auch die Demokraten
Miene zeigten, dem Beispiel des Zentrums zu
folgeil und die Bayrische Volkspartei dem
!!>oungplan wenig freundlich gegenüberstand,
so hätte sich der Fall ergeben können, daß sich
für die Annahme schließlich n u r 197 Stimmen
gegen 192 Neinstimmen gefunden hätten, bei
103 Stimmenthaltungen, was natürlich ein
ganz untragbares Verhältnis gewesen wäre.
Es waren drei Wochen vergangen seit Bernhards Besuch bei seinem Oheim. Bernhard
schlenderte mit Horst Wendenburg durch den
Wald nach der Villa Anna. Ein am Nachmittag niedergegangenes Gewitter hatte erfriichende Kühle gebracht. Die beiden Herren sogen mit Behagen die reine Luft ein und plauderten von Geschäften. Dann erkundigte sich
Weildenburg nach dem Befinden von Bernhards Mutter.
..Sie sagten, S i e hätten sie bei ihrem letzten
besuch nicht sehr wohl aussehend gefunden,"
..Nein, Herr Kommerzienrat, eher das GeAnteil. Ich habe deshalb mit meinem Oheim
gesprochen, er soll M a m a aufsuchen und sie Kit^n> sich zu schonen. Ich erhielt heute morgen
^ochricht von ihm, daß er Anfang nächster WoM zu ihr reist".
Wendenburg sah Bernhard nachdenklich a n .
..Dann ist er ja in unsrer nächsten Nähe. —
j-Mmal in L., ist ee> doch nur noch ein KatzenI'rung bis zu uns. Das lassen wir uns auf
'einen Fall entgehen. Den Oheim laden wir
115
ein, und wenn er nur einige Stunden für
•r<w K ö n g e n kann. D a Hab ich ja die schönste
^legenheit, ihn kennen zu lernen. — Also,
l ei1
? Sie ihm das schleunigst — ich brenne
'rknch darauf, ihn zu sehen".
Geberts Gesicht erstrahlte.
WQren
inzwischen nahe an die Villa heriiekoinmen. Die Herren sahen zwei junge
Da sich die Fraktionen der Regierungsmehrheit trotz der im Reichskabinett erzielten Uebereinstimmung über den Finanzplan nicht zu
einigen vermochten, schien die Krise unlösbar.
Erst als unter Ausschaltung der Deutschen
Volkspartei auf die sogenannte Weimarer
Koalition zurückgegriffen wurde und sich
Zentrum, Bayrische Volkspartei. Demokraten
und Sozialdemokraten in letzter Stunde über
das durchzuführende Finanzprogrannn einigten, w a r die Gefahr beseitigt und die Annahme der Dounggesetze trotz Stimmenthaltung
der Bayrischen Volkspartei mit genügender
Mehrheit gesichert.
und war ein Troß in den Stürmen der Schlachten, im Angesicht des Todes.
I n dieser Erkenntnis hat die FrontkämpferVereinigung Deutschösterreichs in den zehn
Iahren ihres Bestandes sich jederzeit zur christlichen Weltanschauung bekannt und dieses BeKenntnis seit ihrer Gründung durch pflichtgemäße Beteiligung an den kirchlichen Feierlichkeiten vor der Oeffentlichkeit abgelegt. S i e
setzt dem Freidenkertum das Kreuz der Welterlöfung, dem Internationalismus das BeKenntnis zum angestammten deutschen Volke
und die Liebe zur österreichischen Heimat, dem
volkszerstörenden Klassenhaß und Klassen­
kampf die auf christlicher Liebe aufgebaute
Volksgemeinschaft entgegen.
Wir Frontkämpfer fühlen uns verpflichtet,
gegen die barbarische, aller Kultur hohnsprechende Christenverfolgung in Sowjetrußland
energischen Protest einzulegen, diesem Proteste auch in öffentlichen Versammlungen Geltung zu verschaffen und wenn es notwendig
erscheint, für das höchste Gut aller Kulturvölker, für die christliche Weltanschauung, auch
mit unserem Leben einzustehen. D a s christliche Volk wird uns in dem Kampfe um den
Glauben an seiner Seite finden".
topos, vor allem aber in Deutschland, Frankreich und England, für Hungermärsche der Arbeitslosen auszunützen.
I i n brasilianischen Staate Purahyba sind
anläßlich der Präsidentenwahl ernste Unruhen
ausgebrochen.
Die Deutsche Volkspartei hat sich nach einer
abermaligen Intenvention Hindenburgs bereit
erklärt, an den neuen Verhandlungen über
das Finanzprogramm der vier Weimarer Koalitionsparteien teilzunehmen. Damit ist die
Große Koalition für die nächste Zeit vor dem
Auseinanderfallen gerettet.
Auf der Londoner Flottenkonserenz herrschte gestern den ganzen Tag äußerst lebhafte Tä*
tigkeit. Admiral Alexander erklärte, daß beI n F r a n k r e i c h hat das zweite Kabinett
züglich
der Spezialschiffe und der von der BeT a r d i e u bereits einen Namen bekominen:
schränkung
ausgenommenen Schiffsklassen
er tönt aber nicht schmeichelhaft, denn er laueine grundsätzliche Einigung erzielt worden sei.
tet „Regierung der Niederlagen". Die RegieStaatssekretär Stimson lehnte nochmals Katerung ist nämlich mit nicht unwichtigen Antragorisch jede Beteiligung der Vereinigten S t a a gen sowohl im parlamentarischen Kommissioten a n dem von Frankreich gewünschten S i »en wie in der Kammer in schon mehr denn
cherheitspaki
ab.
einem halben Dutzend Fälle durchgefallen. —
Tardieu
mußte
sich gestern in der Kannner
Wohl handelt es sich um Entscheide, für weldie
mit
der
einstimmigen
Annahme der von ihm
die Regierung die Vertrauensfrage nicht stellfrüher
abgelehnten
Erhöhung
der Kriegsteilte. Es liegt aber auf der Hand, daß fortwähnehmerpension
abfinden.
I
n
der
Finanzkomrende Niederlagen dem Ansehen und der AuMission
der
Kammer
erlitt
das
Kabinett
eine
torität des Kabinettes nicht zuträglich sind,
u
bemerkenswerte Niederlage, da die von der
und daß die Mehrheit, welche die Negierung
Regierung verlangten Kredite für die neuen
in den genannten Fällen durchplumpen ließ,
Ministerien und Staatssekretariate abgelehnt
Dr. Luther Reichsbankpräsident.
dem Kabinett schließlich auch einmal dann die
Der Generalrat der Deutschen Reichsbank und beschlössen wurde, daß ein Ministerium
Gefolgschaft leichthin versagt, wenn die Vertrauenssrage gestellt ist. Es sieht beinahe so hat Dienstag abend Dr. Luther zum Reichs- höchstens 25 Mitglieder zählen dürfe, während
aus, als ob man in P a r i s auf diesen Augen- bankpräsidenten als Nachfolger v. Dr. Schacht Tardieus zweites Kabinett sich aus 34 Mitblick warte. M a n ist sich ja an der Seine an gewählt. Die Wahl vollzog sich reibungslos. gliedern zusammensetzt.
Laut „Evening News" stehen die Aussichten
das politische Theater gewöhnt, das die Hei- Die Abstimmung ergab volle Einmütigkeit.
für
den Bau des Aermelkanal - Tunnels gut.
den im Ministerfrack zeitweise etwas rasch Auch «die ausländischen Mitglieder des GeDie
englische SpezialKommission befürwortet
neralrates haben sich für den Gewählten entverbraucht!
den B a u und schätzt die Baukosten auf 25 M l schieden.
Dr.
Luther
hat
bereits
sein
Einver*
lionen Pfund und die Bauzeit auf acht J a h r e ;
I n der T s c h e c h o s l o w a k e i protestierte ständnis zur Wahl erklärt.
sie schlägt zunächst den Bau eines Versuchstunin einer der Sitzungen des Abgeordnetenhaus
Eine Niederlage der Labourregierung.
nels vor.
ses der ablaufenden Woche der Abgeordnete
I n der Dienstagsitzung des engl. UnterEin Prozeß um den Stahlhelm.
S a l a t unter lautem Widerspruch der Kommu- Hauses wurde die Regierung Mac Donald bei
Die erste Zivilabteilung des Bundesgerichnisten, gegen die Religionsverfolgungen in der Abstimmung über einen konservativen
tes
hatte sich in ihrer letzten Sitzung mit einer
R u ß l a n d , worin er einen schnöden Undank Zusatzantrag zur Kohlenbill, nach dem die
Klage
der Breiner Torfwerke gegen die Eidgegen den Papst dafür erblickt, daß dieser zur Klausel über die Einführung einer Taxe auf
genossenschast
zu befassen. Die deutsche FirZeit des Hungergespenstes in Rußland in al- der Kohlenproduktion ausgeschieden werden
ma
hat
nämlich
gegen die schweizerische Eidlen Kirchen der Welt Sammlungen von Lie­ soll, um den Absatz zu fördern, mit 282 gegen
yenossenschaft
Klage
erhoben wegen Verletbesgaben sür die hungernden Russen anord 274 Stimmen in Minderheit versetzt.
zung
der
von
ihr
seinerzeit
erworbenen P a nete. Damals hatten die Moskauer Herrscher
Das Abstimmungsergebnis konnte fast zwei tentrechte eines deutschen Ingenieurs zur
die hilfreiche Hand des Papstes nicht zurück- Minuten lang nicht verkündet werden, weil
gewiesen, ihm im Gegenteil gedankt. Heute sich ein großer Tumult erhob, als bekannt Herstellung eines Helms aus einem einzigen
dagegen, wo Rußland a n geistigem Hunger zu- wurde, daß sich die Regierung i n Minderheit Stück gezogenen Stahls und machte geltend,
gründe gehe, wüten die Moskauer Herrscher befinden werde. Die Konservativen schrien: für die Herstellung des Stahlhelmes der eidg.
und wersen sich aus das Christentum, weil der „Hoch Baldwin!" Als die Mitteilung des Ab- Armee seien zwei ihrer Erfindungspatente
Heilige Vater seine warnende Stimme erhov stimmungsergebnisfes endlich möglich gewor verletzt worden. Als Schadenersatz forderte
und dem geistig verkommenen Rußland wie- den war erhoben sich die Rufe nach dem Rück sie wegen entgangenen Gewinns eine Entschäder seine hilfreiche Hand leihen wollte. Aog. tritt der Labour-Regierung, während *>ie La- digung von 1,200,000 Franken. D a s Bundes­
S a l a t erklärte weiter, daß die Bolschewiken ^ux-Abgeordneten für die Regierung demon gericht hat die Klage einstimmig als unbegründet abgewiesen. Die klägerische Firma hat
Antichristen und das b l u t i g e H e e r d e s strierten.
neben ihren Prozeßkosten eine Urteilsgebühr
S a t a n s seien. Aber Gott, die Sonne der
Gerettet!
von
2000 Franken zu tragen und die Eidgenofewigen Wahrheit, werde auch weiter und ewig
A
m
st
e
r
d
a
m
(Ohio),
11.
März.
Die
Di­
senschaft
mit 6000 Franken prozessualisch zu
leuchten, auch wenn es den Bolschewiken gerektion
der
Grubenverwaltung
teilt
mit,
daß
entschädigen.
,
lingen würde, Millionen von Menschen geistig
entgegen anders lautenden Meldungen die inStreikzwischenfälle in Indien.
zu blenden. Die Bolschewiken bedrohen die
Freiheit der menschliche» Seele und bereiten folge der Grubenkatastrophe verschütteten 100
K a l k u t t a , 12. März. Eine Anzahl von
Bergleute mit Ausnahme von zweien gerettet
Streikenden der Spinnereien von Tigaghur
eine schreckliche neuzeitliche Knechtschaft dawerden konnten.
durch, daß sie aus dem Menschen eine lebende
griffen die Polizeipatrouillen mit SteitlwürDie Ermordung des Bischofs Berfiglw.
Maschine ohne freien Willen machen wollen.
fen an, iin Glauben, daß einige ebenfalls
R
o m , 11. März. Aus dem telegraphischen streikende Kameraden verhaftet worden seien.
Am Schlüsse dankte Abg. S a l a t unter stänbigem Lärm der Kommunisten dem Papst, daß Missionsbericht über die Ermordung des Mis- Es kam zu einer Schlägerei, wobei mehrere
er so unerschrocken die bolschewikischen Greuel sionsbischoss Berfiglia und seines Begleiters Polizisten und Streikende vernetzt wurden.
in China geht hervor, daß sie zuerst beraubt I m ganzen streiken jetzt 35,000 Arbeiter und
verurteilte.
*
wurden. Die chinesischen Piraten wollten aber mit eitier einzigen Ausnahme sind alle S p i n I n O e s t e r r e i c h hat die Frontkämpservev auch die die Missionare begleitenden Katechi- nereien geschlossen.
!
einigüng a n Kardinal Pisfl sowie an die eoun stinnen mitnehmen. Als sich die Missionare
Spielhölle. — 100 Verhaftungen.
>
gelische Kirchenbehörde ein Schreiben gerich- diesem Raub widersetzten, wurden sie mißB
o
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b
a
y
,
12.
März.
Bei
einer
Haushandelt, in einen Wald geschleppt und erfchostet, in welchem es heißt:
„Wir Frontsoldaten, deren beschworene sen. Die Leichen konnten geborgen werden. durchsuchung in einer Spielhölle verhaftete
Pflicht es w a r und noch immer ist, in Zeiten Die später befreiten Katechistinnen bezeugen die Polizei 100 Personen und beschlagnahmte
bedeutende Summen.
jeder Gefahr für Volk und Heimat ihr Leben den Vorgang.
Gegen die Einfuhr russischer Waren.
einzusetzen, bekennen uns offen zur Lehre
Kurze Auslandsmeldungen.
Christi, zur christlichen Weltanschauung, denn
A m s t e r d a m , 12. März. Die genossenDie Moskauer Internationale beschloß die
sie adelt unser pslichtenreiches Leben, sie ist Maifeier dieses Jahres in allen Staaten Eu- schastliche Einkaufszentrale für landwirtschaftliche Artikel beschloß laut „Handelsblad", insDamen auf der breiten, mit schöner Sandstein- leisen, schmerzlichen Ausdruck, der zum Her- künftig keine russischen Futtermittel, die in
ballustrade begrenzten Veranda stehen. Ein zen sprach. S i e schien innerlicher veranlagt, großem Umfange angeboten wurden, mehr zu
hellblonder und ein kastanienbrauner Mäd- als die zarte, fröhliche Gabriele. Nichts ver- kaufen . S i e begründet diesen Schritt damit,
daß die Sowjets sich diese Artikel in „widerchenkops neigten sich über die dichten, hängen- riet gedankenlose Jugendtollheit.
wärtiger
Weise" verschaffen und daß der Erden Blumen, welche die Veranda schmückten,
Trotzdem
der
Zauber
unberührter
Jugend
lös
dafür
nicht den russischen Bauern zugute
und zwei P a a r schöner Mädchenaugen grüßten
über Erms Wesen lag, zeugte doch der Aus- kommt, sondern der revolutionären Propaherab.
Die Herren zogen die Hüte und wenige S e - druck ihres Gesichtes von einer großen inne- ganda. Der Privathandel folgt diesem Schritt
Kunden später standen sie vor den beiden jun- ren Reife, wie ihn geheimer Schmerz verleiht. der Einkausszentrale nicht und die Organisagen Damen. Horst Wendenburg wurde von Bernhard ahnte, w a s diese Mädchenseele auch tion des Rotterdamer Getreidehandels hält
beiden zärtlich begrüßt, aber auch Herbert quälte. E r wußte, daß sie den Vater frühzei­ sich ebenfalls davon fern.
tig durch den Tod verloren, und, ivas noch viel
Fahrpreisermäßigung.
wurde ein herzlicher Gruß zuteil.
schlimmer war, die Mütter durch das Leben.
Den
Besuchern
der Automobilausstellung i n
Hauptsächlich die schlanke, graziöse VlondiDesto
heißer
wünschte
er,
sie
so
glücklich
zu
Genf
voin
21—30.
März wird eine Fahrpreine mit den großen, zärtlich blickenden Blaumachen, daß sich der schmerzliche Ausdruck in ermäßigung in der Weise gewährt, daß die
äugen begrüßte ihn sehr liebenswürdig.
den Augen und der wehe Zug um den feinen Billette einfacher F a h r t nach Genf auch zur
„Wie lieb von Ihnen, Herr Gerold, daß S i e
Mund verlor .obgleich gerade dieser feine, Rückfahrt nach der Ausgangsstation berechtimit herüber gekommen sind. Ohne S i e wäkaum merkliche Schmerzenszug sein Herz am gen. Dabei ist Bedingung, daß die Billette
ren wi r heute abend ganz allein.
meisten fesselte. Als er zu ihr trat, traf sein in der Ausstellung abgestempelt werden. Die
E r zog ihre feine schmale Hand ritterlich an
Blick eine Sekunde mit heißem, sehnsüchtigem Gültigkeitsdauer t>er Billette beträgt sechs
seine Lippen.
Verlangen in ihre Augen. Ein seines Rot stieg Tage, mit der Einschränkung immerhin, daß
„Ich komme nur zu gern, gnädiges Fräulangsam in ihre Wangen.
die vom 28—30. März gelösten Billette n u r
lein — das brauch' ich nicht zu versichern", —
Es w a r n u r ein Moment herüber und hin- bis und mit 1. April gültig sind. Aus den
sagte er warm.
Dann rrat er an die andere junge Dame über, und doch schlugen zwei junge Herzen da- Schnellzugszuschlag wird eine Ermäßigung
heran, um sie zu begrüßen. Es w a r ein gro- bei im stürmischem Tempo. Der Gruß jedoch, nicht bewilligt.
ßes, schlankgewachsenes Mädchen mit jugend- den sie tauschten, schien kaum mehr, als HöfRlithi. (Se.) Wieder in Betrieb gesetzt ist
lich reizvollen Formen. S i e hatte reiches, ka- lich. Eva Grabow t r a t schnell wieder von ihm die seit vielen J a h r e n außer Betrieb gesetzte
stanienbraunes Haar und einen klaren, wei- zurück und wandte sich mit einer belanglosen Zementfabrik, in deren schönen Neubauten die
ßen Teint, wie ihn gesundes Blut und vor- Frage an Wendenburg.
Gips-Union A. G. ihren Einzug gehalten hat.
(Fortsetzung folgt.)
zügliche Körperpflege geben. Die goldfchimBereits find für die Fabrikation Leute angemernden Augen blickten ernst und mit einem
lernt worden.
—O—
Ausland.
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