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Ich weiß, was du willst - Vienna Business School

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ausgabe n°1/2012
m agazin der vien na busin ess school
handelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaft
P.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort Wien
Übungsfirmen:
Mittendrin im
Firmengeschehen
Jasmin Turek
im Interview:
„Verkaufen heißt
seine Kunden
begeistern!“
Ich weiß, was du willst
Warum erfolgreiches Verkaufen auch
etwas mit „Verführung“ zu tun hat …
VBS Augarten
08
VBS Winter Race
10
VBS Hamerlingplatz
12
VBS Akademiestraße
13
Mittendrin im Firmengeschehen
14
VBS Floridsdorf
16
Verkaufen heißt Kunden begeistern
18
VBS Schönborngasse
20
Ausgehen & Feiern
22
VBS Mödling
24
Schöne Dinge
26
In einem Markt mit vielen AnbieterInnen überzeugt
der, der am besten die Wertewelt und Bedürfnisse seiner
bestehenden und möglichen neuen KundInnen kennt,
versteht und begeistern kann. Betriebswirtschaftliches
und kaufmännisches Wissen bietet auf der einen Seite
die Grundausrüstung, um Produktions- und Verkaufsprozesse zu erlernen und den Lauf des Marktes zu verstehen.
In den Übungsfirmen der Vienna Business School werden Geschäftsprozesse einer realen Firma simuliert und
für die SchülerInnen praktisch greifbar gemacht. Auf der
anderen Seite setzt die Schule auf das gewisse „Mehr“,
das gerade in geschäftlichen Verbindungen so wichtig ist: Soziale Kompetenz, Empathie, sicheres Auftreten
und Überzeugungskraft werden nicht nur im klassischen
Unterricht der Vienna Business School, sondern in einer
Vielzahl von Trainings und Persönlichkeitsentwicklungsseminaren gefördert.
Impressum
Medieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business School. Herausgeber: Fonds der Wiener
Kaufmannschaft. Redaktion: Mag. Martin Göbel, Irene Pöltner, Sabine Sporer. Konzept, Projektmanagement:
Michaela Görlich. Art-Direktion: Marion Brogyanyi. Chefredaktion: Michaela Görlich. Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Mag. Johannes Luxner, Jasmin Tomschi. Lektorat: Lena Saller.
editorial
inhalt
04
Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank
Kunst der „Verführung“
Dr. Rainer Trefelik,
Präsident Fonds der Wiener Kaufmannschaft
Coverfoto: iStockphoto/RichVintage.
Hersteller: Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG. Redaktionsanschrift: Schwarzenbergplatz 14,
1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-7150, E-Mail: marketing@kaufmannschaft.com,
Homepage: www.vienna-business-school.at. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M. Verlagspostamt: 1040 Wien.
#1/12 Vienna Business Times 03
04 Vienna Business Times #1/12
iStockphoto/fertnig
Mehr denn je sind Verkäufer von
ihren Kunden abhängig. Das
Angebot des Marktes übersteigt die
Nachfrage, man kann kritisch aus
einer Vielfalt das Beste für sich
auswählen. Im Zeitalter der
selbstbewussten und anspruchsvollen „NetzbürgerInnen“ spricht es
sich in Sekundenschnelle in Foren
und Social Networks herum, wenn
ein Unternehmen in der Kundenkommunikation Fehler macht, oder
ein Produkt nicht das hält, was groß
versprochen wurde. KundInnen
fordern Transparenz, Qualität und
möchten sich einbringen – sie
haben eine starke Position und
kennen sich gut am Markt aus.
Proaktiv auf diese Entwicklung zu
reagieren und den Dialog als
wertvollen Schatz und Chance zu
begreifen, ist ein Schritt, um seine
Produktpalette oder sein Dienstleistungsangebot „an Frau und Mann“
zu bringen. Betriebswirtschaftliches
Wissen und entsprechende
Kompetenzen sollten als selbstverständliches Rüstzeug betrachtet
werden.
Doch wie treffe ich nun wirklich
den „Nerv“ der KundInnen? Warum
schaffen es manche Menschen, so
gut anzukommen und einen
Verkaufserfolg nach dem anderen
einzustreifen? Sie schaffen einfach
Begeisterung und – erzeugen
„Begehren“!
Und schon ist man mitten im
Verführungswortschatz: „Das
Begehrtere“. Wie begehrenswert ist
das Produkt oder die Dienstleistung? Wie begehrenswert sind
Verkäufer oder Berater? Wie
verführerisch ihr Charakter? Ob als
Verkäufer oder „Verführer,“ das
Wichtigste ist die Fähigkeit,
Menschen in eine Richtung zu
bewegen, in die sie es wünschen.
Doch das „Spiel“ ist nicht ganz
unkompliziert, denn sobald dieser
Mensch den Verdacht hegt, beeinflusst zu werden, könnte er
verstimmt sein und sich abwenden.
Geschickter ist es, einem
bestehenden oder potenziellen
Kunden das Gefühl zu geben, dass
er den Verkäufer „verführt“ hat, dass
er selbst die Argumente für den
Kauf eines Produktes geliefert hat.
Man kann sogar noch einen Schritt
weitergehen: In fast allen Lebensbereichen wollen Menschen andere
Menschen überreden, sie für sich zu
gewinnen und zum aktiven Wollen
verführen. Einige sind relativ offen
dafür, während sich andere stur
stellen und solchem Charme und
Überzeugungskünsten mit einem
Schulterzucken widerstehen
können.
Schauen wir uns einmal große
Verführer an: Ein Casanova wurde
durch solche Ablehnungen erst
recht ehrgeizig. Je größer die
Schwierigkeit, die Ablehnung war,
desto reizvoller war es für ihn neue
Strategien zu entwickeln, um an
sein Ziel zu kommen. Je mehr
Widerstand seine Zielperson
leistete, desto kreativer und
motivierter wurde der Verführer,
diesen zu überwinden. Das gelang
ihm besonders gut deshalb, weil er
ein starkes Selbstbewusstsein
hatte. Ein wichtiger Aspekt des
verkaufen
Wer meint, dass allein ein gutes Produkt oder eine Dienstleistung überzeugend sind, um
bei Kunden zu punkten, verliert seinen Markt. Der Verkäufermarkt war gestern, mögliche Kunden sind heute selbstbewusster und kritischer, möchten sich in Produktentwicklungen direkter einbringen. Nur wer Empathie besitzt, Begeisterung und Leidenschaft
vermitteln kann und an den Emotionen „packt“, Vertrauen schafft, wird auf lange Sicht
erfolgreich sein. Verkauf ist heute mehr denn je ein Bereich, der Kreativität und vernetztes Denken fordert. Aber was hat das jetzt bitte mit Verführung zu tun?
richtig oder falsch?
Die Kunst der
„Verführung“
Im Verkauf würde man das
Bedarfsanalyse nennen. Bei jeder
Verführung passte sich Casanova
den Wünschen und Träumen der
Frauen an und erweckte ihre
Fantasien zum Leben. Für die eine
Frau wurde er zum Romantiker, für
die andere ein wilder Abenteurer,
für eine andere ein Philosoph. Stets
gelang es ihm, der „Mann ihrer
Träume“ zu werden.
„Selbstbewusst und
kreativ müssen gute
Verkäufer sein.“
„verführerischen“ Charakters. Der
Verführer ist sich seiner selbst
bewusst und versteht es, seine
Persönlichkeit gezielt einzusetzen.
Casanova war vielleicht der
erfolgreichste Verführer der
Geschichte. Kaum eine Frau konnte
ihm widerstehen. Dabei war seine
Strategie ganz einfach: Wenn er
eine begehrenswerte Frau traf,
studierte er sie, erforschte ihre
Stimmungen, ihre Vorlieben, fand
heraus, was in ihrem Leben fehlte,
wonach sie sich sehnte – und bot
es ihr.
Fast alle sind das ganze Leben
lang für Verführung empfänglich,
denn Menschen sehnen sich nach
Erlebnissen, die sie bewegen, sie
suchen nach Anerkennung, Wertschätzung und der Flucht aus der
Routine. Der Verführer weiß genau,
welche Mängel seine Zielperson
verspürt, kennt ihre Sehnsucht,
Bedürfnisse, Wünsche und Träume
und er versteht es, sie auf
professionelle Weise, mit der
richtigen Strategie zu füllen.
Aber wie gut kennt ein Unternehmen, der Vertrieb die Bedürfnisse,
#1/12 Vienna Business Times 05
erzeugen. Allein, wenn der Kunde
merkt, dass mitgedacht wird und
ein wirkliches Interesse für ihn und
seine Bedürfnisse besteht.
So „verführt“ zum Beispiel ein
Restaurantbesitzer in Berlin seine
Gäste nach dem köstlichen Essen,
indem er ihnen eine kurze
Nackenmassage nach dem Essen
anbietet. Die Gäste verlassen sein
kleines Restaurant mit einem
Leuchten in den Augen. Da spricht
sich nicht nur das gute Essen,
sondern auch der einzigartige
Restaurantbesitzer schnell herum.
Das ist die beste Mund-Propaganda, die man bekommen kann.
Und schon ist man bei der
Empfehlung angelangt. Auch hier
kann man viel von den großen
Verführern lernen, denn auch sie
erkannten, dass man mit Hilfe
Anderer viel leichter und effektiver
an Zielpersonen herankommt. Die
Verführungs-Profis begaben sich in
das gesellschaftliche Umfeld der
Zielperson, um nicht länger ein
Fremder zu sein und Vertrauen zu
gewinnen. So ist es leicht,
Informationen über den anderen zu
gewinnen und sich locker und ohne
Argwohn Kunden zu nähern.
Wenn man als Verkäufer erfolgreich sein will, muss man es
verinnerlicht haben, dass man nicht
das Produkt, sondern den Nutzen,
die Wirkung oder ein bestimmtes
Gefühl verkauft. Gefühle werden zu
einem wesentlichen Teil durch die
Stimme transportiert. Die Stimme
ist ein wichtiges Instrument, um
Gefühle zu vermitteln. Gezielt
eingesetzt vermittelt sie Begeisterung, Sicherheit, Freude und viele
andere Emotionsfacetten. Und
auch die Worte sollten mit Bedacht
gewählt werden! Die verführerische
Rede ist eine Art von „Hypnose“: Sie
lenkt den kritischen Verstand des
Menschen ab, schwächt damit
seinen Widerstand und öffnet ihn
für Suggestionen. Wichtige
Elemente des hypnotischen Sprachstils sind die Wiederholung, die
Bekräftigung und die bildhafte
Sprache, die der eigenen Fantasie
viel Spielraum lässt. Daher müssen
Schlüsselwörter immer wieder
wiederholt und die Zielperson
damit positiv bestärkt werden („Sie
haben völlig recht …“). Durch
Bilder, Geschichten oder Beispiele
wird die Vorstellungskraft des
Gegenübers angeregt. Es ist eine
aktive, affirmative Sprache mit
vielen Verben, Imperativen
(Appelle) und kurzen Hauptsätzen.
Sie zielt ohne Umschweife direkt ins
Herz.
Wenn Menschen das Gefühl
haben, das jemand etwas hat, was
sie nicht haben – eine Information
oder ein Objekt oder einfach nur
eine besondere Qualität –, dann
sind sie offen und empfänglich für
die Verführung. Die perfekten
Zielpersonen sind jene, die glauben,
dass man etwas hat, was ihnen
fehlt, und die sich von der Aussicht
verzaubern lassen, dass gerade
diese eine Person es ihnen bieten
kann. Zum Schluss ein guter Rat:
Man kann keinen Menschen gegen
seinen Willen verführen, denn das
eigentliche Ziel von Verführung ist
befriedigende Freude – und zwar
auf beiden Seiten!
iStockphoto/davidf
Wünsche, Träume seiner Kunden
oder auch seiner Mitarbeiter? Und
was wird unternommen, um diese
zu erfüllen?
Neben dem Selbstbewusstsein ist
die Kreativität ein weiterer wichtiger Aspekt der verführerischen
Persönlichkeit. Der „Verführer“
sucht immer wieder nach neuen
Wegen, seine Zielperson zu
begeistern, zu verblüffen – denn so
macht er sie unersättlich und
gewinnt sie für sich. Der Verkäufer
muss sich fragen: Wann und wie hat
er das letzte Mal seinen Kunden
überrascht, ihn begeistert, ihm ein
Erlebnis verschafft?
Sowohl im Verkauf als auch bei
der Verführung geht es um
Aufmerksamkeit. Es liegt in der
Natur des Menschen, dass er nach
Aufmerksamkeit strebt. In einer
Welt der Reizüberflutung ist das
manchmal eine Herausforderung.
Dabei sind es nicht immer die
großen Dinge, die Aufmerksamkeit
erzeugen. Die Liebe zum Detail und
kleine Überraschungen können bei
Kunden viel Aufmerksamkeit
06 Vienna Business Times #1/12
Für unsere Mitarbeiter sind einzigartiger persönlicher Service und
höchste Kundenorientierung die Leitlinien ihrer Arbeit. Mit dieser
Begeisterung für ihre Kunden sowie höchster Professionalität
entwickelt sich die RLB zur besten Beraterbank.
Jedes Jahr starten bis zu 50 Absolvent/Innen von Handelsakademien, darunter auch einige der Vienna Business School, HBLAs oder AHS
Maturant/Innen ihre Karriere bei der Raiffeisenlandesbank. Und das im wichtigsten Bereich – der Kundenberatung in einer der knapp 50 Filialen
in Wien – eine Tätigkeit mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Tätigkeitsfeldern.
Einige Absolvent/Innen der Vienna Business School starteten auch
dieses Jahr wieder als Privatkundenbetreuer bei der RLB NÖ-Wien
Dein Start erfolgt im BEST- Service- Bereich. Dort lernst du die Kunden professionell zu empfangen, die Kassa zu betreuen und bereits die
ersten Beratungsgespräche, wie beispielsweise Sparbuch und Kontoeröffnungen, durchzuführen. Du sammelst immer mehr Erfahrung und
wächst dann Step-by-Step in die komplexere Beratung (Wertpapiere, Kredite, etc.) hinein.
Um diese verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben zu können, durchlaufen
alle Schulabsolventen in den ersten Jahren parallel zu ihrer Tätigkeit eine
umfangreiche Ausbildung. Unterstützt werden sie dabei noch zusätzlich
von speziell geschulten Paten, die sie in ihre neuen Aufgaben einführen
und ihnen jederzeit mit Rat und Tat beiseite stehen.
Um bei der RLB zu starten, absolvieren die Kandidat/Innen ein
mehrstufiges Auswahlverfahren, in dem vor allem die Eignung und der
Spaß am Umgang mit Kunden im Vordergrund steht. Ein gutes Auftreten,
den Mut auf Menschen zuzugehen und ein guter Ausdruck sind dabei
besonders wichtig.
Hr. Michael Weiner
VBS Hamerlingplatz 2009
Seit April 2011 in der
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Wenn Dein Interesse geweckt ist, auch deine Karriere bei Raiffeisen zu
beginnen, dann bewirb dich online unter www.raiffeisenbank.jobs.
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.
Romana Filipovic:
Matura! Und was jetzt? Studium eher nicht, dafür ein schneller
Berufseinstieg. Was liegt hier näher als der Schritt zur Bank. Immerhin habe
ich eine tolle wirtschaftliche Ausbildung in der Vienna Business School
genossen. Mein erster Weg war dann natürlich zu Raiffeisen in Wien, das
Unternehmen, welches Kooperationspartner unserer Schule ist.
Fr. Romana Filipovic
VBS Schönborngasse 2010
Seit August 2011 in der
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Meine Erwartungen an den zukünftigen Job waren dabei hoch - und
sind zur Gänze erfüllt worden. Beim Einstieg in das Berufsleben hatte ich
viel Unterstützung, seitens der Bank und seitens meiner Kollegen. Und
genau das gefällt mir an Raiffeisen: Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und ein
interessanter sowie jeden Tag auf´s Neue herausfordernder Job.
Doris Kraus:
Nachdem ich die Matura bestanden hatte, wollte ich auf jeden Fall gleich
zu arbeiten beginnen. Irgendein Unternehmen sollte es aber auch nicht
sein. Ich wollte in einem großen Unternehmen arbeiten, in welchem ich
als Mitarbeiterin auch ohne Studium etwas erreichen konnte, in welchem
ich gefördert und gefordert werde und mich persönlich verwirklichen
konnte. Ich bewarb mich bei Raiffeisen, wurde aufgenommen und habe
meine Entscheidung nicht eine Sekunde bereut!
Fr. Doris Kraus
VBS Akademiestraße 2010
Seit September 2011 in der
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
augarten
SchülerInnen vermittelten im Rahmen der Kooperation mit Seniorkom.at bereits zum zweiten Mal sehr
erfolgreich ihr Internetwissen an ältere Menschen.
Pimp your CV: Bewerbungstraining im OeAD-Haus
Triple A in Beratung: VBS
Augarten bei der L14
Mit den L14 Bildungs- und
Berufsinformationstagen bieten die
AK Wien und der Stadtschulrat für
Wien SchülerInnen, Eltern, aber
auch Schulklassen und LehrerInnen
eine umfassende Orientierungshilfe.
Das Informations- und Beratungsangebot soll Jugendliche in ihrer
Entscheidungsfindung für die
richtige Ausbildung unterstützen. „Man merkt, dass Sie
einen Marketingschwerpunkt besuchen! Gratuliere Ihnen
dazu!“ Mit diesen Worten bedankte sich ein begeisterter
Vater für ein Beratungsgespräch mit Martin Surma beim
Stand der VBS Augarten. „Es ist eine Wohltat, wenn
Engagement, Leistungswille und Interesse für einen
Themenbereich so positiv aufgenommen werden. Top in
Beratung bedeutet garantierte Jobchancen“, freut sich
Direktorin MMag. Lehner über den engagierten Einsatz.
www.l14.at
08 Vienna Business Times #1/12
www.seniorkom.at
Im November des Vorjahres besuchte die
5 AK/IT ein spannendes und interessantes
Bewerbungstraining im OeAD-Haus.
Schülerin Ines Steinhauer (im Bild links)
berichtet: „Bei der ,Austrian Agency for
International Cooperation in Education and
Research‘ (OeAD) wurden wir mit offenen
Armen empfangen. Nachdem wir von
Magdalena Burtscher mit einleitenden
Worten und einem ausgezeichneten Informationsvideo über den
Europass begrüßt wurden, übernahm Anthony Oliveras aus
Kalifornien ihren Platz. Zuerst spielte er mit zwei Schülern auf
Englisch Interviews vor, die wir im Anschluss evaluieren durften.
Danach gab er uns Informationsmaterial und übte mit uns
Bewerbungsgespräche für reale Jobs. Es war ein ganz besonderer
Tag, und wir konnten einige wichtige Tipps für unser späteres
Berufsleben mitnehmen.“
www.oead.at
www.europass.at
VBS Augarten (3)
aus der schule
Miteinander
Können wir mehr
Seniorkom.at ist eine Lernplattform und
Initiative für ältere Menschen in Österreich, die
das Miteinander der Generationen fördert und
gegen den Digital Divide in der Gesellschaft
kämpft. SchülerInnen werden zu Lehrenden und
SeniorInnen begeben sich nach langer Zeit
wieder auf die Schulbank und profitieren vom
Wissen der Jüngeren. Bereits zum zweiten Mal
richtete die VBS Augarten diese Veranstaltung
aus. Diesmal lernten die BesucherInnen, wie sie
ihren nächsten Urlaub über das Internet buchen
können. Den wissbegierigen SeniorInnen wurden
die besten Plattformen, Tipps und Tricks gezeigt,
und die jungen LehrerInnen warnten auch vor
den Gefahren des Online-Buchens. Direktorin
MMag. Petra Lehner war begeistert: „Es ist
erstaunlich zu sehen, wie unsere SchülerInnen
über sich hinauswachsen. Es ist uns sehr wichtig
unseren SchülerInnen mit spannenden und
realitätsnahen Projekten neue Möglichkeiten zu
bieten, ihr Wissen anzuwenden.“ Die gesamte
aktive Betreuung und eine unterstützende
Informationsunterlage für Zuhause wurde von
den SchülerInnen schon im Vorfeld selbst
ausgearbeitet. Der Austausch zwischen den sehr
unterschiedlichen Generationen funktionierte
prächtig. Sowohl die Gäste als auch die SchülerInnen konnten von der Aktion wertvolle
Erfahrungen mitnehmen.
Janine Galagar und
Aleksandar Simjonov, zwei
AbsolventInnen der VBS
Augarten, kehrten in ihre
ehemalige Schule zurück.
Nicht um die Schulbank zu
drücken, sondern KlassensprecherInnen in den
Bereichen Self-Marketing
und Motivation zu trainieren.
Wie kann man sich besser verkaufen? Und wie kommt man bei
Kunden gut an? Zwei Fragen die im eigens gestalteten Workshop behandelt wurden, der von den beiden AbsoventInnen mit
interessierten KlassensprecherInnen im November durchgeführt
wurde. Ziel war es, durch Übungen die Eigenmotivation zu
stärken und zu zeigen, wie man sich besser verkaufen kann.
Die TeilnehmerInnen bauten ein „Haus der Erwartungen“, lernten
die Mechanismen der Gruppendynamik kennen, setzten sich mit
dem „ersten Eindruck“ auseinander, mussten in einem fiktiven
Aufzug ein Verkaufsgespräch führen und erfuhren, dass man im
Team auch ohne Sessel sitzen kann. Die jungen TrainerInnen
setzten sich mit viel Engagement ein und freuten sich am Ende
über das positive Feeback und den Respekt, den ihnen die
aus der schule
augarten
Back To
The Roots
SchülerInnen entgegenbrachten. Ein besonderer Dank gilt Frau
Direktorin MMag. Petra Lehner für die Möglichkeit zur Verwirklichung sowie Herrn Prof. Zauner und Frau Prof. Doleschi, die
Janine und Aleksandar an diesem Tag tatkräftig unterstützten.
Dazu Janine: „Zugegeben waren Aleksandar und ich anfangs
nervös, was sich im Laufe der Zeit aber gelegt hat. Es gab auch
einige lustige Momente, die diesen Workshop unvergesslich
gemacht haben. Wir als Trainer hatten viel Spaß dabei, mit der
Gruppe zu arbeiten, und hoffen, dass alle etwas Lehrreiches aus
unserem Workshop mitnehmen konnten!“
www.augarten.vbs.ac.at
Neuer Glanz für die VBS Augarten beim „Open House“
„Jetzt erkennt man, dass wir wirklich eine Schule
sind!“ – Diese Aussage machte ein Schüler der VBS
Augarten beim Anblick der neuen Fassade. Aus der
„grauen Maus“ wurde ein hervorstechendes,
modernes Gebäude. Nun wird auch nach außen
hin deutlich, was im Inneren der Schule schon
lange gelebt wird! Der Stolz und die Identifikation
der am Schulleben Beteiligten über diese neue
Außenwirkung zeigte sich natürlich auch am Tag
der offenen Tür im Dezember. Vier Übungsfirmen
verkauften ihre Produkte auf der Hausmesse, in
der „Technique Zone“ konnten sich BesucherInnen
über PC-Ausstattung, Laptops, Tabs, mobile Geräte
und Eingabemöglichkeiten informieren. Auch eine
eigene App wurde gemeinsam mit den Gästen
gestaltet. Das soziale Engagement der SchülerInnen wurde anhand von fünf Projekten
präsentiert. Der Unterricht war entspannt,
interessant – und die Besucher gebannt. So soll
praxisorientierter Unterricht aussehen!
VBS Augarten (3)
In Neues hineinschnuppern
Welche Vielfalt eine höhere kaufmännische
Ausbildung bietet, konnten die SchülerInnen der
VBS Augarten beim Schnuppertag kennenlernen. Business English wurde im Kurs „Suceed in
Business“ trainiert, „@business“ befasste sich mit
den Rechten als KonsumentIn und der Kunstund Kulturworkshop „Be creative!“ machte mit
abwechslungsreichen Kommunikationsübungen
vertraut. Hohen Anklang fand auch das Arbeiten
mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop.
Und die Mitarbeit in der Übungsfirma „Farb
Experts“ ermöglichte es, sich mit simulierten
Geschäftsprozessen eines realen Unternehmens
auseinanderzusetzen. Ein buntes Programm, das
zeigte, welche differenzierten Aufgaben in
einem kaufmännischen Beruf geboten werden.
#1/12 Vienna Business Times 09
vbs winter race
schulblicke
1
2
Ein oder zwei Brettln
und ein G‘Führiger Schnee!
Der Endspurt zum größten Schulskitag Österreichs hat
wieder begonnen. Nach langer winterlicher Durststecke
und mangelndem Schnee bietet uns das VBS Winter Race
endlich ein wenig Winter-Feeling und Pistenspaß. In den
Bewerben Snowboard, Alpiner Skilauf und in der
Disziplin Riesentorlauf können sich wieder alle
sportbegeisterten Mädels und Jungs aus der VBS im
Wettbewerb matchen. Ein besonderes Highlight ist das
Special Race mit allen LehrerInnen, DirektorInnen,
Partnerfirmen, AbsolventInnen und VertreterInnen des
Fonds der Wiener Kaufmannschaft! Natürlich werden
wieder alle SiegerInnen beim zünftigen Aprés-Skilauf
der sonnigen Terrasse des Gasthofs Eichtbauer
ordentlich gefeiert werden.
10 Vienna Business Times #1/12
Nun heißt es üben und trainieren und die eingerosteten Gelenke in Schwung bringen! Mitbringen solltet
ihr eure eigene Ski- und Snowboardausrüstung,
eventuell einen Sturzhelm (Sicherheit geht vor!) , eine
Spitzenkondition und natürlich jede Menge guter Laune
und Sportsgeist. Der Countdown läuft: Anmelden
können sich alle SchülerInnen unter Einzahlung von
29 Euro Nenngeld pro SchülerIn (für die Liftkarte) bei
den verantwortlichen TurnlehrerInnen des jeweiligen
Schulstandorts. Und dann heißt es bald nur mehr: „Wer
holt heuer den Siegerpokal?“
www.vienna-business-school.at
Fonds der Wiener Kaufmannschaft
1 los – ran an Ski und Board, Ausrüstung gecheckt und schnellstens anmelLos,
den! Das winterliche Highlight der VBS steht vor der Türe: Beim VBS Winter
Race am 5. März am Stuhleck am Semmering ist euer Sportsgeist gefragt.
Termine
Schuljahr
2012
VBS Winter Race Mo., 5. März 2012
Stuhleck Am Semmering
VBS Merkur Do., 10. Mai 2012
Studio 44 der Österreichischen Lotterien
VBS Ball Fr., 8. Juni 2012
Wiener Rathaus
VBS Sports Event Di., 26. Juni 2012
iStpckphoto/ VladStameny
Sportcenter Donaucity
www.vienna-business-school.at
hamerlingplatz
Berlin, auch bekannt als die Perle an der Spree,
ist nicht nur Bundeshauptstadt und Regierungssitz unserer deutschen Nachbarn. Die Stadt steht
für jede Menge kreative Energie, kulturelle Vielfalt
und wirtschaftliche sowie politische Dynamik,
und zählt deshalb aus gutem Grund zu den
einflussreichsten Metropolen der Welt. Davon
konnten sich die 5. Jahrgänge der VBS HAK
Hamerlingplatz hautnah überzeugen. Im Rahmen
des Unterrichtsfachs „Internationale Wirtschaftsund Kulturräume“ verschlug es die SchülerInnen
in den deutschen Hotspot, wo sie vier Tage lang
in das Berliner Leben eintauchten und Sehenswürdigkeiten wie das Jüdische Museum in
Kreuzberg, das Pergamon Museum auf der
Museumsinsel und die Gedenkstätte Hohenschönhausen erkundeten.
Ausgezeichnetes Klima
Bewerben in Europa
Girl-Power mit Zertifikat
Klimaschutz wird großgeschrieben, die Welt
wandelt sich zur „Generation Blue“. Da passt es
perfekt, dass vergangenes Jahr zum ersten Mal
der „Josefstädter Klimaschutzpreis“ vergeben
wurde und beim Straßenfest seine GewinnerInnen ehrte. Darunter die Controlling-Gruppe
der HAK Hamerlingplatz, die mit ihrem
Maturaprojekt „Photovoltaik – Chance oder
Utopie“ den Sieg für die VBS holen konnte.
„The English language has taken over the
world“! Denn auch heimische Unternehmen
testen bereits beim ersten Gespräch die
Englischkenntnisse ihrer BewerberInnen. Kein
Problem für die SchülerInnen der 3AK, 4AK und
5AK! Diese holten sich beim OeAD-Workshop
„Bewerbung für Europa - Zeig‘ was du kannst“
wertvolle Tipps und sind nun bestens für
zukünftige Herausforderungen gewappnet.
Arabel Senger, Kristina Siemakowsi und
Victoria Sobulska hatten mit dem großen
Arbeitspensum im 5. Jahrgang der HAK bereits
einiges zu tun, und doch absolvierten die
VBS-Schülerinnen nebenbei auch noch
erfolgreich die Prüfungen für das international
anerkannte Projektmanagement-Zertifikat „pm
basic“. Herzlichen Glückwunsch zu dieser
wertvollen Zusatzqualifikation!
www.wien.gv.at/bezirke/josefstadt/
www.oead.at
www.ocg.at/zertifikate/koop/pmbasic.html
Brandenburger Tor, Reichstag und
KaDeWe: Berlin hat einiges zu
bieten! Die 5. Jahrgänge der HAK
Hamerlingplatz waren vor Ort, um
die Weltstadt für sich zu erobern.
12 Vienna Business Times #1/12
www.berlin.de
www.jmberlin.de
www.stiftung-hsh.de
iStockphoto/bo68 und scibak, VBS Hamerlingplatz (2)
aus der schule
Zu Besuch
in Berlin
Wenn aus professioneller
Zusammenarbeit eine
enge Freundschaft wird:
Bereits zum fünften Mal war
die italienische VBS-Partnerschule ITC Zanon zu
Gast in Wien.
teil, arbeiteten in Übungsfirmen und
absolvierten einen eigens organisierten
Sprachkurs. Führungen in der Ottakringer
Brauerei und im Heindl-Schokolademuseum standen auf dem Plan und für ein
umfangreiches Kultur- und Erholungsprogramm war ebenso gesorgt. Durch den
gelungenen Austausch konnte nicht nur
die professionelle Zusammenarbeit weiter
gefestigt, sondern auch die Freundschaft
zwischen den Schulen vertieft werden.
www.itczanon.it
Voller Einsatz der
VBS-Volleyballerinnen
OenB unterstützt
aufstrebende Talente
VBS Akademiestraße (2)
aus der schule
akademiestraße
Besuch von
Freunden
Seit sechs Jahren arbeiten die VBS
Akademiestraße und das Istituto Tecnico
Commerciale Zanon di Udine eng
zusammen. Immer wieder statten sich die
Schulen gegenseitig Besuche ab, um
SchülerInnen und LehrerInnen gleichermaßen in ihr Unterrichtsgeschehen und
das Leben in Österreich oder Italien
einzubinden. Dieses Projekt feierte in der
Vergangenheit große Erfolge und stieß
auf Begeisterung bei allen Beteiligten.
So auch letzten Herbst, als die VBS ihre
italienischen Gäste willkommen hieß. Die
BesucherInnen nahmen am Unterricht
Wer das nötige Kleingeld besitzt,
kann nicht nur ohne große Sorgen
in diverse Wertgegenstände
investieren, sondern auch in eine
zukunftsorientierte Ausbildung. Als
Zentralbank der Republik Österreich
ist die Österreichische Nationalbank
– kurz OeNB – zwar hauptsächlich
ein integraler Bestandteil des
Eurosystems, der die wirtschaftliche Entwicklung in
Österreich und in Europa mitgestaltet, aber auch eine
Organisation, die sich um die Zukunft aufstrebender
Talente bemüht. Denn sie lässt es sich nicht nehmen,
immer wieder herausragende Projekte und Persönlichkeiten wie VBS-Schülerin Andrea Raab zu unterstützen. Sie
wurde für ihre beachtlichen Leistungen im schulischen
Bereich und für ihr soziales Engagement mit einem
Stipendium ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!
So „schlagfertig“ wie noch nie zeigte
sich das beste VBS Volleyball-Mädchenteam der letzten Jahre, als es
vergangenen November bei den
österreichischen Volleyball-Landesmeisterschaften antrat. Die Spielerinnen gingen mit großem Selbstbewusstsein ins Turnier und konnten mit
perfekter Technik, schneller Reaktion,
vollem Einsatz und jeder Menge Motivation überzeugen. An Aufgeben
wurde trotz der starken Gegnerinnen nicht gedacht und dank dieser
Einstellung blieb sogar ein Sportgymnasium chancenlos. Das große
Ziel der VBS-Truppe war es, bis zum Finaltag durchzuhalten. Mit diesem
Gedanken im Hinterkopf wurden die müden Muskeln in Bewegung
gesetzt und die letzten Reserven mobilisiert. Das Spiel konnte mit zwei
gewonnenen Sätzen klar entschieden werden, und so war das Team
sehr stolz auf den 5. Platz von insgesamt 24 teilnehmenden Schulen.
Gratulation zu dieser schönen Leistung!
www.oenb.at
www.akademiestrasse.vbs.ac.at
#1/12 Vienna Business Times 13
Marcus Pfeifer und Claudia
Springer im Einsatz für die
Übungsfirma Eyescreen.
„Ich wollte etwas
Kreatives machen, es war
mein Wunsch in der Verkaufsabteilung zu arbeiten“,
betont Marcus.
MittenDrin im
Firmengeschehen
In den Übungsfirmen der Vienna Business School geht es ans Eingemachte: nämlich
an die innerbetrieblichen Abläufe und branchenspezifischen Geschäftsfälle in einem
Unternehmen. Die virtuellen Firmen simulieren die tägliche Handelspraxis und vermitteln Sicherheit und entsprechendes Wissen für die spätere Ausübung des Berufs.
„Diese Produkte muss die Einkaufsabteilung bestellen und nicht die Assistenz
der Geschäftsführung. Außerdem
müssen wir Gas geben! Seid ihr überhaupt schon mit dem Web fertig?“ – Im
Computerraum der Vienna Business
School Mödling herrscht rege Betriebsamkeit, und es ist auch deutlich zu
spüren, dass hier konzentriert gearbeitet
wird. Nur ab und an kommen vereinzelt
14 Vienna Business Times #1/12
SchülerInnen an den Schreibtisch von
Professorin Renate Rode, um bei diversen
Unsicherheiten detaillierter nachzufragen: „Muss ich diese Rechnung mit
Steuer fakturieren oder nicht?“
Es ist Donnerstag Vormittag und die 4A
der Vienna Business School Mödling
widmet sich in Form einer dreistündigen,
geblockten Unterrichtseinheit dem
richtigen Arbeitsleben. Die Übungsfirma,
die von den SchülerInnen betrieben wird,
handelt mit Computern und Unterhaltungselektronik à la iPod und Co. Dass
die SchülerInnen in ihrem Element sind,
ist nicht zu übersehen. „Ich aktualisiere
eben den Katalog für den Webshop. Ich
gebe Artikelnummern ein, wähle
Kategorien aus und aktualisiere Bilder
und Produktbeschreibungen“, sagt
Marcus Pfeifer, der sich in der Übungsfir-
Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Sabine Sporer (2), privat
„Wir müssen Gas geben,“ ist das herausfordernde Motto des Tages.
Sabine Winterleitner und Lisa Pöpperl sind zwei jener SchülerInnen, die
sich im Übungsfirmen-Unterricht notwendige Praxis aus dem Firmenalltag
aneignen können.
ma, die unter dem Namen Eyescreen
geführt wird, um den Verkauf kümmert
und höchst konzentriert in den Monitor
blickt. „Es war mein persönlicher Wunsch
in der Verkaufsabteilung zu arbeiten“,
erzählt Markus, der auch genau weiß,
warum es ausgerechnet der Verkauf
geworden ist: „Ich wollte etwas Kreatives
machen und wollte nicht so viel mit
Zahlen zu tun haben.“
Denn die Übungsfirma funktioniert
genau so wie ein echtes Wirtschaftsunternehmen. Deshalb gibt es neben der
Abteilung für Verkauf und Marketing auch
Einkauf und Lager sowie das Rechnungswesen, in der auch die Personalverrechnung passiert. Wobei die Tätigkeit im
Rechnungswesen generell nicht so
beliebt ist, wie der wesentlich freier
gestaltbare Verkaufs- und Marketingbereich, was allerdings bloß eine Frage der
Zeit ist, wie 4A-Schüler Matthias Schmid
anmerkt: „Das Rechnungswesen hat den
Ruf, eine eher schwierige Abteilung zu
sein, weil sich alles um Zahlen dreht. Doch
wenn man erst einmal drinnen ist, die
Abläufe besser versteht und vernetzt
denkt, sieht es gleich anders aus.“
Das bestätigt auch Frau Professor
Renate Rode: „Verkauf ist in jedem
Jahrgang die beliebteste Abteilung, vor
allem wegen der Möglichkeit mehr
Kreativität in den Arbeitsprozess zu
integrieren.“ Wobei alle beteiligten
SchülerInnen nach den Semesterferien
die Abteilung wechseln müssen, um
möglichst viele und unterschiedliche
Tätigkeitsfelder besser kennenzulernen.
Und überhaupt funktionieren die
Übungsfirmen wie die Welt da draußen.
Ein Geschäftskonto, das über Netbanking
administriert wird, gibt es ebenso, wie
eine eigene UID-Nummer um beim
Finanzamt angemeldet zu sein.
aus der praxis
übungsfirmen
Schäfer-Elmayer geht es darum, in die
Business-Etikette eingeführt zu werden.
„Was mache ich wenn ich zu einem
Termin zu spät komme? Was mache ich
mit Messer, Gabel und der Handtasche?
Wie verhalte ich mich generell dem
Geschäftspartner gegenüber“, erläutert
Renate Rode die inhaltlichen Schwerpunkte des verkaufstechnischen
Feinschliffs. Auch auf Migrationshintergründe und kulturelle Unterschiede wird
hier eingegangen.
Das Modell der Übungsfirmen stellt eine
österreichische Erfolgsgeschichte dar. Zu
Beginn der Neunzigerjahre erstmals in
Deutschland in der Erwachsenenbildung
angewandt, war Österreich weltweit das
erste Land, das Übungsfirmen in die
offiziellen Lehrpläne der Handelsakademien und Handelsschulen aufnahm. Das
spiegelt sich auch in der Anzahl der
Firmen wider. In Deutschland existieren
derzeit 800 Firmen, in Österreich gibt es
über 1.000 aktive Übungsfirmen. Ein
Know-how, das international übernommen wurde. „Das österreichische Wissen
wurde sowohl nach Bulgarien, Albanien
sowie in die USA und nach Brasilien
transferiert“, wie Professorin Rode erzählt.
„Verkauf bietet
viel Kreativität.“
Prof. Renate Rode, VBS Mödling
„Da bald der 15. des Monats kommt,
müssen wir heute auch noch die Abrechnung für das Finanzamt erledigen“,
erläutert Professorin Rode die nächsten
Arbeitsschritte im Unterricht. Auch um die
Belange in Sachen Sozialversicherung
haben sich die SchülerInnen zu kümmern,
und sogar ein Gericht für Mahnklagen
und eine Gewerbebehörde, um das
Gewerbe überhaupt anzumelden, gibt es
in der virtuellen Welt der Übungsfirmen.
Wer sich besonders intensiv mit dem
wirklichen Wirtschaftsleben befassen will,
hat auf freiwilliger Basis die Möglichkeit
am so genannten Business-Lunch
teilzunehmen. Unter fachkundiger
Anleitung mit Know-how à la Thomas
Auch wenn bei dem regen Geschäftsgeschehen kein echtes Geld fließt – die von
Wirtschaftspartnern unterstützten
Übungsfirmen der Vienna Business School
sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, der wertvolle Praxisnähe und
Gelegenheit bietet, wirtschaftliche
Zusammenhänge zu erkennen und
Problemlösungsstrategien zu entwickeln.
Ein Rüstzeug, das im späteren Berufsleben
unentbehrlich ist.
www.moedling.vbs.ac.at
www.hakmoe.vienna-business-school.at/
eyescreen/
#1/12 Vienna Business Times 15
Auf ein Neues: Auch beim zehnten Apfelpfad war die MarketingGruppe der VBS Floridsdorf
wieder mit besonderem Engagement vertreten.
Der Apfel steht für Gesundheit, Vitalität und Erfolg. Denn
es ist sein täglicher Genuss, der einem bekanntlich vom
Arzt fernhält. Die Frucht ist das Wahrzeichen der bekanntesten Metropole der Welt und das Markenzeichen
eines der erfolgreichsten Unternehmen unserer Zeit. Und
auch an der VBS genießt der Apfel bereits Kultstatus und
läutete letztes Jahr ein Event ein, das bereits Tradition an
der Schule hat: den alljährlichen Apfelpfad. Auch dieses
Mal lockten die Floridsdorfer Kaufleute zahlreiche
BesucherInnen auf den Pfad rund um den Spitz, inmitten
des Geschehens der Stand der Vienna Business School.
Bigger, better, best beim
Businessplan-Wettbewerb
Es fehlt der Welt nicht an
innovativen Ideen, oft scheitert es
bloß an deren Umsetzung. Unter
dem Motto „Chance zu wachsen“
lud der 21. Jungunternehmertag
vergangenen Oktober ins Messe
Wien Congress Center und
begeisterte 1.800 Gäste, die sich über Möglichkeiten der
Selbstständigkeit informieren konnten. Die SchülerInnen
der VBS HAK Floridsdorf waren noch aus einem weiteren
Grund anwesend, denn die 3DK präsentierte vor
VertreterInnen der Bank Austria, der Wirtschaftskammer
Wien und einem interessierten Publikum ihre im Vorfeld
ausgearbeiteten Businesspläne. Der Produktlaunch eines
3D-Nagellacks in verschiedenen Duftvarianten sowie die
dazugehörigen Produktions-, Marketing- und Vertriebsvorschläge überzeugten und verhalfen einer VBS-Gruppe
zum verdienten Sieg des Businessplan-Wettbewerbs.
www.jungunternehmertag.com
16 Vienna Business Times #1/12
Bereits das zehnte Jahr fand dieser Jour-Fixe vor dem
Amtshaus des 21. Bezirks statt, und die Marketing-Gruppe
der VBS war wieder mit viel Engagement und Freude
dabei. Als besonderes Highlight rockte Toni Polster live die
Bühne, und Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner wie auch
der ORF statteten dem VBS-Stand einen Besuch ab. Hier
wollte eben jeder ein Stück vom legendären Apfel
abbekommen!
www.floridsdorf.vbs.ac.at
Mit Verkaufstraining
Jobluft schnuppern
Es ist eine Tatsache, dass sich durch
die ausgewogene Kombination von
Theorie und Praxis ein schneller
Lernerfolg einstellt. Das kann man
auch in dem neu angebotenen
Freifach „Sales und Verkaufstraining in
der betrieblichen Praxis“ feststellen,
das SchülerInnen der HAK Floridsdorf zum ersten Mal belegen können.
Nach einer ausgiebigen Vorbereitung im Unterricht mit Vorträgen von
Profis aus der Wirtschaft, Verkaufstrainings und Workshops, haben die
Jugendlichen die Möglichkeit, Praxistage in Betrieben wie „Bürosysteme GesmbH“, „XXXLutz“, den Firmen „Papeterie Freudensprung“ und
„Papier Freudensprung“ sowie bei „Hornbach“ und „Intersport Eybl“ zu
absolvieren. So können nicht nur erste Arbeitserfahrungen während
der Schulzeit gesammelt werden, sondern zudem das theoretische
Wissen durch die unmittelbare Anwendung in der Praxis umgesetzt
und gefestigt werden.
www.b-sys.at, www.xxxlutz.at, www.freudensprung.at
www.hornbach.at, www.eybl.at
VBS Floridsdorf (3)
floridsdorf
aus der schule
Im Zeichen
des Apfels
Grund zum Feiern: Kick-off ins „FiRi“-Zeitalter
Wie heißt es so schön? In der Kürze liegt die
Würze! So machten sich die SchülerInnen der 5CK
auf zu einem eintägigen Ausflug nach Frankfurt.
Zu kurz zum Sightseeing? Dafür waren die
Jugendlichen auch nicht angereist. Sie besuchten
die Europäische Zentralbank und die Deutsche
Bank, um ihren Wissenshunger in Sachen Geldund Wirtschaftspolitik zu stillen.
Nicht nur die Finanzwelt kam ins Stolpern, als Unternehmen das Risiko
herausforderten und Unmengen von Geld aufs Spiel setzten. Die Nachwirkungen dieser Spekulationsgeschäfte sind immer noch spürbar. Doch eine
neue Generation an ExpertInnen steht bereits in den Startlöchern. Und diese
30 VBS-SchülerInnen des Ausbildungsschwerpunkts „Finanz- und Risikomanagement“ starteten im September des Vorjahres bei einem von der
Wirtschaftskammer Wien und beteiligten Banken organisierten Event auch
voller Elan in ein neues „FiRi“-Zeitalter.
www.frankfurt.de
www.firi.at
aus der schule
floridsdorf
Für einen Kurztrip nach Frankfurt
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VBS Floridsdorf (2)
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von
#1/12 Vienna Business Times 17
mit leidenschaft
verkaufen
Verkaufen heiSSt
Kunden begeistern
Was nützt all die Theorie ohne entsprechende Praxis! Jasmin Turek, erfolgreiche
Unternehmerin in der Modebranche und Absolventin der Vienna Business School,
stand „Vienna Business Times“ Rede und Antwort. Und verriet ihr Erfolgsrezept.
iStockphoto/Elena Vizerskaya, Peter Garmusch
Gerade in der Welt
der Mode geht es
im Verkauf um das
Wecken von Begehrlichkeiten: Eloquenz,
Spaß an der Arbeit
mit Menschen und
ein ausgeprägtes
Modeverständnis
sind dabei Grundvoraussetzungen.
18 Vienna Business Times #1/12
Ganz abseits Ihrer spezifischen
Tätigkeit in der Modebranche, was
sehen Sie als die eigentliche
Herausforderung an, wenn es um
Verkauf geht? Auf was kommt es
generell an?
Prinzipiell geht es darum, ein Produkt
oder eine Dienstleistung zu verkaufen, die der Kunde vordergründig
nicht braucht, aber ohne die er
einfach nicht leben kann. Begehrlichkeiten und bisher ungeahnte
Bedürfnisse zu wecken ist beim
Verkaufen wesentlich. Wichtig ist
auch, dass man als erste Anlaufstelle
für ein gewisses Produkt gilt und
Kunden begeistert.
Als Absolventin der Vienna
Business School: Welches Wissen
haben Sie dort für ihre jetzige
Tätigkeit erworben? Oder ist Verkauf
vermehrt eine Frage des Learning
by Doing?
Die Vienna Business School war eine
exzellente Vorbereitung auf das Studium an der Wiener Wirtschaftsuniversität. Es wurden alle relevanten
Bereiche in der Handelsakademie
schon überblicksweise angeschnitten. Im BWL-Unterricht etwa: Da
lernte man auch die Grundlagen des
Marketings und des Verkaufs, was in
der Folge sicherlich sehr förderlich
war. Ich denke aber die Persönlichkeit
eines jeden Einzelnen trägt viel dazu
bei, ob man das Zeug zum guten
Verkäufer hat oder eben nicht. Es gibt
tatsächlich Menschen, die einfach
zum Verkäufer geboren sind.
Wie äußert sich dieses Grundtalent? Inwiefern kommt hier die
individuelle Persönlichkeitsstruktur
ins Spiel?
Im Verkauf kommt einem vor allem
zugute, wenn man eine offene Art,
eine eloquente Sprechweise, ein nach
außen hin sichtbares Interesse für das
Produkt und vor allem Spaß an der
Arbeit mit Menschen mitbringt. Man
muss die Menschen mögen, dann
kann man sie auch begeistern. Das
sind die grundlegenden Erfolgsfaktoren, die jeden guten Verkäufer
ausmachen. In der Modebranche
kommt es zudem auch ganz stark auf
das Verständnis für Mode an. Sind
diese Grundvoraussetzungen
gegeben, kann man es mit dem
nötigen Fachwissen und entsprechender Erfahrung beispielsweise
zum Filialleiter schaffen.
Sie sind bereits sehr früh ins
Ausland gegangen um berufliche
Erfahrung zu sammeln. Eine
absolute Notwendigkeit oder eine
Ergänzung, die nicht zwingend ist?
Inwiefern profitieren Sie heute von
dieser Zeit?
Ich würde sagen, dass die Auslandserfahrungen, die ich gemacht habe,
eine gute Ergänzung zum erworbenen Wissen in der Vienna Business
School und im Wirtschaftsstudium
sind. Denn im Grunde genommen
sind die Prinzipien des Verkaufs
In der Rolle des Trendscouts
untersucht und beobachtet man,
welche Produkte, Moderichtungen,
Farben aktuell gefragt sind oder es in
Zukunft sein werden. Das betrifft
Designer genauso wie spezifische
Modemarken. Es geht im Verkauf in
jeder Branche darum, Trends und
Bedürfnisse von Konsumenten so
genau wie möglich vorauszusehen.
Das ist ein wichtiger Schritt, um als
Verkäufer erfolgreich zu sein.
Zur Praxis: Wie darf man sich ihr
Tagesgeschäft vorstellen? Was ist im
Bereich Mode zu tun, und welche
Spezifika herrschen in dieser
Branche vor?
Eigentlich ist mit dem Motto von
Turek die Frage bereits beantwortet:
„Passion for Fashion“. Wir sind einfach
Modegetriebene, bei denen Mode
die Nummer Eins in der Prioritätenliste ist. Leidenschaft ist ein sehr
wichtiger Antrieb!
Welche Vorteile bringt das im
Konkreten?
Durch den Digitalisierungsprozess
werden vor allem Prognosen und
Bedarfsanalysen wesentlich
erleichtert. Heute verfügen wir über
mehr Daten als zu jener Zeit, als ich in
den Beruf eingestiegen bin.
Gibt es für Sie ein absolutes No-Go
im Verkauf? Welche kapitalen Fehler
können Verkäufern unterlaufen?
Was überhaupt nicht geht, ist das
Verärgern von Kunden. Auch macht
man es sich zu leicht, wenn man seine
Aktivitäten ausschließlich auf
Neukunden konzentriert und dabei
die Pflege der Bestandskunden
vernachlässigt. Zentral ist auch die
Serviceorientierung eines jeden
Verkäufers. Kunden wollen einfach
entsprechend umfassend betreut
werden.
Zu guter Letzt: Welchen Tipp
können Sie zukünftigen Absolven-
„Leidenschaft ist ein
wichtiger Antrieb.“
Jasmin Turek, Marketing Managerin
überall sehr ähnlich. Man muss
jedoch die oft vollkommen unterschiedlichen Mentalitäten von
Menschen berücksichtigen. Dies ist
von Land zu Land verschieden. Mit
einem ensprechenden Maß an
Kundenorientierung, Feinfühligkeit
und natürlich einer gehörigen Portion
Ehrgeiz kann aber nicht wirklich
etwas schiefgehen.
Ihre damaligen Tätigkeiten hören
sich sehr interessant an: Sie waren
unter anderem als Trendscout für
Swarovski in Hongkong tätig. Was
lernt man dabei in Sachen Verkauf?
Die Technisierung vieler Lebensbereiche ist nicht zu übersehen. Hat
die Entwicklung der Digitalisierung
und Vernetzung der vergangenen
15 Jahre einen Einfluss auf Ihre
Tätigkeit? Verändern sich beispielsweise Geschäftsabläufe?
Der Einfluss dieser Entwicklungen
spiegelt sich natürlich im Tagesgeschäft entsprechend wider: Die
Warenwirtschaftssysteme aber auch
das Controlling sind im Lauf der Jahre
noch genauer geworden und
erleichtern die täglichen Entscheidungen der Geschäftsführung.
tInnen der Vienna Business School
zum Thema Verkauf auf den Weg
mitgeben?
Für erfolgreichen Verkauf muss man
vor allem eines haben: Talent. Aber
mit etwas Praxis, den richtigen
LehrmeisterInnen und Kniffen kann
man vieles wettmachen.
Die Modwelt von Turek:
www.turek.at
#1/12 Vienna Business Times 19
schönborngasse
Die kreativen Köpfe des Businessplan-Teams der VBS Schönborngasse machten beim „Mingo
Award“ als JungunternehmerInnen eine besonders gute
Figur und wurden aus diesem
Grund mit dem begehrten Unternehmerpreis ausgezeichnet.
„Klein anfangen. Stark wachsen.“ So lautet der Leitspruch der
Organisation „Mingo“ der Wirtschaftsagentur Wien. Worte, die
wohl auch fünf Schülerinnen der VBS Schönborngasse im
Hinterkopf hatten, als sie erstmals in die Rolle von JungunternehmerInnen schlüpften. Jahr für Jahr verleiht die Wirtschaftsagentur Wien den „Mingo Award“ – letztes Jahr bereits zum
dritten Mal – an Kleinunternehmen für besonders innovative
Geschäftsideen. Ein perfekter Anlass für das VBS-Team, sein
wirtschaftliches Talent unter Beweis zu stellen! Bei einer Chance
wie dieser ließen sich Alexandra Pillhofer, Anna Matzenberger,
Iris Hoffmann, Julia Alawneh und Julia Haidn nicht zwei Mal
bitten. Entschlossen stellten sie sich der Herausforderung, mit im
Gepäck der Businessplan für ihr Projekt „FitKids“. Das Fitnessstudio, das speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt
„Water for Life“ bringt
Hilfe zur Selbsthilfe
ist, und diesen auf spielerische Wese eine gesunde Lebensführung vermitteln soll, begeisterte am Abend der Preisverleihung
nicht nur die Jury, sondern auch die namhaften Moderatoren.
Denn das österreichisch-deutsche Kabarettistenduo Stermann
und Grissemann sparte nicht mit Lob, als die Geschäftsidee der
VBS-Schülerinnen neben fünf weiteren außergewöhnlichen
Projekten ausgezeichnet wurde. Die erfolgreiche Mädelsrunde
holte sich aber nicht nur den „Mingo“-Sonderpreis, sondern
wurde außerdem von der Wirtschaftsagentur Wien auf Reise
zum „Entrepreneurship Summit“ nach Berlin geschickt. Eine
schöne zusätzliche Anerkennung ihres Engagments!
www.mingo.at/de/award
Ein Blick hinter die
Schulkulissen
Knapp sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde. Fast einer
Milliarde davon steht kein sauberes
Trinkwasser zur Verfügung. Eine
erschreckende, aber leider wahre
Tatsache, die nicht nur die
Organisation „charity: water“
feststellen musste, sondern auch ein
Projektmanagement-Team der 3CK
HAK Plus. Sofort war klar: „Hier wollen wir helfen!“ So
wurde das Projekt „Water for Life“ ins Leben gerufen, mit
dem Ziel für die Organisation „charity: water“, die in erster
Linie unreines Wasser für notleidende Menschen in Afrika
filtert, Spendengelder aufzutreiben. Beim Tag der offenen
Tür wurde das Projekt in die Tat umgesetzt, und das
Engagement der SchülerInnen war dermaßen ansteckend,
dass fast 300 Euro für den guten Zweck gesammelt
werden konnten.
Üblicherweise lassen sich kreative
Köpfe nur ungern während der Arbeit
auf ihre talentierten Finger schauen.
Die VBS Schönborngasse sieht das
jedoch anders und öffnet gerne bei
ihrem „Open House“ die Pforten der
Schule für alle Interessierten. Auf die
BesucherInnen des Tages der offenen
Tür wartete ein besonders interessantes Programm, bei dem man das Ausbildungsangebot und das
Geschehen an der Schule besser kennenlernen konnte. Neben einem
abwechslungsreichen Einblick in den Schulalltag und der Möglichkeit,
etwas Unterrichtsluft zu schnuppern, präsentierten die SchülerInnen
Neuigkeiten aus den unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten.
Interessierte wurden in die Geschäftstätigkeiten diverser Übungsfirmen eingeweiht, über aktuelle Projekte und fachspezifische Themen
informiert und konnten so erfahren, warum eine Ausbildung an der
VBS besonders wertvoll für den Start ins Berusleben ist.
www.charitywater.org
www.schoenborngasse.vbs.ac.at
20 Vienna Business Times #1/12
VBS Schönborngasse (2), Mingo (1)
aus der schule
Unternehmer
der Zukunft
Kids fOr Kids:
Freude Schenken
Für ihr karitatives Projekt holte sich die 1AK Unterstützung bei BIPA und konnte dadurch den Kindern
des Heilpädagogischen Zentrums Hinterbrühl nicht
nur Therapiegeld zur Verfügung stellen, sondern vor
Ort auch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
aus der schule
schönborngasse
Zu Beginn des letzten Jahres wurde die
Klasse 1AK auf das „BIPA Schulprojekt“
aufmerksam. Ziel der einzureichenden
Projekte sollte es sein, sozial, gesundheitlich oder finanziell benachteiligte
Mitmenschen zu unterstützen, und sie
ein Stückchen auf ihrem Weg zu
begleiten. Die SchülerInnen entschieden
sich kurzerhand mit einem eigenen
Projekt teilzunehmen. Sie wollten Kinder
des Heilpädagogischen Zentrums
Hinterbrühl unterstützen und ihnen mit
einem Magic-Workshop ein Lächeln in
ihre Gesichter zaubern. Auf der BIPAProjektseite konnte für die eingereichten
Projekte gevotet werden. Die TeilnehmerInnen der VBS gewannen insgesamt
2.784 Stimmen für sich und damit 2.000
Euro Therapiegeld für die benachteiligten
Kinder. Doch das richtige Highlight der
Aktion sollte erst im Juni stattfinden: Der
lang ersehnte Besuch im Heilpädagogischen Zentrum Hinterbrühl bei der
Fördergruppe 13 war eine wertvolle und
bewegende Erfahrung für alle Beteiligten. Zaubern mit den Kids. Eine geniale
Idee, die nicht nur die Kinder strahlen
ließ, sondern auch den SchülerInnen jede
Menge Freude bereitete.
www.bipaschulprojekt.at
Ein neuer „START“ mit der VBS
VBS Schönbprngasse (2), iStockphoto/logorilla
Ist man sozial benachteiligt, kann es manchmal
sehr schwierig sein, die Karriereleiter hinaufzuklettern. Doch das soll Nachwuchstalente nicht daran
hindern, ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Aus
diesem Grund unterstützt „START“ SchülerInnen
mit Migrationshintergrund, die ein bemerkenswertes Persönlichkeitspotential, Teamfähigkeit,
soziale Kompetenz und überdurchschnittliches
Leistungsvermögen besitzen. Mit dem Stipendienprogramm wollen die Projektpartner begabten
Kindern von ZuwanderInnen die Möglichkeit zu
einer höheren Schulbildung bieten und damit
bessere Chancen für eine erfolgreiche Integration
schaffen. Auch Jaspal Singh, Schüler der VBS
Schönborngasse, hat diese Chance ergriffen und
kann mit dem START-Stipendium nun voll
durchstarten. Herzlichen Glückwunsch!
www.start-stipendium.at
In der Welt der selbstbewussten Netzbürger
Wie sieht die Zukunft des Marketings aus? Wie
soll eine Werbebotschaft künftig übermittelt
werden? Welche Trends werden sich durchsetzen?
Doz.-FH Mag. Alf Netek, Marketingleiter von
Kapsch, stattete den Ausbildungsschwerpunktgruppen „Internationale Geschäftstätigkeit mit
Marketing“ und „Entrepreneurship“ einen Besuch
ab, um genau diese Fragen zu beantworten. Einer
der wichtigsten Trends ist Social Media. Der Kunde
muss zum Zentrum des Marketings werden und
darf nicht nur als Forschungsobjekt betrachtet
werden. Für diese selbstbewussten „Netzbürger“
wurde der Begriff „MeWe-Generation“ geprägt.
www.kapsch.at
#1/12 Vienna Business Times 21
beim raiffeisen club
ist immer was los
feiern
3. Lockenwuschel
mit Kuschelsongs
Nicht nur Großbritanniens
Teenager schmelzen dahin, wenn
Faserschmeichler James Morrison
seine Stimme erhebt. Der Feschak
mit den vielen Brit-Awards am
Kaminsims und dem Lockenkopf,
macht zwecks Live-Präsentation
des aktuellen Albums „The
Awakening“ im Gasometer halt, um
Superhits wie „You Give Me
Something“ zu schmettern.
maßgeblich beeinflusst hat und aus
dem Weltstars wie Stevie Wonder,
Diana Ross & The Supremes, The
Jackson 5 oder Marvin Gaye
hervorgingen. Motown Records hat
die Popkultur im Generellen stark
beeinflusst, und kann auf mehr
Nummer-Eins-Songs verweisen als
Elvis, die Beatles und die Rolling
Stones zusammen.
LMFAO kann durchaus als Familienbetrieb gesehen werden. Die
zweite Hälfte des Duos – Skyler
Husten Gordy alias Skyblue – ist
Redfoos Neffe und damit ebenfalls
genetisch-musikalisch vorbelastet.
Dabei ist das musikalische Universum von LMFAO ein sehr großes.
Die beiden verwursten Hip-Hop
ebenso wie Rock, Soul und
Elektrosounds. Dass sich diese
Party-Melange im Live-Format
nochmals steigert, versteht sich.
„Vienna Business Times“ verlost
zwei Tickets für die Show im Mai
(siehe Kasten links)!
www.deichkind.de
21.03.12., Stadthalle Wien, 19 Uhr
4. E lektro mit
wildem Bart
5. F un-Punks mit
Freunden
6. Adel mit
tiefen Tönen
Sympathisanten der etwas
krawalligeren Elektro-Variante
feiern Ende Februar fröhliche
Urstände: Justice, die französischen
Elektro-Hipster mit den Achtzigerjahre-Rocker-Klamotten und dem
kaputten Rasierapparat, verwandeln den Gasometer in einen
Großraumklub. Auch wenn Kritiker
das aktuelle Album großteils durch
den Kakao gezogen haben.
Simple Plan, die kanadischen
Rocker mit dem Hang zum Fun Punk,
lassen im Gasometer das neue Album
„Get Your Heart On!“ entsprechend
erklingen. Nur schade, dass ihre
aktuellen Kooperationspartner von
Natasha Bedingfield bis hin zu
Weezers Rivers Cuomo, die beide am
aktuellen Album als Gäste zu hören
sind, nicht mitkommen werden. Gute
Laune ist dennoch garantiert.
Ende August müssen sich die
Ohren auf besonders tiefe Frequenzen einstellen. Der Megaseller
des Jahres 2010 - Unheilig vulgo Der
Graf - pflegt sein Image und zieht
sich im Hochsommer in die dunkle
bis kühle Wiener Stadthalle zurück.
Dann werden die Fans bereits jedes
Wort des dieser Tage erscheinenden
neuen Albums „Lichter der Stadt“
auswendig mitsingen können.
www.myspace.com/etjusticepourtous
23.02.12., Gasometer Wien, 19 Uhr
www.simpleplan.com
26.03.12., Gasometer, Wien, 19 Uhr
www.unheilig.com
26.08.11., Stadthalle Wien, 18 Uhr
GroSSe Kinder
mit Bootschein
2. Wenn schon blödeln, dann richtig! Deichkind
machen einmal mehr Wien unsicher. Dabei bleibt
selten ein Auge trocken und kein Bein unbewegt.
Antwort mit Angabe eures Namens und
der Telefonnummer bis 01.04.2012
per E-Mail an marketing@kaufmannschaft.com.
die Abkürzung LMFAO?
GEWINNFRAGE: Was bedeutet
1 x 2 Tickets für LMFAO am
11. Mai in der Stadthalle!
Gewinnspiel
22 Vienna Business Times #1/12
1. Wer derzeit in ausgelassener Feierstimmung ist,
kommt an LMFAO nicht vorbei. Im Mai machen sie die
Stadthalle zur größten Partyzone der Stadt.
Sie kamen aus dem nichts, und
plötzlich sind sie derartig präsent,
dass sich eigentlich niemand mehr
so richtig vorstellen kann, eine
Party ohne sie zu feiern. Mit der
Single „Party Rock Anthem“ hat das
kalifornische Duo mit dem Hang zu
großen Sehbehelfen eine beachtliche Hitsingle hingelegt. Einmal im
Ohr will die eingängige ElectroHop-Nummer so überhaupt nicht
aus dem Kopf verschwinden. Damit
gelang LMFAO das seltene Kunststück, sowohl in den USA als auch
in Großbritannien und in Deutschland auf der Nummer Eins zu
landen. Zum Drüberstreuen stieg
der Song in zehn weiteren Ländern
in die Toppositionen der Charts.
Sieht alles nach einem Zufall aus,
genauer betrachtet braucht es aber
niemanden zu wundern, dass hier
Erfolg vorprogrammiert ist. Ein Teil
des Duos – Stefan Kendal Gordy
alias Redfoo – ist niemand geringerer als der Sohn von Berry Gordy,
seines Zeichens Gründer von
Motown Records. Jenes amerikanische Plattenlabel, das den
Werdegang der Soulmusik
www.jamesmorrisonmusic.com
18.03.12., Gasometer Wien, 19 Uhr
Bemerkenswert an Deichkind ist,
dass sich die bundesdeutschen
Humoristen auf jedes Festival
buchen lassen. Bei Deichkind
versammeln sich Rock-, Pop- und
Elektronik-Fans zu einer beglückten
Union. Ein bandgewordener
Konsens, der sich optisch irgendwo
zwischen Faschingsgschnas, Star
Wars und dem Mut zur Geschmack-
PartyDuo mit
Verwandtschaft
losigkeit einpendelt. So mutiert die
Musik fast zur Nebensache, wenn
die vorderen Publikumsreihen mit
dem Schlauchboot befahren und
billige Plastiksackerl zur bejubelten
Fashion werden.
www.lmfaomusic.com
11.05.12, Stadthalle Wien, 18.30 Uhr
+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich +++ http://raiffeisen.oeticket.com/noe-wien/ +++
+++ Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder +++
1
3
5
01.03.12,
3 Doors Down, Gasometer,
Wien. Gepflegte und massentaugliche
amerikanische Rockmusik – ein Muss für
Rocktraditionalisten!
23.03.12, Sarah Kuttner, Rabenhof, Wien.
Großgeworden beim Musikfernsehen
hat sich die Berlinerin mittlerweile ganz
den Buchstaben verschrieben.
01.+ 02.06.12, Helge Schneider, Stadthal-
le, Wien. Live-Doppelschlag mit feingesponnenem Humor.
21.11.12, Seeed, Stadthalle, Wien. Nach
erfolgreichem Solo-Ausflug von Peter
Fox – die Stammformation wieder live!
.
Infos unter: www.raiffeisenclub.at/events
6
vorschau
4
Was noch KOMMT
Skalar Music, Nikoluas Brade, Meeno
2
#1/12 Vienna Business Times 23
mödling
Die Handelsschule der VBS
Mödling ist innovativ: Immer
wieder neue Aktivitäten sollen die
Teamfähigkeit und soziale Kompetenz der SchülerInnen fördern.
und aus dem Weg geräumt werden, das Lösen
gemeinsamer Aufgaben stärkt den Zusammenhalt und schafft mehr Vertrauen unter den
SchülerInnen. Diese auch für das spätere Arbeiten
in Teams so grundlegenden Kompetenzen
wurden im zweiten Teil des Workshops – einer
Trockenrasen-Pflegeaktion in Bad Vöslau – erfolgreich und äußerst positiv umgesetzt.
Im „Hohen Haus“ Europas
Neuer BEC-Rekord
Erfolgreich eingelocht
Dort, wo Europas Geschicke gelenkt werden,
konnten SchülerInnen der 4. HAK Plus Politikluft
schnuppern: im Europäischen Parlament in
Brüssel. Als prominenter Vertreter Österreichs
empfing Mag. Othmar Karas, Abgeordneter zum
Europaparlament, die SchülerInnen und erläuterte die Bedeutung der EU für den Wirtschaftsraum Europa und klärte über die Situation zur
aktuellen Finanzkrise auf.
Business English Certificates (BEC) werden
weltweit von Arbeitgebern und Hochschulen als
qualifizierter Sprachnachweis geschätzt und
anerkannt. Die VBS Mödling bietet ihren SchülerInnen sich im Rahmen eines Freigegenstands
für diese Prüfungen vorzubereiten. Dieses Jahr
ist die VBS Mödling auf die Leistung ihrer
KandidatInnen besonders stolz: 25 SchülerInnen
erhielten das begehrte BEC-Zertifikat!
www.europarl.europa.eu
www.cambridgeesol.at
Daniel Friedrich, Markus Mang, Stefan
Saverschel und Tobias Krause nahmen unter der
Leitung von Prof. Heinrich Frank an den Niederösterreichischen Schulgolfmeisterschaften im
NÖGC in St. Pölten teil. Ausgestattet mit den
Greenfees vom Parkkurs sowie Jetons für die
Driving Range widmeten sich die ambitionierten
Golfer der Wettbewerbsstrecke. Äußerst erfolgreich: Daniel erreichte mit ausgezeichneten
33 Brutto-Punkten den ersten Platz in der
Einzelwertung, in der Gesamtwertung wurde
der dritte Platz für die VBS Mödling geholt.
24 Vienna Business Times #1/12
www.moedling.vbs.ac.at
VBS Mödling (4)
aus der schule
Neue WEge
Probieren
Outdoor-Trainings erfreuen sich in Betrieben
immer größerer Beliebtheit. Sie werden sehr
erfolgreich zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls einer Gruppe und sozialer Kompetenzen eingesetzt. Auch die Handelsschule der
VBS Mödling setzt auf diese Form des Gruppentrainings. Mit LehrerInnen und ausgebildeten
Coaches verbrachten SchülerInnen einen Tag auf
der Pretulalpe, um sich in Vertrauensspielen und
Konfliktbewältigungsstrategien zu üben.
Missverständnisse können spielerisch aufgezeigt
Vertrieb geht heute
anders: Wie Sie
den Kunden 3.0
begeistern.
Von Andreas Buhr im
Gabal Verlag.
ISBN 978-3-86936-230-4
Der Autor hat sich durch hunderte
Angebote von Firmen durchgearbeitet – und war erschüttert. Wie ein
Stiefkind wird dieses Mittel, einen
Auftrag zu bekommen, von vielen
behandelt. Für mittelständische
Firmen sind sie jedoch von enormer
Bedeutung: Meist fehlen große
Budgets für Werbung und Messeauftritte. Somit kommt diesem
„Entrée“ beim Kunden eine besondere Bedeutung zu, um sich von der
Konkurrenz abzuheben. Um zu
überzeugen und zu begeistern,
müssen Angebote aber vor allem
verständliche Informationen
enthalten, die Bilder und Emotionen
erzeugen. Und unwiderstehlich sein!
Jeder spricht von der Wichtigkeit
der Emotion in Verkaufsprozessen.
Aber keiner kann so richtig ein
Einmaleins des Erfolgsrezeptes
zusammenstellen. Denn vieles
basiert hier auf Einfühlungsvermögen und Verständnis. Wer das
Emotions- und Wahrnehmungssystem seines Geschäftspartners richtig
einschätzen lernt, ist mit seinem
Kunden auf „einer Wellenlänge“. Und
kann die Vorteile und den Nutzen
eines Produkts oder einer Dienstleistung „mundgerecht“ anbieten. Was
Emotionen für den Verkaufserfolg
bedeuten, wird hier erstmals in
praktische und umsetzbare Tipps
übersetzt.
Ein „alter Hase“ erklärt die neue
Vertriebswelt - und trifft den Nerv der
Zeit. Andreas Buhr zählt zu den
Top-Verkaufsexperten Deutschlands.
Und weiß wie man Kunden
begeistert. Kunden warten heute
nicht mehr auf neue Produkte, sie
möchten sie mitgestalten. Und sie
geben mit ihrer Kaufentscheidung
ein Statement über ihre Wertewelt ab.
Das erfordert Umdenken. Buhr
beleuchtet die heutigen Anforderungen an Verkauf und Vertrieb und
entwickelt klare Strategien und Tipps,
den Kunden 3.0 zu gewinnen. Ergänzt
durch neueste wissenschaftliche
Erkenntnisse aus dem Neuromarketing und praktischen Erfahrungen ein wertvoller Ratgeber!
tipps
bücher
Limbic® Sales.
Spitzenverkäufe
durch Emotionen.
Von Helmut Seßler
im Haufe-Lexware
Verlag.
ISBN 978-3-64801-411-0
Glückskinder. Von Hermann Scherer
im Campus Verlag.
ISBN 978-3-59339-349-0
Manchen Menschen scheint alles
in den Schoß zu fallen. Auch im
Beruf. Aber wie machen die das
bitte? Herman Scherrer zeigt, dass
Fische nicht von selbst an den
Haken springen und Rehe nicht
einfach so vor die Flinte laufen. So
ist es auch mit Chancen. Man muss
sie jagen! Chancenintelligenz ist
eine jener Charaktereigenschaften,
die erfolgreiche Menschen auszeichnet. Chancen zu erkennen und
zu nutzen. Anhand der Erzählungen
von Lebenswegen der „Glückskinder“ wird dies verdeutlicht.
Gewinnspiel
Antwort unter Angabe eures Namens und eurer Telefonnummer
bis 29.02.2012 per E-Mail an marketing@kaufmannschaft.com
www.sonyericsson.com/play/
überzeugst Du kunden?
Zwei Welten in einem Gerät: Das Xperia Play von Sony Ericsson
bietet im geschlossenen Zustand alles, was ein modernes Smartphone
können muss: von Telefon, Kamera über E-Mails bis hin zu Internet.
Schiebt man das Handy auf, offenbart sich die verspielte Seite des
Xperia Play: Nur mit den klassischen Playstation-Tasten – Kreis, Kreuz,
Quadrat und Dreieck – auf dem Handy kickt Bruce Lee zielgenau ins
nächste Level und erst dank des kreisförmigen Touchpads trippelt
Ronaldo den Fußball galant ins gegnerische Tor. Wer beim Autorennen
gerne mal anderen den Auspuff zeigen möchte, der kann sich im
Multi-Player Modus via Wi-Fi auch mit anderen Rennfahrern messen.
Selbst das schnellste Race wird aufgrund der superschnellen Grafikleistung (60 fps) des Handys ruckelfrei wiedergegeben. Das erste
PlayStation™ zertifizierte
Smartphone verfügt bereits über mehr als 150
Spieletitel von mehr als 25 Partnern, unter diesen
Hero-Games wie Minecraft, Tom Clancy’s Rainbow
Six, Dungeon Defenders: Second Wave, Lara Croft
und Fifa 12 ! Das Xperia Play ist in Schwarz, Weiss,
und in Kürze auch in Orange erhältlich.
GEWINNFRAGE: Mit welchem spieLerischen Kniff
Sony Ericsson
Konsole? Handy? Oder beides?
Spielerische Pausen einlegen:
1 Xperia Play von Sony Ericsson zu gewinnen!
!
Das überzeugende
Angebot. So gewinnen Sie gegen die
Konkurrenz.
Von Hermann Scherer
im Campus Verlag.
ISBN 978-3-59339-546-3
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schöne dinge
Communication
for Sale
Gute VerkäuferInnen vereinen viele Talente. Doch ohne
perfekten Umgang mit der Kommunikation läuft gar nichts.
Diese verändert sich durch den technischen Fortschritt
bereits im Jahresrhythmus, also immer schön den Blick in
die digitale Zukunft gerichtet halten …
1. Stilikone
Heutzutage lässt sich nur schwer auf ein
Mobiltelefon verzichten. Die Auswahl ist riesig,
Details sind entscheidend. LG und das
Modehaus Prada setzen seit Jahren auf die
Fusion feinster Technik mit unschlagbarem Stil.
Jetzt geht diese Zusammenarbeit mit dem
P940 PRADA phone by LG 3.0 in die dritte
Runde. Und mit LG NOVA High Brightness
Display, 8-Megapixel-Kamera und Dual-BandWLAN bietet dieses 8,5 mm schlanke Handy ein
Smartphone-Erlebnis der Extraklasse.
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www.lg.com/at
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2. Zukunftsvision
3. Kubismus 2.0
4. Festes Standbein
Während viele sich erst an die Tablett-Revolution gewöhnen, spricht man bereits vom Boom
der so genannten Ultrabooks. Bislang
verteidigte hier Apple mit seinem „MacBook
Air“ den Thron, doch dank Acer ist nun erstmals
ein vergleichbares Windows-Gerät erhältlich.
Das 13-Zoll „Aspire S3“ überzeugt nicht nur
durch Kompaktheit, sondern vor allem durch
Schnelligkeit, denn es erwacht in weniger als
zwei Sekunden aus dem Standby-Modus.
Auch auf dem Zubehörsektor tut sich einiges,
denn Logitech definiert mit seinem „Cube“ die
Computermaus neu. Dieser wird nicht nur wegen seines praktischen Designs gelobt, sondern
auch wegen der vielen Zusatzfunktionen. Denn
der „Cube“ kann nicht nur als gewöhnliche Maus
zum Scrollen & Klicken verwendet werden. Sobald er angehoben wird, verwandelt er sich zum
Präsentationsgerät, mit dem zwischen PPT-Folien hin und her geswitcht werden kann.
Smartphones verändern unsere Art zu
kommunizieren, erleichtern unseren Alltag
damit aber wesentlich. „Milo“, das schlichte
Zubehör des Design-Studios bluelounge, sorgt
nun für eine noch effizientere Nutzung unserer
kleinen Wunder-Gadgets. iPhone, Blackberry &
Co. einfach auf die saugfähige Gummifläche
drücken und je nach Belieben freihändig
telefonieren, Videos ansehen oder das Handy
im Standby-Modus als Uhr verwenden.
www.acer.at
www.logitech.at
www.bluelounge.com/products/milo
26 Vienna Business Times #1/12
Hersteller
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2
www.allianz.at/karriere
Hoffentlich Allianz.
#3/09 Vienna Business Times 028
028 Vienna Business Times #3/09
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Seele and Geist
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