close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Alles was gut tut 10. Fachtagung der Fachgruppe - NÖ Heime

EinbettenHerunterladen
März 2014
Das Magazin der ARGE der NÖ
Pensionisten- und Pflegeheime
www.noeheime.at
Alles was gut tut ...
10. Fachtagung der
Fachgruppe Pflege
„Passt. Danke und liebe Grüße, A. Kellner“
Wenn der Obmann
scheidet
Die NÖ-Heime stellen
sich vor:
Das LPH Gänserndorf
Das Clementinum
wurde ausgezeichnet
Pain Nurses bei SeneCura Pressbaum
smoveyCARE
Bewegung & Therapie
mit Spaßfaktor
Altenpflege wohin?
Das neue Tageszentrum für SeniorInnen
der Stadt Stockerau
DaHeim März 2014
Damit nachhaltiges
Wirtschaften auch
morgen gesichert ist.
Heute mit Strategien für morgen.
Wir erzielen heute
verantwortungsbewusst
Ergebnisse.
Aktiv, innovativ, flexibel und sicher – so steuert die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
ihre Netzwerkunternehmen. Auch unsere Beteiligungsunternehmen identifizieren
sich mit diesen Eigenschaften. Auf dieser Basis erzielen wir gemeinsam
Ergebnisse, dieDaHeim
heuteMärz
das2014
nachhaltige Wirtschaften für morgen garantieren.
Editorial
Editorial
M ein letztes Editorial. Klingt das zu dramatisch? Ich gebe zu, ich
kann auch rührselig sein. Was letztlich ein gutes, ein menschliches
Zeichen ist, weil es sichtbar macht, es mir stets um die Sache der ARGE
NÖ Heime und um eine Weiterentwicklung der Altenarbeit in Niederösterreich gegangen. Wir haben wahnsinnig viel erreicht in neun intensiven
Jahren! WIR ALLE GEMEINSAM! Und gleichwürdig. Niemand war dabei
wichtiger oder weniger wichtig. Wir alle haben an einem Strang gezogen. Nur so konnten wir erfolgreich sein. An der inspirierenden Vielzahl
an Initiativen und Projekten, sowie an der beeindruckenden Entwicklung,
die die NÖ Heime auch im letzten Jahrzehnt wieder gemacht haben, wird
unsere Erfolgsgeschichte spürbar. Es ist uns gelungen, die ARGE NÖ Heime in Niederösterreich als innovationstreibende Kraft zu positionieren: mit
dem Qualitätsmanagementsystem E-Qalin®, das unsere Heime heute dazu
anleitet, sich zu lernenden Organisationen zu entwickeln; mit deutlichen
Schritten in Richtung „Das Heim als Kompetenzzentren für alle Themen
der Pflege“; mit unzähligen Generationsprojekten in unseren Häusern; mit
einer menschlich verbindenden, lebendigen Ehrenamtsarbeit zum Wohle
der alten Menschen; etc., etc.
Was bleibt, ist mich aus ganzem Herzen zu bedanken: bei allen Mitgliedern
der ARGE NÖ-Heime, die stets bereit waren sich in unzähligen Arbeitskreisen zu engagieren, um sich für das Wohlergehen der pflegebedürftigen
Menschen in unseren Einrichtungen einzusetzen; beim Büro der ARGE,
das in den letzten Jahren eine außerordentliche Dienstleistungs-, Organisations- und Koordinationsarbeit geleistet hat, bei der Politik, die unsere
Innovationskraft erkannt und uns stets unterstützt hat; bei unseren Kooperationspartnern, ohne die so manche Initiative wie Danke-Veranstaltungen,
Symposium, Olympia der Generationen etc. nicht machbar gewesen wäre;
und beim Redaktionsteam der DaHeim, das unsere Erfolgsgeschichte in die
Öffentlichkeit trägt.
Was mich mit besonderer Freude erfüllt:
Bis heute ist die Gründungsvision der
ARGE NÖ Heime lebendig geblieben
und zu spüren: Wir sind das Sprachrohr der pflegebedürftigen Menschen
in Niederösterreich.
Danke euch allen!
Es war eine wunderbare Zeit!
Dir. Anton Kellner, MBA
Obmann der ARGE NÖ Heime
..
3
Impressum
Medieninhaber und Herausgeber
ARGE der Pensionisten- und Pflegeheime in Niederösterreich
3484 Grafenwörth, Hofgarten 1
Tel: +43 (0)2738/77066-403, Fax DW 408
office@noeheime.at, www.noeheime.at
Für den Inhalt verantwortlich
Obmann Dir. Anton Kellner
Namentlich gekennzeichnete Beiträge
müssen nicht mit der Meinung des
Herausgebers übereinstimmen.
Chefredaktion, Konzeption & Layout
Gabriele Tupy
Tel. +43 (0)699/10027740
gabriele.tupy@imzusammenspiel.com
www.imzusammenspiel.com
Redaktionsteam
Gregor Herzog, Charlotte KuehlmayerTrittner, Natalie Seidl, Ludwig Schweng,
Anita Koller, Birgit Edhofer
Titelbild
Haus der Barmherzigkeit
Anzeigenverkauf
Natalie Seidl
Tel. +43 (0)2738/ 77 066, DW 403
daheim@noeheime.at
Druck & Versand
Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H.,
3580 Horn, Wienerstraße 80
Blattlinie
DaHeim ist eine Zeitschrift der NÖ Heime und hat das Ziel, die hohe Qualität
der NÖ-Heime nach innen und außen
zu repräsentieren. Der Fokus liegt auf
einer lösungsorientierten und konstruktiven Auseinandersetzung mit der
Betreuung der alten und pflegebedürftigen Menschen.
DaHeim März
Dezember
2014 2013
4
ARGE NÖ-Heime
INHALT
ARGE NÖ Heime
Alles was gut tut ...
Danke!
„Passt. Danke und liebe Grüße,
A. Kellner“
Die NÖ-Heime stellen sich vor:
Das LPH Gänserndorf
5
6
7
8
Regionales
Zauberhafter Rosenblütenball
bei SeneCura Pöchlarn
10
Haus der Barmherzigkeit
Stephansheim eröffnet im Herbst 10
Der Singkreis von Mater Salvatoris
lädt zum Konzert
10
Faschingsfest im Moorbadheim
Schrems
10
Tag der offenen Tür bei
SeneCura Kirchberg am Wechsel 10
Neujahrskonzert im Pflegeheim
Pottendorf
10
Spendenaktion bei SeneCura
Purkersdorf für Taifun-Opfer
11
Faschingsgefühle in
Herzogenburg
11
Ein Valentinskonzert im LPH Retz 11
Gastspiel des Nostalgiekasperls
im LPH Wilhelmsburg
11
Ein Frühlingsgruß zum
Valentinstag im LPH Hainburg 11
100. Ehrentag bei SeneCura
DaHeim März 2014
Ternitz
11
Clementinum als familienfreund­liches Unternehmen ausgezeichnet 12
Das Martinsheim am Blasiusmarkt 12
Familienministerin zu Besuch im
Sozialzentrum
12
Im Rosenheim Tulln wurde ein
Herzenswunsch erfüllt
13
Ein Flair von Olympia im Haus
an der Traisen
13
Ausflug des LPH Mank nach Gafelnz 13
Faschingsfest im Landespflegeheim
Litschau
13
101. Geburtstag im Landespflegeheim Raabs/Thaya
13
Ein Herz für Tiere
13
Visionen
Pain Nurses bei SeneCura Pressbaum:14
Optimale Schmerztherapie
Zusammenarbeit mit Beispielwirkung 15
Wissen
Philosopherl
Altenpflege wohin?
smoveyCARE
Lebenssinn & Lebensfreude
Das neue Tageszentrum für
SeniorInnen der Stadt Stockerau
22
Blattsalat
Hohe Zufriedenheit mit
23
NÖ Landesheimen
Das war der Winter in Niederöster­24
reichs Alten- und Pflegeheimen
„Goldene Adele“ im Margaretaheim25
Eine Motorrad-Kulturreise-Dokumen26
tation
Pflege-, Sozial- und Gesundheits­27
berufe ins Rampenlicht
Übersiedlung im Caritas Pflegeheim
28
St. Pölten
28
Durch die Blume gesagt
29
Leserbriefe
Reifezeit: Wie meine Mutter alt
30
wurde - und ich erwachsen
30
Damit es nicht verloren geht ...
30
Cartoon
31
Alte Rezepte neu entdeckt:
31
Gründonnerstagssuppe
Terminkalender
16
17
18
20
Veranstaltungen
31
ARGE NÖ-Heime
5
10. Fachtagung der Fachgruppe Pflege am 14. Mai 2014
Alles was gut tut ...
A m 14. Mai 2014 veranstaltet
die Fachgruppe Pflege der
ARGE NÖ Heime bereits zum 10. Mal
eine Fachtagung zu einem speziellen
Thema der Pflege - mit fachspezifischen
Informationen und anspruchsvollen
Inhalten. Diesmal steht sie unter dem
Titel „Alles was gut tut … aus der Praxis
für die Praxis“ und wird Anregungen
besonders für den täglichen Pflegealltag
geben.
Verschiedenste komplementäre Pflegemethoden stehen im Mittelpunkt, die
sowohl bei BewohnerInnen als auch
bei MitarbeiterInnen zur Anwendung
kommen können.
Hinter diesem Ansatz steht der Gedanke,
dass Achtsamkeit auf die eigene Person
besonders wichtig ist, denn nur wer
sich wohl fühlt, ist im Einklang mit sich
selbst. Erst wenn unser Körper oder
unser Geist nicht mehr „störungsfrei“
funktioniert, merken wir, dass wir ein
paar Signale ignoriert haben. Ständige
Herausforderungen und laufende Veränderungsprozesse im Berufsleben fordern
unsere Belastbarkeit. Auch wenn man es
oft nicht glauben kann, liegt es jedoch in
unseren Händen wie wir durchs Leben
gehen möchten.
wird in ihrem Referat einen möglichen
Weg zum eigenen Wohlbefinden aufzeigen. Durch das Erlernen geistiger
Techniken kann man größere psychische
Belastungen besser meistern. Idee und
das Ziel von Frau Reisinger ist es, das
mentale Training im Pflegebereich standardmäßig zu etablieren.
Der Vortrag von Alexandra Stampf,
DGKKS und Aromatherapeutin, beinhaltet die Aromapflege, eine beliebte
komplementäre Pflegemethode. Es geht
um das 1x1 der Düfte, um praktisches Erfahrungswissen, welches wissenschaftlich
untermauert ist, Themen wie z.B. Linderung der Unruhezustände bei dementen
Menschen oder die Verbesserung von
Ruhen und Schlafen.
Karin Reisinger, Dipl. Mentaltrainerin,
Nach der Mittagspause erwartet die
TeilnehmerInnen Entspannung und Unterhaltung durch Mag. Markus Wolleitner, bekannt unter dem Künstlernamen
„Max Wully“, der die TeilnehmerInnen
mit Bauchreden in den Nachmittag
begleitet.
Mag.a Friederike Lahner Musiktherapeutin, zeigt den gezielten Einsatz der
Musiktherapie zur Förderung geistiger
und körperlicher Gesundheit. „Wo die
Sprache aufhört, fängt die Musik an.“
Musik berührt den Menschen auf allen
Ebenen.
Den Abschluss der Fachtagung bildet
der Vortrag von Ingrid Stangl, Altenfachbetreuerin, zum Thema therapeutische
Berührungen. Sie zeigt wie man mit der
Methode von therapeutischer Berührung
den Menschen in seiner Ganzheit, Vielfalt
und Einzigartigkeit wahrnehmen kann.
Veranstaltungsort ist wie gewohnt
der Landtagssaal des NÖ Landhauses,
Haus 1b, Landhausplatz 1, in 3109 St.
Pölten.
Aktuelle Studien beweisen, dass man mit
alternativen Therapien und Pflegemaßnahmen das Wohlbefinden und somit
auch die Gesundheit enorm steigern
kann.
Im Laufe des Tages werden daher von
namhaften ReferentInnen die unterschiedlichsten Themen beleuchtet:
Mentaltraining, Aromapflege, therapeutische Wickel und Kompressen, Musiktherapie und therapeutische Berührung.
geben durch das Einhüllen ein Gefühl
von „Gehaltenwerden“ und schenken
Geborgenheit. Die Selbstheilungskräfte
werden aktiviert und das Immunsystem
gestärkt.
Programm und Anmeldung:
www.noeheime.at
Margit Klemmer, DGKS und Gesundheitstrainerin, wird über ihre Leidenschaft
– therapeutische Wickel und Kompressen
– referieren. Die verschiedenen Anwendungen steigern die Durchblutung des
Gewebes, aktivieren gesunde Organfunktionen und lösen Verspannungen. Sie
lassen den Menschen zur Ruhe kommen,
DaHeim März 2014
10
Wissen
DANKE!
Wenn der Obmann scheidet ...
DaHeim März 2014
Lieber Toni,
danke, die Zusammenarbeit
mit dir hat gepasst ;-). Sie
war außerordentlich! Danke,
für 9 tolle Jahre für die
Altenpflege in Niederösterreich!
Liebe Grüße
Dein Team der ARGE NÖ-Heime
ARGE NÖ-Heime
7
„Passt. Danke und liebe Grüße, A. Kellner“
W er Anton Kellner kennt,
schmunzelt ob dieser Worte. Jeder, der mit ihm in den letzten
neun Jahren in der ARGE NÖ Heime
zusammengearbeitet hat, kennt sie.
Genau genommen, charakterisieren
sie die Zusammenarbeit mit ihm.
Und so haben wir sie als Titel für
diesen Artikel gewählt – denn seine
Periode als Vorsitzender der ARGE
NÖ Heime geht nach 9 intensiven
und erfolgreichen Jahren in diesen
Wochen zu Ende.
Mit einem Schmunzeln verabschieden
wir uns von unserem Obmann nun
mit seinen eigenen Worten. (Die
inhaltlichen Erfolge der letzten Jahre
wurden in den letzten Ausgaben der
DaHeim ausführlich dargestellt und
können auch unter www.noeheime.
at in der Broschüre 20 Jahre ARGE NÖ
Heime nachgelesen werden.)
„Passt. Danke und liebe Grüße, A.
Kellner“ – auch diese Ausgabe der
DaHeim wurde von ihm mit diesen
Worten für den Druck frei gegeben.
Genau so war sie, die Zusammenarbeit mit Toni Kellner!
Ein Dead-Line Worker, wie er im Buche steht mit dem begnadeten Talent,
in Sekundenbruchteilen Wesentliches
von Unwesentlichem unterscheiden
zu können. Mit der unbezahlbaren
Charaktereigenschaft einer scheinbar
unermesslichen Toleranz ausgestattet und einem Gottvertrauen in
sein Glück, wie wir es sonst nur von
Peter Pan, Gustav Gans (der Typ von
Donald Duck und Entenhausen) oder
dem Dalai Lama kennen. Und mit
der Gabe, aus Schei… Kompost zu
machen – zumindest hat er sich stets
darum bemüht!
Ja, lieber Herr Obmann Anton Kellner,
MBA, die Zusammenarbeit hat „gepasst“ – sie war nicht immer einfach
und wir bedanken uns heute dafür,
mit wie viel blindem Vertrauen Du
Dich Deinen „Ghost-Writern“ ausgeliefert hast!
„Passt. Danke und liebe Grüße, A.
Kellner“ ist es mehr als nur blindes
Vertrauen? Auf jeden Fall ein Vertrauen, das heute Seltenheitswert
hat, davon sind wir überzeugt. Wer
von Ihnen, liebe LeserInnen hat und
hatte in seiner Berufstätigkeit das
Glück – ja, das Glück! – einen Chef
zu haben, der ihm dieses Vertrauen
entgegengebracht hat? Jenseits von
zig Kontrollen und Korrekturen?
Schlicht und einfach das Vertrauen
in Sie, dass Sie Ihre Arbeit gut machen wollen und auch wirklich gut
machen, weil Sie das Ziel kennen, es
auch Ihnen am Herzen liegt und Sie
auch die entsprechende Kompetenz
in Ihrem Bereich mitbringen. Schluss,
aus, Punkt. Denn dann und nur dann
kann eine Organisation wirklich erfolgreich sein!
Es waren 9 sehr erfolgreiche Jahre mit
Toni Kellner. Er hat sich die richtigen
MitstreiterInnen und MitarbeiterInnen
für die Sache der ARGE NÖ Heime
gesucht. Menschen, auf die er sich
nicht nur verlassen hat, sondern auf
die er sich auch verlassen konnte.
Weil sie ihren Teil dazu beitragen
wollten – auf genau jene Art, wie
es ihnen entspricht und wie sie es
auf ihre einzigartige Weise und in
ihrer besonderen Kompetenz auch
wirklich gut können. Er hat diesen
Freiraum stets gelassen – eine ganz
besondere Kompetenz, die nur wenige Menschen auszeichnet! Wer in
seinem Job diesen Freiraum hat, ist
weder von Burnout noch von einer
Depression gefährdet, – die heute
weitaus am stärksten steigenden
Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft – er weiß, wofür er gerne und
mit Freude sinnerfüllt arbeitet.
„Passt. Danke und liebe Grüße, A.
Kellner“. Auch das Redaktionsteam
der DaHeim hat all die Jahre diese
Herausforderung angenommen. Mit
viel Freude, Humor und Engagement
für die Sache produzieren wir Ausgabe für Ausgabe.
Lieber Toni, was Dir aber immer –
vom ersten Tag als Obmann der
ARGE NÖ Heime an – gelungen ist,
ist wohl Dein größter Verdienst: Du
hast die ARGE aus der Pionierphase
heraus hinüber gerettet und begleitet
in ein heute gut funktionierendes,
hoch professionelles Netzwerk. Und
dieses Netzwerk besticht noch immer
– bei aller Professionalität – durch
diesen Touch an augenzwinkernder
Humanität.
Das macht sie so besonders, die ARGE
NÖ Heime und wenn es gelingt, sich
dieses Wesen zu bewahren, muss Dir
um Dein Erbe nicht bange sein!
DANKE – für uns hat es SEHR gepasst!
Dein Redaktions-Team
DaHeim März 2014
8
ARGE NÖ-Heime
Die NÖ-Heime stellen sich vor:
Das Landespflegeheim Gänserndorf
D as, im Jahre 1983 fertiggestellte, in den Jahren 2006
bis 2012 sanierte und durch einen
Zubau erweiterte NÖ Landespflegeheim „Barbaraheim“ liegt am nördlichen Stadtrand der Bezirkshauptstadt
Gänserndorf. Es ist durch ein gut
aus­­­gebautes Verkehrsnetz (Bahn, Bus,
Auto) problemlos zu erreichen.
Unser Ziel ist, unsere BewohnerInnen
im Alter bestmöglich zu begleiten.
Dabei stehen die Würde dieser Menschen und das Recht auf Freiheit an
vorderster Stelle. Jeder kann nach
seinen Möglichkeiten frei über die Gestaltung seines Lebens entscheiden.
Um das „Sich-zu-Hause-fühlen“
sicher­zustellen, steht im Barbaraheim
die Orientierung an den individuellen
Bedürfnissen der BewohnerInnen unter Miteinbeziehung der Angehörigen
und der Einbindung aller MitarbeiterInnen im Vordergrund.
Unser Heim versteht sich als „offenes
Haus“. Besuche von Angehörigen und
Bekannten sind jederzeit möglich und
gerne gesehen. Die Integration der
Bevölkerung, der Jugend und unserer
ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, stellt
einen fixen Bestandteil des Heimlebens
dar und ermöglicht ein generationsübergreifendes Miteinander. Gemeinsames Planen, abgestimmtes Handeln
und flexibles, fürsorgliches Beachten
und Einbeziehen der individuellen
Bedürfnisse zeichnet das Handeln
unserer MitarbeiterInnen aus.
Wir bieten ein gemütliches zu Hause.
In wohnlicher alters- und behinderDaHeim März 2014
tengerechter Umgebung fühlen sich
unsere BewohnerInnen umsorgt und
geborgen – es ist wie „da Heim“. Im
Mittelpunkt unseres Handelns steht
dabei immer der Wunsch unserer
BewohnerInnen.
In unserem Haus finden 141 SeniorInnen in 65 Einzel- und 38 Zweibettzimmern ein Zuhause. Jeweils zwei
Einzelzimmer besitzen gemeinsam
eine Loggia, einen Vorraum und eine
behindertengerechte Sanitäreinheit.
Auch in unseren Zwei­bettzimmern
befindet sich eine behindertengerechte Sanitäreinheit. Jedes Zimmer
verfügt über eine moderne Rufanlage,
Telefon- und SAT-Anschluss. Natürlich
können sich unsere BewohnerInnen
ihr Zimmer persönlich einrichten
Wir bieten unseren BewohnerInnen
auch ein umfangreiches Freizeitund Beschäftigungsangebot wie
Moto­geragogik, Se­nio­rengymnastik,
Musiktherapie, Besuch von Therapiehunden, Vorlesen, Malen, Singen,
Gedächtnistraining, Spielen, etc.,
um den Alltag abwechslungsreich
zu gestalten. Veranstaltungen und
Ausflüge tragen dazu bei, den Tag
zu verschönern.
Unser Küchenteam sorgt für das
leibliche Wohl der BewohnerInnen
ist auch außerhalb unseres Hauses
wegen seiner Köstlichkeiten bekannt.
Täglich stehen mittags und abends
2 Menüs zur Auswahl. Auf die Verwendung hochwertiger biologischer
Lebensmittel wird besonderer Wert
gelegt. Der Verein „Essen auf Rä-
Weiters verfügt unser Haus über einen Speise- und Veranstaltungssaal,
einen Physiotherapieraum, mehrere
Aufenthaltsräume, einen Frisör- und
Fußpflegesalon und eine große Gartenanlage mit einem wunderschönen
Therapiebereich.
In unserer Hauskapelle wird zweimal
wöchentlich die Hl. Messe gefeiert.
dern“ ist seit langem ein zufriedener
Partner des Barabraheimes. Auch
AnrainerInnen und SchülerInnen der
Umgebung nutzen unseren offenen
Mittagstisch gerne.
Zentraler Treffpunkt des Heimes ist die
Cafeteria. Sie ist öffentlich zugängig
und bietet den BesucherInnen eine
Vielfalt an Speisen und Getränken.
Steckbrief
Baujahr:
1986 Eröffnung; 2012 komplette
Sanierung fertig gestellt
Träger:
Land NÖ
Heimleitung:
DGKS Ursula Streicher MBA, MAS
Pflegedienstleitung:
DGKS Maria Pillgruber, akademisch
geprüfte Krankenhausmanagerin
Kontakt:
Wiesengasse 17, 2230 Gänserndorf
Tel.: 02282 2595, 02282 2611
E-Mail: lph.gaenserndorf@noelandesheime.at
Internet: www.lph-gaenserndorf.at
Anzahl der HeimbewohnerInnen: 141 Wohnplätze stehen zur
Verfügung + 12 Plätze im Tageszentrum, aufgeteilt für 108 Personen ab
der Pflegestufe 4 und 33 Menschen in
unserer Betreuungsstation; zusätzlich
bieten wir ein Tageszentrum mit 12
Tagesgastplätzen an
Anzahl der MitarbeiterInnen:
ca. 100 MitarbeiterInnen
Leitsatz der Einrichtung:
„Den Lebensabend in Geborgenheit
genießen“, „Den Tag mit Leben
füllen“
Leistungen:
Langzeitpflege (ab Pflegestufe 4), Kurzzeitpflege, 12 Plätze Übergangspflege,
Tageszentrum, Betreutes Wohnen: Wir
sind Partner des gegenüberliegendem
Barbarahaus (Betreiber Alpenland)
und bieten im Rahmen eines Betreuungsvertrages „Betreutes Wohnen“
Erstversorgung im Notfall an.
Was uns auszeichnet:
Das Barbaraheim ist ein modernes
Dienstleistungsunternehmen, in
dem Pflege-, Hotel- und Versorgungsleistungen stationär oder
teilstationär angeboten werden.
Wir sind bekannt für unser soziales
Engagement, unsere flexiblen Lösungsangebote und dafür, dass wir durch
unsere gute Haus- und Lebensgemeinschaft zwischen MitarbeiterInnen
und BewohnerInnen nicht nur gute
Zeiten miteinander genießen, sondern
auch schwere Zeiten miteinander
meistern.
Preise, Auszeichnungen & Zertifikate:
Unsere höchsten Auszeichnungen sind
unsere Dankesbriefe von BewohnerInnen und deren Familien. Außerdem
freuen wir uns über erworbene Zertifikate in der Fachpflege (Ausbildungen). Auszeichnungen in der Küche
wie z.B. „3 Kessel und grüne Blätter“
und Biozertifikate bestätigen unsere
hohe Qualität unserer Speisen und
Angeboten.
Eine Auszeichnung erzielten wir auch
im Projekt „Jung und Alt“, das brachte
uns Anerkennung und einen intensiven
Austausch mit der Jugend.
Initiativen für Umwelt & Klima:
Wir achten auf frische Lebensmittel
aus der Region und pflegen und hegen
unseren Park und Therapiegarten als
Quelle der Energie und Sauberkeit.
Wir legen Wert auf eine gute Mülltrennung.
Eine Vision für Ihr Haus und der
nächste Schritt dorthin:
– Unser neu errichtetes Tageszentrum
mit unserem Angebot der Tagespflege noch besser in der Umgebung zu
verankern.
– Der steigenden Zahl an Demenz
erkrankten Menschen ein liebesvolles,
sicheres und das für ihre speziellen
Bedürfnisse erforderliche Umfeld zu
bieten.
– Nach einer intensiven Umbauphase
des gesamten Gebäudes die Abläufe und Strukturen wieder in einen
gewohnten Tagesablauf für unsere
BewohnerInnen einzubetten.
– Die E-Qalin-Zertifizierung gemeinsam
durchzuführen.
Eine Herausforderung: Das
finanzielle Spannungsfeld in der Gesundheits- und Pflegelandschaft mit
den Ansprüchen und Bedürfnissen der
heutigen Zeit in Einklang zu bringen.
Das schönste Kompliment
einer Bewohnerin / eines Bewohners:
„Früher war ich hier oft im Caféhaus
und in der Kirche – jetzt bin ich Gott
sein Dank ganz fix da eingezogen“.
DaHeim März 2014
10
Regionales
Zauberhafter Rosenblütenball bei
SeneCura Pöchlarn
Im Zuge des diesjährigen Valentinstags ließ sich das SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn etwas ganz besonderes
einfallen. Am 14. Februar fand der
erste Rosenblütenball im Schlosssaal
des Renaissance Schlosses Pöchlarn statt. Tanzfreudige Stimmung
herrschte an diesem romantischen
Nachmittag bei den BewohnerInnen
des Sozialzentrums, dem Pflege- und
Betreuungsteam, den ehrenamtlichen
MitarbeiterInnen, Angehörigen und
FreundInnen des Hauses. Besonders
gut gefiel den Anwesenden die musikalische Untermalung des Festes.
Haus der Barmherzigkeit Stephansheim eröffnet im Herbst
Der Neubau des Stephansheims im
niederösterreichischen Horn geht
wie geplant voran – bereits Ende des
Jahres feierte das Haus der Barmherzigkeit bei seinem jüngsten Bauprojekt
die Dachgleiche. Die Eröffnung des
neuen Stephansheims mit rund 140
Betten ist für Herbst 2014 geplant.
Inkludiert sein werden neun Hospizplätze und acht Plätze für Menschen,
die Übergangspflege z.B. nach einem
Krankenhausaufenthalt benötigen.
Der Neubau wird über einen großzügigen Garten verfügen, der vollständig
barrierefrei zugänglich sein wird.
Fröhliche Lieder mit Gitarre und Ziehharmonika gab es beim Rosenblütenball in Pöchlarn.
Der Neubau des Stephansheimes in Horn
schreitet zügig voran.
Der Singkreis im Mater Salvatoris trifft sich
wöchentlich, um gemeinsam zu singen
„Drobn auf dem Berg“ lautete das Motto des
Faschingsfestes im Moorbadheim Schrems
Das neue SeneCura Sozialzentrum in Kirchberg
am Wechsel wird im Juni 2014 eröffnet
Das Neujahrskonzert im LPH Pottendorf begeisterte die Teilnehmenden sehr
Fröhliches Faschingsfest im Moorbadheim Schrems
Das diesjährige Faschingsfest im
Moorbadheim Schrems stand unter
dem Motto „Drobn auf dem Berg“.
BewohnerInnen, Angehörige und
Ehrenamtliche waren der Einladung
gefolgt und tanzten zu Walzer und
Polka.
Dem Motto entsprechend waren
Lederhosen und Dirndel in allen Variationen zu sehen – neue und alte,
passende, festliche und originale.
Eine Augenweide für die vielen BallbesucherInnen.
Als Balleinlage trat eine Ballettgruppe
auf und begeisterte das Publikum.
Tag der offenen Tür bei SeneCura
Kirchberg am Wechsel
Im Juni 2014 wird das SeneCura
Sozialzentrum Wiener Alpen in Kirchberg am Wechsel nach 18 monatiger
Bauzeit in Betrieb genommen. In
dem modernen, lichtdurchfluteten
Haus werden 50 ältere Menschen ein
sicheres Zuhause zum Wohlfühlen
finden. Am 22. Februar lud SeneCura
gemeinsam mit dem Land NÖ und der
Marktgemeinde Kirchberg am Wechsel zum Tag der offenen Tür. Dabei
konnten alle Interessierten einen
ersten Blick auf das fast fertige Haus
werfen. Auf die BesucherInnen wartete ein buntes Rahmenprogramm.
Neujahrskonzert im Pflegeheim
Pottendorf
Am 15. Jänner 2014 fand im Pflegeheim Pottendorf das jährliche
Neujahrskonzert statt.
Die HeimbewohnerInnen waren von
der musikalischen Darbietung der
bekannten Violine-Virtuosin Mag.
Doina Fischer und des Pianisten
Levente Kalman Törkö begeistert.
Sie ließen sich in die Welt von Johann Strauß, Emmerich Kalman
und Johann Schrammel entführen.
©APA-Fotoservice/Nielsen
Der Singkreis von Mater Salvatoris
lädt zum Konzert
Jeden Dienstag treffen sich in Mater
Salvatoris musikbegeisterte BewohnerInnen und freiwillige Helferinnen,
um gemeinsam zu singen. „Wo man
singt, da lass dich ruhig nieder“, heißt
es. Diesem Motto folgte der Singkreis
und lud die MitbewohnerInnen zu einem Konzert ein. Mit heiteren Texten
untermalt, sangen sie für ihre Zimmer- und StationsnachbarInnen und
für ihr Pflege- und Betreuungsteam.
Und das Besondere an diesem Konzert: es durfte mitgesungen werden.
Denn: „Wo man singt, da lass dich
ruhig nieder…“
DaHeim März 2014
Nach Ende des wunderschönen Konzertes wurde mit einem Glas Sekt auf
das Jahr 2014 angestoßen.
Regionales
11
Spendenaktion bei SeneCura
Purkersdorf für Taifun-Opfer
Ein großes Herz bewiesen die MitarbeiterInnen des SeneCura Sozialzentrums Purkersdorf: In einer gemeinsamen Spendenaktion sammelten
sie insgesamt 1.000 Euro für den
Wiederaufbau der Cogon Elementary
School auf den Philippinen, die im
November vom Wirbelsturm Haiyan
komplett zerstört wurde. Initiatorin
des sozialen Engagements ist die
philippinische Pflegehelferin Mahilla
Wychert, deren Schwester vor Ort
lebt und auf die vom Taifun Haiyan
zerstörte Schule aufmerksam gemacht hatte.
Faschingsgefühle in Herzogenburg
Traditionell lädt die Oberndorfer
Faschingsgilde BewohnerInnen und
MitarbeiterInnen des Martinsheimes
zur Generalprobe der Faschingssitzungen. Am 16. Jänner war es so weit.
Ungefähr 25 Personen erlebten die
pannenfreie Generalprobe mit und
kamen aus dem Staunen nicht heraus – Cafehausmitarbeiterin Belinda
und ihre Tochter Sr. Alina aus der
Pflege begeisterten als bezaubernde Akteurinnen. In Herzogenburg
ist man stolz, so vielseitig begabte
MitarbeiterInnen in den Reihen zu
haben!
Ein Valentinskonzert im Landespflegeheim Retz
Das Horner Quintett konzertierte
anlässlich des bevorstehenden Valentinstages im Landespflegeheim
Retz. Dir. Horst Winkler freute sich
über den überaus guten Besuch des
Konzertes. Die Tische waren mit
blühenden Tulpen als Valentinsgrüße
geschmückt und verbreiteten Frühlingsstimmung. Susanne Hochgatterer
und die Ehrenamtliche Mitarbeiterin
Eva Spitaler trugen zwischen den
Musikstücken Gedichte vor. Musik,
Gedichte, Blumen und gute Laune
machten die Veranstaltung zu einem
vollen Erfolg.
SeneCura Purkersdorf: € 1.000,- für den Wiederaufbau einer Schule auf den Philippinen
In Herzogenburg ist man stolz, so vielseitig
begabte MitarbeiterInnen zu haben
Das Horner Qunitett sorgte beim Valentinskonzert im LPH Retz für Musikgenuss
Ein Gastspiel des Nostalgiekasperls begeisterte im LPH Wilhelmsburg
Narzissen zum Valentinstag bekamen die
BewohnerInnen des LPH Hainburg
Fröhliche Geburtstagsfeier mit Live-Musik,
Torten und viel Spaß bei SeneCura Ternitz
Gastspiel des Nostalgiekasperls im
LPH Wilhelmsburg
Ein Erlebnis ohne modernen Firlefanz.
Zauberhafte Märchen aus alter Zeit.
Kasperl, König, Ungeheuer – und das
Gute siegt, wie es im Puppentheater
aus vergangener Zeit sein soll!
Ein Frühlingsgruß zum Valentinstag im LPH Hainburg
Frau Dir. Löw und Frau Schwab
überraschten die BewohnerInnen des
Landespflegeheims Hainburg zum
Valentinstag mit leuchtend gelben
Narzissen. Mit Ihnen brachten Sie
Sonne ins Heim.
100. Ehrentag bei SeneCura Ternitz
Kürzlich gab es im SeneCura Sozialzentrum Ternitz reichlich Grund zum
Feiern: Zu Ehren jener BewohnerInnen, die in den Monaten Dezember
oder Jänner geboren sind, gab es
ein fröhliches Fest. Unter den JubilarInnen war auch die rüstige Seniorin
Leopoldine Bös, die ihren 100. Geburtstag zelebrierte. „Hoch sollen sie
leben, hoch sollen sie leben“, schallte
es durch das Haus. Neben allen MitarbeiterInnen und Angehörigen ließ
es sich auch Stadtrat Franz Stix nicht
nehmen, seine Gratulation persönlich
auszusprechen.
Der Puppenspieler Robert Schweizer
begeisterte mit seinem Einmanntheater die BewohnerInnen des LPH
Wilhelmsburg.
Die Freude über die ersten Frühlingsboten war groß und ließ erste Gedanken an das Erwachen der Natur
in den BewohnerInnen aufsteigen.
Und ganz bestimmt auch an die eine
oder andere Liebe, die in ihrer Jugend
ihr Herz erfüllte.
DaHeim März 2014
12
Regionales
Clementinum als familienfreundliches Unternehmen
ausgezeichnet
Das Martinsheim
am Blasiusmarkt
Auch dieses Jahr fuhr das LPH Her­
zo­­genburg auf Wunsch der Bewoh­
nerInnen unterstützt durch das Ehrenamtsteam zum Blasiusmarkt in
Her­zo­genburg. Es herrschte eisige
Kälte, trotz blauen Himmels und
Sonnenschein. Die BewohnerInnen
prüften das Marktangebot genau,
begeisterten sich viele Sachen und
kauften auch fleißig ein. Selbstverständlich durften auch kleine Köstlichkeiten und wärmende Getränke
nicht fehlen. Glücklich und zufrieden
kehrten wir zurück.
D as Haus der Barmherzigkeit Clementinum gehört zu
den frauen- und familien-freundlichsten Unternehmen
Niederösterreichs. Im Landeswettbewerb 2013 belegt das Pflegeheim den zweiten Platz in der Kategorie Non-Profit.
Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav zeichnete das Haus der
Barmherzigkeit Clementinum für sein Engagement im Bereich
Frauen- und Familienfreundlichkeit aus. „Diese Auszeichnung
freut uns sehr“, so Clementinum-Geschäftsführer Florian Pressl.
„Wir haben die Überzeugung, dass motivierte MitarbeiterInnen
die wichtigste Voraussetzung für eine hohe Betreuungsqualität
sind. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren viel Energie
in die Entwicklung entsprechender Angebote investiert. Dass
diese Bemühun­gen nicht nur intern Früchte tragen, sondern jetzt
auch von offizieller Seite gewürdigt wurden, zeigt klar, dass wir
hier auf dem richtigen Weg sind.“
Individuelle Arbeitszeitmodelle erleichtern den Wiedereinstieg.
Das Clementinum bietet seinen MitarbeiterInnen individuell
abgestimmte Teilzeitmodelle und eine flexible Dienstgestaltung,
die an die jeweilige Familiensituation angepasst wird. Insbesondere nach Karenzen kann den MitarbeiterInnen damit ein sanfter
Wiedereinstieg in den beruflichen Alltag ermöglicht werden.
Ältere MitarbeiterInnen können sich in Form von Altersteilzeit
schrittweise aus dem Unternehmen zurückziehen. Weiters runden
ein breites Fort- und Weiterbildungsangebot sowie eine Reihe
von Maßnahmen im Bereich Gesundheitsvorsorge und ein vergünstigter Mittagstisch das Angebot ab.
Im Rahmen der Landeswettbewerbe für den familienfreundlichsten Betrieb werden alle zwei Jahre Unternehmen und Institutionen für besonders herausragende Leistungen im Bereich familienbewusster Personalpolitik ausgezeichnet. Weiters sind die
Sieger aus den Bundesländern für die den Staatspreis „Familienfreundlichster Betrieb“ nominiert, der im Anschluss daran vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Familie vergeben wird.
DaHeim März 2014
Das Martinsheim am Blasisusmarkt in Herzogenburg
Familienministerin Sophie Karmasin zu Besuch
im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth
Familienministerin zu Besuch im
Sozialzentrum
Hoher Besuch im SeneCura Sozial­
zen­trum Grafenwörth: Im Zuge ihrer
Niederösterreich-Tour kam kürz­lich die
neue Bundesministerin Sophie Kar­­ma­
sin zu Besuch. Im Vordergrund stand
der Generationenaustausch, der durch
den hauseigenen Kindergarten beson­
ders gefördert wird. Das Miteinander
von Jung und Alt ist fixer Bestandteil
der SeneCura Philosophie. Auch Lan­
desrätin Barbara Schwarz und Bürger­
meister LAbg. Alfred Riedl begleiteten
die Familienministerin bei der Führung
durch das Sozialzentrum.
Regionales
13
Im Rosenheim Tulln wurde ein
Herzenswunsch erfüllt
Im Tullner Rosenheim konnte der lang
gehegte Wunsch von Maria Pichler,
Bewohnerin der Hospizstation, erfüllt
werden: Sie wollte „noch einmal“
ihre Mutter im Waldviertel besuchen.
Frau Pichler, die ständig durch eine
Beatmungsmaschine versorgt werden
muss und nur kurze Zeit ohne diese
sein kann, wurde vom engagierten und
perfekt vorbereiteten Pflegepersonal
mit dem Heimbus nach Groß Gerungs
begleitet, wo ein berührendes Wiedersehen mit vielen Gesprächen zwischen
Mutter, Schwester und ihren Kindern
stattfand.
Ein Flair von Olympia im Haus an
der Traisen
Spieleturnier, Mensch Ärgere Dich
Nicht und Schnapsen. In den letzten
Wochen fanden auf den jeweiligen
Pflegestationen Vorausscheidungen
statt. Dann folgte das große Finale
mit musikalischer Umrahmung und
anschließender Siegerehrung. Pokale,
Urkunden, Gutscheine und Süßigkeiten – was eben alles zu richtigen
Spielen dazu gehört – wurden von
Frau Direktorin Kos überreicht.
Am Ende blieb ein gemütlicher Ausklang
der Spiele im Haus an der Traisen mit
Tanz und Unterhaltung.
Das Interesse zum Mitfahren war nach
dem Winter bereits sehr groß, sodass
die Fahrt mit 2 Bussen mit insgesamt
82 TeilnehmerInnen angetreten werden
konnte. Auch Angehörige waren mit
dabei und stellten eine große Unterstützung dar.
Einen Herzenswunsch erfüllte das Rosenheim
Tulln: noch einmal die Familie besuchen
Siegerehrung nach dem Spieleturnier im Haus
an der Traisen
Aus der geplanten Winterfahrt des LPH Mank
wurde ein Frühlingsausflug , ganz ohne Schnee
Gleich zwei Damen bitten im Landespflegeheim Litschau zum Tanz
101 Jahre feierte Frau Dieberger im LPH Raabs/
Thaya
Vierbeiner eroberten die Herzen der BewohnerInnen im SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn
Faschingsfest im Landespflegeheim
Litschau
Auch heuer gab es wieder ein Faschingsfest im Pflegeheim Litschau.
Zahlreiche BewohnerInnen, Angehörige
und Ehrenamtlich folgten der Einladung. Das Herrenseeduo begleitete
das Fest musikalisch. Und nach der
Kaffeejause begaben sich auch schon
die ersten TänzerInnen auf das Parkett.
Es wurde nicht nur fleißig getanzt,
sondern auch mitgespielt - zum Beispiel
beim Schwedenbombenessen und
bei der großen Tombola. Auch ein
gemeinsamer Abschlusstanz durfte
nicht fehlen.
101. Geburtstag im Landespflegeheim Raabs/Thaya
Frau Maria Dieberger ist seit 2007
Bewohnerin des Landespflegeheimes
Raabs/Thaya. Sie ist gebürtige Steirerin
und liebt noch immer die steirische
Hausmannskost. Mit voller Präsenz
feierte sie mit vielen GratulantInnen
am 22. Jänner 2014 im Pflegeheim
unermüdlich ihren 101. Geburtstag.
Ein Herz für Tiere: Therapiehunde auf
Besuch bei SeneCura Pöchlarn
Viele HundeliebhaberInnen findet
man unter den BewohnerInnen im
SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn.
Dementsprechend groß ist die Freude
über den regelmäßigen Besuch der
verspielten Therapiehunde Tiffany und
Eila mit ihrem Besitzer Anton Endsdorfer von den NÖ Rettungshunden.
Diesmal waren die Therapiehunde
Baghira, Arnulika und Jack auf Besuch
und wurden mit viel Freude begrüßt,
gefüttert und gestreichelt. Die Hunde
zeigten den begeisterten ZuschauerInnen auch einige Tricks.
Auch Stadtpfarrer Kasimir Tyrka und
Bezirkshauptmann Mag. Franz Kemetmüller stellten sich als Gratulanten
ein. Die Lainzer Jagdmusik sorgte für
den musikalischen Rahmen.
Ausflug des LPH Mank
nach Gafelnz
Die geplante Winterfahrt des LPH
Mank ist heuer zu einer Frühlingsfahrt
geworden. Bei herrlichem Wetter fuhren
die AusflüglerInnen nach Gaflenz zum
Stubauer-Wirt, wo sie bestens verköstigt wurden und einen angenehmen
Aufenthalt genießen durften.
DaHeim März 2014
14
Visionen
Pain Nurses bei SeneCura Pressbaum:
Optimale Schmerztherapie
S echs MitarbeiterInnen
bei SeneCura Pressbaum
absolvieren Spezialausbildung
Mit dem Projekt „Schmerzfreies
Pfle­­­­geheim“ will Österreichs größter
privater Pflegeheimbetreiber SeneCura
die Schmerzsituation bei älteren pflegebedürftigen Menschen verbessern.
Auch im SeneCura Sozialzentrum
Press­baum hat das Thema Schmerz
einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb
haben nun sechs weitere MitarbeiterInnen eine Ausbildung zur Erkennung,
Behandlung und Vermeidung von
Schmerzen absolviert.
Viele pflegebedürftige ältere Menschen
leiden an Schmerzen – oft nehmen sie
diese sogar als „gottgewollt“ hin.
Dabei wären viele Schmerzen behandelbar und manche könnten sogar
ganz vermieden werden. Um das
Schmerzmanagement in Pflegeheimen
zu verbessern, hat SeneCura in Kooperation mit der Paracelsus Medizinischen
Privatuniversität Salzburg 2011 das
Projekt „Schmerzfreies Pflegeheim“
gestartet. Im Rahmen dieser Initiative
haben nun sechs weitere MitarbeiterInnen des SeneCura Sozialzentrums
Pressbaum einen Lehrgang zum
Schmerzmanagement erfolgreich
absolviert. Nun können sie das Gelernte in ihrer täglichen Arbeit in die
Tat umsetzen. „Als Pflegekräfte sind
wir sehr oft die erste Ansprechperson
von schmerzgeplagten Bewohnerinnen oder Bewohnern. Dank der Pain
DaHeim März 2014
Nurse-Ausbildung weiß ich nun genau,
wie man allgemein und speziell bei
Menschen mit Demenz Schmerzen
erkennt und welche Behandlungsarten
zur Linderung führen können. Schmerzen haben sehr oft auch psychische
Gründe und darüber kann ich mit
den Senioren und Seniorinnen und
ihren Angehörigen dank der Schulung besser reden“, freut sich Isabella
Thiel, Mitarbeiterin des SeneCura
Sozialzentrums Pressbaum und frisch
ausgebildete Pain Nurse.
Innovatives Projekt sichert Pflegeund Betreuungsqualität
Im Rahmen des Projektes bildet SeneCura aber nicht nur spezielles Personal
aus. In einer wissenschaftlichen Studie wurde die Schmerzsituation von
PflegeheimbewohnerInnen erhoben
und Optimierungspotentiale für das
Schmerzmanagement abgeleitet.
Diese werden nun Schritt für Schritt
umgesetzt. Anschließend werden die
Ergebnisse veröffentlicht. So profitieren
alle älteren ÖsterreicherInnen von dem
Projekt. „Schmerzen schränken die
Lebensfreude und -qualität stark ein.
Dass wir jetzt speziell ausgebildetes
Pflegepersonal für die Schmerzerkennung, -behandlung und -vermeidung
haben, ist sehr bereichernd für uns
und unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Unsere Pain Nurses konnten
schon einigen schmerzgeplagten
Seniorinnen und Senioren helfen und
ihnen so viel Freude in ihren Alltag
zurückbringen“, erklärt Gabriele Zach,
Leiterin des SeneCura Sozialzentrums
Pressbaum.
Visionen
15
Zusammenarbeit mit Beispielwirkung:
Das Cartias Haus St. Bernadette in Breitenfurt – Betreutes
Wohnen im Kloster St. Josef – Mobile Dienste
I m Frühjahr 2013 eröffnete
die Wohnbaugenossenschaft Heimat Österreich am Grundstück des Klosters St. Josef eine
Wohn­hausanlage mit insgesamt 31
geförderten Wohneinheiten nach
dem Konzept „Betreutes Wohnen“.
Alle Wohnungen sind barrierefrei.
Konzipiert und umgesetzt wurde
eine enge Zusammenarbeit mit dem
Senioren- und Pflegehaus St. Bernadette der Caritas und den Mobilen
Diensten. 23 Personen aus dem Betreuten Wohnen werden vom Haus
St. Bernadette seit­her mitbetreut.
Michaela Fuzik-Aigner ist Assisten­
tin der Hausleitung im Haus St. Bernadette und hat die Aufgabe der
sozialen Betreuung der hauptsächlich älteren BewohnerInnen über­
nommen. „Ich besuche einmal in
der Woche die BewohnerInnen, das
heißt, ich gehe von Wohnung zu
Wohnung und biete meine Hilfe im
Alltag an. Dazu gehören unter anderem Kontaktaufnahme zu ÄrztInnen
und PsychologInnen, aber auch Hilfe mit Erlagscheinen. Manche Damen warten schon mit Zettelchen
wo sie aufgeschrieben haben, was
sie mit mir alles besprechen wollen.
Und sie erzählen mir alle Ereignisse
der vergangenen Woche“, erzählt
Michaela Fuzik-Aigner.
Ihre Aufgabe ist es auch, gemeinschaftliche Aktivitäten zu organisieren. So gibt es zum Beispiel eine
wöchentliche Turnstunde im Ge-
meinschaftsraum. Auch Feiern finden miteinander statt und sogar ein
Sektfrühstück oder Punschtrinken in
der kalten Jahreszeit hat es bereits
gegeben.
„Es hat sich wirklich eine schöne und
tragfähige Gemeinschaft gebil­­det.
So bäckt eine Dame für das ganze
Haus, eine andere geht mit dem
Hund spazieren wenn das Frauchen
nicht kann, und es wird gleich nachgeschaut was los ist, wenn jemand
nicht zu den Treffen erscheint“,
freut sich Fuzik-Aigner über das soziale Miteinander.
Frau Pelczmann, deren Gatte im Haus
St. Bernadette wohnt, hat schon eine
Damenrunde aufgebaut. „Wir vom
Haus St. Bernadette, unterstützen
wo es geht. So haben wir zu Weihnachten eine schöne Tanne aufgestellt. Die BewohnerInnen haben sie
gemeinsam geschmückt. Auch bei
Feiern im Haus St. Bernadette freuen
wir uns wenn die Leute aus dem Betreuten Bewohnen zu uns kommen,
so zum Beispiel zum Grillfest letzten
Sommer. Der Hausarbeiter vom Haus
St. Bernadette hilft wenn Not am
Mann ist“, erzählt Frau Pelczmann.
Die Küche von St. Bernadette liefert
täglich Essen für jene BewohnerInDaHeim März 2014
16
Wissen
Philosopherl ...
Siebter Himmel im Himalaya
Die Glücksformel von Bhutan
Kein zügelloses Streben nach
Fortschritt, sondern ein friedliches Leben in Balance mit
Tradition und Natur, selbst
unter Verzicht auf den einen
und anderen Standard der
Moderne. Diesen Weg hat der
alte König von Bhutan vorgezeichnet und das Staatsziel
„Bruttonationalglück“ in der
Verfassung des kleinen Himalayastaates festgeschrieben.
nen, die das wollen. Es war für viele
nicht leicht, sich auf die neue Umgebung einzustellen und deshalb
ist es nun ganz besonders schön zu
sehen, dass die Menschen Gemeinschaft und Geborgenheit gefunden
haben, freut man sich im Haus St.
Bernadette.
zu nutzen. Wir planten Aktivitäten wie zum Beispiel den Blumentag in den Krankenhäusern oder
den Gesundheitstag in Breitenfurt,
wo wir gemeinsam auftraten, das
heißt wir waren in der Öffentlichkeit gemeinsam präsent. Beide
Bereich kennen das Angebot des
Lucia Vanekova, DGKS der Station
Franziska, kommt einmal im Monat,
um nach dem körperlichen Befinden zu fragen und um zum Beispiel
Blutdruck zu messen.
jeweils anderen und wir können daher die KundInnen gezielt beraten
und auch KundInnen übernehmen.
Wenn Verbands­material dringend
gebraucht wird, oder auch unser
Kombi Bus, helfen wir aus. Besser
kennengelernt haben sich die MitarbeiterInnen beider Bereiche bei uns
beim Grillfest im Sommer. Mittlerweile ist eine gute Gesprächsbasis
entstanden, gegründet auf gegenseitigem Vertrauen.“
Mit der Finanzkrise wächst
weltweit ein Unbehagen
über das jetzige Modell von
Wachstum und Fortschritt. Die
Financial Times berichtete,
dass selbst die OECD nach einer menschlicheren Messlatte
für Wohlstand sucht, einer
besseren als dem immerzu
wachsen müssenden Bruttosozialprodukt.
In Bhutan hat man sich überlegt, dass man Himmel und
Erde besser zusammen bringt,
indem man das Glück misst.
Glücklich sein hat viel mit der
inneren Einstellung zu tun und
mit dem rechten Maß. Was
dem Menschen Glück bringt,
seien Zeit, intakte Natur und
Aufmerksamkeit, sagt man in
Bhutan.
Was können wir für unsere
Gesellschaft daraus lernen?
Und für das Leben der Generationen miteinander? Für ein
glückliches Altern? In welcher
Gesellschaft wollen wir leben?
DaHeim März 2014
Ermöglicht wurde diese Betreuung
der neuen barrierefreien Wohnhausanlage durch die Vernetzung
vom Senioren- und Pflegehaus St.
Bernadette mit den Mobilen Diensten von Klausen -Leopoldsdorf und
Mödling.
Hausleiter Mustafa Salkovic zeigt
sich überzeugt: „Unser Ziel war, die
Ressourcen beider Bereiche besser
Wissen
17
Altenpflege wohin?
Die Arbeitskreise der Arbeitsgemeinschaft der NÖ Heime beschäftigen sich
seit langem intensiv mit folgenden
Ansätzen:
• Das Pflegeheim als Lebensraum
• Das Pflegeheim als Wohnraum
• Neuartige Organisationsformen, um
Bezugspflegesysteme oder bezugspflegenahe Systeme umzusetzen
• Hohe Standards, basierend auf den
neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft
• Professionalisierung und Erhöhung
des Ausbildungsniveaus der MitarbeiterInnen aller Berufsgruppen
• Zusammenwirken aller im Pflegeheim neu beschäftigten Berufsgruppen (MaltherapeutInnen, TanztherapeutInnen, FitnesstrainerInnen,…) zum
Wohle der BewohnerInnen.
Ziel ist es, in den Pflegeheimen zunehmend einen Paradigmenwechsel
zu vollziehen. Weg von der „normalen“ Pflege in unseren Heimen wie
bisher, hin zu einem gemeinsamen
Wohn- und Lebensbereich der BewohnerInnen, die von kompetenten
ProfessionistInnen betreut und begleitet werden.
In den Pflegeheimen stehen die BewohnerInnen im Mittelpunkt (nicht
die Pflege). Dies muss sich in zunehmendem Maße auch in der Struktur
der Heime niederschlagen. Nicht der
Mensch passt sich an die vorgegebene
Strukturen an, sondern die Strukturen
passen sich den Menschen an (Monika
Krohwinkel).
Es gilt in zunehmendem Maße eine
Realität zu schaffen, in der sich Leben,
gemeinsames Wohnen und professionelle Betreuung und Pflege in ein
harmonisches Ganzes einfügen.
Um diesen bereits beschrittenen Weg
erfolgreich weitergehen zu können,
sind mehrere Faktoren zu bedenken:
• Leben und Wohnen bedingen eine
„Haltungsänderung“ aller handelnden
Personen auf allen Ebenen. Die Pflege
tritt in den Hintergrund.
• Für die tägliche Arbeit bedeutet
dies, ein neues Verständnis an den
Tag zu legen, das den BewohnerInnen
die Möglichkeit eröffnet, nach ihren
eigenen Bedürfnissen weitgehend
selbstständig und autonom leben zu
können.
• Haltungsänderung bedeutet vor
allem auch, BewohnerInnen als
gleichwertige und gleichwürdige PartnerInnen wahrzunehmen. Dies kann
nur dann gelingen, wenn wir unser
Bewusstsein schärfen, dass pflegerische Tätigkeiten im „normalen Leben“
nicht im Vordergrund stehen.
• Mitunter erschweren rechtliche
Bestimmungen die Umsetzung einer
„Alltagsnormalität“ in den Pflegeheimen. Sind Pflegeheime auch Institutionen, so unterscheiden sie sich doch
deutlich von anderen Einrichtungen
des Gesundheits- und Sozialbereiches
wie z. B. einem Klinikum. Dennoch
greifen die selben rechtlichen Bestimmungen, wie z. B. der Brandschutz.
Hier gilt es eine gute Balance zu finden
zwischen den Ansprüchen rechtlicher
Bestimmungen und dem Pflegeheim
©Roman Jandl
A lten- und Pflegeheime
unterliegen, wie unsere
Gesellschaft insgesamt, einem steten
Wandel. Mehr und mehr wandelt
sich dieses Bild heute weg vom
„Heim für Kranke und Alte“, hin zu
einem Ort, der Vieles an Wohn- und
Lebensqualität bietet – und dies mit
pflegefachlicher Begleitung auf höchst
qualitativem Niveau.
als Wohn- und Lebensraum.
• Anzuregen ist auch ein Hinterfragen
der hierarchischen Organisationsstruktur eines Pflegeheimes, da diese
maßgeblich dafür verantwortlich ist,
dass Beziehungsarbeit nicht umgesetzt werden kann. (Kitwood, 2000,
S. 151).
Um zukunftsweisende Konzepte umsetzen zu können, gilt es hinderliche
Strukturen zu durchbrechen – hierbei
sind in erster Linie die vorherrschenden mentalen Modelle sowohl der
Pflege- und Betreuungsleistungen,
der Auf- und Ablauforganisation
und letztlich der architektonischen
Umsetzung von Pflegeeinrichtungen
zu überdenken.
Ziel sollte es sein, aus dem Überbetreuen und dem Überanimationsdenken
heraus und hinein in normales Leben
& Wohnen zu finden. Weshalb ist
„Normalität“ heute so schwer?
„Altenpflege wohin?“ möchte Sie alle
einladen, mit uns weiterzudenken.
Wie wollen wir die Rahmenbedingungen neu gestalten? Welches Altern
in unserer Gesellschaft wollen wir
ermöglichen?
Schreiben Sie uns!
daheim@noeheime.at
DaHeim März 2014
14
Wissen
smoveyCARE
Bewegung & Therapie mit Spaßfaktor
I m November habe ich
die 1. Smovey ® Bewegungsstunde im Landespflegeheim
Zistersdorf abgehalten. Bei der
Verteilung der „grünen Ringe“
waren einige Be­­woh­nerInnen anfänglich skeptisch. Um sie mit dem
Gesundheits- und Therapiegerät
vertraut zu machen, ließ ich sie ihren Smovey „erspüren“. Ich nahm
ihre Hand und bewegte sie mit
dem Smovey hin und her. Dadurch
kommen die vier eingearbeiteten
Stahlkugeln im grünen Schlauch
ins Rollen und dies erzeugt eine
60 Hz Vibration. Eine weißhaarige
Dame meinte: „Das kribbelt ja in
der Hand!“
Um uns ein wenig aufzuwärmen,
schwangen wir die Smoveys
weiter. Wie ich es im Kreis vorzeigte, machte es auch gleich ein
Was ist Smovey?
Das Besondere an den grünen Smovey Ringen sind die vier Stahlkugeln
im Inneren, die eine Vibration entstehen lassen, die bis in die Tiefenmuskulatur hinein wirkt. Dadurch
werden sensomotorische und neuronale Reize ausgelöst, die sich auf
Muskeln, Gewebe, Organe und das
Nervensystem auswirken. Gleichzeitig
werden damit die Handreflexzonen
nach der Traditionellen Chinesischen
Medizin stimuliert.
Die Idee hinter Smovey
Entwickelt wurde das GesundheitsSportgerät von Johann Salzwimmer.
Der hervorragende Tennisspieler und
Skifahrer erhielt die Diagnose Parkinson und machte sich auf die Suche
nach einer Methode, um weiter mobil
zu bleiben und seinen Zustand zu stabilisieren. Eine Integrationswerkstätte
in Oberösterreich wurde gegründet,
wo die Smoveys von Hand hergestellt
werden. Mittlerweilen gibt es unzählige Kooperationen, u.a. mit Weight
Watchers, Diabetes Health Care und
dem Deutschen Parkinson-Verband,
Fitnesstudios, Wellness- und Gesundheitshotels...
DaHeim März 2014
ehrenamtlicher Mitarbeiter mit
und hatte sichtlich Spaß daran.
Die Bewegungsrunde wurde von
Minute zu Minute lockerer und
„lauter“ aufgrund der Ge­räusche
der Smoveys, was dazu führte,
dass sich weitere BewohnerInnen
dazugesellten.
Eine weitere Übung war die
Lymph­a ktivierung, hier streiften wir uns die Smoveys über
die Schulter und bewegten den
Oberkörper nach vor und wieder
zurück. Auch dadurch entsteht die
60Hz Vibration, die nicht nur für
Damen mit Brustkrebsoperationen
einen positiven Effekt hat, sondern
Neurologische Erkrankungen
Morbus Parkinson, Multiple Sklerose,
Alzheimer oder Demenz sind jene
neurologischen Krankheitsbilder, mit
deren Behandlung Smovey TrainerInnen und TherapeutInnen bereits sehr
positive Erfahrungen gemacht haben.
Aktuelle Berichte über Demenz bzw.
kognitive Einbußen weisen darauf
hin, dass aktive ältere Menschen eine
höhere kognitive Leistungsfähigkeit
aufweisen, als inaktive Personen. Der
Zeitaufwand um Verbesserungen zu
erzielen beträgt bei regelmäßigem
Spazierengehen ca. 10-20 Minuten
am Tag oder 1,5 Stunden pro Woche! Daraus folgt: Bewegung = u.a.
Gehirnleistungsprävention.
Wissen
auch für Menschen mit Parkinson,
Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose, Rheuma, Diabetiker uvm.
eine oder andere Dame meinte:
„Da krieg ich ja in meinem Alter
noch Muskeln!“
Mein lustigstes Erlebnis bei diesem
Training war, als wir uns vorstellten,
wir gehen in den Wald holzsägen.
Ich konnte mit jeder einzelnen
Bewohnerin sägen. Mal sägten wir
schneller, dann wieder langsamer
und zum Schluss konnten wir die
Arme locker hängen lassen.
Beim Training mit Smovey wird
durch die Vibrationen die Tiefenmuskulatur stark stimuliert, sie ist
für unsere Stabilität wichtig. Mit
gezielten Balanceübungen können
wir das Zusammenspiel unserer
Muskulatur verfeinern und meistern
dadurch im Alltag Bewegungen
Dank Unterstützung einer Mitarbeiterin aus dem Landespflegeheim,
konnten wir auch auf die einzelnen BewohnerInnen und ihren
möglichen Bewegungsspielraum
individuell eingehen.
Eine Bewohnerin meinte: ich
könne morgen wieder zum Sägen
kommen, denn das sei sehr lustig
gewesen und warm sei ihr auch
geworden.
plötzliche wieder besser = Sturzprophylaxe!
Lachen ist die beste Medizin, heißt
es immer wieder. Wie wirksam
müssen dann erst schwingen – bewegen – lächeln gemeinsam sein!
Also probierten wir auch das.
Um nicht nur für den Oberkörper
zu trainieren, sondern auch die
Beine, blieben wir auf den Sesseln
sitzen und trainierten abwechselnd
mit einem und dann dem anderen
angehobenen Bein. BewohnerInnen
und ehrenamtliche MitarbeiterInnen
machten eifrig mit, auch wenn die
Unsere erste Smovey-Stunde im
Landespflegeheim Zistersdorf
klang mit einer Massage mit den
grünen Ringen auf Nacken und
Oberschenkel aus. Die Freude stand
den BewohnerInnen ins Gesicht
geschrieben! Die Zeit war wie im
Flug vergangen, denn alle waren
mit Freude und Spaß dabei.
Möchten auch Sie mit Smovey® und
mir den Menschen ein Lächeln ins
19
Gesicht zaubern? Dann kontaktieren Sie mich unter
renate.neusiedler@gmx.at oder
0680/1484561.
Mehr über smoveyCARE erfahren
Sie unter
www.smovey.com/company/
function
www.ifeelgood.at/smovey-fitgesund/smovey-geschicht
Smovey Übung
Natürlicher Schwung
Schwinge abwechselnd mit
dem rechten und linken Arm
vor und zurück Achte auf einen
sicheren schulterbreiten Stand,
die Knie leicht gebeugt
Variante 1: Gehen am Stand.
Hebe dazu das rechte und linke Bein für einige Schwünge
leicht vom Boden ab
Variante 2: Einbeinstand.
Schwinge abwechselnd für
einige Sekunden am rechten
Bein und dann am linken Bein,
so schulst du deine Koordination.
DaHeim März 2014
20
Wissen
Lebenssinn & Lebensfreude
M enschen suchen unabdingbar
nach Sinn und Bedeutung in
ihrem Leben. Diese Suche nach Sinn
ist das primäre Motiv unserer Existenz.
Findet der Mensch einen Sinn, dann
findet er Freude und Glück, und nur
dann! - Gleichsam als Zugabe zur
Sinnerfüllung. Je stärker die Sinnerfahrung, desto gesünder der Mensch,
zeigen Erfahrungen, dies bestätigt die
Wissenschaft.
Eine Viertelmillion schriftlicher Arbeiten
wurden bisher weltweit den Themen:
Angst, Ärger, Depression gewidmet,
etwa 5% der angeführten Summe den
Gefühlen: Glück, Freude, Zufriedenheit
und Dankbarkeit. Es ist an der Zeit, dass
der NÖ PFLEGEFRÜHLING sich diesen
nährenden Gefühlen widmet und damit
neue Perspektiven eröffnet. - Bildung ist
immer ein Impuls für mehr Gesundheit,
persönliche und soziale Vitalität.
Es erwartet uns ein anregend-belebender Frühling!
Dir. Johannes Rieder
GuKPS Mistelbach
Dir. Roland Kabinger
GuKPS Neunkirchen
www.pflegefruehling.at
Donnerstag, 10. April, Horn
Impulsreferat
Barbara Pachl-Eberhart
Seminar 1
Strohhalme auf hoher See
Barbara Pachl-Eberhart
Autorin, Seminarleiterin
Ehemaliger Rote Nasen Doctor
www.barbara-pachl-eberhart.at
Seminar 2
Lebenssinn & Lebensfreude
trotz psychischer Krankheit
DaHeim März 2014
Getanzte Lebensfreude
Andrea Löw
Integrative Tanzpädagogin
Leiterin für Therapeutischen Tanz
www.tanzheitlich.at, Mistelbach
Seminar 3
Humor statt Sprachlosigkeit
Beatrix Wondraczek MAS
Palliativ-Care, DGKS, Humorberaterin
Systemischer Coach
www.maskenlos.at Krems
Christine Ottinger , PDGKS
Systemmanagerin für Qualität
im Gesundheitswesen, Wien
www.pflege-daheim.at
Seminar 4
Danke - Wie unser Leben durch
Dankbarkeit bereichert wird.
Dir. Johannes Rieder, DGKP
GuKPS Mistelbach
www.mistelbach.lknoe.at
Seminar 3
Vom Sinn getragen
Kompass für gelingendes Leben
Dr.in phil. Heidi Schönfeld
Logotherapeutin, Bamberg D
www.logotherapie-bamberg.de
www.elisabeth-lukas-archiv.de
Mittwoch, 29. April, Baden
Impulsreferat
Univ. Prof. Dr. Eduard Zwierlein M.A.
Seminar 4
Danke - Wie unser Leben durch
Dankbarkeit bereichert wird.
Dir. Johannes Rieder, DGKP
GuKPS Mistelbach
www.mistelbach.lknoe.at
Donnerstag, 8. Mai, Mistelbach
Impulsreferat
Wolfram Kurz
Seminar 1
Sinn und Lebensqualität
Univ. Prof. Dr. Wolfram Kurz
Logotherapeut, Existenzanalytiker
www.logotherapie.net
Tübingen, Wien
Seminar 2
Seminar 1
Licht auf Vorrat - Gedanken zur
Resilienz
Prof. Dr. Eduard Zwierlein
Philosoph, Psychologe, Psycho-therapeut Unternehmensberater
www.csm-drzwierlein.de Lahnstein, D
Seminar 2
Von der Sehnsucht des Menschen
nach einem Leben in Fülle
Prof. Dr. Christoph Jacobs
Pastoraltheologe, Klinischer Psychologe
www.cjacobs.de Paderborn, D
Seminar 3
Wie wir den wachsenden Herausforderungen sinnvoll trotzen
können
Prof.in Dr.in Mag.a. Anna Maria Pircher
Logotherapeutin, Existenzanalytikerin
Wissen
Institut für sinnorientierte Persönlichkeits- und Unternehmensentwicklung
www.pircher-friedrich.com Meran, I
Klinischer Gesundheitspsychologe
AKH Wien
www.leib-seele-geist.at
Seminar 4
Danke - Wie unser Leben durch
Dankbarkeit bereichert wird.
Neue Studien zu einem menschlichen
Ur-Gefühl.
Dir. Johannes Rieder, DGKP
GuKPS Mistelbach
www.mistelbach.lknoe.at
Seminar 3
Ruhig Blut
Wegweiser zur Zufriedenheit
Gerald Koller,
Autor, Trainer
www.qualitaetleben.at
Bad Sauerbrunn
21
Besuchen Sie die
ARGE NÖ Heime
nun auch auf
Facebook!
Seminar 4
Danke - Wie unser Leben durch
Dankbarkeit bereichert wird.
Dir. Johannes Rieder, DGKP
GuKPS Mistelbach
www.mistelbach.lknoe.at
Mittwoch, 14. Mai, Amstetten
Impulsreferat
DI Werner Berschneider
Seminar 1
Das Leben zum Blühen bringen
Anregungen aus der “Positiven
Psychologie“ und die faszinierenden
Übereinstimmungen mit der Logotherapie
DI Werner Berschneider
Unternehmensberater, Logotherapeut
www.f-und-a.ch Hühnenberg/Zug CH
Seminar 2
Ohne Leib. Mit Seele
Dr. Mag. Georg Fraberger
„Kommen Sie weiter!”
Der berufliche Alltag ist geprägt von Veränderung. Als Spezialist für Human Resources
im medizinischen Bereich führen wir Sie gerne zu den nötigen Optimierungsprozessen.
Zugunsten Ihrer Einrichtung, Ihres Teams oder Ihrer persönlichen Karriere:
Kontaktieren Sie uns! T: +43 (0) 1 713 07 77 oder e: wien@medicare.at
Personal Suche & Auswahl // Personal auf Zeit // Direct Search // Personalentwicklung
// Fort- und Weiterbildungen // Coaching // Beratung & Consulting
Kompetenz schafft Vertrauen: www.medicare.at
MC_Anz_170x56_4c_RZ.indd 1
28.09.11 17:24
DaHeim März 2014
22
Wissen
Das neue Tageszentrum für
SeniorInnen der Stadt Stockerau
A m 3. Februar 2014 eröffnete das Pflegheim der Stadt
Stockerau ein Tageszentrum im Haus
der Generationen, Roter Hof 7. Ziel
des Tageszentrums ist es, speziell auf
die Bedürfnisse von betreuungsbedürftigen, älteren Menschen einzugehen, etwa durch kreatives Werken,
Gedächtnistraining, Gesprächsrunden, Spaziergänge uvm…
Die SeniorInnen die das SeniorenTageszentrum besuchen, können
dort soziale Kontakte knüpfen und an
den unterschiedlichsten Angeboten
an Aktivitäten teilnehmen. Weiteres
besteht in einem Ruheraum auch die
Möglichkeit sich auszuruhen und zu
entspannen.
Das Tageszentrum bietet betreuungsbedürftigen, älteren Menschen
den Tag in angenehmer und sicherer
Atmosphäre verbringen zu können,
ohne dass sie ihre vertraute Umgebung – ihr Zuhause – aufgeben
müssen. Denn am Abend kehren sie
in ihre gewohnte Umgebung daheim
zurück.
Mit diesem Angebot werden nicht
zuletzt auch Angehörige unterstützt
und entlastet. Nach dem Motto „Die
Zeit aktiv gestalten“ sind die MitarbeiterInnen im Tageszentrum bemüht,
den Gästen ein abwechslungsreiches
Tagesprogramm zu bieten.
Das Betreuungsteam, bestehend aus
einer diplomierten Gesundheits- und
Krankenschwester, einer Heimhilfe
und einer Seniorenbetreuerin, bietet
DaHeim März 2014
den Gästen eine umfassende Unterstützung an.
Das Tageszentrum steht den Tagesgästen Werktags von Montag
bis Freitag von 8 bis 16 Uhr zur
Verfügung.
Angebote für die Tagesgäste
• Flexible Ankunftszeiten
• Gruppen- und Einzelaktivitäten
• Durchführen von ärztlich angeordneten Maßnahmen
• z.B. Medikamentengabe, Blutdruckkontrolle, Blutzuckermessung, usw.
• Pflegeberatungsgespräche mit
Gästen und Angehörigen
• Frühstücksbuffet, Mittagessen und
Nachmittagsjause
• Einen kostenlosen Schnuppertag
Was gemeinsam mit den Tagesgästen erreicht werden soll
• Erhalten und verbessern der Selbständigkeit
• Strukturierung des Tagesablaufes
• Förderung sozialer Kontakte
• Verbesserung der Gedächtnisleistung
• Lebensfreude empfinden
Das Angebot an Aktivitäten reicht
über Gedächtnistraining, Computergedächtnistraining, Bewegungsübungen, Veranstaltungen und Feste
im kleinen Rahmen, Handwerken,
Malen, Singen von bekannten Liedern, Spielrunden, Hobbyaktivitäten,
Film- und Diavorträge und Geburtstagsfeiern.
Ein erfolgreicher Tag der offenen
Tür
Um die Bevölkerung auf diese Betreuungsform aufmerksam zu machen,
lud das Senioren-Tageszentrum am
6. Jänner zu einem Tag der offenen
Tür ein. Bürgermeister Helmut Laab
eröffnete die Veranstaltung mit einer
kurzen Begrüßungsrede, in der er das
Konzept des Tageszentrums vorstellte. Die zahlreichen BesucherInnen
und InteressentInnen nutzten diesen
Tag, um sich vor Ort Informationen
über das Senioren-Tageszentrum
zu holen. Außerdem gab es die
Möglichkeit, die großzügigen Räumlichkeiten zu besichtigen. Schließlich
konnten sich alle Teil­neh­menden am
vorbereiteten Buffet stärken und ihre
positiven Eindrücke austauschen.
Das Betreuungsteam freut sich, seit
Februar zahlreiche Tagesgäste in ihrer
Einrichtung begrüßen zu dürfen.
Kosten
Die Eigenleistung erfolgt nach Einkommen und Pflegestufe. Förderungen sind durch das Land Niederösterreich möglich.
Nähere Auskünfte erhalten Sie werktags von Montag bis Freitag von 8:00
bis 16:00 Uhr
Senioren-Tageszentrum der Stadt Stockerau, Haus der Generationen, Roter
Hof 7, 1 Stock, 2000 Stockerau
Telefon: 02266/695 3934
Mobil: 0664/887 999 99
tageszentrum@stockerau.gv.at
Blattsalat
23
Angehörige und BewohnerInnen bestätigen
hohe Zufriedenheit mit NÖ Landesheimen
J ährlich im Herbst führen die NÖ Landespflegeheime eine so genannte „StakeholderBefragung“ durch, um für sie wichtige Zielgruppen
um ihre Meinung zu bitten. Letzten Oktober wurden
u.a. mehr als 2.400 BewohnerInnen und über 2.300
Angehörige interviewt. Erneut vergaben sie Bestnoten für Pflege, Sicherheit, Zusammenarbeit und
vor allem für die Freundlichkeit des Personals, wie
die Auswertung ergab.
Top bei Freundlichkeit des Personals
Erfreulich viele „Sehr gut“ fanden sich auf der fünfteiligen
Noten-Skala: So schätzen die Angehörigen vor allem die
Freundlichkeit des Personals (1,28), die Sicherheit im Heim
(1,33) und die Kommunikation mit dem Personal (1,38).
Bei den BewohnerInnen überzeugen Sauberkeit (1,24), die
Freundlichkeit des Personals (1,26), der Gesamteindruck
des jeweiligen Hauses (1,30) und die Pflege (1,31).
„Neuerlich beeindruckt die Topbewertung unserer MitarbeiterInnen, die mit einem Spitzenwert von 1,26 besonders gut ausgefallen ist und sich gegenüber dem Wert
von 1,28 im Vorjahr auf schon hohem Niveau nochmals
gesteigert hat“, freuen sich Landesrätin Mag. Barbara
Schwarz und Abteilungsleiter Dr. Otto Huber. Auch andere Werte sind gegenüber den Befragungen 2011 und
2012 deutlich besser.
Angehörige werden wie unsere BewohnerInnen vertrauensvoll betreut und begleitet.
Angehörige wichtige Partner
Angehörige sind, neben den BewohnerInnen und den
haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, die drittwichtigste Personengruppe im bzw. rund um ein Pflegeheim. Umfassende Information, offene Kommunikation,
regelmäßige Kontakte, gegenseitiges Kennenlernen,
gelebte Gemeinschaft und auch Geselligkeit sind den NÖ
Landesheimen wichtig für eine gute, vertrauensvolle Angehörigenarbeit - vom ersten behutsamen Kennenlernen
bis zur Begleitung beim Abschied.
Behutsames Kennenlernen
Ab dem ersten Kontakt und insbesondere bei der Aufnahme ins Heim werden interessierte Personen bzw.
künftige KundInnen umfassend informiert. Für diese erste
„Kennenlernphase“ haben einige Häuser eigene Leitfäden
für BewohnerInnen und Angehörige erstellt. Intensive Gespräche mit der Pflegedienstleitung sollen von Anfang an
mögliche Ängste und Sorgen nehmen, besonders wichtig
ist dieser Austausch auch für die „Biografiearbeit“. Auf ein
modernes Verbesserungs- und Beschwerdemanagement
für Wünsche, Lob, Anregungen etc. wird ebenso in allen
Häusern großer Wert gelegt. Das ungezwungene Miteinander und das gemütliche Beisammensein dürfen natürlich
auch nicht zu kurz kommen. Alle Angehörigen werden
selbstverständlich zu den im Jahreskreis organisierten Festen, zu Vorträgen, Veranstaltungen, den Geburtstagsfeiern
etc. eingeladen. Daneben gibt es aber auch Veranstaltungen, die sich gezielt an Angehörige richten. Etwa um über
Neuerungen im Haus zu informieren oder um Vorträge
zu speziellen Fach- und Pflegethemen anzubieten. Bei
diesen „Angehörigen-Treffen“ geht es darum, Vertrauen
zu schaffen, Fachspezifisches zu erklären, Probleme zu
besprechen, mögliche Missverständnisse auszuräumen
und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Begleitung beim Abschied
Auch beim Abschiednehmen von geliebten Menschen
und bei der Trauerarbeit werden verwaiste Angehörige
nicht alleine gelassen. Kulturelle und religiöse Aspekte und
Rituale werden in allen Häusern berücksichtigt, seelsorgerische oder psychosoziale Unterstützung auf Wunsch
angeboten. Bestmögliche Betreuung und vertrauensvolle
Begleitung vom ersten bis zum letzten Tag - dieses für die
BewohnerInnen wichtige Prinzip aus dem Leitbild der NÖ
Landespflegeheime gilt auch für die Angehörigen!
DaHeim März 2014
24
Das war der Winter
Visionen
Blattsalat
(c)APA-Fotoservice_Ludwig_Schedl
in Niederösterreichs
Alten- & Pflegeheimen
DaHeim März 2014
Blattsalat
„Goldene Adele“
im Margaretaheim
Z ehn Bewohnerinnen des
NÖ Landespflegeheimes
Wolkersdorf haben das bekannte
Bild „Goldene Adele“ von Gustav
Klimt in einer besonderen Form neu
geschaffen bzw. nachempfunden.
Seit Jahresbeginn ist es im Eingangsbereich des Hauses zu bewundern.
haben die engagierten Seniorinnen,
von denen die älteste Dame bereits
92 Jahre ist, mit viel Geduld und Ausdauer in den wöchentlichen Treffen
der Kreativgruppe eine Methode entwickelt, mit der es möglich war, das
berühmte Bildnis nachzuempfinden.
Zunächst wurden zahlreiche, kleine
überschaubare Bildteile erarbeitet,
anschließend wurden diese zu einem
großen, beeindruckenden Bildnis
zusammengefügt.
Seit Jahresbeginn ziert es den Eingangsbereich des Pflegeheimes. Als
Anerkennung für die großartige
Leistung überreichte Direktor Mag.
Andreas Strobl allen Mitwirkenden
eine Stofftasche mit dem Aufdruck
ihres Werkes und ihrer Namen. Die
Freude über das gemeinsam Geschaffene und das persönliche Geschenk
war dementsprechend groß.
Gemeinsam mit der Wolkersdorfer
Künstlerin Adila Diman und den beiden Seniorenbetreuerinnen im Haus,
Eva Feichtinger und Waltraud Klein,
Das Bildnis „Adele Bloch-Bauer I“,
auch „Goldene Adele“ genannt,
zählt zu den bedeutendsten Werken
von Gustav Klimt, einem der wichtigsten österreichischen Maler und
Vertreter des Wiener Jugendstils.
Das Original ist heute in der „Neue
Galerie“ in Manhattan/New York zu
besichtigen.
25
Eine MotorradKulturreiseDokumentation
E twa 200 Interessierte genossen
Ende Jänner im Landespflegeheim Wr. Neustadt eine Präsentation
von Harry Wittek und Hannes Wittek,
Volker Bregar, Karl Brosenbauer und
Franz Kislic über ihre Motorrad-Tour
„10.000 km auf dem Landweg von
Delhi nach Wiener Neustadt“. Zu
sehen waren fantastische Bilder von
Indien, Pakistan, China, der alten
Seidenstraße, Tatschikistan, Persien,
dem Kaspischen Meer, Kurdistan und
der Türkei.
Um den Abend passend abzurunden,
gab es im Anschluss ein köstliches
indisches Buffet, das vom Küchenteam des Landespflegeheimes Wiener Neustadt unter der Leitung von
Hubert Leeb gezaubert wurde. Als
„Gastkoch“ fungierte dabei Hannes
Wittek, der mit seinen Chillischoten
und anderen exotischen Gewürzen für
die notwendige Schärfe sorgte.
UNSERE ERFAHRUNG UND KOMPETENZ
MEHRFACH FÜR SIE GEPRÜFT UND BELEGT.
NEU DIE INNOVATION IN DER
uktBODENREINIGUNG! Downloaw.hd Prod
ollu.com
folder ClaraClean 2.0 unter ww
Der Spezialist für Sauberkeit, Hygiene und Wohlbefinden. Julius Holluschek GmbH · A-6170 Zirl · Salzstraße 6 · Tel. +43 5238 52800-0 · www.hollu.com
hol_az_daheim_170x45_ss_4c_2013_10_rz.indd 1
22.10.13 11:03
DaHeim März 2014
26
Blattsalat
Pflege-, Sozial- und Gesundheitsberufe ins
Rampenlicht
E rheben Sie Ihre Stimme,
berichten Sie von Ihrer Arbeit – ein Buchprojekt bieten Ihnen
ein Podium!
Gesucht werden spannende, berührende, beglückende, tragische
Geschichten von Menschen, die in
Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen tätig sind.
Die Aktion richtet sich an Menschen in ganz Österreich, die in
Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen in öffentlichen oder privaten
Kranken- und Pflegeanstalten, in
Sozialversicherungsinstituten oder
in der Hauskrankenpflegetätig sind.
Unvergessliche Berufserfahrungen
sollen schriftlich festgehalten und in
einem Buch bzw. im Internet veröffentlicht werden.
Erzählen Sie von Ihrer Arbeit
Bringen Sie jene Geschichte zu Papier, die Sie im Laufe Ihrer Karriere
am meisten bewegt hat. Schenken
Sie Einblicke in Ihren Beruf. Schreiben Sie aus Ihrer ganz persönlichen
Sicht, was den Reiz Ihrer Tätigkeit
ausmacht. Es gibt sicher ein ganz
spezielles Erlebnis, das es wert ist,
niedergeschrieben zu werden.
Keine „schriftstellerische Ader“
erforderlich
Wenn Ihr Bericht zu den von einer
Jury ausgewählten Einsendungen
zählt, wird eine Journalistin mit
DaHeim März 2014
Ihnen gemeinsam den Text in Form
bringen, damit er veröffentlicht werden kann.
Wer kann mitmachen?
Menschen aus folgenden Berufssparten sind eingeladen, an dem
Buchprojekt mitzuwirken:
Gesundheits- und Krankenpflegedienst (Diplomierte Krankenschwestern und Krankenpfleger, Pflegehilfen,
Sanitäter und Sanitäterinnen, Sozialbetreuungsberufe (Altenbetreuung,
Familienarbeit, Behindertenarbeit,
Behindertenbegleitung, Heimhilfe),
Medizinisch-Technische Dienste
(Physiotherapeuten, Diätologen,
Ergotherapeuten, Logopäden)
Veröffentlichung in einem Buch
Die interessantesten Berichte werden
von einer hochkarätigen Jury ausgewählt und in Zusammenarbeit mit
der Autorin und Journalistin Mag.
Christine Dobretsberger in Buchform
veröffentlicht. Die Beiträge erscheinen
unter Ihrem Namen – oder werden,
falls Ihnen das lieber ist, anonym
veröffentlicht.
So reichen Sie Ihre Geschichte
ein
• Sie können Ihren Bericht in das dafür vorgesehene Formularfeld direkt
im Internet eingeben oder
• Sie können eine bereits fertige Geschichte als Datei mit dem Dateiformat .doc, .rft oder .txt hochladen.
• Der Umfang der Geschichte sollte
maximal zwei A4-Seiten oder 15.000
Zeichen (inkl. Leerzeichen) betragen.
Die Dateigröße ist mit max. 110 KB
begrenzt.
• Wenn Sie beim Niederschreiben
Ihrer Geschichte Unterstützung brauchen, beschreiben Sie diese einfach
in einigen Stichworten und geben Sie
bitte unbedingt Ihre Telefonnummer
an. Wir werden dann mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Erscheinungstermin: Frühjahr
2015, Styria Molden Verlag Buchpräsentation: Frühjahr 2015
Mitmachen lohnt sich: Reisegutschein zu gewinnen
Die drei besten Beiträge werden
prämiert. Die Preisträger erhalten
einen Gutschein für einen Kurzurlaub
in Österreich. Zusätzlich wird unter
allen TeilnehmerInnen ein weiterer
Kurzurlaubs-Gutschein verlost.
Weitere Informationen sowie das
Einreichformular finden Sie unter
www.oebv.com/aktiv/erzaehlen/
einreichung.php
Blattsalat
27
Durch die Blume gesagt
Übersiedlung im
Caritas Pflegeheim
St. Pölten
S eit Mitte Jänner 2014 ist die
neue Station, Pflege 3, im
Haus St. Elisabeth, Pflegeheim der
Caritas der Diözese St. Pölten in Betrieb
genommen und mit Leben erfüllt.
Die BewohnerInnen des ehemaligen
Wohnbereiches sind aus ihren alten
Zimmern ausgezogen und in die neue
Station übersiedelt. Nach einigen Tagen
Übersiedlungsstress für alle, sowohl
BewohnerInnen als auch MitarbeiterInnen, haben sich nun schon alle
gut eingelebt und fühlen sich wohl
in ihrem neuen Zuhause.
Die Umbauarbeiten im Haus St.
Elisabeth sind jedoch mit dieser
Übersiedlung noch nicht ganz abgeschlossen, da nun noch der ehemalige
Wohnbereich umgebaut wird. Dort
werden unter anderem Nebenräume,
Seminarräume, Therapieküchen, ein
großer Mehrzweckraum und auch
Räumlichkeiten, die von anderen
Bereichen der Caritas der Diözese St.
Pölten genutzt werden errichtet.
Das Gesamtprojekt sollte im Sommer
dieses Jahres fertig sein. Ab sofort
wird das Haus St. Elisabeth auch nur
noch als Pflegeheim und nicht mehr
als Pensionisten- und Pflegeheim
geführt.
Verlorenes Augenmaß?
E ine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung hat auch
vor Pflegeheimen und ähnlichen Institutionen nicht
Halt gemacht. Die ursprünglich sehr wichtige und das Wohl des
Einzelnen stärkende Entwicklung hat sich in Teilen der Bevölkerung verselbstständigt und zeitigt nun ihrerseits negative
Auswirkungen. Die Rede ist vom Prinzip „Der Kunde ist König“.
War es früher so, dass der Konsument gegenüber einer mächtigen Firma kaum eine Chance hatte, wenn diese nicht einlenken
wollte, so kann das Image von Firmen heute von nur einer Person
beschädigt werden. Medien lieben es, den „David versus GoliathMythos“ in ihren Artikeln zu zelebrieren und damit von vornherein eine Vorverurteilung gegenüber Organisationen in Kauf zu
nehmen, sich selbst mit dem Vermerk, dass selbstverständlich
die Unschuldsvermutung gelte, aus der Gefahrenzone zu nehmen
– wohlwissend, dass viele der geneigten LeserInnen in ihrem
Inneren bereits die Schuld der Institution kritiklos anerkennen.
Umgelegt auf den Pflegeheimsektor sehe ich die Entwicklung,
dass Angehörige das Gefühl haben, alles verlangen zu können
und so auch gegenüber den Betreibern bzw. deren VertreterInnen auftreten. Es scheint, als ob der „Kunde als König“ jegliches
Augenmaß verloren hat und das Gespür dafür, was man fordern
kann und was nicht. Dies ist insofern bemerkenswert, da die
Leistung für die Unterbringung meistens gar nicht von diesem
bezahlt wird, sondern zum größten Teil eine Leistung der öffentlichen Hand darstellt und aus meiner Sicht ein bisschen mehr
Bescheidenheit im persönlichen Auftritt angebracht wäre.
Um mich nicht misszuverstehen; es geht hier nicht um gerechtfertigte Kritik und Wünsche, sondern um weit überzogene, unrealistische Forderungen. Es lässt sich mutmaßen, dass es sich oft
um Schuldgefühle handelt, die mit diesem „Überengagement“
kompensiert werden sollen. Wenn man berücksichtigt, wie viel an
Zeit solche Angehörige kosten, die gleichzeitig bei der Betreuung
der BewohnerInnen fehlt, tut das weh. Es ist aber unmöglich,
BewohnerInnen, die ihr Leben lang nicht glücklich waren, in einer
Institution dies nachträglich zukommen zu lassen, auch wenn
dieser Angehörigenwunsch durchaus verständlich ist.
Florian Bloom
Unter dem Pseudonym Florian Bloom bietet die DaHeim auch Ihnen die Möglichkeit für freie, kritische Gedanken. Schreiben Sie uns: florian.bloom@noeheime.at.
Die AutorInnen bleiben anonym.
DaHeim März 2014
28
Blattsalat
Leserbriefe
L eserbrief zu „DaHeim“ vom
Dezember 2013
Schreiben auch Sie uns, wir
freuen uns ganz besonders auch
auf Ihren Leserbrief:
daheim@noeheime.at
Markus Schneidergruber Sehr geehrte
Damen und Herrn der Heimzeitung!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Redaktion,
Ihr Magazin fiel mir zufällig in die Hände. Ich bin erstaunt, wie vielfältig das
Angebot für alte Menschen ist.
Mein Bild von einem „Altersheim“ mit
seinen „Insassen“ werde ich schleunigst revidieren müssen. Bei GeriaPlus
dachte ich zunächst an eine Werbung
für ein Pharmaprodukt. Ich bin sehr
erstaunt und froh, wie viel Wert man
in einem Pflegeheim auf eine gesunde,
ausgewogene Ernährung legen kann.
Bisher war ich der Meinung, es gebe
nur das früher „typische Krankenhaus­
essen“, das zerkocht war und kaum
einen ernährungsphysiologischen
Wert hatte.
Ich hoffe, dass dieser hohe Standard
von Pflegeheimen erhalten bleibt,
wenn auch mir diesbezüglich einmal
„die Stunde schlägt“.
Beste Grüße,
Ich finde es eine gute Idee, die sehr
persönliche Rede von Direktor Rieder
von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Mistelbach, die er seinen
Absolventen auf den Weg gegeben
hat, der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Man bekommt
ein gutes Gefühl, wenn man liest,
mit welchem „Geist“ die zukünftigen
Krankenschwestern in das Berufsleben entlassen werden, da man nie
weiß, wie schnell man einmal Hilfe
von diesem wichtigen Berufsstand
brauchen wird.
Mit freundlichem Gruß
Angelika Simon
Sehr geehrte Redaktion,
Vielen Dank für ihre informative Zeitschrift. Besonders gerne lese ich die
Beiträge, die unter dem Pseudonym
Florian Bloom veröffentlicht werden,
die immer zum Nachdenken anregen
und heikle Themen betreffen.
Bezüglich des letzten Artikels vom
Dezember möchte ich sagen, dass
hier wirklich Feingefühl notwendig ist
und man sich nicht vor den Augen von
Pflegeheimbewohnern desinfizieren
sollte. Das wirkt ungefähr so, als ob
man sich nach einem Händeschütteln
an der Hose die Hand abwischt und
vermittelt, mir graust vor dir.
Ich bin schon auf die nächste Ausgabe ihrer Zeitung und deren Inhalt
gespannt und würde mich freuen
meinen Artikel vorzufinden.
Mit freundlichem Gruß
Augustine Aichberger (Angehörige
und ehrenamtliche Mitarbeiterin)
plus
.
nen
h
o
W
n
s
r
e
Wohunndumschutz fü
Der R
M USE.
U
D
N
A S.
H
U
Z
EIN RU
S
RE FFEN DA
E
H
C
I
S
A
H
C
S
R
WI
NV_Anzeige_Wohnenplus_210x79_I.indd 1
DaHeim März 2014
g
ohnun
Ihre W
r
e
d
o
s
e
Ihr Hau
auphas
r Rohb
k Für
e
d
in
n
ch scho
uell
k Au
individ
d
n
u
t
k
pa
k Kom
Die Niederösterreichische
Versicherung
Wir schaffen das.
Niederösterreichische
Versicherung AG
Neue Herrengasse 10
3100 St. Pölten
www.noevers.at
28.10.13 15:30
Blattsalat
29
Reifezeit: Wie meine Mutter alt wurde - und ich erwachsen - Eine Liebeserklärung
Sophie Fontanel
R eifezeit ist eine zärtliche
und humorvolle Hommage
einer Tochter an ihre Mutter.
Sophie Fontanel ist beruflich erfolgreich und unabhängig. Ihr Leben
ändert sich jedoch von Grund auf, als
ihre 86-jährige Mutter zum Pflegefall
wird. Die leicht skurrile alte Dame, die
ihr Gedächtnis zunehmend im Stich
lässt, nimmt sie fortan in Beschlag,
strapaziert sie bis zum Äußersten
– und bringt ihr Herz zum Schmelzen. Dieser Mutter, die nicht immer
mütterlich war, schenkt Sophie alles,
was sie hat: ihre Zeit, ihre Kraft, ihre
Zuversicht, in einem gemeinsamen
Kampf gegen das Unausweichliche.
Mit Esprit erzählt Sophie Fontanel,
wie sich durch die Situation der
Pflege die Beziehung zu ihrer Mutter
von Grund auf wandelt: wie sie ihr
in ihrer Hilflosigkeit und Angst zur
Seite steht, und wie die langjährigen
Spannungen zwischen Mutter und
Tochter Gefühlen von bedingungsloser Liebe weichen. »Reifezeit « ist
das zärtliche Porträt einer alten Dame
an ihrem Lebensabend, und es ist die
bewegende Schilderung eines Reifeprozesses, bei dem es Sophie gelingt,
hinter allem Schmerz die Schönheit
zu sehen und zu ihrer eigenen Stärke
zu finden.
Sophie Fontanel lebt als Journalistin
und Romanautorin in Paris. Mit Esprit
und Herzblut erzählt die Armenierin,
wie sich durch die Situation der
Pflege die Beziehung zu ihrer Mutter
wandelt. Die langjährigen Spannungen zwischen Mutter und Tochter
weichen angesichts der Zerbrechlichkeit der alten Dame Gefühlen von
bedingungsloser Liebe. „Reifezeit“
Damit es nicht verloren geht ...
ist das zärtliche Porträt der eigenen
Mutter an deren Lebensabend und
zugleich die bewegende Schilderung
des eigenen Reifeprozesses. Der
Autorin gelingt es, gute Gefühle
unmittelbar zu vermitteln und gute
Eigenschaften wie z.B. Großmut,
Hilfsbereitschaft und Zuneigung zu
wecken. Das Buch ist auch ein poetisches Kleinod, weil aus jeder Zeile
der erlebten Geschichten ein warmer
Schimmer der Mitmenschlichkeit, der
wachsenden Liebe und des Respekts
gegenüber der Mutter strahlt.
Cartoon
Was ist das?
Und wofür wurde
der Gegenstand
verwendet?
Auflösung
im nächsten Heft
Unter dem Titel „Damit es nicht verloren geht“ stellt
die DaHeim in jeder Ausgabe alte Gegenstände vor.
Sie, liebe LeserInnen, sind eingeladen mitzuraten was
das jeweilige Bild darstellt und wozu der Gegenstand
ursprünglich gebraucht wurde. Vielleicht wissen Sie
auch eine Geschichte dazu?
Schreiben Sie uns: ARGE NÖ-Heime, 3484 Grafenwörth, Hofgarten 1. Oder office@noeheime.at
Cartoon: Gregor Herzog
Auflösung aus dem
letzten Heft:
Rodel
DaHeim März 2014
30
Blattsalat
Alte Rezepte neu entdeckt:
Gründonnerstagssuppe
D ie Gründonnerstagssuppe kommt seit
vielen hundert Jahren immer
am Gründonnerstag auf den
Tisch. Sie besteht aus grünen
Kräutern, die zu Beginn des
Frühjahrs wachsen, und die
Lebensgeister wecken, die
Früh­jahrsmüdigkeit vertreiben
sowie den Körper entschlacken. Traditionell werden neun
frische Kräuter für die Suppe
gesammelt.
Schon bei den Kelten und Germanen war die Zahl drei eine
magische Zahl und drei Mal
drei ergibt bekanntlich neun.
Im christlichen Glauben spielt
die Zahl drei auch eine bedeutende Rolle. Man denke nur an
die Heilige Dreifaltigkeit. Sie
ist somit auch Bestandteil der
Zahl neun.
1. Beifuß - bitter - Triebspitzen
2. Brennnessel - Blätter
3. Brunnenkresse - Blätter
4. Gänseblümchen - Mischung von
Blättern, Knospen, Blüten
5. Gundelrebe - Mischung von Blättern, Blüten
6. Löwenzahn - bitter - Mischung von
Blättern, Knospen, Blütenblättchen
7. Schafgarbe - bitter - Blätter
8. Wegerich - Blätter
9. Wiesenkerbel - Triebspitzen
Alternative Kräuterauswahl:
Junge Löwenzahnblätter
Junge Vogelmiere
Junge Brenneselblätter
Junge Gundermannblätter
Junge Gierschblätter
Junge Schafgarbenblätter
Junge Spitzwegerichblätter
Gänseblümchenblüten
Junge Knoblauchraukenblätter oder
Bärlauchblätter
Zutaten
Für 4 Personen benötigt man pro
Kraut so viel, wie man mit drei Fingerspitzen halten kann - und zwar
je nach vermerkter Bitterkeit des
Krautes - große Fingerspitzen oder
kleine von:
Weitere Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauch
1 große Kartoffel - ähnlich der Rumfordsuppe, die vielen Hungernden
das Leben rettete
1 EL Butter
1 Liter Wasser oder Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Zubereitung
Butter in einen Suppentopf geben,
erhitzen, fein geschnittene/n Zwiebel
und Knoblauch darin dünsten. Die
geschälte Kartoffel klein schneiden,
dazu geben, ein wenig schmoren lassen, dreimal langsam umrühren und
das Wasser oder die Gemüsebrühe
dazuschütten. 5 Minuten lang sanft
köcheln lassen.
Inzwischen die Kräuter reinigen
(Brennnesseln mit zwei Gabeln anfassen), klein schneiden und zu den
Kartoffeln geben. Weitere 5 Minuten
köcheln lassen.
Nachwürzen mit Salz und Pfeffer,
eine Prise Muskat darüber reiben.
Diese Lebenssuppe enthält auch
leicht bitter schmeckende Kräuter.
Sie helfen laut Volksmedizin, die
Heilungskräfte zu mobilisieren.
In die echte Gründonnerstagsuppe
gehört weder Wein noch Rahm. Damit kann das Oster-Kräutersüppchen
verfeinert werden! Alles hat seine
Zeit! (Kohelet 3)
Veranstaltungen
n Tagung der Fachgruppe Pflege: „Alles was gut tut ... aus der Praxis für die Praxis“
14. Mai 2014, Landhaus St. Pölten
n 13 .Österreichischer Kongress für Führungskräfte in der Altenarbeit: „Hart an der Grenze“
26. bis 27. Juni 2014, im neuen Kulturzentrum Eisenstadt, Galaabend im Haydnsaal, Schloss Esterházy
Anmeldung in Kürze: www.lebensweltheim.at
n Symposium der ARGE NÖ Heime „Weniger ist mehr - Der schwierige Weg zum Wesentlichen“
22. Oktober 2014, Landhaus St. Pölten
DaHeim März 2014
Blattsalat
31
„Pflege,
ein Beruf, der mich begeistert!“
„Ich gehe jeden Tag total gerne in die Arbeit. Sie ist für mich wie eine
Familie. Es gefällt mir einfach mit den alten Menschen zu arbeiten
und zu leben.“
Silvia Lechner, Heimhelferin im LPH Berndorf „Haus Theaterpark“
DaHeim März 2014
www.noeheime.at
Bei Unzustellbarkeit bitte zurück an den Absender:
ARGE der Pensionisten- und Pflegeheime in Niederösterreich
3484 Grafenwörth, Hofgarten 1
DaHeim März 2014
P.b.b.
3484 Grafenwörth
GZ 11Z038816M
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
24
Dateigröße
2 535 KB
Tags
1/--Seiten
melden