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1.1 Was ist Robocopy? 1.2 Wo bekomme ich - mediengrafik.ch

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Backup- und Restore-Systeme implementieren
1 Robocopy
Modul 143
(Quellenangabe: wintotal.de. Gekürzte Fassung von Günther Schneider / TBZ)
V1.1
1.1 Was ist Robocopy?
Robocopy ist ein mächtiges Kommandozeilen-Kopier-Programm. Es dient dazu,
inkrementelle Backups von einem Ort an einen anderen zu erstellen. Die Handhabung mag
anhand der unzähligen, teils kryptisch anmutenden Parameter etwas umständlich
erscheinen. Ein einfaches Backup Ihrer wichtigsten Daten lässt sich trotzdem in sehr kurzer
Zeit bewerkstelligen, da es reicht, einen Bruchteil dieser Parameter zu kennen. Über den
Taskplaner bzw. die Aufgabenplanung können die Synchronisationsvorgänge sogar
automatisiert werden.
1.2 Wo bekomme ich Robocopy?
Robocopy ist in den Windows Server 2003 Resource Kit Tools enthalten. Unter Windows
Vista müssen Sie dieses Paket nicht installieren, da Robocopy bereits zum Lieferumfang des
Betriebssystems gehört.
1.3 Vorteile von Robocopy gegenüber copy und xcopy
Viele Anwender werden sich fragen: Wozu brauche ich Robocopy? Ich habe doch copy und
xcopy. Diese zwei Tools sind zwar für viele alltägliche Kopiervorgänge die richtigen, wenn es
jedoch darum geht, ein inkrementelles Backup anzulegen, versagen beide. Copy kann nur
Inhalte der obersten Ebene kopieren und berücksichtigt Unterordner überhaupt nicht. Xcopy
kann mit dem Parameter /s zwar auch Unterordner und deren Dateien berücksichtigen,
jedoch keine inkrementelle Kopie anfertigen. So dauert ein Kopiervorgang, der mehrere GB
an Daten beinhaltet, immer sehr lange, da grundsätzlich alle Dateien erneut kopiert werden.
Ausserdem werden keinerlei Dateien im Archivordner gelöscht, auch wenn sie im
Quellordner nicht mehr vorhanden sind. Hier kommt Robocopy ins Spiel. Robocopy
berücksichtigt neue, geänderte und auch gelöschte Dateien. Dabei ist jedoch Vorsicht
geboten. Wenn Sie im Quellordner versehentlich eine Datei gelöscht haben und danach Ihr
Backup aktualisieren, wird diese Datei auch in Ihrem Backup nicht mehr vorhanden sein, da
Robocopy nicht mehr vorhandene Dateien der Quelle ohne Nachfrage auch im Ziel löscht.
1.4 Wie lege ich ein Backup an?
Prinzipiell benötigen Sie zum Anlegen eines Backups nur einen einzigen Parameter von
Robocopy. Dieser Parameter lautet /MIR (Mirror). /MIR legt eine Spiegelung der Struktur der
Quelle in einem von Ihnen vorgegebenen Archiv-Ordner an. /MIR besteht eigentlich aus zwei
Parametern von Robocopy. /E und /PURGE. /E kopiert alle vollen und auch leeren
Unterverzeichnisse, /PURGE löscht alle Dateien im Zielordner, die in der Quelle nicht mehr
vorhanden sind. Die Struktur des Befehls muss folgendermassen aussehen:
robocopy /MIR
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Falls Ihre Pfade Leerzeichen enthalten, muss der Pfad in Anführungszeichen gesetzt
werden. Konkretes Beispiel. Sie wollen den Inhalt des Ordners «C:\Meine Musik» in den
Ordner «D:\Backup\Meine Musik» spiegeln. Dazu muss der Befehl lauten:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR
Dieser Befehl kann sowohl zum erstmaligen Anlegen eines Backups verwendet werden als
auch für die nachfolgenden Aktualisierungen.
Standardmässig ergänzt Robocopy diese Eingabe um weitere Parameter. So wird aus der
Befehlszeile von Robocopy folgender Befehl generiert:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /S /E /COPY:DAT
/PURGE /MIR /R:1000000 /W:30
Eine Erklärung der einzelnen Parameter erhalten Sie im folgenden Text.
1.5 Einige Parameter
Generell können Sie die Parameter von Robocopy abfragen, indem Sie ein
Kommandozeilenfenster öffnen (Start -> Ausführen -> cmd) und dort folgende Zeile tippen:
robocopy /?
a) Der Befehl /COPY:copyflag[s]
Wie in der Beispielzeile zu sehen, verwendet Robocopy standardmässig den Befehl
/COPY:DAT. Die Parameter von /COPY im Einzelnen lauten:
• D=Data (Datei-Inhalt)
• A=Attributes (Attribute wie etwa versteckt, schreibgeschützt etc.)
• T=Timestamps (Zeitstempel, also Erstellungsdatum, Änderungsdatum und Datum des
letzten Zugriffs)
Weitere Parameter von Copy:
• S=Security=NTFS ACLs. Hier werden die in den NTFS ACLs untergebrachten
Zugriffsrechte mit kopiert. Da den heutigen Dateisystemen meist NTFS zugrunde liegt,
kann das durchaus sinnvoll sein. Der Parameter /SEC hat die gleiche Funktion.
• O=Owner info. Zusätzlich zu den Benutzerrechten kann Robocopy auch den Besitzer
kopieren. Der Parameter /O erledigt das.
• U=aUditing info. Bewirkt, dass auch die Überwachungsoptionen mit kopiert werden.
Statt der Eingabe von COPY:DATSOU kann auch /COPYALL verwendet werden.
Es ist möglich, keinerlei Dateiinformationen zu kopieren. Gerade bei der ausschliesslichen
Verwendung von /PURGE ist das sinnvoll. Der dafür zuständige Parameter lautet /NOCOPY.
Für den Heimanwender wird die von Robocopy ergänzte Default-Einstellung COPY:DAT wohl
ausreichen, für Systemadministratoren können sich die weiteren Parameter jedoch als
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durchaus sinnvoll erweisen.
b) Die Parameter /R:n und /W:n
Wie an der obigen Beispielzeile zu sehen ist, hat Robocopy auch hier bereits Default-Werte
eingetragen. /R:n gibt die Anzahl der Wiederholungen an, die Robocopy unternimmt, falls ein
Kopiervorgang nicht erfolgreich war. /W:n gibt die Wartezeit in Sekunden an, die pausiert
wird, wenn ein Kopiervorgang nicht erfolgreich war. Mit der Default-Einstellung (/R:1000000
/W:30) wird Robocopy also bis zu 347 Tage lang einen erfolglosen Kopiervorgang fortsetzen.
c) Die Filterfunktionen /XF /XD
Bisher werden in unserem Beispiel-Backup alle Dateien und Unterordner kopiert. Jedoch
kann es auch schon mal nötig sein, Verzeichnisse oder Dateien vom Backup
auszuschliessen. Auch hier gibt es entsprechende Parameter. /XF exkludiert Dateien oder
Dateitypen, die von Ihnen angegeben werden können. Auch Wildcards werden hier
unterstützt. Nehmen wir für unser Beispiel an, Sie möchten keine Playlists in Ihr Backup
aufnehmen. Die Playlisten haben das Format m3u. Unsere Befehlszeile müsste also lauten
wie folgt:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u
Um komplette Ordner aus dem Backup auszuschliessen, wird der Parameter /XD benötigt.
Für unser Beispiel existiert im Ordner «C:\Meine Musik» der Unterordner mit dem Namen
«Dokumente». Die Befehlszeile, um «Dokumente» auszuschliessen, müsste lauten:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XD "C:\Meine
Musik\Dokumente"
Eine Kombination der beiden Parameter ist natürlich auch möglich, damit weder die
Playlisten noch der Ordner Dokumente kopiert werden.
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u /XD
"C:\Meine Musik\Dokumente"
Bei den Dateifiltern gibt es noch eine Vielzahl anderer Parameter, um die Menge der zu
kopierenden Dateien zu minimieren.
d) Die Logfunktion /LOG
Für automatisierte Backups kann sich eine Logfunktion als nützlich erweisen, da dort
nachgesehen werden kann, ob es zu Fehlern kam während des Backups oder was
überhaupt gemacht wurde. Mit dem Parameter /LOG: wird an der vorgegebenen Stelle eine
Logdatei von Robocopy angelegt. Mit /LOG+: wird eine vorhandene Logdatei fortgeführt.
Sollte die Logdatei beim erstmaligen Ausführen der Befehlszeile noch nicht existieren, wird
sie auch bei /LOG+: neu angelegt. Wenn Sie also unter C:\Logs eine Logdatei des
Kopiervorgangs anlegen wollen, muss die Befehlszeile wie folgt ausschauen:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u /XD
"C:\Meine Musik\Dokumente" /LOG+:C:\Logs\musik.log
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Die normale Logfunktion von Robocopy schreibt allerdings jegliche Rückmeldung in die
Logdatei, was diese sehr unübersichtlich gestaltet. Aber es gibt auch hier Parameter, die
Abhilfe schaffen. Wenn noch ein /NP ergänzt wird, werden keine Fortschrittsinformationen in
der Logdatei protokolliert. Mit /NFL werden Dateinamen nicht protokolliert, mit /NDL werden
auch keine Verzeichnisse in die Logdatei eingetragen. Mit dem Parameter /NJH wird kein
Auftragsheader in der Protokolldatei erzeugt, mit /NJS auch keine Zusammenfassung.
Probieren Sie mit diesen Parametern am besten ein wenig aus.
Mit dem Parameter /TEE werden die Informationen sowohl in die Kommandozeile als auch in
die Logdatei geschrieben. Mit /V können auch die Dateien protokolliert werden, die auf
beiden Seiten identisch waren und daher übersprungen wurden.
e) Die Probierfunktion /L
Für alle, die erst einmal sehen möchten, was genau passieren würde, wenn Sie Robocopy
mit den von Ihnen angegebenen Befehlen laufen lassen würden, bietet Robocopy eine
Probierfunktion. Mit dem Parameter /L wird nur angezeigt, was Robocopy im Fall der Fälle
tun würde. Ausgehend von unserem Beispiel müsste die Befehlszeile nun so aussehen:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u /XD
"C:\Meine Musik\Dokumente" /LOG+:C:\Logs\musik.log /L
Natürlich können alle zuvor genannten Parameter auch kombiniert werden. Eine mögliche
Befehlszeile könnte also auch so aussehen:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u /XD
"C:\Meine Musik\Dokumente" /LOG+: C:\Logs\musik.log /NP /TEE /V /L
f) Die Monitor-Funktion /MON:n /MOT:n
Robocopy kann auch dauerhaft im Hintergrund arbeiten. Dazu besitzt das Tool eine MonitorFunktion, die mit zwei verschiedenen Parametern angesprochen werden kann. /MON:n
bewirkt, dass Robocopy das Backup nach n Änderungen aktualisiert. Wenn Sie dort also
eine 5 eintragen, wird Robocopy nach 5 Änderungen im Quellverzeichnis aktiv und
aktualisiert Ihr Backup. /MOT:n lässt Robocopy nach n Minuten wieder aktiv werden. Wenn
Sie /MON:n ohne Angabe von /MOT:n verwenden, setzt Robocopy als Zeitspanne eine
Minute.
Sie können die Monitor-Funktion auch nur zu einer bestimmten Uhrzeit laufen lassen, dafür
ist der Parameter /RH zuständig. Die Eingabe erfolgt im Format /RH:hhmm-hhmm. Um die
Monitor-Funktion bspw. nur zwischen 18 und 20 Uhr laufen zu lassen, könnte eine
Befehlszeile aussehen wie folgt:
robocopy "C:\Meine Musik" "D:\Backup\Meine Musik" /MIR /XF *.m3u /XD
"C:\Meine Musik\Dokumente" /LOG+: C:\Logs\musik.log /NP /TEE /V
/MON:2 /RH:1800-2000
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1.6 Ausgewählte Parameter im Überblick
/COPY:copyflag[s] Standard-Einstellung: /COPY:DAT
D: Datei-Inhalte S:NTFS ACLs
A: Attribute O: Besitzer
T: Zeitstempel U: Überwachungsinfo
/SEC
äquivalent zu /COPY:DATS
/COPYALL
kopiert alle Datei-Informationen –
äquivalent zu COPY:DATSOU
/NOCOPY
keinerlei Datei-Informationen werden
kopiert
/E
kopiert Unterverzeichnisse, auch die leeren
/PURGE
löscht Dateien und Verzeichnisse im Ziel,
die in der Quelle nicht mehr existieren
/MIR
Spiegelung anlegen - Zusammenfassung von /E
und /PURGE
/MON:n
nach n Änderungen wird Robocopy automatisch
wieder aktiv
/MOT:n
nach n Minuten wird Robocopy automatisch
wieder aktiv.
/RH:hhmm-hhmm
Zeitraum, in dem Robocopy aktiv wird
/XF
bestimmte Dateitypen von der Spiegelung
ausschliessen
/XD
bestimmte Verzeichnisse von der Spiegelung
ausschliessen
/R:n
Es werden n Versuche unternommen, den
Vorgang erfolgreich abzuschliessen
(Standard: 1000000).
/W:n
die Wartezeit nach einem erfolglosen
Kopiervorgang (Standard 30)
/L
den Probiermodus von Robocopy aktivieren
/LOG:
bei jedem Sync-Vorgang eine neue Logdatei
anlegen lassen
/LOG+:
eine bestehende Logdatei fortführen
/NP
keine Fortschrittsinformationen anzeigen
/TEE
Informationen sowohl auf dem Bildschirm als
auch in der Logdatei ausgeben
1.7 Robocopy im Netzwerk
Robocopy kann auch im Netzwerk verwendet werden. Es unterstützt UNC-Pfade – ein
grosser Vorteil, da Sie einem Netzlaufwerk nicht erst einen Laufwerksbuchstaben zuweisen
müssen. Um jedoch im Netzwerk ein Backup anlegen zu können, muss sichergestellt
werden, dass das Benutzerkonto, welches Robocopy ausführt, Zugriff auf die Freigabe hat,
ohne sich anmelden zu müssen. Robocopy selbst bietet keine Option, Benutzerdaten mit zu
übertragen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies zu gewährleisten:
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Auf dem freigebenden PC existiert ein identisches Benutzerkonto. Hier ist keine Eingabe von
Benutzerdaten notwendig. Wenn die Rechner in derselben Domain stehen, gilt dies auch.
Wenn kein identisches Konto existiert, ist es ab XP aufwärts die einfachste Lösung, sich
einmalig manuell am freigebenden PC anzumelden und die Anmeldedaten speichern zu
lassen. Im Grundsatz muss eine Befehlszeile zum Anlegen eines Backups auf einer Freigabe
aussehen wie folgt:
robocopy /MIR /Z
Das /Z, welches nur im Netzwerk funktioniert, kopiert die Dateien im «restartable mode».
Sollte eine Übertragung scheitern, warum auch immer, kann Robocopy die Datei bei der
nächsten Ausführung fortsetzen, ohne nochmals die komplette Datei kopieren zu müssen.
Robocopy hat auch einen Parameter, um Bandbreite im Netzwerk zu sparen: /IPG:n. Nach
jedem erfolgreich übertragenen Paket pausiert Robocopy hier für die in Millisekunden
angegebene Zeit.
Eine Ausnahme bildet Windows 2000, da hier die Anmeldedaten nicht dauerhaft gespeichert
werden können. Es gibt eine alternative Lösung über eine Batchdatei und die Verwendung
von net use. Mittels net use müssen Sie sich zunächst am freigebenden PC anmelden,
dann Robocopy ausführen und hinterher mit net use die Verbindung wieder trennen. Der
Quelltext der Batchdatei müsste dabei folgendermassen aussehen:
net use \\Servername\Freigabe
robocopy
net use \\Servername\Freigabe /del
Voraussetzung: Man darf auf die Freigabe zugreifen, ansonsten kann man den Schalter
/USER benutzen.
net use \\Servername\Freigabe /USER:
robocopy
net use \\Servername\Freigabe /del
Wer auch noch das Passwort übergeben möchte, kann das tun, muss dabei aber in Kauf
nehmen, dass das Passwort im Klartext in der Batchdatei steht:
1.8 Praktische Beispiele
Nachfolgend ein paar konkrete Anwendungsbeispiele. Man erstelle regelmässig Kopien
seiner wichtigsten Daten wie auch vom Thunderbird-, Firefox- und Opera-Profil. Zwar habe
man seine Profile schon auf andere Partitionen verschoben, dennoch hätte man gerne ein
Backup, falls man durch Änderungen am Profil selbiges mal zerstört.
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a) Backup des Thunderbird-Profils
Um das Profil von Thunderbird zu sichern, welches unter L:\Profiles\Thunderbird
liegt, verwendet man folgende Befehlszeile:
robocopy "L:\Profiles\Thunderbird"
%bckdrv%%bckdir%\Thunderbird_Profil /MIR /LOG+:backup.log /NP
Diese Befehlszeile bewirkt, dass das komplette Thunderbird-Profil nach
J:\Backup\Thunderbird_Profil gespiegelt wird. Da diese Befehlszeile innerhalb einer
Batchdatei steht und man in diesem Beispiel mit variablen Pfadangaben arbeitet, wurde zu
Beginn der Batch die Variablen %bckdrv% und %bckdir% deklariert.
set bckdrv=J:
set bckdir=Backup
b) Backup des Firefox-Profils
Das Firefox-Profil liegt unter L:\Profiles\Firefox. Um dieses Profil zu sichern,
verwendet man folgende Befehlszeile:
robocopy "L:\Profiles\Firefox\profile"
%bckdrv%%bckdir%\Firefox\profile /MIR /LOG+:backup.log /NP /XD
"L:\Profiles\Firefox\profile\cache"
"L:\Profiles\Firefox\profile\Cache.Trash"
Im Einzelnen bedeutet obige Befehlszeile: Spiegle das Verzeichnis
L:\Profiles\Firefox\profile nach J:\Backup\Firefox\profile. Überspringe
dabei die Ordner L:\Profiles\Firefox\profile\cache und
L:\Profiles\Firefox\profile\Cache.Trash.
Führe ausserdem die Datei backup.log fort.
c) Backup des Opera-Profils
Das Opera-Profil befindet sich unter L:\Profiles\Opera. Die dazugehörige Befehlszeile
muss also lauten:
robocopy "L:\Profiles\Opera\profile" %bckdrv%%bckdir%\Opera\profile
/MIR /LOG+:backup.log /XD "L:\Profiles\Opera\profile\cache4"
Wiederum lässt man den Cache nicht kopieren, da dieser nicht wirklich für ein
funktionierendes Profil vonnöten ist.
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d) Eine kleine Beispieldatei
Im folgenden eine kleine Batchdatei, die die eben erwähnten Profile per Knopfdruck sichern
kann. Diese Batchdatei wurde in den Taskplaner eingebunden und eben aufgrund dieser
Tatsache muss man zunächst auf das Laufwerk und den Pfad wechseln, in dem dieses
Script steht. In diesem Ordner wird auch die entsprechende Logdatei angelegt.
@echo off
set bckdrv=J:
set bckdir=Backup
set scriptdrv=L:
set scriptdir=Backupscripts
%scriptdrv%
cd %scriptdir%
REM Thunderbird
robocopy "L:\Profiles\Thunderbird"
%bckdrv%%bckdir%\Thunderbird_Profil /MIR /LOG+:backup.log /NP
REM Firefox
robocopy "L:\Profiles\Firefox\profile"
%bckdrv%%bckdir%\Firefox\profile /MIR /LOG+:backup.log /XD
"L:\Profiles\Firefox\profile\cache"
"L:\Profiles\Firefox\profile\Cache.Trash"
REM Opera
robocopy "L:\Profiles\Opera\profile" %bckdrv%%bckdir%\Opera\profile
/MIR /LOG+:backup.log /XD "L:\Profiles\Opera\profile\cache4"
1.9 Automatisierung über den Taskplaner
Wenn Sie die Batchdatei in den Taskplaner einbinden, kann das Backup regelmässig
automatisiert aktualisiert werden. Beachten Sie, dass Ihr Benutzerkonto unter Windows über
ein Passwort verfügen muss, damit der Taskplaner verwendet werden kann.
1.10 Grafische Oberflächen (GUI) zu Robocopy
Siehe nächste Seite!
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a) Copyrite XP
«Copyrite XP» bietet eine einfache Möglichkeit, ein Script für Robocopy zu generieren,
welches Sie später anklicken können. Copyrite XP bietet Zugriff auf so gut wie alle
Robocopy-Parameter und ist damit eine sehr gute grafische Oberfläche zu dem
Kommandozeilentool.
Registerkarte General
Unter Source Path können Sie festlegen,
welches Verzeichnis als Quelle dienen soll.
Unter Destination Path legen Sie das
Verzeichnis fest, welches als Ziel dienen soll.
Wenn Sie den Haken «Match Destination
Folder to Source Folder» setzen, wird an das
Zielverzeichnis noch der Ordnername der
Quelle angehängt.
Registerkarte Copy Options 1
Legen Sie hier fest, ob Unterverzeichnisse
berücksichtigt werden sollen, welcher Modus
benutzt wird und welche Dateiinformationen mit
kopiert werden sollen. Des Weiteren können
Sie einstellen, zu welchen Zeiten Robocopy
laufen darf und ob im Netzwerk Pausen beim
Kopieren eingelegt werden sollen.
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Registerkarte Copy Options 2
Die obersten drei Einstellungen dieser
Registerkarte sind am ehesten die
Einstellungsmöglichkeiten für
Systemadministratoren, da hier die weiter oben
angesprochenen Parameter /SEC /DATSOU
und /NOCOPY gesteuert werden können. Im
nächsten Kasten können die Optionen /PURGE
und /MIR angesprochen werden. Meistens wird
man wohl /MIR brauchen, das entspricht dem
Haken bei «Mirror a Directory Tree». Der
nächste Abschnitt steuert die Monitor-Funktion
von Robocopy.
Registerkarte File Selection 1
Hier können Sie festlegen, welche Dateiattribute
berücksichtigt und welche nicht berücksichtigt
werden sollen. Wenn Sie an der Voreinstellung
«None» nichts ändern, werden alle Dateien mit
allen Attributen kopiert.
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Registerkarte File Selection 2
Die interessantesten Möglichkeiten auf dieser
Seite sind wohl die Felder «Exclude the
following File Names/Wildcards/Paths» und
«Exclude the Following Directory
Names/Paths». Diese beiden Felder
entsprechen den Parametern /XF und /XD. Die
weiteren Einstellungsmöglichkeiten sind an
dieser Stelle für ein normales Backup eher zu
vernachlässigen.
Registerkarte Retry
Hier können Sie festlegen, wie oft und in
welchem Abstand ein fehlgeschlagener
Kopiervorgang wiederholt werden soll. Im
Gegensatz zu den Default-Einstellungen von
Robocopy (/R:1000000 /W:30) setzt die GUI
beide Werte per default auf 0. Wer andere
Werte benutzen möchte, kann sie hier
entsprechend einstellen. Wenn Sie noch einen
Haken bei «Save As Default» setzen, wird
Copyrite XP die hier eingestellten Werte auch
bei der Erstellung eines weiteren Scripts
benutzen.
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Registerkarte Logging
Hier können die Log-Optionen von Robocopy
eingestellt werden. Die erste
Einstellungsmöglichkeit «Don’t Display % Copied»
entspricht dem Parameter /NP. Im weissen Kasten
kann der Ort der Logdatei definiert werden. Auch
kann eingestellt werden, ob die Logdatei jedesmal
neu angelegt oder fortgeführt werden soll. Der
Haken bei «Output to console window, as well as
the log file» entspricht dem Parameter /TEE. Auch
auf die Probierfunktion /L haben Sie hier Zugriff.
Dazu setzen Sie einfach einen Haken bei «List
only – don’t copy, timestamp or delete any files».
Registerkarte Job
Unter dieser Registerkarte haben Sie die
Möglichkeit, die gewählten Einstellungen als
Batchdatei zu speichern, die Sie entweder manuell
anklicken oder in den Taskplaner schalten können.
Wenn Sie den Befehl nur einmalig verwenden
möchten, klicken Sie unten auf den Button
«Copy», dies startet eine Kommandozeile mit den
entsprechenden Robocopy-Parametern, die Sie in
Copyrite XP definiert haben.
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b) SyncToy
Auch Microsoft bietet seit geraumer Zeit eine spartanische Oberfläche zu Robocopy an.
Diese nennt sich SyncToy. Allerdings bietet auch SyncToy alle Möglichkeiten, ein Backup zu
erstellen oder zu aktualisieren. Zunächst müssen Sie die zu vergleichenden Ordner angeben.
Klicken Sie dazu auf den Button «Create New Folder Pair».
Im folgenden Fenster können Sie den Modus einstellen, welchen SyncToy zum Vergleichen
der Verzeichnisse anwenden soll.
• Synchronize: Neue und aktualisierte Dateien werden auf beiden Seiten kopiert.
Umbenannte und gelöschte Dateien werden ebenfalls auf beiden Seiten
synchronisiert.
• Echo: Neue und aktualisierte Dateien werden von links nach rechts kopiert.
Umbenannte und gelöschte Dateien werden auf der rechten Seite ebenfalls
synchronisiert. Echo entspricht der Option /MIR von Robocopy.
• Contribute: Neue und aktualisierte Dateien werden von links nach rechts kopiert.
Umbenannte Dateien auf der linken Seite werden auf der rechten Seite ebenfalls
umbenannt. Löschungen erfolgen nicht.
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Im letzten Fenster können Sie dem Folder Pair einen beschreibenden Namen geben.
Nachfolgend wird Ihnen eine Zusammenfassung des Folder Pairs angezeigt.
Über den Link «change options» können Sie z.B. festlegen, ob nur bestimmte Dateitypen
kopiert werden sollen oder ob bestimmte Dateitypen nicht kopiert werden sollen.
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Über den Link «Select subfolders» können Sie bestimmen, welche Verzeichnisse bei der
Backup-Erstellung nicht berücksichtigt werden sollen.
Über den Button «Preview» sprechen Sie quasi den Probiermodus /L von Robocopy an. Hier
wird Ihnen angezeigt, was genau das Backup erledigen würde, wenn Sie auf den Button
«Run» klicken. Im Anschluss an die Vorschau haben Sie auch gleich die Möglichkeit, den
Button «Run» zu betätigen.
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Anhang: Robocopy.exe im Detail
Syntax
ROBOCOPY Source_folder Destination_folder [files_to_copy] [options]
Key
file(s)_to_copy : A list of files or a wildcard.
(defaults to copying *.*)
Source options
/S : Copy Subfolders.
/E : Copy Subfolders, including Empty Subfolders.
/COPY:copyflag[s] : What to COPY (default is /COPY:DAT)
(copyflags : D=Data, A=Attributes, T=Timestamps
S=Security=NTFS ACLs, O=Owner info, U=aUditing info).
/SEC : Copy files with SECurity (equivalent to /COPY:DATS).
/DCOPY:T : Copy Directory Timestamps. ##
/COPYALL : Copy ALL file info (equivalent to /COPY:DATSOU).
/NOCOPY : Copy NO file info (useful with /PURGE).
/A : Copy only files with the Archive attribute set.
/M : like /A, but remove Archive attribute from source files.
/LEV:n : Only copy the top n LEVels of the source tree.
/MAXAGE:n : MAXimum file AGE - exclude files older than n days/date.
/MINAGE:n : MINimum file AGE - exclude files newer than n days/date.
(If n < 1900 then n = no of days, else n = YYYYMMDD date).
/FFT : Assume FAT File Times (2-second date/time granularity).
/256 : Turn off very long path (> 256 characters) support.
Copy options
/L : List only - don’t copy, timestamp or delete any files.
/MOV : MOVe files (delete from source after copying).
/MOVE : Move files and dirs (delete from source after copying).
/Z
/B
/ZB
/IPG:n
:
:
:
:
Copy files in restartable mode (survive network glitch).
Copy files in Backup mode.
Use restartable mode; if access denied use Backup mode.
Inter-Packet Gap (ms), to free bandwidth on slow lines.
/R:n
/W:n
/REG
/TBD
:
:
:
:
Number of Retries on failed copies - default is 1 million.
Wait time between retries - default is 30 seconds.
Save /R:n and /W:n in the Registry as default settings.
Wait for sharenames To Be Defined (retry error 67).
Destination options
/A+:[RASHCNET] : Set file Attribute(s) on destination files + add.
/A-:[RASHCNET] : UnSet file Attribute(s) on destination files - remove.
/FAT : Create destination files using 8.3 FAT file names only.
/CREATE
/DST
/PURGE
/MIR
subfolders (/E)
:
:
:
:
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CREATE directory tree structure + zero-length files only.
Compensate for one-hour DST time differences ##
Delete dest files/folders that no longer exist in source.
MIRror a directory tree - equivalent to /PURGE plus all
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Logging options
/L
/NP
/LOG:file
/UNILOG:file
/LOG+:file
/UNILOG+:file
/TS
/FP
/NS
/NC
/NFL
/NDL
/TEE
/NJH
/NJS
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
:
Modul 143
List only - don’t copy, timestamp or delete any files.
No Progress - don’t display % copied.
Output status to LOG file (overwrite existing log).
Output status to Unicode Log file (overwrite) ##
Output status to LOG file (append to existing log).
Output status to Unicode Log file (append) ##
Include Source file Time Stamps in the output.
Include Full Pathname of files in the output.
No Size - don’t log file sizes.
No Class - don’t log file classes.
No File List - don’t log file names.
No Directory List - don’t log directory names.
Output to console window, as well as the log file.
No Job Header.
No Job Summary.
Repeated Copy Options
/MON:n : MONitor source; run again when more than n changes seen.
/MOT:m : MOnitor source; run again in m minutes Time, if changed.
/RH:hhmm-hhmm : Run Hours - times when new copies may be started.
/PF : Check run hours on a Per File (not per pass) basis.
Job Options
/JOB:jobname
/SAVE:jobname
/QUIT
/NOSD
/NODD
/IF
:
:
:
:
:
:
Take parameters from the named JOB file.
SAVE parameters to the named job file
QUIT after processing command line (to view parameters).
NO Source Directory is specified.
NO Destination Directory is specified.
Include the following Files.
Advanced options you'll probably never use
/EFSRAW : Copy any encrypted files using EFS RAW mode. ##
/MT[:n] : Multithreaded copying, n = no. of threads to use (1-128) ###
default = 8 threads, not compatible with /IPG and /EFSRAW
The use of /LOG is recommended for better performance.
/SECFIX : FIX file SECurity on all files, even skipped files.
/TIMFIX : FIX file TIMes on all files, even skipped files.
/XO : eXclude Older - if destination file exists and is the same
date
or newer than the source - don’t bother to overwrite it.
/XC | /XN : eXclude Changed | Newer files
/XL : eXclude "Lonely" files and dirs (present in source but not
destination)
This will prevent any new files being added to the
destination.
/XX : eXclude "eXtra" files and dirs (present in destination but
not source)
This will prevent any deletions from the destination. (this
is the default)
/XF file [file]... : eXclude Files matching given names/paths/wildcards.
/XD dirs [dirs]... : eXclude Directories matching given names/paths.
XF and XD can be used in combination e.g.
ROBOCOPY c:\source d:\dest /XF *.doc *.xls /XD c:\unwanted /S
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Abteilung Informations-Technik
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J. Füglistaler
Mai 2012
Backup- und Restore-Systeme implementieren
/IA:[RASHCNETO]
/XA:[RASHCNETO]
/IS
same.
/IT
/XJ
/MAX:n
/MIN:n
/MAXLAD:n
/MINLAD:n
Modul 143
: Include files with any of the given Attributes
: eXclude files with any of the given Attributes
: Include Same, overwrite files even if they are already the
: Include Tweaked files.
: eXclude Junction points. (normally included by default).
:
:
:
:
MAXimum
MINimum
MAXimum
MINimum
(If n <
file
file
Last
Last
1900
size size Access
Access
then n
exclude files bigger than n bytes.
exclude files smaller than n bytes.
Date - exclude files unused since n.
Date - exclude files used since n.
= n days, else n = YYYYMMDD date).
/BYTES : Print sizes as bytes.
/X : Report all eXtra files, not just those selected & copied.
/V : Produce Verbose output log, showing skipped files.
/ETA : Show Estimated Time of Arrival of copied files.
## = New Option in Vista (XP027) all other options are valid for the XP version of
Robocopy (XP010)
### = New Option in Windows 7 and Windows 2008 R2
Robocopy EXIT CODES
File Attributes [RASHCNETO]
R – Read only
A – Archive
S – System
H – Hidden
C – Compressed
N – Not content indexed
E – Encrypted
T – Temporary
O - Offline
If either the source or desination are a "quoted long foldername" do not include a
trailing backslash as this will be treated as an escape character, i.e. "C:\some
path\" will fail but "C:\some path\\" or "C:\some path\." or "C:\some path" will
work.
By copying only the files that have changed, robocopy can be used to backup very
large volumes.
ROBOCOPY will accept UNC pathnames including UNC pathnames over 256 characters
long.
/REG Writes to the registry at HKCU\Software\Microsoft\ResKit\Robocopy
/XX (exclude extra) If used in conjunction with /Purge or /Mir, this switch will
take precedence and prevent any files being deleted from the destination.
To limit the network bandwidth used by robocopy, specify the Inter-Packet Gap
parameter /IPG:n
This will send packets of 64 KB each followed by a delay of n Milliseconds.
Open Files
Robocopy will fail to copy files that are locked by other users or applications,
so limiting the number of retries with /R:0 will speed up copying by skipping any
in-use files. The Windows Volume Shadow Copy service is the only Windows subsystem
that can copy open files. Robocopy does not use the Volume Shadow Copy service,
but it can backup a volume shadow that has already been created with VSHADOW or
DISKSHADOW.
Permissions
All versions of Robocopy will copy security information (ACLs) for directories,
version XP010 will not copy file security changes unless the file itself has also
changed, this greatly improves performance.
/B (backup mode) will allow Robocopy to override file and folder permission
settings (ACLs).
ERROR 5 (0x00000005) Changing File Attributes ... Access is denied
This error usually means that File/Folder permissions or Share permissions on
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J. Füglistaler
Mai 2012
Backup- und Restore-Systeme implementieren
Modul 143
either the source or the destination are preventing the copy, either change the
permissions or run the command in backup mode with /B.
To run ROBOCOPY under a non-administrator account will require backup files
privilege, to copy security information auditing privilege is also required, plus
of course you need at least read access to the files and folders.
Availability
Robocopy is a standard command in Windows 7 and above. The Windows Server 2003
Resource Kit Tools include Robocopy XP010, which can be run on NT 4/ Windows 2000.
Robocopy does not run on Windows 95, or NT 3.5. (RoboCopy is a Unicode
application).
Robocopy 'Jobs' and the 'MOnitor source' option provide an alternative to setting
up a Scheduled Task to run a batchfile with a RoboCopy command.
Examples:
Copy files from one server to another (auto skip files already in the destination)
ROBOCOPY \\Server1\reports \\Server2\backup *.doc /S
List files over 32 MBytes in size:
ROBOCOPY C:\work /MAX:33554432 /L
Move files over 14 days old: (note the MOVE option will fail if any files are open
and locked.)
ROBOCOPY C:\work C:\destination /move /minage:14
Backup a Server:
The script below copies data from FileServ1 to FileServ2, the destination holds a
full mirror along with file security info. When run regularly to synchronize the
source and destination, robocopy will only copy those files that have changed
(change in time stamp or size.)
@ECHO OFF
SETLOCAL
SET _source=\\FileServ1\e$\users
SET _dest=\\FileServ2\e$\BackupUsers
SET _what=/COPYALL /B /SEC /MIR
:: /COPYALL :: COPY ALL file info
:: /B :: copy files in Backup mode.
:: /SEC :: copy files with SECurity
:: /MIR :: MIRror a directory tree
SET _options=/R:0 /W:0 /LOG:MyLogfile.txt /NFL /NDL
:: /R:n :: number of Retries
:: /W:n :: Wait time between retries
:: /LOG :: Output log file
:: /NFL :: No file logging
:: /NDL :: No dir logging
ROBOCOPY %_source% %_dest% %_what% %_options%
Run two robocopy jobs at the same time with START /Min
Start /Min "Job one" Robocopy \\FileServA\C$\Database1
\\FileServeBackupA\c$\Backups
Start /Min "Job two" Robocopy \\FileServB\C$\Database2
\\FileServeBackupB\c$\Backups
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J. Füglistaler
Mai 2012
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