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16. April 2015

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Weiterbildung
Foto: Fotolia
Alles für den Bildungshunger
Nebenjob
Vorsicht, es
droht Abzocke!
Schnell zusätzlich Geld
durch eine Nebenbeschäftigung verdienen – das versprechen viele Jobangebote. Doch
wer nicht aufpasst, zahlt am
Ende drauf. Das kann passieren, wenn sich Interessenten
kostenpflichtig in einen Katalog aufnehmen lassen oder
eine Schutzgebühr zahlen.
Auch sollten nie Geräte oder
Material erworben werden,
ohne dass eine Abnahmegarantie besteht. Und wer vermeintliche Jobanbieter mit
teurer 900er-Telefonnummer
anruft, erhält vor allem eine
saftige Telefonrechnung.
Preissuchmaschinen
Sparfüchse mit
einigen Tücken
Unter Herstellerpreis einkaufen – mit Preissuchmaschinen im Internet kein Problem. Doch echte Knüller
finden auch sie nicht ohne
Weiteres. So bleiben immer
wieder günstige Werbeangebote der Händler unberücksichtigt. Oft werden auch die
Versandkosten nicht ausgewiesen. Wer wirklich günstig
einkaufen will, dem bleibt
letztlich nur eines übrig: mehrere Preissuchmaschinen und
aktuelle Händlerangebote
vergleichen.
Ein Karrieresprung, eine
neue Stelle – leichter fällt das
oft mit einer beruflichen Weiterbildung. Kein Wunder, dass immer mehr Arbeitnehmer für ihr
Vorankommen im Job büffeln.
Dafür stehen bundesweit rund
600.000 Kurse zur Auswahl.
Doch welches Angebot ist für
wen das richtige?
Wer seinen Wissenshunger
stillen will, hat freie Wahl: Bundesweit gibt es ungefähr 22.000
Anbieter – darunter Volkshochschulen, Bildungswerke
der Wirtschaft, Industrie- und
Handelskammern und kommerzielle Bildungsinstitute.
Ihr Kursangebot reicht von
Buchhaltung bis Zeitmanagement, von Softwareprogrammierung bis Unternehmensführung.
Da findet jeder das für sich
passende Kursangebot. Hilfreich ist es, bei der Suche wichtige Eckpunkte zu beachten:
Ziele und Voraussetzungen:
Interessenten müssen sich klar
darüber sein, was sie beruflich
erreichen wollen und welche
Kenntnisse ihnen dazu fehlen.
Feststehen sollte zudem, welcher Zeitrahmen für Kursteilnahme und Lernen verfügbar
ist, und was das ganze maximal
kosten darf. Auch lohnt es sich,
frühzeitig unabhängige Berater zu nutzen (siehe Kasten).
Kurssuche: Ob klassische
Lerngruppe, Fernunterricht
oder Online-Qualifizierung –
Für jeden was dabei: Bundesweit stehen rund 22.000 Weiterbildungsanbieter mit 600.000 Kursen zur Auswahl.
für die Suche nach dem optimalen Kurs sollte man sich
Zeit nehmen. Eine Übersicht
der vielen Schulungsangebote
bieten Weiterbildungs-Datenbanken im Internet.
www.iwwb.de; www.zfu.de
Das Kleingedruckte: Vor
Vertragsabschluss sollte man
die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) prüfen.
Manchmal werden saftige
Stornokosten fällig, wenn der
Kunde vor Kursbeginn kündigt. Einige Anbieter behalten
sich vor, nach der Buchung
Kursort und -zeiten zu ändern
oder Kurse abzusagen.
Und manchmal wird mit
einer Geld-zurück-Garantie
geworben, wenn
man als Teil„Bereits jeder zweite
nehmer mit den
Beschäftigte hierzulan- erbrachten Leistungen nicht zude bildet sich weiter.“
frieden ist – dies
Susanne Seyda, Bildungsallerdings nur zu
expertin im Institut der
ganz bestimmten
deutschen Wirtschaft Köln
Bedingungen.
Von schmucken Broschüren
sollte man sich jedenfalls nicht
blenden lassen. Seriöse Institute informieren offen über alle Fragen – beispielsweise über
die Qualifikation der Lehrkräfte, das Lernniveau, den Zeit-
Foto: Fotolia
aufwand, die Größe der Lerngruppen – und auch über die
Kurspreise sowie eventuelle Zusatzkosten, etwa für Lernmaterial. Passt alles, steht einer erfolgreichen Wissensvermehrung
nichts mehr im Weg.
T
Welches Kursangebot passt
RA GT? zu mir, gibt es staatliche oder
RA andere Fördermöglichkeiten?
F
GE
→ Rat wissen zum Beispiel kommunale Bildungsberatungsstellen, die Weiterbildungsexperten
von Kammern, Volkshochschulen, Berufsverbänden,
Arbeitsämtern und die örtliche Frauenberatung.
Adressen und weitere Infos:
www.test.de/bildungsberatungsstellen; www.bibb.de
Welche Qualifizierungschancen gibt es bei M+E?
→ Für Berufsstarter und Fachkräfte – eine breite Übersicht der Bildungsinitiativen und -angebote bei M+E
bietet eine Datenbank der M+E-Verbände und ihrer
Bildungswerke.
www.qualifizierung-me.de
Gebraucht gekauft
Internet
Kindern beim
Surfen helfen
Welches Computerspiel ist
für mein Kind geeignet? Was
ist zu tun, damit die Jüngsten möglichst sicher im Internet unterwegs sind? Wie
Eltern ihrem Nachwuchs
beim Erkunden der digitalen
Welt zur Seite stehen können, darüber informiert eine mehrfach ausgezeichnete
Website – auch in türkischer
Sprache. Hinter ihr stehen
14 staatliche Landesmedienanstalten. Es gibt auch eine
eigene, umfangreiche Kinderseite. Sogar ein Surfschein
kann hier gemacht werden.
www.internet-abc.de
Jetzt aber rauf auf das Fahrrad!
Sonnige Herbsttage, ideal zum
Fahrradfahren. Wer keinen passenden Drahtesel hat, dem bietet sich eine Riesenauswahl auch
gebrauchter Modelle. Zum Ende der Saison winken auch noch
Schnäppchenpreise.
Beim Fachhändler, auf dem
Fahrradbasar in der City, per
Privatanzeige online oder in der
Zeitung – der Markt für Räder
aus zweiter Hand ist groß.
Um länger Spaß am neuen
Gebrauchten zu haben, sollten
Käufer beachten: Je öfter ein
Rad benutzt wird und je stärker
die Belastung ist, desto eher lohnen sich höherwertige Modelle.
Details machen oft den Unterschied. Einige Beispiele:
Schaltung: Selbst etwas ältere
Räder haben häufig schon Nabenschaltungen mit sieben und
mehr Gängen. Diese sind pfle-
Foto: stock-photo
Foto: Fotolia
Wer für die Herbsttour ein gebrauchtes Rad sucht – das Angebot ist groß. Foto: iStock
geleichter, aber meist auch teurer
und schwerer als Kettenschaltwerke.
Scheibenbremsen: Bei Nässe
stoppen Bremsscheiben besser
als Felgenbremsen. Preiswerte
Modelle verbiegen aber leicht –
auf Kosten der Funktion.
Licht: Die Beleuchtung wurde in den letzten Jahren stark
verbessert. Nabendynamos und
LED-Lampen mit Standlicht
sowie Lichtautomatik sind bei
neueren Velos nicht selten.
Federgabel: Bei teuren Mountainbikes ein Muss, erfüllen
Einfach-Gabeln an günstigen
Stadt- oder Trekkingrädern ihre Funktion eher unzureichend.
Sie sprechen schlecht an und
wiegen mehr als starre Varianten. Preiswert und bequem fährt
sich besser mit breiteren Reifen.
Wer sich unsicher ist, welche
Rahmen- und Reifengröße gewählt werden sollte, ist beim
Fachhändler gut aufgehoben.
Gebrauchte sind hier zwar meist
teurer als von privat. Dafür sind
sie geprüft und haben ein Jahr
Gewährleistung.
Wo auch immer gekauft wird,
auf jeden Fall empfiehlt sich eine Probefahrt. Auch sollte man
den Kaufbeleg des Vorbesitzers
verlangen, um abzusichern, dass
man kein Diebesgut erwirbt.
Und der Erwerb sollte schriftlich
mit genaueren Angaben zu Rad
und Verkäufer besiegelt werden.
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Bildung
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