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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

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zu
Der Havelbote
16. Jahrgang
Sonderausgabe
2005
1,90 €
Heimatzeitung der Gemeinde Schwielowsee
Sonderausgabe in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis
Albert-Einstein-Haus Caputh, der Gemeinde Schwielowsee
schwielowsee
tourismus e.v.
und dem
Das Schönste,
was wir erleben
können, ist das
Geheimnisvolle.
Albert Einstein
2
Einsteins Sommer-Idyll
Albert Einstein war gerade einmal 26 Jahre alt, als er 1905 – in
seinem „Wunder-Jahr“ – mit einer Reihe von Arbeiten die bisherigen Vorstellungen über den Raum und die Zeit, über Licht
und Energie revolutionierte und ein neues physikalisches
Weltbild schuf. Weltberühmt wurde er vor allem durch seine
Theorie der Relativität. Die spezielle Relativitätstheorie von
1905 mit der Gleichsetzung von Masse und Energie mündete
in die berühmteste Formel der Welt: E = m c2. Dieses Ereignis
vor 100 Jahren sowie sein Todestag am 18. April 1955 – also vor 50 Jahren – sind die beiden Ereignisse, derer sich viele
Menschen in aller Welt in diesem Jahre erinnern. Die UNESCO hat das Jahr 2005 zum
„Jahr der Physik“ erklärt und in
Deutschland wird das „Einsteinjahr“ mit vielen Ausstellungen, Aktionen und Veranstaltungen gefeiert.
Besonderes Ziel ist es, den
Dialog zwischen Wissenschaft
und der Öffentlichkeit anzuregen und über diesen außergePatrick Braußemann
wöhnlichen Menschen nachGrundschule Caputh,
Klasse 5b, Schuljahr 2002/2003 zudenken. Auch in Caputh soll
daran erinnert werden, dass
der zeitweilige Bewohner dieses Ortes noch heute hochaktuell ist, als Wissenschaftler, aber auch als politisch denkender
und gesellschaftlich verantwortlicher Mensch.
Caputh ist der Ort in Deutschland, der mit dem Sommerhaus
am deutlichsten an den berühmtesten Physiker der Welt erinnert. Hier ist noch etwas Konkretes und Handgreifliches vorhanden, das uns die Zeit Albert Einsteins erleben lässt.
Wir wünschen allen Lesern des Havelboten in diesem Jahr
viel Freude beim Erforschen der Welt Albert Einsteins.
Dr. Peter Ackermann, Wiebke Franck, Carmen Hohlfeld,
Dietmar Strauch, Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh
„Komm nach Caputh,
pfeif´ auf die Welt.“
Mit diesen Worten von Albert Einstein möchte ich Sie, liebe
Leser, Bürger und Gäste – und die es werden wollen – in unsere liebenswerte Gemeinde Schwielowsee mit ihren Ortsteilen Caputh, Ferch und Geltow einladen.
Caputh wurde vor allem durch das Einsteinsche Sommerhaus in der Welt bekannt. Der geniale Physiker lebte hier von
1929 bis 1932 und Caputh wurde zu einem Treffpunkt der
wissenschaftlichen und politischen Avantgarde. Und so soll
es wieder werden – ein Ort des Dialogs im Geiste Albert Einsteins. Das restaurierte Sommerhaus wird im Mai 2005 durch
die Hebräische Universität Jerusalem und das Einstein Forum Potsdam wieder eröffnet.
Das Interesse an der Person Albert Einsteins und an seinem
Leben in Caputh ist ungebrochen. Das zeigen immer wieder
die entsprechenden Anfragen und die große Resonanz der
vom „Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh“ durchgeführten Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen. Das Sommerhaus selbst wird allerdings nur begrenzt der breiten Öffent-
lichkeit durch Führungen zugänglich sein können. Das zahlreiche Publikum aus nah und fern wird sich dennoch über die
Geschichte des Hauses und seiner Bewohner in einer Präsentation im Bürgerhaus Caputh umfassend informieren können.
Das „Einsteinjahr 2005“, in dem ganz Deutschland den 100.
Geburtstag der Relativitätstheorie feiern und sich an Einsteins 50. Todestag erinnern wird, lenkt das Interesse der Öffentlichkeit auch und gerade auf Caputh. Hier existiert mit
dem Sommerhaus die einzig erhalten gebliebene Wohnstätte Einsteins in Deutschland.
Auch in unserer Gemeinde werden Sie Gelegenheit haben,
den Spuren Einsteins zu folgen: Am 12. März 2005 wird eine
Bilderausstellung im Rathaus Schwielowsee (Ferch) eröffnet
werden, die von der Grundschule sowie der Realschule, die
den Namen Albert Einsteins führen, gestaltet ist und Werke
von Schülerinnen und Schülern bietet.
Ab 19. April 2005 wird im Bürgerhaus Caputh, gegenüber
dem Schloss, der Initiativkreis Einsteins „Sommer-Idyll“ mit
einer Ausstellung würdigen.
An dieser Stelle gilt mein Dank vor allem dem „Initiativkreis
Albert-Einstein-Haus Caputh“, Herrn Strauch, Frau Franck,
Frau Hohlfeld und Herrn Dr. Ackermann, den Schulen, dem
„Schwielowsee Tourismus e.V.“, unseren Sponsoren und allen Helfern, die sich mit hohem persönlichen Engagement für
die Verwirklichung dieser Ideen eingesetzt haben.
Seien Sie willkommen, freuen Sie sich auf ein interessantes
Einsteinjahr in unserer Mitte.
Ihre Kerstin Hoppe, Bürgermeisterin Gemeinde Schwielowsee
„Was weiß der Fisch vom
Wasser, in dem er sein Leben
lang herum schwimmt.“
Viele bekannte Zitate von Albert Einstein begleiten uns durch
das Einsteinjahr.
Wir vom Schwielowsee-Tourismus e.V. sind stolz, einen so
berühmten Mann in der Gemeinde gehabt zu haben und sehen eine große Chance im Einsteinjahr, die starke Verbundenheit zwischen dem berühmten Physiker Albert Einstein,
dem Ort Caputh und der Gemeinde Schwielowsee weit über
die Grenzen Brandenburgs hinaus zu tragen. Gleichzeitig besteht schon heute eine hohe Identifikation unserer Bürger mit
dem Leben von Albert Einstein in Caputh.
Aus diesem Anlass und insbesondere auch für unsere Gäste
wird durch den Initiativkreis und mit Hilfe der Gemeinde eine
Präsentation „Albert-Einstein-Haus Caputh“ im Alten Rathaus eingerichtet.
Die Ausstellung sollte zur Dauerausstellung werden, da dies
die touristische Attraktivität der Region erhöht.
Sie dient auch der Förderung des interkulturellen Austausches, um das Reiseland Brandenburg als weltweit freundliches Reiseland für unsere in- und ausländischen Gästen bekannt zu machen.
Wir sehen diese Exposition als eine besondere Möglichkeit
an, einen Einblick in Albert Einsteins Caputher Zeit zu nehmen.
Der Schwielowsee-Tourismus e.V. als Herausgeber des Havelboten wünscht Ihnen, liebe Leser, viel Freude dabei.
Ihre Birgit Farthmann,
Vorsitzende des Schwielowsee-Tourismus e.V.
3
Straßennamen
erinnern an Einsteins
prominente Besucher
Während zu Einsteins Zeiten die
offizielle Anschrift seines Sommerhauses „Waldstraße 7-8“
lautete, fand man später das
Haus unter der Anschrift „Am
Waldrand 3-3a“. Heute lautet die
Anschrift „Am Waldrand 15-17“.
In einem Neubaugebiet
wurde in den 1990er
Jahren eine Straße dem
berühmten Physiker gewidmet.
Indischer Schriftsteller und
Maler, Literaturnobelpreis 1913
* am 7. Mai 1861
✝ am 7. August 1941
Tagores Vorname Rabindranath fehlt in dem
Straßennamen, möglicherweise aus praktischen Gründen. Tagore, der einer traditionsreichen indischen Familie entstammte und in
England studierte, schrieb Theaterstücke, Erzählungen und Gedichte. Nach der Veröffentlichung eines auf Englisch erschienenen Lyrikbandes erhielt er den Nobelpreis.
Durch den Nobelpreis kam Tagore zu Ruhm, so dass er durch
Veröffentlichungen und Vortragsreisen für die vom ihm schon
1901 in seinem Wohnort gegründete Schule werben konnte.
Seine Reisen führte ihn in viele Länder der Erde, darunter auch
nach Deutschland. Das beiderseitige Interesse an allgemein
philosophisch-transzendentalen, aber auch musikalischen
Themen führte Tagore und Einstein zusammen. Der Besuch
Tagores 1930 im Caputher Sommerhaus von Einstein ist mit
mehreren Fotos belegt.
Sozialpädagogin
* am 4. Juli 1890
✝ 1942 in Auschwitz
Physiker, Nobelpreis 1914
* am 9. Okt. 1879
✝ am 24. 4. 1960
Max von
Laue berichtet von
seinem ersten Treffen mit Albert Einstein in Bern, dass er den „jung aussehenden Studenten“ wegen seines Aussehens
zunächst nicht als den Entdecker der Relativitätstheorie einschätzte. Aus der Begegnung der beiden Physiker
entwickelte sich dennoch eine dauerhafte Freundschaft.
Nach dem Kriege bemühte sich von Laue vergeblich immer
wieder darum, für Einstein und seine Erben eine Entschädigung für das 1935 konfiszierte Sommerhaus in Caputh zu erwirken. Max von Laue schrieb 1910 als erster Autor ein Buch
über Einsteins Relativitätstheorie. Der „kleine Max“ war einer
von den vielen Nobelpreisträgern, die Familie Einstein in Caputh besuchten.
Gertrud Feiertag begann ihre
Ausbildung im
Berliner Pestalozzi-Fröbel-Haus. Später leitete
sie auf Norderney ein Kinderheim. 1931 gründete sie in Nachbarschaft zum Einstein-Haus
das Jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh. Nach Einsteins Emigration wurde das
Einstein-Haus unter anderem durch das Jüdische Kinderheim genutzt, bis am 10. November 1938 das
Heim von aufgehetzten Caputher Kindern und Lehrern überfallen und seine Bewohner vertrieben wurden.
Nach dem Mauerfall trugen überlebende ehemalige Bewohner des Heimes ihre Erinnerungen an die Zeit unter der Heimleiterin Feiertag zusammen. Es entstand die Ausstellung „Ein
verlorenes Paradies“. Die Atmosphäre in dem reformpädagogisch geführten Heim empfanden die Bewohner als paradiesisch. Gertrud Feiertag nannten sie liebevoll „Trudebude“.
Physiker, Nobelpreis 1918
* am 23. April 1858
✝ am 4. Oktober 1947
Architekt
* am 16. Mai 1901
✝ am 16. Nov. 1980
Planck erkannte als
erster
Physiker
bereits
die Bedeutung von Einsteins Relativitätstheorie
und war entscheidend an der Berufung Einsteins zum Direktor des neu zu gründenden
Physikalischen Instituts der Kaiser-WilhelmGesellschaft in Berlin beteiligt.
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft stiftete später eine
nach Max-Planck benannte Medaille, die 1929 erstmalig sowohl
an Max Planck als auch an Albert Einstein verliehen wurde.
Planck und Einstein verband nicht nur die Physik, sondern
auch die Musik. Ebenso wie von Laue war auch Planck häufig
bei Einsteins in Caputh zu Gast.
Konrad Wachsmann machte
sich 1929 als
sehr junger Architekt des Einsteinschen Sommerhauses über Deutschlands
Grenzen hinaus einen Namen. Sein Interesse
galt zunächst dem Holzhausbau und der industriellen Vorfertigung von Häusern.
Später konzentrierte er seine Forschung auf die industrielle
Bauweise speziell im Stahlbau, immer auch unter Berücksichtigung eines ausgewogenen Designs.
Konrad Wachsmann musste ebenso wie Einstein emigrieren.
Aber anders als Einstein, der nach 1933 nie wieder nach
Deutschland zurückkehrte, nahm Wachsmann nach dem Krieg
von den USA aus diverse Lehraufträge an verschiedenen
Hochschulen in Deutschland wahr.
4
Wie wird es dem EinsteinHaus in Zukunft ergehen?
Mit der Geschäftsführerin des Einstein Forums, Frau Wellmann, sprachen Melanie Hebäcker und Martin Käntner
(M.u.M.), Schüler der Albert-Einstein-Realschule in Caputh
M.u.M.:
Wellmann:
M.u.M.:
Wellmann:
M.u.M.:
Wellmann:
M.u.M.:
Wellmann:
M.u.M.:
Wellmann:
Welches Ziel und welche Aufgaben verfolgt das Einstein
Forum?
Wir sind ein sehr öffentliches Forum. Wir laden internationale Personen aus der Wissenschaft ein. Wir wollen in
einer intimen Atmosphäre und in kleinen Kreisen arbeiten. Wir präsentieren Wissenschaftsthemen und versuchen es auf eine Weise zu tun, dass es jeder versteht
und auch jeder Laie hierher kommen kann.
Ist das Forum ein Treffpunkt für die Wissenschaft?
Wir sind ein internationales Forum mit öffentlichem Anspruch. Die Wissenschaft ist ja allgemein anwendbar. Es
sind Fragen über die Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Leute, die hierher kommen, zeigen auf ihrem Gebiet, was sie können und erreicht haben, dass sie auch
in der Lage sind, über ihr eigenes Fachgebiet hinaus zu
denken und zu kommunizieren.
Wie finanziert sich das Einstein Forum?
Wir sind als eine Stiftung öffentlichen Rechts an das
Land Brandenburg gekoppelt und werden von ihm finanziert. Natürlich müssen wir darüber hinaus mit allen uns
zur Verfügung stehenden Mitteln um Gelder werben, weil
wir sonst unser Programm nicht auf diesem Niveau halten könnten. Das Land bezahlt uns das Personal, die
Sachkosten und auch einen kleinen Teil unseres Programms. Um aber so große Internationale Kongresse
halten zu können, kooperieren wir mit Stiftungen, Instituten und anderen Unternehmen und die wiederum akquirieren Gelder aus anderen Quellen.
Wem gehört das Einstein-Haus?
Es gab damals ein sehr kompliziertes Testament. Einstein hat selbst ein Großteil an die Hebräische Universität in Jerusalem gegeben, aber auch an verschiedene
Personen vererbt. Die Haupterbin ist also die Uni. Sie
hält den Hauptanteil mit ca. 70% und hat somit die größte Entscheidungskompetenz. Die restlichen 30% gehören einer elfköpfigen Erbengemeinschaft. Die Hebräische Universität steht mit diesen Erben in Verhandlungen, um ihre Anteile zu erwerben, so dass sie dann noch
besser agieren kann.
Seit wann verwaltet das Einstein Forum das EinsteinHaus?
Schon seit einigen Jahren, aber im Grundbuch eingetragen ist seit dem 8. 3. 2004 die „ungeteilte Erbengemeinschaft“. Das Einstein Forum kümmert sich schon viel
länger um das Haus und darum, dass alles vor Ort geregelt wird, auch mit der Gemeinde. Letztes Jahr, als die
Bauarbeiten begannen, war das Haus in miserablem Zustand. In einem Schnellverfahren musste das Nötigste
getan werden, um das Haus halbwegs vor dem Verfall zu
retten. Auch darum hat sich das Einstein Forum gekümmert.
M.u.M.:
Wer finanzierte diese Restaurierungsarbeiten?
Wellmann: Die Hebräische Universität in Jerusalem sagt: „Wir sind
die Eigentümer des Hauses und ihr verwaltet es!“ Das
heißt, wir sind auch verantwortlich dafür, dass das Haus
instand gesetzt wird. Wir haben damals sehr viel Geld beantragt und auch bekommen. Das waren insgesamt
500.000 €, und zwar zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der Cornelsen Stiftung.
M.u.M.:
Wie wird das Einstein-Haus nach seiner Wiedereröffnung genutzt?
Wellmann: Ein Museum wird nicht daraus, denn das hatte Einstein
selber in seinem Testament verfügt. Wir werden das Haus
der Öffentlichkeit zugänglich machen, aber in einem ganz
begrenzten Rahmen. Vorerst zwei Tage in der Woche, voraussichtlich Donnerstag und Sonntag. Das sind wir den
Besuchermassen schuldig, die zweifellos im Einsteinjahr
kommen werden. Sie haben ein Recht darauf, es zu sehen. Doch mehr würde dem Haus nicht gut tun, weil es ein
Sommerhaus ist. Es ist ja auch wirklich sehr aufwendig,
mit viel Liebe und Detailgespür restauriert worden. Wir
werden Führungen anbieten. Terminabsprache ist erwünscht, sodass es gewährleistet ist, dass das Haus auch
wirklich in dem Zustand bleibt wie es im Mai eröffnet wird.
Darüber hinaus machen wir Veranstaltungen, wenn es
jetzt z.B. darum geht, einen Nobelpreisträger zu empfangen. Es sind also schon groß angelegte Veranstaltungen,
aber in kleinen Rahmen für prominente Vertreter aus
Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Wir wollen
auch Lesungen und Kammerkonzerte veranstalten. Das
machen wir natürlich auch vom Wetter abhängig. Wir werden das Haus überwiegend im Sommer nutzen und im
Winter in einem sehr begrenzten Rahmen. Es befindet
sich zwar eine Heizung im Haus, doch wir müssen aufpassen, dass es nicht überheizt wird.
Wir haben auch überlegt, junge Wissenschaftler zeitweilig einzuquartieren, die dort arbeiten und recherchieren
können. Damit würden wir ihnen eine sehr exklusive Unterkunft anbieten und sie bekommen ein Stipendium,
das heißt, sie brauchen sich keine Sorgen um ihr Einkommen zu machen. Sie haben hier die Möglichkeit,
sich mit ihren jeweiligen Themen zu beschäftigen. Es
wird sich natürlich in der Hauptsache um theoretische
Arbeiten handeln.
M.u.M.:
Könnten Sie sich vorstellen, auch mal an unserer Schule
persönlich über Einstein zu berichten?
Wellmann: Das kann ich gerne machen. Im Einstein-Haus ist auch
unsere Expertin, Frau Erika Britzke. Sie kann euch viel
mehr Geschichten
Impressum
erzählen über das
Haus. Sie kennt jeHeimatzeitung „Der Havelbote“,
de Ecke, denn sie
Herausgeber und Redaktion:
betreut das Haus
Schwielowsee Tourismus e.V.,
schon seit 25 JahStraße der Einheit 3,
ren und hat auch
alles Mögliche dar14548 Schwielowsee, OT Caputh,
über in Archiven
Tel. 70 886, Fax: 70 898,
zusammen getraE-Mail: fvv@schwielowsee.de,
gen. Wenn ihr an
www.schwielowsee-tourismus.de
den Hintergründen
Redaktionsmitglieder:
und der Vergangenheit des HauDr. Ute Solf, OT Caputh (verantw.),
ses Interesse habt,
Sigrid Feibicke, OT Geltow, Ulla
dann solltet ihr
Hartmann, OT Ferch, Ingrid Dentler,
euch eher an sie
OT Caputh, Wolfgang Post, OT Cawenden.
puth, Rosl Luise Schiffmann, OT
M.u.M.:
Vielen Dank, dass
Caputh, Carmen Hohlfeld, InitiativSie sich die Zeit
kreis Albert-Einstein-Haus, Caputh
genommen haben.
Das war ja wirklich
alles neu und doch
sehr interessant für
uns.
Satz & Druck:
Hans Gieselmann, Druck- u.
Medienhaus GmbH & Co KG
5
Für jeden etwas: Zahlreiche Aktionen zum Einsteinjahr
Das Interesse an der
Person Einsteins und
an seinem Leben in
Caputh ist ungebrochen. Dies zeigen immer wieder die entsprechenden Anfragen
und die Resonanz der
vom „Initiativkreis Albert-Einstein-Haus“
durchgeführten Ausstellungen und Vorträge.
Aus diesem Grunde
regt der Initiativkreis
schon seit längerem
den Aufbau eines entsprechenden Informationszentrums in zentraler Lage von Caputh
an. Ab 19. April 2005
wird es soweit sein. An
diesem Tage öffnet die
Präsentation zum Albert-Einstein-Haus in Caputh ihre Pforten. Im Bürgerhaus Caputh, gegenüber dem Schloss, wird eine ständige Ausstellung
mit Archivmaterial und historischen Zeugnissen zu sehen sein; Broschüren, Bücher, Postkarten und andere Materialien werden angeboten.
1. Die Geschichte des Hauses: Historischer Rahmen, Vorgeschichte,
Baugeschichte, Baupläne, Baubeschreibung, Aufbau, Technik, Renovierungen, das Haus und seine Nutzung nach 1933 bis heute; Beziehungen zum Ort und zu anderen Bewohnern (z.B. Jüdisches Kinderheim).
2. Der Architekt Konrad Wachsmann: Biographie, Holzbautechnik
von Christoph & Unmack, Bedeutung des Auftrages für Wachsmanns Leben, Erinnerungen von Wachsmann zur Renovierung
1978/79, Erinnerungen von Zeitzeugen.
3. Albert Einstein: Biographie, Berliner Zeit 1913–1933, Nobelpreis,
Weltbild, Glaubensbekenntnis, Theorien, physiktheoretische Arbeiten,
Einstein und Caputh 1929–1932 sowie nach 1945, Gästebuch in Caputh.
4. Relativ Caputh: Erläuterungen zur Relativitätstheorie, Experimente
und Video-Präsentationen, mit deren Hilfe die Relativitätstheorie
dem interessierten Laien bekannt gemacht wird.
Die Themen der Präsentation:
Das Einsteinjahr 2005 bietet viele
Veranstaltungen, die unter anderem
von den führenden Wissenschaftsorganisationen, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Max-Planck-Institut
für Wissenschaftsgeschichte, dem
Einstein Forum Potsdam, dem Haus
der Brandenburgisch-Preußischen
Geschichte und dem Schwielowsee-Tourismus e.V. angeboten werden. Höhepunkte der vielen hundert
Veranstaltungen in ganz Deutschland sind die Ausstellungen:
-
-
Ein Turm für Albert Einstein.
Potsdam, das Licht und die
Erforschung des Himmels
(vom 19. März bis zum 26. Juni
2005 im Kutschstall Am neuen Friederike Neuß
Grundschule Caputh, Klasse 4a,
Markt in Potsdam)
Albert Einstein. Ingenieur des Schuljahr 2003/2004
Universums (vom 16. Mai bis
zum 30. September 2005 im Kronprinzenpalais, Berlin-Mitte, Unter
den Linden)
Ausführliche Informationen zum Einsteinjahr 2005 finden sich unter
www.einsteinjahr.de
Caputh wird noch einmal im Mittelpunkt des weltweiten Interesses stehen, wenn im Mai das renovierte Sommerhaus der Öffentlichkeit präsentiert wird und damit Caputh wieder zu einem Ort des wissenschaftlichen
und politischen Dialogs wird.
Der Newton des 20. Jahrhunderts: Einstein und die Physik
Der „Weltbürger“ Einstein wird von zahlreichen Personengruppen und
Ideen als Leitfigur reklamiert. Er ist quasi zu einer Ikone des 20. und auch
des 21. Jahrhunderts geworden. Die Basis seines Ruhmes sind seine
bahnbrechenden Leistungen in der Physik. Die Bestätigung einer seiner
Voraussagen in der Allgemeinen Relativitätstheorie durch astronomische
Beobachtungen 1919 war vielen Zeitungen eine komplette Titelseite
wert – die Ikone Einstein war geboren. Doch wo liegen die Besonderheiten von Einsteins Wirken für die Physik?
Albert Einstein war immer – schon als kleiner Junge – daran interessiert,
die den beobachteten Erscheinungen zu Grunde liegenden Ursachen zu
finden. Dabei zeichnete er sich durch das Beschreiten ungewohnter
Denkwege aus. In seiner Berner Zeit gründete er mit Freunden die „Akademie Olympia“, in der grundlegende Werke der Physik und Philosophie
studiert wurden.
Diese Freude am wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sich Einstein lebenslang. Als er am Berner Patentamt angestellt war, machte er seinem
Freund Habicht seine Situation mit den Worten schmackhaft: „dass es im
Tag neben den acht Stunden Arbeit noch acht Stunden Allotria und noch
einen Sonntag gibt“. Mit „Allotria“ war die Beschäftigung mit der Physik
gemeint. Wenn es stimmt, was der Fermi-Schüler Jay Orear sagt: „Physik ist, was die Physiker spät am Abend tun“, dann trifft dies auf Einstein
in seiner Berner Zeit besonders zu. Und Einstein produzierte mit seinem
Nachdenken im Jahr 1905 fünf Arbeiten, die die Physik revolutionierten
und deren Wirkung bis heute ganze Forschungsprogramme generiert.
Das Jahr 1995 wurde zu Einsteins „annus mirabilis“. Die Titel der einzelnen Publikationen waren:
–
Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen. (Einsteins Dissertation; er geht dabei der Frage nach, wie man aus gemessenen makroskopischen Eigenschaften etwas über die Größe und Anzahl der
Moleküle aussagen kann.)
– Über die von der molekularkinetischen Theorie der Wärme geforderte Bewegung von in ruhenden Flüssigkeiten suspendierten Teilchen.
(Einsteins Beitrag zum Verständnis der Brown’schen Bewegung und
ihrer Abhängigkeit von der Temperatur.)
– Zur Elektrodynamik bewegter Körper. (Einsteins Grundlegung der
Speziellen Relativitätstheorie.)
– Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?
(Hier geht Einstein der Frage nach, inwieweit Masse und Energie
äquivalente Beschreibungsweisen sind; heute wird das Ergebnis
meist in der von Einstein so nicht aufgeschriebenen Gleichung E =
mc2 zusammengefasst.)
– Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden
heuristischen Gesichtspunkt. (Einsteins früher Beitrag zur Quantenphysik; für diese theoretische Grundlegung zur Deutung des lichtelektrischen Effekts erhielt Einstein 1921 den Nobelpreis für Physik.)
Eine einzige dieser Arbeiten hätte ausgereicht, um Einstein einen dauerhaften Platz in der Geschichte der Physik zu sichern. Hundert Jahre nach
diesen theoretischen Überlegungen gehen wir mit den darauf beruhenden
technischen Geräten wie Navigationssystemen (GPS) oder Laserpointern
ganz selbstverständlich um.
Nach diesen Arbeiten des Jahres 1905 und der erfolgreich abgeschlossenen Promotion begann Einsteins akademische Karriere. Sie sollte ihn
für lange Zeit nach Berlin führen.
6
Als „lebendige Mumie“ in Berlin, so bezeichnete sich Einstein selbst in
einem Brief vom 22.7.1913 an seinen Kollegen Jakob Laub, als er das
Angebot der Preußischen Akademie der Wissenschaften erhielt, als ordentliches und „hauptamtliches“ Mitglied berufen zu werden. Allerdings
war Einstein alles andere als eine „Mumie“, wie eine Übersicht über seine öffentlichen Aktivitäten zeigt:
–
–
–
–
–
–
–
–
erstes Kosmos-Modell im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie (1917)
erste Arbeiten zur einheitlichen Feldtheorie (1922)
Diskussion um eine Ableitung der Quantentheorie aus Nebenbedingungen der Allgemeinen Relativitätstheorie (1923)
Entwicklung der Bose-Einstein-Statistik zusammen mit S. N. Bose
(1924) und (theoretische) Entdeckung der Bose-Einstein-Kondensation (1925)
Dialog mit N. Bohr über die Grundlagen der Quantenmechanik (ab
1927)
Erfindung einer Pumpe für Kältegeräte mit Leo Szilard (Einstein-Szilard-Pumpe; später Einsatz in der Kerntechnik; 17 Patente in 5 Ländern; 1927 – 1930)
Erfindung eines Knochenleit-Hörgerätes auf der Basis der Magnetostriktion mit Rudolf Goldschmidt (für die Sängerin Olga Eisner, Patent 1929)
Arbeit an einem Kreiselkompass (Gyroskop) mit Hermann Anschütz-Kaempfe (in den 20er Jahren, der Kompass war ab 1926 im
Einsatz).
Auch im Caputher Sommerhaus entstanden weitere wissenschaftlichen
Publikationen sowie 1932 das Manuskript für sein gesprochenes „Glaubensbekenntnis“. Die Titel der Caputher Arbeiten, die Einstein der
Preußischen Akademie der Wissenschaften vorlegte und die in deren
Sitzungsberichten erschienen, sind:
–
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–
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–
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–
–
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–
Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (1916 – 1918)
Mitglied des Kuratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (1917 – 1933)
Leitung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik (1917 – 1933; das Institut existierte zu dieser Zeit lediglich ideell)
Vorsitz des Kuratoriums der „Einstein-Stiftung“ (1920) und des „Einstein-Instituts“ (1924); beide Funktionen betreffen den Einstein-Turm
auf dem Potsdamer Telegrafenberg
Herausgeber der Publikationen des Instituts für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem (1924)
Mitglied im Vorstand der Deutschen Liga für Menschenrechte (1920)
Mitglied im Committee on Intellectual Cooperation (CIC) des Völkerbundes (1924 – 1932 mit Unterbrechungen)
Mitglied im Vorstand der Vereinigung der Freunde des Neuen Rußland (1923)
Mitglied des Verwaltungsrates der Hebräischen Universität Jerusalem (1925 – 1928)
In wissenschaftlicher Hinsicht war sich Einstein zum Berufungszeitpunkt
seiner Kreativität nicht sicher. So sagte er kurz vor seiner Übersiedlung
nach Berlin zu seinem Züricher Kollegen Louis Kollros: „Die Berliner
spekulieren mit mir wie mit einem prämierten Leghuhn; aber ich weiß
nicht, ob ich noch Eier legen kann!“
Betrachtet man eine Auswahl der wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse der Berliner Zeit, so kommt noch Beachtliches zusammen:
–
–
–
–
–
Abschluss der logischen Struktur der Allgemeinen Relativitätstheorie (1915)
Experimente zum Gyromagnetismus zusammen mit J. W. de Haas
als Gast an der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt, Einsteinde Haas-Effekt (1915)
„Grundzüge der Allgemeinen Relativitätstheorie“ erscheint als erstes
Buch Einsteins (erste systematische Zusammenstellung der Theorie, 1916)
erste Arbeiten zu Gravitationswellen (1916)
Arbeiten zur Quantenmechanik, insbesondere zur spontanen und induzierten Emission von Lichtquanten, Zusammenhang p = E/c (1916)
–
–
Zur einheitlichen Feldtheorie (1929)
Einheitliche Feldtheorie und Hamiltonsches Prinzip (1929)
Die Kompatibilität der Feldgleichungen in der einheitlichen Feldtheorie (1930)
Zwei strenge statische Lösungen der Feldgleichungen der einheitlichen Feldtheorie
(zusammen mit W. Mayer) (1930)
Systematische Untersuchungen über kompatible Feldgleichungen,
welche in einem
Riemannschen Raume mit Fernparallelismus gesetzt werden können (zusammen mit W. Mayer) (1931)
Einheitliche Theorie von Gravitation und Elektrizität (zusammen mit
W. Mayer) (1931)
Einheitliche Theorie von Gravitation und Elektrizität. Zweite Abhandlung (zusammen mit W. Mayer) (1932)
Semi-Vektoren und Spinoren (zusammen mit W. Mayer) (1932).
Einstein hat mit seinen physikalischen Arbeiten sowohl im Makro- als
auch im Mikrokosmos wesentliche Zusammenhänge erkannt. Mit seiner Speziellen Relativitätstheorie hat er Raum und Zeit aus ihrem „Absolutheitsschlaf“ erweckt und ihre gegenseitige Bezüglichkeit offen gelegt. Mit der Allgemeinen Relativitätstheorie ist ihm eine Antwort auf den
Zusammenhang zwischen Gravitation und Raumgeometrie gelungen.
Seine daraus abgeleiteten Vorstellungen über das Universum sind heute mit modernen Beobachtungstechniken erstaunlich gut bestätigt. Im
Mikrokosmos konnte er mit seinen Arbeiten zu den Lichtquanten und
dem Verhalten großer Teilchenmengen wesentliche Grundzusammenhänge aufdecken, die heute technische Nutzungen ermöglichen. In
der Quantentheorie hat er durch
seine kritische Diskussionen und
Gedankenexperimente wichtige
Impulse für das Verständnis des
Verhaltens der unserer Welt zugrunde liegenden Elementarbausteine gegeben. Bis zuletzt bestand sein Ziel darin, alle bekannten grundlegenden Wechselwirkungen in einer einheitlichen
Theorie zu beschreiben – eine bis
heute noch nicht eingelöste Aufgabe.
Es kann an dieser Stelle unmöglich
Einsteins Bedeutung für die Physik
in ihrem ganzen Umfang gewürdigt
werden. Das Einsteinjahr und das
World Year of Physics 2005 geben
dazu vielfältige Gelegenheit.
Ann-Kristin Rausch
Grundschule Caputh, Klasse 4a,
Schuljahr 2003/2004
Albert Einstein 1879-1955
Die berühmte Formel E=mc2 aus dem Jahre 1905 in der
ersten Version
Albert Einstein im Gespräch mit dem ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion, 1951 in Princeton/USA
Seit seiner Jugend spielt Einstein Violine. Sein Instrument
nennt er zärtlich „Line“.
Albert Einstein mit seiner zweiten Ehefrau Elsa und deren
Tochter Margot um 1925
Das Einstein-Haus 1929
Die biographischen Daten
1879
Am 14. März wird Albert Einstein in Ulm als erstes Kind
von Hermann und Pauline Einstein geboren.
1880
Die Familie zieht nach München, wo Hermann mit seinem Bruder Jakob ein elektrotechnisches Unternehmen
gründet.
1881
Am 18. November wird Schwester Maria (genannt Maja)
geboren.
1889
Einstein besucht das Luitpold-Gymnasium in München
1894
Die Firma Einstein wird aufgegeben. Umzug der Eltern
nach Mailand. Ohne Schulabschluss verlässt Einstein
das Gymnasium und fährt zu seinen Eltern.
1895
Besuch der Kantonsschule Aarau mit Matura (Abitur)
1896; Entlassung aus der württembergischen und damit
der deutschen Staatsangehörigkeit.
1896 -1900 Studium am Eidgenössischen Polytechnikum (spätere
Eidgenössische Technische Hochschule ETH) Zürich.
1900
Diplomprüfung zum mathematisch-physikalischen Fachlehrer.
1901
Einstein erwirbt die Schweizer Staatsbürgerschaft.
1902
Geburt der Tochter (Lieserl) von Mileva Maric und Albert
Einstein in Novi Sad. Einstein wird am Eidgenössischen
Amt für geistiges Eigentum Bern angestellt. Tod Hermann Einsteins in Mailand.
1903
Albert Einstein und Mileva Maric heiraten in Bern.
1904
Geburt des ersten Sohnes Hans Albert.
1905
Annus mirabilis: Mit Arbeiten über die Brownsche Bewegung, den photoelektrischen Effekt (Lichtquantenhypothese) und die Elektrodynamik bewegter Körper (Spezielle Relativitätstheorie. Der Nachtrag enthält die Formel
E=mc2), begründet Einstein seinen Weltruhm.
1906
Promotion an der Universität Zürich.
1908
Habilitationsschrift. Privatdozent in Bern.
1909
Einstein wird zum außerordentlichen Professor für Theoretische Physik an der Universität Zürich berufen. Er wird
Ehrendoktor der Universität Genf.
1910
Sohn Eduard wird geboren.
1911
Ordentlicher Professor an der Deutschen Universität
Prag. Teilnahme am 1. Solvay-Kongress in Brüssel.
1912
Professor für Theoretische Physik an der ETH Zürich.
1913
Ruf nach Berlin als hauptamtliches Ordentliches Mitglied
der Preußischen Akademie der Wissenschaften.
1914
Umzug nach Berlin. Mileva und Albert Einstein trennen
sich, Mileva kehrt mit den Söhnen nach Zürich zurück.
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs beginnt Einstein
mit politischen und pazifistischen Aktivitäten.
1915
Die Arbeiten zur Gravitation führen zur Vollendung der
Allgemeinen Relativitätstheorie.
1916
1917
1919
1920
1921
1922
1923
1924
1925
1928
1929
1930
1932
1933
1935
1936
1939
1940
1944
1946
1952
1955
Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
und Mitglied im Kuratorium der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt Berlin.
Einstein zieht in die Haberlandstraße 5, in Berlin-Schöneberg, in die Wohnung seiner Cousine Elsa.
Scheidung von Mileva und Eheschließung mit Elsa
Löwenthal. Die Gravitationstheorie Einsteins wird durch
eine Sonnenfinsternis-Expedition der Royal Society bestätigt.
Mutter Pauline stirbt nach schwerer Krankheit.
Erste USA-Reise, u. a. Spendensammlung für die Hebräische Universität Jerusalem.
Nobelpreis (für 1921) »für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effektes«.
Grundsteinlegung der Hebräischen Universität in Jerusalem.
Der Einstein-Turm in Potsdam wird fertiggestellt.
Südamerikareise. Entdeckung der Bose-Einstein-Kondensation.
Schwere Herzerkrankung. Helene Dukas wird als Sekretärin angestellt.
Sommerhaus in Caputh. Verleihung der Max-Planck-Medaille durch die Deutsche Physikalische Gesellschaft.
Rede zur Kriegsdienstverweigerung im Hotel Ritz-Carlton
in New York.
Abreise im Dezember in die USA zu Vorlesungen.
Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung keine
Rückkehr nach Deutschland. Anstellung am Institute of
Advanced Study in Princeton. Austritt aus der Preußischen Akademie der Wissenschaften. Verzicht auf deutsche Staatsbürgerschaft. Beschlagnahme des Vermögens Einsteins in Deutschland.
Zieht mit Ehefrau Elsa, Stieftochter Margot Einstein und
Helene Dukas nach Princeton. Das Einstein-PodolskyRosen-Paradoxon der Quantenmechanik wird veröffentlicht.
Tod von Elsa Einstein in Princeton.
Einstein unterschreibt einen Brief an Präsident Roosevelt
mit Hinweis auf die Möglichkeit des Baus von Atombomben in Deutschland.
Einstein wird amerikanischer Staatsbürger.
Versteigerung einer handschriftlichen Kopie seiner Arbeit
zur Elektrodynamik für sechs Millionen Dollar zur Finanzierung von Kriegsanleihen.
Präsident des Komitees zur Verhütung eines Atomkriegs,
Engagement für eine Weltregierung.
Das Angebot, Staatspräsident von Israel zu werden, lehnt
Einstein ab.
Albert Einstein stirbt am 18. April in Princeton.
Ein bewegtes Leben
Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam wird
1924 von dem Architekten Erich Mendelsohn erbaut und sollte
Beweise für die Allgemeine Relativitätstheorie erbringen.
Albert Einstein wird US-Bürger. 1940 bei der Vereidigung auf die
amerikanische Verfassung, auch bei diesem offiziellen Anlass
ohne Socken.
Albert Einstein mit seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Maja
Ende der 1880er Jahre
Einsteins erste Ehefrau Mileva Maric um 1900
11
Das Sommerhaus
Albert Einsteins
1929 baut der junge Konrad Wachsmann (1901-1980), ein
Pionier des industriellen Bauens, für den gerade 50 Jahre alt
gewordenen Albert Einstein und seine Frau Elsa am Waldrand von Caputh ein Holzhaus. Sie verleben dort glückliche
Zeiten und begrüßen zahlreiche Freunde und Besucher aus
aller Welt. Auch Einsteins Sohn Hans Albert und Enkel Bernhard besuchen 1932 Caputh. Im Gästebuch finden wir unter
anderem Eintragungen von Max von Laue, Chaim Weizmann,
Rabindranath Tagore, Alfred Kerr oder Franz Oppenheimer.
An eine Freundin schicken sie 1930 ein Foto des Hauses mit
der Widmung: „Herzliche freundschaftliche Grüße und viel
Liebes aus dem Sommer-Idyll Caputh“.
In den Sommermonaten der Jahre 1930 bis 1932 wohnen Elsa und Albert Einstein mit ihrer Haushaltshilfe hier. Einstein
kann seinem geliebten Segelsport nachgehen, denn keine
fünf Minuten vom Sommerhaus entfernt liegt seine Segeljolle „Tümmler“ an der Havel. In Caputh schreibt Einstein auch
sein „Glaubensbekenntnis“, aus dem wir für dieses Jahr das
Motto „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle“ ausgewählt haben.
Als Einstein aus Protest gegen
die Machtergreifung der Nationalsozialisten seinen Austritt aus der Preußischen Akademie der Wissenschaften erklärt, wird er wie so viele andere 1933 als „Volksverräter“
verleumdet und enteignet.
Diese Enteignung bezieht sich
zunächst auf seine Bankkonten und das sonstige Vermögen, wie auch das Segelboot
in Caputh, aber (noch) nicht
auf das Sommerhaus; denn
hier sind die beiden StieftöchHannah Erzinger, Grundschule
ter Ilse und Margot im GrundCaputh, Klasse 4a,
Schuljahr 2003/2004
buch als Eigentümerinnen eingetragen. Das Haus wird im Auftrage Einsteins, der nicht
mehr nach Deutschland zurückgekehrt war, an das ebenfalls
am Waldrand gelegene Jüdische Kinderheim vermietet. Doch
1935 findet man doch einen Weg, um das Haus zu enteignen.
Unter dem Vorwand, das Haus hätte „volks- und staatsfeindlichen Bestrebungen“ gedient, wird es zu Gunsten des Staates widerrechtlich enteignet. Einsteins Proteste und die seiner
Familie bleiben erfolglos, das Kinderheim muss ausziehen
und der Preußische Staat ist nun neuer Eigentümer. 1936 erwirbt die Gemeinde Caputh das Haus für 5000 Reichsmark.
Zunächst dient das Haus als Kindergarten und Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen, im Zweiten Weltkrieg schließlich wird es von der Wehrmacht genutzt.
Unmittelbar nach Kriegsende wohnen in dem Haus verschiedene Mieter. Dabei wird es auch bis 1977 bleiben. 1945 und
1946 gibt es Initiativen der sowjetischen Besatzungsmacht
zur Renovierung des Hauses, denn man erwog offensichtlich, es Einstein zurückzugeben. Diese Bestrebungen verlaufen schließlich im Sande. Einstein selbst wird nie wieder
deutschen Boden betreten und gibt schließlich seine Versuche zur Anfechtung der Enteignung auf.
Zum 70. Geburtstag Albert Einsteins im Jahre 1949 ernennt
die Gemeinde Caputh ihn zu ihrem Ehrenbürger und schickt
eine Mappe mit Fotos und Dokumenten zum Sommerhaus
nach Princeton. Einstein bedankt sich freundlich, wenn auch
unverbindlich. Danach setzt eine jahrzehntelange Diskussion
um die Nutzung des Hauses ein: Es erheben sich Stimmen,
die die Beschlagnahme durch die Nazis für ungültig erklären
lassen wollen, andererseits ist
von „Museum“ und „Nationaler Gedenkstätte“ die Rede.
Von all diesen Vorhaben wird
nichts realisiert, immerhin
schafft man es ganz kurz vor
Einsteins Tod im Jahre 1955,
das Haus unter Denkmalschutz zu stellen und eine Gedenktafel anzubringen. Danach schaltet sich die Akademie der Wissenschaften der
DDR in die Verhandlungen mit
den Erben ein; diese zeigen
allerdings zunächst wenig
Verständnis dafür, dass das Rahel Niedermann
Haus nun als „Staatseigen- Grundschule Caputh, Klasse 4a,
Schuljahr 2003/2004
tum“ betrachtet wird.
Schließlich wird im Einvernehmen mit den Erben eine Nutzung als Gästehaus der Akademie vereinbart und die Restaurierung des inzwischen reichlich desolaten Gebäudes in
Angriff genommen. Zum 100. Geburtstag Einsteins im März
1979 wird mit vielen Feierlichkeiten und Veranstaltungen das
Haus mit einer kleinen „Gedenkstätte“ eingeweiht. Der ebenfalls in die USA emigrierte und inzwischen zu Ruhm gekommene, nun hochbetagte Architekt Konrad Wachsmann besucht Caputh und zeigt sich erfreut, dass eines seiner Erstlingswerke wieder in alter Schönheit erstrahlt.
Nach der Wende bleibt das Haus vorerst geschlossen, auch
weil sich niemand so recht zuständig fühlt. Die Gemeinde
Caputh wird nach der Periode „Eigentum des Volkes“, 1994
als letzte Eigentümerin wieder in das Grundbuch eingetragen. Sowohl durch das „Einstein Forum Potsdam“ als auch
die Gemeinde Caputh werden Besichtigungen organisiert,
denn viele Besucher aus aller Welt wünschen einen Blick auf
Einsteins Haus zu werfen.
Parallel dazu beginnt ein langwieriges Restitutionsverfahren
mit dem Ziel, das Haus den rechtmäßigen Eigentümern,
nämlich den Erben, zurückzugeben. Diese sind aber nicht so
leicht auszumachen und über die ganze Welt verstreut, so
dass sich das juristische Verfahren in die Länge zieht. Erst
seit dem 8. März 2004 ist nun auch Klarheit im Grundbuch
von Caputh: Eine Erbengemeinschaft ist nun als Eigentümerin festgestellt, wobei der weitaus größte Anteil der Hebräischen Universität in Jerusalem gehört. Damit ist nach langen
Jahren des Bangens die optimale Lösung erreicht: Das Sommerhaus wird nun wie der übrige Nachlass Albert Einsteins
von der Hebräischen Universität betreut und ist dort in den
besten Händen.
Verwaltet wird das Sommerhaus vom „Einstein Forum Potsdam“, das auch die zwischenzeitlich angelaufene Restaurierung des Hauses durchführt. Dank der finanziellen Zuwendungen vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur
und Medien sowie der Cornelsen Kulturstiftung wird ab Mai
2005 das Sommer-Idyll wieder sein ursprüngliches Aussehen
zurückerhalten.
12
Von krummen Spargeln,
zotteligen Haaren und
verständnisvollen Hunden
Carmen Hohlfeld
Als ich geboren wurde, lebte Einstein noch, allerdings
nicht mehr in Caputh. Doch er blieb in den Erinnerungen der Waldstraßenbewohner bis heute präsent.
Wir wohnten in besagter Waldstraße, keine hundert
Meter vom Einstein-Haus entfernt. Genauer gesagt: Zu
Einsteins Zeiten lebten meine Großeltern dort und betrieben eine Rohrweberei und eine kleine Obst- und
Landwirtschaft.
Wenn ich meiner Großmutter Glauben schenken darf,
so hat Einstein selbst nie Kontakt zu den Nachbarn gesucht. Er erwiderte zwar die ihm geltenden Grüße, ging
aber einem darüber hinaus gehenden Gespräch stets
aus dem Weg. Die notwendigen nachbarschaftlichen
Beziehungen pflegte „Frau Professor“.
Sie war es auch, die von meiner Großmutter regelmäßig Spargel kaufte. Das damals schon edle und teure
Gemüse war in drei Qualitäten sortiert: dick und gerade, mittel, dünn und krumm.
Frau Professor suchte sich nun aus der 1. Qualität die
benötigte Menge aus, jede
Stange dabei einzeln prüfend. Dann fragte sie meine Großmutter zögerlich
nach dem Preis, der jedoch immer gleich war und
den sie längst kennen
musste. Nachdem ihr der
Kilopreis ein weiteres Mal
freundlich mitgeteilt wurde, ließ sie erschreckt
sämtliche Stangen in die
Wanne zurück gleiten, aus
der sie sie soeben sorgfältig ausgewählt hatte.
Laura Cosme
Grundschule Caputh, Klasse 6b, Nun bediente sie sich neu
Schuljahr 2003/2004
aus der Schüssel mit den
dünnen, krummen und abgebrochenen Stangen.
„Aber Frau Professor, denken Sie doch an Ihren Besuch!“ warf meine Großmutter ein, und nach kurzem
Zögern waren auch die Kümmerlinge wieder in ihrer
Schüssel. Nein, so etwas durfte man dann wohl doch
nicht auf den Tisch eines so berühmten Mannes bringen!
Schließlich kaufte sie etwa 2 Kilo der mittleren Sorte.
Meine Oma legte – wie immer – noch drei Stangen
gratis dazu, von den dicken, versteht sich!
Dieses Procedere soll sich in der Spargelzeit Woche
für Woche so auf unserem Hof abgespielt haben. Meine Mutter, die sich als Kind darüber jedes Mal köstlich
amüsierte und die Handlung in der Schule schon einmal kichernd zum Besten gegeben hatte, bestätigt es
nachdrücklich.
Großmutter beschwor auch den Wahrheitsgehalt des
folgenden Gesprächs, zu dem es nach einem der beschriebenen Spargelgeschäfte gekommen sein soll:
„Frau Professor, können Sie denn Ihren Mann nicht dazu bringen, sich ab und an die Haare ordentlich schneiden zu lassen? Die Leute im Ort reden schon darüber
und machen sich lustig. Das muss doch nicht sein. Es
gibt doch einen Friseur hier ganz in der Nähe. Warum
schicken Sie ihn da nicht mal hin?“
„Aber Frau Teichmann, wie stellen Sie sich das denn
vor? Mein Mann kann doch unmöglich zu einem öffentlichen Friseur gehen!“
„???“
„Nun, sehen Sie, der Friseur könnte sich die abgeschnittenen Haare aufheben und ein Vermögen damit
machen. Nein, das geht wirklich nicht! Darum muss ich
ihm die Haare schneiden, so gut ich es eben kann.
Ach ja, und wenn es Ihnen recht ist, Frau Teichmann,
dann würde ich morgen früh gerne den Purzel wieder
abholen. Mein Mann hat es doch so gerne, wenn er um
ihn herum ist. Er sagt, der Hund verhelfe ihm zu guten
Gedanken und mache ihn fröhlich...!“
„Ist schon gut, Frau Professor, kommen Sie nur. Diese
Freundschaft ist wohl zweiseitig.“
Meine Großmutter konnte sich damals wirklich niemanden vorstellen, der Einsteins Zotteln, wenn sie denn
endlich abgeschnitten sein würden, aufzuheben bereit
gewesen wäre. Im Gegenteil, jeder würde sie doch mit
spitzen Fingern beseitigt haben! Aus Frau Professors
Erklärung schloss sie also, dass nicht nur Einstein etwas „aus der Welt“ sei, sondern inzwischen auch seine
Frau. Hoffentlich, seufzte sie, erwischt es nicht Purzel
auch noch!
Ja der Hund! Weiß der Teufel, warum Einstein so einen
Narren an ihm gefressen hatte. Das ging nun schon das
dritte Jahr so! War abzusehen, dass Einstein keinen Besuch zu empfangen hatte, schickte er immer häufiger
nach dem kleinen Langhaardackel der Teichmanns. Ich
nehme an, dass er ihm seine eigenwilligen Gedanken
anvertrauen konnte, ohne mit Widerspruch rechnen zu
müssen. Um sich ein eigenes Tier anzuschaffen, war er
wohl zu tierlieb, denn den Winter in der Berliner Stadtwohnung zu verbringen,
das hätte er sicher keinem
Hund zugemutet.
Meine Großmutter betrachtete den Hundeverleih
auch aus ökonomischer
Sicht als positiv: Kam Purzel am Abend von den Einsteins zurück, war er für die
nächsten drei Tage satt, so
verwöhnt hatte ihn sein berühmtes Wahl-Herrchen.
Vielleicht also war Purzel
derjenige, der Einstein im
folgenden Jahr am meisten vermisste. Wer verliert
schon gerne seinen besten
Freund?
13
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