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Geschäfte der Bank Was ist ein Kreditinstitut - Arcor

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Bankbetriebslehre/ Grundlagen
19.03.2002
Unternehme
n
Defiziteinheit
Herr Prof. Dr. Braunhart
Seite: 1
Haushalte
Kreditinstitute
Finanzintermediäre
Überschußeinheit
Geschäfte der Bank
-
Dienstleistungsgeschäfte
Effektengeschäft (Wertpapiere)
Einlagengeschäft (Spar- und Termineinlagen)
Kreditgeschäft
Versicherungen
Immobilien
Devisengeschäfte
Auslandsgeschäft
ZV (Zahlungsverkehr)
Was ist ein Kreditinstitut?
-
(gewerblich, in einem bestimmten Umfang) Bewegung von Geld
Bankgeschäft: Einlagen haben
Es reicht eine Voraussetzung zu erfüllen, um als Kreditinstitut zu gelten
Finanzunternehmen
Sind 1. Keine Institute
2. betreiben Anlageberatung
3. verkaufen Kreditkarten
machen aber kein Einlagengeschäft
4. beteiligen sich an anderen Unternehmen
5. vermitteln zwischen Kreditinstituten
Historie
Warengeld
Metalle
Edlemetalle
Unedle
Metalle
Papier
Cyber Cash
Buchgeld existiert ab dem Zeitpunkt, wo etwas notiert ist
Geldwechsler hatten das Know-How den Wert des Geldes einer anderen Stadt einzuschätzen
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
19.03.2002
Herr Prof. Dr. Braunhart
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Italien war dominierend bei den Handelszentren (von dort gingen die Impulse aus)
1974 venezianische Bankordnung
Trenunng vom Warenhandel und Krediten (nie beides gleichzeitig betreiben) bis 1523
1609 amsterdamsche Wisselbank (erste Wechselbank)
Quittungen wurden für Geld ausgestellt
1604 Bank of England (erste Kreditbank/ Zentralbank, die für den Krieg geschaffen wurde)
1876 Deutsche Reichsbank
1935 die Banknoten sämtlicher anderen Banken wurden durch eine Einheitswährung ersetzt
1852 Société Générale de Crédit Mobilié (erste moderne Aktienbank)
vor Ende 19. Jhr. Gab es Sparkassen für kleine Anleger
erst in den 50er Jahren ist man auf Kunden aller sozialen Schichten zugegangen
80% von dem was vorkommen kann, wird von Universalbanken abgedeckt, nur 20% von
Spezialbanken
Sparkassen sind kommunal/ staatlich gebildet
ð öffentlich/ rechtliche Organisation
Selbsthilfeeinrichtung zur Kreditversorgung
ð genossenschaftliche Organisation
Kunden: Mittelstand, Handwerk, Kleinbetriebe
Bankensystem der USA
-
Filialisierung war/ ist verboten, deswegen Zusammenschluß unter einer Holding
State Banks haben die Konzession vom Bundesstaat bekommen
National Banks haben die Konzession von der Bundesregierung
Beide haben aber dieselben Rechte
State Banks werden durch die Federal Reserve Vereinigung kontrolliert
National Banks werden durch das Schatzamt (comptroller of the currency) kontrolliert
Securities + Exchange Commission: Überwachungssystem der Investmentbanken
Banc Act: Trennung von Commercial- und Investmentbank
Automatisiertes Handlungssystem NASDAQ
Bankensystem Japan
Fam. Zaibatsu hatte extremen Einfluß
Trennbankensystem stellt eine Wettbewerbsbeschränkung dar
Landesbank: Regierung ist mit 55% Hauptaktionär, Aktionäre haben kein Stimmrecht, 5%
Dividendenbegrenzung
Citybanken: internationales Geschäft wird weiterhin ausgebaut
Regionalbanken: mit größter Kapitalgeber in Japan
Sogobanken sind zwar kleiner als Argrargenossenschaften aber finanzstärker
Zentralbank -> Bank of Japan
GB
Retail-Bank: Wiederverkauf, normales Bankgeschäft, Privatkunden, kleine Unternehmen
Mergant-Banks -> individuelle Banken, Wertpapiergeschäft
Börsen
Anzahl der notierten Wertpapiere:
1) 30. 000 in Deutschland
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2) 12. 000 in USA
1) <10.000 in USA
2) 2387 in Deutschland
Umsatz der Aktien: 18 Bill. DM USA
3,5 Bill. DM Deutschland
Marktkapitalisierung: 19 Bill. DM USA
1,5 Bill. DM Deutschland
Anzahl der notierten Aktien:
Frankreich
- vor 1900 alles Universalbanken
- danch fing man an, sich auf das Kurz- bzw. langfristiges Geschäft zu konzentrieren
- 1960 geht der Trend wieder zu Universalbanken
- 1984 alle Spezialisierungen gesetzlich wieder aufgehoben
- Depositenbanken: Anlagen bis zu 2 Jahren
- Banken für mittel- und langfristige Kredite
- Beteiligungsbanken sind eher langfristig ausgerichtet
- 80er Jahre 30 Banken in Staatsbesitz
- 95% des Einlagenvolumens in staatlicher Hand, 85% des Kreditvolumens in staatlicher
Hand
- Zentralbank -> Geldpolitik und Aufsicht der Banken
- Zentralbank ist relativ stark von der Regierung abhängig, Finanzminister kann Weisungen
geben (im Extremfall)
- 1984 AFB-Banken herausgebildet
Association Francaise des Bankes
Schwerpunkt im universellen Bereich, aber durch Historie langfristig orientiert
diese drei Arten
- Genossenschaftsbanken (Bank Agricole)
existieren
- Sparkassenbanken
überwiegend
Schweiz
- sehr liberale Wirtschaftsordnung -> Universalbankensystem 1. Güte/ Banken können
machen was sie wollen
- föderativer Staatsaufbau
- man kann den Steuersatz in den einzelnen Kantonen aushandeln
- Girobanken haben 50% des Gesamtvolumens der Bilanz, 50% davon sind auf das
Auslandsgeschäft konzentriert
- Bankgeheimnis spielt eine große Rolle, denn Privateigentum und Individualtität haben einen
großen Stellenwert
1977 Sorgfaltspflicht -> Identifikation des Kunden bei größeren Summen
1987 Nummernkonten werden nicht mehr eingerichtet
1990 Geldbuße und Gefängnis für Bänker, die bewußt „Verbrechergeld“ annehmen
- in der Schweiz ist Steuerhinterziehung keine Straftat
- Zentralbank ist die "Schweizerische Nationalbank“, Hauptsitze in Zürich, Bern
- Sie ist in Besitz mehrerer kleiner Banken, Privatpersonen, Kantonen
- eidgenössische Bankgeheimnis ist zuständig für die Bankenüberwachung
- diese 4 großen Banken sind Universalbanken, die auch Effekten-Geschäfte betreiben
- Kantonalbanken (gehören dem Kanton: Schwerpunkt Hypotheken und Emissionsgeschäft
- Regionalbanken und Sparkassen sind das Gegenstück zu den privatrechtlichen Banken
- private Bankiers nur für Kunden mit viel Geld da z.B. Lombard Odier & Cie
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DDR
Planwirtschaftliches Bankensystem
- soz. Planwirtschaften sowjetischen Typs
- in einer Planwirtschaft spielt der reale/ nominale Preis keine Rolle
- es gab nur eine Bank (Zentralbank) die für alles verantwortlich war, alle anderen Banken
waren abhängig (Monobankensystem)
- Firmen durften/ brauchten kein Geld halten
- es gab eine Kontrollfunktion des Wirtschaftorgans anhand des Mediums Geld
- Wechselkurs wurde einfach festgelegt, da er nicht berechnet werden kann auf lange Sicht
- permanente Überversorgung des Systems
- Zinsen haben keine Anreizfunktion
- Transformation von Planwirtschaft zu Marktwirtschaft
-Veränderung der geldpolitschen Marktwirtschaft
* Eigentums- , Konkurs- und Unternehmensgesetzgebung müssen geändert/
geschaffen werden
* wir brauchen ein zweistufiges Bankensystem, Notenbanken und Geschäftsbanken
* dezentrale Handlungs- und Entscheidungskompetenz muß gegeben sein
* Wahrungskonvertibilität/ Austausch von Währung möglich
1) Internationaler Währungsfonds (IWF)
2) Weltbank / Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung
3) Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
zu 1) kümmert sich um Geldwertstabilität und gibt dann auch Hilfe mit bestimmten Auflagen
existierts seit 1945 (Bretton Woods)
zu 2) nach ursprünglich II: Weltkrieg wurde aber auf III. Welt-Länder transformiert/
Osteuropa
es werden Darlehen an Länder oder Regierungen gegeben
3) älteste übernationale Bank mit Sitz in Basel ursprünglich für Reparationszahlungen
gedacht, gegründet
seit 1931 fördert die weltweite Zusammenarbeit der Landesbanken
Weltbank + BIZ sind eher marktwirtschaftlich orientiert
Bankenrteilungen
Universalbanken
Spezialbanken
(privat/öffentlich) konstitutive Organisationen
Geschäftskreis
räumlicher Wirkungsbereich
Kundenkreis
Betriebsgröße einer Bank
historische Entwicklung
betriebswirtschaftliche Zielsetzung (so viel Gewinn wie möglich, oder gemeinwirtschaftliches
Prinzip
Sparkassenreferat
Gewährträgerhaftung/ Anstaltsort (Land/ Kommune ist gegenüber den Kunden geldlich
verpflichtet)
Es gibt bundesweite Mustervorlagen für Sparkassen
Eigenkapital besteht aus Rücklagen des Gewinnes -> kein Stammkapital
- 50% des Guthabens aus Spareinlagen
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- Einsatz des Geldes 50% langfristige Kredite
- Sparkassen dürfen z.B. nicht mit ihrem Kapital handeln (Wertpapiere kaufen),
Landesbanken schon
- in Berlin ist die Landesbank die Sparkasse (ist aber stärker verflochten als in anderen
Bundesländern)
Kreditbanken
-
privatrechtlicher Sektor
Rechtsformen (OHG, KG, AG, GmbH, KGA (auf Aktien))
Schwerpunkte des Geschäftsfeldes: Wertpapier- und Kreditgeschäft, also hauptsächlich im
Aktivgeschäft
20% kurzfristig mit Nichtbanken 5% mittelfristig 33% langfristig => Mittelverwendung
Firmenkunden stark vertreten
Erfolgreich mit Emmissionsgeschäft
Kommissionsgeschäft auch für Privatkunden
Mittelherkunft
- 40% des Geschäftsvolumens aus kurzfristigen Einlagen
Groß- und Regionalbanken
AG`s -> juristische Personen
Trennung zwischen Kapitalgeber- und Unternehmerfunktion
Historie
Erst ab 1830 werden AG`s, KG`s für Banken genutzt. KG ist eine Personengesellschaft, wo
ein Teil der Gesellschafter selber haftet
BHI 1853 gegründet
- nach 1870 haben sich die Großbanken erst richtig ausgebreitet
- 1934 hat sich erst der Berufsstand Notare etabliert
- 1931 Inflation, Liquiditätsengpässe -> KWG wurde geschaffen
je geringer das Eigenkapital ist, desto größer ist die Rentabilität
4% - 5% von der Bilanzsumme sind EK
- die Depositeneinlagen (Sicht- und Termineinlagen) übertreffen noch die Spareinlagen
- Auslandsgeschäft stark ausgeprägt bei Großbanken, die anderen haben nicht genug Geld
dazu
Bilanzierung und Publizität
- Tranzparenz nach außen wichtig
- Deutsches/ internationales Rechnungswesen
- Auslandsbanken sind starke Konkurrenz zu inländischen Banken
Def.: Vermögensverwaltung: ich gebe dir Geld unter bestimmten Voraussetzungen
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
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Privatbankiers
-
Einzelunternehmen
Geben gleichzeitig Geld und betreiben Management, daß bedeutet unbeschränkte Haftung
des Privatvermögens, dafür gibt es aber keinen Aufsichtsrat
Sie stellten ihr Know-How zur Verfügung, um Großbanken zu schaffen
Eigenkapital wird von den Gesellschaftern aufgebracht
Vorteil: Entscheidungsfreiheit
Stärke der Privatbanken
- individuelle Beratung
- besonderes Vertrauensverhältnis
Vermögensstrukturberatung: Kunde legt sein ganzes Vermögen offen
Zahlungsverkehrsnetz ist problematisch
Im Privatgewerbe muß ein Banker eine Pflichtprüfung erstellen
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Anfang Mitte 19 Jhr.
Industr. Rev.
Reformen in der Landwirtschaft
Kreditbedarf
Vorschußverein
Gewerbliche Genossenschaften
Darlehenskasse
ländl. Genossenschaften
1889 Genossenschaftsgesetze (GenG)
1972 Zusammenschluß der Volks- und Raiffeisenbanken zu einer
Genossenschaftsorganisation
01.02.1990 ostdeutsche Genossenschaftsbanken werden zu Volks- und
Raiffeisenbanken umfirmiert
ca. 3400 Kreditgenossenschaften (12 Mio. Mitglieder)
Kreditgenossenschaft (Referat)
-
vorherrschendes Regionalprinzip
Primärgenossenschaften
Aktivgeschäft: Kredite
Passivgeschäft: Spareinlagen
Genossenschaftliche Zentralbanken
Dez. 1989: „Verbundkonventionen“
- WGZ: Westdeutschegenossenschaftszentralbank
SGZ
GZB
Ergänzung/ Vervollständigung des Leistungsangebotes d. KG ihres regionalen
Verantwortungsbereiches
Deutsche Genossenschaftsbank
- Körperschaft des öffentlichen Rechts
- Vergibt Darlehen an Unternehmen des gesamten genossenschaftlichen Sektors
(Beteiligungsgesellschaften)
- Liquiditätsvergleich
- Ausgabe von Schuldverschreibungen zur Sicherung der Refinanzierung
- In Abwicklung des Zahlungsverkehrs innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes
eingeschaltet
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Organisation
-
Nur Regional vorhanden -> überregional durch Verbund
Mitgliederschaft durch Erwerb von Anteilen im Wert von 200 DM/ man mußte aber lange
warten (1,5 Jahre)
Maximal aber 1400 DM
Man gab früher Kredite nur an Mitglieder
Organe der Genossenschaften
Dividenden
Rendite
Bank
Repräsentiert/ führt Geschäfte
Vorstand
Wählt Satzung
Überwacht/ Kontrolle
Aufsichtsrat
Wählt leitet die
Generalversammlung
Anteil
Übt als Mitglied der G. Einfluß auf die Politik der Bank
aus
Mitglied
Zur Gründung einer Genossenschaft sind min. 7 Personen notwendig
-
unbeschränkte
beschränkte Haftpflicht ist der Regelfall
Nachschußpflicht (über das eingezahlte Geschäftsguthaben hinaus noch zu
haften)
Beschränkt
unbeschränkt (beschränkt sich auf das zweifache der Haftungssumme)
3/4 der Haftungssumme muß man gegebenenfalls nachschießen
Realkreditinstitute
-
Kreditvergabe für Immobilien
Die privaten agieren nach Hypothekenbankengesetz (DG-Hyp und DT-Hyp)
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
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Herr Prof. Dr. Braunhart
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Die öffentlich-rechtlichen agieren nach dem Pfandbriefgesetz (DSL-Bank)
Geschäfte der privaten Banken (KG, KGA)
- Hypothekar Kredite
- Hypotheken Pfandbriefe
- Kommunaldarlehen
Kommunalschuldverschreibungen
max. 60x haft Eigenkapital
beide Seiten müssen sich entsprechen
betreffend (Laufzeit, Volumina, Zinsen)
strengster Gläubigerschutz ist das oberste Gebot
Zinssätze bewegen sich am unteren Ende der Skala
Kreditvergabe
Zinsniveau m
Kreditrahmen periodische Zahlungen
Hypo
(Pool)
period
Zinsniveau h
Zh
Anleger
Z m = Zinsmarktniveau
Z h = historisches Zinsniveau
Wenn Z m < Z h dann ist das Zinsänderungsniveau ein Risiko für die Bank
Pfe
Kred
t
t1
t2
Zh
Zm
-
wenn man erwartet, daß die Nachfrage nach Krediten steigt, dann gibt man Pfandbriefe
mit entsprechendem Wert heraus
Grundkapital einer solchen Bank muß min 8 Mio betragen
Sonderaufgaben (Kreditinstitute mit Sonderfunktion)
Privat
öffentliche-rechtlich
1) KFB
4) Wohnungsbau und Kreditanstalten
2) IKB (Dt Industriebank) 5) IBB
3) AKA
6) ILB
7) Kreditanstalt für Wiederaufbau
zu 2) Mittel- und langfristige Kredite an mittelständische Unternehmen, man unterscheidet
nicht emmissionsfähige Unternehmen
zu 3) Mittel- und langfristige Exportgeschäfte
zu 4) finanzieren den sozialen Wohnungsbau mit Förderung des privaten Wohneigentums;
Schaffung, Erhaltung und Modernisierung von Wohnflächen
zu 7) Entwicklungshilfekredite und Förderung der Wirtschaft
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Bankbetriebliche Rahmenbedingungen
Wirtschaftliche Determinanten
- Maßnahmen des LZB/ EZB
- Zinspolitik
- Der Kunde
- Wirtschaftliche Lage/ Konjunktur/ Wirtschaftspolitik
Kunden: möglichst frühe Bindung an die Bank, Marktforschung, guter Service, Werbung
Neukunden z.B. durch Erben werben
2 Bereiche müssen von der Bank geplant sein
1) Technisch- und organisatorischer Bereich
2) Liquiditätsmäßig-Finanzieller Bereich
kleine- mittelgroße Kundengruppen zusammenfassen
Gliederung der Kunden nach natürlich/juristisch, Vermögen, Risikobereitschaft, Alter
Konjunktur - Wirtschaftspolitik
Konjunktur: Stärke derWirtschaft
FK
Prod
KI
Prod
Invest
Kredit Anlage Sparvol
Nachfrage
PK
Einkommen
Inflation
Prod./ Besch.
Wechsel
KD
GB
Buba
- Diskont (mit Geb.) - Diskont (aber Wechsel wird rediskontiert)
Diskontsatz ändern, Rediskontierungsmenge ändern, Restöaufzeit ändern
Staatsanleihen, Schuldverschreibungen werden an die Bundesbank verpfändet:
Lombardpolitik (höherer Zinssatz als Diskontpolitik)
Offenmarktpolitik: Verändert den Zinssatz so, daß es für die GB günstig ist, Wertpapiere zu
kaufen bzw. zu verkaufen.
Wertpapierpensionsgeschäfte:
Wepa
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
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Geld 90 T
GB
Buba
Wepa
Geld
Mengentender: Buba sagt Geba Tag x kaufe ich Wepa von euch
Geba geben also Angebote raus und diese Angebote werden dann gemittelt
(Auktionsverfahren). Ich biete Geld und wer gibt mir dafür das meiste Geld in Form von
Wepas.
Buba
50 000
Geba
100 000
Geld wird in Verhältnissen aufgeteilt (repartiert)
a) 10 000
b) 50 000
c) 40 000
Mindestreserve
1
15
1
15
Basis für Mindestreserve
Einlagen müssen gehalten werden
Mengentender: Bundesbank lädt Geba ein, ihr Volumen anzubieten, die Buba setzt den
Zinssatz fest und die Gebas kaufen nach x Tagen die Wertpapiere zurück.
Zinstender: Gebas bieten nicht nur Mengen sondern auch Zins an
Bank
Vol
Z (%)
A
250
2
B
100
2,5
C
150
3
D
400
5
Die Volumina werden von unten addiert und wenn die Gesamtmenge erreicht ist, wird ein
Schnitt gemacht.
Früher wurde nach dem holländischen Prinzip verkauft, d. h. der niedrigste noch mögliche
Zinssatz vor dem Schnitt galt für alle.
Heute wendet man das amerikanische Prinzip an, welches besagt, daß jede Bank den Zins
zahlen muß, den sie angeboten hat.
4,5
Spitzenrefinanzierungsfazcilität
(Geba bekommt Kredit von Buba zu 4,5 %)
3,3
Offenmarktpolitik
2,5
Einlagenfazcilität
(Geba bekommt bei der Buba 2,5 % für Einlagen)
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rechtliche Grundlagen
Privat Bankrecht
- Rechte und Pflichten gegenüber
Kunden und anderen Vertragspartnern
Recht der Geschäftsverbindung
Recht der Geschäftszweige (BGB)
öffentliches Bankrecht
- Rechte und Pflichten gegenü. Staat
1) generelle Regelungen
2) spezielle Regelungen
zu1) KWG, HGB, GWB
Einlagengeschäft Zahlungsgeschäft Kreditgeschäft
BGB wird durch die AGBs ergänzt
Privates Bankrecht
Grundrecht der Vertragsfreiheit gilt auch für die Bänker
§ 700 Summenverwahrung
§ 607, ff
Buchkredit
§ 430, ff
Diskontkredit als Kaufkredit
§ 433 Vermittlungsgeschäfte -> Effektenkommissionsgeschäfte
§ 765 Bürgschaft
§ 389 Pfandrecht
§ 675 Geschäftsbesorgung
AGBs sind leichter verständlich, zur Sicherheit der Bank
Ziel der Banken: schnelle und kostengünstige Abwicklung von Massenvorgängen
Schlichtungsmann der Banken: Ombudsmann, ist unabhängig, kommt vom Bankenverband,
erläßt einen Schlichtungsspruch der bis zu einem bestimmten Betrag bindend ist, ab 10 000
DM kann die Bank (der Kunde sowieso immer) auch danach noch klagen
Öffentliches Bankrecht
1931 Bankenkrise Umstellung auf Nachkriegszeit
1934 KWG verabschiedet Bedingungen zum etablieren einer Bank
das Kreditinstitut unterwirft sich dem Aufsichtsamt des
Kreditwesens
1961 erste KWG Novelle
1976 zweite KWG Novelle offene Devisenposition geregelt,
Großkreditvergabe
1984 dritte KWG Novelle Institutgruppen wurden in das KWG
aufgenommen
1992 vierte KWG Novelle Richtlinien des Rates der EG aufgenommen
Harmonisierung vom Begriff Eigenkapital
1994 fünfte KWG Novelle Permanent EG Harmonisierung
1998 sechste KWG Novelle
Harmonisierung weitgehend abgeschlossen
Regelungen für Wertpapier- und
Finanzdienstleister
Ziel der KWG: Ordnung im Kreditwesen zu gewährleisten, die Wirtschaftsstellung der
Banken als Finanzintermediäre zu sehen
Schutz der Gläubiger vor Verlusten
Funktionsfähigkeit der KI
Wenn man eine Bank eröffnen will:
§ 32 KWG "Erlaubnis" (zur Eröffnung)
Punkt 3
"Zuverlässigkeit"
-> z.B. keine Vorstrafen
Punkt 4
"fachliche Eignung" -> siehe § 33 Abschnitt 2
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
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§§ 33, 35, 36 -> Löschung der Erlaubnis
Risikovorsorge
-> Kreditgeschäft §§ 13-27
§ 19 Begriff des Kredits (sehr weit)
§ 19 Abschnitt 2 Begriff des Kreditnehmers
§ 13 Großkredite von Handelsbuchinstituten
- Großkredit (10 von Hundert des haftenden Eigenkapitals)
- Müssen d. dt. Buba angezeigt werden, diese leitet an das BaKred weiter
§ 13 Absender II Nichthandelsbuchinstitut (jur. Person) oder Personengesellschaft
- Gewährung eines Großkredits nur durch einstimmigen Beschluß sämtlicher
Geschäftsleiter
- Ohne Zustimmung BaKred darf nicht mehr als 25% als Großkredit vergeben werden
(Großkrediteinzelobergrenze)
- Das Nichtihandelsbuchinstitut hat sicherzustellen: alle Großkredite zusammen nicht das
Achtfache des haftenden EK überschreiten (ohne Zustimmung BaKred)
§ 14 Millionenkredite: Anzeigepflicht bei Millionenkrediten der KI
Absatz II: Millionenkredite an einen Kreditnehmer bei mehreren KI -> Buba
informiert alle anderen angezeigten Banken
§ 15 Organkredite (Vorstand, Aufsichtsrat) : interne Kredite an Organe
- einstimmiger Beschluß der Geschäftsleitung + Aufsichtsrat (bei Krediten über einem
Jahresgehalt) oder oberhalb von 100 000 DM
§ 18 Kreditunterlagen: Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse
bei Krediten von mehr als 500 000 DM
gesetzliche Grundlage
große Sicherheit für Banken
§§ 10 - 11
Grundsätze über die Eigenmittel/ Liquidität der
KI, bauen auf §§ 10, 11 auf
§ 10 EK
definiert Eigenmittel/ Eigenkapital
ausreichendes EK muß als Sicherheit für Geschäfte vorhanden sein
§ 11 Liquidität
jedes KI muß über ausreichend Liquidität verfügen -> bestimmtes
Verhältnis von Mittelherkunft und Mittelverwendung
I (Grundsatz 1)
§ 10
Grundsätze I/Ia/II/III bauen auf §§ 10,11 auf,
vom BaKred erlassen
I a (Grundsatz)
II (Grundsatz)
§ 11
III (Grundsatz)
Aktuell
- Grundsätze I, II, III existieren (I a bei I eingegliedert)
- Im Moment II und III in Arbeit
- Ziel: ein oder zwei Grundsätze
Beweggrund: Harmonisierung im EG-Raum
-die Grundsätze: sind speziell, bauen auf allgemeinen Paragraphen auf
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Seite: 14
Eigenmittel der Kreditinstitute
Drittrangmittel(berühren, da nachrangig die Sicherheit nicht)
z.B. kurzfristige
nachrangige Verbindlichkeiten (bei Insolvenz werden nichtnachrangige Gläubiger zuerst
bedient
1. Schritt:
Eigenkapital = haftendes Eigenkapital + Drittrangmittel
Haftendes Eigenkapital = Kernkapital + Ergänzungskapital
(- Abzugsverträge)
Kernkapital: siehe Skript
2. Schritt:
§ 10 -> wann sind diese Eigenmittel ausreichend?
Ergänzungskapital: 1. Klasse
- Vorsorgereserve § 340 f HGB
- Genußrechtverbindlichkeiten
Ergänzungskapital wird nur bis zur Höhe des Kernkapitals max. angerechnet
Bei Geschäftsausweisung müssen KI deswegen Kernkapital erhöhen
1. Klasse: bis zu 100% des Kernkapitals anerkannt
2. Klasse: bis zu 50% des Kernkapitals anerkannt
Nachrangigkeit: der Gläubiger erhält im Konkursfall sein Geld erstattet, wenn andere
nichtnachrangigen Gläubiger befriedigt worden sind
Freies Kernkapital wird benötigt, um Ergänzungskapital und Drittrangmittel zu erhalten
§ 10 -> Gr. I (alt I + Ia)
§ 11 -> Gr. II, III
ð Geschäfte werden nach Risiken gewertet
ð Risiken müssen unterlegt sein
Siehe Risikotabelle 6.8
ð Marktpreisrisiken
Devisengeschäfte: Festlegung von Devisenkursen nie 100% Risiko, da die andere
Währung nicht Null wird
Bsp.:
1. Risiko beträgt 20% (gewichtete Risikoaktiva)
2. von 1. 8% berechnen
3. Ergebnis ist der Solvabilitätskoeffizient, wird abgezogen vom haftenden Eigenkapital
wenn man Handelsbuchinstitut ist
4. Marktrisikoposition berechnen
-
es ist den Banken auch erlaubt ihre eigenen Risikomodelle zu erstellen, sofern sie durch
die Bankenaufsicht genehmigt sind
kein Handelsbuchinstitut: weniger als 5% Eigenhandel gemessen an Bilanzsumme +
außerbilanzielle Summe
hEK
+
3. Rangmittel
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Adressenausfallrisiko
Marktpreisrisiko
§ 11 -> Gr. II Grundsatz über die strukturellen/ langfristigen Anlagen
- man begrenzt die Beziehung bestimmter langfristiger Anlagen zu langfristigen
Finanzierungen
- Eine Konformität von Mittelverwendung/ Mittelfinanzierung
Aktiva
Passiva
Abb 6.13
Gr.III
Abb. 6.14
- Finanzierungsüberschuß: wenn man bei GSII noch Mittel übrig hat, dann kann man diese
bei GS III einsetzen
§ 44 Auskünfte und Prüfungen von KI
è BAKred als Auskunfts- und Prüfungsorgan
§ 26 Vorlage vom Jahresabschluß, Lagebericht und Prüfungsberichten
§ 25 Monatsweise der DBB vorlegen -> Weiterleitung an BAKred
§ 5 Organisation des BAKred
§ 6 Aufgaben des BAKred
è Entgegenwirken von Mißständen im Kredit- und Finanzdienstleistungswesen
è Keine Nachteile für Gesamtwirtschaft, ordnungsgemäße Durchführung der
Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen
1. Finanzmarktförderungsgesetz 1990 erlassen
Kokurrenzfähigkeit der deutschen Kapitalmärkte war dürftig
2. Finanzmarktförderungsgesetz 1994 erlassen
è Steigerung des Finanzplatzes Deutschland, Wertpapierhandel wurde
internationalen Richtlinien angepaßt, Interesse der in- und ausländischen Aktionäre
wurde gewahrt (im Sinne von Gleichberechtigung)
Im WpHG haben folgende EG-Richtlinien Einzug gehalten:
1. EG-Insiderrichtlinie 1983
2. EG-Transparenzrichtlinie 1988
3. EG-Wertpapierdienstleistungsrichtlinie 1993
seit 1998 neues Finanzmarktförderungsgesetz (FFG)
- neue Fondstypen zugelassen
§ 1 Anwendungsbereich
§ 2 Begriffsbestimmungen
§ 3 Organisation
§ 4 Aufgabe
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hat die ordnungsgemäße
Durchführung des Wertpapierhandels zu überwachen und aufzupassen, daß diese
durch die Regierung nicht beeinträchtigt werden
§ 9 Meldepflichten
jedes Wepa-Geschäft eines KI muß bis spätestens nächsten Tag an das
Bundesaufsichtsamt gemeldet werden
§ 12 - § 20 (sehr wichtiger Teil des WpHG)
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
19.03.2002
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Seite: 16
§ 14 Verbot von Insidergeschäften
§ 15 Veröffentlichung und Mitteilung kurzbeeinflussender Tatsachen
Insiderwissen: zeitlicher Vorlauf von Wissen gegenüber der Öffentlichkeit
§ 21 - 30 Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten bei Veränderungen des
Stimmrechtsanteils an börsenorientierten Gesellschaften; Transparenz der Eigentümerstruktur
§ 21: Erwerb von Aktien ab einem gewissen Prozentsatz müssen durch dem
Bundesaufsichtsamt gemeldet werden
§ 25: auch die börsenorientierte Gesellschaft ist verpflichtet, bei größerem Atienanteil zu
melden
§ 31 - 37: Verhaltensregeln für Wertpapierdienstleistungsutnernehmen; Verjährung von
Ersatzansprüchen
weitere rechtliche Regelungen
-
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
è für Banken gibt es Ausnahmen (z.B. müssen die Überweisungsformulare identisch
sein, Emmissionsgeschäft)
interne Rahmenbedingungen
Ziel der privaten Banken:
Gewinnmaximierung
Ziel der öffentlich-rechtlichen Banken: Förderung des Sparens
- Betriebsstruktur -------- Standortwahl
- Organisationsform
Einlagengeschäft
A
G
P
EK
FK <- Objekt der Begierde
Depositen
Spareinlagen
Sparbriefe/ Schuldverschr.
Sichteinlagen befristete Einlagen
Festgelder
KIs
/
Kündigungsgelder
Nichtbanken
§ 700 BGB, § 607 BGB
Einlagen sind fremde Gelder von mehreren Geldgebern auf der Basis von Verträgen zur
Nutzung des KI bereitgestellt.
Interesse
Regelmäßige Verwahrung
§ 688
Kunde
Hinterleger
Kunde
Unregelmäßige Verwahrung
§ 700
KI
Verwahrer
Kunde
Rückgabe
die selbe Sache
andere Sache
gleicher Art,
Eigentümer
Darlehen
§ 607
Darlehensnehmer
KI
Darlehensgeber
andere Sache
gleicher Art,
Bankbetriebslehre/ Grundlagen
19.03.2002
Herr Prof. Dr. Braunhart
Seite: 17
a) Sichteinlagen
Girokonten -> ohne Kündigungsfrist
- bei Geschäftsgirokonten gibt es einen Geldpool, in dem alle Konten eines
Unternehmens verrechnet werden
- befristete Einlagen/ Termineinlagen
- Festgelder
- Gelder, die für eine vorher bestimmte Zeit angelegt worden sind, bei
Nichtkündigung wird der Vertrag automatisch verlängert
- Kündigungsgelder (keine Sparbücher)
- angelegte Gelder mit meist 3-monatiger Kündigungsfrist
b) Spareinlagen sind unbefristete Anlageleistungen zwecks Ansammlung oder Anlage von
Vermögen unter Ausstellung von Urkunden
- Verordnung über Rechnungslegung der KI (§ 21, 39)
1) Eine Spareinlage ist eine Anlage, wenn sie durch eine Urkunde als solche
gekennzeichnet ist
2) Spareinlagen sind nicht für den Zahlungsverkehr bestimmt
3) nicht von Kapitalanlagegesellschaften, also eigentlich für natürliche Personen
vorbehalten, auch für kirchliche, mildtätige Zwecke
4) Kündigungsfrist muß bei Spareinlagen min. 3 Monate betragen
hinkendes Inhaberpapier: KI ist berechtigt aber nicht verpflichtet an Sparbuchinhaber
auszuzahlen
qualifiziertes Inhaberpapier: KI ist berechtigt aber nicht zur Identifikation verpflichtet
c) Sparbriefe (Zwitterstellung zwischen Rentenpapieren [Inhaberschuldverschreibungen] und
Spareinlagen)
Orderpapier entspricht einer Namensschuldverschreibung (mit meinem Namen versehen)
Rektapapier entspricht dem Orderpapier zuzüglich Zustimmung der KI´s bei Übertragung
nötig
100
Anfang
100 normal
Ende
85
100 abgezinst
100
112 aufgezinst
Zinsstrukturkurve/ Renditestrukturkurve
R in %
Inverse (sehr kontraproduktiv für Wirtschaft, weil Investitionen
ausbleiben)
Normale
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19.03.2002
Herr Prof. Dr. Braunhart
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t (LZ, RestLZ)
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