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Adipositas – Krankheitsbild Tipps für Patienten Definition

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Adipositas – Krankheitsbild Tipps für Patienten
Definition
Was ist
Übergewicht?
Broca-Index
Body-Mass-Index
(BMI)
HäufigkeitHäufigkeit
Übergewicht (Adipositas) ist eine typische Begleiterscheinung der
Wohlstandsgesellschaft. Der Begriff "Übergewicht" bezeichnet eine über das
Normalmaß hinausgehende Erhöhung des Körpergewichts. Was aber ist
"Normalmaß"? Zur Erfassung von Normalgewicht und Übergewicht wurden im Laufe
der Zeit verschiedene Größen-Gewicht-Indizes entwickelt. Die folgenden zwei
haben sich im klinischen Alltag bewährt.
Normalgewicht = Körpergröße in cm - 100
Das Über- oder Unterschreiten des Broca-Normalgewichts wird üblicherweise in
Prozent ausgedrückt.
Vorteil
einfach zu berechnen
Nachteile
fester Richtwert ohne Schwankungsbreite
nur für Durchschnittsgrößen (160-180 cm) geeignet
berücksichtigt nicht die Körperzusammensetzung
2
BMI = Körpergewicht (kg) : Körpergröße (m)
Vorteil
für (nahezu) alle Körpergrößen geeignet
Nachteil
kompliziertere Rechnung
berücksichtigt nicht die Körperzusammensetzung
Mit Hilfe unseres BMI-Rechners können Sie sich Ihren persönlichen BMI einfach
und schnell berechnen lassen. Eine Einschätzung der Ergebnisse ermöglicht die
folgende Tabelle.
Klassifikation von Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen
(nach WHO 2004)
2
Kategorie
BMI (kg/m )
Broca-Übergewicht
(in % ca.)
Untergewicht
<18,5
Normalgewicht
18,5-24,9
Übergewicht
25-29,9
Adipositas Grad I (mäßig)
30-34,9
0-20
Adipositas Grad II (deutlich)
35-39,9
20-70
Adipositas Grad III (extrem)
über 40
über 70
Häufigkeit
Übergewicht ist eine Volkskrankheit. Etwa jeder dritte erwachsene Bundesbürger
ist übergewichtig. Im jüngeren Lebensalter sind eher Männer betroffen, ab dem
vierzigsten Lebensjahr überwiegt der Anteil der Frauen.
Besonders auffällig ist, dass es in den letzten Jahren immer mehr übergewichtige
Kinder gibt. Diese Entwicklung ist insofern gefährlich, als übergewichtige Kinder ein
erhöhtes Risiko haben, im Erwachsenenalter ernährungsabhängige Erkrankungen
wie Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit etc. zu entwickeln.
Ursachen/Risikofaktoren
Positive
Energiebilanz
Übergewicht kann
viele Ursachen
haben
Übergewicht kann nur entstehen, wenn die tägliche Kalorienaufnahme langfristig
den Energieverbrauch des Körpers übersteigt. Dies nennt man dann eine positive
Energiebilanz. Man geht heute davon aus, dass bei der Entstehung von
Übergewicht verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.
Veranlagung:
Es ist lange bekannt, dass Übergewicht innerhalb von Familien gehäuft vorkommt.
Jeder Mensch hat einen sogenannten Grundumsatz, d.h. er verbrennt in völliger
Ruhe eine bestimmte Anzahl von Kalorien. Die Höhe dieses Grundumsatzes scheint
u.a. genetisch festgelegt zu sein. Es gibt also Menschen, die in Ruhe viel Kalorien
verbrennen und dementsprechend mehr essen können ohne zuzunehmen, und
Menschen, die weniger Kalorien verbrauchen. Bei letzteren ist natürlich das Risiko,
übergewichtig zu werden, relativ hoch. Der Grundumsatz kann durch regelmäßigen
Sport erhöht werden.
Störungen im Essverhalten:
Einige Übergewichtige essen häufiger und schneller als normalgewichtige
Menschen. Bei ihnen stellt sich das Sättigungsgefühl auch bei hoher Kalorienzufuhr
erst spät ein. Dies ist möglicherweise hormonell bedingt: Bei jeder Mahlzeit wird der
Magen gedehnt und sendet entsprechende Signale in Form von Hormonen und
Nervenreizen an das Gehirn. Das Gehirn wird also darüber informiert, wann der
Magen gefüllt ist und meldet: Ich bin satt. Wenn diese Übermittlung gestört ist, stellt
sich das Sättigungsgefühl zu spät ein, und man isst mehr als eigentlich nötig.
Psychologische Aspekte:
Die psychologische Komponente bei Übergewicht darf nicht unterschätzt werden.
Kummer, Angst, Stress, Langeweile, Frustration sowie mangelndes
Selbstbewusstsein sind oft Auslöser von "Heißhungerattacken".
Mangelnde Bewegung:
Die meisten Menschen in den Wohlstandsländern leiden unter Bewegungsmangel.
Dies hat unter anderem einen geringeren Energieverbrauch zur Folge. Die
Entstehung von Übergewicht und Herz-Kreislauferkrankungen wird begünstigt.
Medikamente:
Hormonpräparate, wie z.B. Antibabypille, Cortisonpräparate können den Appetit
steigern und über eine vermehrte Nahrungsaufnahme und Wassereinlagerung die
Entstehung von Übergewicht fördern.
Andere Grunderkrankungen:
In seltenen Fällen können auch Erkrankungen von hormonproduzierenden Organen
zu Übergewicht führen. Hierunter fallen Tumoren der Nebenniere oder eine
Schilddrüsenunterfunktion.
Komplikationen
Übergewicht hat
Folgen
Die negativen gesundheitlichen Folgen des Übergewichts sind vielfältig und
betreffen nahezu jedes Organ, denn jedes Kilo zuviel müssen Sie mit sich
herumtragen und mit Nährstoffen versorgen. Das belastet natürlich den gesamten
Organismus. Die häufigsten Komplikationen sind im Folgenden
zusammengefasst.
HerzKreislaufsystem
Bei Übergewichtigen muss das Herz ständig Mehrarbeit
leisten, um das Fettgewebe ausreichend mit Blut zu versorgen.
Außerdem wird im Körper vermehrt Wasser und Natrium
zurückgehalten, was die Entstehung von Bluthochdruck
begünstigt. Auch dies belastet das Herz. Die Folge sind Angina
pectoris, Herzinfarkt und chronische Herzschwäche (insuffizienz).
Lunge
Auch die Lunge muss, um den erhöhten Sauerstoffbedarf
decken zu können, vermehrt arbeiten. Oft reicht aber die
Lungenkapazität nicht aus, so dass sich ein chronischer
Sauerstoffmangel entwickelt. Verstärkt wird dies noch durch
Störungen der Atmung während des Schlafes (Schlaf-ApnoeSyndrom). Die Betroffenen klagen über Schläfrigkeit während
des Tages, lautes Schnarchen und ruhelosen Schlaf. Diese
Beschwerden bilden sich nach Gewichtsreduktion meistens
vollständig zurück.
Zuckerkrankheit
Übergewicht ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung
des Diabetes Typ 2.
Andere
Stoffwechselstörungen
Besonders häufig sind Fettstoffwechselstörungen, die mit einer
Erhöhung des für das Herz-Kreislaufsystem gefährlichen LDLCholesterins und der Triglyceride einhergehen. Außerdem
drohen Leberverfettung, Gicht und Gallensteine.
Gelenke
Das Übergewicht führt zu einer Überlastung der Gelenke
besonders im unteren Wirbelsäulenbereich, in den
Hüftgelenken sowie Knie- und Sprunggelenken. Dies
beschleunigt den Verschleiß und führt zu chronischen
Schmerzen, denen oft nur noch durch dauerhafte Einnahme
von Schmerzmitteln oder einer Operation beizukommen ist.
Diagnose
Haben Sie
Übergewicht?
Die Diagnose Übergewicht können Sie bereits zu Hause nach dem Blick auf die
Waage und der Berechnung Ihres BMI oder Broca-Index stellen. Ist ein BMI von 30
bzw. das Broca-Normalgewicht um 20% überschritten, liegt also ein deutliches
Übergewicht vor, sollten Sie auf jeden Fall Ihr Gewicht reduzieren, da ein erhöhtes
Risiko für die o.g. Komplikationen besteht. Ein geringes Übergewicht (BMI 25-30) ist
nur behandlungsbedürftig, wenn bereits zusätzliche Erkrankungen des HerzKreislaufsystems oder eine Zuckerkrankheit vorliegen.
Was untersucht der Der Hausarzt wird zunächst einige Untersuchungen wie Blutuntersuchungen,
Ultraschall von Leber und Gallenblase und EKG durchführen, um festzustellen,
Arzt?
ob bereits Organschäden durch das Übergewicht aufgetreten sind. Organische
Ursachen für das Übergewicht können durch eine gründliche Untersuchung
weitgehend ausgeschlossen werden.
Jetzt können Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt und/oder einem Ernährungsberater die
Therapie und das Behandlungsziel festlegen.
Übergewicht - Infos zur Therapie Tipps für Patienten
Allgemeines Infos
Der JoJo-Effekt
Umstellung von
Ernährung und
Lebensstil
Viele übergewichtige Menschen versuchen mit Diäten, ihr Gewicht in möglichst
kurzer Zeit drastisch zu reduzieren. Aber selbst wenn eine Gewichtsabnahme auf
solchem Wege erreicht wird, ist dieser Erfolg meist nur von kurzer Dauer. Nach
Ende der Diät wird oft wieder genauso schnell - und häufig sogar mehr (!) zugenommen, wie vorher abgenommen wurde. Dies ist auf Dauer nicht nur
schädlich für den Körper, sondern auch äußerst frustrierend. Man nennt es den
"Jojo-Effekt".
Langfristige Erfolge kann man nur mit einer konsequenten und dauerhaften
Umstellung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils erzielen. Dabei
werden Sie die Erfahrung machen, dass gesundes Essen durchaus schmackhaft
sein kann und man nicht zum "Körnerfresser" werden muss, um sich ausgewogen
zu ernähren. Die folgenden Ernährungsempfehlungen sollen Ihnen dabei helfen.
Die folgenden Ernährungsempfehlungen sind als allgemeine
Ernährungsempfehlungen und -hinweise bei Übergewicht zu verstehen. Sie
ersetzen nicht den Kontakt mit einem Arzt und einer Ernährungsfachkraft.
Angepasste Energiezufuhr
Wie hoch ist Ihr
Energiebedarf?
Den täglichen Energiebedarf kann man ganz einfach mit folgender Formel
berechnen:
Energiebedarf = Grundumsatz + Leistungsumsatz
Beispiel
Für einen 70 kg schweren Menschen, der überwiegend sitzende Tätigkeiten ausübt,
lässt sich der Energiebedarf folgendermaßen berechnen:
Normalgewicht in kg x 24 Std.
Grundumsatz
1680 kcal
(=70 x 24)
Leistungsumsatz
1/3 des Grundumsatzes
560 kcal
täglicher Energiebedarf
2240 kcal
Wie kann ich
Die tägliche Energiezufuhr
sinnvoll abnehmen? sollte den Kalorienverbrauch
um 1/3 unterschreiten. Je nach
Alter, Größe, Ausgangsgewicht
und Geschlecht bedeutet das
eine tägliche Kalorienzufuhr von
800-2000 kcal pro Tag.
Beispiel
Bei einem täglichen
Energiebedarf von 2240 kcal (s.
oberes Beispiel) sollte man
2240 kcal x 2/3 = ca. 1500 kcal
zu sich nehmen.
Erst wenn man 7000 kcal
eingespart hat, verliert man 1
kg Körperfett, das bedeutet bei
der oben empfohlenen
Energiezufuhr ca. 1 kg
Gewichtsabnahme pro Woche.
Dies kommt Ihnen vielleicht
sehr wenig vor, eine schnellere
Gewichtsreduktion ist aber
langfristig nicht sinnvoll, da
sonst neben dem Fett auch
Muskelmasse und
Körperwasser verloren gehen,
was wiederum den
Grundumsatz senkt..
Haben Sie ihr Normalgewicht (
= Körpergröße in cm - 100 +/10%) erreicht, sollten Sie darauf
achten, dass die
aufgenommene Energiemenge
und der tägliche
Energieverbrauch sich in etwa
die Waage halten.
Ausgewogene Nährstoffverteilung
Die folgende Tabelle zeigt die laut DGE wünschenswerte
Nährstoffzusammensetzung der täglichen Nahrung. In der Realität
bedeutet dies vor allem eine Reduktion der täglichen Fettzufuhr!
Eiweiß
Fett
Kohlenhydrate
10-15 %
25-30 %
55-60 %
Energiegehalte der Hauptnährstoffe
Eiweiß
1 g = 4 kcal (17 kJ)
Kohlenhydrate
1 g = 4 kcal (17 kJ)
Alkohol
1 g = 7 kcal (30 kJ)
Fett
1 g = 9 kcal (38 kJ)
1 g Fett liefert mehr als doppelt so viel Energie wie 1 g
Kohlenhydrate. Man kann also durch eine Reduktion des
täglichen Fettkonsums am besten Kalorien sparen!
1g Alkohol hat fast doppelt so viel Kalorien wie 1g
Kohlenhydrate. Minimieren Sie also Ihren Alkoholkonsum!
Meiden sie "leere Kalorien" wie Süßigkeiten, Speiseeis,
Weißbrot! Sie haben einen hohen Energiegehalt bei geringem
Nährstoffgehalt, also eine geringe Nährstoffdichte!
Fettreduzierte Kost
Aufgrund des hohen Kaloriengehaltes von Fett ist Fetteinschränkung das A und O
der Gewichtsabnahme. Pro Tag sollten statt der heute üblichen 100-140g Fett nur
etwa 70-80g Fett verzehrt werden.
Tierische Lebensmittel
Pflanzliche Lebensmittel
Sichtbares Fett
Butter, Schmalz, Speck
Margarine, Öl
Fleisch, Wurst, Wild,
Geflügel, Fisch, Eigelb,
Nüsse, Kerne, Samen,
Soßen, Milch,
Verstecktes Fett
Oliven, Avocados,
Milchprodukte (Käse,
Sojabohnen
Quark, Joghurt) Sahne,
Creme fraiche, Schokolade
80g Fett am Tag sollten auf 1/3 Streichfett (ca. 1 Hotelpackung Butter), auf 1/3 Fett
für die Speisenzubereitung (ca. 2 Esslöffel Öl) und 1/3 verstecktes Fett verteilt
werden. Während sich die sichtbaren Fette noch gut einplanen lassen, bereiten
gerade die versteckten Fette Schwierigkeiten. In der Tabelle der geeigneten
Lebensmittel finden Sie Alternativen zu fettreichen Nahrungsmitteln.
Fettarme Zubereitungsarten verwenden: Römertopf, Bratschlauch, Grillen,
beschichtete Pfannen, beschichtetes und fettaufsaugendes Backpapier,
Mikrowelle, Alufolie
Bei Saucen und Suppen das erstarrte Fett abschöpfen (vorher kaltstellen)
Reichlich Kräuter und Gewürze statt Fett
Salate mit Essig und Joghurt oder mäßig Öl statt mit Creme fraiche oder
Mayonnaise anmachen
Auswahl der Fette
Ein zu hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren in der Nahrung hemmt die
körpereigene Fettsäureproduktion. Dies hat einen reduzierten Energieverbrauch und
eine gesteigerte Einspeicherung der aufgenommenen Fette zur Folge. Das Risiko
für Herz-Kreislauferkrankungen kann durch eine erhöhte Zufuhr von ungesättigten
Fettsäuren bei gleichzeitiger Reduktion des Gesamtnahrungsfettes deutlich
gesenkt werden. Daher sollten auf Ihrer Speisekarte ein Teil der Nahrungsmittel mit
gesättigten Fettsäuren durch solche mit einem hohen Anteil an einfach oder
mehrfach ungesättigten Fettsäuren ersetzt werden.
tierische Fette wie z.B. Butter, Speck, Schmalz, Talg meiden.
pflanzliche Fette mit einem hohen Anteil an einfach oder mehrfach
ungesättigten Fettsäuren z.B. Olivenöl, Margarine ( mit der
Zusatzbezeichnung "ohne gehärtete Fette"), Distelöl, Maiskeimöl,
Sonnenblumenöl als Streich-, Brat- und Backfett bevorzugen
Ballaststoffreiche Kost
Ballaststoffreiche Nahrungsmittel besitzen einen höheren Sättigungsgrad, regulieren
die Verdauung und stärken die Kaumuskulatur. Sie gehören daher zu jeder
ausgewogenen Ernährung unbedingt dazu.
Besonders viele Ballaststoffe sind in folgenden Nahrungsmitteln enthalten:
Alle Vollkornprodukte wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornteigwaren, Naturreis,
Getreide
Gemüse, Rohkost, Obst
Übergewicht - Praktische Tipps für Patienten
Tipps zum Abnehmen
Erstellen Sie ein Ernährungsprotokoll. Schreiben Sie genau auf, was Sie
essen und vor allem trinken. So können Sie erkennen, wie viele versteckte
Kalorien Sie mit Nahrungsmitteln und Getränken zu sich nehmen.
Kontrollieren Sie 1x pro Woche Ihr Gewicht (Verlaufskurve anlegen).
Achten Sie auf ausreichend Bewegung. Regelmäßige körperliche
Betätigung (2-3x/Woche) sollte Grundbestandteil jedes
Gewichtsreduktionsprogramms sein. Besonders gut eignen sich
Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walking, Radfahren, Wandern,
Joggen etc. Je nach der Höhe Ihres Übergewichtes ist nicht jede der
genannten Sportarten für Sie geeignet. Fragen Sie Ihren Arzt!
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit zum Essen - Essen Sie bewusst und
kauen Sie gründlich, denn: Gut gekaut ist halb verdaut!
Richten Sie sich das Essen appetitlich an!
Nehmen Sie bei Bedarf kleine Zwischenmahlzeiten zu sich, um
Heißhungerattacken zu vermeiden!
Erstellen Sie sich vor dem Einkaufen eine genaue Einkaufsliste.
Gehen Sie nach Möglichkeit nicht mit "leerem Magen"/Heißhunger zum
Einkaufen.
Nützen Sie die Obst- und Gemüseangebote der Saison, so wird Ihre
Speisekarte abwechslungsreicher!
Wählen Sie bei Einladungen / im Restaurant Speisen und Getränke bewusst
aus - genießen Sie und beschränken Sie am folgenden Tag die
Kalorienzufuhr.
Geeignete Lebensmittel
Fleisch
geeignete Lebensmittel
mageres Fleisch aller Art von
Kalb, Rind oder Schwein ohne
sichtbares Fett
ungeeignete Lebensmittel
fettes Fleisch aller Art
z.B. Speck, Schweinebauch
fettarme Wurstsorten, z.B. Kalter
fettreiche Wurstsorten, z.B.
Braten, Kassler, Geflügelwurst,
Leberwurst, Mettwurst, Cervelat,
Roastbeef, gekochter Schinken
Mortadella, Salami,
ohne Fettrand
Wild
alle fettarmen Stücke
Geflügel
ohne Haut
Mastente, Mastgans
Magerfische, z.B. Kabeljau,
Fettfische, z.B. Aal, Lachs,
Scholle, Heilbutt, Schellfisch,
Hering, Thunfisch, Bückling,
Fisch
Seelachs, Zander, Barsch,
Schillerlocken
Hecht, Seezunge
magere Fischwaren mariniert
geräucherter, gesalzener Fisch,
ohne Öl oder in Gelee
z.B. Pökelhering,
Fischwaren
Fischkonserven in Öl oder in
Saucen mariniert
Eier
Eiklar
Eigelb
fettarme Milch 1.5 % Fett,
Vollmilch 3.5 % Fett,
Kondensmilch 4 % Fett,
Kaffeesahne, Kondensmilch 7,5
Naturjoghurt 1.5 % Fett,
% Fett, Naturjoghurt 3.5 % Fett,
Milch/-Produkte
Magerquark, Sauerrahm 10 % Speisequark 40 % Fett,
Fett, Buttermilch, Dickmilch,
Schlagsahne, Creme fraiche
Kefir, Sauermilch
fettarme Käsesorten bis 30 %
Käsesorten ab 40% Fett i.Tr.,
Käse
Fett i.Tr., z.B. Hüttenkäse,
z.B. Brie, Doppelrahmfrischkäse
Camembert 30% Fett i.Tr.
Wurstwaren
Margarine, Butter
Schmalz, Talg, Speck, Kokosfett,
Halbfettmargarine reich an
Mayonnaise (bei Salatmarinaden
Fette/Öle
mehrfach ungesättigten
ersetzen durch fettFettsäuren, Distelöl, Maiskeimöl, arme Milchprodukte)
Sonnenblumenöl, Olivenöl
alle Arten Frischobst (je nach
Obstkonserven
Obst
Jahreszeit)
alle Arten, gedünstet oder als
Gemüsekonserven
Gemüse
Rohkost, frisch oder Tiefkühlkost
(TK) (je nach Jahreszeit)
jodiertes Salz in Maßen, Kräuter Fertigsoßen
Kräuter/Gewürz und Gewürze frisch, TK oder
e
gefriergetrocknet, pflanzliche
Würze
Pellkartoffeln, Salzkartoffeln,
Pommes frites, Chips,
Kartoffeln
Schalenkartoffeln,
Bratkartoffeln
Kartoffelpüree, Kartoffelklöße
Naturreis (unpolierter Reis),
Polierter Reis,
Nährmittel
Weißmehlteigwaren
Vollkornteigwaren
Brot
alle Vollkornprodukte
Weißmehl- und Stärkeprodukte
alle fettarmen Arten, z.B.
Salzgebäck, z.B. Chips und
magerer Hefeteig, Quark-ÖlTacos, alle fettreichen Arten, z.B.
Teig mit Obstbelag,
fetter Hefeteig, Blätterteig,
Backwaren
Vollkornkuchen, Vollkorngebäck Mürbeteig, Biskuitboden,
Rührkuchen, Torten,
Fettgebackenes, Gebäck aus
Weißmehl
kohlenhydratreich*:
Süßstoff, Marmeladen und
Dunstkompott mit Süßstoff
Zucker, Honig, Sirup,
eingemacht (kalorienreduziert) Marmeladen und Kompott mit
Süßwaren
Zucker eingemacht, Bonbons
fettreich:
Schokolade, Nougat, Marzipan,
Speiseeis, etc.
alle Arten ungesalzen in kleinen
Nüsse
gesalzene Nüsse z.B. Erdnüsse
Mengen
alle alkoholfreien Getränke, z.B. Alkohol, Fruchtsäfte und
Tee, Mineralwasser, alle
Fruchtnektare mit Zusatz von
Getränke ohne Zusatz von
Zucker, Limonaden, Brausen
Getränke
Zucker z.B. naturtrübe/ -reine
Obst- und Gemüsesäfte am
besten verdünnt (Schorle),
Kaffee (in Maßen)
* Süßigkeiten, die hauptsächlich Kohlenhydrate enthalten, sind in Maßen erlaubt.
Fettreiche Süßigkeiten wie Schokolade oder Speiseeis sollten aber gemieden
werden.
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