close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

A bissl was geht alleweil, VfR-Jungs! - Schwäbische Post

EinbettenHerunterladen
VfR-Hauptsponsor proWIN und die Schwäbische Post präsentieren:
3. Ausgabe - Saison 2013/2014
NÄCHSTES
HEIMSPIEL
Freitag, 27.September 2013
Anspiel: 18.30 Uhr
VfR Aalen –
1. FC Köln
Inhalte dieser Ausgabe
Die 2. Liga: Ergebnisse, Tabelle
sowie kommende Spiele im
Überblick
Seite 2
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
13. September 2013
NÄCHSTES
2. BUNDESLIGA
VfR Aalen – 1860 München
Freitag, 13. September 2013, 18.30 Uhr, Scholz Arena Aalen
A bissl was geht alleweil, VfR-Jungs!
Grußwort Carl Ferdinand Meidert und Interview mit dem
scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Moser
Seite 3
Ein Blick in die Historie von Gegner 1860 München
Seite 4
Das Interview mit Gäste-Trainer Friedhelm Funkel Seite 5
VfR-Cheftrainer Stefan Ruthenbeck hat das Wort
Seite 6
Die kommenden Heim- und
Auswärtsgegner im Überblick
Seite 7
Die nächste Leserreise der
SchwäPo gemeinsam mit dem
VfR führt am 5./6. Oktober
nach Dresden.
Seite 9
Blick in die Historie: Vor 50
Jahren stieg der VfR in die 1.
Amateurliga auf.
Seite 9
VfR-Freunde tippen das Spiel
gegen den heutigen Gegner
1860 München
Seite 10
Was neben dem Rasen beim
VfR passierte, steht im Tagebuch auf
Seite 11
Das
Fußballmagazin
„11
Freunde“ ist mit Strafen der
Übungsleiter heute mit dabei
Seite 13
Die Nachwuchsteams des VfR
Aalen starten in die neue Saison. Einen Überblick lesen Sie
auf
Seite 14
Mannschaftsaufstellungen des
heutigen Tages
Seite 16
Andreas Hofmann zeigte gegen die „Roten Teufel“ „Torminator“ Robert Lechleiter traf mit Hilfe des Lauterer Spielers Chris Löwe beim 4:0
eine überragende Leistung.
in Aalen (oben), gegen den KSC glich er nach 39 Minuten zum 1:1-Endstand aus.
A
m heutigen Abend kommt es in
der Aalener Scholz Arena zum
nächsten Hammer-Spiel: Der VfR Aalen empfängt die weiß-blauen Löwen
aus der bayrischen Landeshauptstadt.
Die bringen einen neuen „Rudelführer“ mit: Der 59-jährige Trainerroutinier Friedhelm Funkel sitzt seit vergangenen Sonntag auf der Trainerbank bei 1860 München. Das Ziel der
Sechz’ger ist klar definiert: Am Ende
der Saison soll Funkel zum sechsten
Mal einen Verein zum Aufstieg in die
Bundesliga führen. Vor allem im Offensivspiel der Münchner Löwen sieht
Funkel Verbesserungspotenzial. Der
aktuell Tabellensechste soll mehr
Tore schießen. „Das ist die Grundlage
dafür, wenn man gewinnen will“, urteilte der erfahrene Isar-Rudelführer.
Genau das will der VfR Aalen in der
Flutlichtpartie heute verhindern. „A
bissl was geht alleweil“ scheint auch
heute die Devise von VfR-Chefcoach
Stefan Ruthenbeck zu lauten. Dass
sich der VfR im wöchentlichen PunkAalens Verteidiger Oliver Barth ließ sich von den Angreifern des tekampf der Zweiten Liga auch gegen
1860 München nicht verstecken
Karlsruher SC beim 1:1 im Wildpark nicht einschüchtern.
braucht, haben die Auftritte gegen
den KSC im Wildpark (1:1) und gegen die Roten Teufel in der Scholz
Arena (4:0) bewiesen. Denn im
Tierreich schützt nicht nur Tarnen
und Täuschen vor bösen Überraschungen. Eine offensive Taktik,
wie sie zuletzt von Stefan Ruthenbecks Mannen umgesetzt wurde,
kann ebenfalls davor bewahren,
ebensolche zu erleben. Auch Löwen werden manchmal in die
Flucht geschlagen und der Platzhirsch – in der Scholz Arena ist das
der VfR Aalen – triumphiert.
sk
Daniel Buballa, Enrico Valentini
(v.li.): Torjubel ist das Schönste!
AUSWÄRTSSPIEL
Samstag, 21. September 2013
Anspiel: 13.00 Uhr
VfL Bochum –
VfR Aalen
Grußwort VfR-Präsident
Guten Tag,
liebe Fußballfreunde!
Das war doch wirklich großartig wie unser VfR Aalen vor
drei Wochen den haushohen
Favoriten 1. FC Kaiserslautern
mit 4:0 abfertigte und wie clever unsere Jungs sich zuletzt
ein 1:1 beim Karlsruher SC erkämpften. Haben Sie nicht
Lust auf mehr? Dann lade ich
Sie alle recht herzlich ein, heute zu unserem nächsten Heimspiel zu kommen. Anspiel ist
um 18.30 Uhr.
Und der Gegner heißt TSV
1860 München – wieder so ein
traditionsreicher Verein im
deutschen Fußball, der unbedingt zurück in die 1. Bundesliga will. Deshalb wechselten
die „Löwen“ nach ihrer
0:2-Heimpleite gegen den SV
Sandhausen den Trainer aus.
Jetzt soll der altbewährte Aufstiegscoach Friedhelm Funkel
die Münchner nach oben führen. Ich heiße die Mannschaft,
den Trainerstab, die Verantwortlichen und besonders die
Fans des TSV 1860 München
herzlich willkommen und
wünsche einen angenehmen
Aufenthalt in Aalen.
Ich kann unseren Gästen aber
versprechen, dass wir keine
Gastgeschenke in Form von
Punkten verteilen. Im Gegenteil: Mit der Unterstützung unseres
begeisterungsfähigen
Publikums wollen wir alle drei
Zähler in Aalen behalten.
Wir freuen uns auf einen spannendes Fußballspiel und einen
stimmungsvollen Abend.
Herzlichst Ihr
Berndt-Ulrich Scholz
Seite 2
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Spieltage und Tabelle der 2. Bundesliga
2. BUNDESLIGA SAISON 2013/2014
DIE AKTUELLE TABELLE
DIE ERGEBNISSE VOM LETZTEN SPIELTAG:
FSV Frankfurt - SpVgg Greuther Fürth
1860 München - SV Sandhausen
Arminia Bielefeld - Fortuna Düsseldorf
1. FC Union Berlin - FC St. Pauli
VfL Bochum - SC Paderborn 07
1. FC Köln - Erzgebirge Aue
Dynamo Dresden - FC Ingolstadt 04
Karlsruher SC - VfR Aalen
1. FC Kaiserslautern - Energie Cottbus
1:1 (1:0)
0:2 (0:2)
4:2 (1:2)
3:2 (1:2)
4:2 (0:2)
4:1 (3:1)
1:1 (1:1)
1:1 (1:1)
2:2 (1:2)
7. SPIELTAG SAISON 2013/2014
13. bis 16. September 2013
Fr 13.09. 18:30
VfR Aalen - 1860 München
SC Paderborn 07 - Karlsruher SC -:Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld -:Sa 14.09.
13:00
FC St. Pauli - FSV Frankfurt
SV Sandhausen - 1. FC Kaiserslautern
So 15.09.
13:30
Fortuna Düsseldorf - Dynamo Dresden
SpVgg Greuther Fürth - VfL Bochum
FC Ingolstadt 04 - 1. FC Union Berlin
Mo 16.09.
20:15
Energie Cottbus - 1. FC Köln
-:-:-:-:-:-:-:-
MANNSCHAFT
SPIELE / ERGEBNISSE SAISON 2013/2014
SPIELE
S
U
N
TORE
PKTE.
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
4
3
2
3
2
3
3
2
2
2
2
2
2
2
1
1
1
0
2
2
4
1
3
0
0
2
2
2
2
2
2
1
3
2
1
3
0
1
0
2
1
3
3
2
2
2
2
2
2
3
2
3
4
3
9:3
11:8
9:4
9:10
6:4
5:6
7:9
14:8
7:5
9:8
11:11
7:7
7:8
7:9
5:6
7:13
6:11
5:11
14
11
10
10
9
9
9
8
8
8
8
8
8
7
6
5
4
3
1 SpVgg Greuther Fürth (A)
2 1. FC Union Berlin
3 1. FC Köln
4 1. FC Kaiserslautern
5 Karlsruher SC (N)
6 1860 München
7 Erzgebirge Aue
8 Energie Cottbus
9 FSV Frankfurt
10 VfL Bochum
11 Arminia Bielefeld (N)
12 FC St. Pauli
13 VfR Aalen
14 Fortuna Düsseldorf (A)
15 SV Sandhausen
16 SC Paderborn 07
17 FC Ingolstadt 04
18 Dynamo Dresden
■ Aufsteiger in die 1. Liga
■
Relegation
■
Absteiger in die 3. Liga
8. SPIELTAG SAISON 2013/2014
20. bis 23. September 2013
Fr 20.09.
18:30
1. FC Köln - 1. FC Kaiserslautern
1. FC Union Berlin - SpVgg Greuther Fürth
Karlsruher SC - Energie Cottbus
Sa 21.09. 13:00
VfL Bochum - VfR Aalen
1860 München - Erzgebirge Aue
Arminia Bielefeld - SV Sandhausen
So 22.09.
13:30
FSV Frankfurt - FC Ingolstadt 04
Dynamo Dresden - SC Paderborn 07
Mo 23.09.
20:15
FC St. Pauli - Fortuna Düsseldorf
-:-:-:-:-:-:-:-:-:-
GEGNER
TERMIN
UHRZEIT
SV Sandhausen - VfR Aalen
VfR Aalen - Greuther Fürth
TSV Rosenheim (DFB-Pokal)
Erzgebirge Aue - VfR Aalen
Energie Cottbus - VfR Aalen
VfR Aalen - 1. FC Kaiserslautern
Karlsruher SC - VfR Aalen
VfR Aalen - TSV 1860 München
VfL Bochum - VfR Aalen
VfL Wolfsburg - VfR Aalen
VfR Aalen - 1. FC Köln
Dynamo Dresden - VfR Aalen
VfR Aalen - Arminia Bielefeld
FSV Frankfurt - VfR Aalen
VfR Aalen - Fortuna Düsseldorf
FC Ingolstadt - VfR Aalen
VfR Aalen - FC St. Pauli
Union Berlin - VfR Aalen
VfR Aalen - SC Paderborn
VfR Aalen - SV Sandhausen
SpVgg Greuther Fürth - VfR Aalen
VfR Aalen - Erzgebirge Aue
VfR Aalen - Energie Cottbus
1. FC Kaiserslautern - VfR Aalen
VfR Aalen - Karlsruher SC
TSV 1860 München - VfR Aalen
VfR Aalen - VfL Bochum
1. FC Köln - VfR Aalen
VfR Aalen - Dynamo Dresden
Arminia Bielefeld - VfR Aalen
VfR Aalen - FSV Frankfurt
Fortuna Düsseldorf - VfR Aalen
VfR Aalen - FC Ingolstadt
FC St. Pauli - VfR Aalen
VfR Aalen - Union Berlin
SC Paderborn - VfR Aalen
Fr. 19.07.2013
Fr. 26.07.2013
Sa. 03.08.2013
So 11.08.2013
So. 18.08.2013
Sa. 24.08.2013
So. 01.09.2013
Fr. 13.09.2013
Sa 21.09.2013
Di. 24.9.2013, DFB-Pokal
Fr. 27.09.2013
Sa. 05.10.2013
Fr. 18.10.2013
Sa. 26.10.2013
Fr. 01.11.2013
Fr. 08.11.2013
So. 24.11.2013
WE 29.11.-02.12.2013
WE 06.-09.12.2013
WE 13.-16.12.2013
WE 20.-23.12.2013
WE 07.-10.02.2014
WE 14.-17.02.2014
WE 21.-24.02.2014
WE 28.02.-03.03.2014
WE 07.-10.03.2014
WE 14.-17.03.2014
WE 21.-24.03.2013
Di. 25./26.03.2014
WE 28.-31.03.2014
WE 04.-07.04.2014
WE 11.-14.04.2014
WE 18.-21.04.2014
WE 25.-28.04.2014
So. 04.05.2014
So. 11.05.2014
18.30 Uhr A
18.30 Uhr H
18.00 Uhr A
13.30 Uhr A
13.30 Uhr A
13.00 Uhr H
13.30 Uhr A
18.30 Uhr H
13.00 Uhr A
19.00 Uhr A
18.30 Uhr H
13.00 Uhr A
18.30 Uhr H
13.00 Uhr A
18.30 Uhr H
18.30 Uhr A
13.30 Uhr H
A
H
H
A
H
H
A
H
A
H
A
H
A
H
A
H
A
13.30 Uhr H
13.30 Uhr A
ERGEB.
JAHRE
l
E
H
C
S
I
ST NTS
A
T
N
E
FA
EV
Hz
M
7
,
103
www.radio7.de
www.doehring-reklame.de
0:0
0:2
0:2
0:1
5:1
4:0
1:1
-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-:-
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Seite 3
Grußwort Carl Ferdinand Meidert Interview Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Moser
Carl Ferdinand Meidert
geschäftsführendes
Präsidiumsmitgleid
Zeit für frische Kräfte!
VfR-Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Moser
Die Tradition leben
Spieler der 63er-Meisterelf heute zu Gast
zu unserem dritten Heimspiel in der Saison 2013/14 heißen wir Sie in
der Scholz Arena sehr herzlich willkommen! Ein besonderer Gruß geht
an unsere Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt mit den Verantwortlichen, dem Neu-Trainer Friedhelm Funkel, seiner Mannschaft
und den mitgereisten Fans.
Wir dürfen heute außerdem langjährige VfRler begrüßen, die sich in
besonderer Weise um das Wohl unseres Vereines verdient gemacht haben. Im August 1963 ist die Mannschaft in die 1. Amateurliga aufgestiegen und fast auf den Tag genau vor 50 Jahren – am 15. September 1963 wurde der erste Erfolg im Amateur-Oberhaus errungen. Neun Spieler
aus der damaligen Mannschaft sind heute Abend zu diesem ganz besonderen Jubiläum unsere Ehrengäste in der Scholz Arena. Auch heute
gilt allen Beteiligten unser Respekt, unsere Anerkennung und Dank für
diese herausragende Leistung. Sie haben durch ihren Einsatz ein wichtiges Kapitel schwarz-weißer VfR-Historie geschrieben. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 9.
Leben wir diese Tradition als Teil der Gegenwart und arbeiten heute
ab 18.30 Uhr an der Fortsetzung. Gemeinsam wollen wir die Löwen
bändigen und die nächsten Punkte für den Klassenerhalt einfahren.
Drücken Sie unserer Mannschaft gegen den TSV 1860 München die
Daumen!
Herzlichst
Carl Ferdinand Meidert
geschäftsführendes Präsidiumsmitglied
Dieser 13. September 2013 ist für Johannes Moser ein besonderer
Tag. Der Direktor der Imtech-Region Südwest wird am Nachmittag
nach 42-jähriger erfolgreicher Tätigkeit für den führenden technischen Gebäudeausrüster in Europa aus der operativen Tätigkeit
verabschiedet. Gleichzeitig wird sein „Lebenswerk“, die neue Imtech-Hauptniederlassung Aalen in der Gartenstraße 105, feierlich
eingeweiht. Johannes Moser bewegen an diesem Tag zwiespältige
Gefühle, er bleibt aber wie immer Optimist – auch wenn dieser
Freitag auf einen 13. fällt: „Der Neubau ist ein Bekenntnis von Imtech zum Standort Aalen, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und eröffnet dem Unternehmen neue Chancen, die es sicherlich nutzen
wird!“ Johannes Moser, der am 17. September seinen 67. Geburtstag feiern kann, wird Imtech für Sonderaufgaben weiterhin zur
Verfügung stehen. Von der Einweihungs- und Verabschiedungsfeier wird er sich gegen 18.30 Uhr für eineinhalb Stunden davonschleichen, denn sein Herz schlägt nach wie vor heftig für den VfR
Aalen. Das Heimspiel gegen den TSV 1860 München wird sich der
amtierende Aufsichtsratsvorsitzende des VfR Aalen deshalb nicht
entgehen lassen. Ob er seinen angekündigten „Ruhestand“ beim
VfR Aalen auch nochmals überdenkt, ließ Johannes Moser im Gespräch mit Winfried Hofele (nicht endgültig) wissen.
Herr Moser, folgt der Verabschiedung bei Imtech auch Ihr Ruhestand beim VfR Aalen?
Moser: Ich werde bei Imtech ja nur Teilzeitrentner. Dem VfR bin
ich gerne bereit, weiter beratend zu helfen, aber nicht in einem offiziellen Amt, also weder als Aufsichtsratsvorsitzender noch als
Mitglied des Aufsichtsrates. Es ist Zeit für frische Kräfte...
...aber im Fußball sollte man niemals nie sagen...
Moser: ...da haben Sie auch wieder Recht.
Noch sind Sie also im Amt. Wie sind Sie mit der sportlichen Entwicklung in dieser Saison zufrieden?
Moser: Ich bin begeistert. Nach dem 1:5 in Cottbus beschlich
mich ein ungutes Gefühl, aber wie Trainer Stefan Ruthenbeck danach die Mannschaft wieder aufgerichtet hat, wie der 1. FC Kaiserslautern mit 4:0 aus der Scholz Arena gefegt wurde und wie unterkühlt unser Team beim Karlsruher SC einen Punkt ergatterte,
das war wirklich beeindruckend. Hut ab kann ich da nur sagen.
Heute kommt mit dem TSV 1860 München ein weiterer Aufstiegskandidat in die 1. Bundesliga. Gibt es wieder einen Heimsieg für
den VfR?
Moser: Ich hoffe es und traue es unserer Mannschaft auch zu. Allerdings wäre mir lieber gewesen, die Löwen hätten zuletzt gegen
den SV Sandhausen gewonnen und nicht verloren. Dann würde
heute nämlich nicht der Routinier Friedhelm Funkel auf der Trainerbank der Münchner sitzen.
Sie sind, wie gesagt, noch Chef des Aufsichtsrats. Welche Aufgaben
stehen für den VfR in den nächsten Wochen an?
Moser: Sicherlich die Vorbereitung und Terminierung der Mitgliederversammlung. Ganz wichtig erscheint mir aber, dass wir
sehr schnell den Mitte nächsten Jahres auslaufenden Vertrag mit
Sportdirektor Markus Schupp verlängern. Er steht nämlich für
Kontinuität und ist wesentlicher Bauherr unseres Erfolgs.
buerozwosieben.de
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,
Seite 4
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
TSV 1860 München Ein Gründungsmitglied der Bundesliga
Der (nächste) Neuanfang in Giesing
Funkel, der Rekordmann
E
Der Traditionsverein TSV 1860 München wartet seit zehn Jahren auf sein Comeback in der Bundesliga
euanfang unter FriedN
helm Funkel: In Aalen
sitzt der neue Coach des TSV
1860 München erstmals auf
der Trainerbank der „Löwen“.
Er kann auf ein gut besetztes
Team zurückgreifen – und
soll am Ende der Runde den
Aufstieg feiern.
Als der TSV 1860 München tatsächlich mit 0:2 vor heimischem
Publikum gegen den SV Sandhausen verloren hatte, hatte es Trainer
Alexander Schmidt eilig. Die Partie
war kaum beendet, da verschwand
der sportlich Verantwortliche des
TSV 1860 München in den Katakomben der Allianz-Arena. Die
örtliche „tz“ schrieb von einem
„Offenbarungseid“, von einem
„grausamen Kick“ – und sie traf damit den Nagel auf den Kopf. Vizepräsident Peter Helfer nannte das
Geschehene einen „Hilferuf der
Mannschaft“ – und die Mannschaft wurde nur einen Tag später
erhört. Schmidt wurde entlassen.
Das war, man darf das durchaus
feststellen, dennoch ein Paukenschlag. Denn der Traditionsklub
aus dem Münchner Stadtteil Giesing ist zwar nicht richtig gut, aber
auch nicht richtig schlecht in die
Saison gestartet: sechs Spiele,
neun Punkte, nur ein Zähler Rückstand auf den Relegationsrang.
Das ist akzeptabel, zumal man
nicht nur gegen Kanonenfutter
spielte – eine Niederlage kassierte
man auf St. Pauli, im Umkehrschluss setzte man ein Ausrufezeichen mit dem Auswärtssieg in
Düsseldorf.
Doch zwei Schlappen in Folge –
in Paderborn und gegen Sandhausen – reichten den Verantwortlichen aus, um schnellstmöglich ei-
Die Fans des TSV 1860 München sehnen sich nach der Rückkehr in die 1. Bundesliga.
nen Schlussstrich zu ziehen.
Was folgte, war eine Trainersuche, die ziemlich treffend die Lage
bei 1860 München beschreibt. Viel
zu früh war in den lokalen Zeitungen zu lesen, dass Friedhelm Funkel der Favorit der Vereinsführung
sein soll, andere Trainer brachten
sich selbst ins Spiel, es fanden sich
Zitate, in der eine lange Liste von
Kandidaten bestätigt wurden.
Und dann war da noch, natürlich, Investor Hakan Ismaik, der offenbar ganz andere Pläne hatte. Er
favorisierte Medienberichten zufolge zuerst den allmächtigen Felix
Magath und später dann Lothar
Matthäus – das hätte die „Löwen“
mit Sicherheit auf jede Titelseite
der deutschen Presse gebracht,
doch da der Rekordnationalspieler
bis heute keinen Job im deutschen
Profifußball hatte, wäre die Inthronisierung von Matthäus auch ein
echtes Experiment geworden.
Nun wurde doch Funkel neuer
Coach in München, und es ist kein
Geheimnis, wofür Funkel geholt
wurde: Die „Löwen“ wollen endlich wieder in die Bundesliga. Funkel kann auf jeden Fall auf ein
recht gut besetztes Team zurückgreifen, denn endlich musste der
Verein vor einer neuen Saison
nicht wichtige Stützen abgeben.
Wie zum Beispiel vor gut einem
Jahr, als man mit Kevin Volland
und Stefan Aigner die wohl besten
Offensivakteure in Richtung Bundesliga ziehen lassen musste.
Stattdessen kamen drei Spieler, die
den Kader tatsächlich verstärkten:
(Foto: eibner)
Yannick Stark (FSV Frankfurt), Daniel Adlung (Energie Cottbus) und
Stephan Hain (FC Augsburg).
1860 hat daher ein Team, das
(unter Funkels Vorgänger) zuletzt
so aussah: Das Tor hütet Gabor Kiraly, bekannt durch seine unförmigen Jogginghosen. Kai Bülow und
der neue Kapitän Guillermo Vallori
bilden die Innenverteidigung.
Yannick Stark, Daniel Adlung und
Moritz Stoppelkamp sorgen für die
überraschenden Momente und
sind dafür zuständig, die recht bewegliche Doppelspitze mit Stephan Hain und Benjamin Lauth
mit Bällen zu versorgen.
Bemerkenswert ist zudem noch
eine Randgeschichte: Seit dieser
Saison spielt Markus Schwabl für
den TSV 1860 München – der Sohn
des Ex-Nationalspielers Manfred
Schwabl, der einst für alle großen
bayerischen Fußballvereine aktiv
war.
Apropos großer Fußballverein:
Genau das ist der TSV 1860 – er war
Bundesliga-Gründungsmitglied,
feierte in seiner Historie Pokalsiege, die Meisterschaft und glorreiche Abende im Europacup.
Seit 2004 hängt man jedoch in
der 2. Bundesliga fest, kämpft mit
finanziellen Problemen und zu
wenigen Zuschauern in der viel zu
großen und viel zu teuren AllianzArena. Auch deshalb wäre die Bundesliga so wichtig für diesen Verein.
Friedhelm Funkel weiß, was von
ihm nun erwartet wird.
Swen Thissen
r soll die fast zehnjährige
Zeit in der Zweitklassigkeit
beenden: Der TSV 1860 München hat Friedhelm Funkel (59)
vor wenigen Tagen vorgestellt
– er ist nicht nur ein Rekordmann, sondern auch der personifizierte Aufstiegsexperte.
1133 – diese Zahl muss man
sich auf der Zunge zergehen
lassen. 1133 Spiele hat Friedhelm Funkel als Spieler und
Trainer im deutschen Profifußball bisher absolviert. Die Partie in Aalen wird demnach Einsatz Nummer 1134 werden –
Funkel ist in dieser Statistik alleiniger Rekordhalter.
Doch damit nicht genug. Funkel ist auch ein Aufstiegsexperte – das belegen die Fakten. Fünfmal durfte er bereits
den Sprung in die Bundesliga
feiern: zweimal mit Bayer Uerdingen, dem MSV Duisburg,
dem 1. FC Köln und Eintracht
Frankfurt. Dass der letzte Erfolg dieser Art über acht Jahre
zurückliegt, hat zwei Gründe:
Erstens war es Funkel, der die
Frankfurter in der Bundesliga
etablierte – bis 2009 saß er auf
der Trainerbank der Hessen.
Zweitens übernahm er anschließend Vereine mit anderen Zielen – in Berlin wurde er
Trainer, als der Klub Tabellenletzter der Bundesliga war, in
Bochum scheiterte er erst in
der Relegation und in Aachen
kämpfte er mit kleinen Mitteln
gegen den Abstieg aus der 2.
Bundesliga.
Funkel ist kein Träumer, auch
kein Visionär – er klopft keine
Sprüche,
sondern
liefert
grundsolide Arbeit ab. Und
dazu gehört vor allem, dass er
sein System den Spielern anpasst – das hat ihn ausgezeichnet.
sw
MODERNE
BETRIEBSVERPFLEGUNG
AUS EINER HAND
Mehr als 800 Unternehmen in Baden-Württemberg und Bayern werden täglich durch unser über 220
Mitarbeiter großes Serviceteam betreut. Vom Büro-Kaffee-Service bis zur Komplettversorgung, d.h. von
5 bis 5.000 Mitarbeitern, bieten wir Ihnen unsere zertifizierten Dienstleistungen rund um die Uhr.
Dr. Rudolf-Schieber-Str. 12
73463 Westhausen
Telefon: 07363 9526-0
Telefax: 07363 9526-95
info@heiss-und-kalt.de
www.heiss-und-kalt.de
Ganzheitliche Lösungen rund um Ihre Sportanlagen
Neubau
Wir bieten Ihnen eine umfassende Bedarfsanalyse,
Beratung, Betreuung, Kalkulation und Ausführung.
Umbau
Fußballspielfelder
mit Naturrasen
mit Rasenheizung
mit Tennenbelag
mit Kunstrasen
Renovation
Regeneration
Tennisanlagen
Beachvolleyballanlagen
Leichathletikanlagen
Finnenlaufbahnen
Baseballanlagen
Golfanlagen
Pflege
Reitanlagen
SPORTSTÄTTENBAU
SPORTSTÄTTENBAU Garten-Moser GmbH u. Co. KG
An der Kreuzeiche 16
72762 Reutlingen
Tel.: (07121) 9288-0
Fax: (07121) 9288-55
Industriestraße 131
75417 Mühlacker
Tel.: (07041) 93703-0
Fax: (07041) 93703-15
E-Mail: info@sportstaettenbau-gm.de
Dewanger Straße 2
73457 Essingen
Tel.: (07365) 919040
Fax: (07365) 919042
Internet: www.sportstaettenbau-gm.de
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Seite 5
Unser Gast heute in der Scholz Arena TSV 1860 München
„Die Sehnsucht nach der Bundesliga ist riesengroß“
TSV 1860 München
Der neue „Löwen“-Trainer Friedhelm Funkel hat das Saisonziel Aufstieg klar vor Augen
Über 1100 Spiele – mehr als
jeder andere – hat Friedhelm Funkel (59) als Profi
und Trainer bereits in der 1.
und 2. Bundesliga bestritten. Zum ersten Mal ist Funkel beim VfR Aalen zu Gast.
Vor seinem Einstand als
neuer „Löwen-Dompteur“
sprachen wir mit dem gebürtigen Rheinländer, der in
München seine zehnte Trainerstation angetreten hat.
Herzlich willkommen in Aalen,
Herr Funkel. Am Montag hatten Sie
Ihren ersten offiziellen Arbeitstag
beim TSV 1860 München. Wie waren die bisherigen Eindrücke?
Funkel: Wir haben in dieser Woche
gut trainiert und uns gezielt auf das
heutige Spiel in Aalen vorbereitet.
Ich habe das Gefühl, dass ich eine
aufgerüstet hat. Dazu den 1. FC
Kaiserslautern, die sehr gut gestartete SpVgg Greuther Fürth und den
zu Recht hoch eingeschätzten 1.
FC Union Berlin. Auch Fortuna
Düsseldorf wird noch dazustoßen.
intakte Mannschaft übernommen
habe. Jetzt geht es darum, die ersten Punkte einzufahren.
Sie haben als Trainer bereits fünf
Bundesliga-Aufstiege erlebt. Nach
ihrem Amtsantritt bei 1860 titelte
der kicker: „Funkels schwierigster
Auftrag“. Eine zutreffende Beschreibung?
Funkel: Das sehe ich nicht so.
Schließlich habe ich schon einige
schwierige Aufgaben gemeistert.
Ich würde eher sagen, es ist eine
äußerst reizvolle Aufgabe und eine
echte Herausforderung, bei diesem großen Traditionsverein mit
seinen fantastischen Fans und in
der wunderbaren Stadt München
arbeiten zu dürfen.
Das klar formulierte Saisonziel der
„Sechziger“ lautet Aufstieg!
Funkel: Daran hat sich auch nichts
geändert. Nach zehn Jahren Zweit-
Friedhelm Funkel
liga-Fußball ist die Sehnsucht
nach der Bundesliga riesengroß.
Ich werde alles dafür tun, um diese
Sehnsucht zu befriedigen. Ich war
mir schon vor der Saison sicher,
dass 1860 ganz oben mitspielen
kann und dabei bleibe ich auch.
Welche Vereine zählen Sie zu den
größten Konkurrenten?
Funkel: An erster Stelle den 1. FC
Köln, der mit der Verpflichtung
von Patrick Helmes noch einmal
Vor Ihrer Vertragsunterschrift in
München waren Sie fast eineinhalb
Jahre ohne Verein. Eine so lange
Auszeit gab es zuvor noch nie. Wie
schwer ist Ihnen die Zuschauerrolle
gefallen?
Funkel: Das war schon sehr
schwierig, denn ich war zuvor über
40 Jahre nahezu ohne Unterbrechung immer im Fußballgeschäft
dabei. Ich habe die Zeit jedoch genutzt, um mich permanent zu informieren und weiterzubilden.
Jetzt freue ich mich aber sehr darauf, wieder voll einzusteigen.
Experte verfolgt. Wie bewerten Sie
die Entwicklung beim VfR Aalen?
Funkel: Es ist beeindruckend, was
der VfR Aalen mit seinen vergleichsweise geringen Mitteln in
den vergangenen Jahren auf die
Beine gestellt hat. Erst der Aufstieg,
dann der sichere Klassenerhalt.
Auch jetzt ist die Mannschaft wieder gut dabei. Da kann man nur
großen Respekt zollen.
Wie sehr hat Sie das 4:0 im letzten
Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern aufhorchen lassen?
Funkel: Der VfR hat da unglaublich
gut gespielt und schöne Tore erzielt. Sicher hat auch der Platzverweis für Kaiserslauterns Mohamadou Idrissou seinen Teil zu dem
Ergebnis beigetragen, doch unter
dem Strich war der Aalener Sieg so
oder so hochverdient. Das ist auf
Sie haben die 2. Bundesliga wäh- jeden Fall eine Warnung für uns.
MSPW
rend Ihrer Abstinenz auch als TVTSV 1860 München 2013/2014
Hinten v.l.: Guillermo Vallori (5),
Christopher Schindler (26), Yannick Stark (29), Markus Schwabl
(35), Dominik Stahl (6), Andreas
Geipl (25), Sebastian Hertner (17),
Arne Feick (jetzt Bielefeld), Phillipp Steinhart (36), Marin Tomasov (14), Grzegorz Wojtkowiak
(3), Kai Bülow (4), Rob Friend (9).
Mitte v.l.: Sportchef Florian Hinterberger, Alexander Schmidt
(jetzt Cheftrainer Friedhelm Funkel), Denis Bushuev, Markus von
Ahlen, Kurt Kowarz, Ingo Seibert,
Stefan Wannenwetsch (20), Andreas Neumeyer (18), Teammanager Florian Waitz, Physiotherapeut/in Tobias Adams, Christine
Forster, Wolfgang Fendt, Betreuer Martin Bernhard und Siegfried
Gschwendtner. Vorne v.l.: Kodjovi Koussou (31), Moritz Volz (2),
Daniel Adlung (19), Bobby Wood
(23), Vitus Eicher (30), Gabor Kiraly (1), Michael Netolitzky (22),
Moritz Stoppelkamp (10), Benny
Lauth (11), Stephan Hain (16),
Korbinian Vollmann (33). Es fehlt:
Daniel Bierofka (7).
Torjägerliste der 2. Bundesliga, Saison 2013/14, nach dem 6. Spieltag
6 Tore
Sanogo, Boubacar (Cottbus)
4 Tore:
Idrissou, Moha ( Kaiserslautern)
Nemec, Adam ( FC Union Berlin)
Risse, Marcel (1. FC Köln)
Zoller, Simon (FC Kaiserslautern)
3 Tore:
Kapllani, Edmond (Frankfurt)
Klos, Fabian (Arminia Bielefeld)
Kreilach, Damir (Union Berlin)
Sylvestr, Jakub (Erzgebirge Aue)
Verhoek, John (FC St. Pauli)
2 Tore (u.a.):
Banovic, Ivica (Energie Cottbus)
Benschop, Charlison (Düsseldorf)
Epstein, Denis (FSV Frankfurt)
Fabian, Patrick (VfL Bochum)
Hille, Sebastian (Bielefeld)
Hofmann, Philipp (FC Ingolstadt)
Hübener, Thomas (Bielefeld)
Hübner, Florian (SV Sandhausen)
Kruska, Marc Andre (Cottbus)
Lauth, Benjamin (60 München)
Leckie, Mathew (FSV Frankfurt)
Maltritz, Marcel (VfL Bochum)
Mattuschka, Torsten (Berlin)
Nazarov, Dimitrij (Karlsruher SC)
Novikovas, Arvydas (Erzg. Aue)
Reisinger, Stefan (Düsseldorf)
Stiepermann, Marco (Cottbus)
ten Voorde, Rick (SC Paderborn)
Ujah, Anthony (1. FC Köln)
Valentini, Enrico (VfR Aalen)
1 Tor (u.a.)
Alibaz, Selcuk (Karlsruher SC)
Bartels, Fin (FC St. Pauli)
Bellinghausen, Axel (Düsseldorf)
Brandy, Sören (Union Berlin)
Buballa, Daniel (VfR Aalen)
Butscher, Heiko (VfL Bochum)
Eigler, Christian (FC Ingolstadt)
Fiel, Cristian (Dynamo Dresden)
Gerhardt, Yannick (1. FC Köln)
Gianniotas, Ioannis (Düsseldorf)
Hajnal, Tamas (Ingolstadt 04)
Jungwirth, Florian (VfL Bochum)
Karl, Markus (1. FC Kaiserslautern)
Kempe, Tobias (Dyn. Dresden)
Korkmaz, Ümit (FC Ingolstadt)
Kringe, Florian (FC St. Pauli)
Lechleiter, Robert (VfR Aalen)
Peszko, Slawomir (1. FC Köln)
Reichwein, Marcel (VfR Aalen)
Riese, Philipp (Arminia Bielefeld)
Stoppelkamp, Moritz (München)
Terodde, Simon (Union Berlin)
Thy, Lennart (FC St. Pauli)
Tomasov, Marin (1860 München)
Vitzthum, Michael (Karlsruher SC)
An der Hand der Profis zum Anstoßkreis!
Gründungsdatum: 17.05.1860
Mitglieder:
19.950
Vereinsfarben:
Grün-Gold
Abteilungsfarben: Weiß-Blau
Anschrift:
Grünwalder Straße 114
81547 München
Telefon (0 18 05) 60 18 60
E-Mail: info@tsv1860.de
Internet: www.tsv1860.de
Stadion:
Allianz-Arena München
71 137 Plätze
Verwaltungssrat
1860 München e.V.:
Siegfried Schneider (Vorsitzender), Christian Waggershauser
(Stellvertreter), Markus Bauer,
Robert von Bennigsen, Klaus
Hagl, Dr. Klaus Leipold, Richard Ostermeier, Otto Steiner
und Beatrix Zurek.
Präsidium:
Gerhard Mayrhofer (Präsident), Erik Altmann (Vize), Peter Helfer (Vize), Heinz
Schmidt (Vize/Schatzmeister)
Aufsichtsrat TSV München
von 1860 GmbH & Co. KGaA:
Wird neu konstituiert.
Beirat TSV München von 1860
Geschäftsführungs-GmbH:
Wird neu konstituiert.
Geschäftsführung TSV München von 1860 GmbH & Co.
KGaA:
Robert Schäfer
Sportchef:
Florian Hinterberger
Teammanager: Florian Waitz
Teamärzte: Dr. Alois Engelhard, Dr. Willi Widenmayer
Physio: Christine Fordter und
Tobias Adams
Betreuer: Martin Bernhard
und Siegfried Gschwendner
Cheftrainer: Friedhelm Funkel
Größte Erfolge:
Deutscher Meister: 1966
DFB-Pokalsieger: 1942, 1964
Einmal Hand in Hand mit den
großen Vorbildern auf das Spielfeld laufen – der VfR Aalen
macht es möglich und erfüllt den
Traum vieler Nachwuchskicker!
Beim heutigen Heimspiel gegen
den TSV 1860 München begleiten die Bambinis des SV Ebnat
und die E2 der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach die beiden
Zweitliga-Mannschaften in Richtung Mittelkreis.
Der VfR Aalen wünscht den Kindern und ihren Betreuern einen
unvergesslichen Tag in der
Scholz Arena!
Höchster Heimsieg:
2:1 gegen FSV Frankfurt
Höchste Heimniederlage:
0:2 gegen SV Sandhausen
Höchster Auswärtssieg:
2:1 bei Fortuna Düsseldorf
Höchste Auswärtsniederlage:
0:1 bei St. Pauli und Paderborn
Torschützen Saison 2013/14:
Beni Lauth 2, Moritz Stoppelkamp, Marin Tomasow je 1
Spielernoten nach „kicker“:
Yannick Stark 3,17
Moritz Stoppelkamp 3,25
Gabor Kiraly 3,42
Guillermo Vallori 3,43
Seite 6
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Das aktuelle Interview VfR-Cheftrainer Stefan Ruthenbeck
„Wir wollen unser Spiel durchdrücken“
VfR Aalen – der Verein
Stefan Ruthenbeck will auch gegen die Münchner Löwen die drei Punkte in Aalen behalten
Dass die 60er ausgerechnet
vor dem Spiel gegen seine
Elf mit einem neuen Trainer
anreisen, ändert für Aalens
Chefcoach Stefan Ruthenbeck nichts an der Tatsache,
dass er auch gegen die
Münchner Löwen gewinnen will. Wie schon beim
letzten Heimspiel, als Leandro & Co. die Roten Teufel
mit einer 4:0-Packung geschlagen auf den Betzenberg zurückschickten.
Herr Ruthenbeck, wie haben Sie die
Länderspielpause genutzt?
Ruthenbeck: Wir haben in der vergangenen Woche fast komplett im
athletischen Bereich gearbeitet.
Wir haben noch einmal einen Laktattest gemacht, um zu schauen,
dass das, was wir im Training gemacht haben, auch Wirkung ge- VfR-Cheftrainer Stefan Ruthenbeck freut sich auf die Löwen.
zeigt hat. Dann haben wir das Wochenende frei gehabt und uns in schwerpunkte jetzt wieder auf Ruthenbeck: Es ist ein bisschen
schade, weil wir die Mannschaft
dieser Woche voll auf das Spiel ge- Taktik und Technik legen.
kurz vorher noch einmal intensiv
gen 1860 München konzentriert.
Dass die Münchener ausgerechnet beobachtet haben. Michael SchieSind Sie zufrieden mit den Werten? vor dem Spiel gegen den VfR Aalen le hat sich das Team angeschaut.
Ruthenbeck: Es sind gute Laktat- mit Friedhelm Funkel einen neuen Wir haben uns Videos angeschaut.
werte. Fast alle haben sich verbes- Trainer gebracht haben, kommt Ih- Dinge, die man einfach zur Vorbereitung auf einen solchen Gegner
sert. Wir können die Trainings- nen sicherlich nicht gelegen.
macht. Mit einem Trainerwechsel
bricht das alles plötzlich weg. Es
kommt nun ein neuer Trainer, der
neue Ideen hat. Es ist deshalb
schade für uns, dass in der Spielvorbereitung ein wichtiger Mosaikstein einfach wegfällt. Aber das
müssen wir nehmen, wie es ist.
Das geht anderen Mannschaften
in ähnlichen Situationen genauso.
Deshalb haben wir uns dann auch
relativ schnell klar gemacht, dass
wir viel mehr Aufmerksamkeit darauf legen werden, wie unser Spiel
auszusehen hat. Wir wollen unser
Spiel durchdrücken. Da ist es dann
völlig egal, wer als neuer Trainer
kommt.
München gerade nach vorne unheimlich Qualität hat. Wenn ich da
zum Beispiel nur an Rob Friend
denke. Und natürlich an Ex-Nationalspieler Benni Lauth. Auch darüber hinaus gibt es eine ganze Menge an Spielern, die schon nachgewiesen haben, dass sie in der 2.
oder sogar in der 1. Liga mitspielen
können. Deswegen glaube ich,
dass es für meinen Kollegen Funkel in erster Linie darum geht, die
Hemmung wegzubekommen, damit die Stürmer auch entsprechend treffen werden. Aber das
werden wir verhindern.
Wird den Zuschauern wieder ein
ähnlich erfolgreiches FußballfestiDennoch werden Sie sich natürlich
val geboten werden wie beim letzmit der neuen Situation der Löwen
ten Heimspiel gegen Kaiserslaubeschäftigt haben. Was vermuten
tern.
Sie, was Friedhelm Funkel seinen
Jungs mit auf den Weg nach Aalen Ruthenbeck: Der 4:0-Sieg gegen
die Roten Teufel war in der Tat ein
geben wird?
Ruthenbeck: Die Münchener ha- fantastisches Erlebnis für unsere
ben drei Siege und drei Niederla- Fans und uns alle. Es hat gezeigt,
gen. Das sagt schon ein bisschen zu welcher Leistung wir mit der
etwas aus über Hopp oder Top. Sie Unterstützung unserer Anhänger
haben 5:6-Tore. Daraus schließe fähig sind. Darauf setzen wir auch
ich, dass sie nach hinten relativ gut heute gegen einen Gegner, der
organisiert sind. Bei fünf geschos- nicht weniger attraktiv ist. Und wir
senen Toren fehlt offensichtlich werden alles daran setzen, um die
ein bisschen etwas nach vorne. drei Punkte in Aalen zu behalten.
Werner Röhrich
Fakt ist andererseits, dass 1860
Mit Triple-Gewinner Luiz Gustavo gegen Aalen
Beim Aalener DFB-Pokalgegner VfL Wolfsburg hat eine neue Zeitrechnung begonnen
Am Dienstag, 24. September,
ab 19.00 Uhr steht der VfR
Aalen in der zweiten DFB-Pokal-Runde dem Bundesligisten VfL Wolfsburg in dessen
Volkswagen-Arena gegenüber.
In der VW-Stadt hat eine neue
Zeitrechnung begonnen. SportChef Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking, die beide noch kein
Jahr im Amt sind, wollen für eine
nachhaltige Entwicklung sorgen.
In der jüngeren Vergangenheit
hatten die „Wölfe“ oft mit millionenschweren Transfers und großen personellen Umbrüchen, die
jedoch nicht die erhofften Erfolge
brachten, für Schlagzeilen gesorgt.
An den größten Triumph der Vereinsgeschichte (Deutscher Meister
2009) konnte der VfL trotz der Investitionen - oder auch gerade deshalb - nicht mehr anknüpfen.
Das soll der aktuelle „Königstransfer“ der Wolfsburger ändern.
Mittelfeldspieler Luiz Gustavo
wechselte für 17,5 Millionen Euro
vom deutschen Rekordmeister
und Triple-Sieger FC Bayern München nach Niedersachsen. Auf
Grund der großen Konkurrenz im
Mittelfeld der Bayern zog es Gustavo nach Wolfsburg. Denn bei der
im kommenden Jahr anstehenden
Heim-Weltmeisterschaft wird der
brasilianische
Nationalspieler
schließlich wohl nur mit ausreichend Spielpraxis im Kader der
„Selecao“ stehen.
Der 26-Jährige stellt bereits seit
2007 seine Klasse in der Bundesliga unter Beweis. Zunächst war
Gustavo für die TSG 1899 Hoffenheim aktiv, mit der er den Sprung
in die erste Bundesliga schaffte,
bevor er drei Jahre für den FC Bayern die Schuhe schnürte. Wenn
der VfR Aalen in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Wolfsburg
gastiert, könnte es der 22. Einsatz
von Luis Gustavo im nationalen
Pokalwettbewerb sein.
Die Verantwortlichen der Wolfsburger freuten sich nach der Auslosung über das Spiel in der heimischen Arena. „Es ist schön, dass
wir ein Heimspiel zugelost bekommen haben. Wir müssen gegen
den VfR Aalen genauso wie in der
ersten Runde beim 3:1 in Karlsruhe spielen. Dann haben wir gute
Chancen“, sagte VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. „Wir wollen
unsere Chance wahrnehmen, die
nächste Runde durch ein Heimspiel zu erreichen“, ergänzte „Wölfe“-Trainer Dieter Hecking. Kurios:
In der vergangenen Saison hatte
der VfL das Halbfinale des DFBPokals erreicht, kassierte dort aber
beim späteren Sieger FC Bayern
München (mit Luiz Gustavo) eine
1:6-Niederlage.
Fanoffensive Rohrwang e.V. einen
Fanbus ein. Abfahrt ist am 24.September um 10.45 Uhr am Osteingang der Scholz Arena.
Anmeldungen werden beim heutigen Heimspiel gegen 1860 München am Fanstand der Fanoffensive Rohrwang e.V. (gegen Vorauskasse) oder bis 20.09.2013 per
E-Mail an busanmeldung@forev.de und anschließender Überweisung entgegen genommen.
Der Fahrtpreis beträgt 35 Euro,
Jugendliche bis einschl. 13 Jahre
bezahlen 25 Euro. Der Ticketvorverkauf im VfR-Fanshop (Roßstraße 8 in Aalen) läuft noch bis zum
20. September (18 Uhr).
Folgende Ticketkategorien stehen für Fans des VfR Aalen zur Verfügung:
ɀ Stehplatz Vollzahler (Block
G33): 13 Euro
Fanbus nach Wolfsburg
ɀ Stehplatz ermäßigt (Block G33):
10 Euro
Zum Pokalduell des VfR Aalen in ɀ Sitzplatz Vollzahler (Block F35):
der Volkswagen Arena setzt die 20 Euro
ɀ Ermäßigungskriterien: Schüler, Studenten (bis einschl. 25 Jahre), Auszubildende, Arbeitslose,
Rentner, Schwerbehinderte (jeweils gegen Vorlage des entsprechenden Ermäßigungsnachweises
am Stadioneinlass).
Pokal-Fanschal gibt’s heute im
Stadion
Tickets sind am Spieltag auch an
den Tageskassen der Volkswagen
Arena erhältlich. Als Erinnerung
an diese Partie wurde ein PokalFanschal (Preis 10 Euro) aufgelegt.
Dieser ist beim heutigen Heimspiel gegen 1860 München am
Fanmobil vor dem Aufgang zur
Geschäftsstelle im Stadionweg sowie in der VfR-Fanbox hinter der
Nordtribüne erhältlich. Darüber
hinaus kann er auch über den Fanshop und den Online-Shop unter
www.vfr-aalen-fanshop.de bezogen werden.
Gründung:
8. März 1921
Mitglieder:
850
Vereinsfarben: Schwarz-Weiß
Anschrift:
Stadionweg 5/1
73430 Aalen
Telefon: (0 73 61) 5 24 88-0
info@vfr-aalen.de
www.vfr-aalen.de
Stadion: Scholz Arena
13 251 Plätze,
davon 8499 Stehplätze
Aufsichtsrat:
Vorsitzender Johannes Moser,
Thomas Körner
Präsidium:
Präsident: Berndt-Ulrich Scholz
Geschäftsführendes
Präsidiumsmitglied:
Carl Ferdinand Meidert
Sportdirektor: Markus Schupp
Geschäftsstelle:
Sicherheitsbeauftragter/
Marketing: Markus Thiele
Sponsoring: SPORTFIVE GmbH
& Co.KG: Mario Lucan
Medienverantwortlicher/
Ticketing: Sebastian Gehring
Presse-/Öffentlichkeitsarbeit:
Maximiliane Jetter
Merchandising: Jonny Berthold
Buchhaltung: Kerstin Schnitzer/
Heidrun Tsogas
Fanbeauftragter:
Tobias Stürmer
Sportlicher Leiter Leistungszentrum/Cheftrainer U23:
Rainer Kraft
Administrativer Leiter Leistungszentrum: Holger Hadek
Teamkoordinator Lizenzmannschaft+Nachwuchs
(U17-U23): Roman Riedel
Nachwuchskoordinator
U12-U16: Benjamin Götz
Cheftrainer:
Stefan Ruthenbeck
Co-Trainer: Michael Schiele
Torwart-Trainer: Timo Reus
Athletik-Trainer:
Johannes Egelseer
Mannschaftsärzte: Dr. Udo
Tiefenbacher, Andreas Heintzen
Physiotherapeut: Marc Weiss
Masseur: Achim Hägele
Betreuer: Bastian Noth,
Günther Hammer
Noten der VfR-Spieler
nach „kicker“:
Enrico Valentini
Oliver Barth
Andreas Hofmann
Sascha Traut
Robert Lechleiter
Daniel Buballa
Leandro Grech
Jasmin Fejzic
2,75
2,92
3,00
3,00
3,08
3,17
3,25
3,42
Als Erinnerung an diese Partie wurde ein Pokal-Fanschal (Preis 10 Euro) aufgelegt.
Sparkassen-Finanzgruppe
Einfach und schnell:
der Sparkassen-Privatkredit.
Günstige Zinsen. Flexible Laufzeiten. Faire Beratung.
Überraschend unkompliziert: der Sparkassen-Privatkredit ist die clevere Finanzierung für Autos, Möbel und vieles mehr.
Günstige Zinsen, kleine Raten und eine schnelle Bearbeitung machen aus Ihren Wünschen Wirklichkeit. Infos in Ihrer Geschäftsstelle und unter www.ksk-ostalb.de. Wenn‘s um Geld geht – Sparkasse.
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Seite 7
Die nächsten VfR-Gegner: Beim VfL Bochum, dann kommen die Kölner Geißböcke
Helmes und die großen Träume
Der 1. FC Köln gastiert am 27. September in Aalen
Ein Verein wie der 1. FC Köln
ist vermutlich eine Nummer
zu groß für die 2. Bundesliga
– weshalb der „Effzeh“ möglichst
schnell
aufsteigen
möchte. Die Hoffnung hat
seit wenigen Tagen einen
neuen Namen: Patrick Helmes. Am 27. September sind
die Kölner in Aalen zu Gast.
Köln ist die viertgrößte Stadt
Deutschlands. Sie ist größer als
Frankfurt oder Stuttgart und viel
größer als Bremen, Augsburg oder
Braunschweig. Zudem hat Köln einen der traditionsreichsten Fußballvereine des Landes zu bieten:
Der „Effzeh“, wie er im Rheinland
gerne genannt (und geschrieben)
wird, war dreimal Deutscher Meister, viermal DFB-Pokalsieger und
belegt in der ewigen Tabelle der
Bundesliga Rang sieben. Er war
sportliche Heimat für unglaublich
viele Stars: Klaus Allofs, Klaus Fischer, Thomas Häßler, Jürgen
Kohler, Bruno Labbadia, Bodo Illgner, Toni Schumacher, Dieter
Müller, Bernd Schuster, Pierre Littbarski, Wolfgang Overath und natürlich Lukas Podolski trugen das
Trikot des FC.
Das Problem ist – Achtung: Phra-
Patrick Helmes entfacht neue
Hoffnung in Köln. (Foto: eibner)
se –, dass sich der 1. FC Köln vom
vergangenen Ruhm heute nichts
kaufen kann. Der Verein hat Fehler
gemacht, und zwar in der Führungsetage (den Trainerstuhl eingeschlossen), und zwar nicht nur
einen, sondern einige. Und so
spielt der große FC in der für ihn zu
kleinen 2. Bundesliga. Seit dem
Abstieg 1998 hängt man gewissermaßen im Fahrstuhl fest – die
Geißböcke konnten sich seither
nicht mehr endgültig in der Bundesliga etablieren. 2012 stieg man
das fünfte Mal aus dem Oberhaus
ab – und stand gewissermaßen vor
einem Scherbenhaufen, weil auch
die finanziellen Mittel nicht mehr
wie einst verfügbar waren.
Nun jedoch keimt in Köln neue
Hoffnung auf. Zwar ist man noch
nicht grandios in Form, doch zehn
Punkte aus sechs Spielen (bei keiner Niederlage) sind ein guter
Schnitt, der in der Zwischenabrechnung Platz drei bedeutet. Mit
dem neuen Coach Peter Stöger
scheint ein Trainer engagiert worden zu sein, der das System über
die Befindlichkeiten einzelner
Spieler stellt – dass Köln bisher nur
vier Gegentore kassiert hat, untermauert zumindest den Eindruck,
dass immerhin die Defensive
steht. Und für die Offensive – zuletzt stand Angreifer Anthony Ujah
in der Kritik – wurde noch einmal
sehr namhaft nachgerüstet: Patrick Helmes ist zurück. Das mag
bei vereinzelten Fan-Gruppierungen in der Domstadt nicht gut ankommen, weil der ehemalige Nationalstürmer 2008 den FC ausgerechnet in Richtung Leverkusen
verlassen hatte, entfacht beim
größten Teil des Klubs jedoch neue
Euphorie.
Helmes im Fokus
Gewiss, Helmes war in den letzten Jahren oft verletzt, doch hat er
bei all seinen Stationen seine Torgefahr unter Beweis gestellt: Für
Köln traf er in 65 Spielen 35 Mal, in
Leverkusen kam er auf 28 Tore in
57 Partien, selbst in Wolfsburg, wo
er nicht glücklich wurde, sah die
Statistik (28 Begegnungen, 13 Treffer) gut aus.
Dass sich die VfR-Verteidiger besonders um Helmes werden kümmern müssen, wenn er zum Flutlichtspiel am 27. September in Aalen auflaufen wird, versteht sich
von selbst. Und nicht nur das Flutlicht wird an diesem Abend für
eine besondere Atmosphäre sorgen: Die Fans des 1. FC Köln treten
grundsätzlich in großer Gruppe in
Erscheinung – und dementsprechend lautstark.
Dass die Anhänger am Rhein
noch ein wenig euphorischer sind
als ohnehin, hat auch mit Jörg
Schmadtke zu tun. In der Sommerpause übernahm er nämlich
das Amt des Sportdirektors beim 1.
FC Köln. Schmadtke ist nicht nur
ein absoluter Fachmann, er hat es
in Aachen und vor allem auch in
Hannover geschafft, mit überschaubaren Mitteln Großes zu leisten. Sein Auftrag ist es, den 1. FC
Köln so aufzustellen, dass er nicht
nur in die Bundesliga aufsteigen,
sondern sich dort auch endlich
wieder langfristig etablieren kann.
Swen Thissen
Der nächste Auswärtsgegner des VfR Aalen: VfL Bochum
Um einen Spruch ist Peter Neururer, Trainer des VfL Bochum, nur
äußerst selten verlegen. Der
58-Jährige, am kommenden
Samstag (21. September) ab
13.00 Uhr mit seiner Mannschaft
Gastgeber des VfR Aalen, vergleicht schon einmal eine Torflaute seiner Mannschaft mit
Petting („Auf die Dauer langweilig. Irgendwann muss auch mal
einer rein.“) oder die Beobachtungsversuche des jeweiligen
Gegners mit der Spionageaffäre
rund um den US-Geheimdienst
NSA („Mein Code ist nicht zu
knacken. Die Aufstellung gibt es
nur in meinem Kopf.“).
Kein Zweifel also: Neururers
Spontaneität spielt in der 2. Liga
ganz oben mit. Rein sportlich
war der Saisonstart aber eher
mittelmäßig. Nach sechs Begegnungen stehen je zwei Siege,
Unentschieden und Niederlagen
zu Buche. Der Rückstand auf
Rang drei beträgt lediglich zwei,
der Vorsprung auf Platz 16 aber
auch nur drei Punkte. Die Ausgangslage des ehemaligen Erstligisten kann also jederzeit in die
eine oder andere Richtung kippen.
Zwei völlig verschiedene Hälften
hatten die Bochumer Fans beim
jüngsten 4:2 (0:2) im Westduell
gegen den SC Paderborn 07 gesehen. Zur Halbzeit sahen die
Gäste schon wie die sicheren Sieger aus, doch dank einer Energieleistung drehte Bochum das
Spiel. Da machte es auch wenig,
dass „Kult-Trainer“ Neururer
wegen Meckerns auf die Tribüne
musste und dafür ein Mannschaftsessen springen lassen
muss. „Der Sieg wurde auch von
der Begeisterung des Publikums
getragen“, lobte der routinierte
Bochumer Trainer, der sich auch
auf dem Golfplatz wohl fühlt,
die Unterstützung von den Rängen.
Seine große Erfahrung erwarb
Mit Paul Freier haben die Bochumer einen Ex-Nationalspieler in
ihren Reihen.
(Foto: eibner)
Neururer bei einer ganzen Reihe
von Vereinen. Bemerkenswerte
16 Stationen hat der gebürtige
Marler hinter sich, die sich teilweise wie das „Who is Who“ des
deutschen Fußballs lesen: FC
Schalke 04, Hertha BSC, Hannover
96, MSV Duisburg, Fortuna Düsseldorf, Alemannia Aachen, RotWeiss Essen und der 1. FC Köln
sind nur einige Vereine von Neururer. In Bochum ist er bereits
zum zweiten Mal tätig. Schon
von 2001 bis 2005 war er an der
Castroper Straße aktiv und führte
die einstige Fahrstuhl-Mannschaft sogar bis in den UEFA-Pokal. Damals beendete er die Saison mit dem VfL sogar als „Revier-Meister“ vor dem BVB und
Schalke 04. Heute geradezu undenkbar.
Seine zweite Amtszeit beim VfL
trat Neururer am 8. April 2013 an,
sechs Spieltage vor dem Ende der
abgelaufenen Saison und in
höchster Abstiegsgefahr. Die ersten vier Begegnungen unter Neu-
rurers Regie gewannen die Bochumer allesamt und legten damit den Grundstein für den späteren Klassenverbleib. Danach
einigte sich „Peter der Große“,
wie lokale Medien den Trainer
ab und zu nennen, auf einen
Vertrag bis 2015.
Zu den bekanntesten Spielern im
VfL-Kader zählt der ehemalige
Nationalspieler Paul Freier. Der
34-Jährige gehört mit Marcel
Maltritz, ebenfalls 34 Jahre, zu
den Spielern, die Neururer bereits aus seiner ersten Amtszeit
noch bestens kennt. Aber auch
der Nachwuchs kommt beim
Club aus dem Ruhrgebiet nicht
zu kurz. Seit dem Beginn der aktuellen Spielzeit sind mit Onur
Bulut, Fabian Holzhaus, Joel
Reinholz und Jan Gyamerah
gleich mehrere Spieler auf dem
Sprung in die erste Mannschaft.
Kürzlich kam noch U 23-Stürmer
Sven Kreyer dazu. Der VfL hofft,
dass sie sich ähnlich gut entwickeln wie der erst 18-jährige Junioren-Nationalspieler Leon Goretzka, den Bochum vor Saisonbeginn für eine siebenstellige
Transfersumme in Richtung des
Reviernachbarn FC Schalke 04
ziehen lassen musste.
In der Krankenstation sieht es aktuell nicht so gut aus. Onur Bulut
hat sich einen Leistenbruch zugezogen und fällt längere Zeit aus.
Auch Selim Gündüz (Kreuzbandriss), Lukas Sinkiewicz (Knie), Jan
Gyamerah (Schambeinentzündung) und Felix Bastians (Mittelfußprobleme) hatten oder haben mit Blessuren zu kämpfen.
MSPW
Fanbus
Für die Fanbusreise nach Bochum
nimmt die Fanoffensive Rohrwang e.V. heute Abend am Fanstand hinter der Stadtwerke-Tribüne Anmeldungen gegen Vorauskasse entgegen. Der Fahrtpreis beträgt 35 Euro, Jugendliche bis einschließlich 13 Jahre bezahlen 25 Euro. Abfahrt ist am
20. September um 5 Uhr am
Osteingang der Scholz Arena.
Informationen zum Szenebus
folgen unter www.forev.de.
Ferner können Anmeldungen bis
17. September auch per E-Mail
an busanmeldung@forev.de und
gegen anschließende Überweisung eingereicht werden. Tickets
sind ebenfalls heute am FOREVFanstand und bis zum 18. September (18 Uhr) im VfR-Fanshop
erhältlich:
Sitzplatz Vollzahler: 26 Euro
Stehplatz Vollzahler: 13 Euro
Stehplatz ermäßigt: 10 Euro
Ermäßigungskriterien:
Schüler, Studenten, Kinder bis 14
Jahre, Schwerbehinderte. Auch
VfL Bochums Kulttrainer Peter Neururer im Gespräch mit Richard Sukuta-Pasu: an den Tageskassen werden Kar„Irgendwann muss auch mal einer rein.“
(Foto: eibner) ten für Gästeblöcke angeboten.
Seite 8
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Der VfR Aalen auf Pay-TV Sky bietet VfR-Receiver
sky.de/vfr
Abbildungsbeispiel
Hol’ Dir die neue Sky Flatrate
mit dem VfR-Receiver.*
• Alle Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga live,
einzeln und in der Konferenz – nur auf Sky.
• In der Flatrate für 24 Monate.*
• VfR-HD-Leihreceiver einmalig nur € 39.* (Standard-HD-Leihreceiver für € 0*)
• Die ersten 12 Monate gratis in HD.
Sofort bestellen unter:
sky.de/vfr
€
29,
90
mtl.*
im 24-Monats-Abo
*Angebot gilt bei Buchung von Sky Welt und dem Premiumpaket Fußball Bundesliga mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten (Monat der Freischaltung (anteilig) zzgl. 23 Monaten) für mtl.€ 29,90 zzgl. einmalig € 39 Aktivierungsgebühr für Neu-Abonnenten (jeder Kunde ohne Sky Abonnement in den letzten 3 Monaten). Für Abonnenten, in deren Haushalt und/oder unter deren Kontonummer bereits ein Sky Abonnement für sich oder Dritte besteht oder
bis zu 3 Monate vor Neuabschluss bestand, beträgt die Aktivierungsgebühr € 99. Eine Anpassung bestehender Sky Abonnements auf dieses Angebot ist nicht möglich. Zusätzlich werden die zum Fußball Bundesliga Paket passenden HD-Sender (Sky Bundesliga HD1 und Sky Bundesliga HD2 sowie zusätzlich die jeweiligen HD-Optionskanäle bis auf Weiteres als Bonus) in den ersten 12 Monaten kostenlos freigeschaltet. Die Freischaltung endet automatisch. Bei
Kabelempfang richtet sich die Verfügbarkeit der HD-Sender nach dem jeweiligen Kabelnetzbetreiber. Für den Empfang ist ein HD-Receiver „geeignet für Sky“ erforderlich. Sky stellt während der gesamten Laufzeit einen StandardHD-Leihreceiver zur Verfügung. Die einmalige Servicepauschale i. H. v. € 99 entfällt bei diesem Angebot. Auf Wunsch stellt Sky einen VfR-HD-Leihreceiver gegen eine einmalige Servicepauschale i. H. v. € 39 zur Verfügung. Wenn
das Sky Abonnement nicht fristgerecht 2 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird, verlängert es sich um weitere 12 Monate zu mtl. € 34,90. Stand: Juli 2013. Angebot gültig bis 30.9.2013. Änderungen vorbehalten.
Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG, Medienallee 26, 85774 Unterföhring.
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Seite 9
Blick in die Historie Aufstieg in die 1. Amateurliga im Jahr 1963
Aufstieg des VfR Aalen in 1. Amateurliga jährt sich zum 50. Mal
Der VfR Aalen begrüßt heute die Spieler der Meistermannschaft von 1963 – Erst ein Entscheidungsspiel musste den Aufstieg klarmachen
Z
um heutigen Heimspiel gegen
den TSV 1860 München begrüßen der VfR Aalen und LAOLAA
ganz herzlich neun langjährige
VfRler, die sich um das Wohl des
Vereines in besonderer Weise verdient gemacht haben. Im August
1963 ist die erste Mannschaft mit
einem 1:0-Sieg im Entscheidungsspiel gegen die TSG Backnang in
die 1. Amateurliga aufgestiegen.
Und fast auf den Tag genau vor 50
Jahren, nämlich am 15. September
1963, haben die Mannen um Hansi
Schiegl gegen Neckarsulm (4:0)
den ersten Erfolg im AmateurOberhaus errungen.
Die offizielle VfR-Chronik „Der
weite Weg nach oben“ von Achim
Pfeifer beschreibt den damaligen
Triumph wie folgt:
„I
n der Saison 1962/1963 hatte es der VfR mit etlichen
Vereinen aus dem Umkreis zu tun.
Neben dem SSV Aalen spielten
auch Oberkochen, Herbrechtingen, Hussenhofen, Giengen und
Bettringen in der 2. Amateurliga.
Mit Kurt Rathgeb nahm ein neuer
Mann auf der Trainerbank Platz,
doch es gelang einmal mehr nicht,
Kontinuität in die sportliche Leitung einzubringen. Trainer Rathgeb musste seine Zelte schon nach
wenigen Monaten abbrechen, da
es ihn beruflich nach Esslingen
verschlug. Alfred Albrecht und
Hans Hildner übernahmen gemeinsam die Trainingsleitung der
ersten Mannschaft, die die Herbstmeisterschaft unter Dach und
Fach bringen konnte. Die Zielsetzung war klar, der VfR wollte unbedingt zurück in die 1. Amateurliga.
Und er schaffte die Voraussetzung:
Als Meister der 2. Amateurliga
und einige Zeit nach Beendigung
seiner Karriere schnürte der langjährige Kapitän Eugen Ilzhöfer in
diesem entscheidenden Spiel völlig ohne Spielpraxis nochmals die
Fußballschuhe. Und die Maßnahme zahlte sich aus: Ilzhöfer übernahm die Position des linken Verteidigers und ließ Odzak routiniert
und souverän nicht zur Entfaltung
kommen. Durch ein Tor von Friedrich Henne und einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegte
der VfR vor 3000 begeisterten Zuschauern mit 1:0 und hatte den
Wiederaufstieg in die 1. Amateurliga endgültig erreicht.“
Z
ehn Spieler aus der damaligen
Mannschaft sind noch am Leben, neun davon heute Abend zu
Das Foto zeigt die Mannschaft des VfR Aalen unmittelbar nach ihrem gegen den FC Oberkochen gewon- diesem ganz besonderen Jubiläum
Ehrengäste in der Scholz Arena.
nenen Spiel, das ihr den Meistertitel in der 2. Amateurliga (Gruppe 3) einbrachte.
Stehend von links nach rechts: Trainer Alfred Albrecht, Alfons Haas, Ernst Berroth, Helmut Hinkelmann, Im Tor stand damals Stefan
Ludwig Broer, Günter Strübel, Konrad Brtnik, Stefan Kohn, Erich Gallas, Stellvertretender Fußballabtei- Kohn, in der Verteidigung agierten
Ludwig Broer und Ernst Berroth,
lungsleiter Max Rösner (verdeckt mit Hut), Trainer Hans Hildner, Beisitzer Sigmund Barthelmeß.
linker Läufer war Erich Gallas. Von
Kniend von links nach rechts: Wolfgang Otterski, Hansi Schiegl, Hans Gartenmeier, Heinz Müller.
(Gruppe 3) spielten die Aalener mit
dem SC Stuttgart, den Sportfreunden Esslingen und der TSG Backnang um den Aufstieg. Drei dieser
vier Mannschaften sollten aufsteigen, doch der VfR konnte nicht
überzeugen. Gleich im ersten Spiel
erwies sich Esslingen als zu stark
und fegte das Rohrwangteam mit
6:2 vom Platz. Diese Niederlage
hatte personelle Konsequenzen,
denn Erich Kellner, der jahrelang
das VfR-Tor gehütet hatte und nun
eigentlich nicht mehr zur Verfügung stehen wollte, kehrte in die
Mannschaft zurück.
Eine Woche später wurde Backnang auf heimischem Geläuf mit
1:0 besiegt. Da sich Licht und
Schatten in den Aufstiegsspielen
weiterhin die Klinke in die Hand
gaben, musste der VfR bis zuletzt
zittern. Mit 5:7-Punkten belegte er
letztendlich mit einem Punkt Vorsprung vor dem Schlusslicht aus
Backnang die dritte Position, die
zum Aufstieg berechtigte.
Doch Backnang legte Protest ein:
Bei ihrer Niederlage in Aalen sollte
der VfR mit Jörg Zieher einen zu
jungen und noch nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt haben. Zieher hatte vom Kreisjugendleiter die Spielgenehmigung
erhalten, welche dieser nicht hätte
erteilen dürfen. Obwohl der VfR
dies nicht zu verantworten hatte
und auch vom WFV keine Schuld-
der damaligen Angriffsformation
sind heute noch Rechtsaußen Alfons Rinn, Mittelstürmer Helmut
Hinkelmann, Linksaußen Konrad
Brtnik sowie die seinerzeit verletzten Alfons Haas und Heinz Müller
vertreten.
Zum Team gehörten 1963 auch
Hans Gartenmeier, der aufgrund
einer Erkrankung leider nicht vor
Ort sein kann, sowie die bereits
verstorbenen
Spieler
Hansi
Schiegl, Günter Strübel, Frieder
Henne, Buschi Kellner, Jörg Zieher, Wolfgang Otterski und VfREhrenspielführer Eugen Ilzhöfer.
Unterstützt wurde das Trainergespann Albrecht/Hildner von VfRLegende Hans Muche.
Auch heute gilt allen Beteiligten
von damals der Respekt, die Anerkennung und der Dank für diese
herausragende Leistung. Sie haben durch ihren Einsatz ein Kapitel schwarz-weißer VfR-Historie
geschrieben. Die VfR-Familie sagt
dafür: „Herzlichen Dank!“
zuweisungen erfolgten, lag ein Regelverstoß vor, welcher ein Wiederholungs- und somit ein Entscheidungsspiel zwischen Backnang und Aalen zur Folge hatte.
Die Spannung hatte den Siedepunkt erreicht. Der WFV bestimmte den Spielort Aalen, somit hatte
der VfR als kleine Entschädigung
ein Heimspiel. Einiges an Kopfzerbrechen bereitete dem Trainerduo
Albrecht und Hildner der Backnanger Rechtsaußen Odzak, welcher in dieser Klasse zu den überragenden Angreifern gehörte.
Auf Wunsch der Abteilungsleitung wurde ein ganz besonderer Großen Andrang verzeichnete Kassierer Schweigert beim EntscheiSpieler nochmals aktiviert: Einen dungsspiel zwischen dem VfR Aalen und der TSG Backnang. 3000 beTag nach seinem 40. Geburtstag geisterte Zuschauer feierten die Rückkehr ins Amateur-Oberhaus.
Elbflorenz und den VfR Aalen im Duell gegen Dynamo erleben
Zweitägige Leserreise zum Auswärtsspiel des VfR Aalen nach Dresden am 5./6. Oktober – Stadtbesichtigung und Spielbesuch inklusive
A
m Samstag, 5. Oktober, spielt
der VfR Aalen um 13 Uhr im
„glücksgas stadion“ gegen die SG
Dynamo Dresden. Die Schwäbische Post nutzt als Medienpartner
des Zweitligisten das Wochenende
für eine Leserreise nach Sachsen
und begleitet den VfR Aalen zum
Auswärtsspiel beim achtmaligen
früheren DDR-Meister. Das Team
von Trainer Olaf Janßen belegt
zwar derzeit den letzten Tabellenplatz, wird allerdings bis zum 5.
Oktober alles geben, um die Abstiegsplätze zu verlassen. Aufgrund des schlechten Saisonstarts Stadtansicht von Dresden.
war Peter Pacult als Übungsleiter
an der Elbe gefeuert worden.
Die Bustour beginnt am frühen
Samstagmorgen und startet schon
auf der Hinfahrt mit einem großen
Sektfrühstück im Bus des VfRPartners Beck & Schubert. Gespickt wird die Fahrt nach Dresden
mit aktuellen Informationen von
Verantwortlichen des VfR Aalen,
die im Bus mit dabei sein werden.
Wahrzeichen der Stadt: die Semper-Oper.
Sie haben direkten Kontakt zum
VfR-Trainerstab und liefern bis
zum Anpfiff um 13 Uhr auch mal
einen kleinen verbalen Blick hinter
die Kulissen des Zweitligisten.
„Natürlich beziehen wir über unseren Partner, den VfR Aalen, wieder sehr gute Platzkarten im Stadion“, verrät SchwäPo-Leserreisen-
Organisator Wolfgang Grandjean.
Nach dem Spiel im derzeit größten Einrang-Stadion Deutschlands
trifft man sich zu einer gemeinsamen Einkehr in der Innenstadt
Dresdens. Derzeit ist man noch
auf der Suche nach Hotelkapazitäten in der näheren Umgebung, so
dass die Möglichkeit besteht, den
(Fotos: Fotolia)
Abend im Zentrum der Elbmetropole ausklingen zu lassen. Ansonsten wird wie bei den VfR-Leserreisen üblich der sogenannte „Lumpensammler“ eingesetzt, mit dem
die Nachtschwärmer per Bus in die
Hotels gebracht werden.
„Wir planen die Fahrt wieder mit
einem bewussten Mix aus Fußball-
Event und Stadtbesichtigung“, erklärt Wolfgang Grandjean. Der
Sonntag, 6. Oktober, startet mit einer fest eingeplanten Stadtführung mit weltberühmten Kunstdenkmälern und Bauwerken wie
der Frauenkirche, der Semperoper
oder dem Zwinger in einer der
schönsten Städte Deutschlands.
Rückkehr nach Aalen ist für den
frühen Sonntagabend vorgesehen.
„Gebucht werden kann ab Mitte
kommender Woche bei unserem
bewährten Partner Beck & Schubert aus Aalen-Ebnat, mit dem bereits in der vergangenen Saison die
beiden Leserreisen nach Berlin
und Köln gemeinsam organisiert
wurden“, sagt Grandjean. Schwäbische Post und VfR Aalen freuen
sich über großen Zuspruch!
sk
ɀ Alle Details zum Programm in
Dresden und Preise zur Leser-Fanreise mit dem VfR Aalen finden Sie
kommende Woche in der Schwäbischen Post.
Highlights
verpasst?
Der VfR Aalen auf Regio TV Schwaben.
Montags ab 18 Uhr im Sport und
im Internet unter regio-tv.de
SPIELEN
AB 18
JAHREN
Seite 10
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Aalener Fußballfreunde tippen . . .
VfR Aalen gegen TSV 1860 München
1:1
ni“
Manfred „Man scher
ut
De
6
96
(1
r
Wagne
m TSV
Meister mit de ).
en
ch
ün
1860 M
2:1
Peter Geiger
Geschäftsführer
Geiger Papier
1:0
Gustav Ohnhäuser
Geschäftsführer
Ohnhäuser GmbH Wallerstein
1:1
Bernhard Richter
Pfarrer an der
Stadtkirche Aalen
2:0
Josef Bühler
Geschäftsführer
AOK Ostwürttemberg
2:1
3:1
Bernd Theilacker
Geschäftsführer
proWIN B&T GmbH
1:1
Andreas Maile
Prokurist NORD-LOCK GmbH
Westhausen
3:2
Eugen Schieber
2:1
1:1
PR Managerin
VR-Bank Aalen
Inhaber videre
Holzhandel Abtsgmünd
Geschäftsführer
Scholz Edelstahl GmbH
Marita Hermann
1:1
Geschäftsführer
GSA Aalen
Paul Kuhn
2:1
Jürgen Stempfle
3:1
2:1
Geschäftsführer
proWIN B&T GmbH
Geschäftsführer
Stadtwerke Aalen GmbH
Architekt
Aalen - Stuttgart - Schwäb. Gmünd
4:1
3:1
Geschäftsführer
Schieber Werkstätten, Bopfingen
3:1
Uwe Burkhardt
Joachim Vogel
Geschäftsführer
KIENINGER Steuerberatung
2:1
Hans-Peter Weber
2:0
3:2
Prokurist Heimatsmühle
GmbH & Co. KG
Vorstandsvorsitzender
Kreissparkasse Ostalb
Helmut Winter
3:1
Thomas Körner
Martin Gerlach
Georg Ruf
Vorstand
Kreisbau Ostalb
2:2
Franz Fuchs
Vorstand
VR-Bank Aalen
Carl Trinkl
Oberbürgermeister
Aalen
Cord Müller
Rudi Feil
Geschäftsführer
Geo Data GmbH, Westhausen
3:2
Jörn P. Makko
Bürgermeister
Böbingen
Cemal Isin
2:1
Ulrich Pfeifle
Alt-OB Aalen
3:2
Holger Kaim
Geschäftsführer
Südwestmetall
Geschäftsführer, Malerwerkstätten Heinrich Schmid, Aalen
2:2
Werner Gnieser
Thorsten Klein
Geschäftsführer
C’est la vie GmbH, Aalen
1:1
Geschäftsführer
SDZ. Druck und Medien
2:2
Tobias Funk
2:1
Bernhard Palm
Mode Funk
Aalen
Geschäftsführer, ODR
Technologie Services GmbH
2:0
1:1
Roland Vogt
Geschäftsführer vohtec
Rissprüfung GmbH Aalen
3:1
Kamran Ehsani
Marketingberater
Aalen-Fachsenfeld
2:1
Matthias Klebinger
Geschäftsführer
groupsolutions GbR Aalen
3:1
Edeltraud Mayer
Geschäftsführerin Mayer
Hubarbeitsbühnen
1:2
Jörg Mangold
Geschäftsführer, Mangold
Personalpartner GmbH
2:0
Klaus Pavel
Landrat Ostalbkreis
Ernst Zirbs
HNL-Leiter
Imtech Region Südwest
2:0
Martin Weigle
Inhaber Möbelwerkstätte Weigle
Ruppertshofen
2:1
Hannes Mutscheller
Kaufmännische Leitung
Brendle, Metallbau, Aalen
4:0
Martin Stark
Geschäftsinhaber
Optik Stark in Aalen
2:0
Peter Kummich
Ingenieurbüro für Elektrotechnik in Bopfingen
2:1
Peter Stützel
PS Technologie
Management Beratung
Seite 11
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
VfR-Tagebuch Was alles auf und abseits des Platzes passierte
24. August 2013
2. September 2013
Jasmin Fejzic mit Bosniens Nationalteam unterwegs
Am Montag fliegt Jasmin Fejzic
zur Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina. Während
die Zweite Liga Länderspielpause
hat, stehen dort zwei WM-Qualifikationsspiele gegen die Slowakei an. Am Freitag findet das Hinspiel im Stadion „Bilino Polje“
statt (Endstand 0:1), das Rückspiel
wird am Dienstag im Stadion
„Pod Dubnom“ ausgetragen
(Endstand 2:1).
Heimsieg gegen die Roten Teufel mit freundlicher Unterstützung
von Chris Löwe die Führung (42.),
Seinen bisher höchsten Zweitliga- später erhöhen Enrico Valentini
sieg erzielt der VfR Aalen am mit seinem Doppelpack (48. und
fünften Spieltag der Saison 2013/ 88.) sowie Daniel Buballa mit sei14 gegen den 1. FC Kaiserslau- nem allerersten Treffer im
Trikot
zum
tern. Im Heimspiel bereitet Ro- schwarz-weißen
bert Lechleiter kurz vor der Pause 4:0-Endstand (71.).
4. September 2013
28. August 2013
8. September 2013
Happy Birthday, Fabio Kaufmann!
Fabio Kaufmann wird am spielfreien Wochenende 21 Jahre alt.
LAOLAA und die gesamte VfR-Familie wünschen alles Gute!
8. September 2013
Andre Hainault für Kanadas Nationalteam im Einsatz
VfR-Innenverteidiger Andre Hainault verbringt die Länderspielpause bei der Fußball-Nationalmannschaft von Kanada. Nationaltrainer Bonito Floro hat sein
Team nach Spanien einberufen,
wo in Valencia ein Trainingscamp
stattfindet. Am Sonntag (0:0) und
Dienstag (0:1) steht jeweils ein
Testspiel gegen Mauretanien an.
13. September 2013
Test gegen den FC Härtsfeld 03 14:0-Sieg für den VfR Aalen. Die
Torschützen bei diesem TraiDas Freundschaftsspiel beim FC ningsspiel: Reichwein (4), Klauß
Härtsfeld am Mittwochabend en- (3), Junglas (2), Weiß, Ruiz, Abe,
det mit einem überdeutlichen da Silva, Eigentor.
1. September 2013
Stefan Ruthenbeck beim MDH- Schuhen, T-Shirts, Trinkflaschen,
Fußballcamp in Hofherrnweiler Mützen und den mitgebrachten
Mannschaftspostern heiß beWährend seine Mannschaft beim gehrt. Stefan Ruthenbeck hat für
Laktattest schwitzt, schaut Stefan jedes Kind außerdem eine FreiRuthenbeck in Hofherrnweiler karte für das Heimspiel gegen Arbeim MDH-Fußballcamp vorbei. minia Bielefeld im Gepäck. Dann
Die rund 80 kleinen Teilnehmer werden die Nachwuchskicker ihre
stellen dem Trainer des VfR Aalen großen Vorbilder in der Aalener
jede Menge Fragen und anschlie- Scholz Arena lautstark anfeuern
ßend sind seine Autogramme auf und unterstützen.
Alles Gute in Aalen,
Joel Pohjanpalo!
Unser finnischer Neuzugang feiert heute seinen 19. Geburtstag.
Schwarz-weiße
Glückwünsche
und viel Erfolg beim VfR Aalen!
Reichsstädter Tage 2013: Fanshop geöffnet
sere Zweitliga-Profis vorbei. Zwischen 13 und 14 Uhr stehen Daniel Bernhardt und Andre Hainault für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung, von
14.30 bis 15.30 Uhr können die
Fans Fabio Kaufmann und Kevin
Ruiz erleben und ab 16 Uhr kommen „Junior“ Mössmer und Takuma Abe (personelle Änderungen
kurzfristig möglich). Der VfR
freut sich auf viele Besucher.
6. September 2013
Verkaufsoffener Sonntag
großer Autogrammstunde
Remis beim Karlsruher SC
Einen Zähler gibt es für die
Schwarz-Weißen am sechsten
Spieltag in Baden. Dimitrij Nazarov bringt die Gastgeber zwar
früh in Führung (7.), aber davon
lässt sich die Ruthenbeck-Elf von
der Ostalb nicht aus dem Konzept
bringen und Stürmer Robert
Lechleiter trifft nach schönem Zuspiel von Michael Klauß zum
1:1-Ausgleich (39.). In Hälfte zwei
wird der Druck der Karlsruher
stärker, doch die Aalener halten
dagegen und so bleibt es nach 90
Spielminuten beim 1:1 im Karlsruher Wildpark.
VfR Aalen 1921 – 2. Liga 2013/2014 – Eintrittspreise
Dauerkarte, 17 Heimspiele: – es erfolgt keine Rückrechnung –
Normal Ermäßigt Kind
(u.a. VfR-Mitgl.)
NORD-Tribüne 260,00 € 190,00 €
Stehplatz
120,00 € 100,00 €
70,00
50,00
Tageskarte (bei Erwerb im Vorverkauf)
Normal Ermäßigt Kind
NORD-Tribüne 26,00 € 19,00 €
Stehplatz
12,00 € 10,00 €
Stadtw.Tarif +*
7,00 € 19,00 €
5,00 € 10,00 €
Stadtw.Tarif ++*
13,00 €
8,00 €
Tageskarte Gruppenpreis:
nur im Vorverkauf über die VfR-Geschäftsstelle erhältlich, mindestens zehn Personen, Block O pro Karte 19 Euro oder Stehplatz pro
Karte 10 Euro, bis Kontingent ausgeschöpft ist.
Tageskarte Familienblock (bei Erwerb im Vorverkauf)
nur für Blöcke N + O, mindestens eine Person ab 18 Jahre und ein
Kind bis einschl. 13 Jahre, bis Kontingent ausgeschöpft ist
Fam.-Erwachsener Fam.-Kind
NORD, Blöcke N + O
19,00 €
5,00 €
Tageskarten (bei Erwerb an der Tageskasse):
Jeweils 2 Euro Tageskassenaufschlag auf die oben genannten Vorverkaufspreise
Freier Eintritt: Kinder von 0 bis einschl. 3 Jahren, Rollstuhlfahrer
inkl. Begleitperson im Rollstuhlfahrerbereich SÜD
(Karte wird benötigt, Erwerb über VfR-Geschäftsstelle!)
Ermäßigt:
Jugendliche von 14 bis einschl. 17 Jahren
Schüler, Azubis (Nachweis durch Schülerausweis!)
Studenten, Zivil- oder Wehrdienstleistende (Nachweis)
Rentner
VfR-Mitglieder
Schwerbehinderte (Begleitperson freier Eintritt: NUR MIT
VERMERK „B“ IM SCHWERBEHINDERTENAUSWEIS!)
Kind: von 4 bis einschl. 13 Jahren
Stand: 5. Juni 2013 (ohne Gewähr)
* (gegen Vorlage SWA-Kundenkarte)
Andreas Hofmann und Fabian Hofmann und Fabian Weiß geben eine Stunde lang Übungen
Weiß in Waldhausen
vor, die 35 Kinder sind begeistert.
Auch in diesem Sommer findet im Eine abschließende AutogrammRahmen des Sommerferienpro- stunde und Übergabe der mitgegramms der Stadt Aalen beim SV brachten Poster und Freikarten
Waldhausen ein Fußballnachmit- runden die besondere Trainingstag statt. Die VfR-Profis Andreas einheit ab.
mit Neue Autogrammkarten sind da
Bei den Reichsstädter Tagen findet in der Aalener City übermorgen ein verkaufsoffener Sonntag
statt. Von 12 bis 18 Uhr hat der
VfR-Fanshop in der Roßstraße 8
am 15. September geöffnet, die
Besucher erwarten kleine Überraschungen und als Highlight
schauen den ganzen Tag über un-
Ab dem kommenden Dienstag,
17. September, sind die Autogrammkarten der Saison 2013/14
erhältlich.
Im
Online-Shop
(www.vfr-aalen-fanshop.de) oder
in der Roßstraße können sie zum
Preis von 7,95 Euro pro Satz (original signiert) bzw. 4,95 Euro pro
Satz (unsigniert) erworben werden. Viel Spaß beim Sammeln!
Seite 12
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Neuzugang und „11 Freunde“ Pohjanpalo in Aalen und besondere Trainer-Strafaktionen
„Zeigt her, eure Schuhe, zeigt her . . .“
VfR-Cheerleader
F
D
Fußball-Trainer und ihre Strafen: Ob’s hilft, ist fraglich!
ußballer müssen diszipliniert
werden. Diese Aufgabe kommt
meist den Trainern zu. Ein Auszug
aus dem Strafenkatalog – zusammengetragen vom Fußballmagazin „11 Freunde“ gibt Einblicke.
Viel Spaß beim Lesen und
Schmunzeln!
Erste Episode: Desillusioniert gab
sich Uerdingens Coach Timo Konietzka auf der Suche nach charakterstarken Profis: „Fußballer sind
kleine oder große Ganoven.“ Also
gab es bei Trainer Konietzka auch
für kleine Verfehlungen drakonische Strafen. 20 Mark musste löhnen, wer seine Kleidung nicht ordentlich aufhing. 20 Mark auch, wer
am Tisch Zeitung las. 1000 Mark gar
waren fällig, wenn ein Spieler sich
nicht um Punkt 22.30 Uhr im trauten Heim den Pyjama überstreifte.
Konietzka dementierte, was keiner
behauptet hatte: „Ich bin kein Samariter.“
Zweite Episode: Ernst Middendorp war als Bielefelder Trainer hart
gegen andere und gegen sich selbst.
Stürmer Reiner Rauffmann verdonnerte er zu Strafrunden „solange, bis
ich dich reinrufe“. Das vergaß er,
Rauffmann rannte, bis er sich übergeben musste. Als nach einer Pleite
in Hamburg Stürmer Stefan Kuntz
sich von jeder Schuld freisprach,
ließ Middendorp den Bus anhalten.
„Ich kann den Kerl nicht mehr sehen!“ Middendorp fuhr ab Hanno-
ver-Garbsen per Taxi nach Bielefeld.
Präsident Schwick nüchtern: „Die
220 DM muss er selbst bezahlen.“
Dritte Episode: US-Anwalt Gordon Dean sprach einst: „In einer
glücklichen Ehe ist die Frau ein bisschen blind und der Mann ein bisschen taub.“ Eine perfekte Umschreibung für die Beziehung von
HSV-Mann Emile Mpenza, der sich
nach Toren gerne das Trikot auszog,
was weder der Trainerstab noch die
Gattin besonders gerne sahen. Die
Ehefrau handelte via Interview mit
einer Boulevard-Zeitung: „Damit ist
jetzt Schluss“, verkündete sie ultimativ, „sein Körper ist nur noch für
mich!“ Schon im nächsten Spiel traf
Mpenza – und zog sofort wieder
blank.
Neu im Rohrwang
VfR leiht finnischen Nationalspieler aus
Der VfR Aalen vermeldete
kurz vor Ende der Transferperiode noch einen Neuzugang.
Joel Pohjanpalo wird von
Bundesligist Bayer 04 Leverkusen bis zum 30. Juni 2014
ausgeliehen.
Die Leverkusener leihen den Angreifer wiederum von dessen Klub
HJK Helsinki und haben sich eine
Kaufoption ab 1. Juli 2014 gesichert. Der 18-Jährige ist finnischer
U21-Nationalspieler und durfte
jüngst seine Premiere im A-Nationalteam feiern. Dabei zog er sich
eine Verletzung zu, aufgrund derer
Pohjanpalo voraussichtlich erst
Anfang Oktober ins Mannschaftstraining in Aalen einsteigen wird.
„Wir freuen uns sehr über das
Vertrauen von Bayer Leverkusen.
Der Verein überlässt uns diesen
jungen talentierten Spieler, damit
er seine Entwicklung bei uns fortsetzen kann. Gleichzeitig sind wir
uns der daraus entstehenden Verantwortung bewusst, die wir Leverkusen und Joel gegenüber ha-
Joel Pohjanpalo beim Fototermin
in der Scholz Arena.
ben“, sagte Sportdirektor Markus
Schupp. „Joel will hier den nächsten Schritt machen und wir werden ihm dabei helfen, in der 2. Liga
Fuß zu fassen. Bayer wird ihn hier
intensiv beobachten.“
„Die Professionalität und Partnerschaftlichkeit, mit der wir gemeinsam mit Carl Ferdinand Meidert und Markus Schupp diesen
Transferdeal abgewickelt haben,
war sehr positiv“, sagte Bayer-Manager Michael Reschke.
Vierte Episode: Als die BSE-Krise
2000 die Deutschen an den Rand
des Rinderwahnsinns trieb, reagierten auch viele Bundesligisten
panisch und verboten ihren Spielern jeglichen Verzehr von Rindfleisch. Den Leverkusener Fastfood-Liebhabern Robson Ponte
und Paulo Rink wurde sicherheitshalber auch noch der Besuch in
der stadioneigenen McDonaldsFiliale untersagt. „Wir reden ihnen
ins Gewissen. Und sie werden
wohl auch zur Vernunft kommen“,
hoffte Physiotherapeut Dieter
Trzolek. Beide haben überlebt.
Fünfte Episode: „Das blutige Penis-Drama von Hannover!“, ejakulierte die „Bild“-Zeitung 2005, nachdem sich 96-Profi Chavdar Yankov
bei einem Tritt von Frankfurts Benjamin Köhler an einer besonders
empfindlichen Stelle verletzt hatte.
Hannovers Mannschaftsarzt Dr.
Wego Kregehr reagierte besonnen,
nähte die Wunde mit sechs Stichen
(„Damit sie ihm bei einer nächtlichen Erektion nicht aufreißt“), klärte die „Bild“ mit einem Penis-Modell über die Verletzung auf und erteilte seinem Schützling anschließend „vier Tage absolutes Sex-Verbot“.
Sechste Episode: 2001 forderte ExWerder-Manager und Bremer Bildungssenator Willi Lemke, das weitverbreitete Gespucke der Bundesliga-Profis zu unterbinden. Die Szene
reagierte gereizt. „Wir haben auf
dem Schulhof schon gerotzt! Zum
Naseputzen habe ich auf dem Platz
keine Zeit“, barmte Mario Basler.
„Ein Verbot wäre in der Wettkampfsituation unrealistisch“, mopste
sich Werner Lorant. Claus Reitmaier
präsentierte ein Totschlagsargument: „Als Torwart muss ich doch in
meine Handschuhe spucken, damit
sie feucht und griffig bleiben!“
Siebte Episode: Klaus Augenthaler
ließ in Wolfsburg säumige Profis zur
Strafe ein Lied trällern oder einen
Witz erzählen. „Vor der Gruppe etwas aufzusagen, tut den meisten
Spielern mehr weh, als die zehn
oder 20 Euro, die sie trotzdem bezahlen müssen. Die Jungs haben
eine schlaflose Nacht, fangen an zu
zittern und werden rot“, berichtete
Augenthaler. Ausländische Kicker
durften die deutsche Nationalhymne singen. Augenthaler: „Einer hat
gesungen: Einigkeit und Recht und
Freizeit.“
Achte Episode: Louis van Gaal bewies schon Mitte der 90er Jahre Sinn
für Stil. Als die farbenfrohen Treter
der Kicker Einzug in die Kabine von
Ajax hielten, sprach er ein Machtwort. „Einmal kam ein Spieler mit
weißen Schuhen auf den Platz. Ich
rief: ‘Zurück! Wenn es dir nicht
passt, kannst du ja zum Vorstand
gehen. Ich finde, dass man sich mit
Talent abheben soll – nicht mit weißen Schuhen.“
Zahlreiche Auftritte am Wochenende
ie Cheerleader des VfR Aalen
sind am Wochenende im
Doppeleinsatz: Beim heutigen
Heimspiel gegen den TSV 1860
München geben vor dem Spiel die
Black Fire Juniors (rechts bei den
Meisterschaften im Juli in München) sowie in der Halbzeitpause
die Little Fire Balls (unten) einen
Ausschnitt aus ihren aktuellen
Programmen. Darüber hinaus
können sich auch die Besucher der
Reichsstädter Tage ein Bild von
unseren Cheerleadern machen.
Am Sonntag (15. September) stehen folgende Auftritte an:
Bühne Spritzenhausplatz
14.00 Little Fire Balls
14.05 Black Fire Juniors
Bühne Gmünder Torplatz
16.50 Little Fire Balls
16.55 Black Fire Juniors
Little Fire Balls
Black Fire Juniors
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Seite 13
Fanbox und Online-Reiseführer Anlaufstellen für die Fußballfans der Region
Schwarz-weiße VfR-Fanbox hinter der Nordtribüne
„Barrierefrei ins Stadion“
Bundesliga-Stiftung mit neuem Online-Reiseführer am Markt
D
ie Bundesliga-Stiftung hat
unter www.barrierefrei-insstadion.de ihren neuen Bundesliga-Reiseführer für Fußball-Fans
online gestellt: Alle 54 Clubs der
ersten drei deutschen Fußball-Ligen sind darin mit Informationen
und Wegbeschreibungen für den
barrierefreien
Stadionbesuch,
Kontakten zu den Behindertenfanbeauftragten, Ticketinformationen sowie touristischen Highlights
der jeweiligen Städte enthalten.
Der
Bundesliga-Reiseführer
„Barrierefrei ins Stadion“ wurde
von der Bundesliga-Stiftung initiBeim Heimspiel gegen den 1. FC
Kaiserslautern feierte sie ihre
Premiere, jetzt erstrahlt die neue
VfR-Fanbox in den schwarz-weißen Vereinsfarben. Die VfR-Fanbox ist die perfekte Anlaufstelle
für alle VfR-Anhänger auf der
Nordtribüne. Hier findet Ihr die
Fanartikel aus unserer aktuellen
Kollektion und dürft Euch immer
wieder auch auf interessante An-
gebote freuen. Zum heutigen
Heimspiel halten wir die „Herzenssache-Schals“ zum vergünstigten Preis für Euch bereit (siehe
Extra-Beitrag Seite 14), ganz neu
eingetroffen sind außerdem die
Fanschals zum DFB-Pokal-Zweitrundenduell gegen Wolfsburg.
Schaut doch einfach mal vorbei,
das Team der VfR-Fanbox freut
sich auf Euren Besuch!
iert, gemeinsam mit dem DFB und
der
Bundesbehindertenfan-Arbeitsgemeinschaft (BBAG) entwickelt und in enger Zusammenarbeit mit den 54 Clubs erstellt. Barrierefrei ist auch der Zugang zum
Reiseführer. Das bedeutet: Auch
Fußballfans mit einer starken Sehschwäche können über die Inter-
netseite surfen und werden
sprachgesteuert an ihr Ziel gelotst.
Barrierefrei-ins-stadion.de ist zudem für mobile Endgeräte wie
Smartphones oder Tablets optimiert. Darüber hinaus können die
Informationen jedes Clubs einzeln
abgespeichert oder ausgedruckt
werden.
Hochzeit in Schwarz-Weiß
Bei der Hochzeit von Martin
und Bettina aus Abtsgmünd
durfte auch der VfR Aalen
nicht fehlen. Seit über 13 Jahren ist Martin dem VfR Aalen
schon treu. „Auf weitere erfolgreiche Jahre“ schreibt er
und wir wünschen eine Ehe,
die noch viel länger hält.
Herzlichen Glückwunsch!
(Foto: Sven Miebeck)
Seite 14
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
TAAlentschmiede Ostalb Termine Nachwuchs und Vorschau U15
Förderer der
U15: Große Ambitionen
Der Nachwuchs startet durch
I
Die Nachwuchsmannschaften
U12 bis U16 des VfR Aalen
steigen am kommenden Wochenende in den Kampf um
die Meisterschaften in ihren
Ligen ein. Vor dem ZweitligaSpiel zwischen dem VfR und
den „Löwen“ des TSV 1860
München gewähren wir einen Einblick in die jungen Christian
Jahrgänge
der
TAAlent- Hackel
schmiede Ostalb.
Coach Christian Hackel berichtet von der Vorbereitung
n der letzten Saison gelangen
Christian Hackel und seinem
Co-Trainer Dimitrios Stergiou mit
der U18 in der Verbandsstaffel ein
überraschend guter dritter Platz.
Nun schwingen beide in der U15
des VfR Aalen das Zepter und gehen mit großen Ambitionen in die
nun bevorstehende LandesstaffelRunde.
„Das Ziel für einen Zweitligisten
wie den VfR Aalen muss eindeutig
sein, mit der U15 schnellstmöglich
in die EnBW-Oberliga aufzusteigen. Dies kann man natürlich
nicht am Reißbrett planen, doch
wir müssen dieses Ziel klar und
deutlich auch für die Öffentlichkeit
formulieren. Hierfür werden mein
Co-Trainer und ich alles in die
Waagschale werfen,“ sagt ein zuversichtlicher Christian Hackel.
Der Augsburger kam vor einem
Jahr zum VfR Aalen und feierte mit
der U18 auf Anhieb einen dritten
Platz in der Verbandsstaffel. Die
Mannschaft hatte sich von Beginn
an im vorderen Drittel etabliert.
„Wie sich das Team über die komplette Saison hinweg entwickelt
hat und was wir durch einen herausragenden Teamspirit als einziger jüngerer Jahrgang in dieser
Liga zu leisten im Stande waren,
war einfach sensationell. Es hat
großen Spaß gemacht, mit diesen
Jungs zu arbeiten,“ sagt Hackel,
der sich als Trainer der U15 nicht
zurückgestuft sieht.
„Es zeigt eher die Wertschätzung,
dass Stefan Ruthenbeck und Holger Hadek mich als U15-Trainer
eingesetzt haben. Ich muss mich
nicht umstellen, denn auch in dieser Altersstufe sind die Jungs heiß
auf Fußball. Sie sind extrem lernwillig und können die Dinge wesentlich schneller umsetzen als im
fortgeschrittenen Jugendalter.“
In der Vorbereitung setzte das
Trainer-Duo den Hebel vor allem
im taktischen und technischen Bereich an. Neun Wochen Vorbereitung stecken der Mannschaft in
den Knochen. In dieser Zeit wurden unzählige Spiele absolviert,
um das neuformierte Team einzustellen. „Wir haben zehn von 18
Punktspielen im Jahr 2013. Da
können wir uns kaum einen Ausrutscher erlauben. Unser System
muss vom ersten Spieltag an greifen,“ fordert Hackel, der schon im
Nachwuchsbereich des SSV Ulm
1846 gezeigt hat, dass er für die Arbeit mit Jugendmannschaften prädestiniert ist.
Als Lehrmeister nennt der
U15-Trainer Hermann Badstuber,
Vater von Nationalspielers Holger
Badstuber. „Von ihm habe ich viel
gelernt,“ sagt der fußballverrückte
Coach, der seinen Urlaub nutzte,
um Pep Guardiola an der Säbener
Straße über die Schultern zu
schauen. „Es ist faszinierend, wie
der Bayern-Trainer seine Einheiten aufbaut.“
Vor 14 Jahren hat er sich für die
Laufbahn an der Seitenlinie ent-
schieden. Früh wechselte er zu den
„Spatzen“ des SSV Ulm, die damals mit ihren Mannschaften in
den höchsten Ligen gespielt haben. Auch die ehemaligen VfRSpieler Daniel Hägele (heute SG
Sonnenhof Großaspach) und Tobias Scheifler (FSV Hollenbach)
waren zu diesen Zeiten dabei. „Es
war schon ein Erlebnis, als CoTrainer einer U19-Bundesligamannschaft zu arbeiten. Ich habe
mir sehr viel Wissen angeeignet
und möchte dieses nun an die
Jungs in der U15 des VfR Aalen
weitergeben,“ berichtet Hackel,
der professionelle Züge in seine
Arbeit integriert. Jedes Spiel wird
aufgezeichnet,
Stärken
und
Schwächen per Video analysiert.
„Die Spieler sollen frühzeitig erkennen, welche Lösungen in bestimmten Spielsituationen gut waren oder ausbaufähig sind. Wer die
größten Widersacher in der Landesstaffel sein werden, darauf will
sich Hackel nicht festlegen. „Die
Liga wird sehr ausgeglichen sein.
Es sind nur 18 Partien, da muss direkt jedes Rädchen ins andere greifen. Deshalb werden wir vorbereitet sein.“
Zugänge U15:
Matthias Layer (eigene U15)
Yusuf Baran (eigene U13)
David Govorusic (Stgt. Kickers)
Tunahan Tasdemir (Eislingen)
Simon Spelko (SSV Ulm)
Valentin Schmid (SG Ipf/Ries)
Die Teams der U12 bis U16 starten in den Spielbetrieb
U16 (Bezirksstaffel)
Mit 41 Punkten feierte die U16
des VfR Aalen in der abgelaufenen Saison die Meisterschaft in
der Bezirksstaffel und hatte Ambitionen auf die Verbandsstaffel.
Da die U17 jedoch den Aufstieg
in die Oberliga verpasste, mussten die Jahrgangsjüngeren der
Konkurrenz den Vortritt lassen.
Falk Steiner und seine Co-Trainer Jürgen Frosch und Sebastian
Pehl werden in dieser Saison das
Ergebnis bestätigen müssen. Die
Hoffnung liegt auf Michael Hoskins und Witali Neumann, dass
sie mit ihren Jungs den Aufstieg
in die EnBW-Oberliga schaffen.
Eine Doppelmeisterschaft wäre
sicher ein weiterer Meilenstein
in der Historie der TAAlentschmiede Ostalb.
Trainer: Falk Steiner; Co-Trainer: Jürgen Frosch, Sebastian
Pehl.
U15 (Landesstaffel)
Ein sehr erfolgreiches
Duo aus der
letzten Saison
übernimmt zukünftig die U15
des VfR Aalen.
Christian Hackel und Dimitrios
Stergiou beendeten mit der U18 die Saison als
Dritter (siehe Bericht links). Dieses sensationelle Ergebnis hat
gezeigt, dass dieses Gespann
harmoniert und großen Fußballverstand mitbringt. Nach Platz
zwei im letzten Jahr möchten
Hackel/Stergiou in diesem Jahr
den Coup schaffen und die Landesstaffel-Meisterschaft mit ihrer U15 einfahren. Dies wäre
eine perfekte Basis für die Teams
der U16 bis U23.
Trainer: Christian Hackel
Co-Trainer:
Dimitrios Stergiou
U14 (Bezirksstaffel)
Felix Rolser wird in der U14
den von der U13 aufgerückten
Sven Ackermann unterstützen.
Rolser war zuletzt bei den Sportfreunden Lorch als Teamleiter
des Nachwuchsbereiches tätig.
Nachdem die Mannschaft im
letzten Jahr ohne Niederlage
Meister wurde, wollen die bei-
den Trainer die Entwicklung jedes einzelnen Spielers mit dem
Erfolg verknüpfen.
Trainer: Sven Ackermann
Co-Trainer: Felix Rolser
U13
Die U13 des VfR Aalen hat sich
der Nachwuchskoordinator für
den Bereich U12 bis U16 – Benjamin Götz – zur Chefsache gemacht. Neben seiner Tätigkeit in
der Geschäftsstelle möchte der
neue Trainer in überregionalen
Leistungsvergleichen und regionalen Freundschaftsspielen seine Jungs an höhere Aufgaben
heranführen. Eine Teilnahme
am Regelspielbetrieb findet
nicht statt. Ergebnisse entnehmen Sie der VfR-Website
(www.vfr-aalen.de)
Trainer: Benjamin Götz
U12 (Bezirksstaffel)
Das Trainer-Duo Isa Topac
und Klaus Schumacher tritt mit
seinen Jungs in der Bezirksstaffel
an. Es warten namhafte Gegner
wie der 1. FC Heidenheim, der
FC Normannia Gmünd, die TSG
Hofherrnweiler-Unterrombach
oder die SG Bettringen. Ein starkes Feld, mit dem sich die Aalener messen müssen. In den 18
Spielen peilt die U12 die Meisterschaft an. Alles andere als eine
einfache Aufgabe…
Trainer: Isa Topac
Co-Trainer: Klaus Schumacher
Herzenssache: Fanschal-Aktion zum Spiel gegen 1860 München
Tim Wassmer und Bernd Schmidt haben für den VfR die Hymne „Aalener Jungs“ komponiert und treten heute in der Scholz Arena auf
D
ie Scholz Arena wirft sich in
SCHALe: Vertretet die VfRFarben Schwarz und Weiß noch
stärker im Stadion! Zum heutigen
Heimspiel gegen den TSV 1860
München bieten wir eine besondere Fanschal-Aktion an.
Am VfR-Fanmobil vor der Geschäftsstelle im Stadionweg und
an der VfR-Fanbox hinter der
Nordtribüne könnt ihr Euch den
Fanschal „Herzenssache“ zum
Vorzugspreis von nur 7 Euro statt
regulär 10,90 Euro sichern. Das
Angebot gilt, solange der Vorrat
reicht.
Zur Herzenssache ist der VfR Aalen auch für Tim Wassmer und
Bernd Schmidt geworden. „Wir Die Fanschal-Aktion „Herzenssache“ läuft gegen 1860 München.
sind der VfR – Das Tor zur Alb“
wurde erstmals beim Heimspiel
gegen den SV Werder Bremen II
am 29. Januar 2011 in der Scholz
Arena vorgestellt. Komponiert und
getextet wurde die Hymne von den
beiden Musikern aus Crailsheim.
„Wir waren im August 2010 beim
DFB-Pokal-Spiel gegen den FC
Schalke 04 erstmals live in der
Scholz Arena und fasziniert von
der Atmosphäre. So entstand die
Idee, einen speziellen Song für den
VfR und seine Fans zu schreiben,“
erinnert sich Tim Wassmer.
Die vielen positiven Reaktionen
bestärkten die beiden, einen weiteren Song für ihren Lieblingsverein zu komponieren. Die Hymne
„Aalener Jungs“ hat ihren festen
Platz vor dem Einlauf der Mannschaften und sorgt für GänsehautStimmung in der Scholz Arena.
Heute sind Tim Wassmer und
Bernd Schmidt erneut zu Gast, um
kurz vor Anpfiff die „Aalener
Jungs“ gemeinsam mit allen VfRFans zu präsentieren. Hier sollen
dann alle VfR-Fanschals und Fahnen in die Höhe gereckt werden,
um so gemeinsam ein schwarzweißes Gesamtbild zu erzeugen.
Die „Aalener Jungs“ stehen auf der
VfR-Homepage
(www.vfr-aalen.de) unter der Rubrik „Fans“
zum kostenlosen Download zur
Verfügung. Herzlichen Dank hierfür an Tim und Bernd!
Die kommenden Partien der TAAlentschmiede Ostalb im Überblick
U23 (Verbandsliga)
U19 (EnBW-Oberliga)
U18 (Verbandsstaffel)
Samstag, 14. September 2013
Göppinger SV – VfR Aalen U23
Anpfiff: 15.30 Uhr
Samstag, 14. September 2013
VfR Aalen U19 – Astoria Walldorf II
Anpfiff: 16 Uhr - Kunstrasenplatz Greut
Mittwoch, 18. September 2013
SV Böblingen – VfR Aalen U19
(ADAC-wfv-Pokal)
Anpfiff: 19 Uhr
Samstag, 21. September 2013
Stuttgarter Kickers – VfR Aalen U19
Anpfiff: 15 Uhr
Sonntag, 29. September 2013
VfR Aalen U19 – 1. FC Heidenheim
Anpfiff: 14 Uhr - Kunstrasenplatz Greut
Samstag, 14. September 2013
FC Union Heilbronn – VfR Aalen U18
Anpfiff: 15 Uhr
Samstag, 21. September 2013
VfR Aalen U23 – FC 07 Albstadt
Anpfiff: 15.30 Uhr
Kunstrasenplatz Greut
Samstag, 28. September 2013
FC Wangen – VfR Aalen U23
Anpfiff: 15.30 Uhr
U17 (Verbandsstaffel)
U15 (Landesstaffel)
Samstag, 14. September 2013
VfR Aalen U17 – VfL Kirchheim/ Teck
Anpfiff: 18 Uhr
Samstag, 14. September 2013
SV Fellbach – VfR Aalen U15
Anpfiff: 15:15 Uhr
Sonntag, 22. September 2013
FC Union Heilbronn – VfR Aalen U17
Anpfiff: 10.30 Uhr
Samstag, 21. September 2013
VfR Aalen U15 – FSV Hollenbach
Anpfiff: 13 Uhr
Mittwoch, 25. September 2013
VfR Aalen U17 – FSV Hollenbach
Anpfiff: 19 Uhr
Samstag, 28. September 2013
1. FC Heidenheim – VfR Aalen U15
Anpfiff: 15 Uhr
Samstag, 21. September 2013
VfR Aalen U18 – SpVgg Cannstatt
Anpfiff: 16 Uhr
Sportgelände Greut
Mittwoch, 25. September 2013
VfL Nagold – VfR Aalen U18
Anpfiff: 19.30 Uhr
Die Fanoffensive Rohrwang
e.V. hat sich bereits wie viele andere Fans auch mit einem Baustein an der Aktion „Die Ostalb
für den VfR“ beteiligt. Da es
noch weiterer Unterstützung
bedarf, hat die FOREV die Aktion „Wir tragen unsern VfR im
Herzen“ ins Leben gerufen und
spezielle T-Shirts kreiert, die
heute für 10 Euro am Fanstand
der FOREV hinter der Stadtwerke-Tribüne zu haben sind. Der
Gewinn fließt vollständig an
den VfR Aalen. Die erste Aktion
startet mit einer Auflage von 300
T-Shirts. Sollte diese erfolgreich
sein, werden weitere Shirts angeboten.
Impressum / Geschäftsstelle
Herausgeber:
VfR Aalen, SDZ. Druck und Medien
Redaktion, Layout, Produktion:
Winfried Hofele, Sascha Kurz,
Alexander Haag, Swen Thissen,
Maximiliane Jetter, Sebastian
Gehring, Bettina Opferkuch,
Irene Diegel, Eibner Pressefoto
Herstellung: SDZ. Druck und Medien
Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen
Telefon (0 73 61) 5 94-1 63
w.hofele@sdz-medien.de
Anzeigen: SDZ. Druck und Medien,
Winfried Hofele, Sascha Kurz;
VfR Aalen
Druck: DHO Druckzentrum
Hohenlohe-Ostalb GmbH & Co. KG,
Crailsheim, Tel. (0 79 51) 40 90,
Fax (0 79 51) 40 91 19
VfR-Geschäftsstelle:
VfR Aalen (kein Publikumsverkehr):
Stadionweg 5/1, 73430 Aalen
info@vfr-aalen.de, www.vfr-aalen.de
VfR-Fanshop (Tickets, Info):
Roßstraße 8, 73430 Aalen
Telefon (0 73 61) 6 33 97 41
Telefax 0 73 61/6 33 97 43
E-Mail: fanshop@vfr-aalen.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 10 bis 18 Uhr,
Samstag: 9.30 bis 14 Uhr
Freitag, 13. September 2013
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Der VfR Aalen bedankt sich bei allen seinen Partnern und Sponsoren
Seite 15
Seite 16
CLUB-MAGAZIN DES VFR AALEN
Freitag, 13. September 2013
Aufstellung und Schiedsrichter
VfR Aalen gegen TSV 1860 München
SCHIEDSRICHTER:
Bibiana Steinhaus (Bad Lauterberg)
ASSISTENTEN:
Arne Aarnink (Nordhorn), Marcel Unger (Halle/Saale)
Vierter Offizieller: Christian Gittelmann (Gauersheim)
TRAINER:
Stefan Ruthenbeck
16 Fejzic
1 Bernhardt
24 Wehr
25 Ruiz
5 Mössmer
3 Hainault
12 Cidimar
15 Buballa
7 Leandro
21 Kaufmann
14 Pohjanpalo
6 Hübner
23 Hofmann
8 Klauß
4 Barth
20 Junglas
17 Traut
11 Valentini
20 Wannenwetsch
TRAINER:
Friedhelm Funkel
25 Geipl
35 Schwabl
2 Volz
16 Hain
10 Stoppelkamp
29 Stark
5 Vallori
10 Reichwein
11 Lauth
14 Tomasov
19 Adlung
4 Bülow
13 Nierichlo
9 Lechleiter
9 Friend
23 Wood
6 Stahl
6 Schindler
19 Abe
28 Weiß
18 Neumeyer
1 Kiraly
30 Eicher
22 Netolitzky
33 Vollmann
17 Hertner
3 Wojtkowiak
Für Erfolg gibt’s keine Alternative
Auf eine siegreiche Saison –
den Klassenerhalt im Visier, VfR Aalen!
Franz Beckenbauer
Jetzt gratis testen:
www.schwaepo.de/probeabo
$. %+(#&.
Aktuelle Sportnachrichten
und vieles mehr in
Ihrer Schwäbischen Post.
/-!,&*&.*
„Wissen Sie, wer mir
am meisten Leid tat?
Der Ball.“
'"%!(
)&$(#"%!(
'")!$.$)!
Document
Kategorie
Kunst und Fotos
Seitenansichten
183
Dateigröße
5 813 KB
Tags
1/--Seiten
melden