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Ich sehe das, was Du nicht siehst ! - ti-dablju-styles

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Ich sehe das ,
was Du nicht siehst !
Name:
Thomas Wiesen
Semester:
6
Matrikel. - Nr.: 400405
Kurs:
Professor:
Abschnitt:
5212 Illustration
Rungenhagen
Sommersemester 2004
“Gibt es nicht!”
“Hast Du falsche Drogen genommen?”
“Was ist denn mit Dir los?”
“Kann das sein, daß Du diese Nacht wieder schlecht
geträumt hast?”
Das sind Antworten, die normalerweise gegeben werden, wenn ich das Thema anschneide wird.
Klar, denn in einer Welt, die bis in die hinterletzten
Ecken und Winkel wissenschaftlich durchforscht und
erklärt ist, in der durch die Medien jegliche Phantasie
vorweggenommen und vorgekaut wird, scheint mitlerweile kaum noch Platz für die eigene Phantasie zu
sein.
Was man vorgekaut bekommt, brauch nicht selbst erarbeitet zu werden und Sinne die man nicht mehr
braucht verkümmern mit der Zeit. So ist das nunmal
mit der Evolution. Was benötigt wird, prägt sich aus,
was nicht benötigt wird, wird abgeschafft.
Aber was wenn es da doch etwas gibt, das mit rationalen Erklärungen, mit wissenschaftlichen Beweisen
und mit dem gesunden Menschenverstand nicht erklärt werden kann?
Was, wenn es in unserem Alltagsleben Wesen gibt, die
nach unserem Verständnis gar nicht existieren dürften? Nur weil sie noch kein Mensch gesehen hat, muss
das noch lange nicht heissen, daß es diese Wesen nicht
gibt.
Das ist das Thema dieses Buches, in dem 9 unwirkliche? Wesen vorgestellt werden, die alle einem bestimmten Ort unseres alltäglichen Lebens zugeordnet sind.
Wald, Baggersee, Kirche, Disco, Stadt, Braunkohleabbaugebiet (Aussichtspunkt), Feld, Sportplatz und Park.
Dies sind die ausgewählten Orte, innerhalb derer sich
jeweils eines dieser Wesen aufhält und seinen Lebensraum findet.
Das Dumme ist nur, daß sich diese Lebensräume mit
den unseren überschneiden und einige dieser Wesen
sind gar nicht mal so ungefährlich für den braven Erdenbürger.
Also was tun, wenn eines Tages, eines Abends oder
sogar eines Nachts, eines dieser Wesen vor uns steht?
Was tun? Weglaufen? Die Augen davor verschliessen
und sich einreden:
“Das ist nicht real.
Das gibt es nicht?”
Oder vielleicht einfach den Verstand verlieren, weil
unsere Synapsen für so viel übrrasschende Realitätsverdrehung nicht geschaffen sind? Schwer zu sagen,
auch mir ist bisher keines dieser Wesen begegnet...
oder vielleicht auch doch?
Also besser gewappnet sein und ab und zu mal die
Sinne in Gefielde schweifen lassen, in die man sich
normalerweise nicht hinvorwagen würde. Ruhig einmal
Scenarien durchspielen, die uns nach rationalem Denken, absolut absurd vorkommen.
Dieses phantasievolle Reisen kann auch eine extreme
Bereicherung für unser Alltagsleben sein.
Denn nur wer springen übt, wird irgendwann zum Flug
abheben.
Das bedeutet, daß es einem womöglich durch “phantasievolles Verquerdenken” leichter fallen könnte, mit
Problemen des Alltagslebens fertig zu werden.
Phantasie ist das was zählt. Denn durch sie kommt man
auf die verrücktesten Ideen, welche vielleicht, vielleicht auch nicht, aber mit Sicherheit einen Anstoss zu
Neuerungen geben, die das Leben in der Gesellschaft
emenz verschönern, erleichtern und vielleicht sogar
durch Innovation verfortschrittlichen können
Einige untypische Situationen, in die man gerät, bedürfen vielleicht auch untypischer Lösungsansätze.
Ausserdem können diese “imaginären Exkursionen”
sehr zur Erheiterung des alltäglichen Trottes beitragen
und vielleicht sogar teilweise entspannend und revitalisierend wirken.
Also, ruhig mal abschalten und die Sinne schweifen
lassen, und nicht immer sich selbst in enge Fesseln
packen, nur weil der “Allgemeinverstand” der Gesellschaft einem etwas anderes vorsschreibt.
Es gibt viel zu entdecken da draussen, machen wir uns
auf den Weg!
Die in diesem Buch vorgestellten Wesen entstanden
im Rahmen eines Illustrationskurses, daher sei hier
zunächst anhand einiger Beispiele der Werdegang
ihrer Entstehung geschildert:
Wie soll die Figur aussehen? Welche Körperhaltung
soll sie einnehmen? Befindet sich die Figur in einer
Umgebung? Wenn ja: In welcher, und was befindet
sich sonst noch in dieser Umgebung?
All das steht im Kopf wahrscheinlich schon fest, nur
ist es noch ein Stück Weg, bis dieses dann auch zu Papier gebracht ist.
Das anfertigen von Skizzen scheint deshalb sinnvoll:
Es folgt eine Grobausfeilung, die schon in etrwa zeigt,
wie die Figur und natürlich auch die Umgebung sowie
die darin enthaltenen Gegenstände ausschauen sollen.
In etwa werden Körperknicke angedeutet und die Plazierung von Muskelpartien wird grob angerissen.
Nach der Grobausfeilung folgt das filigranerer Ausarbeiten von Figur und Umgebung. Wie verlaufen Muskelpartien? Wie dick bzw. dünn sind die Gliedmaßen?
Wie gestaltet sich die Umgebung und die Gegenstände
in ihr? Rundungen werden angebracht und ausgearbeitet.
Zuguterletzt steht die Figur. Es folgt das “Outlinen”,
das Umrandungsziehen mit schwarzem Tintenmarker
und das Setzen einiger Effekte innerhalb der Figur,
was dem dreidimensionalen Erscheinen zugute kommt.
Zuguterletzt folgt die Colorierung
(in diesem Fall mit Polychromos).
Doch nun genug der Einleitung. Treten wir nun
ein in die Welt der Sonderbaren und deren Lebensräume.
Das“mysleadariak”
Das mysleadariak ist ein Irrlichtwesen.
Es lebt in Wäldern, meist in der Nähe von Sümpfen.
Dieses Wesen, welches lange Arme besitzt, die sowohl
zur Fortbewegung wie auch zum Fassen dienen,
besitzt einen Körper, der sich aus einer Art Tribal abzuleiten scheint und erinnert an Flammen. Die Gesichtszüge erinnern an die eines Ausserirdischen.
Es lauert ahnungslosen Waldgängern in der Dämmerung und Dunkelheit auf. Sein mystisches Leuchten
bewirkt bei seinen Opfern eine Art hypnotische
Willenlosigtkeit. Es wird dadurch von seinem Weg
abgeleitet und folgt nur noch diesem faszinierenden
Schimmer. Diese Reise endet meist inmitten eines
Sumpfes, an dem sich das mysleadariak befindet. Man
sagt. wenn man einem dieser Wesen im Wald begegnet, solle man sich die Augen zu halten und entweder
ausharren, oder möglichst schnell das Weite suchen,
da es noch kein Mensch bisher geschafft hat dem
Lichtschimmer der mysleadariaks zu wiederstehen.
Farbe:
Grün, braun, gelblich. Es besitzt grosse grell gelb-leuchtende Augen.
Nahrung:
Keine. Mysleadariaks brauchen keinerlei Nahrung.
Feinde:
Keine. Da es noch nie von irgendwem
zu fassen bekommen wurde und auch
von den waldbewohnenden Tieren
möglichst gemieden wird, brauch es
sich auch vor niemandem zu fürchten.
Fähigkeiten:
Irreleitung der Sinne, spontaner
Ortswechsel durch Teleportation
Verbündete:
Keine, Irrlichter leben unter sich
Grösse:
Unterschiedlich, meist zwischen
50 und 100 cm
mysleadariak
gefunden in einem Wald in Mönchengladbach
Giesenkirchen.
Verbündete:
Das “ s n o r k ”
Das snork ist ein Aal-Seepferd ähnliches Wesen, welches an Seen, vornehmlich allerdings an Baggerseen
beheimatet ist.
Der Kopf ähnelt dem eines Drachen, mit Seepferd-ähnlicher Rüsselschnauze. Der Körper stammt vom Aal ab,
ist aber auf dem Rücken mit einem Drachenkamm versehen. Snorks sind eigentlich sehr friedlich, können
aber wenn sie sich bedroht fühlen tödliche Auswirkungen auf ihre Kontrahenten haben, da sie dann ein starkes Energiefeld erzeugen, welches selbst für Menschen
tödlich sein kann. Ausserdem entsteht durch die hohe
Spannung ein Strudel um das snork herum, wodurch
alles in seiner näheren Umgebung zunächst angesaugt
und kurz darauf weggeschläudert wird.
Am Schwanzende befindet sich eine Greif-Klaue, die
sowohl zur Verteidigung, wie auch zum Beutefang
dient.
Farbe:
Rot-orange, türkis
Nahrung:
Fische und Seetang
Feinde:
Zu den gefürchtetsten Feinden der
snorks gehört der Hecht, zu dessen
Hauptnahrung die snorks mit der Zeit
wurden.
Fähigkeiten:
Seine wirkungsvollste Waffe ist die Erzeugung von Hochspannungsstrom.
Ausserdem ist es ein sehr guter und
schneller Schwimmer. Durch Bildung
von Strom entstehen oft um diese
Wesen herum sehr starke Strudel, die
den in unmittelbarer Nähe befinlichen
Wesen schnell zum Verhängnis werden
können.
Grösse:
Aus unerklärlichen Gründen pflegen
diese Wesen Kontakt zu Irrlichtern.
Vor allem Nachts halten sie sich gerne
dort auf, wo sich jene befinden. Es
heisst, daß das Licht, welche die mysleadariaks ausstrahlen beruhigend auf
die snorks wirkt. Tagsüber halten sie
sich allerdings meisst in tieferen Abschnitten der Seen auf.
Ca. 25-40 cm.
snork
gefunden am Kaarster See, zwischen Kaarst und Willich.
“The enbodied”
Auch als Gargoiles der Neuzeit bezeichnet, haben sie
ihre Heimat in Kirchtürmen und anderen sakralen
Einrichtungen gefunden. Man sagt sie seien die Seelen
grosser Heiliger, die aus wichtigen Gründen ins Halbleben gerufen wurden, um den Menschen ein Zeichen
zu sein, damit sie ihren Glauben wiederfinden.
Leider gibt es von diesen Wesen nicht nur gut gesinnte, sondern auch jene, die von Grund auf böse sind und
deren Abstammung man aus der Hölle schätzt, um ein
Gleichgewicht zwischen sich und den guten enbodied
herzustellen. Sie dringen in Menschen ein und besetzen sie, indem sie ihre Gedanken verwirren.
Unterscheiden lassen sie sich durch ihre Farbe. Die
Guten sind blau und die Bösen rot. Beine haben sie
keine. Sie laufen zum Ende hin spitz zu, was es ihnen
ermöglicht, in Gefässe zu schlüpfen und beim Austreten sich mit der Schwanzspitze, am jeweiligen Gegenstand festzuhalten, um darübner zu schweben. Ansonsten bewegen sie sich durch eine unübertroffene Flugtechnik voran. Sie sind in der Lage durch Wände zu
gleiten.
Seit Jahrhunderten schon geistern sie durch die sakralen Einrichtungen, die sie behausen und sind nicht in
der Lage deren Grundstück zu verlassen. Allerdings
können sie sich unmittelbar auf dem Aussengelände
aufhalten, was auch schon früher dazu führte, daß
Mauern und Zäune um die Kirchen gezogen wurden,
um den Anwohnern ausreichenden Schutz bieten zu
können. Während Messen hindern die Guten der enbodied die Bösen daran, über die Kirchgänger herzufallen, was in 90% der Fälle immer gut gelang. Bisher
sind nur einige Fälle bekannt, bei dem die Bösen der
enbodied über die Besucher herfiehlen und sie der
Reihe nach besetzten. Alledings wurde das von der
Gegenseite meist direkt, durch spirituelle Heilung, aus
der Welt geschaffen. Je nach stärke der Besessenheit
ist dies allerdings nicht möglich und so behaupten
böse Zungen, daß sich einige der Ungeheilten nun in
der amerikanischen Regierung und im Pentagon aufhalten, um das Werk des Teufels zu vollenden. Auch in
Regierungen anderer Länder sollen sich Menschen
,welche unter dieser Art von Geistesverwirrung leiden
befinden.
Ausserhalb der Messen muss man sich allerdings innerhalb einer Kirche umsehen da immer ein Böser der
enbodied auftauchen und von einem Besitz ergreifen
könnte.
Gute der enbodied kommunizieren gerne mit den
Menschen, um ihnen Weisheiten des Lebens nahezubringen, ihnen zu zeigen was gut und schlecht ist und
ihnen bei Problemen im Leben weiter zu helfen. Priester und Pastoren sind meist von beiden besetzt und
führen einen steten inneren Kampf um Gut und Böse .
Sie tragen meist einen Gegenstand mit sich, der ihnen
von den Guten der enbodied vermacht wurde, damit sie
niemals vergessen, daß sie dem Guten dienen sollten.
Dies gelingt allerdings nicht immer, wodurch diese zu
Anführern von satanistischen Verbindungen, Terrororganisationen oder korrupten Politikern wurden. Man
sagt das sich eine solche Art der Besessenheit durch
ein konträres Stimmenschallen im Kopf des Betroffenen ausdrückt. Heute wird dies oft als Grund für
Schizophrenie und Torret-Syndrom angegeben. Sakrale
Institutionen die von den Bösen der Enbodied übernommen wurden, erkennt man daran, daß sie meist
heruntergekommen sind und leer stehen. Die Kreuze
hängen hier meistfalsch herum. Es ist zu gefährlich
sich hier aufzuhalten. Lediglich Satanisten meiden diesen Ort nicht.
Farbe:
Blau (gut), rot (böse).
Nahrung:
Enbodied ernähren sich von der spirituellen Energie in Kirchen und dem
Guten und Bösen in den Menschen.
Feinde:
Keine Aussenstehenden. Sie führen
ihren eigenen Gut/Böse-Konflikt untereinander.
Fähigkeiten:
Sie können sich frei durch die Luft
bewegen, sind in der Lage durch
Wände zu gleiten und beherrschen die
Fähigkeit der Teleportation.
Verbündete:
Keine, sie Leben unter sich. Einziger
Einfluss der auf sie wirkt ist das Oberhaupt der jeweiligen Glaubensrichtung (Gott bzw. Satan)
Grösse:
Zwischen 100 und 200 cm
enbodied
zwei Exemplare, je eines jeder Gesinnung schwebend
über dem Altar einer grossen französischen Kathedrale.
“spineless whirl”
Auch “Spiny” genannt ist ein Wirbelwesen von unglaublicher Gelenkigkeit.
Dieser lustige, äusserst friedliche Zeitgenosse ist ein
Wesen, das aus einer Art Flammen-Wasser-Gemisch zu
bestehen scheint. Es taucht meist in Discotheken und
auf Festivals auf und scheint grossen Gefallen an der
feiernden Masse zu finden. Es sieht zwar etwas furchteinflössend aus, da es helle leuchtende dämonische
Augen und ein grosses Maul besitzt, aber es verhält
sich dem Menschen gegenüber sehr friedlich und
scheint immer viel Freude daran zu haben, mit Menschen zu feiern. Von den Türstehern und Gästen der
Diskotheken wird spineless whirl immer herzlich gern
als Besucher einer Party gesehen, da es ein begnadeter
Tänzer ist und durch das Licht, welches es ausstrahlt,
eine unglaubliche Atmosphäre erzeugt. Über Parties an
denen spiny teilnimmt redet man meist nach Jahren
noch. Ausserdem hasst es Ärger auf Parties und ist
immer sofort zu Stelle, um die Streithähne auseinander zu halten.
Lustig wird es, wenn spiny auf eines seiner Artgenossen trifft, denn die Tanzscene die sich daraus ergibt ist
weltweit unangefochten.
Farbe:
Rot-oarnge-gelb
Nahrung:
Es ernährt sich von der Energie, die
zwischen den feiernden Menschen
entsteht, sowohl Körperwärme wie
auch den Stoffen, welche der menschliche Körper bei der Produktion von
Glückshormonen aussendet. Je besser
die Party, umso besser geht es auch
spiny.
Feinde:
Zu Spinys grössten Feinden gehört die
Polizei, die aus immer noch ungeklärten Gründen nicht so gut auf dieses
Wesen zu sprechen ist.
Wahrscheinlich liegt es daran, weil
spiny ein Freund von Marihuana ist.
Es ist stehts in Kämpfe mit howlern
verwickelt, die Partygäste auf ihrem
Heimweg von der Disco angreifen.
Dies ist für spinys nicht gerade ungefährlich, da sie halb aus fester
Materie bestehen und sich deshalb
ernste Verletzungen zuziehen können.
Fähigkeiten:
Sie sind begnadete Tänzer und können
die schönsten Lichtshows erzeugen.
Dadurch, daß sie keine Wirbelsäule haben, sind sie extrem beweglich und unsehbar schnell in ihren Bewegungen.
Spinys befinden sich zudem stehts im
Kampf gegen chemische Drogen.
Verbündete:
Das Partyvolk
Grösse:
Von der Stimmung der Party abhängig,
zwischen 50 und 230 cm.
spineless whirl
fotografiert bei der Abschlusskundgebung der Love
Parade 1999.
Die “Hiddens”
Hiddens sind sehr unwirklich anmutende SchattenRauch Wesen, welche sich in dunklen Ecken von Städten, aber auch unmittelbar zwischen den Passanten aufhalten.
Ihr Auftauchen wurde zum erstenmal im Jahr 2000
beobachtet. Viele nennen sie die verlorenen Seelen der
zweiten Jahrtausendwende. Sie scheinen nicht wirklich aus fester Materie zu bestehen, nur aus einer Art
Rauch und Schattenschwarz, was man allerdings nicht
genau sagen kann, da sie mit einem lauten Schrei im
nichts verschwinden, wenn man versucht sie zu berühren, um dann an anderer Stelle wieder aufzutauchen.
Sie halten sich meist in dunklen engen Ecken und
Gassen der Städte auf und es scheint als würden sie
die vorbeischreitenden Passanten kontinuierlich beobachten. Anfangs begegnete man ihnen mit grosser
Angst und Skepsis, da man nicht wusste wo sie herkammen, was sie sind und was sie wollen. Doch als
man mit der Zeit herausfand, das sie völlig ungefährlich sind und quasi nur existieren, hörte man auf ein
Mittel zu suchen, sie zu vertreiben. Seitdem geistern
sie in den Städten umher. Einige, so sagt man, wären
in der Lage den Kontakt zum Menschen aufzunehmen,
indem sie ihm tief in die Augen schauen und ihm
Visionen verabreichen. Menschen die von diesen
Begebenheiten erzählen, wird allerdings von der
Öffentlichkeit kein Glaube geschenkt, da diese
Visionen meist apokalyptischer Art sind und den
Zielpersonen vermittelt haben sollen, was die Herkunft
dieser Wesen ist. Es wird gesagt, das sie aus allen Zeitaltern der Erde stammen und dazu verdammt wurden
auf ewig zwischen den Menschen zu weilen, sie zu beobachten, bis sie die eine richtige Person gefunden
haben, der sie ihre Vision vereinleiben können.
Ist dies geschehen verändert sich ihr gequälter Gesichtsausdruck zu einem erleichterten Lächeln und sie
schweben hinauf, um letztenendes im Nichts zu verschwinden. Es wird behauptet, daß sie hiermit ihren
Seelenfrieden gefunden haben.
Farbe:
Schwarz-grau
Nahrung:
Keine, obwohl das Gerücht umhergeht, das sie sich von der Lebensenergie der Menschen ernähren.
Feinde:
Keine, da sie auch nicht aus essbarer
Materie zu bestehen scheinen.
Fähigkeiten:
Es scheint als könnten sie die Gedanken der Menschen lesen.
Einige sollen sogar Anschläge und
Überfälle verhindert haben. Allerdings
nur durch das telepathische Beeinflussen anderer Menschen, indem sie
ihnen Vorahnungen verinnerlichten.
Sie sind in der Lage sich zu teleportieren, in dem sie sich in Rauch auflösen
und aus diesem an anderen Orten wieder entstehen. Ausserdem hat man
beobachtet, wie sie an sonnigen Tagen
mit den Schatten der Menschen verschmelzen, um ihnen eine Weile zu
folgen. Dies führte Anfangs zu grosser
Panik, und zu einigen hässlichen Unfällen, weil die Leute reihenweise
überfahren wurden, bei dem Versuch
vor ihrem eigenen Schatten wegzulaufen.
Verbündete:
Nur die Wesen ihrer Art, da ihre Kommunikationsweise vom Menschen noch
nicht verstanden werden konnte.
Oft sieht man einige dieser Wesen auf
einem Fleck stehen, wobei es scheint
als würden sie sich unterhalten.
Grösse:
Meist um die 170 cm, grössere und
kleinere Varianten sind allerdings
auch zu finden.
hidden
bei der Beobachtung von Passanten aufgenommen.
Das Foto entstand am Rande einer Fussgängerzone in
Mönchengladbach Giesenkirchen. Das Tor gehört zu
einem mindestens 150 Jahre alten Mehrfamilienhaus
im Patrizierstil. An solchen Orten scheinen sich
Hiddens mit Vorliebe aufzuhalten.
Der “dracoal”
Nahrung:
Oder auch Braunkohledrache genannt, findet seine
Heimat im Braunkohleabbaugebiet. Er ist der einzige
seiner Rasse.
Dieses Drache-Saurierwesen wurde einst aus seiner
Versteinerung befreit, als ein Braunkohlebagger an eine Luftblase zwischen 2 Erdschichten stiess. Seitdem
lebt der dracoal im Untergrund des Braunkohleabbaugebietes, auf der Suche nach weiteren Wesen seiner Art. Der RWE war es bis heute nicht möglich ihn
einzufangen, was ihnen grosse Sorge bereitet, da sich
der dracoal immer wieder von den Braunkohlebaggern
angegriffen fühlt und sie sehr stark beschädigt.
Allerdings begibt er sich meist nur in der Dämmerung
aus seinem Versteck heraus. Zur Gefährlichkeit dieses
Wesens scheiden sich die Geister. Ihm wird das verschwinden von 3 Personen in der Vergangenheit zugeschrieben, wogegen er schon zahlreiche Male von
Aussichtspunktbesuchern gesehen wurde, ohne diese
anzugreifen. Zu einigen wenigen Menschen pflegt er
sogar ein engeres Verhältnis, so das er sich in unmittelbare Nähe zu ihnen begibt und sich sogar berühren
lässt. Nach welchen Kriterien er diese Menschen auswählt, ist allerdings unklar. Er hat einen langen Hals,
an dem sich kleine Flügel befinden. Diese sind für die
Ausbalancierung des langen Halses zuständig.
Ebenfalls befinden sich auf dem Rücken grosse Flügel,
welche wie Kohlen zu glühen scheinen. Selbiges gilt
für die Krallen auf seinem Rücken und den Steinschmetterer, am Ende seines Schwanzes. Mit diesem
arbeitet er sich Tag für Tag durch die Kohleschichten,
auf der Suche nach Artgenossen, was der RWE sehr zu
Gute kommt, denn hierdurch konnten die Abbaukosten
schon erheblich gesenkt werden.
Farbe:
Feinde:
Fähigkeiten:
Hauptsächlich Gräser und Blätter,
man hat ihn aber auch schon beobachtet, wie er Vögel vom Himmel geholt hat.
Nur der Menschen an sich, unter denen es manche gibt die sich zum Ziel
gesetzt haben ihn zu jagen. Anscheinend erhoffen sie sich daraus emense
finanzielle Vorzüge.
Er kann sehr gut, lange und bis in eine
Höhe von ca. 80 m fliegen. Trotzdem
hat er nie den Ort an dem er auch ursprünglich gefunden wurde, eben das
Braunkohleabbaugebiet bei Jüchen,
verlassen.
Er ist er in der Lage Feuer zu speien.
In diesem Zuge wurde er dabei beobachtet wie er Braunkohle frass. Man
vermutet, daß er dies tut, um Feuer
bilden zu können.
Verbündete:
Die einzigen Verbündeten die dracoal
hat, sind einige wenige Menschen, denen er vertraut und die sich mit Leib
und Seele dafür einsetzen, das er von
der Regierung und Jägern nicht ausgeschaltet wird. Man sagt, daß diese
kleine Gruppe von Menschen, seit sie
mit dracoal in Berührung gekommen
sind, über aussergewöhnliche Fähigkeiten der Feuerbildung und des
Schwebens verfügen.
Bisher konnte dies aber nicht nachgewiesen werden.
Hunde sind ebenfalls sehr empfänglich für dieses Wesens. Man sagt:
“Suchst Du Deinen Hund, geh zum
Baggerloch und schau bei dracoal
nach.
Grösse:
Kommt der eines Braunkohlebaggers
ähnlich.
Grün, braun schwarz, grau
dracoal
Aufnahme vom 25.05.2004 am Aussichtspunkt Jüchen,
Braunkohleabbaugebiet der RWE.
Der “fieldworster”
Farbe:
Hautfarbe, braun, violett, rosa
Ein ziemlich grosser Wurm, der an einen Raketenwurm
erinnert. Seine Front besteht komplett aus einem riesigen Maul in das alles hineingesogen wird, was sich
in dessen Umkreis befindet. Sein Körper ist versehen
mit riesigen Stacheln und Tentakeln, durch welche
ihm das Vorrankommen unter der Erde erleichtert
wird. Fieldworsters sind momentan die grössten
Sorgenkinder der Bauern, da sich ihr Lebensraum auf
Feldlandschaften beschränkt und sie beim Auftauchen
aus dem Erdreich für emense Ernteausfälle sorgen. Auf
der anderen Seite wird ihr Kot als Dünger benutzt,
durch welchen Pflanzen doppelt so schnell und auf
unglaubliche Grösse heranwachsen. Es wurden sogar
schon Rüben mit einem Durchmesser von einem Meter
gemessen.
Bei Spaziergängen in Feldern ist vorsicht geboten,
wenn ein starkes Beben im Erdreich zu verspühren ist.
Da die fieldworsters meist etwas länger brauchen, bevor sie mit einer unglaublichen Wucht aus dem Boden
schiessen und mehrere zig Meter in den Himmel ragen,
besteht meist noch genug Zeit sich in Sicherheit zu
bringen. Allerdings ist Eile geboten, da man nur
schwer einschätzen kann, welchen Ausmasse der auftauchende Wurm haben wird. Glücklicherweise würden Sie sich niemals unter eine Stadt graben, da dort
das Verletzungsrisiko für sie zu gross ist. Das ist auch
gut so, denn ein fieldworster unter bewohntem Gebiet
würde ganze Städte zum Einstürzen bringen. Die größten unter den fieldworstern haben einen Durchmesser
von fast 10 Metern. Es gibt allerdings auch viel kleinere von ihnen die es gerade mal auf eine Länge von
3 Metern bringen.
Nahrung:
Fieldworsters ernnähren sich von den
Mineralien, die sich im Boden befinden, aber auch von Anbauprodukten
der Bauern. Besondere Leckerbissen
sind howlers, welche sich im Feld verirrt haben.
Feinde:
Wirkliche Feinde haben die fieldworsters nicht. Nur die Bauern gehen hier
und da mal gegen sie vor, wenn einer
von ihnen zu oft am selben Ort auftaucht. Ganz vernichten wollen die
Bauern sie allerdings nicht, da ihr Kot
als Dünger benutzt wird und die damit
in Verbindung stehende Erntebeschleunigung, die Ausfälle wieder
wettmacht.
Fieldworsters sind sehr friedliche Wesen und werden den Menschen meist
nur durch ihre Grösse und Plumpheit
beim Auftauchen gefährlich.
Fähigkeiten:
Ausser Wühlen und Wuseln, keine besonderen
Verbündete:
Keine
Grösse:
Zwischen 3 und 30 metern
fieldworster
kurz nach dem Auftauchen aufgenommen in einem
Feldstück zwischen Wey und Schaan bei Jüchen.
Die “athletics”
Farbe:
Pink-orange
Die Athletics machen den Anschein, als seien sie
Gummiwesen. Sie besitzen auf ihrem Kopf, welcher
mit einem grossen platten Maul versehen ist, drei periscope-ähnliche Augen. Zudem besitzen sie vier
Beine, was es ihnen ermöglicht recht plötzliche und
schnelle Richtungsänderungen einzuschlagen. Oberund Unterkörpder sind durch ein schlauchähnliches
Körperstück verbunden, welches sich wie eine Spirale
verhält. Diese Stück Körper ermöglicht es den athletics
ihre Körpergrösse schnell und effizient zu verändern.
Sie sind Meiser in jeder erdenklichen Sportart, weswegen es ihnen nicht erlaubt ist an menschlichen
Wettkämpfen teilzunehmen. Deshalb leben sie etwas
zurückgezogen und wetteifern meist unter sich.
Allerdings kommt es immer wieder vor, das Einzelne zu
Gruppen von sportbetreibenden Menschen stossen, um
mit ihnen zusammen die jeweiligen Sportarten auszuüben. Von den menschlichen Sportlern wird dies gern
angenommen, da die athletics hervorragene Trainereigenschaften haben und immer einen guten Tip parat
haben. Man sagt das Supersportler wie Tiger Woods,
Muhammed Ali, Ben Johnson , Harald Schumacher und
Diego Maradonna etc. in ihrer Jugend Zöglinge derer
waren. Athletics sind normalerweise sehr friedliebende Wesen, allerdings haben sie eine Charakterschwäche und zwar den ewigen Drang wettzueifern. Dadurch
kann es auch schonmal vorkommen, das die athletics
unter sich oder mit besonders übereifrigen Menschensportlern aneinander geraten, was allerdings im Nachhinein durch ein Händeschütteln und einem Schluck
des “goohl”, dem Geheimgetränk der athletics (welches angeblich besondere Kräfte und Fähigkeiten
wecken soll, ähnlich einem Energiedrink nur mit Wirkung) aus der Welt geschaffen wird. Die athletics
haben ihre Behausungen im Erdreich unter Sportinstitutionen errichtet und betätigen sich sehr engagiert in
der Unterstützung der Hausmeister durch die akribische Pflege der Anlagen.
Nahrung:
Goohl
Feínde:
Howlers, welche es allerdings sehr
schwer haben die athletics zu erwischen, da ihre Reflexe perfekt ausgebildet sind und es den athletics an
Schnelligkeit, Kraft und Mut nicht
mangelt. Wenn einer der Athletics den
howlern allerdings zum Opfer fällt,
dann meist aus einem Hinterhalt heraus. Ein gefallener athletic bringt den
howlern emense Vorteile, da sie mit
Aufnahme dessen Fleisches eine Steigerung ihrer Fähigkeiten vollziehen.
Fähigkeiten:
Die Ahtletics sind ungeschlagen in jeglicher nur denkbarer Sportart.
Ausserdem stammen alle existierenden Sportarten und deren Regeln aus
ihrem Gedankengut.
Verbündete:
Sie brauchen keine Verbündeten, leben allerdings in enger Freundschaft
mit den Menschen und den spineless
whirls.
Grösse:
Je nach Sportart bis zu 230 cm.
athletic
fotografiert auf der Aussensportanlage des FranzMeyers-Gymnasiums in Mönchengladbach Giesenkirchen.
Die “howlers”
Ein Dobermann-Wolf-Bär ähnliches Wesen.
Es ist wahrscheinlich eines der gefählichsten Wesen
unserer Zeit, mit denen die Gesellschaft schwer zu
kämpfen hat, da es sehr schwer ist sie zur Strecke zu
bringen. Genauso schnell wie sie auf den Plan treten,
genauso schnell sind sie auch wieder verschwunden.
Sie haben ein hartes stacheliges Fell und rot leuchtende Augen. Ihr Kiefer ist mit messerscharfen Zähnen
bestückt. Menschen die eines dieser Wesen gesehen
haben und überlebten behaupten aus ihrem Maul
seien Rauch und Flammen ausgetreten. Ausserdem
wurden Arten von ihnen gesichtet, die zwei oder drei
Köpfe besassen. Howlers halten sich ausschliesslich in
Parkanlagen auf. In grossen Parkanlagen, wie dem
Hyde-Park vermutet man, leben bis zu 30 dieser Wesen. Sie sind äusserst agressiv und scheinen fast immer auf der Jagd nach Nahrung zu sein, zu der alles
zählt was Fleisch am Körper trägt. Allerdings gibt es
eine Möglichkeit sich vor ihnen zu schützen und das
ist das mitführen von Rosenkränzen, deren Anblick sie
allerdings nur kurzzeitig verscheucht. Im grossen und
ganzen jagen sie alleine. Rudelbewegungen wurden
allerdings auch schon beobachtet, bei denen sie zu
zweit oder dritt über ein Opfer hergefallen sind. Sie
tauchen meist aus dem Dunkel auf und verschwinden
dort auch wieder. Getötet werden können sie nur
durch einen Schuss zwischen die Augen, wonach sie
umfallen und sofort zu einer klebrigen undefinierbaren Masse zerfallen, welche bisher mit keinen Mitteln
untersucht werden konnte. Allerdings müssen die verwendeten Geschosse ein ganz bestimmtes Legierungsverhältnis von Silber, Zinn undPlatin aufweisen und in
ihrer Spitze eine Kapsel mit Natriumkarbonat enthalten. Sie scheuen das Tageslicht.
Farbe:
Blauschwarz
Nahrung:
Fleisch jeglicher Art, hauptsache lebend
Feinde:
Zu den grössten Gegenspielern der
Howlers gehören die Hiddens, welche
es sich zur Aufgabe gemacht zu haben
scheinen, die Menschen vor diesen
Wesen zu schüten.
Da die Howlers diesen Wesen nichts
anhaben können, durch diese aber ohne weiteres getötet werden können, in
dem sie in sie eindringen und sie von
innen zu zerstören scheinen, suchen
sie beim Anblick eines Hiddens sofort
das Weite. Weitere Feinde sind spineless whirl und fieldworsters, mit letzteren kommen sie allerdings seltener
in Kontakt, da sich ihre Lebensräume
nicht überschneiden.
Fähigkeiten:
Sie sind unglaublich gut darin Deckung in ihrer Umgebung zu finden. Es
scheint als würden sie mit der Dunkelheit um sie herum verschmelzen. Sie
sind sehr schnelle Läufer und unglaublich aggressiv.
Verbündete:
Keine. Da sie auf alles Jagd machen,
haben sie auch von niemandem Loyalität zu erwarten. Howlers machen
sich die Fähigkeiten des Irreleitens der
mysleadariaks zu nutzen, in dem sie
sich an, zwischen Wald und Park gelegenen Flüssen und Seen aufhalten und
darauf warten, daß ein Opfer durch
jene von ihrem Weg abgebracht wird.
Grösse:
Die meisten dieser Wesen habe die
Ausmasse eines ausgewachsenen Rottweilers.
Es geht allerdings das Gerücht eines
Prototypen umher, der die Maße eines
ausgewachsenen Bullen haben soll.
Dieses einzigartige Wesen scheint
eine Art Rudelführer zu sein, da die
kleineren unter ihnen Unterwurfgebärden vollziehen, wenn sie seinen
Weg kreuzen. Dieser Oberhowler
besitzt drei Köpfe.
howler:
dreiköpfiges Leitexemplar.
Gefunden im Tiergarten-Berlin. Schätzungen zu folge
leben in diesem Park bis zu 7 dieser Exemplare. Den
Park nachts zu betreten wird nicht geraten.
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