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LE_Evaluierung_Maier

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Die Zwischenbewertung der
ländlichen Entwicklungsprogramme:
Was haben wir daraus gelernt?
Leo Maier
49. AWI Seminar „Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus der Halbzeitevaluierung,
Wien, 20. Mai 2011
Ⓒ Judith Bermúdez Morte
Abteilung für Evaluierung und Studien, GD AGRI
Übersicht
1. Einige vorläufige Ergebnisse aus der
Halbzeitbewertung (in Bezug auf die Evaluierung)
2. Ausblick auf die GAP nach 2013
2
Wo sind wir im Arbeitsablauf?
• Einreichung der HZB Berichte – Dezember 2010
• Erstellung einer internen Auswertungshilfe
• Durchsicht/Auswertung der Berichte
– im Hinblick auf Programmanpassungen
– Im Hinblick auf den Begleitungs- und Bewertungsrahmen
• Interne Zusammenfassung
• Ausschreibung der EU Synthese
• Vorstellung im Evaluierungsausschuss am 16. Juni
• Vorläufige Ergebnisse aufgrund von 36-39 Berichten
3
Verwendung der gemeinsamen Indikatoren
4
Verwendung zusätzlicher Indikatoren
Use of programme-specific indicators
20%
30%
n=36 MTE reports
40%
MTE contains NO programme-specific
indicators
MTE make some use of programmespecific indicators
MTE makes systematic use of
programme-specific indicators
5
Bewertung der Zielerreichung
Assessment of progress against targets at output and result level
0%
10%
20%
30%
40%
50%
n=36 MTE reports
60%
70%
NO targets at the output/result level mentioned in
MTE, progress NOT assessed
Targets listed and assessed at the output level only
Targets listed at the output AND result level, progress
was NOT assessed
MTE lists targets at the output AND result level and
progress assessed
6
Beantwortung der gemeinsamen Bewertungsfragen
7
Beantwortung zusätzlicher Bewertungsfragen
8
Verwendete Methoden
9
Bewertungsmethoden nach Wirkungskategorie
10
Verwendung von Vergleichsgruppen
11
Welche Schwierigkeiten sind aufgetreten?
12
Art der Schlussfolgerungen und Empfehlungen
13
Bewährte Evaluierungspraktiken
• Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die HZB (z.B. über
Steuerungsgruppen)
• Vorarbeit durch die laufende Evaluierung, Ausbau der
Evaluierungskapazitäten
• Rechtzeitige Sammlung zusätzlicher Daten
• Differenzierung nach der Bedeutung der Maßnahmen
• Erfahrungsaustausch über Praktiken und Methoden
(durch nationale Netzwerke, über die Grenzen hinweg)
14
2. Ausblick auf die GAP nach 2013
15
Herausforderungen für die Landwirtschaft in der EU
Sozioökonomische
Herausforderungen
• Einkommensunterschiede
Ökologische
Herausforderungen
• THG Emissionen
• Bodenbelastungen
• Preisschwankungen,
Risikomanagement
• Wasser/Luftqualität
• Zurückfallende
ländliche Regionen
• Ökosysteme und
Artenvielfalt
Territoriale
Herausforderungen
• Vitalität ländlicher
Räume
• Diversität der
Landwirtschaft in
der EU
Ernährungssicherheit
Synergien und Komplementaritäten mit: 1. Säule, Strukturfonds
Beitrag zur Europa 2020 Strategie
16
Strategische Ziele für die ländliche Entwicklung
EU 2020
PRIORITÄTEN
• Intelligentes
• Nachhaltiges
• Integratives
Wachstum
Wettbewerbsfähigkeit
der Landwirtschaft
fördern
Natürliche Ressourcen
schützen / nachhaltig
bewirtschaften
Ausgewogene
Entwicklung
ländlicher Gebiete
• Steigerung der Produktivität und
der Wertschöpfung; Innovation;
„knowledge-intensive agriculture“
• Übergang zu einer „low-carbon
economy“; Verringerung der THG
Emissionen
• Effizientere Nutzung der
Ressourcen (Wasser, Energie);
Anpassung an den Klimawandel
• Schutz der landwirtschaftlichen
Böden und Ökosysteme
• Erzeugung und Nutzung
erneuerbarer Energien in Landund Forstwirtschaft
• Erschließung des Wachtumspotentials ländlicher Gebiete,
Diversifizierung, Entwicklung
lokaler Märkte
Querverbindungen zur ersten Säule, z.B. Begrünungsmaßnahmen
17
Zunehmende Bedeutung der Evaluierung
"Allen wichtigen Vorschläge für neue Maßnahmen oder
Änderungen von Maßnahmen sollte eine Evaluierung des
bestehenden politischen Rahmens zugrunde liegen: das wird die
Grundlage für die Folgenabschätzung (“impact assessment”)
darstellen"… “Eine Evaluierung des bestehenden politischen
Rahmens sollte verfügbar sein bevor bedeutende neue Initiativen
auf das Arbeitsprogramm (der Kommission) gesetzt werden."
Mitteilung des Präsidenten über die Arbeitsweise der Kommission 2010-2014.
18
Diskussionspunkte zur Evaluierung
•
Neue Herausforderungen für die Evaluierung der 1. Säule – z.B.
Begrünungsmaßnahmen
•
Begrenzte Anzahl von Prioritäten mit quantifizierten Zielvorgaben?
•
„Headline“ Indikatoren?
•
Neue / verstärkte Themen (Innovation, Klimawandel)
•
Überprüfung des GBBR / der Indikatoren / Vereinfachung
•
Methodendiskussion, Daten, Wirkungsindikatoren
•
Rolle der „kontinuierlichen Evaluierung“
•
Rolle der EU Kommission, Informationsverarbeitung
19
Die nächsten Schritte
Interinstitutionelle Erörterung der Mitteilung
(Rat, EP, AdR, ESWA)
Folgenabschätzung der Reformoptionen
bis zum
Sommer/Herbst
Ausarbeitung der Rechtsvorschläge
Vorlage der Rechtsvorschläge
2. Semester 2011
Diskussion der Rechtsvorschläge in Rat und EP
Ende 2011/2012
Grundverordnung
Details zur Evaluierung: Durchführungsbestimmungen
Intensivierung des Dialogs mit den MS /
Zivilgesellschaft auf Arbeitsebene
20
Weitere Informationen
• GAP nach 2013
http://ec.europa.eu/agriculture/cap-post-2013/index_en.htm
• EU Landwirtschaft und GAP Reform
http://ec.europa.eu/agriculture/index_en.htm
• Wirtschaftsanalyse und Bewertung
http://ec.europa.eu/agriculture/eval/index_en.htm
• EU Evaluierungsnetzwerk für ländliche Entwicklung
http://enrd.ec.europa.eu/evaluation/
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Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
22
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Bildung
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