close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Kleiner Mann, was nun ? Lucien Lux - Landesverband

EinbettenHerunterladen
E RSCHEINT
F REITAG,
6. M ÄRZ 2009
86. J AHRGANG
NR. 4
2X
MONATLICH
N ÄCHSTE N UMMER :
20. M ÄRZ 2009
NICO WENNMACHER
Kleiner Mann, was nun ?
Halbzeit bei Umbauarbeiten am hauptstädtischen Bahnhof
Lucien Lux: „Renaissance der Eisenbahn“
Im Anschluss an den Regierungsrat vom
Freitag, dem 20. Februar, verkündete der
Staatsminister, die Wirtschaftskrise sei definitiv in Luxemburg angekommen. Zu dieser Erkenntnis waren wir bereits vor der
betreffenden Ministerratssitzung gelangt.
Was wir von der Regierung erwarten, sind
keine wohlklingenden Sprüche, sondern Rezepte und Maßnahmen um die Krise zu
überwinden und um ähnliches in Zukunft
zu verhindern.
In dieser Hinsicht hat Staatsminister
Juncker uns lediglich dazu angemahnt
kräftig zu konsumieren. Oppositionspolitiker François Bausch meinte seinerseits in einem Artikel im Lëtzebuerger Land vom 20. Februar, als kleines Land müssten wir eigentlich
die nötige Flexibilität und Solidarität besitzen, um mit vereinten
Kräften diese Krise zu überstehen.
Diese sicher gut gemeinten Ratschläge helfen uns jedoch nicht viel
weiter. Für die direkt von der Krise betroffenen Menschen, Arbeitslose und Kurzarbeiter, sowie für Arbeitnehmer mit bescheidenen Einkommen, müssen die Junckerschen Vorschläge wie blanker Hohn klingen. Sie würden gerne mehr konsumieren, wenn sie die Möglichkeit
dazu hätten. Indexklau und von oben herab verordnete moderate
Lohnpolitik, bei gestiegener Lebensteuerung machen, auch ohne Krise, es vielen Menschen schwer über die Runden zu kommen.
Bei den Vorschlägen von François Bausch wäre zu ergründen, welche
Art von Flexibilität und Solidarität gemeint ist. Die Arbeitnehmer haben in der Vergangenheit ein hohes Maß an Flexibilität und Solidarität bewiesen. Ungefragt müssen sie in der aktuellen Situation, als
Steuerzahler, für die Fehlentscheidungen von Spekulanten, Bankmanagern und Politikern gerade stehen. Eine Aufforderung zu zusätzlicher und falscher Solidarität, in Form von Lohn- und Indexverzicht,
müsste als Provokation empfunden und dementsprechend mit den geeigneten Mitteln zurückgewiesen werden.
Bedauerlich ist, dass bis jetzt, weder von der Regierung noch von der
parlamentarischen Opposition, die aktuelle Krise als Systemkrise
thematisiert und dementsprechende Lösungsvorschläge andiskutiert
wurden. Schlimmer noch ! Gewisse Äußerungen von Politikern lassen
erkennen, dass die wirklichen Krisenursachen noch nicht erkannt
wurden oder, dass man diese bewusst unter den Teppich kehren will.
Unbegreiflich und schockierend sind in dem Zusammenhang Politikeraussagen, welche die milliardenteure Rettungsaktion zu Gunsten
der Banken, mit den seiner Zeit gewährten Aufwendungen für die Eisenbahn in Verbindung bringen.
Ohne diese Angelegenheit weiter zu vertiefen möchte ich darauf hinweisen, dass die jeweiligen Regierungen beliebten, die Eisenbahn,
mittels einer sozialen Tarifgestaltung im Personentransport und
niedriger Gütertarife im Interesse der Stahlindustrie, als Instrument
der Politikgestaltung zu benutzen. Die aus dieser Art Politikgestaltung resultierenden Sozialaufwendungen und indirekten Subventionen an die Großindustrie wurden der Eisenbahn in der Vergangenheit, vor allem von klerikalkonservativer und liberaler Seite aus, als
Defizite angekreidet.
Mit dieser Klarstellung hoffe ich, dass dieses Stadium der Diskussion
endlich überwunden ist.
Was bleibt ist die Tatsache, dass führende Politiker von ihren eigenen
Fehlentscheidungen ablenken und sich an der Systemfrage vorbeidrücken möchten. Als Gewerkschaften müssen wir deshalb verstärkt
diese Themen aufgreifen und popularisieren.
Foto: Pierre Matgé
Der neue Lift, ganz in Glas
Im Rahmen des 150. Jubiläums
der Luxemburger Eisenbahn
stellten die Verantwortlichen der
CFL in einem neuen Doppelstocksteuerwagen der Bauart
DABpbdzfa (A14) der Marke
Bombardier neue Fahrkapazitäten und die Infrastrukturarbeiten
am hauptstädtischen wie auch
an anderen lokalen Bahnhöfen
vor.
LUXEMBURG - Diese kostspieligen Arbeiten und Fuhrparkerneuerungen seien auf eine „Renaissance
der
Eisenbahn“
zurückzuführen, die, mit etwas
mehr als 17 Millionen transportierten Passagieren im Jahre
2008, in den letzten drei Jahren
im inländischen Betrieb rund 25
Prozent und im Grenzverkehr
rund 66 Prozent mehr Reisende
zählt, so Lucien Lux, ein zufriedener Transportminister bei seiner
Ansprache.
CFL-Direktor Alex Kremer stellte das neue Konzept der Bahn-
höfe im Allgemeinen und des
hauptstädtischen Bahnhofs im
Besonderen vor.
Die im Jahre 2006 in Angriff genommenen Umbauarbeiten am
hauptstädtischen Bahnhof, die
übrigens den Reisenden und anderen Interessierten neben der
Mobilitätszentrale und den Fahrkartenschaltern in einer übersichtlichen und didaktisch bestens ausgerichteten Ausstellung
erklärt werden, befinden sich
zurzeit in der Halbzeit.
In diesen drei Jahren veränderte sich der Aspekt der alten Infraund Suprastrukturen mit der Einrichtung der Mobilitätszentrale
im Jahre 2007, der zwischen
2006 und 2007 verbreiterten
Bahnsteige und der 2008 in Betrieb genommenen Unterführung
„Süd“ sowie den Anfang dieses
Jahres installierten Aufzügen, die
auch behinderten Menschen die
Bahnsteige erschließen.
Mit einfachen Worten müssen wir den Menschen klarmachen, dass in
der kapitalistischen Marktwirtschaft das Ziel der Konkurrenz der
Profit ist. Dass Produktqualität, Löhne, Arbeitsbedingungen, Ökoeffizienz sowie das Allgemeinwohl dem Gewinnstreben untergeordnet
werden.
Im laufenden Jahr werden
dann die Hochspannungsanlagen mit mehr als 100 vertikalen
Trägern auf vier Bahnsteigen fertiggestellt. Danach werden dann
die neuen, schwungvoll geformten Markisen und die elektrischen Rolltreppen installiert, die
dem Ganzen den letzten futuristischen Touch eines modernen
Reiseumschlagplatzes geben. In
den kommenden Monaten wird
auch die Erneuerung des Bahnhofsvorplatzes weitergetrieben.
Hier habe man einen alten Kollektor erneuern müssen, so Alex
Kremer, was aber nichts an der
Tatsache ändert, dass man fristgerecht im Jahre 2011 mit dem
Bau der 2.100 Quadratmeter
großen gläsernen Struktur beginnen wird, die ab 2012 den Eingangsbereich der Reisenden
charakterisieren wird.
Zeitgleich soll denn auch im
südlichen Bereich des Bahnhofs,
wo heute schon der Parking ist,
ein großes vierstöckiges Parkhaus den Reisenden zur Verfügung stehen.
Mit diesem Angebot sind, neben den 52.000 Reisenden am
Tag, vor allem die TGV-Kunden
nach Paris anvisiert, dessen bei
den Kunden bestens angekommener Betrieb sogar die Luxair
dazu veranlasste, ihren Flugplan
zu ändern.
Privatisierte Dienstleistungsbetriebe, ob Post, Eisenbahn, Energiekonzerne oder andere folgen der gleichen Logik. Auch hier stehen
nicht die Qualität der Dienstleistung und die Sozialbedingungen der
Mitarbeiter im Vordergrund sondern der zu erzielende Profit.
Obige Zeilen sollen keine generelle Abrechnung mit der Politik oder
den Politikern darstellen. Es gibt sicher auch Politiker die genau wie
wir der Liberalisierungs- und Privatisierungslogik ablehnend gegenüberstehen. Sie sollten sich deshalb gerade jetzt zu Worte melden und
mit uns eine Evaluierung der bisherigen Liberalisierungspolitik mit
entsprechenden Korrekturen einfordern. Die Zurücknahme der Liberalisierungsentscheidung für die Postdienste und den internationalen Personenverkehr bei den Eisenbahnen, wäre eine richtungweisende Entscheidung.
Auch in Luxemburg muss die Privatisierungspolitik für beendet erklärt werden. Daneben sollte man aufhören öffentliche Betriebe nach
privatwirtschaftlichen Kriterien organisieren zu wollen. Vielmehr
sollte man die wirklichen Probleme, wie den Personalnotstand bei der
Eisenbahn endlich einer Lösung zuführen.
Futuristischer Look
CFL-Direktor Alex Kremer, Transportminister Lux und Roland
Schreiner (v.l.n.r.) vor den öffentlich zugänglichen Plänen des
Umbaus
Und dieser Trend vom Flugzeug
zum Zug wird wohl auch ausschlaggebend dafür sein, dass
unsere Bahnhöfe in absehbarer
Zeit aussehen werden wie moderne Flughäfen. Der nostalgische Glamour einer Kathedrale
der boomenden Industrie ist passé, wie man auch an der Gare
d’Orsay in Paris feststellen konnte, die zum vielbesuchten Museum umfunktioniert wurde.
Carlo Kass, Tageblatt
Le Signal
2
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
BERICHT DER SITZUNG DES
„COMITE MIXTE DES CFL“
VOM 13. FEBRUAR 2009
Tr i b ü n e
JEAN-CLAUDE THÜMMEL
Viel zu tun!
2009 wird wohl ein bedeutendes Jahr. Die Jahrhundertreform Einheitsstatut wurde mit dem 01. Januar Realität. Die
zum Teil diskriminierenden Unterschiede zwischen Arbeitern
und Angestellten wurden abgeschafft. Natürlich hätte
man/frau sich noch mehr erwarten können. Aber das ist immer so bei grossen Reformen. Etwas kleiner aber immer noch
gross genug ist der Impakt der die Sozialwahlen vom 12. November 2008 auf die gewerkschaftliche Arbeit unseres Landesverbandes hat. Erstmalig in der neueren Sozialgeschichte
wurde bei gleich 2 Eisenbahnunternehmen gewählt. Der „alten“ CFL und der „neuen“ CFL cargo. Bei CFL cargo wurden
insgesamt 3 Delegationen gewählt. Eine die jene Kolleginnen
und Kollegen vertritt die unter Kollektivvertrag arbeiten. Eine Service Cargo Delegation, die die statutarischen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner vertritt und eine die die von
Arcelor Mittal an die CFL cargo ausgeliehenen Arbeitnehmer
vertreten wird. Es wird die Arbeit der gewählten Delegationen keineswegs erleichtern, dass 3 ziemlich verschieden zusammengesetzte Personalvertretungen am Tisch sitzen werden.
Doch nicht die Unterschiede sollten im Vordergrund stehen
sondern das Gemeinsame.
Jetzt, Anfang März wird sich die gesamte Personaldelegation
mit Vertretern der CFL cargo Chefetage zu einer ersten Sitzung treffen. Und die Tagesordnung ist gut gefüllt. Das Thema Sicherheit wird wohl ganz oben auf der Liste stehen. CFL
cargo hatte in den vergangenen 14 Monaten 2 sehr schwere
Arbeitsunfälle, davon einer mit Todesfolge, zu beklagen. Jedes Mal waren Rangierlokführer, sogenannte CDM 3 die auf
den ARCELOR-Mittal Bahnanschlüssen tätig waren betroffen. Und jedes Mal waren die löchrigen Bestimmungen die
auf eben diesen Bahnanschlüssen gelten, am Anfang des
Desasters. Man hätte sich gewünscht, dass sofort nach dem
schweren Unfall vom Dezember 2007 Massnahmen ergriffen
worden wären. Dem war aber leider nicht so. Es wurde weiter gewerkt nach einem Regelwerk, das widersprüchlicher
und unkompletter nicht sein kann. Und das, wir sollten das
nicht vergessen, von Vertretern der Generaldirektion der
Muttergesellschaft CFL mit unterschrieben wurde.
Hatten diese Leute keine Lust oder keine Zeit dieses wie sich
jetzt herausstellt kruziale Dokument zu lesen? CFL cargo hat
versprochen, schnellstmöglich die Gefahrenquellen auszumerzen. Das soll durch die Anpassung des bei der „alten“
CFL geltenden Regelwerks an die spezifischen Gegebenheiten
der obengenannten Bahnanschlüsse geschehen.
Ein Schritt in die richtige Richtung. Doch alles sollte auf den
Prüfstand, auch die sicherheitstechnisch mehr als fragwürdigen Arbeitsmethoden wie sie bei CFL cargo Anwendung finden. Logische Konsequenz, aufgrund der Erkenntnisse des
Unfalls vom 03 Februar muss als Sofortmassnahme auf die
Fernsteuerung, und nicht nur auf den ARCELOR-MITTAL
Bahnanschlüssen verzichtet werden. Es besteht dringender
Handlungsbedarf.
In anderen Fragen sieht die Cargo Führung jedoch offensichtlich keinen Handlungsbedarf. Es ist bekannt, dass die Unzufriedenheit bei den statutarischen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner gross ist. Und das aus diversen Gründen. Die CFL
cargo ist auf das Know how dieser Kolleginnen und Kollegen
angewiesen und wird es wohl noch eine Weile bleiben. Dementsprechend sollten sie auch behandelt werden. Denn das
Personal ist mehr als irgendeine Ressource.
Zeit Zeichen zu setzen.
Am Freitag, dem 13. Februar
2009 trat der gemischte Betriebsrat der CFL unter dem Vorsitz von
Generaldirektor Alex KREMER zu
seiner ersten konstituierenden Sitzung nach den Sozialwahlen zusammen. Von Seiten der Generaldirektion waren weiter anwesend:
Die Herren Marc WENGLER,
François JAEGER, Marc HOFFMANN, Frau Doris HORVATH, sowie
Herr Nico BOLLENDORFF. Die Personalseite wurde vertreten durch
die Kameraden Nico WENNMACHER, Guy GREIVELDING, JeanClaude THUEMMEL, Jean-Marie
THOMA und Carlo THISSEN vom
Landesverband und die Kollegen
Georges BACH, Camille BROCKER,
Fernand HEINZ und Romain PLUMER vom Syprolux. Herr Jeannot
DIEDERICH fungierte als administrativer Sekretär.
Kamerad Nico WENNMACHER,
als scheidender Sekretär, wurde
von Herr Alex KREMER, im Namen
der Generaldirektion, sowie von
den Kollegen Guy GREIVELDING
und Georges BACH, im Namen der
Belegschaft, für seine in den letzten Jahren geleistete hervorragende Arbeit in diesem Gremium gedankt. In seinem Abschiedswort
bedankte sich Kamerad Nico
WENNMACHER bei Allen für die
konstruktive und faire Zusammenarbeit im gemischten Betriebsrat
und wies auf die Wichtigkeit dieses
Organs hin, besonders in allen Angelegenheiten, welche die Sicherheit betreffen.
Anschließend wurde Kamerad
Guy GREIVELDING als neuer Sekretär des „Comité Mixte“ genannt. Er bedankte sich bei Allen
für das in ihn gesetzte Vertrauen
und bot der Generaldirektion eine
gute und faire Zusammenarbeit in
den nächsten Jahren an.
tiären Schienennetz, was nur eine
Anpassung dieser Vorschriften an
jene, welche auf dem CFL-Netz
(Hauptnetz, „réseau primaire“) ihre
Gültigkeit haben, bedeuten kann.
Die Generaldirektion versicherte
diesbezüglich würden Gespräche
mit der Direktion der CFL cargo
aufgenommen.
Zur allgemeinen Lage der CFLGesellschaft verwies Herr Alex
KREMER auf die Folgen der Finanzund Wirtschaftskrise für die verschiedenen Verkehre. Da im
Frachtbereich 80% der Transporte
im Dienste der Hüttenindustrie abgewickelt werden, sind die Auswirkungen der Krise besonders für die
CFL cargo spürbar. Beim multi-modalen Frachtverkehr kommt es
auch zu spürbaren Rückgängen, da
die beiden Hauptkunden direkt von
der krisengebeutelten Automobilindustrie abhängen.
Im internationalen Ferienreisegeschäft erwartet die CFL-Evasion
auch einen Rückgang von 20% in
diesem Jahr wegen der Finanzund Wirtschaftskrise. Als Lichtblick
im internationalen Eisenbahnpersonenverkehr kündigt Herr Alex
KREMER eine sechste tägliche TGVZugverbindung Luxemburg – Paris
hin und zurück ab dem Monat September an. Mit der belgischen
Staatsbahn (SNCB) werden die CFL
Gespräche führen über eine Verbesserung der Verbindungen Luxemburg – Lüttich, sowie über eine
Vereinfachung der grenzüberschreitenden Tarifikation auf dieser
Strecke.
Unter dem Tagesordnungspunkt
Entwicklung der Generalsituation
der CFL wurden die Gerichtsurteile
im Fall des Eisenbahnunglücks von
Zoufftgen (F) erörtert. Die Personalseite zeigte sich erschrocken
über die Härte der hier verhängten
Strafen. Sie übermittelte der Generaldirektion die Sorgen, Ängste und
Unsicherheiten des Stellwerkspersonals betreffend dieser Urteile
mit, und forderte die Direktion auf,
sich mit einer klärenden Stellungnahme an dieses Personal zu
wenden. Dies wurde von der Generaldirektion zugesichert.
Im Bericht über die Sicherheit
bei den CFL teilte die Generaldirektion mit, daß die Zahl der Arbeitsund Wegeunfälle im Jahre 2008
leicht zurückging, die Zahl der tätlichen oder verbalen Übergriffe gegenüber CFL-Beamten letztes Jahr
hingegen sehr leicht anstieg. Leider war die CFL im gleichen Zeitraum mit fünf Selbstmorden auf
der Schiene konfrontiert. Die Personalvertreter wiesen hier auf den
noch immer herrschenden Nachholbedarf hinsichtlich Betreuung
und Prävention hin. Als Schritt in
die richtige Richtung wird, die vom
QSE-Dienst vorzunehmende, Überarbeitung der Unfallverhütungsvorschriften, sowie die in diesem
Jahre vorgesehene Inbetriebnahme der Videoüberwachung der
neuralgischen Punkte auf dem
CFL-Netz angesehen.
Auch kam der tragische Unfall
auf dem Betriebsgelände von Arcelor-Mittal in Differdingen, wo ein
CFL cargo – Mitarbeiter beide Beine verlor, zur Sprache. Die Gewerkschaftsseite verlangte eine genaue
Analyse des Unfalls und forderte
eine gründliche Überarbeitung der
Vorschriften geltend auf dem ter-
Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Reorganisation
der „Unité de production centre
des TM-Dienstes“. Hier soll der
Rangierdienst im Bahnhof Ettelbrück neu gestaltet werden und
besonders die Bedienung der Gleisanschlüsse auf der Strecke Ettelbrück – Bissen. Nach einem neuen
Konzept sollen die Bedienungsfahrten auf dieser Strecke ab dem
zweiten Semester 2009 ausschließlich von der CFL cargo übernommen werden. Diesbezüglich
wird die CFL Gespräche mit der
CFL cargo führen. Die Gewerkschaftsseite verlangte die Einbeziehung der betroffenen Personaldelegationen in diese Verhandlungen. Des Weiteren soll die CFL keine Versetzungen des Personals
vornehmen, bis das neue Konzept
für die Durchführung der Rangierfahrten durch die CFL cargo definitiv steht und erprobt ist. Die Personalvertreter warnten auch vor einer weiteren Ausdünnung des Personals an den noch besetzten
Bahnhöfen der Nordstrecke. Geisterbahnhöfe
wirken
sich
schlußendlich negativ auf das Erscheinungsbild der Bahn bei ihren
Kunden aus und fördern nicht gerade die Sicherheit an den Stationen. Die Besetzung der Bahnhöfe
war auch ein Punkt, den die Delegation des Landesverbandes bei
ihren Gesprächen beim Transportminister Lucien LUX im Januar vorbrachte.
Die Generaldirektion stellte der
Personalseite auch das neue Organigramm der CFL – Gruppe vor.
Hierzu ist kurz zu erwähnen, daß in
Zukunft der Personalabteilung ein
Direktor vorstehen wird.
Zur Risikoanalyse betreffend das
Lok- und Zugführerpersonal kündigte die CFL den tatsächlichen
Beginn der Arbeiten in naher Zukunft an. Diese Analyse wird durch
eine Privatfirma durchgeführt. Die
Gewerkschaftsvertreter wiesen
darauf hin, daß diese Risikoanalyse
ein fester Bestandteil der ausgehandelten Arbeitsbedingungen für
das betreffende Personal ist.
Kurz informierte die Generaldirektion über die bei der „Entreprise Ferroviaire“ eingeführte „Cellule
Qualité“ und die von den Gewerkschaften geforderte Intranetplatform für das fahrende und ortsgebundene Personal, welches über
keine Computer verfügt. Nach Vorstellungen der Direktion und der
Personalvertreter sollen zukünftig
an verschiedenen lokalen Dienststellen so genannte „bornes informatiques“ aufgestellt werden, die
es ermöglichen die Intranetseiten
der CFL-Gruppe zu konsultieren.
Unter Verschiedenes bemängelte die Personalseite das schleppende Vorankommen der Arbeiten
am neuen „Centre de Remisage et
de Maintenance“.
Eine nächste Sitzung des „Comité Mixte“ wurde für den 20.
April 2009 um 08.30 Uhr angesetzt.
Carlo Thissen
Die Doppelbegleitung kommt – langsam
dem nahen und fernen Ausland.
Hier etwas zum Kopieren das ganz
bestimmt die Zustimmung der Gewerkschaftsvertreter finden wird.
JCT
Keystone
Mit «Stop-Agression»-Armbinden machte das Zugpersonal letztes Jahr mehrmals
auf die Übergriffe aufmerksam und kam damit zum Erfolg.
Die SBB macht es vor: Meistens
kopieren die Verantwortlichen der
CFL unbrauchbare Methoden aus
Ein wichtiges Anliegen des SEV
wird erfüllt: Das Zugpersonal kommt
in Zukunft nur noch zu zweit zum
Einsatz. Die SBB schafft 125 neue
Stellen.
«Unser anhaltender Druck hat
sich gelohnt», stellt Jürg Hurni fest.
Heute Gewerkschaftssekretär in der
Berner SEV-Zentrale, war er bis Ende 2008 Zentralpräsident des Zugpersonalverbands ZPV. In dieser
Funktion hat er die lange Geschichte der Doppelbegleitung mitgeprägt.
2006 lancierte der ZPV die Aktion «In
Tunneln immer zu zweit», nachdem
die Evakuierung eines Cisalpino im
Zimmerbergtunnel aufgezeigt hatte,
wie hilflos ein einzelner Zugbegleiter in einer solchen Situation ist.
Vorwärts machen
Als ab 2007 die Übergriffe aufs
Zugpersonal wieder zunahmen,
folgte die Kampagne «Stopp Aggression», die letztlich zum Einlenken
der SBB führte. Noch im alten Jahr
hatte sie angekündigt, die umfassende Doppelbegleitung einzuführen, nun folgen die Details. Bis
2014 sollen 125 neue Stellen beim
Zugpersonal geschaffen werden; die
lange Dauer erklärt die SBB mit dem
Rekrutierungs- und Ausbildungsaufwand, zumal auch noch zahlreiche
Abgänge durch Pensionierungen
abzusehen sind. «Das kann aber
schneller gehen», ist SEV-Vizepräsident Manuel Avallone überzeugt.
Der SEV, Transfair und die Peko werden in einem Ausschuss die Umsetzung der Massnahmen begleiten;
dort wird der SEV versuchen, aufs
Tempo zu drücken.
ben, aber der Einsatz von SecuritasLeuten im Zug darf kein Dauerzustand werden», betont Manuel Avallone. Er fordert eine klare Trennung
der Kundenbetreuung und der Sicherheit – und eine Ausbildung des
Securitas-Personals für die besondere Situation im Zug.
Securitas nur als
Übergangslösung
Aufmerksam verfolgt der SEV
auch die Absicht der SBB, einzelne
Interregio- zu Regioexpresszügen
umzuklassieren und damit auf die
Begleitung zu verzichten. «Hier
braucht es eine vorsichtige Prüfung,
damit nicht neue Problemzüge geschaffen werden», hält Avallone
fest.
Als Sofortmassnahme beginnt die
SBB bereits in diesen Tagen, das
Zugpersonal in heiklen Zügen von
Bahnpolizei oder Securitas begleiten zu lassen. Züge am frühen Morgen am Wochenende sind besonders im Blickfeld, da dort Übergriffe
häufig sind. «Vorübergehend können wir mit dieser Massnahme le-
Peter Moor
Aus kontakt.sev
Le Signal
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
3
Die CFL investiert weiter in die Zukunft
Modernes Material für
neue Kunden
Der Kauf von zehn Triebwagen,
zwei Steuerwagen sowie acht
Bussen soll in Zukunft helfen,
Engpässe beim Personentransport zu verhindern.
„Die Kapazitäten auf vielen Linien sind erschöpft. Es sind vor
allem immer mehr Pendler, die
auf den Zug als Transportmittel
zurückgreifen“, so Alex Kremer,
Generaldirektor der CFL.
2008 hat man laut Transportminister Lucien Lux 17 Millionen
Fahrgäste gezählt. Der Passagierzuwachs im Inland hat in den
letzten drei Jahren 25 Prozent
betragen. Des Weiteren habe
man 66 Prozent mehr Reisende
aus der Großregion gezählt. Die
Zahl der Zugverbindungen beträgt mehr als 340.000 pro Jahr.
Die Züge bewältigen dabei 8,23
Millionen Kilometer.
Als Reaktion sei es notwendig
geworden, neues Rollmaterial
anzuschaffen. So habe man
schon im Dezember zehn Triebwagen mit 399 Sitzplätzen (Kosten: 80 Millionen Euro) sowie
zwei Steuerwagen mit 80 Sitzplätzen (Kosten: 4,3 Millionen Euro) gekauft.
Die Züge werden kleiner. Dafür
werden aber zwei Züge mehr zirkulieren. Es gilt vor allem, den
grenzüberschreitenden Personentransport mit Frankreich zu
verbessern. „Ab 2012, wenn die
Strecke
Luxemburg-Petingen
zweigleisig und der Bahnhof Belval-Universität in Betrieb genommen sein wird, werden diese Zusatzzüge
dort
dringend
benötigt“, so Kremer.
- Am 2. Februar stellten wir dem
Minister der Öffentlichen Funktion Claude Wiseler das von der
Sektion Staat erstellte Dokument“ Für eine menschliche
Verwaltung“ vor. Des Weiteren
lud er uns ein in die Arbeitsgruppe „Gehälterrevision“, um
unsere Vorstellungen und Forderungen dazu vortragen zu
können.
- Der Nationalvorstand analysierte am 2. Februar die Resultate
aus den verschiedenen bis dahin stattgefundenen Neujahrsgesprächen.
- Die Generalversammlung der
Sektion GR-Personnel des Gares am 3. Februar war erschreckt über die verhängten
hohen Strafen für die Angeklagten des Unfalls in Zoufftgen, kritisierte aber auch gleichzeitig
die Haltung der Generaldirektion, die durch ihre Aussagen die
Verurteilten regelrecht hat fallen lassen.
Foto: Pierre Matgé
Mit neuem Rollmaterial die Transportkapazitäten der steigenden Nachfrage anpassen
Das neue Material kostet etwa
100 Mio. Euro. Das Geld für die Investitionen stammt aus dem
„Fonds du rail“.
Das neue Rollmaterial zeichnet
sich durch Komfort und Vielseitigkeit aus. So bietet es zum Beispiel viel Platz für Fahrräder und
Kinderwagen. Behinderte werden von einem leichteren Einstieg profitieren. Die erste Klasse
ist noch bequemer. „Es wurden
Wagen derselben Kategorie gekauft, wie sie schon in Luxemburg fahren. Der Unterhalt, eventuelle Reparaturen sind einfacher. Das Personal muss sich
nicht umgewöhnen und speziell
geschult werden. Das spart auch
Geld, so Alex Kremer.
Hauptstadt zu verhindern. Aber
der Minister erinnerte auch daran, dass 30 Prozent der französischen Pendler im Süden arbeiten. Darum müsse man auch die
Bahnanbindungen im Süden verbessern.
Der nächste Schritt ist die Modernisierung der Bahnhöfe und
der Haltestellen.
Die Modernisierungsarbeiten
der Zentralwerkstatt seien im
Mai abgeschlossen, kündigte der
Minister an.
Zum Beispiel Ettelbrück, als
Hauptanlaufstätte der „Nordstad“, soll einen moderneren
Bahnhof erhalten. Aber auch die
Bahnhöfe in Mamer, Petingen
oder Mersch sollen runderneuert
und behindertengerechter gestaltet werden.
Um die Verbindungen mit den
Bahnhöfen zu verbessern, ist des
Weiteren der Kauf von acht neuen 15-Meter-Bussen (Kosten:
280.000 Euro pro Bus) entschieden worden. Somit zählt die CFLFlotte nun 60 Busse. Die neuen
Fahrzeuge haben zum Ziel, die
Verbindungen von Luxemburg
nach Echternach, Mondorf, Remich und Ettelbrück zu verbessern.
319 Millionen
Was die Bahninfrastruktur anbelangt, kündigte Transportminister Lucien Lux an, man wolle
das Verlegen eines zweiten Gleises zwischen Petingen und Luxemburg zügig vorantreiben,
ebenso wie die Anbindung von
Esch-Belval an das nationale
Schienennetz.
Lucien Lux blickt zuversichtlich in Luxemburgs Bahnzukunft
Die leichte Tram habe als Ziel,
den Verkehrskollaps in der
Lucien Lux misst auch den öffentlichen Dienstleistungsverträgen eine große Bedeutung bei.
Dort soll die Qualität, sei es auf
der Ebene des Personals, des
Fuhrparks oder der Bahnhöfe, im
Vordergrund stehen.
Unter anderem wird auch geplant, genug Parkplätze bei den
Haltepunkten zu schaffen. Die
Tatsache, dass die Gemeinden
mit nur noch 20 Prozent an der
Finanzierung der Projekte beteiligt sind, wertete Lucien Lux als
positiv.
Das Investitionsvolumen des
Fonds du Rail wird hoch bleiben,
versprach der Transportminister.
Mit 319 Millionen Euro sei es dieses Jahr 179 Prozent höher als
2004.
Schließlich sei auch die Vergrößerung und Neugestaltung
des hauptstädtischen Bahnhofs
ein wichtiger Teil der nationalen
Verkehrspolitik.
René Hoffmann, Tageblatt
3 Fragen an Guy Greivelding
„Tageblatt“: Wie bewerten
Sie den Kauf von neuem Rollmaterial von der CFL?
„T“: Wie steht es um den
Ausbau des luxemburgischen Schienennetzes?
Guy Greivelding: „Die permanente Aufstockung des Rollmaterials ist eine langjährige Forderung des Landesverbands. Man
muss der Erhöhung der Zahl der
Zugreisenden Rechnung tragen.
Nur mit komfortablen, modernen
Zügen kann die Bahn eine glaubwürdige
Alternative
zum
Straßenverkehr darstellen. Darum dürfen Staat und CFL nicht
aufhören, ins Rollmaterial zu investieren.“
G.G.: „Die Politik hat während
Jahren, gar Jahrzehnten keine
Anstrengungen gemacht, um das
Schienennetz
weiterzuentwickeln. So ist jetzt ein großer
Nachholbedarf entstanden. Seit
ein paar Jahren wird jedoch versucht, das Schienennetz zu verbessern. Wir begrüßen die Verbesserung der Verbindungen mit
dem Süden (Petingen, Esch/Alzette), die Beibehaltung der
Strecke zwischen Ettelbrück und
Diekirch und die Schaffung von
Tramlinien in der Hauptstadt.
Aber die sogenannte Nordstrecke muss nicht nur beibehalten, sondern gefördert werden.
Sie muss vor allem ihre internationale Rolle behalten.“
„T“: Reicht das Personal,
um einen qualitativ hochwertigen Bahntransport zu garantieren?
G.G.: „Die Qualität der Dienstleistung und die Sicherheit sind
große Prioritäten. Deshalb fordern wir, dass ständig neues Personal eingestellt wird. Es gilt,
Engpässe zu verhindern und optimale Arbeitsbedingungen zu
gewährleisten. Man darf nicht
vergessen, dass neue Arbeitnehmer noch geschult werden müssen und nicht sofort einsatzbereit sind.
Nur durch kontinuierliche Einstellungen von Personal können
die bestehenden Rückstände an
freien Tagen abgebaut werden.
*Guy Greivelding ist Generalsekretär des Landesverbandes (FNCTTFEL)
Rh, Tageblatt
- Wichtigste Punkte auf der Tagesordnung der Sitzung des
CFL-Verwaltungsrates am 9. Februar waren: Incidences de la
crise financière et économique
sur l’évolution des filiales du
Groupe CFL. Modalités d’exécution des grands projets d’investissement à charge du Fons du
Rail. Etat d’avancement des travaux du GEIE Corridor C. Auch
die Sicherheit im Bahnbetrieb
nahm einen breiten Raum ein.
Am Ende der Sitzung wurde die
CRM-Baustelle besichtigt.
- Die Verbandsleitung bereitete in
ihren Sitzungen am 3. und 10.
Februar das Programm für die
ersten Monate des Jahres vor.
Auch analysierte sie die Finanzen.
- Am 11. Februar baten wir den
CFL-Generaldirektor doch endlich unsere Forderung zur Verbesserung der Sicherheit im
Bahnbetrieb einzusetzen. Zugesagt wurde uns, daß der Direktorenvorstand sich damit auseinander setzen würde.
- Der gemischte Betriebsrat der
CFL kam am 13. Februar ein erstes Mal in neuer Besetzung zusammen (siehe Bericht).
- Um die 400 Zuhörer waren am
16. Februar zur vom Sektor Öffentlicher Dienst mit Unterrichtsministerin Mady Delvaux
organisierten Informationsversammlung über das Gesetz der
Schulreform erschienen.
- Am 18. , 19. und 20. Februar
hatte der Service AV Versammlungen mit dem PAT organisiert,
um nach Lösungen zu suchen
um aus der prekären Personalsituation herauszukommen.
- Die Verbandsleitung stach am
19. Februar den Rahmen ab für
die Wahlprüfsteine, die in der
Sitzung des Nationalvorstandes
am 9. März verabschiedet werden. Laufende Angelegenheiten standen auf der Tagesordnung am 26. Februar.
- Am 20. Februar fusionierten die
Sektionen GR-Visite und TRPersonnel des Gares. Die neue
Sektion heißt TM-Cargo.
Guy GREIVELDING
Redaktionsschluss
für die nächste
Nummer des
‘Le Signal’:
Freitag, 13. März 2009
Le Signal
4
Bericht der
Dienstchefsitzung BU
01/09 Discussion au sujet de
l’avis 003/09 aux Cr. Lors
d’une réunion antérieure il a
été retenu qu’avec
préférence un Cr inapte à la
conduite ou un Cr avec le
grade I/6 seraient retenus
pour ce poste.
Wir sprachen unseren Missmut
gegen die Veröffentlichung des
Avis 003/009 aus, da hier bereits
in einer der vorigen Sitzungen
festgehalten wurde dass dieser
Posten nur durch inapte Fahrer,
welche auch tauglich dafür sind
oder durch Fahrer des Grades I6
zu besetzen sei. In Zukunft soll
bevor ein Avis herausgebracht
wird zuerst mit den Delegierten
geredet werden, sowie die Fahrer für den PC sollen auch zur
Psychologin geschickt werden,
damit geprüft werden kann ob
sie auch tauglich für diesen Posten sind.
02/09 Discussion concernant
le congé parental.
Demande de pouvoir ajouter
quelques dérogations pour venir
à l’encontre et du personnel et
du patronat (concerne travail à
mi-temps et/ou congé parental).
Die Delegierten des Landesverbandes erklärten sich zu diesem
Punkt noch einmal klar und
deutlich und dass hier eine klare
Trennung gemacht werden müsse zwischen Erziehungsurlaub
und Halbtagsbeschäftigung. Die
Delegierten sprachen sich gegen
die momentane Regelung aus. Es
soll eventuell geschaut werden
um eine Derogation auszuarbeiten, aber nur für diesen konkreten Punkt, dies wurde vom Dienstchef präzisiert. Diese Derogation wird dann auch nur für die
Fahrer angewendet welche sich
damit einverstanden geben. Die
Formulierung dieser Derogation
bleibt aber noch mit den Personaldelegierten abzusprechen.
laubstage welche wenigstens 14
Tage vor Inkrafttreten angefragt
werden müssen. Für kurzfristigere Urlaubstage (unter 14 Tage)
soll man sich an die Person wenden, welche die Fahrer zum
Dienst einteilt. Für die hierfür
benötigten Gutscheine werden
den Fahrern am 1. April 2009
(kein Aprilscherz!) ausgehändigt.
Jeder Fahrer erhält 4 Formulare
welche vom zuständigen Chef
des Mouvement genehmigt/verworfen wird. Die Dienstältestenregelung wird angewendet bei
Anfrage von mehreren Fahrern.
Es wurde festgehalten, dass jeden Tag 3 Fahrer mittels Jokerurlaub freigestellt werden. Im
schwarzen Urlaub sind es jeden
Tag 5 Fahrer. Sollte es Tage geben
an denen kein Jokerurlaub genutzt wird, so sind an diesen Tagen 8 Fahrer im schwarzen Urlaub freizustellen.
04/09 Demande de
renseignements concernant
l’effectif 2009.
Hier wurde uns eine Tabelle
des Effektives ausgehändigt. Da
jetzt noch einige Fahrer fehlen,
um das Effektiv aufzustocken,
werden neue Fahrer schnellst
möglich rekrutiert. Im Service RH
sind noch Fahrer auf der Liste.
Zwei Fahrer sollen zum 1. April
eingestellt werden.
05/09 Discussion concernant
la formation des nouveaux
Cr.
Les délégués demandent à ce
que la formation des conducteurs-receveurs d’autobus soit
revue en définissant les informations primaires pour le début de
leur fonction.
Il a été constaté lors de modifications du plan hebdomadaire
que certains conducteurs-receveurs d’autobus ne sont pas ini-
de
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
C
welche im Januar und Februar
2009 begonnen haben würden
eine 4 wöchige Formation erhalten, bei den anderen welche in
den Monaten Juli 2008- Dezember 2008 eingestellt wurden,
würde dies nachgeholt werden.
Außerdem beantragten die Delegierten, dass alle neuen Fahrer
sofort einen Kursus über die
Fahrscheine erhalten müssten.
06/09 Pourquoi les Cr
embauchés en août n’ont
pas encore d’armoires
vestiaires?
Hier wurde die Reihenfolge
nicht eingehalten. Die Schränke
seien geliefert worden, der Raum
würde in kürze fertig gestellt
werden.
07/09 Pourquoi les Cr du
roulement 3 sont
défavorisés au tableau de
service? Pourquoi les
délégués n’ont pas été
informés?
Diesem Punkt stimmte die Obrigkeit zu, der Roulement 3 wurde überarbeitet, weil er gegen
die Arbeitskonditionen verstoßen
hatte !? Die ganzen Dienstpläne
sollen überarbeitet werden.
08/09 Demande qu’un
délégué du personnel puisse
être présent lors des
qualifications.
Der zuständige Chef sieht hier
keine Notwendigkeit. Dies könnten die Delegierten in ihrer Freizeit tun.
09/09 Demande d’une
cuisine pour les Cr à
Luxembourg.
Dieser Antrag wurde abgelehnt, da hierfür genaue Vorschriften einzuhalten seien. Es
wurde bemerkt, dass zur Erwärmung einer Mahlzeit oder eines
HAUFFEUR…
...AM LANDESVERBAND
aber bis zum Fahrplanwechsel
im Mai aber geschehen.
11/09 Demande de modifier
l’accès au réfectoire. En
effet par respect vis à vis
des agents féminins, il serait
indiqué de changer l’accès
de façon à ce qu’elles ne
doivent pas passer devant
les conducteurs-receveurs
d’autobus entrain de faire
leurs besoins. En plus, il
serait adéquat de séparer
les pissoirs à l’aide de
panneaux.
Hier wurde beschlossen, dass
der jetzige Eingang zugebaut
wird, der Eingang soll anschließend durch die daneben liegende Tür geschehen. Hierfür
würden die alten Schränke welche jetzt dort zwischengelagert
sind, abtransportiert werden. Eine Trennwand soll auf der Toilette nach Möglichkeit montiert
werden.
12/09 Discussion à mener
concernant le tableau de
classement
Der Fahrer welcher den Dienst
plant, wird vom ‚Tableau de classement’ gestrichen, da er ja keinen Fahrdienst mehr leistet. Dies
wurde mit dem Einvernehmen
des betroffenem Fahrers entschieden.
13/09 En ce qui concerne
l’adaptation du tableau de
classement, les délégués
demandent des informations
sur l’avancement des
délibérations menées avec
le service RH
Dies soll kontrolliert und adaptiert werden.
2.2. Exploitation
14/09 Concerne 82/08 : Tout
en étant d’accord avec les
directives du ministère, les
délégués informent que la
ligne principale vient d’être
déviée via Foetz. Ils sont
d’avis que promouvoir les
lignes par le biais d’une
bonne information est à
considérer comme “label de
qualité” vis à vis de la
clientèle.
Dieser Punkt wurde von seiten
des Dienstchefs abgelehnt.
15/09 Demande
d’information sur les
changements prévus pour le
changement d’horaire du
mois de mai
Hier wurde von zuständiger
Stelle noch nichts mitgeteilt.
16/09 Les délégués
demandent d’être informés
sur l’avancement des
négociations menées dans le
cadre du RGTR en vue de la
prolongation du contrat de
service public
Hier wurde mitgeteilt, dass der
Dienstchef Vorschläge einreichen würde. Hierbei würden die
Gewerkschaften in mehreren Sitzungen darüber befinden.
Die Handhabung mit der Derogation war eine Anfrage der Delegierten des Syprolux.
03/09 Discussion concernant
les modalités du congé
spécial, anciennement
nommé «Jokercongé»
Der ‘Jokerurlaub’ wird ab dem
15. April 2009 wieder eingeführt.
Es handelt sich hierbei um Ur-
tiés à certaines lignes. Il serait indiqué de dresser un tableau y relatif afin de pouvoir répondre aux
besoins du service.
Die Formation wird in der Arbeitsgruppe ‘Microbus’ diskutiert. Desweiteren wurde festgehalten dass in Zukunft nur noch
die Personaldelegierten und Ersatzdelegierte Fahrer zur Ausbildung erhalten sollen. Die Fahrer
Getränkes ein Mikrowellengerät
vorhanden sei. Im 1. Stockwerk
sei lediglich auch nur eine Teestube und keine Küche eingerichtet.
10/09 Demande de recevoir
un relevé de la situation
2008 des repos.
Dies wäre zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, wird
17/09 Ligne 120 : Les
délégués sont d’avis que le
fait de rouler (à 60 km/h)
avec un bus Citaro sur
l’autoroute constitue un
facteur de risque et ne
devrait plus se faire.
En principe il faudra planifier
les différentes catégories de bus
sur les lignes pour lesquelles elles sont prévues.
Hierbei wurde bemerkt, dass
die vorgeschriebene Mindestfahrtgeschwindigkeit für Autobahnen mit den Bussen der Serie
30 erreicht sei. Diese Busse würden im Januar 2010 ersetzt werden. Nach Möglichkeit werden
jedoch Gelenkbusse anderer Serien eingesetzt werden.
18/09 Les délégués
demandent des précisions
sur les responsabilités pour
les cas de chargements
importants dans les bus.
Die Delegierten sprachen sich
nochmals gegen die jetzigen Bestimmungen aus, da nach Ihrer
Meinung der ‚Code de la route’
klar aussagen würde wer die Verantwortung habe. Hier wird
nochmals ein Schreiben an den
zuständigen Direktor gemacht
um Klarheit zu schaffen.
19/09 Les délégués
demandent des informations
sur l’avancement de
l’autorisation concernant les
caméras dans les autobus.
Hierbei bleibt festzuhalten,
dass lediglich die Kameras der
Mercedesbusse der Serie 30 , bis
jetzt eine Genehmigung haben.
Alle anderen Kameras seien in
der Prozedur genehmigt zu werden, was jedoch längere Zeit
dauert.
20/09 Discussion concernant
les fonctions du dirigeant
“Qualité – Sécurité”.
Il s’avère en effet que le dirigeant est le plus souvent occupé à
punir les conducteurs-receveurs
d’autobus plutôt que de faire des
suggestions pour améliorer le
service.
In diesem Zusammenhang bekamen die Delegierten eine Liste
der Unfälle und irgendwelchen
Reklamationen welche im Monat
Januar stattgefunden haben. Die
Delegierten des Landesverbandes
begrüssen die Handhabung dass
der Chef ‚Qualité-Sécurité’ zuerst
ein Gespräch mit den betroffenen
Fahrern sucht. Allerdings sollte
Sorge getragen werden, dass die
Informationen welche vom PC
ausgehen auch zuerst überprüft
werden, um die Fahrer nicht
unnötig zu belästigen.
21/09 Les délégués
demandent de pouvoir
collaborer avec le bureau de
planification sous forme de
proposition de nouveaux
tableaux de service. Ceci
pour éviter que le climat de
travail ne soit de nouvel
objet de discussion.
Die Delegierten würden die nötigen Informationen erhalten wenn
das Projekt ausgeschafft sei.
22/09 Les délégués
souhaitent des
renseignements concernant
le nouveau dirigeant
Mouvement.
Hier wurde uns mitgeteilt, dass
der neue Chef Mouvement Herr
Aberico Niro heißen wird, und
dass er während 6 Jahren in der
Firma Sales aus Bascharage beschäftigt war. Die gleichen Arbeiten werden auch hier auf ihn zukommen.
23/09 Demande de changer
les catégories de bus sur
quelques tours de service.
Wird erledigt.
Fortsetzung in der nächsten Nummer des “Le Signal”
Le Signal
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
Erste Sitzung beim Chef de Service GR
für das Jahr 2009
Am 27. März wird die erste Sitzung beim Chef de Service GR für
dieses Jahr stattfinden. Es ist
gleichzeitig die erste nach den
Sozialwahlen von November
2008, bei denen der Landesverband drei von vier Sitzen erhielt.
Dies ist für uns ein Grund mehr,
uns noch stärker für die Belange
der Kolleginnen und Kollegen
einzusetzen um das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.
Hier die Punkte, welche die
Personalvertreter des Landesverbandes auf die Tagesordnung
dieser ersten Sitzung gesetzt haben.
Bahnhof Lorentzweiler
Bei Arbeiten, welche die lokale
Bedienung von Bahnschranken
erfordern, soll der Bahnhof Lorentzweiler in Ortsbetrieb gehen.
Dieses Vorgehen hätte den zusätzlichen Vorteil, dass die Ortskenntnisse der Kolleginnen und
Kollegen, welche dort als ambulante Fahrdienstleiter tätig sind,
ständig auf dem neuesten Stand
blieben.
Bahnhof Mersch
Der Wartesaal des Bahnhofes
von Mersch sollte auch während
der Mittagspause des dort tätigen Bediensteten für die Kundschaft zugänglich sein.
Bahnhof Clervaux
Die Arbeitszeiten des dort tätigen Bediensteten sollen umgeändert werden. Ein Durcharbeiten während der Mittagsstunde entspricht den Arbeitszeiten
der Gleisbaumannschaft und des
Signaldienstes und somit braucht
der Ortsbetrieb bei Arbeiten
nicht unterbrochen zu werden.
Bahnhof Rodange
Die Bestimmungen des Avis GR
15.04-2008 GR/R betreffend das
Anhalten von Reisezügen an
Bahnsteigen sollen dem Personal des Service TM in Erinnerung
gerufen werden, da dieses Unbeachten oft zu Störungen am
Bahnübergang 27 führt.
Da die Züge Virton – Arlon
beim Kopfwechsel in Rodange ihre Zugnummer nicht ändern,
kann es hier zu Verwechslungen
kommen, wenn der Fahrdienstleiter bei der Einführung des
RATA den gleichen Zug bei der
Ankunft nach Bertrix zurückmeldet und ihn dann wieder zur
Rückfahrt zur SNCB wieder neu
nach Bertrix abmeldet.
Divers
Es ist unannehmbar, dass es
während Arbeiten mit Zweiwegefahrzeugen ständig zu Störungen
an den Achszählern kommt. Welche Möglichkeiten sieht der Service GR um diese Sachlage zu
verbessern?
Im RGE 04 wird von „Qualification sans forme“ gesprochen.
Wie ist die Aussage „ sans formes“ zu verstehen?
Die neuen Bestimmungen des
RGE 09.14.03a, welche das Verhalten der Triebfahrzeugführer
beim Anfahren an Bahnsteigen,
von denen das betreffende
Hauptsignal nicht erkennbar ist,
erschweren die Arbeit der Fahrdienstleiter dadurch, dass sich
der Lokführer über die Position
dieses Signals beim zuständigen
Fahrdienstleiter per Zugbahnfunk
informieren muss, bevor er seinen Zug in Bewegung setzt. Dies
füh zu einer bedeutenden Anzahl
von Telefongesprächen, welche
bei Störungen ablenken können
und auch zu zusätzlichen Verspätungen führen.
Das Unterbringen der HIT-Bereiche der Betriebsbüros in den
Stellwerksgebäuden, so wie es
heute schon unter anderem in
Luxemburg und Esch besteht,
könnte eine zusätzliche Hilfe für
die Fahrdienstleiter bei Störungen bedeuten. Ist es angedacht,
dies in allen Stellwerken zu realisieren?
Die elektronische Bahnhofsfahranordnung INTRAGARE kannte in den letzten Monaten viele
Probleme. In wie fern kann die
Funktionsweise dieses Systems
verbessert werden?
Was bedeutet die Formulierung
„tronc commun temporaire“ in
den Merkblättern über Transporte mit Lademaßüberschreitung in
Richtung Frankreich?
Ist es richtig, dass ein Bediensteter im Bahnhof Troisvierges
seinen vorgesehenen Dienst bis
21.00 Uhr bereits um 20.00 Uhr
verlässt um eine reglementarische Ruhepause von 9 Stunden
zu gewährleisten? Sind weitere
solche
Abweichungen
von
Schichtdauern aus der ZOS oder
der ZOC bekannt?
Um auf der Nordstrecke bei
Betriebsstörungen einen einigermaßen geregelten Betriebsablauf zu garantieren sollte zusammen mit dem Service AV ein
Hilfsplan aufgestellt werden, in
dem diejenigen Züge, welche
verkehren und welche von vorn
herein ausfallen, aufgenommen
sind.
Die RST-Posten sollten mit einer Uhr oder einem Sekundenanzeiger versehen werden um dem
Bediensteten die Periode anzuzeigen während der ein eingehender Alarmruf nicht unterbrochen werden darf. Dazu sollten
zwei verschiedene Tonlagen installiert werden: eine, welche die
Anmeldung eines Zuges an die
Anlage mitteilt und eine, welche
bei einer Bitte um eine Telefonverbindung zwischen einem Lokführer und einem Fahrdienstleiter ertönt.
Einige Kollegen fragen sich, ob
die BASA-Verbindungen auf Stellwerken von ihren Vorgesetzten
abgehört werden dürfen. Wie
stellt sich der GR – Dienst zu diesen Ängsten der Belegschaft?
CFL-Cargo beschäftigt immer
mehr Lokführer, deren Muttersprache nicht Luxemburgisch ist.
Wie soll ein Gespräch mit diesen
Kollegen verlaufen?
Wie verhält es sich mit dem
Streuen der Zufahrtswege zu den
Stellwerken bei Glatteis? Hier
war besonders am 31.12. die Zufahrt zum PD des Bettemburger
Verschiebebahnhofes betroffen.
Bei Änderungen an der Oberleitung soll immer ein komplett
neuer Plan gedruckt werden anstelle der Verbesserungsblätter,
welche in lustiger Bastelarbeit
auf die bestehenden Pläne geklebt werden müssen.
Die Personalvertreter des Landesverbandes
René Birgen und John Rossi
5
Reprise des
salariés au cadre
permanent des
CFL
Sur initiative des syndicats CFL,
les employé(e)s privé(e)s CFL ont
été admis(es) au cadre permanent des CFL pendant l’exercice
2000.
Par la suite, les partenaires sociaux ont itérativement revendiqué l’admission des salariés CFL
au cadre permanent des CFL
moyennant classement du personnel en question dans les carrières y prévues. Les négociations ont mis près de 5 ans pour
entrouver une solution concluante.
Après mise en vigueur, au
1.1.2009, du statut unique pour
l’ensemble des salariés du secteur privé qui prévoit:
• La généralisation de la continuation de la rémunération en
cas de maladie,
• L’adaptation du droit du travail,
• La réorganisation administrative de la sécurité sociale,
les partenaires sociaux CFL
ont décidé d’un commun accord
en date du 2 février 2009 la reprise au cadre permanent des salariés tombant sous le contrat
collectif des ouvriers CFL.
Les modalités suivantes entreront en vigueur avec effet
rétroactif au 1.1.2009:
INFO
Personnel
auxiliaire
des CFL
• Les salariés du contrat
collectif des ouvriers CFL sont
repris au cadre permanent avec
effet du 1er janvier 2009 et tombent sous les dispositions du
Statut du Personnel,
• Les journaliers-manoeuvres
sont repris en qualité d’homme
d’équipe (nouvelle dénomination: équipier/équipière), grade
I/1, et les journaliers-artisans en
qualité d’artisan, grade A/1,
• À moins d’être classés au
dernier échelon de leur grade fin
de carrière, ils bénéficieront des
avancements en grade et en
échelon, des majorations de l’indice et de la majoration de
l’échelon respectif de 10 points
après 20 années de service aux
CFL aux échéances initialement
prévues en application du contrat collectif des ouvriers CFL en
vigueur au 31.12.2008,
• Ils ne bénéficieront plus des
avantages éventuels d’une modification ultérieure du contrat
collectif des ouvriers de l’Etat,
• L’allocation mensuelle de 11
points indiciaires du contrat
collectif sera remplacée par l’allocation de repas prévue à l’Ordre Général N° 12 en application
du Statut du Personnel.
Assemblée générale
Section MA
Cher Collègue
Par la présente, le comité de la
section MA t’invite cordialement à
participer à l’assemblée générale,
qui se tiendra le mardi 10 mars
2009, à 16.30 heures au Casino
Syndical à Bonnevoie.
Après l’assemblée, nous t’invitons
également de participer au dîner,
offert par la section MA.
• Rapport de la délégation du
personnel
• Rapport du caissier
• Rapport de la commission de
surveillance de la FNCTTFEL
• Discussion et décharge des
rapports
• Renouvellement partiel du comité
Ordre du jour :
• Exposé du Président de la délégation centrale, M. Jean-Marie Thoma
• Allocution du Président de la
section, M. Roland Tex
• Exposé du Président de la FNCTTFEL, M. Nico Wennmacher
• Rapport des activités 2007/08
• Divers et discussion libre
Generalversammlung der Sektion MA unter dem Motto :
Keine weiteren Filialen im Werkstättenbereich !
(GK)Viel ist in Bewegung auf
der Eisenbahn. Sicher sind der
Bau von Neustrecken und der
Kauf von weiterem Fahrmaterial
ganz positiv. Die neuen Infrastrukturen
des
CRM
(Putzhalle+Tankstelle und CRR)
stehen vor der Fertigstellung.
Auch dies ist zu begrüßen.
des Werkstättenpersonals?
Trotzdem bleiben für uns noch
viele Fragen unbeantwortet.
All diese Fragen werden wir
versuchen in unserer Generalversammlung zu beleuchten und
versuchen Antworten von unseren Kollegen aus der Verbandsleitung zu erhalten.
- Wie wird sich der Übergang
von den alten in die neuen Gebäulichkeiten abspielen?
- Wann wird mit dem Bau der
neuen Zentralwerkstätte begonnen?
- Werden wir mit der Wartung
der neuen Kleinloks des IF betraut werden?
- Sind wir fähig evt. die Wartung vom zukünftigen Trammaterial zu übernehmen?
- Besteht noch immer die Gefahr dass CFL Cargo den Unterhalt ihrer Loks nach Belval
auslagert?
- Besteht schon ein Konzept
zur permanenten Weiterbildung
- Mit der Filialisierung der
Werkstätten Petingen stehen wir
vor neuen Herausforderungen.
Wie geht es weiter mit den Rückführungen der statutarischen Beamten in die Muttergesellschaft
CFL, die nach einer EU-Direktive
vorgenommen werden müssen?
Petingen muss Einzelfall
bleiben
Die unvermeidbare Filialisierung der Werkstätte Petingen
muss ein Einzelfall bleiben. Die
bereits jetzt schon negativen Erscheinungen für die statutarischen Kollegen in Petingen, dürfen in anderen Werkstattbereichen nicht erst entstehen.
Welche Auswirkungen die aus
Brüssel verordnete Liberalisierung des öffentlichen Personentransports auf unsere Werk-
stätten haben wird, ist schwer
abzuschätzen.
Die durchgeführten Erhebungen einer externen Beraterfirma,
zwecks Aufstellung eines Business Planes für die Werkstätten
Luxemburg, haben aber bei uns
die Alarmglocken läuten lassen.
Wir werden gemeinsam mit der
Verbandsleitung des Landesverbandes, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen zukünftige Bestrebungen
zu verhindern, die darauf zielen,
ganze oder einzelne Werkstattbereiche zu filialisieren, sprich
privatisieren, und dem damit sicherlich verbundenen Personalabbau von statutarischen Beamten, den Beweis haben wir ja
schon mit Petingen.
Infrastruktur- und
Personalkapazitäten
ausbauen
Vielmehr müssen die Infrastruktur- und Personalkapazitäten ausgebaut werden, die uns
so weitere Möglichkeiten bieten,
zusätzliche Arbeiten, auch für
Dritte, durchzuführen. Unser
handwerkliches Können, was
über die Grenzen hinaus bekannt
ist, und auch unsere strategisch
optimale Lage im Herzen Europas müssten ein Garant sein für
eine Zukunft unserer Werkstätten und den Erhalt des Handwerks bei der Bahn. Dafür werden wir uns einsetzen und kämpfen.
Wir rufen deshalb ganz speziell
unsere neuen und jüngeren Mitarbeiter auf an unserer Generalversammlung teilzunehmen, und
sich auch gewerkschaftlich zu
engagieren, um mit uns gemeinsam diesen Kampf zu führen,
denn es geht um Ihre Zukunft
und die ihrer Nachkommen.
Es wird weiterhin immer wieder versucht werden, uns unsere
verbrieften Rechte wieder abzunehmen oder zu unseren Ungunsten zu verändern. Auch wird
weiterhin probiert werden Arbeiten in die Privatindustrie auszulagern. All diese Bestrebungen
müssen sehr früh erkannt werden um sie zu verhindern. Dazu
brauchen wir eine starke Ge-
werkschaft die auf die Unterstützung ihrer Mitglieder zählen
kann.
Wir rufen alle unsere Mitglieder
auf, massiv an unserer Generalversammlung, die am Dienstag
10. März um 16.30 im Casino
Syndical stattfinden wird, teilzunehmen, mit folgender Tagesordnung:
1.Ansprache des Präsidenten der
Sektion
2.Tätigkeitsbericht
3.Bericht der Personalvertretung
4.Kassenbericht
5.Bericht der Kontrollkommission
des Landesverbandes
6.Entlastung der Berichte
7.Umänderungen des Vorstandes
8.Referat des Präsidenten der
Zentraldelegation
9.Referat der Verbandsleitung
10.Freie Aussprache
11.Gemeinsames Abendessen
Der Vorstand
Le Signal
6
S
ektor Pensionier te,
Rentner und Witwen
Wichtige Mitteilungen
Sozialer Mindestlohn
Am 17. Dezember 2008 stimmte die Abgeordnetenkammer das
Gesetz über die Anpassung des
sozialen Mindestlohnes an die
allgemeine Lohnentwicklung in
den Jahren 2006 und 2007. Somit
wurde der soziale Mindestlohn
ab 1. Januar 2009 um 2,0 % erhöht und beläuft sich nun auf
239,61 EUR (Index 100).
Ab 1. März 2009, beim neuen Indexstand von 702,29, gilt für unqualifizierte Arbeitnehmer (die
mehr als 18 Jahre alt sind) ein Mindestlohn von 1.682,76 EUR, was
einem
Stundenlohn
von
(1.682,76:173) 9,73EUR entspricht.
Ein qualifizierter Arbeitnehmer
(Artikel 222-4 des Code du Travail) hat Anrecht auf einen Aufschlag von 20 %, was einem Mindestlohn von 2.019,31 EUR entspricht.
Bedauerlicherweise beziehen
rund 34.200 Arbeitnehmer, die einer bezahlten Beschäftigung in
Luxemburg nachgehen, den sozialen Mindestlohn. Das sind 11,2
% aller hierzulande Beschäftigten.
Ob eine Familie mit einem Monatseinkommen von 1.682,76
EUR brutto dezent leben kann?
Liegt das monatliche Gesamteinkommen dieser Familie, je
nach ihrer Zusammensetzung,
unter dem RMG (revenu minimum garanti) oder muss sie auf
Miete wohnen, kann sie allerdings, auf Antrag hin beim
„Fonds National de Solidarité“
oder beim „Office social“ der
Wohngemeinde, einen Zuschuss
erhalten. (siehe hiernach).
RMG (revenu minimum
garanti)
Gemäß der bestehenden Gesetzgebung wurde ab 1. Januar
2009 auch der RMG um 2,0 %
nach oben angepasst. Dieser
wird, auf Antrag hin beim „Fonds
National de Solidarité“ oder beim
„Office social“ der Wohngemeinde, in Form einer Wiedereingliederungs-Entschädigung (indemnité d’insertion) resp. in Form einer Ausgleich-Zahlung (allocation
complémentaire) oder beide zusammen direkt vom „Fonds National de Solidarité“ an die Minderbemittelten ausbezahlt. Hier
wäre anzumerken, dass viele von
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
den Betroffenen ohne ihr Zutun
in diese miese Lage gerieten.
Um in den Genuss einer „mesure d’insertion professionnelle“
zu gelangen, wird ein Vertrag
zwischen dem Antragsteller und
dem „Service National d’action
sociale“ abgeschlossen.
Der Antragsteller muss mindestens 25 Jahre alt sein, es sei
denn, es handele sich um eine
Mutter mit Kindern, um eine
kranke oder schwerbehinderte
Person oder um eine großjährige
Person, die einen Menschen
pflegt, der wegen seines Gebrechens ständig auf fremde Hilfe
angewiesen ist.
Nicht-Luxemburger resp. NichtBürger der EU, Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island,
sowie nicht anerkannte Staatenlose (Convention de New York
1954) resp. politische Flüchtlinge
(Convention de Genève 1951),
müssen mindestens während 5
Jahren im Laufe der letzten 20
Jahren im Großherzogtum gelebt
haben.
Von dieser Aufenthaltsklausel
sind befreit, egal welche Nationalität sie besitzen, die Familienmitglieder der Luxemburger resp.
der Bürger der EU, Schweiz,
Liechtenstein, Norwegen und Island.
Jeder Nutznießer, der noch keine 60 Jahre alt ist (und selbst
darüber hinaus, wenn er noch
kein Anrecht auf eine Pension
hat) muss dem Arbeitsmarkt zur
Verfügung stehen.
Jeden Anspruch auf den RMG
verliert er, wenn er
° seinen Arbeitsplatz freiwillig
aufgegeben hat,
° aus schwerwiegenden Gründen entlassen wurde,
° sich einer „mesure d’insertion professionnelle“ widersetzt
resp. vorzeitig aussteigt,
° das Recht auf ArbeitslosenUnterstützung (chômage) verloren hat, weil er einen ihm vom
Arbeitsamt (ADEM) zugewiesenen Arbeitsplatz abgeschlagen
hat, sowie
° während der Zeit, wo er im
Gefängnis sitzt oder
° im Genuss eines unbezahlten
Ganz- oder Teilzeit-Urlaub ist.
Das Einkommen in einem
Haushalt von 2 Personen muss
ab 1. März 2009, beim neuen In-
dexstand 702,29, mindestens
1.798,02 EUR betragen;
° Sind im Haushalt Kinder zu
Lasten, erhöht sich das vorgenannte Mindesteinkommen pro
Kind um je 109,00 EUR;
° Ist eine weitere erwachsene
Person im Haushalt, erhöht sich
das vorgenannte Mindesteinkommen um 342,93 EUR;
° Für eine Einzelperson (mit
oder ohne eigenen Haushalt) fällt
der Betrag des Mindesteinkommens auf 1.198,67 EUR.
Wenn die Betroffenen auf Miete wohnen müssen, wird der Unterschied zwischen der effektiv
gezahlten Miete und einem Betrag von 10 % des zugestandenen RMG (siehe vorher) angerechnet, d.h. das Mindesteinkommen für den betr. Haushalt
wird entsprechend erhöht. Der
Mietzuschuss kann 123,95 EUR
nicht
übersteigen.
Dieser
Höchstbetrag ist nicht Index gebunden.
Teuerungszulage
Für das Jahr 2009 wurde die
frühere Heizkostenzulage für
Minderbemittelte in eine Teuerungszulage umgewandelt und
um 50 % erhöht. Somit fließen
2009 rund 17 Mio. EUR (686 Mio.
alte LUF) an die betroffenen
Haushalte zurück.
Auf Antrag hin beim „Office social“ der Wohngemeinde, kann
einmal im Jahr 2009 an die Haushalte, deren Brutto-Monatseinkommen nachfolgende Beträge
nicht übersteigt, ausbezahlt werden:
° 1.320 EUR an eine Einzelperson mit einem Einkommen von
1.644,41 EUR
° 1.650 EUR an einen Haushalt
von 2 Personen mit einem Einkommen von 2.466,61 EUR
° 1.980 EUR an einen Haushalt
von 3 Personen mit einem Einkommen von 2.959,93 EUR
° 2.310 EUR an einen Haushalt
von 4 Personen mit einem Einkommen von 3.453,26 EUR
usw. usf. bis zu 10 Personen im
Haushalt.
Werden die vorgenannten
Brutto-Monatseinkommen leicht
überschritten, wird eine gekürzte
Zulage zugestanden.
Josy Konz
Der Sektor-Vorstand
Am 09. Juni 2008 hat die Konferenz der Mitglieder des Sektors
Pensionierte, Rentner und Witwen, stellvertretend für die 2.300
im Ruhestand lebenden Verbandsmitglieder/innen, einen
neuen Kassierer, am 07. Juli 2008
hat der Vorstand einen neuen
beigeordneten Sekretär und am
02. Februar 2009 einen neuen Vize-Präsident gewählt, so dass
sich der Vorstand des Sektors
wie folgt zusammensetzt:
Ehrenpräsident:Camille WAGNER
Präsident:
Josy KONZ
Vize-Präsident:
Sekretär:
Ed ZBINDEN
René BLESER
Kassierer:
Marcel ARENDT
beigeordneter Sekretär:
René BUCHETTE
Beisitzende:
Hary ACKERMANN
Albert BENEKE
Jean BIEVER
Edmond ESCH
Paul KIEFFER
Arsène KLOPP
Fernand LALLEMANG
Roby MEIS
Yvonne MERSCH-MISCHO
Théo REUTER
Nicolas SCHILLINGER
Georges SCHOENTGEN
Hélène SCHROEDER-SERRES
Raymond STEIN
Pierre STORK
Roger WEIWERS
Der Vorstand tritt im Prinzip jeden ersten Montag im Monat zusammen, um die spezifischen Interessen der Pensionierten,
Rentner und Witwen sowie die
Interessen des FNCTTFEL- Landesverband im Allgemeinen
wahrzunehmen.
Der Vorstand übt seine Tätigkeit aus im Auftrag der SektorKonferenz, die alle 2 Jahre zusammentritt, und des Nationalvorstandes respektive des Verbandsrates und der Verbandsleitung, auch Exekutive (Comité
exécutif) genannt. Seine Beschlüsse unterliegen je nach
Sachlage der Zustimmung eines
der vorgenannten Gremien.
Dem Vorstand obliegt auch die
Aufgabe, seine Mitglieder bestens zu informieren und zu motivieren, damit sie weiterhin aktiv
am Geschehen der Gewerkschaft
teilnehmen. Auch soll er sich um
die kulturellen und geselligen Bedürfnisse
seiner
Mitglieder
bekümmern und selbst solche
Begegnungen wie Konzerte, Konferenzen, Besichtigungen, Ausflüge usw. organisieren.
Für die Alltagsprobleme im sozialen, rechtlichen und Verwaltungsbereich steht
jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr
Kamerad Marcel MAACK als erster Ansprechpartner zur Verfügung im Verbands-Sekretariat (2. Stockwerk im Casino Syndical in
Bonneweg) resp. unter der Telefon-Nummer 48 70 44 – 50
Am Undenken un den Lentzen
Tun en groussen Merci
Leif Komerodinnen an Komeroden, ech geif Iech all, am Numm
fun mengem Papp, dem Lentzen
Tun , deen ons leider den 3ten Januar fier emmer verloos huet, en
haerzlechen Merci ausschwetzen dass dier Hien op sengem
leschten Wee begleet hutt. Frou
waaren meng Famill an Ech dass
seng Tätegkeet am FNCTTFEL
duerch aer Präsensz an der
Mass, duerch die genereis Doen
an die vill Baileedskaarten gewürdegt gouf. Den Titel fum Eie-
repräsident fum Sektor Pensioneierter, Witwen an Rentner
konnt him leider net mei iverreescht ginn, an awer leif Komerodinnen an Komeroden hutt dier
duerch aert Vertrauen, aer Solidariteit an aer Frendschaft, dei
dier him ivert Joeren geschenkt
hutt eng grouss Eier zoukommen
geloos.
Es ist schwer, einen Menschen
zu verlieren, aber es ist ein Trost
zu wissen, dass viele ihn gern
hatten.
LENTZ Diane
Beitrag zur Salariatskammer
Keine Rechte, ohne Pflichten !
Auf ihrem Pensionszettel für
den Monat März fanden die pensionierten Eisenbahner/innen
unter dem Code 413 – Chambre
Salariés einen Abzug von 31,00
EUR. Manch einer hat sich die
Frage gestellt, was da schon wieder abzockt wird ? Doch dem ist
nicht so !
Bei der Gründung der Berufskammern im Jahre 1925 sind alle
Eisenbahner (auch die manuell
tätigen) auf Grund ihres einheitlichen Personalstatuts in die Privatbeamtenkammer affiliert worden. Beim Ausscheiden aus dem
aktiven Dienst ging allerdings
diese Mitgliedschaft wieder verloren. Dagegen hat der Landesverband immer wieder Einspruch
erhoben, da er die Meinung vertrat, dass mit dem Eintritt in den
Ruhestand die Interessenvertretung dieser Mitglieder weder
überflüssig noch sinnlos wird. Im
Gegenteil !
Während all den Jahren wurden deren Forderungen und soziale Rechte von den Aktiven mitvertreten. Federführend hierbei
waren die Gewählten des Landesverbandes. Oft wurden diese
ob ihrer fortschrittlichen Einstellung bekämpft oder bewundert.
Erinnern wir daran, dass der 1.
gewählte Präsident der Privatbeamtenkammer der damalige Vize-Präsident des Landesverbandes, Kamerad Michel Hack, war.
Stets war ein Landesverbändler
im Vorstand der Privatbeamten-
kammer, während in der Plenarversammlung der Landesverband anfangs mit 6 und später
mit 4 Vertretern „voix au chapitre“ hatte. Unbestritten ist, dass
der FNCTTFEL-Landesverband
via Privatbeamtenkammer stets
einen starken Einfluss auf die luxemburgische Gesetzgebung genommen hat.
Im Gefolge der Einführung des
„statut unique“ im Privatsektor
wurden die Arbeiterkammer und
die Privatbeamtenkammer in eine einheitliche Berufskammer aller Arbeitnehmer
(mit Ausnahme der Staatsfunktionäre
und der Gemeindebeamten) zusammengeführt.
Gleichzeitig
wurden den Rentnern im Privatsektor und den pensionierten Ei-
senbahnern 6 resp. 3 Mandate in
der neuen Salariatskammer zugestanden. Ein großer Erfolg im
Geiste des Generationsvertrages
und der innergewerkschaftlichen
Solidarität !
Die pensionierten Eisenbahner
haben am 12. November letzten
Jahres auf der Kandidatenliste
des Landesverbandes die Kameraden Verbandspräsident Nico
Wennmacher und Generalsekretär Guy Greivelding in die
neue Salariatskammer gewählt.
In ihrer konstituierenden Plenarversammlung am 05. Januar d.J.
wurde Kamerad Nico als Assessor in den Vorstand gewählt.
Wenn Kamerad Nico demnächst
bei der Bahn in Pension geht,
werden die pensionierten Eisen-
bahner einen authentischen Vertreter im Vorstand und in der
Plenarversammlung der Salariatskammer haben.
Als Gegenleistung sind wir sicherlich alle bereit, einen jährlichen Beitrag von 31 EUR zu zahlen, damit die neue Salariatskammer die Mittel bekommt, um unsere Interessen maximal zu vertreten.
Einmal mehr bedauern wir,
dass die CFL-Witwen (Bezieher
einer „pension de survie“) am 12.
November kein Wahlrecht hatten
und somit auch nicht Mitglied
der Salariatskammer sind. Demzufolge wurde ihnen auch kein
Beitrag abverlangt !
Josy Konz
Le Signal
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
Stellenabbau in der
Gemeindekasse – was wird hier
gespielt!?
Dem Willen unserer politischen
Machthaber zufolge soll das Inkasso der Elektrizitäts-, Gas- und
Wasserrechnungen künftig, trotz
aller Nachteile für die Bürger und
trotz aller Gegenwehr des Personals, der Personaldelegation und
der Gewerkschaften, durch die
privatwirtschaftliche LEO SA
übernommen werden, die sich
dazu personalmäßig gehörig aufstocken muss. LEO S.A. wird viel
mehr Personal einstellen müssen, als die Gemeindekasse dazu
brauchte; das ganze „Knowhow“ des Gemeindepersonals,
ebenso wie der Kontakt mit dem
Bürger, werden verloren gehen!
Andererseits haben wir den Verbleib der Netzverwaltung bei der
Gemeinde Luxemburg (einstweilen) durchgesetzt. Und da die gesetzlichen Rahmenbedingungen
jede Auslagerung im Bereich des
Trinkwassers verbieten, müssen
dessen Verrechnung und Einkassieren auf jeden Fall wieder an
die Gemeindekasse zurückgeführt werden.
Durch die Auslagerung von
Strom und Gas an LEO S.A. werden die Bürgerinnen und Bürger
der Stadt in Zukunft zwei Verrechnungspartner haben, anstatt
nur einen, wie bis jetzt! Außerdem soll LEO S.A. durch diese
Operation vergoldet werden, um
gegebenenfalls mitsamt Kunden
(die Bürger der Stadt) an einen
„Global-Player“ der Energiebranche vermarktet zu werden …
Dass all dies nicht im Interesse
der Bürger ist, liegt auf der Hand.
Doch die politischen Würfel sind
– durch einen mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates im
Dezember 2008 – anders gefallen. Diese Entscheidung müssen
wir als Beamte akzeptieren. Als
Gewerkschaft und Personaldelegierte werden wir weiterhin
dafür kämpfen, dass dieses negative Beispiel keineswegs Schule macht…
Damit stellte sich die Frage,
wie viele Posten bei der Gemeindekasse diesem Ausverkauf zum
Opfer fallen werden, nach welchen Kriterien die Betroffenen
bestimmt werden sollen.
In einem Schreiben des Schöffenrates vom 3. Juni 2008 an das
Personal war noch die Rede von
20-21 Posten, die infolge der geplanten Auslagerung abgebaut
werden sollten. Im Herbst stellte
man fest, dass es deren höchstens 11 sein könnten. Und
während der Dezembersitzung
des Bürgermeisters mit der Personalvertretung war allen klar,
dass diese Zahl nochmals halbiert werden müsste, dass die
Gemeindekasse so schnell nicht
auf ihr Personal verzichten könnte, dass die Prozedur sich über
das ganze Jahr 2009 hinziehen
würde und man eher pragmatisch angehen soll, wer wann in
einen anderen Betrieb wechseln
kann. Schließlich bleibt der Kasse noch ein ganzer Batzen Arbeit, der sich nicht von selbst erledigen wird…
Dabei hatte der Bürgermeister
dem Personal und der Beamtendelegation stets zugesichert,
dass die Prozeduren und Kriterien, nach denen verschiedene
Beamte in andere Dienststellen
wechseln müssten, auf jeden
Fall ihr Dienstalter sowie ihre persönlichen Präferenzen,
ebenso wie natürliche Abgänge über Pension, berücksichtigen würden. Und es sollten nur
Wechsel im einvernehmlichen
Übereinkommen vorgenommen
werden.
Groß war deshalb das Erstaunen, als die Gemeindeeinnehmerin am 10. Dezember 2008 den
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Gemeindekasse genau
zwei Tage (!) Zeit ließ, sich für einen Wechsel auf einen freien Posten in einer anderen Dienststelle zu melden. Zudem wurde das
gesamte Personal von ihr zu Einzelgesprächen vorgeladen. Wobei Gespräch wohl die falsche
Bezeichnung ist, ging es doch im
Wesentlichen darum insgesamt 9
(neun!!!) MitarbeiterInnen zu
eröffnen, dass sie künftig in der
Dienststelle der Gemeindekasse
nicht mehr gebraucht würden.
Die vom Bürgermeister festgelegten Rahmenbedingungen –
Dienstalter, freie Wahl, Einvernehmlichkeit – wurden
schlichtweg ignoriert und durch
selbst bestimmte Kriterien ersetzt.
Présent waren:
Jaeger F. (Direkter), Flammang
J-M (Chargé de Gestion), Goldschmit C. an Weber P. (Division
Réglementation), Thull A. an
Schambourg R. (Inspection),
Schmitz J-P an Gries P. (Syprolux),
Saurfeld R. an Rossi J. (FNCTTFEL).
Festgehaale gin ass:
1. Die Hären Jaeger an Flammang sin averstaan fir d’Bestemmungen vum RGE 09.14.03 erem
réckgängeg ze maachen. D’Reglementatioun soll hei zesummen mam Här Flammang en Argumentaire ausschaffen fir dest
esou schnell wéi méiglech ze
réaliséieren.
D’Entreprise Ferroviaire (EF)
muss awer och nach consultéiert
gin.
Et sollen och esou séier ewéi
méiglech SFR (Répétiteurs) opgestallt gin, do wou et néideg ass.
2. 1x am Joer soll eng Journée
de Formation des Chefs de Circulation stattfannen.
3. Den Aarbechtsgrupp « RGE »
soll erem ennert dem Viirsetz
vum Här Flammang an d’Liewen
geruff gin. Zesummesetzung :
INFO
Gemeinde
Luxemburg
Bis heute kennen weder die
Betroffenen, noch die Personaldelegation, die Kriterien, welche
dabei angewandt wurden. Offensichtlich wurde einfach von der
Gelegenheit profitiert einige gewerkschaftlich oder persönlich
unbequeme Mitarbeiter zu eliminieren …! Also reine Willkür dies dürfen wir nicht zulassen!
Auch die Frage, wer als Strippenzieher hinter der Gemeindeeinnehmerin tätig war, sollte geklärt werden: darf hier jemand,
unter dem Deckmantel der Organisationsberatung, seine alten
Spielchen weitertreiben?!
Nun steht der Bürgermeister in
der doppelten Pflicht. Ihm stellen
sich ganz klare Fragen: Was gilt
das Wort des Bürgermeisters?
Können dessen Zusagen einfach
ignoriert und über den Haufen
geworfen werden? Weshalb werden die Rahmenbedingungen
des Bürgermeisters in den Wind
geschlagen? Kann er zulassen,
dass an seinen Zusagen vorbeigehandelt wird? Wer hat davon
profitiert die Zusagen des Bürgermeisters an Personal und
Personalvertretung einfach zu
hintergehen? Soll der Bürgermeister als oberster Dienstchef hier
lächerlich gemacht werden? Wie
kann er jetzt sein Gesicht wahren?
Wir verlangen auf jeden Fall
Klarheit und fordern die sofortige
Annullierung der willkürlichen
Versetzungsprozeduren und das
Einhalten, der Zusagen des Bürgermeisters!
Bereits am 12. Dezember 2008
hatte die Beamtendelegation eine Unterredung mit der Gemeindeeinnehmerin beantragt; diese
Unterredung ist bisher nicht zustande gekommen! Anfang Januar 2009 hat die Beamtendelegation eine Dringlichkeitsunterredung mit dem Bürgermeister angefragt, der sich bisher bedeckt
hält.
Auch als Gewerkschaft haben
wir uns an den Bürgermeister gewandt und eine kurzfristige Unterredung angefragt.
Der Vorstand der Sektion administrative Beamten/innen im FNCTTFEL-Landesverband
Réunion RGE 09 vum 20.
Februar 2009
Den Freideg 20ten Februar huet eng kuurzfristeg aberuffen
Réunioun stattfont fir enner anerem iwert déi nei Bestemmungen
vum RGE 09.14.03 (SFP non visible) ze discutéieren.
7
INFO
GR
Mataarbechter aus der Réglementatioun an der Inspectioun,
Fahrdienstleiter, Personalvertrieder an e Mataarbechter aus der
Permanence. Dest soll esou séier
wéi méiglech geschéien am Virfeld vun der Publicatioun vum
neien RGE04.
4. Mataarbeschter vun der Division Réglementatioun sollen 2x
am Joer 4 Stonnen praxisbezunn
op engem Stellwierk verbréngen
an 1x am Joer 4 Stonnen mat engem CEM matfueren.
Saurfeld Roger +
Rossi John
Personal-an Ersatzpersonalvertrieder
GR vun der FNCTTFEL
Jugend an de Landesverband
Zwischenruf!
Das ADR entdeckt die
Staatsbeamten.
Viele Kolleginnen und Kollegen
haben nicht schlecht gestaunt
als die alternative demokratische
Reformpartei auf einer eigens
am Dienstag, den 24. Februar
einberufenen Pressekonferenz,
ihre „Liebe“ zu den Staatsbeamten offenbarte.
Nachdem, während Jahren, der
öffentliche Dienst mit oft äußerst
dubiosen Methoden an den
Pranger gestellt wurde. Nachdem
seine Gehälterstrukturen sowie
die Gehälter der oberen Laufbahnen im damaligen Parteiorgan „
de Pefferkär“ öffentlich publiziert
wurden um somit Neid und Missgunst bei privaten Arbeitnehmern zu schüren, so will das ADR
sich jetzt konsequent für die Belange der Staatsbediensteten
einsetzen und plädiert für einen
starken öffentlichen Dienst.
Ich wage, so kurz vor einem
wichtigen Wahltermin, an der
Ehrlichkeit dieses Unterfanges zu
zweifeln. Dies auch weil die sogenannten Parteioberen an dieser Pressekonferenz nicht teilnahmen.
Als freie unabhängige Gewerkschaft setzt sich der Landesverband mit seiner Sektion Staat seit
Jahren für einen starken gut
funktionierenden öffentlichen
Dienst ein. Ein öffentlicher Dienst
welcher mithilft die Grundbedürfnisse unserer Bevölkerung
abzusichern und Garant einer
hohen Lebensqualität in unserem Lande ist. Ein öffentlicher
Dienst welcher Arbeitsplätze
schafft und in wirtschaftlich
schlechten Zeiten Arbeitsplätze
absichert und somit seine soziale Verantwortung übernimmt.
Es liegt an Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen ob sie den
Absichten der alternativen Reformpartei Glauben schenken oder
nicht. Die Kolleginnen und Kollegen der Sektion Staat bevorzugen eine klare Linie anstatt Wendehälse.
Fernand Schiltz
Präsident Sektion Staat
Einladung an die Verbandsfrauen
zu einem Empfang am
Montag, den 9. März 2009 um 19.00 Uhr
im Casino Syndical im Konferenzsaal
Der Gleichstellungsausschuss des Landesverbandes stellt das
Plakat, „Zesumme staark – D’Fraen am Landesverband“ bei dieser
Gelegenheit der Presse und den Mitgliedern vor. Danach wollen wir
gemeinsam bei Essen und Trinken feiern.
Wenn du teilnehmen willst, melde dich bitte im
Generalsekretariat an:
E-Mail: secretariat@landesverband.lu, Telefon 48 70 44-1.
Wir würden uns freuen dich an diesem Abend begrüßen
zu können.
Generalversammlungen des
Sektors öffentlicher Dienst 2009
Datum
Uhrzeit
Sektion
Ort
6/03/09
18.30
Freitag
Agents municipaux
Casino syndical 1.
Stock
20/03/09
19.30
Freitag
AVL
Casino syndical 2.
Stock
22/03/09
10.30
Sonntag
TICE
maison syndicale
Rumelange
25/03/09
18.30
Mittwoch
Staat
Casino syndical 2.
Stock
01/04/09
18.30
Mittwoch
Arbeiter,Handwerker und
Technische Beamte
Casino syndical
1. Stock
Le Signal
8
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
Aluedung zur
Nouvelle section fusionnée TM cargo
GENERALVERSAMMLUNG
2009
Les deux sections professionnelles GR-Visite et TR-Personnel
des Gares ont fusionné.
Lors des assemblées générales
ordinaires en date du 20 février
2009 les sections sous mentionnées ont décidé à l’unanimité de
créer une nouvelle section TM
cargo. Cette nouvelle section regroupe tous les visiteurs, la totalité du personnel de manœuvres,
les chefs d’équipes et les facteurs de provenance CFL mère et
de statut CFL cargo, c'est-à-dire
tous les salariés qui tombent
sous la convention collective.
Lors de l’assemblée constituante en date du vendredi
20 février au Casino Syndical.
De ce fait une section professionnelle qui s’occupe des problèmes de toutes les catégories
indépendamment du statut et de
la provenance à vue le jour et qui
est opérationnelle. Les tâches au
sein du nouveau comité vont
être fixées lors de la première
réunion.
D’Generalversammlung 2009
vun der Vereenigung Waasserbëlleg fönnt de Samschdeg,
18ten Abröll 2009, um 15.00 Uhr
am Hôtel-Restaurant Kinnen zu
Waasserbëlleg, statt.
Dagesuerdnung:
1. Begréissung durch den Präsident
2. Tätegkeetsbericht
3. Keessebericht
4. Bericht vun der Iwerwaachungskommissioun
5. Diskussioun an Ofstëmmung
vun den Berichter
6. Eierung fir 20, 30 und 40 Jahre Memberschaft am LV
7. Demissiounen an Neibesetzung vun verschiddenen Posten :
Vizepräsident
Sekretär
Caissier
8. Referat vum Präsident zu aktuellen Eisebunnsthemen
9. Referat vun der Verbandsleedung zu aktuellen politischen, sozialen a gewerkschaftlechen Themen
10. Referat vum Komerod Bertemes Fränk zu aktuellen
Themen aus dem Renten- a
Pensiounswiesen
11. Froën an Äntwerten
Uschléissend un eis Generalversammlung luedt de Verwaltungsrôt zu engem Iessen an,
während deem weider Froën vun
den Referenten beäntwert wärten gin.
De Comité vun der
Vereenigung Wasserbëlleg
FNCTTFEL Vereinigung Ettelbrück
Sie sagten NEIN ! (Teil I)
„Der eigene Sinn, die eigene
Kraft und der eigene Wille eines
Menschen ist das Menschlichste,
das Ursprünglichste, das Heiligste an ihm.“
Friedrich v. Schlegel (*10.03.1772 –
†12.01.1829)
Deutscher Schriftsteller, Philosoph,
Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer
Unser Marienland steht vielleicht wieder einmal vor einem
Referendum. Ein seltenes Spektakel direkter Demokratie, das
besonders von konservativen
Kräften gefürchtet wird. Diese
Angst ist historisch begründet.
Die folgenden Zeilen sollen ein
bescheidener Beitrag zur Erinnerung an ein Referendumsdebakel
reaktionär-klerikaler Kräfte sein,
nämlich das ominöse Maulkorbgesetz oder die Lex Bech.
Wir gehen zurück in die Vorkriegszeit des Zweiten Weltkrieges und zwar in die Jahre 1933
bis 1940 und wollen in diesem
Zusammenhang auf die merkwürdige Haltung von ’’Luxemburger Wort’’ und Rechtspartei eingehen, einer mehr als fragwürdigen Haltung, von der die heutigen Verantwortlichen wohlweislich et pour cause nichts mehr
hören wollen. Eben die Praxis der
alltäglichen Verdrängung, die von
den Klerikalen und ihrem
Bistumsblatt bestens beherrscht
wird.
Zitat ’’Luxemburger Wort’’
vom 13. März 1933:
„Wir betonen immer wieder,
dass in mancher Hinsicht der Faschismus und Nationalsozialismus uns sympathischer sind als
Liberalismus und Sozialismus ,
weil sie gewissen Naturrechten
weniger zuwider sind als sie.
Wir verwerfen die liberale und
sozialistische Gesellschaftsauffassung. Darum lehnen wir auch
konsequent die heutige Regierungs- und Parlamentsform ab.
Wir begrüßen und bejahen darum den Gemeinschafts- und Autoritätsgedanken des Faschismus und des Nationalsozialismus“.
Ferner ein weiteres
aussagekräftiges
“Luxemburger Wort“ Statement vom 28. April
1933:
„Um eine Sozialreform durchzuführen, wie Hitler sie plant, und
um überhaupt eine Sozialreform,
auch vor allem im christlichen
Sinne zu verwirklichen, muss erst
die Masse aus der psychosenhaften Denkart herausgerissen werden, in die sie der Liberalismus
und Sozialismus durch jahrzehntelange Bearbeitung hineinverstrickt haben. Der Aufruf von Dr.
Goebbels ist in diesem Sinne pro-
grammatisch und sogar psychologisch gut. Methodisch und gedanklich gibt es kein besseres
Kampfmittel gegen den Sozialismus.“ ( F. B. - sic!)
Zu jener Zeit wurden von entsprechender Seite keine Anstrengungen versäumt, sämtliche nicht- christlichen Parteien
vom öffentlichen Leben des
Großherzogtums zu eliminieren,
was natürlich und glücklicherweise nicht gelang.
Vor allem kam dieser Widerstand und im Vorfeld zum sogenannten
„Maulkorb-Gesetz“
(1937) des Rechtsaußen-Politikers Joseph BECH anfangs des
Jahres 1933, wo Vertreter der
ASSOSS (Association Générale
des Etudiants Luxembourgeois),
einer damaligen linken Studentenorganisation, der Persönlichkeiten wie Henri KOCH - KENT, René
BLUM , Jean BRAUN, Frantz CLEMENT, Nic. COLLE, Willy GILSON,
Charles LUTTY, Emile MARX, Raymond MEHLEN, Nic. MOLLING, Jean METZDORFF, Marcel NOPPENEY, Armand (Mac) SCHLEICH, Eugène SIMON und Antoine WEHENKEL angehörten.
(wird fortgesetzt)
Frank Bertemes
Mores Marcel in Pension
Kürzlich feierte Mores Marcel, der am 01.03.2009 offiziel in den Ruhestand tritt, Abschied von seinen Kollegen der Brigade 11 Kleinbettingen. Marcel, der 1969 den Dienst bei den CFL antrat, war seit 1995,
vom Bus kommend in der Brigade 11. Wir wünschen ihm einen geruhsamen Lebensabend.
Der Vorstand lädt alle Kameradinnen und Kameraden der
Vereinigung Ettelbrück zur diesjährigen Generalversammlung
ein, welche am
Samstag, den 21. März
2009 um 18:00 Uhr im Festsaal der Gemeinde Ettelbrück stattfinden wird.
TAGESORDNUNG:
1.Begrüssung durch den Präsidenten der Vereinigung
2.Tätigkeitsbericht
3.Finanzbericht
4.Bericht der Überwachungskommission
5.Diskussion und Abstimmung
der Berichte
6.Referat eines Mitgliedes der
Verbandsleitung
7.Freie Aussprache
Zum Abschluss der diesjährigen Generalversammlung lädt
der Vorstand alle Teilnehmer mit
ihrem Partner zu einem gemeinsamen Abendessen ein.
Der Vorstand bittet deshalb alle Kameradinnen und Kameraden, welche an der Generalversammlung und dem anschliessenden Buffet teilnehmen möchten, sich bis spätestens zum
17. März 2009 anzumelden
bei Storck Pierre
Tel: 81.96.92
Der Vorstand der Vereinigung
hofft, viele Kameradinnen und
Kameraden an diesem Abend begrüssen zu können.
GENERALVERSAMMLUNG
déi stattfënd en
Donneschdeg,
5) Diskussioun an Ofstëmmung
vun de Berichter
6) Programm 2009
den 26. März 2009 um
18:30 Auer
am Konferenzsall Joseph Junck
(2. Stack) vum Casino Syndical
DAGESUERDNUNG:
1) Eröffnung duerch de Prësident
2) Tätegkeetsbericht 2008
3) Keesebericht an Ofrechnung
vun der National Loterie 2008
4) Bericht vun den Iwwerwachungskommissiounen
7) Éierung vu verdéngschtvolle
Mêmberen
8) Referat vun der Verbandsleedung
9) Fräi Aussprooch
No der Generalversammlung
offréiert d'Musék eng kleng Agape
De Comité bied Iech un dëser
wichteger Generalversammlung
deelzehuelen.
Mat frëndleche Gréiss
de Comité vun der Harmonie
GENERALVERSAMMLUNG
CFL Volleyball
Salut léif Sportskolleegen, eis
Volleyballssaison ass erëm sou
wait gelaaf, dofir ass et un der
Zäit fir een klengen Resumée vun
deenen zwee lëschten Joren an
eiser dëssjähreger Generalversammlung ze maachen.
Dofir trëffen mir eis e Mëttwoch, den 18. März 2009 zu Bouneweeg am
Casino Syndical
an der Salle Michel Hack
um 1. Stack
um 17.00 Auer
Mat folgendem Ordre du jour:
- Usprooch vum Präsident
- Rapport vum Sekretär
- Rapport vum Keessier
- Rapport vun de Keesserevisoren
- Rapport vum Delegéierte vun
der A.S.CFL beim Direkter
- Zukunftsperspektiven
- Verschiddenes
- Fräi Aussprooch
Mellt ierch w.e.g. beim Wolter
Georges CRM / P Tel: 4990 5878
georges.wolter@cfl.lu ob dir derbai sidd oder nëtt.
Le Signal
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
Reise vom 7. bis 12. September 2009
nach dem Berner Oberland
Wegen seines großen Erfolges
2008, führt der diesjährige Ausflug der Vereinigung Kleinbettingen-Mamer erneut, allerdings
mit einem veränderten Programm, in das reizvolle Berner
Oberland und zwar vom 7. bis 12.
September 2009.
Der Aufenthalt in Halbpension
(4-Gang-Menü) geschieht, einmal
mehr, im Hotel Kreuz in Leissigen
( zwischen Interlaken und Spiez
direkt am Thuner See gelegen)
wo wir 26 Zimmer für unsere
Gruppe vorgebucht haben. Sämtliche Hotelzimmer haben Bad
oder Dusche, WC, Kabel-TV, Radio, Telefon, Safe, Mini-Bar und
Terrasse, wobei die Hälfte mit direkter Aussicht auf den Thuner
See gelegen ist. Sämtliche Zimmer sind per Lift erreichbar. Auch
der Essraum gewährt eine herrliche Aussicht auf den Thuner See.
Vor der Abfahrt in Mamer wird
ein Abholdienst nach dem üblichen Muster organisiert. Jeder
Teilnehmer bekommt vor der Abfahrt die genaue Abfahrtzeit, seinen Sitzplatz im Bus, sowie gegeDer Unkostenbeitrag ist wie
folgt festgelegt:
Vereinigungsmitglieder mit
FIP-Karte
Vereinigungsmitglieder ohne
Vergünstigungskarten
benenfalls weitere Informationen
persönlich schriftlich zugestellt.
Auf der Hinreise ist ein Aufenthalt für Frühstück vorgesehen.
Unterwegspausen für weitere
Stärkungen sind alle zwei Stunden vorprogrammiert.
Das Programm sieht fogende
Tagesreisen vor: Besichtigung
von Luzern, Auffahrt zum Rigi (ab
Vitznau, über Goldau zurück),
Schifffahrt von Brienz nach Interlaken, Besichtigung von Bern,
Bergfahrt zur Schynigen Platte,
Alpenrundfahrt (Susten-, Furkaund Grimselpass, also in umgedrehter Reihenfolge wie 2008).
Sämtliche Bergfahrten erfolgen
per Schienenfahrzeugen (keine
Gondeln).
Der Abend klingt mit GratisBingo-Spielen aus, die mit interessanten Geldpreisen ausgestattet sind.
Ein detailliertes Reiseprogramm wird sämtlichen Teilnehmern bei Reisebeginn übergeben.
Dieser Betrag begreift folgende
Einzelzimmer
Nichtmitglieder
Doppelzimmer
433 €
403 €
477 €
447 €
513 €
483 €
Leistungen: Bus, Unterkunft in
Halbpension, Zahnradbahn Rigi,
Zahnradbahn
Schynigeplatte,
Schifffahrt Brienz-Interlaken, Bingospiele und Reiserücktrittversicherung für Bus und Hotel.
Nicht inbegriffen sind die Mittagessen, (jeder nach seinem
Gutdünken), ebenso wie eventuelle Unterwegsmahlzeiten auf
der Hin- und Rückfahrt, sowie alle Getränke.
Der gesamte Unkostenbeitrag ist bis zum 1. Juni 2009
auf das Konto
Ab dem 15. Juli 2008 können
nicht belegte Zimmer an andere
Interessenten vergeben werden.
Bei Abmeldungen wird ein Betrag von 10,00 € für Unkosten
zurückbehalten.
Der Verwaltungsrat der
Vereinigung KleinbettingenMamer
Air Rescue Ja/Nein
CFL- FIP-Karte
Nummer :
Das ausgefüllte Anmeldeformular ist an Arendt Marcel 52, rue du Baumbusch L-8213 Mamer
per Post, per Fax (26 31 11 46) oder per E-Mail (marendt@pt.lu) zuzustellen
Ausflug der Vereinigung
Clerf/KautenbachIWiltz nach Paris
Rückfahrt Sonntag 9. August,
17:39 Uhr, Paris-Luxembourg. Ankunft gegen 19:51 Uhr in Luxem-
(Unsere Vereinigungsmitglieder
erhalten noch eine Ermäßigung
die zu bestimmen bleibt.) Im
Preis inbegriffen sind TGV, Ubernachtung mit Frühstück in einem
3 Sterne Hotel, Stadtrundfahrt
mit Bus von zirka 3 Stunden und
Bootsfahrt auf der Seine mit
Abendessen. Die Plätze sind leider begrenzt,darum sende unten befindliches Coupon bis zum
14.März
an:
Vereinigung
Clerf/Kautenbach/Wiltz,20, rue
du moulin-à-vent L-9541 Wiltz .
Mit gewerkschaftlichen Grüssen und für den Vorstand ,
Der Präsident
Wagener Jean-Marie
Der Sekretär
Britz Fernand
Ich Unterzeichneter ……………………………………….. , werde an der zweitägigen Reise nach Paris
teilnehmen.
Erwachsene: …………………………………....................................
Kind 1: ……………………………………….Alter ……………………
Kind 2: ……………………………………….Alter ……………………
Kind 3: ……………………………………….Alter ……………………
Unterschrift …………………………….............................................
hunderten entstanden in einer
märchenhaften Landschaft –
Führung durch die Galerien mit
Stalagmiten und Stalactiten , kleine Bootsfahrt durch den unterirdischen Fluss Rubicon)
Danach Rückfahrt nach Ettelbruck mit Ankunft gegen 19.30
Uhr.
Der Preis für diesen Ausflug inklusive Halbpension in Hasselt im
4* Hotel, Mittagessen am 14.6.
und Besichtigungen beträgt für
Mitglieder 105.- Euro und für
Nicht-Mitglieder der Vereinigung
Ettelbruck 205.- Euro ( Zuschlag
Einzelzimmer 30.-)
zu überweisen an IBAN LU 94
0021 1129 8540 0000 (BILLLULL)
Aufruf in eigener
Sache!
Mitgliedsnummer :
Der Reisetermin wäre am
Samstag 8. August 2009, Abfahrt
06:34 Uhr, mit dem TGV Luxembourg-Paris. Ankunft Paris 08:49
Uhr.
Weiterfahrt nach Hasselt und
Einweisung ins Hotel Radisson
SAS ****, nahe Zentrum und
Spopping Center Abendessen im
Hotel
Sonntag: Frühstück (SuperBuffet) im Hotel
Um 10.00 Uhr Besuch des Park
«Natur und Kultur» (des wohl
grössten Parks in dieser Form)
mit einer Vielfalt an Buchsarten –
alte Handwerke (wie z.B. Flechten von Weide und Rotan; Formschneiden von Buchsbüschen...)
- Riesenkorb aus Weide (mit seinen 25m2 Fläche wahrscheinlich
der grösste der Welt!)
Erläuterungen durch einen Reiseführer zu den 25 verschiede-
Frau
Caisse de secours mutuels
Die Eigenbeteiligung für Mitglieder der Vereinigung beträgt
+- 210 Euro im Doppelzimmer/
Person, 250 Euro im Einzelzimmer. 310 Euro im Doppelzimmer/Person und 350 Euro im Einzelzimmer/Person für Nicht-Mitglieder.
Gegen 15.00 Uhr geführte Besichtigung des Schlosses von Bilzen mit seinen schönen Gärten.
nen «Zimmern unter freiem Himmel»
Gegen Mittag gemeinsames
Mittags – Buffet im Pavillon mit
seiner herrlichen Gartenterrasse
Mittags Besuch des «Musée
National du Genièvre» mit Kostprobe
Fahrt nach Remouchamps mit
Besuch der Grottes (Wunderschöne Natur im Laufe von Jahr-
Weitere Auskünfte sind bei Kamerad Marcel Arendt erhältlich.
Krankenkasse :
burg. Zugverbindungen in Richtung Norden sind gewärleistet.
Samstag: 08.00 Abfahrt in Ettelbruck am Deich und Fahrt
nach Durbuy (zur kleinsten Stadt
Belgiens, mit schönem historischen Stadtkern, Weiterfahrt
nach Tongeren, mit schöner Fussgängerzone. ( Gelegenheit zum
Mittagessen unterwegs )
Arendt Marcel T: 31 88 46
Ewen Yves
T: 30 85 75
Mitgliedsnummer
Der Vorstand der Vereinigung
Clerf/Kautenbach/Wiltz organisiert für dieses Jahr einen
zweitägigen Ausflug nach Paris .
Es ist wichtig vorab in Erfahrung
zu bringen ob dies deinem Interesse zusagt.
Ausflug ins Limburger
Land 13.-14.Juni 2009
Anmeldungen sind zu richten
an:
Ich Unterzeichneter ............................................................................
Adresse : .............................................................................................(Strasse, Nummer)
.............................................................................................(Ortschaft)
Telefon : .............................................................................................
Handy : .............................................................................................
Fax :
.............................................................................................
Internet : .............................................................................................
beantrage ein Einzelzimmer – Doppelzimmer (Zutreffendes unterstreichen)
Meine/Unsere Koordinaten :
Herr
Die Vereinigung Ettelbrück lädt ein zum
BCEE N° LU39 0019 2800
0582 4000 der Association
FNCTTFEL
KleinbettingenMamer zu überweisen.
Anmeldeformular
Karten
9
Mitte Mai wird in der ‘Belle
Etoile’ eine grosse Eisenbahnausstellung stattfinden. Für dieses Event suchen wir noch alte
Eisenbahnuniformen die zur Verfügung gestellt werden könnten.
Sollten Sie eine eigene Sammlung besitzen oder einen engagierten Sammler kennen wären
wir sehr dankbar wenn Sie sich
bei unserem Mitarbeiter Roger
Schott
(4990-3744
oder
roger.schott@cfl.lu)
melden
könnten!
Vielen Dank im Voraus!
Le Signal
Organ des FNCTTFEL-Landesverbandes
Herausgeber: FNCTTFEL
Guy Greivelding, Generalsekretär
63, rue de Bonnevoie · L-1260 Luxembourg · Tél.: 48 70 44-20
Fax: 48 85 25 · www.landesverband.lu · secretariat@landesverband.lu
Redaktion: Thümmel Jean-Claude (Koordination), René Birgen, Raymond
Weicker. Fotos: Pitt Becker.
E-mail: lesignal@landesverband.lu
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.
Die gezeichneten Artikel stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Landesverbandes dar. Kürzungen der Beiträge behält sich die
Redaktion vor.
Abonnement:
Für alle Mitglieder ist das Abonnement im Mitgliederbeitrag enthalten.
Nichtmitglieder können „Le Signal“ über die Redaktion bestellen.
Jahresabonnement: 25 €
Gestaltung und Umbruch: Polygraphic Communication
Druck: EDITPRESS, Offset-Rotative - 44, rue du Canal - Esch-sur-Alzette
Versand: POLYPRINT S.A. - Esch/Alzette - Tel.: 54 13 82 - Fax: 54 13 87
Le Signal
10
Unsere Toten
BECKER-SCHOSSELER MARCELLE
BERCHEM PAUL
BERNARD-DIEDERICH MARIA
BURG ROGER
DAHM-ANDRE MADELEINE
DEFAY-GAUDRON LEONIE
EINSWEILER-MICHELS VICTORINE
FONCK GUSTAVE
GENGLER-SCHAUL MARIE
GLESENER ALOYSE
GLESENER-MICHELS MARIE
HEIN LUCIEN
HENGEN-MICHELS MARIE
HEUERTZ JOSEPH
HINGER-AREND MARCELLE
KAP-BLESER MARTHE
KIEFFER NICOLAS
KINNEN NICOLAS
KREINS MATHIAS
LENTZ ANTOINE
METZDORF CONSTANT
MEYER-GILLEN MARCELLE
NICKELS-PUTZ JULIE
PHILIPPE LEON
POSING JOSEPH
QUINTUS-KLAUSMANN GERMAINE
REDING FRANCOIS
REITER ARMAND
SCHANCK FERNAND
SCHILTZ-WEYER JOSEE
SCHMIT-THIROT MATHILDE
SCHNEIDER RENE
STEFFEN-EMERINGER MARIE-MADELEINE
THEISEN-MULLER THERESE
THIMMESCH JEAN-BAPTISTE
THYES-UBRIG LEONIE
WARINGO-SCHWARZ YVONNE
WATGEN GUILLAUME
WEY MARCEL
WOLFF ALEX
ZEIMET-SCHAMMEL YVONNE
BOFFERDANGE
LUXEMBOURG
ESCH-SUR-ALZETTE
CAPELLEN
LUXEMBOURG
WILTZ
BERTRANGE
BERTRANGE
SCHANDEL
LAMADELAINE
LUXEMBOURG
BETTEMBOURG
STRASSEN
DUDELANGE
FENTANGE
BERDORF
BEAUFORT
LUXEMBOURG
LUXEMBOURG
FENTANGE
PETANGE
BERTRANGE
DIPPACH
SANDWEILER
ETTELBRUCK
MONDORF-LES-BAINS
ROESER
SCHIFFLANGE
HEINERSCHEID
GREVENMACHER
SCHUTTRANGE
ETTELBRUCK
REMICH
LUXEMBOURG
NIEDERKORN
LUXEMBOURG
SCHIFFLANGE
LUXEMBOURG
MERSCH
SANDWEILER
BOFFERDANGE
08/03/1921
15/02/1915
09/01/1920
10/04/1936
31/01/1923
04/05/1926
23/12/1927
06/12/1923
18/03/1915
03/01/1938
22/07/1913
14/05/1934
12/09/1924
21/01/1922
03/04/1918
11/07/1931
17/02/1923
11/10/1923
25/05/1917
15/12/1929
06/03/1928
21/01/1920
08/12/1914
18/02/1924
17/03/1927
18/12/1929
11/07/1933
09/08/1931
10/10/1942
15/10/1935
21/02/1925
13/02/1935
19/10/1914
23/09/1918
03/10/1919
01/10/1918
11/12/1921
10/12/1910
26/05/1924
13/11/1935
23/04/1920
23/12/2008
29/12/2008
31/01/2009
04/01/2009
14/11/2008
08/01/2009
18/09/2008
13/10/2008
11/11/2008
30/01/2009
13/12/2008
27/01/2009
06/10/2008
02/01/2009
08/10/2008
31/12/2008
05/12/2008
19/11/2008
11/01/2009
03/01/2009
21/11/2008
07/12/2008
06/12/2008
09/12/2008
03/01/2009
03/10/2008
11/12/2008
23/12/2008
20/05/2008
19/12/2008
09/01/2009
19/11/2008
10/12/2008
29/12/2008
30/12/2008
18/01/2009
21/01/2009
19/09/2008
29/11/2008
19/12/2008
11/11/2008
Freitag, den 6. März 2009 • Nr. 4
GROUPEMENT DES AMIS
DU RAIL (G.A.R.)
Bekanntlich gibt es von Luxemburg nach Norddeich-Mole an
der deutschen Nordsee-Küste direkte Eisenbahnverbindungen
mit INTERCITY-Zügen. Wir benützen diese Verbindung, um
vom 17. Mai bis zum
25. Mai 2009
nochmals eine neuntägige Reise nach Norddeich zu organisieren.
Norddeich liegt nördlich von
Emden an der ostfriesischen
Nordseeküste. Die friesische
Nordseeküste ist berühmt für ihr
Wattenmeer, welches sich zwischen dem Festland und der Inselkette der ostfriesischen Inseln
hinzieht. Hier können Sie eindrucksvoll Ebbe und Flut miterleben.
Wir werden im bekannten Hotel Regina-Maris wohnen, welches direkt unterm Deich liegt
(rechts auf obigem Bild), 50 Meter vom Wattenmeer entfernt.
Auf Grund der Wetterverhältnisse an der Nordsee können
Schifffahrten eventuell ausfallen.
Der G.A.R. wird sich bemühen,
Ersatz zu bieten. Dies kann aber
nicht immer garantiert werden.
Sie können sich bereits unter
den unten angegebenen Telefonnummern anmelden sowie weitere Informationen einholen.
VORANKÜNDIGUNG:
Vom 21.–27.12.2009 organisieren wir eine Weihnachtsreise nach CHUR in der
Schweiz. Geplant sind Fahrten mit Glacier-Express und
Bernina-Express, eine Fahrt
über den Arlberg nach Innsbruck.
Wenn Sie im Jahre 2009 weiterhin Mitglied im GAR bleiben wollen, so bitten wir Sie den Mitgliederbeitrag von 15 Euro auf unser
Postscheckkonto CCPL LULL
LU68 1111 0082 4803 0000 zu
überwiesen.
Die Fahrt von Luxemburg nach
Norddeich sowie von Norddeich
nach Luxemburg erfolgt in der 1.
Klasse.
Der Preis pro Person für
diese Fahrt beträgt:
im Doppelzimmer: 1050 € /
im Einzelzimmer: 1120 €
Die Hotelzimmer verfügen
alle über Bad oder Dusche
sowie WC.
Nichtmitglieder des G.A.R.
müssen außerdem einen Mitgliedsbeitrag von 15.00 € zahlen
(eine Person pro Familie). Der
Preis begreift die Hin- und Rückfahrt in der ersten Klasse, sämtliche aufgeführten Ausflüge, die
angegebenen Mahlzeiten sowie
die Übernachtungen im Hotel.
Die Anmeldung erfolgt durch
die Anzahlung eines Betrages
von 550 € pro Person. Der
Restbetrag ist spätestens zehn
Tage vor der Abfahrt zu überweisen auf das Postscheckkonto
des G.A.R.:
CCPL LULL LU68 1111 0082
4803 0000 (IBAN).
Die Einschreibung erfolgt in der
Reihenfolge der Anzahlungen.
GEBEN SIE BITTE BEI DER
ÜBERWEISUNG AN, OB SIE EIN
EINZELZIMMER ODER EIN DOPPELZIMMER WÜNSCHEN.
Auskünfte werden gerne über
die Telefone 691 48 36 64 sowie
39 95 70 (nur abends) erteilt.
Service Ressources Humaines
Le personnel est informé que
la cotisation pour l’exercice 2009
au profit de la nouvelle Chambre
des Salariés fusionnée à partir de
la Chambre des Employés Privés
et de la Chambre de Travail est
fixée comme suit:
31 € pour le personnel en activité de service aux CFL à la date du 1er mars 2009 ainsi que
pour les ex-agents en situation
de préretraite ou de retraite.
4 € pour les apprentis
Le prélèvement de la cotisation
sera opéré sur les émoluments
du mois de mars 2009.
La présente est à porter à la
connaissance du personnel par
la voie la plus appropriée.
Le Chargé de Gestion,
(s) N. BOLLENDORFF
Mit Wirkung vom 1. März 2009
Die neuen Punktwerte
Infolge der allgemeinen Anpassung der Löhne, Gehälter und
Pensionen an die Entwicklung
der
Lebenshaltungskosten
( + 2.5 %) gelten mit Wirkung vom
1. März 2009 nachfolgende
Punktwerte nachdem eine Indextranche erfällt.
Die Familienzulage beläuft sich
beim Minimum von 25 Punkten
auf 409,14 € und beim Maximum
von 29 Punkten auf 474,60 €.
Indexstand: 702,29
Pensionierte und Witwen
Kaderpersonal
Punktwert: 16,3658 €
Hilfskader
Punktwert: 15,4968 €
Punktwert: 15,6374 €
Jean-Marie THOMA
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
50
Dateigröße
967 KB
Tags
1/--Seiten
melden