close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Königstein will was vom Kuchen ab haben_UA_17.01.2014 - CDU

EinbettenHerunterladen
Königstein will was vom Kuchen ab - Usinger Anzeiger
Seite 1 von 3
USINGER ANZEIGER / LOKALES / HOCHTAUNUS UND REGION / KÖNIGSTEIN
Königstein
17.01.2014
Königstein will was vom Kuchen ab
SOMMERRODELBAHN Auch wenn der Teig noch nicht gerührt ist... / Bürgermeister Helm
zu den Schmittener Plänen
SCHMITTEN/KÖNIGSTEIN - (kh). Nach den jüngsten Verzögerungen bei den Planungen für eine
Sommerrodelbahn auf dem Feldberg hat sich der Königsteiner Bürgermeister Leonhard Helm (CDU)
auf Anfrage gegenüber dem UA für einen Gebietstausch mit der Gemeinde Schmitten
ausgesprochen. Allerdings erwartet er auch eine finanzielle Beteiligung an möglichen
Gewerbesteuereinnahmen.
Wie berichtet, berät derzeit eine mit Schmittener Parlamentariern besetzte Steuerungsgruppe unter
Vorsitz von Markus Töpfer (CDU) das weitere Vorgehen in Sachen Rodelbahn. Weil die Trasse für
die Bahn und einen Personenlift aber zum Teil auf Königsteiner Gemarkung liegen würde, müssten
die Kommunen Gelände tauschen, damit die Planung sowohl für die Gemeinde Schmitten als auch
für den Investor einfacher würde. Und dieser Tausch, von Schmittens Bürgermeister Marcus Kinkel
(FWG) mit großer Zuversicht angegangen, geriet zuletzt ins Stocken. Warum? Ist der Grund wirklich
eine „Verschwörung der CDU“, um Kinkel das Leben schwer zu machen, wie es in FWG-Kreisen
hinter vorgehaltener Hand hieß?
Helm bestreitet das. Und betont: „In der Königsteiner Politik bestehen insgesamt erhebliche
Bedenken gegen eine Sommerrodelbahn, insbesondere, aber nicht nur, bei ALK
(Aktionsgemeinschaft lebenswertes Königstein) und den Grünen. Gerade bei der so zu erwartenden
knappen Entscheidung ist es sicher auch erforderlich, alle Parameter des beabsichtigten
Gemarkungstausches zu kennen. Dabei ist die CDU-Fraktion in Königstein keineswegs der Bremser.
Sie will allerdings – so habe ich das verstanden – auch nicht der Sündenbock für ein Scheitern der
Planung sein, auf den sich dann die Schmittener Politik stürzen kann.“
Er persönlich, so Helm gegenüber dem UA, gehe sogar einen Schritt weiter: „Ich meine, Königstein
sollte Schmitten hier nicht im Wege stehen. Die Planung einer Sommerrodelbahn wird ohnehin eine
Menge Aufwand mit sich bringen, und das Ergebnis steht in den Sternen. Daher befürworte ich, sich
in punkto Verkehrs- und Lärmbelastung sowie ökologischer Fragen auf eine ordentliche
Planungsarbeit in Schmitten zu verlassen, und die Gemarkungen der Vorlage entsprechend zu
tauschen.“
Zu den Finanzen: Tatsächlich habe die Stadt Königstein bereits in den ersten Gesprächen mit
Bürgermeister Kinkel eine finanzielle Beteiligung an eventuellen Gewerbesteuereinnahmen
gefordert. Helm: „Dabei habe ich allerdings klargemacht, dass ich weder mit erheblichen
Gewerbesteuereinnahmen rechne, noch dass wir den Aufwand einer Gewerbesteuerteilung für
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/hochtaunus-und-region/koenigstein/koenigstein-will-was... 17.01.2014
Königstein will was vom Kuchen ab - Usinger Anzeiger
Seite 2 von 3
geringe Einnahmen erwarten. Sollte die Gewerbesteuer allerdings unerwartet signifikante Erträge
bringen, sollte die Stadt Königstein aber beteiligt werden. Insofern waren sich die beiden
Bürgermeister relativ schnell einig.“
Diese Gespräche seien allerdings kein Grund für die Verzögerung. Vielmehr sei es an der Gemeinde
Schmitten, sich zu entscheiden, ob eine Variante auf dem Gebiet der Stadt Königstein überhaupt
gewünscht sei, ob zunächst eine Alternative angedacht werde oder ob das Projekt überhaupt nicht
weiter verfolgt werden solle. „Insofern erwarten wir eine vorhergehende Entscheidung in Schmitten,
die auch die wesentlichen Parameter eines möglichen Gemarkungstausches als Angebot Schmittens
festlegen sollte“, so der Königsteiner Bürgermeister.
Wie berichtet, erscheint die Trassenplanung durch Königsteiner Gemarkung ohne Alternative, da
eine mögliche zweite Variante die Gemeindegrenze nach Glashütten übertreten und damit
ebensolche Verhandlungen bescheren würde. Eine Sommerrodelbahn mit Personenlift ausschließlich
auf Schmittener Gemeindegebiet ist an der Südseite des Feldbergs nicht zu verwirklichen, hieß es in
der vergangenen Diskussion, während die Trasse am Nordhang länger zuvor wegen starker
Verkehrsbelastung von Ober- und Niederreifenberg ausgeschieden war.
Zur Übersicht Königstein
Von: ANONYM
17.01.2014
Vielen Dank für die Recherche!
Die CDU in Königstein hat also, trotz grundsätzlich wohlwollender Haltung erkannt, dass in Schmitten
schon jetzt die Suche nach dem Sündenbock für das Scheitern der Ganzjahresbilligkirmes auf
Hochtouren läuft. Will man tatsächlich aus Angst vor dieser Rolle für einen Gemarkungstausch ohne
Gegenleistung stimmen? Wenn ein Nachbar auf meinem Grundstück einen Bau plant, lasse ich mich
doch nicht von ihm erpressen, sondern fordere einen angemessenen Preis, nicht ein vages Versprechen
mir von möglichen Einnahmen etwas abgeben zu wollen. Die Klärung dieser Frage wäre Aufgabe des
"Investors" gewesen, denn der will dort Geld verdienen. Es ist schon ein großes Entgegenkommen, dass
die Gemeinde Schmitten diesen undankbaren Job bis jetzt honorarfrei übernommen hat.
Der "Investor" ist am Zug, er muss endlich den Beschluss vom 26. Juni 2013 akzeptieren und der Stadt
Königstein ein ordentliches Angebot machen. Sollen dafür Ökopunkte eingesetzt werden, muss er diese
von der Gemeinde Schmitten kaufen. Weigert er sich weiter, zu seinen Zusagen zu stehen, sollte man
ihm das Ende der Planungen mitteilen. Das Trinkgeld, dass er eventuell irgendwann der Gemeinde
zahlen wird, ist den ganzen Streit nicht wert. Den Feldberg für ein paar Euro zur privaten kommerziellen
Ausschlachtung herzugeben, verbietet ohnehin die politische Vernunft.
Herzlichen Dank an den Usinger Anzeiger, dass er die wüsten Verschwörungstheorien einiger
Sommerrodelfans als solche entlarvt hat. Jetzt fehlt nur noch eine Anfrage an den "Investor", ob er
endlich den verbindlichen Beschluss der Gemeindevertretung vom 26. Juni 2013 bestätigt, oder aber
das Vorhaben aufgibt.
Kommentar bewerten
Von: ANONYM
(4)
(0)
17.01.2014
Königsteiner Verkehrschaos
Die B8 ist eine einzige Katastrophe, beschert Königstein bereits heute höchste Ozonwerte und wird mit
einer SRB, mag dieser Wahnsinn tatsächlich kommen, die Luftverschmutzung noch weiter intensivieren.
Offenbar kennt der Königsteiner BM Helm (CDU) die heutige Verkehrsbelastung in „seiner“ Stadt nicht
und scheint sich wohl über krebserregende Abgase auch nicht sonderlich bewusst zu sein bzw.
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/hochtaunus-und-region/koenigstein/koenigstein-will-was... 17.01.2014
Königstein will was vom Kuchen ab - Usinger Anzeiger
Seite 3 von 3
informiert zu haben, die der Massentourismus unweigerlich mit sich bringen würde. Armes Königstein,
dass auch an Wochenenden und Feiertagen im Verkehrschaos Dank einer Schmittener SRB versinken
wird.
"Die spinnen halt, die Römer"!
Kommentar bewerten
(4)
(0)
Von: ANONYM
17.01.2014
Sommerrodelbahn für was? Sinnvoll wäre eine S-Bahn Anbindung
Bürgermeister Helm aus Königstein sollte sich doch voll eher Gedanken machen, wie er den "DauerStau" aus Königstein verhindern kann.
Mein Vorschlag: Anstelle der Sommerrodelbahn
E r w e i t e r u n g des Straßen-Bahn Netzes,
um den stetig anwachsenden Autoverkehr zu minimieren.
Kommentar bewerten
(4)
(0)
© Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co KG - Alle Rechte vorbehalten
http://www.usinger-anzeiger.de/lokales/hochtaunus-und-region/koenigstein/koenigstein-will-was... 17.01.2014
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
1
Dateigröße
98 KB
Tags
1/--Seiten
melden