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"Lerne doch, was du willst!" - open-learning.net

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~okales
LIPPISCHE
LANDES-ZEITUNG
NR. 86, MITTWOCH,
14. APRIL 2010
INTERVIEW
"Lerne doch, was du willst!"
Wie das Bildungszentrum
758 Detmold
131
145
line.de
ardt(te)
eier (mab)
-134
-148
(jab)
-127
-137
lCO)
-128
-140
Gruppen
Stammtisch,
rate's Brauhaus,
35.
raining der
1 Uhr, Begegm, Elisabethder FWG,19.30
:tteBraugasse.
eniorengelüt, 14.30 Uhr,
,Gemeindetraße 3.
zen, desDJK
Damenab50
is 11Uhr, GeSchubertplatz.
IAktiv-und Beppe, 16bis 17
ungszentrum,
aße 24 bis 24a.
OGA-Ortsver, Zur Ortmühle,
Kursj.ls_IIWir,;;
mnastik",9.30
,DRK-Haus,
raße 29 bis 31.
fnet, 10bis 13
stladen,Martraße27.
agentur der
ng Detmold, 10
rab~f,:.~s,
im Schneeball-F
Wolfgang Schreiber hatte eine
Vision. Wahr geworden ist sie
jetzt mit der Lerninsel, einem
Treffpunkt für offenes Lernen,
den er in Detmold eröffnet hat.
Detmold. Die LZ sprach mit
Schreiber über dieses Projekt. Er erklärt, wie Wissen im
SchÜeeball-Prinzip vermittelt
werden kann.
Herr Schreiber, was steckt
hinter der Lerninsel?
Wolfgang Schreiber: Die
Grundidee ist, dass Bildung frei
sein muss, das heißt, nicht nur
kostenfrei, sondern bedeutet
auch, dass Lernmaterialien unter einer freien Lizenz verfügbar sein müssen. Die Lerninsel ist ein Pilotprojekt für ein
Jahr. Wir möchten, dass in diesen zwölf Monaten Menschen
zu uns kommen, die Lust auf
Bildung haben und die Möglichkeiten bei uns nutzen.
Welche Möglichkeiten sind
das?
Schreiber: Wir haben mehrere PC-Plätze mit Internetanschluss. Wir setzen mit Skolelinux eine Linuxvariante ein, die
speziell für Schulen entwickelt
wurde und schon Lernsoftware mitbringt. Der Internetzugang bietet außerdem die
Möglichkeit, die vielfältigen
Lernmöglichkeiten des Netzes
zu nutzen. Wenn jemand eine
Lernidee hat, dann versuchen
wir, gemeinsam mit ihm kreative Wege zu diesem Ziel zu
finden.
e 29.
mtisch, 15 Uhr,
augasse2,
neue Lernwege und Wissens-Vermittlung
Das klingt wie ein Selbstlernzentrum?
Schreiber: Ist es aber nicht.
Uns_ex Zieljst,.dillis_ dis:_Men~
sehen miteinander kommunizieren und etwas miteinander zu tun haben möchten,
sich gegenseitig über die Schulter schauen und voneinander
profitieren. Und die Ergebnis-
Mitten auf der "Lerninsel": Wolfgang Schreiber hat die Finanzierung des ungewöhnlichen Angebotes
FOTO: KARACZKO
für das erste Jahr bereits gesichert.
se werden anderen Nutzern zugänglich gemacht werden.
Wie denn?
Schreiber: Wir veröffentlichen alle Ergebnisse des Projektes im Internet. Dort sammeln wir dann die Lernwege
für die unterschiedlichen Lernideen.
Haben Sie dafür ein Beispiel?
Schreiber: Ja, wenn Sie eine
englische Vokabel immer falsch
schreiben, dann könnten Sie
die als Passwort für den Computer verwenden. Sie glauben
nicht, wie schnell Sie die Vokabel richtig schreiben.
Das klingt alles sehr ambitioniert. Woher kommt das?
Wolfgang Schreiber:
Ich
Was für Lernideen könnten
bin seit fast 30 Jahren Sozialdas sein?
arbeiter. Viele meiner KlienSchreiber:
Unsere Maxime lautet: Lerne doch, was du ten sind arbeitslos, und sehr
willst! Es kann also alles sein, oft verbringen sie ihre Zeit mit
et"Y~ wie m~l} ein~L~agerfe.!l- dem exzessi"y-enKonsum elek-.
er richtig anzündet, wie man troniSch-;;r Ünterhalt'iini
Twitter nutzt oder eine SMS ~olkn ~i~~7<fne,.neueA.lternaschreibt. Wir,w:pÜe).1auch dazu ,lIve anb~elel1:;'liernen heIßt, selanregen, gemeinsam über neue, ber produktlv werden, ußd jeder hat irgendwo etwas, was er
pfiffige Lernmethoden
oder
Tricks nachzudenken.
schon immer mal können woll-
te. Mit der Lerninsel wollen wir
einen Lernraum bieten, in dem
man gemeinsam mit anderen
Lernen außerhalb von Schule
oder Kurssystemen neu entdecken und neuen Spaß am Lernen finden kann. Die Lerninsel
ist für alle Interessierten offen,
und wir hoffen, dass der offene
Charakter attraktiv ist.
Und die Kosten?
WolfgangSchreiber:Fürdie
Besucher der Lerninsel entstehen keine Kosten. Alles, was
man investieren muss, ist die
eigene Zeit.
D;l' - ..,..
Gitarriste'n
Wie ~nanziert sich die
Lernmsel?
Wolfgang Schreiber: Wir
sind ein gemeinnütziger Verein und sindaüf Spenden an-
spi~len zum
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den anderen Nutzern zu.ch gemacht werden.
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e unterschiedlichen Ler-
FOTO, KARACZKO
Haben Sie dafür ein Beispiel?
Schreiber: Ja, wenn Sie eine
englische Vokabel immer falsch
schreiben, dann könnten Sie
die als Passwort für den Computer verwenden. Sie glauben
nicht, wie schnell Sie die Vokabel richtig schreiben.
Das klingt alles sehr ambitioniert. Woher kommt das?
ür Lernideen könnten
Wolf gang Schreiber:
Ich
in?
bin seit fast 30 Jahren Sozialreiber: Unsere Maxiarbeiter. Viele meiner Klienutet: Lerne doch, was du ten sind arbeitslos, und sehr
! Es kann also alles sein,
oft verbringen sie ihre Zeit mit
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htig anzündet, wie man
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schon immer mal können wolls nachzudenken.
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lng im Schneeball-Prinzip
auf der "Lerninsel": Wolfgang Schreiber hat die Finanzierung des ungewöhnlichen Angebotes
erste Jahr bereits gesichert.
und entdeckE
te. Mit der Lerninsel wollen wir
einen Lernraum bieten, in dem
man gemeinsam mit anderen
Lernen außerhalb von Schule
oder Kurssystemen neu entdecken und neuen Spaß am Lernen finden kann. Die Lerninsel
ist für alle Interessierten offen,
und wir hoffen, dass der offene
Charakter attraktiv ist.
Und die Kosten?
WolfgangSchreiber: Fürdie
Besucher der Lerninsel entstehen keine Kosten. Alles, was
man investieren muss, ist die
eigene
~ ....-Zeit.
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.
Wie finanziert sich die
Lerninsel?
Wolfgang Schreiber: Wir
sind ein gemeinnütziger Verein und sind auf Spenden an-
itarristen spielen zum Kaffee
ermöglicht
Augustdorf. Buchhandlun
"Schulen und Büchereien h
hen den "Welttag des Bud
am Freitag, 23. April, mi
gewiesen. Wir haben bislang
nem besonderen Prograr
die Renovierung in Eigenleistung bewältigt. Wir sind auch Die Gemeindebücherei
gustdorf wird ihre Türer
noch nicht ganz fertig, wir
diesem Freitag von 14.30 b
brauchen einen großen Tisch
Uhr öffnen.
und auch noch ein BücherreInteressierte Bürger sind
gal. Auch handwerklich begabte Mitstreiter sind willkom - geladen, in den Regalen 1
men. Wenn es zum Beispiel 90 stoff für sich zu entdecken
zu schmökern, heißt es i:
Menschen gäbe, die uns jeden
Monat mit zehn Euro unterner Pressemitteilung.
Ei
stützen, dann wäre die laufenAugustdorfer stellen außer
de Finanzierung gesichert. Ei- Leseproben spannender Bü
vor. Jedermann kann sich
gentlich ganz einfach.
Angebot der Bücherei übel
Und wer vermittelt Wissen
gen - und das bei Kaffee
Kuchen. Da die Bücherei
und ist Ansprechpartner?
Wolf gang Schreiber:
Zu ein reichhaltiges Angebo
Kinder und Jugendliche
den Öffnungszeiten wird imhalte, lohne sich für dies,
mer jemand von uns als Antersgruppe ein Besuch ebe
sprechpartner zur Verfügung
stehen. Zudem freuen wir uns
über Menschen, die ihr Wissen
zur Verfügung stellen und mitmachen. Außerdem sollen die
Nutzer voneinander profitieren und ihr Wissen weiterge"Yoga für Einsteiger"
ben, wie ein Schneeballprinzip.
Detmold. Die Gesundl
Wenn die Lerninsel angenommen wird, gibt es vielleicht bald werkstatt bietet einen Kl
Nachahmer.
"Yoga für Einsteiger" mit
ne Böing als Leiterin eir
Das Interview führte LZ·Mitarbeiterin
ginn ist Donnerstag, 15
Martina Karaczko.
ril, von 10.15 bis 11.45 U
Diakonissenhaus, Sofier
ße 43. Anmeldung: '@i' (0
910 1729.
Offenes Lernen
Die Lerninsel ist ein Projekt
des Vereins "Open Learning.
net e.V." mit bislang sieben
Mitgliedern. Wolfgang Schreiber hat den Verein, der dem
Paritätischen Wohlfahrtsverband angegliedert ist, vor
zwei Jahren gegründet. Die
Lerninsel finden Interessierte
an der FriedrichstraBe 15, Ecke
MeierstraBe. Die Öffnungszeiten werden vorerst auf der ei·
genen Internetseite.bekannt
gegeben. Zu erreichen ist
der Verein unter,@(05231)
3029894. Infos auch unter:
www.open-Iearning.net
Ein Abend im Pub
Detmold/Bentrup- Loßt
Einen Kneipenabend vera
tet die Interessengemein
Bentrup- Loßbruch im
Lo-Pub" am Freitag, 16.
im Dorfzentrum Alte S,
Zum Schulberg 16. Begi
um 19 Uhr.
Konzert "Ungesunge
Detmold. 1V1it~Hfrem
gramm "Ungesungen"
Anette Gebauer (Gesanj
Daniel Wahren (Pian,
Einladung des Vereins (
tupfer am Donnerstag, 1
rH, um 10 Uhr imFoyer/1
trale des Klinikums De
auf. Der Eintritt ist frei.
,Die
Herbstzeitlose~
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Bildung
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