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Ein richtiges Quartier braucht ein Zentrum Für was Schweizer

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Ein richtiges Quartier
braucht ein Zentrum
Für was Schweizer
Haushalte ihr Geld ausgeben
Mitteilungsblatt der Familienheim-Genossenschaft Zürich / Dezember 2009 / Nr. 3
fgz-info
fgz-info
Inhalt
Energie
Glühlampen – was gilt denn nun?.......................................................26
Weniger Energie und weniger Geld – mit Sparlampen doppelt sparen
Sparen beim Heizen.............................................................................29
Die allwinterlichen Tipps
Ein richtiges Quartier braucht ein Zentrum ..........................................6
Informationsveranstaltungen zu den Ideen für ein Zentrum Friesenberg
Für was die Schweizer Haushalte ihr Geld ausgeben.........................22
Einiges ist billiger – vieles aber teurer geworden
Quartier
Baustelle Schweighofstrasse – es geht planmässig voran................30
Der erste Teil der Schweighofstrassensanierung ist bis Weihnachten fertig
Im Triemli wird nach Wärme gebohrt..................................................52
FGZ-Intern
Im März geht es los mit dem Ersatzneubau «Grünmatt».....................11
Nach dem deutlichen Ja der GV wird nun abgebrochen und neu gebaut
Eigentlich hinkt die FGZ mit Ersatzneubauten hintennach..................14
Unsere Wohnbauten taugen nicht für die Ewigkeit
FGZ-Alterstreff: «Compi-Egge» bewährt sich......................................17
Fassade geputzt und das Dach wieder dicht.......................................18
Aussensanierung Manessehof planmässig abgeschlossen
Ein Blick in den grossen Wunsch-Korb bei der FGZ.............................20
Von Erwartungen und Wünschen, die auf Erfüllung warten
Herzlich willkommen im Friesenberg...................................................32
Alle Jahre wieder – auch die nächste Steuererklärung kommt . .......34
Zwei Tipps: Nicht aufschieben und sammeln …
Neue Ideen und Köpfe gesucht............................................................48
Die Freizeitkommission sucht Kursleiter/innen
Auf die erste Bohrung folgt allenfalls eine zweite
Natur und Garten
Eine Alternative zu herkömmlichen Hecken .......................................36
Die Staudenhecke Borrweg - Friesenberghalde blüht im Frühling wieder
Baumfäll-Liste 2009.............................................................................39
Erlebnisse und Erfahrungen aus der Natur..........................................40
Gisula Tscharner stellt ihr neues Buch bei AktionNaturReich vor
«Warum in die Ferne schweifen?» – Wasserquellen in der Nähe......42
Tageskurs zum Thema Wasser und Natur von AktionNaturReich................ 42
Jahresprogramm 2010 von AKTIONNATURREICH.............................45
Anlässe
Jetzt anmelden zum Jassen.................................................................46
Die FGZ-Jassmeisterschaft 20106
«F wie Friesi» – F wie Fest...................................................................50
Am Sonntag, 30. Mai 2010, ist das zweite Friesenberger-Quartierfestes
Impressum............................................................................................55
Titelbild: Der Manessehof (23. Etappe) an der Üetlibergstrasse-Hopfenstrasse in Alt-Wiedikon
Foto: Johannes Marx
Silvester
Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
genauso wie zu Pfingsten.
Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.
Foto: Johannes Marx
Joachim Ringelnatz
Vorstand und Verwaltung der FamilienheimGenossenschaft Zürich FGZ wünschen allen
Genossenschafterinnen und Genossen­
schaftern ein frohes Weihnachtsfest und ein
glückliches neues Jahr.
Ein richtiges Quartier braucht ein Zentrum
Plakate studiert und die Gesamtidee in einem
grossen 1:200 Modell begutachtet werden.
Informationsveranstaltungen zu den Ideen für ein Zentrum Friesenberg
Am Wochenende vom 29. und 30. Oktober fand im Schweighofsaal die zweimal durchgeführte Orientierungsveranstaltung zum «Stand der Ideen für das
Zentrum Friesenberg» statt. Mit einem
im ganzen Quartier verteilten Flugblatt
waren die Friesenberg-Bewohner/innen
eingeladen worden, sich über die Zentrums-Ideen einer FGZ-Steuerungsgruppe informieren zu lassen.
Nachdem am Donnerstag-Abend (29.
Oktober) die von den Zentrums-Ideen direkt
betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner in
einer Mieter/innen-Versammlung informiert
worden waren, konnte sich am Freitag-Abend
und am Samstag-Vormittag die gesamte Friesenberg-Bevölkerung die Ideen und Grobpläne für ein Zentrum Friesenberg erklären und
zeigen lassen. Rund 250 Leute nutzten die Gelegenheit. Sie konnten anschliessend an die
Präsentation Fragen stellen und erste, spontane Rückmeldungen zu den vorgestellten
Ideen geben. Der Grundtenor war insgesamt
positiv, wobei es gerade bezüglich Verkehrsberuhigungs-Chancen etliche skeptische Fragen gab. Vor und nach den Referaten konnten
die auf mehreren Stellwänden aufgehängten
Orientierungsveranstaltung zum «Stand
der Ideen für das Zentrum Friesenberg»
im Schweighofsaal.
«Zentrum Friesenberg –
Ein Zentrum für die Gartenstadt»
Alfons Sonderegger, Präsident der FGZ,
fasste im ersten Teil der Präsentation die
bisherige Entwicklung der Zentrums-Planung
zusammen – von ersten Ideen in der ZukunftsWerkstatt anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums
der FGZ (1999) über das Bauleitbild von 2004
bis zum Entscheid des Vorstandes im Herbst
dieses Jahres. An seiner Sitzung vom 21. September 2009 beschloss der Vorstand, die von
einer Steuerungsgruppe in den letzten zwei
Jahren ausgearbeiteten Vorschläge konkret
weiter zu verfolgen. Sonderegger nannte fünf
Punkte, welche den Vorstand zu diesem Weitermachen bewogen haben:
1. Ein Zentrum für das Quartier, das zum
Treffpunkt und Begegnungsort wird, schafft
neue Identität und wertet den Friesenberg
markant auf. Im Bauleitbild von 2004 ist die
Grundidee so formuliert: «Das jetzige, kaum
sichtbare ‹Zentrum› der FGZ beim Restaurant
‹Schweighof› und beim Coop soll sich zu einem lebendigen Quartiertreffpunkt mit erweiterten Dienstleistungsangeboten entwickeln.
Der Platz soll vergrössert, mit den Anlagen der
Schulhäuser und Kirchen verbunden werden
und eine Bushaltestelle bekommen.»
2. Die Idee, im Friesenberg ein Zen­trum
zu realisieren, das diesen Namen verdient, bietet die grosse Chance, die
Schweighofstrasse zu beruhigen. Der konkrete Plan, im Friesenberg ein Zentrum entstehen zu lassen, lässt Verkehrslösungen in Griffweite rücken, welche die Schweighofstrasse
als trennende Achse beruhigen und so unser
Wohnquartier aufwerten. Ein grosser Platz,
der den Strassenraum mit einbezieht, gibt den
Verkehrsberuhigungsideen zusätzlichen Schub.
3. Die Alltagsversorgung durch die CoopFiliale Friesenberg ist ohne Unterbruch sicherzustellen. In der schrittweisen Entwicklung der Zentrums-Ideen hat sich gezeigt,
dass es gut ist, wenn der Blick ausgeweitet
und nicht bloss der heutige Platz mit Coop und
Restaurant betrachtet wird. Mit dem vorgeschlagenen Einbezug des ganzen Gevierts
zwischen Schweighofstrasse, Borrweg, Arben­
talstrasse und Hagackerweg wird es möglich,
die Alltagsversorgung durch den Coop ohne
Unterbruch dank Neubau sicherzustellen.
4. Im neuen Zentrum entstehen an zentraler und verkehrsgünstiger Lage zahlreiche Wohnungen sowie zwei Pflegewohngruppen. Die FGZ wird für diese
Ersatzneubauten sehr früh die Rahmenbedingungen formulieren, damit preiswerte Wohnungen im Miteinander mit Coop, Gewerbe,
Gesundheitszentrum, etc. entstehen können.
Gedacht wird an hindernisfreie Wohnungen
mit gutem Innen-Schallschutz, die sich gerade
für urbanere und für ältere Menschen gut eignen. Die Stadt hat zugesichert, dass sie Hand
für zwei Pflegewohngruppen bietet.
5. Das Zentrum bietet die Chance für ein
ökologisches «Leuchtturmprojekt» im Frie­
senberg; es soll eine energetisch vorbildliche Überbauung werden. Einen Pfeiler
dafür haben wir indirekt bereits: Coop Schweiz
hat sich zum Ziel gesetzt, ein CO2-freier Betrieb zu werden. Die FGZ wird dafür sorgen,
dass das neue Zentrum zu einem Projekt für
die 2000-Watt-Gesellschaft wird.
Anschliessend erläuterte Andreas Hurter,
Präsident der Baukommission und Leiter der
Steuerungsgruppe für das Zentrumskonzept,
die einzelnen Entwicklungsschritte. In rund
eineinhalb Jahren hat die Steuerungsgruppe
unter Beizug von verschiedenen Expertenteams und zusammen mit dem Vorstand und
einer ganzen Reihe von Arbeitsgruppen Ideen
gesammelt, geordnet und strukturiert..
Erweiterter Perimeter «quer zur
Schweighofstrasse»
Der bei der Planung als externer Experte beigezogene Städteplaner Michael Güller
erläuterte die städtebauliche Grundanlage.
Insbesondere begründete er anschaulich
die Idee einer Ausdehnung des Perimeters, d.h. des Betrachtungsgebietes, über
den bestehenden Restaurant- und CoopBereich hinaus. Zentraler Punkt dabei: Die
Schweighofstrasse wird in das Zentrumsgebiet einbezogen, die «Denkrichtung» verläuft
quer zur Schweighofstrasse statt längs zu
Die Zentrumsidee wurde mit einem Modell
visualisiert, das an den Orientierungsveranstaltungen ausgestellt war.
ihr. Im «Zentrum» des Zentrums könnte ein
grosser, die Schweighofstrasse querender
Platz entstehen, die verschiedenen heute bestehenden «Barrieren» wie jene zwischen der
reformierten Kirche und der Schulhauswiese
würden geöffnet und es ergäbe sich eine neue
«Durchlässigkeit» im Quartier.
Allerdings hat diese Erweiterung des Planungsgebieten auch zur Folge – und das ist
die «bittere Pille» –, dass die im betroffenen
Bereich der 19. Etappe gelegenen Gebäude
einem Zentrums-Neubau weichen müssten.
Breite Nutzungen, langfristiger Bauplan
und ein Start ca. 2014
Andreas Hurter gab einen Überblick
zu den vorgesehenen und möglichen Zentrums-Nutzungen. Neben den Läden – als
Hauptmieter steht coop bereits fest – soll ein
Restaurant mit der Möglichkeit für Kulturveranstaltungen, ein Gesundheitszentrum mit
Arztpraxen und anderen Gesundheits-Ange-
boten (z.B. Physio­therapie) und insbesondere auch Wohnungen entstehen. Ausserdem
könnten die FGZ-Geschäftsstelle und der
Regiebetrieb im Zentrum zusammengelegt
werden. Auch andere Nutzungen wie Kinderbetreuungs-Räumlichkeiten, Jugendräume,
Quartiernetz-Büro, Treffpunkt, Musikzimmer,
usw. sind vorgesehen.
Realisiert werden soll das Ganze in vier
Phasen – innerhalb von 25 Jahren. Die ersten
beiden Phasen allerdings sollen relativ rasch
vorangetrieben und gebaut werden. Die erste
Phase – 2014 bis 2016 zu realisieren – umfasst den Neubau von Coop und Restaurant
im Gebiet der 19. Etappe (gegenüber dem Blumenhaus, talseits der Schweighofstrasse). In
dieser Zeit würde auch der Zentrumsplatz realisiert – zusammen mit ergänzenden Massnahmen im Bereich Schweighofstrasse.
In der zweiten Phase würden der heutige
Coop und das Restaurantgebäude durch ein
«Wohn- und Verwaltungsgebäude» ersetzt.
werden (2016-2017).
Die dritte und vierte Phase, welche das
Blumenhaus, das jetzige FGZ-Verwaltungsgebäude und weitere Wohn- und Atelierbauten
umfassen, kämen erst viele Jahre später.
Konkrete Jahreszahlen wurden keine genannt
– aber die bestehenden Baurechte mit der
Stadt, welche 2033 resp. 2038 auslaufen,
deuten darauf hin, dass ein Planungszeitraum
von 25 Jahren realistisch ist.
Bestehende Häuser müssten weichen –
die FGZ wird für Ersatz besorgt sein
Von der ersten Realisierungsphase (ab
2014) sind 55 Wohnungen mit rund 110 Bewohner/innen an der Arbental- und Schweighofstrasse betroffen. Dazu gehört auch ein
Teil der direkt an der Schweighofstrasse gele-
genen Ateliers. In der zweiten Phase (voraussichtlich ab 2016) müssten 14 Wohnungen mit
27 Bewohner/innen der Schweighofstrasse
220 und 222 dem Bagger weichen.
Alle diese Wohnungen gehören mietzinsmässig zu den günstigen in der FGZ; ein Teil
davon ist subventioniert. Die Verwaltung ist
aber überzeugt, allen Genossenschafter/innen einen angemessenen und bezahlbaren
Ersatz anbieten zu können.
Alfons Sonderegger ging anlässlich der
Orientierung auf diesen Sachverhalt ein und
erwähnte Folgendes:
– Es ist klar, dass der Abbruch einer Wohnung für die betroffenen Bewohner/innen
eine sehr harte Massnahme ist.
– Es gehört aber zur Verantwortung des
Vorstands, die Siedlungen der FGZ zukunftstauglich zu machen. Entsprechend
Die Schweighofstrasse wird bei der
Zentrumsplanung mit einbezogen.
ist der Vorstand überzeugt, dass es neben
Sanierungen immer auch wieder Ersatzneubauten braucht. Um einen gewisse
Abfederung zu erreichen, soll der Ersatzneubau Grossalbis von 2014 auf ca. 2019
verschoben werden.
– Beim Zentrum geht es neben dem Wohnen ganz wesentlich auch um die Sicherung der wichtigen Alltagsversorgung
(Coop etc.).
– Die vom Abbruch Betroffenen haben jetzt
rund vier Jahre Zeit (bei den 14 Haushalten der 2. Phase sind es sechs Jahre), um
eine andere FGZ-Wohnung zu erhalten.
Die Vermietungsabteilung wird dann,
wenn der Projektierungskredit gesprochen
ist (ca. ab 2011), konkrete und angemessene Ersatz-Angebote machen.
– Manchmal sind Wohnungs-Veränderun­
gen auch eine Möglichkeit für einen
spannenden Wechsel oder eine Neu-Orientierung.
Auf der WebSite www.zefri.ch finden Sie
weitere Informationen, die in den nächsten
Monaten laufend ergänzt werden. Wenn
Sie sich zu den vorgestellten Ideen zum
Zentrum Friesenberg äussern wollen, können Sie das bis spätestens Ende Dezember
tun. Die bis dann eingegangenen Rückmeldungen können in der fgz-info-Sondernummer (Januar 2010) noch berücksichtigt
werden.
Senden Sie Ihre Fragen, Anmerkungen
und Ideen entweder per Post an die FGZ,
Schweighofstrasse 193, 8045 Zürich oder
per Mail an feedback@zefri.ch. Oder aber
Sie stellen ihren Kommentar direkt auf die
WebSite www.zefri.ch. Danke!
Die Generalversammlung
wird entscheiden
Zur Zeit ist die FGZ daran, die Rückmeldungen zu den vorgestellten Zentrums-Ideen
zu sammeln und zu sichten. Ende Januar werden diese in einer Sondernummer des FGZInfo zusammengefasst und präsentiert. Das
Sonderheft bietet damit auch Gelegenheit,
die vielen aufgetauchten Fragen zu thematisieren. Diese Sondernummer wird in der FGZ
und darüber hinaus im Friesenberg-Quartier
verteilt.
In einem nächsten Schritt (ab Februar
2010) werden die bisher noch recht allgemein
gehaltenen «Ideen zu einem Zentrum Friesenberg» konkretisiert und die präzisen Vorgaben
für den Architektur-Wettbewerb vorbereitet.
Dabei sollen auch die von der FGZ- und Quartierbevölkerung geäusserten Ideen aufgenommen und Fragen und Bedenken berücksichtigt
werden – soweit dies möglich ist. Weiter gilt
es, mit diversen städtischen Ämtern sowie
mit dem Kanton (Kantonsstrasse) über einige
hängige Fragen zu verhandeln.
Eine erste wichtige Entscheidung wird der
Projektierungskredit zuhanden der FGZ-Generalversammlung sein – entweder im Jahre
2010 oder 2011. Das ist dann der Moment, bei
dem die Genossenschafter/innen anhand von
wesentlich konkreteren Informationen entscheiden können, ob sie Hand bieten wollen
für eine detaillierte Planung des Zentrums.
Und bevor dann tatsächlich Bauten abgerissen und neu erstellt werden, wird die
GV beim nötigen Baukredit das letzte Wort
haben.
10
Im März geht es los
mit dem Ersatzneubau «Grünmatt»
Nach dem deutlichen Ja der GV wird nun abgebrochen und neu gebaut
Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter der FGZ haben an der Generalversammlung vom 29. September 2009
mit grossem Mehr den beantragten Baukredit von rund 85 Millionen Franken für
den Ersatzneubau «Grünmatt» bewilligt.
Zum ersten Mal in ihrer 85-jährigen Geschichte bricht die FGZ damit Reihen-Einfamilienhäuser ab – in drei Schritten ab
März 2010. In den nächsten vier Jahren
entstehen hier 155 neue Wohneinheiten.
Neben den 155 Wohneinheiten, von denen 99 einen Garten haben, bietet die neue
Siedlung «Grünmatt» Platz für 20 Individualund Gästezimmer, für drei Künstler-Ateliers,
11
eine Pflegewohngruppe, einen Kindergarten,
einen Kinderhort sowie für einen Gemeinschaftsraum. In der Siedlung finden sich drei
Typen von Wohneinheiten: 87 Geschosswohnungen (mehrheitlich mit Lift), 59 schmale
Reiheneinfamilienhäuser sowie 9 Maisonette-Wohnungen über zwei Stockwerke.
Die neue Siedlung ersetzt die 64 eingeschossigen Reiheneinfamilienhäuser aus dem
Jahre 1929, die eine schlechte Bausubstanz
aufweisen. 1998 nahm die FGZ eine letzte Pinselsanierung vor und kündigte den Abbruch
In Foyer des Volkshaussaals konnten die GVBesucher/innen nochmals Pläne und Modelle
der «Grünmatt»-Überbauung besichtigen.
an. Im Herbst 2006 wurde ein Wettbewerb
lanciert, den die Graber Pulver Architekten
(Zürich / Bern) gewannen.
Gartenstadt-Idee neu interpretiert
An der GV stellte Architekt Thomas Pulver das Projekt nochmals vor. Dieses hatte,
so die Begründung der Wettbewerbs-Jury,
überzeugt durch «die innovative Interpretation
bzw. Weiterentwicklung des Zeilenbaus und
des Reihenhauses in der Gartenstadt Friesenberg». Die insgesamt vier geschwungenen
Zeilen mit 13 Gebäuden folgen dem Hang und
weiten sich an zwei Stellen zu Plätzen aus.
Die vier Zeilen sind höhenmässig gestaffelt;
die oberste Zeile umfasst drei bzw. vier Geschosse (Talseite), die übrigen drei Zeilen sind
zwei- bzw. dreigeschossig.
Nach und nach leeren sich die Häuser in der
3. Etappe – sie werden durch den Neubau ersetzt.
Nach dem Ja zum Projektierungskredit
(2007) machte die FGZ-Verwaltung den vom
Abbruch betroffenen Genossenschafter/innen
aktiv Umzugsangebote oder bot ihnen Möglichkeiten für Zwischenlösungen an (für jene,
die in den Neubau zügeln wollen). Für alle Betroffenen liessen sich so zumutbare Lösungen
finden. Untedessen stehen einige der Häuser
bereits leer, in anderen wird noch gewohnt, in
zweien wird ein temporäres Kunstprojekt realisiert – und Ende Februar werden auch die
letzten Bewohner/innen ausgezogen sein.
Sehr deutliche Zustimmung der GV
Vorstand und Baukommission gaben sich
an der GV im Volkshaus überzeugt, ein Projekt
vorlegen zu können, das Wohnungen von hoher Qualität und guten Energiewerten bietet
und das mit seinem Grünanteil und den privaten Gärten der Gartenstadt-Idee in hohem
Masse entspricht. All diese Qualitäten, so
der Vorstand, hätten aber ihren Preis, zumal
die Friesenberg-Hanglage sehr viele statische
Eingriffe erfordere.
Nach dreiviertel Stunden Diskussion hiess
die GV, die von 270 Genossenschafter/innen
besucht war, den 84,98-Millionen-Kredit sehr
deutlich gut (9 Nein, 4 Enthaltungen).
Wie wird vermietet?
Bis die ersten fertigen Wohnungen in
der «Grünmatt» bezogen werden können,
dauert es noch einige Zeit. Dass ein grosses
Interesse an den neuen Wohnungen besteht
zeigt die Tatsache, dass nach den Medienberichten über die GV viele Anfragen bei der
Verwaltung eingingen. Wie bei allen Genossenschafts-Neubauten werden aber auch hier
die Mitglieder zuerst auswählen können – die
Genossenschafter/innen aus der 3. Etappe
haben dabei Vorrang.
Voraussichtlich Ende März 2010 wird in
der FGZ an alle Haushaltung eine Vermietungsbroschüre verteilt, in der die Mietobjek­
te detailliert vorgestellt werden und auch das
Vermietungsprozedere beschrieben ist. Wer
sich also für eine Wohnung oder ein Reihenhaus in der «Grünmatt» interessiert, muss
sich noch ein wenig gedulden – «verpasst» ist
noch gar nichts.
(fgz)
Mieten «am oberen Rand»
Die Mieten in der Grünmatt werden sich
FGZ-intern am oberen Rand, stadtweit aber
im Mittelfeld bewegen: Eine 4½-Zimmerwohnung (100 m2) mit grosser Loggia soll
monatlich 2'135 Franken netto kosten; ein
4½-Zimmer-Reihenhaus (119 m2) wird auf
2'360 Franken veranschlagt, und für die 3½Zimmerwohnung (86 m2) sind im Schnitt 1'795
Franken Nettomiete zu bezahlen.
12
13
Baustellen-Webcam
Der insgesamt rund vier Jahre dauernde
Abbruch und Neubau der «Grünmatt» kann
ab Ende Februar 2010 mit einer BaustellenWebcam mitverfolgt werden. Vom Dach
eines oberhalb der zukünftigen Baustelle
gelegenen Hochhauses an der Friesenberghalde wird eine schwenkbare Kamera in
regelmässigen Abständen Panorama­bilder
der Baustelle erstellen, die im Internet
angeschaut werden können. Die Webcam
erlaubt es auch, die Arbeiten live mitzuverfolgen. Aus den Einzelbildern werden dann
auch Zeitraffer-Filme erstellt. So soll das
Verschwinden der alten und vor allem das
Entstehen der neuen Siedlung «Grünmatt»
dokumentiert werden.
Die Webcam wird aber auch den Blick vom
Friesenberg über die Stadt ermöglichen.
Eigentlich hinkt die FGZ
mit Ersatzneubauten hintennach
Baumhalde), die ab Frühling 2010 abgebrochen werden, bringen es immerhin auf 81 bis
83 Jahre.
Unsere Wohnbauten taugen nicht für die Ewigkeit
Seit 1988 gibt es in der FGZ Ersatz-Neubauten. Der erste Abbruch geschah in der
7. Etappe zwischen Hagacker und Bach­
tobelstrasse. Die damaligen vier Wohnhäuser mussten 1988 wegen miserabler
Bausubstanz einem Neubau weichen.
Sollten bis 2019 im Zentrumsgebiet (Coop)
und im Grossalbis Ersatz-Neubauten entstehen, so liegt die Abbruchquote der FGZ
bei 0,52 %. Machen wir gleich gemächlich
weiter, müssten unsere Wohnbauten 190jährig werden.
VON ALFONS SONDEREGGER
Im Gespräch mit Stadtzürcherinnen und
Stadtzürchern zum Thema Wohnungsbau und
Wohnbau-Sanierungen ist sehr oft zu hören,
dass in jüngster Zeit unglaublich viele günstige Wohnhäuser abgebrochen und dann
teuer neu gebaut würden. Auch die Medien
vermitteln den Eindruck, in Zürich fahre pausenlos der Bagger auf und zerstöre günstigen
Wohnraum.
Zürich: 0,4 % Abbrüche pro Jahr
Eines stimmt: Wer zum Beispiel vom Üetliberg über die Stadt Zürich blickt, der sieht
unglaublich viele Kranmasten. Wofür die
Krane stehen, weiss man damit aber noch
nicht. Gebaut oder umgebaut werden ja nicht
nur Wohnungen.
Etwas zweites stimmt aber auch: Obwohl
aktuell tatsächlich viel gebaut wird, werden
pro Jahr in Zürich nur gerade 0,4 % aller Wohnungen zugunsten von Ersatz-Neubauten abgebrochen. Das heisst, die Wohnhäuser in der
Stadt Zürich müssten im Schnitt 250 Jahre alt
werden. Nebst den Ersatz-Neubauten gibt es
allerdings auch noch zahlreiche Sanierungen,
die dann auch wieder auf die Miete durchschlagen.
Erster FGZ-Ersatzneubau 1988/1989
In der FGZ kam es 1988 zum ersten Abbruch einer Bauetappe und zu einem Ersatzneubau. Später wurde im Unteren Schweighof
zweimal abgebrochen. Bereits fest steht der
Ersatzneubau in der Grünmatt.
Bezieht man auch noch die nächsten zehn
Jahre und damit die geplanten Ersatzneubauten im Coop-Umfeld sowie im Grossalbis
mit ein, so ergibt sich für die FGZ eine Abbruchquote von 0,52 %.
Das heisst, unsere Wohnhäuser müssten
190 statt 250 Jahre (stadtweit) durchhalten.
Tatsache ist aber, dass unsere Bauten im
Schnitt kaum mehr als 100 Jahre alt werden.
Die vier alten Häuser der siebten Etappe mit 32 Dreizimmer-Wohnungen (talseitig
zwischen Hagacker und Bachtobelstrasse)
erreichten gerade mal ein Alter von 66 Jahren. Beim zweiten und dritten Ersatzneubau,
dem Unteren Schweighof, wurden 55-jährige
bzw. 68-jährige Wohnbauten abgebrochen.
Die Reihenhäuser der 3. Etappe (Grünmatt/
14
Ersatzneubau vermehrt Wohnungszahl
Ersatzneubauten bringen fast überall ein
Mehr an Wohnungen; dazu sind die neuen
Wohnungen bezüglich Grundriss stimmiger,
fast immer grösser und energetisch besser
wie die alten Einheiten. Die Bilanz der vier
beschlossenen Ersatzneubauten in der FGZ
fällt jedenfalls günstig aus: Die EinzimmerWohnungen sind verschwunden und die Zahl
der Wohnungen, die sich für Kinderhaushalte
eignen, hat sich deutlich vermehrt (siehe Tabelle 1).
Die bisher beschlossenen Ersatzneubauten (1988 bis 2012 = 25 Jahre) führten zu
204 abgebrochenen Wohneinheiten. Das ergibt einen Jahresschnitt von 8,16 Wohnungen
oder eine Jahres-Abbruchquote von 0,33 Pro­
zent (Bestand vor Abbruch = 2154 Wohnun­
gen). Diese 0,33 % bedeuten, dass der ganze
Rest unserer Wohnhäuser 300-jährig werden
müsste.
Eine Idee – ein Zentrum mit Quartierplatz
Ende Oktober hat die FGZ an einer Mieter/innen-Versammlung für einen Teil der
19. Etappe sowie an zwei Orientierungs-Versammlungen für die ganze Quartierbevölkerung von ihren Plänen für ein neues Zentrum
mit grossem Platz, der die Schweighofstrasse
quert, berichtet.
Falls sich diese Idee als realistisch erweist, dann käme es im Feld zwischen Borr­
Tabelle 1: Bereits beschlossene Ersatzneubauten in der FGZ
Name der Bauetappe
Zahl der abgebrochenen
Wohnungen (Altbauten)
Schweighof Mitte (7. Etappe)
(1989 neu bezogen)
32
Unterer Schweighof II (10. Et.)
(2005 neu bezogen)
24
Unterer Schweighof I (11. Et.)
(199/2000 neu bezogen)
84
Grünmatt (3. Etappe)
(2012/2014 neu zu beziehen)
Total
15
à 3 Zimmer
3 à 2 Zimmer
21 à 3 Zimmer
12 à 1 Zimmer
60 à 2 Zimmer
12 à 3 Zimmer
64 Reihenhäuser
16 à 3 Zimmer
48 à 4 Zimmer
204
Zahl der neuen
Wohnungen im
Ersatzneubau
60
6 à 2½ Zi;
24 à 3½ Zi.
30 à 4 ½ Zi.
28
12 à 2½ Zi.
14 à 3½ Zi.
2 à 4½ Zi.
95
35 à 2½ Zi.
40 à 3½ Zi.
20 à 4½ Zi.
155
18 à 2½ Zi.
44 à 3½ Zi.( 4 RH)
63 à 4½ Zi.(40 RH)
30 à 5½ Zi.(15 RH)
338
Zahl der gewonnenen Wohnungen
(Mehrung)
+ 28
+4
+ 11
+ 91
+ 134
weg, Schweighofstrasse und Arbentalstrasse
(bis und mit Höhe Blumenhaus) zu grösseren
Ersatzneubauten. Die Folge wäre, dass der Ersatzneubau Grossalbis um ca. fünf Jahre nach
hinten geschoben würde (statt 2014/2015
wohl erst etwa 2018/2019).
Total 200 Wohnungen zu gewinnen
Diese Idee oder dieser Plan (Zentrum samt
Grossalbis) hätte den Abbruch von 143 weiteren Wohneinheiten zwischen 2014 bis 2018
zur Folge (siehe Tabelle 2). Die Zahl der abgebrochenen Wohneinheiten würde sich somit
von 204 auf 347 vermehren, die Zahl der neu
gewonnenen Wohneinheiten von 134 auf 201.
Bevor die bereits realisierten drei Abbrüche begannen, lag die Zahl der FGZ-Wohneinheiten (inklusive Neubau Brombeeriweg,
24. Et.) bei 2'154 Einheiten. – Nach den drei
realisierten und den drei geplanten Ersatzneubauten wird die Zahl der Wohneinheiten
2'357 betragen, dh. allein dank Verdichtungen
auf eigenem Gelände könnten so 201 (oder
9,33%) neue Wohnungen gewonnen werden.
Die 347 abgebrochenen Wohnungen innerhalb von 31 Jahren (von 1988 bis 2019)
entsprechen 16,1 % des Gesamtbestandes.
Pro Jahr ergibt das im Schnitt 11,2 abgebro-
chene Wohneinheiten und damit eine Jahresquote von gerade mal 0,52 Prozent.
Ziel: Mehr Wohnungen mit Kostenmiete
Auch eine Baugenossenschaft wie die
FGZ muss ihren Bestand an Wohnungen
ständig erneuern. Sie hat dafür zwei Möglichkeiten: Sie kann bei jüngeren und intakten
Bauten sanieren/renovieren, oder sie kann
Ersatzneubauten erstellen. Ersatzneubauten
bieten in aller Regel die Chance, den Bestand
zu vergrössern.
Bislang hat sich die FGZ auf den Friesenberg ausgerichtet, was für die Bewirtschaftung der Liegenschaften einige Vorteile bietet.
Wer die nähere Umgebung des Friesenbergs
betrachtet, muss realistischerweise feststellen, dass nicht mehr allzu viel Bauland zu erwerben oder gar im Baurecht von der Stadt zu
erhalten ist.
Entsprechend bieten Ersatzneubauten
mit zukunftstauglichen Grundrissen und ener­
getisch besseren Hüllen die naheliegendste
Chance, um das Angebot an preiswerten
Wohnungen doch noch vermehren zu können.
Denn die Vergrösserung des Angebots an
preisgünstigen Wohnungen, die auf der Kostenmiete beruhen, gehört weiterhin zu den
wichtigen Zielen der Genossenschaftsbewegung und damit auch der FGZ.
Tabelle 2: Geplante Ersatzneubauten in der FGZ
Name der Bau-Etappe
Zentrums-Idee (Teil 19. Et.)
Phase I und II, 2014-2016
Grossalbis (8. Etappe)
ca. 2019/2020
Total
Zahl abzubre­chende
Wohnungen
69
Zahl neue Wohnungen
in Ersatz-Neubauten
ca. 90
Zahl gewonnene
Wohnungen
+ 21
74
ca. 120
+ 46
143
210
+ 67
FGZ-Alterstreff: «CompiEgge» bewährt sich
Die Computer-Ecke im Alterstreff ist seit rund
einem Jahr in Betrieb. Zweimal wöchentlich,
am Montag- und Donnerstag-Vormittag zwischen 9 und ca. 11.30 Uhr, ist sie geöffnet.
Zur Verfügung stehen zwei Notebooks
mit Internetanschluss. Freiwillige Helfer/innen
unterstützen interessierte Computerneulinge
beim Ausprobieren und Experimentieren.
Die letzten Sommer gestartete Reihe mit
kurzen Einführungs-Veranstaltungen zu bestimmten Computerthemen wird auch nächstes Jahr weitergeführt. Themen sind unter anderem «Was bietet seniorweb.ch?», «Suchen
und finden im Internet», «E-Mail – Eine Einführung», «Reiseplanung mit dem Internet».
In einer Vorführung wird jeweils das
Thema kurz (20 - 40 Min.) vorgestellt und das
praktische Vorgehen gezeigt. Anschliessend
besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und vor allem auch,
das Gehörte selbst praktisch auszuprobieren.
Wer einen eigenen transportablen Computer
hat, kann diesen mitbringen, um das Gehörte
und Gesehene damit auszuprobieren.
Die genauen Daten sowie weitere Informationen erhalten Sie im FGZ-Alterstreff an
der Arbentalstrasse 323 (Tel. 044 456 15 45,
vor­mittags). Sie können auch ein Mail senden
an compiegge@fgznet.ch.
P.S. Auch wenn Sie im Umgang mit Computern Erfahrung haben und «draus kommen»,
könnte die «Computer-Ecke» etwas für Sie
sein. Die freiwilligen Helfer/innen, welche die
regelmässige Betreuung machen, sind froh um
weitere freiwillige «Supporter/innen».
16
17
Veranstaltungshinweis
«ZwischenTräume» –
Ein Kunstprojekt als
Zwischennutzung in der 3. Etappe
Die FGZ hat kurzfristig beschlossen, dem
Quartiernetz Friesenberg für das Projekt
«ZwischenTräume» zwei Häuschen an der
Baumhaldenstrasse zu Verfügung zu stellen. Das Projekt ist als Zwischennutzung
angelegt und soll Künstlerinnen, Künstlern
und Jugendlichen aus dem Quartier die
Möglichkeit geben, bis zum Abbruchtermin
die Häuschen kreativ zu beleben.
Der Ansturm bei der ersten Sitzung war
zwar noch nicht wirklich sehr gross, gerade mal drei Künstler/innen haben sich zusammengefunden. Von den Jugendlichen
fehlte noch jede Spur, doch Martin Leuenberger, aufsuchender Jugendarbeiter aus
dem Quartier, war als Stellvertreter und
Übermittler der Jugendlichen anwesend.
Es waren aber doch schon einige Ideen
vorhanden, und bei der Besichtigung der
Häuschen sprudelte es nur so von möglichen Aktionen, Installationen und anderen Happenings. Über das Foucaultsche
Pendel bis zur Installation «hängender»
Jugendlicher, über ActionPainting bis zu
Pizzabacken wurde angeregt fantasiert.
Wie viele dieser Träume sich umsetzen lassen und wie viele neue noch dazu kommen,
darüber werden wir zu einem späteren
Zeitpunkt ausführlich berichten. Wenn Sie
neugierig geworden sind, schauen sie im
Januar und Februar 2010 doch einmal vorbei an der Baumhaldenstrasse 17 oder 21.
Nathalie Eberle
Quartiernetz Friesenberg
Fassade geputzt und das Dach wieder dicht
Aussensanierung Manessehof planmässig abgeschlossen.
Die Aussensanierung des Manessehofs, der
23. FGZ-Bauetappe an der Uetliberg-/Hop­
fen­strasse, wurde ausgelöst durch dringend
notwendig gewordene Reparaturen des
Flachdaches. Ausserdem ergaben zusätzli­
che Bauuntersuchungen, dass die Balkone
bezüglich der Sicherheit und auch die Fassade sanierungsbedürftig sind und vor dem im
Bau­leitblild vorgesehenen Termin von 2014
instand gesetzt werden müssen.
Über den Sommer eingerüstet
Die entsprechenden Arbeiten – die GV hatte
im Juni 2008 die gut 3 Mio. Franken dafür
bewilligt – wurden im Sommer nun ausgeführt und sind mittlerweile abgeschlossen.
Die Fassadengerüste sind abgebaut und der
Manessehof präsentiert sich mit gereinigter
Fassade und mit erneuerten Geländern bei
den Laubengängen und den Balkonen. Die
hofseitigen Balkone erhielten ausserdem
einen neuen Boden und einen aus speziell
gestaltetem Sicherheitsglas gefertigten seitlichen Sichtschutz.
Das Flachdach des Neubaus wurde flächendeckend isoliert und mit einer neuen Wassersperre abgedichtet. Aufwändige UnterhaltsVon der neu renovierten Dachzinne auf dem
Altbau sieht man über die halbe Stadt – der
Grill und wohl auch die Mieter/innen warten
bereits auf laue Sommerabende.
arbeiten wegen dem undichten Dach sollten
nun also der Vergangenheit angehören.
Sicheres und attraktives Zinnendach
Umfassend erneuert wurde auch das Zinnendach des Altbaus (Üetlibergstrasse 24),
weil es den heutigen baupolizeilichen Anforderungen nicht mehr genügte und ein Sicherheitsrisiko bestand. Auf dem Blechdach wurde
ein Holzrost verlegt, das bestehende Geländer
erhöht und beim Aufgang zur Zinne ein neues
Geländer installiert. Ausserdem wurden nicht
mehr genutzte und damit überflüssige Kamine
entfernt, so dass nun eine grosse Dachterasse
zur Verfügung steht.
Wärme aus der Kühlanlage
Die Abwärme der Kühlanlagen der Coop-Filiale
konnte durch den Einbau einer Wärmerückge­
winnungsanlage für die Aufbereitung des
Warmwassers genutzt werden, was eine erhebliche Reduktion des Energieverbrauchs zur
Folge hat – mit positiven Auswirkungen auch
für die Mieter/innen, welche dadurch weniger
Nebenkosten zu bezahlen haben.
Zusammen mit der neuen Dachisolation sowie weiteren Optimierungen wie etwa den
Isolationen im Untergeschoss konnten so beträchtliche Energie-Sparmassnahmen realisiert
wer­den.
Innensanierung folgt später
Im Inneren wurden nur die dringendsten und
aus ökologischen Gründen sinnvollen Arbeiten ausgeführt. So wurden wo nötig Fenster
ersetzt und im Keller diejenigen Wände und
Decken isoliert, die an einen beheizten Raum
grenzen. Die eigentliche Innensanierung folgt
voraussichtlich – wie im Bauleitbild vorgesehen – im Jahr 2014.
(fgz)
18
19
Ein Blick in den grossen
Wunsch-Korb bei der FGZ
Von Erwartungen und Wünschen, die auf Erfüllung warten
Wohnen im Friesenberg ist schön! Das sagen
und fühlen ganz viele. Doch das «schön» wird
manchmal beeinträchtigt. Weil eben Menschen zusammen leben, und weil die Menschen nicht alle gleich sind und darum auch
nicht genau dieselben Bedürfnisse haben. Und
so kann über ganz vieles geschmunzelt werden, während anderes aneckt, die Ruhe und
das Wohlgefühl stört oder gar verärgert.
Hier ein bunter Strauss von Wünschen,
Anregungen, von Vor- und Ratschlägen, die im
Laufe der Zeit an die FGZ-Verwaltung oder an
die FGZ-Gremien herangetragen wurden. Es
sind auch Wünsche der FGZ an die Genossenschafterinnen und Genossenschafter dabei.
– Die Mieter/innen-Umfrage kommt jeden Herbst so sicher wie das Amen in der Kirche. Man wäre also vorgewarnt und könnte
das Kuvert rasch retournieren statt auf die
erste und zweite Mahnung zu warten – zur
Begeisterung der Verwaltung.
– Die Briefträger/innen lesen manchmal
mit der alten Brille und so landet der ersehnte
Brief in Nachbars Kasten. Wie schön wäre es,
wenn der irrgeleitete, aber klar angeschriebene Brief ungeöffnet und rasch doch noch
richtig landen könnte.
– Kinder brauchen Raum zum Spielen
und Bewegen. Manchmal überborden sie,
vielleicht, weil ihnen niemand einen klugen
Rahmen setzt oder einen guten Platz zuweist.
Mehr kindergerechte Gespräche täten gut!
– Velofahren ist auch am «steilen» Friesenberg eine gute Sache. Weniger gut ist es,
wenn Velofahrende die Fussgänger/innen auf
dem Trottoir erschrecken und vergessen, dass
diese hier Vortritt haben. Läuten, absteigen,
Rücksicht nehmen – all das würde dem Image
unglaublich gut tun.
– Fussball zu spielen ist vermutlich immer
noch dort am lustvollsten, wo es Platz, Grün
und ein Goal hat. Laubengänge hingegen
scheinen da weniger günstig, auch weil der
scharf getretene Ball eigentlich gar nichts im
Geranienkistchen oder in der Fensterscheibe
zu suchen hat.
–Rauchzeichen verbinden und sind z.B.
als Friedenssignale willkommen. Wenn allerdings der Grill mit stinkenden Beschleunigern
«angezündet» wird, oder wenn sich Zigarrenrauch genau Richtung Nachbars Veranda bewegt, wandelt sich die friedliche Stimmung
plötzlich in Ärger. Eigentlich müsste das nicht
sein.
– Kinder ziehen in die Ferne, und die FGZ
freut sich, wenn sie davon rasch erfährt, damit die Situation klar ist. Wohnraum ist ja ein
knappes Gut.
– Süsses und Getränke sind etwas Feines, aber meist ist ein Papier drum herum,
oder das Getränk wird aus Flasche bzw. Dose
getrunken. Und dann ist die Versuchung offenbar gross, die Packung einfach fallen zu lassen – die FGZ-Reinigung sorgt ja dann schon
wieder für die geforderte Sauberkeit. Eigent20
lich ginge das auch anders; meist hat es im
Mantelsack oder in der Schultasche prima
Platz, um den Abfall nach Hause zu tragen und
diesen dort zu entsorgen.
–Reihenhäuser samt Garten sind privat, aber der Garten ist meist zugänglich und
lädt nicht selten zum Spielen ein. Was ist da
nun mein und was ist dein? Nachbarn müssten vermehrt miteinander auch über solche
Fragen reden, ohne sauer zu werden, sondern
einfach, um sich zu erklären. Denn auch diese
Frage kann ganz unterschiedlich betrachtet
werden.
– Kleine Strassen sind streng genommen
keine Spielplätze. Und trotzdem ist es gut,
wenn Kinder dort spielen, aber so, dass man
sie sieht – dank einem aufgestellten Goal zum
21
Beispiel. Autofahrende, die ja selber in der Gegend wohnen, wissen ihr Tempo sehr wohl zu
drosseln. Und mit Soft-Bällen wird auch dafür
gesorgt, dass kein falscher Lack «abgeht».
–Reden statt bloss die Faust im Sack
machen brächte sehr oft einiges, vor allem,
wenn ruhig statt zurechtweisend geredet wird.
Wir bleiben dran!
(fgz)
Den Brief des Nachbarn im eigenen Briefkasten – das kann vorkommen. Deshalb vor
dem Öffnen die Adresse lesen und wenn es
wirklich einmal Nachbars Brief ist, diesen
ungeöffnet am richtigen Ort einwerfen.
Für was die Schweizer Haushalte
ihr Geld ausgeben
Tabelle 1: Wie setzen die Schweizer Haushalte im Durchschnitt ihr Geld ein?
1955 **
Anzahl Personen pro Haushalt
Einiges ist billiger – vieles aber teurer geworden
Für die drei Grundbedürfnisse Nahrung,
Wohnung und Bekleidung musste ein
Schweizer Haushalt im Jahre 1955 genau
die Hälfte des Brutto-Haushaltseinkommens einsetzen. Gut 50 Jahre später – im
Jahre 2007 – beträgt der Anteil für die drei
Grundbedürfnisse im Schnitt bloss noch
tiefe 25,8 Prozent. Diese Zahl ist allerdings
zu relativieren: Haushalte mit weniger als
4'400 Franken Brutto-Monatseinkommen
müssen für Wohnen, Essen und Kleidung
weit mehr, nämlich 51,2 % aufwenden.
VON ALFONS SONDEREGGER
Nahrung ist lebensnotwendig, aber offensichtlich ausserordentlich günstig, denn
für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
hat der durchschnittliche Schweizer Haushalt
im Jahre 2007 nur gerade 7,1 % des BruttoHaushaltseinkommens ausgegeben. Bei Haushalten unter 4’400 Franken Brutto-Einkommen
sieht das deutlich anders aus: Da verschlingt
dieser Posten 13,2 %.
Moderat angestiegen sind die Ausgaben
für Wohnen und Energie (Miete), und zwar
von 15,2 auf 16,0 % Allerdings ist hier genauso wie bei den Nahrungsausgaben eine
Relativierung nötig: Ein Haushalt mit einem
Brutto-Einkommen zwischen 4'400 und 6'499
Franken pro Monat muss gut 21 % für Wohnen/Energie aufwenden, ein Haushalt unter
4'400 Franken Brutto-Einkommen gar 33 %.
Erstaunlich ist der hohe Anstieg jener
Summe, die wir für Absicherungen bzw. Versicherungen wie AHV, Pensionskasse und
Krankenkasse aufwenden: 1955 wurden dafür
im Schnitt 108 Franken oder 9,8 % des BruttoHaushalteinkommens benötigt, 2007 waren
es mit 1'707 Franken oder 19,0 % praktisch
doppelt so viel. Uns absichern kostet also
mehr als doppelt so viel wie die Nahrungsversorgung.
Auch der Anteil für Steuern und Gebühren
ist deutlich höher geworden, er macht nicht
mehr 5,0 % (1955), sondern 13,1 % aus. Er ist
aber deutlich tiefer als der Anteil für Versicherungen (siehe Tabelle 1).
Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind
natürlich nicht nur die Preise der Güter und
Dienstleistungen gestiegen. Gestiegen – und
zwar im Schnitt einiges stärker – sind auch die
Löhne. Das ist auch ein wesentlicher Grund
dafür, warum ein Schweizer Haushalt viel
mehr für Ferien oder Verkehr oder auswärts
Essen übrig hat als noch vor gut 50 Jahren.
Was 1950 noch 100 Franken kostete, kostet 2007 im Schnitt 470 Franken und im 2009
noch etwas mehr, nämlich 480 Franken. Das
heisst im Durchschnitt war für die Güter in
diesem Jahr 4,8 Mal so viel wie 1950 hinzulegen. Die Löhne allerdings sind deutlich stärker gestiegen. Im Vergleich zu 1950 macht der
Lohn gemäss Lohnindex 2007 das Zwölffache
aus.
22
Brutto-Haushalteinkommen *
Verfügbares Einkommen
= Brutto-Haushalteinkommen minus obligatorische
Ausg.1) sowie minus Leist. an andere Haushalte 2)
Total Ausgaben pro Haushalt
Obligat. Ausg. plus Leistungen an andere Haushalte
plus übrige Versicher. plus Konsumausgaben
(Differenz zum Brutto-Einkommem = Ersparnis)
Obligatorische Ausgaben 1)
Summe
in Fr.
1'101
858
2007 ***
4,21
Anteil
in %
100,0%
1'062
Summe
in Fr.
8'979
6'404
2,22
Anteil
in %
100,0%
8'740
143
13,0 %
2'551
28,4 %
67
21
55
6,1 %
1,9 %
5,0 %
884
497
1'170
9,8 %
5,5 %
13,1 %
Leistungen an andere Haushalte 2)
Übrige Versicherungen / Spenden
Konsumausgaben
–
40
879
3,6 %
79,8 %
224
533
5'432
2,5 %
5,9 %
60,5 %
- Nahrungsmittel / alkoholfreie Getränke
- Alkoholische Getränke u..Tabakwaren
- Gaststätten und Hotels
277
28
–
25,2 %
2,4 %
–
638
103
538
7,1 %
1,2 %
6,0 %
- Bekleidung und Schuhe
- Wohnen und Energie
- Wohnungseinrichtung / Haushalt
- Gesundheitspflege
- Verkehr
- Nachrichtenübermittlung
- Unterhaltung, Erholung (Ferien), Kultur
- Anderes
106
167
69
51
38
13
89
41
9,6 %
15,2 %
6,3 %
4,6 %
3,5 %
1,2 %
8,1 %
3,7 %
240
1'434
299
298
743
178
668
293
2,7 %
16,0 %
3,3 %
3,3 %
8,3 %
2,0 %
7,4 %
3,2 %
39
3,6 %
239
2,7 %
- Sozialversicherungsbeiträge
- Krankenkasse (Grundversicherung)
- Steuern und Gebühren
Sparbetrag pro Monat
* Bruttohaushaltseinkommen: Das Brutto-Haushaltseinkommen ist ein Durchschnitts-Wert und umfasst sämtliche
Einkommen, die in irgendeiner Form zum Budget des Haushalts beitragen: allen voran Löhne, Pensionskassengelder,
AHV-Renten, dann aber auch Zinsen, Naturalbezüge wie Geschenke oder Früchte und Gemüse aus dem Garten, Rückerstattungen von Versicherungen usw. – Zum Haushaltseinkommen können mehrere Personen beitragen.
** 1955: Hier wurde der durchschnittliche Angestellten-Haushalt erhoben. – Die Position Gaststätten/Hotels gab es 1955
noch nicht; Gaststättenbesuche wurden wohl unter «Unterhaltung, Erholung, Kultur» abgehandelt, dh. für die gesamte
Position wurde 1955 genau 8,2 % ausgegeben. 2007 waren es dann 13,4 % (7,4% + 6,0 %).
***Von den 2007 ausgewählten Haushalten waren 33 % Einpersonenhaushalte, 60 % Mieterhaushalte und 24,2 % Rentnerhaushalte. – 79,4 % der im Jahre 2007 erfassten Haushalte hatten mindestens ein Auto, 66,2 % mindestens ein Velo,
78,6 % der Haushalte besassen mindestens einen Computer, 88,4 % hatten mindestens ein Mobiltelefon und 28,5 %
hatten mindesten einen Hund oder eine Katze.
23
PC und Fotoapparate immer billiger
Auffallend ist auch, wie einzelne Produkte
im Laufe der letzten Jahre markant billiger geworden sind: Ein Vergleich zwischen Dezember 2005 und Mai 2009 zeigt, dass der Preis
z.B. von Fotoapparaten und optischen Geräten
innerhalb von nur vier Jahren auf 100 auf 68%
sank. Bei PC-Hardware war der Preisfall sogar
noch grösser – auf 51% des Preises vom Dezember 2005. – Anders ist es bei Haushaltgeräten oder bei Autos, diese sind in den letzten
Jahren gut 3 Prozent teurer geworden.
Verfügbares Einkommen
Das durchschnittliche verfügbare Einkommen ist eine häufige Messgrösse (siehe
Tabelle 1). Es lag im Jahre 2007 bei 6'404
Franken pro Monat. Das «verfügbare» Einkommen meint jenes, bei dem die obligato-
rischen Ausgaben wie Grundversicherung
Krankenkasse, AHV/IV sowie Steuern bereits
abgezogen sind.
Eine aussagekräftigere Messgrösse als
das Durchschnittseinkommen ist das sogenannte Median-Einkommen, auch Zentralwert
genannt. Es betrug im Jahre 2007 ganz genau
5'543 Franken, ist also klar niedriger wie der
Durchschnittswert.
Der Medianwert bedeutet, dass genau
die Hälfte der Haushalte weniger als 5'543
Franken Einkommen zur Verfügung hat, während die andere Hälfte über mehr als 5'543
Franken verfügen kann.
Nur jeder 14. Franken für Nahrung
Insgesamt werden für Nahrungsmittel nur
7,1 % des Haushalteinkommens eingesetzt.
Das hat auch damit zu tun, dass viele Lebens-
Tabelle 2: Preisvergleich von Konsumgütern 1950 und 2009 (Schweiz)
1 Cervelat
1 kg Kalbsplätzli
1 l Vollmilch
100 g Vorzugsbutter
100 g Greyerzer
1 inländisches Ei
1 ausländisches Ei
1 kg Kartoffeln
100 g Tafelschokolade
1 kg Kristallzucker
1 l Superbenzin
1950
2000
Mai 2009
in Fr.
0.40
8.01
0.48
0.98
0.52
0.30
0.26
0.37
0.76
1.06
** 0.58
in Fr.
1.19
31.59
1.56
1.63
2.02
0.60
0.35
2.10
1.42
1.42
1.47
in Fr.
1.21
71.62
1.72
1.82
2.18
0.73
0.38
2.69
1.62
1.64
1.48
Teuerung von
1950 bis 2009 *
in Fr.
1.92
38.45
2,30
4,70
2.50
1.44
1.25
1.78
3.65
5.10
2.56
mittel in den letzten 60 Jahren günstiger geworden sind, dh. der Preis stieg weit weniger
als die Teuerung (siehe Tabelle 2). Klar ist,
dass es auch hier grosse Unterschiede gibt.
Wer bei Nahrungsmitteln auf Bioprodukte
setzt, gibt sehr rasch einiges mehr aus. Dafür
hat er etliche Sicherheit, dass das Gemüse
giftfrei gepflanzt wurde oder die Tiere, von
denen das Fleisch stammt, tiergerecht gehalten wurden.
Ein teures Auto kostet so viel
wie eine Wohnung in der FGZ
Informativ und interessant ist nach wie
vor ein Vergleich zwischen den monatlichen
Betriebskosten für ein Auto und den Monatsmieten für eine FGZ-Wohnung. Gemäss TCS
machen für 2009 die effektiven Kosten für ein
Auto mit 35'000 Franken Neuwert monatlich
966 Franken aus (siehe Tabelle 3):
Wer ein grösseres, schwereres und auch
teureres Auto fährt, der kann seine monatlichen Betriebskosten rasant steigern. Wer beispielsweise einen Personenwagen mit einem
Neupreis von 90'000 Franken besitzt, der pro
100 km 11 statt 9,1 Liter benötigt, der kommt
alleine mit diesen beiden Faktoren (Neupreis
und Benzin) auf jährlich gut 19’500 Franken
Betriebskosten, was pro Monat dann 1’628
Franken ausmacht. Dafür erhält man in der
FGZ diverse 3- und 4-Zimmerwohnungen.
Und damit landet man wieder bei der
Frage, wozu denn das Haushaltseinkommen
verwendet werden kann und wo – wenn man
denn die Wahl hat – der Schwerpunkt für die
Ausgaben gesetzt wird. Klar im Aufwärtstrend
sind Ferien/Erholung/auswärts essen. Für diesen Bereich setzt der Durchschnitts-Haushalt
in der Schweiz jeden achten Franken ein.
Interessant ist im Übrigen auch die Entwicklung der Haushaltgrösse. 1955 lag der
Schnitt pro Haushalt noch bei 4,21 Personen,
2007 waren es noch 2,2 Personen. Dieses
Absinken ist keine Überraschung, wenn man
bedenkt, dass in der Stadt Zürich etwa 53 %
der Haushalte Einpersonen-Haushalte sind,
was dann wiederum klar mehr Wohnfläche
pro Person erfordert.
Tabelle 3: Betriebskosten eines Autos bei 15'000 km pro Jahr (Beispiel gemäss TCS: Günstiges
Musterauto mit einem Neupreis von 35'000 Franken; Angaben für 2009 gerechnet)
* In der letzten Kolonne wird jener Preis errechnet, der eingetroffen wäre, wenn die Teuerung zwischen 1950 (Jahresteuerung) und 2009 (Mai-Teuerung) voll auf den Preis durchgeschlagen hätte. Gemäss dem Landesindex der Konsumentenpreise hätte ein Produkt ziemlich genau 4,8 Mal teurer sein können als 1950. Das heisst z.B., dass ein inländisches Ei
eigentlich 144 und nicht bloss 73 Rappen kosten könnte. Anders gesagt: Ein Ei ist massiv billiger geworden, so wie die
meisten Produkte inklusive Benzin. – Der Kalbsplätzli-Preis hingegen ist stärker als die Teuerung gestiegen.
** Preis von 1955, da es erst seither Superbenzin gibt (Mai 2009 = 4,4 Mal teurer wie 1955).
24
Fixe Kosten: 61,9 %
- 31,2 %: Amortisation (10 % von 35'000, vereinfachte Rechnung)
- 13,2 %: Garagenplatz (die FGZ verlangt 110 - 160 Fr. pro Mt.)
- 9,7 %: Versicherungen (Haftpflicht, Teilkasko)
- 7,8 %: Steuern, Zinsen, Fahrzeug pflege, Nebenkosten
Variable Kosten: 38,1 %
- 17,4 %: Benzin (9,1 Liter für 100 km = 1365 l à 1.48 für 15’000 km)
- 9,4 %: Wertminderung
- 6,2 %: Service, Reparaturen
- 5,1 %: Reifenkosten
Total Betriebskosten
Kosten pro km (bei 15'000 km Jahresleistung)
25
Jahreskosten
Fr. 7’180
3’500
1’540
1’180
960
4’420
2’020
1’090
710
600
11’600
77 Rp.
Monatskosten
Fr. 598
294
130
94
80
368
168
92
59
49
966
Glühlampen – was gilt denn nun?
Weniger Energie und weniger Geld – mit Sparlampen doppelt sparen
Die Verwirrung ist gross: Sind Glühlampen
nun demnächst und generell verboten,
gibt es geeigneten Ersatz und ist dieser zu
teuer? Auf diese und andere Fragen gibt
die folgende Übersicht geeignete Antworten. Doch Achtung: alle Unklarheiten
sind noch nicht ausgeräumt.
Der Energieverbrauch wird letztlich durch
das Verhalten in den einzelnen Haushalten bestimmt. Da lag es für die seit rund einem Jahr
tätige FGZ-Kerngruppe Energie nahe, dieses
Verhalten genauer unter die Lupe zu nehmen.
Sie initiierte eine Energieberatungsaktion des
Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) und
berichtete über die Resultate im letzten fgzinfo (Nr. 2/2009) unter dem Titel «Wie effizient
wird in Ihrem Haushalt der Strom genutzt?».
Bezüglich der Energiesparpotenziale bei der
Beleuchtung war das Fazit eindeutig: «In
den allermeisten besuchten Haushalten sind
in den Leuchten teilweise noch Glühlampen
eingesetzt. Hier ist ein Ersatz durch eine Energiesparlampe sinnvoll.» Auch Halogenlampen
wären demnach sinnvollerweise durch energiesparende Typen zu ersetzen.
Welche Sparlampen sollen es denn nun
sein und was geschieht auf der Ebene der
entsprechenden Vorschriften. Die Zeitschrift
K-Tipp Nr.18 vom Oktober dieses Jahres hielt
dazu unter anderem fest:
– Als Faustregel für die Helligkeit gilt: Die
Wattzahl (Mass für den Energieverbrauch
eines Geräts pro Stunde) von Sparlampen in
26
Stab- oder Spiralform kann mit fünf multipliziert werden. Beispiel: Eine 15-Watt-Sparlampe gibt gleich viel Licht wie eine normale
Glühbirne mit 75 Watt.
– Zur Wahl der Leuchten: In geschlossenen
Lampenschirmen sollten keine Sparlampen in
Birnenform eingesetzt werden – ihre Lichtausbeute ist geringer als jene von stabförmigen und die Aufstartzeit dauert bis zu dreimal länger.
– Grösse der Leuchten: Energiesparlampen
sind meist grösser als die herkömmlichen
Glühbirnen, also sind die Masse zu beachten
und je nach Verwendung eignen sich gewisse
Lampen gar nicht (auch wieder in geschlos-
senen Lampenschirmen) oder sind unschön
anzusehen.
– Lichtfarbe: Sie ist erfahrungsgemäss ei­
nes der grössten Probleme, zumindest in der
subjektiven Wahrnehmung der Nutzer/innen.
Sparlampen mit bestimmten Codes auf der
Verpackung (827 und neu 825) ergeben ähnlich warmweisses Licht wie es von den Glühlampen her bekannt ist. Es empfiehlt sich, bereits vor dem Kauf das Licht der Leuchte im
Laden zu testen.
– Es gelten weitere Einschränkungen: Dimmen bei Sparlampen ist vorderhand nicht
möglich, ihre Lebensdauer hängt von der Anzahl Einschaltungen ab und für die Aussenbe-
Ökobilanz gemäss Topten.ch
–Eine 75W-Glühlampe braucht 0.9 kWh für
die Herstellung und 75 kWh während ihrer
Lebensdauer von 1000 Stunden; der Anteil
der Herstellungsenergie am Gesamtenergieverbrauch der Glühlampe beträgt 1,2%.
–Eine 15W-Sparlampe braucht 3.4 kWh für
die Herstellung und 90 kWh während ihrer
Lebensdauer von 6000 Stunden; der Anteil
der Herstellungsenergie am Gesamtenergieverbrauch der Sparlampe beträgt 3,5%.
–Eine Sparlampe brennt mindestens 6-mal
länger als eine Glühlampe; man braucht
also für die Lebensdauer einer Sparlampe
6 Glühlampen; 6 Glühlampen brauchen 5.4
kWh Herstellungsenergie und 450 kWh
Be­triebsenergie. Die Sparlampe braucht
für die gleiche Betriebsdauer weniger
Herstellungsenergie als die Glühlampe.
–Eine aktuelle Untersuchung des SiemensForschungszentrums hat ergeben, dass
eine LED-Lampe ca. 4.8 kWh Herstel-
lungsenergie benötigt, also etwas mehr
als eine Sparlampe. LED leben aber über
20-mal länger als Glühlampen und 4-mal
länger als Sparlampen.
–Sowohl für Glühlampe, Sparlampe und
LED-Lampe liegt die Herstellungsenergie
im Vergleich zur Betriebsenergie im Bereich von wenigen Prozenten und ist vernachlässigbar.
–Nie vergessen: Sparlampen enthalten giftige Substanzen; deshalb müssen sie als
Sondermüll entsorgt werden. Alte Sparlampen sind sogar Sondermüll. Seit 1.
August 2005 gilt für Sparlampen eine kostenlose Rücknahmepflicht aller Verkaufsstellen. Zur Finanzierung des Recyclings
wird beim Verkauf neuer Produkte eine
vorgezogene Recyclinggebühr (vRG) erhoben. Somit können und sollen alle alte
Sparlampen nur noch via Verkaufsstellen
entsorgt werden.
27
leuchtung eignen sie sich nicht. Die Garantie
ist je nach Hersteller unterschiedlich.
– Der Hersteller Megaman bietet bei speziellen Sparlampen (z.B. ultra-kompakte, dimmbare, Spots) eine interessante Ergänzung zum
«normalen» Sparlampenbereich an. Die Produkte stammen zwar aus China, zeichen sich
gemäss dem Internetdienstleister Topten (siehe nächste Seite) aber dennoch durch gute
Qualität aus.
So oder so gilt: Sparlampen werden ihrem Ruf vor allem deshalb gerecht, weil sie
massiv weniger Energie verbrauchen. Der Verkauf der ineffizientesten Glühlampen der Energieklassen D und E wird in den Jahren 2010
bis 2012 schrittweise verboten, Beginn dieser
Einschränkung ist hierzulande der September
kommenden Jahres. Die Schweiz wird sich vor
allem an die Bestimmungen der Europäischen
Union (EU) anpassen (müssen).
Eine stets aktuelle Übersicht zum Angebot an Sparlampen bietet der Internetdienst
«topten.ch». Dort erfährt der oder die Interessierte unter anderem, dass die Preise der
Lampen beträchtlich variieren: Die günstigste
Sparlampe kostet weniger als 3 Franken, die
teuerste kostet über 50 Franken. Ausschlaggebend sind die verschiedenen Gütemerkmale,
aber auch die Preispolitik der Anbieter. Wichtig
zu wissen: Der Ersatz einer Glühlampe durch
eine Sparlampe ist immer wirtschaftlich, auch
bei sehr speziellen (und teuren Spar­lampen).
Die Kosteneinsparung pro Lampenersatz liegt
zwischen 20 und 200 Franken, den Kaufpreis
der Sparlampe eingerechnet.
Für eine energieeffiziente Spotbeleuchtung eignen sich LED-Spotlampen. Die Besten
erreichen die Qualität von Halogenspots bei
80 % weniger Energieverbrauch. Die Preise für
LED-Spotlampen sind aktuell noch sehr hoch.
Wichtige Links im Netz und
weitere Informationen
–www.topten.ch: Seit 2009 kennzeichnen wichtige Marktanbieter von Haushaltgeräten, Kaffeemaschinen und Elektronik die sparsamsten Geräte mit Topten.ch
und helfen so den Konsument/innen, die
energieeffizientesten Geräte beim Kauf
zu erkennen und auszuwählen. Hier finden
sich ausführliche Infos zu Energiesparlampen, auf denen die FGZ-info-Zusammenstellung in erster Linie beruht.
–www.ewz.ch: Homepage der Energieberatung des EWZ der Stadt Zürich. Beratung und technische Auskünfte auch direkt
am Beatenplatz 2, 8001 Zürich
–www.toplicht.ch: Effizienz in der Beleuchtung
–www.topten.info: internationale Online-Suchhilfe für die besten Produkte
Hier sind in näherer Zukunft aber bedeutende
Neuerungen und auch Preisermässigungen zu
erwarten.
Der Fahrplan für das Glühlampenverbot heisst
als EU-Richtlinie «Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht». Er hält fest,
dass ab kommenden Herbst eine erweiterte
Deklarationspflicht gilt (zu Nennlichtstrom
in Lumen, zur Lebensdauer, zu den Ein-/Ausschaltzyklen, zur Farbtemperatur und zu weiteren Fakten rund um die Sparlampen).
Fazit: Anfang des neuen Jahres ändert gar
nichts, das nächste entscheidende Datum ist
der 1. September 2010 – aber mit dem Energiesparen kann man/frau nicht früh genug
beginnen. Guntram Rehsche
28
Sparen beim Heizen
Die allwinterlichen Tipps
Die Heizperiode hat begonnen, und trotz den
unüblich warmen Novembertemperaturen
wird auch in diesem Winter wieder viel geheizt werden. – Und auch diesen Winter sollte
mit der Heizenergie möglichst sparsam umgegangen werden.
Eine Reihe von Tipps kann dabei helfen:
– Richtige Raumtemperatur wählen. 1 Grad
höhere oder tiefere Zimmerlufttemperatur bedeutet etwa 6 % mehr oder weniger
Heizenergieverbrauch. Sie leben gesünder und sparen erst noch Geld, wenn Sie
Ihre Räume nicht überheizen. In Wohnräumen sind 20 - 21° C angenehm, in
Schlafzimmern und wenig benützten Räumen genügen 16-18° C. Zwischen unterschiedlich beheizten Räumen sollten Sie
die Türen schliessen.
– Regeln Sie die Zimmerlufttemperatur nie
mit dem Kippfenster, sondern mit den
thermostatischen Heizkörperventilen.
– Elektrische Zusatzheizgeräte nicht oder
nur sehr zurückhaltend einschalten.
– Richtig Lüften ist wichtig für Ihre Gesundheit und Ihre Wohnung (Sie vermeiden
Feuchtigkeitsschäden). Richtig lüften bedeutet, die Fenster 2-3 mal täglich höchstens 5 Minuten lang ganz zu öffnen. Durch
richtiges Lüften lassen sich in einer normal
bewohnten Dreizimmerwohnung jährlich
bis zu 150 Franken Heizkosten sparen.
– Wenn Sie nachts bei offenem Fenster
schlafen wollen, drehen Sie im Schlaf29
Seit einigen Monaten läuft eine witzige Affenkampagne mit verschiedenen TV-Werbespots von EnergieSchweiz – dahinter steht das Bundesamt für Energie
BFE. Diese will zum bewussten Umgang mit Energie
animieren. Mehr Infos finden Sie auf der Webseite
www.so-einfach.ch. Hier können Sie auch die Werbespots anschauen.
zimmer alle Heizkörperventile ganz zu,
schliessen Sie die Läden und lassen Sie
die Fensterflügel etwa 10 cm weit offen.
– Auch durch einen angepassten Warmwas­
serkonsum kann Heizenergie gespart
werden. Nie unnötig warmes Wasser laufen lassen. Duschen benötigt viel weniger
Wasser als ein Vollbad.
Baustelle Schweighofstrasse –
es geht planmässig voran
Der erste Teil der Schweighofstrassensanierung ist bis Weihnachten fertig
Grafik: Tiefbauamt Stadt Zürich
Am einen Ort werden die Gräben zugeschüttet,
am anderen aufgerissen, hier wird der Strassenbelag eingebaut, dort herausgefräst – und
die Bushaltestelle ist heute hier und morgen
dort. Was den Anwohner/innen manchmal
chaotisch vorkommen mag, hat System – und
schlussendlich passt alles zusammen, die
Strasse ist fertig und die Baustelle verschwindet. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, aber
man kann schon sehen, wie es wird.
Zwischen Bach­tobelstrasse und Frauentalweg waren in den letzten Monaten umfangreiche Strassenbauarbeiten im Gang. Nach
dem nun die bergseitige Stützmauer betoniert
und der neue Strassenbelag eingebaut ist und
auch die Bushaltestelle Hegianwandweg mit
der neuen Schutzinsel im Bau ist, ist ein Ende
der Arbeiten abzusehen. Gemäss Planung
sol­len die Arbeiten des ersten Abschitts der
Schweighofstrassen-Sanierung Ende Jahr
vor­erst abgeschlossen sein. Was allerdings
noch fehlt, sind die talseitig vorgesehenen
Lärmschutzwände. Ab Januar 2010 erfolgt
die Rodung der Hecke, um die Fundation der
Lärmschutzwände bauen zu können.
Im nächsten Frühling wird noch die oberste Schicht des Strassenbelags eingebaut und
die Böschungen bepflanzt – Ende März soll
der erste Bauabschnitt des Projekts Schweighofstrasse dann abgeschlossen sein.
beidseitig durchgehende Velostreifen erstellt
sowie weitere Massnahmen umgesetzt, etwa
zur Schulwegsicherung.
Anschliessend an den im Frühjahr 2010
fertig werdenden Abschnitt zwischen Frauentalweg und Bachtobelstrasse folgt ab Sommer 2010 die Strecke Friesenbergstrasse bis
Dötschiweg mit einer Bauzeit von rund einem
Jahr, dann der Teil Frauentalweg bis Üetlibergstrasse.
Als vierter Abschnitt ist der Bereich im
«Zentrum» zwischen Bachtobel- und Friesenbergstrasse vorgesehen. Die Arbeiten sollen
hier mit den Zentrumsplänen der FGZ koordiniert werden. Eine Planungs-Vorstudie ist für
2010 vorgesehen, gebaut wird dann voraussichtlich in den Jahren 2014/15.
Der letzte Abschnitt folgt 2015. Es handelt
sich um den Teil zwischen Döltschiweg und
In den nächsten Jahren geht es weiter
In den nächsten Jahren sollen in mehreren Etappen sämtliche Werkleitungen in
der Schweighofstrasse sowie der Strassen­
oberbau saniert werden. Ausserdem werden
Bauabschnitte (in Klammern geplante Ausführung):
1: Frauentalweg bis Bachtobelstrasse (2009/2010)
2: Friesenbergstrasse bis Döltschiweg (2010/2011)
3: Uetlibergstrasse bis Frauentalweg (2013)
4: Bachtobel- bis Friesenbergstrasse (2014/15)
5: Döltschiweg bis Birmensdorferstrasse (2015)
30
31
Birmensdorferstrasse. Bereits vorher (2012/13)
saniert wird im Rahmen des Strassenprojekts
Birmensdorferstrasse die Abzweigung Birmensdorferstrasse-Schweighofstrasse.
Die «Baustelle Schweighofstrasse» wird
dem Quartier also noch einige Zeit erhalten
bleiben, örtlich und zeitlich verteilt auf die
verschiedenen Abschnitte.
Ausnahmsweise wurde an der Schweighof­
strasse auch nachts und am Wochenende
gearbeitet, damit der Strassenbelag in einem
Arbeitsgang eingebaut werden konnte.
Herzlich willkommen im Friesenberg
In Kürze
Die nachstehenden Mieterinnen und Mieter haben von Juli bis Ende Dezember 2009 in unserer Genossen­schaft Wohnsitz genommen bzw. wurden als Genossenschaftsmitglieder neu auf­
genommen. Vorstand und Verwaltung der FGZ begrüssen die neu Zugezogenen und diejenigen
Mieterinnen und Mieter, die Neumit­glieder geworden sind, und wünschen ihnen und ihren Familien ein angenehmes Wohnen im Friesenberg und im Manessehof.
Senada Sabic, Hegianwandweg 37
Cordula und Wolfgang Adamus
Adolf-Lüchinger-Strasse 68
Barbara Koch und Peter Hottinger Koch
Bernhard-Jaeggi-Weg 8
Anna Scrowther Torriani und Mario Torriani
Bernhard-Jaeggi-Weg 145
Sevgi Akbulut, Hegianwandweg 41
Serap und Bruno Kopp
Schweighofstrasse 200
Mohhamed Shake, Hopfenstrasse 11
Ilca Binswanger und Philipp Szalatnay
Bernhard-Jaeggi-Weg 71
Katrin Blass und Stefan Meichtry Blass
Bernhard-Jaeggi-Weg 131
Ernestina und Phanniel Brown
Arbentalstrasse 322
Natascha und Matthew Dennis Brown
Schweigmatt 5
Maria und Rosario Cassarino
Arbentalstrasse 26
Helder Fernando Da Silva Azevedo
Arbentalstrasse 305
Marilucia De Oliveira
Hegianwandweg 41
Johannes von Niederhäusern
Arbentalstrasse 311
Bernard Clemens Kuznik
Hegianwandweg 37
Alexander Vontobel
Arbentalstrasse 311
Claudio Leo
Hegianwandweg 41
Monika von Aarburg und Ivo Zen
Arbentalstrasse 268
Evelyn und Alejandro Lozano-Kaegi
Bernhard-Jaeggi-Weg 14
Yvonne Züst Schnellmann und
Michael Schnellmann, Langweid 6
Tamara Lütold und Mirko Ranogajec
Schweighofstrasse 139
Juan Matalon, Arbentalstrasse 317
Barbara Geiger, Friesenberghalde 3
Fabienne Palazzo und Marc Fischer
Schweighofstrasse 287
Julia Kälin Glauser und Andreas Glauser
Grossalbis 11
Adriana Trujillo, Adolf-Lüchinger-Strasse 40
Isabella und Daniel Kuzel
Grossalbis 17
Elisabeth Nwokocha und Patrick Blawah
Arbentalstrase 189
Sabrina Jung-Zehnder
Arbentalstrasse 324
Iris Schröder und Felix Straumann-Schröder
Kleinalbis 25
Jeannine Sigrist und Beat Khim
Uetlibergstrasse 24
Angela und Oliver Kraaz Friedli
Bernhard-Jaeggi-Weg 97
Nadine Fuchs und Matthias Hotz Fuchs
Kleinalbis 49
Katharina und Lukas Grieder-Lier
Bernhard-Jaeggi-Weg 88
Dragica und Slobodan Savic
Adolf-Lüchinger-Strasse 39
Monica Pool und Patrick Frauenfelder Pool
Arbentalstrasse 208
Elva und Fernando Ricaldi
Pappelstrasse 15
Elena Rodriguez, Schweighofstrasse 222
32
33
Ersatzneubau der Baugenossenschaft
Rotach im Friesenbergquartier
Die in unmittelbarer Nachbarschaft der
FGZ-Siedlung «Unterer Schweighof» gelegene Wohnsiedlung Triemli I der BG Rotach
wird bis 2016 durch einen Neubau ersetzt.
Diese wurde in den Jahren 1930 - 1932 erbaut und muss erneuert werden.
Für das Projekt sind rund 60 Millionen Franken budgetiert. Das insgesamt 14'347 m2
umfassende Areal liegt am nördlichen
Fuss des Friesenbergs an der Ecke Birmens­
dorfer-/Schweighofstrasse.
In dem zusammen mit dem Amt für Hochbauten der Stadt Zürich durchgeführten
Projektwettbewerb konnte sich das Projekt «Girotondo» von Hauenstein LaRoche
Schedler Architekten, Zürich, durchsetzen.
Rund 150 Wohnungen für Familien-, Mehrpersonen- und Singlehaushalte mit mittleren Einkommen, eine Wohneinheit für
Betagte, die sich für eine Pflegewohngruppe eignet, sowie strassenseitige Gewerbenutzungen sind geplant. (pd)
Alle Jahre wieder – die nächste
Steuererklärung kommt bestimmt
Vorjahr angefallenen Selbstbehalt- und
Franchisekosten (die meisten Krankenkassen bieten unterdessen einen solchen
Service an).
– Spendenbestätigungen
Zwei Tipps: Nicht aufschieben und sammeln, sammeln …
Das jährliche Ausfüllen der Steuererklärung
ist für viele Leute ein Ärgernis oder zumindest
eine Last. Sie tun alles, um möglichst lange
unter dem Damoklesschwert «ich hab’s noch
nicht gemacht» zu leiden.
Stress mit der Steuererklärung
muss nicht sein
Sie verschieben das Ausfüllen immer
weiter nach hinten, bis es zu spät ist oder
sie die nötigen Unterlagen nicht mehr finden.
Oder sie geben gleich eine Fristverlängerung
bis Ende November ein, um vorläufig einmal
Ruhe zu haben. Es soll sogar Leute geben, die
sich lieber vom Steueramt einschätzen lassen
und in Kauf nehmen, zu viel Steuern bezahlen
zu müssen.
Spätestens anfangs Herbst werden sie
dann auch noch von der FGZ-Geschäftsstelle
daran erinnert, wenn diese ihre jährliche Umfrage in alle Haushalte schickt und dazu noch
die neusten Steuerdaten verlangt.
Dieser Stress muss nicht sein. Zwar ist
es für viele, die das Administrative nicht weit
oben in der persönlichen Beliebtheitsskala
haben, objektiv gesehen eine komplizierte
Angelegenheit und überfordert manche. Dafür
gibt es aber zum Glück Institutionen, die Ihnen
das Ausfüllen abnehmen. Wie Sie zu den entsprechenden Adressen kommen, finden Sie im
Kasten auf der folgenden Seite. Das Ausfüllen
der Steuererklärung ist zwar so nicht gratis,
aber dafür ist der Stress weg.
Werden Sie zum Sammler,
zur Sammlerin
Ob Sie die Steuererklärung selber ausfüllen, von Hand oder per Computer oder
von Drittpersonen erledigen lassen, eines ist
wichtig: Das Sammeln der Unterlagen. Nur
wer die Unterlagen vollständig beisammen
hat, kann mit dem Ausfüllen beginnen und
kommt damit schnell zu einem Ende.
Dazu hier ein Tipp:
1. Nehmen Sie gleich ein grosses Couvert
oder ein Plastikmäppli.
2. Beschriften Sie dieses mit «Unterlagen
Steuererklärung» oder ähnlich.
3. Deponieren Sie es an einem gut zugänglichen Ort.
4. Füllen Sie es fortlaufend mit den entsprechenden Belegen, die im Laufe des
Dezembers und Januars bei Ihnen per
Post eintreffen.
Einige weitere Unterlagen, die für Ihre
Steuererklärung wichtig sein können (Betreuungskosten für Kinder, Rechnungen für
Zahnbehandlungen, Rechnungen für selbst
bezahlte Weiterbildung, Gutschrift Verzinsung
Anteilscheinkapital, Kosten für die Fahrt zur
Arbeit) fallen unter dem Jahr an. Diese gehören halt schon vorher ins grosse Couvert oder
ins Plastikmäppli, sonst müssen sie vor dem
Ausfüllen der Steuererklärung noch zusammengesucht werden.
Wenn Sie das gemacht haben, dann
kann’s losgehen. Viel Spass beim Ausfüllen
– oder wenigstens etwas weniger Ärger!
Markus Hofstetter, Sozialberatung FGZ
Zu den Belegen, die gesammelt werden sollten, gehören unter anderem:
– Kontoauszüge mit Zinsbelegen von Bank,
Post, Genossenschaft (Daka-Konto) u.a.
– Wertschriftenverzeichnis
– Lohnausweise
– Aufstellung bezogener Arbeitslosentaggelder
– Ausweis bezogener IV-, AHV-, SUVAoder Pensionskassen-Renten/-Taggelder)
– Aufstellung der Krankenkasse über die im
34
35
Informationen und Beratung für das
Ausfüllen der Steuererklärung
Die Webadresse www.steueramt.ch bringt
Sie auf die Homepage des Steueramtes
der Stadt Zürich. Hier finden Sie eine Fülle
von allgemeinen Informationen zum Thema
Steuern. Auch Formulare und Informationsbroschüren können hier bestellt oder heruntergeladen werden.
Adressen von spezialisierten Beratungsstellen erhalten Sie bei der FGZ-Sozialberatung, Markus Hofstetter, Schweighof­
strasse 207, 8045 Zürich. Tel. 044 462 28 22,
Mail markus.hofstetter@fgzzh.ch
Auch beim Informationszentrum der sozia­
len Dienste der Stadt Zürich an der Aus­
stellungsstrasse 88, 8005 Zürich sind entsprechende Informationen erhältlich.
Tel. 044 447 17 17, Mail izs@zuerich.ch,
www.stadt-zuerich.ch/izs
Eine Alternative zu herkömmlichen Hecken
Die Staudenhecke Borrweg - Friesenberghalde blüht im Frühling wieder
In der Umgebungsgestaltung der FGZ sind
Gehölz­hecken ein wichtiges Element. Sie
säumen viele Gärten und bilden einen grünen Abschluss zu Fusswegen und Strassen.
Einerseits werden streng in Form geschnittene Hecken und andererseits frei wachsende
Hecken eingesetzt. Bei der Gehölzvielfalt wird
ein relativ breites Spektrum geboten. Von den
immergrünen Ligusterhecken bis hin zu den
artenreichen Wildgehölzhecken.
Neue Heckenart in der FGZ
Letztes Jahr ist eine weitere Alternative
dazugekommen. Zwischen Borrweg und Friesenbergstrasse wurde auf einer Länge von
160 m eine so genannte Staudenhecke angelegt. Stauden sind laut Definition mehrjährige,
nicht verholzende Pflanzen.
Die Fachstelle Pflanzenverwendung an
der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt eine Alternative zu
herkömmlichen Gehölz-Hecken auf. Die Idee,
Pflanzenauswahl und Pflegeplan, wurde von
der ZHAW erstellt, während die Umsetzung
und Pflege Aufgabe der FGZ ist, die auch die
Finanzierung übernimmt.
Unterschiede zu konventionellen Hecken
Der neue Heckentyp setzt sich aus hohen,
strukturstabilen Ziergräsern, grossen, standfesten Blütenstauden und Blumenzwiebeln
zusammen. Die Staudenhecke ändert ihr Aussehen im Lauf der Jahreszeiten, sie erfreut die
Betrachter/innen durch ihren Strukturreich-
tum, die unterschiedlichen Blüten- und Blattfarben und dient Tieren als Nahrungsquelle.
Staudenhecken können als Abgrenzung,
Sicht-, Wind- und Lärmschutz sehr variabel
eingesetzt werden. Sie warten nicht mit der
architektonischen Präzision auf, die geschnittene Hecken mit sich bringen. Eher sind sie
als weiche, dynamische raumbildende Vegetationselemente zu verstehen.
Vorteile gegenüber Gehölzhecken
Die Pflanzengruppe der Stauden ist so
vielgestaltig, dass sich für unzählige Verwendungssituationen passende Pflanzen finden
lassen, relativ dazu ist die Auswahl an Heckengehölzen eher limitiert. Dieser Reichtum
an Strukturen, Formen und Farben wirkt belebend und positiv auf Anwohner und Passanten. Staudenhecken bieten mehr Transparenz, wo eine Abkehr von altbekannten
Trennhecken gewünscht wird. Hinzu kommt
in der jetzigen Pionierphase noch der Reiz
des Neuen, Innovativen. Durch ihr rasantes
Wachstum erreichen Stauden, die in der Anschaffung gegenüber Gehölzen in der Regel
günstiger sind, ihre Endhöhen schneller. Sie
passen sich wechselnden Bedürfnissen im
Jahresverlauf an, lassen wertvolle Wintersonne durch und wachsen dann im Sommer,
wenn Sichtschutz verlangt ist, zu ihrer vollen
Grösse heran. Für Stauden gibt es bis dato
keine vorgeschriebenen Grenzabstände, der
Einsatz von Grosstauden sollte dennoch mit
Fingerspitzengefühl vorgenommen werden.
36
Im Unterhalt sind Staudenhecken nach
den ersten Jahren unproblematisch: Der
Rückschnitt erfolgt optimalerweise Ende
Winter, ein Schnitt pro Jahr reicht in der Regel aus, was eine deutliche Reduzierung des
Unterhaltsaufwands gegenüber geschnittenen Gehölzhecken bedeutet. Auch Stauden
vertragen den maschinellen Rückschnitt (z.
B. mit einem Balkenmäher). Die unverholzten
Pflanzenteile verrotten leichter als Holz, Häckseln entfällt. Ein Teil des Schnittgutes kann
als Mulchmaterial in der Staudenhecke sogar
belassen werden. In den ersten zwei Jahren
benötigen wenige Stauden einen zweiten
Schnitt damit die Standfestigkeit
gewährleistet wird. Zugleich sind
in der Anfangszeit mehrere Pflegegänge in kurzen Zeitintervallen
wichtig, damit der Aufwuchs von
Unkraut unterbunden wird. Selbst
regulierend wird sie wenn die Vegetationsdecke geschlossen ist.
Konzept der Staudenhecke
Ein zu allen Jahreszeiten ansprechender, sich verändernder
Eindruck ist das Ziel der Pflanzenzusammensetzung. Dies wird durch
eine gezielte Kombination von
Blumenzwiebeln und blühenden
krautigen Pflanzen erreicht. Die
Pflanzenauswahl beinhaltet äusserst standfeste, senkrecht hoch
Die Staudenhecke entlang des
Ver­bindungs­weges BorrwegFriesenbergstrasse. Abgeblühte
Stauden und Ziergräser bleiben
auch über den Winter stehen.
37
wachsende Pflanzen. Auf der Länge des Verbindungswegs werden sechs verschiedene
Pflanzenmischungen erprobt. Jede Mischung
besteht aus fünf verschiedenen Arten, wobei
zwei davon hohe Blütenstauden und zwei hohe
Ziergräser sind. Die fünfte Pflanze übernimmt
die Rolle, die Lücken zwischen den hohen
Stauden zu schliessen und den Boden zu bedecken, damit das Unkraut weniger Möglichkeit hat, sich auszubreiten. Jeder Mischung
werden Blumenzwiebeln beigefügt für den
Frühjahrs­aspekt. Die Zusammensetzungen
unterscheiden sich insgesamt in Endhöhe, Erscheinungsbild und Durchsichtigkeit.
Der Vegetationszyklus der Staudenhecke
beginnt nach dem Winter mit der farbenfrohen Blumenzwiebelblüte, die sich bis Mitte
Mai in wechselnden Farbbildern zeigt. Ab
Mai beginnen dann die ersten Staudenarten
mit der Blüte und ihrem erstaunlich schnellen
Wachstum; bis Ende Juli haben die meisten
ihre Endhöhe erreicht, und der gewünschte
Sichtschutz ist vorhanden. Er variiert nicht nur
in der Endhöhe, sondern vor allem auch in der
Ausprägung. Von luftig transparenter bis zu
gänzlich undurchsichtiger Trennung kann je
nach Bedürfnis alles gepflanzt werden. In dieser Zeit, in der man am häufigsten draussen
ist, sind auch die Blütenaspekte besonders
schön.
Vor allem die Ziergräser versprechen eine
intensive Herbstfärbung und lassen damit
das Jahr ausklingen. Die Idee ist, abgeblühte
Stauden und vor allem die Ziergräser auch
über den Winter stehen zu lassen, wobei es
in der Umsetzung auf Grössen wie Schneefall
und Frostperioden jedes einzelnen Winters
und Standortes ankommt. Somit beenden bizarre Winterstrukturen im Raureif den Jahreszyklus der Staudenhecken. Spätestens bevor
die Krokusse zu treiben beginnen, werden alle
übrig gebliebenen Pflanzenteile bodeneben
zurück geschnitten.
Staudenhecken werden geschätzt
Das Feedback der Bewohner/innen ist
weitgehend positiv. Sie schätzen den Blütenreichtum und die Dynamik. Die gute Zusammenarbeit zwischen ZHAW und FGZ stellt
sicher, dass das Projekt optimal ausgewertet
und weiterentwickelt wird. Die ZHAW ist für
die laufende Bonitierung, Dokumentation und
Auswertung der Ergebnisse verantwortlich.
Das heisst, die einzelnen Pflanzen und die
gewählten Mischungen werden in regelmässigen Zeitabständen nach festgelegten Kriterien (Standfestigkeit, Ästhetik, Deckungsgrad,
Krankheiten, Konkurrenzkraft, Durchsichtigkeit, Höhe und Breite) begutachtet. Der Pflegeaufwand wird von der FGZ festgehalten.
Gerade für das genossenschaftliche Wohnen stellt der vorgestellte Heckentyp eine bemerkenswerte Neuerung dar, da nicht mehr nur
der trennende Aspekt wie bei herkömmlichen
Hecken im Vordergrund steht. Sie stehen sinnbildlich für eine Öffnung, bilden den Gegenpol zum um sich greifenden Cocooning, dem
Abkapseln des Einzelnen in seinem privaten
Wirkungskreis. Rückzugsorte sollen jedoch
nicht abgeschafft werden, nur einfach nicht
so rigoros abgetrennt, wie das mit einer immergrünen Gehölzhecke getan wird. Diese
werden im hoch verdichteten Siedlungsraum
unserer Städte auch in Zukunft ihre Berechtigung haben, Staudenhecken stellen lediglich
eine Ergänzung des planerischen und gestalterischen Handwerkszeugs dar, um weichen
Situationen mit weichen Massnahmen begegnen zu können.
Weiterführend sollte die Frage gestellt
werden, inwiefern die blühenden Hecken zu
Identifikationsobjekten der Bewohner/innen
werden können, ob sie sogar gemeinschaftliches Bewirtschaften («Patenschaften») mit
sich bringen. Dazu werden Bewohner/innen
in Planung und Umsetzung einbezogen. Und
– wer weiss –, möglicherweise überträgt sich
die Sensibilität, mit der eine Staudenhecke
geplant und initiiert werden muss, später
auch auf die Anwohner/innen und ihr Verhältnis diesseits und jenseits der Hecke, und vor
allem auch darüber hinweg.
Doris Tausendpfund
ZHAW, Wädenswil
38
Baumfäll-Liste 2009
Im Winterhalbjahr 2009 /2010 müssen wieder
einige siedlungsprägende Bäume gefällt werden. Verschiedene Gründe spielen eine Rolle
wie Schäden an Gebäuden, Wegen, Plätzen
und Stützmauern. Auch geschädigte und kranke Bäume sind ein erhöhtes Risiko.
Strasse
Im Rossweidli 63
Baumfällgesuche aus der Mieterschaft
mit der Begründung «zu grosser Schattenwurf» können nicht immer berücksichtigt
werden. Erhaltenswerte Bäume werden wenn
möglich von der FGZ zurückgeschnitten und
ausgelichtet.
Baumart
Akazie (Robinia
pseudoacaia)
Linde (Tilia x europeae)
Höhe
ca. 14 m
Bernhard-Jäggi-Weg 28 Rosskastanie (Aesculus
hippocastanum)
ca. 12 m
Schweigmatt 34
ca. 15 m
Grund
Brandkrustenpilz, führt zu reduzierter Standfestigkeit; Ersatz bereits vorhanden
Vitalitätsrückgang wegen Schäden im Wurzelbereich; Ersatz vorgesehen
Fäulnis in der Krone, Bruchgefahr;
Ersatz vorgesehen
Das Samichlaus-Häuschen steht an einem neuen Ort
Der FGZ-Samichlaus wartete auch dieses Jahr auf
die Kinder, aber nicht wie
in den vergangenen Jahren
auf der Murmeliwiese am
Staudenweg – dort ist seit
letztem Sommer der Bikepark – sondern erstmals auf
der grossen Wiese unterhalb des Schulhauses Friesenberg. Die Kinder sagten
ihre Verslein auf und freuten
sich über den Chlaussack
– so wie jedes Jahr.
39
Erlebnisse und Erfahrungen aus der Natur
sendes Wissen preis. Sie berichtet von ihren
Sammelstreifzügen, von der Beziehung, die
sie mit jeder Pflanze eingeht, welche sie mit
Früchten, Blättern oder Wurzeln beschenkt.
Gisula Tscharner sieht sich als Lehrtochter der Natur. Sie freut sich über jede neu
gewonnene Erkenntnis, begegnet den grünen
Lebewesen mit einem grossen Respekt und
Ehrfurcht. In dieser Frau vereint sich Boden­
ständigkeit mit einer grossen gelebten Spiritualität. Das Sammeln sowie das Essen,
– Fressen, wie sie genüsslich sagt – betreibt
sie mit viel Lust.
Man hört ihr zu und freut sich, als es
darum geht, all die von ihr gluschtig präsentierten Leckereien zu kosten. Zaghaft aber
neugierig werden Häppchen und Beeren in
die Münder geschoben, Gläser mit fruchtigherbem Gebräu angesetzt. Andächtig kauend
werden Geschmackserlebnisse ausgetauscht.
Gisula Tscharner stellt ihr neues Buch bei AktionNaturReich vor
Gespannt lauschen die Vortragsbesucher/innen
den Ausführungen von Gisula Tscharner.
Diesen Herbst ist Gisula Tscharner für
einen Vortragsabend in die FGZ gekommen.
Was beim Betreten des Gemeinschaftsraumes in der Siedlung «Brombeeriweg» zuerst auffällt, sind die reich mit Speisen und
herbstlichem Schmuck gedeckten Tische.
Hinter einem solchen steht Frau Tscharner,
freundlich und unscheinbar, und begrüsst die
Angekommenen mit einem selbstgebrauten
Willkommenstrunk.
Sobald es sich alle auf ihrem Stuhl bequem eingerichtet haben, kommt Leben in das
«Sammelweib». Geistreich, mit viel Witz und
Charme, gibt sie den Zuhörenden ihr umfas-
Gegessen werden Speisen mit geheimnisvollen Namen wie:
– «Hexenaugen»: Pumpernickelbrot mit
Frisch­käse, Vogelbeersalz und «Druidenperlen» (Vogelbeeren in Birnendicksaft
gekocht),
– «Gebratene Liebeswürmchen»: Brennesselrispen in Öl knusprig gebacken,
– «Heckenkraft für Grenzgänge»: getrocknete Schlehen und Vogelbeeren
(höchstens 2-3 Beeren täglich kauen
oder lutschen),
– «Frühsommer mit Biss»: süsses Holunderblütengebäck
– und einiges mehr.
40
Foto: Andreas Graf
Was sie erzählt kommt nicht aus Büchern,
ist nicht angelernt. Es sind Erlebnisse und
Erfahrungen, die sie in und mit der Natur gemacht hat. Gisula Tscharner lebt seit mehr
als dreissig Jahren in Graubünden. Seit 1995
arbeitet sie freiberuflich als Seelsorgerin und
«Sammelweib». Sie bietet kulinarische Erlebniswanderungen, Zeremonien zu Lebensübergängen, Vorträge und Schulungen an. Kürzlich
ist ihr zweites Buch «Wald und Wiese auf
dem Teller» erschienen.
Zu trinken gibt es unter anderem «Narren­
lachen», ein zartbitteres Erfrischungsgetränk
mit Wermutwein und Himbeersirup und
41
«Bergblut», ein Berberitzenlikör. Die Rezepte
dazu sind alle in ihrem neuen Buch zu finden.
Nach den Gaumenfreuden setzt man sich gerne nochmals hin und lässt sich wiederholt in
die Welt von Gisula Tscharner entführen. Ihr
starker Glaube an die Kraft der Natur steckt
an und so lässt es sich, nach einem wunderbar inspirierenden Abend reich und leicht
nach Hause gehen.
Tina Conradin
AKTIONNATURREICH
«Wald und Wiese auf dem Teller» – Neue
Rezepte aus der wilden Weiberküche von
Gisula Tscharner ist im AT-Verlag erschienen.
«Warum in die Ferne schweifen?» –
Wasserquellen in unserer Nähe!
gelenke. Während sie durch Busch und Gras
streifen, bleibt auch so der Tau hängen.
Wir versuchten dies mit einer ähnlichen
Methode, indem wir mit Hilfe von dünnen
Stofftüchern und Schwämmen über das feuchte Gras strichen und so zu neunt innerhalb
einer Viertelstunde einen guten Wasserkochtopf voll, also etwa drei Liter, sammelten.
Diese Methode eignet sich gut nach einer bedeckten Nacht, bevor der Wind den Tau
trocknet. Je feiner die Pflanzen, desto mehr
Tau bleibt darauf. Aufpassen muss man bei
giftigen Pflanzen wie etwa Herbstzeitlosen,
die bei unserem Versuch blühte.
Neben dem Tausammeln gibt es natürlich
auch andere Methoden, um in der Natur Wasser zu finden und zu sammeln.
Ein Tageskurs zum Thema Wasser und Natur von AktionNaturReich
Wasserbeschaffung auf ungewohnte Art durch
Tausammeln. Im Kurs wurden verschiedenen
Methoden der Wasserbeschaffung praktisch
ausprobiert.
filter zu bauen, weiter vorbei am Wasserreservoir, gespeist von Quellen, deren Fassungen
in einem 120° Winkel am Hang verteilt sind
und uns, gemischt mit Seewasser, mit dem
Wasser für den täglichen Verbrauch versorgt,
kommen wir zum ersten Platz einer Wasserquelle. Dies nicht in Form eines aus dem Boden sprudelnden Wasserlaufes, sondern in
der naheliegendsten, verbreitetsten und doch
unerwartetesten, häufig vergessenen Art der
Wasserfindung, dem Tausammeln.
Bei den Naturvölkern Südamerikas wird
das kostbare Wasser gesammelt, indem sie
Netze spannen, in denen dann die Tautropfen
hängen bleiben. Auch die Aborigines Australiens binden sich z.B. Tücher an die Fuss-
42
Weitere Methoden des Wasserfindens
Quellen: Zu finden bei geologischen
Trennschichten. Am Uetliberg gilt das bei
Lehm und Nagelfluh. Dazwischen kann sich
das Wasser einen Weg suchen. Eine Quelle
macht sich bemerkbar durch sehr nasse Erde
und sogenannte Zeigerpflanzen wie Moos,
Farn, Schachtelhalm, Dost, Mädesüss, Blutweiderich, Minze, Seggen und Binsen.
Regen: Wohl die naheliegendste – allerdings wetterabhängige – Methode. Gefässe
aufstellen und warten. Zu beachten ist dabei:
Regenwasser enthält keine Mineralien!
Schnee und Eis: Enthalten ebenfalls
keine Mineralien und Eis braucht viel Energie,
um es zu schmelzen. Über dem Feuer in kleinen Brocken schmelzen, zusätzlich Mineralstoffe in Form von Steinstaub und Wildpflanzen zu sich nehmen.
Fotos: Catherine Leu
Am 26. September machte sich eine Gruppe
von interessierten FGZler/innen auf die Suche
nach Wasserquellen am Uetliberg. Gefunden
und gelernt haben wir vieles.
Organisiert war der Tageskurs von Aktion­
Natur­Reich, geleitet wurde er von Christof
Hagen, einem in unserem Quartier wohnhaften Outdoor-Spezialisten.
Vorbei an einer grossen Linde, deren Holz­
kohle sich bestens eignet, um einen Wasser-
Nach einigem Suchen und Graben
wurde doch noch eine Wasserquelle gefunden.
43
Natürliche Sammler: Ebenfalls naheliegend ist es natürlich, Wasser aus Fluss, See
oder Bach zu verwenden, besonders aufpassen muss man hier wegen der Sauberkeit.
Pflanzen: Auch der Saft von Pflanzen wie
etwa Birke, Ahorn, Distel, Fetthenne etc. kann
als Wasser verwendet werden.
Es gibt noch weitere Methoden wie Sonnendestillation oder Entsalzen von Meerwasser, die aber bei uns nicht aktuell sind und die
wir im Kurs auch nicht praktisch anwenden
konnten.
Fassen einer Quelle
Nachdem Christof Hagen uns vieles über
das Erkennen der Wasserqualität und über die
verschiedenen Methoden zur Wasserbehandlung und -säuberung erzählt hatte (dies alles
aufzuschreiben würde den Rahmen dieses
Artikels sprengen), machten wir uns auf die
Suche nach einer Quelle. Mehrere erfolglose Grabungen gaben Aufschluss über die
Schwierigkeiten, wirklich Wasser zu finden.
Wir waren froh, uns nicht in Not und weit
entfernt von der Zivilisation zu wissen und
wurden uns sehr bewusst, wie verwöhnt wir
sind. Es ist eine wunderbare Einrichtung, einfach den Wasserhahn aufdrehen zu können.
Nichtsdestotrotz sollten wir uns immer wieder
vor Augen halten, wie kostbar Wasser ist und
wie wichtig, dass wir diesem Sorge tragen.
Die dann doch noch gefundene Wasserstelle fassten wir mit Hilfe einer geschnitzten
Holzrinne, die leicht schräg in den Hang gesteckt wird. Entlang dieses Holstücks kann
dann das Wasser in ein Becken fliessen, entweder tröpfelnd oder – wie in unserem Fall –
als richtiger Wasserstrahl.
Abschliessend bauten wir in einer aufgeschnittenen Petflasche noch einen Wasserfilter, bestehend aus einer Schichtung von Gras,
geglühtem Sand, Lindenkohle, Steinmehl und
Kies. Durch diesen Filter kann das gefundene
Wasser hindurchgegossen werden, etwa unser gesammeltes Tauwasser. Wasser vom
Uetliberg, das durch Tier oder Mensch verschmutzt wurde, kann so von Kotspuren und
anderen Verschmutzungen gereinigt wer­den.
Nicht beseitigt werden können allerdings chemische Verunreinigungen.
Nach einem lehrreichen Tag gingen wir
abends alle sehr zufrieden nach Hause, unter
die wohlverdiente Dusche, die ich trotz Wasserverschwendung sehr genoss!
Catherine Leu
AKTIONNATURREICH
Gemeinschaftskompost
Jahresprogramm 2010 von AKTIONNATURREICH
Kompostbetreuer/innen gesucht
Alle Mieterinnen und Mieter der Mehrfamilienhäuser können ihre organischen
Abfälle in die Kompostanlage bringen. Täglich wird der Kompost in jeder der elf Gemeinschaftsanlagen von engagierten Mieter/innen betreut und gepflegt, damit aus
den organischen Abfällen nährstoffreiche,
gutriechende, krümelige Komposterde entsteht. Ist der Kompost reif, wird er gesiebt
und kann gratis bezogen werden.
Einige Kompostgruppen sind zu klein geworden und brauchen wieder neue Mitglieder. Denn je mehr Leute mithelfen,
desto kleiner ist der Aufwand.
Gesucht werden Mithelfer/innen für folgende Gemeinschafts-Kompostanlagen:
–7./19. Etappe: Arbentalstrasse 1
(Arbentalstr. 354, unterh. Regiebetrieb)
–Arbentalstrasse 3
(unterhalb Hochhaus Arbentalstr. 330)
–Arbentalstrasse 4
(Ecke Bachtobelstrasse)
–17. Etappe: Hegianwandweg
Sie werden ins ABC des Kompostierens gut
eingeführt und können frei auswählen, in
welchen Wochen Sie jeweils täglich 5 - 10
Minuten den Kompost betreuen möchten.
Haben Sie noch Fragen dazu oder möchten
Sie sich engagieren und anmelden, dann
nehmen Sie Kontakt auf mit FGZ-Kompostberaterin Ursula Tissot (Tel. 044 462 84 45,
Mail: utissot@gmail.com)
44
Wir möchten uns bei allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für die Teilnahme an unseren Kursen und Veranstaltungen
bedanken und wünschen Ihnen besinnliche
Festtage und ein erfolgreiches kommendes
Gartenjahr. Es würde uns freuen, Sie auch weiterhin an unseren Veranstaltungen begrüssen
zu dürfen. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf
unser vielfältiges Programm.
Den Gartenpreis werden wir nächstes
Jahr in der ersten Etappe verleihen. Über das
Motto werden wir Sie frühzeitig mit einem
Zirkular informieren. Im Januar werden wir
auch eine schriftliche Umfrage starten, um
besser auf Ihre Bedürfnisse eingehen zu können. Wir würden uns über eine grosse Anzahl
Rückmeldungen freuen. Susanne Trottmann
AKTIONNATURREICH
Sa. 7. März, 13.30 - 17.00 Uhr
Weidenhaussanierung Murmeliwiese
Sa. 27. März, 9 - 11.30 Uhr Kompostdeckel selber anfertigen
Mi. 21. April, ab 19.30 Uhr
Bepflanzung von Blumenkästen mit Stauden
und Sommerflor – Vortrag und Demonstration
Mi. 12. Mai, 8.00 - 12.00 Uhr
Pflanzenmarkt mit einheimischen Blumen, Gemüsesetzlingen und Beerenstauden und fgz-Kompostteilet
Mi. 26. Mai, ab 19.30 Uhr
Vortrag über biologischen Pflanzenschutz im
Hausgarten und auf dem Balkon
Sa. 12. Juni, vormittags
Sommerschnitt von Beerensträuchern, Reben
und Rosen, mit Gerhard Biderbost
Juni-Abend Preisverleihung Gartenpreis «Natur und Kunst im Garten»
(Motto wird noch bekanntgegeben, siehe oben)
Sa. 26. Juni, 14.00 - 17.00 Uhr
Genossenschaftsfest mit AKTIONNATURREICH-Angebot
Fr. 27. Aug., 19.15 - 21.00 Uhr
Fledermäuse – auch bei uns im Friesenberg
45
Jetzt anmelden zum Jassen
Jassen am Nachmittag –
diesmal auch mit Junioren
Die FGZ-Jassmeisterschaft 2010
Samstagnachmittags-Jass der FGZ
Es ist wieder soweit. Für die 37. FGZ-Jassmeisterschaft laden wir alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit Freunden
und Bekannten sehr herzlich ein. Auch
die Neuzugezogenen der FGZ sind aufgerufen, an diesem sehr gemütlichen
Anlass im Quartier zu «schnuppern».
Zur Preisverteilung am 11. März
2010 sind alle Teilnehmer/innen und
Termine Jassmeisterschaft 2010
auch Jasser/innen, die nicht an der
1. Runde
7. 1. 2010
Jassmeisterschaft mitgemacht haben,
2. Runde
14. 1. 2010
nochmals herzlich eingeladen.
3. Runde
21. 1. 2010
Anmeldung bitte an die Geschäfts­
4. Runde
28. 1. 2010
stelle FGZ, Schweighofstras­se 193,
Halbfinal
4. 2. 2010
8045 Zürich (per Post oder in den BriefSchulferien
kasten) oder direkt an den Leiter der
Final
4. 3. 2010
FGZ-Jassmeisterschaft: Gerhard Kaegi,
Preisverteilung
11. 3. 2010
Friesenberghalde 3, 8055 Zürich,
(Alle sind nochmals eingeladen!)
Tel. 044 462 78 23.
Anmeldeschluss ist der
22. Dezember 2009
Nach diesen Regeln wird gejasst:
– einfacher Schieber
– mit Trumpf, Undenue, Obenabe,
alles einfache Zählung
– ohne Wys, ohne Stöck
– pro Abend 4 mal 12 Partien
mit zugelosten Partnern/Parnterinnen
– jeder Teilnehmer/jede Teilnehmerin
mindestens an vier Abenden dabei
Der Samstagsnachmittags-Jass vom 17. Oktober 2009 war mit 44 Teilnehmer/innen ein
Erfolg. Zum ersten Mal machten auch zwei
Knaben im Alter von 7 und 11 Jahren mit.
Es war ein Wagnis, das aber mit Hilfe aller
Jasser/innen gemeistert wurde. Der 7-jährige
Hannes Mohr belegte den 33. Rang mit 3569
Punkten.
Rangliste Nachmittagsjass 2009
1. Marianne Inglin
2. Gottfried Suter
3. Dante Beroggi
4. Willy Täuber
4439 P.
4224
4116
4074
Für das am 7. Januar 2010 beginnende
Turnier hoffe ich auf zahlreiche und baldige
Anmeldungen. Ein Flugblatt mit genauen Infos soeie einem Anmeldetalon wurde in alle
FGZ-Haushalte verteilt.
Frohe Festtage und ein gutes neues Jahr
wünscht Gerhard Kägi
Immer Donnerstag, 19.00 Uhr im
Saal des Restaurant Schweighof.
– von den ersten vier Donnerstag­Resultaten ein Streichresultat
– Stellvertretung erlaubt (ausser Final)
– Einsatz: Fr. 20.– für die ganze Jass­
meister­schaft (wird am ersten Abend
eingezogen)
46
47
In Kürze
Ein neuer «Italiener» im Manessehof
Seit letztem Herbst ist in der FGZ-Liegenschaft an der Uetlibergstrasse 22 das «Ristorante Da Gianni – il vero gusto italiano»
eingemietet. Geschäftsführer ist der junge,
gastfreundliche Italiener Giovanni Giancola. In der Selbstbeschreibung des Restaurants heisst es: «Da Gianni lädt dazu ein,
in einer ansprechenden Atmosphäre italienische Spezialitäten in ihrer vollkommensten Form zu geniessen und dies zu fairen
Preisen.»
Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 07.30 - 14.00 und 18.00 - 23.00 Uhr
Sa. 08.00 - 14.00 und 18.00 - 00.00 Uhr
Sonntag und Montag geschlossen.
Tel. 044 450 40 20
Neue Ideen und Köpfe gesucht
Die Freizeitkommission sucht Kursleiter/innen
Die FGZ-Freizeitkommission (Freiko) organi­
siert einerseits die regelmässigen Genossen­
schaftsanlässe wie Veloflicktag, Flohmarkt,
Genossenschaftsfest, Räbeliechtliumzug sowie die verschiedenen Samichlausveranstal­
tungen. Andererseits organisiert sie auch die
Der alljährliche Räbeliechtliumzug ist einer
der von der Freiko organisierten Anlässe.
verschiedensten Kurse für Kinder und Erwachsene. Dazu gehören regelmässig statt­findende
«Klassiker» wie der Oster- oder Weihnachtsbastelkurs für Kinder und der Adventskranzkurs
für Erwachsene. Aber auch andere Angebote
wie ein Elektronikkurs, Selbstverteidigung für
Frauen oder Vorträge zur Homöopathie und
vieles Anderes gibt es immer wieder im Programm
Ihr Engagement ist gefragt!
–Sie können etwas,
–Sie wollen Ihr Wissen mit anderen teilen,
–Sie können Ihre Kenntnisse vermitteln,
–Sie stellen sich vor, dass Ihre Mitmenschen von Ihrem Know-how
profitieren können …
dann sind sie unsere Frau/unser Mann.
Wenn Sie sich zutrauen, das Wissen, welches Sie sich in Hobby oder Beruf angeeignet haben, anderen weiterzugeben oder
eine Kursidee haben, nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf, damit wir die
Realisierung Ihres Kursthemas besprechen
können.
Melden Sie sich unverbindlich beim Kursverantwortlichen der Freiko Martin Jenny
(Tel. 044 461 85 89 / Mail: freizeit@fgzzh.ch)
oder bei einem anderen Ihnen bekannten
Mitglied der Freizeitkommission. Wir – und
mit uns viele mögliche Kursteilnehmer/innen – freuen uns über Ihr Engagement.
48
Kursleitende aus der Genossenschaft
Die allermeisten Kurse werden von Genossenschafter/innen angeboten. Diese sind
von administrativen Aufgaben weitgehend
entlastet. Die Freizeitkommission koordiniert
die Kurse, kreiert mit der Kursleitung zusammen das Flugblatt und bearbeitet die Kursanmeldungen. Die FGZ-Verwaltung übernimmt
den Druck und die Verteilung des in alle 2300
FGZ-Haushaltugen verteilten Flugblattes. Das
Kurslokal steht gratis zur Verfügung.
Gerne möchten wir weitere Personen
animieren, in der FGZ Kurse anzubieten und
so die Angebotspalette erweitern. Als Kursleiter/in besorgen Sie das benötigte Material, realisieren Ihre Ideen und erhalten dafür,
neben zufriedenen Teilnehmer/innen, auch
eine finanzielle Entschädigung pro Kursstunde, selbstverständlich werden Ihnen auch die
Materialkosten zurückerstattet.
(fgz)
Freizeitkommission: Termine 2010
Die Termine für die ersten beiden Anlässe
des Jahres sind Samstag, 13. März mit dem
Veloflicktag und Samstag, 8. Mai 2010 mit
dem Flohmarkt.
Die FGZ-Reise für 50+ und Senior/innen
– sie führt nächstes Jahr in den bayrischen
Wald – dauert vom 17. - 22. Mai 2010.
Das Genossenschaftsfest findet statt am
Samstag, 26. Juli 2010, also früher als in
anderen Jahren, weil am Wochenende vom
2. - 4. Juli das Zürifest ist.
Der Herbstmarkt ist vorgesehen am 30. Oktober, der Räbeliechtliumzug ist am 6. November und der Samichlaus kommt am
4. Dezember 2010.
49
Veranstaltungshinweis
Welt-Uraufführung im Friesenberg
Die Theatergruppe Friesenberg spielt im
März 2010 unter der Regie von Edi Huber
das Stück «Bisch sicher?», eine Welt-Uraufführung, geschrieben von unserem Mitglied und Schauspieler Rolf Brunold. Die
erste Aufführung ist am 5. März 2010, bis
zur Dernière am 27. März sind noch zwölf
weitere Spieldaten vorgesehen. An der
Vorpremière, Première, Vordernière und
Dernière gibt es wieder einen Spaghettiplausch.
Aktuelle Informationen zu den Daten und
zum Vorverkauf finden Sie im Internet unter www.theatergruppe-friesenberg.ch.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und garantieren Ihnen einen vergnügten Abend.
Theatergruppe Friesenberg
Ursula Häberli
Zum Stück
Die Geburtstagsparty für den ruppigen Unternehmer Hugo Klotz verläuft nicht nach
den Wünschen seiner Ehefrau. Die Einnahme eines Elixiers bringt Hugo zurück in
eine kindliche Welt. Sein Schwager sieht
dies als Chance, endlich das Geschäft zu
übernehmen.
Mit viel Glück übersteht Hugo die Prozeduren, die ihm das Geschäft wegnehmen
sollen. Unter Mithilfe des loyalen Personals und seiner Ehefrau gelingt es ihm,
das Steuer wieder zu übernehmen, wobei
wichtige Fragen offen bleiben, die erst in
letzter Minute geklärt werden.
«F wie Friesi» – F wie Fest
Veranstaltungshinweis
Am Sonntag, 30. Mai 2010, geht die zweite Ausgabe
des Friesenberger-Quartierfestes über die Bühne
Zwei Jahre nach der ersten Durchführung des
Friesenberger Quartierfestes unter dem Titel
«F wie Friesi» wird am Sonntag, 30. Mai 2009
die zweite Ausgabe stattfinden. Diesmal ist
ein zusätzliches Motto dazugekommen – «800
Jahre Friesenberg»: Vor 800 Jahren, also im
Jahre 1210, wurde die Burg Friesenberg als
«Frisonburch» erstmals urkundlich erwähnt.
Wiederum ist ein vielfältiges Programm
vorgesehen – mit kulturellen Darbietungen
und einem breiten kulinarischen Angebot. Und
auch diesmal findet das Fest auf der (ausser für
den VBZ-Bus) für einige Stunden gesperrten
Schweighofstrasse im Bereich Borr­weg statt.
«Kunst im Friesenberg» – Kunst­
schaffende aus dem Friesenberg
stellen ihre Werke aus
Auch die Sääle und weitere Räumlichkeiten
der Kirchen und des Restaurant Schweighof
stehen zur Verfügung.
Ein ausführliches Festprogramm wird
rechtzeitig in die Friesenberger Briefkästen
verteilt. Reservieren Sie sich bereits jetzt den
letzten Mai-Sonntag für das Friesifest 2010.
Am 25. Mai 2008 fand das erste «F wie
Friesi»-Fest statt. Am 30. Mai 2010 sollen
wieder die Friesenberg-Fahnen über der
Schweighofstrasse flattern.
Ausstellung im Theresiensaal, Borrweg 78
Helferinnen und Helfer gesucht
Für das grosse Quartierfest «F wie Friesi
2010» (800 Jahre Friesenberg) vom Sonntag, 30. Mai 2010 suchen wir freiwillige
Helferinnen und Helfer. Auch bei der zweiten Durchführung des Festes sind wir auf
die Mitarbeit von möglichst vielen Leuten
angewiesen. Mithilfe bei verschiedenen
Tätigkeiten ist gefragt – Sie können auswählen:
–Sie helfen uns beim Aufbau des Festplatzes, dazu gehört etwa das Aufstellen
von Tischen, Bänken und Ständen;
–Sie helfen beim Verkauf von Getränken;
–Sie regeln den Verkehr;
–Sie unterstützen uns beim Abbau und
Aufräumen des Festplatzes.
Alle Friesenbergbewohner/innen, die sich
eine Mithilfe vorstellen können, sind aufgerufen, sich möglichst bald zu melden.
Die Planung und Organisation des Festes
ist in vollem Gange, auch die Helfer/innenEinsätze sollten frühzeitug organisiert werden können.
Für Ihre Hilfe und Unterstützung bedanken
wir uns recht herzlich!
Bitte melden Sie sich bei Georg Keller per
Mail an georg@fgznet.ch oder telefonisch
Tel.(mobile) 079 353 60 05.
50
51
Vernissage mit musikalischer Umrahmung:
Freitag, 28. Mai 2010, 19.00 Uhr
Finissage und Konzert mit Musiker/innen
aus dem Friesenberg am Sonntag, 6, Juni
2010, 16.00 Uhr
Haben Sie nicht mehr gebrauchte
Musik­instru­mente? Unterstützen Sie
damit ein Projekt in Südafrika
Themba Ndlovu ist ein bekannter Musiker,
aus Zimbabwe. Er ist seit 10 Jahren in der
Schweiz und wohnt heute in der FGZ. Er leitet einen Gospelchor in Wollishofen und ist
in Kirchen als Kulturvermittler tätig. Seine
Frau und drei Kinder leben in Südafrika. Er
muss bald definitiv dorthin zurückkehren,
da seine Frau schwer erkrankt ist. Seine
Wohnung wird er auf Ende März kündigen.
Er möchte in Südafrika ein Projekt mit Stras­­
senkindern aufziehen (Musikunterricht
und Beschäftigung) und sucht deshalb gebrauchte Instrumente aller Art, die er dann
per Container-Transport nach Südafrika
schicken wird.
Themba Ndlovu ist unter den Telefonnummern 044 481 42 34 oder 079 845 87 77
erreichbar, allerdings erst wieder ab dem
15. Januar 2010. Infos zu diesem Projekt
gibt es auch bei Markus Hofstetter, Sozialberatung FGZ, Tel. 044 462 28 22
Im Triemli wird nach Wärme gebohrt
Auf die erste Bohrung folgt allenfalls eine zweite
Die Bohranlage im Triemli-Quartier ist nach
dem positiven Entscheid des Verwaltungsgerichts seit anfangs November in Betrieb. Die
Erkundungsbohrung soll zeigen, ob sich der
Zürcher Untergrund für die Nutzung von Erdwärme eignet. Den dafür nötigen Kredit von
knapp 20 Mio. Franken hat der Gemeinderat
vor knapp einem Jahr bewilligt.
In einer ersten Phase wurde auf eine
Tiefe von 70 Metern gebohrt, nach weiteren
Vorbereitungsarbeiten wird nun im 24-Stunden-Betrieb weitergemacht. Am 3. Dezember
war eine Tiefe von 630 Metern erreicht. Die
Erkundungsbohrung wird voraussichtlich etwa
80 Tagen dauern und soll eine Tiefe von 3200
Metern erreichen.
Geplant ist, die Liegenschaften der Baugenossenschaft Sonnengarten, das Stadtspital Triemli und weitere Liegenschaften in der
Umgebung des Spitals mit Wärme aus dem
Erdreich zu versorgen.
Die High-Tech-Bohranlage im Triemli
entspricht dem neuesten technischen Stand,
insbesondere auch bezüglich Lärmschutz. Auf
der Anlage wird im Schichtbetrieb gearbeitet.
Während einer Schicht sind acht bis zwölf
Personen im Einsatz; davon gehören vier bis
fünf zur Bohrmannschaft.
Sofern sich aus der Erkundungsbohrung
positive Signale für die Nutzung der gefundenen Erdwärme ergeben, soll eine zweite
Bohrung und schliesslich der Bau einer Energiezentrale erfolgen. Für diese nachfolgenden
Schritte braucht es eine Erhöhung des Objektkredites um 18.81 Mio. auf 38.7 Mio. Franken.
Die Stimmberechtigten haben diesem Kredit
am 29. November 2009 mit einem überaus
deutlichen Ja (79,3%) zugestimmt. Der Kredit
wurde den Stimmbürgern vorsorglich vorgelegt. Gebraucht wird das Geld nur, falls die
laufende Geothermie-Bohrung zeigt, dass
sich der Zürcher Untergrund zur Gewinnung
von Erdwärme eignet.
Auf der Internet-Seite der Baugenossenschaft Sonnengarten können die Bohrarbeiten
anhand von Webcam-Bildern verfolgt werden
(http://www.bg-sonnengarten.ch).
Von der Zu­schauerplattform an der Ecke
Kellerweg/Rossackerstrasse haben Besucherinnen und Besucher eine gute Übersicht über
die Bohranlage. Für Gruppen sind auf Anmeldung Führungen im ewz-Info-Pavillon und zur
Besucherplattform möglich. (pd/fgz)
52
In Kürze
Gesucht
Asylunterkunft im Hotel Atlantis
bleibt bis Juni 2010
Die Stadt Zürich muss mehr Plätze schaffen, um das kantonale Asyl-Aufnahmekontingent zu erfüllen und alle zugewiesenen
Asylsuchenden unterbringen zu können.
Derzeit sind der Stadt vom Kanton rund
1800 Asylsuchende zugewiesen. Ende Oktober fehlten 240 Unterbringungsplätze.
Deshalb wird auf dem Heineken-Areal an
der Leutschenbachstrasse in Zürich Nord
eine temporäre Containersiedlung für 100
Asylbewerber erstellt. Die Siedlung soll
den Betrieb im Sommer 2010 aufnehmen
und ist auf fünf Jahre befristet.
Wegen der mangelnden Unterbringungsplätze wurde ausserdem der Betrieb des
Asylzentrums im ehemaligen 4-Sterne-Hotel Atlantis im Triemli-Quartier nochmals
um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2010 verlängert. Die Besitzerin der Liegenschaft,
die Neue Hotel Atlantis AG, hat der Verlängerung zugestimmt. Im Atlantis hat es
Platz für rund 300 Asylbewerber.
Die anfänglich geäusserten Befürchtungen
der Anwohner haben sich gemäss Thomas
Kunz, Direktor der Asyl-Organisation Zürich
(AOZ), nicht bewahrheitet. Seit der Eröffnung des Asylzentrums im letzten Januar
sei es, auch nach Aussagen der Polizei,
zu keinen nennenswerten Vorkommnissen
gekommen. Um auf allfällige Störungen in
der Nachbarschaft frühzeitig zu reagieren,
treffen sich Quartiervertreter regelmässig
in einer Begleitgruppe. (fgz)
Freiwillige Mitarbeiter/innen gesucht
Die Krankenstation Friesenberg sucht immer wieder Menschen, die Zeit haben für
freiwillige Mitarbeit. Freiwilligenarbeit
ist unbezahlte Arbeit und kommt Mitmenschen zugute.
Ganz besonders dringend brauchen wir jemanden für Flickarbeiten wie nähen, stopfen, «wifeln», usw. Diese Arbeiten können
zu Hause erledigt werden oder in der Krankenstation, wann und wie oft, das bestimmen Sie selbst.
Die Bewohnerinnen und Bewohner der
Krankenstation und die freiwilligen Helferinnen und Helfer freuen sich auf ihre
Unterstützung.
Weitere Informationen und Kontakt: Krankenstation Friesenberg, Borrweg 76, 8055
Zürich. Telefon: 044 463 77 17, Mailadresse: ks-friesenberg@bluewin.ch, Website:
www.krankenstation-friesenberg.ch
53
Vereinsgründung Bikepark
Am 21. Januar 2010 findet im QuartiernetzBüro an der Schweighofstrasse 206 die
Gründung des Vereins «BikeParcours» statt.
Zweck des Vereins ist die Betreuung des
Bike-Parcours auf der Murmeliwiese, z.B.
die Organisation von Bike-Anlässen u.a.
Wer sich dafür interessiert, dass der BikeParcours sinnvoll genutzt wird und dass
dort etwas läuft, ist aufgerufen, aktiv im
Verein mitzumachen.
Mehr Infos gibt es bei Nathalie Eberle
vom Quartiernetz Friesenberg, Schweighof­
strasse 206, 8045 Zürich. Tel. 043 537 80 17,
Mail: quartiernetz@qnf.ch
Schulhauswiese Friesenberg, 5. Dezember 2009
Impressum
fgz-info – Mitteilungsblatt der Familienheim-Genossenschaft Zürich
Nr. 3/ 2009, Dezember 2009, Ausgabe Nr. 143
Erscheint in der Regel 3 mal jährlich im Mai, September und Dezember
Herausgeberin
Familienheim-Genossenschaft Zürich FGZ, Schweighofstrasse 193, 8045 Zürich
Tel: 044 456 15 00, Fax: 044 456 15 15, E-Mail: verwaltung@fgzzh.ch
Internet: www.fgzzh.ch
Auflage
2500 (wird gratis an alle FGZ-Haushaltungen verteilt)
Mitarbeit an dieser Nummer
Tina Conradin, Natalie Eberle, Ursula Häberli, Markus Hofstetter, Gerhard
Kaegi, Josef Köpfli (kö), Catherine Leu, Johannes Marx (jm), Presse­dienste (pd),
Guntram Rehsche, Alfons Sonder­egger (so.), Doris Tausendpfund, Ursula Tissot,
Susanne Trottmann
Kommission für Öffentlichkeitsarbeit
Alfons Sonderegger (Vorsitz), Josef Köpfli,
Johannes Marx (Produktion; Fotos) und Ursula Müller
Druck
Uetli-Druck AG, Hegianwandweg 75, 8045 Zürich
54
Foto: Johannes Marx
Das nächste FGZ-Info erscheint im Mai 2010
Ende Januar erscheint eine Sondernummer zum «Zentrum Friesenberg»
Gedruckt auf «Cyclus Print», 100% Recyclingpapier,
ausgezeichnet mit dem «Blauen Engel».
fgz-agenda
Veranstaltungen
FGZ-Veloflicktag
Samstag, 13. März 2010
Kurslokal Hegianwandweg
FGZ-Flohmarkt
Samstag, 8. Mai 2010
auf dem Schulhausplatz Borrweg
Generalversammlung 2010
Donnerstag, 10. Juni 2010
Aktuelle Infos finden Sie auf dem FGZnet-Infokanal im TV-Kabelnetz auf
Kanal 60 (783.25 MHz) und im Internet unter www.fgzzh.ch. Beachten Sie
auch die Flugblätter, die an alle FGZ-Haushaltungen verteilt werden.
Adressen und Öffnungszeiten
Öffnungszeiten Geschäftsstelle, Schweighofstrasse 193
Montag bis Freitag, 7.45 bis 11.45 Uhr, nachmittags geschlossen
Die Geschäftsstelle bleibt über Weihnachten/Neujahr von Freitag,
25. Dezember 2009 bis und mit Freitag, 1. Januar 2010 geschlossen.
Für Notfälle ist der FGZ-Pikettdienst erreichbar (Tel. siehe unten).
Öffnungszeiten FGZ-Sozialberatung, Schweighofstrasse 207
Montag
9.00 - 12.00 und 13.30 - 17.00 Uhr
Mittwoch 10.00 - 12.00 und 13.30 - 19.00 Uhr
Freitag
9.00 - 12.00 und 13.30 - 17.00 Uhr
Telefonische Anmeldung bei Markus Hofstetter, Tel. 044 462 28 22
Öffnungszeiten FGZ-Alterstreffpunkt, Arbentalstrasse 323
Montag - Freitag
08.15 - 12.00 Uhr
Montag (Teenachmittag)
14.30 - 17.00 Uhr
Telefon Alterstreffpunkt
044 456 15 45
Sprechstunden
Geschäftsleiter Josef Köpfli steht jeweils am Dienstagnachmittag von
14.00 - 17.00 Uhr auf Voranmeldung hin zur Verfügung.
Mit Präsident Alfons Sonderegger lässt sich ein Termin vereinbaren –
mit einem Telefon an die Verwaltung, Tel. 044 456 15 00
Pikettdienst Regiebetrieb (für Notfälle): Tel. 079 635 94 09
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