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Konfi-Cup und Public-viewing zur WM - Es gibt mehr, was sie

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Juni bis August 2014
Kirchengemeinde
Heilig-Geist
Kirchengemeinde
St. Johannes
Kirchengemeinde
Stadtkirche Delmenhorst
Kirchengemeinde
St. Paulus
„L
Konfi-Cup und
Public-viewing zur WM Es gibt mehr,
was sie verbindet
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Fußball
und Kirche
Kirchengemeinde
St. Stephanus
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 2
INHALT
AUS DEN GEMEINDEN
Keine neue Kirchensteuer!
Glück gehabt…
Mit dem Fuß in einer Vertiefung umgeknickt, gestürzt,
aber - Gott sei Dank – ist
nichts gebrochen. Glück gehabt…
Plötzlich, im Straßenverkehr, ich bin mit dem Auto
unterwegs, hatte einen anstrengenden Tag, bin mit den
Gedanken noch bei der Besprechung, kann ich gerade
noch im letzten Moment
bremsen, als ich merke, dass
die Autos vor mir halten, weil
jemand abbiegen will. Gott
sei Dank – es ist nichts passiert.
Viele Situationen in unserem Alltag gibt es, da spüren
wir dankbar, dass wir Glück
gehabt haben. Manchmal
sind es Kleinigkeiten, da ist
das „Gott sei Dank“ nur eine
Floskel, manchmal aber fühlen wir uns im tiefsten behütet und bewahrt, und Gott
wird aus vollem Herzen
Dank gesagt.
Aber was ist eigentlich
Glück? Ist wirklich jeder und
jede seines bzw. ihres Glückes Schmied, ist es wie
Glas, das leicht zerbricht? Ist
es das Bewahrtwerden in
schwierigen Situationen oder
ist es der Gewinn in einer
Lotterie?
Auf einer Konfirmandenfreizeit Ende März in Otterndorf haben wir uns auf vielfältige Weise diesem Thema
genähert, mit einem Film, einem Hörspiel, einem Schat-
tenspiel, mit Gesprächen und
Andachten. Ist es Glück,
wenn wir gesund sind und
ohne Handicap durchs Leben
gehen können? Wie ist es mit
der schwer kranken Frau, die
tiefstes Glück im Genießen
eines schönen Frühjahrstages
empfindet, die jeden Tag ihres Lebens bewusst wahrnimmt und ausschöpft und
sich trotz allem und doch
auch gerade im Kranksein
von Gott bewahrt weiß?
Auch im Seniorenkreis wurden die unterschiedlichsten
Ansichten über das „Glück“
ausgetauscht. „Glück ist für
mich, wenn wir hier nachmittags in dieser Runde zusammen Kaffeetrinken“,
„Glück ist für mich, wenn
ich morgens aufstehen und in
meiner Wohnung herumlaufen kann.“ So viele unterschiedliche Gedanken und
Aspekte zum Thema Glück,
sogar eine Themenwoche zu
diesem Thema gab es vor einiger Zeit in der ARD.
Gott nahe zu sein, ist
Glück. So verspricht es uns
die biblische Jahreslosung
aus dem 73. Psalm.
Gott nahe zu sein, Gottes
Nähe und Gegenwart in unserem Leben zu spüren - ein
ganz neuer Aspekt, der in
unseren üblichen Wünschen
nach einem glücklichen Leben nicht unbedingt an erster
Stelle genannt wird.
Unser Blick wird auf das
4
DAS THEMA
Kirche und Fußball
gelenkt, was über das „Glück
gehabt“ in Alltagssituationen
hinausgeht, auf das, was unser Leben zu einem erfüllten
und sinnvollen Leben macht.
Erstaunlich auch, dass das
Wort Glück kaum in der Bibel vorkommt, im Neuen
Testament sogar gar nicht.
Da ist erfülltes, glückliches
Leben mit gesegnetem Leben
gleichgesetzt.
Vielleicht kann uns die
bevorstehende Sommer- und
Ferienzeit ganz neue Glücksaspekte öffnen und uns auch
ein Gespür dafür geben, wie
es ist, die Nähe zu Gott als
Glück zu empfinden. Sind
wir es eigentlich, die Gott
nahe kommen können, oder
ist es nicht unser größtes
Glück als Christinnen und
Christen, aus tiefstem Herzen darauf vertrauen zu können, dass Gott uns nahe
kommt, dass er all das überwindet, was sich uns in den
Weg stellt, das, was uns als
Unglück vorkommt, das Leben schwer macht und uns
auch den Blick auf Gott verstellt?
So mag die biblische Jahreslosung uns durch die
Sommermonate geleiten, uns
viele Glückmomente bescheren bei interessanten Reisen
und erholsamen Stunden zu
Hause. Viel Glück, und Gott
sei Dank, dass er uns nahe
sein will!
Gitta Hoffhenke
....
5
KINDER UND KINDERGÄRTEN
Übergänge in der Kita
begleiten
12
.
.
FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE
Das ist doch die, die, die... ? 13
KIRCHENMUSIK
Meilenstein für
die Kirchenmusik
.
14
.
UNSERE MITTE
„Liebe – zwischen Himmel
und Hölle“
15
HEILIG GEIST
Ein Jubiläum besonderer Art 19
…
STADTKIRCHE
Kaum zu glauben?!
ST. JOHANNES
Auf zum Gemeindefest!
21
........
23
.
ST. PAULUS
Ausflüge sind gesichert
25
ST. STEPHANUS
40 Jahre Erzieherin
27
DIAKONIE
WinD ...
EVANGELISCHE JUGEND
Dauerbrenner
Sommerfreizeiten
..
29
..
30
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 3
AKTUELLES
Hildegard Charzinski sagt „Tschüss!“
Nach 22 Jahren geht es in den Ruhestand
Freude. In der
Evangelischen
Familienbildungsstätte gab
sie gemeinsam
mit ihrer Kollegin Gisela Glasenapp Kurse
für Aramäer.
Hier ist dann der
ehemalige Pfarrer der Stadtkirchengemeinde
Gerd Pöppelmeier auf die
beiden aufmerksam geworden
und warb für die
Leitungsstelle
des Kindergartens Zachäus.
Anfang Mai
1992 kam es
dann zur neuen
Teamleitung der Hildegard Charzinski galt als eine Institution
Einrichtung, die in den evangelischen Kindergärten Delmenhorsts. Nach 22 Dienstjahren geht sie nun in
dann gleich segensreich starten den Ruhestand.
sollte: es wurde
Die ganzen 22 Jahre war Hilnämlich umgebaut. Der Küchenbereich kam ebenso wie die Ver- degard Charzinski aber besonders die Gestaltung und Profiliegrößerung einiger Gruppenräume und der Bau des Wintergart- rung des religionspädagogischen
Bereichs wichtig. Hier setzte sie
ens zum vorhandenen Baubegemeinsam mit dem großen und
stand dazu.
engagierten Kindergartenteam
neue Akzente. Die Einrichtung
war stets auf der jeweiligen Höhe der pädagogischen Diskussion, wobei es der Leiterin immer wichtig war, gleichzeitig
über den Tellerrand des Kindergartens selbst zu sehen: Neben
des obligatorischen Kontaktes
zur Grundschule durch das
„Brückenjahr“ wurde der Kontakt zum Altenpflegeheim Hespenriede aufgebaut, um generationsübergreifende Erlebnisse
für die Kinder zu schaffen.
Selbstverständlich wurde die
Stadtkirche regelmäßig für Gottesdienste und besondere ProZusammen mit ehrenamtlichen Mitarbeitenden gestaltete Hildejekte genutzt, um die gute Vergard Charzinski (2. v. li.) die KiTa am Lessingplatz um.
Alle, die es hören, können es gar
nicht glauben. „Was, Frau Charzinski ist schon …..?“ (das Alter
wird hier aus Datenschutzgründen verschwiegen, es ist aber
das Erreichen der derzeit höchstmöglichen Arbeitszeitgrenze).
Ja, das ist sie in der Tat. Obwohl
sie jung und agil wirkt wie eh
und je. Eine absolut engagierte,
kompetente und allseits beliebte
Kindergartenleiterin geht in den
wohlverdienten Ruhestand. Am
Sonntag, 27. Juli, wird sie um
10 Uhr im Schulanfängergottesdienst des Kindergartens Zachäus in der Stadtkirche verabschiedet. Im Anschluss daran gibt es
einen Empfang auf dem Gelände
des Kindergartens am Lessingplatz 14. „Ganz locker“, wie
sich das die angehende Ruheständlerin gewünscht hat. Jeder,
der kommen will, kann dies tun.
Mit dem Ende des Kindergartenjahres ist es auch ein sinnvoller
Termin, der gewählt wurde.
Die gelernte Erzieherin Hildegard Charzinski kommt eigentlich aus der Erwachsenenbildung, die sie auch mit Herzblut ausgefüllt hatte. So gab sie
z.B. Kurse bei der Landwirtschaftskammer und bei der Bundeswehr und hatte daran große
bundenheit zum Träger des Kindergartens zu dokumentieren.
Aber auch die Verbindung zur
Ökumene pflegte die engagierte
Katholikin. Der Kontakt zur direkten Nachbarschaft wurde gut
gepflegt. Eine offene Tür gab es
für jeden, der oder die kam, ein
besonderes Augenmerk hatte die
Leiterin für die Menschen, die
gesellschaftlich am Rande stehen: hier wurde seitens des Kindergartens alles möglich gemacht, was ging. Die zunehmende Anzahl von Migranten stellte
eine zusätzliche Herausforderung dar, die bis heute sehr gut
im Sinne einer Integration gemeistert wird. Letztlich darf erwähnt werden, dass Hildegard
Charzinski es vermochte, andere
durch die richtige Mischung von
Humor, Lockerheit und Kompetenz mitzuziehen und zu begeistern. Darin ist wohl der Grund
zu finden, warum es im Kindergarten kaum Fluktuation im
Team gibt: das Arbeitsklima ist
sehr gut und es gibt viele langjährige Mitarbeiterinnen.
Durch die Spontaneität der
Leiterin ist so manches gelungen
und auf den Weg gebracht worden, so unterstützte sie auch die
Idee von Pfarrer Thomas Meyer,
das Gemeindezentrum am Lessingplatz in eine Krippe und einen Bewegungsraum des Kindergartens umzubauen von Anfang an. Gemeinsam mit vielen
Helferinnen und Helfern aus
dem Team und anderen wurde
das Projekt erfolgreich umgesetzt.
Ihr Fazit nach 22 Jahren:
„Leben ist Begegnung und ich
bin dankbar für die vielen guten
Begegnungen in dieser Zeit!“ So
wird es in ihrem Sinn viel Begegnung bei ihrer Verabschiedung geben und sicherlich wird
– bei allen Tränen – auch viel
gelacht!
Thomas Meyer
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 4
AUS DEN GEMEINDEN
Keine neue Kirchensteuer!
Informationen zum geänderten Erhebungsverfahren der Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer ab 2015
Seit Wochen ist das Thema
Abgeltungssteuer in aller
Munde. Aktuell erhalten alle
von Banken, Sparkassen oder
auch Versicherungen Hinweise
darauf, dass die Kirchsteuer
auf Kapitalerträge (also z.B.
auf Zinsen) ab dem 1. Januar
2015 automatisch einbehalten
wird. Viele fragen sich nun,
was ändert sich für Kirchenglieder? Hartmut Pape, Leiter
der Finanzabteilung beim
Oberkirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in
Oldenburg, möchte Ihnen die
Neuerungen gern vorstellen.
Das Wichtigste zuerst: Führt
die Kirche eine neue Kirchensteuer ein?
Es gibt keine neue Steuer und
keine Steuererhöhung – es handelt sich ausschließlich um eine
Vereinfachung des bisherigen
Verfahrens! Kirchenglieder zahlen auch jetzt schon Kirchensteuer auf ihre Kapitalerträge.
Sie können sie jedoch künftig
automatisch an die Finanzämter
abführen.
Anzeige
Kirchensteuern zahlen. Sollten
Sie darüber liegen, so fällt eine
staatliche Kapitalertragssteuer
von 25 Prozent an, auf die wiederum neun Prozent Kirchensteuer zu zahlen sind. Über die
Einkommensteuererklärung bekommen Sie zuviel einbehaltene
Steuer wieder erstattet.
Um welches Verfahren geht es?
Die fällige Kapitalertragssteuer
wird direkt von den Banken an
die Finanzämter abgeführt. Für
die Kirchensteuer mussten Sie
bisher selbst einen Antrag stelHartmut Pape ist Leiter der Fi- len. Und dies ist jetzt anders, das
ist NEU! Die Banken und Sparnanzabteilung beim Oberkirchenrat der Evangelisch-Luthe- kassen bekommen (in verschlüsselter Form) mitgeteilt, dass Sie
rischen Kirche in Oldenburg.
der evangelischen Kirche angehören. Daraufhin kann die KirUm welche Steuer geht es?
chensteuer für die oldenburgiEs geht um die Kapitalertragssche Kirche jetzt automatisiert
steuer (auch Abgeltungssteuer
an die Finanzverwaltungen weigenannt), die zum Beispiel auf
tergeleitet werden.
Zinsen von Kapitalvermögen
anfällt. Hier gibt es Freibeträge,
und solange die Zinsen / Erträge Weiß künftig meine Bank, zu
welcher Kirche ich gehöre? Wie
unter 801 Euro (für Alleinstesteht es um den Datenschutz?
hende) bzw. unter 1.602 Euro
(für Ehegatten) bleiben, müssen Die Mitarbeitenden der Banken
werden nicht sehen können,
Sie hierfür weder Steuern noch
Die Fakten
auf einen Blick
• Die Kirchensteuer wird auf Kapitalerträge seit der Einführung
der Abgeltungssteuer im Jahr
2009 erhoben. Ab 2015 vereinfacht sich der Einzug.
• Kirchensteuern auf Kapitalerträge werden ab 2015 automatisch abgeführt. Kirchenmitglieder müssen den Einzug nicht
mehr – wie bisher – bei ihrer
Bank beantragen.
• Das neue Verfahren ist verschlüsselt. Mitarbeitende einer
Bank können die Religionszugehörigkeit ihrer Kundinnen und
Kunden nicht einsehen.
• Mit der Kirchensteuer leisten
die Gemeindeglieder einen
wichtigen Beitrag zur Finanzierung der vielfältigen Aufgaben
ihrer Kirche.
welcher Religionsgemeinschaft
Sie angehören. Wenn Sie aber
trotzdem nicht wollen, dass Ihre
Informationen an die Banken
weitergeleitet werden, können
Sie dem Verfahren widersprechen. Sie sind dann verpflichtet,
wie bisher im Rahmen der Steuererklärung die entsprechenden
Angaben zu machen.
An wen kann ich mich wenden,
wenn ich noch Fragen habe?
Weitere Informationen erhalten
Sie bei Ihrer oldenburgischen
Kirche unter: Telefon: 0441 7701 – 2230; E-Mail: steuerokr@ev-kirche-oldenburg.de
Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Mitgliedschaft in
der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Oldenburg! Was die
Kirchen mit den Einnahmen
konkret machen, ist im Internet
auf der Homepage der Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD) einsehbar unter: www.
kirchenfinanzen.de.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 5
DAS THEMA
Fußball in der Gesellschaft
Gedanken von Dieter Möllering
Vom 12. Juni bis 13. Juli steht
Brasilien kopf. Während dieser
Zeit findet dort die Fußballweltmeisterschaft statt. Erstaunlich
nur, im sonst so fußballverrückten Brasilien herrscht nicht nur
eitel Sonnenschein über dieses
fußballerische Großereignis,
sondern es gibt auch heftige Kritik wegen der horrenden Ausgaben. Viele würden es lieber sehen, wenn die zig-Millionen, die
diese Veranstaltung verschlingt,
in den Ausbau der Infrastruktur
des Landes und für soziale Zwecke verwendet würden.
Aber wenden wir uns dem
Fußball, der angeblich schönsten
Nebensache der Welt, zu.
Von Altbundestrainer Sepp
Herberger, der 1954 zum ersten
Mal die Weltmeisterschaft für
die Bundesrepublik Deutschland
gewann, sind u. a. folgende Zitate übermittelt. „Der Ball ist
rund“ und „Nach dem Spiel ist
vor dem Spiel.“
Irgend jemand, wer, ist nicht
genau bekannt, hat den Nagel
auf den Kopf getroffen und Fußball kurz und knapp erklärt:
Maradonna, die Hand Gottes.
Fotos: 4ever.eu
„Das Runde muss ins Eckige“.
Zu dieser kleinen Zitatensammlung passt dann noch die legendäre Aussage des Argentiniers
Diego Maradonna, nachdem er
1986 ein Tor mit der Hand erzielt hatte: „Es war die Hand
Gottes“.
Das Tor wurde übrigens gegeben, und Argentinien wurde
1986 Weltmeister.
Es sind ganz einfache Zitate,
die zeigen wo der Fußball denn
herkommt und wohin er sich
entwickelt hat. In den 50iger
Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde zum Teil noch
auf Schlackeplätzen gespielt.
Das Verletzungsrisiko war groß.
Erst nach und nach wurden Rasenplätze angelegt. Die Spieler
spielten aus Lust an der Freude
und erhielten als Vertragsspieler
eine Entschädigung von max.
320 DM (rd.160 € )im Monat.
1963 wurde dann die Bundesliga eingeführt. Die Spieler
erhielten den Lizenzspielerstatus
und waren damit Berufsspieler
(Profis) geworden. Und damit
begann das große Geschäft.
Der Fußball entwickelte sich
vom reinen Sport zu einer Wirtschaftsmacht. 1973 setzte ein
Unternehmer aus Wolfenbüttel
die Trikotwerbung durch. Dadurch fließen Millionenbeträge
an die jeweiligen Vereine.
Die Zuschauereinnahmen
sind nun längst nicht mehr die
Haupteinnahmequellen. Die
setzen sich jetzt u.a. aus Sponsorengeldern, Fernseheinnahmen, Preisgeldern zusammen.
Aber nur, wer oben steht, der
kassiert.
Und die Hauptakteure, die
Spieler?
Die kassieren mit, jedenfalls
dann, wenn sie gut sind, und
dann bereits in jungen Jahren
Millionenbeträge im Jahr. Aber
sie müssen liefern, wie man
heute so sagt.
Jedes Wochenende ein Spiel,
manchmal auch noch in der Woche eines. Fast täglich zum Training, mehrtägige Trainingslager,
oft im Ausland.
Immer fit sein, immer für den
Verein da sein. Und, bei einem
schlechten Spiel, oder einer längeren Formkrise, den Frust der
Fans über sich ergehen lassen
müssen. Familienleben??
Und die Fans?
Sie sind der 12. Mann einer jeden Bundesligamannschaft. Millionen von ihnen fiebern an jedem Wochenende für ihren Verein. Gewinnt er, sind sie trunken
vor Glück, verliert er, dann leiden, leiden und leiden sie.
Und Fußball in der Bibel?
Kommt leider nicht vor. Aber
den folgenden Spruch hätte auch
ein Trainer aus der Bundesliga
an seine Spieler ausgeben können: „Einer empfängt den Siegespreis. Lauft so, dass ihr ihn
erlangt!“ 1. Korinther 9,24
Dieter Möllering
Seite 6
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seit 1932 in Delmenhorst
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 7
DAS THEMA
Fußball bringt Glück
Brot für die Welt unterstützt die Arbeit von SERUA
Für Viele bedeutet das Jahr 2014
ein großes Fußballjahr, denn im
Juni findet in Brasilien die Fußball-Weltmeisterschaft statt.
Doch die Demonstrationen und
landesweiten Proteste im Sommer vergangenen Jahres während des Confed-Cups haben gezeigt, dass der Glanz der Fußballgala bei weitem nicht allen
Menschen in Brasilien zugutekommt. Eher werden die sozialen Missstände vor den Vorbereitungen auf die WM noch verschärft werden. Zur Fußballweltmeisterschaft und zur
Olympiade 2016 versuchen die
Behörden, alle öffentlichen Anzeichen von Armut zu beseitigen. Sie verbannen Straßenkinder, Obdachlose und Drogenabhängige von der Straße. Doch
sie bieten ihnen keine wirklich
neuen Lebensperspektiven.
Umso wichtiger sind Organisationen, die sich um Kinder
und Jugendliche aus den Elendsvierteln kümmern. Eine davon,
die unter der Abkürzung SERUA bekannt ist, hat ein Programm mit dem Titel „Kick in
ein besseres Leben“ initiiert, das
mehr ist als nur sportliches Training. SERUA unterhält in Rio
de Janeiro ein Zentrum, das Kinder und Jugendliche aus den Fa-
velas von der Straße holt. Die
Kinder und Jugendlichen erfahren hier verbindliche und liebevolle Unterstützung.
Einer von ihnen ist Gabriel.
Wenn er Straßenfußball spielt,
kann er eine Zeit lang vergessen,
wie hart sein Leben in einem Armenviertel oft ist: Gabriel ist 13
Jahre alt und ist in der Favela
Cerro Corá, einem Armenviertel in Rio de Janeiro in Brasilien, aufgewachsen. Hier erlebt
er jeden Tag viel Elend und Gewalt. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche wie ihn gibt
es kaum.
Gabriel wurde als Baby vor
einer Haustür in der Favela abgelegt, bis heute weiß er nicht,
wer seine Mutter ist. Er lebt in
einem kleinen, unverputzten
Häuschen aus drei Zimmern zusammen mit bis acht anderen
Menschen. Seine Adoptivmutter
hat nur wenig Zeit für ihn, sie
hat fünf eigene Kinder, deren
Väter keinen Unterhalt zahlen,
und arbeitet als Putzfrau. Offiziell haben sie hier in der Favela
keinen Strom, keine Busse, keine Schule und auch keine Polizei. Stattdessen regieren in vielen Favelas Drogenbanden, die
mit Macht und Geld Jungen wie
Gabriel von der Straße locken,
Die Himmelsstürmer von Cerro Corá. Fotos: Brot für die Welt
Mit dem Programm „Kick in ein besseres Leben“ kümmert sich
die Orgaisation SERUA um Straßenkinder aus den Favelas in Rio
de Janeiro. Brot für die Welt ünterstützt deren Arbeit aus den
Spenden und Kollekten.
um sie mit der Aussicht auf
schnelles Geld für Drogen- und
Waffenhandel sowie Schutzgelderpressungen anzuwerben.
Dass Gabriel heute Fußball
spielt, statt Drogenkurier zu
sein, ist einem seiner Brüder zu
verdanken, der ihn vor sechs
Jahren mit zu SERUA nahm.
SERUA bietet den jungen Menschen Betreuung bei Hausaufgaben und beim Lernen an, aber
auch Lektürekurse, oder die
Mitarbeitenden üben mit den Jugendlichen den Umgang mit
dem Computer und Internet. Ein
breites Sportangebot von Zirkus,
Tanz und Fußball ermöglicht es
den Kindern, sich in der sonst so
engen Favela mit ihren schmalen Gassen und kleinen Häusern
auszutoben. So bekommen sie
Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Anerkennung, die
den Kindern aus den armen Familien sonst oft verwehrt bleibt.
Das gemeinsame Lernen, aber
auch das Fair Play im Sport bei
SERUA, verändern viele der
Jungen und Mädchen. So wie
Gabriel, der früher eher allein
spielte, heute aber fröhlich ist
und viele Freunde hat. Der
einstige Problemschüler plant
jetzt, sogar einmal zu studieren:
„Hier fühle ich mich wohl. Immer weiß jemand einen Rat. Das
ist wie eine zweite Familie“.
Brot für die Welt unterstützt
die Arbeit von SERUA – damit
noch viele Kinder mit Fußball
ein Stück Glück finden. Helfen
Sie mit!
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 8
DAS THEMA
Konfi-Cup 2014
Das Kirchweihfest in Heilig-Geist wirft seine Schatten voraus
In diesem Jahr feiert die Kirchengemeinde Heilig-Geist ihr
Kirchweihfest am Sonntag, 21.
September. Ein wichtiges Element ist der Konfi-Cup. Der
Kirchenälteste Torsten Christophers organisiert die Veranstaltung.
Alle Gemeinden in Delmenhorst können sich mit Mannschaften am Fußballturnier beteiligen. Die Mannschaften können auch gemischt, also mit Jungen und Mädchen, besetzt sein.
Auch Mannschaften der anderen
christlichen Konfessionen können sich anmelden. Das Alter ist
festgelegt durch die Beteiligung
an der Konfirmandenzeit: 12 bis
14 Jahre.
Die Gemeinde Heilig-Geist
hat eine Grünfläche mit einem
Fußballplatz, also ideale Bedingungen, um solch ein Turnier
auszurichten. Die einzelnen
Spiele dauern ca. 20 Minuten.
Für die Gewinner gibt es einen
Pokal, für alle beteiligten Mannschaften eine Urkunde.
Der Konfi-Cup wird wie in den vergangenen Jahren im Schatten
des Turmes der Heilig-Geist-Kirche ausgekickt.
Daten zum Konfi-Cup
Ort: Ev.-luth. Gemeinde HeiligGeist, Deichhorster Str. 5, 27753
Delmenhorst
Termin: Sonntag, 21. September
Uhrzeit: 12.30 bis ca. 16 Uhr
Zielgruppe: Jungen und Mädchen im Alter von 12-14 Jahren
Mannschaftsstärke: mindestens
sechs Personen
Ansprechpartner: Torsten
Christophers. Die Anmeldung
Konfi-Kicker aus dem Vorjahr.
geschieht über die Postadresse:
Gemeinde Heilig-Geist, z.H.
Torsten Christophers, Deichhorster Str. 5, 27753 Delmenhorst oder E-mail: torsten.
christophers@ewetel.net.
Zur Person:
Torsten Christophers ist seit
2012 Kirchenältester in der
Gemeinde
Heilig-Geist.
Er und seine
Ehefrau Silvia
haben zwei Söhne und eine
Tochter. Als Hobbys gibt Torsten an: Boxen, Radfahren und
Schwimmen. Die ganze Familie
Christophers besucht mit großer
Begeisterung die Evangelischen
Kirchentage. Beim Kirchentag
in Bremen vor fünf Jahren war
Torsten Quartiermeister. Als
Kirchenältester ist er Mitglied
im Jugend- und im Friedhofsausschuss. Er war beteiligt an
den Planungen für die Renovierung der Jugendräume im Gemeindehaus.
Ehrenamtlich ist Torsten
seit fast 20 Jahren dem Boxsport sehr verbunden. Er ist
Trainer mit Lizenz beim Turnverein Jahn und trainiert zweimal die Woche die Jugend. Er
ist auch Mitorganisator für
größere Boxsportveranstaltungen. Er versteht es in besonderer Weise, Jugendliche zu
begeistern.
Dr. Enno Konukiewitz
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 9
DAS THEMA
Profanes Freizeitvergnügen
oder religiöse Sinnstiftung?
„König Fußball“ hält auch Einzug ins Gemeindezentrum an der Lutherstraße
Gemeinsames Mitfiebern im Gemeindehaus, wie hier bei der vergangenen Fußball-WM in der Kirchengemeinde Oldenburg-Osternburg.
Die Fußball-WM wirft ihre
Schatten voraus: Bereits Anfang
März gingen Wissenschaftler
auf der 7. Sporthistorischen
Konferenz in Irsee der Frage
nach, ob Fußball eine Religion
ist. Markwart Herzog, Direktor
der Schwabenakademie, ist allerdings nicht der Meinung, dass
man Fußballfans als Glaubensgemeinschaft bezeichnen kann:
„Ich würde vielmehr von einer
Bekenntnisgemeinschaft sprechen.“ Glaube, Liebe, Hoffnung
spielten allerdings eine Rolle,
und Herzog verweist sogar auf
Martin Luther: „Worauf du […]
dein Herz hängest und verlässest, das ist eigentlich dein
Gott“. So könne man „auch die
Einstellung eines Fans zu sei-
nem Verein einen Glauben nennen.“ Weitere Bezüge zur Religion gäbe es in den Ritualen:
„Das ist gut zu sehen, wenn
Mannschaften vor dem Spiel einen Kreis bilden, um ihre Stärke
zu beschwören.“ Fußball, meint
der Wissenschaftler Herzog,
könne jedoch kein Religionsersatz werden (zitiert nach:
www.sonntagsblatt-bayern.de).
Ein solches Ansinnen hat die
Stadtkirchengemeinde auch keinesfalls, wenn sie einen Vorschlag aufgreift, den Hans-Werner Kögel in der letzten Redaktionssitzung machte. Erstmals in
der Geschichte der Delmenhorster Kirchengemeinden wird es
nun in diesem Jahr zu einigen
Terminen der Fußball-WM ein
Public Viewing geben. Vikarin
Nele Schomakers nahm die Sache in die Hand und ging an die
Planung, unterstützt von dem
Kirchenältesten Jens Ullmann.
Ab dem Achtelfinale Ende Juni
bis zum Endspiel Mitte Juli sollen im Gemeindezentrum an der
Lutherstraße regelmäßig Beamer
und Leinwand aufgebaut werden
(Termine siehe Kasten).
„Bis zum Achtelfinale werden die es ja wohl schaffen“,
hofft Schomakers mit Blick auf
unsere Mannschaft und fügt hinzu: „Bei gutem Wetter machen
wir auch die Türen auf und gehen nach draußen!“ Eingeladen
sind alle fußballbegeisterten Gemeindeglieder mit ihren Familien. Und damit interessierte
Achtelfinale
Montag, 30. Juni oder
Dienstag, 1. Juli, 22 Uhr
Viertelfinale
Freitag 4. oder
Sonnabend, 5. Juli, 18 Uhr
Halbfinale
Dienstag, 8. oder
Mittwoch, 9. Juli, 22 Uhr
Über das Datum werden wir
rechtzeitig informieren!
Spiel um Platz 3
Sonnabend, 12. Juli, 22 Uhr
Finale
Sonntag, 13. Juli, 21 Uhr
Spielplan:
Deutschland - Portugal
Montag, 16. Juni, 18 Uhr
Deutschland - Ghana
Sonnabend, 21. Juni, 21 Uhr
USA - Deutschland
Donnerstag, 26. Juni, 18 Uhr
Je nach Ergebnis in den
Vorrunden-Spiele finden die
Deutschland-Spiele statt:
Freunde und Verwandte nicht
allein Zuhause vor dem Fernseher hocken müssen, dürfen die
natürlich auch mitkommen.
Bier, Wasser und Cola werden
zum Selbstkostenpreis bereitgestellt, „es sollte aber jeder nach
eigenen Vorlieben Getränke zusätzlich mitbringen, um sicherzugehen, dass es für alle reicht“,
so Ullmann. Auch Salate,
Schnittchen, Chips und was man
sich sonst noch für passendes
Begleitmaterial zu einem zünftigen Fußballereignis vorstellen
kann, sollte jeder nach eigenen
Vorstellungen dabei haben.
Da die Vikarin nicht alles alleine organisieren kann und zudem mit Ullmann einen eingefleischten Fußballmuffel an ihrer
Seite hat, freut sich Nele Schomakers über jede Hilfe und Unterstützung an den Terminen, sowohl aus der eigenen wie vielleicht auch aus den umliegenden
Gemeinden, die ebenfalls herzlich eingeladen sind, dabei zu
sein!
.
Interessierte, besonders Helferinnen und Helfer, melden sich
bitte hier: nschomakers@
googlemail.com.
Jens Ullmann / Nele
Schomakers
Seite 10
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 11
AUS DER ÖKUMENE
Was ist eigentlich die Charta Oecumenica?
Grundlegende Aussagen christlicher Kirchen über ihren Weg in die Zukunft
Es ist nun etwa ein Jahr her, dass
sich in der St.-Laurentius-Kirche
zu Hasbergen am 9. Juni 2013
die Christlichen Kirchen in Delmenhorst zur "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen"
(ACK DEL) zusammengeschlossen haben. Dazu gehören:
Die Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), der Ev.-Luth.
Kirchenverband Delmenhorst,
die Evangelisch-Methodistische
Kirche, die Römisch-Katholische Kirche und die SyrischOrthodoxe Kirche. In der darüber ausgestellten Urkunde
heißt es: "Ihre Zusammenarbeit
basiert auf der im Jahre 2001
verabschiedeten Charta Oecumenica".
Was verbirgt sich dahinter?
Übersetzt bedeuten die Worte:
"Ökumenische Urkunde/Satzung". In ihr haben die in der
ACK Deutschland verbundenen
Kirchen grundlegende Aussagen
über ihren Weg in die Zukunft
festgelegt.
Die Charta Oecumenica wurde 2001 vom Rat der Katholischen Bischofskonferenz in Europa und der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) als gemeinsame Verpflichtung verabschiedet. Beim ersten Ökumenischen Kirchentag in Berlin 2003
wurde sie von fast allen Kirchen
in Deutschland feierlich angenommen. Diese Selbstverpflichtung dient dazu, die ökumenische Zusammenarbeit zu vertiefen. Sie will den konziliaren
Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung lebendig erhalten.
Dafür ist es wichtig, in den
Mittelpunkt zu stellen, was die
Konfessionen verbindet: die Bibel als gemeinsame Quelle der
Erkenntnis, den Glauben an denselben Gott, das ethische Handeln in der Nachfolge von Jesus
Christus.
Die in der Charta Oecume-
Vor knapp einem Jahr wurde die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Delmenhorst gegründet. (v.l.) Simon Eker, syr.-orth.; Hubert von der Heide, röm.-kath.; Dr. Enno Konukiewitz, ev.-luth.;
Erzbischof Dr. Hanna Aydin, syr.-orth.. Foto: Rainer Bublitz
nica festgelegten Selbstverpflichtungen lauten zusammengefasst wie folgt:
Wir verpflichten uns...
1. ... durch das Wirken des Heiligen Geistes auf die sichtbare
Einheit der Kirche Jesu Christi
hinzuwirken. Sie ist zu finden
in der gegenseitig anerkannten
Taufe, in der eucharistischen
Gemeinschaft und im gemeinsamen Zeugnis und Dienst.
2. ... gemeinsam Initiativen zur
Evangelisation zu ergreifen,
schädliche Konkurrenz und
Spaltungen zu vermeiden und
anzuerkennen, dass jeder
Mensch seine kirchliche und
religiöse Bindung in freier Gewissensentscheidung wählen
kann.
3. ... Selbstgenügsamkeit zu
überwinden, die Begegnung
miteinander zu suchen und
füreinander da zu sein.
4. ... auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu
handeln, wo es möglich ist,
und Missverständnisse und
Vorurteile zwischen Mehrund Minderheitskirchen abzubauen.
5. ... füreinander und für die
christliche Einheit zu beten,
die Gottesdienste und weitere
Formen des geistlichen Lebens anderer Kirchen kennenund schätzen zu lernen.
6. ... bei Kontroversen das Gespräch zu suchen und sie im
Lichte des Evangeliums zu erörtern.
7. ... die Anliegen und Visionen
der Kirchen in den Europäischen Einigungsprozess einzubringen.
8. ... jeder Form von Nationalismus entgegen zu treten, die
zur Unterdrückung anderer
Völker und nationaler Minderheiten führt und sich für gewaltfreie Lösungen stark zu
machen.
9. ... einen Lebensstil weiter zu
entwickeln, bei dem wir gegen
die Herrschaft von ökonomischen Zwängen und Konsumzwängen auf verantwortbare
und nachhaltige Lebensqualität Wert legen.
10. ... allen Formen von Antisemitismus und Antijudaismus in Kirche und Gesellschaft entgegen zu treten.
11. ... die Beziehungen zum Islam zu pflegen und den Muslimen mit Wertschätzung zu
begegnen.
12. ... die Religions- und Gewissensfreiheit von Menschen
und Gemeinschaften anzuerkennen und dafür einzutreten,
dass sie ihre Religion oder
Weltanschauung im Rahmen
des geltenden Rechts praktizieren dürfen.
Die Charta Oecumenica will
Anstoß für Begegnungen, für
Gespräche und für gemeinsame
Projekte sein. Die Beschäftigung
mit ihr lohnt sich! Dabei wird
deutlich, dass Christinnen und
Christen in der Ökumene und
über die Europäische Union hinaus zusammengehören. Mit ihnen kann sich verbunden wissen, wer sich für die Ziele der
Charta Oecumenica einsetzt.
Die Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Delmenhorst weiß sich den Zielen der
Ökumenischen Charta verpflichtet. Darauf aufbauend, wird sie
den Zusammenhalt weiter verstärken und sich in diesem Sinne
in der Öffentlichkeit zu Wort
melden und präsentieren.
Kontaktadresse: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
in Deutschland, Ludolfusstr. 2 4, 60487 Frankfurt/Main, Telefon: 069 - 2 47 02 7-0, E-Mail:
info@ack-oec.de, Web: www.
oekumene-ack.de
Dr. Enno Konukiewitz
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 12
KINDER UND KINDERGÄRTEN
Übergänge in der Kita begleiten
Krippe - Kiga - Schule
Übergänge durchziehen unser
gesamtes Leben. Sie zwingen
uns, Abschied zu nehmen, vertrauten Boden zu verlassen und
uns auf etwas Neues einzulassen. Übergänge sind Chancen,
aber auch mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden.
Das gilt ganz besonders für
Kinder. Einer der ersten größeren Übergänge, den Kinder bewältigen müssen, ist der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten. Die Kinder sind dann
drei Jahre alt, also in einem Alter, in dem viele von ihnen noch
fremdeln. Deshalb brauchen sie
bei diesem Übergang eine sensible Betreuung, die ihnen hilft,
Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen aufzubauen und sich in
die neue Umgebung einzuleben.
"Kinder sind auf uns Erwachsene als Bezugspersonen angewiesen", erläutert Heidrun
Dietz, Leiterin des Kindergartens "Unterm Regenbogen".
Deshalb werden die jungen
"Wechsler" im Regenbogen besonders intensiv begleitet. Im
letzten Krippenhalbjahr statten
sie, in Begleitung ihrer vertrauten Erzieherinnen, einmal pro
In den Kitas werden den Kindern für die zu bewältigenden Übergänge Brücken gebaut. So kommen
die Kinder gut "auf der anderen Seite" an.
Woche dem Kindergarten einen
Besuch ab und lernen so ihre zukünftigen Bezugspersonen und
das neue Umfeld in kleinen
Schritten kennen. Diese sanfte
Eingewöhnung baut Ängste ab
Spannende Aussichten! Zwei Krippenkinder des Regenbogens
blicken erwartungsvoll auf den benachbarten Kindergarten.
Fotos: Rainer Bublitz
und Vertrauen auf, und so gelingt der Übergang, ohne dass es
zu einer Überforderung kommt.
Der Übergang von der Kita
zur Schule wird in der Regel
leichter bewältigt. Zwar ist auch
dieser Schritt mit Aufregungen
verbunden und sorgt auch schon
mal für eine schlaflose Nacht,
aber die meisten Kinder freuen
sich auf die Schule, wie Birgit
Mysegaes vom Kindergarten
"Die Arche" betont.
In der “Arche” werden die
Kinder vom ersten Tag an auf
diesen Schritt vorbereitet, indem
sie z.B. in der "Wortwerkstatt"
an Zahlen und Buchstaben sowie den Umgang mit dem PC
herangeführt werden und früh
lernen, Entscheidungen zu treffen. Im letzten Jahr werden allen
Schulanfängern AGs wie z.B.
die Wald- oder Kirchen-AG angeboten. Die Teilnahme bleibt
den Schulanfängern vorbehalten
und ist verbindlich, die Auswahl
fällt oft schwer.
Zudem hat “die Arche” einen
Kooperationsvertrag mit der
Beethoven-Schule geschlossen;
im Rahmen dieses Vertrags werden die Schulanfänger in den
letzten Wochen vor den Ferien
in die Schule eingeladen und
schnuppern dabei erste Schulluft. Im Gegenzug besuchen
Schüler der unteren Klassen die
Kitas und erzählen vom Schulalltag oder lesen vor. Auch das
trägt dazu bei, eventuell vorhandene Ängste abzubauen.
Kurz vor dem Ende des KitaJahres trifft man sich ein letztes
Mal zu einer Abschlussandacht,
damit ist der Abschnitt Kindergarten abgeschlossen. Die Kinder sind aber herzlich eingeladen, der “Arche” jederzeit einen
Besuch abzustatten. Von dieser
Möglichkeit wird rege Gebrauch
gemacht, und so gelingt auch
dieser Übergang sanft.
Rainer Bublitz
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 13
FAMILIENBILDUNGSSTÄTTE
Das ist doch die, die, die...?
Gedächtnistraining unter der Leitung von Stephanie Brandenburg
Frau Brandenburg, sie sind Ergotherapeutin und zertifizierte
Gedächtnistrainerin, wie sind
Sie zu diesem Kursangebot
gekommen?
Als Ergotherapeutin arbeite ich
auf Rezept mit Patienten, mein
Wunsch war es aber, präventiv
zu wirken und damit eine größere Zielgruppe zu erreichen.
Nach meiner Ausbildung zur
Gedächtnistrainerin konnte ich
vor drei Jahren gleich als Kursleiterin bei der EFB einsteigen.
Seitdem haben ich und die Teilnehmenden viel Spaß!
Der Kurs heißt: Das merke ich
mir! Muss man ein gewisses
Alter haben , um mitmachen zu
können?
Den meisten Teilnehmenden
geht es um die Verbesserung ihrer Merk- und Konzentrationsfähigkeit, das hat mit dem Alter
Die Baumliste
1: der Baum, weil der Baum einen einzigen Stamm hat
2: der Lichtschalter, denn man
kann das Licht an- oder ausschalten
3: der Hocker, denn der Hocker
hat drei Beine
4: das Auto, weil das Auto vier
Räder hat
5: die Hand, denn an jeder Hand
haben wir fünf Finger
6: der Würfel, weil der Würfel
sechs Seiten hat und man eine
Sechs würfeln kann
7: die sieben Zwerge
8: die Achterbahn, weil sie eine
Acht fährt
9: die Katze, weil man sagt, dass
die Katze neun Leben hat
10: die Bibel, weil die Bibel zehn
Gebote hat
Falls eine 0 vorkommt, stellen
Sie sich ein Ei vor!
übungen, schnelle Assoziationsübungen. Gerne stelle ich die
Kursstunde unter ein Thema und
verbinde die Übungen mit Informationen. Dann wissen die Teilnehmenden nach der Stunde,
wie die europäischen Regierungschefs heißen oder wie
schwer ein menschliches Herz
ist!
Gar nicht so einfach: linkes Bein oder rechter Arm? Stephanie
Bandenburg (2. v. links) bringt ihre Kursteilnehmenden auf
Trapp. Foto: Christine Peters
Kann man in den Kurs einsteigen?
Wenn Plätze frei sind – gerne.
Unsere Gruppe umfasst zehn
Teilnehmende. Wir treffen uns
mittwochs um 15.30 Uhr. Im
September startet der nächste
Kurs.
Das Gespräch führte Christine
Peters
gar nichts zu tun. Auch Berufstätige haben da oft Bedarf. Allerdings ist erwiesen, dass nach
dem Arbeitsleben die Gedächtnisleistung stark nachlässt, wenn
man nichts tut. Ich hatte eine
Teilnehmerin, die bei der Bank
gearbeitet hat und sich viele
Zahlen merken musste. Diese
Fähigkeit wollte sie sich auch
im Ruhestand gerne erhalten.
Wichtig ist, möglichst ganzheitlich daran zu gehen, also auch
Bücher zu lesen, Kontakte zu
pflegen, sich gesund zu ernähren, sich genügend zu bewegen
usw.. Immer nur Kreuzworträtsel zu lösen ist zu einseitig.
und erkennen, erfühlen von Gegenständen, kreative Schreib-
Funktionsgymnastik
Dienstag, ab 15. Juli, 8.30 Uhr
Erziehungslotsen Unterstützung
in der Familie durch Ehrenamtliche, wenn es mal schwierig wird;
Kontakt: Anke Grade, Telefon:
04221 - 998720
Was wird besonders trainiert
und mit welchen Übungen?
Sich Telefonnummern, Pins, Geburtstage und Namen zu merken
ist vielen wichtig. Da gibt es
schöne Übungen, wie man sich
Zahlen mit Hilfe von Symbolen
merken kann unter Nutzung der
Baumliste (siehe Kasten): Mit
den Symbolen denkt man sich
eine Geschichte aus, je verrückter, umso besser. Wir trainieren
unsere Merkfähigkeiten mit allen Sinnen: Koordinierungsübungen, Hörübungen, also Geräusche bewusst wahrnehmen
Gymnastik für SeniorInnen
Dienstag, ab 15. Juli, 9.40 Uhr
Für alle Kurse ist eine Anmeldung
unbedingt erforderlich!
Kurse im Sommer
Nähkurs
Donnerstag, 5. Juni, 19.30 Uhr
Pubertät
Vortrag für Eltern und Erziehende
Dienstag, 17. Juni, 19 Uhr
Feldenkrais-Methode
Dienstag, ab 17. Juni, 19.30 Uhr
der Geburt;
Kontakt: Anke
Grade, Telefon:
04221 - 998720 oder 017664814489
Gott lässt uns atmen
Unser neues Programm 2014/15
Meditation
erscheint kurz vor den SommerFreitag, 27. Juni, 25. Juli, 22.
August, 18 Uhr, Kirche Heilig-Geist ferien und ist dann in der EFB
erhältlich.
Kaum zu glauben?!
Ein kleiner Glaubenskurs
Infos und Anmeldung:
Mittwochs, 2. und 9. Juli, 19 Uhr,
und Sonnabend 12. Juli, von 9.30 Schulstraße 14; 27749 Delmenhorst, Telefon 04221 - 99 87 20
Uhr bis 16 Uhr (s. Seite 21)
wellcome Praktische Hilfen durch Das gesamte Programm finden
Sie im Internet: www.efb-del-ol.de
Ehrenamtliche für Familien nach
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 14
KIRCHENMUSIK
Meilenstein für die Kirchenmusik
Kreissynode beschließt mit großer Mehrheit die neue Konzeption der kirchenmusikalischen Arbeit
Zukünftig wird es drei Kantorenstellen im Kirchenkreis
Delmenhorst/Oldenburg-Land
geben. Eine mehr als zuvor.
Laut neuem Kirchenmusikgesetz der Oldenburgischen Kirche ist diese Anzahl für jeden
Kirchenkreis vorgesehen. Die
54 Delegierten der Kreissynode
verabschiedeten auf der Kreissynode im Martin-Luther-Haus
in Hude mit 51 Ja-Stimmen, 2
Nein-Stimmen und einer Enthaltung mit überwältigender
Mehrheit die neue Konzeption
der kirchenmusikalischen Arbeit. Diese war zuvor von der
Landeskirchenmusikdirektorin
Beate Besser und von der Vorsitzenden des 10köpfigen Arbeitskreises für Kirchenmusik
im Kirchenkreis, Pfarrerin
Christiane Geerken-Thomas,
vorgestellt worden. Nach lebhafter Diskussion honorierten
die anwesenden Synodalen
letztendlich die vom musikalischen Gottesdienst in der
Elisabethkirche zu Beginn angestimmte Aufbruchstimmung
in diesem wichtigen kirchlichen
Arbeitsfeld und die gute und intensive Vorarbeit des Arbeitskreises und der Landeskirchen-
Erstmal spielte auch ein „Gottesdienst-Gitarren-Ensemble“ mit Jasper Frerichs (2. von li.), Johannes Kretschmar-Strömer (Mitte) und die Pastoren Althausen (2. von re.), Backenköhler (re.) und
Jaedicke (li.).
musikdirektorin mit ihrer breiten Zustimmung.
Konkret bedeutet das folgendes: An den bisherigen Spielstätten der jetzigen Kreiskantoren in Wildeshausen und Delmenhorst wird es auch in Zukunft eine Stelle geben, eine
neue Kantorenstelle wird in
Ganderkesee an der Cyprian
und Cornelius Kirche verortet.
Ganderkesee wird dann den
Kreiskantoren bekommen, der
diese Aufgabe mit 25% seiner
Landeskirchenmusikdirektorin Beate Besser und Kreispfarrer
Bertram Althausen freuen sich über die überwältigende Mehrheit für die neue Konzeption der kirchenmusikalischen Arbeit im
Kirchenkreis. Fotos: Thomas Meyer
ganzen Stelle ausfüllen wird.
Das sind die klassischen Aufgaben wie Koordination, Zusammenbindung und Begleitung
aller kirchlichen Musiker, ob
haupt- neben- oder ehrenamtlich. Dazu kommt das Profil
„alte Orgelmusik“, das durch
die Arp-Schnittger Orgel in der
dortigen Kirche seine Berechtigung erfährt. Eine Neuerung in
Delmenhorst wird sein, dass die
durch den Ruhestand des jetzigen Stelleninhabers freiwerdende Stelle zu 50% mit dem landeskirchlichen Profil „Popularmusik“ausgefüllt werden wird.
Ein neues professionelles Arbeitsfeld für Kirchenmusiker,
das in Flensburg an einer Hochschule gelehrt wird. Hier werden ganz neue Wege beschritten, ohne das ehemalige
klassische Profil ganz aufzugeben. In Wildeshausen letztlich
wird Kreiskantor Ralf Grössler
seine langjährige profilierte
Chorarbeit und Aufbauarbeit
weiter fortsetzen können. Durch
praktische Übungen mit den
Synodalen konnte er dies gut
untermauern. Jeweils kommen
entsprechende Anteile für die
Kirchenkreisarbeit bei jeder der
drei Stellen hinzu sowie die herkömmlichen Aufgaben an den
Spielstättengemeinden wie Orgelspiel im Gottesdienst, Chorleitung und die Planung und
Durchführung von Konzerten.
Die Ausschreibung der beiden
neu zu besetzenden Stellen in
Delmenhorst und Ganderkesee
kann jetzt vorgenommen werden. Insgesamt erhoffen sich
alle Beteiligten eine weitere
Vernetzung und Stärkung der
kirchenmusikalischen Arbeit,
die nicht nur den Spielstätten
selbst als „Leuchttürmen“ mit
ausstrahlender Wirkung fruchten soll, sondern auch ganz konkret in den Gemeinden, die
nicht Spielstätten sind. Also
Kirchenmusik zum Zusammenwachsen im Kirchenkreis. Dieser Ansatz soll weiter verfolgt
und begleitet werden.
Eine wegweisende Entscheidung haben die Synodalen des
Kirchenkreises Delmenhorst/
Oldenburg-Land für ihre Gemeinden getroffen: Die Kirchenmusik im Kirchenkreis geht
neu aufgestellt und deutlich gestärkt daraus für die Zukunft
hervor.
Thomas Meyer
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 15
UNSERE MITTE
Liebe – zwischen Himmel und Hölle
Sommerkirche in den Gemeinde St. Johannes und St. Stephanus
In den Sommerferien finden die
Gottesdienste am Sonntag um
10 Uhr immer abwechselnd in
den Gemeinden St. Johannes
und St. Stephanus statt.
In diesem Jahr stehen sie unter dem Thema: Liebe – zwischen Himmel und Hölle. Heute
ist es selbstverständlich, dass
Menschen aus Liebe eine Beziehung eingehen. Es ist so
selbstverständlich, dass in Vergessenheit geraten ist, dass sich
eine Liebesheirat erst im 20.
Jahrhundert etablieren konnte.
So gibt es in der Bibel ebenfalls
kaum Texte, die ausdrücklich
von der Liebe zwischen Mann
und Frau erzählen. Wenn das
Wort „Liebe“ auftaucht, dann
wird mit ihr vor allem die Beziehung Gottes zu seinen Menschen beschrieben. Doch darüber hinaus sind in der Bibel anrührende oder auch aufregende
Geschichten von der Beziehung
zwischen Mann und Frau nachzulesen.
In dieser Spannbreite bewegen sich die Gottesdienstthemen
in der Sommerkirche in diesem
Jahr.
3. August, 10 Uhr,
Sommerkirche mit Abendmahl
in St. Stephanus
David und Bethseba – wo sind
die Grenzen des Begehrens?
Pastorin Ulrike Klank
10. August, 10 Uhr,
Sommerkirche in St. Johannes
Hohelied – romantische
Liebeserklärung, oder?!
Pastorin Barbara Bockentin
17. August, 10 Uhr
Sommerkirche in St. Stephanus
Jesus und die Ehebrecherin –
Chance für einen Neuanfang
Pastorin Barbara Bockentin
24. August, 10 Uhr
Sommerkirche in St. Johannes
Das Hohelied der Liebe –
Verheißung oder
Überforderung?
Pastorin Ulrike Klank
31. August, 10 Uhr
Sommerkirche in St. Stephanus
Jakob und Rahel – Liebe hat
einen langen Atem
Pastor Jürgen Philipps
7. September, 10 Uhr
Sommerkirche mit Abendmahl in
St. Johannes
Die Liebe Gottes und die Liebe
zum Bruder – eines ohne das
andere nicht zu haben
Pastor Jürgen Philipps
Gottesdienst mit Reisesegen
Gottesdienst zum Ferienbeginn am 27. Juli
Beim Rasenmähen und Entfernen von alten Sträuchern auf der
Wiese gegenüber der HeiligGeist-Kirche tauchten vor einigen Jahren die Überreste eines
Grillplatzes wieder auf. Da war
schnell die Idee geboren: Wir
nutzen diesen Platz wieder intensiver. Die Küster errichteten
in mühevoller Arbeit eine Holzhütte, und bei einem Gottesdienst mit Reisesegen und anschließendem Grillen wurde sie
eingeweiht. Mittlerweile ist dieser Gottesdienst vor den Sommerferien auf der Wiese gegenüber der Kirche mit anschlie-
Gottesdienst im Grünen bei der Heilig-Geist-Kirche.
ßendem Grillen eine kleine Tradition geworden, und auch die
Hütte ist schon oft von Gruppen
genutzt worden.
Auch dieses Jahr wieder, am
27. Juli, feiern wir diesen Gottesdienst und laden Sie alles dazu herzlich ein.
Tschüss, gute Reise, fahr vorsichtig, genieß den Urlaub, so
verabschieden wir unsere Lieben vor einer Fahrt. Nicht nur
mit den guten Wünschen von
lieben Menschen, sondern auch
mit Gottes guten Wünschen reisen wir gut. Ob wir in Nah und
Fern unterwegs sind, oder zu
Hause die Sommerzeit genießen, es tut gut, sich von Gott
begleitet und beschützt zu wissen, bei allem, was wir tun. Und
das gemeinsame Gottesdienstfeiern und anschließende Verweilen auf der Wiese macht
Freude auf den Sommer.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 17
Weitere Gottesdienste
JUNI
1. Juni
JUNI
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dr. Enno Konukiewitz
1. Juni
1. Juni
JUNI
JUNI
JUNI
11 Uhr Open-Air Gottesdienst in
neuer Form für alle Generationen, Pastorin Sabine Lueg,
Pastor Thomas Meyer und
Team mit Posaunen- und
Gospelchor
10 Uhr Gottesdienst,
Lektor Dieter Möllering
anschl. Kirchtee
1. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Lektorin Bödeker
8. Juni 10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Bernd Rüger
Pfingsten
8. Juni 10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastorin Gitta Hoffhenke
Pfingsten
8. Juni 10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastor Thomas Meyer
Pfingsten
8. Juni
Pfingsten
9. Juni 10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dr. Albrecht Weber
Pfingstmontag
9. Juni 10 Uhr Gottesdienst mit Taufen,
Pastor Thomas Meyer
Pfingstmontag
9. Juni 11 Uhr Festgottesdienst unter den
Eichen am Hasportsee,
Pfingstmontag
Pastorin Ulrike Klank
anschl. Kirchweihfest
9. Juni 10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Stulken
Pfingstmontag
15. Juni
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastor Dr. Enno Konukiewitz
15. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
15. Juni
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastorin Ulrike Klank
15. Juni
22. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dr. Enno Konukiewitz
22. Juni
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen,
Pastorin Sabine Lueg
22. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Ulrike Klank
29. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Gitta Hoffhenke
29. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
29. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Lektorin Luise Kock
Gottesdienst in unseren Kooperationsgemeinde
Wochenschluss Andachten
1. Juni
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastorin Barbara Bockentin
Andacht am Samstagabend in moderner Form
mit aktuellen Themen. 18 Uhr in der Stadtkirche am 14. Juni, 12. Juli und 9. August.
8. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Jürgen Philipps
Stille Zeit
11.15 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pastor Stulken
15. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Jürgen Philipps
22. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Lektorin Luise Kock
22. Juni
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastorin Barbara Bockentin
29. Juni
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Frerichs
28. Juni
18 Uhr Gottesdienst zum Wochenausklang, Pastorin Barbara
Bockentin und Team
jeweils am 3. Sonnabend im Monat, 19 Uhr, in
St. Johannes Zeit zum Entspannen und Stille
werden:
19. Juli und 16. August
GoTo
9. Juli
Gottesdienste im Sephanusstift
13. Juni
JULI
6. Juli
13. Juli
20. Juli
27. Juli
JULI
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Gitta Hoffhenke
10 Uhr Gottesdienst,
Lektor Helmut Steinert
13. Juli
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastorin Gitta Hoffhenke
20. Juli
10 Uhr Gottesdienst m. Reisesegen,
Pastorin Gitta Hoffhenke
27. Juli
AUGUST
3. Aug.
6. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Gitta Hoffhenke
10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl;
anschl. Teestunde,
Vikarin Nele Schomakers
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
13. Juli
6. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Diakon Martin Kütemeyer
6. Juli
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastor Jürgen Philipps
11 Uhr Gottesdienst beim Gemeindefest der Gemeinde zu den 12
Aposteln
10.30 Uhr Fahrdienst ab St. Johannes
13. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dietrich Jaedicke
13. Juli
11 Uhr Gottesdienst im Garten des
Stephanusstiftes,
Pastorin Barbara Bockentin
11.15 Uhr Gottesdienst,
Diakon Martin Kütemeyer
20. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Jürgen Philipps
Einladung zum Sommerfest
nach Hasbergen
26. Juli
18 Uhr Gottesdienst zum Wochenausklang, Pastorin Barbara
Bockentin
10 Uhr Gottesdienst,
Lektor Dieter Möllering
anschl. Kirchtee
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen,
Pastor Thomas Meyer
20. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Lektor Dieter Möllering
20. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
27. Juli
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Ulrike Klank
27. Juli
AUGUST
3. Aug.
6. Juli
AUGUST
10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl,
anschl. Teestunde,
Pastor Thomas Meyer
3. Aug.
11. Juli
JULI
JULI
JULI
10 Uhr Sommerkirche
in St. Stephanus (Fahrdienst)
Pastorin Ulrike Klank
AUGUST
3. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Lektorin Bödeker
AUGUST
3. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
Gottesdienst mit Abendmahl,
Pastorin Ulrike Klank
10. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dr. Enno Konukiewitz
10. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
10. Aug. 10 Uhr Sommerkirche
Gottesdienst,
Pastorin Barbara Bockentin
17. Aug.
10 Uhr Gottesdienst m. Abendmahl,
Pastor Dr. Enno Konukiewitz
17. Aug.
10 Uhr Gottesdienst mit Taufen,
Vikarin Nele Schomakers
17. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
in St. Stephanus (Fahrdienst)
Pastorin Barbara Bockentin
17. Aug.
11.15 Uhr Gottesdienst,
Lektor Köppen
17. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
Gottesdienst,
Pastorin Barbara Bockentin
24. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Ulrike Fendler
24. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Thomas Meyer
24. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
Gottesdienst,
Pastorin Ulrike Klank
24. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Meyer-Schürg
24. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
in St. Johannes
Pastorin Ulrike Klank
31. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Dietrich Menne
31. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Sabine Lueg
31. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
in St. Stephanus (Fahrdienst)
Pastor Jürgen Philipps
31. Aug.
10 Uhr Gottesdienst,
Pastor Frerichs
31. Aug.
10 Uhr Sommerkirche
Gottesdienst,
Pastor Jürgen Philipps
10. Aug. 10 Uhr Sommerkirche
in St. Johannes
Pastorin Barbara Bockentin
18.30 Uhr GoTo „Völlig losgelöst“
in der Stadtkirche
8. Aug.
15.30 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Barbara Bockentin
15.30 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Barbara Bockentin
15.30 Uhr Gottesdienst,
Pastorin Barbara Bockentin
Gottesdienste
im August-Jordan-Heim:
12. Juni, 10. Juli, 14. August, jeweils 10 Uhr
Pastor Dietrich Menne
Gottesdienste
im Erwin-Pelka-Haus:
20. Juni, 4. Juli, 15. August, jeweils 15.30 Uhr
Pastor Dietrich Menne
Gottesdienste
im Rote-Kreuz-Stift:
20. Juni, 4. Juli, 15. August, jeweils 10 Uhr
Pastor Dietrich Menne
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 18
UNSERE MITTE
Evangelischer Buchpreis für Sarah Michaela Orlovský
Bischof Jan Janssen überreicht Leserpreis für das Jugendbuchdebüt „Tomaten mögen keinen Regen“
Mit dem diesjährigen Evangelischen Buchpreis wird die österreichische Jugendbuchautorin
Sarah Michaela Orlovský für ihr
Buch „Tomaten mögen keinen
Regen“ (Wien: Domverlag
2013) ausgezeichnet. Diese Entscheidung gab der Vorsitzende
des Evangelischen Literaturportals, der Oldenburger Bischof
Jan Janssen, bekannt.
In der Begründung der Jury
heißt es: „Das ist unfair. Immer
wenn es regnet, müssen wir malen.“ So direkt geht es hinein in
die Erfahrungen und Perspektiven einer Handvoll Kinder und
Jugendlicher, in deren Welt das
Debüt der jungen österreichischen Autorin die Lesenden
führt. Mutig erzählt sie in den
Worten und Gedanken eines gut
13jährigen Jungen vom Leben in
einem Waisenhaus. Sarah Orlovskýs Experiment, aus der
Sicht eines stummen, gehbehinderten Jungen zu schreiben, gelingt dank einer klaren und einfühlsamen Sprache. Nüchtern,
humorvoll, zugleich eigensinnig
und doch mit Ironie und Distanz
durchdenkt Hovanes einen Sommer lang, was er gemeinsam mit
Sarah Michaela Orlovský und ihr prämiertes Jugendbuchdebüt
„Tomaten mögen keinen Regen“.
Sirup, Gaya, Eilis und Tiko und
zwei Ordensschwestern erlebt.
„Ein besonderes Zuhause für
besondere Kinder.“ So politisch
korrekt versucht dagegen die
junge Journalistin Ana, die über
das Waisenhaus eine Reportage
schreiben will, sich dem Thema
anzunähern. Mit dieser Figur ergänzt die Autorin eine zweite
Erzählebene und den Blick von
außen auf die eingespielte Gemeinschaft der Heimbewohner.
Gerade darin deckt sie die Befangenheit dieser Perspektive
auf. Dabei erfahren wir Lesenden keine Diagnosen oder
Krankheitsbilder, sondern nur,
ob einer schnell rennen, einen
Kaninchenstall bauen oder gut
malen kann. Was wir kennenlernen, sind die Sehnsüchte und
Sorgen der Kinder, die sich
handfest streiten, über Anerkennung freuen und einander Bruder und Schwester werden können. Ein berührendes Buch, das
zum Nachdenken über unser
Verständnis von Normalität und
Besonderheit anregt und eine
leise Hoffnung macht.
Sarah Michaela Orlovský
(Jahrgang 1984) stammt aus
Oberösterreich, sie hat längere
Zeit in Armenien, der Slowakei
und afrikanischen Ländern verbracht. Für ihr Buch „Tomaten
mögen keinen Regen“ wurden
der Autorin das Kranichsteiner
Jugendliteraturstipendium 2014
und einer der drei Kinder- und
Jugendbuchpreise der Stadt
Wien 2013 verliehen.
Der Evangelische Buchpreis
wird seit 1979 vom Evangelischen Literaturportal als dem
Dachverband evangelischer
öffentlicher Büchereien aufgrund von Leserempfehlungen
verliehen. Für 2014 hatten Leserinnen und Leser insgesamt
115 Titel vorschlagen. Die Jury
wählte neben dem Preisbuch 13
weitere Titel für die Empfehlungsliste aus: Romane, Kinderund Jugendbücher und Sachbücher. Der Evangelische Buchpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Bischof Jan Janssen wird am 4.
Juni der Autorin im Haus der
Kirche in Kassel den Preis überreichen.
Touristisches Buchzeichen
Anregungen für die Urlaubszeit
1. Worauf freuen Sie sich bei
dieser Reise?
Was lassen Sie für einige Zeit
gerne zurück?
2. Wer freut sich über Ihre Reise:
- Zu Hause,
- dort, wo Sie hinreisen?
3. Möchten Sie auf dieser Reise
etwas lernen? Was?
4. Was für Menschen wollen Sie
kennenlernen:
- Wen werden Sie voraussichtlich treffen?
- Was wissen Sie von ihm?
- Was weiß er von Ihnen?
5. Wem nützt Ihre Reise?
Wem schadet sie?
6. Welche Konflikte löst Ihre
Reise aus?
Welche Konflikte löst sie?
7. Was nehmen Sie auf Ihre Reise mit?
Was bringen Sie mit nach
Hause?
8. Können Sie einschätzen,
wann Sie in Ihrem Reiseland
jemanden verletzen?
- Mit Ihrem Fotoapparat und
anderen Aufnahmegeräten?
- Mit Ihren Trinkgeldern und
Geschenken?
- Mit Ihren Gewohnheiten?
9. Wie viel Zeit werden Sie in
Städten verbringen, wie viel
auf dem Land?
Erlaubt Ihr Terminkalender
unvorhergesehene Besuche
und Gespräche?
Wie viel Zeit haben Sie für
sich selber?
10. Kehren Sie gerne nach Hause zurück?
Wenn ja, warum?
(aus: Augenblicke deiner Gegenwart, hg: Arbeitskreis Freizeit, Erholung, Tourismus in der
EKD)
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 19
Ein Jubiläum besonderer Art
Ingeborg Molter verabschiedet sich nach 35 Jahren aus der Leitung des Bastelkreises
Irgendwann muss Schluss sein.
Das hat sich wohl auch Ingeborg
Molter (Foto) gedacht, als sie
ihre Entscheidung bekannt gab,
die Leitung des Bastelkreises in
Heilig-Geist abzugeben, nach so
langer Zeit, eben nach 35 Jahren. Eigentlich braucht sie gar
nicht vorgestellt zu werden.
Denn bekannt ist sie allemal in
ihrer Gemeinde: als ehrenamtlich Mitarbeitende, als gewinnbringende Gesprächspartnerin,
als regelmäßige Gottesdienstbesucherin. Als ich Frau Molter zu
Hause besuche, können wir auf
der Terrasse ihres Reihenhauses
Platz nehmen. Die Sonne
scheint an einem wunderschönen Frühlingstag. Zum Tee gibt
es „Frankfurter Kranz“, in der
Familie heiß begehrt.
Und Ingeborg Molter beginnt
zu erzählen. Wie oft im Leben
manches anders gelaufen ist als
geplant. Eigentlich wollte sie
Biologie studieren. Aber dann
hat sie sich zur Putzmachermeisterin ausbilden lassen, besuchte
die Modeschule in München,
fertigte Damenhüte. Sie hätte
sogar in Nienburg an der Weser
das heimische Hutgeschäft übernehmen können. Aber dann lernte sie Dr. Traugott Molter kennen und lieben, ihren späteren
Ehemann, von Beruf Geograph,
der zunächst in der Welt unterwegs war, bevor sie ihre Familie
gründen konnten. Heute haben
die Kinder, die in NordrheinWestfalen und in SchleswigHolstein wohnen, Familien mit
eigenen Kindern. Und auch ein
Urenkel gehört dazu.
Wie kam es zur Gründung
des Bastelkreises? Lange gab es
in Heilig-Geist keinen Kreis für
Frauen. Hier waren nach seiner
Gründung alle willkommen, die
Kontakt suchten, auch wenn sie
keine begnadeten Handwerkerinnen waren. Auch Zuarbeiten waren gefragt. Als Leitung
fand sich eine Troika zusammen. Lina Baier war verantwortlich für die Andacht zu Beginn,
Ingeborg Molter für die handwerklichen Arbeiten, Renate
Stuckenberg für die Kasse. Der
Kreis wuchs relativ rasch auf 30
Damen. Nun wurde übers Jahr
für den Basar am Samstag/Sonntag des 1. Advent gearbeitet, der
Erlös war zunächst für „Brot
für die Welt“ bestimmt. Mitte
der achtziger Jahre übernahm
der Bastelkreis die Patenschaft
für ein Projekt des GustavAdolf-Werkes. Dafür wurde das
Altenwohn- und Pflegeheim in
Oberwart im Burgenland (südliches Österreich) ausersehen.
Dorthin und insbesondere zu
Mühe für „ihren“ Basar am 1.
Advent gearbeitet. Jahrelang gab
es aus diesem Anlass einen großen Besucherandrang. Die Mitarbeitenden haben ihre Arbeit
auch als Dienst am Nächsten
verstanden. Das Resümee von
Ingeborg Molter fällt durchweg
positiv aus: „Der Bastelkreis ist
eine Gewinn bringende Sache in
jeder Hinsicht. Wir haben unsere
anvertrauten Gaben und Talente
nicht vergraben, sondern gewuchert, und ich denke, uns und
anderen zum Segen. Dazu
möchte ich bemerken, dass der
Segen bei uns nicht in pekuniärer Hinsicht zu sehen ist. Wir
dessen Leiter Hans Sepp Böhm, haben dabei persönlich nicht eizur evangelischen Kirchengenen Cent verdient, sondern im
meinde und deren Pfarrer Franz Gegenteil häufig für unsere ArBöhm entstand über die Jahre
beit das Material noch gespenund durch gegenseitige Besuche det.“
eine herzliche Verbundenheit.
Immer wieder werden die
Zwischen 1985 und 2005 gab es Gedanken von Ingeborg Molter
jeweils fünf Besuche in beide
an „ihren“ Bastelkreis zurückRichtungen.
gehen, dessen Treffen sie nach
Der Erlös durch die Basare
dem Ausscheiden der anderen
erbrachte über die Jahre
Mitglieder der „Troika“ auch
71.163,57 Euro. Frau Molter hat stets mit einer Andacht einleitedarüber genauestens Buch gete. Der verbliebene Kreis von
führt. Bedacht wurden zB. Ober- Damen trifft sich noch alle vier
wart, ferner das jeweilige JahWochen, ein gutes Zeichen für
resprojekt des GAW-Frauendie feste Verbundenheit. Einen
werkes, das Missionsspital in
Wunsch hätten sie schon für die
Wora/Ghana. In einem Jahr wur- Zukunft: dass sich „ein Kreis
de für Michelle Leslien gespen- jüngerer Frauen bildet und einen
det, ein 7-jähriges, an Leukämie Basar ausrichtet“. Wobei jede
erkranktes Mädchen. Aber auch Generation ihren eigenen Weg
die Gemeinde Heilig-Geist kam gehen muss.
nicht zu kurz. Sie wurde beiDie Gemeinde Heilig-Geist
spielsweise unterstützt beim An- sagt Ihnen, liebe Frau Molter
kauf einer Spülmaschine und der „herzlichen Dank“ für diese tolgroßen Orgelrenovierung.
le, fruchtbringende und segensDie Damen des Bastelkreises reiche Arbeit. Gott behüte Sie!
haben mit viel Engagement und Dr. Enno Konukiewitz
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 20
HEILIG GEIST
Gut gesprayt
Renovierung der Jugendräume geht in die zweite Runde
Über die Renovierung der Jugendräume wurde hier bereits
berichtet – als „kleiner Höhepunkt“ ist wohl nun eine Aktion
zu betrachten, die Anfang März
stattgefunden hat. Am 7. und 8.
März enterten sieben unserer
Jungteamer zusammen mit dem
Künstler Klaus Warninghoff, mit
Spraydosen, alten Klamotten
und Atemschutzmasken bewaffnet, das Gemeindehaus und insbesondere den Treppenaufgang
zu den Jugendräumen. Der angehende Erzieher Klaus Warninghoff (31), der in der offenen
Jugendarbeit tätig ist, fand
schnell eine gute Basis zu den
Jugendlichen und konnte so seinen eigenen Spaß am Medium
Spraydose auf sie übertragen.
Ohne jegliche Scheu legten die
Jungteamer, nach einer theoretischen Einweisung, bei ersten
Sprayübungen auf der „Grünen
Insel“ gleich richtig los! Eines
der so entstandenen Plakate ziert nun eine Wand
auch in unserem Haus…
Der Künstler war begeistert von den Jungteamern – eine so motivierte, engagierte und
selbstständige Gruppe
hätte er noch nie erlebt!
Die Jugendlichen wären
mit viel Spaß an der Sache und vielen guten, eigenen Ideen dabei gewesen. Die Ideen wurden
Engagierte Großeltern beim Vorlesen.
dabei auch schnell umgesetzt, so
dass jetzt ein deutlicher Hinweis
auf die Jugendräume im Treppenhaus zu bewundern ist.
Neben dem tollen Ergebnis,
das sich jeder einmal anschauen
kann, haben unsere Jungteamer
auch einiges gelernt: Von verschiedenen Sprühtechniken,
dem Konstruieren von Buchstaben über die Anfertigung von
Schablonen, bis hin zu der Erstellung eines Wandkonzepts,
der Farbgestaltung und den
Kontrasten von Farben.
Allen hat diese Aktion viel
Spaß gemacht, auch den Küchenfeen, die unter anderem am
Samstag für ein leckeres Mittagessen gesorgt haben. Klaus Warninghoff gebührt unser besonderer Dank! Simone Neunaber
GRUPPEN UND KREISE
Kinderkirche:
Am 1. Samstag im Monat von
10-12 Uhr; Ansprechpartnerin:
Birgitt Dahlke und Team,
Telefon: 2 98 74 86.
Mutter-Kind-Gruppe
„Stoppelhoppser“:
Mittwochs 9 bis 11.30 Uhr.
Ansprechpartnerin: Frau
Helmik, Telefon: 8 00 06 43.
Kindergruppe „Die
verrückten Pferde“:
Für Kinder von 6 bis 10 Jahren.
Montags ab 16.30 Uhr. Ansprechpartner: Robin Neunaber, Telefon: 8 86 58 und Marlin
Köhler, Telefon: 5 42 23
Shorteens:
Für Jugendliche im Alter von 10
bis 14 Jahren. Am ersten
Sonnabend im Monat von 18
bis 21 Uhr. Ansprechpartnerin:
Simone Neunaber, Telefon:
8 86 58.
Offener DiscofoxTanzkreis:
Jeden 2. Donnerstag im Monat
19.30 bis 21.30 Uhr, Leitung:
Rebecca Cordes.
Spieleabend für
Erwachsene:
Am ersten Freitag des 3. Monats um 19 Uhr. Die nächsten
Termine: 13. Juni und 5. Sept.,
Ansprechpartnerin: Simone
Neunaber, Telefon: 8 86 58.
Frauengesprächskreis:
Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat 19.30 Uhr.
Ansprechpartnerin: Pastorin G.
Hoffhenke, Telefon: 8 42 73.
Geselligkeitskreis:
Jeden zweiten Mittwoch im Monat
15 Uhr. Ansprechpartner: Ehepaar
Steinert, Telefon: 8 44 86, und
Ehepaar Zimmermann, Telefon:
85 08 03.
Seniorenkreis:
Dienstags 15 Uhr. Ansprechpartnerinnen: Frau Schütte, Telefon: 8 13 07 und Frau Wiesenhütter, Telefon: 8 71 99.
Bibelfrühstück:
Jeden vierten Mittwoch im Monat
8.30 Uhr. Ansprechpartner: Pastor
Dr. Enno Konukiewitz, Telefon:
8 28 27.
Gemeindekirchenrat:
Jeden zweiten Mittwoch im Monat
19.30 Uhr. Ansprechpartnerin:
Pastorin Gitta Hoffhenke, Telefon:
8 42 73
Literaturkreis:
Jeden ersten, dritten und
fünften Freitag im Monat 15
Uhr. Ansprechpartner: Pastor
Geerken, Telefon: 8 41 24.
Teestunde:
Freitags 15.30 Uhr. Ansprechpartnerin: Pastorin Gitta Hoffhenke und Team, Telefon:
8 42 73.
Kirchenchor:
Dienstags 20 Uhr. Ansprechpartnerin: Frau Martchenko,
Telefon: 5 36 57.
Anonyme Alkoholiker (AA) / Al Anon:
Freitags 20 Uhr.
Bei Interesse wenden Sie sich
bitte an eine/einen der Kreisleiterinnen oder Kreisleiter.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
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Kaum zu glauben?!
Ein kleiner Glaubenskurs
Eine Szene in einem Supermarkt. Eltern kommen mit ihrer
kleinen Tochter herein und
schauen sich suchend um. Der
Verkäufer kommt auf die Eltern
zu. „Kann ich Ihnen behilflich
sein?“
„Ja, wir sind auf der Suche
nach einem Gottesbild für unsere Tochter. Das alte taugt
nicht mehr, jetzt wo sie älter geworden ist. Wir brauchen ein
richtiges Gottesbild...“
Du bist also Christ! Und was
macht man da so? In Zeiten, in
denen das Christ-Sein und der
christliche Glaube nicht mehr
selbstverständlich sind, taucht
diese Frage wohl immer öfter
auf. Aber was glauben wir eigentlich – oder auch nicht? Welche Fragen habe ich? Sie glauben nicht einfach alles?
Wir möchten uns gemeinsam
mit Ihnen auf die Suche begeben
und ins Gespräch kommen. Auf
unserer Suche nach Antworten
geht es nicht um „dogmatische
Richtigkeiten“, sondern um den
Austausch über Gott und die
Welt, über persönliche Alltagserfahrungen mit Religion, Glaube und Kirche und um die Frage, wie ich mit dem, worauf ich
vertraue, anderen Menschen begegne.
Dieses soll in vier Schritten
geschehen:
Woran du dein Herz hängst
(Gott)
Was für ein Mensch (Jesus
Christus)
Was mein Leben erhellt (Heiliger Geist)
Mit Gott per DU (Gebet)
Wir laden herzlich ein zu die-
sem kleinen Glaubenskurs. An
zwei Abenden und einem Samstag im Gemeindezentrum der
Stadtkirche, Lutherstraße 4.
Jeweils mittwochs, 2. und 9.
Juli um 19 Uhr und Sonnabend
12. Juli, von 9.30 Uhr bis 16
Uhr.
Die Kursleitung haben Christine Peters, Ev. Familien-Bildungsstätte, und Nele Schomakers, Vikarin der Stadtkirche.
Anmeldung in der Ev. FamilienBildungsstätte, Telefon: 0422199 87 20, info@efb-del-ol.de.
Die Kursgebühr beträgt 12 Euro.
Wir freuen uns auf Sie!
Nele Schomakers
Konfis on Tour
Ein Tag für die Hauptkonfirmanden der Stadtkirche
Bei strahlendem Sonnenschein
und schon sehr warmen Temperaturen für Anfang März sind
die Hauptkonfirmanden der
Stadtkirche mit Pfarrer Thomas
Meyer und Vikarin Nele Schomakers am Sonntag, 9. März, zu
einem Aktionstag aufgebrochen.
Schon einmal vorab sollen die
Eltern der Konfirmanden lobend
erwähnt werden, von denen sich
einige bereit fanden, mit ihrem
Privat-Pkw Fahrdienst zu leisten. Vielen Dank dafür!
So ging es zuerst nach Bremen in den Hafen. Dort gibt es
den sogenannten „Schwarzlichthof“ mit einer Minigolfanlage
im Dunkeln. In einer alten Lagerhalle ist ein toller Parcours
mit den ehemaligen Gegenständen dieses Lagers gestaltet worden: Alte Kisten, Rohre, Taue –
alles fantasievoll arrangiert und
ausgestaltet – und dann eben im
Dunkeln nur mit Schwarzlicht
ausgeleuchtet. Durch fluoreszierende Farben zeigte sich eine
beeindruckende Kulisse. Wer
passend mit entsprechend weißer Kleidung kam, wurde Bestandteil der Inszenierung. Die
Elterngeneration fühlte sich an
beste Disco-Zeiten erinnert!!
Nach einem lustigen Durchgang durch alle Minigolfbahnen
ging es aus Bremen zurück zum
Gemeindehaus in die Lutherstraße. Dort war schon ein kleiner Imbiss vorbereitet mit selbst
gebackenen Pizza Muffins, Crackern mit Dipps und Getränken.
Gut gestärkt ging es dann nach
Wardenburg weiter. Dort schloss
der Konfi-Tag mit dem Besuch
des Jugendmusicals „Like me“
ab. Vorbereitet von der EvangeWeiter auf der Folgeseite >>>
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 22
STADTKIRCHE DELMENHORST
Gerd Hofstadt setzt „Schlussakkord“
Zur Verabschiedung des Kantors der Stadtkirche
„Schlussakkord“: So nannte der
Kantor selbst das große Konzert,
mit dem er sich am Sonntag
Kantate nach 38 Jahren von der
Delmenhorster Kirchenmusikbühne verabschiedete. Gemeinsam mit den Solisten Christine
Süßmuth (Sopran), Sofia Bockholdt (Alt), Benjamin Kirchner
(Tenor), Ralf Mühlbrandt (Bariton) sowie dem Orchester „Concordia“ und dem Evangelischen
Stadtchor Delmenhorst wurden
Kantor Gerd Hofstadt noch einmal vor großem Orchester und Chor in der voll besetzten Stadtkirche.
Werke von Bach, Händel und
Schütz geboten. Höhepunkt war
sich verändernde Rahmenbetende Kreispfarrer Dr. Enno
z.B. für die erfolgreiche Somdie Krönungsmesse von Wolfdingungen und Personen einzumerkonzert – Reihe wie auch für Konukiewitz und die Pfarrerin
gang Amadeus Mozart. Mit
stellen haben, was nicht immer
der Stadtkirche, Sabine Lueg.
große Werke für Chor und Orlanganhaltendem Applaus und
ganz einfach sei. Ganz ehrlich
Konukiewitz trug vor, dass
stehenden Ovationen wurde der chester gewinnen und somit das
und mit einem Augenzwinkern
die Stadtkirchengemeinde seit
Renommee der Stadtkirchengesichtlich bewegte Kreiskantor
1905 lediglich drei Kantoren ge- betonte dies ähnlich Pastorin
von dem Auditorium in der voll meinde als Ort für ein großes
Lueg. Mit diesem feierlichen
habt habe. Und das spreche für
klassisches Repertoire unterbesetzten Stadtkirche verabAbschlusskonzert sei ein würdie Kontinuität und der guten
streichen.
schiedet.
Das würdigten in ihren aner- Arbeitsbedingungen in Delmen- diger Übergang in den wohlverSogar ein Studienfreund von
dienten Ruhestand gelungen.
1967, Fred Graham, war aus To- kennenden Grußworten Landes- horst. Beate Besser bedachte
aber auch der Problematik einer Das fanden die vielen Wegbekirchenmusikdirektorin Beate
ronto angereist und spielte die
gleiter beim Empfang.
solchen Tatsache, dass nämlich
Orgel. Nationale und internatio- Besser, Oberbürgermeister PatThomas Meyer
rick de La Lanne, der stellvertre- die Kantoren sich ständig auf
nale Künstler konnte Hofstadt
Konfis on Tour
lischen Jugend Osnabrück und
auf Einladung durch unsere EJO
im Kirchenkreis gab es Musik
und eine beeindruckende Story
zum aktuellen Thema „soziale
Netzwerke und der Umgang damit“. Von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet. Inklusive
Lifeband. Der Tag hat den Ver-
Fortsetzung
antwortlichen, wir denken aber
auch den Teilnehmenden inklusive Eltern-Fahrerinnen und
Fahrern Spaß gemacht. Und die
Gruppe ist relativ kurz vor der
Konfirmation noch einmal etwas
zusammengerückt durch diesen
etwas anders gestalteten Tag.
Thomas Meyer
Konfis im „Schwarzlicht-Parcours“.
GRUPPEN UND KREISE
im Gemeindezentrum, Lutherstraße 4:
Seniorenkreis:
Montags 14-tägig, 15 bis 17 Uhr.
Ansprechpartnerinnen: Edith Bode, Telefon: 5 05 49, Roswitha
Stulken, Telefon: 5 07 95,
Renate Dippel.
Termine: 23. Juni; 7, 21. Juli; 4.,
18. August.
Bibel-Gesprächskreis:
Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat. Ansprechpartner: Pastorin Sabine Lueg,
Telefon: 15 54 64, und Norbert
Adolf, Telefon: 5 60 01.
Termine: 5., 19. Juni; 3., 17. Juli;
7., 21. August.
Posaunenchor:
Donnerstags 19.30 Uhr.
Ansprechpartner: Holger Heinrich,
Telefon: 4 40 21.
Frauenkreis:
Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat. Ansprechpartnerin: Frau Schubel, Telefon:
6 89 67 50
Termine: 4., 18. Juni; 2., 16. Juli;
6., 20. August.
Chorprobe Evangelischer Stadtchor:
Dienstags 19.30 Uhr. Ansprechpartner in der Vakanzzeit: Kantor
Reinhard Nehmiz, Telefon:
58 86 11.
Anonyme Alkoholiker,
AlAnon-Familiengruppe:
Montags 19.30 Uhr
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 23
Auf zum Gemeindefest!
Herzliche Einladung zum Kirchweihfest Pfingstmontag 9. Juni, 11 bis 15 Uhr
Haben Sie schon über Pfingsten
Ihren Kurzurlaub geplant oder
freuen Sie sich genauso wie wir,
Ihre St. Johannes Gemeinde, auf
das alljährlich am Pfingstmontag stattfindende Kirchweihfest?
Am Pfingstmontag, dem 30.
Mai im Jahre 1977, wurde das
St. Johannes-Haus eingeweiht.
Seit diesem Tag feiern wir jeweils am Pfingstmontag unser
Gemeindefest.
Im Vertrauen auf Gottes Segen über dem Gemeindeleben
knüpften wir an, an den Anfang
der Kirche überhaupt. Diesen
schildert die Bibel beim Pfingstfest, nachzulesen in der Apostelgeschichte, Kapitel 2: Die
Freunde Jesu wurden von Begeisterung erfüllt und erzählten
Der Ablauf:
.
11 Uhr Open-Air-Festgottesdienst am Hasportsee
unter den Eichen mit
Posaunenchor
.
ab 12 Uhr am Gemeindehaus,
Hasporter Allee 215
mit Live-Musik
Spiel, Spaß, Spannung
für Kinder
Café im Grünen mit
selbstgebackenen Torten,
Kuchen und frischen
Waffeln
leckere Bratwürste und
Steaks vom Grill mit was
dazu
frisch gezapftes Bier und
alkoholfreie Getränke
Wir sehen uns doch, oder?
von ihm. Petrus erklärte den
Jerusalemern die Freude der
Jünger über die Auferstehung.
Und sehr viele wollten auch gerettet werden vor Gottes Gericht
und dem ewigen Tod, sie ließen
sich taufen.
Alle in der Gemeinde ließen
sich regelmäßig im Glauben unterweisen und feierten in großer
Freude Gottesdienste. Sie lebten
in enger Gemeinschaft, teilten
mit den Armen, feierten das
Abendmahl und beteten miteinander.
Deshalb möchten wir mit Ihnen zu diesem Jubiläum, wie in
all den Jahren zuvor auch, ein
fröhliches Gemeindefest feiern!
So viele Menschen treffen
sich, kommen miteinander ins
Gespräch...
Der Gottesdienst im Grünen
wird nicht nur von den eigenen
Gemeindegliedern gern besucht,
unsere beiden Kooperationsgemeinden St. Stephanus und Zu
den Zwölf Aposteln feiern ebenfalls mit. Spaziergänger, Radfahrer und Hundehalter nutzen
ebenfalls die Möglichkeit zur
Teilnahme. Übrigens, 92 Prozent
aller bisherigen Kirchweihfeste
konnten draußen gefeiert werden, die Chancen stehen also gut
auch für dieses Jahr.
Und wenn Sie zum Kaffeetrinken lieber ins St. JohannesHaus hineingehen, dann sehen
Sie dort die schönen neuen Tische und Stühle, welche wir
Dank der Spenden vom freiwilligen Kirchgeld anschaffen
konnten, zur Freude der Gruppen und zur Erleichterung des
Aufbauteams beim Kirchweihfest.
Liebend gern und mit herzlichem Dank nehmen wir Kuchenspenden an, mehrere Hundert Besucher essen jede Menge
- vielleicht überraschen Sie uns
und die Gäste mit Ihrem Lieblingsrezept?
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 24
ST. JOHANNES
Petri heil!
Ferienangeln am Hasportsee für Kinder und Jugendliche
Der Fischereiverein Delmenhorst bietet auch in diesem Jahr
wieder eine Ferienaktion, an der
sich die St. Johannes-Gemeinde
beteiligt. Das Angeln im Hasportsee ist an drei MittwochVormittagen möglich für Kinder und Jugendliche von zehn
bis vierzehn Jahren. 2013 haben
insgesamt 119 Teilnehmer Mädchen und Jungen - mit Eifer
und Geduld geangelt. Dabei
lernten sie den Gebrauch der
Fanggeräte und dabei den Tier-,
Natur- und Umweltschutz nicht
außer Acht zu lassen. 53 Ehrenamtliche des Fischereivereins
haben den Kindern und Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite
gestanden. Zum Beispiel, wenn
es länger dauerte, bis ein Fisch
anbiss oder sich die Angelschnur im Baum verfangen hatte. Selbst das Randgeschehen
bot Spannung, so wurde einiges
andere an Land gezogen und
neugierig betrachtet… 115 Fische wurden insgesamt gefangen und verwertet, davon zwei
schöne Schleien von je fast ei-
nem Pfund und ein schöner
Brassen von fast 1,4 Kilo.
Mit großer Spannung wird
immer von den Teilnehmern das
Ergebnis erwartet, wenn zum
abschließenden Vergleich das
Messen und Wiegen ansteht:
Wer hat die meisten Fische?
Wer hat den schwersten und wer
den längsten Fisch? Die Gewinner werden besonders bedacht,
aber jeder Teilnehmer darf eine
vorbereitete gefüllte Tasche mit
nach Hause nehmen – und seine
Fische.
Nach dem Angeln gibt es für
alle großen und kleinen Beteiligten Grillwurst und Getränke
vor dem St. Johannes-Haus. Für
dieses Jahr hat sich das JuteCenter dazu als Sponsor bereit
erklärt.
Wenn das Angeln den Kindern und Jugendlichen so richtig Spaß macht, können sie die
Jugendgruppe des Fischereivereins besuchen (ab 10 Jahre) und
die Fischereiprüfung ablegen
(ab 14 Jahre).
Termine der Ferienaktion:
13., 20. und 27. August, jeweils
von 8 Uhr bis 13 Uhr. Für die
Anmeldung Ihres Kindes und
Fragen zur Ferienaktion wenden
Sie sich bitte an Thorsten Leskow, Telefon: 04221 - 12 17 90.
Eigenes Angelgeschirr und
alles weitere, was zum Angeln
gehört, ist mitzubringen (1 Rute, Köder, Kescher …), am besten auch wetterfeste Kleidung.
Zur eigenen Sicherheit bei ihrer
Aktivität am Wasser müssen die
Teilnehmer schwimmen können.
Der Vorstand des Fischereivereins Delmenhorst und Pfarrerin Ulrike Klank
Der Gemeindekirchenrat
Pfarrerin Ulrike Klank, Vorsitzende, Telefon: 2 41 09;
Dieter Möllering, stellv. Vorsitzender, Telefon: 5 92 14 05;
Bastian Brau, Telefon: 1 88 16;
Jutta Burmester, Telefon: 2 17 75;
Vladimir Kromm, Tel.: 9 46 01 35;
Gerd-Werner Kuschmierz,
Telefon: 7 18 40;
Regina Müller, Telefon: 2 13 60;
Günter Patz, Telefon: 2 06 75.
GRUPPEN
UND KREISE
Jugendgruppe:
Montags 17.30 Uhr.
KonfirmandenNachmittage:
Dienstags 14-tägig 16 Uhr.
Stille Zeit:
Jeden dritten Sonnabend,
19 Uhr.
Frauenkreis:
Jeden zweiten Donnerstag im
Monat, 15 Uhr.
Seniorenkreis:
Jeden zweiten und vierten
Mittwoch, 15 Uhr.
Bibli. Gesprächskreis:
Jeden dritten Freitag, 20 Uhr.
Tanzkreis Hasport:
Jeden ersten und dritten
Mittwoch, 17 Uhr.
Gymnastikgruppen:
Drei Gruppen, die auch für Senioren geeignet sind, treffen sich
am Donnerstagvormittag. Anmeldung über die Familienbildungsstätte, Telefon: 99 87 20.
Gemeindekirchenrat:
Termine bei Pfarrerin Ulrike
Klank erfragen.
Angebote des Seniorenkreises
Herzliche Einladung zum Nachmittag für Ältere
An jedem zweiten und vierten
Mittwoch im Monat treffen
sich rund 15 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer für zwei Stunden zum Seniorenkreis im Gemeindehaus. Um 15 Uhr beginnt die Runde mit der Kaffeetafel. Nach ausgiebigem
Klönschnack wenden wir uns
einem Thema zu, das die Pfarrerin Ulrike Klank, oder die
Gruppe selbst, vorbereitet hat.
Wir besprechen, was uns interessiert, trainieren unser Gedächtnis oder unsere Geschicklichkeit bei Spielen, Rätseln
oder Bastelarbeiten und haben
auch viel Spaß miteinander.
Wir sind kein geschlossener
Kreis, sondern offen für neue
Gesichter! Wir freuen uns,
wenn Sie uns ansprechen. Pfarrerin Ulrike Klank, Telefon:
2 41 09.
Nach Rücksprache, spätestens am Vortag, kann ein Fahrdienst angeboten werden, Telefon: 1264 -10.
Die weiteren Termine:
11. und 25. Juni, 9. Juli, nach
der Sommerpause 27. August.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 25
Ausflüge sind gesichert
Ortskirchgeld erfüllt große Wünsche der Krippe
Welche Freude! Zwei Krippenkinder hüpfen in unserer Mehrzweckhalle genussvoll auf der
neuen Weichbodenmatte herum. Frohes Lachen klingt
durch die Halle. Am anderen
Ende versucht ein weiteres
Krippenkind die Matte zu erklimmen. Die Bewegungen
sind noch unsicher. Es hat gerade erst gelernt, sich auf zwei
Beinen fort zu bewegen. Das
Kind gibt nicht auf. Endlich!
Es ist geschafft! Das Kind sitzt
auf der Matte. Es lacht.
Drei Teile wurden aus dem
Ortskirchgeld für unsere Krippe bestellt. Die Weichbodenmatte ist das erste von drei Teilen, das bei uns eingetroffen ist.
Der Lieferant musste sich bei
uns tatkräftige Unterstützung
einholen, um die große Matte
ins Haus zu schaffen. Sie passte nur knapp durch unsere
Haustür. Die Freude bei den
Kindern war groß. Begeistert
wurde die Matte von ihrer
Schutzfolie befreit. Solch eine
Matte ist ein phantastisches
Mittel zur Bewegungsförderung und wird vielen Kindern
gute Erfahrungen ermöglichen.
Die Sonne lockt. Unsere
Krippenkinder sind ganz aufgeregt. Ein Ausflug zu einem
Spielplatz ist geplant. Wie
Aktuell! struktu-
eu
Information zur N
ngemeinhe
rc
Ki
r
rierung de
13. Juli,
de St. Paulus am
Gottes11 Uhr, nach dem
dienst.
schön wäre es, wenn jetzt die
beiden Wagen schon da wären.
Die kurzen Beine der Krippenkinder reichen noch nicht für
lange Strecken.
Ein zusammenfaltbarer Viersitzer und ein „Turtelbus“ für
sechs Kinder (der Mercedes
unter den Krippenfahrzeugen,
siehe Foto oben) wurden bestellt und sind vor Ostern doch
noch eingetroffen. Diese An-
schaffungen konnten durch die
großzügigen Zuwendungen im
Ortskirchgeld und durch weitere Spenden (Kollekten usw.)
vorgenommen werden.
Ein herzliches Dankeschön
an alle Spender. Sie haben vielen Kindern und Mitarbeiterinnen eine große Freude bereitet.
Es grüßen
die Kinder und Mitarbeiterinnen der Krippe
Lettlandhilfe hört auf!
Von Herzen danken wir allen, die
sich an unserer Aktion „Lettlandhilfe“ mit Sach- und Geldspenden
beteiligt haben! So konnten wir
über zwei Jahrzehnte wirklich bedürftigen Familien Kleidung, Möbel, Haushaltsgegenstände und
von anderem mehr zukommen
lassen. Alles ist dankbar angenommen worden und wird gebraucht! Doch nun hören wir aus
persönlichen Gründen auf. Daher
bitten wir, ab Mai dieses Jahres
keine Sachspenden mehr zum
Pfarrhaus, Friesenstraße 36, zu
bringen.
Nochmals allen Helfern herzlichen Dank, auch im Namen derer, die es nicht so gut haben wie
wir! Wir danken der Paulus Kirchengemeinde für die Nutzung
der Räumlichkeiten! Ein ehrliches
„Vergelt’s Gott!“
Ihre Kristine und Rolf Amling
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 26
ST. PAULUS
Die Daliinitiative
Die Sozialberatung der Delmenhorster Arbeitslosen Initiative e.V. in der St. Paulus Kirche
Seit sich im September 2009 die
ersten fünf Erwerbslosen im
Hartz IV- Gesetzesgrundlagenkurs in der Evangelischen Familienbildungsstätte Delmenhorst
über die Gründung einer Arbeitsloseninitiative unterhalten
haben, hat sich einiges getan.
Zunächst wurde ein Flyer entworfen, vor dem Jobcenter verteilt und so weitere tatkräftige
MitstreiterInnen gefunden. Nach
langer intensiver, aber leider erfolgloser Suche nach Räumlichkeiten fanden wir Kontakt zu
Pastor Hajo Meenen und dem
Gemeindekirchenrat der St.
Paulus Kirche, die unserem Vorhaben des Aufbaus einer unabhängigen Sozialberatung für die
Fragen Ratsuchender zu Hartz
IV, Sozialhilfe, Wohngeld etc.
gegenüber offen waren. Die St.
Paulus Gemeinde bot der Initiative daher einen Treffpunkt, wo
sie sich zunächst am Dienstag
Vormittag zusammenfinden und
seit April 2010 Montags in der
Zeit von 9.30 bis 13 Uhr regelmäßig ehrenamtliche Beratung,
u.a. zur schwierigen Navigation
im Hartz IV-Dschungel, anbieten kann. Seither gibt es in Delmenhorst wieder eine unabhängige Sozialberatung, in der sich
Betroffene mit ihren Schwierigkeiten beim Umgang mit dem
Jobcenter, Sozialamt oder Arbeitsamt helfen lassen können.
Mit dem Auslaufen der niedersächsischen Landesförderung
Ende 2004 war die hervorragende Beratung von Axel Erdmann
bei der Diakonie leider eingestellt worden. Für den seit 2005
erfolgten Übergang zum restriktiven Hartz IV-System fehlte es
somit im stark von Arbeitslosigkeit (über 10 %) und Geringverdienst(höchster Anteil von Minijobbern für Frauen in Westdeutschland) überschatteten
Delmenhorst an erfahrenen Beratern. Hierfür ließen sich Mitglieder der Initiative in Semina-
ren zu ehrenamtlichen Sozialberatern fortbilden, indem sie sich
zunächst die Gesetzesgrundlagen zu Hartz IV, die Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung des Sozialgesetzbuches II
und die zugehörige einschlägige
Rechtsprechung vor den Sozialgerichten aneigneten. Unterstützung fanden sie hierfür bei
der Evangelischen Familienbildungsstätte Delmenhorst und
beim Regionalverbund der Erwerbsloseninitiativen WeserEms e.V.. Im Dezember 2010
gründeten daraufhin zwölf Aktive den Verein „Delmenhorster
Arbeitslosen Initiative“, der seit
2013 im Vereinsregister eingetragen ist. Vorrangiges Ziel dieses Zusammenschlusses ist die
nachhaltige Verankerung einer
unabhängigen Unterstützung für
Arbeitslose, Geringverdiener
und davon Bedrohte in Delmenhorst sowie der Aufbau und Betrieb eines Beratungszentrums
mit ausgeweitetem Sozialberatungsangebot. Seit 2011 tritt der
Verein regelmäßig mit Informationsveranstaltungen, u.a. in Zusammenarbeit mit dem Delmenhorster Sozialrechtsanwalt Thomas Kauf, zu den neuesten Gesetzesänderungen bezüglich
Hartz IV oder zu Themen wie
Delmenhorster Mietspiegel und
Kostenübernahme für Wohnraum und Heizung nach SGB II
und XII an die Öffentlichkeit.
Mit den örtlichen kirchlichen
Einrichtungen, Gewerkschaften,
Nachbarschaftbüros, dem Integrationsbeirat und den Integrationslotsen besteht inzwischen
eine ebenso gute Vernetzung wie
zu städtischen Funktionsträgern,
einem Migrantenverein und den
anderen im Regionalverbund der
Erwerbsloseninitiativen WeserEms e.V. organisierten Beratungseinrichtungen. Neben der
Arbeit der gleichberechtigten
Vorstandsmitglieder nimmt unser monatlich stattfindendes
Initiativentreffen eine hohe
Stellung in der flachen Entscheidungshirachie unseres Vereins
ein. Jede in der Initiative aktive
Person kann sich hier in unsere
Planung einbringen und an der
gemeinsamen Willensbildung,
die oft durch Vorstandsbeschlüsse begleitet wird, mitwirken sowie Planung und Vorbereitung
von Veranstaltungen, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit
mitgestalten.
Unsere Sozialberatung wurde im Jahr 2013 an den Montagen bislang von über 250 Personen in Anspruch genommen.
Der Zuspruch für dieses Angebot hat sich seit 2010 kontinuierlich erhöht, steigt noch an und
erstreckt sich neben dem Stadtgebiet Delmenhorst auf alle umliegenden Landkreisgemeinden.
Für das Jahr 2014 plant die Delmenhorster Arbeitslosen Initiative daher eine Ausweitung dieses Beratungsangebotes um einen weiteren Wochentag, eventuell sogar einen Abendtermin.
Da sich der Verein bislang ausschließlich über Vereinsbeiträge
finanziert, ist eine solche Ausweitung des Sozialberatungsangebots jedoch von Zusagen bezüglich des Raumangebots
durch unsere Vernetzungspartner
abhängig und stützt sich allein
auf freiwilliges Engagement unserer Mitglieder. Daher ist ein
regelmäßiges wochentägliches
Beratungsangebot, wie es in
Delmenhorst bis 2004 von der
Diakonie angeboten werden
konnte und wie wir es für
dringlich erforderlich halten, für
uns derzeit nicht zu leisten. Mit
der noch ausstehenden Anerkennung der Gemeinnützigkeit
der Delmenhorster Arbeitslosen
Initiative e.V., die vom Vorstand
im September 2013 beim zuständigen Finanzamt beantragt
wurde, erhoffen wir uns eine
deutliche Verbesserung dieser
Situation. Durch ein darauf
GRUPPEN
UND KREISE
Konfirmandenunterricht:
Die Zeiten für den Konfirmandenunterricht werden noch neu
festgelegt.
.Paulussenioren:
Mittwochs von 15 bis 17 Uhr.
Anonyme Alkoholiker und Al-Anon:
Freitags von 20 bis 22 Uhr.
.
Kirche als offener
Raum:
An jedem ersten Freitag im Monat - 6. Juni, 4. Juli, 1. August zwischen 9 und 11 Uhr gibt es
die Einladung zum Frühstück im
Gemeindehaus. Es gibt Raum
zum Plaudern, Menschen zu
treffen, sich zu verabreden und
auf eine kleine Geschichte oder
einen kleinen Vortrag zu hören.
Ansprechpartnerinnen sind Frau
Baehr, Frau Dauß, Frau Weber.
.
aufbauendes gezieltes Einwerben von öffentlichen Zuwendungen, Stiftungsfördermitteln und
Spenden erhoffen wir unsere
Ziele für eine bessere Situation
der von Armut, Arbeitslosigkeit
oder prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffenen Delmenhorster Bürgerinnen und
Bürger verwirklichen zu können, nachhaltiger für den Erhalt
und die Stärkung von Sozialund Arbeitsrechten und gesamtgesellschaftlicher Solidarität
eintreten zu können. Der St.
Paulus Gemeinde und ihrem Gemeindekirchenrat sind wir herzlich in guter Zusammenarbeit
verbunden und dankbar für die
bisher erfahrene Unterstützung
für unsere Hilfe.
Kontakt: beratung@dalinitiative.de;
www.dalinitiative.de
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 27
40 Jahre Erzieherin
Dienstjubiläum von Anke Hollesch
Am 1. April hat Anke Hollesch
ihr 40 jähriges Dienstjubiläum
als Erzieherin gefeiert. In einem Gottesdienst hat die Kirchengemeinde ihr für ihre Arbeit gedankt. Anschließend gab
es für die Eltern und Kinder die
Möglichkeit, Anke Hollesch zu
gratulieren.
Am 1. April 1974 hat sie in
dem Kindergarten in der Kirchengemeinde „Zu den 12
Aposteln“ gearbeitet. Bald hat
Anke Hollesch dort die Leitung
des dortigen Hortes übernommen. 1982 musste diese Einrichtung aufgrund zurückgehender Anmeldungen geschlossen
werden. Der Kindergarten St.
Stephanus wurde daraufhin ihre
neue Wirkungsstätte. Zunächst
hat sie ganztägig als Kinderpflegerin gearbeitet. Jetzt ist sie
schon lange als Erzieherin im
Nachmittagsbereich tätig. Seit einigen Jahren nimmt Anke Hollesch die Stellvertretung für die
Kindergartenleiterin Elke Hein
wahr. Außerdem ist sie Mitglied
in der Mitarbeitervertretung.
Schon früh hat Anke Hollesch
den Entschluss gefasst, mit Kindern zu arbeiten. Diese Entscheidung hat sie bis heute nicht
bereut. Sie schätzt an ihrer Arbeit, dass sie sie herausfordert.
Fortbildungen und Weiterentwicklungen im pädagogischen
Bereich erlebt sie als große Bereicherung. Die heute notwendigen Dokumentationen sind für
sie eine gute Gelegenheit, nicht
nur das Kind besser in den Blick
zu bekommen, sondern auch die
eigene Arbeit zu reflektieren.
Für die weiteren Jahre als
Erzieherin wünscht sich Anke
Hollesch vor allem, dass sie die
Freude an ihrem Beruf nicht verliert. Dabei muss natürlich auch
die Gesundheit mitspielen. Diesem Wunsch schließen wir uns
an und wünschen alles Gute und
Gottes Segen für ihre Arbeit und
ihr Leben.
Gottesdienst zu den Ursachen
und dem Beginn
des Ersten Weltkrieges
Am 28. Juni um 18 Uhr lädt die
Kirchengemeinde zu einem besonderen Gottesdienst ein. Vor
100 Jahren ist auf den Tag genau
in Sarajevo das österreichische
Thronfolgerpaar einem Attentat
zum Opfer gefallen. Das war eine
der Ursachen für den Beginn des
ersten Weltkrieges am 1. August
1914.
In dem Gottesdienst werden
die Ursachen für diesen Krieg
aufgezeigt. Außerdem werden
verschiedene Stimmen zu dem
Krieg und seinen Auswirkungen
laut werden.
Im Anschluss an den Gottesdienst wird Gelegenheit zu Gesprächen sein.
Anke Hollesch feierte am 1. April ihr 40jähriges Dienstjubiläum..
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014Seite 26
Seite 28Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 1/2007
ST. STEPHANUS
Hinaus in den Garten
Gottesdienst im Garten des Stephanusstiftes
Am 13. Juli laden die Bewohner
und Mitarbeiterinnen um 11 Uhr
zu einem Gottesdienst im Garten
des Stephanusstiftes ein. Musikalisch wird er vom Posaunenchor umrahmt werden.
Natürlich gibt es einen regelmäßigen Gottesdienst im Stephanusstift. Daran nehmen auch
viele der Bewohner teil. Auch ist
dieser Gottesdienst ein öffentlicher Gottesdienst. Trotzdem
sind nur in Ausnahmefällen andere Gemeindeglieder dabei.
Gründonnerstag und Buß- und
Bettag wird der Gottesdienst
nicht in der St. Stephanus-Kapelle, sondern ebenfalls im Stift
gefeiert. Damit soll die Verbundenheit zwischen Kirchengemeinde und Stift zum Ausdruck
gebracht werden.
Nun wird zum ersten Mal
der Sonntagsgottesdienst von
der Kapelle hinaus in den Garten des Stiftes wandern. Damit
können auch die Bewohnerin-
TERMINE
Seniorenkreis:
Der Seniorenkreis trifft sich
montags alle 14 Tage ab 15
Uhr.
Frauengruppe:
Die Frauengruppe trifft sich am
ersten Donnerstag im Monat
um 20 Uhr.
.
Anonyme Alkoholiker und Al-Anon:
Dienstags ab 20 Uhr.
.
.
Gospelchor:
Montags 20 bis 21.30 Uhr.
.
Kindergruppe:
Die Kindergruppe trifft sich am
ersten Montag im Monat von
16 bis 17.30 Uhr.
.
Mini-Jugendgruppe:
Die Mini-Jugendgruppe (ab 9
Jahren) trifft sich alle zwei Wo-
Sommerfest im Garten des Stephanusstiftes. Foto: Rita Hagemann
nen, die ihre Zimmer nicht mehr
verlassen können, über die Balkone am Gottesdienst teilnehmen.
Im Anschluss an den Got-
tesdienst lädt der Leiter des Stephanusstiftes, Axel Stellmann,
alle Gottesdienstbesucher zu
Erbsensuppe ein. Für die Gemeindeglieder, die nicht regel-
mäßig zu Besuchen ins Stift
kommen, ist es die Gelegenheit,
einmal einen Blick ins Stift zu
werfen und sich dort umzuschauen.
Schaukasten wird zum Blickfang
Neu: Team für die Schaukastengestaltung
Bislang hat der Schaukasten
der Kirchengemeinde eher ein
„Mauerblümchen-Dasein“ geführt. Dabei hat es immer wieder einmal Überlegungen zur
Gestaltung unseres Schaukastens gegeben. Nun haben sich
Andrea Schewe, Meike Wieting, Dorlis Woltjen und Barbara Bockentin zusammen gefunden, die sich dieser Aufgabe mit Eifer widmen. Passend
zum Kirchenjahr oder zu Höhepunkten im Gemeindeleben
wird der Schaukasten regelmäßig neu hergerichtet. Dazu ist
bereits eine Planung für das
ganze Jahr erstellt worden.
Erste positive Reaktionen hat
es schon gegeben.
Das Schaukasten-Team bei der Arbeit (v.l.): Andrea Schewe,
Meike Wieting und Dorlis Woltjen.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 29
DIAKONIE
WinD - Willkommen in Düsternort
Diakonie unterstützt Flüchtlingsfamilien in Düsternort
Weltweit nehmen Spannungen,
Kriege und wirtschaftliche Not
zu und veranlassen Menschen,
aus ihrer Heimat zu fliehen. Ein
geringer Teil gelangt auf seiner
Flucht bis nach Deutschland und
so kommen auch in Delmenhorst wieder mehr Flüchtlinge
an. Viele konnten in Düsternort
unterkommen und sind in dem
für sie fremden Land auf vielfältige Unterstützung angewiesen.
Die Diakonie hilft hier auf
verschiedenen Wegen:
• Die sozialen Einrichtungen in
Düsternort (Nachbarschaftsbüro, Kinder- und Jugendhaus
Horizont, Integrationsberatung
[alle Diakonie] sowie die Sozialarbeit an den Schulen [Jugendhilfestiftung])eröffneten
im März das WinD-Cafe. In
den Räumlichkeiten des Kinder- und Jugendhauses Horizont haben Flüchtlinge jeden
Dienstag zwischen 9.30 und
11.30 Uhr die Möglichkeit,
sich zu begegnen und auszutauschen. Gäste sind herzlich
willkommen.
• Auch Jugendliche aus dem
Streetwork-Projekt der Diakonie wollten den Flüchtlingen
und hier vor allem den Kindern
und Jugendlichen helfen. Sie
haben hierzu im März die
Kids-Kleiderkammer eröffnet.
Platz fanden sie im Gemeindehaus der Kirchengemeinde „Zu
den 12 Aposteln“. Jeden
Dienstag und Donnerstag zwischen 15.30 und 17 Uhr konnten Flüchtlingsfamilien kostenlos gebrauchte Kleidung für
ihre Kinder und Jugendlichen
abholen. Von dem Andrang
waren alle überrascht, aber er
zeigt eben auch, wie sehr die
Familien auf Unterstützung
angewiesen sind.
• Die Flüchtlinge müssen mit
einer gegenüber dem ALG IISatz (sogenanntes Hartz IV)
nochmals reduzierten Unterstützung auskommen. Gleichzeitig dürfen sie in der Regel
nicht arbeiten. Nachbarschaftsbüro und Integrationsberatung
bieten professionelle Hilfe und
Unterstützung vor allem auch
zu sozialrechtlichen Fragen
und den gesellschaftlichen
Pflichten.
Wer helfen oder unterstützen
möchte, kann sich melden:
Nachbarschaftsbüro Düsternort
Düsternortstr. 117
27755 Delmenhorst
Telefon: 04221 - 12 98 42
Leon, Gina, Tokessa und Maria freuen sich, dass sie Flüchtlingsfamilien mit Kinderkleidung helfen können.
Suchen Sie eine sinnvolle Aufgabe?!
Die Evang. Seniorenhilfe Delmenhorst sucht engagierte und zuverlässige MitarbeiterInnen!
Die Evang. Seniorenhilfe Delmenhorst e. V. unterstützt ältere
Menschen bei der Bewältigung
ihres Alltags, damit sie möglichst
lange in ihrer eigenen Wohnung
leben können. Die Anfragen der
Senioren an uns nehmen erfreulicherweise ständig zu. Um sie
zeitnah versorgen zu können,
sind wir auf der Suche nach neuen MitarbeiterInnen.
Suchen Sie eine sinnvolle
Aufgabe?
Sind Sie zuverlässig, haben Sie
Achtung vor älteren Menschen
und gehen Sie respektvoll mit
Ihnen um?
Dann brauchen wir Sie,
als Hilfen beim Reinigen der
Wohnung, zum Einkaufen, bei
der Gartenarbeit, als Begleitung
beim Spaziergang oder zu Ärzten und Behörden. Sie erhalten
für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit
bei uns eine Aufwandsentschädigung.
Wenn Sie Interesse an einer
Mitarbeit in unserem Verein haben, freuen wir uns über Ihren
Anruf! Telefon: 04221 – 96 30 30
Bürozeiten: Mo, Mi, Fr: 9 bis 11
Uhr.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 30
EVANGELISCHE JUGEND
Dauerbrenner Sommerfreizeiten
Ferienfahrten der Evangelischen Jugend DOLL
Sommer, Sonne, Sonnenschein unter diesem Motto gehen rund
150 Kinder und Jugendliche in
den Sommerferien mit der Ev.
Jugend DOLL auf Reisen.
Größte Gruppe sind die Besatzungen der vier Segelschiffe, die
vom 1. bis 10. August in den
Niederlanden zünftige Törns
erleben werden. Am weitesten
geht es für Jugendliche nach
Italien zu einer Campingrundreise vom 3. bis 19. August. Bis
Rom wird die Reise führen, aber
auch kleine Städte im Hinterland
gehören zum Programm. Für die
Jüngsten geht es vom 4. bis 14.
für die 9- bis 13jährigen TeilAugust traditionell auf die Insel nehmenden wieder ein tolles
Wangerooge. Das Team hat sich Programm ausgedacht.
Abgerundet wird das Ferienprogramm von zwei Kinderferienwochen in Wildeshausen
und Dötlingen, der Sommerkinderkirche in Kirchhatten und der
Mädchentage in der Ferienmitte.
Landesjugendtreffen
ejo-catering auf dem Hökermarkt
„Rund um die Uhr“
Evangelische Jugend verpflegt den Hökermarkt Hasbergen
Unter dem
Motto
„Wer bin
ich – und
wenn ja
wie viele“
treffen
sich vom
21. bis 22. Juni rund 650 Jugendliche im Blockhaus Ahlhorn.
Neben einem (fast) durchgehenden Open-Air-Bühnenprogramm erwartet die Teilnehmenden ein bunter Strauß
von vielfältigen Angeboten:
Workshops, Sportliches,
Abenteuerspiele, Circus-Werkstatt, Disco, leckeres Essen und
vieles mehr - alles kann, nichts
muss.
Ein Höhepunkt ist sicherlich
der gemeinsame Gottesdienst in
der Nacht und auch Fußballfans
kommen auf ihre Kosten: Das
Spiel der deutschen Elf wird live
übertragen.
Erstmalig wird die Ev. Jugend
beim diesjährigen Hökermarkt
in Hasbergen mit einer Verpflegungs- und Getränkeinsel vertreten sein. Ehren- und Hauptamtliche werden hier unter dem
Label „Iksona-Catering“ kühle
Getränke, leckere Bratwürste
und die legendären Steaks im
Brötchen zu vernünftigen Preisen anbieten. Nachhaltigkeit und
regionale Produkte sind dabei
eine Selbstverständlichkeit und
bürgen für die gute Qualität. Um
die Grillstände und den Getränkewagen herum laden auf dem
Parkplatz vor der Hasberger Kirche viele Sitzmöglichkeiten zu
einer gemütlichen Pause im Trubel des beliebten Flohmarktes
ein. Der Verkehrsverein Hasbergen erwartet wieder bis zu
20.000 Menschen und freut sich,
mit der Ev. Jugend einen kompetenten Partner mit Erfahrung
von Großevents gefunden zu haben.
Termine:
21. - 22. Mai Landesjugendtreffen in
Ahlhorn
9. Juli 18.30 Uhr, Stadtkirche
GoTo „Völlig losgelöst“
1. - 10. Aug. Segelfreizeiten
1. - 15. Aug. Israelbegegnung
3. - 19. Aug. Campingrundreise
Italien
4. - 14. Aug. Kinderfreizeit
Wangerooge
30. Aug. - 4. Sept. VisionssucheWoche
31. Aug. Hökermarkt Hasbergen
Montags Bandprobe
Donnerstags Technikgruppe
3. Donnerstag im Monat 19 Uhr:
Regionale Vollverammlung
14-tägig freitags: Ü-18-Stammtisch
Alle Termine auch im Internet unter www.doll.ejo.de.
Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es bei der Ev. Jugend
in der Lutherstr. 4, 27749 Delmenhorst, Telefon: 9 81 12 27.
Hier haben die Diakone Helma
Stukenborg, Farina Köpke, Martin
Kütemeyer und Joachim Mohwinkel ihre Büros.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 31
Impressum:
Das Magazin „IM BLICKPUNKT“ ist
der Gemeindebrief der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Heilig Geist, Stadtkirche Delmenhorst, St. Johannes, St. Paulus
und St. Stephanus. Es erscheint
alle drei Monate für die Stadtteile
im Einzugsgebiet der genannten
Delmenhorster Kirchengemeinden.
„IM BLICKPUNKT“ wird erstellt in
Zusammenarbeit mit der Gemeindebrief-Beratung, Oldenburg.
Herausgeber: Die Gemeindekirchenräte der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden Heilig
Geist, Stadtkirche Delmenhorst, St.
Johannes, St. Paulus und St. Stephanus.
Redaktion: Barbara Bockentin, Renate Dauß, Elfi Jochims-Meier, Ulrike Klank, Hans-Werner Kögel, Enno Konukiewitz, Martin Kütemeyer,
Berthold Loewe, Regina Logemann,
Sabine Lueg, Jens Ullmann, Hajo
Meenen, Thomas Meyer, Dieter Möllering, Christine Peters, Roswitha
Stulken, Dorlis Woltjen, Matthias
Wulf.
Gestaltung/Produktion:
Hans-Werner Kögel.
Anschrift: IM BLICKPUNKT,
Lutherstraße 20,
27749 Delmenhorst.
Druck: WE-Druck, Oldenburg
Auflage: 25.000
Bildnachweis: Privatfotos und namentlich gekennzeichnete Fotos
und Grafiken in der Bildunterschrift.
Im Blickpunkt . Ausgabe Nr. 2/2014
Seite 32
WIR SIND FÜR SIE DA
Pastorin Gitta Hoffhenke, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Feuerbachstr. 2, Telefon: 8 42 73.
Pastor Dr. Enno Konukiewitz, Elmeloher Weg 28, Telefon: 8 28 27
Pastor Dietrich Menne, Karl-May-Str. 26, 27753 Delmenhorst,
Telefon: 4 90 32 44
Im Internet: www.kirche-delmenhorst.de
Pastorin Sabine Lueg, Albert-Schweitzer-Straße 5
Telefon: 15 54 64
Pastor Thomas Meyer, Schönemoorer Straße 12, Telefon: 9 24 18 33
Vikarin Nele Schomakers, Telefon: 9 28 64 85
Stellvertretener Vorsitzender des Gemeindekirchenrates: Simone Neunaber, Telefon:
8 86 58
Evangelischer Friedhof
Wildeshauser Straße 110,
Herr Könemann/Frau Herzog
Telefon: 8 78 18
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates: Doris Totz,
Schollendamm 135a,
Telefon: 6 75 31
Küster / Hausmeister
Hartwig Kuschmierz, Deichhorster Str. 20, Telefon: 8 27 28
Manfred Siemen, Telefon:
5 18 72
Kindergärten:
„Die Arche“, Brauenkamper
Str. 93, Fr. Kappe/Fr. Mysegaes
Telefon: 8 78 19
„Unterm Regenbogen“, Deichhorster Str. 7, Fr. Dietz. Telefon:
8 78 49.
Küster / Hausmeister
Ralf Andexer,
Telefon: 0152 - 04 6717 88
Gemeindehaus
Telefon: 8 78 48, Fax: 8 78 48
Bankverbindung: LzO, BLZ 28050100, Konto-Nr.: 34433334
Gemeindehaus
Lutherstraße 4
Kirchenmusiker
Ansprechpartner in der Vakanzzeit: Kantor Reinhard Nehmiz,
Telefon: 58 86 11. Holger Heinrich (Posaunenchor), Telefon:
4 40 21
Kindergärten:
Stadtmitte, Lutherstr.4, Leitung:
Ulrike Schmid, Telefon: 1 88 59
„Zachäus“, Lessingplatz 14,
Leitung: Hildegard Charzinski,
Telefon: 5 61 43
Bankverbindung: LzO, BLZ 28050100, Konto-Nr.: 675058
Für alle Gemeinden:
Pfarrerin Ulrike Klank
und Vorsitzende des Gemeindekirchenrates
Hasporter Allee 215, Telefon: 2 41 09, Fax: 2 64 60
stellvertretender Vorsitzender des Gemeindekirchenrates:
Dieter Möllering, Telefon 5 92 14 05
Kirchenmusik
Holger Jablonowski
Telefon: 04222 - 32 28
Frauenkreis
Eva-Marie Reglin, Telefon: 2 38 74
Tanzkreis Hasport
Karola Künkel, Telefon: 4 03 22
Kirchenbüro:
Auskünfte, Patenscheine, Kirchenkasse, Anmeldung von Trauungen und
Taufen: Kirchplatz 20,
Öffnungszeiten:
werktags 9 bis 12 Uhr,
Mo. u. Di. 14 bis 16 Uhr,
Do.
14 bis 18 Uhr
Telefon: 12 64 -0
......
..
Evangelische
Familienbildungsstätte:
Christine Peters, Schulstr. 14,
Telefon: 99 87 20.
Kircheneintritt:
ist bei allen Pastorinnen und
Pastoren möglich (Adressen s.o.)
Bankverbindung: LzO, BLZ 28050100, Konto-Nr.: 675025
Pastor Hajo Meenen,
Friesenstraße 36, Telefon 5 01 07, Fax. 51076
E-mail: Meenen@aol.com
Kindertagesstätte St. Paulus
Wacholderweg 15, Telefon: 1 69 42
Gemeindehaus Friesenstraße 36, Telefon: 5 37 81
Seniorenarbeit
Berthold Löwe
Telefon: 0171 - 1 18 18 43
Bankverbindung: LzO, BLZ 28050100, Konto-Nr.: 675041
Ev. Jugend/Kreisjugenddienst:
Lutherstr. 4, Telefon: 9 81 12 27
Krankenhausseelsorge:
Klinikum Delmenhorst und
St. Joseph-Stift, Pastor Jürgen
Becker, Telefon: 0441 - 9 49 89 29
Evangelische Seniorenhilfe:
Wilmsstraße 5, Telefon: 96 30 30
Diakonie Sozialstation:
Wilmsstraße 5, Telefon: 9 63 00
Diakonisches Werk:
Lutherstr. 4, Telefon: 9 16 68 -0
Telefonseelsorge (kostenfrei),
Telefon: 0800 111 0 111
Pastor Jürgen Philipps,
Pestalozziweg 37, Telefon 71 95 0
Pastorin Barbara Bockentin, Telefon 04408 - 92 34 14
Gemeindehaus
Stickgraser Damm 136
Küster
G-W. Kuschmierz
Stickgraser Damm 136
Telefon: 7 42 46
Kindergarten
Elke Hein, Stickgraser Damm 136
Telefon: 7 41 64
Gospelchor
Peter Juchim
Telefon: 04432 - 9 12 52 21
Bankverbindung: LzO, BLZ 28050100, Konto-Nr.: 030-400 527
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