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Das WSL weiss, was und wie es sich im Tessin ansiedelt

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AZ 6601 Locarno 1
Nr. 39
Fr. 2.90
771660 969006
50039
Freitag 1. Oktober 2010
9
DIE ZEITSCHRIFT FÜR ALLE
FREUNDE DER TAFELFREUDEN
ABONNEMENTS 091 756 24 00
erscheint wöchentlich
Seit 1908, früher
Ti-Press
DIE STEINE
DES ANSTOSSES
● Seite 2
● Forschung
● Giovanni Allevi
Ti-Press
Das WSL
weiss, was
und wie es
sich im
Tessin
ansiedelt
Ein Pianist
mit Fans
und Kritikern
● Seite 9
Seite 3
Ti-Press
Tz
Magazin
Theater
Künstler
Im San Materno in Ascona
hebt sich der Vorhang für
eine spannende neue Saison
Das Elisarion zeigt eine
Auswahl von Rudolf
Mumprechts Werken
Seite 17
wohnen
& geniessen
Seite 4 und 6
mieten, kaufen, verkaufen… mit der Tessiner Zeitung
Seite 25
Seite 4 und 6
wohnen
& geniessen
Seite 26-27
gastronomie
2
1. Oktober 2010
Thema
Gestern lief die Frist für den Abbruchbefehl des Rusticos der Familie Rodoni
im Val Pontirone aus. Eine Bürgerinitiative in Biasca fordert Generalamnestie
„DER ABRISS DIESES RUSTICOS
IST DOCH UNGERECHT“
von Gerhard Lob
D
Impressum
Einzige deutschsprachige Tessiner
Zeitung: Wöchentliche Ausgabe
REDAKTION
Chefredaktion:
Marianne Baltisberger (mb)
Rolf Amgarten (ra)
Peter Jankovsky (pj)
TZ/Magazin
Ute Joest (uj)
Myriam Matter (mm)
Ständige Mitarbeit
Gerhard Lob (gl)
Carlo Weder (wr)
Antje Bargmann (ab)
Johann Wolfgang Geisen (Karikatur)
Agenturen
Dienste: Schweizerische
Depeschenagentur (sda)
Fotoagentur Ti-Press
Ticino-Agenda
Esther Dagani, Leitung
Fernanda Vanetti, Marco Della Bruna
VERLAG
Herausgeber: Giò Rezzonico
Verkaufte Auflage: 8’191
(WEMF-beglaubigt, Basis 2008/09)
KONTAKTE
Verlag und Redaktion
Rezzonico Editore SA
Via Luini 19, 6601 Locarno
Tel. 091 756 24 60
Fax 091 756 24 79
tz@tessinerzeitung.ch (Redaktion);
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(Magazin)
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Schweiz: 1 Jahr Fr. 139.- (inkl. die
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Tel. 091 756 24 00
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Giuseppe Scarale 079 353 91 19
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81 Rp. - Rubrikanzeigen:
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Finanz (nur Inserate): 88 Rp.
Todesanzeigen und Vermisstanzeigen
(im redaktionellen Textteil): Fr. 2.15 Reklameseite (Spaltenbreite 44 mm):
Fr. 2.98; Für Jahresabschlüsse
Preisermässigungen
er Legende nach sind
die Fussstapfen und das
Gesäss des Teufels am
Eingang zum Val Pontirone abgebildet. Er öffnete den wilden Taleinschnitt oberhalb von Biasca, als er sich
dort an den Berg anlehnte. Sicher ist:
Auch ohne Legende ist dieses Tal ein wilder und unwegsamer Ort, den selbst viele
Tessiner nicht kennen. Die roten Sprayereien „libero“ und „resiste“ auf Ortschschildern von Pontirone zeigen, dass hier
eine freiheitsliebende und widerstandfähige Menschengattung zu Hause ist.
Gut 45 Minuten braucht man mit dem
Auto, um von Biasca bis zur Alpe Scengio auf 1580 Meter zu gelangen. Die 63jährige Journalistin Alda Fogliani, Koordinatorin der Gruppe für eine Amnestie
von illegalen Umbauten, fährt uns in flottem Tempo auf der engen und teils nicht
asphatierten Talstrasse bis auf die Alp,
um dort den Stein des Anstosses zu zeigen. Besser gesagt: Die Steine. Denn auf
dieser Alp steht das Rustico der Familie
Marconi Rodoni, das es zu nationaler Berühmtheit gebracht hat. Armando Rodoni, mitterweile 95 Jahre alt, hat es errichten lassen und seiner Tochter Raffaella
Marconi vermacht. Ein hübsches Rustico, das innen geschmackvolle Holzverschalungen aufweist.
Weil der Umbau ohne die nötigen Bewilligungen erfolgte, sprach der Kanton einen Abbruchbefehl aus, der zuletzt Anfang August von der Gemeinde Biasca als
ausführendes Organ ultimativ bestätigt
wurde. Ein Bittschreiben um Aussetzung
des Abbruchverfahrens, dass Rodoni
2009 an den damaligen Bundespräsidenten Hans-Rudol Merz schrieb, brachte
nicht den erhofften Erfolg. Alda Fogliani
findet dies einen Skandal. „Warum gerade dieses Rustico und nicht auch die anderen, die ebenfalls illegal umgebaut
wurden?“ fragt sie. Und doppelt nach:
„Müssen vor dem Gesetz nicht alle gleich
behandelt werden?“ Um ihre These zu
stärken, hat sie ein umfangreiches Dossier zusammengestellt, dass Rustici im
Tal vor und nach dem Umbau zeigt. Die-
Rodoni-Rustico: Symbol des lange geduldeten illegalen Umbaus von Alpställen
ses hat sie an Parlamentarier, den Kanton, sich kurz auf dem Balkon eines anderen
die Gemeinde Biasca und das Bundesamt Rustico zeigt.
für Raumplanung verschickt.
Sie hat auch etliche Einschreiben erhalMit dieser Aktion hat sie
ten, die Fotos sofort vom Insich im Tal nicht nur Freunternet zu nehmen. Beeinde gemacht. Ganz im Gedrucken lässt sie sich nicht.
genteil: Sie wird zum Teil
„Die Leute verstehen nicht,
offen angefeindet. Von Perdass ich für ihre Sache
sonen, die überzeugt sind,
kämpfe“, sagt sie. Nur wenn
ihre Umbauten legal gees eine allgemeinde Amnemacht zu haben, oder solstie für frühere Bausünden
chen, die befürchten, durch
gebe, könne Gerechtigkeit
die Liste im Nachhinein ergeschaffen werden. Eine
tappt zu werden. „Dieser
gegründete
Kämpft: Alda Fogliani mittlerweile
holt vielleicht gleich die LuBürgerinitiative unter dem
para raus – die Flinte“, sagt sie mit in ih- Namen „Cascine e stalle“ (Alphütten und
rem Gemisch aus Italienisch und Tessiner Ställe) fordert genau dies.
Dialekt und zeigt auf einen Mann, der Alda Fogliani und ihre Mitstreiter sind
überzeugt, dass das Rustico Marconi Rodoni im Val Pontirone vom Kanton als
„Bauernofper an Bern“ gegeben wird,
um den guten Willen der Behörden gegenüber Bundesbern aufzuzeigen, Altlasten zu sanieren, und so das zuständige
Bundesamt für den Kantonalen Nutzungsplan Rustici (siehe Artikel unten)
milde zu stimmen. „Die kleinen Leute
müssen ausbaden, wass der Kanton verbockt hat“, so Fogliani. Doch der Kanton
weist die Kritik an den Absender zurück.
„Es stimmt, dass die nötigen Bewilligungen des Kantons über Jahre technisch
nicht legal waren, aber in einigen Fällen
haben die Eigentümer ihrerseits die Illegalität verdoppelt“, sagt der zuständige
Chefbeamte Moreno Celio im Baudepartement. Im konkreten Fall des Rustico
Marconi Rodoni waren beispielsweise
nur Stützungssarbeiten an den Mauern
und eine Erneuerung des Dachs genehmigt worden. Doch das Rustico wurde
praktisch ganz abgerissen, neu aufgebaut
und gar auf Terrain der Bürgergemeinde
erweitert. Darauf verweist auch Ivan
Cozzaglio, stellvertretender Gemeindepräsident von Biasca und Bauvorstand.
Menschlich tue es ihm leid, dass ein so
schönes Gebäude abgerissen werden
müsse. „Doch dies ändert nichts daran,
dass es illegal erstellt worden ist, sogar
nach einem ausdrücklich verfügten Baustopp“, so Cozzaglio. Die Gemeinde hätte auch andere Fälle geprüft: „Doch der
Fall des Rustico Rodoni ist extrem.“
Gestern lief der an die Eigentümerfamilie gestellte Abbruchbefehl aus. Der Aufforderung wurde nicht nachgekommen.
Stattdessen feierte man einen Tag der Offenen Tür. Abgeschlossen ist der Fall jedenfall noch lange nicht. Die Prozedur
wird weitergehen, samt neuen Rekursmöglichkeiten. Doch wer bricht am Ende
das Rustico ab, wenn es die Familie nicht
selbst tut? Die Gemeinde müsste den
Auftrag ausschreiben. Aber findet sich
eine einheimische Baufirma? „Wenn
nicht hier, dann vielleicht im Kosovo“,
scherzt Cozzaglio. Die Rechnung, sagt
er, werde jedenfalls an die Familie gehen.
www.cascinestalle.ch
Der nötige Nutzungsplan für „Landschaften mit schützenswerten Bauten“ liegt auf
Annäherung zwischen Tessin und Bundesbern
IN DER Rustici-Frage ist ein Ende des jahrzehntelangen Streits zwischen dem Tessin und dem
Bund in Sicht. Mit der Verabschiedung des kantonalen Nutzungsplans «Landschaften mit schützenswerten Bauten» (Puc-Peip) für Rustici im
Mai hat der Grosse Rat einen gewaltigen Schritt
getan, um die nötige Rechtsgrundlage für Umbauten zu schaffen.
Dieser Plan scheidet die schützenswerten Rustici-Landschaften aus. Er liegt bis 19.Oktober auf
den Gemeindekanzleien auf. Er ist auch im Internet über die Homepage des Kantons einsehbar.
Danach kann innert 15 Tagen Rekurs vor dem
kantonalen Verwaltungsgericht eingereicht werden.
Genau einen solchen Rekurs hat das Bundesamt
für Raumplanung (ARE) bereits vorsorglich angekündigt. Gemäss ARE bedarf der Plan noch ge-
wisser Präzisierungen. Insbesondere seien die
darin ausgeschiedenen Landschaften nicht in allen Teilen schützenswert und die Anforderungen
bezüglich des Schutzes und der Pflege der Landschaft nicht hinreichend. Der Bund will, dass die
Besitzer von umgebauten Rustici stärker zur
Pflege der umgebenden Landschaft verpflichtet
werden, um beispielsweise Alpflächen gegen den
vorstossenden Wald zu schützen.
Der Tessiner Bau- und Umweltdirektor Marco
Borradori zeigte sich vor wenigen Tagen bei einer Medienkonferenz zuversichtlich, dass die
beiden strittigen Punkte geklärt werden können.
Er lobte das konstruktive Klima der Gespräche,
nachdem in den letzten Jahren grosse Spannungen zwischen Bundesbern und dem Tessin
herrschten.
Das Bundesamt ARE hatte im Januar 2009 die
Schraube gegenüber dem Kanton angezogen, indem es systematisch gegen Umbaugesuche von
Rustici rekurrierte. Damit setzte es dem Kanton
Druck auf, die nötigen Rechtsgrundlage schneller zu schaffen.
Wie das ARE mitteilte, will es allerdings vermeiden, dass der Nutzungsplan insgesamt für ungültig erklärt wird. Es will daher - gemeinsam mit
dem Kanton - nach Lösungen suchen, damit
möglichst bald erste bundesrechtskonforme Bewilligungen für die Umnutzung von Rustici erteilt werden können. Das ARE hat den Tessiner
Behörden seine Unterstützung angeboten, um die
Schwächen des Nutzungsplans zu beheben. Es
hat sich auch bereit erklärt, die Beschwerde zurückzuziehen, wenn für die sich stellenden Probleme eine Lösung gefunden wird.
www.ti.ch/puc-peip
gl
3
1. Oktober 2010
Thema
Die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL feiert
das 125-jährige Bestehen. Der Standort Bellinzona wird nächstes Jahr Zwanzig
ORGANISCH MIT VIEL
BIODIVERSITÄT GEWACHSEN
von Rolf Amgarten
A
m Hang von
Bellinzona, keine fünf Gehminuten oberhalb
des Kunstmuseums Villa dei
Cedri, findet sich versteckt in einem Wohnviertel ein altes Schulhaus. Davor steht ein Wagen,
schneeweiss mit blaugrünem
vierzeiligen Schriftzug Istituto
federale di ricerca WSL, Birmensdorf/ Davos/ Lausanne/
Bellinzona: Ricerca per la società e l’ambiente. Geforscht für die
Gesellschaft und die Umwelt also wird hinter der schweren Eingangstür der alten Villa im Ravecchiaquartier. Und man ist dort
froh, dass der Sitz nicht in Frage
gestellt wird, denn die Forscher
fühlen sich wohl und es war nicht
immer sicher, dass sie dort bleiben. Ihre heutige Stärke verdankt
die Bundesforschungsanstalt für
Wald, Schnee und Landschaft
WSL einem natürlichen Prinzip:
der Biodiversität. „Jeder der
Standorte hat heute seinen regionalen Forschungsschwerpunkt.
Bei uns sind es die Spezialitäten
der Alpensüdseite. In Davos der
Schnee. Diese Diversität ermöglicht für jeden Standort seine Existenzberechtigung und keiner
konkurrenziert den anderen“, erklärt der Leiter des Standorts Bellinzona, Marco Conedera. Nebst
dem klassischen Thema der
Waldbeobachtung und Waldbrandprävention werden im Insubrischen Ökosystem Themen
behandelt, welche mit der modernen Lebensweise zusammenhängen, wie beispielswiese die Urban ecology, die Frage nach der
Beziehung Wald-Stadt oder Fragen zur Landschaftsdynamik.
“Wenn am Hang immer mehr
Wald wächst und er in der Ebene
immer mehr verschwindet”, erläutert Teamleiter Marco Moretti
solche Spezialitäten. Bei seiner
Gründung im Jahr 1991 hiess der
Standort noch Sottostazione (Unterstation). War es zu Beginn eine Einmannstation, ist es heute
ein Team von fünf Kernmitarbeitern, welche im Budget der von
der Eidgenossenschaft finanzierten Gehälter enthalten sind. Dann
kommen noch rund zehn bis
fünfzehn weitere Kolleginnen
und Kollegen hinzu, welche über
Forschungsbeiträge oder andere
Finanzierungen entlöhnt werden.
„Wir sind organisch gewachsen“,
paraphrasiert der Leiter des
WSL-Süd. Obwohl auch das
WSL als Eidgenössisches Institut, welches über Pauschalbeiträge wirtschaften muss, den Budgetdruck spürt, wird der Wert ihrer Arbeit geschätzt und eingesehen. Laut Jahresbericht 2009 entspricht der Finanzierungsbeitrag
des Bundes von etwas über 50
Mio. Franken dem Personalauf-
Holzrausch
beförderte
das Institut
Teil des WSL v.l.n.r: Marco Conedera, Marianne Bachand, Boris Pezzatti, Patrik Krebs, Marco Moretti, Erich Gehring und Claudio Bozzini
Immer neue Themen kommen hinzu
Veranstaltungen zum Jubiläum
HEUTE ist der Standort Bellinzona der
Spezialist in Sachen Waldforschung und
Waldbrandprävention. Laut Marco Moretti,
dem Teamleiter, kommen in den nächsten
Jahren brennende Themen hinzu. Wie beispielsweise verhält es sich heute mit dem
Freizeitverhalten der Bewohner der Agglomerationen? Inwiefern können Rebberge
in den Wäldern Feuer verhindern? Wie verhält es sich mit dem Blitzeinschlag in Wälder, welche die nicht mehr genutzten Alpen überwachsen? Oder das Thema, der
wand. Mit Drittmitteln von rund
21 Mio. Franken werden die Aufwände abgedeckt, welche der
Forschung dienen. Die Gelder
kommen aus der Forschungsförderung, der Ressortforschung,
von EU-Programmen, der Privatwirtschaft, einem Spendenfonds
und von Kantonen und Gemeinden.
Geboren ist das WSL aufgrund
der Initiative vorausschauender
Menschen infolge eines Notstands: Neun Jahre nach dem In-
eingewanderten Neupflanzen. Laut dem
Leiter der Station, Marco Conedera, zeigt
sich bei über Privatgärten eingewanderten
Palmen, dass sie sich erst nach etwa hundert Jahren invasiv im Tessin verbreiten.
Selbst einem kleinen Tierchen schenken
die Forscher „des insubrischen Ökosystems“ Aufmerksamkeit: Dem amerikanischen Eichhörnchen, grau mit Rückenstreifen, welches von Italien her erwartet
wird und unsere braunen und schwarzen
Nager verdrängen könnte. Diesen Sams-
kraftsetzen eines griffigen Forstgesetzes im Jahr 1876 (siehe Rubrik rechts oben) wird auf Bemühen des Schweizerischen Forstvereins eine Versuchsanstalt als
Anhang zum Eidgenössischen
Polytechnikum (heute ETH) gegründet. Ein Jahr darauf wird in
Zürich ein Versuchsgarten eingerichtet. In den Jahren darauf folgen eine Hydrologische Wassserabfluss-Messstation, eine Waldversuchsfläche im Emmental.
Noch im Ersten Weltkrieg wer-
tag, den 2. Oktober, laden die Forscher
nach Novaggio ein. Um 8.45 Uhr trifft man
sich beim Parkplatz eingangs Dorf. Die
Führung zu langfristigen Forschungsergebnissen zum Ökosystem Wald ist auf
Italienisch. Eine Anmeldung bis heute Freitag ist erwünscht. (Tel. 091 821 52 30
oder marco.conedera@wsl.ch).
Am Dienstag, 12. Oktober um 20.30 Uhr
findet an der Pädagogischen Hochschule,
Piazza San Francesco in Locarno, ein Vortrag auf Deutsch zur Biodiversität statt. ra
den erste Dauerflächen zur Vegetationsentwicklungsbeobachtung
angelegt. 1933 entsteht daraus
die Eidgenössische Anstalt für
das forstliche Versuchwesen.
Zwei Jahre später entsteht in Davos das Schneehaus, ein Kältelabor zur Untersuchung der „äusserst verwickelten Verhältnisse
des Schnees“. 1942 wird das Eidgenössische Institut für Schneeund Lawinenforschung gegründet, welches dank der Lawinenbulletins bis heute in der Bevöl-
kerung das bekannteste Institut
des WSL ist. Die dynamische
Entwicklung der Institute passt
sich bestens den neuen Erfordernissen an. 1977 nimmt die Landschaftsforschung mit der Inventarisierung der Hochmoore ihren
Anfang. Der Standort Lausanne
kommt 1990 hinzu, ein Jahr danach die Sottostazione Bellinzona, „damit man der vielfältigen
Schweiz gerecht wird“, heisst es
in der Jubiläums-Publikation als
Zeitreise durch 125 Jahre WSL.
ERST wenn der Schaden in einer
Gesellschaft als unerträglich
empfunden wird, erst wenn es eine rechte Zahl an Toten zu verschmerzen gilt, wird gehandelt.
Diese traurig stimmende Erkenntnis scheint eine menschliche Konstante darzustellen und
ist mit verantwortlich dafür, dass
es heute ein WSL überhaupt gibt.
1863 starben im Bedrettotal 33
Menschen unter einer Lawine,
nachdem der „heilige Schutzwald“ ausgeholzt worden war.
1868 forderte das Hochwasser
55 Menschenleben, 18 davon in
Bodio, 20 im Bleniotal. Die
Ärmsten der Maggadionebene
verloren ihr Hab und Gut. Der
Sachschaden ging in die Millionen, damals erkleckliche Summen. Und das alles, weil einige
Holzhändler in ihrer Gier (meist
aus dem Politestablishment) und
vom Geld geblendete Patriziate
von einer ineffizienten kantonalen und nationalen Forstgesetzgebung profitierten.
Im Kanton Tessin (aber nicht nur
dort), der heute zu mehr als der
Hälfte aus Wald besteht, wurden
damals die Bäume buchstäblich
ausverkauft und die Hügel sahen
aus, wie geschorene Schafe. Gehauen und geflösst wurde, was
den Berg runter ging. Holzkohle
aus Buchenholz als Brennstoff
für neu entstandene Industrien
und Komfortbedürfnisse. Beispielsweise im Lago MaggioreDelta gesammelt und für den Export nach Mailand hergerichtet.
Es ist nicht übertrieben, in Analogie zum Goldrausch von einem
Holzrausch zu reden, bestätigt
der Leiter des WSL-Standorts
Bellinzona, Marco Conedera.
Das goldene Zeitalter dauerte
drei Jahrzehnte, bis eine endlich
auch angewandte Gesetzgebung
dem ein Ende setzte.
Erst 1870 verabschiedete der
Grosse Rat ein kantonales Forstgesetz, sechs Jahre später setzte
Bern aufgrund einer Verfassungsrevision ein neues nationales Forstgesetz in Kraft und übernahm die Oberaufsicht über die
Bergwälder. Heute ist der Holzschlag nicht mehr so rentabel, die
ausländische Konkurrenz sorgt
für tiefe Preise. Im vergangenen
Jahr wurden im Tessin rund
70'000 Kubikmeter Holz geschlagen. Für diese Waldhege
stellen der Kanton Tessin und der
Bund zusammen im Vierjahresplan etwas über 80 Mio. Franken
bereit.
ra
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1. Oktober 2010
5
Hintergrund
Legionellen können eine seltene aber gefährliche Form
von Lungenentzündung auslösen. Tessiner Forscher haben
eine neue potentielle Infektionsquelle entdeckt
TÜCKISCHE KEIME IM KOMPOST
von Kurt F. de Swaaf
W
asser lebt.
In
einem
einzigen
Tropfen
tummeln
sich normalerweise unzählige winzige Organismen: Bakterien, einzellige
Algen, Protozoen und wuselnde
Rädertierchen. Die Vielfalt ist
praktisch allgegenwärtig, auch
das Trinkwasser ist niemals steril. Zum Glück sind die allermeisten dieser mikroskopisch
kleinen Kreaturen harmlos,
doch leider nicht alle. In Wasserleitungen zum Beispiel können sich Keime der Gattung Legionella verstecken. Es sind potentielle Krankheitserreger, deren Lebensweise noch immer
nicht ausreichend erforscht ist.
Und Musterbeispiele mikrobieller Anpassungsfähigkeit.
Es hat lange gedauert, bis die
Wissenschaft überhaupt auf die
Existenz von Legionellen aufmerksam wurde. Auslöser war
eine rätselhafte Epidemie, die
im Sommer 1976 unter den Gästen des Bellevue-Stratford Hotels in Philadelphia/USA grassierte. Insgesamt 182 dieser
Menschen erkrankten damals
innerhalb von wenigen Wochen
an einer akuten Form von Lungenentzündung oder einem
schweren Husten mit hohem
Fieber. 146 von ihnen mussten
in Spitälern behandelt werden,
29 starben. Ursache zunächst
unbekannt. Die meisten Patienten waren Angehörige des
„American Legion“, eines
Kriegsveteranen-Verbands,
welcher seine Jahrestagung im
Bellevue-Stratford veranstaltet
hatte. Deshalb tauften Mediziner die geheimnisvolle Seuche
auf den Namen Legionärskrankheit. Es dauerte noch gut
ein halbes Jahr, bis man endlich
den Erreger dingfest machen
konnte. Die Forscher entdeckten eine neue Bakterienspezies:
Legionella pneumophila. Sie
hatte sich offenbar in der Klimaanlage des Hotels ausgebreitet, war über vernebeltes Wasser in die Luft gelangt, und anschliessend von den Betroffenen eingeatmet worden. Seitdem sind jedes Jahr immer
mehr Fälle von Legionärskrankheit bekannt geworden –
auch rückwirkend. Ausbrüche
liessen sich sogar bis 1947 zurückverfolgen. Ganz neu war
die Plage demnach nicht.
In der Schweiz beschrieb man
bereits Ende der Siebziger die
ersten hiesigen Fällen von Le-
Auch der Kompost kann Krankheitserreger beherbergen
Die Legionärskrankheit wird seit 1976 erforscht
Musterbeispiele mikrobieller Anpassung: Legionellen
gionellose, wie die Krankheit
unter Ärzten auch genannt wird.
Seit 1988 ist sie meldepflichtig.
Das Tessin hat die höchste Infektionsrate aller Kantone. Diese ist viermal so hoch wie der
landesweite Mittelwert, erklärt
die Mikrobiologin Valeria Gaia
vom Nationalen Referenzzentrum für Legionella in Bellinzona gegenüber der „TZ“. „Wir
wissen aber nicht genau warum.“ Vielleicht liegt es am milden Klima. Legionellen mögen
Wärme und Feuchtigkeit, sagt
Gaia. „Und wir haben beides im
Tessin.“ Allerdings muss man
das Risiko deutlich relativieren:
Auf 100.000 Einwohner werden in der gesamten eidgenössischen Bevölkerung jährlich 2
Fälle offiziell registriert. Die
Sterblichkeit beträgt 6,6 Prozent. In unserem Kanton erkranken pro Jahr zwischen 15
und 35 Personen an Legionellose. Es ist und bleibt also ein seltenes Leiden. Als Hauptinfektionsquelle gelten sanitäre Anlagen, Thermalbäder, Whirlpools,
sowie viele Kühlsysteme. In der
Natur leben Legionellen vorwiegend als Parasiten in Amöben, doch der Mensch hat ihnen
neue Lebensräume erschaffen.
Überall dort, wo nicht oder nur
schwach chloriertes Wasser
fliesst, können die Keime auftauchen. Aber nicht nur dort.
In den USA und Australien fanden Wissenschaftler während
den Neunzigern erste Hinweise
auf das Vorkommen von Legionellen in Topferde. 2007 meldeten niederländische Gesundheitsbehörden die ersten solcher Fälle in Europa. In der
Schweiz wurde man daraufhin
hellhörig. Immer wieder gibt es
vereinzelte Fälle von Legionärskrankheit, bei denen man
die Infektionsquelle trotz intensiver Suche nicht ausfindig machen kann. Könnte die Gefahr
im Blumentopf lauern? Valeria
Gaia machte sich zusammen
mit ihren Kollegen vom Nationalen Referenzzentrum an die
Arbeit. Die Forscher untersuchten Proben von 46 verschiedene
Sorten handelsüblicher Topfund Gartenerde und wurden
prompt fündig: In nicht weniger
als 21 Proben tummelten sich
Legionellen. Die Keimbelastung schwankte allerdings
stark. In einigen Fällen liessen
sich nur geringe Bakterienmengen nachweisen, in anderen
Sorten wiederum fanden sich
gleich mehrere Legionellen-Arten, zu Zigtausenden pro
Gramm Erde. Nicht alle davon
sind für Menschen gefährlich.
„Es gibt mehr als 54 verschiedene Legionella-Spezies“, erklärt Valeria Gaia. Dennoch waren in den getesteten Erden
nicht nur unterschiedliche
Stämme vom gefürchteten Legionella pneumophila nachweisbar, sondern auch andere
krankheitserregende Arten, wie
zum Beispiel L. longbeachae.
Im Anschluss an den bedenklichen Befund stellte sich sofort
die Frage nach der Herkunft der
Keime. Wie waren sie in die
Gartenerde gelangt? Es gab einen Verdacht. Viele Hersteller
verwenden kompostierte organische Abfälle für ihre Produkte. Der Rohstoff stammt oft von
kommunalen Sammelstellen,
und tatsächlich scheinen einige
davon wichtige LegionellenBrutstätten zu sein. Das Forscherteam des Nationalen Referenzzentrums hat für eine neue
Studie acht verschiedene, über
das ganze Tessin verteilt liegende Sammelplätze für Gartenabfälle unter die Lupe genommen
und in sechs davon Legionellen
gefunden. Zusätzlich wurden
drei hiesige Kompostierungsanlagen beprobt. Auch sie beherbergen offenbar reichlich Legionella. Die detaillierten Untersuchungsergebnisse erschienen neulich im Fachblatt „Clinical Microbiology and Infection“ (Bd. 16, S. 945).
Ob von Komposthaufen eventuell ein reales Gesundheitsrisiko
ausgeht, ist noch unklar. „Wir
wissen erst sehr wenig über diesen möglichen Übertragungsweg“, sagt Valeria Gaia. Fest
steht, dass Legionellen in den
grösseren Kompostierungsanlagen auch in der Luft nachgewiesen wurden. Sie könnten dort
also eingeatmet werden. Das
Wachstum der Legionella-Bakterien wird wahrscheinlich
durch den Verrottungsprozess
angekurbelt. Letzterer erzeugt
Wärme und begünstigt so ihre
Vermehrung. In frischen Gartenabfällen fanden die Tessiner
Experten keine dieser Keime.
Für gesunde Menschen dürfte
die Gefahr gleichwohl minimal
sein. Die Legionärskrankheit
trifft in der Regel die Älteren
und Geschwächten, bei Personen mit einem robusten Immunsystem lösen Legionellen meist
nur ein grippeähnliches Krankheitsbild aus. Wahrscheinlich
verlaufen viele Infektionen sogar ohne irgendwelche Symptome. Der Betroffene merkt gar
nichts. In schweren Fällen jedoch ist intensive medizinische
Versorgung unter Einsatz von
speziellen Antibiotika notwendig. Standard-Präparate wie Penicilline vermögen gegen Legionella kaum etwas auszurichten, weil sich die Bakterien in
den weisse Blutkörperchen des
Patienten verkriechen. So, wie
sie das in der Natur mit Amöben
tun.
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10. Oktober 2010
Nachrichten
Rund 2000 Jäger beteiligten sich an Hochwildjagd – mehr Tiere als im Vorjahr geschossen
Zwölf Jägern
Patent
entzogen
DIE HAUPTPHASE der Hochwildjagd im Tessin ist für dieses Jahr abgeschlossen. Bilanz: Zwölf Jägern wurde
wegen Verstösse gegen das Jagdgesetz
das Patent entzogen. Zu den häufigsten Gründen gehörten dabei verbotene nächtliche Jagd, Einsatz unerlaubter Waffen und Wilderei. Darüberhinaus hat es etwa 60 Fälle von kleineren
Verstössen und 170 Selbstanzeigen gegeben. Insgesamt sind etwa zweitausend Tessiner Jäger in diesem Jahr an
der Hochwildjagd beteiligt gewesen
und haben 2’668 Hirsche, Rehe, Gämsen geschossen. Hinzu kommen noch
354 getötete Wildschweine. Die Abschussrate liegt damit bei allen Spezies
leicht höher als im vergangenen Jahr.
In der Summe sind allerdings noch
nicht die Murmeltiere berücksichtigt,
deren Abschussrate noch anhand der
Kontrollbögen ermittelt werden muss.
Das Murmeltier stellt bei der Hochwildjagd insofern eine Ausnahme dar,
da es aus Artenschutzgründen nicht jedes Jahr zur Jagd freigegeben wird.
Anfang Oktober wird es noch für zehn
Tage eine selektive Jagd auf Steinbökke geben, zu der allerdings nur etwa 50
Jäger zugelassen sind. Zudem legt die
kantonale Arbeitsgruppe des Jagdund Fischereiamtes jetzt die Konditionen und Regeln für die Hochwildjagd
von November bis Dezember fest, die
von der aktuellen Jagdbilanz abhängig
sind.
ab
Ausschnitt des Plakats
Die Lateiner sagen nein und schon redet man
wieder vom Röschtigraben. Dabei ist dieses
Stimmverhalten gar keine Anomalie
Die Ratten
gehen “uns
Schweizern”
an den Käse
AN DER URNE
EINE GROSSE
MINDERHEIT
Vor allem bei arbeitslosen Jungen verengt sich der Handlungsspielraum
von Rolf Amgarten
F
ür den Politbeobachter Oscar Mazzoleni
kommt das Tessiner Nein nicht überraschend:
“In den letzten zwanzig Jahren hat sich bestätigt, dass eine Mehrheit der Tessiner Urnengänger bei sozialen nationalen Themen wie
Arbeitslosigkeit, AHV, Mutterschaftsversicherung, Krankenkassen, IV u.a. sich nah bei den Romands positioniert hat. Das Solidaritätsprinzip herrscht vor und es
drücken sich darin Unterstützungserwartungen gegenüber
dem Bund für Randregionen aus, welche von einer negativen
Konjunkturentwicklung stärker betroffen scheinen. In der
Deutschschweiz überwiegt dagegen das Bedürfnis, die Kosten für die Bundeskasse im Gleichgewicht zu halten.” Wäh-
renddem sich Wirtschaftsvertreter im Tessin erleichtert zeigen und die bürgerlichen Parteien eine vernünftige Lösung
ausmachen, zeigt sich die Linke besorgt über die Reform der
Arbeitslosenversicherung. Soweit entsprechen die Stellungnahmen den landesweiten. Dezidierter wird die Deutung innerhalb von Parteien, je nach Lager. Für CVP-Ständerat
Filippo Lombardi hat die Mehrheit der Schweizer die Zeichen der Zeit verstanden. Dass der Südkanton Nein zur Revision gesagt habe, verweise darauf, dass diese Region halt
sensibler sei bei sozialen Themen. “Aber früher oder später
werden die Tessiner das Resultat gutheissen.” CVP-Nationalrat Meinrado Robbiani sieht darin eine Entsolidarisierung der
Kantone. Die stark von Arbeitlosigkeit betroffenen Kantone
Walenstadt-Ascona, 24. September 2010
bleiben in der Minderheit, die reichen Kantone halten die
Felle zusammen. “Ich glaube, diese Revision wird von jenen
unverhältnismässig bezahlt, welche nicht wirklich für den
heutigen Zustand der Arbeitslosenkasse verantwortlich sind.”
Strinfalten zeigte der Bundesrat ob der neuerlichen Abstimmungssezession der lateinischen Sprachregion. Wieder wird
der Röschtigraben herbeigeredet. Man werde die Ergebnisse
sehr ernst nehmen. So ernst, dass sie in die Anwendungsbestimmungen mit einbezogen werden müssen, verlangt die
Linke.
Was generell wenig beachtet wird: Eine knappe Mehrheit
(53,39%) einer absoluten Minderheit der Stimmberechtigten
(35,4%) hat entschieden: also genau 18,9 %.
Kurz gefasst
Frapolli tritt zurück
Erneut Tankstelle überfallen
Der CVP-Grossrat Giovanni Frapolli legt sein politisches
Mandat nieder. Der Unternehmer wolle sich in Zukunft
stärker auf seine Betriebe, sprich seine Bergbahnen,
konzentrieren, hiess es seitens der CVP-Sektion Bellinzona. Daher könne Frapolli nicht mehr garantieren, genug Zeit für sein politisches Engagement aufzubringen.
Zwei unbekannte Täter haben am Mittwochabend kurz
nach 21 Uhr eine Tankstelle in Pedrinate bei Chiasso
überfallen. Sie bedrohten die Kassiererin mit einem
Messer, ehe sie auf einem Motorrad über die Grenze
nach Italien flohen. Dort schalteten sich auch die lokalen Sicherheitskräfte in die Fahndung nach den beiden
Tätern ein, bisher allerdings erfolglos. Über die Höhe
der Beute machte die Tessiner Polizei keine Angaben.
“Wie ein Blatt fortgeweht vom Wild, so bist Du nicht mehr unter uns”
Betrugsversuch gescheitert
Mit grossem Schmerz nehmen wir Abschied
von unserer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante
Grit Heinicke
2. Februar 1929 - 24. September 2010
In Liebe und Dankbarkeit behalten wir Dich in unseren Herzen
In stiller Trauer
Elisabeth mit Michael, Boston, USA
Susan mit Kay, Prangins, CH
Ute mit Günther, Heldeck, D
Enkel und Urenkel
Verwandte und Freunde
Die Trauerfeier findet, am Freitag dem 15. Oktober 2010 um 15.00 Uhr,
in der evangelischen Kirche in Ascona, statt.
Für allfällige Spenden bitten wir den Förderverein Joyo zu
berücksichtigen (Bank Clientis Sparcassa 1818, CH-8820 Wädenswil,
clearing-Nr. 6814, IBAN: CH 71 0681 4016 2108 5370 4).
Traueradresse:
Susan Pfluger, chemin de Trembley 15, CH-1197 Prangins
Unbekannte haben am vergangenen Sonntag versucht,
einen Bankkunden am EC-Automat in Chiasso auszutricksen. Der Coup gelang nicht. Die Nutzer von EC-Automaten werden aber gemahnt, vorsichtig zu sein. Sollte die EC-Karte stecken bleiben, sollen sie sich nicht
von Fremden helfen lassen. Es könnte der Versuch von
Betrügern sein, an die Geheimnummer zu kommen,
um anschliessend die Karte aus dem Automaten zu
befreien und Geld abzuheben. Im Zweifelsfall die Polizei benachrichtigen!
Vom Hotelbalkon gestürzt
Ein 32-jähriger Mann aus der Region Basel wurde am
frühen Donnerstagmorgen schwer verletzt auf dem
Parkplatz eines Restaurants mit Gästezimmern in Tenero aufgefunden. Laut Angaben der Polizei stürzte er
vom Balkon seines Zimmers im zweiten Stock. Über
den Hergang des Unfalls wurde eine Untersuchung
eingeleitet.
Mafioso in Savosa verhaftet
HC Ambrì-Piotta erhält Verstärkung
Der Kanadier Éric Landry und der Weissrusse Vladimir
Denisov sollens richten: Sie ersetzen beim Hockey Club
Ambrì-Piotta (HCAP) die verletzungshalber fehlenden
Kariya und Westrum. Der HCAP liegt gegenwärtig abgschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der NLA. Trainer
und Sportchef Benoît Laporte steht immer mehr unter
Druck. Nach der 1:3-Niederlage gegen Zug am vergangenen Dienstag musste er die Eishalle Valascia unter Schutz der Sicherheitskräfte verlassen. Ausserdem
besprayten Unbekannte die Zufahrtsstrasse zu seinem
Wohnhaus in Sementina mit Anti-Laporte-Parolen.
Er fühlte er sich derart sicher, dass er sogar Fotos von
sich und seiner Familie ins Internet stellte: Einem 41jährigen Sizilianer wurden die neuen Medien zum Verhängnis. Er war in seiner Heimat wegen Drogenhandels und Beihilfe zu Mord zu 16,5 Jahren Gefängnis
verurteilt worden. Das Mitglied der sizilianischen Mafia
hatte zuerst als Überläufer mit den italienischen Behörden kooperiert. Der Mann entzog sich jedoch dem Zeugenschutzprogramm und floh nach Bulgarien, der Heimat seiner zweiten Frau, deren Name er annahm. Später siedelte er mit seiner Familie ins Tessin über, wo
ihm die Ermittler nun auf die Spur kamen.
tz
DIE MELDUNG über eine diffamatorische Tessiner Plakatkampagne eines jungen Grafikers aus Muralto ging durch alle
Sprachregionen der Schweiz
und erreichte auch Italien. Drei
Ratten fallen über den Schweizer Käse her. Die Ratten symbolisieren italienische Grenzgänger, Ausländer und den italienischen Fiskus. Der Präsident der
Tessiner SVP, Pierre Rusconi,
kann sich zwar hundertprozentig
mit der Aktion identifizieren,
verneint aber, dass er oder die
SVP Auftraggeber sind. Dies läge deshalb nahe, weil sich die
zweite rechte Kraft im Tessin in
letzter Zeit publizistisch etwas
im Abseits befand. Die Lega
nahm die Medien ein. Deren
Präsident auf Lebenszeit, Giuliano Bignasca, verneint denn
auch, dass diese Plakate von der
Lega kommen. Vermutet jedoch,
dass die SVP Schweiz dahinter
stecke. Das Onlineportal der
FDP, TicinoLibero wies auf
Pierre Rusconi als Auftraggeber
hin, was dieser jedoch in anderen Medien bestritt. Der Eigentümer des Kommunikationsbüros in Muralto, Michel Ferrise,
meinte bloss, dass es sich um
Geschäftsleute handeln könne,
welche den Auftrag erteilt hätten. Im Tessin hat die Aussage,
welche sich auch auf www.balairatt.ch findet, zu einem 48seitigen Blog geführt, in dem ein
Teilnehmer lakonisch meint,
dass “die Tessiner Arroganz sich
nicht von der anderer unwissender Regionalismen unterscheidet”.
Die drei grossen Parteien CVP,
SP und FDP und Wirtschaftsvertreter verurteilen die Plakataktion, wie auch Vertreter der
Grenzgänger, italienische Bürgermeister der Grenzregion und
die Gewerkschaften.
Am meisten interessiert das Tessin, wer dahinter stecken könnte.
Bei der Domainabfrage der Internetseite der Ratten, kommt
heraus, dass Michel Ferrise der
Adresshalter ist und Ticinocom
der Provider.
Zur Zeit ist es nicht die erste
fremdenfeindliche
Attacke.
Nebst der Lega-Kraftmeierei gegen die Roma, wurden vor einiger Zeit Mitgliedern der Tessiner Kommission für die Fahrenden anonyme Drohbriefe zugeschickt.
ra
8
1. Oktober 2010
Nachrichten
Die Zahl der Ferienwohnungen ist in gewissen Zonen beschränkt – ein Beispiel aus dem Locarnese
Von Haus
zu Haus
verschieden
WER SICH vor einigen Jahren im
Locarnese eine Wohnung gekauft,
dort niedergelassen hat und nun aus
irgendwelchen Gründen sein Appartement wieder veräussern möchte, kann eine unangenehme Überraschung erleben. Die Wohnung ist
als Primärwohnung deklariert. Personen, die nur ein Feriendomizil suchen, sind als Käufer deshalb ausgeschlossen. Der Kreis potentieller
Abnehmer schrumpft.
Einen Fall dieser Art erlebt gegenwärtig ein Leser der Tessiner Zei-
tung. Er ärgert sich, dass er beim
Kauf der Wohnung vom Makler
nicht über diese Einschränkung informiert wurde.
Geregelt sind diese sogenannten
„Ferienwohnungs-Kontingente“ im
Zonenplan. Nach Auskunft des
städtischen Planbüros (Ufficio tecnico) variieren diese von Quartier
zu Quartier, ja sogar von Haus zu
Haus. Beim Mehrfamilienhaus, in
dem der TZ-Leser sein Appartement zum Kauf anbietet, liegt der
Grenzwert bei 35 Prozent. Auch all
diejenigen Wohnungen, die ursprünglich als Ferienwohnung gekauft und dann über mehrere Jahre
als fester Wohnsitz genutzt wurden,
fallen übrigens automatisch aus
dem Kontingent. Das Ufficio tecnico bezieht sich dabei auf die Angaben des Einwohneramtes.
Wie bereits erwähnt, bewilligt die
Gemeinde von Zone zu Zone eine
unterschiedliche Zahl an Ferienwohnungen. An Locarnos Lungolago beispielsweise gibt es diesbezüglich keine Einschränkungen.mb
Der neue Präsident des Locarneser
Tierschutzvereins hilft mit, für die vielen
Vierbeiner im Heim ein Zuhause zu finden
TIERSCHUTZ
BRAUCHT
MENSCHEN
Lucky wartet seit einem Jahr auf ein neues Zuhause. Eine Seele von Hund…
von Antje Bargmann
D
as wichtigste für einen Tierschutzverein
ist es, den Menschen im Gedächtnis zu
bleiben. Und so nutzt die “Società protezione animali distretti di Locarno e Valle
Maggia” die Nominierung ihres neuen
Präsidenten, Piero Mazzoleni, als Gelegenheit, um auf sich und ihre Aktivitäten aufmerksam zu
machen. Immerhin warten derzeit sieben Hunde und 19
Katzen im Tierheim auf ein neues Zuhause.
“Zwei Hunde habe ich selbst schon, mehr passen leider
nicht in mein Haus”, sagt Piero Mazzoleni, frisch gebackener Präsident des Locarneser Tierschutzvereins, während
er mit der Direktorin, Patrizia Barmetter, einen Rundgang
durch das Tierheim in Gordola (Zufahrt über Kreisel in Riazzino) macht. Aus mehreren Gehegen wird er mit Gebell
und aufgeregtem Gehüpfe begrüsst, immer gehört auch
ein Paar treue Hundeaugen dazu. Selbst Lupo, der imposante Schäferhund-Mix, der hinter seinen Gitterstäben
gleich zeigen will, wer Chef im Heim ist, vermittelt dabei
etwas Gutherziges. Doch zu adoptieren ist Lupo als einziger nicht mehr, sein Charakter gilt als zu kompliziert, dafür
haben die Mitarbeiter des Tierschutzvereins sich längst
seiner angenommen. “Bei uns darf er alt werden, wir kümmern uns um ihn und gehen mit ihm spazieren”, erklärt die
Direktorin des Tierheims. Und prompt, bei ihrem Anblick,
beruhigt sich Lupo auch schon wieder. Patrizia Barmetter
ist Expertin auf dem Gebiet von Haustierhaltung und Hundeerziehung, sie führt auch Kurse für Hundehalter durch.
Mazzoleni lässt sich von ihr derzeit in die Vereinsaktivitäten einführen. Sein Kontakt zum Tierheim und Komitee
der Locarneser ”Società protezione animali” besteht jedoch schon lange.
Insofern ist es aber vor allem die Direktorin, die jedes Tier
im Heim genau kennt. Schäferhund Lupo sei eine Ausnahme, betont sie, weil er nicht mehr vermittelt werden kann.
Für alle andere Hunde werden Besitzer gesucht, auch die
sogenannten “gefährlichen Rassen”, so wie sie seit 2009
offiziell vom Kanton definiert sind, machen da keine Aus-
nahmen. Und bisher haben die Tierschutzmitarbeiter damit nur gute Erfahrungen gemacht: “Im vergangenen Jahr
haben wir mehrere Rottweiler und Dobermänner erfolgreich vermittelt”, erzählt Patrizia Barmetter. “Es waren
ganz liebe Tiere, die sich problemlos in die Familien eingelebt haben. Wir achten trotzdem darauf, dass solche
Rassen an erfahrene Hundehalter gehen.” Sie sei froh, dass
das neu eingeführte Hundegesetz niemanden abgeschreckt
hat, ein solches Tier aufzunehmen. Zu den Heimbewohnern gehört seit einem Jahr auch Lucky, ein schwarzer
Mix, bei dem keiner begreift, warum ihn niemand auswählt. Ausserdem 19 Katzen und viele Kleintiere – auch
für letztere werden die Neubesitzer genau unter die Lupe
genommen. “Wir sind da rigider als Zoogeschäfte. Denen
geht es oft nur ums Verkaufen.” Mazzoleni und Barmetter
hoffen jetzt, dass viele Locarneser dem Tierheim mal einen Besuch abstatten und die verschiedenen Aktivitäten
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Da Vinci’s
“Rivellino”
bleibt in
Privatbesitz
DIE LOCARNESER Bevölkerung hat sich am vergangenen
Wochenende gegen den Kauf
des so genannten “Rivellino”
ausgesprochen. 66 Prozent der
Abstimmenden sagten “Nein”
zu einem Kredit von 1,3 Millionen Franken, mit dem die Stadt
Locarno das historische Militärbollwerk, das nach Ansicht von
Experten vor 500 Jahren von
Leonardo da Vinci persönlich
geplant worden ist, den privaten
Besitzern abkaufen wollte, um
es kulturell und touristisch aufwerten zu können. Nur knapp
39 Prozent (3436 Personen) der
Abstimmungsberechtigten hatten sich überhaupt auf den Weg
an die Urnen gemacht.
Die Tessiner Medien sprechen
von “keinem überraschenden
Ergebnis”. Dass Gemeinderat
Silvano Bergonzoli (Lega und
Gruppe “Svegliati Locarno”)
mit seinem Referendum, mit
dem er sich gegen den Beschluss
des Stadtparlaments vom vergangenen Januar wehrte, Erfolg
haben würde, schien sich schon
vorab in der allgemeinen Stimmung abzuzeichnen. Offensichtlich hält die Mehrheit der Locarneser eine solche finanzielle
Ausgabe derzeit für unangemessen. Die Locarneser Gemeindepräsidentin Carla Speziali dagegen betonte gegenüber den Medien ihre Enttäuschung. Und die
Kulturverantwortliche
der
Stadt, Tiziana Zaninelli, ergänzte, dass wohl vielen Bürgern
noch das Vertrauen fehlte, dass
sich die Stadtfinanzen langsam
erholen würden. Der “Rivellino” bleibt also in den Händen
von Privaten. Einer der Mitbesitzer, Arminio Sciolli, der bereits im vergangenen Jahr verschiedene Kulturevents am und
über das Bollwerk organisiert
hat, betont, auch in Zukunft diesen Weg weitergehen zu wollen.
Er hoffe nach dem klaren Abstimmungsergebnis jetzt auf eine bessere Zusammenarbeit mit
der Stadt und dem Tourismusverband, wie er gegenüber den
Medien sagte.
ab
1. Oktober 2010
Nachrichten
Nordtessiner Landwirte lancieren gemeinsames Entwicklungsprojekt
Im Bleniotal entsteht eine Regionalkäserei
EIN MARKTPARTNER für die
geplante Regionalkäserei im
Valle di Blenio wurde mit
Grossverteiler Coop bereits gefunden, jetzt fehlen noch der
passende Standort und ein innovativer Käsermeister. Letzterer
soll ein Sortiment an Produkten
zusammenstellen, das Passanten wie Einheimische anspricht.
Die künftige Käserei mit Ver-
kaufsladen, Winebar sowie einem Erlebnispark für Kinder
soll an der Hauptachse der Lukmanierstrasse liegen. Nach einer Informationsveranstaltung
letzte Woche haben bereits einige Gemeinden ihr Interesse dafür angemeldet.
Mit ihren arbeitsintensiven
Strukturen könnten sie es sich
nicht leisten, in direkter Kon-
kurrenz zu den Industriemilchproduzenten des Flachlandes
zu arbeiten, erklärt Luigi Arcioni, Präsident des Landwirtschaftlichen Vereins Bleniotal.
„Die in den Wintermonaten
ausbezahlten 50 Rappen pro Liter Milch sind längerfristig
nicht tragbar.“ Arcioni sieht
deshalb in der Regionalkäserei
die einzige Chance, der Milch-
wirtschaft im Tal neue Perspektiven zu geben.
Aushängeschild des unter dem
Namen „BlenioPlus“ laufenden
Entwicklungsprojektes ist ein
Alpkäse, der ausserhalb der
Kantonsgrenzen verkauft werden soll und als „ProMontagna“-Bergkäse einen gerechten
Preis – auch für den Produzenten – verspricht.
mb
Gefragt: handgefertiger Alpkäse
Carabietta-Collina d’Oro: Stimmberechtige befürworten eine Fusion der Gemeinden
GEGENSEITIGE ZUNEIGUNG
von Marianne Baltisberger
F
ür einmal findet
die Fusion zweier
Tessiner Gemeinden bei der Bevölkerung grossen
Zuspruch: 85 Prozent der Stimmberechtigten legten am vergangenen Wochenende bei einer ersten Konsultativabstimmung über das Zusammengehen von Carabietta mit
Collina d’Oro ein „Ja“ in die
Urne.
Besonders beeindruckend sind
dabei die Zahlen aus Carabietta.
Von den 52 Abstimmenden befürworteten deren 48 die Fusion, nur gerade 4 waren dagegen.
Er habe die Auszählung mit
Staunen verfolgt und gehofft,
dass es doch noch die eine oder
andere Nein-Stimme gebe, sagte Carabietta-Gemeindepräsident Davide Bonvicini nach der
Bekanntgabe des Resultates.
„Sonst wäre bestimmt der Verdacht aufgekommen, wir hätten
das Ergebnis gefälscht.“ Dass
sich nach drei öffentlichen Informationsabenden eine derart
grosse Mehrheit für den Zusammenschluss aussprach, übersteigt die kühnsten Erwartungen
der Politisierenden. Offensichtlich sei das Argument, Ressourcen und Dienstleistungen zu optimieren, bei der Bevölkerung
angekommen, freut sich Bonvicini. Carabietta verfügt über einen Steuersatz von 70 Prozent,
in Collina d’Oro liegt er um fünf
Prozent tiefer.
Die vor sechs Jahren zu Collina
d’Oro fusionierten Gemeinden
Montagnola, Gentilino und
Agra hatten in den vergangenen
Jahren verschiedene Fusionsprojekte geprüft. Weder mit
Barbengo, das nun eher zu Lugano möchte, noch mit Grancia
war man sich jedoch einig geworden. Die Annäherung an
Muzzano und Sorengo sei „gegenwärtig auf Wunsch der zwei
anderen Gemeinden auf Eis gelegt“, wie die Gemeindepräsi-
Wird immer grösser: Die 2004 zu Collina d’Oro fusionierte Gemeinde erhält bald Zuwachs
dentin von Collina d’Oro, Sabrina Romelli, gegenüber der Tagespresse erklärt. Mit Carabietta scheint nun ein passender
Partner gefunden zu sein. Auch
in Collina d’Oro hatten die Fusions-Befürworter mit 806 Jazu 128 Nein-Stimmen klar die
Überhand.
Das Volk wird sich im kommen-
den Jahr noch einmal definitiv
zum Zusammenschluss äussern
müssen. Ziel ist es, die Fusion
bis zu den Gemeindewahlen
2012 vollziehen zu können.
Nach der Zwangsräumung einer privaten Schutthalde in Breggia
Streit geht in die zweite Runde
DIE FRAU ist ungehalten. Sie verlangt von ihrer Gemeinde, dass sie die
Kosten der Zwangsräumung von
15’000 Franken selber übernehmen
soll. Und Esmeralda Walti verlangt,
dass die Gemeinde die nackte Erde
unter der geräumten Schutthalde auf
eigene Rechnung mit Bäumen bepflanzt, damit sie nicht rutscht. Der
Streit zwischen der Bürgerin und der
Gemeinde Breggia im Muggiotal geht
in die zweite Runde, nachdem die Gemeinde die Zwangsräumung der illegalen Schutthalde auf dem Grundstück im Quartier Morbio Superiore
durchgesetzt hat, weil sich die Eigentümerin des Grundstücks wiederholt
Die empörte Esmeralda Walti
geweigert hatte, diese selber räumen
zu lassen. Der Gemeindepräsident
Piermario Croci droht nun damit, dass
man für die Räumungskosten auch eine Zwangshypothek auf Frau Waltis
Haus erwirken könne. Gleichzeitig
lehnt er eine Bepflanzung des Terrains
auf Kosten der Gemeinde ab und verneint eine allfällige Rutschgefahr. Er
fordert die Kantonsbehörden zu einer
Ortsbesichtigung auf. Die sollen abklären, ob Rutschgefahr bestehe oder
nicht. Schliesslich seien sie es gewesen, welche die Aufhebung der Schutthalde verlangten. Die Schutthalde hatte zum Ausbau einer Zufahrtsstrasse
zum Haus dienen sollen.
ra
Kopf der Woche
GENIE oder Hochstapler? Diese Frage ist immer
noch nicht geklärt. Aber sicher ist: Der italienische Pianist Giovanni Allevi (41) füllt Konzertsäle und sogar ganze Plätze unter freiem Himmel.
Als angeblicher Autodidakt-Dirigent durfte er
sogar im italienischen Senat auftreten. Sein FanClub wächst, auch die Zahl der Kritiker.
Dass er diese Woche seine neue CD „Alien“ im
Studio Stelio Molo in Lugano-Besso lancierte,
war für den Sender RSI sicherlich eine Ehre, aber
auch kein Zufall. Denn Allevi hat diese CD im
Juli genau in diesem Studio während 10 Tagen
aufgenommen. Mit Live-Stream via Internet und
Facebook beglückte er also seine Fans von Lugano aus – Musik gab es während der halbstündigen Übertragung allerdings nur sehr spärlich.
Dafür wurde viel geredet. Erst kurz vor 14 Uhr
spielte er ein Stück von der neuen CD, das am
Radio wohl pünktlich zu den Nachrichten ausgeblendet werden musste. Schade für die Web-Comunity, aber fraglos ein geschicktes Marketing
für seine neue Scheibe.
Alien – also „fremdartig“. Der ewige Teenager
und Wuschelkopf Allevi erklärte, dass er sich in
dieser leistungsorientierten Welt eben etwas fremd
fühle. Er stehe zu seinen
Schwächen und Ängsten.
Und genau dies schafft
ihm Sympathien bei seinem – hauptsächlich jungen – Publikum. Seinem
Musikstil ist er treu geblieben: Eine Mischung aus
Chopin, Keith Jarrett und
„Alien“ Allevi
Richard Claydermann –
gesetzt in einer einfachen
Klavierfassung. Dass man ihn nicht in eine eindeutige Kategorie der Musiksparte stecken kann,
stört Allevi nicht. Ganz im Gegenteil: „Es macht
mich stolz.“ Seine Kompositionen erscheinen
improvisiert. Doch de facto ist jede Note notiert.
Er selber hat dafür einen Neologismus geschaffen: Zeitgenössische klassische Musik.
Hört man Fans über seine Musik sprechen, relativieren sich schnell die negativen Kommentare so
genannter seriöser Musikkritiker. Denn es ist
klar, dass er mit seiner Art des Klavierspiel starke
Emotionen weckt, Freude, Trauer oderauch
Nostalgie. Und das ist doch wohl das wichtigste
an Musik. Oder?
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1. Oktober 2010
Tourismus
Emozioni Ticino: Mit vereinten Kräften wird das touristische Potential des Südkantons beworben
W FREIZEIT-SCOUTS GESUCHT
enn
der
Sommer im
Mittelland
zur Neige
geht, kann
das Tessin
noch lange von wärmeren Temperaturen profitieren. Die Betreiber der Bergbahnen, die Chauffeure, Schiffskapitäne und Hoteliers im Süden haben die Oktoberwochen noch vor sich, während derer deutschschweizer Familien schon nach sieben Schulwochen wieder Ferien geniessen
können.
Diese Ferien, und generell die
verbleibenden Herbstwochen,
sollen die Zürcher wieder vermehrt im Süden des eigenen Landes verbringen, finden die Macher der Aktion Emozioni Ticino.
„Natürlich gibt es im Piemont in
der Herbstsaison Trüffel, aber die
sind teuer und einen guten Risotto gibt es auch bei uns“, sagt Enzo Lucibello, Präsident der Tessiner Grosshandelsvereinigung DISTI, vor den Medien am Zürichsee. Nicht zufällig sind seine
Leute mit ihrer Botschaft in die
Metropole Zürich gereist. Die
Hälfte der Logiernächte von
Schweizern werden von Kunden
aus dem Raum Zürich gebucht.
Das Tessin als Feriendestination
habe viele Vorteile, erklärt Patrick Lardi, Vizedirektor von Tessin Tourismus: „Kein Bodyscan,
keine Aschenwolke, nur zwei
Reisestunden ab Zürich.“ Wer
den Stau fürchte, müsse vielleicht wieder mal den romantischen Lukmanier als Routenvariante in Betracht ziehen. Mit den
Kosten sei es freilich schwierig
zu punkten, weil man heute „all
inclusive“ für ein paar hundert
Franken nach Sharm El Shejk
fliege. „Was wir haben, sind einmalige Traditionen, welche die
Besucher geniessen können.“
Viele kleine, originelle Aktivitäten in einzelnen Regionen zeigten den Kanton von seiner traditionellen, seiner authentischen
Seite. Etwa die Sagra im Mendrisiotto, wenn die Weinkeller fürs
Publikum geöffnet würden.
„Oder denken Sie nur ans Kastaniensammeln. Das ruft doch Erinnerungen an die Kindheit
wach“, findet Lardi. Rund um die
Herbstfrucht gebe es eine Anzahl
lokaler Feste, anlässlich derer die
Gastfreundschaft der Tessiner erlebt werden könne.
Die von Verbänden und Unternehmen breit abgestützte Kampagne Emozioni Ticino läuft in
von Koni Ulrich
Soll bewegen: die aktuelle Werbekampagne des Südkantons
ihrer zweiten Auflage auf verschiedenen Ebenen. Neu sind
dieses Jahr drei NetworkingAbende in Varese, Bergamo und
Mailand, wo das Tessin und die
Lombardei einander näher kommen sollen. Ebenfalls Neuland
betreten die Intitianten mit zwei
Sonntagsverkäufen am 3. und 31.
Oktober. Dann ist da der bunte
Faltprospekt mit Agenda, in dem
sämtliche einschlägigen Veranstaltungen des laufenden Jahres
aufgeführt sind.
Patrick Lardi, Vizedirektor der kantonalen Tourismusorganisation
Die Webseite www.emozioni.ticino.ch führt neben unzähligen Angeboten und Aktionen mit Rabatten bis zu 50 Prozent auch zum
Wettbewerb für so genannte
„Freizeit-Scouts“ hin. Dort sind in
den Kategorien Familie / Freunde
/ Single / Paare/ Senioren interessierte Kunden gesucht, die sich
gerne von einem Medienteam begleiten lassen, wenn sie neue Tourismusangebote ausprobieren. Je
eine Person oder ein Team pro
Kategorie werden in der Schweiz
und im angrenzenden Italien aus
den Bewerbern ausgelesen. Jüngerer Internet-Kundschaft, die
sich lieber mittels Facebook,
Twitter oder Youtube in den Süden beamt, bietet sich das Portal
www.ticino2share.ch an.
Auch die Jungen sind angesprochen
IM TESSIN sollen seit den
Achtzigerjahren eine Million
Logiernächte verloren gegangen sein, heisst es, und aktuelle
Zahlen weisen auf eine gewisse
Stagnation hin. Patrick Lardi
glaubt, die Einheimischen selber hätten damals auch einige
Vorbehalte gegenüber der Masse von Besuchern entwickelt.
Heute sieht er ein Problem darin, dass sich immer mehr
Deutschschweizer im Süden
selber Wohneigentum leisten.
Die fehlen dann in den Hotelbetten. Ein Blick in die Statistik
zeigt, dass sich die Logiernächte von Schweizern im Tessin im
Krisenjahr 2008 mit 1,42 Millionen eigentlich erstaunlicher-
weise gut hielten, während sie
im Folgejahr sogar leicht auf
1,441 Millionen stiegen. Bei
den Touristen aus dem Ausland
waren im letzten Jahr grosse
Schwankungen zu verzeichnen:
Amerikaner, Briten, Schweden,
Kanadier, Spanier und Portugiesen waren die Verlierer, während Touristen aus China,
Hongkong, Belgien, Luxemburg, Russland und der Ukraine
um bis zu 25 Prozent zulegten.
Das Tessin will laut dem Vizedirektor von Ticino Turismo nicht
– wie kritische Zungen hin und
wieder monieren – nur die
Traumdestination für Senioren
sein. „Ich bin zuversichtlich. Es
wird wieder viel investiert,
Downhill am Monte Tamaro
nicht nur in grosszügige Hotels
wie im Raum Lugano, sondern
gerade auch für die Jungen. Die
haben wir keineswegs vergessen“, sagt Patrick Lardi in Zü-
rich anlässlich der Fragerunde.
Der Monte Tamaro sei für Kinder ein Erlebnis und die dortige
Downhill-Biker-Strecke
im
Frühling schon offen, wenn andere noch unter Schnee liegen.
Für Velofahrer wird die Maggiatal-Route laufend verbessert
und ein fehlendes Stück der Magadino-Strecke hat gerade den
über 20 Jahre herbeigewünschten Teerbelag erhalten. In Rivera entsteht ein 75-MillionenAquapark. Auch lockt das topmoderne Lido in Locarno mit
innovativen Rutschbahnen. Allein im Sportzentrum Tenero
übernachten jährlich 200’000
vorwiegend Junge. Denen gelte
es, Sorge zu tragen, sagt Lardi,
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Deutschschweizer verbrächten
schliesslich ihre ersten veritablen Ferien ohne Eltern im Tessin und erinnerten sich bei einer
späteren Rückkehr nur zu gerne
daran.
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zustimmen. Per Fünfgang-Velo
kam er einst als Sekundarschüler angefahren, über Grimsel
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seinen zwei Kumpels abends
bei den älteren Zimmervermietern vor einem Glas Rotwein
und wusste nicht, wie er ihnen
klar machen sollte, dass er das
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1. Oktober 2010
13
Passaparola
Lyrik
„Valmara“
Tal der Tränen
und werde
leben
in diesem
Tal
die Berge
blau
und
blau
der See
und werde
warten
am Ufer
dort
wo dein
geliebtes Wesen
immer
wiederkehrt
unversehrt
Cannocchiale
Berlusconis arbeitsintensiver Geburtstag
DER 29. September 2010 werde nicht in die Geschichtsbücher Italiens eingehen, sagte am Mittwochabend ein Politbeobachter des italienischen Fernsehens. Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte an diesem Tag eine Vertrauensabstimmung knapp gewonnen.
Es kommt also nicht, wie zuvor vermutet, zu baldigen
Neuwahlen. Berlusconi schlug in seiner Rede vor dem
Abgeordnetenhaus erstaunlich zurückhaltende Töne
an. Und es war nicht sein 74. Geburtstag, der ihn leise
stimmte. Vielmehr musste der Ministerpräsident die
Abgeordneten aus dem Lager von Gianfranco Fini für
sein Fünfpunkteprogramm gewinnen.
Er habe aufmerksam zugehört, sowohl denjenigen am
Rednerpult als auch allen, die ihn zum Wiegenfest gratulierten, heisst es in den Medien. Offensichtlich lag
Berlusconi viel daran, die Regierungskoalition auf-
von Marianne Baltisberger
recht zu erhalten. Fini zog mit. Denn weder er noch
Berlusconi wollten zu diesem Zeitpunkt Neuwahlen
riskieren. Berlusconi weiss, dass sein Ansehen in der
Bevölkerung schwindet. Und Finis neue Partei, die aus
der aktuellen Fraktion „Future e Libertà“ entstehen
soll, ist erst im Aufbau.
Ob mit der von der Lega Nord heftig kritisierten Einheit zwischen Berlusconi und Fini am Mittwoch auch
der Zwist zwischen den beiden ehemals Verbündeten
beigelegt werden kann, ist fraglich. Fini stand den ganzen Sommer über im Kreuzfeuer von Berlusconi treuen
Medien. Er soll dem Bruder seiner Lebenspartnerin ein
Appartement in Monte Carlo zu viel zu günstigen Konditionen überlassen haben. Ein kleiner Skandal im Vergleich zu den Vergehen, denen sich Berlusconi dank
politischer Immunität in den vergangenen Jahren im-
mer wieder zu entziehen wusste. Und trotzdem war es
Hauptthema der letzten Monate. Mittlerweile kennen
alle in Italien „Tulliani“, den Namen des Bruders von
Finis Lebensgefährtin. Noch am Samstag hat sich Fini
in einer Videobotschaft über Internet gegen die ihm
vorgeworfene Vetternwirtschaft gewehrt. Er habe keine
Straftat begangen. Zudem wisse er nicht, in wessen Besitz die Wohnung sei.
Ein ehemaliger Senator der Lega Nord erklärte gegenüber der Sonntagszeitung „il caffè“, das Appartement
gehöre einem seiner Klienten. Dieser habe auch einen
Wohnsitz im Tessin. Seinem Klienten liege aber nichts
am „Teatrino“, das gegenwärtig in Italien gespielt werde. Er wolle anonym bleiben.
An dieser Stelle blickt die TZ alle zwei
Wochen über die Grenze nach Italien
*****
Bin ich wieder
ich weiss es nicht
leb ich wieder
ich weiss es nicht
kommst du wieder
ich ...
ich weiss nicht
ob ich bin
ob ich leb
ob du kommst
ich ...
ach Gott, ich hab
kein Talent
fürs ich ...
Lissy Klinger-Lohr, Brissago
Wortschatz
LUNGO IL CAMMINO DELLE SPOSE
a cura di Gio Rezzonico
L’ITINERARIO che vi propongo oggi ci porta in Val Verzasca.
Parte da Sonogno, dove nel museo etnografico potete scoprire
le radici di questa valle povera, che nei secoli scorsi costringeva molti giovanetti a lasciare la famiglia nel periodo invernale per guadagnarsi la pagnotta come spazzacamini.
Il personaggio più noto di Sonogno è certamente Cherubino
Patà (1827-1899), il pittore che in giovane età emigrò in Francia e lavorò per quel grande maestro, riconosciuto dalla storia
dell’arte universale, che fu Gustave Courbet. Dei rapporti tra i
due artisti si raccontano molte storie: chi ritiene che Patà dipingesse opere poi firmate da Courbet e chi invece considera
delle “patasserie” le opere meno riuscite attribuite al grande
maestro. La chiesa parrocchiale di Sonogno, appena restaurata,
è affrescata da opere giovanili del Patà. A ventun anni, espulso
dalla Lombardia, il pittore tornò al suo paese nativo e dipinse
una Natività, un’Annunciazione e alcune figure di santi.
Prima di avviarci verso il fondovalle in direzione della val Redorta, ci soffermiamo ancora davanti a un affresco attribuito al
pittore Rotanzi, dipinto sulla facciata di una casa che appartiene a lontani antenati del Patà. Il dipinto, della fine del Set-
tecento, è particolarmente curioso, perché palesemente ispirato
dal Giudizio universale, capolavoro realizzato da Michelangelo nella Cappella Sistina a Roma.
L’itinerario prosegue lungo il lato destro del fiume. Si attraversa uno splendido lariceto, considerato uno degli alberi più
nobili della flora alpina. D’inverno, a differenza per esempio
dell’abete rosso molto presente in valle, perde gli aghi. Questo permette alla neve polverosa di cadere invece di fermarsi
sui rami. Non trattenendo la neve i larici non si rovesciano e
raggiungono altezze molto elevate, con tronchi diritti.
D’estate inoltre nei lariceti cresce l’erba e questo permette il
pascolo.
Risalendo il fiume si giunge alla cascata della Froda. E’ piacevole ascoltare il frastuono dell’acqua che precipita da un’altezza particolarmente elevata in un romantico laghetto. Poco
più avanti nei prati, prima di attraversare il ponticello che porta
sulla strada asfaltata, potete osservare una rarità botanica: il licopodio. Si tratta di una piantina che ha origini lontanissime:
300 milioni di anni fa erano alberi altissimi, che oggi sono regrediti fino a confondersi nell’erba.
Al termine della strada asfaltata, prima di imboccare il sentiero
per Püscen Negro, si sale sulla destra per raggiungere in cinque minuti la località Scim i Mott. Su un muretto accanto alle
case potrete scoprire un masso cuppellare. Si tratta di sassi
misteriosi, dove sono stati scavati canaletti e spazi tondi. Sono
presenti su molte delle nostre montagne, ma non si sa a cosa
servissero. Si sono fatte molte congetture, ma nessuna è provata scientificamente.
Torniamo sui nostri passi e saliamo verso il monte Püscen
Negro. Un cammino famoso perché si racconta che anticamente veniva percorso dalle ragazze della Valmaggia che andavano in sposa ai sonognesi (e viceversa). In tre quarti d’ora
circa si raggiunge la meta. Interessante notare la trasposizione
del nome direttamente dal latino al dialetto: da Picea, che significa abete, deriva Püscen. Negro sta invece per il colore austero della pianta. Questo monte costituiva una tappa di
transizione verso il più lontano alpe Redorta, che si raggiungeva in piena estate. Al ritorno si percorre lo stesso cammino.
E’ consigliato fermarsi, prima di giungere a Sonogno, al grotto
Efra, dove si possono gustare ottime specialità locali.
le radici: die Wurzeln
costringeva: zwang
guadagnarsi la pagnotta: sich sein Brot verdienen
spazzacamini: Kaminfeger
dipingesse: malte habe
attribuite: zugeschrieben
suo paese nativo: sein Geburtsort
avviarci: uns auf den Weg machen
il fondovalle: die Talsohle
ci soffermiamo: verweilen wir
lontani antenati: ferne Vorfahren
Giudizio universale: jüngstes Gericht
lariceto: Lärchenwald
abete rosso: Rottanne
gli aghi: die Nadeln
non trattenendo: nicht festhalten
non si rovesciano: fallen nicht um
raggiungono: erreichen
tronchi diritti: gerade Stämme
il pascolo: das Weiden
la cascata: der Wasserfall
il frastuono: das Getöse
il licopodio: Licopodio (chilenische Pflanze)
regrediti: zurückgehen/zurückfallen
scavati: ausgehoben
cuppellare: kuppelförmig
congetture: Vermutungen
andavano in sposa: zum Heiraten begeben
la trasposizione: die Umsetzung
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15
1. Oktober 2010
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BRIEFE
Das „Neue Licht“ im Wasserfall von Arcegno
Zur Literatur-Seite vom 3. September
Der Aufsatz von Annegret Diethelm und Atillio D’Andrea bemüht
sich, etwas Licht in das Dickicht von Legende und Wahrheit um den
Roman von Bruno Goetz zu bringen. Die Verfasser klären tatsächlich einige Realitäten hinter der Romanphantasie, dringen aber
nicht allzu tief ins Dickicht. In Wahrheit verbirgt sich nämlich in dieser Geschichte, die hier auf eine triviale Love Story reduziert wurde,
ein dreifaches Geheimnis, eine dreifache Tragödie. Zum ersten geht
es um den vertuschten Mord an einer jungen Frau. Zum zweiten um
den gescheiterten Versuch einer Mythos-Stiftung. Zum dritten um
die persönliche Tragödie des Bruno Goetz: das Scheitern seiner
Jüngerschaft zu einem wandernden Propheten.
Lotte Hattemer gehörte zu den Gründern des Monte Verità. Mit Karl
und Gusto Gräser, mit Ida Hofmann und Henri Oedenkoven war sie
im Herbst 1900 losgezogen, zu Fuss über die Alpen, um im wärmeren Süden eine Kolonie freier Menschen zu begründen. Sie wird öfters als „Heilige“ bezeichnet, ihr Bild ist legendär geworden, nicht
zuletzt durch ihren frühen Tod in Ascona im Jahre 1906. Nach offizieller Darstellung handelte es sich um einen Selbstmord. Mehrere
Zeugen sahen ihr Ende anders, nämlich als (vertuschten) Mord, unter ihnen auch Bruno Goetz. Sein Roman ist – unter anderem, nicht
in der Hauptsache – eine literarische Anklage gegen die Schuldigen,
die juristisch nicht zur Rechenschaft gezogen worden waren und
nicht gezogen werden konnten: gegen die beiden Psychoanalytiker
und Anarchisten Johannes Nohl und Otto Gross. Insbesondere gegen Nohl, denn er war es gewesen, nach den Erinnerungen von
Emil Ludwig, der die vor ihm flüchtende, bei den Ludwigs Unterschlupf suchende Lotte mit süssen Worten aus ihrem Versteck gelockt
und nach Ascona gebracht hatte. Am andern Morgen war sie tot.
Nohl hatte ihr das von Gross bereitete Gift gegeben und war bis zu
ihrem qualvollen Ende in ihrer Nähe geblieben, während Gross sich
ins Ausland absetzte. Nach der Aussage eines anarchistischen Genossen von Nohl sollte die Hattemer aus dem Weg geräumt werden,
weil man befürchten musste, dass sie die terroristischen Aktivitäten
der Gruppe (Bombenbau) an die Polizei verraten würde.
Bruno Goetz hatte doppelten Grund, sich über diese Freveltat zu
empören, denn er scheint in die Lotte verliebt gewesen zu sein. Von
Nohl wird (romanhaft) dasselbe berichtet. Goetz und Nohl waren al-
so Rivalen im Kampf um ihre Liebe. Ein Grund mehr für Goetz, den
dilettierenden Psychoanalytiker im Roman als salbungsvollen, dabei
kalt berechnenden Verführer zu zeichnen, ihn als den letztlich Schuldigen an Lottes Tod darzustellen und damit literarisch hinzurichten.
Goetzens Erzählung „Das göttliche Gesicht“ von 1927 will jedoch
weit mehr sein als eine Liebesgeschichte. Das Wort „göttlich“ weist
darauf hin: Goetz wollte in diesem Roman einen Mythos schaffen,
den Mythos einer mütterlichen Heiligen, einer Naturheiligen, die
das „göttliche Gesicht“ hat. Das Gesicht, d. h. die Schau welchen
Gottes? – Eben des Knaben im Wasserfall. Im schäumenden Gischt
des Wasserfalls bei der alten Mühle von Arcegno enthüllt sich ihr
der „neue Gott“. Lotte vermählt sich mit ihm und geht, als eine
zweite, naturfromme Maria, schwanger mit dem neuen Gottesssohn.
Dass es zu dessen Geburt nicht kommt, daran trägt die Schuld der
schmierige Verführer Pahl, ein literarisches Nachbild von Johannes
Nohl.
Hier also wird die Liebes- und Todesgeschichte der Lotte Hattemer
in höchste Höhen gehoben, in ein weltanschaulich-mythisches, der
Absicht nach religiöses Drama. Lotte: die neue, die naturreligiöse
Maria. Pahl-Nohl, Vertreter eines kalten Rationalismus und Utilitarismus, also der atheistischen Moderne, fungiert als ihr Mörder. Mit
dieser Inszenierung stellt sich Goetz auf die Seite der geistigen
Gründer des Monte Verità, auf die Seite der Brüder Karl und Gusto
Gräser, mit denen Lotte Hattemer in Gesinnungsfreundschaft verbunden war. Als es im Jahre 1901 zur Spaltung in der Gründergruppe kam, weil die Gräsers eine Kommerzialisierung ihres Unternehmens ablehnten, da trat mit ihnen und Jenny Hofmann, der Gefährtin von Karl Gräser, auch Lotte Hattemer aus der ursprünglichen
Genossenschaft aus. Die Gräsers hatten eine Liebeskommune gewollt, und sie hatten den radikalen Bruch mit der Tradition im Auge; nämlich durch die Stiftung einer naturfrommen Lebensordnung
und Religion. Die Lotte, die sich durch Hungern und Fasten in mystische Ekstasen hineinsteigerte und damit an den Rand des Wahnsinns geriet, war so etwas wie ihre irre gegangene Priesterin. Genau in diesem Sinne wird sie von Goetz in seinem zweiten Roman
inszeniert. Dass seine Heilige zu Tode kommt, verbildlicht freilich
zugleich das Scheitern seiner eigenen Hoffnung, den neuen Mythos
dichterisch zu erschaffen.
Hermann Müller, Deutsches Monte Verità Archiv, D-Freudenstein
Elektro-Fahrrad gewonnen
Die Ausstellung über Nachhaltigkeit „La Nostra Terra – per il nostro futuro“, welche im vergangenen Frühjahr im Centro Tenero
stattfand, hat einer jungen Frau aus Gordola Glück gebracht.
Laura Mozzetti gewann den ersten Preis des im Rahmen dieser Veranstaltung durchgeführten Wettbewerbs. Dabei handelt es sich um
ein Elektro-Fahrrad der Marke „Flying Cranes“ im Wert von 2’800
Franken. Im Bild: die Gewinnerin Laura Mozzetti mit dem EventVerantwortlichen Martino Prat bei der Übergabe des Fahrrads.
(Übersetzung tz)
Zu Besuch beim Tierschutzverein Bellinzona
Bei schönstem Sonnenschein fand am vergangenen Sonntag der
Ausflug der OTAF-Gäste ins Zentrum des Tierschutzvereins Bellinzona statt. Das Zentrum ist auch für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Die Gäste schätzten den Kontakt mit den Tieren und genossen
beim Mittagessen die auf dem Holzfeuer zubereitete Polenta.
Società Protezione Animali Bellinzona (Übersetzung tz)
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Locarno-Magadino-Indemini. Im Restaurant, beim Vorzeigen des Kombillett mit Schiff
und PostAuto von Locarno nach Indemini, erhalten Sie ein Getränk und einen köstlichen
süssen oder salzigen Imbiss nach Ihrer Wahl.
INFORMATION und TICKET
Anfahrt: Mit dem Postauto 436 von Lugano Richtung Agra,
Haltestelle Piazza Brocchi. Mit dem Auto Autobahn-Ausfahrt
Lugano-Süd, dann Richtung Lugano Lago. An den folgenden drei Ampeln jeweils links abbiegen und an der Kirche
S. Abbondio vorbei bis Piazza Brocchi fahren.
Hermann Hesse,
Abendlicht, 1925.
Aquarell auf Papier.
Museum Hermann Hesse Montagnola
PostAuto Schweiz AG
Verkaufstelle Tessin
via Serafino Balestra 4
6900 Lugano
“auf den Spuren Hermann Hesses” die Reize der Landschaft sowie die künstlerischen, landschaftlichen und kulinarischen Schätze nahe bringen.
Copyright: Editionarchiv Volker Michels, Offenbach am Main
Nicht nur Hermann Hesse, Peter Weiss, Bruno Walter, Max
Horckheimer und George Harrison liebten die faszinierende
Schönheit des “Goldhügels”. Wenige Minuten von der Stadt
entfernt, können auch Sie auf sonnigen Wanderwegen eine
paradiesische Landschaft geniessen. Zentral im Ortsteil
Montagnola liegt das Museum Hermann Hesse, das neben
einer Dauerausstellung auch Wechselausstellungen, Konzerte, Lesungen und ein neu eröffnetes literarisches Café
bietet. Audioguides stehen im Museum zur Verfügung, die
Tel 0900 311 311 (CHF 1.19/min)
ticino@autopostale.ch
webcode 10027 auf www.autopostale.ch
Sonderausstellung 18. September 2010
bis 1. Februar 2011:
Weltbürger – Hermann Hesses übernationales Denken und
Wirken
Samstag, 2. Oktober, 17.30 Uhr: „Mir liegt alles Politische
nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär“ - Hermann
Hesse und Politik. Szenische Lesung mit Graziella Rossi und
Helmut Vogel. In deutscher Sprache, Eintritt Fr. 7.50/ Fr. 6.Sonntag, 3. Oktober, 17 Uhr: Zweisprachige Lesung von
Hesse-Texten.
Samstag, den 9. Oktober, 17.30 Uhr: Gedanken der
Nachkommen zu Hermann Hesse als Mensch und
Schriftsteller. Zu Gast: Eva Hesse. Eintritt frei.
Audioguides stehen im Museum zur Verfügung, die
auf den Spuren Hermann Hesses durch die Landschaft
führen und Kunstwerke sowie touristische Angebote
der Collina d’Oro thematisieren. Ausleihe im Museum
Fr. 5.Das Museumscafé Boccadoro verwöhnt die Gäste mit
lokalen Spezialitäten, hausgemachten Kuchen, zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen sowie kostenlosem
Internetpoint.
Tessiner-Zeitung
INFORMATION und TICKET
Gutschein für das Restaurant Indeminese
für einen Einheimischen Imbiss. Um diesen Gutschein einzulösen, ist es erforderlich das
Kombibillett von der Schifffahrtsgesellschaft und desPostAutos im Restaurant vorzuweisen.
Museum Hermann Hesse
Montagnola
Tel. 091 993 37 70
März – Oktober
täglich 10.00 – 18.30
November – Februar
Nur samstags und sonntags
10.00 – 17.30 Uhr
info@hessemontagnola.ch
www.hessemontagnola.ch
www.collinadoro.com
The Living History:
Führung mit Hetty Rogantini De Beauclair
Lago Maggiore Express
Der Tagesausflug Lago Maggiore Express bietet Ihnen ein unvergessliches
Bahn- und Schiffserlebnis:
• Reise mit der Centovallibahn von Locarno nach Domodossola
• Bahnfahrt von Domodossola nach Stresa und ev. die Besichtigung
der Isola Bella (Eintritt in den Palazzo Borromeo mit seinem Barockgarten
im Preis nicht inbegriffen)
• Schifffahrt über den Lago Maggiore von Stresa nach Locarno.
Hier begegnen sich Geschichte und Natur: Der
Monte Verità mit seiner einzigartigen Lage,
Kultur und Natur hat sich in seiner jahrhundertelangen Geschichte zum idealen Begegnungs- und Kultort herauskristallisiert:. Das
körperliche und das geistige Wohlbefinden
können sich am Monte Verità gleichermassen
entfalten. Das kommt den Begegnungen,
Ideen und Diskussionen zugute, wie bereits in
der Vergangenheit zahlreiche Schriftsteller
und Intellektuelle, Künstler, Politiker und Wirtschaftsvertreter bewiesen haben. Nehmen Sie
an einer Führung teil: Sie werden Geschichte,
Zeugnisse und Persönlichkeiten, die den
Asconeser Hügel geprägt haben, entdecken.
Letzte Führungen im 2010:
7., 17. und 24. Oktober um 15 Uhr
Die Rundreise kann an verschiedenen Orten begonnen werden.
INFORMATION und TICKET
La Biglietteria, FART SA
Piazza Stazione 3,
Locarno-Muralto
Tel:
091/ 751 87 31
Fax:
091/ 751 40 77
labiglietteria@centovalli.ch
www.centovalli.ch
www.lagomaggioreexpress.com
INFORMATION
Fondazione Monte Verità
Via Collina 84
6612 Ascona
Tel. +41 (0)91 785 40 40
Fax +41 (0)91 785 40 50
www.monteverita.org
info@monteverita.org
T
Die Beziehung
zwischen den
Generationen
Herbstliche
Genüsse locken
ins Südtessin
zMagazin
Seite 18
Beim Fest in
Ascona duftet es
nach Kastanien
Seite 27
Seite 28
“Warum Warum”
untersucht im
November Ursprünge,
Sprache und Mittel
des modernen
Theaters
SAN MATERNO S
TANZT IN DIE
NEUE SAISON
eit einem Jahr erstrahlt das 1927/28 erbaute Asconeser Bauhaus-Theater “San Materno” in neuem Glanz. Am 3. Oktober
2009 wurde es wiedereröffnet. Jetzt geht
das Theater in eine neue spannende Saison, und an den beiden Eröffnungstagen
steht der Tanz im Mittelpunkt.
Für das erste dieser beiden Tanzevents, Materia prima –
“Grund- oder Rohstoff” – hebt sich der Vorhang am
Sonntag, 10. Oktober. “Die Violine, die Stimme, die
elektronische Klängfülle, die tanzenden Körper der
Truppe von Tiziana Arnaboldi und die Videoprojektionen interagieren spielerisch im Raum, im Licht und im
Schatten, im Klang, im Rhythmus und in der Stille”,
heisst es in der Beschreibung des Stückes. Und Josefina
Lehmann präsentiert gleichzeitig ihr neues Album. Am
17. Oktober laden das Ensemble Teatrodanza Tiziana
Arnaboldi und die Musikerin Josefina Lehmann hingegen mit Tra memoria e desiderio – “Zwischen Erinnerung und Wunsch” – das Publikum dazu ein, die architektonischen Elemente des Theaters zu erforschen. Jeder Ort, jede Ecke des Theaters ist mit verschiedenen
Klängen erfüllt. Das Ziel ist, “den Menschen auf einfache, spontane Weise die Kunst des zeitgenössischen
Tanzes näher zu bringen”. Beginn ist an beiden Daten
um 17.00 Uhr; die Eintrittspreise betragen 25.-/20.CHF (10. Oktober) und 15.-/10.- CHF (17. Oktober).
Das aktuelle, bis zum Frühjahr laufende Programm hat
viele kulturelle Leckerbissen zu bieten. Peter Brooks
deutschsprachige Inszenierung “Warum Warum” – uraufgeführt wurde sie 2008 in Zürich – geht beispielsweise am 20. und 21. November über die Bühne. Zusammen mit der Schauspielerin Miriam Goldschmidt
erforscht der weltbekannte Theaterschaffende darin,
ausgehend von Texten von wichtigen Begründern der
Theatermoderne, den kreativen Prozess des Theaters.
Auch wird die Reihe (Ch)ontaminazioni, die vergangenes Jahr grossen Erfolg hatte und Alpenklänge mit anderen Musikstilen gekonnt und humorvoll verbindet,
fortgesetzt.
Sonntag, 10. Oktober, 17.00 Uhr, Saisonbeginn im
Teatro San Materno, Ascona, mit “Materia prima”.
Über das weitere Programm informiert www.teatrosanmaterno.ch, Tel. 091 792 30 37.
uj
18
1. Oktober 2010
Nützliche Telefonnummern
Service
MAGAZIN
Polizeinotruf
117
Feuermeldestelle
118
Strassenhilfe
140
Strassenzustand (ita/dt/fra)
163
REGA
1414
Ambulanzen
Notfalldienste
Bellinzona und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Nazionale, Bellinzona, 091
825 16 55 oder 091 800 18 28 ; ab 2. Oktober: Farmacia San Rocco, Bellinzona, 091 825 33 43 oder
091 800 18 28
Kinderarzt - 091 800 18 28
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. D. Bianchi, Ravecchia, 091
825 47 04 (9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28;
ab 2. Oktober: Dr. med. dent. Casoli, Biasca, 091 862
12 84 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16
Uhr) oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
TERTIANUM LÄDT
ZUM GESPRÄCH EIN
Mendrisiotto
Dienstapotheke - Farmacia allo Svincolo, Mendrisio,
091 630 00 06 oder 1811; ab 2. Oktober: Farmacia
Internazionale, Chiasso, 091 690 10 50 oder 1811;
ab 5. Oktober: Farmacia San Gottardo, Chiasso, 091
682 86 77 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Karl Dula, Chiasso, 091 682
28 42 (9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28;
ab 2. Oktober: Dr. med. dent. M. Iannella - C. Monti,
Chiasso, 091 683 68 88 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
Ambulanz Nr. 144
Lugano Turismo
091 791 05 74
091 825 32 29
091 862 30 33
091 971 57 31
091 743 58 37
091 827 10 29
091 743 00 91
091 994 94 54
Stadt Lugano
091 913 32 32
Melide
Tesserete
Lugano-Airport
Malcantone
Mendrisiotto
Fax 922 76 53
091 649 63 83
091 943 18 88
091 605 12 26
091 606 29 86
091 646 57 61
Bellinzona
091 825 21 31
091 791 11 88
091 795 12 51
079 686 17 71
091 923 23 72
091 646 13 14
Biasca/Riviera
Blenio, Olivone
Airolo, Leventina
Fax 821 41 20
091 862 33 27
091 872 14 87
091 869 15 33
Ente Turistico Lago Maggiore
Andere Organisationen
Aiuto Aids Ticino
Lugano, Via Zurigo
091 923 17 17
Maggia, Casa Faro
091 754 23 80
Armònia (Frauenhaus)
Tenero
0848 33 47 33
ACSI Konsumentinnen
Lugano
091 922 97 55
Alcolisti Anonimi
0848 848 846
Società Epilettici
091 825 54 74
Locarno und Umgebung - Gambarogno
Lugano und Umgebung
Hauspflegedienst
Ascona (Unity Care)
Bellinzona
Biasca
Lugano
Minusio
Misox
Muralto ABECA
Infermiere
Paradiso Internursing
Ascona
Gambarogno
Locarno
Lugano
Mendrisio
Dienstapotheke - Farmacia Riviera, Lodrino, 091 863
44 80 oder 091 800 18 28; ab 2. Oktober: Farmacia
Martinoli, Dongio, 091 871 18 18 oder 091 800 18 28
Dienstarzt - 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
Dienstapotheke - Farmacia Cattaneo, Lugano, 091 923
66 38 oder 1811; ab 2. Oktober: Farmacia Moderna,
Lugano, 091 923 21 68 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Carlo Luzzani, 091 649 61 51
(9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 2. Oktober:
Dr. med. dent. Massimo Morandini, 091 967 47 44
(Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder
091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
(Airolo, Ascona, Bellinzona, Biasca, Bodio, Chiasso, Faido, Locarno,
Lugano, Mendrisio, Mesocco/GR, Roveredo/GR)
Lebensrettungsgesellschaft
Biasca, Blenio, Riviera, Leventina
Dienstapotheke - Farmacia Lafranchi, Locarno, 091
751 25 37/079 214 60 84 oder 091 800 18 28;
ab 4. Oktober: Farmacia Nuova, Ascona, 091 791 16 12/
079 214 60 84 oder 091 800 18 28
Kinderarzt - Dr. med. Luisa Nobile Buetti, 091 751 21 51
oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità
091 811 45 80; ab 4. Oktober: Dr. med. Luca Buetti,
091 751 21 51 oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità 091 811 45 80
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Alain Morgantini, Minusio,
091 743 87 66 (9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28;
ab 2. Oktober: Dr. med. dent. Robert Philps, Muralto,
091 743 54 33 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 912/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Orthopädischer Notfalldienst - 091 743 11 11 (durchgehend)
Tierarzt - 0900 140 150
144
Alle Tessiner Ambulanzdienste sind erreichbar unter der Nummer
Desk Ascona
Desk Brissago
Desk Locarno
091 791 00 91
Fax 785 19 41
Gambarogno
091 795 18 66
Vira
Fax 795 33 40
Tenero/Verzasca
091 745 16 61
Verkehrsvereine
Ticino Turismo
Fax 745 42 30
091 825 70 56
Bellinzona
Fax 825 36 14
Internet: www.ticino-tourism.ch
Vallemaggia
091 753 18 85
Fax 753 22 12
Thema des Gesprächs ist das Verhältnis zwischen Grosseltern und -kindern
E
in ganzer Nachmittag wird
dem aktuellen Thema gewidmet: der Beziehung zwischen
den verschiedenen Generationen. Am nächsten Mittwoch,
6. Oktober findet im Teatro di
Locarno ein Gespräch mit verschiedenen geladenen Gästen statt, die über den “Generationsvertrag zwischen Grosseltern und Grosskindern” sprechen werden. Am Begriff “Gespräch” wird festgehalten, denn an der Podiumsdiskussion können Referenten wie Zuhörer Fragen stellen und mitmachen.
Organisiert wird das Gespräch von der Tertianum AG. Die Gruppe ist seit 1982 im Alterssektor engagiert und bietet auf einer umfassenden Wertekultur ein angenehmes “Leben
und Wohnen im Alter”. Wichtig sind der Respekt vor dem Alter und vor sich selbst und
Tertianum liegt es am Herzen, ein verlässlicher und vertrauensvoller Partner zu sein.
Dieses Jahr ist übrigens zum ersten Mal ein
Tessiner, Luca Stäger, Präsident der Tertianum AG Schweiz.
In der ganzen Schweiz gibt es 20 Residenzen
und Wohnungen, unter anderem zwei im Tessin: die Residenz “Al Parco” in Muralto und
die Residenz “Al Lido” in Locarno. In der
Westschweiz hat sich die Tertianum AG noch
nicht niedergelassen, doch sie möchte in Zukunft auch in der französischsprachigen
Schweiz Fuss fassen. Die Residenzen sind
keine Altersheime, sondern Einrichtungen,
die es den ab 60-Jährigen ermöglichen, ein
selbstständiges Leben zu führen, ohne jedoch
auf allfällige Hilfe zu verzichten.
Die von Tertianum organisierten öffentlichen
Treffen stiessen in der Vergangenheit auf
grosses Interesse. Anders als die vorherge-
henden Seminare, die eher medizinische Themen behandelten, wagt sich das vierte Gespräch auf ein neues Terrain und geht ein soziales Thema an. Die weit verbreitete Annahme, Senioren seien arm und müssten von ihren wohlhabenderen Kindern umsorgt werden, stellt sich oft als falsch heraus. Die Situation heutzutage ist eher umgekehrt: Oft verfügen die dritte und vierte Generation über
mehr Geld als ihre Kinder – vor allem AlleinErziehende. Am Gespräch wird die Beziehung zwischen den Grosskindern und ihren
Grosseltern in diesem Kontext analysiert und
das Problem der Bevölkerungsalterung angesprochen.
Moderiert wird der Nachmittag von Dr. Med.
Ignazio Cassis und sprechen werden Matteo
Boroli (Kantonales Amt für Statistik) über
“Mehr Grosseltern und weniger Grosskinder? – Die Entwicklung der Gesellschaft”,
Nicola Pini (Historiker und Präsident der
GLRT) über die “Erwartungen, Rechte und
Pflichten der Grosskinder”, Chiara Simoneschi Cortesi (Nationalrätin CVP) über die
“Erwartungen, Rechte und Pflichten der
Grosseltern” und Pascal Couchepin über
“Die intergenerationelle Solidarität: eine
Herausforderung schon für heute?”.
An der Podiumsdiskussion am Schluss nehmen alle vier Referenten teil. Der Anlass ist
kostenlos und Interessierte jeglichen Alters
sind willkommen, daran teilzunehmen; er
wird in Italienisch gehalten und simultan auf
Deutsch übersetzt.
“Der Generationenvertrag zwischen
Grosseltern und Grosskindern – 4. Gespräch über die Herausforderungen des
dritten und vierten Alters”, Mi., 6. Okt.,
14-17 Uhr, Teatro di Locarno.
mm
Kirche
GOTTESDIENSTE KATHOLISCH
Luganese
ITALIENISCH – Castagnola Sa 18.00, So 8.00, 10.00. Lugano Kathedrale Sa 17.15, So 7.15, 8.30, 10.15, 20.00; Sacro Cuore-Basilika Sa 18.00, So 10.00, 18.00; Santa Maria degli Angeli Sa 17.30,
So 10.30, 17.00. Morcote 10.30 Paradiso 8.00, 11.00, 18.00.
Locarnese
DEUTSCH – Locarno Chiesa Nuova Sa 18.00, So 10.00. Orselina
Madonna del Sasso
So 11.00.
ITALIENISCH – Ascona Pfarrkirche Sa 17.30, So 10.00, 11.15;
Papio 8.00. Locarno Collegiata S.Antonio Sa 17.30, So 7.30, 9.00,
10.30, 20.00. Orselina Madonna del Sasso Sonn-/Feiertage 7.15,
9.00, 10.00, 17.00, werktags 7.00, 17.00. Ronco s/Ascona So
11.00, werktags ausser Mi 18.00 (Okt-Apr).
Bellinzonese
ITALIENISCH – Bellinzona Collegiata Sa 17.15,
So 10.00, 11.15 (Kinder), 20.00, werktags 7.00; Sacro Cuore
Mo-Sa ohne Mi 20.00, Sa 9.00, 10.45, 18.00
Mendrisiotto
ITALIENISCH – Chiasso Pfarrkirche Sa 17.30, So 8.00, 10.30,
17.30, Mo-Fr 18.00; Chiesa della Madonna di Fatima Mo-Sa 6.30;
Mi 9.00.
Mendrisio Sa 18.00, So 8.00, 10.30, 20.00.
Mesolcina
ITALIENISCH – Mesocco Pfarrkirche 8.00;
San Pietro 9.30. Roveredo Pfarrkirche 8.00
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE
Sonntag, 3. Oktober
DEUTSCH
Ascona, 10.30 Uhr, Erny
Bellinzona, 9.45 Uhr, de Petris
Biasca, 14.30 Uhr, de Petris
Lugano*, 9.30 Uhr, Wiehmann, Taufe
Monti, 9.15 Uhr, Erny
Verdabbio, 10.00 Uhr, Erntednkfest im Stall “Miasca” von Fam. Singer Senn, Infos, Tel. 091 827 36 78
ITALIENISCH
Lugano*, 10.45 Uhr, Campoli
Muralto*, 10.30 Uhr, Cassano, Kindergottesdienst D. Cassano
Novaggio*, 10.00 Uhr, Ulbrich
Vacallo*, 10.00 Uhr, La Torre
* mit Abendmahl
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19
10. Oktober 2010
Literatur
MAGAZIN
Streik! Es gibt nur wenige Themen, die hierzulande die Medien derart elektrisieren
SBB-INDUSTRIEWERK
B BELLINZONA
bearbeitet von
Angelika Tauscher
is am 7. März
2008
wussten
nördlich des Gotthards nur wenige,
dass die SBB in
Bellinzona Lokomotiven und Waggons reparieren
und warten lässt. Mit einem Paukenschlag riefen sich die 430 Angestellten des Industriewerkes an
jenem Morgen ins kollektive Gedächtnis: Einstimmig beschlossen
sie, auf die soeben vernommenen
Abbaupläne mit einem unbefristeten Streik zu reagieren.
Streik! Es gibt nur wenige Themen, die hierzulande die Medien
derart elektrisieren. Die zur
Streikzentrale umfunktionierte
Werkhalle, wo normalerweise Lokomotiven bemalt werden, avancierte für einen Monat zum medialen Nabel des Landes. Rund
vierhundert Artikel erschienen innert kurzer Zeit über den Arbeitskampf in Bellinzona, dazu Hunderte von Radio- und TV-Beiträgen. Und das, obwohl “bloss” 126
Stellen zur Disposition standen.
“Wenn die Spitäler von Wattwil
und Flawil 190 Arbeitsplätze abbauen, dann schafft es eine solche
Non-Story nur in den Regionalteil
des St. Galler Tagblatts. Wenn
Novartis, wie eben, wieder mal
500 Stellen streicht, kraxelt eine
solche Gähn-Meldung nur noch
knapp in die Basler Zeitung”,
wunderte sich der Medienkolumnist Kurt W. Zimmermann.
Die Streikenden hatten also das
Kunststück geschafft, eine ganz
gewöhnliche Restrukturierung in
einen Medienhype zu verwandeln. Sie hatten “einen eigentlichen Tabubruch” begangen, so
die Neue Zürcher Zeitung: “Bis
in die jüngste Zeit galt die auf Erfahrung gegründete Erwartung,
dass Eisenbahner zwar ihre Forderungen resolut anmelden, aber
nicht streiken, sondern allenfalls
lange und eindringlich verhandeln.” Tatsächlich war es das erste
Mal seit dem Generalstreik von
1918, dass Schweizer Bähnler ihre Arbeit niederlegten. Auf der
Alpennordseite rieb man sich verwundert die Augen: Auch in Basel und Freiburg mussten doch
Hunderte von Angestellten die
Fehler der SBB-Leitung teuer bezahlen, und trotzdem fiel es dort
niemandem ein, zu streiken. Was
wollten die aufmüpfigen Tessiner
eigentlich?
Die Tessiner wollten nur eines:
“Giù le mani dalle officine” –
“Hände weg von der Werkstätte”,
skandierten sie. Mehrmals gelang
es dem Streikkomitee, die Massen
zu mobilisieren. Freisinnige, Linke, Leghisten, SVPler, CVPler
und Gewerkschafter zogen Hand
in Hand durch Bellinzonas Gassen und skandierten Kampfparolen. Je länger der Streik andauerte,
desto grösser wurde die Solidarität in der Bevölkerung. Am 30.
März und 2. April demonstrierten
in Bellinzona jeweils rund zehntausend Menschen. Einen grösseren Protest hatte es in der Geschichte des Kantons noch nie gegeben. Ebenfalls noch nie vorgekommen war, dass sich der fünfköpfige Staatsrat an einer Demonstration geschlossen unters Volk
mischte. Und noch eine weitere
Premiere gab es: Mit dem Elektromechaniker Gianni Frizzo, die
die Streikenden zu ihrem Wort-
Der Autor
Das Buch
Omar Gisler, lic.phil., geb. 1976
in Schattdorf/UR, arbeitet als
Journalist und Buchautor im Tessin. Studium der Geschichte und
der italienischen Literatur an der
Universität Basel. Seit Mai 2001
berichtet er als Korrespondent
der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) über das politische, wirtschaftliche, kulturelle
und soziale Geschehen im Südkanton. Er ist Vorstandsmitglied
im Tessiner Heimatschutz (STAN),
Autor mehrerer Sachbücher und
lebt mit Frau und Kindern in Castel San Pietro.
Das neue Buch des grossen Tessin-Kenners ist Kulturgeschichte, Tourismuslexikon und Reiseführer in einem: Auf mehr als 200 Seiten weist der Autor in “Auf
Entdeckungstouren im Tessin” den Weg zu jenen Sehenswürdigkeiten zwischen Gotthard und Lugano, zwischen Ascona und Morcote, die in den offiziellen Führern kaum gewürdigt werden. Kirchen mit ungewöhnlichen Schätzen, Gärten mit verwunschenen Ecken,
Schlössern mit wundersamen Besitzern, Fabriken,
Wehranlagen mit ihren Geschichten. Die Beschäftigung mit diesen Kulturdenkmälern lohnt sich, wenn
man verstehen will, weshalb das Tessin so ist, wie es
heute ist.
Mit freundlicher Genehmigung des
Verlags Huber Frauenfeld
ISBN 978-3-7193-1532-0
“Giù le mani dalle officine”
führer bestimmt hatten, durfte
erstmals ein Arbeitervertreter vor
dem versammelten Kantonsparlament eine Rede halten. Frizzo
warf der SBB-Spitze “kriminelle
Unfähigkeit” vor – und erntete
von den Grossräten stehenden
Applaus. Gegen die Taktlosigkeit
der Manager wetterte auch der
Tessiner Bischof Pier Giacomo
Grampa, der sich nicht zu schade
war, an Ostern einen Gottesdienst
in der Werkhalle zu zelebrieren.
Die Behörden und die Bevölkerung bezeugten ihre Solidarität
aber nicht nur mit schönen Worten, sondern auch mit Taten: In einen eigens geschaffenen Solidaritätsfonds floss weit über eine Million Franken.
Auch an symbolträchtigen Handlungen mangelte es nicht. Brenno
Martignoni, der Stadtpräsident
von Bellinzona, verlegte beispielsweise das offizielle Banner
der Stadt mit der Visconti-Schlange vom Rathaus in die Werkhalle.
“Wir alle sind Söhne der Eisenbahn”, diktierte er den Journalisten in die Notizblöcke. Tatsäch-
lich wäre die Agglomeration Bellinzona mit ihren 30 000 Einwohnern ohne die Gotthardbahn nicht
das, was sie heute ist. So war Bellenz noch im Jahr 1850 ein verschlafenes Nest mit bloss 3209
Einwohnern gewesen. Deren Leben spielte sich vornehmlich zwischen den Felsen ab, auf denen
die drei Burgen aus dem Mittelalter thronen.
Die Moderne hielt erst mit der Eröffnung der Gotthardbahn Einzug
(1882). Man riss die Stadtmauern
damals weitgehend nieder, um eine Allee zwischen dem Zentrum
in dem abgelegenen Bahnhof zu
bauen. Am Viale Stazione liessen
sich Hotels, Banken und Geschäfte nieder; hier pulsiert heute
noch das Leben der Stadt. Seiner
zentralen Lage an der GotthardLinie verdankte Bellinzona 1878
auch die Beförderung zur festen
Kantonshauptstadt. Einen Prestigesieg landete “La Capitale” zudem 1884, als sie sich im Kampf
um die Werkstätten der Gotthardbahn gegen die Konkurrenz von
Schwyz, Flüelen, Altdorf, Erstfeld, Göschenen, Faido, Biasca,
Giubiasco und Lamone durch-
Besucher-Info
Das SBB-Industriewerk befindet sich beim Bahnhof Bellinzona. Das
Betreten des Areals ist nur mit einer Bewilligung der Direktion erlaubt. Einen guten Überblick kann man sich vom grossen Turm des
Castelgrande aus verschaffen.
Links:
www.officine.unia.ch
www.fpct.ch
setzte – und das, obwohl es in
Bellinzona “nicht einmal sauberes Trinkwasser” gab, wie die Urner Zeitung lästerte. Bellinzona
hatte in einem 21-seitigen Dossier Werbung in eigener Sache gemacht. Den Zuschlag feierte man
mit 22 Kanonenschüssen vom
Castelgrande aus sowie mit dem
eigens komponierten Marsch mit
dem Titel “Grand Atelier”.
In den Werkstätten unterhalb des
Bahnhofes wurden fortan Lokomotiven repariert und gepflegt.
Daneben kämpften die bis zu siebenhundert Angestellten schon
früh um bessere Arbeitsbedingungen. Am 17. Januar 1899
schlossen sie sich gewerkschaftlich zusammen: Die Unione
Operai delle Officine di Bellinzona wurde aus der Taufe gehoben.
Es handelte sich de facto um die
Geburt der linken Bewegung im
Tessin, wo sich bis anhin bloss
Freisinnige und Katholisch-Konservative um die Macht gestritten
hatten.
Der Kantonshauptort veränderte
sich nicht nur politisch, sondern
auch sozial. Rund um die Werkstätten entstanden Arbeitersiedlungen sowie stattliche Wohnhäuser für die Kaderleute der Bahn.
Auch zahlreiche Zuzüger aus der
Deutschschweiz liessen sich hier
nieder. Es wurde eine deutschsprachige Schule eröffnet und eine protestantische Kirche eingeweiht. Heute befindet sich das Industriewerk mitten in der Stadt,
was daran liegt, dass sich die
Stadt rund um die “Kathedrale”
entwickelt hat, wie die grosse
Werkhalle mit Baujahr 1921 im
Volksmund genannt wird. Mit anderen Worten: “Bellinzona ist sozial, wirtschaftlich und urbanistisch gewachsen, indem es die
Luft der Eisenbahn eingeatmet
hat”, beschrieb der Corriere del
Ticino die Bedeutung der Werkstätten für die Stadt.
Die Streikenden beriefen sich bei
ihrem Protest zum einen auf dieses historische Erbe, zum anderen
auf die föderalistische Bedeutung
der Schweizerischen Bundesbahnen. Die lokalen Medien lieferten
ihnen dabei argumentative Schützenhilfe: “Wir wollen euch sagen,
dass das Wesen der Schweiz auf
dem Spiel steht; nämlich der Föderalismus, dessen Reichtum davon abhängt, wie viel wir uns gegenseitig zu geben vermögen”,
schrieb der Chefredaktor der Wochenzeitung Azione, die vom Migros-Genossenschaftsbund Tessin herausgegeben wird, in einem
offenen Brief an die übrigen
Schweizer.
Es dauerte eine Weile, ehe sich in
der Teppichetage der SBB die
Einsicht breitgemacht hatte, dass
die geplante Verlegung des Lokunterhalts nach Yverdon nicht der
Weisheit letzter Schluss sein
konnte. Zumal den aufgebrachten
Tessinern niemand erklären
konnte, weshalb die SBB ein Jahr
zuvor gross angekündigt hatten,
dass man im Hinblick auf die
NEAT weiterhin auf den Standort
Bellinzona setzen würde und dort
Investitionen in der Höhe von 30
Millionen Franken tätigen wolle.
Zähneknirschend musste die
SBB-Spitze ihre Restrukturierungsmassnahmen zurücknehmen und sich mit den Tessiner Arbeitern an einen Runden Tisch
setzen. Die Arbeitskämpfer um
Frizzo, der von der NZZ als “eine
Art Wilhelm Tell der Südschweiz” gefeiert wurde, hatten
gesiegt.
Nach einem 33-tägigen Streik
nahmen die Angestellten ihre Arbeit wieder auf. Die Normalität
kehrte dennoch nur zögerlich zurück. In der Werkhalle machten
sich zunächst die Historiker an die
Spurensicherung. Die an der
Wand aufgehängten orangen Arbeitshosen durften auf Geheiss
des kantonalen Staatsarchivs
nicht angerührt werden, zu kostbar war dieses Zeugnis des Arbeitskampfes. Zudem wurde jedes
aufgehängte Plakat, jede Kinderzeichnung und jedes Comuniqué
sorgfältig katalogisiert und ad acta gelegt. Schliesslich soll sich die
Nachwelt einmal ein detailgetreues Bild machen können von den
denkwürdigen Ereignissen, die in
den frühen Morgenstunden des 7.
März 2008 begonnen haben, dem
“schwarzen Freitag” (La Regione
Ticino) respektive “dem längsten
Tag” (Corriere del Ticino).
28
1. Oktober 2010
Wegweiser
MAGAZIN
In der Capriasca über sanfte Hügel und durch
kühle Wälder wandern – atemberaubende Ausblicke,
die typische Tessiner Gastronomie und kulturelle
Trouvaillen geniessen
DIE CAPRIASCA IST ZU JEDER
JAHRESZEIT EINE WANDERUNG WERT
von Niklaus Starck
D
ie Capriasca wird oft mit Attributen
wie malerisch, mild, privilegiert gelegen, prächtige Aus- und Einblicke
bietend und so weiter versehen. Tatsächlich präsentiert sich die Hügellandschaft im Norden Luganos einladend. Die sanften Formen der Hügelzüge sind auf
das Geschiebe der Gletscher der Vergangenheit zurückzuführen, nach Osten, Süden und Westen erheben
sich die “Denti della vecchia”, das Massiv des Monte
Bar und die Berge des Malcantone, sie machen die
Capriasca zu einer riesigen, natürlichen Arena. Trotz
zunehmender Besiedlung und den entsprechenden Erschliessungsbauten hat sich die Natur in ihrer Schönheit und Urtümlichkeit mancherorts halten können.
Oder es wurde ihr geholfen, wie zum Beispiel am Origliosee, dessen Ökosystem einst von Badegästen beinahe erstickt worden wäre. Heute darf dieser Moorsee
wieder Moorsee sein, unberührt, ungestört – geschützt. Die Capriasca bietet eine Vielzahl von Spazier- und Wanderwegen. Beliebt ist unter anderem der
Weg von Tesserete nach Süden, durch die der Capriasca eigene Landschaft mit weiten Wiesen und lichten
Waldstücken, bis zum Kirchlein San Bernardo, tief im
Wald gelegen, und wieder retour. Wer höher hinaus
will, der fährt, auch ab Tesserete, dem Hauptort der
politischen Gemeinde Capriasca, mit dem Postauto
hinauf zum “Gola di Lago”, wo verschiedene Routen
durch die wilde, vorgebirgische Gegend warten mit
Ausblicken, die durchaus als atemberaubend bezeichnet werden dürfen. In der Saison laden dort oben verschiedene urtümliche Gastbetriebe mit traditionellen
Angeboten und in den Sommermonaten sind die würzigen Matten mit den kleinen Bergbächen ein Eldorado für alle, die den heissen Städten unten im Tal entfliehen wollen.
Die vorgeschlagene Wanderung bietet, abgesehen
vom Gebirgigen, alles, was die Eigenart der Capriasca
ausmacht. Ausgangspunkt ist wiederum Tesserete, das
mit dem Privatwagen oder dem Bus ab Lugano bequem erreicht werden kann. Auf der Fahrt von Lugano
nach Tesserete werden immer wieder Spuren der Vergangenheit, Überreste der alten Lugano-TessereteBahn, einer Schmalspurbahn, sichtbar – sie verkehrte
bis ins Jahr 1967 – : Brückenköpfe, Dämme und Tunnels. In Tesserete Stazione angekommen, dort befinden sich die Bushaltestelle und gebührenpflichtige
Parkplätze, lädt das traditionsreiche Ristorante “Stazione” zu einer Rast ein, bevor es bergwärts, Richtung
Bigorio geht. Ein Tipp für kulturell Interessierte: In
Tesserete befindet sich die wenig bekannte “Casa Museo Luigi Rossi, Aprica”, wo der künstlerische Nachlass des Tessiner Malers Luigi Rossi verwaltet wird.
Rossi hielt die Capriasca vergangener Zeiten in verschiedenen Gemälden fest. Öffnungszeiten auf Anfrage unter Telefon 091 930 08 84, Internet www.casamuseoluigirossi.ch. – Der Weg führt vorbei an der
Pfarrkirche San Stefano mit ihrem romanischen Glokkenturm, der schon oft als Sujet für Werbeplakate für
Tessin-Tourismus hinhalten musste. Vorbei an Tesseretes Friedhof, er ist ein schönes Beispiel für Tessiner
Grabkultur, geht es über Treppen und Naturwege
knapp 100 Höhenmeter hinauf nach Bigorio. Hier
wartet den bereits Durstigen das wirklich pittoreske
“Ristorante della Posta”, auch “Osteria Menghetti”
genannt, Telefon 091 943 24 01, die Gaststube ist eine
authentische alte Tessiner Küche und auf der Terrasse
tut sich eine herrliche Aussicht auf. Der alte Dorfkern
von Bigorio mit seiner renovierten Kapelle ist sehenswert. Am westlichen Dorfausgang empfiehlt es sich,
Die Hügellandschaft im Norden von Lugano bietet zahlreiche malerische Ecken
Informationen
Nützliches
zur Wanderung
Angesichts der hohen Dichte an gastronomischen Betrieben entlang der Strecke, kann mit
leichtem Gepäck gewandert werden. Die Wege
zum und vom Kloster “Santa Maria” sind teilweise steil und unwegsam, es empfiehlt sich, gutes
Schuhwerk zu tragen. Ebenfalls empfehlenswert
ist es, die Öffnungszeiten der Gastbetriebe und
die Busverbindungen vorgängig zu kontrollieren.
Als Karte dient die Schweizerische Landeskarte
im Massstab 1:50'000, Blatt 286, Malcantone.
Ohne Besichtigungen und Exkursionen am Weg
beträgt die Wanderdistanz rund 6 km. Unter Einbezug der zu überwindenden Höhendifferenzen
kann von einer Wanderzeit von 2 bis 3 Stunden
ausgegangen werden.
den ehemaligen Pilgerweg zu nehmen, der parallel zur
Strasse, etwas höher gelegen, bergwärts führt und immer wieder schöne Ausblicke gewährt. Der Pilgerweg
geht auf halber Strecke zum Kloster in den vom Tessiner Künstler und Kapuziner Fra’ Roberto Pasotti gestalteten Kreuzweg über und führt auf einem Steindamm durch den schattigen Kastanienwald. Vorbei an
den einzelnen Stationen des Kreuzwegs und an kleinen, moosigen Wasserläufen, wo immer wieder auch
die schwarz-gelben Feuersalamander beobachtet werden können, erreicht man, nach weiteren 100 Höhenmetern, das Kloster “Santa Maria”, das erste in der
Schweiz 1535 von Kapuzinern gegründete Kloster.
Dieses Gotteshaus, es dient seit den Sechzigerjahren
als offene Begegnungsstätte und Tagungsort, hat seinen mittelalterlichen Stil weitgehend bewahrt. In seinem Innern hat der seinerzeit erst 19-jährige Mario
Botta im Jahr 1966 die Hauskapelle gestaltet. Das
Kloster kann auf Voranmeldung besucht werden, Telefon 091 943 12 22 während der Bürozeiten von 8-12
und 13-17 Uhr, oder via Internet unter
www.bigorio.ch. Im Innern der Klosterkirche fühlt
man sich um Jahrhunderte zurückversetzt, einzig das
runde Glasbild über dem Eingang – auch dies ein
Werk von Fra’ Roberto – schlägt die Brücke zur Gegenwart. In der näheren Umgebung eröffnen sich immer wieder prächtige Aussichten auf die “Denti della
vecchia” im Osten, die sanften Hügelzüge der Capriasca mit dem Origliosee und dahinter die Monti Brè,
Generoso und San Salvatore, Teile des Lago di Lugano, den Flugplatz von Agno, die A2 und im Westen auf
den Malcantone. – Vom Klosterplatz aus führt der
Fussweg in südlicher Richtung durch den Wald hinunter zur Strasse und von dort aus weiter steil und steinig
den Wald hinab, vorbei an zerfallenen Rustici, westlich an Sala vorbei nach Ponte Capriasca, rund 300
Höhenmeter tiefer als das Kloster “Santa Maria” gelegen. Dort befindet sich in der Pfarrkirche San Ambrogio ein “Muss” für kulturell interessierte Wanderer: eine Kopie des “letzten Abendmahls” von Leonardo da
Vinci, gemalt um 1548 von einem seiner Schüler.
Überhaupt ist Ponte Capriasca ein schönes Beispiel
für ein urtümliches Tessiner Dorf der Capriasca, ein
Rundgang lohnt sich. Das gleich gegenüber der Kirche gelegene “Ristorante il Cenacolo”, Telefon 091
945 14 76, empfiehlt sich für Speis und Trank, sei es
im rustikalen Innenraum oder im schattigen Garten. –
Nach kurzer Zeit wird Origlio mit seinem kleinen
Moorsee erreicht. Weil an der westlichen Seeseite die
Strasse direkt dem Ufer entlang führt, empfehlen wir,
diese Route zu nehmen, und dann den Weg über Naturpfade und Holzstege einzuschlagen und die Südspitze des Sees durch Schilf und lichten Birkenwald
zu umgehen. Ganz in der Nähe befindet sich das sehr
ruhig gelegene “Ristorante Le Betulle”, Telefon 091
966 52 95, wo ein mediterranes Angebot, Pizza inklusive, auf hungrige Wanderer wartet. Wer ein wirklich
typisches Grotto vorzieht, geht gut einen Kilometer
weiter in südlicher Richtung, nach Cureglia, und kehrt
dort im bekannten und empfehlenswerten “Grotto Ticinese” ein, Telefon 091 967 12 26, Internet
www.grottoticinese.ch. Wer des Wanderns müde geworden ist, hat die Möglichkeit, den Ausflug hier abzubrechen. Von Cureglia fahren stündlich Busse in
Richtung Lugano und Tesserete, Abfahrtszeiten siehe
www.sbb.ch. Wer noch nicht genug hat, dem sei es unbenommen, die rund 5 km über Vezia bzw. Porza und
Savosa nach Massagno und Lugano, mehrheitlich
durch Agglomerationsgebiet, unter die Füsse zu nehmen.
21
1. Oktober 2010
Musik
MAGAZIN
1 Freitag
ASCONA
Sinfoniekonzert - Musikwochen von Ascona
Orchester der italienischen Schweiz unter der Leitung von Alain Lombard. Solisten
Benoît Fromanger (Flöte), Fabrice Pierre (Harfe). Werke von Verdi, Mozart, Dvorak.
Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr
GORDUNO
Angelo “Leadbelly” Rossi
Blues. Special Guest Carlo Rizzi. Eintritt frei.
Paso Music (Grotto Pasinetti) - 091 829 02 96, 18.00 Uhr
LOCARNO
Musikalischer Aperitif mit Lorenzo Bertocchini
Country, Rock.
Caffé Bar Festival - Via Balli 2, 19.00-21.00 Uhr
LUGANO
Push the Button Party
DJ Alexxio. Total Chemical Brothers sound - indie dance.
Club Living room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17, 22.00 Uhr
MENDRISIO
The Choice
Live 70-er Jahre Dance Musik und Unterhaltung mit DJ Blusa.
La Birraria - Via Penate 7 - 091 630 03 30, 23.00-3.00 Uhr
MURALTO
Andrea Aloisi - Golden Game Trio
Akustischer Jazz und Pop. Organisiert von der “Accademia Ticinese di Musica”
(ATM), im Rahmen der Reihe “Ottobre in Musica”. Eintritt frei.
Bar Incontro - Via Municipio 2, 20.30 Uhr
SAN NAZZARO
Live “Jazz-Connection”
Jeden Freitagabend. Antonio Bonazzo & Friends.
Hotel Ristorante La Campagnola - Vairano, abends
VERSCIO
zal - hommage an frédéric chopin
Herdeg&Desponds. Mit Andrea Herdeg und André Desponds. Tanz-Konzert über
das Leben und das Werk des Künstlers.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
SAISONSTART DES
JAZZCATCLUB
IN ASCONA
Acht hochkarätige Konzerte von Oktober bis Mai
2 Samstag
ASCONA
Klavierkonzert
Rezital mit der Pianistin Conny Mulawarma. Werke von Scarlatti, Mozart, Chopin,
Schubert, Strauss. Eintritt frei, Kollekte.
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Sala Ita Wegmann - Via Collinetta 25
091 786 96 00/091 786 96 60, 19.30 Uhr
BRUSIO
Gastronomie und Musik
Abendessen-Konzert mit Herbstspezialitäten und Musik mit dem Brüs Brass Quintett.
Ristopizza Al Viadot, 20.30 Uhr
LUGANO
Electronic Wave
“Classic night” Lee’n’Effe.
Club Living room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17, 22.00 Uhr
Lonesome Southern Comfort Company
Indie/Alt-Folk. Eröffnungskonzert mit Francesca Lago.
Cinema Lux - Via Motta 61 - Massagno - 091 967 30 39, 21.00 Uhr
Raintime und Roots of Death
Modern Melodic Metal und Trashcore.
Sala Multiuso Metrò - Via Brentani 5 - 091 800 82 30, 21.00 Uhr
Settimane Musicali di Lugano - Konzert für Flöte und Laute
Eva Oertle (Flöte) und Chistophe Greuter (Laute). Musik der englischen Renaissance.
Chiesa San Rocco, 20.30 Uhr
MENDRISIO
Dance Around the Fever
Jeden Samstag. Musik mit DJ Panetta.
La Birraria - Via Penate 7 - 091 630 03 30, 23.00 Uhr
MINUSIO
Juan Lorenzo Trio
Flamenco-Konzert. Juan Lorenzo (Flamenco-Gitarre), Dario Carbonell (Perkussion und
Tanz): mit ausserordentlicher Teilnahme von Elena Presti (Schauspielerin/Tänzerin).
Der Musikologe Marcello Sorce Keller führt in den Abend ein.
Centro Culturale Elisarion - Via Rinaldo Simen 3 - 091 743 66 71, 20.30 Uhr
MURALTO
Psallentes (Belgien) - Cantar di pietre 2010
“Beghinae in cantu instructae”. Der Gesang der Beginengebäude in Nordeuropa im
13. Jhdt. Mit Sarah Abrams, Veerle Van Roosbroeck, Lieselot De Wilde, Rein Van
Bree, Kerlijne Van Nevel, Soetkin Baptist, Barbara Somers, Marina Smolders. Hendrik Vanden Abeele (Leitung).
Chiesa San Vittore, 20.30 Uhr
RIAZZINO
Konzert
“Emilio e una Nota” und Harddiskaunt. Eintritt frei.
Skatepark Coperto Vanja - Via Cantonale, 21.00 Uhr
RIVA SAN VITALE
Final Step
Konzert mit Präsentation der CD “Desert Trolls”. Matteo Finali (Gitarre), Max Pizio
(Sax, Akai EWI), Rocco Lombardi (Schlagzeug), Gian-Andrea Costa (Bass), Frank
Salis (Hammond, Keyboards). Abendessen mit speziellem Menü ab 19.00 Uhr.
Reservation: 091 648 23 53 oder www.osteria unione.ch.
Osteria Teatro Unione - Via dell’Indipendenza 16 - 091 648 23 53, 21.30 Uhr
3 Sonntag
BELLINZONA
Fabio Ciofini, Orgel (I) - Cantar di pietre 2010
“Fiamminghi e italiani”. Orgelreise zwischen zwei bedeutenden Schulen. Konzert
ausser Programm in Zusammenarbeit mit dem Festival Antegnati. (siehe Art. rechts)
Collegiata SS. Pietro e Stefano, 17.30 Uhr
CASTAGNOLA
Aulos - Kammermusikfestival
Arché Duo Piano. Musik von Schumann, Bizet, Chopin, Moszkowski. Die Musikreihe
ist in Zusammenarbeit mit dem “Dicastero Giovani ed Eventi” organisiert.
Ex Municipio di Castagnola - Piazza Carlo Cattaneo 1, 17.30 Uhr
CORTEGLIA
Hora Lunga
Marie Schwab (5- und 8 saitige-Bratsche, Live-Electronics) und Catia Olivia (Perkussion). Zeitgenössische Musikstücke und Musik aus Rumänien und Bulgarien.
Die Komponistin Marianne Ambresin ist anwesend. Nach dem Konzert wird ein
Aperitif offeriert.
Sitz der Vereinigung Di-Poiesis, 17.00 Uhr
LIGORNETTO
Toto Cavadini
Musik und Tanz.
Osteria Centrale, 15.30-18.00 Uhr
D
er JazzCatClub in Ascona erhält ein neues Gesicht: Marco De Carli ersetzt Jacques Ducry, der
zwei Jahre lang als Präsident dem Club vorstand.
De Carli ist in Ascona geboren und aufgewachsen
und fühlt sich dem Jazz sehr nahe. Das Programm
der kommenden Saison ist denn auch jazzig: Von
Oktober bis Mai sind jeweils am Montagabend acht Konzerte bekannter Musiker vorgesehen. Den Auftakt bilden am Montag, 18.
Oktober die französischen “Pink Turtle”. Sie werden ihre neue CD
“Back again” präsentieren und verbinden Jazz und Pop in einer begeisternden Art. Weiter geht es am 22. November mit dem renommierten amerikanischen Jazz-Pianisten Cedar Walton. Die Eintrittskarten zu den Konzerten kosten CHF 30.-, für Studenten CHF
15.-. Konzertbeginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Kassenöffnung um
19.30 Uhr.
JazzCatClub, Saison 2010/2011, ab 18. Oktober, Ascona. mm
LUGANO
Civica Filarmonica von Lugano
Konzert unter der Leitung von Franco Cesarini.
Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - 091 923 31 20, 16.15 Uhr
Il cantico delle creature di San Francesco
“Ökologische”, heilige Aufführung präsentiert von der Comunità del Sacro Cuore di
Bellinzona.
Chiesa della Santissima Trinità - Salita dei Frati, 17.00 Uhr
Musik und Widerstand - Klezmer, Yiddish- und ZigeunerMusik
Maurizio Dehò (Geige), Luigi Maione (Gitarre), Gian Pietro Marazza (Akkordeon).
Kommentar von Maurizio Dehò. (siehe Artikel links)
Chiesa Evangelica Riformata - Via Landriani 10 - Viale Cattaneo - 091 923 91 44
17.00 Uhr
MELIDE
Sottosopra
Folk-Rock-Konzert. Im Rahmen der Festlichkeiten zum 15. Jubiläum der Gemeindebibliothek.
Sala comunale multiuso - Via al Doyro, 16.00 Uhr
MENDRISIO
Silverado
Country Livemusik.
La Birraria - Via Penate 7 - 091 630 03 30, 21.00 Uhr
MORBIO INFERIORE
Blasmusik Morbio Inferiore
Herbstkonzert unter der Leitung von Giorgio Cereghetti. Nur bei schönem Wetter.
Piazzetta della frazione di Fontanella, 16.30 Uhr
ORSELINA
Abschlusskonzert - Cantar di pietre 2010
Abschlusskonzert der Workshop-Teilnehmer “Sorores in Choro”.
Chiesa San Bernardo, 17.00 Uhr
SAN NAZZARO
Sonntags-Brunch mit Tessiner Musik
Jeden Sonntagmittag live Tessiner Musik mit Gigi Campagnani.
Hotel Ristorante La Campagnola - Vairano, 12.00 Uhr
SONVICO
Konzert
Chiara Pedrazzetti (Harfe). In den Sälen Ausstellung von Rosy Gadda Conti.
Torchio delle Noci, 17.00 Uhr
4 Montag
LOCARNO
Volkslieder im Tessin
Roberto und Dimitri mit Duilio Galfetti und Pietro Bianchi. Zusammen singen und
spielen sie zugunsten der Pygmäen von Brazzaville, Kongo, wo Anita Poncini von
der “Gruppo Lavoro Africa” lebt.
Teatro di Locarno - Largo Zorzi - 091 756 61 60, 20.30 Uhr
MONTAGNOLA
Montagskonzerte - Alti & Bassi
A-cappella-Gesang. Eine Stunde vor dem Konzert kann das Publikum die Ausstellung “Sguardi lontani” von Salvatore Scolaro besuchen. Vorverkauf: Tel. 091 993 37
70, boart08@gmail.com.
Caffè letterario Boccadoro - Sala - Vicolo dei Somazzi 4 - 091 993 37 50
20.30 Uhr
SAN NAZZARO
Candlelight & Live Classic Piano
Mit Antonio Bonazzo. Jeden Montagabend.
Ristorante La Campagnola - Vairano, abends
5 Dienstag
Musik und Widerstand
zeigen vier Konzerte
ASCONA
Il clarinetto virtuoso - Musikwochen von Ascona
Trio di Clarone: Sabine Meyer (Klarinette), Wolfgang Meyer (Klarinette), Reiner Wehle
(Klarinette), Konrad Elser (Klavier). Werke von Mendelssohn und Schumann.
Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr
6 Mittwoch
DER VEREIN “Musik und Kirche” offeriert den
Musikfreunden in den nächsten Monaten ein spezielles musikalisches Programm mit vier Konzerten und
einem Einführungsreferat. Diese Reihe
steht unter dem Titel “Musik und Widerstand” und möchte einen Aspekt des musikalischen Schaffens beleuchten, der
normalerweise keine Beachtung findet:
Musik als Ausdruck geistigen Widerstandes und der Überlebenshilfe, wie etwa die
bekannten Partisanen-Lieder. Heute
Abend um 18.15 Uhr hält Prof. Luca Cerchiari (Bild) ein Referat mit Musikbeispielen auf einem Vergleich verschiedenster musikalischer Kulturen.
Konzertdaten: 3. Okt. (Klezmer-, Yiddisch- und Zigeunermusik), 17. Okt. (Komponisten unter totalitären Systemen) und 23. Jan.
(Partisanenlieder), Beginn jeweils um 17 Uhr in
der Evang.-Ref. Kirche in Lugano. Referat heute
Abend: Centro CERS, Lugano.
Alte Schweizer Orgelklänge
DIE ORGEL in der Collegiata di Bellinzona ist eine
sehr spezielle: Sie ist die zweitälteste Orgel der
Schweiz, wurde 1588 gebaut und 1791 restauriert.
Zum fünften Mal lädt die Stadt zur jährlichen Veranstaltung “Festival Organistico Antegnati” ein. Noch
zwei Konzerte stehen bevor: Am 3. Oktober spielt
Fabio Ciofini Stücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert (Eintritt frei, Beginn 17.30 Uhr) und am darauffolgenden Wochenende, am Sonntag., 10. Okt., (Eintritt frei, Beginn 17.00 Uhr) findet das Konzert des
begnadeten Musikers Liuwe Tamingo statt.
Festival Organistico Antegnati, Bellinzona. mm
BRIONE S/MINUSIO
Toto Cavadini
Jeden Mittwoch. Musikabend.
Grotto Ca’ Nostra, 19.00-21.30 Uhr
CAMPIONE D’ITALIA
Massimo Vita Band
Musik von Louis Armstrong bis Frank Sinatra. Info: Tel. 091 640 11 11.
Casinò di Campione - Ristorante Seven - 9. OG - Piazzale Milano 2, 20.00 Uhr
LOCARNO
Orgel Matinée
Orgelkonzert. Eintritt frei.
Chiesa Sant’Antonio, 11.00 Uhr
LUGANO
Lounge Night
Musikabend mit DJ.
Club Living room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17, 22.00-3.00 Uhr
SAN NAZZARO
Country Blues & Ragtime
Jeden Mittwochabend Live-Musik mit Max de Bernardi & Friends.
Hotel Ristorante La Campagnola - Grotto - Vairano, abends 7 Donnerstag
LOSONE
Dance all Dance
Musik und Tanz für jeden Geschmack. Mit DJ Guido und Zahiro DJ.
Osteria La Fabbrica - Via Locarno 43 - 091 791 40 05, 21.30 Uhr
LUGANO
Electronic Wave
Lenny & Francesco. Lee’n’Effe (the return of the champions).
Club Living room - Via Trevano 89a - 091 970 15 17, 22.00 Uhr
Tra Jazz e nuove musiche - Dorado Schmitt Quartet
Jazz mit Dorado Schmitt (Gitarre, Geige), Marcel Loeffler (Akkordeon), Hono Winterstein (Gitarre) und Gautier Laurent (Kontrabass). Info: www.rsi.ch/jazz.
Auditorio Stelio Molo - Studio Radio - Via Canevascini 3, 20.30 Uhr
MENDRISIO
Lateinamerikanischer Abend mit DJ Engel
Musik- und Tanzabend mit DJ Engel. Eintritt frei.
La Birraria - Via Penate 7 - 091 630 03 30, 21.00 Uhr
SEMENTINA
Toto Cavadini
Jeden Donnerstag Toto Cavadini und Deborah (Keyboard und Gesang). Musik- und
Tanzabend.
Ristorante La Piana, 21.00-24.00 Uhr
22
1. Oktober 2010
Unterhaltung
MAGAZIN
KULTURPROZENT SORGT
FÜR LEBENSQUALITÄT
“W
ir setzen uns für ein Leben mit Mehrwert ein”, lautet das Motto des MigrosKulturprozents, das seit 1957 den Menschen in der Schweiz Zugang zu Bildung, Kultur und persönlicher Entfaltung ermöglicht. Und
der September ist jeweils der Monat, in dem die Cooperativa Migros Ticino ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm vorstellt, das die Unterstützung des Migros-Kulturprozents geniesst. Über hundert Veranstaltungen beleben in der aktuellen Saison die unterschiedlichen
Ecken der Südschweiz. Genauer gesagt sind das sechs
Ausstellungen, elf Theaterveranstaltungen, vier Tanzabende, zwei Filmvorführungen, 16 Vorstellungen für
Kinder und viel, viel Musik. Für jeden ist also etwas dabei. Organisiert wird zudem eine Reihe von Angeboten,
die ganz unterschiedliche Themen vertieft: von der Literatur über wissenschaftliche Berichte hin zum Dialekt und zur Rolle der
Kultur in der Postmoderne.
Die Termine aller Events der Saison sind in einer praktischen Agenda zu
finden, um, wie die Genossenschaft Migros Tessin sagt, “die Rolle, die
der Besuch einer kulturellen Veranstaltung heute übernommen hat, zu
unterstreichen”. Die Kulturagenda ist beim Migros-Kulturprozent Tessin gratis erhältlich (Kontakt: Cooperativa Migros Ticino, Percento culturale Ticino, Via Pretorio 15, 6900 Lugano, percento.culturale@mi-
grosticino.ch).
Das Hauptthema für die Saison 2010-2011 ist die Musik, denn wie schon
Friedrich Nietzsche wusste: “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.”
Mit nicht weniger als 69 Konzerten spielt die Musik im aktuellen Veranstaltungskalender zweifellos die wichtigste Rolle. Zu diesen musikalischen Events gehört beispielsweise die mittelalterliche
Reihe “Cantar di Pietre”, die am Samstag, 2. Oktober
um 20.30 Uhr in der Chiesa di S. Vittore von Muralto
mit dem Ensemble Psallentes♀ fortgeführt wird. Auch
die bis Mitte des Monats andauernden Musikfestwochen von Ascona gehören zu den Veranstaltungen, die
seit Jahren vom Kulturprozent gefördert werden. Es
unterstützt auch junge Talente und ist Hauptpartner von
Palco ai giovani, einem Festival, bei dem der Nachwuchs aus der Tessiner Rock-, Pop-, Folk- und ReggaeSzene sein Können beweist.
Zu den herausragenden Events im Bereich Kunst gehört die Ausstellung “Il Rinascimento nelle terre ticinesi. Da Bramantino
a Bernardino Luini”, die am kommenden Wochenende in der Pinacoteca
cantonale Giovanni Züst in Rancate eröffnet wird (siehe auch Seite 29).
Und zu erwähnen ist auch die Ausstellung “Architettura e arte”, die ab
Ende November in der Villa Cedri in Bellinzona zu bewundern ist und
einen Einblick in die Tessiner “Kunst am Bau” der Jahre 1930 bis 2000
liefert. Mehr zum Migros-Kulturprozent im Tessin finden Sie auf der Internetseite www.percento-culturale.ch.
uj
Mit über 100
Events belebt die
Cooperativa
Migros Ticino
die Südschweiz
“Der Professore” unter Mordverdacht
ANLÄSSLICH der Frankfurter Buchmesse erscheint am Mittwoch, den 6. Oktober
der Tessiner Krimi “Der Professore – Laras
Geheimnis – Sein erster Fall” im Verlag
Monsenstein und Vannerdat (Münster).
Alexander Bari – ein vom Autor gewähltes
Pseudonym – wurde 1957 in Aarau geboren, verbrachte seine Kindheit in Zofingen
und lebt seit einem Jahrzehnt in der Südschweiz. Die Idee, einen Kriminalroman
zu schreiben, und die Hauptfigur am Lago
Maggiore anzusiedeln, hatte der Autor bereits bei seinem Umzug ins Tessin im Jahre
2000 ins Auge gefasst. Und Krimis haben
ihn schon immer fasziniert. “Als kleiner
Junge habe ich alle Bände von Jan als Detektiv gelesen. Während der Schulzeit haben mich die Geschichten von Agatha
Christie, Francis Durbridge und Alistair
McLean massgebend geprägt.” Diese Faszination hält bis heute an und trägt nun erste literarische Früchte. “Im Gegensatz zu
anderen Krimi-Autoren ist mein Protago-
nist kein Kommissar oder Detektiv oder
Polizist, sondern die Privatperson Christian di Lauri, auch ‘Professore’ genannt, der
im ersten Band durch ein Tötungsdelikt in
seiner unmittelbaren Umgebung unter
Mordverdacht gerät und deshalb beschliesst, den Mordfall auf eigene Faust zu
lösen. Er wird auf einen Schlag aus seinem
beschaulichen und bequemen Leben herausgerissen”, erklärt Alexander Bari. Die
Handlung selber ist international ausge-
legt. Im ersten Band spielen ein paar Kapitel in Stuttgart – im zweiten Band in
Prag –, die Lösung der Fälle erfolgt aber
immer im Tessin. “Zusätzlich habe ich versucht, eine humorvolle Nebenhandlung
einzubauen”, führt der Autor fort. Im ersten Band ist dies der – zum Entsetzen von
Freundin Sybille – kurzfristig beschlossene Umzug von Christian di Lauri von
Stuttgart nach Brione sopra Minusio. Doch
im Locarnese findet der Ich-Erzähler ein
kleines Paradies, ein Haus mit dem Namen
“piccolo paradiso”. Dem Erstlingswerk
sollen neun weitere “Professore”-Bände
folgen, erklärt der Autor gegenüber der
Tessiner Zeitung. Der zweite Band, dessen
Manuskript nahezu fertiggestellt ist, wird
anlässlich der Leipziger Buchmesse im
März 2011 erscheinen.
Alexander Bari, “Der Professore – Laras
Geheimnis – Sein erster Fall”, Verlag
Monsenstein und Vannerdat, ISBN 978-386991-153-3.
uj
Bühne
1 Freitag
AMBRÌ
Ladiesmacbeth
Theaterstück mit Elisa Conte, Laura Rullo, Massimo Villucci, Cristina Zamboni und
Joshua Ghisletta. Regie und Bearbeitung von Maurizio Salvalalio. Cambusa Teatro.
Reservation: Tel 078 638 11 97 / 078 863 99 92; info@cambusateatro.com.
Hangar 6, 21.00 Uhr
MAGADINO
11. Veranstaltungsreihe “La Darsena 2010” - Di-tú
Theatergesellschaft Circo Sentido - Messico. Mit Karen Bernal und Armando Perez.
Teatro La Darsena - Via Cantonale 172 - 091 795 27 30, 20.30 Uhr
2 Samstag
AMBRÌ
Ladiesmacbeth
Siehe 1/10
Hangar 6, 21.00 Uhr
ASCONA
Sketch
Duo Clan. Dialektkomödie von und mit Claudio und Andrea Rossi.
Sala del Gatto - Via Muraccio 21 - 091 792 21 21, 20.30 Uhr
GORDOLA
Feierlichkeiten 15 Jahre Team Benefico
Theatervorstellung und Fest.
Mercato Coperto
LUGANO
28. Internationales Marionetten-Festival
Andersen e la Sirenetta
Teatro Antonin Artaud & Antonio Breschi (Schweiz-Irland). Für alle (Kinder ab 5 Jahren). Infos auf www.palco.ch.
Nuovostudiofoce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 15.00 Uhr
Passerotti o Pipistrelli?
Komödie von Vincenzo Salemme mit der Compagnia Teatro Cittadella 2000 und
Pantere. Regie von Fausto Sassi. Reservation: 079 302 20 56.
Teatro Cittadella - Corso Elvezia 35 - 091 923 24 33, 20.30 Uhr
MAGADINO
11. Veranstaltungsreihe “La Darsena 2010” - Di-tú
Siehe 1/10
VERSCIO
Il capostazione e la ballerina
Teatro Dimitri. Mit Luisa Braga, Samuel Müller, Gerardo Tetilla, Kate Hannah Weinrieb.
Regie Dimitri, Musik Giovanni Galfetti.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
3 Sonntag
LUGANO
28. Internationales Marionetten-Festival
Storie d’incantesimo
Teatro del Molino (Argentinien-Italien). Musikalisch, ohne Text. Für Kinder ab 3 Jahren.
Infos auf www.palco.ch.
Nuovostudiofoce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 11.00 Uhr
28. Internationales Marionetten-Festival
Andersen e la Sirenetta
Teatro Antonin Artaud & Antonio Breschi (Schweiz-Irland). Für alle (Kinder ab 5 Jahren). Infos auf www.palco.ch.
Nuovostudiofoce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 16.00 Uhr
MAGADINO
11. Veranstaltungsreihe “La Darsena 2010”
Riciclando - L’epopea dei rifiuti
Produziert von CODICI RITMICI und ENIA S.p.A. in Zusammenarbeit mit Manicomics
Teatro. Für Kinder ab 4 Jahren. Regie von Mauro Mozzani. Mit Allegra Speranzoni.
Eine Schlacht zwischen Traum und Realität.
Teatro La Darsena - Via Cantonale 172 - 091 795 27 30, 16.00 Uhr
5 Dienstag
Buchpräsentationen
Tradition
VERSCIO
Dimitri Clown
Clowneske, musikalische, poetische Vorstellung mit dem Clown Dimitri.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
Festival überwindet Grenzen
Lugano lädt zum Herbstfest
6 Mittwoch
“Frontiere Letterarie” verbindet Literatur, Gastronomie, Regionen
“DAS Literaturfestival, das literarische und geografische Grenzen einreisst.” Dies ist eine kurze Beschreibung von Frontiere
Letterarie, einem Festival, dessen dritte Ausgabe am Samstag,
2. Oktober, im italienischen Varese fortgeführt wird. Um 17.00
Uhr wird im Art Hotel in der Viale Aguggiari 26 das Buch Ragioni e sentimenti nella Sicilia del vino von Diego Maggio vorgestellt. Der Präsentation folgt ein Aperitif mit Marsala-Weinen. Am selben Abend, 20.45 Uhr, steht in der Schule “G. B.
Grassi” in Uggiate Trevano das Buch Ricette scorrette im Mittelpunkt. Es erreichte den 3. Platz bei den “Foreign Gourmand
World Cookbooks Awards” in Paris. Der Autor Andrea Perin ist
anwesend, und nach der Präsentation können einige der Rezepte aus dem Buch probiert werden. Dazu gibt es passende Weine.
Nach drei weiteren Terminen in Italien endet das Festival am
13. November in Stabio. “Piero Chiara e la Svizzera” lautet
dann das Thema, auf das ab 17.00 Uhr in der Aula der Mittelschule (via Ligornetto) eingegangen wird. Maria Grazia Rabiolo führt durch die Veranstaltung, bei der Robertino Ghiringhelli
und Romano Oldrini zu Gast sind und Interviewausschnitte mit
Piero Chiara gezeigt werden. Bei Tessiner Wurstwaren und
Weinen klingt der Abend aus. Info: www.frontiere-letterarie.it.
Festival Frontiere Letterarie, bis 13. November.
uj
Drei Tage voller gastronomischer Genüsse und Unterhaltung
DER Sommer verabschiedet sich langsam – und macht Platz
für die goldene Jahreszeit. Und damit für eine ganze Reihe von
Volksfesten. Zu den beliebtesten zählt die traditionelle Festa
d’autunno in der Innenstadt von Lugano. Jahr für Jahr lockt das
Herbstfest zahlreiche Einheimische und Touristen an.
Am heutigen Freitag beginnen die drei lebhaften Tage. In von
verschiedenen Vereinen bewirtschafteten Grottini und in Festzelten trifft man sich und geniesst Spezialitäten der Region und
der Saison. Dazu zählt natürlich auch, was die Weinkeller zu
bieten haben. Eine Neuheit ist in diesem Jahr das “Assaggio
d’Autunno” (Herbstkostprobe) genannte gastronomische Angebot: Jedes Grottino stellt, auch jenseits der klassischen Essenszeiten, zum Preis von 8.- CHF eine kleine besondere Köstlichkeit bereit, und dazu gibt es einen passenden Wein. Ein Unterhaltungsprogramm rundet das Fest ab. Besonders die Auftritte von Trachtengruppen, Alphornbläsern und anderer Musikgruppen verleihen der Festa ihre charakteristische Atmosphäre. Wer das Sommerende beziehungsweise den Herbstanfang mitfeiern möchte: Offizielle Eröffnung ist um 18.15 Uhr,
über den Markt kann man bereits ab 16.00 Uhr bummeln.
Herbstfest Lugano. Freitag 16 - 23 Uhr (Grottini länger offen), Samstag 10 - 23 Uhr, Sonntag 10 - 18.15 Uhr.
uj
LUGANO
28. Internationales Marionetten-Festival
La fiaba della fortuna
Teatro dell’Erba Matta (Italien). Ab 4-5 Jahren. Infos auf www.palco.ch.
Nuovostudiofoce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 15.00 Uhr
VERSCIO
Il capostazione e la ballerina
Teatro Dimitri. Mit Luisa Braga, Samuel Müller, Gerardo Tetilla, Kate Hannah Weinrieb.
Regie Dimitri, Musik Giovanni Galfetti.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
7 Donnerstag
VERSCIO
Nera Mamba e Drunk
Progetto Brockenhaus. Erst ein Tanzsolo, dann ein Stück ohne Worte, mit Elisabetta
di Terlizzi, Elisa Canessa und Francesco Manenti.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
8 Freitag
ASCONA
Camping Demo
Vorstellung mit den CIE Le Cabinet des Curiosités.
Sala del Gatto - Via Muraccio 21 - 091 792 21 21, 20.30 Uhr
23
1. Oktober 2010
Galerien
Kunst
ASCONA
Casa d’Arte Ascona SA - Via Borgo 47a - 091 791 03 55
ROLF KNIE
Rolf Knie zeigt neue Bilder aus dem Jahr 2010 und aus
früheren Jahren. Daneben sind Werke von Fred Baumann, Paul Stauffenegger und Armin Strittmatter zu sehen. Eine Auswahl von Skulpturen von Tony Läderach Tonyl bereichert die Ausstellung. Bis 6. November
Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag, 15 bis 19 Uhr
ASCONA
Galleria Sacchetti - Via B. Berno 14 - 091 791 20 79
JODD, PEDRO PEDRAZZINI, HANNEKE
BEAUMONT
Bis auf Weiteres Ausstellung von JoDD (neue Werke, neuer Katalog) und Skulpturen von Pedro Pedrazzini sowie
Hanneke Beaumont. Ausserdem grosse Auswahl an Kunst
des 20. Jahrhunderts sowie Werke bekannter, zeitgenössischer Künstler.
Mo 14-18 Uhr, Di bis Fr 10-12 und 14.30-18 Uhr,
Sa 10-12 und 14-17 Uhr
ASCONA
Galleria Artecarrà - Carrà dei Nasi 10 - 079 419 37 46
BILDER UND SKULPTUREN
Ausstellung mit Bildern und Skulpturen verschiedener
Künstler mit Bezug zum Tessin: z. Zt. Alexander Jeanmaire, Hans Rudolf Strupler, Ruth und Giancarlo Moro, Colia
sowie exklusive Glas- und Keramikkunst. Schöne DécorLeuchten in Bronce aus Frankreich.
Mo bis Di + Do bis Fr 10-12.30 und 14.30-18.30,
Sa 10-17 Uhr
MAGAZIN
ORIGINELLER WEG DER
SKULPTUREN IM BLENIOTAL
Die Werke stammen von
etwa zwanzig Künstlern
aus dem Tal und anderswo
LOCARNO (UND SOMEO)
OTTO Swiss Art Gallery - Via alla Motta 11
Tel. 091 752 01 90 - Fax 091 752 01 91
GEMÄLDE, KUNSTHANDWERK UND
AUSSTELLUNG “RITORNO ALLE RADICI”
Ziel der Galerie ist es, die Wertschätzung von Werken
Schweizer Künstler zu fördern. Im Kunstraum finden sich
auch handwerklich gefertigte Objekte, beispielsweise aus
bemaltem Segeltuch. Siehe www.ottoswiss.ch. Die Galerie organisiert bis 17. Oktober ausserdem die Ausstellung
“Zurück zu den Wurzeln” in der Casa comunale von Someo: Bilder von Roberto Diotti (“Otto”) und Skulpturen von
Maurizio Sager (“Mau Lupo”).
Öffnungszeiten Galerie in Locarno: Di. und Do. 10-18 /
Sa. 10-15 Uhr; Öffnungszeiten Ausstellung in Someo:
Mo, Di, Do, Sa, So 14-19 Uhr
LOCARNO
Arte moderna AMMANN modern art
Piazza Grande 12 - 2. OG - 091 751 33 33
IVANA FALCONI
Die aktuelle Ausstellung läuft bis 16. Oktober und ist der
Locarneser Künstlerin Ivana Falconi gewidmet. Seit den
1990er Jahren stellt sie in Galerien und Museen in ganz
Europa aus. 2005 vertrat sie die Schweiz bei der Weltausstellung in Japan.
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 14-18 Uhr, Samstag
11-16 Uhr; www.ammannart.ch.
LUGANO
Art Advisory - Via G. Curti 1 - 091 921 20 75
oder 079 444 21 11
MALEREI UND SKULPTUR
Kostenlose Bewertung, Schätzung, Beratung und Verkauf
(natürlich auch auf Deutsch).
Nach telefonischer Vereinbarung geöffnet.
W
er einen Ausflug in der Natur mit Kunst verbinden
möchte, sollte sich ins Bleniotal begeben. Dort sind
seit Mitte August auf einem
Skulpturenweg – il SentieroDelleSculture – Werke von ungefähr zwanzig
bekannten und weniger bekannten Künstlern ausgestellt, die hauptsächlich aus dem Bleniotal
stammen oder von anderenorts herkommen.
Die Idee des Skulpturenwegs stammt vom Basler
Künstler Christian Kirchhofer, der selbst in der
Nähe von Cima Norma ein Atelier hat.
Ausgangspunkt des Weges ist das Oratorio San
Giuseppe in Cima Norma, in dem eine Ausstellung von Christa Giger zu sehen ist. Dann führt er
an den verschiedenen Skulpturen vorbei, unter
anderem an der eindrucksvollen Steinskulptur
von Lino Maestrani, dem ältesten der am Sentiero
beteiligten Künstler. Im Bleniotal geboren, lebt er
immer noch dort. Doch der Kunst hat er sich nicht
EIN QUILT ist eine Steppdecke, die
zu verschiedenen Zwecken verwendet und auf unterschiedliche Weise
gefertigt werden kann. In der Reformierten Kirche in Ascona sind Quilts
ausgestellt, die von bosnischen Frauen nach ihren Vorstellungen gesteppt
wurden. Die Geschichte der Bosna
Quilts geht auf das Jahr 1993 in einem
Flüchtlingsheim im österreichischen
Vorarlberg zurück. Die österreichische Malerin Lucia Feinig-Giesinger
entwirft die Quilts, die anschliessend
Vernissagen
BALERNA
Michela Torricelli “invòlto”
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Verschiedene Werke. Bis 7. Nov. geöffnet.
CACTicino - Via Tamaro 3 - 091 825 40 85, 17.30 Uhr
Nina Haab “Memorie”
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Fotografien. Bis 31. Januar 2011 geöffnet.
Osteria Grotto Malakoff - 091 825 49 40, 17.30 Uhr
BISSONE
Patrick Hemmelmayr
SONNTAG, 3. OKTOBER
Bilder. Kleiner Apéro. Bis 11. Dez. geöffnet.
Hotel Lago di Lugano - 091 641 98 00, 16.00 Uhr
CASLANO
Regula Hotz
FREITAG, 1. OKTOBER
Keramik. Die Ausstellung ist bis 10. Oktober geöffnet.
La Corte - Laboratorio di arte e tecnica Bonsai,
18.00 Uhr
Carlo Rapp “Confini d’acqua: dal Verbano al Malcantone”
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Bilder. Die Ausstellung ist bis 30. Oktober geöffnet.
Museo della Pesca - 091 606 63 63, 16.00 Uhr
CHIASSO
Boffaloradogana (sguardi sul corso San Gottardo)
FREITAG, 1. OKTOBER
Fotografien von Aldo Balmelli. Bis 20. Dezember geöffnet.
Osteria L’uliatt - 18.00 Uhr
von bosnischen Frauen nach den Entwürfen der Malerin in feiner Handarbeit gesteppt werden. Während der
Exilzeit war diese Arbeit nicht nur eine willkommene Erwerbsmöglichkeit, sondern vor allem auch eine Ablenkung von den traumatischen
Kriegserlebnissen und der Flucht.
Seit 1998 befindet sich die BosnaQuilt-Werkstatt in der Drinastadt Goražde, die während des Krieges sehr
mitgenommen wurde und wo auch
heute noch eine grosse Arbeitslosig-
keit herrscht. Zwölf Frauen finden mit
der Herstellung der Quilts ein Auskommen für ihre Familien.
Die Ausstellung ist noch bis zum 24.
Okt. in Ascona zu folgenden Zeiten
zu sehen: Mo. bis Fr. von 10.00 bis
12.00 Uhr, Samstag und Sonntag 16.
und 17. Okt. und 23. und 24. Okt. von
11.00 bis 17.00 Uhr.
Der Gottesdienst von So., 17. Okt.
wird von Pfarrerin Dorothea Wiehmann Giezendanner gehalten.
Bosna Quilts, Ref. Kirche, Ascona.
Foto: Bosna Quilt Werkstatt
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Skulpturen, Raku Keramik. Präsentation von Maria Sole
Martini Giovannoli. Bis 24. Oktober geöffnet.
Sala del Torchio - Piazza Angelo Tarchini, 18.00 Uhr
BELLINZONA
17. Jh. zu bewundern und andererseits die Gipsstatue von Giovanni Genucchi und Werke von
Alessia Bernasconi, Roberto Roncoroni, Lia Mariotti und Milena Bassi zu sehen.
Öffnungszeiten: Skulpturenweg tägl. bis 31. Okt,
Oratorien bis 31. Okt. jeweils am Sa. und So. von
10-12 und von 18-20 Uhr, oder nach Vereinbarung über Tel. 079 681 30 30.
SentieroDelleSculture, Bleniotal.
mm
Bosna Quilts in Ascona ausgestellt
ST. ANTONINO (UND ARCEGNO)
Atelier Interroll SA - www.picchio-art.com
DAUERAUSSTELLUNG - PICCHIO
Dauerausstellung zeitgenössischer Kunst auf 470 qm:
Picchio (Dieter Specht) ist jeweils freitags von 14.00 bis
18.00 Uhr in seinem Atelier bei der Firma Interroll und erklärt Besuchern seine Werke. Eintritt frei.
Sein Atelier in Arcegno/Losone (Via Pestalozzi 15,
Tel. 091 791 44 53) ist täglich geöffnet.
Massimo Vitangeli “Ermafrodito e la filosofia del
transito, ovvero la sessualità abdicata”
immer gewidmet. Erst nachdem er den Beruf als
Lastwagenfahrer an den Nagel hing, wendete er
sich seiner Leidenschaft, der Bildhauerkunst, zu.
Am Ende des Skulpturenwegs steht das kleine
Oratorio San Salvatore in Ingenio (zwischen
Dangio und Torre), das die Ausstellung “Al di
fuori della cornice” – ausserhalb des Rahmens –
zeigt. Einerseits sind die Fresken von Giovanni
Battista Tarilli und seinen Söhnen aus dem frühen
LOCARNO
MAGADINO
Valerio Adami
“Conchiglie Imperfette”
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Erste anthologische Ausstellung in der Schweiz, dem italienischen Künstler gewidmet. Bis 16. Januar 2011 geöffnet.
Casa Rusca Pinacoteca Comunale - 091 756 31 85,
17.00 Uhr
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Fotografien von Nina Viviana Cangialosi. Musikalische Einlagen mit Barbara Bedrina (Gesang) und Alessandro Grazian (Gitarre), Texte aus “Le Onde” von V. Woolf. Eintritt frei.
Teatro La Darsena - 091 795 27 30, 19.30 Uhr
LUGANO
MELIDE
Luoghi non convenzionali. Confronti fotografici tra
I. Kung e i grandi maestri del ‘900
Alexander Doll
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Bilder.
Centro d’Arte Kodra, 17.00 Uhr
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Eine Serie von Landschaftsfotos der Künstlerin Irene Kung.
Bis 24. Dezember geöffnet.
Photographica Fineart Gallery - Via Cantonale 9 091 923 96 57, 16.30 Uhr
MENDRISIO
Giulio Coniglio arriva nel Magnifico Borgo
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Bücher und Originalzeichnungen von Nicoletta Costa. Teilnahme von Costa und Coniglio. Die Ausstellung ist bis 16.
Oktober geöffnet.
Centro Scolastico Canavée, 14.00 Uhr
Visarte: cosa fare?
SONNTAG, 3. OKTOBER
Werke von vierzehn Künstlern aus der Gegend: Skulpturen,
Gemälde und Installationen. Bis 14. Nov. geöffnet.
Museo Storico Villa Saroli - 091 800 72 01, 11.00 Uhr
SORENGO
“Manoscritti” Calligrafie personali di Enzo Pelli
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Bilder. Bis 17. Okt. geöffnet.
Galleria spazio78 - Via delle Scuole 18 - 091 971 64
04, 18.30 Uhr
Anna’s Wintercollection
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Skulpturen. Werke von Anna Dosso. Bis 5. Nov. geöffnet.
Banca UBS Lugano - Piazzetta della Posta, 18.00 Uhr
Gianni Metalli 1930-2006
DONNERSTAG, 7. OKTOBER
Acryle auf Leinwand und Tafeln. Bis 7. Nov. geöffnet.
Galleria Il Raggio - Via Giacometti 1, 18.00 Uhr
Loredana Müller Donadini “Soglie”
LIGORNETTO
Museo Vincenzo Vela
FEDERICO PFISTER / DE PISTORIS
Die Ausstellung zeigt Zeichnungen, Skizzenhefte,
Acquarelle, Ölmalereien usw. des Schaffhauser Futuristen und Intellektuellen F. Pfister (1898-1975).
Vernissage 3. Okt. um 11 Uhr (mit Konzert mit Monica Trini und Carmine Palermo). Bis 12. Dez. Di-Fr,
10-17 Uhr, So 10-18 Uhr. Am 1. Nov. geöffnet.
DONNERSTAG, 7. OKTOBER
Tintenzeichnungen auf Papier und gemischte Techniken
2000-2010. Präsentation Maria Will. Bis 17. Jan. geöffnet.
Clinica San’Anna - Reparto Oncologia, 18.30 Uhr
TENERO
“L’imag(e)inaire... le réel... le prétexte pour...”
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Fotografien von Gianni Cima. Präsentation Paolo Galiciotti,
Gemeindepräsident von Tenero.
Spazio Photografica - Via San Gottardo 28 - 091 730
97 05, 18.00 Uhr
24
1. Oktober 2010
Wechselkurse
Kurzmeldungen
MAGAZIN
Buch
Sport
1 Freitag
BELLINZONA
AC Bellinzona - FC St. Gallen (Super League)
Stadio comunale - 19.45 Uhr GIUBIASCO
Nationales Reitturnier
Die besten Schweizer Reiter und Reiterinnen sind dabei.
Verpflegung vor Ort.
Scuderia al Piano - Fr 14.00, Sa 8.30, So 8.00 Uhr
2 Samstag
AMBRÌ
HC Ambrì Piotta - SCL Langnau Tigers (NLA)
Pista della Valascia - 091 868 33 33 - 19.45 Uhr LUGANO
HAC Lugano - Servette
Landhockey-Spiel. 1/8 Final Schweizer Cup. Eintritt frei. (Um
16.00 Uhr Freundschaftsspiel “over 45” CH-Italien)
Stadio Cornaredo - Via Trevano 100 - 14.00 Uhr HC Lugano - SC Bern (NLA)
Palazzetto della Resega - 19.45 Uhr 3 Sonntag
CADEMPINO
SAM Basket Massagno - BBC Nyon
Herren-Basket-Meisterschaft NLA.
Palamondo - Via Industria - 16.00 Uhr LOCARNO
Helsana Walking Tessin
Nationale Veranstaltung. Strecken von 5, 8, 12, 18 km. Start
um 11.00 Uhr. Anmeldung: www.walkingticino.ch.
Piazza Grande
LUGANO
FC Lugano - FC Biel-Bienne (Challenge League)
Stadio Cornaredo - Via Trevano 100 - 14.30 Uhr HAC Lugano - Red Sox Zürich
Landhockey. Meisterschaftsspiel National Liga B Herren. (Um
10.00 Uhr Freundschaftsspiel “over 45” CH-Italien)
Stadio Cornaredo - Via Trevano 100 - 12.00 Uhr Körper & Geist
Ascona
JEWEILS DIENSTAG BIS FREITAG
YOGA-STUDIO SUSANNE FRALING - VIA SEGNALE 25
Yoga-Stunden
Jeweils Di. 9-10.30, Mi. und Do. 19.30-21 Uhr. Yoga am Mittag jeweils Fr. 12.15-13.30 Uhr. Bei regelmässiger Teilnahme
CHF 25.-, ansonsten CHF 30.-. Privatstunden CHF 50.-.
Info/Anmeldung: 079 282 59 94, www.yoga-ascona.ch
DIENSTAG, 5. OKTOBER
CAROLA GÖKE - MONTE VERITÀ
Qi Gong - Gratis-Probelektion
Von 9-10 Uhr an einem geschützten Kraftort des Monte Verità. Bei Regen in der Casa Gioia. Ideale Vorbereitung auf den
Qi-Gong-Kurs vom 12. Okt. bis 12. Dez.
Info/Anmeldung: 091 791 05 49, 076 336 68 06
Losone
NACH VEREINBARUNG
SIMONA ABART
Farbtonpunktur/Schamanische Heilsitzungen
Infos www.herzlicht-einklang.com.
Info/Anmeldung: 091 780 53 57, herzlicht@bluewin.ch
AB SOFORT
HUGUETTE ROHR
Biodanza und Danza spontanea
Biodanza in Losone, Danza spontanea in Locarno (offerierte
Probelektion)
Info/Anmeldung: 076 406 61 54, 091 796 18 68
Locarno
DI., 5. OKT. UND FR., 8. OKT.
ATELIER DEL RESPIRO
Mütter lachen
Jeweils von 9.30-10.30 Uhr Yoga und Entspannung für Mütter und Frauen.
Info/Anmeldung: 079 381 45 44, 091 745 09 36
Lugano
SA./SO., 9./10. OKTOBER
ARANDA EDER - BEAUTY SOURCE ACADEMY
Anfängerkurs Lomi Lomi Oluea
Hawaiianische Massageform, bei der die Muskeln gelockert,
die Gelenke mobilisiert und der Durchfluss in den Knochen
gesteigert wird. Auf It. u. Dt. Sa./So. jeweils 10-17 Uhr, Pza
Cioccaro 10. Kosten CHF 480.-. Anmeldung erforderlich.
Anmeldung: 076 452 65 45, aranda.eder@bluewin.ch
Valle Calnègia
SONNTAG, 3. OKTOBER
SUSANNA BARETH
Wandern und Meditieren
Von 10-18 Uhr, Ausgangspunkt Foroglio (Valle Bavona). Mit
Ritual eines Medizinrads (Wanderzeit 3 Std.).
Info/Anmeldung: 091 791 13 81, 079 811 29 59
Der Lesekreis organisiert eine öffentliche
Lesung über eine Jugend in Ascona
Wollen Sie sich entführen lassen ins Ascona der 20er-Jahre, als das Fischerdorf sich
noch vehement und mit Spott abschottete von den Balabiott, den Tänzern auf dem
Monte Verità, sich aber doch ganz langsam zum weltoffenen Tourismusort vortastete?
In ihrem Buch “La Tosa – Das Bilderbuch für Bruna” erzählt Silvia Honegger jene Geschichten
nach, die ihr ihre Mutter immer wieder erzählte.
Zwischen 1920 und 1930 wächst die Mutter als
kleine Linda, genannt Bruna, bei ihrer gestrengen,
mausarmen Nonna in Ascona auf. Sie, die Tochter
einer russischen Künstlerin und eines Asconeser
Arbeiters, beobachtet mit wachen, aufmerksamen
Augen das Dorfleben. Später, in der Deutschschweiz verheiratet, verfolgen sie die eindrücklichen Bilder ihrer Jugend. Immer wieder erzählt sie
ihrer Tochter davon, die ihr eine aufmerksame Zuhörerin ist. Das Buch erzählt in einfacher und flüssiger Sprache vom Schulalltag, dem Karneval, der
Frühmesse, aber auch vom Schafhüten am Fusse
des Monte Verità und flüchtigen Begegnungen mit
den Künstlerinnen der 20er-Jahre, von der notlindernden Kastanienlese, dem Fischen und Waschen am See.
“La Tosa – Das Bilderbuch für Bruna”, öffentliche
Lesung, Mi., 6. Okt., 16.15 Uhr, Centro Evangelico. Die Lesung ist kostenlos und Interessierte sind
vom Lesekreis Ascona herzlich eingeladen. Das
Buch erschien 2004 und ist in der Libreria Ascona
erhältlich.
(von Marie-Louise Ries, Brissago)
Information
KURS
Ankauf
Verkauf
1 Euro
1.31
1.34
1 US-Dollar
0.96
0.99
1 kanadischer Dollar
0.93
0.97
1 engl. Pfund
1.53
1.56
Gold (1 kg)
40 940.-
41 390.-
Silber (1 kg)
635.-
740.-
Vreneli
233.-
253.-
Edelmetall und Münzen
Mitgeteilt von der Banca della Svizzera Italiana,Hauptsitz Lugano.
Alle Angaben ohne Gewähr.
ASCONA
Centro Kappa - Qi-Gong-Workshop
SA./SO., 9./10. OKTOBER
Es gibt noch freie Plätze für den
Workshop “Die fünf Elemente und
die Meditation des Inneren Lächelns”. Kosten CHF 280.- (für Kunden des centro CHF 260.-).
Viale B. Papio 5, jeweils von 1117.30 Uhr
AMBRÌ
“Metzgete” auf der Alp
SONNTAG, 3. OKTOBER
Vorführung der “Hausmetzgete” und
Degustation der traditionellen gastronomischen Produkte.
Alpe Piora, 9.30-15.00 Uhr
ASCONA
Marroni- und Herbstfest
SAMSTAG, 2. OKTOBER
siehe Artikel Seite 28
BELLINZONA
Elettroespo 2010
VOM 6. BIS 7. OKTOBER
15. Biennale – Ausstellung für Bau
und Elektro-Installation, Automation,
Technologie usw. Etwa 40 Aussteller
aus der Deutschschweiz, Lombardei,
Deutschland und Frankreich. Info auf
www.elettroespo.ch.
Espocentro, 15.00-21.00 Uhr
BRIONE S/MINUSIO
Kastanienfest
Das neue kulturelle Programmheft der
Rudolf-Steiner-Schule ist erschienen
SONNTAG, 3. OKTOBER
Organisiert von der Pro Brione. Musikalische Unterhaltung mit Michele
Piacente. Reservedatum 10. Okt.
Kirchplatz, 14.00 Uhr
BRUSINO ARSIZIO
Rudolf-Steiner-Schulen gibt es überall in der Schweiz, unter anderem auch im Tessin:
Die erstere und grössere hat Sitz in Origlio oberhalb von Lugano und die zweite in Solduno-Locarno. In Origlio befindet sich nebst der Schule auch eine “Akademie für Kunst
und Kultur”, die kürzlich ihr Kulturprogramm 2010/2011 herausgegeben hat. Es beinhaltet verschiedene Kurse, die sich sowohl an Kinder und
Jugendliche als auch an Erwachsene richten und zu deren
persönlicher und künstlerischer Entwicklung beitragen
sollen. So können zum Beispiel handwerkliche Kurse zu
Themen wie Puppenbasteln, Holzschnitzen, Filzarbeiten
oder Keramik besucht oder eher künstlerische Kurse wie
Tanz, Eurythmie, Gesang oder Aquarellmalen belegt werden. Für Kinder werden Kletter-, Musik-, Gesangs- und
Zirkuskurse angeboten. Ausserdem werden während des
ganzen akademischen Jahres (ab jetzt bis Ende Juni
2011) Konferenzen und Vorträge zu verschiedensten Themen veranstaltet.
Auf der Internetseite www.scuolasteiner.ch kann man das
Programm herunterladen oder es über die E-Mail-Adresse
accademia@scuolasteiner.ch oder per Tel. 091 966 29 62 bestellen.
Die nächste Konferenz findet am Dienstag, 5. Oktober um 20.30 Uhr statt und geht
um “Die Steinersche Pädagogik”.
Scuola Rudolf Steiner, Via ai Magi, Origlio. Tel. 091 966 29 62, info@scuolasteiner.ch,
www.scuolasteiner.ch.
mm
Kultur
Galaabend im Strandhotel
FREITAG, 8. OKTOBER
Es singt der bekannte Tenor Ottavio
Palmieri, begeitet am Klavier von
Giovanni Brollo. 4-Gänge-Menü inkl.
Aperò-Buffet 100.- Fr.
Bitte reservieren, limitierte Plätze,
bei Tel. 091 980 26 29.
Strandhotel Zappa, 19.00 Uhr
FAIDO
Fest Incontriamoci - abgesagt
SONNTAG, 3. OKTOBER
Fest für die Integration von Ausländern wegen schlechten Wetters abgesagt.
Piazzale Centro Scolastico, 11
Uhr
GIUBIASCO
Volksradrennen auf der Magadinoebene
SONNTAG, 3. OKTOBER
Radfahrt, organisiert zur Förderung
des “Bike Sharing”. Die Strecke führt
über die Magadinoebene. Organisiert
von den “Verdi del Bellinzonese”.
Start ab SBB-Bahnhof Giubiasco. Info und Anmeldung: Tel. 079 402 40
53, e-mail: samuele@comandini.ch.
Bahnstation SBB, 13.30 Uhr
LOCARNO
Anglo-Swiss Club
Die Vereinigung Triangolo sieht verschiedene
Veranstaltungen und Konferenzen vor
Die Associazione Triangolo kümmert sich um krebskranke Menschen und möchte deren Leben vereinfachen und erleichtern. Die Solidarität spielt dabei eine wichtige Rolle
und die Vereinigung möchte die Erkrankten aus ihrer möglichen Isolierung befreien
oder sie davor bewahren. Deshalb unterstützen die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch die Eltern und
Angehörigen der Patienten und helfen ihnen, mit der
Krankheit umzugehen.
Das Centro Triangolo Locarno organisiert zum Beispiel
“Dienstagsaktivitäten” (für die Patienten), die verschiedene
Konferenzen, Malstunden, Tanztherapien und Theater vorsehen und jeweils am Dienstag stattfinden. Dann gibt es
auch die “Dienstagskonferenzen” (auch für die Öffentlichkit), zu denen verschiedene Referenten eingeladen sind,
um über medizinische und andere Themen zu sprechen.
Am nächsten Dienstag, 5. Oktober findet um 20.30 Uhr mit Dr. med. Nicola Ferroni
eine Musiktherapie statt, die die verschiedenen Sinne stimulieren soll. Die nächste
Konferenz ist am 26.Okt. (auch um 20.30 Uhr) über das Thema “L’archittetura della
salute”. Weitere Informationen sind auf www.triangolo.ch zu finden.
“Attività e incontri & conferenze del martedì”, Programm Centro Triangolo, Locarno.
FREITAG, 1. OKTOBER
Freitag: Vortrag des Botschafters von
Südafrika, H.E. George H. Johannes
im Hotel Belvedere um 18.00 Uhr.
Anmeldung zum Speaker’s Dinner
bei Tel. 079 789 13 10.
Samstag: Monatlicher Coffe Morning
um 10.00 Uhr in den Räumlichkeiten
des Clubs (Via Rusca 1). Mit Buchverleih.
Infos über den Anglo-Swiss
Club, Tel. 079 377 88 99
Gruppo genitori locarnese (ggl)
AB SOFORT
Die Ludothek der Elterngruppe hat
ihre Aktivitäten wie folgt wieder aufgenommen: Di. u. Fr. 16-17.30 Uhr,
Mi. 14-16 Uhr. Freiwillige Mitarbeiter/-innen sind gesucht.
Bei der Primarschule Saleggi,
Tel. 091 751 69 29
Walking day Ticino
SONNTAG, 3. OKTOBER
Walking, Nordic Walking und Gehen.
Anmeldemöglichkeit vor Ort am Sa.
auf der Piazza Grande von 15-17
Uhr oder am So. ab 9 Uhr.
Piazza Grande
LUGANO
Bridge - 28. Internationales Open
Paarturnier und 4. Internationales Open Teamturnier
VOM 2. BIS 3. OKTOBER
Samstag: Open Paarturnier; Sonntag: Open Teamturnier. Organisiert
vom Bridge Club Lugano. Info
www.bridgelugano.ch.
Hotel de la Paix, Sa 13.45 Uhr/
So 9.45
International Women’s Club of
Lugano (IWCL)
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Die Anwältin Giovanna Masoni Brenni erklärt den IWCL-Mitgliedern die
letzten Entwicklungen des Projekts
LAC (Lugano Arti Contemporanee).
Eintritt frei.
Hotel Pestalozzi, 10.15 Uhr
Deutscher Tag auf dem Luganersee
SONNTAG, 3. OKTOBER
Anlässlich des Deutschen Nationalfeiertages Lunch Boat zu reduziertem Preis. Deutsches Menü. Abfahrt
ab Lugano um 11.45 Uhr (Paradiso
11.53 Uhr). Info und Reservation:
Tel. 091 971 52 23 oder www.lakelugano.ch.
Schiffanlegestelle
Schifffahrtsgesellschaft Lugano
1. BIS 24. OKTOBER
Mit der Coop Supercard erhält man
50% Rabatt auf den Schifffahrten
des Luganersees.
Lago di Lugano - 091 971 52 23 info@lakelugano.ch
MAGADINO
XI Veranstaltungsreihe “La Darsena 2010” - Einweihung
FREITAG, 1. OKTOBER
Aperitif und musikalische Einlagen
von Sara Calvanelli und Moira Albertalli, Interpretinnen von “Donka” Una lettera a Cechow”. Info über das
Programm: www.teatrosunil.com.
Teatro La Darsena, 19.30 Uhr
MELANO
Volksmarsch
SONNTAG, 3. OKTOBER
Um 14.00 Uhr Treffpunkt und Abmarsch auf der Piazza G. Motta - Via
Carbonera - Piazzo - Cascata della
Sovaglia; um 16.00-17.00 Uhr Erfrischung in Piazzo, vom Municipio offeriert. Bitte sich bis 1. Okt. in der
Cancelleria comunale, Tel. 091 648
28 56 oder über info@melano.ch
anmelden. Bei schlechtem Wetter
am 10. Oktober.
Piazza G. Motta, 14.00 Uhr
MINUSIO
Amigos de la Lengua Española
DONNERSTAG, 7. OKTOBER
Vortrag in Spanisch von Dr. Alain
Morgantini. www.amigosweb.ch.
Centro Culturale Elisarion,
20.30 Uhr
ORSELINA
Maria Teresia Bitterli - LabArt’s
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Improvisation - Theater, Musik und
Tanz von 20-22 Uhr. Infos und Anmeldung www.labart-s.ch
Via Consiglio Mezzano 31 - 076
424 20 88, 20-22 Uhr
RIAZZINO
Caffè filosofico
DIENSTAG, 5. OKTOBER
Referent ist Prof. Armando Massarenti. Thema ist die “Philosophie der
Wirtschaft”.
Sala Centro Orizzonti Filosofici Centro commerciale Leoni, 20.15
Uhr
SAN CARLO
Metzgete auf der Alp
SONNTAG, 3. OKTOBER
Herkömmliche Metzgete und Degustation der Produkte aus der traditionellen Gastronomie.
Alpe Piora, 9.30-15.00 Uhr
SOMEO
Tra Pedrazzi e Vanoni
SAMSTAG, 2. OKTOBER
Führung mit Andrea Arosio. Treffpunkt um 15.00 Uhr bei der Pfarrkirche von Someo (Fresken von Pedrazzi). Um 16.00 Uhr Besichtigung
der Pfarrkirche von Aurigeno (Fresken von Vanoni). Es folgt ein kleiner
Imbiss, offeriert vom Consiglio parrocchiale von Aurigeno. Findet bei jedem Wetter statt, ohne Reservation.
Chiesa parrocchiale, 15.00 Uhr
25
1. Oktober 2010
Künstler
MAGAZIN
Flammes et plumes
Heurts et cresses
Crcasses et récifs
Figures de proue
Gravés sur pierre de lune bois vert ou cuivre roux
toutes les cartes des pays qui habitent Mumprecht
Pays de terre et mer
où le trait est un cri
crissant et doux
végétal
nécessaire
Tous les échos du cri
à la trace suivent le trait
la forme des choses à la forme des êtres se lie
Et la couleur surgit
Ce que s’achève ailleurs gris calcaire se poursuit ici svelte vert
pourpre pâle mordoré jaune soudain
rose brut
trait pour cri
cri pour trait
E
ine Auswahl von
Rudolf Mumprechts Werken ist
zurzeit und bis
zum 12. Dezember im Elisarion,
Minusios “Kulturtempel”, zu
sehen, “musica segni linguaggio”, eine Ausstellung konzipiert und gestaltet von Esther
Roth Mumprecht, der Gattin
des Maestro. “dopodomani –
viva vedo vita”, erklärt Mumprecht, lauten die “Untertitel”
zur Ausstellung seiner neuen
Werke. Sie knüpft ergänzend an
die 1992 in Locarnos Casa Rusca gezeigte Werkschau an. “musica segni linguaggio” zeigt
zum ersten Mal Exponate aus
Mumprechts “Gedanken-Wortlaboratorium”, einer Sammlung
von auf kleinen Papieren festgehaltenen Buchstaben, Farben,
Formen, Ideen, Worten und
Zeichnungen. Dieses fantastische Laboratorium, Beispiele
daraus sind auf dieser Seite abgebildet, kann in verschiedenen
Vitrinen bestaunt werden.
“Der lange Weg von der kartografischen Ortsbezeichnung
(1935) bis zum poetisch gemalten Klangwort 2010”, so lautet
wörtlich Mumprechts “kürzest
mögliche Fassung meines Lebenslaufs”. Hier die etwas ausführlichere Version als Zeugnis
für das reiche Leben und Wirken des heute 92-Jährigen. Rudolf Mumprecht, im Kriegsjahr1918 in Basel geboren,
wuchs in Bern auf, wo er von
1934 bis 1938 eine Lehre als
Kartograph absolvierte – er
schloss als Lithograph ab. Während der Jahre des Zweiten
Weltkriegs, er leistete Aktivdienst, zeichnete Mumprecht
und war mit seinen Werken ab
1941 an regionalen und nationalen Ausstellungen vertreten.
Nach dem Krieg ging er auf
“Wanderschaft” in Italien, Holland und Frankreich, von 1949
bis 1954 lebte er in Paris, wo er
in seinem Atelier hauptsächlich
figürliche Radierungen und
Zeichnungen schuf. Im Paris
dieser Jahre formierte sich unter
den jungen Künstlern die radikale Bewegung der “Letteristen”, mit der Mumprecht sich
auseinandersetzte, um sich
schliesslich davon abzuwenden: Der Buchstabe ist ihm
wichtig, die Inhalte sind ihm
En son heure
en son temps
au passé infini
au devenir retrouvé
Il n’y a pas de présent
Le temps ne fait pas de cadeaux
Mumprecht travaille autre part
Jacques Prévert
© der Abbildungen : ProLitteris
“musica segni linguaggio” – Musik Zeichen Sprache – lautet der Titel der aktuellen Ausstellung
Ein kompromissloser Berufskünstler, die Entwicklung von der Figuration über die Abstraktion
zum Sprachbild – oder – der lange Weg von der kartografischen Ortsbezeichnung (1935) bis zum
poetisch gemalten Klangwort (2010)
ELISARION ZEIGT MUMPRECHT
von Niklaus Starck
wichtiger. Mit der Rückkehr in
die Schweiz, er arbeitete in
Bern, Zürich und Schaffhausen,
wandte er sich immer mehr Gestikaquarellen und Radierungen
zu. Während eines zweiten längeren Frankreichaufenthalts, er
lebte und arbeitete von 1960 bis
1964 in Versailles, entstanden
grossformatige Gestikbilder.
Auftakt zu dieser neuerlichen
Frankreichperiode bildete die
Ausstellung
“Monotypes
1960”, an die Mumprecht auch
heute noch intensive Erinnerungen hat. Der grosse französische Autor und Lyriker Jacques
Prévert schrieb als Einleitung in
die bei Berggruen & Cie. er-
schienene Ausstellungsbroschüre das nebenstehende Gedicht. Prévert und seine Kunst
der Wort- und Sinnschöpfung
waren für Mumprecht Inspiration und Quelle für das eigene
Wirken, der 1977 verstorbene
Dichter steht ihm heute noch
sehr nahe. Mumprecht rezitiert
“Rapelle-toi Barbara, il pleuvait
sans cesse sur Brest ce jour-là
...” – Préverts berühmt gewordenes Gedicht von der Zerstörung von Brest im Jahr 1944.
Auf die Frage, welche Sprache
für ihn die wichtigste sei, antwortet Mumprecht spontan:
“die französische”. 1964 liess
er sich definitiv in der Schweiz,
in Köniz bei Bern nieder. Sein
künstlerisches Schaffen erreichte die Phase der ocker-englischroten Zeichenbilder und es
entstanden seine ersten Schriftund Textbilder, denen er sich ab
1971 zur Hauptsache widmete.
Seit 1986 wohnt und lebt er im
Wechsel zwischen Köniz und
Brione sopra Minusio, “zuoberst, immer die Strasse hoch
bis zum letzten Haus auf der
linken Seite”. Das Haus in Brio-
ne war eigentlich als Ort des
Rückzugs gedacht, diesen Gedanken jedoch konnte Mumprecht nicht umsetzen – er kann
nicht nichts tun. So liess er sich
in Haus und Garten je einen Arbeitsplatz einrichten, wo er weiter arbeitet. Eine angefangene
Komposition gemalter Klangworte steht auf dem Arbeitstisch, draussen, im Gartenatelier, das an die Wildnis grenzt.
Er ist noch nicht zufrieden damit, hat immer wieder Änderungen vorgenommen, er fragt
sich, ob das Bild je fertig wird.
Hier oben hat er seine Ruhe,
hier ist er für sich und mit seinen Werken allein. Drunten im
Dorf zu wohnen kann er sich
nicht vorstellen – “das ginge
einfach nicht”. Mumprechts
starke Bindung an das Tessin
und Italien – er hielt sich seit
seiner Rückkehr in die Schweiz
1964 immer wieder im Süden
auf – manifestiert sich in der
Vielzahl italienischer Worte in
seinen Bildern. 1992 würdigte
die Stadt Locarno das Werk des
Künstlers Mumprecht mit einer
Anthologie in der Casa Rusca.
Die Ausstellung wurde von
Pierre Casé kuratiert und begleitet vom damaligen Sindaco
di Locarno Diego Scacchi.
Sechs Jahre später war, wiederum in der Casa Rusca, die Ausstellung “L’opera incisa” zu sehen. – Rudolf Mumprecht wurde für sein Werk verschiedentlich ausgezeichnet. 1998 hat
ihm die Burgergemeinde Bern
ihren Kulturpreis verliehen, in
Würdigung seines “unverwechselbaren zeichnerischen und
malerischen Gesamtwerkes,
das sich durch die gelungene
Verbindung von Bild und Wort
auszeichnet und in seiner Mehrsprachigkeit kulturelle Grenzen
überschreitet.”
“musica segni linguaggio”,
Mumprecht-Ausstellung im
“Centro culturale e museo
Elisarion”, Via R. Simen 3,
Minusio, noch bis 12. Dezember. Öffnungszeiten bis 26.
Oktober: Dienstag 14-17,
Freitag bis Sonntag 15-19
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27
1. Oktober 2010
Gastronomie
MAGAZIN
Genussreihe Nicht nur Wild verführt zum Schlemmen
DAS SÜDTESSIN
BITTET ZU TISCH
Wer bei Coop
Eden
shoppt, kommt in Roc und
einen Hochgenuss Alba
“E
ine Tradition, die sich jedes Jahr erneuert”, ist der Slogan der Rassegna Gastronomica, des Kulinarischen Monats des Mendrisiotto
und Basso Ceresio. Wer gerne gute saisonelle Gerichte geniesst, sollte im Oktober in den Süden des Kantons fahren. An der 47. Ausgabe
des Kulinarischen Monats sind ganze 45 Restaurants und Grotti beteiligt, darunter ein Gastlokal. Dieses Jahr fiel die Wahl auf das Ristorante Olimpia an der Piazza Riforma in Lugano.
Im Herbst stehen erwartungsgemäss zahlreiche Wildspezialitäten auf den Speisekarten, etwa
Wildschwein-Saltimbocca, Rehrücken Baden-Baden oder Hirschmedaillons.
Aber auch wer andere Gerichte bevorzugt, etwa Vegetarisches, Meeresfrüchte
oder Fischspezialitäten, muss bei der Rassegna Gastronomica keineswegs hungrig bleiben. Für alle Schlemmermäuler gibt es etwas Passendes. Sechzehn der
teilnehmenden Lokale machen mit speziellen Kindertellern – von KartoffelGnocchetti über Schweineschnitzel bis zu Chicken Nuggets – auch die junge
Kundschaft glücklich.
Zu einem guten Mahl gehört ein guter Wein. Und es ist bereits eine Tradition bei
dieser gastronomischen Reihe, dass im Rahmen eines Wettbewerbs Jahr für Jahr
ein Weinproduzent für den “Rassegna-Tropfen” auserkoren wird. Das Rennen
hat diesmal die Luisoni Vini SA in Capolago gemacht. Sie beliefert speziell für
den Kulinarischen Monat alle Teilnehmer mit einem Merlot aus dem Jahre 2008,
“Botte Regina”, und dem 2009er Bianco del Ticino doc “Vecchia Masseria”.
Fehlen darf auch nicht das Treuegeschenk. Wer acht Mal in Teilnehmerrestaurants – maximal zwei Mal im selben – speist und sich einen Stempel in den Rassegna-Pass geben lässt, erhält eine attraktiven Teller. Dieser “Pass”, er nennt sich korrekt Passaporto di fedeltà, ist auf der letzten Seite des offiziellen Heftchens der Rassegna Gastronomica zu finden. Es liegt in den Restaurants aus und informiert detailliert über alle teilnehmenden Lokale, Gerichte und Menüs, auch über den Malwettbewerb für Kinder. Bestellt werden
kann es zudem über die Webseite www.rassegnagastronomica.ch (“Richiesta libretto rassegna” anklicken), wo weitere Informationen zum Kulinarischen Monat ersichtlich sind.
47. Rassegna Gastronomica Mendrisiotto e Basso Ceresio; 1. bis 31. Oktober.
uj
Foto: Monte Tamaro SA
IN DEN Coop-Filialen Ipermercato Resega Canobbio,
Ipermercato Cattori Losone, Lugano Sud Grancia, Serfontana, Tenero, Viganello und Biasca dürfen sich Besucher nicht nur an einer riesigen Auswahl an Lebensmitteln und anderen Produkten erfreuen. Bis 7. November können Kunden auch einen Ermässigungsgutschein für eine Fahrt auf den Gipfel des Monte Tamaro
ergattern: Zwei Personen fahren
zum Preis von einer. Und Kinder
und Jugendliche bis 15 Jahre dürfen, in Begleitung ihrer Eltern, die
Gondelbahn sogar kostenlos benutzen. Oben angekommen, überwältigt einen erst einmal die tolle
Aussicht. Dann heisst es entscheiden: Wandern? Oder lieber die
Botta-Kirche oder den Erlebnispark besuchen, im Restaurant essen oder sogar eine Runde auf der
Sommerrodelbahn drehen?
In den Genuss dieses günstigen,
erlebnisreichen Familienausfluges
kommt man ganz einfach: Nach
einem Einkauf von mindestens
100.- CHF geht man mit dem Kassenzettel zum InfoPoint (oder
Kiosk), und dort erhält man auf Wunsch zwei Gutscheine für die Fahrt zum halben Preis.
Angebot von Coop und der Monte Tamaro SA; bis 7.
November in oben genannten Coop-Märkten.
uj
DER WEISSE Trüffel aus den Gebieten Langhe, Monferrato und
Roero lockt jährlich Tausende
Liebhaber der teuersten Speisepilze zur internationalen Trüffelmesse nach Alba in Italien. Wer einen
kompetent geführten Ausflug zu
diesem berühmten Gourmet-Forum mit entspannenden Tagen am
Lago Maggiore verbinden möchte,
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buchen. Die Gäste erwarten zuerst
zwei entspannende Tage am Lago
Maggiore. Am Samstag starten sie
mit Maître d’hotel und Sommelier
Sergio Bassi zum Ausflug ins malerische Piemont. Dort erwarten
die Teilnehmer eine Degustation
auf einem Weingut, ein Trüffelmenü im Michelin-Restaurant “La
Ciau del Tornavetonto” in Treiso
und ein Streifzug über die renommierte Messe.
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28
1. Oktober 2010
Freizeit
MAGAZIN
Schiffskurse
Bergbahnen
Arvigo – Braggio (Val Calanca)
Seilbahn, 079 252 26 81,
automatischer Betrieb, 24 Stunden täglich.
Airolo - Pesciüm
Kabinenbahn (1745 m), 091 873 30 40
www.funivie-airolo.ch, geschlossen.
Bosco Gurin – Ritzberg
Sesselbahn (2000m), 091 759 02 02, (Vallemaggia Turismo), www.bosco-gurin.ch.
Betriebsunterbruch bis 4.12.
Brusino - Serpiano
Bergbahn, 091 996 11 30,
www.funivia.ch, Mi-So offen, Mo/Di Ruhetag, ausser Feiertage. Saisonende am 24.
Oktober.
Capolago - Monte Generoso
Bergbahn (1704 m), 091 630 51 11
www.montegeneroso.ch.
Fahrzeiten bis 1. November 2010:
ab Capolago 9.20 und ab 10.35 bis 16.35
stündlich (*19.15 Uhr). Ab Bergstation:
10.15 und ab 11.45 bis 16.45 Uhr stündlich (*23.15 Uhr) (*nur Fr+Sa auf Reservierung).
Carasso - Monti di Carasso (Baltico)
Seilbahn (1100 m), 091 825 65 65,
geschlossen.
Carì - Brusada
Sesselbahn, www.cari.ch, geschlossen.
Cassarate - Monte Brè
Standseilbahn (933 m), 091 971 31 71,
www.montebre.ch. Bis 31. Oktober: ab
Cassarate 9.10, 9.20 und ab 9.45 Uhr bis
17.45 Uhr alle 30 Min., 18.30 und 18.45.
Ab Monte Brè 9.15 und ab 9.35 bis 19.05
Uhr alle 30 Min.
Faido - Pianaselva
www.pianaselva.ch, 091 867 15 46,
bis Oktober geöffnet.
Intragna - Pila-Costa
Seilbahn (637 m), 091 796 11 27,
9-12.40 / 14.30-18.10 Uhr, alle 20 Min.
Jeden 1. Mittwoch/Monat geschlossen.
Bis 15. November in Betrieb.
Leontica-Cancorì - Pian Nara
091 850 52 21, www.nara.ch,
geschlossen.
Locarno - Orselina
Funicolare Locarno – Madonna del Sasso,
Tel. 091 752 14 63, 7.15-19.45 Uhr alle
15 Min.
Orselina - Cimetta
091 735 30 30, www.cardada.ch. Fahrzeiten im Oktober: Seilbahn Orselina–Cardada: Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr alle 30 Min,
19 Uhr letzte Kabine, Sa, So, Feiertage
8.00-18.00 Uhr, alle 30 Minuten, letzte Kabine 19 Uhr. Monte Brè/S.Bernardo: MoFr: 9.45/12.15/16.15/17.45 Uhr, Sa, So
und Feiertage erster Kurs um 8.15 statt
9.45 Uhr.
Sessellift Cardada-Cimetta: Mo-So
9.15-12.30 / 13.30-17.20 Uhr.
Lumino - Monti Saurù (Pizzo di Claro)
Seilbahn (1308 m), 091 829 20 19,
www.funivia-pizzodiclaro.ch.
Oktober: Mo-Fr: 8, 9, 10, 14, 16 und 18
Uhr. Sa, So, Feiertage: zusätzlich 12 Uhr.
Miglieglia - Monte Lema
Kabinenbahn (1620 m), 091 609 11 68
www.montelema.ch. Bis November täglich
von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Abendfahrten
auf Anfrage (091 609 11 68).
Piotta - Ritom
Drahtseilbahn (1793 m), 091 868 31 51,
www.ritom.ch. Fahrplan bis Ende Oktober:
Bergfahrt: 8.35, 9.10, 9.50, 10.30, 11.15,
12.15, 13.15, 14.15, 15.15, 16.00,
16.40, 17.20, 18.10* Talfahrt: 8.50, 9.30,
10.10, 10.50, 11.30, 12.30, 13.30,
14.30, 15.35, 16.20, 17, 17.50, 18.30*.
*Nicht im Oktober.
Rivera - Alpe Foppa - Monte Tamaro
Gondelbahn (1530 m), www.montetamaro.ch, 091 946 23 03. Bis 7. November
täglich 8.30-17 Uhr. Letzte Bergfahrt
16.30 Uhr, letzte Talfahrt 17.00 Uhr. Der
Rundweg Mte Tamaro-Mte Lema-Miglieglia-Rivera ist geöffnet.
Rodi - Lago Tremorgio
Seilbahn (1840 m), 091 867 12 52,
Bis Anfang Oktober in Betrieb. Hütte sonntags geöffnet.
San Carlo - Robiei
www.robiei.ch, 091 756 65 46. Fahrzeit
12. Juni - 10. Oktober: Bergfahrt 8, 9, 10,
11, 12, 14, 15, 15.45, 17 Uhr, Talfahrt
8.30, 9.30, 10.30, 11.30, 13.30, 14.30,
15.20, 16.45, 17.20 Uhr (17.20 nur an
Sa/So/Feiertagen).
Selma – Landarenca (Val Calanca)
Seilbahn, 079 252 26 81, automatischer
Betrieb, 24 Stunden täglich.
Verdasio - Rasa
Luftseilbahn (900 m), Tel. 091 798 12 63.
Oktober: Mo-So: 9-13 / 14.20-18 Uhr, alle
20 Minuten. Jeden 1. Dienstag/Monat geschlossen. Bis 15. November.
Verdasio - Monte di Comino
Kabinenbahn (1200 m), www.comino.ch,
Oktober: täglich 9.00-18.00. Alle 30 Min.
Vergeletto (Onsernonetal)
Seilbahn “Zott – Alpe Salei” (Lago Salei),
Drahtseilbahn (1800 m), geöffnet.
GLÄNZEND liegt sie unter Bäumen, und sie ist eine der ersten
Anzeichen des Herbstes: die Kastanie. An diesem und am nächsten Wochenende ist sie zudem in Ascona wieder eine Art Königin.
Denn an zwei Samstagen, am 2. und 9. Oktober, wird am Seeufer
das Kastanien- und Herbstfest gefeiert. Am Lungolago duftet es
nach gerösteten Marroni, und an zahlreichen Verkaufsständen
können Besucher Lebensmittel rund um die Kastanie, etwa Marmelade oder Kuchen, erstehen. Auch Käse, Wein, andere Lebensmittel und Kunsthandwerksartikel sind im Angebot.
Einige der Restaurants auf der Piazza haben ausserdem passende
Herbst- beziehungsweise Kastaniengerichte auf der Karte stehen. Und Darbietungen von Musikgruppen aus der Region machen aus dem herbstlichen Treffpunkt ein echtes Volksfest. Dank
einer Hüpfburg und eines kindgerechten mechanischen Bullriding Rodeo-Stiers – beides ist ab 13.30 Uhr einsatzbereit – kommt
auch bei den Kids keine Langeweile auf. Sollte das Wetter nicht
mitspielen, findet das Fest an den Sonntagen statt.
12. “Sagra delle Castagne e Festa dell’Autunno” in Ascona: am 2.
und 9. Oktober, jeweils von 10.00 bis 18.30 Uhr.
uj
Ascona
Lugano
Piazza G. Motta, Dienstag 9.30 - 18 Uhr
Bellinzona – Altstadt
Samstag 8-13 Uhr
Piazza Riforma, Frischmarkt Di + Fr 7-12
Uhr. Via Canova (Quartiere Maghetti) Antiquariat, Kunsthandwerk, Flohmarkt Di + Fr 7-12,
Cannobio (Italien)
Sonntag 8-13 Uhr
Sa 7-17 Uhr.
Como (Italien)
Luino (Italien)
Dienstag und Donnerstag 8.30-13 Uhr
Mittwoch 9-16 Uhr
Domodossola (Italien)
Samstag 7.30-15 Uhr
Ponte Tresa (Italien)
Intra (Italien)
Samstag 8.30-17 Uhr
Samstag 9-16 Uhr
Varese (Italien)
Locarno
Piazza Grande, Donnerstag 9-17 Uhr
Mo/Do/Sa 7-17 Uhr
Falknerei Locarno
Via delle scuole 14, 6600 Locarno, Tel. 091 751 95 86, Greifvogelvorführungen: bis 31. Oktober 2010 täglich (ausser Mo.) 11.00 und 15.00 Uhr. Nicht bei starkem Regen.
Ti-press
Zoo “Al Maglio”
Die Schiffe können das ganze Jahr für Veranstaltungen gemietet werden.
Lunch-Boat
Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio (Italien). Bordrestaurant (Stylrestaurant). Täglich ab Lugano 11.45 Uhr, Paradiso 11.53 Uhr/ Dauer ca. 2 Stunden
Rundfahrten in der Bucht von Lugano
Lugano - Paradiso - San Rocco - Caprino Grotto Pescatori - Cantine di Gandria - Museo Doganale (Zollmuseum) - Gandria Grotto Elvezia - Museo Heleneum - Paradiso - Lugano. Ab Lugano täglich: 9.30 bis
17.25 Uhr/ Dauer ca. 60 Min.
Morgenkreuzfahrt
Lugano - Paradiso - Campione - Melide
(Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote
- Figino - Caslano - Ponte Tresa und wieder
zurück nach Lugano. Ausflugsmöglichkeiten: Swissminiatur und Parco Scherer. Täglich ab Lugano: 9.30 Uhr, ab Paradiso 9.38
Uhr/ Dauer ca. 3 Stunden 25 Min.
Lugano - Paradiso - Melide (Swissminiatur)
- Capolago (Monte Generoso). Täglich ab
Lugano: 10.15 Uhr, ab Paradiso 10.23 Uhr/
Dauer ca. 1 Stunde 30 Min.
Grosse Seerundfahrt
Lugano via Gandria Morcote - Ponte Tresa Morcote - Lugano. Vollständige Seebesichtigung (ausser italienisches Seebecken), Erklärungen in D, I, E, F. Bordrestaurant (Stylrestaurant), Dauer ca. 3 Stunden. Täglich
ab Lugano 14.40, Paradiso 14.50.
Kreuzfahrt nach Porlezza (Italien)
Ein Zwischenhalt für Einkäufe in Italien (Lugano - Gandria - Gandria Confine - Oria
(Italien) - San Mamete (Italien) - Osteno
(Italien) - Porlezza (Italien) - 50 Min. Aufenthalt in Porlezza. Rückfahrt nach Lugano
auch mit Bus möglich. Täglich ab Lugano:
14.15 Uhr, Halt in Cantine di Gandria um
14.45 Uhr. Porlezza an 15.40/ab 16.30.
Kreuzfahrt Panoramica Lugano-Morcote-Porto Ceresio-Ponte Tresa
Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio (Italien) - Figino - Caslano - Ponte Tre-
Kreuzfahrt Nord - Süd: Lugano - Gandria - Morcote
Lugano - Paradiso - Castagnola - Grotto Elvezia - Gandria - Museo Doganale - Melide
- Morcote und zurück nach Lugano. Täglich
ab Lugano: 13.15 Uhr/ Dauer ca. 2,5 Stunden.
Schiffskurse auf dem Lago Maggiore
Bis 17. Oktober 2010. Alle Angaben
ohne Gewähr.
Navigazione Lago Maggiore: Tel. 0848 81
11 22, www.navigazionelaghi.it, Reservierung Tragflügelboot Tel. 091 751 18 65
Locarno – Magadino – Locarno
ab Locarno: 7.10*, 8.10, 9.10, 11.10,
11.20, 12.10, 14.10, 15.10, 16.10,
17.10, 18.10, 19.10*. Ab Magadino:
7.30*, 8.30, 9.30, 11.30, 12.30, 13.30,
14.30, 16.30, 17.30, 18.30, 19.20,
19.30* (* werktags)
Vira 19.15, Magadino 19.20, Locarno an
19.40
Märkte im Tessin und in Italien
Ti-press
6983 Magliaso, Tel. 091 606 14 93.
Öffnungszeiten: Von April bis Oktober täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr
sa und zurück nach Lugano.
Täglich ab Lugano: 14.00 Uhr/ Dauer ca. 3
Stunden 30 Min.
Auskünfte: Società Navigazione del Lago di
Lugano, Tel. 091.971.52.23, info@lakelugano.ch, www.lakelugano.ch (Homepage in
Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch)
Funivia Valle Malvaglia (M.te Dagro)
Seilbahn (1413 m), 091 870 24 30
werktags automatischer Betrieb,
Sa, So, Feiertage 10-12/13-16 Uhr.
Monte Carasso - Mornera
Seilbahn (1400 m), www.mornera.ch,
Tel. 0900 21 11 12.
Oktober: Mo-Fr 8.30-12.00 / 13.30-14.30
Uhr; Sa/So/Feiertage 8.00-12.00 / 13.3014.30 Uhr.
Paradiso - Monte San Salvatore
Standseilbahn (912 m), 091 985 28 28,
www.montesansalvatore.ch. Bis 17. Oktober: täglich 9-18 Uhr alle 30 Min. Ristorante Vetta bis 7. November geöffnet.
Schiffskurse auf dem Luganersee
Bis 24. Oktober 2010. Alle Angaben
ohne Gewähr.
Rundfahrten Schweizer Seebecken
Locarno 07.20, Ascona 07.40, Brissago
an 07.59 ab 08.45, Porto Ronco 08.50,
Brissago-Inseln 09.00, Ranzo 09.15,
Gerra 09.20, San Nazzaro 09.30, Ascona
09.45, Locarno 10.10
Locarno 10.35, San Nazzaro 10.50, Ascona 11.05, Brissago-Inseln 11.20, Brissago an 11.30 ab 11.35, Brissago-Inseln
11.45, Ascona 12.00, San Nazzaro
12.15, Vira 12.25, Magadino 12.31, Locarno 12.50
Locarno 11.20, Magadino 11.35, Vira
11.40, San Nazzaro 11.50, Ascona
12.05, Brissago-Inseln 12.20, Brissago
12.40, Brissago-Inseln 12.50, Ascona
13.05, Magadino 13.30, Locarno an
13.50
Locarno 13.20, Ascona 13.40, San Nazzaro 13.55, Gerra 14.05, Ranzo 14.10,
Brissago-Inseln 14.25, Brissago 14.40,
Brissago-Inseln 14.50, Ascona 15.05,
San Nazzaro 15.20, Locarno an 15.35
Brissago 13.40, Brissago-Inseln 13.50,
Ascona 14.05, Locarno an 14.30 (nur
Freitag, Samstag und Sonntag)
Locarno 14.30, San Nazzaro 14.45, Ascona 15.00, Brissago-Inseln 15.15, Brissago 15.35, Brissago-Inseln 15.45, Ascona 16.00, San Nazzaro 16.15, Locarno
an 16.30
Locarno 15.10, Magadino 15.25, Vira
15.30, San Nazzaro 15.40, Ascona
15.55, Brissago-Inseln 16.10, Brissago
16.30, Brissago-Inseln 16.40, Ranzo
16.55, Gerra 17.00, San Nazzaro 17.10,
Ascona 17.25, Locarno an 17.45
Locarno 16.15, Ascona 16.40, BissagoInseln 16.55 (nur Freitag, Samstag und
Sonntag)
Locarno 17.20, Ascona 17.40, San Nazzaro 17.55, Brissago-Inseln 18.15, Porto
Ronco 18.20, Brissago 18.35, Ranzo
18.50, Gerra 18.55, San Nazzaro 19.05,
Nach Italien
Locarno – Cannobio (täglich):
Locarno 07.20, Ascona 07.40, Brissago
08.00, Cannobio 08.20
Locarno – Cannobio (Sonntag, Markt):
Locarno 07.20, Ascona 07.40, Brissago
08.00, Cannobio 08.20
Locarno 9.00, Ascona 9.20, Brissago
9.45, Cannobio 10.05
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Brissago
10.20, Cannobio an 10.40
Locarno – Stresa (täglich ausser Mittwoch): Locarno 9.00, Ascona 9.20, Brissago-Inseln 9.30, Brissago 9.45, Isola
Madre 12.10, Isola Pescatori 12.25, Isola
Bella 12.30, Stresa 12.40
Locarno – Stresa – Arona (Freitag,
Samstag und Sonntag)
Locarno 16.15, Ascona 16.40, BrissagoInseln 16.55, Cannobio 17.20, Luino
17.45, Intra 18.35, Pallanza 18.50, Baveno 19.00, Stresa 19.15, Angera 20.00,
Arona 20.10
Locarno – Stresa – Arona (Mittwoch)
Locarno 16.15, Luino 17.25, Intra 18.10,
Stresa 18.45, Angera 19.30, Arona
19.40
Locarno – Stresa – Arona (Tragflügelboot mit Reservierung)
Locarno 10.40, Ascona 10.52, Brissago
11.03, Cannobio 11.13, Luino 11.24, Intra 11.47, Isola Madre 11.53, Stresa
12.12, Angera 12.20, Arona 12.25
Locarno – Stresa – Arona (Tragflügelboot mit Reservierung, Mi und So)
Locarno 17.50, Ascona 18.02, Brissago
18.13, Cannobio 18.23, Luino 18.34 Intra 18.55, Pallanza 19.02, Baveno
19.09, Stresa 19.18, Angera 19.40, Arona 19.45
Locarno – Luino (Mittwoch, Markt):
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco
10.05, Brissago 10.20, Luino an 11.15
Locarno 10.10, Ascona 10.30, BrissagoInseln an 10.45, Brissago 10.55, Luino
an 11.50
Locarno 13.40, Ascona 13.52, Brissago
14.03, Luino 14.20, Tragflügelboot mit
Reservierung
29
1. Oktober 2010
Italien
MAGAZIN
Veranstaltungen
Wochenmarkt
OSNAGO, FIERA DI OSNAGO: AN
JEDEM SAMSTAG 9 BIS 19 UHR
Die Bauern der Provinz Lecco bieten
alle Produkte an, die sie in der jeweiligen Jahreszeit geerntet haben. Informationen: Tel. 0039 039/952991.
Alessandro Manzoni
LECCO, VILLA MANZONI:
3. OKTOBER, 10.30 UHR
Am ersten Sonntag jedes Monats kann
die Villa des Schriftstellers Alessandro
Manzoni (Die Verlobten) unter kundiger
Führung besichtigt werden. Treffpunkt
am Eingang der Villa. Dauer des Rundgangs: 1 Std. 15 Min.; 3 Euro. Info: Tel.
0039 0341/81249.
Species Skulpturenschau
BAZZANO, IN DER INNENSTADT:
NUR BIS SONNTAG, 10. OKT.
Die Skulpturen von Vitaloni sind in London angefertigt worden und können
jetzt in der Brianza, der Heimat des
Künstlers, bewundert werden. Es sind
Tierplastiken in Lebensgrösse. Geführte
Besichtigungen an jedem Wochenende.
Informationen: Michele Vitaloni Studio,
Tel. 0039 039/958120.
Geführte Besichtigungen
CANNERO RIVIERA, GIORNATA
TOURING, 10. OKTOBER
Der Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten (15.30/17.30 Uhr) bleibt den
TCS-Mitgliedern vorbehalten. Reservierung erforderlich. Tel. 0039
0323/788943. Die Schifffahrt zu den
Burgen von Cannero kann auch von
Touristen unternommen werden.
Kunsthandwerk
IMBERSAGO, PIAZZA UND VIA
GARIBALDI, 13. OKTOBER
Am dritten Sonntag jedes Monats bieten Künstler und Kunsthandwerker von
10 bis 18 Uhr ihre Produkte an. Man
kann ihnen auch bei der Arbeit zuschauen. Info: Tel. 0039 9920188.
Stage Tango und Milonga
ARCORE (MILANO) VIA CASANI
FR/SA, 22./23. OKTOBER
Mit Elina Roldan. Programm: Freitag
von 20.15 bis 21.30 Uhr Milonga lisa –
21.45 bis 21.30 Uhr Milonga traspiè –
Samstag 20.00 bis 21.15 Technik Damen; 21.15 bis 22.30 Uhr Tanz mit
verschiedenen Orchestern – Preis pro
Person: bis 2 Kurse € 24 pro Kurs; 3
bis 4 Kurse € 20 pro Kurs. Es wird um
rasche Anmeldung gebeten, mit Bezahlung des ganzen Betrags spätestens
Freitag, 15. Oktober. Beschränkte Teilnehmerzahl; Paare werden bevorzugt.
Info und Anmeldungen: Paolo Vitalucci
und Karola Redaelli. Abschluss am
Samstag, den 23. Oktober mit FESTANGO von 22.30 bis 3.00 Uhr. Eintritt € 5
(mit ARCI-Ausweis).
VIELFALT, FEINSTE TECHNIK
OHNE EFFEKTHASCHEREI
F
ondazione Stelline, Mailand: Einzelausstellung von Valerio Berruti mit
dem Titel “Una sola moltitudine”.
Die Plastiken des Künstlers werden
zum ersten Mal in einem geordneten
Zusammenhang gezeigt; sie waren
bisher eher wenig bekannt. Die von Olga Gambari betreute Ausstellung wurde in Zusammenarbeit
mit dem Kulturamt Turin organisiert und hat von
andern Amtsstellen und privaten Gönnern viel
Unterstützung gefunden. Videos, unter andern
“La figlia di Isacco” (an der Biennale in Venedig
gezeigt), Zeichnungen und Skizzen tragen zum besseren Verständnis des Schaffens von Valerio Berruti bei. 20 Werke des
Künstlers haben in den Sälen und
im Freien (Chiostro della Magnolia, Orti di Leonardo) Platz gefunden.
Was Valerio Berruti auszeichnet,
ist die verästelte Vielfalt seines
Schaffens. Vom Stil her betrachtet, führen seine Werke von der
klassischen Kunst zu einer persönlichen Ausdrucksweise, die er
im Laufe der Jahre immer weiter
entwickelt hat. Er tänzelt behende von der Malerei zur Skulptur,
sucht die Wurzeln in der Geschichte und nähert sich schrittweise der Gegenwart, vernachlässigt aber auch nicht den Blick
in die mögliche Zukunft. Die
nahtlose Erzählung ist seine beValerio Berruti “Shine”, 2008 vorzugte Ausdrucksform. Der Titel “Una sola moltitudine” geht
auf den portugiesischen Schriftsteller Fernando
Pessoa zurück. Berruti holt seine Anregungen
vorwiegend aus längst vergangenen Zeiten: Die
Reliefs der Römer und die meist religiös angehauchten mittelalterlichen Skulpturen haben es
Valerio Berruti: 400 Skulpturen verschiedener Grösse (Ausschnitt)
ihm besonders angetan. Volkstümliche Vorbilder,
die meistens lehrhafte Zwecke erfüllten, sind ihm
lieber als Kunstwerke für eine elitäre Oberschicht. Seine neuste Liebe ist das Video.
Valerio Berruti, 1977 in Alba geboren, lebt und
arbeitet in Verduno, in den Langhe. Eine entweihte Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die er 1995
gekauft und restauriert hat, dient ihm als Wohnraum und Werkstatt. Der junge Künstler hat sich
in wenigen Jahren einen internationalen Namen
gemacht. Seine nächste grosse Ausstellung ist im
Januar 2011 in Tokio vorgesehen.
Informationen: Valerio Berruti, “Una sola moltitudine”, Milano, Fondazione Stelline (Corso Magenta 61), Gallery I, Kreuzgang/Garten. Bis 31.
Oktober. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag,
10 bis 20 Uhr. Eintritt: € 4/3 – Schüler € 2. Die
Eintrittskarte gilt ebenfalls für die Besichtigung
der Ausstellung von Gabriele Basilico “Istanbul”,
Gallery II im Untergeschoss, bis 31. Oktober.
Weitere Informationen: 0039 02/45462411
Fondazione Stelline 0039 02/45462437
wr
Über die Grenze weisende Ausstellung in der Pinakothek Züst in Rancate Orticolario in Cernobbio/Como
Die Zeit der Renaissance im Tessin Gartenbau
Museo Baroffio, Varese
PIAZZA MONASTERO: BUCH
ÜBER MADONNENSTATUE
Am 15. September wurde im Museo
Baroffio an der Piazzetta Monastero auf
dem Sacro Monte oberhalb Varese das
von Piero Lotti betreute Buch über die
holzgeschnitzte Madonna aus dem 14.
Jahrhundert vorgestellt, die seither auf
dem Hügel verehrt wird. Es ist von der
“Fondazione Paolo VI per il Sacro Monte” zusammengestellt und veröffentlicht
worden. Grafische Gestaltung und
Druck: Artestampa. Eintritt ins Museum:
3/1 Euro. Metamusa, Tel./Fax 0039
0331/777472.
Musikkurse in Turin
CENTRO JAZZ TORINO, VIA POMBIA, 4 NEUE LEKTIONEN
Die Musikschule des Jazz-Zentrums
Turin organisiert Kurse für sämtliche Instrumente, Gesang und Stimmtechnik
für Anfänger und Fortgeschrittene.
Jazz, Funk, Latin, Blues, Rock stehen
im Vordergrund. Montag bis Freitag
zwischen 16 und 22 Uhr. Informationen
und Anmeldungen: Tel. 0039
011/884477.
Maria Cristina Carlini
SHANGHAI, EXPO 2010: AUSSTELLUNG BIS 31. OKTOBER
Nach Peking stellt die Bildhauerin aus
Italien nun in Shanghai aus. Sie zeigt
zwei ihrer monumentalen Skulpturen:
Fortezza (2008) und Legami II (2009).
Die Ausstellung liegt an den beiden
Flüssen der riesigen Stadt.
DIE AUSSTELLUNG in der Pinakothek Züst in Rancate will die Tessiner
Kunst im 15./16. Jahrhundert durchleuchten. Der Titel heisst “Il Rinascimento nelle terre ticinesi. Da Bramantino a Bernardino Luini”. Die
Ausstellung kann vom 9. Oktober
2010 bis 10. Januar 2011 besichtigt
werden: Dienstag bis Freitag 9 bis 12
und 14 bis 18 Uhr; Samstag, Sonnund Feiertage 10 bis 12 und 14 bis 18
Uhr. (Montags geschlossen, ausser an
Feiertagen.) Geführte Besichtigung
auch zu andern Zeiten. Tel. 091 816
47 91.
Eintritt Fr. 8/Euro 6.50; Rentner, Studenten Gruppen Fr. 6/Euro 5. Tessiner Schulen gratis. Leiterin Mariangela Agliati Ruggia. Mail: pinacoteca.zuest@ti.ch.
Die hiesige Malerei folgte meist spätgotischen Motiven oder altertümlichen Formeln (Seregnesi, Antonio da
Tradate): Der Umschwung im Sinne
der Renaissance blieb Künstlern vorbehalten, die ihre Erkenntnisse in
Mailand geholt hatten. Deshalb ist es
sinnvoll, dass die Ausstellung über
die Grenze hinweg ein italienisches
Publikum anspricht. Sie wurde denn
auch Anfang Juli in Mailand vorgestellt.
Grablegung Christi von Antonio Ciseri
Bramantino mit “Die Flucht nach
Ägypten” im Wallfahrtsort Madonna
del Sasso, Bernardino Luini mit der
Altartafel von San Sisinio in Mendrisio und an der Zwischenwand von
Santa Maria degli Angeli in Lugano
sind die bemerkenswertesten Fälle.
Es könnten aber noch viele andere
aufgezählt werden. Wenn in der Ausstellung, nahe der Kirche, für die es
Luini gemalt hat, Stücke des verloren
gegangenen Altarbildes der Kirche
San Sisino bewundert werden können, ist es ein Glücksfall. Die Bildtafeln und das hölzerne Rahmenwerk
wurden nämlich 1976 verkauft und
befinden sich zum grössten Teil in einer italienischen Privatsammlung.
Die Reaktionen auf die genialen Ideen von Leonardo da Vinci sind eben-
so bemerkenswert wie die Versuche
der Künstler, seinem Vorbild zu folgen. Das letzte Stück der Ausstellung: eine Altartafel von Calisto Piazza aus Lodi für Santa Maria degli Angeli in Lugano, seit Jahrhunderten
vermisst, wurde kürzlich in einer Privatsammlung entdeckt.
Neben den Gemälden werden auch
einige Skulpturen gezeigt. Leihgaben
aus Italien bereichern die Ausstellung
und regen zu Vergleichen an. Auch
ganz in der Nähe gibt es Kunstwerke
der Renaissance, leider manchmal in
einem schlechten Zustand. Es sind
deshalb geführte Besichtigungen in
der Region vorgesehen. Auch nach
der Ausstellung dürfte die Wirkung
wohl nicht verblassen. Die Officina
Libraria veröffentlicht zwei Bände,
den Katalog und einen Führer zu den
Orten der Tessiner Renaissance.
Die Zusammenarbeit zwischen der
Stadt Varese und der Pinakothek Züst
hat eine Art Schaufenster der Ausstellung in der Sala Veratti ermöglicht.
Im Refektorium des früheren Klosters Sant'Antonino werden ab 16.
Oktober 2010 zwei Bildtafeln des
wichtigsten Renaissancemalers im
Varesotto, Francesco De Tatti gezeigt.
FÜR EINEN hoch entwickelten Gartenbau: Dieses Ziel setzt sich die Ausstellung Orticolario in
der Villa Erba in Cernobbio vom 1. bis 3. Oktober
und will die erfolgreiche Premiere des letzten
Jahres noch übertreffen. Neue Farben, neue Düfte, neue Gestaltung, mit modernen technischen
Hilfsmitteln erzielt. Drei ereignisreiche Tage für
alle Natur- und Gartenfreunde. Die Öffnungszeiten: Freitag, 1. Oktober 14 bis 20 Uhr; Samstag,
2. Oktober 9.30 bis 20 Uhr; Sonntag, 3. Oktober
9.30 bis 19.30 Uhr. Eintritt: 10 Euro, gratis für bis
zu Sechzehnjährige. Informationen: Orticolario,
Tel. 0039 031/301037 – www.orticolario.it
Ein wissenschaftliches Komitee hat die Richtlinien festgelegt, an die sich die Fachleute des Gartenbaus aus Italien, Frankreich, Belgien, Holland
und der Schweiz zu halten haben.
Ehrengast der Eröffnung ist die international bekannte Trendsetterin Li Edelkoort, die mit ihrer
Zeitschrift “Bloom” auch die veränderlichen
Trends im Reich der Blumen angibt. Der Pavillon in der Mitte des Parks ist eine Augenweide,
doch auch im Freien zeigen die rund 180 diesjährigen Aussteller ihre schönsten Exemplare, darunter recht viele Seltenheiten aus aller Welt.
Viele Vorträge, Workshops, Buchpräsentationen,
Konzerte, geführte Besichtigungen, Rundflüge,
ein Fotowettbewerb für Jugendliche und andere
Rahmenveranstaltungen ergänzen die bunte
Pracht. Es wurde ein Zubringerdienst eingerichtet. Die bequeme Schifffahrt ab Como dauert etwa zehn Minuten.
30
1. Oktober 2010
Kino
MAGAZIN
Film
North Face - Una storia vera (Nordwand)
ASCONA
von Philipp Stolzl, mit Benno Fürmann, Johanna Wokalek,
Florian Lukas, Georg Friedrich. - I. Fr-Sa 20.45/
So 16.30 20.45/Mo 20.45
Reihe
Cinema Otello Tel. 091 791 03 23
Cani & Gatti: la vendetta di Kitty (3D)
von Brad Peyton, mit Chris O’Donnell, Roger Moore. - I.
Fr 18.40/Sa 14.30/So 14.15/Mi 15.15
Inception
von Christopher Nolan, mit Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe.
Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.15/Sa 17.55 20.40/So 15.50 20.30/
Mo-Di 20.30/Mi 20.50/Do 20.30
Resident Evil: Afterlife (3D)
von Paul W.S. Anderson, mit Milla Jovovich, Wentworth Miller.
Ab 14 Jahren. - I. Fr 23.00/Sa 23.25/So 18.35/Mo 18.30/
Di 18.35/Mi 18.50/Do 18.35
Shrek e vissero felici e contenti (3D)
Animationsfilm von Mike Mitchell. - I. Sa 16.05/Mi 16.55
BELLINZONA
Cinema Forum 1-2 Tel. 0900 000 222
Cani & Gatti: la vendetta di Kitty (3D)
von Brad Peyton, mit Chris O’Donnell, Roger Moore, Carlos
Alazraqui, Nicholas Everett. - I. Sa-So 13.50/Mi 13.50
Cinco dias sin Nora
CineBabel Messico - von Mariana Chenillo (Mex. 2008),
mit Fernando Lujan, Enrique Arreola. - Sp./f/d. Di 20.30
Inception
von Christopher Nolan, mit Leonardo DiCaprio, Ellen Page.
Ab 14 Jahren. - I. Fr-Sa 20.15 22.45/So-Do 20.15
L’ultimo dominatore dell’aria (3D)
von M. Night Shyamalan, mit Jackson Rathbone, Dev Patel,
Nicola Peltz, Cliff Curtis. - I. Fr 20.15/Sa-So 13.50 20.15/
Mo 20.15/Di 18.00/Mi 13.50 20.15/Do 20.15
La solitudine dei numeri primi
von Saverio Costanzo, mit Isabella Rossellini, Filippo Timi,
Alba Rohrwacher, Maurizio Donadoni. - I. Fr-Do 18.00
Resident Evil: Afterlife (3D)
von Paul W.S. Anderson, mit Milla Jovovich, Wentworth Miller,
Kim Coates, Shawn Roberts. Ab 14 Jahren. - I. Fr 22.15/
Sa 15.45 22.15/So 15.45/Mi 15.45 18.00/Do 18.00
Shrek e vissero felici e contenti (3D)
Animationsfilm von Mike Mitchell. - I.
Fr 18.00/Sa 15.45/So 15.45 18.00/Mo 18.00/Mi 15.45
Stellet Licht - Luce silenziosa
CineBabel Messico - von Carlos Reygadas (Mex/Fr/NL/D
2007), mit Cornelio Wall. - OV D/f/d. Sa 18.00
GIUBIASCO
Cinema Lux Tel. 091 967 30 39
Unter der Regie von Clint Eastwood
Fish Tank
Die Filmclubs zeigen bis zum Frühjahr sechzehn Werke aus den Jahren 1976 bis 2008
von Andrea Arnold, mit Michael Fassbender, Harry Treadaway,
Kierston Wareing, Jason Maza. Ab 14 Jahren. - OV E/f/d.
Fr 20.30/So-Do 20.30
Sinestesia
BIS MAI 2011 zeigen das Cinema Forum in Bellinzona, das Iride in Lugano und das Cinema Morettina in Locarno Filme, bei denen Clint Eastwood Regie führte. Der mittlerweile 80-jährige, vielfältige
Kalifornier – er
ist Schauspieler,
Regisseur, Produzent, Komponist und war als
Politiker Bürgermeister seines
Heimatortes
Carmel – erhielt
für zwei seiner
Werke, Erbarmungslos (Unforgiven) und
Million Dollar
Baby, den Oscar
für die beste
Regie. Beide
werden im Rahmen der Reihe
der Filmclubs gezeigt. Als Nächstes läuft jedoch
Bird, ein Film über den legendären Jazzmusiker
Charlie Parker, Spitzname “Bird”. Charlie Parker,
der seit seiner Jugend drogensüchtig war und
1955 im Alter von 34 Jahren, nur eine Woche
nach seinem letzten Auftritt in dem nach ihm benannten New Yorker Jazzclub Birdland, starb, war
einer der einflussreichsten Musiker in der Geschichte des Jazz.
Jazzfan Clint Eastwood drehte den preisgekrönten
Film (unter anderem Golden Globe Award in der
Kategorie “Beste Regie”) 1988 und schuf damit
eine sensibel bebilderte Biografie des Musikers.
Forest Whitaker
spielt die Hauptrolle, die ihm
beim Filmfestival
in Cannes 1988
die Auszeichnung als besten
Schauspieler
einbrachte. Das
Lexikon des Internationalen
Films urteilt:
“Trotz aller exakt
recherchierten
Fakten keine
reine Künstlerbiografie, sondern mit konsequenten Stilmitteln gestaltete assoziative Annäherung an Leben
und Mythos Parkers...” Der Leckerbissen für Jazzund Filmfans ist in der Originalversion mit italienischen Untertiteln an folgenden Terminen zu sehen:
8. Oktober Locarno, 12. Oktober Bellinzona (je
20.30 Uhr) und 17. Oktober Lugano (17.00 Uhr).
Wie die Reihe weitergeht, erfährt man auf www.cicibi.ch. Eintritt 10/8/6 CHF.
Clint-Eastwood-Filmreihe, bis Mai 2011.
uj
I mercenari - The Expendables
Mangia Prega Ama
von Ryan Murphy, mit James Franco, Julia Roberts, Javier
Bardem, Billy Crudup, Richard Jenkins. - I. Fr 20.15/
Sa-So 15.00 20.15/Mo-Di 20.15/Mi 15.00 20.15/Do 20.15
LOCARNO
Cinema Morettina
SCHULER
AUKTIONEN
25 Jahre
FYQFSUFOCFSBUVOH!JN!UFTTJO
MVHBOP!
Epoofstubh-!8/!Plupcfs!3121-!Ipufm!Wjmmb!Dbtubhopmb!
CineBabel Messico - von Paul Leduc (Mex. 1986), mit Ofelia
Medina, Max Kerlow. - OV Sp.-Rus.-F-D/f/d. Mo 20.30
Öffnungszeiten: 10 - 12 und 13 - 17 Uhr, Ufsnjof!obdi!Wfsfjocbsvoh;!154!4::!81!21
Rialto Il Cinema Tel. 091 743 73 23
Interessante Zuschläge unserer September-Auktionen 2010
von Marina De Van, mit Monica Bellucci, Sophie Marceau,
Thais Fischer. Ab 14 Jahren. - OV F/d. Fr-Do 18.45
Lin Fengmian, China, Tusche u. Farbe
auf Papier, 67,5x68,5 cm, CHF 165‘000.-
B. Prabha, (Indien, 1933-2001), 1960,
Öl auf Lwd.,101x122 cm, CHF 60‘000.-
Cuno Amiet, (1868-1961) 1945, Öl auf
Leinwand, 32,5x40,5 cm, CHF 30‘000.-
von Harald Zwart, mit Jackie Chan, Jaden Smith, Taraji P.
Henson. - I. Sa-So 13.30 16.15/Mi 16.15
Animationsfilm von Lee Unkrich. - I. Sa 16.30/So 14.30
Plaza Tel. 091 646 15 34
Un weekend da bamboccioni
von Dennis Dugan, mit Adam Sandler, Steve Buscemi,
Salma Hayek, Maria Bello, Rob Schneider, Chris Rock.
I. Fr-Sa 20.30 22.30/So 18.15 20.30/Mo-Do 20.30
Teatro Mignon e Ciak Tel. 078 948 76 21
von Christopher Nolan, mit Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page.
Ab 14 Jahren. - I. Fr 18.20 21.15/Sa-So 18.00 20.45/
Mo 18.00 21.00/Di 20.30/Mi 18.30 21.15/Do 20.30
L’ultimo dominatore dell’aria (3D)
von Ryan Murphy, mit James Franco, Julia Roberts, Javier
Bardem, Billy Crudup. - I. Fr 20.15/Sa 15.00 20.15/
So 15.20 18.10/Mo 18.10/Di 18.45/Mi 21.15/Do 18.45
von Juan José Campanella, mit Ricardo Darín. - I. Fr-So 16.15
20.45/Mo 16.15 20.40/Di 20.40/Mi 16.15 20.40/ Do 20.40
Toy Story 3 - La grande fuga
MENDRISIO
Mangia Prega Ama
Il segreto dei suoi occhi
CineBabel Messico - von Rodrigo Plà (Sp.-Mex-Arg. 2007),
mit Daniel Giménez Cacho. - OV sp./f/d. Di 20.30
von Dennis Dugan, mit Adam Sandler, Steve Buscemi, Salma Hayek. - I. Fr 18.00 20.45 23.00/Sa 15.30 18.00 20.45
23.00/ So 15.30 18.00 20.45/Mo 15.30 18.00 20.30/Di 18.00
20.30/ Mi 15.30 18.00 20.30/Do 18.00 20.30
La solitudine dei numeri primi
Cinema Corso Tel. 091 922 96 62
La zona
The Karate Kid: la leggenda continua
von Harald Zwart, mit Jackie Chan, Jaden Smith, Taraji P.
Henson. - I. Fr 17.45 20.30/Sa 15.00 17.45/So 15.00
20.30/Mo 17.45/Di 20.30/Mi 15.15 20.30/Do 20.30
von Saverio Costanzo, mit Isabella Rossellini, Alba Rohrwacher, Filippo Timi, Maurizio Donadoni. - I. Fr 18.00 22.50/
Sa 17.45 22.50/So-Mo 20.45/Di 21.15/Mi 19.00/Do 21.15
LUGANO
Cinema Iride Tel. 091 922 96 53
Somewhere
von M. Night Shyamalan, mit Jackson Rathbone, Dev Patel,
Nicola Peltz. - I. Fr 18.15 20.20/Sa 16.45 20.35/
So 17.00 19.00/Mo 20.15/Di 19.00/Mi 19.10/Do 19.00
The Karate Kid: la leggenda continua
von Marina De Van, mit Monica Bellucci, Sophie Marceau,
Andrea Di Stefano. Ab 14 Jahren. - OV F/d. Fr-Do 18.30
Shrek e vissero felici e contenti (3D)
Animationsfilm von Mike Mitchell. - I. Sa-So 15.45/Mi 15.30
Inception
Ne te retourne pas
Ne te retourne pas
Resident Evil: Afterlife (3D)
von Paul W.S. Anderson, mit Milla Jovovich, Wentworth Miller,
Ali Larter, Kim Coates, Shawn Roberts. Ab 14 Jahren. - I.
Fr-Sa 20.15 23.00/So-Mi 20.15/Do 21.00
Morire - von Mariana Chenillo (Mex. 2008), mit Fernando
Lujan, Enrique Arreola, Ari Brickman. - Sp./f/d. Mi 20.45
von Ryan Murphy, mit James Franco, Julia Roberts, Javier
Bardem. - I. Fr-Sa 17.45 20.30 23.15/So-Do 17.45 20.30
von Daniele Luchetti, mit Elio Germano, Isabella Ragonese,
Raoul Bova, Stefania Montorsi. - I/f/d. Sa 23.00/So 14.25
Mangia Prega Ama
von Ryan Murphy, mit James Franco, Julia Roberts, Javier
Bardem, Billy Crudup, Richard Jenkins, Viola Davis. - I.
Fr 17.45 20.30 23.15/Sa 15.00 17.45 20.30 23.15/
So 15.00 18.00 20.45/Mo 18.00 20.45/Di-Do 17.45 20.30
Cinco dias sin Nora
Mangia Prega Ama
La nostra vita
La solitudine dei numeri primi
von Saverio Costanzo, mit Isabella Rossellini, Filippo Timi,
Alba Rohrwacher, Maurizio Donadoni, Luca Marinelli. - I.
Fr 17.45 20.30 23.15/Sa 15.15 17.45 20.30 23.15/
So-Mo 15.15 18.00 20.30/Di-Do 18.00 20.45
von Brad Peyton, mit Chris O’Donnell, Roger Moore, Carlos
Alazraqui, Nicholas Everett, Nick Nolte. - I. Sa 15.00/
So 15.15/Mi 15.30
von M. Night Shyamalan, mit Jackson Rathbone, Dev Patel. - I.
Fr 21.10 23.30/Sa 14.00 16.30 21.10 23.30/So 14.00
16.30 21.10/Mo-Di 21.10/Mi 16.30 21.10/Do 21.10
Animationsfilm von Mike Mitchell. - I. Sa-So 13.45 15.50/
Mi 15.50
L’apprendista stregone
von John Turteltaub, mit Nicolas Cage, Alfred Molina, Monica
Bellucci, Alice Krige, Teresa Palmer. Ab 10 Jahren. - I.
Sa-So 15.30/Mo 18.00/Di 17.45/Mi 18.00
Cani & Gatti: la vendetta di Kitty (3D)
L’ultimo dominatore dell’aria (3D)
Shrek e vissero felici e contenti
Inception
von Christopher Nolan, mit Leonardo DiCaprio, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page.
Ab 14 Jahren. - I. Fr-Sa 17.30 20.15 23.00/So-Mo 17.45
20.45/Di-Do 17.30 20.30
Un weekend da bamboccioni
Frida, naturaleza viva
von Sylvester Stallone, mit Sylvester Stallone, Arnold
Schwarzenegger, Bruce Willis. Ab 16 Jahren. - I. Fr-Sa 23.40
I mercenari - The Expendables
von Sylvester Stallone, mit Sylvester Stallone, Arnold
Schwarzenegger, Bruce Willis. Ab 16 Jahren. - I.
Fr-Sa 23.00
von Anton Corbijn, mit George Clooney, Bruce Altman, Thekla Reuten, Violante Placido. Ab 12 Jahren. - I. Fr-Do 18.00
MPDBSOP! Gsfjubh-!9/!Plupcfs!3121-!Ipufm!Mb!Qbmnb!bv!Mbd
I mercenari - The Expendables
Cani & Gatti: la vendetta di Kitty (3D)
von Brad Peyton, mit Chris O’Donnell, Roger Moore, Carlos
Alazraqui, Nicholas Everett. - I. Sa-So 15.30/Mi 15.45
The American
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Un weekend da bamboccioni
von Dennis Dugan, mit Adam Sandler, Steve Buscemi, Salma
Hayek. - I. Fr 20.15 22.35/Sa 15.00 20.15 22.35/
So 15.00 20.15/Mo-Di 20.15/Mi 15.00 20.15/Do 20.15
Cinestar Tel. 0900 55 22 02 (Fr. 1.-/Min.)
von Sofia Coppola, mit Benicio Del Toro, Elle Fanning. - I.
Fr-So 18.00 20.45/Mo 15.45 20.45/Di-Do 18.00 20.45
Cinema Ideal 1-2 Tel. 0900 000 222
von Sylvester Stallone, mit Sylvester Stallone, Arnold
Schwarzenegger, Bruce Willis. Ab 16 Jahren. - I. Fr-Sa 22.35
von Erik Bernasconi, mit Alessio Boni, Giorgia Wurth, Melanie
Winiger, Leonardo Nigro. - I/d. Fr 18.30/So-Do 18.30
Deutsch, um 1500, Holz,
H 44 cm, CHF 10‘000.-
Italien, Renaissance, Nussb.,
82x83x81 cm, CHF 8‘400.-
Iberisch, A.17.Jh., Holz, gefasst,
90x102 cm, CHF 26‘000.-
Cartier, mit Brillanten u.
Diamanten, CHF 5‘000.-
Meissen, um 1880,
H 58 cm, CHF 5‘000.-
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Ali Larter, Kim Coates, Shawn Roberts. Ab 14 Jahren.
I. Fr 22.20/Sa 22.30/So 20.50/Mo 18.15/Di-Do 21.00
Shrek e vissero felici e contenti (3D)
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The Karate Kid: la leggenda continua
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Henson. - I. Sa-So 15.15/Mi 15.45
Un weekend da bamboccioni
von Dennis Dugan, mit Adam Sandler, Steve Buscemi,
Salma Hayek, Maria Bello, Rob Schneider. - I. Mi 16.45
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1. Oktober 2010
Spass
MAGAZIN
Karikatur der Woche
Natur
2010 Jahr des Wanderns
z. B. imVerzascatal
IN DIESEM Rahmen hat Schweiz Tourismus zusammen mit den Partnern Schweizer Wanderwege,
Schweiz Mobil, Schweizer Alpen-Club (SAC), den
Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und Seilbahnen Schweiz 12 Top-Wanderungen zusammengestellt. Der “Sentierone” des Verzascatals ist eine der
Top-12 und findet am 3. Oktober
statt.
Geführter Ausflug im Verzascatal: Sonogno - Lavertezzo. Dauer
etwa 4 Std. Die Teilnahme ist
gratis. Die Wanderung ist leicht
mit einem Höhenunterschied von
etwa 380 m. Mittagessen ist aus
dem Rucksack. Anmeldungen
beim Verkehrsverein Tenero und
Valle Verzasca, Tel. 091 745 16
61 bis heute Freitag, 18.00 Uhr oder morgen Samstag bis 12.00 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die
Wanderung abgesagt.
Mehr Infos auf www.verzasca-tourism.ch.
Sudoku-Manie!
Fülle das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte
und alle 3 x 3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten.
Mittel
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Wetter
Min.
11
Min.
12
Max.
18
Max.
17
Locarno Bellinzona
Die weiteren Aussichten
Am Samstag wechselnd bewölkt mit sonnigen
Abschnitten, vor allem im Mittel- und Südtessin; 18 Grad. Am Sonntag meist stark bewölkt
mit einigen schwachen Niederschlägen, besonders am Nachmittag; 17 Grad.
Am Montag bedeckt mit häufigen Niederschlägen. Am Dienstag letzte Niederschläge,
Übergang zu trockenem Wetter mit Aufhellungen. Von Mittwoch bis Freitag zumindest teilweise sonnig, trotz einiger Wolkenfelder.
2
3
8
Leicht
Auflösungen
der letzten
Ausgabe
6
4
4
6
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2
1
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5
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2
Schwer
Locarno Bellinzona
Lugano
Samstag
Lugano
Sonntag
32
TESSINER ZEITUNG
1. Oktober 2010
Tessin in
Minuten
Wochenrückschau
“Rivellino” wird nicht gekauft
Ferienwohnungen kontingentiert
Der “Rivellino”, das historische Militärbollwerk des Castello Visconteo in Locarno,
bleibt in privater Hand. Mit 2253 zu 1141
Stimmen haben 38,6 Prozent der Locarneser Stimmberechtigten “Nein” zu einem
Kauf durch die Gemeinde gesagt. Die
Stadtregierung hatte geplant, das alte Gemäuer zu erwerben und touristisch sowie
kulturell aufzuwerten. Jetzt liegt es in der
Hand der Besitzer, die kulturellen Aktivitäten am “Rivellino” fortzusetzen. ● Seite 8
Die Zahl der Ferienwohnungen ist in gewissen Zonen beschränkt. Wie das Beispiel der
Stadt Locarno zeigt, bezieht sich diese Beschränkung sowohl auf bestimmte Quartiere
wie auch auf einzelne Häuser. Der Besitzer
einer sogenannten Primärwohnung kann diese nicht an einen Käufer weitergeben, der
das Appartement nur zu Ferienzwecken nutzen möchte. Die Stadt will mit dieser Massnahme gegen die sogenannten „kalten Betten“ angehen.
● Seite 8
Ti-Press
Ti-Press
Geräumte Schutthalde
Gemeinsam für Ferien im Tessin
Der Streit um die Räumung der illegalen
Schutthalde auf dem Grundstück einer Frau
in der Gemeinde Breggia geht in die zweite
Runde. Nach der Zwangsräumung weigert
sich die Eigentümerin, die aufgelaufenen
Kosten von 15’000 Franken zu zahlen.
Gleichzeitig verlangt sie von ihrer Gemeinde, dass auf dem geräumten Boden Bäume
gepflanzt werden. Dies, damit der Boden
nicht rutscht. Die Gemeinde wiederum sieht
● Seite 9
dazu keine Veranlassung.
Mit vereinten Kräften lancieren Vertreter aus
Tourismus und Wirtschaft die aktuelle
Herbstkampagne „Emozioni Ticino“. Diese
soll nicht nur Paare und Familien locken,
sondern auch jüngeren Reisenden den Aufenthalt im Südkanton schmackhaft machen.
Viele Deutschschweizer verbringen ihre ersten veritablen Ferien ohne Eltern im Tessin
und erinnern sich bei einer späteren Rückkehr nur zu gerne daran, weiss Ticino-Turismo-Vizepräsident Patrick Lardi. ● Seite 11
Ti-Press
Ti-Press
Kulturplatz
1 Freitag
Tipp der Woche
LUGANO
Gastronomie - Kulturmonat
Anlässlich des Kulturmonats wird vietnamesisches Essen gekocht. Informationen über Tel. 078 712 29 41.
Salone del Centro Labor, Circolo ACLI - 18.30 Uhr
MAGADINO
Theater - Di-tù
Mit dem Circo Sentido aus Mexiko. Ab 19.30 Uhr Aperitif.
Teatro La Darsena - Via Cantonale 172 - 091 795 27 30 20.30 Uhr MURALTO
Musik - Andrea Aloisi - Golden Game Trio
Akustischer Jazz und Pop. Organisiert von der Accademia Ticinese di Musica ATM. Eintritt frei.
Bar Incontro - Via Municipio 2 - 20.30 Uhr Kirchgemeinde feiert das
Erntedankfest im Stall
Die Kirchgemeinde Mesolcina/Calanca in Grono feiert am
Sonntag das Erntedankfest mit einem besonderen Festgottesdienst, um “für das Gute in unserem Leben zu danken”.
Der Gottesdienst findet in Verdabbio, im Stall “Miasca” der
Familie Singer Senn, statt. Ein Hinweisschild weist den Weg
zum Stall. Danach sind alle herzlich eingeladen zu Risotto
mit selbstgemachten Beilagen – Fleisch und Käse – und
gemütlichem Beisammensein. Alphorn-Musik sorgt für Unterhaltung. Annadora und Beni Singer Senn besitzen eine
Herde Lamas, die im Stallgelände von Nahem anzuschauen sind. “Ob gross, ob klein – seien Sie alle herzlich willkommen!”, teilt die Kirchgemeinde mit. Und: “Für diesen
Festtag bitten wir wieder um Erntegaben, mit denen wir
den Ort für den Gottesdienst schmücken wollen. Wir freuen
uns, wenn recht viele dazu beitragen würden.” Kontaktperson ist Annadora Senn, Tel. 091 827 36 78. Die essbaren
Gaben sollen hinterher – ebenso wie die Kollekte – an den
Verein Tavolino magico in Bellinzona gehen. Tavolino magico verteilt gespendete Lebensmittel an Bedürftige.
Stallgottesdienst, Verdabbio, Sonntag, 3. Okt., 10 Uhr.
2 Samstag
ASCONA
Unterhaltung - Sketch
Duo Clan. Dialektkomödie von und mit Claudio und Andrea
Rossi.
Sala del Gatto - Via Muraccio 21 - 091 792 21 21 20.30 Uhr BARBENGO
Begegnung - Impronte di vita
“Die Biografie in der Erzählung, in der Erinnerung, in den Gegenständen, als Reise, wie eine Suche.” Begegnung mit Ira
Piattini und Lukas Meyer (Architekten), organisiert von der
Associazione Archivi Riuniti delle Donne Ticino (AARDT).
Casa Sciaredo - 16.00 Uhr LUGANO
Preisverleihung - Möbius Multimedia Preis
Präsentation des “Grand Prix Möbius Suisse” für das beste
Multimediale ebook 2010 in italienischer Sprache. Anschliessend Vortrag “Il libro del futuro e i media digitali”. Eintritt frei.
Studio Radio RSI - Via Canevascini 3 - 091 803 51 11 9.30-18.30 Uhr Musik - Konzert für Flöte und Laute
Eva Oertle (Flöte) und Chistophe Greuter (Laute). Musik der
englischen Renaissance.
Chiesa San Rocco - 20.30 Uhr MONTAGNOLA
Lesung - Hermann Hesses Widerstand gegen
die Zeitgeschichte
“Mir liegt alles Politische nicht, sonst wäre ich längst Revolutionär.” Anlässlich der Sonderausstellung “Hermann Hesse Weltbürger”. Mit Graziella Rossi (Lesung), und Helmut Vogel
(Lesung und Klavier). In Deutsch.
Museo Hermann Hesse - 091 993 37 70 - 17.30 Uhr TESSERETE
Öffnung - Museo Luigi Rossi
Etwa 50 Werke des Malers aus dem 19. Jh.. Jeden 1. Sa.
des Monats.
Museo Luigi Rossi - 091 930 08 83 - 15-18 Uhr
3 Sonntag
AMBRÌ
Gastronomie - Metzgete auf der Alp
Vorführung der “Hausmetzgete” und Degustation der traditionellen gastronomischen Produkte.
Alpe Piora - 9.30-15.00 Uhr CORTEGLIA
Musik - Hora Lunga
Marie Schwab (Bratsche, Live-Electronics) und Catia Olivia
(Perkussion). Zeitgenössische Musik aus Rumänien und Bulgarien. Nach dem Konzert wird ein Aperitif offeriert.
Sede dell’associazione Di-Poiesis - 17.00 Uhr GIUBIASCO
Sport - Radfahrt durch die Magadinoebene
Zur Förderung des “Bike Sharing”. Die Strecke führt über die
Magadinoebene mit Besichtigung des kleinen Sees und Imbiss, offeriert von der Fattoria Ponzio und zurück. Start ab
SBB-Bahnhof Giubiasco. Info und Anmeldung: Tel. 079 402
40 53, E-Mail: samuele@comandini.ch.
Stazione FFS - 13.30 Uhr MIGLIEGLIA
Markt - Brocante
Brocante, Gastronomie und anderes. Um 12.30 Uhr Polenta
mit Wildpfeffer und Musik. Bei Regen auf den 10. Okt. verschoben (Info 1600).
Piazzale teleferica (Seilbahn) - ganzer Tag QUARTINO
Fest - Kunsthandwerksmesse und Kastanienfest
12.00 Uhr Polenta mit Ragout, 14.30 Uhr Keltern der Trauben, 15.00 Uhr Gratisverteilung von Kastanien und Traubensaft. Unterhaltung mit Volksmusik.
10.00 Uhr 4 Montag
ASCONA
Lesung - Neutrales Europa: Modell Schweiz
Der Autor Josef Stutz liest aus seinem Buch.
Hapimag Villa Saleggi - 19.30 Uhr LOCARNO
Vortrag - La base di una vita positiva
Mit Mönch Kelsang Trinlay. In Deutsch mit italienischer Übersetzung.
Centro Menla per il Buddhismo Kadampa - Via Cittadella 8
- 20.15 Uhr LUGANO
Gastronomie - Essen auf dem Schiff
Während zwei Wochen (4.-17.Oktober) besteht die Möglichkeit, auf dem Mittagsschiff Tessiner Spezialitäten zu kosten.
Abfahrt ab Lugano 11.45 Uhr (Paradiso 11.53), Rückkehr
13.50 Uhr.
Schifffahrtsgesellschaft Lugano - 076 557 36 62
MONTAGNOLA
Montagskonzert - Alti & Bassi
A-cappella-Gesang aus Milano. Eine Stunde vor dem Konzert
kann die Ausstellung “Sguardi lontani” von Salvatore Scolaro
besucht werden. Vorverkauf: Tel. 091 993 37 70,
E-Mail: boart08@gmail.com.
Caffè letterario Boccadoro - Vicolo dei Somazzi 4 - 091
993 37 50 - 20.30 Uhr 5 Dienstag
ASCONA
Tradition - Markt
Jeden Dienstag. Tessiner Lebensmittelspezialitäten, Kunsthandwerk, Antiquitäten und vieles anderes.
Lungolago G. Motta - 10.00-18.00 Uhr LUGANO
Tag der offenen Tür - Tag der Epilepsie
Die zwei Vereinigungen SeSi (Società epilettici della Svizzera
italiana) und ParEpi (Associazione Svizzera genitori di bambini epilettici) stellen sich anlässlich des eidgenössichen Tages
der Epilepsie vor. Besichtigung der interaktiven Wanderausstellung.
Liceo Cantonale Lugano 1 - Viale Carlo Cattaneo 4 - 091
815 47 11 - 11.00-17.00 Uhr 6 Mittwoch
AIROLO
Käsefest
Eröffnung um 18.45 Uhr, dann Abendessen und Musik mit
dem Duo Off Limits. Auch am Donnerstag., 7. Oktober mit
Vortrag von Dr. Gianluca Giuliani “Il valore dell’agricoltura di
montagna” in der Sala Consiglio Comunale um 20.15 Uhr.
Capannone in Piazza Motta - 18.45 Uhr LOCARNO
Konzert - Orgel-Matinee
Orgelkonzert. Eintritt frei.
Chiesa Sant’Antonio - 11.00 Uhr 7 Donnerstag
BELLINZONA
Begegnung - Ausstellung Gotthard Schuh
Begegnung mit Antonio Mariotti, Journalist und Fotografiehistoriker.
Info: 091 821 85 20.
Museo Civico Villa dei Cedri - 18.00 Uhr 
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