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Fig. 48 ), was Oenauigkeit heirifli, rvciiig zu wiinblieii

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An
Vorriclitungnh, die magnetifcho Abweichung an
meKen, folilt es zwar iiicfit, mid uiiter diefen mag
auch die nonerlich van Hrn. G ;IIn b c y varfertigte CdfiniCche BouKole (Biote ?'rail6 &hexit. T. IIL Taf. X,
Fig. 48 ), was Oenauigkeit heirifli, rvciiig zu wiinblieii
ubrig lareen; &is gcrads &efs Inflrurnent ;[t I'chr
c
122
I
tlreuer und dadurch den MeiRen nnzugniigiich '1. Desliolb ifi aiicli fchon V O ~ I Hm. Hofratli H o r i i e r im
Neuen GchlerCchen Wiirterbiich Hd.1. p. 155 ein anderes Infiriiment vorgel'clilagen das wegen feiner einfaclien Conficuction bedeutend wohlfeiler wie jenes zu
Rohen kornnien mu&. Iitdefg giebt es noch eirien an-
,
dern W e g , urn zum Ziele zu gelongen, unter Uni@inden nocli bilhger nnd dine im geringfien q n Genaiiigkeit etwae zit vergeben. Man kann ntimlicli,
wie icli micli fohon vor einigen Jahren ibrzeugte,
lcicht einen jede.n Theodolitheii oder jcdes mit einem
Asimutholkreife verfehene Xnfirument l e i Hinzufiiguni; eines nicht kofilpieligen Hiilfappaarate a h Drclinatorium gebrouclien I iltman all0 Cchoa irnl3efitz eiiiee
Cdcllen lnfirumenier, oder kaiin man f c h dalTelbe mf
die Dauer der MelTung von AnJern verfchaffcn , was
i n eiiienl &riilberen Qrte nicllt fchwer fallen wird, L6
Inrbt IicL bei verlinltnifsndsig CeIir unbedeutenden
Auslsgen die magnetifche Abweichnng init einer groCserl Geiiauigkeit b e b m e n , Jener Hulfeapparate nun
fiud mehrere m2iglich. Der, welcher niir ani eiiifachBen lclieint, uiid deq ick dalier den PliyGkern liier
eiim Gebrauclie vorfcblage, ifi siif Taf. I. Fig. 10 abgebildet im Driitel der GrBLe, wie icli ilin in der Pifiorfches Werkflatt habe verfertigen laKen. Er befielit i m WeIkntliclieii aus einem cylindril'chen Magnethb, m den1 i n der Mitte und unpfiibr parallel
*) Gleiches qilt nuch
fof bAqn.
you dem Declinatprium der OberRen B e a u-
of Phil. T. 11. p. 963, einem Inflruniente, das bis
4u
ir YfatuNgpog des Mittazrqhreg iind deli Gebraoch
tweier Objcctive urn abwechrelnd nach tler Nadel und einem
entfernten Grgenflande rehen zu kijrinen ,demjenigen lhniich
i R . das fich In den Phil. Transact. fiir 17 P abgebildet befin8% auQ wahrkhshlidr von C a v c o d i s b &cq(ihrr.,
I
123
1
Liner Axe eiti kleiricr Spie:;el fen nngefchrobea iR;
der Stab w i r d voii dein un eiiiem Faden aufgeliangten NIefhipbiigel getragen niid ifi i i i diefern niit einiger Heilurig am feiiiu A x e drelibar. Die Anwendbarkeit diclcr Vorricliinng beruht, wie leiclit ZLI erachteii,
daraiif, dars die Neigiing cines Spiegeh gegen die Linie , iii dcr i i i a i i einen Gcgenfiand fielit, durch ein
einfaclies Vcrfihron gefunden werden kann. Ift niinllicli der Gcgeiiliand l'chr weit etitfernt, lo braucfit man
nur deli W i n k e l zwil'cl~cniliiii iind I'sinem Zjildc i i i i
Spiegel, et \vq nlit eiiieni Theodolitlien, zii meKen : die
Halfte dielks IVinkela ifi die geliichte Neigung des
Spiegele. Liegt der G e g e n h s d aher iiiclit i n A'olAer
Ferne, dafs fich die voq illin ziiin Spiegel iind ztini
Wii:kelinfirament gelangenden Stralilen a h einander
parallel betracliten lalTen, l o kann man Gch der Formel :
a sin T
sin (T-28) =
a +o
beitienen, w e l c h die geruclitc Neigung (= 6) giebt,
wenn man gerqellkn hat: den W i n k e l Tzwilchen den]
dirccten iind reflectirten Bilde des Gesenfiandes; die
Sfiitferaiiqg c des GegenfianJes voni Theodolitlien ;
uad deli Abfiand (C voin 'I'licodoli~lien, wo die Lillie
von dielkm naclt dew Gcgenfiaiide, riickwgrts yerliingert, die Ebene des Spiegels durclifclitieidet. Ifi das
Azimuth des Gegenfiandes bekannt iind hat der Spiegel bei der MeITiing I'enkrecht p f i a n d e n , lo wird die
magnetifclio Abweiclliing jctzt gefiuidei~I'eyn, weiiii
der Spiegel parellel gewelen dcr dwrcli die magnetifclie Axe dee Stabes gelegteii Vertikalehene. DI man
liieriibcr aber keine Gewilslicit liat lo muCe eiii zweiter Spiegel, am befteu parallel xiiit dern d e n , ail der
,
der Gcgenftand niclit ullendlich entferiit, 1; beliiriinit
man 6' aus der Farniel i
welche der friiheren analog ifi,
Siiiiinie der W i n k 0 1 6 iirid 3'.
Abweicliiing 211 findeil, liat nian a l d o i i l : niir l ~ o c l idas
Aeinluth deu Sehzeicliens, jo nacli l'einer Lage, liiiizuznfiigen odor alzuziehen. Uaniit m a n do11 Apparat
nuf d i e i Art, gebraiiclieii k6iine, ifi clciii T \ ' l o C ; ~ ~ ~ t i i ~ l ,
die UciveSliclilteit in dein UiiSel gegcbcii; die Leidcii
SpiOgCl Gild aber von Hrn. 1'i s t o r i n eiiieiii eiiizigcii
1'arallell~)iegclvereinigt, der, I'einer Lniiae riacl-1, ziir
Hdfte iluf dcr ciiien, zui* HYlfte anf der rriidcrn Seite
belest worden "). Hoben die SpiegeliI;ic!ieii eiiie Keigiiiig gcgeit eiiiaiider, lo muh dieIb ziivor auf irgciid
eiiie Ari ausgemittelt aucli die DurcliCclinittslinie der
Spicgelcbciieii I'enlrrecht gegen den Stab geliellt worden. Bezeicliriet man jene Neigung I n i t d , I'o ilii
,
2 (6 + 8') 1 z i
*) Eia Xnfirument diefer Art, des ich vor anderthalb Jaliren be!
einem audern KUnItler hierelbfi in BeIlelluan gegebeii hattc,
das ich aber wegen NachlA[iigkeit diefes Arbeittrs nieinals
mit -ewe
*
, vollendet h h ,
war
c
125
1
der Auedruck fa19 die DiGwiia der P z h t i t J i o des S e b
zeichens iind der rnapctifchcti A x e des SLdLee. D ~ B
doppclte Zriclieii voti i 1:Xript tlavon nb, ob der Sclieitel Jiefes Winkels, aiif Scite dcs Objectee i n den Spie.
gel gerelien, zur Reclite~ioder Z L I ~l h k e n dcs Beobaclitere liest. Gnt ifi es, wenxi inan t' vernaclilslligen
kann. Fur die Beffinliiiung von d' n n d 8' h a t es Vors
tlieil, eiu I'o gelc~encsSchzciclien 211 wlihlcn, dnl'e die
\Strahleii y o n ilini iialie Ccnkrech t a o f drn Spicgel ridIeii ) die V\iinkel I' iw(1 T/ alfo recht filutlpf' ~verdexi.
Ifi dann c einigerinalben betriiclitlicli gegen dcn Abliarid zmil'olien den M i t telpiiiikten des Tlieodolitlien
nnd dea M a g n e t f i n h r s , I;) kanit tnan di-elkii Abliand
unbedenlclicli h t t d e r (hiif'sen ct uiid ct' pbranclieii,
die aiich i'onfi Icliwer a u s z u n i i t t e l ~ Ii ' e p wiirden. Bei
e i n i p i Melliuigcn, dic icli anfiellte) u m mich von
der Anwendbarkeit dieler llletliode zii iiberzeusen, betrngen die Wiiil<ei B I ~Tlicodolitlicn 173" bie 176-j
n n d diefs Infininlent r t a d 10 Vnl'a vom Ma3netliabo
nb. Fiirchict :11;111 bpi e i n e n i l'olclleii Abliande noch
eiiie Eijiwirkiiiig dor uiibriieli 'rlieiic dee 'Thcodolitlien auf den ~ N n ~ n e i l ' t a b ,I'o kanh inan denlelben aucli ollne Scliadeii etrdopi)cf 11 oder verdreifaclien, falls m r das Sdlzeicllcn n i c h t 7.11 tialie
liegt. Darf man die E n t h i i iiiis Jrti S e l m i c l m t s
nicht vcrnaclil~l'iigen, fo iiiiii's t i l a t i Be nocli ciner der
bekannten geod~til'clien Mellioden ansiiiitteln. Jedenfalls ifi diefe Aiiemittliing weniger Ccliwierig, a h
die Befiimmung de.9 Azirnuthes voiii Sehzeichen welolle nocli aur Vollendung der Operation nuszufii1ite:i
fibrig bleibt. Von der Senkrcclitfiell~~~ig
tler Spiegel
verficliert m a n fich auf bekannte Weil'e duroh das
,
C
126
1
Fernrohr des Theodolithen, des dinedict's &en To
wie die Ebene dee gr8fseren Kreires 1111 diefern genan
horizontal liegrn mtifs. Es ill jctlnch znr leiclitereri
SenknchtRellung des SpieRrls gilt, wenil diclbr ndrr
dcr M a p e t f l a b riiit einer feinen EeweFiiiig verfelien
wird. Uebrigens verRelit ea Gch von I'elhR, dafs der
Magnetfiah mit Beaclrtung der I'onRigen Vorliclismnfsregeki i n einem wold verl'clilolTetien GeIiaiii;9 aiifseIiBiiSt wcrden, und diel's GeliUufe iii tier Hiihe des
Spiegels mit eineni Fenficr yon paralleleni Spiegelglal'e
oder nocli helTer vnii Mariengltis ver fehrn I'eyn mufs.
D i e Genauigkeit dwfer Metliocle linnst zun%clifi
von der Giite des gebraucliten \Vinkelinfirnmentee
ab; ltleincre Theodditlien find iri 3er Regel bis anf
1 0 Sekunden gcfheilt, mit fblchen kann man alro die
MeCCung bie oiif 5 Sekiinden genilii erhalten. In den
m e i h Fallen miiclite die Genouiglreit in der Befiiminuiig dee Aziiiiutlies eh~iifalletiiclit weiter gehen.
Obgleich ee mir nicht bekannt ili, dafs die liier
vorgel'cldageno 13eob;lchtun~sortfrtilicr lcchon an;cwandt worcleii wsre, Co wiirde ich fic doc11 fur eine
Bfferitliclie Mittlieiliing zii unbedeutend gcfialien I i a ben, wenii icli nicht glaubte, dafs fie zugleicli eino
vortlieilliafte Aiiwerrdang auf die Ceobnclitung der
tUpliclien Variatioiien der Magiietiiadel finden kiinnte.
Die rneifien Brobaclitiu~qei~
dirlcr Art find bisher irn
Inncrn von G e h u J e n angefielit imd k8nnan daher
not 11 wend ig i i 11L' ei I 1 c I 1 z w ei de LI 1 i pe Ii V;'e r t 11 befitzeii ;
aucli gefialtet die KoItbnrkeit eiites I'ogennnntetl Horaire's n w wenisen Pliyfikern, darnit 13eobaclitiuiSen
vorznnehmon. Alles Eifen a m den N'ohnliiiiifern
fortzuL'cbaEen ifi iiberdiefs eben fo uiimiiglich, als es
f
1!G
1
fLSr die meinen unaasfiitirbar Ceyn nird, eln befonderer
Gebande f u r diere Beobaclitungen erricliten zu IafTen.
Die hier vorgefclilagene Beobaclit 11n3sart ifi meiner
Einficlit iiacll von j m e n Mtrngclii frei, ruld icli inijchte
fie .dalier den PhyGkerii, die nebsii einern Ziinnter in1
Erdgefcliofs einen freion Garten Z ~ Iihrer Benutsting
haben recht angelegentlich empfelilen, befonders drlien in Deutfchland, w o es meines WiXens in diefeni
Aiigeirblick niclit eineii einziseh Ort giebt a n dem
fort da a e r tide Beobacli t ungen iiber die tiiglichen Variationeh gemacht werden +I. Man braucht, wio
,
,
7 Zu
welchen InterrITantcn Folg(rungcb eln fortdaberndor Beobachten der Magnetnadel riiliren k h n e uhd wie frhr dalTelbe
folglich zu empfehlen fey, dazn hat noch vor Kurzem Hr.
A ra go (Anh d e ?him. ct phys. XXX. 423) einen R h r Uberzeugendcn Belcg gegebcn. Diirch Vergleich des yon ihm dber
die tHglichen Variationen gefuhrten Tagebucll, mit deli Beobrchtungen d e r Kapitiine P a r r y und F r s a k l l n in deb PoJarregionen, fand derfelbe DPmlich, do/, dir Nordlichta
felt/, dnnn hoch eitim €inpula auf dis Magnetnodel ZI Paris hatten, wenn fie da$elbfi nic& mehr Fchtlpar ioarea. Befondert hat derfelbe d i d - hinlichtlich der Brobachtungcn nachgewirfen, welehe die HH. C o l d s t r e a m und F o g g o E D
Leith in Schottland zu macheh Celegenlieit hrttcn und yon
diefern im Edinb. philosoph. Journ. No. XXV, XXVt und
XXVII rnitgelheilt wurden. Diefs mag daher hier eine Strlle
finden,
L e i t h , am 19 MPrz 1 8 2 5 Der Hirnmel war heiter, der
Wind bliefs mit Kralt aus SUden, als man inn 8 Uhr Abeiids
am nSrdlichen Horitont den Liclilkhein erb!ickte , wclclirr
d e r erffe Vorbote eines Nordlichtes i k Dierer Sclrein naiim
bis 94 U h r an lntenlitiit ZU; alrdabn fingen an fehr intenfive
Liclitftralilen aufzuffeigen. die abkr nicht eine H l h e ron 6;"
Qberfchritten. l h r e F a r b c war gkivrtlhnllch well's oder gelb.
lich, zuweilen auch blnu arid blaiigrRo ( u n J ,,cvcn black"
E i n v;e!iig vor 1 3Ulir wards die
E r k h c h n n g nocli IiitereNaaater: es rn:!?!nnd g q s - n Wenen ein
Baten von iveirsem giliizenden Liciite uiid w obibegrinst, der
fich allidilig erho!i, das Zenith erreirlite , daffelbe Uberfchritt,
rind iiif der Odrelte denelben wiedcr Iiiiinbkieg. Im Zenith
h a t k er eiirs Breits von ungel2Iir 7"; und \'on da glnK er bir
zh eiiier Hihe v o i i j C bis 60 hinrli, w o er licli falt in eioem
Punkte enditte; Eine p n z e Stolid? !an< war def Rogen unIiewel(t und zu!'arnieiihl;ngend'; ninii T.ih niir die Sterne e r h r
und sweiter GrSfsa durch ilin hiiidurcli ; vor feinem Verikhwinden zerthelite er lich i n rnehrere Stiicke. Sobald dcr
Rogen verrchwunden war, fingen die aii~lleigendenStrahlen
a n , welclie aufldrtcn, im Aufehb!!ck 31s jener gebildet wurde. lich wieder mit eineni lebharten G:anx xu zeigen. Uiii
I Uhr nach Mitternacht war k i n e Sp:ir w ! . r von dcr Erfchci.
iiung vorhanJeo.
Pmir am 19. Marx 1 8 2 3 . N i t t n g ~iim 13 Uhr wich
dis horizontale M?g:ictnadel plljizlich ond zu wiederliolten
M i l c n ans ihrer gew6hhlichen L 3 g ~ .f:iC urn j Minuten. Diefr
unrrg-linlr*Igen Bcrvegungen lle!'sen nicli vermiitlien , d a t es
\vie es fni OriGinalo lieiht).
zu
auf den Abcnd ein Nordlicljt geben iverdcl allkin man h h
keine Spiir davon, obgleicli d e t Hirniccl vtillig heitcr war. U m
6 u n d 8 U:lr cmillirte dir Kadel aicht; :iber t i i n 11: Uhr (?veld
ches, wie inan w r i i . - i qt-rc;teii, dur Aii:cnhlick war. wo das
Nordlich; zu Lrilli 2;ts :,lax .: lrin iE:i:cs G l i i i z e ~hatte) verringsrrs ficii din Ahrvcic!ioiig pliiwlirh ii:n s1 ):lid die Madel 05cillirte i n g r o i m i i i n : ~ .
Eben fo teigte tier (;ark diel'er M ~ y c t i i : i d e ! , d>rs an] 30.
and 31. Mirx ui:d I . April Itarkr? Nord!icbirr Shft gefir'nd!=li
liaben mufited ; -;;a!i:fclieinlic!i
fiild d i e AH. F. und C. ?:::rh
Wolken ver!i!ndcy: -:-cr$?ii fie 711 '.Po'lsr'!ten; indefs rvir j
riellelcht dam noch nicht err, :.;enma T:.o,rbucb der 1et::rern
kalebene gefiellten Spiegel zu verfehen and Ratt deb
Theodolithen i# nur ein im Zimmer horizontal befe;
Reil'e des Kapit. Parry teigen, ob diel'e Vermuthung geefindet iR.
Am 17. Aug. um 10 Uhr Abends nahmen die HH. F. 0.
fchwache Spuren eines Nordliclits wahr. Ich vecmuthe, dafs
diefs das Ends sines Nordlichtr am Tags gewefsn ley. Ich
fand n3nillch am Morgeii des I7t. um Sg Uhr die Abweichuhg
nnhaltend um 5' gr8fser als das monatliche Mittel mr diefelben
Stunden, wghrend am Abend die Nadel zu i h r e r gewlibdla
cbeu Lage zurkkgekehrt war.
Ferner zeigteu fich im Augub, in der Nacht des I I t . ,
Morgen des zit., in dcr Nacht des 961. und vor allem in d e r
Nacht des 29t. grofse Unregelmiikigkeiten in' dem Gange der
Magdetnadel. In allen diefen NBchten war der IIimmel, wie
ich glaube, zu Leith bedeckt. W e n n bei heiterem W e t t e r
weiter im Norden befindliche Beobachter 2. B. in der Nacht
des 29t. AuguR keine Nordlichter g e k h e n hlttcn, fo ppiirden
w i r zu der Annahme gezwungen feyn, dafs es andere, bath
unbekannte, Urfachen gebe, welche auf den Gang d e r Magnetnadel einen betriichtlichpn Einflufs ausiiben.
Am 10. September gegen 10 Uhr des Abends w a r zu
&eith ein fehr khSnes Nordlicht. Urn I o ' U h r am 10.Sept.
war die horizontale Nadel zu Part's um 10' oon ihrer mittle.
ren Lage ab.
Am 7. October In den AbendRunden ein wenig IherkWiirA
diges Nordlicht zu Leith. Der Beobachtet 2U Paris war ab*
weiend.
Leith am 3t. November. Ein Nordlicht am11 Uhr Abends,
20 Paris lag am 31. Nov. um 10 U. AbendJ das "ordende d e t
Nadel urn 9' iifilieh von feiner mittleren Lage.
Leith am 4. Nav. in den AbendRundeb. S e h t lebhafte
LichtEulen in fehr grofser Anzahl, die aber nur w e d g e Miauten lichtbar blieben, und denen die Helligkeit am Horizont, welche gewiilinlich das Nordlicht begleitet t e d e r uorz
c
Aaarl.
d, PlByiik, B. 85, SI.
i.
f. 18~G.s1.5.
I
fiigtee Fernrohr mil eine horiaontal Hegende geradjinige Tlieiliing unterhalb dee F e i i f i e r s ntitliig.
D i o mri11kelb e wcg LI11geii des Magnet fi)a be s li n d
dann lciclit gefnnden. Ziir Atiffitellung dcs Magneifiabes reiblit ciri fteineriier Pfeiler in1 Garten h i n ,
Ton e i n e r f'olclien HiiJie, dafs d e r Spicgel m i t dctn
Fernrolir i n eioer Horizontalcbene liege; auch iiiufs
dcr S t a b vor R e g e n , Sonnenfclieiii iind Lel'onders vor
Luftziig vollkonimen geficliert leyn. lcli f e l b f i wiirde
m i t eiiieni folclieri Apparate l&n langfi cine fortlaufende Rcilie B e o b a c l i t i i n g e n iiber die t ~ g l i c h eVa~~
riationen angcfiellt l i a b e n , wenil diek l e i 3cr L a p
m e i n e r Wolinuiig, in der Mitte dcs Ieblraftefien
T h e i l s der Stadt, in melir a19 einer Hinficht niclit
viillig uiiiiitiglicli ware.
Cr.1
hrrging roch nachiolgtr. Die horizontale Magnetnadel irn
Parifw Obfervatorium erlitt am 4. Nov. plotziiche , ziemlich
betrlchtliche und fehr unregehnarsige Bewegungen, von 9 Uhr
Morgens bis 2 Uhr Nachtnittags. Am Abend war lie beinahe
auf ihre mittlere Lage zur~chgekomrnen. Die von den fchottirchen Beobachtero gefehenen Lichtnulen waren folglich allern Anfcheine nach die letzten Schimrner eines Nordlichts
am Tage.
Leith am 22. November. Sehr fcflSnes Nordlicht, angeachtet des Mondfcheins 3 Stnnden lang ficlitbar. Die Lichtfiulen erlioben fich bis zum Zenith. Die Magnetnadel fur dio
taglichen Variationen fing an am 22. Nov. urn 1 1 Uhr Abends
ihre gewntihnlichen Grfinzen zu Uberfchreiten. Am andern
Morgea urn 8 Ulir befand fich das Nordende derfelben urn
mekr a h 3' weRlich van feiner mittleren Lage. Den ganzen
tibrigen Tag war der ffang der Nadel fehr onregelrnHf'sig.
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