close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

LANDESJOURNAL „Was können wir uns an - GdP

EinbettenHerunterladen
J
LANDES OURNAL
BERLIN
FACHTAGUNG DER GEWERKSCHAFT DER POLIZEI
„Was können wir uns an
Kriminalitätsbekämpfung noch leisten?“
Der Fachausschuss Kriminalitätsbekämpfung hat zu dem Thema die Vorsitzende der Vereinigung Berliner Staatsanwälte, Frau
Vera Junker, den Polizeivizepräsidenten, Herrn Gerd Neubeck,
und den Bundesvorsitzenden der
Gewerkschaft der Polizei, den
Kollegen Konrad Freiberg, zu
einer Fachtagung am Donnerstag, dem 2. Februar 2006, in das
Berliner DGB-Haus eingeladen.
Eine hochinteressante und informative Veranstaltung. Die drei
Referenten haben sich in Grundsatzreferaten zum Thema geäußert, danach fand eine Podiumsdiskussion statt. Durch die Ver-
Eberhard Schönberg
zender der GdP in Berlin, zitierte
aus einem Interview mit dem
OK-Experten Jürgen Roth anlässlich der Vorstellung seines
Buches „Ermitteln verboten“ im
Jahr 2004.
Frage: Herr Roth, in Ihrem
Buch schildern Sie die Personalnot bei Strafverfolgungsbehörden und der Polizei. Ist das nicht
ein sehr alltäglicher Vorwurf?
Beklagt man sich nicht überall
über fehlendes Personal, auch in
der Wirtschaft?
spart wird – ich spreche im
Augenblick nur quantitativ –, hat
es Auswirkungen.Wenn man der
Bevölkerung aber gleichzeitig
verkündet, eure Sicherheit ist
trotzdem gewährleistet, dann ist
dies im Grunde eine Lüge.
Frau Vera Junker kritisierte
massiv „den Gesetzgebungsaktionismus“, der die Arbeit der Strafverfolgungsbehörden erheblich
erschwert. Frau Junker wörtlich:
„Die Staatsanwaltschaft ist nicht
mehr Herrin des Verfahrens.“
Das ist sie aus personellen Gründen nicht mehr. Die Justiz ist völlig überlastet.
Polizeivizepräsident Gerd
Neubeck: Eine weitere zentrale
Aufgabe, die die Polizei mit dem
vorhandenen Personal leisten
Konrad Freiberg
Unter reinen Effizienzgedanken
kann der demokratische Staat
nicht existieren. Er ist auf Grund
seiner politischen Strukturen,
Prozesse und Aufgaben zwangsläufig ineffizient – wie es Prof.
Dr. Hans-Jürgen Lange in seiFortsetzung auf Seite 2
INHALT
Fachtagung
Werner Thronicker
anstaltung führte der Vorsitzende
der Bezirksgruppe Landeskriminalamt (LKA), der Kollege Werner Thronicker. Eine umfassendere Berichterstattung über diese
Fachtagung ist im Bundesteil dieser Zeitung nachzulesen, wir werden nach Auswertung der Referate und der Diskussionsbeiträge
in unserem Landesteil in der
Aprilausgabe Deutsche Polizei
berichten. Wie breit das Meinungsspektrum war, wird an
nachfolgenden Äußerungen von
Teilnehmern deutlich. Eberhard
Schönberg, Landesbezirksvorsit-
Arbeitsschutz
Gerd Neubeck
Vera Junker
Antwort: Das sagt man zwar
überall, aber hier geht es um die
Sicherheit der Bürger. In dem
Moment, in dem massiv einge-
muss, ist die Prävention. Sie ist
ein zunehmend wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit.
Wenn wir die Menschen effektiv
beschützen wollen, müssen wir
mehr tun, als auf Straftaten und
Verkehrsunfälle lediglich zu reagieren. Es geht vielmehr darum,
unsere Bürgerinnen und Bürger
gar nicht erst zu Opfern werden
zu lassen.
Konrad Freiberg zu den Personaleinsparungen bei der Polizei:
Geschlossene Einheiten
Leserbrief
Wahljournal
Seniorenjournal
Veranstaltungen
Die GdP gratuliert
3/2006 Deutsche Polizei-B 1
J
LANDES OURNAL
FACHTAGUNG DER GEWERKSCHAFT DER POLIZEI
BVG-Jobticket –
ACHTUNG!!! –
BVG-Jobticket
Die BVG-ABO-Marken sind
aufgebraucht?
Die neuen Marken für April
2006 können ab dem 21. 3. 2006
in der GdP-Geschäftsstelle von
9.00 bis 15.00 Uhr (freitags bis
14.00 Uhr) abgeholt werden.
Wir bitten um Verständnis,
dass eine persönliche Aufforderung zur Abholung nicht
erfolgen kann und die Marken
nicht zugeschickt werden.
Andere Abholzeiten nur nach
vorheriger Absprache unter Tel.
21 00 04 43 – Kollegin Kulick.
REDAKTIONSSCHLUSS
Beiträge für die jeweils nächste Ausgabe müssen der Geschäftsstelle am 1.Arbeitstag des
Vormonats vorliegen. Redaktionsschluss für diese Ausgabe war
am 4. 2. 2006.
Deutsche
Polizei
Ausgabe:
Landesbezirk Berlin
http://www.gdp-berlin.de
E-Mail: GdP Landesbezirk:
gdp-berlin@gdp-online.de
Geschäftsstelle:
Kurfürstenstr. 112/113
10787 Berlin
Telefon (0 30) 21 00 04-0
Telefax (0 30) 21 00 04-29
Konten:
Postbank Berlin
Konto-Nr. 268 38-109 (BZL 100 100 10)
Berliner Bank
Konto-Nr. 5 201 183 600 (BLZ 100 200 00)
SEBAG Nr. 1 045 414 000 (BLZ 100 101 11)
Redaktion:
Wilfried Püschel (V.i.S.d.P.)
Handy-Nr. 01 71/7 40 40 04
Wilfried.Pueschel@t-online.de
Verlag und Anzeigenverwaltung:
VERLAG DEUTSCHE
POLIZEILITERATUR GMBH
Forststraße 3 a, 40721 Hilden
Telefon (02 11) 71 04-1 90
Telefax (02 11) 71 04-1 74
Anzeigenleiter: Daniel Dias
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 29
vom 1. Januar 2005
Herstellung:
L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG
DruckMedien
Marktweg 42–50, 47608 Geldern
Postfach 14 52, 47594 Geldern
Telefon (0 28 31) 3 96-0
Telefax (0 28 31) 8 98 87
Fortsetzung von Seite 1
nem Buch „Polizei im kooperativen Staat“ – festgestellt hat. Eine
der Staatsaufgaben ist die Gewährleistung der inneren Sicherheit. Sie ist sogar die eigentliche
und letzte Rechtfertigung für die
Existenz des Staates überhaupt. Darüber hinaus ist es
ein Grundbedürfnis des Menschen,
in Sicherheit zu
leben. Der Staat ist
verpflichtet, diesem Grundbedürfnis zu entsprechen
und die öffentliche
Sicherheit sowie
den Schutz der
Bürgerinnen und
Bürger zu gewährleisten. Sicherheit
ist nämlich keine
Ware, für die sich
ein bestimmter
Preis festsetzen
lässt.
Auch Werner
Thronicker, der Die Diskussionsrunde
auch die Podiumsdiskussion leitete, zitierte aus ist politisch gewollt.“ Er eröffdem Buch von Jürgen Roth: nete die Podiumsdiskussion mit
„Hochkarätige Kriminelle kön- der Frage an Konrad Freiberg
nen ungehindert agieren: Mör- und Gerd Neubeck:
der laufen frei herum, Menschen,
„Was sagen Sie zu dieser
Waffen- und Drogenhandel neh- sicherlich provokanten Meinung
men ebenso zu wie Bandenkriege oder teilen Sie diese sogar?“
ISSN 0170-6411
Interessierte Zuhörer
2 B-Deutsche Polizei 3/2006
oder die Zahl der im großen Stil
operierenden Wirtschaftkriminellen. Die Polizei hingegen kann
Kriminalität nicht mehr wirksam
bekämpfen, sondern nur noch
verwalten. Dahinter steckt Absicht: Die Ohnmacht der Polizei
Der Tagesspiegel schrieb am
nächsten Tag: „Ermittler wollen
Bagatellfälle nicht weiter verfolgen“ und zitierte: „Vera Junker
beklagte die Mentalität, fehlende
Beweise von der Polizei organisieren zu lassen. Angesichts der
Belastung durch Bagatelldelikte
müssen wir über grundsätzliche
Änderungen nachdenken. In der
Praxis sei das Legalitätsprinzip
ohnehin ausgehöhlt, eine Änderung würde nur die Realität nachvollziehen.“
Anzeige
J
LANDES OURNAL
ARBEITSSCHUTZ
Grünes Licht für Arbeitsschutz
auch „bei uns“?
Immer noch keine Selbstverständlichkeit auf den Dienststellen der Polizei und Feuerwehr,
schon gar nicht im Bereich der
bezirklichen Ordnungsämter und
wohl auch nicht in den Dienstgebäuden des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO):
Die effektive Organisation
eines betrieblichen Arbeitsschutzes im Sinne präventiver Maßnahmen scheitert häufig am festen Willen der Beteiligten.
Prävention heißt eben nicht,
auf die Häufung von Schadensereignissen zu reagieren, sondern
sie vorausschauend einzuplanen
und damit ihre Wahrscheinlichkeit zu verringern. Dieses Thema
war Schwerpunkt eines im November 2005 durchgeführten Seminars für angewandten Arbeitsschutz der GdP Berlin, an dem
Kolleginnen und Kollegen unserer Personalvertretungen teilnahmen. Als Fachdozenten hatten
wir die leitende Fachkraft für Arbeitssicherheit der Bereitschaftspolizei Baden-Württemberg, Kollegen Bernd Blickle, eingeladen,
der die systematische Umsetzung
von durchzuführenden Gefährdungspotentialanalysen auf den
Dienststellen erläuterte.
Am Beispiel der Durchführung einer Standkontrolle wurde
die Erstellung einer Gefährdungsanalyse mit PC-Unterstützung vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurde im Seminar
selbstverständlich auch das Verhalten der Dienstkräfte diskutiert, die sich häufig nicht den getroffenen Schutzmaßnahmen unterwerfen, sondern diese als störend empfinden. Personalräte, Sicherheitsfachkräfte und Dienststellenleitung, die auf die Einhaltung gesetzlicher Schutzvorschriften und zusätzlicher Präventionsmaßnahmen achten, werden
häufig von den betroffenen Kollegen angefeindet. In der Folge
nimmt man es dann mit dem Arbeitsschutz nicht mehr so genau:
4 B-Deutsche Polizei 3/2006
Arne Wabnitz
Der Dienststellenleiter, der den
Betriebsfrieden im Auge hat und
sich über eingesparte Kosten
freut; der Ergonomiebeauftragte,
der die Ignoranz seiner „Schützlinge“ beklagt, gegen die „kein
Kraut gewachsen ist“, und der
Personalrat, der ja „auf der Seite
der Beschäftigten“ steht . . .
So kommen wir alle nicht weiter! Es geht um unsere Sicherheit. Diese zu gewähren, ist nach
wie vor Aufgabe des Arbeitgebers. Ergonomiebeauftragte sind
verpflichtet, unbequem zu sein –
das sollte jeder wissen und akzeptieren –, und Personalräte haben
Kontrollfunktion! Sie legen daher
ihre Finger in offene Wunden.
Die alte Binsenweisheit, Arbeitsschutz sei in „bestimmten
Tätigkeiten“ des öffentlichen
Dienstes nicht anzuwenden, ist
grundsätzlich falsch:
Richtig ist, dass bei bestimmten Tätigkeiten bei der Polizei
(aha !), des Zivil- und Katastrophenschutzes etc. Vorschriften
des Arbeitsschutzes durch
eigene Vorschriften zu ersetzen
sind, die einerseits die dortigen
„zwingenden öffentlichen Belange“, insbesondere zur Aufrechterhaltung der öffentlichen
Sicherheit gewährleisten und
andererseits ein Maximum des
gesetzlichen Arbeitsschutzes
gewährleisten.
Eine solche Verordnung wurde
dem Hauptpersonalrat fast zeitgleich mit unserem eingangs erwähnten Seminar zur Beschlussfassung von der Senatsverwaltung für Inneres vorgelegt und
ist zwischenzeitlich in Kraft. Die
Arbeitsschutzanwendungsverordnung-Berlin (ArbSchGAnwVBln) stellt nunmehr sicher, dass
die „Verantwortlichen vor Ort“
bei ihren Entscheidungen die allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Regeln zu berücksichtigen
haben.
Der Hauptpersonalrat hat in
seiner Stellungnahme ausdrücklich darauf hingewiesen,dass diese
„Regeln“ im Vorfeld den potentiellen Verantwortlichen im Rahmen von Schulungskonzepten zu
vermitteln sind. Entscheidend
kann hier nur der „gute Wille“
sein, in extremen Einsatzlagen die
Anforderungen an den Arbeits-
schutz mit dem Einsatzziel in Einklang zu bringen. Anzumerken
wäre an dieser Stelle, dass sich
diese Situationen lediglich auf den
Ausnahmefall beziehen können
und nicht regelmäßig auf den
Standard-Arbeitsbereich der Polizei angewendet werden können.
Die Gewerkschaft der Polizei
Berlin hat diese Entwicklungen
zum Anlass genommen, das
Thema Arbeitsschutz in einer
festen Arbeitsgruppe zu behandeln. Ihr sollen die Kollegen
Bernd Kerwitz, Michael Laube
(beide GPR Polizei), Hartmut
Pech , Bernhard Schmidt (Dir
ZA) und der Verfasser dieses
Berichts angehören. Wir werden
selbstverständlich als Ansprechpartner in Angelegenheiten des
Arbeitsschutzes gerne zur Verfügung stehen, damit wir künftig
ruhigen Gewissens sagen können: Grünes Licht für den Arbeitsschutz – Vorrang für die
Sicherheit unserer Kolleginnen
und Kollegen!
AG Bildung
Im Januar 2006 fanden sich
über 20 GdP-Mitglieder in Üdersee, Haus der Naturfreunde, zusammen, um sich im Rahmen
einer vierteiligen Seminarreihe
auf die Tätigkeit einer/s Vertrauensfrau/-mann vorzubereiten!
J
LANDES OURNAL
AKTIVITÄTEN
Aktivitäten Januar 2006
Dienstag, den 3. 1. 2006
Pressegespräch mit der Berliner Morgenpost und der Berliner Zeitung zur Fußball-WM und
zum Berliner Modell;
Pressegespräch mit der Berliner Zeitung zum Thema „Ordnungsämter“
Mittwoch, den 4. 1. 2006
Pressegespräch zum Thema
„Straßenkriminalität“
Donnerstag, den 5. 1. 2006
Teilnahme an der außerordentlichen DGB-Vorstandssitzung
Freitag, den 6. 1. 2006
Interview mit dem ZDF zum
Thema „Hooligans und FußballWM“;
Interview mit dem Kulturradio RBB zum Einsatz der Bundeswehr zur Fußball-WM
Montag, den 9. 1. 2006
Pressegespräch mit der Berliner Morgenpost zum Thema
„POLIKS“;
Interview mit dem Info-Radio
zur Fußball-WM in Verbindung
mit Bundeswehreinsatz
Dienstag, den 10. 1. 2006
Teilnahme an der Sitzung des
Landespersonalausschusses;
Teilnahme an einer Veranstaltung der CDU zum Polizeihaushalt;
Neujahrsempfang der CDU
Mittwoch, den 11. 1. 2006
Interview mit dem Info-Radio
zum Thema „Fußball-WM – Stadionsicherheit“;
Pressegespräch mit Report
München
Freitag, den 13. 1. 2006
Pressegespräch mit der Berliner Morgenpost und Die Welt
zum Thema „Fußball-WM“
Samstag, den 14. 1. 2006
Interview mit dem RBB zur
Fußball-WM – Stadionsicherheit
Dienstag, den 17. 1. 2006
Pressegespräch mit dem
Neuen Deutschland zur PDV 350;
Teilnahme an der Sitzung des
AK Berlin des DGB
Mittwoch, den 18. 1. 2006
Interview mit Radioropa Berlin zum Thema „Einstellung von
Migranten“;
Teilnahme am Grundsatzgespräch über allgemeine Fragen
der Dienstrechtspolitik beim
Innensenator;
Teilnahme am Sondierungsgespräch mit der Senatsverwaltung für Inneres zur evtl. Aufnahme von Tarifverhandlungen
zum ATV;
Teilnahme am Journalistenstammtisch
Freitag, den 20. 1. 2006
Teilnahme an der Sitzung der
FHVR zum Forschungsprojekt
„Intensivtäter“;
Interview mit dem Spanischen
Fernsehen zu Problemkiezen in
Berlin
Dienstag, den 24. 1. 2006
Gespräch der öD-Gewerkschaften mit dem Vorsitzenden
des DGB Dieter Scholz zur
beamtenrechtlichen Vertretungsarbeit des DGB
Mittwoch, den 25. 1. 2006
Teilnahme am Vorgespräch zur
Vorbereitung der DGB-Landesbezirkskonferenz
Freitag, den 27. 1. 2006
Teilnahme an der Landesbezirkskonferenz des DGB
TAUSCHGESUCHE
PM’in aus Hamburg muss
aus privaten Gründen nach
Berlin wechseln. Suche Tauschpartner/in (PM’in – PHM/in).
Bitte um Meldung unter 01 51
19 44 83 01 oder hh.84@arcor.de
PM aus Hamburg sucht sehr
dringend einen Tauschpartner
aus Berlin.Mobil:0173 7225348
Anzeige
PSD AutoKredit
%
9
9
,
3
PSD AutoKredit
„psd...weitersagen!“
s ab 4,59%
p.a., anf. eff. Jahreszin
6
200
01.
30.
ab:
Konditionen
• Auszahlung 100 % • Sondertilgungen jederzeit gebührenfrei möglich
• Schon ab 2.500 EUR • Zur Finanzierung von Neuwagen (bis 3 Jahre)
• Nur 1 % Bearbeitungsgebühr
Weitersagen: www.psd-berlin-brandenburg.de oder 01803 / 850 820
GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN
BerlinBrandenburg eG
3/2006 Deutsche Polizei-B 5
J
LANDES OURNAL
FA GESCHLOSSENE EINHEITEN
Bereitschaftspolizei und Direktionshundertschaften im Gerüchtestress
Seit langer Zeit sind die Angehörigen der Geschlossenen Einheiten einem andauernden Bombardement von Gerüchten ausgesetzt.Worum geht es bei diesen
Gerüchten, die die Einsatzfähigkeit und Motivation der Angehörigen der Geschlossenen Einheiten erheblich beeinträchtigen?
Es geht um das ständige Bedrohungsszenario, die Direktionshundertschaften aufzulösen, Einsatzhundertschaften zu schließen,
die Abschaffung bzw. Reduzierung der Abteilungsstäbe der Bereitschaftspolizei und die Zusammenlegung der Technischen Einsatzeinheiten (TEE). Auf Nachfragen, welchen Wahrheitsgehalt
diese Gerüchte haben, erhält man
stets die stereotype Auskunft:
Bernhard Schmidt
Alles nur Gerüchte, nichts dran.
Aber alle wissen, der Einzeldienst
meldet Land unter und er muss
aufrechterhalten werden. Dass er
arbeitsfähig bleiben muss, das ist
selbstverständlich und ist die
eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist:Wer die letzten gerade noch einsatzfähigen Gliederungen der Berliner Polizei zerschlägt, dient nicht dem polizeilichen Einzeldienst, der dann die
Aufgaben der Geschlossenen
Einheiten übernehmen müsste.
Er bringt damit einen weiteren
Stützpfeiler polizeilicher Arbeit in
eine gefährliche Schieflage. Stürzt
er ein, hätte das fatale Folgen und
das kann nicht gewollt sein.
Kolleginnen und Kollegen, die
GdP bleibt zu diesem Thema „am
Ball“, nur werden wir die Gerüchteküche nicht noch weiter anheizen.Wir informieren euch weiter,sobald uns gesicherte Erkennt-
nisse vorliegen.Von unserem Polizeipräsidenten erwarten wir eine
Beendigung des „Gerüchtebombardements“ durch gezielte und
zutreffende Informationen der
betroffenen Mitarbeiter(innen).
Bleibt aber auch selber „am
Ball“ und teilt uns eure Erlebnisse und Eindrücke zu den Gerüchten um den Bestand der Geschlossenen Einheiten mit. Jeder
muss wissen, Personalrat und
Gewerkschaft können die bestehenden Probleme nicht alleine
lösen. Das können wir nur gemeinsam, jede/r muss wissen, wir
müssen gemeinsam aktiv werden.
Gewerkschaft sind wir alle.
Bernhard Schmidt
Fachausschuss Geschlossene
Einheiten der GdP
Über 200 Schutzpolizisten im Objektschutzdienst eingesetzt!
– Überstundenabbau beim ZOS –
Leserbrief
Ein wütender Kollege aus der
Direktion 5 schreibt uns:
„Ich bin Schutzpolizist aus der
Direktion 5 und dachte, mich trifft
der Schlag, als ich heute erfuhr,
dass wir aus dem Referat VB weitere Objektschutzaufgaben übernehmen sollen. Dass wir bereits
seit über einem Jahr Objektschutz
fahren, nimmt man ja so hin, aber
jetzt ist Schluss damit!
Ich bin Polizist geworden, um
im Referat VB Verbrechen auf der
Straße zu bekämpfen und nicht die
russische Botschaft zu bewachen.
Wie weit möchte der Innensenator den Bogen noch spannen?
Ist innere Kündigung der Beamten im Polizei- und Feuerwehrdienst dem Innensenator kein
Begriff?
Ich sage ganz deutlich, geht das
weiter so, bin ich krank. Ist allen
damit geholfen? Natürlich nicht.
Aber ich kann mir nicht alles
gefallen lassen.
6 B-Deutsche Polizei 3/2006
Soll die Innenverwaltung doch
Wachschützer einstellen. Es gibt
hunderttausende von Arbeitslosen,
die das bestimmt machen würden.
Ich bin lange Jahre Mitglied in
der GdP und fordere nun eine
heftige Gegenwehr!
Zur Not gehe ich auf die Straße,
aber ich bin Polizist um Verbrechen zu bekämpfen. Und das bei
einer der erfolgreichsten Dienststellen Berlins.“
Erläuterungen der GdP
Weitere Auswirkungen der
vom Senat geplanten Personalkürzungen in der Polizei
In der Berliner Polizei sind im
Zentralen Objektschutz (ZOS)
zurzeit rund 1200 Polizeiangestellte im Objektschutz (PAngOS)
beschäftigt. Sie müssen rund 500
Objekte schützen. Es fehlen nach
amtlichen Angaben rund 300
Objektschützer in Berlin. Zurzeit
sind etwa 130 000 Überstunden
aufgelaufen, die nicht abgebaut
werden können.
Jetzt sollen nach Presseberichten weitere 121 Objektschützer
eingespart werden.
Schon jetzt müssen weit über
200 Polizeivollzugsbeamte/-innen
im Objektschutz zusätzlich ein-
gesetzt werden, die natürlich im
täglichen Dienst in den Polizeidirektionen fehlen. Sollten die
121 Objektschützer tatsächlich
wegrationalisiert werden, wird
sich die Zahl der im Objektschutz
eingesetzten Polizistinnen und
Polizisten weiter auf fast 400
erhöhen.
Eberhard Schönberg, Landesbezirksvorsitzender der GdP
erklärte gegenüber der Presse:
„Diese Personalkürzungen haben
fatale Auswirkungen auf die Arbeit der Polizei. Die registrierten
Kriminalitätszahlen in der Stadt
werden weiter sinken, da immer
weniger Polizisten die anhaltende
Kriminalität nicht mehr in dem
notwendigen Umfang bekämpfen können. Das Dunkelfeld wird
immer größer, da sich die Zahlen
der Kontrolldelikte verringern
werden. Weniger Polizisten bedeutet weniger registrierte Kriminalität. Die notwendigen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen
kann die Polizei nicht mehr in
dem Umfang sicherstellen, wie
es erforderlich wäre. Wir fordern
deshalb die Einstellung von 300
Angestellten im Objektschutz.
40 Objektschützer könnten unverzüglich eingestellt werden. Das
wurde uns tarifvertraglich zugesichert.“
J
LANDES OURNAL
WAHLJOURNAL
Bezirksgruppenwahlen 2005/2006
Kandidaten/-innen – Vorstandsmitglieder/Delegierte
Bezirksgruppe Dir 1
Platz, Name, Vorname
1. Reinke, Michael
Vorsitzender
2. Weiß, Beatrice
Vorsitzende (V)
3. Barth, Andrej
Vorsitzender (V)
4. Lachmann, Rainer
Vorsitzender (V)
5. Neidhardt, Heiko
Kassierer
6. Anlauf, Frieder
Kassierer (V)
7. Barz, Bernd-Michael
Schriftführer
8. Knick, Sandra
Schriftführerin (V)
9. Laux, Dieter
10. Prechel, Michael
11. Hensel, Michael
12. Freyer, Alexandra
13. Boretius, René
14. Holzfuß,Werner
15. Beier, Knut
16. Nehm, Frank
17. Münsinger, Carsten
Die folgenden Kolleginnen und
Kollegen sind entsprechend ihrer
Stimmenzahl Ersatzdelegierte:
18. Radunz, Frank
19. Lindemann, Jörg
20. Jerbi, Christina
21. Schmidt, Oliver
22. Geißler, Hartmut
23. Skala, Andreas
24. Voigt, Benjamin
25. Brühn, Thorsten
26. Faber, Werner
27. Lünenberger, Olaf
28. Traeger, Thomas
29. Jendrny, Roger
Bezirksgruppe Dir 5
Platz, Name, Vorname
1. Rieffenstahl, Detlef
Beisitzer
2. Schlipat, Rainer
Vorsitzender
3. Woytnik, Waltraud
4. Hundt, Uwe
5. Mertens, Wolfgang-Jürgen
Kassierer
6. Klitzing, Joachim
Schriftführer (V)
7. Schwarzbauer, Bernd
Vorsitzender (V)
8. Hadan, Rainer
Kassierer (V)
9. Hufenbach, Heidi
10. Bigalk, Dieter
11. Kamprath, Jürgen
12. Bork, Dirk
13. Grunwald, Lutz
Schriftführer
14. Seiffert, Erika
15. Jungfer, Wolfgang
16. Herzfeldt, Peter
17. Walter, Beatrice
18. Strencioch, Enrico
Die folgenden Kolleginnen und
Kollegen sind entsprechend ihrer
Stimmenzahl Ersatzdelegierte:
19. Lauschke, Angelika
20. Heinemann, Jörg
21. Katzke, Renate
22. Schaletzky, Lothar
23. Knitter, Frank
24. Wolff gen. Wohlauf, Reiner
25. Klimmey, Alexander
26. Fischer, Gabriele
27. Grossmann, Sven
28. Frank, Ronny
29. Gaebler, Werner
30. Werk, Joachim
31. Schäfer, Christian
32. Wogenstein, Andreas
BEZIRKSGRUPPENWAHLEN 2005/2006
3 neue Bezirksgruppenvorsitzende gewählt
Die „Alten“ bleiben
die „Neuen“
Detlef Herrmann (43) hat die Führung der Bezirksgruppe Direktion
Zentrale Aufgaben (Dir ZA) von
Bernhard Schmidt übernommen.
Patricia Hagemann (39). Bezirksgruppenvorsitzende Zentrale Serviceeinheit (ZSE). Sie ist Nachfolgerin von Peter Köke.
Jörg Fuhrmann (41). Bezirksgruppenvorsitzender in der Berliner
Feuerwehr (BF). Er folgt Norbert
Böttcher.
Die Kollegen Peter Köke,
Norbert Böttcher und Bernhard
Schmidt arbeiten in ihren Bezirksgruppen weiter für die
GdP. Sie werden ihrer/ihren
Nachfolgerin/Nachfolgern mit
Rat und Tat zur Seite stehen.
Wir bedanken uns für ihre
Arbeit in den vergangenen Jahren.
Michael Reinke, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 1
Norbert Mellenthin, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 2
Burkhardt Opitz, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 3
Peter Richter, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 4
Rainer Schlipat, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 5
Ralf Bedewitz, Bezirksgruppenvorsitzender Direktion 6
Martina Wirth, Bezirksgruppenvorsitzende Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten
Werner Thronicke, Bezirksgruppenvorsitzender Landeskriminalamt (LKA)
3/2006 Deutsche Polizei-B 7
J
LANDES OURNAL
SENIORENJOURNAL
Vorsorge selbst
bestimmt
Aktivprogramm
für Senioren
In der Dezemberausgabe 2005
der DP haben wir angekündigt,
dass wir uns mit dem Thema Vorsorge in den nächsten Ausgaben
beschäftigen werden. Bereits in
der Vorbereitung haben wir feststellen müssen, dass der uns in
der DP zur Verfügung stehende
Platz bei weitem nicht ausreichen
wird, um diese Themen auch nur
annähernd in den Schwerpunkten
In der Januarausgabe haben
wir allgemein in unserem InfoBlatt 1/05 mit genauen Zahlen
über das Ergebnis unserer Fragebogenaktion berichtet.
Inzwischen versuchen wir, die
ersten Aktionen auf den Weg zu
bringen.
Im Moment suchen wir einen
Englischlehrer, damit wir erst mal
einen Anfängerkurs durchführen
können.
Zwar haben insgesamt 30 Kolleginnen und Kollegen für sportliche Aktivitäten Interesse angemeldet, diese sind aber auf unterschiedliche Bereiche verteilt, so
dass die Organisation zahlenmäßig durch uns nicht umgesetzt
werden kann. Außerdem haben
wir feststellen müssen, dass es
Kollegen, die ihre Anschrift mit
angegeben haben, wurden bereits
von uns angeschrieben und haben
die Möglichkeit der kostenlosen
Schnupperteilnahme.Weitere Interessenten wenden sich bitte an
den Vorsitzenden Peter Unglaube, Tel.: 7 12 15 44, oder an mich,
Klaus Kulick,Tel.: 0 33 79/37 65 57.
Beim Reha-Sport ist zum Beispiel
die ärztliche Aufsicht gewährleistet, Versicherung bei Sportunfällen, ausgebildete Übungsleiter sind in den geringen Beiträgen enthalten.
Wer Faustball, jeden Mittwoch
ab 17.00 Uhr in Ruhleben, spielen möchte, wendet sich bitte an
Helmut Götzner, Tel.: 3 61 71 34,
Fußballinteressenten, Montag
20.00 bis 21.00 Uhr in der Frie-
einige Probleme bei der Umsetzung dieser Aktivitäten gibt.
Deshalb haben wir Verbindung
mit der Leichtathletikabteilung
des Polizei-Sportvereines aufgenommen.
Diese bietet sowohl Jogging,
Gehen, Walking, Nordic Walking
und Reha-Sport an. Auch eine
Frauen-Gymnastik-Gruppe gibt
es dort. Alle Kolleginnen und
senstr., Auskünfte Klaus Kulick,
Tel. 0 33 79/37 65 57.
Tagesradtouren beginnen im
April. Termine bitte dem Veranstaltungskalender in der Aprilausgabe im Landesteil entnehmen.
Und überall trifft man Kollegen!
Klaus Kulick
Ob wir richtig vorgesorgt haben?
zu behandeln. Deshalb werden
wir die Thematik an dieser Stelle
nur allgemein aufzeigen und im
zusätzlich herausgegebenen InfoBlatt umfassender behandeln.
Nun ist die Vorsorge keine
Sache, mit der man sich gern beschäftigt, denn wer will sich schon
mit einer eigenen schweren Krankheit oder gar mit seinem Tod
befassen. Leider belehrt uns der
Alltag fast täglich eines Besseren. Dies ist auch kein Thema nur
für Senioren. Je früher, desto besser sollte das Motto lauten.
Für den Fall, dass man keine
eigenmächtigen Entscheidungen
zu Lebzeiten treffen kann, weil
man zum Beispiel nach einem
Unfall im Koma liegt, gibt es die
Möglichkeit,Vorsorge zu treffen.
Hierzu kann man eine oder
mehrere Verfügungen erstellen.
Folgende Verfügungen kommen infrage:
Vorsorgevollmacht
Patientenverfügung
Betreuungsverfügung.
Diese drei Verfügungen können auch gemeinsam als eine ge8 B-Deutsche Polizei 3/2006
fertigt werden. Dies ist auch deshalb eine Überlegung wert, weil
die Inhalte häufig ineinander laufen.
Mit der Vorsorgevollmacht
werden eine oder mehrere Personen bestimmt, die, wenn man
selbst keine Entscheidung treffen kann, im Namen des Betroffenen tätig werden sollen.
In der Patientenverfügung gibt
man dem behandelnden Arzt vor,
welche Behandlung man wünscht
oder nicht wünscht
und wer an der
Entscheidung beteiligt werden soll.
In der Betreuungsverfügung
wird für den Fall,
dass eine rechtliche Betreuung
notwendig wird,
der Wunsch, wer
der Betreuer sein
soll, festgelegt.
Wie man sieht, haben alle drei
Verfügungen unterschiedliche
Adressaten und andere inhaltliche Schwerpunkte. Um eine umfassende Vorsorge zu treffen, sollten auf jeden Fall alle drei Verfügungen verfasst werden und darin
auf eventuelle Überschneidungen hingewiesen werden, wenn
sie einzeln verfasst werden.
Mit dem Thema Vorsorgevollmacht haben wir uns bereits in
unserem Info-Blatt 1/05 im Dezember des letzten Jahres befasst.
In dem Info-Blatt 1/06, das parallel zu dieser Ausgabe erscheint,
werden wir das Thema fortsetzen. Es ist bei den Vorsitzenden
der Seniorengruppen oder beim
Landesbezirk,Abt. Organisation
erhältlich. Da die Bezirksgruppen ebenfalls ein Exemplar erhalten haben, kann man dort auch
eine Kopie erhalten.
Das Thema ist insgesamt so
umfangreich und kompliziert,
dass es sich, wenn man ganz sicher
gehen will, empfiehlt, einen Notar
in Anspruch zu nehmen.
J
LANDES OURNAL
SENIORENJOURNAL
Steuertipp für Pensionäre
Ruhestand getretenen Beamten
gelten die 4002,– € nur für das
Jahr 2005. Für sie reduzieren sich
der Versorgungsfreibetrag im Jahr
2006 auf 2880,– € und der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag auf 864,– €.
Diese Reduzierungen von
jährlich 120,– € bzw. 36,– € laufen bis zum Jahr 2040.
Tipp:
Die Werbungskostenpauschale
von 102,– € kann schon allein
durch den Gewerkschaftsbeitrag
erhöht werden. Steuerberatungskosten und Kontoführungsgebühr erhöhen die Summe zusätzlich.
Nähere Einzelheiten sind in
den Sprechstunden der GdP zu
erfahren.
Dietmar Ottow
Für Rentner und
Pensionäre
Äußerst wichtige Mitteilung
zur Lohnsteuerberatung
Das Team der GdP-Lohnsteuerberater wurde mit den neuesten Lohnsteuerrichtlinien vertraut gemacht. Dabei stand die
erstmals aktuelle Besteuerung
der Renten im Mittelpunkt. Leider ist die Vorstellung einer
Steuererklärung auf einem Bierdeckel in weite Ferne gerückt.
Das Gegenteil ist der Fall und
deshalb hier die dringende Bitte
an die Rentner und Pensionäre,
die sich in der Geschäftsstelle bei
Frau Kulick telefonisch (21 00 04
43) einen Termin geben lassen.
Wichtig:
Die Renten- bzw. Pensionsbescheide des vergangenen Jahres
sind zur Beratung unbedingt mitzubringen und der erstmalige
Erhalt einer Renten- oder Pensionszahlung ist dabei zu benennen.
Ohne diese Angaben ist eine
Lohnsteuerberatung nicht mehr
möglich!
Wie immer an dieser Stelle
auch der Hinweis, dass eine Beratung aus rechtlichen Gründen nur
die Einkünfte aus einem Arbeitsoder Dienstverhältnis mit den
damit im Zusammenhang stehenden Zahlungen betreffen darf.
Beratungstag für aktiv
Beschäftigte und Rentner/Pensionäre jeweils Mittwoch.
Dietmar Ottow
Beispiel:
bis 31. 12. 2004
ab 1. 1. 2005
3074,– €
3000,– €
920,– €
102,– €
- -,– €
900,– €
3994,– €
4002,– €
Versorgungsfreibetrag
WerbungskostenPauschalbetrag
Zuschlag zum
Versorgungsfreibetrag
Anzeigen
Top-Konditionen –
Immobilienfinanzierung
Ein Beispiel für 10 Jahre* Zinsfestschreibung und 150.000
Euro:
REH in Dallgow
105 m2 Wfl., 5 Zi., EBK,
Gäste-WC, Carport,
ab sofort von privat, 720,– €
zzgl. NK + Kaution.
Tel.: 0 91 72/7 00 34 94
*Für erstrangige Baudarlehen (bis zu 60 % der nachhaltigen
Kaufpreise/Herstellungskosten). Konditionen freibleibend.
Keine gewerblichen Objekte.
Stand: 03.02.2006.
■ 4,00 % Zins
■ 100 % Auszahlung
■ 1,0 % Tilgung
■ 4,07 % Anfänglicher
effektiver Jahreszins
Ihr Ansprechpartner vor Ort:
Fr. Sylvia Blume
0 30/25 79 77 37
Ein Partner der ING-DiBa
32.731
Die Lohnsteuerberatungshelfer der GdP weisen auf eine wichtige Änderung hin.
Ab dem Veranlagungsjahr
2005 erhalten so genannte Bestandspensionäre (Eintritt in den
Ruhestand bis zum 31. 12. 2004)
einen gekürzten Versorgungsfreibetrag in Höhe von 3000,– €
(bisher 3074,– €). Die Werbungskostenpauschale reduziert
sich von 920,– € auf 102,– €. Als
Ausgleich dafür gibt es einen
Zuschlag zum Versorgungs-Freibetrag in Höhe von 900,– €.
Die ab 1. 1. 2005 dargestellten
Zahlen verändern sich dann aber
ab 1. 1. 2006. Für die oben erwähnten Bestandspensionäre gelten die 4002,– € auf Dauer weiter. Für die ab 1. 1. 2005 in den
M EDIRENTA
BERLIN
Beihilfe leicht gemacht!
Damit mehr Zeit für´s Wesentliche bleibt.
Für die Berliner Landesbeamten bearbeitet MEDIRENTA alle
Krankenabrechnungen und führt Sie sicher
durch den oft undurchsichtigen Abrechnungsdschungel.
Gut,
MEDIRENTA-Krankenkostenabrechnungs GmbH
Mehr Informationen für Sie unter: Tel.: 030/605 10 01
Gewerkschaft der Polizei
Internet: http//www.medirenta.de . E-Mail: Info@Medirenta.de
dass es sie gibt.
3/2006 Deutsche Polizei-B 9
J
LANDES OURNAL
VERANSTALTUNGEN
Bezirksgruppen Senioren
Die nächste Bezirksgruppensitzung des LABO findet am 13.
März 2006, um 17 Uhr, im Restaurant YASMIN,Wilhelmstr. 15–17
(Wilhelm-/Hedemannstr.), 10963
Berlin-Kreuzberg (Bus 341 Stresemannstr. /Bus 240/241 – Hallesches Tor) (5 Min. vom U-Bhf.
Kochstr. entfernt, Richtung Mehringplatz) statt.
Die nächste Mitgliederversammlung der Bezirksgruppe
Direktion 1 findet am 21. März
2006, 17.15 Uhr, Alemannia-Casino (Kienhorstpark), Ollenhauerstr. 64 e, 13403 Berlin, statt.
Die nächste Sitzung der Bezirksgruppe Dir 6 findet am Donnerstag, dem 30. März 2006, um
16 Uhr, in den Räumlichkeiten
des Personalrats der Direktion
6 in 10243 Berlin, Wedekindstr.
10, statt. Interessierte Mitglieder
sind wie immer herzlich willkommen.
Die Bezirksgruppensitzung
LKA findet am Donnerstag, dem
30. März 2006, 15.30 Uhr, im
Raum 331, 12101 Berlin, Bayernring 44, statt.
„Achtung Skatspieler, die Bezirksgruppe LKA führt ihren
Frühjahrs-Preisskat am Donnerstag, dem 6.April 2006, um 16 Uhr,
in der Cafeteria des LKA durch.
Kolleginnen und Kollegen sowie
Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen.“
Die nächste Bezirksgruppensitzung der Dir 5 findet am 23.
März 2006, um 15.30 Uhr, im
Restaurant Novi Sad, Schönefelder Str. 2, 12355 Berlin, statt.
Die Mitglieder der Bezirksgruppe Zentrale Aufgaben treffen sich am 3. April 2006, um 16
Uhr, Casino – Finanzamt Zehlendorf, Martin-Buber-Str. 20 (4.
OG), 14163 Berlin. Die aktuellen Themen sind den Aushängen
zu entnehmen. Da wir einen kleinen Imbiss reichen, bitten wir für
unsere Organisation um telefonische Voranmeldung unter (0 30)
4 66 49 08 09.
Die nächste Versammlung der
Bezirksgruppe Direktion 4 findet am Dienstag, dem 21. März
2006, um 17 Uhr im Restaurant
„Traber-Terrassen“, Mariendorfer Damm 221, 12107Berlin,
statt.
10 B-Deutsche Polizei 3/2006
Die Seniorengruppe der Pol.Dir. 2 trifft sich am Dienstag,
dem 7. März 2006 zu ihrer monatlichen Mitgliederversammlung im Seniorenklub Südpark,
Weverstr. 38, 13595 Berlin. Anfang: 15.30 Uhr, Ende: 18.30 Uhr.
Auskunft über Veranstaltungen
usw. erteilt H. Schröder, Tel.:
2 75 10 07.
Die Seniorengruppe des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO),
ehemals Landeseinwohneramt
(LEA), trifft sich 2006 jeden 3.
Montag im Monat (nächster Termin 20. März 2006) um 15.00 Uhr
im Restaurant „Britzer Krug“,
Britzer Damm 153.
Fahrverbindung: Buslinie M
46 ab S- u. U-Bahnhof Zoologischer Garten oder Buslinie M 44
ab S- u. U-Bahnhof Hermannstr. bis Britzer Damm Ecke Tempelhofer Weg.
Die Senioren der Bezirksgruppe City treffen sich am
Dienstag, dem 4. April 2006, um
16 Uhr, in der „Polizeikantine
Ruhleben“, Charlottenburger
Chaussee 67, 13597 Berlin (Verkehrsverbindung: U-Bhf. Ruhleben – U 2, Bus-Linien: 145, 131).
Die nächste Seniorensitzung
der Bezirksgruppe Dir 6 findet
am Dienstag, dem 21. März 2006
um 16.00 Uhr mit Kegeln im
Sportcasino des KSC in der Wendenschloßstr. 182, 12557 Berlin,
statt.
Die Senioren der Bezirksgruppe Dir 5 treffen sich am 23.
März 2006 um 14.00 Uhr im
Restaurant Novi Sad, Schönefelder Str. 2, 12355 Berlin.
Die Senioren der Bezirksgruppe ZA, Dienststelle ZOS,
treffen sich am 16. März 2006 in
der Kegelhalle Kruppstr. 2 (Moabit) um 15 Uhr. Senioren/innen
aus dem gesamten ZA-Bereich
mit Freude am Kegeln und an
fröhlicher Geselligkeit sind mit
Partnern/innen herzlich eingeladen. Info zu erfragen bei Günter
Stumpf (Tel. 4 94 66 69).
Die Seniorengruppe der Bezirksgruppe LKA Berlin besucht
am 14. März 2006 die Filialdirektion der Signal/Iduna Versicherungsgruppe, Ernst-ReuterPlatz 6 in 10857 Berlin. Treff-
punkt: 10 Uhr vor dem Gebäude.
Bei der Veranstaltung wird ein
Imbiss gereicht. Anschließend
Gelegenheit zum gemeinsamen
Mittagessen. Gäste aus der Polizeifamilie sind herzlich eingeladen!
Die turnusmäßige Mitgliederversammlung der Seniorengruppe LKA Berlin findet am
28. März 2006, um 15 Uhr, in der
Gaststätte „Alte Ratsklause“,
Schönstedt – Ecke Donaustr. in
Neukölln statt. Die Staatsanwältin Vera Junker referiert zum
Thema: „DNA der Fingerabdruck des 21. Jahrhunderts?“
Auch zu dieser Veranstaltung
sind Interessierte aus der Polizeifamilie willkommen!
Die Seniorengruppe ZSE
(ehem. LPVA) trifft sich am Mittwoch, dem 8. März 2006 um 15.30
Uhr in der Kantine in Ruhleben.
Ansprechpartner: Heinz Land,
Tel. 4 75 81 39.
Die Senioren der Bezirksgruppe Direktion 4 treffen sich
jeden 2. Mittwoch (8. März 2006)
im Monat um 16.00 Uhr im
Restaurant Adria-Grill, KaiserWilhelm-Str. 55, in 12247 Berlin.
Wahl der Senioren Dir 6
Im Rahmen der am 18. Januar
2006 durchgeführten Hauptversammlung unserer Seniorengruppe wurde gemäß § 23 der
Zusatzbestimmungen zur Satzung der GdP ein neuer Seniorenvorstand gewählt.
Die Wahl ergab folgendes
Ergebnis:
Vorsitzender:
Koll. Hansjoachim Otto
Vorsitzender (V):
Koll. Manfred Duldhardt
Schriftführer:
Koll. Wolfgang Schäfer
Gut,
dass
dass es
es sie
sie gibt.
gibt.
Gewerkschaft der Polizei
NACHRUF
Horst Blank, 73 Jahre
Bezirksgruppe Dir 1
Herbert Lehnerer, 68 Jahre
Bernd Rincke, 54 Jahre
Annemarie Ambraß, 94 Jahre
Jörg Koschnik, 59 Jahre
Kurt Sarnes, 76 Jahre
Bezirksgruppe Dir 2
Harry Krüger, 78 Jahre
Bezirksgruppe Dir 3
Karl-Heinz Roggow, 85 Jahre
Gerhard Pietsch, 73 Jahre
Bezirksgruppe Dir 4
Franz Lerch, 79 Jahre
Karl-Heinz Becker, 84 Jahre
Bezirksgruppe Dir 5
Jürgen Becker, 47 Jahre
Bezirksgruppe Dir 6
Wolfgang Galonska, 55 Jahre
Bezirksgruppe Dir ZA
Margarete Wernicke, 87 Jahre
Bezirksgruppe LKA
Heinz Stanoschefsky, 84 Jahre
Bezirksgruppe LABO
Gertraude Schultze, 79 Jahre
Bezirksgruppe ZSE
Anzeigen
JUBILÄUM
50 Jahre GdP
Anlässlich ihrer 50-jährigen
Mitgliedschaft in der GdP überreichte der Vorsitzende der Bezirksgruppe Direktion 5, Rainer
Schlipat, Frau PHM’in a. D. Johanna Kaiser, die Ehrenurkunde.
Frau Kaiser, eine der ersten
Schutzpolizistinnen, früher auch
Wespen genannt, trat ihren
Dienst am 1. Januar 1947 als Polizeiwachtmeisterin an. Sie ging
zusammen mit einem Kollegen
auf Streife, kümmerte sich um
soziale Delikte, führte Durchsuchungen durch. Im Dienst lernte
sie auch ihren Mann kennen. Frau
Kaiser erklärte, dass sie den
erwählten Beruf sehr interessant
fand und den Eintritt in den
Schutzpolizeidienst nie bereut
hat.Wir wünschen ihr und ihrem
Mann für die Zukunft alles Gute.
Foto: Wally
3/2006 Deutsche Polizei-B 11
J
LANDES OURNAL
DIE GdP GRATULIERT
Klaus Retzlaff
Klaus Sommer
Hans Tietz
25 Jahre GdP
Gabriela Behrmann
Hans-Joachim Hochheim
Lutz Hopfgarten
Manuela Kamke
Harry Kleinfeldt
Thomas Koebschall
Frank Krüger
Ralf Kutzner
Robert Lachmann
Marion Liskau
Jutta Martin del Cerro
Sabine Nett
Andreas Nitsche
Martina Petersen
Hans-Werner Schramm
Dagmar Seipold
Dieter Skierlo
Frank Wießner
Frank Zerbe
40 Jahre GdP
Erna Bielawski
Herbert Domagalla
Werner Feistel
Harald Grieger
Jörg Kellner
Joachim Kramm
50 Jahre GdP
Maria Benna
Hans-Heinrich Grotjahn
Werner Klann
Gerhard Pordzik
Siegfried Schlutius
Margarete Wittke
Hans Zedler
85. Geburtstag
93. Geburtstag
Ursula Wendlandt
Bezirksgruppe Dir 1
Kurt Langer
Bruno Böttcher
Bezirksgruppe Dir 4
Irma Marks
Hans Siegel
Bezirksgruppe Dir 5
Waltraud Brocke
Gerda Wippermann
Bezirksgruppe ZSE
Hildegard Dubil
Bezirksgruppe Dir 1
Anneliese Kuch
Erich Czirson
Bezirksgruppe Dir 4
Frieda Hirschfelder
Bezirksgruppe Dir 3
80. Geburtstag
Heinz Mohrmann
Heinz Repp
Anneliese Nonnenprediger
Bezirksgruppe Dir 1
Edeltaud Redlich
Renate Dames
Otto Burckhardt
Bezirksgruppe Dir 2
Werner Albers
Bezirksgruppe Dir 4
Kurt Kasper
Bezirksgruppe Dir 5
Guenther Probe
Bezirksgruppe LKA
94. Geburtstag
Kurt Franke
Bezirksgruppe Dir 2
91. Geburtstag
Anne-Marie Müller
Bezirksgruppe Dir 1
Gerhard Schulze
Bezirksgruppe Dir 5
Luzie Helling
Grethe Hoedt
Bezirksgruppe Dir 3
Friedrich Wolbrecht
Bezirksgruppe ZSE
Bereits im Februar:
Horst Janz
Bezirksgruppe ZA
95. Geburtstag
Frieda Hartlieb
Margarete Loll
Bezirksgruppe Dir 1
Charlotte Woicke
Bezirksgruppe Dir 4
96. Geburtstag
Erwin Günther
Bezirksgruppe Dir 1
Kurt Bruch
Bezirksgruppe ZSE
Anzeige
Anzeige
Unser Beitrag
Die Innova-Rabatt-Club-Karte erhalten GdP Mitglieder gegen die Vorlage
der Mitgliedskarte oder des Dienstausweises für 5 ÿ (statt 32,99 ÿ).
AmTheodor-Heuss-Platz
Heerstr.1-3
14052 Berlin
Gropius-Passagen
JohannisthalerChaussee 300
12351 Berlin
Hellersdorf Mitte
Fritz-Lang-Str.2
12627 Berlin
Pankow
Neumannstr.13
13189 Berlin
Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str.30
10178 Berlin
Steglitz
Gutsmuthsstr.23-25
12163 Berlin
zur Kostensenkung im Gesundheitswesen
Über das Internetportal unseres Kooperationspartners VITAWARE
bis zu 20% Geld sparen.
Apotheken-Produkte zu sehr günstigen Online Shop Konditionen
ohne Porto- und Versandkosten.
Durch persönliche Freischaltung können z. Zt. 178.000 Artikel
schnell und kostengünstig bestellt werden.
Polizeisozialwerk GmbH
Kontaktaufnahme und Bestellung über
Internet: http://gdp-berlin.vitaware.de
Kurfürstenstr.112, 10787 Berlin
Polizeisozialwerk GmbH Partner der GdP
Kurfürstenstr.112, 10787 Berlin
ÿ 21000441
ÿ 21000441
ÿ 21000442
12 B-Deutsche Polizei 3/2006
ÿ 21000442
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
66
Dateigröße
1 375 KB
Tags
1/--Seiten
melden