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Alles, was Sie über IT-Outsourcing und Cloud-Services wissen

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Ein Special in Kooperation mit der
Presenting-Partner
Platin-Partner
Bildquelle: Fotolia
DER UNABHÄNGIGE KONGRESS FÜR ENTSCHEIDUNGSTRÄGER – MIT ALLEN RELEVANTEN THEMEN
ZUM ERFOLGREICHEN IT-OUTSOURCING – VON UNTERNEHMEN FÜR UNTERNEHMEN
Alles, was Sie über IT-Outsourcing und
Cloud-Services wissen müssen
SWISS IT SOURCING FORUM: 8. März 2012, 7:30 – 17:00 Uhr,
Mövenpick Hotel Zürich-Regensdorf
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ONLINE-ANMELDUNG:
www.swiss-it-sourcing-forum.ch
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Outsourcing-Strategien und Praxis: Strategien zur Konsolidierung, Standardisierung oder
Industrialisierung • Multi-Sourcing-Ansätze • Zentralisierung versus Dezentralisierung. CloudServices und Anwendung: Neue Businessmodelle und deren ökonomische Relevanz ∙ Wege
in die Nutzung von Cloud-Services • Cloud: Sicherheitsrisiken beherrschbar • Saas, Iaas, Paas
– geschenkt, die Cloud kann viel mehr – die Businesspotenziale der Cloud. Sourcing- Optionen
der Zukunft: Dynamic Computing Services – für schnelle und erfolgreiche Marktaktionen
> Referenten und Programm Seiten 14 – 16
HP: SWISS SOFTWARE CLOUD
Schweizer Software in die Cloud
Mit dem Projekt «Swiss Software
Cloud» bringt HP Schweizer
Softwareanbieter in die Cloud.
Das erleichtert den Schritt insbe­
sondere für kleinere und mittlere
Unternehmen, ihre gewohnte
Software als Dienstleistung aus
dem Cloud Service Center von
HP zu beziehen.
Viele Schweizer Softwarehäu­
ser beobachten den Trend hin
zu Cloud Computing mit Argus­
augen – und fragen sich, wie sie
ihre Geschäftsmodelle im neuen
Paradigma anpassen müssen.
HP hilft bei diesem Wechsel mit
Rat und Tat: Im Januar 2012 hat
HP die Initiative «Swiss Software
Cloud» gestartet. Damit wird HP
Anwendungen von Schweizer
Unternehmen im Software­as­a­
Service­Modell (SaaS) aus sei­
nen beiden europäischen Cloud
Service Centers anbieten.
Zielgruppe für HP sind Schweizer
Softwarefirmen, die ihre Produkte
noch nicht aus der Cloud anbie­
ten. Ihnen zeigt HP nicht nur den
Weg ins Cloud­Modell auf, son­
dern hilft ihnen ganz praktisch,
in die Cloud zu kommen. Sie ler­
nen im Zuge der Initiative auch in
Workshops, das Cloud­Angebot
markttechnisch richtig aufzu­
gleisen und mit dem geeigne­
ten Preismodell an den Kunden
zu bringen. Die Kostenmodelle
sind dabei so attraktiv, dass es
für die Softwarefirmen selbst bei
anfänglich nur wenigen Kunden
Sinn macht, auf die HP­Cloud zu
setzen. Anvisiert werden dabei
existierende Kunden der jewei­
ligen Unternehmen, denen eine
attraktive Variante zum traditio­
nellen Modell geboten werden
kann, aber auch neue Kunden:
Das Cloud­Modell ist zur Aus­
weitung des Kundenstamms
geeignet. Bereits zugesagt
haben beispielsweise der CRM­
Anbieter BSI, der Hersteller der
Geschäfts­ und Dokumentenma­
nagementlösung für öffentliche
Verwaltungen ABF oder der Co­
Browsing­Spezialist Unblu. Ins­
gesamt wollen momentan 10 Fir­
men in die Swiss Software Cloud,
weitere werden folgen.
HP wird für sie einen Schwei­
zer Marktplatz oder B­to­B­App­
Store für Cloud­Anwendungen
Volkswirtschaftlich
bedeutsam
Von diesem Marktplatz werden
alle profitieren: Die Softwarean­
bieter dürfen sich neben dem
Marketingeffekt auch Synergie­
effekte erhoffen, denn die ein­
zelnen Anwendungen können zu
Gesamtlösungen gebündelt wer­
Mit der Initiative «Swiss Software Cloud» wird HP Anwendungen von
Schweizer Unternehmen im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) aus seinen
beiden europäischen Cloud Service Centers anbieten. Bildquelle: Fotolia
schaffen. Ziel ist es, eine mög­
lichst breite Palette von Schwei­
zer SaaS­Anwendungen auf die
Plattform zu holen, um damit
künftig praktisch sämtliche
Geschäftsprozesse abdecken
zu können. Im Idealfall – so die
Vision – soll ein Kunde die Swiss
Software Cloud als One Stop
Shop für sämtliche IT­Belange
nutzen können. Er kann aber
auch eine bereits installierte
Anwendungslandschaft durch
zusätzliche Apps aus der HP
Cloud ergänzen.
den. Die Verkaufsmannschaft
von HP wird den Swiss­Cloud­
Marktplatz nach besten Kräften
fördern, was für die Anbieter
eine enorme Stärkung der Ver­
triebskraft bedeutet. HP selbst
kann sich als Betreiber einer
leistungsfähigen und sicheren
Plattform profilieren. Bedeutsam
ist die Initiative aber auch für
die Schweiz als Volkswirtschaft:
Denn das Rennen um die vor­
deren Plätze im Cloud­Wettlauf
wird zunehmend international
ausgetragen. Die Schweiz hat
ein grosses Interesse daran,
hochwertige Cloud­Services im
In­ und Ausland anzubieten.
Tiefe Einstiegshürde
Im Modell stellt HP Infrastruktur­
dienstleistungen zur Verfügung.
Für Entwicklung, Wartung und
den Verkauf sowie für die Ver­
rechnung und somit für den
Endkundenkontakt ist der Soft­
wareanbieter selbst verant­
wortlich. Auch den Transfer der
eigenen Lösung in die Cloud
mitsamt
Bestandeskunden
muss der Softwarepartner selbst
bewerkstelligen. HP kann hierbei
jedoch unterstützen, indem man
Herstellern aufzeigt, was es
braucht, um ihre Lösung SaaS­
fähig zu machen.
Die Einstiegshürden wurden
von HP dabei bewusst tief
angesetzt: Die kleinstmögliche
Infrastruktureinheit für den
Cloud­Betrieb, inklusive eines
Gigabytes RAM kostet den Soft­
wareanbieter knapp 500 Franken
pro Monat, was anfällt, sollte die
Rechenleistung auch tatsächlich
gebraucht werden. Erbracht wird
die Dienstleistung aus einem der
beiden europäischen Cloud Ser­
vice Centers von HP, die beide in
der Schweiz stehen.
Die Swiss Software Cloud stösst
insbesondere bei KMUs auf
grosses Interesse: Tiefere Kos­
ten und höhere Flexibilität sind
ihnen gerade in wirtschaftlich
anspruchsvollen Zeiten wich­
tig. Und die Verbindung des
bekannten Softwareanbieters
mit dem grössten IT­Anbieter der
Welt steht für Vertrautheit und
Sicherheit – die beiden wichtigs­
ten Kriterien beim Wechsel in die
Cloud.
Autorin:
Yvonne Thoma, Business Manager
für Utility & Cloud Services bei HP.
SWISS IT SOURCING FORUM
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | EDITORIAL
Herzlich willkommen zum Swiss IT Sourcing Forum 2012!
Es freut uns sehr, dass sich auch in diesem Jahr rund 400 Entscheidungsträger aus diversen Branchen über die aktuellen Fakten und Trends im IT-Outsourcing- und Cloud-Services-Bereich informieren und wichtige Fragen diskutieren.
Das Swiss IT Sourcing Forum findet am 8. März 2012 zum dritten Mal, neu
im Mövenpick Hotel in Zürich/Regensdorf, statt. Mit rund 10 Referaten über
managementfokussierte strategische Themen, aber auch über aktuelle Best
Practices Cases aus den Unternehmen, und den 30 Forumspartnern – alles
Top-Anbieter im Outsourcing- und Cloud-Services-Umfeld, wird dieses Forum
Peter Bertschinger, Senior
zu einer hochkarätigen und zukunftsorientierten Businessplattform für Ent-
Business Manager, uvision AG
scheidungsträger.
Welche Cloud-Modelle sind für wen sinnvoll?
Welche werden sich durchsetzen?
Cloud Computing kennt vier Modelle: Die Public Cloud, wo die Ressourcen durch ein Dienstleistungsunternehmen angeboten werden. Bei der
Private Cloud werden unternehmenseigene Rechenzentrumsressourcen
angeboten und genutzt. Die Hybrid Cloud ist eine nahtlose Erweiterung
von Private-Cloud-Dienstleistungen des eigenen Unternehmens mit solchen der Public Cloud in Form von Infrastruktur (IaaS), Entwicklungsplattform (PaaS) und Applikationen (SaaS). Und schliesslich ermöglicht
die Community Cloud Unternehmen mit ähnlichen Bedürfnissen und
gleich gelagerten Interessen in einer geschlossenen Umgebung, ähnlich
einer Private Cloud, zu partizipieren.
Am Swiss IT Sourcing Forum stellen wir aktuelle Sourcing- und CloudServices-Cases vor, die aufzeigen, wie solche Projekte geplant und
realisiert und wie die Kosten variabilisiert werden können. Von erfahrenen Experten werden konkrete Themen und cloudbasierte Lösungen
diskutiert; dabei geht es auch um die Frage, wie Cloud-Services in
Zukunft aussehen und genutzt werden können und welche regulatorischen Anforderungen es schliesslich brauchen wird, um die optimalen
Rahmenbedingungen und Transparenz für eine unternehmensübergreifende integrative Zusammenarbeit im Kontext von Informationsabgleich
und Know-how-Transfer zu schaffen.
Als Veranstalter dieses Forums setzt uvision alles daran, Ihnen einen
erstklassigen Anlass zu bieten: Spannende Vorträge und Diskussionen,
die die Basis für gute Gespräche mit interessanten Menschen bilden,
Förderung des Erfahrungsaustausches über die innovativen Informationstechnologien und verstärktes Wachstum der Sourcing-Community,
wo Angebot und Nachfrage als Marktplatz aufeinandertreffen und sich
daraus konkrete Geschäftsmöglichkeiten entwickeln.
Es freut uns sehr, Sie ganz herzlich zu diesem B2B-Fachkongress begrüssen zu dürfen. Gleichzeitig danken wir allen Partnern und Referenten
für ihre grossartige Unterstützung.
SWISS IT SOURCING FORUM
© netzmedien ag
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | FACHARTIKEL
Der Provider wird strategischer Partner
Unternehmen stehen mehr denn je vor der Entscheidung, bestimmte IT-Leistungen selbst zu erbringen oder von Dritten
in Anspruch zu nehmen. Agilität und Flexibilität sind gefordert, nicht nur von den Unternehmen, sondern immer stärker
auch von den IT-Partnern. Marc Römer
Durch die konsequente Orientierung an den
Bedürfnissen des Business wird die IT in
wesentliche Managemententscheidungen
und Innovationsvorhaben frühzeitig eingebunden. Damit ist die IT in der Lage, Innovationen so zu beschleunigen, dass sich Unternehmen schneller und erfolgreicher am
Markt bewegen können. Mit dem richtigen
Management der IT lassen sich dann klar
Wettbewerbsvorteile erzielen.
Doch woher die IT-Leistungen beziehen? In eigenes Equipment, Personal und
Know-how investieren? Die für das eigene
Unternehmen richtige Antwort zu finden, ist
nicht einfacher geworden. Solange es nur um
Kostenreduktion ging, war die Situation einigermassen übersichtlich. Aber darum geht es
ja längst nicht mehr. Kostenüberlegungen, so
ermittelte das Marktforschungsunternehmen
Gartner in der Survey Analysis «Look Beyond
Cost Reduction», spielen beispielsweise bei
deutschen CIOs nur eine geringe Rolle für die
Outsourcing-Entscheidung. In der genannten Untersuchung sehen 56 Prozent der Befragten Geschwindigkeit, Agilität und Innovation als wesentliche Outsourcing-Gründe,
gefolgt von dem Zugriff auf technisches oder
Branchen-Know-how (39 Prozent) und der
Konzentration auf das Kerngeschäft (37 Prozent). Mit 15 Prozent der Nennungen landen
Kostenüberlegungen erst auf Platz 11.
Wert- und innovationsbasiertes
Outsourcing
Das bedeutet also, dass das bisherige, allein
auf Kostenreduktion zielende klassische Outsourcing durch ein wert- und innovationsbasiertes Outsourcing ersetzt wird. Die
Schnittstelle verläuft daher heute nicht mehr
zwischen IT-Abteilung und IT-Dienstleister,
sondern zwischen den Geschäftsprozessen
auf Seiten des Kunden und dem IT-Partner auf
der anderen Seite. Das moderne Outsourcing
orientiert sich an den Geschäftsprozessen.
Die Outsourcing-Aktivitäten werden daher
zunehmend vom Business beeinflusst – und
die IT-Services konsequenterweise an ihrem
Beitrag zum gesamten Geschäftserfolg gemessen. Statt der IT-Abteilung bestimmt zunehmend die Fachabteilung über die IT-Produkte
– sie hat die Prozesshoheit. Die Prozessperformance ist letztlich das Mass für die Leistungsfähigkeit von IT-Services, seien sie selbst oder
extern erbracht.
Wichtigstes Argument ist Agilitätsgewinn
Den Vorteilen des externen Leistungsbezugs
– nämlich Kosten variabilisieren, Know-how
einkaufen, technologisch flexibler werden,
sich auf das Wesentliche konzentrieren können, die Agilität des Unternehmens erhöhen
Der Provider als Partner und nicht mehr nur als
Lieferant: An diesen Gedanken müssen sich noch
einige Unternehmen gewöhnen. Bildquelle:Fotolia
(was heute das wichtigste Argument für eine
Outsourcing-Entscheidung ist) – stehen das
Risiko eines möglichen Know-how-Verlustes
oder die Abhängigkeit von dem Provider gegenüber. Dies sind typische weiche Faktoren,
die nur schwer zu bewerten sind und vor
allem langfristig betrachtet werden müssen.
Wird beispielsweise im Unternehmen entwickeltes Know-how nach aussen verlagert, ist
es nur noch schwer gegen den Wettbewerb zu
verteidigen. Oder erbringt der Provider nicht
die notwendige Leistungsqualität, droht dem
Kunden ein Imageschaden.
Somit ist der Begriff Outsourcing gar nicht
mehr zeitgemäss. Der Dienstleister wird zum
strategischen Partner des Kunden. Die Positionierung und damit das Image des Unternehmens ist unter anderem ein Resultat dieser
professionellen Partnerschaft. Das setzt ein
starkes Vertrauensverhältnis voraus. Der Provider als Partner und nicht mehr nur als Lieferant: An diesen Gedanken müssen sich noch
einige Unternehmen gewöhnen.
CIO in der Schlüsselrolle
Eine Schlüsselrolle im Outsourcing spielt
der CIO, weil die aus dem Outsourcing resultierende Transformation aktiv angestossen werden muss, weil das Management des
Partners herausfordernd ist und weil der CIO
als Enabler das sensible Bindeglied zwischen
den Businessanforderungen und dem Partner darstellt. Zudem muss er die Veränderungen und Effizienzsteigerungen seiner ITOrganisation begleiten.
Das Potenzial der extern zu beziehenden
Leistungen steigt stetig. Die Partnerwahl, das
Partnermanagement, die Vertragsgestaltungen
und vor allem die Aufnahme der Businessanforderungen sind herausfordernde Aufgaben.
Das bedingt Geschäfts- und betriebswirtschaftliches sowie Prozess-Know-how. Letztlich
erfordert die Umsetzung eines OutsourcingKonzepts vom CIO eine hohe Kommunikationskompetenz, ein Erfolgsfaktor, der fast
immer unterschätzt wird.
Unternehmen werden dann im Sinne ihrer
Wettbewerbsfähigkeit erfolgreich IT-Konzepte
umsetzen, wenn sie ihre Bedürfnisse sehr
genau kennen. Dies ist Grundvoraussetzung
für die Suche nach der besten Lösung. Der
Provider wird Partner und ist nicht mehr nur
Lieferant. An diesen Gedanken muss man sich
gewöhnen.
Dr. Marc Römer
ist Head Business
Development
und Mitglied der
Geschäftsleitung
der Swisscom IT
Services AG.
SWISS IT SOURCING FORUM
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | FACHARTIKEL | CASE
Variable Kostenfaktoren
Entscheiden Sie bewusst, wann Sie im Rahmen eines Outsourcings von den Vorzügen einer Abkürzung profitieren wollen oder ob Sie
wirklich den langen steinigen Weg der komplexen Kostenmodelle wählen müssen.
Sie kennen das, nach monatelangen Verhandlungen und dutzenden von Meetings
mit etlichen Personen hat man endlich den
ersehnten Vertrag in den Händen. Beide Parteien freuen sich, dass sie in Abhängigkeit mit
der sich stellenden Herausforderung das beste Konstrukt definiert und das Maximum aus
den Verhandlungen herausgeholt haben. Das
Maximum heisst in den meisten Fällen, dass
sie Flatrates pro Monat, pro Device, pro CPU
und dergleichen, oder Fallpauschalen pro
Ticket, pro Intervention oder pro Transaktion vereinbart haben. Parallel haben Sie dort,
wo sie sinkende Volumen erwarten, eine tiefe
Basisfee mit variablen Elementen eingefor-
dert und on-top einen Year-over-Year-Rabatt
erreicht.
Trotz intensiver Due-Dilligence-Phase
zeichnen sich nach einer Einwärmrunde
bereits erste Anzeichen ab, wo der Provider
unpräzise, unrichtige Variablen in der Kalkulation eingesetzt hat. Manchmal sind diese
falschen Annahmen zugunsten des Providers
und manchmal nicht. Im optimalen Fall heben sie sich auf. Zum Glück werden meist die
wesentlichen Variablen im Vertrag festgehalten oder gar eine Mehr-Minder-Vereinbarung
getroffen. Wenn solche Vereinbarungen fehlen und keine vernünftige Korrektur möglich
ist, hat dies meist unangenehme Folgen für die
gelieferte Qualität. Was müssen wir also tun?
Fragen Sie gezielt nach den Variablen und
Abhängigkeiten und definieren Sie, wie sich
Veränderungen dieser Variablen auf den Preis
auswirken. Da die meisten Leistungen heu-
te von «gesharten Teams» erbracht werden,
bleibt es Ihnen nicht erspart, sich weiterhin
mit den Details der Variablen auseinanderzusetzen. Als Lösungsalternative bietet sich
bei dedizierten Mandaten ein Top-downApproach an. Kunde und Serviceprovider
tauschen von Beginn an die anvisierte Zahl
«unten rechts» gegenseitig aus und vereinbaren diese Grösse als fixen Betrag. Parallel
dazu werden die Leistungen wie gewohnt klar
beschrieben, die einzusetzenden Skillsets definiert, die Anzahl FTEs für den Service und
eine Überprüfungsphase vereinbart. Wenn es
Ihnen dann noch gelingt, kundenfreundliche,
kernige IT-Profis für Ihr Vorhaben zu erhalten,
ist die gewünschte Qualität sicher gestellt und
Sie haben ein gutes, schnelles Geschäft gemacht. Gratulation!
Autor: Daniel Heller, Pidas
Zehnder Group wählt itelligence zum Hosting-Partner
Zehnder produziert und vertreibt weltweit
Heizkörper unterschiedlichster Art, Deckenstrahlplatten zur Heizung und Kühlung, Lüftungs- und Luftreinigungsprodukte sowie
integrierte Systeme für ausgewählte Marktsegmente. Zehnders Produkte und Systeme
werden unter mehreren internationalen
und nationalen Marken verkauft. Mit dem
Wachstum kam auch die Entscheidung, die
Geschäftsprozesse im Grundsatz zu vereinheitlichen und neu zu definieren und diese
durch ein integriertes, gruppenweites ERPSystem, basierend auf SAP, zu unterstützen.
Die zahlreichen lokalen Lösung werden
schrittweise mit dem neuen zentralen Sys­
tem ersetzt. Dabei steht für den Hersteller
von Komplettlösungen die Fokussierung
auf das Kerngeschäft und eine reibungslose
SAP-Einführung im Vordergrund. Das im
aargauischen Gränichen ansässige Unter-
itelligence AG
Althardstrasse 80 | CH-8105 Regensdorf
nehmen strebte langfristig die Reduktion der
IT-Kosten sowie eine stabile, sichere Umgebung für seine gesamte SAP-Landschaft an.
So entschied sich Zehnder für ein Hosting
mit der itelligence AG während und nach der
Einführungsphase.
«Wir entschieden uns für itelligence, da
sich der international tätige SAP Komplettdienstleister nicht nur im Outsourcing umfangreicher SAP-Systeme bestens auskennt,
sondern das gesamte Leistungsspektrum in
Verbindung mit SAP in der fertigenden Industrie abdecken kann. Das alles jedoch immer mit dem Blick eines KMUs, gepaart mit
einem attraktiven Preisangebot. Das war für
uns wichtig», so die Meinung von Franz Furrer, Head of Group IT, Zehnder Group.
Zwölf Monate lang begleitete itelligence
Zehnder zuerst während der SAP-Einführung. «Im Hosting während der Einführungsphase profitierten wir hauptsächlich vom
Know-how unseres Partners. Wir konnten
uns auf die anspruchsvolle Aufgabe, die gesamte Systemumgebung auf die Einführung
vorzubereiten, konzentrieren.
Hätten wir uns auch um die betrieblichen
Aspekte kümmern müssen, so wäre der Aufwand grösser, das Risiko höher und die ge-
samte Durchlaufzeit für die Vorbereitung
länger geworden.
In der produktiven Nutzung der nun
neu geschaffenen SAP-Umgebung werden
wir vor allem von der Flexibilität in Bezug
auf die erforderlichen IT-Kapazitäten, aber
auch bezüglich inhaltlicher Änderungen der
Systemlandschaft profitieren und dies bei
einem gesichert hohen Qualitätsniveau»,
brachte Franz Furrer an. Die bestehende
SAP-Umgebung mit bis zu 15 Instanzen für
ERP, PI, Webdispatcher, XECO, BI und Solution Manager wird in den Rechenzentren der
itelligence AG gehostet. Die Services werden
auf einer sehr stabilen Windows-basierten,
hoch virtualisierten Plattform zur Verfügung
gestellt, sodass die ambitionierten Systemanforderungen bewältigt werden können. Diese
Plattform gewährleistet neben einer hohen
Ausfallsicherheit auch Flexibilität für Erweiterungen, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden, wobei der Service-Desk der
itelligence Zehnder rund um die Uhr und an 7
Tagen in der Woche zur Verfügung steht. «Wir
können uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und wissen mit itelligence einen Partner an unserer Seite, der uns mittelstandsgerecht den Rücken dafür freihält», so Furrer.
SWISS IT SOURCING FORUM
© netzmedien ag
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS
Eros Fregonas,
CEO der Swisscom IT Services
AG und Mitglied der SwisscomKonzernleitung
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Die Auslagerung der IT-Infrastruktur an einen sicheren und stabilen Partner wird für Unternehmen zunehmend relevanter. Bedeutsam sind sowohl das Application Management wie das traditionelle Outsourcing.
Auch gewinnen neue Ansätze wie das Cloud Computing immer mehr an Bedeutung.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Unsere Kunden und der Markt erwarten, dass wir uns
zu einem Service-Integrator wandeln. Unsere cloudbasierten Plattformen werden über die nächsten Jahre
konvergieren und unseren Kunden erlauben, verschiedenste IT-Services zu beziehen. Dies tun wir immer
in einer engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Ganz generell werden wir weiterhin die Effizienz,
Agilität und Performance unserer IT-Services erhöhen. Dazu gehört auch die Umsetzung unserer RZStrategie mit einem Neubau in Bern Wankdorf. Das
Outsourcing-Angebot bauen wir laufend aus, ebenso
die Workplace- und Printing-Services sowie SAPDienstleistungen.
Isabelle Welton,
Vorsitzende der Geschäftsleitung von IBM Schweiz
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Outsourcing in all seinen Facetten ist gerade in Zeiten
von hohem Kostendruck absolut im Trend. Mit Cloud
Computing ist eine weitere Sourcing-Option marktreif
geworden, die es Organisationen ermöglicht, durch
die Integration und Verknüpfung unterschiedlicher
Bereitstellungsmodelle grosse Flexibilität zu erreichen
und Kosten einzusparen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Mit Cloud Computing ist es möglich, eine für den Kunden massgeschneiderte Lösung zu entwickeln. Das
kann über eine Private, eine Public oder eine Hybrid
Cloud sein. Je nach Einsatzmöglichkeit kommen unterschiedliche Lösungen zum Zug.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Mit der Initiative «Smarter Planet» hat IBM bereits viele Projekte mit dem Ziel initiiert, Technik für intelligente Lösungen einzusetzen, um die Herausforderungen
unserer Zeit zu anzugehen. Zudem stehen die Themen
Cloud Computing und Analytics ganz oben auf unserer
Agenda.
Andy Hinder,
Director Service Delivery der
Getronics (Schweiz) AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage liegt
Outsourcing nach wie vor im Trend. Wir machen die
Erfahrung, dass unsere Kunden nach einer Vereinfachung des globalen Delivery-Modells suchen mit einer
schlanker Governance, standardisierten Services sowie
Kostentransparenz, -sicherheit und -flexibilisierung.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Cloud-Lösungen werden laufend weiterentwickelt und
beginnen sich zu etablieren. Der «Pay-per-Use-Ansatz
respektive die Kostenvariabilisierung lässt sich aus unserer Sicht besser realisieren. Speziell Private-CloudLösungen stehen dabei im Vordergrund. Allerdings
bleibt noch viel zu tun im Umfeld der Security, wo es
entsprechende Regeln braucht.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Getronics setzt einen primären Schwerpunkt auf Infrastructure-as-a-Service mit speziellem Fokus auf
das Consulting-Angebot. Der Aufbau und Betrieb von
IaaS, insbesondere von Private-Cloud-Lösungen, wird
in absehbarer Zeit ein Bereich bleiben, der spezifisches
Consulting und Engineering-Know-how benötigt.
Bruno Morandi,
CEO und Partner
der in4U AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Outsourcing liegt auch 2012 klar im Trend. Kostendruck
sowie eine zunehmende Dynamik und Komplexität bringen die Informatikabteilungen an ihre Grenzen. Serviceprovider wie die in4U AG können diese Bedürfnisse
dank ihrer skalierbaren Infrastrukturen und Ressourcen
kostengünstiger und effizienter abdecken.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Business-IT wird zum Service und Business-Software
wird als Service aus der Cloud bezogen. Für KMUs gewinnt die Private Cloud an Bedeutung, sie wird kombiniert und ergänzt mit den Public Clouds. Hybrid Clouds
bilden ein neues erfolgversprechendes Servicemodell,
um die individuellen Anforderungen der KMUs abzudecken. Sicherheit und Compliance nehmen eine wichtigere Rolle ein. Die in4U AG begegnet diesen Anforderungen mit ihrer «Swiss Cloud Services».
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Der Fokus liegt auf der Standardisierung, Automatisierung und Virtualisierung der eigenen hochverfügbaren Datacenter-Infrastruktur. SaaS-Angebote, die eine
Multitenancy-Architektur unterstützen, stehen zur Verfügung und werden weiterentwickelt.
Hauke Stars,
Country General Manager
der HP (Schweiz) GmbH
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ja. Der wichtigste Treiber für Outsourcing ist Kostensenkung oder -flexibilisierung. Weil die IT-Budgets
2012 eher sinken, werden viele Unternehmen Outsourcing und Cloud-Services genauer ansehen und
Umstellungen erwägen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Bei praktisch allen Kunden sind hybride Umgebungen
aus traditioneller IT und Cloud-Lösungen die Realität.
Wir sind darauf eingestellt und können solche Umgebungen managen, was für die Kunden von grösster
Bedeutung ist.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir sehen Potenzial beim traditionellen IT-Outsourcing. Daneben wollen wir unsere Cloud-Services direkt und über unsere Businesspartner noch besser
im Markt verankern. Ein Schwerpunkt ist sicher unser Banking Service Center, wo wir aus zwei Finmakonformen Rechenzentren Dienstleistungen für die
Finanzindustrie erbringen. Generell ist Security ein
Thema – hier haben wir umfassende Lösungen.
Rainer Egli,
Vorsitzender der GL
und VR-Vizepräsident
der iSource AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Absolut. Das widerspiegelt sich in den zunehmenden
Anfragen und unseren steigenden Kundenzahlen. Zusätzlich unterstützen grosse Public-Cloud-Anbieter mit
dem entsprechenden Marketingbudget das SourcingBusiness und bringen die entsprechenden Impulse.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Private Cloud-Lösungen realisiert iSource bereits erfolgreich seit der Gründung im Jahr 1999. Erste PublicCloud-Lösungen, in dem die Anbieter in der Regel als
Reseller agieren, wurden erfolgreich implementiert.
Dennoch bleiben die viel diskutierten Nachteile und Unsicherheiten von Public-Lösungen bis heute ungelöst
und lassen Endkunden mit Vorsicht walten, wenn es um
die Sicherheit ihrer Daten geht.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
iSource baut die eigene Infrastruktur (IaaS und PaaS)
in Richtung «Cloudifizierung» weiter aus. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Private Cloud mit punktuellem
Anschluss an die Public Cloud, um letztlich HybridLösungen anzubieten. Automatisierung und DesktopIntegration (DaaS) sind dabei die entscheidenden Erfolgsfaktoren.
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS
Matthias Keller,
Geschäftsführer der
Paninfo AG und der ACP
Deutschland Holding
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ja, denn erstens stehen viele Unternehmen aufgrund
des herausfordernden Marktumfelds unter starkem
Kostendruck. Outsourcing kann eine Möglichkeit sein,
die Kosten zu senken und planbarer zu machen. Und
zweitens wird es insbesondere für KMUs aufgrund
der Ressourcenknappheit im Arbeitsmarkt zunehmend
schwieriger, gute Fachkräfte zu rekrutieren. Outsourcing bietet auch dafür eine interessante Alternative.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Wir haben bei der Umsetzung unserer Projekte mehrheitlich gute Erfahrungen gemacht. Für standardisierte
Services erachte ich es als äusserst sinnvoll, die CloudVariante mit einem erfahrenen Provider zu prüfen.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Unser Erfolg im Servicegeschäft beruht auf drei Pfeilern: IT-Consulting (Welche Lösung ist für den Kunden
die mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis?), ITEngineering (Lösungsimplementierung) und IT-Sourcing (Betrieb der Infrastruktur, Cloud Computing und
As-a-Service-Modelle). Unser Brückenschlag zwischen
technischen Optimierungslösungen und betriebswirtschaftlichen Überlegungen bleibt auch 2012 im Fokus.
Herbert Lörch,
CEO der
SAPERION AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Outsourcing wird immer häufiger praktiziert. Mit
der Bewegung «Cloud» sind nun nebst den reinen
Infrastrukturservices auch gute Möglichkeiten entstanden, um Applikationen und Geschäftsprozesse als
Services zu beziehen. Dies verändert die IT-SourcingStrategie vieler Unternehmen nachhaltig und lässt auch
im Bereich des ECM eine grosse Nachfrage entstehen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Aus organisatorischer, aber auch finanzieller Sicht sind
sie durchwegs positiv. Es ist aber festzuhalten, dass
eine Cloud-Initiative eine gute Vorbereitung und konsequente Durchführung benötigt. Dabei sind zwingend
auch Aspekte des Change Managements einzubeziehen.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir fokussieren uns 2012 noch stärker auf die Vorbereitung von branchen- beziehungsweise themenzentrierten Standardservices im Kontext von ECM. Der
Selfservice-Gedanke oder die Pay-by-Use-Modelle stehen im Mittelpunkt. Die Themen Datenschutz und Datensicherheit sind von zentraler Bedeutung. Aus diesem
Grund kooperieren wir ausschliesslich mit anerkannten
und geprüften Infrastrukturanbietern.
Thomas Wagner,
CEO, Gründer und VR-Präsident
der WAGNER AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Der Trend zum Outsourcing geht weiter. Durch neue
Möglichkeiten und Technologien wird Outsourcing für
immer mehr Unternehmen attraktiv.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Die «wirklichen» Cloud-Services, sprich die standardisierten und vollautomatisch bereitgestellten und
betriebenen Services sind Realität geworden. Wir
konnten im vergangenen Jahr etliche Cloud-Projekte
umsetzen und eine eigene Schweizer Cloud-Plattform
für Private- und Public-Cloud-Services realisieren.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir investieren weiter, um unseren Kunden optimierte
IT-Services anbieten zu können. Wir kombinieren das
Beste aus beiden Welten: Optimierte individuelle Services da, wo sie unseren Kunden einen Marktvorteil
ermöglichen, Standardservices, wo diese ausreichen
und eine Kosteneinsparung ergeben. Dies bringt unseren Kunden grosse Vorteile und Nutzen.
IT-as-a-Service von Paninfo – ein Fallbeispiel
Die Ausgangslage
Die Firma Enzler Reinigungen beschäftigt
mehr als 2000 qualifizierte Mitarbeiter und
sorgt in über 800 Objekten in der ganzen
Schweiz für perfekte Sauberkeit. Der perfekte
Service bedingt auch effiziente administrative Prozesse. Eine reibungslos funktionierende IT-Infrastruktur mit garantierten Verfügbarkeiten ist daher für die Enzler Reinigungen unabdingbar.
Die zentralen Kundenbedürfnisse
IT ist eine abstrakte Thematik und Entscheidungen sind in unserer Branche meist rational begründbar. Oft gleichen sich daher die
Bedürfnisse eines KMU an die IT-Infrastruk-
Hauptsitz:
Haldenstrasse 23 | CH-8306 Brüttisellen
Tel. 044 805 14 14 | Fax 044 805 14 10
hello@paninfo.com | www.paninfo.com
tur. Dennoch ist jeder Kunde individuell und
hat seine eigenen Bedürfnisse. Outsourcing
ist nicht per se die beste Lösung. Für ein erfolgreiches Outsourcing-Projekt ist es von
zentraler Bedeutung, die wahren Beweggründe des Kunden bis ins letzte Detail zu
verstehen, um eine für ihn optimale Lösung
designen und implementieren zu können.
Für Enzler Reinigungen standen die Themen
Verfügbarkeit, Sicherheit, Unabhängigkeit,
Kundenähe sowie die planbare Kostentransparenz als Entscheidungskriterien im Vordergrund.
Die massgeschneiderte Lösung
Das «IT-as-a-Service»-Modell der Paninfo
ist ein komplettes Full-Outsourcing-Paket.
»IT-as-a-Service» mit Paninfo beinhaltet die
detaillierte Aufnahme der gewünschten ITServices im Sinne einer Due Diligence, die
komplette zur Erbringung der Services notwendige Hard- und Software in einem hochsicheren Rechenzentrum, sowie sämtliche
Beratungs-, Integrations- und Betriebsdienstleistungen. Die Enzler Reinigungen erhielt
damit die gewünschte vertraglich zugesicher-
te Verfügbarkeit der Systeme und maximale
Sicherheit in einem professionellen Rechenzentrum. Dank einer dedizierten Kundeninfrastruktur, die der Kunde jederzeit zurückkaufen kann, bleibt die Unabhängigkeit vom
IT-Provider gewährleistet. Und dies alles für
einen festen monatlichen Pauschalpreis. Die
gelebte Kundennähe rundet das «IT-as-aService»-Modell der Paninfo ab.
In der Sprache des Kunden
«Die garantierte und klar geregelte Leistung
rund um unsere IT war für uns ein zentrales
Bedürfnis. Dass wir dies nun ohne Investitionskosten zu einem vertraglich fixierten
Monatsbetrag bei Paninfo beziehen können,
erlaubt uns zusätzlich, unsere Kosten nachhaltig und transparent zu planen», so Karl
Enzler, Inhaber und Geschäftsführer der
Enzler Reinigungen AG. «Wir haben im Markt
verschiedene Angebote geprüft und verglichen. Die Paninfo hat uns mit dem exakt auf
unsere Bedürfnisse ausgelegten und preiswerten Lösungsansatz überzeugt.»
Von Matthias Keller, Paninfo AG
SWISS IT SOURCING FORUM ©
netzmedien ag
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS
Oliver Schalch,
CEO der Bison
IT Services AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Wir haben im Januar bereits mehrere Anfragen erhalten und gehen von einer stabilen Nachfrage aus.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Neben Vor- und Nachteilen, die aus dem Outsourcing
bekannt sind, ermöglicht Cloud Computing neuartige
Dienstleistungen und auch Wettbewerbsvorteile.
So nutzt ein ERP-Unternehmen unsere CloudInfrastruktur, um Interessenten vollautomatisiert und
modular seine Software zum Testen zur Verfügung
zu stellen. Was bisher mit einer langwierigen lokalen
Installation verbunden war, steht nun innerhalb von
drei Minuten bereit: mit sehr viel geringerem Verwaltungsaufwand beim Endkunden, beim Softwareanbieter und bei uns.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Auf die pragmatische Nutzung von Cloud Computing,
das heisst Beratung unserer Kunden zu Zielarchitektur (z. B. Hybrid), Migration und Betrieb. Vorgelagert
prüfen wir neue Geschäfts- und Prozessmöglichkeiten, wie das oben erwähnte Beispiel zu Cloud-Projekten aufzeigt.
Marco Dottarelli,
Managing Director
der Equinix
(Switzerland) GmbH
Ist Oursourcing 2012 im Trend?
Die Unternehmen konzentrieren sich vermehrt auf ihre
Kernkompetenzen. Deshalb ziehen die Firmen ein Outsourcing in Betracht. Verstärkt wird die Entwicklung
durch den steigenden Kostendruck, was wiederum
auch eine vermehrte Nachfrage nach Colocation-Lösungen nach sich zieht.
Was sind Ihre Erfahrungen in realisierten CloudProjekten?
Die Nachfrage nach Private-, Public- oder HybridCloud-Projekten sehen wir seit zirka 24 Monaten
vermehrt auch in der Schweiz. Equinix bietet in ihren
Rechenzentren zahlreichen Cloud-Providern eine ideale Infrastruktur, um Projekte erfolgreich umzusetzen.
Wichtig war den Kunden bei der Auswahl eines Partners
klar die Expansionsfähigkeit in andere Länder und Regionen sowie die finanzielle Stabilität.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir werden unser Financial-Ecosystem rund um die SIX
Swiss Exchange weiter ausbauen. Zudem fokussieren
wir uns auf die vertikalen Märkte Networks, Cloud- &
IT-Services und Enterprises. Und auf Expansion: Wir
werden unser 5. Datacenter in Zürich eröffnen und eines unserer Rechenzentren in Genf erweitern.
Stefan Peter,
Managing Partner
der nexellent ag
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Das Interesse an IT-Outsourcing ist weiterhin gross.
Allerdings haben sich die Anforderungen in den letzten
24 Monaten immer mehr verschoben. Ging es früher
darum, die eigene Infrastruktur in ein zentrales und
professionelles Rechenzentrum auszulagern, so entscheiden sich viele Firmen heute oft für Cloud-Services.
Was sind die Erfahrungen aus realisieren CloudProjekten?
Der Markt zeigt sich sehr offen für die Möglichkeiten,
die sich durch die Cloud-Ansätze bieten. Dass Infrastrukturen dank Cloud flexibler, skalierbarer und kostengünstiger sind als der Aufbau eigener Plattformen,
begeistert vor allem die CIOs und CFOs. Allerdings
werden wohl langfristig nur Cloud-Anbieter erfolgreich
sein, die neben dem Betrieb von Infrastrukturen ihre
Kunden auch bei Migrationen unterstützen können.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Die Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung unserer Cloud-Services. Wir arbeiten daran, diese auch
um das Modul «Virtual Datacenter» zu erweitern. Dies
ermöglicht unseren Kunden dann, ihre gesamten Infrastrukturen in einer Private Cloud zu betreiben und
Ressourcen noch schneller und flexibler zu verwalten.
Revolution durch neue Cloud-Strukturen
nexellent, der bekannte ICT-Serviceprovider
aus Glattbrugg, bietet exakt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene und jederzeit
flexibel anpassbare ICT-Dienstleistungen.
«Infrastructure-as-a-Service» (Iaas) heisst die
wichtigste Technologie. «Wir positionieren
uns als Anbieter kompletter Infrastrukturlösungen und stellen nicht einfach Cloud Computing auf Knopfdruck bereit», hält Managing
Partner Stefan Peter fest.
Den neuen Ansprüchen hinsichtlich Leistung, Kapazität und Ausbaufähigkeit genügte
die bisherige konventionelle IT-OutsourcingLösung nicht mehr. «Wir hätten einfach da
und dort die Kapazität ausbauen können. Wir
EMC Computer Systems AG
Hardturmstrasse 181
CH-8005 Zürich
URL / Mail
haben uns aber dagegen entschieden, weil die
gewünschte Flexibilität und Skalierbarkeit nur
mit einem Technologiesprung zu erreichen
war», sagt Enrico Goldhahn, Product Manager. Daher hat nexellent die gesamte Netzwerk-, Server- und Storage-Infrastruktur neu
konzipiert. Die neue Speicherlösung auf Basis
von EMC VNX erlaubt es dem IaaS-Provider,
seinen Kunden zuverlässige Dienste und flexible Service Level Agreements zu offerieren.
«Mit den Cloud-Lösungen findet die eigentliche IT-Revolution statt, und nexellent ist von
Anfang an dabei.»
Mit EMX VNX mehr Leistung
In seinen Rechenzentren betreibt nexellent
je eine EMC VNX. Die neue Storage-Lösung
zeichnet sich nicht nur durch höhere Leistung
aus, sie arbeitet auch effizienter. Dies gilt für
Energieverbrauch und Platzbedarf. Das System wird mit FAST (Fully Automated Storage
Tiering), Thin Provisioning und Kompression
zur Optimierung der Performance betrieben.
Für die synchrone Datenspiegelung zwischen
den Rechenzentren sorgt EMC Mirrorview.
FAST erlaubt es, die Datenhaltung anhand der
Nutzungsfrequenz zu optimieren, spart damit
Kosten und kann diese Vorteile an die Kunden
weitergeben. Für Goldhahn eine der wichtigsten Vorteile der EMC VNX.
Für die Server- und Netzwerkumgebung
setzt nexellent auf das Unified Computing
System von Cisco (UCS), das eine sehr hohe
Serverdichte auf kleinstem Raum bietet und
die durchgängige Virtualisierung aller Infrastrukturbereiche erlaubt. Dazu kommt eine
einheitliche, effiziente Konfiguration und Verwaltung. Als Softwarebasis nutzt das UCS die
marktführende Virtualisierungstechnologie
von VMware.
EMC arbeitet eng mit Cisco und VMware
zusammen, sodass Server, Virtualisierungsplattform und Storage ideal aufeinander abgestimmt sind. Gut hat dies gemäss Stefan Peter
auch mit EMC geklappt. Die Migration auf die
neue Storage-Lösung war innerhalb zweier
Wochen erledigt. «Wir waren überrascht, dass
alles so reibungslos ablief. Wir fühlen uns mit
dieser Konfiguration jetzt und in Zukunft gut
aufgehoben.»
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netzmedien ag
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS
Daniel Heller,
Leiter Managed Services
Schweiz und Mitglied der
Geschäftsleitung von Pidas
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
In diesem Jahr gibt es drei wichtige Faktoren, die den
Markt beeinflussen. Erstens laufen etliche Outsourcing-Verträge aus. Zweitens hält die Problematik der
generellen Knappheit an guten IT-Profis an. Und der
dritte Punkt betrifft die generelle Maturität des Outsourcing-Themas. Es existieren mittlerweile zu den
gängigen Arten von Outsourcing ausreichend BestPractice-Service-Beschreibungen und SLAs.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Wir haben gelernt, dass die Firmen rasch bereit sind,
Verträge abzuschliessen und einige Tests in der Wolke
durchzuführen. Wenn es aber darum geht, gewisse
Schritte im Prozess in die Public Cloud auszulagern,
sind sie eher zurückhaltend.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Die strategischen Schwerpunkte liegen in der Erweiterung der Customer-Care-Consulting-Mandate und
im Ausbau einer Reihe von Managed-IT-Services.
Wir investieren gezielt in die Workplace Services für
mittelgrosse sowie grosse Firmen und wollen damit
Synergien mit bestehenden Mandaten erreichen.
Michael Kozlowski,
General Manager der
SoftwareONE AG Schweiz
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Software-Beschaffungsprozesse sowie softwarespezifische Betriebsabläufe werden in Zukunft vermehrt
ausgelagert. Das beginnt bei einem extern unterstützten Einkaufsprozess und geht bis zur kompletten
Übernahme des gesamten Software-Lifecycle-Prozesses durch den Lizenzierungsspezialisten.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Wir haben grundsätzlich sehr gute Erfahrungen mit
der Cloud gemacht. Es kommt aber ganz auf die spezifischen Anforderungen des Kunden an. Die Cloud bietet ganz entscheidende Vorteile. Das kann so weit gehen, dass ein Unternehmen praktisch keine eigene IT
mehr unterhalten muss und Software als reinen Service bezieht. Für die Cloud spricht auch die Tatsache,
dass die künftige Generation von IT-Leitern gewohnt
ist, Software browsergestützt als Service zu beziehen.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir fokussieren uns auf Software-Licensing, Software
Asset Management, Software-Procurement-Prozesse
und Cloud Sourcing.
Urs Rufer,
CEO der terreActive AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Auf jeden Fall. Wir stellen fest, dass sich Firmen dazu
entschliessen, ganze Bereiche, die für sie nicht zentral sind, auszulagern. Der Bereich Perimetersicherheit
eignet sich dazu sehr gut.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Die Erfahrungen sind durchaus positiv. Als Anbieter
von Audits helfen wir unseren Kunden bei der Beurteilung von Risiken im Zusammenhang mit CloudDiensten.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Unsere Fokusthemen sind System- beziehungsweise
Security Monitoring als Service und Perimeter-Security-Outsourcing.
Adcubum setzt auf terreActive AG
Kontinuierliches Wachstum hatte bei Adcubum zur Folge, dass die Platzverhältnisse am
Hauptsitz knapp wurden. Ein Umzug an einen
neuen Standort sollte Abhilfe schaffen. Dabei
stellte sich auch die Frage, wie die künftige ITInfrastruktur – inklusive deren Sicherheit – organisiert und betrieben werden soll. In einem
Grundsatzentscheid hat Adcubum beschlossen, die IT in ein Rechenzentrum auszulagern
und die komplette Security im Sinne der klaren Gewaltentrennung von einem externen
Partner als Managed Services zu beziehen,
um den Anforderungen an einen professionellen Schutz gerecht zu werden.
Auf der Suche nach einem geeigneten Sicherheitspartner stiess Adcubum auf terreActive
AG. Und nach kurzem Evaluationsverfahren
haben die Sicherheitsspezialisten aus Aarau
den Zuschlag erhalten. Danach ging es an die
Umsetzung. Aus Sicht von Adcubum war es
bezüglich der Sicherheitsaspekte besonders
wertvoll, mit terreActive AG einen Partner zu
haben, der vollkommen unabhängig ist und
Fragen der Technologien und nicht solche
der eingesetzten Produkte in den Vordergrund rückt. Im Zentrum stand immer die
Gesamtlösung. So entstand nach und nach,
von der Firewall bis zum Monitoring, eine
massgeschneiderte Sicherheitsumgebung
auf Enterprise-Level, die optimal auf die Bedürfnisse von Adcubum zugeschnitten und
stets auf neustem technologischen Stand ist.
terreActive AG
Kasinostrasse 30 | CH-5001 Aarau
T: +41 62 834 00 55 | F: +41 62 823 93 56
www.terreActive.ch
marketing@terreActive.ch
Professionalisierung durch Auslagerung
Weil Adcubum seit der Implementierung des neuen Sicherheitskonzepts alle
Dienstleistungen als Managed Services bei
terreActive AG bezieht, entsteht für die interne IT-Abteilung markant weniger Auf-
wand – das setzt Ressourcen für andere
Tätigkeiten wie die Weiterentwicklung der
eigenen Softwarelösung frei. Denn alle eingesetzten Security-Komponenten werden
permanent durch terreActive AG überwacht
und die Konfigurationen gesichert, damit
eine mögliche Abweichung vom Normalbetrieb frühzeitig erkannt wird und angemessen darauf reagiert werden kann. Damit
wird die Verfügbarkeit aller Systeme rund
um die Uhr gewährleistet.
«Ein sehr starkes Team»
Christian Pfister, IT-Leiter bei Adcubum, zieht
nach Abschluss des Projekts und gelungenem Umzug eine positive Bilanz: «Die von
terreActive AG implementierte und betriebene Sicherheitslösung hat sich bestens
bewährt und erfüllt alle unsere Anforderungen. Am meisten beeindruckt hat uns während dieser Zeit der intensiven Zusammenarbeit die hohe Fachkompetenz, Zuverlässigkeit
und das grosse Engagement aller Beteiligten
an diesem Projekt – wir waren wirklich ein
starkes Team!»
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS | CASE
René Regez,
CEO Bechtle Schweiz
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Outsourcing und Outtasking sind vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Mittel, um Kosten zu
sparen. Die Kunden schaffen intern freie Kapazitäten,
um sich ihrem Kerngeschäft zu widmen. Als IT-Dienstleister bieten wir Outsourcing und Outtasking mittels
standardisierten Prozessen an. Der Kunde behält jederzeit den Kostenüberblick und kann sich auf die vereinbarten SLAs verlassen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Wir sind noch weit von pfannenfertigen Cloud-Lösungen entfernt. Schon heute stehen uns hervorragende
Projekt-Bausteine für den Weg dorthin zur Verfügung.
Im Zentrum steht hier das Umdenken vom Technologie- zum Service-Ansatz.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Bechtle als Konzern baut auf zwei Säulen: System­
häuser und E-Commerce. In beiden Bereichen arbeiten Spezialistenteams, die die Bedürfnisse der Kunden
kennen und entsprechend umsetzen. Wir verzeichnen
einen steigenden Bedarf an Managed Services, die wir
schweizweit anbieten können.
Christophe Touton,
General Manager von Xerox AG
Schweiz und Österreich
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Auch 2012 ist der Trend zum Outsourcing ungebrochen. Gerade die schwierige wirtschaftliche Lage
begünstigt diese Entwicklung, da durch Outsourcing
deutliche Kosteneinsparungen möglich sind. Von
Outsourcing Partnern werden heute aber nicht nur
Kosteneinsparungen erwartet, sondern auch Innovationsstrategien und die flexible Gestaltung von Services
und Service Levels, um das Kerngeschäft der Kunden
optimal zu unterstützen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten Cloud
Projekten?
Unsere Managed Print Services basieren fast ausschliesslich auf Private Clouds. Hier haben wir schon
einige Erfahrungen gesammelt und sehen grosses Potenzial – zum Beispiel für Mobile-Print-Solutions.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass unsere Kunden stets Innovationen erwarten. Wir wollen deshalb in Zukunft noch intensiver nach neuen Lösungen
forschen. Neue Angebote sind etwa die nächste Generation der MPS im Back-End-Bereich sowie die XPSund XPPS-Angebote für mittelgrosse Unternehmen.
Thomas Goetti
Geschäftsleiter
Comicro-Netsys AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Outsourcing, massgeschneidert und auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt, ist für uns der grosse
Trend bei mittelständischen Unternehmen. Um ein
hohes Qualitätsniveau zu erreichen, sind ein professionelles IT-Service-Management und Redundanz an
qualifiziertem Fachpersonal erforderlich. Beides ist für
mittlere Unternehmen zu vertretbaren Kosten kaum zu
­erreichen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Cloud Consulting ist in der Zwischenzeit eine gesuchte Dienstleistung bei unseren Kunden. Dabei geht es
darum, zu analysieren, welche «Clouds» sich denn
nun für ein Unternehmen anbieten, wie Migrationsprozesse in und auch wieder aus einer solchen Cloud
aussehen und welche Schnittstellen zur übrigen ITLandschaft des Kunden gemanaged werden müssen.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Comicro-Netsys stellt dagegen den professionellen
Betrieb der IT Security, Netzwerk-, Server- und Storageinfrastruktur sicher, betreibt den ServiceDesk und
erbringt die Desktop-Services.
LUCERNE FESTIVAL testet Ticket-Shop in der Cloud
Das LUCERNE FESTIVAL im Sommer, zu Ostern und am Piano (im Herbst) bietet seinen
Besuchern dreimal im Jahr die Möglichkeit,
Musik unter Mitwirkung weltweit führender
Orchester, Dirigenten und Musiker in einzigartiger Qualität zu erleben. Der Ansturm auf die
begehrten Plätze ist hoch. Immer mehr Tickets
für die Konzerte werden über den Webshop des
LUCERNE FESTIVAL verkauft. Dieser muss aufgrund der hohen Nachfrage nach den verfügbaren Sitzplätzen wachsende Anforderungen
erfüllen. Insbesondere beim Verkaufsstart,
wenn tausende Onlinenutzer gleichzeitig einen Platz reservieren möchten, entstehen hohe
Belastungsspitzen für die IT-Infrastruktur. Um
IBM Schweiz AG
Vulkanstrasse 106 | 8010 Zürich
www.ibm.com/ch
auch dann einen reibungslosen Service über
den Ticket-Webshop bieten zu können, suchte
das LUCERNE FESTIVAL nach einer effizienten
Möglichkeit, seinen Webshop zu testen und fit
für zukünftiges Wachstum zu machen.
Entschieden hat sich das LUCERNE FESTIVAL für IBM SmartCloud Enterprise, das
regelmässige Belastungs- und Funktionstests
des Webshops in der Cloud ermöglicht. Hierfür werden alle technischen Ressourcen für
die Tests in der öffentlichen Cloud-Lösung von
IBM abgebildet. In der virtuellen Server-Infrastruktur wurde eine speziell auf die Anforderungen des LUCERNE FESTIVAL abgestimmte
Testumgebung aufgesetzt und die nötigen
Test-Scripts entwickelt. Besonderen Wert legte
das Festival dabei auf den Einsatz von OpenSource-Software, um die Kosten überschaubar
zu halten. Stefan Hofstetter, IT-Verantwortlicher des LUCERNE FESTIVAL, erklärt: «Der
Bezug der Ressourcen aus der Cloud bietet
für uns die optimale Kombination aus Schnelligkeit und Kosteneffizienz. Wir müssen die
IT-Infrastruktur für die Belastungstests nicht
dauerhaft bereitstellen und unterhalten und
Bildquelle: LUCERNE FESTIVAL, Peter Fischli
können je nach Bedarf auf unsere Testumgebung zurückkommen.» Über IBM SmartCloud
Enterprise hat die IT-Abteilung schnellen und
sicheren Zugriff auf die Testumgebung und die
für die Tests nötigen Hardware-Ressourcen –
wann immer neue Tests gewünscht werden.
Stefan Hofstetter weiter: «Wir wollen unseren
Besuchern ein erstklassiges Konzerterlebnis
bieten – und das fängt mit der Kartenbestellung an. Durch unsere regelmässigen Tests in
der IBM-Cloud möchten wir auch hier höchste
Qualität sicherstellen.»
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | STATEMENTS
Philipp Sander,
Group Chief Commercial
Officer und Mitglied
der Ge­schäfts­leitung,
Scalaris AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ganz klar ja. Jedoch führt der Trend weg von lediglichen Infrastruktur-Outsourcing-Projekten, hin zu
Business-Prozess-Outsourcing-Projekten – inklusive
Applikationen. Aus Trendsicht entscheiden sich immer mehr KMU-Betriebe für das Outsourcing ihrer
dokumentennahen Prozesse.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Der Reifegrad des DLM-Cloud-Anspruchs hat in den
letzten zwei bis drei Jahren enorm zugenommen, wobei die Entwicklung von Cloud-Lizenzmodellen mit
den grössten IT-Herstellern und die Homogenisierung der verschiedenen Architekturschichten, sprich
Netzwerk, HW und Betriebssysteme, Datenbanken,
Middleware und Applikationen, die grössten Herausforderungen waren.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Document Lifecycle Management in the Cloud für
Dienstleister, KMUs und Fachabteilungen in Grossunternehmen, wobei vordefinierte industrie-, abteilungs- und themenspezifische Prozesse im Vordergrund stehen.
Jacques Boschung,
Managing Director
von EMC Schweiz
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ja, ganz klar. Outsourcing ist nicht nur ein Trend, sondern ist ein businesskritisches Element für das Unternehmen. Kunden setzen vermehrt auf hybride Modelle,
das heisst nicht nur die Private Cloud wird im hauseigenen Rechenzentrum betrieben, sondern zugekaufte/
zugemietete Dienstleistungen über externe Dienstleistungsanbieter werden vermehrt bezogen.
Was sind die Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Unsere Erfahrungen mit Cloud-Projekten ist durchwegs positiv. Wir helfen unseren Kunden, ihren Weg in
die IT-as-a-Service mit Leichtigkeit zu begehen. Dies
geschieht über verschiedene Zwischenlager wie etwa
Storage-as-a-Service, Back-up- und Archiving-as-aService, bis hin zu Application-as-a-Service.
Auf welche Themen fokussiert sich ihre Firma 2012?
Neben IT-Transformation im Storage-, Back-up-, Virtualisierungsumfeld und Trust wird Big Data eines
unserer Themenschwerpunkte sein, denn sowohl die
kostengünstige Speicherung wie auch die zielgerichtete Analyse von Big Data werden für Unternehemen
einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil darstellen.
Stefan Metzger
Country Managing Director
Schweiz, Cognizant
Technology Solutions AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ich erachte es als falsch, bei Outsourcing einfach von
einem «Trend» zu sprechen. In den letzten Jahren hat
sich Outsourcing zu einem Mittel moderner Unternehmensführung entwickelt. Standen früher hauptsächlich
Kosteneinsparungen im Vordergrund, so geht es heute
vermehrt um Business-Transformation und Innovation.­
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Heute beschränken sich die meisten Cloud-Projekte
auf Technologie-Fragen. Das wahre Potenzial von
Cloud wird sich jedoch erst in Zukunft zeigen, wenn
naheliegende Transformationen möglich werden bzw.
fundamental neue Businessmodelle entstehen, von denen wir heute noch keine Vorstellung haben.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Ein starker Fokus liegt 2012 in den Bereichen Beratung
mit unserer stark wachsenden Consulting-Organisation, Dienstleistungen im Bereich IT-Infrastruktur sowie
Prozess-Outsourcing. Selbstverständlich werden auch
unsere klassischen Services, wie zum Beispiel Testing,
Anwendungsentwicklung und -wartung einen hohen
Stellenwert haben.
Roland Lüthi,
Leiter Business Unit Techno­
logy & Outsourcing Services
und Mitglied der Geschäfts­
leitung von itelligence Schweiz
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Ja, man könnte sogar sagen, dass wir im Outsourcing-2.0-Zeitalter angekommen sind – weg von einer
rein technologischen Sicht und hin zu einem integrativen Ansatz von Technologie und Applikationen.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Unternehmenskritische Daten in eine gemeinsame In­
frastruktur mit vielen unbekannten Nutzern auszulagern, bereitet vielen Firmen Kopfschmerzen, und das
nicht zu Unrecht. itelligence sieht deshalb besonders
viel Potenzial in «Private Clouds». Viele Kunden wollen, dass ihre Daten in der Schweiz, der EU oder den
USA bleiben. Deshalb geben wir eine Garantie über den
Rechenzentrumsstandort, Datensicherheit und -zugriff.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Im Bereich Outsourcing hat das Thema ApplicationSupport Priorität. Unserer Kunden suchen nicht nur
einen Provider, bei dem sie ihre Systeme parken, sondern einen Partner, der ihnen hilft, das Beste aus ihrer
IT herauszuholen. Darum übernehmen wir für unsere
Kunden den erfolgreichen Betrieb und die Weiterentwicklung ihrer Systeme und Applikationen.
Hans Blindenbacher,
Geschäftsführer und Delegierter
des Verwaltungsrates der
Econis AG
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Bei aktuellen Umfragen ist Outsourcing vor IT-Sicherheit, Social Media oder E-Energy erneut an erster
Stelle. Lieferanten machen riesige Investitionen, um
entsprechende Services bereitzustellen. Diese Fakten
sowie die steigenden Angebote von Cloud Services bestätigen, die Nachfrage nach Cloud Services nimmt zu.
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Businesskunden verfolgen eher Privat-Cloud-Lösungen, für Privatkunden ist Software-as-a-Service auf
dem Vormarsch und wird prioritär durch die grossen
Softwareanbieter angeboten. Cloud-Services sind die
momentanen Innovationstreiber für die Bereitstellung
und Nutzung von IT-Leistungen der Gegenwart und
Zukunft.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Econis fokussiert sich auf Privat-Cloud-Services mit
hoher Sicherheit für Geschäftskunden. Als Serviceprovider für ganzheitliche Services stellen wir unseren
Kunden unter anderem Infrastructure-as-a-Service
und Platform-as-a-Service aus unseren Servicezentren
oder vor Ort zur Verfügung.
Thomas Keller,
Leiter des Zentrums für
Wirtschaftsinformatik an
der School of Management
and Law der Zürcher
Hochschule für angewandte
Wissenschaften ZHAW
Ist Outsourcing 2012 im Trend?
Gemäss unseren Studien zum «IT-Sourcing-Management 2011 – Status quo und Zukunft» ist zu schlies­
sen, dass der bestehende Trend auch 2012 seine Fortsetzung finden wird. Der am häufigsten aufgeführte
Hinderungsgrund, nämlich Sicherheitsaspekte, wird
zunehmend relativiert und verliert damit an Wichtigkeit.­
Was sind Ihre Erfahrungen aus realisierten CloudProjekten?
Der häufigste Grund für Cloud-Projekte sind immer
noch finanzieller Natur. Es zeigt sich jedoch, dass diese Gründe als Motivator zukünftig nicht mehr genügen
werden. Zunehmend wichtiger werden strategische
Überlegungen wie auch Chancen, die sich durch technologische Veränderungen ergeben. Ebenfalls entscheidend für erfolgreiche Cloud-Projekte sind die Partner.
Es zeigt sich einmal mehr, dass das schwächste Glied in
der Kette die Gesamtperformance bestimmt.
Auf welche Themen fokussiert sich Ihre Firma 2012?
Wir konzentrieren uns auf die Schaffung von Transparenz in den Angeboten von Outsourcing-Anbietern. Das
wird ein schwieriges Unterfangen sein, doch das unternehmerische Potenzial rechtfertigt diesen Einsatz.
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | PORTRÄTS
Presenting- & Platin-Partner
Swisscom IT Services ist eine führende Schweizer ITDienstleisterin. Das Kerngeschäft des Unternehmens
umfasst Integration und Betrieb von komplexen ITInfrastrukturen einschliesslich der Kernbankenlösungen
Avaloq und Finnova, die Bereitstellung und den Betrieb
von SAP-Lösungen sowie das BPM und alle ConsultingDienstleistungen zu diesen Geschäftsbereichen. Swisscom
IT Services betreut ihre Kunden in den Geschäftsbereichen
Outsourcing Services, Workplace Services, SAP Services
und Finance Services.
Swisscom IT Services steht für Schweizer Werte wie
Solidität, Verlässlichkeit, Kompetenz und Erfolg und ist
eine zuverlässige Partnerin für Kunden, Mitarbeitende
und Aktionäre. Mit ihren Lösungen und Dienstleistungen
unterstützt Swisscom IT Services die Kunden bei der
Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit.
Swisscom IT Services ist qualitäts- und sicherheitsbewusst
und nach ISO 9001, ISO 20000 sowie ISO 27001
zertifiziert. Wir haben uns überdies verpflichtet, bei allen
unseren Aktivitäten die Umwelt schonend zu behandeln
und auch entsprechende Produkte einzusetzen. Swisscom
IT Services verfügt über ein Umweltmanagement-System
gemäss ISO 14001.
Als weltweit grösstes Technologieunternehmen bietet HP
ein Portfolio, das Drucklösungen, Personal Computing,
Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst und so
Cloud- und Konnektivitätslösungen vereint. Dies ist die
Grundlage für eine nahtlose, sichere und kontextbezogene
Funktionalität in einer vernetzten Welt. HP erzielt 70
Prozent seines Umsatzes mit Hardware. Da immer mehr
Unternehmen IT-Ressourcen als Dienstleistungen beziehen
wollen, steigt die Bedeutung des Servicesektors deutlich.
HP ist stark im traditionellen IT-Outsourcing verankert. Mit
dem HP Banking Service Center hat das Unternehmen in
den letzten Jahren ein sehr umfassendes Angebot für die
Finanzindustrie und öffentliche Verwaltungen aufgebaut.
Dem Marktbedürfnis von Unternehmen, Ressourcen
schnell und automatisiert von einem darauf spezialisierten
Anwender zu beziehen, ist HP mit dem Aufbau von zwei
europäischen Cloud Service Centers in der Schweiz
begegnet. Hier werden Infrastrukturservices, ERP, CRM,
Mail- oder Kollaborationsanwendungen erfolgreich als
Cloud-Services angeboten.
Das Zentrum für Wirtschaftsinformatik (ZWI) der
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
(ZHAW) befasst sich mit der interdisziplinären Lehre der
Wirtschaftsinformatik, die ihre Wurzeln sowohl in der
Betriebswirtschaftslehre als auch in der Informatik hat.
Die Leistungen des ZWI sind in folgende vier Bereiche
gegliedert: Lehre, Weiterbildung, Angewandte Forschung
und Entwicklung sowie Beratungsdienstleistungen. Das
ZWI bietet einen «Bachelor-Studiengang (BSc)», einen
«Master-Studiengang (MSc)» in Wirtschaftsinformatik
sowie einen «Master of Advanced Studies (MAS)»Studiengang in Wirtschaftsinformatik und in Business
Analysis an, die sowohl die Grundausbildung wie auch die
Weiterbildung in der Wirtschaftsinformatik adressieren. Im
Fokus der Aktivitäten des ZWI steht die Optimierung von
Geschäftsprozessen in Unternehmen durch Verbesserung
der Qualität, der Produktivität und des Innovationsgrades.
www.zhaw.ch
www.hp.com
www.swisscom.ch/it-services
Gold-Partner
Mit zwölf Standorten und knapp 600 Mitarbeitenden
ist Bechtle einer der grössten System-Integratoren
in der Schweiz. Wir bieten ein modular aufgebautes,
bedürfnisorientiertes Dienstleistungs- und Produktportfolio für die gesamte Unternehmens-IT.
Bechtle folgt dem Prinzip «Plan-Build-Run». Dabei
setzt das Unternehmen auf etablierte Partnerschaften
mit allen namhaften Hard- und Softwareanbietern.
www.bechtle.ch
Cognizant ist ein führender Anbieter von IT-,
Consulting- und Geschäftsprozess-Services.
Mit rund 135 000 Mitarbeitern (Stand: 1. Januar 2012)
und mehr als 50 globalen Entwicklungs- und
Kompetenzzentren, die das Technologie-, Branchenund Methodenwissen bündeln, gehört der
Dienstleister zu den am schnellsten wachsenden
Unternehmen weltweit. Weitere Informationen auf
www.cognizant.com oder Twitter: Cognizant.
Econis ist Ihr spezialisierter Anbieter von
Infrastruktur-Services und –Lösungen und Partner
bei der Umsetzung Ihrer individuellen SourcingStrategie. Unsere Schwerpunkte: Erbringung von ITDienstleistungen wie die Beratung, Konzeption und
Integration von IT-Systemen sowie der Betrieb und
Unterhalt von IT-Infrastrukturen.
smart. innovativ. persönlich.
www.econis.ch
EMC unterstützt mit seinen Technologien und
Lösungen Firmen dabei, den maximalen Nutzen
aus ihrem Informationsbestand zu ziehen. Dabei
hilft EMC Organisationen von der Entwicklung
über den Aufbau bis hin zur Verwaltung
von flexiblen, skalierbaren und sicheren
Informationsinfrastrukturen – die zukünftig
vollständig virtualisiert sein werden.
www.emc.com
Getronics ist mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden
Euro (2011) und einer globalen Präsenz von 12 000
Mitarbeitern einer der führenden Anbieter von ICTDienstleistungen und -Lösungen. Schwerpunkte sind
Workspace Management, Connectivity, DatacenterServices und Consulting-Dienstleistungen. Mit
unserem Global-Service-Delivery-Modell bieten wir
weltweit eine konsistente Servicequalität.
www.getronics.ch
IBM Schweiz ist seit 1927 verlässlicher
Dienstleistungs- und Innovationspartner. Sie
sorgt dafür, dass sich Hardware, Software und
Dienstleistungen zu optimalen Kundenlösungen
zusammenfügen. Mit der «Smarter Planet»Agenda gehen wir die Herausforderungen unserer
Gesellschaft an und entwickeln nachhaltige Lösungen.
www.ibm.com/ch
Die in4U AG ist ein international erfahrenes
Unternehmen der ICT-Branche mit einzigartigem
Know-how rund um Strategie, Aufbau und Betrieb von
Informatikinfrastruktur. Dank über 30 Jahre Erfahrung
im Bereich Datacenter und einer konsequenten
Fokussierung auf Qualität und Sicherheit kann die in4U
AG individuell und kompetent auf die Anforderungen
und Erwartungen der Kunden eingehen.
www.in4u.ch
iSource konzentriert sich seit der Gründung im Jahr
1999 auf branchenneutrale Sourcing-Lösungen.
Unsere Services, die aus unseren drei Rechenzentren
heraus erbracht werden, umfassen cloudbasierende
Lösungen bis hin zu hochverfügbaren und desasterrecovery-fähigen Architekturen. Compliance-konforme
Lösungen, Transparenz im Pricing und On-DemandServices sind für uns selbstverständlich.
www.iSource.ch
Die Paninfo AG ist ein führendes Schweizer ITDienstleistungsunternehmen. Die Firma profiliert
sich als kompetenter Partner für IT-Consulting, ITEngineering und IT-Sourcing und zählt namhafte
Grossunternehmen und KMUs zu ihren Kunden.
1978 gegründet, beschäftigt die Paninfo heute 82
Mitarbeitende, davon 8 Lernende, mit Standorten in
Brüttisellen, Frauenfeld und Gerlafingen.
www.paninfo.com
Der europäische Softwarehersteller SAPERION
bietet eine leistungsstarke Softwareplattform für
Enterprise Content Management.
Die Produkte unterstützen die effiziente Verwaltung
sämtlicher Unternehmensinformationen sowie die
Automatisierung und Optimierung
der Geschäftsabläufe.
... Neu auch aus der Cloud – Simply managed.
www.saperion.com
Ihr Dienstleister für Projekte, Outsourcing und CloudLösungen. Wir erstellen zukunftsweisende Konzepte,
setzen Projekte professionell um und stellen einen
reibungslosen Betrieb sicher. Als OutsourcingPartner bieten wir massgeschneiderte IT-Services in
verschiedenen Modellen an. Unsere Schweizer CloudPlattform ermöglicht modernste Cloud-Services,
automatisiert und standardisiert.
www.wagner.ch
Die Evolution der Dokumenten-Industrie von
optischen zu digitalen Systemen, von Schwarz/
Weiss zu Farbdruck und von Papier zu elektronischen
Dokumenten widerspiegelt die Führung der Xerox
Produkte- und Dienstleistungen in einem weltweit
expandierenden Markt. Wir helfen unseren Kunden
mit Beratungs- und Outsourcing-Dienstleistungen.
www.xerox.ch
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | PORTRÄTS
Silber-Partner
Die Kernkompetenzen der Bison IT Services AG
liegen in den Bereichen Consulting, Engineering und
Operations von IT-Infrastrukturen. Ein umfassender
Service Desk und ein eigenes Repair Center
garantieren höchste Verfügbarkeit und schnelle
Reaktionszeiten. Die mehr als 200 qualifizierten
Mitarbeitenden bieten an den vier Standorten Büron
(LU), Basel, Bern und Winterthur massgeschneiderte
IT-Lösungen.
www.bison.ch
Professionelle IT-Services
Selektives Outsourcing | Cloud-Strategie-Consulting
IT-Infrastructure | Security
Service Management | Education
Equinix ist der weltweit führende Anbieter
von sicheren und carrierneutralen Colocationund Datacenter-Services.
In der Schweiz ist Equinix mit
6 Rechenzentren präsent.
www.comicro.ch
www.equinix.com
Mit KYOCERA Managed Document Services können
Sie bedeutende Einsparpotenziale erschliessen.
Wir analysieren Ihre Infrastruktur, die tatsächlichen
Kosten und die spezifischen Anforderungen. Durch
systematische Auswertung der erfassten Daten
entwickeln wir eine individuelle Optimierungsstrategie.
KYOCERA MITA verfügt als weltweit einziger Hersteller
über eine einheitliche Systemplattform.
www.kyoceramita.ch
Als spezialisiertes Beratungsunternehmen begleiten
wir seit über 12 Jahren Unternehmen im gesamten
Sourcing-Lifecycle. Fachkompetenz, langjährige
Erfahrung und das Bestreben nach individuell auf
Sie zugeschnittene Lösungen machen uns zu einem
wertvollen Partner.
www.soberano.ch
Global Partner
nexellent ist ein Schweizer Infrastructure-as-aService-Provider von hochwertigen ICT-Lösungen
und bietet Geschäftskunden ein umfassendes
Dienstleistungsspektrum an. Dieses beinhaltet die
Services Colocation/Housing, Infrastructure-as-aService, Serverhosting und Netzwerk.
Scalaris, Anbieter von
Document Lifecycle Management Cloud
für Dienstleister, KMU und Grossunternehmen.
www.scalaris.com
Media Partner
Als SAP-Hosting-Partner bietet itelligence seinen
Kunden eine professionelle 24x7-Rundum-Betreuung
inkl. Remote Services, ASP und Helpdesk-Konzepten
in unseren weltweit 8 Rechenzentren (CH, DE, PL,
USA, MY). Auf Basis unserer ISO-20000-zertifizierten
Prozesse und unserem erfahrenen Team, die mit den
aktuellsten Technologien vertraut sind, garantieren
wir Ihnen einen State-of-the Art-Betrieb Ihrer
Applikationen.
www.itelligence.ch
PIDAS Business & IT Services – Global 7x24 IT
Service Desk, Kompetenter On-Site Field Support,
Skill Services top IT-Fachkräfte, Zuverlässige BreakFix Services, IT-Infrastruktur-Projekte, IT Service
Management Solutions, Public Cloud Services
www.pidas.com
www.nexellent.ch
Die SoftwareONE AG ist Schweizer LicensingSpezialist der ersten Stunde. Seit 1985 unterstützen
wir Unternehmen und Organisationen beim Software
Licensing und beim Software Asset Management. Wir
verwalten über 4000 Softwareverträge für Kunden auf
der ganzen Welt. SoftwareONE ist Microsoft Large
Account Reseller (LAR) und Adobe Certified Reseller
Platinum in Europa, USA und Asien.
www. softwareone.com
terreActive AG ist der Vertrauenspartner für
umfassende IT-Sicherheit und Outsourcing. Das
unabhängige Schweizer Unternehmen wurde 1996
gegründet und spezialisierte sich auf IT-Sicherheit
und IT-Outsourcing. Zu den Kunden zählen namhafte
Firmen aus der Finanz, Verwaltung und Industrie.
www.security.ch
Veranstalter
Eleven Canterbury provides a collaborative platform
for senior financial services
executives to advise, mentor, and coach innovative
technology companies.
We help financial institutions by making the innovation
discovery process efficient and effective.
We help innovative technology companies better
understand the value that their offerings bring to
financial institutions, all the while expanding their
reach and creating market buzz about their solution.
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | REFERENTEN
Robert Bornträger
Mitglied der Konzernleitung, CEO Division IT & Logistics,
SIX Group
Outsourcing-Strategien & Business Alignment – Ensuring Success
Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2
Hansjörg Bühler
Leiter Fachgruppe Sourcing, SwissICT
Cloud & Outsourcing – Session B
Moderator Best-Practice- und Experten-Panel-Diskussion
Konrad Bussmann
CFO, Mitglied der Geschäftsleitung, ewl energie wasser luzern
Provider-Evaluation und Sourcing-Vorteile
Die Anforderungen an die zukünftige IT hat sich aufgrund der 2009 entwickelten
ewl-IT-Strategie grundlegend verändert. Nach einer systematischen Erhebung
der Bedürfnisse in den Fachbereichen wurden die zukünftigen Anforderungen
und der Sourcing-Grad definiert und in den Evaluationsprozess eingebaut.
Durch ein fundiert abgesichertes Outsourcing soll die Professionalität des ITManagement-Prozesses wesentlich verbessert und die Ressourcen auf ewlKernkompetenzen fokussiert werden.
Dr. Jochen Decker
Leiter Operations Management, SBB
Outsourcing-Strategien & Business Alignment – Ensuring Success
Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2
Prof. Dr. Urs Gasser
RA/LL:M: (Harv.), Executive Director, Berkman Center for
Internet & Society, Harvard University & Visiting Professor,
KEIO University, Japan
Cloud und Sicherheit im gesellschaftlichen Wandel
Prof. Dr. Urs Gasser zeichnet eine Skizze der Parameter Cloud, Sicherheit und
gesellschaftlicher Wandel im Vergleich zwischen den Kontinenten Asien, Amerika
und Europa. Er forscht unter anderem zur Regulierung digitaler Medien und
Technologien und steht aktuell in der Definition eines «Code of Contact», der
die Grundnormen der Verfügbar- und Erreichbarkeit definiert und vor allem
der Erwartung des ständigen Online-Seins entgegenwirkt. Im Kontext der
rechtlichen und regulatorischen Veränderungen werden die Anforderungen und
Auswirkungen für die Mediennutzung in Zukunft aufgezeigt und ihre Bedeutung
für Unternehmen und Cloud-Anbieter als Synthese abgeleitet.
Marcel Gavillet
CFO, Mitglied der Gruppenleitung, HOCHDORF-Gruppe
Konvergenz der Strategien: Produktion und IT
Als Milchverarbeiter ist die HOCHDORF-Gruppe auf eine sehr hohe Verfügbarkeit
der Produktion und der IT angewiesen. Um den Anforderungen in beiden
Bereichen gerecht zu werden, ist eine abgestimmte Strategie ein Muss.
Standardisierung und Industrialisierung sind wichtige Faktoren für das
erfolgreiche Zusammenspiel.
Ernst Hegg
Member of SWISS IT Management, Swiss International
Air Lines Ltd.
Cloud-Business-Modelle und organisatorische Praxis
Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 1
Patrick Heinzer
CIO, KVT-Koenig AG
Hybrid-Cloud-Modell: Anwendung und Erfahrungsbericht
Ist der strategische Entscheid, die IT auszulagern, einmal gefällt, stellt sich die
Frage nach dem passenden Sourcing-Ansatz für die einzelnen IT-Bereiche. Als
erfolgreiches und international tätiges Schweizer KMU hat sich KVT-Koenig für
ein hybrides Cloud-Modell entschieden. Die Beweggründe dafür sowie die daraus
gewonnenen Erfahrungen und «Lessons learned» werden von Patrick Heinzer,
CIO, praxisnah dargestellt.
Stefan Hofstetter-Schüssler
Head of IT, LUCERNE FESTIVAL
LUCERNE FESTIVAL meistert die Online-Ticket Herausforderungen in der Cloud
Das Referat zeigt auf, wie LUCERNE FESTIVAL ihren Ticket-Webshop in der
Cloud betreibt und mittels regelmässiger Belastungstests dafür sorgt, dass ihre
Website den Belastungsspitzen gewachsen und auch für zukünftiges Wachstum
vorbereitet ist. Diese werden in der IBM SmartCloud Enterprise aufgesetzt und
von dort ausgeführt.
Stefan Iseli
IT Manager, Fleurop-Interflora
Wege zur Nutzung von Cloud-Services
Der Entscheid für den Plattformeinkauf als «_Service_» wurde bei Fleurop
genauestens unter die Lupe genommen. Anhand der klar definierten
Ausgangslage und gewünschten Ziele fiel der Entschluss deutlich für eine IaaSLösung. Der Vortrag geht auf die wichtigsten «Make or Buy»-Fragen anhand der
Fleurop-E-Commerce-Plattform ein und zeigt somit mögliche Wege und Ansätze
für die Private Cloud.
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SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM | REFERENTEN
Peter Kaufmann
CIO, Franke Artemis Group
Outsourcing-Strategien & Business Alignment – Ensuring Success
Teilnehmer Executive-Panel-Diskussion 2
Prof. Dr. Thomas Keller
Leiter Zentrum für Business Information & Technology, ZHAW –
School of Management and Law
Cloud & Outsourcing – Session A
Moderator Best-Practice- und Experten-Panel-Diskussion
Christian Klezl
Vice President Cloud Computing, IBM Northeast Europe
Erfahrungsbericht: Wie Unternehmen unter Einsatz von Cloud Computing
Ihren Geschäftsnutzen erhöhen
Cloud: Zukunftstrend, Technologie, Architektur, Modell, Revolution der Para­
digmen – oder nur ein zeitgemässes Modewort? Wo liegt das Potenzial, was
ist zu berücksichtigen und wie konkret ist die Bedrohung durch exponierte
Datensicherheit? Sie erfahren anhand aktueller Praxisbeispiele, wie Cloud
Computing heute mehrwertstiftend und businessrelevant eingesetzt wird, welches
die Erfolgsfaktoren sind und mit welchen Resultaten gerechnet werden kann.
JP Rangaswami
Chief Scientist, salesforce.com
Cloud-Szenarien 2020 – Potentials and Future of Cloud Services
Der gebürtige Inder wurde mehrfach ausgezeichnet; 2010 zählte ihn das Magazin
«Wired» zudem zu den 100 einflussreichsten «Digital Powerbrokers» weltweit.
Als Chief Scientist bei salesforce.com fokussiert sich JP Rangaswami auf die
zentrale Frage, wie Unternehmen in Zukunft Cloud-Services-Plattformen optimal
nutzen können.
Bruno Schwager
CIO, Ammann Group
Kostenflexibilität in der IT – Führen Exernalisierung und Variabilisierung zu
einem kostenbewussten Verhalten der Anwender?
Cloud-Sourcing-Ansätze versprechen unter anderem Kostenflexibilität mit
daraus resultierender Kostentransparenz bis auf den einzelnen IT-Nutzer.
Doch was sind die Auswirkungen der neuen Rahmenbedingungen auf das ITKostenbewusstsein im Unternehmen? Bruno Schwager, CIO der Ammann Group,
beleuchtet das intern aktuelle Thema aus den verschiedensten Perspektiven:
vom Kostenstellenverantwortlichen, über die Nutzer, bis zur internen IT und den
Auswirkungen auf die Prozessorganisation.
Dr. Udo Wilski
CTO, Loyalty Partner Solutions
Steuern agiler Softwareprojekte mit einem automatischen KPI-Cockpit aus
der Cloud
Im Rahmen eines strategischen Projekts wurden umfangreiche Aktivitäten in
Indien konsolidiert, Kosten reduziert und die Skalierbarkeit gesteigert. Parallel
erfolgte die Definition der zur Überwachung und Steuerung des Projekts
geeigneten Kennzahlen. Diese werden in Form eines Online-Cockpits dargestellt.
Der Vortrag beleuchtet, wie effizient die Steuerung und Kontrolle des Projekts mit
einem automatisierten, kennzahlengestützten Cockpit ist und was für Vorteile es
dem Anwender in der Praxis bieten kann.
Michael Matzke
CTO, nexellent ag
Wege zur Nutzung von Cloud-Services (Co-Referent)
Die Zukunft gehört den virtuellen Rechenzentren! Welche Nutzen und
Marktvorteile eröffnen sich Unternehmen, die zukünftig ihre Netzwerkund Rechenressourcen aus modernen Cloud-Rechenzentren beziehen?
Dr. Bruno Messmer
Leiter Consulting, Swisscom IT Services AG
Snapshot – IT-Otusourcing und Cloud-Services 2012
Im Referat werden die IT-Megatrends, wie sie am letzten IT Sourcing Forum
vorgestellt worden sind, durch neue Trendbeobachtungen angereichert und mit
den Erfahrungen aus Kundenworkshops und Sourcing-Analysen 2011 erweitert.
Zu den drei wichtigsten Megatrends «Cloud-Plattformen», «Client Evolution» und
«Next Generation Sourcing» werden ausserdem die neusten Portfolio-Elemente
von Swisscom IT Services und die ersten Erfahrungen mit neuen Cloud-Lösungen
vorgestellt. Abschliessend werden einige Trends und deren Auswirkungen auf
Geschäft und Gesellschaft bis 2020 aus der Optik von Swisscom präsentiert.
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