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Ich sehe was, was Du nicht siehst - Hamburg@work

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Ausgabe 01
Februar 2011
Deutschland
2,00 €
ALWAYS ON
H A M BU RGS M AGA Z IN DE R DIGITA LE N W IRT S C H A F T
Ich sehe was, was Du nicht siehst
Augmented Reality eröffnet neue Perspektiven
Webfuture Award
Wir blicken hinter die Kulissen der Preisverleihung • Porträt
Sarik Weber: Doktor Startup • Existenzgründer Welche Unternehmen starten jetzt
in Hamburg durch? • Trends Location Based Services – der neue Marketingtrend?
Trendbook E-Commerce Innovationen auf einen Blick
EDITORIAL
INHALT
Sehr verehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Informationen in Echtzeit
Elbphilharmonie
Konzerthaus in der HafenCity
von Hamburg; 26 Geschosse
nach Fertigstellung; Architekten:
Herzog & de Meuron; Fassade
aus 1089 Glaselementen
Herzlichst Ihr
Uwe Jens Neumann, Vorsitzender
Hamburg@work e.V.
Über Ihre Anregungen an uwejens.neumann@hamburg-media.net freue ich mich.
greencapital.tv Was darf in Europas
Umwelthauptstadt nicht fehlen? Ein
eigener grüner WebTV-Sender!
TOPTALK
04 Ist Social-Media-Buzz planbar?
Stefan Puriss, frontlineshop.com
TRENDS
Trendbook E-Commerce Gemeinsam
mit TrendONE und OTTO präsentiert
Hamburg@work auf 116 Seiten die Trends
des Online-Handels.
09 shareifyoulike.com Teile, wenn
es dir gefällt!
GAMECITY
06 Casual Connect Casual Games
rule Hamburg
07 Studie Online-Spieler in Kauflaune
10 Website Aktionsprogramm
„E-Commerce No. 1“ gestartet
13 Online-Handel vs. stationärer
Handel Rene Otto vs. Ulf Kalkmann
Neptun Award Bald heißt es wieder:
Die Jagdsaison ist eröffnet. Im März startet die Bewerbungsphase für den sechsten
Crossmedia Award von Hamburg@work.
EXISTENZGRÜNDER
IN HAMBURG
14 Augmented Reality Verblüffende
Einblicke
18 Drei Fragen an... Interview mit
Dr. Andreas Günter
Qype Vodafone unterstützt Qype
11
Studie Verstärkung im Online-Handel
HAMBURG@WORK
24 Teamsunited Gewinner des
Webfuture Award 2010
19 wer-weiss-was Expertenwissen für
Facebook-Nutzer
31 Hamburg@work Klick-Tipp Taxi
bestellen per App
32 Office-Check Coworking-Spaces
20 Webfuture Award Finalist: brandslisten.de
24 Interview Robin Harries &
Kim-Karsten Stahn
21 Webfuture Award Finalist: vevention
10 Leitfaden Erfolgreich im E-Commerce
11
Architekturbüro
Vogel
PRO & CONTRA
18 Mikestar Mikestar.com und
Talentrun.com singen im Chor
MEDIACITY
08 newTV AppChallenge Trackel
schnappt sich die App-Krone
>
Augmented Reality Die Wirklichkeitswahrnehmung der Menschen wird
zunehmend von Smartphones & Co. erweitert. Auch die Marketingwelt hat diesen
Trend für sich entdeckt.
PORTRÄT
10 Stadtplan Erster Online-Stadtplan
für E-Commerce
Trendbook E-Commerce Innovationen auf einen Blick
97 Prozent
Vermittlungserfolg
25
12 Sarik Weber Doktor Startup
NEWS
11
www.twitter.com/HHatwork
Paarvermittlung
Silver Surfer
14
TITEL
ECOMMERCECITY
www.facebook.com/HHatwork
300 Meter bis zum
nächsten Coffee Shop
Porträt Sarik Weber hat ein Gespür
für Trends: Seit zehn Jahren bringt
der Unternehmer Internet Startups
auf Erfolgskurs.
09 XING Business-Netzwerk kauft amiando
06 Gamecity Night Hamburger GamesBranche feiert erfolgreiches Jahr
Coffee to Go
20 Webfuture Award Finalist: voice-choice
09 Social-Media-Preis Inpromo hat
den Plan
05 Location Based Services
06 Games Conference Branchentreff
in Hamburg
Foto: www.mediaserver.hamburg.de/R.Hegeler
12
Foto: ruebenberg.de
11
Zu finden im AppStore unter
„Hamburg@work“
Büroetage zu vermieten
456 qm; KM 7.296 €
Großraum- sowie Einzelbüros
Garage kann angemietet werden
08
Täglich für Sie im Einsatz: Der Hamburg@
work Reporter. Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und erfahren Sie Neuheiten aus der Digitalen Wirtschaft. Damit
nicht genug: Seit Kurzem ist die kostenlose
Hamburg@work App erhältlich! Unternehmensnews und Bildergalerien können Sie
so fortan von unterwegs anschauen.
Foto: ruebenberg.de
Foto: ruebenberg.de
einen umfassenden Einblick in das Trendthema Augmented Reality gewährt Ihnen unser
Leitartikel ab Seite 14. Zahlreiche Hamburger Unternehmen haben die Zukunftstechnologie
bereits erfolgreich eingesetzt und das Zusammenspiel von realen und virtuellen Welten für einen effektiven Marketingeinsatz genutzt. Um erfolgreiche Werbekampagnen geht es auch beim
sechsten Neptun Award von Hamburg@work. Wann und wie Sie an unserem CrossmediaWettbewerb teilnehmen, lesen Sie auf Seite 25. Was die Zukunft im Web an innovativen
Neuerungen zu bieten hat, zeigte uns bereits der Webfuture Award 2010. Einen umfassenden
Rückblick erhalten Sie auf Seite 24. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.
33 Wiener Kochsalon Ein Stück Wien
in Hamburg
25 Preview Neptun Award 2011
21 Webfuture Award Finalist: e-Bon
SERVICE
22 Freiminuten.de Shoppen und
kostenlos telefonieren
26 Termine Auf einen Blick: Events
der nächsten Monate
22 Mietmeile.de Mieten per OnlinePortal
28 Events Bildergalerien der HighlightEvents
23
JUST ARRIVED
kajomi Ab in den Norden!
30 Spotlights Was halten Experten von
Location Based Services?
nugg.ad Zielgruppengenau an Spree
und Elbe
31 Hamburg@work stellt vor…
Dr. Esther Conrad
33 zoommail Dialogmarketing für
jedermann
33 networks direkt Per iPad zum Desktop
34 Personalien Neue Köpfe der Stadt
35 Ausblick Was steht an? Worauf freut sich
Hamburg@work?
Titelbild:
©iStockphoto.com: Troels Graugaard, Tomwang112
Foto iphone: Courtesy of Apple
19 newTV-Kongress Aufbruch in die
neue Bewegtbilddimension
08 greencapital.tv Alle Zeichen auf Grün!
2
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
3
www.frontlineshop.com
4
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Mit genügend Bonuspunkten winken
sogar Reisegutscheine.
Digital Graffiti an und zu einem
Architektur-Highlight.
In London gibt es die SMS-Gutscheine
bereits in vielen Zonen.
Auch so kann man Freunden Geld
schenken.
Initiator: CheckPoints LLC., USA
Initiator: Ars Electronica Futurelab,
Siemens Corporate Technology,
Universität Linz, Österreich
Initiator: Telefónica O2 UK Ltd.,
Großbritannien; Placecast Inc., USA
Initiator: Venmo, Ayaka Nonaka, USA
Das amerikanische Startup CheckPoints hat eine mobile Shoppingapplikation für das iPhone entwickelt, die Kunden bei jedem Einkauf Punkte sammeln lässt. Betritt
ein Kunde einen Laden, werden
ihm automatisch alle am Treueprogramm teilnehmenden Produkte in
seiner Nähe angezeigt. Scannt er den
Barcode mit seiner Handykamera,
sammelt er wertvolle Punkte für
sein Benutzerkonto und kann diese
durch zusätzliche, interaktive Spiele
vermehren, die sich beim Scan öffnen. Anschließend lassen sich die
App-Punkte beispielsweise in Restaurantgutscheine oder Flugmeilen
eintauschen.
Die iPhone-Applikation „Gifi“ ist
eine clevere Kombination aus Venmo und Foursquare und wurde von
Studenten der Universität von Pennsylvania entwickelt. Sie ermöglicht
es Nutzern, Geldbeträge für ihre
Freunde an realen Orten wie Cafés,
Restaurants oder Discos zu hinterlegen. Loggen sich Freunde über
Foursquare an diesen Orten ein, bekommen sie eine Information über
das hinterlegte Geschenk auf ihre
Smartphones. Es können auch Geldgeschenke für eine Auswahl an Personen hinterlegt werden und diejenigen, die als erster am gewählten
Ort eintrifft, gewinnt das Geschenk.
„Digital Graffiti“, ein Projekt der
Universität Linz, Siemens Corporate
Technology und dem Ars Electronica
Futurelab, erlaubt es Nutzern, über
mobile Endgeräte persönliche Nachrichten an allen Orten zu platzieren.
Bei diesem Location Based Service
werden geokodierte Informationen
gezielt für bestimmte Personen und
in bestimmten Zeiträumen zugestellt.
Die Nachrichten können Schrift,
Bild-, Video- und auch Soundmaterial enthalten. Bei „Digital Graffiti“ wird im Unterschied zu anderen
Diensten keine GPS-Ortung genutzt,
sondern eine besondere WLANTechnik, die auch in geschlossenen
Räumen funktioniert.
O2 und die Location-Serviceplattform Placecast haben einen ortsbasierten Service gestartet, mit dem O2Kunden je nach Aufenthaltsort
SMS-Gutscheine von Unternehmen
bekommen. Sobald sie eine bestimmte geografische Zone betreten, erhalten sie per SMS einen Gutschein, der
in den umliegenden Geschäften eingelöst werden kann. Die ersten Unternehmen, die den Dienst in Anspruch nehmen, sind L'Oréal und
Starbucks. Mittlerweile haben über
eine Million Kunden ihre Einwilligung zur Nutzung des Dienstes gegeben, unter der Bedingung, dass ihre
Daten nicht an Partnerfirmen weitergegeben werden.
Online Geldgeschenke an
realen Orten hinterlegen
Gezielt digitale Notizen
hinterlassen
03.
SMS-Gutschein je nach
Location
Ist Social-Media-Buzz demnach wirklich planbar?
Das kreative Konzept erzeugt die exponentielle Verbreitung. Der große Buzz ist nicht in der Form planbar, als dass
man im Vorfeld schon weiß, ob es den erwünschten Effekt
erzielt. Was aber konkret planbar ist, sind Aktionen, die auf
bekannte Hebel setzen: guter Content, Gewinnspiele, Giveaways und ein bisschen Interaktion. Dadurch wird nicht
automatisch ein solcher Buzz erzielt, wie es bei OTTO der
Fall war. Da es hier um User Generated Content ging, war
der Zufall entscheidend. Bei kontinuierlich und sorgfältig
überlegtem Handeln in Social Media, geht es immer um
ein Grundrauschen um mit der Zielgruppe in ständigem
Dialog zu bleiben. Planbar ist es also an den richtigen Stellen stattzufinden, an denen sich der Kunde ohnehin bewegt
und auch empfänglich für Informationen ist.
In Zusammenarbeit mit
dem Trendforschungsunternehmen TrendONE
präsentiert ALWAYS ON
regelmäßig die weltweit
neuesten und vielversprechendsten Trends aus
der digitalen Szene. In
dieser Ausgabe liegt der
Fokus auf dem Thema
Location Based Services.
Ist Social-Media-Buzz wirklich planbar?
Stefan Puriss, Geschäftsführer von
frontlineshop.com, spricht über Erfolgskonzepte und Gefahren im Social Web.
02.
„Social Media ist
Trial and Error“
Auch andere Unternehmen und Marken nutzen SocialMedia-Kanäle, um über verschiedene Maßnahmen die Zielgruppen dort zu erreichen. Wo liegen hier die Gefahren? Gibt
es Mechanismen, den Buzz wirklich zu kontrollieren?
Gerade in Social Media muss man sehr spontan, aber vor
allem sehr bewusst reagieren, da sonst unvorhersehbare
Reaktionen aufkommen können. Das hätte nicht nur im
Social Web, sondern auch in der Presse zu einem negativen Selbstläufer werden können. Durch den Verlauf ist
der Buzz ja erst entstanden. Social Media ist Trial and
Error. Erfolgreiche Konzepte lassen sich nie eins zu eins
übertragen. Jede Idee lebt von ihrer Einzigartigkeit und
kann, wenn sie einmal erfolgreich war, nicht als Garant für
erneuten Erfolg in anderem Kontext genutzt werden.
Unser Geschäft, die Mode, ist sehr dynamisch und emotional. Gerade für Consumer Brands und Lifestyle-Anbieter
besteht bei einem Misserfolg von Social-Media-Kampagnen die Gefahr des Verlusts der Glaubwürdigkeit. Wir
arbeiten seit fast 25 Jahren im Distanzhandel und standen
immer im Dialog mit unseren Kunden. Daher können wir
aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen, der sich
teilweise auf Social Media übertragen lässt. Dazu gehört
eine offene und ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe,
genauso wie das sofortige Reagieren auf Lob und Kritik.
Man befindet sich in der „Komfortzone“ des Kunden und
sollte sich deshalb über mögliche Konsequenzen von Aktionen bewusst sein.
01.
Vor Kurzem hat der Versandhändler OTTO mit einem Modelcontest auf Facebook für Furore gesorgt: Mit rund 23.000
Stimmen setzte sich ein als Frau verkleideter Student gegen
die weibliche Konkurrenz durch. Ist die Aktion von OTTO
auf Facebook aus Ihrer Sicht ein glatter PR-Erfolg?
Die Aktion von OTTO hat sich durch das Voting für
„Brigitte“ zu einem absoluten Erfolg entwickelt. Die starke
Medienreichweite – das Thema hat sich schnell online, offline, in Print und TV verbreitet – hat das Projekt beflügelt.
OTTO hat an der entscheidenden Stelle richtig reagiert
und das Thema trotz der unerwarteten „Gewinnerin“ positiv für sich genutzt. Sonst wäre es unter Umständen ein
großer Misserfolg geworden.
Punkte sammeln
beim Einkaufen
TRENDS
04.
TOP TALK
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
5
GAMECITY
GAMECITY
Studie
Online-Spieler in Kauflaune!
Aktuelle Umfrage von GAN Game Ad Net bestätigt hohe Werberelevanz im Spielesektor.
Online-Spiele sind längst kein Jugendphänomen mehr, sondern sprechen Millionen von Internet-Nutzern in allen Altersgruppen an: Über zwei Drittel der Internet-Gamer sind
heute zwischen 20 und 45 Jahre alt. Entgegen vorherrschenden Vorurteilen handelt es sich dabei auch nicht
um sozial isolierte „Computernerds“, sondern vielmehr um kontaktfreudige Spielefans. Fast die Hälfte von
ihnen besucht mindestes einmal in der Woche ein Social
Network im Internet, um neue Kontakte zu schließen und
alte Kontakte zu pflegen. So die ersten Ergebnisse der aktuellen „Online Games Studie 2010“, für die der Hamburger
Spiele-Vermarkter GAN Game Ad Net in Zusammenarbeit
mit dem unabhängigen Marktforschungsdienstleister Fittkau & Maaß Consulting mehr als 7.500 Nutzer innerhalb
seines Portfolios befragt hat. Marketingentscheider dürfte
dabei vor allem folgendes Ergebnis interessieren: Die be-
Jährlich versammelt die Gamecity Night über 300 Branchenvertreter.
Preview: Games Conference 2011
Gamecity Night
Branchentreff in
Hamburg
Hamburger Games-Branche
feiert erfolgreiches Jahr
Games Conference zeigt die Trends der
Branche für 2011.
300 Branchenvertreter feierten bis
in die Morgenstunden.
Nach dem erfolgreichen Auftakt 2010 startet die Hamburg
Games Conference in die zweite Runde. Gemeinsam mit
GRAEF Rechtsanwälten und gamecity:Hamburg findet der
Kongress der Spieleindustrie am 17. März 2011 ab 12.30 Uhr
in der Bucerius Law School statt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie „Trends in der Games-Branche 2011“ und „Neue
Ökonomie: Risiken und Chancen von Free2Play Games und
Virtual Goods“. In zwei Panels veranschaulichen nationale
und internationale Experten anhand von Praxisbeispielen
aktuelle Entwicklungen der Games-Branche. Anmeldungen
sind unter www.games-conference.com möglich.
Am 25. November 2010 lud gamecity:Hamburg zur jährlichen Gamecity
Night in die Speicherstadt ein. Gründe zum Feiern gab es reichlich: Auch
in diesem Jahr konnten sich die Hamburger Games-Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten. Im feierlich ausgeleuchteten Speicherboden im
Holländischen Brook 4 begrüßten Gamecity-Projektleiter Achim Quinke
und Stefan Klein sowie der Chief Games Officer von Bigpoint, Philip Reisberger, die 300 Branchenvertreter aus dem In- und Ausland. „Einmal im
www.games-conference.com
www.gamecity-hamburg.de
in Prozent
63,4
Webshops
Social Networks
55,0
Video-Commmunities
54,0
47,0
Websites zum Thema Musik
34,4
Online-Tageszeitungen
Websites mit Koch-und Backrezepten
31,3
Websites zum Thema Sport
29,4
Websites zum Thema Gesundheit, Medizin, Fitness
27,4
Websites zum Thema Schönheit, Kosmetik
12,6
Reise-Websites
12,3
Webshops laufen Social Networks bei Online-Gamern den Rang ab.
fragten Online-Gamer zeigen sich in dieser Studie als
besonders aktive und konsumfreudige Internet-Nutzer.
gehören dabei neben Gaming-Portalen und den Social Networks vor allem
Webshops. So haben 40 Prozent der Befragten bereits über 40-mal online
eingekauft. In den letzten vier Wochen vor der Befragung waren sogar rund
zwei Drittel von ihnen auf Einkaufsbummel im Internet. Häufigste Konsumgüter waren dabei Kleidung, gefolgt von Büchern und Musik.
Über drei Viertel von ihnen sind zwischen drei und fünf
Stunden pro Tag online. Zu ihren beliebtesten Webseiten
www.gan-online.com
Jahr ist es an der Zeit, die Erfolge der Hamburger Games-Industrie
gebührend zu feiern“, so Achim Quinke. „Wir sind in Deutschland Vor-
reiter in der Computerspiele-Industrie und können uns im internationalen
Vergleich erfolgreich behaupten.“
INTELLIGENTE
CONTENT TECHNOLOGIEN
Preview: Casual Connect 2011
Casual Games
rule Hamburg!
Foto: ©iStockphoto.com: Michael Pettigrew
Internationale Experten versammeln sich
im Congress Center Hamburg.
Games-Freunde aufgepasst: Vom 8. bis zum 10. Februar
2011 steht Hamburg ganz im Zeichen der Casual Connect.
Über zwei Tage ruft die Casual Games Association
rund 3.500 Talente und Experten aus aller Welt in das
Congress Center Hamburg. Neben kleinen Ausstellun-
gen, Austausch und Networking erwarten die Teilnehmer
auf der Messe spannende Paneldiskussionen über neue und
künftige Entwicklungen aus der Welt des kurzweiligen
Spielvergnügens via PC, iPhone und Co.
Beliebte Websites neben Spieleseiten
Weltideen gibts in Eppendorf, Weltlösungen in der City-Süd. Kunden wie Axel Springer,
USA-Today, Japan-Times und knapp 200 weitere Blue-Chip-Unternehmen weltweit setzen
auf Systeme aus der City-Süd. Wenn Sie es also gleich RICHTIG machen wollen ...
MEDIA ASSET MANAGEMENT SEMANTISCHE SUCH- UND ANALYSETECHNOLOGIEN WEB-MEDIA-MONITORING
www.casualconnect.org
Digital Collections Verlagsgesellschaft mbH
Wendenstrasse 130 a | 20537 Hamburg / Germany
6
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Telefon +49 40 235 35 0 | Fax +49 40 235 35 180
info@digicol.com | www.digicol.com
7
MEDIACITY
MEDIACITY
newTV AppChallenge
Shareifyoulike.com
Trackel schnappt sich
die App-Krone
Teile, wenn es dir gefällt!
Neuer Online-Marktplatz für kommerziellen
Content im Social Web.
Neue iPhone-App aus Hamburg zeigt die
e
Welt als Video.
Wer kommerzielle Inhalte mit seinen Blog-Lesern, Facebook-Freunden oder Twitter-Followern teilt, kann mit
Hilfe der neuen Distributionsplattform Shareifyoulike.com
der Hamburger Agentur Dialog Solutions Group (DSG)
künftig ganz einfach Geld im Social Web verdienen.
Shareifyoulike.com fungiert dabei als eine Art OnlineMarktplatz, auf dem Werbetreibende ihren Branded Content bereitstellen. Verbreitet ein Nutzer die zur Verfü-
M
it dem „newTV AppChallenge 2010“ suchte die
Initiative Hamburg@work Ende letzten Jahres
erstmals die beste Bewegtbild-App aus der Elbmetropole..
H
Das Votum war eindeutig: Die Hamburger Trackel GmbH
er
sicherte sich sowohl den ersten Platz in der Gunst der
sExperten-Jury als auch den begehrten Publikumsrer
preis. Damit gewinnt Jan-Willem Wulff, Geschäftsführer
gung stehenden Videos, Apps oder Widgets von Unternehmen wie Philips, OTTO oder Unilever in seinem
privaten Netzwerk, erhält er dafür eine entsprechende Vergütung. Die Höhe der Bezahlung richtet sich nach
www.trackel.com
Foto: sebastianmuehlig.de
der Trackel GmbH, insgesamt 6.000 Euro. Mit seiner App
zum kostenlosen Upload von geocodierten Videos bietett er
rab bewegte Bilder
vor allem Reisenden eine gute Gelegenheit, sich schon vorab
möglicher Zielorte auf den Schirm zu holen – von den zentralen Sehensesagten Locations.
würdigkeiten über die schönsten Strände bis zu den angesagten
ge“ gingen mit der
Die Plätze zwei und drei der ersten „newTV AppChallenge“
ker“ der Sportain„ran App“ der Cellular GmbH und dem „HSV Goalshaker“
martphone-User.
ment GmbH an zwei neue Apps für fußballbegeisterte Smartphone-User.
dem geteilten Content und der Größe des zugelassenen
Netzwerks. Mitmachen kann jeder User, dessen Netzwerk
aus mindestens 25 Kontakten besteht. Wichtig dabei: Wel-
Martin Dräger und Christian Wilfer, Shareifyoulike.com
che kommerziellen Inhalte mit welchem Wortlaut geteilt werden – darüber
entscheiden die Publisher selbst. Shareifyoulike.com trägt die kommerziellen Inhalte damit nicht als Werbung, sondern als echte persönliche Empfehlungen in die privaten Netzwerke der Verbraucher.
www.shareifyoulike.com
Jan-Willem Wulff, Trackel GmbH
Xing.de
XING kauft amiando
greencapital.tv
Business-Netzwerk erweitert mit amiando
das Angebot für seine Mitglieder.
Alle Zeichen auf Grün!
Neuer Internet-TV-Kanal legt Schwerpunkt
auf ökologische Themen.
Passend zur Auszeichnung als Europas Umwelthauptstadt
2011 hat Hamburg jetzt auch einen eigenen Umwelt-TVSender im Internet: Am 15. November 2010 starteten der
Gründer, Frank Otto, und Senator Reinhard Stuth, Behörde
für Kultur und Medien, in den Geschäftsräumen der Firma
in der Hafencity den Sendebetrieb von greencapital.tv. Der
erste grüne WebTV-Kanal der Hansestadt beschäftigt sich
vor allem mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Ein großer Teil der verfügbaren Videos wird dabei
durch die Redaktion des Projekts erstellt. Aber auch Bürger,
Umweltverbände und Unternehmen sind dazu aufgerufen,
eigene Beiträge rund um Energie, Klimawandel und Natur
einzureichen. „Das Fernsehen der Zukunft ist interaktiv
– gerade im lokalen Bereich“, erklärt Bernhard M.
Bertram, Geschäftsführer von greencapital.tv. „Gemeinsam mit den Beiträgen der Bürger und Unternehmen
wird nach und nach ein farbenfrohes Mosaik entstehen, das den Blick der Hamburger auf die grüne Seite
ihrer Stadt zeigt.“ Nutzer der Plattform können sich da-
für entweder ein klassisches TV-Programm auf der Website
anschauen oder aktiv, wie bei Video-on-Demand-Portalen
8
Deutscher Social-Media-Preis
Inpromo hat den Plan
Interaktives Planungstool ermöglicht Mediaplanung
für Social Networks.
Frank Otto, greencapital.tv und Senator Reinhard Stuth, Behörde für Kultur und Medien
üblich, Videos zu bestimmten Themen suchen und auswählen. Das Programm von greencapital.tv soll neben dem Internet in Zukunft auch über
digitale (Kabel Deutschland) und analoge (wilhelm.tel) Kabelnetze sowie
eine mobile Version verbreitet werden. Unterstützt wird das Projekt durch
das newTV-Förderprogramm der Stadt Hamburg.
www.greencapital.tv
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Die Hamburger Agentur Inpromo ist für ihren „Social Media Planner“
mit dem Deutschen Social-Media-Preis 2010 in der Kategorie „Medien“ ausgezeichnet worden. Seit März vergangenen Jahres bietet er den
Werbetreibenden das erste interaktive Planungstool, das ihnen eine
Art Mediaplanung für Social Networks ermöglicht. Über 250 Plattformen sind hierfür im „Social Media Planner“ zu finden. Um auf
jeder von ihnen genau seine Wunschzielgruppe zu erreichen, lassen
sich die Nutzer nach Alter und Geschlecht der Nutzer sowie nach
Themen eingrenzen. Das Tool der Spezialagentur für Online-Promotion und -Marketing wurde auch für den DMMA OnlineStar
2010 nominiert.
www.inpromo.de
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Die Hamburger XING AG bietet seinen 10 Millionen Mitgliedern mit dem Erwerb der Münchner amiando AG einen integrierten Dienst zur Organisation, Bewerbung und
Umsetzung von Veranstaltungen im beruflichen Umfeld. amiando ist der führende Anbieter für OnlineEventmanagement und
-Ticketing in Europa.
XING folgt damit dem
Wunsch einer großen Zahl
seiner Mitglieder. Allein im
vergangenen Jahr wurden
mehr als 150.000 Events
über die XING-Plattform
organisiert und vermarktet.
„Künftig können wir die effiziente Abwicklung aller da- Stefan Groß-Selbeck, XING AG
für erforderlichen Prozesse
einschließlich Registrierung, Ticketausstellung und Abrechnung integriert anbieten“, so Stefan Groß-Selbeck, CEO
der XING AG.
www.xing.de
9
ECOMMERCECITY
ECOMMERCECITY
Website
Trendbook
Website zum Aktionsprogramm „E-Commerce
No. 1“ gestartet
Trendbook E-Commerce
merce – Innovationen auf einen Blick
Alle Infos zum Standort Hamburg und dem
Aktionsprogramm sind online.
E
Was gibt es Neues aus der E-Commerce Hauptstadt
Hamburg? Welche Online-Händler und -Dienstleister
sitzen hier? All das erfahren Interessierte ab sofort auf
www.e-commerce-hamburg.de. Hamburg@work bietet
on TrendOdes weltweiten Trendscout-Netzwerkes von
NE wurden fast 100 Mikrotrends aus dem E-Commerce
e, wie internatioidentifiziert. In sieben Kategorien zeigen sie,
Hamburg@work präsentiert mit TrendONE
ndONE und OTTO einzigartige
Trends im Online-Handel.
rstmals erhalten Experten und Interessierte
ssierte
inen
im neuen Trendbook E-Commerce einen
nd zuumfassenden Überblick über aktuelle und
kunftsweisende Neuerungen der Branche. Mithilfe
novative Dienstleisnale Akteure des elektronischen Handels innovative
lle einbinden. Neben
tungen und Ideen in ihre Geschäftsmodelle
en aktuelle EntwicklunTrends im klassischen Online-Handel werden
etrachtet. Darüber hinaus
gen aus Social- und Mobile-Commerce betrachtet.
hing“ innovative Lösungen
werden in der Kategorie „Media&Publishing“
aler Inhalte aufgezeigt. Auch
zur Distribution und Monetarisierung digitaler
der stationäre Handel kann zukünftige Entwicklungen in den Kategorien „Future POS“ und „Retail Innovations“ antizipieren. Mit „Further
auf der zentralen Internet-Plattform einen Überblick
über die eCommerceCity Hamburg und das Aktionsprogramm mit seinen Partnern und Projekten. Zu fin-
den ist hier u.a. der bundesweit erste E-Commerce Online-Stadtplan mit dem Überblick über Unternehmen der
Branche aus der Metropolregion Hamburg. Auch das
Trendbook E-Commerce, das einen umfassenden Einblick
in aktuelle und zukunftsweisende Neuerungen des Online-Handels bietet, können Sie hier herunterladen.
Innovations“ werden
außergewöhnliche Out-of-theBox-Innovationen im E-Commerce
vorgestellt.
Das Trendbook E-Commerce erscheint im Rahmen
des Aktionsprogramms „E-Commerce No. 1“ von Hamburg@work. Im interaktiven PDF können auf einen Klick
weitere Informationen, Bilder und Videos abgerufen werden. Das Trendbook steht auf www.e-commerce-hamburg.
de zum kostenlosen Download bereit.
www.e-commerce-hamburg.de/city-trendbook
www.e-commerce-hamburg.de
Studie
Vodafone unterstützt Qype
Verstärkung im
Online-Handel
Hamburger Firma erhält 6,5 Millionen Euro für Ausbau
des mobilen Web-Angebotes.
Studie belegt: zukünftig mehr
Wettbewerb im E-Commerce.
Die Zukunft liegt im Mobile Web. Aus diesem Grund investiert Europas größtes lokales Empfehlungsportal kräftig in die Weiterentwicklung des Mobilgeschäfts. Mit rund
3,5 Millionen Euro zusätzlichem Kapital von
Vodafone Ventures und weiteren 3 Millionen
Euro von den bestehenden Investoren will
Qype neue Funktionen und Möglichkeiten für User entwickeln. Darunter wird es
eine Co-Branding-Version geben, die auf
Vodafonegeräten vorinstalliert ist. Seit ih-
Laut der online-repräsentativen Studie
„Marktplatzsortimente 2010“ des Hamburger Software-Unternehmens und Partners
des E-Commerce Aktionsprogramms novomind gibt es künftig mehr Wettbewerb
zwischen den großen Online-Handelsplattformen: Noch bestellen 90 Prozent der
Online-Shopper Medien und Elektronik
bei amazon und ebay. Doch mit quelle.
de wird ein vielversprechender OnlineMarktplatz für Markenanbieter etabliert –
zunächst mit den Schwerpunkten Technik
und Living (wir berichteten). Ebay und
amazon liefern sich derweil einen Kampf
im Online-Buchmarkt, denn mithilfe der
DirectGroup versucht ebay, den Wettbewerb im Online-Buchhandel anzukurbeln.
Die Hamburger Big Player OTTO und
Tchibo haben hingegen ihre Stärken bei
Mode und Haushaltswaren. Die Studie ist
auf www.novomind.de erhältlich.
Qype
Stadtplan
Leitfaden
Gesucht – gefunden!
Erfolgreich im E-Commerce
Erster Online-Stadtplan für E-Commerce.
E-Commerce Leitfaden in der Ausgabe
Alle Hamburger Unternehmen, die sich innerhalb der Wertschöpfungs- von Hamburg@work.
10
kette E-Commerce engagieren, sind herzlich eingeladen, sich in den ersten
Internet-Stadtplan für den Online-Handel und die verwandten Branchen
einzutragen. Die Hamburger „Gelben Seiten“ des E-Commerce bieten die
zentrale Übersicht über das einzigartige Kompetenznetzwerk der Hansestadt in diesem Bereich. Über 200 Institutionen sind bereits auf dem
virtuellen Plan zu finden. Unter www.e-commerce-hamburg.de/citystadtplan können sich weitere Unternehmen kostenlos ergänzen.
Die wichtigsten Informationen für den erfolgreichen Aufbau und Betrieb eines Online-Geschäfts fasst der neue „ECommerce-Leitfaden“ zusammen. Er wurde gemeinsam
von den Topunternehmen der Branche entwickelt und steht
Ihnen in der exklusiven Ausgabe von Hamburg@work zum
kostenlosen Download auf unserer E-Commerce Website
zur Verfügung.
www.e-commerce-hamburg.de/city-stadtplan
www.e-commerce-hamburg.de
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
rer Einführung 2009 haben nahezu eine
Million Menschen in ganz Europa die Qype-App heruntergeladen. Sie unterstützt
verschiedene Sprachen und ermöglicht den
Benutzern, im In- und Ausland auf lokales
Wissen zuzugreifen und neue Bewertungen
zu verfassen. Außerdem enthält sie ein intuitives Fünf-Sterne-Bewertungssystem, das
mit nur einem Klick die besten Orte in der
Umgebung anzeigt. Qype deckt mit Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien,
Portugal, den Niederlanden und Irland die
europäischen Kernmärkte von Vodafone ab.
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
www.qype.com
www.novomind.de
11
PORTRÄT
PRO & CONTRA
ALWAYS ON fragt bei den Experten der Digitalen Wirtschaft nach
Ist der Online-Handel der Tod des stationären Handels?
Der Online-Handel wächst seit Jahren unaufhaltsam: Allein 2010 wurden in Deutschland Waren im Gesamtwert
von 18 Milliarden Euro online eingekauft – Tendenz steigend. Welche Auswirkungen hat der Online-Boom auf die
Wirtschaft? Kann der stationäre Handel diesem Druck standhalten?
Sarik Weber:
Doktor Startup
PRO
Der Unternehmer brachte innerhalb von zehn Jahren verschiedene Firmen auf Erfolgskurs.
Heute unterstützt er mit Hanse Ventures und als Juror des Webfuture Award Existenzgründer
beim Aufbau ihrer Startups.
W
as ist das Geheimnis seines Erfolges?
Ist es sein außergewöhnliches Talent,
Know-how oder die pure Leidenschaft? –
Für den gebürtigen Hamburger ist es eine
Kombination aus allen Faktoren. Im Vordergrund steht allerdings der Spaß an der
Sache. Auf diese Weise habe er das, was er
in all den Jahren getan hat, nie als Arbeit
empfunden. Ein Ratschlag, den er auch
schon zahlreichen Jungunternehmern mit
auf den Weg gegeben hat: Tue das, was Dir
Spaß macht, dann wird es gelingen.
Talent und Know-how
Schaffen, aufbauen, entwickeln – Attribute, die sich wie ein roter Faden durch das
Weber privat
Name:
Sarik Weber
Geboren:
20.12.1967 in Hamburg-Blankenese
Familie:
verheiratet, zwei Kinder
Hamburg-Index
Freizeit:
Ausflüge auf das Land mit unseren
Kindern, Jogging, Skifahren,
Schwimmen
Gaumenfreuden: frischer Fisch, Sushi und Meeresfrüchte aus dem Frischeparadies
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Drinks:
guter spanischer Rotwein, am
liebsten aus der Rioja-Gegend
Lieblingsecken:
im Herzen der Hafencity, direkt
gegenüber der Elbphilharmonie,
wo Hanse Ventures seinen Sitz hat
Leben von Sarik Weber ziehen. Den Grundstock dafür legte er während
seines Studiums der Wirtschaftswissenschaften und des Internationalen
Marketings. Zunächst in Osnabrück und dann an internationalen Universitäten in San Sebastián und London. Im Alter von 24 Jahren verschlug
es ihn im Rahmen eines Praktikums erneut nach Spanien. Aus seinem
Praktikum wurde der erste Job. Die Herausforderung: Ein Unternehmen
für eine große deutsche Gruppe in der Möbelindustrie aufzubauen. Ein
Schlüsselerlebnis für den Diplom-Kaufmann, dessen Berufsleben fortan
von Unternehmensgründungen geprägt war. Leidenschaft und Pioniergeist standen und stehen für den begeisterten Hobbysportler dabei im
Vordergrund, wodurch er auch seinen nächsten Chef überzeugte, den er
im Bordrestaurant eines ICE kennenlernte. Als sich dieser von seinem Vertriebsleiter trennte, besetzte er die Position kurzerhand mit Sarik Weber.
Leidenschaft Internet
Anfang 2000 entdeckte er seine Passion für die Internet-Wirtschaft. Noch
ahnte der Unternehmensentwickler nicht, dass das World Wide Web die
nächsten zehn Jahre seines Berufslebens bestimmen würden. Damals wie
heute faszinierte ihn die Schnelligkeit der Branche: Innerhalb kürzester
Zeit Internet-Startups aufzubauen, die auch über die Ländergrenzen hinaus erfolgreich sind.
Es sind Neugier und Freude zugleich, die den zweifachen Familienvater
bis heute vorantreiben und die ihn immer wieder aus dem sicheren Hafen
herausfahren lassen, um aus dem Nichts etwas zu schaffen. Eigenschaften,
die er als Gesellschafter bei Hanse Ventures auslebt. „Die Gründerszene
von Hamburg liegt mir am Herzen“, so Sarik Weber. Daher sei das Engagement als Juror beim Webfuture Award eine Selbstverständlichkeit.
“Die Hansestadt hat im Online-Bereich eine lange Tradition, die wir
durch Förderung junger und innovativer Unternehmen aufrechterhalten
müssen“, ergänzt er. Doch die Finanzierung sei in Deutschland immer
noch ein Problem. Nicht zuletzt deswegen hinke Deutschland im europäischen und internationalen Vergleich bei Existenzgründungen immer
noch hinterher. Wenn es nach Sarik Weber geht, dann ist das nicht mehr
lange der Fall.
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CONTRA
Rene Otto, Geschäftsführender Gesellschafter
Rock N Shop, Vorsitzender der AK
E-Commerce des Bundesverband des
Deutschen Versandhandels
Die Versandhandelsbranche verzeichnet seit Jahren starke Zuwächse, während der Stationärhandel über stagnierende bzw. rückläufige Umsätze
klagt. Das Konsumverhalten verändert sich deutlich. Trotzdem werden Fußgängerzonen sich nicht generell in Friedhöfe verwandeln – zum Glück! Tote wird es aber geben und
zwar Unternehmen, die sich dem geänderten Konsum- und
Kommunikationsverhalten der Menschen versperren.
Dabei hat der Online-Handel auch in der eigenen Familie
ein Sorgenkind. Der klassische Universalversandhandel –
mehr noch als der Stationärhandel – überlebt, zumindest
ist Quelle Geschichte, während Karstadt „nur“ am Boden
liegt. Warum aber ist Quelle zugrunde gegangen, während Amazon den Distanzhandel revolutioniert? Ganz
einfach, weil Amazon sich auf das veränderte Konsumverhalten eingestellt hat: schnelle Lieferung, hochautomatisiert, ohne Diskussion und vor allem zuverlässig schnell. Der Stationärhandel muss sich dieser Veränderung ebenso stellen. IKEA macht es vor – die größte Filiale in Deutschland ist der Online-Shop. Alle stationären
Filialen profitieren vom Katalog, müssen aber auch OnlineUmsätze mitverantworten – und trotzdem herrscht bei
IKEA in den Filialen häufig positiver Ausnahmezustand.
Ebenso im Hause Globetrotter: Dort werden Katalog, Online-Auftritt und Filiale bestmöglich vernetzt. Der Katalog
liefert Werbeimpulse nachhaltig und aufmerksamkeitsstark
direkt ins Haus, im Online-Auftritt schaut sich der geneigte
Käufer sein potenziell neues Kajak an, angeregt zum Beispiel durch Imagefilme, und in der Filiale testet er es ausgiebig. Der Fachverkäufer vor Ort berät und sorgt dann dafür,
dass das Kajak per Versandhandelsspedition geliefert wird.
Das ist die Zukunft des Handels. Sie nennt sich
Multichannel!
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Ulf Kalkmann, Geschäftsführer
Fachverbände des Hamburger
Einzelhandels e.V.
Der stationäre Einzelhandel kann auf eine Jahrtausende lange erfolgreiche Geschichte zurückblicken, war er doch die erste Form, Waren feilzubieten und auszutauschen und einen Mehrwert zu generieren. Ende des letzten Jahrhunderts hatte sich auch der
Versandhandel als Wettbewerber zum stationären Handel
etabliert, war jedoch keine große Bedrohung. Dann kam der
Internet-Handel und es stellte sich in der Tat die Frage, wie
viele Existenzen im stationären Handel er kosten wird und
ob die Innenstädte veröden. Heute kann man feststellen, dass
die Revolution nicht stattgefunden hat. Es gibt Verdrängung und Betriebsschließungen, aber diese Entwicklung findet sukzessive statt und ein gut aufgestellter Händler braucht sie nicht zu fürchten. Gleichwohl muss er wissen, wo im Vergleich zum InternetHandel seine Stärken liegen und welche Zielgruppen er
besonders ansprechen sollte. Typ- und Farbberatung ist
online kaum darstellbar, die Installation eines Geschirrspülers durch den Fahrer eines Paketdienstes stellt kaum
einen Kunden zufrieden, die Beratung für Spielwaren für
die Enkelkinder muss im Internet scheitern. Dies sind nur
einige Beispiele, warum dem stationären Handel nicht angst
und bange zu werden braucht. Gleichwohl wird der InternetHandel weiter Marktanteile gewinnen. Zum Totengräber
wird er aber nur dort, wo stationäre Händler ihre Stärken
nicht weiter ausbauen und kommunizieren. Und da sollten
sich die Kaufleute die Frage stellen, ob eine MultichannelStrategie nicht eine erfolgversprechende Lösung sein kann.
Schon heute betreiben stationäre Händler erfolgreich kundenorientierte Shops im Internet und erreichen damit Menschen weltweit. Kreative und neuen Ideen zugewandte Kaufleute werden auch in Zukunft erfolgreich sein.
Die weitere Entwicklung bleibt also spannend.
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LEITARTIKEL
LEITARTIKEL
Täuschend echte Welten
Alles eine Frage der Technik
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Verblüffend
Die AR-Technologie blendet zwar wie von Zauberhand
Symbole oder andere Informationen genau an der richtigen
Stelle auf dem Bildschirm ein. Ein Hexenwerk steckt aber
nicht dahinter. In das von der Kamera eingefangene Bild der
realen Welt werden zusätzliche digitale Informationen eingefügt – ähnlich wie die eingeblendete Abseitslinie bei der
TV-Übertragung eines Fußballspiels. Dank eingebautem
GPS und Kompass erkennt die AR-Anwendung, in welche
Richtung die Kamera zeigt und wo genau der Betrachter
sich befindet.
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Hinter den meisten AR-Programmierungen steckt die Verknüpfung von GPS-Standortdaten mit der Kamera-Funktion des Smartphones und einer Datenbank, aus der Informationen abhängig von Standort und Kamerabild abgerufen
werden. So können ihm relevante, ortsbasierte Informationen angezeigt werden wie: Was läuft gerade im Kino, wo
gibt es die beste Pizza in der Gegend – oder wo ist der nächste Hermes Paket-Shop? Auch die Hamburger Hermes Logistik Gruppe Deutschland startete Anfang Dezember 2010
eine AR-Anwendung. Auf dem Handydisplay werden hier
die nächstgelegenen unter den 14.000 Hermes PaketShops
angezeigt. Damit will Hermes Kundennähe „auch in die
virtuelle und mobile Welt transportieren“, sagt Lutz Rahn,
Bereichsleiter IT bei Hermes in Deutschland.
Ich sehe was, was Du nicht siehst
Wer durch eine Straße der Hansestadt schlendert, kann die Kamera seines
iPhones auf die vor ihm liegende Häuserlandschaft richten und bekommt
dann verblüffende Einblicke: Er sieht auf dem Bildschirm nicht nur die
Straße vor ihm, sondern auch, ob und welche Wohnungen in der nächsten
Nähe frei sind. Kleine Hausembleme scheinen in der Luft zu schweben und
ein eingeblendeter Radarschirm zeigt an, in welche Richtung die Immobiliensuche besonders vielversprechend ist.
Die App, die diese Einblicke ermöglicht, wurde in vier Wochen 100.000mal heruntergeladen. Der Nutzer der App sieht auf dem Bildschirm eine
erweiterte Version der Realität, die um die Daten angereichert ist, die die
Hamburger Immonet.de, ein Tochterunternehmen des Axel-SpringerVerlags gesammelt hat. Als erstes deutsches Immobilienportal bietet Immonet.de eine integrierte Live-Suche mit Augmented Reality-Technologie
(AR) an. User können ihr Preisniveau einstellen, Objekte in einer bestimmten Größe anzeigen lassen und die gewünschte Immobilienart auswählen. Ein Schwenk mit der Handykamera zeigt sofort verfügbare Angebote in der Nähe an. „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ heißt ein beliebtes
Kinderspiel. Die AR-App von Immonet ist ein Indiz dafür, dass zunehmend auch Erwachsene das Prinzip attraktiv finden, mehr von der Umwelt zu erfahren, als auf den ersten Blick zu erfassen ist.
Foto: © Vanessa van Rensburg - Fotolia.com
Programmiert hat die App das Hamburger Unternehmen Cellular. Roman
Kocholl, Geschäftsführer von Cellular, sieht großes Potenzial bei AR und den
passenden Anwendungen: „Augmented Reality ist eine der zukunftsweisenden Technologien bei mobilen Diensten. Wir haben bereits einige Apps mit
AR-Komponente umgesetzt. Für eine Immobiliensuche ist AR die Paradeanwendung schlechthin, um unsere reale Welt mit der virtuellen zu verknüpfen.“
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Foto: ©iStockphoto.com/James Pauls
Hermes setzt bei dem Projekt auf eine Kooperation: Die
Shop-Suche ist in den AR-Browser Junaio integriert, den die
Münchner Agentur Metaio entwickelt hat. Sie ist auf ARTechnologie spezialisiert. Smartphone-Besitzer, die Junaio
bereits nutzen, bekommen nun nicht mehr nur Ortsinformationen wie Wikipedia-Einträge auf dem Handy angezeigt,
sondern werden direkt auf die Hermes PaketShops aufmerksam gemacht. „Da wir sehr internet-affine Kunden haben, ist
es naheliegend, dass wir uns auch mit Augmented Reality
beschäftigen“, sagt Rahn. „Wir entwickeln dazu mit unserer
Kommunikationsagentur und mit Metaio Ansätze. Im Zuge
dessen entstand gemeinsam die Idee zum Test einer neuen
Werbeform.“
Solche Hinweise auf eigene Filialen oder freie Wohnungen
bieten den Nutzern unmittelbar praktische Mehrwerte.
Mit ortsbasierten Diensten sprechen Unternehmen sie genau dort an, wo diese sich gerade aufhalten – und dies
exakt dann, wenn sie auf der Suche nach Umgebungsinformationen sind.
Die kontextabhängige Werbung und die intuitive Darstellung von Inhalten auf dem Smartphone ist aber nur eine
Möglichkeit, die AR-Technologie zu nutzen. Auch die
Kombination von Papier, PC, Internet und Webcam bietet
die Chance, Nutzer mit scheinbar magischen Einblendungen zu verblüffen.
Die H. Brügmann GmbH in
Büchen stellt Muffen und
Schrauben her, die sie unter der
Lutz Rahn,
weltbekannten Marke Rampa
Bereichsleiter IT,
vermarktet – und mit Hilfe eiHermes Deutschland
ner AR-Anwendung verkauft.
Die Werbeagentur Jansass
GmbH entwickelte für sie kleine Montageanleitungen für
bestimmte Produkte im Visitenkarten-Format. Die kann
man nicht nur per Hand durchblättern, sondern auch vor
eine Webcam halten. Wer das tut, stellt überrascht fest, das
nun die Grenzen zwischen Bildschirm und Wirklichkeit
verwischen: Die Anleitung erscheint auf dem Rechner – in
einer dreidimensionalen Version als Computeranimation.
Schick ist die „Erweiterte Realität“ zugegebenermaßen –
aber auch ganz schön viel Hightech, um Schrauben zu verkaufen, oder? Ja, sagt Agenturinhaber Jan Sass. „Der Markt
der Leute, die mit so einer Form der Werbung etwas anfangen können, ist winzig.“ Aber es funktioniert, weil in diesem
Fall die Zielgruppe „spitz definiert und technik-affin“ ist.
„Es geht um Architekten und Bauplaner“, sagt Sass. „Rampa
als einer der letzten europäischen Hersteller von Muffen
und anderen Bauteilen stellte sich die Frage, wie man es
schafft, dass die Planer genau diese Muffen in ihre Ausschreibungen integrieren.“
Kaufanreiz durch Augmented Reality
Im größeren Stil schafft es Lego, mit einer AR-Anwendung
seine bunten Quader und Selbstbaumodelle besser als bisher
zu verkaufen. In den Spielwarengeschäften wurden dazu
Bildschirme in die Warenregale integriert, vor die man eine
Packung zum Beispiel mit Bausteinen für ein Lego-Karussel
halten kann. Die Kunden werden zusammen mit der
Packung gefilmt. Auf dem Bildschirm sehen sie sich mit der
Schachtel und auf dieser das aufgebaute Lego-Karussel, das
sich als virtuelles Modell auf der Packung dreht. „Nachdem
Lego Pilotmodelle seiner AR-Anwendung in den Läden getestet hatte und damit signifikante Abverkaufssteigerungen
erzielen konnte, wird das ProJan Sass,
gramm nun bundesweit eingeInhaber
führt“, sagt Rolf Buchholz, GeWerbeagentur
JanSass GmbH
schäftsführer der Hamburger
Beratungsfirma Key Values.
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LEITARTIKEL
LEITARTIKEL
Fazit: Für den Massenmarkt ist die Technik noch nicht bereit. „Augmented Reality wird und muss sich noch stark
weiterentwickeln, um in den Alltag der Kunden einzufließen“, sagt Ralf Klein-Bölting, Direktor Marketing und Werbung bei OTTO.
Trotzdem stellt sich die Frage: Ist AR nur ein nettes Vehikel für technische
Spielereien oder bietet die Technik bereits große Business-Chancen? Bei
XING wird zwar bereits in einigen Fachgruppen intensiv über die Vorteile
unterschiedlicher AR-Technologien diskutiert. Doch wenn ein
Early-Adopter der Technologie wie Ikea auf Pilotprojekte keine weiteren AR-Aktivitäten folgen lässt, macht das stutzig.
Rolf Buchholz,
Geschäftsführer,
Key Values
Marketingtrend mit Potenzial
Das Potenzial der Technik ist dagegen groß. Anbieter, die
mit einem hohen Ortsbezug bei ihren Diensten punkten,
können ebenso auf sie setzen wie Firmen, die zukünftige
Kunden mit Innovationen begeistern möchten. „Wer einmal
eine AR-Anwendung genutzt und herausgefunden hat, wie
man die Magie weckt, die in einem Stück Papier steckt, findet das in der Regel sehr spannend“, sagt Jan Sass.
Ikea-Kunden konnten von Februar 2009 bis August 2009 in
einem Testversuch direkt erfahren, wie sich die Zukunftstechnik AR auch für einfache Dinge praktisch nutzen lässt. Wenn
man die Ikea-Einrichtungs-App startete, aktivierte sie die Kamera, die das heimische Wohnzimmer filmte. In das Vorschaubild ließen
sich acht verschiedene Möbelstücke einblenden. Rückte man sie mittels
Tastensteuerung an die richtige Stelle, konnte man sehen, ob die Möbel gut
in die eigene Wohnung passen. Eine tolle Idee, aber auf viel Resonanz stieß
sie nicht. Bis auf Weiteres sind keine anderen AR-Projekte geplant, heißt es
beim Möbelriesen.
Einige Firmen versuchen bereits, den Aha-Effekt geschickt
auszunutzen. BMW etwa experimentierte bei der Markteinführung des neuen Minis mit einem AR-Tool, mit dessen
Hilfe potenzielle Kunden den Kleinwagen am heimischen
Computer als dreidimensionales Modell betrachten. In Autozeitschriften wurden Anzeigen abgedruckt, auf denen per
Piktogramm die AR-Anwendung erklärt wurde: Computer
anschalten, Anzeige vor die Webcam halten – und das MiniModell erscheint auf dem Bildschirm. Wird das Papierblatt
hin- und hergedreht, bewegt sich auch die dreidimensionale
Autoanimation im Rechner. Audi veröffentlichte im Sommer 2010 gar den ersten Autokalender ohne Autos. Erst wer
ihn mit der Smartphone-Kamera betrachtet, erweckt die
Bilder zum Leben. Über eine AR-App für das iPhone werden Fahrzeuge mit blinkenden Scheinwerfern und brummenden Motoren in die Landschaftsbilder eingeblendet.
Am Anfang war Augmented Reality
Bislang bremsen zum einen technische Hürden die Entwicklung. „Die Geräte, mit denen Informationen gesammelt werden, sind nicht gut genug“,
sagt Sebastian Metzner, Analyst beim Hamburger Trendforschungsunternehmen Trendone. „In den Kameras der Smartphones und Laptops steckt noch nicht genug Leistung und Intelligenz, so dass
sie noch nicht mit Hilfe von Software etwa Gesichter oder die
Form eines Hauses automatisch identifizieren.“
Ralf Klein-Bölting,
Direktor Marketing
und Werbung, OTTO
Auch bei der Darstellung der „Erweiterten Realität“ gibt es
noch Probleme. „Die Bildschirme auf den Mobilgeräten sind
im Grunde nicht groß genug“, sagt Metzner. „Wenn man versucht, mit dem Handy AR-Inhalte einzufangen, bekommt man
einen starren Arm.“ Und weil viele AR-Anwendungen mit Flash arbeiten,
stottern die Anwendungen ab und an, weil die Smartphone-Prozessoren
mit ihnen überfordert sind. Auch die mitunter beträchtlichen Lizenzkosten
für AR-Software bremsen die Entwicklung. Vor allem aber haben die Anbieter von AR-Diensten damit zu kämpfen, dass viele Nutzer
erst einmal verstehen müssen, auf welche Weise ihnen Smartphones oder Webcams helfen, neue Informationsschichten zu
erschließen. „Das Anwendungsprinzip ist für die meisten
Menschen völlig ungewohnt. Man muss etwa die Kamera oder
den Katalog in einer ganz bestimmten Art und Weise halten,
sonst funktioniert es nicht“, sagt Jan Sass. „Die Technologie ist
ziemlich erklärungsbedürftig.“
Augmented Reality im Alltagstest
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Foto: ©iStockphoto.com/James Pauls
Sebastian Metzner,
Analyst, Trendone
Im ganz großen Stil experimentiert aber ein Hamburger
Unternehmen nun mit der Technik: Der Versandhändler
OTTO hat die Kombination von Print und AR noch eine
Stufe weiterentwickelt. AR-Technologie erweckt den auf
Papier gedruckten Mytrend-Katalog zum Leben, wenn man
ihn vor eine Webcam hält. „In einem Katalog ist meist wenig
Platz für Extra-Informationen und zusätzliche Bilder. Interessiert sich der Kunde für ein bestimmtes Produkt, möchte
er es am liebsten von allen Seiten sehen, es drehen und wenden können“, sagt Ralf Klein-Bölting. „Eine neue Dimension
steht ihm zur Verfügung. Er kann die Produkte rundherum
in einer 360 Grad Ansicht drehen, ganz nah im Close-Up
oder in unterschiedlichen Styling-Varianten ansehen.“ In
der Ansicht gibt es etwa eine Strickjacke, die man sich durch
die Augmented Reality in fünf verschiedenen Farben und in
völlig unterschiedlichen Kombinationen mit anderen Kleidungsstücken ansehen kann.“
Gesteuert werden die einzelnen Sequenzen durch die Bewegungen des Kataloges vor der Webcam. So kann zum Beispiel durch das Kippen einer Katalogseite das Outfit eines
Models verändert werden. Wird der Katalog gedreht, dreht
sich auch das Model und eine Rückansicht des Outfits wird
ermöglicht.
Insgesamt haben vier feste Teammitglieder abteilungsübergreifend von der ersten Idee bis zum Druck sechs
Monate lang zusammen am interaktiven Katalog gearbeitet. „Mit dem Einsatz des Augmented Reality Tools soll für
den Kunden ein positives Erlebnis mit der Marke OTTO
geschaffen werden“, erklärt Klein-Bölting das AR-Experiment. „Gleichzeitig steht hinter dem Projekt die Test-andLearn-Philosophie von OTTO. Wir erproben daran, wie
die neue Technologie bei unseren Kunden ankommt und
ziehen daraus Schlüsse, wie wir es beim nächsten Mal besser machen können.“
So experimentierfreudig sind mit Blick auf die AR-Technik
derzeit nur wenige Unternehmen. „Im Moment probieren
nur die Innovatoren die Technologie aus“, sagt Rolf Buchholz. „Aber sie wird sich weiter durchsetzen, ihr Momentum wächst.“
Spielwiese der Medienschaffenden
Vor allem liegt das daran, dass viele Nutzer inzwischen eher
auf spielerische Weise entdecken, dass ihr Smartphone ein
Tor zur „Erweiterten Realität“ sein kann. Neben den Firmendiensten gibt es bereits viele weitere interessante ARApps, mit denen vor allem Smartphone-Nutzer sich Informationen über ihre Umgebung einblenden lassen können.
Anwendungen wie Theodolite Pro, Cyclopedia, Wikitube
oder Layar nutzen die Kamerafunktion der Smartphones
und das GPS zusammen, um als interaktive Reiseführer
Wikipedia Informationen der eigentlichen Realität hinzuzufügen. Dienste wie Pocket Universe oder Google Sky Map
füllen den Nachthimmel mit Sternbildern und Planetennamen. Spiele wie AR-Soccer sorgen dafür, dass erwachsene
Menschen beim wilden Bildschirmkick mit dem unsichtbaren Ball hemmungslos im Büro herumzappeln.
Und wer erst einmal ein paar unsichtbare Tore auf dem
Handy geschossen hat, für den ist es auch ein Leichtes, mit
Hilfe der Zaubereinblendungen den nächsten Hermes PaketShop zu suchen – oder gleich die neue Wohnung.
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NEWS
NEWS
wer-weiss-was
Ich weiß was, was Du
noch nicht weißt
Mikestar
Mikestar.com und
TalentRun.com singen
im Chor
Expertenwissen für Facebook-Nutzer.
Zusammenschluss der beiden
Online-Karaoke-Portale.
D
ie Hamburger Mikestar GmbH wird neben ihrer
gleichnamigen Karaoke-Seite künftig auch den
Mitbewerber TalentRun.com betreiben. Durch den Zusammenschluss soll der Ausbau des Themas OnlineKaraoke forciert werden. Im Fokus stehen dabei Varianten wie Social Games und Apps für Mobiltelefone. Auch
Skill-based-Gaming ist für die Betreiber ein aktuell interessantes Feld. Dabei wird Mikestar.com zunehmend den
Gaming-Part übernehmen und TalentRun.com weiterhin
Das Team um Mikestar und TalentRun
die klassische Karaoke-Plattform ausbauen. White-Labeling-Konzepte,
wie aktuell „Million Voices“ für die Deutsche Telekom, werden ein weiteres Wachstumsfeld sein. Derzeit verzeichnen die Portale zusammen
rund eine halbe Million User.
Das Hamburger Wissensnetzwerk wer-weiss-was vermittelt
seine Experten jetzt auch auf Facebook. Hierzu hat das
Unternehmen eine eigene Know-how-Applikation für das
Online-Netzwerk entwickelt, über die Facebook-Mitglieder
jegliche Fragen an die über 480.000 wer-weiss-was-Experten stellen können. Die gestellten Fragen und gegebenen
Antworten erscheinen direkt auf der entsprechenden Facebook-Seite. Alternativ können die Nutzer mit der werweiss-was-App auch nur ihre Freunde befragen und sehen,
welche Fragen von den Freunden gestellt oder beantwortet
wurden. Mit der neuen Wissens-App, die in Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Groß & Stark Kommunikation entstand, hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, auf Facebook neue Nutzer und Experten für werweiss-was zu gewinnen und die eigene Expertensuche auf
das bestehende Freundesnetzwerk auszuweiten.
www.mikestar.com
Erik Hauth, wer-weiss-was.de
www.wer-weiss-was.de
Drei Fragen an
Dr. Andreas Günter
Dozent des Studiengangs IT-Managment und Consulting an der Universität Hamburg.
©iStockphoto.com/Lisa Klumpp
Seit Studienbeginn sind fast 100 Tage vergangen – Zeit für
eine erste Bilanz?
Der Masterstudiengang IT-Management und Consulting
ist erfolgreich an der Universität Hamburg angelaufen: Seit
Beginn ist er zu 100 Prozent ausgelastet. Es gibt jetzt 32
ITMC-Studierende, das sind in etwa so viele wie in den
beiden "traditionelleren" Masterstudiengängen Informatik
und Wirtschafsinformatik. Die Studenten sind motiviert
und engagiert. Sie lassen sich auf etwas Neues ein: sowohl
thematisch als auch von der Studienform, die durch enge
Kooperationen mit Hamburger Firmen geprägt ist.
Warum wurde dieser Studiengang ins Leben gerufen?
Im Bereich IT und IT-Consulting gibt es ein Defizit in der
Ausbildung. Viele Informatiker/innen arbeiten später als
Berater, erhalten allerdings keine angemessene Qualifikation. Hier gibt es einen eindeutigen Mangel an kompetenten
Leuten.
Der Studiengang wurde unter anderem in Kooperation mit
Hamburg@work Mitgliedern wie capgemini sd&m, bitmanager, dataport, itemis, iteratec und Lufthansa Systems AS gestaltet. Gibt es dadurch einen Vorteil?
Ohne die Unterstützung dieser Firmen wäre es nicht möglich gewesen, den Studiengang zu starten. Sie versprechen
sich davon, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Mitarbeitern zu knüpfen, und sind darüber hinaus interessiert, die
Kooperation zu intensivieren. Der Studiengang ist anwendungsorientiert: So können Praktika, Projekte und die
Masterarbeit in Kooperation mit den Förderunternehmen
durchgeführt werden. Die Firmen beteiligen sich explizit
an der Ausbildung der Studierenden und stellen in diesem
Zusammenhang zum Beispiel auch einige der Referenten
für das Innovationsforum, was integraler Bestandteil des
Studienganges ist.
www.informatik.uni-hamburg.de
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bagel brothers
newTV-Kongress 2011
sandwich restaurant
Anywhere, anytime!
entspannt
genießen
Ein Bagelsandwich zum
Meeting, bringt Schwung in die Runde.
Mit neuen hybriden Endgeräten drängen vielfältige Angebote auf die gute alte Mattscheibe im Wohnzimmer. Klassische Sender stehen nun gleichberechtigt neben Videoon-Demand-Plattformen und bewegten Bildern aus dem
Netz. Neue Technologien wie HbbTV verschmelzen das
TV-Bild mit Informationen aus dem Internet. Der viel
beschworene „Kampf ums Wohnzimmer“ ist in vollem
Gange und bringt die Branche in Bewegung. Auch die
Screens selbst bewegen sich und eröffnen neue Märkte.
Wann erfolgt der Durchbruch von „Mobile TV“ auf den
Smartphones der Konsumenten? Sind auto-mobile
Screens bald schon ein Massenmarkt? Welche Chancen
ergeben sich für Produzenten und Werbetreibende in den
Out-of-Home-Medien? Der newTV-Kongress 2011 von
Hamburg@work bringt die wichtigsten Akteure der Branche an einen Tisch. Hamburg@work Mitglieder erhalten
eine Ermäßigung. Der genaue Termin wird in Kürze kommuniziert.
individuell frisch belegt, per Mausklick bestellt, ruck zuck gebracht
www.newtv-kongress.de
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EXISTENZGRÜNDER
EXISTENZGRÜNDER
Vevention
Das „Webfuture Award Special“ präsentiert vier
Finalisten, die sich beim Business-Idea-Speeddating
der Experten-Jury stellen mussten. Weitere Details
zur Preisverleihung und zu den Finalisten in unserem
Rückblick auf Seite 24.
Eventmanagement
via Web 3.0
Eventmanagement leicht gemacht.
V
evention.com bietet eine auf Web 3.0 basierte
Lösung zum online-gestützten Eventmanage-
ment. Der Service umfasst die Dokumentation aller
Abläufe: Angefangen beim Planning über die Kostenerfassung bis hin zur Ausschreibung – inklusive Abrechnung. Dabei verknüpft vevention.com gleich
Michael Stoss, voice-choice
voice-choice als wären es die Originalstimmen. Hierzu werden nur we-
Deine Stimme –
beStimme!
Software für ein individuelles, ganz
persönliches Hörerlebnis.
W
enn aus dem Navi plötzlich die Stimme des Partners spricht oder
das Hörbuch auf einmal klingt wie Opas Märchenstunde – dann ist
hier voice-choice im Spiel. Das Startup-Unternehmen von Michael Stoss
liefert eine Stimmsoftware, die es ermöglicht, Audiodateien mit seiner eigenen Stimme oder dem Einspielen einer vertrauten Stimme so zu verändern,
nige Minuten Sprachaufnahme von der gewünschten Zielstimme benötigt. Nichts Neues? Doch! Denn: voice-choice
revolutioniert das bisherige marktübliche Verfahren
zur Sprachgenerierung. „Durch die Anwendung eines
speziellen Algorithmus zur Stimmkonvertierung werden
Nachteile wie Stimmverzerrung, mindere Verständlichkeit,
mangelnde Natürlichkeit und das Vorhalten großer Datenbasen eliminiert“, erläutert der Diplom-Wirtschaftsingenieur und Social Entrepreneur Michael Stoss. Die Webfuture
Award Jury war begeistert: Endlich mal kein Klon aus
Amerika, sondern eine Innovation aus Deutschland!
voice-choice Buchenstrasse 3 22299 Hamburg
Fon: 040 / 8 07 93 60 65 E-Mail: info@voice-choice.de
www.voice-choice.de
drei Komponenten miteinander: Eventplaner können
jegliche für ihre Veranstaltungen relevanten Leistungen
weltweit anfragen. Die Dienstleister wiederum können
Angebote umgehend online unterbreiten. Durch das
Einbeziehen von MICEClouds, Netzwerken, die speziell für Convention Bureaux & Center, Hotel-Gruppen
und Repräsentanten geschaffen wurden, verknüpft vevention.com alle Komponenten zu einem großen, globalen Anbietermarkt. „Die gemeinsame Datenbasis erleichtert für alle Seiten den administrativen und koordinativen Aufwand – und das ohne anfallende Provisionen oder Kommissionen“, erläutert Florian Haselmayer,
Gründer und Geschäftsführer von vevention GmbH.
Florian Haselmayer, vevention
vevention GmbH Lehmweg 17a
20251 Hamburg Fon: 040 / 2 70 75 10
E-Mail: info@vevention.com
www.vevention.com
e-Bon
Ein Kassenbon via E-Mail
Archivierung im digitalen Zeitalter.
V
om Supermarkt direkt auf den Computer via EMail – der digitale Kassenbon „e-Bon“ von Burkhard Friedrichsen bewahrt vor Zettelwirtschaften. Das
brandslisten
Wenn Marken den
Kunden zuhören
Prinzip: Durch das Scannen eines anonymisierten
Barcodes auf dem Kassenbon wird dieser auf
das E-Mail-Konto des Kunden weitergeleitet. Wer
möchte, kann die Daten zusätzlich auf einem persönlichen Online-Account archivieren. In Dänemark
Das Prinzip Kundenservice.
Mark Pohlmann, brandslisten
K
undenservice ist das Marketing der
Zukunft – mit dieser Feststellung
gründeten Mark Pohlmann, Geschäftsführer
von MAVENS, und Frank Wagner, Gründer
von nugg.ad, die internetbasierte Frage-Antwort-Plattform brandslisten. Das OnlinePortal ist die Antwort auf die Fragen: Wie
begegnet ein Anbieter wirkungsvoll dem
Kontrollverlust durch Communities? Wie
profitieren Unternehmen vom Wissen ihrer Kunden? Wie
etabliert das Internet einen effizienteren Kundendienst?
Das Prinzip ist transparent: Kunden stellen ihre Fragen öffentlich und die Besucher geben Antworten.
Das Besondere: Brandslisten verbindet erstmals die Vorteile
von Forum und Wiki miteinander. Hilfreiche Antworten
werden mit einem Klick in den Bereich „Wissen“ übertragen
und stehen so allen zur Verfügung. Das Unternehmen kann
jederzeit diese Einträge prüfen und offiziell freigeben.
brandslisten GmbH Ehrenbergstraße 69 22767 Hamburg
Fon: 040 / 38 02 38 66 E-Mail: info@brandslisten.com www.brandslisten.com
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und Nordamerika gerade einmal in Ansätzen realisiert,
überzeugt Friedrichsen mit seiner Idee: „Der First Mover auf diesem Gebiet zu sein, das anonyme und einfache Verfahren und die Unabhängigkeit von Zahlkarten
sind wichtige Aspekte. Der kostenlose Service für den
Endkunden und die Möglichkeit für Handelsunternehmen, einen intelligenten Werbekanal zu schaffen,
ergänzen das Konzept und machen e-Bon einzigartig
und zu einer echten Innovation“, so der Gründer und
geschäftsführende Gesellschafter.
Burkhard Friedrichsen, e-Bon
e-Bon UG Königstraße 28 / 5.Etage 22767 Hamburg
Fon: 040 / 63 94 25 98 E-Mail: Burkhard.Friedrichsen@e-bon.de
www.e-bon.de
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EXISTENZGRÜNDER
JUST ARRIVED
freiminuten.de
Shoppen und kostenlos telefonieren!
Speach Media GmbH startet mit freiminuten.de durch.
O
nline einkaufen und dafür kostenlos telefonieren –
das ist das Prinzip von Freiminuten.de. Hinter der
Geschäftsidee stecken die beiden Brüder Moritz und Anton
Pagendarm, Joe Tonne und Felix Müller. Gemeinsam gründeten sie 2009 die Speach Media GmbH und starteten das
Bonusprogramm freiminuten.de. Das Angebot richtet sich
an alle deutschen Prepaid-Kunden, die bei angeschlossenen Online-Shops einkaufen und
so Freiminuten sammeln. Anschließend werden die virtuellen Bonuspunkte gegen kostenloses Prepaid-Guthaben eingelöst. Vertragskunden
von o2 und Klarmobil haben sogar die Möglichkeit, ihre Freiminuten
gegen eine Rechnungsgutschrift einzulösen. „Das Besondere an Freiminuten.de ist, dass unsere Kunden durchschnittlich schon nach jedem
zweiten Einkauf kostenlos telefonieren können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Loyaltyprogrammen müssen sie also nicht lange Punkte
sammeln, um von dem Service zu profitieren“, erläutert Moritz Pagendarm das Modell. Finanziert wird das Hamburger Unternehmen
durch Provisionen, die seitens der Partnershops für neu geworbene
Kunden entstehen und die anschließend in Form von Freiminuten
an die User zurückgegeben werden. Mit über 100 ausgewählten
Partnershops bietet das Unternehmen seinen Kunden mehr als
eine Million Produkte von Babyartikeln bis Konzerttikkets. Dabei sind vor allem Unternehmen wie OTTO,
Görtz und my toys wichtige Partner. Wie die Zukunft
aussehen wird? „Wir wollen Freiminuten.de
für Vertragskunden aller Mobilfunkanbieter
nutzbar machen. Außerdem sollen auch
Stromanbieter von unserem innovativen
Kundenbindungsportal überzeugt werden.“
Michael Hoffmann,
kajomi
kajomi
nugg.ad
Ab in den Norden!
Zielgruppengenau an
Spree und Elbe
Hamburg wird kajomis zentraler Standort in
Nord-, West- und Ostdeutschland.
Die Beratungsagentur für digitales Direktmarketing mit
Sitz in München zieht es nun auch in die Elbmetropole: Mit
einem Büro im Stadtteil Winterhude eröffnet kajomi ihre
erste Niederlassung in der Hansestadt. „Hamburg ist ein
wichtiger Standort für die Wirtschaft und die Kommunikationsbranche in Deutschland und wir freuen uns, ab jetzt
auch dort präsent zu sein“, so Michael Hoffmann, Geschäftsführer der kajomi GmbH. Mit dem neuen Standort
soll die Kundenbetreuung im Raum Nord-, West- und
Ostdeutschland gewährleistet und ausgebaut werden.
„Hamburg ist ein wichtiger Standort für
die Wirtschaft und Kommunikation.“
Anton Pagendarm, Joe Tonne, Felix Müller und
Moritz Pagendarm, Speach Media GmbH
Speach Media GmbH
Holstenwall 10
20355 Hamburg
Fon: 040 / 3 39 88 86 61
E-Mail: anton@freiminuten.de
www.freiminuten.de
Mietmeile.de
Mietmeile.de: Besitzen auf Zeit
Darüber hinaus stehen der Ausbau und die Weiterentwicklung des Unternehmens im Vordergrund. Im Zuge dessen
wechselt Stephan Kauf, Leiter Business Development und
Mitglied der Geschäftsleitung von kajomi, von der Isar an
die Elbe. Neben der Leitung der Niederlassung ist er für die
Bereiche Suchmaschinen- und Bannerwerbung sowie Affiliate-Marketing zuständig. Künftig wird der Standort um
weitere Account-Manager ergänzt werden.
kajomi GmbH Mühlenkamp 63b 22303 Hamburg
Fon: 089 / 4 52 28 39-0 E-Mail: info@kajomi.de
www.kajomi.de
Mieten leicht gemacht per Online-Portal
Warum kaufen, wenn mieten doch so einfach ist? Mit dem Online-Portal
Mietmeile.de bieten Stefan Mantwill und Göran Holst privaten und
gewerblichen Mietern und Vermietern die Möglichkeit, Artikel und
Dienstleistungen auf Zeit kostenlos zu leihen bzw. zu verleihen. Von
Mietwagen oder Anhängern über Boote, Garagen und leer stehende Kellerräume bis hin zu Personal, Partyräumen oder Musikunterricht. Das Angebot von Mietmeile.de umfasst derzeit 14
Karim H. Attia, nugg.ad
Vorstand
Berliner Targeting-Marktführer eröffnet Niederlassung
in Hamburg.
Werbetreibende wissen es längst: Mit Targeting-Instrumenten können
Streuverluste im Onlinemarketing deutlich reduziert und die Effektivität
einer Kampagne nachhaltig erhöht werden. Ein ausgewiesener Spezialist
auf diesem Gebiet ist der Berliner Targeting-Dienstleister nugg.ad. Als
Marktführer im Bereich des Behavioural Advertising berücksichtigt das
Unternehmen bei der Auslieferung der Online-Werbung neben den soziodemografischen Daten auch das Surfverhalten der Internet-Nutzer und
ihre Interessen. Damit werden die Grenzen reiner Umfeldplanung aufgehoben und die Online-Kampagne direkt an die gewünschte Zielgruppe
ausgespielt – ganz unabhängig davon, auf welcher Website sich die Nutzer
gerade befinden. Diese Spielart des Targetings wird nugg.ad künftig auch
aus Hamburg umsetzen, wo das Unternehmen Ende letzten Jahres ein
neues Büro eröffnete. Vertreten im Hamburger Standort mit zehn Mitarbeitern ist u.a. Karim H. Attia, der sich an der Elbe bereits als Gründer
der Online-Media-Agentur Xenion Interactive einen Namen gemacht hat.
Zu den nugg.ad-Kunden gehören führende Online-Vermarkter wie
TOMORROW FOCUS, Axel Springer Media Impact, SevenOne Media
und die eBay Advertising Group.
nugg.ad AG Große Elbstraße 39 22767 Hamburg Fon: 030 / 29 38 19 99-0
Fax: 030 / 29 38 19 99-9 E-Mail: welcome@nugg.ad www.nugg.ad
Hauptkategorien, die sich in über 600 weitere Unterkategorien aufteilen. Vermieten kann jeder, vorausgesetzt, er ist
volljährig. Die Inserate genauso wie die Suche sind kostenlos
und gelten bundesweit. Durch die Buchung eines Premium-
Paketes, das zum Beispiel die Darstellung des Angebots per Fotolink
auf der Startseite beinhaltet, kann das Angebot aufgewertet werden.
Mietmeile.de arbeitet nicht auf Provisionsbasis. Der Kontakt zum
Vermieter entsteht daher direkt und ohne Anmeldung.
Travanto Travel GmbH & Co. KG
22
Holzbrücke 7
20459 Hamburg
Göran Holst und Stefan Mantwill, Mietmeile.de
Fon: 040 / 2 44 24 90
E-Mail: info@mietmeile.de
www.mietmeile.de
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
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HAMBURG@WORK
HAMBURG@WORK
Webfuture Award 2010
Neptun Award 2011
Facebook für
Team-Gamer?
Die Schonzeit
ist vorüber
Im März beginnt die Jagdsaison
auf den Neptun Award.
as Bilden von Clans, Gilden oder Allianzen ist für
Team-Gamer im Internet zukünftig kein Problem
mehr: Statt sich auf eigens eingerichteten, oft kostenpflichtigen Websites, Foren und Messenger-Diensten umständlich selbst zu organisieren, können sie sich nun
Hoffnungsvolle Geschäftsideen für die E-Commerce Hauptstadt
Hamburg: Die Gewinner zusammen mit Senator Reinhard Stuth
(Behörde für Kultur und Medien)
Beim Business-Idea-Speeddating setzte sich Teamsunited schließlich gegen neun weitere Finalisten um
die Krone des E-Commerce Ideenwettbewerbs durch.
zeichnung für unsere Arbeit und eine weitere Bestätigung,
unsere Geschäftsidee konsequent auszubauen.“ Den mit
15.000 Euro dotierten Award überreichte der Senator für
Kultur und Medien, Reinhard Stuth, vor über 250 geladenen Gästen im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung
im Kehrwieder Theater in der HafenCity. Platz zwei ging
in diesem Jahr an brandslisten, einem öffentlichen ServiceSystem für kundengetriebenen Kundenservice, Platz drei
erhielt yogaeasy.de für ein Online-Yogastudio.
Geschäftsführer Robin John Andes Harries freute sich sehr
über diesen Erfolg: „Das ist wirklich eine großartige Aus-
www.webfuture-award.de
ganz einfach in einem plattformübergreifenden und
spieleunabhängigen Team-Gaming-Network vernetzen und kostenlos individuelle Teamseiten erstellen.
Mit dieser Idee für einen wachsenden Markt überzeugte
das Hamburger Startup Teamsunited auch die Expertenjury des vierten Webfuture Awards von Hamburg@work.
Bald ist es wieder soweit und Hamburg@work
sucht die beste bundesweite Crossmedia-Idee
des Vorjahres. Vom 1. bis 31. März 2011 können Agenturen wieder ihre Kampagnen
einreichen. Voraussetzung ist, dass die Kam-
pagne auf mindestens drei unterschiedlichen
Kanälen gelaufen ist und durch Strategie,
Kreation und Wirtschaftlichkeit überzeugt.
Das Auswahlverfahren findet in zwei Stufen
statt: Zunächst kürt die Experten-Jury die
fünf Finalisten, die sich dann beim großen
Foto: ruebenberg.de
D
Foto: ruebenberg.de
Social-Gaming-Community von Teamsunited
zur bester E-Commerce Idee gekürt.
Finale am 25. Mai im Streit’s Filmtheater
der Publikums-Jury stellen. Die mehr als 300
Experten der Digitalen Wirtschaft bestimmen dann via Live-Voting den CrossmediaKönig 2011.
Auf der Bühne im Streit’s Filmtheater präsentieren die Finalisten im Mai wieder ihre Kampagnen.
www.neptun-award.de
Drei Fragen an
SIMPLY CLEVER
Robin John Andes Harries und Kim-Karsten Stahn
Herr Harries, was ist die Geschäftsidee von Teamsunited und wie sind Sie
und Herr Stahn darauf gekommen?
Teamsunited ist ein Social Network für Online-Gamer, das speziell auf
das Spielen in Teams – also zum Beispiel Clans, Gilden oder Allianzen
– ausgerichtet ist. Neben bekannten Social-Funktionen bieten wir die
Möglichkeit, eigene Teamseiten mit einem Website-Baukasten kinderleicht und kostenlos innerhalb des Netzwerks zu erstellen. Dazu gibt
es ein umfangreiches Team-Managementsystem für eine effektive Verwaltung. Wir haben selbst jahrelang semi-professionell "Counterstrike"
in unserem eigenen Clan gespielt und uns über die unzureichenden
Möglichkeiten zur Verwaltung unseres Clans geärgert. Dank Web 2.0
konnten wir eine gute Lösung für ,unser‘ Problem entwickeln.
Herr Stahn, haben Sie bereits andere Preise und Förderungen erhalten?
Inwieweit bringt Sie der Erfolg beim Webfuture Award weiter?
Wir sind durch hep (Hamburger Existenzgründungsprogramm),
Exist und den Pro-Ideenfonds gefördert worden. Zudem werden wir
von Beginn an durch die Gründerwerkstatt der HAW gefördert. Hier
werden uns Büroräume und Hardware kostenlos zur Verfügung gestellt. Hamburg ist ein sehr guter Ort zum Gründen. Der Erfolg beim
Webfuture Award war zum einen eine schöne Bestätigung für die harte
Arbeit, zum anderen hat es uns sehr viel Aufmerksamkeit verschafft.
In den letzten Wochen haben sich daraus sehr interessante Kontakte
in die verschiedensten Richtungen ergeben. Der Preis ist sicherlich ein
Meilenstein und eine wichtige Reputation.
Herr Harries, wie geht es weiter mit Teamsunited?
Wie sehen die Pläne für die Zukunft aus?
2012 werden wir viele neue Features und weitere
Innovationen auf Teamsunited.de präsentieren.
Unser Ziel ist es, Online-Gamern ein kostenloses Rundum-sorglos-Paket für ihr Hobby zur
Verfügung zu stellen – daran werden wir weiter
hart arbeiten.
FÜR ALLE, DIE NICHT NUR AUF DER DATENAUTOBAHN ZÜGIG VORANKOMMEN WOLLEN.
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Skoda
Die Gewinner des diesjährigen Webfuture Award: v.l. Robin
John Andes Harries und Kim-Karsten Stahn
ŠkodaAuto. Partner und Shuttle-Service von Hamburg@work, der bundesweit größten Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Denn auch die digitale
Wirtschaft braucht Werte, die greifbar und verlässlich sind. Überzeugen Sie sich bei einer Probefahrt. Informationen unter 0800/99 88 999 oder www.skoda-auto.de
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ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Abbildung
zeigt Sonderausstattung.
ALWAYS
ON | 01 | FEBRUAR
| 2011
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TERMINE
TERMINE
18.5. CXO Stammtisch
Hamburg@work Events
Kompakt und auf einen Blick finden Sie hier
eine Übersicht aller branchenrelevanten Veranstaltungen in der Metropolregion Hamburg. Ob
Award Verleihungen, Kongresse, Workshops oder
CXO-Veranstaltungen – mit 150 Events jährlich
bietet Hamburg@work allen Akteuren eine
passende Kommunikationsplattform. Alle
Termine finden Sie auch im Internet unter:
www.hamburg-media.net.
1.-5.3. CeBIT 2011
19.5. CaptainsTalk
FEBRUAR
19.5. PR Club Hamburg
10.2. CXO Lounge
25.5. Neptun Award
10.-11.2. Hamburger IT-Strategietage 2011
JUNI
16.2. CXO Stammtisch
17.2. CaptainsTalk
1.6. openDeck der onlineKapitäne
15.6. CXO Stammtisch
MÄRZ
Cloud-Services beherrschen derzeit die Diskussionen der internationalen IT-Industrie. Die CeBIT
2011 widmet sich mit „Work and Life with the Cloud“
diesem Zukunftsmarkt und präsentiert, wie CloudKonzepte die Arbeits- und Lebenswelten der Menschen verändern. Partnerland wird die Türkei.
16.6. CaptainsTalk
1.3. Treffen der HR Group
21.6. Law Group Frühstück
2.3. openDeck der onlineKapitäne
22.6. Mobile Breakfast
28.6. Treffen der HR Group
Veranstalter: Deutsche Messe
Ort: Hannover
Info: www.cebit.de
Foto: sebastianmuehlig.de
Alle Termine auf
einen Blick
18.5. Gamecity Treff
MÄRZ
Auch in diesem Jahr bietet das openDeck der onlineKapitäne monatlich eine ideale Kommunikationsplattform für Netzwerkbegeisterte. Neben interessanten Persönlichkeiten aus der Medien-, ITund Telekommunikationsbranche bietet Hamburg@work ansprechende Locations.
Hamburg@work Events
Neptun Award prämiert beste
Crossmedia Kampagne
Partner- und Branchen-Events
FEBRUAR
15.2. INTERNET WORLD Business After Work
15.-16.2. Social Media Conference
23.-26.2. Online Marketing Camp
22.3. ecommerce conference
APRIL
7.-9.4. Nationaler Juniorentag des Deutschen
Marketing Verbandes
12.4. CO-Brands 2011
Veranstalter: Hamburg@work
Ort: Penthouse Elbpanorama
Info: www.hamburg-media.net
8.3. Law Group Frühstück
16.3. CXO Stammtisch
17.3. CaptainsTalk
17.3. Hamburg Games Conference
17.3. Gamecity Treff
Foto: ruebenberg.de
31.3. PR Club Hamburg
APRIL
6.4. openDeck der onlineKapitäne
25.5. Neptun Award
Auf dem Neptun Award versammelt Hamburg@work
zum sechsten Mal in Folge zahlreiche Experten der
Digitalen Wirtschaft. Per Live-Voting entscheidet die
„Härteste Jury der Welt“ über die beste Crossmedia
Kampagne des Vorjahres.
Veranstalter: Hamburg@work
Ort: Streit’s Filmtheater
Info: www.neptun-award.de
20.4. CXO Stammtisch
21.4. CaptainsTalk
MAI
9.5. PR Club Hamburg
10.5. Treffen der HR Group
17.5. Law Group Forum
17.5. Social Web-Coffee Club
Sie vermissen einen wichtigen Termin in dieser Rubrik? Dann freuen wir uns auf Ihre Hinweise für
den Eventkalender an: alwayson@hamburg-media.net
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ALWAYS ON | 01 | FEBURAR | 2011
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
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EVENTS
EVENTS
Webfuture Award
Mobile Breakfast
v. l. Philip Glöckler
(Avocado Store) und
Erik Siekmann
(Blume 2000) beim
Business-Idea-Speeddating.
am 9. Dezember im Espression
by Lavazza
vazza
Gespannt lauschten diee
he,
Vertreter der Mobile-Branche,
ahrr
was sie im kommenden Jahr
de.
erwarten würde.
hlig.de
i muehlig
b stian
Fotos: seba
am 17. November 2010 im
Kehrwieder Theater
Sie nutzten die After-Show-Party, um neue
Geschäftsbeziehungen zu knüpfen: v. l. Dr.
Thomas Schnieders (OTTO), Dr. Harald
Eifert (Innovationsstiftung Hamburg) und
Finalist Heiko Fuchs (Woizzer).
Miriam Hoppe (Smaato)
präsentierte die „Mobile
Advertising Trends 2011“.
ehlig.de
newTV AppChallenge
am 7. Dezember im newTV Forum bei
Gruner + Jahr
Die zehn Finalisten kurz vor
dem Speeddating.
Rund 150 App-Begeisterte versammelten sich
zur Preisverleihung der newTV AppChallenge
im newTV Forum bei Gruner + Jahr.
Die Juroren
Di
Juroren zogen an einem
i
St
Strang:
vv. ll.
Harald Kratel (Madaus, Licht + Vernier)
und Sarik Weber (Hanse Ventures).
Referent Felix Lasse
(XING) weiß, wo sich
Rechtsfallen im Bereich
Social Media verbergen.
Die Referenten des Abends
und Experten auf dem
Gebiet „Rechtliche Aspekte
von Social Media“.
Fotos: sebastianmuehlig.de
Alexander Voß (adsmobi) und Miriam Hoppe
(Smaato).
mu
Fotos: sebastian
Fotos:
Foto
otos:
s: ruebenberg.de
ruebenber
ruebe
nbergg.de
g de
Das anschließende Frühstücksbuffet nutzen
zahlreiche Teilnehmer, um Kontakte zu knüpfen.
Karem Aly (FOX international)
und Ingrid Breul (consense Johannes Witte und Thorsten Jonas (Celluluar GmbH), Kai Flatau
communications) beim (RA Flatau), Jan-Wilellm Wulff (Trackel GmbH), Bendix Eisermann
anschließenden Netzwerken. und Gisbert Wundram (Sportainment Medien GmbH), Philip
Johannes Witte und Thorsten Jonas (Cellular),
Gienandt (LinguaTV) und Arne Bremer (Hamburg1).
Kai Flatau (Hamburg@work), Jan-Wilellm Wulff
(Trackel), Bendix Eisermann und Gisbert Wundram
(Sportainment Medien), Philip Gienandt (LinguaTV)
und Arne Bremer (Hamburg1).
Launch greencapital.tv
am 15. November bei greencapital.tv
Law F
L
Forum
am 30. November in der
Bucerius Law School
Kai Flatau (Hamburg@work)
über die Entwicklungen des
newTV-Standorts Hamburg und
das Förderprojekt greencapital.tv.
Das Law
versammelte
D
L Forum
F
lt zahlreiche
hl i h SSocial-Media-Begeisterte
i l M di B i t t
in der Bucerius Law School.
v. l.: Gunnar Kron (greencapital.tv), Frank Otto
(greencapital.tv), Kai Flatau (Hamburg@work),
Senator Reinhard Stuth (Behörde für Kultur und Medien)
und Bertram M. Bertram (greencapital.tv).
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ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Senator Reinhard Stuth (Behörde für Kultur und
Medien) in seiner Eröffnungsrede „greencapital.tv
als Teil des newTV-Förderprogramms“.
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SPOTLIGHTS AUS DEM HAMBURG@WORK NETZWERK
SERVICE
Torsten Schnoor, guenstiger.de
I
m E-Commerce mangelt es derzeit nicht
an spannenden Visionen, wie die LBS in
existierende Geschäftsmodelle integriert
werden können. Oder sich sogar ganz neue
Geschäftsfelder aufbauen lassen. Durchsetzen werden sich aus meiner Sicht aber nur
Dienste, die einen echten Mehrwert für den
Verbraucher bieten – und nicht als lästige
Werbung wahrgenommen werden. Interessante Einsatzmöglichkeiten ergeben sich
zum Beispiel für den mobilen Preisvergleich. So verfügt unsere guenstiger.de
iPhone-App bereits über eine GPS-basierte
Funktion: Bevor der Kunde im Laden eine
Kaufentscheidung trifft, kann er sich über
unseren lokalen Preisvergleich den OnlinePreis und die Produktpreise der nächstgelegenen Geschäfte anzeigen lassen. So entpuppt sich manches „Schnäppchen“ auf den
zweiten Blick als überteuert.
Peter Wiedekamm, novomind AG
O
rtsbezogene Dienste sind die logische Antwort auf die
steigenden Anforderungen, die Handynutzer an das
mobile Internet stellen: Die Kunden wollen immer schneller und bequemer an für sie relevante Informationen kommen – am besten, wo sie gehen und stehen. So erweisen
sich Location Based Services als ideale Shopping-Lotsen
für unterwegs. Abhängig vom Aufenthaltsort zeigt das
Smartphone seinem Besitzer an, wo sich die nächste Einkaufsmöglichkeit für ein gewünschtes Produkt befindet
und liefert hierfür direkt eine Preisindikation bei den
großen Versandhändlern. Dadurch wird die Vision von
Cross-Channel Commerce nun zur Realität. Im Vorteil
sind hier Anbieter, die selbst über ein attraktives InternetAngebot und ein starkes Filialnetz verfügen.
Prof. Dr. Philipp Riehm, Macromedia Hochschule
für Medien und Kommunikation
L
ocation Based Services sind ein weiterer
wichtiger Schritt, wie die virtuelle Welt
Anschluss an die Realität erhält. Die Anwender können großen Nutzen daraus ziehen, wenn sie verantwortungsvoll mit ihren
Daten umgehen. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen die entsprechende Medienkompetenz zu vermitteln. Dieser Verantwortung wird sich auch das LBS-Marketing
stellen müssen. Nur Offenheit und Transparenz hinsichtlich der Datenverwendung
werden hier langfristig eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten schaffen.
Neue Impulse für Hamburg@work: Dr. Esther Conrad übernimmt ab März als Nachfolgerin von Dörthe-Julia Zurmöhle die Position der Bereichsleitern Medien und IT in der
Habichtstraße. Die Stichworte Wirtschaftsförderung, Geschäftsentwicklung und Netzwerkarbeit ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben von Esther Conrad und bieten
eine ideale Grundlage für die neuen Herausforderungen in Hamburg. Geboren in Bielefeld
verschlug es die 34-Jährige schon während der Oberstufe in die USA. Ihren Bachelor mit
Auszeichnung absolvierte sie anschließend an der University of Minnesota in Economics
und Political Science, gefolgt von einem Masterabschluss in Economics an der Johns Hopkins University in Baltimore. Forschungstätigkeiten im Bereich Makroökonomie zum
Thema Konjunkturzyklen begleiteten sie während ihrer Promotion am Lehrstuhl für Internationale Ökonomie – geleitet von dem jetzigen Bundesbankchef Prof. Axel A. Weber
– an der Universität zu Köln. Auch in dieser Zeit verlor sie nie die Verbindung zu den
Staaten und arbeitete dort projektbezogen als Beraterin und Übersetzerin für diverse amerikanische Unternehmen. Nach 14 Jahren dann die vorerst endgültige Rückkehr nach
Deutschland: In Berlin war sie als Projektmanagerin für die IKT-Branche zunächst bei
MICUS Management Consulting und zuletzt bei Germany Trade & Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, tätig. Ihre freie Zeit widmet Esther Conrad ausgedehnten Spaziergängen mit ihrem Rhodesian Ridgeback Loki,
ihrer Familie sowie der WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V., für die sie als ehrenamtliche
Übersetzerin im Einsatz ist.
Dr. Esther Conrad Hamburg@work / HWF Habichtstraße 41
Fon: 040 / 8 00 04 63 35 Fax: 040 / 8 00 04 63 43
E-Mail: esther.conrad@hamburg-media.net
Dr. Esther Conrad, Bereichsleiterin Medien und IT,
Hamburg@work/HWF
22305 Hamburg
Hamburg@work Klick-Tipp
Taxi bestellen per App
Man nehme zwei engagierte Jungunternehmer und eine innovative Idee. Das Ergebnis:
eine App namens myTaxi, die dem Hamburger Taximarkt derzeit den Rang abläuft.
Nach dem Motto „Anrufen war gestern“ bestellen Smartphone-Besitzer ihr Taxi nicht
nur bequem über ihren Touchscreen, sondern können gleichzeitig verfolgen, in welcher Distanz sich das Taxi befindet und wie teuer zum Beispiel die Fahrt ist. Das wollte
sich das Videopodcast-Team von Hamburg@work einmal genauer ansehen und blickte
hinter die Kulissen von Intelligent Apps.
www.intapps.de
Hier geht es zum Videopodcast über myTaxi.
www.bit.ly/brAe9Y.qrcode
IMPRESSUM
Herausgeber
Hamburg@work e.V.
Uwe Jens Neumann, Vorsitzender
Habichtstr. 41
22305 Hamburg
Amtsgericht Hamburg
Vereinsregister Hamburg VR 1581 8
Fon: 040 / 8 00 04 63-19
Fax: 040 / 8 00 04 63-43
uwejens.neumann@hamburg-media.net
W
as gibt es – hoffentlich Interessantes – in der Nähe meines Handys? Naheliegende Themen sind
Werbung und Dating – jedenfalls investieren diese Branchen massiv in diese Technologie, um Kunden oder einfach neue Vermarktungsflächen im mobilen Markt zu gewinnen. Und die Smartphone-Nutzer machen mit, weil sie Informationen erhalten, die sie vielleicht gleich vor Ort nutzen können. Das ist
interessant für den LBS-Nutzer und kann profitabel sein für den LBS-Anbieter. Allemal komfortabler als
ein volllaufender Briefkasten oder Webbanner ist es auf jeden Fall – denn wenn der Nutzer nicht mehr
will, schaltet er die Handy-Ortung einfach ab.
30
Hamburg@work stellt vor ...
Foto: ruebenberg.de
Location Based Services – Sind standortbezogene
Dienste die Zukunft des mobilen Marketings?
Milan Antonijevic, CELLULAR
GmbH
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Redaktion/Anzeigen
FAKTOR 3 AG
Anzeigen: Sabine Richter
Redaktion: Felix Altmann, Daniel Jakubowski, Tanja Johannsen,
Sven Linkel, Marc Recker, Lars Reppesgaard, Lina Wüller
Grafik: Britta Möller
Kattunbleiche 35
22041 Hamburg
Fon: 040 / 67 94 46-0
Fax: 040 / 67 94 46-11
alwayson@hamburg-media.net
Druck
Druckerei Nienstedt
Bargkoppelweg 49
22145 Hamburg
Erscheinungsweise: dreimonatlich
Auflage: 10.000
Hamburg@work ist die Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation. Sie wird getragen von der Freien und
Hansestadt Hamburg sowie Hamburger Unternehmen, die sich im Hamburg@work e.V. zusammengeschlossen haben. Mit
seinen mehr als 2.500 Mitgliedern aus über 650 Unternehmen der Digitalen Wirtschaft ist Hamburg@work das bundesweit
größte Netzwerk der Branche. Ziel der seit 1997 agierenden Public-Private-Partnership ist es, die exponierte Position der Medienmetropole Hamburg als Standort der Informations- und Kommunikationstechnologien auszubauen und die Unternehmen
dieser Branchen zu unterstützen.
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
31
OFFICE-CHECK
SERVICE/KONTAKTE
Drei Hamburger Anbieter von Coworking-Spaces bieten flexible
Arbeitsplätze zu fairen Preisen und ein individuelles Maß an
Austausch und Zusammenarbeit.
E
in neuer Trend aus den USA erreicht Deutschland: In Lofts oder ganzen Gebäudekomplexen werden Freiberuflern und Startups Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt,
die diese für einen relativ geringen Preis mieten können. Das Besondere: Der Austausch
unter den einzelnen Coworkern ist explizit erwünscht, um Synergien und die gegenseitige
Inspiration zu fördern. Dennoch haben die Freiberufler jederzeit die Möglichkeit, sich
zurückzuziehen und ungestört zu arbeiten, wenn es erforderlich ist. In der Hansestadt
wurde der Bewegung erstmals im Mai 2010 mit dem Werkheim Hamburg Raum gegeben.
KONTAKT:
Werkheim Hamburg
Planckstraße 13
22765 Hamburg
info@werkheim-hamburg.de
Fon: 040 / 39 87 00 09-0
Fax: 040 / 39 87 00 09 11
E-Mail: info@werkheim-hamburg.de
www.werkheim-hamburg.de
betahaus Hamburg
Lerchenstraße 28a / Eingang Schilleroper
22767 Hamburg
Fon: 0151 / 15 22 79 38
E-Mail: kontakt@betahaus-hamburg.de
http://hamburg.betahaus.de
Lilienhof coworking office hamburg
Lilienstraße 11
20095 Hamburg
Fon: 040 / 28 46 371 37
Fax: 040 / 28 46 371 99
E-Mail: info@lilienhof-coworking.com
www.lilienhof-coworking.com
32
Werkheim Hamburg
Das Werkheim ist nicht nur Hamburgs erster, sondern auch der größte Coworking-Arbeitsraum: Auf über 1.750 qm bieten die ansprechenden Räume der alten Ledermaschinenfabrik in Ottensen Platz für 120 Arbeitsplätze. Offenheit, Kooperation und Flexibilität
werden hier groß geschrieben: Die meisten Schreibtische befinden sich auf offenen Flächen, die zur Zusammenarbeit einladen, und sind auf Tagesbasis oder für ganze Monate
zu mieten. Der Werkheim-Initiator Wolfgang Lebrecht erklärt: „Wir verstehen das Werkheim als integriertes Projekt und planen, die Entwicklung in Zukunft auch mit Nutzern,
Studenten und Künstlern zusammen voranzutreiben.“
betahaus Hamburg
Anfang Juli eröffnete mit dem betahaus Hamburg der zweite Anbieter von CoworkingSpaces in der Hansestadt die Tore. An der Schnittstelle von Schanzenviertel und St. Pauli
bietet das betahaus Hamburg 44 flexible Arbeitsplätze in zwei Räumen. „Der größere
Raum ist für das teamorientierte Arbeiten gedacht, hier gibt es auch einen Konferenzraum“, beschreibt Mitgründerin und Geschäftsführerin Lena Clausen das Angebot. „Der
kleinere Raum bietet Platz für individuelles Arbeiten und steht den so genannten FLEXTicket-Usern jeden Tag rund um die Uhr zur Verfügung.“
Lilienhof coworking office hamburg
Wer Wert auf eine repräsentative Umgebung legt, ist im Lilienhof coworking office an der
richtigen Adresse. In zentraler Innenstadtlage, unweit der Alster, haben Torsten Florian
Singer und Stefan Quisdorf Ende Juli ihre Bürogemeinschaft gegründet. „Wir waren selber
lange Mieter in einem großen Bürocenter und nicht immer zufrieden mit dem Service. So
sind wir auf die Idee gekommen, ein Businesscenter nach unseren Vorstellungen zu gründen", so Torsten Florian Singer. Das Konzept bietet maßgeschneiderte Lösungen für jeden
Mieter: vom virtuellen Büro über Plätze im offenen Arbeitsbereich bis hin zu eigenen
Büros. Zudem können auch Dienstleistungen wie ein Übersetzungsservice, Website-Entwicklung oder IT-Betreuung in Anspruch genommen werden.
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
Ein Stück Wien in Hamburg
Testen Sie den neuen Trend „After-Work-Cooking“ im Wiener Kochsalon.
S
ie kennen das Gefühl: Nach einem anstrengenden
Arbeitstag wollen Sie sich abends nicht mehr an
den Herd stellen. Dabei ist Kochen entspannend, kreativ
und kommunikativ zugleich. Der neuste Trend für Berufstätige heißt „After-Work-Cooking“: Nach einem harten Tag abschalten und gemeinsam mit Kollegen und
Freunden gutes Essen genießen. Genau richtig für das
Team von Hamburg@work, die im Wiener Kochsalon
kurzum selber Hand anlegten. Der Kopf hinter dem Projekt ist der gebürtige Österreicher Christian Wrenkh, der
bereits 1982 mit „Wrenkh“ das erste vegetarische Restaurant in Wien eröffnete. Mittlerweile sind seine erwachsenen Söhne in das kleine Familienunternehmen eingestiegen. Während das Familienoberhaupt die Geschicke im
Norden lenkt, kümmert sich die nächste Generation um
den Wiener Kochsalon und das Restaurant in der österreichischen Metropole. Mehrmals in der Woche ist der
Wiener Kochsalon in der Hansestadt ausgebucht. Unser
Fazit: Tauschen Sie Ihre Gadgets für einen Abend gegen
Schürze und Kochlöffel – es lohnt sich!
Foto: sebastianmuehlig.de
Komm’ ich heut nicht,
komm’ ich morgen…
Der Wiener Kochsalon fortan auch in Hamburg vertreten.
Wrenkh Wiener Kochsalon Hamburg Max-Brauer-Allee 251
22769 Hamburg Fon: 040 / 68 98 85 92
E-Mail: info@wiener-kochsalon.com www.wiener-kochsalon.com
zoommail
Individualisierung von Massenmails
ermöglicht eins zu eins Dialog
Effizientes Dialogmarketing für
Jedermann
zoommail GmbH schafft durch die Dialogmarketingsoftware „zoommail profiler“ eine Möglichkeit, Massenmails differenziert zu individualisieren. TrackingMechanismen wie Behavioural-, Geo- oder
Keyword-Targeting dienen dabei zur Profilierung der Adressaten und zur ContentSteuerung der Texte. Gleichzeitig werden dadurch Streuverluste und Downselling-Effekte
verhindert. Neben der Software bietet das
Unternehmen auch die ganzheitliche
Abwicklung des digitalen Dialogmarketings als Dienstleister an.
Zoommail GmbH betreut Kunden aus Versandhandel, Mode,
Automobilindustrie, Tourismus und Medien.
www.zoommail.de
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
networks direkt GmbH
Per iPad zum
Desktop
Mobiler Zugriff auf virtuelle Arbeitsumgebungen.
Thomas Donath, zoommail GmbH
Die networks direkt GmbH, ein Unternehmen der direkt gruppe, hat die Einsatzmöglichkeiten für das iPad im BusinessBereich untersucht: Auf Basis von Citrixund VMware-Technologien kann der Nutzer per virtuellem Desktop direkt auf Unternehmensdaten zugreifen und sich indirekt mit Business-Applikationen verbinden. Das Tablet wird damit zu einer alternativen Lösung in Präsentations- und Beratungssituationen.
www.direkt-gruppe.de
33
PERSONALIEN
Alles über die Personalien der
digitalen Szene
Die dpa hat einen neuen Leiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs:
Seit 1. Dezember 2010 nimmt Dr. Carsten
Wieland (39) die Position wahr. Als Pressesprecher folgt er auf Justus Demmer (45),
der als Unternehmenssprecher zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) wechselt.
Der promovierte Historiker und Politikwissenschaftler begann seine journalistische
Karriere 1999 mit einem Volontariat bei der
dpa und war mehrere Jahre im In- und Ausland im Einsatz.
Auf diese Events und Veranstaltungsreihen freut
sich das Hamburg@work Team ganz besonders.
Der internationale Online-Vermarkter ad pepper media
baut den Standort Hamburg aus und verstärkt im Zuge dessen sein Team mit Michael Kerwath. Der 35-Jährige ist seit
November 2010 Niederlassungsleiter von ad pepper media
Hamburg. Zuvor leitete Kerwath drei Jahre lang die OnlineVermarktung bei TripleDoubleU und blickt auf Erfahrungen in der Betreuung von Agenturen und der Medienvermarktung in Unternehmen wie der Bauer Media KG und
der RealMedia Deutschland GmbH zurück.
Foto: ©iStockphoto.com/gehringj
PARSHIP (parship.de) erweitert sein Management Team:
Claas Voigt ist seit dem 1. Januar 2011 Director Product
Development & Innovation bei PARSHIP in Hamburg. Der
36-jährige Internet-Experte ist in seiner neuen Position zudem verantwortlich für die Bereiche Scientific Development
& Matchmaking sowie Product Quality. Der Wirtschaftsingenieur wechselt von der Freenet AG, wo er elf Jahre lang
das Portalgeschäft leitete.
Neptun Award 2011 Zum sechsten Mal in Folge verleiht
Hamburg@work den Neptun Award und versammelt einmal
mehr zahlreiche Experten der Kommunikationsbranche. Am
25. Mai findet das große Finale im exklusiven Ambiente des
Streit’s Filmtheaters statt. Informationen rund um die Bewerbung erhalten Sie auf www.neptun-award.de
Seit Dezember 2010 unterstützt Arno Schäfer als dritter
Geschäftsführer das Führungsteam der Online-Mediaagentur Performance Media aus Hamburg. Der 39-Jährige sammelte bereits Erfahrungen als Unternehmensberater bei Roland Berger und Partner sowie in der Mobile-MarketingAgentur Mind Matics. Zuletzt war er fünf Jahre als Geschäftsführer bei Mediacom Interaktion tätig. In seiner neuen Position setzt Schäfer auf die stärkere Verbindung von
effizientem Media-Einkauf und intelligenten Technologien.
Seit 1. Januar 2011 hat Lukas Lindemann Rosinski (LLR)
einen neuen Creative Director Interactive: Jakob Kriwat
wird die Online-Kompetenz der Hamburger Agentur künftig weiter ausbauen. Der 32-jährige Diplom-Kommunikationsdesigner arbeitete seit 2007 als Freiberufler für verschiedene Agenturen. Im letzten Jahr gewann er den New Media
Award (Trends) und den Mobius Award (Events).
Personalticker der Hamburger Digitalen Wirtschaft
Der vielfach ausgezeichnete Fotograf Paolo Pellegrin ist neuer Kolumnist des „Zeit-Magazins“ +++ Sascha
Dolling übernimmt bei Initiative die Funktion des Unit-Leiters Initiative Digital +++ CoreMedia hat mit Florian
Zink die neugeschaffene Position des Vice President EMEA besetzt +++ Der Online-Vermarkter freeXmedia baut
sein Vertriebsteam mit Farida Arefi, Karolin Römschied und Maik Winter weiter aus +++ MediaMind
Technologies Inc. verstärkt das deutsche Account Management Team mit Sebastian Preußer und Karl Studnik.
34
ALWAYS ON
Ausblick
MxO Am 6. und 7. Oktober dreht sich auf der „Mobile Opportunities Expo & Trendconference“ alles um Trends im „Mobile
Lifestyle“. An zwei Tagen beheimatet die Hamburg Messe sowohl internationale Unternehmen als auch Startups aus dem
Bereich Mobile und Werbung. Informationen finden Sie unter
www.mxohamburg.com
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
PR Club Hamburg „Tourismus 2.0“ – Wie gestaltet sich erfolgreiches Tourismusmarketing in Zeiten von Social Media?
Antworten geben die beiden Kommunikationsmanager von
TUI und HolidayCheck am 31. März im Le Royal Meridien.
Informationen erhalten Sie auf www.pr-club-hamburg.de
newTV-Kongress newTV-Experten liefern einen spannenden
Überblick zur Zukunft der digitalen Bewegtbildbranche. Informationen finden Sie auf www.newtv-kongress.de
Foto: ©iStockphoto.com/Daniel Laflor
Neue Köpfe
der Stadt
Mit Beginn des Jahres 2011 hat Werner Eggert die Leitung
der „International Academy of Journalism“ übernommen.
Im September 2010 von Bertelsmann gegründet, setzt sich
die Akademie für die Stärkung der Pressefreiheit ein. Der
49-Jährige gibt dafür seinen Posten als Chefredakteur und
Geschäftsführer bei den Hamburger Lokalsendern Tide TV
und Tide 96.0 auf. Eggert ist mit Fragen der Pressefreiheit in
Theorie und Praxis bestens vertraut: In der Vergangenheit
engagierte er sich in verschiedenen Positionen für die Ausbildung junger Journalisten in Entwicklungs- und Schwellenländern, seit 2009 doziert er an der Hamburg Media
School.
Foto: ruebenberg.de
er Media Group, Hamburg. Sie hält 85 Prozent der Kommanditanteile des Familienunternehmens, persönlich haftender Gesellschafter bleibt aber weiterhin ihr Vater
Heinz Bauer (71). Die 33-Jährige wird das
Hamburger Zeitschriftenhaus als Familienunternehmen weiterführen. Strategisch
setzt sie vor allem auf das Printgeschäft. Die
bisherigen Unternehmen des Medienkonzerns werden unter dem Dach der Heinrich
Bauer Verlag KG zusammengeführt.
Foto: sebastianmuehlig.de
Yvonne Bauer ist neue Verlegerin der Bau-
AUSBLICK
Die nächste ALWAYS ON erscheint im Mai 2011.
ALWAYS ON | 01 | FEBRUAR | 2011
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eitraum
Bewerbungsz
vom
für Agenturen
z 2011
1. bis 31. Mär
Die Jagdsaison ist eröffnet
Neptun Award 2011 – Der Crossmedia Wettbewerb
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Einreichung
finden Sie unter www.neptun-award.de
Hauptsponsor:
Goldsponsoren:
Silbersponsoren:
Supporter:
Medienpartner:
ONE to ONE
DIALOG ÜBER ALLE MEDIEN
www.onetoone.de
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