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2012-08-17_Strecke Diagnose-was-dann - Alzheimer Forschung

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Presse-Information
17.8.2012
Klickstrecke zum Thema: Diagnose Alzheimer – was nun?
Die Diagnose Alzheimer ist für die Betroffenen ein großer Schock. Ein frühzeitiges Erkennen der
Krankheit kann aber auch eine Chance bedeuten. Die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V.
(AFI) zeigt, was Patienten unternehmen können und worum sie sich gemeinsam mit ihren Angehörigen
kümmern sollten.
Die Texte können Sie kostenfrei auf Ihrer Internetseite zum Beispiel im Rahmen einer Klickstrecke unter
Nennung der Alzheimer Forschung Initiative e.V. verwenden. Passendes Fotomaterial zur Visualisierung
der Texte halten wir ebenfalls kosten- und rechtefrei unter nachfolgendem Link für Sie bereit:
http://www.alzheimer-forschung.de/presse/medien.htm
1) Das Umfeld informieren
Vielen Betroffenen fällt es schwer, die Diagnose Alzheimer zu akzeptieren. Dennoch ist es wichtig, sein
Umfeld über die Erkrankung zu informieren. So können schmerzliche Situationen vermieden werden.
2) Anfangsstadium nutzen
Die Alzheimer-Krankheit schreitet zwar unaufhörlich, aber zumeist langsam fort. Gerade im
Anfangsstadium ist es vielen Patienten möglich, wichtige Entscheidungen – zum Beispiel über eine
Vorsorgevollmacht – noch eigenständig zu treffen.
3) Medikamente und Therapieansätze
Trotz weltweiter Forschung gibt es derzeit noch kein Medikament, das die Alzheimer-Krankheit heilen
kann. In Deutschland sind aber vier Wirkstoffe zugelassen, die das Fortschreiten der Erkrankung
zumindest vorübergehend bremsen können. Darüber hinaus gibt es nicht-medikamentöse
Therapieansätze wie das Realitäts-Orientierungs-Training. Diese zielen zumeist darauf ab, die
vorhandenen Fähigkeiten des Patienten zu stärken.
4) Hilfsangebote
Für Alzheimer-Patienten und deren Angehörige gibt es viele Hilfsangebote. Neben umfassenden
Informationsmaterialien wie zum Beispiel von der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) bieten
verschiedene Organisationen in vielen Städten und Gemeinden sogenannte Demenzcafés mit
Unterhaltung für die Betroffenen und Beratung für die Angehörigen an.
5) Sicher wohnen
Die Sicherheit der Betroffenen in den eigenen vier Wänden ist ein wichtiges Thema. Auch ohne die
Wohnung in eine Krankenstation zu verwandeln, gibt es doch eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen: Der
Patient sollte beispielsweise genug Raum zum Umherwandern haben, vertraute Gegenstände sollten an
einem festen Platz stehen und Lichtschalter einfach zu finden sein.
6) Sicherheit unterwegs
Auch außer Haus muss ständig für die Sicherheit von Alzheimer-Patienten gesorgt werden. Da
Orientierungsprobleme oftmals schon im Anfangsstadium zum Krankheitsbild gehören, wird empfohlen,
dass Betroffene stets ein Kärtchen mit ihrem Namen, ihrer Adresse und ihrer Telefonnummer bei sich
tragen. Wenn die Orientierungsschwierigkeiten im Krankheitsverlauf weiter zunehmen, sollten Patienten
das Haus nur noch in Begleitung verlassen.
7) Rechtliche Aspekte
Im Zuge der Diagnose Alzheimer ist es ratsam, dass Betroffene verschiedene rechtliche Entscheidungen
abwägen. Mit einer Vorsorgevollmacht kann eine Vertrauensperson zum Beispiel bevollmächtigt werden,
Bankgeschäfte abzuwickeln, wenn der Betroffene dazu nicht mehr in der Lage ist. Eine
Betreuungsvollmacht dient dazu, die Aufgabengebiete eines Betreuers exakt festzulegen.
8) Pflegeversicherung
Die Pflegeversicherung tritt ein, wenn die Pflegebedürftigkeit des Erkrankten durch den medizinischen
Dienst der Krankenkasse begutachtet und in eine Pflegestufe eingeteilt ist. Drei Pflegestufen sind
möglich: „erheblich pflegebedürftig“, „schwer pflegebedürftig“ und „schwerst pflegebedürftig“.
Menschen, die die Kriterien für Pflegestufe 1 trotz Einschränkung der Alltagskompetenz noch nicht
erfüllen, haben Anspruch auf einen Betreuungsbetrag (auch Pflegestufe 0 genannt).
9) Pflege
Hier gilt es, verschiedene Pflegemöglichkeiten gemeinsam mit seinen Angehörigen abzuwägen, falls ein
Betreuer nicht mehr alle Aufgaben alleine bewältigen kann. Grundsätzlich ist zwischen häuslicher,
teilstationärer und stationärer Pflege zu unterscheiden.
10) Kostenloser Ratgeber
Einen Überblick mit vielen wertvollen Tipps und Checklisten bietet die Alzheimer Forschung Initiative e.V.
in ihrem kostenlosen Ratgeber „Leben mit der Alzheimer-Krankheit“, zu bestellen unter der
gebührenfreien Rufnummer 0800 / 200 400 1 oder unter www.alzheimer-forschung.de, Rubrik
Aufklärung.
Weitere Informationen zur Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) finden Sie hier:
http://www.alzheimer-forschung.de/ueber/index.htm
Pressekontakt
Christine Kerzel / Dr. Christian Leibinnes
Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211-86 20 66 23
presse@alzheimer-forschung.de | www.alzheimer-forschung.de/presse
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