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Interne Weiterbildung Was sie bringt - KV Schweiz

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25. 02. 2013
Heft 2
Das Magazin für Bildung und Beruf
Online-Laufbahnsupport
Neues Angebot des KV Schweiz
Berufsbildung
Claude Meier über Bildungspolitik
Sp
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Interne Weiterbildung
Was sie bringt
Ich bin
Polizistin
bei der Stadtpolizei Zürich.
Bewerben
Sie sich
doch auch
Bewerbungsunterlagen unter
Telefon 044 411 92 16/17
oder www.stadtpolizei.ch
Caroline, 29
Reiterin
Editorial
Inhalt
5
6
7
8
9
Büro International São Paolo, Brasilien
Unbürokratisch
Leserbriefe, Weihnachtssammlung, KV in den Medien, Webrating Kurz Equal Pay Day /Lidl/ Sprachwettbewerb/HWZ
Kolumne Von Daniel Jositsch
10Klimawerkstatt
Lernende engagieren sich fürs Energiesparen
Während meiner KV-Lehre zwischen 1985
und 1988 lernte ich noch, wie ich mit einer
Maschine der Firma Gestetner Printprodukte herstellen konnte (schwarze Finger
inbegriffen und ab und zu Tadel des Lehrmeisters, weil ich ein fehlerhaftes Original als Matrize gebrannt hatte). David Gestetner war übrigens ein Pionier und
meldete 1879 sein erstes Patent für eine
Kopiermaschine an. Wir machten während meiner Lehre auch die ersten Gehversuche mit einem Personal-Computer
und last but not least mit einer SpeicherSchreibmaschine, welche ca. drei Zeilen
eines Briefes speichern konnte. Wir waren von der neuen Entwicklung begeistert.
Aus heutiger Sicht sind die damaligen
Zeiten technologisches Mittelalter. In
einem unglaublichen Tempo ist die Entwicklung weiter vorangegangen und hat
das Berufsleben nachhaltig geprägt und
ganz grundsätzlich verändert. Diese Veränderungen sind auch deutlich spürbar
in unseren Schulen und für unseren
Lehrmittelverlag. Das digitale Zeitalter
stellt uns vor Herausforderungen und
setzt Trends. In unseren Bildungsinstituten und im Verlag reden wir heute
von «Mobile Learning», «Enriched Content», «Edutainment», «Open Education»
und «Social Learning». Hier müssen wir
investieren, um für die Zukunft am Ball
zu bleiben.
Die beinahe unbeschränkte Verfügbarkeit von Wissen auf dem Web ist
Chance und Risiko zu gleichen Teilen.
Klassische Verkaufs- und Schulungsmodelle werden zurückgedrängt, gleichzeitig steigt jedoch der Bedarf an «gesichertem» Wissen. Diese Lücke gilt es kompetent auszunutzen. Das wird von uns erwartet.
12
Monatsinterview Claude Meier über die Berufsbildung
16
Dossier Weiterbildung
und Karriere Was interne Weiterbildung den Arbeitnehmern bringt
22
24
26
28
29
Online-Laufbahnsupport des KV Schweiz
Sprachclubs des KV Basel und KV Zürich
E-Learning hat sich etabliert
Bündig Buchtipp/Schreibtisch/Veranstaltung Ethik/Stellenmarkt
Kolumne Von Franziska Hügli
30 Laufbahn
Lena Stucki, Sportlehrerin und Fussballtrainerin
33
37
56
60
61
62
Ratgeber Bildung/Recht/IT/Jugend/Büroalltag
Publireportage Schulen und Weiterbildungsinstitute stellen sich vor
KV-Aktuell/Sektionen Veranstaltungen und Informationen Impressum
Rätsel Reka-Checks zu gewinnen
Cartoon Von Ruedi Widmer Peter Kyburz – CEO KV-Schweiz-Gruppe
peter.kyburz@kvschweiz.ch
context 2 – 2013
Titelbild und Dossier: Reto Schlatter fotografierte zum Thema Weiterbildung.
Publireportage
«Information Science» –
ein Studium mit Zukunft!
Neue Technologien und neue Medien verändern unsere
Arbeitswelt. Das Studium der «Information Science» legt die
Grundlage für moderne, zukunftsorientierte Informationsberufe.
verbringen. Zudem wird grosses Gewicht auf die Verknüpfung zwischen Forschung und Lehre gelegt. Die Informationswissenschaft
beteiligt die fortgeschrittenen Studierenden an Forschungsprojekten
und schafft die wichtige Verzahnung von Theorie und Praxis.
Die Digitalisierung verändert unsere wirtschaftliche, gesellschaftliche und private Lebenswelt nachhaltig. Das Internet ist aus
unserem privaten und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken.
Neue Medien, virtuelle Bibliotheken, elektronische Archive, digitale
Kulturgüter ergänzen die bisherigen traditionellen Objekte und
Institutionen als wichtige Speicher unseres Wissens und bilden die
Basis für Bildung und Innovation. Informationsspezialisten organisieren die Informationswelt und stellen das Bindeglied zwischen
Informationssystemen und Menschen dar.
Weitere Information unter www.htwchur.ch/informationscience
oder Telefon 081 286 24 24.
Studium «Information Science» in Chur und Zürich – vom
Bachelor zum Master
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Chur bietet ein
umfassendes Ausbildungskonzept an, das den Bedürfnissen der
Studierenden entgegen kommt. Das Bachelor-Studium «Information
Science» lässt sich in Vollzeit in drei Jahren und berufsbegleitend
in vier Jahren in Chur oder in Zürich absolvieren. Das MasterStudium «Business Administration, Major Information Science»
schliesslich qualifiziert im zweijährigen Teilzeitstudium für Leitungsund herausgehobene Fachaufgaben.
Von Medienwissenschaft über Wissensmanagement zu
Multimediasystemen
Das Studium der Information Science ist interdisziplinär. Neben
informationswissenschaftlichen Inhalten erwerben die Studierenden
solide Kenntnisse in Management, Recht, Informationstechnologien
und -systemen sowie Forschungsmethoden. Der Studiengang
unterhält im Rahmen des europäischen Erasmus-Programms zahlreiche Kooperationen mit ausländischen Hochschulen und ermöglicht den Studierenden, einen Teil des Studiums im Ausland zu
Informationsabende
– Zürich, 26. Februar 2013, 17.15–18.45 Uhr, Zentralbibliothek
– Basel, 5. März 2013, 17.15–18.45 Uhr, Wirtschaftsarchiv
– Bern, 7. März 2013, 17.15–18.45 Uhr, Kornhausbibliothek
– Chur, 12. März 2013, 18.15–19.45 Uhr, Kantonsbibliothek
– St. Gallen, 13. März 2013, 17.15–18.45 Uhr, Universitätsbibliothek
August Scherer-Hug,
Master of Science FHO in
Information Science
Leiter medienverbund.phsg,
Pädagogische Hochschule
St. Gallen
«Dank des starken Praxisbezugs finden
sich Absolventinnen und Absolventen
rasch im Berufsleben zurecht und erreichen
schnell ein hohes Produktivitätsniveau –
Qualitäten, die im Arbeitsmarkt gefragt
sind. Professionell mit grossen Datenmengen umgehen zu können ist eine Kompetenz, die ich im beruflichen wie im privaten Bereich nicht mehr missen möchte.
Informationswissenschaft würde ich uneingeschränkt wieder studieren.»
Büro international
5
São Paolo, Brasilien
Finanzverwalter Vitor Pini arbeitet für eine
private Hochschule. An seinem Job mag er,
dass er Menschen etwas zurückgeben kann.
Text und Fotos Knut Henkel
Hatten Sie als Kind einen Traumberuf?
Ja, ich wollte wie so viele andere auch
Fussballprofi werden, bin aber letztlich
meinem älterem Bruder gefolgt und in die
Wirtschaft gegangen.
Welchen Beruf üben Ihr Vater und Ihre
Mutter aus?
Meine Eltern sind Architekten. Ich bin
also in privilegierten Verhältnissen aufgewachsen.
Wo arbeiten Sie?
Ich bin für die Finanzverwaltung bei
der privaten Hochschule Anhanguera
verantwortlich. Mein Job ist es, die Mittel
zu verwalten, die unsere Investoren in die
Schule stecken, und nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.
Welche Ausbildung haben Sie?
Ich habe Abitur gemacht, Wirtschaftswissenschaften studiert und als Investmentbanker gearbeitet.
Was bietet Ihre Hochschule?
Wir bieten eine Ausbildung und Weiterbildungen in verschiedenen Berufsbildern an. In Brasilien existiert ein alarmierender Mangel an Facharbeitern und in
diese Lücke stossen wir mit unserem Angebot. Unsere Klientel ist die untere Mittelklasse – wir bieten Bildung für die Massen an.
Welche Qualitäten sind in Ihrem Beruf
gefragt?
Umsicht und Organisationsgeschick.
Ich muss zudem einiges von Finanzen
und Finanzierungsmodellen verstehen.
Was schätzen Sie an Ihrem Job?
Die Möglichkeit, zu gestalten und etwas zurückzugeben sowie zu helfen. Ich
habe mich sehr bewusst für diesen Job
entschieden, obwohl es viele andere Angebote gab.
context 2 – 2013
Wie sind Sie auf Ihre Stelle aufmerksam
geworden?
Nicht ich, sondern das Unternehmen
wurde auf mich aufmerksam. Ein Headhunter kontaktiert mich und so sagte ich
schliesslich zu.
Arbeiten Sie hauptsächlich im Team oder
allein?
Wir arbeiten im Team, aber jeder hat
bestimmte Verantwortungsbereiche, was
mir sehr gut gefällt. Ich kann also gestalten, etwas entwickeln.
Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie?
Es sind acht Stunden pro Tag und vierzig in der Woche – das ist die Regelarbeitszeit. An die halten wir uns. Überstunden
kommen vor, sind aber nicht die Regel.
Wie oft machen Sie Ferien?
Ich habe dreissig Urlaubstage und die
teile ich mir ein.
Wie viel verdienen Sie?
Ich verdiene ein typisches Managergehalt. Das liegt zwischen 100 000 und
200 000 US-Dollar pro Jahr.
Können Sie Geld auf die Seite legen?
Ja, durchaus.
Wie viele Personen müssen von Ihrem
Einkommen leben?
Eigentlich nur ich und meine Frau,
denn Kinder haben wir noch nicht.
Sind Sie gegen Krankheit versichert?
Ja, das bin ich.
Haben Sie eine Altersvorsorge?
Ja, auch die gibt es.
Würden Sie gerne mehr verdienen oder
sind Sie zufrieden?
Wer nicht, aber ich erhalte ein anständiges Gehalt.
Was möchten Sie beruflich noch
erreichen?
Das ist eine schwierige Frage, derzeit
läuft alles sehr gut.
Reden Sie mit Ihrer Partnerin über
die Arbeit?
Die Arbeit und die Situation im Betrieb sind ein Thema zu Hause.
Steckbrief Person
Name Vitor Pini
Alter 30 Jahre
Zivilstand verheiratet
Wohnform Apartement
Wohnort São Paolo
Steckbrief Brasilien
Ort São Paulo ist die grösste Stadt
Brasiliens mit rund 12 Millionen
Einwohnern
Einwohner Brasilien 194 Millionen
Arbeitslosenquote 6,5 Prozent
Durchschnittseinkommen umgerech-
net ca. 11 000 Franken pro Jahr
Gewerkschaftlicher Organisationsgrad
17,7 %
Wichtigste Exportartikel Flugzeuge
von Embraer, Eisenerz, Kaffee,
Orangensaft, Sojaöl und Sojaprodukte
Unbürokratisch
6
Goldschmiedin Simone Gugger macht in ihrem Atelier im Zürcher Maag-Areal Notizen zu Schmuckentwürfen. Foto: Atelier MFM/Ex-Press
context 2 – 2013
Leserbrief
WEIHNACHTSSAMMLUNG
KV in den Medien
context 1 – 2013
Rückkehr aus dem Ausland
Unsere Tochter schaltete nach der kaufmännischen Lehre mit Berufsmatura ein
Auslandpraktikum von einem Jahr ein,
um ihre Englischkenntnisse zu festigen
und um sich für das weitergehende Studium gerüstet zu sehen.
Wie geplant, studiert sie heute. Für die
Wahl des Weges über die Berufsmatura
(statt über das Gymnasium) werden wir
heute von der Steuerbehörde gebüsst.
Man gehe von einer abgeschlossenen
Erstausbildung aus, mit der Folge, dass
der Sozialabzug nicht mehr akzeptiert
wird. Die Beschwerde ist noch hängig. Es
scheint doch ungerecht, wenn mit dem
gleichen Ziel der Ausbildungsweg über
die kaufmännische Lehre bestraft wird!
Mathias Ammann, Küssnacht am Rigi
Context freut sich über Ihren Leserbrief!
Bitte mit Vor-/Nachnamen sowie Wohnort an:
context@kvschweiz.ch, oder an
KV Schweiz, Context, Postfach, 8027 Zürich
Zahlreiche Spenden
Die Weihnachtssammlung 2012 war ein
grosser Erfolg. Bis Mitte Februar gingen
rund 50 000 Franken an Spenden ein. Der
KV Schweiz bedankt sich ganz herzlich
bei seinen Mitgliedern für ihre grosszügigen Beiträge.
Die Hälfte des Erlöses ist bereits an
bedürftige Mitglieder des KV Schweiz gegangen.
Die andere Hälfte – einen Check im
Wert von 25 000 Franken – überreichte Peter Kyburz, CEO KV-Schweiz-Gruppe , am
12. Februar 2013 dem Geschäftsleiter von
Helvetas, Melchior Lengsfeld.
Dieser Betrag wird für ein niederschwelliges Berufsbildungsangebot in
Benin eingesetzt. Das westafrikanische
Land gehört zu den 20 ärmsten Ländern
der Welt.
Bekannte Gegner der Abzockerinitiative sind Christoph Blocher, Peter
Spuhler, Rudolf Strahm, Daniel Jositsch, Travailsuisse und KV Schweiz.
Für sie sind alle wichtigen Anliegen
im Gegenvorschlag verwirklicht. Die
vier Hauptargumente für ein Nein
sind: Antritts- und Abgangsentschädigungen wären nur eingeschränkt
möglich; eine Klage zur Rückerstattung ungerechtfertigter Vergütungen
wäre chancenreicher; der Verwaltungsrat soll in der Salärfrage nicht
entmündigt werden; es sollen keine
neuen Strafrechtsbestimmungen eingeführt werden.
9.2.2013
Kommunikation KV Schweiz
Der Discounter Lidl Schweiz erhöht
die Löhne ab März um 1,75 Prozent.
Im Rahmen des Gesamtarbeitsvertrages vereinbarten dies Lidl Schweiz,
die Gewerkschaft Syna und der Personalverband KV Schweiz.
5.2.2013
Unterstützung für Benin: Peter Kyburz (links) überreicht Melchior Lengsfeld den Check.
Webrating
Die Sozialpartner Holzbau Schweiz,
Unia, Syna, Baukader Schweiz und KV
Schweiz haben die jährlich stattfindenden Lohnverhandlungen abgeschlossen und für die Schweizerische
Holzbaubranche eine Zusatzvereinbarung für das Jahr 2013 verabschiedet. Aufgrund der Stufenanstiege in
den ersten zehn Erfahrungsjahren
steigen die Löhne im Holzbaugewerbe im Jahre 2013 um durchschnittlich 1,8 bis 2,8%.
29.1.2013
Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt?
Positiv: 24 %
Jetzt abstimmen:
www.kvschweiz.ch
Negativ: 37 %
Welche Erfahrungen haben
Sie mit E-Learning gemacht?
Bleibt gleich: 39 %
context 2 – 2013
> Gute
> Schlechte
> Keine
Zusammen mit KV Schweiz und der
Schweizer Kaderorganisation erklärte
Travailsuisse gestern vor Medien,
dass am 3. März nicht mehr darüber
entschieden wird, «ob gegen die Abzockerei vorgegangen werden soll,
sondern nur noch wie».
19.1.2013
7
Kurz
8
Equal Pay Day
Grosse Unterschiede bei den Boni
Der Equal Pay Day am 7. März will Boni und Lohnnebenleistungen unter die Lupe nehmen.
Der Equal Pay Day findet in der
23,9% der weiblichen und 31,5% der männ- Teil des Lohnunterschieds lässt sich erklälichen Arbeitnehmer erhalten zusätzlich ren mit strukturellen Gründen, der andere Schweiz dieses Jahr zum fünften Mal statt.
zum Basislohn einen Bonus als unregel- Teil ist schlicht diskriminierend. Frauen Initiantinnen sind die Business and Promässige jährliche Zahlung. Der durch- verdienen nicht weniger, weil sie weniger fessional Women (BPW) Switzerland. tj
schnittliche Bonus beträgt, über alle leisten, sondern weil sie für die gleiche
www.equalpayday.ch
Branchen gerechnet, 4846 Franken für Arbeit schlechter bezahlt werden. Frauen und 13 899 Franken für Männer.
Der Unterschied ist je nach Branche beträchtlich. So erhalten beispielsweise in
der Tabakbranche nur 58,3% der Frauen
einen Bonus, bei den Männern hingegen
sind es 81,8%.
Neben den Boni richtet der diesjährige Equal Pay Day sein Interesse auf die
Lohnnebenleistungen. 78% der Arbeitnehmenden erhalten sogenannte Fringe
Benefits als Sachleistungen wie zum Beispiel Parkplatz, Telefon oder Auto für den
Privatgebrauch, Beteiligung an der zweiten Säule und weitere Dienstleistungen
oder Produkte.
Insgesamt verdienen Frauen in der
Schweiz 18,4 Prozent weniger als Männer. Sie müssen somit bis zum 7. März arbeiten, um für gleichwertige Arbeit denselben Lohn zu erhalten, den Männer schon
am 31. Dezember in der Tasche haben. Ein Von Sachleistungen wie Reka-Checks profitieren nicht alle gleichermassen.
Salärverhandlungen
Lidl Schweiz zahlt mehr Lohn
Im Rahmen des bestehenden Gesamtar- lich zu den 1.75 Prozent stellt Lidl Schweiz
beitsvertrages vereinbarte Lidl mit dem Geld für anfallende strukturelle LohnanKV Schweiz und der Gewerkschaft Syna passungen zur Verfügung, wie beispielseine Erhöhung der Gesamtlohnsumme um weise für Beförderungen oder garantierte
1.75 Prozent. Diese liegt über jenen der Lohnerhöhungen nach Unternehmenszugehörigkeit. So entrichtet das UnterKonkurrenz.
Lidl garantiert schweizweit ab März nehmen eine Treueprämie von 100 Fran2013 Mindestlöhne von 3800 Franken ken nach einem Jahr respektive zufür 20-jährige an- und ungelernte Mitar- sätzliche 200 Franken (jeweils bezogen
beitende, 3950 Franken für 20-jährige, auf 100 Prozent Anstellungsgrad) nach
2-jährig funktionsnah gelernte Mitarbei- zwei Jahren.
tende und 4100 Franken für 20-jährige,
3-jährig funktionsnah gelernte Mitarbei- Frauen profitieren
tende. Zudem wird der Referenzmindest- «Die Lohnerhöhung bei Lidl ist sehr erlohn für 20-jährige an- und ungelernte freulich, sowohl im Branchenvergleich
Mitarbeitende von 3800 auf 3850 Franken als auch in jenem mit dem übrigen wirtangehoben.
schaftlichen Umfeld», kommentiert BarDie Lohnsummenerhöhung von 1.75 bara Gisi, Leiterin Angestelltenpolitik des
Prozent beinhaltet neben der Erhöhung KV Schweiz, das erfolgreiche Verhandder Mindest- beziehungsweise Referenz- lungsergebnis. Es sei ein Zeichen an die
mindestlöhne insbesondere Beträge für Mitarbeitenden, dass sie das Rückgrat des
individuelle Lohnerhöhungen. Zusätz- Unternehmens seien, ohne das Lidl län-
context 2 – 2013
gerfristig keinen Bestand hätte. Barbara
Gisi fügt hinzu: «Da im Detailhandel, und
somit auch bei Lidl Schweiz, viele Frauen
beschäftigt sind, profitieren sie nun für
einmal in grösserer Zahl von diesen
Lohnverhandlungsergebnissen. Ein Vorteil, der durch den Koordinationsabzug,
auf den Lidl verzichtet, noch verstärkt
wird.»
Der seit März 2011 bestehende Gesamtarbeitsvertrag GAV Lidl Schweiz ist
natürlich weiterhin gültig, mit einer
Wochenarbeitszeit von 41 Stunden, guten
Sozialleistungen, keinem Koordinationsabzug bei der Pensionskasse sowie dem
vollumfänglichen Einbezug sämtlicher
zusätzlicher Lohnbestandteile wie zum
Beispiel Überstunden in die Sozialversicherungen. Dies sichert den Mitarbeitenden von Lidl Schweiz gute, solide und in
eine Sozialpartnerschaft eingebettete
Anstellungsbedingungen. ajm
Wettbewerb
Lernende können schreiben
Zum ersten Mal beteiligen sich deutschsprachige KV-Lernende am Sprachenwettbewerb Linguissimo.
Wie stellt ihr euch die Schule im Jahr 2050
vor? Über dieses Thema haben die diesjährigen Teilnehmenden des Sprachenwettbewerbs Linguissimo einen Kurztext
verfasst. Aus der Deutschschweiz mit dabei waren das erste Mal nicht nur Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, sondern
auch Lernende – und zwar solche aus dem
Bildungszentrum kvBL.
Dass sie genau so gut schreiben können wie die gleichaltrigen Gymschüler
beweisen schon länger jene aus der Romandie oder dem Tessin. Ihr Anteil beim
Wettbewerb liegt bei über 50 Prozent.
W ieso nicht mehr Deutschschweizer
­
Berufsschülerinnen teilnehmen, können
sich die Verantwortlichen nicht erklären.
Nun hat das Baselbieter Bildungszentrum
den Anfang gemacht und davon erhofft
man sich eine Signalwirkung.
Bei der Form des Kurztextes sind die
jungen Leute – teilnahmeberechtigt sind
16- bis 20-Jährige – übrigens ganz frei. Sie
können Raps oder Gedichte abliefern, sie
dürfen Kurzgeschichten erfinden oder er-
klärende Abhandlungen verfassen. Einzige Bedingungen dabei sind: Die Beiträge müssen mindestens 4200 und
höchstens 12 000 Zeichen enthalten und
in der jeweiligen Muttersprache geschrieben sein. Da es sich um einen Sprachwettbewerb handelt, wird von den Teilnehmenden zudem ein Selbstporträt in einer
anderen Landessprache verlangt.
Von Autoren lernen
30 Gewinnerinnen und Gewinner kommen jeweils in die Endrunde. Sie werden
zu einem Treffen inklusive Konzert und
Schifffahrt eingeladen. Dort haben sie
dann die einzigartige Möglichkeit, sich
mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus verschiedenen Sprachregionen
zu unterhalten und in einem Workshop
von ihnen Tipps und Tricks zum Schreiben einer Kurzgeschichte zu erhalten.
Danach wird in zweisprachigen Teams
ein besonderer Text geschrieben. Die drei
besten Teams gewinnen schlussendlich eine Reise in eine der europäischen
Metropolen. ajm
Für Informationen zum Wettbewerb:
www.linguissimo.ch
Nachschlagewerk
Auszeichnung
Alles klar
Qualität
Die Begriffswelt der Berufsbildung ist
komplex. Ein Lexikon zum Thema hilft
bei Unsicherheiten weiter.
Wissen Sie, was ein Basislehrjahr ist?
Können Sie sich unter dem KopenhagenProzess etwas vorstellen? Verstehen Sie
die Ausdrücke QualiCarte und QualüK?
Haben Sie schon mal etwas von Rahmenlehrplänen gehört? Diese und noch viel
mehr Begriffe sind enthalten im Lexikon
der Berufsbildung. In 231 Stichwörtern
werden alle wichtigen Ausdrücke in kurzen und informativen Texten beschrieben. Das Lexikon liegt in der dritten,
überarbeiteten Auflage vor. pd
Eine Qualitäts-Hochschule war die HWZ
Hochschule für Wirtschaft Zürich schon
immer. Ende Januar 2013 hat die HWZ
nun die Qualitäts-Auszeichnung «Committed to Excellence» erlangt. Diese Auszeichnung wird von der SAQ Swiss Association for Quality als nationaler Partner
der EFQM European Foundation for Quality Management vergeben.
Mit der erfolgreichen Umsetzung von
drei HWZ-internen Verbesserungsprojekten erreicht die schweizweit grösste
berufsbegleitende Wirtschafts-Hochschule die erste Stufe auf dem EFQM-Weg
der Excellence.
Die Auszeichnung macht deutlich,
dass sich die HWZ nach anerkannten
Drittstandards ausrichtet und den hohen
Qualitätsanspruch sowohl nach innen
wie auch nach aussen konsequent verfolgt.
Die Erreichung der nächsten Anerkennungsstufe «Recognized for Excellence» ist ein weiteres wichtiges Etappenziel der HWZ.pd
Lexikon der Berufsbildung.
SDBB, Tel. 0848 999 001,
vertrieb@sdbb.ch (CHF 27.–)
context 2 – 2013
Kolumne
Mehr als der
Durchschnitt
Von Daniel Jositsch
Statistiken sind sehr wertvoll, denn sie
können uns Aussagen liefern über gesamtgesellschaftliche Tendenzen. So habe ich
mit Überraschung vernommen, dass statistisch betrachtet in der Schweiz pro Kopf
weniger Alkohol konsumiert wird als früher. Angesichts der Diskussionen über Alkoholmissbrauch beispielsweise von Jugendlichen hätte man sich wohl eher das
Gegenteil vorgestellt. Andererseits ist es so,
dass früher Alkohol viel stärker verbreitet
war: das Glas Wein zum Mittagessen, das
Bier auf der Baustelle, und nicht zuletzt
waren die Alkoholkontrollen im Strassenverkehr seltener und die Konsequenzen
weniger gravierend.
Nur, was nützt uns die Statistik, wenn wir
davon Kenntnis nehmen müssen, dass beispielsweise am Hauptbahnhof Zürich jedes Wochenende Jugendliche sich bis zur
Besinnungslosigkeit betrinken? Die Statistik sagt eben über den Einzelfall nichts respektive sagt etwas über den Durchschnitt
und nichts über die Extreme. Deshalb dürfen wir uns mit dem Durchschnitt nicht
zufrieden geben.
Vor ein paar Tagen habe ich ein Mail von
einem KV-Mitglied erhalten. Die Frau ist
durch die Maschen der Sozialwerke gefallen, weil sie einen kranken Angehörigen
pflegen musste und deshalb ihre Stelle
freiwillig aufgab. Im entsprechenden Bundesamt versicherte man mir, dass das Einzelfälle seien und nicht der Normalfall –
eben nicht der Durchschnitt – sei. Als
Verband machen wir es uns zur Aufgabe,
gerade im Einzelfall zu helfen, denn mit
dem Durchschnitt wollen wir uns nicht
zufrieden geben.
Daniel Jositsch ist Nationalrat und
Präsident des KV Schweiz.
daniel.jositsch@kvschweiz.ch
9
Klimawerkstatt
10
Energiedetektive geben Gas
Im Rahmen des Projektwettbewerbs Klimawerkstatt setzen Lernende aller Branchen jedes
Jahr kreative Projekte zum Thema Klimaschutz und Energiesparen um. Auch KV-Lernende
sind als Energiedetektive und Recyclingspezialisten mit dabei. Von Katharina Truninger
Grünes Licht fürs Energiesparen: Die Klimawerkstatt liefert Ideen dazu.
K
limaschutz ist nicht nur ein Thema
für Erwachsene. Dass sich auch Jugendliche für die Umwelt engagieren und
kreative Ideen zum Energiesparen entwickeln, zeigt der alljährlich durchgeführte
Wettbewerb Klimawerkstatt der Umweltorganisation myclimate eindrücklich:
­Bereits 3500 Lernende aus der ganzen
Schweiz und aus allen Branchen haben in
den letzten fünf Jahren am Wettbewerb
teilgenommen und mit 250 Projekten
zum Thema Energiesparen und Klimaschutz in ihren Berufsschulen, Büros oder
Lehrbetrieben viel bewegt.
Den Siegerprojekten der vier Kategorien Energie, Sensibilisierung, Innovation und Planung winkt jeweils ein Preisgeld von 1000 Franken. «Mich beeindruckt
das grosse Engagement und die Fantasie
der Jugendlichen», sagt Julia Hofstetter,
Leiterin des Bereichs Bildung bei myclimate. Im Rahmen von Inputlektionen
oder Projekttagen informiert myclimate
die Lernenden über Klimaschutz und
Energiesparen. «Mit Experimenten sowie
Beispielen und Projektideen zeigen wir an
den Berufsschulen, was Lernende in den
vergangenen Jahren bereits realisiert ha-
context 2 – 2013
Daniel Knecht ist von der Kreativität und
der Motivation der Jugendlichen begeistert: «Ihr Engagement überträgt sich jeweils auch auf die Mitlernenden und auf
ihr Umfeld.» So seien viele jeweils überrascht, dass mit kleinen Veränderungen
viel Energie gespart werden kann. Der
Austausch eines alten Kühlschranks durch
einen neuen könne je nach Modell 3500
Kilowattstunden pro Jahr einsparen – das
sei gleich viel Strom, wie ein Laptop in 20
Jahren verbrauche.
Darüber hinaus montierten libs-Lernende im Rahmen der Klimawerkstatt im
ganzen Haus Licht-Bewegungssensoren.
Zudem wurden in der Elektrowerkstatt
Dämmungsschalter installiert, die das
Licht je nach Helligkeit im Raum automatisch abschalten. «Mit solchen kleinen
Anpassungen spart man eine Menge
Strom», berichtet Daniel Knecht.
Gläser statt Wegwerfgeschirr
ben», erzählt Hofstetter. Es sei toll, wie die Andere Lernende haben etwa StromsparLernenden in ihrem Berufsalltag genau buttons bei den Computern installiert,
hinschauen und Dinge entdecken, die selber eine Solarstromanlage auf dem
sich verbessern lassen. «Sie zögern je- Dach montiert, Passanten mit Experiweils nicht lange und packen an, was sie menten zum Thema Energie sensibilisiert,
stört und führen so unkompliziert und Konsumentinnen beim Einkaufen darauf
schnell klimafreundliche Neuerungen in aufmerksam gemacht, woher und mit
ihrem Betrieb ein.»
welchem Transportmittel die Früchte importiert wurden oder Plakate mit den
wichtigsten Tipps zum Stromsparen im
Neue Kühlschränke sparen Strom
Die Palette der bereits realisierten Pro- Büro gestaltet und so die Kolleginnen und
jekte ist breit. So bemerkten etwa Konst- Kollegen zu einem umweltbewussten Verrukteure im ersten Lehrjahr bei den In- halten motiviert.
dustriellen Berufslehren Schweiz (libs) in
Auch KV-Lernende beteiligen sich
Oerlikon, dass dort zahlreiche alte Kühl- stets mit kreativen Ideen am Wettbewerb.
schränke viel Strom verbrauchten. Die So motivierte etwa Morgane Delisle, KVLernenden suchten entsprechende ener- Lernende bei der Firma Holcim in Eclégieeffiziente Modelle und berechneten pens (VD), mit einem witzig gestalteten
die Stromeinsparung. «Mit Hartnäckig- Fragebogen letztes Jahr die 90 Mitarbeikeit und guten Argumenten konnten sie tenden der Firma, über Mittag das Licht
die Ausbildner überzeugen, die alten zu löschen und den Computer abzuschalEnergieschleudern auszutauschen», be- ten oder ihn zumindest auf Energiesparschreibt Hofstetter das Engagement von modus zurückzufahren. «Es fiel mir auf,
Philipp Weilenmann, Matthias Inder­ dass in den leeren Büros häufig das Licht
bitzin und Samuel Ruprecht.
brannte», meint die KV-Lernende. Sie
libs Zürich engagierte sich bereits habe durch das Projekt selbst viel gelernt
mehrfach mit Lernenden und Projekten und in der Firma einen Anstoss zum Enerbei der Klimawerkstatt. Standortleiter giesparen gegeben. Dies bestätigt auch
11
Klimawerkstatt in der Schule
Julia Hofstetter von myclimate: «Häufig
werden ältere Mitarbeitende durch das
Engagement der Jugendlichen angesteckt
– die Lernenden können so einiges in den
Betrieben bewirken», ist sie überzeugt.
Vorbildlich ist auch das Projekt
«Pfandbecher» von Alexandrine Kolb und
Alexandre Bergin, KV-Lernende im ersten
Lehrjahr bei der Firma Bobst SA in Prilly
(VD). Die beiden störten sich daran, dass
an Sitzungen stets Wegwerf-Plastikbecher verwendet wurden. Sie berechneten,
dass Mehrwegtassen und -gläser punkto
Ökobilanz besser abschneiden und konnten die Geschäftsleitung davon überzeugen, künftig umweltschonenderes Geschirr zu verwenden.
Die Zürcher Klimaschutzorganisation
myclimate wurde 2002 gegründet. Sie
engagiert sich mit verschiedenen Bildungsprojekten und Aktionen für CO2Kompensation und Nachhaltigkeit. So
kann man etwa mit einem Aufpreis aufs
Flugticket den Treibhausgas-Ausstoss
seiner Ferienreise kompensieren: Mit
dem Geld unterstützt myclimate Klimaschutzprojekte im In- und Ausland – beispielsweise werden in Äthiopien auf
­Dächern Solaranlagen installiert, die Kerosinlampen ersetzen.
Der Projektwettbewerb Klimawerkstatt für
Lernende, Schulen und Betriebe wird dieses Jahr zum 6. Mal durchgeführt. Ler-
nende aus der ganzen Schweiz erfinden
Produkte und starten Projekte, die CO2 reduzieren, energieeffizient sind oder zur
Sensibilisierung beitragen. Die Siegerprojekte werden mit 1000 Franken belohnt.
Die Projektarbeit kann sowohl im Rahmen
des allgemeinbildenden Unterrichts als
auch in der Berufskunde erfolgen. myclimate stellt den Betrieben und Berufsschulen diverse Materialien und Hilfsmittel zur Verfügung und bietet an, eine
kostenlose Inputlektion zum Thema zu
erteilen.
Mehr unter: www.klimawerkstatt.ch oder
www.myclimate.ch
Klimadetektive schwirren durchs Büro
Zurzeit ist die sechste Wettbewerbsrunde Wettbewerb zu entwickeln. Hürlimann: abends durch die Büros schwirren und
im Gang. Die Lernenden arbeiten auf «Die Lernenden nehmen als Generation Hinweis-Post-its auf eingeschaltete ComHochtouren an ihren Projekten, die sie der Zukunft eine Schlüsselrolle bei unse- puter kleben.
Ende März bei myclimate einreichen wer- ren Nachhaltigkeitsprojekten ein – es ist
Zwei weitere KV-Lernende bei Swissden. Mit rund 90 Arbeiten rechnet Julia toll, wie sie sich engagieren.»
com überlegen sich, was mit alten Handys
Hofstetter dieses Mal. Mitte Juni findet
Auch bei Swisscom laufen die Vorbe- noch alles gemacht werden könnte. Denn:
dann die Prämierungsfeier statt, wo die reitungen für den Wettbewerb auf Hoch- Mobiltelefone enthalten zahlreiche seltouren. Sven Altermatt, Mediamatik-Ler- tene Metalle, die man recyclieren sollte
Projekte präsentiert werden.
«Die Lernenden aus der ganzen nender im vierten Lehrjahr und im und die bei falscher Entsorgung die UmSchweiz sind sehr stolz auf ihre Leistun- Nachhaltigkeitsteam bei Swisscom mit welt belasten. «Jeder kann in seinem Umgen, ebenso die beteiligten Berufsschulen dabei, konnte etliche Kollegen zum Mit- feld etwas bewirken», sagt Sven Altermatt.
und Betriebe», so Hofstetter. Nicht zuletzt machen motivieren. «An internen Work- «Als Junge haben wir die Chance, die Welt
sei die Klimawerkstatt für die Lernenden shops habe ich die Klimawerkstatt vorge- von morgen mitzugestalten.» Deshalb sei
eine gute Möglichkeit, am eigenen Projekt stellt und viele begeistern können», so der es für ihn motivierend, Gleichaltrige zu
Kompetenzen zu erwerben und sich aktiv engagierte 18-Jährige, der sich bereits begeistern. «Im Team etwas zu erarbeiten
und eigenverantwortlich für die Umwelt mehrmals an Energieprojekten beteiligt macht Spass. Und viele Lernende komeinzusetzen.
hat und bei Swisscom einen Nachhaltig- men durch die Klimawerkstatt-Projekte
Auch dieses Jahr machen etliche KV- keits-Blog mitbetreut. In derselben Firma auf Ideen, wie sie sich in ihrem Umfeld
Lernende bei der Klimawerkstatt mit. So sammeln derzeit zwei lernende Kauf- engagieren können.»
betreut Nathalie Hürlimann, Projektleite- frauen Ideen, wie sie ihre Mitarbeitenden
rin Nachhaltigkeit bei der Schweizeri- zum Lichterlöschen und zu mehr EnerKatharina Truninger ist Journalistin im
schen Post, derzeit eine Gruppe Lernende, gieeffizienz motivieren können: Als Kli- Basler Pressebüro Kohlenberg.
die gerade daran ist, Projektideen für den madetektive möchten sie beispielsweise truninger@kohlenberg.ch
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context 2 – 2013
Monatsinterview
12
«Mit dem Weiterbildungsgesetz
soll es vorwärts gehen»
Bildungspolitik Der KV Schweiz will den Absolventen der höheren Berufsbildung künftig
eine bessere Heimat und effektiven Mehrwert anbieten können, sagt Claude Meier, Leiter
Bildungspolitik beim KV Schweiz. Interview Andrea Mašek / Foto Sabine Rock
Context: Herr Meier, seit Januar gibt es
das neue Staatssekretariat für Bildung,
Forschung und Innovation SBFI. Ist das
ein gutes Konstrukt?
Claude Meier: Das neue Staatssekretariat ist aufgrund einer Fusion zwischen
dem Bundesamt für Berufsbildung und
Technologie und dem Staatssekretariat
für Bildung und Forschung entstanden.
Zum ersten Mal sind damit beim Bund
Berufsbildung, Fachhochschulen und
context 2 – 2013
Universitäten unter einem Dach vereint.
Dies bietet die grosse Chance eines gesamtheitlicheren Blicks seitens des Bundes und kann sich positiv auf eine kohärente Weiterentwicklung des gesamten
Bildungssystems auswirken.
Gibt es auch Risiken?
In der Berufsbildungslandschaft gibt
es Befürchtungen, dass das Zusammenführen der zwei Ämter in den kommenden ein, zwei Jahren viele Ressourcen
intern absorbieren wird. Seit Jahren
diskutieren wir zum Beispiel über die
Einführung eines nationalen Qualifi­
ka­tionsrahmens mit dem Ziel, unsere
Berufs­bildungsabschlüsse europaweit
verständlicher machen zu können. Hier
sind nun Entscheide zu dessen Einführung dringend nötig und keine weiteren
jahrelangen Grundsatzdiskussionen.
Sie hatten beim neuen Staatssekretär
Mauro Dell’Ambrogio und seinem Stell-
Claude Meier (34) ist Mitglied der Geschäftsleitung und vertritt als
Leiter Bildungspolitik den KV Schweiz in vielen Gremien der beruflichen
Grundbildung, der höheren Berufsbildung und der Bildungspolitik, u.a.
in der Eidg. Berufsbildungskommission. Über die 21 verbandsgetragenen
Bildungsinstitute ist er eng mit dem Bildungsmarkt verknüpft. Zurzeit
schliesst der Berner Volkswirt lic.rer.pol. gerade sein berufsbegleitendes
Studium zum Executive Master of Business Administration ab.
vertreter Josef Widmer bereits einen
der Weiterbildung. Öffentliche finanzielle
Ja, sie profitieren von attraktiven AnAntrittsbesuch. Um was ging es dabei?
Mittel würden künftig nicht mehr direkt geboten unserer 21 verbandsgetragenen
Für uns war der Antrittsbesuch ein an Bildungsinstitute gehen, sondern di- Bildungsinstitutionen, zum Beispiel bei
wichtiges Signal. Mit dabei waren Daniel rekt an die Bildungskunden ausgerichtet. der KV Bildungsgruppe Schweiz. Unsere
Jositsch, Präsident des KV Schweiz und Das wird den Wettbewerb im Weiterbil- Mitglieder profitieren von Beratungen bei
Vizepräsident der nationalrätlichen Bil- dungsmarkt fördern. Wichtig ist, dass der Auswahl der Angebote und nicht zudungskommission, sowie Peter Kyburz, man bei der Finanzierungsdiskussion letzt von Rabatten und Vergünstigungen
CEO der KV-Schweiz-Gruppe. Wir konn- nicht nur einseitig auf das Preiskriterium bei Bildungsgängen, Kursen sowie bei
ten unsere Kernanliegen ansprechen und von Ausbildungen schaut, sondern ganz Sprachschulen. Schliesslich sind Weiterzudem unsere neuen Verbundpartner
persönlich kennenlernen.
Welche Anliegen haben Sie erwähnt?
«Unsere Mitglieder profitieren von Beratungen und nicht
Die höhere Berufsbildung steht unter
zuletzt von Rabatten bei Bildungsgängen und Kursen.»
Druck durch die Internationalisierung
der Arbeitsmärkte. Ihre Abschlusstitel
stehen in einer gewissen Konkurrenzsitu- entscheidend auch die Qualität der Wei- bildungen immer auch mit finanziellen
ation zu den Bachelor- und Mastertiteln terbildungsangebote mitberücksichtigt.
Kosten verbunden. Dort wo die finander Fachhochschulen und Universitäten. Wie hat die neue Leitung des Staatssekre- zielle Belastung sehr gross wird, hilft der
Hier ist es wichtig, die Titelanerkennung tariats Ihre Anliegen aufgenommen?
KV Schweiz seinen Mitgliedern mit Bilso schnell wie möglich verankern zu könDas Gespräch fand in einer sehr wohl- dungs-Darlehen bis zu 5000 Franken.
nen, via nationalen Qualifikationsrah- wollenden Atmosphäre statt. Die inhalt- Sie haben die Arbeitswelt angesprochen.
men. Damit erhielten wir ein System, in liche Auseinandersetzung folgt in den Wie gross ist der Einfluss des KV als
das wir unsere Abschlüsse einreihen kön- nächsten Monaten und Jahren und wird Angestelltenverband in Wirtschafts- und
nen, damit ihr Wert im Ausland verstan- zeigen, welche Stossrichtungen das SBFI Arbeitgeberkreisen?
den wird. Ein zweites Anliegen ist die Re- konkret verfolgt.
Die Wirtschaft funktioniert nur mit
gelung der Finanzierung in der höheren Alle Anliegen des KV Schweiz sind ja im
Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Der
Berufsbildung. Wir möchten eine Harmo- Interesse seiner Mitglieder. Wie profitieKV Schweiz zählt 55 000 Mitglieder: Das
nisierung anstreben bei der Finanzierung ren diese davon?
sind Kaufleute, HR-Leiterinnen, Direktider Vorbereitungskurse. Ein drittes wichWir setzen uns unter anderem für onsassistentinnen, Rechnungswesenspetiges Anliegen ist das Weiterbildungsge- eine gute Qualität der gesamten Berufs- zialisten, Marketingfachleute und viele
setz, das in der Pipeline ist. Es soll damit bildung ein. Ich nehme als Beispiel das mehr. Ihre Arbeitsmarkterfahrungen
vorwärts gehen.
Engagement des KV Schweiz als Mitträ- vernehmen wir über unsere zahlreichen
ger des Rahmenlehrplans Betriebswirt- Beratungsgespräche wie auch über die soDas Weiterbildungsgesetz soll nicht zu
schaft HF. Als Mitträger haben wir die zialpartnerschaftlichen Aufgaben des KV
den Prioritäten im SBFI gehören. Wie
Verantwortung, die Aktualisierung des Schweiz. Dieses Wissen versuchen wir als
sehen Sie dessen Dringlichkeit?
Es ist ein Auftrag der Bundesverfas- Rahmenlehrplans an die Gegebenheiten Organisation der Arbeitswelt direkt ins
sung von 2006. Für uns ist es wichtig. Es der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Berufsbildungssystem zu transportieren.
geht darum, das lebenslange Lernen end- und technologischen Entwicklungen si- Das ist eine Stärke des Verbandes zusamlich zu verankern. Ganz zentral dabei ist cherzustellen. Damit sorgen wir dafür, men mit seinen Bildungsinstitutionen,
die Verankerung der Grundkompetenzen. dass die Ausbildung in Bezug auf die Ar- die auch auf einer engen ZusammenarDamit beim lebenslangen Lernen nie- beitsmarktbedürfnisse aktuell bleibt. Da- beit mit Arbeitgeberorganisationen sowie
mand auf der Strecke bleibt, braucht es von profitieren Betriebswirtschafter in Behörden beruht.
gewisse Kompetenzen, die jeder haben Ausbildung. Sie können sicher sein, dass Behindert die föderalistische Struktur
sollte. Mit dem Gesetz sollen auch neue sie eine gute, solide und vom Arbeits- nicht die Entwicklung des dualen BerufsFinanzierungsmodelle festgelegt werden. markt gefragte Ausbildung mit berufli- bildungssystems?
Was sind das für Modelle?
chen Zukunftschancen absolvieren.
Unser Staatswesen finde ich wunderbar. Die Kantone können Versuchslabore
Es geht um eine Stärkung der nachfra- Gibt es noch einen anderen direkten
georientierten Finanzierung im Bereich Nutzen für unsere Mitglieder?
sein, wie bei der Einführung von Früheng-
context 2 – 2013
13
lisch oder -französisch. Ein gewisser wir dieses System pflegen und qualitativ
Wettbewerb unter den Kantonen schadet weiterentwickeln. Wir müssen unsere
nie. Manchmal ist der föderale Gedanke Stimme immer wieder verlauten lassen
aber auch nicht mehr zeitgemäss. Neh- und auch international kommunizieren,
men wir das Beispiel der Finanzierung was unser Berufsbildungssystem hervorder Vorbereitungskurse für eidgenössi- bringt, nämlich bestens qualifizierte und
sche Prüfungen. Wir haben einen natio- gefragte Berufsleute.
nalen Arbeitsmarkt und Bildungsraum, Trotzdem gibt es einen Mangel an Fachdoch bei der Regelung der Finanzierung kräften?
der höheren Berufsbildung leisten wir
Ja, aufgrund der Demografie wird sich
uns einen Kantönligeist par excellence. der Fachkräftemangel in den kommenDies benachteiligt je nach Kanton ge- den Jahrzehnten verschärfen, wenn wir
wisse Bildungskunden wie auch Bil- nicht handeln. Die Frage ist, wie wir das
dungswege. Ich hoffe, dass wir möglichst vorhandene Fachkräftepotenzial noch
bald eine nationale Lösung haben.
besser ausschöpfen können, ich denke
Josef Widmer sagte kürzlich in einem
hier an die Frauen oder die über 50-JähriNZZ-Interview, die höhere Berufsbildung gen. Grundsätzlich muss die ständige Hömüsse viel selbstbewusster propagiert
herqualifizierung – das lebenslange Lerwerden. Was sagen Sie dazu?
nen – aller Personen gefördert werden.
Ich habe manchmal den Eindruck, Dies liegt zwar in der Verantwortung jedie Berufsbildung stellt ihr Licht tatsäch- des Einzelnen, gleichzeitig braucht es
lich unter den Scheffel und verkauft sich aber auch vom Staat und der Wirtschaft
unter ihrem Wert. Dabei dürfen wir stolz finanzielle und zeitliche Anreize, um das
auf sie sein. In Europa beneidet man uns vorhandene Fachkräftepotenzial effektiv
um unser Berufsbildungssystem, das un- auch nutzen zu können.
ter anderem zu einer sehr tiefen Jugend- Wie bewährt sich in Ihren Augen
arbeitslosigkeit beiträgt. Wichtig ist, dass das Parlament?
In Bezug auf die Berufsbildung positiv. Das Parlament hat in dieser Legislatur
mehr finanzielle Mittel für das Berufsbildungssystem gesprochen. Mein Eindruck
ist, dass es jedoch nicht allzu viele ausgewiesene Kenner des Berufsbildungssystems im Parlament gibt. Der Grossteil der
Parlamentarier bringt einen Bildungswerdegang ohne persönliche Erfahrungen aus der dualen Berufsbildung mit. Sie
muss man für das duale System sensibilisieren. Es ist ihnen bewusst zu machen,
dass es für unseren Werkplatz Schweiz
nicht nur Universitäten oder die ETH
braucht, sondern dass das duale Berufsbildungssystem inklusive der Fachhochschulen mindestens so entscheidend ist.
Der KV ist ja nicht allein. Wie ist die
Zusammenarbeit unter all den Berufsbildungsorganisationen?
Das Berufsbildungssystem ist sehr
komplex und vielschichtig. Dahinter stehen viele Verbände und Organisationen
aus der Arbeitswelt. Die Verbundpartnerschaft zwischen diesen Organisationen
mit den Kantonen und dem Bund scheint
mir jedoch ein sehr gutes, kooperatives
Die Hochschulen der FHNW eröffnen Perspektiven
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context 2 – 2013
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Monatsinterview
14
15
Zusammenarbeitsmodell zu sein, wenn
Seit 1995 kennen wir nun die Fach- Auf der politischen Ebene unterstützen
auch etwas schwerfällig. Ein Berufsbil- hochschulen in unserem Bildungssystem. wir deshalb auch die Einführung des
dungssystem, das innovativ sich selbst Sie sind ein ganz wichtiges Element, sie neuen Weiterbildungsgesetzes. Dieses
weiterentwickeln will, braucht eine ge- stärken zusammen mit der Berufsmatura hat zum Ziel, im Weiterbildungsmarkt etlebte Verbundpartnerschaft und die Be- generell das Berufsbildungssystem. Doch was mehr Transparenz zu schaffen.
teiligung aller Partner. Ich wünschte mir damit ist der Bildungsmarkt tatsächlich Was sind weitere Herausforderungen für
diese Zusammenarbeit auch vermehrt auch etwas komplizierter geworden. Es den KV Schweiz?
zwischen den Organisationen der Berufs- gibt dermassen viele verschiedene BilUnser Verband befindet sich seit länund der Hochschulbildung, im Sinne von dungsangebote, von den Vorbereitungs- gerem in einem Transformationsprozess.
Brücken bauen anstatt bildungspoliti- kursen für Berufs- und höhere Fachprü- Die Organisation hat sich aus der historische Grabenkämpfe zu zelebrieren.
fungen über Nachdiplomstudiengänge schen Entwicklung heraus lange auf die
Wie baut man Brücken?
der höheren Fachschulen bis hin zu den kaufmännische Grundbildung und das
Der KV Schweiz ist selbst Eigentümer Weiterbildungsabschlüssen CAS, DAS KV als Beruf fokussiert. Unsere Schulen
des SIB, des Schweizerischen Instituts für und MAS der Fachhochschulen. Für bilden jedoch seit Jahrzehnten erfolgBetriebsökonomie, und Mehrheitsaktio- die Bildungskundinnen und -kunden reich in der höheren Berufsbildung Fühnär der HWZ, der Hochschule für Wirt- wie aber auch für Arbeitgeber, die Perso- rungskräfte aus. Diesen Absolventinnen
schaft Zürich. Beide sind im gleichen Ge- nalentscheide zu treffen haben, ist es und Absolventen der höheren Berufsbilbäude untergebracht. Diese Nähe hat tatsächlich nicht immer leicht, die Unter- dung im Bereich des kaufmännisch-beVorteile. Auch für die Bildungskunden schiede zwischen den einzelnen Bil- triebswirtschaftlichen Berufsfeldes wolund -kundinnen, wenn es darum geht, dungswegen zu kennen und zu verstehen. len wir künftig eine bessere Heimat und
die Durchlässigkeit zwischen den Bil- Was kann der KV Schweiz hier machen?
effektiven Mehrwert anbieten können.
dungsstufen in Form von Passerelle zum
Der Verband berät seine Mitglieder
Beispiel zu thematisieren.
und verhilft ihnen damit direkt zu etwas
Aus einer aktuellen SVEB-Umfrage geht
mehr Klarheit. Wir informieren immer Andrea Mašek ist Context-Redaktorin.
hervor, dass das heutige Bildungssystem
wieder über unsere Verbandsorgane oder andrea.masek@kvschweiz.ch
zu kompliziert ist. Welcher Ansicht sind
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context 2 – 2013
Dossier Weiterbildung und Karriere
16
Hausgemachter
Wissenstransfer
Angestellte, die interne Weiterbildungskurse besuchen,
profitieren von kostenloser Wissensvermittlung,die erst
noch auf ihr Arbeitsumfeld angepasst ist.
Text Julia Konstantinidis/Fotos Reto Schlatter
K
ontinuierliche Weiterbildung ist das A und O in der Ar- Verbesserte Performance
beitswelt. Das entsprechende Angebot an Fachhoch- Doch warum in die Ferne schweifen, wenn der massgeschneischulen, Verbandsausbildungszentren oder kommer- derte Kurs in der eigenen Firma besucht werden kann? Viele
ziellen Bildungsinstituten ist immens. Doch so mancher A
­ rbeitgeber bieten ihren Angestellten ein internes WeiterbilLernwillige hat es schon erlebt: Einmal von der Lust auf Hori- dungsprogramm an, das weit über die Schulung von unternehzonterweiterung gepackt, ist es oft schwierig, den passenden mensspezifischen Arbeitsabläufen oder -programmen hin­
Kurs oder Workshop zu finden. Denn es kann sein, dass der An- ausgeht. Dahinter steckt auch Absicht, weiss Yvo Wüest,
bieter branchenfremd ist und daher zu befürchten ist, dass bei Studienleiter der Akademie für Erwachsenenbildung Schweiz
der Weiterbildung wichtige Aspekte aus dem eigenen Beruf nicht (aeB): «Arbeitgeber verfolgen durch ihr Weiterbildungskonzept
berücksichtigt werden. Andere Anbieter kommen vielleicht aus das Ziel, ihre Performance zu verbessern.» Bleibe das Personal
dem Fach, haben aber just jene Weiterbildung nicht im Angebot, dank einer Weiterbildung handlungsfähig, könne besser auf
die man gerne absolvieren möchte.
Veränderungen am Markt reagiert werden. Als Dozent für Aus-
context 2 – 2013
17
Kurse, die mit dem beruflichen Alltag zu tun haben, tragen zur Motivation bei.
context 2 – 2013
Dossier Weiterbildung und Karriere
18
bilder mit Fachausweis wie auch als Kursleiter für Inhouse-An- Veränderte Nachfrage
gebote in Firmen und Unternehmen, kennt Wüest die Bedürf- Auch auf der Abteilung Personal- und Organisationsentwicknisse von Lehrenden und Lernenden. Er macht einen klaren lung im Personalamt des Kantons St. Gallen weiss man, wie
Unterschied zwischen der Wissensvermittlung innerhalb eines wichtig es ist, die Meinung der Kursteilnehmenden zu kennen.
Unternehmens und Lernveranstaltungen, die an Bildungsinsti- Das Team um Tino Bentele, stellvertretender Leiter der Abteituten durchgeführt werden, wo sich Berufsleute aus den unter- lung, führt deshalb alle drei Jahre flächendeckend eine Persoschiedlichsten Branchen und Betrieben in einer Gruppe austau- nalbefragung durch, bei der auch die Zufriedenheit mit dem
schen können.
Fort- und Weiterbildungsangebot abgeklärt wird. «Ausserdem
gibt es nach jedem Kurs eine systematische Auswertung und das
Die Mischung machts aus
Thema Weiterbildung ist fester Bestandteil des jährlichen MitarEinen grossen Vorteil interner Fortbildung sieht der Experte in beitergesprächs», erklärt Bentele. Weil auf der Kantonsverwalder Möglichkeit, das Arbeitsumfeld der Teilnehmerinnen und tung naturgemäss viel administrative Arbeit geleistet werde, sei
Teilnehmer in die Konzeption der Weiterbildung einzubeziehen: ein grosser Teil der Kurse und Workshops im Bereich der Dienstleistung und der kaufmännischen Ar«Hat der Kursinhalt direkt mit dem
­A lltag und den Herausforderungen der
beit angesiedelt, so Bentele. «Gramma«Wenn man die Wahl hat, ist es
Angestellten zu tun, trägt dies enorm
tik
in Kürze», «Aktenführung im
interessanter, sich weiterzubilden.»
Zeitalter
der Informationsgesellzur Motivation bei, eine Weiterbildung
Yvo Wüest, Studienleiter aeB
zu besuchen.» Einer Verpflichtung der
schaft» oder einfach «Korrespondenz»
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Weiterbildungsangebote zu sind Titel der Kurse, die etwa im Bereich Fachkompetenz durchbesuchen, steht der Bildungsprofi kritisch gegenüber. «Erwach- geführt werden. Auch der Bereich Informatik wartet mit praxissene zu etwas zwingen, ist kontraproduktiv. Andererseits müs- bezogenen Workshops auf: Kurse für Superuser von Amtsstelsen Firmen sich jedoch neu ausrichten können, neue Geschäfts- len, Excel-Kurse oder SAP-RW-Kurse für die Fakturierung/
modelle entwickeln oder Zielgruppen finden – da kann es Debitoren-Buchhaltung sprechen die Angestellten auf direkter
sinnvoll sein, die Mitarbeiter zu gewissen Weiterbildungen zu beruflicher Ebene an.
Etwas weiter greifen die Angebote in den Bereichen Sozialverpflichten.»
Da nicht alle Berufstätigen gleichermassen lernwillig seien, und Selbstkompetenz sowie Gesundheit. «Sich und andere vermüsse darauf geachtet werden, genügend Anreize zu bieten: stehen – Persönlichkeitspsychologie für den Arbeitsalltag»
«Eine gute Mischung der Angebote ist wichtig. Wenn man die heisst etwa ein Angebot aus dem Bereich Sozialkompetenz. «GeWahl hat, ist es interessanter, sich weiterzubilden.» Klären die lassenheit im Stress» heisst eine Veranstaltung zum Thema
Verantwortlichen die Bedürfnisse gut ab, stehen die Angestell- Selbstkompetenz. «In den letzten Jahren hat sich die Gewichten schon mit einem Bein im Weiterbildungsboot. Aber auch tung verändert. Fortbildungen zu Fragen wie Stressbewältigung
diese Abklärung will gelernt sein: «Nur bei der Geschäftsleitung oder Umgang mit Arbeitsdruck werden häufiger nachgefragt
und den Vorgesetzten nachzufragen, macht wenig Sinn. Damit und entsprechend gestalten wir das Programm», beobachtet
das Programm nicht am Personal vorbei entwickelt wird, müs- Bentele.
sen auch die Kursteilnehmer selbst frühzeitig befragt werden»,
Weil bei internen Schulungen vielfach unternehmensspezierklärt Wüest.
fische Inhalte vermittelt werden, setzen viele Firmen auch Mit-
YOUR
IT HEART
BEAT
«Mit unserem Aus- und Weiterbildungsangebot setzen wir
neue Massstäbe. Dafür müssen
wir aber auch an unsere Technik,
an unsere Infrastruktur und
an unsere Partnerunternehmen
allerhöchste Ansprüche stellen.
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sein, dass sich unsere IT-Infrastruktur in Übereinstimmung mit
unserem Unternehmen weiterentwickelt.»
Beat Mühlemann
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context 2 – 2013
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19
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arbeitende als Kursleiter ein. Das müssen nicht ausschliesslich ment ziehen kann, ist ein anderer: «Mit der Bereitschaft zur
Kaderleute sein. «Idealerweise sind es Personen, die von der Ma- Übernahme einer Ausbilderfunktion zeigt ein Mitarbeiter seine
terie am meisten verstehen. So kann es sein, dass ein Lernender Ambitionen. Vorgesetzte können zudem mit der Bitte um Überim dritten Ausbildungsjahr Schulungen zu Social-Media gibt, nahme einer Schulungsaufgabe den Angestellten signalisieren,
einfach weil er am meisten davon versteht», meint aeB-Studien- dass man mit ihnen noch etwas vorhat», sagt aeB-Mann Wüest.
Wer hingegen seinen Horizont gerne erweitert und als Lerleiter Yvo Wüest. Würden eigene Leute für die Wissensvermittlung eingesetzt, sei es jedoch unerlässnender am Fortbildungsangebot seilich, diese Mitarbeitenden didaktisch
ner Firma teilnimmt, kann jedoch
«Interne Weiterbildungen haben
zu schulen.
nicht automatisch damit rechnen,
keinen direkten Einfluss
dass sich der Lerneifer auszahlt. «InDiese Prämisse verfolgt auch die
terne Weiterbildungen haben keinen
Swisscom: «Mitarbeiter, die eines unauf Karrierechancen.»
direkten Einfluss auf Karrierechanserer Weiterbildungsangebote durchFabienne Frey, BKB
führen, besuchen vorher ein internes
cen», heisst es etwa bei der BKB. Auch
Seminar, um zu lernen, wie man schult, oder sie haben extern Swisscom will nicht bestätigen, dass die Teilnahme an Weitereine entsprechende Weiterbildung absolviert», erklärt Swiss- bildungsangeboten die Laufbahn per se begünstigt. Tino Bencom-Sprecherin Annina Merk. Auch die Basler Kantonalbank tele von der Kantonsverwaltung St. Gallen meint immerhin,
(BKB) verfährt ähnlich. Dort wird der grösste Teil der internen dass es von den Personalverantwortlichen positiv gewichtet
Fortbildung vom eigenen Personal ­bestritten. «Falls keine Erfah- werde, wenn sich jemand weiterbilde.
rung als Referent vorhanden ist, bieten wir bei Bedarf Ausbildungen im Bereich Methodik und Didaktik an», so Fabienne Aktiv informieren
Frey, Leiterin Aus- und Weiterbildung bei der BKB. Sind die Ob die Teilnahme an einem Kurs bewilligt wird, wird bei allen
hauseigenen Kursleiter gut auf ihre neue Aufgabe vorbereitet, drei Arbeitgebern in erster Linie vom direkten Vorgesetzten entsieht Erwachsenenbildner Yvo Wüest auch gruppendynamische schieden. Manchmal drängen sich gewisse Schulungen auch
Vorteile in dieser internen Schulung. «Arbeitskollegen wird be- auf. So sind in vielen Betrieben die Mitarbeiterinnen und Mitwusst, dass einer von ihnen auf einem bestimmten Gebiet sehr arbeiter mit Führungsaufgaben verpflichtet, spezifische Fortbilviel weiss. Weil der Kollege den Stoff vermittelt und nicht der Chef, dungen zu besuchen, oder es müssen Schulungen absolviert
werden Fragen unbeschwerter gestellt und es dürfen Fehler ge- werden, die mit der Einführung eines neuen Arbeitsinstruments
macht werden. Das erleichtert das Lernen.»
einhergehen. «Der Besuch von Systemschulungen und Führungskursen wird vorausgesetzt», erklärt die Aus- und Weiterbildungsverantwortliche Fabienne Frey von der BKB.
Aufgabe für Ambitionierte
Sowohl in der Kantonalen Verwaltung St. Gallen wie auch bei
Wer aus eigener Initiative Weiterbildungen vorschlägt,
Swisscom und BKB werden die Einsätze der internen Kursleite- braucht gute Argumente. So steigen die Chancen, dass der Chef
rinnen und Kursleiter jedoch nicht mit Geld honoriert. Die Ent- den angestrebten Kurs bewilligt, wenn sich Angestellte gegenlastung von anderen Aufgaben und die Arbeitszeit, die für die über ihren Vorgesetzten aktiv dafür einsetzen, intern über Erzusätzliche Aufgabe aufgewendet werden kann, muss Lohn ge- kenntnisse aus dem Kursbesuch zu informieren, etwa in einer
nug sein. Den Gewinn, den ein Angestellter aus dem Engage- Teambesprechung. «Auch wer nach der Weiterbildung die Initi-
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context 2 – 2013
Dossier Weiterbildung und Karriere
20
tenden zusammen, wenn intern die nötige Fachkompetenz auf
einem Themengebiet fehlt oder wenn die personellen Ressourcen es nicht zulassen, die Veranstaltung mit eigenen Dozierenden zu besetzen.
Wer sich für ein Weiterbildungsangebot seines Arbeitgebers
entscheidet, muss seine Arbeitszeit gut einteilen, nicht aber sein
Budget: In der Regel sind interne Fortbildungsveranstaltungen
Die Sicht des Externen
für die Angestellten kostenlos, müssen aber während der ArOb freiwillig oder nicht, Hans-Peter Ulli trifft meistens auf offene, beitszeit absolviert werden.
motivierte Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer. Der OrAuswärtige Angebote werden für Arbeitnehmerinnen und
ganisationsentwickler und Coach führt als externer Kursleiter -nehmer dann interessant, wenn sie eine Ausbildung mit einem
in verschiedenen öffentlichen und privaten Organisationen anerkannten Abschluss oder Diplom anstreben und damit ihre
Chancen auf dem freien Arbeitsmarkt
Schulungen und Teamentwicklungen
durch. Die Praxisorientierung ist für
erhöhen möchten. Denn dort spielen
«Ich passe meine Kurse dem
ihn eines der wichtigsten Kriterien, um
intern absolvierte Weiterbildungen
Auftraggeber an.» Coach Hans-Peter Ulli nur eine unbedeutende Rolle. Die
die Teilnehmenden für die Inhalte zu
begeistern: «Ich passe meine Kurse
meisten Betriebe haben fixe Regelundem Auftraggeber an und fülle lediglich einen Drittel des Kur- gen, was die Finanzierung und die Arbeitszeitregelung beim Besprogramms mit Theorie. Der Rest der Zeit ist für aktuelle Bei- such einer externen Fortbildung betrifft.
spiele der Teilnehmenden reserviert.» Dass er als Externer in
eine Organisation kommt, erachtet Ulli als Chance für die Orga- Fehlende Struktur bei KMU
nisation. So könne er etwa strukturelle und kulturelle Aspekte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines grossen Betriebs, die
ansprechen, die intern eventuell tabuisiert werden.
Wissensdurst verspüren, können sich denn auch meist auf ein
Es gibt aber auch organisatorische Gründe, Wissensvermitt- professionell organisiertes Weiterbildungskonzept ihres Arbeitler von aussen zu engagieren. Tino Bentele von der Kantonsver- gebers berufen. Für Angestellte in KMU präsentiert sich die
waltung St. Gallen arbeitet in jenen Fällen mit externen Kurslei- ­Situation oft etwas schwieriger: Verschiedene Studien, die der
ative für den Transfer des Gelernten am Arbeitsplatz ergreift und
etwa Arbeitsabläufe verbessert, erhält breitere Akzeptanz sowohl bei den Vorgesetzten als auch bei den Arbeitskolleginnen
und -kollegen, die vielleicht wegen der Abwesenheit des Kollegen während der Weiterbildung einen Mehraufwand an Arbeit
übernommen haben», erklärt Bildungsexperte Yvo Wüest.
Elf Prozent der Schweizer verfügen über eine Weiterbildungsstrategie.
context 2 – 2013
21
Wer sich weiterbilden will, muss bereit sein, Zusatzleistungen zu erbringen.
Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) 2005 bis 2006 100 wichtigsten Fragen zur Weiterbildung anbietet», erklärt
durchführte, offenbarten, dass nur gerade elf Prozent der Bernhard Grämiger.
Schweizer KMU über eine Weiterbildungsstrategie verfügen.
Ob in einem Grossunternehmen oder in einem KMU: Wer
«Während in grossen Unternehmen professionelle Personalent- sich weiterbilden möchte, muss bereit sein, Zusatzleistungen zu
wicklungsstrukturen vorhanden sind, fehlen solche in KMU erbringen. Der Aufwand lohnt sich, findet Erwachsenenbildner
weitgehend», sagt Bernhard Grämiger, stellvertretender SVEB- Yvo Wüest: «Eine Weiterbildung erweitert den Horizont, die EinDirektor. Es habe sich herausgestellt, dass in kleineren Betrie- satzmöglichkeiten im Job und steigert den persönlichen Marktben Weiterbildung oft eher zufällig stattfinde. Ideal wäre jedoch wert. Dies wiederum fördert das Selbstvertrauen und die Bereitetwas anderes: «Weiterbildung ist Chefsache und sie muss auch schaft, eine Unternehmung auch durch schwierige Zeiten
in KMU strategisch geplant werden.»
mitzutragen.»
Auch die interne Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen scheiterten meistens an mangelnden zeitlichen, Informationen
räumlichen und fachlichen ­Ressourcen. «Es liegt nicht daran, www.aeb.ch
www.alice.ch (Schweizerischer Verband für Weiterbildung)
dass KMU betriebliche Weiterbildung nicht fördern wollen – bei www.weiterbildung-in-kmu.ch
einer Umfrage unter KMU nahm der Weiterbildungsbereich
punkto Investitionsbereitschaft für 2013 den ersten Platz ein»,
sagt Bernhard Grämiger. Entsprechende Bemühungen würden
jedoch oft an praktischen Fragen fehlschlagen, wie beispiels- Julia Konstantinidis ist freie Journalistin im Basler Pressebüro Kohlenberg.
weise: Wie kann die fehlende Arbeitskraft in der Zeit der Weiter- konstantinidis@kohlenberg.ch
bildung ersetzt werden? «Wir haben deshalb eine Webseite ein- Reto Schlatter ist Fotograf im Zürcher Presseladen.
gerichtet, die in einem praktischen Leitfaden Antworten auf die mail@retoschlatter.ch
context 2 – 2013
Dossier Weiterbildung und Karriere
22
Für welche Arbeitsbereiche
­interessiere ich mich?
Der KV Schweiz bietet auf seiner Internetsite neu Laufbahnsupport. Mit einem Test
kann man h
­ erausfinden, für welche Arbeitsbereiche man sich interessiert.
Wie es mit der Laufbahn weitergehen könnte: Der Online-Interessentest hilft weiter.
D
ie neue Dienstleistung des KV Schweiz richtet sich an Absolventinnen und Absolventen einer KV-Ausbildung, die
sich weiterentwickeln wollen – eine Ausbildung absolvieren,
eine Berufsprüfung oder eine höhere Fachprüfung ablegen oder
die Branche wechseln. Der neue Online-Interessentest unterstützt Menschen bei der Planung ihrer beruflichen Zukunft.
Man erfährt, welche Arbeitsbereiche in Frage kommen.
Und so funktionierts
Als Erstes füllen Sie einen Einstiegstest aus. Sie beantworten gegen 200 Kriterien bzw. Fragen mit «interessant» oder «uninteressant». Zum Beispiel: «Eine Ausbildungsorganisation leiten»
oder «ICT-Applikationen realisieren» oder «Als Mitarbeitende in
einer touristischen Organisation tätig sein». Sie brauchen für das
Ausfüllen des Tests rund 30 Minuten. Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, wertet das Tool Ihre Antworten automatisch
aus. Sie sehen nun anhand Ihrer Antworten auf einem Balkendiagramm, welche Branchen für Sie in Frage kommen, welche
Arbeitsbereiche Sie interessieren. Dank der klaren Visualisierung erkennen Sie auf einen Blick, wie gross Ihr Interesse für das
eine oder andere Arbeitsfeld ist.
context 2 – 2013
Nun haben Sie die Möglichkeit, Informationen über Ihre
favorisierten Arbeitsbereiche abzurufen. Nehmen wir an, Sie
interessieren sich für das Berufsfeld «Personalwesen und betriebliche Ausbildung». Sie klicken auf den Begriff, und schon können Sie viele nützliche Informationen abrufen. Sie erfahren,
Noch nicht auf kvschweiz.ch
registriert?
Die Website des KV Schweiz bietet den Mitgliedern zahlreiche Vorteile. Neben dem Zugang zum Laufbahnsupport liegen für Sie sämtliche Info-Schriften als Online-Version bereit,
ausserdem haben Sie Zugriff auf praktische Infoboxen, Merkblätter und unseren Lohnrechner.
Der Zugang zu den Mitgliedervorteilen ist denkbar einfach:
Sie müssen nur auf kvschweiz.ch auf Anmeldung klicken
(rechts über dem Bild) und dann Registration wählen. Nach
Angabe Ihres Namens, Ihres Geburtsdatums und Ihrer Sektion können Sie auf sämtliche Onlinevorteile zugreifen.
23
welche Funktionen, Berufe, Berufsprüfungen und höheren
Fachprüfungen es gibt. Die Informationen sind kompakt;
die Berufe werden in wenigen Sätzen prägnant beschrieben. Und Sie erfahren auch gleich das Wichtigste zu
den Ausbildungen: Anbieter, zeitliche Dauer und Anzahl
Lektionen.
Hilfreich ist bei den Berufen auch die Unterscheidung
zwischen «Basis» und «Fortgeschritten». Sie sehen auf
einen Blick, welche Berufe welcher Stufe zugeordnet sind.
Nochmals das Beispiel «Personalwesen und betriebliche
Ausbildung»:
Basis:
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Fortgeschritten
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context 2 – 2013
Dossier Weiterbildung und Karriere
24
Sprachen lernen in
Clubatmosphäre
In den Sprachclubs des KV Basel und KV Zürich werden die Englisch- und Französischkenntnisse eifrig, aber auch auf unterhaltsame Weise gepflegt. Dies allerdings nur von
­einem «harten Kern» der Mitglieder. Von Andrea Mašek
I
m Clubraum des KV Basel scheinen heftige Auseinanderset- Vorträgen, Literaturlektionen und Film- oder Theaterabenden.
zungen im Gang zu sein. Zu hören sind Wortfetzen wie: «You Es wird darauf geachtet, dass alle Sprachbereiche, vom Lesen
have to tidy your room», «You aren’t allowed to smoke» oder «You über Hören und Schreiben bis zum Verstehen abgedeckt sind.
must come home before midnight». Doch zwischen den Sätzen Das Englisch wird aber auch im Pub Quiz und an Spielabenden
wird gelacht. So ernst kann es also nicht sein.
geübt. Der Men’s English Club beschäftigt sich gerne mit GeDoch, es ist den Anwesenden ernst. Der English Club des KV heimnissen, Verbrechen, Verschwörungstheorien, berühmten
Basel hat sich zu seinem wöchentlichen Treffen eingefunden. Männern oder Medizingeschichte. Der Ladies’ English Club verAn diesem Abend sind Translations, Übersetzungen, angesagt. tieft sich zurzeit in die Viktorianische Periode, ein Steckenpferd
Es geht in erster Linie um die Model Verbs, die Modalverben. Ein von Nancy Scherer. Sie teilt sich die Leitung mit Lauren Zafer,
nicht ganz einfaches Thema, denn die deutschen Modalverben die für die Grammatiklektionen zuständig ist.
Wie der Inhalt sind auch die Mitglieder der Clubs und des
sind nicht eins zu eins ins Englische übersetzbar.
Aber die Clubmitglieder meistern die schwierigen Aufgaben Cercle vergleichbar. Die Mitgliederzahl variiert zwischen 30 und
meist mit Bravour. Und sie sind mit viel Freude bei der Sache. 50. Wobei bei allen Treffen meist ein Stamm von 10 bis 15 Leuten
Es macht ihnen offensichtlich
anwesend ist. Es sind eher ältere
Spass, in Rollenspielen aufmüpPersonen, das Durchschnittsalfige Teenagers oder deren strikte
ter dürfte sich um die 60 bewe«Die Sektion des KV Basel deckt mit dem
Eltern zu mimen.
English Club ein wichtiges Angebot ab, denn gen, viele sind schon pensioniert. Die älteste «Lady» ist 90.
es gibt den Mitgliedern die Möglichkeit,
Ursprünglich Freizeitclubs
Sie alle verbindet die Freude an
die englische Sprache in einem ungezwun- der Sprache.
Zehn nicht mehr ganz junge
Frauen und Männer sind an diegenen Rahmen weiterzuentwickeln.»
sem Dienstagabend dabei. «Das
Lernen macht Spass
Franziska Gambirasio, Präsidentin KV Basel
ist das Kernteam», sagt Präsi«Wir wollen unser Englisch updentin Gaby Felix. Insgesamt
to-date halten», sagt Felix
zählt der English Club rund 50 Mitglieder. Mal seien es etwas Schurter, der schon lange im Basler Club dabei ist. Seine Eltern
mehr, mal etwas weniger, so Felix. Und längst sind nicht mehr waren ebenfalls schon Mitglieder. «Ich wollte damals mit meialle KV-Mitglieder. Mitmachen kann jede und jeder – ausser An- nem Englisch weitermachen und trat deshalb bei.» Gaby Felix
fängerinnen und Anfänger. Ursprünglich jedoch war der Club bringt es auch schon auf 26 Jahre. Sie hat immer wieder die Aus1872 gegründet worden, um den Mitgliedern des KV Basel eine hänge im Schulgebäude gesehen, als sie das KV machte. Nach
Möglichkeit zu geben, ihr Englisch auch nach der Lehre und aus- einem Sprachkurs in London beschloss sie, dem Club beizutreten, um die neu gewonnenen Kenntnisse nicht zu verlieren. Feserhalb des Büros weiter zu pflegen.
Ganz ähnliche Clubs gibt es ebenfalls noch in Zürich. Der lix und Schurter haben sich übrigens im Club kennen- und lieMen’s English Club besteht seit 1898 – geleitet wird er von George ben gelernt.
Die Baslerinnen und Basler gehen nach den Stunden stets
Carr, Präsident ist René Kauer. Der Ladies’ English Club ist über
80 Jahre alt. Die Namen sind irreführend, in beiden ist das je- etwas trinken und treffen sich auch in den Schulferien, zu einem
weils andere Geschlecht willkommen – bei den Ladies gehören Fondue oder einem Fasnachtsabend. Man kennt sich gut, ist deszwei Männer sogar zum harten Kern, wie «professional leader» halb in den Stunden auch offen und ohne grosse Hemmungen,
Nancy Scherer-Howe betont. Noch älter ist der Cercle Français, was natürlich optimal ist in Sprachlektionen.
der seit rund 120 Jahren existiert. Wie die English Clubs war er
Leader Michael Clarke, seit fünf Jahren dabei, schätzt es,
einst ein Freizeitclub.
dass eine gewisse Lockerheit herrscht. Das Ganze soll ja auch
Spass machen. Dies tut es offensichtlich: Die 90 Minuten vergeAbwechslungsreiches Programm
hen wie im Flug, es herrscht eine gute Atmosphäre, in der
Mit der Zeit hat man sich aber auf die Sprache konzentriert. Scherze Platz haben. Silvia, der Neuling, ist sofort integriert.
Heute haben alle Clubs wie auch der Cercle ähnliche Ziele und Dass es den Mitgliedern aber sehr ernst ist mit dem Lernen zeigt
Programme: das Englisch respektive Französisch pflegen – ein- sich darin, dass die Grammatikstunden laut Gaby Felix am besmal pro Woche. Dies mit einem Mix von Grammatikstunden, ten besucht sind.
context 2 – 2013
25
Günstige Angebote
Etwas ruhiger ist es im Cercle Français des KV Zürich. An diesem Abend üben die 13 Anwesenden, wie ein Thesen-Aufsatz geschrieben werden muss. Einige von ihnen bereiten sich nämlich
auf eine DELF-Prüfung vor. Vor ihnen liegen Lehrbücher und
Dictionnaires. Zu Wort melden sich immer etwa die gleichen vier
bis fünf Frauen. Die anderen – darunter auch zwei Männer – hören aufmerksam zu und schreiben fleissig mit.
«Wir werden eben nicht alle die Prüfung machen», erklärt
Co-Präsidentin Erika Salzmann, und einige der Mitglieder kämen nicht jeden Mittwoch. Deshalb variiert das Programm auch
in Zürich, Lehrerin Francine Pfefferli ist dafür zuständig. Die
Mitglieder können aber Wünsche anbringen. Pfefferli unterrichtet den Cercle seit rund vier Jahren. Für sie ist es nicht ganz einfach. Wie Clarke in Basel hat auch sie Teilnehmende vor sich, die
verschiedene Niveaus aufweisen. Sie betont jedoch: «Es können
alle kommen, egal welches Niveau sie haben, wir machen für alle
etwas.»
Pfefferli versteht es in dieser Stunde, das Beste aus Ihren
Schülerinnen und Schülern zu holen – auf eine kluge unauffällige Art. Mit der Zeit werden die Diskussionen auch engagierter.
Thema an diesem Abend ist das Internet. Dazu können eigentlich alle etwas sagen. Geschmunzelt wird zudem über die Unterschiede zwischen Schweizer und Französischer «Kultur»: in
Bezug auf Prüfungen, auf Darstellung oder auf gehäuseltes Papier. Erika Salzmann äussert sich ausserdem begeistert über die
Die Englisch Clubs und der Cercle Français werden nach wie
vor vom KV Basel respektive KV Zürich subventioniert. Zudem stellen die beiden Sektionen die Räumlichkeiten zur
Verfügung. In Basel befindet sich der Clubraum im Untergeschoss der KV-Lokalitäten am Aeschengraben 15. Die Zürcher
Clubs und der Cercle dürfen die Aula im 1. Stock im Kaufleuten (Eingang Talacker 34) benutzen. Die Präsidentinnen und
Präsidenten betonen, wie dankbar sie den Sektionen für deren Hilfe sind.
Die English Clubs und der Cercle Français stehen allen KVMitgliedern, aber auch Nichtmitgliedern offen. Die Jahresgebühren für Mitglieder bewegen sich zwischen 40 und 75
Franken, für Nichtmitglieder zwischen 55 und 150 Franken.
Gäste und Schnuppernde sind stets willkommen. Details
und Kontaktangaben finden sich in den Sektionsnachrichten
ab Seite 57.
Lehrerin, die ihnen das ganz aktuelle Französisch beibringt.
«Man sagt jetzt zum Beispiel nicht mehr ordinateur, sondern
ordi.» Zum Schluss lobt Francine Pfefferli: «Ihr habt heute sehr
gut gearbeitet.»
Andrea Mašek ist Context-Redaktorin.
andrea.masek@kvschweiz.ch
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context 2 – 2013
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Dossier Weiterbildung und Karriere
26
Online zum Diplom
E-Learning erfuhr mit dem Aufkommen des Internets einen Boom. Heute gehört es in
der Vermittlung von Wissen selbstverständlich dazu, doch noch immer nur in Ergänzung
zu traditionellen Formen. Von Therese Jäggi
D
as elektronisch unterstützte Ler- zeption dieses Studiengangs haben wir grössten Vorteile von E-Learning. Er selnen galt Anfang der 1990er-Jahre auf ein Bedürfnis der Banken reagiert», ber hat kürzlich eine Coachingausbildung
als wegweisende Neuerung und als Lern- sagt Studienleiter Constantino Lanni. In absolviert, ohne den Kursleiter und die
form der Zukunft schlechthin. An den Gesprächen mit Personalverantwortli- anderen Teilnehmenden auch nur einmal
Hochschulen wurden immer wieder neue chen und Linienvorgesetzten sei deutlich gesehen zu haben, weil alle geographisch
Tools entwickelt, es erschienen unzählige geworden, dass die Banken mehrheitlich weit voneinander entfernt leben.
Artikel und Bücher zum Thema, und in nicht mehr bereit seien, Abwesenheiten
Als weitere Vorteile neben der Unabden Debatten ging es um die Frage, ob der ihrer Mitarbeitenden wegen einer Weiter- hängigkeit von Zeit und Ort erachten
Experten, dass E-Learning selektives
traditionelle Präsenzunterricht schon bildung zu tolerieren.
bald ganz von E-Learning abgelöst werde.
Constantino Lanni schätzt, dass die Lernen sowie eine individuelle Lernge«Heute kann sich sicher kein Bil- Studierenden über ihr berufliches schwindigkeit ermöglicht. Und sie sehen
dungsanbieter mehr mit E-Learning pro- 100-Prozent-Pensum hinaus wöchentlich darin eine Chance für introvertierte
filieren», sagt Bruno Frischherz,
Studierende, die sich im PräDozent und Projektleiter an der
senzunterricht nicht oder nur
«Man kann mit Artikeln, Fotos oder Filmen selten einbringen, schriftlich
Hochschule Luzern. E-Learning
immer auch aktuelle Themen einbeziehen.» hingegen sich sehr gut ausdrügehöre ganz selbstverständlich
Dozent Hanspeter Siegrist
dazu. An der Hochschule Lucken könnten. Aber es gibt auch
zern – wie an allen FachhochNachteile: Motivationsschwieschulen – setzt sich das Studium aus noch fünf bis sieben Stunden für ihre Wei- rigkeiten bei den Studierenden, techniPräsenzunterricht, begleitetem Selbststu- terbildung aufwenden. Damit sie – abge- sche Probleme, zeitliche Verzögerungen
dium sowie autonomem Selbststudium sehen von der Woche Präsenzunterricht – bei Anfragen bzw. Antworten sowie die
zusammen. Die Kunst bestehe darin, eine mit einer riesigen Fülle von Unterlagen unterschiedliche Handhabung der Tools
optimale Mischung der drei Lernformen nicht völlig sich selber überlassen sind, durch die Dozenten.
zu definieren. An den meisten Fachhoch- bietet Constantino Lanni eine wöchentlischulen ist 40 Prozent Selbststudium üb- che Sprechstunde an, und für jedes Mo- Unterschiedliche Methoden
lich, und als Grundlage ist an den Schwei- dul wird eine Einführungsvorlesung Den letzten Punkt kann Nora Schmid* nur
zer Hochschulen die Lernplattform abgehalten, wo auf das Lehrmittel und bestätigen. Anfang des Semesters loggt
die wichtigsten Lernziele hingewiesen sich die kurz vor dem Abschluss stehende
Moodle weit verbreitet.
Moodle bietet Studierenden und Do- wird. Laut dem Studienleiter geht der FH-Studentin der Betriebsökonomie jezierenden die Möglichkeit, mit unter- Trend eindeutig in Richtung weniger Prä- weils auf Moodle ein, um festzustellen,
schiedlichen Aktivitäten und Materialien senzunterricht. Solche Lehrgänge sind welche Unterlagen zu den von ihr belegonline miteinander zu arbeiten. Dazu ge- deutlich kostengünstiger und die Teil- ten Kursen vorliegen. Einige Dozenten
hören Online-Lehrbücher, herunterlad- nehmenden können die Studienzeit indi- stellen sämtliches Material vorab ins Netz,
bare Präsentationen und Tests. Die Kom- viduell einteilen.
das ist ihr eigentlich am liebsten, andere
munikation ist sowohl asynchron via
laden jeweils etwa eine Woche vor dem
Forum oder synchron in einem Chat mög- Vielfältige Möglichkeiten
Kurs ihre Dokumente hoch. Dann gibt es
lich. In einem gemeinsam geführten Wiki Bruno Frischherz von der Hochschule Lu- aber auch solche, die ihre Skripte in Pakönnen die Studierenden Informationen zern Wirtschaft vergleicht E-Learning mit pierform via Sekretariat vertreiben, ebenund erarbeitetes Wissen austauschen.
Theater. Es gibt die unterschiedlichsten falls entweder für das ganze Semester
Szenarien, Rollen und Requisiten. Für ihn oder jeweils vor dem Kurs. Als völlig anLernen im Selbststudium
stehen denn auch die Möglichkeiten des tiquiert gilt ein Dozent, der seine UnterlaAuch die HWZ Hochschule für Wirtschaft gemeinsamen Lernens und Arbeitens im gen jeweils sorgfältig abgezählt an der
Zürich arbeitet mit der Lernplattform Vordergrund, und weniger derjenige Stu- Veranstaltung abgibt, was bei den StudieMoodle. Intensiv genutzt wird sie – neben dierende, der einsam vor dem Bildschirm renden nicht gut ankommt und als Druckvielen anderen – von den Studierenden einen Text liest und anschliessend einen mittel empfunden wird, im Kurs präsent
und Dozierenden des Masterstudien- Test absolviert. Als Beispiel für gemeinsa- zu sein.
gangs «Banking & Finance». Der Studien- mes Lernen erwähnt Bruno Frischherz
Auch die Beantwortung von Fragen
gang dauert vier Semester, und pro Se- ein Projekt in einem seiner Module, wo wird laut Nora Schmid sehr unterschiedmester findet nur gerade eine Woche Studierende aufgrund von Internetre- lich angegangen. Damit verbunden ist
Präsenzunterricht statt. Es ist der erste cherchen in Gruppen ein Netzdossier er- warten und vergebliches einloggen. Ideal
Masterlehrgang mit einem solch hohen stellen. Zeitliche und örtliche Unabhän- ist ihrer Meinung nach, «wenn man von
Anteil an Distance Learning. «In der Kon- gigkeit sind seiner Meinung nach die einem Dozenten weiss, dass er jeweils zu
context 2 – 2013
27
einer bestimmten Tageszeit online ist».
«Manche Dozenten sehen einfach die Vorteile von E-Learning noch zu wenig», sagt
Hanspeter Siegrist, Dozent für Personalführung und Personalmanagement an
der HFW am zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Baden. Der 60-Jährige
hingegen ist seit vielen Jahren be­geisterter
Anwender. «Man kann den Lernstoff vielfältig gestalten und mit Zeitungsartikeln,
Fotos oder Filmen immer auch aktuelle
Themen einbeziehen.» Dies werde von
den Studierenden sehr geschätzt. «Während früher zwischen den einzelnen Unterrichtslektionen Funkstille herrschte,
kann ich jetzt schon mal einen Studenten
daran erinnern, dass er als Vorbereitung
auf die nächste Lektion noch das eine
oder andere Skript herunterladen und
studieren soll.»
Umgekehrt treffen bei ihm praktisch
rund um die Uhr Fragen von Studierenden ein. Wenn er gerade Zeit hat, liefert er
eine Antwort, aber mit dem Anspruch auf
diese praktisch uneingeschränkte Verfügbarkeit müsse er auch noch umgehen
lernen, sagt Hanspeter Siegrist.
Ebenfalls am zB. Zentrum Bildung Ziel, ganz von den Unterlagen auf Papier
Wirtschaftsschule KV Baden, aber in der wegzukommen, sei man noch weit entGrundbildung, unterrichtet Tobias Küng. fernt. Und eine weitere Erkenntnis: «Nur
Er ist Leiter IT und Mitinitiant des iPad- weil jemand jung ist, verfügt er noch nicht
Projekts. 2011 wurden zwei Klassen, je im automatisch über digitale Kompetenz.»
M- und E-Profil, mit iPads ausgerüstet.
Als sehr hilfreich empfindet die StuDie anfängliche Euphorie war gross, doch dentin Nora Schmid, dass man – gerade
bald wurde klar, dass sich viele schwerta- vor den Prüfungen – Tests und Probeprüten mit der Anwendung und Bewirtschaf- fungen absolvieren kann und anhand der
tung. Als Alternative standen noch immer Auswertung oder den Lösungen sieht, wo
die herkömmlichen Lehrmittel zur Verfü- man steht. Im Hinblick auf die Zeit nach
gung. «Das ernüchternde Fazit lautete, dem Abschluss fände sie es gut, wenn weidass 90 Prozent davon Gebrauch mach- terhin sämtliche Kursunterlagen zugängten», erinnert sich Tobias Küng.
lich wären. Das ist heute nicht der Fall.
Mit dem Abschluss des Studiums verliert
Vom Papier kommt man nicht weg
man das Login. Es könne aber gut sein,
Beim zweiten Anlauf 2012 wählten die meint Nora Schmid, dass sie auch später
Verantwortlichen ein anderes Vorgehen. gerne einmal etwas nachlesen möchte.
In eine iPad-Klasse, wiederum im M-Pro- Und während des Studiums sämtliche
fil, kam nur, wer im Vorfeld sein Interesse Unterlagen auf den eigenen Server zu laanmeldete. Jetzt läuft es besser. Die Teil- den, findet sie nicht sinnvoll.
nehmenden sind motiviert und versierter. *Name geändert
80 Prozent nutzen das iPad optimal,
schätzt Tobias Küng. Eine Evaluation
wird zeigen, wie es weitergeht. Sicher ist:
«Nicht so schnell, wie wir es uns eigentlich Therese Jäggi ist Context-Redaktorin.
vorgestellt hatten.» Vom ursprünglichen therese.jaeggi@kvschweiz.ch
E-Learning ermöglicht selektives Lernen und eine individuelle Lerngeschwindigkeit.
context 2 – 2013
Bündig
28
Das gute Benehmen
Der Schweizer Knigge erklärt, wie man sich in Gesellschaft angemessen verhält.
Viele Tipps sind nützlich, andere ein wenig antiquiert und peinlich.
V
or kurzem kam eine externe Mitar- Das zeigen die zahlreichen Ratgeber-Ko- ren, gut tun – wenn diese Menschen ein
beiterin zu uns ins Büro und unter- lumnen in den Medien.
solches Buch denn überhaupt zur Hand
hielt sich längere Zeit mit meiner Kollegin.
Auch der vor kurzem erschienene nehmen. Und doch hinterlässt die LekIch kannte sie nicht. Sie stellte sich auch Schweizer Knigge gibt Antworten auf Fra- türe einen zwiespältigen Eindruck. Etlinicht vor. Ich empfand die Situation als gen des korrekten Verhaltens und nimmt che Ausführungen sind altbacken und die
seltsam; ich kam mir ein wenig fremd im für sich in Anspruch, zu beschreiben, was Tipps, wie sich Frauen und Männer in eieigenen Büro vor. Hätte sie sich vorstellen heute gilt. «Guter Umgang ist Lebensqua- ner Beziehung verhalten sollen, teilweise
müssen? Oder lag es an mir, etwas zu sa- lität» heisst es im Klappentext. Die Publi- peinlich. Stokar empfiehlt etwa im Kapigen?
kation regt dazu an, sein Verhalten in tel «Die Mittel moderner Galanterie», «die
Anwälte gehen mit potenziellen Mit- Gesellschaft zu hinterfragen und nöti- Frau ohne Hintergedanken nach Hause
arbeitern essen. Sie laden sie in ein gedie- genfalls zu ändern. Zentrale Werte für zu begleiten». mur
genes Restaurant ein und schauen, wel- den Autor Christoph Stokar sind Anstand,
che Umgangsformen sie pflegen. Wie Aufmerksamkeit, Authentizität und
verhalten sie sich bei Tisch? Brechen sie Grosszügigkeit.
das Brötchen oder schneiden sie es? Und:
Man findet im Schweizer Knigge viele
Sitzt der Anzug? Entsprechend unsicher nützliche Tipps. Was sind «gute Maniesind die Eingeladenen. Es ist nicht immer ren»? Welche Regeln gibt es bei Begrüseinfach, sich korrekt zu verhalten. Welche sungsritualen? Wie verhält man sich in
Regeln gelten? Welches Benehmen ist in einem Restaurant? Welche ungeschriebeeiner bestimmten Situation angemessen? nen Gesetze gelten in der Geschäftswelt?
Christoph Stokar:
Der Schweizer Knigge.
Welche Dresscodes muss man beachten? Die Lektüre würde jenen, die sich in WarWas gilt heute? BeobDie Verunsicherung ist gross. Und offen- teschlangen vordrängen, andere stets unachter/Axel Springer
bar besteht ein Wunsch nach Anleitung. terbrechen oder im Zug ständig telefonieSchweiz 2012. CHF 39.90
Schreibtisch
Lothar Bartesch, Reiseberater. Foto: Reto Schlatter / Zürcher Presseladen.
context 2 – 2013
Tagung
Ethik und Zukunft
«Hat Ethik eine Zukunft?» Darüber diskutieren Expertinnen und Experten am 20. März
im GDI Gottlieb Duttweiler Institute.
Vielen Menschen erscheinen die Auswirkungen des Wirtschaftswachstums auf
die sozialen und natürlichen Lebensbedingungen zunehmend fragwürdig. Die
Folgen eines teilweise immer skrupelloseren Erfolgs- und Profitstrebens und die
entsprechenden Wirtschaftsskandale tun
das ihre dazu. Das Bedürfnis nach einer
Neubestimmung der Wertmassstäbe und
der Ruf nach Ethik in der Wirtschaft nehmen zu. Was heisst das aber konkret? Lassen sich unternehmerische Gewinnerzie-
lung und ethisch korrektes Handeln
miteinander vereinbaren oder widersprechen sie sich per se? Ist Ethik im unternehmerischen Alltag eher ein Hemmschuh oder ein Erfolgsfaktor?
Diesen und anderen Fragen geht der von
KV Zürich und KV Bern veranstaltete Impulsanlass nach. Unter der Moderation
von Karin Frei (SRF) referieren und diskutieren: David Bosshart, CEO GDI, Julian
Nida-Rümelin, Professor für Philosophie,
Daniela Merz, CEO Dock Gruppe, Theo
Wehner, Professor an der ETH Zürich. pd
Anmeldung: www.kvz.ch
GDI Gottlieb Duttweiler Institute: wo über Ethik nachgedacht wird.
Jobportal
Prüfungsvorbereitung
Stellenmarkt für
Bildungsfachleute
Alte LAP sind
online zum Üben
Bis vor kurzem fehlte ein branchenspezifisches, unabhängiges Stellenportal für
Personen, die in der Weiterbildung tätig
sind. Der SVEB hat als Dachverband diese
Lücke nun geschlossen. Kursleitende, Bildungsfachleute oder Ausbilder finden auf
www.alice.ch/stellen offene Jobs in der
Weiterbildung.
In diesem Stellenmarkt können Weiterbildungsinstitutionen, innerbetriebliche Weiterbildungsabteilungen oder Verbände ihre Stellen und Mandatsaufträge
ausschreiben und auf diese Weise direkt
innerhalb der Branche nach qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
suchen. Ziel der Plattform ist es, die offenen Stellen der Branche gebündelt auf einer einzigen Webseite anzubieten. Der
SVEB hofft, dass das Portal zur ersten Adresse für die Zielnutzerinnen und Zielnutzer wird. pd
Bald geht es ans Vorbereiten der Lehrabschlussprüfungen (LAP). Zu den nützlichen Vorbereitungsmethoden gehört das
Schreiben von Übungsprüfungen. Man
entwickelt dabei ein Gespür für Aufgabentypen und Zeiteinteilung, macht sich
vertraut mit dem Aufbau und Ablauf einer
Prüfung und entwickelt Routine. Deshalb
macht es Sinn, alte Prüfungen zu sichten.
Prüfungen früherer Jahre finden interessierte Lernende auf der Website des KV
Schweiz. Ab dem 1. März werden auch die
Prüfungen des Jahrgangs 2012 online sein.
Die gewünschten Übungsprüfungen finden die Nutzerinnen und Nutzer auf einen Klick: in eine Maske Beruf, Fach und
Profil eingeben und schon erscheint das
Gewünschte. Marketing KV Schweiz
context 2 – 2013
Deutsch: www.kvschweiz.ch/lap-serien
Französisch: www.secsuisse.ch/series-examens
KOLUMNE
E-Mail-Tsunami
Von Franziska Hügli
Die E-Mail-Technologie ist ein Segen. So
auch für einen Freund von mir, der in
einem Technologiekonzern für einen international tätigen Grosskunden mit
Hauptsitz auf einem anderen Kontinent
zuständig ist. Die Kommunikation mit
seinen in verschiedenen Zeitzonen arbeitenden Entwicklern und dem Kunden
fällt damit einfach.
Letzthin waren wir zusammen ein verlängertes Wochenende im Tessin. Schönes
Wetter, feines Essen, entspannte Atmosphäre. Herrlich. Irgendwann am Samstag schaute er etwas auf seinem Smartphone nach. Und da sah ich dieses
Icon, das anzeigte, wie viele ungelesene
E-Mails er hatte: 423 Stück! Entsetzt fragte
ich ihn, seit wann diese denn reingekommen seien. Er erwiderte: «Rund 150 ungelesene schiebe ich immer vor mir her, der
Rest kam seit Mittwoch rein, also seit wir
hier sind.» In einer halben Woche über
250 neue E-Mails – die Hälfte davon, so
schätzte er, direkt an ihn adressiert, der
Rest in Kopie. Und die meisten von seinen
global verstreuten Projektkollegen.
Da gäbe es doch bessere technische
Lösungen, um komplexe Projekte zu führen, mutmasste ich. Er erklärte mir abgebrüht, er könne und müsse als Projektleiter nicht alles wissen – und in die Tiefe zu
gehen habe in dieser schnelllebigen Welt
eh keinen Sinn. Die Informationsflut
störe ihn deshalb nicht. Noch am Vorabend hatten wir über das Thema Burnout-Gefahr in Matrixorganisationen diskutiert; dies weil sich die Fälle in seiner
Firma offenbar häufen. Einen Zusammenhang zwischen der im Unternehmen
herrschenden Kommunikations- und
E-Mail-Kultur und den Burnout-Fällen
hatte mein Freund nicht hergestellt.
Franziska Hügli ist Unternehmensberaterin
und Verwaltungsrätin.
mail@huegliconsulting.ch
29
Laufbahn
30
context 2 – 2013
Die Sportbegeisterte
31
Lena Stucki, 29, engagiert sich im Frauenfussball. Die FCZ-Frauen-Trainerin und ehemalige
KV-Absolventin studiert in Magglingen und Freiburg Sport- und Bewegungswissenschaften.
Text Rolf Murbach / Foto Michele Limina
L
ena Stucki ist schnell unterwegs. Mit
dem Rennvelo braucht sie von ihrer
Wohnung in Zürich-Oerlikon bis zur
Sportanlage Heerenschürli 15 Minuten.
Die Fussballtasche hat sie umgehängt,
unter der Windjacke trägt sie einen
blauen FCZ-Trainingsanzug. Lena Stucki
ist Assistenz-Trainerin bei den U16Frauen des Fussballclubs FC Zürich
Frauen. Zwei- bis dreimal pro Woche trainiert sie die 14- und 15-jährigen Mädchen,
lässt sie auf dem Kunstrasen Runden laufen, übt mit ihnen Spielzüge ein, beobachtet sie beim Dribbeln und «Mätschle».
Manchmal spielt sie selber mit, dann
wieder kommentiert sie mit ruhiger
Stimme das Spiel oder ruft: ­«Sarah, du
muesch schnäller uf dä Ball zuelaufe.»
Die 29-jährige Trainerin, die selber auf
eine längere Fussballlaufbahn zurückblickt, betreut zusammen mit Tanja Hermann die Frauen-Nachwuchsmannschaft. Und dies mit Erfolg. Die Girls sind
eben Wintermeister geworden.
Berufsmatur nachgeholt
Sport und vor allem Fussball sind die Leidenschaft von Lena Stucki. Als Mädchen
hat sie davon geträumt, Sportlehrerin zu
werden. Aber lange war dies für sie ein
unrealistischer Traum. Sie glaubte nicht,
dass er Wirklichkeit werden könnte.
«Ich dachte, für das Sportlehrerdiplom
braucht man das Gymnasium», erinnert
sie sich. Lena Stucki besuchte aber nicht
das Gymnasium, sondern absolvierte
nach dem 10. Schuljahr eine dreijährige
KV-Lehre im Dentalfachhandel.
Doch eines Tages erfuhr sie, dass man
sich an der Eidgenössischen Hochschule
für Sport in Magglingen (EHSM) mit einem Berufsmaturitätsabschluss zur
Sportlehrerin ausbilden lassen kann.
Lena Stucki packte der Ehrgeiz. Sie legte
sich mit Lernen richtig ins Zeug und
context 2 – 2013
schaffte den prüfungsfreien Eintritt in die
BMS2. Während drei Semestern absolvierte sie an der KV Zürich Business
School die berufsbegleitende Berufsmittelschule und erlangte die Berufsmaturität. Daneben arbeitete sie in einem
70-Prozent-Pensum weiterhin im Dentalfachhandel, beim gleichen Arbeitgeber,
bei dem sie die Lehre gemacht hatte. Job
und Ausbildung unter einen Hut zu bringen, war anspruchsvoll. «Eine mega intensive Zeit. Ich musste sehr viel lernen.»
Anspruchsvolles Aufnahmeverfahren
Dann kam die zweite Hürde. Wer an der
Fachhochschule in Magglingen zum
ein paar Bücher, Romane und eine Publikation des Philosophen Richard David
Precht: «Wer bin ich – und wenn ja, wie
viele?» Lena Stucki interessiert sich auch
für philosophische Fragen. Aber nun erzählt sie vom Studium, sie schildert in ihrer ruhigen Art und doch mit Begeisterung, wie toll diese Zeit in Magglingen war,
was sie und ihre Kolleginnen und Kollegen alles lernten und wie grossartig der
Zusammenhalt und die Kameradschaft
unter den Studierenden war. «Eine unglaublich schöne und intensive Zeit. Wir
verbrachten mehrere Spezialwochen mit
tollem Programm: Klettern, Windsurfen,
Trekken, Segeln, Skifahren, Snowboarden,
«Fussball spielen, das konnte ich, aber in den anderen
Disziplinen musste ich hart trainieren.»
Sportstudium aufgenommen werden will,
hat eine anspruchsvolle Prüfung zu absolvieren. Talent allein genügt nicht. Man
muss auch vielseitig, polysportiv sein. In
einem zweitägigen Aufnahmeverfahren
prüft die Hochschule die Kandidatinnen
und Kandidaten auf Herz und Niere, ob
sie sich fürs Studium eignen. «Fussball
spielen, das konnte ich,» sagt Stucki, «aber
in den anderen Disziplinen musste ich
hart trainieren: 100-Meter-Sprint, Unihockey, Basketball, Volleyball, Speerwerfen,
Cross-Lauf, Hoch- und Weitsprung, Tanz,
Schwimmen, Geräteturnen und Turmspringen.» Und wieder schaffte sie es. Sie
war damit ihrem Traum ein Stück näher.
Die unterdessen ausgebildete Sportlehrerin sitzt am grossen Tisch in ihrer
Wohnung, in der sie zusammen mit ihrem
Bruder lebt. Auf einer Kommode steht ein
alter Lenco-Plattenspieler. Die beiden hören Musik praktisch ausschliesslich von
Vinyl-Schallplatten. Auf dem Tisch liegen
Langlaufen und Kanufahren. Und wir
übernachteten zum Teil in einfachen
Berghütten. Diese Erlebnisse haben uns
richtig zusammengeschweisst.»
Praktikum im Sozialbereich
Gefallen hat ihr am Studium auch der Mix
aus Theorie und Praxis. Neben den sportpraktischen Disziplinen belegte sie Fächer wie Trainingswissenschaft, Psychologie, Kommunikation, Didaktik und
Pädagogik. «Die Dozierenden sind top
und sehr praxiserfahren.» Auch die heterogene Zusammensetzung der Studierenden erlebte Lena Stucki als positiv. «Viele
kommen aus handwerklichen Berufen.
Der Sport verbindet uns alle.»
Viele Absolventinnen und Absolventen der Sportausbildung in Magglingen
unterrichten nach dem Studium an der
Volksschule oder an einer Berufsschule.
Lena Stucki wählte einen anderen Weg.
Sie machte bei «lifetime health» ein
Laufbahn
32
sechsmonatiges Praktikum. Die Firma ist
spezialisiert auf betriebliche Gesundheitsförderung, auf Berufsintegration,
Senioren­sport und Bildung im Strafvollzug. Aus dem Praktikum wurde eine Festanstellung. Stucki engagierte sich vor
allem im beruflichen Integrationsprogramm Startrampe. Die Kurse richten
sich an Jugendliche, die Schwierigkeiten
wechselte zu den Frauen des FC Rapperswil, zuerst zu den Juniorinnen, danach
spielte sie in der ersten Mannschaft in der
Nationalliga B. Die jetzige Präsidentin
des FCZ Frauen wurde auf sie aufmerksam und holte die damals 18-Jährige zum
SV Seebach Frauen, aus dem später der
FCZ Frauen hervorging. Lena Stucki
spielte während sechs Jahren in der ers-
«Ich liebe diesen Job.Die Mädchen sind motiviert, haben
ein gemeinsames Ziel und reissen am gleichen Strick.»
haben, im Beruf Fuss zu fassen und generell mit der Bewältigung ihres Alltages an
Grenzen stossen. Der abwechslungsreiche Job gefiel der Fachhochschul-Absolventin. Sie unterrichtete und unterstützte
die Jugendlichen in vielen lebenspraktischen Fragen. Sie half ihnen, Bewerbungen zu schreiben oder die Steuererklärung auszufüllen, zeigte ihnen, wie man
sich in einem Vorstellungsgespräch verhält und stand ihnen bei persönlichen
Problemen mit Rat zur Seite. Zudem unterrichtete sie Sport. «Ich war in der Wahl
und der Gestaltung der Bildungsinhalte
sehr frei. Ich habe dabei selber viel gelernt.»
Bei den Jungs
Die Stelle bei «lifetime health» hat sie unter anderem dank ihres Netzwerkes in der
Fussballwelt bekommen. Als sie sich in
Filzbach auf das Fussballtrainer-B-Diplom vorbereitete, lernte sie den Geschäftsführer von «lifetime health» kennen, der
sich ebenfalls im Jugendfussball engagierte. Er bot ihr damals die Praktikumsstelle an.
Fussball ist seit vielen Jahren ganz
wichtig im Leben von Lena Stucki. Schon
als siebenjähriges Mädchen verbrachte
sie ihre Freizeit am liebsten auf dem Fussballplatz. Und sie hatte Talent. Bald trat
sie in einen Club ein, zuerst im Tessin, wo
ihre Familie längere Zeit lebte, dann in
Rüti im Zürcher Oberland.
Doch das war gar nicht so einfach,
denn es gab damals nur wenige Mädchenmannschaften. «Meine Mutter
setzte sich für mich ein, damit ich bei den
Knaben spielen durfte.» Bis zu den C-Junioren kickte sie mit den Jungs, dann
wurde es schwierig. «Mit 14 ist es nicht
mehr so lustig, als einziges Mädchen in
einer Knabenmannschaft zu spielen.» Sie
context 2 – 2013
ten Mannschaft. 2006, als sie das Studium
in Magglingen begann, hängte sie die
Fussballschuhe an den Nagel, denn beides ging nicht: vier Trainings und ein
Spiel pro Woche sowie ein anspruchsvolles Bachelorstudium. «Ich wollte mich
ganz aufs Studium konzentrieren.»
Spielerin und Trainerin
Doch mit dem FCZ blieb sie auch während des Studiums verbunden, nicht als
Spielerin, sondern als Trainerin. Sie engagierte sich beim Aufbau mehrerer Teams.
Vor vier Jahren gab es bei den FCZ Frauen
nämlich nur die erste und zweite Mannschaft. Lena Stucki gründete gemeinsam
mit ihren Kolleginnen die U14 und U16.
Die Frauenförderung des Zürcher Stadtclubs zahlt sich aus. Nicht nur die
erste Mannschaft schwingt in der Tabelle
oben aus, sondern auch die Juniorinnen
sind mehrheitlich erfolgreich.
Frauenfussball ist populärer geworden. Immer mehr Mädchen interessieren
sich dafür, und Dutzende von Clubs haben Frauenmannschaften gegründet. Das
konnte Stucki in den vergangenen Jahren
mitverfolgen – als Spielerin, Trainerin und
während ihres Studiums als Teilzeitmitarbeiterin der Geschäftsstelle des FC Zürich, wo sie für 9- bis 14-jährige Mädchen
die Fussball-Camps «girlskick» organisierte. «Frauenfussball hat einen anderen
Stellenwert als früher. Nur Ewiggestrige
glauben, Fussball sei nichts für Frauen»,
sagt sie. Wer es nicht glaubt, wird beim Besuch eines Spiels der U16 eines Besseren
belehrt. Die Spiele sind attraktiv und
schnell, die Kombinationen raffiniert und
die Schüsse satt. Weil es in der Region auf
diesem Niveau nur wenige Mädchenmannschaften gibt, spielt das U16 Team
gegen Knaben der zweiten Stärkeklasse.
Die Girls gewinnen fast jede Partie.
Unterricht in der Strafanstalt
Das Training in der Sportanlage Heerenschürli ist in vollem Gange. Es ist kalt, es
schneit und auf den von Scheinwerfern
hell beleuchteten Kunstrasenplätzen
liegt Schnee. Die Mädchen der U16 joggen
im Gleichschritt um den Platz, während
Stucki lässig mit einem Ball jongliert. Sie
sagt: «Ich liebe diesen Job. Die Mädchen
sind motiviert, haben ein gemeinsames
Ziel und reissen am gleichen Strick. Sie
wollen etwas erreichen. Es macht richtig
Spass, mit ihnen zu arbeiten.»
Das Traineramt ist auch ein Ausgleich
zu ihrem anderen Job, den sie zur Zeit innehat. Einmal pro Woche unterrichtet sie
nämlich Sport in der Strafanstalt Zug.
Ihre Klientel, junge und ältere Männer
aus ganz unterschiedlichen Kulturen, ist
dort etwas weniger motiviert und die Sozialkompetenz der Sportlehrerin entsprechend gefragt. Sie muss hier ganz anders
auftreten, etwas distanzierter, wie sie
sagt, authentisch und respektvoll. «Als
junges Dschigi kann ich nicht einfach den
Chef raushängen. Dann habe ich gleich
verloren.» Sie müsse mit den Insassen immer wieder verhandeln, könne sich aber
meistens durchsetzen und komme im
Grossen und Ganzen auch gut an. «Wir
finden immer eine Lösung.»
Traum erfüllen
Nach Lösungen und Antworten sucht
Lena Stucki auch in ihrer Masterarbeit.
Seit einem Jahr belegt sie an der Hochschule für Sport Magglingen und an der
Universität Freiburg das Masterstudium
Sportwissenschaften, das sie diesen Sommer abschliessen will. Zurzeit schreibt sie
an ihrer Masterthesis. Sie geht darin der
Frage nach, «welche Auswirkungen der
gesellschaftliche Individualisierungsprozess auf Leistungsbeachsoccer hat».
Mit dem akademischen Abschluss
und dem Diplom für das Höhere Lehramt
in Sport, das sie im Frühling 2014 abschliessen will, wird Lena Stucki dann
alle Voraussetzungen erfüllen, um ihren
beruflichen Traum zu verwirklichen:
Sportlehrerin an einer Mittelschule.
Rolf Murbach ist Context-Redaktor.
rolf.murbach@kvschweiz.ch
Michele Limina ist freier Fotograf.
info@art4press.ch
Ratgeber
33
Haben Sie Fragen rund ums Thema Arbeitsplatz? Die Experten des KV Schweiz geben den
Mitgliedern Auskunft. > beratung@kvschweiz.ch oder www.kvschweiz.ch/beratung
Bildung
Gabriel Fischer arbeitet in der Abteilung Bildungspolitik des KV Schweiz.
> gabriel.fischer@kvschweiz.ch
Neues Berufsfeld
Soll ich ins Büro
wechseln?
Ich habe die Ausbildung zur
Detailhandelsfachfrau vor
einigen Jahren abgeschlossen
und arbeite seither auf diesem
Beruf. Mehr und mehr spüre
ich jetzt aber den Wunsch, mich
beruflich zu verändern. Am
meisten würde mich ein Wechsel ins Büro und damit ins
kaufmännische Berufsfeld reizen. Habe ich auf dem Arbeitsmarkt eine Chance, eine solche
Stelle zu bekommen, oder
welche Aus- und Weiterbildung
könnten Sie mir empfehlen, um
einen Schritt in diese Richtung
zu machen?
Die kaufmännische Grundbildung ist nicht nur die beliebteste
Ausbildung für junge Leute in der
Schweiz. Oftmals entsteht auch
bei erfahrenen Berufsleuten aus
anderen Branchen der Wunsch ins
kaufmännische Berufsfeld zu
wechseln. Dazu gibt es mehrere
Möglichkeiten.
Selbstverständlich können Sie
sich ohne entsprechende Aus- und
Weiterbildung auf kaufmännische
Stellenangebote bewerben. Ein
solcher direkter Umstieg ist zwar
nicht ausgeschlossen, dürfte aber
ohne persönliche Beziehungen in
context 2 – 2013
den meisten Fällen sehr schwierig
sein.
Ein guter Einstieg kann der
Besuch einer Handelsschule
sein. Dies führt in zwei bis drei
Semestern zu einem Abschluss,
welcher eine grundlegende kaufmännische und wirtschaftliche Zusatzausbildung ausweist. Wichtig
ist zu wissen, dass die Bezeichnung «Handelsschule» nicht geschützt ist und dementsprechend
ein grosses, schwer zu überblickendes Angebot existiert. Die
meisten KV-Schulen bieten eine
Handelsschule mit dem gemeinsamen Abschlusszertifikat «Handelsschule edupool» an.
Es empfiehlt sich hier, nicht vorschnell zu entscheiden, sondern
die Angebote genau zu prüfen.
Wichtig ist insbesondere, dass Anschlusslösungen existieren, damit
die Handelsschule nicht zu einer
Sackgasse wird. Denn die Handelsschule kann zwar eine gute
Grundlage für den Branchenwechsel sein, es empfiehlt sich aber
auch, anschliessend noch Weiterbildungen zu absolvieren.
Anschliessend an die Handelsschule bietet sich die Möglichkeit, diverse Sachbearbeiterweiterbildungen zu absolvieren
oder weiterführende Handels­
diplome zu erwerben. Eine weitere interessante Möglichkeit
sind die Nachholbildungen für
Erwachsene zu den eidgenössischen Abschlüssen. Sofern Sie
eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung (davon zwei Jahre
im kaufmännischen Berufsumfeld) vorweisen, ist es möglich,
ein eidgenössisches Berufsattest
(Büroassistent/in) oder Fähigkeitszeugnis (Kaufmann/-frau)
zu erlangen. Vorbereitungskurse
dazu werden berufsbegleitend
während vier Semestern ab­
solviert. Interessant ist dies insbesondere, weil man so den
anerkannten Abschluss der beruflichen Grundbildung nachholen
kann und überdies der Anschluss
an den ganzen Bereich der höheren Berufsbildung möglich wird.
Die Aufzählung der Gründe in
Art. 324a OR, gemäss welchen
der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer trotz Arbeitsunfähigkeit den
Lohn während einer gewissen
Zeit zu bezahlen hat, ist nicht
Recht
IT-TIPP
Felix Kuster arbeitet beim
Rechtsdienst des KV Schweiz.
> felix.kuster@kvschweiz.ch
Mobbing
Kann der
Arbeitgeber die
Lohnfortzahlung
verweigern?
Als Folge einer Mobbingsituation am Arbeitsplatz begann
ich an einem Burnout zu
leiden. Schlussendlich wurde
ich deswegen arbeitsunfähig.
Nun hat mir der Arzt mitgeteilt, eigentlich gelte das Burn­
out nicht als Krankheit. Muss
ich nun deswegen befürchten,
dass mir der Arbeitgeber die
Lohnfortzahlung verweigern
könnte, da Art. 324a OR ausdrücklich vorsieht, der Anspruch auf Lohnfortzahlung
entstehe, wenn man infolge
Krankheit arbeitsunfähig sei?
Und wie steht es mit dem Kündigungsschutz gemäss Art.
336c OR? Auch in dieser Bestimmung wird unmissverständlich festgehalten, ein
Kündigungsverbot bestehe,
wenn man durch Krankheit
an der Arbeit verhindert sei.
PC PFLEGEN
Wie wir uns auch den Frühlingsputz vornehmen, ist es wichtig,
den Computer von Zeit zu Zeit
zu säubern. Je länger wir also
unseren Computer benutzen,
desto mehr ungenützte Einträge
und temporäre Dateien sammeln sich an.
Um diese Daten zu löschen
muss man kein Fachmann sein.
Gehen Sie auf Google und suchen Sie nach «CCleaner». Dies
ist eine Gratis-Software, welche
sich über die letzten Jahre bewährt hat.
In zwei Schritten ist Ihr Computer auf Vordermann gebracht:
1. Öffnen Sie das Programm und
starten Sie einen Durchlauf mit
«Starte CCleaner» unten rechts.
2. Wechseln Sie nach erfolgreichem Säubern im Navigationsreiter auf «Registry» und starten
Sie den Scan mit «Nach Fehlern
suchen» unten links. Bei 100prozentiger Suche betätigen Sie
den Knopf «Fehler beheben!».
Wiederholen Sie diese Vorgänge ein- bis zweimal monatlich und Sie werden den Unterschied deutlich merken.
Was macht denn «CCleaner» genau? Das Programm löscht temporäre Dateien, Cookies, den
Papierkorb, Log-Dateien, ungenutzte oder alte Registry-Einträge und den Browser-Verlauf.
Rachid Salah, IT-Verantwortlicher
beim KV Schweiz
Ratgeber
34
abschliessend. Deshalb können
auch medizinisch nicht als Krankheit eingestufte Beschwerden,
die zu einer Arbeitsunfähigkeit
führen, eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers begründen. Massgebend ist die Frage,
ob dem Arbeitnehmer die Arbeit
unter den gegebenen Umständen
zugemutet werden kann oder
nicht. Die Weiterbeschäftigung eines an einem Burnout leidenden
Arbeitnehmers ist in der Regel unzumutbar. Im Einzelfall muss der
Arzt den Grad der Arbeitsfähigkeit
bzw. -unfähigkeit festlegen.
Auch im Zusammenhang mit
dem Kündigungsschutz gilt die
Arbeitsunfähigkeit dann als
krankheitsbedingt, wenn es für
den Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar
ist, die Arbeit zu verrichten. Der
Kündigungsschutz hat zum
Zweck, den Arbeitnehmer vor einem Arbeitsplatzverlust zu schützen, in einer Zeit, in welcher die
Stellensuche infolge Krankheit
sehr erschwert oder verunmöglicht wäre. Dies ist der Fall, wenn
ein Arbeitnehmer an einem Burnout leidet, weshalb der Kündigungsschutz ebenfalls in einem
solchen Fall Anwendung findet.
Jugend
Michael Kraft ist der Verantwortliche
für Jugendpolitik und -beratung des
KV Schweiz.
> michael.kraft@kvschweiz.ch
Unbehagen
Wie reagieren
auf Monotonie ?
In meinem Betrieb musste ich
vier Monate lang eine Datenbank bearbeiten. Jetzt habe
ich die Abteilung gewechselt
und soll da nochmals praktisch dasselbe machen! Ich
context 2 – 2013
würde eigentlich gerne Neues
dazulernen, muss aber solch
öde Sachen erledigen. Trotzdem wird es total stressig werden: Mir hilft niemand, die
Arbeit eilt aber sehr. Soll ich
etwas sagen? Kann man mir
dann nicht kündigen?
Du solltest unbedingt mit deiner Berufsbildnerin sprechen.
Ziel der Lehre ist, dass du am
Ende der drei Jahre ein ausgebildeter Kaufmann bist. Das geht
nur, wenn du Neues dazulernen
darfst und die vorgegebenen
Lernziele bearbeiten kannst. In
deinem Betrieb scheint das in der
letzten Zeit kaum der Fall gewesen zu sein. Ausserdem wurdest
du mit Arbeit «überladen» und zu
wenig unterstützt.
Es ist wichtig, dass du nicht
einfach sagst, du habest keine
Lust auf die Arbeit. Das würde
ziemlich sicher falsch ankommen, denn wir alle haben Pendenzen, bei denen sich die
Freude in Grenzen hält. Bei dir
geht es aber um ein viel grundsätzlicheres Problem – und das
solltest du deiner Berufsbildnerin genau erklären: Mache deutlich, dass du nicht einfach nur Altes wiederholen, sondern in deiner Lehre wirklich vorankommen
willst. Dafür musst du neue Bereiche kennenlernen dürfen und
in diese eingeführt werden.
Vielleicht lässt sich ein Kompromiss finden und du wirst bei
der Datenerfassung unterstützt.
Dann bleibt gleich viel mehr Zeit
für neue Lernziele und andere Arbeiten. Ausserdem: Für Lernende
sollte in jedem Betrieb ein Ausbildungsplan bestehen, damit
man eben gerade nicht in zwei
Abteilungen das Gleiche machen
muss. Falls es das bei euch nicht
gibt, wäre es gut, du würdest es
ebenfalls ansprechen.
Zum Schluss: Dein Lehrbetrieb wird den Lehrvertrag nicht
auflösen, wenn du über diese
Fragen konstruktiv sprechen
möchtest. Damit zeigst du, wie
engagiert du bist und dass es dir
wichtig ist, was du im Betrieb
lernst. Das wird garantiert auch
deine Berufsbildnerin interessieren und sie (hoffentlich) freuen.
Büroalltag
Carla Weber arbeitet als Psychologin
beim KV Schweiz.
> carla.weber@kvschweiz.ch
Wertschätzung
Warum bedeutet
mir Lob nichts?
Neulich hielt ich vor einer internen Arbeitsgruppe eine Präsentation, die ich mit grossem
Aufwand vorbereitet hatte. Es
lief sehr gut und ich bekam
viel Lob. Eigentlich hätte ich
stolz sein dürfen. Doch all die
Komplimente kamen bei mir
nicht richtig an. Ich kenne
das: Lob berührt mich kaum,
Kritik hingegen sehr. Wenn
mir etwa ein Planungsfehler
unterläuft, dann finde ich
mich absolut unfähig. So gerät
meine «Bilanz» aus dem
Gleichgewicht. Lob zählt
nicht, Fehler wiegen schwer.
Weshalb kann ich Komplimente nicht besser annehmen?
Arbeitspsychologische Untersuchungen belegen, wie wichtig
Anerkennung ist. Oft unterschätzen Vorgesetzte diesen Faktor.
Mitarbeitende, deren Einsatz und
Engagement gewürdigt wird, sind
deutlich zufriedener mit ihrer Tätigkeit. Mit der Freude an der Arbeit wächst auch die Bindung an
das Unternehmen. Und, ganz
wichtig: Lob erleichtert den Umgang mit Stress und Belastungen.
Verdiente Komplimente sind gut
für die Stressprävention und fördern die Gesundheit. In Ihrem Betrieb scheinen die Voraussetzungen für ein wertschätzendes Arbeitsklima gut zu sein. Ihre
Präsentation wurde gewürdigt.
Doch braucht es oft mehr, damit
Lob tatsächlich ankommt.
Nicht alles liegt in Ihrer Hand.
Lob und Anerkennung von Leis-
tung sind zwar ein Merkmal guter Führung, aber nur eine Form
von Wertschätzung. Andere Arten, Leistung zu würdigen, sind
ebenso wichtig. Erhielten Sie in
letzter Zeit eine besonders spannende Arbeit zugeteilt? Wurden
Ihre Vorschläge für Veränderungen ernst genommen? Zeigen
Ihre Vorgesetzten Interesse an
dem, was Sie tun? Gibt es unnötige Erschwernisse bei der Arbeit? Werden diese beseitigt?
Bringt man Ihnen Vertrauen entgegen? Haben Sie genügend Entscheidungsspielraum? Wenn Sie
all diese Fragen mit Ja beantworten können, arbeiten Sie in einem perfekt geführten Betrieb
mit motivierendem Arbeitsklima.
Möglicherweise gibt es jedoch
ein Ungleichgewicht. Ob die Balance stimmt, müssen Sie für sich
beantworten.
Selbstverständlich tragen
auch Sie einiges dazu bei, damit
Wertschätzung gelingt. Es gibt
viele Gründe, die dies verhindern
können. Möglicherweise denken
Sie: «Ich habe kein Kompliment
verdient.» Oder Sie sagen sich:
«Das ist nicht der Rede wert.»
Oder Sie vermuten, das Lob sei
nicht wirklich ernst gemeint. Vielleicht befürchten Sie, die Komplimente würden Sie zu noch mehr
Leistung verpflichten.
Wie auch immer: Um Komplimente besser annehmen zu können, sollten Sie diese weder kommentieren noch abwerten. Sagen
Sie einfach «Danke!» – und eventuell: «Das freut mich.» Selbst
übertriebenes Lob dürfen Sie entgegennehmen, am besten mit einem Augenzwinkern. Versuchen
Sie zudem, nett zu sich zu sein.
Statt «Ich bin unfähig» könnten
Sie sagen: «Fehler passieren allen.» Und wenn Sie etwas geleistet haben: «Das habe ich gut hingekriegt.» Lehrreich ist oft ein Rollentausch. Machen Sie andern
Komplimente und beobachten
Sie sich dabei. Ist mein Lob angekommen? Habe ich es ernst gemeint? Denken Sie daran, vermutlich brauchen auch Ihre Vorgesetzten sowie alle im Team etwas
ganz dringend: Ihre Anerkennung
und Wertschätzung.
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fliehen in den
Kanton Tessin
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gierung von Premierminister Mario Monti
vertreibt Unternehmen aus ihrer Heimat.
Das Tessin verzeichnet deshalb einen
Boom an Firmengründungen. Alleine zwischen Januar und September 2012 wurden
dort 2024 Unternehmen neu ins Handelsregister eingetragen, 23 Prozent mehr als
im Vorjahr. In allen anderen Grossregionen der Schweiz kam es im gleichen Zeitraum entweder zu einer Abnahme oder
Stagnation. «Das Tessin profitiert vom
Monti-Effekt», erklärt Michele Blasucci,
Chef des auf Firmengründungen spezialisierten Portals Startups. Auch die Handelskammer des Kantons Tessin führt den
Gründungsboom vor allem auf die zahlreichen Zuzüger aus Italien zurück. «Wir
erhalten pro Woche gut 15 Anfragen aus
Italien von Personen, die hier ein Unternehmen starten wollen», sagt Direktor
Luca Albertoni.
Bereits 2000 Anfragen zählte gar Stefano Rizzi, Leiter des Amtes für Wirtschaft
im kantonalen Finanzdepartement. Der
Grund für die Attraktivität des Tessins für
italienische Firmen liege neben der Sprache in der guten Infrastruktur, der effizienten Verwaltung sowie den gemässigten
Steuern. Entscheidend sind laut Rizzi die
geringe Bürokratie und die liberalen
Arbeitsgesetze. Das erlaubt es in Grenzregionen, billige italienische Grenzgänger
anzustellen. Bereits jetzt zählt man im
Tessin 54 000 Grenzgänger. (rs) Seite 29
vergangenem Mai sämtliche Bereiche des
Schweizer Geschäfts. «Es handelt sich um
ein konzernübergreifendes Projekt, mit
dem Swisscom in allen Bereichen die Flexibilität erhöhen und die Prozesse vereinfachen möchte», bestätigt Sprecher Roetz
den Vorgang. Dazu würden auch «externe
Berater beigezogen». Dabei gelte es, Doppelspurigkeiten abzubauen und die Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. So
werden beispielsweise übergreifende Aktivitäten wie das Marketing der Geschäftsbereiche und die Markenkommunikation
künftig zusammengeführt.
Roetz begründet den Totalumbau mit
dem Strukturwandel in der Branche. «Ein
Grossteil der Umsätze wird heute mit
Diensten gemacht, die es vor zehn Jahren
noch gar nicht gab», sagt er. Entsprechend
sei die Organisation zukunftsfähig auszurichten und die Wettbewerbsfähigkeit
langfristig zu sichern. So sollen etwa die
beliebten Bündelprodukte, die TV, Telefon
und Internet in einem Abonnement zusammenfassen, künftig konzernübergreifend geschnürt werden.
Insider sehen die Einschnitte auch als
Folge operativer Entscheide. Der Telekom-
Firmen, die Kosten senken, machen
oft Fehler, die am Ende das
Ergebnis gar verschlechtern. Seite 20
gigant hat im Juni neue Preispläne lanciert. Mit den geschwindigkeitsabhängigen Pauschaltarifen sei die Swisscom im
Mobilfunk zum Preisbrecher mutiert.
«Das schmerzt nicht nur die Konkurrenten Orange und Sunrise, sondern zehrt
auch an der Marge von Swisscom», sagt
ein Branchenkenner. Er rechnet damit,
dass sich der Bruttogewinn fürs Gesamtjahr nachhaltig um einen dreistelligen
Millionenbetrag reduzieren könnte.
Die Strukturen der Swisscom sind nicht
erst seit heute in Bewegung. Vor wenigen
Wochen ordnete man bereits die Führungsebene neu. Ab Januar wird der bisherige
Grosskundenleiter Urs Schäppi die frisch
geschaffene Stelle des Schweiz-Chefs bekleiden. Der letzte grosse Stellenabbau
fand um die Jahrtausendwende statt. Unter der Ägide des damaligen Chefs Jens
Alder reduzierte der Telekomkonzern den
Personalbestand. Gestaffelt wurden 3000
Stellen abgebaut. Damit wollte er die Kosten um jährlich 124 Millionen
Millionen Franken
senken.
mEhr zum ThEma
ma
• Prinzip Hoffnung bei Sunrise Seite 13
 Recherchen und Hintergründe zu Unternehmen und Konjunktur
 Exklusive Interviews mit Grössen aus Wirtschaft und Politik
 Aktuelle Managementtrends und Praxistipps für Führungskräfte
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Die fatalen Folgen von
Restrukturierungen
Telekommunikation Der Verwaltungsrat des Ex-Monopolisten entscheidet bis
Ende Jahr über die Reorganisation. Bis zu 1500 Stellen stehen auf dem Prüfstand.
SVEn MilliSchER
hz nr. 44
Ernüchterung in
Südafrika
Die Streikwelle am Kap beunruhigt
viele Schweizer Firmen. Sie glauben
dennoch an den Markt. Seite 2
Swisscom steht vor einem
tiefgreifenden Umbau
Das Personal der Schweizer Telekomanbieter geht harten Zeiten entgegen. Vergangene Woche kündigte Sunrise einen
umfassenden Stellenabbau an. Nun folgt
der staatsnahe Branchenprimus Swisscom. Die Managertruppe von Konzernchef
Carsten Schloter plant eine weitreichende
Restrukturierung, welche eine Vielzahl von
Jobs kosten dürfte.
«Über die definitive Organisation entscheidet der Swisscom-Verwaltungsrat
noch in diesem Jahr», bestätigt SwisscomSprecher Carsten Roetz, «ab Anfang 2013
werden Massnahmen zur Effizienzsteigerung umgesetzt. Dabei werden Stellen
aufgebaut, aber auch Stellen wegfallen.»
Zum genauen Umfang des Abbaus will
sich Roetz allerdings nicht äussern.
Laut Insidern könnten 10 bis 15 Prozent der Belegschaft in der Schweiz betroffen sein. Im Extremfall würde das den
Wegfall von bis zu 1500 Stellen bedeuten.
Swisscom Schweiz weist für 2011 einen
Bestand von rund 12000 Mitarbeitern aus.
Telekomspezialisten des Beratungsunternehmens McKinsey durchleuchten seit
invESTmEnT BanKing Der radikale Umbau der UBS verringert die Risiken der
Grossbank. Doch die Gefahren für das Finanzsystem nehmen damit nicht ab. Abtrünnige Investmentbanker gründen nun
ihre eigenen Firmen, wie Hedgefonds,
und fördern so ein kaum überwachtes System. «Je stärker der Bankensektor reguliert
wird, desto grösser ist tatsächlich die Gefahr, dass Aktivitäten in den Schattenbanken- oder nichtregulierten Bereich abwandern. Deswegen gibt es auch Diskussionen», sagt UBS-Präsident Axel Weber.
Es seien von den Regulatoren Anreize so
gesetzt worden, dass «riskante Positionen
von Hedgefonds oder anderen Akteuren
leichter gehalten werden können». Was
die Banken anbetrifft, so sei ihm eher als
anderen bewusst gewesen, «welche langfristigen und beabsichtigten Konsequenzen diese Gesetze und Bestimmungen haben würden», sagt Weber. Er betont jedoch, die neue Strategie sei gemeinsam
mit Bankchef Sergio Ermotti erarbeitet
Seiten 25 bis 27
worden. (bab)
Wie Hurrikan Sandy
die Börsen trifft
Nicht alle Rückversicherer treffe
der Sturm gleich stark, sagt Experte
Michael Stahel. Seite 33
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>>Detailhandelsassistenten
(eidg. Berufsattest)
>>Detailhandelsspezialist
(eidg. Fachausweis)
Höhere Wirtschafsfachschule
>>Vorbereitung auf eidg.
Zulassungsprüfungen:
- Personalassistent/in
- MarKom
>>Vorbereitung auf eidg.
Fachausweise (Berufsprüfung):
- Treuhand
- Finanzberater/-planer
- Sozialversicherungen
- Finanz- & Rechnungswesen
- Marketingfachleute
- Verkaufsfachleute
- Direktionsassistentinnen
- Exportfachleute
- Detailhandelsspezialist
- Technische Kaufleute
- Ausbilder SVEB 1
- HR-Fachleute
- Mentalcoach
(Basismodul/Hauptmodul)
- dipl. Event Manager
>>Vorbereitung auf eidg. Diplome
(höhere Fachprüfungen):
- Verkaufsleiter
- Exportleiter
Führungsakademie
>>Dipl. Betriebswirtschafter/in HF:
General Management + Finance
>>HFWplusBM2
>>Dipl. Marketingmanager HF
>>Nachdimplomstudium (NDS) HF
leadership
>>Nachdimplomstudium (NDS) HF
­Finanz- & Rechnungswesen
>>Führungsfachleute
(eidg. Fachausweis)
Sachbearbeiter
>>Sozialversicherung
>>Personalwesen
>>Marketing & Verkauf
>>Rechnungswesen
>>Treuhand
Seminare
Unser vielseitiges Seminarangebot
erfüllt die Anforderungen der Praxis
und bietet Gewähr, dass die erworbenen Fähigkeiten umgesetzt werden können. Machen Sie sich durch
permanente Aus- und Weiterbildung
interessant für Ihren Arbeitgeber.
Wir bringen Sie weiter!
context 2 – 2013
Porträt
Wir bieten Ihnen ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot.
>>Dipl. Personalleiter/in Nbs HF
>>HR-Fachmann/frau mit eidg. FA
>>Sachbearbeiter/in Personalwesen
A. Bildungsgänge mit Schweiz.
Zertifikat/ eidg. FA/ eidg. Diplom
Führung und Management
>>HFW Höhere Fachschule für
­Wirtschaft
>>HFMK Höhere Fachschule für
­Marketing
>>Führungsfachmann/frau SVF
>>Techn. Kaufmann/frau mit eidg. FA
>>Direktionsassistent/in mit eidg. FA
>>Sozialversicherungsfachmann/
Rechnungswesen und Controlling
>>Fachmann/frau Finanz- und
­Rechnungswesen mit eidg. FA
>>Treuhänderin/Treuhänder mit
eidg. FA
>>Vorbereitung Zulassungsprüfung
Treuhänder/Suisse
>>Sachbearbeiter/in Rechnungs­
wesen/Treuhand edupool.ch/
KV Schweiz/veb.ch
>>Dipl. Finanzberater/in IAF/
Finanzplaner mit eidg. FA
>>Grundlagen der Finanzbuchhaltung
>>Praxisseminar Mehrwertsteuer
Marketing, Verkauf,
Kommunikation
>>Verkaufsleiter/in mit eidg. Diplom
>>Verkaufsfachmann/frau mit eidg. FA
>>Marketingfachmann/frau mit
eidg. FA
>>Basislehrgang MarKom
>>Sachbearbeiter/in Marketing und
Verkauf edupool.ch/KV Schweiz
>>Detailhandelsspezialist/in mit
eidg. FA
>>Sachbearbeiter/in Tourismus &
Event edupool.ch/KV Schweiz
>>Dipl. Event Manager/in
(inkl. Sponsoring)
>>Dipl. Einkaufsmanager/in
(inkl. Projektmanagement)
>>Dipl. Verkaufsspezialist/in
Personalwesen / HR
>>Experte/Expertin im Personalund Sozialversicherungs­
management (Nbk)
edupool.ch/KV Schweiz
frau mit eidg. FA
>>Sachbearbeiter/in Sozialversiche-
rung edupool.ch/KV Schweiz
>>Eidg. Fachausweis Ausbilder/in
und SVEB I
Handelsschulen
>>Handelsschule edupool.ch/KV
Schweiz
>>Höheres Wirtschaftsdiplom
edupool.ch
Projektmanagement
>>Projektleiter/in SIZ/IPMA
Informatik
>>ICT Assistant Web SIZ
>>Informatik-Anwender II SIZ
>>Informatik-Anwender I SIZ
>>ICT Power-User SIZ
Sprachen
>>Internationale Diplomkurse
>>Englisch, Französisch, Spanisch,
Italienisch, Deutsch, Russisch
B. Andere Bildungsgänge, Kurse
Kurse, Seminare
>>Vorbereitungskurse für HFW
>>Informatikkurse
>>Seminare für Wirtschaft,
­Marketing, Kommunikation,
­Persönlichkeit
>>Berufsbildnerkurse
Fachtagungen
>>iKMU vom 14. März 2013
>>Digitalevent vom
30. November 2013
Fotografie
>>Diplomlehrgang Fotografie:
­Einzigartig in der Schweiz
>>Kamera- und Fotokurse rund um
die digitale ­Fotografie
>>Fotoexkursionen/-reisen
100 Lehrgänge online:
w w w. k v b i l d u n g . c h
Handelsschule KV Basel
WKS KV Bildung
Aeschengraben 15­
4002 Basel
Telefon 061 295 63 63
Fax 061 295 63 55­
weiterbildung@hkvbs.ch
www.hkvbs.ch
Effingerstrasse 70
Postfach 6936
3001 Bern
Telefon 031 380 30 30
Fax 031 380 30 35
info@wksbern.ch
www.wksbern.ch
Handelsschule KV Basel – das Weiterbildungszentrum der Region Basel
Die Handelsschule KV Basel stellt ein
umfassendes Angebot bereit. Unsere
Grundsätze sind:
>>Markt- und praxisgerechtes
­Angebot
>>Individuelle Beratung
>>Qualitätsmanagement
>>Gezielte Vorbereitung auf eidgenössische Prüfungen
Sachbearbeiter/-in mit Zertifikatabschluss
Diese Bildungsgänge richten sich an
Personen, die qualifizierte Aufgaben
ausüben oder sich auf eine qualifizierte Tätigkeit vorbereiten wollen. Folgende Fachrichtung bieten wir an:
>>Rechnungswesen
>>Sozialversicherung
>>Finanzen
>>Marketing/Verkauf
>>Personal
>>Projektmanagement
>>Informatik
Hohe Qualifikation für die Praxis
Auf Stufe der Berufs- und Höheren
Fachprüfungen haben Sie bei uns folgende Möglichkeiten auf eine gezielte
Vorbereitung:
Sprachen mit internationalem
­Diplomabschluss
>>Englisch
>>Französisch
>>Italienisch
>>Spanisch
>>Deutsch
Branchenorientierte Bildungsgänge
im Bereich Finanzplanung, Privat- und
Sozialversicherung, Treuhand, Immobilien oder Zoll.
Funktionsorientierte Bildungsgänge
in den Bereichen Rechnungswesen/
Controlling, Steuern, Informatik,
­Projekte und Führung, Marketing
und Verkauf und P
­ ersonalwesen.
context 2 – 2013
Betriebswirtschaft für technische
Berufe
Der Bildungsgang für technische
Kaufleute mit Fachausweis richtet
sich an Personen mit einer technischen oder gewerblichen Grundbildung, welche qualifizierte kaufmännische Kompetenzen anstreben.
Höhere Fachschule für Wirtschaft
(HFW)
>>mit Vertiefung in SAP
>>mit Vertiefung in Bankwirtschaft
>>mit Vertiefung Detailhandel
>>mit Vertiefung Spedition
und Logistik
Die Höhere Fachschule für Wirtschaft
(HFW) bietet eine attraktive Weiterbildung in Betriebswirtschaft und Management, welche zu einem eidg. anerkannten Diplom führt.
Höhere Fachschule für Marketing
und Kommunikation (HFMK)
Bereitet auf Fach- und Führungskompetenzen in Marketingabteilungen vor
und führt zum Titel dipl.
Marketingmanager/-in HF.
Nachdiplomstudien HF (NDS HF)
>>Finanzmanagement und
­Rechnungslegung
>>Leadership und Management
Das NDS HF in Finanzmanagement
und Rechnungslegung vermittelt die
zentralen Kompetenzen zur finanziellen Führung eines mittelgrossen
­Unternehmens. Führungs- und
­Controlling-Instrumente werden in
Zusammenarbeit mit SAP Schweiz AG
in den Studiengang integriert.
Das NDS HF in Leadership und Management befähigt die Teilnehmenden, Mitarbeitende nach zeitgemäs­
sen Grundsätzen zu führen.
WKS KV Bildung
Die WKS KV Bildung ist mit rund
5000 Absolventinnen und Absolventen in der Grund- und Weiterbildung das grösste Bildungsunternehmen im kaufmännischen Bereich in
Bern. Sie ist eine der Topadressen
für ­betriebswirtschaftliche Bildung,
die Wissen und Können vermittelt.
Als Mitglied der KV Bildungsgruppe
Schweiz sind wir national tätig und
regional verankert. Durch diese wirtschaftlich und politisch starke Struktur erfahren unsere Kundinnen und
Kunden zukunftsweisende und karrierefördernde Bildung. Profitieren Sie
als Lernende, Studierende, Unternehmen oder Organisation auch davon!
Ein Businessstudium zwei Abschlüsse NDS HF / EMBA
Ab dem Herbstsemester 2013 bietet
die WKS KV Bildung ein NDS HF
­Betriebswirtschaft mit vier Vertiefungsrichtungen an.
Der Studiengang bereitet auf ein
Fachhochschulstudium mit dem Abschluss EMBA vor. Mit dem Wunsch,
sämtliche Nachdiplomstudiengänge
der WKS KV Bildung zu zentralisieren und zu vereinheitlichen, brachte
Direktor Christian Vifian einen Stein
ins Rollen. In Kooperation mit der
Bildungspartnerin Fernfachhochschule Schweiz FFHS entstand in
kurzer Zeit ein in der Schweiz neu­
artiges Weiterbildungsmodell.
Der neue praxisorientierte Studiengang richtet sich primär an HF Absolventen und an Berufsleute aus
­Wirtschaft und ­Verwaltung. Ein NDS
bereitet die Teilnehmenden gezielt
auf ein weiterführendes Studium an
der Fachhochschule mit Abschluss
EMBA (Executive Master of Business
­Administration) vor.
39
Aufbau des Studiums
Ein Businessstudium verläuft über
zwei Stufen: Auf der ersten Stufe
­erlangen die Studierenden nach drei
Semestern den Abschluss NDS HF. Die
zweite Stufe führt in zwei Semestern
zum Abschluss EMBA, welcher von
der FFHS verliehen wird.
«Ein EMBA ist sozusagen die Krönung
aller Ausbildungsgänge», sagt Michael
Vonlanthen, Leiter der hfwbern.ch.
Vertiefungsrichtungen des
NDS HF Betriebswirtschaft
1. Leadership / Business Psychologie
2. New Business Management
3. Financial Consulting/
Wealth Management
4. Public Management
Weitere neue Angebote
der WKS KV Bildung:
>>Diplom Business Coach
>>NDK Betriebliches Gesundheits­
management
>>Sachbearbeiter/in Treuhand
>>Treuhänder/in mit
eidg. Fachausweis
Kontaktieren Sie uns auf:
www.wksbern.ch
info-wb@wksbern.ch
T: +41 31 380 30 30
40
Bildungsangebote – Publireportage
w w w. k v b i l d u n g . c h
KV Luzern Berufsakademie
WirtschaftsSchule Thun
KV Luzern Berufsakademie
Dreilindenstrasse 20
6000 Luzern 6
Telefon 041 417 16 00
Fax 041 417 16 01
berufsakademie@kvlu.ch
www.kvlu.ch
Weiterbildung
Mönchstrasse 30a
3600 Thun
Telefon 033 225 26 26
weiterbildung@wst.ch
www.wst.ch\weiterbildung
Porträt
Der Bedarf an qualifizierten Profis
ist im Arbeitsmarkt nach wie vor
­ungebrochen. Viele Berufsleute
­erkennen, dass ihnen mit einer
­soliden Ausbildung gute Karrierechancen offen stehen.
Informationen
Zur Wahl der geeigneten Kurse und
Lehrgänge bietet die KV Luzern
­Berufsakademie diverse Informationsveranstaltungen an, die kostenlos
und ohne Voranmeldung besucht
werden können.
Die KV Luzern Berufsakademie hat
sich in den letzten Jahren mit insgesamt über 100 Lehrgängen und
­Kursen als wichtige Stütze für die
­regionale Wirtschaft sowie als das
Kompetenzzentrum für Berufsleute
im kaufmännischen Bereich in der
­Zentralschweiz etabliert. Die starke
Praxis- und Handlungsorientierung
sowie die hohe Qualität machen
die Bildungsgänge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermas­
sen ­attraktiv. Jährlich profitieren
rund 3000 Studierende von e
­ iner
ziel­gerichteten Weiterbildung an
der KV Luzern Berufsakademie.
Eine ausführliche Zusammenfassung
der gesamten Produktpalette kann
unter ­berufsakademie@kvlu.ch
mit dem Vermerk «Karriere» gratis
bestellt werden.
Angebot
Von der Grundstufe (Diplome, Einzelkurse) über Berufsprüfungen (eidg.
Fachausweise) bis zu Höheren Fachprüfungen (eidg. Diplome) und
Nachdiplomstudien: Das Angebot
der KV Luzern Berufsakademie passt
sich konsequent den sich
­verändernden Markt- und Kundenbedürfnissen an, ist praxis­orientiert
sowie auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet und gliedert sich in folgende
Bereiche:
>>Finanzakademie
>>Marketingakademie
>>Führungsakademie
>>Personalakademie
>>Informatikakademie
>>Sprachakademie
Ebenfalls Teil ist die Höhere
­Fachschule für Wirtschaft HFW
(Dipl. ­Betriebswirtschafter/in HF)
mit den Richtungen «General Management» und «Bankwirtschaft».
context 2 – 2013
Qualität
Um auch in Zukunft richtungsweisend für Qualität und Innovationen
in der Bildungslandschaft zu sein
und als qualitativ hochstehende
­Bildungsstätte wahrgenommen zu
werden, nimmt die Qualitätssicherung an der KV Luzern Berufsakademie einen hohen Stellenwert ein.
Das Kennzahlensystem TQM (Total
Quality Management) misst die
­Prozesse «Kursauswertungen der
Dozenten» sowie «Eidg. Prüfungs­
ergebnisse». 2012 sind 94% der Dozierenden zwischen «gut» und «sehr
gut» bewertet ­worden und in 25 von
28 Lehrgängen lag die Erfolgsquote
über dem gesamtschweizerischen
Durchschnitt. Diese Zahlen zeigen
einmal mehr, dass die Studierenden
optimal auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden.
Aus der Praxis für die Praxis
Vermittelt wird nicht nur trockene
Theorie, sondern vor allem praxisnahes Wissen, welches ein wesentlicher Bestandteil und Erfolgsfaktor
für jedes Studium ist. 300 Dozierende aus der Wirtschaft stellen die
konsequente Handlungsorientierung mit einem direkten B
­ ezug zur
Praxis sicher. Damit ist ein maximaler Nutzen für Studierende und
­Arbeitgeber garantiert.
Weiterbildung für Berufsleute –
www.kvlu.ch
Porträt
Die WirtschaftsSchule Thun ist mit je
rund 1000 Lernenden in der Grundbildung (Kaufleute und Detailhandel)
und Absolventinnen/Absolventen
in der Weiterbildung das führende
Bildungsinstitut im Berner Oberland
für kaufmännische Bildung.
Ihr Erfolg als Absolventin/Absolvent
ist unser Ansporn. Die engagierten
und fachlich bestens ausgewiesenen Referentinnen und Referenten
unterstützen Sie auf ihrem Weg zum
Erfolg. Die Referentinnen und Referenten sind in der Praxis verankert
und verfügen über reiche Ausbildungserfahrung auf der entsprechenden Weiterbildungsstufe.
Präsenzunterricht in den modern
eingerichteten Unterrichtsräumen
ist uns wichtig. Nur so kann ein
reger Austausch innerhalb der
Gruppe und zwischen Ihnen und
den Referentinnen/Referenten stattfinden. Die optimale Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten
führt zum überdurchschnittlichen
Prüfungserfolg.
Als Mitglied der KV Bildungsgruppe
Schweiz sind wir national tätig und
regional verankert. Durch diese
wirtschaftlich und politisch starke
Struktur erfahren unsere Kundinnen
und Kunden zukunftsweisende und
karrierefördernde Bildung. Profitieren
Sie als Lernende, Studierende,
Unternehmen oder Organisation
auch davon!
Bei uns finden Sie neben vielfältigen
Seminaren und Kursen:
>> Höhere Fachschule für Wirtschaft,
hfwbern.ch
>>Berufsbildnerinnen/Berufsbildner
mit BBT-Anerkennung
>>Führung und Management
– Lehrgang Erfolgreich führen
– Technische Kaufleute mit
eidg. Fachausweis
>>Kaufmännische Ausbildungen
– Fit fürs Büro - auffrischen
und wiedereinsteigen
– Handelsschule edupool.ch
– Vorbereitung kfm. BMS2
>>Kommunikation
>>Personalwesen
– Sachbearbeiterin/Sachbear­-
beiter Personalwesen
edupool.ch
– HR-Fachleute mit
eidg. Fachausweis
– Sachbearbeiterin/Sachbear­-
beiter Sozialversicherungen
edupool.ch
>>Rechnungswesen
– Sachbearbeiterin/Sachbear­-
beiter Rechnungswesen
edupool.ch
– Fachleute im Finanz- und
Rechnungswesen mit
eidg. Fachausweis
>>Informatik
>>Sprachen
100 Lehrgänge online:
w w w. k v b i l d u n g . c h
WIRTSCHAFTSSCHULE KV WINTERTHUR
weiterBILDUNG
Tösstalstrasse 37
8400 Winterthur
Telefon 052 269 18 18
Fax 052 269 18 10
weiterbildung@wskvw.zh.ch
www.wskvw.ch
Porträt
Die WSKVW ist das führende
­regionale Kompetenzzentrum für
Wirtschaft – Sprache – Informatik
­sowohl in der kaufmännischen
Grundbildung als auch in der berufsorientierten Weiterbildung.
1000 Lernende der kaufmännischen
Grundbildung – Profile B, E und M –
sowie der Buchhandelsabteilung
­besuchen den Unterricht der drei­
jährigen Ausbildung.
Gegen 500 Teilnehmende lassen
sich in Kursen und Bildungsgängen
­weiterbilden. Einzelne Bildungsgänge werden als Tagesschule
­durchgeführt.
Handelsschule
Kaufm. Berufsbildung*
Als Einstieg in die kaufmännische
Welt oder aber als Nachholbildung
für Berufsleute aus anderen Bereichen
>>Handelsdiplom WSKVW-edupool.ch
>>EFZ Kaufmännische Nachholbildung für Erwachsene KV2
>>BM2 Berufsmaturität für gelernte
Berufsleute
>>EFA Technische Kaufleute
>>Wiedereinstieg
>>Buchhaltung am PC
>>MWST – Einführung
Höhere Berufsbildung*
Abschlüsse mit dem edupool.ch-­
Zertifikat als auch mit dem eidg.
Fachausweis EFA
>>EFA Direktionsassistenz
>>QSB Rechnungswesen
>>QSB Treuhand
>>EFA Finanz-/Rechnungswesen
>>Betriebswirtschaft für KMU
Human Resources*
Sowohl Grundlagen des Personal­
wesens als auch Ausbildung zu
­leitenden Funktionen in der
­Personalabteilung eines KMU
>>QSB Personalwesen
>>EFA HR-Fachleute
context 2 – 2013
KV ZÜRICH BUSINESS SCHOOL WEITERBILDUNG
Kaufmännische Basis - Wirtschaftsakademie Führung und Management
Limmatstrasse 310, 8005 Zürich
Postfach, 8037 Zürich
Telefon 044 444 66 44
wbs@kvz-schule.ch
www.kvz-weiterbildung.ch
>>EFA Führungsfachleute
>>EFA Fachleute Sozialversicherung
>>Coach in Organisation
Marketing & Verkauf*
Qualifiziertes Marketing ist der
Schlüssel zum Erfolg in der
­Unternehmung
>>QSB Marketing & Verkauf
>>MarKom-Zulassungsprüfung
>>EFA Fachleute Marketing
>>Online Marketing & Social Media
Sprach-Zertifikate ESP
Die nachgefragten Zertifikate sowohl
in Englisch als auch in Französisch
für erfolgreiche internationale
­Kommunikation
Englisch
>>FCE First Certificate in English
>>CAE Certificate in Advanced
­English
>>CPE Certificate of Proficiency
in English
>>BEC Business English Certificate
Vantage
>>BEC Business English Certificate
Higher
Französisch
>>Diplome d’Etudes en Langue
­Française DELF A+B
Informatik-Diplome
>>SIZ User Level / ECDL
Freies Angebot für Firmen
Wir erstellen Ihnen massgeschneiderte Kurse nach Ihren Bedürfnissen:
>>Informatik
>>Moderne Korrespondenz
>>Sprachen
Fragens Sie uns!
Alle Informationen auf
www.wskvw.ch
*)QSB = Q
ualifizierte Sachbearbeitung
edupool.ch
EFZ = Eidg. Fähigkeitszeugnis
EFA = Eidg. Fachausweis
Weiterbildungsangebot
>>Dipl. Einkaufsmanager/-in KVZBS
Der kaufmännische Basis
>>Handelsdiplom edupool.ch
>>KV und BM für Erwachsene
>>Informatikkurse (SIZ)
>>Wirtschaftsinformatiker mit eidg. FA
>>Dipl. Event Manager/-in KVZBS
Sprachschule
Sprachdiplome: Deutsch für
Deutschsprachige, Deutsch für
Fremdsprachige, Englisch,
Französisch, Italienisch, Spanisch
Ausserdem bieten wir an:
>>Individuelle Fernkurse: Deutsch
für Fremdsprachige, F, E, I, Sp
>>Superlearning: E, F, I, Sp
>>Englisch-Konversation über Mittag
>>Individuelle Firmenkurse
>>PR-Berater/-in mit eidg. Diplom
>>PR Fachleute mit eidg. FA
>>PR-Praktiker/-in SPRI
>>Eidg. dipl. Aussenhandelsleiter/-in
>>Aussenhandelsfachleute mit
Wirtschaftsakademie
Rechnungswesen/Treuhand/
Finanzdienstleistung
>>Eidg. dipl. Expertin/Experte in
Rechnungslegung und Controlling
>>Nachdiplom in ­
Accounting & Controlling
>>Fachleute im Finanz- und
­Rechnungswesen mit eidg. FA
>>Passerelle zum FA für SB
Rechnungswesen
>>Treuhänder/-in mit eidg. FA
>>SB Rechnungswesen/Treuhand
mit Zertifikat edupool.ch/veb.ch/
KVSchweiz
>> Steuerspezialisten KVZBS
>>Eidg. dipl. KMU-Finanzexperten
>>Finanzplaner mit eidg. FA
>>Versicherungsfachleute
mit eidg. FA
>>Dipl. Finanzberater IAF
>>Versicherungsassistent/-in VBV
Marketing/Verkauf/PR
>>Eidg. dipl. Marketingleiter/-in
>>Eidg. dipl. Verkaufsleiter/-in
>>Marketingfachleute mit eidg. FA
>>Verkaufsfachleute mit eidg. FA
>>Bildungsgang zur Vorbereitung auf
die Zulassungsprüfung MarKom
>>SB Marketing und Verkauf
edupool.ch/KV Schweiz
(inkl. Projektmanagement)
(inkl. Sponsoring)
>>Dipl. Product Manager/-in KVZBS
(inkl. Eventmanagement)
>>SB Tourismus und Event
edupool.ch
eidg. FA
Personal und
Sozialversicherungen
>>HR-Fachleute mit eidg. FA
>>Repetitorium für HR-Fachleute
mit eidg. FA
>>SB Personalwesen edupool.ch
>>Grundlagen des Personalwesens
>>Sozialversicherungsexperten
>>Sozialversicherungsfachleute
mit eidg. FA
>>SB Sozialversicherung edupool.ch/
KV Schweiz/SVS N/O
>>Refresher für Sozialversicherungsfachleute
>>Intensiv Repetitorium für FA Sozi.
Führungsakademie
>>Nachdiplomstudium in Mitarbeiterund Unternehmensführung NDS HF
>>Nachdiplomstudium General
­Management NDS HF
>>Höhere Fachschule für Wirtschaft
>>KFS+, Führungsfachleute
mit eidg. FA
>>Leadership College
>>Experte/Expertin in Organisationsmanagement mit eidg. Diplom
>>Spezialist/-in Unternehmens­
organisation mit eidg. FA
>>Projektmanagement Basis
und Advanced
>>Technische Kaufleute mit eidg. FA
>>Direktionsassistentin mit eidg. FA
>>Höheres Wirtschaftsdiplom
edupool.ch
41
A ARAU
BADEN
BASEL
BERN
BIEL-BIENNE
LUZERN
Ihr Portal
mit 120 Lehrgängen.
THUN
W I N T E RT H U R
ZÜRICH
Handelsschule KV Aarau
zB. Zentrum Bildung
Wirtschaftsschule KV Baden
Handelsschule KV Basel
WKS KV Bildung, Bern
BFB – Bildung Formation Biel-Bienne
KV Luzern Berufsfachschule
KV Luzern Berufsakademie
Wirtschaftsschule Thun
Wirtschaftsschule KV Winterthur
KV Zürich Business School
w w w. k v b i l d u n g . c h
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08.02.13 09:38
Sie verdienen mehr.
BACHELOR
Betriebsökonomie (Business Administration)
Banking & Finance* General Management*
* Programme auch in Englisch
Kommunikation (Business Communications)
Wirtschaftsinformatik (Business Information Technology)
MASTER
Executive MBA / MBA
Executive MBA – Marketing Executive MBA – General Management
Executive MBA & MBA – International Business (in Englisch)
Master of Advanced Studies (MAS)
Accounting & Finance Banking & Finance Business Analysis Business Communications Business Consulting
Business Engineering Controlling Health Care Management Human Resources Leadership Live Communication
Project Management Quality Leadership Real Estate Management
Master of Science (MSc)
Konsekutiver Master in Business Administration, Major in Strategic Management
Karrierebegleitend studieren: fh-hwz.ch
Bildungsangebote – Publireportage
43
Bildungszentrum kvBL
Reinach, Weiermattstrasse 11
Muttenz, Kriegackerstrasse 30
Liestal, Obergestadeckplatz 21
Information und Beratung
Telefon 058 310 15 00
wb@bildungszentrumkvbl.ch
www.bildungszentrumkvbl.ch
Porträt
Wir sind eine regional ausgerichtete
Institution für berufsbegleitende
und praxisbezogene Weiterbildung
an den drei Standorten Reinach,
Muttenz und Liestal. Unsere Angebote richten sich primär an Firmen
und Berufsleute.
Lehrgänge – bringen Sie vorwärts.
Auch wer vom Fach ist, weiss nicht
alles. Unsere Lehrgänge bieten Ihnen eine umfassende, berufspraktische Vertiefung in spezifischen
Funktionsbereichen oder bereiten
Sie auf einen Berufswechsel vor.
Lehrgänge edupool.ch
>>Handelsschule für Erwachsene
>>Sachbearbeiter/in
Rechnungswesen
>>Sachbearbeiter/in Treuhand
>>Sachbearbeiter/in Steuern
>>Sachbearbeiter/in Personalwesen
>>Sachbearbeiter/in
Sozialversicherung
>>Sachbearbeiter/in Marketing und
Verkauf
Lehrgänge Eidg. Fachausweise
>>HR-Fachleute
>>Sozialversicherungsfachleute
>>Fachperson in Finanz- und
­Rechnungswesen
>>Technische Kaufleute
>>Detailhandelsspezialist/in
>>Führungsfachleute
>>Marketingfachleute
>>Verkaufsfachleute
Lehrgänge Bildungszentrum kvBL
>>Fachfrau/Fachmann KMU
>>Eventplaner/in
Train the Trainer (AdA)
>>SVEB Zertifikat 1
>>Eidg. FA Ausbilder/in
>>Eidg. Diplom Dozent/in HF
im Nebenamt
context 2 – 2013
HFW – für alle, die hoch
hinauswollen.
Die Höhere Fachschule für Wirtschaft bietet praxisbezogene und
transferorientierte Weiterbildungen
an. Zeigen Sie, was Sie können –
mit einem der folgenden eidgenössisch anerkannten Abschlüsse auf
Diplom- oder Nachdiplomstufe:
>>Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF
>>Dipl. Betriebswirtschafter/in HF
>>Dipl. in Unternehmens- und Mitarbeiterführung NDS HF
>>Dipl. Projektmanager/in NDS HF
>>Dipl. Personalleiter/in NDS HF
Wirtschaftskurse – erhöhen Sie
gezielt Ihren Marktwert.
Sie wollen möglichst schnell in spezifischen wirtschaftlichen Bereichen
neues Wissen erwerben und vorhandene Kenntnisse vertiefen? Mit den
offiziellen Abschlüssen von Einzelmodulen im Rahmen der anerkannten Lehr- und Studiengänge stehen
Sie im Arbeitsmarkt hoch im Kurs.
Fehlen Ihnen die Worte? Sprachkurse sind die Antwort.
Die zunehmende Internationalisierung stellt hohe Anforderungen an
Ihre Sprachkompetenz. Für das Ausüben qualifizierter Tätigkeiten ist
das Beherrschen von Fremdsprachen sehr wichtig. Wir bieten Ihnen
Sprachkurse auf verschiedenen Niveaus und mit international anerkannten Abschlüssen an. Unsere
Sprachkurse richten sich nach dem
Europäischen Referenzrahmen.
Informatikkurse –
Update gefällig?
Im Berufsalltag sind heute fundierte
Informatikkenntnisse und stetige
Weiterbildung im EDV-Bereich ein
Muss. Ob Einsteigerkurse oder Lehrgänge für Profis: Dank unserer Zusammenarbeit mit unserem externen Partner, Enter-iT, können wir
­Ihnen auf allen Ebenen und für alle
Ansprüche das Passende anbieten.
44
Bildungsangebote – Publireportage
HWZ Hochschule für
Wirtschaft Zürich
Lagerstrasse 5
8021 Zürich
Telefon 043 322 26 00
Fax 043 322 26 01
sekretariat@fh-hwz.ch
www.fh-hwz.ch
Porträt
Die HWZ Hochschule für Wirtschaft
Zürich ist eine eidgenössisch anerkannte Fachhochschule und Teil der
Zürcher Fachhochschule (ZFH). Mit
über 2000 Studierenden und rund
500 Dozierenden ist die HWZ die
grösste ausschliesslich berufsbegleitende Hochschule im Bereich
Wirtschaft in der Schweiz. Sie weist
ein einzigartiges Angebot an Studiengängen in den Fachbereichen
Betriebsökonomie, Kommunikation
und Wirtschaftsinformatik auf Bachelor- und Master-Stufe sowie die
Möglichkeit zum Doktorat auf. Im
Weiterbildungsbereich werden auch
Zertifikats- und Diplom-Lehrgänge
angeboten. Die HWZ befindet sich
direkt beim HB Zürich, im modernen
«Sihlhof», im Herzen der Stadt
Zürich.
Bachelor-Studiengänge
(Bachelor of Science)
>>Bachelor Betriebsökonomie
(D oder E) mit Major in:
– General Management
– Banking & Finance
>>Bachelor Kommunikation
>>Bachelor Wirtschaftsinformatik
Master-Studiengänge
(MSc/MAS/MBA)
>>MSc Master of Science in Business
Administration mit Vertiefung
in Strategic Management
(Konsekutiv)
>>MAS Accounting & Finance
>>MAS Banking & Finance
>>MAS Business Analysis
>>MAS Business Communications
>>MAS Business Consulting
>>MAS Business Engineering
>>MAS Controlling
>>MAS Health Care Management
>>MAS Human Resources Leadership
>>MAS Live Communication
>>MAS Project Management
>>MAS Quality Leadership
>>MAS Real Estate Management
>>Executive MBA – Marketing
>>Executive MBA – General
­Management
context 2 – 2013
>>Executive MBA/MBA International
Business (USQ)
>>DBA Doctor of Business
Administration (USQ)
CAS-Zertifikatslehrgänge (Certificates of Advanced Studies)
>>CAS Compensation & Benefits
Management
>>CAS Consulting & Communication
>>CAS Consulting Competence
>>CAS Consumer Communications
>>CAS Corporate Communications
>>CAS Cross Border Wealth
Management
>>CAS Enterprise Engineering
>>CAS Finanz-Know-how für
Juristinnen und Juristen
>>CAS Führen im Wandel im
Gesundheitswesen
>>CAS General Management
>>CAS Interne/HR-Kommunikation
>>CAS Live Communication
Management
>>CAS Management & Leadership
>>CAS Requirements Engineering
>>CAS Social Media Management
>>CAS Strategisches
Personalmanagement
Diploma of Advanced Studies
(DAS)
>>DAS Accounting & Finance
Institute/Center
>>Institute for Strategic
Management/Stakeholder View
>>Swiss Real Estate Institute
>>Center for Accounting &
Controlling
>>Center for Business Engineering
>>Center for Communications
>>Center for Financial Studies
>>Center for Health Care
Management
>>Center for Human Resources
Management & Leadership
>>Center for Marketing
>>Fachstelle für Entrepreneurship
>>Fachstelle für Social Media
Management
Partnerschaften
>>BUU Beijing Union University, China
>>HAAGA-HELIA University of Applied
Sciences Helsinki, Finnland
>>Steinbeis-Hochschule Berlin,
Deutschland
>>UCSD University of California
San Diego, USA
>>USQ University of Southern
Qeensland, Australien
>>Darden School of Business,
­University of Virginia, USA
>>Internationale BodenseeHochschule
>>Branding-Institute
>>DIA Deutsche Immobilien Akademie
an der Universität Freiburg i.
Breisgau
>>Digicomp
>>Expo + Event Swiss Association
>>GfM Schweizerische Gesellschaft
für Marketing
>>MAZ Die Journalistenschule
>>Royal Thimphu College Bhutan
>>SAQ-QUALICON
>>SVIT Swiss Real Estate School AG
>>SIB Schweizerisches Institut für
Betriebsökonomie
>>SGO Schweizerische Gesellschaft
für Organisation und Management
>>SPRI Schweizerisches Public
­Relations Institut
>>Schweizerische Text Akademie
>>wittlin stauffer Unternehmens­
beratung
>>ZGP Zürcher Gesellschaft für
­Personal-Management
Studieninformationen
HWZ Hochschule für
Wirtschaft Zürich
Sihlhof (direkt beim HB)
Lagerstrasse 5
8021 Zürich
Telefon 043 322 26 00
Fax 043 322 26 01
sekretariat@fh-hwz.ch
www.fh-hwz.ch
www.facebook.com/fhhwz
45
50 Jahre SIB
Schweizerisches Institut
für Betriebsökonomie:
1963 bis 2013
Lagerstrasse 5
8021 Zürich
Telefon 043 322 26 66
Fax 043 322 26 51
info@sib.ch
www.sib.ch
Porträt
SIB Schweizerisches Institut für
­Betriebsökonomie – grösste HFW
der Schweiz
Das SIB ist seit seiner Gründung
1963 eine der ersten Adressen
für Führungs- und betriebswirtschaftliche Fachausbildung. Unsere
seit ­jeher enge Verbindung zum
KV Schweiz mit seinen 55 000 Mitgliedern ist Garantin dafür, dass wir
mit den Bildungsbedürfnissen und
­Karrierevorstellungen von Kaufleuten bestens vertraut sind. Unsere
fundierte Marktkenntnis und unsere
langjährige Tradition versetzen uns
dabei in die Lage, unseren Absolventinnen und Absolventen das
­Management-Wissen und Knowhow zu vermitteln, das auch noch
übermorgen gefragt sein wird.
Wir haben es uns zur Tradition gemacht, im Dienste unserer Kunden
zukunftsweisend zu sein. Um
unsere attraktiven Bildungsangebote möglichst vielen Menschen
zugänglich zu m
­ achen, sind wir im
topmodernen «Sihlhof» an bester
Lage in der Zürcher City neben
dem Hauptbahnhof angesiedelt.
Der Weg zum ­Bildungserfolg liegt
daher auch für Sie nahe!
Nutzen für KV-Mitglieder
Das SIB ist eduqua-zertifiziert, Mitglied von HFW.CH und bürgt durch
konsequentes Qualitätsmanagement für hohe Lernerfolge. Wohl
deshalb ist das SIB der schweizweit
grösste Anbieter der Bildungsgänge
dipl. Betriebswirtschafter/in HF und
dipl. Marketingmanager/in HF. Die
Dozierenden sind erfolgreiche Praktiker mit langjähriger Erfahrung in
der Erwachsenenbildung. Am SIB
wird mit modernsten Unterrichtsmethoden unterrichtet. KV-Mitglieder
können umfassend von unserem
­Angebot profitieren und erhalten
Sonderkonditionen auf folgende
Weiterbildungen:
context 2 – 2013
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF
Studienbeginn: April und
Oktober 2013
Dipl. Marketingmanager/in HF
Studienbeginn: April und
Oktober 2013
Dipl. Leiter/in Finanzen und
Dienste NDS HF
Studienbeginn: April 2013
Dipl. Controller/in NDS HF
Studienbeginn: September 2013
Dipl. Personalleiter/in NDS HF
Studienbeginn: September 2013
Dipl. Business Engineer NDS HF
Studienbeginn: Mai 2013
Dipl. Qualitätsmanager/in
NDS HF
Studienbeginn: Oktober 2013
Management-Diplom SIB
Studienbeginn: März 2013
Cert. Online Marketing Expert
bsw/SIB
Studienbeginn: Mai 2013
Cert. Innovation Manager SIB
Studienbeginn: April 2013
Dipl. Schulverwaltungsleiter/in
SIB/VPZS
Studienbeginn: Mai 2013
SIB-Führungsmodell
Das SIB ist ein Pionier in der Ausund Weiterbildung von Führungskräften im deutschsprachigen
Raum. Das SIB-Führungssystem
wurde bereits Ende der 1960erJahre in die Management-Forschung
eingeführt. Das SIB-Führungsmodell diente der Koordination aller
Ziele und Tätigkeiten zur optimalen
Erreichung der globalen Unternehmensziele. Seit den 1970er-Jahren
etablierte sich das SIB-Führungsmodell als eines der renommiertesten Konzepte überhaupt, indem es
die Prinzipien des «Management
by Delegation» (Harzburger Modell)
und des «Management by Objectives» (Peter F. Drucker) kreativ miteinander ­verband. Im Laufe der
Zeit wurde das SIB-Führungsmodell
stetig optimiert und an die Erfordernisse einer zukunftsorientierten
Führungsarbeit angepasst.
Seminare und Weiterbildungs­
kooperationen
Das SIB bietet jedes Jahr rund 50
verschiedene Seminare zu aktuellen
Themen an (Themenspektrum: Führungs- und Selbstkompetenz, Personal und Management, Marketing
und Verkauf, Rechnungswesen und
Controlling, Strategie und Organisation). Ob öffentliche Seminare,
massgeschneiderte Firmentrainings
oder Coaching und Beratung für
Organisationen: Mit dem SIB als
Weiterbildungspartner erhalten
Sie alles aus einer Hand!
Zitat
«Unsere Kunden – ob Studierende,
Unternehmen oder Organisationen
– stehen im Mittelpunkt. Besuchen
Sie unsere Website, betreten Sie unser Domizil an der Lagerstrasse neben der Sihlpost, prüfen Sie unsere
Angebote, halten Sie unsere
Broschüren in den Händen, hinterfragen Sie unsere Geschichte. Was
wir tun, wie wir sind, was wir anbieten, all das ist ein Spiegel unseres
Kundenfokus, der selten geworden
ist in der Bildungslandschaft.
Das SIB ist am Puls der Zeit und
dann und wann sogar einen Schritt
voraus. Mit dem Ziel, unsere Kunden
mit den zwei wertvollsten Gütern
zu beliefern: dem Wissen und dem
Können, sich dieses anzueignen –
nicht irgendwie, sondern SIB-like.»
Dr. Peter Petrin,
Direktor SIB Schweizerisches
Institut für Betriebsökonomie
Weitere Informationen: www.sib.ch
Berufsprüfung
Direktionsassistentin | Direktionsassistent
Prüfungsausschreibung 2013 – Der KV Schweiz führt folgende Prüfungen durch
Prüfungsreglement vom 10. April 2001
Prüfungsordnung vom 20. Juni 2011
Anmeldeschluss 31. März 2013 unter
Schriftliche Prüfungen
7., 8. und 9. Oktober 2013
Schriftliche Prüfungen
7. und 8. Oktober 2013
www.examen.ch
Mündliche Prüfungen
10. und 11. Oktober 2013
Prüfungsgebühr CHF 2‘100.–
Mündliche Prüfungen
9., 10. und 11. Oktober 2013
Prüfungsgebühr CHF 1‘900.–
Der Präsident der Prüfungskommission
Kurt Graf
Unterlagen senden an: Kaufmännischer Verband Schweiz | Ilona Nussberger | Postfach 1853 | 8027 Zürich
Weiterbildung
für Berufsleute
www.kvlu.ch/berufsakademie
kvlu-BA-Ins-Image-188x45_Context.indd 1
EXKLUSIV F
3 NÄCHTE M
ÜR KV-MITG
IT HP AB CH
23.01.12 10:32
LIEDER:
F 284.– P.P.
*
3 NÄCHTE BLEIBEN, 2 NÄCHTE BEZAHLEN
Günstige Osterferien in den Ferienverein-Hotels:
 Kinder bis 12 Jahre essen und übernachten im Zimmer der Eltern gratis
 WLAN ist in allen Zimmern gratis
 Hoteleigener Wellnessbereich mit Solbad 33 °C
* Für Aufenthalte vom 23.03. – 01.04.2013 (Hotel Schweizerhof 29.03. – 07.04.2013), 3 Nächte zum Preis von 2 im Doppelzimmer mit Halbpension, ab
CHF 284.– p.P. im Hotel Altein in Arosa, Buchungscode «Oster Special» (Neubuchungen, nicht kumulierbar).
Wengen, Crans-Montana, Arosa, Sils-Maria
www.ferienverein.ch
Bildungsangebote – Publireportage
47
AKAD
Jungholzstrasse 43
8050 Zürich
Standorte zudem in
Aarau, Basel, Bern,
Chur/Sargans, Genf, Lausanne,
Luzern und St.Gallen
www.akad.ch
Porträt
AKAD – Besser richtig lernen
Sie möchten sich beruflich verändern oder weiterkommen? Eine
Aus-/Weiterbildung bei den AKAD
Schulen eröffnet Ihnen neue
­Horizonte: Von der kaufmännischen
Grundbildung bis zum Fachhochschulstudium finden Sie bei uns
zahlreiche Möglichkeiten, Ihre
­beruflichen Perspektiven zu verbessern.
AKAD steht für Bildungsangebote,
die sich Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Dank der persönlichen Betreuung und der Mitsprache
bei der Gestaltung des Lernens
­bieten wir Ihnen die Möglichkeit,
Ihre Aus- und Weiterbildung den
persönlichen Lebensumständen
­anzupassen. Ermöglicht wird dies
durch die einmalige AKAD Methode.
Einzigartig kombiniert sie das
Selbststudium mittels spezifischer
Lernmedien mit einem vertiefenden
praxisorientierten Präsenzunterricht.
Die überdurchschnittlichen Erfolge
an eidgenössischen Prüfungen und
im Berufsleben zeugen von der hohen
Qualität einer AKAD Ausbildung.
An unseren Standorten in Zürich,
Aarau, Basel, Bern und Luzern bieten
wir Ihnen ein attraktives Angebot von
Aus- und Weiterbildungen ganz in
­Ihrer Nähe an. Die Höhere Fachschule
Banking + Finance können Sie zudem
in Chur, St. Gallen, Lugano, Lausanne
und Genf besuchen.
Aktuelle Informationen zu allen Lehrgängen, die Daten der nächsten Infoanlässe und die Koordinaten Ihrer
AKAD finden Sie auf www.akad.ch.
context 2 – 2013
AKAD Profession
>>Bürofach- und Handelsdiplom VSH
>>KV-Lehrabschluss für Jugendliche
und Erwachsene
>>Eidg. Berufsmaturität
(Kaufmännische, technische,
­gesundheitlich-soziale oder
­gestalterische Richtung)
AKAD College
>>Gymnasiale Maturität
>>Passerelle
>>individuelle Vorbereitungskurse
für Fachhochschulen und Hochschulen
AKAD Language+Culture
Sprachkurse in 28 Sprachen an
8 Standorten
>>Aufbau- und Diplomkurse mit
­Online-Vokabeltrainer und
­Lernkontrollen
>>Diplom- und ­Konversationskurse
in Englisch, Deutsch, Französisch,
Italienisch, Russisch, Spanisch,
Chinesisch u.v.m.
>>Culture Training
>>Firmen- und Einzelkurse
AKAD Home Academy
>>über 100 Kurse und Lehrgänge
im begleiteten Selbststudium für
die berufliche Weiterbildung,
­Studiumsvorbereitung, Sprachen
und Allgemeinbildung
AKAD Business
Zertifikate und Zulassung zu
eidg. Berufsprüfungen
>>Markom-Zulassungsprüfung
>>Personalassistent/-in
>>Management- und Leader­­ship-­
Zertifikate SVF
>>Fachzertifikate in Finanz- und
­Betriebsbuchhaltung, Steuern
>>Sachbearbeiter/-in Rechnungs­
wesen
>>FZ Konkurswesen
>>Informatik Grundlagen-Zertifikat
Vorbereitung auf eidg.
Berufsprüfungen:
>>Marketing- und Verkaufsfachleute
>>Fachmann/-frau Betreibung
und Konkurs
>>Fachmann/-frau Finanz- und
Rechnungswesen
>>Treuhänder/-in
>>Führungsfachmann/-frau
>>HR-Fachmann/-frau
>>Technische Kaufleute
>>Informatiker/-in
>>Spezialist/-in Unternehmens­
organisation
>>Versicherungsfachmann/-frau
>>Wirtschaftsinformatiker/-in
Vorbereitung auf höhere
­Fachprüfungen:
>>Experte/in in Rechnungslegung
und Controlling
>>Leiter/-in Human Resources
>>Informatiker/-in
>>Experten/-in Organisations­
management
>>Geschäftsführer/-in
>>Führungsexperte/-in
>>Expertin/Experte in nachhaltigem
Management NDS HF
Höhere Fachschulen
>>Betriebswirtschafter/-in HF
>>Versicherungswirtschafter/-in HF
>>Wirtschaftsinformatiker/-in HF
>>HR-Experte/-in
AKAD Banking + Finance
>>Höhere Fachschule Bank und
­Finanz (HFBF)
>>Kurse und Seminare für
­Bankfachleute
48
Bildungsangebote – Publireportage
Fachhochschule
Nordwestschweiz FHNW
Schulthess-Allee 1
Postfach 235
5201 Brugg
Telefon 056 462 44 11
www.fhnw.ch
Die Fachhochschule
Nordwestschweiz eröffnet
Perspektiven
Als innovationsstarke Bildungs­
institution bietet die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Bachelor- und Masterstudiengänge
mit hohem Praxisbezug. Die neuen
Campus-Bauten in Brugg, Olten
und Basel bieten ausgezeichnete
Infrastruktur und liegen ver­
kehrstechnisch optimal.
Die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW hat sich als eine
der innovationsstärksten Fachhochschulen der Schweiz etabliert. Sie
ist national und international ausgerichtet und gleichzeitig in der Region gut verankert. Angesiedelt in
Aarau, Basel, Brugg-Windisch, Liestal, Muttenz, Olten und Zofingen,
besteht die FHNW aus folgenden
Bereichen:
>>Angewandte Psychologie
>>Architektur, Bau und Geomatik
>>Gestaltung und Kunst
>>Lehrerinnen- und Lehrerbildung
>>Life Sciences
>>Musik
>>Soziale Arbeit
>>Technik
>>Wirtschaft
Die Studiengänge sind praxis­
orientiert und auf die Anforderungen des Marktes ausgerichtet.
Je nach Studiengang können sie in
Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend,
praxisbegleitend oder in Kombination absolviert werden. In allen
Bereichen sind sowohl Bachelorals auch Master-Programme im
Angebot.
Die Weiterbildungen sind vielfältig:
Master of Advanced Studies MAS,
Weiterbildungs-Diplomlehrgänge
(Diploma of Advanced Studies DAS),
Zertifikatskurse (Certificate of
Advanced Studies CAS), Fachseminare und Tagungen.
context 2 – 2013
Die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung hat hohe
Priorität. Die FHNW entwickelt Forschungsprojekte mit Partnern aus
Wirtschaft, Industrie, Kultur und
Verwaltung sowie mit Institutionen
im In- und Ausland.
Die Stärken der FHNW sind Innovation, interdisziplinäre Zusammenarbeit, internationale Partnerschaften
und eine kollegiale Atmosphäre,
von der Studierende, Dozierende
und Mitarbeitende gleichermassen
profitieren.
Mit den neuen Campusbauten in
Brugg-Windisch, Olten und Basel
sind die Hochschulen der FHNW
noch besser an den öffentlichen
Verkehr angebunden und bieten
ausgezeichnete Infrastruktur für
alle Fachbereiche.
Schärfen Sie Ihr Profil
mit einem Master
Die Fachhochschule Nordwestschweiz bietet in allen ihren Fachbereichen konsekutive MasterProgramme an. Sie bauen auf das
Bachelor-Studium auf. Im MasterStudium lernen Sie, fundiert wissenschaftlich zu arbeiten und
selbstständig Forschungsprojekte
durchzuführen. So können Sie Ihr
Profil schärfen und Ihre Fähigkeiten
als künftige Führungspersönlichkeit, Fachexpertin oder Generalist
weiterentwickeln.
Das modulare Studienmodell
ermöglicht Ihnen eine flexible und
individuelle Studiengestaltung mit
hoher Wahlfreiheit: Je nach Studiengang Vollzeit, Teilzeit, berufsbegleitend, praxisbegleitend oder in Kombination. Mit einer Studienleistung
von 90 beziehungsweise 120 ECTS
erlangen Sie einen ‹Master of
Science› oder ‹Master of Arts›.
Die FHNW bietet Ihnen ein qualitativ
hochstehendes Lehrangebot. Sie
werden ganzheitlich gefördert und
insbesondere zu Studienbeginn und
an der Schnittstelle zur Arbeitswelt
intensiv begleitet. Ein konsekutiver
Master ist für hochmotivierte Studierende ein Sprungbrett in eine
erfolgreiche Zukunft!
49
Schweizerische
Textilfachschule
Wasserwerkstrasse 119
8037 Zürich
Tel. 044 360 41 51
Fax 044 360 41 50
info@textilfachschule.ch
www.textilfachschule.ch
Porträt
Als Kompetenzzentrum für die
Textilwirtschaft geniesst die STF
internationale Bekanntheit. Sie
steht als höhere Fachschule im
Fokus der Textil- und Bekleidungsindustrie sowie des Handels. Als einziges Institut in der Schweiz bietet
sie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den gesamten Textil
und Bekleidungsbereich an. Die vier
Fachbereiche Textiles, Marketing
und Fashion und Design teilen
sich in viele Komponenten auf.
International anerkannte Titel
steigern die beruflichen Chancen
im Global Business. Grund genug
für die STF, ihre praxisgerechten
Weiterbildungsprogramme von
der Partneruniversität West London
validieren zu lassen.Die Absolventinnen und Absolventen der eidgenössisch anerkannten HF-Lehrgänge erhalten jeweils auch einen
entsprechenden Bachelor- bzw.
Master-Titel (BSc/MSc).
Studiengänge und Kursangebot
Im Fachbereich Marketing
>>Bachelor (BSc) in Textile Busi-
ness Management/ Dipl. Textilwirtschafter/in HF
Voraussetzung: Eine abgeschlossene Lehre im textilen oder kaufmännischen Bereich oder eine
gleichwertige Vorbildung inkl.
Branchenpraktikum und Interesse
an der Textil- und Modewelt.
Ziel: eine Managerposition in der
Textilwirtschaft.
Das Umfeld, in dem Textile Business
Manager tätig sind, ist geprägt von
schnell wechselnden Modethemen,
von komplexen Beschaffungs- und
Produktionsprozessen und dem
Trend zur Globalisierung. Dipl.
Textilwirtschafter/innen HF sind
z.B. tätig als Categorymanager,
Head Buyer oder Sales Manager.
Ausbildung: 3 Jahre berufsbegleitend in Zürich.
context 2 – 2013
>>Master (Msc) Product Manage-
ment Fashion & Textile
Voraussetzung: Ein BachelorAbschluss in Textiles, Technology,
Design oder Management
(Niveau A-C).
Ziel: anspruchsvolle Tätigkeit im
Produktmanagement, wo Führungsaufgaben und Verantwortung für
interdisziplinäre Projekte in der
gesamten Textil- und Modeindustrie
gefragt sind. Absolventen stellen
sich den Herausforderungen der
aktuellen, dynamischen wirtschaftlichen Veränderungen der internationalen Märkte. Sie sind häufig tätig
als Productmanager, Product Engineer, Categorymanager oder im
Design und in der Entwicklung/Konstruktion.
Ausbildung: 3 Semester
berufsbegleitend in Zürich.
>>Textilkauffrau/-mann STF
Voraussetzung: Eine abgeschlossene
Lehre oder eine gleichwertige Vorbildung und Interesse an der Textil- und
Modewelt.
Ziel: Einstieg in eine kaufmännische
Tätigkeit in der faszinierenden Welt
der Mode und Textilien.
Textilkaufleute STF arbeiten in Unternehmen der gesamten Textil- und Modebranche und sind z. B. tätig als Assistentin Ein- und Verkauf oder als
Sachbearbeiterin.
Ausbildung: 1 Jahr Vollzeit, Unterricht
an 4 Tagen pro Woche; 3 Tage in
Zürich, 1 Tag in Wattwil.
>>Fashion- und
Lifestyleberater/in STF
Die Weiterbildung für das Verkaufspersonal im Texil- und Modedetailhandel wird als Zertifikatslehrgang in
zwei Modulen durchgeführt.
Im Modul 1 wird textiles Basiswissen
aufgefrischt und ergänzt und im Modul 2 Fähigkeiten in der Beratung und
Kommunikation vermittelt und eingeübt. Beide Module dauern ein Semester (ein Abend pro Woche) und können auch unabhängig voneinander
besucht werden. Die Kurse finden in
Zürich, St. Gallen und Bern statt.
Ausbildungsmethode
In modular aufgebauten Lehrgängen
wird praxisbezogen und flexibel gearbeitet und gelehrt. Die traditionelle
Partnerschaft der STF mit der Industrie stellt hohe Anforderungen an
die Studierenden in allen Bereichen.
Gemeinsame Projekte und die Bearbeitung von Aufträgen aus der Industrie und dem Handel ergeben wichtige
Impulse für den Unterricht. Innovative Themen schaffen Perspektiven
für die Absolventen, diese wiederum
schaffen hoch motiviert Perspektiven
für die Industrie. Ein umfangreicher
Maschinenpark unterstützt den
praxisorientierten Unterricht.
Beratung und Information
Schweizerische Textilfachschule
Wasserwerkstrasse 119
8037 Zürich
Tel. 044 360 41 51
Fax 044 360 41 50
www.textilfachschule.ch
info@textilfachschule.ch
BILDUNG – LAUFBAHN – COACHING
Burgweg 42
8008 Zürich
Tel. 043 333 05 05
christa-heer.ch
ancen...
Praxis für professionelle Beratung und Begleitung von
Jugendlichen und Erwachsenen in Fragen von Bildung,
Beruf, Laufbahn, Karriere und Lebensgestaltung.
› Marketing
und Verkauf
Zum Beispiel: hkvaarau.ch/marketing
Finde uns auf Facebook: www.facebook.com/HKVAarau
Bildungsangebote – Publireportage
51
Juventus Gruppe
Lagerstrasse 45
CH-8004 Zürich
Tel.: +41 43 268 25 11
www.juventus-gruppe.ch
Porträt
Der «Bildungs-HUB» am Zürcher HB
Seit Jahrzehnten um den Zürcher
Hauptbahnhof tätige etablierte Bildungsinstitutionen haben sich 2010
zur ganzheitlichen und bildungsstrategischen Juventus Gruppe
­formiert. Das Bildungsangebot der
Juventus Gruppe richtet sich an
­Jugendliche, Erwachsene, Arbeitnehmende sowie Selbständigerwerbende. Es umfasst Vollzeit- und
­berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungen in kaufmännischen,
­betriebswirtschaftlichen, medizinischen und technischen Bereichen.
Dieses allumfassende Bildungsangebot wird im Rahmen der Juventus
Gruppe von folgenden renommierten und führenden Institutionen
geführt:
Unsere Stärken – Ihr Nutzen:
– Individuelle Beratung
– Beste Ausbildungsqualität
– Persönliche Betreuung
– Kein Abschluss ohne Anschluss
– Im Herzen von Zürich – direkt
am HB
Weitere Infos finden Sie unter
www.juventus-gruppe.ch.
Die Schule mit Erfahrung
– Talentjahr
– 3. Sek A
– Berufsvorbereitungsschule /
Kaufm. Vorkurs
– Mittelschulvorbereitung
– Gymnasium /Internationale Matur
– Tageshandelsschule /KV /Berufsmatur
– Vorbereitung Aufnahmeprüfung
Mittelschulen
– Technische Berufsmatur II
– KME-Vorbereitungskurse
Die Schule für kaufmännisch/­
betriebswirtschaftliche Aus- und
Weiterbildung
Handels-Akademie
– Bürofachdiplom VSH / Handels­
diplom VSH (berufsbegleitend)
– Handelsdiplom VSH (intensiv)
Management-Akademie
– Höheres Wirtschaftsdiplom VSK/
Dipl. Betriebswirtschafter VSK
– Technischer Sachbearbeiter
– Techn. Kaufmann/-frau mit eidg. FA
– Direktionsassistent/-in mit eidg. FA
– Eidg. dipl. Geschäftsführer/-in
– Logistikfachmann/-frau mit eidg. FA
– Leadership SVF-Zertifikat /
Führungsfachmann/-frau mit
eidg. FA
Marketing-Akademie
– Markom /Marketingassistent/-in
VSK
– Assistent/-in Tourismus und
Eventmanagement
– Marketingassistent/Marketingassistentin VSK
– Marketingfachmann/-frau mit
eidg. FA
– Verkaufsmann/-frau mit eidg. FA /
Eidg. Dipl. Verkaufsleiter/-in
HR-Akademie
– Personalassistent/-in KLZ mit Zertifikat HR
– HR-Fachmann/-frau mit eidg. FA
– Dipl. Coach SCA
context 2 – 2013
– Ausbildung für Ausbildende
(SVEB) /Ausbilder/-in mit eidg. FA
– Assistent/-in Sozialversicherungen
Finanz-Akademie
– Rechnungswesen Grundlagen
– Sachbearbeiter/-in Rechnungs­
wesen VSK
– Fachmann/-frau im Finanz- und
Rechnungswesen mit eidg. FA
– Sachbearbeiter Treuhand
Die Schule für Aus- und Weiterbildung im Gesundheitswesen
Med. Praxisassistentin BBT
(Erstausbildung)
– Medizinische Praxisassistentin
BBT Lehrweg
– Medizinische Praxisassistentin
BBT Privatschulweg
– Tiermedizinische Praxisassistentin Lehrweg
– Vorkurs für Gesundheitsberufe
Praxis- und Spitalberufe
(Zweitausbildung/Weiterbildung)
– Medizinische/r
Praxiskoordinator/in
– Arzt- und Spitalsekretär/in
– Berufsbegleitende Umschulung
zur Praxisgehilfin
– Chefarztsekretär/in
– Medizinische Korrespondenz
– Medizinisches Englisch – English
for medical purpose
– Sprechstundenassistenz Grund­
lagen
Gesundheitsberufe
(Zweitausbildung/Weiterbildung)
– Ernährungsberater/in
Die Höhere Fachschule für Techniker
– Technische Kaufleute mit eidg. FA
– Logistikfachleute mit eidg. FA
– Diplomausbildung HF (DigitalElektronik, Energie-Elektronik,
­Informatik, Maschinenbau)
– Unternehmensprozesse in
­Logistik / SCM
Informationsabend
Dienstag, 12. März,
18.00 Uhr
Bildungsangebote – Publireportage
EB Zürich
Kantonale Berufsschule
für Weiterbildung
Berufsorientierte Weiterbildung
Management und Kommunikation
Marketing und PR
Didaktik und Bildungsmanagement
Software-Entwicklung und
Betriebssysteme
Informatik und digitale Medien
Deutsche Sprache und Text
Deutsch als Zweitsprache
Cambridge-Diplome
Weitere Sprachdiplome F / I / Sp
Kantonale Berufsschule für Weiterbildung w
Riesbachstrasse 11, 8008 Zürich
Telefon 0842 843 844, www.eb-zuerich.ch
Kreuzlibergstrasse 10, 5400 Baden
Höheres Wirtschaftsdiplom edupool.ch
Das Wirtschaftsdiplom edupool.ch ist
eine weit gefächerte Management- und
Führungsausbildung und stellt die ideale
Anschlussausbildung an die Handelsschule
edupool.ch oder das B-Profil der kaufmännischen Grundbildung dar.
Studienbeginn: Montag, 26. August 2013
Informationsanlass: Donnerstag, 21. März
und 6. Juni 2013, jeweils 18.30 Uhr
056 200 15 60 | www.zentrumbildung.ch
Riesbachstrasse 11
8008 Zürich
Telefon 0842 843 844
lernen@eb-zuerich.ch
www.eb-zuerich.ch
Weiterbildung – wie ich sie will
Porträt
Mit jährlich 16000 Kundinnen und
Kunden ist die EB Zürich die grösste
von der öffentlichen Hand getragene
Weiterbildungsinstitution der
Schweiz. Ihr Credo «Weiterbildung –
wie ich sie will» spricht zunehmend
auch Personalchefs und Weiterbildungsverantwortliche an.
Seit über 35 Jahren unterstützt die
EB Zürich Berufsleute aus allen
Branchen und Bildungsschichten dabei, beruflich am Ball zu bleiben;
Lehrabgänger und Akademikerinnen, Handwerker und kaufmännische Angestellte, Kader und Berufseinsteigerinnen lernen neben- und
miteinander. In rund 400 Kursen und
Lehrgängen können sie (fast) alle Fähigkeiten erwerben, die sie brauchen, um ihren Berufsalltag
­erfolgreich zu meistern. Thematisch
stehen zur Auswahl:
>>Deutsch und Fremdsprachen
>>Management und Persönlich­
keitsbildung
>>Informatik und Multimedia
>>Didaktik und Bildungs­
management
Für jedes Kompetenzniveau
Das Kursprogramm reicht von attraktiven Einsteigerkursen bis hin zu
professionellen Lehrgängen auf
höchstem Niveau. Ob Informatik­
anfänger oder -crack, Illetrist oder
professionelle Texterin, Englisch-Einsteigerin oder Proficiency-Anwärter
– an der kantonalen Berufsschule
für Weiterbildung finden alle ein
passendes Lernangebot.
Der persönliche Weg zum Ziel
Der Weg zum Lernerfolg ist individuell. Deshalb geht die EB Zürich auf
die persönlichen Bedürfnisse ihrer
Teilnehmenden ein und e
­ rmutigt die
Lernwilligen, Selbstverantwortung
für ihr persönliches ­Vorankommen
zu übernehmen. In Weiterbildungsund Lernberatungen werden die
Ziele geklärt und g
­ eeignete Lernmethoden und -formen aufgezeigt.
Ausbildungspartnerin für Firmen
Immer häufiger übernimmt die
EB Zürich auch Weiterbildungs­
aufgaben für KMU, NGO oder
öffentliche Institutionen. Die Palette
der Dienstleistungen reicht von
Bedürfnis­abklärungen über Gleichwertigkeitsbeurteilungen bis hin zu
massgeschneidertem Ausbildungsdesign.
Persönlichkeit und Management
>>Kommunikation, Mediation
>>Management, Projektmanagement
>>Marketing, Werbung, Journalismus
>>Selbstkenntnis und
Standortbestimmung
>>Prüfungsvorbereitung KME, BMS,
PHZH
Sprachkurse
>>Deutsch für Deutschsprachige
>>Deutsch als Zweitsprache
>>Englisch, Französisch
>>Italienisch, Spanisch
>>Portugiesisch, Griechisch
>>Russisch, Chinesisch
Informatik
>>Digitale Photografie,
Bildbearbeitung
>>DTP-Publishing, Web-Design
>>3D-Visualisierung und 3D-Animation
>>Flash, Video, DVD
>>Datenbanken
>>Softwareentwicklung und
IT-Infrastruktur
Didaktik und
Bildungsmanagement
>>Kurse für Berufsbildner/innen
>>SVEB-Zertifikat
>>Eidg. Fachausweis Ausbilder/in
>>Eidg. Diplom Ausbildungsleiter/in
>>SVEB-Zertifikat mit Fachdidaktik
für Grundkompetenzen
skyguide
swiss air navigation services ltd
rekrutierung und selektion
BVS Business-School
Flugsicherungsstrasse 1–5
8602 Wangen b. Dübendorf
Telefon + 41 43 931 60 84
recruitment@skyguide.ch
www.skyguide.ch
Militärstrasse 106 8004 Zürich
Telefon 044 241 08 89
Fax 044 291 07 90
www.bvs-bildungszentrum.ch
Porträt
Skyguide ist verantwortlich für die
Flugsicherung in der Schweiz und in
einem Teil des angrenzenden ausländischen Luftraumes. Skyguide
führt täglich rund 3140 und jährlich
fast 1,15 Millionen zivile und militärische Flugzeuge sicher durch den
dichtesten und einen der komplexesten Lufträume Europas. Damit die
Sicherheit des Flugverkehrs in der
Schweiz rund um die Uhr gewährleistet ist, engagieren sich bei skyguide rund 1400 Mitarbeitende an 14
Standorten im ganzen Land.
Ausbildungsangebot
Flugsicherungsfachfrau/-mann
HF – eine spannende Heraus­
forderung in der Aviatik
Flugsicherungsfachpersonen nehmen eine wichtige Funktion für die
sichere und effiziente Abwicklung
des Luftverkehrs wahr. Es gibt zwei
Spezialisierungen:
Im Air Traffic Managment (ATM) unterstützen sie die FlugverkehrsleiterInnen in der Luftstrassenkontrolle
sowie in der An- und Abflugverkehrskontrolle der Flughäfen Zürich und
Genf und verarbeiten Informationen
aus dem In- und Ausland.
Im Aeronautical Information Management (AIM) sind sie Spezialisten für luftfahrts- und flugsicherheitsbezogene Daten und bilden die
zentrale Informations- und Kontaktstelle für Luftfahrtbesatzungen,
Fluggesellschaftsoperationen und
Flugsicherungsdienste.
Kleine Klassen, moderne
­Infrastruktur, praxisorientiert
Die Ausbildung zum/r Flugsicherungs­
fachfrau/-mann HF findet im firmeneigenen skyguide training center
statt, welches über modernste
Infrastruktur verfügt. Die 2-jährige
Ausbildung umfasst Theoriekurse
(Grundlagenkenntnisse der Luftfahrt, Verkehrsflusssteuerung etc.),
Ausbildung am Simulator, On-theJob-Training und praktische Einsätze
context 2 – 2013
bei einer Klassengrösse von maximal
20 Studenten. Die Ausbildung wird
von skyguide finanziert und mit
CHF 2800 monatlich vergütet. Nach
erfolgreichem Abschluss erhalten
die Flugsicherungsfachleute eine
Anstellung bei skyguide.
Wer kann sich bewerben?
Skyguide sucht junge Leute, die folgendes Anforderungsprofil erfüllen:
>>Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Kaufmann/-frau mit erweiterter Grundbildung; Fachmittelschule Profil Kommunikation und
Information oder Matura
>>Berufserfahrung: mindestens 1 Jahr
>>Gute Deutschkenntnisse in Wort
und Schrift und gute Kenntnisse
der englischen ­Sprache (Kompetenzniveau B2)
>>Gute Geografiekenntnisse
>>Bereitschaft zu unregelmässigen
Arbeitszeiten
>>Belastbarkeit, Teamfähigkeit und
Kundenorientiertheit
>>Verantwortungsbewusstsein und
Zuverlässigkeit
>>Bestandener Eignungstest durch
skyguide
Zusätzlich ATM Support:
>>Medizinische Tauglichkeit
Zusätzlich AIM:
>>Gute mündliche Französisch­
kenntnisse
Ausbildungsbeginn im Oktober
Skyguide sucht Interessenten für den
Kursstart Anfang Oktober. Bewerbungen werden jederzeit entgegengenommen. Empfohlen wird jedoch,
sich so früh wie möglich zu bewerben,
damit noch genügend Zeit verbleibt
um Sprachkenntnisse, die eventuell
noch nicht ausreichend sind, auf
das verlangte Niveau zu bringen.
Die Ausbildungsplätze sind begrenzt.
Bewerbung an:
recruitment@skyguide.ch
Beratung und Information:
+ 41 43 931 6084, www.skyguide.ch
Porträt
Der wirtschaftliche und technische
Wandel führt zu immer schnelleren
Veränderungen der Aufgaben
und Anforderungen im Beruf. Das erworbene Wissen und Können der
Erstaus­bildung reicht nicht mehr
aus, um ein ganzes Berufsleben erfolgreich zu bestreiten. Nur wer sich
um eine ständige Weiterqualifizierung ­bemüht, wird den steigenden
An­forderungen gewachsen sein.
Die BVS Business-School mit
über 30 Jahren Erfahrung plant und
führt mit Ihnen die erforderlichen
Bildungsmassnahmen zielgerichtet
in den Bereichen Kaderschule,
­Marketing, Verkauf, Personal und
­Finanzen durch.
Die BVS Business-School hat
schweizweit Tausende von erfolgreichen Kursteilnehmern und -teilnehmerinnen ausgebildet und diese in
attraktive und verantwortungsvolle
Arbeitsstellen begleitet.
Das Ausbildungsprogramm umfasst:
Handel
>>Bürofachdiplom VSH
>>Handelsdiplom VSH
>>Kaderjahreskurs HWD VSK
>>Wirtschaftsdiplom VSK
>>Technischer Kaufmann/-frau
eidg. FA
Betriebswirtschaft
>>Betriebsökonom/in BVS
>>Betriebswirtschafter/in VSK
>>Betriebswirtschafter eidg. Diplom
>>BA/MBA Degrees
>>Leadership
>>Führungsfachmann/-frau eidg. FA
53
Marketing und Verkauf
>>MarKom Zertifikat
>>Marketingassistent/in
>>Verkaufsassistent/in
>>Marketingfachmann/-frau eidg. FA
>>Verkaufsfachmann/-frau eidg. FA
>>Verkaufsleiter/in eidg. Diplom
Personal und Finanzen
>>Personal-Assistent/in mit
Zertifikat
>>HR-Fachmann/-frau mit eidg. FA
>>Human-Resources-Leiter/in
eidg. Diplom
>>Assistent/in Finanz und
­Rechnungswesen
>>Sachbearbeiter/in
­Rechnungswesen VSK
>>Fachmann/-frau Finanz und RW
eidg. FA
Informationen
Gerne beraten wir Sie an einer unserer Schulen in Zürich, St. Gallen, Luzern oder Bern persönlich über eine
auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene
Aus- oder Weiterbildung.
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Theorie?
Wissen und Können
für die Praxis
lernen Sie an
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Die besser Wisser.
Berufsbegleitende,
anerkannte Weiterbildungen mit Diplomabschluss:
Dipl. Körperzentrierte/r
Psychologische/r Berater/in
Der IKP-Ansatz beinhaltet neben dem
therapeutisch-beraterischen Gespräch
auch das Erleben und Erfahren über den
Körper sowie den Einbezug kreativer
Medien.
3 Jahre, ASCA und SGfB anerkannt
Dipl. Ernährungs-Psychologische/r
Berater/in IKP
Humanistische Psychologie: Sie lernen,
Menschen mit Ernährungsproblemen
ganzheitlich in ihrer aktuellen
Lebenssituation zu beraten und eignen
sich fundiertes Ernährungsfachwissen an.
2 bzw. 4 Jahre, ASCA u. SGfB anerkannt
Dipl. Ganzheitlich-Integrative/r
Atemtherapeut/in IKP
Info-Abend:
9. Juli
Atemmassage und Atemtherapie:
Der Weg zum Branchendiplom
Komplementärtherapeut/in OdA KTTC.
2 Jahre, EMR und ASCA anerkannt
Psychologischer Patienten-Coach IKP
Info-Abend:
24. April
Individuell und effizient
Sprachen lernen in Zürich
• alle Sprachen
• Unterricht in der Schule oder
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(z.B. IT, Legal, Hotellerie und Gastronomie, Banking & Finance)
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Info-Abend:
9. April
Hull’s School
Erweitern Sie Ihre Kompetenz
in Psychologie, Coaching und
Persönlichkeits-Entwicklung. Dauer: 1 Jahr
Ausbildungsinstitut IKP, Zürich und Bern
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context 2 – 2013
Die Hull’s School beschäftigt zurzeit
rund 60 bestens qualifizierte Lehrkräfte, die ausschliesslich in i­ hrer
Muttersprache unterrichten.
Die Kurse können bei uns im Seefeld
oder vor Ort im Unternehmen in der
Gruppe oder im Einzelunterricht
­besucht werden. Kontaktieren Sie
uns für eine umfassende Beratung.
Zahlreiche Spezialkurse (Fachsprache), insbesondere auch für Firmen,
runden unser Angebot ab.
Kursangebot aktuell
Englisch
>>Zertifikatskurse KET und PET
>>Diplomkurse First Certificate
>>Diplomkurse Certificate in
­Advanced English
>>Diplomkurse Certificate of
­Proficiency in English
>>Businesskurse BEC Preliminary,
BEC Vantage und BEC Higher
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>>TOEIC,TOEFL, IELTS
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Französisch
>>Zertifikatskurse
>>Diplomkurse CCIP (Chambre de
Commerce et d’Industrie de Paris)
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Russisch
>>Zertifikats- und Diplomkurse
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Deutsch
>>Zertifikats- und Diplomkurse TELC
>>Goethe Zertifikat
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Spanisch
>>Zertifikats- und Diplomkurse
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Italienisch
>>Zertifikats- und Diplomkurse
TELC bzw. CELI 1–5
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Seit 30 Jahren anerkannt
Porträt
Die Hull’s School führt Sprachkurse
in Englisch, Deutsch, Italienisch,
Französisch, Spanisch und Russisch.
Auf Wunsch bieten wir auch Kurse in
weiteren Sprachen wie Portugiesisch, Chinesisch, Slowakisch, etc.
an. Das aktuelle Kursangebot basiert
auf dem e
­ uropäischen Sprachreferenzrahmen.
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Bildungsangebote – Publireportage
FFHS
Fernfachhochschule
Schweiz
Zürich, Basel, Bern, Brig
Telefon 027 922 39 00
oder 044 842 15 50
info@ffhs.ch
www.ffhs.ch
Berufsbegleitend studieren
Zürich – Basel – Bern – Brig
Bachelor-Studiengänge:
>>Betriebsökonomie
>>Informatik
>>Wirtschaftsinformatik
>>Wirtschaftsingenieur
>>Passerellen für HF-Abschlüsse
Master-Studiengang:
>>Business ­Administration
Weiterbildungs-Master:
>>Executive MBA
>>MAS in Informatik
>>MAS in Gesundheitsförderung
>>MAS in Business Law
>>MAS in Leisure Science
Der kleine Anteil an Präsenzunterricht (20%), die jederzeit mögliche
Kontaktnahme mit den Dozierenden
und Studienkollegen über die motivierend und abwechslungsreich gestaltete Lernplattform und die räumliche Nähe zu den Ausbildungszentren
ermöglicht es, dass höher qualifizierte Berufsleute ein Studium neben
der Berufstätigkeit absolvieren.
Lernmethodik und Lehrmaterial
Eine sinnvolle Kombination von
­verschiedenen Lernformen, das sog.
«Blended Learning», bietet ein
grösstenteils von Ort und Zeit unabhängiges Studium. Die Unterlagen
setzen sich aus klassischen Hochschulbüchern, schuleigenen Skripten, online-basierten «Trainings»,
Kursen und Foren auf der Lernplattform zusammen. An zwei Samstagen
oder vier Montagabenden pro
­Monat findet der nach Regionen
aufgeteilte Kontaktunterricht in
­kleinen Lerngruppen statt.
Abschlüsse
Eidgenössisch geschützte Diplome.
context 2 – 2013
Schweizerische
Reisefachschule
Pro Target
Bildungszentrum
Kasinostrasse 37
5001 Aarau
Telefon 062 825 00 69
schweiz.reisefachschule
@protarget.ch
www.reisefachschule.ch
Porträt
Wir sind ein kleines dynamisches
­Bildungszentrum in Aarau. Die Fachausbildung für Quereinsteiger zum/
zur Reiseberater/In und zum/zur
­Reisedisponent/In kann intensiv
oder berufsbegleitend besucht
­werden. Wir bieten praxisnahen
­Unterricht kombiniert mit E-Learning
und einer umfangreichen Diplom­
prüfung!
Ausbildungsangebot
Fachausbildung Reisebranche
Ein/e Reiseberater/In, oder ein/e
Reisedisponent/In benötigt ein
­spezielles Reisefachwissen. Für
Quereinsteiger-/Innen bieten wir
deshalb eine vom Schweizerischen
Reisebüro-Verband anerkannte
­Fachausbildung mit Diplomabschluss an. Voraussetzungen sind
ein abgeschlossener Beruf oder eine
Handelsschule oder ein Mittelschulabschluss, Sprachkenntnisse, Interesse an fremden Ländern, freundlicher Kundenumgang, und ausgeprägtes Organisationstalent. Unsere
Absolvent/Innen steigen als voll­
wertige Mitarbeiter/Innen in die
­Reisebranche ein.
Die Anstellungsmöglichkeiten
Die Reisebranche bietet diverse
­Anstellungsmöglichkeiten:
>>am Schalter in einem regulären
Reisebüro
>>in der Produktion eines
Veranstalters
>>bei einem Carreisebüro
>>bei einem Commercial-Reisebüro
>>bei einem Sprachreisebüro
>>bei einer Fluggesellschaft
>>bei einem Incoming-Agenten
Ausführliche Informationen:
www.reisefachschule.ch
schweiz.reisefachschule@protarget.ch
sprachen.ch
Boa Lingua – Sprachaufenthalte weltweit
Am Schanzengraben 15
CH-8002 Zürich
Telefon +41 (0)43 344 82 82
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Gubelstrasse 15
CH-6304 Zug
Telefon 041 710 38 88
info@boalingua.ch
www.boalingua.ch
Kursangebot
sprachen.ch ist seit vielen Jahren
Spezialist für weltweite Sprachaufenthalte und bietet über 175 der besten und renommiertesten Sprachschulen in über 30 Ländern an. Die
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
in Zürich verfügen über breite Reiseund Beratungserfahrung und besuchen die Partnerschulen in regel­
mässigen Abständen persönlich.
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ausführliche Beratungsgespräche,
Evaluierung des Sprachlevels und
der vollumfängliche Buchungsservice von Kurs, Unterkunft sowie Anreise – unverbindlich und kostenlos.
Seit über 20 Jahren organisiert Boa
Lingua Sprachaufenthalte auf der
ganzen Welt und bietet über 250
der besten und renommiertesten
Sprachschulen in 30 Ländern an.
Die persönliche und kostenlose
Beratung steht für das Unternehmen
im Vordergrund. Aus diesem Grund
verfügen sämtliche Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen in Zürich, Winterthur, Bern, St. Gallen, Luzern, Zug,
Chur, Basel, Genf und Lausanne
über breite Reise- und Beratungserfahrung und haben selbst verschiedenste Sprachschulen besucht.
Zum umfassenden Dienstleistungsangebot von Boa Lingua zählen
ausführliche Beratungsgespräche,
Evaluierung des Sprachlevels und
der vollumfängliche Buchungsservice von Kurs, Unterkunft und Reise.
Sprachen
>>Englisch
>>Französisch
>>Spanisch
>>Italienisch
>>Portugiesisch
>>Russisch
>>Chinesisch
>>Japanisch
>>Arabisch
Unsere Sprachschulen
Bei uns finden Sie sorgfältig ausgesuchte und renommierte Sprachschulen an den beliebtesten Destinationen weltweit. Pulsierende
­US-Grossstädte, historische Universitätsstädte in England und Frankreich, idyllische Strände in Australien oder Südafrika, mediterranes
Flair in Spanien und Italien, atem­
beraubende Naturkulissen in Irland,
Neuseeland, Kanada oder Lateinamerika: Für jeden Geschmack ist
etwas dabei. Profitieren Sie von
­unserer kostenlosen Beratung,
der langjährigen Erfahrung und den
weltweiten Qualitätsschulen.
Kursangebot
>>Sprachaufenthalte im Ausland
>>Sprachdiplomkurse
>>Business-Sprachtrainings
>>Work & Study-Angebote
>>Juniorenkurse
>>50Plus Sprachkurse
Sicherheit und Qualität
Boa Lingua ist Mitglied der Reise­
garantie und Gründungsmitglied
von SALTA, dem offiziellen Verband
der Schweizer Sprachreise-Anbieter. Boa Lingua zählt europaweit zu
den führenden Anbietern für
Sprachaufenthalte und gewann
bereits viermal den STM Star Award
als beste Sprachschulagentur
Westeuropas. Zudem war das Unternehmen insgesamt sieben Mal
unter den Top-5-Agenturen.
Beratung
Unsere Beratungsteams unterstützen Sie gerne dabei, die Sprachschule zu finden, welche Ihren
Bedürfnissen am besten entspricht.
Rufen Sie uns an oder vereinbaren
Sie einen Termin für eine persönliche und kostenlose Beratung.
55
KV Aktuell
56
Osterreise – Ärger «à discrétion»
Nach der Rückkehr in die Schweiz wendete sich Marco an die Orion und schilderte die Lage. Dank seiner Beweismittel
(Mail und Fotos) konnte der in Deutschland mandatierte Rechtsanwalt eine
Rückzahlung von EUR 680.– erreichen.
Die Anwaltskosten in der Höhe von EUR
580.– wurden von Orion übernommen.
Ein idyllischer Ort garantiert nicht unbedingt sorgenfreie Ferien.
Die gebuchte Osterreise nach Sizilien be- Hinterhofsicht, Tütensaft
ginnt für Melanie und Marco mit einer und verkalkte Armaturen
traumhaften Fahrt durch die Landschaft Den vergleichbaren Standard musste sich
Siziliens zu ihrem Hotel auf dem Hügel – das Paar allerdings erträumen, denn das
mit Blick auf das Mittelmeer. Jetzt nur Hotel entsprach überhaupt nicht der
noch das Zimmer beziehen, duschen und gebuchten Klasse. Die versprochene
dann ein feines Mittagessen geniessen. An Sicht auf eine wunderschöne Gartenander Rezeption wurde ihnen aber mitgeteilt, lage musste dem Hinterhof weichen und
dass das Hotel überbucht ist und sie im na- das reichhaltige Frühstücksbuffet behen Partnerhotel untergebracht würden – schränkte sich auf Tütensaft, Filterkaffee
ein Hotel mit vergleichbarem Standard.
und kalte Toastscheiben.
Versichern Sie Ihre Weiterbildung
bei Zurich Connect
Die neue Weiterbildungsversicherung von
Zurich Connect hilft Ihnen als KV-Mitglied,
das finanzielle Risiko zu minimieren.
Sie wollen auf der beruflichen Ebene weiterkommen und planen Ihren nächsten
Karriereschritt. Deshalb haben Sie sich
entschieden, eine Weiterbildung in Angriff zu nehmen. Die Auswahl fiel Ihnen
nicht leicht, doch haben Sie sich trotz erheblichem finanziellem und zeitlichem
Aufwand für ein Nachdiplomstudium
entschieden. Sie haben das gute Gefühl,
Ihr Erspartes in die beste Anlage, nämlich
Sie selbst, zu investieren.
Und dann dies: Eine Woche vor Studienbeginn erleiden Sie einen schweren
Unfall. Ihre Weiterbildung ist in weite
Ferne gerückt, Ihr Erspartes ebenfalls.
Immer gut abgesichert
Wie funktioniert nun diese Weiterbildungsversicherung genau? Sie haben die
Wahl und zwar jedes Jahr wieder aufs
context 2 – 2013
Neue. Unabhängig vom Kurs, den Sie
wählen, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden und wie hoch die Weiterbildungskosten sind, Sie entscheiden, ob Sie
CHF 1000.– oder 10 000.– pro Jahr versichern wollen. Sie planen ein CAS, das
jährlich CHF 8000.– kostet: Ihre Prämie
beträgt rund CHF 213.– . Oder Sie wollen
einen Rhetorikkurs für CHF 1000.– besuchen: Ihre Prämie beträgt CHF 41.–. Ganz
individuell und ganz flexibel.
Rechnen Sie gleich selbst, wie viel Prämie Sie für Ihre nächste Weiterbildung
bezahlen müssen und Sie werden sehen:
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Marketing KV Schweiz
Was tun, wenn das Hotel eine
Bruchbude ist?
>> Wehren Sie sich unmittelbar nach
Erkennen der Missstände.
>> Bestehen Sie schriftlich oder mittels
Zeugen auf deren Behebung.
>> Kontaktieren Sie notfalls den
Reiseveranstalter.
>> Dokumentieren Sie mittels
Fotoapparat oder Tonaufnahmen
allfällige Missstände.
>> Schaffen Sie sich einen Überblick über
die möglichen Reduktionen auf der
«Frankfurter Tabelle»: www.reisebuerorecht.ch/frankfurtertabelle.html.
Marketing KV Schweiz
Delegiertenversammlung 2013
Die Delegiertenversammlung 2013 des KV
Schweiz findet am Samstag, 1. Juni 2013 in
Winterthur statt. Die Frist für das Einreichen von Anträgen läuft gemäss Statuten
bis Samstag, 6. April 2013. Wir bitten die
Sektionen, Regional- und Kantonalverbände sowie die Mitglieder allfällige Anträge schriftlich und begründet bis spätestens Freitag, 5. April 2013, per Post oder
Mail einzureichen an: Kaufmännischer
Verband Schweiz, Generalsekretariat,
Nathalie Avanthay, Hans-Huber-Strasse
4, Postfach 1853, 8027 Zürich;
nathalie.avanthay@kvschweiz.ch.
Veteranen-Ehrung 2013
Die Veteranen-Ehrung findet am Mittwoch, 28. August 2013 im Hotel Schweizerhof in Luzern statt. Eingeladen sind alle
KV-Mitglieder, die vor 50 Jahren (1963) dem
Verband beigetreten sind. Eine persönliche Einladung mit detaillierten Angaben
wird Mitte März 2013 versandt.
Sektionen
Region Basel-stadt
Region Bern
KV Basel
KV Bern
Telefon 061 271 54 70
Fax 061 272 24 41
info@kvbasel.ch
www.kvbasel.ch
Telefon 031 390 60 30
Fax 031 390 60 20
info@kvbern.ch
www.kvbern.ch
Jugend
IMPULSIV – my younger days
Lohn nach der Lehre, in eigener Sache verhandeln «Let’s talk about!».
Welchen Lohn kann ich nach der
Lehre erwarten? Wie laufen Lohngespräche ab und wie bereite ich mich
darauf vor? Gibt es Richtlinien, Empfehlungen und Praxiswerte? Wir laden zur Gesprächs- und individueller Fragerunde ein. Dienstag, 7. Mai
ab 18 Uhr beim Empfang im KV
Basel, Foyer. Anmeldung bis
30. April; telefonisch, im Foyer oder
E-Mail: jugendberatung@kvbasel.ch.
Es hat bei allen Destinationen noch
freie Plätze: Paris, Prag, Florenz,
Nizza, Shopping Day, Freiburg im
Breisgau, Berlin, Milano…
Pensioniertengruppe
Führung: Rheinfelden und seine
Wasser. Einst war Rheinfelden eine
berühmte Kurstadt, die selbst den
Adel von Paris und St. Petersburg
anzulocken vermochte. Selbstverständlich kann man das Rheinfelder
Wasser auch trinken – und so
schliessen wir die Führung mit einer
Kostprobe – dem Feldschlösschen –
Bier ab. Dauer etwa 1 ½ Stunden.
Ausklang im Café Graf direkt am
Wasser. Besammlung Bahnhof SBBSchalterhalle: Donnerstag, 11. April,
13 Uhr. Bitte Billett selber lösen.
Abfahrt 13.20 Uhr S1. Kosten:
KV-Mitglieder CHF 10.– Nichtmitglieder CHF 25.–. Bitte anmelden.
English Club
All meetings will be held on
Tuesdays at 8 pm at the KV building.
For any suggestions contact Gaby
Felix: phone 061 701 30 66 or Felix
Schurter: 062 868 74 00 (during
the day)
Jetzt anmelden unter:
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Seminare
>>Grundkurs 3: «Erfolgreich Lernen-
de beurteilen» mit Beatrix Flury,
Ausbildnerin/Coach; Donnerstag,
4. April, 13.30 bis 17 h
>>«Zeit für eine Rückschau und die
Gestaltung Ihrer Lebens(t)räume»
mit Barbara Erb Ebener, Coach;
Mittwoch, 10. April, 9 bis 17 h
>>«Protokollführung» mit Beatrice
Krauer, Erwachsenenbildnerin;
Donnerstag, 11. April 9 bis 17 h
>>Update – «KV Lehre ab 2012 –
Bildungsverordnung 2012» mit
Beatrix Flury, Ausbildnerin/Coach;
Dienstag, 23. April, 13 bis 16.30 h
inneres Potenzial» mit Andreas
Lüthi, Mentaltrainer/Coach;
Montag, 29. April 9 bis 17 h
12 – Listening and Comprehension
19 – Games Evening
context 2 – 2013
KV Baselland
Telefon 061 926 70 10
Fax 061 926 70 15
info@kvbl.ch
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Weiterbildung!
Weiterbildung stärkt Ihr Immunsystem und zeigt gewünschte Nebenwirkungen: Mehr Perspektiven,
bessere Arbeit, höheren Lohn,
gesteigerte Lebensqualität.
Hier einige Rezepte:
>>Sachbearbeiter/in Marketing und
Verkauf ab Montag, 18. März
>>Eventplaner/in ab Montag,
18. März
>>Handelsschule für Erwachsene
ab Montag, 8. April
>>Marketing- und Verkaufs-Fachleute
mit eidg. Fachausweis ab
Mittwoch, 10. April
Alle weiteren Rezepte finden Sie in
dieser Nummer im Anbieter-Porträt
Bildungszentrum kvBL oder unter:
www.bildungszentrumkvbl.ch
KV Solothurn
Telefon 032 622 31 21
Fax 032 622 31 56
info@kvsolothurn.ch
www.kvsolothurn.ch
Region Mittelland
KV Aargau Ost
Telefon 056 437 19 16
Fax 056 437 19 10
info@kvagost.ch
www.kvagost.ch
Vortrag
«Körpersprache und Kommunikation» mit Peter Locher, Kommunikationstrainer/Theaterpädagoge. Unterhaltsame Einführung ins Thema.
Aufgezeigt wird, wie man gehört,
wahrgenommen und verstanden
wird. Der Abend ist ein Mix aus Vortrag und Anspielen von kleinen Szenen. Mittwoch, 20. März, 19 Uhr im
zB. Zentrum Bildung Wirtschaftsschule KV Baden, Tool 2, Raum 0.1.
Dauer ca. 2 Std. anschliessend Diskussion und Apéro. Kostenlos für
Mitglieder KV Aargau Ost, andere
CHF 15.–. Bitte anmelden bis 13.
>>«Schreibtisch Management» mit
Darya Haller; Freitag, 22. März
(1 Vormittag)
>>«Praxisseminar Arbeitsrecht» mit
>>«Mentaltraining – steigere dein
Programme March
5 – Translation Evening
März: KV Aargau Ost, Postfach 2114,
5430 Wettingen, E-Mail oder Fax.
Matthias Miescher; Mittwoch,
3. April
Region Ostschweiz
KV Ost
Telefon 071 274 36 50
Fax 071 274 36 56
info@kvost.ch
www.kvost.ch
Bewerbungscheck – der erste
Eindruck zählt!
Ein perfektes Bewerbungsdossier
steigert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der KV Ost bietet mit
dem Bewerbungscheck Soforthilfe
für Lehrabgänger/innen und junge
Berufsleute in Büro und Verkauf an.
Fachpersonen prüfen das Bewerbungsdossier und geben Tipps zur
Verbesserung. Anmeldung für das
Einzelgespräch auf www.kvost.ch/
Beratung/Laufbahnberatung.
Hauptversammlung 2013
Die Hauptversammlung des KV
Rheintal findet am Freitag, 1. März
ab 18.30 Uhr im Hotel Sonne, Kugelgasse 2, Altstätten statt. Vorgängig
kann fakultativ die Firma NRG A mit
anschliessendem Apéro besichtigt
werden. Nach der Hauptversammlung ist ein Nachtessen im Hotel
Sonne vorgesehen. Info/Anmeldung
per E-Mail: info@kv-rheintal.ch oder
telefonisch 071 274 36 50.
SFW Forum für Weiterbildung,
Solothurn | Telefon 032 624 90 50
info@sfw.ch | www.sfw.ch
>>«Arbeiten mit MS Office»;
Seminare
>>«Ab heute bin ich Chefin/Chef»;
>>«Effizienter arbeiten mit MS Excel»
mit Claudia Lüscher;
Dienstag, 5. März
>>«E-Mail-Flut – kein Problem» mit
Willy Knüsel; Freitag, 8. März
(1 Vormittag)
>>«Effizienter arbeiten mit MS Excel -
Fortsetzung» mit Claudia Lüscher;
Dienstag, 12. März (1/2 Tag)
Seminare
Mittwoch, 13. März, 9 bis 17 h
Donnerstag, 14. März, 9 bis 17 h
>>«Protokollführung»; Dienstag,
19. März, 13.30 bis 17 h
>>«Führung von Lernenden: Teil 1»;
Donnerstag, 21. März, 9 bis 17 h
>>«Führung von Lernenden: Teil 2»;
Freitag, 22. März, 9 bis 17 h
>>«Einstieg in die Interviewtechnik
beit» mit Willy Knüsel; Mittwoch,
13. März
und der Einsatz von «Social Media» bei der Stellenausschreibung»; Dienstag, 9. April,
9 bis 17 h
>>«Praxisseminar Sozialversicherun-
>>«Die gelassene Art sich durchzu-
>>«Outlook – Schaltzentrale Ihrer Ar-
gen» mit Ursula Mauron; Dienstag,
19. März
setzen»; Mittwoch, 10. April,
9 bis 17 h
57
Sektionen
58
>>«Kaufmännische Grundbildung:
Grundkurs»; Dienstag, 16. April,
8.30 bis 17 h
>>«Frauen in Führungspositionen»;
Mittwoch, 17. April, 9 bis 17 h
Region Südostschweiz
KV Region Werdenberg+FL
Telefon 081 254 14 94
Fax 081 254 14 44
kv-sks@spin.ch
>>«Pensionierung planen – Finanzen
optimieren; was Sie wissen
sollten»; Dienstag, 23. April,
18 bis 21 h
>>«Sozialversicherungen im
Überblick»; Mittwoch, 24. April,
9 bis 17 h
>>«Gute Texte schreiben für Zeitung,
Flyer, Newsletter...»; Donnerstag,
25. April, 9 bis 17 h
KV-Reise
Reise zum Gardasee — dem schönsten und grössten See Italiens.
Von Donnerstag, 9. bis Sonntag,
12. Mai. Mitglieder anderer Sektionen sind willkommen. Infos: KV
Werdenberg+FL, Elvira Alabor, Brunnenstrasse 19, 9470 Buchs, E-Mail
elvira.alabor@bluewin.ch, Telefon:
081 756 64 91
>>«Keinen Stress bei Reklamationen:
Sie sind die Chance zur Kundenbindung!»; Freitag, 26. April,
9 bis 17
Freizeitclub 60+
>>Führung durch die Fernsehstudios
Telefon 041 210 20 44
Fax 041 210 78 50
info@kvluzern.ch
www.kvluzern.ch
>>Vormittag: Rheinfall beim Schloss
Laufen; Nachmittag: Führung im
Museum Allerheiligen in Schaffhausen: Sonderausstellung «Albert Anker und der Realismus in
der Schweiz»; Mittwoch, 10. April
(ganzer Tag)
>>Betriebsbesichtigung bei der Gott-
lieber Spezialitäten AG (Wiederholung für alle «Ausgeladenen» 2012
und neue Club-Mitglieder);
Mittwoch, 15. Mai
Tagesseminare in Luzern
>>Sozialversicherungen im Überblick
– Kompaktseminar für die Praxis»
mit Hanspeter Leu; Dienstag,
5. März
>>«Kompetent im Umgang mit
Stress» mit Christian A. Bünck;
Freitag, 8. März
>>«Datenschutz am Arbeitsplatz» mit
Edi Class, Rechtsanwalt; Dienstag,
12. März, 9 bis 12
>>«Reden. Eine Gebrauchsanleitung»
CELARIS
eine Schule des KV Ost und des
SIB Schweizerisches Institut für
Betriebsökonomie Zürich
>>«Körpersprache erfolgreich einset-
Informationsanlässe:
Abendseminar in Luzern
>>«HR-Fachfrau/HR-Fachmann mit
«Pensionierung – Was ist zu beachten?» mit Pius Schmidt; Donnerstag, 7. und 14. März, 18 bis 21.15 h
>>«Personalassistent/in Zertifikats-
mit Mona Ziegler; Donnerstag,
21. März
zen – Man kann nicht nicht wirken, Teil 1» mit Michael Schmidt,
Dienstag, 26. März
prüfung»; Dienstag, 12. März
>>«Dipl. Leiter Finanzen & Dienste
NDS HF»; Donnerstag, 14. März
>>«Fachausweis Rechnungswesen»;
Donnerstag, 14. März
KV-Ost-Mitglieder erhalten
Vergünstigungen!
context 2 – 2013
Öffentliche Seminare
Cercle français
Jeweils von 9 bis 17 Uhr, Ausnahmen werden speziell vermerkt. Weitere Informationen auf www.kvz.ch
Conversation, grammaire, littérature, actualités chaque mercredi (sauf
pendant les vacances) 18.45 bis
19.45 h, KVZ, Talackerstrasse 34,
8001 Zurich. Toute personne intéressée est bienvenue dans notre
cercle. Contacte: hugo.schnurrenberger@gmail.com ou erika.salzmann@gmx.ch
>>«Sozialversicherungen im
Überblick» mit Christian Zingg;
Donnerstag, 7. März
>>«Personalvorsorge und BVG» mit
Bruno Ern; Donnerstag und
Freitag, 21. und 22. März
>>«Mikropausen» mit Claude Weill;
Montag, 25. März, 18 bis 21 h
>>Zeitmanagement» mit Katharina
Noetzli; Mittwoch, 27. März
Bitte anmelden. Weitere Infos:
www.kvost.ch – Veranstaltungen
eidg. FA»; Dienstag, 12. März
Telefon 044 211 33 22
Fax 044 221 09 13
info@kvz.ch
www.kvz.ch
KV Zürich
Fabienne Simmen; Montag,
11. März, 8.30 bis 12.30 h
Region Zentralschweiz
Tagesseminar in Zug
«Lehren und lernen» mit Gilbert
Roos; Donnerstag, 7. März
wir vom service public
Generalversammlung der Gruppe
«wir vom service public» mit anschliessender Weindegustation.
Dienstag, 2. April, 18 h, Verbandshaus Kaufleuten, Talacker 34, 8001
Zürich, 1. Stock, Aula. Anmeldung
(nur Mitglieder) an KV Zürich.
>>«Ablagemanagement» mit
KV Luzern
in Zürich Leutschenbach (Wiederholung für alle «Ausgeladenen»
2012 und neue Club-Mitglieder);
Mittwoch, 6. März
Region
Zürich-Stadt
>>«Smart Reading» mit Rinaldo
Manferdini; Mittwoch, 3. April
>>«Lernen mit List und Lust» mit
Monika Bär; Donnerstag, 4. und
11. April, 18 bis 20.30 h
>>«Intuitionstraining – 6. Sinn –
Mentale Erfolgssteuerung» mit
Alain Valeh; Mittwoch, 10. April
Ladies’ English Club
All meetings will be held on Mondays at 6.45 p.m. in the Merkurstube, First Floor, Talacker 34, Kaufleuten Building, 8001 Zürich. Contact:
Nancy Scherer-Howe, Phone 044
720 93 09. www.raccourci.ch/ladies
Programme March:
4 – Money
11 – English
18 – Annual General Meeting traditionally a drink will be offered. Restaurant Glogge-Egge, Sihlstrasse 31,
8001 Zurich
25 – English
>>«Arbeitsrecht für Berufs- und Pra-
xisbildner/innen» mit Edi Class,
Rechtsanwalt, Freitag, 12. April
>>«Ihrer Stimme Kraft geben – Prä-
sentationstraining für Frauen» mit
Dana G. Stratil; Dienstag, 16. April
>>«Pensionierung planen – Finanzen
optimieren; was Sie wissen sollten» mit Hansheiri Rüegg;
Mittwoch, 17. April, 18 bis 21 h
FrauenNetz
Verwandtenunterstützung und Sozialhilfe – Referat und Diskussion mit
Karin Anderer, Sozialversicherungsfachfrau. Finanzielle Notlagen von
Verwandten können die Frage aufwerfen, wer in welchem Mass für die
Unterstützung zuständig ist. Staatliche Leistungen oder Verwandtenunterstützungspflicht – wo und wann
fordert das Gesetz die Familiensolidarität ein und wann zahlt der Staat
Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen? Donnerstag, 14. März, 18 h,
Verbandshaus Kaufleuten, Talacker
34, Zürich, 1. Stock, Aula. Anmeldung an KV Zürich.
Men’s English Club
Our club meets on: Tuesdays at 7pm
at the Kaufleuten Building, Talacker
34, 8001 Zurich, 1st. Floor.
Web page: meckvz.weebly.com.
Guests are most welcome.
Veteranen- und Senioren-Vereinigung, KVZ
Referat: «Trickdiebstähle» mit Hugo
Schenk, Stadtpolizei Zürich. Montag, 25. März, 14.30 Uhr im Kaufleutesaal.
Personen im KV
Region Zürich-Land –
Schaffhausen
«Wir legen grossen Wert auf Nähe zum Mitglied.»
KV Schaffhausen
Telefon 052 630 78 78
Fax 052 630 78 77
info@kv-sh.ch
www.kv-sh.ch
Tagesseminar
>>«Work-Life-Balance» mit Susanne
Wunderli, Personalleiterin/Personalfachfrau; Donnerstag, 7. März
>>«Mind Mapping und Gedächtnis-
training» mit Barbara Stauffer,
Germanistin/Coach; Donnerstag,
14. März
>>«Effiziente Protokollführung»
mit Daniel L. Ambühl, Praxis für
Unternehmenskommunikation;
Mittwoch, 20 März
>>«Mental- und Intuitionstraining»
mit Alain Valeh, Management- und
Erfolgstrainer/Coach; Donnerstag,
11. April
Sprachen
Grosses Angebot an Sprachkursen
und Seminaren unter:
www.kv-sh.ch oder telefonisch.
IGKG SH
Interessengemeinschaft kaufmännische Grundbildung
«Update
für KV-Lehrmeister und Ausbildungsbeauftragte»; Kurse siehe:
www.igkg-sh.ch
Frauennetz
«Farbenwahrnehmungen im Umfeld
des Menschen»; Donnerstag,
7. März
Senioren Club Kaufleute
Atelierbesuch beim Künstler Beat
Künzler mit Apéro; September
KV Winterthur
Telefon 052 269 09 09
Fax 052 269 09 08
info@kv-winterthur.ch
www.kv-winterthur.ch
Generalversammlung
Einladung und Traktandenliste wurden in den KV Nachrichten vom Februar publiziert. Anträge, die dem
Vorstand 14 Tage vor der Generalversammlung eingereicht werden,
werden auf die Traktandenliste
context 2 – 2013
Sabrina Koller, 28, Leiterin Marketing KV Bern
Was machen Sie für den KV?
Es ist bald wieder soweit — die zweite Roadshow für Lernende im 3. Lehrjahr steht an und
wir sind mitten in der Planungsphase. Ziel
ist es, Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger
auf ihr Berufsleben vorzubereiten und ihre
Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Wir
durften letzten Juni dank unseren Berufsfachschulen erstmals die Lernenden im 3. Lehrjahr
besuchen und haben viele positive Rückmeldungen dazu erhalten. Insbesondere die Themen Bewerbungsdossier- und Vertragscheck
sowie unsere berufsvorbereitenden Veranstaltungen wie die Bewerbungstage «wir rücken
dich ins rechte Licht» oder das Job-Speed-Dating sind auf sehr grosses Interesse gestossen.
Nebst den gängigen Kernleistungen wie Rechtsoder Laufbahnberatung bietet der KV Bern
seinen Mitgliedern zielgruppenspezifische
Leistungen an. Aber wie wissen wir, welche
Leistungen für unsere Mitglieder von Nutzen
sind? Wir fragen schlicht und einfach unsere
Mitglieder, welche Bedürfnisse sie haben und
welche Leistungen sie nutzen würden. Wir sind
vier engagierte Mitarbeitende im MarkKommBereich und setzen uns gemeinsam mit viel
Leidenschaft für unsere Mitglieder ein. Hierbei
legen wir grossen Wert auf Qualität, Originalität und Nähe zum Mitglied.
schaffen und unserer Botschaft «KV Bern – Ihr
Kompetenzzentrum» gerecht zu werden.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit
am besten?
Die Nähe zu unseren Mitgliedern und die
Zusammenarbeit mit den Vertretern und Vertreterinnen aus der Bildung und Wirtschaft. Dank
ihnen ist es uns überhaupt möglich, ein marktorientiertes sowie nachhaltiges Angebot zu-
Über wen im Verband möchten
Sie mehr wissen?
Michael Kraft, Verantwortlicher für Jugendpo­­
litik und Jugendberatung des KV Schweiz.
Was haben Sie vorher gemacht?
Ich habe für das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) des Kantons Bern gearbeitet
und parallel dazu den Bachelor of Science in
Business Administration absolviert. Durch die
Arbeit beim MBA habe ich hautnah miterlebt,
wie wichtig ein starker und gut positionierter
Verband für die berufliche Grundbildung ist.
Genauso wichtig ist aber auch ein starker Berufsverband für Arbeitnehmende, der auch
dann zu spüren ist, wenn es einmal nicht rund
läuft.
Was ist Ihnen im Leben sonst noch wichtig?
Nebst dem Masterstudium und der Arbeit
bleibt mir unter der Woche nicht mehr viel Zeit
etwas zu unternehmen. Desto wichtiger sind
mir und meinem zukünftigen Ehemann die
Wochenenden. An diesen unternehmen wir
zusammen Ausflüge, kochen gemeinsam oder
treffen uns mit Freunden. In den Ferien versuchen wir, möglichst viel zu reisen. Dort haben
wir die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen,
fremde Kulturen zu entdecken, spannende
Bücher zu lesen, zu tauchen und unsere Batterien neu zu laden.
Er wird im nächsten Context vorgestellt (die Red.).
59
Impressum
Sektionen
60
gesetzt. Donnerstag, 16. Mai um
17 Uhr, Aula der Wirtschaftsschule
KV Winterthur, Tösstalstrasse 37.
Mitglieder und Gäste sind willkommen. Bitte bis 13. Mai anmelden.
>>Aarau: Die Lehrgänge *«Dipl. Fi-
Der Geschäftsbericht erscheint am
1. April und kann per E-Mail bestellt
oder im Internet heruntergeladen
werden.
>>Baden: Die *«Höhere Fachschule
Veranstaltung
Betriebsbesichtigung «Der Landbote» – mit Thomas Möckli. Anmeldung erforderlich. Details unter
www.kv-winterthur.ch/veranstaltungen.
Seminare
>>«Die gewinnende Art, sich durch-
zusetzen» mit Jacqueline Steffen
Oberholzer»; Montag 8. April
>>«Lohn und Personalversicherun-
gen» mit Felix Kuster; Dienstag
9. April
>>«Emotionale Belastungen» mit
Felix Kobelt; Donnerstag 11. April
>>«Mit Stift und Papier wirkungsvoll
präsentieren – Flipchart leicht
gemacht» mit Hansjürg Brauchli;
Montag, 22. April
Sie finden unser gesamtes Seminarprogramm auf unserer Homepage.
Berufsbildner
Nächster Kurs für Berufsbildner/innen in Winterthur: ab 18. März.
Details unter www.kv-winterthur.ch/
Bildung
frauenNetz
«Beckenbodentraining» mit Linda
Sörensen, Bewegungspädagogin.
Dienstag, 19. März, 19 h, Kirchgemeindehaus Winterthur-Veltheim.
Anmeldung erforderlich.
nanzberater/in IAF» und «Finanzplaner/in mit eidg. Fachausweis»
starten am 2. Mai respektive am
27. Juni.
für Marketing HFMK» (Dipl. Marketingmanager) startet am Mittwoch,
3. April. Nächster Infoabend am
Donnerstag, 14. März.
>>Basel: Grosser Infoabend für alle
Lehrgänge im Bereich Personalwesen am Mittwoch, 24. April.
>>Bern: Der Lehrgang *«Fachleute im
Finanz- und Rechnungswesen mit
eidg. Fachausweis» startet am
Freitag, 3. Mai. Infoabend, am
Dienstag, 12. März.
>>Luzern: Infoabend des Lehrgangs
>>«Rekrutieren mit Social Media» mit
Stefan Hürlimann; Mittwoch,
20. März
>>«Professionell präsentieren» mit
Christoph Brügger; Donnerstag,
21. März
>>«Finanz- und Betriebsbuchhal-
tung» mit Andreas W. Markstahler;
Donnerstag/Freitag, 4./5. April
>>«Projektmanagement kompakt»
mit Thomas Schumacher;
Mittwoch, 10. April
>>«Teamentwicklung für Fortgeschrit-
tene» mit Heinz Wyssling;
Donnerstag, 11. April
>>«Finanzcockpit–Finanzielle Füh-
rung» mit Hanspeter Frischknecht;
Donnerstag, 11. April
*«Technische Kaufleute mit eidg.
Fachausweis» am Dienstag,
16. April.
>>«Rhetorik-Training» mit Enrico
>>Thun: Infoabend Lehrgang *«Sach-
>>«Ressourcenmanagement» mit
bearbeiter/in Sozialversicherung
edupool.ch» am Montag, 4. März.
Lombardi; Mittwoch/Donnerstag,
17./18. April
Markus Marthaler; Donnerstag,
18. April
>>Winterthur: Neuer Lehrgang «On-
line-/Mobile-Marketing & Social
Media für KMU»: Start am Mittwoch, 6. März.
>>Zürich: Die Bildungsgänge des SP-
RI Schweizerisches Public Relations Institut finden neu an der KV
Zürich Business School, an der
WKS KV Bildung Bern und an der
KV Luzern Berufsakademie statt.
Weitere Standorte in Vorbereitung.
*Auch an anderen Standorten im
Angebot.
Infoveranstaltungen
Beginn jeweils um 18 h
Studiengänge 2013
>>«Management-Diplom SIB»;
Beginn März
>>«Dipl. Leiter/in Finanzen & Dienste
NDS HF»; Beginn April
>>«Dipl. Betriebswirtschafter/in HF»;
Beginn April
>>«Dipl. Marketingmanager/in HF»;
Beginn April
>>«Cert. Innovation Manager SIB»;
SIB Schweizerisches
­Institut für Betriebsökonomie
Beginn April
>>«Cert. Online Marketing Expert
bsw/SIB»; Beginn Mai
Telefon 043 322 26 66
Fax 043 322 26 51
info@sib.ch
www.sib.ch
>>«Dipl. Business Engineer NDS HF»;
KV Bildungsgruppe
Schweiz AG
Öffentliche Seminare
>>«Dipl. Controller/in NDS HF»;
Telefon 079 388 53 40
peter.rueegger@kvbildung.ch,
www.kvbildung.ch, Facebook: KV
Bildungsgruppe Schweiz
>>«Kommunizieren und Gewinnen»
Standorte: Aarau, Baden, Basel,
Bern, Luzern, Thun, Winterthur, Zürich. Über 100 verschiedene Lehrgänge auf der Informations- und Buchungsplattform www.kvbildung.ch
context 2 – 2013
jeweils von 9 bis 16.45 Uhr
mit Joachim Hoffmann; Mittwoch/
Donnerstag, 6./7. März
>>«Effektive Mitarbeiterführung»
mit Thomas Schumacher; Mittwoch, 13.März/17. April/22. Mai/
5. Juni/26. Juni
>>«Konfliktmanagement» mit
Joachim Hoffmann; Mittwoch/
Donnerstag, 13./14. März
Beginn Mai
>>«Dipl. Schulverwaltungsleiter/in
SIB/VPZS»; Beginn Mai
Beginn September
>>«Dipl. Personalleiter/in NDS HF»;
Nr. 2 – Februar 2013
ISSN 1424-5345
Herausgeber
KV Schweiz
Telefon 044 283 45 45
www.kvschweiz.ch
Verlagsleitung
Ingo Boltshauser,
ingo.boltshauser@kvschweiz.ch
Redaktion
Therese Jäggi (tj)
therese.jaeggi@kvschweiz.ch
Andrea Mašek (ajm)
andrea.masek@kvschweiz.ch
Rolf Murbach (mur)
rolf.murbach@kvschweiz.ch
Redaktionsadresse
Kaufmännischer Verband Schweiz
Context
Hans-Huber-Strasse 4
Postfach 1853, 8027 Zürich
Telefon 044 283 45 33
context@kvschweiz.ch
www.context.ch
Sekretariat: Andrea Stoop
Bildnachweise
S. 7: Rafael Koller; S. 8: Martin Ruetschi/
Keystone; S. 9: zvg.; S. 10: Caro/Westermann/
Keystone; S. 22: zvg.; S. 29: Gottlieb Duttweiler
Institut; S. 56: zvg.; S. 59: zvg.
Adressänderungen
KV Schweiz
Mitgliederadministration
Telefon 044 283 45 30
mitgliederadmin@kvschweiz.ch
oder im Mitgliederbereich:
www.kvschweiz.ch/login
Erscheinungsweise
Monatlich (11 Ausgaben)
116. Jahrgang
Auflage: 44 392 Exemplare
(WEMF-beglaubigt 2012)
Abonnemente
12 Monate CHF 48.–
Anzeigen
Creative Media GmbH
Zürichstrasse 135
8910 Affoltern am Albis ZH
Telefon 043 322 60 30
context@c-media.ch
Druckerei
Vogt-Schild Druck AG
4552 Derendingen
Konzeption, Layout, Druckvorstufe
Partner & Partner AG
8400 Winterthur
www.partner-partner.com
Context bekennt sich zum «Code of Conduct»
der Schweizer Presse. Werbung und
redaktioneller Teil sind klar getrennt.
Beginn September
>>«Dipl. Marketingmanager/in HF»;
verkürzte Studiendauer (2 Jahre),
Beginn Oktober
>>«Dipl. Qualitätsmanager/in NDS
HF»; Beginn Oktober
KV-Mitglieder erhalten eine
Ermässigung!
Context wurde vom Verband
Schweizer Presse für das Jahr
2010 mit dem Gütesiegel
«Q-Publikation» ausgezeichnet.
rätsel
See
Fluss
TalHütte
Dorf
Region
Berg
Pass
In einer anderen Welt
Vielleicht wissen Sie noch nicht, wohin Ihr nächster Ausflug
führen soll. Wir hätten da einen interessanten Tipp. Wohin es geht,
müssen Sie allerdings selber herausfinden. Wenn Sie uns die
Lösung schicken, nehmen Sie an der Verlosung von 3-mal RekaChecks im Wert von je CHF 70.– teil.
Die Anfahrt erfolgt durch ein Tal, das sich
durch ein hügeliges Gebiet zieht. Wir
kommen von der Rosenstadt. Entlang des
Flüsschens sieht man alte Industriebauten, ehemalige Textilfabriken. Im 19. und
20. Jahrhundert fanden hier viele Menschen ihr Auskommen. Wir erreichen den
Ort, der einst als Manchester der Schweiz
galt.
Wir nehmen die zweite Abzweigung.
Bald steigt die kurvige Strasse steil an.
Ganz in der Nähe befindet sich eine in der
Region bekannte Klinik, in der sich Lungenkranke erholen. Nach einigen Weilern
endet die Strasse. Hier gibt es einen kleinen Parkplatz. Linkerhand ein steiler
Hang, wo Kinder schlitteln. Rechts bei
schönem Wetter der weite Blick über eine
Ebene und in die Berge.
Heute schneit es, und die Sicht ist
schlecht. Wir nehmen das steile Strässchen in Angriff, stapfen durch den Schnee.
Bald erreichen wir eine Wegkreuzung;
von hier führen zwei Wege auf den Berg.
Oder soll man Hügel sagen? Es ist nicht
weit, ein beliebter Ausflugsort für Städter,
die einen kurzen Abstecher in die Natur
und in den Schnee machen wollen. In Zü-
context 2 – 2013
rich hat es geregnet, hier liegen dreissig
Zentimeter Neuschnee, und die Bäume
sind gezuckert.
Wir wählen den schnelleren und kürzeren Weg. Bald überqueren wir eine
Piste. Auf einmal sind wir in einem Wäldchen. Rechts sehen wir eine kleine Hütte.
Sie liegt unmittelbar neben dem Skilift
und hat etwas von einem Hexenhäuschen.
Die Tür ist offen und so trete ich neugierig ein. Ich war vor über dreissig Jahren
mit Schulfreunden schon einmal hier, erinnere mich aber nur schwach an das Innere. Die Hütte, die man mieten kann, ist
offenbar immer noch ein beliebter Ort für
junge Menschen. Ein paar Jugendliche
räumen gerade auf, putzen und wischen.
Sie haben das Wochenende hier verbracht.
Die jungen Leute erlauben mir eine
Hausbesichtigung. Dann bin ich schnell
in einer anderen Welt. Es ist warm und
riecht nach Holz. Ja, man könne mit dem
Holzofen gut heizen, es werde schön
warm, sagt einer. Ich steige die Treppe
hoch, muss wegen der niederen Räume
den Kopf einziehen. Schlafkammern und
im Trojastübli ein Cheminée. Am liebsten
würde ich hier ein wenig verweilen.
3-mal Reka-Checks
im Wert von je CHF 70.–
zu gewinnen!
Nun schneit es noch stärker. Wir gehen weiter, und nach zwei, drei Kurven
erreichen wir das Bergrestaurant – oder
besser: Hügelrestaurant.
Man kann den Gipfel übrigens auch
von einer anderen Seite erreichen, von einer Grube für den Wolf sozusagen. Und
die Alp ist auch Ausgangspunkt oder Ziel
für schöne Höhenwanderungen. Wir sagen nicht, wie der Berg heisst und wollen
wissen: Welches ist der Name der Hütte,
an der wir vorbeigekommen sind?
Rolf Murbach
Wie heisst die Hütte?
Schicken, faxen oder mailen Sie das
Lösungswort bis spätestens 15.3.2013 an:
Redaktion Context
Postfach 1853, 8027 Zürich
Fax 044 283 45 65
raetsel@kvschweiz.ch
Gewinner/innen des letzten Georätsels
Monique Décorvet, Richterswil
Jakob Kühne, Uznach
Martin Renggli, Truttikon
Lösungswort Nr. 1: Fischingen
61
cartoon
62
context 2 – 2013
Messen Sie Ihre Sozialkompetenzen
– Vorzugsangebot für KV-Mitglieder
Sind Sie sozial kompetent?
Welche Persönlichkeitsmerkmale
zeichnen Sie aus?
Gemessene Bereiche
der Sozialkompetenz:
Umgang mit sich selbst
► Selbstdarstellung
► Emotionale Stabilität
Antworten gibt Ihnen der SoCo
Sozialkompetenz-Test:
► Selbstsicherheit
► Offenheit für neue Methoden
► Entscheidungsverhalten
Zugang zu anderen
► Psychologisches Feingefühl
►
www.kvschweiz.ch/SoCo
► Kontaktverhalten
Prosoziales Verhalten
► Teamverhalten
Vorzugspreis für KV-Mitglieder: CHF 59.– statt 79.–
Der Fragebogen lässt sich online in ca. 30 Minuten ausfüllen.
► Harmoniebedürfnis
► Dienstleistungsbereitschaft
Einflussverhalten
► Vertrauen in berufliche Fähigkeiten
► Durchsetzungsvermögen
► Führungsmotivation
Der Sozialkompetenz-Test SoCo der Firma Nantys wurde von Experten/innen mit
grosser Erfahrung und Kenntnissen in der beruflichen Eignungsdiagnostik und der
psychometrischen Testentwicklung in Zusammenarbeit mit HR-Fachkräften konzipiert.
Die Nantys AG, mit Hauptsitz in Bern, beschäftigt Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie und Personalmanagement. Das Unternehmen hat sich auf die Erbringung
personalpsychologischer Dienstleistungen spezialisiert. Im Vordergrund stehen Beratungsleistungen und Produktentwicklungen in den HR-Bereichen Personalauswahlverfahren, Leistungsbeurteilung, Teamdiagnostik und -entwicklung sowie Mitarbeiterund Kundenzufriedenheitsbefragungen.
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20. Oktober 2013 – seien Sie dabei!
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Die Controller Akademie ist eine Institution von
Controller Akademie AG | Altstetterstrasse 124 | 8048 Zürich
Telefon 044 438 88 00 | Fax 044 438 88 05 l info@controller-akademie.ch
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