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Gut zu wissen, was sich ändert - Groupe Mutuel

EinbettenHerunterladen
Nr. 4 | Oktober 2011 | Hotline 0848 803 111 | www.groupemutuel.ch | JAB 1920 Martigny
Prämien 2012
Neue Spitalfinanzierung 2012
Gut zu wissen,
was sich ändert
Überall
attraktiv!
Unser Dossier u Seiten 4-6
u
Seite 3
Auskunft
und Beratung
Stets für
Sie da:
unsere
Agenturen
u
Seite 15
Walt Disney
Pictures
Exklusive Angebote und
50 x 4 Kinoeintritte für Disneys
«The Muppets» zu gewinnen!
Mehr dazu in der
«LeClub»-Beilage
u
uuu
UnternehmensportrÄt
uuu
Rossignol – eine Legende
Mitte der Zeitung
uuu
Seite 11
|2
EDITORIAL
Prämien: überall günstig
Für 2012 zählen die Krankenversicherer der Groupe
Mutuel einmal mehr in allen
Kantonen zu den günstigsten. Unsere ausgezeichnete
Finanzlage und sorgfältige
Geschäftsführung kommen
direkt unseren Versicherten
zugute. Dank unserer guten
Eigenmittelquote haben wir
ausreichenden Handlungsspielraum, um vernünftige
Prämien anzubieten.
Unser Hinweis: Betrachten
Sie beim Prämienvergleich
nicht die prozentuale Erhöhung, die in Werbung
und Medien kommuniziert
wird, sondern den Prämienbetrag in Franken auf Ihrem
Versicherungsausweis – für
unsere Versicherten ist dies
die einzige Angabe, die zählt!
Im Bereich Gesundheitskosten nichts Neues: Der medizinische Fortschritt, neue
Medikamente und höhere
Lebenserwartung führen zu
mehr Nachfrage nach medizinischen Leistungen. Das
zwingt die Versicherer, die
nötigen finanziellen Mittel
Impressum
LOGIN ist eine Veröffentlichung der Groupe
Mutuel, Association d’assureurs, Martigny.
Redaktion:
Jean-Michel Bonvin, Christian
Feldhausen, Yves Seydoux
E-Mail: login@groupemutuel.ch
Druck:
CIR, Sitten
Fotos:
Getty Images, Fotosearch
Erscheinungsweise: Vierteljährlich auf Deutsch,
Französisch und Italienisch
Gesamtauflage: 730’000 Exemplare
Internet: www.login-online.ch
Kontakt
Groupe Mutuel | Rue du Nord 5 | 1920 Martigny
0848 803 333 Rückerstattung Ihrer Rechnungen
0848 803 555 Versicherungsvertrag und
-prämien
0848 803 999 Lebensversicherung
0848 803 111 bei allen übrigen Fragen
Fax 0848 803 112
info@groupemutuel.ch | www.groupemutuel.ch
Regionalagenturen
7.45-12.00 Uhr und 13.30-17.30 Uhr
(freitags und vor Feiertagen 17.00 Uhr)
5000 Aarau | Buchserstrasse 12
5400 Baden | Stadtturmstrasse 19
4052 Basel | Peter Merian-Strasse 58
1996 Basse-Nendaz | Place du Village
3011 Bern | Waisenhausplatz 25
2502 Biel/Bienne | Mühlebrücke 2
3902 Brig-Glis | Gliserallee 10
1630 Bulle | Rue de Vevey 11
7000 Chur | Grabenstrasse 9
2800 Delémont | Quai de la Sorne 22
1700 Fribourg | Rue de Locarno 9
1201 Genève | Rue Argand 3
1914 Isérables | Place de l’Eglise 3
1010 Lausanne | Route d’Oron 1
1006 Lausanne | Av. de la Rasude 8
6900 Lugano | Viale Stefano Franscini 40
6003 Luzern | Hirschmattstrasse 40
1870 Monthey | Rue du Fay 2
2000 Neuchâtel | Faubourg de l’Hôpital 9
1937 Orsières | Route du Grand-St-Bernard
3960 Sierre | Rue de Pradec 1
1950 Sion | Avenue de la Gare 23
4500 Solothurn | Lagerhausstrasse 1
9000 St. Gallen | Poststrasse 12
7500 St. Moritz | Via Maistra 24
3924 St. Niklaus | Bahnhofstrasse 10
3600 Thun | Frutigenstrasse 24E
1872 Troistorrents | Place du Village 24
1752 Villars-s/Glâne | Route du Petit-Moncor 6
8400 Winterthur | Tösstalstrasse 7
8001 Zürich | Widdergasse 1
8050 Zürich-Oerlikon | Birchstrasse 117
zur Übernahme der Kosten
zu beschaffen. Die Gesunden beklagen sich darüber,
doch die Einstellung ändert
sich, wenn man krank ist:
Dann weiss man die Leistungsstärke der Krankenversicherer zu schätzen.
Als Kontrast dazu ein Blick
über die Grenzen: Das staatliche Gesundheitssystem in
Frankreich weist ein riesiges Defizit aus (2010: über
30 Milliarden Franken), das
zur Staatsverschuldung
und folglich zur Euro-Krise
beiträgt.
Yves Seydoux
Leiter Unternehmenskommunikation
Komplementärmedizin
Welche Kostenvergütung?
Unser Kundenservice beantwortet Fragen zur Übernahme von
Behandlungskosten im Rahmen der Komplementärmedizin.
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet im Bereich
Komplementär- und Alternativmedizin
nur Leistungen für Akupunktur, die
von Ärztinnen oder Ärzten durchgeführt wird, deren Weiterbildung in dieser Disziplin durch die Verbindung der
Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH)
anerkannt ist. Andere komplementärmedizinische Behandlungen werden
über Zusatzversicherungen der Groupe
Mutuel-Krankenversicherer übernommen. Dabei stehen mehrere Leistungsstufen zur Auswahl.
Anerkannte Therapeuten
Behandlungen zur Prävention, zum persönlichen Komfort oder Wohlbefinden
müssen vom Patienten selbst bezahlt
werden. Übernommen werden medizinisch notwendige Behandlungen, die
von einem anerkannten Arzt oder Naturheilpraktiker durchgeführt werden.
Viele anerkannte Therapeuten sind auf
den Listen der Schweizerischen Stiftung
für Komplementärmedizin (ASCA) oder
dem ErfahrungsMedizinischen Register (EMR) aufgeführt. Bevor Sie eine
komplentärmedizinische Behandlung
beginnen, können Sie unsere Fachabteilung kontataktieren, um abzuklären, ob
Ihr Therapeut zu den von der Groupe
Mutuel für die entsprechende Therapie
anerkannten Therapeuten gehört.
Drei Therapiebereiche
Unsere Zusatzversicherungen vergüten hauptsächlich Leistungen aus drei
therapeutischen Bereichen: Naturheilverfahren (z. B. Akupunktur, Homöopathie), Berührungstherapien (z. B.
Massagen, Osteopathie, Shiatsu) und
Psychotherapie (Sophrologie, TomatisMethode, Gestalt-Therapie u. a.).
Sie sind von der Komplementärmedizin
überzeugt und suchen einen entsprechenden Versicherungsschutz? Auf
unserer Website unter Privatpersonen/
Ihre Bedürfnisse/Alternativmedizin finden Sie eine Auswahl geeigneter Versicherungsprodukte. Den Prämienbetrag
– je nach Wahl und Bedürfnis – können
Sie leicht selbst berechnen. Auch unsere
Berater und Beraterinnen sind gerne
l
für Sie da.
Sie haben noch keine Zusatzversicherung?
Verlangen Sie eine unverbindliche
Offerte:
Gratisnummer 0800 808 848
E-Mail: offerten@groupemutuel.ch
Mehr Informationen
http://www.groupemutuel.ch
33| |
Ausgezeichnete Finanzlage unserer Krankenversicherer
Attraktive Prämien für
2012 in allen Kantonen
Dank ihrer soliden Finanzlage können die Krankenversicherer der Groupe Mutuel für
2012 besonders wettbewerbsfähige Prämien anbieten. Der Vergleich mit der Konkurrenz
bestätigt, dass die Tarife der Groupe Mutuel auch dieses Jahr in allen Kantonen zu den
günstigsten der Branche gehören. Und die Prämien der Zusatzversicherungen sind seit
zwölf Jahren stabil.
Nachhaltige Prämienpolitik
Nie haben die Mitgliedskrankenversicherer der Groupe Mutuel Dumpingtarife angeboten, sondern folgen nach
wie vor dem Grundsatz, dass die Prämien die Kosten decken müssen. Sie
verfolgen eine nachhaltige Prämienpolitik ohne drastische Prämienerhöhungen, die das Vertrauen der Versicherten untergraben. Diese Strategie hat
sich bewährt und uns die Anerkennung
des Marktes verschafft, denn 2010 sind
160’000 zusätzliche Versicherte zu uns
gestossen, was den Versichertenbestand in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) auf über eine
Million Personen ansteigen liess. Und
seit Jahresbeginn haben sich nochmals
rund 60’000 Versicherte für einen der
vier Groupe Mutuel-Krankenversicherer
entschieden. Das ist der Beweis, dass die
effiziente Geschäftsführung und unsere
Servicequalität von den Versicherten
geschätzt werden.
Ausgezeichnete Reservequoten
Die Krankenversicherer der Groupe
Mutuel haben sich trotz steigender
Gesundheitskosten gut behauptet: 2010
beträgt ihr Gesamtergebnis im Bereich
Gesundheit 97,9 Millionen Franken.
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung schliesst mit einem positiven
Ergebnis von 8,5 Millionen Franken
ab. Dadurch konnten die Eigenmittel gestärkt werden: Die Reservequo-
ten belaufen sich im Durchschnitt auf
17,3% und liegen damit mehr als 70%
über dem gesetzlich geforderten Minimum. Das schafft willkommenen Handlungsspielraum bei der Festlegung der
Prämien für 2012, da die Mitgliedskrankenversicherer der Groupe Mutuel im
Gegensatz zu mehreren anderen Krankenversicherern keine zusätzlichen Beträge zur Wiederaufstockung von Reserven einkalkulieren müssen.
Vorsprung gegenüber der Konkurrenz
Die Prämienanpassung der vier Groupe
Mutuel-Krankenversicherer wird äusserst moderat sein. Damit bleibt der deutliche Vorsprung gegenüber der Konkurrenz aufrechterhalten. Dies bestätigt
sich, wenn man den Prämienbetrag auf
dem Versicherungsausweis betrachtet.
Denn die prozentuale Erhöhung sagt
nichts über den effektiven Prämienbetrag aus.
Wie immer variieren die einzelnen
Anpassungen je nach Versicherungsform (traditionelle Grundversicherung,
alternative Versicherungsmodelle, HMO
u. a.) sowie nach Kanton und Region.
Seit 12 Jahren stabile
Zusatzversicherungen
Der Bereich der privaten Zusatzversicherungen hat sich im vergangenen Jahr
positiv entwickelt und gute Ergebnisse
ausgewiesen. Dieses Wachstum ist auf
die Vielfältigkeit unserer Produkte und
die Qualität der Leistungen zurückzuführen, die immer mehr Kunden überzeugen. Ausserdem sind die Prämien
unserer Zusatzversicherungen bereits
für das zwölfte Jahr in Folge stabil; 2012
werden sie bis auf wenige Ausnahmen
nicht erhöht.
Neuorganisation für mehr Effizienz
Mit der erfolgreichen Neuorganisation
ihrer Gesellschaften ist 2011 ein Schlüsseljahr für die Groupe Mutuel. Durch
die Senkung der Anzahl Krankenversicherer von 15 auf vier konnte die
Struktur vereinfacht und die Effizienz
weiter gesteigert werden, dies dank Einsparungen aufgrund der Synergien.
Die sorgfältige Geschäftsführung
kommt auch beim Ergebnis der Rechnungskontrolle zum Ausdruck, denn
dank der gründlichen Prüfung der medizinischen Rechnungen konnten unsere
Ausgaben um 292 Millionen Franken,
also um gut 10% der insgesamt zu vergütenden Leistungen, reduziert werden
– ein äusserst wichtiger Beitrag unserer
Krankenversicherer zur Kostendämpfung.
Zum Schluss erinnern wir Sie daran,
dass der genaue Betrag Ihrer Prämien
für 2012 auf dem Versicherungsausweis
aufgeführt ist, den Sie wie gewohnt im
l
Oktober erhalten.
|4
DOSSIER: NEUE SPITALFINANZIERUNG 2012
Gut zu wissen,
was sich ändert
Für die Spitalfinanzierung gelten ab 1. Januar 2012 neue Grundsätze: Die Patienten haben
die freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz und die Tarife basieren auf Fallpauschalen (DRG),
die zu mehr Transparenz führen und Kostenvergleiche zwischen den Spitaleinrichtungen
zulassen. Diese Änderungen werfen bei unseren Versicherten Fragen auf; Login gibt
Antwort.
Werden alle Spitalkosten
von der obligatorischen
Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen?
Zu welchem Tarif?
Nein, die OKP deckt nicht
alle Kosten. Bei ausserkantonalen Spitalaufenthalten vergütet die OKP den Tarif,
der im Wohnkanton gilt. Ist
dieser tiefer als der Tarif im
Behandlungskanton, geht
die Differenz zulasten des
Versicherten oder seiner
Zusatzversicherung
(VVG)
für Spitalaufenthalte in der
ganzen Schweiz.
Im Prinzip ja, denn die
Grundversicherung vergütet
nur Leistungen bis zur Höhe
des am Wohnort geltenden Betrags. Lässt sich ein Versicherter ohne Zusatzversicherung
in einem ausserkantonalen
Listenspital behandeln, dessen Tarif höher ist als der
Tarif im Wohnkanton, muss
er die Differenz selbst bezahlen. Ausserdem wird diese
Versicherung in Zukunft
ausgebaut, damit zusätzliche
Leistungen, die nicht von der
OKP übernommen werden,
gedeckt sind.
Ist die Zusatzversicherung
für Spitalaufenthalte in der
ganzen Schweiz eigentlich
noch sinnvoll?
Welche Beträge gehen
zulasten des Versicherten
und seiner Zusatzversicherung?
Mit dem neuen Finanzierungssystem (SwissDRG)
wird es sehr schwierig, dem
Versicherten den voraussichtlich zu bezahlenden
Betrag vor seinem Spitalaufenthalt zu nennen, denn
die Kosten hängen von der
Erkrankung und dem Eingriff ab.
Im Hinblick auf Tarifunterschiede zwischen den Kantonen kann angenommen
werden, dass Kantone mit
einem
Universitätsspital
(Basel, Bern, Zürich, Genf
und Waadt) weiterhin am
teuersten sein werden. Ausserdem kann es vorkommen,
dass für Spitaleinrichtungen
im gleichen Kanton unterschiedliche Taxpunktwerte
gelten, was die Prognosen
erschwert.
Hat die neue Spitalfinanzierung Auswirkungen
auf die Prämien der
Grundversicherung?
Warum?
Ja, aber die Auswirkungen
sind von Kanton zu Kanton
verschieden. Bei der neuen
Spitalfinanzierung beträgt
der Verteilungsschlüssel zwischen Kantonen und Krankenversicherern mindestens
55% für die Kantone (Steuerzahler) und höchstens 45%
für die Versicherer (Prämienzahler). Dabei haben die Kantone eine fünfjährige Übergangsfrist. Folglich hängt
die
Prämienentwicklung
5|
Neue Spitalfinanzierung: Verteilungsschlüssel
zulasten der Kantone und Einfluss auf die Prämien
in der Schweiz in %
Kantone
Kostenverteilungsschlüssel:
% zulasten der
Kantone
Einfluss der
neuen Spitalfinanzierung
auf die Prämien
2012 in %
Appenzell Ausserrhoden
47%
1.8%
Appenzell Innerrhoden
49%
6.6%
Aargau
47%
-1.4%
Basel-Landschaft
55%
1.6%
Basel-Stadt
55%
3.4%
Bern
55%
-6.2%
Freiburg
47%
5.9%
Genf
55%
2.6%
Glarus
52%
3.9%
Graubünden
55%
1.0%
Jura
55%
1.3%
Luzern
50%
0.9%
Neuenburg
55%
2.2%
Nidwalden
45%
4.9%
Obwalden
47%
4.5%
St. Gallen
50%
7.4%
Schaffhausen
53%
2.1%
Schwyz
50%
2.5%
Solothurn
50%
3.5%
Tessin
55%
-7.1%
Thurgau
48%
-5.4%
Uri
52%
2.3%
Wallis
52.5%
1.2%
Waadt
55%
0.7%
Zug
47%
0.2%
Zürich
51%
4.2%
Quelle: santésuisse
teilweise von der finanziellen
Verpflichtung der Kantone
ab. Neunzehn Kantone sind
unter 55% geblieben; daraus ergibt sich eine höhere
Rechung für die Prämienzahler.
Wurden die konkreten Auswirkungen auf die
Prämien abgeschätzt?
Gemäss santésuisse belaufen
sich die Mehrkosten zulasten
der Krankenversicherer für
2012 auf rund 200 Millionen Franken; das entspricht
einer Prämienerhöhung von
0,9%.
Die Tabelle zeigt die Kostenübernahme der Kantone in
Prozenten sowie den Einfluss des Verteilungsschlüssels auf die Prämien gemäss
Schätzungen
von
santésuisse. Daraus geht hervor,
dass die von den Kantonen
beschlossenen Kostenanteile
in den meisten Kantonen zu
Prämienerhöhungen führen
werden. Fazit: Bestimmte
Kantone entlasten ihren
Finanzhaushalt auf Kosten
der Prämienzahler.
Die Tabelle zeigt nur die
Auswirkungen der Systemumstellung. Die jährliche
Erhöhung der Gesundheitsausgaben – 4 bis 5% im Jahresdurchschnitt – wurde
nicht berücksichtigt.
Wer trägt die Investitionskosten der Spitäler?
Die Investitionskosten der
Spitäler sind in den Fallpau-
schalen enthalten; bis anhin
wurden sie vollständig von
den Kantonen übernommen.
Somit sind sie ein Faktor für
die Prämienerhöhung.
Das Bundesparlament geht
von positiven Effekten auf die
Spitalkosten aus. Durch ihre
langjährige Erfahrung weiss
die Groupe Mutuel, dass die
Spitalkosten trotz Gesetzesrevisionen ununterbrochen
gestiegen sind. Folglich wird
sie die weitere Entwicklung
aufmerksam verfolgen. Das
Verhalten der kantonalen
Instanzen ist in dieser Hinsicht entscheidend, denn
schliesslich verwalten sie
den grössten Teil der Spitäler
und legen deren Tarife fest.
Dank dem einheitlichen Fakturierungssystem der Fallpauschalen SwissDRG (siehe
Kasten auf Seite 6) können
die Spitäler neu miteinander
verglichen werden. Durch
den Wettbewerbsdruck werden weniger leistungsstarke
Einrichtungen ihre Effizienz
steigern und ihre Verwaltungsabläufe optimieren, um
attraktiv zu bleiben und weiter bestehen zu können.
Die neue Spitalfinanzierung
wird ihre volle Wirkung
jedoch erst im Verlauf des
Jahres 2012 und später entfalten.
Und wie steht es mit der
Prämienentwicklung
bei den Spitalzusatzversicherungen?
Die Kantone übernehmen
|6
|6
Neue Spitalfinanzierung: Kostenverteilung
Spitalaufenthalt im Wohnkanton, ab 2012
Spitalaufenthalt ausserhalb des Wohnkantons, ab 2012
Listenspitäler
Listenspitäler
Patient oder VVG (Differenz)
Kanton
55%
Kanton 55%
(max. Tarif des Wohnkantons)
OKP
45%
OKP 45%
(max. Tarif des Wohnkantons)
Bei Spitalaufenthalten im Wohnkanton übernimmt die Grundversicherung
jeweils die Leistungen in der allgemeinen Abteilung aller Spitaleinrichtungen der kantonalen Spitalliste (Listenspitäler), egal ob öffentliches Spital
oder private Klinik.
Für Spitalaufenthalte in der halbprivaten oder privaten Abteilung ist eine
entsprechende Zusatzversicherung nötig.
Beschliesst der Versicherte von sich aus, sich ausserhalb seines Wohnkantons behandeln zu lassen, vergütet die Grundversicherung die Leistungen
zum Tarif des Wohnkantons, sofern die gewählte Spitaleinrichtung auf der
kantonalen Spitalliste steht (Listenspitäler).
Falls der Tarif im gewählten Behandlungskanton höher ist als im Wohnkanton, geht die Differenz zulasten des Versicherten oder einer Zusatzversicherung.
Für Spitalaufenthalte in der halbprivaten oder privaten Abteilung ausserhalb des Wohnkantons ist eine entsprechende Zusatzversicherung erforderlich. In Notfällen oder bei medizinischer Notwendigkeit werden die
Kosten vollständig von der OKP und den Kantonen übernommen.
Nicht auf der kantonalen Liste aufgeführte Spitäler: Krankenversicherer kontaktieren
Ist ein Spital nicht auf der kantonalen Spitalliste aufgeführt, gibt Ihr Krankenversicherer Auskunft über die Kostenübernahme von Leistungen
einen Teil der Kosten von
Privatkliniken, die auf der
kantonalen Spitalliste stehen; dies könnte die Zusatzversicherungen entlasten. Es
ist jedoch schwierig, diesen
Betrag einzuschätzen, denn
er hängt davon ab, ob die
Versicherten ihre Wahlfreiheit nutzen oder nicht: Werden sie Universitätsspitäler
bevorzugen oder sich weiterhin in nahegelegenen Spitälern behandeln lassen?
Man beachte, dass die Anzahl
ausserkantonaler Spitalaufenthalte heute gering ist
und von der Spitalinfrastruktur im jeweiligen Kanton
l
abhängt.
dieses Spitals, egal, ob sich das Spital im oder ausserhalb des Wohnkantons befindet.
DRG – der neue Spitaltarif nach Fallpauschalen
Definition
Das neue System der Spitalfinanzierung ist mit der Einführung einer neuen Tarifstruktur, den sogenannten DRG,
verbunden. Diese englische Abkürzung steht für «Diagnosis Related Groups» und bedeutet «Fallpauschalen».
Das System umfasst Gruppen von Krankheiten, Fallgruppen genannt, denen ein Preis oder ein Tarif zugeteilt
wird, deshalb die Bezeichnung «Fallpauschalen». Die Pauschalen gelten nur für stationäre Spitalleistungen.
Ambulante Leistungen (Spitäler und Arztpraxen) sind im TARMED geregelt, der seit 2004 angewandt wird.
Praktische Umsetzung
Jeder Spitalaufenthalt wird anhand von Kriterien wie Hauptdiagnose, Nebendiagnose, Behandlung und Schweregrad einer Fallgruppe zugeordnet und pauschal abgerechnet. Die stationären Leistungen aller Schweizer Spitäler werden im System der Fallpauschalen DRG aufgeführt. So können die Leistungen und Preise miteinander
verglichen werden, denn jedes Spital wendet die gleiche Methode an. Ausserdem soll das Spitalmanagement
durch Transparenz bei den Tarifen und Leistungen effizienter werden, da nun Vergleiche zwischen allen Spitälern gezogen werden können.
Organisation
Verantwortlich für das DRG-System der Fallpauschalen ist die Swiss DRG AG, eine gemeinnützige Aktiengesellschaft der Leistungserbringer (Spitäler und FMH), Versicherer (Krankenversicherer und Unfallversicherer) und
Kantone. Sie ist zuständig für Aufbau, Weiterentwicklung, Anpassung und Betreuung des Systems.
Für den Patienten
Die Leistungsqualität soll unter der Einführung des neuen Systems nicht leiden.
Verschiedene Studien zu den DRG haben gezeigt, dass die wirtschaftliche Kontrolle der Leistungen nicht auf
Kosten der Patienten geht. In der Schweiz haben der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und
Kliniken (ANQ) und der Verein «H+ Die Spitäler der Schweiz» Messkriterien festgelegt. Die zwei Vereine werden
regelmässig Berichte über die Qualitätsentwicklung in den Schweizer Spitälern veröffentlichen.
77| |
Case Management Gesundheit
Wenn plötzlich alles
anders ist…
Nach einer Hirnblutung muss das Leben neu organisiert werden. Plötzlich ist Alltägliches
wie Gehen, Treppensteigen, Sprechen und Essen keine Selbstverständlichkeit mehr. Das
Case Management Gesundheit der Groupe Mutuel, das zum Vertrauensärztlichen Dienst
gehört, hilft bei der optimalen Organisation aller Behandlungsschritte. Ein Praxisbeispiel.
Hertha Zumholz* aus Bern, 66 Jahre,
erlitt im Juli 2010 eine Hirnblutung.
Als Folge hatte sie Lähmungserscheinungen und Schluckstörungen und
musste künstlich ernährt werden. Gegen Ende ihres 29-tägigen Aufenthalts
in zwei Akut-Spitälern im Wohnkanton
Bern zeigten sich erste Anzeichen einer
Verbesserung der Symptome, so dass
Rehabilitationsmassnahmen angezeigt
waren.
Suche nach freien Plätzen
Die Klinik Bethesda Tschugg, Spezialklinik für Neurorehabilitation, Parkinson und Epilepsie im Berner Seeland,
war zur Zeit voll belegt. Ein Vertrauensarzt der Groupe Mutuel wurde informiert und das Case Management-Team
Gesundheit nahm entsprechend seinen
Angaben die Suche nach geeigneten Einrichtungen auf, die sowohl den medizinischen Anforderungen auch den Wünschen der Patientin beziehungsweise
ihrer Angehörigen gerecht würden.
Reha ausserhalb des Wohnkantons
Doch nur ausserhalb des Wohnkantons
wurde die verantwortliche Case Managerin fündig: Beim REHAB Basel, einem
Zentrum für die hochspezialisierte
Behandlung und Rehabilitation von
querschnittgelähmten und hirnverletzten Menschen, war ein Platz frei. Nach
ihrer Ankunft Mitte August wurde für
Frau Zumholz ein optimaler, intensiver
Therapieplan festgelegt, durch den sie
während des 30-tägigen Aufenthaltes
grosse Fortschritte erzielte.
Wunsch der Angehörigen
Noch während der Reha äusserte Frau
Zumholz’ Tochter im September gegenüber der Case Managerin den Wunsch,
ihre Mutter zur weiteren Rehabilitation
in den Wohnkanton zu verlegen, um sie
einfacher besuchen und unterstützen
zu können.
Daraufhin vereinbarte die Case Managerin mit dem REHAB Basel ein Standortgespräch, um gemeinsam vor Ort
die optimale anschliessende medizinische Versorgung für Frau Zumholz zu
bestimmen.
Koordination zur Rückkehr
in den Wohnkanton
Das Gespräch ergab, dass bei Frau Zumholz noch eine Schädeldachdeckung
anstand. Es wurde vereinbart, dass die
Rehabilitation nach dieser Operation
auf jeden Fall im Wohnkanton fortzusetzen sei. Sofort nahm die Case Managerin mit der Klinik Bethesda Tschugg
Kontakt auf, um den Verlegungstermin
sowie die Reha in Absprache mit dem
REHAB Basel zu koordinieren.
Frau Zumholz wurde erfolgreich im
Insel-Spital Bern operiert und Ende
September in die Klinik Bethesda
Tschugg aufgenommen.
Hauptziel der anschliessenden, rund
80-tägigen Reha-Therapie war es, Frau
Zumholz wieder möglichst selbständig
im Alltag zu machen.
Über die erzielten Fortschritte war ihre
Tochter sehr zufrieden, auch weil sie
durch die Nähe ihre Mutter viel besser
begleiten und unterstützen konnte.
Verbesserter Behandlungsverlauf
Dank des Einsatzes des Teams Case
Management Gesundheit der Groupe
Mutuel und der Begleitung über die
ganze Behandlungskette konnten die
erforderlichen Operationen und RehaMassnahmen zügig und überwiegend
im Wohnkanton durchgeführt werden,
trotz der komplexen medizinischen Situation und des Mangels an freien Plätzen.
Dies zur Zufriedenheit von Patientin
und Angehörigen.
*Name geändert
Case Management Gesundheit
In Zusammenarbeit mit den behandelnden
Ärzten und medizinischen Einrichtungen sorgen die Case Managerinnen und
Manager Gesundheit der Groupe Mutuel
bei Patienten mit komplexer Gesundheitssituation (Krankheit und Unfall) während der
gesamten Behandlungskette für die optimale
Betreuung.
Die medizinischen Patienteninformationen
gehen nur an die Vertrauensärzte der Groupe
Mutuel, die nach Analyse des Dossiers die
Case Manager instruieren. Diese sind alle
ausgebildete medizinische Fachkräfte mit
mehrjähriger Erfahrung im Gesundheitswesen. 2010 konnten sie so bei 15’534 Fällen
den Behandlungsverlauf optimieren – zum
Wohl der Patienten und Angehörigen sowie
zur Vermeidung unnötiger Mehrfachbehandlungen oder Warteschlaufen.
|8
|8
Gesundheitstipps
Glutenunverträglichkeit
Leiden Sie an Verdauungsstörungen, Durchfall, Verstopfung, Magenbrennen, Gewichtsverlust oder chronischer Müdigkeit? Wurden Sie bereits ohne merkliche Verbesserung behandelt? Dann leiden Sie vielleicht an einer Glutenunverträglichkeit, eine aufgrund der vielen
verschiedenen Symptome sehr schwierig zu diagnostizierende Krankheit. Doch der richtige
Umgang mit der Krankheit kann Betroffenen das Leben deutlich erleichtern.
Glutenunverträglichkeit oder sogenannte Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem bildet
Antikörper, welche die Zotten der Darmwand zerstören. Lange glaubte man, dass
die Krankheit in der Kindheit beginnt,
doch heute weiss man, dass sie in jedem
Alter auftreten kann. Betroffene haben
ein Gen, das bei Stress, einer Virusinfektion oder einem chirurgischen Eingriff
eine Zöliakie auslösen kann.
Glatter Dünndarm
Der Dünndarm ist eine rund vier Meter
lange Röhre mit Zotten an der inneren
Oberfläche, die an Korallenriffe erinnern. Die Zotten haben eine Gesamtoberfläche von einem halben Fussballfeld (!)
und nehmen Nährstoffe aus der Nahrung
auf. Gluten löst eine Entzündung dieser
Zotten aus und zerstört sie so progressiv; die Oberfläche wird glatt, die Nährstoffaufnahme im Dünndarm erschwert
und als Folge treten Fehlernährung und
Mangelerscheinungen (Eisen, Kalzium,
Vitamine, Proteine) auf.
Gluten
Gluten ist das lateinische Wort für Leim
und ein Sammelbegriff für GetreideEiweisse oder Kleber-Eiweisse, die in
zahlreichen Getreidearten enthalten
sind, z. B. in Weizen, Gerste und Roggen.
Gluten gibt Brot und anderen BäckereiProdukten ihre typische Weichheit und
kommt insbesondere in Brot, Gebäck,
Teigwaren, Desserts, Müesli, Saucen
und Pizza vor.
Symptome
Im frühen Kindesalter wird die Krankheit oft bei Wachstumsverzögerungen
und bei eher kleingewachsenen Kindern, die an Verdauungsstörungen leiden, diagnostiziert. Bei Erwachsenen
ist die Krankheit aufgrund der vielfältigen Symptome oft schwieriger zu
erkennen: chronischer Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, Blähungen.
Müdigkeit und Reizbarkeit können mit
Gewichtsverlust und Depressionszuständen einhergehen.
Komplikationen
Die schlechte Nährstoffaufnahme im
Dünndarm kann zu Mangelerscheinungen wie Blutarmut oder Osteoporose, zu
Nierensteinen oder Laktose-Intoleranz
führen. Zudem können andere Komplikationen auftreten, die scheinbar keinen
direkten Zusammenhang mit der Darmkrankheit haben, zum Beispiel Neuropathie (Nervenerkrankung), psychische
Störungen, Arthritis, Unfruchtbarkeit
und nach einigen Krankheitsjahren
sogar Darmkrebs.
Diagnostik
Glutenunverträglichkeit wird basierend
auf der Untersuchung von Anti-Transglutaminase-Antikörpern im Blut diagnostiziert. Die Diagnose wird durch
eine Gewebebiopsie des Dünndarms bestätigt. Seit kurzem gibt es in Apotheken
einen Schnelltest zum Nachweis einer
Glutenunverträglichkeit: Der Apotheker entnimmt einen Blutstropfen aus
der Fingerbeere und erhält bereits nach
zehn Minuten ein Ergebnis, das genauso
zuverlässig ist wie beim Bluttest.
Behandlung
Glutenunverträglichkeit kann nicht
vollständig therapiert werden, doch bei
strikt glutenfreier Ernährung können
Betroffene in der Regel symptomfrei
werden und ohne Mangelerscheinungen leben. Eine glutenfreie Diät kann
innert weniger Wochen Wirkung zeigen, jedoch auch erst nach zwei bis drei
Jahren; eine sehr geringe Menge an Gluten kann die Krankheit erneut auslösen.
Konsequent glutenfreie Ernährung ist
nicht einfach, denn Gluten ist in vielen
Nahrungszusätzen und Fertiggerichten
enthalten. Eine Ernährungsberatung
kann bei der Suche nach geeigneten
Produkten und glutenfreien Bäckereien,
Restaurants und Hotels helfen.
Bewusster leben
In der Schweiz leben 4’000 Personen mit
diagnostizierter Zöliakie, doch sind sich
rund 70’000 Personen ihrer Krankheit
nicht bewusst. Und wenn Sie auch dazugehören? Zuverlässige Tests garantieren eine schnelle Diagnose.
Dr. Pascal Piccinin
FMH Innere Medizin
Mehr Informationen
http://www.zoeliakie.ch – Glutenfrei Kochen
und Backen, Carine Buhmann, AT Verlag, 2008
l
9|
Alternative Versicherungsmodelle
«BasicPlus» und «Pflegenetz»
Überarbeitung der
Besonderen Versicherungsbedingungen
Die neuen Versicherungsbedingungen der alternativen
Versicherungsmodelle «BasicPlus» und «Pflegenetz» treten
am 1. Januar 2012 in Kraft. Hier die wichtigsten Änderungen.
Das wachsende Interesse für unsere
Managed Care-Produkte hat uns dazu
bewogen, deren Versicherungsbedingungen zu überarbeiten. Ziel dabei ist,
die Bedingungen verständlicher zu
gestalten und die Regeln zu den alternativen Versicherungsmodellen näher
auszuführen. Die neuen, vom Bundesamt für Gesundheit genehmigten Bestimmungen treten am 1. Januar 2012
in Kraft. Was hat sich geändert?
In diesen Fällen wird der Versicherte
– unter Einhaltung einer Informationsfrist von 30 Tagen zum Monatsbeginn
– mit der gleichen Franchise in die traditionelle Grundversicherung transferiert. In den beiden letzten Fällen gilt
dies jedoch nur, wenn der Versicherte
nicht innerhalb von 30 Tagen nach Mitteilung des Versicherers einen neuen
Hausarzt (Mitglied des Ärztenetzes)
wählt.
Behandlungen beim Spezialisten
(Art. 6 Besondere Versicherungsbedingungen (BVB) «BasicPlus»)
Für Behandlungen beim Spezialisten
muss der Versicherte vorgängig das
Einverständnis seines Hausarztes einholen. Bei folgenden Spezialisten kann
er von diesem Grundsatz abweichen:
uAugenärzten
(diagnostischer oder
therapeutischer Sehtest)
uGynäkologen (gynäkologische Vorsorgeuntersuchung)
uGeburtshelfern (geburtshilfliche Betreuung)
Übermittlung und Verwendung
von persönlichen Daten
Der Versicherte erklärt sich einverstanden, dass seine Rechnungsdaten
innerhalb des gesetzlichen Rahmens an
den Hausarzt oder an Dritte, die vom
Hausarzt mit der elektronischen Datenverarbeitung oder Verwaltung des
Ärztenetzes betraut wurden, übermittelt
werden.
Der Versicherte ist zudem einverstanden, dass der Hausarzt, von ihm mit
der elektronischen Datenverarbeitung
oder Verwaltung des Ärztenetzes betraute Dritte oder der Versicherer die
Daten innerhalb des gesetzlichen Rahmens verwenden.
In jedem Fall kann nur auf Daten zugegriffen werden, die für den operativen
Betrieb des Ärztenetzes notwendig sind,
insbesondere zur Prüfung der Einhaltung der Versicherungsgrundsätze.
Die neuen Besonderen Versicherungsbedingungen sind auf unserer Website
unter www.groupemutuel.ch/pflegenetz
und www.groupemutuel.ch/basicplus
verfügbar. Sie können die Bedingungen
auch unter 0848 803 555 bestellen.
Personen, die einem alternativen Versicherungsmodell beigetreten sind, empfehlen wir, diesen Login-Artikel zusammen mit ihren Besonderen Versicherungsbedingungen aufzubewahren. l
Kündigung und Ende der Versicherungsdeckung (Art. 4 BVB «BasicPlus» / Art. 7 BVB «Pflegenetz»)
Die Versicherung endet, wenn:
uder Versicherte seinen Wohnsitz in
eine Region verlegt, in der die Versicherung nicht angeboten wird
uder vom Versicherten gewählte Hausarzt die Behandlung, die aufgrund des
Gesundheitszustands des Versicherten nötig ist, nicht mehr koordinieren kann (z. B. bei Behandlungen, die
durch einen Arzt des Pflegeheims,
in dem sich die versicherte Person
aufhält, durchgeführt werden)
uder vom Versicherten gewählte Hausarzt keine vertragliche Beziehung
mehr zum Versicherer hat
10
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Unser versicherter: Louis Margot
Als Champion für gesteigerte
Performance rudern
Louis Margot ist 19 Jahre alt und Junioren-Weltmeister 2010 im Rudern. Ein Teamerfolg:
zwei Waadtländer und zwei Schaffhauser, die gleichzeitig den Zusammenhalt der Schweiz
und ihre Talente als Ruderer demonstriert haben. Portrait eines jungen Sportlers.
Wann haben Sie mit dem Rudern
begonnen und warum?
Ich rudere seit sechs Jahren. Davor habe
ich Judo gemacht, doch Mannschaftssport reizte mich mehr. Ein Freund hat
mir Rudern vorgeschlagen. Richtig
gepackt hat es mich, als ich an den
Schweizermeisterschaften meine erste
Medaille gewonnen habe. Unser Trainer
Gérald Paquier hat mir geholfen, meine
eigenen Grenzen zu überschreiten, und
mich motiviert.
Ihr Vorbild?
Steve Redgrave, fünffacher Olympiasieger. Wenn ich spüre, wie anstrengend
das Leben als Rudersportler ist, dann
denke ich an die vielen tausend Trainingsstunden von Steve!
Wie viele Stunden trainieren Sie pro
Woche? Wie sieht Ihr Training aus?
Rund 20 Stunden, doch das variiert, z. B.
wenn ich ein Wochenende mit dem Team
trainiere. Oft trainieren wir in der Halle,
beim Muskeltraining zum Beispiel. Mit
dem Ergometer können wir mentale und
körperliche Leistungsfähigkeit trainieren; Rudern erfordert auch mentale
Stärke.
Was braucht man als erfolgreicher
Ruderer?
Eine gute Physis, insbesondere Kraftausdauer in den Beinen, gute Koordination und Schmerzresistenz. Und die
Grösse ist wichtig: Die meisten internationalen Athleten sind fast zwei Meter
gross.
Wie gehen Sie mit Druck und Stress
vor einem Rennen um?
Für den Umgang mit Stress gibt es keine
allgemeine Gebrauchsanweisung, das
ist sehr persönlich. Ich höre sehr gern
Musik. Vor wichtigen Rennen schliesse
ich die Augen und gehe die Strecke in
Echtzeit im Kopf durch. So bin ich mir zu
100% bewusst, was auf mich zukommt.
Welche Lebensweise erfordert Rudern?
Ich persönlich brauche sehr viel Schlaf,
zwischen neun und zehn Stunden täglich.
Auch die Ernährung spielt in Sachen
Leistungsfähigkeit eine wichtige Rolle.
Wie bringen Sie Studium und Sport
unter einen Hut?
Das muss man gut organisieren. Ich
versuche, nicht allzu viel Zeit vor dem
Fernseher zu verlieren; das ist manch-
mal schwierig. Ich widme mich voll dem
Studium und dem Training; verglichen
mit meinen Altersgenossen gehe ich selten aus.
Was hat Ihnen der Weltmeistertitel
gebracht?
Es hat mir grossen Spass gemacht,
mit meinen Teamkollegen zu trainieren, auch wenn es manchmal hart war.
Unsere Medaille ist das Resultat von
Teamarbeit; dieser Moment, in dem wir
zu viert gelitten und gesiegt haben, wird
l
mir immer in Erinnerung bleiben.
Palmares
Louis Margot ist Mitglied des Forward Rowing
Club Morges und hat schon viel erreicht:
2010 gewann er die internationale Regatta
in Slowenien im Vierer ohne Steuermann und
die Junioren-Weltmeisterschaft im Vierer mit
Steuermann. Dieses Jahr klassierte er sich
bei den Schweizermeisterschaften der Elite
auf dem 3. Rang im Vierer ohne Steuermann
und auf dem 8. Rang im Achter mit Steuermann. Ziel für die kommende Saison: sich
als Teammitglied auf internationalem Niveau
etablieren und weitere Fortschritte machen,
z. B. in Hinblick auf die Olympischen Spiele
2016 in Rio. In diesem Sinn: Leinen los!
11 |
Top-Skimarken
Rossignol – eine Legende
Das Unternehmen Rossignol Schweiz mit Sitz im Kanton Zug zählt in Sachen Versicherung
auf die Groupe Mutuel. Dieses Vertrauen ehrt uns, denn es verbindet uns mit einer Legende
des Alpinsports. Porträt eines innovativen und über hundert Jahre alten Unternehmens.
Mit Rossignol verbindet man grosse
Namen wie Jean-Claude Killy, Roland
Colombin, Alberto Tomba, Vreni Schneider oder, etwas aktueller, Lara Gut und
Didier Defago. Nach von Turbulenzen
geprägten Jahren setzt die RossignolGruppe auf ihre über hundertjährigen
Wurzeln. Der ehemalige Firmeninhaber
Laurent Boix-Vives, der das Unternehmen in den 1950er Jahren in die moderne
Ski-Ära katapultierte, formuliert elegant: «Je tiefer die Wurzeln, desto höher
der Baum.»
Die Anfänge
Die Rossignol-Geschichte beginnt 1907
in einer Schreinerei im Département
Isère. Die Schreinerei gehört Abel Rossignol, einem jungen Unternehmer,
der sich als Erster mit der Herstellung
von Skiern für Wettkampf und Freizeit
beschäftigte. Nie hätte er sich träumen
lassen, dass sein Name hundert Jahre
später noch immer eine Referenz im Skisport sein würde. 1922 und 1923 taten
es ihm andere Skibauer gleich: Joseph
Fischer aus Österreich und Franz Völkl
aus Deutschland.
Innert hundert Jahren hat sich die Skiherstellung vom Handwerk zum HighTech-Verfahren entwickelt; Trend- und
Modesportarten wie Snowboarding, Car-
ving und Extremskifahren sind dazu
gekommen. Mittlerweile ist Rossignol
hundertjährig – und immer noch da.
Heute
2010 beträgt der Umsatz des Unternehmens weltweit rund 200 Millionen Euro.
Seine Schweizer Tochtergesellschaft verzeichnet einen Umsatz von 20 Millionen
Franken und beschäftigt 20 hauptsächlich im Verkauf tätige Mitarbeitende.
Infolge strategischer Überlegungen
spricht man heute nicht mehr von einer
einzigen Gesellschaft, sondern von der
Rossignol-Gruppe, welche die Top-Skimarken Rossignol, Dynastar, Lange und
Look unter einem Dach vereint.
Nach schwierigen Jahren aufgrund
eines strategischen Entscheids, der
Mitte des letzten Jahrzehnts die Erwartungen nicht erfüllte, hat eine neue
amerikanisch-australische Investorengruppe die Zügel in die Hand genommen. Unter der Führung von CEO
Bruno Cercley, einem ausgesprochenen Kenner des Alpinsports, setzt die
Marke auf ihre Wurzeln. Innerhalb von
18 Monaten schreibt das Unternehmen
wieder schwarze Zahlen – eine Glanzleistung, die in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zustande kam und mit einer
Auszeichnung im Herkunftsland Frank-
reich belohnt wurde. Und Symbol dieser
Rückkehr in die Zukunft: Die seinerzeit
nach China verlagerte Produktion in der
Nähe von Chamonix (F) wurde wieder
aufgenommen. Ein Entscheid mit grosser Auswirkung auf das Unternehmensimage!
Nachwuchsförderung
Simon Boner, Geschäftsleiter Schweiz,
zeigt sich erfreut über den neuen Elan
der Gruppe: «Skifahren und Snowboarden sind eng mit dem Erfolg von Wettkampfsportlern verknüpft: Die Siege
der Skirennfahrer und Snowboarder
haben direkten Einfluss auf die Kaufbereitschaft der Konsumenten. Deshalb ist
es wichtig, die Marken mit berühmten
Sportlern aus dem Alpinskisport, Langlauf oder Snowboarding zu verbinden.»
Folglich investiert das Unternehmen
stark in den Nachwuchs und fördert
junge Athleten. Man kann ja nie wissen!
Innovationsfähigkeit ist das zweite
Schlagwort, wenn man als Unternehmen überleben will. Zur Stärkung ihrer
Marktbasis setzt die Gruppe daher auf
einen neuen Trend: der All-MountainSki «Rocker», mit dem sich der Skifahrer
im Tiefschnee genauso wohl fühlt wie im
wilden Waldgelände oder auf den «Autol
bahnen» unserer Skiorte.
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Groupe Mutuel | Leben®
Dank Lebensversicherungen
Steuern sparen und den
Ruhestand geniessen
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Ausserdem sorgen Sie mit einer Lebensversicherung finanziell für die Folgen eines
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Ihre Familie vor den finanziellen Folgen eines vorzeitigen Todes oder einer
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2. Säule (jedoch maximal 20% Ihres
Einkommens)
Diese Abzüge können Sie bis zu Ihrer
Pensionierung geltend machen. Ausserdem wird das Kapital bei der Auszahlung getrennt vom übrigen Einkommen
zu einem privilegierten Satz besteuert.
Die Tabelle zeigt einige Beispiele für
mögliche Steuerersparnisse.
Garantierte Vorsorgeziele
Die gebundene Lebensversicherung
(Säule 3a) der Groupe Mutuel gewährleistet Ihr Sparziel. Die versicherte Erlebensfallleistung wird bei Vertragsende
ausbezahlt – auch, wenn Sie infolge
Krankheit oder Unfalls erwerbsunfähig
Wie viel beträgt die Steuerersparnis
mit einer gebundenen Vorsorgepolice (3a)?
Steuerbares Einkommen
Familie mit 2 Kindern
Alleinstehende Person
Fr. 65’000.–
Fr. 70’000.–
Jährliche Besteuerung ohne Säule 3a
Fr.
6’380.–
Fr. 12’185.–
Steuereinsparung mit Säule 3a*
Fr.
1’198.–
Fr.
Einsparung auf 20 Jahre
Fr. 23’960.–
1’890.–
Fr. 37’800.–
* Diese Berechnung basiert auf einem nationalen Durchschnitt mit einer Jahresprämie von Fr. 6’682.–.
sind. In einem solchen Fall kümmern
wir uns bis zu Ihrer Pensionierung um
die Prämienzahlung. Im vorzeitigen
Todesfall wird das versicherte Kapital
Ihrer Familie ausbezahlt; so gewährleisten Sie mit nur einer einzigen Versicherungspolice die finanzielle Sicherheit Ihrer Angehörigen.
Unabdingbare und sinnvolle Zusätze
Wenn Sie Ihren gewohnten Lebensstandard nach der Pension aufrechterhalten und die neuen Freiheiten gleichzeitig aktiv nutzen wollen, müssen Sie
sich schon jetzt über diese finanziellen
Aspekte Gedanken machen. Denn man
darf sich keine allzu grossen Illusionen
über die bei der Pension zur Verfügung
stehenden Beträge machen: Die Beiträge
der AHV/IV (1. Säule) und der beruflichen Vorsorge BVG/UVG (2. Säule) sind
im Allgemeinen nicht so hoch wie der
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Groupe Mutuel Leben GMV AG
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Tel. 0848 803 999
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13 |
LeClub: Ihre Treue wird belohnt
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Magic Comedy Festival –
Lachen ist gesund
Ab 2012 unterstützt die Groupe Mutuel
das Magic Comedy Festival von Peter
Löhmann.
Unter dem Motto «Lachen ist gesund»
treten verschiedene Künstler in der Deutschschweiz auf. Die Einnahmen dienen zugunsten eines Hilfsprojekts in Haiti in Zusammenarbeit mit dem Hôpital Albert Schweitzer
vor Ort.
Wettbewerb
Für alle Login-Leser gibt es nun die Chance,
Eintrittskarten zu gewinnen:
u2 x 2 Tickets für die Aufführung vom
10. Februar 2012 in Baden
u2 x 2 Tickets für die Aufführung vom
11. Februar 2012 in St. Gallen
Informieren Sie sich über das Hilfsprojekt
und machen Sie mit beim Wettbewerb unter:
www.groupemutuel.ch/magiccomedyfestival
Somit wird beim Ersatz durch ein Generikum
keine Taxe erhoben, was beim ersten Mal eine
Einsparung von 40% bedeutet. Die Taxe beträgt
mie de 40% pour la première fois,
maximal Fr. 21.60.
taxe plafonnée à 21.60.
www.sunstore.ch
www.sunstore.ch
www.sunstore.ch
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Zweifelhafte Testangebote im Internet
Warnung: Internet-Gentests
Verschiedene Websites bieten im Internet Gentests an, die Informationen über verschiedenste
Krankheitsrisiken liefern. Eine Expertenkommission des Bundes warnt.
Im Internet kann man bei verschiedenen
Anbietern Gentests bestellen. Die Möglichkeit, das eigene Erbgut zum Beispiel
auf Krankheitsrisiken zu testen oder
mehr über die eigene Lebenserwartung
zu erfahren, ist für viele Menschen verlockend. Die Expertenkommission für
genetische Untersuchungen beim Menschen (GUMEK) lanciert eine Informationskampagne, um die Bevölkerung
aufzuklären.
Wichtige Beratung
Gentests aus dem Internet liefern
Vorhersagen über das Risiko für die
Entwicklung von schweren, sogar
lebensgefährlichen Krankheiten. Das
Testresultat kann Ängste auslösen, mit
denen Betroffene ohne Beratung und
Betreuung durch Spezialisten kaum
umzugehen wissen. Umgekehrt kann
ein «normaler» Befund falsche Sicherheit vermitteln.
Login lesen und tolle Preise gewinnen!
Login-Wettbewerb
Neuer Wettbewerb in dieser Ausgabe
Beantworten Sie die drei Fragen in der «LeClub»-Beilage und gewinnen Sie 50 x 4 Kinoeintritte für
Disneys «The Muppets», gültig in allen Schweizer Kinos!
Und nicht vergessen: Die Antworten finden Sie in den Login-Artikeln und in der «LeClub»-Beilage
oder auf der Website http://de.disney.ch. Benutzen Sie den Antwortcoupon in der «LeClub»Beilage oder gehen Sie auf www.groupemutuel.ch/wettbewerb.
Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern unseres letzten Wettbewerb!
Folgende vier Personen wurden unter zahlreichen Teilnehmenden ausgelost und gewinnen je
einen dreitägigen Aufenthalt in Lausanne und Umgebung für zwei Personen (zwei Übernachtungen im Doppelzimmer, Wochenende):
u 1. Preis: Hans Kiener – Aeschau (BE)
u 2. Preis: Jacqueline Guignard – Nyon (VD)
u 3. Preis: Domenico Balmelli – Porza (TI)
u 4. Preis: Nathalie Maret – Delémont (JU)
Deshalb erachtet die GUMEK «anonyme
Risikoprofile, die ausschliesslich genetische Risikofaktoren berücksichtigen
(…) als unseriös und irreführend.» Und
logischerweise werden die Kosten für
solche Analysen auch nicht von der
Krankenversicherung übernommen.
Bedingungen der Kostenübernahme
Nur Gentests, die der Bestätigung oder
dem Ausschluss einer Diagnose und der
Wahl einer effizienten Behandlungsmethode dienen, werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung
(OKP) vergütet. Prädiktive Tests bei
gesunden Personen mit dem Ziel, Risiken für die Nachkommen auszumachen,
werden nicht von der OKP übernommen,
denn in diesem Bereich gelten äusserst
strikte Regelungen.
Qualität und Sicherheit
Das Durchführen und Interpretieren
von Gentests ist sehr anspruchsvoll
und unterliegt strengen Richtlinien
zu Qualität, genetischer Beratung und
Datenschutz. Bei den im Internet angebotenen Gentests werden diese Richtlinien nicht unbedingt eingehalten,
daher wird von Internet-Testangeboten
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dringend abgeraten.
15 |
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Groupe Mutuel | Santé® | Vie® | Entreprise®
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Groupe Mutuel | Gesundheit®
Versicherung für Komplementärmedizin
Alterna: erweiterter
Leistungskatalog
Alterna, die beliebte Zusatzversicherung für Komplementärmedizin der Groupe Mutuel,
erweitert ihren Leistungskatalog. Ab dem 1. Januar 2012 wird sie um zehn zusätzliche
Therapien ergänzt – und das ohne Prämienerhöhung!
Unsere vorteilhafte Versicherung
Alterna derzeit übernimmt Behandlungen und Heilmittel im Zusammenhang
mit zehn komplementärmedizinischen
Therapien, wenn diese von Ärzten
durchgeführt werden.
Aufgrund des steigenden Interesses für
komplementärmedizinische Behandlungsmethoden hat die Groupe Mutuel
Versicherungen GMA AG beschlossen,
den Leistungskatalog von Alterna um
zehn zusätzliche Therapien zu erweitern, darunter Biodynamik, Osteopathie, Sophrologie und Elektroakupunktur (fett in der obenstehenden
Tabelle).
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat die neue Therapienliste in den Besonderen Versicherungsbedingungen gutgeheissen. Alle
anderen Bestimmungen der Versicherungsbedingungen bleiben gleich.
Versicherte, die von dieser Deckungserweiterung betroffen sind, erhalten demnächst ein Informationsschreiben.
Unveränderte
und moderate Prämien
Wenn Sie eine Alterna-Versicherung
abgeschlossen haben, profitieren Sie
ab Januar 2012 automatisch von der
Erweiterung des Leistungskatalogs,
und dies ohne Prämienzuschlag, denn
die Monatsprämien betragen weiterhin nur Fr. 6.– für Erwachsene und
Fr. 3.– für Kinder bis 19 Jahre, mit
50% Rabatt beim gleichzeitigen Abschluss bestimmter anderer Zusatzversicherungen. Ausserdem übernimmt
Alterna die Kosten von Medikamenten
Alterna übernimmt Kosten im Rahmen folgender Therapien:
Naturheilverfahren
Manuelle Therapien
Psychotherapie
Akupunktur
Aurikulotherapie
Bioresonanz
Chinesische Medizin
Elektroakupunktur
Homöopathie
Magnettherapie
Phytotherapie
Neuraltherapie
Anthroposophische Medizin
Ätiopathie
Mesotherapie
Orthobionomie
Osteopathie
Autogenes Training
Biodynamik
Medizinische Hypnose
Rebirthing
Sophrologie
EMDR
im Zusammenhang mit den erwähnten
komplementärmedizinischen Therapien
bis zu Fr. 2’000.– pro Jahr.
Das heisst also: Versicherte mit einer
Alterna-Versicherung erhalten ab 1. Januar 2012 mehr Leistungen zum
l
gleichen Preis!
Sie möchten die Versicherung
Alterna abschliessen?
Oder Sie haben Fragen?
Dann kontaktieren Sie uns:
Groupe Mutuel
Rue du Nord 5
1920 Martigny
Gratisnummer 0800 808 848
E-Mail: offerten@groupemutuel.ch
alterna@groupemutuel.ch
(Therapie durch Augenbewegungen)
Die obligatorische
Krankenpflegeversicherung
übernimmt fünf
komplementärmedizinische
Therapien
Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie und
traditionelle chinesische Medizin werden ab
1. Januar 2012 provisorisch bis Ende 2017
unter bestimmten Voraussetzungen wieder
im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) vergütet.
Die Übergangsperiode soll dazu genutzt
werden, die gesetzlichen Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der fünf Therapien definitiv zu beurteilen.
Die Kosten dieser Therapien werden von
der OKP nicht bei allen Ärzten übernommen, die im Rahmen des KVG praktizieren
können; die OKP übernimmt die fünf Therapien nur, wenn der Arzt die spezifische,
in der Krankenpflege-Leistungsverordnung
(KLV) festgelegte Weiterbildung absolviert
hat. Die Versicherung Altnerna übernimmt
jedoch weiterhin Behandlungen von Ärzten
ohne diese Weiterbildung.
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Kunst und Fotos
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