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Bumann der restauranttester erklärt, was auch Sie - Mediaplanet

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eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
Marco Fritsche
Geniessen Sie wie
der Moderator
5
Peter Hofmann
Über die Whiskyseite des Lebens
Rolf Knie
Wie er Kunst und
Kultur geniesst
Anna Maier
Die besten Winterreisedestinationen
genuss
November 2009
tipps
wie sie deN
wiNter
geNiesseN
Sehen Sie hinter
die kuliSSen!
Bumann der restauranttester erklärt, was auch Sie zum
perfekten Gastgeber macht.
Foto: www.3+.tv/presse
AnZeIge
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2 · November 2009
eine themenzeitung von mediaplanet
ChallEnge
wir empfehlen
Anna
Maier
Anna Maier, 32,
ist Radio- und
Fernsehmoderatorin
S. 14
«Körper und Seele
brauchen im Winter
besondere Zuwendung,
um die harten, trüben
Tage heil zu überstehen.»
Kunst und Kultur
Rolf Knie erzählt, wie er geniesst.
Der Whisky-Liebhaber
S. 12
S. 6
Peter Hofmann erklärt worauf man bei einem
guten Whisky achten muss.
Seite 4–5
Meta Hildebrand
26-jährige TV- und
Störkoch.
Foto: Tobias stahel
So toll, so unbeschreiblich einfach kann Geniessen sein!
Unser aller gemeinsames Ziel ist die Suche nach dem perfekten Genuss,
der aber nicht immer vom Gaumen ausgehen muss. Geniesser werden in vier
unterschiedliche Kategorien eingeteilt ...
Glücksgefühle durch Genuss
W
er kennt das
nicht!
Wie
leicht so ein gu­
ter Tropfen den
Hals runterläuft
oder so ein auf
den Punkt ge­
troffenes Filet, zart, weich, auf der Zun­
ge zergeht und einem fast den letzten
Atem nimmt. So toll, so unbeschreib­
lich einfach kann Geniessen sein. Zum
Thema Genuss fallen mir tausend Din­
ge ein. So viele, dass ich fast schon eine
Schreibblockade kriege. Etwas aber fiel
mir ganz besonders auf ... unser aller ge­
meinsames Ziel ist die Suche nach dem
perfekten Genuss, der aber nicht immer
vom Gaumen ausgehen muss. Nicht oh­
ne Grund werden wir Geniesser in vier
unterschiedliche Kategorien eingeteilt.
Der Couchgeniesser schaut gerne ge­
mütlich einen Film oder findet den Ge­
nuss im nichtstun. Die Geschmacksge­
niesser, die Genuss rein über ihren Gau­
men definieren, wie bei einem guten
Glas Wein oder einem delikaten Din­
ner.Die Erlebnisgeniesser,welche gerne
auf die grösste und gefährlichste Ach­
terbahn gehen und von einem Konzert
zu nächsten rennen. Dann gibt es noch
den sympathischen Alltagsgeniesser,
der es bereits als Genuss empfindet, je­
den Tag mit dem Zug fahren zu dürfen.
Er schätzt selbstverständliche Dinge,
wie das Rauschen der Strassenbahn
oder den Fall der Herbstblätter als wah­
ren Genuss.
Neben meinem absoluten Spleen nach
dem perfekten Gaumentanz, sprich gu­
tem Essen und Trinken, ge­niesse ich es
auch einfach nur gemütliche Stunden
mit meinen Freunden zu erleben, Men­
schen nahe zu sein und mich mit ihnen
austauschen zu können.Da fällt mir ein,
Ferien sind für mich das wahre Genuss­
erlebnis, wie sagt man noch gleich:
Spiel, Spass und was zu Naschen. Sofort
nach Ankunft am Strand liegen und sich
sonnen und den Sand zwischen den Ze­
hen spüren, anschliessend in den aben­
teurlichen Markt gehen und shoppen,
was das Zeug hält.In meinem Fall nennt
mein Freund das «Powershopping». Na­
türlich ist für mich das Highlight, die
verschiedensten einheimischen Spe­
zialitäten ausprobieren ... hmmm... Da
hat man gleich ein wenig Fernweh,oder
etwa nicht?
Da ich mich zu den Geschmacksge­
niessern zähle, fasziniert mich ganz
besonders, wie der Genuss im Gaumen
empfunden wird. Auf der Zunge wer­
den verschiedene Geschmäcker unter­
schiedlich wahrgenommen. Süss zum
Geniessen
«Zum Thema
Genuss fallen mir
tausend Dinge
ein. So viele, dass
ich fast schon eine
Schreibblockade
hatte»
Meta Hiltebrand
Besuchte die Kochschule Zürich und kochte
sich im 4-Sterne Hotel Rigihof hoch.
Beispiel empfindet man an der Zungen­
spitze. Sauer hingegen schmeckt man
seitlich vorne auf der Zunge. Salzig di­
rekt anschliessend etwas weiter hinten
und zu guter Letzt kurz vor dem Ende
der Zunge das Bittere. Aceto balsamico
auf Vanilleglace, Rotwein mit Schoko­
lade, Entenleber mit Portweinreduk­
tion, hmm... Das sind wahre Genüsse
für mich solche, von denen man nie ge­
nug bekommen kann. Es ist schon fast
wie eine Sucht. Nicht, dass ich etwa so
einen Sofaabend oder eine Achterbahn­
fahrt nicht schätze. Aber ich bin wohl
eher der Geschmacksachterbahnfahrer.
Ehrlich gesagt ist Essen für mich nicht
nur eine Pflicht, der man normaler­
weise dreimal täglich nachgehen muss,
sondern eher ein grossartiges Erlebnis
und eine Leidenschaft zugleich.
Es hat für jeden Geschmack etwas
Auserlesenes in diesem Themenheft
und ich hoffe natürlich, dass ihr voll auf
eure Kosten kommt. Dazu empfehle ich
euch ein gutes Glas Rotwein oder ein
spritziges Glas Champagner.
Marco Fritsche,
33-jähriger Moderator
und Geniesser
In diesem Sinne: Kostet das Leben, es
hat so viele Genüsse für euch bereit...
Das Ziel von Mediaplanet ist, unseren ­Lesern
qualitativ hochstehende ­redaktionelle ­Inhalte
zu bieten und sie zum Handeln zu ­motivieren,
somit schaffen wir für unsere Inserenten ­eine
Plattform um Kunden zu pflegen und neue ­zu
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Eure Meta Hiltebrand
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Genuss, vierte ausgabe,
November 2009
Managing Director: Fredrik Colfach
Editorial Director: Corinne Meier
Business Developper: Julian Lander
Production Manager: Corinne Meier
Sub-editor: Natascha Künzi, Angela Mittler
Project Manager: Alex Merk
Telefon: 043 888 73 18
E-Mail:
alex.merk@mediaplanet.com
Distributed with: Tagesanzeiger,
November 2009
Print: Ringier Print Adligenswil
Kontakt bei Mediaplanet: Julian Lander
Telefon: 043 888 73 14
Fax: 043 540 73 01
E-Mail: julian.lander@mediaplanet.com
Satzspiegel: 290 x 430 mm, Beilage „Genuss“ im Tages Anzeiger
Für genussvolle Weihnachten
Die schönsten Wein-Entdeckungen des Jahres.
Das „Chai au Quai“ am Ufer der Dordogne in Bordeaux,
das Zentrum unserer eigenen Weinerzeugung in Frankreich.
FÜR NUR
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Beat Koelliker
Beat Koelliker ist Präsident von ChateauDirect und Autor mehrerer ausgezeichneter Weinbücher
(u. a. der Bestseller Hallwag Weinschule, Weinwanderwege), die nach dem Prinzip „Learning by Tasting“
die Weinliteratur revolutioniert haben.)
2008
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Grössten Weingenuss und besinnliche Festtage wünscht Ihnen herzlichst
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Genau solche Winzer für Sie aufzuspüren, das ist die Spezialität von ChateauDirect. Die
schönsten Entdeckungen des Jahres präsentieren wir Ihnen heute in dieser exklusiven
Weihnachts-Edition – jeder Winzer ist mit einem seiner feinsten Weine vertreten und
alle diese Weine wurden mehrfach ausgezeichnet! Doch nicht nur der Inhalt, auch der
Preis ist besonders attraktiv. Da kann man guten Gewissens gleich noch eine zweite Kiste
als Weihnachtsgeschenk mitbestellen, denn über diese exklusive Auswahl freut sich jeder
Weingeniesser!
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es gibt Winzer, die lassen sich durch nichts von ihrem Ziel abbringen. Unbeirrbar machen sie
einfach den Wein, den sie persönlich am besten finden. Sie kümmern sich nicht darum, was
andere so in die Flasche bringen, und Trends oder gar Marktanalysen interessieren sie schon
gar nicht. Aus purer Leidenschaft machen sie einfach IHREN Wein, ohne Kompromisse – und
das unglaublich gut! Was zählt, ist allein die Qualität. Dabei kommen Spitzenweine heraus,
die zu den spannendsten der Welt gehören. Solche Winzer gibt es in allen Anbaugebieten der
Welt. Allerdings sollte man sie persönlich kennen, denn in den üblichen Weinführern sind sie
meist nicht zu finden.
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gereifter, tiefer aber immer noch verführerisch fruchtiger Kombination von Stärke und samtweicher Fülle machten
Rioja. Kurz ein Klassiker.
ihn zum „Besten seiner Klasse“!
Duca Petraccone Primitivo 2006 (2 Fl.) mit der Fülle
70 Jahre alter Reben. Würzig nach dunklen Früchten, dazu
reife Tannine die perfekt zu einem guten Essen harmonieren.
Monasterio de Tentudia 18 Meses 2000 (1 Fl.) Fast
10 Jahre Reifung, davon 18 Monate in Eiche! Das Ergebnis ist ein seidig weiche Beerenfrucht mit gut integrierten
Aromen von Toast und Vanille.
Grande Réserve de Gassac 2008 (2 Fl.) Ein grosser Rot- Opi Malbec Mendoza 2008 (1 Fl.) In den hochgelegenen
wein – der „Grand Crus des Languedoc“ (Hugh Johnson) Weinbergen einer der renommiertesten Kellereien Chiles
verspricht reichhaltige, elegante Komplexität.
wachsen die Trauben dieses aromatischen Malbecs.
The Black Stump Durif Shiraz 2007 (2 Fl.) ist weich,
rund und fruchtig, dennoch elegant und frisch. Der australische Winzer John Casella wurde kürzlich zum Erzeuger des Jahres 2009 aus Übersee prämiert.
Château Roc Mignon Bordeaux AOC 2007 (1 Fl.) Dieser
eindrucksvolle „Goldtropfen“ befindet sich auf Augenhöhe mit doppelt so teuren Pomerols. Das kleine Familienweingut stellt nur winzige Mengen her.
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4 · November 2009
eine themenzeitung von mediaplanet
inspiration
Frage: Haben Sie auch Mühe, am Morgen richtig wach zu werden?
Antwort: Stehen Sie noch früher auf und werden Sie bei einem
ausgiebigen Frühstück gemütlich wach.
Von Genüssen und
dem sechsten Sinn
liegt heute wieder der Lebensmittelpunkt
Fritsches, wie er am Anfang des Gesprächs
im appenzell
verrät. Obschon er während langer Zeit in
An einem trüben Novembervormittag Zürich heimisch war, hatte er die Zelte doch
­beginnt die Suche nach einem wahren
nie ganz abgebrochen in dem familiären
­Geniesser. Ein Mann von Welt soll es sein. Bauernhaus. Es dufte nicht besser im Ap­
Ein Strahlemann, der trotz Erfolg verwurzelt penzell, das sei es nicht. Zürich hatte so viel
­geblieben ist und auch noch simple Freuden zu bieten, da war er bisweilen beinahe über­
schätzen kann. Eine 071er Vorwahl leuchtet fordert. «Mein Arbeitsalltag kann schon
auf dem Handy auf. Es läutet eine Weile, ehe
sehr hektisch sein. Und in Zürich kriegt
es knackt: «Marco Fritsche hier».
man schnell das Gefühl, jene Ausstellung
unbedingt sehen, da schnell vorbei schau­
Marco Fritsche avancierte als Moderator
en und dann noch auf die Party zu müssen.
zum Aushängeschild von VIVA, dem ersten .kommt, wenn man nicht überall dabei ist.»
Schweizer Musiksender. Inzwischen fla­ Im Appenzell kommt man eher zur Ruhe,
ckert sein spitzbübisches Grinsen immer
weil man halt etwas ab vom Schuss ist. Ob­
häufiger über die heimischen Mattschei­
wohl sich das Kulturleben hier inzwischen
ben. Meist von einem Dreitagebart um­ durchaus sehen lassen könne. Da gebe es
rahmt, lächelt der Mund frech in die Kame­ den Kulturverein Drei Eidgenossen, Vernis­
ra, während die vifen, blauen Augen selbst­ sagen oder Referate. Er schwärmt von Kon­
bewusst mit dem Publikum schäkern. zerten des Appenzeller Echos. Volkstümli­
Schnell wird klar: Der Mann geniesst die che Musik, die mitunter auch sehr experi­
Arbeit vor der Kamera. Und so bringt er die­ mentell daherkommt, mit dem Frontmann
ser Tage auf 3+ die Liebe in einsame Bauern­ Josef Rempfler, der Mischformen und Sym­
häuser oder das Volk zum Singen. Auf Tele biosen mit irischer, slawischer und kelti­
Ostschweiz moderiert er seine eigene Talk­ scher Musik auslotet. «Das ist wahnsinnig
show und auch auf Pro7 und StarTV taucht interessant. Kurz, ein Hörgenuss!» Was ihm
der Blondschopf regelmässig auf. Grund ge­ Genuss denn bedeute? Heute früh sei es
nug, den geschulten Sinnen des Kommuni­ ihm ein Genuss gewesen, dieses Gespräch
kationstalents etwas auf den Puls zu fühlen, erst auf elf Uhr zu erwarten. So ist er in aller
um ihm die Geheimnisse seines geniesseri­ Ruhe aufgestanden, hat ein Nutellabrot ge­
schen Daseins im ländlichen Appenzell zu frühstückt, Kaffee getrunken und sich dann
entlocken.
Denn in dieser ruhigen Gegend
bei der
Zeitungslektüre einen zweiten Kaf­
WD_ad_mp290x143_1109_EXP3.pdf
1
20.11.09
18:38
Lifestyle
Profil
Marco
Fritsche
■■ Alter: 33 Jahre
■■ Beruf:
Fernsehmoderator
• bei 3+: «Bauer,
ledig, sucht…»
• Tele Ostschweiz:
Talkshow «Fritsche»
■■ Werdegang: Gymnasium
Klosterschule St.
Antonius, Appenzell
• Publizistikstudium
Uni ZH
• Teilzeit-Job bei
swizz, ab 2000
Vollzeit-Stelle als
VJ & Produzent
• Ab 2004: Aussenreporter «Eiger,
Mönch & Kunz» SF,
Einsätze StarTV
und Pro7/Sat1
Schweiz
• Kolumnist in «Z»
dem Magazin der
NZZ
fee gegönnt. Beim Geniessen sei es eigent­
lich nicht zentral, was man mache, ob das
mit Essen oder Erleben zu tun habe. Es geht
eher darum, etwas bewusst zu tun und sich
mehr Zeit zu nehmen. Er denke, wenn man
die Dinge bewusster erledige, gehe einem
auch mehr durch den Kopf. Dabei kommen
dann bisweilen spannende Sachen heraus.
Auch die Arbeit kann natürlich ein Vergnü­
gen sein. Nur: «Oft ist es heute schon so, dass
man eine Arbeit schon fertig haben sollte,
ehe man damit begonnen hat.» Auch rund
um das Bauernhaus gibt es immer wieder
zu tun. Da packt er von Frühling bis Sommer
gerne selbst mit an.«Den Rasen von Hand zu
mähen, gibt einem das Gefühl, man sei ein
«Siebesiech», meint er und lacht.Auch wenn
dann am nächsten Tag Muskeln schmerzen,
die man zuvor gar nicht gekannt hat. Sowie­
so sei er ein haptischer Typ. Obwohl sein Be­
ruf das vielleicht vermuten lässt, ist er nicht
unbedingt ein audiovisuell funktionieren­
der Mensch. Eher einer, der die Dinge gern
in den Händen hält.
Seinen Hörsinn verwöhnt Marco Fritsche
auf Konzerten. Zwar hat er in der Harmonie
Appenzell und in der Militärmusik Klari­
nette gespielt, unterdessen moderiert er de­
ren Konzerte aber nur noch an – um seinen
Dienst zu erfüllen. Wenn er selber auf Kon­
zerte gehe, dann am liebsten auf kleine. «Ich
liebe Klubatmosphäre, beim Hallenstadion
hingegen stellt es mir eher ab.» Das Auge
kommt bei der Malerei am meisten auf sei­
ne Kosten, findet er. Weil sie nicht flüchtig
ist, sich nicht bewegt. «Ich mag es, ein Bild
aus verschiedensten Blickwinkeln, Positio­
nen anzuschauen.» Roswitha Doerig habe
er im Haus, in der Küche einen Urs Mauret­
ter und in der Stube hängt ein André Grüter.
«Bis auf Roswitha Doerig keine unheimlich
bekannten Künstler. Aber sie gefallen mir.»
Auf ein feines Stück Fleisch zu einem fruch­
tigen oder schweren Wein kann er nicht ver­
zichten, genauso wenig wie auf sein Lieb­
lingsbier, das Appenzeller Quöllfrisch. Er
liebt schwarze Schokolade und isst eigent­
lich, was er will. Dafür treibe er halt etwas
mehr Sport, wenn es nötig sei. Einen sechs­
ten Sinn hat er höchstens, wenn es um na­
he stehende Menschen und Freunde geht.
Da komme es vor, dass man just dann an­
ruft, wenn der Andere zum Telefon greifen
will. Einmal hat er eine Seherin in der Sen­
dung gehabt. Als er dann in der Woche dar­
auf ständig Leute traf, an die er eben gerade
gedacht hatte, sagte er sich: «Oh mein Gott,
ich bin auch medial begabt.» Das passiere
wohl nur, wenn man sich ständig damit be­
schäftigt. Mit Schalk in der Stimme dröhnt
er: «Uriello, Ich bin Uriello».
Matthias Ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
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noveMbeR 2009 · 5
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eNtspANN
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Mit
KLAssiscHer
MusiK
MARCos tipps
Morgens früher aufstehen
und gemütlich wach werden.
Sich hinsetzen, nicht Kaffee
im Becher oder einen «Crois­
sant to go». Vielleicht eine Zeitung
durchblättern, Kaffee trinken und
Brötchen mampfen. Fruchtsalat oder
ein Birchermüsli dazu.
1
Zwischendurch
Raucherpausen machen.
Aber nicht mit einer Zigaret­
te. Getrocknete Apfelschnit­
ze sind ganz toll.Wenn man sichs ab­
gewöhnen will, mit den Kollegen
rausgehen, aber mit einem Zahnsto­
cher im Mund. So habe ich aufgehört.
Permanent einen Zahnstocher zwi­
schen den Zähnen. Dementspre­
chend war mein ganzes Umfeld über­
säht mit Zahnstochern. Im Auto, in
der Jacke,im Büro,überall.
2
Mittags
nicht mehr als ein Sandwich
in der Woche. Es gibt Wo­
chen,da habe ich das Gefühl,
sämtliche Sandwichs sämtlicher
Schweizer Tankstellen gekostet zu
haben. Sandwichs als solches sind
völlig in Ordnung, aber ein warmes
Mittagessen zuhause oder im Res­
taurant ist doch gemütlicher.
3
Nachmittags
einen Break einbauen. Raus
an die frische Luft, auch
wenn es nur eine halbe Stun­
de ist und auch wenn das Wetter nicht
wirklich mitspielt. Joggen, Spazieren
oder sich an die Sonne setzen.
4
im Lauf des tages
den Abend visualisieren.
Sich auf etwas freuen. Ob auf
ein Glas Wein, auf der Couch
zu fläzen,eine DVD oder aufs Kino.
5
den Abend schön gestalten
nicht einfach vor die Glotze
sitzen.Man soll sich nicht ge­
zwungen fühlen, aber wenn
man Lust hat,unbedingt etwas unter­
nehmen. Anschliessend eine gute
Nachtruhe.Im besten Falle folgend auf
befriedigenden,ausdauernden Sex.
6
MArco FritscHe
Moderator von «Bauer,
ledig, sucht...».
Foto: mattglanz
(by nicole bentivoglio)
AnZeIge
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6 · noveMbeR 2009
eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
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InspIrAtIon
tipp
2
AusreicHeNd
scHLAFeN
FRAGen & AntwoRten
peter Hofmann
buchautor, Whisky-experte und Restaurantbesitzer
Bei einer Schottland­Reise hat Pe­
ter Hofmann Whisky als Leiden­
schaft entdeckt, hat seinen alten Be­
ruf an den Nagel gehängt und ist nun
Whisky­Experte mit Leib und Seele.
■■ die ursprünge von whisky
liegen in schottland und irland
– woher kommt er heute?
Whisky wird inzwischen überall
produziert und es gibt unzählige Ar­
ten.In Schottland beispielsweise ist es mit
Whiskywie in Italien mit Wein: Jedes Ge­
biet hat seine typischen Eigenschaften.
!
iHreN VoLLeN
gescHMAcK
enthüllt die Zigarre
nur dem, der sie mit
Muse raucht.
Foto: istockFoto.com
Welches getränk passt
zu welchem Anlass?
■■Frage: Sind Sie sich der
vielfalt unseres täglich
Getrunkenen bewusst?
■■Antwort: nein? Dann lassen Sie
sich von der abwechslunsreichen
Geschmacksvielfalt der
heutigen Getränke überraschen
und begeistern.
«Amerikanischer
Whisky (z.b. bourbon, tennessee) wird
aus Roggen, Gerste
und Mais hergestellt,
Schottischer (Scotch)
hingegen überwiegend aus Gerste.»
tRinKen
Jeder tut es.Die junge Frau neben Ihnen
im Zug, der alte Mann auf der Parkbank,
das Kind auf dem Spielplatz, ja sogar das
Baby, das gerade laut schreit – trinken.
Der Sommer scheint gerade erst
verflogen zu sein und schon sind sie
wieder da: die kalten, regnerischen
Novembertage, die so trist und grau
erscheinen.Am liebsten würde man bei
so einem Wetter gar nicht erst die war­
me Stube verlassen,sondern einen heis­
sen Tee kochen, sich in eine flauschige
Wolldecke einkuscheln und nochmals
ein Stündchen weiterschlafen. Der Tee
duftet herrlich nach Zimt und gebrate­
nen Äpfeln und weckt bereits die erste
Vorfreude auf das Bevorstehende: die
Adventszeit. Schön sind sie, die bun­
ten Weihnachtsmärkte mit tausenden
lieblichen Figürchen, Kerzen und Ge­
stecken. Doch das Beste daran ist der
aussergewöhnliche Duft... Ein Gemisch
zwischen Glühwein, Orangenpunsch
und Lebkuchen. Ein Geruch, den die
meisten unweigerlich mit dem Weih­
nachtsfest in Verbindung bringen. Ein
Duft,der auch gestresste Geschäftsleute
für einen kurzen Moment in ihren Bann
zieht und sie daran erinnert, wie schön
es doch war als Kind auf Omas Schoss zu
sitzen, eine heisse Schokolade zu trin­
ken und sich unaufhaltsam zu fragen,
was wohl in dem reich verzierten Päck­
chen unter dem Weihnachtsbaum drin
sein mag.
Doch nicht nur im Winter kann ein
Getränk eine Wohltat sein. Wie erfri­
schend ist es doch, an einem heissen
Sommertag, wenn die Sonne brennt
und sogar das Gehen schwerfällt, in ein
Gartenrestaurant zu sitzen und sich
ein kühles Getränk zu genehmigen.
essenz des Lebens
Wasser ist der Ursprung allen Lebens.
Der Kern unserer Existenz. So essenzi­
ell Trinken auch ist – es hat nicht das
Geringste mit einem notwendigen
Übel zu tun. Logisch eigentlich, man
bedenke nur einmal die umwerfende
Vielfalt an verschiedenen Getränken.
Am Morgen ein Kaffee um in die Gän­
ge zu kommen, ein Tee während der
Arbeit, am Mittag eine Limonade, am
Nachmittag eine Flasche Mineralwas­
FACts
Über die Zigarre danach…
■■ geschmackvoller rauch
hochwertige, handgedrehte Zigarren gibt es in unterschiedlichsten Aromen. Moos, Zeder, Karamell, tropische
Früchte oder vanille finden sich darunter. eilig haben sollte man es aber nicht
beim Rauchen, denn ihren vollen Geschmack enthüllt die Zigarre nur dem,
der sie mit Muse raucht.
■■ gut geschnitten
Zigarren werden von Filmhelden oft einfach angebissen, der Kenner greift gern
zu speziellem werkzeug. wie der Kopf
tatsächlich fällt, ist letztlich aber egal. ein
sauberer schnitt in zwei Millimeter tiefe
garantiert, dass die Zigarre richtig zieht.
■■ richtig entflammt
Der feierliche Akt des Anzündens erfordert Geduld. Man dreht die Zigarre
ruhig über der Flammenspitze, während man behutsam und gemächlich zu ziehen beginnt. Der Rauch wird
nicht inhaliert, denn er entfaltet seinen
Geschmack in Mund und nase.
■■ Berühmte geniesser
winston Churchill, Che Guevara, John
F. Kennedy, Demi Moore, Jack nicholson und Michael Jordan: Sie alle tun es
oder haben es getan. Mit verkniffener
Mine beim Anzünden oder verschmitzt
lächelnd beim paffen, so kennen und
mögen wir sie.
ser, um den Durst zu stillen, und am
Abend vielleicht noch ein Feierabend­
Bier oder ein Gläschen Wein, um sich
zu entspannen. Die Wahl des Getränks
geschieht oft automatisch oder beiläu­
fig. Sie ist nicht so wichtig wie die Ent­
scheidun, des passenden Essens, und
dennoch bereichert die bunte Vielfalt
an Geschmackserlebnissen unser Le­
ben enorm.
eine wichtige Auswahl
Doch getrunken wird nicht immer nur
um den Durst zu stillen. Es gibt Mo­
mente im Leben, da wird das Getränk
zur Hauptsache und die Tätigkeit rich­
tiggehend zelebriert. Drei, zwei, eins ...
– fröhliches neues Jahr, und schon klin­
gen die Champagnergläser. Wer war
nicht schon einmal in einer Bar und
musste nach dem fünften «Nei, nei,
nei, nei, nei...» dann gleich nochmals
lauthals mit seinen Freunden ansto­
ssen, so dass auch sicher jeder Kneip­
penbesucher mitbekommen hat, dass
Sie und Ihre Clique sich nun gleich ei­
nen Shot genehmigen. Oder stellen Sie
sich nur einmal vor, was passiert wä­
re, wenn man während der Fussball­
Europameisterschaft in der Schweiz
für einige Stunden den Bierhahn zuge­
dreht hätte.
Trinken ist ein Teil der abendländi­
schen Kultur. Es darf nicht irgendein –
nein, es muss das passende Getränk zu
jedem Anlass sein. Denn es wäre doch
langweilig, am Weihnachtsfest nicht
den guten Glühwein, am Geburtstag
nicht den teuren Champagner, in den
Ferien keinen fruchtigen Sangria, am
Morgen keinen heissen Kaffee – son­
dern einfach immer nur Hahnenwas­
ser zu trinken.
Nicole KettleR
redaktion.ch@mediaplanet.com
■■ wo liegen die
Hauptunterschiede?
Man kann nach Herstellung und­
Geschmack unterscheiden.Schot­
tische Single Malts werden aus einem
aus Gerste gewonnenen «Bier» in der
Regel zweimal destilliert und sind aro­
matisch und kräftiger als die irischen,
dreifach destillierten Whiskeys, bei
welchen auch Mais und Weizen als Ba­
sisprodukte eingesetzt werden. Diese
sind deshalb im Geschmack feiner. In
den USA wird mindestens 51 Prozent
Mais verwendet. Kanadier nehmen oft
Roggen. Japan wiederum hält sich
stark an das schottische Vorbild.
!
■■ welche Bedeutung hat das
Alter eines whiskys?
Je älter,desto besser.Es geht dabei
aber nur um die Zeit im Holzfass.
In der Flasche verändert er sich nicht
mehr. Je länger Whisky lagert, umso
runder wird sein Geschmack. Bei sehr
langer Lagerung kann das Holz des
Fasses aber einen zu starken Einfluss
auf den Whisky haben. Er kann einen
starken Holzton annehmen. Whisky
muss unbedingt in Holzfässern gela­
gert werden.Und erst nach drei Jahren
und einem Tag darf er seinen Namen
tragen.Vorher ist es kein Whisky.Diese
Regelung gilt weltweit.
!
■■ Aber es gibt auch Liebhaber
von jungem whisky…
Natürlich. Kanadische und ameri­
kanische Whiskys beispielsweise
sind jung und werden nach der minima­
len Lagerzeit innerhalb von fünf Jahren
abgefüllt. Flaschen ohne Altersangabe
sind jünger.Doch die meisten Hersteller
sind stolz auf das Alter: Irische Whiskys
werden ab zehn bis zwölf Jahren be­
schriftet. Schottische Whiskys sind im­
mer mit Alter oder Jahrgang versehen
und werden frühestens nach zehn Jah­
ren abgefüllt.Nach oben hin ist es offen,
es gibt sogar über 60­jährige Whiskys.
!
■■ und wann trinkt man
welchen whisky?
Whisky kann man immer trin­
ken.Während ein weicher, leich­
ter Whisky als Aperitif genossen wird,
kann ein schwerer, rauchiger ein
idealer Gutenachtschluck sein. Die
Vielfalt macht Whisky interessant.
!
■■ welchen whisky bevorzugen
sie?
Ich bevorzuge klar die schottischen
Whiskys.Hin und wieder probiere
ich einen Schweizer,aber da blieb es bis­
her beim Probieren.In der Schweiz wird
Whisky erst seit etwa zehn Jahren her­
gestellt.Es braucht noch Zeit.
!
eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
noveMbeR 2009 · 7
InspIrAtIon
tipps
1
2
3
deKorAtioN
Weihnächtliche
stimmung
zaubern
Weihnachtsstimmung zu schaffen ist
nicht so schwer wie man denkt.
Begonnen wird zum Beispiel bei der Tisch­
dekoration. Passend zur Jahreszeit ein
festliches Gesteck mit Weihnachssternen in
der Mitte des Tisches platzieren.Allenfalls
ein paar kleinere Dekoobjekte (Steine,
Kerzen, Sterne…) als ergänzende Objekte um
das Gesteck platzieren.Ton in Ton wirkt das
ganze noch edler und verleiht jedem Tisch
einen besonderen Glanz.
FestLicHe tiscHdeKo
1. partykracher lockern
die stimmung und sehen
als dekoration toll aus.
2. passend zur Adventszeit christbaumkugeln in
aktuellen Farben.
3. Leckere Kekse zum
Naschen sind immer gern
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8 · noveMbeR 2009
eine tHeMenzeitunG von MeD
DiAPLAnet
tipp
neWs
warum man
jetzt keine
kalorien zählt
■■Frage: Würden Sie nicht gerne ein
perfekter Gastgeber sein?
■■Antwort: eine gute Planung und ein
Auge für die Dekoration machen schon
sehr viel aus.
daniel
Bumann
ist bis zum
3. Dezember in
der tv-Sendung
«bumann der
Restauranttester» auf
3+ zu sehen.
Wenn die Tage kürzer und die Abende län­
ger werden, gibt es nichts Schöneres als
ein ausgiebiges Essen mit Freunden und
Familie. Gastronom und Fernseh­Res­
tauranttester Daniel Bumann weiss ge­
nau,was ein perfekter Gastgeber braucht.
■■ in welcher Atmosphäre
sprechen sie von kulinarischem
genuss?
Wenn ich als Gast spüre, dass die Leu­
te im Hintergrund mit Leidenschaft ar­
beiten. Also der Koch mit Freude kocht.
Denn es ist in der Küche gleich wie in
der Kunst – der Koch ist auch ein Künst­
ler,der mit Leib und Seele sein Werk kre­
iert. Gelingt ihm das, spürt das der Gast
und erlebt einen Hochgenuss.
■■ was sind für sie die kulinarischen Klassiker in der winterzeit?
In der Winterzeit stehen saisonale Pro­
dukte auf meinem Einkaufszettel. Das
Angebot an Früchten und Gemüse ist im
Winter reduziert. Und das ist auch gut so
– denn man kann herrliche Gerichte etwa
mit Rotkabis oder Knollensellerie zube­
reiten. Ein Selleriesalat mit Apfel ist eine
köstliche Sache.Im Winter ist ein Portau­
feu eine beliebte Speise und an ganz kal­
AnZeIge
ten Tagen gehört natürlich ein Fondue
dazu.Zur Winterzeit wird alles etwas def­
tiger – auch die Saucen.Auch Metzgete ist
in der Winterzeit ein Genuss.
den und auf seine Linie achten, etwa
mit einem Obsttag. Aber während den
Festtagen wäre das der falsche Moment
– da heisst es: Geniessen!
■■ wie sieht für sie ein gelungenes
weihnachtsdiner aus?
In allererster Linie sollten Familie und
Freunde im Vordergrund stehen. Ich
rate immer, dass man nicht in Schön­
heit sterben soll. Das bedeutet: Weni­
ger Aufwand ist mehr. Wichtig ist, dass
niemand zulange in der Küche stehen
muss. Auch die Vorbereitung und die
Auswahl an guten Zutaten sind sehr
wichtig.
■■ Mit welchen tricks mache ich
mich zum guten gastgeber?
Egal was ich koche, die Leidenschaft
und Freude muss für den Gastgeber im­
mer spürbar sein.Meiner Meinung nach
ist die Kochleistung zwar wichtig, aber
genauso wichtig ist, dass sich die Gäste
wohl fühlen. Das gilt auch für die Deko­
ration.Nicht zuviel,aber nach dem eige­
nen Geschmack.
■■ Aber welchen leckeren
weihnachtsklassiker würden sie
denn empfehlen?
Für zuhause sind etwa das Nuss­Schink­
li, nach Belieben auch im Brotteig, oder
das Fondue Chinoise eine gute Wahl. Im
Restaurant gönnt man sich dann eher
Gerichte, die man Zuhause wohl weniger
zubereiten würde: Ente zum Beispiel.
■■ was bedeutet für sie die
winterzeit rein kulinarisch?
Die Tage werden kürzer, die Abende län­
ger.Man sitzt zusammen,isst,lädt Freun­
de und Familie ein. Dass man in der kal­
ten Jahreszeit meist zu viel isst, schadet
nicht.Denn gerade in der Weihnachtszeit
muss Essen Freude machen. Und ein ge­
nussvolles Essen mit Freunden trägt viel
zum eigenen Wohlbefinden bei.
■■ sie empfehlen also, in der
weihnachtszeit nach Herzenslust
zu schlemmen und die Kalorien zu
vergessen?
Genau! Nach den Weihnachtstagen
kann man wieder disziplinierter wer­
■■ was ist rein kulinarisch
momentan im trend?
Es gibt immer neue Ansätze und es wird
viel ausprobiert, wie etwa die Molekular­
küche.Ich denke,es bleibt von allen Rich­
tungen etwas hängen, doch die «echte»,
einfache Küche ist nach wie vor unüber­
trefflich. Ich bin der Überzeugung, dass
ein mit Leidenschaft gekochtes Mahl im­
mer schmeckt. Und man muss nicht im­
mer mit den neuesten Trends gehen, da­
mit es beim Gast ankommt.
■■ in ihrer sendung helfen sie in
Not geratene restaurants auf die
sprünge. was sind die häufigsten
Fehler beim gastgeber?
Viele Gastronomen möchten sich einen
Traum verwirklichen, ohne viel über
den Beruf und den damit verbundenen
Aufwand zu wissen. Zudem haben sie
dann oft keine Freude, um tagtäglich
ein grosses Arbeitspensum zu leisten.
So gilt für jeden Gastgeber – ohne Freu­
de und Leidenschaft geht nichts!
aNNa BiRKeNMeieR
redaktion.ch@mediaplanet.com
3
AuF eiNe
gesuNde
erNäHruNg
AcHteN
eine themenzeitung von mediaplanet
November 2009 · 9
Wein
geniessen statt
verschliessen
Zum Weingenuss brauche
man lediglich wache Sinne und
ein gutes Glas. Probieren sei
­wichtiger als Bücher darüber zu
­lesen. Das sagt der Weinkenner
Beat Koelliker, obwohl er selbst
Weinratgeber schreibt.
bei ist die Tulpenform sehr wichtig. In
der Tulpe sammeln sich die Aromen und
man nimmt sie konzentriert auf. Wein
schmeckt natürlich am besten in Gesell­
schaft.Er fördert ja auch die Geselligkeit,
man öffnet sich, wird geistreicher und
charmanter (schmunzelt).
■■ Was empfehlen Sie als Wein­
experte jemandem, der ebenso ein
Kenner werden will?
Wein lernt man nicht aus Büchern ken­
nen, sondern aus dem Glas: durch das
Trinken, Geniessen und die Teilnahme
an Degustationen. Es ist auch hilfreich,
sich in der Weingegend, im Gespräch mit
Winzern und Freunden oder aus Büchern
über den Hintergrund eines Weines zu in­
formieren. Das Buch darf den Wein aber
nie ersetzen: In die Hand gehört vorran­
gig ein Glas Wein und nicht ein Buch.Nur
die Erfahrung lässt einen Charakter und
Persönlichkeit eines Weines erkennen.
■■ Ist Wein denn nun Getränk oder
vielmehr Genussmittel?
Ursprünglich war Wein ein Nahrungs­
mittel und selbstverständlicher Be­
standteil jeder Mahlzeit. Wein regt die
Verdauung an,weckt den Appetit und ist
Ergänzung des Essens. Wie jedes andere
Nahrungsmittel soll Wein auch Genuss
bereiten.
■■ Aber muss man nicht Bescheid
wissen, um geniessen zu können?
Viel Vorwissen ist nicht notwendig. Es
braucht nichts weiter als Neugierde und
wache Sinne. Auf Wein sollte man zuge­
hen wie auf Menschen,offen sein für sei­
nen Charakter und seine Persönlichkeit.
Zu viele Erwartungen verbauen ­eine le­
bendige Begegnung schnell.
■■ Gibt es Instrumentarien, die zum
Weingenuss unentbehrlich sind?
Der Zapfenzieher ist das Wichtig­ste
(lacht). Ein gutes Glas gehört sicher
auch dazu, ein kleineres für den Weiss­
wein, ein grösseres für den Rotwein.
Es muss nicht übertrieben teuer sein,
aber man sollte auch nicht sparen. Da­
Bumann der koch
Seit 1995 wirkt Bumann
zusammen mit seiner Frau
im Fine Dining Restaurant
­BUMANNS Chesa Pirani in
La Punt bei St. Moritz.
Beat Koelliker
Seit 2002 arbeitet
Beat Koelliker
freiberuflich und hat
mehrere Weinbücher
mit der Kernaussage
«Learning by Tasting»
veröffentlicht.
Foto: 3+
■■ Wie hat sich der Weingenuss mit
der Zeit verändert?
Die Rolle als Essensbegleiter ist weiter­
hin seine vornehmste Rolle. Es gibt aber
heute die Tendenz, dass Wein zum Kult­
objekt wird. Auch die Weine der neuen
Welt haben jene in den traditionellen
Gebieten beeinflusst. Es sind neue Stile
entstanden. Die Anregungen gehen hin
und her und es entstehen neue Arten,
Wein zu interpretieren.
■■ Was halten Sie davon, dass Wein
immer mehr zur Wertanlage wird?
Das ist eine absolut weinfremde Entwick­
lung. Wein ist zum Trinken gemacht und
gehört auf den Tisch,nicht in den Tresor.
■■ Welches Weingebiet zählt für
Sie zu den spannendsten oder
­wichtigsten?
Das ist schwierig zu beantworten. Das
Schöne am Wein ist die Vielfalt, die
Überraschungen, die er bietet. Ich bin
ein neugieriger Mensch und mich inte­
ressiert, was wo wächst. Einige Regio­
nen sind mir vertrauter, gerade deshalb
möchte ich mich aber auch in anderen
umsehen.
Kanyama Butz
5
daniel bumanns tipps
Einladungskarten
von Hand schreiben, schon
fast altmodisch und daher
umso überraschender. Zu­
dem sollte man den Gästen schon
auf der Einladung mitteilen, in wel­
chem gesellschaftlichen Rahmen
das Essen stattfindet.Handelt es sich
um eine legere Zusammenkunft un­
ter Freunden oder um ein elegantes
Festessen? Niemand will over- oder
underdressed erscheinen.
1
Gäste abstimmen
die eingeladenen Gäste
sollten auch zueinander
passen. Gewisse Gemein­
samkeiten sind die Voraussetzung
dafür, dass sich ein für alle interes­
santes Tischgespräch entwickelt.
Vor allem sollte man bei der Erstel­
lung der Gästeliste auch eine ge­
wisse Geschlechterparität berück­
sichtigen. Idealerweise sollte an ei­
ner Tafel nämlich stets eine Dame
zwischen zwei Herren und umge­
kehrt sitzen.
2
Auf Dekoration Wert legen
eine geschmackvolle Deko­
ration ist das halbe Essen.
Kerzen und ein schön ge­
deckter Tisch sind Pflicht – ein klei­
nes Geschenk an jedem Platz die Kür.
Zudem sollte man sich vergewis­
sern, dass genügend gleichartiges
Geschirr und Besteck sowie passen­
de Gläser zur Verfügung stehen.
3
Begrüssungsapéro
ein Apéro mit kleinen Häpp­
chen sorgt bei den Gästen
für lockere Cocktail-Stim­
mung und ist ein guter Einklang,be­
vor das Dinner beginnt.
4
Das Menü vorbereiten
am besten sollte man ein Es­
sen wählen, das sich bereits
im Vorfeld zubereiten lässt.
So kann sich der Gastgeber ent­
spannt um die Gäste kümmern, oh­
ne die ganze Zeit in der Küche ste­
hen zu müssen. Klassiker für ein ge­
mütliches Essen sind etwa Fondue,
Raclette oder ein Braten.
5
redaktion.ch@mediaplanet.com
Inserat Frascati
10.11.2009 11.11.2009
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10 · noveMbeR 2009
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■■Frage: besteht die
italienische Küche nur aus
Mozzarella und tomatensauce?
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schweizerisches gericht
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Mehr aus der schweizer
Küche bitte!
■■Frage: Wünschen Sie sich
manchmal mehr Abwechslung in
der Schweizer Küche?
■■Antwort: Reisen Sie durch die
Schweiz und lassen Sie sich von
den verschiedenen kantonalen
Gerichten inspirieren.
In unserem kleinen Land sind die Ge­
schmäcker so unterschiedlich wie die
Regionen. Oder wie die Menschen, die
sie bewohnen,und die Sprachen,welche
sie sprechen. Manch einer mag schon
kapituliert haben vor dem Unterfangen,
einem fremden Schleckmaul die kuli­
narische Schweiz näherzubringen. Kä­
se und Schoggi lautet die banalste Aus­
flucht. Tatsächlich aber weht dem Ken­
ner hier aus allen Himmelsrichtungen
der Duft süsser, salziger und würziger
Köstlichkeiten ins Gourmetnäschen.
die geschmäcker sind
verschieden
Eine kulinarische Tour de Suisse mag im
Kanton Zürich beginnen, wo die dicken
Vögel mit der Welt im Gepäck vom Him­
mel schweben. An klaren Wintertagen
wachsen die verschneiten Gipfel dann
fast aus dem blauen Zürisee und man
schlägt den Schal um den Hals,während
man auf der Promenade seinen Espres­
so schlürft. Abends sitzt man vor Kalbs­
geschnetzelten an einer Rahmsauce,
nach Zürcher Art. Mit goldener Rösti als
Beilage und der quirligen Nacht vor sich,
die in den Gassen wartet.
Nächster Halt ist Bern, in aller Früh.
Die Zähringerperle, die an der Aare
schläft, erwacht einmal im Jahr im
gelben Kleid. Jeweils am vierten Mon­
tag des Novembermonats macht sich
der «Zibelemärit» in der Altstadt breit.
Schwere Zwiebelzöpfe hängen von den
Ständen und konkurrieren die blonden
Berner Modis. Dazwischen schwebt der
«Pazifischer Lachs
(z.b. Sockeye,
Dogsalmon) gilt noch
nicht als überfischt,
deren Kauf ist also
noch vertretbar.
Dogsalmon eignet
sich übrigens sehr
gut für Sushi.»
süsse Duft vom «Zibelechueche». Ein
herzhafter Kuchen aus Zwiebeln, Rahm
und Speckwürfeln, der einem die Ber­
ner Zufriedenheit direkt in den Gaumen
verpflanzt.
was isst man im welschen?
Dringt man weiter nach Westen vor,
kommt man um einen Besuch des Grey­
erzerlandes nicht herum. Über die hü­
geligen Ausläufer der Freiburger Voral­
pen gelangt man in das beschauliche
Städtchen Gruyère, wo einem neben
dem kleinen Schloss und Fonduestuben
auch H.R. Gigers Museum die Pforten
öffnet.Noch hinter der Alpenarena,wel­
che das Städtchen einschliesst, thronen
die schroffen Wände des Gastlosen–Ge­
birgszuges. Im Banne dieser Türme, im
Chalet auf dem Soldatenpass, schmeckt
FACts
der Alleskönner
■■ Lachs, das delikate, rosa Fleisch
ist reich an wichtigen omega-3
Fettsäuren und wird roh, gebraten,
gekocht oder geräuchert verzehrt.
■■ sogar der Geniesser, der von
Fisch sonst nicht sonderlich angetan ist, findet häufig Geschmack an
ihm.
■■ um den Appetit hungriger Gäste anzuregen, bietet sich ein mit
schnittlauch und wermut verfeinertes lachstartar an. vorzugsweise
auf plätzchen aus Grünkernteig und
Gemüse, mit senfquark und senfsprossen garniert.
■■ Der Alleskönner macht sich auch
in einer Fischsuppe grossartig.
safrangewürz verleiht dieser die
besondere note.
■■ schmackhaft und rundum gesund geniesst man ihn mit frischen
spargeln. Zu breiten, grünen
nudeln, in mundgerechten stücken
an einer Rahmsauce angerichtet,
gibt der lachs hingegen eine
klassische hauptspeise ab.
■■ wer’s aber exotisch mag, grillt
die lachssteaks und serviert sie an
einer sauce aus Mango- und papayafrüchten. Mit Minze und ingwer
verfeinert, ergibt sich daraus eine
herrlich tropische verführung.
der würzige und traditionsreiche Grey­
erzerkäse womöglich am allerbesten.
Der Genfersee streckt sich bis in den
dunstigen Horizont, wenn man durch
die farbigen Weinberge der Waadt
rauscht und ins Rhonetal vordringt,
wo die Schneeriesen warten. Im Wallis
finden sich über neunundvierzig Reb­
sorten, die sich zwischen vierhundert
und achthundert Metern über Meer auf
5200 Hektaren Rebland verteilen. Eine
Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Vierzig
Prozent der Schweizer Weinprodukti­
on oder fünfundvierzig Millionen Liter
fliessen jährlich aus dem Bergkanton.
Der Dôle, ein Verschnitt aus Pinot Noir
und Gamay, oder der Fendant, ein Chas­
selas, sind Klassiker. Doch auch einhei­
mische Rebsorten wie die Petite Arvi­
ne erleben in jüngerer Zeit ein Revi­
val. Abends in Martigny lässt man sich
dann von Tomatenfondue an Kartoffeln
überraschen und geniesst einen heimi­
schen Weisswein dazu.
tessiner lieben es italienisch
Über den Furkapass oder den Simplon
findet der Reisenden einen Weg durch
das Zentralmassiv in den Süden. Zuhin­
terst im Tessiner Maggiatal schmiegen
sich die Kastanienwälder schon hoch­
rot an die Hänge,wenn der erste Schnee
die Gipfel ziert. Deren Früchte findet
man in einem urigen Grotto als Vorspei­
se in Form einer Kastaniensuppe. Der
Hauptgang bildet ein üppiger Safran­
Risotto, ehe man am Ufer des Lago Mag­
giore die Abendsonne bei einem Eis ver­
sinken lässt. Wer es nun aber ganz ge­
nau wissen will, nimmt den Heimweg
über das Bündnerland in Angriff, wo er
sich ein Stück herrlicher Nusstorte ein­
packen lässt.
Die italienische Küche bietet Fein­
schmeckern und Kochfreunden
weitaus mehr als nur Pasta, Pizza
und Gelati.Die sizilianische Genuss­
landschaft allen voran.
Italien ist bekannt für regional
sehr unterschiedliches, aber stets
ausgezeichnetes Essen. Ist die Tos­
kana für ihr hervorragendes Oliven­
öl und saftiges Fleisch berühmt, so
trumpft Sizilien mit fangfrischem
Thun­ oder Schwertfisch und Mee­
resfrüchten auf. Ob als erster Gang
mit Pasta oder als «Secondo»: Fisch,
Kalamari,Tintenfisch und Muscheln
nach sizilianisch zubereiteter Art
lassen jedem Seafood­Liebhaber das
Wasser im Mund zusammenlau­
fen. Kenner wissen, Fischgerichte
wie die «Pasta con le Sarde» oder ein
zartes, angebratenes Stück Schwert­
fisch geniesst man am besten mit
einem erfrischenden Glas siziliani­
schen Weissweins (z.B. Etna Bianco
oder Ansonica).
Wer es bodenständig mag, wird
Arancini lieben. Die mit Mozzarella,
Erbsen oder mit Ragù gefüllten und
ausgebackenen Reiskugeln sind ein
idealer Imbiss. Eine der wohl cha­
rakteristischen und häufigsten
Speisen der Insel ist die «Capona­
ta», eine ebenfalls währschafte Vor­
speise aus gebratenen Auberginen­
stücken an einer reichen Gemüse­
sauce. Die Aubergine gehört auch
ins berühmte sizilianische Pastare­
zept «Penne alla Norma». Zubereitet
mit Tomaten, frischem Basilikum
und der «Ricotta Salata», einem für
Sizilien typischen Schafskäse, erin­
nern die Farben dieses wohlschme­
ckenden Gerichts an die italienische
Tricolore (grün, weiss, rot). Munden
lässt man sich die Pasta übrigens
am besten mit einem kräftigen Nero
d’Avola­Rotwein.
Meister der «dolci»
Eine wahre Gaumenfreude sind die si­
zilianischen Desserts (ital. Dolci). Die
sizilianische Küche ist aufgrund vie­
ler früherer Fremdherrschaften von
unterschiedlichen Esskulturen ge­
prägt.Vor allem bei einigen Süssspei­
sen macht sich ein arabischer Ein­
fluss bemerkbar. Klassische siziliani­
sche Nachtische, die man sich nicht
entgehen lassen sollte,sind Cannoli –
mit kandierten Früchten,Ricotta und
Schokolade gefüllte Teigrollen – und
die Cassata, eine aus den selben Zuta­
ten und Biskuit bestehende Schicht­
torte. Aber auch Köstlichkeiten wie
«Frutta di Martorana», Früchte aus
bemaltem Marzipanteig, zählen zu
den typischen regionalen Süsswaren,
die jedes Schleckmaul in Ekstase ver­
setzen. Zwar etwas weniger kalorien­
geladen, aber ebenso so süss sind die
leckeren Dessertweine aus Sizilien.
Mit einem Glässchen «Zibibbo» oder
«Passito di Pantelleria» kann man ein
sizilianisches Essen perfekt ausklin­
gen lassen.
catheRiNa BeRNaschiNa
Matthias Ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
redaktion.ch@mediaplanet.com
PUBLIREPORTAGE
Gespräch mit Filipe Alloin,
Chef de Cuisine
Jean-Louis Nomicos (links) und
Filipe Alloin
Mit welcher Koch-Philosophie
verwöhnen Sie Ihre Gäste?
«Authentischer Geschmack hat für
mich oberste Priorität. Das Herzstück meiner‚ essentiellen Küche’ ist
die Frische und Einmaligkeit jedes
Produkts, das durch eine entsprechende, schonende Zubereitung
und Kombination bestmöglich zur
Geltung gebracht wird. Der Gast will
auf dem Teller sehen, was er essen
wird.»
Was ist Ihr persönlicher Bezug zu
Hummer und Austern?
«Als halber Portugiese und halber
Franzose habe ich schon immer
Zugang gehabt zu diesen Delikatessen. Die Art, wie wir Hummer
zubereiten, hat sich in den letzten
Jahren übrigens sehr stark verändert: Wir bereiten den Hummer zart
und schonend zu, indem wir ihn im
Bambuskörbchen garen. Dies ergibt
ein viel besseres Resultat, als das
feine Hummerfleisch im Wasserbad
zu sieden. Der traditionelle Hummer mit Champagnersauce ist das
beliebteste Gericht bei uns, weil wir
es leicht und raffiniert zubereiten.»
Wie profitieren die Gäste
der Hummer- und Austernbar
von der Zusammenarbeit mit
dem berühmten französischen
Spitzenkoch Jean-Louis Nomicos?
«Jean-Louis hat mich vor drei Jahren
an die Hummer- und Austernbar
vermittelt. Wir haben dann zusammen darüber philosophiert, wie wir
in dieses Lokal auch Akzente der
modernen französischen Küche
einbauen können. Daraus ist die Idee
der «Lasserre»-Gastronomiewoche
entstanden. Diese Zusammenarbeit
geht bereits ins dritte Jahr. Ich freue
mich immer wieder darauf, wenn ich
meinen Mentor sehe und mich mit
ihm austauschen und neue Gerichte
kreieren kann.»
ZeiTloseR
Genuss
Erste Adresse
für Feinschmecker
bekannten Vier-Sterne-Hotels St.
Gotthard in der Zürcher City.
Für Gourmets, die sich über die
Festtage etwas kulinarischen Luxus
gönnen möchten, ist die legendäre
Hummer- und Austernbar genau das
Richtige.
Das weit über die Landesgrenzen
hinaus bekannte Restaurant bietet
in stilvollem Ambiente auserlesene Meeresfrüchte und Fischspezialitäten in vielen Variationen an. Das
Lokal ist eine bekannte Adresse für
Feinschmecker und verfügt seit jeher über eine grosse Stammkundschaft. Der persönliche Gästekontakt sowie ein gepflegter Service sind
Aushängeschilder im Restaurant des
Adresse:
Bahnhofstrasse 87, 8021 Zürich,
www.hummerbar.ch
Öffnungszeiten:
12.00 bis 14.30 / 16.30 bis 24.00, im
Dezember während 7 Tagen geöffnet,
übrige Monate Dienstag bis Samstag
Warme Küche:
12.00 bis 14.00 / 18.30 bis 22.00
Reservationen:
Ivan Uradin, Mâitre d’Hôtel,
Tel. 044 227 76 21 oder
reservation@hummerbar.ch
Lasserre-Woche bietet kuLinarische höhenfLüge
Pariser Starkoch Jean-Louis Nomicos zu Gast an der Zürcher
Bahnhofstrasse:
Vom 6. bis 11. Dezember findet in der
Hummer- und Austernbar wieder die beliebte «Lasserre»-Gastrowoche statt.
Sie steht unter der Leitung des französischen Spitzenkochs Jean-Louis Nomicos,
2-Sterne-Michelin-Koch und Chef de Cuisine des legendären Restaurants «Lasserre»
in Paris.
die Jean-Louis Nomicos in die Hummerund Austernbar mitbringt, beinhaltet das
beliebteste Gericht aus dem «Lasserre»:
Seine mit Gänseleber und schwarzen Trüffeln gefüllten langen Maccaroni sind so beliebt, dass sie zeitlebens auf der Karte des
«Lasserre» stehen müssen, und manche
Gäste sogar die doppelte Portion bestellen.
Der langjährige Weggefährte des Spitzenkochs Alain Ducasse, unter dessen Ägide er während zehn Jahren für das 3-Sterne-Lokal «Louis XV.» in Monaco gewirkt
hatte, ist der französischen Kochtradition
verpflichtet. Die diesjährige Menuekarte,
Das sechsgängige Degustationsmenü
kostet CHF 186.-
Frühzeitige Reservation wird
empfohlen.
Hummer- & Austernbar
www.hummerbar.ch Tel. 044 227 76 21
12 · November 2009
eine themenzeitung von mediaplanet
inspiration
musik
Musik ist die
Sprache jenseits
der Sprache
■■Frage: Warum kommen wir
nicht von der Musik los?
■■Antwort: Weil Sie uns wie
eine Droge berauscht, uns an
wichtige Momente errinnert und
unser Leben bereichert.
Die Liebe zur Musik ist eine be­
ständige Liebe – sie vergeht nicht.
Viel eher wird sie mit den Jahren
zunehmend intensiviert und
bestätigt.
Musik zu beschreiben gleicht
beinahe dem Versuch einen Witz zu
erklären. Instinktiv hat man schon
lange begriffen, was nun mühselig
versucht wird, in Worte zu fassen.
Selbstverständlich finden sich in
der Wissenschaft unzählige Defi­
nitionen und Erklärungen für das,
was sich im Hirn abspielt,wenn wir
ein Lied hören, das eine Erinnerung
an eine Situation oder eine Person
in uns wachruft. Die Beschreibun­
gen musikalischer Sachverhalte
klingen allerdings immer eigenar­
tig distanziert und nüchtern – weit
entfernt von den starken Empfin­
dungen, die bestimmte Klangfol­
gen in uns auslösen.
Rolf Knie
Auch in diesem Jahr entführt der
Künstler und Artist das Publikum
gemeinsam mit seinem Sohn in
seinen Salto Natale: Eine geniesserische, nostalgische Reise unter das Zirkuszelt und über die
Bretter, die die Welt bedeuten.
Foto: salto natale
Erfahren Sie, wie Rolf Knie
sein Leben geniesst
■■Frage: Sind Sie ein Genussmensch?
■■Antwort: Jawohl! Ich liebe das
Leben, wenn man es so richtig
geniessen kann. Es ist zu kurz, um
es nicht zu geniessen.
Kunst und kultur
Wenn Schauspielkultur, Zirkus und
bildende Kunst auf einer Hochzeit tan­
zen, muss ein Knie der Bräutigam sein.
Rolf Knie über Genuss und seinen­
Lebensinhalt.
■■ Herr Knie, Sie waren schon
vieles in Ihrem Leben: ­Artist,
Schauspieler, Maler. In all
­diesen Rollen transportieren
sie Visuelles. Ist es Ihnen der
­wichtigste Sinn?
Ich bin ein sehr optischer, visueller
Mensch. So fokussiere ich darauf. Und
ich denke der Genuss geht auch über
die Augen.Auf allen Ebenen.Vom Essen
bis über den Sex – das ganze Spektrum.
■■ Was bedeutet Ihnen Genuss?
Glücksgefühl. So wie der Verzehr von
Schokolade beispielsweise Glücksge­
fühle erzeugt.
■■ Holen Sie sich darüber auch
­Inspiration?
Ja, ich glaube, Inspiration geht auch
über Glücksgefühle und den Genuss.
Denn was man geniesst, das nimmt
man auf und verarbeitet man, um es
in einer ganz eigenen Form auf Papier
wieder einzubringen – oder in ein Sal­
to-Natale-Projekt (lacht).
■■ Ihr aktuelles Projekt: Salto Natale
– geniessen Sie die Arbeit?
Ich bin der Meinung, wenn man ge­
niesst, was man produziert, werden
viele Leute bei der Rezeption ähnliche
Gefühle haben. Dann wird es auch fürs
­Publikum stimmen.
■■ Auch beim Malen produzieren Sie
Kunst. Worin liegt da der Genuss?
Wenn ich ein vollendetes Werk an­
schaue, geniesse ich jeden einzelnen
Quadratzentimeter, den mein Auge er­
fasst. Hin und wieder stosse ich auf ei­
nen, da muss ich sagen: «Uh, der ist mir
jetzt nicht so gut gelungen, da muss ich
noch einmal über die Bücher»
Dann schätze ich das Zurücklehnen
und das stille Betrachten. Und geniesse
es, mir zu sagen: «Doch, da habe ich et­
was ganz Anständiges geschaffen.»
■■ Wie konsumieren Sie selber
Kultur?
Wenn man über Kunst redet, ärgere
ich mich zu fünfundachtzig Prozent
und fünfzehn Prozent geniesse ich.
■■ Reden wir über die fünfzehn
Prozent.
(Lacht.) Es gefällt mir, wenn ich ein
echtes Bemühen erkenne, sich künst­
lerisch auszudrücken. Ich schätze
Kultur, die bei mir ein Glücksgefühl
erzeugt.
■■ Wie äussert sich denn d
­ ieses
Bemühen, sich künstlerisch
auszudrücken?
Wenn man sieht, dass sich der Künst­
ler etwas überlegt hat, sich Mühe ge­
geben hat und sein Handwerk be­
herrscht.
TipPs
Kunst
Literatur
Kunst geniessen, indem man jeder
Kunstform gegenüber sehr offen
bleibt. Frei vom Druck der Kunstkritik
oder dem Namen unter dem Bild zu­
schauen, zurücklehnen und sich in Ru­
he der Vorstellung widmen.
«Picassos Süsse Rache» – Eph­
raim Kishon, der verstorbene,
israelische Satiriker, Kunsthistori­
ker und begnadete Literat nimmt in
diesem Buch die Kunstszene aufs
Korn. Kurzweilig geschrieben und
amüsant zu lesen.
1
2
Kultur
Den Fernseher ausschalten,
das Haus verlassen und sich in
eine Sportveranstaltung setzen –
egal ob Fussball oder Eishockey.
Sich wieder einmal unter Leute
mischen und gemeinsam Kultur
geniessen.
3
■■ Welche Künstler erfüllen für
Sie diese Kriterien?
Da gibt es Tausende. Auch Unbekannte.
Zwei ganz klare Beispiele waren Picas­
so und Dali. Die haben alles beherrscht.
Auch den Menschen.
■■ Trifft man Rolf Knie denn zum
Beispiel als Besucher im Zirkus?
Ich habe so ziemlich alle Zirkusse ein­
mal gesehen. Ich besuche viele Ausstel­
lungen, sehe mir viele Dinge an. Aller­
dings werden Sie mich nie an einer Pre­
miere oder an einer Vernissage sehen.
Da wird vorderhand Smalltalk betrieben
und man findet keine Zeit, sich einge­
hend mit der Sache zu befassen. Ich ge­
he anonym, damit ich die Vorstellung
auch geniessen kann. Nicht um gese­
hen zu werden und dann in den Medien
zu ­erscheinen.
■■ Eines Ihrer zentralen Motive
sind Tiere. Weshalb geniessen wir
das Abbild von Tieren so sehr?
Eigentlich sollte man Kunst ja nicht er­
klären müssen. Alles, was einer Erklä­
rung bedarf, ist dieser nicht wert. Aber
ich denke, es ist vor allem die Authen­
tizität. Ich lebte und arbeitete ja jahre­
lang mit Tieren. Mir ist enorm wichtig,
dass die Stimmung des Sujets auf den
Betrachter überschwappt. Meistens ge­
schieht dies ja auch über die Augen. Da­
rum ist es wichtig,dass die Augen richtig
rüberkommen.Es sind die einzig sichtba­
ren Hirnzellen.Sie ziehen den Betrachter
sehr schnell in Bann.Oder eben nicht.
Das eine Lied
«Schatz – hör doch mal – die ­spielen
unser Lied». Auch schon gehört?
Auch schon gesagt? Wahrschein­
lich ja... Das Gefühl zum ersten Mal
verliebt zu sein, der erste Kuss, der
erste Liebeskummer, das trostspen­
dende Lied, das einem danach doch
wieder die Kraft gibt, aufzustehen –
für alle Zustände gibt es bestimmte
Lieder und auch noch zehn, zwan­
zig,vielleicht fünfzig Jahre nach ei­
nem gewissen Ereignis, egal wo Sie
sich gerade befinden, egal was Sie
gerade machen, wird Sie diese Me­
lodie an diese ganz bestimmte Si­
tuation erinnern. Musik löst etwas
in Menschen aus, Musik verbindet
Menschen, Musik spendet Men­
schen Hoffnung, Zuversicht, Trost
und manchmal auch einfach ein
paar genussvolle Stunden. ­Genau
deshalb wird uns ihre kraftvolle
Wirkung wohl auch für immer in
ihren Bann ziehen.
Achterbahn der Gefühle
Musik könnte beinahe als «Droge»
bezeichnet werden,wir können uns
nicht davon lösen, immer wieder
wollen wir berauschende Momente
erleben, in denen wir tief ergriffen
einem einzigartigen Musikstück
lauschen. Weshalb auch ein Besuch
der Oper, eines Musicals oder des
Konzerts der Lieblingsband einer
mehrstündigen Achterbahnfahrt
der Gefühle gleichkommt. Was gibt
es Schöneres, als sich für einen be­
stimmten Zeitraum zurückzuleh­
nen, den Alltag und alles um sich
herum zu vergessen und die um­
werfenden Arien einer Opernsän­
gerin zu hören? Genau so befreiend,
wenn vielleicht auch nicht gleich
entspannend, kann es sein, bei ei­
nem Rockkonzert in der vordersten
Reihe zu stehen und jeden Song der
Lieblingsband lauthals mitzusin­
gen. Oder aber während eines zwei­
stündigen Musicals mit den Prota­
gonisten mitzufiebern und auf ein
gutes Ende zu hoffen. Musik hat
für unser Leben, Erleben und Über­
leben eine aussergewöhnlich be­
reichernde Bedeutung. Nur so ist
ihr Siegeszug von den ersten Men­
schen bis in unsere Gesellschaft zu
erklären.
Nicole Kettler
matthias ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
redaktion.ch@mediaplanet.com
eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
neWs
Jeden t
tag eine Belohnung
■■Frage: Werden Sie jedes
Jahr in letzter Minute opfer des
Weihnachtsstress?
■■Antwort: bereiten Sie sich vor,
damit Sie Weihnachten dieses Jahr
gelassen angehen können.
Die Adventszeit steht vor der Tür und da­
mit auch ein Berg von Besorgungen, die
noch vor dem Weihnachtsabend erle­
digt werden müssen. Damit die schöns­
te Zeit des Jahres nicht im Stress endet,
am besten von Anfang an die Notbrem­
se ziehen.
Zimtsterne, Weihnachtspunsch,
Glühwein, Geschenke, Lichter, Kerzen
– ist sie nicht herrlich, die Weihnachts­
zeit? Einmal im Jahr darf alles kitschig
funkeln und leuchten. Einmal im Jahr
soll alles gut duften – vom Weihnachts­
gebäck über Duftkerzen bis hin zu de­
korativen Gläsern mit Sandelholz und
Dörrfrüchten. Hauptsache die gute
Stube wird dadurch noch heimeliger
und wärmer. Denn wenn es draussen
schneit und das Thermometer Minus­
temperaturen anzeigt, gibt es doch ei­
gentlich nichts Schöneres als drinnen
vor dem Kamin zu sitzen und sich zu
freuen, dass man nicht derjenige ist, der
im Schneesturm draussen herumlaufen
muss,sondern in der Wärme eine heisse
Schokolade trinken kann.
Ein Mysterium bleibt allerdings.
Während sich als die Zeit bis zu Heilig­
abend als Kind gefühlte fünf Monate
hinzog, scheint sie im Erwachsenen­
alter innert einer Woche zu verfliegen.
weiHAcHtsFreudeN. das dekorieren des Heimes gehört für viele zu den grössten
Foto: natascha künzi / gesehen bei globus
Vorfreuden der weihnachtszeit.
Mit dem Anzünden der ersten Advents­
kerze, füllt sich der Terminkalender au­
tomatisch mit unzähligen dringlichen
Erledigungen, die innert 24 Tagen ab­
gehakt werden sollten. Geschenke für
die Liebsten müssen her, die Wohnung
soll fürs Weihnachtsfest wie nach dem
Frühlingsputz glänzen, schon letztes
Jahr hatten Sie sich vorgenommen Ih­
ren Nachbarn in Sachen Weihnachts­
Dekoration zu überbieten, auf die
zwölf Guetzli­Variationen darf natür­
lich ebenfalls nicht verzichtet werden
und das üppige Weihnachtsmahl berei­
tet sich auch nicht von selber zu. Oben­
drein sind da noch zahlreiche Anlässe
wie etwa das Weihnachtsessen der Fir­
ma, Krippenspiel der Kinder und Besu­
che von Verwandten und Bekannten ge­
plant.
wie damals ...
Genug! Aus! Schluss! Ziehen Sie bereits
am ersten Advent die Notbremse, damit
Sie sich durch zu hohe Ansprüche an
sich selbst nicht diese wunderschöne
Zeit vergraulen lassen. Schliesslich soll
Weihnachten ein Fest der Freude sein.
Nicht ein Tag, an dem Sie komplett aus­
gepowert vor einer Tanne sitzen. Wes­
halb machen Sie es nicht wie als Kind
und gönnen sich täglich eine kleine
Freude? Es muss sich dabei natürlich
nicht zwangsläufig um ein Spielzeug
oder ein Stückchen Schokolade aus dem
Adventskalender handeln. Wie wärs
hingegen mit einem erholsamen Bad,
mit einer neuen Tee­Weihnachtsmi­
schung oder einer halben Stunde schö­
ner Weihnachtsmusik? Je mehr Sie sich
auf die täglichen Belohnungen freu­
en, desto langsamer scheint die Zeit bis
Weihnachten zu vergehen – so war es
doch zumindest als Kind, wieso sollte
dieses Konzept einige Jahre später nicht
immer noch funktionieren?
Selbstverständlich lassen sich die nö­
tigen Besorgungen nicht vollständig
umgehen. Doch 15 Minuten Anstehen
vor der Kasse macht mit ihrem Lieb­
lingskaffee in der Hand doch gleich viel
mehr Freude. Nehmen Sie die Freun­
din doch einfach zum nächsten Weih­
nachtseinkaufsbummel mit – das macht
Spass und zu zweit ist eine grössere Ide­
envielfalt, was Geschenke angeht, bei­
nahe schon garantiert.
der grosse tag
Nach all der Vorbereitung geht es
schliesslich nur noch um eins: den
grossen Tag geniessen. Nicht nur den
grossen Abend, nein, den ganzen Tag.
Am besten verteilen Sie die unliebsa­
men Aufgaben auf alle Familienmitglie­
der. Geteiltes Leid ist schliesslich halbes
Leid. Machen Sie aus der Zubereitung
des Weihnachtsessens eine Team­Auf­
gabe und geniessen Sie die Zeit, die Sie
auf diese Weise mit Ihrer Familie ver­
bringen können. Mit der Lieblings­CD
und einigen süssen Keksen zwischen­
durch können Sie ohne grossen Auf­
wand für gute Stimmung sorgen und
das üppige Mahl steht im Nu auf dem
noveMtippR 2009 · 13
5
BANANeN,
BANANeN
ANANAs uNd
Kiwis MAcHeN
gLÜcKLicH
Tisch. Und keine Sorge: Nur weil es
Weihnachten ist, muss nicht alles per­
fekt sein.Ihre Verwandten und Bekann­
ten werden sicherlich auch mit acht
Guetzli­Sorten zufrieden sein, sie wer­
den sich auch nicht daran stören, dass
die Wohnung nicht wie nach einem
Frühlingsputz aussieht,und wenn beim
grossen Essen etwas in die Hose gehen
sollte, ist das auch nicht der Weltunter­
gang, denn schliesslich geht an diesem
einen Tag doch nur um eines: ums Zu­
sammensein.
Nicole KettleR
redaktion.ch@mediaplanet.com
niCht veRGessen!
■■ Alle weihnachtskarten und
päckchen zu verschicken.
■■ Den baumschmuck auf seine
vollständigkeit hin zu prüfen.
■■ Kleine Drahtaufhänger für die
Christbaumkugeln zu besorgen, diese
erleichtern das schmücken nämlich
ungemein.
■■ Die Kerzenhalter bereits bei Überprüfung des weihnachtsschmucks von
wachsresten zu befreien, so bleibt am
grossen tag mehr Zeit fürs wesentliche.
■■ Aussreichend Geschenkpapier und
schleifenband einzukaufen.
■■ Das Fleisch beim Metzger
vorzubestellen.
■■ einen vorrat an Keksen und
Getränken für unangemeldeten
besuch anzulegen.
AnZeIge
Genuss hat Tradition
Der kleine Luxus im Alltag.
Verwöhnen Sie sich und Ihre Gäste mit dem original
Mövenpick Beefsteak Tatar für Delikatessen-Liebhaber.
Jetzt im Tiefkühl-Regal bei Coop erhältlich.
14 · noveMbeR 2009
eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
personAl InsIght
6
Die besten Gute-Laune-Tipps gegen das Wintergrau, die vielversprechendsten
Wintersportorte, die angesagten Trends: Moderatorin Anna Maier verrät, wie der
Winter zur Lieblingssaison wird.
AnnA MAieRs tipps
Mallorca
Liebste Winterdestination
in Europa. Nur 1,5 Stunden
Flug an die Wärme, dazu
die charmante Stadt Palma mit
ihrem mediterranen Flair und das
wunderschöne Restaurant Nassau
Beach in Portixol, das direkt am
Meer liegt.
1
schaum, spa und ski
D
er Winter hat uns wie­
der. Die einen freut es, die
anderen friert es. Radio­
und Fernsehmoderato­
rin Anna Maier gehört zu
letzteren: «Ich bin ein to­
taler Gfrörli», sagt sie. Ihr
Fluchtort in den Wintermonaten: die Ba­
dewanne. Aber statt sich zu verkriechen,
macht sich Anna Maier an kalten Winterta­
gen auf die Suche nach warmen Orten.«Ich
kann ja nicht ständig mit einer Wärmelam­
pe herumlaufen»,lacht sie.Sobald die Sonne
scheint, packt sie ihre Skiausrüstung und
düst in die Berge.Auf einer gemütlichenTer­
rasse geniesst sie gern das Zusammenspiel
glitzernden Schnees, satt­blauem Himmel
und der Sonne,die die Wangen wärmt.«Im
Winter gibt es für mich kein schöneres Bild
als dieses.» Und um es einzufangen,geht sie
mit ihrer Tochter gerne auf die Ibergeregg
oder in die Flumserberge. Maier: «Das sind
Orte,die noch nicht so überlaufen sind.»
wenn die wärme ruft
Irgendwann ruft die Wärmelampe dann
doch. Und Anna Maier macht sich auf ins
nächste Reisebüro, um Zuflucht in der
Ferne zu finden. Letztes Jahr war sie mit
ihrer Tochter in Phuket, in einem thai­
ländischen Paradies fernab der Touris­
tenströme. Wer die Ruhe sucht und Par­
tys scheut, der ist dort gut aufgehoben.
«Ich hatte viel Zeit zum Lesen, habe gut
gegessen und konnte mich total entspan­
nen.» Aber auch Mallorca reizt Anna Mai­
er im Winter. Nicht nur die angenehmen
20 Grad haben es ihr angetan. Sie liebt
die Hauptstadt Palma de Mallorca – ihres
Charmes und mediterranen Flairs wegen.
täglich ein schaumbad
Doch oft geht beides nicht auf, denn An­
na Maier ist nicht selten zu einem Spa­
gat zwischen all ihren beruflichen Enga­
gements gezwungen. Da bleibt nicht im­
mer die Zeit für eine längere Reise und
statt dessen gibt es einen Kurztrip in die
Badewanne: «Ohne sie geht gar nichts bei
mir.» Fast täglich gönnt sich Anna Maier
ein Bad. Mit viel Schaum. Und das Wasser
müsse ganz heiss sein. Die Leseratte hat
in der Badewanne immer ein Buch dabei.
Kein Wunder, denn: «Das ist der einzige
Ort, an dem ich richtig Ruhe finde», sagt
die Mutter einer achtjährigen Tochter. Es
könne durchaus passieren, dass sie an ei­
nem Abend ein ganzes Buch verschlinge
und mit schrumpligen Fingern aus der
Wanne steige.
wellness
«Die badewanne
ist der einzige ort,
an dem ich richtig
Ruhe finde»
Kampf gegen grautöne
wohlfühltipps für den winter
Gerade im Winter werden Körper und See­
le strapaziert. Beide brauchen besondere
Zuwendung, um die harten, trüben Tage
heil zu überstehen. Deshalb Maiers Tipp:
Eine Trager Massage. «Ich gönne mir eine
solche Massage ein Mal die Woche.» Milton
Trager entwickelte eine Methode,um see­
lische und körperliche Muster so zu verän­
dern, dass sich Blockaden beheben. Dazu
wird der Körper im eigenen Rhythmus ge­
schüttelt und gedehnt. Entstehen soll ein
neues Bewegungsmuster, verbunden mit
einem Gefühl von Leichtigkeit, Freiheit
und Beweglichkeit. «Früher hatte ich oft
Rückenschmerzen. Seit ich mir regelmä­
ssig Trager­Massagen gönne,sind sie prak­
tisch verschwunden», gesteht Maier.
Ein Typ für Wellness­Ferien ist die Mo­
deratorin dennoch nicht.Sie versüsst sich
lieber den Alltag mit Badewanne, Massa­
ge und – nicht zu vergessen – Hamam. Im
Hotel Schweizerhof in Lenzerheide taucht
sie hin und wieder in die Sinneswelten
des Orients ein. Während diese türkische
Form des Dampfbads ursprünglich ein
prädestinierter Ort für den Austausch von
Gerüchten war,liebt Maier das Hamam im
Schweizerhof,weil es nie überfüllt ist und
ihren Kopf frei werden lässt. Es geht aber
noch besser: Spa­Feeling in romantischer
Zweisamkeit. Maiers grösster Wunsch
momentan.Möglich macht dies das Park­
hotel in Weggis, wo man ein privates Re­
fugium mit sechs Spa­Cottages für zwei
oder mehr Stunden buchen kann.
Anna Maier
widmet sich heute vor allem ihrem eigenen
online-Shop StyleMe und moderiert im
tagesprogramm von DRS3.
t
Doch auch grobmaschige,trendige Schals
versüssen Maier in dieser Saison den
Winter. Im November letzten Jahres lan­
cierte sie einen eigenen Online­Mode­
shop, wofür sie zusammenträgt, was das
Fashionista­Herz höher schlagen lässt:
Schmuck, Kleider, Schuhe, Taschen, Un­
terwäsche. Von dort bekommt sie die
Wärmewunder Wolle, Kaschmir, Mohair
– Materialien,die zwar nicht immer billig,
doch unschlagbar kuschelig sind. Und in
diesem Winter geht für die Geschäftsfüh­
rerin von styleme.ch, Anna Maier, nichts
ohne trendige Daunenjacken.Am besten
in knalligen Farben. «Gerade im Winter
braucht es Farbtupfer, laufen sonst alle in
düsteren Schwarz­ und Grautönen rum»,
sagt sie.Und welche Farbe trägt Frau Mai­
er? Ein dunkles Pink.Wie die Brombeere.
Nathalie schoch
Foto: sF/o
F/ scar alessio
F/o
phuket
Liebstes Winterferiendomi­
zil in Übersee.Das Andaman
White Beach Resort bietet
absolute Ruhe und Entspannung. Es
liegt in einer Bucht mit grünem
Meer und weissem Strand. Ein wun­
derbarer Platz für Erholungssuchen­
de, die Partys nicht vermissen.
2
skifahren
Ein bisschen Sport schadet
nie: Skifahren auf der Iber­
geregg, am besten an einem
Mittwochnachmittag. Das Gebiet
liegt zentral,besticht durch gutes An­
gebot und wenig Leute. Ideal, um mit
Kindern auf die Piste zu gehen. Man
treibt Sport und freut sich abends
über eine gesunde Müdigkeit.
3
Hamam
Hamam in den Bergen: Im
SpaCottage des Hotels
Schweizerhof in Lenzerhei­
de lässt es sich hervorragend ent­
spannen. Mit einem Hauch Orient.
Es ist übrigens das grösste Hamam
Europas und für jedermann zu­
gänglich.
4
wellness-weekend
Im privaten Refugium in
magische Welten eintau­
chen und romantische
Stunden zu zweit geniessen. Mög­
lich macht dies das Parkhotel in
Weggis. Das steht momentan zu­
oberst auf meiner Wunschliste.
5
Massage
Löst alle Verspannungen:
Regelmässig eine Trager
Massage für Leichtigkeit,
Freiheit und Beweglichkeit. Auch
ideal gegen Rückenschmerzen.
6
redaktion.ch@mediaplanet.com
AnZeIge
Ohne Spritzen faltenlos schön
Selbst mit den wirkungsvollsten Anti-aging-Produkten, lassen sich
Fältchen nicht dauerhaft vermeiden. Die neuartige wohltuende Meso/
Myo-Beauty-Lift-Therapy kann diese Makel mit Langzeitwirkung
ohne schmerzhafte Spritzeninjektionen beheben – Kosmetikerin Isabel
Pisanelli erklärt wie es geht.
Meso/Myo-Beauty-Lift ist die neue
Art Falten zu bekämpfen – wie
funktioniert dieses Verfahren?
Die Meso-Beauty-Methode basiert auf
dem Prinzip der Elektroporotation und
besteht aus einem computergesteuerten Roll-on, der scharfzackige Impulse auf Zellen und Gewebe blitzt. Millisekunden schnell verändern sich dabei
Moleküle und bewirken, dass die Haut
kurzzeitig mehr Wirkstoffe aufnehmen
kann. In dieser Zeit werden die Hautzwischenräumen mit mikrofeinen und
naturbelassenen Wirkstoffen, wie Hyaluronsäure und Vitamin C, unterfüllt.
Ohne Nadel und ohne die Haut zu ver
verletzen, gelangen rund 40 Milliliter Wirk
Wirkstoffe über die Ober- und Lederhaut,
das Fett und die Muskeln in die tieferen
Schichten.
Die Struktur der Haut verbessert sich
dadurch spür- und sichtbar, was bedeutet, dass das gesamte Hautbild feinporig,
straffer und praller wirkt.
Eine Myo-Beauty-Therapy ist eine mus-
Isabel Pisanelli
Geschäftsführerin,
Kosmetikerinund Anti AgingSpezialistin
kelaufbauendes Training. Sie ist sehr geeignet in Kombination mit der MesoBeauty-Therapy.
Muss die Behandlung wiederholt
werden?
Es ist empfehlenswert nach drei bis vier
Monaten eine bis drei Auffrischungsbehandlungen zu vereinbaren.
Birgt die Methode Risiken in sich?
Nein, diese Methode ist komplett risikofrei und für alle Hauttypen geeignet.
Nadellos liften, Tadellos straffen
Schnupperpreis: 168.– SFR
Weltneuheit: Perfektes Hautbild mit meso|myo Kur
Zürich: Schnell ein straffes Haut bild.
Fältchen rasch weg porotieren lassen,
ein paar Falten weniger? Welche Frau
wünscht das nicht. Endlich gibt es eine
Alternative zur Faltenunterspritzung.
Spitze ohne Spritze
Nadellos unterfüllen. Tadellos Muskeln
straffen. Eine echte Neuheit in führenden Schweizer Kosmetiksalons. Wie
funktioniert das? Fältchen haben viele
Ursachen.
Nadellos liften Mimik falten
nur eine. Die
Muskeln im
Gesicht sind
verspannt,
verhärtet,
verformt und
schwach.
Die
neue
Methode der
DEYNIQUE
Labors/USA lockert, strafft, formt
die Muskeln, womit die Falten auseinander rücken, sie entfalten sich, die
Haut wird glatt. Jetzt können die Zwischenräume nadellos unterfüllt und
aufgepolster werden. Wirkstoffe? Bio?
Logisch!
D
as neue meso | myo Beauty Lifting funktioniert schnell, sicher,
angenehm. Mit Computertechnik werden bis zu 45ml Bio-Protonen unter
die Haut geschleust. Die Beauty Spezialistin Isabel Pisanelli erklärt: «Starke Muskeln kennen kaum Falten, ein
unterfülltes Hautbild wirkt einfach
straff, jünger, attraktiv. Bessere Wirkung gibt es nicht.»
Altersflecke im Gesicht?
meso | Spezialprogramme. Auch gegen Pigmentstörungen, Altersflecke
und Unreinheiten. Schnell und sicher.
Zuerst wird die Hautanalysiert, dann
beginnt die Beautykur. Jeder weiß:
Ohne Falten wirkt man jünger. Nach
einer meso-Kur auch attraktiver. Der
Beweis? Ein Spiegel.
Oder testen.
eine tHeMenzeitunG von MeDiAPLAnet
noveMbeR 2009 · 15
InspIrAtIon
tipps
1
2
3
gescHeNKe
geschenke
verpacken
leicht(er)
gemacht
Geschenke sind ohnehin nichts
einfaches, verpacken aber noch viel
schwerer.Machen Sie sichs leichter und laden
Sie ein paar Freunde oder die Eltern ein zum
gemeinschaftlichem Geschenkeverpacken.
Das ist wesentlicher amüsanter als sich allei­
ne abzumühen und bietet sich an für Kaffee,
Kuchen und gemütliches Beisammensein.
scHÖN VerpAcKt
1. Bänder in allen Farben
und grössen
2. Kreatives geschenkpapier abgestimmt auf
geschenk/Beschenkten
3. schnell gemacht –
eintüten und schmuckpapier platzieren
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istockphoto.com,
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Kategorie
Seele and Geist
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