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2013 Hamburger ZÄT Vortrag Schiene+was dann - online

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(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
7. Hamburger Zahnärztetag 2013
Restaurative Zahnbehandlung nach
Funktionstherapie mit Okklusionsschienen?
7. Hamburger Zahnärztetag 2013
„Schiene – und was dann?“
M. Oliver Ahlers
M. Oliver Ahlers
Internet: Fortbildungen in FAL
www.CMD-Centrum.de
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
3.
4.
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
Ergebnisse restaurativer Weiterbehandlung
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
(Aus-)Gründung des ersten spezialisierten CMD-Centrums
1. Patienten, 2. Lehre, 3. Forschung
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Therapieregime: einst
initiale Funktionstherapie: Schiene …und gut
Folgetherapien: Restauration, KFO, MKG-Chir.
schneller Einstieg in „große“ Prothetik…
1
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Therapieoptionen: heute
initiale Funktionstherapie: Schienen
Beratung,
IrreversibleEntspannungsverfahren
Folgetherapien: Restauration, KFO, MKG
Medikamente
Physikalische Therapie
Physiotherapie
Konsil. Orthopädie
Konsil. Psychosomatik
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Therapieoptionen: Funktionstherapie
Schienen
Physikal.
Therapie
Medikamente
Patient
Orthopädie
Tonusminderung
Physiotherapie
Psychosomatik
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
„…nach erfolgreicher Funktionstherapie“?
„…nach erfolgreicher Funktionstherapie“?
Erfolg = haltbare funktionelle Verbesserung
mittels reversibler Therapiemittel
Erfolg = Therapieziele erreicht
Beschwerden/Schmerzen gelindert
Angst vor schwerer Erkrankung ø
Funktionseinschränkungen beseitigt?
Beweglichkeit des Unterkiefers
Nahrungsaufnahme möglich
Sprechen, Küssen fast unbehindert
?
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Was bestmmt nun das weitere Vorgehen?
Bisslage
Zahnzustand
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Situation?
Biss stimmt, Zähne intakt
keine dentale Weiterbehandlung…
☺
2
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Situation?
Biss stimmt, Zähne intakt
Biss stimmt, einzelne Zähne schadhaft
Situation?
Biss stimmt, Zähne intakt
Biss stimmt, einzelne Zähne schadhaft
Biss stimmt, Substanz fehlt (Abrasionsgeb.)
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
…nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Situation?
Biss stimmt, Zähne intakt
Biss stimmt, einzelne Zähne schadhaft
Biss stimmt, Substanz fehlt (Abrasionsgeb.)
Biss stimmt nicht, Gelenk in Distraktion
Häufigkeit der Weiterbehandlung nach Funktionstherapie
Diagnostik/Therapie-Kaskade
www.CMD-Centrum.de
Eingehende
Untersuchung
Klinische FAL
incl. CMDCMD+ Screening
Screening--Tests
Kurzbefund,
Konsile/Initialth.
Kurzbefund,
für Stress, Ortho
Instr. FAL/Schiene
bei
( )…
Initialdiagnosen
Psychosomatik Stabilisierung
ggf.Manuelle SAL
Orthopädie
RepositionsRepositions-Onlays?
Physiotherapie Restaurationen, KFO?
Stressbewältigung ?
Körperhaltung ?
->
100%
42%
Situation?
Biss stimmt, Zähne intakt
Biss stimmt, einzelne Zähne schadhaft
Biss stimmt, Substanz fehlt (Abrasionsgeb.)
Biss stimmt nicht, Distraktionsgelenk
Biss stimmt nicht, Kompressionsgelenk
Häufigkeit der Weiterbehandlung nach Funktionstherapie
Therapieregime: einst
initiale Funktionstherapie: Schiene + gut
Folgetherapien: Restauration, KFO, MKGMKG-Chir.
schneller Einstieg in „große“ Prothetik?
<10%
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
3
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
Möglichkeiten der Weiterbehandlung
Therapieoptionen: Weiterbehandlg.
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Restaur.
MKG-Chir.
KFO
Patient
Tonusminderung
Möglichkeiten der Weiterbehandlung
Psychosomatik
Möglichkeiten der Weiterbehandlung
Therapieoptionen: KFO
Therapieoptionen: KFO
[Derks]
[Derks]
Möglichkeiten der Weiterbehandlung
Möglichkeiten der Weiterbehandlung
Therapieoptionen: MKG
Therapieoptionen: MKG
Alternativen:
Arthrozentese/Arthroskopie
Nach erfolgreicher Funktionstherapie ?
[Manfredini]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Alternativen:
Arthrozentese/Arthroskopie
Stellungskorrektur der Mandibula/des OKAlveolarfortsatzes zur Harmonisierung der
Okklusion bei korrigierter Gelenkstellung
?
4
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Weiterbehandlung nach initialer Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
3.
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
ohne Änderung der Kieferrelation
Wissenschaftliche Studie zur Kondylenpositionsanalyse 2009
Registrierung + Übertragung der habituellen Okklusion
Übertragung der habituellen Okklusion
Zugrundeliegende Probleme
Patienten verändern während restaurativer
Behandlungen Ihre Kieferposition
Selbst bei gut verschlüsselter maximaler
Interkuspidation wird diese abweichend
montiert
Modelle werden auch bei „eindeutiger“
maximaler Interkuspidation nicht identisch
montiert.
Wissenschaftliche Studie zur Kondylenpositionsanalyse 2009
Sichere Modellmontage ohne Biss?
Sichere Modellmontage ohne Biss?
Messgenauigkeit ohne/mit Konstruktionsbiss
Messgenauigkeit ohne/mit Konstruktionsbiss (BÜS)
[Ahlers]
[Ahlers]
3 ZA, 3 ZFA, 3 Stud. -> je 20 Modelle anonym. mit eindeutiger IK,
+/+/- BÜS; randomisierte Abfolge, verblindete Auswertung
Wissenschaftliche Studie zur Kondylenpositionsanalyse 2009
Sichere Modellmontage ohne Biss?
Messgenauigkeit ohne/mit Konstruktionsbiss
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Registrierung + Übertragung der habituellen Okklusion
Übertragung der habituellen Okklusion
Kernbotschaften (1)
1. Die habituelle Okklusion ist nicht unbedingt
auch die maximale Interkuspidation.
2. Selbst Modelle mit eindeutiger maximaler
Interkuspidation (IK) lassen sich von Hand
nicht sicher identisch zusammensetzen.
3. Mit einem Bissregistrat ist eine
reproduzierbare Montage möglich,
unabhängig vom beruflichen Hintergrund.
∑
5
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
Habituelle Okklusion unverändert übertr.
MemoBite (Ahlers)
im Situationsmodell – orthograd
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
MemoBite (Ahlers)
MemoBite (Ahlers)
ohne Situationsmodell
Intraorale Ergänzung
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
MemoBite (Ahlers)
MemoBite (Ahlers)
Andrücken, NICHT zubeißen lassen!
Intraorale Ergänzung
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
6
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Registrierung + Übertragung der habituellen Okklusion
MemoBite (Ahlers)
MemoBite (Ahlers)
Montage mit ergänzter MemoBite
Präp.-Modell montiert – Sicht von orthograd
Weiterbehandlung nach initialer Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
3.
Restaur. Weiterbehandlung ohne Änderung d. Kieferrelation
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
ohne Änderung der Kieferrelation
+ Okklusionsanpassung -> veränderte Kieferrelation
subtraktiv
[Gutowski+Bauer 1980]
Einschleiftherapie: Simulation der praktischen Umsetzung
Einschleifen zentrischer Vorkontakte
[Gutowski+Bauer 1980]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
[Rateitschak et al 1984 ff.]
Einschleiftherapie: Simulation der praktischen Umsetzung
Einschleifen protrusiver Vorkontakte
[Gutowski+Bauer 1980]
7
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Einschleiftherapie: Simulation der praktischen Umsetzung
Einschleifen mediotrusiver Vorkontakte
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie: Umsetzung
[Gutowski+Bauer 1980]
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie: Regeln
zentrische Vorkontakte:
MODU
laterotrusive Vorkontkt.:
BOLU
mediotrusive Vorkontkt.:
POBU
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie: Regeln
zentrische Vorkontakte:
MODU
laterotrusive Vorkontkt.:
BOLU
mediotrusive Vorkontkt.:
POBU
[Rateitschak, Rateitschak, Wolf 1984-1989]
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie: Regeln
zentrische Vorkontakte:
MODU
laterotrusive Vorkontkt.:
BOLU
mediotrusive Vorkontkt.:
POBU
[Rateitschak, Rateitschak, Wolf 1984-1989]
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Einschleiftherapie: Regeln
zentrische Vorkontakte:
MODU
laterotrusive Vorkontkt.:
BOLU
mediotrusive Vorkontkt.:
POBU
Merkregel für alle drei
[Rateitschak, Rateitschak, Wolf 1984-1989]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
8
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Restaurative Behandlung mit ≠ Okklusion: subtraktiv
Weiterbehandlung nach initialer Funktionstherapie?
Agenda
Einschleiftherapie: Indikationen
?
Kondylenpositionsanalyse muss Distraktion zeigen
damit Einschleifen keine Kompression erzeugt!
1.
Okklusionsanalyse muss Vorkontakte nachweisen
sonst gibt es nichts zu äquilibrieren…
3.
2.
ohne Änderung der Kieferrelation
+ Okklusionsanpassung -> veränderte Kieferrelation
subtraktiv
additiv
Kieferposition: muss stabil sein (Messung im CPM)
sonst treten zufällige Vorkontakte auf
Schiene muss zu Besserung geführt haben
als Nachweis der individuellen Wirksamkeit
…andernfalls ist keine Besserung zu erwarten!
Okklusionsänderung - additive Therapie
Weiterbehandlung nach initialer Funktionstherapie?
Indikationen für Restaurationen
Okklusopathie
Adduktoren
Abduktoren
Retraktoren
Protraktoren
Laterotraktoren
Hilfsmuskulatur
Myopathie
Agenda
gestörte statische Okklusion
Parafunktion: Pressen
gestörte dynamische Okklusion
Parafunktion: Knirschen
Diskusverlagerung
Arthrose
Initialdiagnosen
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
mit Reposition
ohne Reposition
aktiviert
inaktiv
Arthropathie
Kondylusverlagerung
dorso-cranial
(Kompression)
ventro-kaudal
(Distraktion)
1.
2.
3.
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
ohne Änderung der Kieferrelation
+ Okklusionsanpassung -> veränderte Kieferrelation
subtraktiv
additiv / klassische restaurative Therapie
Kondylushypermobilität
Kondylusluxation
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
1. Zuerst eine Seite…
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
…und dann die Andere
9
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
2. Zuerst die letzten Molaren im OK+UK…
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
Funktionstherapie = Problem!
Therapiemittel klassisch:
Präparation(en)
irreversible Situation
Kieferrelationsbestimmung extrem belastend
+ rechtlich bindend!
direkte Provisorien
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
Funktionstherapie = Problem!
Therapiemittel klassisch:
Präparation(en)
Kieferrelationsbestimmung
direkte Provisorien
…erschweren Kontrolle
der okklusalen Dimension
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
.…dann weitere Zähne nach Bedarf
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
Funktionstherapie = Problem!
Therapiemittel klassisch:
Präparation(en)
Kieferrelationsbestimmung
direkte Provisorien
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
heikel bei Pat.
mit instabiler/
„unsicherer“
Bißlage
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
Funktionstherapie = Problem!
Therapiemittel klassisch:
Präparation(en)
Kieferrelationsbestimmung
direkte Provisorien
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
Dimensionsprobleme
schwer kontrollierbar
10
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Okklusionsänderung - klassische restaurative Therapie
3 Kernprobleme in 1 Sitzung…!
Therapieschritte klassisch:
Präparation(en)
Kieferrelationsbestimmung
direkte Provisorien
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
Entwicklung noninvasiver additiver Therpaie
HH 1995: Situation nach Initialtherapie
[Fotos: Dr. Andreas. Schult]
Entwicklung: noninvasive direkte additive Therapie
Wax-Up -> Duplikatmodell -> Formteil
[Fotos: Dr. Andreas. Schult]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Weiterbehandlung nach initialer Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
3.
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
ohne Änderung der Kieferrelation
+ Okklusionsanpassung -> veränderte Kieferrelation
subtraktiv
additiv / klassische restaurative Therapie
additiv / minimalinvasive restaurative Therapie
Entwicklung: noninvasive direkte additive Therapie
Fallbeispiel: Situation nach Initialtherapie
[Fotos: Dr. Andreas. Schult]
Entwicklung: noninvasive direkte additive Therapie
= semidirekte Restaurationen !
[Fotos: Dr. Andreas. Schult]
11
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Entwicklung: noninvasive direkte additive Therapie
… später ersetzt durch Restaurationen…
Entwicklung: noninvasive direkte additive Therapie
-> 2 von 3 Kernproblemen gelöst !
Therapiemittel klassisch:
Präparation(en)
Kieferrelationsbestimmung
direkte Provisorien
Abformungen + Modellherstellung
Restaurationsherstellung
Zementierung
[Fotos: Dr. Andreas. Schult]
Neues Verfahren: Jahrestagung der DGFDT 2003
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Semipermanente Rest. ohne Präparation
Okklusale Kunststoff-Restaurationen in
Repositionsstellung („Repositions-Onlays/-Veneers“)
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Semipermanente Rest. ohne Präparation
Semipermanente Rest. ohne Präparation
Okklusale Kunststoff-Restaurationen in
Repositionsstellung („Repositions-Onlays/-Veneers“)
Voraussetzung: Zentrikregistrat/CPM
Okklusale Kunststoff-Restaurationen in
Repositionsstellung („Repositions-Onlays/-Veneers“)
Voraussetzung: Zentrikregistrat/CPM
Verzicht auf Präparationen!
x
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
12
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
1 Schritt zur Behandlung aller Zähne
Okklusale Kunststoff-Restaurationen in
Repositionsstellung („Repositions-Onlays/-Veneers“)
Voraussetzung: Zentrikregistrat/CPM
Verzicht auf Präparationen!
Herstellung im Kausimulator
x
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
1 Schritt zur Behandlung aller Zähne
Okklusale Kunststoff-Restaurationen in
Repositionsstellung („Repositions-Onlays/-Veneers“)
Voraussetzung: Zentrikregistrat/CPM
Verzicht auf Präparationen!
Herstellung im Kausimulator
adhäsive Befestigung
x
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Okklusionsausgleich mittels
Repositions-Onlays/ Repositions-Veneers
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Wax-Up - soviele Zähne wie nötig
[Ahlers]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
Material (zunächst): Kunststoff
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Duplikatmodelle vom Wax-Up
[Ahlers]
13
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Duplikatmodell -> Vorguß (Silikon)
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Vorguß (Silikon) -> Rücksetzen auf Original
[Ahlers]
[Ahlers]
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Unterfütterungsgerät öffnen …
[Ahlers]
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
… Repos trennen …
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
… Vorguß entfernen …
[Ahlers]
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
… Repos aufpassen + ausarbeiten …
[Ahlers]
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
[Ahlers]
14
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
… Repos okklusal adjustieren
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Modellpaare für die Herstellung von Repositions-Onlays
und Repositions-Veneers
1. Dokumentation, UK in therapeutischer Position
2. Grundlage des Waxups
3. Duplikat vom Waxup (Grundlage der Negativform)
4. Kunststoffpressung (Zerstörung beim Ausbetten)
[Ahlers]
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
Publikation in Fachzeitschrift 4/2010
Klinischer Ablauf: noninvasive indirekte additive Therapie
Befestigung: adhäsiv
Materialien
Dentin
Ultradent Ultra Etch
x
Kerr Optibond FL Primer
x
Optibond FL Adhesive
x
Schmelz Compos.
Buchpublikation 11/2010
Klinischer Ablauf: noninvasive indirekte additive Therapie
Metall
Keramik
x
x
x
x
x
x
x
3M Cojet/Cojet Sand
x
x
x
x
x
x
x
Vivadt. Monobond Plus
x
Zahntechnische Herstellung: Repositions-Onlays/-Veneers
tribochemische Beschichtung
DMG Ecus.Comp.Repair
DMG Vitique
5. Ausarbeitung der Kunststoffeinheiten auf den Gipszähnen
(Beschädigung unvermeidbar)
6. entgültige Okklusionseinstellung der fertig ausgearbeiteten
Repo-Onlays und Repo-Veneers
7. Reserve, falls bei Verlust zeitnah Ersatz herzustellen ist
x
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
15
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Klinischer Ablauf: noninvasive indirekte additive Therapie
Semipermanente Repositions-Onlays: Comp.
Klinischer Ablauf: noninvasive indirekte additive Therapie
Fall: Start -> Repositions-Onlays/-Veneers
[Ahlers 2004]
Repositions-Onlays aus Composite
Klinischer Ablauf: noninvasive indirekte additive Therapie
Schiene -> Repositions-Onlays
Klinischer Ablauf: nachfolgende restaurative Therapie
Behandlungsergebnis
Klinischer Ablauf: nachfolgende restaurative Therapie
Repositions-Onlays -> Restauration
Klinischer Ablauf: nachfolgende restaurative Therapie
Ausgangssituation -> Restauration
(Zahntechnik: Klaus Möller / Studio Dental Hamburg)
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
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(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Bewertung: Repos aus Kunststoffen
Vorteile:
keine Präparation(en)
danach keine Kieferrelationsbestimmung
keine direkten „Provisorien“ mehr
Nachteile:
Kunststoffe unterliegen Verschleiß
nachfolgende Behandlung eilt
zweizeitiges Verfahren
doppelte Kosten für Repos + Restaurationen
Weiterentwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
1zeitig+definitiv: Repos aus Keramik (LiSi2)
Vorteile:
keine Präparation(en)
danach keine Kieferrelationsbestimmung
keine direkten „Provisorien“ mehr
schmelzidentischer Verschleiß
einzeitiges Verfahren
keine nachfolgende Behandlung mehr
keine Risiken durch nachfolgende Behandlung
geringere Kosten
Weiterentwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Weiterentwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Repositions-Onlays aus 2 Materialien
2 Methoden
semipermanent
Zähne/Kronen
+ Repos
Repositions-Onlays aus Composite
Weiterbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie?
Agenda
1.
2.
3.
4.
definitiv
Sanierung 1st
+ Repos
Restaurationen
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Freesmeyer (1992)
Indikation Weiterbehandlung nach FTL?
Möglichkeiten der Weiterbehandlung?
Techniken restaurativer Weiterbehandlung
Ergebnisse restaurativer Weiterbehandlung
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
17
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Eigene klinische Studie seit 2004
Einleitung |
Klinische Studie aus Eppendorf
Fragestellungen:
Wie lang ist die klinische Lebensdauer von
Repositions-Onlays und -Veneers?
Gibt es einen Unterschied in der Lebensdauer
Composite vs. Keramik?
Methoden | Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
Patienten + Behandler
Einschlusskriterium: konsekutiver Einschluss,
kein Ausschluss (alle so behandelten Patienten)
Zeit: 2004 - 2011
Patienten: 48 / Zähne: 666
Geschlecht: 39 weiblich, 9 männlich
Alter: 51 Jahre (SD ±13 a)
3 kalibrierte Behandler (MOA, KVH, AMR)
1 verblindeter Statistiker (HAJ)
1 Dentallabor / 2 Zahntechnikermeister
Einleitung | Methoden
| Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
Repositions-Onlays/-Veneers: ∑
Restaurationswerkstoffe
semipermanent
Composite
New Outline
definitiv?
Keramik
E.max Press
(Fa. Anaxdent)
n=369
(IvoclarVivadent)
n=274
1,0
Days
0,8
Survival
Einleitung |
Methoden | Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
0,6
0,4
0,2
0,0
0
200
400
600
800
1000
1200
Time [d]
Einleitung | Methoden
| Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
Repositions-Onlays/-Veneers: Composite
| Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
Repositions-Onlays/-Veneers: Keramik
1,0
Days
0,8
0,8
0,6
0,6
Survival
Survival
1,0
Einleitung | Methoden
Kaplan-Meier
Survival Analysis
No. of cases: 666
Missing Values: 5
Events: 99
0,4
Days
0,4
0,2
0,0
0
200
400
600
Time [d]
800
1000
1200
Kaplan-Meier
Survival Analysis
No. of cases: 369
Missing Values: 2
Events: 98
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
0,2
0,0
0
200
400
Time [d]
600
800
Kaplan-Meier
Survival Analysis
No. of cases: 274
Missing Values: 2
Events: 1
18
(c) Priv.-Doz. Dr. M. Oliver Ahlers 2013
Einleitung | Methoden | Ergebnisse | Diskussion | Schlussfolgerung
Diskussion: Performance bei Keramik
Ergebnisse noninvasiver indirekter additiver Therapie
Literaturrecherche
Arnetzl, G.: Unterschiedliche Keramiktechnologien im klinischen
Langzeitvergleich. Juiläumssymposium 20 Jahre Cerec
Ergebnisse noninvasiver indirekter additiver Therapie
Frühere klinische Studien/1.
Ergebnisse noninvasiver indirekter additiver Therapie
Frühere klinische Studien/2.
Lundh H, Westesson PL, Rune B, Selvik G.:
Changes in mandibular position during treatment
with disk-repositioning onlays:
a roentgen stereophotogrammetric study.
Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1988 Jun;65(6):657-62.
Lundh H, Westesson PL, Jisander S, Eriksson L.:
Disk-repositioning onlays in the treatment of
temporomandibular joint disk displacement:
comparison with a flat occlusal splint + no treatment.
Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1988 Aug;66(2):155-62
Conclusion: It was concluded that
disk-repositioning onlays can be used
to lower the mandible with a relatively
small relapse.
Setup: 66 Patienten, randomisiert+kontrolliert
Results: The disk-repositioning onlays
improved joint function and reduced joint and
muscle pain when compared with the flat
occlusal splint and with nontreatment.
Ergebnisse noninvasiver indirekter additiver Therapie
Frühere klinische Studien/2.
Entwicklung: noninvasive indirekte additive Therapie
Frühere Arbeiten Freesmeyers
Lundh H, Westesson PL, Jisander S, Eriksson L.:
Disk-repositioning onlays in the treatment of
temporomandibular joint disk displacement:
comparison with a flat occlusal splint + no treatment.
It is concluded that disk-repositioning onlays are
effective in reducing pain and dysfunction
associated with disk displacement with reduction
in patients in whom the disk can be maintained in
a normal relationship to the condyle with the aid
of such onlays. The symptoms, however, returned
when the onlays were removed after 6 months; this
raises the question of whether a permanent change
in the intercuspal position is necessary for longterm success.
Kopie/Nachdruck verboten (UrhG §106ff.)
19
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Seele and Geist
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