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Freundschaft, Gutscheine und Nikolaus: Was es in Nürnberg - famos

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Das Nürnberger Familienmagazin AUSGABE 4 | 2011
GESCHENKT!
Freundschaft, Gutscheine und Nikolaus:
Was es in Nürnberg alles gratis gibt
Welches Präsent sorgt für eine schöne Bescherung?
Wertvolle Tipps - Licht und Schatten - famose Ideen
Foto: Peter Roggenthin
2
Ansichtssache
Ausgabe 4 | 2011
Federmäppchen als Höhepunkt
Wie sich die Zeiten ändern:
Drei Generationen zum Schenken an Weihnachten
■ Was zu Weihnachten gehört, weiß
jedes Kind: Christbaum, Christkind,
Mama, Papa, Oma, Opa und zahlreiche
Geschenke. Doch steht das Schenken an
Heiligabend wirklich im Mittelpunkt?
Waren Geschenke schon immer so wichtig
– und vor allem in der Anzahl? Familie
Schmitt gibt einen Einblick.
„Eine Flut von Geschenken gab es, als die Kinder noch klein waren“, erinnert sich Vater Claus
Schmitt (48). Jeder Verwandte wollte etwas schenken. Der Boden rings um den Christbaum war
völlig mit bunten, glänzenden Päckchen übersät.
Doch seine beiden Töchter Luisa und Laura sind
inzwischen 13 und 18 Jahre alt und die Masse an
Geschenken ist vorbei: „Unsere Wünsche sind
teurer geworden. Deshalb gibt es mengenmä-
ßig weniger“, berichten die beiden Schülerinnen.
Neben Büchern, Einkaufsgutscheinen und Geld
fürs erste eigene Auto stehen eine Digitalkamera
oder ein neues Handy diesmal ganz oben auf dem
Wunschzettel. Zu den Zeiten ihrer Oma Anneliese
Beetz (72) war das unmöglich: „Große Wünsche
haben wir nicht geäußert und an Heiligabend gab
es nur sehr, sehr wenig“, schildert sie. Alltagsgegenstände, wie ein Federmäppchen oder auch ein
Füller, seien die Höhepunkte gewesen.
Ihrer eigenen Tochter, der Mutter von Luise und
Laura, hat sie zu Weihnachten häufig Kleider für
die Puppe gestrickt. Und die besitzt die 45-Jährige
noch heute: „Das ist eine echte Schildkrötpuppe,
die ich mir mit sieben Jahren gewünscht hatte. Da
sie sehr teuer war, dachte ich nicht, dass ich sie bekomme.“ Ihre beiden Töchter finden die Puppe, die
heute im Elternschlafzimmer sitzt, absolut nicht
schön, eher können sie sich für das Lieblingsspielzeug des Vaters begeistern: „Ich besaß Legosteine.
Um meinen Häusern endlich anständige Dächer
zu bauen, bekam ich einmal zu Weihnachten Dachsteine dafür. Die sind heute im Keller verstaut und
warten darauf, wieder bespielt zu werden.“
Mit den Jahren sind die Wünsche der Erwachsenen recht bescheiden geworden: „Weihnachten ist
auch ohne das Thema Schenken etwas Besonderes:
Es geht ja nicht nur um den Baum, die Geschenke
und zack, zack, sondern auch um das Beisammen
sein, sich Zeit füreinander nehmen“, meint der
Vater. Und Oma Anneliese ergänzt gelassen: „Materielle Wünsche habe ich in meinem Alter keine
mehr. Wenn wir gesund zusammen noch einige
Feste wie Weihnachten feiern können, hat man
doch alles, was man braucht.“
Text: Alexandra Haderlein, Foto: Peter Roggenthin
Im nächsten Heft lesen Sie:
"Intelligent mobil" –
rz
wie Familien sich am Mä 2
1
liebsten fortbewegen. 20
Ich... unter Wasser?
...das Weihnachts-Spezial Unterwasserfotografie
erstmalig im süd.stadt.bad.
Weihnachts-Aktion vom 02.11. bis 15.12.2011
Nähere Informationen und Terminvereinbarungen direkt
bei der Fotografin, Frau Betina Helmer, Tel: 0162/9853776
Anzeigenschluss für die nächste
Ausgabe ist der 17. Februar 2012
Kontakt über:
ulrike.petzold@roggenthin.de
Inhalt & Editorial
Seite 5
Seite 11
Seite 21
Seite 34
MEHR ZEIT FÜR SICH
RICHTIGE BERATUNG
EIN VOLLER ERFOLG
MIT GANZEM HERZEN
Was sich der Architekt Jürgen
Hübsch schenken würde
Rosemarie Reif-Ruppert weiß,
welches Buch für wen passt
Geraldino begeistert beim
4. famos-Familienfest
Christiane Stein kämpft für
bessere Kindertagesstätten
INHALT
ANSICHTSSACHE
Federmäppchen als Höhepunkt ______________________ 2
VON 0 AUF 100
Umfrage: Das schenke ich mir! ____________________4/5
GESCHENKT!
Das Kreuz mit dem Gaul ______________________________ 6
„Eine anspruchsvolle Aufgabe“ _____________________ 7
„Das Beste, was heute passieren wird“ __________8/9
Was es so alles umsonst gibt ______________________ 8/9
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
GUT ZU WISSEN
Interview zur Ernährung von Kindern,
Bewegung im Winter, Gutes tun mit
Spenden, das Immunsystem stärken,
Expertenfrage zum Medienkonsum ___________ 26/27
TIPPS & INFOS
Das finden wir famos: Tagespflegebörse,
weihnachtliche Düfte, Azubis, Kinderoper,
Termine, Lebendige Krippe, Verlosung,
Preis für Trommelwirbel, Reisetipps,
zwei große Spenden für »famos« ___________ 28-30
RÄTSEL
Fünf Porträts
Schöne Bescherung bei den Azteken ___________ 31
Männer mit Organspende, Nikolaus,
Telefonseelsorgerin, zwei beste
Freundinnen, Buchhändlerin _____________ 10/11
DRINNEN & DRAUSSEN
Wertvolle Geschenke-Tipps _________________________ 12
„famos“ verschenkt sieben Sachen ________________12
Glosse: Es lebe der Wunschzettel! __________________13
Meldungen: Kleine Geschenke _____________________ 13
REIZTHEMA
Kerzen gießen und Spiele im Schnee _________ 32/33
DAS PORTRAIT
Christiane Stein kämpft für bessere Kitas _________ 34
FINALE
Wen Dag Encke adoptieren würde,
famos(e) Freunde: Kleingarten in Berlin,
Impressum _____________________________ 35
Knallgelbe Gutscheine werden
langsam ein Renner _____________________________ 14/15
FEST-IMPRESSIONEN
Viel Spaß, Musik und Begeisterung:
das 4. famos-Familienfest ______________________ 16/21
FAMOS EXTRA
Vier Seiten Übersicht zu den
Partnern der Familienkarte ______________________ 17-20
ESSEN IST FERTIG
Männer-WG: Küchengötter am Werk _________ 22/23
WIRTSCHAFTSLEBEN
Zukunftsstiftung der Sparkasse, Ökosparen,
N-ERGIE verzichtet auf Geschenke _____________24/25
3
„famos“-Autorin Anja Bühling (li.) hat den Selbstversuch mit der Gratis-Umarmung gemacht (siehe
Seite 8/9). Für das Titelbild stellte sie mit Freundin
Susanne Teichmann (re.) die Szenerie nach. Wir sagen herzlichen Dank!
Foto: Peter Roggenthin
geschenkt kriegen viele von uns demnächst wieder jede Menge. Doch Hand
aufs Herz: Können Sie sich noch an all
die Präsente vom letzten Weihnachtsfest erinnern? Vermutlich nur an einen
Bruchteil, was schon ein bisschen zu
denken geben sollte. Deshalb beleuchtet
diese »famos«-Ausgabe bewusst das
Phänomen des Schenkens von vielen
Seiten – und das nicht nur mit Blick auf
schön eingewickelte Päckchen unterm
Tannenbaum oder am Geburtstagstisch.
Es geht auch um Gutscheine, die der
Staat bedürftigen Kindern zukommen
lässt, oder geschenktes Leben in Form
einer Organspende, um kostenlose und
doch unbezahlbare Gespräche bei der
Telefonseelsorge oder den Selbstversuch
mit einer Gratis-Umarmung in der Fußgängerzone.
Geschenkt bekommen Sie von uns aber
nicht nur den Inhalt dieser 36 Seiten.
Vielmehr verlosen wir sieben Geschenke
– als kleines Dankeschön an Sie
(siehe Seite 12). Ansonsten wünschen
wir Ihnen allen friedlich-fröhliche
Feiertage und einen guten Start in ein
hoffentlich famoses Jahr 2012!
Die famos-Redaktion
4
Von 0 auf 100
Ausgabe 4 | 2011
Das schenke ich mir!
Umfrage mit zehn Nürnberger(innen) zwischen 0 und 100 Jahren
Zeit zum Malen
Karl Tischler, 79.
Der Malermeister im Ruhestand und passionierte Künstler
hat zwei Kinder, vier Enkel und einen Urenkel, er zeichnet und
aquarelliert wieder, seitdem er vor zwei Jahren ins Käte-Reichert-Heim gezogen ist: Ich schenke mir viel Zeit zum Malen,
damit ich noch viele Bilder schaffen kann. Vier bis fünf Stunden
am Tag mache ich das. Ich brauche keine Reichtümer – mehr
wert ist es, dass ich gesund bin und dass meine Kinder
vorankommen und ich mir keine Sorgen machen muss.
Wunschlos kegeln
Marie Egkert, 85.
Arbeitete lang bei der Druckerei der Stadt
Nürnberg, wohnte 49 Jahre in der Tetzelgasse, drei Kinder, vier Enkel, zwei Urenkel,
lebt seit vier Jahren in einem Altenheim
in St. Johannis, wo sie auch Heimbeirätin
ist: Ich bekomme von meinen Kindern so
viel – sie laden mich zum Essen ein, auch
am Heiligen Abend, so dass ich eigentlich
wunschlos glücklich bin. Dass ich gesund
bleibe und noch ein bisschen lebe, das
würde ich mir schenken. Nebenan im Westbad zu schwimmen, das geht nicht mehr.
Dafür kann ich bei uns im Altenheim mit
Begeisterung kegeln!
■ Trotz Weihnachten, Geburtstag und anderer
feierlicher Anlässe, die für Geschenke sorgen,
haben alle ein paar Wünsche, die unerfüllt
bleiben. Wir wollten von zehn Nürnberger(innen)
zwischen 0 und 100 Jahren wissen, was sie sich
selber schenken. Verknüpft mit dem anderen
Aspekt von „Das schenke ich mir!“: den bewussten Verzicht auf etwas.
Umfrage: Jo Seuß, Fotos: Klaus Gruber
CDs hören
und basteln
Carlotta Matscheck, 10.
Die Viertklässlerin lebt mit ihrer Mutter in der Nordstadt, mag Schwimmen,
Tauchen, Filzen und Klavierspielen und ihre zwei Katzen: Ich freue mich, wenn ich
mir Zeit für mich allein schenken kann und ich in meinem Zimmer bin, um CDs zu
hören, zu basteln und zu malen. Geschenkt haben wir uns vor einem halben Jahr
zwei Katzen, die wir im Tierheim mitgenommen haben – dadurch wurde ein großer
Wunsch schon erfüllt. Wenn ich Streit mit einer Freundin habe, will ich erst mal
nicht mit ihr reden oder zu ihr hingehen – dann schenke ich sie mir!
Konzerte &
eine Les Paul
Verführerische
Taschen
Joanna Ziliou, 23.
Die angehende Frisörin kam im Alter von drei Jahren mit ihren griechischen Eltern
nach Nürnberg, absolviert gerade das dritte Lehrjahr bei „Haarscharf“ in der
Altstadt, hat zwei Schwestern, wohnt in Gostenhof: Ich gehe gerne shoppen – und
das ist extrem gefährlich für den Geldbeutel. Am liebsten schenke ich mir Schuhe,
Taschen und Schals. Auf einem griechischen Basar war es besonders verführerisch, dort habe ich mir zehn Taschen gekauft, aber alles Schnäppchen! Mit Freunden essen oder Kaffee trinken gehen, empfinde ich auch als Geschenk. Alkohol
kriege ich aber nicht einmal an meinem Geburtstag runter – den schenke ich mir!
Horst Fischer, 57.
Der Sozialpädagoge ist verheiratet, hat
eine Tochter, spielt Gitarre und arbeitet seit 1982 im Kulturladen Schloss
Almoshof: Als ausgehender 50er ist man
auf der anderen Seite des Berges, da
möchte ich mir die Gesundheit erhalten,
mich bewusster ernähren und mehr
bewegen. Zudem schenke ich mir gute
Konzerte, für die ich auch mal etwas
weiter fahre, etwa zu Jeff Beck oder den
Stones. Zuerst muss ich mir aber ein
neues, gebrauchtes Auto leisten. Und
wenn ich dann irgendwann genug Geld
habe, schenke ich mir eine Gibson Les
Paul Standard – sie fehlt mir noch in
meiner kleinen E-Gitarren-Sammlung.
Von 0 auf 100
2011 | Ausgabe 4
5
Hühnchen
statt Süßes
Urlaub auf der Alm
Maria Schieder, 100.
Sie hat zwei Söhne, Enkel und Urenkel, arbeitete bis zum 80.Lebensjahr
in einer Prägeanstalt mit, lebt im
Dr.-Werr-Heim am Hasenbuck: Ein
großer Wunsch von mir war vor
25 Jahren, einmal ins Weltall und
zum Mond zu fliegen, er blieb aber
unerfüllt – die Nasa hat abgesagt.
Heute habe ich keine Wünsche mehr,
ich freue mich einfach, dass ich 100
Jahre alt geworden bin. Süßes und
Kuchen schenke ich mir, das mag ich
nicht so gern. Lieber esse ich
Hühnchen oder Hackfleischklöße.
Greta Jauernik, 13.
Die Achtklässlerin besucht das
Labenwolf-Gymnasium, spielt
Klarinette, kümmert sich um ein
Pflegepferd, hat zwei
Geschwister, wohnt in der Nordstadt: Ich schenke mir den Urlaub
mit einer Freundin auf einer Alm
in den Bergen, die ihre Mutter
bewirtschaftet. Im vergangenen
Sommer war ich einen Monat
dort – es ist richtig schön, ein
total anderes Leben in der Natur,
mit den Kühen und Kälbchen, um
die wir uns gekümmert haben.
Dadurch habe ich mir den Urlaub
mit meinen Eltern und
Geschwistern in Frankreich ganz
bewusst geschenkt.
Laptop als
Spielzeug
Eine blühende Kugel
Alexander Augustin, 30.
Er entwickelt Sicherheitskonzepte für ein großes Unternehmen, ist verheiratet, hat
zwei Töchter, wohnt in St. Jobst: Was ich mir wirklich schenke, ist ein Laptop, das
mehr kann, als ich brauche – so ein Spielzeug für den Mann. Gönnen würde ich mir
gern regelmäßig ein Mittagsschläfchen, was aber bei uns im Gegensatz zu Japan
noch nicht möglich ist. Was man sich schenken sollte, ist die Ellenbogengesellschaft und das Karrierestreben in der Arbeitswelt.
Zeit für sich allein
Hartmut Frommer, 70.
Der ehemalige Rechtsreferent der Stadt Nürnberg hat einen erwachsenen Sohn, lebt
mitten in der Altstadt, ist viel in halb Europa mit dem Fahrrad unterwegs, stöbert
aber als lokaler Rechtshistoriker gern auch in den Ecken der Stadt herum – nicht
zuletzt als Vorsitzender des Schutzverbands Nürnberger Rostbratwürste: Bei der
Frage, ob man sich etwas schenken kann, bin ich als Jurist ins Grübeln gekommen.
Das Schenken ist ja ein kommunikativer Akt, zu dem ein Schenker und ein Beschenkter gehören. Ich spreche also lieber davon, was ich mir leiste – zum Beispiel, dass ich
die lästige Steuererklärung von einem Berater machen lasse. Was ich mir trotz meines
Hangs zur Sparsamkeit gönne, hat mit dem Wahren und Schönen zu tun – etwa eine
große, blühende Chrysanthemenkugel am Balkon oder eine echte Levis-Jeans, da
lege ich schon Wert drauf und kann es auch genießen. Was ich mir im übertragenen
Sinn geschenkt habe, ist heuer etwa „Rock im Park“ oder der Opernball gewesen –
das war mal wunderschön aber ein jegliches Ding hat seine Zeit!
Jürgen Hübsch, 49.
Der Architekt führt das Büro Hübsch +
Ramsauer, das u.a. das neue AdmiralKino und das Arabella Sheraton
Hotel gebaut hat, verheiratet, ein
Sohn, stammt aus Bayreuth und ist
bekennender „Wagnerianer“: Das
Wichtigste ist für mich die Liebe zu
sich selbst. Da ich gern ab und zu mal
allein bin, schenke ich mir die Zeit,
um in Zeitschriften und Büchern zu
studieren und mir Gedanken machen
zu können. Ich schenke mir auch
beruflich mehr Freiraum, weil mir
klar geworden ist, dass man nicht
dauernd auf vielen Hochzeiten tanzen
muss. Bei Kindern finde ich: Das Wie
des Schenkens ist entscheidend. Und
in letzter Zeit habe ich gemerkt: Es
kommt an, wenn ich jemanden Zeit
schenke, ihm zuhöre und das Gefühl
vermittele, dass ich das Gespräch
wichtig finde.
6
Geschenkt!
Ausgabe 4 | 2011
Das Kreuz mit dem Gaul
Geschenke gehören zum Leben, doch überall lauern Abgründe
■ Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Das
verspricht ein geflügeltes Wort, das uns dazu animieren
will, Menschen, die uns lieb und teuer sind, regelmäßig
etwas zu schenken. Dem Lebenspartner zum Beispiel.
Laut dem Marktforschungsinstitut Marplan greifen 75
Prozent der Männer zu Blumen, wenn sie ihrer Frau
zwischendurch
mal
eine Freude machen
wollen; 73 Prozent der
Frauen greifen derweil
zu Pralinen oder einer
anderen Süßigkeit, um ihren „Schatz“, dem sie Liebe
und Vertrauen geschenkt haben, ein bisschen zu
beglücken.
Von einer „kleinen Aufmerksamkeit“
spricht man im Zusammenhang mit
einem Geschenk. „War doch nicht
nötig“, erwidern Beschenkte
gern. „War mir eine Freude“, sagen daraufhin
Schenkende, die sich
kräftig
mitfreuen,
wenn ein hübsch mit
Schleife
verpacktes
Präsent so richtig ins
Schwarze getroffen hat.
Doch das passiert
nicht immer: Laut einer
GfK-Umfrage erhalten 54
Prozent der Deutschen nicht
nur an Weihnachten Geschenke,
die sie nie oder kaum nutzen. Jedes
fünfte passt oder funktioniert überhaupt nicht. Solche Flops führen zu fiesen Gewissensbissen. Schließlich sagt eine
andere Redensart, dass man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll. Angesichts
dessen beginnen eigenartige Eiertänze, indem selbstgestickte Tischdeckchen immer nur dann rausgeholt
werden, wenn man den Schenkenden zu Besuch hat.
Und wehe, man vergisst sie mal!
Wobei eine aktuelle Forsa-Umfrage durchaus eine
Lanze für das Verschenken von Selbergemachtem
bricht. 65 Prozent der Frauen sind von solchen Mitbringseln am meisten angetan, gefolgt von Gutscheinen (etwa für Massagen) mit 52 Prozent. Weniger leicht
ist es bei den Männern: Hier rangieren praktische oder
nützliche Dinge mit 41 Prozent ganz oben, wie Socken,
Krawatten und Haushaltsgeräte.
Übrigens: Dieses Jahr könnten selber gestaltete
Fotobücher der Renner unter dem Weihnachtsbaum
werden. 89 Prozent der Deutschen finden ein solches
Geschenk angeblich klasse. Es hat allerdings den
Nachteil, dass man es nicht auf den letzten Drücker
machen kann.
Last-minute-Schenker werden also weiter im Kaufhaus oder in ausgewiesenen Geschenke-Läden landen. Dort sollte man jedoch den Griff zu Kitsch oder
08/15-Dingen vermeiden. Ein wahres Sammelsurium
an hässlichen Belanglosigkeiten befand sich lange Zeit
in einer Glasvitrine im Nürnberger Rathaus. Die Gastgeschenke von Partnerstädten sind inzwischen aber
hinter den Kulissen verschwunden. Besser so!
Merke: Etwas Mühe sollte man sich beim Schenken schon geben. Schließlich kommt das Wort von
(ein)schenken, sprich: dem Bewirten eines Gastes.
Gelegenheiten dazu gibt es zwischen Weihnachten, Silvester, Fasching, Ostern, Geburtstag, Namenstag, Zeugnis, Ferien, Halloween und Nikolaus mehr als
genug. Und da
ein Riesenreibach
mit der Schenkerei
winkt, steigt der
Konsumdruck kontinuierlich an – allein
245 Euro gibt im
Schnitt
jeder
Deutsche für Weihnachtsgeschenke aus. „Ich schenke,
also bin ich“, könnte man frei nach Descartes sagen
und seufzend dazu aufrufen, sich den ganzen Zirkus
doch einfach zu schenken. Doch da kleine Geschenke
nun mal zum Leben gehören (weil sie nicht zuletzt die
Freundschaft erhalten …), wird sich der Appell zum
Verzicht wohl auf der ganzen Welt niemals durchsetzen.
Nur bei groß angekündigten „Steuergeschenken“ seitens der Politik oder potenziellen „Danaergeschenken“,
wie es einst das Trojanische Pferd im alten Griechenland war, sollte man sehr gut aufpassen, damit nicht
der Gaul mit einem durchgeht und man am Ende kräftig
reingelegt wird. Im Zweifel genügt ein kurzes, knappes
„G’schenkt!“
Text: Jo Seuß, Foto: Alexander Hopfmann
Geschenkt!
2011 | Ausgabe 4
7
»Eine anspruchsvolle Aufgabe«
Professor Klaus Moser über die Kunst und die Crux des Schenkens
■ Wir tun es von Herzen gern, manchmal
aber auch nur, weil wir uns dazu verpflichtet
fühlen. Und oft genug fällt es uns schwer, das
Passende zu finden: Schenken und beschenkt
zu werden, das ist alles andere als einfach.
Wir fragten Professor Klaus Moser vom
Lehrstuhl für Psychologie am Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Universität
Erlangen-Nürnberg, warum das so ist.
Herr Professor Moser, was war das schönste Geschenk, das Sie je bekommen haben?
Klaus Moser: Das war ein selbst gebasteltes
Buch meiner Frau, in dem sie unser Zusammenleben beschrieben und mit vielen Fotos illustriert hat. Das habe
ich nicht etwa zum Geburtstag oder zu Weihnachten
bekommen, sondern einfach so. Und das war natürlich
noch schöner.
Das heißt, Geschenke kommen besser an, wenn sie
überraschen? Und der materielle Wert ist eher nebensächlich?
Moser: Im persönlichen Bereich sind nicht-materielle Geschenke auf jeden Fall besser. Der Schenkende
zeigt damit ja, dass er sich viele Gedanken gemacht hat.
Und das, was geschenkt wird, ist eigentlich unbezahlbar, weil es etwas Individuelles ist.
Aber ein teures Parfum und eine edle Uhr sind doch
auch was Nettes?
Moser: Mit gekauften Sachen ist immer eine gewisse Verpflichtung verbunden. Der andere weiß, was
ich ausgegeben habe, und meint, er müsste das erwidern. Und er rechnet sich aus, was er in meinen Augen
wert ist. Auf diese Weise beschenkt zu werden, das ist
auch mit negativen Gefühlen verbunden. Deshalb kann
es durchaus sinnvoll sein, etwas Selbstgemachtes zu
schenken, bei dem diese Aspekte keine Rolle spielen.
Aber muss denn wirklich immer alles auf Gegenseitigkeit beruhen? Warum kann man sich nicht einfach über
das Geschenk freuen?
Moser: Zur Kultur des Schenkens gehört die sogenannte Reziprozitäts-Regel. Wer etwas erhält, der fühlt
sich einfach verpflichtet, etwas zurückzugeben. Das ist
übrigens auch in anderen Kulturen so. Dort spielt der
vermeintliche Geldwert zwar manchmal eine geringere
Rolle, aber das Prinzip der Gegenseitigkeit gilt im
Grunde immer. Normale Menschen empfinden einfach
so, und das ist auch gut, denn sonst würden einige die
Großzügigkeit der anderen ausnutzen und immer mehr
anhäufen.
Innerhalb der Familie gelten sicher andere Regeln?
Moser: Das ist richtig. Meine Großmutter hat mir
früher immer Geld geschenkt. Natürlich habe ich das
umgekehrt nicht gemacht, sondern ihr lieber etwas gebastelt. Aber im Freundes- oder Bekanntenkreis funktioniert das Geben und Nehmen in der Regel gut. Das
Schenken ist dem Tauschen sehr nahe.
Aber oft genug überwiegt
dennoch der Stress, vor allem in
der Vorweihnachtszeit.
Moser: Das passende Geschenk zu finden, ist in der Tat
eine anspruchsvolle Aufgabe,
an der man scheitern kann. Mit
einem falsch gewählten Geschenk kann man sich blamieren, aber man kann sich dem
Schenken auch nicht einfach
entziehen. Und das sorgt für
Stress.
Wie kann man das vermeiden? Haben Sie Tipps für das
perfekte Geschenk?
Moser: Die wichtigste
Regel ist, dass man nicht von
seinen eigenen Vorlieben ausgehen sollte. Man beschenkt
sich ja schließlich nicht selbst,
sondern sucht etwas für einen
anderen. Wer partout keine
Idee hat, der kann Menschen
fragen, die dem Beschenkten
Ein Geschenk
abzulehnen, ist ein
Affront. Hinter jeder
Gabe steht ein guter
Wille
nahe stehen. Und man sollte sich ruhig trauen, etwas
Individuelles zu schenken. Ansonsten sind Präsente gut,
die vergänglich sind. Blumen oder Pflanzen zum Beispiel sind besser als ein Bild, das überhaupt nicht den
Geschmack des Empfängers trifft, aber vielleicht dem
Schenkenden zuliebe irgendwo hängen sollte… Doch
man kann es nicht immer richtig machen.
Und wenn das Präsent nicht gefällt, sollte man das
auch ehrlich sagen?
Moser: Besser nicht. Ein Geschenk abzulehnen, ist
ein Affront. Hinter jeder Gabe steht schließlich ein guter
Wille. Gerade im privaten Bereich ist da eine kleine
Notlüge erlaubt. Man sollte die Geste würdigen. Etwas
anderes ist das bei Geschenken, die möglicherweise mit
Hintergedanken verknüpft sind. Wenn Eltern die Lehrer
der Kinder beschenken und die Pädagogen befürchten,
dass damit die Hoffnung auf bessere Noten verknüpft
ist, dann können sie das deutlich sagen und das Geschenk ablehnen.
Frauen planen, Männer kaufen Geschenke oft erst in
letzter Minute ein. Woran liegt das?
Moser: Dahinter steckt oft die Ratlosigkeit, was
man eigentlich schenken soll. Der Druck ist da hilfreich,
dann muss man sich schneller entscheiden.
Hat das Schenken eigentlich in anderen Kulturen eine
ebenso hohe Bedeutung wie bei uns?
Moser: Das Prinzip, sich am Wert der Geschenke
zu orientieren und die Geste zu erwidern, gilt vor allem
in westlichen Ländern. In stark hierarchisch gegliederten Gesellschaften ist Schenken oft mit einer Machtdemonstration verbunden. Vermeintlich großzügige
Gaben sollen eigentlich nur zeigen, dass es große Unterschiede zwischen Schenkenden und Beschenktem gibt.
Das gilt zum Beispiel für Japan. Aber geschenkt wird
in allen Kulturen.
Und manchmal geht dabei das Gefühl für das richtige
Maß verloren. Was sagen Sie zu den Geschenke-Bergen
unter so manchem Weihnachtsbaum?
Moser: Da wird sicher teilweise übertrieben. Wer
schon die Kleinsten mit Markenkleidung und teurem
Spielzeug überhäuft, der will nicht nur den Kindern eine
Freude machen, sondern auch nach außen zeigen, was
er sich leisten kann.
Interview: Silke Roennefahrt, Foto: privat
8
Geschenkt!
Ausgabe 4 | 2011
Das Beste, was heut’ passi
■ Wie ist es, wenn man wildfremden
Menschen anbietet, sie zu umarmen?
Keine Ahnung. Manche Dinge weiß man nur,
wenn man sie macht! Also startete die
famos-Autorin Anja Bühling einen
Selbstversuch vor der Lorenzkirche –
mit sehr interessanten Erkenntnissen.
Es ist Freitag, vormittags um 10 Uhr. Es ist kalt,
aber sonnig. Bevor ich mich aufmache, eingepackt in
eine warme Daunenweste (sie soll mich nicht nur vor
der Kälte, sondern auch gegen eventuellen Gegenwind
der Unbekannten schützen), male ich ein Plakat. Ich
nehme die Rückseite eines abgelaufenen Club-Kalenders. „Gratis Umarmung hier“, schreibe ich sorgfältig
darauf – schließlich möchte ich den Menschen etwas
geben und sie nicht abschrecken.
Mit den Abwehrrecken Andi Wolf, Javier Pinola
und Philipp Wollscheid auf der Brust fühle ich mich
gewappnet, um die Scheu zu vertreiben. Und auch
die Angst, die anderen könnten mir zu nahe kommen.
Wer weiß schon, was passiert? Ich stelle mir alles vor,
von Beschimpfungen, Ignoranz und Abweisung bis
zu kleinen Glücksmomenten. Ich nehme mir fest vor,
nichts persönlich zu nehmen. Ich will offen sein für
alle, die sich gern umarmen lassen. Wie viele das sein
werden?
Kaum habe ich mir mein Plakat umgehängt, da geht
die erste Frau mittleren Alters geradewegs auf mich
zu, schlingt die Arme um meinen Hals, lächelt und
sagt „Einen schönen Tag!“ – „Ja, das wünsch ich Ihnen auch!“, antworte
ich. Und weg ist sie.
Ich bin ganz irritiert.
So einfach ist das?
Nein, so einfach ist das nicht. Eine Gruppe Jugendlicher steht vor mir. Sie lesen das Plakat, kichern, gehen weiter. Büromenschen hasten eilig mit ihren Laptop
gefüllten Taschen an mir vorbei. Ich werde offensiver.
Sobald ich sehe, dass die Leute nicht nur verschämt auf
den Boden blicken oder im Vorbeigehen überlegen, was
sie da gerade gelesen haben, sondern mich einen Augenblick tatsächlich wahrnehmen, lade ich sie mit offenen Armen ein, sich mir zu nähern. Und das scheint zu
funktionieren, zumindest bei Frauen.
In einer halben Stunde umarme ich an die 25 Menschen – 23 Frauen und 2 Männer. Die Frauen sind jung
und alt, Geschäftsfrauen und Touristinnen, kichernde
Teenager, die ein Foto machen wollen, oder eilige Angestellte, die zur Arbeit hasten. „Könnten Sie vielleicht
mitkommen“, fragt mich eine eben Umarmte, „in meiner Arbeit wüsste ich mindestens fünf, die das wirklich
dringend gebrauchen
könnten.“ Ich lächle,
sie lächelt. „Noch
einen schönen Tag“ –
„Ja, der wird das jetzt bestimmt!“
Ich umarme große und kleine, parfümierte und
schwitzige Frauen – und alle gehen weiter mit einem
Lächeln im Gesicht. „Schöne Idee“, das höre ich auch
von grinsenden Menschen, die vorbeigehen, vor allem
Ein kleiner Streifzug: Was es in Nürnberg so alles umsonst gibt
Gratis Gelbwurst, Sospeso oder Literatur
■ „Mogsd a Gelbwoschd?“ Dieser Satz geht garantiert hundertfach am Tag in Nürnberger Metzgereien
über den Ladentisch. Kaum ein Kind greift da nicht
beherzt zu. Die geschenkte Wurstscheibe ist und bleibt
ein Klassiker unter
den Gratisgaben.
Tja, ein Dreikäsehoch müsste
man sein: Ein paar
Traubenzuckerdrops
in der Drogerie, eine Tüte
Gummibärchen dort, ein Luftballon da – für die Kleinen gehen die
Geschenkchen meist noch locker über den Tresen. Doch
was gibt’s denn für Erwachsene umsonst? Auf jeden
Fall immer weniger – egal, ob Kugelschreiber, Kalender
oder Kulinarisches. Selbst auf Verbrauchermessen wie
der „Consumenta“, die vor einigen Jahren noch ein Ort
war, wo man mal locker einen Tag lang lustvoll durchgefüttert wurde, sind die verschenkten
Probierhäppchen
Mangelware
geworden.
Trotzdem gibt es in Nürnberg noch Anlaufstellen
für Gratisware. Im „Umsonstladen“, den die 31-jährige
Architektin Johanna Zwinscher-Drozak
in den Räumen der „Jesus Freaks“ in der Rothenburger Straße 51a seit drei Jahren leitet, darf alles
ohne Bezahlung mit nach Hause genommen werden.
Kleider, Bücher, Möbel, Haushaltswaren, selbst Kosmetika – das Angebot wird durch das bestimmt, was
andere nicht mehr benötigen und dort abgeben. Nützlich und brauchbar sollte es allerdings sein, als Ablade-
Geschenkt!
2011 | Ausgabe 4
ieren wird
von Männern. Bei denen sieht die Sache ganz anders
aus. Den Älteren gefällt die Idee, sie hätten aber keinen
Bedarf mehr, sagen sie. Andere verweisen auf die bessere Hälfte an ihrer Seite, nehmen sie demonstrativ in den
Arm. „Hab ich heute schon“ oder
„Danke, das erledigt bei mir
meine Frau“, behaupten
einige, dann kommt ein
verstohlener Blick auf
den Boden.
Ich hoffe für sie,
dass es stimmt.
Nach einer Studie des
Marktforschungsinstituts Ipsos im Auftrag
des Südwest Verlags denken die meisten Deutschen,
dass körperliche Berührung wichtig ist, viele aber glauben, viel zu wenig berührt zu werden. Und während ich
so dastehe und mir die Menschen genau ansehe, meine
ich die körperliche Berührungsarmut förmlich zu spü-
platz für Gerümpel verstehen die Macher aus Gostenhof
ihr Konzept nicht. Außer in den Schulferien darf jeden
Samstag von 11 bis 14 Uhr gestöbert werden.
Wer etwas knapp bei Kasse ist, aber trotzdem nicht
auf ein Stück Lebensqualität verzichten will, dem wird
im Antiquariat Deuerlein, Lorenzer Straße 33, immerhin
ein Espresso gratis kredenzt. Inhaber Thomas Deuerlein
hat mit dem Sospeso den „aufgehobenen Kaffee“, wie
er traditionell in Neapel heißt, nach Nürnberg geholt.
Der Clou: Jemand mit dickerem Geldbeutel trinkt einen Kaffee, bezahlt aber zwei. Dafür kommt ein kleiner
Glasstein als Gutschein in eine Schale und kann je nach
Bedarf von einem Ärmeren eingelöst werden.
Kostenlose Kultur hat einen besonderen Charme. Die
Nürnberger Mittagslesungen gibt es schon seit mehr als
zehn Jahren. Verschiedenste Gäste rezitieren für ein gutes
halbes Stündchen aus ihren Lieblingsbüchern. Am 14. De-
9
Ein Selbsttest zeigt: Geschenkte Umarmungen sind eine spannende Sache
ren. Auch eine Forsa-Umfrage kam zu dem Ergebnis,
dass jeder achte Bundesbürger einen Mangel nach körperlicher Nähe verspürt – vor allem ältere Menschen
seien davon betroffen.
Von den zwei Männern, die sich bei meinem Selbstversuch umarmen lassen, ist der eine ein junger Typ aus
einer Gruppe, der lange überlegt, ob er auf mich zugehen soll. Danach ist er glücklich, dass er sich getraut
hat. Dem zweiten, einem Mann in den Vierzigern, sieht
man an, dass es das Leben nicht gut mit ihm gemeint
hat. Die Jacke verschlissen, das Gesicht rot, eine kleine
Wunde an der Augenbraue. Er wirkt ausgekühlt, wie jemand, der gehetzt ist, ohne einen Termin zu haben. Ich
gehe auf ihn zu, er zögert. Dann nimmt er mein Angebot
ganz vorsichtig an, umarmt mich behutsam und sagt
mir ins Ohr: „Wissen’S, des is’ des Beste, was mir heut’
passieren wird.“ Und plötzlich wird uns beiden ein bisschen wärmer und auch ich habe das Gefühl, das war das
Beste, was mir heute passieren konnte.
Zur Sache
■ Erstmals wurde die Idee mit der GratisUmarmung 2001 von der US-amerikanischen
Dave Matthews Band im Song „Everyday“
besungen. Im dazu gehörigen Video fragt ein
Nerd-Typ mit T-Shirt, Baseballmütze und dicker Hornbrille, ob Menschen eine kostenlose
Umarmung wollen – ein Geschenk. Zunächst
sind die Passanten verwirrt, manche sogar
ärgerlich. Doch er lässt sich auch durch
Prügeldrohungen nicht abbringen und hat
am Ende Erfolg. In Australien greift Juan
Mann die Idee auf und startet 2004 die Free
Hugs Campain, an der mittlerweile weltweit
Menschen teilnehmen und kostenlos Umarmungen verteilen.
Text: Anja Bühling, Fotos: Peter Roggenthin
zember wird es zum Beispiel die Kabarettistin Lizzy
Aumeier sein, die um 14 Uhr in der Kulturwirtschaft
im Künstlerhaus, Königstraße 93, auf der Bühne sitzt.
Einmal in der Woche ist auch im Germanischen Nationalmuseum der Kunstgenuss umsonst: Jeden Mittwoch
stehen von 18 bis 21 Uhr alle Abteilungen (bis auf Sonderausstellungen) den Besuchern zum Nulltarif offen.
Ein Aushängeschild des freien Eintritts ist seit 1976 Ende
Juli das Nürnberger Bardentreffen, das drei Tage zum
Ausprobieren einlädt. Das Open-Air-Festival ist bundesweit das größte seiner Art. Wo es sonst noch kulturelle
Veranstaltungen mit freiem Eintritt gibt, kann man über
den Veranstaltungskalender vom KunstKulturQuartier
oder über www.kubiss.de erfahren.
Und wo kriegt man als Erwachsener noch was Leckeres für lau? Am besten fahren diejenigen, die einen Metzger, Bäcker oder Gemüsehändler ihres Vertrauens haben.
Denn da dürfen auch Mamas und Papas eine Scheibe von
der neuen Salami oder vom Krustenbrot probieren. Und
ein paar nette Worte kriegt man in kleinen Fachgeschäften oder Tante-Emma-Läden oft auch noch geschenkt.
Text: Manuela Prill, Fotos: privat, Peter Roggenthin
10
Geschenkt!
Ausgabe 4 | 2011
Wie ein Sechser im Lotto: Das neue Leben mit einer Organspende
„Ein aktiver Akt der Nächstenliebe“
R
uhig sitzen die beiden Männer auf der alten Ledercouch. Auf dem Glastisch vor ihnen stehen Tee
und eine Plastikflasche mit Desinfektionsmittel – ihr
täglicher Begleiter, ebenso wie der Mundschutz in der
Tasche. Beide hatten im Mai diesen Jahres ihr, wie sie
selbst sagen, „größtes Geschenk“ erhalten: eine Organspende.
Ersin Uçurlus (38) Geschichte begann, als 2004 bei
einem Krankenhausaufenthalt auffällige Werte festgestellt wurden. Die Nieren wuschen die Giftstoffe nicht
mehr vollständig aus dem Körper. Nur eine Organspende konnte helfen. „Alle aus meiner Familie wollten spenden. Doch ich wollte das nicht: Was, wenn irgendwann
deren verbleibende Niere versagt?“ Als sich die Werte
jedoch drastisch verschlechterten, ließ sich die Familie
doch testen. „Und es ist ein Geschenk des Himmels:
Meine Mutter besaß drei Nieren, die zudem noch 173
Prozent leisteten“, erinnert sich Uçurlu. „Das war wie
ein Sechser im Lotto.“ Zwei Monate wurden Mutter
und Sohn daraufhin von Kopf bis Fuß untersucht. Eine
Ethikkommission wurde eingeschaltet, um einen Organhandel oder sonstige Abmachungen auszuschließen,
bis dann endlich der Termin für die viereinhalbstündige
Operation feststand. Heute, fünf Monate später, sitzen
beide nebeneinander. Sie lächelt schüchtern: „Ich habe
ihn eben mit 74 Jahren noch einmal geboren.“
Uçurlus Freund, Gerhard Unterbäumer, erging
es ähnlich. Die beiden hatten sich im Krankenhaus
kennengelernt, „wenn man eben so über den Gang
watschelt“. Unterbäumer hatte die Niere eines verstorbenen Würzburgers erhalten. 13 Monate hatte
er auf eine Spende warten müssen: „Bei
Wartezeiten um die sieben Jahre, bin
ich ein echter Glückspilz“, erzählt er.
Dann eines Nachts der Anruf vom
Erlanger Oberarzt. Alles sei wie im
Film abgelaufen: Als man ihn in den
OP-Saal schob, stand zu seinen Füßen ein Styroporpaket mit der Niere.
„Wie vom Pizzaboten“, erinnert sich
der Vater einer zehnjährigen Tochter.
Seither nimmt er Medikamente, „um eine
Abstoßung des Organs zu vermeiden“. Jetzt um
die Weihnachtszeit will er erstmals über die Organspenderdatei Kontakt zur Familie des Spenders aufnehmen.
Sofern diese Kontakt wünscht, erhalten beide Seiten
die Kontaktdaten. Unterbäumer: „Für
mich bedeutet diese Spende nicht nur ein
neues Leben. Dieses Geschenk ist vor allem ein
aktiver Akt der Nächstenliebe, das man nicht alle Tage
bekommt.“
Text: Alexandra Haderlein, Foto: Peter Roggenthin
Jürgen Kienlein sorgt als Nikolaus für schöne Bescherungen
Mit Herzblut im roten Gewand
F
ür ihn ist es eher Ehrenamt als Nebenjob, und andere zu beschenken, das
gehört zum Berufsbild dazu: Jürgen Kienlein ist in der Adventszeit als Nikolaus unterwegs. Im Hauptberuf ist der 44-Jährige heilpädagogischer Förderlehrer. Doch vor Weihnachten schlüpft er regelmäßig in das rote Gewand
mit dem weißen Pelzbesatz und schnappt sich sein Goldenes Buch
und einen Sack voller Geschenke, um wahlweise als Pelzmärtl,
Nikolaus oder Weihnachtsmann Familien zu besuchen.
„Mir liegt die Tradition am Herzen“, betont Kienlein, der
sich mit neun weiteren Kollegen zum Nikolaus-Service zusammengeschlossen hat, nachdem die Agentur für Arbeit vor zwei
Jahren die vorweihnachtliche Vermittlung eingestellt hatte. Sie
alle seien keine Profis, betont der Pädagoge – und das solle auch
so bleiben. „Die Sache muss mit Herzblut gemacht werden.“ Kienlein selbst ist seit seiner Jugend als Nikolaus unterwegs. Er übernahm
schon als Ministrant diese Rolle. Bis heute freut er sich über die Begeisterung
der Kinder. „Es ist einfach schön zu sehen, dass sie an eine gute Figur glauben.“
Die Rute hat Kienlein zwar dabei, doch symbolisiert sie nur den mahnenden
Zeigefinger. „Wir sind nicht dazu da, die Kinder zu erziehen“, betont Kienlein,
der auf den Wunsch der Eltern hin allenfalls ein paar tadelnde
Worte über unaufgeräumte Zimmer oder ungeputzte Zähne
verliert. „Aber das wird auf eine nette Art rüber gebracht.“
Und die Geschenke? Sie sind den Kindern oft gar nicht
so wichtig, wie Kienlein verrät. „Ihnen bedeutet es
viel mehr, den Nikolaus persönlich zu treffen.“
Manche Eltern sehen das seiner Erfahrung nach
anders und überhäufen ihren Nachwuchs schon
am 6. Dezember mit Präsenten – weniger wäre
da mehr gewesen, findet der Lehrer. der noch nie
erlebt hat, dass es wegen der falschen Geschenke
Tränen gab.
Er selbst freut sich am meisten über Gaben, „die
man nicht kaufen kann“. Einen selbstgebackenen Kuchen
zum Beispiel oder einen selbstgebastelten Kalender. Das zeige schließlich, dass sich die Schenkenden Gedanken machen
über den Empfänger.
Text: Silke Roennefahrt, Foto: Roggenthin
Telefonseelsorgerin Karin Shaw mag ihr anspruchsvolles Ehrenamt
Ein offenes Ohr für den Notfall
N
atürlich hätte ich mir auch ein anderes Ehrenamt suchen können – Kindern vorlesen beispielsweise und
hinterher in glückliche Gesichter blicken, sagt Karin Shaw.
Das hat sich die 70-Jährige damals auch überlegt, als sie
sich zu Beginn ihres Ruhestands unbedingt weiter sozial
engagieren wollte. Aber es kam anders. Über eine Freundin stieß sie zur Telefonseelsorge, die in Nürnberg von der
Stadtmission organisiert wird. Ein einfaches Ehrenamt ist
das nicht. Als Ärztin war Shaw aus ihrem Berufsleben aber
einiges gewohnt gewesen. Mindestens vier Mal im Monat
leiht sie für mehrere Stunden Menschen in Not ihr Ohr.
„Ich fühle mit ihnen, schenke ihnen Zeit, Zuwendung,
lache mit ihnen und natürlich ärgere ich mich auch
manchmal“, sagt sie. Umgekehrt bekomme sie aber „viel
geschenkt“, das oft ein erleichtertes „Dankeschön“ sei.
Manchmal schreiben Anrufer der für sie anonymen Tele-
Geschenkt!
2011 | Ausgabe 4
Alice und Katharina sind seit zehn Jahren beste Freundinnen
Rosemarie Reif-Ruppert weiß, welches Buch passt
„Sie ersetzt mir den
Therapeuten“
Die Hälfte sind Geschenke
S
eit fast zehn Jahren sind die 40-jährige Alice Viering und die 35-jährige Katharina Lamsa „beste Freundinnen“. Kennengelernt hat sich das
attraktive Damenduo im Funkhaus
Nürnberg: Alice war Redakteurin,
Kathi kam nach dem Studium der
Medienwissenschaften als ihre
Praktikantin. „Wir fanden
schnell einen Draht zueinander und ich bin immer noch erstaunt,
wie-viele
Gemeinsamkeiten
wir haben. Die
Freundinnen teilen einen trockenen
und
doch herzlichen
Humor, sie lieben
Shoppen,
aber auch Theater,
Film und Philosophie. „Zum Geburtstag
hat mir Kathi das Buch
„Würde Platon Prada
tragen?“
geschenkt.“
Der Titel spiegelt den
Charme der vielschichtigen Frauenfreundschaft.
Seit Jahren treffen sich die
beiden jeden Freitag zum „Mädelabend“ – nur Krankheit oder Urlaub
gelten als Entschuldigung. Das ist für
die jeweiligen Partner nicht immer
leicht (Kathis Freund Wolfgang nimmt
es gelassen) – aber die Freundschaft ist
wichtig. Gerade in Krisenzeiten hat sie
sich bewährt, zum Beispiel als Kathi
mit Liebeskummer kämpfte oder Alice
beruflich am Rudern war.
„Das Schöne ist, dass die Freundschaft von Status und Beruf so unabhängig ist. Auch wenn eine von uns
Toiletten putzen müsste, wären wir
Freundinnen“, schwärmt Alice. Aber
nicht nur Gemeinsamkeiten, auch Gegensätze bereichern die Freundschaft.
Die blonde Alice sprudelt aus sich heraus, Kathi ist etwas zurückhaltender:
„Beruflich habe ich mir etwas von
Kathis Gelassenheit abgeschaut“, ge-
steht Alice, die nun
im Kulturbereich der
Stadt Nürnberg arbeitet. „Und ich kann mit
niemandem so lachen wie
mit Alice“, ergänzt Kathi. Eine gute
Freundin, findet Alice, ersetzt den Therapeuten, „denn über manches kann
ich nur mit ihr reden – und sie versteht
es sofort“. Was Freundschaft bedeutet,
hat sie auch an ihrem 40. Geburtstag
erlebt. Sie ist Single und dementsprechend mulmig war ihr vor diesem „Feiertag“: „Aber als ich Kathi und andere
Freunde eingeladen hatte, wurde es ein
wunderschöner Abend. Freundschaft
ist tatsächlich das beste Geschenk, das
man sich vorstellen kann.“
Text: Ruth Hager, Foto: Peter Roggenthin
fonseelsorgerin auch eine Karte oder schicken ein
kleines Geschenk. Aber das Schönste sei,
„zu spüren, wenn ein Gespräch gut
gelaufen ist“. Das erfüllt Karin
Shaw mit tiefer Dankbarkeit und
Zufriedenheit: „Ich freue mich
sehr, wenn ich merke: Dem oder
der habe ich jetzt wirklich helfen
können.“ Einmal habe sie eine
Frau aus einem Hospiz angerufen,
die sehr verzweifelt war. „Ich habe
E
in Mann mittleren Alters, von Beruf Arzt am Klinikum, der gerne
nach Italien reist: Wenn zu Rosemarie Reif-Ruppert Kunden mit solchen
Informationen kommen, fängt es im
Kopf der Buchhändlerin sofort zu rattern an. „Es gibt für jeden Menschen
das passende Buch“, ist sie sich sicher.
Und sie muss es wissen, schließlich
verkauft sie seit 26 Jahren Bücher in
Gostenhof. Und ein Großteil ihrer
Kunden kommt auf der Suche nach
dem passenden Geschenk bei ihr vorbei. Selbst für Leute, die keine ausgesprochenen Leseratten sind,
weiß sie Rat. „Für sie haben wir etwa Bücher mit
kleinen Artikeln oder
Hörbücher“, sagt ReifRuppert. Damit sie
immer auf der Höhe ist,
was Neuerscheinungen
betrifft, verbringt sie die
meisten Abende zu Hause.
Etwa drei Bücher liest sie
dann quer – pro Abend.
Damit ist sie gerüstet für
die Vorweihnachtszeit, in
der zwar nicht mehr ganz
so viele Bücher verkauft
werden wie früher, aber
dennoch herrscht Hauptsaison in der Gostenhofer
Buchhandlung.
Etwa 50 Prozent aller
Bücher, die sie verkauft,
sind Geschenke. Dass
vor Weihnachten viele
Menschen den Weg zu
ihr finden, die sich sonst
das ganze Jahr nicht blicken lassen, stört ReifRuppert nicht. „Ich freue
mich auch, wenn Leute ein
Buch als Verlegenheitsgeschenk betrachten“, sagt
sie. Schließlich sei es ja die
Hauptsache, dass Men-
sie ermuntert, mit mir gemeinsam über ihre Träume
zu sprechen. Das hat sie getan, sie hatte wunderbare
Träume und Wünsche. Und ich habe gemerkt,
wie schön es für sie war, sie auszusprechen.“
Manche Geschichten wird sie nie vergessen.
Etwa das Dreiergespräch, das sie mit Tochter und Vater führte. Erst rief die Tochter an,
dann kam der Vater zunächst schimpfend
dazu. Das sei sehr intensiv gewesen – und
habe einen Fortschritt gebracht: Die beiden
Zerstrittenen konnten wieder miteinander re-
11
schen überhaupt lesen – und wenn es
nur ab und zu ist.
Gerne denkt sie an eine besonders
rührende Geschichte zurück. Viele
Jahre lang kam immer kurz vor Weihnachten eine ältere Dame zu ihr. In der
Hand hatte sie die Wunschliste ihres
Sohnes, der für sie, ihren Mann im
Rollstuhl und die geistig behinderte
Tochter sorgte. Trotz ihrer bescheidenen Mittel und obwohl sie selbst
keinen Zugang zu Büchern hatte, sei
es der Mutter wichtig gewesen, dass
der Sohn den Wunsch nach einem
Buch erfüllt bekommt. Wenigstens einmal im Jahr.
Text: Gwendolyn Kuhn,
Foto: Peter Roggenthin
den. Wirklich schlimme Probleme von Menschen gehen ihr schon unter die Haut. Aber durch regelmäßige
Supervision habe sie gelernt, „die Sorgen und Nöte
nicht so nah an mich heranzulassen“. Ihr Ehrenamt
mag sie, „weil es einiges von mir fordert: Ich muss
mich nämlich auf die unterschiedlichsten Menschen
einlassen können, ohne sie gleich in irgendeine Schublade zu stecken.“ Shaw hofft sehr, dass sie damit „den
vielen für mich ja anonymen Anrufern ein Geschenk
machen kann“.
Text: Martina Hildebrand, Foto: Hans-Joachim Winckler
12
Geschenkt!
Ausgabe 4 | 2011
Spangen, Tanzen und gesunde Sachen
Manchmal ist es schwer, ein passendes Präsent für jemanden zu finden. Hier geben wir noch ein paar wert-
Abokiste im Wochentakt
volle Geschenktipps für den Fall des Falles.
■ Die Abokisten vom Hutzelhof in Edels-
Frösche fürs Haar
■ Eine Haarspange mit
einem
gehäkeltem
Frosch obendrauf (8
E) oder eine Fliegermütze mit Robotermotiv (19,90 E): Solche
und andere witzige Kleinigkeiten für Kinder findet
man in der Miniboutique „Frogroggas“. „Fashion für freche Früchtchen“
ist das Motto der handgefertigten Kindermode und Accessoires von Designerin Sarah Heike. Auch Maßanfertigungen sind
möglich. Zu finden in der Katharinengasse
18, geöffnet: Mittwoch & Freitag 11 bis
18.30 Uhr, Samstag 10 bis 18.30 Uhr.
Herzschmerz aus Paris
■ Die etwas andere Herzschmerz-CD mit
viel Pariser Flair stammt von Klee und
heißt "Aus lauter Liebe". Sie kann man
zum Beispiel beim Drogeriemarkt Müller
für 14,99 E kaufen.
Tango zum Schnuppern
■ Ein Tangoschnupperkurs ist ein echter
Hit für Paare, die mal wieder was
Richtiges zusammen machen wollen: Am 5. Februar 2012 läuft wieder einer von 15 bis 16.30 Uhr,
im Südpunkt, Pillenreuther
Straße 147. Buchbar über das
Bildungszentrum Nürnberg,
www.bz.nuernberg.de zu 9
E. Wer einen Babysitter
dazu schenken will,
findet ihn unter
www.jugendamt.
nuernberg.de/infos/
babysitter.html
(pro Stunde ca. 7 E)
feld sind Klassiker im mittelfränkischen
Raum. Ob mehr Obst oder mehr Gemüse drin ist, kann man sich aussuchen. Auf
www.hutzelhof.de findet man alle Angebote, einer Kiste mit feinen Sachen, die wochenweise nach Hause geliefert wird Zudem
gibt es auch Käsetüten, Eingemachtes, Süßes, Honig, Wurst, Antipasti und nicht zuletzt Geschenke!
Viel zum Wohlfühlen
■ Für gestresste Eltern wie Singles ist ein
Ayurveda-Kochabend im Ayurveda-Paradise
in der Tetzelgasse 13, eine tolle Sache (Telefon
09 11/202 92 22. Und wer für daheim noch
ein bisschen Wohlfühlatmosphäre
verschenken will, der sollte zu
den bunten, fair gefertigten
Miniaturkerzen greifen, die
es im Eine-Welt-Laden in
im „Fenster zur Welt“-Laden in der Vorderen Sterngasse 1 gibt.
Gesammelt von mpr, rha, twi, mhi, j.s.
Sieben auf einen Streich
■ Nicht nur weil Weihnachten vor der
Tür steht und das Titelthema dieser
Ausgabe „Geschenkt!“ heißt, sondern
weil wir mal Dankeschön sagen
wollten, hat sich die famos-Redaktion
etwas überlegt: Sieben Geschenke
wollen wir auf einen Streich an unsere
Leserinnen und Leser verlosen. Sie sind
sehr unterschiedlich, weshalb für alle
etwas dabei sein müsste. Wir werden
sie im Januar sozusagen als Neujahrspräsent übergeben. Schreiben Sie uns
bis zum 31. 12. 2011 (per Postkarte an
famos, Spitalgasse 22, 90403 Nürnberg,
oder per Mail an post@famos-nuernberg.de - Stichwort »Geschenkt!«)
– und bitte teilen Sie uns kurz mit,
welches Geschenk Sie am liebsten
hätten und welches lieber nicht, damit
wir gezielt verlosen können. Wir wollen
ja, dass Sie sich freuen!
Die famos-Redaktion
■ 5). Ein Wichtelgeschenk
■ 1). Eine Sachertorte gehört
zum Feinsten, was die Wiener
Konditorenzunft zu bieten hat.
Sie müssen aber nicht so weit fahren: Martina Hildebrand backt
Ihnen eine vom Allerfeinsten!
hat etwas Geheimnisvolles
– egal zu welcher Jahreszeit.
Es wird was Selbstgemachtes sein, mehr verrät Karin
Behrens aber nicht vorab.
■ 2). Eine Runde Weiher-Eishockey ist im Stadtpark oder auf
dem Kleinen Dutzendteich die
Schau, wenn es kalt ist. Spiel,
Spaß, Spannung und eine Kanne Tee bietet Anja Bühling.
■ 6). Ein schönes Familienfoto gehört zu den Dingen, die
man sich vornimmt und doch
nie macht. Peter Roggenthin
kommt vorbei und schon haben
Sie eins.
■ 3). Heiße Schokolade ist etwas
Fantastisches. Das weiß man seit
dem Film „Chocolat“. Das beste Rezept der Welt kennen aber
nicht viele: Ruth Hager wird es
für Sie zubereiten!
■ 7). Eine Lesung im Kinder-
garten sorgt stets für unvergessliche Abenteuer. Manuela
Prill wird ihre und andere Lieblingsgeschichten vorlesen.
■ 4). Eine Radtour auf dem Tandem ist wunderbar. Plaudernd
und locker tretend wird man chauffiert. Jo Seuß kommt mit
dem ehrwürdigen Gitane-Tandem vorbei.
Fotos: privat
Glosse
2011 | Ausgabe 4
13
Es lebe der
Wunschzettel!
W
enn mal ausgepackt worden ist, wird oft klar: Das hätte man sich
schenken können. Allerdings nicht man selbst, sondern der Schenker,
der jetzt einpacken kann, obwohl er doch gerade das getan hatte in der
Hoffnung, dass das Geschenk dem Beschenkten lieb und teuer ist.
Teuer ist es ja vielleicht, aber lieb hat man den, der es verschenkt,
nicht unbedingt. Statt dass Küsschen, Freude und Frohlockung ausgetauscht werden, wird eher das Geschenk umgetauscht oder es kommt in
die Schublade mit Dingen, die man weiterverschenkt. Wäre einem präsent, mit welchem Präsent man das präsentiert, was kein geheucheltes
Danke hervorpressen lässt, ließe sich das omnipräsente PäckchenProblem minimieren.
Offensichtlich haben wir verlernt, wirklich tolle Geschenke zu machen.
Selbst in höchsten Kreisen wird nicht in höchsten Tönen gelobt, womit
man einem Freude bereiten möchte. Die Union war beispielsweise der
Meinung, Helmut Kohl eine besondere Ehre zu erweisen, wenn man
ihm eine Sonderbriefmarke widmet. Immerhin als erstem lebenden Deutschen! Aber mal ehrlich: Ist es eine Freude, sich vorzustellen, den Einheitskanzler umdrehen und von hinten lecken
zu müssen, damit die Post abgeht?
Also, lieber kleinere Päckchen packen, um Bäckchen
zum Leuchten zu bringen! Bevor man sich also verzettelt, sollte man auf nur einen Zettel setzen – den
Wunschzettel. Und nicht nur zu Weihnachten!
Man müsste immer und immer wieder seine Liebsten fragen, was sie sich wirklich wünschen. Dann
kommt es auch nicht mehr zu üblen Verwünschungen.
Kleine Geschenke
Die AOK verschenkt das
ganze Jahr Gesundheit
■ Gerade in diesen politisch wie wirtschaftlich sehr
bewegten Zeiten ist es eine schöne Botschaft: Die AOK
verschenkt an ihre Kunden Gesundheit – und das in
Form von zwei Präventionskursen im Jahr zum Nulltarif. So können Fitnessbegeisterte mit dem brandneuen Angebot „Reaktivtraining“ ihre körperliche
Ausdauer in Schwung halten. Wer es gelassener möchte, beschreitet mit Tai Chi die fernöstlichen Wege der
Entspannung. Und wer sich einfach nur gesund ernähren will, besucht eines der zahlreichen Praxisseminare
zum Thema Ernährung. Weitere Informationen und
Anmeldung unter Telefon (0911) 218-723.
Mobilität schenken mit
MobiCard, JahresAbo & Co.
■ Es muss ja nicht ein neues Auto sein, das da unter dem
Weihnachtsbaum parkt. Busse und Bahnen sind eine
sehr gute Alternative, um trotzdem mobil zu bleiben. Die
VAG und der VGN bieten dazu mehrere Möglichkeiten
an – vom JahresAbo (auch in der Plus-Variante mit
Mitnahmemöglichkeit), als Abo 3 oder Abo 6. Nicht zu
vergessen: die MobiCard. Mit ihr kann der Beschenkte einen Monat lang mobil sein. Alle Tickets gibt es für
Nürnberg, Fürth und Stein, aber auch für das Gebiet des
VGN. Kontakt: www.vag.de und www.vgn.de, VAGServicenummer: 0911-283-4646; mehr Infos im VAGKundenCenter am Nürnberger Hauptbahnhof.
Busse und Bahnen schenken
uns jeden Tag Zeit
■ Auch Kindern ist das bewusst. Zeit lässt sich gemeinsam zum Beispiel bei einem Ausflug in Nürnberg oder in
der Region verbringen. Wer dabei etwas für die Umwelt
tun möchte, setzt auf Busse und Bahnen. In Nürnberg,
aber auch im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg,
geht das besonders günstig für Familien mit dem TagesTicket Plus. Da haben Eltern und Kinder schon während
der Fahrt genügend Zeit zum Reden, für ein (Karten-)
Spiel, fürs gemeinsame (Vor-)Lesen. So wird jeder Ausflug
zu einem kleinen Abenteuer. Kontakt: www.vag.de und
www.vgn.de; Telefon 09 11-283-46 46, weitere Infos im
VAG-Kunden-Center am Nürnberger Hauptbahnhof.
Den Mamas auch noch eine
Ruhepause schenken
■ Viele Mütter haben nicht das, worauf es im Leben ankommt: Zeit für sich, um sich mal eine Ruhepause zu
gönnen. Mütter haben einen Full-Time-Job, der sie rund
um die Uhr beansprucht. Kindererziehung, Haushalt,
Berufstätigkeit und häufig noch die Pflege und Versorgung kranker Angehöriger. Das geht nicht spurlos an
ihnen vorbei. Genau aus diesem Grund hat es sich das
Müttergenesungswerk mit seinen Beratungsstellen und
Kur-Einrichtungen zur Aufgabe gemacht, Müttern zu
helfen – mit zahlreichen Gesundheitsangeboten. Dazu
zählen Kuren für Mütter, die sich alle in einer ähnlichen
Situation befinden. Das hat einen großen Vorteil: Die
Frauen können sich untereinander über ihre vergleichbaren Problemlagen austauschen. Dabei stehen vor Ort
Experten als Gesprächspartner zur Verfügung. Darüber
hinaus gibt es die Möglichkeit der Mutter-Kind-Kur. Ihr
Vorteil ist: Auch die Kinder können bei Bedarf in die Kur
einbezogen werden. Weitere Informationen gibt es bei:
Jeanette Pommer (AWO), Telefon (0911) 4508-131, und
im Internet unter: www.muettergenesungswerk.de.
14
Reizthema
Ausgabe 4 | 2011
Knallgelbe Gutscheine werden langsam ein Renner
Das Bildungs- und Teilhabepaket stößt aber noch immer auf Vorurteile
■ Es war ein elendes politisches Tauziehen
und eine qualvolle Geburt: Dass Kinder und
Jugendliche in Hartz-IV-Haushalten besser
unterstützt werden müssen, hatte das Bundesverfassungsgericht der Regierung und den
Parlamentariern ins Stammbuch geschrieben.
Weil aber die Vorstellungen über die praktische Umsetzung weit auseinander gingen,
fiel der Kompromiss ziemlich bürokratisch
aus: Statt Geld gibt es nun Sachleistungen,
die umständlich abgerechnet werden
müssen. Nach einem knappen Dreivierteljahr
zeigt sich: Die knallgelben Gutscheine aus
dem Bildungs- und Teilhabepaket (siehe auch
„Zur Sache“ unten) stoßen zwar seit Sommer
auf ein höheres Interesse, doch weiter auch
auf Vorurteile.
S
ie geht in die erste Klasse, nach den
Hausaufgaben trifft sie sich manchmal
mit einer Freundin. Aber oft, allzu oft,
wie auch die Mutter findet, spielt Franziska alleine zu
Hause, zum Beispiel mit ihrem großen Playmobilhaus.
Dabei würde sie gerne in ein Ballettstudio gehen. Daran war bisher nicht zu denken. Denn die alleinerziehende Mutter muss sich und ihr Kind mit Hartz-IVLeistungen durchbringen. Geld für Mitgliedsbeiträge
oder Trainingsstunden ist da nicht übrig.
Von den neuen Gutscheinen hatte die Mutter zwar
schon gehört, sich aber nichts davon versprochen.
„Fürs Ballett reicht das doch hinten und vorne nicht“,
meinte sie – bis eine Bekannte sie jetzt ermunterte, sich
genauer zu erkundigen. Denn mit zehn Euro im Monat
Ulrike Kaeppel und Bagdat Bozkurt vom Dienstleistungszentrum Bildung und Teilhabe haben festgestellt, dass die
gelben Gutscheine immer mehr angenommen werden.
lassen sich in vielen Fällen zumindest die Gebühren für
Kinder bestreiten.
Familie F. aus der Nürnberger Südstadt hat schon
zugegriffen. Patrick kann jetzt beim ESV Flügelrad
kicken – die Gutscheine decken die Beitragsgebühren
genau ab. Andreas, der gerne klettern würde, hat dagegen noch keinen passenden Verein gefunden. „Und die
Plätze im Schwimmunterricht für unsere
Tochter sind alle ausgebucht“, musste der
Vater feststellen. Die Zuschussgutscheine für das Mittagessen im Kindergarten bringen der Familie nichts,
weil die Einrichtung ohnehin nicht mehr verlangt als
den ohnehin fälligen Eigenbeitrag von 20 Euro pro
Monat. Gut gefüllt ist unterdessen das Wartezimmer
der Ausgabestelle am Frauentorgraben. Zwar war die
Nachfrage nach dem neuen Paket in den ersten Wochen
ziemlich verhalten. Erst langsam stiegen die Zahlen –
kein Wunder: Das Schuljahr neigte sich langsam dem
Ende zu, vieles schien abgehakt. Doch gegen Ende der
Sommerferien ist der Knoten geplatzt. „Wir wurden
schier
überrannt,
es kam teilweise
zu enorm langen
Wartezeiten“,
berichtet Christine Strnad, Abteilungsleiterin für
das Dienstleistungszentrum Bildung und Teilhabe am Frauentorgraben. Um die Flut zu bewältigen, wurde eine zweite Anlaufstelle in Langwasser
Zur Sache
Von Fußball bis Nachhilfe
■ Das Bildungsund Teilhabepaket
umfasst Leistungen
für Schulausflüge und
-fahrten, Zuschüsse für das Mittagessen in Schulen und Tagesstätten
und Gutscheine für die Mitgliedschaft
in Sportvereinen, für Freizeiten, Musikunterricht und für Nachhilfe. Einen
Anspruch auf die Hilfe haben Kinder,
Jugendliche und junge Erwachsene, die
entweder Grundsicherung (SGB II), Hilfe
zum Lebensunterhalt (SGB XII), Kinderzuschlag oder
Wohngeld erhalten. Schulbezogene Leistungen gibt es
auch für Schülerinnen und Schüler, die allgemeinoder berufsbildende Schulen
besuchen, unter 25 Jahre
alt sind und keine Ausbildungsvergütung
erhalten.
Die Gutscheine für sportliche und musikalische Aktivitäten sind auf die Zeit bis
zum 18. Geburtstag begrenzt. Die Ausgabe
erfolgt jeweils für ein halbes Jahr. Als
Schlüssel
Reizthema
2011 | Ausgabe 4
15
Beratung ist wichtig: Am Frauentorgraben informieren Mitarbeiter des
Dienstleistungszentrum über geeignete Kursangebote für Kinder.
eingerichtet.
Damit habe sich der
Betrieb inzwischen etwas
normalisiert. Nach Berechnungen
des Amtes für Existenzsicherung und soziale Integration (Sozialamt) könnten in Nürnberg gut 21 700 Einwohner von den Paketleistungen
profitieren.
Da aber zum Beispiel für die Kleinkinder häufig
weder eine Mittagsverpflegung anfällt, noch Sportangebote zu nutzen sind, rechnet die Verwaltung mit maximal rund 15 400 Antragstellern. Tatsächlich wurden
bis Ende Oktober für 10 060 Kinder und Jugendliche
Gutscheine ausgegeben – das entspricht etwa zwei
Dritteln der realistisch erwarteten Nutzer. Dabei ist es
dem Sozialreferat gelungen, ein praktikables Verfahren
zu entwickeln, das überregional Beachtung findet und
Schule macht. Schon weil in Nürnberg die Abwicklung aus einer Hand erfolgt, während sich andernorts
Kommunen und Jobcenter die Aufgabe teilen. Wenn die
Antragsteller alle Unterlagen vorlegen können, also vor
allem den Leistungsbescheid des Jobcenters oder die
Wohngeldbewilligung, kann es ziemlich rasch gehen.
Gerade beim ersten Mal gibt es allerdings manches
zu erklären: Allein die Teilhabegutscheine, gestückelt
in Beträge zu fünf, drei und zwei Euro, machen für das
Halbjahr mehrere Bögen aus. Wichtig ist auch der Hinweis auf das Zusammenspiel mit dem Nürnberg-Pass:
Er verschafft ohnehin eine Ermäßigung, die Gutscheine
bringen, etwa bei der Nürnberger Musikschule, eine
dient der Nürnberg-Pass, der, wenn nicht bereits
vorhanden, ebenfalls mit ausgestellt wird, und
zwar für die gleiche Laufzeit wie das Bildungspaket. In Nürnberg gibt es zwei Ausgabestellen: im
Dienstleistungszentrum Bildung und Teilhabe,
Reinerzer Straße 12, in Langwasser (für alle Eltern in den Postleitzahlenbezirken 90441, 90451,
90453, 90455, 90459, 90461,
90469, 90471, 90473, 90475, 90478
und 90480) sowie im Dienstleistungszentrum Bildung und
Teilhabe
(Nürnberg-PassBüro) am Frauentorgraben 17.
Beide Stellen sind von Montag
bis Freitag jeweils von 8.30 bis
12.30 Uhr geöffnet. Für Berufstätige ist eine individuelle Terminvereinbarung möglich unter
Telefon 09 11/231-43 47.
Alle Informationen und eine
Übersicht der Leistungsanbieter (Sportvereine, Nachhilfeinstitute, Musikschulen etc.)
finden sich im Internet unter
www.sozialamt.nuernberg.de.
Anbieter erhalten Auskünfte
unter Telefon 09 11/231-69 26.
Text: woh, Fotos: Hans Joachim Winckler,
Hofschläger, NN-Archiv
zusätzliche Vergünstigung. „Wir rechnen für jeden Klienten mit bis zu 15 Minuten“, erläutert die Leiterin das
Zeitbudget. Die Abrechnung übernehmen die Vereine
und anderen Anbieter. Um sie zu beraten und möglichst
viele zusätzliche Partner zu gewinnen, hat das Dienstleistungszentrum Bildung und Teilhabe ein eigenes
Mini-Team gebildet. „Die Eltern machen untereinander ja auch Werbung für das, was gut läuft“, berichten
Ulrike Kaeppel und Bagdat Bozkurt. Insgesamt spüren
sie „eine große Offenheit, die Gutscheine einzusetzen
und anzunehmen“. Die Anbieterübersicht wird ständig
erweitert und umfasst derzeit an die 90 Einrichtungen,
Vereine und Kulturstätten. (Siehe auch »Zur Sache« unten).
Text: Wolfgang Heilig-Achneck, Fotos: Peter Roggenthin
16
Fest-Impressionen
Viel Spaß, Musik und Begeisterung
Das 4. famos-Famillienfest in der Villa Leon war ein voller Erfolg
3
1
2
11
12
10
■ Feste muss man feiern, wie sie fallen. Beim famos-Familienfest in
der Villa Leon ist es der dritte Sonntag im November. Und die vierte
Auflage hat gezeigt: Das Gratis-Fest des Vereins für Familien in
Nürnberg gehört inzwischen zum Festkalender – volles Haus, schöne Auftritte, gute Stimmung und jede Menge neugierige, kreative
Besucher, die begeistert mitmachten, das Quiz des Tessloff-Verlags
lösten (Bild 9) oder Trommeln aus Blumentöpfen, Butterbrotpapier
und Kleber bastelten (12).
„Da ist Musik drin!“ hieß das Motto des famosen Nachmittags,
den Kinderliedermacher Geraldino (14) mit einem spielerischen
Zähl- und Gesten-Song einläutete. Nach der Begrüßung durch
Hermann Imhof (1
Nürnberg, und Jo
Geraldino alle in se
Während zwei e
berg zahlreiche fröh
6), gab es Leroy-Löw
fürs Mitmachen de
„Wunschzettel“-Wa
ten Wunsch“ aufsch
spiele: Mehrfach Hu
Haustier“, aber auc
famos extra
2011 | Ausgabe 4
17
Familienkarte Nürnberg –
Partnerübersicht – Angebote von A bis Z
Mit der Familienkarte setzen die Stadt Nürnberg und ihre Partner
aus Wirtschaft, Verbänden und Vereinen ein Zeichen für mehr
Familienfreundlichkeit. Erkennbar sind die Familienkarten-Partner
am Aufkleber „Familienkarte Nürnberg – wir machen mit“.
Legen Sie Ihre mit den Namen der Familienmitglieder beschriftete
Familienkarte vor, um den Rabatt oder den Vorteil zu erhalten.
Dienstleistungen
Büro/Computer
B-E-I Büro, EDV & Internet
Inh. Gabi Boris
Rednitzstr. 3 ·
(01 62)924 95 33
10 % Rabatt auf alle Computerdienstleistungen
☎
HKD – Grafik & Werbung
Paumgartnerstr. 15 ·
366 66 39
10 % Nachlass auf alle Dienstleistungen
FVC Finanz Vorsorge Center
Rothenburger Str. 30a ·
92919602
25 % Rabatt auf Familienversicherungen
Hausservice/Waschen
Magold, Walter & Hermann
Rechtsanwaltspartnerschaft
Oedenberger Str. 149 ·
37 28 80
Eine anwaltliche Erstberatung zum
Festpreis von 59 c netto
☎
„der nachbar“ Polstermöbel– und
Teppichbodenreinigung
Schultheißallee 47 ·
401 05 72
10 % Rabatt auf Polstermöbel- und
Teppichbodenreinigung
☎
☎
Firma Rauecker – Hausmeisterservice
Schlössleinsgasse 30
(01 76)24 24 48 89
10 % Rabatt auf alle Arbeiten und Dienstleistungen (ausgenommen Materialkosten)
Infohilfe PLUS
Königstraße 71 ·
932 58 23
10 % Rabatt auf alle mündlichen und
schriftlichen Übersetzungen
Trommelwirbel OHG
Bayreuther Str. 21 ·
376 93 47
10 % Rabatt auf Waschen, Trocknen, Bügeln,
Speisen und Getränke
Brandl Computerdienstleistungen
Welserstr. 65 ·
56 14 91 79
10 % Rabatt auf Computerdienstleistungen;
10 % Rabatt auf alle Artikel, ausgenommen
Computer-Komplettsysteme und Monitore
☎
☎
☎
Immobilien/Wohnen
Finanzdienstleister
☎
Architektin Ute Steger
Parkstr. 27 ·
36 78 69-88
25 % Rabatt auf Feng-Shui Beratung im
Wohn-, Schlaf- und Arbeitsumfeld incl.
Spaceclearing
Fotostudios
Gesundes Heim – Gesundes Leben
Uwe Dippold
Kreuzäckerstr. 2 ·
180 98 74
15 % Rabatt auf Begutachtungen zur Abhilfe
bei Belastungen aus Elektrosmog, Mobilfunk, Wasseradern, Erdstrahlen, Schimmelpilzen und Wohngiften
PSD Bank Nürnberg eG
Willy-Brandt-Platz 8
08 00/238 55 55
Einmaliger Bonus von 25 c für jedes Kind
bei Neukonteneröffnung (Girokonten oder
Kredite ausgeschlossen). Der Vorteil wird
dem Konto in unserem Haus gutgebucht.
Fotostudio & Galerie Härdl
Johannisstr. 142 ·
(0151)56 91 23 10
10 % auf Kinderbilder und Familienportraits
(ausgenommen Aktionen)
☎
Foto PORST
Hauptmarkt 7 ·
2053520
10 % Rabatt auf Fotoarbeiten und
Rahmen
☎
FOTOSTUDIO UNGER
Äußere Laufer Gasse 14 ·
10 % Rabatt auf Passfotos;
10 % Rabatt auf Kinder- bzw.
Familienportraitaufnahmen
☎ 557106
PHOTO + STUDIO HESSE
Eibacher Hauptstr. 33 ·
644499
10 % Rabatt auf Pass- und Bewerbungsbilder (ausgenommen Sonderaktionen oder
andere Rabatte)
☎
Grafik/Werbung/Design
Grafikerin Tanja Rose
Gluckstr. 10 ·
362664
10 % Rabatt auf alle grafischen
Arbeiten und Internetauftritte
☎
Hand&werk
Waldrandstraße 16,
760 86 50
15 % Rabatt auf alle individuell gestalteten
Karten (Geburt, Taufe, Hochzeit etc.)
☎
☎
☎
N-ERGIE Centrum
Südliche Fürther Str. 14 ·
8 02 01
Kostenfreie Sondervorträge zum
Thema Energiesparen im N-ERGIECentrum
☎
WBG Nürnberg Gruppe
Glogauer Str. 70 ·
800 40 (Zentrale)
25 c Nachlass auf die erste fällige Grundmiete bei gruppeneigenen Wohnungen;
250 c Nachlass beim Kauf eines Eigentumsobjekts der wbg Nürnberg GmbH
Immobilienunternehmen
☎
Telekommunikation
Arcor AG & Co. KG
(08 00)107 10 13
40 c Startguthaben bei Abschluss eines
Arcor-DSL/ISDN-Vertrages zusätzlich zu
den Verkaufsrundenangeboten über o.g.
Bestell-Hotline
☎
Versicherung/Recht
Concordia Versicherungsgruppe
Hermann Mauser
Marientorgraben 7 ·
205 29 13
15 % Rabatt auf Familienversicherungen
☎
☎
☎
Wellness
Ceramica Luna
Hugo-Haase-Str. 21 ·
30 15 21
10 % Ermäßigung auf alle Wellnessbehandlungen (Aromamassage, BreussRückenmassage etc.)
☎
kidsdream 3000
Hofstattäcker 21 · Burgthann
(0 91 87) 922 80 24
15 % Rabatt auf die Erstbestellung, danach
10 % auf jede Folgebestellung auf das
gesamte Sortiment (ausgenommen andere
Rabattaktionen und Versandkosten). Bei
Bestellung bitte Familienkarte angeben.
☎
Spielwaren-World
Bergleite 14 · Schwabach
(0 91 22) 6 31 21 45
15 % Rabatt auf das komplette Spielwarensortiment im Internet. Bei Bestellungen bitte
„Familienkarte“ angeben
☎
Filo´s Powertreff
Brandenburger Str. 65a ·
632 39 30
10 % Rabatt auf alle Abos, 10-er und 12-erKarten
Spielwaren Schweiger GmbH
Eslarner Str. 2–4 ·
249 17 50
5 % Rabatt auf Ihren Einkauf
(ausgenommen andere Rabattaktionen)
Ganzheitliches Kosmetik-Fachinstitut
Susanne Haubner
Breite Gasse 29 ·
431 52 15
10 % Rabatt auf alle Dienstleistungen und
Verkaufsprodukte
Bekleidung
☎
☎
Gesundheitszentrum Stein
Winterstr. 2 · Stein
252 96 60
10 % Rabatt auf Massagen und Gesundheitstest
Kosmetik & Wellness Oase
Rüsternweg 53 ·
480 12 90
10 % Nachlass auf alle Behandlungen;
Töchter (bis 16 Jahre) von Kundinnen
erhalten einmalig eine Gesichtsbehandlung
zum Preis von 20 c (statt 38,50 c); bei Kinderschminkaktionen ab 6 Kindern wird das
Geburtstagskind gratis geschminkt; Termine
nach tel. Vereinbarung
☎
☎
KosmetikStudio-Filiz
Königstr. 73 ·
275 36 57
10 % Rabatt auf alle Behandlungen
☎
Milena Spa
Kemptenerstr. 70 ·
01 75/554 17 38
10 % Ermäßigung auf Massagen im Hilton
Hotel Nürnberg. Nur mit tel. Voranmeldung
☎
Salzgrotte Nürnberg
Neutorgraben 3 ·
237 37 28
15 % Nachlass auf den Eintrittspreis
☎
Einkaufen
Basteln/Spielen
HERPA Miniaturmodelle GmbH
Leonrodstr. 46–47 · Dietenhofen
(0 98 24)951 00
10 % Rabatt auf alle Herpa-Artikel im
Museums-Shop
☎
☎
KINDERREICH
Babyausstattung, Kleidung, Spielzeug,
Bilderbücher – aus 2. Hand und Neu
Innerer Kleinreuther Weg 24-26
742 58 20
10 % Rabatt auf Verleihkisten für Kindergeburtstage mit Verkleidungen, Rezepten und
Spielideen
10 % Rabatt auf Didymos Tragetücher (neu)
☎
SILHOUETTA Haute-Couture
Mögeldorfer Hauptstr. 55
506 31 70
15 % Rabatt auf individuelle Anfertigung
von Tauf-, Kommunion-, Konfirmations-,
Ballkleid bis zum Kaiserballkleid für Kinder
bis zu 18 Jahren
☎
Floristik
Blumen & Art
Kaiserstr. 15b (Passage) ·
240 24 40
10 % Nachlass auf Topfpflanzen, Brautsträuße, Kränze und Gebinde Blumen
☎
Fuchs Flora-Design
Pillenreuther Str. 29 ·
44 09 72
10% Rabatt auf alle Artikel, außer
Fleurop und Sonderangebote
☎
Geschenkartikel
Evangelische Jugend Nürnberg
Burgstr. 1-3 ·
214 23 00
10 % Rabatt auf EJN-Artikel;
10 % Rabatt auf alle Buch- und
Arbeitshilfen-Veröffentlichungen der EJN
☎
Kunterbunt – Kinder Secondhand
Tolstoistr. 35 ·
810 52 22
10% Nachlass auf alle Kinderbücher
☎
18
famos extra
Verlag Hagendorn GmbH, Karin Kepka
Schönweißstr. 14-16 ·
44 45 33
10 % Rabatt auf alle nicht preisgebundenen
Bücher und Artikel
☎
Verlag Karin Stähle...
Der etwas andere Verlag
Rahm 27 ·
55 46 51
10 % Preisnachlass auf alle Artikel, ausgenommen Artikel mit Preisbindung. Bei
Internetbestellungen bitte „Familienkarte“
angeben.
☎
Werkstatt für Behinderte –
Töpferei Eibach
Eibacher Hauptstr. 108 ·
649 88 14
10 % Rabatt auf alle regulären Waren in
unserer Töpferei
☎
Haushalt/Technik
CRIPATRONIK Anastasios
Chazopoulos Cranachstr. 18
891 93 21
10 % Rabatt auf physikalische Wasserbehandler (Entkalkungsgerät)
☎
Gas & More
Vogelweiherstr. 73 ·
42 46 40
10 % Nachlass auf Folien- und Latexballons und Zubehör; 10 % Nachlass auf
Gaskocher, Gasgrills und Zubehör; 10 %
Nachlass auf Gasheizgeräte und Zubehör
☎
Metzgerei Georg Wiesneth
Haunachstr. 13a · Simmelsdorf
(01 72)93 715 54
10 % Rabatt auf Fleisch- und Wurstwaren.
Lieferung mit dem Wiesnethmobil an die
Haustüre nach Absprache
☎
Reformhaus Ingeborg Riebeling
Pillenreutherstr. 41 ·
44 13 21
10 % Rabatt auf Naturkosmetik
☎
sit(t) – Gbr
Grillparzerstr. 28 · Fürth ·
97 79 95 75
10 % Rabatt auf alle Getränkebestellungen
☎
Optik
Augenoptik Schweiger
Stephanstr. 35 ·
472 00 97
10 % Nachlass auf Brillenfassungen, Gläser
und Kontaktlinsenanpassung; 10 % Nachlass
auf Sonnenbrillen; 10 % Nachlass auf Wettergeräte und Instrumente; 10 % Nachlass auf
Mineralien und Edelsteine; Kostenloser Sehtest
und Augendruckmessung für Kinder und Eltern
☎
OPTIK SCHLEMMER
In allen Nürnberger Filialen
20 33 98
30 % Rabatt auf alle Korrektionsbrillenfassungen aus unserem vorrätigen Sortiment
in allen Filialen. Kostenloser Sehtest
☎
Schul-/Schreibwaren
NOA-Fundgrube
Kreulstr. 40 ·
586 34 83
10 % Rabatt auf gebrauchte Möbel,
Haushaltsgroßgeräte, Hausrat, Bücher und
Lampen
Schreibwaren Ostermann
Äußere Laufer Gasse 38 ·
559717
10 % Rabatt auf alle Schulbedarfsartikel und
Schreibwaren
NOA-Laden
Siebenkeesstr. 4 ·
81 00 97 90
10 % Rabatt auf neue und gebrauchte
Möbel und Haushaltsgeräte
Schreibwaren Kerl
Schönweißstr. 28 ·
45 56 76
10 % Nachlass auf Schulbedarf und
Büroartikel
☎
☎
Inneneinrichtung/Möbel
Bürogestaltung Singer
Nordring 179 ·
51 43 84
20 % Nachlass auf alle Kinderartikel
(Schreibtische, Stühle etc.) der
Firma Mayer; 10 % zusätzlicher Nachlass für
Selbstmontage
☎
LADEN-DEGEN
Reindelstr. 15 ·
431 59 13
10 % Rabatt auf alle Kinderleuchten,
-spielwaren, -naturbettwaren, -matratzen,tapeten, -möbel, -betten sowie auf alle
Jugendbetten und -matratzen. (Nicht
gültig bei Sonderangeboten oder bereits
reduzierter Ware)
☎
MF-Design
Sieboldstr. 5 ·
527 55 50
13 % Rabatt auf alle Büromöbel, Kinderschreibtische, Bürodreh- und Kinderdrehstühle, Homeoffice und Produkte aus
unserem Wohnmöbelsortiment
☎
☎
Fietzophren GmbH
Bucher Str. 48a ·
35 68 20
10 % Rabatt auf Outdoor-Ausrüstungen für
Kinder (Kleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke)
Imhof Die Vollkornbäckerei
Dürrenhofstr. 29/Schlossstr. 32
46 45 95
20 % Rabatt auf alle unsere Brote
Home of Tennis + Ski
Freystädter Str. 102 ·
83 59 03
20 % Rabatt auf alle Tennisprodukte, Skiservice und Skiverleih
Catering
☎
☎
Kanulager André Edinger
Dixenhausen 10 · Thalmässing
(0 91 73)79 30 71
10 % Rabatt auf Kanadier und Kajaks (KL
Boote, Pelican Boote) und Schlauchboote
(Soar Boote); 10 % Rabatt auf Schwimmwesten und Paddel
☎
Luna Sport
Kleinreuther Weg 67 ·
38 36 60
12 % Rabatt für Kinder bis 17 Jahre und
10 % Rabatt für Erwachsene auf
Masken, Flossen und Zubehör (ausgenommen Sonderangebote)
☎
NOA-Fahrradwerkstatt
Siebenkeesstr. 4 ·
81 00 97 96
10 % Rabatt auf Neuräder, Gebrauchträder, Reparatur-Service und Fahrradzubehör
☎
Video/Multimedia
ALPHA Buchhandlung
Kornmarkt 6 ·
226 84 48
10 % Rabatt auf alle vorrätigen Tonträger, Videos und DVDs
☎
Bernhard Spachmüller
Ingenieurbüro für Kartografie
O’Brien-Str. 3 · Schwabach
(0 91 22)879 04 20
CD-ROM „Das Stadtplanwerk“ zum Preis
von 12,90 c (statt 17,90 c). Bitte Bestellung unter „Familienkarte“ angeben
☎
☎
Schreibwaren Prucker
Juvenellstr. 25 ·
33 91 35
10 % Rabatt auf alle Schulbedarfsartikel
(ausgenommen bereits reduzierte Ware)
☎
Schreibwaren Zöllner
Gudrunstr. 21 ·
44 40 06
15 % Nachlass auf Schreibwaren und
Schulbedarfsartikel;
15 % Nachlass auf Spielwaren
Essen & Trinken
Sportartikel
Bäckerei/Konditorei
Canadierkurs.de
Ziegelsteinstr. 32 ·
529 81 77
10 % Rabatt auf Kanus und Kanusportzubehör
10 % Rabatt auf Schwimmwesten
(ausgenommen Sonderangebote
und reduzierte Ware)
Bäckerei Gstatter
Löwenberger Str. 137 ·
83 42 70
10 % Rabatt auf unsere Bio-Backwaren
sowie auf alle weiteren Gebäcke aus unserer
Backstube
☎
☎
Diver`s Paradise Tauchsportartikel
Alexanderstr. 25 ·
45 37 91
10 % Rabatt auf Masken, Flossen und Zubehör (ausgenommen Sonderangebote)
☎
☎
Bäckerei Stephan Heckel GmbH
In allen Nürnberger Filialen
649 43 36
10 % Rabatt auf alle von uns selbst hergestellten Produkte in all unseren Verkaufsstellen (ausgenommen Sonderangebote)
☎
☎
IL NURAGHE
Theresienplatz 7 ·
24 35 53
10 % Rabatt auf Teigwaren und Gebäck
☎
☎
Restaurant/Café
„Schlenkerla“
Beim Tiergärtnertor 3 ·
22 54 74
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren in Verbindung mit Speisen
☎
Australian Homemade Nürnberg
Königstr. 2 ·
242 51 38
10 % Rabatt auf Ice Cream und aus
Ice Cream hergestellte Getränke sowie auf
Waffeln
☎
BRATWURST-GLÖCKLEIN
im Handwerkerhof
Am Königstor ·
22 76 25
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren
in Verbindung mit Speisen
☎
BRATWURST-HÄUSLE
Rathausplatz 1 ·
22 76 25
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren
in Verbindung mit Speisen
☎
Café im Kachelbau
Michael-Ende-Str. 17 ·
60 00 40
10 % Ermäßigung auf Speisen und Getränke
☎
Café-Treff Mögeldorf
Mögeldorfer Hauptstr. 58 ·
544 12
65
Jedes alkoholfreie Getränk (0,2 l)
warm oder kalt für Kinder 1 c
(sonst ab 1,40 c)
☎
GOLDENES POSTHORN
Glöckleinsgasse 2 ·
22 51 53
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren
in Verbindung mit Speisen
☎
Gasthof-Pension
ZUM SCHWÄNLEIN
Hintere Sterngasse 11 ·
22 51 62
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren
in Verbindung mit Speisen
☎
Pizza ella
Reichstr. 12 ·
46 62 14
10 % Ermäßigung auf Speisen und Getränke
Lebensmittel/Kosmetik
EVAS TEEPLANTAGE
Vordere Sterngasse 20 ·
22 35 56
10 % Rabatt auf alle Rooibos- und Früchtetees; 10 % Rabatt auf alle Gebäck- und Honigsorten; 10 % Rabatt auf Mono-Teekannen
ifi Catering
Kohlenhofstr. 26 ·
929 69 13
10 % Rabatt auf alle Vorschläge im Internet,
Sparte „Menüs“ (angegebene Preise sind
Nettopreise)
☎
☎
☎
☎
InterCityHotel Nürnberg
Eilgutstr. 8 ·
247 89 01
25 % Nachlass für jedes Kind auf
Speisen und Getränke im Hotelrestaurant
RAUM + FORM
Fürther Str. 96 ·
322 47 77
10 % Rabatt auf HABA Möbel;
10 % Rabatt auf die Designmöbel-Kollektion
Blatt & Bohne
Bayreuther Str. 29a ·
587 46 48
10 % Rabatt auf alle Früchtetees;
10 % Rabatt auf Mila-Produkte
Ausgabe 4 | 2011
☎
Familienkarte Nürnberg –
wir machen mit!
Restaurant ZEITLOS im Eckstein
Burgstr. 1-3 ·
214 25 91
1 alkoholfreies Getränk kostenlos für jeden
jungen Kunden unter 18 Jahren
in Verbindung mit Speisen
☎
Straßaboh-Café im Historischen
Straßenbahn-Depot St. Peter
Schloßstr. 1 ·
283 46 65
50 % Nachlass je Kind (bis 17 Jahren) auf
ein alkoholfreies Getränk nach Wahl beim
Familienbesuch
☎
famos extra
2011 | Ausgabe 4
Trattoria del Nord
Kleinreuther Weg 48 ·
35 47 40
10 % Rabatt auf Speisen und Getränke beim
Besuch von mindestens einem Elternteil mit
einem Kind
Tiergarten Nürnberg
Am Tiergarten 30 ·
545 48 17
Familienkarte 1: 10 c (statt 11,50 c)
Familienkarte 2: 18 c (statt 20 c)
Waldschänke im Tiergarten
Noventa GmbH
Am Tiergarten 8 ·
543 01 20
10 % Rabatt auf Essen und Trinken „à la carte“
TM EVENTMARKETING
Adam-Klein-Str. 158 ·
974 51 80
Clownshow mit Luftballonaktionen für den
Kindergeburtstag – ca. 70 bis 90 Minuten
– für 99 c (statt 199 c); Clownshow,
zusätzlich mit nostalgischer Popcornmaschine, inklusive
Popcorn und Luftballons 179 c (statt 299
c); 30 % Rabatt auf den Verleih von Bierzeltgarnituren bei Selbstabholung
☎
☎
WÖRDERSEE HOTEL MERCURE
Dürrenhofstr. 8 ·
9 94 90
15 % Ermäßigung auf Speisen und
alkoholfreie Getränke für Kinder bis
18 Jahre (ausgenommen Aktionen)*;
Flying Lunch am Sonntag und SamstagsFamilienfrühstück kostenfrei für jedes
Kind unter 16 Jahre in Begleitung eines
Erwachsenen*.*Kostenfreies Parken während Ihres Aufenthaltes und einem anschließenden Stadt- oder Einkaufsbummel.
☎
☎
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Nürnberg
Südliche Fürther Str. 5 ·
283 45 92
10 % Rabatt auf das Anmieten von Bussen
und Bahnen der VAG (außer Oldtimer-MP
Bus) für eine Party, ein Betriebsfest etc.
☎
Hobby
Freizeit, Reisen
& Sport
Amt für Kinder, Jugendliche und
Familien – Jugendamt
Dietzstr. 4 ·
231 85 60
1 c Ermäßigung auf bis zu 2 Kurse je aus
dem Pfingst- und Sommerferienprogramm
☎
Erlebnispark Schloss Thurn
Schlossplatz 4 · Heroldsbach
(0 91 90)9 29 80
1,50 c Ermäßigung pro Person
(regulär: Erwachsene 14,50 d, Kinder 12,50
d). Nicht gültig bei ermäßigten Preisen und
Sonderveranstaltungen.
☎
Megaplay Kinderspielparadies GmbH
In der Alting 1 · Schwanstetten
(0 91 70)94 62 93
Tageskarte Erwachsene 2,50 c
(statt 3,50 d); Tageskarte Kinder
5,50 c (statt 6,50 d)
☎
Miniatur Erlebniswelt
Langenzenner Str. 10
Dietenhofen
(0 98 24)92 31 19
20% Rabatt auf Familientickets
☎
MINIGOLF-Anlage am Schießhaus
Günthersbühler Str. 145 ·
59 95 61
Erwachsene zahlen bei der Erstrunde
2 c (statt 3 d); Kinder 1 d (statt 2 d)
☎
MINIGOLF-Anlage Luitpoldhain
Ecke Bayernstr. /Münchener Str.
Erwachsene zahlen bei der Erstrunde
2,50 d (statt 3,50 d); Kinder 1,50 c
(statt 2,50 d)
MINIGOLF-Anlage Marienberg
Kilianstr. 195 ·
213 38 06
Erwachsene zahlen bei der Erstrunde
2 c (statt 3 d); Kinder 1 c (statt 2 d)
☎
Sommerrodelbahnen Pottenstein
An der B 470 · Pottenstein
(0 92 43)9 22 00
Erwachsene 1,50 c (statt 2 d);
Kinder (bis 14 Jahre) 1 c (statt 1,50 d)
☎
Spiel!Golf beim SV 1873 Nürnberg-Süd
Wacholderweg 25 ·
42 97 50
Eintritt für Erwachsene 3 c (statt 4,50 d),
Kinder 2,50 c (statt 3,50 d), Familienkarte
10 c (statt 14 d)
REISELUST
Dombühler Str. 9 im REZ
255 87 89
Fernreisen: Pro gebuchter Familienreise
ab 500 c = 20 c Rabatt,
ab 1000 c = 40 c Rabatt.
Bei Buchung einer Familienreise ein
kostenloser Familientagesausflug (z.B. LamaTrekking)
☎
ReNatour - natürlich Reisen
Brunner Hauptstraße 26 ·
89 07 04
Pro gebuchter Familienreise ab 500 c = 20
c Rabatt; ab 1000 c = 40 c Rabatt.
☎
Sport aktiv
Akademie für Ballett und Tanz
Welserstraße 88 ·
510 59 59
15 % Nachlass für Tanz- und Ballettunterricht für Kinder
☎
Delphin Schwimmschule
Norikerstr. 19 ·
4 94 16
10 % Rabatt auf alle Kinderkurse
☎
Claudia Koller
Hugo-Haase-Str. 21 ·
30 15 21
20 % Ermäßigung Mini-Seminar „Dein Hund
spricht mit Dir!“ – Kinder und Familien im
richtigen Umgang mit dem Familienhund
☎
Erlebnis
☎
☎
kinderliebekunst
Alte Schule · Achtelstr. 25 · Simmelsdorf
(0 91 55)72 77 50
Wochenendkurse für Kinder für 54 c
(statt 60 c); bei Kindergeburtstagen ist das
Geburtstagskind frei
☎
Magic-School – Schule für
Täuschungskunst
Rahm 27 ·
55 46 51
10 % Preisnachlass auf alle Kurse und
Workshops bezogen auf den aktuellen
Buchungspreis am Buchungstag
☎
Kino
CINECITTA‘ Multiplexkino
Gewerbemuseumsplatz 3 ·
20 66 60
Eine Kids Popcorn gratis beim Kauf einer
Kinokarte
☎
Reisen
CVJM Nürnberg-Gostenhof e.V.
Glockendonstr. 10 ·
26 20 32
10 % Preisnachlass auf Freizeitangebote für
Kinder, Jugendliche und Familien
☎
Hotel Hamburg
31 89 90
Hasstr. 3 ·
10 % Rabatt auf den tagesaktuellen
Zimmerpreis bei Einladungen zu Familienfeiern. Bitte Kartennummer bei Reservierung
angeben. (Nicht gültig während Messen)
☎
Reisebüro am Maxfeld
530 18 02
Bayreuther Str. 26 ·
Pro gebuchter Familienreise ab
500 c = 20 c Rabatt; ab
1000 c = 40 c Rabatt
☎
Reiseland XL-Tours
Bucher Str. 16 ·
92 91 97 70
Pro gebuchter Familienreise ab
500 c = 20 c Rabatt; ab
1000 c = 40 c Rabatt
☎
reiselinie.de touristik GmbH
Flughafenstr. 100 ·
36 78 90
Pro gebuchter Reise ab 400 c = 25 c
Rabatt; ab 800 c = 50 c Rabatt
☎
DJK Nürnberg-Eibach e.V.
Pommernstr. 12 ·
932 70 77
Erlass der Aufnahmegebühr;
Beitragsfreiheit für die ersten drei Monate
☎
ESV Flügelrad Nürnberg e.V.
Finkenbrunn 145 ·
480 11 82
Wegfall der Aufnahmegebühr;
erster Monat beitragsfrei für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene
☎
FIGURA Fitness & Wellness für Frauen
Frauentorgraben 39 ·
2 29 16
10 % Rabatt auf die Mitgliedschaft;
Kostenlose Kinderbetreuung`
☎
Filo`s Power Treff
Brandenburger Str. 65a ·
632 39 30
10 % Rabatt auf alle Abos und
10er- bzw. 12er Karten
☎
KWON, JAE-HWA Taekwon-Do
474 46 71
Hainstr. 25 ·
Entfall der Anmeldegebühr und des
ersten Monatsbeitrages; 2x wöchentlich
Familienstunden
☎
NürnbergBad
(Hallenbad Süd, Katzwang,
Nordost Freibad Stadion, Naturgarten,
West Hallenfreibad Langwasser)
231 46 30
Familienkarte eins: 4,50 c (statt 5,10 c)
Familienkarte zwei: 7,50 c (statt 8,10 c)
☎
Nürnberger Rückenschule
Honigstr. 6 ·
688 57 34
10 % Ermäßigung auf alle Kurse und Vorträge der Nürnberger Rückenschule
☎
Sport:Park Fürth
Am Schallerseck 35 · Fürth
936 46 90
14 % Nachlass auf alle Kurse im Kid`s &
Teens Club + „Bounce“ D`s Dance Club
☎
Sportverein 1873 Nürnberg Süd e.V.
Maiacher Str. 4–10 ·
424 94 86
Wegfall der Aufnahmegebühr;
erster Monat beitragsfrei für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene
☎
SV Wacker -Jugendabteilung
Kuhweiherweg 95
01 51/24 26 98 48
Wegfall der Aufnahmegebühr;
erste drei Monate beitragsfrei
☎
19
Tanzschule Rupprecht
Harmoniestr. 8–10 ·
55 68 60
10 % Nachlass auf alle Kinder- und
Video-Clip-Dancing-Kurse
☎
Führungen &
Rundfahrten
Feuerwehrmuseum auf der
Feuerwache 3
Jakobsplatz 20 · Eingang über
Zirkelschmiedsgasse ·
231 63 00
Kostenfreier Eintritt ins Museum
(sonst 1 c pro Erwachsener) jeden
ersten Samstag im Monat
☎
Flughafen Nürnberg GmbH
9 37 00
Flughafenstr. 100 ·
(Information)
Flughafenrundfahrten jeden Sonntag um 14
Uhr und 15.30 Uhr für Kinder in Begleitung
mindestens eines Elternteils kostenfrei
(regulär: 3 c)
☎
Historische Lochgefängnisse
231 26 90
Rathausplatz 2 ·
Familienkarte eins: 3 c
Familienkarte zwei: 6 c
☎
Touristinformation
233 61 35
Hauptmarkt 18 ·
Altstadtführung „Nürnberg erleben“
täglich (außer 24. Dezember) um
13.30 Uhr. 6 c pro Person (statt 7 c),
Kinder bis 14 Jahren in Begleitung frei
☎
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Nürnberg
283 46 54
Südliche Fürther Str. 5 ·
Oldtimer-Familienkarte: gültig für die Rundfahrt mit der historischen Burgring- Linie
15 und für den Eintritt in das Historische
Straßenbahndepot St. Peter für 2 Erwachsene und 4 Kinder bis 17 Jahren für 5 c
(statt 7 c)
☎
Handwerk
Bau/Ausbau
Elektro Scheid
Äußere Bayreuther Str. 119,
95 19 80
10 % Rabatt auf Monteurstundensätze und
Material
☎
Francesco Ruo, Verlegung von
Fliesen, Platten und Mosaik
Kilianstraße 19 ·
300 55 90
15 % Rabatt auf den Stundensatz
15 % auf Fliesen meines Fachhändlers
(ausgenommen Sonderangebote)
Keine Anfahrtskosten
☎
Hill Trockenbau GmbH
Reutlinger Straße 7 ·
656 49 30
10 % Rabatt auf die Rechnungssumme
☎
Schüttler Baubeschläge
Schweiggerstr. 31 ·
946 47 30
10 % Rabatt auf den Rechnungsbetrag
☎
Friseur
essanelle Ihr Friseur HairExpress
In allen Nürnberger Filialen
0 18 05/52 95 30
20 % Rabatt auf Friseurdienstleistungen; 15 % Rabatt auf Verkaufsprodukte (außer Sonderpreise)
☎
20
famos extra
Friseur Winter
Obstmarkt 12 ·
22 14 16
15 % Rabatt auf jeden Haarschnitt für
Damen, Herren und Kinder
☎
Haar & Kosmetikoase
61 17 34
Buttendorfer Str. 31 ·
10% Friseurleistung – Fullservice,
15% Fußpflege und Maniküre,
10% kosmetische Behandlung,
Massagen und Tatoos, 20 c Rabatt auf Neubehandlungen Permanent Makeup
☎
Salon Gisela
36 11 47
Löbleinstr. 19 ·
15 % Rabatt auf alle Friseurdienstleistungen und Verkaufsprodukte. Bitte Termin
vereinbaren
☎
Heizung/Sanitär
Albert Plentinger Nachf. OHG
Passauer Straße 25 ·
40 21 76
10 % Nachlass auf alle Materialkosten
☎
G. Nitz Heizungs- und
Sanitärtechnik GmbH
445521
Geibelstr. 7 ·
10 % Preisnachlass auf alle Materialkosten
☎
HRS Heizungsbau – Rohrreinigung –
Sanitär
35 87 00
Bartholomäusstr. 7-9 ·
10 % Preisnachlass auf die Materialkosten bei Badsanierungen und Heizungserneuerung
☎
Kondziolka
Sanitär – Heizung – Kundendienst
480 34 06
Frauenlobstr. 3 ·
10 % Rabatt auf generell alle
Materialien; keine Anfahrtskosten
☎
Reinhold Herold Sanitärtechnik GmbH
42 94 30
Landgrabenstr. 36 ·
12 % Rabatt auf die Materialkosten; Keine
Anfahrtskosten
☎
Maler
Thomas Back – Malermeister e.K.
Reutleser Str. 73 ·
30 66 59
10 % Nachlass auf Stundenlohn;
10 % Nachlass auf Materialkosten;
15 % Nachlass auf Laminat und Kork;
20 % Nachlass auf Tapeten
☎
Schuhmacher
Kaiserburg Nürnberg
Auf der Burg 13 ·
244 65 90
1 c Ermäßigung (regulär: Erwachsene 5 c
bzw. 6 c) auf den Eintrittspreis. Kinder bis
18 Jahren freier Eintritt
☎
Kunsthalle Nürnberg
Lorenzer Str. 32 ·
231 28 53
Familienkarte eins: 4 c (statt 4,50 c)
Familienkarte zwei: 8 c (statt 8,50 c)
☎
museen der stadt nürnberg
(Dürer-Haus, Dokumentationszentrum,
Fembohaus, Museum Industriekultur,
Spielzeugmuseum, Tucherschloss,
Schwurgerichtssaal 600)
231 54 21 (Zentrale)
20 % Ermäßigung auf die Familienkarte
1 und 2 (gilt nicht bei Sonderausstellungen)
☎
Museum 3. Dimension
Nördlinger Tor · Dinkelsbühl
0 98 51/63 36
Familieneintritt mit 2 und mehr Kindern 22 c
(statt 28 c), Einkind-Familie 20 c (statt 26 c)
☎
Neues Museum
240 20 20
Luitpoldstr. 5 ·
Kostenlose Teilnahme (statt 2 c) an Kinderführungen. Jeden 1. und 3. Sonntag im
Monat um 11 Uhr für Kinder ab 6 Jahren.
Kostenlose Teilnahme (statt 2 c) für Eltern
an einem Rundgang durchs
Museum während der Kinderführung.
☎
Nicolaus Copernicus Planetarium
929 65 53
Am Plärrer 41 ·
Familienkarte eins: 8 c (statt 9 c)
Familienkarte zwei: 12,50 c, (statt 13,50 c)
☎
Stadtbibliothek Nürnberg
In allen 16 Zweigstellen ·
231 27 90
1 c Ermäßigung pro Karte bei Veranstaltungen für Erwachsene; 0,50 c Ermäßigung
pro Karte bei Veranstaltungen für Kinder
☎
Theater im Tiergarten Noventa GmbH
(Waldschänke im Tiergarten)
543 01 20
Am Tiergarten 8 ·
20 % Rabatt auf Theater und Menü
☎
Theater Mummpitz
60 00 50
Michael-Ende-Str. 17 ·
10 % Rabatt auf den gesamten Eintritt
☎
Theater Pfütze e.V.
Äußerer Laufer Platz 22 ·
28 99 09
9 c (statt 11 c) für die Erwachsenenkarte
für Mama und/oder Papa mit mindestens
1 Kind
☎
Schröder’s Schuh- & Schlüsseldienst
Virnsberger Str. 2–4 ·
65 20 38
10 % Rabatt auf alle Leistungen
☎
Schuhmacherei Bindergasse
Bindergasse 6
Kostenlose Reparatur von Kinderschuhen (für Kinder bis 12 Jahre)
Sicherheit/Schlüsseldienst
Alarm- und Schließsysteme Baum
Ostendstr. 115 ·
40 60 57
10 % Rabatt auf Schließzylinder,
Schlösser, Beschläge, Kindersicherungen und
mechanische Nachrüstprodukte. Elektronische Sicherheit auf Anfrage.
☎
Kultur & Bildung
Astronomie/Kunst/Kultur
Fränkische Schweiz-Museum
Am Museum 5 · PottensteinTüchersfeld ·
0 92 42/16 40
Erwachsene: 2 c (statt 2,30 c);
Kinder: 1,20 c (statt 1,50 c)
☎
Deutscher Kinderschutzbund
Dammstr. 4 ·
26 96 54
Ermäßigung auf den Elternkurs „Starke
Eltern – starke Kinder“®
45 c (statt 50 c). Bei Anmeldung
als Paar 70 c (statt 80 c)
☎
Erziehungsberatungsstellen der Stadt
231 38 86
Nürnberg, Johannisstr. 58 ·
Ermäßigung auf die Elternkurse „STARK“
und „Schwierige Kinder – Sorgenkinder“
pro Person 12 c (statt 15 c)
☎
Evangelische Fachstelle
Alleinerziehende eckstein
214 21 00
Burgstr.1–3 ·
Kostenfreie Kinderbetreuung für alle Veranstaltungen im Jahresprogramm „Angebote
für Alleinerziehende und ihre Kinder“
(sonst 3 c pro Kind)
☎
Evangelische Familienbildungsstätte
274 76 60
Leonhardstr. 13 ·
Kostenlose Teilnahme an den Einzelveranstaltungen zum Themenbereich Erziehung/ Familienleben (sonst ab 7 c)
☎
SOS-Kinderdorf e.V.
92 98 30
Schweinauer Hauptstr. 31 ·
TripleP-Elterntraining: Ermäßigung der Kursgebühren für Einzelpersonen/ Elternpaare
auf 80 c (statt 100 c)
☎
Zoff & Harmonie – Familienbildung der
kath. Stadtkirche
24 44 94 93
Vordere Sterngasse 1 ·
30 % Ermäßigung auf zwei Veranstaltungen
aus unserem Programm
Ausgabe 4 | 2011
Maximum Nachhilfe
Wölckernstr. 10 ·
430 09 96
10 % Rabatt auf die gebuchte Nachhilfe
☎
Mini-Lernkreis Nachhilfe
Sonnenstr. 7 ·
766 15 28
12 % Rabatt auf alle gebuchten Lehrgänge
☎
Prima Nachhilfe
Breite Gasse 94 ·
133 42 69
10 % Rabatt auf gebuchte Nachhilfe
☎
Smart Academy Nachhilfe
und Seminare
Breite Gasse 77 ·
235 82 72
10 % Rabatt auf den Nachhilfeunterricht
☎
Weiterbildung
Bildungszentrum
Gewerbemuseumsplatz 1
231 31 47
10 % Ermäßigung auf ausgewählte
Veranstaltungen
☎
GRUNDIG AKADEMIE
Beuthener Str. 45 ·
409 05 01
10 % Rabatt auf alle Kurse aus dem Programm für berufsbegleitende Weiterbildung
☎
☎
Zentrum Kobergerstraße
36 16 26
Kobergerstr. 79 ·
10 % Rabatt auf die Gebühr für Babygruppen (4 Wochen bis 4 Monate) nach Emmi
Pikler
☎
Zwergensprache
490 81 21
Maximilianstr. 25 ·
10 % Rabatt pro Kind im Eltern-Kind-Kurs
10 % Rabatt pro Person im Workshop
☎
Nachhilfe/Frühes Lernen
Intelligenzknoten
Färberstr. 20 ·
132 52 50
10 % Rabatt auf die gebuchte Nachhilfe
☎
Rund ums Auto
ACR Nürnberg
350 68 35
Franzstr. 15 ·
10 % Rabatt auf Autoradio, Multimedia,
Navigation und Einparkhilfen. Ausgenommen mobile Navigation und reduzierte Ware
☎
Autoservice Müller
Franzstr. 15 ·
350 68 72
10 % Rabatt auf die Arbeitsleistung und
auf Verschleißteile
☎
Koller+Schwemmer GmbH & Co.
Röthensteig 21 ·
36 10 30
15 % Nachlass auf Bosch-Ersatzteile
☎
turmdersinne
Westtor, Mohrengasse,
944 32 81
Ecke Kappengasse ·
1 c Ermäßigung für jedes Familienmitglied (regulär: Erwachsene 6 c,
Kinder 4 c); Familienkarte 14 c
(statt 16 c); nicht gültig bei ermäßigten
Preisen
☎
Familienbildung
Arbeiter-Samariter-Bund KV
Nürnberg-Fürth e.V.
Wodanstr. 25 ·
94 97 90
15 % Rabatt auf die Kurse „Lebensrettende
Sofortmaßnahmen“, „Erste Hilfe“ und
„Erste Hilfe bei Kindernotfällen“
☎
Caritasverband Nürnberg e.V.
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
und Eltern, Tucherstr. 15 ·
235 42 41
„Nürnberger Elterntraining“ N.E.T.: Einzelpersonen 20 c (statt 40 c);
(Eltern-)Paare 30 c (statt 50 c)
☎
Die Familienkarte wurde Anfang April 2010 zum dritten Mal an alle Familien versandt,
in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren lebt und deren Hauptwohnsitz
Nürnberg ist. Sie gilt drei Jahre. Bitte beschriften Sie die Karte mit den Namen der
Familienmitglieder, nur dann gilt die Karte für alle Familienmitglieder. Familien,
die vom Versand nicht erfasst wurden, z. B. weil sie neu nach Nürnberg gezogen sind, können die Familienkarte im BürgerInformationsZentrum,
Rathaus, Hauptmarkt 18, formlos beantragen. Mitzubringen ist der Ausweis und ein Nachweis über Ihr Kind/
Ihre Kinder (z. B. Geburtsurkunde, Anmeldebestätigung).
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der
Familienkarte Nürnberg!
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.familienkarte-nuernberg.de
21
Ausgabe 4 | 2011
4
5
6
9
13
1), den 1.Vorsitzenden des Vereins für Familien in
Seuß (4), Vereinsvize und famos-Redakteur, zog
einen Bann.
engagierte Mitarbeiterinnen der Sparkasse Nürnhliche Kindergesichter fantasievoll schminkten (3,
wen (11) vom Lionsclub Nürnberg als Dankeschön
er Kinder. Ob beim Basteln im Atelier oder an der
and, wo etliche der rund 600 Besucher ihren „größhrieben (7). Viel stand dort am Ende – ein paar Beiund, Katze, Pferd oder „ein kleines Pony“ und „ein
ch Rakete und Rennbahn, Laser-Schwert, Barbie-
7
8
14
Puppen, Playmobil-Bauernhof , Feuerwehrauto, Lego-Technic-Roboter sowie „Zauberpulver und Flugstaub zum Fliegen“. Neben einem
echten Löwe war „eine liebe Schwester“ ebenso dabei wie gute Noten,
Glück und ein erfülltes Leben, groß zu werden, für immer gesund zu
sein, glückliche Familie, einen Kuchen gebacken zu bekommen, 100
Jahre alt werden und: „ein Tor zu schießen“. Viel Glück!
Die gespendeten Kuchen der Bäckerei Imhof (13) waren echte Leckerbissen, das Stück von Krowis Puppenbühne(10) begeisterte im
kleinen Saal. Der Musikwissenschaftler Frank P. Bär fand bei seiner
kurzweiligen Instrumenten-Schau (8) ebenso ein aufmerksames Publikum wie die Vorleser Manuela Prill und Horst Mayer. Im Foyer gab es
viele Informationen, wie beim „Bündnis für Familie“-Stand (2), oder lockere Gespräche wie bei Bild 5, auf dem Karin Behrens vom „Bündnis“
mit Dietmar Pfister (li.) und Hans Hrasche (re., beide vom Lionsclub)
zu sehen ist. Mit vielen Klassikern – wie dem „Bumbumbär“ oder
seiner gerappten „Rotkäppchen“-Version – sorgte Geraldino für ein
mitreißendes Finale. Mittanzen, mitsingen, mithopsen und mitspielen
war angesagt. Ach, das Fest war ein famoser Spaß und ein voller Erfolg.
Auf dem großen Wunschzettel hatte eine Birgit übrigens „jedes Jahr ein
schönes famos-Fest“ geschrieben. Schon allein deshalb sollte der fünften Auflage im November 2012 nichts im Wege stehen!
Text: Jo Seuß, Fotos: Peter Roggenthin, Jo Seuß
22
Essen ist fertig
Ausgabe 4 | 2011
Küchengötter am Werk
Wie eine Männer-WG gemeinsam fränkisches Schäufele zubereitet
■ Wer hätte gedacht, dass das gemeinsame Sortieren,
Schlichten und Drapieren von Kopfsalat, Karotten und
Kiwis in eine derart nette Wohngemeinschaft mündet?
Damals wahrscheinlich noch keiner. Aber es ist eine nette
Geschichte, an die sich Benedikt Schreiber (22) und Daniel
Meier (22) gerne erinnern, wenn sie in ihrer WG-Küche in
der Südstadt mal wieder gemeinsam beim Gemüseschnippeln sitzen. Noch als Schüler heuerten beide bei einem großen Supermarkt an und verdienten sich zum Taschengeld
einiges dazu, indem sie in der Obst- und Gemüseabteilung
für Ordnung und tolle Optik sorgten. Beides kam so gut an,
dass Benedikt und Daniel nicht nur einmal die unterneh-
köche von nebenan
mensinterne Auszeichnung für die am besten gestaltete Abteilung erhielten. Das Vergnügen am Essen und den achtsamen Umgang mit Nahrungsmitteln teilen sie bis heute
– und das auch mit ihren Mitbewohnern Christian und Dominik. Gemeinsam Kochen mache einfach Spaß – „und es
schmeckt ja auch viel besser“, sind sich die Studenten einig.
Das haben sie allesamt noch von zu Hause mitbekommen,
denn dort gab’s ebenfalls täglich Selbstgemachtes.
Daniel kann sich gut erinnern, dass ihm seine Mutter
vor Jahren nahegelegt hat, er möge
doch bitte selbst kochen, wenn
ihm was nicht schmeckt. Gesagt,
getan. Heute lieben die Herren die
fränkische Küche. Saure Zipfel
oder Braten stehen öfter auf dem
Speiseplan. An Festtagen machen
sie durchaus auch mal Schäufele mit
Kloß und Sauerkraut, wie jetzt beim
famos-Besuch.
Daniel springt auf und öffnet den
Ofen. Seit fast zweieinhalb Stunden
schmoren etliche Schäufele-Teile mit
bereits dicker Kruste im Ofen. Noch
einmal gießt er ein paar Löffel Bier darüber, schnuppert und meint: „Jungs,
das wird eine super Soße.“ Mit Pulver aus der Dose haben sie nichts am Hut. Zwiebeln, Karotten, Knoblauch
und Sellerie wurden zuvor scharf angebraten und brutzeln nun schon lange mit. Die Küche ist noch von den
Vormietern und bietet viel Platz zum Zubereiten wie zum
Essen. Den Holztisch kann man ausziehen, bis zu zehn
Gemeinsam Kochen ist ihre Sache:
Benedikt zeigt einen Teller von der Oma (Foto oben
links), Christian ist der WG-Jüngste und genießt
den »Familienersatz« (Foto oben rechts). Wer auf
Facebook den Alltag der WG-Jungs verfolgt, ist
bestimmt schon auf eines ihrer Fotos gestoßen. Gut
gelungene Menüs werden nämlich via Bild gerne
gepostet. Unten testet Daniel noch mal kurz den
Braten. Dann wird gegessen!
Gäste lassen sich verköstigen. Omas Bräter kommt hier
ebenso zum Einsatz wie gehäkelte Topflappen oder altes
Familiengeschirr. Optisch passt das alles nicht so ganz
zusammen, aber das ist dem Quartett egal. Wichtiger ist
ihnen, dass alles seinen Platz hat – Ordnungsliebe steht
bei den WG-Regeln erstaunlich weit oben. Essen bedeutet für sie Gemeinschaft und Wohlfühlen. Für Christian
(20) ist das regelmäßige Zusammentreffen in der Küche
ein Stück Familienersatz, denn seine Eltern wohnen weit
weg, seit ihn das BWL-Studium nach Nürnberg geführt
hat. „Ich komm da immer ganz gut runter, wenn ich hier
sitze“, sagt Benedikt, der Sport, Englisch und Erdkunde
fürs Realschullehramt studiert und nebenbei nicht nur
Basketball spielt sondern auch als Trainer arbeitet.
Während die Klöße gerollt werden, erzählen Benedikt
und Daniel, dass sie gerne Kochsendungen im Fernsehen
ansehen, aber auch schon als kleine Jungs beim Kochen
mitgeholfen haben. „Da muss ich so drei Jahre alt gewesen sein, als ich neben der Uroma am Herd stand und
fasziniert zugesehen habe, wie sie Zwiebelsuppe gemacht
hat“, erinnert sich Daniel. Christian und Tu Ha-Anh, der
ein häufiger Gast in der WG ist, decken schon mal den
Tisch. Auf Dekoration und Tischdecke wird verzichtet:
„Wir sind ja schließlich Männer, da ist uns das nicht so
wichtig“, erklären sie lachend.
Text: Martina Hildebrand, Fotos: Hans-Joachim Winckler
2011 | Ausgabe 4
Essen ist fertig
23
Rezept fürs Fest-Schäufele à la Männer-WG:
Man braucht: Pro Person eine Portion Schäufele (etwa 600 g), 2-3 Zwiebeln, eine große Karotte, Lauchstange, Sellerie, ein Stück frischer Meerettich,
Petersilie. Fertigkloßteig und Sauerkraut.
So wird’s gemacht: Alles klein schneiden, in Öl im Bräter anbraten. Das Fleisch in der Zwischenzeit mit Salz, Peffer, Paprika, Kümmel und granuliertem
Knoblauch einreiben. Dann das Fleisch zum Gemüse in den Bräter geben und alles bei 150 Grad etwa zweieinhalb Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch
weich und die Schwarte schön knusprig und kross ist. Wer mag, kann alle 45 Minuten ein bisschen Bier darüber gießen. Für das Sauerkraut:
Zwiebeln und Speck anbraten, dazu kommt eine Tasse Wasser, Wacholderbeeren, Pfeffer und Lorbeerblätter, dann das Kraut daruntermischen und eine
Weile köcheln lassen. Klöße aus Fertigteig formen, nach Belieben kross angebratene Brotwürfel in die Mitte geben.
205x140_famos_ISON.indd 1
11.11.11 11:34
24
Wirtschaftsleben
Ausgabe 4 | 2011
»Der Stadt und ihren Menschen ein Geschenk machen«
Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg unterstützt seit mehr als zehn Jahren
zahlreiche Vorhaben für Kinder, Jugendliche und Familien
■ Erstmals Gestalt bekommen hat die Idee der
Stiftung im Mittelalter. Mit dem Ziel, soziale und
kulturelle Einrichtungen in einer Stadt finanziell
zu unterstützen. Daran hat sich bis heute nichts
geändert: Ohne Stiftungen hätten viele Projekte
auch in Nürnberg nie verwirklicht werden können. Bestes Beispiel: Die Zukunftsstiftung der
Sparkasse Nürnberg.
Ins Leben gerufen wurde sie im Jahr 2000. Und
zwar aus dem Gedanken heraus „Was schenken wir unserer Stadt zum
Geburtstag?“, erinnert sich
Jürgen Ziegler, der Koordinator der Zukunftsstiftung.
Gedacht sei diese „als unser Dankeschön an die
Menschen, die in ihr wohnen und zum Erfolg der
Sparkasse beigetragen haben“. Der Anlass für
diese Überlegungen ist also die 950-Jahr-Feier
der Stadt gewesen. Das passende Geschenk war
schnell gefunden – die Zukunftsstiftung der
Sparkasse Nürnberg. „Mit ihr haben wir Nach-
haltiges geschaffen, statt nur mit einer einmaligen Spende etwas Gutes zu tun“, sagt Ziegler.
Entstanden ist eine der größten gemeinnützigen
Stiftungen in Deutschland.
Seit inzwischen elf Jahren hilft die Zukunftsstiftung, um Projekte unter anderem für Kinder,
Jugendliche und Familien in Nürnberg auf den
Weg zu bringen. Mit Erfolg: So bekommt zum
Beispiel demnächst die städtische Musikschule
Nürnberg ein neues Zuhause – in einem zentra-
len Gebäude mit integriertem Konzertsaal und
entsprechend ausgestatteten Fachräumen.
Zu den 135 Projekten, die bis heute die Zukunftsstiftung mit fast elf Millionen Euro finanziell gefördert hat, zählt auch das „Theater Pfütze“.
Durch diese Unterstützung hat es den Sprung
vom Hinterhof in Gostenhof ins neue Schmuck-
Für Sie beweisen wir gerne unsere Liebe zum Detail.
Selbst Ihre komplexesten Aufgaben erledigen wir mit einem Lächeln.
Wir von TÜV Rheinland LGA Products GmbH beraten, prüfen, inspizieren, qualifizieren und
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Tillystraße 2
90431 Nürnberg
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stück der Kulturmeile geschafft – den Sebalder
Höfen beim Rathenauplatz. Begonnen hat das
„Theater Pfütze“ vor 25 Jahren als Wandertheater. Heute zählt es zu den wichtigsten Kinder- und
Jugendbühnen der Metropolregion und weit darüber hinaus.
Die neue Spielstätte vom „Theater Pfütze“ bietet Platz für 250 Zuschauer und eine großzügige
Bühne. Damit lässt sie sich vielfältig nutzen. Die
Palette der Möglichkeiten reicht von der Probenund Spielfläche für Jugendklubs bis hin zu den
Schultheatertagen, ebenfalls eine Initiative der
Sparkasse Nürnberg.
Text: Norbert Gstattenbauer, Fotos: Wolfgang Keller/oh
■ Weitere Informationen zur »Zukunftsstiftung der
Sparkasse Nürnberg«, gibt es bei Jürgen Ziegler,
Telefon (0911) 230-4284, E-Mail: juergen.ziegler@
sparkasse-nuernberg.de
Wirtschaftsleben
2011 | Ausgabe 4
25
Ein Herz für die ältere Generation
N-ERGIE verzichtet auf Weihnachtsgeschenke – Gegenwert geht als Spende an
ehrenamtlich geführte Projekte – Zielgruppe in diesem Jahr sind die Senioren
■ Bereits seit 2008 verteilt die N-ERGIE keine Weihnachtsgeschenke mehr an ihre Kunden
und Partner. Stattdessen legt der Energieversorger den Gegenwert der Geschenke zusammen,
um ehrenamtlich geführte Projekte durch seine
Weihnachtsaktion zu unterstützen. Während im
vergangenen Jahr vorrangig Initiativen und Aktivitäten für Familien gefördert wurden, stehen für
2011 Projekte für Senioren in Nürnberg und der
Region im Mittelpunkt.
Das Ziel der Weihnachtsaktion ist dabei klar
formuliert: Projekte zu unterstützen, die soziale
oder karitative Inhalte haben oder sich mit Bildungs-, Umwelt- sowie Energiethemen beschäftigen. Zudem sollten diese Initiativen eine nachhaltige Wirkung besitzen.
Wer sich für die Weihnachtsaktion der N-ERGIE interessiert, kann in einem Fragebogen sein
Projekt vorstellen und es näher beschreiben. Alle
Vorschläge, die bis zum 16. Dezember 2011 eingehen, werden geprüft.
Die Auswahl der Förderprojekte nimmt eine
unabhängige Jury vor. Zum Gremium gehören
Richard Bartsch (Bezirkstagspräsident von Mittelfranken), Josef Hasler (Vorsitzender des Vorstands der N-ERGIE), Wolfgang Heilig-Achneck
(Redakteur der Nürnberger Nachrichten), Monika Porschet-Fratz (Kundin der N-ERGIE), Dr. Tobias Rudolph (Rechtsanwalt und Ombudsmann
der N-ERGIE für Korruptionsprävention), Claus
Schmitt (Kunde der N-ERGIE) sowie Inge Weise
(Vorstand der Bürgerstiftung Nürnberg).
Im Januar 2012 entscheidet die Jury über die
Vergabe der Gelder. Sie betragen zusammen gerechnet 40 000 Euro. Bei der Auswahl werden Projekte in Nürnberg und in der Region zu gleichen
Teilen berücksichtigt. Text: N-ERGIE/-ng. , Foto: N-ERGIE
■ Wer Fragen zur Weihnachtsaktion hat,
wendet sich bitte an Sigrid Donner von der
N-ERGIE. Sie ist telefonisch zu erreichen unter
der Rufnummer (0911) 802-58070. Weitere
Informationen gibt es außerdem im Internet
unter: www.n-ergie.de/weihnachtsaktion.
Auch das Familienprojekt Klettergarten vom Creglinger SoFa e.V. wurde
im Rahmen der Weihnachtsaktion der N-ergie bereits mit einem Scheck
unterstützt.
Eine Investition in die Zukunft
Mit dem ÖkoSparen von N-ERGIE und Sparkasse Nürnberg leisten die Anleger einen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien
■ Noch bis 31. Dezember 2011 bieten N-ERGIE und Sparkasse Nürnberg ein neues Produkt
an. Sein Name: ÖkoSparen. Das Außergewöhnliche: Mit ihm haben die Stromkunden des Energieversorgers die Möglichkeit, einen eigenen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren
Energien zu leisten. Eine Investition in die Zukunft also, die zeitgleich dem Anleger eine attraktive Rendite bietet.Das Ökosparen ist die erste Kooperation dieser Art zwischen den beiden
Unternehmen. Dabei legen die Stromkunden der N-ERGIE eine Summe ab 500 Euro auf sieben
Jahre bei der Sparkasse Nürnberg an. Dieses Kapital verwendet der Energieversorger für Investitionen in die regenerative Stromerzeugung wie Photovoltaikanlagen – und zwar vorwiegend
in der Region. Bereits im ersten Jahr verzinst sich die Kapitalanlage mit 2,0 Prozent. Im siebten
Sparjahr beträgt der Zinssatz 5,0 Prozent (Zinssatz freibleibend).
Text: Norbert Gstattenbauer, Illustration: oh
■ Weitere Informationen zum ÖkoSparen unter www.sparkasse-nuernberg.de und www.n-ergie.de
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Gut zu Wissen
Ausgabe 4 | 2011
Interview zum thema Ernährung
»Ein voller Teller schreckt ab«
AOK-Expertin Iris Heger beantwortet Fragen zum Thema Essen von Kindern
■ Beim Thema „Essen und Kinder“ tauchen in Eltern-KindGruppen immer wieder brennende Fragen auf. Ernährungsexpertin Iris Heger von der AOK beantwortet sie.
Frau Heger, manche Kinder wollen oft morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule nichts essen. Wie kann man sie dazu
bringen, wenigstens eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen?
Heger: Menschen sind natürlich verschieden. Nicht alle haben
morgens gleich Appetit. Aber für den Blutzuckerspiegel ist es
wichtig, zumindest eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken. Die
Kinder sind sonst müder und in der Schule weniger leistungsfähig. Dafür genügt es, ein Glas Milch oder Kakao zu trinken oder
eine Banane zu essen. Wichtig ist es aber dann, ein entsprechend
größeres Pausenbrot mitzugeben.
Heger: Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man den Vitaminbedarf der Kinder decken. Vom generellen Konsum angereicherter Lebensmittel würde ich eher abraten, da es durch diese
künstliche Mengenerhöhung auch schnell zu einer Überversorgung kommen kann. Wer unsicher ist, ob die Nährstoffaufnahme
ausreicht, sollte über einen Zeitraum ein Ernährungstagebuch führen und die aufgenommenen Mengen dann mit den Empfehlungen
der deutschen Gesellschaft für Ernährung für die entsprechende
Altersgruppe vergleichen.
Kindergeburtstage, Nikolaus, Großeltern: Überall gibt es
Süßes und die Kinder lieben es. Wie schafft man es, den
Konsum einzuschränken?
Heger: Süßes passt in vernünftigen Mengen in den
Speiseplan. Kleineren Kindern kann man durchaus
täglich eine kleine Portion geben, wenn sie danach verlangen. Für besondere Süßschnäbel sollte
man bei den Hauptmahlzeiten öfter eine süße
Komponente einbauen. Also mal Pfannkuchen,
Kirschmichel oder Apfelmus zubereiten. Das hilft,
den Süßhunger zu reduzieren.
Es heißt: Ein Mal am Tag sollte das Kind eine warme
Mahlzeit essen. Stimmt das eigentlich?
Kinder stochern oft im Essen herum. Wie bringt man sie dazu, mit
mehr Freude zu essen?
Infos bei der AOK- Ernährungshotline
unter (09 11) 21 87 25
Heger: Ja, das stimmt, da bei der warmen Mahlzeit,
wenn sie selbst frisch gekocht ist, Lebensmittel zum Einsatz
kommen, die besonders nährstoffreich sind und in der kalten Küche keine Bedeutung haben.
Interview und Fotos: AOK,
Thorben Wengert,
Illustration: Teresa Wiechova
Manchmal hat man den Eindruck, dass Kinder nicht ausreichend
Vitamine zu sich nehmen. Soll ich mehr Lebensmittel kaufen, denen Vitamine zugesetzt sind?
Heger: Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre und beziehen Sie das Kind in die Mahlzeitengestaltung mit ein. Lassen Sie
sich genügend Zeit für die Mahlzeiten und versuchen Sie, Streit
am Tisch zu vermeiden. Wenn möglich, soll sich jeder am Tisch
selbst die Speisen auf den Teller geben. Dann kann das Kind
selbst entscheiden, wie viel es essen möchte, ein voller Teller
schreckt eher ab.
Sport & freizeit
Viele kleine Ziele setzen
Wer sich mehr bewegen will, braucht regelmäßig Erfolgserlebnisse
■ Gute Vorsätze zu Jahresbeginn beziehen
sich oft darauf, sich mehr bewegen zu wollen. Doch die Idee scheitert nicht selten nach
wenigen Tagen. Wie gelingt es, sich im Alltag
Zeit für Sport freizuschaufeln – und welche
Bewegungsformen eignen sich für den Einstieg am besten?
Jeder weiß vermutlich, dass Bewegung viele
positive Effekte auf den Körper und damit
auf unsere Gesundheit hat – zum Beispiel:
Herzstärkung, Durchblutungsförderung,
Zuckerspiegelsenkung, Blutdrucksenkung,
Stressabbau, Muskelkräftigung.
Woran es bisher gelegen hat, sich gar nicht
oder wenig zu bewegen, hat sicherlich vielfältige Ursachen. Die Chance, gute Vorsätze
in die Tat umzusetzen, ist umso größer, je
mehr eigene Motivation und nicht äußerer
Zwang dahinter steht. Wichtig sind auf jeden Fall viele kleine Ziele, die dann irgendwann zu einem größeren Gesamtziel wachsen. Durch die kleineren Zwischenziele hat
man immer wieder Erfolgserlebnisse, die einen weiterhin motivieren, den guten Vorsatz
weiter zu verfolgen. Darüber hinaus sucht
man sich am besten Sportarten aus, die Spaß
machen. Spaß und Freude sind gute Voraussetzungen für die dauerhafte Ausübung
einer Sportart.
Einstiegssportarten sind meist moderate
Ausdauersportarten wie Walking, Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren. Und noch ein Tipp: Im Rahmen des
Gesundheitsprogramms der AOK bieten
sich viele Möglichkeiten, gesundheitsförderliche Sportarten oder Bewegungsformen kennen zu lernen.
Text: Stefan Schumann/AOK,
Fotos: Jürgen Heimerl, Siegfried Fries
Gut zu wissen
2011 | Ausgabe 4
Gesundheit
Spenden
Wasserbüffel oder Bildung
Wie man beim Schenken etwas Sinnvolles und Gutes tun kann
■ Jedes Jahr geben wir viel Geld für Geschenke
aus. Nicht immer ist in den Päckchen wirklich Sinnvolles. Wie wäre es, in diesem Jahr einmal etwas zu
verschenken, das anderen Menschen nutzt?
Hierzu ein paar gute Ideen. Auf den Philippinen
haben nur wenige Bauern soviel Geld, dass sie sich
einen Wasserbüffel leisten können. Die Tiere sind
geduldige und zuverlässige Zug- und Lastentiere.
Über die Organisation Plan International kann
man einen Büffel verschenken, den sich elf Familien
teilen und der bis zu 25 Jahre lang gute Dienste bei
der Ernte leistet. Kostenpunkt: 715 E.
Unter www.plan-deutschland.de
gibt es auch diese Geschenke zur
Auswahl: Hühner für eine Familie in El Salvador: 50 E; Zahnbehandlungen für Kinder in Ghana: 15 E; Fußballausrüstung
für Mädchen in Indonesien: 21
E. Auch bei Caritas International (www.caritas.de) werden
schöne Geschenkideen angeboten,
die anderen nicht nur Freude bereiten,
sondern wirklich helfen. Das Päckchen
„Torte“ hilft mit, eine Berufsausbildung in Bogota
für jugendliche Prostituierte mitzufinanzieren –
Kostenpunkt: 10 E; ein Päckchen „Wasser“ sorgt
dafür, dass für eine Familie in einer Dürreregion
eine Zisterne gebaut werden kann. Preis: 85 E.
Ganz ähnlich arbeitet auch Oxfam (eine unabhängige Hilfs- und Entwicklungsorganisation) und
bietet unter verschiedenen Kategorien Geschenke
an: Bildung fördern, Existenzen sichern, Not lindern. Unter www.oxfamunverpackt.de werden die
Geschenke originell beschrieben.
Wenn’s doch ein „richtiges“ Geschenk zum Anfassen für die Lieben sein soll, dann sollte
man zumindest gute Organisationen unterstützen: Zum Beispiel Santa Fu, eine Marke,
die die Hamburger Justizbehörde ins Leben gerufen hat.
Unter www.santa-fu.de finden
sich jede Menge witzige Geschenkideen, die von Häftlingen im Gefängnis
gefertigt wurden. Ein Teil des Erlöses geht
an die Opferhilfsorganisation Weißer Ring.
Knoblauch, Schlaf und Vitamin D
Wertvolle Tipps für das Stärken des
Immunsystems im Winter
■ Vitamine sind wichtig. Aber Vitamin C plus Zink
helfen weniger, als wir bislang gedacht haben. Stattdessen ist das „Sonnenvitamin“ D besonders gut. Das
wird gebildet, wenn wir uns draußen bewegen. Also:
Viel an die frische Luft gehen und öfter Fisch essen. Da
steckt das Vitamin nämlich drin. Regelmäßiges Joggen
oder Schwimmen ist wichtig und richtig. Aber Achtung! Wer im Winter zu intensiv trainiert, strapaziert
sein Immunsystem und wird anfällig für Erkältungen.
Besser also entspannt sporteln.
Gutes Essen hilft: Vor allem Knoblauch, Zwiebel oder
Lauch dürfen in keiner Küche fehlen. Ihre schwefelhaltigen Inhaltsstoffe wirken antibakteriell. Mehr Wintergemüse wie Grün- oder Weißkohl zubereiten. Viel
Schlafen baut Stress ab, der wiederum unser Immunsystem schwächt. Also, ruhig mal früher ins Bett gehen
und am Wochenende richtig ausschlafen.
Und wenn die ersten Anzeichen
von Erkältung bereits spürbar
sind, hilft Omas selbstgemachte
Hühnersuppe am besten!
Text: Martina Hildebrand, Foto: pixelio.de
Text: Martina Hildebrand,
Foto: Viktor Mildenberger
Frage & antwort
»15 bis 20 Minuten sind mehr als ausreichend«
?
Expertenfrage zum Medienkonsum von Kleinkindern
■ Meine großen Kinder (7 und 9 Jahre alt) nutzen den Computer und
schauen natürlich auch gerne fern –
alles jedoch in Maßen. Nun hat unsere
Jüngste (3) mitbekommen, dass es im Computer
(über YouTube etwa) hübsche, kurze Filme – etwa
„Barbapapa“ oder „pingu“ – zu sehen gibt). Wir
sind unsicher, ob wir sie schon so etwas schauen
sollen. Wie reagieren wir richtig?
Stephanie Müller, Kunst- und Medienpädagogin,
Dozentin für Computerkurse
beim Bildungszentrum.
27
■ Die Grundregel lautet tatsächlich: Kinder unter
drei Jahren sollten im Grunde keine Bildschirmerfahrung für ihre gute Entwicklung haben. Da es aber in
unserer Welt, ob mit oder ohne ältere Geschwister
unmöglich ist, unseren Jüngsten Bildschirmangebote – sei es Fernsehen, DVD, PC bzw. Internet –
vorzuenthalten, ist es um so wichtiger, dass sie von
Erziehenden gut begleitet werden. Für Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren sind kleine altersund entwicklungsentsprechende Filme bis 15 oder 20
Minuten Länge mehr als ausreichend!
Beginnen die Kinder erst, Filme oder
Animationen zu sehen, genügen
wenige Minuten, da diese
zweidimensionale Wahrnehmung erst gelernt
werden muss. In diesem Alter ist die
Wahrnehmung
über die eigenen
Sinne und auch
die Gehirnentwicklung um vieles bedeutender.
Ausgeprägter Film
konsum im Kleinkindalter ist für die
gesamte Entwicklung
nachteilig. Hier sind die Eltern gefragt, Mediennutzung gut auszuwählen und zu dosieren. In diesem
Sinne machen Sie es richtig, wenn sie wenig zulassen
und sich entsprechend mit Ihren Kindern über den
Medienkonsum auseinandersetzen und sie begleiten.
Das ist heute wichtiger denn je und ein bedeutender
Bestandteil der Elternpflicht! Tipps zur Auswahl von
Filmen und weiteren Medienangeboten findet man
auch im Internet unter www.flimmo.de
Illustration: Teresa Wiechova, Foto: Peter Roggenthin
28
Tipps & Infos
Kompetente Anlaufstelle
Tagespflegebörse Nürnberg berät, vermittelt und qualifiziert
■ Es ist längst überholt, aber hie und da hält sich das die es werden wollen, steht das Team mit Rat und Tat
Vorurteil immer noch: „Tagesmütter passen ein bisschen kostenfrei zur Verfügung. Rund 70 Tagesmütter werden
auf Kinder auf und kriegen dafür auch noch ein bisschen derzeit im Stadtgebiet vermittelt, motivierte Interessenten
Geld“. Nadja Rudolph-Krüger von der Tagespflegebörse sind nach wie vor dringend gesucht. Denn ohne Tageserlebt das immer mal. Manche hätten noch die Vorstellung mütter und –väter ist der Bedarf an Betreuungsplätzen
von einem lockeren Nebenjob, Eltern würden sich Sorgen gerade für die unter dreijährigen Kinder nicht zu decken.
um die mangelnde Qualität der Betreuung machen. Dabei Im Zuge des Kita-Ausbaus bis zum Jahr 2013 sollen rund
sind Tagesmütter und -väter mehr als bessere Babysitter. 30 Prozent der Betreuungsplätze über die Kindertages„Die Anforderungen sind hoch, sie müssen belastbar pflege versorgt werden. Gut, dass es da eine kompetente
sein, über viel Organisationstalent und Kommunikations- Anlaufstelle und ein starkes Netzwerk für alle gibt. Das
fähigkeit verfügen, denn sie müssen sich mit den Eltern finden wir famos!
ja zum Beispiel absprechen“, sagt Diplom-Pädagogin
Text: Gwendolyn Kuhn, Foto: Peter Roggenthin
Rudolph-Krüger. Außerdem müssen
Tagesmütter, bevor sie überhaupt
eine Pflegeerlaubnis bekommen, eine
pädagogische Qualifizierungsmaßnahme absolvieren. Die Tagespflegebörse bietet dazu kostenlos Kurse
und Weiterbildungen an. Und nicht
nur das: Seit mehr als 15 Jahren ist
die Tagespflegebörse Nürnberg, eine
wichtige Anlaufstelle für alle Fragen
rund um die Kindertagespflege. Vermittlung, Beratung und Qualifizierung sind die drei Grundpfeiler des
Angebotes.
Das kleine Team aus Fachkräften
hilft Eltern bei der Suche nach der passenden Tagesmutter und weiß, worauf
sie bei der Auswahl achten sollten.
Tipps zu finanziellen Hilfen bekommen sie hier ebenso wie Begleitung
und Ratschläge, wenn es Probleme Das Team der Tagespflegebörse Nürnberg von links: Björn Farthöfer, Nadja Rudolphgibt. Auch Tagesmüttern und solchen, Krüger, Ivonne Richter, Antonia Stoica, Silke Philipp.
TERMINE
Sport um Mitternacht
■ Er ist seit Jahren schon ein Renner: der Mitternachtssport für junge Leute zwischen 16 & 21 Jahren. Aus diesem Grund wurde das Angebot Schritt
für Schritt erweitert – vom Fußball über Basketball
bis zu den Trendsportarten. Inzwischen findet der
Mitternachtssport immer freitags in fünf Turnhallen statt. Hier eine Auswahl der nächsten Termine:
16. 12. 2011, 23 Uhr: Fußballturnier in Muggenhof
(Geschwister-Scholl-Realschule, Muggenhofer Straße 126), 13. 1. 2012, 22 Uhr: Basketball/Badminton
in Langwasser (Georg-Ledebour-Turnhalle, GeorgLedebour-Straße 7), 20. 1. 2012, 22.30 Uhr: FußballTurnier in Zabo (Sporthalle des 1. FCN, Sportpark,
Valznerweiherstraße 200), 27. 1. 2012, 23 Uhr: Basketball in Röthenbach-Ost (Sporthalle, San-CarlosStraße 4), 3. 2. 2012, 23 Uhr: Fußball-Turnier in St.
Leonhard (Sporthalle des TSV 1846 Nürnberg, Fuggerstraße 11). Weitere Informationen unter www.mitternachtssport.nuernberg.de
■ „Mehr
Männer in die Kitas“
Männer als Erzieher in Kitas sind nach wie vor die
Ausnahme. Das soll sich ändern: Ein Modellprojekt des Bundesfamilienministeriums, das aus dem
Europäischen Sozialfonds gefördert wird, möchte
dafür eine Trendwende einleiten. Ein Team aus vier
pädagogischen Fachkräften engagiert sich, damit in
den kommenden Jahren der Anteil der männlichen
Erzieher in den Kitas gesteigert wird. Primär gilt es,
das Interesse junger Männer und das von Quereinsteigern für diese wichtige Tätigkeit zu wecken. Infos
im Internet unter www.mehrmik.de.
„Immer die Kinder im Blick haben“
Ein neuer Kurs hilft getrennt lebenden oder geschiedenen Elternpaaren, ihre Kinder zu unterstützen, um
mit dieser für sie schmerzlichen Situation klar zu
kommen. Dabei nehmen Mütter und Väter getrennt
an einem der Kurse teil. Gruppe 1: Donnerstag,16. 2.,
17 bis 20 Uhr, in der Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Marienstr. 15. Gruppe 2: Freitag, 17. 2.,
15.30 bis 18.30 Uhr, Erziehungs- und Familienberatungsstelle, Philipp-Koerber-Weg 2. Mehr Infos unter
www.erziehungsberatung.nuernberg.de.
Bildungszentrum feiert
90.Geburtstag
■ Gleich zu Jahresbeginn feiert das Bildungszentrum (BZ) am 19. 1. 2012 seinen 90. Geburtstag mit
Musik, Tanz und Theater, Wortspielereien und einer
Feuershow. Im Rahmen des Jubiläums stellt das BZ
die zentralen Häuser (inklusive südpunkt und Planetarium) bei Führungen vor. Weitere Informationen
unter www.bz.nuernberg.de.
Ausgabe 4 | 2011
Weihnachtliche Düfte im
Hallenbad Katzwang
■ „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt“ lautet
das Motto von NürnbergBad an den Adventswo-
chenenden in der Saunalandschaft des Hallenbads Katzwang, Katzwanger Hauptstraße 21.
Unter dem Motto „O du Fröhliche“ (10. und
11.Dezember, 14 bis 19 Uhr) sowie „Weihnachtszauber“ (17. und 18. Dezember, 14 bis 19 Uhr)
gibt es ganz spezielle weihnachtliche Düfte und
kleine Überraschungen – und das ohne Aufpreis!
Weitere Infos unter www.nuernbergbad.de.
Azubis sollten an die
Berufsunfähigkeit denken
■ Im vergangenen Jahr haben rund 558100 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems
abgeschlossen. Mit Beginn der Ausbildung stehen
Jugendliche auch in der Sozialversicherung auf
eigenen Füßen. Gegen Berufsunfähigkeit sind sie
jedoch seit der Rentenreform 2001 nicht mehr versichert. Deshalb sollte bereits mit dem Berufs-start
eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden, empfiehlt die uniVersa Versicherung aus Nürnberg. Da sich der Beitrag nach dem
Eintrittsalter richtet, hat ein früher Abschluss auch
finanzielle Vorteile. Weitere Informationen zum
Thema unter www.universa.de.
Kinderoper um Zickenkrieg
am Nürnberger Staatstheater
■ „Armide oder Zickenkrieg im Zauberreich“
heißt der Titel der neuen Kinderoper, die Wiebke
Heptmanek und Johann Casimir Eule geschrieben haben und die in der Bearbeitung für Kammerorchester von Samuel Bächli am Nürnberger
Staatstheater uraufgeführt wird. Alles dreht sich
dabei um Armide, die aus purer Langweile alles
und jeden in Schweine verwandeln will. Es geht
drunter und drüber – große und kleine Zuschauer (ab dem Grundschulalter) können sich auf eine
rund einstündige Reise in die Welt der Oper und
der Magie freuen! Die Kooperation mit der Hochschule für Musik Nürnberg wird von der „Wöhrl
for kids“-Initiative unterstützt. Die Premiere in den
Kammerspielen findet am 26. Februar um 17 Uhr.
Weitere Infos und Termine unter www.staatstheater.nuernberg.de oder Telefon 0180 - 523 16 00.
Tipps & Infos
2011 | Ausgabe 4
Lichterzüge und Lebende
Krippe im Tiergarten
■ Gerade in der Vorweihnachtszeit wird zudem ein
spezielles Programm für Kinder und Familien geboten. Folgende Termine gibt es an den Adventswochenenden: 10. Dezember, 11 bis 18 Uhr: Lebende Krippe
im Kinderzoo; 10. Dezember, 16.30 Uhr: Lichterzug
ab Haupteingang (Erw. 4 €, Kinder frei); 11. Dezember, 11 bis 15.30 Uhr: Lebende Krippe im Kinderzoo;
17. Dezember, 11 bis 18 Uhr: Lebende Krippe im Kinderzoo; 17. Dezember, 11 bis 16.30 Uhr: Lichterzug ab
Haupteingang (Erw. 4 €, Kinder frei); 18. Dezember,
11 bis 18 Uhr: Lebende Krippe im Kinderzoo; 18. Dezember, 16 Uhr: Waldweihnacht mit Lichterzug der
Gemeinde Mögeldorf (Treffpunkt am Haupteingang);
24. Dezember, 11 bis 15.30 Uhr: Lebende Krippe im
Kinderzoo. Für Essen und Trinken der Besucher ist
selbstverständlich gesorgt. Die Weihnachtsbude im
Kinderzoo ist jeweils von 10.30 bis 17 Uhr geöffnet,
bei den Lichterzügen sogar bis 19 Uhr. Weitere Informationen unter www.tiergarten.nuernberg.de.
„Kick fit for Girls“ für Mädchen
ab zwölf Jahren
■ Alles, was Spaß macht – das steht im Mittelpunkt
des Selbstverteidigung-Sportangebots „Kick fit for
Girls“. Zielgruppe sind Mädchen ab zwölf Jahren.
Das Angebot ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht
nötig. Alle Sportarten werden exklusiv von Frauen für
Mädchen angeboten. Die nächsten Termine: am 26. 1.
2012, 15.30 Uhr, im Kinder- und Jugendhaus GOST,
Eberhardshofstr. 10a, und am 17. 2. 2012, 16 Uhr, im
„Zumba“, im NEPTUN, Turnhalle der Hauptschule
Neptunweg 19 in Langwasser. Weitere Informationen
unter www.kick-fit-for-girls.nuernberg.de.
Auszeichnung für den
Waschsalon „Trommelwirbel“
■ Ihrer Idee eine Gestalt zu geben – das hatten sich
Petra Schinz und Nele Gilch vor zwei Jahren vorgenommen. Mit Erfolg: Ihr Erlebnis-Waschsalon
„Trommelwirbel“ zählt nun zu den „Kultur- und
Kreativpiloten Deutschland 2011“. Mit diesem Titel
zeichnete Bernd Naumann, Bundesminister für Kultur und Medien, die Nürnberger Unternehmerinnen
vor kurzem in Berlin aus. „Waschen, wohlfühlen,
w i e d e rs e h e n “ :
So lautet das Erfolgskonzept beim
„Trommelwirbel“,
wo das Nützliche
mit dem Schönen
verbunden wird.
Entstanden ist dadurch ein lebendiges Museum im
Ambiente der 70er
Jahre. Regelmäßig veranstalten
Schinz und Gilch inzwischen Lesungen, Musikund Theaterveranstaltungen, Kreativwerkstätten,
Spiele-Nachmittage und Filmreihen. Bei Kaffee- und
Teespezialitäten sowie selbstgemachten Leckereien
fühlen sich im „Trommelwirbel“ die Stammgäste
längst wie in ihrem zweiten Wohnzimmer – da macht
sich das bisschen Haushalt doch von ganz allein!
29
VERLOSUNG
Playmobil bietet Attraktionen und verschenkt sechs tolle Sets
■ Im Zirndorfer Playmobil-FunPark kann auch
im Winter bei jedem Wetter nach Herzenslust herumgetobt werden. In den Weihnachtsferien ist
zusätzlich zum Indoor-Klettergarten und Winterspielbereich das 5000 Quadratmeter große, gläserne
HOB-Center für Besucher geöffnet. Das FunParkAktionsteam bietet dabei ein wetterfestes Ferienprogramm mit Kindertänzen,
Kinderfitness, Minidisco
und dem beliebten Puppenspiel an. Zudem
gibt es Backaktionen,
bei denen Lebkuchen verziert und
Glücksbringer
fürs
neue Jahr mit süßer Dekoration verzaubert werden.
Achtung: Vom 24. bis 26. Dezember, am 31. Dezember 2011 und am 1. Januar 2012 bleiben FunPark
und FunPark-Shop komplett geschlossen. Während
der Weihnachtsferien kostet der Eintritt 5 Euro pro
Person. Kinder unter drei Jahren und Geburtstagskinder erhalten gegen Vorlage des Ausweises freien
Eintritt.
Zum Vormerken:
An Fasching sind vom
18. bis 21. März im
FunPark die Narren
los, es warten Kinderschminken, Faschingstänze,
Puppentheater
und vieles mehr auf alle Gäste! Der große Saisonstart 2012 ist am 31. März – dann können FunPark-Besucher wieder alle PLAYMOBIL-Spielwelten
unter freiem Himmel neu entdecken – von Piratensee
bis Balancier-Parcours. Weitere Infos: www.playmobil-funpark.de.
Zudem verlost Playmobil
an famos-Leser sechs Sets
aus der neuen Steinzeit
Spielwelt: Es sind dreimal Mammutknochenzelt mit Jägern
und dreimal Säbelzahntiger. Wer eines
der Sets gewinnen will, muss
folgende Frage beantworten: In
welcher Stadt befindet sich der
Firmensitz von Playmobil samt FunPark?
A) Wintersdorf
B) Wachendorf
C) Zirndorf
Bitte schreiben Sie den richtigen Buchstaben rasch
auf eine Postkarte und senden Sie diese an die
famos-Redaktion, c/o Bündnis für Familie, Spitalgasse 22, 90403 Nürnberg. Sie können uns auch
eine E-Mail schicken an post@famos-nuernberg.de.
Einsendeschluss ist der 18.
Dezember. Viel Glück!
Übrigens: Als besondere
Playmobil-Geschenktipps zu Weihnachten
gelten das Prinzessinnenschloss, die
Abenteuerschatzinsel und die Steinzeit Spielwelt.
...Tomaten, die noch nach Tomaten schmecken...
...Knackige Möhren, frisch vom Feld...
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Raum Nürnberg & Nürnberger Land
Tel.: 09665/95015, www.hutzelhof.de
Raum Nbg.West, Fürth & Erlangen
Tel.: 09844/9701800, www.baumannshof.de
für die nächste
17. Februar 2012
Kontakt über:
ulrike.petzold@roggenthin.de
Das Nürnberger Familienmagazin
30
Tipps & Infos
Ausgabe 4 | 2011
TERMINE
Digitale Premiere
des Staatstheaters Nürnberg
■ Erstmals in der Geschichte des Staatstheaters
Auf der Reise nach Korfu die Langsamkeit entdecken
■ „Der Weg ist das Ziel“ lautet das Motto einer besonderen Reise des Nürnberger Reisebüros Renatour, die in
Nürnberg gibt es eine der Produktionen auf DVD:
Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“ in der Inszenierung von David Mouchtar-Samorai, die man schon jetzt im Theaterbuchladen im
Schauspielhaus erwerben kann. Ab Januar 2012 ist
sie auch im Fachhandel erhältlich. Darüber hinaus
den Osterferien über Bozen und Venedig nach Korfu führt. Mit dem Nachtzug geht es am 31. März 2012 in die
Lagunenstadt, wo man zwei Tage bleibt. Danach bringt einen die Fähre in 24 Stunden zur nordgriechischen Insel,
die sechs Tage lang erkundet wird. Ganz bewusst kann man auch bei Wanderungen durch das Honigtal die Langsamkeit entdecken – mit Fähre und Zug tuckert man bis zum 13. April wieder nach Hause. Eine Attraktion für
Familien (speziell mit Kindern im Alter von zwölf bis 16 Jahren) ist auch der Ski-Urlaub vom 2. bis 6. Januar 2012
nach Stuhlfelden in den Kitzbühler Alpen. Bei „Teens on Tour“ gibt es viele Angebote für Jugendliche. Weitere Infos
zu beiden Reisen unter www.renatour.de.
Zwei große Spenden gingen an famos
Sparkasse Nürnberg und Lebkuchen Schmidt unterstützen das Familienmagazin
■ Zwei großzügige Spenden in Höhe von je 10 000 E
hat das Nürnberger Familienmagazin famos erhalten. Zum einen übergab Dr. Michael Kläver (Bild
oben, rechts), Direktor Vorstandsstab und Kommunikation der Sparkasse Nürnberg, symbolisch
einen Scheck an Hermann Imhof (links), den 1.Vorsitzenden des Vereins für Familien in Nürnberg,
Walter Schatz (famos-Redaktion) und Karin Behrens (Mitte) vom Nürnberger Bündnis für Familie.
Imhof dankte der Sparkasse für das langfristige
Engagement, das seit der ersten famos-Ausgabe vor
vier Jahren maßgeblich das Erscheinen des Magazins sichert.
Ebenfalls mit 10 000 E fördert Henriette SchmidtBurkhardt (unten Mitte) erstmals die vom Verein für
Familien in Nürnberg herausgegebene Zeitschrift.
Jo Seuß (famos-Redaktion) und Hermann Imhof
bedankten sich mit einem Blumenstrauß für das
Engagement der 85-jährigen Firmenchefin, die noch
immer jeden Tag die Geschicke ihres LebkuchenUnternehmens lenkt – und das sehr erfolgreich!
Fotos: Peter Roggenthin
BÜNDNISTICKER
■ ■ ■ Aktualisiert: Ratgeber „myFavorite FAMILY“ ■ ■ ■
Gemeinsam mit dem City Verlag hat der Stab Familie den Familienratgeber „myFavorite FAMILY“ wieder aktualisiert. Auf über 150 Seiten finden Eltern lokale Tipps, Empfehlungen und Informationen rund um das Thema Familie. Betreuung, Erziehung, Gesundheit, Freizeit, Finanzen und alles, was für (junge) Eltern wichtig
ist, taucht auf. In „myFavorite FAMILY“ findet man Namen und Adressen möglicher Ansprechpartner. Der
Ratgeber liegt kostenlos in vielen Einrichtungen aus, z. B. im Einwohneramt, in Familienberatungsstellen,
Kindertagesstätten, Schulen und im Rathaus. Einrichtungen, die bisher noch nichts erhalten haben, können
den Ratgeber bestellen bei unter bff@stadt.nuernberg.de.
■ ■ ■ Offenes Forum Familie ■ ■ ■
Der Stab Familie lädt zum 11. Offenen Forum Familie ein, das am 23. & 24. Januar 2012 im Haus eckstein
stattfindet. Der Titel lautet diesmal „Entgrenzte Familie – entgrenzte Arbeit: Herausforderungen für Familienbildung, Arbeitswelt und Politik“. Dabei geht es um die zeitliche und räumliche Mobilität, mit der Familienangehörige sich auseinandersetzen müssen. Und es geht um das nötige Verständnis, das Arbeitgeber,
Politik und Pädagogen benötigen, um Arbeitnehmer(innen) in ihrer Alltagsbewältigung zu unterstützen, um
Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Großeltern gerechter zu werden. Erwartet wird ein Fachpublikum aus
Wirtschaft, Sozialpolitik und der Arbeit mit und für Familien sowie Interessierte.
Anmeldeschluss ist der 23. Dezember 2011. Mehr Infos unter www.bff-nbg.de
bietet das Staatstheater Nürnberg einen Kalender
für 2012 mit Fotos der Ballettcompagnie. Weitere
Infos unter www.staatstheater.nuernberg.
Winter mit Sport, Spiel,
Spaß und Kultur
■ Wohin gehen, wenn es kalt ist oder schneit? Was
tun in der Adventszeit und in den Weihnachtsferien?
„Winter in Nürnberg“ gibt jungen Menschen ab
vier Jahren viele Anregungen und Tipps für Sport,
Spiel, Spaß und Kultur in Nürnberg . und zwar unter www.winter.nuernberg.de.
Selbstgemachte Plätzchen
schmecken am besten
■ Wer noch Plätzchen verschenken oder sich für
die Weihnachtsferien damit eindecken möchte, ist
im Kinder- und Jugendhaus ALF, Altenfurter Straße
110, genau richtig. Am Donnerstag, 22. Dezember,
findet dort ab 14 Uhr das große Plätzchenbacken
statt. Zielgruppe sind Kinder zwischen sechs und
zwölf Jahren. Infos unter www.alfkids.de.
Informationen aus erster Hand
■ Es ist ein Geburtstag: Bereits zum zehnten Mal findet der Nürnberger Familienbildungstag am Samstag, 10. März, von 9.30 bis 14 Uhr statt. Eingeladen
zu dieser Veranstaltung sind sowohl Eltern als auch
Kinder. Ort ist das Haus eckstein (Burgstraße 1-3,
Nürnberg). Geboten werden Referate, Workshops,
Info-Stände und die Betreuung für Kinder von zwei
bis acht Jahren. Kontakt: www.familienbildungstag.
nuernberg.de
Anmeldetermine für die Kitas
■ Damit die Eltern frühzeitig planen können, hat
das Jugendamt der Stadt Nürnberg die Anmeldetage für seine Kitas auf Januar vorverlegt. Am
Freitag, 20. Januar, 14 bis 19 Uhr, und am Samstag, 21. Januar, 11 bis 15 Uhr, können Eltern ihre
Kinder in den städtischen Kitas (Krippe, Kindergarten, Hort, Haus für Kinder und Schülertreff)
anmelden. Weitere Informationen unter www.kitaanmeldung.nuernberg.de
Rätsel
2011 | Ausgabe 4
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Schöne Bescherung bei den Azteken
Die Illustration des Rätsels
stammt aus dem Buch WAS IST WAS
Band 130: „Maya, Inka und Azteken“,
Seite 32, von Dr. Lars Frühsorge und
Prof. Dr. Bernd Schmelz, TESSLOFF
VERLAG 2011, ISBN 978-3-7886-1518-5
Illustration: Studio inklink, Florenz
Veränderungen: Nelly Krug
■ Ein Zeitalter voller Mythen
und Kulte, Glanz und Kriegen
gab es vom frühen 14. bis zum
16. Jahrhundert im heutigen
Zentralmexiko: Die Azteken
bildeten dort eine bis heute fesselnde Hochkultur, die dann
von den spanischen Eroberern
verdrängt wurde. Prachtvoll
waren Waffen, Federschmuck
und spezielle Stoffmuster.
Und das Volk huldigte ihrem
Herrscher, der auf einem
geflochtenen Thron saß, und
brachte jede Menge Präsente
vorbei – ob Felle, Schmuck,
Lebensmittel oder Pflanzen,
wie Bild 1 zeigt. Im Vergleich
dazu haben sich in Bild 2 fünf
Veränderungen eingeschlichen,
die in der Welt der Azteken
nichts verloren haben. Man
muss genau hinschauen,
dann erkennt man die schöne
Bescherung!
1
2
Adresse, Auflösung & Gewinner
Wer die fünf Veränderungen entdeckt hat,
schreibt die Namen auf eine Postkarte
und schickt die Lösung an:
»famos« • c/o Bündnis für Familie
Spitalgasse 22 • 90403 Nürnberg
Man kann die Lösung auch per E-Mail post@
famos-nuernberg.de senden (nur eine Mail
pro Person!). Bitte den Absender nicht vergessen.
Einsendeschluss ist der 31. Januar 2012.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir wünschen viel Spaß und
viel Glück beim Rätseln!
Zu gewinnen gibt es wieder ein tolles Buchpaket
des TESSLOFF-Verlags – diesmal mit den Büchern
„WAS IST WAS“ Band 14, Versunkene Städte,
„WAS IST WAS CD, Hörspiel: Der Regenwald/
Wüsten“ und „WAS IST WAS CD, Hörspiel: Maya
und Atzteken/Inka
Auflösung des Rätsels aus
der
- letzten Ausgabe:
Auch beim letzten Mal haben wir viele Einsendungen
erhalten. Die meisten Teilnehmer fanden die richtige
Lösung: Neben einer Maus, der Wand-Uhr und dem
Stift hinter dem Ohr des Chemikers hatten sich eine
gelbe Schutzbrille und gelbe Farbe in einen Glaskolben reingemogelt.
Durch Losentscheid gehen die Buchpakete
des TESSLOFF-Verlags an folgende fünf
Gewinner:
Michaela Schielein, Andrea Rebhan, Tayanc Onus, H.
Kostka und Alessandro Rizzato (alle aus Nürnberg).
Wir gratulieren herzlich!
Die famos-Redaktion
Drinnen & Draußen
Ausgabe 4 | 2011
Jetzt, kurz vor Weihnachten, macht man es sich
gerne daheim gemütlich. Nicht fehlen darf da
Wie man Kerzen gießt
natürlich Kerzenlicht. Besonders schön leuchtet es,
wenn man die Kerzen vorher selbst gemacht hat –
und dabei gleich noch alte Wachsreste verbraucht.
Was man benötigt:
■ Kerzenreste, Kerzendocht (aus dem Bastelladen), Blechdosen
oder Plätzchenausstechformen, eventuell Duftöl, etwas Pflanzenöl, einen Topf, einen Löffel, etwas Alufolie und eine Pinzette.
wünscht frohe
Weihnachten &
ein gutes neues
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famos-Team
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Wie es geht:
■ Die Kerzenreste, möglichst farblich sortiert, in einen Topf
geben und langsam schmelzen lassen. Wenn das Wachs geschmolzen ist, mit der Pinzette die Dochtreste entfernen. Das
flüssige Wachs gut durchrühren, damit es keine Farbschlieren
gibt. Wenn man will, kann man nun ein paar Tropfen Duftöl
hinzugeben. Dann füllt man das Wachs behutsam in die Dosen.
Bitte vorsichtig vorgehen – nicht die Finger verbrennen!
Mit einer Pinzette setzt man einen Docht in die Mitte der
Form. Das Wachs muss nun nur noch fest werden, dann kann
man die fertige Kerze aus der Form lösen.
Schwimmkerzen lassen sich ganz einfach mit Ausstechformen für Plätzchen machen. Dazu fettet man die Förmchen
mit etwas Öl ein und stellt sie auf Alufolie. Wichtig ist, dass der
Docht nicht am unteren Ende der Schwimmkerze herausschaut,
sonst saugt er sich voll Wasser und brennt nicht. Deshalb erst
ein wenig heißes Wachs in die Form gießen. Dazu das Förmchen
fest auf die Alufolie drücken. Kurz warten, bis das Wachs fest
ist, dann bis oben auffüllen und mit der Pinzette wieder den
Docht hineinsetzen. Ist die Kerze trocken, vorsichtig aus der
Text: Gwendolyn Kuhn, Foto: Grace Winter/pixelio.de
Form lösen.
MUSEU
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Jahr 2012.
www.museum-im-koffer.de www.kindermuseum-nuernberg.de
Michael-Ende-Straße 17, 90439 Nürnberg, Tel.: 0911 / 60004-0
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2011 | Ausgabe 4
Wenn endlich der erste Schnee fällt, freuen sich
alle auf Schneeballschlacht und Schlittenfahren.
„famos“ schenkt euch noch ein paar andere Ideen,
mit denen ihr im Winter viel Spaß mit euren Freunden haben könnt.
Spiele im Schnee
Wintervergnügen für 49 Euro: inklusive
1-Tages-Skipass, Bahn- und Busfahrten.
Schneespuren erraten
■ Ihr nehmt euch verschiedene Gegenstände mit nach
draußen, zum Beispiel einen Ball, einen Hammer, einen
Schirm, einen Handschuh oder einen Fußballschuh. Einer
von euch darf sich einen Gegenstand auswählen und macht mit ihm
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paar Schneeabdrücke. Nun müssen die anderen erraten, welches Ding da seinen
Abdruck hinterlassen hat.
Schneeball mit Torhüter
■ Dazu sucht ihr euch zwei Begrenzungen, beispielsweise zwei Bäume, die als Tor
dienen. Dann formen die Mannschaften Schneebälle, mit denen sie auf den Torhüter
werfen. Je mehr er hält, desto mehr Punkte bekommt seine Mannschaft.
Nürnberg–Augsburg–
Skiparadies: mit dem
Schnee-Express Allgäu
nach Oberstdorf.
Teelicht auswerfen
Günstig und schnell ins
Wintervergnügen.
■ Es wird eine kleine Schneeburg gebaut. Sie sollte ungefähr
so breit sein, dass man sie mit den Händen umfassen kann.
Die Schneeburg braucht kein Dach! Auf den Boden des
Burghofs wird ein Teelicht gestellt. Abwechselnd
wird nun mit Schneebällen versucht, das Licht „auszuknipsen“. Wer gute Werfer dabei hat, braucht natürlich mehrere Teelichter – denn ist der Docht einmal
richtig nass geworden, brennt er nicht mehr so gut.
❚ Berechtigt an Sonntagen zur Fahrt in ausgewählten
Zügen in der 2. Klasse.
❚ Für die Hinfahrt gilt Zugbindung (RE 3886 bzw.
RB 57336/RE 57582/IRE 57391), die Rückfahrt
nach Augsburg, Donauwörth, Treuchtlingen
und Nürnberg ist in jedem Zug der DB Regio AG
möglich (Empfehlung: RE 3897).
❚ 1-Tages-Skipass der Bergbahnen „DAS HÖCHSTE“
(Bergbahnen Fellhorn undNebelhorn) sowie die
Oberstdorfer Ortsbusse zu den Bergbahnen sind
im Preis bereits enthalten.
❚ Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre zahlen nur
39 Euro.
❚ Kinder bis einschließlich 14 Jahre fahren in
Begleitung eines Eltern- bzw. Großelternteils
kostenlos mit, sofern sie beim Fahrkartenkauf
angegeben werden.
❚ Erhältlich ist das Kombiticket am DB Automaten,
in den Reisezentren und online mit Postversand
unter bahn.de/schnee-express-allgaeu
Das Angebot „Schnee-Express Allgäu“ gilt vom 11.12.2011 bis 1.4.2012.
■ Der Fuchs macht sich mit einem kleinen Eimer oder einem Glas, in dem gefärbtes
Wasser drin ist, und einem Pinsel auf den Weg. Die Gruppe, die ihn jagen will, lässt
ihm etwas Vorsprung, damit er seine Fährten legen kann. Mit dem bunten Wasser
malt und tropft er Fährten in den Schnee, manchmal ist auch ein Irrweg oder eine
Sackgasse dabei. Die anderen müssen ihn finden.
Wir wünschen viel Spaß im Schnee!
Text: Martina Hildebrand; Illustration: Teresa Wiechova, Foto: Rike
Bildnachweis links: © DB AG/S. Schmid
Die Bahn macht mobil.
Fuchsjagd im Schnee
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Das Portrait
■ Ein Patentrezept für die richtige Erziehung hat auch
Christiane Stein nicht. Aber sie weiß, dass starke Eltern
auch Kinder stark machen. Und das nicht nur im Elternhaus, sondern auch in der Kita. „Je mehr sich Eltern damit
identifizieren, desto mehr können sie dort auch bewegen“,
sagt die Sozialpädagogin – und davon profitieren dann
nicht nur die Kinder, sondern eben auch die Einrichtungen selbst.
Die 44-Jährige weiß auch aus jahrelanger Erfahrung,
wovon sie spricht. Seit 15 Jahren arbeitet sie bei der Soke,
der Dachorganisation der Nürnberger selbstorganisierten Kindertageseinrichtungen, die sie einst mit aufgebaut
hatte. „Wir sind aber nicht Träger, sondern Berater – und
Interessenvertreter“, wie sie betont. Und die Nachfrage
Ausgabe 4 | 2011
nach diesem Angebot ist groß –
auch wenn sich in den vergangenen
Jahren vieles verändert hat.
Einst waren selbstorganisierte Kindertagesstätten auch Folge
alternativer Lebensformen, in der
eben auch die Kinder nicht nur versorgt und bespielt werden sollten.
„Bei der Soke ging es uns aber nie
um den Ausbau von Betreuungsangeboten, sondern immer vielmehr
darum, eine Kontaktstelle zu sein,
um die Kitas in ihrer Selbstständigkeit und ihrer Qualitätsarbeit zu unterstützen“, wie die Mutter zweier
fast erwachsener Kinder sagt.
Weder ihre Tochter, noch ihr Sohn
besuchten jemals einen konventionellen Kindergarten. Die Kinder
Qualität begründen: etwa Englisch und viel Sport für die
Kleinsten, gepaart mit erweiterten Öffnungszeiten. „Sicher müssen auch wir über unseren Tellerrand blicken.
Aber wenn es nur um den Profit geht, dann widerspricht
das unseren Prinzipien“, sagt sie.
Die Elternarbeit ist ihr bis heute eine Herzensangelegenheit, warum sie auch Vorsitzende des Kita-GesamtElternbeirates Nürnberg ist und mit der „Wertstatt“ eine
spannende Fortbildungsstätte geschaffen hat, in der nicht
nur Profis ihr Wissen für eine bessere Kita einbringen sollen, sondern eben auch Eltern. Dabei hat Christiane Stein
längst ein volles Pensum. Neben ihrer Arbeit bei der Soke
lehrt sie auch als Dozentin an der Georg-Simon-OhmHochschule. Zuweilen ein logistischer Kraftakt, wie sie
zugibt. Doch sie sagt, „ich bin leidenschaftlich und dabei
doch ein Kopfmensch.“ So sei sie schon immer gewesen,
was ihrem Leben stets viel Tempo verliehen hat. Bis zu
einem Dezembertag vor sechs Jahren. Mit 38 Jahren erlitt
sie damals einen schweren Herzinfarkt, der sie das Leben
einfach nur abzugeben, wäre nie
ihre Sache gewesen. Sie wollte auch
Teil dieses Lebensbereiches sein. Zu
dem wird man aber nicht, wenn sich
das Engagement auf Elternabende und Kuchenbacken
fürs Kindergartenfest reduziert. Als einst Zugereiste aus
Schwäbisch-Hall wurde sie durch ihre Mitarbeit in einer Elterninitiative
auch schnell Teil
eines dichten Netzwerkes. Und das
war auch gut so.
Schließlich hat sie beide Kinder während ihrer Studienzeit
bekommen. Heute, da auch die Kommunen gefordert sind,
Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und im
Kindergartenalter anzubieten, haben sich auch Anbieter
etabliert, die vor allem Geld verdienen wollen und dabei
ihre zuweilen horrenden Beitragssätze mit vermeintlicher
gekostet hätte, wäre ihr Mann nicht in der Nähe gewesen, um sofort Hilfe zu holen. „Seitdem feiere ich zweimal
im Jahr Geburtstag“, sagt sie und man glaubt es ihr aufs
Wort, wenn sie davon erzählt, dass sie diesen Dezembertag immer besonders bewusst erlebt.
Zu einem gläubigen Menschen hat sie diese Grenzerfahrung nicht gemacht, aber zu einem genügsameren.
„Man begreift, dass
man eben doch nicht
so wichtig ist, dass
sich die Welt auch
ohne einen weiter
dreht.“ Heute sei sie gelassener. Auch wenn sie freilich
immer die Leidenschaft packt, wenn sie darüber spricht,
wie wichtig es ist, dass sich auch Eltern in ihrer Kita engagieren – und was für ein Geschenk!
Text: Irini Paul, Foto: Peter Roggenthin
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Finale
2011 | Ausgabe 4
IMPRESSUM
Herr Encke, welche drei Personen würden Sie adoptieren?
famos – das Nürnberger Familienmagazin
Jahrgang 4 • Heft 17 • Dezember 2011
■ DAG ENCKE, 46, leitet seit Januar 2005 den Nürnberger
Tiergarten. Der promovierte Biologe wohnt in der DirektorenVilla neben dem Zoo-Eingang, ist geschieden und hat drei Kinder (21, 18 und 16 Jahre alt). In den vergangenen sechs Jahren
hat er vieles bewegt: Abgesehen von der eisbärigen Flocke-Zeit
und der attraktiven Delphinlagune plus Manatihaus nennt er
auch weniger spektakuläre neue Anlagen – wie die fränkische
Sanddüne, das Buntmarder-Gehege und das Mediterraneum
– als Höhepunkte seiner bisherigen Direktorenzeit. Sein ganz
spezielles Lieblingstier, der Heilige Pillendreher (ein vorbildlich
Mist verarbeitender Käfer aus der Familie der Skarabäus), gibt
es bisher aber noch nicht im Tiergarten – den „Öko-Giganten“
will Encke, der weiter ein Hausschwein in Pflege hat, irgendwann mal präsentieren. Eine von vielen tierischen HerausfordeText: Jo Seuß, Foto: Peter Roggenthin
rungen.
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Redaktion: Jo Seuß, Martina Hildebrand,
Norbert Gstattenbauer, Walter Schatz (verantwortlich), Peter Roggenthin (Bild)
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Texte und Mitarbeit für diese Ausgabe:
Karin Behrens, Alexandra Haderlein, Ruth Hager, Gwendolyn Kuhn, Stephanie Müller, Irini
Paul, Manuela Prill, Doris Reinecke, Silke Roennefahrt, Roy Schmidt, Maria Schreiber-Buch,
Oliver Tissot, Ingrid Wild-Kreuch
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IIII
■ CARLO SCHMID, führender SPD-Politiker der
Nachkriegszeit, weil er stellvertretend für die
Väter des Grundgesetzes steht, das ich für das
Größte halte, was dieser Staat geschaffen hat –
es ist ein Geniestreich!
IIIII
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Redaktion:
„famos“
Spitalgasse 22, 90403 Nürnberg
post@famos-nuernberg.de
www.famos-nuernberg.de
IIIII
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Vorstand:
Hermann Imhof (1. Vorsitzender), Jo Seuß
(Stellvertreter), Dr. Christian Boss, Nicole
Hummel, Elisabeth Ries, Walter Schatz,
Dr. Karl-Heinz Schrenker (Schatzmeister),
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3
Herausgeber:
Verein für Familien in Nürnberg e.V.
Geschäftstelle: Spitalgasse 22,
90403 Nürnberg
Telefon: 09 11/2 31-73 59
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IIIIII
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A
■ NELSON MANDELA, südafrikanischer Friedensnobelpreisträger, weil er eine herausragende
Persönlichkeit ist, die 27 Jahre im Knast saß und
danach trotzdem als erster schwarzer Präsident
Südafrikas für gelebte Versöhnung stand und es
schaffte, einen Bürgerkrieg zu verhindern.
Fotos und Illustrationen:
Klaus Gruber, Cornelia Krug, Peter Roggenthin,
Teresa Wiechova, Hans-Joachim Winckler, NNArchiv, www.pixelio.de, privat
■ ALBERT CAMUS, französischer Schriftsteller
und Literaturnobelpreisträger, weil er das überzeugendste philosophische Werk verfasst hat –
über den menschlichen Existentialismus.
Titelbild: Peter Roggenthin
Grafik & Layout:
Michael Frœhlich
designedition@online.de
Famos(e) FREUNDE
Druck:
Verlag Nürnberger Presse,
Druckhaus Nürnberg GmbH & Co.,
Marienstraße 9–11, 90402 Nürnberg
Kampf um Kleingärten in Pankow
Auflage: ca. 100 000
■ In der Reihe „famos(e) Freunde“ stellen
wir regelmäßig Einrichtungen oder Organisationen vor, die ebenfalls famos heißen. Diesmal ist es eine Kleingartenanlage in Berlin,
die derzeit um den Erhalt von 18 Parzellen
kämpft.
Es war im Frühjahr 2011, als bei 18 Pächtern
der Kleingartenanlage in Pankow, die „Famos“
heißt, die Kündigung eintraf. Eine davon war
Renate Rena Zetzsche, der seit vier Jahren eine
der 72 Lauben gehört. Ende November sollte ein
Viertel der seit 90 Jahren bestehenden Kolonie
verschwinden, damit dort eine fünfgeschossige
Wohnanlage unter dem Motto „Himmel und
Erde“ nach einem Bauherrenmodell errichtet
werden kann. Passiert ist bisher nichts. Und
das hat viel damit zu tun, dass Zetzsche und
ihre Mitstreiter auf die Barrikaden gegangen
sind. Sie haben Widerspruch eingelegt, die Kommunalpolitik eingeschaltet, mit ihren Kindern
bunte Protestplakate gemalt (und nach Zerstörungen immer wieder aufgehängt) und sie sind
vor Gericht gezogen. Anfang November wurde das Verfahren vom lokalen Amtsgericht an
die nächst höhere Instanz verwiesen – und das
bringt erst mal Zeit.
„Es wurde unterschätzt, dass hier auch viele
junge Leute da sind“, erklärt Zetzsche die bisherige Erfolgsstory eines famosen Protestes, der
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Fachliche Beratung:
Stadt Nürnberg, Referat für Jugend,
Familie und Soziales
Koordination:
Karin Behrens, Stadt Nürnberg
Anzeigen-Annahme und
Anzeigen-Betreuung:
Ulrike Petzold/ Peter Roggenthin
Adamstraße 37, 90489 Nürnberg
Telefon und Fax: 09 11/941 31 98
Mail: ulrike.petzold@roggenthin.de
Bürozeiten: Dienstag bis Donnerstag
9.00 bis 15.30 Uhr
Derzeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 4
Anzeigenschluss für die nächste Ausgabe
ist der 17. Februar 2011
vor Ort wie in den Medien einige
Spuren hinterließ. 15 000 Unterschriften wurden gesammelt – und
allen voran Die Linke in Pankow hat
versprochen, sich „für Erhalt und
die langfristige Sicherung der KGA
Famos einzusetzen“.
Dass sie viel bewegt haben, sorgt
für Selbstbewusstsein. Weil ihr Kiez
plötzlich angesagt ist und jede Lücke zugebaut werde, halten die Betroffenen ihre für das ökologische
wie soziale Stadtklima, so wichtige
„Kaltluftschneise“ für unverzichtbar. Sogar ein Film wurde vor Ort
gedreht, der den Fall „Famos“ auf
vielfältige Art bekannt macht. Auf
dass der auf einem Transparent
stehende Wunsch „Lasst den Kindern die Gärten“ erfüllt wird!
Text: Jo Seuß, Fotos: privat
■ Filme über die Kleingartenanlage „Famos“ findet man
unter www.youtube.com/
watch?v=2QplpyMjzEg
„famos“ erscheint wieder am Dienstag,
13. März 2012
NN_4c 03.01.2007 15:32 Uhr Seite 1
Die vorliegende Ausgabe von »famos«
erscheint mit freundlicher Unterstützung
durch:
s Sparkasse
Nürnberg
36
Anzeigen
Ausgabe 4 | 2011
Schwimmen
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