close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

...wieder was für's Altpapier ! Neue MCSM-Telefonnummer - Arcor

EinbettenHerunterladen
http://info.siemens.de/ukif/freizeit/mcsm/home.htm
Info-Nr.
die Clubinformationen des Modellbau-Club Siemens München
für Eisenbahn-, Schiff-, Flugzeug- und Automodellbau
64
Auflage 150 Ex.; Presserechtlich verantwortlich: Gerhard A. Bayer (FERPRESS), Fax: 08362-37073
...wieder was für’s Altpapier !
Vor wenigen Tagen erhielten Sie alle den Bericht über die 99er Modelleisenbahn-Neuheiten auf der 50.
Spielwarenmesse in Nürnberg. Diesen News liegen
weitere Berichte aus Nürnberg bei.
Diese Berichte entstehen durch erhebliches Engagement von Mitgliedern unseres Clubs, die auf eigene
Kosten nach Nürnberg reisen (teilweise sogar zweimal), sich aus der Privatschatulle die teuren Eintrittskarten kaufen, sich auf der Messe die Füße
wund laufen, kiloweise Prospekte sammeln und
noch zusätzliche Kosten für teures Messe-Essen haben. Zuhause angekommen, sitzen sie viele Stunden
am PC, um die aufgesammelten Informationen zu
sortieren und zu verarbeiten. Die daraus entstehenden Messeberichte werden dann in der entsprechenden Auflagenzahl kopiert, sortiert, geheftet und in
Kuverts gesteckt, die mit Adreßaufklebern versehen
werden müssen. Nicht persönlich an den Mann gebrachte Berichte werden anschließend per Post versandt, wobei dies unserem Club erhebliche Finanzen
abverlangt.
An der Aktion waren heuer 6 Redakteure beteiligt,
von denen jeder etwa zwischen 100,- und 200,- DM
Kosten hatte. Unserem Engagement ist es auch zu
verdanken, daß uns eine Kopierfirma die Kosten von
etwa 1000,- DM für die Vervielfältigung nicht berechnet.
Unser Ziel ist es, bei der Präsentation der Messeberichte möglichst schnell zu sein, damit unsere Mitglieder — also Sie alle — möglichst schnell und umfassend über die Neuheiten des jeweiligen Jahres informiert werden. Aus diesem Grund werden auch
die Berichte möglichst schnell versandt. Wir konnten
auch heuer wieder erreichen, daß der fertig gedruckte 20seitige Bericht „Modelleisenbahnen“ am Clubabend des 10. Februar — also am letzten Messetag —
verteilt wurde.
Echt erhebend war dann, als einer unserer Clubkollegen den übergebenen Bericht mit der Bemerkung
„wieder was für’s Altpapier“ entgegennahm, ihn in seinem Spind verstaute und dabei noch von einem anderen Kollegen mit der Bemerkung „das müssen wir
halt zu hause entsorgen“ unterstützt wurde.
Liebe Clubfreunde, sollte die Meinung vorherrschen, daß wir unnötige Informationen liefern, laßt
es uns bitte wissen!
Neue MCSM-Telefonnummer
In unseren neuen Clubräumen in der Schertlinstraße
haben wir wieder einen Telefonanschluß. Aus technischen Gründen mußte jedoch die Telefonnummer
geändert werden. Die Nebenstelle ist auch von außerhalb Siemens erreichbar. Abgehende Rufe sind
nur im Ortsbereich München möglich.
Die neue MCSM-Rufnummer lautet:
(089) 722-26155
Unter der gleichen Nummer demnächst auch Fax!
Mitgliedsausweise ...
Nach einer Umorganisation ist für die Herstellung
der Ausweise nun ein anderer Bereich zuständig, der
aber vom abgebenden Bereich die Informationen nur
bruchstückweise erhielt. Die nun fertiggestellten
Ausweise (mit Tür-Codierung) sehen deshalb anders
aus, als ursprünglich ausgemacht! Was soll’s! Einige
von uns haben nun ihre „Eintrittskarte“.
Haben SIE — ja gerade SIE — eigentlich schon ein
Foto abgegeben? Oder wollen Sie keinen Ausweis?
-1-
MCSM-News Nr. 64
A W M
statt A M W
In unseren Messebericht „Modelleisenbahnen“ hat
sich ein Fehler eingeschlichen, den wir hier berichtigen möchten. Erst durch den Hinweis eines Lesers
wurden wir darauf aufmerksam, daß sich die Firmenbezeichnung des Modell-Autoherstellers AMW
geändert hat. Der Hersteller firmiert seit Ende 1998
unter der neuen, „gedrehten“ Bezeichnung AWM.
Da die grafische Gestaltung des Firmenlogos iden-
tisch war, fiel uns dies überhaupt nicht auf. Interessant ist vielleicht noch der Grund dieser Umbenennung: Die Firma wurde von den Anwälten der bayerischen Automarke BMW angegangen, weil die
Verwechslungsgefahr der Bezeichnungen AMW und
BMW zu groß sei!!! Auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ließ es der kleine Modellhersteller gegen
den Auotomobilriesen nicht ankommen.
Zwei Post-Shops !
Probleme bei der Bestellung von Modellen aus der
Post-Collection veranlaßte unseren Clubkollegen V.
Zwingmann, eine Anfrage an die Deutsche Post zu
richten. Die Antwort war nicht nur für ihn erstaunlich, da sie etwas aufklärte, was vielen von uns nicht
bewußt sein dürfte: es gibt zwei verschiedene Quellen für Post-Modelle!
Wir zitieren aus dem Antwortschreiben wörtlich:
„Die bisherige Regelung des Vertriebs von Modellen
über Postfilialen verlief nicht reibungslos. Um allen
Sammlern in Deutschland den Zugang zu dieser
Reihe zu ermöglichen, haben wir uns entschlossen,
unsere Artikel über den zentralen Versand anzubieten. Der ‚Post-Museums-Shop‘ vertreibt ähnliche
Produkte, aber nicht die der Deutschen Post Collection! Es handelt sich hier um einen Mitbewerber, der
kein Unternehmen der Deutschen Post AG ist. Der
‚Post-Museums-Shop‘ hat tatsächlich auch keinen
Bezug zu den Museen der Deutschen Post AG!“
Als Bestelladresse für die ‚echten‘ Post-Modelle wird
angegeben: Deutsche Post AG, Collection, Postfach,
68140 Mannheim.
Vielleicht hilft dieser Hinweis den Sammlern von
Post-Modellen bei der Beschaffung der Modelle.
Neuheitenpreise und -bestellungen
Wie schon im Vorwort zum Messebericht erwähnt,
haben nahezu alle Modellbahnhersteller mit Wirkung vom 1.2.99 ihre Preise erhöht. Die Preiserhöhung beträgt im Durchschnitt etwa 3%.
Entsprechende Club-Preislisten, welche unmittelbar
den von Clubmitgliedern zu zahlenden Preis enthalten, sind wieder in Arbeit (einige Listen schon fer-
tig). Die Erfahrung zeigt, daß eine frühzeitige Bestellung nicht nur weitere Preisvorteile (Vorbestellpreise) bringt, sondern vor allem eine sichere Belieferung mit den gewünschten Artikeln garantiert, da
besonders limitierten Modellen häufig sehr schnell
ausgebucht sind.
Also möglichst schnell bestellen!
Freizeitgemeinschaft Siemens München e.V.
Die Freizeitgemeinschaft hat einen neuen Vorsitzenden: Herr Rüdiger Tantow ist jetzt für die Belange
der 41 Gruppen in der Gemeinschaft zuständig. Frau
Margarethe Koglin übernimmt die Verwaltung der
Gruppen.
Auf der Jahresversammlung der Freizeitgemeinschaft am 23.11.1998 wurde deutlich, daß mit über
10.150 Mitgliedern immer noch reges Interesse am
gemeinschaftlichem Erleben von Sport, Hobby, Kultur und Entspannung besteht. Leider ist unter den
jüngeren Mitarbeitern ein „CULTURE CHANGE“ zu
beklagen, wonach das Interesse am Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem Ende der bezahlten Arbeitszeit erlischt.
Im Jahr 1999 soll aus Anlaß des 40jährigen Bestehens
der Freizeitgemeinschaft deshalb eine Präsentation
erfolgen. Wir sind aufgerufen, uns Gedanken über
unsere Darstellung zu machen. Vorschläge zur Ges-
taltung des Jubiläums nimmt unser Vorstand dankend entgegen.
Damit die Gemeinschaftsaktivitäten auch weiterhin
so bemerkenswert ablaufen, hat die Firmenleitung in
diesem Jahr wieder einen Betrag von 150.000,-DM
bereitgestellt. Obwohl dieser Betrag für die unterschiedlichsten Anschaffungen aufgeteilt werden
muß, ergibt das statistisch gerechnet einen Betrag
von 14,77 DM pro Mitglied und Jahr.
Von Herrn Prof. Peter Pribilla liegt eine schriftliche
Zusage vor, daß die Leitung auch weiterhin geneigt
ist Mittel bereitzustellen, sofern es die wirtschaftliche
Lage zuläßt.
Da bleibt uns nur zu hoffen, daß die „SHAREHOLDER VALUE“ sich weiterhin positiv entwickelt. Den
Weg dazu weist top +
K.-H. Dreger
-2-
MCSM-News Nr. 64
Eisenbahnunglück in Immenstadt
Am 18.2.1999 ereignete sich in Immenstadt/Allgäu
ein folgenschweres Eisenbahnunglück. Zwei Menschen kamen bei diesem Unglück ums Leben, 34
Personen wurden zum Teil erheblich verletzt.
Die Medien berichteten eifrig über das Unglück und
beeilten sich auch gleich darauf hinzuweisen, daß
bei diesem Unglück keine technischen Fehler im
Spiel waren. Ein Anschlag, Radbruch oder eine vereiste Weiche wurden als Unfallursache sofort ausgeschlossen. Laut Eisenbahn-Bundesamt waren auch
Mängel am Gleiskörper oder Fehler an der Stellwerks- und Signaltechnik unwahrscheinlich. Der
Sprecher der DB AG, Horst Staimer, betonte bereits
am nächsten Tag, daß beide am Unfall beteiligten
Züge noch am Vortag bei Inspektionen untersucht
worden seien und keine technischen Mängel festgestellt worden seien. Eine derartige GanzzugInspektion scheint neu zu sein, oder sollte damit die
normale Bremsprobe gemeint sein?
Vehement widersprach Staimer der Behauptung, die
Bahn setze zwischen Lindau und München „Schrottzüge“ ein. Vielmehr habe die Bahn dort „modernes
Zugmaterial“ fahren. Die Weichen hätten einen sehr
hohen Sicherheitsstandard, so Staimer. Ein Signal
schalte nicht auf freie Fahrt, wenn Eis und Schnee
die Zunge einer Weiche blockieren. Allerdings: Das
Stellwerk der Deutschen Bahn in Immenstadt zählt
zu den ältesten in Bayern. Die mechanische Signaltechnik stammt noch aus der Jahrhundertwende. Bereits im Sommer 1998 hatte Prof. Peter Lisson, Konzernbeauftragter der DB AG für
den
Freistaat
Bayern,
in
Immenstadt angekündigt, die
alte
Technik
durch
ein
modernes, elektronisches Stellwerk ersetzen zu wollen.
Schade, daß er’s nicht tat!
Um das durch Eschede ziemlich
beschädigte Image der Bahn
nicht erneut anzugreifen, beeilte
man sich sehr schnell, möglichst
„menschliches
Versagen“
nachzuweisen. Und so dauerte
es auch nicht lange, bis man in
den
Personen
des
Fahrdienstleiters und des Weichenwärters von Immenstadt
zwei Sündenböcke präsentieren
konnte, die alleine dafür verantwortlich sein sollen, daß die
Weiche unter dem ausfahrenden
InterCity-Zug
gestellt
wurde. Durch diese Weichenumstellung fuhr das hintere
Ende des Zuges teilweise auf
das
Gegengleis,
wo
der
einfahrende InterRegio-Zug in
diese Wagen hineinfuhr. Die
angebliche Schuld der beiden
bestehe darin, daß sie nicht die telefonische Durchfahrtsmeldung durch den Bahnhof „Seifen“ im Norden von Immenstadt abgewartet hätten.
Während in allen Publikationen von Presse, Funk
und Fernsehen der Sachverhalt in dieser — und nur
in dieser — Form dargestellt wurde, hat nur eine
einzige Zeitung einen versteckten Hinweis über die
eigentlichen Hintergründe veröffentlicht. Auf den
Lokalseiten der Allgäuer Zeitung erschien am
20.2.99 das unten wiedergegeben Bild, das überhaupt erst erklärt, warum auf einer zweigleisigen
Strecke die Weichen gestellt werden mußten: Das
Einfahrtsgleis des InterRegio-Zuges nach Immenstadt war durch eine BAUSTELLE gesperrt!!! Also
mußten die Verbindungsweichen für eine „Falschfahrt“ gestellt werden.
Betrachtet man den Unfallhergang mit der Kenntnis
der Baustelle, bleibt „nur“ noch das zu frühe Umstellen der Weichen. Andrerseits fuhr der InterRegio im
Moment des Aufpralls mit circa 30 km/h und dies
sozusagen nur wenige Meter vor der Überleitungsweiche. Wären die Weichen nicht umgestellt worden, hätte vermutlich es auch einen Unfall gegeben,
da der InterRegio dann in die Baustelle geraten wäre.
Selbst bei emotionsloser Betrachtung bleibt die Frage
offen, wieso der InterRegio schon neben dem InterCity ist, wenn die Fahrstraße noch nicht frei ist. An
dieser Frage ändert sich auch nichts, wenn man die
erheblichen Fahrplanabweichungen der beiden Züge
-3-
MCSM-News Nr. 64
mit einbezieht (IR etwa 1 Stunde, IC etwa 2 Stunden). Auf keinen Fall hätten die beiden Züge bei der
gegebenen Situation schon nebeneinander sein dürfen. Diesen Fehler haben vermutlich die Mitarbeiter
in Immenstadt erkannt und versucht diese Krisensituation durch möglichst baldiges Schalten der Fahrstraße für den InterRegio zu entschärfen und einen
Unfall zu vermeiden! Leider haben sie dies eine
Sekunde zu früh getan.
Diese beiden Bahner nun als Schuldige zu präsentieren entbehrt vermutlich jeglicher Logik, da sie anscheinend die einzigen waren, die versuchten –
Schaden abzuwenden. Das menschliche (oder vielleicht doch technische) Versagen liegt wahrscheinlich ganz wo anders — nämlich dort, wo die
Verantwortung zu suchen ist, daß die beiden Züge
mehr oder minder gleichzeitig an der Überleitung
waren.
geba
Ein STORCHENBEIN ...
... muß nicht unbedingt das Gehwerkzeug des angesprochenen Vogels sein, der angeblich auch für die Abgabe von Babys zuständig sein soll. Und wenn doch, würden wir’s hier nicht erwähnen! Vielmehr handelt es
sich um den Spitznamen einer ehrwürdig alten Lok aus dem vorigen Jahrhundert, die bereits im Jahre 1891
als erste Modell-Lokomotive von Märklin hergestellt wurde. Und weil Märklin heuer 140jähriges
Firmenjubiläum feiert, wird ein Replikat dieser ersten Modell-Lokomotive hergestellt. Das Modell wird
einen Uhrwerksmotor haben und auf Gleisen der Spur 1 laufen. Allerdings ist dias Storchenbein nicht frei
verkäuflich, da es Bestandteil der Jubiläumsdekoration für den Fachhändler sein wird.
Das Pressefoto von Märklin zeigt die Entwicklung vom Blechmodell der Abfangszeiten bis zur Anwendung
moderner Elektroniksteuerungen (Märklin-digital) in der Gegenwart.
-4-
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
6
Dateigröße
86 KB
Tags
1/--Seiten
melden