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UNTERNEHMENSGRÜNDUNG MIT HANDICAP
|
H I N T E R G R Ü N D E • FA K T E N • N E W S
GründerInnenZentrum für Menschen mit Handicap • Zieglergasse 14/1/2 • 1070 Wien • Tel. (01) 487 22 63 • Fax (01) 487 22 63-20 • Mail office@GrueZe.at
Ausgabe 3/2014
Serie
Förderungen
Jugend am Werk
Jobwärts
WK Wien
DiversCity
Selbst-Ständig:
Dragana Rikić
Erfolg durch
Begeisterung
www.GrueZe.at
2
EDI TO RI AL
INHALT
Editorial............................................................. 2
Littera 3.2014
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Jugend am Werk – Jobwärts
chance: arbeitswelt............................................. 4
GrüZe
Förderungen...................................................... 6
Selbst-Ständig
Dragana Rikić.................................................... 8
Wirtschaftskammer Wien
DiversCity Day................................................. 10
Veranstaltungen
Service/Termine..........................................12
IMPRESSUM
Herausgeber & Verleger
GründerInnenZentrum für Menschen mit Handicap Wien
Geschäftsstelle: Zieglergasse 14/1/2 • 1070 Wien
Tel.: (01) 487 22 63 • Fax (01) 487 22 63-20
Mail: office@GrueZe.at • Internet: www.GrueZe.at
Chefredaktion: Monika Gaál, GrüZe
AutorInnen dieses Heftes: Mag.(FH) Josef Schrattner,
Mag.a Marianne Tiki, Monika Gaál, alle GrüZe
Gastbeiträge: Dragana Rikić, Bernhard Ludvicek,
WK Wien
Coverfoto: Dragana Rikić
Fotos: GrüZe, Florian Wieser, Dragana Rikić, Jugend
am Werk
Erscheinungsweise: viermal jährlich
Herstellung: flyeralarm, Wiener Neustadt
Gestaltung: Alexander Wilhelm | www.com-graz.at
Gefördert von
Sehr oft hören wir, dass
Menschen mit der Arbeit,
dem Arbeitgeber oder
dem Druck in der beruflichen Welt nicht zufrieden
sind. Sie möchten eine
Aufgabe, die sie erfüllt,
zufrieden macht und Sinn
gibt. Auf dieser Welt gibt
es noch viele Themen, die
zu gestalten sind. Jede/r
von uns hat einfach 100%
Energie!
Die Frage ist was jede/r
damit macht? Manche
verwenden sie, um sich
täglich über Dinge aufzuregen, die sie ja sowieso
nicht ändern können. Andere ärgern sich ständig
über Dinge, die sie täglich
ändern könnten!
Zufriedenheit im Leben
hat immer mit dem EntSCHEIDEN zu tun. Ich
muss mich auch von etwas scheiden können,
um andere Umstände zu
erhalten.
Die Selbständigkeit ist
eine sehr gute Chance,
eigene Zufriedenheit zu
erreichen. Es gibt viele
Beispiele für zufriedene
Selbständige, obwohl sie
oft mehr arbeiten als der
Rest der Menschen.
In der Regel sucht man
sich das Aufgabenfeld
3
Workshop-Nachlese: Konkretisierung
meiner Geschäftsidee
Veranstaltungsnachlese
Konkretisierung meiner Geschäftsidee................. 3
VE R AN S TALT UN G SN A CHLESE
Littera 3.2014
so, dass die Tätigkeit einen Sinn für einen selbst
bringt und man für sich
selbst arbeitet. Damit fallen viele Ausreden, um
anderen Umständen die
Schuld zu geben, völlig
weg. Ich kann und muss
meine Energie zu 100%
dafür einsetzen, um mich
persönlich ständig zu verbessern, meinen Kunden
zu helfen und neue Produkte zu kreieren. Das ist
auch ent-WICKELN der
eigenen Stärken und Talente!
Somit ist die Selbständigkeit ein guter Weg um
sich zu ent-WICKELN, die
Energie zu 100% sinnvoll
einzusetzen, Lebensumstände selbst zu gestalten
und dadurch proaktiv Zufriedenheit zu erzeugen.
Was gibt es Schöneres
auf der Welt als zu wissen, dass dies jederzeit
angegangen werden kann
und ich es selbst in der
Hand habe! Also auf in
die eigene Zufriedenheit,
auf ins Unternehmertum!
Herzlichst
Mag.(FH) Josef Schrattner,
Projektträger GrüZe Wien
www.GrueZe.at
Von der internationalen Individualreise-Planerin über Energetik mit Wirkung,
Nachhaltigkeit in der Verwertung von getragener Kleidung bis hin zur Spezialitätenstubn – wieder ein Workshop mit großartigen Ideen!
„Nichts ist so bunt und lebhaft wie eine GeschäftsIdee, die gerade geboren
wird!“ Solche und andere
bemerkenswerte Aussagen kommen bei der Erarbeitung der eigenen Geschäftsidee. Diesmal waren
die
Geschäftsbereiche
wieder sehr unterschiedlich und damit gegenseitig
bereichernd. Von der internationalen IndividualreisePlanerin über Energetik
mit sensationeller Wirkung,
Nachhaltigkeit in der Verwertung von getragener
Kleidung, Fallobst bis hin
zur Spezialitätenstub’n gab
es hervorragende Ideen.
Die TeilnehmerInnen schätzen es sehr, wenn sie in
diesem Workshop auch
SparringpartnerInnen gegenüber sitzen, denen man
sonst als EPU (Einperso-
nenunternehmen) in der
Gründungsphase nicht so
oft begegnet. Die Stimmung der GründerInnen,
etwas anzupacken sowie
die Verantwortung der ei-
genen unternehmerischen
Entscheidungen
entwickelt sich in der Regel in
eine stürmische „jetzt erst
recht“ Einstellung.
Natürlich führen nicht
alle
unternehmerischen
Maßnahmen zum Erfolg.
Misserfolg ist ein positiver
Lernpartner in der Unternehmensentwicklung. Da
die Lernerfahrungen auch
Geld und Zeit kosten, zeigt
ein guter Businessplan
mit einer klaren Strategie
mögliche Risiken auf. Die
TeilnehmerInnen gehen mit
konkreten Aufgaben für
die Ausarbeitung der eigenen Strategie nach Hause.
„Danke! Mit Ihrer Hilfe werde ich meine Idee auf den
Boden bringen“, lautete eine
Aussage. Eine wichtige Unterstützung durch den Rahmen des Workshops haben
die TeilnehmerInnen erhalten, indem ihre vielen Ideen
auf Wenige umsetzbare reduziert wurden. Denn eins
steht fest: Als GründerIn ist
es wichtig, bei den gewinnbringendsten Maßnahmen
zu beginnen und nicht alles
auf einmal anzugehen. Wir
wünschen unseren TeilnehmerInnen erfolgreiche Geschäfte und viel Spaß als
UnternehmerIn.
Mag.(FH) Josef Schrattner
4
J UGEND AM WER K – JOBWÄRT S
Littera 3.2014
Sind Menschen mit Behinderung die
besseren MitarbeiterInnen?
Menschen mit Behinderungen, die für ein Stellenprofil geeignet sind und
einen passenden behindertengerechten Arbeitsplatz vorfinden, sind besonders motivierte und loyale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Noch immer stehen Unternehmen als Arbeitgeber
und Arbeitgeberinnen von
Menschen mit Behinderung und Menschen mit
Behinderung als Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen vor großen Herausforderungen. Mut ist gefragt
– und Visionen!
Die gesamte Gesellschaft,
nicht nur die Arbeits- und
Wirtschaftswelt, muss sich
einem Wandel unterziehen,
wenn wir erreichen wollen, dass Menschen mit
Behinderung einerseits als
gleichwertige Kollegen und
Kolleginnen, andererseits
als vollwertige Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen anerkannt und wahrgenommen werden.
Wichtig ist dabei die Erkenntnis,
dass
auch
Menschen ohne Beeinträchtigung nicht jedes
Stellenprofil ausfüllen können. Vielmehr ist jeder
Mensch bei seiner Berufswahl auf der Suche nach
einer Anstellung, die seinen
Fähigkeiten und Bedürfnissen gerecht wird und de-
ren Anforderungen er entsprechen kann. Daher liegt
die Herausforderung nicht
in der Überwindung einer
Behinderung, sondern vielmehr in der Suche nach
der geeigneten Stelle!
Der Integrationsfachdienst„Jobwärts“ von Jugend am
Werk sieht genau hier seine Kernkompetenz als Personalberater unter sozialen
Aspekten.
Wie jede Personalvermittlung zielt auch „Jobwärts“
darauf ab, für eine vakante
Stelle die bestmögliche
Besetzung oder eben für
eine Bewerberin oder einen
Bewerber mit deren individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen einen geeigneten
Arbeitsplatz zu finden.
Bei Bedarf unterstützt „Jobwärts“ Ihr Unternehmen
auch nach der Dienstvertragsunterzeichnung gerne
weiter. „Jobwärts“ schöpft
zudem aus einem sehr
vielseitigen und facettenreichen Pool an Menschen.
Menschen mit Beeinträchtigung oder erhöhtem Unterstützungsbedarf sind sich
der Schwierigkeiten bewusst, die auf dem Arbeitsmarkt herrschen und daher
oftmals besonders bemüht,
ihren Arbeitsplatz zu behal-
ten. Wurde der passende
Arbeitsplatz gefunden, entfalten sie ihr ganzes Potential und erledigen die ihnen
übertragenen
Aufgaben
zur vollen Zufriedenheit
des Arbeitgebers oder der
Arbeitgeberin.
Unternehmen, die dieses
Potential bereits erkannt
haben, bauen auf besondere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen:
Nicole Kalal / KIBIZ – Kinder Bildungs- und Integrationszentrum e.V.
Nicole Kalal konnte nach
dem Abschluss der Sonderschule in unterschiedlichen
Tagesstrukturen
von Jugend am Werk
Einblicke in verschiedene
Berufsfelder
gewinnen.
Zuletzt war sie in der Küche tätig, hatte aber immer den Berufswunsch,
mit Kindern zu arbeiten.
Im Anschluss an die Beratung bei Jugend am Werk
„Jobwärts“ durchlief sie ein
langfristiges Volontariat bei
KIBIZ – Kinder Bildungsund Integrationszentrum
in Wien 20. KIBIZ ist ein
Integrativer Kindergarten,
der neben unterschiedlich zusammengesetzten
Kindergruppen auch eng
mit der Erwachsenenbildungseinrichtung ERBIZ
zusammenarbeitet.
Dort
absolvierte Frau Kalal auch
die Ausbildung zur Kindergartenassistentin, die ihr
das Sozialministeriumser-
J U G E N D AM W ERK – JO BWÄ RTS
Littera 3.2014
vice (vormals Bundessozialamt BSB) finanzierte.
Seit 05. Mai 2014 ist Frau
Kalal nun als Kindergartenassistentin bei KIBIZ angestellt. Die Arbeit macht
ihr große Freude und sie
hat die Möglichkeit, jeden
Tag ihre persönlichen und
beruflichen Kompetenzen
auszubauen. Sowohl Vorgesetzte und Team, als
auch „ihre Kinder“ sind
sehr zufrieden mit ihr.
KIBIZ hat sich neben den
integrativen Ansätzen in
der Kinderbetreuung auch
der Integration von Menschen mit Behinderungen
als Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter verschrieben.
Neben Nicole Kalal wurde
noch eine weitere Person
aus unserem Betreuungsumfeld als Kindergartenassistentin angestellt. In Kürze werden weitere folgen,
da KIBIZ stetig wächst.
Sascha Treu / Billa AG
Sascha Treu ist ein junger
Mann, mit vielen Ideen und
Träumen für seine berufliche Zukunft. Daher hat er
auch bereits viele verschiedene Arbeitsbereiche und
Berufsfelder ausprobiert.
So war er beispielsweise
bereits als Billeteur in einem
Kino, als Straßenkehrer bei
der MA48 oder als Friedhofsgärtner tätig. Gefallen
hätte ihm jede dieser Tätigkeiten, aber eigentlich wolle
er am liebsten in der Regalbetreuung tätig sein, teilte
er uns beim ersten Kennenlernen bei „Jobwärts“
mit. Dieser Berufswunsch
konnte Realität werden,
da er in Rosina Großalber (Filialleitung Billa AG,
Komzakgasse 17, Wien
22.) eine aufgeschlossene
und visionäre Vorgesetzte
fand, die besonders seine
Gründlichkeit,
Zuverlässigkeit und sein ausgesprochen höfliches Wesen
schätzt. Die Tatsache, dass
sie manche Arbeitsschritte
mit Sascha anfänglich etwas intensiver trainieren
musste, war für sie keine
Hürde. Der Erfolg gibt ihr
recht! Der Fonds Soziales
Wien gilt engagierten Unternehmen mittels MentorInnenzuschuss den erhöhten Einschulungsaufwand
ab. „Jobwärts“ unterstützt
auf Wunsch Unternehmen
und MitarbeiterInnen durch
individuelles Job Coaching
und trainiert gemeinsam
mit allen Beteiligten die verschiedenen Arbeitsschritte
und Abläufe.
Simply Green GmbH –
Bauträger und Pionier
Simply Green ist ein junges
Unternehmen, das nicht
nur in der nachhaltigen,
gesundheits- und umweltfreundlichen Renovierung
von Wohnraum neue Maßstäbe setzt.
Vielmehr war es den Firmengründern von Anfang
an ein großes Anliegen,
dass Menschen mit Behinderungen oder vermeintlich
erhöhtem Unterstützungsbedarf am Arbeitsmarkt
partizipieren können. Auch
hier spiegelt sich der Nachhaltigkeitsgedanke. Es verwundert daher nicht weiter,
dass Simply Green bei einer Firmengröße von neun
Mitarbeitern bereits einen
Mitarbeiter mit Behinderung angestellt hat. Helmut
Luger (Chief Sales Officer)
ist begeistert von seinem
neuen IT-Mitarbeiter. Nach
einer kurzzeitig etwas in-
5
tensiveren Einschulungsphase übernimmt dieser
nun eigeninitiativ zunehmend mehr Aufgaben und
hat sich bei der Bedienung
der firmenspezifischen Anwenderprogramme bereits
als wahrer Spezialist herausgestellt.
Innovative
Personalverantwortliche und zukunftsorientierte Unternehmen
berät „Jobwärts“ gerne in
allen Belangen von der Bedarfserhebung und Stellendefinition über die Auswahl
von Bewerberinnen und
Bewerbern bis hin zu sämtlichen Förderungen für ihre
Angestellten.
Die breit angelegte Förderlandschaft umfasst beispielweise Eingliederungsbeihilfe,
Entgeltbeihilfe,
Lohnkostenzuschuss, MentorInnenzuschuss, Arbeitsplatzsicherungsbeihilfe und
Arbeitsplatzadaptierungsbeihilfe.
Zudem unterstützen wir gerne hinsichtlich rechtlicher
Belange bezüglich der Ausgleichstaxe, des Feststellungsbescheids und des
damit einhergehenden Erhöhten Kündigungsschut-
KONTAKT
Jugend am Werk
Begleitung von Menschen mit Behinderung
GmbH – Integrationsfachdienst „Jobwärts“
Obere Donaustraße
21/3/1.OG, 1020 Wien
Bernhard Ludvicek (Ltg.)
Telefon:
(01) 271 44 57–38
Mail:
bernhard.ludvicek@
jaw.at
6
J UGEND AM WER K – JOBWÄRT S / FÖR D E R U NG E N
zes. Der Integrationsfachdienst „Jobwärts“ wird vom
Fonds Soziales Wien finanziert. Das Angebot ist für
alle Beteiligten kostenfrei.
Das Fallbeispiel:
Eine Trafik expandiert
Versetzen Sie sich in folgende Lage: Sie betreiben
seit einigen Jahren eine Trafik mittlerer Größe und mittleren Umsatzes, die Ihnen
als
EinzelunternehmerIn
ausreichend
finanzielle
Mittel einbringt, gleichzeitig aber sehr viel Zeit und
Einsatz von Ihnen erfordert.
Sie würden sich personelle
Unterstützung wünschen,
vielleicht sind Sie bereits
auf der Suche nach einer
loyalen und zuverlässigen
Arbeitskraft?
Ein volles Gehalt inklusive aller Lohnnebenkosten würde
Ihren finanziellen Rahmen
sprengen. Daher sind Sie
auf der Suche nach einer
individuellen Lösung für Ihr
Unternehmen. Der Integrationsfachdienst „Jobwärts“
erarbeitet gemeinsam mit
Ihnen ein Stellenprofil, das
sämtliche Anforderungen
und die Gegebenheiten am
Arbeitsplatz berücksichtigt.
Im Anschluss werden Ihnen die geeignetsten Bewerberinnen und Bewerber vorgestellt. Durch ein
kurzes Praktikum haben
Sie und Ihre zukünftige Arbeitskraft die Möglichkeit
festzustellen, wie sich eine
zukünftige Zusammenarbeit gestalten könnte.
Ab einer Anstellung von mindestens 20 Wochenstunden kann aus einem breiten
Förderangebot geschöpft
werden. Die Fachleute von
„Jobwärts“ beantragen für
Ihre neue Arbeitskraft die
Eingliederungsbeihilfe des
AMS Wien (bis zu 66,7%
des Bruttogehalts inklusive
Lohnnebenkosten) und den
Feststellungsbescheid beim
Sozialministeriumservice
(Entgeltbeihilfe nach Eingliederungsbeihilfe; Ersparnis der Ausgleichstaxe ab
25 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen). Bei erhöhtem
Einschulungsaufwand un-
Littera 3.2014
terstützt „Jobwärts“ Sie
und Ihre neue Arbeitskraft
gerne im Betrieb durch
Jobcoaching. Im Einzelfall kann der MentorInnenzuschuss des Fonds
Soziales Wien beantragt
werden. Mittels des MentorInnenzuschusses wird
ein etwaiger Mehraufwand
bei der Einschulung oder
im Arbeitsalltag durch einen stundenabhängigen
Anteil am Bruttogehalt der
Mentorin oder des Mentors abgegolten.
Bitte wenden Sie sich gerne wegen eines persönlichen Beratungsgespräches an uns!
Förderung
Hilfen zur wirtschaftlichen Selbständigkeit – Förderung zur Abgeltung eines
laufenden behinderungsbedingten Mehraufwands von UnternehmerInnen
Fördergeber
Sozialministeriumservice
Link
Kontakt Fördergeber
Wer wird gefördert?
Was wird gefördert?
Zuschuss zur Begründung einer selbständigen Erwerbstätigkeit
Förderung
Hilfen zur wirtschaftlichen Selbständigkeit – Zuschuss zur Begründung einer
selbständigen Erwerbstätigkeit
Fördergeber
Sozialministeriumservice
Link
Kontakt Fördergeber
Wer wird gefördert?
Was wird gefördert?
http://www.sozialministeriumservice.at/site/UnternehmerInnen/Foerderungen_und_Vorteile/
Hilfen_zur_wirtschaftlichen_Selbstaendigkeit
Sozialministeriumservice – die jeweiligen Landesstellen. In Wien: Sozialministeriumservice Wien:
Babenbergerstr. 5, 1010 Wien, Tel: 05 99 88; E-Mail: post.w2@sozialministeriumservice.at
oder: GrüZe – GründerInnenzentrum für Menschen mit Handicap
Zieglergasse 14/1/2, 1070 Wien; Tel: 01/487 22 63; E-Mail: office@grueze.at
UnternehmensgründerInnen mit mindestens 50% festgestellter Behinderung (EinzelunternehmerInnen, Personengesellschafter mit mind. 50%iger Beteiligung)
Gründungsinvestitionen: 50% der getätigten Anschaffungen/Investitionen in der Gründungsphase – die maximale Zuschusshöhe beträgt derzeit EUR 24.400,–
Eine Entscheidung über die konkrete Höhe der Förderung ist erst nach Umsetzung des
Vorhabens möglich. Auf die Gewährung einer Förderung besteht kein Rechtsanspruch
Was wird nicht gefördert?
Warenablösen (Ausnahme Trafiken)
Förderungsart
Einmaliger Zuschuss
Förderungskriterien
Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des/der Behinderten
Vorliegen der für die angestrebte Tätigkeit erforderlichen persönlichen, rechtlichen und
fachlichen Voraussetzungen
Sicherstellung des Lebensunterhaltes des/der Behinderten und seiner unterhaltsberechtigten Angehörigen
Einreichung
Antragsformular – GrüZe GründerInnenzentrum für Menschen mit Handicap, www.grueze.at
Ausschliessungskriterien
Kapitalgesellschaften
7
Förderung zur Abgeltung eines laufenden behinderungsbedingten Mehraufwands von UnternehmerInnen
Bernhard Ludvicek
Serie: Der Förderungsführer – Teil 6
F Ö RD ERUN G EN
Littera 3.2014
Förderungsart
http://www.sozialministeriumservice.at/site/UnternehmerInnen/Foerderungen_und_Vorteile/
Foerderungen_zur_Abgeltung_eines_laufenden_behinderungsbedingten_Mehraufwands_
von_Unternehmer-innen
Sozialministeriumservice – die jeweiligen Landesstellen. In Wien: Sozialministeriumservice Wien:
Babenbergerstr. 5, 1010 Wien, Tel: 05 99 88; E-Mail: post.w2@sozialministeriumservice.at
oder: GrüZe – GründerInnenzentrum für Menschen mit Handicap
Zieglergasse 14/1/2, 1070 Wien; Tel: 01/487 22 63; E-Mail: office@grueze.at
Menschen mit Behinderung mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50%, die als
Einzelunternehmer/innen
• nicht der Bilanzierungspflicht im Sinne des § 189 Abs. 1 des Unternehmensgesetzbuchs
(UGB) unterliegen
• oder von der Bilanzierungspflicht gemäß § 189 Abs. 4 UGB befreit sind, deren Jahresumsatz aber den erhöhten Schwellenwert gemäß § 189 Abs. 2 Z 2 UGB nicht überschreitet,
• und mit einem behinderungsbedingten Mehraufwand konfrontiert sind, der eine maßgebliche Belastung für die unternehmerische Tätigkeit darstellt.
• Einzelunternehmern/innen gleich zu achten sind landwirtschaftliche Betriebsführer/innen,
die ausschließlich Familienmitglieder im Sinne der Mitversicherung gemäß § 2 BSVG beschäftigen oder den Betrieb im Sinne von §§ 2a und 2b BSVG gemeinsam führen
Ein Aufwand, der in der Selbständigkeit durch die Behinderung zu einem Mehraufwand
führt. Monatliche Förderung wird pauschal in Höhe der Ausgleichstaxe gewährt, (Wert
2014: EUR 244,–; Förderungszeitraum erstmalig 6 Monate).
Zuschuss – kann bei gleichbleibenden Voraussetzungen wiederholt gewährt werden.
Die Abgeltung kann bei Vorliegen besonderer Umstände verdoppelt werden, wenn der
Unternehmer/die Unternehmerin
• regelmäßig nicht mehr als ein halbes Vollzeitäquivalent als Arbeitnehmer/in beschäftigt
• und aufgrund mit der Behinderung in Zusammenhang stehenden längeren Abwesenheit
(Krankenstand, Kuraufenthalt) eine Ersatzkraft einstellen muss, und der Bestand des Unternehmens durch die Abwesenheit gefährdet wäre, jedoch nur für die Dauer der Gefährdung.
Einreichung
Antragsformular – GrüZe GründerInnenzentrum für Menschen mit Handicap, www.grueze.at
Ausschliessungskriterien
(nicht förderbar)
Mehraufwand wird durch geförderte persönliche Assistenz kompensiert.
Unternehmerische Tätigkeit kann Lebensunterhalt nicht sichern.
Wichtige Mitteilung: Neuerungen bei aws-Förderungen ab 1.7. 2014
Nachdem die bestehenden
Garantieprogramme
der
aws (austria wirtschaftsservice) planmäßig mit Ende
Juni 2014 ausgelaufen sind,
sollen sie durch ein verbessertes und vereinfachtes
Garantieangebot abgelöst
werden. Bei den Zuschussförderungen nach KMUFörderungsgesetz soll eine
Fokussierung auf Start-ups
vorgenommen werden.
Zentrale Zielsetzung der
Neustrukturierung ist eine
kundenorientierte Ausrichtung, die sich noch stärker
als bisher an den Bedürfnissen der antragstellenden
Unternehmen und finanzierenden Banken orientiert.
Die neue Richtlinie befindet
sich derzeit noch im Genehmigungsstadium bzw.
wurden jene Bereiche, die
sich auf Garantieübernah-
men nach Garantiegesetz
beziehen, mit 27. Juni 2014
genehmigt.
Antragstellungen sind laufend möglich, wobei sich die neuen
Antragsformulare bereits
im
aws-Fördermanager
befinden. Sie werden von
der aws vorbehaltlich der
formellen
Richtliniengenehmigung entgegen genommen. Wichtig: die Antragstellung muss vor dem
Projektbeginn erfolgen. Je
nachdem ob das eingereichte oder ein anderes Förderungsprogramm schließlich in Kraft gesetzt wird,
erfolgt von der aws eine
entsprechende Umlenkung
in das passende Förderprogramm.
Die Details dazu finden
Sie auf der homepage der
aws: http://awsg.at und
natürlich bei uns im GrüZe!
8
SELB ST-ST Ä NDIG
Littera 3.2014
SELBST-STÄ N D I G
Littera 3.2014
11
Erfolg ist der positive Nebeneffekt
von Begeisterung
Dragana Rikić fand mit dem GrüZe einen kompetenten Partner für den Weg
in die Selbständigkeit.
Es gibt viele Möglichkeiten,
beruflichen Erfolg zu definieren. Für mich ist Erfolg
der positive Nebeneffekt
von Begeisterung. Denn
wer etwas mit Begeisterung tut, wird damit eines
Tages auch Erfolg haben.
Ja, das ist mein Leitsatz im
Beruf – und ich freue mich,
dass ich diesen Leitsatz seit
2013 als Selbstständige
in meinem Unternehmen
kompoint.com e.U. täglich
bei der Arbeit leben kann.
Dank einer Ausbildung zur
Dipl. Bildungsmanagerin
und der Unterstützung vom
GrüZe konnte ich meine
Begeisterung für Kommunikation und Organisation
rasch und professionell in
ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell umsetzen.
Dank einer Ausbildung zur Dipl.
Bildungsmanagerin und der Unterstützung vom
GrüZe konnte
ich meine Begeisterung für
Kommunikation
und Organisation
rasch und professionell in ein zukunftsweisendes
Geschäftsmodell
umsetzen.
Breits als Kind wurde bei
mir die seltene wie schwere
Tumorerkrankung „Morbus
Ollier“ diagnostiziert. Meine erste Operation erfolgte
mit vier Jahren – als Zwölfjährige hatte ich schon acht
Operationen hinter mir,
darunter eine Beinverlängerung. Heute bin ich 33
Jahre und musste mich bis
jetzt mehrfachen Operationen unterziehen. In dieser
Zeit lernte ich die Krankheit
anzunehmen, meinen Blick
in die Zukunft zu richten
und aus den Talenten und
Fähigkeiten ein Ziel zu gestalten. Trotz der körperlichen Einschränkung hatte
ich immer die Gewissheit
eines Tages einen interessanten Beruf und eine eigene Familie als erwachsene Frau zu haben. Mit dem
Abschluss der Handelsschule im Jahr 1998 konn-
„
“
SERIE
Selbst-Ständig
Dragana
Rikić
te ich einen ersten, kaufmännischen Grundstein für
meine spätere berufliche
Entwicklung legen. Meine
Berufserfahrungen in großen Konzernen sowie mein
großer Wunsch nach persönlicher Weiterentwick-
lung waren der Wegweiser
meines heutigen Erfolgs
mit „kompoint.com“.
Heute bin ich stolze Mutter
von zwei Kindern und als
Neugründerin von „kompoint.com“ habe ich einen
großen Teil meiner Ziele
verwirklichen
können.
Jede Berufsorientierung
und Ausbildung benötigt
ein fundiertes, professionelles Umfeld. Man
sollte auch den Weg in
die Selbstständigkeit unbedingt mit fachkundigen
Expertinnen und Experten beschreiten. Mit dem
GrüZe fand ich hier einen
kompetenten Partner, der
mir von der Erstellung
meines Businessplans bis
hin zu Förderformalitäten
stets mit Rat und Tat zur
Seite stand.
Ich biete in meinem Unternehmen kompoint.com
e.U. Seminare, Trainings
und Workshops in den
Bereichen Kommunikation und Organisation an.
Das Spektrum meiner
Geschäftspartner reicht
vom klassischen Businesskunden über Vereine
und Kursinstitute bis hin zu
Privatpersonen. Auf Menschen zuzugehen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und
sie auf ihrem persönlichen
Weg der Weiterentwicklung zu begleiten – das
habe ich mir zum Beruf
und zugleich zur Berufung
gemacht. Als Bildungsmanagerin stelle ich mich täg-
lich diesen Herausforderungen und es macht mir
große Freude, meine TeilnehmerInnen in ihrer individuellen Weiterentwicklung
zu unterstützen. Denn der
Erfolg meiner KundInnen
ist zugleich mein Erfolg.
Ich begleite Arbeitsuchende
jeden Alters und unterstütze
diese bei der Suche nach
einem adäquaten Arbeitsbzw. Ausbildungsplatz. Zusätzlich biete ich spezielle
Seminare und Workshops
zur Berufsorientierung und
Bewerbung an. In meinen
Seminaren bekommen die
Teilnehmenden wichtige In-
formationen für den Bewerbungsprozess vermittelt. In
den Workshops erstellen
die Teilnehmenden mit meiner Unterstützung eine professionelle Bewerbungsmappe und es werden
gemeinsam sowohl potentielle Arbeitgeber gesucht als
auch offene Stellenangebote sondiert und Bewerbungen sogleich versandt.
Erfreulicherweise lässt der
Erfolg meist nicht lange auf
sich warten.
Ein besonderes Anliegen
ist mir auch, flexibel bei
den
Trainingsterminen
auf die Kundenwünsche
einzugehen. So biete ich
oftmals Seminare oder
Workshops am Wochenende an. Die einfließenden
Erfahrungen fließen in die
Umsetzung neuer Konzepte für weitere Angebote, welche mir große
Freude bereiten.
Mein neuestes Projekt
„TOP zum JOB“ startet
ab 10. November 2014 in
meiner Wiener Firmenzentrale. Mehr Infos finden Sie
auf der Homepage www.
kompoint.com. Kurz beschrieben geht es um die
Unterstützung junger Menschen bei ihrer oft sehr
schwierigen Suche nach
einem Ausbildungsplatz
und deren Begeleitung auf
den Weg ins Berufsleben.
Dragana Rikić
KONTAKT
Dragana Rikić
kompoint.com e.U.
Kaiser Ebersdorfer
Straße 35/4/3,
1110 Wien
Mobil:
0676 421 31 36
Mail:
office@kompoint.com
Web:
www.kompoint.com
10
DI V ERSI TY DAY
Littera 3.2014
VE R AN S TALT UN G SN A CHLESE
Littera 3.2014
11
Ein Tag ganz im Zeichen der Vielfalt –
der 2. internationale Diversity Day
Am 03. Juni 2014 fand bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit dem
Diversity-Referat der Wirtschaftskammer Wien der Internationale Diversity
Day statt. ExpertInnen beschäftigten sich einen halben Tag lang intensiv mit
Fragen rund um das Thema Integration und Inklusion.
Die Veranstaltung im Rahmen der Charta der Vielfalt
(www.charta-der-vielfalt.at)
ergab wieder einen spannenden Überblick über die
aktuelle Sachlage.
Die Repräsentantin der
Vertretung der Europä-
ganzen Veranstaltung auf
und beschäftigte nicht nur
die ExpertInnen auf dem
Podium, sondern auch
das Publikum, das über
Public Voting in die Diskussionen eingebunden
wurde.
– Alter, Behinderung, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion, Ethnizität
– wurde angesprochen.
Zum Thema Behinderung
und Barrierefreiheit kamen
besonders
interessante
Beiträge als Grundlage für
Foto: Florian Wieser
ischen Kommission in
Österreich, Brigitte Luggin, wies gleich zu Beginn der Veranstaltung
auf das Zusammenspiel
von rechtlichen Rahmenbedingungen und deren
praktischer
Umsetzung
hin. Dieses Thema tauchte
leitmotivisch während der
Dorothea Brozek und Norbert Pauser moderierten
den Diversity Day professionell und charmant. Die bunte
Mischung der GesprächsteilnehmerInnen sorgte dafür, dass viele Fragen aus
unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurden.
Jede Diversity-Dimension
Diskussionen. So stellte
Christina Meierschitz von
der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation, dem Dachverband
von 75 Behindertenorganisationen fest, dass es
vor allem darum gehe, die
Barrieren in den Köpfen
der Menschen abzubau-
„
Unser Ziel ist, mit
dieser Auszeichnung zur Steigerung von Respekt,
Toleranz und Wertschätzung beizutragen. Wir verstehen
diesen Preis als
besonderen Anreiz
für einen positiven
Wettbewerb im
Sinne von personeller Vielfalt der
MitarbeiterInnen,
der KundInnen und
GeschäftspartnerInnen.
“
en. Dass Diskriminierung
häufig aus Unwissenheit
geschehe, stellten auch
andere fest, und forderten
Information und Aufklärung.
Dabei soll aber niemand
aus der Verantwortung
entlassen werden. Jede/r
Einzelne muss zum Abbau
von Vorurteilen beitragen.
Foto: Florian Wieser
Mit Begeisterung wurde
der Vortrag von Mark Zumbühl aufgenommen. Er ist
Vorstandsmitglied von Pro
Infirmis (www.proinfirmis.
ch), der größten Fachorganisation für behinderte
Menschen in der Schweiz.
Anhand von Fotos und Videos demonstrierte er, wie
Diversity-Marketing mit intelligenten und bewegenden
Bildern gemacht werden
kann. Die Referatsleiterin
des Diversity Referats der
Wirtschaftskammer Wien
Melanie Wawra war beeindruckt von der Qualität der
Beiträge und betonte den
Stellenwert der Charta der
Vielfalt Österreich für die
Arbeit des Referats. Alle
Beteiligten waren zufrieden
über den Verlauf der Veranstaltung und dabei war der
Tag im Zeichen der Vielfalt
noch lange nicht vorbei,
denn es gab ja noch Preise für diejenigen Unterneh-
men, die Vielfalt bereits als
Wettbewerbsvorteil erkannt
haben.
DiversCity 2014 – Preis
der Wirtschaftskammer
Wien
Gleich in vier Kategorien sollten an diesem
Abend noch Wiener Unternehmen für ihr Diversity Management mit dem
DiversCity 2014 ausgezeichnet werden:
•Sieg in der Kategorie
Großunternehmen:
ÖBB Holding AG
•SiegerIn Kategorie
KMU: Careesma
GmbH
•Sieg in der Kategorie
Kleinstunternehmen:
Biber Verlagsgesellschaft mbH
•Sieg in der Sonderkategorie „Ethnische Ökonomien“: Henkel CEE
GmbH
Die Preisverleihung fand im
Marx-Palast vor rund 250
Gästen statt. Das Motto
lautete „Ausgesprochen
still!“ und so wurde lange
Zeit auf und vor der Bühne nicht laut gesprochen.
Dass die Kommunikation
darunter nicht zu leiden
hatte, war dem Einsatz verschiedenster non-verbaler
Foto: Florian Wieser
Kommunikationsformen in
Moderation und künstlerischer Einlagen zu verdanken. Die Idee dahinter war,
den Gästen einen Eindruck
zu vermitteln, wie es sich
anfühlt, gehörlos zu sein
und zugleich Lösungen anzubieten. Dies gelang nicht
zuletzt deshalb so gut, weil
Ingrid Weidner (Gebär-
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DI V ERSI TY DAY / S ER VICE / VER A N S TA LT U N G E N
Littera 3.2014
TERMINVORSCHAU
18.11.2014, 17:00 Uhr
Finanzierung und Bankgespräch für JungunternehmerInnen und GründerInnen
Vortrag von Dipl.-Ing. Mag. Christian Czurda
Mehr Info: www.GrueZe.at
16.10.2014 ab 08:00 Uhr
18. Österreich-Tag
Wieviel Körper braucht der Mensch?
Info und Online-Anmeldung unter www.oetag.at
29.10.2014, 08:30–17:30 Uhr
Foto: Florian Wieser
densprache) und Helmut
Schuster (Pantomime) auf
unglaublich sympathische
und originelle Weise durch
den Abend führten.
Um Lösungen für die
Überwindung von Barrieren geht es auch der Firma Careesma GmbH. Mit
„Career Moves“ bietet sie
eine Jobplattform für Jobsuchende mit und ohne
Behinderung, als auch für
Unternehmen, die MitarbeiterInnen mit Behinderungen rekrutieren wollen,
an. Es ist die erste inklusive Jobinitiative Europas,
bei der – wie bei allen
anderen Jobsuchenden
auch – die Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht
und nicht die Einschränkung bzw. Behinderung.
Mit dieser Initiative wird
ein wichtiger Beitrag für
einen
chancengleichen
Arbeitsmarkt geleistet, der
in Zukunft durch den Ausbau der Plattform noch intensiviert werden soll. Für
diese Unternehmensidee
wurde Careesma GmbH
mit dem DiversCity Preis
in der Kategorie KMU
ausgezeichnet.
„Unser Ziel ist, mit dieser
Auszeichnung zur Steigerung von Respekt, Tole-
ranz und Wertschätzung
beizutragen. Wir verstehen diesen Preis als besonderen Anreiz für einen
positiven Wettbewerb im
Sinne von personeller Vielfalt der MitarbeiterInnen,
der KundInnen und GeschäftspartnerInnen“, erklärte die Referatsleiterin
des Diversity Referats der
Wirtschaftskammer Wien
Melanie Wawra.
Der Tag im Zeichen der
Vielfalt war lang, bunt
und aufregend. Viele Themen wurden diskutiert,
Ideen ausprobiert und
Preise vergeben. Wie unerschöpflich das Thema
aber ist, musste der Gast
feststellen, der irgendwann mit Blick auf seine
Uhr erkannte, dass er die
letzte Bim nicht mehr erreichen würde.
WK Wien
KONTAKT
Wirtschaftskammer
Wien
Diversity-Referat
Telefon:
(01) 514 50 1070
Mail:
diversity@wkw.at
Jungunternehmertag
Messe Wien Congress Center
Mehr Info: www.jungunternehmertag.com
Details & Informationen zur Veranstaltung unter
01/487 22 63.
GRÜZE-WITZ
Ein ehemaliger Bankmanager kommt in den Himmel und
entdeckt ein Zimmer voller Uhren. Manche schlagen langsam, andere dagegen recht schnell. Auf die Frage nach
der unterschiedlichen Geschwindigkeit und dem Sinn
des Uhrenzimmers bekommt er folgende Antwort: „Jedes
Land auf Erden mit einem Bankwesen hat hier seine Uhr.
Je mehr Fehler dort in den Vorstandsetagen gemacht
werden, desto schneller dreht sich die Uhr.“ Wo denn die
österreichische Uhr sei, fragt der Banker. „Die hat sich unsere Küche ausgeliehen – als Ventilator.“
SPRUCH DES TAGES
Damit das Mögliche entsteht, muss das
Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse
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Kunst und Fotos
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