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Alles PPS oder was? - Folag AG Folienwerke

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flash
Hauszeitung der Folag AG Nr. 58 November 2012
Fokus
Alles PPS oder was?
2 «Flash» Nr. 58
Oberzeile Frutiger bold 9 Punkt
Inhalt
8
17
Editorial
3
Fokus
Alles PPS oder was?
4
Internes
Folag, wir haben ein Problem!
Tag des wachen und innovativen Geistes
Richtig lesen erleichtert das Leben
Ersatz nach 38 Jahren Einsatz
Folag zu Gast bei «Einstein»
Wir tun es!
6
7
7
8
8
9
Verkaufsfront
Vietnam
Guter Draht zum Anwender
Wie gut haftet Ihr Klebeband auf
der Dampfbremse?
Fast Food kann auch gesund sein
Erneute Nominierung einer Folag-Tasche
Qualitäts-Klischee für unsere Druckerei
Shopping Bag der nächsten Generation
Investition in die Zukunft
11
12
13
14
16
16
Ich verstehe 100%ig alles!
18
PersonellesPersonalnachrichten
Interview mit Heidy Bucher
Interview mit Serge Holenstein
Luftballon aufpusten? (K)ein Problem!
Cocktail
Lustig allein nützt nichts, aber es hilft
Die Zauberer von Luzern
Wer macht die schönste Wedele?
Mit Schwung zur Arbeit
Damals, vor
Wettbewerb
26
Impressum
Herausgeber
Folag AG Folienwerke
CH-6203 Sempach Station
www.folag.ch
Redaktion
Conny Kunz
Tiziana Wüest
Christoph Schweitzer
Umschlagfoto
Sandra Schmidlin und Marcel Hunkeler
bei der Arbeit im PPS.
Redaktionsadresse
Folag AG
Redaktion «Flash»
Mettenwilstrasse 18
CH-6203 Sempach Station
flash@folag.ch
Fotos
Redaktionsteam, Mitarbeiter
Layout
Christian Zumbühl
Druck
Folag AG, Sempach Station
Erscheinung
Frühling/Herbst
Redaktionsschluss
Nächste Ausgabe: Mai 2013
10
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25
26
27
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29
30
31
31
von Reto Senn
Liebe Leserinnen und Leser
In dieser Ausgabe des Folag Flash findet sich ein Bericht zu Max Chocolatier – einer kleinen, auf die Herstellung auserlesener Köstlichkeiten spezialisierten Manufaktur aus Luzern. Doch was hat uns dazu
bewegt, einen Abstecher ins Reich der Süssigkeiten zu wagen? Nun:
«Gute Schokolade und vor allem gute Folie kommen beide aus der
Schweiz.» Diese Weisheit pflegte bereits unser Firmengründer Candid
Burkart zu sagen.
In der Tat verbindet Max Chocolatier und Folag wesentlich mehr, als
man auf den ersten Blick wahrnimmt. Beispielsweise scheinen beide
Unternehmungen aus derselben Motivation heraus zu agieren. Als
traditionsbewusste schweizerische Unternehmen möchte man höchste Qualität bieten und auf individuelle Kundenbedürfnisse eingehen.
Und damit man dies bewerkstelligen kann, braucht es neben Professionalität eine gewisse Prise Leidenschaft. Ganz egal ob für Schokolade oder Verpackungen, nur so lassen sich Spezialitäten erschaffen, die
eben einzigartig sind.
Editorial
Einige neue Folag-Spezialitäten hat das Flash-Redaktionsteam auch
für diese Ausgabe wieder ausgewählt. Dazu gehört beispielsweise die
neu entwickelte Folag-Dampfbremstechnologie mit besonders klebebandfreundlicher Oberfläche. Leidenschaft kommt nicht nur in der
Rubrik Cocktail zum Ausdruck, sondern manifestiert sich auch in unseren Anstrengungen zum Thema Biokunststoffe. In den vergangenen
drei Jahren haben wir viel Zeit und Effort in dieses Thema investiert.
Dafür dürfen wir uns heute europaweit zu einer Handvoll auserlesener
Industriebetriebe zählen, die sich einen Namen auf diesem Gebiet erarbeiten konnten. Dass wir vom Schweizer Fernsehen SF diesbezüglich
angegangen wurden, freut mich natürlich ungemein. Doch lesen Sie
selbst. Ich bin überzeugt, in diesem Flash hat es für jeden Geschmack
ein passendes Stück.
Ganz im Sinne der Kreationen von Max Chocolatier wünsche ich
Ihnen eine abwechslungsreiche, spannende und «süsse» Lektüre. Wer
weiss, vielleicht denken Sie beim Genuss der nächsten kleinen Ecke
Schokolade mit einem Schmunzeln an die vielen Spezialitäten aus
Sempach.
4
Fokus «Flash» Nr. 58
Die Abteilung PPS stellt sich vor
Alles PPS oder was?
Warum lässt sich diese Folie nicht bei uns herstellen? Wo steht der Extruder 2.51 in Burgdorf?
Kann man denn diesen Kaschierauftrag nicht noch ein bisschen vorziehen? Warum muss ich
immer so lange auf meine Auftragsbestätigung warten? Wie sieht die Auslastung der Rollenschneiderei in der KW 43 aus? Wo ist der PA019973 – ich kann ihn nirgends finden? Das ist nur
eine kleine Auswahl an wichtigen oder vielleicht auch weniger wichtigen Fragen, welche täglich oder gar mehrmals am Tag an die PPS-Abteilung gestellt werden. Was ist denn das bloss für
eine Abteilung, welche ein solch geballtes Fachwissen in sich tragen muss, um all diesen Fragen
gewachsen zu sein?
Gerhard Lüdi Vorerst muss erst mal erklärt
werden, was sich überhaupt hinter den drei
ominösen Buchstaben PPS verbirgt: PPS bedeutet grundsätzlich Produktionsplanung
und -steuerung. Es handelt sich somit um
eine der Produktion vorgelagerten Stelle
(Abteilung), welche dafür besorgt ist, alle
Produktionsaufträge in möglichst optimalen
Mengen und bestmöglichen Durchlaufzeiten auf den wirtschaftlichsten Betriebsmitteln einzuplanen. Das alles natürlich in Abstimmung mit der Produktionsleitung und
unter Berücksichtigung der Terminvorgabe.
Die Aufgabe dieser vorgelagerten Stelle
mag mit dieser vorangehenden Beschreibung recht simpel und einfach erscheinen,
wenn dabei nur nicht die unbarmherzige
Realität der heutigen schnelllebigen und unbeständigen Zeit wäre.
Es war einmal
Wie schön war noch die Zeit, wo ich selbst
die Ausbildung zur PPS-Fachkraft (damals
noch Betriebsfachmann) absolvierte. Alles
war recht beständig und kontinuierlich.
Die Aufträge kamen planmässig und mit
viel Zeitvorlauf in die PPS-Abteilung, die
Planung und Betriebsmittelauslastung erfolgte gut abgestimmt und mit vielen Reserven. Die Planungstafel (eine grafische
Auftragsübersicht mit einem EDV-System
war für KMU-Betriebe damals noch kaum
erschwinglich) eine Augenweide, die eingesteckten sogenannten Zeitstreifen hinter
den Maschinen waren beinahe militärisch
ausgerichtet und der rote Zeitbalken war
immer schön um eine Woche voraus. Eine
Verschiebung eines solchen Zeitstreifens
aufgrund einer Terminverschiebung war
schon fast eine rare Ausnahme in der Monotonie des damaligen Alltags und eine
willkommene Abwechslung.
Abteilung PPS v.l.n.r.: Marcel Hunkeler, Sandra Schmidlin, Gerhard Lüdi, Markus Zehnder, Hugo Schneider,
Beat Maurer und Manuel Lopes.
Vieles hat geändert
Heute ist es so ziemlich umgekehrt und
es wäre eine willkommene Abwechslung,
wenn nur schon während eines Tages keine
Terminverschiebung vorgenommen werden
müsste. Aber vergessen wir hierbei nicht,
dass wir jetzt 30 Jahre später schreiben und
sich in den heutigen Produktionsbetrieben doch sehr vieles geändert hat, einiges
sogar grundlegend. Es gibt ja kaum noch
Produktionsanlagen, welche nicht numerisch gesteuert sind (ausser vielleicht noch
im Freilichtmuseum Ballenberg) und deren
Taktzahlen erreichen heute schwindelerregende Höhen. Zeitgleich wurden sie auch
multifunktionell konzipiert, so dass ihre Einsatzmöglichkeiten heute schon als grenzenlos eingestuft werden können. Doch auch
unser Konsumverhalten hat sich mit der angepriesenen Produktevielfalt und ihrer Kurzlebigkeit doch ziemlich radikal verändert.
Wie sonst könnten heute Recyclingunternehmen so tolle Umsatzzahlen und Ergebnisse vermelden.
PPS ist nicht gleich AVOR
Was in den drei Buchstaben PPS nicht enthalten ist, aber vielfach als dazugehörend
betrachtet wird, ist die Auftragsvorbereitung, kurz AVOR genannt. In vielen Unter-
«Flash» Nr. 58 Fokus 5
nehmen spricht man denn auch von der
Abteilung AVOR/PPS. Wie bereits vom Namen abzuleiten ist, werden in einer AVOR
alle notwendigen Daten und Unterlagen,
welche für eine Produktion eines Artikels
erforderlich sind, vorbereitet und mittels
EDV-System zu Produktionsaufträgen aufbereitet. Neben spezifischen Hinweisen zur
Produktion beinhalten diese Daten vor allem Mengen- und Zeitvorgaben, welche für
die Berechnung von Durchlaufzeit und Endtermin notwendig sind.
Teamwork
Um auf die vielen Fragen in der Einleitung
eine Antwort zu finden, muss nun mal die
Funktionalität in der Abteilung PPS geschildert werden. Das Folag-PPS-Team ist Markus Zehnder unterstellt und umfasst seit
September 2012 insgesamt sieben Personen. Mit eingeschlossen ist unsere Auszubildende im ersten Lehrjahr als Kauffrau.
Grundsätzlich sind alle im Team Generalisten, jedoch mit recht unterschiedlichem
Wissens- und Erfahrungsstand. Das unterschiedliche Know-how kommt nicht zuletzt
auch von daher, dass für unsere Branche
keine spezifische Fachausbildung, zumindest nicht in der Schweiz, angeboten wird.
Für jeden von uns Teamplayer bedeutet dies
ein recht unkonventionelles «learning by
doing». Dabei sind wir speziell angewiesen
auf die Vermittlung des Fachwissens unserer
Abteilungsleiter in der Produktion. Nur so
ist gewährleistet, dass alle im PPS-Team als
Generalisten ihre Aufgaben wahrnehmen
und somit auch alle Schnittstellen rund ums
PPS mit kompetenten Informationen versorgen können. Und wenn man sich vorstellt,
was allein schon eine Blasextrusion an Fachwissen beinhaltet, so lässt sich sicher leicht
erahnen, was da alles zusammen kommt,
wenn noch die Rede vom Druck, von der
Kaschierung, von der Rollenschneiderei und
nicht zuletzt auch von der umfangreichen
Konfektion ist.
Wer macht was
Am Nächsten an diesen gefragten Generalisten kommen wohl unser PPS-Urgestein
Marcel «Mäsu» Hunkeler und Sandra
Schmidlin mit ihren schon recht langen Betriebszugehörigkeiten. Sie sind denn auch
die «Hauptleidenden», wenn schnelle Auskünfte und Ratschläge gesucht sind. Das
Hauptaufgabengebiet von «Mäsu» sind
die beiden Extrusionen in Sempach Station
und Burgdorf, dasjenige von Sandra ist die
Druckerei. Hugo Schneider, als drittältestes Teammitglied, betreut zur Hauptsache
die Kaschierung und die Rollenschneiderei.
Dadurch ist er zumeist mit Verbundfolien
beschäftigt und zugedeckt. Beat Maurer
kann mittlerweile auch schon auf ein halbes
Jahr Folag zurückblicken und ist auf gutem
Wege, der PPS-Spezialist für alle Konfektionsangelegenheiten zu werden. Per 10.
September 2012 ist als jüngstes Mitglied
Manuel Lopez ins PPS-Team gestossen.
Seine Integration verläuft vielversprechend
und seine Hauptaufgabe wird dereinst die
Entlastung von Sandra in der Druckvorstufe
sein. Nicht zu vergessen ist unsere Auszubildende Sabrina Helfenstein, welche uns
bereits tatkräftig in der Rückmeldung von
Produktionsaufträgen unterstützt.
Zentralste
Dienstleistungsabteilung
Auch in der PPS-Abteilung der Folag wird
zusätzlich «AVORiert». Es ist denn auch die
Hauptarbeit, welche im ganzen PPS-Team
verrichtet wird und kommt natürlich auch
von daher, dass diese Abteilung die wohl
wichtigste und zentralste Dienstleistungsabteilung im Unternehmen ist. Sie ist zumeist
tief integriert in die Schnittstellen der drei
Verkaufsabteilungen, im Einkauf, in der
Logistik und in sämtliche Produktionsabteilungen. Es ist eine grosse Herausforderung,
sich den vielfältigen Aufgaben im PPS-Team
zu stellen, und es ist eine enorme Genugtuung, wenn alles so klappt, wie es mit den
drei ominösen Buchstaben vorgegeben war.
Diese Herausforderung birgt aber auch ein
recht grosses Kritikpotenzial, besonders
darum, weil wir als ein so zentrales Leitsystem auch beim bestem Willen nicht einfach
auf jeden Wunsch und alle Gefälligkeiten
eingehen können. Hinter der Arbeit dieser
Abteilung liegt ein hochkomplexes Planungssystem, welches Grenzen vorgibt, die
nicht einfach so missachtet werden können.
Nachträgliche Eingriffe in das System sind je
nach Auftragsstatus mit grossen Aufwendungen verbunden, besonders dann, wenn
es sich um mehrstufige Aufträge handelt.
Allzu schnell brandet dann Kritik auf die
Abteilung und nicht immer liegt dann der
Ursprung des Ereignisses im PPS.
Potenzial steigern
Ich als Abteilungsleiter bin stolz auf dieses
PPS-Team. Auch wenn ihm noch einiges
an Optimierung und Weiterentwicklung
ansteht, erscheint mir das Team recht motiviert, diese Aufgaben mit mir zusammen
anzugehen. Mit eurem Verständnis und
eurer Unterstützung helft ihr tatkräftig mit,
unser Potenzial in allen Aufgabenbereichen
zu steigern. Gerne zeigen wir uns dann in
Form von schnelleren Reaktionszeiten und
höherer Kompetenz erkenntlich.
Lesen Sie in der nächsten Ausgabe: Die Macher von der Extrusion.
6
Internes «Flash» Nr. 58
Anwendungstechnik
«Folag, wir haben
ein Problem!»
Seit bald einem Jahr gehört Christoph Schweitzer zum FolagKader. Mit dieser Ausgabe konnten wir ihn auch als Redaktionsmitglied unserer Hauszeitung gewinnen. Was den Allgäuer in die Schweiz treibt und welche Aufgaben er bei Folag hat,
erzählt er Ihnen gleich selbst.
Christoph Schweitzer Ich bin Chemieingenieur und habe über zehn Jahre Erfahrung
in der Entwicklung von Verpackungsfolien
für Lebensmittel. Bei Folag habe ich die
spannende Aufgabe, den Bereich Anwendungstechnik aufzubauen. Jetzt wird sich
mancher fragen: Wozu braucht es das denn
überhaupt?
Schnittstelle
Die Anwendungstechnik ist eine Schnittstelle in der Zusammenarbeit des Unternehmens mit seinen Kunden. Zu den Kernaufgaben gehören neben der technischen Beratung unserer Kunden die Sammlung und
Weitergabe von produkt- und marktspezifischem Wissen (Schulung) und natürlich die
Lösung von Anwendungsproblemen mit
unseren Folien. Der Anwendungstechniker
ist ein Dienstleister, intern und extern, und
arbeitet eng mit der Entwicklungsabteilung
und dem Labor zusammen. Oft ist er auch
Vermittler zwischen den Abteilungen Verkauf, QS, Marketing, PPS und Produktion.
Anwendungsprobleme
Vielleicht wird das an einem Beispiel deutlich: Vor einiger Zeit beschwerte sich ein
langjähriger Kunde mit den Worten: «Eure
Folie siegelt nicht mehr.» Hmmm … natürlich verändert eine Siegelfolie nicht einfach
aus heiterem Himmel eine ihrer Basiseigenschaften. Es galt also herauszufinden:
Wurde hier vielleicht etwas verändert? Und
von wem? Und warum? Ein Blick in das
Kundendossier zeigte, dass es sich um eine
LDPE-Folie handelt, die der Kunde in unveränderter Form seit Jahren bei uns bezieht.
Damit packt er auf einer Schlauchbeutelmaschine hauseigene Dokumente wie Bedienungsanleitungen ein, um sie vor Staub und
Verschmutzung zu schützen. Nach Rücksprache mit unserem Labor und nach kurzer
Wieder perfekte Siegelnähte nach dem Besuch unseres Anwendungstechnikers, Christoph Schweitzer.
Überprüfung an Rückstellmustern aus unserer Folienproduktion war klar: «unsere Folie
siegelt – wie immer!», und es lassen sich zuverlässig belastbare Siegelnähte erzeugen.
Auf zum Kunden
Also schnell noch unsere Siegeleinstellungen
notiert und zusammen mit dem zuständigen Verkäufer auf zum Kunden. Dort angekommen, stellte sich heraus, dass weder die
Verpackungsanlage noch unser Folientyp
verändert wurden. Auch der Anlagenbediener war der gleiche. Wir haben uns deshalb
den Vorgang zeigen lassen, um das Problem
selbst zu sehen. Dabei fiel auf, das die Siegeltemperatur sehr hoch gewählt war (falsche Annahme: «Viel hilft viel»). Das hatte
zur Konsequenz, dass die Siegelnähte sehr
viele kleine Schrumpffalten bekamen. Die
wirken wie Sollbruchstellen und verringern
deutlich die Belastbarkeit der Siegelnaht.
Problem erkannt
Auf die Frage, warum man denn so hohe
Temperaturen verwendet, bekamen wir die
Antwort, dass die Maschineneinstellungen
von den Bedienern grundsätzlich nie verändert würden, aber vor kurzem sei ein Servicetechniker da gewesen, der habe die Anlage gewartet … – bravo! Mit dem Hinweis
auf unsere Laboreinstellungen durften wir
die Siegeltemperatur um 30 °C reduzieren.
Ergebnis: Die Folie siegelt, alle Packungen
sind sicher verschlossen – und der Maschinenbediener beim Kunden meinte: «Und
schau nur, wie glatt die Siegelnähte sind!»
Mission erfüllt
Der zufriedene Kunde bestellt auch weiterhin unsere Folie, weil er zu einem guten Produkt auch einen guten Service bekommt.
«Flash» Nr. 58 Internes 7
Mitarbeiteraktion
Tag des wachen und
innovativen Geistes
Richtig lesen erleichtert
das Leben
Mit diesem Titel wurde zwei Wochen vor dem 1. Juni 2012 eine
Aktion angekündigt, welche bei den Mitarbeitern viele Frage
aufwarf.
Marcel Villiger Das Rätsel wurde dann
mit einem persönlichen Schreiben, welches
jedem Mitarbeiter nach Hause gesendet
wurde, eine Woche vor dem besagten Tag
gelöst.
Ausschnitt aus dem Brief
«Haben Sie das Bild genau studiert? Die
Personen auf dem Bild haben das Gefühl,
dass sie ständig aufwärts marschieren. In Tat
und Wahrheit drehen sie sich aber im Kreis!
Der wache Geist ist tagtäglich gefragt. Aktives Mitdenken in den Prozessen ist die
Voraussetzung. Wahrnehmen der Aufgaben und Verantwortung die Vorgabe. Die
Meldung der Abweichung das Resultat.»
Mit anderen Worten, mit dieser Aktion forderten wir die Mitarbeiter auf, spezifisch an
jenem Freitag, 1. Juni 2012 Ideen zur Verbesserung rund um Folag zu kreieren und
diese auch zu erfassen.
Das Resultat
Eifrig waren die Mitarbeiter und kreativ
ebenfalls. So war es eine wahre Freude, am
Ende des Tages die 87 Vorschläge durchzulesen, zu sortieren und die entsprechenden
Schritte in die Wege zu leiten.
Wir unterteilten die Vorschläge in
folgende Kategorien:
Organisation:
14
Maschinen:
5
Prozesse:
25
Rohstoff/Abfall:
2
Personal:
8
Gebäude/Areal: 14
Energie/Umwelt: 13
IT:
6
Von diesen Vorschlägen konnten bis zum
heutigen Zeitpunkt 53 gutgeheissen und
zum Teil schon umgesetzt werden und nur
19 Vorschläge mussten abgelehnt werden.
Fazit
Für Folag war es eine sehr erfolgreiche Aktion, welche uns einmal mehr aufzeigte,
dass in jedem Mitarbeiter viele gute Ideen
stecken. Es wird sicher nicht der letzte Tag
des wachen und innovativen Geistes gewesen sein.
Tiziana Wüest Bei jedem interessanten
Bericht oder spannenden Krimi wird
konzentriert und aufmerksam gelesen,
Frau/Mann will ja nichts verpassen.
Auch Kochrezepte werden minuziös
durchgearbeitet, hierzu ist es allerdings
zwingend, da sonst eventuell das Rezept nicht gelingt.
Die gesamten dafür eingekauften Produkte sind dann futsch und das kann
teuer zu stehen kommen. Apropos
teuer! Auch Kleingedrucktes kann zu
grossen Unannehmlichkeiten führen,
wird es nicht vorab sorgfältig geprüft.
Ein guter Anwalt kann auch da nicht in
jedem Fall aus der Patsche helfen. Jedoch sollten auch Aufträge, welche wir
täglich erhalten, gut durchgelesen werden. Stimmt die Lieferadresse? Entsprechen Menge und Preis? Ist es der richtige Artikel? Sind Abzüge versehentlich
nicht gemacht worden? Immerhin ist
eine Auftragsbestätigung gleich wie ein
Vertrag, welcher mit einem Partner abgeschlossen worden ist. Jeder Auftrag,
welcher bereits in Rechnung gestellt
worden ist, ist im Nachhinein ein Etliches an Aufwand, um die Korrekturen
zu machen. Je nach System und Vorgaben kann locker eine Stunde und mehr
dafür gerechnet werden. In dieser Zeit
gibt es sicher Produktiveres zu erledigen. Dieser Aufwand hätte vermieden
werden können, hätte man sich kurz
die Zeit genommen, um die Angaben
zu überprüfen. Es ist nicht immer der
Erfasser Schuld oder das System. In der
Hitze des Gefechts kann schnell etwas
übersehen werden. Da freut sich jeder
Sachbearbeiter über ein aufmerksames
Gegenüber. Denn wer will schon seine
wertvolle Zeit für nicht Produktives investieren?
8
Internes «Flash» Nr. 58
Neue Konfektionsmaschine
Ersatz nach 38 Jahren Einsatz
Marcel Villiger Und wieder können wir
über die Beschaffung, respektive über die
Inbetriebnahme einer neuen Konfektionsanlage berichten. War es im letzten Flash
die neue Schlaufentragtaschenmaschine, so
ist es in diesem Flash die neue SeitennahtTrennschweissanlage. Diese HochleistungsProduktionsanlage löst eine Maschine desselben Fabrikates ab, welche über 38 Jahre
bei uns im Einsatz stand und dabei viele
Millionen von Beuteln produzierte.
Die neue Maschine rundet die Erneuerungsstrategie des Maschinenparks in der Konfektionsabteilung ab, welche in den letzten
Jahren durchgeführt wurde.
Die Anlage ist wie folgt ausgerüstet:
• Formschweissgerät für Vorschweissung, Eckenverschweissung und -abschweissung
• Klappenschneideinrichtung
• Lochstanzeinrichtung
• Grifflocheinrichtung für Langloch
oder Nierenform
• Verblockeinrichtung
Zusätzliche Schweissungen oder Konfektionsmöglichkeiten sind machbar und können bei uns jederzeit angefragt werden.
Technische Daten
Nutzbare Schweiss- und Trennbreite
1100 mm
Beutelbreite
150–600 mm
Beutelhöhe über alles
(inkl. Bodenfalz und Klappe)
220–550 mm
Verarbeitbare Materialien
HD-PE 2 x 18–30 µm
LD-PE 2 x 20–40 µm
Folag im Schweizer Fernsehen
Folag zu Gast bei «Einstein»
Conny Kunz Das Wissens-Magazin «Einstein» auf SF1 strahlte am Donnerstag,
27. September 2012 eine Sondersendung
zum Thema «Welt aus Plastik» aus. Da Plastik das tägliche Brot von Folag ist, besuchten uns die Macher dieser Sendung einen
Tag lang. Sie filmten vor allem die Produktion von Bioplastik-Tragetaschen und befragten Geschäftsführer Reto Senn zu diesem brandaktuellen Thema. Biofolie wird
auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Das heisst, die Folie ist kompostierbar und löst sich nach geraumer Zeit
vollständig auf.
Die Sendung in voller Länge können Sie auf
unserer Homepage www.folag.ch unter
Presse/Medienbeiträge ansehen.
Reto Senn im Gespräch mit Daniel Däster vom Schweizer Fernsehen.
«Flash» Nr. 58 Internes 9
Na-wa-Ro Ticker
«Wir tun es!»
Viele reden davon – wir tun es. Folag verarbeitet schon heute
Biokunststoffe und bietet einen Teil ihrer Produktepalette,
wie z. B. Grifflochtragetaschen, Knotenbeutel, Polyrack, aber
auch Käse- und Fleischeinwickler aus Folien an, die auf Basis
nachwachsender Rohstoffe hergestellt werden.
Christoph Schweitzer Das Wort «Bio» wird
bei Biokunststoffen mehrdeutig verwendet.
Einerseits bezeichnet es Werkstoffe, welche
biologisch abbaubar sind, andererseits wird
es für Materialien aus nachwachsenden
Rohstoffen verwendet. Im Idealfall erfüllt
ein Biowerkstoff beide Anforderungen, ist
also aus nachwachsenden Rohstoffen und
gleichzeitig biologisch abbaubar. In dieser
Rubrik wollen wir einerseits unseren Anteil
an der CO2-Einsparung darstellen, die durch
die Verwendung von Werkstoffen auf Basis
nachwachsender Rohstoffe entsteht, und
andererseits über besondere Anwendungen
und Ereignisse berichten.
Aktuelle Folag-Biofolien
Biofolie Natural
Biofolie Natural RF
Biofolie Natural RF 80
Biofolie Natural Vivo
Biofolie Clear
Biofolie Wrap
rund 1,5 kg CO2-Einsparung pro kg Material
rund 2,0 kg CO2-Einsparung pro kg Material
rund 2,5 kg CO2-Einsparung pro kg Material
rund 2,5 kg CO2-Einsparung pro kg Material
rund 2,5 kg CO2-Einsparung pro kg Material
rund 2,0 kg CO2-Einsparung pro kg Material
10
Verkaufsfront «Flash» Nr. 58
Hausmessen in Chur und Solothurn
Guter Draht
zum Anwender
Mitte September stellte Folag ihre Bauprodukte an zwei Hausmessen aus. Am Donnerstag, 13. September 2012 in Chur bei
der Firma Barit Baubedarf AG und am Freitag, 14. September
2012 in Solothurn bei der Firma BR Bauhandel AG.
Bruno Blättler Gerne nimmt Folag die Gelegenheit wahr, jährlich an einigen Messen
dieser Art teilzunehmen. Sie geben uns die
Chance, Neuheiten mit sachkundiger Beratung vorzustellen. So unterstützen wir mit
unserer Präsentation und unseren aktuellen
Dokumentationen unsere Kunden im Bauhandel aktiv in der Bekanntmachung unserer Produkte.
Gelungene Standgestaltung
An beiden Messen sind beispielsweise unsere ABK-Plattenauflager-Produkte auf reges
Interesse gestossen. In Chur integrierten
wir unsere Staubschutztüre im Bereich der
Besucherzirkulation. Dadurch erreichte dieses Produkt eine hohe Aufmerksamkeit und
erlaubte unserem Messeteam einen leichten
Einstieg in ein erfolgreiches und nachhaltiges Beratungsgespräch.
Bekanntschaften pflegen
Für die Pflege von alten Bekanntschaften
und das Knüpfen von neuen Kontakten
Yvonne Studer weiss, was der Kunde will.
sind Veranstaltungen dieser Art für alle Beteiligten sehr wertvoll. Wenn im Gespräch
interessante Ideen entwickelt werden und
nebenbei noch ein gutes Geschäft abgeschlossen wird – was will man mehr? Oft
trifft man «alte Bekannte» und am Ende
eines Satzes, welcher mit «Weisch no …»
anfängt, wird oft herzhaft gelacht. Die Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen
ist für alle sehr wichtig und wertvoll.
Theorie trifft Praxis
Yvonne Studer und Bruno Blätter sind bereit für
die Messebesucher.
Sowohl für unsere Kunden als auch für
unsere Mitarbeiter bringen Besuche von
solchen Veranstaltungen nebst den wertvollen neuen Kontakten noch zusätzlichen
Nutzen: Die Handwerker, welche tagtäglich
mit unseren Produkten arbeiten, wissen
genau, was ein Produkt erfüllen muss, um
damit ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
Beim direkten Kontakt mit dem Anwender
verbindet sich für uns die Theorie mit der
Praxis. Daraus resultieren oftmals Produktverbesserungen, Ideen für Zubehör und
manchmal sogar ganz neue Produkt- oder
Anwendungsideen. Also Forschung und
Entwicklung mit einem ganz pragmatischen
Ansatz. Ein Gewinn also für unsere Kunden
und für Folag!
Es fehlte an nichts
Beide Messen waren bestens organisiert.
Fehlte es nach dem Standaufbau beim
«Feinschliff» an einer Kleberolle oder an
einer Klammerpistole – die fleissigen Helfer
der Gastgeber haben uns jeden Wunsch
erfüllt. Die Messebesucher wurden an beiden Tagen kulinarisch köstlich verwöhnt:
in Chur mit Pizza nach Wahl, Feinem vom
Grill oder Knusperli vom Fisch oder Huhn –
in Solothurn nach Wies’n Art mit «Bretzn»,
«Hendl», «Weisswurst» und natürlich
«Woazn» oder «Mass» – halt wie in München. Ein herzliches Dankeschön von unserem Messe-Team nach Chur und nach Solothurn.
«Flash» Nr. 58 Verkaufsfront 11
Starvap 100 KT
Wie gut haftet Ihr Klebeband auf
der Dampfbremse?
Es ist allgemein bekannt, dass Dampfbremsen luftdicht verklebt sein müssen, um die bauphysikalische Funktionstüchtigkeit im Steildach sicherzustellen.
Deon Wendel Die Luftdichtigkeit trägt
massgeblich zur Energieeffizienz und zur
Hygiene bei. So ist es wichtig, dass die Luftdichtigkeit einer Dampfbremse nicht nur in
ihrer Fläche sichergestellt ist, sondern auch
in ihren Überlappungen und an den Anschlüssen an aufgehenden oder durchdringenden Bauteilen wie Wänden, Kaminen,
Dunstrohren, usw. Aus diesem Grund ist
eine einwandfreie und dauerhafte Verklebung der Überlappungen und Anschlüsse
eine zentrale Bedingung zur Sicherstellung
der Luftdichtigkeit, um Bauschäden bedingt
durch ein Luftleck-Kondensat zu vermeiden.
Fragen über Fragen
Doch wann ist eine Dampfbremse einwandfrei und dauerhaft verklebt? Wie weiss man,
ob die Klebkraft zwischen Dampfbremse
und Klebeband ausreichend ist? Wie verhält
sich die Verklebung mit zunehmendem Alter?
Prüf- und Kennzeichnungsvorschrift
Während die Eigenschaften einer Dampfbremse in der Norm DIN EN 13984 und die
Adhäsionsbruch
Klebeband
Verlegung in der Norm DIN 4108-7 geregelt
sind, existiert noch keine Norm für Klebebänder und Klebemassen. Folag arbeitet
aktiv im Normenausschuss «NA-005-5693» mit. Ziel dieses Ausschusses ist es, eine
Prüf- und Kennzeichnungsvorschrift für Klebebänder und Klebemassen zu erarbeiten.
Die neue Norm mit dem Titel DIN 4108-11
definiert Mindestanforderungen und Prüfmethoden für genau jene Klebemittel, die
für die Sicherstellung der Luftdichtigkeit
mitentscheidend sind.
Weiterentwicklung
Eine gute Verklebung hängt allerdings nicht
nur vom Klebemittel ab, sondern wird vom
Substrat entscheidend beeinflusst. Folag hat
neu eine Dampfbremse mit der Bezeichnung Starvap 100 KT entwickelt. Starvap
100 KT lässt sich mit einer Reihe von Klebebändern optimal verkleben. Die Klebeverbindung trägt entscheidend zur Sicherung
der Luftdichtigkeit bei. Wenn ein Klebeband
mit Kraft von beispielsweise einer Dampfbremse gezogen wird, gibt es unterschiedliche Bruchbilder (siehe rechts).
Kohäsionsbruch
Klebeverbindung
Folie
Absolute Kraft höher
Konventionelle Dampfbremsen aus Polyethylen weisen in der Regel einen Adhäsionsbruch auf. Untersuchungen mit Starvap 100 KT als Substrat zeigen hingegen,
dass bei den meisten bekannten Klebebändern ein kohäsiver Bruch entsteht. Dies bedeutet, dass die Kraft, mit der sich der Kleber auf der Folie haftet, grösser ist als die
innere Festigkeit des Klebers. Die absolute
Kraft in N/25 mm, die aufgewendet werden
muss, um das Klebeband von der Folie zu
ziehen, ist über alle Klebebänder aus unserer Testreihe gesehen merklich höher als bei
einer konventionellen PE-Dampfbremse.
Bessere Qualität am Bau
Starvap 100 KT kann somit als sehr klebebandfreundlich bezeichnet werden. Die
neue Formulierung ist bereits in einigen
Dampfbremsen auf dem europäischen
Markt zu finden und trägt so zu einer besseren Qualität am Bau mit.
Gemischter Bruch
12
Verkaufsfront «Flash» Nr. 58
Verbundfolien für Salat
Fast Food kann auch
gesund sein
Folag-Produkte sind vielseitig einsetzbar. Vor allem in der
Lebensmittelindustrie sind hygienische Verpackungen immer
mehr gefragt. So produziert Folag für die grosse Fast-FoodKette Salatverpackungen, eine Verbundfolie aus PETP/LDPE.
Christoph Schweitzer McDonalds mit seinen über 150 Restaurants in der Schweiz
wird täglich mit frischen Lebensmitteln
beliefert. Dazu gehören neben Brot und
Fleisch auch immer grössere Mengen Salat. Seit dem Start von «Salads Plus» kann
der Gast zu jedem Aktionsmenue anstelle
der Pommes frites auch einen kleinen Salat wählen. Rund 15 kg Salat verzehrt jeder
Schweizer Bürger pro Jahr, davon immer
mehr Convenience-Produkte, welche ausser
Haus gegessen werden.
Qualitäts-Salat
Der geerntete Salat wird schnellstmöglich
weiterverarbeitet, damit möglichst viele der
wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Zu Beginn werden die Salatköpfe von Hand
geputzt und auf beschädigte Stellen kontrolliert. Nur einwandfreie Blätter werden
weiterverarbeitet.
Maschinelle Verarbeitung
Nachdem die verschiedenen Salatsorten auf
dem Fliessband gemischt wurden, werden
sie maschinell weiter zerkleinert und unter der Eiswasserdusche bei 1 bis 2 °C fein
gewaschen. Bevor der Salat über die Sternwaage gewogen und verpackt wird, wird er
noch sorgfältig und sanft getrocknet.
Einwandfrei verpackt
Die Verpackung erfolgt auf modernen
Schlauchbeutelmaschinen.
Dabei
wird
aus unserer coextrudierten Mehrschichtfolie über eine spezielle Formschulter ein
Schlauch geformt. Der Salat wird abgefüllt
und der Schlauch durch Quersiegelungen
in Beutel geteilt. Dabei ist es extrem wichtig, dass die Siegelungen zu 100% luftdicht
sind, da sonst die Frische des Salates sehr
schnell leidet. Die Packungen für Restaurantbetriebe sind mit 1 bis 2 kg etwas grösser als die haushaltsüblichen Mengen. Die
Maschine schafft je nach Grösse zwischen
40 und 60 Beutel pro Minute.
«Flash» Nr. 58 Verkaufsfront 13
Flexodruck – DFTA Award 2012
Erneute Nominierung
einer Folag-Tasche
«Alles Flexo» – Unter diesem Motto hat der DFTA (Deutschsprachiger Flexodruck Fachverband e.V.) auch dieses Jahr
seine Mitglieder mit dem DFTA Award ausgezeichnet. Sandra
Schmidlin und Thomas Büchli vertraten Folag mit der nominierten Tragetasche der Firma Bucherer AG und reisten dafür
am Dienstag, 11. September 2012 nach Stuttgart.
Thomas Büchli Wie bereits bekannt (Flash
berichtete), setzte sich Folag im Jahre 2011
mit dem Kundenauftrag für die Firma Feldschlösschen Getränke AG gegen die starke Konkurrenz durch und wurde mit dem
DFTA Award in der Kategorie Tragetaschen
ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wurde
der DFTA Award wieder in insgesamt elf
Kategorien für die Bereiche flexible Verpackungen, Wellpappe, Etiketten und spezielle Flexodruckanwendungen vergeben.
Bewertung durch Fachjury
Rekordverdächtige 276 Einsendungen gingen im Vorfeld der diesjährigen Preisverleihung beim Verband ein. Pro Kategorie wurden drei Einsendungen von einer Fachjury
für das grosse Finale nominiert. Diese Jury
berücksichtigte anhand durchgängiger und
verbindlicher Bewertungskriterien sämtliche
Facetten des modernen Flexodrucks. Bewertet wurden Druckqualität, Innovation,
Komplexität, Marktneuheit, Verfahrenskonvertierung und Umweltaspekte.
Der DFTA vertritt über 300 vorrangig
mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist
damit einer der mitgliederstärksten
Flexodruckverbände in Europa. Der
DFTA versteht sich als Dienstleister für
die deutschsprachigen Unternehmen
der Flexodruckindustrie, die Zulieferer,
die Druckvorstufe und die Verarbeitenden. Weitere Informationen finden Sie auf www.dfta.de
Ausgezeichneter Podestplatz
Grosser Ansporn
In der Kategorie Tragetaschen wurde die
Folag mit dem Kundenauftrag (SchlaufenTragetasche) für die Firma Bucherer AG für
den diesjährigen Award nominiert. Leider
verpasste das Sempacher Unternehmen den
Sieg hauchdünn und musste sich mit einem
Podestplatz begnügen. Trotzdem kann diese Nominierung selbstverständlich als grosser Erfolg gewertet werden.
Deon Wendel, Verkaufsleiter und Mitglied
der Geschäftsleitung: «Der Award-Gewinn
im letzten und die Nominierung in diesem
Jahr bestätigen uns im Bestreben, qualitativ hochstehende Tragetaschen für unsere
Kundschaft zu fabrizieren. Die Nominierung
ist für uns ein grosser Ansporn, unseren hohen Ansprüchen auch in Zukunft gerecht
zu werden. Ich gratuliere allen Beteiligten
herzlich.»
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Verkaufsfront «Flash» Nr. 58
Digitale Herstellung von Flexodruck-Klischee
Qualitäts-Klischee für
unsere Druckerei
Der Flexodruck ist das am weitesten verbreitete Druckverfahren im Verpackungsdruck. Er hat
sich in den vergangenen Jahren expansiv gegen den Tiefdruck und den Offsetdruck durchgesetzt und ist zu einem konkurrierenden Verfahren bei hochwertigen Drucken geworden.
Aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gewinnt er konstant neue Anteile dazu.
Thomas Büchli Auch in der Folag-Druckerei arbeiten wir mit Flexodruck und sind
somit auf qualitativ hochwertige Klischees
angewiesen. Dafür spannten wir vor einigen
Jahren mit einer renommierten KlischeeHerstellungs-Firma in Österreich zusammen,
mit welcher wir auch schon zweimal für
den DFTA Award (DFTA = Deutschsprachige Fachgruppe für Flexodruck) nominiert
waren. Nachfolgend erhalten Sie Einblick in
die Herstellung eines Klischees, zusammengestellt von Johannes Glatz.
Neue Technologien
Reprotechnische Ausarbeitung
Besonders in den letzten 15 Jahren hat der
Flexodruck enorm an Qualität dazu gewonnen. Fast jährlich stehen neue Technologien
zur Steuerung und Qualitätserhöhung der
Druckmaschinen zur Verfügung. Wesentliche Entwicklung findet im Flexodruck auch
bei den «Zulieferern» statt: Neue Rasterwalzen (Beispielsweise Uniflex), verbesserte
Farbserien – mit der Implementierung von
HD-Flexo ist ein Meilenstein in der qualitativen Weiterentwicklung des Druckverfahrens
gelungen.
In der Druckvorstufe werden die Designdaten für den Druck vorbereitet. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen dabei:
Farbliche Ausarbeitung: Bilder werden in
den Prozessfarben (Cyan, Magenta, Yellow
und Black) ausgearbeitet. Hintergrundfarben, Firmenlogos usw., werden meist in
Sonderfarben angelegt.
Somit lassen sich Bild und Sonderfarben
unabhängig voneinander in der Druckmaschine steuern – Brandfarben entsprechen
genau dem CI. Sehr aufwendige Farbretuschen und Anpassungen an die jeweiligen
Vorlagen sind notwendig.
Die Klischeeherstellung
Das Klischee (Druckplatte) besteht aus
Fotopolymer (lichtempfindlicher Kunststoff). Die digitale Klischeeherstellung
ist ein mehrstufiger Prozess, der aus folgenden Schritten besteht:
1.Bebilderung:
Mittels Laser werden die später druckenden Stellen auf der schwarzen
LAMS-Schicht der digitalen Fotopolymerplatte freigelegt.
2.Belichtung:
Das Klischee wird mit UVC-Licht belichtet – die freigelegten Bereiche verhärten.
«Flash» Nr. 58 Verkaufsfront 15
Flexogerechte Ausarbeitung: Im Flexodruck gibt es im Vergleich zu anderen
Druckverfahren einige Besonderheiten. So
werden zwei aneinanderliegende Farben
überfüllt, um eventuell auftretende Passerdifferenzen auszugleichen und Graduationskurven angelegt um den Punktzuwachs auszugleichen.
Vernutzung: Der Gesamtnutzenaufbau erfolgt, wie auch die farbliche Ausarbeitung,
in enger Abstimmung mit der Druckerei.
Hier werden die Einzelnutzen möglichst
effizient in eine Gesamtform gebracht,
Steuerstreifen angelegt und Steuermarken
platziert.
Proofing: Eines der wichtigsten Werkzeuge
in der Druckvorstufe ist die Kennlinie. Für
jede Druckmaschine wird mittels Testdruck
und Auswertung eine Kennlinie (Fingerprint) erstellt, die es ermöglicht, eine farbliche Vorschau zu treffen. Im Proof wird also
der Druck mit den entsprechenden Parametern simuliert. Wichtig: Dies ist nur möglich,
wenn die Parameter (Rasterwalzen, Farben,
Maschineneinstellungen, Klischee usw.) im
Prozess konstant sind.
3.Auswaschen:
Das Klischee wird im Auswaschprozess
mit Lösemittel ausgewaschen. Die nicht
verhärteten Bereiche werden dabei abgetragen/ausgewaschen – stehen bleiben die später druckenden Bereiche.
4.Trocknung:
Das Klischee muss für ca. 3 Stunden in
den Trockner – Lösemittelreste werden
dabei von der Platte getrennt.
5.Finishen:
Zuletzt wird das Klischee nochmals mit
UV-A- sowie UV-C-Licht belichtet. Endreinigung, Zuschnitt und Endkontrolle.
Nun kann das Klischee als Druckplatte
verwendet werden.
16
Verkaufsfront «Flash» Nr. 58
Tragetaschen
Shopping Bag der
nächsten Generation
Früher wurde der Stellenwert einer Tragetasche eher gering
eingeschätzt. Inzwischen weiss man, dass Tragetaschen mehr
sind als nur Transportmittel von Waren und Produkten. Eine
schön gestaltete Tasche gilt als chic und wird vielfach benutzt. Durch die Mehrfachnutzung werden Botschaften in
den Markt getragen und erhöhen den Werbewert und das
Image von Firmen, Marken, Logos, Produkten usw.
Christoph Koch Die neuen trendigen
Shopping Bags von Folag bestechen durch
Innovation und Eleganz. Beide Eigenschaften entstehen unter anderem durch Rillen in
der Folie. Weiter haben sie einen verstärkten Randumschlag (Karton 500 g/m2) sowie
einen eingelegten PVC-Boden. Natürlich
sind die Shopping Bags stabil, reissfest und
witterungsbeständig und somit für eine
lange Nutzung geeignet. Der praktische Alltagsbegleiter und sympathische Dauerwerbeträger.
Die Taschen sind unter anderem für Modeboutiquen und Bijouterien gedacht, welche noch den «Must Have Bag» suchen.
Sie können mit bis zu 8 Farben individuell
bedruckt werden. Taschengrösse und Trageschlaufen sind frei wählbar und das Beste, wir haben sehr kurze Lieferfristen; ab
Druckfreigabe ca. 6 Wochen.
Weitere Möglichkeiten
• Werbe-Etikette
(am oberen Rand angenäht)
• durchsichtige Plastik-Werbe-Etikette
am Boden angeklebt
• Werbeanhänger
lose am Henkel angebracht
• 4 Druckknöpfe
Mindestmengen
• 1- oder 2-farbig 1 000 Stück
• 3-farbig 3 000 Stück
• 4- bis 8-farbig 5 000 Stück
Selina Fries
Key Account Manager
Verkaufsfachfrau mit eidg. FA
Helen Hügli
Teamleiterin Verkauf ID Verpackungen
Verkaufsfachfrau mit eidg. FA
«Flash» Nr. 58 Verkaufsfront 17
Weiterbildung
Investition in
die Zukunft
Um stets am Ball zu bleiben, ist es für ein Unternehmen wie
Folag sehr wichtig, dass sich die Mitarbeiter kontinuierlich
weiterbilden. Zwei Powerfrauen von der Abteilung Verpackungen haben sich entschieden, sich zur Verkaufsfachfrau
mit eidg. Fachausweis ausbilden zu lassen, mit Erfolg! Aber
lesen Sie selbst.
Helen Hügli / Selina Fries Wir haben uns
vor rund 2 ½ Jahren für die Weiterbildung
zur Verkaufsfachfrau mit eidg. FA entschieden, um unseren Wissenshorizont zu erweitern und unseren Rucksack für die Zukunft
weiter zu füllen. Natürlich auch mit dem
Hintergedanken, den Arbeitsplatz im heute wirtschaftlich schwierigeren Umfeld zu
sichern.
Wirkungsvoll und wirtschaftlich
Dieser Lehrgang richtet sich an alle Personen, die in den Bereichen Verkauf, Marketing, Direct Marketing usw. tätig sind. Es
ist die Aufgabe der Verkaufsfachleute, in
Übereinstimmung mit den Unternehmenszielen und den Marketingvorgaben, einen
Verkauf wirkungsvoll und wirtschaftlich zu
unterstützen und zu führen.
Hart, aber lehrreich
Wohlwissend, dass die Anforderungen
hoch und mit viel Zeitaufwand verbunden
sind, haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Während diesen 2 ½ Jahren
durchlebten wir Hochs und Tiefs, Momente,
in denen man dazu lernte, und Momente,
wo man zu vergessen glaubte. Wir durften
auch etliche «Leidensgenossen» kennen
lernen, haben sich doch am KV Luzern 18
Personen für diesen Lehrgang angemeldet.
Nicht nur die Schule an zwei Abenden pro
Woche sowie an mehreren Wochenenden
stand im Vordergrund, auch das Lernen zu
Hause und in Lerngruppen war sehr intensiv. Um diesen Aufwand ein bisschen auszugleichen, durfte ab und zu ein Feierabendbier natürlich nicht fehlen! Eine Sendung
hiess mal «Hart, aber herzlich» – wir würden sagen «Hart, aber lehrreich».
Helen Hügli und Selina Fries mit Moderator Kurt Aeschbacher.
Stimmungsvolle Diplomfeier
Seit Anfang Juli ist diese Weiterbildung für
uns beendet. Alle Mühen und Leiden haben sich gelohnt und wir durften am 31.
August 2012 anlässlich der Diplomfeier im
Casino Luzern unsere Zertifikate in einer
stimmungsvollen Atmosphäre entgegennehmen. Kurt Aeschbacher moderierte den
tollen Anlass und das Duo Chris & Mike rundeten das Ganze musikalisch ab. Das Apéro
dauerte gerade mal 45 Minuten – verständlich, dass wir uns dann in einer anderen Lokalität trafen, um den Abend in geselliger,
lustiger und nicht ganz nüchterner Runde
weiter zu geniessen!
Kompetenter Auftritt
Tagtäglich setzen wir nun unser neu erworbenes Know-how bei der Arbeit ein. Somit
stärken wir das kompetente Auftreten der
Firma nach aussen wie auch unsere Arbeit
im Team nach innen. Wir freuen uns, für Sie
tätig zu sein!
18
Vietnam «Flash» Nr. 58
Interview mit Janne Marolf
«Ich verstehe 100%ig alles!»
Nach drei Jahren Tätigkeit als Verkaufsadministrator verlässt
Janne Marolf die Folag VN per Ende 2012. In einem Gespräch
mit Matthias Szappanos, Generaldirektor Folag VN, blickt er
auf diese Zeit zurück und erinnert sich an einige Episoden.
Was hat dich in diesen drei Jahren am
meisten gestört?
Dazu gehört sicherlich die Korruption, die
ganz offen ausgelebt wird. Für Vietnamesen ist dies völlig normal, für uns Ausländer
jedoch sehr schwer nachvollziehbar. Hinzu
kommt, dass Vietnam im Vergleich mit
anderen Ländern im südasiatischen Raum
in manchen Dingen immer noch hinterherhinkt. Ich werde gerne in ein paar Jahren
zurückkommen, um zu sehen, wie die Entwicklung vor sich ging.
Janne Marolf war während drei Jahren als Verkaufsadministrator für Folag Vietnam tätig.
Janne, was hat dich vor drei Jahren
dazu bewogen, den Schritt in eine Auslandtätigkeit zu wagen?
Es war vor allem die Lust auf etwas Neues.
Nachdem ich bereits einige Male in Asien
auf Reisen war, wollte ich unbedingt für
längere Zeit dort sesshaft sein. Als dann das
Angebot von Folag VN kam, wusste ich,
dass dies meine Chance war.
Warum bist du gerade auf Vietnam
gekommen? War es Zufall oder hast du
konkret nach einer Tätigkeit im asiatischen Raum gesucht?
Es sollte auf jeden Fall Asien werden. Dass
es Vietnam wurde, war dem Zufall und der
Folag zu verdanken.
Was hast du von Vietnam gewusst, bevor du hierher kamst, und wie hast du
dich auf diese Zeit vorbereitet?
Ich war bereits einmal in Vietnam auf Reisen. Auch mit den Nachbarländern und
der asiatischen Kultur war ich schon etwas
familiär, daher musste ich mich nicht gross
vorbereiten. Ich wusste ungefähr, was auf
mich zukommt, und die Umstellung fiel mir
relativ leicht.
Gab es da zu Beginn etwas, womit du
am meisten zu «kämpfen» hattest?
Dazu gehören sicherlich das Verkehrschaos
und die tägliche Hitze. Da nicht alle Leute
Englisch sprechen, kam es auch gelegentlich zu leichten Verständigungsproblemen.
Was hat dich an diesem Land am meisten beeindruckt?
Die hohe Bevölkersungsdichte Saigons
beeindruckt mich noch immer täglich.
Da die Infrastruktur in der Stadt mit dem
Wachstum an Verkehr und Bevölkerung
kaum mithalten kann, gibt es an den Verkehrsknotenpunkten immer ein unglaubliches Chaos. Motorroller-Staus zu mehreren
hundert Metern sind keine Seltenheit. Da
praktisch jeder Einwohner einen Motrorroller hat, ergibt sich dadurch ein ziemliches
Spektakel auf den Strassen.
Du bist ja ein reisefreudiger Mensch.
Bist du in Vietnam auch etwas rumgekommen? Wo warst du überall?
Ich sah von allem etwas. Der Süden (Mekong-Delta), die Küste (Nha Trang) oder
der Norden (Hanoi) bieten viele Highlights.
Auch ausserhalb von Vietnam war ich
unterwegs. Unter anderem bereiste ich Singapur, Hong Kong, Malaysia und Thailand.
Das sind alles Destinationen, die von Saigon schnell und einfach zu erreichen sind.
Wie hast du deine Zeit im Alltag, im
täglichen Arbeitsleben bei Folag VN
erlebt?
Wie alles verkam auch der Alltag in
Vietnam mit der Zeit zur Normalität. Nach
einigen Startschwierigkeiten kam ich mit
der Arbeit immer besser zurecht und freue
mich, Teil der Entwicklung von Folag VN
gewesen zu sein.
Deine Hauptaufgabe war/ist ja das
Bindeglied zwischen den Kulturen von
Kunde zu «vietnamesischem Produktionsstandort» als Lieferant. Was waren für dich die grössten Herausforderungen in diesem Bereich?
Grundsätzlich gehen die Vietnamesen alles
etwas lockerer an. Da unsere Kunden jedoch höchsten Standard verlangen, musste
man dafür sorgen, dass Pünktlichkeit und
exakte Arbeitsweise nicht in Vergessenheit
geraten.
«Flash» Nr. 58 Vietnam 19
Wie hast du dich mit deinen direkten
Arbeitskollegen im Büro unterhalten/
verständigt?
Da praktisch jeder Büroangestellte etwas
Englisch kann (wenn auch nicht jeder gleich
gut), war dies kein allzu grosses Problem.
Welche Probleme gab es da am meisten?
Man lernt, dass man die Dinge klar und
deutlich mitteilen muss. Mit der Zeit merkt
man dann relativ schnell, ob die Anliegen
verstanden wurden oder nicht.
Und wie steht es mit Vietnamesich?
Hast du in dieser Zeit etwas die Sprache erlernen können?
Được chú! Tôi biết tiếng việt 100%! (Aber
sicher doch! Ich verstehe 100%ig alles!)
Jannes Lieblingsstadt: Singapur.
Du hast ja in deiner Zeit zwei Vorgesetzte als Chef erlebt. Wie war das für
dich?
Für mich persönlich war es eine gute Sache. Jeder der Direktoren war völlig anders
in seiner Art und ich habe von beiden eine
Menge gelernt.
Welche Auswirkungen hatten diese,
teilweise kurzfristigen, Wechsel aus
deiner Sicht auf den Betrieb und die
Angestellten gehabt?
Ich denke, für meine Bürokollegen war dies
eher stressig. Kaum hatten sie sich an einen
Chef gewöhnt, kam auch schon wieder ein
neuer. Letztlich konnten aber sicher auch
sie von den verschiedenen Situationen (z.B.
neue Arbeitsabläufe) profitieren.
Wenn du nun zurückblickst auf diese
Zeit, was bewegt dich da am meisten?
Gibt es etwas, was du nicht vergessen
wirst, an was du dich immer wieder
gerne erinnern wirst?
Ich werde die Zeit in Vietnam niemals vergessen. Es ist ein sehr krasser Unterschied
zum Leben in der Schweiz und man erhält
unzählige Impressionen, sowohl positive als
auch negative. Mein persönliches Highlight
war natürlich das Kennenlernen meiner
Freundin!
meine Lieblingsstadt Singapur gehen, um
«bye bye» zu sagen. Irgendwann im März
werde ich wohl zurück in die Schweiz fliegen.
Würdest du dich wieder so entscheiden
wie damals? Warum?
Auf jeden Fall! Das ist wohl eine Chance,
die man nur einmal im Leben bekommt. In
der Schweiz kann ich noch genügend Jahre
verbringen. Wieso also nicht etwas Neues
wagen?
Weisst du schon, was du dann machst?
Hast du schon Pläne?
Als Erstes werde ich einen Job und eine
Wohnung finden müssen. Alles Weitere
wird sich dann ergeben.
Was würdest du deinem Nachfolger /
deiner Nachfolgerin raten?
Immer locker bleiben! Es gibt hier einige
Dinge, die einen auf die Palme bringen
können. Da heisst es, ruhig Blut bewahren.
In ein paar Monaten wirst du die Rückreise in die Heimat antreten. Gehts
vorher noch auf Reisen oder direkt in
die Schweiz?
Eine grössere Reise wird es nicht mehr
geben, ich werde aber sicher nochmals in
Janne, ich danke dir vielmals für das Gespräch. Ich wünsche dir jetzt schon eine
gute Heimreise sowie ein angenehmes und
schnelles Wiedereinleben in der Schweiz.
Ich bin überzeugt, dass du mit deinen Erfahrungen bald einen tollen Job findest.
20
Personelles «Flash» Nr. 58
Arbeitsjubiläen
Ein gutes Team ist das Wichtigste in einer Firma. Denn wenn es unsere treue Belegschaft nicht geben würde, könnten wir schlichtweg
nicht bestehen. Darum sind wir auch überaus stolz, in jedem Flash etliche Menschen präsentieren zu dürfen, die bereits zehn Jahre und
mehr für Folag tätig sind. Wir gratulieren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich zu ihren Arbeitsjubiläen und danken
für die grosse Treue und den geleisteten Einsatz.
Paul Lüthi
40 Jahre – seit 16.10.1972
Rolf Sterchi
25 Jahre – seit 1.11.1987
Luz Zefi
25 Jahre – seit 13.10.1987
Schichtführer Extrusion
Burgdorf
Betriebsmitarbeiter Kaschierung
Sempach Station
Betriebsmitarbeiter Rohrextrusion
Sempach Station
Erika Bruder
20 Jahre – seit 15.8.1992
Christian Zumbühl
15 Jahre – seit 1.9.1997
Stefan Häfliger
10 Jahre – seit 1.8.2002
Betriebsmitarbeiterin Druckmontage
Sempach Station
Marketing Service
Sempach Station
Stv. Leiter Informatik
Sempach Station
Beförderung
Prüfungserfolg
Oliver Schnellmann
Selina Fries
Rolf Leutwiler
Beförderung ins Kader
zum Leiter Konfektion
Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis
(Aussendienst)
Kaufmann EFZ
Wir gratulieren Herrn Schnellmann zu
dieser Beförderung und wünschen ihm
einen tollen Einstieg in die anspruchsvolle Position als Leiter Konfektion.
Helen Hügli
Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis
(Innendienst)
René Studer
Master of Advanced Studies FHNW
in Corporate Development
«Flash» Nr. 58 Personelles 21
Pensionierung
Kalender
Feiertage
Mariä Empfängnis
Samstag, 8. Dezember 2012
Alfred Zobrist
Herr Zobrist fing am 5. April 1994 als
Schichtmitarbeiter ebenfalls in der damaligen Firma StaniPac an. Später übernahm er
die Arbeit in der Hülsenschneiderei. Er hat
stets dafür gesorgt, dass die Extrusion immer die nötigen Hülsen zur Verfügung hatte. Auch als seine schwere Krankheit ausgebrochen ist, hat er seinen Humor nicht
verloren. Er nimmt jeden Tag ohne Schmerzen als Geschenk an und lebt ihn auch so.
An seinem sonnigen Gemüt können sich
viele eine Scheibe abschneiden.
per 30.6.2012
Extrusion
Burgdorf
Stephanstag
Mittwoch, 26. Dezember 2012
Ferien
Betriebsferien
Winter 2012/2013
Mitarbeiterevents
Weihnachtsanlass
Freitag, 14. Dezember 2012
Todesfall
Heinz Heiniger
per 30.6.2012
Logistiker
Burgdorf
per 31.10.2012
Leiter Konfektion
Sempach Station
Dienstag, 25. Dezember 2012
Letzter Arbeitstag
Freitag, 21. Dezember 2012
Erster Arbeitstag
Donnerstag, 3. Januar 2013
Am 1. Februar 1990 wurde Heinz Heiniger
als LKW-Chauffeur bei der damaligen Firma StaniPac in Burgdorf eingestellt. Nachdem die LKW verkauft wurden, unterstützte er tatkräftig die Spedition mit Ware einpacken, einlagern, LKW be- und entladen
und war zuständig für Ordnung und Sauberkeit. Herr Heiniger verblüffte uns immer
wieder mit seinem logischen Denken und
Handeln in Sachen Ware lagern.
Bruno Keller
Weihnachten
Unglaubliche 37 Jahre schenkte Bruno Keller
Folag seine Treue. Am 1. Oktober 1975 trat
er als 29-jähriger in die Dienste der Firma als
Leiter Konfektion Verpackungen. Er leitete die
Abteilung mit «seinen Frauen» mit viel Elan,
Geduld, Diplomatie und einer gesunden Portion Humor. Zu seinen Aufgaben gehörten neben dem Führen des Teams, die Auftragsdisposition, die Qualitätskontrolle sowie der Unterhalt des Maschinenparks. Auch als Betriebsverantwortlicher für die Brandmeldeanlage hatte
er immer viel zu tun, vor allem wenn wieder
mal Fehlalarm angesagt war.
Fassungslos und tief bestürzt müssen wir mitteilen, dass Urs Riedi am
11. Oktober 2012 völlig unerwartet,
aufgrund eines Herzversagens, aus
dem Leben gerissen wurde. Wir verlieren mit ihm nicht nur einen kompetenten und motivierten Mitarbeiter, sondern vor allem einen lieben und hoch
geschätzten Kollegen.
Lieber Urs, wir sind unendlich traurig.
Dein Lachen, deine Herzlichkeit und
deine menschliche Wärme werden uns
allen sehr fehlen. Wir sind dankbar
für die Zeit, die wir mit dir verbringen
durften. In unseren Herzen wird immer
ein Platz für dich sein.
22
Personelles «Flash» Nr. 58
Herzlich willkommen
Wir freuen uns, folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Team begrüssen zu dürfen.
Ernst Hunziker
Ali Beluli
Anja Scherer
Betriebsmitarbeiter Umwicklerei
Sempach Station
Betriebsmitarbeiter Extrusion
Burgdorf
Sachbearbeiterin REWE
Sempach Station
Mirko Bozic
Manuel Lopez
Mladen Ruzic
Betriebsmitarbeiter Extrusion
Burgdorf
Sachbearbeiter PPS
Sempach Station
Betriebsmitarbeiter Extrusion
Burgdorf
Neue Lernende
Dieses Jahr dürfen wir gleich vier neue Lernende bei Folag in Sempach Station begrüssen.
Wir wünschen den «Neuen» viel Freude in der Lehre und freuen uns, ihnen eine lehrreiche
und abwechslungsreiche Ausbildung zu bieten.
Sabrina Helfenstein
Jasmin Hodel
Joel Bigler
Mario Stierli
Lernende Kauffrau
Lernende Kauffrau
Lernender Informatiker
Lernender Logistiker
«Flash» Nr. 58 Personelles 23
Bruno Blättler
Gilbert Glückler
Rafal Mis
Sachbearbeiter VID Bau
Sempach Station
Leiter Druck & Kaschierung,
Umwicklerei, Rollenschneiderei
Sempach Station
Betriebselektriker
Sempach Station
Thomas Werthmüller
Doris Brühlmann
Erna Burkart
Betriebsmechaniker
Burgdorf
Sachbearbeiterin VID Bau
Sempach Station
Sachbearbeiterin VID Verpackungen
Sempach Station
Geburt
Hochzeit
Am 17. April 2012 erblickte Matias,
Sohn von Augusto de Sousa und Salomé
Santos Sousa das Licht der Welt.
Jirka Pesta und Hana Gunarova haben
sich am 26. Juli 2012 das Ja-Wort gegeben.
Am 8. November 2012 durften Anita
und Reto Senn die kleine Emelie Lena in
die Arme schliessen.
Thomas Reuteler und Nicole Forster haben am 12. Oktober 2012 Ja zu einem
gemeinsamen Lebensweg gesagt.
Deine Eltern schenken dir ihre Zärtlichkeit,
ihre Geduld, ihre ganze Liebe.
du schenkst ihnen dafür dein Staunen,
dein Lächeln, deine Freude,
dein absolutes Vertrauen.
Wir gratulieren den Frischvermählten
ganz herzlich und wünschen ihnen auf
dem gemeinsamen Lebensweg alles
Gute.
Wir gratulieren den glücklichen Eltern
und wünschen ihnen unvergessliche
Stunden zusammen mit ihrem kleinen
Sonnenschein.
Nicole und Thomas Reuteler
24
Personelles «Flash» Nr. 58
Interview mit Heidy Bucher
Welches ist Ihr erster Gedanke, wenn am
Morgen der Wecker klingelt?
Das ist mir noch zu früh, um mir schon Gedanken zu machen.
Welche Jahreszeit lieben Sie am meisten?
Wieso?
Ich mag alle vier Jahreszeiten, denn alle haben für mich ihre besonderen Schönheiten.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Kind?
Mein Traumberuf war etwas mit Kleinkindern zu lernen.
Sie arbeiten seit dem 23. Mai 1986 bei
Folag. Bestimmt gab es seitdem ein paar
Missgeschicke. Erinnern Sie sich noch an
eine Situation, über welche Sie heute lachen können?
Anfänglich sind sicher einige passiert, aber
ich habe alle erfolgreich verdrängt.
Was können Sie besonders gut?
Da gäbe es bestimmt einige Sachen, aber
das müssen Sie schon andere fragen.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Da geniesse ich die Rente und nehme jeden
Tag wie er kommt.
Wie können Sie sich am besten von einem
strengen Arbeitstag erholen?
Die Füsse hochlegen und eine gute Tasse
Kaffee trinken.
Geburtstag
9. September 1953
Arbeitsort
Konfektion
Erlernter Beruf
Schuhverkäuferin
Wie würden Sie sich in einem Satz beschreiben?
Tolerant und ehrlich, kann aber auch meine
Krallen ausfahren, wenn mich etwas lange
genug ärgert.
Meine Stärken
Positive Lebenseinstellung
Gegen welches Verbot verstossen Sie öfters?
Verbot – gibt es Verbote???
Lieblingsgericht
Cervelats mit Mayonnaise
Welches sind Ihre persönlichen Interessen?
Lesen, Gartenarbeit und Jassen.
Was braucht es für einen perfekten Urlaub?
Berge, Sonne, im Winter Schnee und meinen Partner.
Meine Schwächen
Kann nicht Nein sagen
Lieblingsgetränk
Kaffee und ein gutes Glas Wein
Lieblingsfilm
Spiel mir das Lied vom Tod
Mein Motto
Leben und leben lassen
Wenn Sie einen Tag die Welt regieren
könnten, was würden Sie dann tun?
Ich würde die Kriege und Hungersnöte
beenden und dafür sorgen, dass alle Menschen genug verdienen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass mein Partner und ich noch lange gesund bleiben und wir noch einige schöne
Jahre miteinander verbringen dürfen.
«Cervelats mit Mayonnaise»
«Flash» Nr. 58 Personelles 25
Interview mit Serge Holenstein
«Quadratisch,
praktisch, gut!»
Geburtstag
13. April 1970
Arbeitsort
Extrusion Sempach Station
Erlernter Beruf
Maurer
Meine Stärken
Geduld und Toleranz
Meine Schwächen
Kann schlecht Nein sagen
Lieblingsgericht
Voressen mit Kartoffelstock
und Gemüse
Lieblingsgetränk
Bier
Lieblingsfilm
Keinen
Mein Motto
Gutes gut belassen
Welches ist Ihr erster Gedanke, wenn am
Morgen der Wecker klingelt?
Ich kann so früh noch nicht denken.
Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken
gemacht.
Welche Jahreszeit lieben Sie am meisten?
Wieso?
Sommer: Die Leute sind lockerer drauf,
die Mädchen tragen kurze Röcke und ich
kann meine Freunde zu Grill- und Poolparty
einladen.
Wie können Sie sich am besten von einem
strengen Arbeitstag erholen?
In meinem Jacuzzi, mit einem kühlen Bier
in der Hand, die Aussicht und die Ruhe
geniessen.
Welchen Traumberuf hatten Sie als Kind?
Ich wollte schon immer Maurer werden.
Sie arbeiten seit dem 1. Januar 2001 bei
Folag. Bestimmt gab es seitdem ein paar
Missgeschicke. Erinnern Sie sich noch an
eine Situation, über welche Sie heute lachen können?
Meine Missgeschicke waren immer mit
Schmerzen, Quetschungen, Schnitten oder
Stromschlägen verbunden. Zu lachen gibt
es da leider nicht viel.
Was können Sie besonders gut?
Man sagt, ich sei ein guter Gastgeber.
Wie würden Sie sich in einem Satz beschreiben?
Quadratisch, praktisch, gut!
Gegen welches Verbot verstossen Sie öfters?
Wo soll ich anfangen?
Welches sind Ihre persönlichen Interessen?
Luzerner Fasnacht aktiv mitgestalten,
Freundschaften hegen und pflegen, Weine
und ihre Vinifizierung dito Whisky.
Was braucht es für einen perfekten Urlaub?
Gutes Wetter, tolle Freunde, abwechslungsreiche Pläne und viel Zeit.
Wenn Sie einen Tag die Welt regieren
könnten, was würden Sie dann tun?
In einem Tag kann man nicht viel verbessern. Aber ich würde diesen Tag zum internationalen Feiertag erklären, dann hätten
alle was davon.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass es so weitergeht. Ich
bin mit meinem Leben mehr als zufrieden.
26
Personelles «Flash» Nr. 58
Folag-Grillabend
Luftballon aufpusten?
(K)ein Problem!
Am Freitag, 15. Juni 2012 war es so weit. Ab 17.15 Uhr konnte
der Grillabend bei wunderschönem Wetter gestartet werden.
Alle Folag-Mitarbeiter mit Standort Sempach Station und
Burgdorf waren eingeladen, um gemeinsam diesen Event zu
verbringen.
Reike Dauti In dem gemütlichen und ländlichen Partyraum Rippertschwand in Neuenkirch konnten wir den Grillabend mit einem
Apéro beginnen und zusammen anstossen.
Es entstanden angeregte Gespräche, und
bald machte sich bei den meisten ein Magenknurren bemerkbar. Also setzten wir uns
an die schönen, farbig dekorierten Tische.
Grilladen vom Feinsten
Der verlockende Duft von verschiedenen
Grilladen lag in der Luft. Wir füllten unsere Teller am reichhaltigen Salatbuffet und
konnten aus einem grossen Angebot von
saftigen Grilladen etwas Feines auswählen.
Zauberhafte Unterhaltung
Nachdem der erste Hunger gestillt war,
verblüffte uns Zauberer Charismo mit verschiedenen Tricks. Schon nach einigen Sekunden weckte er unsere Aufmerksamkeit.
Alle waren erstaunt und überrascht, wie er
diese Tricks vor unseren Augen problemlos
meistern konnte. Es erschien uns fast unglaublich, wie er das Unmöglichste möglich
machte. Es war ein spezielles Gefühl, diesem Clown aus nächster Nähe zuzuschauen und nicht zu merken, was hinter seinen
Tricks steckt. Was mich am meisten erstaunte war, wie er nacheinander etwa zehn rote
Bälle aus seinem Mund herausgezogen hat.
Rote Köpfe
Nach dem feinen Dessert knotete Charismo
für uns Luftballonfiguren. Es entstanden
Palmen, Blumen und verschiedene Tierarten. Sogar eine ganze Liebesgeschichte
konnte er mit Ballonfiguren erzählen. Eigentlich sah das Ganze ziemlich einfach
aus. Bis uns Charismo dann auch Ballons
zum selber Aufblasen verteilte. «Kein Problem, so einen Ballon aufzublasen», dachten
sich wohl viele. Doch beim ersten Versuch
scheiterten alle. Der Ehrgeiz stieg und jeder
wollte es unbedingt schaffen – was bei vielen zu einem knallroten Kopf führte. Nach
vielen Versuchen gelang es höchstens zwei
Mitarbeitern, solch einen Ballon aufzublasen.
Lachende Gesichter
Als die Show von Zauberer Charismo zu
Ende war, verlief der Rest des Abends mit
gefüllten Gläsern und mit lachenden Gesichtern. Man sass noch lange zusammen
und genoss den milden Abend. Vielen Dank
der Folag für die Realisierung des willkommenen Anlasses sowie den Organisatoren
für ihren tollen Einsatz.
«Flash» Nr. 58 Cocktail 27
Humor
Lustig allein nützt
nichts, aber es hilft
Mit dem Humor ist es so eine Sache. Es gibt Anekdoten und
Witze, die lustig sind. Manche sind angebracht, manche im
richtigen Moment platziert, zum Kaputtlachen. Jedoch gibt es
auch solche, die unter die Gürtellinie gehen und falsch zitiert
oder schlecht parodiert die Pointe verfehlen. Hat jedoch Gelassenheit und Ruhe auch mit Humor zu tun?
Tiziana Wüest Es reicht nicht, anderen vorzuwerfen «nimm es mit Humor» und selber? Persönlich bewundere ich Menschen,
die im grössten Chaos mit Ruhe und Gelassenheit noch humorvoll sind und einfach
ruhig Blut weiter arbeiten. Sich von nichts
aus dem Konzept bringen lassen und einfach ganz cool bleiben. Dazu kommt noch
ein easy Spruch, welcher dem Gegenüber
ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Bis jetzt
sind mir noch nicht viele solche Menschen
mit dieser Eigenschaft begegnet. Gelassenheit und Ruhe hat, denke ich, auch mit Lebensqualität zu tun. Hat es mit dem Alter
zu tun? Oder mit der Lebens- und Berufserfahrung? Mit dem Alter glaube ich weniger,
da bereits in jungen Jahren einiges an Lebenserfahrung zusammen gekommen sein
kann. Vielleicht mit der Berufserfahrung,
durch die Routine oder durch das Wissen,
die eigenen Fähigkeiten und Situationen
richtig zu beurteilen und einzuschätzen.
gerade mal ein schwaches Grinsen. Laut
Duden ist Humor die Gabe eines Menschen,
den Unzulänglichkeiten der Welt und der
Menschen sowie den Schwierigkeiten und
Missgeschicken des Alltags mit heiterer
Gelassenheit zu begegnen. Humor wird in
der Psychologie als angeborene Persönlichkeitseigenschaft der Erheiterung oder als
«sense of humor» definiert. In der Philosophie ist Humor eher Heiterkeit im Sinne
einer positiv-optimistischen Gelassenheit
aufgrund persönlicher Reifung. Humor ist
die Fähigkeit, das Vorletzte vom Letzten zu
unterscheiden. Die wohl beste Definition für
Humor lieferte Groucho Marx, als er meinte:
«Humor ist Vernunft, die verrückt wurde.»
Eine vielleicht noch lustigere Definition:
Nachdem Gott die Welt erschaffen hatte,
schuf er Mann und Frau. Um das Ganze vor
dem Untergang zu bewahren, erfand er den
Humor (Guillermo Mordillo).
Was ist eigentlich Humor?
Es erleichtert, definitiv. Es hilft aber nicht in
jeder Situation. Es gibt auch Gelegenheiten,
wo es nötig ist, Dampf abzulassen und mit
dem Gegenüber Klartext zu reden. Und das
nicht auf humorvolle Weise. Es gibt Personen, die Humor oder bzw. das freundliche
Eine exakte und umfassende Definition des
Humors gibt es nicht. Humor ist etwas sehr
Subjektives. Worüber der eine sich bereits
am Boden wälzt und vor Lachen nach Luft
schnappt, entlockt es einer anderen Person
Mein Fazit
Reden, falsch und nicht als Ernst verstehen.
Das Gegenüber anschreien bringt nichts.
Einfach sachlich und ruhig bleiben. Auch
das hat mit Lebensqualität zu tun. Hektisch
werden und den Kopf verlieren in Stresssituationen beweist nicht, dass man organisiert ist und «Mensch, so viel zu tun» alles
im Griff hat – im Gegenteil. In solchen Momenten verliert man eben auch den Humor.
Und die Arbeit wird nicht weniger, sondern
erschwert das Abarbeiten der gestellten
Aufgaben. Ein Denkanstoss «nimm es mit
Humor» und «nimm dich selber nicht so
ernst». Lachen über sich selber ist immer
noch die beste Medizin und solche Geschichten können, wenn man mutig genug
ist, weitererzählt werden, damit auch das
Gegenüber etwas zu lachen hat.
«Letscht de Bescht»
Der Lehrer lässt seine Klasse einen Aufsatz
schreiben mit dem Titel: Wenn ich Generaldirektor wäre. Alle schreiben, nur Peter
schaut gedankenverloren aus dem Fenster.
«Warum schreibst du nicht, Peter?», fragt
der Lehrer. «Ich warte auf meine Sekretärin».
28
Cocktail «Flash» Nr. 58
Max Chocolatier
Die Zauberer von Luzern
Die Wirkungsstätte der «Max» Chocolatiers ist ohne zu
übertreiben eine Postkarten-Idylle. In der Nähe von schneebedeckten Bergen, dem Vierwaldstättersee und der weltberühmten Kapellbrücke verarbeiten die Koryphäen in Sachen
Schokolade in Luzern erstklassige und natürliche Zutaten. Das
Resultat sind einzigartige Erzeugnisse.
branche, vier Kollektionen pro Jahr haben.
Je nachdem, was für Aromen, Früchte oder
Gewürze saisonal aktuell sind, verändern
sich unsere Produkte.
Schokolade wird natürlich mehr noch
wie Folie mit der Schweiz verbunden.
Was bedeutet es für Max Chocolatier in
der Schweiz zu produzieren?
Max Chocolatier ist ein Familienunternehmen und gehört der Familie König, die aus
Luzern stammt. Aus diesem Grund sind sowohl Laden wie auch Produktion mitten in
Luzern. Unsere Grundsätze sind handmade,
100% natural, unique und auch swiss.
Reto Senn Seien es Pralinen, Tafelschokoladen, Schokoladeplättlis oder Dragées –
das Motto ist stets dasselbe: «Experience
chocolate for the first time». Jeder Bissen
ist das Ticket für eine unvergessliche Reise
in die grosse, weite Welt des Genusses. Die
Reise führt auf Alpen mit ihren herrlichen
Blumenwiesen, wo der unvergleichlich cremige Napf-Rahm produziert wird oder weiter weg nach Asien oder Südamerika, wo
Grüntee, Rum und Bergkaffee ihr Zuhause
haben. Wer sich einmal von Max-Chocolatier-Kreationen hat verführen lassen,
kommt bestimmt nach Luzern zurück: An
den Ort, wo beste Schweizer Schokolade
ihren Ursprung hat.
Verpackungen, nur so lassen sich Spezialitäten erschaffen, die eben einzigartig sind. Lea
Zweifel, Sprecherin von Max Chocolatier,
hat mir dazu einige Fragen beantwortet:
Parallelen zu Folag
Das klingt verlockend. Haben Sie dabei
eine Spezialität, für welche das Haus
Max Chocolatier besonders bekannt ist?
Wir stellen verschiedene Schokoladenspezialitäten her, von Pralinen über Tafeln,
Brotaufstrichen bis zu Gugelhöpfli. Was uns
sicher von anderen Chocolatiers unterscheidet ist, dass wir, ähnlich wie in der Mode-
Als traditionsbewusstes schweizerisches
Unternehmen möchte man höchste Qualität bieten und auf individuelle Kundenbedürfnisse eingehen. Und damit man dies
bewerkstelligen kann, braucht es neben
Professionalität eine gewisse Prise Leidenschaft. Ganz egal ob für Schokolade oder
Ein eigenes Profil zu haben, d.h. sich zu
differenzieren, scheint immer wichtiger.
Wie unterscheiden sich beispielsweise
die Produkte von Max Chocolatier von
jenen des Wettbewerbs?
Wir setzen auf Frische. Wir arbeiten ohne
Halbfabrikate, frieren nichts ein und verzichten komplett auf Konservierungsstoffe.
Zudem ist es uns wichtig, immer die besten
Rohstoffe zu verwenden – wenn möglich
auch aus der Region.
Bei Folag versuchen wir möglichst auf
individuelle Bedürfnisse einzugehen
und machen oft Kundenanfertigungen.
Gibt es ähnliche Möglichkeiten in Ihrem
Hause?
Gerade zu speziellen Events oder Weihnachten haben wir dazu viele Anfragen.
Viele Firmen sind stolz darauf, für ihre
Kunden oder Gäste Max-ChocolatierSchokolade zu verschenken, und möchten
dieser noch ihren eigenen, unverkennbaren
Charakter verleihen, indem sie auf der Verpackung einen speziellen Spruch oder das
Firmenlogo integrieren.
Eine letzte Frage: Was hat sie persönlich dazu bewegt, Ihr Engagement Max
Chocolatier zu widmen?
Als ich vor etwas mehr als drei Jahren Max
Chocolatier miteröffnet habe, bin ich mit
dem Gedanken nach Luzern gezogen,
vielleicht ein oder zwei Jahre hier zu verbringen. Seither sind sowohl Luzern als
auch Max Chocolatier zu meinem zuhause
geworden.
«Flash» Nr. 58 Cocktail 29
Brauchtum
Wer macht die
schönste Wedele?
Vor einigen Jahren haben vier verrückte junge Emmentaler zuhinterst im Nesselgraben den Wedelemacherverein ins Leben
gerufen. Der jährliche Höhepunkt des Vereins ist das Wedelefescht zirka Mitte Mai.
Hans Arni Wer einmal diesem urtümlichen
Fest beiwohnen möchte, verbindet das am
besten gleich mit einer Wanderung. Von der
Moosegg, einem der schönsten Aussichtspunkte im Emmental, über Ätzlischwand
dem Nesselgraben entlang wandern wir
nach Schwanden, wo man zum Wettkampfplatz gelangt.
Achtung, fertig, los!
18 Wedelemacher, aus der ganzen Schweiz
angereist, haben sich heuer zum Wettkampf
angemeldet. In Reih und Glied hat jeder
Teilnehmer sein Tütschi und seinen originellen Wedelebock aufgestellt. Äste liegen
bereit. Auf Kommando «fertig – los!», angepeitscht von einigen hundert Zuschauern,
im Blitzlicht der Pressefotografen, gehts zur
Sache. Es wird gehackt, gesägt, geschichtet,
verbessert, denn es geht nicht um Quantität, sondern um Qualität: «Wer macht die
schönste Wedele.»
Mit stoischer Ruhe
Wer jetzt denkt, dass es hektisch zu- und
hergeht, wird eines Besseren belehrt. Mit
einer stoischen Ruhe wird die Wedele zu
einem Kunststück geformt. Zwischendurch
gönnen sich die Hacker eine Stärkung aus
der «Wäntele» (Wedelebockbänzin = Bätzi),
wobei das Getränk eher in den Kopf steigt
als in die Muskeln. Ist auch nicht auf der Dopingliste.
Die Nase vorn
Manchmal fällt ein dummer Spruch «He Fridu, hou der de nid der Duume ab!» – grosses
Gelächter erfolgt im Publikum. Nach zwei
Stunden beendet die Jury den Wettkampf.
Jede Wedele wird von den Juroren kritisch
beäugt, fast wie an einer Missenwahl. Ein
Emmentaler hat die Nase vorn und landet
zuoberst auf dem Podest. Seine Wedele
wird als die schönste und exakteste bewertet. Dem Sieger winkt eine Hamme (Schinken).
Gute alte Zeit
Als Wärmespender wurde die Wedele ersetzt durch Gas, Öl oder Pellets. Doch wo
die Infrastruktur noch vorhanden ist – sprich
alter Backofen, Bäckerei oder Bauernhaus –
erlebt sie eine Renaissance. Kein Brot, kein
Früchtekuchen schmeckt besser als aus einem mit Wedelen eingeheizten Holzofen,
fragen Sie die Folägler der älteren Generation, mmmmh ...!
30
Cocktail «Flash» Nr. 58
Bike to work
Mit Schwung zur Arbeit
«bike to work» ist eine Monatsaktion von Pro Velo Schweiz
zur Veloförderung im Betrieb mit dem Ziel, dass möglichst
viele Pendlerinnen und Pendler für mindestens einen Teil
ihres Arbeitsweges das Velo benutzen. Denn das macht fit
und leistungsfähig, bereitet Spass und entlastet die Umwelt.
Die Aktion fand vom 1. bis am 30. Juni 2012 statt.
Conny Kunz Da mein Arbeitsweg am
schönen Sempachersee entlang führt, war
es für mich sofort klar, dass ich bei bike to
work mitmache. Des Öfteren geniesse ich
am frühen Morgen die Stille am Wasser.
Der Naturweg führt die meiste Zeit direkt
am See entlang und ich kann den Fischern
bei der Arbeit zuschauen. Ab und zu treffe
ich ein paar Enten beim «morgendlichen
Spaziergang» oder Fischreiher beim «Frühstück». So ist die Fahrt zur Folag für mich
die optimale Vorbereitung für einen erfolgreichen Tag.
Wettbewerb
Mitmachen ist alles
Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder
so viele oder noch mehr Folag-Mitarbeiter
zur Teilnahme an dieser sinnvollen Aktion
mobilisieren können. Kauft euch also jetzt
schon ein Velo, liebe Arbeitskollegen, und
übt für nächstes Jahr. Der Juni 2013 kommt
bestimmt!
Meine Aufgabe als betriebsinterne Organisatorin jeglicher Anlässe war es, möglichst
viele Folag-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter dazu zu bewegen, im Monat Juni
das Auto zu Hause zu lassen, um mit dem
Bike zur Arbeit zu fahren. Erfreulicherweise
konnte ich trotz Ausreden wie «Ich habe
gar kein Velo!», «Ich schwitze schon nach
ein paar Metern!» oder «Das ist mir viel zu
weit!» eine ordentliche Anzahl Mitarbeiter
dazu bewegen, für einmal das Motorfahrzeug in der Garage zu lassen. Für einige
war es sogar ein guter Ansporn, endlich
mal das verstaubte Velo aus dem Keller
fahrtüchtig zu machen. Andere kauften
sich sogar extra ein Fahrrad für die Aktion.
Unter den rund 50‘000 Teilnehmern aus
der ganzen Schweiz wurden tolle Preise
verlost. Auch wenn die Folag-Teilnehmer
dieses Jahr nicht unter den Gewinnern waren, Gewinner sind sie allemal. Denn trotz
des unbeständigen Wetters im Juni haben
es fast alle geschafft, mindestens 50% des
Monats mit dem Velo oder zu Fuss zur Arbeit zu kommen. Dabei wurden insgesamt
2596,1 Kilometer gestrampelt oder marschiert. Herzlichen Glückwunsch.
Zukunft
Sternfahrt
Ob von Malters, Luzern, Neuenkirch, Willisau, Herlisberg, Sursee, Buchrain, Oberkirch oder Sempach: Die 16 Teilnehmer
fanden den Weg mit dem Velo oder zu Fuss
nach Sempach Station. Und nach einer erfrischenden Dusche konnte man die Arbeit
mit einem guten Gefühl beginnen. Wem
der Weg zu weit war, durfte teilweise auch
die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.
Bei Wind und Regen war das manchmal
schon ganz nützlich.
Per Fahrrad zur Arbeit: v.l.n.r.: Astrid Schüpfer, Stefan Häfliger, Conny Kunz und Thomas Büchli.
«Flash» Nr. 58 Schlusslicht 31
Rückblende
Wettbewerb
Damals, vor
Auf welcher Seite
befindet sich der gesuchte
Bildausschnitt?
Wenn Sie die Lösung wissen, dann
füllen Sie den untenstehenden Talon
aus und senden Sie ihn bis zum
31. Januar 2013 an folgende Adresse:
10 Jahren
20 Jahren
Nach 33 Jahren an der Firmenspitze setzt
Candid Burkart jetzt die strategische Planung seiner Nachfolge in die Tat um und
übergibt seinem Nachfolger Reto Senn
nach und nach das Ruder. Diese Ablösung
soll phasenweise, auf mehrere Jahre hinaus gestaffelt erfolgen und der Folag eine
gesicherte Zukunft und den Erhalt der
eigenständigen Firmenkultur garantieren.
Eine seriöse Nachfolgeregelung ist für die
Zukunft jedes Unternehmens entscheidend.
Sie verlangt eine frühzeitige und minutiöse
Vorbereitung, soll eine in Jahrzehnten gewachsene Firmenkultur nicht innerhalb kurzer Zeit zerstört werden. Dies ist sich Candid
Burkart bewusst und hat die Stabsübergabe
von langer Hand geplant, den Prozess danach diskret, aber effektiv eingeleitet. «Ich
werde mich nicht von heute auf morgen aus
dem Geschäft zurückziehen!», teilt Candid
der Belegschaft und Geschäftspartnern mit.
«Vielmehr ist mein Rücktritt ein langsamer,
kontinuierlicher Prozess; ein sukzessives, auf
mehrere Jahre hinaus terminiertes Delegieren von Aufgaben – vorab aus dem Bereich
des Tagesgeschäfts – an meinen designierten Nachfolger.» (Quelle Flash Nr. 39)
Es war einmal vor noch nicht so langer Zeit,
ein Metallding der Schlüssel zur Sicherheit.
Das grosse Wirrwarr am Schlüsselbund,
tat oftmals grosse Klagen kund.
Nicht nur drum hat nun Folag die Idee,
kein Schlüsselsuchen mehr – juhee!
Vor jedem Tor nun ein Kasten steht,
den muss man füttern, damit was geht.
Bewaffnet nun mit roten Karten,
öffnen sich die Türen ohne warten.
Es stellt sich bloss noch das Problem,
auf welche Weise frisst nun das System.
Am Anfang ist es ein Wenden und Drehen,
bis die Karten richtig durch
den Schlitz gehen.
Es grenzt an Magie –
oder eine Zukunftsvision?
Bei uns geht es zu wie im Pentagon.
Es ist gesorgt für optimale Sicherheit,
dafür sind wir alle zum
«Chärtli-Zücken» bereit.
Vorsicht ist geboten in der heutigen Zeit,
man muss sich schützen
vor Ungerechtigkeit.
Auch auf der Nachtschicht ist
man geschützt,
dafür haben Bauarbeiter
ganz schön geschwitzt.
Es wird gegraben, kompressert
und gemauert,
was ein guter Zaun werden will, das dauert.
Nun ist die Folag vollständig gesichert –
Das sei uns allen wohl versichert!
(Quelle Flash Nr. 15)
Folag AG Folienwerke
Redaktion Flash «Wettbewerb»
Mettenwilstrasse 18
CH-6203 Sempach Station
E-Mail: flash@folag.ch
Fax: +41 41 469 75 55
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis Gutschein Migros
im Wert von CHF 80.–
2. Preis Reka-Checks
im Wert von CHF 50.–
3. Preis Gutschein McDonalds
im Wert von CHF 30.–
Die glücklichen Gewinner des
letzten Wettbewerbs sind:
1. Irene Baumann, Buochs
2. Frieda Müller, Beromünster
3. Markus Minder, Trimbach
Auflösung: Seite 22
Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.
Es werden keine Preise bar ausbezahlt.
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Seele and Geist
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