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Das Kundenmagazin der TWL und VBL Was eine Kilowattstunde

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Kurier
Das Kundenmagazin der TWL und VBL
Was eine Kilowattstunde alles kann
Der Sprung über den Rhein
Sparen mit Köpfchen
Wenn der Sperrkassierer klingelt …
Januar 2004
TWL Strom
Was eine
Kilowattstunde
alles kann
Eine Kilowattstunde Strom kostet 14 Cent*. Doch was
ist eigentlich eine Kilowattstunde und was kann man mit
ihr alles machen?
Die Kilowattstunde (kWh) ist die Einheit für elektrische Arbeit. Sie misst
den Energieverbrauch von elektrischen Geräten. Wer energiebewusst ist,
achtet auf den Anschlusswert, der auf dem Typenschild in Watt (W) oder in
Kilowatt (kW) angegeben ist. Multipliziert man ihn mit den Betriebsstunden,
ergibt sich der Stromverbrauch. So leuchte z.B. eine Glühlampe mit 100
Watt Anschlusswert zehn Stunden lang, bis sie eine Kilowattstunde verbraucht
hat (100 W x 10 h = 1.000 Wh = 1 kWh). Eine Kochplatte mit einem
Anschlusswert von 1.000 Watt benötigt in einer Stunde schon eine Kilowattstunde Strom.
1 Mittagessen für vier Personen kochen
2 Abende fernsehen
4 Jahre lang die Zähne mit der elektrischen Zahnbürste putzen
15 Hemden bügeln
20 Stunden Radio höhren
50 Kuchenteige mit dem Handmixer anrühren
70 Tassen Kaffee mit der Kaffemaschine kochen
* Arbeitspreis im
TWL Privat-Familiy
ab 1. Januar 2004
Impressum
Kostenlose Kundenzeitschrift
der Technischen Werke
Ludwigshafen AG und
der Verkehrsbetriebe
Ludwigshafen GmbH
Erscheint viermal jährlich
Redaktion
Ute Weyers-Lüttinger (Ltg.)
Kariona Hauck
Industriestraße 3a
67063 Ludwigshafen
Telefon 505-2550
Telefax 505-2730
E-mail: ute.weyersluettinger@twl.de
Abbildungen
TWL-Pressestelle
Unilever Bestfoods
Deutschland GmbH
Hans-Georg Merkel
Foto Kunz
Foto Meinberg
Initiativkreis Erdgas &
Umwelt
Mauritius Images
Roche Diagnostics GmbH
Miele
Layout, Satz, Lithografie
K. E. Groß
Werbeagentur GmbH,
Meckenheim
Druck
pva, Druck- und Mediendienstleistungen, Landau
100 Stunden Modelleisenbahn fahren lassen
300 Löcher mit der Bohrmaschine bohren
TWL Contracting
Der Sprung über den Rhein
Seit 1. September sind die TWL jetzt auch in Mannheim aktiv. Zusammen mit ihrem Partner EnBW
Energy Solutions haben sie die komplette Hauptabteilung Energie- und Medienerzeugung der
Pharmafirma Roche Diagnostics in Waldhofen übernommen. Damit ist ihnen zum ersten Mal mit
einem Contracting-Geschäft der Sprung über den Rhein gelungen
R
oche Diagnostics GmbH gehört zum internationalen
Roche-Konzern und gilt weltweit als die Nummer Eins für
Diagnostika. Am Standort Mannheim
arbeiten 6.500 Mitarbeiter. Roche
bündelt dort weltweit Forschung,
Entwicklung, Produktion, Logistikzentrale und das strategische Marketing. Besser bekannt als „Böhringer
Mannheim“ erfreut sich der Standort einer kontinuierlich steigenden
Nachfrage und damit einhergehend
einer starken Produktionsausweitung.
Bisher hat die Firma Roche
Diagnostics ihre technischen Anlagen zur Energie- und Medienversorgung für ihr Werk in Mannheim-Waldhof selbst betrieben. Im
Zuge der geplanten Restrukurierung
und Optimierung der Energieerzeugung wurden die Vorteile einer Auslagerung dieser Energie- und Medienversorgung geprüft. Im anschließend ausgeschriebenen Wettbewerb
konnte sich das gemeinsame Angebot von TWL und EnBW Energy
Solutions im Januar 2003 erfolgreich
gegen die Mitbewerber MVV, RWE
und HEW durchsetzen.
Die Energie- und Medienversorgung umfasst die Bereitstellung
von Dampf, Strom, Klima-Kaltwasser, Kühlwasser, Ammoniak (NH3)Kälte für Kälteanlagen, Druckluft,
Frischwasser, vollentsalztes (VE)Wasser zu Produktionszwecken und
Erdgas.
Im Laufe der nächsten zwei Jahre
werden rund sieben Millionen Euro
für die Energie- und Medienversorgung von Roche investiert. Der
Großteil der Investitionen fließt in
das Kraftwerk, wo die alten Kohlekessel zur Erzeugung von Wärme,
Strom und Absorberkälte durch moderne Erdgas-Kesselanlagen ersetzt
werden. Die beiden neuen Kessel
werden eine Leistung von 40 bzw. 25
Tonnen Dampferzeugung pro Stunde haben. Die beiden heute vorhandenen Leitwarten werden zusammengeführt. Außerdem wird die verbleibende modernisierte Leitwarte an die
Verbundleitwarte der TWL in der
Industriestraße angebunden, um die
Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen.
Die Firma Roche
Diagnostics in
Mannheim-Sandhofen
wird seit dem Herbst von
TWL und EnBW Energy
Solutions versorgt
3
TWL Energiesparen
M
Sparen
mit Köpfchen
Geiz ist geil, will uns die Werbung einreden. Finden wir nicht.
Es gibt genug intelligente Möglichkeiten zu sparen: zum Beispiel
durch sinnvolles Heizen und Lüften
4
ehr als drei Viertel des häuslichen Energieverbrauchs
entfallen auf die Heizung.
Weitere zwölf Prozent auf die Erzeugung von Warmwasser. Wer hier den
Rotstift ansetzt, kann auf Anhieb ein
erkleckliches Sümmchen einsparen.
Und das gelingt häufig, ohne dass
man auf Komfort verzichten muss.
Die wichtigste Regel beim Heizen
lautet: Räume nicht überheizen. Wer
allein die Raumtemperatur um ein
Grad absenkt, spart rund sechs Prozent seiner Heizkosten. Außerdem
muss nicht jeder Raum auf die gleiche Temperatur aufgeheizt werden.
Experten empfehlen für Wohn- und
Eßzimmer 20 Grad, für Arbeits- und
Kinderzimmer 22 Grad, für die Küche 18 Grad, und im Schlafzimmer
genügen 16 bis 18 Grad Celsius. Nur
im Badezimmer darf es während der
Nutzungsdauer wärmer sein: wohlige 24 Grad Celsius. In nur zeitweise
genutzten Räumen, wie Gästezimmer, Hobbyraum oder auch in Fluren, reicht es, die Heizung nach Bedarf aufzudrehen.
Raumklima
Wer an der Heizung spart, tut nicht
nur seinem Geldbeutel Gutes, sondern auch seiner Gesundheit. Ein
überheiztes Wohnzimmer ist nämlich
aus medizinischer Sicht ein zweifelhaftes Vergnügen, weil so Erkältungskrankheiten begünstigt werden.
Die gesündeste Raumtemperatur
liegt aus Sicht der Mediziner zwischen 18 und 20 Grad Celsius.
Die einfachste Übung ist richtiges
Lüften. Anstatt die Fenster permanent
„auf Kipp“ zu stellen, sollte man regelmäßig stoßlüften. Fünf bis zehn
Minuten bei weit geöffnetem Fenster
genügen schon, um Wasserdampf,
Schadstoffe und Gerüche aus der
Raumluft zu entfernen. Das ist nicht
nur energiesparender, sondern auch
gut für das Raumklima.
Übrigens: Trockene Luft wird als
kälter empfunden als ausreichend
feuchte Luft. Außerdem ist trockene
Luft oft dafür verantwortlich, dass
der Hals kratzt, die Haut spannt und
die Nasenschleimhaut sich wie Pergament anfühlt. Deshalb immer für
genügend Luftfeuchtigkeit sorgen.
Dies kann man mit Wasserverdunstern an den Heizkörpern und regelmäßiges Lüften erreichen. Auch
Pflanzen geben Feuchtigkeit ab und
verbessern das Raumklima. Bei ausreichender Luftfeuchtigkeit wird
auch eine etwas abgesenkte Raumtemperatur als angenehm empfunden. Mit einem Hygrometer lässt sich
das Raumklima problemlos kontrollieren. Als ideale Luftfeuchtigkeit gilt
ein Wert von 45 bis 55 Prozent.
Heizen nach Bedarf
Die unterschiedliche Temperatur
in den einzelnen Zimmern lässt sich
mit Hilfe von Thermostatventilen erreichen, an denen sich die Raumtemperatur individuell einstellen
lässt. Dabei wird auch die Aufheizung eines Raumes z.B. durch die
einfallende Sonneneinstrahlung oder
wärmeabstrahlende Geräte berücksichtigt.
Ordentlich spart auch, wer die
Heizung während einer längeren
Abwesenheit und nachts absenkt.
Bereits eine Stunde vor dem Schlafengehen kann die Heizung zurückgeschaltet werden. Wer seine Heizung prinzipiell um ein Grad absenkt
und nachts um weitere drei Grad,
spart satte 15 Prozent seiner Heizkosten. Das ist fast ein Sechstel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt! Unter 15 Grad sollte die Raumtemperatur allerdings nicht absinken,
da der Energiegewinn sonst durch zu
starkes Aufheizen wieder verloren
geht.
Wartung und Technik
Auch Kleinigkeiten zeigen zusammengenommen häuf ig große
Wirkung: So sollte man darauf achten, dass die Wärmeabgabe der Heizkörper nicht eingeschränkt wird.
Nackte Heizkörper sind nicht immer
schön, aber die beste Gewähr dafür,
dass sich die Wärme ungehindert im
Raum ausbreiten kann. Lange Vorhänge, ungünstig plazierte Möbel
und auf die Heizkörper montierte
Trockenstangen mit Wäsche schlukken bis zu 20 Prozent Wärme.
Rolläden und Vorhänge sollten
nachts geschlossen werden, damit die
Wärme nicht durch die Fenster entweichen kann. Isolieren Sie Ihre
Heizkörpernischen und bringen Sie
eine reflektierende Silberfolie an.
Und schließlich: Denken Sie daran,
Ihre Heizkörper regelmäßig zu entlüften und zu reinigen. Dabei sollten
Sie auch die Funktion der Thermostate überprüfen.
Neben den Änderungen bei den
Heizgewohnheiten lassen sich natürlich auch durch technische Verbesserungen erhebliche Spareffekte erzielen. So sollte die Heizungsanlage
regelmäßig gewartet werden, damit
sie energiesparend und zuverlässig
arbeitet. Für solche Aufgaben ist der
Fachbetrieb oder der Kundendienst
der TWL der richtige Ansprechpartner.
Die derzeit effizienteste Möglichkeit zur Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser bietet die
Gas-Brennwertheizung, denn sie
kann auch die im Abgas enthaltene
Wärme nutzen. Tauscht man eine alte
Heizungsanlage gegen eine moderne
Gas-Brennwertanlage aus, was jedoch in der Regel nur Haubesitzern
möglich ist, können bis zu 30 Prozent Energie und Kosten eingespart
werden.
Sparen wo es sich lohnt
Wer großzügig heizt, dabei aber beim Verlassen des Raumes gewissenhaft das Licht ausschaltet, kann
kaum etwas sparen. Viele Verbraucher wissen nicht, wieviel Energie sie für Heizung und Warmwasserbereitung brauchen. Hätten Sie gewußt, wo sich Energie sparen wirklich lohnt?
Warmes Wasser sparen
Zweitgrößter Energieverbraucher im Haushalt ist die
Warmwasserbereitung. Auch hier kann man ordentlich
sparen, wenn man ein paar Tipps beherzigt:
Temperatur in Warmwasserspeichern auf 45 °C
begrenzen. Das langt für die meisten Anwendungen, ansonsten die benötigte Wassermenge
zusätzlich erhitzen und zum Baden bei Bedarf
kurz hochheizen
Duschen statt Baden: für ein Wannenbad wird dreibis viermal mehr Energie benötigt
Spar-Brauseköpfe installieren
Tropfende Wasserhähne reparieren - es geht nicht
nur Wasser verloren, sondern auch Energie
Warmwasser nicht unnötig laufen lassen, z.B.
beim Rasieren oder Zähne putzen
Warmwassergeräte während längerer Abwesenheit
abstellen
Einhandmischer installieren, denn wenn das
Warmwasser gleich mit der richtigen Temperatur
aus dem Wasserhahn kommt, gibt es weniger
Leerläufe
Bisher nicht isolierte Warmwasserleitungen im
Keller isolieren
Kleine Entnahmestellen, die vom zentralen
Speicher zu weit entfernt sind, z. B. in der Gästetoilette, von der zentralen Warmwasserbereitung
abtrennen und Warmwasserspeicher installieren
5
TWL Stand-by
Schalten Sie mal
richtig ab ...
Zeit schlafen zu gehen, denkt man sich und drückt auf die Fernbedienung.
Mit einem Klick ist der Fernseher aus. Denkste!
M
it einem Klick auf die Fernbedienung ist es meist nicht
getan. Der Apparat bleibt in
Betriebsbereitschaft, wie schon das
Radio, der CD-Spieler, der Verstärker, der Video-Rekorder, die Stehleuchte und und und. All die Geräte
befinden sich im Stand-by-Betrieb und verbrauchen weiterhin Strom.
Manche mehr und manche weniger.
Viele stellen sich sogar geradezu als
Stromfresser heraus. Und manche
kann man gar nicht mehr richtig ausschalten, ohne den Stecker zu ziehen.
Praktisch aber teuer
Allzeit bereite Fernseher und Video-Rekorder sind bequem, aber teuer. Die 33 Millionen Fernsehapparate, die in bundesdeutschen Haushalten stehen, laufen oft bis zu 20 Stunden täglich in Halbacht-Stellung.
Denn im Schnitt wird nur gut vier
Stunden ferngesehen. Im Betriebszustand verbraucht ein Fernsehgerät
durchschnittlich 100 Watt, im Standby-Betrieb immerhin noch etwa zehn
Watt. Im Jahr summiert sich dieser
zusätzliche Stromverbrauch auf rund
73 Kilowattstunden. Bei älteren Geräten liegen die Zahlen sogar noch
bedeutend höher.
Manche Elektrogeräte, z. B. Halogenlampen, benötigen einen Trafo,
der häufig direkt mit dem Stecker
verbunden ist. Beim Ausschalten dieser Geräte trennt man nur das Endgerät vom Netzteil, so dass weiterhin Strom verbraucht wird. Falls Sie
nicht wissen, ob ein Gerät im Standby-Betrieb läuft oder wirklich ganz
ausgeschaltet ist, fassen Sie den Tra-
6
fo einfach mal. Ist er leicht erwärmt,
fließt Strom. Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, dann können Sie
den Stromverbrauch auch messen. In
unserer Energieberatung in der Bismarckstraße 116 verleihen wir Energiemessgeräte gegen eine Kaution
von 25 Euro. 14 Tage lang haben Sie
dann Zeit, den Energieverbrauch Ihrer Geräte auf Herz und Nieren zu
prüfen.
Was also tun?
Wenn Sie den Neukauf eines Gerätes planen, haben Sie alle Fäden in
der Hand: Entscheiden Sie sich für
ein abschaltbares Gerät und informieren Sie sich über den Stromverbrauch im Stand-by-Modus. Die richtige Entscheidung erspart Ihnen jahrelange unnötige Stromverluste und
damit Kosten. Außerdem tragen Sie
mit dazu bei, dass weniger nicht abschaltbare Geräte und Stromfresser
auf den Markt kommen. Planen Sie
keinen Neukauf, dann schalten Sie
ihre Geräte wirklich aus! Lässt sich
Ihr Gerät nur in den Stand-By-Modus schalten, ziehen Sie den Stecker
oder benutzen Sie eine abschaltbare
Steckerleiste. Die Steckerleiste mit
Ausschalter hat den Vorteil, dass Sie
gleich mehrere Geräte auf einmal
ausschalten können - ideal für das
Heimbüro oder die Hi-Fi-Anlage.
Achten Sie auf Qualität und darauf,
dass die Steckerleiste einen Überspannungsschutz hat. Indem sie Ihre
Geräte gleichzeitig vor Überspannungen im Netz schützen, schlagen
Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.
Eine gute Wahl sind auch PowerSafer, die es für verschiedene Gerätegruppen gibt. Dabei handelte es sich
Vorschaltgeräte, die den Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb minimieren. Die angeschlossenen Geräte
können weiter mit der Fernbedienung
gesteuert werden und sind wieder
blitzschnell verfügbar. Oft ist auch
hier ein Überspannungsschutz eingebaut.
Überspannungen
Jede Schaltung im Stromnetz – sei es nun das Anschalten vom Licht im
Haushalt oder eine Umschaltung im Umspannwerk – löst ein Schwanken
der elektrischen Energie aus. Geräte mit elektronischen Bauteilen
reagieren oft empfindlich auf Überspannungen im Stromnetz. So werden
den TWL jedes Jahr rund 100 defekte Geräte gemeldet. Da sich
Schaltungen im TWL-Netz aber ebenso wenig vermeiden lassen wie das
An- und Ausschalten elektrischer Geräte im Haushalt, kommen die TWL
– wie überhaupt alle Stromversorger – für Schäden durch Überspannungen nicht auf. Jeder Stromkunde ist für den Überspannungsschutz
in seinem Haus selbst verantwortlich.
99 Prozent aller Schäden durch Überspannungen im Haushalt
könnten durch das Vorschalten eines Zwischensteckers mit eingebautem Überspannungsschutz verhindert werden.
TWL Nachrichten
The winner is …
Der Oscar steht für Qualität. Mit ihm verbinden sich Namen wie Peter Ustinow,
Ingrid Bergman, Catherine Zeta-Jones, Roman Polanski und vieler anderer Stars.
Wie kommen da die TWL ins Spiel?
G
anz einfach: Was der Filmbranche der Oscar, ist der Energiebranche der Effi. Beide Auszeichnungen werden für überragende Leistungen vergeben. Und für diese sind die
TWL Mitte Oktober zum zweiten
Mal geehrt worden. Für den sinnvollen und intelligenten Umgang mit
Energie haben Sie den Energie-Oscar, den Effi, erhalten.
Der Energie-Effi ist das Gütesiegel der Effizienz Offensive Energie Rheinland-Pfalz e.V. (EOR). Die
EOR würdigte damit die herausra-
genden Leistungen der TWL in den
Bereichen Kundenberatung, Energiekonzepte und Energie-Contracting.
„Zur Erlangung dieses Gütesiegels
müssen hohe Qualitätsstandards erfüllt werden. Die TWL haben alle
Überprüfungen bestens bestanden
und sich die begehrte Auszeichnung
verdient,“ sagte EOR-Vorstandsvorsitzender Horst-Dieter Spitz, der die
Auszeichnung Giso Rocker, Kaufmännischer Vorstand der TWL, überreichte.
So erreichen
Sie uns
Strom wird teurer
Der heiße Sommer dieses Jahres hat sich auch bei den Strompreisen bemerkbar gemacht:
Die Beschaffungspreise für elektrische Energie sind erheblich gestiegen
D
azu kommt die Erhöhung der Abgabe zur Förderung
erneuerbarer Energien (EEG) zum 1. Januar 2004.
Die TWL kommen deshalb nicht umhin, die Strompreise
sowohl für die Kunden mit Sonderverträgen als auch die
Tarifkunden zu erhöhen.
Die meisten Kunden der TWL haben den StromSondervertrag TWL Privat-Bestpreis abgeschlossen. Für
sie ergibt sich zum Jahreswechsel sowohl beim Singleals auch beim Family-Vertrag eine Erhöhung des Arbeitspreises um 0,43 Cent netto pro Kilowattstunde. Sie zah-
len künftig einen Arbeitspreis von 17,80 Cent bzw. 14
Cent pro Kilowattstunde. Die Abrechnung nach Single
oder Family erfolgt jeweils nach dem für den Kunden
günstigsten Preismodell.
Haushaltskunden, die ihren Strom zum Allgemeinen
Tarif beziehen, zahlen künftig einen Arbeitspreis von
14,96 Cent proKilowattstunde brutto, also 0,5 Cent pro
Kilowattstunde netto mehr.
Der Grundpreis bleibt sowohl beim Allgemeinen Tarif als auch bei den Sonderverträgen wie gehabt.
Strommarkt in Bewegung
Die TWL lässt niemanden im
Dunkeln stehn
Unser best energy UniversalTarif mit Komplettservice bringt
Sie und Ihr Portmonnee zum Lächeln! ...“ hat der Berliner Stromlieferant vor kurzem noch geworben.
Nun bläst er zum 1. Januar alle Lichter aus.
Anders als DAS, Ares und Riva,
die ihre Stromkunden erst nach Aufgabe ihrer Geschäftstätigkeit informiert hatten, hat Best energy bereits
im Oktober ihr Ende angekündigt.
Auch für 40 Haushalte in Ludwigshafen hieß es nun, sich wieder einen
neuen Stromlieferanten zu suchen.
Rund 90 Prozent haben die TWL bis
heute zu ihrem Favoriten erklärt und
einen neuen Vertrag mit uns geschlossen.
Doch nicht nur für Haushaltskunden sind die TWL erste Wahl,
wenn auch hier die Wechselquote mit
unter einem Prozent besonders niedrig liegt. Auch in Gewerbe, Handwerk und Industrie weiss man die
TWL zu schätzen. So hat jetzt auch
die Raschig GmbH mit ihren Niederlassungen in Bochum und Espenhain
die TWL ab 1. Januar 2004 zu ihrem
Stromversorger gewählt. „Neben den
Strompreisen konnten die TWL als
örtlicher Versorger gegenüber den
auswärtigen Mitbewerbern vor allem
mit ihrem Dienstleistungsangebot
und dem Vor-Ort-Service trumpfen“,
so Hermann Schunder, TWL-Vertriebsleiter Energiebeschaffung und
Großkundenbetreuung. Neben dem
Städtischen Klinikum - das wie alle
anderen Ludwigshafener Krankenhäuser seinen Strom von den TWL
bezieht - haben auch die WoellnerWerke und die Rheinpfalz Verlag und
Druckerei GmbH die TWL mit der
Stromversorgung im kommenden
Jahr neu beauftragt bzw. eine Weiterführung der Versorgungsverträge vereinbart.
Zentrale
Telefon 505-0
Telefax 505-3000
Kostenlose Hotline
0800-11 22 700
Kundenzentrum
Um-, Ab- und
Anmeldungen
Industriestraße 3
67063 Ludwigshafen
Montag - Freitag
7.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Telefon 505-3333
Telefax 505-2709
Energieberatung
Beratung zu allen Fragen
rund um Energie und
Trinkwasser
Bismarckstraße 116
Das symbolische Tor zur
67059 Ludwigshafen
Pfalz vor dem RathausMontag - Freitag
center öffnet sich zur
9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Fußgängezone BismarckTelefon 505-2490
straße
Telefax 505-2880
Kundendienst
Wartung und Reparatur
für Gasheizungen
Telefon 505-2437 und
505-2837
Hilfe bei Störungen
(24 Stunden-Service)
Strom
Telefon 505-375
Gas/Wasser
Telefon 505-230
Fernwärme
Telefon 505-246
Internet
http://www.twl.de
E-Mail
info@twl.de
7
TWL Bus & Bahn
Zwischen den
Jahren
D
Augenschmaus in Lu
So erreichen
Sie uns
Verkehrsbetriebe
Ludwigshafen GmbH
Hauptstraße 320
67067 Ludwigshafen
Telefon 0621/5404-0
Telefax 0621/5404-293
Kostenlose Hotline
0800-77 00 022
Kundenzentrum
Ludwigstraße 6
67059 Ludwigshafen
Telefax 0621/5404-299
Öffnungszeiten
Mo-Fr 8.00-17.00 Uhr
Kundenberatung
Telefon 5404-352
Telefon 5404-353
Telefon 5404-354
Fahrplanauskünfte
Telefon 5404-357
Tarifauskünfte
Telefon 5404-251
Telefon 5404-252
Automatenstörung
Telefon 5404-200
Anregungen,
Beschwerden
Telefon 5404-250
Telefon 5404-351
Erhöhtes
Beförderungsentgelt
Telefon 5404-355
Internet
http://www.vbl-lu.de
E-Mail
info@vbl-lu.de
8
Appetit machen auf ein besonderes Ereignis wollen die VBL mit der oben
abgebildeten Straßenbahn. Die Kunstausstellung „Der Blaue Reiter – Die
Befreiung der Farbe“ ist der abschließende Höhepunkt des Ludwigshafener
Jubiläumsjahres. Noch bis zum 29. Februar sind im Wilhelm-Hack-Museum
211 Werken von 13 Künstlerinnen und Künstlern der Gruppe Blauer
Reiter zu sehen, darunter auch Bilder, die aus Privatsammlungen stammen und deshalb bisher selten in Ausstellungen gezeigt wurden. Ein
Augenschmaus besonderer Güte – den man sich nicht entgehen lassen
sollte.
ie Verwaltungen von TWL und
VBL sind auch zwischen den Jahren für ihre Kunden da. Die Energieberatung in der Bismarckstraße 116
ist wie üblich von 9 Uhr bis 18 Uhr
geöffnet, die Verwaltung in der
Industriestraße 3 von 7.30 Uhr bis 17
Uhr und das Kundenzentrum der
VBL am Berliner Platz von 8 Uhr bis
17 Uhr. Nur an Silvester und Neujahr ist geschlossen.
Für die Entstördienste der TWL
gibt es überhaupt keine Pause. Sie
sind auch während der Feiertage unter folgenden Rufnummern jederzeit
erreichbar: Strom 505-375, Gas und
Wasser 505-230 sowie Fernwärme
505-246.
Busse und Bahnen an Silvester und Neujahr
An Silvester, 31. Dezember, verkehren die Busse und Bahnen der VBL und der Rhein-Haardtbahn (RHB) wie an
jedem üblichen Samstag. Am Neujahrstag gilt sowohl bei den VBL als auch bei der RHB der Sonntagsfahrplan
I
n der Silvesternacht fahren die Nachtbusse
der VBL nicht nur wie im Fahrplan ausgewiesen um 0.30 Uhr, 1.30 Uhr und 3.03
Uhr, sondern auch zusätzlich um 2.30 Uhr
vom Berliner Platz aus in alle Ludwigshafener Stadtteile (außer Ruchheim). Auch
von Mannheim nach Ludwigshafen werden zusätzliche Bahnen angeboten und zwar
um 2.00 Uhr und 3.00 Uhr vom Paradeplatz
aus über den Hauptbahnhof Mannheim zum Berliner Platz. Alle Bahnen haben Anschluss an die Nachtbusse, ggf. wird dieser abgewartet.
Aus den einzelnen Stadtteilen in die Stadtmitte bestehen folgende zusätzliche Fahrtmöglichkeiten: Rheingönheim 2.16 Uhr, Niederfeld 2.49 Uhr, Maudach 3.04
Uhr, Notwende 2.53 Uhr, Oggersheim Endstelle 3.04 Uhr,
Pfingstweide 3.00 Uhr und Oppau 3.08 Uhr. Die Busse
halten außer an den genannten Haltestellen an allen regulären Haltestellen für Früh- und Spätwagen.
Nach Mannheim zum Paradeplatz kommt
man in der Silvesternacht mit der Straßenbahn ab Berliner Platz nicht nur wie üblich um 0.35 Uhr, sondern zusätzlich auch
um 1.35 Uhr, 2.35 Uhr und 3.35 Uhr.
Die RHB wird nach Mitternacht in jeder
Richtung drei Sonderzüge einsetzen. Zusätzlich zum normalen Fahrplan fährt um
1.05 Uhr, 2.05 Uhr und 3.45 Uhr ein außerplanmäßiger Zug von der Oggersheimer Endstelle
zum Bahnhof Bad Dürkheim. In der Gegenrichtung starten die zusätzlichen Züge um 0.35 Uhr, 1.35 Uhr und
2.35 Uhr am Bahnhof Bad Dürkheim. Alle Sonderfahrten haben in Oggersheim Anschluss an die Nachtbusse
der Verkehrsbetriebe Ludwigshafen.
Alle Fahrtmöglichkeiten können im Internet unter
www.vbl-lu.de und www.vrn.de abgerufen werden. Eine
„Persönliche Fahrplanauskunft“ erteilen die VBL unter
der Telefonnummer 5404-357.
Jahreskarten im neuen Gewand
Die VBL-Jahreskarten haben ihr Aussehen geändert
A
lle neu ausgegebenen Jahreskarten sowie das Semester-Ticket haben eine neue Farbe bekommen, die
identisch mit dem Anmeldeformular
ist. Damit sind sie - obwohl im Layout
gleich - auf einen Blick leicht zu unterscheiden. Neu auch, dass im neu-
en Jahr alle personenbezogenen Karten, die neu ausgegeben werden, nach
und nach auf eine Gültigkeit von zwei
Jahren umgestellt werden. Nur das
MAXX-Ticket bildet hier eine Ausnahme, da sich der berechtigte Personenkreis jährlich sehr stark ändert.
Im frischen Grün präsentiert sich die
Karte ab 60. Ab Frühjahr wird sie nach
dem neuen RheinNeckar-Ticket als
nächste mit einer auf zwei Jahre
erweiterten Gültigkeit ausgegeben
TWL Schlaglicht
Wenn der Sperrkassierer klingelt ...
7,3 Prozent aller Erwerbsfähigen in Ludwigshafen sind arbeitslos, rund 4.000 Haushalte in
Ludwigshafen beziehen Sozialhilfe. Und hinter jeder Zahl steht ein Schicksal – und oft auch
mehrere Gläubiger
I
n Erinnerung an den gerade überstandenen Vorweihnachtstrubel
mag man die Zahlen gar nicht
glauben. In der Stadt brummte es, die
Geschäfte waren voll. Aber der Eindruck trügt, das turbulente Weihnachtsgeschäft kann die Absatzflaute während des restlichen Jahres nicht
ausgleichen. Die Händler klagen über
den Absatzrückgang. Aber auch
Dienstleistungsunternehmen wie die
TWL leiden unter der wirtschaftlichen Misere vieler ihrer Kunden.
Die Zahlen sind erschreckend:
Mehr als 51.000 Mahnungen haben
die TWL im Jahr 2003 an ihre säumigen Kunden verschickt und über
6.100 Mal haben sie Kunden den
Strom sperren müssen. Vor sechs Jahren waren die Zahlen nur halb so
hoch. Eine Stromsperrung trifft die
Betroffenen hart, besonders im Winter. Manch einer wird sich fragen, ob
die TWL da nicht zu rigoros vorgehen.
„Es ist oft ein Drahtseil-Akt zwischen Konsequenz und Menschlichkeit“, sagte Dr. Thomas Waßmuth,
Leiter der TWL-Abteilung Vertrieb.
„Wir versuchen unseren Kunden so
weit wie möglich entgegen zu kommen, allerdings müssen wir auch einen Willen zur Begleichung der
Schulden erkennen.“ So werden, bevor es zur Stromunterbrechung
kommt, den säumigen Zahlern drei
Aufforderungen zum Bezahlen der
offenen Rechnung zugestellt. Wer
innerhalb dieser Fristen seine Rechnung begleicht, braucht keine Sperrung zu fürchten. Gehen jedoch keine Zahlungen ein und wird kein
Versuch einer gütlichen Regelung
von Seiten des Schuldners gemacht,
greifen die TWL zum letzten Mittel,
der Stromsperrung. Aber auch jetzt
kann diese noch verhindert werden,
wenn man beim TWL-Mitarbeiter,
der zur Sperrung kommt, seine Rechnung zahlt - und wenn es nur die
Hälfte der Forderung ist.
In vielen Fällen bemühen sich die
Betroffenen leider erst nach einer
Sperrung ihre Schulden zu zahlen.
Das können sie - damit es schneller
geht - während der Öffnungszeiten
direkt am Schalter der TWL in der
Industriestraße. Dann kommen die
TWL innerhalb weniger Stunden vorbei, um den Kunden wieder mit
Strom zu versorgen.
„Viele unserer säumigen Kunden
bemühen sich um eine gütliche Regelung über die Abzahlung ihrer
Schulden“, berichtet Dr. Thomas
Waßmuth. „Ihnen kommen wir natürlich so weit wie möglich entgegen.
Deshalb akzeptieren wir oft auch
Teilzahlungen oder vereinbaren Ratenzahlungen für die Rückstände.“
Allerdings gibt es auch schwarze
Schafe unter den säumigen Kunden,
die keinerlei Bereitschaft zeigen, ihre
Schulden zu begleichen und sich allen Versuchen der TWL, die Angelegenheit zu regeln, entziehen. Bei ihnen müssen die TWL oft alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um an ihr
Geld zu kommen bzw. um eine
Stromsperrung durchzusetzen. Vor
dem Hintergrund, dass die TWL allein im Jahr 2003 rund 500.000 Euro
Außenstände abschreiben mussten,
wird deutlich, dass hier Konsequenz
gefordert ist. Letztendlich müssen
alle anderen Kunden diesen Betrag
über ihre Stromrechnung mitzahlen.
Rund 6.100 Mal haben
die TWL im Jahr 2003
zum letzten Mittel, der
Stromsperrung, greifen
müssen
9
TWL Junge Seite
Sie ist das erfolgreichste Tanzmariechen in der närrischen Geschichte von
Ludwigshafen. Gerade mal 1,50 Meter groß, aber mit einem riesigen Elan
tanzte sich Melanie Neu vom Fastnachtsclub „Ruchemer Schloßhogger“ bei
Meisterschaften und Turnieren gleich mehrfach an die Spitze
ist ihr Leben
1999 fand ich einen Zettel im Briefkasten, dass
der neu gegründete Fastnachtsclub Mädchen und
Jungen im Alter von vier bis 15 Jahren zum Aufbau einer Garde sucht“, erinnert sich Melanie an
die Anfänge ihrer Karriere. Schon in ganz jungen Jahren ein Fan von Fasching, vom Verkleiden, dem Frohsinn und des Tanzes, meldete sich die gebürtige Mannheimerin sofort. So wurde sie nicht nur für den Verein
und die Garde aktiv, sondern auch Gründungsmitglied.
Seit fünf Jahren tanzt
Melanie Neu für die
Ruchemer Schloßhogger
Gemeinsam mit 15 weiteren Mädchen tanzte sie zunächst in der Garde bei der Trainerin Clara Nadoba,
die auch die Tanzmariechen der Schifferstadter Karnevalsgesellschaft Schlotte betreut. Diese erkannte schnell das große Talent der Schülerin und
beförderte sie noch während
der ersten Saison zum
Tanzmariechen. Ganze
zwei Monate Zeit hatte Melanie damals zum Einstudieren ihres
Premierentanzes. Um perfekt zu
sein, trainierte sie zusätzlich in
den Ferien. Mit Erfolg! In ihrer
dritten Kampagne wurde sie bei
einem Turnier in der FriedrichEbert-Halle erstmals Stadtmeisterin. Von diesem Zeitpunkt an
wurde sie beim Training von ihrer
Mutter, Silvia Neu, unterstützt, die heute nicht nur ihre Trainerin, sondern auch wichtigste Ansprechpartnerin in Kostümfragen ist.
Auch außerhalb der Stadtgrenzen wurde Melanie
bald bekannt. So belegte sie im Januar des letzten
Jahres einen schönen 3. Platz bei den Pfalzmeisterschaften in Kaiserslautern. Ihre Mitschülerinnen und
Mitschüler in der freiwilligen 10. Klasse der Hauptschule in Oggersheim finden Melanies Engagement
super-toll und verfolgen genau ihre Auftritte und
Turniere. „Im Sportunterricht werde ich oft auf-
10
gefordert, mal etwas vorzumachen“, erzählt Melanie, für
die der Tanz aber viel mehr ist. „Mir gefällt das Sportliche daran, die Akrobatik, das fasziniert mich“, betont
sie. Zwei Mal die Woche trainiert sie drei Stunden, beginnt mit Dehnungsübungen, geht dann zu AkrobatikElementen wie Bogen, Flick-Flack und freies Rad über,
zuletzt zur Choreografie ihres aktuellen Tanzes. „Die
Musik suche ich mir selber aus“, verrät sie. Zusätzlich
zu ihrem eigenen Training hat sie inzwischen auch ein
kleines Mädchen in ihre Obhut genommen. Neun Jahre
alt ist das Tanzmariechen Sarah Sahin, das
sie nach ihren eigenen Übungseinheiten
trainiert. „Sarah macht sich gut“,
freut sie sich über die Fortschritte
ihres erfolgversprechenden Zöglings.
Für weitere Hobbies bleiben Melanie,
die sich zur Zeit um eine Ausbildungsstelle als Sozialversicherungsangestellte
oder Verwaltungsfachangestellte bemüht,
nicht viel Zeit. Das Training, rund 30 Auftritte im Laufe einer Kampagne im gesamten
vorderpfälzischen Raum, dazu die Turniere und Meisterschaften nehmen fast ihre
ganze Freizeit ein. Die junge Frau
nimmt es jedoch sehr gelassen. „Ich
kann mir noch lange nicht vorstellen,
dass ich aufhöre. Das Tanzen gehört einfach zu meinem Leben“, sagt sie. In ihrem Zuhause in Ruchheim hat sie all die Orden gesammelt, die sie vom eigenen und von befreundeten
Vereinen geschenkt bekommen hat. Dicke Ordner von Fotos und Zeitungsartikel sowie Videos
von ihren Auftritten dokumentieren ihre Leistungen. Stets einsatzbereit wartet auch ihr traumhaft
schönes und ganz neues Kostüm. „Das Kostüm
hebt noch einmal die Ausstrahlung und mein
Selbstbewusstsein“, erläutert sie mit strahlenden Augen …
TWL Service
Wussten Sie schon,
dass man beim Waschen Energie
sparen kann?
Nutzen Sie das ganze Volumen
der Waschmaschine. In eine normale 5 Kilogramm-Waschmaschine passen sieben Frotteehandtücher (1,5
kg), ein Bettbezug mit Kopfkissen
und Leintuch (2 kg), fünf Geschirrtücher (300 g), sieben Paar Baumwollsocken (300 g), acht Slips und
drei Herrenunterhemden (500 g).
Wiegen Sie mal nach!
Liebe
Rätselfreunde,
schreiben Sie das Lösungswort auf
eine gültig frankierte Postkarte und
schicken Sie es an:
Kurier
Preisausschreiben
Postfach 21 12 23
67012 Ludwigshafen
Bitte vergessen Sie nicht, Ihre genaue Anschrift mit Vor- und Zunamen
anzugeben. Einsendeschluss ist der
16. Februar 2004 (Poststempel). Unter
den richtigen Einsendungen verlosen
wir insgesamt drei Gutschriften über
250 Euro, 125 Euro und 50 Euro. Die
jeweilige Gutschrift wird bei der
nächsten TWL-Jahresrechnung abgezogen. Teilnahmeberechtigt sind alle
Leserinnen und Leser mit Ausnahme
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
des TWL-Konzerns.
Das Lösungswort unseres Preisrätsels im Kurier Oktober 2003 lautete: TWL-KOM. 1.062 richtige Lösungen haben uns erreicht. Es haben
gewonnen: Christa Huber, Schwalbenweg 35 (Gutschrift über 250
Euro), Roland Kuenkler, Im Hengstpark 2 (Gutschrift über 125 Euro),
Lore Reichert, Georg-Herwegh-Straße 25 (Gutschrift über 50 Euro).
Wählen Sie die Waschtemperaturen immer so niedrig wie möglich!
Verzichten Sie, wenn möglich, auf
Kochwäsche. Normal verschmutzte
Wäsche wird bei 60 Grad schon absolut sauber, und übliche Krankheitserreger und Bakterien werden bei dieser Temperatur auch mit Hilfe des
Waschmittels abgetötet. Das Kochen
der Wäsche ist nur in Ausnahmefällen nötig.
Waschen Sie mit Sparprogrammen! Wenn Ihre Waschmaschine mit
einem Sparprogramm ausgestattet
ist, nutzen Sie es, wenn es sich einmal nicht vermeiden lässt, eine geringe Wäschemenge zu waschen. Das
Sparprogramm senkt den Energie-
Teil
des
Auges
Frosch- zugemessene
lurch
Menge
Hochruf
und Wasserverbrauch um rund ein
Drittel. Am sparsamsten sind Maschinen , die die Wassermenge an die
Wäschemenge anpassen.
Waschen Sie nicht öfter als nötig. Textilien aus Naturfasern müssen
nicht nach jedem Tragen gewaschen
werden. Oft genügt auch mal das einfache Lüften.
Schließen Sie die Waschmaschine am Warmwasser an. Die meiste
Energiemenge brauchen Waschmaschinen für die Warmwasserbereitung.
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Wer nicht nur die
Standard-Programme
seiner Waschmaschine
nutzt, kann einiges an
Energie und Wasser
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Sortieren Sie Ihre Wäsche nicht
nur nach Gewebeart, sondern auch
nach Verschmutzungsgrad der Wäsche. Verzichten Sie bei normal verschmutzter Wäsche auf den Vorwaschgang! Je nach Waschtemperatur sparen Sie zwischen 10 und 20
Prozent Strom ein.
TWL Rezepte
Gegrillter
Schafskäse
Bunte
Fischspieße
Zutaten: (für 4 Portionen)
2 Knoblauchzehen, 1 Bund frischer
Thymian, 1 El rosa Pfeffer,
5 El Olivenöl, 4 Scheiben Schafskäse à 150 g
Zutaten: (für 4 Personen)
1 Stiel Zitronengras, 1 Knoblauchzehe, Schale und Saft von
1 Limone, 5 El Pflanzenöl, Salz,
Pfeffer frisch gemahlen,
400 g Victoriabarsch-Filet,
400 g Lachsfilet ohne Haut,
12 küchenfertige Garnelen,
1 kg Pflanzenfett
Zubereitung: Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Thymian abbrausen und Blättchen abzupfen. Rosa Pfeffer grob
zerstoßen. Mit Olivenöl mischen
und über die Schafskäsescheiben
gießen. Circa 2 Stunden durchziehen lassen. Jede Käsescheibe in
Alufolie einwickeln und fest verschließen. Auf dem Grill circa 10
Minuten grillen. Vor dem Servieren
Käse aus der Folie nehmen und auf
Tellern anrichten.
Zubereitung: Zitronengras putzen,
waschen und das untere Ende fein
würfeln. Knoblauch pellen und fein
hacken. Beides mit Limonenschale
und -saft sowie dem Öl verrühren
und mit Salz und Pfeffer abschmekken. Fisch und Garnelen abspülen
und trocken tupfen. Das Fischfilet
in 2 mal 2 cm große Würfel schneiden. Die Fischwürfel und Garnelen
mit der Limonenmarinade mischen
und circa eine Stunde durchziehen
lassen. Nun Fischwürfel und Garnelen abwechselnd auf lange Holzspieße stecken. Das Pflanzenfett in
einem Fonduetopf erhitzen (auf 175°
C) und die Fischspieße darin circa 2
bis 3 Minuten garen. Dazu schmeckt
eine Limonensauce. Zubereitungszeit
ohne Wartezeit circa 10 Minuten.
Schnelle
Köstlichkeiten für
Silvester
An Silvester will man feiern und nicht lange in der
Küche stehen. Unsere Rezeptvorschläge machen
daher wenig Arbeit, lassen sich gut vorbereiten und
sind dennoch etwas Besonderes: als Vorspeise gibt
es gegrillten Schafskäse, dann stehen zwei Fondues
zur Auswahl und den krönenden Abschluss bildet ein
Parfait aus Granatapfel
Knusprige
Tofuwürfel
Zutaten: (für 4 Personen)
400 g Tofu, 6 El Sojasauce,
2 Eiweiß, 6 El Speisestärke,
1 kg Pflanzenfett
Rezepte und Fotos von
Unilever Bestfoods
Deutschland GmbH
Zubereitung: Tofu in 2 mal 2 cm große Würfel schneiden und mit der
Sojasauce mischen. Circa 30 Minuten durchziehen lassen. Eiweiß
leicht anschlagen. Die Tofuwürfel
darin wenden und anschließend mit
Speisestärke rundherum bestäuben.
Das Pflanzenfett in einem Fonduetopf oder Wok erhitzen (auf 175° C)
und die Tofuwürfel darin 2 bis 3
Minuten knusprig braun ausbacken.
Dazu geraspelten Rettich mit Schnittlauch servieren. Zubereitungszeit
ohne Wartezeit circa 5 Minuten.
Granatapfel-Parfait
Zutaten: (für 4 Personen)
2 Blutorangen, 2 Limonen,
5 Granatäpfel, 4 El Cassis
(Johannisbeerlikör), 1 P. Brunch
(200 g), 50 bis 75 g Zucker,
1 P. Vanillezucker, evtl. Minze oder
Waffeln zum Garnieren
Zubereitung: Orangen und Limonen
auspressen. Granatäpfel halbieren
und ebenfalls mit einer Zitruspresse
entsaften. Orangen-, Limonen- und
Granatapfelsaft mischen und mit
dem Cassis und dem Brunch im
Mixer oder mit einem Schneidstab
kräftig aufschlagen. Mit Zucker und
Vanillezucker abschmecken. In eine
Metallschüssel geben und im
Gefriergerät circa 4 Stunden gefrieren lassen. Das Parfait herausnehmen, leicht antauen lassen und mit
einem Löffelstiel grob zerhacken.
Anschließend mit einem Pürierstab
cremig schlagen und in einen
Spritzbeutel mit großer Sterntülle
füllen.
Das Granatapfelparfait in sehr
gut vorgekühlte Gläser spritzen,
nach Belieben mit Minze und kleinen Waffeln garnieren und sofort
servieren.
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Seele and Geist
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