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DU BIST WAS DU ISST - Natur & Kultur

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DU BIST WAS DU ISST
DU BIST WAS DU ISST ist eine Bildungsserie für den deutschen Sprachunterricht.
Die Sprachvermittlung erfolgt sehr authentisch und ist somit besonders für ein junges
Publikum geeignet. Zwischen Rockmusik und MTV-Style stellen junge Leute auf
unkonventionelle Art und Weise ihr Lieblingsgericht vor.
Durch das Verstehen, Mitmachen und Nachkochen der dargebotenen Rezepte wird
das Publikum mit Hilfe einer indirekten Methodik dazu angeregt, die Fremdsprache zu
praktizieren.
Die Sprachserie präsentiert junge Leute aus dem deutschsprachigen Raum. Sie geben
eine kleine Einführung zu ihrem Lebensumfeld und stellen die Region oder Stadt vor,
in der sie wohnen. Die Protagonisten begründen die Auswahl ihres Lieblingsrezeptes im
kulturellen Kontext und erläutern umgangssprachlich, wie das Essen zubereitet wird.
Im Vordergrund steht die Authentizität der jungen Menschen. Kleine Irrtümer, die den
Jugendlichen während der Küchenarbeit und in ihrer Aussprache unterlaufen, werden
nicht korrigiert. Durch den dokumentarischen Erzählstil wirken die Protagonisten
äußerst natürlich und spontan. Unterhaltsam werden dem Zuschauer alltägliche
deutsche Wörter und Wendungen näher gebracht.
DU BIST WAS DU ISST eignet sich als Vorbild für das praktische Nachkochen der
Speisen, als Anregung zu kurzweiligen Sprachübungen während des Deutschunterrichtes
und kann zu interessanten Diskussionen über grammatikalische Probleme und
Unterschieden in Aussprache und Wortwahl führen.
Da der sprachliche Inhalt dieser Bildungsserie durch Bilder unterstützt wird, kann
der Kurs bereits im Grundkurs verwendet werden. Für Schüler der höheren Stufen
bieten die vielfältigen Details der Serie eine besondere Herausforderung. Aufgrund der
leichten Zugänglichkeit und dem Spaß der Erzählungen wirkt der Kurs auf Schüler ohne
Leistungsmotivation sehr anregend.
Viel Spaß beim Zuschauen und viel Erfolg beim Nachkochen!
Anna Nordqvist
Joakim Vasiliadis
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Du bist was du isst! 978-91-27-41192-0
DU BIST WAS DU ISST
BJÖRN aus Wien
Björns Kaiserschmarrn
Björn lebt in Wien. Er besucht dort das Bundesgymnasium „Bertha von Suttner“. Mit
seinen Freunden und seiner Schwester diskutiert Björn oft über die Zukunft. Er liebt
Spaziergänge durch Wien und fährt gern mit seinen Inline-Skates. Am liebsten schaut
er sich die Schlösser an. Die bekannten Schlösser Wiens sind Schloss Schönbrunn und
Hofburg. Manchmal besucht er den Prater, Wiens Vergnügungspark.
Wien ist die Hauptstadt von Österreich und hat eine lange Geschichte als eine der
bedeutendsten Kaiserstädte Europas. Das Wahrzeichen der Stadt heißt Stephansdom.
Björn kocht für uns das Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph I.: Kaiserschmarrn.
„Mein Name ist Björn und ich werde jetzt einen Kaiserschmarrn zubereiten. Das war die
Lieblingsspeise vom Kaiser Franz Joseph I. und auch von mir. Dazu brauche ich: 3 Eier,
1/4 Liter Milch, Mehl, etwas Salz, etwas Zucker und Rosinen. Ich beginne damit, dass
ich die Eier teile: in Eiweiß und in Eiklar und dann gebe ich das Eiweiß hier hinein. Das
Eidotter kommt auf die andere Seite.
Und jetzt ganz wenig Zucker, ungefähr einen Esslöffel. Das werden wir jetzt schnell
verrühren. Jetzt können wir dazu das Mehl und die Milch geben: ungefähr 70 Gramm
und 1/4 Liter Milch. Das verrühren wir jetzt noch einmal gut. So. Inzwischen können
wir jetzt die Butter aufwärmen. Dann ist es wichtig, die Dinger abzuwaschen, um den
Schnee nachher gut schlagen zu können. Damit der Schnee schön steif wird, kann man
ein bisschen Salz dazu geben. Dann können wir den Teig zum Eischnee dazu mengen.
Man nennt das jetzt, dass man den Teig unterhebt, damit eine schöne, luftige Masse
entsteht. Ja, jetzt ist es gut so. So können wir es lassen.
Jetzt ist es sehr heiß und bevor man den Teig hinein gibt, kann man die Temperatur
etwas hinunterschalten. Wie gesagt, geben wir jetzt noch ein paar Rosinen drüber.
Jetzt dauert es ungefähr 4–5 Minuten.
Dann nimmt man sich am besten zwei Gabeln, dann kann man es am besten zerreißen.
Jetzt werden wir es noch fertig backen, immer wieder umdrehen, bis es rundherum
schön braun ist.
Während das noch vor sich hin backt, mache ich schon einmal die Pfirsichscheiben auf.
Schlecht ist es, wenn man die Spalten direkt auf den Teller dazu gibt, da sie dann den
Teig sehr verschwemmen und der Kaiserschmarrn an Geschmack verliert. Das schaut
schon sehr gut aus. Jetzt sieht man, dass der Teig schon langsam fertig wird. Das sieht
man, wenn er rund herum braun ist. Und damit er nicht verbrennt, werden wir ihn
jetzt schon zubreiten: auf dem Teller. Eine mittelgroße Portion. Das Ganze bestäubt
man dann noch mit Staubzucker. Und dann ist es eigentlich auch schon fertig. Und wie
gesagt: am besten servieren mit Pfirsichspalten.
Guten Appetit und gutes Gelingen beim Nachkochen!“
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Rezept:
3 Eier
1/4 Liter Milch
70 Gramm Mehl
125 Gramm Butter
etwas Salz
etwas Zucker
Rosinen
Die Eier trennen. Zucker und Eigelb verquirlen, Mehl und Milch dazugeben und zu
einem Teig verrühren. Dann den Eischnee schlagen, etwas Salz dazugeben und den
Eischnee unter den Teig heben. In einer großen Pfanne Butter erhitzen, den Teig hinein
geben und mit Rosinen bestreuen. Sobald die Unterseite fest ist, den Schmarrn wenden
und ihn fertig backen, dabei in kleine Stücke zerreißen. Mit Puderzucker bestreuen und
mit Pfirsichspalten servieren.
Zur Sprache
Nützliche Wörter
die Eier
das Mehl die Rosinen
der Esslöffel die Milch 0
der Schnee 0
steif
der Teig -e
hinunterschalten
backen
die Pfirsichscheibe -n
bestäuben
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Aufgaben, Stufe 1
1 Findet im Kochrezept fünf Dinge, die man essen kann und schreibt sie auf.
2 Sucht euch acht zusammengesetzte Wörter im Text aus, und schreibt sie wie im
Beispiel.
Beispiel: rundherum = rund + herum
3 Zur Rechtschreibung: Arbeitet zu zweit. Schüler A liest zehn Wörter vom Text und
Schüler B schreibt sie auf. Dann tauscht ihr die Rollen und korrigiert die Wörter.
Aufgaben, Stufe 2
1 Erklärt mündlich wie man einen Tisch für das Mittagessen deckt. Was braucht man
und wie stehen die verschiedenen Sachen im Verhältnis zueinander?
2 Wenn man kocht, macht man viele verschiedene Sachen. Schaut im Text und
kombiniert die Verben mit den Substantiven.
Eier – verrühren
Zucker – teilen
Mehl – geben
Milch – aufwärmen
Butter – schlagen
Schnee – unterheben
Teig – hinunterschalten
Temperatur – geben
3 Schreibt eine Liste mit allen Zutaten zu Björns Kochrezept! Vergesst nicht, auch die
Menge anzugeben.
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Aufgaben, Stufe 3
1 Gemüsesorten: Welche von den Gemüsesorten isst du, und wozu kann man sie beim
Kochen verwenden? Habt ihr Beispielsrezepte, könnt ihr diese auch nennen.
die Tomate -n
die Gurke -n
die Karotte -n
die Erbse -n
der Spargel
der Spinat
das Radieschen
der Krachsalat
der Rosenkohl -e
die Artischocke -n
die Petersilie -n
die Bohne -n
der Mais
Brokkoli
2 Erzählt mündlich mit Hilfe von den Stichwörtern wie Björn seine Lieblingsspeise
macht.
Eier teilen
Eiweiß hinein geben
Mehl, Milch und Zucker gut verrühren
Butter aufwärmen
Schnee schlagen und steif machen
Salz dazu
Teig zum Eischnee mengen
Teig hinein geben
Temperatur hinunterschalten
Rosinen drüber geben
den Teig fertig backen, braun ist
die Pfirsichscheiben aufmachen
das Ganze mit Staubzucker bestäuben
fertig zum Servieren
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3 Es gibt eine Menge Haushaltsgeräte für das Kochen. Was kann man mit den
Haushaltsgeräten hier machen? Verwendet ein Wörterbuch. Schreibt Sätze wie im
Beispiel.
Beispiel:
das Messer – schneiden – Mit einem Messer kann man schneiden.
die Pfanne –
der Topf –
die Gabel –
der Löffel –
die Spaghettizange –
der Ofen –
der Herd –
das Reibeisen –
der Durchschlag –
das Litermaß –
das Blech –
der Käsehobel –
der Bratenwender –
die Schüssel –
der Schneebesen –
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DU BIST WAS DU ISST
NINA aus Luzern
Ninas Älpler Magronen
Nina kommt aus Luzern. Dort besucht sie ein Gymnasium, oder wie man in der Schweiz
sagt eine „Kantonschule“. Einen Tag pro Woche arbeitet sie in dem Radiostudio „3fach“,
wo sie Jugendprogramme präsentiert. Sie trainiert Tanz und macht zusammen mit ihren
Freunden im Fitnesspark Aerobik. Abends geht sie mit ihnen in den Jugendklub „Das
Treibhaus“.
Luzern liegt mitten in der Schweiz am Vierwaldstättersee und die Altstadt von Luzern
liegt am Rheinufer. Die Holzbrücke „Kapellbrücke“ und der Wasserturm sind die
bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Im Programm macht Nina eine Schweizer Spezialität: Älpler Magronen:
„Ich heiße Nina und ich wohne hier in Luzern in der Schweiz. Und ich werde jetzt eine
Schweizer Spezialität kochen: nämlich Älpler Magronen. Dazu brauche ich Magronen:
das sind Teigwaren. Dann brauche ich Kartoffeln dazu. Und das hier sind Gewürze, die
ich dann nachher auch brauche. Und ich brauche Milch, etwas Rahm, Reibkäse. Und
dazu serviert man jeweils Apfelmus und Zwiebeln. Genau.
Ich beginne jetzt mal mit den Kartoffeln. Ich wasche die zuerst und dann schäle sie
nachher.
Jetzt muss man die ganz schön schälen. Die muss ich dann nachher in gleich große
Stücke ungefähr zerschneiden. Jetzt werde ich noch eine Zwiebel in Ringe schneiden.
Ich liebe Zwiebeln, beginne dann immer zu weinen, bekomme dann immer ganz
schlimme Augen. Nun ja, der Chefkoch bin ich ja eigentlich nicht im Hause, aber ich
gebe mir Mühe. Das sind die Zwiebelringe: etwas dick herausgekommen, aber ich hoffe,
das geht so.
Dann tue ich die Kartoffeln hier rein. Und ich habe auch noch etwas Zwiebeln dabei.
Und ich denke, jetzt schalten wir hier mal den Herd ein; das Gas. Jetzt haben wir hier
extrem viele Zwiebeln. Das wird ein richtiges Zwiebelmahl. Und das ist auch gut so,
denn es gehört wirklich zu Älpler Magronen dazu. Ja, das kocht schon. Ich tue mal hier
ein bisschen Salz rein. Jetzt sprudelt es ganz schön. Und dann kann ich auch gleich jetzt
diese Kartoffeln hier rein tun. Mal schauen: okay! Und die lasse ich jetzt kurz so ein, zwei
Minuten drin, und nachher gebe ich dann gleich hier diese Teigwaren dazu.
Ich denke, wir machen mal etwa die Hälfte davon. Das sind 500 Gramm. Ich denke, ich
mache mal so 250 Gramm.
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Dann bereite ich mal hier die Soße vor. Rahm so ein bis zwei Deziliter und dann
brauchen wir ein Deziliter Milch. Und Reibkäse braucht es extrem viel. Das ist auch
das, was dann Älpler Magronen so „heavy“ und schwer macht. Da hat man wirklich
nachher einen richtigen Käsebauch. Das sind jetzt 120 Gramm Käse: das sollte ungefähr
stimmen, glaube ich. So, das sieht jetzt nicht sehr appetitlich aus, aber schmeckt dann
bestimmt lecker mit dem anderen Zeugs. So, und weil wir so viele Zwiebeln haben
– sind ja nicht wirklich sehr fein gehackte Zwiebelringe – ich kann das halt nicht so wie
ein Profikoch…
Oh, Scheiße! Nina ist am Kochen: so kommt das!
Das sieht schon mal gut aus. Ich glaube, ich werde dann bald auch so ein Fernsehkoch.
Das macht mir Spaß! Und wenn das jetzt so ein bisschen kocht, kann ich ja schon mal
das Apfelmus öffnen. Das ist halt Dosenapfelmus. Das kann man auch selbst machen
mit frischen Äpfeln... aber ja, ach, das schmeckt mir eigentlich ziemlich... hier noch die
Reste.
Dann erst wird das Mahl eigentlich richtig schwer. Mische ich das hier: So, mische
immer wieder etwas. Und nun ist es eigentlich schon fertig. Jetzt brauchen wir es
vielleicht nur noch etwas zu würzen: mit etwas Pfeffer. Und was man manchmal auch
noch rein tut, ist etwas Muskatnuss. Habe ich aber persönlich nicht so gerne.
Es ist noch etwas flüssig, aber es geht schon, etwas Apfelmus dazu, noch etwas Zwiebeln
darüber oder so. Und das sind dann so typische Schweizer Älpler Magronen: eine
typische Schweizer Spezialität mit den Kartoffeln, Teigwaren, Apfelmus und Zwiebeln
oben drauf: ziemlich einfach zu machen, und es sollte auch schmecken.
Guten Appetit!“
Rezept:
250 Gramm Teigwaren
Zwei Kartoffeln
Eine Zwiebel
Pfeffer und Salz
1–2 dl Rahm
1 dl Milch
120 Gramm Reibkäse
Apfelmus
Nudeln und Kartoffelwürfel zusammen in Salzwasser al dente kochen und abschütten.
Sahne und den geriebenen Käse aufkochen bis der Käse geschmolzen ist, dann unter die
Nudeln und Kartoffeln mischen. Zwiebeln in Ringe, halbe Ringe oder Würfel schneiden
und in Butter goldbraun werden lassen. Das Nudel-Kartoffel-Käsesoße-Gemisch auf den
Tellern anrichten, mit den gerösteten Zwiebeln bestreuen und mit Apfelmus servieren.
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Zur Sprache
Nützliche Wörter
die Gewürze
der Rahm 0
der Reibkäse zerschneiden
sich Mühe geben
das Zwiebelmahl
sprudeln
das Dosenapfelmus
ziemlich
flüssig
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Aufgaben, Stufe 1
1 Gebt das entsprechende Verb zu den Substantiven und umgekehrt.
der Schneider –
die Schale –
kochen –
der Gedanke –
der Geschmack –
das Aussehen –
die Mischung –
die Vorbereitung –
der Fernseher –
2 Man kann eine Menge verschiedene Dinge aus Äpfeln machen. Schreibt eine Liste auf.
Ninas Beispiel ist Apfelmus. Schlagt in einem Wörterbuch für Hilfe nach.
3 Zur Aussprache: Sucht Wörter in Ninas Kochrezept, die entweder „ch“ oder „sch“
enthalten. Schreibt diese Wörter auf und lest sie dann zu zweit einander vor.
Aufgaben, Stufe 2
1 Älpler Magronen ist eine Schweizer Spezialität, das heißt sie kommt aus der Schweiz.
Wie heißen die Adjektive zu diesen Ländern?
Deutschland
Schweden
Griechenland
Italien
Dänemark
Finnland
Norwegen
Österreich
Frankreich
Polen
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2 Nina verwendet „Teigwaren“ in dem Kochrezept. Schreibt die Pluralform von den
Substantiven.
der Ring die Spezialität der Profikoch das Auge der Rest die Nuss der Pfeffer die Dose der Käsebauch das Gramm der Herd das Stück 3 Sucht im Kochrezept sechs Adjektive und schreibt sechs eigene Sätze damit.
Aufgaben, Stufe 3
1 Arbeitet zu zweit mündlich: Ein Schüler nimmt ein Wort hier unten und erklärt es.
Der andere Schüler versucht das Wort zu identifizieren. Beide Schüler dürfen die
Wörterliste sehen.
die Kartoffeln, die Zwiebeln, das Salz, die Äpfel, der Chefkoch, der Herd, die Hälfte,
die Soße, der Käse, einfach, lecker, dick
2 Schreibe zuerst eine Liste von Stichwörtern zu deinem Lieblingssalat. Erzähle einem
Mitschüler an Hand der Stichwörter wie man diesen Salat vorbereitet.
3 Schreibe dein Salatrezept wie im Beispiel oben mit den Zutaten und nach der kurzen
Fassung von Ninas Kochrezept.
Zutaten: XXX
Beispiel: Nudeln und Kartoffelwürfel zusammen in Salzwasser al dente kochen und...
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DU BIST WAS DU ISST
PETER aus Südtirol
Peters Tiroler Apfelküchlein
Peter kommt aus Südtirol. Er wohnt in Brixen, einem autonomen deutschsprachigen
Gebiet im Pustertal von Südtirol. Da man von ihm erwartet, eines Tages das Hotel von
seinen Eltern zu übernehmen, besucht er momentan eine Hotelausbildung in Brixen. Er
ist ein sehr guter Fußballspieler und geschickter Snowboardfahrer. Gern ist er bei seinen
Großeltern auf dem Bauernhof zu Besuch. Er hilft ihnen beim Melken der Kühe.
Brixen ist die drittgrößte Stadt in Südtirol und liegt in der italienischen Region Trentino.
Das ist eine Region im Norden Italiens südlich von der Grenze zu Österreich am
Brennerpass. 75 % der 20.000 Einwohner der Stadt sind deutschsprachig.
Im Programm macht Peter sein Lieblingsrezept: Apfelküchlein.
„Mein Name ist Peter aus Südtirol, und ich zeige euch heute typische Tiroler Apfelküchlein.
Sie sind eigentlich sehr leicht zu machen. Und die zeige ich euch jetzt. Hier habe ich 125
Gramm Mehl, die gebe ich jetzt in eine Schüssel, ein Weinglas mit Milch – am besten ist
Bauernmilch – auch hinein geben. Dann habe ich hier die Eier, die schlage ich jetzt, so,
aufschlagen … so, so das zweite und jetzt mit einem Schneebesen umrühren.
Das ist nicht sehr leicht hier zu rühren, aber man muss sich halt ein bisschen
reinhängen. Jetzt gebe ich noch ein bisschen Salz hinein: eine Prise, zwei Prisen ungefähr
– und wieder rühren. So, ich glaube das reicht jetzt. Jetzt gehen wir zu den Äpfeln über.
Zuerst die Äpfel schälen, ah ja genau, hier habe ich noch was vergessen: Vanillezucker
hinein, zwei Packungen. Auch ein guter Koch kann einmal was vergessen. So, und
wieder umrühren. So, das passt jetzt. Jetzt kann ich mit den Äpfeln weiter machen.
So, jetzt habe ich den Apfel geschält. Jetzt steche ich ihn aus. Und jetzt schneide ich alles
solche großen Ringe.
Jetzt gehen wir zum Herd und machen das Öl auf die heiße Herdplatte: ungefähr 180
Grad. Jetzt müssen wir warten bis das Öl warm ist. Derweil: das ist Zimt und das ist
Zucker. Das brauche ich später, damit es besser schmeckt. Das tue ich zusammen
geben… mit den Händen noch so ein bisschen…
Also das Öl ist sehr, sehr heiß, deswegen ist es besser, wenn man eine Spaghettizange
nimmt. Um zu testen, ob es heiß genug ist, nehme ich mit der Spaghettizange ein
Stück, tauche es nur ganz ein bisschen hinein, nicht zu viel, und gebe es so hinein. So.
Jetzt müsste es eigentlich heiß genug sein, und wir fangen an. Zuerst tauche ich diese
Apfelküchlein ganz in diesen Teig. Nehme es dann mit der Spaghettizange nehme ich
ihn wieder heraus und gebe ihn ins heiße Öl. Wichtig ist, dass man ihn immer mit
Löffeln umdreht, damit er auf beiden Seiten gleichmäßig braun ist. So, jetzt ist er schön
braun – fast zu braun – und ich nehme ihn jetzt heraus und lege ihn auf eine Platte. Jetzt
kommt der zweite an die Reihe: wieder eintunken und wieder hinein. Das Öl, das hier
drin ist, ist ganz normales Öl, ganz normales Pflanzenöl.
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Man sollte aber auch nicht zu schnell arbeiten, wie ich es gerade gemacht habe, sondern
sich Zeit lassen.
So, das Öl, wichtig: wegstellen vom Herd, sonst passiert so was, genau.
Hier habe ich das Tablett und wieder schön mit den Löffeln Zimt und Zucker drüber geben.
Jetzt haben wir sie fertig. Fertig zum Essen.
Guten Appetit!“
Rezept:
2 Äpfel
125 Gramm Mehl
2 Eier
1 Weinglas Milch
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Zimt und Zucker
Mehl, Eier, Milch, Vanillezucker und Salz zu einem Teig verrühren. Äpfel schälen und
entkernen, dann in Scheiben schneiden. Öl in einer tiefen Pfanne oder in einem Topf
auf 180 Grad erhitzen. Apfelscheiben in den Teig eintauchen und dann im heißen Öl
ausbacken bis sie goldbraun sind. Dann zum abtropfen auf eine Serviette legen.
Mit Zimt und Zucker dekorieren.
Zur Sprache
Nützliche Wörter
die Schüssel -n
das Weinglas -er +
der Schneebesen die Prise -n
ausstechen
hineintauchen
gleichmäßig
an die Reihe kommen
eintunken
das Tablett -s
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Aufgaben, Stufe 1
1 Die Buchstaben sind in der falschen Reihenfolge. Ordnet sie und bildet das richtige
Wort. Alle Wörter beginnen mit dem Buchstaben „Z“.
a. uz –
b. iewz –
c. tzmi –
d. kczrue –
e. steuzr –
f. aezgn –
2 Was kann man auf einem Frühstückstisch finden? Wählt unter den Wörtern.
Zucker – Tablett – Knoblauch – Pflanzenöl – Müsli – Milch – Kissen – Brötchen
– Dorsch – Sekt – Käse – Schlagsahne – Birne – Hennchen – Sauerkraut
3a Zur Aussprache: Welche Wörter reimen sich? Kombiniert bitte die zwei Wörterlisten.
a. machen  1. Bürgersteig
b. jetzt  2. Schweiß
c. leicht  3. lachen
d. noch  4. letzt
e. Platte  5. Wände
f. Hände   6. Ratte
g. heiß  7. reicht
h. Teig  8. Koch
i. schmeckt  9. springe
j. Ringe
10. leckt
3b Schlagt die Wörter auf der rechten Seite in einem Wörterbuch nach und schreibt die
Bedeutung auf.
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Aufgaben, Stufe 2
1 Setzt ein passendes Wort in die Lücke ein. Das Kochrezept hilft dabei.
a. Ich werde ____________ heute eine typische Spezialität aus Südtirol zeigen.
b. Ich gebe das Mehl in eine Schüssel ____________ .
c. Jetzt tue ich ein ____________ Salz rein.
d. So, ich glaube das ____________ jetzt.
e. Auch ein guter Koch kann einmal ____________ .
f. Jetzt kann ich mit den Äpfeln weiter ____________ .
g. So, jetzt habe ich den Apfel ____________ .
h. Jetzt müssen wir warten bis das Öl ____________ ist.
i. Das ist Zimt und Zucker. Das brauche ich, damit es ____________ schmeckt.
2 Aus welchem deutschsprachigen Land kommen die Essprodukte? Sucht im Internet,
wenn ihr Hilfe braucht.
a. Käsefondue –
b. Sachertorte –
c. Wienerschnitzel –
d. Bratwurst –
e. Weißwurst –
f. Toblerone –
g. Emmentaler –
h. Strammer Max –
i. Brezeln –
3 Schreibe fünf Spezialitäten aus deinem Land auf. Schreibe eine kurze Erklärung was es
ist oder wie man es zubereiten kann.
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Aufgaben, Stufe 3
1 Erklärt die Wörter und verwendet ein Wörterbuch wenn notwendig. Alle Wörter
haben mit Eiern zu tun.
hart gekochtes Ei
weich gekochtes Ei
der Eierstock
das Spiegelei
das Rührei
das Eigelb
die Eierschale
der Eierbecher
2 Du hast das Kochrezept von Peter gemacht und willst jetzt einem Freund davon
erzählen. Erzählt zu zweit im Perfekt anhand der Stichwörter, wie man Peters
Apfelküchlein vorbereitet.
125 Gramm Mehl und ein Weinglas Milch in eine Schüssel hinein geben
Eier aufschlagen
mit einem Schneebesen umrühren
zwei Prisen Salz hinein geben
wieder rühren
Äpfel schälen
Vanillezucker hinein geben
wieder rühren
Äpfel ausstechen
den Herd auf 180 Grad anheizen
Zimt und Zucker zusammentun
ein Apfelküchlein in den Teig tauchen
ein Stück in das Öl eintauchen
mit einem Löffel das Stück umdrehen
dann ihn herausnehmen
ihn auf eine Platte legen
Zimt und Zucker drüber geben
alles ist fertig
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3 Arbeitet zu zweit und macht ein Interview mit Peter. Benutzt die Stichpunkte unten.
Lest das Interview vor, wenn es fertig ist.
• fragt nach seinem Namen
• woher er kommt
• fragt nach Infos über ihn
• fragt danach, was er kochen will
• fragt nach den Zutaten/was man für sein Kochrezept braucht
• fragt wie lange die Vorbereitung dauert
• fragt, wie man es kurz zubereitet
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BARIS aus Liechtenstein
Baris’ Spaghetti mit Tomatensauce
Baris lebt in Liechtenstein. Dort wohnt er mit seinem Vater, der aus der Türkei kommt,
und seiner jüngeren Schwester. Baris geht in die Realschule und hat zwei Hobbys. Er ist
ein guter Kickboxer und spielt leidenschaftlich gern Saxophon. Mit seinen Freunden hat
er eine Band gegründet.
Liechtenstein ist ein Binnenstaat. Das bedeutet, er liegt innerhalb der Grenzen von zwei
anderen Ländern, nämlich der Schweiz und Österreich. Mit einer Fläche von nur 160
Quadratkilometern ist Liechtenstein ein sehr kleines Land. Die Hauptstadt heißt Vaduz.
Im Programm kocht Baris eine einfache Speise: Spaghetti mit Tomatensauce.
„Hallo! Ich bin Baris aus Lichtenstein. Und ich zeige euch jetzt eine ganz einfache Speise
und zwar: Spaghetti mit Tomatensauce. Nun, dazu zeige ich euch mal, was wir dazu
brauchen: Olivenöl, Salz, drei frische Tomaten – zu den Tomaten etwas später – dann
brauchen wir eine Zwiebel, Tomatenpüree, Pfeffer – am besten aus der Mühle – und
etwas Zucker. Und nicht zu vergessen: der Knoblauch, die Butter und in diesem Fall
meine Spezialzutat: eine Chilischote, die ihr aber, nachdem ihr die Sauce gemacht habt,
wieder rausfischen solltet.
Wir geben etwas Olivenöl in die Pfanne – so. Als nächstes schneiden wir die Zwiebeln.
Ich nehme da immer so... Ich versuche das jetzt auch ein bisschen schnell zu machen,
weil bei Zwiebeln muss ich immer weinen. Und ich möchte jetzt nicht, dass das jetzt
irgendwie emotional rüberkommt.
Aah – nee verarscht. Ja, das ist ganz okay. Die Zwiebeln können wir in die Pfanne geben.
Während die Zwiebeln etwas angebraten werden, gehen wir weiter und machen mit dem
Knoblauch. Jetzt haben wir den Knoblauch. Den geben wir mal am besten hier so drauf,
geben den Knoblauch auch mal rein. Als nächstes schneiden wir die drei Tomaten, mit
denen ich vorhin so komisch gespielt habe.
Ich glaube, wir sollten schon mal die Spaghetti rein geben. Wir tun jetzt die Hälfte der
Packung. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, etwas Salz in die Spaghetti zu geben.
So, wir geben jetzt das Tomatenpüree dazu. Und wir geben ungefähr ein Viertel geben
wir jetzt einfach mal dazu. Und als nächstes machen wir die Feinabschmeckung. Nein,
genau, davor noch tun wir die Geheimzutat von mir hinzu: die Chilischote. Die solltet
ihr aber nachher wieder rausfischen, falls es euch etwas zu scharf ist. Wir geben jetzt
nur etwas Salz hinzu. Und das Geheimnis ist eigentlich, dass wir etwas Zucker... das gibt
diesen schönen Süß-Sauer-Effekt – dass wir etwas Zucker, nur die Hälfte vom Löffel
vielleicht – genau. Wichtig ist auch, dass ihr einfach vielleicht ein bisschen Oregano und
Pfeffer hinzu gebt. Am besten ihr nehmt es, verfeinert es so ein bisschen zwischen der
Hand und gebt es so darüber hinzu. Und was ich jetzt noch reintun würde, ist etwas
Butter: so... ein bisschen, gut! Jetzt rühren wir das Ganze noch mal um und schauen
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währenddessen wie es den Spaghetti... was die wieder machen. Noch mal eine probieren.
Ja, die Spaghetti sind jetzt fertig.
Eins zwei – ja. Man könnte die noch ein bisschen vielleicht abschrecken mit kaltem
Wasser. So ist es gut. Okay! Und jetzt natürlich noch: jetzt geben wir unsere Sauce hinzu.
Ah, da haben wir die Chilischote auch schon. Ich bin schon gespannt.
So, guten Appetit mit Spaghetti und Tomatensauce!“
Rezept:
250 Gramm Spaghetti
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 frische Tomaten
3 EL Tomatenpüree
etwas Salz
etwas Pfeffer
2 TL Zucker
etwas Butter
1 Chilischote
Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Salz und Spaghetti hinzugeben. Die
Spaghetti 7–9 Minuten im sprudelnden Wasser kochen. Dann das Wasser abgießen und
die Spaghetti kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
Für die Sauce Olivenöl in eine Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebel kurz darin
anschwitzen. Dann den geschnittenen Knoblauch dazugeben, gewürfelte Tomaten und
Tomatenpüree unterrühren. Zum Schluss die Chilischote dazugeben und die Sauce
mit Pfeffer, Oregano und Zucker abschmecken. Die Sauce kann mit einer Messerspitze
Butter verfeinert werden.
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Nützliche Wörter
die Speise -n
die Tomatensauce -n
das Olivenöl
die Mühle -n
der Knoblauch 0
die Pfanne -n
schneiden
die Zwiebel -n
angebraten
die Chilischote -n
scharf
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Aufgaben, Stufe 1
1 Die Verben sind in einem Kochrezept sehr wichtig. Sucht Verben in dem Text von
Baris und schreibt die Verben in der Grundform auf (mindestens 8 Verben bitte).
2 Ordnet die Wörter nach ihrer Aussprache. Macht sechs Wortpaare von den zwölf Wörtern.
Speise – Knoblauch – Zwiebeln – machen – später – Zucker – ich – gehen – darüber
– nächstes – geben – süß
3 Beantwortet die Fragen mit den Wörtern in Klammern.
(Löffel) – (Tomaten) – (Wasser) – (Pfanne) – (Pfeffer) – (Knoblauch)
a. Was ist meistens rot und essbar?
b. Was kann man trinken?
c. Worauf kann man kochen?
d. Was ist aus Metall und gut wenn man Suppe isst?
e. Was kann sowohl schwarz als auch weiß sein?
f. Was riecht am schlechtesten?
Aufgaben, Stufe 2
1 Schreibt die Verben im Präsens dritter Person wie im Beispiel.
finden – er findet
a. geben – er ________________________
b. können – er ________________________
c. anbraten – er ________________________
d. schneiden – er ________________________
e. glauben – er ________________________
f. tun – er ________________________
g. sollen – er ________________________
h. nehmen – er ________________________
2 Schreibt eigene Sätze mit den Verben von Aufgabe 1 aber nicht in der dritten Person
Singular und Präsens (achtet auf die Stammvokale).
3 Es gibt viele verschiedene Gewürze. Baris spricht von Pfeffer und Oregano. Welche
Gewürze verwendet ihr und wozu passen sie? Schlagt im Wörterbuch nach und
erweitert die Liste.
der Thymian – die Gewürznelke – der Ingwer – das Basilikum – der Zimt –
der Muskat – das Curry
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Aufgaben, Stufe 3
1 Erklärt einem Mitschüler die Wörter mündlich.
a. weinen
b. komisch
c. die Hälfte
d. Tomatenpüree
e. Feinabschmeckung
f. die Geheimzutat
g. probieren
h. Guten Appetit
2 Erzählt, wie man das Kochrezept von Baris anhand der Zutaten vorbereitet.
250 Gramm Spaghetti
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 frische Tomaten
3 EL Tomatenpüree
2 TL Zucker
1 Chilischote
etwas Butter
Salz und Pfeffer
3 Übersetzt die Sätze in deine Muttersprache.
a. Man könnte die noch ein bisschen vielleicht abschrecken mit kaltem Wasser.
b. Die solltet ihr aber nachher wieder rausfischen, falls es euch etwas zu scharf ist.
c. Als nächstes schneiden wir die drei Tomaten, mit denen ich vorhin so komisch
gespielt habe.
d. Wir geben etwas Olivenöl in die Pfanne.
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DU BIST WAS DU ISST
CHRISTIANE aus Berlin
Christianes Milchreis
Christiane kommt aus Berlin. Sie will Schauspielerin werden und besucht die Berliner
Schule für Schauspiel. Sie lebt zusammen mit ihrer Freundin Josy in einer Wohnung
im Prenzlauer Berg. In diesem Stadtbezirk leben und arbeiten Künstler und Studenten
verschiedenster Nationalitäten. In ihrer Freizeit malt und zeichnet Christiane gern. Am
interessantesten findet sie Pop Art. Christiane meint, dass Frauen in der Kunst ihre
Gefühle besser zum Ausdruck bringen können als Männer. Deshalb mag sie Kunst von
Frauen besonders gern.
Berlin ist nach der Wiedervereinigung die Hauptstadt von Deutschland. Heute ist Berlin
eine der größten Metropolen Europas.
Im Programm macht Christiane Milchreis
„Hallo! Ich bin Christiane. Ich wohne in Berlin. Und wenn Ihr hungrig seid und etwas
ganz schnell zubereitet haben wollt – weil Ihr schnell essen wollt – dann empfehle ich
Euch Milchreis. Ihr braucht nicht viel: nur Reis, Milch, Zucker und Zimt.
Als erstes nimmt man sich eine Tasse, nimmt ein bisschen Zimt und Zucker: so viel man
will. Man nimmt einen Löffel und rührt alles um. Danach nimmt man sich einen kleinen
Becher, macht ein bisschen Reis rein: dass es für eine Portion reicht. Und das alles macht
man dann hier rein. Für diesen einen kleinen Messbecher voll Reis braucht Ihr fünf
Deziliter Milch und gebt die Milch in den Topf.
Danach: bei mäßiger Hitze kochen lassen und ein bisschen umrühren.
Tja, und in etwa fünfundzwanzig Minuten sollte dann der Reis soweit sein.
So, was mache ich bis die Milch warm ist? Also: ich nehme vier Erdbeeren, wasche
sie, nehme dieses Grünzeug hier weg... tja und da die Erdbeeren zur Dekoration sind,
schneide ich sie in kleine Hälften.
Erdbeeren sind sehr lecker; süß, gesund: toll für Milchreis!
Tja, da passiert wohl noch nichts. Also, das einzige, was man jetzt machen kann, ist: sich
eine Zeitschrift nehmen und wieder rühren und warten: noch zwanzig Minuten. Tja, das
dauert wohl noch zehn Minuten!
Also immer daran denken: rühren! Neun Minuten... noch fünf Minuten... fast fertig!
Jetzt nehme ich also diesen Topf, einen Löffel, und gebe alles in diese kleine Schale hier.
Dann: ein bisschen Zimt und Zucker und zur Dekoration ein paar Erdbeeren.
Das ist also Milchreis mit Zimt, Zucker und Erdbeeren.
Guten Appetit!“
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Rezept:
1 Becher Rundkornreis
etwas Zimt
etwas Zucker
5 dl Milch
4 Erdbeeren
Die Milch aufkochen, Zucker und Reis hineinrühren und den Reis unter gelegentlichem
Rühren ca. fünfundzwanzig Minuten aufquellen lassen. Den Milchreis mit den
Erdbeeren dekorieren und mit Zimt und Zucker servieren.
Zur Sprache
Nützliche Wörter
empfehlen
der Zimt
die Tasse -n
der Becher bei mäßiger Hitze
die Erdbeere -n
das Grünzeug -e
lecker
die Schale -n
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Aufgaben, Stufe 1
1 Schreibt die Sätze in der „ich-Form“ im Präsens.
a. Wenn ihr hungrig seid, und etwas ganz schnell zubereitet haben wollt, und sofort
essen möchtet, empfehle ich Milchreis.
b. Als erstes nimmt man sich eine Tasse Reis.
c. Für diesen einen kleinen Messbecher Reis braucht Ihr fünf Deziliter Milch und
gebt die Milch in den Topf.
d. Dann braucht ihr vier frische Erdbeeren.
2 Obst: Welche Obstsorten kennt ihr auf Deutsch? Schreibt zehn verschiedene
Obstsorten auf. Schlagt im Wörterbuch nach, wenn es notwendig ist.
3 Zur Aussprache: Die Aussprache von den Buchstaben „d“ und „h“ im Deutschen ist
ganz verschieden. Sprecht die Wörter aus und versucht eine Ausspracheregel daraus
zu machen.
und – diesen
wohne – hungrig
empfehle – Haar
Deutschland – danach
Aufgaben, Stufe 2
1 Schreibt eigene Sätze mit den Wörtern.
a. umrühren
b. reinmachen
c. wegnehmen
d. dekorieren
e. etwas
f. nur
2 Ordnet die Stichwörter in der richtigen Reihenfolge, alles nach Christianes
Kochrezept vom Milchreis.
a. vier Erdbeeren waschen
b. wieder rühren und 20 Minuten warten
c. alles in eine Schale geben
d. ein bisschen Zucker und Zimt
e. in einem Becher ein bisschen Reis machen
f. als erstes Zimt und Zucker in einer Tasse umrühren
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g. 5 Deziliter Milch in einen Topf geben
h. bei mäßiger Hitze kochen lassen und umrühren
i. die Erdbeeren in kleine Hälften schneiden
j. immer daran denken: rühren!
k. frische Erdbeeren waschen und Grünzeug wegnehmen
Aufgaben, Stufe 3
1 Wie heißen die Gegensätze zu den folgenden Wörtern?
langsam –
wenig –
letztes –
großes –
nichts –
nah –
kalt –
nie –
schlecht –
hart –
2 Schreibt euer Lieblingsreisrezept/Lieblingspastarezept auf und lest dann die
verschiedenen Beiträge in Kleingruppen. Stimmt gemeinsam über das beste Rezept
ab.
3 Arbeitet zu zweit und plant für eine Party. Was wird es zu essen und zu trinken
geben? Schreibt Stichwörter auf und erzählt dann euren Mitschülern von eurer Party.
Alle Partys müssen ein Thema haben. Wörterbücher oder das Internet können hier
hilfreich sein.
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DU BIST WAS DU ISST
SANDRA aus Hamburg
Sandras Spargel mit Kartoffeln und Soße Hollandaise
Sandra lebt in Hamburg.
Sie studiert an der Universität Hamburg Medizin. In Ihrer Freizeit geht sie gern shoppen,
ins Café, ihre Freunde treffen oder am Hamburger Hafen spazieren. Ihr Freund heißt
Jan. Mit ihm geht sie oft aus. Sandra ist eine leidenschaftliche Seglerin und segelt am
liebsten auf der Außenalster, einem See im Zentrum von Hamburg.
Mit fast 2 Millionen Einwohnern ist Hamburg Deutschlands zweitgrößte Stadt. Wie
Bremen und Berlin ist Hamburg ein Stadtstaat und hat somit gleichzeitig den Status
eines deutschen Bundeslandes. Hamburg hat einen der größten Handelshäfen der Welt.
Die wichtigste Verkehrsader der Stadt ist die Elbe.
Sandra bereitet im Programm das typisch deutsche Gericht Spargel vor.
„Hallo! Ich bin Sandra, und ich wohne in Hamburg.
Heute zeige ich euch ein typisch deutsches Gericht: nämlich Spargel. Dazu benötigt
man: Spargel, Kartoffeln und typischerweise isst man dazu Soße Hollandaise, die man
natürlich selber machen könnte. Wir nehmen heute Fertigsoße, ein bisschen Butter, ein
bisschen Salz und Töpfe, in denen man es kocht, ja?!
So! Man beginnt damit, dass man diese wunderschönen Spargel vom Kopf zu dem
Boden hin schält.
Man muss einfach die Dinge abschneiden, die nicht schmecken: das ist die Schale und
das Stück, wo es sozusagen im Boden steckt. Jetzt kommt der Letzte.
Oh! Scheiße, schaut! Das blöde bei diesem Spargel ist, dass er unglaublich leicht bricht.
So, jetzt haben wir die Spargel geschält. Jetzt sind die Kartoffeln dran.
Okay! Dadurch, dass das jetzt hier alles sehr schmutzig ist, würde ich sagen, waschen wir
die Kartoffeln noch mal. Die Spargel können so bleiben. Dazu gehe ich hier zur Spüle.
Wir kochen hier mit Gas. Dieser Topf ist für die Spargel. Und dieser Topf ist für die
Kartoffeln. In beide Töpfe muss ein bisschen Salz, Kartoffeln und Spargel. Und in den
Topf für die Spargel muss auch ein kleines Stück Butter – einfach so: ein Stück Butter
hier mit ins Wasser. So, jetzt mache ich auf beide einen Deckel: Nummer eins und zwei.
Und um das Ganze zu beschleunigen, weil die Kartoffeln brauchen viel länger als die
Spargel, schneide ich die Kartoffeln einfach noch mal klein.
Hier können wir jetzt die Kartoffeln schon mal ins Wasser tun. Vorsicht, dass man sich
nicht im heißen Wasser – das spritzt nämlich total – die Hände verbrennt. So: Deckel zu,
kocht’s schneller. Ihr wundert euch vielleicht, warum man nicht Kartoffeln und Spargel
in einem Topf kocht. Das macht man nicht, weil der Geschmack der Kartoffeln in den
Spargel reingehen würde, und das würde den Geschmack total verfälschen.
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Jetzt kommen die Spargel in den Topf, und es ist wichtig, dass die kompletten Spargel im
Wasser schwimmen. So! Jetzt müssen sie kurz aufkochen: ungefähr zehn Minuten. Hier
ist der Topf für die Soße. Und da nimmt man am besten ’ne ganz kleine Flamme für.
Und dann füllen wir einfach das ganze Paket in den Topf. Aha! Also, der Spargel ist gut!
So! Mache ich einfach die Flamme aus. Jetzt muss ich aufpassen: der Topf ist sehr heiß.
Also nehme ich mir hier diese schönen Handschuhe. Die können wir jetzt schon mal auf
den Teller legen.
So, ein bisschen abtropfen und dann kommen sie einfach rüber mit auf den Teller. Und
da die Soße ja auch schon fertig ist – so, jetzt ist es fertig: Spargel, Kartoffeln mit Soße
Hollandaise.
Guten Appetit!“
Rezept:
500 Gramm Spargel
500 Gramm Kartoffeln
1 Päckchen Soße Hollandaise
Butter
Salz
Die Kartoffeln schälen und in einen Topf mit Wasser geben, leicht Salzen und etwa 20
Minuten kochen lassen. Den Spargel schälen und in einen Topf mit Wasser geben, etwas
Butter hinzufügen und etwa 10 Minuten kochen lassen. Die Soße in einen Topf geben
und auf kleiner Flamme langsam erhitzen. Kartoffeln und Spargel abgießen und auf
einem Teller mit der Soße servieren.
Zur Sprache
Nützliche Wörter
das Gericht -e
der Spargel der Topf -e+
schälen
die Kartoffel -n
die Butter 0
beschleunigen
die Flamme ausmachen
der Teller 28
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Aufgaben, Stufe 1
1 Lest bitte die folgenden Wortpaare und achtet auf die Aussprache.
Füllen – Butter
bricht – einfach
schmecken – steckt
wunderschön – könnt
selbst – schälen
zeigen – hier
Wasser – Salz
spritzt – verfälschen
zwei – zehn
so – Stück
2 Kannst du das deutsche Alphabet? Wie sagt man folgende Buchstaben auf Deutsch?
A–C–H–J–K–O–Q–U–V–W–X–Y–Z
3 Schreibt eure Namen auf und buchstabiert dann in Gruppen zu dritt.
Vorname: ____________ Nachname: ____________
Aufgaben, Stufe 2
1 Erklärt einem Mitschüler die folgenden Substantive mit eigenen Worten auf Deutsch.
Verwendet ein Wörterbuch, wenn es nötig ist.
der Topf – der Teller – der Deckel – die Soße – die Flamme – der Handschuh
2 Schreibt bitte die Verben ins Perfekt um.
wohnen – zeigen – essen – nehmen – beginnen – schälen – kommen – sein – haben
– brechen – bleiben
3 Ordnet die Wörter nach Maß. Das Größte kommt zuerst und dann weiter zu dem
Kleinsten.
1 TL – 1 EL – Prise – 1 dl – 500 Gramm
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Aufgaben, Stufe 3
1 Schreibt fünf Esswaren, die man in einer Tiefkühltruhe, einem Kühlschrank bzw. in
einer Speisekammer aufbewahrt. Verwendet ein Wörterbuch dabei.
2 Schreibe ein typisches Tagesmenü für dich. Was isst und trinkst du an einem
gewöhnlichen Wochentag?
Frühstück –
Mittagessen –
Abendbrot –
3 Schreibt ein eigenes Kochrezept wie im Beispiel oben. Schreibt auch eine Liste mit den
Zutaten von diesem Kochrezept.
(Man kann hier auch das kurze Kochrezept drucken lassen – Schüler sehen das besser.)
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