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Es liegt was in der Luft - Business Geomatics

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Vom Pixel zum Punkt
Straßenbefahrung
Pixel-orientierte Auswertung verändert
die Photogrammetrie. | SeitE 4
Neue Technologien für die systematische
Datenerfassung. | SeitEn 18 und 19
MESSEWEGWEISER
Seiten 6 und 7
Ausgabe 7/14 – 29. September 2014
Einzelpreis: € 5,-/SFR 8,50
Es liegt was
in der Luft
Laser fürs Flugzeug:
Der neue ALS80 von Leica
Geosystems liefert eine Pulsrate
von einem Megahertz. | Seite 3
BricsCAD:
Widemann schafft mit neuem Modul
Möglichkeit zur Shape-Integration
bei dem CAD-Programm. | Seite 8
In Berlin sind viele Neuerungen
im Bereich der bildbasierten
Vermessung zu sehen.
Planung in 3D:
Neue 3D-Kollisionsprüfungen
in ProVI. | Seite 9
INTERGEO 2014
Die Ausgabe zur Messe vom 7. bis zum 9. Oktober in Berlin
Virtueller Flug:
www.business-geomatics.com
Das berühmte Operettenlied über die Berliner Luft, das der Komponist Paul Lincke im Jahr 1904 erstmalig im berühmten Thalia-Theater aufführte, wird auf der INTERGEO auch unter hartgesottenen
Alt-Berlin-Fans kaum eine Rolle spielen. Doch wer sich genauer
mit den Neuerungen und Trends in der Geoinformationswirtschaft im zeitgenössischen Berlin auseinandersetzt,
der wird bei dem Wort Luft aufmerksam, denn bei der
modernen Geodäsie spielen nicht nur Flug­objekte
eine immer größere Rolle. Es sind vor allem neue
Sensoren, Auswertealgorithmen und weitere GISbasierte automatisierte Workflows, die derzeit einen
Trend größerer Tragweite auslösen. Kurz gesagt: Die
luftgestützte und die mobile Vermessung machen den bekannten terrestrischen Verfahren Teile des Marktes streitig. Nach der
GPS-Vermessung und dem 3D-Laserscanning also eine weitere Marktbedrohung für die Traditionalisten.
Damit einher geht ein Paradigmenwechsel. 3D erscheint
nicht mehr nur als logische Weiterentwicklung von
2D. 2D-Daten werden genauso aus 3D-Daten abgeleitet wie umgekehrt. Ebenso sorgt die bildbasierte
Vermessung gestützt durch die Neuerungen der
Computer Vision für ein Umdenken. Es sind nicht
einzelne Geodatenprodukte, wie die 3D-Stadtmodelle oder die Laserscans, die den Trend auslösen,
sondern es ist vielmehr die Vielzahl an Prozessen,
Workflows und Algorithmen, die es immer einfacher, schneller und kosteneffizienter machen,
systematisch „in 3D“ zu denken und zu handeln.
Von daher ist es das moderne Berlin, das die optimale Kulisse für die Geo-Messe bildet. Nirgendwo sonst sind Urbanisierung größer, die Trends
lebendiger, die Politik mächtiger und die Anforderungen an Infrastrukturplanung massiver. Und
beim Thema 3D ist die Stadt ohnehin Vorreiter.
Visualisierungs-Tool NOUN3D zeigt viele Anwendungs­
beispiele in der Energiebranche. | Seite 10
Auskunft als Service:
Neuer Hosting-Service von
GRINTEC bringt die Netzauskunft
in die Cloud. | Seite 11
Nikon auf dem Stativ:
Eine Software für die terrestrische
Vermessung erfordert lediglich
eine Spiegelreflexkamera. | Seite 21
Aus der Datenbank:
Wie man GIS-Applikationen mit numerischen und
geographischen Daten ohne GIS erstellt. | Seite 12
Naturgefahren:
Am Beispiel von Hochwasserdaten zeigt
DDS, wie Geodatenprodukte Mehrwerte
bringen. | Seite 15
UAV statt GPS:
Wie eine Aibotix-Drohne ein Gelände­modell eines unzugänglichen Gebietes
erstellt. | Seite 16
Apps mit Indoor-Ortung:
Entwicklungsbaukasten für Apps unterstützt Beacon-Ortung. | Seite 22
GIS-Award für Deich-App
Nationale INSPIRE-Konferenz
Erstmals zeitgleich: imaGIne
Der DVW hat den diesjährigen GIS Best Practice
Award verliehen. Preisträger des Jahres 2014 ist das
Projekt „Deich App“ vom Vermessungsbüro Kiepke,
das die Anwendung in Kooperation mit der Agentur
Marktplatz Lüneburger Heide erstellt hat. Das Projekt überzeugte die Findungskommission durch die
GIS-gestützte Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen rund um den Hochwasserschutz und die
Partizipation von Bürgern bei der Gefahrenabwehr.
Am Dienstag, den 7. Oktober, findet zwischen
13 Uhr und 17.30 Uhr im Rahmen der INTERGEO die
3. Nationale INSPIRE-Konferenz statt. Das Motto lautet in diesem Jahr „Geoinformationen als Schlüssel
für die gesellschaftlichen Herausforderungen des
21. Jahrhunderts“. Für den Auftaktsvortrag ist Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgesehen.
Er referiert zum Thema „Digitale Geodaten – Katalysator der Wissensgesellschaft“.
Parallel zur Messe findet auch die zweite Euro­
päische GI-Konferenz imaGIne am 8. und 9. Oktober
statt. Organisator ist der Europäische Dachverband
für Geoinformation EUROGI. Das Motto lautet „Geo­
spatial Information Expertise – Made in Europe“.
Mitgliedsorganisationen aus europäischen Ländern
präsentieren neue Trends und Anwendungen. Themen sind unter anderem Big Data, Open Data und
das Internet der Dinge.
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2
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Laserscanning auf
allen Ebenen
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Einer der wichtigsten Bearbeitungsschritte beim 3D-Laserscanning ist die
Registrierung der einzelnen Scans. In
der Regel beansprucht sie nicht nur
viel Zeit (bei manueller Registrierung)
und viel Rechenkapazität (meistens
bei automatisierten Verfahren), bei
der Registrierung werden auch entscheidende Weichen für die geometrische Gesamtgüte der 3D-Dokumentation gestellt.
Auf diesem Spezialgebiet der Registrierung hat technet ein Alleinstellungsmerkmal im Markt. Mit dem 2011
eingeführten Produkt Scantra hat das
Berliner Unternehmen nicht nur eine
Spezialsoftware für die Registrierung
herausgebracht, sondern auch erstmalig das Verfahren der sogenannten
ebenenbasierten Registrierung in ein
Produkt gegossen. Bisher war dieses
zukunftsträchtige Verfahren nur in
der Forschung bekannt, konnte aber
noch von keinem Unternehmen in
eine marktreife Standardsoftware
überführt werden. Auf der INTERGEO
zeigt technet nun die neuesten Features von Scantra. Sie zielen darauf ab,
dem Anwender noch mehr Flexibilität
bei der Gestaltung des Workflows zu
geben.
Diese Flexibilität besteht darin, dass
das Programm Scantra sowohl das
ebenenbasierte als auch das punktbasierte Registrieren von Scans effektiv
beherrscht. Die Registrierung kann
– inklusive der obligatorischen Blockausgleichung – auch auf handelsüblichen Laptops und bei mehreren
Hundert Scans innerhalb kurzer Zeit
durchgeführt werden.
Bei der automatisierten Registrierung kann man zwei Verfahren unterscheiden. Zunächst gibt es die Registrierung mit identifizierten Passpunkten. Diese auch als Targets bekannten
Hilfsmittel müssen im Feld speziell am
Messobjekt angebracht werden, was
einen erheblichen Arbeitsaufwand zur
Folge hat. Durch die automatische
Detektion der Targets in LaserControl
von Zoller + Fröhlich und die neue
Punkt-Matching-Funktion in Scantra
wird dann aber die Zeit der manuellen
Bearbeitung wesentlich reduziert.
Scannen ohne Targets
Weniger Zeitaufwand bei der Messung ergibt sich durch die Registrierung mit natürlichen Objekten, wobei
man hier grundsätzlich die Punkt- und
die ebenen­bezogenen Verfahren unterscheidet. Während das punktbasierte Verfahren – Stichwort ICP –immens hohe Rechenzeiten benötigt,
ist es technet gelungen, durch hoch
entwickelte Algorithmen sowohl bei
der Ebenen-Detektion als auch beim
Ebenen- und Punkt-Matching gute
Performance-Werte zu erreichen.
„Die Vorteile gegenüber der targetbasierten Lösung liegen vor allem in
der größeren Anzahl verwendbarer
natürlicher Flächenelemente und
deren Verteilung im gesamten Scan,
aus denen dann eine bessere geometrische Qualität der Gesamtpunktwolke resultiert“, sagt Bernd Aschoff,
Geschäftsführer von technet. Dadurch
können relative Genauigkeiten besser als ein Millimeter erreicht werden.
Die anschließende Blockausgleichung
Gemessene Scans
Ebenen-Detektion
Punkt-Detektion
Ebenen-Matching
Punkt-Matching
(Natürliche Flächen)
(Targets)
Blockausgleichung (Ebenen und Punkte)
Registrierte Scans
Die für die Generierung einer Punktwolke (oben) notwendige Registrierung kann
Scantra sowohl über Ebenen- als auch über Punkt-Matching durchführen.
aller Scans führt so zu einem präzisen und passgenauen Gesamtmodell.
technet ist dabei Pionier des ebenenbasierten Verfahrens. Die Softwareschmiede konnte in den letzten
Jahren weltweit Verkaufserfolge von
Scantra, vor allem über ihren Partner
Zoller + Fröhlich, in dessen Software
LaserControl Scantra als Plane-to-Plane Registrierung seit 2012 integriert
ist, erzielen. Um möglichen Hemmungen der Anwender entgegen zu
wirken, ausschließlich ein komplett
neues Verfahren einzusetzen, hat
technet in der neuen Scantra-Version
Funktionen entwickelt, die die Flexibilität steigern und ihm die Möglichkeit
der Kombination geben soll.
So soll der Anwender innerhalb von
Projekten genau das Registrierungsverfahren nutzen können, das den Anforderungen am ehesten entspricht.
Grundsätzlich kommt dann das ebenenbasierte Verfahren zum Einsatz,
gegebenenfalls ergänzt durch Targets, etwa zur Transformation in ein
übergeordnetes Koordinatensystem
oder zur Verknüpfung von mehreren
Etagen.
Zeitgewinn
In der Regel ist die Nutzung von Ebenen am leistungsfähigsten. „Für jeden
Scan werden parametergesteuert und
je nach Oberflächenbeschaffenheit
300 bis 2.000 Ebenen gefiltert“, beschreibt Aschoff. Daraufhin werden
identische Ebenen in den Nachbarscans gefunden, um dann das Matching durchzuführen. Das Verfahren
läuft dabei automatisiert, was unter
anderem darin begründet liegt, dass
Scantra auf Vorinformationen nicht
zwingend angewiesen ist, um solche
identischen Flächen zu identifizieren.
Es erzeugt die Transformationspara-
meter der gegenseitigen Orientierung
eines Scanpaars also vollkommen
selbständig. „Die Automatisierungsrate ist hier sehr hoch, sie erreicht meist
90 Prozent und mehr“, erläutert Bernd
Aschoff.
Die Vorteile bei der automatischen
Registrierung über natürliche Flächen
zeigen sich mehrfach. Während es in
manchen Projekten mehr auf die Präzision ankommt, war es in dem Projekt, das vom Ingenieurbüro techscan
aus Fellbach kürzlich durchgeführt
wurde, der gesparte Zeitaufwand
bei der Messung. Bei dem Unternehmen Friedrich Wenner aus Versmold,
einem der führenden Hersteller von
Lebensmittelkartonagen, wurde eine
Bestandsaufnahme der Werkshallen
durchgeführt, bei der die Produktion
nur kurz unterbrochen werden durfte.
Anlass war eine Umplanung zwecks
Optimierung der Produktionsabläufe,
bei der eine genaue Dokumentation
des Ist-Zustandes gefordert war.
Für die Vermessung vor Ort war ein
Zeitaufwand von 12 Stunden für 81
Farbscans erforderlich. „Hätten Targets angebracht und wieder entfernt
werden müssen, wären, so zeigen die
Erfahrungen bei ähnlichen Projekten,
etwa zehn zusätzliche Stunden angefallen“, berichtet Dr. Ulrich Schreyer,
Geschäftsführer der techscan. Für die
Nachbearbeitung im Büro (Bildung
der Scan-Paare, Ebenen-Detektion,
Ebenen-Matching und Blockausgleichung) waren lediglich 1,5 Stunden
notwendig. „Hier ergab sich zwar kein
Unterschied bei der Bearbeitungsdauer gegenüber einer Target-Lösung
unter optimalen Bedingungen, aber
die erhebliche Steigerung der Genauigkeit wurde gerne mitgenommen“,
sagt der techscan-Geschäftsführer.
(sg)
technet, Halle 4.1, Stand B4.008
technet
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Durch die neuen Funktionen in dem Programm Scantra von technet eröffnen
sich neue Wege für die Registrierung von 3D-Laserscan-Projekten.
3
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Doppelte Pulsrate, mehr Produktivität
Der neue Airborne Laserscanner ALS80 von Leica Geosystems soll Flugkosten um bis zu 50 Prozent und die Datenverarbeitungszeit
um mehr als 75 Prozent reduzieren. Kunden erhalten attraktive Update-Konditionen.
Unterschiedliche Sensoren
für Korridor-, Stadt- oder
Flächenaufnahmen
Der ALS80 ist in drei Versionen verfügbar. Der ALS80-CM ist in erster Linie für
Korridor-Mapping (etwa bei Leitungstrassen) und urbane Anwendungen
konzipiert und damit für niedrige
Flughöhen optimiert. Der Leica ALS80-HP (High Precision) ist für den universellen
Einsatz gedacht, während
der Leica ALS80-HA (High
Altitude) bei großen Flughöhen von bis zu 7.000
Metern zum Einsatz kommt.
Basis der Verbesserungen
bildet die Multiple-Pulse-inAir (MPiA)-Technologie, die
Leica bereits 2006 eingeführt
und patentiert hat. Diese sorgt bei
den CM- und HP-Modellen für die
Megahertz-Pulsrate, der ALS80-HA erreicht 500 Kilohertz. „Als Folge dessen
kann zum Beispiel die Flughöhe oder
die Fluggeschwindigkeit signifikant
erhöht werden, so dass die erforderliche Flugzeit sowohl bei Flugzeugen
als auch bei Helikoptern sinkt“, sagt
Vorbereitet für die Signale
der Zukunft
Die Module des LiDAR-Systems
ALS80: Nutzer der Vorgängermodelle bekommen
ein Update zu 50 Prozent
des Neupreises.
Zukunft beim Airborne Laserscanning
Leica Geosystems sieht im Airborne Laserscaning trotz der großen
Konkurrenz durch die photogrammetrischen Verfahren einen großen
Zukunftsmarkt. Gerade im Bereich
der vertikalen Abtastung (Nadir) sind
nach Angaben des Unternehmens
wesentlich bessere Ergebnisse zu erzielen. „Vor allem aber zahlt sich die
Unabhängigkeit des aktiven Messverfahrens gegenüber Witterung
und Lichtverhältnissen aus“, sagt Ron
Roth. Dies bringe gerade bei großflächigen Messungen große Vorteile.
Ebenso zeigen die Erfahrungen, dass
wenig strukturierte Geländeformen
etwa unter Sand, Schnee oder Wasser
wesentlich genauer dargestellt werden können. Da Laserscanner auch
die Vegetation durchdringen, können
gleichermaßen Digitale Oberflächen
Modelle (DOM) als auch Digitale Geländemodelle (DGM) abgeleitet werden. „Dies bringt auch in urbanen Gebieten massive Vorteile, denn so kann
man sehr genau zwischen Gebäuden
und Vegetation unterscheiden“, so
Roth. Der ALS80 erreiche dabei eine
absolute Genauigkeit von weniger als
fünf Zentimeter pro Punkt. Dadurch
werde dieses System auch oft in Kombination mit Mittelformatkameras
für photogrammetrische Aufnahmen
eingesetzt.
schnell visualisiert werden können. „Somit kann
eine erste Qualitätskontrolle bereits während
des Fluges stattfinden“,
sagt Roth. Bisher war man
erst auf ein aufwändiges Postprozessieren nach dem Flug angewiesen,
um die Messergebnisse zu beurteilen.
Kunden können mit CloudPro zudem
eigene Workflows erstellen.
Kostengünstige Updates
Für bestehende Kunden bietet Leica
Geosystems seinen Kunden attraktive
Updates. Dies gilt für die älteren Modelle ALS60 und ALS70, die vom Hersteller auf den neuesten Stand gebracht
werden können. Nach Angaben des
Unternehmens kostet dieses Upgrade
weniger als die Hälfte im Vergleich zur
Neuanschaffung. Von den beiden Vorgängermodellen sind weltweit rund
120 im Einsatz. Insgesamt deckt Leica
Geosystems nach eigenen Angaben
etwa 50 Prozent des Weltmarktes für
Airborne Laserscanner ab.
Leica Geosystems,
Halle 1.1, Stand A1.024
Alle ALS80-Modelle sind mit dem Positionierungssystem NovAtel OEM638
GNSS/IMU ausgestattet. Dieser dreikanalige Empfänger (Nachfolger der
CUS-6 IMU)
erfasst Signale aller existierenden
und geplanten globalen Satellitennavigationssysteme (GNSS), also konkret
von GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou. Es unterstützt ebenso die L-BandSignale SBAS und QZSS.
Neben der weiterentwickelten Lasertechnologie gibt es auch Neuerungen
bei der mitgelieferten Software. Leica
Wärmedaten im Scan
Zoller + Fröhlich zeigt auf der INTERGEO neue Funktionen seiner Software
Z+F LaserControl 8.6. Die neuen Tools
sollen nach Angaben des Unternehmens einen noch schnelleren und effektiveren Workflow ermöglichen.
Ebenso im Messegepäck ist die Z+F
T-Cam, eine Thermalkamera, die Wärmedaten nach dem Scanprozess erfasst. Die Kamera wird auf dem Scanner angebracht und liefert nach dem
Scanprozesse auch thermographische
Daten. Dabei können auch nur Aus-
CloudPro heißt die Software
für die Erstellung von Punktwolken. Sie gewährleistet
nach Angaben des Herstellers eine sechsfach höhere
Geschwindigkeit beim Prozessieren der Daten. 700.000
Messpunkte pro Sekunde
können auf einem handelsüblichen Laptop verarbeitet
werden, das heißt, bei einer Pulsrate von einem Megahertz entsteht
die Punktwolke nahezu in Echtzeit.
Zusätzlich liefert Leica Geosystem
auch den AHAB LiDAR Survey Studio
(LSS) Viewer aus, mit dem die Daten
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rund zwei Jahren Entwicklungszeit erreicht der ALS80 eine doppelt so hohe
Pulsrate und damit doppelte Produktivität wie sein Vorgänger. Die Pulsrate
beträgt nun bis zu einem Megahertz,
der Laser sendet also pro Minute eine
Millionen Messimpulse und gewinnt
dementsprechend viele Messwerte
von der Erdoberfläche. Der ALS80
senkt dadurch nach Angaben von Leica Geosystems die Kosten für seine
Anwender signifikant.
Ron Roth, Vice President - Airborne
LIDAR bei Geosystems Geospatial Solutions Division.
Ebenso sorgt MPiA dafür, dass die
Energiedichte der einzelnen Laser­
impulse steigt und geleichermaßen
das sogenannte weiße Rauschen, also
der Anteil von Messfehlern innerhalb
der aufgezeichneten Signale, reduziert wird. In der Summe ergibt sich
nach Angaben des Herstellers eine
bessere Qualität der Messungen.
Da die Sensoren fest innerhalb
des Scanner-Kopfes verbaut
sind, entfällt die kabelgebundene Verbindung zwischen
Elektronik und Sensoren.
Montage und Umbau
des Messsystems sind
folglich einfach zu
handhaben. Der
Formfaktor der
elektronischen
Bauteile konnte
verkleinert werden, das Gesamtgewicht ist demnach um rund
13 Kilogramm geringer als beim Vorgängermodell (nun bei rund 90 Kilogramm). Die Größe des Scanners
selbst ist jedoch gleich geblieben, vor
allem, um so den einfachen System­
austausch zu gewährleisten. Als Operator und Piloten-Display kommen die
Module OC60 und PD60 zum Einsatz,
die standardmäßig in der gesamten
Airborne-Produktfamilie des Unternehmens enthalten sind.
schnitte der Umgebung mit dieser vermessen werden.
Das Z+F SmartLight ist ein LED-Licht,
das am Scanner angebracht werden
kann. Das Licht ermöglicht es, Farb­
informationen auch in dunklen Umgebungen zu erfassen, ohne eine weitere externe Lichtquelle einzubringen.
Zudem gibt es ein neues universales
Ladegerät zu sehen, das im Fahrzeug
am Zigarettenanzünder angeschlossen
werden kann.
Zoller+Fröhlich, Halle 4.1, Stand A4 058
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In der Informationstechnologie besagt
das Moorsche Gesetz, dass sich bei
Rechnerkernen die Dichte der Transistoren auf integrierten Schaltkreisen
alle 24 Monate verdoppelt. In etwa gilt
diese Faustregel auch im Bereich der
Sensoren für das Laserscanning. Der
neue LiDAR-Sensor ALS80 von Leica
Geosystems ist der Nachfolger des
Airborne Laserscanners ALS70. Nach
4
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Standardprogramm
für Dense Matching
IGI
Das Unternehmen IGI zeigt auf der INTERGEO mit IGImatch eine neue Software für die automatische Generierung
von Punktwolken auf Basis von pixelbasierten Bilddaten. Grundlage ist das
sogenannte Dense Point Matching, bei
dem für jeden einzelnen Pixel im digitalen Bild (von digitalen Bildpaaren) ein
3D-Messpunkt erzeugt werden kann.
Damit werden extrem hohe Punktdichten in den erzeugten 3D-Punktwolken
möglich. Enthalten ist zudem eine
Funktion für die Generierung von Digitalen Oberflächenmodellen (DOMs)
und die automatische Erstellung von
True-­Orthophotos. Die Software unterstützt die Auswertung von Nadir- und
Oblique-Luftbilddaten.
Die Anwendung basiert auf der SURETechnologie, die am Institut für Photogrammetrie der Universität Stuttgart
entwickelt wurde. Ein Multi-Core Processing sorgt für die effiziente, parallele
Nutzung von Rechenleistung. Ebenso
unterstützt die Software GPU Computing, bei dem Grafikprozessor (GPU) und
CPU genutzt werden.
IGI, Halle 2.1, Stand A2.026
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Die Punktwolken auf Bildpunkte-Basis
liefern sehr detaillierte 3D-Daten.
Zukunft bei bDOMs
Mit dem Dense Image Matching etabliert sich ein Verfahren für die photogrammetrische Daten­
auswertung, bei dem 3D-Punktwolken automatisiert aus Luftbildern abgeleitet werden können.
Die Liste der bahnbrechenden Innovationen in der Geoinformatik ist lang. GPS
und 3D-Laserscanning sind zwei herausragende Beispiele. Nun zeichnet sich
im Bereich der Photogrammetrie eine
weitere Entwicklung an, die ihren heute
schon großen Einfluss in den nächsten
Jahren stark ausweiten könnte. Es geht
um das sogenannte Dense Image Matching (DIM), also um ein Verfahren zur
Auswertung von Pixeln von digitalen
Bilddaten. Mithilfe des Verfahrens der
Bildkorrelation (Image Matching) ist die
Möglichkeit entstanden, Punktwolken
aus photogrammetrischen Rohdaten zu
erstellen und damit dreidimensionale Modelle teilautomatisiert
aus den Luftbildern abzuleiten.
werb entgegen. DIM schafft die Möglichkeit, 3D-Daten aus 2D-Daten, genauer aus Luftbildern, abzuleiten und
erschließt so neue Nutzungspotenziale für Luftbilddaten, aus denen Bildbasierte, digitale Oberflächenmodelle (bDOM) und 3D-Gebäudemodelle
generiert werden.
Dazu erlauben sie
auch die Ableitung landes-
Punktwolken mit
hoher Dichte
Zwar gibt es seit über 20 Jahren Verfahren zum Stereo-Matching, doch die
neue Methode verwendet anstatt eines
Feature-basierten ein Pixel-orientiertes
Matching-Verfahren. Es erkennt Pixelpaare aus Stereobildern vollautomatisch und erzeugt für jeden Bildpunkt
einen zusätzlichen Höhenwert. DIM
bedarf zwar einer hohen Rechenkapazität, liefert aber Höhenmodelle mit
einer Punktdichte, die weit oberhalb
derer liegen, die bisher mit Airborne
Laserscanning (ALS) erzielt wurden.
Das bisher etablierte Verfahren für
die Erfassung von Geländeoberflächen
sieht demnach einem harten Wettbe-
weiter Gebäudemodelle in LoD2. Ebenso könnte
ein hochaufgelöstes bDOM das
True-Orthophoto ersetzen. Aufgrund
des hohen Informationsgehalts der
Bilddaten sind auch radiometrische
Untersuchungen möglich, was besonders bei der Klassifizierung der Daten
nützlich ist.
bDOMs sind daher bereits bei einigen Landesbehörden als vermessungstechnisches Produkt im Angebot. Die
meisten Verwaltungen sind dabei, ein
solches aufzubauen. Untersuchungen
bei der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltung (AdV) haben
ergeben, dass die digitalen Luftbilder
mit der heute üblichen Längs- und
Querüberdeckung eine ausreichende
Grundlage bieten, um bDOMs mit einer
maximalen Punktdichte von
25 Punkten pro Quadratmeter zu berechnen. Da mit den
neuesten Generationen an
digitalen Großformatkameras
Bildauflösungen
von fünf Zentimeter Bodenauflösung (GSD)
erreicht werden, können rein
theoretisch
bDOMs mit
einer Punktdichte von bis zu 400
Punkte pro Quadratmeter enthalten können. Für
die Erstellung
von 3D-Stadtmodellen LoD2 genügen laut AdV schon
Luftbilder in GSD20, erst ab LoD3, also für eine Modellierung detaillierter
Dachformen, werde GSD10 benötigt.
Die Unterscheidung von 8 Bit oder 16
Bit Luftbildern bringe jedoch kaum
Unterschiede (lediglich in Schattenbereichen), ebenso wenig die Nutzung
von RGB- anstatt von PAN-Farben. Lediglich die Auswertung von Wald- und
Wasserflächen gebe bei den Höhendaten auch gröbere Fehler bei bDOMs.
Damit sind für die Bundesländer die
Voraussetzungen gegeben, um im Rahmen ihrer zwei- beziehungsweise dreijährigen Befliegungen ein bDOM abzuleiten. Bisher waren die Fortführungszyklen der meist auf ALS-basierenden
DOM nicht geklärt, viele Bundesländer
haben es sogar bei einer erstmaligen
ALS-Befliegung belassen und das Thema Fortführung zunächst einmal hinten
angestellt.
Renaissance der
Luftbilder
Orientierte Luftbilder galten bisher als
Zwischenprodukt bei der Herstellung
des digitalen Orthophotos. Nun können sie ihr volles geometrisches und
radiometrisches Potenzial erschließen.
Dies macht die Luftbildbefliegung zu
einem der wirtschaftlichsten Verfahren
für die Gewinnung verschiedener Geodatenprodukte. Experten gehen davon
aus, dass sie dazu in der Lage sind,
die Erzeugung von 3D-Datenbeständen
weiter zu automatisieren und den Detaillierungsgrad zu erhöhen. Blickt man
in die ferne Zukunft, kann man zudem
davon ausgehen, dass die Photogrammetrie durch die Entwicklungen der
Computer Vision zu einem CommodityProdukt werden, also gewissermaßen
eine „Allerweltsfunktion“, die in vielen
Mess- und Sensorsystemen integriert
sein wird.
(sg)
5
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Vom Sensor zur Information
Durchgängiger Workflow
Platz für alle im Gehäuse der RCD30:
Ein Sensor (nur Nadir), drei (Trio) oder,
wie hier im Bild, fünf (Penta) Objektive.
Dieser Workflow profitiert unter anderem von technischen Eigenschaften,
die der RCD30-Kamera bereits vom
Entwicklungsteam mit in die sprichwörtliche Wiege gelegt wurden. Eine
wesentliche Vorgabe für das Entwicklungsteam lag darin, nicht nur eine optische (RGB) sondern eine multispektrale Kamera inklusive nahem Infrarot
zu entwerfen, um den wachsenden
Anforderungen nach vierkanaligen
RGBN-Bildern zu entsprechen. „Das
Beamsplitter-Verfahren, das wir aus
unserer Großformatkamera ADS80 abgeleitet haben, ist ein Alleinstellungsmerkmal der RCD30 und bringt erhebliche Vorteile für die automatische
Bildauswertung“, ist Ruediger Wagner
überzeugt. Er ist Geschäftsführer „Solutions“ in der Geospatial Solution Divisi-
Unterstützt durch die hohe geometrische Genauigkeit erlaubt es dieses
Verfahren, alle Bilddaten hochgenau
zu orientieren und somit für die weitere Verarbeitung bereitzustellen.
Im nächsten Schritt werden dann
hochgenaue Punktwolken erzeugt, die
als Grundlage für die weitere Informationsextraktion dienen. Der tridicon
CityModeller greift dabei auf verschiedene Dachformen und existierende
Gebäudegrundrisse zurück und erstellt
so untexturierte oder texturierte Gebäude in LoD2, die im GIS dargestellt
und verarbeitet werden können.
Nach der Übernahme der 3DCon
durch Hexagon im Jahr 2012 hat Leica
Geosystems die tridicon-Software mit
Punktwolken in globalem Einsatz
Flachdach, Satteldach oder Pagodendach – je nach Weltregion bestimmen
verschiedenen architektonische Stile
das Stadtbild. Bisher mussten die
Softwareprogramme diese Stile in
den Standardbibliotheken der Gebäude und Dächer hinterlegt haben.
Bei der neuen Version des tridicon
BuildingFinder müssen diese Biblio­
theken nicht mehr erstellt werden,
denn die Dachformen werden direkt
aus der Punktwolke extrahiert.
Bei der Generierung strukturierter
geometrischer Objekte können Kunden je nach individueller Ausgangslage bei der Datenbasis verschiedene
Extraktionsverfahren auswählen. So
sind beispielsweise unterschiedliche
architektonische Stile auswählbar,
die je nach Typologie der Region
eingestellt werden können, etwa gewerblich geprägte, innerstädtische
oder suburbane Gebiete.
Für diese Verfahren sind vorliegende
Hausumrisse nicht zwingend notwendig. Im Gegenteil, diese können
sogar aus den 3D-Punktwolken automatisiert abgeleitet werden. Auch
hier profitiert die Genauigkeit der Ergebnisse sehr stark von der automatischen Identifikation von Vegetation
innerhalb des tridicon BuildingFinder.
dem Ziel erweitert, den Automatisierungsgrad und die Genauigkeit bei
der Erstellung von Gebäuden aus 3DPunktwolken zu verbessern. Dies ist
unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es in vielen Ländern schlichtweg keine Gebäude oder Landinformation gibt. Auf der INTERGEO wird
nun mit dem tridicon BuildingFinder
ein neues Modul vorgestellt, bei dem
dieser durchgängige Workflow dazu
genutzt wird, individuelle Dachformen
alleinig aus Luftbilddaten zu erzeugen,
ohne dabei auf vorhandene Gebäudegrundrisse zurückgreifen zu müssen.
Automatische Generierung von 3D-Modellen
„Gerade in innerstädtischen und vorstädtischen Bereichen mit einem hohen Maß an Vegetation und Grünflächen können Bäume die automatische
Gebäudeklassifizierung aus der Punktwolke massiv stören. Aufgrund der
multispektralen Daten der RCD30
können nun in einem ersten
Schritt klassifizierte Punktwolken
erstellt werden, die die Grünflächen von bebauten Gebieten
trennen“, berichtet Wagner.
In einem zweiten Schritt
können aufgrund der hochgenauen Triangulation
der Nadir- und ObliqueDaten auch oblique
Punktwolken
erstellt
werden, die Fassaden
und wesentliche Fassaden­
elemente darstellen. Mit dem
neu entwickelten City Mode lassen
sich nun Gebäude nicht nur über Dachformen, sondern auch über Umrisse
detektieren.
Die Kombination von obliquer
Punktwolke, den Umrissalgorithmen
und der Möglichkeit, ein FreiformenDach auf der Basis von Punktwolkenvermaschung zu generieren, erhöht
laut Angaben von Leica Geosystems
nicht nur die Trefferquote und Erkennungsgenauigkeit, sondern ist ein erster Schritt in Richtung automatischer
LoD3-Erkennung.
Gleiches gilt für die automatische
Texturierung der Fassaden, die auf
den Oblique-Bildern beruht. Auch hier
kann die Software die Vegetation automatisch herausrechnen, was auch
den visuellen Eindruck der 3D-Modelle
steigert. „Früher war es beispielsweise
so, dass ein Baum zur Gebäudetextur
gezählt wurde, was dann wieder eine
hohe manuelle Nacharbeitung erforderlich machte“, sagt Wagner. Bei all
diesen Prozessen ist, so der Hersteller,
die geometrische Genauigkeit durch
die ersten Schritte der Datenverarbeitung und einheitlichen Triangulation
gewährleistet.
Alle extrahierten Gebäude können
bei Bedarf editiert und in gängige GISformate exportiert werden. „Gerade im
urbanen Bereich, wo Veränderung eine
Konstante ist, kann man beispielsweise
auch Objekte aus einem bestehenden
Datenbestand trennscharf selektieren
und die aktualisierten Daten aus einer
neueren Befliegung wieder einsetzen“,
erläutert Wagner.
Bürgerbeteiligung und
Finanzverwaltung
Leica Geosystems sieht in unterschiedlichen Regionen der Welt
verschiedene Anwendungen, die
3D-Ansicht von Zürich inklusive Fassadentexturen: Die Daten stammen aus der
RCD30-Mittelformatkamera, die Nadir- und Oblique-Daten gleichzeitig erfasst.
den Einsatz von Oblique-Kameras
für die 3D-Modellierung treiben.
Sind es beispielsweise in den USA
die Berechnungen von Steuern auf
Grundstücke und Gebäude, gebe es
in Europa zum Beispiel den Trend zu
3D-Stadtmodellen als Basis von sogenannten Smart-City-Applikationen.
Die Einbindung von Bürgern in den
Stadtplanungsprozess, intelligente
Planungen, neuartige Modellierungsverfahren zur Lärmausbreitung,
Grünflächenmanagement sowie die
Berücksichtigung des Sonnenstandes
bei Energieeffizienzfragen brächten,
so das Unternehmen, Anforderungen
zutage, die die Erweiterung des von
2D-GIS hin zum 3D-GIS fördern. „Über
all dem steht der weltweite Trend
zur Urbanisierung, der gleichermaßen
auch die Ansprüche an die Aufnahme
von Vermessungsdaten aus Befliegungen beeinflusst“, sagt Wagner.
Einsatz bei UAVs
Zudem sind es die dynamischen Entwicklungen im Bereich der energie­
effizienten Flugzeuge wie zum Beispiel
Kleinflugzeuge und Ultraleichtflieger,
die Mittelformatkameras attraktiver
machen. Neben den Gyrocoptern, die
in der Photogrammetrie zunehmend
Aufmerksamkeit erlangen, sind dies
vor allem die unbemannten Fluggeräte
(Unmanned Areal Vehicles, UAV).
In diesem Bereich hat Leica ein großes
Angebot. Zum einen gibt es eine Partnerschaft mit dem Unternehmen SwissDrones, das ein umfangreiches Portfolio
an benzingetriebenen, ferngesteuerten
Helikoptern entwickelt hat. Sie können
mit einer Traglast von 50 Kilogramm bis
zu vier Stunden ununterbrochen in der
Luft bleiben.
Mit dem Dragon 50 steht ein Modell
im Angebot, das mit einer integrierten RCD30 ausgeliefert werden kann.
Durch die Übernahme des UAV-Herstellers Aibotix durch die Konzernmutter
Hexagon hat Leica Geosystems zudem
Zugriff auf die neusten Entwicklungen
bei den Flugplattformen, die in der
Regel zu der Gewichtsklasse bis 5 Kilogramm oder bis 25 Kilogramm gehören.
Leica Geosystems, Halle 1.1,
Stand A1.024
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on und trägt Mitverantwortung bei der
die Produktentwicklung der Kamera.
Da Infrarot in der Lage ist, Vegetation zu erkennen (der Pflanzenstoff
Chlorophyll reflektiert nahes Infrarot
wesentlich stärker als Farben aus dem
sichtbaren Spektrum), kann die RCD30
Infrastrukturobjekte und Vegetation
eindeutig unterscheiden und klassifizieren, was bei der automatischen
Gebäudeerkennung die Genauigkeit
erhöht und sicherstellt, dass keine Vegetation detektiert wird.
Zunächst einmal werden jedoch
die Daten aller RCD30 Trio oder Penta Kameraköpfe in Nadir und Oblique
in einem Bündelblockausgleich und
über ein gesamtes Projekt trianguliert.
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Als Leica Geosystems 2011 die Mittelformatkamera RCD30 auf den Markt
brachte, konnte das Unternehmen eine wirkliche Neuerung vorstellen: Die
Kamera nahm neben den Farben im
sichtbaren Bereich (RGB) auch multispektrale Daten im nahen Infrarotbereich (NIR) auf. Derzeit ist die RCD30
mit 80 Megapixel und den Kanälen
für RGB und NIR nach Angaben von
Leica die einzige Mittelformatkamera
weltweit, die die Möglichkeit zu koregistrierten und damit geometrisch
hochgenauen Vierkanal-Bildern bietet.
Nun hat Leica Geosystems mit der
RCD30 Oblique ein neues System auf
den Markt gebracht, bei dem mehrere
RCD-Kamera-Systeme kombiniert werden und damit neben der Nadir-Sicht
senkrecht nach unten auch Schrägansichten generiert werden können.
Das System, das in Ausführungen
mit drei (Trio) beziehungsweise fünf
(Penta) Kameraköpfen erhältlich ist,
liefert somit Schrägaufnahmen
zum Beispiel von Gebäudefassaden, Strommasten oder geomorphologisch anspruchsvollen
Gebieten. Die Besonderheit des
gesamten Systems liegt nach
Angaben von Leica Geosystems
unter anderem darin, dass es
die automatische photogrammetrische Auswertung und
Gebäudeextraktion erlaubt.
Dies erreicht Leica Geosystems
durch die Entwicklung eines
abgestimmten, durchgängigen
Workflows, der mit der Rohdatenverarbeitung in der RCD30 beginnt und mit der Software tridicon,
mit der 3D-Punktwolken und texturierte Gebäudemodelle erstellt werden, fortgesetzt wird.
Fotos: Leica Geosystems
RCD30 Oblique und tridicon BuildingFinder ermöglichen es, den Grad der
Automatisierung bei der Erstellung von 3D-Stadtmodellen zu erhöhen.
D3.019
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061
C3.
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Intergeo 2014 in Berlin
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Eder & Rupprecht Ingenieure GbR
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EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH C3.040
eGEOS SpA
A3.054
EMI Mapping IT Transport & Construction Ltd.
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Eos Positioning Systems Inc.
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ESA European Space Agency
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ESN EnergieSystemeNord GmbH
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ESRI Deutschland Group GmbH
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Eternix Ltd.
B2.020
Euclideon International Pty Ltd
D3.019
euroGIS IT-Systeme GmbH
C2.057
EuroMed-Fly Network
D3.058
European GNSS Agency (GSA)
C2.050
European Space Imaging
A3.054
EurosenseB4.015
EVP GmbH
C4.022
Exelis Visual Information Solutions GmbH
B3.036
F.W. Breithaupt & Sohn GmbH & Co. KG
C1.050
Fachhochschule Frankfurt am Main
E2.034
Fachhochschule Mainz A3.065
Fachpresse-StandA6.006
FARO Europe GmbH & Co. KG
C2.008 + FG.008
FLIGHTCOPTER - Flying Camera Systems GmbH
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Flying-Cam S.A.
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Förderkreis Vermessungstechnisches Museum e.V. A2.064
Forest IT Design Sweden AB
B1.040
Forsberg Services Ltd.
D2.041
Fotomapy sp. z o.o.
C2.065
FPM Holding GmbH
A1.039
Frauen im DVW
B2.059
Fraunhofer-Institut für Graph. Datenverarb. (IGD)
A3.028
Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS C2.050
Fugro Geospatial B.V.
C2.042
GAF AG
A3.054
GDI Sachsen
B3.060
GDI-Baden-WürrtembergB3.060
GDI-HessenB3.060
GDI-Service Rostock
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GDVB3.059
GE Energy Germany GmbH
D3.007
GENEQ inc.
C2.036
Genspow GmbH
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GEO Business 2015
C3.003
GEO Net solution GmbH
E1.057
Geo Systeme GmbH
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GEO++ GmbH
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Geocom Informatik AG
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GEOconnexion International - GEOconnexion UK
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GEOconsulting GmbH
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GeoData+ GmbH
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GEODIS Holding
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GEO-DV GmbH
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GeoFly GmbH
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Geogis Land Information Systems
A4.029
geoGLIS oHG
B4.016
GEOGRAT Informationssystem GmbH
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GeoID - Interactive landscape visualisations
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Geo-Info Technologies Co., Ltd.
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GeoInformatics - CMedia B.V.
A6.006
GeoInformation Bremen - Landesamt
B3.066
Geoinformationsnetzwerk GeoNet.MRN B3.060
GeoInSoft GmbH
A3.060
GEOkomm e.V.
C3.014
GEOLANTIS GmbH
C3.035
GEOMAGIC GmbH
D3.007
Geomatik Schweiz - SIGIMedia AG
A6.006
GeoMax AG
A2.040 + B2.040
geomer GmbH
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GeoMessTechnik Heger
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GeoMonC2.050
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C3.025
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C3.035
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ESRI
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E1.059
E1.062E1.057
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C1.
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B1.
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066
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E1.059
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B1.
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C1.050
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C1.
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C1.
043
C1.
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GEO Consult
A1.
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A1.033A1.028
A1.029A1.
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C1. A1.040
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GOECKE
A1.040
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C3.003
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Barthauer
C3.009
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C3.009
B3.008
C3.009
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C3.003
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C3.009
B3.008
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C3.005
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RIEGLB3.008
C3.013
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C3.009
A3.014
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A3.017
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B3.014 B3.008
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E1.
C1.
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B3.065
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REGISTRIERUNG
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D1.020
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D3.062
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Spatial Technology Co., Ltd.
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C4.032
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B1.029
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D3.040
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B2.026
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C4.001
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REGISTRATION
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GIM International - Geomares Publishing
D4.010
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GmbH
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GOECKE GmbH & Co. KG
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CONFERENCE
KONGRESS
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KONGRESS
KONGRESS
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CONFERENCE
KONGRESS
CONFERENCE
KONGRESS
CONFERENCE
KONGRESS
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KONGRESS
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KONGRESS
KONGRESS
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KONGRESS
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KONGRESS
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A4.050
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E2.001
C2.002
E2.001
D4.034
D4.021
B4.026
C4.022
C4.021 B4.026
D2.026
C2.016
E2.008
A4.033
C4.021
C2.026
A4.011 A4.015
B2.012 B2.016
E2.007
E2.001
C2.002
B1.
001
A4.029
HALLE 2.1
B2.008
B2.002
A2.002
C4.014
B4.016
C2.016
C2.008
C2.011
3.1/4.1
E2.016
A4.
3.1/4.1
1.1/2.1
3.1/4.1
B1.
B1.
005
001
B1.
003
E2.012
C2.011 A4.007
C2.013009
E2.007
E2.011
C2.007
B2.002
C1.
001
B4.012
A4.
009 A4.011 A4.015 A4.014
A4.007 A4.010
A4.002E2.008
1.1/2.1
3.1/4.1
1.1/2.1
3.1/4.1
1.1/2.1
B1.
E1.
005
003
D4.030
D4.021
B4.026
C4.022
D4. D4.
B4.015
015
C4.008 C4.007 013C4.014
A4.
E2.025
009 A4.011 A4.015 A4.014
A4.007 A4.010
A4.
A4.007 009 A4.011 A4.015 D2.026
E2.011
C2.008
E1.
001
C1.
001
A4.026
D4. D4.
015
C4.008 C4.007 013C4.014
D4. B4.016
B4.021
B4.008
B4.012
D4.
B4.007
C4.007 B4.015
013 015
C4.
A4.010
A4.014
A4.022
A4.026
005
C4.003
C4.
C4.001
D4. D4.
005
C4.003
B4.007
013C4.014
015
C4.008 C4.007 B4.015
B4.008
B4.012 B4.016
A4.
A4.007 009 A4.011 A4.015
B4.002
C4.B4.008
B4.012 B4.016
D4.001
005
C4.003
B4.002
C4.001
D4. D4.
B4.007
C4.007 B4.015
013 015
B4.008
B4.012 B4.016
D4.001
A4.010
A4.014
B4.007
B4.015
A4.002
B4.002
C4.
005
C4.003
A4.010
A4.014
B4.007 A4.
B4.015
A4.002
B4.008009 A4.011
B4.012
D4.001
A4.007
A4.015B4.016
B4.002
D4.001
A4.
009 A4.011 A4.015 A4.014
A4.007 A4.010
B4.007 E2.016
B4.015
E2.012
A4.002E2.008
D4.001
A4.010
A4.014
A4.002
C2.002
1
A4.022
C4.001
C4.002
B4.002
A4.002
E2.007
D4.001
1.1/2.1
D4.021
C4.022
B4.026
D4.C4.014
D4.
B4.021
D4.
D4.010 013
016
C4.007
C4.021 015
C4.B4.008
005
D4.001
C4.003
B4.002
C4.001
E2.001
1.1/2.1
E1.
003
D4.040
D4.021
D4.008
A4.
C4.002
A4.007 009 A4.011 A4.015
C4.008
.003
C4.022
C4.
005
D4.001
C4.001
C4.002B4.008
D4.001
C4.002
C4.001
C4.003
B4.007
D4.034
B4.032
D4.
D4.010 016 B4.026
C4.014
D4.008D4. D4.
C4.008
C4.007 013
015
C4.002
D4.001
C4.050
D4.030
B4.056
D4.021
Business Geomatics 7/14 | 29. September D4.021
2014
.005
1
D4.040
C4.040
B4.026
HALLE 4.1
D4.008
B4.008
D4.001
C4.002
D4.034
C4.032
D4.021
C4.
005
D4.001
B4.007
1
D4.030
C4.022
Gottlieb Nestle GmbH
D1.060
GPS World - North Coast Media, LLC.
A6.006
Gräbert GmbH
C1.029
Graphservice-IT GmbH
B3.020
Grintec GmbH
D3.007
grit GmbH
C3.005
GTA GeoService GmbH
B3.052
HafenCity Universität Hamburg - Geomatik
A3.059
Handheld Germany GmbH
A2.002
Hansa Luftbild AG
C3.040
Hanseatic Aviation Solutions GmbH
A4.026
Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik C3.014
Heidelberg Mobil International GmbH
C2.050
Height-Tech GmbH
A4.026
Helica Srl
D3.061
Helmut Schultz Gesellschaft für Vermessungstechnik C4.022
HEMISPHERE GNSS, INC.
C2.007
Henrich Publikationen GmbH
A6.006
Hessisches Landesamt f. Bodenmanagem. u. Geoinf. B3.060
HHK Datentechnik GmbH
C4.040
Hi-Target Surveying Instrument Co., Ltd
B4.026
Hochschule Anhalt (FH) A1.033
Hochschule Karlsruhe (IAF)
B2.050
Hochschule Neubrandenburg A2.066
GANG
SOUTHFREIGELÄNDE/OUTDOOR AREA 2.2
EINGANG SÜD
SÜD
ENTRANCE
GANG
SOUTH
SÜD
ENTRANCE
SOUTH
GANG
SOUTH
ENTRANCE
SÜD
ENTRANCE
GANG
SOUTH
SÜD
ENTRANCE
SOUTH
ENTRANCE
Horizon Instruments B.V.
C2.040
Horus View and Explore B.V.
E1.062 + FG.004
HTW Dresden FB Vermessungswesen/Kartographie A3.061
Huazheng GeoSpace Information Technology E2.016
IABG mbH
A3.055
IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow GmbH
D1.054
ibR Geoinformation GmbH
B3.014
Icaros, Inc.
A4.009
IDS INGEGNERIA DEI SISTEMI SPA
C4.015
IGI mbH
A2.026 + FG.011
ILV- Fernerkundung GmbH
D3.030
IMAGE PRO GmbH
D4.001
imajing s.a.s.
C3.032
IMAO aerial data acquisition
C3.055
iMAR GmbH
C2.066
imp GmbH
C3.035
infoGraph GISMobil GmbH
C3.048
infrest - Infrastruktur eStrasse GmbH
C3.014
Ingenieurbüro Dr. König
A1.036
Ingenieurgesellschaft Nordwest mbH
E2.030
iNovitas AG
C3.040
Inside GNSS - Gibbons Media and Research, LLC
A6.006
Institut für Geodäsie, TU Darmstadt
E2.034
INTERGEO 2015
B2.059
INTERKART Landkarten GmbH Poster und Globen A1.002
intermetric GmbH
A4.053
International Federation of Surveyors, FIG
D1.014
IP SYSCON GmbH
B3.030
ISB Institut f. Software-Entw. und EDV-Beratung AG D3.051
ISPRSA1.061
itr Ingenieurbüro Rieber GmbH
C2.058
ITRES Research Limited
C3.059
ITS Informationstechnik Service GmbH
D3.007
IVU Traffic Technologies AG
C3.014
IXBLUE SAS
C3.062
JAVAD GNSS Inc.
A4.032
Jens Janßen Ingenieurbüro
E2.039
Jiangxi Phenix Optical Imp. & Exp. Co. Ltd.
B1.030
JIE engineering
C3.035
JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH C1.060
Josef Attenberger GmbH
A1.060 + B1.060 + FG.006
Juniper Systems, Inc.
A2.039
Kansai Construction Survey Co., Ltd.
B1.065
Kirschbaum Verlag GmbH
A6.006
Kommission für Geoinformationswirtschaft
C3.022
Kommunalinfo24A6.006
KonGeoSA2.060
Koordinierungsstelle GDI-DE im BKG
B3.060
KQ GEO Technologies, Co., Ltd
C2.026
Kreis Soest, Guide4Blind + m4guide
B3.014
kubit GmbH
C2.058 + C2.001
Lamigo S.C.
B2.016
Landesamt für Geoinformation und Landentw.
B3.060
Landkreis Nordwestmecklenburg
A3.060
Landkreis Vorpommern-Rügen
A3.060
Laser Technology, Inc.
B1.035
Laserscanning Europe GmbH
C2.039
Lead‘Air, Inc.
A4.033
LEHMANN + PARTNER GmbH
E2.008
Leica Geosystems GmbH Vertrieb A1.024 + B1.020 + ES.001
LizardQ GbR
A4.022
LUP Luftbild Planung Umwelt GmbH
C3.014
Lupos3D GbR
D2.040
M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH
B3.052
Mapix Technologies Ltd
B4.007
MAVinci GmbH
B2.025
MDL, part of Renishaw plc
D4.034
Meixner Vermessung ZT GmbH
D3.019
Mena3D GmbH
C2.039
MENCI SOFTWARE S.r.l.
C2.055
Mensch und Maschine / acadGraph / CADstudio
C2.057
MERViSOFT GmbH - Bricscad Partner Stand
C1.066
MetaSensingB2.012
METRICA S.P.A.
D1.066
Mettenmeier GmbH
A1.029 + D3.007
MICROBOX GmbH
B4.066
microdrones GmbH
E2.007
Microsoft / Vexcel Imaging GmbH
A4.014
MIIGAIKD4.030
Milan Geoservice GmbH
A3.014
Mitteldt. Vermessungstechn. Aurich und Hallbauer C2.019
MosaicMill OY
D1.035
Moskito Geo-InformationsSysteme GmbH
C3.040
MOTIP DUPLI GmbH
B1.060
MundoGEO
A6.006 + B1.066
NavCom Technology, Inc. A John Deere Company D2.032
navXperience GmbH
C2.050
Nazca IT Solutions B.V.
E1.030
Nebel & Partner
E2.054
Nedo GmbH & Co.KG
B1.036
Network Press Germany GmbH
A6.006
NLU Projektgesellschaft mbH & Co. KG
C3.040
norBIT GmbH
D3.051
NorPix Inc.
B3.006
Northrop Grumman LITEF GmbH
E1.016
NovAtel Inc.
D2.042
OBERMEYER Planen + Beraten GmbH
C2.058
OCAD AG
A4.039
OFD Niedersachsen Bau und Liegenschften
B3.066
OpenSeaMapD3.051
OpenStreetMapD3.051
Optech Incorporated
D4.021
ORBIT Geospatial Technologies
E2.038
Ordnance Survey
B4.007
Österreichischer Geodätentag OGT 2015 Veiden
B2.066
Oxford Technical Solutions Ltd.
B4.002
P.M.Hasse Kunst & Geodäsie
B6.040
p3dsystems GmbH
A1.015
Pacific Crest
C4.053
Panasonic Marketing Europe GmbH
B4.012
Panvion Technology Corp.
A6.029
PCI Geomatics
A4.010
Phase One Industrial
C4.065
PHOCAD Ingenieurgesellschaft mbH
A3.014
PIEneering Ltd.
C1.044
Pitney Bowes Software GmbH
B3.020
Pix4D SA
C2.031
Plastipol-Scheu GmbH & Co. KG
B1.008
Point Grey Research, Inc.
C2.011
PointfuseC2.002
POLKART Sp. z o.o.
D3.058
ppm GmbH precise positioning management GmbHA1.061
Professonal Surveyor _ Flatdog Media
A6.006
proNIVO Messegeräte Handels GmbH
A1.060
Pythagoras BVBA
A1.050
QuestUAV Ltd
B4.007
R&D CENTER SCANEX
C3.066
Racurs Co.
A1.046
Rhino Terrain
C3.032
RIB Software AG
B1.051
RIEGL Laser Measurement Systems GmbH A3.014 + FG.002
Rikola Ltd.
C1.034
rmDATA Vermessung
B1.024
RMR Softwareentwicklungsgesellschaft
C3.043
RoboKopter Technologies sp. z o.o.
B1.063
Rosenberger GmbH & Co. KG
B2.002
Rothbucher Systeme
A1.001
RUAG Schweiz AG
B1.038
Runder Tisch GIS e.V. c/o TU München
A3.054
RZI Software GmbH
C1.066 + D1.054
S+H Systemtechnik GmbH
C4.032
Safe Software Inc.
B3.044
SAG GmbH
C3.048
Sat Nav Forum (c/o DLR)
C2.050
Satel Oy
E2.001
Satellitennavigation Berchtesgadener Land
C2.050
SatLab GeoSolutions AB
B4.032
SBG Systems S.A.S.
C1.059
SCALGO APS
A1.053
Scan&Go S.r.l. Surveying Techn. & Solutions A1.055 + FG.010
Scan3D Dienstleistungsgesellschaft mbH
A4.067
Schenkel Vermessungen AG
B1.001
Schiele & Schön GmbH Fachverlag
A6.006
SeaHow (by Meritaito Ltd)
C1.044
SECOE2.011
SECON Private Limited
D4.040
senseFly SA
B2.036
service-drone.de GmbH
D3.040
SETTOPSURVEY,S.L.E1.027
Shanghai Huace Navigation Technology Ltd
D2.058
Shanghai Merrypal Import & Export Co., Ltd
C1.028
Shenzen MileSeey Technology Co., Ltd
E1.001
Shenzhen Harxon Corporation
E1.025
SIA “SV Solutions” Ltd.
C3.009
Siberian State Academy of Geodesy SSGA
E2.065
SIERRASOFT S.R.L.
E1.021
SimActive Inc.
B2.063
Siteco Informatica
C3.009
SiteProB1.060
Skyline Software Systems Inc.
D2.026
SmartPlanes AB
D3.016
Software-Service John GmbH
E2.039
SOKKIA BV
D1.010
SOMAG AG JENA
A3.004
Sourcepole AG
D3.051
South Surveying & Mapping Instruments C4.014 + C4.021
Spatial Scientific Pty Ltd
A2.031
SPECIM, Spectral Imaging Ltd.
A3.004
Spectra Precision / Nikon / Ashtech
C2.016
SphereOptics GmbH
E1.065
SphereVisionB2.042
Stabi Alert B.V.
E1.062
STERLING POWER GROUP LTD.
A1.034
Stesalit Systems Ltd.
D3.029
STONEX EUROPE srl
A4.050
Supergeo Technologies Inc.
A3.033
SuZhou FOIF Co.,Ltd
C1.010
Suzhou Fukuda Laser Precision Instrument Co.,Ltd C1.020
SVP GmbH
A3.060
Systemhaus Maraite-Kratzenberg GmbH & Co. KG C2.058
TallysmanD4.008
Teamnet International S.A.
A6.015
Tech Data GmbH & Co. OHG
C2.058
technet GmbH
B4.008
technet-rail 2010 GmbH
A3.014
Telematik-Markt - MKK - Marktkommunikation
A6.006
Terra Info Tech Co., Ltd.
E2.025
TerraGo Ltd.
B4.007
Terrasolid Ltd.
C1.044
Theis Feinwerktechnik GmbH
E1.054
TI ASAHI Co., Ltd.
C4.008
TI Precision Shanghai Co., Ltd.
C4.008
Tianjin SETL Survey Equipment Co. Ltd.
C2.025
Tianjin Wiseman Optical Instrument Co., Ltd.
B1.002
TOPCON EUROPE Positioning B.V.
A2.008
TOPO graphics GmbH
C3.014
TopoL Software s.r.o.
A1.061
TopScan GmbH
A4.037
Trend und Medien Forum INTERGEO 2014
A6.016
Trimble Germany GmbH
C4.050 + FG.001
Trimble-USC4.053
twins.nrnB3.004
Ubexi / Bridgin
B1.012
ULFTELLER 3D-Druck
D3.025
UNIGIS Salzburg
B2.029
UP2Media AG
A6.006
UVM Systems GmbH
C3.065
V1 Magazine - Vector1 Media
A6.006
VDE VERLAG GMBH
B2.029
VDV A2.050 + B2.054
VDV Magazin - Verlag Chmielorz GmbH
A6.006
VectorNav Technologies
D3.003
Ver.di Bundesverwaltung - Ressort 12/FB 6
D4.016
VermCad GmbH
E1.059
viametrisC3.032
virtualcitySYSTEMS GmbH
D3.044
VisionMap Ltd.
B4.050
Visual Technology Services Ltd.
B4.007
VMT GmbH Gesellschaft für Vermessungstechnik
C1.058
Vogel IT Medien GmbH
A6.006
WaldoAir Corp
E2.058
Walter Bösenberg GmbH
B3.008
Warszawskie Przedsiebiorstwo Geodezyjne S.A.
A4.002
WDV GmbH
C4.002
wetransform GmbH
D3.040
WhereGroup GmbH & Co. KG
D3.051
Widemann Systeme GmbH
D3.025
Wißner-Verlag GmbH & Co. KG
A2.050
XsensD1.059
Zoller + Fröhlich GmbH
A4.058
Zweckverband Grevesmühlen
A3.060
Stand vom 23. September, Quelle: Hinte Marketing & Media
.006
Die erste Ziffer in der Standnummer verweist auf die jeweilige
Halle. Aus Platzgründen musste auf die Abbildung der Halle 6.1
verzichtet werden.
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.003
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Auf Erweiterungen setzt con terra,
um innovative Geo-Apps zu erstellen.
Der GIS-Spezialist präsentiert in Berlin erstmalig die neuen FME-Erweiterungen für map.apps. Dadurch sollen
die Möglichkeiten einer modernen
Web-Kartenauskunft mit der flexiblen
Datendrehscheibe FME verbunden
werden. Die Anwender können damit
laut con terra nutzer­freundliche WebApplikationen auf Basis beliebiger
Geo­datenbestände entwickeln.
Bei den FME-Erweiterungen handelt
es sich um fünf Features: Die Funktionen File Upload und File Download übernehmen das format- und
schema­
unabhängige Einlesen aus
beliebigen Ausgangsformaten sowie
das Herunterladen von Geoobjekten
in ein gewünschtes Zielformat. Für
Datenbank-Im- und -Exporte sorgen
die Features DB Import und DB Export.
Die Funktion Web Connect ermöglicht
das Streaming von Webservices, um
diese in map.apps zu visualisieren und
zu nutzen.
Um die FME-Serverprozesse zu konfigurieren, steht die gesamte Funktionalität der FME-Technologie zur
Koordinatentransformation, Schemaänderung, Verarbeitung oder Transformation zur Verfügung. Des Weiteren
unterstützt die FME-Technologie über
300 verschiedene Datenquellen und
Dienste. Das eröffnet Anwendern von
map.apps, neue Möglichkeiten, Geodaten über webbasierte Geo-Applikationen in Wert zu setzen. Die map.
apps-Oberfläche bleibt in gewohnter
Weise für die Anwender erhalten.
con terra, Halle 3.1, Stand 3.044
Fokus auf die Shape-Dateien
In der Stadt- und Objektplanungssoftware WS LANDCAD bietet Widemann Systeme
seinen Nutzern neue Möglichkeiten bei Import- und Prüfvorgängen unter AutoCAD und BricsCAD.
Pünktlich zum Messeauftritt auf der
INTERGEO hat das Unternehmen
­
­Widemann Systeme seine Fachapplikation WS LANDCAD 2015 mit Neuerungen ausgestattet. Das zentrale Alleinstellungsmerkmal der Anwendung
für die Stadt- und Objektplanung ist
ihre Kompatibilität sowohl zu AutoCAD als auch zu BricsCAD. So hat das
Unternehmen die neue Version von WS
LANDCAD an die aktuelle AutoCADProduktfamilie 2015 und an BricsCAD
Version 14 angepasst. Beide CAD-Plattformen werden sowohl auf 32 Bit als
auch auf 64 Bit unterstützt.
WS LANDCAD ist das zentrale Produkt von Widemann Systeme. Erstmalig 1995 auf den Markt gebracht, entwickelt das CAD- und GIS-Systemhaus
das Programm stets praxisgerecht weiter. Dabei werden die Anforderungen
der Anwender in Ingenieurbüros, Landesbehörden und Stadtverwaltungen
mit einbezogen. Rund 2.000 Kunden
nennt Widemann, darunter 650 Kommunen. Durch den modularen Aufbau
des Produktes kann der Nutzer die
für seine Anforderung gewünschte
Konfiguration zusammenstellen. Zu
den Modulen gehören beispielsweise
Abrechnung, Bauleitplanung, Digitales
Geländemodell, Verkehrsplanung und
Vermessung.
Neuprogrammierungen finden sich
zum Beispiel im Modul GeoXchange.
Das schließt den neuentwickelten,
freien Shape-Import ein und ergänzt
damit den bereits vorhandenen Shape-
Widemann Systeme
FME-Funktionen
integriert
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Ein Blick ins neuprogrammierte Modul: Die Shape-Datei steht nach dem Import
mit WS LANDCAD GeoXchange in WS LANDCAD auf BricsCAD bereit.
Export von Inhalten des Bauleitplanmoduls. Damit werden Shape-Dateien
dieses Formats nun unabhängig von
AutoCAD Map 3D, etwa unter BricsCAD, AutoCAD und AutoCAD Architecture, importiert. Unterstützt werden beliebige Flächen-, Linien- und
Punktobjekte sowie deren Sachdaten.
„Der Shape-Import erlaubt es, Kartengrundlagen auf komfortable Art
und Weise zu importieren, die Grafik differenziert darzustellen und die
enthaltenen Sachdaten lesen und verarbeiten zu können“, sagt Frank Dietrich, Produktmanager bei Widemann
Systeme. Der Nutzer kann dabei entscheiden, ob er alle Sachdaten, nur
ausgewählte Sachdaten oder gar keine
importieren möchte. Beim Import werden die Objekte dann automatisch zu
WS LANDCAD-Planzeichen, so dass der
Nutzer mit verschiedenen Funktionen
des Programmes die entstandenen Objekte verwenden kann. Beispielsweise
können die Sachdaten für Beschriftungszwecke genutzt werden.
Neben dem Shape-Import im Modul
GeoXchange hat Widemann Systeme
zudem neue Prüffunktionen implementiert. Mit der ­
Flächenschlussprüfung
lässt sich in der Bauleitplanung die
importierte und die selbst konstruierte
Geometrie beliebig auf Überlappung
und Klaffung, somit auf einen kompletten Flächenschluss, überprüfen sowie nach Möglichkeit automatisch korrigieren. Dieses ist ein entscheidendes
Kriterium für qualitativ hochwertige
Geodaten, die unter anderem über das
Modul GeoXchange exportiert werden
können. Darüber hinaus ist die automatische Layersteuerung flexibilisiert
worden. Die von WS LANDCAD erzeugten Layer können nun mit Ergänzungen versehen werden, so dass individuelle Benennungen vom Programm
stets mitgeführt werden.
„Mit den Verbesserungen von zahlreichen Funktionen in anderen Modulen wollen wir weiterhin die Anwender
bei den Anforderungen in der Flächennutzungs-, Landschafts- und Bebauungsplanung sowie der Weitergabe
der Pläne zu XPlanungs-Nutzern unterstützen“, fasst Dietrich zusammen.
WS LANDCAD 2015 steht ab sofort
zur Verfügung. Widemann Systeme,
Halle 3.1, Stand D3.025
An die Kurve gedacht
Fachapplikation CARD/1: Die hinterlegte Richtlinie RE 2012, ein neues Hüllkurvenmodul sowie
optimierte Funktionen für die Präsentation bilden
zentrale Elemente der Tiefbau-Lösung.
Bei IB&T dreht sich der Messeauftritt
um das Herzstück der Norderstedter
Firma. Mit CARD/1 wird den Anwendern ein Instrument zur Verkehrswegeund Infrastrukturplanung zur Verfügung gestellt, das als Gesamtlösung für
den Tiefbau fungiert. Zu den konkreten
Anwendungen zählen beispielsweise
Vermessung, Straßenplanung, Planung von Bahntrassen, Kanalnetzen,
Leitungen und vielem mehr.
Einschneidend ist im Bereich Straßenentwurf etwa die Veröffentlichung
der Richtlinie RE 2012 zum Planungsprozess und für die einheitliche Gestaltung von Entwurfsunterlagen im
Straßenbau. Diese Richtlinie hatte die
RE 85 abgelöst, die zuvor 27 Jahre lang
den Ordnungsrahmen für Entwurfsunterlagen bildete. Berücksichtigt sind
nun neue Sachverhalte, die aufgrund
von Änderungen in allen für den Straßenbau relevanten Rechtsgebieten im
technischen Regelwerk eingegliedert
sind. Entsprechend der Fortschreibung
hat IB&T dieses Regelwerk in CARD/1
integriert. Neben den vielfältigen Musterkarten und den umfangreichen
Planzeichen, die Inhalt und Form der
Entwurfsunterlagen regeln, sind auch
die neuen Musterkarten enthalten,
die die Sichtfelddarstellung an allen
Einfahrten und die Kostenverteilung
abdecken. Mit diesem integrierten Wissen arbeiten Anwender nicht nur nach
den Vorgaben der neuen Richtlinien,
sondern mit ihnen und erstellen ihre
Zeichnungen mustergetreu.
Mit der neuen GEOPAC-Hüllkurve für
CARD/1 bedenkt man wiederum spezielle Anforderungen im Bereich Trassierung von Schienenverkehrswegen.
Als Hüllkurvenmodul dient es dazu,
den erforderlichen Platzbedarf für Straßenbahnen und Züge auf beliebigen
Gleistrassen zu berechnen und Kol-
lisionsprüfungen vorzunehmen. Das
Modul ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von IB&T mit dem Tochterunternehmen GEO DIGITAL. Während
die Düsseldorfer Firma Software für
deutsche Nahverkehrsunternehmen
liefert, deckt der Ko­operationspartner
aRES Daten­systeme neue Wasserwirtschaftsanwendungen für CARD/1 ab.
Für Netzbetreiber stehen in diesem
Feld neue Produkte für Leitungsplanung, Leitungskataster, Kanalkataster
und Kanalsanierung zur Verfügung.
Neben hydraulischen Berechnungen
lassen sich ausgewertete Kanalinspektionsdaten für eine komplette Sanierungsplanung heranziehen.
Nicht zuletzt geht IB&T besonders
auf die Verarbeitung von LaserscannerDaten ein, erfasst etwa von Mobile
Mapping-Systemen oder luftbildgestützt. Mit CARD/1 lassen sich diese
Punktwolken in allen Ansichten darstellen und für die Planung auswerten,
zum Beispiel, um Geländemodelle und
Profile abzuleiten und Zeichnungen
mit Punktwolken plastischer und somit
verständlicher zu gestalten.
Um den aktuellen Status technischer
Planungen Beteiligten und Betroffenen
öffentlich zugänglich zu machen, können Anwender zur Präsentationssoftware CARD/1 eView greifen. Als neue
Funktion ist die Bildergalerie hervorzuheben, ein separater Bereich, in den
Anwender ihre Bestandsfotos laden.
Die Bilder werden automatisch als
separate Fotostrecke dargestellt und
ergänzen die Planungsunterlagen anschaulich. Vororttermine werden gegebenenfalls verzichtbar.
Auf der INTERGEO wird aRES genau
wie die Tochterunternehmen RZI Software und GEO DIGITAL am Stand der
IB&T Unternehmensgruppe präsent
sein. IB&T, Halle 1.1, Stand D1.054
9
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Daten in gewohnter Umgebung
Das Programm Geoobjects Design Studio GeoDS, den Prototypen einer mit
GeoDS erstellten Straßendatenbank,
das Tool Geoobjekte, den BARTHAUER
CAD-Migrator sowie die neue Version
des Netzinformationssystems BaSYS
hat BARTHAUER Software in diesem
Jahr mit im Messegepäck. Damit stellt
das Unternehmen den Nutzern seiner
Programme ein umfassendes Portfolio
für das Infrastruktur- und Netzmanagement zur Verfügung.
Kataster designen
Bei dem neuen Geoobjects Design Studio GeoDS steht die Erstellung und
Verwaltung individueller Informationssysteme, Kataster und Fachschalen für
jeden Einsatzzweck im Vordergrund.
Selbst für Anwender ohne Programmierkenntnisse sei das Arbeiten mit
dieser Software möglich, so das Unternehmen. Wie alle BARTHAUERProdukte, lässt sich auch für die mit
GeoDS erzeugten Kataster genau die
grafische Oberfläche aus einem GIS-/
CAD-System und dem passenden
­Datenbankmanagementsystem auswählen, die für die jeweilige Aufgabe
am besten geeignet ist. Diese Einheitlichkeit wird durch das Multi-PlattformKonzept möglich, das Barthauer bei
der Produktentwicklung umsetzt. Damit verfolgt die Firma die flexible Verzahnung seiner Programme mit GIS/
CAD-Systemen etwa von Autodesk,
ESRI, Intergraph oder Bentley sowie
die Unterstützung der Datenbankma-
nagementsysteme Microsoft SQL-Server und Oracle.
Doch zurück zu den Neuerungen:
Um die Features von GeoDS deutlich
zu machen, zeigt BARTHAUER auf der
INTERGEO in einer Debüt-Vorstellung
die erste Version einer Straßeninformationsbank (SIB) als Fachschale für das
Netzinformationssystem BaSYS. Dieses
Werkzeug soll BaSYS-Anwendern dazu
dienen, in gewohnter Umgebung die
Daten aus kommunalen Straßennetzen
zu erfassen und zu verwalten sowie
deren Zustände zu erfassen und zu
bewerten. Zukünftig ist die Integration
von Anwendungen für die Bereiche Erhaltungs- und Pavement-Management
geplant.
Das neue Tool Geoobjekte hält BARTHAUER für Objekte bereit, die keine
komplexen Fachschalen benötigen.
Die Software erlaubt die flexible Verwaltung und Präsentation beliebig
referenzierter Geoobjekte in Kombination mit bestehenden Fachschalen.
„In wenigen Schritten können aus
Punkt-, Flächen- oder Strich-Objekten
beliebige Infrastrukturobjekte, wie
beispielsweise Straßenbeleuchtung,
Müllbehälter oder Gebäude, mit entsprechenden Eigenschaften definiert
werden“, informiert das Unternehmen.
Deren Planung, Wartung oder Inventarisierung werde dadurch wesentlich erleichtert. Mit der Anwendung Geoobjekte können Kommunen, öffentliche
Institutionen, Industriebetriebe oder
Wirtschaftsunternehmen vordefinierte
Workflows aus den Bereichen Betriebs-
Unterstützung bereits
in der Entwurfsphase
Das AutoCAD-basierte Trassierungsprogramm ProVI setzt
in seiner neuen Version 5.3 bei der Koordinatentransformation an. Integriert sind auch neue Analysetools für Dreiecksmodelle und Ansätze der Planungsmethode BIM.
Mit neuen Funktionen, der Ausrichtung
auf aktualisierte Richtlinien und dem
stärkeren Einbezug von Building Information Modeling (BIM) präsentiert die
Firma OBERMEYER Planen+Beraten
das neue Release ihrer Trassierungssoftware ProVI. Das Produkt ist ausgelegt auf die Bereiche Straße, Schiene
und Kanal.
Gerade im Hinblick auf die immer
stärker genutzte Planungsmethode
BIM, richtet sich das Münchener Unternehmen mit ProVI 5.3 auf diesen Trend.
OBERMEYER ist einer der Verfasser des
BIM-Leitfadens und integriert diese
Einblicke in das neue Release. Als weiteren Schritt zu einem Gesamt­modell
werden mit der neuen Programmversion neben den Kanaldaten jetzt auch
Ver- und Entsorgungsleitungen (Sparten, Medien) in das 3D-Trassenmodell
eingebunden, was zukünftig auch Kollisionsprüfungen ermöglicht.
Weitere Neuerungen führt OBERMEYER im Rahmen der Mengenermittlung von Trassen ein. Darin kann
der Anwender jetzt flexible Volumenpositionen selbst definieren. Mit der
Möglichkeit, Querprofilflächen zu visualisieren und Massen bereits während
des Gradienten- und Trassenentwurfs
zu berechnen, soll der Nutzer bei der
Bewertung der Planung unterstützt
werden.
Im Bereich der Transformation in Koordinatensysteme ETRS beziehungsweise DB-REF sollen erweiterte Funktionen eine „komfortable Umrechnung
aller koordinatenbehafteten Daten wie
Punktdateien, Achsen oder Kataster“
ermöglichen, die von ProVI verwaltet
werden. Mit neuen Analysetools für
Dreiecksmodelle setzt OBERMEYER bei
der Beurteilung der Entwässerungssituation an. „Hier sind insbesondere die
automatische Bestimmung von Tiefpunkten, Wasserscheiden und Einzugsgebieten sowie die Tropfenanalyse zu
nennen“, sagt Thomas Kreissl, zuständig für den Vertrieb der Software bei
OBERMEYER.
Für die Kunden in Österreich hält
ProVI 5.3 die neuesten Richtlinien im
Bahn- und Straßenbau bereit. Die RW
01.03 der ÖBB stellt das neue Regelwerk für die Linienführung von Gleisen
dar. Die neue RVS 03.03.23 ist zukünftig
im Straßenbau bei allen Trassierungen
von Freilandstraßen anzuwenden.
ProVI 5.3 ist unter AutoCAD und allen
darauf basierenden Desktoplösungen,
wie etwa AutoCAD Civil 3D, unter den
Versionen 2010 bis 2015 einsetzbar.
OBERMEYER, Halle 2.1, Stand C2.058
Straßeninformationsdatenbanken
BARTHAUER nimmt sich mit der Entwicklung eines Prototyps einer Straßendatenbank (SIB) einem
Thema an, das in der öffentlichen Hand nicht nur im Rahmen der Doppik ein relevantes Arbeitswerkzeug darstellt. Für die Straßenverwaltungen des Bundes und der Länder ist ein solches
System ein Instrument zum umfassenden Straßenzustandsmanagement. Gerade unter
dem Gesichtspunkt der nachhaltigen Straßenerhaltung und -sanierung ermöglichen
Straßendatenbanken die verkehrliche Analyse und Bewertung. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat im April 2014 die „ASB
– Anweisung Straßeninformationsbank“ in der Version 2.03 veröffentlicht. Die ASB und der Objektkatalog für das Straßen- und
Verkehrswesen (OKSTRA) bilden das bundeseinheitliche
Regelwerk für die Prozesse rund um Straßendaten.
führung, Wartungsmanagement, Vermögensbewertung, Kostenschätzung
sowie Wirtschaftlichkeitsanalyse verwenden.
Migration digitaler Pläne
An dem Aspekt der Migration setzt der
CAD-Migrator an. Damit können CADEntitäten zum Beispiel ältere digitale
Zeichnungen und Pläne, in bestehende
Datenbankstrukturen überführt werden. Die CAD-Elemente werden direkt
in die BaSYS-Datenbank importiert und
dabei in die einzelnen grafischen Elemente aufgesplittet. Mit intelligenten
Filtern und anderen Werkzeugen können dann vom Anwender halbautomatisch GIS-Objekte gebildet werden.
Sind alle notwendigen Elemente gruppiert worden, stehen Schnittstellen zu
allen BaSYS-Fachschalen sowie zu allen
mit GeoDS entwickelten Fachschalen
zur Verfügung. Ferner können die migrierten Objekte mit dem Tool Geoobjekte weiter bearbeitet werden.
Die neue Version von BARTHAUERs
Kernprodukt, BaSYS, rundet das Portfolio ab. Die Messebesucher können
die BaSYS 9-Bedienung per Touchscreen erleben und „wie die sinnvolle
dreidimensionale Visualisierung von
Kanal- und Leitungsnetzen direkt im
BARTHAUER Netznavigator zur Erleichterung von Arbeitsabläufen beiträgt“,
kündigt BARTHAUER an. Neben neuen
Schnittstellen, wie das FME-Interface,
die DHI Mike Urban-Schnittstelle und
eine Schnittstelle zum externen 3DVisualisierungssystem VIS-All 3D, wird
außerdem die BaSYS/GeoDS Web-Portal-Lösung präsentiert. Mit den BaSYSWeb-Diensten können Netzinformationen von BaSYS-Datenbanken über
das Internet oder Intranet ohne lokale
Softwareinstallation per Web-Browser
zur Verfügung gestellt werden.
BARTHAUER, Halle 3.1, Stand C3.014
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Auf Individualität und einheitliche Benutzeroberflächen legt BARTHAUER Software bei seinen Neuerungen im Infrastruktur- und Netzmanagement Wert.
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29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Die Details im Blickwinkel
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Nicht erst das Projekt „Stuttgart 21“
machte in der Vergangenheit offensichtlich, dass große Bauvorhaben
mehr Transparenz und Kommunikation
mit der Öffentlichkeit bedürfen. Bürger
frühzeitig in die Vorhaben einzubeziehen und Technik erklärbar zu gestalten,
waren im Jahr 2010 die Grundgedanken für die Markteinführung des Produktes NOUN3D. Das Unternehmen
imp liefert damit eine Software, die
für die Visualisierung von Planungsprozessen in Form von 3D-Modellen sorgt.
„Die Problematik rund um Stuttgart 21
spielte unserer Intention mit NOUN3D
gewissermaßen in die Hände“, erklärt
der imp-Mitarbeiter André Normann.
„Wir wollten ein Instrument bieten, das
den Austausch zwischen allen Beteilig­
ten fördert, verschiedene Vorschläge
berücksichtigt und so die Betroffenen
ernsthaft miteinbezieht.“ So etwas sei
über die klassischen Baupläne nicht
realisierbar. „Die sind komplex und
nicht von jedem ohne Weiteres zu
verstehen“, so Normann. Mit NOUN3D
will das Unternehmen diese Brücke
schlagen und fokussiert mit dem Produkt auf den Bereich Virtual Reality im
Energiesektor.
Auf der INTERGEO 2011 hatte imp die
Software erstmals vorgestellt. Damals
stellten Freileitungstrassen der DB-Energie eines der ersten Visualisierungsbeispiele dar. Auf der diesjährigen INTERGEO zeigt das Unternehmen, das
sich im Bereich der Geodatenservices
positioniert hat, bereits eine Vielfalt
an Anwendungsbeispielen. Das deckt
neben Freileitungen etwa Windparks,
Gaspipelineprojekte, Wasserversorgungsleitungen, Deicherhöhungen
beziehungsweise -veränderungen
oder Umspannanlagen ab. „Dem Einsatzgebiet sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt“, sagt Softwareentwickler
Normann. Es hänge einzig von der
Speicherkapazität des verwendeten
PCs ab, der die Datenbasis liefert. Theo­
retisch sei mithilfe von NOUN3D ganz
Deutschland visualisierbar, erklärt er.
Das werde durch das Zurückgreifen
auf verschiedene Level of Detail-Stufen möglich. Nicht alle Daten werden
imp
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Planungsprojekte im Energiebereich mit einem hohen Automatisierungsgrad in
3D-Umgebungen zu visualisieren, ist der Ansatz von NOUN3D. Die Entwickler von imp
stellen die Software nun als eigenständiges Produkt bereit.
„Komplexe Baupläne sind nicht ohne Weiteres zu verstehen“, sagt imp-Mitarbeiter
André Normann. Mit NOUN3D setzt die Firma daher auf 3D-Visualisierungen.
komplett im Hauptspeicher verarbeitet. NOUN3D bietet von der jeweils
aktuell betrachteten Stelle der Visualisierung die detaillierteste Ansicht.
Punkte, die gerade nicht im Blickwinkel
sind, werden in geringerer Auflösung
dargestellt. In dieser Flexibilität im
Detailgrad, im Datenumfang und der
weitreichenden Automatisierung sieht
imp das Alleinstellungsmerkmal seiner
Visualisierungssoftware.
Für die Erstellung der 3D-Modelle
kann NOUN3D nicht nur Laserscanning- und Befliegungsdaten verarbeiten, sondern ist auch offen für
weitere Geobasisdaten aus digitalen
Geländemodellen, Luftbildern, dem
ALKIS-Bestand, Shape-Dateien, um Vegetationen abzubilden, aber natürlich
auch CAD-Daten, um die Planungs­
illustrationen zu präsentieren. Dabei
unterstützt das Programm verschiedene Austauschformate und kann
somit unabhängig vom CAD-Produkt
eingesetzt werden. „Auf dieser Datenbasis können selbst komplexe Szenarien mit extrem hohen Polygonzahlen
abgebildet werden, um so den Nutzern
zu ermöglichen, uneingeschränkt detaillierte Modelle zu simulieren“, beschreibt der imp-Softwareentwickler.
Während imp bisher die Visualisierung
für bestimmte beauftragte Projekte erstellt und das Produkt in Kombination
mit diesen Projekten den Anwendern
zur Verfügung gestellt hat, wird imp
ab Oktober NOUN3D erstmals auch als
eigenständiges Produkt anbieten.
Damit eröffnet sich für die Nutzer
etwa in der kommunalen Verwaltung
oder in Ingenieurbüros eine Vielzahl
an Darstellungsoptionen. Dazu zählen
stereoskopische Darstellungen oder
virtuelle Flüge durch 3D-Szenen sowie die Betrachtung der 3D-Szene von
einem beliebigen, per Mouse auswählbaren Standpunkt. Gleichfalls kann
der Nutzer zwischen Drahtgitter- und
gerenderter Ansicht umschalten und
3D-Modelle können in verschiedene
Ebenen geladen werden.
Neben der Visualisierung erfüllt
NOUN3D eine zusätzliche Funktion: Sie
ist gewissermaßen ein Lackmus-Test
für die Qualität der Daten im 3D-Modell. So können beispielsweise aktuell
erfasste Befliegungsdaten mit den Daten der Landesämter kombiniert werden. „Treten hier Diskrepanzen auf, so
wird dies spätestens in der Visualisierung deutlich“, erklärt Normann und
nennt ein Beispiel, bei dem geplante
visualisierte Objekte plötzlich über
dem Boden „schwebten“. Abweichende
Höhendaten waren hier die Ursache
gewesen. Die Software schafft somit
die Grundlage, dass Projekte – auch in
verschiedenen Varianten – visualisiert
und die komplexen Inhalte intuitiv beziehungsweise leicht verständlich vermittelt werden können. (jl)
imp, Halle 3.1, Stand C3.035
Neue Struktur
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Leitfaden „Mobile GIS – Hardware, Software, IT-Sicherheit“: Die Themen Sicherheit und
GeoApp-Entwicklung bekommen in der Fassung 2.0 unter neuem Titel mehr Raum.
Erst im Juli hatte der Runde Tisch GIS
(RTG) seinen Leitfaden „Mobiles GIS
und standortbezogene Dienste“ einer
ersten Aktualisierung unterzogen. Nun
steht zur INTERGEO 2014 die Version
2.0 bereit. Von Anfang an war das Dokument auf die regelmäßige Anpassung in Bezug auf aktuelle Softwareund Hardware-Produkte ausgelegt. Im
Fokus stand für den RTG, allen Interessierten – Spezialisten wie Einsteigern
– einen Überblick über das Angebot
an Lösungen für mobile GIS zu geben.
Gleichzeitig sollte ein technischer Hintergrund in Bezug auf Satellitennavigationssysteme gegeben werden.
In der neuen Version haben die Verfasser die theoretischen Grundlagen
um die Kapitel „Positionierungstechnologien“, „IT-Sicherheit mobiler GISAnwendungen“ und „Grundlagen der
GeoApp-Entwicklung“ ergänzt und die
Inhalte neu strukturiert. Gerade dem
Punkt der GeoApp-Entwicklung habe
man in dieser Version mehr Platz geboten, informieren die Autoren, unter denen sich Firmen, Behörden, Hochschulen und Vereine finden. Um den Lesern
den Überblick über das sehr breite und
ständig wachsende Angebot an mobilen Lösungen zu erleichtern, wurden
die Kataloge für die Hardware- und
Softwareprodukte sowie für die Praxisbeispiele jeweils nach einheitlichen
Richtlinien gestaltet. Insgesamt 57 Produkte werden vorgestellt und erläutert.
Das Kapitel „Praxisbeispiele“ enthält
gegenüber der Version 1.2 komplett
neue Anwendungsszenarien. Die Hilfen für die Auswahl und zur SystemEinführung mobiler Anwendungen
(Checklisten für Vergleiche und Handlungsempfehlungen) wurden um das
Thema „IT-Sicherheit mobiler Endgeräte“ erweitert. Darüber hinaus werden für ausgewählte Branchen wie
Landwirtschaft und Outdoor die mit
mobilen Lösungen verbundenen Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle
exemplarisch dargestellt.
Trotz der Aktualisierung und auch
künftiger Neuerungen erhebt der Leitfaden keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zu dynamisch sei der Markt für
Soft- und Hardware, heißt es vom RTG.
Dass ein solcher Leitfaden dennoch
von Bedarf ist, interpretiert Prof. Dr.
Matthäus Schilcher, der die Publikation des Leitfadens als Mitglied des
RTG begleitet, anhand der DownloadZahlen des Dokuments. Der Leitfaden,
der ausschließlich digital angeboten
wird, ist seit Anfang 2014 über 5.000
Mal als PDF oder E-Book-Version heruntergeladen worden, sagt Schilcher.
Damit zähle er zu den erfolgreichsten
Publikationen des RTG. (jl)
Runder Tisch GIS, Halle 3.1,
Stand A3.054
11
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Der Weg zum Betriebsmittel
Die Firma SAG und ihr
Tochterunternehmen
infoGraph GISMobil
wollen Betreibern von
Infrastrukturnetzen die
Gestaltung komplexer
Betriebsführungsauf­
gaben mit maßgeschneiderten Softwareprodukten ­erleichtern.
MABI2.0 und GISMobil ALLinONE sollen für die Mitarbeiter bei der Betriebsführungs- und Instandhaltungsplanung einen Mehrwert erzielen.
Managements mit Zustands- und Anlagenbewertung nach RCM-Methodik
(Relialbility Centered Maintenance)
durchführbar.
Bei der Lösung GISMobil ALLinONE
von infoGraph steht dagegen die geo­
graphische Komponente beim Netzdatenmanagement im Vordergrund.
Das System verarbeitet raumbezogene
Informationen aus Netzen, digitalisiert
und konstruiert diese und stellt diesen
Datenbestand nach unterschiedlichen
Kriterien auch im Außendienst zur Verfügung. GISMobil ALLinONE fungiert
damit nicht nur als Plattform für die
Bearbeitung von Rasterdaten und zur
Zusammenführung von verschiedenen
Formaten, sondern auch als Auskunftsportal. Dadurch sind Aufgaben, wie
Planung, Reporting oder auch die Steuerung und Navigation von Mitarbeitern und Flotten zu den Netz­objekten
möglich. Den Anwendern steht außerdem eine Vielzahl an Fachschalen zur
Verfügung, um spezifische Prozesse
durchzuführen und auf die genutzten
Datenmodelle anzupassen.
Vor drei Jahren hatte SAG den GISEntwickler infoGraph übernommen.
Heute hat sich nicht nur GISMobil
ALLin­ONE voll in die Lösungskonzepte
von MABI2.0 integriert. Auch umgekehrt profitieren die GIS-Nutzer von
der Erweiterung um den wirtschaftlichen Aspekt einer strategischen Netzplanung. „Wir sind heute besser positioniert, um den Kundenkreis zu erweitern und zugleich unseren Service
und das Produkt weiterzuentwickeln“,
sagt Helmut Müller, Geschäftsführer
von infoGraph GISMobil.
Bei SAG und infoGraph hatte man
den Zusammenschluss sofort genutzt,
um mit einer nahtlosen Zusammenführung von MABI2.0 und GISMobil
ALLinONE einen Mehrwert für die
Anwender zu erzielen. Dabei wurde
berücksichtigt, dass beide Produkte
ihre Eigenständigkeit behielten. „Die
Anwendungserfahrung ist jetzt natürlich eine andere, als wenn man GISMobil mit einem Drittprodukt über eine
Schnittstelle koppelt“, erklärt Thomas
Wodtcke, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter SAG, Bereich CeGIT. Den
Erfolg der Integration der zwei Systeme sieht er bestätigt in der großen
Zahl an GISMobil-Neukunden in den
vergangenen zwei Jahren.
Das schnelle Einbinden von GISInformationen in MABI2.0 bildet eine
Schlüsselfunktion in der Auftragsdis-
Das Unternehmen Energieversorgung Leverkusen versorgt die rund
160.000 Einwohner der Stadt am
Rhein mit Strom, Trinkwasser, Erdgas
und Fernwärme. Informationen über
die notwendigen Leitungen können
nun online abgerufen werden. Möglich wurde diese Art der Beauskunftung durch das Produkt LineRegister
von GRINTEC. Das Unternehmen
GRINTEC hat sich auf geographische
Informationssysteme und Workforce
Management-Lösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft spezialisiert.
Vergangenes Jahr feierte das einstige
Spin-Off der Joanneum Research Forschungsgesellschaft sein 25-jähriges
Bestandsjubiläum. Wie schon in den
Gründungstagen stehen auch heute
Visualisierung, Analyse und Integration
von Geodaten im Fokus.
Entsprechend ist das Produktport­
folio von GRINTEC auf das Netzinformationssystem Smallworld zugeschnitten.
Die Software erlaubt es, Daten aus
Energie-, Wasser- oder Telekommunikationsnetzen zu erfassen, zu verarbeiten und schließlich auch mobil zur
Verfügung zu stellen. LineRegister und
SWebApp, der mobile Web-GIS-Client,
erfüllen dabei den Part der Bereitstellung, der Auskunft und der Mobilität
der Daten. Die Online-Planauskunft
LineRegister ist zu gängigen GIS-Pro-
dukten kompatibel, sofern diese OGCkonforme WMS- und WFS-Dienste bereitstellen.
Damit dies auch für Unternehmen
möglich wird, ohne dass eigene Hardware belegt und die Software selbst installiert, gehostet und gepflegt werden
muss, bietet GRINTEC den Betrieb von
LineRegister-as-a-Service an. „Dazu wird
LineRegister inklusive der LineRegisterDatenbank für den Netzbetreiber transparent auf einem Server eines Rechenzentrums in Deutschland, der Schweiz
oder Österreich mit entsprechenden
Sicherheitszertifikaten
(ISO27001)
von GRINTEC betrieben“, erläutert Geschäftsführer Günther Gleixner. Die
Bereitstellung von Komponenten soll
den Energieversorgungsunternehmen
mehr Flexibilität bieten. So kann ein
zusätzlicher Cloud-Speicher für Abfragedokumente eingebunden werden,
alternativ ist laut GRINTEC das Speichern der Abfragedokumente auch auf
einem Dateiablagesystem (FTP-Server)
des Netzbetreibers denkbar. Weitere
Dienste, wie zum Beispiel GeoServer
oder GeoWebCache können ebenfalls
direkt in der Cloud zur Verfügung gestellt werden. Die Kostenabwicklung
erfolgt dann auf monatlicher Mietbasis
und ist von den gewünschten ServiceLevel-Agreements (SLA) abhängig.
GRINTEC, Halle 3.1, Stand D3.007
position, Instandhaltung oder beim
Planen von Baumaßnahmen und Projekten. Die Kenntnis des Standortes einer Ortsnetzstation beispielsweise hilft,
eine schnelle Störungsbehebung durch
ortsnahe Kräfte zu disponieren und ein
kurzzeitiges Eintreffen am Störungsort
zu ermöglichen. Die Monteure erhalten einen Arbeitsauftrag mit genauen
Objektinformationen auf ihr mobiles
Endgerät. „Das unterstützt die Monteure vor Ort ungemein und beschleunigt
nach der Störungsbehebung deren
Analyse und Dokumentation für die
Bundesnetzagentur und andere Stellen“, beschreibt Wodtcke den Nutzen.
Die Integration von GISMobil ALLin­
ONE und MABI2.0 soll nach den Vorstellungen von infoGraph und SAG für
jeden Kunden mit dem geringstmöglichen Aufwand umsetzbar sein. Ausschlaggebend sind die bei den Kunden
implementierten Datenmodelle und
Prozesse. Erfassungsgrad und Erfassungstiefe der Betriebsmittel sind dabei wichtige Faktoren.
infoGraph GISMobil und SAG,
Halle 3.1, Stand C3.048
Anzeige
Die Online Planauskunft LineRegister stellt Leitungs­
informationen über das Internet bereit. Als Alternative zu
einer In-house-Installation bietet GRINTEC nun
die LineRegister-as-a-Service-Lösung an.
SAG
Noch vor wenigen Jahren genügten
ERP- und Geoinformationssysteme
(GIS), um Infrastrukturen effizient zu
managen. Das hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert.
Themen wie strategisches, operatives
regulatorisches Asset Management
bestimmen heute die Diskussionen
bei den Netzbetreibern und machen
auch vor den Servicebetrieben nicht
halt. Versorgungsunternehmen sind
gefordert, Versorgungssicherheit zu
gewährleisten und zugleich neue technische Anforderungen wie dezentrale
Einspeisung von erneuerbarer Energie,
regulatorischen Anforderungen und
schließlich den Renditeerwartungen
der Eigentümer zu erfüllen.
Grundlage für dieses moderne
Netzdatenmanagement ist eine umfassende Informationsbasis über Betriebsmitteldaten, Prozessdaten und
nicht zuletzt Geodaten. Um Aufgaben
der technischen Betriebsführungs- und
Instandhaltungsplanung abzuwickeln,
wird damit die Verbindung von kaufmännischen Systemen und GIS unerlässlich. Die Firma SAG und infoGraph
GISMobil (infoGraph) machen es mit
ihren integrierten Softwaresystemen
vor.
Das technische Betriebsführungssystem MABI2.0 von SAG zielt darauf
ab, das Netzdatenmanagement mit
spezifischen Modulen zur Prozessunterstützung zu vereinen. Versorgungsunternehmen nutzen MABI2.0 unter
anderem für das Instandhaltungsmanagement, Ereignis- und Störfallmanagement, Planung und Bau sowie
Workforce Management. Nicht zuletzt
sind damit auch Aufgaben des Asset
Leitung im Boden,
Daten in der Cloud
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29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Gut eingebettet
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Durch moderne Geodatenbanken entstehen
­Anwendungen für raumbezogene Daten ganz ohne GIS.
Die Gesellschaft für geografische
Datenverarbeitung (GDV) hat schon
frühzeitig das Nutzungspotenzial von
GIS-Logik in der Datenbank erkannt
und realisiert konsequenterweise
auch GIS-Fachanwendungen, ohne
ein klassisches Geoinformationssystem zu installieren. Das Unternehmen nutzt dazu unter anderem das
System Oracle Spatial. In dieser Datenbank ist es nicht nur möglich, Geodaten zu verwalten, sondern auch die
Anwendungslogik für diese Informationen zu implementieren. Auf diese
Weise lassen sich aus der relationalen
Datenbank heraus Geodaten auswerten und in Karten abbilden, kurzum:
Funktionen werden ausgeführt, die
üblicherweise ein GIS besitzt. Das
Prinzip „DB-Embedded GIS“ steht damit stellvertretend für die Expertise,
die die GDV durch zahlreiche Erfahrungen in der Entwicklung von GISFachanwendungen auf DatenbankBasis (Oracle, SQL-Server, PostgreSQL)
gesammelt hat.
Die Schlüsselfunktion zur Entwicklung der GIS-Funktionen bei diesem
„eingebetteten“ Prinzip übernimmt im
Fall von Oracle die integrierte Laufzeitund Entwicklungsumgebung Oracle
Application Express (APEX). Ein essentieller Unterschied zu originär GISbasierten Funktionen ist, dass APEX-
InVeKoS
Eine besondere Marktposition hat
sich die GDV bei Fachanwendungen
für das „Integrierte Verwaltungsund Kontrollsystem“ (InVeKoS) erarbeitet. Dies wird EU-weit in den Zahlstellen für die Verwaltung landwirtschaftlicher Fördermittel genutzt.
Die GDV hat dafür zehn Zahlstellen
(acht in Deutschland, zwei außerhalb Deutschlands) mit entsprechender Software ausgestattet.
Dabei handelt es sich neben Anwendungen zur digitalen Antragstellung
und zur Vor-Ort-Kontrolle um die
Lösung ETS-Reporter. Sie ist für die
Qualitätsprüfung des Systems zur
Identifizierung landwirtschaftlicher
Parzellen (LPIS) zuständig.
basierte Werkzeuge eine deklarative
Programmierung nutzen. Das heißt sie
verfahren nach einem beschreibenden
und keinem berechnenden Prozess.
„Gerade dadurch entsteht eine besondere Ausführungsgeschwindigkeit“,
erklärt Thomas Riehl, der Geschäftsführer der GDV. Die Ausführung der
GIS-Funktionen ist dann direkt in der
Datenbank integriert. Für die GDV eröffnet sich dadurch ein Set an zuverlässigen Datenbank-Technologien zur
Entwicklung von maßgeschneiderten
Lösungen für eine breitgefächerte Zielgruppe.
Die GDV fokussiert im Speziellen
aber auf solche Einrichtungen, die in
ihren Prozessen eine hohe GeodatenAffinität haben, GIS-Technologie in
Expertensystemen einsetzen, aber
gleichzeitig hohe Anforderungen an
das Management tabellarischer und
alphanumerischer Daten stellen. Ein
Anwender, auf den dies zutrifft ist die
Bundesnetzagentur. Die GDV konnte die Behörde 2010 als Nutzer der
Technologie gewinnen. Die Bundesnetzagentur betreibt auf Oracle-Basis
ein Informationssystem zum Breitbandausbau in Deutschland: den Infrastrukturatlas. Die Anwendung, die
im Dezember 2012 ins Web ging, enthält Geodaten über in Deutschland
vorhandene Infrastrukturen, die beim
Aufbau von Breitbandnetzen grundsätzlich mitgenutzt werden können, sie
ist quasi ein bundesweites KomplettGIS für sämtliche Netzinfrastrukturen.
Seit dem Online-Start können die Daten innerhalb des Internetbrowsers in
dem einfach zu bedienenden WebGISFrontend des Infrastrukturatlas analysiert, angezeigt und abgefragt oder als
PDF-Karte heruntergeladen werden.
Eine weitere Kern-Technologie ist
neben Oracle für die GDV ihr Java-API
GDV-MapBuilder. Die Stärken dieses
Systems liegen in der Programmierung
plattformunabhängiger GIS-Applikationen. „Jüngste Neuerungen darin sind
etwa die verbesserte Unterstützung
von Kartendiensten (WFS/WMS), eine
Google-Earth- und Office-Anbindung
und ein optimierter Druckdesigner“,
informiert Geschäftsführer Riehl. (jl)
GDV, Halle 3.1, Stand B3.059
Einblick in die Einwahl
Das neue Kundenportal von AXIO-NET richtet sich an die
Nutzer der GNSS-Referenzdienste. Informationen zum Fixingstatus und den genutzten Satelliten sind damit einsehbar.
Die Firma AXIO-NET ist als Anbieter
von Referenzdiensten für satellitengestützte Positionierung und Navigation am Markt aktiv. Für die Nutzer
dieser Referenzdienste hat das Unternehmen nun ein neues Kundenportal
entwickelt. Damit sollen diese eine
bessere Übersicht über aktuelle und
vergangene Einwahlen in den Dienst
erhalten. Hinsichtlich der aktuellen
Einwahlen sind für die Nutzer Informationen zum Fixingstatus, zur Fix/Float
Ratio oder auch zu den tatsächlich
genutzten Satelliten verfügbar. Tagesverläufe und eine Übersicht der Performance der vergangenen sieben Tage
lassen sich über die Einwahl-Historie
einsehen, informiert AXIO-NET.
Die Daten zu den Einwahlen stehen
den Nutzern in Echtzeit zur Verfügung.
Dabei greift das Kundenportal auf
Daten der AXIO-NET Vernetzung zu
und stellt diese dann sowohl grafisch
aufbereitet als auch auf einer interaktiven Karte dar. Außerdem können
AXIO-NET-Kunden über das neue Portal wichtige vertragliche Daten und
Serviceleistungen abrufen. So sollen
zukünftig neben vertraglichen Details
auch Serviceleistungen wie etwa der
Almanach zur Satellitenverfügbarkeit
online bereitgestellt werden.
AXIO-NET nutzt bei der Umsetzung
des Portals die Technologie des „Responsive Design“. Dadurch lassen sich
alle Informationen jederzeit über PC,
Tablet und Smartphone abrufen. Die
intuitive Benutzerführung soll dem
Nutzer außerdem ein einfaches Handling und eine gute Informationsübersicht bieten. Zugriff auf das Portal haben registrierte Kunden des AXIO-NET
Referenzdienstes.
AXIO-NET, Halle 4.1, Stand B4.054
Projekt zur Uferzonen-Kartierung
GAF übernimmt Leitung eines internationalen Projektes der Europäischen Umweltagentur.
Die Europäische Umweltagentur
(EUA) hat ein europäisches Konsortium unter der Leitung des Unternehmens GAF beauftragt, den jüngsten
Baustein der lokalen Komponente
des Copernicus Landüberwachungsdienstes (www.land.copernicus.eu)
zu implementieren: eine europaweite
Kartierung von Uferzonen entlang der
wichtigsten europäischen Flussläufe.
Bei dem Projekt sind des Weiteren
die Fernerkundungs- und GeodatenDienstleistungs-Unternehmen INDRA
aus Spanien, Metria aus Schweden
und GeoVille aus Österreich beteiligt.
Die EUA (www.eea.europa.eu) koordiniert im Auftrag der Generaldirektion
Unternehmen und Industrie der Europäischen Kommission die technische
Umsetzung der kontinentalen und lokalen Komponenten des Copernicus
Landüberwachungsdienstes sowie die
Copernicus-übergreifende in-situ Daten-Komponente. Der entsprechende
Rahmenvertrag für Dienstleistungen
im Zuge der ersten operativen Tätigkeiten von Copernicus (Initial Operations) mit einem maximalen Auftragswert von 3,7 Millionen Euro wurde im
Juli dieses Jahres unterzeichnet und
die Projektimplementierung im Rahmen einer Auftaktveranstaltung Ende
Juli 2014 in Kopenhagen gestartet.
Bis Mitte 2015 wird das Konsortium Kartier-, Modellierungs- und Beratungs-Dienstleistungen für die EUA
erbringen. Die Hauptaufgabe besteht
in der erstmaligen konsistenten und
räumlich hochauflösenden Abgrenzung und detaillierten Kartierung der
Uferzonen aller großen und mittelgroßen Flussläufe auf dem Gebiet der
39 EUA-Mitgliedsländer und kooperierenden Staaten.
In Kombination mit den bereits bestehenden pan-europäischen Copernicus Land Datensätzen wie CORINE Land
Cover (CLC) und den hochaufgelösten
Informationsschichten zu spezifischen
Landbedeckungs­charakteristika (HR
Layer) soll das Projekt die systematische Untersuchung der Süßwasserund Uferzonen-Habitate unterstützen.
Zudem werden die Daten zur Umsetzung einiger der wichtigsten europäischen Naturschutz-Richtlinien wie der
Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie,
der Vogelschutzrichtlinie, der Wasserrahmenrichtlinie und der europäischen
Hochwasserrichtlinie beitragen.
Die Hauptgrundlage zur Kartierung
der Uferzonen besteht aus optischen
Satellitenbildaufnahmen aus den
Jahren 2011 bis 2013 mit 2,5 Meter
räumlicher Auflösung. Neben Beratungsdienstleistungen im Kontext der
europäischen Uferzonen-Kartierung
werden im Rahmen des Projektes vor
Echtzeit-Daten aus dem All unterstützen Logistik
GAF entwickelt gemeinsam mit T-Systems und der Deutsche Bahn-Tochter
DB Schenker eine Logistiklösung, bei
der Echtzeit-Daten für Logistikanwendungen bereitgestellt werden.
Hierbei werden Satellitennavigation,
Erdbeobachtungsdaten und Satellitenkommunikationstechnologien
genutzt. Das Projekt wird gemeinsam
von Integrated Application Promotion (IAP)-Programm der Europäischen
Weltraumorganisation (ESA) und der
Deutschen Telekom gefördert.
Das Hauptziel der Lösung ist es, Fahrer
von Lkws zu einer umweltfreundlichen
Fahrweise zu verhelfen. Dabei dient
eine GPS-gestützte Smartphone-App
dazu, Informationen über Position,
Geschwindigkeit, Beschleunigung und
Fahrzeiten zu erfassen. Diese werden
zentral auf einem Server von T-Systems
gesammelt und mit Informationen
über die Fracht und das Fahrzeug­
gewicht ergänzt. Daraufhin wird im
Logistikzentrum der genaue Kraftstoffverbrauch errechnet, der dann wieder
an den Fahrer und die Disposition
des Logistikdienstleisters im Rahmen
der App weitergegeben wird. Um die
Genauigkeit der CO2-Emissionsberechnungen zu verbessern, liefert GAF
zusätzlich digitale Höhenmodelle auf
Basis von Satellitenbildern.
Des Weiteren soll die Bereitstellung der
aktuellen Positionsdaten auch über Satellitenkommunikation gewährleistet
werden. Dies soll etwa auch bei humanitären Logistik-Dienstleistungen
genutzt werden können, wenn in Krisenregionen die Mobilfunknetze ausgefallen sind. Dabei sollen auch aktuelle Erdbeobachtungsdaten genutzt
werden, um zerstörte Infrastruktur oder
unbefahrbare Wege zu identifizieren.
pixelio/ M. Großmann
13
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
allem drei komplementäre UferzonenProdukte erstellt. Zum einen ist das eine räumlich und thematisch hochaufgelöste Kartierung von Landnutzung
und Landbedeckung innerhalb einer
definierten Ufer-Pufferzone entlang
ausgewählter Flussläufe. Des Weiteren
wird eine räumlich hochgenaue und
wissenschaftlich fundierte Abgrenzung der entsprechenden Uferzonen
mithilfe von GIS-basierten Modellierungsansätzen unter Verwendung verschiedenster Geoinformations-Daten
erstellt. Zum Dritten werden lineare
Gehölz- und Baumstrukturen mit weniger als 0,5 Hektar Größe und weniger
als zehn Meter Breite kartiert.
Das Unternehmen GAF ist im Rahmen des Projektes zuständig für das
gesamte Projekt-Management, die
Kartierung der hochaufgelösten Landnutzung und Landbedeckung in Mitteleuropa und den Britischen Inseln,
die Durchführung der Uferzonen-Modellierung für alle EUA-39 Mitgliedsländer sowie für die Koordinierung der
Beratungsdienstleistungen und die
Qualitätssicherung.
GAF, Halle 3.1, Stand A3.054
Webbasierte
Immobilienverwaltung
genheit auch Kunden gewinnen konnten, die nicht aus unserem klassischen
Kundensegment kommen“, sagt Jens
Focke, Leiter Vertrieb/Marketing bei
GEOMAGIC. So hat GEOMAGIC zum
Beispiel das System für die Belange
eines deutschen Industrieunternehmens mit weltweit verteilten Liegenschaften ausgebaut.
Dort bestand die Anforderung, die
Informationen zu den Liegenschaften
zentral zu verwalten, um Unternehmenswerte im Sinne der Unternehmensstrategie zu sichern und zu optimieren. Mit LaRA ist das Unternehmen
dann dazu übergegangen standortbezogene Daten durch die dezentralen
Site Manager innerhalb des zentralen,
webbasierten Systems zu verwalten
und die Informationen in einer einheitlichen Struktur (und in englischer
Sprache) zu verwalten. Das System erfasst und visualisiert verschiedene Objekte, so zum Beispiel Verträge, Flächen
und Nutzungen, Standorte, Assets und
Ausstattungen, Gesellschaften, Geschäftsbereiche und Personen. Hinzu
kommt der geographische Bezug, der
ebenfalls in dieser zentralen Datenbank abgelegt ist.
Das Frontend von LaRA fungiert damit als Unternehmensportal, auf das
jeder Mitarbeiter des Unternehmens
ohne weitere Desktop-Anwendung
zugreifen kann. Dort sind umfassende
Möglichkeiten für Reports und Analysen gegeben, auf die auch Mitarbeiter
außerhalb der CREM-Fachabteilung zu-
greifen können. „Diese Flexibilität der
mobilen Bereitstellung von aktuellen
Analysen ist eine zentrale Anforderung
in der Welt der CREM-Anwendungen“,
weiß Focke. Ein Berechtigungskonzept
bestimmt dabei, welche Mitarbeiter
Zugang zu welchen Daten haben.
Der Clou bei der Anwendung ist nicht
nur, dass die Flächen im Mittelpunkt
der Anwendung stehen. „LaRA bietet
eine umfangreiche Prozessunterstützung, wodurch auch finanzorientierte
Vorgänge über die Schnittstelle zu ERP-
Mit LaRA können Netz- und Liegenschaftsbetreiber mobil Reports erstellen.
Systemen durchgängig automatisiert
werden können“, sagt Focke. Ebenso
sorgt ein integriertes Dokumentenmanagementsystem dafür, dass Standarddokumente erstellt werden können.
„Viele Berichte, Abnahmeprotokolle
oder Verträge sind dort bereits hinterlegt, beziehungsweise können je nach
Projektanforderung individuell angepasst werden“, verrät Focke. Dabei sind
Funktionen wie etwa digitale Signaturen, Barcode-Identifikation oder revisionssichere Ablage enthalten. Kunden
können, so GEOMAGIC, ebenso bereits
vorhandene DMS integrieren.
GEOMAGIC, Halle 3.1, Stand 3.007
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Die Neuerungen stellen eine klassische
Form von Know-how-Transfer dar.
­GEOMAGIC hat seine Software LaRA
in der Form erweitert, dass nun auch
generell Aufgaben des sogenannten
Corporate Real Estate Managements
(CREM), also die Verwaltung und Vermarktung von gewerblichen Immobilien, übernommen werden können. In
solchen Systemen werden umfassende
Daten zu den Liegenschaften und a­ llen
möglichen Assets eines Standorts verwaltet und Reports und Abfragen mobil erstellt. CREM ist verstärkt in den Fokus von Industrie und großen Liegenschaftsbesitzern gekommen, um die
Flächen- und Kosteneffizienz systematisch zu steigern und so die allgemeinen Immobilienkosten zu reduzieren.
Daher wird CREM auch als Immobilien
Asset Management beschrieben.
Genau diesen Ansatz verfolgt LaRA
schon seit vielen Jahren bei Betreibern
von Gasnetzen in Deutschland, wo das
System einen Quasi-Standard darstellt.
Hier sorgt es vor allem dafür, dass alle
gewährten Leitungsrechte mit allen
dazugehörigen Informationen webbasiert verwaltet werden. Das heiß, es
versammelt alle Informationen zu Objekten, Personen, Flurstücken, Rechten
und Verträgen, sowie Grundbücher, die
sich auf die Leitungsnetze beziehen.
Eine GIS-Integration von LaRA stellt
den Bezug zu den Geodaten über Flurstücke und Leitungstrassen dar.
„Dieses Know-how war ausschlaggebend dafür, dass wir in der Vergan-
GEOMAGIC
GEOMAGIC stellt Erweiterungen an dem System LaRA vor, das nun auch
­Liegenschaftsbetreibern eine webbasierte Immobilienauskunft gewährleistet.
14
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
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Halle 3.1, C 3.035
Test für Mobil-Version
„Im LGL werden zurzeit 400 Flurneuordnungsverfahren mit rund 600.000
Flurstücken bearbeitet“, erklärt Günter
Eitel, zuständiger Referatsleiter beim
LGL. „Viele Mitarbeiter wollen nicht
nur an ihrem Arbeitsplatz beim Landratsamt auf ihre Projektdaten zugreifen, sondern auch vor Ort bei Besprechungen oder im Feld.“ Das LGL plant
deshalb auch die mobile Version von
Cadenza – Cadenza Mobile – aus dem
Hause Disy Informationssysteme einzusetzen.
Eine Testphase zeigte laut LGL, dass
Cadenza Mobile als einfach bedienbare
mobile Lösung sehr gut für den Einsatz
in der Flurneuordnung geeignet ist.
Die Mitarbeiter können mit einer App
Disy Informationssysteme
Meet the challenge, shape the future
Die Flurneuordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz ist ein wichtiges
Instrument zur Entwicklung von attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandorten auf dem Land bei gleichzeitiger Sicherung wertvoller Natur-, Kultur- und
Erholungsräume. In Baden-Württemberg wurde diese Aufgabe an die Landkreise übertragen. Das Landesamt für
Geoinformation und Landentwicklung (LGL) stellt als Aufsichtsbehörde
den Landkreisen einheitliche IT-Fachverfahren zur Erledigung dieser Aufgabe zur Verfügung. Das neu entwickelte
Fachverfahren MILAN, ein auf Cadenza
basierendes System zur methodischen
und grafischen Informationsverarbeitung in der Landentwicklung, ermöglicht zukünftig, Fachdaten digital direkt
vor Ort zu erheben und zu bearbeiten,
um daraus ohne Medienbrüche Fachkarten zu erstellen, wie beispielsweise
die Wege- und Gewässerkarte.
Im Fachverfahren MILAN sind die relevanten Fachdaten für die Flurneuordnung
enthalten. Dabei können unter anderem die mobil erstellten Fotos und Videos
­sowohl in die Mobil- als auch in die Desktop-Karten eingebunden werden.
auf handelsüblichen Android- und iOSTablets multimediale Daten im Feld
erheben – etwa georeferenzierte Fotos, Videos oder Texte. Sie können außerdem GPS-Tracks abspeichern und
übertragen. „Besonders wichtig ist für
uns, dass man mit der Disy-Software
auch offline arbeiten kann“, sagt Referatsleiter Eitel. Denn nicht immer habe man ausreichend guten Empfang,
um über das Internet auf die Karten,
Luftbilder und Fachinformationen zugreifen zu können. Um die begrenzten
Speicherkapazitäten der Tablets nicht
zu sehr zu strapazieren, können die
Mitarbeiter vorher eine individuelle
Auswahl der benötigten Daten treffen und dann nur diese abspeichern
und mitnehmen. Der zu exportierende
Kartenausschnitt kann dabei über ein
beliebiges Polygon definiert werden.
„Die Testphase hat gezeigt, dass Cadenza Mobile für die digitale Erfassung und Bearbeitung von Fachdaten
vor Ort geeignet ist. Die Bedienung
setzt kein Expertenwissen voraus, sie
ist komfortabel und nutzerfreundlich.
Die erfassten oder bearbeiteten Daten
werden georeferenziert über den Mobile Server zurückgespielt – fließend
und ohne Brüche in der Verarbeitungskette“, resümiert Günter Eitel.
Live-Präsentation in Berlin
Disy präsentiert Cadenza Mobile im
Live-Einsatz auf der INTERGEO. Ein Vertreter des LGL wird dort am 7. und
8.10. ab 16 Uhr Fragen zum Einsatz
in der Flurneuordnung beantworten.
Der Referatsleiter Günter Eitel liefert
am Stand der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft ARGE Landentwicklung
(Halle 6.1 Stand A6.040) am 7.10. ab 13
Uhr weitere Informationen zu MILAN
und stellt das Praxisbeispiel „Von der
digitalen Feldnotiz zur Wege- und Gewässerkarte“ am 9. 10. um 16 Uhr vor.
Disy Informationssysteme,
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Im Zeichen der Prozesse
M.O.S.S. und das Tochterunternehmen CADMAP stellen jeweils verschiedene Themenschwerpunkte bei den drei Geschäftsbereichen in den Mittelpunkt.
INTERGEO 2014 Halle 3.1, Stand A3.028
Beim Umweltdatenmanagement lautet das Motto von M.O.S.S. „Geodaten
verschmelzen mit Fachinformationen“.
Dies betrifft alle Themen wie Hochwasserrisikomanagement, Gewässer-,
Boden-, Naturschutz, Luftreinhaltung
– bis hin zu Fragen der Energieeffizienz.
Überall ist die Situation demnach ähnlich: Geo­daten werden von vielen Anbietern in hoher Qualität bereitgestellt.
„Wir arbeiten daran, diese Daten mit
den Fachinformationen zu verschmelzen – für intelligente Planungssysteme,
SmartCities, Visualisierungen von Wirkzusammenhängen oder Umweltdatenmanagement“, sagt Markus Braun, Geschäftsbereichsleiter bei M.O.S.S.. Im
Bereich INSPIRE legt die Firma Wert auf
eine produktunabhängige Beratung.
Zurzeit stehen insbesondere die Annex
III-Themen im Fokus.
Für „Geotopographie & 3D“ sind
Workflows der Schlüssel für die „Aktualisierung und Qualifizierung der immer
umfangreicheren Geodatenbestände“,
sagt Philipp Willkomm Geschäftsbereichsleiter und Prokurist bei M.O.S.S..
Um diese Herausforderungen für alle Datenprovider zu meistern, bietet
M.O.S.S. intelligente Methoden, die
Veränderungsbedarf und Qualitätspro-
M.O.S.S.
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In der Flurneuordnungsverwaltung Baden-Württemberg wurde die Testphase von
Cadenza Mobile erfolgreich abgeschlossen. Um die Planungsaufgaben zu unter­
stützen, sollen Fachdaten künftig vor Ort georeferenziert erfasst und bearbeitet
sowie zur Erstellung von Fachkarten ins Desktop-GIS übertragen werden können.
Neu: novaFACTORY CD (Change Detection) kann für die Fortführung von
ALKIS-Daten genutzt werden.
bleme automatisiert erkennen. Dazu
hat die Firma in den letzten Jahren
einige neuartige Ansätze und konkrete Anwendungsszenarien für die
Datenfortschreibung entwickelt. Dazu präsentiert M.O.S.S. das neue Modul novaFACTORY CD. CD steht für
Change Detection. Das Modul stellt
einen Workflow innerhalb von novaFACTORY dar, der zum Beispiel für die
Fortführung von ALKIS-Daten nutzbar
gemacht werden kann. Dabei wird
anhand von Luftbildern automatisiert
festgestellt, welche Gebäudeumrisse
sich im Vergleich zum ALKIS-Datenbestand geändert haben, wobei die
Identifikationen dieser Gebäude automatisch an die Erfassungskomponente
der ALKIS-Systeme übergeben werden.
Ein weiterer Schwerpunkt von M.O.S.S.
ist die flexible Recherche in thematisch
angereicherten 3D-Stadtmodellen.
Bei dem M.O.S.S.-Tochterunternehmen CADMAP steht die Produktfamilie KANDIS im Mittelpunkt. „Beim
Kanalmanagement stehen die Zeichen
auf der Optimierung der Geschäftsprozesse“, sagt Geschäftsführer Dr.
Joachim Thiel. Die serviceorientierte
Struktur der Produktfamilie ermöglicht nach Angaben des Unternehmens
die Durchgängigkeit der Applikationen
vom Desktop-Expertenarbeitsplatz bis
hin zur Smartphone-App. Diese homogene Produktstruktur erlaube den
flexiblen Einsatz der Komponenten für
die jeweiligen Geschäftsprozesse von
der Bestandsführung über fachliche
Themen wie Kanalsanierung bis hin
zu mobilen Online-Auskunft. Neue
Komponenten von novaKANDIS richten sich an die Kanalsanierung und
die Projektverwaltung. Ein weiterer
Schwerpunkt ist die Vielfalt an mobilen
Lösungen der KANDIS-Produktfamilie.
M.O.S.S., CADMAP,
Halle 3.1, Stand B3.052
15
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Wo Naturgefahren lauern
Sächsischer
Wald im Netz
Wissen um die Gefährdung
Die vorrangige Nutzergruppe für InsitePro bilden Versicherungsunternehmen, aber auch in anderen Branchen
DDS hat sein Portfolio im Bereich Natural-Risk-Assessment wesentlich erweitert, das betrifft unter anderem InSitePro.
spielen potenzielle Naturgefahren eine
große Rolle. Wenn etwa ein Telekommunikationsunternehmen Glasfaserkabel verlegen möchte, ist es unerlässlich
möglichst genau zu prognostizieren,
wo Hochwassergefahren lauern.
Im Investitions- und Gebäudemanagement ist das Wissen um Gefährdungspotenziale der verwalteten Objekte eine maßgebliche Grundlage für
strategische und planerische Entscheidungen. Und auch für Handelsketten
sind entsprechende Informationen
Geo- und Umweltdaten für Analysemodelle
Für die Vorausberechnung von
Naturkatastrophen mittels umfassender Analysemodelle bietet DDS
ein breit angelegtes Daten-Portfolio, das mit anderen Daten kombiniert werden kann. Dazu gehören
beispielsweise amtliche Wetterdaten nationaler Wetterdienste.
Die Daten speisen sich aus einem
Netz von 1.000 deutschen, 2.500
europäischen und 17.000 Wetterstationen weltweit. Sie entsprechen nach Angaben von DDS dem
WMO Standard (World Meteorological Organization). Um genauere
Angaben über den Wind zu machen, sind zudem Messwerte von
mehr als 500 Windkraftanlagen
verfügbar. Aus dem Radarverbund
des Deutschen Wetterdienstes
speist DDS des Weiteren flächendeckende Informationen über
Niederschläge. Dabei handelt es
sich um historische Daten, die DDS
in die räumliche Dimension bezieht. Darüber hinaus steuert DDS
Informationen bei wie politische
Verwaltungsgrenzen, Höhendaten
aus dem Höhenmodell NEXTMAP
oder auch Angaben zu Entfernungen zwischen zwei oder mehreren Orten. Indem DDS Angaben
über Sonnenstunden auf den
geographischen Raum bezieht
und mit seinen PLZ-Gebietsdaten
verschneidet, sind darüber hinaus
auch Aussagen möglich, wo sich
die Errichtung von Solarparks
lohnt und welche Bezirke für die
Flächen verantwortlich sind.
unerlässlich für eine zukunftssichere
Filialplanung.
DDS hat diesen Markttrend aufgenommen und sein Portfolio im Bereich
Natural-Risk-Assessment wesentlich
erweitert – unter anderem durch die
neue Version der Komplettlösung InsitePro des Partnerunternehmens
­Intermap. Kernstück dieser webbasierten Anwendung ist GeoPro, eine über
einen Server laufende Toolsammlung,
die mehr als 400 raumbezogene und
sonstige Datenformate lesen kann. Dadurch ist es problemlos möglich, zusätzlich zu den standardmäßig enthaltenen Komponenten – wie den Risikomodellen WorldFlood und WildFire von
Intermap – auch Daten und Modelle
anderer Hersteller zu integrieren, zum
Beispiel Flood-Footprints der JBA Risk
Management. Anwendern wird es
durch den modularen Aufbau ermöglicht, auch branchenspezifische Daten
wie CRESTA von der GFK oder ZÜRS
vom Versicherungsverband GdV über
InsitePro zu nutzen. Über die Middleware GeoPro läuft dabei der gesamte
Prozess der über InsitePro gestarteten
Anfrage und deren Beantwortung.
Die Nutzung des Tools erfordert kein
Expertenwissen, versichert DDS. Nutzer melden sich in einem ersten Schritt
auf einer passwortgeschützten Seite
über ein Standardbrowser-Front-End
an. Zur Basiskarte werden dann die
Modelle dazugeschaltet, die für eine
Analyse benötigt werden. Im nächsten
Schritt werden einzelne Objekte oder
auch Objektportfolios, die vorher importiert wurden, je nach Risiko analysiert. Die Ergebnisse können dann dargestellt und zur Dokumentation auch
exportiert werden.
Starkregen in England
Eingesetzt wird InsitePro beispielsweise in England, wo Untersuchungen zufolge jedes sechste Haus hochwassergefährdet ist. Dazu kommen Gefahren
durch Starkregen, sodass davon auszugehen ist, dass allein 2,8 Millionen Gebäude einem erhöhten Pluvial-FloodRisiko ausgesetzt sind. Um auf diese
schwer vorhersagbaren Gefahren angemessen reagieren zu können, wurde
die UKFloodMap von der Firma Ambiental entwickelt – ein Datensatz, der
für ganz Großbritannien das Gefahrenpotenzial modelliert, das von Flüssen,
Gezeiten und Oberflächenwasser ausgeht. Auch diese spezielle FloodMap
kann in InsitePro integriert werden und
bietet so eine Grundlage für die Abschätzung fluvialer, tidaler und pluvialer Risiken. Auch in Tschechien kommt
InsitePro in einer speziell erweiterten
Version zum Einsatz: Hier werden bei
der Berechnung von Überflutungsrisiken zusätzlich Zeithorizonte integriert. Dadurch sind Vorhersagen und
frühzeitige Warnungen vor drohenden
Überschwemmungen möglich – und
damit laut DDS ein vorbeugendes Krisenmanagement gesichert.
DDS, Halle 3.1. Stand B3.020
Der Kartenviewer Waldbiotope ist seit
August im Geoportal Sachsenatlas vom
Staatsbetrieb Geobasisinformation
und Vermessung Sachsen (GeoSN)
vertreten. Auch über die Internetseite
von Sachsenforst lässt sich der Viewer
aufrufen. Mit den neuen Daten können im Wald liegende Biotope über
verschiedene Hintergrundkarten, wie
zum Beispiel topographische Karten
oder Luftbilder, eingeblendet werden.
Ebenso sind die Navigation in der Karte
und die Gestaltung sowie der Ausdruck
individueller Kartenausschnitte möglich. Erfasst sind gesetzlich geschützte
als auch sonstige wertvolle Biotope im
Wald. „Alle weiteren Informationen zu
den Biotopeigenschaften, wie Biotoptyp, Flächengröße und Pflanzenarten
sowie zum rechtlichen Schutzstatus
und zum Gefährdungsgrad sind hinterlegt und einfach durch Mausklick
abrufbar“, informiert der GeoSN. Der
Viewer werde regelmäßig mit neuen
Ergebnissen der Waldbiotopkartierung aktualisiert. Personenbezogene
Daten, beispielsweise der Name des
Flächeneigentümers, sind nicht im Datensatz enthalten.
„Das Angebot richtet sich in erster
Linie an die Waldbesitzer in Sachsen
und an alle Berufsgruppen, die mit
naturschutzfachlich relevanten Daten
arbeiten – zum Beispiel Landschaftsoder Freiraumplaner, Gemeindeverwaltungen oder sonstige Behörden“,
erklärt Hubert Braun, Geschäftsführer
von Sachsenforst, zur Einführung
des neuen Kartendienstes. Der Leiter
des Referats Naturschutz im Wald bei
Sachsenforst, Michael Homann, nennt
einige Anwendungsbeispiele: „Der Kartenviewer ist frei zugänglich und bietet
den Nutzern Planungsdaten für die
Waldbewirtschaftung oder die Landschaftspflege. Die Anwender erhalten
damit schnell und unbürokratisch
Auskunft darüber, wo sich Waldbiotope befinden und welche Daten zu
den Biotopen vorliegen.“ Das Referat
Naturschutz im Wald und das Referat
für forstliche geographische Informationssysteme, Kartographie und Vermessung von Sachenforst haben den
Waldbiotop-Kartendienst in Zusammenarbeit mit dem GeoSN entwickelt.
GeoSN, Halle 3.1, Stand B3.060
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Starkregen,
Überschwemmungen
oder anhaltende Trockenperioden, der
Klimawandel ist mit extremen Naturgefahren verbunden. Auf Grundlage
von InsitePro und der weltweit immer
besser werdenden Datenlage bietet
der Geodatendienstleister DDS Digital Data Services Unternehmen aller
Wirtschaftsbereiche vielfältige Möglichkeiten, solche Gefahrenpotenziale
indikativ zu bewerten und kalkulierbar
zu machen.
Shutterstock / S. Borisov
Das Karlsruher Unternehmen DDS Digital
Data Services bietet
mit InsitePro eine SaaS-­
Lösung, die es ermöglicht, Hochwasser­
gefahren und andere
Naturrisiken zu erkennen und zu analysieren.
16
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Die Fenster zur Vermessung
Mit dem System Aerial
Survey STC für P
­ ilatus
PC-12-Flugzeuge zeigt
RUAG ­Aviation eine neue
fliegende Plattform für
Photogrammetrie und
Vermessung. Auf der
INTERGEO wird das
­System erstmals einem
breiten Publikum
­vorgestellt.
Anzeige
Durch zwei verschieden große Fenster im Boden (li.) lassen sich unterschiedliche Sensor-Systeme in der PC-12
(re.) installieren. Das System Aerial Survey STC erlaubt es, hochauflösende Luftbilder zu erstellen (re. unten).
nach wie vor für den Personen- und/
oder Frachttransport verwendet werden kann.
Durch die Zuverlässigkeit und Performance der PC-12, die Duchesne als
herausragend bezeichnet, verspricht
RUAG Aviation im Vergleich zu anderen luftgestützten Plattformen eine Kosten-Reduktion von bis zu 30 Prozent
pro Mission. Die erste mit dem Aerial
Survey STC ausgerüstete PC-12 wurde
im April 2014 an den Kunden ausgeliefert. „Die erfolgreiche Validierung in
Bezug auf die Leistungsfähigkeit der
LiDAR-Sensoren wurde mit RIEGL- und
Vexcel-Modellen durchgeführt“, sagt
der Leiter der Business-Linie Duchesne.
Alle Sensoren werden in der Druckkabine des Flugzeugs installiert und
sind somit während des ganzen Fluges
jederzeit erreichbar. Das mitgeführte
Equipment kann leicht durch die 1,35
x 1,35 Meter große Cargo-Tür im hinteren Bereich des Flugzeuges installiert
werden. „So können die teilweise über
100 Kilo wiegenden Systeme komfortabel in den Innenraum gebracht werden“, so Duchesne.
Die Integration von großformatigen
Vermessungskameras erfolgt an dem
größeren, vorderen Fenster. Parallel
installierte LiDAR-Scanner, Multispektral- oder Hyperspektral-Kameras
werden typischerweise am hinteren
Fenster installiert. Aufgrund des mechanischen Aufbaus des Systems ist
es möglich, durch spezifische Adapterplatten nahezu jedes Sensor-System
zu installieren, heißt es von RUAG Aviation. Zusätzlich integrierte GPS-An-
tennen gewährleisten
eine punktgenaue Referenzierung der Daten.
Die optischen Fenster
werden für Taxi, TakeOff und Landing durch
massive, elektrisch fahrende Schutzdeckel vor
Verschmutzung und
Steinschlag geschützt.
Der Pilot überwacht
und steuert die Systeme über ein im
Cockpit eingerichtetes Panel. Es ist so
ausgelegt, dass der Pilot die SensorEinheiten unabhängig von den anderen Flugzeugsystemen ein- oder ausschalten kann.
Die Pilatus PC-12 kann mit einer solchen Konfiguration rund fünf Stunden
in der Luft bleiben. Dies erlaubt die
effiziente Erfassung großflächiger Ge-
Fotos: RUAG Aviation
„Wir wollen damit ein kosteneffizientes
und vielseitig einsetzbares System als
Alternative zu in Vermessungsflugzeugen fest installierten Lösungen bieten“,
erklärt Marc Duchesne, Leiter der Pilatus PC-12 Business-Linie. Als Plattform für dieses neue System wurde
aufgrund von Performance und Zuverlässigkeit die von Pilatus ­Aircraft
gefertigte PC-12 ausgewählt. Die durch
RUAG Aviation entwickelte und bereits EASA(European Aviation Safety
Agency)-zertifizierte Modifikation ermöglicht mit zwei verschieden großen, hintereinander angeordneten optischen Fenstern die parallele Nutzung
diverser Sensoren, wie photogrammetrisches Equipment, LiDAR-Sensoren,
oder auch multispektraler beziehungsweise hyperspektraler Kameras. Die
Modifikation ist so ausgelegt, dass das
Flugzeug ohne weitere Änderungen
biete. Es kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 Stundenkilometern
(250 Knoten) und in einer Höhe von
bis zu 9.000 Metern (30‘000 Fuß) geflogen werden. Die Plattform eröffnet
also vielseitige Einsatzmöglichkeiten,
welche ein großes Spektrum von Vermessungs- und Erfassungsmissionen
abdecken. (jl)
RUAG, Halle 1.1, Stand B1.038
Fluss-Vermessung per UAV
Der oberbayerische Fluss Alz, dessen
unterer Bereich im März 2012 durch
einen Chemieunfall schwer belastet
wurde, soll umfassend revitalisiert und
renaturiert werden. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem der Aufriss
von Teilen der bestehenden Uferbebauung, damit der Fluss wieder seinen
natürlichen Weg und seine ursprüngliche Struktur zurückerobern kann.
Um in ein bis zwei Jahren den Erfolg
der Maßnahme beurteilen zu können,
braucht das Wasserwirtschaftsamt
Traunstein ein genaues Geländemodell des betroffenen Flussabschnitts.
Die mit der Vermessung beauftragten ing Ingenieure aus Traunreut
setzten für die Datengenerierung den
modernen Multikopter Aibot X6 der
Kasseler Firma Aibotix ein. „Für uns die
schnellste und beste Lösung“, sagt ingMitarbeiter Markus Prechtl und erklärt:
„Eine Vermessung per GPS hätte nicht
funktioniert, da der Satellitenempfang
durch den umliegenden Wald abgeschattet worden wäre. Es wäre eine
tachymetrische Einmessung nötig gewesen, was uns nur einzelne Querschnitte geliefert und außerdem mindestens drei bis vier Tage in Anspruch
genommen hätte. Mit dem Aibot X6
hingegen konnten wir das gesamte
Gelände innerhalb kürzester Zeit komplett erfassen.“
Mit dem Hexakopter wurde die
gesamte Strecke von 3,6 Kilometern
gleich zweimal beflogen: einmal mit
einer Video- und einmal mit einer Digitalkamera (siehe Kasten). „Mit dem
Video haben wir eine komplette Dokumentation des Ist-Zustandes zum Zeit-
Aibotix
Anzeige
Aibot X6 generiert Daten für Renaturierung der Alz 2,5 Zentimeter genau.
Vermessung per Multikopter: Bei dem
Projekt der Firma ing Ingenieure wurde
aufgrund des Geländes ein AibotixUAV anstatt einer GPS-Vermessung
eingesetzt.
punkt der Befliegung erhalten“, erklärt
Prechtl. „Diese kann in zwei bis drei
Jahren leicht mit neuen Aufnahmen
verglichen werden.“
Die mit der Digitalkamera aufgenommenen, georeferenzierten Bilder wurden im Anschluss an den Flug zu einem
detaillierten 3D-Modell des Flussabschnitts weiterverarbeitet. Flussverlauf und Böschungsoberkante werden
darin bis auf 2,5 Zentimeter genau
angezeigt. Prechtl erläutert: „Anhand
des Modells können Veränderungen
im Flusslauf im Laufe der Zeit detailliert
nachvollzogen werden.“
Aibotix, Halle 1.1, Stand A1.024 und
Halle B1, Stand B1.020
Für die Datengenerierung kam
eine Kamera des Typs Nikon
Coolpix A zum Einsatz. Deren
Sensor liefert eine Auflösung
von 16 Megapixeln. Die Flughöhe betrug 100 Meter, die
Bildüberlappung 60 Prozent
in alle Richtungen. Dadurch
erreichten die ing Ingenieure
eine Bodenauflösung von 2,5
Zentimetern. Bei der Datenverarbeitung sorgte das Programm
Aerial Image Manager dafür,
dass die GPS-Informationen mit
den aufgenommenen Bildern
synchronisiert wurden, um damit ein schnelles Post-Processing
zu gewährleisten. Die Weiterverarbeitung der Daten erfolgte mit
der Photogrammetrie-Software
Agisoft.
17
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Das Kieswerk in Eschenbach bei Luzern
hatte im Sommer den Schauplatz für
die technologische Feuerprobe geliefert. Auf dem Prüfstand war die vom
Unternehmen Aeroscout entwickelte
ALMI-Technologie. Bei dieser „Airborne Laser Scanning and Monitoring
Integration“ kommt es vor allem auf
das Zusammenspiel von zwei Komponenten an: dem Scout B1-100 UAV
Helikopter und dem Airborne Laserscanner VQ-480-U von RIEGL. „Bei dem
Performance-Test ging es uns darum,
die gelieferte Genauigkeit dieses unbemannten Systems mit den Laserscanning-Ergebnissen eines bemannten
Flugzeugs zu vergleichen“, erklärt Dr.
Christoph Eck, Geschäftsführer von
Aeroscout.
Das RIEGL-Produkt, der VQ-480-U
Laserscanner zeichnet sich besonders durch das „Online-WaveformProcessing“-Feature aus, dadurch werden laut Hersteller selbst bei widrigen
Umweltbedingungen hochwertige
Messungen sowie die Auswertung
von mehrfachen Multitarget-Echos
möglich. Den etwa acht bis neun Kilogramm leichten LiDAR-Sensor galt es,
in den UAV-Helikopter zu integrieren.
Die Lasereinheit liefert eine Genauigkeit bis zu einem Zentimeter und
bietet damit Vermessungsqualität für
luftgestützt erfasste Daten. Die Scangeschwindigkeit des Geräts liegt bei
bis zu 150 Scans pro Sekunde. Der
Scanbereich deckt 60 Grad sowie eine
Messreichweite von bis zu 950 Metern ab. Da der VQ-480-U mit seinen
Abmessungen und seinem geringen
Gewicht zielgerichtet für den Einsatz
auf unbemannten Fluggeräten entwickelt wurde, bot es für Geschäftsführer
Eck und sein Team von Aeroscout die
passgenaue Hardware zur Integration
auf den UAV-Helikopter.
Normalerweise stellt bei der Integration von Systemen auf UAV allein das
Gewicht eine Herausforderung dar. Die
Eigenentwicklung von Aeroscout kann
jedoch mit einer Nutzlast von bis zu
18 Kilo abheben. Eine präzise Steuerungseinheit bietet dazu eine stabile
Ausgangslage für die Datenerfassung
aus der Luft. Da der Scout B1-100 UAV
Helikopter über einen Benzinmotor
angetrieben wird, ist er mit einem 10
Liter-Tank ausgestattet. Der ermöglicht Aufträge, bei denen beispielsweise
1,5 Stunden Flugzeit erforderlich sind.
Ein INS/GPS-Modul, ein redundantes
Energieversorgungssystem und ein
elektrisches Startmodul komplettieren
das Fluggerät bei seinen Ausflügen in
circa 100 Meter Höhe über dem Boden.
Dass in der Kombination eines solchen komplexen Fluggerätes mit der
Laserscanning-Technologie eine große
Herausforderung liegt, weiß Christoph
Eck. „Die besondere Aufgabe liegt da-
Zu Land, mobil und in der Luft
Der luftgestützte Laserscanner VUX-1 für UAV-Einsätze, der VZ-2000 Long Range für
­terrestrisches Laserscanning und das mobile, hybride System VMZ zählen zu den neuen
Produkten von RIEGL. Auch in der Software RiSCAN PRO gibt‘s Neuheiten.
Der österreichische Scannerhersteller
RIEGL stellt 2014 in gewohnter Manier
sein breites Produktspektrum an Hardund Software auf der INTERGEO aus.
Einer der Schwerpunkte liegt auf
der Präsentation des neuen luftgestützten Laserscanners RIEGL VUX-1
für UAS/UAV-Einsätze. Auf der Basis
unterschiedlichster bereits realisierter
Integrationsbeispiele in verschiedene
UAV-Typen (siehe Bericht oben) sowie
Ergebnissen aus Feldtests sollen die
Vorzüge des weltweit ersten UAS-Laserscanners mit Vermessungsqualität
aufgezeigt werden.
Im Bereich terrestrisches Laser Scanning wird der neue RIEGL VZ-2000 Long
Range, High Speed 3D Laser Scanner
vorgestellt, der mit einer effektiven
Messrate von bis zu 400.000 Messungen pro Sekunde, mehr als 2.000
Meter Messreichweite und augensicherer Laserklasse 1 überSpeziell für Einsätze an
UAV entwickelt: Den neuen RIEGL VUX-1 ist laut
Hersteller der weltweit
erste UAS-Laserscanner
mit Vermessungsqualität.
zeugt. Der Scanner liefert nach Auskunft von RIEGL sowohl im statischen
als auch im kinematischen Einsatz – mit
dem ­RIEGL VMZ Hybrid Mobile Laser
Mapping System – hochgenaue und
aussagekräftige Messergebnisse. Das
RIEGL VMZ System ermöglicht durch
eine voll integrierte IMU/GNSS-Einheit
den Einsatz von VZ-Line Laserscannern der Typen VZ-400, VZ-1000 und
VZ-2000 auch für die mobile (kinematische) Datenaufnahme.
Auch bei der Software hat RIEGL einige Neuerungen: Schwerpunkt dabei ist
die aktuelle 64-bit Version von RiSCAN
PRO, RIEGLs Software für die Datenaufnahme und -verarbeitung im Bereich terrestrisches Laser Scanning. Sie
ist nun auch auf Ultra-high Definition
(UHD) Displays ausgelegt ist.
RIEGL, Halle 3.1, Stand A3.014
Mit seinen zwei unbemannten Flugsystemen UAV S180 und UAV S360 sowie
der robusten Bodenstation ist das Bremer Unternehmen Hanseatic Aviation
Solutions auf der INTERGEO präsent.
Der S180 zeichnet sich durch sein
geringes Gewicht aus. Während das
UAV weniger als fünf Kilo auf die Waage bringt, liegt die Nutzlast bei bis zu
einem Kilo. Die Flügelspanne beziffert
Hanseatic Aviation mit 1,80 Meter. Abhängig von der Konfiguration ist eine
Flugzeit bis zu 60 Minuten möglich.
Die Entwickler verweisen außerdem
auf automatische Lande- und Startvorgänge.
Eine größere Flugplattform bietet das
Unternehmen mit seinem UAV S360.
Eingeordnet in die Gewichtsklasse bis
25 Kilo kann das Modell S360 eine
Nutzlast von bis zu fünf Kilo transportieren. Die Flügelspanne liegt bei 3,60
Meter. In einer Standard-Konfiguration
gibt Hanseatic Aviation Solutions vier
Stunden Flugzeit an. Die Anwender
können verschiedene luftgestützte
Sensoren anbringen.
Optional steht eine robuste Bodenstation zur Verfügung, die mit einem
15-Zoll-Screen ausgestattet ist. Ein
Linux-Betriebssystem ist vorinstalliert.
Externe Geräte können an der rund
neun Kilo wiegenden Station via USB
angeschlossen werden.
Hanseatic Aviation Solutions, Halle
4.1, Stand A4.026
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Der benzinbetriebene UAV-Helikopter als abgestimmtes System mit Laserscanner
und Navigationsmodul soll ein möglichst breites Anwendungsspektrum eröffnen.
rin, die Flug- sowie die Lasereinheit
zeitsynchron über eine Fernbedienung
anzusprechen. Die Komponenten sind
also nicht im direkten Zugriff des Nutzers“, so Eck. Des Weiteren müssen die
Daten der hochgenauen Navigationseinheit aus dem Hause OXTS zeitsynchron zu den Laserscan-Daten erfasst
werden, um die Punktwolke später
geo­referenzieren zu können und somit
eine Vermessungsgrundlage zu bieten.
Mit diesem Systemansatz möchte Eck
den Nutzern der ALMI-Technologie,
also dem abgestimmten System aus
dem „Online-Waveform-Processing“Laserscanner, dem Navigationsmodul
und dem Scout B1-100 UAV, ein möglichst breites Anwendungsspektrum
eröffnen.
Den Praxis-Test in der Eschenbacher
Kiesgrube hat die fliegende Technologie nach Angaben von Christoph Eck
bestanden. Das 400 mal 500 Meter
große Gebiet hatte der UAV-Helikopter
innerhalb von 22 Minuten beflogen.
170 Millionen Punkte erzeugte das System dabei, das bedeutet 850 Punkte
pro Quadratmeter. Mit dieser Auflösung und Punktdichte war es später
möglich exakte Höhenangaben zu machen. „Es konnten Aussagen gemacht
werden, wie viel Kies vorhanden war.
Zudem waren Objekte wie Fahrzeuge,
Förderbänder oder das Werk in einem
hohen Detailgrad bis zur kleinen Dachluke oder Hochspannungsleitungen
erkennbar“, sagt Geschäftsführer Eck.
Im Vergleich mit Laserscan-Daten von
einem bemannten Flugzeug ist er daher mit der Qualität der ALMI-Technologie zufrieden. Ausgehend von solchen Monitoring-Aufgaben, eröffnen
sich damit zahlreiche weitere Anwendungsfelder wie Kartierung, Überwachung und Inspektion, Suchaktionen
und mehr. In der Folge hat Aeroscout
auch den neuesten RIEGL Laserscanner
für UAS-Anwendungen, den VUX-1, in
den Scout B1-100 UAV integriert. Das
Gesamtsystem ist auf der INTERGEO
am Stand von RIEGL zu sehen. (jl)
Aeroscout, Halle 3.1, Stand A3.014
Halle 4.1, Stand B4.002
Für Nutzlasten wie Digital-Kameras und Infrarot-Kameras
sind die UAV von Hanseatic Aviation Solutions entwickelt.
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Aeroscout
Die Firma Aeroscout testete ihren UAV-Helikopter Scout B1-100 mit der
­Befliegung eines Kieswerks. An der Systemlösung war der „Online-WaveformProcessing“-Airborne Laserscanner VQ-480-U von RIEGL integriert.
Mit Sensoren abheben
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Mehr als nur Kieswerke
18
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Genaue Dat
Scanner und Photogrammetrie
kombiniert
eagle eye technologies realisiert
Berlin Mitte eine mobile Vermes
Ansprüchen von Navigationslös
LEHMANN + PARTNER stellt Erweiterungen seines
Messsystems I.R.I.S. für die Straßenbefahrung vor.
Der am Fraunhofer IPM entwickelte Laser auf dem Messfahrzeug tastet die
­Umgebung in einem Winkel von 350 Grad ab.
Durch die Bewegung des Fahrzeuges
in Längsrichtung entsteht ein dreidimensionales Abbild.
Mit dem CPS können verschiedenste
3D-Parameter der Straße erfasst werden, beispielsweise Querschnitte,
Durchfahrtshöhen unter Brücken, Höhe von Schutzeinrichtungen (Schutzplanken) oder Schilderbrücken. Insbesondere lassen sich 3D-Oberflächenmodelle oder Abflussmodelle erstellen.
Es können komplette Vermessungsunterlagen der Straßenverkehrsanlage
erstellt werden.
Optional oder in Kombination mit
dem CPS-Scanner kann I.R.I.S. auch
mit dem PPS ausgestattet werden,
der ebenfalls bei hohen Geschwindigkeiten eine präzise Abtastung der Straßenoberfläche im Sinne der Zustands-
Die geometrischen Daten aus der Straßenbefahru
LEHMANN + PARTNER
bildung des gesamten Straßenraumes
in einem Umfeld von 350 Grad.
Bei den Laserscannern setzt
­LEHMANN + PARTNER auf seinen Kooperationspartner, das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik
IPM, auf dessen Entwicklungen der
PPS und der CPS zurückgehen.
Ursprünglich war der CPS für MessAnwendungen im Tunnelbereich konzipiert, bei denen er auf einem Zug
montiert wurde. LEHMANN + PARTNER
hat den Scanner für die Straßenanwendung adaptiert und dafür mit dem
hauseigenen Positionierungssystem
hochpräzise synchronisiert.
Wie schon der PPS ist der CPS-Laser
augensicher und kann daher in der
Öffentlichkeit ohne spezielle Vorkehrungen oder Auflagen eingesetzt werden. Er liefert nach Angaben des Herstellers eine Distanzgenauigkeit von
fünf Millimetern und eine Reichweite
von 30 Metern. Er bildet die Umwelt in
einem Umfeld von 350 Grad ab.
Die Koordinate jedes einzelnen
Punktes wird aus der gemessenen Distanz und dem Winkel des Spiegels ermittelt. Der Scanner arbeitet mit einer
Frequenz von 200 Hertz. Je Sekunde
werden zwei Millionen Messpunkte
aufgenommen.
Die Messung in Querrichtung erfolgt durch die Rotation des Spiegels.
datenerfassung nach dem Regelwerk
des Straßenbaus (TP Eben, ZTV-ZEB)
ermöglicht. Der Scanner misst die Entfernung zur Straßenoberfläche eine
Million Mal pro Sekunde über eine
Breite von vier Metern. Dabei werden
kleinste Strukturen der Straßenoberfläche mit einer Genauigkeit von unter
einem Millimeter erfasst.
„Wichtig ist, dass beide Laser unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit
präzise funktionieren”, sagt Dirk Ebersbach, Geschäftsführer von LEHMANN
+ PARTNER. Das Fahrzeug kann also innerhalb des fließenden Verkehrs Messaufgaben übernehmen, ohne dass
spezielle Verkehrssicherungsaufgaben
übernommen werden müssen.
LEHMANN + PARTNER, Halle 2.1,
Stand E2.008
Synergien zwischen Doppik und
Straßennetzbefahrungen erfüllen die Anforderungen der Doppik-Fortführung und bereiten
Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben 2009 ihr Infrastrukturvermögen erstmalig systematisch erfasst, um
im Rahmen der Doppik eine Eröffnungsbilanz zu erstellen. Da die Doppik jetzt
jedoch eine Folgeinventur fordert, kommen viele dieser Datenbestände an ihre
Grenzen, so dass zunehmend die Städte
und Gemeinden beschließen, durch eine
systematische Datenerfassung der Straßen noch einmal neu aufzusetzen. Um
dabei möglichst viele Synergieeffekte
zu erschließen, suchen die Kommunen
ein Verfahren zur Erfassung des Straßenraumes, das neben der Inventurerfassung die Grundlage für ein Instandhaltungsmanagement und weitergehende
Mehrwerte bieten kann.
Die Städte und Gemeinden, die oftmals in mehrere Ortsteile unterteilt sind,
unterhalten nicht selten mehrere hundert Kilometer Straßennetz. Sämtliche
Anlieger-, Erschließungsstraßen und
Wirtschaftswege müssen erfasst und
ausgewertet werden. So auch in einem
aktuellen Projekt, dass die GDS Geo Daten Service aus Borken und die Firma
Geotechnik aus Kempen gemeinsam
bearbeiten. Nachdem über ein Pilotprojekt die Erfassungsqualität geprüft, die
Einzelparameter für die Datenerhebung
abgestimmt und die GIS-Integration getestet wurden, erfolgte die Auftragsvergabe. Die eigentliche Straßenaufnahme
führte die Firma Geotechnik mit einem
Spezialfahrzeug durch. Für die GISIntegration und zur Visualisierung der
Geo-Mapping-Daten wird das Programm
PANopticum von 3DIS aus Bocholt ein-
Geotechnik
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Das Erfurter Unternehmen zeigt auf
der INTERGEO insbesondere Neuerungen bei seinem Messfahrzeug für
die Aufnahme von Straßendaten I.R.I.S.
Der Name steht für Integrated Road
Information Scanner und bezeichnet ein hochpräzises kinematisches
Messfahrzeug, das hochauflösende
Einzelbildaufnahmen zur Aufnahme
des gesamten Straßenraumes auch
bei hohen Fahrgeschwindigkeiten ermöglicht. In der Version 5 besitzt das
Fahrzeug einige neue Features. Dazu
gehören neue Messbild-Kameras und
der Laserscanner CPS, der eine dreidimensionale Rundumerfassung des
Straßenraumes mit extremer Abbildungsgenauigkeit ermöglicht.
Das System besteht aus dem Positionierungssystem APPLANIX POS LV
420, dem Herzstück des I.R.I.S., das
zwei GPS-Receiver, eine inertiale Mess­
einheit (IMU), ein hochauflösendes
Odometer sowie eine zentrale Kontrolleinheit umfasst. Dieses kinematische Positionierungssystem bildet
die Grundlage für die Geolokalisierung
der gesamten Fahrzeug-Sensorik. Es
können jetzt zwei Laserscansysteme
eingesetzt werden: der Laserscanner
PPS (Pavement Profile Scanner) zur
direkten Erfassung der 3D-Ebenheit
von Straßenoberflächen und der CPS
(Clearance Profile Scanner) zur 3D-Ab-
Die Möglichkeiten einer mobiler Straßendatenerfassung, wie die Schaffung
eines geometrischen Abbildes in einem
GIS oder die darauf aufbauenden möglichen Verfeinerungen und Ableitungen
des Datenbestandes, sind vielen Kommunen bereits bewusst. Wie leistungsfähig eine solche Straßenbefahrung und
die daraus gewonnenen Daten sein können, wenn sie mit entsprechender Qualität erfasst werden, zeigt das Berliner
Unternehmen eagle eye technologies
auf der INTERGEO.
Mit mobilen Messfahrzeugen hat der
Technologieanbieter 2013 die Straßen
in Berlin Mitte komplett erfasst. Neben
Stereomessbildkameras kamen Laser-
Analyse des Straßenzustandes durch mobile Befahrungsdaten: Die Aufschlüsselung des
Oberflächenmaterials wird mit dem Auftraggeber abgestimmt.
gesetzt. Die Befahrung wurde im August
2014 durchgeführt.
Zum Einsatz kam das mobile Geo-Mapping-System Topcon IP-S2 compact+,
das eine präzise, dreidimensionale
Vermessung und Erfassung von Straßen, Verkehrseinrichtungen und vielen
weiteren Details, die für eine 3D-GISKartierung notwendig sind, ermöglicht.
Dazu gehörten Straßeneinläufe, Senken,
Bäume oder Leuchten.
Das System erfasst die Fahrbahnen
und angrenzende Bereiche sowohl mittels 360-Grad-Panoramabildern als auch
mit Laserscannern, die aus etwa 150.000
Punkten pro Sekunde eine Punktwolke
generieren. Das auf einem VW Caddy
maxi montierte System kann bei normaler Reisegeschwindigkeit ohne Verkehrsbehinderung arbeiten.
Auf Grundlage der beim Auftraggeber vorhandenen Excel-Tabelle und der
Übersichtspläne mit den Netzknoten
wurde das Netzknotenmodell überarbeitet und für die künftig erweiterte
Nutzung im GIS aufbereitet. Zur Digitalisierung der Abschnitte und Netzknoten wurden zusätzlich vorhandene hochauflösende Luftbilder
genutzt. Es erfolgte zudem
eine Erfassung der Funktion
und des Oberflächenmaterials
nach einer Aufschlüsselung,
die GDS mit der Stadt abgestimmt hatte.
Gleichzeitig wurde eine
Zustandsbewertung nach
Vorgaben der Empfehlungen für das Erhaltungsmanagement von Innerortsstraßen (E EMI
19
ten in Berlin
Neue Version des Viewers
eagle eye technologies
von weniger als zehn Zentimeter abgebildet“, beschreibt Dr. Johannes Ludwig,
Geschäftsführer von eagle eye technologies, die Projektergebnisse. Bei der Auswertung der Daten ging es jedoch nicht
nur um hochgenaue Vermessungen,
sondern auch um die unterschiedlichen
Untergründe und vor allem auch Zustände.
Im Zentrum dieses Forschungsprojektes steht neben der Datenerfassung
aber die Entwicklung einer Navigationssoftware auf Basis dieser Daten. Für
eagle eye technologies bedeutete dies,
dass anhand der Daten ein Datenmodell
erstellt werden musste, aus dem navigationsfähige Daten generiert werden
können. Das Berliner Unternehmen hat
dazu ein Verfahren entwickelt, mit dem
die Befahrungsdaten im amtlichen Kataster ALKIS genutzt und migriert werden
können.
Hierzu musste das bestehende ALKISDatenmodell um spezielle, den Straßenraum betreffende Kategorien erweitert
werden. Notwendige Schnittstellen zu
ALKIS-Fachanwendungen mussten pro-
Mit der Software können Kunden die Daten aus der Straßenbefahrung direkt am
Arbeitsplatz einsehen und im Zugriff auf
die georeferenzierten Bilder und Videosequenzen Fragen beantworten, die zuvor
nur durch Außendiensttermine zu klären
waren. Dabei kann die Software auch
auf Google Maps zurückgreifen. „Durch
die einfache und intuitive Bedienung ist
das Programm ämterübergreifend in der
Verwaltung einsetzbar, so dass auch Abteilungen wie das Ordnungsamt oder die
Verkehrsbehörde unmittelbar von den Erfassungsdaten profitieren können“, sagt
Dr. Johannes Ludwig, Geschäftsführer
von eagle eye technologies.
grammiert und angepasst werden. „Ein
wirklich kompliziertes Unterfangen,
dass aber sehr deutlich zeigt, wie viel
Potenzial in korrekten und exakten Straßendaten liegt,“ erklärt Ludwig.
Mit dem Berlin-Projekt, welches vom
Bundesministerium für Wirtschaft
und Technologie gefördert wird, will
eagle eye zeigen, welchen Stellenwert
qualitativ hochwertige Straßendaten
für die weiterführende Nutzung haben.
Diese kann weit über normale Anwendungen in kommunalen Verwaltungen
hinausgehen.
Das Navigationsprojekt in Berlin ist
dafür ein Beispiel, ein anderes ist die
weitere Nutzung für das Routing von innerstädtischen Schwerlasttransporten.
„Basis für die Infrastrukturdaten ist immer die notwendige geometrische Genauigkeit innerhalb eines nach einheitlichen Qualitätsmaßstäben angelegten
Knoten-Kanten-Modells – dann ist mit
diesen Daten alles möglich“, ist Ludwig
überzeugt.
eagle eye technologies,
Halle 1, Stand A1.026
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scanner und verschiedenste Sensoren
zum Einsatz, um ein reelles und genaues
Abbild des kompletten Straßenraumes,
wie Fahrbahnen, Geh- und Radwege
aber auch Parkanlagen bis hin zu Übergängen in Indoor-Bereiche zu erhalten.
Hintergrund dieser Erfassung ist das
Berliner Forschungsprojekt m4guide.
Mittels Smartphone-Navigation sollen
blinde und sehbehinderte Menschen
spätestens 2015 Berlin Mitte komfortabel erkunden können. 400 Kilometer Straßennetz wurden dafür erfasst.
„Dabei wird das komplette Straßenbild
inklusive aller Infrastrukturbestandteile
wie Laternen, Bushaltestellen oder Treppen mit einer absoluten Genauigkeit
eagle eye technologies stellt eine neue
Version seiner Software auf der INTERGEO
vor. Neu ist eine integrierbare und bidirektionale Anbindung, mit der sich das Programm mit beliebigen GIS-Landschaften
verknüpfen lässt. Über die Anbindung
lässt sich der Viewer aus einem GIS heraus starten. Ebenso kann beliebig zwischen Viewer und GIS gewechselt werden.
Zum einen können Einzelbildmessungen
durchgeführt werden. Zum anderen bietet der Viewer die Möglichkeit, mehrere
Maße gleichzeitig zu ermitteln, beispielsweise für die Einmessung von Schäden.
Aktuell wurde der Viewer um die exakte
Messung im Stereomessbild erweitert.
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t mit der Aufnahme von
ssung, deren Genauigkeit den
sungen für Blinde genügen soll.
ung dienen unter anderem der Blindennavigation.
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Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Instandhaltung
n Daten gleichzeitig für das Instandhaltungsmanagement vor.
Die Visualisierung der Geo-MappingDaten erfolgt mit dem Programm
PANOpticum 3D der Firma 3DIS aus
Bocholt, die die Integration von Panoramabildern und Laserscandaten (Punktwolken) in beliebige Webanwendungen
ermöglicht. Nach Angaben von Geotechnik sind damit ein effizientes Datenstreaming und eine leistungsfähige
3D-Visualisierung auch bei großen Datenmengen unter paralleler Nutzung an
mehreren Arbeitsplätzen möglich.
Das Programm erzeugt dafür aus den
sphärischen Panoramabildern und den
3D-Laserscandaten in einem Vorverarbeitungsschritt ein sogenanntes CompactPointCloud-Modell. Zu den Features
der Anwendung zählen die freie Navigation durch Punktwolke und Panoramabilder, die Erzeugung von Screen­shots
der 3D-Ansicht und ein integriertes
Messwerkzeug inklusive Kommentierfunktion der Messungen und Export der
Messungen als Shape-Dateien. Zudem
können WebFeatureService- und KMLDatenquellen in die 3D-Ansicht integriert werden.
Bei der Aufarbeitung der
Daten wurde gleicherma-
Technische Ausstattung
Zum IP-S2+ compact gehören eine
Topcon GPS Antenne PG-A1 mit 40
Kanälen, GPS und Glonass L1 und L2,
für die Trägheitsmessung eine IMU
und ein Gyromat, fünf Laserscanner
(Sick), die die Umgebung bis zu 40
Meter Entfernung vom Fahrzeug
abtasten, eine Ladybug-Kamera
mit 360-Grad-Panoramaaufnahme
(5+1 Objektiv) und fünf Megapixel
Auflösung pro Objektiv. Die Bilder,
die alle vier Meter aufgezeichnet
werden, dienen unter anderem der
Colorierung der Punktwolke.
ßen berücksichtigt, dass diese Daten als
Grundlage für weitere Inventuren und
Anwendungen dienen können. Ideen
für die weitere Datennutzung gibt es bereits, etwa für eine Lösung zur mobilen
Straßenkontrolle.
Diese könnten, so das Unternehmen
Geotechnik, zudem durch ein Aufbruchkataster erweitert werden, mit
dem Abnahmen und Gewährleistungskontrollen zu den Straßenaufbrüchen
dokumentiert und überwacht werden
können. Weitere mobile Lösungen sind
im Bereich der Baum- sowie der Spielgerätekontrolle (nach dem Zertifikat der
Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL))
möglich.
Geotechnik/Topcon Deutschland
Positioning, Halle 2.1, Stand A2.008
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2012) und der Arbeitspapiere zur Systematik der Straßenerhaltung (AP 9) der
Forschungsgesellschaft für Strassenund Verkehrswesen (FGSV) durchgeführt. Die Zustandsbewertung der Straßen und Wege führte GDS durch. Die
Integration der Zustandsbewertungsparameter nach AP 9 ermöglicht die
Ermittlung der Zustandsnote in einem
Arbeitsgang direkt am PC. Durch die
zahlreichen Fotostandorte können, so
GDS, selbst Einzelschäden aus mehreren
Blickrichtungen betrachtet werden.
Die Daten werden in das GIS Geomedia an den lokalen Arbeitsplätzen der
Stadt eingebunden, wie auch in das vorhandene WebGIS RPI. Im GIS können die
Straßenachsen, die Straßenteilflächen
und alle damit zusammenhängenden Attribute visualisiert, thematisch eingefärbt,
analysiert und ausgegeben
werden.
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20
29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
Durch die IT-Brille gesehen
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Unter dem Dach des Konzerns
­Hexagon befindet sich mit GeoMax
seit 2006 eine Marke, die ein komplettes Produktportfolio für die Vermessung, den Hoch- und Tiefbau anbietet. Die Strategie von GeoMax zielt
dabei nicht nur auf die Bereitstellung
von zuverlässigen Produkten, sondern
dem Zusammenspiel einfacher Bedienung, innovativer Benutzerführung
und bestem Preis-Leistungsverhältnis
– eben einem „schlanken“ Produkt.
Dem Kunden soll ausschließlich geboten werden, was er zur Durchführung
der Arbeit benötigt – Unnötiges soll
weggelassen werden.
Obwohl sich die Produkte verschiedener Hersteller seit einigen Jahren
rein technisch gesehen immer weiter angenähert haben, greift GeoMax
neue Trends in der Vermessungsbranche auf und stimmt das Produkt­design
zielgerichtet auf neuartige Anforderungen ab. Auf der INTERGEO zum
Beispiel werden Anwendungen
gezeigt, bei denen G
­oogle
Glass, also eine Brille mit integriertem Miniaturcomputer,
für Vermessungsaufgaben
zum Einsatz kommt.
In der klassischen Vermessung verhält es sich wie in vielen
saturierten Märkten. Produkte werden durch zunehmende Standardisierung austauschbar und funktional gleichwertiger. Der Preisdruck
durch chinesische Hersteller nimmt
zu und neben dem Preis gehört dann
auch die subjektive Wahrnehmung der
Endkunden zu den Erfolgsfaktoren.
­
„Wenn Sie als Kunde ein Produkt kaufen, kaufen Sie nicht nur die Hardware,
sondern auch den Service, Support,
Zuverlässigkeit, Kompatibilität, Langlebigkeit und eine Menge anderer Faktoren. Nur den günstigsten Preis zu
bieten, bedeutet nicht zwangsläufig,
dass die Gesamtbetriebskosten, also nicht nur Kauf, sondern laufender
Betrieb, auch die niedrigsten sind“,
sagt Alois Geierlehner, Direktor New
Business von GeoMax. Wenn ein Vermessungstrupp also im Außeneinsatz
feststellt, dass das Gerät nicht funktioniert und die Arbeit nicht durchgeführt
werden kann, entstehen Kosten, die
dem Kaufpreis zugerechnet werden
müssen.
„Reine Konzentration auf den Preis
bedeutet das Spiel ‚Wer lehnt sich weiter aus dem Fenster‘ zu spielen. Der
Gewinner ist immer der, der am Ende
rausfällt. Bei GeoMax bauen wir auf
das beste Preis-Leistungsverhältnis“,
sagt Geierlehner. GeoMax biete nicht
zwangsläufig die billigste Lösung, im
Sinne der Gesamtbetriebskosten sei
das ganze Paket GeoMax aber nur
schwer zu überbieten.
Doch bei GeoMax spielt eine weitere Komponente eine Rolle, nämlich
das zielgerichtete Produktdesign für
Nutzergruppen, die von den Instrumentenherstellern neu erschlossen
werden wollen. „Da wir unter dem europäischen Firmendach Entwicklung,
Herstellung und Vertrieb der Vermessungsgeräte vereint und gleichzeitig
Zugriff auf das Entwicklungs- und
Technologie-Know-how der gesamten Hexagon-Gruppe haben, eröffnen
sich vielfältige Möglichkeiten, die
Produkte anzupassen“, sagt Geierlehner.
Fokus sei es dabei, Produkte
zu designen, die genau die
Arbeiten unterstützen, die
im Außendienst gefragt sind.
Geo­Max nennt diese Strategie
„Works when you do”. Ein Beispiel
GeoMax
Das 2006 gegründete Unternehmen GeoMax erweitert den Markt
für Vermessungsinstrumente um einige spezielle Ansätze.
In dem Produktportfolio von GeoMax (links) finden sich auch neuartige Ansätze
wie etwa die Verwendung einer Google Glass für die Vermessung.
dafür ist, dass einfache Messaufgaben
auf der Baustelle nicht mehr nur von
Spezialisten, sondern auch von den
Vorarbeitern übernommen werden.
„Solchen Anwendergruppen bieten
wir Produkte, deren einfache Bedienung kein vermessungsspezifisches
Know-how erfordern“, so der Direktor
New Business.
Zum Trend, Totalstationen mit GNSS
Empfängern auszustatten, sagt Geierlehner: „Den Trend zur kombinierten
Nutzung beobachten wir seit einigen
Jahren. Ich glaube aber auch, dass wir
uns immer noch am Anfang einer Entwicklung befinden.“ Im Moment seien
es noch die High-End-Anwendungen,
bei denen diese Funktion eingesetzt
wird, aber die bessere Verfügbarkeit
von GNSS-Signalen und die einfache
Nutzbarkeit leisten der Marktdurchdringung großen Vorschub.
Der Schlüssel zu den neuen Anwendergruppen ist für GeoMax aber eine
einfache Software und dementsprechend einfache Bedienung der G
­ eräte.
„Zu Beginn der Produktentwicklung
bereinigen wir die Funktionen der
Instrumente und eliminieren all die
hypothetischen Funktionen, die in
der Praxis entweder selten oder nur
von Spezialisten benötigt werden, den
Preis für die Produkte aber stark in
die Höhe treiben“, erzählt Geierlehner. Kunden müssen also nur für das
bezahlen, was sie in der Praxis auch
benötigen. Zuletzt hat GeoMax auch
eine Software auf Android-Plattform
für mobile Feldrechner vorgestellt,
die es ermöglicht, eine Totalstation
auch über ein eigenes Tablet oder ein
Smartphone anzusteuern – auch ein
Beispiel für eine neue Zielgruppen­
ansprache in der Branche.
Auf der INTERGEO soll nun die Verwendung von Google Glass zeigen,
wie die Vermessung der Zukunft –
durch die IT-Brille – aussehen könnte.
Beim Blick auf den Stand sehen die
Nutzer im Head-up-Display (sprich
im Brillenglas) 3D-Vermessungsdaten
und erleben so eine neue Form der
Augmented Reality. GeoMax, Halle 2.1, Stand 2A.040
21
Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Vermessen mit Spiegelreflexkamera
Das Unternehmen TOPO graphics, bekannt für Lösungen für ALKIS und kommunale Kataster auf Basis von ESRI GIS,
stellt bei der diesjährigen INTERGEO
auf dem Stand des brandenburgischen
Vereins GEOkomm aus, bei dem das
Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn
aufgrund seiner Niederlassung in Potsdam Mitglied ist. Im Fokus steht dabei
die erweiterte ALKIS Office Suite. Die
Lösung, die mit Konvertern, Exportern
und Anwendungen für die Nutzung
in Kommunen und Versorgungsunternehmen auf unterschiedlichsten GISPlattformen ausgestattet ist, wird nun
durch Systra for ArcGIS ergänzt. Systra
ist ein Werkzeug für die Ausgleichsrechnung und Homogenisierung von
Katastern, das laut Hersteller eine sehr
hohe Performance besitzt.
In einem Kooperationsprojekt mit
dem Systra-Entwickler technet aus
Berlin wurde das Programm so in Arc­
GIS integriert, dass Homogenisierungsprozesse aus ArcGIS geplant und angestoßen werden können. Dabei lag das
Hauptaugenmerk auf der Verarbeitung
von extrem großen Datenmengen und
der parallelen Verarbeitung mehrerer
Kataster. „Die Anwendung ist so verständlich und einfach gestaltet geworden, dass sie täglich von Vermessungsund -Dokumentationsabteilungen
eingesetzt werden kann“, ist Werner
Probst, Geschäftsführer von TOPO graphics, überzeugt.
Mit Panodolith stellt TOPO graphics
zudem eine Software vor, mit der 3DPunktwolken erzeugt werden können.
Sie setzt allerdings nicht auf Punktdaten von Laserscannern, sondern auf
Bilddaten von konventionellen DSLRKameras, wie sie etwa von Nikon, Canon oder Sony hergestellt werden.
Mit ihnen werden Panoramen erstellt,
die eine Ortssituation von mindestens
zwei Standorten zeigen. „Nachdem die
Aufnahmestandorte georeferenziert
wurden, kann mit Panodolith jeder
beliebige, sichtbare Punkt im Panoramafoto in einer Genauigkeit von circa drei Zentimetern vermessen werden“, so Probst. „Weil die Kosten für
die Ausrüstung und die Bildaufnahme vergleichsweise gering sind und
Aufnahmen jederzeit wiederholt oder
an benötigten Orten sehr kurzfristig
durchgeführt werden können, ist das
Verfahren in vielen Anwendungsbereichen sehr interessant“, so der Geschäftsführer weiter. Anwendungsbereiche zeigen sich im Hoch- und Tiefbau, Architektur, Städtebau und in der
schnellen Aufnahme von Unfall­orten
zur Beweissicherung und späteren
gutachterlichen Auswertung mit Ver-
messung im Zentimeterbereich. Dass
damit detailreiche Fotos mit Rundumsicht zur Verfügung stehen, ist ein
­enormer Vorteil für die Rekonstruktion.
Weiterhin stellt das Unternehmen
mit GooGIS 2.0 das GeoPortal auf Basis
von Google Maps API mit GeoCMS
auf RDBMS aus, mit dem Datenquellen
von Open Street Map (OSM) über Bing,
WMS/WFS, KML und weitere native
GIS-Formate und Quellen verbunden
werden können. Das vor sieben Jahren
am Markt eingeführte System wird in
Bereichen eingesetzt, bei denen Anwender ihre Daten kontrolliert über
GIS/Mapping-Portale im Web bereitstellen wollen.
Nach Angaben des Herstellers liegen
die Kosten dabei „auf dem Niveau eines
Desktop-GIS“. Neben dem Systemkauf
besteht die Möglichkeit des Hostings
bei einem renommierten deutschen
TOPO grpahics
TOPO graphics stellt neben Neuerungen bei der ALKIS-Anwendung und dem Web-GIS
eine neue Software für die terrestrische Photogrammetrie vor.
Canon, Nikon und Co.: Die Software
Panodolith erzeugt 3D-Punktwolken
aus Bilddaten von DSLR-Kameras.
Rechenzentrum mit höchsten BSIStandards.
GooGIS wurde mit GooGIS-mobile
kürzlich in einer Variante zur Verfügung
gestellt, die die Nutzung auf beliebigen
mobilen Geräten ermöglicht. Denkbar
sei, so das Unternehmen, zum Beispiel
jede kommunale Nutzung im Außenbereich wie Mängelmelder, Baumkontrolle, Aufnahme von Parkverstößen
oder als Social Mapping. Ebenso eigne
es sich für das Story-Telling auf Kartenbasis und Standorten, zum Beispiel bei
Anlässen wie Volksfesten oder Landesgartenschauen.
TOPO graphics, Halle 3.1 Stand 3.014
ALKIS-Daten sichtbar machen
Die Hamburger Finanzbehörde verwendet die SAGis ALKIS Suite der CWSM und ­aktualisiert monatlich den kompletten
­Datenbestand der Stadt Hamburg. Die Suite setzt sich aus vier eigenständigen Lösungen zusammen.
Mit seinen Produkten rund um das
Geoinformationssystem SAGis hat sich
das Unternehmen CWSM im Umfeld
von CAD-Anwendungen und GIS-Lösungen positioniert. Als Technologiebasis dienen Autodesk-Software und
Oracle-Datenbanken. Neu ist nun die
SAGis ALKIS Suite, die Geschäftsführer
Michael Bischoff als Komplettlösung
beschreibt. Das Ziel soll es damit sein,
ALKIS-Daten von der Konvertierung
bis zur Darstellung im Web sichtbar
zu machen.
Die Suite setzt sich aus vier eigenständigen Lösungen zusammen. Die
technologischen Bausteine sind SAGis
ALKIS – Konverter, SAGis web 5, SAGis
ALKIS Auskunft und – als neuestes Tool
– SAGis ALKIS XL. „Die Komponenten
der Suite sind bereits bei zahlreichen
Kommunen und Zweckverbänden im
Einsatz“, sagt Bischoff und verweist
auf die Finanzbehörde Hamburg. Sie
ist eine der größten Anwender dieser Lösung und nutzt – bis auf das
neue SAGis ALKIS XL – die Softwarekomponenten. Seit 2010 werden in
der Hansestadt kontinuierlich Daten
nach dem neuen Modell bereitgestellt. „Die Behörde ist besonders von
der Umsetzungsgeschwindigkeit und
der Datenvalidierung begeistert“, so
CWSM-Geschäftsführer Bischoff. Die
ALKIS-Differenzdaten werden alle vier
Wochen für die gesamte Stadt Hamburg in circa drei Stunden vollständig
umgesetzt. Mit vergleichbaren getesteten Produkten hatte dies deutlich
länger gedauert, berichtet er. „Die
Zeit­ersparnis wirkt sich natürlich positiv auf die Rechnerlaufzeiten aus“, sagt
Bischoff. Geometriefehler aus ALKIS
konnten weitgehend beseitigt werden und die Anwender haben nun zudem nicht mehr mit den sogenannten
Schmetterlingsflächen zu kämpfen.
Mehr Objektarten ermöglichen des
Weiteren genauere Analysen.
Jede Komponente der Suite deckt
dabei ein gewisses Aufgabenspektrum
ab. Der SAGis ALKIS – Konverter dient
als Basis für die Umsetzung der über
die Normbasierte Austauschschnittstelle (NAS) abgegebenen Daten. In
der SAGis ALKIS – GIS-Fachschale auf
Basis von AutoCAD Map 3D werden
die grafischen Informationen der Flurstückskarte und die formularbasierten Liegenschaftsbuchdaten aus der
Datenbank dargestellt. Damit wird
die Integration weiterer kommunaler
Fachschalen und Medien wie Abwasser, Wasser, Gas, Strom und mehr möglich. SAGis web 5 ist die neue Version
der WebGIS-Lösung, die auf der MapGuide-Technologie von Autodesk basiert. Sie greift auf dieselbe Datenbank
zu und stellt die Auskunftslösung für
den GIS-Anwender bereit. Benutzer-
und Rechteverwaltung erlauben die
Zugangskontrolle und die Einhaltung
der Datenschutzbestimmungen für die
Auswertung von Personendaten. Formulare für die Datenauskunft, den Datenexport und Druckfunktionen sind
integriert. Die SAGis ALKIS Auskunft
gibt webbasiert Flurstücksauskünfte –
ganz ohne GIS-Kenntnisse seitens der
kaufmännischen Mitarbeiter. Die neu
entwickelte Komponente SAGis ALKIS­
XL ist schließlich das Analysetool,
welches sich um die Auswertungen
kümmert, wie zum Beispiel um die
flurstücksbezogene statistische Aufbereitung der Nutzungsarten, Eigentümer und Gebäude mit Flächenanteil
und prozentualem Anteil je Flurstück.
Mit der Serienbrieffunktion lassen sich
zum Beispiel Jagdkataster und Gebührenbescheide für Gewässerumlagen
anwenderbezogen vorbereiten.
CWSM, Halle 2.1, C2.058
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Den Grunddatenbestand der Geodaten des amtlichen Vermessungswesens zusammenzuführen, ist das
zentrale Anliegen der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) mit
dem AAA-Modell. ALKIS, das Amtliche
Liegenschaftskatasterinformationssystem, ist eine der drei Säulen in
diesem Konzept. Elf Bundesländer
nutzen das Datenmodell bereits und
haben die Migration der relevanten
Daten aus dem Automatisierten Liegenschaftsbuch (ALB) und der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK)
abgeschlossen. Bis zum Jahr 2015 soll
ALKIS laut der AdV schließlich in allen Bundesländern eingeführt sein.
Programme zur Umstellung des Datenmodells sowie Software, die ALKIS
unterstützen, stehen bei Kommunen
und Lösungsanbietern hoch im Kurs.
22
StraßenGeo-Kongress
2015
Fachkongress mit
begleitender Ausstellung
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www.strassen-geo-kongress.de
21. – 23. April 2015
Das K – Kultur- und Kongresszentrum,
Kornwestheim/Stuttgart
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Apps für den
Profi-Einsatz
Für Karten und Navigation: Heidelberg Mobil
­International bietet Entwicklungsplattform für
ortsbasierte Dienste in Gebäuden.
Das Unternehmen Heidelberg Mobil
International stellt mit Deep Map SDK
eine Entwicklungsplattform zur Darstellung von dynamischen 3D-IndoorKarten auf mobilen Endgeräten vor.
Auf dessen Basis können App-Entwickler nach Angaben des Unternehmens
Anwendungen um Karten- und Navigationsfunktionen schnell und einfach
erweitern und damit die Geschäftsprozesse ihrer Kunden auch räumlich
abbilden. Einsatzszenarien sieht der
Hersteller im Einzelhandel, im öffentlichen Dienst, auf Messen, in Flughäfen
oder in der Industrie.
Das SDK ist für iOS und Android
verfügbar und kann bei Bedarf durch
eine Web-basierte Online-Version ergänzt werden. Zu den Funktionen gehört beispielsweise, dass Gebäude mit
mehreren Etagen in 2D/3D dargestellt
werden. Das SDK bietet offene Schnittstellen zur Einbettung von IndoorPositionierungslösungen. Außerdem
lässt es sich in Outdoor-Kartendienste
wie Google Maps oder OpenStreetMap
einbetten. So soll eine übergangslose
Orientierung und Navigation zwischen
Indoor- und Outdoor-Bereichen ermöglicht werden.
Übergangslose Darstellung
Zu den Funktionen gehören nach
Angaben von Heidelberg Mobil der
schnelle Zugriff auf große raumbezogene Datensätze, die übergangslose
Darstellung vom Außengelände oder
die Integration verschiedener Positionierungstechnologien. Es gibt ein
stufenloses Zoom-Level, eine Umkreissuche und die Möglichkeit, HighlightTouren zu erstellen. Die Navigation
ist auch inklusive textueller Beschreibungen möglich. Points of Interest
(POI) werden farblich gekennzeichnet.
Die Lösung kann zur Digitalisierung
eines Firmengeländes genutzt werden und dabei Zusatzinformationen
über bestimmte POI anzeigen. „So entstehen ganz neue Ansatzpunkte der
Nutzung“, sagt Dr. Carsten Günther,
­Geschäftsführer von Heidelberg M
­ obil
International. „Viele Firmen setzen
daher auf eine mobile Strategie, um
Prozesse zu ­optimieren“, so Günther
weiter. Durch den schnellen Zugriff beispielsweise auf genaue Asset-Informationen könnten Mitarbeiter in Notfällen
schneller auf Störungen ­reagieren und
Wartungsarbeiten gezielt durchführen.
Die Schlüsselfunktion ist dabei, dass
Mitarbeiter wichtige Informationen am
jeweiligen Arbeitsplatz und mobil ab-
rufen können.
Hintergrund des SDK-Entwicklungssystems ist der Wandel der Nutzung
des mobilen Internets. Die Beliebtheit
und Nutzung von Smartphones und
damit von mobilen Applikationen ist in
den letzten Jahren stetig gestiegen. 67
Prozent der Smartphone-Nutzer gehen
laut einer Marktstudie von Goldmedia
nicht mehr ohne dieses aus dem Haus,
was die praxisorientierte Grundlage für
Location-based Services (LBS) darstellt.
Der verstärkte LBS-Branchenfokus auf
Mobilitäts- und Verkehrs-Applikationen resultiert aus der hohen, mobilen
Nutzungshäufigkeit im Freien. Demnach haben 87 Prozent aller Nutzer
schon mal unterwegs nach lokalen Informationen gesucht.
Neue Technologie: Beacon
Der LBS-Markt wird stark durch die
Entwicklung neuer Technologien beeinflusst. Für die Standorterfassung
nehmen dafür die sogenannten Beacons eine wichtige Stellung ein. Diese kleinen Sender basieren auf der
drahtlosen Kommunikationstechnik
Bluetooth Low Energie (BLE). Und stellen die Verbindung mit Handys oder
anderen mobilen Kleincomputern her.
Die Datenübertragung funktioniert bis
zu 30 Meter. Wird eine spezielle App
auf dem Smartphone installiert, kann
das Handy durch die Beacons geortet
werden. Dies ermöglicht neben der
Navigation in Innenräumen weitere
Anwendungen. So sind Museumsführer genauso möglich wie die Bereitstellung von Einkaufcoupons in Echtzeit
oder auch die Personenkontrolle. „Dies
erschließt ganz neue Möglichkeiten
und verändert die Interaktion der
Menschen mit Veranstaltungsorten,
Shopping-Centern, Flughäfen oder
auch Firmengeländen“, sagt Günther.
Messe und Kongress
Heidelberg Mobil International ist Spezialist für die Konzeption und Entwicklung von Apps für alle Plattformen und
mobile Endgeräte. Die Besonderheit
des Unternehmens liegt darin, mobile
und stationäre Lösungen zu verbinden,
komplexe Daten zu integrieren sowie
ortsbasierte Informationen zu verarbeiten. Vor allem in Bereichen wie zum
Beispiel Messe und Kongress haben die
Apps bereits einen weiten Nutzerkreis
gefunden.
Heidelberg Mobil International,
Halle 2.1, Stand C2. 050
Heidelberg Mobil International
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29. September 2014 | Business Geomatics 7/14
3D-Indoor-Karten: Mittels Deep Map SDK lassen sich Gebäude mit mehreren Etagen in 2D/3D darstellen, Anwendung etwa im Einzelhandel oder auch auf Messen.
23
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Business Geomatics 7/14 | 29. September 2014
Probe-Abo
Ein Beispiel für eine kommunale Lösung auf WebOffice-Basis: das GeoPortal des Wetteraukreises.
AED Solution Group
Ja, ich möchte zwei aktuelle Aus-
Einer für alle
Gemeinschaftsstand: AED-SICAD, AED-SYNERGIS, ARC-GREENLAB und BARAL Geohaus
Consulting zeigen in Berlin Gemeinschafts- und individuelle Lösungen für GIS-Bereich.
Von mobilen Lösungen im Katasterbereich über neue Standardanwendungen für Energieversorgungsunternehmen bis hin zu Software für
Bürger-GIS oder mobiles GIS – das
Portfolio der AED Solution Group ist
breit gefächert. Und auf der INTERGEO
gibt es für die Fachbesucher einen
Einblick in dieses Spektrum. Dabei werden sowohl individuelle Lösungen der
Einzelunternehmen der Firmengruppe
präsentiert als auch Anwendungen, die
gemeinsam erstellt wurden.
So widmet sich AED-SICAD beispielsweise mobilen Lösungen für Aufgaben im Katasterbereich. Das Unternehmen stellt Anwendungen vor, wie
mit Smartphones und Tablets Vermessungsunterlagen bereitgestellt werden
können. Die Produktfamilie 3A mobile
beinhaltet unter anderem auch Lösungen für eine smarte Kataster- und
eine mobile Rissauskunft. Für das Thema Geodateninfrastruktur (GDI) liefert
AED-SICAD neue Features, um WMS
und WFS für ALKIS und ATKIS zur Verfügung zu stellen. Zusammen mit BARAL
und auf Basis der Projekterfahrungen
mit Energieversorgungsunternehmen
erarbeitet AED-SICAD zudem Standard­
anwendungen für den Bereich Utilities.
Die Entwicklungen zielen dabei auf
die Bearbeitung von Anschlussverträgen und Netzberechnungen oder die
schrittweise Erweiterung der Bauauskunft zur Planauskunft. Vertiefend referiert UT Produktmanagement-Leiter
Gerald Kreuwel während des INTERGEO-Kongresses am 8.10. über „smartGIS – Serverbasierte Netzplanung und
-Berechnung für Energieversorger“. Außerdem weist AED-SICAD auf das neue
ArcFM UT Report Modul hin, damit
können etwa Netzwerkdaten ausgeleitet und mittels einer Excel-Applikation
für die Übergabe an die Bundesnetz­
agentur bereitgestellt werden.
Das Unternehmen AED-SYNERGIS
richtet seinen Blick auf kommunale
Lösungen. Mit der Plattform WebOffice
bietet es die Möglichkeit, Bürger-GIS
und mobile GIS in Städten und Gemeinden aufzusetzen. Zugleich lassen
sich darin die Webanwendungen Web
GEN und Web CODI von BARAL einbinden. Ebenfalls aus dem Hause AEDSYNERGIS kommt mit GeoOffice ein
professionelles Desktop-GIS mit Fokus
auf kommunale Anwendungen. Ganz
neu ist die GeoOffice xPlanung Software der AED Solution Group, mit der
Bauleitpläne XPlan-konform erstellt,
verwaltet und bilanziert werden können.
Auf die Sachdatenanalyse mit GISAnbindung ist ProOffice ausgelegt, das
von ARC-GREENLAB und AED-SYNERGIS entwickelt wurde. Nutzer können
das Programm in vielen kommunalen
Fachverfahren einsetzen. Durch weitere Module lässt es sich auch mobil
verwenden. ARC-GREENLAB bietet zudem viele Dienstleistungen im Bereich
Vermessung.
Wie gewohnt ist auch das Fraunhofer
IGD aus Darmstadt mit seinem CityServer3D am Stand der AED Solution
Group präsent.
Die AED Solution Group beteiligt sich
auch an der imaGIne-2 Konferenz, die
am 8. und 9.10. unter dem Titel „Geospatial Information Expertise – Made
in Europe“ stattfindet. Der AED-SICAD
Sales Manager Florian Brandi-Dohrn
referiert am 8.10. zum Thema „GIS at
the Central Entry and Integration Platform in a Large Electricity Utility“. Markus Müller, Bereichsleiter Public Sector,
nimmt an einer Podiumsdiskussion
zum Thema „Copernicus and the Big
Geospatial Data Challenge -1“ teil.
AED Solution Group, Halle 3.1,
Stand A3.028
Unternehmensindex
3DIS................................................ 18
AdV............................................. 4, 21
AED Solution Group........................ 23
AED-SICAD...................................... 23
AED-SYNERGIS............................... 23
Aeroscout........................................ 17
Aibotix........................................ 5, 16
Ambiental....................................... 15
ARC-GREENLAB.............................. 23
aRES Datensysteme.......................... 8
Autodesk..................................... 9, 21
AXIO-NET........................................ 12
BARAL Geohaus-Consulting............ 23
BARTHAUER Software....................... 9
Bentley.............................................. 9
BMWi.............................................. 19
Bundesnetzagentur................... 12, 23
CADMAPa....................................... 14
Canon............................................. 21
con terra........................................... 8
CWSM............................................. 21
DB-Energie...................................... 10
DDS Digital Data Services............... 15
Disy Informationssysteme............... 14
DVW.................................................. 1
eagle eye technologies................... 18
Energieversorgung Leverkusen....... 11
ESRI................................................... 9
EUROGI............................................. 1
Europäische Umweltagentur (EUA)... 13
FGSV............................................... 19
FLL.................................................. 19
Fraunhofer IGD............................... 23
Fraunhofer IPM............................... 18
Friedrich Wenner............................... 2
GAF................................................. 13
GDS Geo Daten Service.................. 18
GdV................................................. 15
GEO DIGITAL..................................... 8
GEOkomm....................................... 21
GEOMAGIC..................................... 13
GeoMax.......................................... 20
GeoSN............................................. 15
Geotechnik...................................... 18
GeoVille.......................................... 13
GDV................................................ 12
GFK................................................. 15
Goldmedia...................................... 22
GRINTEC......................................... 11
Hanseatic Aviation Solutions.......... 17
Heidelberg Mobil International....... 22
Hexagon...................................... 5, 20
IB&T.................................................. 8
IGI..................................................... 4
imp.................................................. 10
INDRA............................................. 13
infoGraph GISMobil........................ 11
ing Ingenieure................................. 16
Intergraph......................................... 9
Intermap......................................... 15
JBA Risk Management.................... 15
Joanneum Research........................ 11
LEHMANN + PARTNER................... 18
Leica Geosystems.......................... 3, 5
LGL Baden-Württemberg................ 14
M.O.S.S............................................ 14
Marktplatz Lüneburger Heide........... 1
Metria............................................. 13
Nikon.............................................. 21
OBERMEYER Planen + Beraten........ 9
Oracle............................................. 12
Pilatus Aircraft................................ 16
RIEGL.............................................. 17
RUAG Aviation................................ 16
Runder Tisch GIS............................. 10
RZI Software..................................... 8
Sachsenforst.................................... 15
SAG................................................. 11
Sony................................................ 21
Stadt Hamburg................................ 21
SwissDrones...................................... 5
technet........................................ 2, 21
techscan............................................ 2
Topcon...................................... 18, 19
TOPO graphics................................ 21
Universität Stuttgart......................... 4
Vermessungsbüro Kiepke.................. 1
Wasserwirtschaftsamt Traunstein.... 16
Widemann Systeme.......................... 8
Zoller + Fröhlich............................ 2, 3
Anzeigenindex
AED Solution Group������������������������������������������ 14
Aeroscout���������������������������������������������������������� 19
AXIO-NET���������������������������������������������������������� 16
Barthauer Software����������������������������������������� 5
BTC Business Technology Consulting���������������� 19
con terra����������������������������������������������������������� 12
CWSM Software Solutions�������������������������������� 17
DDS Digital Data Services����������������������������������� 8
Disy Informationssysteme��������������������������������� 17
eagle eye technologies������������������������������������� 16
FARO Europe����������������������������������������������������� 20
GAF������������������������������������������������������������������� 12
GDV�������������������������������������������������������������������� 3
Geomagic������������������������������������������������������� 19
GeoMax�������������������������������������������������������������� 4
Geotechnik���������������������������������������������������������� 2
Grintec�������������������������������������������������������������� 17
Heidelberg Mobil���������������������������������������������� 14
Height-Tech������������������������������������������������������� 10
Hinte Messe������������������������������������������������������ 22
HP��������������������������������������������������������������������� 24
IB&T Ingenieurbüro Basedow & Tornow����������� 13
IGI��������������������������������������������������������������������� 10
imp�������������������������������������������������������������������� 10
LEHMANN + PARTNER��������������������������������������� 2
Leica Geosystems������������������������������ 7, 11, 15, 21
M.O.S.S������������������������������������������������������������� 10
OBERMEYER Planen + Beraten������������������������ 10
RIEGL Laser Measurement Systems������������������ 18
SAG��������������������������������������������������������������������� 5
sig Media���������������������������������������������������������� 22
technet�������������������������������������������������������������� 14
Topcon Deutschland Positioning������������������������� 6
TOPO graphics���������������������������������������������������� 2
Trimble���������������������������������������������������������������� 9
Widemann Systeme............................ �������������� 19
Zoller + Fröhlich������������������������������������������������ 14
Die Ausgabe 8/2014 der Business Geomatics erscheint am 3. November.
gaben von Busi­ness Geomatics
kostenlos zugesandt be­kommen.
Entspricht die Zeitung nicht mei­nen
Erwartungen, werde ich spätestens 10 Tage
nach Erhalt der zwei­ten Ausgabe eine schrift­
liche Mitteilung an die sig Media GmbH & Co.
KG, Zollstockgürtel 63, 50969 Köln, senden. Die
Lieferung wird dann ein­ge­stellt. Wenn Sie bis zu
diesem Ter­min keine Nach­richt von mir haben, möchte ich Business Geoma­tics
im Jahres­abonnement (9 Ausgaben) zum Preis von EUR 57,00 (zzgl. EUR 7,00 Porto
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Fotonachweise
Seite 1: Topographics, Thomas Wolf / Wikimedia, pixelio / Femek Seite 3: Leica Geosystems; Seite 9: pixelio / siepmannH; Seite
17: RIEGL; Seite 18: Geotechnik
16. Jahrgang
ISSN 1437-5532
Erscheinungsweise: 9 x jährlich
Es gilt die Anzeigenpreisliste
Nr. 16 vom 1.1.2014
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