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An den Schulen tut sich was - Stadt Schwabach

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A K T U E L L E S & W I S S E N S W E R T E S AU S D E R S TA DT S C H WA B AC H
stadtblick
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Aus dem Inhalt
Auflage 20.000
An den Schulen tut sich was
Stadt nutzte die Ferienzeit intensiv für Schulbaumaßnahmen
OB Thürauf:
„stadtblick“ und neues Logo
der Stadt Schwabach
Seite 2
Online-Mitfahrzentrale und
„Nette Toilette“ - neue Angebote für Schwabacher Bürger
Seite 3
Umbau im Krankenhaus und
Gesundheitstipps
Seite 4
Kulturelles Highlight im
Herbst: die LesArt
Seite 8
„Bienchen summ“ - so könnt
Ihr selbst Instrumente bauen Die junge Seite
Seite 13
Aktiv für Schwabach:
Neues aus der Bürgerstiftung
Seite 19
P
ünktlich zum Schulbeginn sind viele Renovierungsarbeiten fertig geworden. „Die Sanierung und
Modernisierung
unserer
Schulen ist mir besonders
wichtig. Im Sommer sind wir
wieder einen großen Schritt
vorangekommen“,
erklärt
Oberbürgermeister Matthias
Thürauf.
Margarete Koenen vom städtischen Hochbauamt und ihre
Mitarbeiter kümmern sich in
der Stadt Schwabach um die
Umsetzung. „Es drängt natürlich immer sehr in den Ferien,
denn nur dann können wir in
den Schulen umfassend tätig
werden“, erläutert Koenen.
Rund 820.000 € investiert
Kostenintensive Maßnahmen
waren die Renovierung des gesamten ersten Stockwerkes der
Luitpoldschule sowie Umbauten und Sanierungen in der Berufsschule.
In der Zwieseltalschule in Wolkersdorf wurden das Direktorat und die Räume der Mittagsbetreuung saniert, Fenster im
Altbau ausgetauscht und Toiletten saniert.
In der Christian-Maar-Schule
wurden vier Klassenzimmer
renoviert und in der JohannesKern-Schule an drei Gebäudeseiten die Fenster ausgewech-
Am Altbau des AKG wurde die Fassade teilweise saniert. Die Reparaturarbeiten, Dach- und Gesimseinblechungen sowie die Sandsteinausbesserungen waren im Stadtbild besonders auffallend.
selt. Zwei Klassenzimmer,
die Lehrer-Toiletten und die
Garderoben kamen in der Realschule an die Reihe.
Zeitplan eingehalten
Kleinere Maßnahmen wurden
auch in der Karl-Dehm-Schule, in Penzendorf und in der
Schule in Unterreichenbach
umgesetzt.
„In den letzten Jahren stand
bei den Schulsanierungen vor
allem der Brandschutz im Vordergrund. Das hat uns finanziell sehr gebunden. Nun können
wir uns wieder anderen Projekten zuwenden. Mit fast allen
Arbeiten sind wir pünktlich
zum Schulbeginn fertig geworden,“ fasst Stadtbaurat Volker
g
Arnold zusammen.
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Seite 2 Liebe Schwabacherinnen
und Schwabacher,
dem Stadtrat und der Verwaltung sowie Termine und Veranstaltungen und manchmal auch
amtliche Nachrichten. Natürlich auch etwas Unterhaltung
und vieles mehr…
S
ie halten die erste Ausgabe
des stadtblicks in Ihren
Händen.
Mit dieser Zeitung will die Stadt
Schwabach Sie künftig monatlich und kostenlos informieren. Die Tageszeitung wollen
wir keineswegs ersetzen, Ihnen
aber viele (Hintergrund-)Informationen aus der Stadt gebündelt an die Hand geben.
Ich meine, nur ein informierter
Bürger ist ein mündiger Bürger.
Hier gibt es Informationen aus
Der stadtblick verschafft Ihnen nicht nur einen Überblick,
sondern soll auch tiefere Einblicke bieten und interessante
Augenblicke festhalten.
Anregungen erwünscht
Weil wir den stadtblick selbstverständlich in den kommenden Ausgaben in Ihrem Sinne
weiterentwickeln wollen, sind
wir für Kritik und Anregungen dankbar. Bitte schicken Sie
Ihre Hinweise einfach per Mail
an pressestelle@schwabach.de
oder rufen Sie uns an unter
860-412.
Vielleicht haben Sie auf dem
Titelblatt auch schon das neue
Logo unserer Goldschlägerstadt entdeckt. In einem Wettbewerb hat sich hier der Entwurf der Agentur formfinder
durchgesetzt. Dieser hebt das
Thema Blattgold durch die
quadratische Form („Quartier“) und die Farbgestaltung
hervor und repräsentiert die
Goldschlägerstadt Schwabach
besonders gut.
Auf der Suche nach einem passenden „Claim“, wie es Neudeutsch heißt, der unsere Stadt
besonders gut trifft, wurden wir
überzeugt: Schwabach ist „Die
Goldschlägerstadt“. Die Agentur formfinder wies aber zurecht darauf hin: „Vielfalt hat
mehr als drei Worte, eine Stadt
ist mehr als ein Claim, ihre Bewohner sind mehr als ein Alleinstellungsmerkmal,
Schwabach ist mehr als
Gold.“
Und gerade letzteres wissen Sie
selbst am besten!
Viel Spaß beim Lesen!
Es grüßt herzlich
Ihr
Matthias Thürauf
Oberbürgermeister g
Tipp fürs Wochenende: Schwabach trempelt
Am 18. Oktober ist es wieder soweit. Der Schwabacher Marktplatz wird ab 13 Uhr zu einem
einzigen großen Basar. Zudem
haben viele Geschäfte von 13 bis
18 Uhr geöffnet. Zum 11. Mal lädt die Werbe- und
Stadtgemeinschaft bereits zu diesem Ereignis. Die Plätze für die
vielen Privattrempler sind lange
vergeben. Aber auch die Einzelhändler räumen für diesen Tag oft
noch ihre Lager.
Impressum
Herausgeber:
Stadt Schwabach
Königsplatz 1
91126 Schwabach
Tel. 09122 860-412
Fax 09122 860-405
pressestelle@schwabach.de
© Stadt Schwabach. Alle
Rechte vorbehalten
Gestaltung und Redaktion:
Sandra Hoffmann-Rivero
(V.i.S.d.P), Andrea Lorenz,
Marion Pufahl
Auflage:
ca. 20.000 Exemplare,
Verteilung an alle Haushalte
der Stadt Schwabach
Bezug kostenfrei
Anzeigen:
Buchdruckerei
Hermann Millizer e.K.
Spitalberg 3
91126 Schwabach
Tel. 09122 9380-0
Fax: 09122 9380-30
E-Mail: technik@schwabachertagblatt.de
Druck und Verteilung:
Verlag Nürnberger Presse
Druckhaus Nürnberg GmbH
& Co
Marienstraße 9 - 11
90402 Nürnberg
Erscheinungsweise:
monatlich
Nächste Ausgabe: 11.11.2009
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Gemeinsam
fahren, sparen,
Umwelt schonen
Seite 3
Nette Toilette: kein
peinliches Fragen mehr!
S
eit kurzem bietet die Stadt
Schwabach ihren Bürgern
einen neuen Online-Dienst,
die Mitfahrzentrale (MiFaZ).
Die MiFaZ dient zur Bildung
von Fahrgemeinschaften. Der
Service richtet sich unter anderem an Berufspendler. „Untersuchungen zeigen, dass der
Online-Pendlerservice keine
Konkurrenz zum bestehenden
Angebot des ÖPNV darstellt.
Er ist eine sinnvolle Ergänzung“, so Thomas Kranz vom
Umweltschutzamt.
Bei ExpoReal und b2d
D
Stadtbaurat Volker Arnold, Petra Schwarz von der städtischen Wirtschaftsförderung und OB Matthias Thürauf mit Wirt Oliver Jordan
N
Kostenlos Anbieten/Suchen
Die Benutzung ist denkbar einfach. Jeder kann kostenlos eine
Fahrgelegenheit anbieten oder
suchen. Der Kontakt zwischen
den Interessenten läuft über
E-Mail oder Telefon. Um die
Kontaktdaten zu erhalten, ist
eine einmalige Registrierung erforderlich. Mit Hilfe von Computermaus und Karte oder einem Textfeld werden Start und
Zielort (in ganz Deutschland)
ausgewählt. Die am besten
passenden Angebote werden
aufgelistet. Die Vermittlung
ist kostenfrei; ob Fahrer und
Mitfahrer einen Obolus vereinbaren, bleibt der Fahrgemeinschaft freigestellt.
Attraktiver
Gewerbestandort
icht nur Familien mit kleinen Kindern kennen das
Problem: Man ist in der Stadt
unterwegs und plötzlich kommt
der Moment, an dem das Angebot der Geschäfte und Sehenswürdigkeiten stark in den
Hintergrund tritt und nur noch
eines von Interesse ist: Wo ist
die nächste Toilette?
Die Vorteile liegen auf der
Hand: Man spart Geld und
entlastet die Umwelt durch weniger Verkehr und Energieverbrauch.
Im baden-württembergischen
Aalen hat man sich mit einer
pfiffigen Idee dieses Problems
angenommen und die „Nette
Toilette“ erfunden. Gastronomen bieten Passanten ihre
stillen Örtchen kostenlos zur
Benutzung an, auch wenn diese
keine Gäste sind. Sie erhalten
dafür von der Stadt Schwabach
einen Reinigungszuschuss.
Zur MiFaZ gelangt man über die
Startseite des Internetauftritts
der Stadt Schwabach (www.
schwabach.de) oder direkt unter
http://schwabach.mifaz.de g
Mittlerweile hat diese Idee bundesweit Mitmacher gefunden
und seit einigen Wochen können sich auch die Besucher der
Stadt Schwabach über nette
Toiletten freuen. Sieben Gastronomen in der Innenstadt
haben sich bereit erklärt, an der
Aktion teilzunehmen.
Kenntlich gemacht werden die
teilnehmenden GastronomieBetriebe mit einem Aufkleber,
der neben dem Slogan „Nette
Toilette“ ein lächelndes Gesicht
auf rotem Untergrund zeigt.
Wo sind „Nette Toiletten“?
Zusammen mit städtischen
Einrichtungen kann Schwabach
13 „Nette Toiletten“ in der
Innenstadt anbieten. Erleichtern können sich die Bürgerinnen und Bürger im La Gondola, in den Gasthöfen Goldener
Stern und Weißes Lamm, in den
Cafés Prinz sowie Schmidt in
der Ludwigstraße, bei Der Beck
und in den Leitner Bräu Stub’n.
Darüber hinaus bietet die Stadt
Toiletten im Rathaus/Bürgerbüro, eine Behindertentoilette
am Rathaus, in der Tiefgarage, im Stadtmuseum, auf dem
Markgrafenparkplatz und beim
Bahnhof.
Ein Flyer zur Übersicht über die
„Netten Toiletten“, der auch die
Öffnungszeiten der städtischen
Einrichtungen und Lokale enthält, ist im BürgerBüro des Rathauses erhältlich.
g
rei Tage lang präsentierte
die Immobilienwirtschaft
der Metropolregion Nürnberg auf der ExpoReal 2009 in
München ihre Leitprojekte. Mit
über 42.000 Teilnehmern aus
78 Ländern bietet die Messe die
ideale Plattform, um den Standort Schwabach zu bewerben.
Mit Erfolg – der Gemeinschaftsstand der Metropolregion Nürnberg war gut besucht
und es gab viele Gespräche, für
die auch Oberbürgermeister
Matthias Thürauf und Stadtkämmerer Richard Schwager
zur Verfügung standen.
Wirtschaftsreferent
Richard
Schwager sprach mit möglichen Investoren und Projektentwicklern, um Restflächen
im Gewerbepark Süd an der
Wiesenstraße, im O´BrienPark, das geplante Gewerbegebiet an der Nördlinger Straße
und das Markgrafen-Areal zu
vermarkten. Letzteres soll zur
Verbesserung des Branchenmixes beitragen und Flächen für
Filialkonzepte schaffen, die im
Altstadtbereich nicht realisiert
werden können.
Bereits seit dem Jahr 2000 ist
Schwabach auf der ExpoReal
vertreten, mit über 20 Partnern
aus der regionalen Immobilienwirtschaft und der öffentlichen
Wirtschaftsförderung.
Mittelstandsmesse b2d
„B2d - business to dialog“, die
regionale Mittelstandsmesse,
findet am 14./15. Oktober 2009
zum ersten Mal in Nürnberg
(Arena Nürnberger Versicherung) statt. Hier knüpfen mittelständische Unternehmen aus
der Metropolregion Geschäftskontakte. Auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Schwabach
ist auf dieser Messe mit einem
Gemeinschaftsstand des Marketingvereins der Metropolg
region vertreten.
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Seite 4 Blickpunkt Gesundheit
Gesundheitsamt rät zur
Grippe-Impfung
I
n diesem Jahr hat die Neue
Grippe, auch Schweinegrippe genannt, viel Aufmerksamkeit erregt. Es sollte jedoch
nicht vergessen werden, dass
in den nächsten Wochen und
Monaten auch wieder mit dem
Auftreten der saisonalen Grippe zu rechnen ist, die jeden
Winter viele Personen infiziert.
Der bewährte Impfstoff gegen diese Influenza ist jetzt in
den Apotheken und Arztpraxen verfügbar. Die ständige
Impfkommission am RobertKoch-Institut empfiehlt die
jährliche Impfung für Personen
über 60 Jahren sowie für chronisch Kranke, etwa mit Erkrankungen der Atmungsorgane,
chronischen Herz-, Kreislauf-,
Leber- und Nierenerkrankungen, Diabetes, Multiples Sklerose oder Immunschwäche.
Außerdem sollten sich die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen impfen lassen sowie
Personen, die beruflich mit
vielen Menschen in Kontakt
kommen. Ein zuverlässiger
Impfschutz wird etwa 14 Tage
nach der einmaligen Impfung
erreicht. Ihr Hausarzt berät Sie
und führt die Impfung durch.
Im Umbau: „Steri“ und Notaufnahme im Krankenhaus
Neue Grippe
Ebenso wird die Impfung gegen die Neue Grippe diskutiert.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Impfstoff Ende
Oktober 2009 verfügbar sein.
Für diese Grippe werden zwei
Impfungen notwendig sein.
Besonders sicher ist es, sich gegen die saisonale und gegen die
neue Grippe impfen zu lassen:
Neben dem besseren individuellen Schutz wirkt man damit
auch Veränderungen der Viren
entgegen. Denn es könnte zu
einem Genaustausch in einer
infizierten Person kommen.
Weitere Informationen zur saisonalen und zur Neuen Grippe
gibt es aktuell im Internet unter:
w w w . i n f l u e n z a . r k i . d e und
www.grippe - online.de
sowie beim Gesundheitsamt
Roth-Schwabach,
Telefon-Nr.
09171 81601.
g
Mit Hinweisschildern bittet das Krankenhaus um Verständnis.
S
eit Mitte August wird im
Stadtkrankenhaus Schwabach die Zentralsterilisation
umgebaut. Mit dem Umbau
wird die Ausstattung komplett
erneuert und neue Aufbereitungsvorschriften zu OPInstrumenten werden erfüllt.
eingeschränkt gesichert. Gleich
nach Abschluss dieses Umbaus
(voraussichtlich Ende 2009)
soll der Umbau des Notaufnahmebereichs starten.
Lärm- und Staubbelastung lässt
sich nicht ganz vermeiden. Besonders betroffen sind die Räume der Notaufnahme.
Geplant ist eine großzügige Erweiterung der Untersuchungsund Behandlungsräume in der
Aufnahme. Ziel ist es, die Behandlungsabläufe zu optimieren und Wartezeiten zu vermeiden bzw. zu reduzieren.
Um die Lärmbelästigung möglichst gering zu halten, wurden
die Behandlungsräume in die
ehemalige Radiologie verlegt.
Während der Bauphase ist die
Versorgung der Patienten un-
Investitionen für diese Umbauund Erweiterungsmaßnahmen:
2,3 Millionen Euro. 1,8 Millionen Euro kommen von der Regierung, den Rest trägt die Stadt
g
Schwabach. Schwabacher Gesundheits Gespräche
Im September startete die fünfte Staffel der bewährten Vortragsreihe „Schwabacher Gesundheits Gespräche“. Das Stadtkrankenhaus
Schwabach bietet dabei gemeinsam mit dem Ärztenetz Schwabach interessante Vorträge zu verschiedenen medizinischen Themen.
Die nächsten Termine:
g 28. Oktober 2009: Dr. Edith Hagel (Allgemeinärztin), Dr. Jürgen Hagel und Dr. Hermann Popp (Internisten): „Biologische Medizin“
g 11. November 2009: Dr. Rolf Grau (Chefarzt der Inneren Medizin) und Prof. Werner Lang (Leiter der Gefäßchirurgie an der Uniklinik
Erlangen): „Gefährliche Erweiterung der Bauchschlagader – rechtzeitiges Erkennen und Handeln“.
Die Vorträge sind kostenlos und beginnen jeweils um 19 Uhr im Galenus Gesundheitszentrum am Stadtkrankenhaus Schwabach,
Regelsbacher Straße 7. Weitere Informationen unter: www.stadtkrankenhaus-schwabach.de
Eingeladen sind interessierte BürgerInnen, Ärzte sowie alle im Gesundheitswesen Tätige.
Der Förderverein unterstützt die Gesundheitsgespräche.
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 5
Aus den Stadtwerken
Grüne Energie im Trend
K
limaschutz
beschäftigt
derzeit alle: Der Bedarf
der energetischen Rohstoffe
hat sich im Laufe der Jahrzehnte dramatisch verändert. Daher
ist es notwendig, auch im Haushalt Energie und damit bares
Geld zu sparen.
Energieverbrauchs und sucht
nach individuellen Energiesparlösungen. Hierzu werden persönliche Beratungsgespräche
angeboten. Der rege Zulauf bei
diesen Gesprächen zeigt, wie
wichtig dieses Thema für den
Endverbraucher ist.
Es gibt viele Möglichkeiten
dazu und viele moderne Systeme, um den Energiebedarf in
Gebäuden zu reduzieren. Derzeit im Trend sind Wärmepumpen, Solarthermie und Holzpelletsheizungen. Die Stadtwerke
Schwabach berät kostenlos
zu allen Themen des privaten
Ein individueller Termin zur
Energieberatung bei der Stadtwerke Schwabach GmbH kann
vereinbart werden bei:
Im Blick
Neues Parkleitsystem
Martin Schwab
Tel. 09122 936-129
E-Mail: martin.schwab@stadtwerke-schwabach.de g
Warm anziehen, bitte!
Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009
A
m 1. Oktober 2009 trat die
neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 in Kraft.
Die energetischen Anforderungen an Neubauten werden um
30 Prozent erhöht.
Wesentliche Änderungen:
Bei Neubauten muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle durchschnittlich 15 Prozent
mehr leisten als bisher.
Bei der Modernisierung von
Altbauten mit größeren baulichen Änderungen an der
Gebäudehülle werden die Anforderungen an die einzelnen
Bauteile wie z. B. Fenster, Dach,
oder Fassade um durchschnittlich 30 Prozent angehoben.
Nachtstromspeicherheizungen
werden ab dem Jahr 2020 stufenweise außer Betrieb genommen.
Die Anforderungen an die
Dämmung von Dachböden
werden verschärft. Sie müssen
bis Ende 2011 eine Wärmedämmung mit einem Mindest-
wert von 0,24 Watt/(m²K)
erhalten. Es genügt aber auch
eine Dämmung des Daches.
Pflicht entfällt
Wenn dem öffentlich-rechtliche
Pflichten entgegenstehen oder
die Aufwendungen für die neue
Heizung auch mit möglichen
Fördermitteln nicht in einem
bestimmten Zeitraum durch
die Einsparungen erwirtschaftet werden können, entfällt die
Pflicht zur EnEV.
Damit diese Verordnung vollzogen wird, werden etwa bestimmte Prüfungen den Bezirksschornsteinfegermeistern
übertragen oder auch Nachweise bei der Durchführung
bestimmter Arbeiten im Gebäudebestand (Unternehmererklärungen) eingeführt.
Verstöße gegen bestimmte
Neu- und Altbauanforderungen
der EnEV und die Verwendung
falscher Daten beim Energieausweis werden als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit
g
Bußgeldern belegt.
Statt Reichswaisenhausstraße heißt es nun Altstadt West - so können sich auch Auswärtige besser orientieren. Sebastian Streitberger
und Werner Bakeberg (v. l.) zeigen Oberbürgermeister Thürauf die
Verbesserungen.
M
it der Installation eines
verbesserten Parkleitsystems ist nun ein weiterer Baustein zu höher Attraktivität der
Innenstadt Schwabachs gelegt
worden.
Gleichzeitig entspricht diese
Maßnahme den Empfehlungen
eines Gutachtens des unabhängigen CIMA-Instituts von 2007.
Seit kurzem hängen die Schilder
des neuen Parkleitsystems und
Oberbürgermeister Matthias
Thürauf ließ sich von Stadtplanungsamtsleiter Werner Bakeberg und Sebastian Streitberger
vom Planungsamt die Details
der Umsetzung erläutern.
„Grundsätzlich bleibt es bei 52
Standorten, an denen ausgeschildert wird, aber es wurden
17 Schilder weniger aufgehängt
als früher“, erzählt Streitberger.
„Wir wollten das Leitsystem
entschlacken.“ Werner Bakeberg ergänzt: „Außerdem wurde großer Wert darauf gelegt,
die Bezeichnungen auf den
Schildern verständlicher zu
machen, denn wer von außerhalb kann schon mit „Parkplatz
Reichswaisenhausstraße“ etwas
g
anfangen.“
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Seite 6 Im Blick
Hundehaufen verärgern
Spaziergänger und Eltern
Weiterhin besteht Anleinpflicht
S
eit rund vier Monaten gilt
in Schwabach für Hundebesitzer bzw. –führer die Pflicht,
eine Tüte zur Entsorgung der
tierischen Hinterlassenschaft
mit sich zu führen. Zudem gibt
es im Stadtgebiet insgesamt 29
Tütenspender für Hundekot.
Standorte der Tütenspender
Trotzdem gibt es immer wieder Beschwerden von Bürgern,
die sich über Hundehaufen auf
Gehwegen oder in Grünflächen
ärgern. Verständlich, schließlich ist es äußerst unangenehm,
Schuhe oder womöglich Kleinkinderhände von Kot befreien
zu müssen.
Dr.-Haas-Straße, beim Imbiss
Die vorhandenen Tütenspender und Abfalleimer werden
gut angenommen, stellt der
zuständige städtische Bauhof
fest. Aber: „Es könnte natürlich
noch besser sein,“ betont Mitarbeiter Uwe Rösslein.
Für die Befüllung der Spender
mit den Tüten sorgt die Werbe- und Stadtgemeinschaft, die
ebenfalls ein großes Interesse
an einem sauberen Stadtbild
hat.
Hunde nicht frei im Wald
herumlaufen lassen
Das Ordnungsamt der Stadt
weist darauf hin, dass - auch
wenn die Anleinpflicht für
große Hunde laut der städtischen Verordnung nur auf öffentlichen Straßen und Plätzen
innerhalb im Zusammenhang
bebauter Ortsteile gilt - auch
in Wald und Flur Hunde nicht
ohne Aufsicht frei laufen dürfen. Erst im Sommer war es in
einem Revier zu einem Hundeangriff auf ein Reh gekommen,
bei dem dieses verendete.
Eine Bestimmung im Bayerischen Jagdgesetz sieht vor,
Wolkersdorfer Hauptstraße, vor Nürnberger Leithe
Wendeplatz von der Dietersdorfer Straße aus
Eichwasenpark, Wilhelm-Dümmler-Straße
Busbahnhof Nürnberger Straße, in der Anlage
Sebastian-Kneipp-Weg, vor Einflusssteg
Sebastian-Kneipp-Weg, Badstraße/Wasserstraße
So sehen die Tütenspender aus.
dass bei Zuwiderhandlungen
ein Bußgeld zu verhängen ist.
Im Wiederholungsfall prüft das
Ordnungsamt einen Leinenoder Beißkorbzwang auch außerhalb bebauter Gebiete. Darüber hinaus ist der Hundehalter dem zuständigen Revierpächter gegenüber selbstverständlich verpflichtet, den
Schaden zu ersetzen.
Bauernverband bittet um
Rücksicht
Auch der Bauernverband weist
dringlich darauf hin, dass durch
das Freilaufen von Hunden
landwirtschaftliche Flächen regelmäßig verkotet werden. Dies
ist besonders im Wiesengrund
der Schwabach und der Rednitz
der Fall. Bekotete Wiesen haben zur Folge, dass das Futter
für die Kühe ungenießbar wird
und auch aus hygienischer Sicht
für die Milchproduktion sehr
bedenklich ist. Die Milch kann
dann wegen möglicher Bekeimung oftmals nicht abgegeben
g
werden.
Wöhrwiese, Anlage
Gehweg Reichswaisenhausstraße zur Petzoldtstraße
Marktplatz, gegenüber Henselt
Marktplatz, Tiefgaragenaufgang Commerzbank
Marktplatz, Königsstraße, Eingang zur Fußgängerzone
Brunnenweg beim Wasserhäuschen
Waikersreuther Straße, Ecke Albrecht-Dürer-Straße
Siechweiher-Anlage
Nördlinger Straße, Parkanlage
Stadtpark Linden-/Birkenstraße
Stadtpark beim Spielplatz Osang
Stadtpark, gegenüber Maximilianstraße
Unterer Stadtpark, beim Löwen
Landschaftspark
Kriegerdenkmal Bahnhofstraße
Landsknechtsbrücke, Treppenabgang
Beckstraße, Fußweg Rohrersmühl bei Gärten
Flurstraße, gegenüber Mühlenstraße
Schwabenstraße, Ecke Gehweg zur Farbmühle
Wasserberg, Rundwanderweg Parkplatz
Rennmühlweg bei Eisenbahnbrücke
Tristanstraße, bei Eisenbahnlinie
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 7
Blick über den Zaun
Wohin mit dem Laub im Herbst?
Tipps vom Umweltschutzamt
D
er Herbst steht vor der
Tür. Viele Gartenbesitzer
denken da vor allem an eines:
Unmengen an Laub. Manche
machen es sich leicht und nehmen Laubsauger oder Laubbläser zu Hilfe. Mit viel Lärm
entfernen diese die Blätter von
Rasen, Beeten oder befestigten
Flächen. Neben dem Lärm haben die Geräte weitere Nachteile: Energie wird verbraucht,
Abgase entstehen. Käfer und
Kleintiere werden aufgesaugt,
gehäckselt und getötet.
Winter. Im Frühjahr wirkt sie
als Dünger, da das Laub als
Regenwurmfutter dient und
von den Bodenlebewesen zu
Humus zersetzt wird. Gleichzeitig wird der Boden aufgelockert.
Auch auf die Stadtgärtnerei kommt viel Laub zu - ein Bild vom herbstlichen
Stadtpark verdeutlicht das.
„Diese Laubgeräte sollten,
wenn überhaupt, dann nur bei
großen Flächen eingesetzt werden“, empfiehlt Abfallberater
Matthias Fischer. Im Privatbereich sollte man lieber zu Besen
und Rechen greifen oder das
Laub einfach liegen lassen.“
Stadt verwertet Laub selbst
Die Stadtgärtnerei verwendet
Laubbläser bei großen befestigten Flächen oder Rasenflächen,
auf denen eine dichte Laubschicht nicht liegen bleiben
kann. „Abfall entsteht trotzdem
keiner. Die Laubhaufen einschließlich Baumsamen werden
zur Waldverjüngung in städtischen Wäldern ausgebracht“,
berichtet Thomas Mulzer von
der Stadtgärtnerei. Zudem wird
für den Eigenbedarf Laub und
Als kommunales Unternehmen der Stadt Schwabach sind wir in allen
Bereichen der Wohnungswirtschaft tätig.
Wir verstehen uns als Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn Sie
• in Schwabach eine Mietwohnung suchen,
• für Ihr vermietetes Haus oder Ihre Eigentümergemeinschaft im
Großraum Schwabach einen zuverlässigen Verwalter suchen,
• für Ihre Modernisierungs- oder Umbaumaßnahmen an Ihrem Haus
eine technische und kaufmännische Baubetreuung suchen.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir sind gerne für Sie da.
Konrad-Adenauer-Straße 53 · 91126 Schwabach
Telefon: 0 91 22 / 92 59-0 · Fax: 0 91 22 / 1 51 18
E-Mail: gewobau@gewobau-schwabach.de
www.gewobau-schwabach.de
anderes Grüngut kompostiert.
Eine Schicht Laub auf Beeten,
Rosen, Baumscheiben oder unter Sträuchern und Hecken ist
sehr nützlich. Wichtige Mineralstoffe werden so dem Boden
zurückgegeben. Der Laubteppich ist eine Futterquelle für
Vögel und dient im Winter als
Unterschlupf für Käfer und
Igel oder Schmetterlinge.
Die Blätterschicht schützt außerdem vor Bodenfrost im
Kompostieren ganz leicht
Leicht verrottbar und im Garten kompostierbar ist Laub von
Erle, Ahorn, Linde, Birke, Buche oder Obstbäumen. Länger
dauert es bei Eiche, Pappel,
Kastanie oder Walnuss.
Tipp: Blätter mit Rasenmäher
oder Häcksler zerkleinern
Falls Laub entfernt werden
muss, gibt es in Schwabach zwei
Möglichkeiten zur Entsorgung:
Direktanlieferung an der Kompostierungsanlage bei Neuses
oder Einwurf in einen der 18
im ganzen Stadtgebiet aufgestellten Gartenabfallcontainer natürlich ohne blaue Kunststoffsäcke.
Weitere Informationen finden
sich im Internet unter
www.schwabach.de/umwelt/
abfall/02085.html. g
Die SGS Stadtstrukturgesellschaft der Stadt
Schwabach mbH befasst sich mit der Entwicklung
der Flächen in der ehemaligen O’Brien-Kaserne
in Schwabach.
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zentraler Lage in Schwabach?
Dann nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf.
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Telefon: 0 91 22 / 92 59-0
Fax: 0 91 22 / 1 51 18
E-Mail: sgs.bergmann@web.de
www.sgs-schwabach.de
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Seite 8 Die VHS präsentiert
it hochkarätig besetzten
Lesungen präsentiert die
Volkshochschule Schwabach
vom 5. bis 15. November zum
13. Mal das Literaturfestival
LesArt. Zu Gast sind bekannte
Autoren aus dem In- und Ausland mit aktuellen Werken.
Ein Fest für die Ohren
13. „LesArt“ in Schwabach
Foto: Boris Palmer © Kiepenheuer und Witsch
M
Ein Programmschwerpunkt der
LesArt 2009 beschäftigt sich
unter dem Titel „Schwabach
hört!“ mit dem Genre „Hörbuch“.
Für junge Leser kommt der
“Wilde Kerle”-Autor Joachim
Masannek zu einer kostenlosen Lesung nach Schwabach
und legt mit „Wildernacht“
einen Fantasy-Roman vor. Zudem haben alle Schwabacher
Schulen einen Autor zu Gast.
Foto: Gerhard Falkner © Patrick Hanisch
Start mit Eva Mattes
Eröffnet wird die LesArt von
Oberbürgermeister Matthias
Thürauf und der Schauspielerin Eva Mattes. Unter dem Titel „Und über uns der Himmel“
erinnert sie mit Gedichten und
Chansons von Kurt Tucholsky,
Mascha Kaléko, Friedrich Hollaender oder Walter Mehring an
die Goldenen 1920er Jahre.
Gerhard Falkner aus Schwabach
Gerhard Falkner, einer der
ganz bedeutenden zeitgenössischen Dichter und in Schwabach aufgewachsen, liest aus
seiner vielschichtigen Künst-
Boris Palmer macht für den Klimaschutz mobil.
lernovelle „Bruno“ und dem
Lyrik-Band „Hölderlin Reparatur“, für den er 2009 den PeterHuchel-Preis für deutschsprachige Lyrik erhalten hat.
Mit „Einsamkeit und Sex und
Mitleid“ präsentiert der Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor Helmut Krausser eine
furiose Farce über Liebesbeziehungen.
Nach ihrem Bestseller „Familienleben“ erzählt Viola
Roggenkamp in ihrem neuen
Roman „Die Frau im Turm“
wieder von deutsch-jüdischer
Geschichte.
Ausgezeichnete Autoren
Für die satirische Prosa und das
komische Gedicht wiederum
steht seit 50 Jahren Thomas
Gsella - und „für völlige Qualität und höchsten Quatsch“, so
die ironische Würdigung seiner
selbst. In einem Best-of-Programm trägt der Titanic-Chefredakteur, dem 2004 Robert
Gernhardt den Cuxhavener
Ringelnatz-Nachwuchspreis für
Lyrik verlieh, seine schönsten
Texte und Gedichte vor.
Ebenfalls in die aktuelle Zeitgeschichte begibt sich der Wiener Robert Menasse und fragt
in seinem aktuellen Buch „Ich
kann jeder sagen“ nach dem
Ende der Nachkriegsordnung.
Die vielfach ausgezeichnete
Ulrike Draesner liest aus ihrem neuen Gedichtband „berührte orte“. Sie wirft das
sprachliche Netz sowohl nach
realen Orten als auch nach den
historischen, religiösen und medialen Phantasmen von Städten
aus und lässt deren Wirklichkeit
die Sprache in Schwingung versetzen.
Die Bestsellerautorin Irene
Dische („Großmama packt
aus“) widmet sich der Geschichte
mit komödiantischer Note dem
Wahlkampf Barack Obamas:
Ihre Satire „Clarissas empfindsame Reise“ erzählt von einer
abenteuerlicher Heldin.
Liane Dirks erzählt in „Der
Koch der Königin“ eine Geschichte über Liebe, Macht und
darüber, was man der Queen
zum Abendessen kocht. Bei
dieser kulinarischen Lesunggibt es im Gasthof „Goldener
Stern“ asiatische Kreationen.
Klimaschutz am Ende
Mit einer Matinée zum Thema „Politik im Klimawandel“
schließlich klingt die Lesereihe
aus. Boris Palmer, Grüner und
Oberbürgermeister von Tübingen, zeigt in seinem Sachbuch
„Eine Stadt macht blau - Das
Tübinger Modell“, dass die
wichtigste politische Aufgabe
unserer Zeit, der Klimaschutz,
an erster Stelle in den Städten
und Gemeinden gelöst werden
kann: Weil in Tübingen bürgerschaftliches Engagement und
Politik so erfolgreich ineinander greifen, dass CO2-Ausstoß
und Energiekosten sinken, ist
die Stadt am Neckar in kurzer
Zeit zu einem Modell geworden: Die Bürger sparen Geld,
der Zusammenhalt in der Stadt
wächst und die Lebensqualität
steigt.
Weitere Informationen und Karten bei der Volkshochschule,
09122 860-204 oder im BürgerBüro 09122 860-0 oder unter
www.vhs.schwabach.de
g
Termine:
Eva Mattes: 05.11., 20 Uhr,
Markgrafensaal
Viola Roggenkamp: 06.11.,
20 Uhr, Alte Synagoge
Helmut Krausser: 07.11.,
20 Uhr, Alte Synagoge
Liane Dirks: 08.11., 18 Uhr,
„Goldener Stern“
Robert Menasse: 09.11.,
20 Uhr, Alte Synagoge
Thomas Gsella: 10.11., 20 Uhr,
Alte Synagoge
Gerhard Falkner: 11.11.,
20 Uhr, Alte Synagoge
Ulrike Draesner: 12.11.,
20 Uhr, Alte Synagoge
Joachim Massanek: 13.11.,
15 Uhr, Stadtbibliothek
Irene Dische: 14.11., 20 Uhr,
Alte Synagoge
Boris Palmer: 15.11., 11 Uhr,
Alte Synagoge
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 9
Blickfang Kultur
Von Kolumbien zu Astrid Lindgren
Wolkersdorfer Kulturtage mit buntem Programm
D
ie 28. Wolkersdorfer Kulturtage haben begonnen.
Am Samstag, 17. Oktober, werden sie im Haus der Gemeinde Wolkersdorf mit Kulturgenuss aus fernen Ländern
fortgesetzt. Ab 19:30 Uhr gibt
es Informationen, Musik und
kulinarische Spezialitäten aus
Kolumbien. Eintritt inklusive
Buffet: 22 €.
Ins Hier und Jetzt versetzt dieses
Werk aus der Ausstellung „Kunst
im Dorf“ den Betrachter.
Am Sonntag, 18. Oktober, geht
es um 15 Uhr mit „Geschichten aus Bullerbü“, gelesen
von Alt-OB Hartwig Reimann,
im Katholischen Pfarrsaal Wolkersdorf weiter.
Zur Finissage der Ausstellung
„Kunst im Dorf“ (16 Uhr,
Kath. Pfarrsaal) lädt die Bürgergemeinschaft Wolkersdorf
im Anschluss ein.
Zum Wandern in Patagonien
können Interessierte Andrea
und Jürgen Wehr am Dienstag,
20. Oktober, um 20 Uhr, im
Gemeindehaus Dietersdorf begleiten (Eintritt 4,50 €).
Die Schwabacher Blasmusik und der Alpenvereinschor
Schwabach entführen mit einem
Chorkonzert am Samstag, 24.
Oktober, in die Welt der Berge.
Eintritt: 9 €/8 € (Erwachsene/
Schüler). Das Konzert beginnt
um 20 Uhr in der katholischen
Kirche Wolkersdorf.
Den Abschluss der Kulturtage
bildet am Sonntag, 25. Oktober, um 16 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst in der evangelischen Kirche Dietersdorf.
Informationen:
w w w. b g - wo l k e r s d o r f. d e,
Karten-VVK: info@bg-wolkersdorf.de oder Schreibwaren
Meyerhofer in Wolkersdorf, Tel.:
0911 636350.
g
Musikalische Liebeserklärung
Tritonos – Viola da Gamba á tre: Musik des 17. Jahrhunderts
I
n die Welt des 17. Jahrhunderts entführt das Konzert
„A Battle of Love – Songs of
Welcome and Farewell“ am
Samstag, 17. Oktober.
In der Alten Synagoge (Synagogengasse 6) gestalten eine
Sängerin und drei Gambisten,
die Tritonos - Viola da Gamba á Tre, ab 19:30 Uhr ein
Programm, das den Brücken-
schlag von der „klassischen“
englischen Consortmusik über
Volkslieder dieser Zeit bis zu
Kanons und Tanzmusik wagt.
Liebe bis zum Tod
Das Konzert beinhaltet alle
Facetten einer Liebesbeziehung von der Annäherung und
Abweisung, zur Eroberung
und Flucht, zu Lust und Leid,
Leben und Tod.
Die noble Viola da Gamba,
das Instrument des gehobenen
Bürgertums und Adels eignet
sich ganz besonders, diese emotionsreiche Musik darzustellen.
Die Gambe verkörpert wie kein
zweites Instrument das Spiel
mit Licht und Schatten in der
Musik des 17. Jahrhunderts.
Eintritt (nur AK): 12 €/ ermäßigt
9 €; Veranstalter: Pagma Verlag
Nürnberg
g
Sehenswert
Fotoausstellung „Treppen“
von Horst Schäfer
Die Tritonos - Viola da Gamba à Tre
Vom 23. Oktober bis 18. November in der städtischen Galerie
Bürgerhaus
Der international renommierte,
seit 1981 in Nürnberg lebende
Fotograf ist vor allem für seine
Schwarz-weiß-Fotografien bekannt. Architektur, aber auch der
Mensch stehen im Vordergrund
seiner Arbeiten.
g
Mikrofon frei! heißt es seit
Anfang des Jahres an jedem
1. und 3. Dienstag im Monat im
Kabuff (Pinzenberg 3). Beim
Freidenker Poetry Slam für Autorinnen und Autoren der Region darf jeder, der sich vorher
anmeldet, eigene Texte lesen.
Der Eintritt ist frei, die nächsten Termine: 20. Oktober und
3. November, 20 Uhr.
Anmeldung unter
www.frankenslam.de, Tel.: 0160
94196597, oder direkt an der
Abendkasse; Veranstalter: Kulturverein Kulturschock e.V.
g
Seite 10 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Veranstaltungskalender 14. Oktober - 10. November 2009
Soweit nicht anders angegeben, ist Veranstalter die Stadt Schwabach
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Samstag, 24. Oktober 2009
g 16:30 Uhr
Rathaus, Königsplatz 1
Stadtrundgang: Schwabach
zum Kennenlernen
g 15 Uhr
Franzosenkirche/Boxlohe
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstraße 9
Bernd Regenauer
Fränkische Satire
g 20 Uhr
28. Wolkersdorfer Kulturtage
Bürgergemeinschaft Wolkersdorf Chorkonzert - Schwabacher
Kath. Kirche Wolkersdorf
Blasmusik u. Alpenvereinschor
Sonntag, 25. Oktober 2009
Donnerstag, 15. Oktober 2009
g 14 Uhr
Treffpunkt: Friedhofsbüro
Friedhofsführungen im
Waldfriedhof
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstraße 9
Martin Großmann
Des Wahnsinns fette Beute
Samstag, 17. Oktober 2009
g 15 Uhr
Heimat- und Trachtenverein
Sablaiser Platz
90-jähriges Vereinsjubiläum
Volkstanz auf dem Sablaiser Platz
und anschließender Festzug zum
Kriegerdenkmal
28. Wolkersdorfer Kulturtage
Bürgergemeinschaft Wolkersdorf Informationen, Musik und
Haus der Gemeinde Wolkerskulinarische Spezialitäten aus
dorf, Am Wasserschloss 5
Kolumbien
g 19:30 Uhr
g 20 Uhr
Pagma Verlag Nürnberg
Alte Synagoge
Synagogengasse 6
Führung durch das
unterirdische Schwabach
Tritonos - Viola da Gamba á tre
A Battle of Love-Songs of
Welcome and Farewell
Musik aus dem 17. Jahrhundert
g 16 Uhr
Bürgergemeinschaft Wolkersdorf
Evang. Kirche Dietersdorf
29. Wolkersdorfer Kulturtage
Ökumenischer Gottesdienst mit
dem Volkschor Schwabach u .v. a.
Dienstag, 27. Oktober 2009
g 17 Uhr
Café am Wehr
Limbacher Straße 12 g
Schwabach liest: Werner Leder,
Schriftsteller, Musiker und
Komponist, Organisation: Günter
Baum und Barbara BaLo* Lorenz
Mittwoch, 28. Oktober 2009
g 16 Uhr
Bürgerhaus
Königsplatz 33 a
Kleinerei 12: „Wach doch auf!“
Figurentheater PANTALEON
Ein aufgewecktes Stück nach
einem Bilderbuch von Jan Jutte
Donnerstag, 29. Oktober 2009
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstr. 9
Carsten Höfer:
Frauenversteher, Kabarett
Sonntag, 18. Oktober 2009
Sonntag, 1. November 2009
g 13 Uhr
Schwabach trempelt
Werbe- und Stadtgemeinschaft mit verkaufsoffenem Sonntag
Schwabach
Marktplatz Schwabach
g 14 Uhr
Führung durch die
Synagogengasse und zur
historischen Laubhütte
g 15 Uhr
28. Wolkersdorfer Kulturtage
Bürgergemeinschaft Wolkersdorf Geschichten aus Bullerbü mit AltKath. Pfarrsaal Wolkersdorf
OB Hartwig Reimann
g 18 Uhr
Traditionelles Engelisingen
vom Turm der Stadtkirche
Schwabacher Kantorei
g 16 Uhr
28. Wolkersdorfer Kulturtage
Bürgergemeinschaft Wolkersdorf Kunstausstellung: Kunst im Dorf
Kath. Pfarrsaal Wolkersdorf
Finissage
Montag, 2. November 2009
g 19 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstraße 9
Sven Bach: Fränkischer Mundart- und Mundwerkakrobat
Kranklach‘n is‘ g‘sund!
Dienstag, 20. Oktober 2009
g 17 Uhr
Café am Wehr
Limbacher Straße 12 g
Schwabach liest
Thomas Rüger, Autor
Organisation: Günter Baum und
Barbara BaLo* Lorenz
g 20 Uhr
Gemeindehaus Dietersdorf
Kirchenberg
28. Wolkersdorfer Kulturtage
Wandern in Patagonien
Diavortrag
Freitag, 23. Oktober 2009
g 19 Uhr
Mariko Takazoé-Scheuerpflug
Bürgerhaus, Königsplatz 33 a
Mozartabend III
mit Mariko Takazo (Klavier)
Lina Matsuda (Violine)
g 20 Uhr
Doc Knotz, Keili Keilhofer,
Galerie Gaswerk, Nördl. Ringstr. 9 Chris Schmidt und Yogo Pausch
Synagogengasse 10
Jüdisches Museum Franken
Schwabacher Kantorei
Evang.-Luth. Stadtkirche
g 8 Uhr
Königsplatz
Judäimarkt
Dienstag, 3. November 2009
Schwabach liest
Cafe am Wehr, Limbacher Straße Gudrun Vollmuth liest aus dem
12 g, Organisation: Günter Baum neuen Buch „Verwurzelt in Franund Barbara BaLo* Lorenz
ken“ (2009)
g 17 Uhr
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstr. 9
Chris Boettcher
Kabarett
Mittwoch, 4. November 2009
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstr. 9
Jürgen Leuchauer:
„Suu wäi di Leit sin, is ka Mensch“,
Kabarett
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 11
Donnerstag, 5. November 2009
g 20 Uhr
Markgrafensaal
Ludwigstraße 16, vhs
Sonntag, 8. November 2009
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Eröffnung durch OB M. Thürauf
Und über uns der Himmel – Eva
Mattes liest und singt Gedichte
und Chansons
g 17 Uhr
Akkordeonensemble Balgverschluß, Konzert
g 18 Uhr
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Liane Dirks - Der Koch der
Königin - Kulinarische Lesung
Galerie Gaswerk
Nördliche Ringstraße 9
g 20 Uhr
Brandl & Schmitt
Galerie Gaswerk, Nördl. Ringstr. 9 Blues der Extraklasse
Gasthof„Goldener Stern“
Königsplatz 12,
vhs
Freitag, 6. November 2009
Montag, 9. November 2009
g 20 Uhr
Alte Synagoge
Synagogengasse 6, vhs
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Viola Roggenkamp
Samstag, 7. November 2009
g 10, 14, 16 Uhr
Stadtmuseum Schwabach
Dr. Haas-Straße 1
g 19 Uhr
Galerie Gaswerk, Nördl. Ringstr. 9
g 20 Uhr
Alte Synagoge,
Synagogengasse 6, vhs
g 20 Uhr
Alte Synagoge
Synagogengasse 6, vhs
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Robert Menasse
Dienstag, 10. November 2009
Führung durch die
Goldschläger-Schauwerkstatt
Akkordeonensemble Balgverschluß, Konzert
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Helmut Krausser
g 17 Uhr
Schwabach liest
Schriftsteller Wolfgang Dahms
liest aus „Die Abwendung“
g 20 Uhr
LesArt
13. Literatur Tage Schwabach
Thomas Gsella
Die Schnitzerneggl mit „O JOI“
Kabarett
Café am Wehr
Limbacher Straße 12 g
Alte Synagoge
Synagogengasse 6, vhs
g 20 Uhr
Galerie Gaswerk GmbH
Im Blick: Ausstellungen in Schwabach
Vom 23. Oktober bis 18. November 2009
Bis 7. November 2009
g ZAK Werkstattladen
Friedrichstraße 10
Di/ Do/ Fr 10 – 18 Uhr
Mo/ Mi/ Sa 10 – 14 Uhr
Erde, Wasser, Luft und Feuer
Keramik aus dem Holzbrand in
Verbindung mit verschiedenen
Hölzern von Thomas Kiehnlein
Vom 10. Oktober bis 15. November 2009
g Stadtbibliothek, Foyer
Königsplatz 29 a
Di/ Do/ Fr 10 – 13 Uhr
und 14 – 18 Uhr
Mi/ Sa 10 – 13 Uhr
g Städt. Galerie Bürgerhaus
Königsplatz 29
Horst Schäfer
Fotografie
Do/Fr 15 – 18 Uhr
Sa 10 – 14 Uhr
So 11 – 14 Uhr
Ganzjährig
LesArt 2009
LesArt-Autoren und
-Autorinnen
g Stadtmuseum
Eingang Dr. Haas-Straße
Mi – Sa 10 – 18 Uhr
Sonn- u. Feiertags 10 –18 Uhr
Dauerausstellungen im Stadtmuseum wie FleischmannSpielwaren, Stadtgeschichte,
Eiersammlungen und Seifenherstellung
Überblick: Ausschüsse und Sitzungen des Stadtrates
Datum Beginn
Gremium
Ort
Montag, 19. Oktober
16 Uhr Verkehrsausschuss
Goldener Saal des Rathauses
Dienstag, 20. Oktober
16 Uhr
Planungs- und Bauausschuss Sitzungssaal des Bürgerhauses
Mittwoch, 21. Oktober
16 Uhr
Umweltausschuss
Goldener Saal des Rathauses
Dienstag, 27. Oktober
16 Uhr
Hauptausschuss
Sitzungssaal des Bürgerhauses
Freitag, 30. Oktober
16 Uhr
Stadtrat
Sitzungssaal des Bürgerhauses
Montag, 9. November
16 Uhr
Jugendhilfeausschuss
Sitzungssaal des Bürgerhauses
Seite 12 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Klingt gut!
Die VHS unterrichtet
Neues VHS-Programm ist da
Waldteufel und
Schleuderbienen
450 Kurse im Angebot - noch freie Plätze
I
m Programm der Volkshochschule Schwabach (VHS) ist
im Wintersemester mit über
450 Kursen für jeden etwas
dabei. Zwar hat das Semester
bereits begonnen, für Kurzentschlossene sind Anmeldungen
für etliche Kurse noch möglich:
18. Oktober, Literarische
Sonntagsmatinée zum 250.
Geburtstag Friedrich Schillers,
„Schöne Humanität - Schillers
ästhetische Anthropologie“.
24. Oktober: Tagesseminar
„Schicksalszahl 9 - Jubiläumsdaten in ihrem geschichtlichen
Zusammenhang“,
wichtige Daten der Vergangenheit von der Varusschlacht bis
zum Jahr 1989.
Wochenende, 7./8. November:
Exkursion nach Berlin,
Glanzlichter der Kunst aus
fünf Jahrtausenden
Seminare zur beruflichen
Neuorientierung im Fachbereich „Beruf und Karriere“:
Outlook kompakt (17.10.09)
Zeitmanagement (24.10.09)
Gestaltung des eigenen WebAuftritts (24.10.09)
Rechnerunterstütztes Konstruieren mit AutoCAD“ (28.10.09)
S u ch m a s ch i n e n m a r ke t i n g
(14.11.09)
Word Grundlagen (16.11.09)
E-Mail-Marketing (21.11.09)
Mit dem passenden Outfit zum
beruflichen Erfolg (30.11.09)
Kurse der „Jungen VHS“ für
Kinder und Jugendliche:
Computerschreiben (in den
Herbstferien)
Kinder-Anfängerschwimmkurs
(17.10.09)
Effekte und digitale Technik
im Veranstaltungsbereich, für
junge Musiker/innen (17.10.09)
Marionettenbauen (21.11.09)
Besonders hingewiesen sei auf
die Deutsch-Integrationskurse.
(Anfänger-, Mittel- und Aufbaustufe). Es gibt eine qualifizierte Beratung mit Einstufungstest.
Mütter von Kleinkindern in den
Frauen-Integrationskursen
können ihre Kinder kostenlos
betreuen lassen. Ein neuer Anfängerkurs beginnt am Montag,
30.11.09.
Auch die Seniorengruppe, zuständig für kulturelle Unterhaltung und Seniorenreisen, freut
sich immer über neue Interessenten. Ein Treffen findet am
20.10.09 statt.
Medienzentrum
Das Medienzentrum (Stadtbildstelle) der Stadt Schwabach weist
auf seine neuen Öffnungszeiten hin:
Montag und Mittwoch: 13 - 16 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 07:30 – 12:30 Uhr
Ab Dienstag, 17. November:
„Jetzt einsteigen - Der einfache
Weg zu Windows, Internet
und mehr“, eine Seminarreihe
für die ältere Generation.
Für die Gesundheit gibt es eine
Fülle von Kursen und Informationen über Heilmethoden und
gesunde Ernährung, z. B. den
Kurs „Zu einem neuen Wohlfühlindex“ (Beginn: Samstag,
21. November).
Anmeldungen:
VHS-Geschäftsstelle
Königsplatz 29 a
Mo – Fr 8 – 12 Uhr
Di und Do 14 – 17 Uhr
per Fax unter 09122 860-247
oder im Internet
unter www.vhs.schwabach.de.
Auskünfte unter
Telefon 09122 860-204.
g
I
st ein Waldteufel überhaupt
ein richtiges Instrument?
Aber klar - und zwar eines, das
man aus einem Joghurtbecher,
einem Stück Angelschnur und
einem Holzstab leicht selber
basteln kann. Da konnten die
Schüler in der Musikschule mit
Nina Gawantka und Almut
Schöller sägen, malen und kleben. Die Waldteufel machen
dann richtig gruselige Geräusche - sie knattern, krachen
und ächzen. Etwas lauter wird
es auch, wenn Julia und Nina
Schleuderbienen durch die Luft
fliegen lassen.
Wer gemeinsam mit anderen solche Instrumente bauen
will, kann zur „Musikalischen
Grundausbildung“ in die Musikschule kommen, immer
montags von 14 bis 14:45 Uhr.
Infos unter 836706.
Die Anleitung für die Schleuderbiene steht auf Der jungen
g
Seite 13.
Erlesenes aus der Bibliothek
Lesevergnügen zum Nulltarif
N
eu-Leser, die sich in der
Stadtbibliothek einen Ausleihausweis ausstellen lassen,
dürfen in den ersten drei Monaten das Angebot kostenlos nutzen. Danach zahlen Erwachsene für ein Vierteljahr drei bzw.
für das ganze Jahr acht Euro.
Für diese geringe Gebühr haben sie auf über 1.500 qm Zugriff auf 40.000 Bücher und
Medien – von Romanen über
Sach-, Kinder- und Jugendbücher bis hin zu elektronischen
Medien und Zeitschriften.
Nach Medien suchen und sein
Konto selbst verwalten kann
man auch im Internet unter
www.schwabach.de/bibliothek.
Weitere Angebote der Bibliothek: zwei Internetplätze, Vorlesen, Führungen, Bücherkisten
und Übernachtungen, Bücherflohmarkt sowie Fernleihe.
Ab November wartet im ersten
Stock der Bibliothek eine Überraschung auf die Besucher.
Stadtbibliothek, Königsplatz 29 a
Tel.: 09122 860-289,
stadtbibliothek@schwabach.de
Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag 10 - 18 Uhr, Mittwoch und
Samstag 10 - 13 Uhr
g
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 13
Die junge Seite
Wach doch auf!
Gruselige Gestalten beim AKI
Figurentheater für Kinder
ab 3 Jahren
Lesespaß mit
Hardy Hamster
Die Stadtbibliothek hat im
Winterhalbjahr freitags um 15
Uhr wieder Vorlesestunden
für Kinder im Programm.
Hier könnt ihr im 2. Stock
eine Geschichte hören und
anschließend malen, basteln
oder in den Büchern der Bibliothek herumstöbern. Der
Eintritt ist frei. Schaut doch
mal vorbei!
g
Die Morgensonne kitzelt Tip
wach, aber sein Freund Olli, der
Elefant, schläft noch und will
nicht aufstehen. Nichts nützt nicht mal ein großer Kanonenknall. Hilft denn gar nichts, um
Olli wach zu kriegen?
Mittwoch, 28. Oktober 2009,
16 Uhr, Bürgerhaus
Eintritt: 4 €
Veranstalter:
Kommunale Jugendarbeit
Beim Aktivspielplatz „Goldnagel“ geht es manchmal sogar ziemlich
gruselig zu, wie du hier siehst. Aber meistens sind nur lauter nette Kinder
und Betreuer da, mit denen du viele tolle Sachen bauen, kochen oder
unternehmen kannst. Schau doch einfach mal vorbei!
Öffnungszeiten des Aktivspielplatzes
immer mittwochs und freitags, Wasserstraße 1 c
Olli ist nicht wachzukriegen. Hat
Tip noch eine Idee ?
von April bis Ende Oktober: 14 bis 18 Uhr
vom 11. November bis 11. Dezember: 14 bis 17 Uhr
ab dem 20. Januar 2010: 14 bis 17 Uhr
Basteltipp: Sssssschleuder-Biene
Eigentlich endet mit dem Sommer das Summen von Bienen und
Hummeln im Garten.
Damit du darauf im Herbst nicht
verzichten musst, haben wir eine
schöne Bastel-Idee: die SummBiene. Sie ist ganz leicht zu basteln und macht tolle Musik.
Du brauchst:
g 1 Holzwäscheklammer
g gelbe und schwarze
Plakatfarbe
g 1 Korken
g wenig Architektenpapier
g 1 Luftballon
g Bastelkleber
g ca. 60 cm Zwirnfaden
teile diese noch einmal, so dass
du zwei halbrunde Teile hast.
Klebe diese außen an den Bienenkörper an.
1. Löse die Metallverbindung
an der Wäscheklammer oder
lass es von einem Erwachsenen
machen.
5. Zuletzt schneide vom Luftballon am „Pusterohr“ einen
2. Nimm die beiden Holzhälften, klebe sie an der Außenkante zusammen und bemale
sie mit gelben und schwarzen
Streifen. Den runden Kopf
malst du schwarz an.
3. Schneide vom Korken eine
ca. 1 cm dicke Scheibe ab und
4. Hinter die Korkenteile klebst
du dann Flügel aus Architektenpapier (ca. 2 x 5 cm, mit abgerundeten Enden).
schmalen Ring (ca. 2 - 3 mm)
ab und spanne diesen sorgfältig
über den ganzen Bienenkörper.
Er muss ganz glatt sein, damit
er später schön summt.
6. Schließlich binde noch den
Zwirnfaden um den Bienenhals. Los geht´s: Den Faden
am Ende fassen und die Biene
über dem Kopf kreisen lassen:
g
Summ-summ!
Seite 14 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Einblick: Aus dem Stadtrat
Rechtsrat wieder gewählt
Rainer Schmitt-Timmermanns
S
tadtrechtsrat
Rainer
S ch m i t t - T i m m e r m a n n s
wurde vom Stadtrat für eine
weitere Amtszeit bis 2015 gewählt. Der berufsmäßige Stadtrat leitet seit 1992 das Referat
für Rechtsangelegenheiten, Soziales und Umweltfragen. Er
ist damit einer von drei Referatsleitern in der Stadtverwaltung, die nur Oberbürgermeister Thürauf unterstellt sind.
Schmitt-Timmermanns ist seit
1985 bei der Stadt Schwabach
beschäftigt und war zunächst
Leiter des Rechtsamtes.
gewobau
Gewobau-Geschäftsführer Harald Bergmann lieferte dem
Stadtrat einen erfreulichen
Bericht über die städtische
Wohnungsbaugesellschaft. Mit
Stand 2008 hatte die Gesellschaft 1236 Wohnungs- und
Gewerbeeinheiten mit einer
Wohn-/Nutzfläche von über
85.000 Quadratmetern in ihrem Bestand. Gesucht werden
laut Bergmann derzeit kleine
bezahlbare 1 bis 2-ZimmerWohnungen.
Der Jahresgewinn von 474.000
EUR bleibt im Unternehmen
und wird in zahlreiche neue
Projekte investiert. Insbesondere nannte der Geschäftsführer
das Projekt „LWQ - lebendige
Wohnquartiere“: In der ehemaligen amerikanischen Wohnanlage an der Konrad-Adenauer-
Straße werden jeweils aus zwei
großen drei kleine Wohnungen
gemacht. Besonders positiv zu
vermerken sei der gute energetische Zustand der gewobauLiegenschaften, der den Mietern Energiekosten spart: „Wir
machen es nicht besser als die
anderen, aber wir haben früher
angefangen“ erklärte Bergmann
diese erfreuliche Situation.
Besonderes Highlight: die Sanierung des Gebäudes Boxlohe
5 wurde mit dem bayerischen
Denkmalschutzpreis in Bronze
ausgezeichnet.
„Gewerbebrache Niehoff“
Angesichts des bevorstehenden
Umzugs der Firma Niehoff beschäftigte der Stadtrat sich mit
der Zukunft des Altstandorts
an der Fürther Straße. Das momentane Betriebsgelände wurde
im Frühjahr 2009 bereits in das
Programm „Stadtumbau West“
aufgenommen. Nun soll es als
Sanierungsgebiet ausgewiesen
werden. Damit können staatliche Förderprogramme für die
Umnutzung abgerufen werden.
Die Stadt arbeitet weiter an einem neuen Nutzungskonzept.
Dieses soll die unterschiedlichen Nutzungen wie Wohnen,
Handel und Dienstleistungen
verträglich zusammenführen.
Neue Dreifach-Turnhalle
Der Stadtrat hat den Neubau
einer 3-fach-Turnhalle an der
Johannes-Kern-Schule auf den
Weg gebracht. Die neue Halle
soll die marode 2-fach-Halle ersetzen. Für Schul- und Vereinssport entstehen dann ganz neue
Möglichkeiten. Die Halle nebst
Freisportfläche soll von KernSchule und Christian-MaarSchule genutzt werden, aber
auch dem Vereinssport insbesondere für Wettkämpfe zur
Verfügung stehen. Der Stadtrat
gab einen Architektenwettbewerb in Auftrag. Mit der Fertigstellung der Halle ist im Jahr
2012 zu rechnen. Es entstehen
Gesamtkosten von ca. 6 Millio-
nen Euro, wobei die Stadt eine
staatliche Förderung erhält.
Ganztageszug an der JKS
Die
Johannes-Kern-Schule
wird „aufgerüstet“. Der Stadtrat gab grünes Licht für einen
Erweiterungsbau. Damit kann
die Hauptschule zugleich ihre
Raumnot lindern und gleichzeitig das Konzept der Ganztagesklasse umsetzen. Der
Architekten-Entwurf sieht den
Neubau im nördlichen Bereich des Schulgebäudes vor.
Er umfasst Speiseraum, Versorgungsküche, Funktionsräume und Aufenthaltsräume im
Erdgeschoss, im Obergeschoss
fünf Fachräume und einen
Lehrerarbeitsraum. Das Projekt
kostet ca. vier Millionen Euro
und wird staatlich gefördert.
KommunalBIT
Das 2010 startende Kommunalunternehmen Informationstechnik der Städte Erlangen,
Fürth und Schwabach wird
den Namen „KommunalBIT“
tragen. In dem Unternehmen
bündeln die drei Städte ihre
EDV-Abteilungen, um zukünftig effizienter und qualitativ höherwertig den Herausforderungen der IT-Zukunft begegnen
zu können. Sitz des Kommug
nalBIT ist in Fürth.
Rückblick: Bundestagswahl
A
m 27. September 2009
fand die Wahl zum 17.
Deutschen Bundestag statt.
Die Stadt Schwabach gehört
zum Wahlkreis 245 NürnbergSüd. Bei der Bundestagswahl
2009 war Schwabach in 41 allgemeine Wahlbezirke eingeteilt
und hatte zudem acht Briefwahlbezirke.
Als Direktkandidat für den
Deutschen Bundestag wurde
für den Wahlkreis 245 Michael
Frieser (CSU) gewählt. Über die
Liste der Partei kam der Kandidat der SPD, Martin Burkert,
erneut in den Bundestag.
Die Wahlbeteiligung lag in
Schwabach bei 71,02 %. Von
29.192 Wahlberechtigten wählten 20.731. Nachfolgend finden
Sie eine Übersicht der Zweitstimmenergebnisse für Schwabach seit 1990 ohne Sonstige
g
Parteien unter 5 %.
Bundestagswahlen: Zweitstimmenergebnisse in Schwabach seit 1990
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 15
Aus den Stadtwerken
Gas- und Wasserleitungen Neue Trafostationen im
werden erneuert
Eichwasen
U
m eine sichere Stromversorgung mit kurzen
Ausfallzeiten zu gewährleisten,
werden sehr große finanzielle
Mittel und viel Zeit in den Neubau und die Instandhaltung
des Schwabacher Stromnetzes
investiert. Mit Erfolg: Die
Stromausfalldauer hier liegt
weit unter dem Bundesdurchschnitt.
Die Arbeiten am Gas- und Wasserrohrnetz haben bereits begonnen.
I
m Rahmen der „Altstadtsanierung“ werden 2010 der
Straßenausbau in der Pfarrgasse und in der Nördlichen
Mauerstraße durchgeführt. Zug
um Zug werden mit der Neugestaltung der Straßenräume auch
die Gas- und Wasserversorgungsleitungen in der Altstadt
erneuert und anschließend die
Straßenoberflächen wieder hergestellt.
Durch diese Bündelung der
Sanierungsarbeiten am Rohrnetz mit dem Straßenbau wird
eine kostengünstige Lösung
geschaffen. Bereits im Oktober
wird mit den vorbereitenden
Maßnahmen im Untergrund
begonnen. Hier werden zunächst die Gas- und Wasserversorgungsleitungen erneuert.
Im Frühjahr 2010 erfolgt die
Auswechslung des Kanals und
ab Mitte des Jahres beginnt
dann der Straßenausbau. Ein
großer Teil der Sanierungsaufwendungen verschwindet für
g immer unter der Erde.
Kundenservice der Stadtwerke
Sie haben Fragen, brauchen
Beratung oder möchten eine
Störung melden?
Hier können Sie Kontakt
aufnehmen:
Telefon:
936-0
Telefax:
93-146
Störungsdienst:
936-0
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936-165
Zahlung/Mahnung: 936-164
Technik Strom: 936-120/123
Technik Gas/Wasser/
Wärme
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Montag bis Donnerstag
7 Uhr bis 16:30 Uhr
Freitag: 7 Uhr bis 12 Uhr
Adresse:
Stadtwerke Schwabach GmbH
Ansbacher Straße 14
91126 Schwabach
Neben dem Neubau von Leitungen sind regelmäßige Reinigungen und Wartungen unserer
Trafostationen und der elektrischen Anlagen Garanten für
eine sichere Stromversorgung.
So wurden in den Monaten
Mai bis September 2009 Instandhaltungsmaßnahmen am
Mittelspannungs- und Steuerkabelnetz im Stadtteil Eichwasen durchgeführt. Es wurden zwei Ortsnetzstationen
aus dem Jahr 1968, eine in der
Wilhelm-Dümmler-Straße und
eine in der Dr.-Haas-Straße,
ausgetauscht.
Durch
diese
Modernisierungsmaßnahmen
können
nach Endausbau des Steuerkabelnetzes im Jahr 2010 alle
Trafostationen im Stadtteil
Eichwasen durch die Leitwarte
der Stadtwerke überwacht werg
den.
Mit Weitblick
Sicher gegen Elementarschäden
D
ie
Stadt
Schwabach
unterstützt die Kampagne
„Absicherung gegen Elementarschäden“ des Bayerischen
Wirtschaftsministeriums. Die
ruft Wohneigentümer und
Mieter auf, ihr Eigentum und
Hausrat gegen Schäden aus
Naturgefahren abzusichern.
Alle Bürger Bayerns sollten
Ein Anzeigenmotiv der Kampagne
sich deshalb über die Möglichkeiten der Absicherung informieren.
Die Stadt versendet ab sofort
mit den Änderungsbescheiden
bei Grundbesitzabgaben den
entsprechenden Informationsflyer. Infos: www. elementarversichern.bayern.de g
Seite 16
stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Frauenkommission
Soziale Stadt
„Sandkiste“ für Kleinkinder Begegnungstag von und
Schülerhaus für die Großen
für Frauen - interkulturell
W
o früher Gewerkschafter tagten, werden heute
Kleinkinder betreut. Vier Wochen Planung, fünf Monate
Bauzeit – in Rekordzeit ist das
Kindernest „Sandkiste“ in der
Sandstraße ausgebaut worden.
Gewobau, Jugendamt und Verein ZAK haben dafür Hand in
Hand gearbeitet.
mit flexiblen Betreuungszeiten
und Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder, deren Eltern
Schicht arbeiten.
Die Schüler aus der Initiative
„Schülerhaus“ haben sich jedenfalls bei der Eröffnung der
„Sandkiste“ bereits ein Bild
ie Frauenkommisson veranstaltet mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund
am Samstag, 21. November,
einen „Interkulturellen Begegnungstag für Frauen“. Dieser
findet in der Arche von St. Sebald (Ludwigstraße 17) von 16
bis 18 Uhr statt.
Die Frauenkommission ist
ein städtischer Beirat, der die
Lebensqualität von Schwabacher Frauen bzw. deren Familien in den Mittelpunkt seiner
Arbeit stellt. Hier arbeiten parteiübergreifend Vertreterinnen
von Schwabacher Gruppierungen und Verbänden mit Vertreterinnen der Stadtrats-Parteien
zusammen.
Dieses Betreuungsangebot ist
flexibel für Eltern, Kinder und
für Betreuerinnen.
Wichtig
ist für ZAK-Vorsitzende Ele
Schöfthaler auch das Thema
Integration. Im Verein ZAK
bekommen Lehrerinnen, Erzieherinnen und andere pädagogisch qualifizierte Arbeitssuchende aus anderen Ländern
eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.
Initiative „Schülerhaus“
Noch fördert der Staat diese
Großtagespflegestellen
nur,
wenn ausschließlich Kleinstkinder betreut werden. Für ein
Schülerhaus gibt es keinen Baukostenzuschuss. Der AltstadtVerein ZAK hofft dennoch
darauf, im kommenden Jahr ein
Haus am Pinzenberg als Schülerhaus ausbauen zu können –
D
Kindernester, wie hier das Sonneneck, sind in Schwabach unverzichtbar bei der Kinderbetreuung.
davon gemacht, wie ihr Haus
in der Altstadt in Zukunft
aussehen könnte und sich mit
OB Thürauf über ihre Zukunftsträume unterhalten. g
Es finden vier bis fünf Sitzungen im Jahr statt. Zentral stehen
meist aktuelle städtische oder
frauen- und familienpolitische
Themen auf dem Programm.
Dies kann genauso die problematische Arbeits- und Verdienst-Situation der städtischen
Erzieherinnen sein wie die Auswirkungen von medizinischer
Versorgung auf Harz IV-Empfängerinnen oder schwierige
Lebenssituationen von Frauen.
Der Beirat möchte auch zu einem besseren Verständnis zwischen den Kulturen beitragen
und gezielt Migrantinnen ansprechen. Besonders jene, die
keinen Gruppierungen oder
Vereinen angehören und die
sich sprachlich unsicher fühlen.
Für sie bietet die Frauenkommission eine Möglichkeit zur
unkomplizierten
Begegnung
und zum Kennenlernen von
Gleichgesinnten.
Öffentliche Sitzung
Die nächste öffentliche Sitzung
der Frauenkommission findet
am Montag, 19. Oktober, um
20 Uhr im Rathaus (Goldener
Saal) statt. Thema: Die Vorbereitung des interkulturellen Begegnungstages und der Internationale Tag gegen Gewalt am
25. November.
Weitere Auskünfte gibt die Geschäftsstelle.
Kontakt:
Gleichstellungsstelle, Rathaus,
Königsplatz 1, 09122 860-279,
gleichstellungsstelle@schwabach.de
Internet: www.schwabach.de/
gleichstellung g
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 17
Für Senioren
Neues Konzept für ältere Menschen
Schwerpunkte: Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe
Ä
lter werden in Schwabach: Mit diesem Thema
beschäftigt sich intensiv die
Seniorenarbeit der Stadt, unterstützt von einem Expertengremium aus Vertretern der
Wohlfahrtsverbände, des Gesundheitsamtes, der Kirchen,
des Seniorenrats und der Stadtratsfraktionen. Etwa ein Viertel der Schwabacherinnen und
Schwabacher ist über 60 Jahre
alt.
Der Schwabacher Stadtrat will
auf eine zunehmend älter
werdende Bevölkerung mit
einem
Seniorenpolitischen
Gesamtkonzept angemessen
reagieren. Dazu soll nun erfasst und bewertet werden,
welche Angebote und Strukturen es in den Bereichen
Zum ersten Gedankenaustausch trafen sich die Experten im Rathaus.
Stadtentwicklung, Wohnen zu
Hause, Pflege, Prävention, gesellschaftliche Teilhabe oder
Bürgerschaftliches Engagement
gibt. Auch die fachliche Kooperation von Einrichtungen
soll beleuchtet werden, um
herauszufinden, wo Bedarf für
zusätzliche Maßnahmen oder
Angebote besteht.
Das Konzept soll Leitlinien aufzeigen, wie etwa möglichst lange
ein selbst bestimmtes Leben zu
Hause möglich wird. Bei seiner
Erarbeitung werden Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute themenbezogen eingebunden. Bei einer Zusammenkunft
des Fachgremiums, zu dem OB
Matthias Thürauf eingeladen
hatte, wurde beschlossen, eine
Steuerungsgruppe zu bilden
und zunächst eine Seniorenbefragung vorzubereiten. Dabei werden aus der Sicht der
älteren Bürger und Bürgerinnen die Themen „Wohnen zu
Hause“ und „gesellschaftliche
Teilhabe“ eine besondere Rolle
g
spielen.
Im Blick: Termine für Senioren
Freitag, 16. bis Sonntag, 18. Oktober 2009
g Informationen unter:
09187 41274
Wellness-WalkingWochenende
mit Gisela Nachreiner
Kneipp-Verein Schwabach
Donnerstag, 15. Oktober 2009
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Mehrgenerationenhaus
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Beginn: 19 Uhr
Informationen unter:
09122 16900
Parkplatz Markgrafensaal
Anmeldungen bis 15.10.2009
Informationen: 09122 73294
VHS-Seniorengruppe
Schwabach
g 19 Uhr
Angerstraße 5, Schwabach
Anmeldung unter:
09122 9398-16
Erbrecht und Testament
Infoveranstaltung der
Johanniter-Unfall-Hilfe
Freitag, 30. Oktober 2009
Offener Stammtisch
„Gemeinschaftliche Wohnprojekte und nachbarschaftliche
Hilfen“ des Bundes Naturschutz
g 15 Uhr
Informationen unter:
09122 9341-620
Informationsfahrt 20 Jahre
Grenzöffnung, nach Mödlareuth und Bad Lobenstein
in Thüringen mit Besuch der
Gedenkstätte und des DeutschDeutschen Museums
Halloween im Zinnienhof
AWO-Ortsverband
Roth-Schwabach
Dienstag, 10. November 2009
g 17 Uhr
Dienstag, 20. Oktober 2009
g Abfahrt: 07:15 Uhr
Dienstag, 27. Oktober 2009
Kath. Pfarramt St. Sebald
ARCHE Ludwigstr. 17
Vortrag „BetreuungsPatientenverfügung“
in Kooperation mit SIGNALIDUNA-VERSICHERUNG
Referent:
Rechtsanwalt W. Spachmüller,
Kneipp-Verein Schwabach
Sprechzeiten des Seniorenrats: freitags 10 - 12 Uhr, Rathaus, Eingang Westseite, Telefon: 860-367
Seite 18 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Grundschule
Ein Buch für jedes Kind
„Ist Pizza gesund?“
Geschenk zum Schulanfang
Erstklässler bekommen Biobrot-Box
D
iese Karotte ist vielleicht
auf den ersten Blick nicht
so hübsch - geschält ist sie auch
noch nicht, aber da sie Bio ist,
kann man sie einfach essen,“
erzählte OB Matthias Thürauf
den Erstklässlern des Sonderpädagogischen Förderzentrums
beim Verteilen der Biobrotbox
- und biss genüsslich hinein.
Verteilung der Lesebücher durch Matthias Thürauf
D
er Begriff „Leseförderung“ ist in aller Munde.
Gilt doch Lesen im Allgemeinen als eine der zentralen Kompetenzen, um sich im Schulsystem weitere Fähigkeiten und
Kenntnisse aneignen zu können.
„Das Lesen kann für die Bildung von Kindern gar nicht
hoch genug eingeschätzt werden“, ist Oberbürgermeister
Matthias Thürauf überzeugt.
Wie bereits im letzten Jahr hat
er zu Schulbeginn, zusammen
mit Bürgermeister Roland Oeser, jedem der 335 Erstklässler
in Schwabach ein Buch geschenkt. „Wer kann denn schon
lesen?“, fragte Thürauf die
Kinder, die gespannt auf die
Überraschung des Oberbürger-
meisters warteten. Und in jeder
Klasse meldeten sich einige, die
es bereits konnten. Sie durften
ihren Schulkameraden gleich
was vorlesen: „Die Abenteuer
des kleinen Delfins“ las Moritz,
hoch konzentriert, aber flüssig.
„Buchstabengeschichten“ las
Lena auf ihrem Buch.
Es wurden verschiedene Titel,
mit großer Schrift und vielen
Bildern für die Erstleser ausgewählt. Der OB dazu: „Ihr
bekommt verschiedene Bücher,
denn dann könnt ihr - wenn ihr
wollt - die Bücher auch einmal
untereinander tauschen.“ Lesezeichen mit dem Motiv Hardy
Hamsters, dem Maskottchen
der Lesereihe in der Stadtbibliothek, ergänzten die Buchgeschenke. g
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„Hin und wieder nasche auch
ich gerne, aber daneben versuche ich immer, mich einigermaßen gesund zu ernähren“,
fuhr das Stadtoberhaupt fort.
„Wer kann mir denn von Euch
sagen, welche Lebensmittel gesund sind?“ fragte er die dreißig
Schüler aus den drei Klassen.
Gesundes, leckeres Frückstück
Die Antworten fielen dann
doch sehr verschieden aus.
Dass Cola nicht unbedingt dazu
gehört, darin waren sich alle einig, aber bei Pizza war das Fragezeichen schon sehr groß – ist
sie nun gesund, wenn Champignons und Paprika drauf sind?
verteilt - Schwabach ist von Anfang an dabei.
In der farbenfrohen Box ist
neben einer Scheibe Vollkornbrot und der Karotte noch ein
gesunder Brotaufstrich und ein
schokoladenfreier Müsliriegel
enthalten.
Beim traditionellen Frühstück
mit einer Schulklasse war diesmal neben dem Stadtoberhaupt
auch Dieter Schwarz von der
AOK vertreten. Die Krankenkasse ist seit Jahren einer
der vielen Sponsoren, die die
Biobrotbox erst ermöglichen.
Das Gute ist: Für die Kinder
heißt das nicht nur einmalig
gesunde Lebensmittel – eine
beigelegte Broschüre erklärt
Eltern, worauf beim Pausenbrot geachtet werden kann.
Aber auch die Brotboxen bleiben den Schülerinnen und
Schülern und können ganz
zweckmäßig fürs Pausenbrot
verwendet werden – und vielleicht hin und wieder daran
erinnern, dass gesunde Lebensmittel auch gute Lebensmittel
g
sind. Die Biobrotbox wird bereits
seit fünf Jahren in der Region
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stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 19
Aktiv für Schwabach
Neue Stiftung für Naturwissenschaften
G
ute Nachricht für die Bürgerstiftung „Unser Schwabach“: Mit Barbro Mazurczak
konnte sie eine neue Stifterin
in ihren Reihen begrüßen. Mazurczak hat in Gedenken an
ihren verstorbenen Mann die
„Gerhard Mazurzcak Stiftung“
gegründet, die von der Bürgerstiftung mit verwaltet wird.
Die Bürgerstiftung „Unser
Schwabach“ gibt es seit rund
vier Jahren. Sie sammelt Geld
bei vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern und legt
dieses als Stiftungsvermögen,
zur Zeit etwa 900.000 Euro,
an. Die Zinserträge daraus
fließen gezielt gemeinnützigen
Zwecken zu.
Mit dieser Zustiftung sollen
besonders erfolgreiche Schüler
und Studenten in naturwissenschaftlichen Fächern gefördert
sowie
Forschungsvorhaben,
Promotionen,
Facharbeiten
Fortbildungsveranstaltungen
und Auslandsaufenthalte unterstützt werden.
In der Stiftungsratssitzung
Ende September konnte das
Entscheidungsgremium weitere
Förderungen anstoßen. Zum
einen betrifft dies die Beihilfe
des «Unterstützerkreis Sanierung Stadtkirche» mit einem
Buchprojekt zur Geschichte der
Stadtkirche. Zudem werden für
die Zusammenarbeit zwischen
städtischer Musikschule und
Luitpoldschule je zwei Geigen
und Bratschen gekauft.
Die Schwabacher Bürgerstiftung trägt das Gütesiegel der
Initiative Bürgerstiftungen innerhalb des Bundesverbands
der Deutschen Stiftungen. Das
bescheinigt ihr, dass sie eine
unabhängige, gemeinnützige
Stiftung von Bürgern für Bürger mit möglichst breitem Stiftungszweck ist. Alle Schwabacher Bürgerinnen und Bürger
können sich – sowohl finanziell
als auch durch ehrenamtliche
Mitarbeit – in der Bürgerstiftung engagieren.
Kontakt: Haimendorfstraße 22 a,
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g
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Seite 20 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Fundkiste
R
egelmäßig werden im
Fundamt der Stadt Schwabach Gegenstände abgegeben,
die ihre Besitzer vermissen und
gerne abgeholt werden wollen.
Gerne können Sie uns unter
09122 860-0 anrufen und nach
Ihren vermissten Sachen fragen
oder Sie schauen einmal persönlich bei uns vorbei. Das
Fundbüro ist im BürgerBüro
des Rathauses.
Hier finden Sie eine Auflistung der Fundgegenstände,
die im Fundbüro der Stadt im
Zeitraum vom 01.08.2009 bis
02.10.2009 abgegeben worden
sind.
Gefunden wurden:
Fahrräder:
19 verschiedene Fahrräder,
Herren- und Damenrad, Mountainbike
Alles andere:
1 Etui mit Werkzeug
2 Digitalkameras
verschiedene Geldbeutel ohne
Papiere
1 Stofftier
1 Damenhandtasche 1 goldene Damenkette
1 Handy Schlüssel, Brillen, verschiedene
Kleidungsstücke
In der Fundkiste listen wir Ihnen die wichtigsten Gegenstände auf, die
bei uns abgegeben worden sind.
Keinen stadtblick bekommen? Das soll nicht sein!
Bitte melden Sie sich bei der Pressestelle der Stadt Schwabach
unter Telefon 860-412 bzw. pressestelle@schwabach.de, oder
holen Sie sich bei Gelegenheit Ihr Exemplar im BürgerBüro von
Mo – Fr 8 – 18 Uhr und Sa 9 – 12 Uhr
Überblick Baustellen
Vom 29. September 2009 bis Anfang November 2009 wird im Bereich Nördliche Mauerstraße und Pfarrgasse die Gas- und Wasserleitung ausgetauscht. Dafür wird die Straße in zwei Bauabschnitten für den Verkehr gesperrt (1. Bauabschnitt Nördliche Mauerstraße
zwischen Pfarrgasse und Ludwigstraße, 2. Bauabschnitt Pfarrgasse zwischen Nördliche Mauerstraße und Kappadocia).
g
Noch bis voraussichtlich 19.12.2009 ist wegen Straßenbauarbeiten die Limbacher Straße zwischen Nördliche Ringstraße und
Staedtlerstraße abschnittsweise für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Anliegerverkehr ist für die Dauer der Sperrung, je nach Bauabschnitt, eingeschränkt möglich. Für die gesamte Dauer der Baumaßnahmen ist mit Behinderungen zu rechnen.
g
Recht bekommen ist kein Zufall, …
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Ihr Ansprechpartner für: Familienrecht - Strafrecht - Vertragsrecht
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… wir sind gerne für Sie da!
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Wittelsbacherstr. 6
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ä
• Rechtsanwalt Dr. Thomas Donhauser
Ihr Ansprechpartner für: Arbeitsrecht - Baurecht - Erbrecht
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 21
Aus der Stadtverwaltung
Wichtige Herbstarbeiten
Hecken, Sträucher
und Bäume
J
edes Jahr kommt es im Frühjahr und im Herbst zu Problemen mit Bäumen, Sträuchern
und Hecken, die in öffentlichen
Straßen und Wege hineinragen
und durch die Grundstückseigentümer nicht zurückgeschnitten werden.
Im Bereich der öffentlichen
Verkehrsflächen besteht jedoch
eine Verpflichtung, die Verkehrsflächen, das heißt, über
Straßen eine Höhe von vier Metern, über Gehwegen eine Höhe
von 2,50 Metern von Astwerk
freizuhalten. Der Rückschnitt
von Hecken und Sträuchern an
der Grundstücksgrenze muss
senkrecht nach oben erfolgen.
Gefährliche Situationen können dann entstehen, wenn
Kinder wegen überstehender
Zweige und Äste auf die Straße
ausweichen müssen, Straßennamenschilder für Rettungsdienste nicht erkennbar sind oder
Straßenlaternen zugewuchert
sind.
Bitte beachten Sie, dass Äste,
die bei trockenem Wetter die
Sichtverhältnisse (noch) nicht
einschränken, bei Nässe schwerer sind. Auch der bevorstehende Winterdienst darf nicht behindert werden.
Sollten Bäume beim Rückschnitt betroffen sein, die nach
der
Baumschutzverordnung
der Stadt Schwabach geschützt
sind, muss die Stadtgärtnerei
unter der Telefon 9396-31 hinzugezogen werden.
Vereinzelt werden Grundstückseigentümerinnen
und
-eigentümer gesondert angeschrieben, weil sie diese Vorgaben nicht beachten.
In besonderen Fällen oder bei
„Gefahr in Verzug“ steht es
durchaus im Ermessen der
Stadtverwaltung, bei Nichtbeachtung der Aufforderungen
Rückschnitte durch das Baubetriebsamt auf Kosten der
Grundstückseigentümer erledigen zu lassen.
Herbststimmung im Schwabach-Tal
Straßenreinigung
Die Stadtverwaltung möchte an dieser Stelle auch einige
Hinweise zur Straßenreinigung
geben:
Nach der Straßenreinigungsverordnung der Stadt Schwabach
sind Anlieger verpflichtet, die
öffentlichen Straßen zu reinigen.
Ausnahme ist das so genannte Zwangsreinigungsgebiet, in
dem die Straßen von der städtischen Straßenreinigung gegen
Gebühr gereinigt werden, die
Straßenreinigungsgebühr.
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Zudem müssen Anlieger die
öffentlichen Straßen (Gehsteige) säubern und sauber halten
- auch für Gebiete, in denen
die Straßenreinigung durch die
Stadt erfolgt. Diese Reinigungspflicht erstreckt sich ebenso
auf Wasserablaufrinnen und
Wassereinlassroste.
Die dabei gesammelten Abfälle
müssen über die Restmülltonnen entsorgt werden.
Qualitäts-Kompost
Für Rückfragen zu beiden Themen stehen Ihnen
Ihre Pflanzen haben sich das Beste zum Wachsen aus dem Boden geholt.
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bisaußer
16 Uhr
Mo.-Fr.
12 bis
Uhr 12
und
13und
- 1613
Uhr
MittwochSa.
9.00 bisgeschlossen
11.30 Uhr · Sa. 9 - 11.30 Uhr
Nachmittag
g
Bitte bringen Sie für den losen Kompost ein
geeignetes Transportbehältnis und eine Schaufel mit.
Seite 22 stadtblick | Nr. 1 | 14. Oktober 2009
Rückblick
Abenteuer für Kinder
25 Jahre AKI „Goldnagel“
nachmittags Hämmern und
Kinderlachen durch die Straßen
ringsum dringen und sich der
Duft von Stockbrot verbreitet,
dann hat der Aktivspielplatz
„Goldnagel“ geöffnet und Kinder von sechs bis 13 nutzen die
tollen Angebote, die sie dort
vorfinden.
300 Besucher feierten, darunter
Bürgermeister Dr. Roland Oeser.
D
er Aktivspielplatz „Goldnagel feierte im Sommer
sein 25-jähriges Jubiläum. Es
kamen 300 Geburtstagsgäste
aus Politik und Bevölkerung.
„Was verbirgt sich eigentlich
hinter diesem großen Holztor
in der Wasserstraße Nr. 1 c?“,
fragen sich oft Eltern und Kinder, die vorbeikommen. Wenn
Gegründet von Eltern für die
Sommerferien 1984, hat sich
der Bedarf für dieses pädagogische Konzept schnell gezeigt
und so wurde ein dauerhaftes
Angebot mit festen Mitarbeiterinnen daraus. Seither hat sich
der AKI, wie er liebevoll auch
genannt wird, immer weiterentwickelt. Wo anfangs nur
700 qm zur Verfügung standen, können sich Kinder heute
auf etwa 5000 qm entfalten. In
dieser grünen Oase mitten in
der Stadt können Kinder beim
Hütten bauen, Kochen, Werken
oder Feuer machen selbst aktiv
werden und komplexe Erfahg
rungen sammeln.
STADT SCHWABACH
Die Goldschlägerstadt.
Wir suchen für unsere vier städtischen Kindergärten
Springerkräfte
mit einem Berufsabschluss als Erzieher/in oder Kinderpfleger/in
in Vollzeit oder Teilzeit für unseren Springerpool.
Wir erwarten von den Bewerbern/Bewerberinnen die Bereitschaft,
bei Vorliegen eines Vertretungsbedarfs (Erkrankung, Kur, längerer
Urlaub von Stammkräften) kurzfristig ein befristetes Arbeitsverhältnis zu schließen. Die Bezahlung erfolgt nach dem TVöD.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Qualifikation
bevorzugt berücksichtigt.
Die Stadt Schwabach verfolgt eine Politik der Chancengleichheit.
Bewerbungen werden bis spätestens 9. November 2009 erbeten
an die
Stadt Schwabach – Personalservice
Postfach 21 20, 91124 Schwabach
Tel. 09122 860-326
E-Mail: personalservice@schwabach.de
stadtblick | Nr. 1| 14. Oktober 2009
Seite 23
Sehenswertes
Der Totholzgarten
I
m Schwabacher Landschaftspark Süd gibt es ein Biotop
der ganz besonderen Art: einen
so genannten „Totholzgarten“.
schon urwaldartig anzusehenden Lebensraum.
Ausgehend von einer Idee der
Stadtgärtnerei wurde von der
Stadt Schwabach und dem
Landschaftspf leg everband
Schwabach im Landschaftspark
Süd ein wertvoller Lebensraum
für eine Fülle von Pilz-, Tierund Pflanzenarten geschaffen.
Für Tausende von Insekten
und andere wirbellose Tiere,
für Pilze, Flechten, Moose und
Algen ist Totholz Lebensraum
und Nahrungsquelle zugleich.
Da Totholz in unseren Wäldern
selten geworden ist, sind viele
Lebewesen, die auf Totholz als
Lebensraum angewiesen sind,
vom Aussterben bedroht.
Baumstämme liegen hier kreuz
und quer und ragen zum Teil
auch mit den Wurzeln nach
oben aus der Erde. Dazwischen
ergänzen Steinblöcke den fast
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