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Ein Dorf am Hafen Was darf's denn sein? - Infinity Magazin

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10/2013
www.hm-infinity.de
Was darf's denn sein?
Als Tante Emma Konkurrenz bekam
Ein Dorf am Hafen
Schlemmen auf Portugiesisch
INFINITY Oktober 2013
3
EDITORIAL
INHALTSVERZEICHNIS
Als Tante Emma Konkurrenz bekam
Liebe Leserin,
Lieber Leser,
Wie sicher ist eigentlich die Briefwahl? Verschollene
Umschläge, vertauschte Stimmzettel, schlampige Zustellung - die Berichte über Briefwahlpannen bei der
Bundestagswahl häufen sich. Laut „Spiegelbericht", ließen sich allein in Hamburg rund 300.000 Briefwähler
Unterlagen zusenden. Im Ergebnis aber wurden zunächst
nur knapp 200.000 Briefwahl-Stimmen berücksichtigt.
Die Behörden räumten zwar Rechenfehler ein, die aber
nachträglich korrigiert wurden. Auch in Ratzeburg blieben ungeöffnete Briefwahl-umschläge in einer Postfiliale
liegen. Viele Ungereimtheiten auch in Bochum, Frankfurt am Main und Göttingen. Und Wähler, die ihre Briefwahlunterlagen angefordert hatten, erhielten diese auch
nicht. Die Behörden wiegelten ab und schieben die
Schuld auf die Post. Möglicherweise wird nie herauskommen, wie viele Stimmen genau verloren gegangen sind.
Wie dem auch ist, Angela Merkel bleibt erste Frau im
Staat. Ob sie sich den Wahlausgang so vorgestellt hat?
Ganz sicher nicht! Nachdem sie ihren langjährigen Koalitionspartner weggebissen hat, ist die CDU praktisch
nicht regierungsfähig. Sie muss also wohl oder übel einen neuen Koalitionspartner finden. Und das wird nicht
einfach werden für sie werden. Die SPD hat schon einmal
als Koalitionspartner der CDU eine Schlappe davon getragen. Bleibt folglich nur Grün, die schon Bereitsschaft
signalisiert haben, nachdem die Spitze abgetreten ist.
Um eine Koalition mit Grün einzugehen, müsste Angela
Merkel jedoch einige Zugeständnisse machen. Und die
Grünen sollten einmal überdenken, ob sie eine Koalition mit der kraftstrotzenden Union überhaupt überleben
würden? Mal ganz abgesehen vom Ausgang, Verlierer ist
ohnehin nur der Wähler. Alle anderen sind die Gewinner. In
diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern
eine goldenen Herbst. Ihr
Was darf's denn sein?
Seite 4 - 5
Weinanbaugebiete in Deutschland
Von Öchslegraden und edlen Weinen
Seite 8 - 11
Ein Dorf am Hafen
Schlemmen auf Portugiesisch
Seite 14 - 15
Ein Schiffsbug mitten in der Stadt
Das Chilehaus
Seite 16 - 17
Veranstaltungstipps
Was? Wann? Wo?
Seite 34 - 35
Infinity-Bestenliste
Bücher und Kino, Neuerscheinungen
Seite 38
Mitraten und Gewinnen
Der große Infinity-Rätselspaß
Seite 39
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Als Tante Emma Konkurrenz bekam
Die Konkurrenzschlacht der kleinen Läden gegen die Supermärkte mit
Riesensortiment und Selbstbedienung ist lange schon geschlagen. Weniger als 2 Jahrzehnte hat es gedauert, bis Tante Emma ihre Schürze an
den Haken hängen sollte. So radikal hat sich die Einkaufswelt verändert.
Der Siegeszug der riesigen Supermärkte und -Ketten schwappte aus
Amerika zu uns herüber, und erreichte Deutschland 1949. Es war die Geburtsstunde des ersten Supermarktes in Hamburg-St. Georg. Dort eröffnete im August 1949 der erste Supermarkt mit Selbstbedienung. Zu jener
Zeit allerdings noch mit einem vergleichsweise winzigen Einkaufswagen.
Es brauchte zwar etwas Zeit, bis sich die ersten Kunden zunächst zaghaft hineintrauten, doch bald schon folgten weitere Supermärkte. Zwar
wurde das Warenangebot immer größer doch auch die Abgabemengen
INFINITY Oktober 2013
wuchsen mit. Plötzlich gab es in
den Märkten nur noch abgepackte Ware. Hatte man Zucker oder
andere Waren bisher in nur halbpfündigen Mengen gekauft, waren
die Waren jetzt nur noch in KiloGebinde zu bekommen. Das die
Supermärkte durch den Großeinkauf ihre Ware günstiger abgeben
konnten, leuchtet jedem ein. Kein
Wunder, dass die Supermärkte
den Tante Emmaläden kurz über
lang den Garaus machten. So verhielt es sich mit fast allen täglichen
Lebensmitteln und Gebrauchsgütern. Bald registrierte kaum noch
ein Kunde diese Erscheinung und
nahm es widerspruchslos hin. Die
Crux an dieser vermeintlich guten
Geschichte allerdings war, dass
so mancher schnell den Überblick
der Haushaltskasse verlor, und
häufig schon Mitte des Monats
kaum noch Geld zum Leben hatte. Letztenendes blieb dann notgedrungen tatsächlich häufig nur
der Weg zu Tante Emma, bei der
man meist bis Monatsende an-
5
Solche Registrierkassen stehen heute noch
in einigen kleinen Tante-Emma-Läden
Der im Altonaer Museum aufgestellte „Dufke-Laden“ soll den Menschen der nachfolgenden Zeit eine ferne, selten gewordene Art des „kommunikativen“ Einkaufens verdeutlichen. Seit 1890 hatte der „gemischte Landhandel“, der seit 1972 von Magdalene Dufke geführt worden war, dem
Dorf ein Kaufhaus im Kleinen geboten. Hier hatte es die Produkte der Stadt gegeben, „Kolonialwaren“ über die örtliche, eigene Produktion hinaus
Tante-Emma-Laden ist eine in Deutschland gebräuchliche umgangssprachliche Bezeichnung für ein kleines Einzelhandelsgeschäft, welches Lebensmittel und weitere Artikel des
täglichen Bedarfs anbietet. Bezeichnend ist, dass der Laden oft so klein ist, dass nur eine
Person, häufig die Ladenbesitzerin persönlich – eben die „Tante Emma“ dort arbeitet.
schreiben lassen konnte. Doch die
immer mehr fernbleibenden Kunden, machten Tante Emma in den
60ern dann endgültig den Garaus.
Verschwunden sind die kleinen
Tante Emma-Läden, die Grünhöker und Krämer, welche zu jener
Zeit fast an jeder Ecke zu finden
waren und das Straßenbild prägten. Selbst wenn man heute noch
einen kleinen Laden erblickt, so
ist er häufig einer größeren Handelskette angeschlossen. Heute
haben die kleinen Tante-EmmaLäden nur noch an wenigen Orten
überlebt - oder aber im Museum,
wie dem der Fünfziger Jahre im
Altonaer Museum … den Dufke
Laden …Was darf's denn sein?
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Forschungscampus Garching
Lithium im Gehirn - Neutronen zeigen Anreicherung von Antidepressivum im Gehirn
Experimente mit Neutronen an der Technischen Universität
München (TUM) zeigen, dass sich in der weißen Gehirnsubstanz das Antidepressivum Lithium stärker anreichert als in
der grauen. Dieses lässt vermuten, dass es anders wirkt als
synthetische Psychopharmaka. Die Gewebestücke wurden
an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz
(FRM II) der TUM mit einem eigens entwickelten Detektor
untersucht, um eine genaue Landkarte der Verteilung von Lithium im Gehirn anzufertigen und so die Wirkung des Stoffs
auf die menschliche Psyche besser verstehen zu können.
Lithiumnachweis mit
Neutronen
Bekannt ist das Metall Lithium vor allem aufgrund seines Einsatzes in wieder aufladbaren Batterien. Doch seit
Jahrzehnten wird Lithium auch in der Behandlung bei verschiedenen psychischen Erkrankungen wie Depressionen,
Manien und bipolaren Störungen eingesetzt. Die genaue
biologische Wirkungsweise in bestimmten Gehirnregionen
ist jedoch noch kaum verstanden. Bekannt ist, dass Lithium
die Stimmung aufhellt und das Aggressionspotential senkt.
Dem geht nun Josef
Lichtinger in seiner Doktorarbeit am Lehrstuhl für
Physik der Hadronen und
Kerne (E12) der TUM nach.
Von der Rechtsmedizin
der Ludwig-MaximiliansUniversität München (LMU)
erhielt er Gewebeproben
Physiker Josef Lichtinger
von Patienten, die mit Li- begutachtet die Gehirnschnitte
thium behandelt wurden, in der Neutronenleiterhalle der Forunbehandelten Patienten schungs-Neutronenquelle FRM II
und gesunden Vergleichspersonen. Diese setzte der Physiker am Messplatz der
Prompten Gamma Aktivierungsanalyse am FRM II einem
fokussierten kalten Neutronenstrahl höchster Intensität aus.
Weil es sehr schwer zu dosieren ist, scheuen sich Ärzte, dieses „Universalmedikament“ einzusetzen. Mehrere internationale Studien haben jedoch gezeigt, dass
ein höherer natürlicher Lithiumgehalt im Trinkwasser zu
einer niedrigeren Suizidrate in der Bevölkerung führt.
Denn Lithium wird auch bei unbehandelten Personen
im Gehirn eingelagert. Deshalb könnte Lithium, das
bisher noch als relativ unbedeutend angesehen wurde,
ein essentielles Spurenelement für den Menschen sein.
Lithium reagiert sehr spezifisch mit Neutronen und zerfällt in ein Helium- sowie ein Tritiumatom. Mit einem speziellen Detektor, den Josef Lichtinger entwickelt hat, können deshalb so geringe Mengen wie 0,45 Nanogramm
Lithium pro Gramm Gewebe gemessen werden. „So genau wie mit Neutronen lässt sich das mit keiner anderen
Methode nachweisen“, teilt Jutta Schöpfer, Rechtsmedizinerin an der LMU mit, die mehrere Forschungsprojekte
zur Lithiumverteilung im menschlichen Körper betreut.
ERNTEDANKFEST
6. Oktober, 16 bis 18 Uhr
Lithium wirkt auf die Nervenbahnen
Seine Ergebnisse erstaunen: Nur bei den Proben eines
depressiven Patienten, der mit Lithium behandelt worden
war, beobachtete Josef Lichtinger eine höhere Anreicherung des Lithium in der sogenannten weißen Substanz.
Das ist der Bereich im menschlichen Gehirn, in dem die
Nervenbahnen laufen. Der Lithiumgehalt in der benachbarten grauen Substanz war 3-4-fach geringer. Die Lithium-Anreicherung in der weißen Substanz konnte bei mehreren unbehandelten depressiven Patienten dagegen nicht
beobachtet werden. Das weist darauf hin, dass Lithium
nicht wie andere Psychopharmaka im Zwischenraum der
Nervenzellen wirkt, sondern in den Nervenbahnen selbst.
Nun will Josef Lichtinger weitere Gewebeproben an der
Forschungs-Neutronenquelle in Garching untersuchen,
um seine Ergebnisse zu bestätigen und zu erweitern.
Am Ende des Projekts steht eine Landkarte des Gehirns
eines gesunden und eines depressiven Patienten, die
ortsaufgelöst die Lithiumanreicherung zeigt. So könnte
man das Universalmedikament Lithium zukünftig noch
zielgenauer und kontrollierter gegen psychische Erkrankungen einsetzen. Unterstützt wird seine Arbeit von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
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Weniger Fleisch und mehr Gemüse
auf dem Teller mit:
Bienvenidos
Saftige Steaks und
Argentinische Weine
Für Freunde eines Stück erstklassigen Fleisches gibt es jetzt eine neue
Adresse: Das erste Uruguay-Argentinische Restaurante Carrasco.
Argentinien ist nicht nur für seinen
leidenschaftlichen Tango bekannt,
auch für seine herzhaften saftigen Steaks. Die zumindest serviert
seit dem vergangenen Monat das
neue Restaurante Carrasco, in
Hamburg-Ottensen, Klopstockplatz
3, nahe des Altonaer Rathauses.
Saftige Steaks aus einem Land wo
es noch endlose Weiten gibt und
Rinder, die einer natürlichen Umgebung aufwachsen . . . in Argentinien
und Uruguay. Doch dafür müssen
Sie gar nicht soweit reisen. Denn
beste Qualität aus diesen Regionen serviert das Carrasco. Zart
marmoriertes Fleisch von freilaufenden Herefordrindern aus dieser
Region. Den entsprechenden Wein
aus Argentinische oder Uruguay,
dazu ein paar südamerikanische
Klänge und der Abend ist gelungen.
Steakhaus ist nicht gleich Steakhaus, was nicht selten auch für so
manches Steak zutrifft . . . ob durch
Pfeffer und Salz überwürzt, ungenießbar, zäh oder einfach ausgelaugt und trocken.
Ein gutes Steak zuzubereiten ist
eine Sache, die andere ist immer noch die Zutat selbst . . . das
Fleisch. Selbstverständlich gibt es
große Unterschiede in der Qualität.
Und nicht jedes Steakhaus wartet
unbedingt mit 1a Qualität auf. In
Deutschlands erstem uruguayischargentinischen Restaurante Carrasco aber stimmen Qualität und
Preis überein. Ein Stück Rio de la
Plata neu in Ottensen, das neue
Restaurante Carrasco.
Wer sich gesund ernähren möchte, sollte auf ausgewogene Mahlzeiten achten. Dazu gehört auch
ein reduzierter Fleischkonsum. Auf
klassische Gerichte wie Frikadellen,
Spaghetti Bolognese, Burger und
Lasagne muss man deshalb nicht
verzichten. „Swapignon“ heißt eine
neue Kochtechnik, mit der ein Teil des
Fleisches durch gehackte Champignons ersetzt wird. Der Geschmack
und die Struktur der Fleischgerichte bleibt dabei natürlich erhalten.
„Swapignon" ist eine Zusammenziehung des englischen Wortes für
Austausch (Swap) und Champignon. Diese einfache Technik hilft,
Kohlenhydrate und Fett in den Mahlzeiten zu verringern und gleichzeitig Vitamin-und Mineralstoffgehalt
zu erhöhen. Denn Champignons
enthalten nur wenige Kalorien und
kaum Fett. Sie sind reich an den Vitaminen B und D und liefern wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Kupfer. Darüber hinaus
enthalten sie viel Protein und tragen
durch ihre reichhaltigen Ballaststoffe zu einem Sättigungsgefühl bei.
Die grundlegende Technik von
„Swapignon" besteht aus drei einfachen Schritten: Erst werden die
Champignons fein gehackt, dann in
Butter oder Öl goldbraun gebraten.
Schließlich werden sie mit einer kleineren Portion Fleisch vermischt. Da
Pilze den Geschmack anderer Zutaten verstärken, gibt es keinen Aromaverlust. Champignons machen
die Mahlzeiten nicht nur gesünder
und nahrhafter, sondern auch billiger, da die Preise für Pilze deutlich
unter denen von Fleisch liegen.
Hervorragend lässt sich „Swapignon“ bei Gerichten mit Hackfleisch
anwenden. Bei Frikadellen oder einer Bolognese ersetzt man einfach
einen Teil des Fleisches durch die
fein gehackten Champignons. Auch
Suppen und Soßen lassen sich damit variieren. Weitere Informationen
über Speisepilze finden Sie unter
www.champignonidee.de.
Zubereitung:
Pilze in sehr kleine Stücke schneiden. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne
erhitzen, die Champignons drei
Minuten darin anbraten. Mit Salz
und Pfeffer würzen. Das Hackfleisch mit den gebratenen Champignons, einem Ei und gehackten
Kräutern in einer großen Schüssel
gut verkneten. Daraus 8 Frikadellen formen. Butter in einer Pfanne
erhitzen und die Frikadellen bei
mittlerer Hitze von beiden Seiten
braun braten (ca. 30 Minuten).
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INFINITY Oktober 2013
Weinanbaugebiete
in Deutschland
Von Öchslegraden und edlen Weinen
„Mit einer Auslese" . . . so hätte
auch der Leitartikel dieser Ausgabe beginnen können. Schließlich
möchten wir Sie stets eingehend
und unterhaltsam mit Themen
und neusten Trends unterhalten.
In unserer aktuellen Ausgabe haben wir unser Leitmotiv wörtlich
genommen und für Sie eine Auslese veritabler Weinpersönlichkeiten aus den schönsten deutschen
Weinlandschaften ausgesucht. Und
Deutschland verfügt wahrhaft über
eine faszinierende und spannende
Weinkultur. Gleich zu Anfang des
Spätsommers beginnen die Winzer
mit dem Messen des Zuckergehaltes in den Trauben. Der Zucker
ist der Maßstab für die Reife, der
auch das Mostgewicht bestimmt,
das in Öchslegraden ausgedrückt
wird. Die verschiedenen Rebsorten
werden zu unterschiedlichen Zeiten
reif: der Müller-Thurgau (Rivaner) z.
B. ungefähr Ende September, der
Riesling Mitte bis Ende Oktober
oder November. Das hängt einmal
vom Wetter ab, zum anderen vom
Weinberg (Kleinklima und Bodenbeschaffenheit). Letztlich bestimmt
der Winzer, wie lange er riskieren
kann, seine Trauben am Rebstock
hängen zu lassen – je nach dem
ob er Trauben für eine Spätlese, für
eine Beeren- oder Trockenbeerenauslese ernten möchte. Eine lange
Regenperiode oder gar ein plötzlicher einsetzender Frost kann die
Ernte allerdings auch vernichten.
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FRANKEN
Franken zum Beispiel gehört zu den bodenständigsten Weinanbaugebieten Deutschlands überhaupt. Das fränkische Weinland begrenzen die Rhön im Norden, der Steigerwald im Osten, das Taubertal im Süden und der Spessart
im Westen. Auf den für diese Regionen typischen Muschelkalk- und Keuperböden gedeiht optimal der Silvaner. Er ist sozusagen das Aushängeschild fränkischer Winzerkunst. Gute Weine gedeihen vorzugsweise in den
immer gleichen Spitzenlagen. Sie werden vor allem aus den klassischen
Rebsorten erzeugt. Ganz typisch für Frankenweine ist die Flaschenform
(Boxbeutel). Ein typischer Vertreter der Frankenweine ist z.B. der Nordheimer Vögelein, Kerner Kabinett trocken. Preis zwischen 5-6,- € (0,75 l)
Von rassig bis samtig
Von lieblich bis trocken
PFALZ
Im zweitgrößten Anbaugebiet, der Pfalz, werden
vor allem die klassischen Rebsorten angebaut,
allen voran der Riesling. Doch auch die Weiß- und Grauburgunder
sind inzwischen stark im Kommen. Neben Silvaner, Müller-Thurgau,
gehören sowohl Scheurebe wie auch Gewürztraminer zum vielfältigen Weißwein-Repertoire. Die Klassiklinie der Pfalz sind die Weißburgunder. Als ausgenommener Weißburgunder mit seiner Typizität
überzeugt mit seinem Aroma von Grapefruit und schönem Duft, der
Vollmer Classic vom gleichnamigen Weingut Heinrich Vollmer. Hier
empfiehlt sich der Weißburgunder QbA, trocken, Preis ca. 5,- € (0,75 l)
Mit allen Sinnen genießen
RHEINGAU
Ein weiteres Anbaugebiet ist der Rheingau, Im Weingesetz ist er als die Nr. 9 der
insgesamt 13 Anbaugebiete für Qualitätswein in Deutschland aufgelistet.
Der Rheingau ist untrennbar mit dem Riesling verbunden. Hier wurde Riesling-Geschichte geschrieben. Bei aller Tradition aber blickt er immer nach
vorn. Damit ermöglicht er eine neue Generation von Winzern mit einer
kompromisslosen Qualitätsoffensive eine weltweite Riesling-Renaissance.
Neu im Riesling-Sortiment der Wein-Philosophie von Norbert Barth, ist der
Riesling Spätlese „S", trocken. Eine selektive Handlese vollreifer Trauben
im Spätherbst, die mit schonender Ganztraubenpressung nach einer längeren Ruhe zu einem feinen Riesling heranreifte. Preis ca. 12,- € (0,75 l)
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REINHESSEN
In Rheinhessen, dem größten deutschen Weinanbaugebiet, herrscht
ideales Weinanbauklima. Und die neue Winzergeneration weis diese hervorragenden Voraussetzungen gut zu nutzen. Ihre Lust auf Neuentdeckungen, Neugier und Unvoreingenommenheit sowie das Know how haben
eine hohe Qualität an klassischen neuen Weißweinen hervorgebracht. Ein
klassischer Rheinhessen ist der Müller-Thurgau. Dabei sorgt insbesondere
der noch junge doch sehr erfahrene Winzer Alexander Gysler für Furore.
Sein Biowein überzeugt mit seiner reinen jedoch würzigen Frucht und lebendiger Säure den Gaumen . Er ist rund ist süffig. Preis ca. 5,50 € (0,75 l)
BADEN
Das Anbaugebiet Baden ist insgesamt in neun
Bereiche aufgeteilt. Demzufolge zeichnen sich
die badischen Weine durch ihre Sortenvielfalt aus. Wobei die Burgundersorten die wichtigste Rolle spielen. Durchweg aber haben
alle badischen Weine von der Qualitätsoffensive profitiert. Sie präsentieren sich als moderne, fruchtige und gehaltvolle Erzeugnisse,
die sich vor ihren französischen Brüdern nicht verstecken müssen.
Ein klassisches Qualitätsprodukt dieser Region ist der Chardonnay.
Ein guter Chardonnay der die Weinfreunde zu begeistern weis, ist
der Chardonnay QbA, trocken, der Winzerei Kru`scher Hof. Preis ca.
7,- € (0,75 l) Das Ergebnis, ein eleganter, harmonischer Chardonnay.
WÜRTTEMBERG
Zwischen Stuttgart und Heilbronn liegt das Herz des Weinanbaugebietes . . . Württemberg. Sein Anteil an den Steillagen ist hoch.
Vielfach bewirtschaften die Winzer dort nur kleinere Gebiete, deren Erträge sie meist an die nächstgelegene Weingärtnergenossenschaft liefern. In
Württemberg ist der Weinanbau von Sortenvielfalt und dem traditionellen
Anbau roter Trauben geprägt. Ein harmonischer und neuer weicher Wein
ist die Edition Gourmet, Rivaner QbA. Seine elegante und leichte Art wurde
durch die zarten Ansätze von excotischen Aroma unterstützt. Nektarinen,
Pfirsiche und grünen Bananen runden seinen Geschmack ab. Württembergische Weingärtner-Zentralgenossenschaft eG. Preis ca. 4,- € (0,75 l)
MOSEL
Das Anbaugebiet an der Mosel gilt als die älteste
Weinregion Deutschlands. Ihr Taleinschnitt schützt
die Rebstöcke vor der Härte der Witterung. Und die für die Mosel typischen Steilhanglagen erwärmen sich bei Sonnenstrahlung rasch und geben sie des Nachts wieder ab. Hinzu kommt, dass die Wurzeln der Rebstöcke tief in den Boden eindringen können und so bestens mit Wasser
und Mineralien versorgt werden. Hiervon profitiert vor allem der Riesling,
der für die Mosel charakteristisch ist. Sein Wein leuchtet im Glas in hellem Grüngelb. Ein idealer Begleiter zu allen sommerlichen Gerichten. Villa Huesgen Riesling „by the glass" QbA trocken, Preis ca. 6,50 € (0,75 l)
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Guter Wein entsteht eben am Weinstock. Rebsorten die
gut ausreifen können, weniger Trauben pro Stock und
eine optimale Pflege sind entscheidend für einen guten
Wein. Denn aus minderwertigem Most kann niemals ein
edler Tropfen entstehen. Da kann sich der Winzer noch
so große Mühe geben, bei der Vinifizierung lässt sich
ein Produkt höchstens noch etwas (mani)-„polieren",
nicht jedoch gänzlich verändern. Na dann, zum Wohl!
WEISSWEINSORTEN: Chardonnay, diese Rebsorte gibt
es quasi überall, wo Wein angebaut wird. Ihren Ursprung
haben die beliebten Trauben jedoch in Frankreich, wo
nach wie vor einige der besten Chardonnays erzeugt
werden. Guter Chardonnay schmeckt rassig-würzig. Der
Trend zum Reifen in Holzfässern geht zurück.
Grauburgunder (Pinot Grigio), Weine dieser Rebsorte
kommen vor allem aus Deutschland und Italien. Sie sind
als so genannte Terrassenweine besonders im Sommer
beliebt. Während die deutschen Varianten zumeist würzig
im Geschmack sind, sind leider viele Italiener wenig ausdrucksstark (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel).
Riesling, immer noch ist er die variantenreichste Sorte der
Welt: Vor allem trockene und halbtrockene Rieslinge sind
bei Kennern wegen ihres eleganten Säurespiegels beliebt.
Spitzengewächse findet man z. B. an der Mosel und im Elsass.
Sauvignon Blanc, auch diese Rebsorte ist in Frankreich
zu Hause, wird aber mittlerweile vor allem in Übersee
geschätzt. Aus Chile, Kalifornien und Südafrika kommen
zahlreiche Sauvignon Blancs, die allen schmecken, die
einen kräftigen, würzigen Weißen mögen.
ROTWEINSORTEN: Cabernet Sauvignon, Einige der besten Rotweine (z. B. aus Frankreich und Australien) sind aus
dieser Traube gekeltert. Ein junger Cabernet kann allerdings
eckig und gerbstoffbetont sein. Also besser zu älteren Tropfen greifen. Oft wunderbar: Cabernet-Merlot-Kombinationen.
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Merlot, Südfrankreich und Übersee sind Heimat vieler
Merlotweine. Hier gedeihen die Trauben mit den fülligen
Fruchtaromen besonders gut. Merlots wird man in Zukunft
noch häufiger in den Marktregalen finden. Sie liegen im Trend!
Spätburgunder (Pinot Noir), Bekannteste Vertreter sind
die Burgunderweine. Die Pinot Noir Trauben gedeihen
am besten in kühleren Gegenden wie Zentralfrankreich,
Deutschland oder Neuseeland. Herrlich: die Frucht- und
Gewürzaromen.
Tempranillo, Ein temperamentvoller Spanier! Tatsächlich ist die Traube außerhalb Spaniens kaum bekannt.
Eigentlich verwunderlich, denn diese Rebsorte bringt
hervorragende tiefdunkle, würzige Weine hervor – z. B.
aus dem Rioja-Gebiet.
Sangiovese, Sangiovese ist die meist angebaute Rotweinrebe Italiens. Der berühmte Chianti besteht zu 90 %
daraus. Aber auch die Kalifornier und Australier haben ihr
Potenzial entdeckt und machen daraus erfolgreiche Weine.
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Die Gründer von heute, sind die Unternehmer von morgen
12. Gründerpreisverleihung in der Hamburger Fischauktionshalle
Unsere Wirtschaft braucht frischen
Wind, braucht Gründer mit Mut und
neuen Ideen. Ohne diese stünde
sie schnell hinten an. Mit einen Satz
gesagt, konkurrenzlos ins Abseits
gedrängt. Zum Glück aber gibt es
immer noch Jungunternehmer die
den Schritt in die Selbstständigkeit
wagen und das sogar mit großem
Erfolg wie jetzt die 12. Gründerpreisverleihung wieder einmal zeigt. Ein
wahrlich trifftiger Grund für die Initiatoren des Gründerpreises, Firmen,
Betriebe sowie Unternehmen für vorbildhafte Leistungen bei der Entwicklung von innovativen und tragfähigen
Geschäftsideen, beim Aufbau neuer
Unternehmen sowie für das Lebenswerk mit dem Gründerpreis zu ehren.
Mit einleitenden Worten durch den Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse, Dr. Harald Vogelsang, wurde
die 12. Gründerpreisverleihung eröffnet. Im Anschluß daran übernahm Vanessa Seifert, Redakteurin des Hamburger Abendblattes die Moderation.
Der Deutsche Gründerpreis
ist
die bedeutendste Auszeichnung
für herausragende Unternehmer in
Deutschland, der in Kooperation mit
der Hamburger Sparkasse, der Handels- und Handwerkskammer, dem
Hamburger Abendblatt sowie Studio
Hamburg in drei Kategorien verge-
v.l.n.r. Vanessa Seifert, Tim Mälzer, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Lars Haider,
Patrick Rüther, Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse Dr. Harald Vogelsang,
Markus Linnenberg, Martin Thiele, Arne Weber, Fritz Horst Melsheimer Präses der Handelskammer
ben wird: Erfolgreichste Existenzgründung, Aufsteiger und Lebenswerk.
Ausgezeichnet in diesen Kategorien
wurden in diesem Jahr, bei der rund
600 Gäste aus Politik, Wirtschaft und
Gesellschaft anwesend waren: Patrick Rüther und Tim Mälzer in der
Kategorie Aufsteiger 2013. Die Laudatio auf die beiden Aufsteiger hielt
der Chefredakteur des Hamburger
Abendblattes Lars Haider. Die Laudatio auf die erfolgreichsten Existenzgründer Martin Thiele und Markus
Patrick Rüther und Tim Mälzer, zwei strahlende
Preisträger der 12. Gründerpreisverleichung
HM Verlagsgesellschaft Ltd.
Hauptstraße 22a, 25469 Halstenbek
oder info@hm-infinity.de
Wir suchen: Medienberater (m/w)
für den Anzeigenverkauf im Außendienst
für die Region Hamburg/West
Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, die Freiheit selbständigen
Arbeitens sowie ein attraktives und transparentes Provisionssystem.Wenn wir Ihr Interesse
geweckt haben, dann senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu.
Linnenberg, hielt der Präses der Handelskammer, Fritz Horst Melsheimer,
Des weiteren wurde mit dem Gründerpreis für sein Lebenswerk geehrt,
der Hamburger Bauunternehmer
Arne Weber. Inhaber der Baufirma
HC Hagemann. Er prägt maßgebend
Hamburgs Süden und hat eine enge
Bindung zu Helgoland. Die Laudatio
auf sein Lebenswerk hielt Hamburgs
Erster Bürgermeister Olaf Scholz.
INFINITY Oktober 2013
13
GRAND PRIX
MEETING 2013
GROSSER PREIS VON DEUTSCHLAND
11. - 13. Oktober 2013
Internationales Flair auf der Trabrennbahn Hamburg Bahrenfeld
Das letzte große Hamburger Sportereignis in diesem Jahr steht vor Tür
Jahreshöhepunkt auf der Hamburger
Trabrennbahn in Bahrenfeld: vom 11.
bis zum 13. Oktober weht internationales Flair über die hochmoderne Piste.
Der Auftaktrenntag am Freitag steht
unter dem Motto: „Traben wie Gott in
Frankreich.“ Sechs Rennen der neun
Prüfungen werden ab 17 Uhr live nach
Frankreich übertragen: Kulinarisch warten auf die Besucher Käse, Baguette
und Rotwein; zu gewinnen gibt es
zwei hochwertige Reisen nach Paris.
Mit allen Stars der Szene geht es am
„Familienrenntag“ tags drauf weiter.
Wenn um 14.30 Uhr das erste von acht
Rennen gestartet wird, läuft bereits
das Gratis-Kinderprogamm mit Eis
bis zum Abwinken, Ponyreiten, Minitraberfahren und weiteren Aktionen wie
einer professionellen Zirkusschule in
der Sulky-Lounge. Der Flitzi-Kinderclub
mit fachlicher Betreuung ist gar an
allen drei Grand Prix-Tagen geöffnet.
Vor der großen Jährlingsauktion am
Sonnabend wird der „Preis des Winterfavoriten“ entschieden. Dieses bedeutende internationale 2-JährigenRennen gewann Peter Pan Diamant
2011. Der Hengst könnte einer der
Stars am abschließenden Grand Prix-
Tag sein, denn als nunmehr 4-jähriges
Pferd ist er bereit für den „Grand Prix“.
Ein bewährtes Moderatorenteam erläutert für Neueinsteiger an allen Tagen den
Kitzel des Pferdewettens in anschaulicher Weise mittels eines überdimensionalen Wettscheins und wird selbst
Wetten für einen guten Zweck platzieren. Am Sonntag ist Hamburg-Bahrenfeld der Nabel der Traberwelt, wenn der
Löwenanteil der mehr als insgesamt
500.000 EUR Preisgelder verteilt wird.
Allein 200.000 EUR gibt es im „Großen
Preis von Deutschland“ zu gewinnen.
Für das „Europa-Derby der 4-Jährigen“
erwartet man Stars aus vielen Ländern,
ein besonderer Farbtupfer: der Russe
Betterthancheckers. Die Siegerehrung
wird von Miss Germany vorgenommen
– einen passenderen Schmuck kann
man sich für den Sieger im „Deutschland Grand Prix“ nicht vorstellen.
Die besten Franzosen sind im „Grand
Prix d’Hambourg“ engagiert. Einen packenderen Endkampf als den in diesem Rennen im Vorjahr hatte man lange nicht gesehen. Die besten Sprinter
Europas treten im „Hamburg-Cup“ an.
Doch für die 14 € Eintritt am Sonntag
Das dreitägige Grand Prix Meeting im
Oktober gilt als der Jahreshöhepunkt
(Beginn: 14 Uhr) werden nicht nur zehn
grandios besetzte Rennen geboten,
sondern auch Kaffee und Kuchen gratis (bis 16 Uhr)! Darüber hinaus lassen
sich ein Ford Fiesta und ein Citroen
DS5 inklusive Versicherung für ein
ganzes Jahr gewinnen! Eintrittskarten
für die gesamte Familie sind ebenfalls
im Angebot: Da ist der Sonntag schon
für 19 € zu erleben, am Familientag
können Eltern und Kinder schon für 12
€ auf die Bahn kommen. Ein besonderes Sportereignis als bezahlbares
Freizeit-Event – das Grand Prix Meeting
vom 11. bis zum 13. Oktober auf der
Trabrennbahn Hamburg Bahrenfeld!
Infos unter www.trabhamburg.de
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INFINITY Oktober 2013
Ein Dorf am Hafen
Schlemmen auf Portugiesisch
Nur wenige Schritte von den Landungsbrücken entfernt
auf der gegenüberliegenden Straßenseite, ist vor vielen Jahren ein eigenes kleines Dorf entstanden … das
hinlänglich als Portugiesenviertel bekannt ist. Hinter der
zur rechten Seite liegenden Häuserfront ist im Laufe der
Jahrzehnte eines der faszinierendsten Viertel der Hansestadt entstanden, das Hamburg eine Vielzahl an portugiesischen Restaurants, Cafés, Ateliers, Galerien und
vieles mehr rund um die Ditmar-Koel-Straße beschert
und gleichzeitig für mediterranes Flair sorgt. Somit bleibt
einem manchmal nur die Qual der Wahl. Wer dieser Gegend noch niemals einen Besuch gewidmet hat, vermag
kaum zu glauben, welch Leben hier schon am Tag pulsiert.
Das Vorhandensein zahlreicher „Hafenkneipen“ gab dem heutigen
Portugiesenviertel in den 1950er und 1960er Jahren daher auch
den Namen „Die Küste“
Besonders im Sommer kann man hier laue Sommerabende verbringen. Dann stehen sämtliche Bürgersteige
voller Tische und Stühle, die bis zum letzten Platz mit
Gästen besetzt sind, und die es sich in den ruhigen Seitenstraßen gemütlich gemacht haben und ihr Essen genießen. Meist sind es Fischgerichte, dafür ist Portugal be-
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kannt. Gegrillter frischer Fisch, Paella, Tapas oder auch
nur ein Galão - Milchkaffee. Rund 25 portugiesische Restaurants, Kneipen und Imbisse locken mit südländischer
Gastfreundschaft und kulinarischen Leckerbissen. Flair
wie man ihn sonst nur vom Süden her kennt . . . Sommer,
Sonne, Hafen, Urlauber, gutes Essen ein Glas Wein oder
auch nur ein original portugiesisches Bier. Hier lässt es
sich gut aushalten, die Zeit vergeht wie im Fluge.
Das Kleine Dorf, das hauptsächlich von Portugiesen bewohnt wird, birgt demzufolge auch viele Lebensmittelgeschäfte mit portugiesischen Spezialitäten. Kein Wunder,
dass sich hier gerne Portugiesen niederlassen. Inzwischen
sind sie sogar zur größten portugiesischen Community in
Deutschland gewachsen. Die beste Möglichkeit, das Portugiesenviertel zu erreichen, ist die U-Bahn (U3) oder S-Bahn
(S1/S3) Station Landungsbrücken oder U-Bahn (U3)-Station Baumwall zu nehmen. da es auf Grund von Touristenströme meist ohnehin schon zu Parkproblemen führt.
Wer dennoch nicht auf sein Auto verzichten kann, muss
schon mal einige Runden mit seinem Fahrzeug drehen,
um einen Parkplatz in der Nähe des Quartiers zu finden.
Zum Abschluss noch einen kleinen Tipp: Da sich die
portugiesische Küche erheblich von der spanischen
oder italienischen unterscheidet, hilft häufig ein diskreter Blick auf die Teller der benachbarten Gäste, bevor
man etwas bestellt, Zudem sollte man wissen, dass die
portugiesische Küche eher etwas für Fischliebhaber ist,
auch wenn es natürlich auch Fleischgerichte gibt … Felicidades e bom apetite oder einfach nur Saúde.
Die Architektur des Viertels wird durch Bauten der Gründerzeit
und aus der Jahrhundertwende dominiert. Die Ditmar-Koel-Straße,
benannt nach einem Hamburger Bürgermeister aus der Zeit der
Renaissance, ist die Hauptstraße des Portugiesenviertels
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INFINITY Oktober 2013
Ein SCHIFFSBUG
mitten in der Stadt
2.800 Fenster sorgen für jede Menge
Durchblick und Weitblick
Eines der bedeutendsten und markantesten Bauwerke Hamburgs, ist das historische Chilehaus.
Der Gebäudekomplex, der sich von der südlichen Hamburger Altstadt in unmittelbarer
Nachbarschaft zur Speicherstadt zwischen der Steinstraße, dem Meßberg und
dem Sprinkenhof erstreckt, entstand
zwischen 1922-24, unter der Leitung
des damaligen Oberbaudirektors
Fritz Schumacher. Der Entwurf
dieses markanten Baudenkmals
entstammt jedoch der Feder
des Architekten Fritz Höger, der sich zuvor schon
durch seine Bauten an
der Mönckebergstraße - Rappolt- und
Klöpperhaus
einen Namen
gemacht
hatte.
INFINITY Oktober 2013
Seine Namensgebung verdankt das ehemalige Kontorhaus dem Reeder Henry B. Sloman. Da es in Hamburg üblich war Kontorhäuser einen Namen zu geben,
entschied sich sein Bauherr für „Chilehaus". Eine Erinnerung an seine 32-jährige Tätigkeit in Südamerika.
Schon in den Jahren zuvor hatte die Reederei Rob. M.
Sloman ihr 1908–1910 erbautes Kontorhaus am Baumwall nach seinem Bauherrn, Slomanhaus benannt.
Der für damalige Verhältnisse gigantische Gebäudekomplex, gilt heute als eines der bedeutendsten Bauwerke des Expressionismus. Eine Besonderheit der
Bauweise war der damals neue Stahlbetonskelettbau,
der es ermöglicht, die Innenwände bei Bedarf immer
wieder zu verschieben.
Um die damals vom Bauherren gewünschte Gesamtfläche zu erhalten, musste das Chilehaus mindestens
neun bis zehn Stockwerke hoch werden. Um den massigen Gesamteindruck dieses „Hochhauses“ abzumildern entschied sich Höger bei den oberen Stockwerken für eine Staffelgeschoss-Ausführung. Baubeginn
war der 14. Mai 1922. Die Übergabe an den Bauherrn
erfolgte im Februar 1924. Während der Bauphase werden die Planungen immer weiter verfeinert. Ebenso
wird die für das Chilehaus charakteristische Spitze
immer wieder umgeplant.
Kunst am Bau
In einem nachgelassenen Aufsatz wird von 17 Senatsanträgen zum Bau berichtet. Zunächst fanden
Högers Entwürfe weder beim Bauherrn noch bei der
Fassadenkommission wenig Gefallen, da diesen der
monumentale Bau mit etwa 2.800 gleichen Fenstern
zu langweilig und monoton erschien. Zur Auflockerung
der Dachkonstruktion erarbeitete Höger als neue Lösung Staffelgeschosse, die dem Bauherrn dann wiederum als zu neumodisch erschienen.
Die Gesamt-Baukosten wurden bedingt durch die Inflation sowie die anschließende Währungsumstellung bei
der Fertigstellung 1924, auf rund 10 Millionen Reichsmark geschätzt. Inzwischen gibt es sogar Bestrebungen, das Kontorhausviertel samt Speicherstadt von
der UNESCO zum Weltkulturerbe erklären zu lassen.
Heute zählt der Monumentalbau im Hamburger Kontorhausviertel zu einem der sehenswertesten Gebäude der Hansestadt. Seine besondere Architektur lockt
nicht nur tausende Touristen jährlich an, inzwischen
haben sich auch zahlreiche Geschäfte sowie angesagte Restaurants hier niedergelassen. Zudem ist das
inzwischen denkmalgeschützte Gebäude gleichzeitig
einer der modernsten Bürokomplexe Hamburgs. Es
besticht durch seinen einzigartigen Charme: denn die
hellen High-Tech-Büros bilden einen reizvollen Kontrast zur prächtigen Fassade des historischen Baudenkmals. Es ist zugleich eines der imposantesten
Gebäude im Hamburg, dessen spitz zulaufender Giebel wie ein Schiffsbug anmutet.
Innenhof – der Blick nach oben
Ein markanter Innenhof zeichnet das Chilehaus ebenfalls aus
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INFINITY Oktober 2013
Mit Zwiebelblüher eine bunte
Blütenpracht zaubern
Am liebsten soll es an allen Ecken
und Enden blühen, denn Nichts
sorgt für mehr Feeling als frische
Blumen in herrlich bunten Farben.
Die eigenen vier Wände verwandelt man am besten mit vielen verschiedenen Zwiebelblüher in eine
idyllische Oase.
Wenn in den eigenen vier Wänden
ein besonderes Ambiente entstehen soll, braucht man dafür nicht
mehr als einige Vasen, Gläser oder
Tassen sowie einen Arm voll herrlich bunter Zwiebelblüher.
Am besten eignen sich Zwiebelblüher wie Dahlien, Lilien oder Gladiolen. Es gibt sie in unzähligen
Farben und Variationen. Sie sind
pflegeleicht und lange haltbar –
die besten Voraussetzungen für ein
langanhaltendes Wohlfühlfeeling.
Die verschiedenen Blüten arrangiert man wild gemixt in Gefäßen
unterschiedlicher Größe. Hier eine
hohe Vase mit langstieligen Gladiolen und Lilien, dort ein Gläschen
mit kurz geschnittenen Dahlien
kombiniert mit einem prachtvollen
Allium-Blütenball. Schon wenige
solche charmante Arrangements
verleihen jedem Raum eine relaxte
Atmosphäre. Platz gibt es für diese
farbenfrohen Zwiebelblüher in der
kleinsten Ecke.
Die mit Blumen gefüllten Vasen
müssen nicht zwingend auf Tisch
oder Fensterbank stehen. Dort, wo
man sie am wenigsten vermutet
– auf einer Bank im Flur oder auf
der untersten Stufe einer Treppe –
entfalten sie ihren besonderen Reiz
und Charme.
Zu beachten gibt es bei den unkomplizierten Blüten eigentlich nur
eins: Stellt man Schnittblumen in
der Regel in lauwarmes Wasser, so
mögen es Zwiebelblüher lieber kalt.
Viele Tipps und Tricks und weitere
Informationen zu Zwiebelblühern
findet man unter www.tollwasblumenmachen.de und auf Facebook
unter wasblumenmachen. Man
sollte zudem auf den Wasserstand
in der Vase achten. Eine tägliche
Erfrischung mit kühlem Wasser gefällt den blättrigen Naturschönheiten genauso wie uns Menschen.
Gesund, robust
und winterhart
Bei den XXL-Pflanzen handelt
es sich nicht nur um sehr
große, sondern auch um gesunde und robuste, gut durchwurzelte, winterharte Pflanzen,
die von Beginn an im Topf kultiviert wurden. Im Unterschied
zur Ballenware können diese
Pflanzen im 15- oder 35-LiterContainer einfach und sauber transportiert und jederzeit
gepflanzt werden. Detaillierte
Informationen über das gesamte Sortiment sowie Händleradressen in ganz Deutschland stehen unter www.
xxl-pflanzen.de im Internet.
INFINITY Oktober 2013
KurzVorDerRente
möchte mit ihren
originellen Texten
und frischer Musik
Schwung in die
deutsche Musiklandschaft bringen
Appen musiziert „ON TOUR“
Musikfest in Moorrege zugunsten
schwerstkranker Kinder
Wer an die Gemeinde Appen denkt, dem kommen zunächst unweigerlich die vielen Benefizveranstaltungen
„Appen musiziert" in den Sinn. Wen wundert es? Denn
mittlerweile ist diese beispiellose Benefizveranstaltung
die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 stets für
schwerstkranke Kinder einsetzt, zu einer festen Institution erwachsen. Seit dieser Zeit konnte „Appen musiziert"
mit ihren Spendengeldern vielen Einrichtungen und deren Arbeit finanziell unterstützen.
BeatShock ist eine
Pop-Funk-Jazz-Band,
die verschiedene
Musikstile wie Pop,
Funk und Jazz mit
Elementen aus Reggae, Latin, Rock und
elektronischer Musik
kombiniert.
Auf fast ein viertel Jahrhundert kann diese Institution
bald zurückblicken, wird ihrer Arbeit aber nie müde. Das
Gegenteil ist der Fall. Seit nunmehr 5 Jahren hat „Appen
musiziert", einen Ableger bekommen: „Appen musiziert
ON TOUR". Zwei die sich gut kennen, Rolf Heidenberger
Initiator von "Appen musiziert" und Wolfgang Harder der
mit seiner eigenen „Appen musiziert ON TOUR" in Moorrege. die Arbeit von Heidenberger in den vergangenen
Jahren mit einer Regelmäßig unterstützt und verstärkt.
Noch ist der Ableger zwar etwas klein, doch konnten
bislang schon über 100.000 Euro für schwerstkranke
Kinder gesammelt und an die Kinderkrebsstation des
UKE in Hamburg, dem Kinderkrankenhaus in Schwerin
und vielen seelisch und körperlich schwerkranken Kindern, die in Schleswig-Holstein zuhause gepflegt und
betreut werden, überreicht werden. Jetzt ist es wieder
soweit, „Appen musiziert geht am Samstag, 26. Oktober 2013, ab 19 Uhr ON TOUR". Wo?. In der Mehrzweckhalle „An´n Himmelsbarg“ in Moorrege findet das
5. Musikfest von „Appen musiziert – ON TOUR“ statt.
Mit dabei sind KurzVorDerRente (Musiker der Band
"Just For Fun" - Popsongs mit deutschen Texten – Z.Z:
auf Platz 2 der NDR 1 Hörer-Hitparade) – PFEFFER
(RockPsychoSwingPunkBilly) – JAN PAPE BAND (Deutscher Britrock) – BeatShock (Disco-Funk / Jazz-Rock
– Platz 3 beim NDR Schleswig-Holstein Hammer 2013)
– KellerChaos (Rock / Poprock / Deutschrock) – LANDROCK Dithmarschen (Platt- & Landrock) und „HELENE
PLASCHKE“ (Comedy vom Feinsten).
Alle Musiker und Künstler treten kostenfrei auf. Die Eintrittskarten haben dabei übrigens einen dreifachen Nut-
Digitaldruck
sw/color
Kopien
sw/color
19
"Landrock" aus
Dithmarschen handgemachte
Musik rund um
das Landleben
zen. Zum einen sind sie Garantie für einen partyreichen
Abend. Zum anderen kommen die Gelder kranken Kindern zugute. Und last not least gelten sie als Lose. Die
Hauptpreise sind zwei Kurzreisen für zwei Personen ins
schwedische Göteborg (Kiel-Göteborg-Kiel) plus zwei
Übernachtungen an Bord, gesponsert von der Fährgesellschaft Stena Line in Kiel.
Der Eintritt kostet 12 €. Eintrittskarten erhältlich im EDEKAMarkt Ermeling Uetersen, beim JUST FOR FUN Fanclub
Tornesch, Café Monroe Uetersen, Theaterkasse Moorrege, Glimmstengel Wedel, Uetersener Nachrichten (Pressehaus) Uetersen, Elektro Kryza Appen, Appen musiziert
rolf.heidenberger@t-online.de, Appen musiziert ON TOUR
amot@burningout.de sowie ggf. Restkarten an der Abendkasse! Das nächste große „Appen musiziert“-Fest findet
übrigens im April 2014 statt. Schon jetzt sind viele bekannte Musiker im Gespräch. Man darf gespannt sein.
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20 INFINITY Oktober 2013
Chatroom kontra Mobbing
Hilfe für Kinder und Jugendliche
Mobbing ist die Art von Gewalt, die an Schulen immer häufiger vorkommt und die Atmosphäre in der gesamten Klasse
vergiftet. Daher gibt es jetzt für Schülerinnen und Schüler
die mit Mobbing konfrontiert sind, ab sofort jeden Donnerstag einen Live-Chat, in dem sie sich mit Experten und mit
Gleichaltrigen austauschen können.
Im Chat der Site mobbing-schluss-damit.de loggen sich
die Kinder mit selbst gewählten Nicknames ein und bleiben so anonym. Der Chat öffnet jeden Donnerstag um 17
Uhr. Währenddessen stehen den Jugendlichen zwei Stunden lang ein Experte oder eine Expertin zur Verfügung,
um Fragen zu beantworten, Ratschläge zu geben und in
akuten Notsituationen Wege aus der Krise zu weisen. Zum
Expertenteam gehören Ute Winterberg, Brigitte Seifert und
Walter Taglieber, die als Lehrer bzw. Sozialpädagogen
langjährige Erfahrung in der Behandlung von Mobbingfällen und in der Mobbingprävention haben.
Anbieter des Chats ist
„Mobbing - Schluss damit!“,
herausgegeben vom „sowieso Pressebüro" in Berlin.
Auf der Website, die von „Ein
Netz für Kinder“ gefördert
wird, können bereits jetzt
Kinder und Jugendliche
von eigenen Erfahrungen
Foto: iStock/akz-o
berichten und die Berichte anderer kommentieren.
Betroffene tun sich schwer darüber zu
sprechen, sie schämen oder fürchten Zudem finden sie auf der
sich vor den Folgen aus der Gruppe Seite Informationen über
Mobbing und Cybermobbing, Berichte über geglückte Aktionen, aufmunternde MutMach-Sprüche und Videos, die sich dem Thema widmen.
Auch Eltern und Lehrer werden auf dieser Seite angesprochen.
Der Anti-Mobbing-Chat findet in einem eigenen Chatroom innerhalb der Seitenstark-Kinder-Chats statt. Seitenstark-Chats sind kosten- und werbefrei und ein Projekt
der Universität Leipzig und der AG vernetzter Kinderseiten
„Seitenstark“. Hier geht es direkt zum Chat: http://mobbing-schluss-damit.de/anti-mobbing-chat. Nähere Informationen auch unter: E-Mail: msd@sowieso.de
Inh. Eggerstedt
Bau- und Möbeltischlerei
CNC-Bearbeitung
Tischlerarbeiten aller Art
Achter de Weiden 10/22, Schenefeld, Tel. 040/830 96 76, Fax 83 93 26 17
Mobil 0171/423 49 81, E-mail: info@tischlerei-ballhausen.de
Übung macht den
guten Fahrer
Mit Leichtautos sammeln Fahranfänger schon mit
16 Jahren Erfahrung im Straßenverkehr
Ein Führerschein der Klasse AM reicht aus, um die pfiffigen
Leichtautos zu fahren.
Schulterblick, Blinker setzen, noch ein Blick zurück,
einordnen, sich dem fließenden Verkehr anpassen
- irgendwann beherrschen Autofahrer all das völlig
automatisch. Übung macht schließlich den Meister.
Wenn es darum geht, Routine zu entwickeln, können
sogenannte Microcars eine wertvolle Hilfe sein. Seit
Januar 2013 dürfen die pfiffigen Leichtautos eigenständig von allen ab 16 Jahren gefahren werden, die
einen Führerschein der Klasse AM besitzen. Die Fahrzeuge dürfen zudem mit allen Zweirad-Führerscheinen und dem Traktorführerschein gelenkt werden.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist es Jugendlichen sogar erlaubt, sich schon mit 15 Jahren
an das Steuer der flotten Wagen zu setzen. Sie sind
bestens geeignet, um beispielsweise schnell mal
zwei Kisten Wasser aus dem Getränkemarkt zu holen. Sie lassen sich auch gut für kurze Wege nutzen,
gerade so, wie es in Amerika häufig mit den flotten
"Golfcars" gemacht wird. Außerdem können die jungen Leute mit den Microcars unabhängig von den
Eltern und von öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Ausbildungsplatz oder auch die Schule erreichen - was
gerade in ländlichen Regionen oder am Stadtrand
eine große Erleichterung sein kann.
Die Höchstgeschwindigkeit eines Microcars darf 45
km/h nicht übersteigen. Leicht-Kraftfahrzeuge sind
heute schon günstig zu haben: Das Leichtauto "IXO
Urban" zum Beispiel gibt es schon ab 9.990 €. Es
saust komfortabel durch den Stadtverkehr und passt
auch in kleinste Parklücken. Trotzdem bietet der Wagen erstaunlich viel Stauraum. Ein Familienmitglied
samt Gepäck zum Bahnhof oder zum Flugplatz zu
bringen, ist mit den Wagen ohne großen Aufwand
möglich. Informationen unter www.16mobil.de.
INFINITY Oktober 2013
Eine Kopfbedeckung krönt
jedes Outfit
Hüte, Mützen und Flatcaps
erleben derzeit bei prominenten Stil-Ikonen und im
Straßenbild einen wahren
Hype. Ihre Träger verleihen
ihrer modischen Individualität unkompliziert und unübersehbar Ausdruck und
erfahren dank bewährter
oder innovativer Materialien gleichzeitig behaglichen
Schutz vor Wind, Kälte und
Nässe – die perfekte Vereinigung von Stil und Funktion, der
Gute-Laune-Faktor nicht nur an Bad-Hair-Days. Eng anliegende Beanie, schmeichelnde Baske, oversized Slough oder
die lieb gewonnene Pudelmütze: erlaubt ist, was gefällt. Die
Bommel aus Fuchspelz, Webpelz oder Wolle sind noch größer
geworden. Am schönsten ist die Mütze mit dem passenden
Schal oder Loop. Cool sind Fliegermützen aus Kanin oder Webpelz – hoffentlich wird der Winter
kalt. Der modische Siegeszug
der
Schiebermützen,
neudeutsch „Flatcaps“, geht weiter.
Einst Symbol der Arbeiterklasse,
heute Fashion-Statement der
Selbstbewussten, sind sie das
perfekte Accessoire für den Casual-Look. Man sieht viele klare
Farben neben Schwarz, Grau,
Natur, der Blaupalette und der
Trendfarbe Bordeaux.
21
Teure Markenmode,
günstig wie nie!
Die Hamburger Dmoch Collection, ehemals Pelzschloss Dmoch, hat zum Räumungsverkauf gerufen und erlebt einen Ansturm wie zu den besten
Zeiten. Besonders gefragt ist feine Designermode in Leder, Lammfell, Stoff und Pelz: vor allem
auch als Wender. Alles zu echten SchnäppchenPreisen, jetzt um 40, 50, vielfach sogar 70 Prozent reduziert. Aktuell noch über 1.800 Teile für
Sie und Ihn zur Auswahl bei Dmoch.
Einmalig: Hamburgs Dmoch Collection, nur
Isebekstraße 14, 22769 Hamburg (Altona). Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. - 14 Uhr,
Infos erhalten Sie am Telefon 040/85 72 41
22 INFINITY Oktober 2013
Lachen macht fit
Lachen hat viele positive Effekte:
Es führt zu einer tieferen Atmung,
so dass die Körperzellen mit
mehr Sauerstoff versorgt werden.
Die Durchblutung wird gesteigert, das Herz-Kreislauf-System
gekräftigt, der Blutdruck gesenkt.
Klarer Kopf und gute Laune
Von der Kunst, der dunklen Jahreszeit
mit einem Lächeln zu begegnen
Vielen Menschen schlägt die dunkle
Jahreszeit aufs Gemüt. Ihnen macht
es psychisch und oft auch körperlich zu schaffen, dass die Sonne
später auf- und früher untergeht.
Kein Wunder, regt Licht doch die
Produktion von Glückshormonen
an und lässt uns sowohl körperlich als auch geistig aktiver sein.
Lachen ist wie ein
Lichtschalter im Kopf
In Gesellschaft lacht es sich am
besten, und das Lachen kann
man sogar trainieren
Die Produktion von Stresshormonen wird gedrosselt, gleichzeitig
kommt es zu einer vermehrten
Ausschüttung von Glückshormonen. Auch das Immunsystem
profitiert: Im Blut von Menschen,
die vorher viel gelacht hatten,
wurden mehr Abwehrstoffe gemessen. Das kann vor Infekten
schützen und möglicherweise
sogar das Tumorrisiko senken.
Vital durch den
Herbst
Doch es gibt eine Art inneren Lichtschalter, mit dessen Hilfe man der
Winterzeit gut gelaunt entgegensehen
kann: Wer viel lacht, hebt die eigene
Stimmung und die seiner Mitmenschen. Doch das ist noch lange nicht
alles. Forscher haben eine ganze Reihe von positiven Effekten des Lachens
nachgewiesen. Als nebenwirkungsfreie Medizin für Körper und Psyche ist
das Lachen eines der Grundbedürfnisse des Menschen, es verringert die
Schmerzwahrnehmung, kann schwierige Situationen entspannen und Menschen über kulturelle Grenzen hinweg
verbinden. Kinder lachen rund 400
Mal am Tag, Erwachsene nur noch
15 Mal - wohl auch deshalb haben
Erwachsene viel stärker unter Verstimmungen in der dunklen Jahreszeit zu
leiden als Kinder. In Gesellschaft lacht
es sich am besten, und das Lachen
kann man sogar trainieren. Nicht ohne
Grund werden in einigen Rehakliniken
und Senioreneinrichtungen Lachkurse
angeboten. Dabei hebt Lachen nicht
nur die Stimmung, sondern fördert
auch die kognitive Leistungsfähigkeit, denn mit einer gesunden Seele
kann der Geist viel besser arbeiten.
Neben dem Lachen weist die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. auf eine
weitere Unterstützung fürs Gemüt hin:
Die beiden Vitalpilze Hericium und
Cordyceps können mit ihren natürlichen Inhaltsstoffen nebenwirkungsfrei eine positive Stimmung unterstützen und die Fitness der grauen
Zellen fördern. Die tonisierenden Effekte werden der Website www.vitalpilze.de zufolge schon seit Jahrhunderten geschätzt. Heute bewähren
sich die in Extrakt- oder Pulverform
angebotenen Vitalpilze auch zur Verbesserung der Stressresistenz und
der seelischen Ausgeglichenheit.
Die Tage werden wieder kürzer, die Sonne scheint weniger und langsam
hält der Herbst Einzug. Viele Menschen fühlen sich öfter müde und manchmal scheint alles zu viel. Die Leistungsfähigkeit lässt nach. Nicht nur ältere
Menschen leiden jetzt unter Antriebslosigkeit oder sind anfälliger für Infekte. Die Ursache könnte ein Mangel an Ubiquinol sein. Dieser körpereigene
Vitalstoff ist für uns unverzichtbar. Es ist in jeder menschlichen Zelle vorhanden und verantwortlich für mehr als 95% unserer Körperenergie. Damit
sorgt es für einen gesunden, aktiven und leistungsfähigen Organismus.
Ubiquinol ist die aktive Form von Coenzym Q10, das vielen Verbrauchern
schon gut bekannt ist. Im Gegensatz zu Coenzym Q10 muss es im Körper
nicht erst umgewandelt werden, sondern steht den Organen direkt zur
Verfügung. Außerdem wirkt es als starkes Antioxidans, das die Zellalterung
verzögert. Im Normalfall kann unser Körper Ubiquinol selbst herstellen und
in geringen Mengen auch mit der Nahrung aufnehmen. Mit zunehmendem Alter und beschleunigt durch Einflüsse wie Stress, Krankheiten oder
ungesunde Lebensweise, nimmt diese Fähigkeit ab. Die Folge: Es kommt
zu Mangelerscheinungen. Der Körper altert schneller, die Immunabwehr
sinkt, Leistungsfähigkeit und Ausdauer nehmen ab. Glücklicherweise lässt
sich vorbeugen: Ubiquinol steht als Nahrungsergänzung zur Verfügung, es
wird auf natürlichem Weg über Hefefermentation gewonnen. Durch eine
tägliche Einnahme können Defizite schneller ausgeglichen werden.
INFINITY Oktober 2013
SOS-Tipps für den Alltag
Kleine Blessuren richtig versorgen
Eine Unachtsamkeit beim Gemüseschneiden oder Bügeln
und schon ist es passiert: Der Finger blutet, der Arm ist rot und
verbrannt. Kleine Zwischenfälle wie diese sind im Alltag keine
Seltenheit. Umso besser, wenn man weiß, was dann zu tun ist!
Verbrennungen Bei Verbrennungen die Haut sofort für ca. zehn
Minuten unter kaltes Leitungswasser halten oder mit feuchten Umschlägen kühlen. Brandsalben nur bei oberflächlichen
Verbrennungen auftragen, sonst
droht eine Infektion. Finger weg
von Hausmitteln wie Butter oder
Mehl: Sie führen zu Hitzestau und
verunreinigen die Wunde. Brandblasen nie aufstechen!
Bei sehr großen Verbrennungen gilt: Ab zum Arzt und nicht
selbst kühlen! Der Körper verliert sonst zu viel Wärme.
Schnittwunden Kleine Schnittwunden kurz bluten lassen, so
werden Krankheitserreger und
Schmutz herausgespült. Anschließend die Wunde mit lauwarmem Wasser reinigen, desinfizieren und die Blutung mit einer
Kompresse stoppen. Ein Pflaster
schützt vor Keimen und hält die
Wunde feucht. Ohne Pflaster hingegen trocknet die Wunde aus: Dies verzögert die Heilung
und begünstigt Narben. Bei tiefen Schnittverletzungen
muss ein Druckverband angelegt werden und ein Arzt
Hygienisch die Händetrocknen
In wissenschaftlichen Studien
wurde nachgewiesen, dass
Einweg-Papierhandtuchsysteme die hygienischste Methode für das Händetrocknen
am Arbeitsplatz und in öffentlichen Waschräumen darstellen. Das Eurofins-Inlab hat in
einer groß angelegten Studie
die Anzahl an Mikroorganismen auf Handtrocknungssystemen und dem Boden darunter in echten Waschräumen gemessen. In der Studie wurden Bakterien
wie Staphylokokken und koliforme Bakterien erfasst,
die Krankheiten wie Lebensmittelvergiftungen, MagenDarm-Erkrankungen, Hautreizungen und andere Infektionen auslösen können. Papierhandtücher sind die
hygienischste Methode für das Händetrocknen.
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muss die Wunde spätestens nach sechs Stunden nähen
oder klammern, sonst verheilt sie schlechter. Unbedingt
den Tetanusschutz kontrollieren oder auffrischen lassen!
Blaue Flecken Um Schmerzen
z. B. nach einem Stoß zu lindern
und die Blutung unter der Haut
einzudämmen, muss die betroffene Stelle sofort gekühlt werden.
Die Gefäße ziehen sich durch die
Kälte zusammen und es tritt weniger Blut aus. Auch die Schwellung
lässt nach. Aber: Nur mit Wasser
kühlen, bei Eis drohen Kälteschäden. Wichtig: Wer häufig schon bei
leichten Stößen große Blutergüsse bekommt, sollte dies
vom Arzt abklären lassen! Schuld daran kann das von-Willebrand-Syndrom sein. Bei dieser Blutgerinnungsstörung
ist im Blut von Betroffenen ein wichtiges Protein (der vonWillebrand-Faktor) entweder defekt, in zu geringer Konzentration oder gar nicht vorhanden. Dieses Protein ist aber
am Vorgang der Blutgerinnung maßgeblich beteiligt – vom
ersten Schritt der Blutstillung bis zum Schließen der Wunde.
Auch häufiges Nasenbluten kann ein Symptom sein. Infos
und ein Selbsttest unter: www.netzwerk-von-willebrand.de
Insektenstiche Nach einem Wespen- oder Bienenstich
muss zunächst der Stachel mit einer Pinzette entfernt
werden. Die Einstichstelle etwa zehn Minuten mit kaltem Wasser kühlen, um die Schwellung zu reduzieren.
Nicht daran herumdrücken, damit sich das Gift nicht
weiter ausbreitet! Zudem hilft es, Spucke auf die Einstichstelle zu reiben: Sie neutralisiert das Gift. Auch
Zwiebel- oder Zitronenscheiben erfüllen diesen Zweck.
Bei allergischen Reaktionen wie Atembeschwerden,
Schwindel oder Krämpfen sofort zum Arzt!
24 INFINITY Oktober 2013
Fernöstliches Flair für das
grüne Wohnzimmer
XXL-Gräser und andere Riesen für Garten und Terrasse
Die berühmteste Modenschau der
Gartenwelt - die Chelsea Flower
Show - hat bereits 2009 in England
einen wahren Gräsertrend ausgelöst.
Mittlerweile sind auch in Deutschland viele Hobbygärtner "grasophil"
geworden. Lange Zeit waren ChinaSchilf und Co. als langweilig verschrien und hatten allenfalls eine
Statistenrolle im Garten. Dabei sind
Gräser - auch ohne bunte Blüten äußerst vielseitig. Sie können dem
langweiligsten Beet Struktur geben.
Besonders faszinierend sind vor allem XXL-Gräser, die wie Designobjekte im Garten wirken, aber auch
im Kübel eine gute Figur machen.
Kreativ kombinieren
Kombiniert mit ein paar anderen asiatischen Pflanzen lässt sich so schnell
ein wenig fernöstliches Flair auf die
heimische Terrasse bringen. Dazu
braucht man nicht viele dieser XXL-
Gräser - die richtige Auswahl und die
Deko bestimmen recht schnell den
Charakter: Sehr gut passen feinblättrige japanische Ahornsorten wie der
weinrote Acer palmatum "Bloodgood"
oder der leuchtend rote Acer palmatum "Skeeter's Broom" zu den Gräsern.
Besonders gut machen sich auch
große Rispenhortensien wie die Hydrangea paniculata "Limelight","VanilleFraise", "Pinky Winky" oder "White Diamonds", die auf einer Asia-Terrasse
nicht fehlen sollten. Für entspannende
Momente sorgen GartenbambusSorten wie Fargesia "Asian Wonder"
oder "Super Jumbo", wenn sie leise
im Wind rascheln. Kombiniert mit ein
paar typischen asiatischen Gräsern
wie China-Schilf Miscanthus "Ferner
Osten", Pampasgras Cortaderia selloana "Pumila" und einigen dezenten
Deko-Objekten wirkt die Terrasse modern und nicht zu kitschig - eben "euroasiatisch". Unter www.xxl-pflanzen.de
findet man einen Händler in der Nähe.
Gräser und andere asiatische Pflanzen
zaubern schnell ein wenig fernöstliches
Flair auf die heimische Terrasse.
Rispenhortensien und China-Schilf
für ein euroasiatisches Ambiente
Immergrüner Sichtschutz
Bambushecken sind momentan zudem ein aktueller Gartentrend. Mit
den XXL-Pflanzen, die schon beim
Kauf eine stattliche Größe aufweisen,
ist der immergrüne Sichtschutz jederzeit im Handumdrehen gepflanzt.
Goldener Herbst im Garten
Woran Hobbygärtner in dieser Jahreszeit denken sollten
Der Herbst ist neben dem Frühjahr
die zweite Hochsaison des Gärtners. Nun ist zum einen die Zeit gekommen, den Garten für den Winter
vorzubereiten: Gartengeräte werden
gereinigt und verstaut, Beete winterfest gemacht. Die letzten Gartenfrüchte können verarbeitet werden,
einige Sorten an Wintergemüse finden noch ihren Platz in den Beeten.
Der Herbst ist auch die beste Zeit, ein
neues Pflanzenbeet anzulegen und
den Pflanzen Zeit zu lassen, gut in
den Beeten einzuwachsen. So können sie sich an den neuen Boden und
den neuen Standort gewöhnen, um
im nächsten Frühjahr prächtig zu gedeihen. Mehrjährige Stauden sollten
im Herbst heruntergeschnitten werden, damit ihr Pflanzenmaterial nicht
fault und schimmelt, auch Büsche
und Sträucher werden nun stark gekürzt. Mit Dekorationen aus buntem
Blattwerk, Trockensträußen und anderen Verzierungen wird der Herbst
auch optisch zum echten Hingucker.
Bei der herbstlichen Arbeit im Garten können Taschenmesser, etwa in
Schweizer Qualität von Victorinox,
viele andere Geräte ersetzen. Mit den
handlichen und leichten Alleskönnern lassen sich zahlreiche Aufgaben
schnell erledigen. Messer, Schere und
sogar eine kleine Säge hat man auf
diese Weise immer dabei. Hobbygärtner sollten auf eine hochwertige Ausführung achten: Das Taschenmesser
sollte rostfrei sein, eine stabile Klinge
haben und gut in der Hand liegen. Infos unter www.victorinox.com.
INFINITY Oktober 2013
Foto: fotolia/Gagfah Group/akz-o
Friedliche
Nachbarschaften
97 Prozent der Bundesbürger
verstehen sich gut mit ihrem Nachbar
Die Beziehung zum Nachbarn
würden die meisten wohl als
Hassliebe bezeichnen. Beim
Nachbarn kann man sich einerseits Eier, Zucker oder Mehl
borgen andererseits auch komplett an ihm verzweifeln, weil
die Musik zu laut ist, die Treppe
mal wieder nicht gemacht oder
der Schnee nicht gefegt wurde.
Wie eine repräsentative Umfrage der tns Emnid mit über 1.000
Personen in Deutschland im Auftrag der Gagfah Group zeigt: Eine
überwältigende Mehrheit von 97
Prozent der Deutschen verstehen
sich im Allgemeinen gut mit ihrem Nachbarn. Und das durch die
Bank weg. Die Abweichungen sind
kategorienübergreifend minimal:
Die Prozentzahlen bei der Antwort
„ja, ich verstehe mich im Allgemeinen gut mit meinen Nachbarn“
bewegen sich lediglich in der
Spanne von 93 bis 100 Prozent.
Selten wird in Umfragen der Wert
von 100 Prozent erreicht, in dieser kommt er gleich fünf Mal vor.
Mehr Infos zu Nachbarschaftsthemen gibt es unter www.netzwerknachbarschaft.net. Der „nahe
Bauer“ – aus diesen beiden Worten hat sich der Begriff Nachbar
sprachhistorisch gebildet – kann
viel mehr als einen Lebensmittelengpass überbrücken. Er kann
Freund und Helfer sein, man kann
gemeinsam Grillen, im Urlaub ein
Auge auf Pflanzen und Wohnung
werfen, das langersehnte Paket
annehmen und vieles mehr.
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Jeder kann mitmachen:
So gelingt die Energiewende in den eigenen vier Wänden
Das Thema Energiesparen ist ein
Dauerbrenner. Und „sparen“ bedeutet
in diesem Fall ja nicht etwa Verzicht,
sondern verspricht vielmehr einen
Gewinn – da der bewusste Umgang
mit Energie gleichermaßen die Umwelt schont und den eigenen Geldbeutel entlastet. Die größten „Energiefresser“ im Haushalt sind Heizung
und Warmwasserbereitung. Jedes
Grad weniger Raumtemperatur senkt
die Heizkosten um rund sechs Prozent. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher: im Wohnzimmer 20ĮC,
in der Küche 18ĮC, im Schlafzimmer
17ĮC. Nur im Bad „dürfen“ es auch
gerne mal 22ĮC sein. Warmes Wasser wiederum gilt es gezielt zu nutzen. Wobei ein Temperaturregler nicht
nur für mehr Komfort sorgt, sondern
auch Wasserverluste durch langwieriges Einstellen per Hand vermeidet.
Das größte Potenzial zur Energieeinsparung und somit zur Kostensenkung liegt jedoch in der Heizungsanlage selbst. Vor diesem Hintergrund
hat die Oranier Heiztechnik GmbH
das Konzept „Wärme der Natur“
entwickelt, das neben einem Pelletoder Kaminofen sowie wahlweise
einer Solaranlage auch einen Pufferspeicher und sämtliches Zubehör
umfasst. Als Basis-Energie dienen
dabei die kostenlosen Sonnenstrahlen. Nur wenn diese zu schwach
werden, kommt der Ofen ins Spiel.
Und nur wenn es richtig kalt wird,
schaltet sich die Zentralheizung
ein. Bis dahin speisen sich Heizung
und Warmwasser vollständig aus
erneuerbaren und CO2-neutralen
Bewusster Umgang mit Energie hilft der
Umwelt – und entlastet die Haushaltskasse
Foto: Oranier/akz-o
Energien. Die individuelle GeräteKombination kann über einen Online-Konfigurator unter www.oranier.
com spielend leicht erstellt werden.
Staatliche Zuschüsse für die
ökologische Heizungsergänzung
Das Komplettpaket bietet Oranier
ausschließlich über den autorisierten Fachhandel an und gibt zudem
eine fünfjährige Funktions-Garantie.
Da die Investition in eine ökologische Heizungsergänzung auch
dem Klima und der Umwelt zugutekommt, wird diese vom Staat gefördert. Aktuell (Stand August 2013)
sind das 1.400 Euro für einen wasserführenden Pelletofen und weitere
1.500 Euro für neun Quadratmeter
Solar-Kollektoren. Hinzu kommt ein
Kombinations-Bonus von 500 Euro.
All das addiert sich auf satte 3.400
Euro als Direkthilfe vom Staat. Weitere Details und die Antragsformulare
dazu auf der Bafa-Internetseite.
26 INFINITY Oktober 2013
Aus ist nicht gleich aus:
Milliarden durch Leerlaufverluste
bei Elektrogeräten
Auf rund vier Milliarden Euro pro Jahr schätzt das Umweltbundesamt die Leerlaufverluste, die im Bereitschaftsmodus und Schein-Aus-Zustand entstehen. Dabei ist es doch
schon eine Binsenweisheit, dass der Stand-by-Modus kein
Spar-, sondern ein stromfressender Verbrauchsmodus ist.
Aus ist eben nicht gleich aus: Fernseher, Receiver, Spielekonsolen, PCs – fast jedes Elektrogerät frisst insgeheim,
auch wenn es vermeintlich ausgeschaltet wurde, Strom.
Laut einer repräsentativen Umfrage der tns Emnid mit über
1.000 Personen in Deutschland, die im Auftrag der Gagfah Group, Deutschlands größtem börsennotiertem Wohnungsunternehmen, durchgeführt wurde, befinden sich in
68 Prozent der Haushalte mindestens 1 bis 5 Elektrogeräte im Wartemodus.
Ob aus Bequemlichkeit
oder Unwissenheit, nur
22 Prozent der Bundesbürger haben keines
ihrer Elektrogeräte im
Stand-by-Modus. Je älter der Bundesbürger,
desto weniger Geräte
befinden sich im Bereitschaftsmodus. Auffällig
hoch sind die Stand-by-Quoten bei den Altersgruppen
14–29, 30–39 und 40–49. Dabei haben die 40–49-jährigen mit 72 Prozent bei 1–5 Geräten im Stand-by die
Nase vorn und die 14–29-jährigen mit 20 Prozent bei
mehr als 5 Elektrogeräten im Wartemodus. Bürger mit
einem höheren Bildungsabschluss sowie einem höheren
Haushaltsnettoeinkommen haben tendenziell nicht nur
mehr Geräte, sondern auch höhere Stand-by-Quoten. Um
dem Stand-by demnächst aus eigenem Antrieb Goodbye
sagen zu können, empfiehlt es sich, beim Kauf auf CEgeprüfte Geräte zu achten und beim Abschalten entweder den Stecker zu ziehen oder den Netzschalter an der
Mehrfachsteckdosenleiste umzulegen.
Ausgefallene Tischdekoration
Es ist wieder Gerberazeit! Die Blüten
der beliebten Sommerblume strahlen
in satten Farben,
so bringt ein üppiger Strauß Gerbera
sofort Licht, Fröhlichkeit ins Haus.
Die Blume von der
Südhalbkugel unserer Erde bietet als außergewöhnlicher Tischschmuck ein faszinierendes Farbenspiel. Dank ihrer üppigen Farb- und Formenvielfalt
und des robusten, blattlosen Stils eignet sich die
Gerbera hervorragend für Deko-Träume. Und das
schöne an dieser Tischdekoration ist, dass sich
der Gerbera-Regenbogen schnell und unkompliziert umsetzen lässt. Man benötigt ein durchsichtigen Aquariumschlauch (Ø 8 – 10 mm, pro 10 cm
Deko benötigen Sie etwa 1,5 m Schlauch), weißen Blumenbast, Haushaltsschere, Blumenwasser, 20 – 40 Gerbera. Die Grundkonstruktion des
Tischschmucks besteht aus Aquariumschlauch
und wird in Form gebracht: Nehmen Sie eines der
1,5 m langen Schlauchteile und formen Sie mit einem der Schlauchenden eine Schlaufe. Ziehen Sie
dann den längeren Teil durch die Schlaufe und Häkeln Sie weiter bis der Schlauch aufgebraucht ist.
Fixieren Sie die Schlaufen und Schlauchenden mit
Bast und achten Sie darauf, dass die offenen Enden nach oben zeigen. Wiederholen Sie die ersten
Schritte nach belieben und fügen abschließend
die einzelnen Konstruktionen zusammen. Befüllen Sie nun die Schlauchenden mit Wasser und
stecken die Blumen hinein. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und genießen den einmaligen
Gerbera-Regenbogen.
Richtige Installation
Rauchmelder können nur dann zuverlässig schützen, wenn sie richtig installiert wurden. An der Zimmerdecke
in der Raummitte oder mindestens
50 Zentimeter von der Wand entfernt
ist der richtige Platz, jedoch nicht in
der Nähe von Luftschächten und Klimaanlagen. Bei Dachschrägen gilt: nicht
am höchsten Punkt installieren, sondern etwa einen halben
Meter tiefer montieren. Zudem sollten Rauchmelder regelmäßig gesäubert werden, denn Verschmutzungen können
zu Fehlalarmen oder verzögerter Meldung und Alarmaktivierung führen. Näheres unter www.almost-invisible.de
INFINITY Oktober 2013
Den Garten
ins rechte Licht
setzen!
Soll der Garten ein Hingucker sein,
sind Leuchtobjekte die richtige
Wahl. Mit ihnen können Gartenbesitzer außergewöhnliche Akzente
setzen. Manche der Objekte entfalten zudem einen praktischen
Nutzen. Zum Beispiel die "Shining
Cubes": Diese beleuchteten Würfel
gibt es in unterschiedlichen Größen - die größte Variante eignet
sich zusätzlich als praktischer
Hocker, der auf Partys sehr willkommen ist. Pfiffig sind auch die
"Shining Pots" - leuchtende Blumentöpfe, die mit Büschen und
Blumen bepflanzt werden können.
Informationen gibt es auf www.
lichter-kaufen.de im Internet.
Mit den "Shining Cubes" sind der
Kreativität keine Grenzen gesetzt
Bunt, bunter, Kalanchoë!
Die aus Asien und Afrika stammende Exotin mag es gern warm, deshalb zieht die Zimmerpflanze in den
Sommermonaten einfach auf die
heimische Terrasse. Direkte Sonneneinstrahlung, Trockenphasen oder
Temperaturschwankungen sind kein
Problem, die Kalanchoë ist ein unkomplizierter Typ. Mit unzähligen Blüten und ihrer kompakten Wuchsform
sorgt die Kalanchoë für eine ordentliche Portion Flower Power und gute
Laune. Die schöne Kalanchoë stammt
ursprünglich aus dem Reich der Mitte, ist aber auch auf Madagaskar und
in Süd- und Ost-Afrika verbreitet. Dort
wächst sie in savannenähnlichen Gebieten mit Temperaturschwankungen
von bis zu 35 Grad Celsius. Diese
Herkunft machte sie zu einer unkomplizierten Frohnatur, auch wenn es
mal härter wird, die Kalanchoë setzt
auf Lebensfreude und lässt sich nicht
aus der Ruhe bringen. Mit über 200
Arten bietet diese schöne Topfpflanze
scheinbar grenzenlose Farbvielfalt.
Ihre unzähligen Blüten erstrahlen in
Weiß, Pink, Rot, Gelb, Orange oder Lila
und eignen sich perfekt, um den angesagten Hippie Chic auf Balkon und
Terrasse umzusetzen. Die Kalanchoë
erfreut mit ihrer Blüte bis zu acht Wochen in Folge. Dabei ist sie wirklich
pflegeleicht: Sie benötigt nur einen
hellen Standort, regelmäßig ein wenig
Wasser und monatlich etwas Dünger.
Die verwelkten Blüten müssen auch
nicht abgepflückt werden, sie fallen
von selbst ab und die Kalanchoë lässt
einfach neue Blüten nachwachsen.
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28 INFINITY Oktober 2013
Bis zu 50% weniger
Altersversorgung für Kammerberufler*
Risiken für Ärzte, Notare, Steuerberater, Anwälte, Zahnärzte,
Architekten und Wirtschaftsprüfer
Rund 90 Versorgungswerke, auch
Versorgungskammern genannt, sammeln als Körperschaften des öffentlichen Rechts bei ihren „Zwangsmitgliedern“ Gelder für den Aufbau einer
kapitalgedeckten
Altersversorgung
ein. Bisherige und absehbare Rentenkürzungen stellen das System in Frage.
Kein Ausstieg durch
Zahlungsverweigerung
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied, daß kein Zwangsmitglied „wegen einer vermeintlich fehlerhaften und die Auswirkungen der
Finanzkrise nicht berücksichtigenden
Anlagestrategie des Versorgungswerks“ seine Beitragszahlung einstellen darf (OVG Lüneburg, Beschluß
vom 03.02.2012, Az.8 LA 156/11).
Verantwortung von Berufskammern
und Verwaltungsräten
Dabei darf nicht übersehen werden,
dass die Berufskammern aus dem
Kreise ihrer Vorstandschaft regelmäßig Verwaltungsräte zur Überwachung der Geschäftsleitung von Versorgungskammern entsenden. Die
hohe Verantwortung dieser Kompetenzträger wird dadurch unterstrichen,
daß ihnen eine strafrechtliche Amtsträgerfunktion zugesprochen wird.
Dieser Verantwortung dürfte es kaum
gerecht werden, sofern etwa 150 Euro
Sitzungsgeld bezahlt werden, keine risikoadäquate Haftpflichtversicherung
besteht, oder sich die Verwaltungsräte keine unabhängige versicherungsmathematische Beratung sichern?
Fragliches Risikomanagement
Einige Versorgungswerke mußten bereits einräumen, daß sämtliche stillen
Reserven aufgebraucht seien. Allein
durch Anlageverluste während der
Subprimekrise, der Griechenland-
und Zypernkrise, aber auch durch
die steuerliche Zusatzbelastung des
Alterseinkünftegesetzes sollen bereits
bis zu mehr als 30% Rentenkürzung
führen. Das Risiko für die Altersversorgung spiegelt sich bereits darin wieder, daß Versorgungskammern auch
in „Aktien, Private Equity, Hedgefonds,
Rohstoffe, strukturierte Zinsprodukte“
und ähnliche „Giftpapiere“ investieren.
Wo das Risikomanagement in den
letzten Jahren versagt hat, werden
die Mitglieder nicht erfahren. Das Verwaltungsgericht München entschied,
daß dem einzelnen Mitglied des Versorgungswerkes keine detaillierten
Auskünfte zustehen. Die Zeitschrift
Capital titelte dann 2012 „Das Kartell
des Schweigens“. Tatsächlich wird
man davon ausgehen müssen, dass
alleine schon die seit Mitte der 90er
Jahr stark gesunkenen Marktzinsen
sowie die Verlängerung der Lebenserwartung die Renten am Ende sich
mehr als halbiert haben werden.
Gerichtsbekannte Inkompetenz
der Geschäftsleitung von
Versorgungskammern?
Aus unterrichteten Kreisen wird berichtet, daß sich Versorgungskammern
als „institutionelle Anleger“ vielleicht
mangels eigener Kompetenz auch
von privaten Initiatoren bei Anlageentscheidungen beraten lassen. Berühmt
wurde beispielsweise bei solchen
„beratenden“ Finanzhäusern das Modell des Investments in Nahrungsmittelspekulation, mit mutmaßlichen
Millionen-Todesfällen im Ausland,
über Vermittlungen bei „angenehmen
Abendessen als Rohstoffinvestment“.
Initiatoren sind vermutlich private
Großbanken oder große Erstversicherer, wie durch eine Dokumentation, verbreitet durch den Verein „Foodwatch“,
im Internet dokumentiert. Verwundert
es dann, wenn ein böses Gerücht
Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt
(München), MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.),
Geprüfter Finanz- und Anlageberater
(A.F.A.), Lehrbeauftragter für Bürgerliches- und Versicherungsrecht (Univ.),
Bankkaufmann (www.fiala.de)
besagt, daß mindestens eine Versorgungskammer wegen Fehlberatung
und Anlageverlusten klagt, nachdem
ein Finanzhaus sein Produkt als äußerlich risikolos darstellte – inhaltlich
jedoch gerade dies zu keiner Zeit
der Fall gewesen sein soll? Solche
Staatsgeheimnisse behält man peinlicherweise für sich. Insider bezeichnen diese Machart als „Management
by Champignons“: Alles im Dunkeln halten, viel Mist drüber streuen.
Intransparente Kosten und
fragliche Kick-Backs
Geschäftsberichte der Versorgungswerke weisen vielfach nur die eigenen
Kosten aus. Diese könnten jedoch bis
zu mehr als doppelt so hoch sein,
weil bei offenen und geschlossenen
Investmentfonds sowie „alternativen Investments“ regelmäßig von Seiten der
Finanzhäuser laufende Verwaltungskosten berechnet werden, üblicherweise mit frei aushandelbaren Kickbacks
an die Depotbank. Derartige „doppelte
Kosten“ erinnern stark an das Modell
der Unterstützungskassen in der betrieblichen Altersversorgung, welche
sich vielfach als ungeeignet für die Entgeltumwandlung herausgestellt haben.
Jedem normalen Anleger würde zu
Kickbacks eine Information zustehen
INFINITY Oktober 2013
(LG Nürnberg, Urteil vom 01.02.2013,
Az. 9 O 1021/11; BGH Urteil vom
19.12.2006, Az. XI ZR 56/06), um es hernach widrigenfalls der Justiz zu überlassen, ob es sich um einen Fall der
Untreue oder des Betruges handelt.
Wenn der Geschäftsführer einer Versorgungskammer nach Agio und
Ausgabeaufschlägen gefragt wird,
verweist er beispielsweise auf „geheime Sonderkonditionen“. Doch bereits
bei Investments von 100 TEUR und
weniger, können Privatanleger solche
Vertriebskosten beim Einkauf sogar
komplett wegverhandeln – einschließlich der Abrechnung von Kickbacks.
Fragliche Generationengerechtigkeit
durch absehbaren Kapitalverzehr
Seit Ende des kalten Krieges Anfang
der 90er Jahre, Einführung des ECU
und Ankündigung des Euro 1998 mit
Stabilitäts- und Staatsschuldengrenzen sind die Zinsen auf den Kapitalmärkten gesunken. DER SPIEGEL
titelte „EZB – Inflationshüter fordern
Inflationsschutz für sich selbst“, nachdem ein EZB-Pensionär vor dem
EuGH gegen die laufende Kaufkraftentwertung 2012 klagte. Der niedrige
Marktzins, aber auch das Anlagerisiko bei ausländischen Staatsanleihen und alternativen Investments
erlauben es auf Dauer kaum einem
Versorgungswerk, mit drei bis vier
Prozent bei den Renten zu kalkulieren.
Auch bei Kapitaldeckung ist das
Geld für die Renten nicht einfach
schon in der Tüte
Naive Zeitgenossen glauben, dass
bei Kapitaldeckung das Geld für ihre
Renten bereits irgendwo auf Konten
bereitstehe. Tatsächlich ist aber für eine
Rentenzahlung in 35 Jahren bei einem
Rechnungszins von 4 % erst ein Viertel
des Kapitals vorhanden mit der Hoffnung, 35 Jahre lang darauf 4 % Zins
und Zinseszins im Versorgungswerk zu
erwirtschaften. Werden dann aber nur
3 % pro Jahr verdient, so stehen nach 35
Jahren 30 % weniger an auszahlbarem
Kapital zur Verfügung. Muss dann das
Geld auch noch bei derzeitig jährlicher
Verlängerung der Lebenserwartung um
drei Monate für 30 Jahre Rentenzah-
lung statt kalkulierter 22 Jahre reichen,
so muss zwangsläufig bereits mit einer
Halbierung der Renten gegenüber früheren Aussichten gerechnet werden.
Versorgungswerke nicht insolvenzfähig – Versorgungsempfänger
künftig umso leichter
Zur Insolvenz bei Versorgungswerken
wird es dennoch nicht kommen, denn
die Satzungen der Versorgungskammern erlauben es regelmäßig die
Leistungen herabzusetzen. Dies mußten bereits zahlreiche Kunden privater
und betrieblicher Altersversorgungen
in den unterschiedlichen Durchführungswegen erfahren, und dabei nominelle Kürzung um bis zu mehr als
50% bei der eigenen Altersversorgung
beobachten. Wer dadurch in die Zahlungsunfähigkeit gerät, kann sich immerhin künftig innerhalb von drei Jahren von allen Restschulden befreien.
Nach Eintritt des Versorgungsfalles
sind Renten einschließlich werterhaltender Dynamisierungen geschützt,
solange nicht alle Rentenbezieher
eine systemgerechte Reduzierung
erfahren, womit eine Umverteilung
zu Lasten der jungen Rentenanwärter und zugunsten der Rentenbezieher faktisch erfolgt Dieser Effekt
einer gezielten Umverteilung wird
noch dadurch verstärkt, wenn häufige veraltete Sterbetafeln zugrunde
gelegt werden – denn solange dies
der Fall ist, werden versicherungsmathematisch zu hohe Renten bezahlt.
Wie auch immer – alleine schon die
unerbittlichen finanz- und versicherungsmathematischen Effekte werden kaum ohne Eingriffe auch in die
Bestandsrenten zu bewältigen sein.
Ausstieg aus dem Versorgungswerk
Vielfach haben sich Kammerberufler
einzig und allein zu dem Zweck in ein
vermeintlich rentableres Versorgungswerk einzahlen zu können, eine Berufszulassung geholt. Wer jedoch hauptberuflich irgendwo festangestellt ist, und
vielleicht dafür keiner Berufszulassung
bedarf, kann anstatt einer Zahlungsverweigerung schlicht den Weg der
Rückgabe der Zulassung wählen. Denn
die Zwangsmitgliedschaft im Versor-
29
gungswerk folgt der Mitgliedschaft in
der Berufskammer. Eine Alternative für
Kammerberufler wäre zur Risikostreuung freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung (DRV) einzuzahlen, wobei
die DRV solche Einzahlungen so beschreibt, daß diese derzeit zu einer Jahresrente von über 5% führen. Freiwillige
Einzahlungen können nicht nur Selbständige auf Antrag jederzeit und bis zu
ein Jahr rückwirkend leisten, sondern
auch wer lediglich einen Mini-Job hat.
Dabei existiert in den ersten fünf Jahren
einer selbständigen Berufstätigkeit die
Option auf Antrag die Versicherungspflicht bei der DRV für die Zukunft ein
Leben lang zu beantragen. Kammermitglieder könnten vielfach auf Antrag
den satzungsgemäßen Zwangsbeitrag
zum Versorgungswerk durch eine Rentenversicherungspflicht bei der DRV
minimieren. Gelegentlich eröffnen die
Satzungen der regional zuständigen
Versorgungskammern aus verschiedenen Gründen eine Reduktion der
Beiträge auf Antrag, oder sogar aus Altersgründen die völlige Beitragsfreiheit.
Zudem kann es für die Gestaltung entscheidend sein, daß sich bei jedem
Berufswechsel, selbst beim gleichen Arbeitgeber, auch bei fortdauernder Kammermitgliedschaft, die Frage nach der
gesetzlichen Versicherungspflicht bei
der DRV nach der dann ausgeübten Tätigkeit neu stellt. Ein Statusfeststellungsverfahren beim Rentenversicherungsträger schafft dabei klare Verhältnisse.
Einige
Versorgungswerke
sehen
auch die Möglichkeit einer Kapitalabfindung bei Rentenbeginn vor, oder
aber den vorzeitigen Bezug der Rente trotz weiterer Berufstätigkeit. Dann
kann der eingesparte Beitrag wie
auch die erhaltene Rente bzw. Kapitalabfindung zur Risikostreuung in
andere Versorgungssysteme inklusive der gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt werden, oder z.B.
sachwertorientiert in Kapitalanlagen
inklusive Immobilien investiert werden.
* von Dr. Johannes Fiala und DiplomMathematiker Peter A. Schramm,
Aktuar DAV (Diethardt), Versicherungsmathematischer Sachverständiger
(www.pkv-gutachter.de)
30 INFINITY Oktober 2013
W
er hätte jemals zu prophezeien gewagt, als im September 2003 im Schmidts TIVOLI das Musical „Heiße Ecke" Premiere
feierte, das es sich zum Dauerrenner
entwickeln würde? Doch wohl kaum
einer. Wahrscheinlich hätte man jene
eher für größenwahnsinnig erklärt. Im
vergangenen Monat nun, feierte das
Schmidt TIVOLI mit dem Musical ihr
10-jähriges Jubiläum. Häufig kommt
es vor, das Besucher schon 3-4 Wochen im voraus buchen müssen, um
gute Eintrittskarten zu bekommen.
Der Hype auf Hamburgs bestes Musical ist ungebrochen. Dafür sprechen
nicht nur die Besucherzahlen. In 2700
Vorstellungen haben weit mehr als 1,5
Millionen Besucher die „Heiße Ecke"
aufgesucht, um das St. Pauli Musical zu sehen – und fast alle müssen begeistert gewesen sein. Denn
dass die „Heiße Ecke"‚ Hamburgs
bestes Stück ist, hat sich weit herumgesprochen. Mittlerweile kommen
die Zuschauer aus ganz Deutschland, um dieses Musical zu sehen.
„Allein durch die „Heiße Ecke" werden jedes Jahr 80.000 Übernachtungen in der Hansestadt gebucht“,
sagt Theaterchef und „Heiße Ecke“Regisseur Corny Littmann. „Und
das Stück wird immer begehrter. In
den letzten drei Jahren haben wir
eine Auslastung von über 90 Prozent erzielt. Das ist eine Zahl, von
der andere deutsche Theater nur
träumen. Die ‚Heiße Ecke‘ ist längst
nicht mehr nur ein Musical, sondern
auch eine Attraktion, die Hamburg
als Reiseziel noch interessanter
macht. Das spiegelt auch die Renaissance eines ganzen Stadtteils, der heute weltweit berühmter
ist als die Stadt Hamburg selbst.“
2003 waren die Reaktionen auf die Uraufführung der „Heißen Ecke“ grandios.
Seitdem kamen hier unzählige Würste
auf den Grill und wurden mit einer großen Portion Herz, Schnauze und Humor am inzwischen berühmtesten Imbiss der Reeperbahn serviert. Seit zehn
Jahren schlüpfen neun Darstellerinnen
und Darsteller jeden Abend in über 50
Rollen und entführen in eine temporeiche Show rund um 24 Stunden am
Kiez-Imbiss „Heiße Ecke“. Denn hier
am Tresen von Hannelore und ihrer
Crew trifft sich ganz St. Pauli: die leichten Mädels und die schweren Jungs,
die Touristen vorm Musicalbesuch und
die Müllmänner nach der Schicht, die
Junggesellen aus der Vorstadt, die es
mal so richtig krachen lassen wollen,
und die Kiez-Urgesteine, die eigentlich längst die Schnauze voll haben,
aber trotzdem nicht loskommen von
der sündigsten Meile der Republik.
Derbe Schnacks und zu Herzen
gehende Geschichten, wunderbare
Stimmen und großartige, live vom
Original-TIVOLI-Orchester gespielte
Songs, eine mitreißende Inszenierung, die den ganz normalen Wahnsinn rund um die Reeperbahn in drei
Stunden zeigt, das ist „Heiße Ecke“.
Kurz: Hamburg sein bestes Stück!
„Heiße Ecke“ – Das St. Pauli Musical im
Schmidts TIVOLI, Di/Do-Sa 20.00 Uhr,
Mi/So 19.00 Uhr, Sa auch 15.00 Uhr, So
14.30 Uhr. Karten von 13,20 € bis 58,30 €,
Tickethotline 040-31 77 88 99
INFINITY Oktober 2013
Die Legende lebt
Das Hansa Variete Theater präsentiert
die 6. Spielzeit
Am 22. Oktober 2013 öffnen sich wieder die Pforten des
legendären Hansa-Theaters. Seit der Neueröffnung im
Januar 2009 begeistern die „Macher“ des Hansa-Theaters, Thomas Collien und Ulrich Waller, die gleichzeitig auch das St. Pauli Theater leiten, nun schon die
Besucher dieses einmaligen Hauses. Rund 300.000
Besucher haben seitdem wieder das Traditionshaus
am Steindamm besucht. In Scharen pilgerten sie zu
der sieben Jahre geschlossenen und damit lange vermissten „Schmuckschatulle des Varieté“. Den Bürgern
der Stadt und ihren Besuchern wurde damit ein Stück
Hamburg zurückgegeben. In der nunmehr 6. Spielzeit
präsentiert das St. Pauli Theater wieder zusammen
mit dem Hamburger Abendblatt und dem Fischereihafen-Restaurant ein modernes Unterhaltungskonzept,
bestehend aus bestem Varieté und Gaumenfreuden.
Auch in diesem Jahr werden wieder internationale Artisten das Publikum ins Staunen versetzen. Die vielfach prämierten Grynchenko-Brüder aus der Ukraine
verzaubern mit ihrer Hand-auf-Hand-Akrobatik auch
das verwöhnteste Publikum. Niels Weberling präsentiert mit seiner Physical-Clown-Comedy ein unglaubliches Spiel mit imaginären Kräften. In ihrer tänzerisch-temperamentvollen Show zeigt Aleysa Gulevich
schwungvolle Hula-Hoop-Akrobatik der Extraklasse.
Der Puppenspieler Phillip Huber wird mit seinen Marionetten auch die Gäste des Hansa-Theaters im Sturm
erobern. Silvia Silvia, die Armbrustschützin, kommt
nicht allein, ihr Sohn, der Jongleur Paul Ponce, ist in
dieser Spielzeit, nachdem er bereits vor zwei Jahren
für Begeisterung sorgte, auch wieder dabei. Das Duo
Minasov sorgt mit seinen blitzschnellen Kostümwechseln für exklusive Magie mit Erinnerungsgarantie. Und
apropos Magie: Natürlich ist auch in diesem Jahr
wieder ein Zauberer dabei, der Franzose Tim Silver.
Das atemberaubende Programm wird auch in diesem
Jahr wieder präsentiert von Kabarettisten, Schauspielern und Musikern der Extraklasse wie Georg Schramm,
Horst Schroth, Peter Jordan, Matthias Deutschmann
oder Stefan Gwildis.
Kulinarisch begleitet wird das Haus auch in der nächsten Spielzeit mit zeitgemäßen Interpretationen des legendären Theatertellers aus dem Hause Kowalke –
dem Fischereihafen Restaurant Hamburg. Alle Sinne
werden hier angesprochen - und der Tradition des
Hauses entsprechend zu einem reellen Preis!
Voraufführungen 22. und 23. Oktober 2013, jeweils
20.00 Uhr, Premiere 24. Oktober 2012, 20.00 Uhr, Vorstellungen bis 23. Februar 2013, Tickethotline 040 4711 0 644, www.hansa-theater.de
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32 INFINITY Oktober 2013
theaterszene HAMBURG
St. Pauli Theater / Tickethotline 040 - 47 11 06 66
Geschwister Well - FEIN SEIN BEINANDER BLEIBN
Sechs der 15 Geschwister aus der Großfamilie Well, Stofferl und Michael von der Biermösl Blosn, die Wellküren Burgi und Bärbi, Moni
sowie Karli erzählen in ihren Geschwister Well Programm aus ihrer
Familiengeschichte, in ihrer eigenen, unverwechselbaren Art. Man
könnte es auch eine „Familienaufstellung auf volksmusikalischer
Basis“ nennen. Gespielt wird Harfe und Zither, Hackbrett und Dudelsack, Nonnentrompete, Akkordeon, Alphorn, Trompete, Horn, Klarinette, Saxophon, Maultrommel, Flöte, Okarina, Schlagzeug, Geige, Kontrabass, diverse
Tuben und Brummtöpfe.
Es wird gesungen und
gespielt, gedichtet und
gereimt, gejodelt und
geplattelt,
gestritten
und wieder versöhnt.
19.10. - 20.10.2013 jeweils um 20.00 Uhr
und So. um 19.00 Uhr
Alma Hoppe / Tickethotline 040 - 555 6 555 6
Ulrich Tukur liest aus seiner Novelle - DIE SPIELUHR
Die phantastische Novelle verspiegelt die Epochen in halluzinatorischen
Szenen, die Wirklichkeit und Wahn
rasch vertauschen. Es gibt verblüffende Zeitschleusen, lebendig werdende
Gemälde, mondbeschienene Mauern
und mehr aus dem Inventar der Gothic Novel. Im Kopf des Schauspielers,
der sich in viele historische Rollen hineinlebt, stoßen die Welten aneinander
und durchbrechen jene „unsichtbare
Wand“, die der Normalsterbliche gebaut hat. Zur Fantasie begabte Menschen nehmen vermeintliche Trugbilder nicht als lächerliche Illusion und
zufälligen Traum, sondern als geheime
Knotenpunkte und Wege zur tieferen Wahrheit. 16.10.2013 um 20 Uhr
Hamburger Engelsaal / Tickethotline 040 - 300 51 444
Martin Buchholz
"Macht! Menschen!"
FiL
"Die FiL-Show"
„O Sole Mio“ Italienischer Arien-Abend
"Uns Oma is over
the ocean"
Von allen tagespolitischen Geschehnissen, die noch nicht
zu erahnen sind, einmal abgesehen, geht es darum, was
die Macht so macht. Und zwar
was sie aus Menschen macht.
Also: Wie wird der Mensch zum
Menschen in der Tretmühle der
Macht? Und wie werden Menschen überhaupt gemacht?
Das glauben Sie vielleicht
schon zu wissen, doch Martin
Buchholz wird Sie in seinem Aufklärungsunterricht eines Besseren belehren. 03.10., 05.10. und
28.10.2013 jeweils 20.00 Uhr
Das Beste aus 20 Jahren - Seit
20 Jahren erfreut er uns mit seinen Einfällen, seinen Denk- und
Bühnenfiguren, seinen – wie er
es nennt - »characters« und deren ungeheuerem Sprachvermögen: Fil, die Stimme Berlins,
der Top-Typ aus der Trabantenstadt, Satans Singer-Songwriter.
Den Kritikern fällt es schwer
ihn in Worten zu fassen: „Fil,
the Papst“, bemüht die Berliner
Zeitung ein Gleichnis, und die
Hamburger Morgenpost rätselt:
„Er ist echt gut, obwohl er lustig
ist.“ 25.10.2013 um 20.00 Uhr
Ein Lied auf den Lippen und
die Sonne im Herzen. Mit diesem Motto lädt Sie der Tenor
Hendrik Lücke ein zu einer
musikalischen Reise nach
Italien. Freuen Sie sich auf die
schönsten neapolitanischen
Lieder und Serenaden wie
„Santa Lucia“, „Funiculi funiculá“, „Torna a surriento“ oder
„Core ‘ngrato“. Lieder voller
Sehnsucht, Liebe und Leidenschaft, die die Sonne von Neapel im Engelsaal aufgehen
lassen. 16.10.2013 um 19.30
Uhr, Preise 12.- € bis 22.- €
Neue appeldwatsche Geschichten über eine ganz besondere Reise der beliebtesten
Großmutter Hamburgs, mit der
Queen Mary 2 von Hamburg
nach New York. Noch nie hat
Oma Kröger etwas gewonnen,
doch nun auf ihre alten Tage,
tatsächlich eine Reise mit
dem größten Kreuzfahrtschiff
der Welt über den Atlantik. Ein
großes Abenteuer für die alte
Dame und ihre Freundin Frau
Reimers. Wieder eine vergnügliche Hamburgensie. 12.10.
und 23.10.2013 um 15.00 Uhr
INFINITY Oktober 2013
Schmidts TIVOLI / Tickethotline 040 - 31 77 88 99
Dr. Eckart von Hirschhausen - „Wunderheiler“
Eine Illusionsshow mit dem größten
Wunder – unserer Wahrnehmung.
Unhaltbare Behauptungen werden
so lange durchgeschüttelt, bis sich
keiner mehr halten kann – vor Lachen. Hirschhausen öffnet uns die
Augen für unsere blinden Flecke.
Und bringt praktische Hilfe für Hexerei im Alltag. Entdecken Sie Ihre eigenen medialen Fähigkeiten: Nach
diesem Programm können Sie über
Wasser laufen – zumindest im Winter. Und Sie können nur durch die Kraft Ihrer Nieren Wein zu Wasser
verwandeln. Weitere spontane Wunder vor Ort nicht ausgeschlossen.
Alle Kassen.17.10.2013 um 20.00 Uhr, Preise € 13,20 bis € 33,00
33
Altonaer Theater / Tickethotline 040 - 399 05 870
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Jonas Jonasson erzählt die Geschichte einer urkomischen Flucht und zugleich die irrwitzige Lebensgeschichte eines eigensinnigen Mannes, der
sich zwar nicht für Politik interessiert, aber trotzdem
irgendwie immer in die großen historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts verwickelt war. Der Titel ist seit seinem Erscheinen von keiner Bestsellerliste mehr wegzudenken und ist bis dato mehr
als zwei Millionen Mal allein im deutschsprachigen Raum verkauft worden. 13.10. - 23.11.2013 um
19.00 bzw. 20.00 Uhr, Preise 16,- € bis 32,- €
Thalia Gaußstraße + Thalia Theater-Ticket 040 - 32 81 44 44
Imperial Theater - Tickethotline 040 - 31 31 14
Mit Dir möchte ich nicht verheiratet sein
Die "Polizeiruf 110"-Kommissare auf Tour - Jaecki Schwarz und
Wolfgang Winkler das Kommissar-Duo Schmücke & Schneider.
Wer den Spaß am freundlich-frozeligen Umgang der beiden schätzt, kommt voll und
ganz auf seine Kosten, wenn »Jaecki« über
»Wolfgang« und umgekehrt auspackt,
wenn sie auf die Höhe- und Tiefpunkte
ihrer Zusammenarbeit blicken, wenn
sie Pläne schmieden und ihrer Verabschiedung gelassen entgegenblicken …
13.10.2013 um 19.00 Uhr, Preis 19,- €
Steife Brise präsentiert: Seemannsgarn
Steife Brise auf der Elbe:
Ein Laderaum auf der
CAP SAN DIEGO, vier
Matrosen, die erzählen.
Mittendrin im Schiff erlebt
das Publikum unsinkbare Geschichten und stellt
fest: Geschichten sind wie
Korken, sie tauchen immer
wieder auf! 26.10.2013 um
19.00 Uhr, Preis 19,- €
Rennbahn der Leidenschaft
von Christian Winkler
Blind Date
von Theo van Gogh
Seriously: Wir gehen in Serie!
Die neue Thalia-Soap läuft einmal im Monat in der Garage.
Die erste Staffel von „Rennbahn der Leidenschaft“ startet
mit der Pilotfolge „König der
Hunde“. In einem verlassenen
Filmset einer Hunderennbahn
in Altona trauern sie ihrer abgesetzten Daily-Soap nach. Mit
Sex und Drogen kämpfen sie
gegen das tägliche System
der Wiederholung, bis die Wirklichkeit in ihre Kulissenwelt einbricht … 20.10.2013 um 20.15
Uhr, Preise € 12,- erm. € 9,-
Kann man seine Vergangenheit
hinter sich lassen? Alles neu
beginnen? Im Dunkel einer Bar
eine neue Identität überstreifen?
Und wenn man alte Muster verlässt, hat dann die Liebe eine
Chance, weil man sich neu begegnet? Hat eine neue Persönlichkeit andere Möglichkeiten
und Freiheiten? In Blind Date,
nach dem Film des umstrittenen Filmemachers Theo van
Gogh verstrickt sich ein Paar in
ein riskantes Beziehungsspiel.
23.10.2013 um 20.30 Uhr,
Preise € 20,- ermäßigt € 9,-
Komödie Winterhuder Fährhaus - Tickethotline 480 680 80
Robert Kreis: Ein Holländer in Hamburg
Bidla Buh: Prachtkerle
In diesem speziell zusammengestellten Programm
zeichnet der Entertainer
par excellence seinen
künstlerischen
Werdegang nach. Dabei lässt
Robert Kreis Bühnen- und Privaterlebnisse Revue passieren, blickt zurück auf seinen allerersten Hamburger Auftritt im alten Rockschuppen
„Logo“ und erinnert an skurrile Begegnungen mit den einmaligen Charakteren, die ihm zwischen Elbchaussee und Reeperbahn begegnet
sind. Dabei lässt er die unvergleichlichen Chansons und Couplets der
20er Jahre nicht zu kurz kommen. 28.10.2013 um 19.30 Uhr, Preis 22,- €
Bühne frei für die drei Casanovas der norddeutschen Tiefebene: elegant im Schwalbenschwanz, mit roter Rose und pomierter
Haarpracht. `Beethovens Für Elise` mutiert
zum rasenden Hummelflug, drei musizierende Regenschirme tanzen zu `Singin`
In The Rain` und diverse Küchengeräte
lassen eine avantgardistische Symphonie
erklingen. Die Show der drei Musikkomödianten verspricht mal wieder ein Dauerangriff
aufs Zwerchfell zu werden. Was für Prachtkerle! 14.10.2013 um 19.30 Uhr, Preis 22,- €
34 INFINITY Oktober 2013
veranstaltungsTipps
Mexikanische Narcocorridos
Vortrag von Lisa Rüth
Kann ich hier mal eine
Sache zu Ende?!
Museum für Völkerkunde
Kalendarium für Erwachsene & Kinder
Subkultur und die
Balladen
von
Schmuggel, Drogen und Verrat.
Seit jeher verleihen Kulturen
ihrer
Identität
Ausdruck durch
Musik. Subkulturen und Schattenwelten bilden hier keine
Ausnahme. In der mexikanischen Narcocultura, der Subkultur der Drogenwelt, haben sich charakteristische Elemente dieser Kultur mit der mexikanischen Tradition
des Corrido – der Ballade – zu einem neuen Phänomen verbunden: dem der Narcocorridos. Sie erzählen von den Heldentaten kleiner und großer Narcos, von Armut
und Reichtum, von Schmuggel und Verrat
und begeistern eine ganze Generation.
Der Vortrag gewährt einen Einblick in dieses faszinierende Genre. Wer könnte einen
besseren Einblick darüber geben, als die
Translationswissenschaftlerin Lisa Rüth,
die viele Jahre in Mexiko lebte. Museum
für Völkerkunde in Hamburg, 24.10.2013
um 18.30 Uhr, nur Museumseintritt
Klocke begeistert sein Publikum als zerstreuter Professor Schmitt-Hindemith, der
keinen seiner Sätze zu Ende bringt, sich
durch abstruse Geschichten assoziiert und
bei Applaus auch schon mal sein Publikum
ermahnt: "Das geht alles von ihrer Zeit ab".
Ungeheuer komisch und sehr erhellend,
um nicht zu sagen weise, so ist Klocke. Auf
der Suche nach Wahrheit und Klarheit und
um Licht in
die Sache
zu bringen,
fängt er bei
den großen
Fragen der
Menschheit an: der
Evolution.
"Leben,
eine Zumutung, aber
muss ja!" Lange hat er sich rar gemacht,
doch jetzt können seine Fans ihn wieder
live auf der Bühne erleben, mit: „Kann ich
hier mal eine Sache zu Ende?!" 08.11.2013,
20.00 Uhr im Forum Schenefeld, Achter
de Weiden 30, 22869 Schenefeld. Karten im Vorverkauf 22,-€ /erm. 18,70€,
an der Abendkasse 25,-€. Online-Reservierung über die Website www.drostei.
de (zum print@home oder Postversand)
Vorverkauf im Ticketcenter Pinneberger Tageblatt, Globetrotter Reisebüro
Schenefeld (Altonaer Chaussee 22), in
der Drostei Telefon 04101/21030) sowie vielen weiteren Vorverkaufsstellen.
Kalendarium für Erwachsene
So 06.10. | 15.00 Uhr Uhr Samoa und Te Ara:
Der Weg der Maori. Sonntagsführung
So 06.10. | 17.30 Uhr Indien erleben! Göttern
begegnen. Getanzte Führung
So 06.10. | 19.00 Uhr Indien erleben! Göttern
begegnen. Getanzte Führung
Do 10.10. | 18.30 Uhr Ethnologische Forschung
im Okavangodelta. Bibliotheksgespräch
Sa 12.10. | 19.00 Uhr 3. Koreanisches Festival. Pansori-Darbietung
So 13.10. | 11.00 Uhr 3. Koreanisches Festival
Di 15.10. | 18.30 Uhr Chile – Land der Extreme. Vortrag
Sa 19.10. | 19.00 Uhr 16. Lateinamerikafestival
So 20.10. | 12.00 Uhr 16. Lateinamerikafestival
So 20.10. | 15.00 Uhr Schätze der Anden.
Sonntagsführung
So 20.10. | 17.30 Uhr Indien erleben! Göttern
begegnen. Getanzte Führung
So 20.10. | 19.00 Uhr Indien erleben! Göttern
begegnen. Getanzte Führung
Do 24.10. | 18.30 Uhr Mexikanische Narcocorridos. Vortrag
Sa 26.10. | 15.00 Uhr Im Puls Papuas – Als Ärztin in Papua-Neuguinea. Bibliotheksgespräch
Sa 26.10. | 15.00 Uhr Einmal Russland und
zurück. Jubiläumsfeier
So 27.10. | 10.00 Uhr Ayurveda, Yoga & die
Betelnuss. Thementag
Di 29.10 – So 3.11. Besuchen Sie den Altar zum
Mexikanischen Totenfest in unserem Foyer
Musikalischer Salon
“…die Seele lebt im Liede…”
Herbstflair
im Töverhuus
Unterwegs mit A. Puschkin in St. Petersburg
mit: Julia Sukmanova, Sopran, Elena Sukmanova, Klavier, Dr. phil. Birgit Kiupel, Wort
und Bild. 26.10.2013, 20.00 - 22.00 Uhr,
Gemeindezentrum Arche Noah, Haselweg 37, Halstenbek, Preise € 10,-/Mitglieder: € 8,-/Schüler/Studenten: € 5,-, Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Cremer,
Hauptstraße 51, Halstenbek und See-Apotheke, Seestr. 252, Halstenbek-Krupunder
Kunsthandwerker stellen aus - Kommen Sie
vorbei und lassen Sie sich überraschen. Wir
freuen uns auf Ihren Besuch bei Kaffee und
Kuchen! Toeverhuus, Dorfstr. 80, Klein Nordende, 20.10.2013 von 10.00 - 18.00 Uhr
Kalendarium für Kinder
So 06.10. | 14.00-17.00 Uhr Fliegender Teppich. Offene Werkstatt
Sa 12.10. | 15.00-16.30 Uhr Ein Aquarium fürs
Kinderzimmer. Um 3 für 4-Jährige
So 20.10. | 11.00-17.00 Uhr Schattentheater
und lateinamerikanische Märchen. Offene
Werkstatt
Sa 26.10. | 15.00-16.30 Uhr Minimuschelcollagen. Um 3 für 4-Jährige
So 27.10. | 10.30-18.00 Uhr Buntes Kinderprogramm mit Tanzkurs, Führungen und Offener Werkstatt im Rahmen der Veranstaltung
„Ayurveda, Yoga & die Betelnuss“
Museum für Völkerkunde Hamburg,
Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg, Telefon 040 - 42 88 790
INFINITY Oktober 2013
Dionysos Rausch und Ekstase
Dionysos und sein Gefolge aus tanzenden
Mänaden und trunkenen Satyrn begeistern
bis heute und haben die Künstler seit je in
ihren Bann gezogen. Der faszinierenden
Bilderwelt des antiken Weingottes wird nun
erstmals eine epochenübergreifende Ausstellung gewidmet. Vom 03.10.2013 bis
12.01.2014 versammelt das Bucerius Kunst
Forum rund 90 Werke aus den verschiedensten Gattungen vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis
in die Moderne: Skulpturen, Reliefs aus Marmor und Elfenbein, Vasenmalerei, Gemälde,
Zeichnungen und Kupferstiche. Mit Leihgaben aus dem Prado, den Vatikanischen
Museen, der National Gallery London und
den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
wird die lebenspralle, ausgelassene Sphäre
des Dionysischen in Gegenüberstellungen
antiker und neuzeitlicher Exponate vergegenwärtigt. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Ausstellungsort: Bucerius
Kunst Forum, Rathausmarkt Hamburg.
Das Altonaer Museum leuchtet
Eine Nacht im Museum
„Dree Mann an de Küst“
Eine niederdeutsche Komödie
Die Geschichte: Der reiche Geheimrat Tobler, der seine Mitmenschen gern einmal
hinters Licht führt um zu erkenntnisreichen
Einsichten zu gelangen, fährt in Begleitung
seines treuen Dieners Johann ins „Grandhotel Wellenblick“ nach Amrum. Weil er
aber als „armer Eduard Schulze“ anreist,
bestätigen Hoteldirektor Kühne, Portier
Polter und selbst der Hotelpage ihm umgehend seinen Verdacht: Kleider machen
Leute! Daran ändert auch ein vorangegangenes Telefongespräch seiner Tochter Hilde mit der Hotelleitung nichts. Als
der im Hotel erwartete Millionär wird nun
der arbeitslose Werbetexter Fritz Hagedorn hofiert. Die weiblichen Hotelgäste
Frau von Meisenstein und Frau Casparius
sind entzückt und umgarnen Hagedorn
nach allen Regeln der Kunst. Als Hilde in
Begleitung der Hausdame Toblers, Frau
Kunkel, anreist um nach dem Rechten
zu sehen ist die Verwechslungskomödie
in vollem Gange … Die niederdeutsche
Komödie nach dem Roman „Drei Männer im Schnee“ von Erich Kästner wird
vom 25.10. bis zum 29.10. 2013 finden
in der Aula der Schule Iserbarg, 22559
Rissen, Iserbarg 2, an folgenden Tagen
gespielt: Freitag, 25.10.2013, 20.00 Uhr,
Sonnabend, 26.10.2013, 19.00 Uhr, Sonntag, 27.10.2013, 15.00 und 19.00 Uhr,
Montag, 28.10.2013, 20.00 Uhr, Dienstag,
29.10.2013, 20.00 Uhr. Karten 7,- € / ab
Mitte Oktober in den Vorverkaufsstellen und online www.volksspielbühne.de
oder telefonisch unter 040 - 866 909 27.
KRAUT & RÜBEN
LoLaBand - Wilde Weltmusik
Zum Abschluss der 150- Jahre-Feierlichkeiten präsentiert das Altonaer Museum
einen außergewöhnlichen Abend mit viel
Programm und Aktion. Ganz Besonders:
„Licht-Installationen in der Tradition des
frühen „Lichtmuseums“ des Museumsbegründers Otto Lehmann. Lassen Sie
sich überraschen! Programm-Höhepunkte—Ausführliches Programm unter: www.
altonaer-museum.de - Vorträge und Musik zu Ausstellungen, FIN-Tango-Abend,
Chorgesang und spezielle musikalische
Gäste, Taschenlampenführung, extra
KINDERPROGRAMME, interaktive Schatten-Theater, Kugelschreiber-Tatoos, (Bio)
Speis und Trank uvm. Kurzum: Ein vergnüglicher Abend zum Feiern, Freuen und
Staunen. 11. Oktober 2013, 10.00 -23.00
Uhr, ab 17 Uhr Programm, Eintritt frei
Die LoLaBand spielt wilde Weltmusik vom
Atlantik bis zum Schwarzen Meer. Unter der
Leitung von Ulrich Kodjo Wendt lässt das
22-köpfige Ensemble auf Cello, Geigen,
Querflöten, Klarinetten, Trompete, Saxophon,
Percussion, Akkordeon, Ukulele, Mandoline,
Gitarre und Kontrabass eine bunte Mischung
aus Boureos, Walzern, Polkas, Tangos, Folktunes laut oder leise, melancholisch oder
beglückend, im 3/4 oder im 9/8 Takt erklingen. 18.10.2013 um 22.00 Uhr im Thalia in
der Gaußstraße (Ballsaal), Eintritt 15,- €/
ermä. 8,- €, Karten 040 - 32 81 44 44
35
„Der Norden liest": NDR Kulturjournal tourt durch acht Städte
Die Veranstaltungen im Einzelnen:
17.10., 20.00 Uhr, Schloss, Kiel
Ulrich Tukur liest aus der fantastischen Novelle „Die Spieluhr“, dazu: Barock-Arien von
Natascha Petrinsky
24.10., 19.30 Uhr, Literaturhaus Hamburg
Mechthild Großmann, Peter Jordan und
Matthias Nöllke präsentieren ungewöhnliche Todesanzeigen
29.10., 20.00 Uhr, Salon Hansen, Lüneburg
„Diary Slam“ – Peinliches & Pathetisches
aus Jugend-Tagebüchern mit Nadine Finsterbusch, Petra Hülsmann, Sven Onken, Nadine Wedel, Ella Carina Werner
06.11., 19.30 Uhr, Literaturhaus Hannover
Klaus Modick („Klack“) und Peter Schneider
(„Die Lieben meiner Mutter“) erzählen von
Kriegs- und Nachkriegslieben
12.11., 20.00 Uhr, Kulturfabrik Löseke,
Hildesheim
Geister, Monster und verrückte Welten –
junge Prosa mit Katharina Hartwell, Kevin
Kuhn und Benjamin Maack
29.11., 20.00 Uhr, Hallenbad, Wolfsburg
Heinz Strunk liest aus seinem Roman „Junge rettet Freund aus Teich“ und erinnert sich
an Kindheit und Jugend
01.12., 19.30 Uhr, Mecklenburgisches
Landestheater, Parchim
Leander Haußmann blickt in seinem schriftstellerischen Debüt „BUH“ auf ein turbulentes Theater-, Film- und Familienleben
05.12, 19.30 Uhr, Günter Grass-Haus, Lübeck
50 Jahre „Danziger Trilogie“. Lesung im Rahmen der Sonderausstellung „50 Hundejahre.
‚Künstlerroman, Ammenmärchen, Heimatfibel'“ mit Günter Grass und Burghart Klaußner
Eintritt pro Lesung: 8,- €, Karten an den
Vorverkaufskassen der Veranstaltungsorte und unter www.ndrticketshop.de.
36 INFINITY Oktober 2013
Blick in die Sterne
S teinbock
22.12 - 20.01
Partnerschaft: Ärgern Sie sich nicht, wenn
es jetzt öfter zu Streit kommt, es kann
schließlich nicht immer nur Friede, Freude,
Eierkuchen vorherrschen. Singles flirten
zwar, wenn man nach den Sternen geht, wird
sich hier nichts Ernsthaftes ergeben. Beruf:
Holen Sie sich Unterstützung aus dem Kollegenkreis, wenn Sie sich derzeit überfordert
fühlen – das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt lediglich, dass Sie die
Grenzen der eigenen Belastbarkeit kennen.
Wassermann
21.01. - 19.02.
Partnerschaft: Single-Wassermänner sollten auch mal über den eigenen Schatten
springen – getreu dem Motto, wer nicht wagt,
der nicht gewinnt! Gebundene erleben eine
harmonische Phase. Beruf: Finanziell sah
es schon mal rosiger aus, aber Sie müssen
nicht gleich einen asketischen Lebensstil
pflegen, um das wieder ins Lot zu bringen.
Verzichten Sie einfach mal auf die Shoppingrunde oder auf ein neues Hi-Tech-Spielzeug,
dann sind Sie bald wieder Herr der Lage.
F ische
20.02. - 20.03.
Partnerschaft: In der Beziehung kann
es mitunter ein wenig turbulent zugehen,
aber es besteht kein Grund zur Sorge.
Stellen Sie sicher, dass Sie einen Abend
für Zweisamkeit haben und sich nicht nur
zwischen Tür und Angel sehen. Beruf: Auf
der Arbeit kann es anstrengend werden:
Lassen Sie sich von Kollegen, die Ihre Idee
als den eigenen Einfall verkaufen wollen,
nicht über den Tisch ziehen und setzen Sie
sich, wenn nötig, mit allen Mitteln zur Wehr!
W idder
21.03. - 20.04.
Partnerschaft: Sie sollten sich in diesem Monat nicht ärgern, wenn Ihr Partner momentan nicht so viel Zeit für Sie
hat, wie Ihnen lieb wäre. Nutzen Sie
jetzt die Gelegenheit und kümmern Sie
sich endlich mal um Ihre eigenen Angelegenheiten. Beruf: Finanziell könnte Ihnen jetzt ein Coup gelingen. Allerdings müssten Sie dafür mitunter auch
etwas risikofreudiger sein. Wägen Sie
daher gut ab, ob es Ihnen das wert ist!
S tier
21.04. - 21.05.
Partnerschaft: Single-Stiere dürfen sich auf
die ein oder andere Überraschung freuen,
sollten aber auch nicht ungeduldig werden,
wenn die Dinge dennoch nicht so schnell vorangehen, wie Sie das gern hätten. Gut Ding
will Weile haben. Beruf: Wenn Sie schon länger mit dem Gedanken an eine Fortbildung
spielen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt um in dieser Hinsicht aktiv zu werden. Informieren Sie
sich aber gut, bevor Sie sich entscheiden,
sonst könnten Sie schnell enttäuscht sein.
Z willinge
22.05. - 21.06.
Partnerschaft: Zwilling-Singles dürfen sich
in diesem Monat auf eine Zeit des intensiven Flirtens freuen. Sie sind gut drauf
und das merkt man Ihnen an, und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass
Sie Verehrer anziehen. Auch bei Liierten
herrscht gute Stimmung vor. Beruf: Sie
können nicht immer erfolgreich sein, also
lassen Sie sich Ihre gute Laune nicht von
einem beruflichen Misserfolg verderben.
Aus Niederlagen lernt man schließlich.
K rebs
22.06. - 22.07.
Partnerschaft:
Krebs-Singles
sollten
nicht gleich verzweifeln, wenn es einfach nicht klappen will. Vielleicht suchen
Sie mittlerweile einfach zu verkrampft?
Versuchen Sie, die Dinge etwas lockerer anzugehen. Beruf: Lassen Sie sich
im Job nicht die Aufgaben anderer aufdrängen, bevor Sie Ihre eigenen Angelegenheiten in trockenen Tüchern haben, sonst laden Sie sich nur unnötigen
Stress auf. Sagen Sie also ruhig mal nein!
Löwe
23.07. - 23.08.
Partnerschaft: Dem Löwen-Single ist es
jetzt nicht mehr nach Katz-und-MausSpielen. Wenn Ihnen das ständige Hin
und Her mit einem Verehrer zu langwierig wird, sollten Sie ruhig einen Vorstoß wagen. Beruf: Auf der Arbeit kann
der Löwe in diesem Monat jetzt durch
sein Charisma und sein Enthusiasmus
überzeugen und alle Kollegen mitziehen. Selbst der Chef ist von Ihnen beeindruckt – machen Sie jetzt weiter so!
J ungfrau
24.08. - 23.09.
Partnerschaft: Jungfrauen sollten Ihre
eigenen Probleme jetzt hinten an stellen
und sich den Bedürfnissen des Partners
annehmen. Singles haben zwar keine
tollen Chancen, sollten sich aber dennoch nicht zu Hause verkriechen. Beruf:
Beruflich fühlen Sie sich derzeit unterfordert. Anstatt sich aber auf eine neue
Stelle zu bewerben, kann ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzten jetzt sehr
viel hilfreicher und zukunftsweisender sein.
Waage
24.09. - 23.10.
Partnerschaft: In der Beziehung tauchen ein paar kleine Gewitterwolken
auf, aber dem sollten Sie nicht zu viel
Bedeutung beimessen oder deshalb einen Streit vom Zaun brechen. Lassen
Sie einfach mal fünf gerade sein! Beruf:
Waagen sind derzeit sehr selbstkritisch
und können sich daher über den eigenen Erfolg nicht angemessen freuen.
Das sollten Sie aber unbedingt – Sie
haben schließlich hart dafür gearbeitet!
S korpion
24.10. - 22.11.
Partnerschaft: In der Beziehung stehen Veränderungen an, aber keine Sorge, das muss nichts Schlimmes sein.
Auf jeden Fall sollten Sie genügend
Zeit für Ihre Partnerschaft einplanen.
Beruf: Lassen Sie sich ruhig unter die
Arme greifen, wenn Sie allein nicht weiterkommen. Kollegen, die selbst nicht
involviert sind, haben manchmal die
nötige Distanz, um die Dinge klarer zu
sehen und wertvolle Hinweise zu geben.
S chütze
23.11. - 21.12.
Partnerschaft: Single-Schützen sollten in diesem Monat auf der Hut sein
– jemand, an dem Sie Interesse haben,
könnte Sie jetzt enttäuschen. Passen
Sie daher genau darauf auf, auf wen
Sie sich einlassen. Beruf: In finanzieller Hinsicht sieht es derzeit ganz gut
aus, aber warten Sie besser noch etwas, bevor Sie jetzt eifrig große Investitionen tätigen. Im beruflichen Sinne
steht eine eher ruhige Phase bevor.
INFINITY Oktober 2013
Im Einklang mit sich selbst
Waage vom 24. September bis 23. Oktober
Die Waage ist der Ästhet unter den Sternzeichen, für ihn
isst das Auge immer mit. So
gehört ein geschmackvoll gedeckter Tisch für die
Waagegeborenen
genauso zum perfekten Genuss wie
hochwertige Weine
und exquisite Zutaten. Im Nordosten der
USA ist, nach erstem
Frost und Cranberry-Ernte
(www.cranberries-usa.de), die
Zeit des Indian Summer. Dieser Begriff bezeichnet den
Zeitraum im späten Herbst,
welcher vom intensiven Farbenspiel der nordamerikanischen Herbstwälder und
ungewöhnlich warmen und
trockenem Wetter geprägt ist. Ein Klassiker
aus Neuengland ist
der „Clam Chowder“,
ein kräftiger Eintopf
mit Muscheln und
Kartoffeln,
welcher
durch die fruchtig-herbe
Cranberry eine besonders
aromatische Note erhält. Diese Spezialität wird mit würzigen Crackern serviert, die über
die Suppe gebröselt werden.
Clam Chowder mit Cranberries
(Muschelsuppe)
Zubereitung: 1. Kartoffeln schälen,
waschen, klein würfeln und im Gemüsefond ca. 15-20 Min. weich kochen.
2. Zwiebel pellen und fein würfeln.
Speck grob würfeln. Butter in einem
Topf erhitzen. Speck darin auslassen.
Speck herausnehmen und Zwiebel
in dem Bratfett andünsten. Mehl
darüber stäuben und anschwitzen.
Milch, Schlagsahne und den Fond
mit den Kartoffeln zugeben. Mit Salz
und Pfeffer würzen. Weitere 5 Minuten köcheln. Mit einem Schneebesen
kräftig durchrühren oder pürieren.
Zutaten für 4 Personen:
250 g Kartoffeln (mehlig kochend)
1 Glas (400 ml) Gemüsefond
1 Zwiebel
40 g durchwachsener, geräucherter
Speck
2 EL Butter
1 EL Mehl
200 ml Milch
200 ml Schlagsahne
Salz, Pfeffer
200 g Muschelfleisch (aus der Dose)
4 Frühlingszwiebeln
80 g getrocknete Cranberries
Nach Belieben mit einigen gegarten
Venusmuscheln anrichten und mit
gehackter Petersilie Bestreuen.
3. Muscheln auf ein Sieb geben, dabei den Sud auffangen. Zwei Drittel
der Muscheln klein schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und
sehr fein schneiden. Alle Muscheln,
Muschelsud, Frühlingszwiebeln und
Cranberries in die Suppe geben und
darin einige Minuten ziehen lassen.
Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben einige
gegarte Venusmuscheln hineingeben und mit gehackter Petersilie
garniert servieren.
Zubereitungszeit: 30 Min., Tipp: Typisch amerikanisch reicht man zur
Muschelsuppe Cracker, die sich
jeder selbst auf die Suppe bröselt.
Nährwertangaben pro Portion: Energie: 378 kcal / 1587 kJ, Eiweiß: 11,4 g,
Fett: 22,8 g, Kohlenhydrate: 34 g
37
Würstchen, Stockbrot,
Popcorn:
Ein Erlebnis für Groß und Klein
Ein zünftiges Lagerfeuer unter freiem Himmel,
Ofenkartoffeln in der Glut, Würstchen auf dem
Grill – all das begeistert Groß und Klein. Besonders vielseitig kann ein Design-Objekt aus
Guss genutzt werden, das Leda (www.leda-direkt.de) jetzt anbietet: die neue OutFire-Feuerbox. Auf ihr kann man nicht nur sehr gut grillen,
sondern auch wärmen, braten und kochen.
55 cm breit, 33 cm tief, 52 cm hoch ist die ca.
40 kg schwere Box ausgesprochen standfest
und somit auch sehr sicher, um nicht zu sagen: familienfreundlich. Hinzu kommt: Guss ist
absolut formstabil, hitzebeständig – und somit auch beinahe gemacht für die Ewigkeit.
Als Zubehör ist eine Grill- und Warmhalteplatte erhältlich, die vollständig lebensmittelecht emailliert ist und variabel aufgesetzt
werden kann. Im Handel werden zudem
Grillroste angeboten, die perfekt auf die
Feuerbox passen. Und dann kann es auch
schon losgehen. Angefangen beim beliebten
Stockbrot, das aus einem gut durchgekneteten Teig aus 500 g Mehl, 250 ml Milch, 80 ml
Öl, 40 g Hefe, 80 g Zucker sowie einer Prise
Salz und einem Ei besteht.
Zu dicken Schnüren geformt und spiralförmig um einen Stock gewickelt, wird es über
der Glut gebacken. Auch alles, was sich gut
aufspießen lässt, ist bei Kindern angesagt:
Fleisch, Würstchen, Paprika und Zucchini
ebenso wie – Marshmallows. Warum auch
nicht? Gegrillt wird nicht alle Tage. Und so
darf am Ende das beliebte Popcorn natürlich genauso wenig fehlen. Denn dieses lässt
sich – in einer abgedeckten Pfanne – auf der
Feuerbox ebenfalls leicht zubereiten.
Design-Objekt aus Guss kann vielseitig genutzt
werden – Auch die Kids haben dabei ihren Spaß
38 INFINITY Oktober 2013
INFINITY - BESTENLISTE
bücher
1
Blick in die Ewigkeit Was geschieht, wenn
wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Mit 54 Jahren erkrankt der Neurochirurg und
Harvard-Dozent Eben Alexander an einer seltenen Form der Hirnhautentzündung. Er fällt ins Koma. Die Ärzte stellen fest, dass sein Gehirn
irreparabel geschädigt ist, und
prognostizieren sein baldiges
Ende. Doch er kehrt ins Leben
zurück und gesundet innerhalb kurzer Zeit. Minutiös berichtet er, was er während des
Komas durchlebte: Begleitet
von einem Engelwesen taucht
er ein in eine Welt ohne Zeit
und Raum … ISBN 3-64109591-3, Preis € 19,99
filme
3
Turbo - Kleine Schnecke, großer Traum Turbo
ist eine kleine, gewöhnliche Schnecke mit großen Träumen. Er will seinem Namen alle Ehre
machen und Rennen gewinnen. Ein Autounfall
- er gerät in den Motor eines High-Tech-Sportwagens
- bringt ihn der Verwirklichung unverhofft nahe. Er verwandelt sich nicht nur in die schnellste Schnecke, die
je gelebt hat, sondern kann es sogar mit aufgemotzten Rennautos aufnehmen. Das will er beim Indy-500Rennen unter Beweis
stellen. Doch zunächst landet er
beim Taco-Koch
Tito. Es wird ein
weiter Weg nach
Indianapolis …
Filmstart
03.10.2013
filme
5
Prisoners Keller ist mit seinem Leben als Familienvater und Handwerker in einer Ortschaft
in Pennyslvania zufrieden. Da wird seine geliebte kleine Tochter zusammen mit ihrer Freundin
gekidnappt. Ein Verdächtiger
ist bald gefunden, doch die
Polizei findet keine Beweise
gegen den geistig minderbemittelten Außenseiter Alex. Detective Loki, der den Fall betreut, muss ihn laufenlassen.
Keller ist jedoch überzeugt,
dass Alex der Schuldige ist.
Er nimmt das Gesetz in die
eigene Hand, schnappt sich
Alex und versucht ein Geständnis zu erzwingen …
Filmstart 10.10.2013
2
Das Geheimnis des perfekten Tages Unnachahmlich charmant stellt sich Dieter Nuhr den
elementaren Fragen des Daseins: Wie hat man
in der Urzeit gelebt ohne QR-Codes, Wetter-App
und Wasserwaage im Smartphone? Wieso treffen sich jedes Jahr Menschen, um den
„hässlichsten Hund der Welt“
zu wählen? Gibt es in der
eigenen Art nicht genügend
abstoßende Exemplare? In
diesem Buch nehmen wir teil
an 24 Stunden im Lebens
eines fragenden, denkenden, lachenden, vom Irrsinn
des Daseins faszinierten
Zeitgenossen. ISBN 9783431038613, Preis € 14,99
4
Der Butler Als Junge hat Cecil Gaines auf
den Baumwollplantagen im amerikanischen
Süden Rassismus und die brutale Gewalt der
Weißen erlebt. Als Butler steht er seit 1952 in
den Diensten des Weißen Hauses und beobachtet beunruhigt, wie sich das Land mit der
aufkommenden Bürgerrechtsbewegung explosiv erhitzt, wie
verschiedene Präsidenten auf
die Veränderungen und Herausforderungen
reagieren
und wie seine Familie durch
den Konflikt mit dem ältesten
Sohn, der im Unterschied zum
Vater den Weg der Konfrontation sucht, gespalten wird …
Filmstart 10.10.2013
6
Frau Ella Schlimmer geht’s immer: Sascha
(Matthias Schweighöfer) und sein bester Kumpel Klaus genießen ihr lockeres Leben... bis Saschas Freundin Lina (Anna Bederke) schwanger wird – sie ist nur mit Baby
zu haben, er nur ohne. Im
Trennungsstress baut Sascha
einen Unfall, und als ob der
Totalschaden nicht reichen
würde, hat er bald darauf die
redselige Seniorin Ella (Ruth
Maria Kubitschek) am Hals,
die ihm aber in einem überlegen ist: Erfahrung. Und Frau
Ella will mit ihren Tipps und
Tricks Saschas Liebesleben
wieder in Ordnung bringen …
Filmstart 17.10.2013
INFINITY Oktober 2013
MITRATEN
Der große Infinity-Rätselspaß des Monats
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09:00 - 18:00 Uhr
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Loriot kehrt zurück
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Je zwei Eintrittskarten für "Die Königs vom Kiez" im
Schmidts Tivoli am 09.10.2013 um 19.00 Uhr
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Je zwei Eintrittskarten für "Trab Grand Prix Meeting 2013"
für das weiße „Grand Prix Zelt“ direkt an der Rennbahn,
am 13.10.2013, inkl. Catering, um 14 Uhr. Wert: 69 € pro Ticket
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Je zwei Eintrittskarten für das „Hansa Variete Theater"
am 31.10.2013 um 20.00 Uhr
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Je zwei Eintrittskarten für das „Imperial Theater" zum Besuch
der Krimi-Aufführung„Die toten Augen von London"
Ihre Lösung senden Sie bitte an die HM Verlagsgesellschaft Ltd., Hauptstraße 22a, 25469 Halstenbek. Die Verlosung findet unter allen richtigen Einsendungen statt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeiter des
Verlages sowie deren Angehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Ausgelobte Preise, deren Termine vor Ablauf des Einsendedatums stattfinden, werden vorzeitig unter allen vorliegenden Einsendungen gezogen.
Einsendeschluss ist der 15.10.2013
Die Charaktere aus Loriots lustigen Sketchen
und Cartoons begeistern noch heute. Verschiedene Artikel mit den liebenswerten Figuren des Humoristen bietet die „Gesellschaft für
faustdicke Überraschungen“ im Internet an. Für
Gourmets und Liebhaber witziger Accessoires genau das
Richtige: die Loriot Salz- und
Pfefferstreuer aus Porzellan. Die genannte
Gesellschaft bietet
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bis hin zu lustigen Spielen. InLoriot sorgt für Ordnung
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inkognito.de
40 INFINITY Oktober 2013
Das Schmuddelwetter
kommt bestimmt
Küchenparty
im Schulauer FÄHRHAUS
Den Wechsel auf Winterreifen rechtzeitig planen
Lernen von den Profis
Winterreifen sind bei niedrigen
Temperaturen die bessere
Wahl - auch wenn weder
Schnee noch Eis in Sicht sind
An Schmuddelwetter denken,
wenn der Altweibersommer
tagsüber noch ins Straßencafé lockt: Das fällt den meisten
Autofahrern schwer. Dennoch
ist es bereits spätestens Anfang Oktober sinnvoll, auf Winterreifen umzurüsten. Dafür
spricht eine ganze Reihe guter Gründe. Marken-Winterreifen heutiger Bauart sind nicht
erst bei Frost, Schnee und Eis
die bessere Wahl. Das liegt
vor allem an den heute eingesetzten Gummimischungen.
Während die für den Sommerbetrieb entwickelten Reifen
bereits unter sieben Grad Celsius nach und nach härter
werden, bleiben die Wintermischungen auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt flexibel und griffig.
Bereits auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit seien Autofahrer daher mit den Winterpneus sicherer unterwegs, denn
Bodenfröste oder frische Temperaturen am frühen Morgen
seien auch im Herbst keine Seltenheit. Bei normalen Herbsttemperaturen ist für die Wintermischung auch kein stark erhöhter Abrieb zu befürchten. Zudem könnten Wetterkapriolen
schon lange vor dem offiziellen Winteranfang über Nacht
Schnee und Glätte bringen - wenn das Auto dann bereits
die "Winterschuhe" besitzt, kann der Fahrzeuglenker unangenehmen Überraschungen entspannt entgegensehen.
Wer sich frühzeitig um Winterreifen kümmert, kann sich lange Wartezeiten bei der Reifenfachwerkstatt ersparen. Zudem
fällt die Beratung deutlich ausführlicher aus. Ein Check der
vorhandenen Reifen oder die Auswahl der richtigen neuen
Bereifung mit passenden Felgen wird dann auch mal etwas
ausführlicher ausfallen. Mehr Tipps um das wintersichere
Auto gibt es auf www.continental-reifen.de
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Das Schulauer FÄHRHAUS bietet für jeden Anlass
die perfekte Räumlichkeit. Ob Hochzeiten, Tagungen, Firmenveranstaltungen oder private Feiern –
durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten unserer Räume, können wir bei über 900qm,
individuell und flexibel auf die Wünsche und Anforderungen unserer Gäste eingehen.
Die bekannte Schiffsbegrüßungsanlage ist nicht
nur ein Highlight für Seemänner, sondern bietet
auch den Leichtmatrosen einen tollen Einblick in
die Vielfalt des Schiffverkehrs auf der Elbe.
Zudem bietet das Schulauer FÄHRHAUS in seiner
offenen Showküche, mit Live-Cooking-Events seinen Gästen ein weiteres Highlight. Auf der Küchenparty lassen sich beim Klönschnack so manche
Tipps & Tricks über die Zubereitung von den Küchenchefs des Hauses erfahren. Eine Veranstaltung an der Elbe, mit dem gewissen „i – Tüpfelchen“.
Die Termine für die nächsten Küchenpartys sind
Samstag, 19. Oktober /Samstag, 23. November sowie Freitag, 06. Dezember jeweils von 19 bis 23 Uhr.
INFINITY Oktober 2013
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42 INFINITY Oktober 2013
Zu guter Letzt . . .
Wussten Sie eigentlich, dass vor genau vierundsechzig
Jahren der letzte Rosinenbomber in Berlin landete?
Die Berliner Luftbrücke diente der
Versorgung der Stadt durch Flugzeuge der Westalliierten. Die Straßen- und Eisenbahnverbindungen
von den westlichen Besatzungszonen nach West-Berlin wurden
während der Berlin-Blockade vom
24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949
durch die sowjetische Besatzung
gesperrt. Doch auch nach Ende
der Blockade gingen die Versorgungsflüge zunächst weiter. Am 27.
August 1949 dann wurde die Luftbrücke schließlich offiziell beendet.
Bereits im Vorfeld der Berliner Luftbrücke kam es zur kleinen Luftbrücke. Der Chef der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland,
Wassili Danilowitsch Sokolowski,
ordnete am 1. April 1948 als Reaktion auf die Sechs-Mächte-Konferenz zwischen Briten, Franzosen,
USA und Vertretern der BeneluxLänder über eine Westanbindung
Deutschlands, die aus sowjetischer Sicht ein Bruch des Potsdamer Abkommens waren, die kurzzeitige Schließung der Grenzen an.
Infolgedessen konnten die Westmächte ihre Garnisonen in Berlin
zunächst nur noch aus der Luft
versorgen. Die am 20. Juni 1948
von den Westalliierten im Alleingang durchgeführte Währungsreform in den drei Westzonen bewog
die sowjetische Besatzung zu einer Reaktion. Am 23. Juni wurde in
der Sowjetischen Besatzungszone
ebenfalls eine Währungsreform organisiert, um ein Überschwemmen
mit Beständen alter Reichsmark
aus den Westzonen zu verhindern.
Der Ankündigung der Sowjetunion,
ganz Berlin würde in diese Reform
miteinbezogen, widersetzten sich
die Westalliierten, indem sie die
Deutsche Mark in den Westsektoren Berlins einführten. Das unabgestimmte Vorgehen der ehemaligen
Alliierten in dieser Frage gab nun
den Vorwand zu erheblich weiter
gehenden Maßnahmen, die zur
Berlin-Blockade führten. Die Meldung bei der Nachrichtenagentur
der Sowjetischen Besatzungszone
(ADN) lautete: „Die Transportabteilung der sowjetischen Militärverwaltung sah sich gezwungen, aufgrund technischer Schwierigkeiten
den Verkehr aller Güter- und Personenzüge von und nach Berlin mor-
gen früh, sechs Uhr, einzustellen.
Noch in der selben Nacht vom 23.
auf den 24. Juni 1948 wurde die
Versorgung West-Berlins mit Fernstrom durch das Kraftwerk Zschornewitz unterbrochen. Am frühen
Morgen des 24. Juni folgte die Unterbrechung des gesamten Straßen- und Schienenverkehrs sowie
der Binnenschifffahrt zwischen Berlin und den Westzonen. Da Berlin
immer noch ein großes Trümmerfeld war, in dessen westlichen Sektoren etwa 2,2 Millionen Menschen
lebten, war es vollständig von der
Belieferung von außen abhängig.
Die Regierungen der Westmächte hatten zwar mit einer Reaktion
auf die Währungsreform gerechnet, aber die Berlin-Blockade der
Sowjetunion traf sie weitgehend
unvorbereitet. So standen sie vor
der Entscheidung, Berlin aufzugeben oder in Berlin zu bleiben. Der
Militärgouverneur der amerikanischen Zone, US-General Lucius
D. Clay, war einer der entschiedensten Befürworter eines Verbleibs in Berlin. Er schlug vor, mit
einem bewaffneten Panzerzug
die Blockade zu durchbrechen.
US-Präsident Harry S. Truman
lehnte dies aber aufgrund des
Risikos einer Kriegsprovokation
ab. Ein in Anbetracht der damalig
notleidenden Bevölkerung denkwürdiger Tag und Ereignis.
Impressum
© HM-Verlagsgesellschaft Ltd.
HM-Verlagsgesellschaft Ltd., Hauptstraße 22a, 25469 Halstenbek, Telefon 04101 - 83 11 11, E-Mail info@hm-infinity.de, www.hm-infinity.de,
Redaktion: Wolfgang Bürger, Dieter Gromek, Benjamin Bürger, Doris Bürger, Satz+Layout: Ira Werner, Anzeigenberatung: Doris van Haaren,
Telefon 04101 - 83 75 50, Fax 04101 - 83 75 52, Verbreitung in Teilbereiche von Halstenbek, Rellingen, Blankenese, Wedel, im EKZ Schenefeld,
sowie an diversen Tankstellen von Elmshorn bis Hamburg-West, Fuhlsbüttel, Cafe Himmelschreiber/Flughafen sowie im Jahres-Abo zum
Preis von 19,80 € inkl. Versand und Porto. Das Magazin ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung oder
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