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ADR 2013 - Honold

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Änderung im nationalen und
internationalen Gefahrgutrecht 2013
GGVSEB / ADR
Was kommt auf Sie zu?
04.02.2013
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1
Inhalt
Die farbig hervorgehobenen Textpassagen bedeuten Folgendes:
Blauer Text = Änderungen / früherer Text, meistens
mit Streichungen
Roter Text
= Neuerungen 2013
Grüner Text = Verfassereigene Hinweise
04.02.2013
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2
GGVSEB
Gefahrgutverordnung
Straße, Eisenbahn und
Binnenschifffahrt
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3
GGVSEB-ÄndV 2013 (Entwurf v. 06.07.2012)
(1) Der Auftraggeber des Absenders hat
§ 17
04.02.2013
Pflichten des
Auftraggebers
des Absenders
1. sich vor Erteilung eines Auftrags an den Absender zu
vergewissern, ob die gefährlichen Güter nach Teil 2
ADR/RID/ADN klassifiziert sind und nach § 3 befördert
werden dürfen, (OWi § 37 (1) Nr. 3 a) – 1.500 €)
12. dafür zu sorgen, dass dem Absender die Angaben
nach den … Absätzen … und 5.5.3.7.1 … schriftlich
mitgeteilt werden … (OWi § 37 (1) Nr. 3 b) – 500 €)
23. …
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4
GGVSEB-ÄndV 2013 (Entwurf v. 06.07.2012)
§ 18
04.02.2013
Pflichten
des
Absenders
1) Der Absender hat
3. sich vor Erteilung des Beförderungsauftrags und vor
Übergabe gefährlicher Güter zur Beförderung zu
vergewissern …
8. dafür zu sorgen, dass ein Beförderungspapier …
mitgegeben wird, das die nach … den Absätzen … und
5.5.3.7.1 … geforderten Angaben und Hinweise enthält;
(OWi § 37 (1) Nr. 4 h) – 500 €)
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5
GGVSEB-ÄndV 2013 (Entwurf v. 06.07.2012)
(2) Der Beförderer im Straßenverkehr hat
5. dafür zu sorgen, dass
a) … bei innerstaatlichen Beförderungen in Aufsetztanks
die Bescheinigung über die Prüfung des Aufsetztanks
nach Absatz 6.8.2.4.5, sofern die Übergangsvorschrift
nach Unterabschnitt 1.6.3.41 in Anspruch genommen
wird, und Unterabschnitt 6.9.5.3 ADR … dem FahrPflichten
zeugführer vor Beförderungsbeginn übergeben werden;
§ 19
des
Beförderers 10. die Prüffristen nach Unterabschnitt 8.1.4.4 ADR i.V.m.
Anlage 2 Nr. 3.4 § 36 oder den zugelassenen nationalen
Normen einzuhalten;
11. das Fahrzeug mit den erforderlichen Großzetteln … und
Unterabschnitt 5.3.3.6.1 auszurüsten und dafür zu sorgen, dass in den Fällen des Abschnitts 3.4.13 i.V.m.
3.4.14 die Kennzeichnung nach Abschnitt 3.4.15 ADR
angebracht wird; (OWi § 37 (1) Nr. 6 k) – 500 €)
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6
GGVSEB-ÄndV 2013 (Entwurf v. 06.07.2012)
§ 21
Pflichten des
Verladers
(1) Der Verlader
5. hat dafür zu sorgen, dass ein Warnkennzeichen nach
Absatz … und 5.5.3.6.1 ADR/RID/ADN angebracht wird
(OWi § 37 (1) Nr. 10 e) – 500 €)
8. hat dafür zu sorgen, dass bei Verwendung von
Trockeneis die Maßnahmen nach Unterabschnitt
5.5.3.5* ergriffen werden.
(* unverpacktes Trockeneis) (OWi § 37 (1) Nr. 10 h)
Warnzeichen für CTUs, in denen
Trockeneis oder sonstige
selbstverzehrende Kühlmittel
verwendet werden
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7
GGVSEB-ÄndV 2013 (Entwurf v. 06.07.2012)
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8
ADR 2013
Teil 1
1.1.3.9 ADR/RID – Neuerung
Freistellungen in Zusammenhang mit gefährlichen Gütern, die während der Beförderung als
Kühl- oder Konditionierungsmittel verwendet werden
Gefährliche Güter, die nur erstickend sind (die den in der Atmosphäre normalerweise
vorhandenen Sauerstoff verdünnen oder verdrängen), unterliegen bei Verwendung zu Kühloder Konditionierungszwecken in Fahrzeugen, Wagen oder Containern nur den Vorschriften
des Abschnitts 5.5.3.
Hinweis: Dies ist nur ein Querverweis.
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Warnzeichen für CTUs, in denen
Trockeneis oder sonstige
selbstverzehrende Kühlmittel
verwendet werden
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9
ADR 2013
Teil 1
1.2.1 ADR/RID Begriffsbestimmung – Änderung
Druckgefäß: Ein Sammelbegriff für Flasche, Großflasche, Druckfass, verschlossener KryoBehälter und Metallhydrid-Speichersystem, Flaschenbündel und Bergungs-druckgefäße
Quelle: Heliocentris
Energiesysteme GmbH,
www.heliocentris.com
Quelle: Heliocentris Energiesysteme GmbH, www.heliocentris.com
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10
ADR 2013
Teil 1
1.2.1 ADR/RID Begriffsbestimmung ̶ Neuerung
Flüssiggas (LPG)*
Unter geringem Druck verflüssigtes Gas, das aus einem oder mehreren nur unter
der UN-Nummer UN 1011, 1075, 1965, 1969 oder 1978 zugeordneten leichten Kohlenwasserstoffen besteht und das neben Spuren anderer Kohlenwasserstoffgase
hauptsächlich Propan, Propen, Butan, Butan-Isomeren und/oder Buten enthält.
Bemerkung:
1. Entzündbare Gase, die anderen UN-Nummern
zugeordnet sind, gelten nicht als LPG.
2. Für UN 1075 siehe Bem. 2 unter Klassifizierungscode 2F UN 1965 in der Tab. in 2.2.2.3.
*) Die Buchstaben „LPG“ sind die Abkürzung des englischen Ausdrucks „Liquified Petroleum Gas“
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11
ADR 2013
Teil 1
1.2.1 ADR/RID Begriffsbestimmung ̶ Neuerung
Flüssiggas (LPG) (Fortsetzung)
Hinweis:
UN 1011  BUTAN
UN 1075  PETROLEUMGASE, VERFLÜSSIGT
UN 1965  KOHLENWASSERSTOFFGAS; GEMISCH, VERFLÜSSIGT, N.A.G.
(Gemisch A, A 01, A 02, A 0, A 1, B 1, B2, B oder C)
UN 1969  ISOBUTAN
UN 1978  PROPAN.
Hinweis:
Alle Stoffe weisen den
Klassifizierungscode „2F“ auf
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ADR 2013
Teil 1
1.2.1 ADR/RID Begriffsbestimmung ̶ Änderung
Zusammengesetzte Verpackung:
Für die Beförderung zusammengesetzte Verpackung,
Eine Kombination von Verpackungen für Beförderungszwecke, bestehend aus einer oder mehreren
Innenverpackungen, die nach Unterabschnitt 4.1.1.5
in eine Außenverpackung eingesetzt sein müssen.
Bemerkung:
Der „Innenteil“ der „zusammengesetzten Verpackung“
wird immer als „Innenverpackung“, nicht als “Innengefäß“ bezeichnet. Eine Glasflasche ist ein Beispiel einer
solchen „Innenverpackung“.
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ADR 2013
Teil 1
1.3.1 ADR/RID Unterweisung ̶ Änderungen
1. Wegen der Ausbildung des Sicherheitsberaters siehe Abschnitt 1.8.3
siehe anstelle dieses Abschnitts Abschnitt 1.8.3
2. Wegen der Ausbildung der Fahrzeugbesatzung siehe Kapitel 8.2
siehe anstelle dieses Abschnitts Kapitels 8.2 (ADR)
3. Für die Unterweisung in Bezug auf die Klasse 7 siehe auch
Unterabschnitt 1.7.2.5
4. Die Unterweisung muss vor der Übernahme von Pflichten betreffend
die Beförderung gefährlicher Güter erfolgen.
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ADR 2013
Teil 1
1.4.2.1.1 ADR/RID Absenderpflichten ̶ Änderung
Absenderpflichten
Der Absender gefährlicher Güter ist verpflichtet, eine den Vorschriften des ADR/RID
entsprechende Sendung zur Beförderung zu übergeben.
Im Rahmen des Abschnitts 1.4.1 hat er insbesondere:
a) …
b) dem Beförderer in nachweisbarer Form die erforderlichen Angaben und Informationen und gegebenenfalls die erforderlichen Beförderungspapiere und Begleitpapiere (Genehmigungen, Zulassungen, Benachrichtigungen, Zeugnisse usw.)
unter Berücksichtigung insbesondere der Vorschriften des Kapitels 5.4 und der
Tabelle A des Kapitels 3.2 zu liefern.
Hinweis: Gemäß GGVSEB § 18 (1) Nr. 1  in schriftlicher Form
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15
ADR 2013
Teil 1
1.6.1.19 ADR/RID ̶ Ablauf
Die bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Vorschriften der Absätze 2.2.9.1.10.3 und
2.2.9.1.10.4 für die Klassifizierung umweltgefährdender Stoffe dürfen bis zum 31. De-zember
2013 angewendet werden.
1.6.1.21 ADR ̶ Änderung
Bescheinigungen über die Schulung von Fahrzeugführern gemäß dem bis zum 31.12.2010 geltenden
Muster, die von den Vertragsparteien bis zum
31.12.2012 ausgestellt wurden, dürfen bis zum
Ablauf ihrer fünfjährigen Geltungsdauer anstelle der
den Vorschriften des Absatzes 8.2.2.8.5 entsprechenden Bescheinigungen weiter verwendet
werden.
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ADR 2013
Teil 1
1.6.1.25 ADR/RID Übergangsfrist für bestimmte Kennzeichnungen ̶ Neuerung
Versandstücke und Umverpackungen, die gemäß den bis zum 31. Dezember 2012
geltenden Vorschriften mit einer UN-Nummer gekennzeichnet sind, jedoch nicht den
ab 1. Januar 2013 geltenden Vorschriften des Unterabschnitts 5.2.1.1 hinsichtlich der
Größe der UN-Nummer und der Buchstaben „UN“ entsprechen, dürfen
- bis zum 31. Dezember 2013
- im Falle von Flaschen mit einem mit Wasser ausgeliterten Fassungsraum von
höchstens 60 Litern bis zur nächsten wiederkehrenden Prüfung, höchstens jedoch bis zum 30. Juni 2018
weiterverwendet werden.
Hinweis: Folgeänderung im Zusammenhang mit Unterabschnitt 5.2.1.1
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17
ADR 2013
Teil 5
5.2.1.1 Kennzeichnung von Versandstücken ̶ Neuerung
5.2.1.1
Sofern im ADR/RID nichts anderes vorgeschrieben ist, ist jedes Versandstück deut-lich und
dauerhaft mit der UN-Nummer der enthaltenen Güter, der die Buchstaben „UN“
vorangestellt werden, zu versehen.
Die UN-Nummer und die
Buchstaben „UN“ müssen
eine Zeichenhöhe von
mindestens 12 mm haben, …
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ADR 2013
Teil 5
5.2.1.1 Kennzeichnung von Versandstücken ̶ Neuerung (Fortsetzung)
„UN 1234“ min. 12 mm
…
ausgenommen an Versandstücken mit einem
Fassungsraum von höchstens 30 Litern
oder einer Nettomasse von höchstens 30 kg:
6 mm
ausgenommen an Flaschen mit einem mit
Wasser ausgeliterten Fassungsraum von
höchstens 60 Litern: 6 mm
ausgenommen an Versandstücken mit einem
Fassungsraum von höchstens 5 Litern oder
einer Nettomasse von höchstens 5 kg:
„angemessen“
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ADR 2013
5.2.1.1
Teil 5
19.07.2011 10:45:
„deutlich“
13.04.2012 07:00:
04.02.2013
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20
ADR 2013
Teil 5
„UN 1234“ was ist „deutlich“?
Flüssigkeiten / Gase: Fassungsraum in l,
Feststoffe: kg netto < 5:
min. ? mm
5 – 30 (Gasflaschen: 60 l):
min. 6 mm ( RSEB, 5-2)
> 30 (Gasflaschen: 60 l):
min. 12 mm
Bem.:
- analog 6.1.3.1 für Verpackungscodierung
- gilt auch für Umverpackung
- gilt nicht für
-- die offizielle Benennung für die Beförderung
(Klassen 1, 2, 7)
-- ID 8000 (Luft)
ab 1.1.2014 bzw. nächster wiederkehrender Prüfung /
spätestens 1.7.2018  1.6.1.25
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ADR 2013
Teil 1
1.6.1.26 ADR Großverpackungen ̶ Neuerung
Großverpackungen, die vor dem 1. Januar 2014 hergestellt oder wiederaufgearbeitet wurden
und nicht den ab 1. Januar 2013 geltenden Vorschriften des Unterabschnitts 6.6.3.1
hinsichtlich der Zeichenhöhe von Buchstaben, Ziffern und Symbolen ent-sprechen, dürfen
weiterverwendet werden.
Großverpackungen, die vor dem 1. Januar 2015 hergestellt
oder wiederaufgearbeitet wurden, müssen nicht mit der
höchstzulässigen anwendbaren Stapellast gemäß Unterabschnitt 6.6.3.3 gekennzeichnet sein.
Hinweis: Mindestabmessungen der Kennzeichnung
werden für Großverpackungen erstmalig
eingeführt
Hinweis hier am
Großpackmittel
dargestellt.
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ADR 2013
Teil 1
1.6.1.26 ADR/RID ̶ Neuerung (Fortsetzung)
Solche nicht nach Unterabschnitt 6.6.3.3 gekennzeichnete Großverpackungen dürfen nach
dem 31. Dezember 2014 weiterverwendet werden, müssen jedoch gemäß Unterabschnitt 6.6.3.3
gekennzeichnet werden, wenn sie nach diesem
Zeitpunkt wiederaufgearbeitet werden.
Hinweis:
Folgeänderung im Zusammenhang mit den
Unterabschnitten 6.6.3.1 und 6.6.3.3 ADR/RID
Besondere Übergangsfrist
LP: „ 50…“ „lesbar“ für LP gebaut nach 1.1.2015
Neue Kennzeichnung gemäß 6.6.3.1 g):
nicht bei LP gebaut vor 1.1.2015
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(Hier am Großpackmittel dargestellt)
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ADR 2013
Teil 1
1.6.1.27 ADR ̶ Neuerung
Flüssige Brennstoffe in Geräten und Maschinen
Vor dem 01. Juli 2013 gebaute Umschließungsmittel, die Bestandteil von Geräten oder
Maschinen sind, flüssige Brennstoffe der UN-Nummern 1202,1203, 1223, 1268, 1863 und
3475 enthalten und nicht den ab 01. Januar 2013 anwendbaren Vorschrif-ten des Absatzes a)
der SV 363 des Kapitels 3.3 entsprechen, dürfen weiterverwen-det werden.
Hinweis:
Für diese Geräte und Maschinen sind Vorschriften zu beachten, u.a.
- alle Ventile und Öffnungen müssen während der Beförderung geschlossen sein
- Verhinderung der Freisetzung und Ladungssicherung
- fassungsraumabhängige Bezettelung auf einer Seite oder allen vier Seiten
- bei Fassungsraum > 1.500 Liter Großzettel an allen vier Seiten und Beförderungspapier.
Falls vor 1.7.2013 hergestellt und nicht entsprechend neuer SV 363 a)
(= RL 2006/42/EG = 9. ProdSV = MaschinenV)  unbefristete Weiterverwendung
04.02.2013
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24
ADR 2013
Teil 1
1.8.3.3 ADR/RID/ADN ̶ Änderung
Aufgabenkonkretisierung für Sicherheitsberater
(Gefahrgutbeauftragter)
Aufgaben eines Sicherheitsberaters
…
- ausreichende Schulung der betreffenden
Arbeitnehmer des Unternehmens
einschließlich zu Änderungen der
Vorschriften und Vermerk über diese
Schulung in der Personalakte.
…
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ADR 2013
1.8.5.1 ADR/RID/ADN ̶ Änderung
Meldungen von Ereignissen mit
gefährlichen Gütern
Teil 1
1.
 Schiene
Wagen-Nummer
(Angabe freigestellt):
..............................................
...............................….
2.
Ereignet sich beim Beladen, beim Befüllen, bei der
Beförderung oder beim Entladen ge-fährlicher
Güter ein schwerer Unfall oder Zwischenfall, so
hat der Verlader, Befüller, Beförderer oder
Empfänger sicherzustellen, dass der zuständigen
Behörde spätestens einen Monat nach dem
Ereignis ein Bericht gemäß dem in Unterabschnitt
1.8.5.4 vorge-schriebenen Muster vorgelegt wird.
Verkehrsträger
 Straße
Fahrzeugkennzeichen
(Angabe freigestellt):
................................................
................................
Datum und Ort des Ereignisses
Jahr : ................... Monat: ........................ Tag: ........................
Stunde: ......................
Schiene
 Bahnhof
 Rangierbahnhof/
Zugbildungsbahnhof
 Belade-/Entlade-/
Umschlaganlage
Ort / Staat:...........................
oder
 freie Strecke
Streckenbezeichnung
..............................................
Straße
 innerorts
 Belade-/Entlade-/
Umschlaganlage
 außerorts
Ort /Staat:..............................
Kilometer:............................
Hinweis: Zust. Behörden in D = BAG/EBA/SUK
 RSEB 1-25.1
 Änderung § 27 (1) GGVSEB
 ADR/RID 2011 ohne Regelung
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3.
Topographie


Steigung/Gefälle
Tunnel
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ADR 2013
Teil 1
1.9.5.2.2 ADR ̶ Änderung
Tunnelbeschränkungen
Tunnelkategorie E:
Beschränkungen für alle gefährlichen Güter (mit Ausnahme der UN-Nummern 2919, 3291,
3331, 3359, und 3373) sowie für alle gefährlichen Güter, die nach Kapitel 3.4 befördert
werden,
wenn
die
Bruttogesamtmasse
der
beförderten
Versandstücke
8 Tonnen je Beförderungseinheit überschreitet.
Im Zusammenhang
mit
- 1.9.5.3.6 ADR
- 8.6.3.3 ADR
- 8.6.4 ADR
> 8 t brutto
Hinweis: - Freigestellt sind Durchfahrten durch Tunnel der Kategorien A, B, C, D
- Aber Güter der Bef-Kat. 4 (1.1.3.6.3) sind durch alle Kategorien erlaubt!
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ADR 2013
Teil 1
1.9.5.3.6 ADR ̶ Neuerung
Tunnelbeschränkungen
Tunnelbeschränkungen gelten für Beförderungseinheiten, für die eine orangefarbene
Kennzeichnung nach 5.3.2 vorgeschrieben ist, und im Falle von Tunneln der Katego-rie E auch
für Beförderungseinheiten, für die eine Kennzeichnung nach 3.4.13 vorge-schrieben ist, oder
die Container befördern, für die eine Kennzeichnung nach 3.4.13 vorgeschrieben ist.
Tunnelbeschränkungen finden keine Anwendung, wenn gefährliche Güter in Übereinstimmung mit Abschnitt 1.1.3 befördert
werden, es sei denn, Fahrzeuge mit solchen gefährlichen Gütern sind mit der in
Abschnitt 3.4.13 unter Vorbehalt des Abschnitts 3.4.14 vorgeschriebenen Kennzeichnung versehen.
> 8 t brutto
Hinweis:
Ausnahme von Befreiungsregelungen
bzgl. Tunnelbeschränkungen = Verschärfung
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28
ADR 2013
Teil 1
Gesamtübersicht Tunnelbenutzung ̶ Neuregelungen
1.9.5.2.2,
1.9.5.3.6
siehe
auch
3.4.1 h),
8.6.3.3,
8.6.4)
Tunnel
oder
LTD QTY > 8 t brutto:
nicht durch Tunnel Kategorie E
(d.h. nur Tunnel Kategorien A - D erlaubt)
Zeichen 261
Zeichen 327
Bemerkung:
Beispiel: UN 1944 Sicherheitszündhölzer 4.1 III (E):
Fall regulär: UN 1944
UN 1944
Bemerkung:
Unter der Neuregelung ist
das Zeichen 261 sehr missverständlich.
In beliebiger Menge: durch A, B, C, D und E
Fall in LQ:
> 8 t brutto: nur durch A, B,
C und D,
nicht durch E
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29
ADR 2013
Teil 3
Sondervorschrift 658 ̶ Neuerung
Die Beförderung von UN 1057 FEUERZEUGE, die der Norm EN ISO 9994:2006 + A1:2008
„Feuerzeuge – Festlegungen für die Sicherheit“ entsprechen, und UN 1057
NACHFÜLLPATRONEN FÜR FEUERZEUGE unterliegt nur den Bedingungen der Ab-schnitte
3.4.1 a) bis h), 3.4.2 (mit Ausnahme der gesamten Bruttomasse von 30 kg), 3.4.3 (mit
Ausnahme der gesamten Bruttomasse von 20 kg),3.4.11 und 3.4.12, wenn die folgenden
Voraussetzungen erfüllt sind:
a) die gesamte Bruttomasse jedes Versandstücks ist nicht größer als 10 kg,
b) die Bruttomasse solcher Versandstücke, die in einem Fahrzeug befördert
werden, beträgt höchstens 100 kg
und
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30
ADR 2013
Teil 3
Abschnitt 3.3.1 Sondervorschriften (Fortsetzung)
Sondervorschrift 658 ̶ Neuerung (Fortsetzung)
c) jede Außenverpackung ist deutlich und dauerhaft mit der Aufschrift
„UN 1057 FEUERZEUGE“ bzw.
„UN 1057 NACHFÜLLPATRONEN FÜR FEUERZEUGE“
gekennzeichnet.
Hinweis:
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 erstmals Versand als „begrenzte Menge“ möglich
 aber besondere Bedingungen beachten
 erforderlicher Info-Fluss zwischen Absender und Beförderer
 Bem.: = M 238
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31
ADR 2013
Teil 3
Flüssiger Kraft-/Brennstoff (insbes. Diesel) in Behältern von
Freigestellt gemäß
ADR/RID/ADN
… Maschinen oder Geräten, soweit n.a.g.
1.1.3.1 b)
… Fahrzeugen, mit denen eine Beförderung durchgeführt wird, der
- zu deren Antrieb
- zum Betrieb einer ihrer Einrichtungen (z.B. Kühlung/Heizung) dient
- Fassungsraum (VTank) max. 1.500 l je Beförderungseinheit, davon
max. 500 l/Anhänger
(„Kfz auf eigener Achse“)
1.1.3.3 a)
… als Ladung beförderten
- Fahrzeugen
- sonstigen Beförderungsmitteln (Boote, …),
wenn er
- zu deren Antrieb
- zum Betrieb einer ihrer Einrichtungen (z.B. Kühlung/Heizung) dient
- keine Begrenzung des Fassungsraums je Fahrzeug oder sonstigem
Beförderungsmittel
(„Kfz usw. als Ladung“)
1.1.3.3 b)
… Geräten oder Maschinen … („Ladung“ und „eigene Achse“)
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3.3.1 SV 363
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32
ADR 2013
Teil 3
SV 363: Flüssige Brennstoffe in unverpackten Geräten oder Maschinen,
z.B. Generatoren, Kompressoren, Heizgeräte:
Fall 1: als Ladung:
Bem.:
- ADR: keine Freistellung gemäß 1.1.3.1 b) mehr, da im ADR 2013 ”näher bezeichnet” (SV 363)
- IMDG-Code: nicht UN 3166 (”Verbrennungsmotor”) oder UN 3363 (”Maschine”, ”Apparat”)
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33
ADR 2013
Teil 3
Fall 2: Auf eigener Achse:
Beispiele: verschiedene Anhänger
mit UN 1202 Diesel
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Anwendung 1.1.3.3 a)?
Anwendung 1.1.3.1 c)?
Kompressor
VTank: 2.000 l
Nein, da VTank > 500 l
Nein, da keine
„Verpackung“
Generator
VTank: 1.900 l
Nein, da > VTank > 500 l
Nein, da keine
„Verpackung“
Heizvorrichtung
VTank: 300 l
Ja, da VTank ≤ 500 l
Nein, da bereits durch
1.1.3.3 a) Satz 3
freigestellt
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ADR 2013
Teil 3
Kapitel 3.4 Begrenzte Mengen ̶ Neuerungen (Fortsetzung)
Am Ende einfügen: „und Abschnitt 8.6.4“
Abschnitt 3.4.1 h):
Abschnitt 8.6.4:
Die Beschränkungen für die Durchfahrt von Tunneln gelten für:
– Beförderungseinheiten, für die gemäß Abschnitt 3.4.13 unter Vorbehalt des Abschnitts 3.4.14 eine Kennzeichnung vorgeschrieben ist 6),
bei der Durchfahrt von Tunneln der Kategorie E und
– Beförderungseinheiten, für die in Abschnitt 5.3.2 eine orangefarbene
Kennzeichnung vorgeschrieben ist, nach den Vorschriften der nachstehenden Tabelle, nachdem der der gesamten Ladung zuzuordnende Tunnelbeschränkungscode bestimmt worden ist.
___
6) oder bei Anwendung der Übergangsvorschriften des Unterabschnitts
1.6.1.20 Beförderungseinheiten, für die gemäß Abschnitt 3.4.10 unter Vorbehalt des Abschnitts 3.4.11 des bis zum 31. Dezember 2010
geltenden ADR eine Kennzeichnung vorgeschrieben ist
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ADR 2013
Teil 3
Kapitel 3.4 Begrenzte Mengen ̶ Neuerungen (Fortsetzung)
Abschnitt 3.4.1 h):
Abschnitt 8.6.4: (Fortsetzung)
Bem.  „Bem. 1“
Bem. 2 (neu):
2. In begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter, die in Containern oder Beförderungseinheiten befördert werden, die gemäß den Vorschriften des IMDG-Codes
gekennzeichnet sind, unterliegen nicht den Beschränkungen für die Durchfahrt von
Tunneln der Kategorie E, sofern die Bruttogesamtmasse der Versandstücke mit
gefährlichen Gütern in begrenzten Mengen 8 Tonnen je Beförderungseinheit nicht
überschreitet.
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Teil 3
Kapitel 3.4 Begrenzte Mengen ̶ Änderung (Fortsetzung)
Abschnitt 3.4.13 (ADR)
a) Beförderungseinheiten mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse über 12 Tonnen,
mit
denen in begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter befördert werden, müssen
gemäß Abschnitt 3.4 15 vorn und hinten gekennzeichnet sein, sofern sie
nicht bereits
gemäß Abschnitt 5.3.2 mit orangefarbenen Tafeln gekennzeichnet sind
sofern die Beförderungseinheit nicht andere gefährliche Güter enthält, für die eine
Kennzeichnung mit orangefarbenen Tafeln gemäß Abschnitt 5.3.2 vorgeschrieben ist. Im
letzteren Fall darf die Beförderungseinheit nur mit den vorgeschriebenen orangefarbenen
Tafeln oder gleichzeitig mit orangefarbenen Tafeln gemäß Ab-schnitt 5.3.2 und mit der
Kennzeichnung gemäß Abschnitt 3.4.15 versehen sein.
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ADR 2013
Teil 3
Kapitel 3.4 Begrenzte Mengen ̶ Änderung (Fortsetzung)
Abschnitt 3.4.13 (RID)
a) Wagen, mit denen in begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter befördert
werden, müssen gemäß Abschnitt 3.4.15 vorn auf beiden Längsseiten gekennzeichnet sein, sofern sie nicht bereits gemäß Abschnitt 5.3.1 mit Großzetteln
(Placards) versehen sind
sofern der Wagen nicht andere gefährliche Güter enthält, für die das Anbringen von
Großzetteln (Placards) gemäß Abschnitt 5.3.1 vorgeschrieben ist. In letzterem Fall darf der
Wagen nur mit den vorgeschriebenen
Großzetteln (Placards) oder gleichzeitig mit
Großzetteln (Placards) gemäß Abschnitt 5.3.1 und mit der Kenn-zeichnung gemäß
Abschnitt 3.4.15 versehen sein.
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ADR 2013
Teil 3
Abschnitt 3.4.13 (ADR/RID) (Fortsetzung)
b) Container, mit denen in begrenzten Mengen verpackte gefährliche Güter befördert
werden und die auf Beförderungseinheiten mit einer höchstzulässigen Gesamtmasse über 12 Tonnen verladen sind, müssen gemäß Abschnitt 3.4.15 auf allen
vier
Seiten gekennzeichnet sein, sofern sie nicht bereits gemäß Abschnitt 5.3.1mit Großzetteln
(Placards) versehen sind, …
sofern der Container nicht andere gefährli-che
Güter enthält, für die das Anbringen von
Großzetteln (Placards) gemäß Ab-schnitt 5.3.1
vorgeschrieben ist. In letzte-rem Fall darf der
Container nur mit den vorgeschriebenen
Großzetteln (Placards) oder gleichzeitig mit
Großzetteln (Placards) ge
mäß
Abschnitt
5.3.1 und mit der Kenn-zeichnung gemäß
Abschnitt 3.4.15 ver-sehen sein.
An allen vier Seiten
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ADR 2013
Teil 3
Kapitel 3.4 Begrenzte Mengen ̶ Änderung (Fortsetzung)
Hinweis:
3.4.13 a)
Klarstellung betrifft orangefarbene Tafeln (oT): LQ > 8 t brutto
 Nicht-LQ: oT reichen; oT + LQ-Kennzeichen auch zulässig
 kein Nicht-LQ: oT ersetzen nicht LQ-Kennzeichen
3.4.13 b)
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Analoge Klarstellung betrifft Großzettel an Containern
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Teil 4
Unterabschnitt 4.1.1.16 Verpackungsanforderungen ̶ Neuerung
Wenn Eis als Kühlmittel verwendet wird, darf dieses nicht die Funktionsfähigkeit der
Verpackung beeinträchtigen.
4.1.1.16,
5.5.3.3.2
Eis
oder
Darf nicht die Funktionsfähigkeit der Verpackung
beeinflussen:
UN 1845
Kohlendioxid,
fest (Trockeneis)
als Kühlmittel
Das Trockeneis gehört in die Verpackung und nicht nach
draußen.
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Teil 5
5.1.2.1 Kennzeichnung von Umverpackungen ̶ Neuerung
a) Der Absatz (ii) und der nachfolgende Absatz erhalten folgenden Wortlaut:
(ii) für jedes in der Umverpackung enthaltene gefährliche Gut wie nach Unterabschnitt 5.2.1.1 und 5.2.1.2 für Versandstücke vorgeschrieben mit der UN-Nummer, der die Buchstaben „UN“ vorangestellt sind, gekennzeichnet, wie nach Abschnitt 5.2.2 für Versandstücke vorgeschrieben bezettelt und, sofern dies nach
Unterabschnitt 5.2.1.8 für Versandstücke vorgeschrieben ist, mit dem Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe versehen sein, es sei denn, die für alle in
der Umverpackung enthaltenen gefährlichen Güter repräsentativen UN-Nummern, Gefahrzettel und Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe bleiben
sichtbar. Ist ein und dieselbe UN-Nummer, ein und derselbe Gefahrzettel oder
das Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe für verschiedene Versandstücke vorgeschrieben, muss diese UN-Nummer, dieser Gefahrzettel oder dieses
Kennzeichen nur einmal angebracht werden.
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Teil 5
5.1.2.1 Kennzeichnung einer Umverpackung ̶ Neuerung
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43
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Teil 5
5.2.1.8.3 Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe ̶ Änderung
Das Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe muss der nachstehend aufgeführten
Abbildung entsprechen. Die Größe muss 100 mm x 100 mm sein, ausgenommen bei
Versandstücken, auf die wegen ihrer Größe nur kleinere Kennzeichen angebracht werden
können.
Symbol (Fisch und Baum): schwarz auf weißem
oder geeignetem kontrastierenden Grund
Bemerkung:
Die Bezettelungsvorschriften des Abschnitts 5.2.2 gelten zusätzlich zu den möglicher-weise
anwendbaren Vorschriften für das Anbringen des Kennzeichens für umweltge-fährdende
Stoffe an Versandstücken.
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Teil 5
5.2.1.9.2 Ausrichtungspfeile ̶ Änderung
Ausrichtungspfeile sind nicht erforderlich an
a) Außenverpackungen, die Druckgefäße
von Kryo-Behältern enthalten;
mit
Ausnahme
b) Außenverpackungen, die gefährliche Güter in Innenverpackungen enthalten, wobei jede einzelne Innenverpackung nicht mehr als 120 ml enthält, mit einer für die
Aufnahme des gesamten flüssigen Inhalts ausreichen- den
Menge saugfähigen Materials zwischen den Innenund
Außenverpackungen;
c) Außenverpackungen, die ansteckungsgefährliche Stof- fe
der Klasse 6.2 in Primärgefäßen enthalten, wobei
jedes
einzelne Primärgefäß nicht mehr als 50 ml enthält;
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Teil 5
5.5.3 Sondervorschriften für Versandstücke, Fahrzeuge und Container mit
Stoffen, die bei der Verwendung zu Kühl- oder Konditionierungszwecken
eine Erstickungsgefahr darstellen können (wie Trockeneis (UN 1845),
Stickstoff, tiefgekühlt, flüssig (UN 1977) oder Argon, tiefgekühlt, flüssig
(UN 1951)) ̶ Neuerung
5.5.3.1 Anwendungsbereich
5.5.3.1.1
Dieser Abschnitt ist nicht anwendbar für zu Kühl- oder
Konditionierungszwecken einsetzbare Stoffe, wenn sie
als Sendung gefährlicher Güter befördert werden. Bei
der Beförderung als Sendung müssen diese Stoffe unter
der entsprechenden Eintragung des Kapitels 3.2 Tabelle
A
in
Übereinstimmung
mit den damit verbundenen Beförderungsbedingun-gen
befördert werden.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.1.2
Dieser Abschnitt gilt nicht für Gase in Kühlkreisläufen.
5.5.3.1.3
Gefährliche Güter, die während der Beförderung zur Kühlung oder Konditionierung von Tanks
oder MEGC verwendet werden, unterliegen nicht den Vorschriften dieses Abschnitts.
5.5.3.2 Allgemeine Vorschriften
5.5.3.2.1
Fahrzeuge und Container mit Stoffen, die zu Kühl- oder Konditionierungszwecken (ausgenommen zur Begasung) während der Beförderung verwendet werden, unterliegen neben
den Vorschriften dieses Abschnitts keinen weiteren Vorschriften des ADR.
5.5.3.2.2
Wenn gefährliche Güter in gekühlte oder konditionierte Fahrzeuge und Container ver-laden
werden, gelten neben den Vorschriften dieses Abschnitts alle für diese gefährli-chen Güter
anwendbaren Vorschriften des ADR.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.2.3 (bleibt offen)
5.5.3.2.4
Die mit der Handhabung oder Beförderung von gekühlten oder konditionierten Fahr-zeugen
und Containern befassten Personen müssen entsprechend ihren Pflichten unterwiesen sein.
5.5.3.3 Versandstücke, die ein Kühl- oder Konditionierungsmittel enthalten
5.5.3.3.1
Verpackte gefährliche Güter, für die eine Kühlung oder Konditionierung erforderlich ist und
denen die Verpackungsanweisung P 203, P 620, P 650, P 800, P 901 oder P 904 des
Unterabschnitts 4.1.4.1 zugeordnet ist, müssen den entsprechenden Vorschriften der
jeweiligen Verpackungsanweisung entsprechen.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.3.2
Bei verpackten gefährlichen Gütern, für die eine Kühlung oder Konditionierung erfor-derlich
ist und denen eine andere Verpackungsanweisung zugeordnet ist, müssen die Versandstücke
in der Lage sein, sehr geringen Temperaturen standzuhalten, und dür-fen durch das Kühloder Konditionierungsmittel nicht beeinträchtigt oder bedeutsam geschwächt werden. Die
Versandstücke müssen so ausgelegt und gebaut sein, dass eine Gasentlastung zur
Verhinderung eines Druckaufbaus, der zu einem Bersten der Verpackung führen könnte,
ermöglicht wird. Die gefährlichen Güter müssen so ver-packt sein, dass nach der Dissipation
des Kühl- oder Konditionierungsmittels Bewe-gungen verhindert werden.
5.5.3.3.3
Versandstücke, die ein Kühl- oder Konditionierungsmittel enthalten, müssen in gut belüfteten Fahrzeugen und Containern befördert werden.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.4 Kennzeichnung von Versandstücken, die ein Kühl- oder
enthalten
Konditionierungsmittel
5.5.3.4.1
Versandstücke, die gefährliche Güter für die Kühlung oder Konditionierung enthalten,
müssen mit der in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 2 angegebenen Benennung dieser gefährlichen
Güter, gefolgt von dem Ausdruck „ALS KÜHLMITTEL“ bzw. „ALS KON-DITIONIERUNGSMITTEL“,
gekennzeichnet sein; diese Angaben sind in einer amtli-chen Sprache des Ursprungslandes
abzufassen und, wenn diese Sprache nicht Deutsch, Englisch oder Französisch ist, außerdem
in Deutsch, Englisch oder Fran-zösisch, sofern nicht Vereinbarungen zwischen den von der
Beförderung berührten Staaten etwas anderes vorschreiben.
5.5.3.4.2
Die Kennzeichnungen müssen dauerhaft und lesbar sein und an einer Stelle und in einer in
Bezug auf das Versandstück verhältnismäßigen Größe angebracht sein, dass sie leicht
sichtbar sind.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.5 Fahrzeuge und Container, die unverpacktes Trockeneis enthalten
5.5.3.5.1
Wenn Trockeneis in unverpackter Form verwendet wird, darf es nicht in direkten Kon-takt
mit dem Metallaufbau des Fahrzeugs oder Containers gelangen, um eine Ver-sprödung des
Metalls zu verhindern. Um eine ausreichende Isolierung zwischen dem Trockeneis und dem
Fahrzeug oder Container sicherzustellen, muss ein Abstand von mindestens 30 mm
eingehalten werden (z.B. durch Verwendung von Werkstoffen mit geringer
Wärmeleitfähigkeit, wie Holzbohlen, Paletten usw.).
5.5.3.5.2
Wenn Trockeneis um Versandstücke angeordnet wird, müssen Maßnahmen ergriffen
werden, um sicherzustellen, dass nach der Dissipation des Trockeneises die Versand-stücke
während der Beförderung in ihrer ursprünglichen Lage verbleiben.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.6 Kennzeichnung der Fahrzeuge und Container
5.5.3.6.1
Fahrzeuge und Container, die gefährliche Güter zur Kühlung oder Konditionierung enthalten,
müssen an jedem Zugang an einer für Personen, welche das Fahrzeug oder den Container
öffnen oder betreten, leicht einsehbaren Stelle mit einem Warn-kennzeichen gemäß Absatz
5.5.3.6.2 versehen sein. Dieses Kennzeichen muss so lange auf dem Fahrzeug oder Container
verbleiben, bis folgende Vorschriften erfüllt sind:
a) das Fahrzeug oder der Container wurde belüftet, um schädliche Konzentrationen
Kühl- oder Konditionierungsmittels abzubauen, und
des
b) die gekühlten oder konditionierten Güter wurden entladen.
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Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.6.2
Das Warnkennzeichen muss rechteckig, mindestens 150 mm breit und mindestens 250 mm
hoch sein. Das Warnkennzeichen muss folgende Angaben enthalten:
a) den Ausdruck „WARNUNG“ in roten oder weißen Buchstaben mit einer Buchstabenhöhe von mindestens 25 mm in einer amtlichen Sprache des Ursprungslandes
und, wenn diese Sprache nicht Deutsch, Englisch oder Französisch ist, außerdem
in
Deutsch, Englisch oder Französisch, sofern nicht Vereinbarungen zwischen den
von
der Beförderung berührten Staaten etwas anderes vorschreiben, und
b) unter dem Symbol die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 2 angegebene Benennung,
gefolgt von dem Ausdruck „ALS KÜHLMITTEL“ bzw. „ALS KONDITIONIERUNGSMITTEL“, in schwarzen Buchstaben auf weißem Grund mit einer Buchstabenhöhe
von
mindestens 25 mm in einer amtlichen Sprache des Ursprungslandes und,
wenn diese
Sprache nicht Deutsch, Englisch oder Französisch ist, außerdem in Deutsch, Englisch oder
Französisch, sofern nicht Vereinbarungen zwischen den
von der Beförderung berührten
Staaten etwas anderes vorschreiben.
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ADR 2013
Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
Beispiel:
„KOHLENDIOXID, FEST, ALS KÜHLMITTEL“
Das Kennzeichen ist nebenstehend abgebildet.
* Die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 2 angegebene
Benennung, gefolgt von
dem Ausdruck „ALS KÜHLMITTEL“
bzw. „ALS KONDITIONIERUNGSMITTEL“,
einfügen.
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ADR 2013
Teil 5
5.5.3 (Fortsetzung) ̶ Neuerung
5.5.3.7 Dokumentation
5.5.3.7.1
Dokumente (wie ein Konnossement, Ladungsmanifest oder CIM/CMR-Frachtbrief) im
Zusammenhang mit der Beförderung von Fahrzeugen oder Containern, die gekühlt oder
konditioniert und vor der Beförderung nicht vollständig belüftet wurden, müssen folgende
Angaben enthalten:
a) die UN-Nummer, der die Buchstaben „UN“ vorangestellt sind, und
b) die in Kapitel 3.2 Tabelle A Spalte 2 angegebene Benennung, gefolgt von dem
Ausdruck „ALS KÜHLMITTEL“ bzw. „ALS KONDITIONIERUNGSMITTEL“ in einer
amtlichen Sprache des Ursprungslandes und, wenn diese Sprache nicht Deutsch,
Englisch oder Französisch ist, außerdem in Deutsch, Englisch oder Französisch,
sofern nicht Vereinbarungen zwischen den von der Beförderung berührten Staaten
etwas anderes vorschreiben.
Beispiel: „UN 1845 KOHLENDIOXID, FEST, ALS KÜHLMITTEL“.
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ADR 2013
Teil 6
6.5.2.2.2 Symbole Stapellast bei Großpackmitteln (IBC) ̶ Änderung
Ersatz der Symbole Stapellast
IBC, die
gestapelt
werden können
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IBC, die
NICHT gestapelt
werden können
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Teil 6
6.6.3.3 Anwendbare Stapellast bei Großverpackungen ̶ Neuerung
6.6.3.3
Die höchstzulässige anwendbare Stapellast bei der Verwendung der Großverpackung muss
wie folgt auf einem Piktogramm angegeben werden:
Das Piktogramm muss mindes-tens
100 mm x 100 mm groß, dauerhaft
und
gut
sichtbar
sein.
Die Buchstaben und Ziffern für die
Angabe der Masse müssen eine
Zeichenhöhe von mindes-tens 12
mm haben. Die über dem
Piktogramm angegebene Masse
darf nicht größer sein als die bei
der Bauartprüfung aufgebrachte
Last (siehe Ab-satz 6.6.5.3.3.4)
dividiert durch 1,8.
Großverpackung, die
gestapelt werden kann
Großverpackung, die
NICHT gestapelt werden kann
Hinweis: analog 6.5.2.2.2 für IBC; Verstoß z.Z. keine Ordnungswidrigkeit;
ab 01.01.2015  1.6.1.26
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Teil 7
7.5.7.1 Ladungssicherung ̶ Ergänzung
Neuer Satz 6: Die Vorschriften dieses Unterabschnitts gelten als erfüllt, wenn
Ladung gemäß der Norm EN 12195-1:2010 gesichert ist.
Berechnung von Sicherungskräften:
Kriterien
EN 12195-1 2010
VDI 2700-2
2002 (64 €)
(120 €)
CTU-Pack-RL 1997
(Neufassung ab 2013)
k-Wert
…
-
…
Anforderungen zur
Kippgefahr
…
-
…
Gleitreibung
…
-
…
Umrechnungsfaktor ∫µ
…
nur für Direktzurren
…
Kippversuch
dynamisch
statisch
…
Sicherheitsbeiwert ∫S
…
1,1 bzw. 1,25
…
Bem.:
die
war Vorschlag der IRU
s.a. CEFIC/ECTA: Guidelines for Transport Equipment used for Chemical Packed Cargo,
November 2010
(http://www.ecta.be/public/content/publications/guidelines/docs/2010/Guidelines%20Transport%20Equipment%20Packed%20Cargo.pdf)
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Teil 7
7.5.7.1 Ladungssicherung ̶ Ergänzung
Bei Beförderung von
- Gefahrgut gilt auch in D die EN 12195-1
- Nicht-Gefahrgut gilt in D weiter VDI 2700
Ein Anwendungsbeispiel:
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Teil 7
7.5.7.1 Ladungssicherung ̶ Ergänzung
Ist diese Ladung (gemäß Foto) gesichert gemäß 7.5.7.1 ADR / EN 12195-1?
Annahmen:
- reiner Straßentransport, kein kombinierter Verkehr Straße/Schiene/See
- Ladungsgüter (Fässer) nicht instabil, nicht kippgefährdet
- nur Niederzurren („Kraftschluss“), kein Blockieren
- keine rutschhemmenden Unterlagen (weder auf noch unter Paletten)
- Zurrgurte entsprechen EN 12195-2, Zurrpunkte entsprechen EN 12640
- Methode: 4 x 200 l Fässer je Palette, Fässer gebändert (gemäß VDI 3968 Blatt 3),
1 Gurt je 2 Paletten
EN 12195-1 Nr. 5.4.1:
Die erforderliche Anzahl der Zurrmittel wird wie folgt ermittelt:
n ≥ (cx, y - µ x cz) m x g ∫s = (0,8 – 0,4 x 1,0) x 1600 x 9,81 x 1,25 = 1,6 = 2
2µ x sinα x FT
2 x 0,4 x sin80° x 5000
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ADR 2013
Teil 7
7.5.1.2, 7.5.1.3 Kontrollpflichten ̶ Änderung
7.5.1.2
Die Beladung darf Sofern im ADR nichts anderes
festgelegt ist, darf eine Beladung nicht erfolgen,
wenn
● eine Kontrolle der Dokumente oder
● eine Sichtprüfung des Fahrzeugs
…
Hinweis: 7.5.1.3 Satz 2 wird neu 7.5.1.2 (Untersuchung vor Beladung) Satz 2
Bem.:
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Was ist „Unversehrtheit“ („integrity“)?
Amtsgericht Berlin-Tiergarten, Urteil vom 14.03.2012: auch StVZO
(hier § 30 (1) Nr. 1: vermeidbare Gefährdung)!:
Wer Lkw vor Beladung nicht auf „Unversehrtheit“ untersucht, missachtet
7.5.1.3 Satz 2 ADR 2011/7.5.1.2 Satz 2 ADR 2013  § 29 (1) GGVSEB 
§ 37 (1) Nr. 21 a) GGVSEB  Nr. 105.8 Anlage 7 RSEB  Bußgeld 200 €!
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61
ADR 2013
Teil 7
7.5.1.3 Kontrollpflichten ̶ Änderung
7.5.1.3
Die Entladung darf Sofern im ADR nichts anderes festgelegt ist, darf eine Entladung nicht
erfolgen, wenn die vorgenannten Kon-trollen
Verstöße aufzeigen, die die Sicher-heit oder die
Sicherung bei der Entladung in Frage stellen
können.
…
Hinweis:
04.02.2013
Aber: GGVSEB verpflichtet den Entlader nicht zur Durchführung dieser
Kontrollen.
Ausnahme: Empfänger (!) muss Container auf relevante Beschädigungen
prüfen/darf Container nur ohne relevante Beschädigungen zurückgeben
(§ 20 (2) Nr. 1 GGVSEB)  RSEB, Anlage 7, Bußgeld 300 €
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ADR 2013
Teil 7
7.5.1.5 Anbringung von Ausrichtungspfeilen ̶ Ergänzung
Wenn Ausrichtungspfeile vorgeschrieben sind, müssen die Versandstücke und Umverpackungen in Übereinstimmung mit diesen Kennzeichnungen ausgerichtet werden.
Bem.
Flüssige gefährliche Güter
müssen, sofern dies durchführbar ist, unter trockenen
gefährlichen Gütern verladen werden.
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63
ADR 2013
Teil 7
7.5.7.4 Ladungssicherung ̶ Änderung
Die Vorschriften des Unterabschnitts 7.5.7.1 gelten auch
für das Beladen und Verstauen sowie für das Entladen von
Containern, Tankcontainern, ortsbeweg-lichen Tanks und
MEGC auf bzw. von Fahrzeugen.
Verladen von Containern: Sicherung des Containers auf Trägerfahrzeug (Twistlocks)
Gefahrgut?
nein
ja
04.02.2013
Was?
Wer?
- StVZO: § 30 (1) Nr. 1
- RL über die Verbindung
Inbetriebnehmer
zwischen Container und
Fahrzeug vom 7.6.1971: § 2
- GGVSEB: § 29 (1)
- ADR: 7.5.7.4
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Verlader
Fahrer
Owi?
Regelbußgeld
(Stand: 08/2012)
StVZO:
§ 69a (3)
Nr. 1
180 €
GGVSEB:
§ 37 (1)
Nr. 21 a)
500 €
300 €
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ADR 2013
Teil 8
Abschnitt 8.6.3.3 Tunnelbeschränkungen ̶ Neuerungen
8.6.3.3
Gefährliche Güter, die in Übereinstimmung mit Abschnitt 1.1.3 befördert werden, unterliegen nicht den Tunnelbeschränkungen und sind bei der Bestimmung des der gesamten Ladung einer Beförderungseinheit zuzuordnenden Tunnelbeschränkungscodes nicht zu berücksichtigen, es sei denn, die Beförderungseinheit ist mit der in
Abschnitt 3.4.13 unter Vorbehalt des Abschnitts 3.4.14 vorgeschriebenen Kennzeich-nung 5)
versehen.
5)
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oder bei Anwendung der Übergangsvorschriften des Unterabschnitts 1.6.1.20 mit der in Abschnitt 3.4.10 unter Vorbehalt
des Abschnitts 3.4.11 des bis
zum 31. Dezember 2010 geltenden ADR vorgeschriebenen
Kennzeichnung
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ADR 2013
Teil 8
8.6.3.3, 8.6.4 Tunnelbeschränkungscodes
Hinweis:
LQ > 8 t brutto je Beförderungseinheit:
Tunnelbeschränkungscode E: Klarstellung: Gilt nicht nur falls
sondern auch falls
LTD QTY
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ADR 2013
Teil 8
Unterabschnitt 8.1.4.1 ̶ Änderungen
8.1.4.1 Feuerlöschausrüstung ̶ Änderung
Die nachfolgende Tabelle enthält die Mindestvorschriften für tragbare Feuerlöschge-räte
für die Brandklassen1) A, B und C, die für Beförderungseinheiten gelten, die an-dere
gefährliche Güter als die in Unterabschnitt 8.1.4.2 genannten befördern:
_____
1)
Für die Definition der Brandklassen siehe Norm EN 2:1992 Brandklassen.
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ADR 2013
Teil 8
Abschnitt 8.1.4.1 ̶ Änderung (Fortsetzung)
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
höchstzulässige
MindestMindestgesamtGeeignetes
ein oder mehrere
Masse der
anzahl
FassungsFeuerlöschgerät
zusätzliche
Beförderungsder Feuervermögen je
für einen Motor- Feuerlöschgeräte;
einheit
löschgeräte Beförderungsoder Fahrerhausmindestens
einheit
brand; mindestens eines mit einem
eines mit einem
MindestfassungsMindest-Fassungs- vermögen von:
vermögen von:
≤ 3,5 Tonnen
2
4 kg
2 kg
2 kg
> 3,5 Tonnen
≤ 7,5 Tonnen
2
8 kg
2kg
6 kg
> 7,5 Tonnen
2
12 kg
2 kg
6 kg
Das Fassungsvermögen bezieht sich auf Feuerlöschgeräte mit Pulver (bei anderen
geeigneten Löschmitteln muss das Fassungsvermögen vergleichbar sein).
04.02.2013
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