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Energiewende: Was läuft falsch in Deutschland? - Baustoffmarkt

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung l 15. / 16. Dezember 2012 l Seite 1
DEUTSCHLAND MODERNISIEREN
LEITTHEMA
Energiewende: Was läuft
falsch in Deutschland?
Nur Energieeinsparen und Modernisieren bringen den Klimaschutz wirklich voran
Geht uns bei der Energiewende die Puste aus? Oder
diskutieren wir einfach über
die falschen Ziele? In der
Diskussion um die Energiewende droht das eigentliche
Ziel verloren zu gehen, möglichst viel Energie einzusparen. Stattdessen werden Diskussionen darüber geführt,
welcher Strom der beste und
wo die Förderung am höchsten ist. Dabei liegt die Logik
auf der Hand. Die Berliner
Spitzenverbände der Bauwirtschaft fordern: erst den
Energieverbrauch reduzieren,
statt über Energieerzeugung
spekulieren!
en besten Beitrag zum
Klimaschutz bringt die
Energie, die gar nicht
erst benötigt wird! Das fordern
25 Verbände der „Aktion Impulse für den Wohnungsbau“
(www.impulse_für_den_Wohnungsbau.de) in Berlin in
einem Positionspapier. Aus-
D
züge daraus haben wir unten
stehend dokumentiert. „Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich“ ist das Papier
überschrieben. Das heißt
nichts anderes als: je weniger
Energie wir verbrauchen,
desto weniger Energie muss
erzeugt, transportiert und verkauft werden – und das dient
vor allem dem Klimaschutz.
Mehr Energieeffizienz
in Gebäuden
Nicht erst die Ökostrom-Umlage führt uns mehr als deutlich vor Augen, dass Energie –
und zwar jede Energie – Geld
kostet. Gleichzeitig lautet aber
das Primat der Politik, eine
sichere Versorgung in der
Bundesrepublik sicherzustellen und Energie bezahlbar zu
halten: für sozial Schwache
und Familien, für Mieter, Hausund Wohnungseigentümer
aber auch für die Großabnehmer in Industrie und Handel.
über die viel gesprochen
wird, ist das allein nicht zu
schaffen. Vor allem die Einsparung des Energieverbrauchs trägt deutlich dazu
bei. Das Rezept dazu lautet
schlicht und einfach: Effizienz im Gebäudebereich
steigern, denn dort werden
40 % der Energie, die in
Deutschland verbraucht
wird, aufgewendet.
Autor Stefan Thurn, Präsident
des Bundesverband Deutscher
Baustoff-Fachhandel
Deshalb lautet die alles entscheidende Frage: Wie können wir den Energieverbrauch deutlich reduzieren
und wo fällt die Energie an,
die wir verbrauchen?
Deutschland verfügt nach
Untersuchungen zum Klimaschutz über ein jährliches
Einsparpotenzial von 203
Mio. t. CO2. Mit der Umstellung der Energieerzeugung
auf erneuerbare Energien,
FORDERUNGEN DER BAUWIRTSCHAFT
Besser gleich Energie sparen
Wegen der hohen Bedeutung
der Energieeffizienzsteigerung im Gebäudebereich fordern 25 Spitzenverbände der
Bauwirtschaft – darunter
auch der Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) – energieeffizientes Bauen und Sanieren
mit Nachdruck und Konsequenz zu fördern.
auptsäulen sind dabei
die Umstellung der
Energieerzeugung auf
erneuerbare Energie und die
H
Energieverbrauchseinsparung
durch Effizienzsteigerung
im Gebäudebereich. Nach
dem Energiekonzept der
Bundesregierung soll der
Wärmeenergiebedarf des Gebäudebestandes bis 2020 um
20 %, bis 2050 um ca. 80 %
abgesenkt werden.
Um die im Energiekonzept
der Bundesregierung gesetzten Ziele zu erreichen, müssen aus Sicht der Planer, der
Bauwirtschaft, der IG BAU
und des Deutschen Mieterbundes
᭟ die über KfW-Förderprogramme gesetzten Anreize
zum energieeffizienten
Bauen und Sanieren kurzfristig mit einem jährlichen
Etat von mindestens 2 Mrd.
EUR im Bundeshaushalt
festgeschrieben und verstetigt werden.
᭟ Die Energiewende wird nur
gelingen, wenn energieeffizientes Bauen und Sanieren in der Breite gefördert
wird. Dazu gehört, dass die
KfW-Förderkriterien so angepasst werden, dass die
Wo bleibt die Förderung
der energetischen Sanierung?
Die Gesetzgebung z. B. zur
steuerlichen Förderung der
energetischen Modernisierung ist im Vermittlungsausschuss zwischen Bund und
Ländern gescheitert. Vor der
nächsten Bundestagswahl
ist kaum noch mit ganzheitlichen Lösungen zu rechnen,
dazu ist das Thema zu sehr
Profilierungspotenzial für
jede politische Konstellation.
Maßnahmen wirtschaftlich
umsetzbar sind. Insbesondere für Bestandsgebäude
sollten weiterhin Fördermöglichkeiten bestehen.
᭟ Entscheidend für die Investition von privatem Kapital
werden dabei insbesondere
zielgerichtete steuerliche
Anreize sein.
᭟ Noch 2012 müssen die geplanten Steuererleichterungen für energetische
Sanierungsmaßnahmen
umgesetzt werden, da eine
kurzfristige Verdopplung
der Sanierungsrate auf 2 %
sonst nicht erreichbar ist.
Andernfalls würden potentielle Investoren weiter verunsichert bzw. abgeschreckt.
᭟ Neben Anreizen für die Sanierung sind ab 2013 auch
steuerliche Anreize zum
energieeffizienten Neubau
notwendig.
Und so ist aus dem Maßnahmenpaket mit einmal
1,5 Mrd. EUR als Investitionsanreiz für die privaten
Bauherren und Investoren
heute drastisch zusammengeschrumpft: nur noch
ein Rahmen von 300 Mio
EUR sind in der Diskussion.
Vor allem aber hat das Gezerre um die Förderung zu
hoher Verunsicherung bei
den potenziellen Investoren
geführt.
Doch Investitionen auch für
energetische Sanierung und
Klimaschutz brauchen Verlässlichkeit. Klimapolitik
darf nicht an parteipolitischen Grenzen enden, das
haben Bund und Länder
jüngst beim Klimagipfel im
Bundeskanzleramt festgehalten. Denn die sinnvollen
Maßnahmen von heute sind
wichtige Bausteine für die
Planungen von morgen und
die Zukunftssicherung für
die nächste Generation.
Die Verbände fordern die
Bundesregierung daher auf,
bei den anstehenden Beschlüssen zum Haushaltsgesetz 2013 und der Finanzplanung für die Jahre 2012 bis
2016 ein klares politisches
Bekenntnis zur weiteren Förderung des energieeffizienten
Bauens und Sanierens abzugeben.
Für steuerliche Anreize sowie
die Verstetigung der KfW-Förderprogramme sollten hier
jährlich insgesamt mindestens 3 Mrd. EUR und
mittelfristig mindestens
5 Mrd. EUR im Bundeshaushalt festgeschrieben werden.
Die Länder wie auch die
Bundesregierung werden
aufgefordert, ihre
Blockade-Haltung gegenüber
den steuerlichen Anreizen zur
Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens
aufzugeben.
Die Zukunft des Bauens
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Ein ausgebautes und gedämmtes Dachgeschoss sorgt für mehr Wohnkomfort und senkt gleichzeitig
den Energieverbrauch.
Foto: Isover
ENERGIEBEDARF SENKEN –
ENERGIEEFFIZIENZ ERHÖHEN
Dämmstoffindustrie mahnt
Bundesregierung, den Kurs zu halten
Energieeffizienz durch Bedarfsreduzierung ist die einzige Säule der Energiewende,
die alle drei Ziele dieser
Jahrhundertaufgabe in sich
vereint: Klimaschutz, Versorgungs- und Kostensicherheit.
Darauf wies der Vorsitzende
des Gesamtverbandes
Dämmstoffindustrie (GDI),
Klaus Franz, kürzlich in Berlin hin.
er Verband zog damit
eine kritische Bilanz
zum aktuellen Stand der
Energiewende. Hier sieht der
GDI-Vorstand die Bundesregierung nicht auf Kurs.
Klaus Franz:
„Die Begrenzung der Wärmeverluste eines Gebäudes wird
von der Politik vernachlässigt.
Dabei sind auch erneuerbare
D
Energien weder kostenlos
noch unbegrenzt verfügbar.
Klimaneutrale Neubauten mit
Heizkosten wie Bestandsbauten widersprechen einer
Energiewende, die ja auch für
Kostensicherheit der Verbraucher sorgen soll.“
Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena),
Stephan Kohler, warnte davor,
dass der Lebensstandard der
Haushalte künftig nicht noch
stärker von den Energiekosten geprägt werden dürfe. Die
gewichteten Verbraucherpreise für Öl, Gas, Strom und
Fernwärme seien seit 1995
um 161 %, die Kaltmiete dagegen um 25 % gestiegen.
Modellversuche der dena hätten gezeigt, dass schon heute
TIPPS VOM FACHMANN
Dämmen – aber wie?
75 % der im Wohnhaus benötigten Energie werden für
das Heizen aufgewendet,
13 % für die Elektrogeräte
und Licht, 12 % für die Erzeugung von Warmwasser.
Über Dach, Fassade und
Keller gehen bei energetisch
schlechten Häusern 70 % der
Heizenergie verloren. Dämmen hilft, diese Verluste zu
vermeiden. Christian Bruch,
Geschäftsführer im Gesamtverband Dämmstoffindustrie
(GDI) erklärt, wie.
Es steht heute eine Vielzahl
von genormten und qualitätsüberwachten Dämmstoffen
zur Erfüllung verschiedenster
Anforderungen bereit, mit
denen eine zukunftsfähige
Dämmung der Gebäudehülle und ein hohes Maß an
thermischer Behaglichkeit
erreicht werden können. Die
Refinanzierung des Mehraufwandes über die eingesparte
Energie und die Lebensdauer
der Dämmung stehen dabei
in einem besonders guten
Verhältnis. Über staatliche
Fördermaßnahmen der KfW
wird zudem zusätzliche Anschubfinanzierung geleistet
oder Zugang zu zinsvergünstigten Darlehen ermöglicht.
Die Stiftung Warentest gibt in
ihrem Spezial-Heft „Energie
sparen“ den Tipp: „Der Wärmeschutz Ihres Hauses ist
der erste Schritt zur Senkung
der Heizkosten, der zweite
die Entscheidung zwischen
der einen oder anderen Heizungsanlage.“ Vollkommen
richtig, denn der reduzierte
Wärmebedarf ermöglicht
GDI-Geschäftsführer Christian
Bruch
eine große Anlagenauswahl
und die Heizungsanlage kann
so mit geringen Vor- und Rücklauftemperaturen betrieben
werden, dass z.B. die Brennwerttherme ihren besten Wirkungsgrad erreicht.
Grundlage jeder energetischen Sanierung muss eine
ganzheitliche Energieberatung
sein. Gerade die Eigenarten
jedes Gebäudes in Form und
Material bedingen eine genaue
Bestandsaufnahme vor der
Bestimmung der einzelnen Sanierungsschritte. Hinzu kommt,
dass jede Sanierung einen
bauphysikalischen Eingriff darstellt, dessen Folgen bedacht
werden müssen, da sie weitere
Investitionen oder notwendige
Änderungen des Nutzerverhaltens auslösen können. Auch
darüber gibt eine gute Energieberatung Auskunft.
Die energetische Sanierung ist
dann am günstigsten, wenn
sie mit ohnehin anstehenden
Maßnahmen verbunden wird.
Nach Untersuchungen der
Deutschen Energieagentur
(dena) können die Kosten der
Maßnahmen zur Steigerung
die Kosten der eingesparten
Energie mit 7,1 Cent je Kilowattstunde geringer seien als
die Kosten des Energiebezugs
mit 8 Cent je Kilowattstunde,
so Kohler.
Jede Kilowattstunde, die nicht
verbraucht werde, müsse nicht
in neuen Gas- und Kohlekraftwerken oder in Windund Solarparks produziert,
durch überlastete oder noch
neu zu errichtende Netze
transportiert und über Einspeisevergütungsumlagen
teuer bezahlt werden. Klaus
Franz: „Energieeffizienz ist
damit die einzige Säule der
Energiewende, die alle drei
Ziele dieser Jahrhundertaufgabe in sich vereint: Klimaschutz, Versorgungs- und
Kostensicherheit.“
der Energieeffizienz eines
selbstgenutzten, unsanierten Eigenheimes über die
eingesparten Energiekosten
finanziert werden, wenn diese
Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungsund Instandhaltungsarbeiten
gekoppelt werden.
Weitere Informationen:
www.energie-fachberater.de
WUSSTEN SIE…
…, dass Wärmedämmung
hilft, Schimmel zu vermeiden? Schimmel entsteht,
wenn Wände an bestimmten
Stellen besonders stark auskühlen. Dort schlägt sich die
in der Raumluft enthaltene
Feuchtigkeit nieder – und
schafft gute Bedingungen für
Schimmel. Eine fachmännisch ausgeführte Gebäudedämmung, die das Auskühlen der Wände verhindert,
mindert daher die Gefahr der
Schimmelbildung.
WUSSTEN SIE…
…, dass eine Wandkonstruktion mit Außendämmung
keiner schnelleren Temperaturschwankung ausgesetzt ist
als eine Massivwand? Gerade
das Gegenteil ist der Fall, die
Außendämmung schützt im
Winter, der Jahreszeit mit
dem höchsten Heizwärmebedarf und kurzen Einstrahlzeiten und langen Nächten (ca.
8 Stunden Tag, 16 Stunden
Nacht) die Wand vor Auskühlung. Entscheidend für den
Wärmeschutz einer Wand ist
die Wärmeleitfähigkeit des
verwendeten Baustoffes und
die Vermeidung von Wärmebrücken. Daher isolieren
20 cm Dämmstoff besser als
9 m Beton.
Anzeigen-Sonderveröffentlichung l 15. / 16. Dezember 2012 l Seite 2
Anschauen, ausprobieren, modernisieren
Emotionale Ausstellungen im Baufachhandel
zeigen Lebensqualität
Fliesenoptik auf Holzbasis,
Putze mit antiallergischer
Wirkung und energiesparende Anstriche – die
Produktpalette der Hersteller
wächst, die Vielfalt an Errungenschaften aus der
Industrie ist für den
Privatmann kaum mehr
überschaubar. Welcher Trend
ist heiße Luft? Wie viel Technik brauche ich wirklich?
er Lust hat, in seine
eigenen vier Wände
zu investieren, weiß
meistens gar nicht, wo und vor
allem womit er anfangen soll.
Hilfreich zu jeder Phase eines
Sanierungs- oder Modernisierungsunternehmens ist für
jeden Investor ein Besuch im
ausgesuchten Baufachhandel.
Dort, wo die Profi-Verarbeiter
einkaufen, sind die Endkunden
mindestens ebenso willkommen. Ob bei der Suche nach
einer neuen Haustür, einem
neuen Fußboden, vor dem
Ausbau des Dachbodens oder
der Errichtung eines schallgedämmten Raumes für den
jungen Schlagzeuger – bei den
Fachhändlern für Baustoffe,
Fliesen und Holz, wie sie
sich deutschlandweit unter
dem Dach ihrer Kooperation
EUROBAUSTOFF zusammengeschlossen haben, werden
Interessenten freundlich und
ausführlich beraten. Bei ihrer
Ideenfindung helfen Familien,
W
Verführerisch und klug: schöne Dinge aus dem Baufachhandel der EUROBAUSTOFF für Ihr Zuhause.
Ehepaaren, Jungunternehmern oder Eigentumseinsteigern geschmackvolle
Ausstellungen, die jegliche
Wohnsituation vom Keller bis
zum Dach nach den neuesten
Trends und Gesichtspunkten
erlebbar machen.
„Wenn die Damen mit dabei
sind, wissen unsere Fachhändler allerdings, dass von
der ersten Minute an auf
höherem Niveau ausgesucht
und gekauft wird“, weiß Peter
Harhoff, Fachbereichsleiter
Modernisierung innerhalb der
EUROBAUSTOFF. Denn die
emotionale Ansprache innerhalb der Ausstellung, die auf
attraktive Weise Baustoffe
jeglicher Art in professionell
verarbeiteter Form präsentiert, treffe Stil und Sinn für
Schönheit, wie er nun mal bei
Frauen besonders ausgeprägt
sei. Dabei wird freilich darauf
wert gelegt, dass bei aller Begeisterung für die Badewanne
im Porsche-Design für jeden
Geldbeutel die stimmige Auswahl geboten wird. Nur Billigprodukte finden im Fachhandel keine Abnahme, sind
Qualität und kompetente Beratung doch oberstes Gebot
für die mittelständisch orientierten Unternehmer, die als
kompetenter Partner vor Ort
auftreten. Schulungen der
Mitarbeiter durch die Kooperation und die Industrie selbst
sichern den Kompetenzvor-
sprung am Markt. Ein Qualitätsanspruch, der eins zu
eins an den Kunden im täglichen Geschäft weitergegeben wird. Denn wer gutes
Geld in den Handel trägt, erwartet ein Rundumsorglospaket bis zum perfekten Endergebnis. Und so erklärt sich,
warum die hochwertigen Ausstellungen der Baustofffachhändler erstklassige Produkte
vereinen, warum sie sinnvoll
oder nötig auch über Technik
und Innenleben der Ware aufklären und beim Verbraucher
Vertrauen in den Fachhändler
seiner Wahl wecken.
Eine derart wertvolle Verbindung setzt der mittelständische Unternehmer
nicht aufs Spiel, sondern festigt sie im Gegenteil durch
höchste Motivation und Klassifikation auch in Zusammenarbeit mit der Industrie. Mit
Kuben, die den Wellnessbereich in seiner ganzen Güte
vorstell- und erlebbar machen, werden aus Bädern und
Duschen Oasen des Alltags.
Dass die Lebensqualität nicht
mit dem letzten Urlaub enden
muss, wird mit den Spielarten, die ein Baufachhandel
mit all seinen Produkten von
der Fassade bis zur Terrasse
vorzuführen in der Lage ist,
zur freudigen Erkenntnis.
Verführung zu mehr Freude
im Alltag – das gelingt durch
das Aufwerten von Räumlichkeiten in kleinen Steps
oder, wer sein Geld sicher
und garantiert eigennützig
anlegen möchte, im
San-Re-Mo-Verfahren vom
Keller bis zum Dach. Und
während der Endverbraucher
sich vielleicht noch nicht mit
dem Thema Barrierefreiheit
auseinandersetzen möchte,
berät der Fachhändler ganzheitlich. Das bedeutet
niemals, ohne Kriterien wie
Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Gesundheit außer
Acht zu lassen. So liegt es
auf der Hand, dass auch, wer
ein Profi auf Zeit und selbst
handwerklich aktiv werden
möchte, den Weg zum Fachhändler einschlagen muss.
Den Fachhändler vor Ihrer
Haustür, Spezialisten und/
oder Generalisten (alle Sortimente), finden Sie unter
www.modernisierer.de
Was, warum, mit wem? Fachhandel für jedermann
1. Jedes vierte Dach liefert
die EUROBAUSTOFF
Die größte Investition
müssen Modernisierer
finanzieren, wenn sie ihr
Dach auf den neuesten
Stand der Technik bringen
wollen. Dann sind gut
30.000 EUR in die Hand zu
nehmen, die wohl kein
Investor in den Schornstein
blasen will, weil er es mit
Inkompetenz zu tun hat.
Ausstellungen zum Thema
Dach bieten die Fachhändler
der EUROBAUSTOFF
deutschlandweit. Beratung
steht hier an oberster Stelle,
verbunden mit einem
effizienten Netzwerk kompetenter Verarbeiter. Rein
rechnerisch wird bundesweit
etwa jedes vierte Dach
durch einen Fachhändler
der EUROBAUSTOFF ausgeliefert!
2. Innenausbau und Bautechnik
Begehbarer Kleiderschrank
in Apfelgrün mit Lederfußboden, Blumenranke an
Streifentapete, knallroter
Fußboden an schwarzer
Single-Wand oder besser
smartgrau kombiniert mit
Naturstein? Beim Innenausbau sind Modernisierer
besonders aktiv und den
Geschmäckern keine
Grenzen gesetzt.
Wie schön, dass sich da
nicht nur die Vielfalt der
attraktiven Lösungen in den
Ausstellungen der
EUROBAUSTOFF-Fachhänd-
ler zeigt, sondern auch die
Technik nachvollziehen lässt.
3. Haustüren –
die Visitenkarte
Wer jetzt darüber nachdenkt,
den Eingangsbereich, also die
Visitenkarte des Hauses, neu
zu gestalten, liegt im Trend.
In 2011 wurden 1,274 Mio.
Haustüren verkauft; mit 1,308
Mio Haustüren in 2012 sogar
noch 2,7 % mehr. Dabei spielen nicht nur Sicherheit und
Ästhetik eine entscheidende
Rolle, sondern maßgeblich
auch energetische Gesichtspunkte. Dies untermauern zusätzlich die Zahlen aus dem
Bereich Fenster.
4. Keine Grenzen im Bereich
Wellness
Hier wird vornehmlich das
grün-braune OrnamenteBad aus den 70ern gegen
eine großformatige SchieferOase mit wohltuenden
Wasserquellen und Jungbrunnen ausgetauscht. Da dürfen
Accessoires wie Schmutzwäschesäcke aus Leder, lässig an der beheizten Saunaliege drapiert, nicht fehlen.
Schön, komfortabel, energiesparend: Jede Modernisierungsmaßnahme macht
Ihr Haus wertvoller. Wir zeigen Ihnen, wie Sie‘s anpacken.
Dachdämmung,
Dacheindeckung
Solarthermie,
Photovoltaik
Wann?
Nach einem energetischen
Check zügig modernisieren.
Soll das Dachgeschoss zur
Wohnung ausgebaut werden,
ist eine professionelle Komplettdämmung Pflicht.
Wann?
Je früher, desto besser: Baugeld ist günstig, und es gibt
Zuschüsse und Förderungen.
Was habe ich davon?
Besseres Wohnklima im
ganzen Haus, Sicherheit und
Geborgenheit bei Wind und
Wetter, Schönheit und neues
Image für Ihr Haus, geringere Energiekosten.
Was kann ich sparen?
Jede Menge! Ein ungedämmter Dachboden „kostet“ Sie bis zu 12 l Heizöl pro
m2 und Jahr. Allein durch die
Dämmung des Dachbodens
reduzieren Sie den „Verbrauch“ auf nur 2 l.
Was habe ich davon?
Weniger Aufwand beim Eindecken, deutliche Einsparungen bei Heizung und
Warmwasser.
Was kann ich sparen?
Solarthermie: im Sommer bis
zu 100 %, sonst 60 bis 70 %
des täglichen WarmwasserEnergiebedarfs. Photovoltaik:
ca. 40 m2 Kollektorfläche
kann den Bedarf eines
3-Personen-Haushalts decken
und noch einen finanziellen
Überschuss erzeugen.
Fazit:
Der Baufachhandel verkauft
keine Produkte, sondern
Lösungen. Am Anfang jeder
Modernisierungsmaßnahme
steht die Ideenfindung. Damit
es nicht beim Luftschloss
bleibt, folgt erst nach einer
umfassenden Beratung, durch
den Fachhandel die professionelle Umsetzung.
Fenster und Türen
Garten und Terrasse
Fassade
An- und Umbau
Wann?
Alle 15 bis 20 Jahre,
besonders dann, wenn eine
Fassadenrenovierung ansteht.
Wann?
Wenn sich die Familienverhältnisse, Lebensumstände und
Gartenwünsche ändern. Oder
im Rahmen einer ökologischen und energetischen
Aufwertung Ihres Anwesens.
Wann?
Nach einem Energiecheck (am
besten mit Wärmebild-Kamera), wenn ein Fenstertausch
ansteht, der Putz bröckelt,
Risse sichtbar werden. Oder
einfach: Wenn Sie Lust auf ein
schöneres „Outfit“ haben!
Wann?
Ganz nach Bedarf, Lust und
Laune: Garage zu Wohnraum, Dachgeschoss zur tollen Wohnung, Innenräume
um- und ausbauen! Immer,
um die Energiebilanz des
Hauses zu verbessern.
Was habe ich davon?
Mehr Schönheit und Image für
Ihr Haus, deutlich besseres
Wohnklima, Schutz fürs Mauerwerk, enorme Energiespareffekte, allgemeiner Wertgewinn.
Was habe ich davon?
Mehr Freude am Heim, Platz
und Komfort für neue Wünsche und Hobbys, eine
„Zusatzrente“ durch Vermietung neuen Wohnraums.
Was habe ich davon?
Besseres Wohnklima zu jeder
Jahreszeit, ein schöneres
Erscheinungsbild, Aufwertung
des ganzen Hauses.
Was kann ich sparen?
Rund 35 % der Spareffekte
einer energetischen
Modernisierung gehen aufs
Konto der Fenster und
Haustüren. Entsprechend
attraktiv ist der Fenstertausch
auch als Einzelmaßnahme!
Was habe ich davon?
Verlängerung der Wohnräume
nach draußen, Kinder können
unbeaufsichtigt draußen spielen und toben, neuer Saunaund Schwimmbadspaß im
Garten, Rückzugsraum, Entspannung und Freude am Gestalten und Gärtnern.
Was kann ich sparen?
Wasserkosten durch Regenwasser-Nutzung, Energiekosten durch Aufstellung von
Solarmodulen. Und natürlich:
Urlaubs- und Freizeitkosten
ganz nach Bedarf!
Wen es schon lange in den
Fingern juckt, der sollte sich
nicht beirren lassen. Mit dem
Ratgeber für MODERNisierer
sind Sie auf der sicheren
Seite:
Er liefert fundiertes
Expertenwissen, erläutert
Fachjargon, erklärt konstruktive Zusammenhänge und die
verschiedenen baulichen oder
gestalterischen Möglichkeiten. Nicht zuletzt warnt er
vor Stolpersteinen.
Was kann ich sparen?
Das hängt von den Umständen ab. Ein ungedämmter Altbau „verbraucht“ bis zu
28 l Heizöl pro m2 und Jahr,
ein Niedrigenergie-Haus mit
professionell gedämmter Fassade kommt auf 3 bis 7 l.
Was kann ich sparen?
Das hängt vom Umfang der
Maßnahme ab. Baugeld ist
zur Zeit billig, und die Preise
für hochwertigen Wohnraum
steigen. Der Zeitpunkt für ein
Umbauprojekt könnte nicht
günstiger sein, wer schnell
ist, kann viel sparen!
Beispiele aus dem Inhalt:
1) Haus auf dem Prüfstand
2) Kostenermittlung und Förderungsmöglichkeiten
3) Investitionen in Energieeffizienz
4) Vertrag und Recht
5) Bauwissen kompakt
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Anzeigen-Sonderveröffentlichung l 15. / 16. Dezember 2012 l Seite 3
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die kompletten Sortimente rund ums fachgerechte Bauen und Gestalten.
Wer renovieren und modernisieren will oder wegen
schadhafter Bausubstanz
sanieren muss, steht vor
einer anspruchsvollen Aufgabe. Jedes Haus und jede
Wohnung ist so individuell
wie seine Bewohner. Es gibt
deshalb keine Patentrezepte,
sondern in der Regel sind
kundenindividuelle Lösungen
gefragt, bei der verschiedene Gewerke einbezogen
werden müssen.
esucht ist also eine
anspruchsvolle Beratung, denn es werden ja nicht nur Produkte
gebraucht. In den meisten
Fällen sucht der Hauseigentümer oder Wohnungsinhaber
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erwartet einen kompetenten
Ansprechpartner, umfangreiche Produktinformationen,
architektonische Stilsicherheit, eine nachvollziehbare
Kostenplanung und aktive
Hilfe bei der Realisierung des
Modernisierungsvorhabens.
Zahlreiche Fachhändler im
Kooperations-Verbund der
hagebau bieten Privatkunden
mit einem Modernisierungsspezialisten oder Projektbetreuer professionelle Hilfestellung. Diese Mitarbeiter
verfügen über einen speziellen Abschluss der IHK. Ein
Netzwerk mit qualifizierten
Handwerkern steht ihnen
dabei zur Seite. Während des
gesamten Bauvorhabens
steht der Modernisierungsspezialist (IHK) als zentraler
Ansprechpartner zur
Verfügung. Zunächst nimmt
er die Wünsche des
Immobilienbesitzers auf und
bespricht mit ihm alle Fragen
Innovatives Ausstellungskonzept des hagebau-Gesellschafters Konz in Waiblingen bei Stuttgart. Gezeigt werden u. a. exklusive Ideen für Wand und Boden sowie Problemlösungen für die Modernisierung.
– auch direkt vor Ort. Er
berät, welche Maßnahmen
notwendig und sinnvoll sind,
hilft bei der Auswahl der Materialien, kümmert sich um
den Transport und organisiert
den fachgerechten Einbau.
Dazu arbeitet der Modernisierungsprofi mit einem Netzwerk aus guten und termintreuen Handwerkern
zusammen, die sich in der
Praxis bewährt haben. So ist
eine fachlich hochwertige
Ausführung zu fairen Preisen
sichergestellt. Der Modernisierungsspezialist erarbeitet
einen detaillierten Zeitplan
und sorgt auf diese Weise für
eine optimale und reibungslose Durchführung der
Handwerkerleistungen. Bis
zur Endabnahme koordiniert
er laufend die Termine. Der
Modernisierer selbst muss
zum Schluss nur noch eins
tun: Sein schönes neues Zuhause genießen.
Die Koordination der Modernisierungsmaßnahme beim
Privatkunden zwischen Fachhandel, Handwerkern und –
gegebenenfalls auch den Herstellern gehört zu den
Kernaufgaben eines hagebauModernisierungsfachberaters. Sein Motto: „Ich
mache das für Sie!“ – als
TIPP
Über den Fachhandel der hagebau werden auch
komplette Modernisierungspakete – ähnlich dem
schlüsselfertigen Neubau – angeboten. Eine Übersicht über
die hagebau-Standorte in Ihrer Nähe finden Sie auf
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Dort können Sie auch den speziellen Newsletter
für Bauherren und Modernisierer anfordern.
STRESSFREI MODERNISIEREN
Komplettpaket fast wie beim Neubau
Gründe, an einen Altbau
Hand anzulegen, gibt es
viele. Vom Modernisierungswunsch bis zur Umsetzung
der Baumaßnahme ist es allerdings oft ein großer
Schritt, denn viele Immobilienbesitzer wissen nicht, wo
sie anfangen sollen.
or ihnen türmt sich ein
Berg von Fragen: Was
kann ich selber machen und wie komme ich an
gutes Material? Wo finde ich
Handwerker, die ordentlich
arbeiten? In welcher Reihenfolge gehe ich vor? Wie
lange dauert das alles? Und
überhaupt: Was kostet es
V
mich? Einige Hauseigentümer
wollen die Energiekosten
senken und denken über eine
substanzielle Sanierung nach,
beispielsweise die Dämmung
von Dach und Außenwänden.
Andere wünschen sich mehr
Wohnkomfort und träumen
vom Studio unterm Dach
oder der Sauna im Keller.
Wieder andere würden gerne
die Innenräume umfassend
renovieren. Neue Türen, Fußböden und Farben an den
Wänden – eine frische Optik
muss her!
Bei zunehmendem Alter der
Hausbewohner wird auch
eine seniorengerechte Modernisierung interessant, zum
hagebau-Fachhändler mit entsprechender Modernisierungskompetenz erkennen Sie an diesem Zeichen.
Beispiel der Einbau einer
ebenerdigen Dusche im Bad.
Ist die Entscheidung für
den Umbau dann gefallen,
wartet auf die Bauherren
eine Menge Arbeit. Die Fülle
von Dingen, die erledigt
und entschieden werden
müssen, bereiten zahlreichen Hauseigentümern
schlaflose Nächte. Sie wären
dankbar für professionelle
Unterstützung, kennen aber
niemanden, an den sie sich
wenden können. Diese professionelle Unterstützung
bieten zahlreiche Fachhändler der hagebau mit
ihren Modernisierungsspezialisten an.
ausgebildeter Baustoffhandelskaufmann mit
zusätzlichem IHK-Abschluss,
als zentraler Ansprechpartner und als Vertrauensperson.
Gemeinsam die Energiewende
schaffen
von Hartmut Richter
München als Veranstalter
„Energiewende“ – was heißt
der weltgrößten Baumesse
das eigentlich? Häufig in polidie Kräfte unter dem
tischen Reden und Medien
Motto „Wir modernisieren
verwendet, verbirgt sich daDeutschland“ gebündelt.
hinter eine JahrhundertaufEs geht dabei nicht nur darum,
gabe: für den Staat, für seine
Wege in der Modernisierung
Bürger und auch für die Bauwirtschaft.
Wer die Energiewende schaffen
will, der hat zunächst einmal
einen langen und
anspruchsvollen
Weg vor sich.
Jeder Weg beginnt
mit dem ersten
Schritt – doch
womit beginnen?
Auch oder gerade
Energiesparer
sind eine heißbegehrte Kundenzielgruppe, die
von vielen Seiten
beworben wird.
Der Baufachhandel sorgt z. B.
durch seine qualifizierten EnergieHartmut Richter ist Bau-Fachhändler in
fachberater dafür,
Lübeck und Aufsichtsratsvorsitzender der
dass guter Rat
hagebau.
bezahlbar bleibt.
aufzuzeigen. Wir brauchen
Wer seine Heizkosten senken
neben der Energiewende
will, sollte sinnvoller Weise
auch eine Wende im Wohzunächst mit der Sanierung
nungsneubau mit neuen Ander Außenhaut seines Hauses
geboten (altersgerechtes
beginnen. Das bedeutet in erBauen, Mehr-Generationenster Linie: die Dämmung von
Haus, Wohngesundheit) und
Dach und Außenfassade. „Enwir brauchen dringend mehr
ergiewende“ bedeutet aber
bezahlbaren Wohnraum geauch, sein persönliches Verrade in den Ballungsgebieten.
halten zu ändern. Wie gehe
ich mit Energie um? Nutze ich Neben der Energiewende
müssen die durch den
die Energie effizient genug?
demografischen Wandel
Um diese anspruchsvolle
ausgelösten HerausfordeAufgabe zu meistern,
rungen dringend auch zu
haben der deutsche Baueinem Wandel in der Wohfachhandel, die Dämmstoffnungspolitik führen.
industrie und die Messe
Anzeigen-Sonderveröffentlichung l 15. / 16. Dezember 2012 l Seite 4
DEUTSCHLAND MODERNISIEREN
BLICKPUNKT BAU 2013
Wir modernisieren
Deutschland – eine
Gemeinschaftsaufgabe
„Die Zukunft des Bauens
hängt zu einem großen Teil
von technologischen Innovationen ab – und die zeigen
wir alle zwei Jahre auf der
BAU in München“, so Dr.
Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München
International und verantwortlich für die BAU 2013,
die vom 14.–19. Januar in der
bayerischen Metropole stattfindet. Wir fragten ihn, was
die Besucher erwartet.
Sie überschreiben die BAU
selbstbewusst mit dem Slogan „Die Zukunft des Bauens“. Was macht Sie da so
sicher?
Dr. Reinhard Pfeiffer: Im
kommenden Januar findet die
20. BAU statt. Die Messe hat
sich in den 50 Jahren ihres
Bestehens zu d e r weltweit
führenden Veranstaltung für
Architektur, Materialien und
Systeme entwickelt. Dort finden Fachbesucher wie auch
private Interessenten das international größte Angebot an
Innovationen für den Neubau
wie auch für den Gebäudebestand. Um nachhaltig zu gestalten bzw. zu modernisieren, brauchen wir moderne
Technologien. Die BAU ist
eine Leistungsschau dessen,
was heute bereits machbar
ist und schon Morgen Realität
sein kann.
Wie hat sich der Informationsbedarf der Bauherren
und Modernisierer in den
letzten Jahren entwickelt?
Dr. Reinhard Pfeiffer: Der
Wissensdurst gerade dieser
Zielgruppe ist ungebremst
gewachsen. Schauen Sie sich
die Vielzahl der Bauen- und
Wohnen-Zeitschriften an oder
die Vielzahl der Bau- und
Modernisierungs-Portale
im Internet. Doch dies alles
DR. REINHARD PFEIFFER:
„Das Bauen wird nur dann eine
Zukunft haben, wenn wir es
schaffen, den Gebäudebestand zu
sanieren.“
ersetzt nicht den Besuch
auf einer Messe, wo Sie
Angebote live erleben und
mit Fachleuten diskutieren
können. Wer konkret ein Bauoder Modernisierungsvorhaben plant, findet kaum einen
besseren Ort, um sich darüber zu informieren, was geht.
Auch angesichts der neuen
Energiespar-Verordnung 2013
sollten sich Bauherren und
Modernisierer so gut wie
möglich informieren.
„Die Zukunft des Bauens“,
dabei denkt man an supermoderne Plusenergiehäuser,
die mit Solarkraft Strom und
Wärme erzeugen und als
kleine Kraftwerke sogar
überschüssige Energie produzieren...
Dr. Reinhard Pfeiffer: Solche
High-tec-Lösungen werden
Sie sicher auch auf der BAU
finden. Aber dieser Bereich
allein wird nicht die „Zukunft
des Bauens“ sichern. Das
Bauen wird nur dann eine Zukunft haben, wenn wir es
schaffen, den Gebäudebestand zu sanieren. Andernfalls bleibt die von der Politik
proklamierte Energiewende
nur ein frommer Wunsch jenseits der Realität.
Wo sollte man nach Ihrer
Meinung also ansetzen?
Dr. Reinhard Pfeiffer: Drei
Viertel aller Gebäude in
Deutschland – rund 14,6 Millionen – wurden vor 1978 gebaut, also ehe es überhaupt
Vorschriften zum energiesparenden Bauen gab. Die Modernisierung bzw. Sanierung
dieser Gebäude kann nur erfolgreich sein, wenn alle, die
mit dem Planen und Bauen
zu tun haben, an einen Strang
ziehen: Politik und Wirtschaft,
Investoren, Planer, ausführendes Gewerbe und natürlich
der Bau-Fachhandel, dem
eine Schlüsselrolle zukommt.
Stichwort Partner: Ohne die
enge Vernetzung mit der
Branche und ihren Institutionen wäre auch die Weltmesse BAU nicht in der Lage,
Themen inhaltlich umzusetzen und zu lancieren…
Dr. Reinhard Pfeiffer: Das ist
richtig. Zu unseren Partnern
gehören z.B. Forschungsinstitute, Verbände und politische
Institutionen wie das Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung. Dabei
ist der Bau-Fachhandel quasi
das Bindeglied der Branche
und, auf die BAU bezogen,
das Scharnier zwischen den
Ausstellern und vielen unserer Besucher.
Bauen und Modernisieren in
partnerschaftlichen Netzwerken – diese Idee hat die
Messe München gemeinsam
mit dem Bundesverband
Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), den beiden großen
deutschen Handels-Kooperationen Eurobaustoff und hagebau sowie dem Gesamtverband Dämmstoffindustrie
(GDI) für ihre neue Kampagne gewählt: „Wir modernisieren Deutschland“, lautet
das Messe-Motto. Ein ermutigendes Motto – nicht nur für
die BAU 2013 in München!
Solch ein Andrang herrschte bereits auf der letzten BAU vor 2 Jahren. Dank elektronischem Besucher-Erfassungssystem gelangte
man in der Regel schnell in die gewünschte Halle.
Foto: Messe München
Für Ihren Messebesuch
Die BAU 2013 findet vom
14. bis 19. Januar 2013 auf
dem Gelände der Neuen
Messe München statt. Erwartet werden rund 2.000
Aussteller aus über 40 Ländern sowie etwa 240.000
Besucher aus aller Welt.
Auf 180.000 m2 Fläche präsentiert die BAU Architektur,
Materialien und Systeme für
den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im
Neubau und im Bestand.
Sie führt, weltweit einmalig,
alle zwei Jahre die Marktführer der Branche zu einer
Gewerke übergreifenden Leistungsschau zusammen.
Wer den Besuch der BAU
2013 plant, kann sich seine
Eintrittskarte selbst ausdrucken. Mit dem so genannten Print@home Ticket,
das man unter
www.bau-muenchen.com/
tickets kaufen kann, können Online-Bucher ohne
Wartezeiten durch die
Messe-Drehkreuze gehen.
Ein weiterer Vorteil: Tages-,
2-Tages- und Dauerkarten
sind deutlich günstiger als
die Tickets vor Ort. Eine
Tageskarte zum Beispiel
kostet statt 35 nur 21 Euro.
Wer also Zeit und Geld
sparen will, sollte jetzt sein
Online-Ticket kaufen.
Die BAU 2013 im Hosentaschenformat – das ist die
BAU App. Wer Informationen
zu den Ausstellern sowie zu
allem, was rund um die BAU
passiert, immer parat haben
will, sollte sich die App downloaden. Ab wann genau das
im App-Store möglich ist, darüber informieren wir sie
gerne. Vorregistrierung
genügt. Übrigens: Die
BAU-App funktioniert nicht
nur auf iPhones, iPads
oder iPodtouch-Geräten,
sondern auch auf Smartphones mit Android-Betriebssystemen.
Als Airline Partner der
Messe München GmbH bietet Lufthansa vergünstigte
Flugpreise zur BAU 2013.
Das Angebot gilt nur für
Flüge, die im Zeitraum
vom 7. Januar 2013 bis
26. Januar 2013 liegen.
Das Angebot ist nach
Baustoffen sowie nach
Produkt- und Themenbereichen gegliedert.
Zukunftsweisende Themen wie nachhaltiges und
gene rationengerechtes
Bauen spielen quer durch
alle Ausstellungsbereiche
eine wichtige Rolle. Die
zahlreichen attraktiven
Veranstaltungen des
Rahmen programms, darunter hochkarätige Foren
mit Experten aus aller
Welt, runden das Messeangebot ab.
MODERNISIERUNGS-TIPP
Entwässerungssysteme für den privaten
und öffentlichen Bereich
Ein Entwässerungssystem
mit rutschhemmender Oberfläche oder integrierter Beleuchtung ist hier wie auch
bei der Gestaltung von öffentlichen Wegen und Plätzen
eine perfekte, multifunktionale Lösung, die zugleich
höchsten optischen Ansprüchen genügt.
ie Ableitung des Niederschlagswassers vom
privaten Grundstück
ist eine praktische Notwendigkeit. Gerade im privaten
Bereich erwartet der Bauherr
und Modernisierer jedoch
nicht nur eine funktionale
Lösung. Wie ein Entwässerungssystem Teil der Grundstücksgestaltung werden
kann, zeigt dieses Beispiel
mit dem PKW-befahrbaren
Rostabdeckungen des „ACO
Self® Entwässerungssystems“ in 8 unterschiedlichen
Designs. Schutz vor dem Ausgleiten bietet der schwarze
Kunststoffrost mit rutschhemmender Struktur, die sogar
zum Patent angemeldet ist.
Nicht nur eine funktionale
Lösung, sondern auch optisch
ansprechend.
Fotos: ACO
D
ACO Self ® Entwässerung – rund ums Haus
Vielseitig. Einfach. Schön.
Nicht richtig abgeleitetes Regenwasser schadet der
Bausubstanz – innen wie außen. Wer eine Immobilie
baut oder umbaut, steht daher automatisch vor der
Frage: Welche Systeme rund ums Haus sind nötig,
um den Vorplatz und die eigenen vier Wände frei von
Nässe, sauber und schön zu halten?
ACO bietet Ihnen mit dem ACO Self® Programm
Entwässerungsrinnen für alle denkbaren Grundstückssituationen und verschiedenste Anforderungen. Für die
Abdeckungen stehen verschiedene Materialien für vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl. Im Baukastensystem passen alle Rostabdeckungen sowohl auf
den Rinnenkörper ACO Self® Euroline aus Polymerbeton
als auch auf die ACO Self® Hexaline aus Kunststoff.
ACO. Die Zukunft
der Entwässerung.
ACO Hochbau Vertrieb GmbH, Postfach 1125, 97661 Bad Kissingen, www.aco-hochbau.de
Öffentliche Wege und Plätze
müssen gerade in der dunklen Jahreszeit so gestaltet
sein, dass der Besucher keine
nassen Füße bekommt und
sich behaglich fühlt. Die neuartige Entwässerungsrinne
„ACO Sideline“ mit integrierter LED-Technik sorgt für eine
effiziente und diskrete
Schlitzentwässerung, die
durch ihre Leuchtkraft zudem
das Sicherheitsgefühl erhöht.
Das Rinnensystem ACO
Drain® liegt dabei verborgen
unter einem schmalen Edelstahl-Schlitzrahmen, der als
tragende Struktur für die
LED-Beleuchtung dient. An
der Oberfläche sind nur der
schmale Entwässerungsschlitz sowie die ca. 3 cm
breite LED Lichtlinie sichtbar,
die zudem für eine klare Linienführung in der Landschaftsarchitektur sorgt.
Mit den individuellen Rostoberflächen der „ACO Gussrost Freestyle“-Linie können
nach den Designvorgaben der
Planer Wappentiere oder
-symbole Akzente z.B. in Fußgängerzonen setzen. Auch
hier ist der Einsatz von
runden LEDs optional, die
Lichtspuren in die Wege
streuen.
Impressum:
Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung von „Kommunikation 2.0“ – ein Gemeinschaftsprojekt
des Verlagshauses Wohlfarth und CP/COMPARTNER Consulting Services.
Verantwortlich für den Inhalt: Frank Wohlfarth, Tilmann Meuser.
Konzeption, Gestaltung, Realisation: CP/COMPARTNER Consulting Services
in Kooperation mit Verlagshaus Wohlfarth
Autoren: Wolfgang Metzmacher, Hansjoachim Okken, Susanne Hegemann
Projektbetreuung:
Mechthild Kaiser; Tel.: 02 03 / 3 05 27- 39, E-Mail: m.kaiser@wohlfarth.de
Hansjoachim Okken; Tel.: 02 01 / 10 95 - 145, E-Mail: okken@cp-compartner-consult.de
Verlagshaus Wohlfarth, Stresemannstraße 20 – 22, 47051 Duisburg,
CP/COMPARTNER Consulting Services, Markt 1 / Kennedyplatz, 45127 Essen
Anzeigen-Kontakt: Michael Haufe (verantwortlich), Angela Plaß
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