close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?

EinbettenHerunterladen
1
Hallo Blogger: Was ist
ein Weblog?
In diesem Kapitel verrate ich dir, was ein Blog überhaupt ist und wie es
funktioniert. Du lernst erfolgreiche Weblogs kennen und informierst dich
über Gemeinsamkeiten von Weblog und CMS. Außerdem kläre ich dich über
die Grundvoraussetzungen zum Betreiben von WordPress auf und gebe dir
Tipps zur Dienstleisterwahl.
In diesem Kapitel lernst du Folgendes:
$ Sinn und Zweck eines Weblogs
$ Gemeinsamkeiten von Weblog und CMS
$ Eigenschaften eines Weblogs
$ Weblog-Dienst als Alternative
$ Beispiele für erfolgreiche Blogs
$ Tipps und Tricks zur Dienstleisterwahl
$ Weblog-Suchmaschinen und Tutorials
15
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Ein Blog muss her! Aber wozu?
Was ist ein Blog? Frage drei Leute und du bekommst vier verschiedene
Antworten! In meinem Fall reichen sie von Schreibblock über Felsblock bis
hin zur Blockschokolade. Was ein Blog alias Weblog wirklich ist, wissen
zum Zeitpunkt des Schreibens (2009) nicht sehr viele. (Eine Homepage
dagegen kennt fast jeder.)
Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung der englischen Wörter Web (Netz)
und Log (Logbuch). Es handelt sich also um ein digitales Journal, das am
Computer geschrieben und im Web veröffentlicht wird. Solch ein OnlineTagebuch beinhaltet häufig persönliche Einblicke oder Meinungen zu
ganz speziellen Themen. Die Beiträge werden in regelmäßiger Folge veröffentlicht, die Darstellung erfolgt in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Mit anderen Worten: Die neuesten Einträge stehen zuoberst.
Ein Weblog besitzt in der Regel eine Kommentarfunktion. Dadurch dient
ein Blog auch dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen den
Nutzern, besitzt also Mitmachcharakter. »Web 2.0« heißt das auf Neudeutsch. Blogs können außer Text und Grafiken auch Videos und AudioDateien enthalten.
Nach einer Studie der
BITKOM steht das Bloggen
bei den sogenannten
»Web-2.0-Anwendungen«
in der Popularität zwar an
letzter Stelle. Aber immerhin kommt es überhaupt
vor!
16
Bloggerland Nr. 1 ist übrigens die USA, dicht gefolgt von Japan. Doch
längst existiert auch im deutschsprachigen Raum eine aktive Bloggerszene
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Ein Blog muss her! Aber wozu?
– auch als »Blogosphäre« bezeichnet. Eine Studie der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e. V. –
www.bitkom.de) von 2008 fand heraus: Zehn Prozent aller Deutschen (sieben Millionen) haben eine eigene Homepage und immerhin (zwei bis) drei
Prozent (ca. drei Millionen) führen ein Blog. Die Zahl der aktiven Blogs –
das ist jetzt meine Schätzung – beträgt dabei allerdings maximal 500.000.
Wer bloggt? Warum? Und worüber? Und wozu brauchst gerade du ein
Blog? Gründe und Themen gibt es genug!
Spaß am Schreiben
Das Wichtigste ist und bleibt der Spaß am Schreiben. Die meisten Blogger
schreiben über ihre Hobbys, über die Familie oder ihr spezielles Fachgebiet.
Sie wollen das Wissen mit anderen teilen und freuen sich über Feedback.
Spaß am Schreiben (und ein gewisses Schreibtalent) ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Blog. Ich gehe natürlich davon aus, dass du
mit diesen Eigenschaften gesegnet bist.
Spezialisierung auf ein Thema
Viele Blogs spezialisieren sich auf ein Thema. So beschäftigt sich das bekannte BILDBlog (www.bildblog.de) der Berliner Journalisten Niggemeier
und Schultheis u. a. mit »Nachlässigkeiten« einer großen deutschen Boulevardzeitung. Und im Googlewatchblog (www.googlewatchblog.de) schreibt
Jens Minor aus Wien über – ja worüber wohl – die größte Suchmaschine
der Welt.
Trends, Infos und Filmkritiken bieten
die »Fünf Filmfreunde« René Walter,
Nilz Bokelberg, Dominic Bunge, Oliver
Lysiak und Malcolm Bunge auf
www.fuenf-filmfreunde.de.
17
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Auch ich werde mich im Buchblog www.jofablog.de fröhlich auf ein Thema
stürzen – das Fahrrad. Allerdings nicht als Profi, sondern aus Sicht eines
begeisterten Laien.
Diese Spezialisierung auf ein Thema kann vorteilhaft sein, vor allem
dann, wenn du dich gut in diesem Thema auskennst. Bei Büchern ist das
ähnlich. Sicher liest du mein Buch, um etwas über WordPress zu erfahren
und bist vermutlich weniger an meinen Lieblingsfilmen, den Kochkünsten
meiner Frau oder dem wachsenden Wortschatz meines jüngsten Sohnes
interessiert. (Zumindest werde ich darüber im Buch nichts schreiben.)
Bloggen über Gott und die Welt
Auch das Gegenteil kommt vor und auch das kann gut funktionieren. Viele
Blogger schreiben nicht über ein spezielles Thema, sondern bloggen über
»Gott und die Welt«. So auch Stefan Manske aus Duisburg mit seinem Blog
Alter Falter! unter www.alterfalter.de.
Auch wenn der Titel anderes
suggeriert – dieses Blog wird
offenbar sehr gern gelesen. Das
erkennt man nicht zuletzt an
der Anzahl der Kommentare.
18
Stefan Manske hat keine Mission, sondern bloggt nach eigenen Angaben
über alles, was ihm Spaß macht und was ihn aufregt. Ob das nun Schnee in
Duisburg, Focaccia beim Discounter oder ein Surfstick vom Mobilfunkanbieter ist – jedes Thema wird ausgeschlachtet und von den Lesern fleißig
kommentiert. Und da sind wir bei einem weiteren Punkt, der ein erfolgreiches Blog und auch seinen Reiz ausmacht – der Kontakt mit deinen Lesern.
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Ein Blog muss her! Aber wozu?
Kommentare – in Kontakt mit deinen Lesern
Blogs sind eine Mitmachgeschichte. Die Leser können deine Beiträge kommentieren und ihren eigenen Senf dazugeben. Andere Leser können auf die
Kommentare ihrer »Vorredner« antworten. Im Endeffekt entspinnt sich ein
richtiger Diskussionsfaden. So wie du es vielleicht aus Webforen kennst.
Keine Sorge, WordPress ist normalerweise so eingestellt, dass die Kommentare erst von dir freigeschaltet werden müssen. Damit stellst du sicher, dass keine werbenden, beleidigenden oder strafbaren Kommentare
veröffentlicht werden.
Natürlich kannst du die Kommentarfunktion auch ganz abschalten. Beispielsweise, wenn du rechtliche Bedenken hast. Oder wenn dir der Aufwand
des »Moderierens« (so nennt man dein Eingreifen) zu hoch ist. Doch das
nimmt deinem Blog sicher den Reiz.
In der Bloggerszene gibt es einen Streit darüber, ob Blogs mit abgeschalteter Kommentarfunktion richtige Blogs sind oder nicht. Nach Meinung
mancher ist das BILDBlog (www.bildblog.de) in diesem Sinne kein richtiges Blog. Meine Ansicht: Man sollte das nicht zu eng sehen.
Die Menschen hinter dem Blog
Viele Blogs werden von einer Person geführt und tragen die Handschrift
und den Charakter des Betreibers. So das Blog »patsy verliebt in Berlin«
(http://patsy2.wordpress.com) einer gewissen Patsy, die es aus naheliegenden Gründen nach Berlin verschlagen hat. Dieses sympathische
Online-Tagebuch setzt sich aus ganz persönlicher Sicht mit dem
Thema Angststörungen auseinander. Patsy lässt ihre Leser aber auch
miterleben, dass ihr Freund Tom ihr eine neue Handtasche schenkt.
(Während ich dieses Kapitel schreibe, schließt Patsy allerdings ihr Blog
und macht unter http://blogcafe-berlin.de ein neues auf.)
Auch das zum Zeitpunkt des Schreibens berühmteste deutsche Blog
Basic Thinking (www.basicthinking.de/blog) von Robert Basic ist ganz
auf die Persönlichkeit seines Autors abgestellt. (Aber auch dieses Blog
wird zur Zeit dicht gemacht. Ist hier der große Blog-Ausverkauf?)
Der Blogger Robert Basic führte sein Blog
Basic Thinking von 2003 bis zum Verkauf Anfang 2009.
19
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Teil der Community werden
Viele Blogger möchten aktiv am Gemeinschaftsleben teilnehmen und Mitglieder der sagenumwobenen »Community« sein. Sie legen besonderen
Wert auf die Kommentare, die sie zu Ihren Beiträgen erhalten. Erfolgreiche
Blogger scharen oft eine regelrechte Fangemeinde hinter sich. Da kann es
durchaus passieren, dass sich Blogger und Leser auch im richtigen Leben
begegnen.
»Weltherrschaft nicht
ausgeschlossen« …
Blogger Oliver Gassner
organisiert die regelmäßig
stattfindenden Bloggertreffen im Raum
Stuttgart/Karlsruhe.
Wenn du Interesse an einem Austausch hast – google doch mal nach dem
Stichwort »Bloggertreffen« im Zusammenhang mit dem Namen deines
Wohnorts (bzw. einer größeren Stadt in der Nähe).
Kommerzielle Blogs
Geld verdienen mit oder durch Blogs? Geht das? Sicher sind dir schon die
Anzeigen aufgefallen, mit denen manche Blogger versuchen, ihr Budget
etwas aufzubessern. (Das klappt aber wirklich nur bei erfolgreichen Blogs.)
Die Macher von www.bildblog.de können von ihrem Blog leben. Sie haben ein kleines Büro in Berlin Kreuzberg gemietet und recherchieren dort
für das Blog. Auch Deutschlands Blogger Nr. 1, Robert Basic, erzielte mit
seinem Blog www.basicthinking.de/blog im Jahr 2008 37.000 Euro an
Werbeeinnahmen. Und mit dem Verkauf seines Blogs Anfang 2009 immerhin einen Verkaufserlös von 46.902 Euro.
20
Auch immer mehr große Unternehmen erkennen die Vorteile des Bloggens.
Sie betreiben sogenannte »Corporate Blogs« (Firmenblogs). So beispielsweise ein großer Hersteller von Tiefkühlprodukten. Die Beiträge verschiedener
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Ein Blog muss her! Aber wozu?
Mitarbeiter auf www.frostablog.de wirken sympathisch, ehrlich und unzensiert. Die Leser kommentieren eifrig. Eine bessere Werbung kann es gar
nicht geben. Ähnlich erfolgreich ist das Blog eines großen Autoherstellers:
http://blog.daimler.de. Etwas steif kommt dagegen das noch junge Blog
TRENDMOBI (www.trendmobi.de) daher. Hier bloggt eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag eines Mobilfunkanbieters. Keine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Blog – es fehlt die Persönlichkeit dahinter!
Auch Politiker entdecken die Vorteile des Bloggens. So war die deutsche
Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006 die erste Regierungschefin der Welt,
die sich per Videoblog an ihr Volk wandte.
Das Videoblog der Bundeskanzlerin unter
www.bundeskanzlerin.de
wird professionell
produziert. Die Beiträge
erscheinen im Wochentakt.
Mit deinem Blog wirbst du für dich
Gehst du noch zur Schule? Suchst du eine Lehrstelle oder einen Studienplatz? Einen (neuen) Job? Oder Kunden für deine Firma? Wie auch immer –
mit einem gut gemachten Blog kannst du gezielt für dich werben. Egal wie
alt du bist! Personalchefs und Kunden honorieren, wenn du dich längere
Zeit intensiv und kompetent mit einem bestimmten Thema beschäftigst.
Auch das Gegenteil ist wahr: Mit überheblichen Äußerungen, unvorteilhaften Bildern und Videos und peinlichen Kommentaren kannst du deinen Ruf gründlich ruinieren. Das Internet ist ein öffentlicher Raum und
was einmal im Web steht, verschwindet nicht so bald. Denke daran, dass
Personalchefs und Kunden im Vorfeld Erkundigungen über dich einziehen! Da sind sie natürlich auch an deinem »Sozialleben« im Web interessiert. Überlege also genau, was du wo schreibst. Diese Warnung gilt auch
für andere soziale Netzwerke wie SchuelerVZ, StudiVZ oder Facebook.
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
21
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Ist WordPress ein CMS?
Ist WordPress ein CMS, ein Content-Management-System? So wie Joomla
oder TYPO3? Im Prinzip schon. Die Unterschiede zwischen Joomla und
WordPress sind nicht so groß! Fangen wir mit den Gemeinsamkeiten an!
Auch WordPress ist – zumindest im weiteren Sinne – ein Content-Management-System, also eine Software zur Verwaltung von Inhalten (Content). Genau wie die bekannten frei verfügbaren CM-Systeme Joomla
oder TYPO3 läuft auch WordPress auf dem Webserver bei einem Webhoster. Auch WordPress ist in der Programmiersprache PHP geschrieben.
Auch WordPress speichert seine Daten in einer MySQL-Datenbank. Auch
bei WordPress gibt es eine Benutzerverwaltung und die Möglichkeit, Bilder hochzuladen.
Betrachte WordPress als ein hochspezialisiertes Content-ManagementSystem. Hauptsächlich gedacht als Webtagebuch. Pfiffig, bedienerfreundlich und ohne jeglichen unnötigen Ballast. Wie ein wendiges Schnellboot.
Joomla dagegen, das bekannteste frei verfügbare CMS, ist eher ein »Allrounder« und wirkt im Vergleich zu WordPress wie ein behäbiger Dampfer.
Klar, auch mit Joomla kann
man ein »Blog« führen. Das
beweise ich mit der NewsRubrik meiner Website
www.jchanke.de. Allerdings sind die Möglichkeiten doch eher beschränkt.
22
Wer beispielsweise mit Joomla ein Weblog führen will, muss Kompromisse
eingehen. Zum einen ist das Einrichten relativ kompliziert. Es gelingt nur,
wenn du dich schon in Joomla eingearbeitet hast und dort einigermaßen
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
So tickt ein Blog: Wichtige Features von WordPress
durchblickst. Zum anderen gibt es von Hause aus weder eine Kommentarfunktion (besonders beliebt unter Bloggern!), noch die Möglichkeit, sogenannte Kategorien oder Schlagworte einzubinden. Auch die Vernetzung mit
anderen Blogs (dazu gleich mehr!) klappt nicht besonders gut.
Als Weblog macht Joomla also keine gute Figur. Doch wie sieht es im
umgekehrten Fall aus? Kann man WordPress auch als »CMS im engeren
Sinne« nutzen? Also einfach nur zum Erstellen einer Homepage ohne
großartige Tagebuchschreiberei? Jepp, das geht – ziemlich gut sogar.
Verraten wir dir alles noch in diesem Buch – also bitte dranbleiben!
Du siehst: Während ausgewachsene Content-Management-Systeme wie
Joomla, Typolight oder TYPO3 vergleichsweise kompliziert zu bedienen sind,
glänzt ein Weblog wie WordPress durch besonders einfache Bedienung.
So tickt ein Blog: Wichtige
Features von WordPress
Tragen wir an dieser Stelle einige typische Eigenschaften eines Weblogs
zusammen. Die beste zuerst: WordPress ist kostenlos. Es wird unter einer
Lizenz mit dem Namen GNU General Public Licence vertrieben. (Mehr dazu
erfährst du unter www.gnu.de/documents/gpl.de.html.)
WordPress als Online-Tagebuch
Ein Blogsystem wie WordPress ist ein spezielles CMS, ein Online-Tagebuch
alias Weblog. Das ganze Programm ist auf das Anlegen und Verwalten derartiger »Tagebucheinträge« hin optimiert. Das wirkt sich auch auf die Ausgabe der Daten aus. Die neuesten Einträge erscheinen zuoberst.
Der neueste Beitrag steht
ganz oben, hier im Blog von
wordpress-deutschland.org.
Die übrigen Beiträge folgen in einer
chronologisch absteigend geordneten
Liste. Blogeinträge werden auch
als »Posts« bezeichnet.
23
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Weiterlesen-Link und Permalink
Oft siehst du nur die Anreißer der entsprechenden Beiträge. Sie sollen Appetit machen auf mehr. Unter diesen kurzen Texten findest du in der Regel
einen Link zum Weiterlesen. Dieser kann Weiterlesen, Read more, Lies weiter, Schätzchen oder auch ganz anders heißen. Um den ganzen Beitrag
aufzurufen, klickst du auf eben diesen Link.
Achte mal darauf: Normalerweise führt dich auch ein Klick auf den Titel
des Beitrags zum vollständigen Beitrag bzw. Post!
Egal ober »Weiterlesen-Link« oder »Titel-Link« – in beiden Fällen handelt es
sich um den sogenannten Permalink, den permanenten Link. Das ist der
Verweis, unter dem der entsprechende Beitrag dauerhaft abgerufen werden
kann. Auch wenn das Datum des Beitrags schon lange vorbei ist und er in
der Liste alle Beiträge ganz weit unten steht.
Organisation nach Datum
Ja, das Datum … das spielt in Weblogs zwangsläufig eine besonders wichtige Rolle. Nicht nur die Einträge, auch die dazugehörigen Bilder und Dateien
werden nach Jahr, Monat und Tag organisiert. Der Betrachter kann deine
Beiträge nach Monat geordnet aufrufen. Dafür gibt es beispielsweise ein
Monatsarchiv oder einen Miniaturkalender. Alle Tage, an denen ein Eintrag
erfolgte, werden dabei grafisch besonders hervorgehoben.
Tags und Kategorien
Du kannst deine Einträge in Kategorien einordnen und sogar mit Schlagworten versehen, den sogenannten Tags. Vielleicht sind dir diese »Schlagwortwolken« in manchen Blogs schon aufgefallen, die Tag-Clouds? Je größer das Schlagwort dargestellt wird, desto mehr Beiträge gibt es zu diesem
Thema. Ein Klick auf ein Schlagwort präsentiert eine Übersicht über alle
Beiträge.
Kommentare der Nutzer
24
Eine besonders wichtige Rolle spielen die Kommentare der Benutzer. Bei
aktiven Blogs entstehen regelrechte Diskussionsfäden (Threads). Durch ein
eingebautes Plugin namens Akismet schützt du dich vor Spam. Ebenfalls
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
So tickt ein Blog: Wichtige Features von WordPress
sehr nützlich: Per Voreinstellung zeigt WordPress neue Kommentare neuer
Besucher erst an, nachdem du sie freigeschaltet hast.
Manche Beiträge werden von den Nutzern besonders eifrig kommentiert, hier bei
www.lawblog.de, dem Weblog des Rechtsanwalts Udo Vetter aus Düsseldorf.
Pingbacks und Trackbacks
Blogsysteme verwenden spezielle Techniken, andere Blogs über neue Beiträge zu informieren. Sie heißen Pingbacks bzw. Trackbacks. (Pingbacks und
Trackbacks bewirken fast das gleiche, es gibt lediglich Unterschiede technischer Art.) Jemand setzt in seinem Blog einen Link zu einem deiner Beiträge? Dann wird dein Blog angepingt. Unter deinem Beitrag erscheint daraufhin ein Kommentar und informiert dich darüber. Manche Blogs zeigen
auch deutlichere Hinweise wie: Trackbacks/Pings: oder Trackback von …
Durch diese Verlinkung entsteht ein regelrechtes Netzwerk an Verweisen.
Wenn du dich vorab schon einmal näher darüber informieren willst, lies
doch einmal http://sw-guide.de/webdienste-blogging/was-sind-trackbacks.
(Das war übrigens gleich ein Beispiel für einen Permalink zu einem Beitrag.)
»Das ist Helmut. Und Helmut hat ein
Weblog.« Michael Wöhrer aus München erklärt dir im Stile der »Sendung
mit der Maus«, wie Pingbacks und
Trackbacks funktionieren.
25
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Der Beitrag ist witzig und gut geschrieben, vereinfacht die Sache allerdings
etwas. Das erfährst du, wenn du die Kommentare der Leser studierst. Egal.
Uns genügt es an dieser Stelle, Folgendes zu wissen:
0 Mit Pingbacks bzw. Trackbacks kannst du in deinen Beiträgen auf die
Beiträge in anderen Blogs verweisen.
0 Diese Infos erscheinen in der Regel unterhalb der Beiträge, auf die du
verwiesen hast. Sie werden von WordPress als Kommentare angezeigt.
Wie das genau vor sich geht, schauen wir uns ab Seite 184 genauer an!
Apropos verweisen: Bei manchen Blogs hat man tatsächlich den Eindruck, dass sie nur mit sich selbst beschäftigt sind bzw. damit, was andere über sie schreiben. Für Außenstehende ist es oft schwer, den Sinn dieser endlosen Diskussionen und Links zu verstehen.
Blogroll: Verweise auf andere Blogs
Was sind deine Lieblingsblogs? Das typische Weblog verfügt über eine sogenannte Blogroll, die »Blog-Rolle«. So wie die Cannes-Rolle die besten
Werbespots zeigt, zeigt eine Blogroll die besten Blogs. Eine Blogroll ist also
nichts weiter als eine Linkliste mit deinen Lieblingsblogs. (Du musst deine
Blogroll nicht Blogroll nennen, wenn dir der Begriff nicht gefällt – es hat
sich allerdings so durchgesetzt.)
Ich finde eine derartige Linkliste sehr praktisch. Habe ich einmal ein Blog
zu meinem Themengebiet gefunden, finde ich auf diese Weise oft noch
mehr. Ich hangele mich einfach über die Blogroll zu weiteren Blogs. Außerdem sagen »Linkempfehlungen« auch etwas über die Persönlichkeit des
Bloggers aus. Und wie wichtig die ist, hatten wir ja schon festgestellt …
RSS-Newsfeed: Leser auf dem Laufenden halten
Jedes gute Blog bietet einen RSS-Newsfeed. Du erkennst es beispielsweise
an diesem Symbol. Oder z. B. am Link Beiträge (RSS) in der Fußzeile. Was
sich dahinter verbirgt? Ein Art Übersicht über die neuesten Beiträge. Ein
Feed stellt u. a. Überschrift, Datum, Autor und je nach Einstellungen einen
Teil bzw. den ganzen Beitrag bereit. Und zwar in maschinenlesbarer Form.
Newsfeeds sind typisch für Seiten, bei denen immer wieder neue, aktuelle Meldungen veröffentlicht werden. Also nicht nur für reine Blogs, sondern auch Nachrichtenseiten wie www.spiegel.de oder www.golem.de.
26
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
So tickt ein Blog: Wichtige Features von WordPress
Moderne Browser wie Firefox oder der Internet Explorer (ab Version 7) zeigen das NewsfeedSymbol. Durch Klick darauf kannst du den Inhalt dieser Seite als Newsfeed abonnieren. Komfortabler jedoch gelingt die Verwaltung durch einen separaten Feedreader wie RSSOwl.
Wozu solltest du einen derartigen Newsfeed anbieten? Und welche Vorteile
bietet es? Angenommen, du interessierst dich für die Nachrichten des
Newsportals www.spiegel.de, der Kindersuchmaschine www.blindekuh.de
oder den »alltäglichen Quasselquatschkram« aus FroilleinMuh’s Rabaukenkiste (http://froilleinmuh.wordpress.com). Und für hundert weitere, spannende Blogs und Newsseiten. Was haben alles diese Seiten gemeinsam? Sie
bieten einen RSS-Newsfeed an!
Für dich ein großer Vorteil, denn du musst nicht alle Seiten einzeln besuchen. Du brauchst nur deren Newsfeeds zu abonnieren und mit einem
Feedreaderprogramm zu verwalten. Im Feedreader siehst du stets die neuesten Beiträge aller abonnierten Feeds auf einen Blick! Und wenn du etwas
Spannendes findest, kannst du die Seite immer noch besuchen. Direkt per
Klick auf den entsprechenden Beitrag im Feedreader.
Ein bekannter, frei verfügbarer Newsreader ist RSSOwl (www.rssowl.org)
– meine Empfehlung! Das Programm gibt es für Windows, Linux und den
Mac! Aber auch der Internet Explorer 7, Outlook 2007 und Thunderbird
besitzen eingebaute Feedreader. Für den Firefox empfehle ich das Addon
Brief. Außerdem gibt es webbasierte Feedreader wie Google Reader
(www.google.com/reader) oder Netvibes.com.
Sauberer Code – Einhaltung
von Webstandards
Last but not least erwähne ich noch eine ganz wichtige Sache, die eindeutig für WordPress spricht: Die Macher von WordPress achten auf sauberen,
fehlerfreien HTML-Code. Die Seiten sind nach modernsten Gesichtspunkten
aufgebaut und daher auch besonders suchmaschinenfreundlich. Dein Blog
bringt also alle Voraussetzungen mit, um gut in Google und Co. gelistet
und intern von der Suchmaschine hoch bewertet zu werden!
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
27
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Weblog-Software oder BloggingDienst?
Als künftiger WordPress-Nutzer hast du die Qual der Wahl! Zum einen gibt
es WordPress als Software. Du lädst sie von www.wordpress.org herunter,
packst sie aus, richtest sie ein und installierst sie beim Webhoster deines
Vertrauens. Zum anderen gibt es WordPress auch als Dienst, beispielsweise
bei de.wordpress.com. Du besuchst diese Seite, richtest dir ein kostenloses
Konto ein und kannst sofort mit dem Bloggen loslegen. Denn WordPress ist
dort schon für dich vorinstalliert!
Hoppla, diese Passage war zu kurz? Dir schwirrt der Kopf? Webhoster?
Dienstleister? Konto? Das ist zuviel auf einmal? Nicht so hastig! Wie du
WordPress installierst bzw. wie du dir ein Konto bei WordPress.com einrichtest, verrate ich dir ganz ausführlich im Kapitel 2.
Was solltest du jetzt tun? Dich entscheiden!
Der Anbieter WordPress.com
Du magst keine Technik? Du hast zu deinem Computer eher ein zwiespältiges Verhältnis? Du denkst bei einem Webhoster an ein Hotel mit Internetanschluss und bei FTP eher an einen Feier-Tags-Planer? Macht
nichts! Dann ist der Dienst auf WordPress.com genau richtig. Es geht
schnell, kostet nichts und du kannst nichts kaputtmachen.
Surfe zu http://de.wordpress.com und richte dir dein kostenloses Blog ein.
Du bekommst eine Adresse, die mit dem von dir gewählten Namen beginnt
und auf wordpress.com endet. Alle Details dazu folgen in Kapitel 2.
WordPress beim Webhoster
Du bist der technische Typ? Du möchtest alles selbst machen? Du liebst
deinen Rechner und arbeitest dich gerne in neue Programme und Techniken
ein? Dann lade dir WordPress herunter und installiere es selbst beim
Dienstleister! Dadurch bekommst du auch die volle Kontrolle über das Aussehen und die Funktionsweise deines Blogs. Einzige Voraussetzung: Dein
Webhoster unterstützt die Programmiersprache PHP und das Datenbanksystem MySQL.
28
Soviel an dieser Stelle schon vorweg: Bei einigen Webhostern musst du gar
nichts herunterladen und installieren. Dort gibt es WordPress »auf Knopf© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Weblog-Software oder Blogging-Dienst?
druck«. Du gehst ins Kundenmenü, klickst auf einen Link, füllst ein Formular
aus und … Hokuspokus, Zauberei … Sekunden später ist WordPress fix und
fertig eingerichtet.
Mein Tipp: Probiere beides – Bloghoster und Software. Hole dir zum einen ein Konto auf WordPress.com. Das brauchst du schon deshalb, um
später das kostenlose Spambekämpfungs-Plugin Akismet nutzen zu können. (Und wenn du das Konto schon einmal eingerichtet hast, kannst du
auch ein Probeblog einrichten.) Richte dir zum anderen ein WordPressBlog beim Dienstleister ein. Das bietet dir vor allem mehr Freiheiten. Du
bekommst eine eigene Domain, erzeugst eigene Vorlagen für ein individuelles Aussehen und installierst alle WordPress-Erweiterungen, auf die
du Lust hast. (Denn das alles gibt es auf WordPress.com nicht bzw. nur
gegen Aufpreis.) Und zum »Trockenschwimmen« richtest du dir ein Blog
auf dem lokalen PC ein. Auch das machen wir möglich in Kapitel 2!
Eine Welt abseits von WordPress
Jawohl, es stimmt! Es gibt eine Welt abseits von WordPress. Da draußen im
Web existieren tatsächlich noch andere Blogprogramme. Hast du schon
etwas von Serendipity (www.s9y.org), Textpattern (www.textpattern.com)
oder Movable Type (www.movabletype.com) gehört?
Serendipity gehört ebenfalls zu den beliebten
Weblog-Programmen. Von
seinen Fans wird das Programm heiß geliebt.
Mein heimlicher Favorit ist Textpattern. Ich liebe die dort eingebaute, spezielle Formatierungssprache namens Textile. (Wahrscheinlich bin ich der
einzige.) Movable Type wiederum wendet sich an Geschäftskunden. Das
Wahlblog des ZDF (http://blog.zdf.de/wahlimweb) läuft mit Movable Type
und auch der amerikanische Präsident Barack Obama setzt es ein. Fakt ist
jedoch: WordPress ist die beliebteste Blogsoftware der Welt. Mit Abstand!
29
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Auch bei den Bloghostern ist WordPress.com nicht der einzige Anbieter. Es
teilt sich den Ruhm mit Blogger.com, einem Dienst, der von Google betrieben wird. Doch damit nicht genug: Im deutschsprachigen Raum werben
u. a. Blog.de, Blogg.de, Twoday.net, Over-blog.de, Blogger.de und Myblog.de
um die Gunst der »Digital-Tagebuchschreiber«.
»Ring der Nibelungen« von Tolstoi. Dieses Blog (aci.blogg.de) ist zum Wegschmeißen lustig,
auch wenn es nicht auf WordPress.com, sondern auf Blogg.de gehostet wird.
Tipps und Empfehlungen zur
Dienstleisterwahl
Du greifst nicht auf das Angebot von WordPress.com zurück? Du möchtest
WordPress bei einem Webhoster betreiben? Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Kein Problem, wenn dir dein Dienstleister –
der sogenannte Webhoster – PHP- und MySQL-Unterstützung bietet. Das
reicht in aller Regel aus. WordPress ist nicht besonders ressourcenhungrig
und benötigt nur wenig Speicherplatz. Im Prinzip reichen 10 Megabyte aus!
Wie viel Speicherplatz benötigst du insgesamt? Möchtest du unzählige
Bilder und Videos hochladen? Dann solltest du hier nicht knausern.
WordPress.com bietet dir kostenfrei bis zu 3 GB Speicherplatz, bei vielen
der hier vorgestellten Hostern bekommst du meist erheblich weniger.
Achte also nicht nur auf den Preis, sondern ggf. auch auf den angebotenen Speicherplatz.
30
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Tipps und Empfehlungen zur Dienstleisterwahl
In aller Regel kannst du zu einem günstigen Angebot greifen, zu einem
»Shared-Hosting-Angebot«. Ein eigener Webserver ist nicht erforderlich.
Möglich wäre natürlich auch ein eigener Webserver ganz für dich allein.
Zumindest theoretisch. Da das allerdings oft mit Kosten zwischen 50 und
100 Euro (pro Monat!) verbunden ist, kann ich dir das nicht ernsthaft
empfehlen. Auch aus Umweltschutzgründen ist das keinesfalls optimal.
Denn solch ein Server verbraucht Strom und die Herstellung von Computern ist ebenfalls äußerst energieintensiv. Doch mit deiner einen und
evtl. einzigen Website ist dieser Webserver alles andere als ausgelastet.
Ein Tipp: Erkundige dich im Vorfeld bei der Service-Hotline, ob dein
Hostingpaket für WordPress geeignet ist. Denn die Supportmitarbeiter haben häufig schon Erfahrungen mit der Installation einer so bekannten
Software wie WordPress. Und ein seriöser und kompetenter Dienstleister
müsste dir sofort Antwort geben können. (Sollten die Support-Mitarbeiter
keine Ahnung haben, ist das kein gutes Zeichen. Dann würde ich die Finger
von diesem Anbieter lassen.)
Kids haben wenig Geld – das ist klar. Vielleicht geht es auch preiswert? Ich
habe mich für dich bei einigen preiswerten Hostern angemeldet und diese
auf ihre WordPress-Tauglichkeit hin geprüft.
Von »Freehostern« rate ich an dieser Stelle ganz klar ab! Sicher gibt es
Angebote wie Tripod (tripod.de) oder Lima-city (kilu.de), die dir kostenlos
PHP- und Datenbankunterstützung gewähren. Doch selten sind die Voraussetzungen auch für WordPress optimal. Oft hapert es an der nötigen
Datenbankgeschwindigkeit oder am Speicherplatz. Außerdem finanzieren
sich diese Anbieter meist durch Werbung – und die stört gewaltig. Wenn
du also gleich am Anfang professionell einsteigen willst, dann rate ich
dir: Finger weg von werbebasierten Freehostern!
Und nun meine Erfahrungen mit ausgewählten »Shared-Hosting-Angeboten«, also Angeboten, bei denen sich mehrere Kunden einen Webserver
teilen. Soviel vorweg: Die Erfahrungen entsprechen dem Stand vom März
2009. Ich erwähne überall das jeweils preisgünstigste Paket, das für
WordPress geeignet ist.
Strato und 1&1
Strato (www.strato.de) und 1&1 (www.1und1.de) gehören zu den größten
und bekanntesten Massenhostern Deutschlands. Bei Strato bin ich schon
seit 1999 Mitglied! Und auch 1&1 kenne ich ziemlich lange. Hier führe ich
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
31
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
meine Präsenz www.jchanke.de. Bei beiden Hostern kannst du in »zwei
Geschmacksrichtungen« bloggen.
Bloggen light ohne PHP- und MySQL-Zugriff
Die erste Geschmacksrichtung nenne ich mal »Bloggen light«. Strato bewirbt diese Offerte unter dem Namen BlogWeb, bei 1&1 dagegen heißt das
Ganze 1&1 Blog.
Nennt sich frech 1&1 Blog, ist
aber WordPress!
Beide Angebote kosten um die 2–3 Euro im Monat. Beiden ist gemeinsam,
dass du das Blog nicht selbst installierst, sondern im Kundenmenü einrichtest. Da beide Hosting-Pakete weder PHP-Unterstützung noch Zugriff auf
das MySQL-Datenbanksystem bieten, kann man sie eher mit einem Bloghoster wie WordPress.com vergleichen. Du musst mit Einschränkungen
leben, beispielsweise bei der Installation von Erweiterungen und Templates.
Meine Meinung: Wenn schon Bloghoster, dann könntest du auch gleich bei
WordPress.com bleiben. Das ist wenigstens kostenlos.
Bloghosting mit PHP und MySQL
Es geht aber auch anders, beispielsweise bei Strato. Und zwar mit PHP und
MySQL, den beiden Voraussetzungen für individuelles WordPress-Hosting.
Das preisgünstigste Paket mit PHP- und MySQL-Unterstützung ist das Paket PowerWeb Basic für monatlich derzeit 3,99 Euro. (Die Preise schwanken, häufig gibt es zeitlich begrenzte Werbeaktionen.) Das günstigste 1&1Paket mit PHP/MySQL-Unterstützung heißt 1&1 Homepage Perfekt und
kostet 6,99 Euro pro Monat. Die Datenbankperformance ist (zum Zeitpunkt
des Schreibens) aber bei beiden Hostern nur mittelmäßig und die Preise
sind vergleichsweise hoch.
32
Fazit: Strato und 1&1 sind für WordPress geeignet, aber weder besonders
günstig (vor allem 1&1 nicht) noch besonders schnell. Dafür bieten auch
hier beide Hoster eine praktische »Knopfdruck-Installation« von WordPress
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Tipps und Empfehlungen zur Dienstleisterwahl
über das Kundenmenü an. Du musst WordPress also nicht einmal selbst
installieren. Darauf gehe ich später im Installationskapitel noch näher ein.
Neue Medien Münnich
Bei Neue Medien Münnich stimmt fast alles. Die Datenbankanbindung ist
rasant schnell, auch beim günstigsten PHP/MySQL-Paket. Mein Wordpress
lief nach anfänglichen Schwierigkeiten problemlos!
Zwar sind 4,95 Euro im Monat auch nicht gerade ein Superschnäppchen,
doch dafür bekommst du sogar mehrere Datenbanken gestellt und kannst
etliche Subdomains einrichten, also Unterdomänen wie blog.meinname.de
oder wordpress.meinname.de. Auch der Support ist sehr gut und schnell.
Wenn du eine »Knopfdruck-Installation« über das Kundenmenü wünschst,
musst du das Paket Privat Plus für monatliche 7,95 Euro buchen.
Optimal: Für 7,95 bekommst
du 10 GB Speicherplatz und
unbegrenztes Transfervolumen! Deine Besucher können
also z. B. deine Videos so oft
abrufen, wie sie wollen!
Fazit: Bestens für WordPress geeignet und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mehr Informationen dazu findest du unter www.all-inkl.com.
PS Webhosting
PS Webhosting war eine Empfehlung einer meiner Leser. Und da der so
begeistert war, habe ich den Dienstleister dann getestet. Hier heißt das
günstigste Paket Superpaket und kostet inzwischen 4,99 Euro pro Monat
bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Und wie sieht die Performance
aus? Die Datenbankanbindung ist nicht so schnell wie bei Neue Medien
Münnich, aber noch zufriedenstellend. Mein Fazit: Gut für WordPress geeignet. Weitere Informationen findest du hier: www.ps-webhosting.de.
Host Europe
Bei Host Europe (www.hosteurope.de) hostet mein Verein www.igeb.org
seine Präsenz. Die Preise beginnen bei günstigen 2,99 Euro je Monat für
das WebPack M 2.0 und der Anbieter gilt als sicher und sehr WordPress© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
33
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
freundlich. Ich habe WordPress dort zwar noch nicht ausprobieren können,
aber mein eigenes CMS CMBasic (www.cmbasic.de) läuft dort problemlos
und sehr fix. Und wenn das läuft, läuft auch alles andere. Viele Leser berichten mir immer wieder begeistert von Host Europe.
Superschnäppchen
Weitere Superschnäppchen findest du unter www.greatweb.de und
www.mw-internet.de. Bei letzterem Hoster führe ich meine Domain
www.prouferbahn.de. Auch hier bin ich mit Preis und Leistung sehr zufrieden und hoffe, dass der Dienstleister noch lange »am Leben« bleibt. Neuerdings höre ich auch viel von www.goneo.de und www.one.com, konnte
diese sehr günstigen Hoster aber noch nicht selbst testen.
Schwarzkünstler GbR: WordPress-Hosting
Du bist an einem »Rundum-Sorglos-Paket« interessiert? Du suchst ein Angebot, dass extra auf WordPress-Anwender zugeschnitten ist und bei dem
du nichts installieren musst? Dann empfehle ich dir ein spezielles WordPress-Hosting, wie es beispielsweise Michael Otterbach und Silvia Schröder
anbieten. Ihre Präsenz findest du unter www.schwarzkuenstler.info, die
Firma heißt Schwarzkünstler GbR. Sie haben sich nicht nur auf WordPress(und Joomla-)Hosting, sondern auch auf Mediendesign spezialisiert. Mit
anderen Worten: Sie können dir (kostenpflichtig) eine schicke WordPressVorlage maßschneidern.
Die Preise für reines Hosting beginnen bei bescheidenen 1,45 Euro im Monat. WordPress wird auf Wunsch natürlich ebenfalls gleich vorinstalliert.
Und zwar in der neuesten Version mit speziellen, vom Standard abweichenden Voreinstellungen (die mir persönlich gut gefallen!).
Mein Tipp: Beantrage
einen unverbindlichen
10-Tage-Testaccount
mit WordPress.
34
Fazit: Sehr empfehlenswert und dabei auch noch außerordentlich günstig!
Das Buchblog www.jofablog.de läuft bei diesem Webhoster.
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kleiner Blogosphären-Bummel: Links und Tutorials
Kleiner Blogosphären-Bummel:
Links und Tutorials
Lust auf einen kleinen Rundgang durch die Welt der Blogs, die vielzitierte
Blogosphäre? Zum Abschluss des Kapitels zeige ich dir noch einige interessante Blogs, u. a. von Schülern. Doch vorher dreht sich alles um das Suchen
und Finden und um das Blog-Ranking (Rangfolge). Auch in das offizielle
WordPress-Handbuch schnuppern wir bei dieser Gelegenheit mal hinein.
Technorati und Google Blogsearch
Die wichtigste und bekannteste internationale Blog-Suchmaschine heißt
Technorati, du findest sie unter www.technorati.com. Hier sind über 100
Millionen Weblogs verzeichnet, täglich kommen 70.000 neue hinzu. Klicke
doch einmal auf Blogs und wähle den Menüeintrag Blog Directory. Wenn
du neugierig auf die weltweit beliebtesten Blogs bist – in diesem Menü
findest du auch die Top 100 der »internationalen Blog-Charts«.
www.boingboing.net gehört
zu den beliebtesten Blogs.
Deutsche Blogs sind unter
den Top 100 praktisch nicht
vertreten.
Technorati verwendet einen ähnlichen Suchalgorithmus wie Google mit
seinem sogenannten PageRank. Die Wichtigkeit einer Seite wird durch
die Zahl der Links bestimmt, die auf diese Seite verweisen. Auch Seiten,
die in anderen Weblogs häufig erwähnt werden, stehen besser da.
Die 100 beliebtesten deutschsprachigen Blogs findest du unter der Adresse
www.deutscheblogcharts.de – übrigens: »powered by Technorati«.
Klar, dass inzwischen auch Google bei der Blogsuche mitmischt. Die neue
Blogsuche von Google kannst du über http://blogsearch.google.com aufrufen. Das Angebot ist übersichtlich und in Deutsch. Mir gefällt’s.
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
35
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
Deutschsprachige Blog-Suchdienste
Apropos »Deutsch«: Hier liste ich dir noch ein paar weitere spezielle
deutschsprachige Blog-Suchdienste auf. Bei fast allen findest du auch eine
Liste der beliebtesten Blogs.
0 www.blogoscoop.net
0 www.blogato.net
0 www.topblogs.de
0 www.blog-verzeichnis.info
0 www.bloggerei.de
0 www.bloggeramt.de
Ich hoffe, dass du zum Zeitpunkt des Lesens alle diese Dienste noch vorfindest!
WordPress-Deutschland.org
Du brauchst Hilfe? Die wohl größte deutschsprachige WordPressCommunity findest du unter http://wordpress-deutschland.org. Hier gibt es
außer einem sehr aktiven Forum auch viele deutschsprachige Anleitungen
zum Einrichten von WordPress und natürlich wieder ein Blogverzeichnis –
hier als Blogmap bezeichnet.
Der »Codex« – das WordPress-Handbuch
Das offizielle Handbuch zu WordPress? Das findest du ebenfalls im Netz.
Und zwar unter http://codex.wordpress.org. Es liegt nur in Englisch vor.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst – das verdammte Ding ist in Englisch!
36
In diesem Handbuch steht alles drin – von den ersten Schritten bis zur
Vorlagen-Entwicklung (Theme Development).
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kleiner Blogosphären-Bummel: Links und Tutorials
Blogs machen Schule!
Hast du schon eine Idee, worüber du bloggen willst? Rafael, Daniel und
Leo, zum Zeitpunkt des Schreibens Schüler an verschiedenen Gymnasien in
Deutschland, wissen es. Sie machen sich auf www.schul-kritik.de Gedanken
über Dinge, die an ihren Schulen passieren und mit denen sie nicht zufrieden sind. Egal ob Sudbury Valley School oder schlagende Lehrer in den USA
– die Beiträge sind gut recherchiert und engagiert geschrieben. Das Blog
bildet eine ideale Diskussionsplattform für Schüler, Lehrer oder auch Eltern.
Als Blogsoftware kommt selbstverständlich WordPress zum Einsatz.
Deutsch-türkische Freundschaft, das praktizieren die 10. Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Hamburg-Bergstedt. In ihrem Blog berichten sie u.a.
über ihren Besuch in Istanbul und den Gegenbesuch in Hamburg. Details
erfährst du hier: www.steinerschule-bergstedt.de/wordpress.
Auch eine gute Idee: Das
Blog als »Aufgabenspeicher«
und »Ideentagebuch« für die
Schüler.
Nicht nur Schüler, auch Lehrer bloggen. So beispielsweise Guido Haines von
der Offenen Schule Waldau, Kassel. Auf http://oswhaines.wordpress.com
stellt der engagierte Pädagoge Aufgaben und Tests für seine Lerngruppen
bereit.
Asuma? *Poke* – Norelia zeichnet Mangas, und das gar nicht mal so
schlecht. Besonders gute Ideen kommen ihr, wenn sie Druck hat. Mehr über
Norelia erfährst du unter http://norelia.over-blog.de. Als Blogplattform
dient diesmal der Dienstleister www.over-blog.de. (Es muss ja nicht immer
WordPress oder WordPress.com sein.)
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
37
Kapitel
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
1
Norelia ist eine talentierte Zeichnerin, die offenbar mal wieder etwas Schlaf braucht.
Weitere interessante Blogs
Nun biete ich dir noch einen kleinen Überblick über weitere Blogs, die ich
persönlich recht interessant finde. Darunter sind auch zwei Podcasts und
ein Videoblog. Die von mir besonders gern gelesenen Radblogs findest du
dagegen nur im Netz. Schaue in meine Blogroll auf www.jofablog.de.
0 www.krusenstern.ch – Jürg Vollmers Internet-Magazin über Russland,
Belorussland (Weißrussland) und die Ukraine. Ein tolles Freizeitprojekt
aus der Schweiz!
0 www.kuechenradio.org – Berliner Radiomacher produzieren jeden
Dienstag eine improvisierte Radiosendung am Küchentisch.
0 www.breitband-online.de – Blog des Deutschlandradios Berlin zur
gleichnamigen Sendung. Mit einem Blogspiel, bei dem Hörer eigene Audiobeiträge hochladen und kommentieren können.
0 http://blog.kooptech.de – Das Blog von Christiane Schulzki-Haddouti
über Kooperative Technologien in der sozial-medialen Revolution. Es
entstand aus einem Forschungsprojekt des Fachbereichs Media der
Hochschule Darmstadt heraus.
0 www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog – Sprachblog vom Institut für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaft der Uni Bremen.
0 http://turi2.tv – Ein Videoblog für Medienmacher von und mit Peter Turi
– das wohl erfolgreichste deutsche Blog im Jahr 2008!
38
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Zusammenfassung
turi2.tv interviewt Sascha Lobo, einen bekannten Blogger und Blog-Vermarkter
(www.adnation.de). Nach meinem Geschmack fällt dieser Typ eindeutig in die Kategorie
»schräge Vögel«. (Das ist keineswegs abwertend gemeint!)
Zusammenfassung
0 Du weißt, was ein Weblog ist, eine Kreuzung der englischen Wörter
Web (Netz) und Log (Logbuch). Es handelt sich um ein digitales Journal,
das am Computer geschrieben und im Web veröffentlicht wird.
0 Du hast erfahren, dass WordPress ein webbasiertes CMS ist – zumindest
im weiteren Sinne. Es speichert seine Daten in einer MySQL-Datenbanktabelle und ist in der Programmiersprache PHP programmiert.
0 Du kennst die wichtigsten Eigenschaften eines Weblogs: Beiträge werden nach Datum geordnet, die neuesten stehen zuoberst. Blogs werden
häufig von der Persönlichkeit geprägt, die sie machen. Sie leben von den
Kommentaren ihrer Nutzer.
0 Du hast gelesen, dass Blogbeiträge durch Kategorien und Schlagworte
geordnet und die Beiträge verschiedener Blogs mit Pingbacks und
Trackbacks vernetzt werden können.
0 Du hast die Blogroll (eine Linkliste »befreundeter« Blogs) und den RSSNewsfeed (eine Übersicht über die neuesten Beiträge eines Blogs) kennengelernt.
0 Du kennst die Namen weiterer Blog-Systeme wie Serendipity, Textpattern oder Movable Type.
39
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Kapitel
1
Hallo Blogger: Was ist ein Weblog?
0 Du hast erfahren, welche Voraussetzungen dein Webhoster bieten muss
und kennst ein paar gute und preisgünstige Anbieter.
0 Du weißt, dass du dein WordPress-Blog auch ohne Stress und Kosten
direkt bei Wordpress.com hosten kannst.
0 Du hast verschiedene Blogsuchmaschinen kennengelernt, beispielsweise
Technorati.
0 Du hast dir einige interessante und wichtige Blogs angeschaut und hast
erfahren, dass einige Blogger sogar vom Bloggen leben können.
Ein paar Fragen …
1. Wie heißt die bekannteste Blog-Software und was kostet sie?
2. Was verbirgt sich hinter einer Blogroll?
3. Was sind die typischen Eigenschaften von Blogsystemen? Nenne mindestens drei!
4. Können Blogs auch Videos enthalten?
5. Wie heißt die wichtigste und bekannteste Suchmaschine für Blogs?
… und ein paar Aufgaben
1. Finde heraus, welches deutschsprachige Blog nach Aussage der Suchmaschine Technorati derzeit das populärste ist.
2. Schaue dich ein wenig in der Blogszene um. Besuche einige deutschsprachige Blog-Suchmaschinen und fahnde dort nach einer Top-100Liste.
3. Installiere, falls noch nicht getan, den RSS-Feedreader RSSOwl
(www.rssowl.org) und abonniere die interessantesten Feeds.
40
Die zum Zeitpunkt des Schreibens aktuelle Version für Windows findest
du auf der Buch-CD unter programme/rssowl. Du brauchst das ZipArchiv lediglich zu entpacken, das Programm ist sofort einsatzbereit. Du
startest es über die RSSOwl.exe. Neue Feeds fügst du hinzu durch Klick
auf das Plus-Zeichen. Gib den Feedlink ein, beim Buch-Blog heißt er beispielsweise http://www.jofablog.de/feed/. Tipp: Lösche die vielen voreingetragenen Feeds, sonst dauert das Aktualisieren einfach ewig!
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
… und ein paar Aufgaben
4. Kontrolliere die Liste deiner Feeds auf neue Einträge und besuche die
entsprechenden Blogs.
5. Denke dir einen Namen und ein Thema für dein Blog aus. Überlege,
worüber du gerne schreiben möchtest.
6. Checke die Blogroll des Buchblogs www.jofablog.de und überlege dir,
auf welche Blogs du verweisen würdest.
41
© des Titels »Bloggen mit WordPress für Kids« (ISBN 978-3-8266-8653-5) 2009
by Verlagsgruppe Hüthig Jehle Rehm GmbH, Heidelberg
Nähere Informationen unter: http://www.it-fachportal.de/8653
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
57
Dateigröße
2 596 KB
Tags
1/--Seiten
melden