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Liebe Kurzfilmfreunde und Festivalbesucher, was im - Unlimited

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Liebe Kurzfilmfreunde und Festivalbesucher,
was im letzten Jahr als Reaktion auf die filmpolitische
Gastspielen, 2 Sonderprogrammen und einer Carte
Situation innerhalb der Stadt begann und am Ende
Blanche zusammengestellt haben. Wir hoffen, die
sehr erfolgreich sein Publikum fand, wird in diesem
stärksten Beiträge erkannt und ausgewählt zu haben.
Jahr in fokussierter Weise fortgeführt: Unlimited
Neben unseren beiden Publikumspreisen intensiviert
behält die Konzentration auf einen starken deutschen
eine weitere Neuheit den Austausch mit den Filme-
Wettbewerb bei und rückt zudem die viel versprechen-
machern: Als Alternative zum Hotel haben wir das
den Filmproduktionen unserer Stadt in den Blick.
Programm „Adoptiere einen Filmemacher“ ins Leben
Diese haben erstmalig auch außerhalb des Wettbewerbs
gerufen und wunderbaren Zuspruch erfahren.
eine Chance auf den WDR / Einsfestival-Preis, der in
Glücklich sind wir, mit dem Kunsthaus Kat18 einen
diesem Jahr programmübergreifend vergeben wird.
Ort gefunden zu haben, der uns als Festivalzentrum
Raum für Zusammenkommen auch außerhalb der
Über 6.000 aufreibende, mutige, engagierte, ästhetisch
Filmveranstaltungen gibt – für Diskussionen, Panels,
durchdachte und thematisch feinfühlige Filmminuten
leckeres Essen und mehr.
und viele wunderbare Debatten später freuen wir uns,
In diesem Sinne wünschen wir uns allen wundervolle
gemeinsam mit Euch auf der großen Leinwand im
Filmstunden, viel Spaß und freuen uns auf Euch!
dunklen Kinosaal das zu erleben, was wir in 5 Wettbewerbsprogrammen, 2 Kölner Fenstern, 3 europäischen
Herzlichst, Euer Festivalteam
JURY Deutscher Wettbewerb
JURY WDR /
Frank Becher
Uli Hanisch
Dr. Jessica Eisermann
produzierte mehr als ein Dutzend Kurzfilme und war bei zwei Spielfilmprojekten
Koproduzent. Darüber hinaus betreute
er zahlreiche Corporate Media - Projekte
speziell im Bereich E-learning. Er ist Lehrbeauftragter an der DEKRA Hochschule im
Bereich Fernsehen und Film, Mitglied der
Festivalleitung des Filmfestivals Türkei/
Deutschland in Nürnberg, sowie Mitglied
der Jury Spielfilm des Deutschen Kurzfilmpreises. Sein Buch Kurzfilmproduktion wurde
im UVK Verlag veröffentlicht.
begann seine Karriere als Szenenbildner
an der Seite von Christoph Schlingensief
und Helge Schneider. Seither arbeitete er
regelmäßig mit Tom Tykwer und mit Regisseuren wie Jo Baier, Sönke Wortmann oder
Peter Greenaway. 2008 wurde Uli Hanisch
in die Wettbewerbsjury der Filmfestspiele
von Berlin berufen. Nachdem er 2007 den
Deutschen und Europäischen Filmpreis
für sein Szenenbild in Das Parfum gewann,
wurde er in diesem Jahr mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bestes
Szenenbild für Cloud Atlas ausgezeichnet.
hat in Köln, Florenz und Berlin Soziologie,
Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft,
Kunstgeschichte und Politische Wissenschaft
studiert. Von 1993 bis 1997 war sie Stipendiatin am Europäischen Hochschulinstitut in
Florenz, wo sie zum Thema Mediengewalt
promoviert wurde. Sie hat als Medienforscherin für die Multimediaagentur Pixelpark
gearbeitet und war Redakteurin bei Grundy
Light Entertainment. Seit 2001 ist sie beim
WDR, u.a. als stellvertretende Leiterin der
„Unternehmensplanung und Strategie“, seit
2005 in der Redaktion von Einsfestival. Seit
2009 ist Jessica Eisermann Redaktionsleiterin von Einsfestival.
Sven Ilgner
Isabelle Stever
Andrea Hanke
studierte Politik-, Filmwissenschaft und
Geschichte an der Ruhr-Universität
Bochum sowie Audiovisuelle Medien
(Film/Fernsehen) an der KHM Köln. Er
realisierte dort 2007 sein Diplom mit
dem Kurzspielfilm HongKong. Ab 2006
arbeitete Sven Ilgner bei der Duisburger
Filmwoche, 2011 Veröffentlichung des
Dokumentarfilmarchivs www.protokult.
de; parallel dazu als freischaffender Cutter
(WDR, NDR, ZEIT Online), Kameramann und Autor (Filmtank Berlin, Otto
Group HH, Torre di Babele, Roma/Italia).
Seit 2012 ist Sven Ilgner Förderreferent
der Film- und Medienstiftung NRW für
Projekte im Bereich Low Budget und
Dokumentarfilm.
schloss ihr Mathematikstudium an der TU
Berlin 1994 ab. Danach studierte Isabelle
Stever Regie an der Deutschen Film- und
Fernsehakademie Berlin. Ihr Abschlussfilm
Erste Ehe wurde 2002 u.a. mit dem Regie-Nachwuchspreis First Steps als bester
Spielfilm ausgezeichnet. Nach ihrem Debütfilm Gisela, steuerte Sie einen Kurzfilm
zum Episodenfilm Deutschland 09 bei, der
im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt
wurde. 2010 folgte der Spielfilm Glückliche
Fügung, dessen Uraufführung auf dem int.
Filmfestival Toronto stattfand. Isabelle Stever lebt in Berlin, arbeitet als Regisseurin,
Autorin und Dozentin.
absolvierte ihr Studium der Theater-,
Film- und Fernsehwissenschaft in Köln.
Seit 1994 arbeitet sie für den WDR. Dort
war Andrea Hanke zunächst als Lektorin
tätig, seit 1999 ist sie Redakteurin in der
Programmgruppe Fernsehfilm, Kino und
Serie. Debüt- und Kinofilme liegen dabei
im Fokus ihrer Arbeit. Von 2000 bis 2006
betreute sie die Serie Die Anrheiner,
von 2006 bis 2008 zusammen mit Katja
De Bock Die Kölner Tatorte. Im Februar
2008 übernahm Hanke die Leitung der
WDR-Filmredaktion und ist nun auch für
den Ankauf und die Planung internationaler Spielfilme zuständig. Zu den von ihr
redaktionell betreuten Werken gehören u.a.
Über uns das All, Satte Farben vor Schwarz,
Alle Anderen, Fickende Fische.
4
Jury
Einsfestival-Preis
wettbewerbe und preise 2013
Deutscher Wettbewerb
Kölner Fenster
1. Preis (1200 Euro)
Publikumspreis
14.11.2013, 19.00 Uhr
gestiftet von 2Pilots &
Technikbeistellung im Wert von
Filmforum im Museum Ludwig
eitelsonnenschein
1.000 Euro von FinderTV
mit Sektempfang
2. Preis (750 Euro)
Kameraverleih
Eröffnungsfeier
Preisverleihung
gestiftet von Jameson
Irish Whiskey
WDR / Einsfestival-Preis
17.11.2013, 19.00 Uhr,
3. Preis
Ankauf eines Films von WDR und
Filmforum im Museum Ludwig
Digitales Color Grading für einen
Einsfestival.
mit Sektempfang
Kurzfilm (1 Tag) gestiftet von
Der Preis wird von einer unab-
CinePostproducion GmbH
hängigen Jury des WDR und von
Einsfestival sektionsübergreifend
Publikumspreis
an einen Film aus dem Deutschen
Choices-Publikumspreis
Wettbewerb und dem Kölner Fens-
(500 Euro)
ter verliehen.
Förderer
Preisstifter
Partner und Sponsoren
Festivalort
Wettbewerbe und Preise 2013
5
DEUTSCHER WETTBEWERb i — Obsessionen
Donnerstag 14.11.2013, 19 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
Aus über 500 Einreichungen aus ganz
Deutschlands, und - was uns besonders
freut - mit einem hohen Anteil freier und
auch ausländischer (Ko)-Produktionen,
haben wir ein deutsches Wettbewerbsprogramm mit 30 Filmen in 5 Kategorien
zusammengestellt. Die Auswahl zeichnet
ein ausführliches Bild des Facettenreichtums
und der Möglichkeiten deutscher Kurzfilmproduktionen. Darunter sind klassisch
narrative Beiträge, aber auch solche, die
mit den Konventionen brechen, aufstoßen,
anecken, provozieren, die thematisch das
Abseitige und Schräge wählen, oder in ihrer
frischen und überraschenden Erzählweise
auffallen.
Bei aller Vielfalt entdeckten wir auch
thematische Schwerpunkte, denen sich die
Filmemacher verstärkt gewidmet haben:
Die Protagonisten durchleben ihre Obsessionen, landen, selbstgewählt oder von außen
bestimmt, in ihrem ganz eigenen jeweiligen
Exil. Sie kämpfen gegen die Maschinerie
des Alltags, und trotz allem haben sie die
Energie bewahrt, Kind zu sein. Am Ende tun
sie Alles mit und nur aus Liebe.
UNBOXING EDEN
Neozoon
Deutschland 2013, 4‘58“, Experimental
Der Film Unboxing Eden ist eine YouTube-Collage über Schlangenzüchter und
ihre Tiere. Das Video dokumentiert die
Ankunft, die Zucht und den Umgang mit
verschiedenen Schlangenarten in allen
erdenklichen Größen.
mail@neozoon.org
CONTINUITY
Omer Fast
Deutschland 2012, 41‘, Fiktion
Torsten und Katja bereiten einen festlichen
Empfang in ihrem Haus vor. Sie fahren
zum Bahnhof und holen Daniel ab, ein
schlaksiger junger Mann in Bundeswehruniform. Das Treffen ist unbeholfen: Die
Eltern werden emotional, während der
Sohn immer distanzierter und passiver
wird, unsicher und komisch. Am nächsten
Tag sitzen Torsten und Katja wieder in
ihrem Auto und fahren zum Bahnhof.
presse@filmgalerie451.de
Das Unlimited-Sichtungsteam:
Jennifer Jones, Nicole Rebmann, Johannes
Duncker, Christine Bernau, Felix Schledde,
Eckhard Plöttner
DRANG NACH
EAT
SCHWARZHERZ
Vier Momentaufnahmen verschiedener
Leben, gefangen im Stillstand zwischen
Einsamkeit und zwischenmenschlichem
Wahnsinn. Ein skurril-tragikomischer Erzählreigen, in dem nichts einen Sinn ergibt
– oder alles zusammen einen großen.
Ein Fotoshooting. Das Model Helen ist
genervt von ihrem Job. In der Garderobe
entdeckt sie, dass alles um sie herum
essbar ist - der Stuhl, der Fernseher, die
Wände…
Schornsteinfegers Marvin weiß nicht, wo
er so wirklich hingehört. Verspottet vom
Vater und verstoßen von der Geliebten
lebt er in seiner eigenen dunklen Welt,
in der sich Traum und Wirklichkeit zu
vermischen scheinen. Vielleicht ist er aber
auch nur ständig zur falschen Zeit am
falschen Ort? Am wohlsten fühlt Marvin
sich auf den Dächern der Stadt und nicht in
seinem eigenen, sondern im Leben fremder
Menschen…
Maurice Taube
Deutschland 2013, 9‘, Fiktion
taube_in_aachen@yahoo.de
Moritz Krämer
Deutschland 2012, 6‘30, Fiktion
markus@augohr.de
Tamer Jandali
Deutschland 2013, 29‘, Fiktion
t.jandali.film@gmail.com
6
Deutscher Wettbewerb — Obsessionen
DEUTSCHER WETTBEWERb iI — Maschinerien
Freitag 15.11.2013, 19.30 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
KATHEDRALEN
WIND
Die Stadt Ordos wurde für 2
Millionen Menschen geplant und
in der chinesischen Steppe nahe
zur Mongolei gebaut. Sie steht
komplett leer, denn es war nie das
Ziel, hier Menschen dauerhaft
anzusiedeln. Der einzige Sinn
dieser Stadt ist es, Anlagemöglichkeiten für Chinas neuen Reichtum
zu schaffen. Vermischt mit einer
Kurzgeschichte von Michael Ende
streifen wir in diesem Film durch
die Stadt, die keine ist. Es ist ein
Gebilde babylonischen Ausmaßes,
das wie kein anderer Ort für
unseren unbändigen Glauben an
das Geld steht.
Wind ist ein animierter
Kurzfilm und zeigt den Alltag
eines Volkes, das in einem sehr
windigen Gebiet lebt. Scheinbar
ohne Schutz ist es dem Wind
ausgesetzt. Die Bewohner
haben jedoch gelernt mit den
schwierigen Lebensbedingungen
umzugehen, und schaffen es,
kreativ ihren Alltag zu meistern.
Es wirkt beinahe so, als ob alles
automatisch funktioniert und
der Wind sogar sehr nützlich
für ihre Lebensweise ist. Doch
plötzlich hört der Wind auf
mysteriöse Weise auf.
Konrad Kästner
Deutschland 2013, 14‘59“,
experimentelle Dokumentation
Robert Löbel
Deutschland 2012, 03‘49“,
Animation
KOMM UND SPIEL
Daria Belova
Deuschland 2013, 30‘, Fiktion
Grisha, ein deutsch-russischer
Junge, spielt Krieg im Berlin der
Gegenwart, ein sensibler Ort für
dieses Spiel. Es bringt die dunklen
Schatten der Vergangenheit unerwartet in Bewegung. Die Bilder
des Zweiten Weltkrieges kommen
an die Oberfläche. Grisha findet
sich im tatsächlich nicht beendeten Krieg wieder. Er irrt durch die
Albträume der Stadt, begegnet
Tod und Verzweiflung und kämpft
um sein Leben. Er wird mit der
Grausamkeit eines jeden Krieges
konfrontiert, aus dem es kein
Entrinnen gibt.
ANFANG JUNI
Kerstin Neuwirth
Deutschland 2012, 11‘,
Fiktion/Experimental
Zwischen Traum und Wirklichkeit: Eine ewig andauernde
Erinnerung.
kerstin.neuwirth@hotmail.com
h.schmidt@dffb.de
mail@robertloebel.com
info@detailfilm.de
IT IS A YES FOR ME
SUDDEN DESTRUCTION
Zweimal ja, einmal nein. Weltmeister,
Superstar und Schönheitskönigin gehen in
die nächste Runde.
Ein Mann in einem Hotel. Ein Fernsehmoderator. Ein regloser Körper, der plötzlich
erwacht und in Krämpfen die „plötzliche
Zerstörung“ postuliert. Apokalyptische
Rhetorik ad absurdum geführt. Die
Sprachzitate sind youtube-Videos von
selbst ernannten, christlich evangelikalen
Propheten entnommen.
Greta Gröttrup
Deutschland 2013, 5‘52“, Animation
mail@gretagroettrup.de
Bjørn Melhus
Deutschland 2012, 4‘20“, Experimental
NARRATOMAT
Daniel Jaroschik & Rouven Köhnen
Deutschland 2012, 24‘, Fiktion/
Experimental
Drei schräge Charaktere müssen den
Erzähler ihrer eigenen Geschichte finden,
damit er sie (und auch ihre Welt) vor ihrer
selbstgebauten Amok laufenden Erzählmaschine rettet.
mr.myjagi@gmx.de
info@melhus.de
Deutscher Wettbewerb II — Maschinerien
7
DEUTSCHER WETTBEWERb IIi — Alles nur aus Liebe
Freitag 15.11.2013, 21.45 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
FLUCHT NACH VORN
SONNTAG 3
Besuchszimmer einer Berliner Justizvollzugsanstalt für Frauen. Die Haftgefangene
Vicky beendet gerade hysterisch die
Beziehung zu ihrem langjährigen Freund
Wolf. Als Wolf das nicht verstehen will und
sich auch noch mit den Vollzugsbeamten
anlegt, wird er am Kragen aus dem Knast
geschleift. Dort bleibt ihm nur eine Möglichkeit, seine Liebe zu retten...
Der dritte Teil einer Reihe von Sonntagsausflügen. In Sonntag 3 hat der Protagonist
ein Blind Date mit der Kanzlerin.
Florian Dietrich
Deutschland, 2012, 9‘, Fiktion
Jochen Kuhn
Deutschland 2012, 14‘, Animation
Jullia.urban@filmakademie.de
EIN WOCHENENDE IN
DEUTSCHLAND
Jan Soldat
Deutschland 2013, 24‘30“, Dokumentation
Manfred und Jürgen, beide Mitte 70, genießen den freien Samstag. Sonnen, Gartenarbeit und Streit. Am Sonntag kommt Rosi,
ein alter Bekannter, zur SM-Bondage-Session vorbei. Ein ganz normales Wochenende
in Deutschland.
Jan.Soldat@yahoo.de
florian_dietrich@gmx.de
BOLES
WIE DU KÜSST
NASHORN IM GALOPP
Ein Puppentrickfim über die beiden
Außenseiter Filip und Tereza, die in einer
trostlosen Stadt in einem anonymen
Wohnblock leben. Ihre Einsamkeit findet
ein Ende, als Tereza Filip mit dem Wunsch
aufsucht, Liebesbriefe an ihren Verlobten
Boles zu schreiben. Filip willigt trotz
Bedenken ein, und plötzlich nehmen die
Geschehnisse eine ungeahnte und wundervolle Wendung...
Nachdem sein Vater die Familie verlassen
hat, ist Klemens als Mann im Hause
nachgerückt. Mit seiner Mutter Kerstin lebt
er innig und eingespielt ihren mehr oder
eher weniger geregelten Alltag. Routiniert
im Umgang mit Kerstins zeitweiligen Einund Ausbrüchen tut sich Klemens in seiner
Zuneigung zu Lisa hingegen schwer. Doch
seine erwachende Sexualität sucht einen
Adressaten und bringt eine neue Farbe in
das Mutter-Sohn-Verhältnis.
Bruno. Er ist der Motor, der sich auf die
Suche nach der „Seele der Stadt“ macht,
ohne genau zu wissen, was er tut. Geleitet
von seiner Neugier, von seiner überbrodelnden Phantasie, und seinen schrägen,
alles hinterfragenden Gedanken lüftet er
Stück für Stück den krustigen Teppich
der abgestumpften Wahrnehmung. Bruno
sammelt Muster, Oberflächen, und Räume
anhand derer er uns einen neuen Blickwinkel auf die Stadt verschafft.
benni.kaubisch@onlinehome.de
erik@kamerapferd.com
Spela Cadez
Slovenien/Deutschland 2013, 12‘18“,
Animation
boles@spelacadez.com
8
Eva Viola Trobisch
Deutschland 2012, 23‘, Fiktion
Deutscher Wettbewerb III — Alles nur aus Liebe
Erik Schmitt
Deutschland 2012, 15‘, Fiktion
DEUTSCHER WETTBEWERb IV — Exil
Samstag 16.11.2013, 19.30 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
RAUCH
Franziska Krentzien
Deutschland 2012, 28‘58“,
Fiktion
Die Heimat ein Kaff in Brandenburg, der Job am Fließband
einer Ketchupfabrik, der Freund
in den Westen abgehauen – wie
viel Spielraum bleibt für Optimismus, wenn alle Umstände
dagegen sprechen?
rauch_film@yahoo.de
ÜBER RAUHEM
GRUND
Youdid Kahveci
Deutschland 2012, 9‘, Fiktion
In einer Ur-Berliner-Eckkneipe
sitzen die, die immer hier sitzen.
Der Bierpreis wird erhöht, der
Kapitalismus routiniert beschimpft und Banales grandios
erzählt. Es wird gestritten und
gebeichtet. Man kennt sich, man
mag sich. Oder eben nicht, wie
in einer Familie. Plötzlich tritt
der Tod in den Raum und bringt
endlich Leben in die Bude.
you_did@gmx.net
ENTSCHULDIGEN
SIE BITTE
DIE KURZE
STÖRUNG
GRACELAND
Christian Hödl
Deutschland 2013, 11‘05“,
Dokumentation
David M. Lorenz
Deutschland 2012, 13‘,
Dokumentation
Die U-Bahn setzt sich in
Bewegung und eine Stimme
ertönt: „Meine Damen und
Herren, entschuldigen Sie bitte
die kurze Störung...“ Jeder sieht
die Verkäuferin der bekannten
Obdachlosen-Zeitung, doch was
sieht SIE eigentlich?
Ein experimenteller Dokumentarfilm über Nicole Y. und ein
Kurzfilm über die Hoffnung.
Angelika hat sich in ihrer kleinen Wohnung ein Leben rund
um die Rock ‚n‘ Roll-Legende
Elvis Presley aufgebaut. Sie lebt
zurückgezogen von der Welt, die
ihr manchmal laut und schlecht
erscheint.
ChrisHoedl@web.de
markus@augohr.de
Daniel und die Ratte
DIE RUHE BLEIBT
CAFÉ KONTAKT
Daniel, Wachmann in einem Naturkundemuseum, arbeitet jeden Tag umgeben von
ausgestopften Tieren. Sein geordnetes
Leben wird plötzlich auf den Kopf gestellt,
als ein seltsamer Besucher beginnt, Daniel
auf Schritt und Tritt zu verfolgen.
Ein Nachmittag am Rande eines großen
Filmsets mitten in der französischen Pampa.
Ein Praktikant läuft auf Position. Er ist dafür
verantwortlich, die Straße abzusperren,
wenn gedreht wird und wieder zu öffnen,
wenn der Take vorüber ist. Die einzige
Verbindung zum Set ist das Walkie Talkie.
Langeweile macht sich breit. Die Berge liegen da wie hingegossen. Ein Trecker kommt
vom Acker. Der Praktikant dreht sich um die
eigene Achse. Die Zeit läuft langsam, und
der Zuschauer wartet mit.
Eine kleine Anekdote aus dem Köln der
90er: Susi und Sunny wollen zum Film,
Lupo nach Hollywood. Im Café Kontakt
kreuzen sich ihre Wege.
Ein kurzer Film über Lebensträume, die
unerwartet wahr werden können.
Géraldine Rod
Deutschland 2013, 18‘, Fiktion
geraldinerod@zooscope.ch
Stefan Kriekhaus
Deutschland 2013, 14‘, Fiktion
Bernhard Marsch
Deutschland 2013, 10‘, Fiktion
ramsch@bernhardmarsch.de
Die Betrachtung eines Nachmittags ohne
Schnitt und Komma.
stefankriekhaus@web.de
Deutscher Wettbewerb IV — Exil
9
DEUTSCHER WETTBEWERb V — Kind sein
Samstag 16.11.2013, 21.45 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
SCHWÖR
Lea Becker
Deutschland 2013, 12‘08“, Dokumentation
Aram, Sally und Espoir sind 15 und seit
früher Kindheit beste Freunde. Trotz unterschiedlicher Herkunft gehen sie gemeinsam
durchs Leben und wir beobachten sie dabei
an einem Tag, der ist, wie jeder andere.
Schwör ist das Portrait ihrer außergewöhnlichen Freundschaft.
info@leabecker.com
NICHT DEN BODEN
BERÜHREN
DAS GESCHENK
Die 90er Jahre: quietschbuntes Jahrzehnt
der Selbstdarsteller. Mittendrin die15jährige Fila, die an der Kluft zwischen hart
erarbeitetem Image und ihren wahren
Gefühlen balanciert. Doch als die erste
Liebe ins Spiel kommt, muss sie sich für
eine Seite entscheiden.
Der kleine Thomas lebt in der Welt der
Indianer, denn Indianer kennen keinen
Schmerz. Doch ein Streit der Eltern
infiltriert die Traumwelt des Jungen. Ein
Film über den Kreislauf von Gewalt in
der Familie, welchem ein Kind durch die
bedingungslose Bindung an seine Eltern
ausgeliefert ist.
Mia Spengler
Deutschland 2013, 30‘, Fiktion
mia.spengler@googlemail.com
FATHER
Ivan Bogdanov, Moritz Mayerhofer, Asparuh
Petrov, Veljko Popovic, Rosita Raleva &
Dim Yagodin
Deutschland/Bulgarien/Kroatien, 16‘30“,
Animierte Dokumentation
VON HUNDEN UND
TAPETEN
Visar Morina
Deutschland 2013, 29‘54“, Fiktion
Wann habt ihr zuletzt mit eurem Vater
gesprochen? Werdet ihr jemals mit ihm
über die Dinge sprechen, die euch verletzt
haben? In Father wird das reale Leben auf
den Kopf gestellt, um einen unmöglichen
Dialog zu ermöglichen – den Dialog zwischen Kind und Vater, den es eigentlich so
niemals gibt.
Paul besucht seine in die Jahre gekommenen Eltern. Während sich der Vater mittlerweile einer Freikirche angeschlossen hat,
sitzt die Mutter im Rollstuhl und verlässt
nie die Wohnung. Paul ist das alles neu.
Seit Jahren war er nicht da. Diesmal kam
er auch nur, nachdem der Vater ihm Geld
versprach, wenn er für die Zeit der Reise,
die sein Vater mit der Freikirche antreten
will, auf die Mutter aufpasst.
ivan@compote-collective.com
info@visarmorina.de
10
Deutscher Wettbewerb V — Kind sein
Mariejosephin Schneider
Deutschland 2013, 12‘, Fiktion
mariejosephin@gmail.com
OMAS DILEMMA
Daniel Seideneder
Deutschland 2013, 3‘, Dokumentation
Omas Dilemma: Eine Kurz-Experimental-Dokumentation über würdiges Altwerden, gescheiterte Schlichtungsversuche,
Einsamkeit und einen ganz scheuen Kater,
der dringend Nachbarschaftshilfe benötigt.
lf@dropout-films.de
kölner fenster i
Samstag 16.11.2013, 20 Uhr, Odeon
Neben dem bundesweit ausgeschriebenen
Wettbewerb werfen wir dieses Jahr in unserem Köln Spezial unser zweites Auge auf das
filmische Schaffen der Kölner Filmhochschulen und der freien Produktionen.
In zwei Blöcken stellen wir viel versprechende Kurzfilmproduktionen aus diesem
und dem letzten Jahr vor, die sowohl laute
medien- und gesellschaftskritische als auch
leisere private Töne anschlagen.
In diesem Jahr kann der WDR / Einsfestival-Preis nicht nur an einen der Filme aus
dem Wettbewerb, sondern genauso gut an
einen Beitrag aus dem Köln Spezial Programm gehen. Damit möchten wir dem regionalen Programm den Stellenwert zuweisen,
den es innerhalb unseres Festivals verdient.
Außerdem wird auch in dieser Kategorie ein
Publikumspreis vergeben.
ARARAT
TOMO
Engin Kundag
Köln 2012, 25‘19‘‘, Fiktion
Florian Heinzen-Ziob
Köln 2013, 23‘18“, Fiktion
Noahs Vater ist gestorben. Seit zehn
Jahren hatten die beiden keinen Kontakt
mehr. Jetzt ist Noah 4.000 Kilometer aus
Deutschland angereist und begräbt den
Vater am Fuße des Berges Ararat. Noah hat
seine Wurzeln gekappt und spürt dennoch
ebenso widerwillig wie sehnsüchtig, dass
in ihm etwas Ungreifbares von dieser
vergessenen Welt geblieben ist.
Drei Monate arbeitete und lebte Tomo
bei den Neumanns, einer ganz normalen
Mittelklassefamilie. Jetzt liegt der Roboter
auf dem Grund des Swimmingpools. War
es ein Unfall oder ein Verbrechen?
Ein Kurzfilm über die Faszination des
Fremden und die Angst davor.
heinzen-ziob@gmx.de
festivals@filmschule.de
CRUZ VERDE
WAREHOUSE
TRAUMFABRIK
Eines Morgens bricht Mia spontan zu einer
ungewissen Reise auf, mit dabei hat sie
eine schwarze Box. Ihre Reise zeichnet
einen früheren Weg nach und führt sie von
Köln, über Luxemburg nach Frankreich bis
ins spanische Barcelona. Mia nutzt diese
Reise, um eine Freundschaft neu zu deuten
und den Wert dieser, auch über den Tod
hinaus, zu schätzen.
Auf der Suche nach ihrem Sohn verliert
sich die Mutter des kleinen Jakob in einem
Gewirr aus Korridoren und Warenregalen – stets verfolgt von den energischen
Durchsagen der Kinderbetreuung.
Während einer Abendvorstellung im städtischen Multiplex-Kino werden die Zuschauer plötzlich aus der Film- Realität gerissen:
Karsten, charismatischer Anführer einer
Gruppe Weltverbesserer, unterbricht den
laufenden Film, tritt vor die jetzt stille,
weiße Leinwand und beginnt dem protestierenden Publikum einen Text über strukturelle Gewalt und globale Ungerechtigkeit
vorzutragen. Spätestens als erste Schüsse
fallen, erkennen die Zuschauer, dass sie
sich in einer ernsthaft bedrohlichen Lage
befinden und es keinen Ausweg aus dem
versperrten Kino zu geben scheint.
Sandra Birkner
Dortmund/Köln 2012, 28‘26“, Fiktion
info@sandrabirkner.com
Jakob Weiss
Köln 2012, 06‘18“, Animation
mail@jakob-weiss.de
Dominik Siebel
Köln 2013, 25‘22“, Fiktion
dominik_siebel@icloud.com
Kölner Fenster I
11
kölner fenster II
Samstag 16.11.2013, 22.15 Uhr, Odeon
TOTHOLZ
PLAYHOUSE OF A.
Frederik Geisler
Köln 2013, 17‘30“,Fiktion
Benjamin Schindler
Köln 2013, 30‘38“, Dokumentation
Eine junge Forstanwärterin versucht ihren
Weg in der Männerdomäne des Förstereibetriebs zu finden. Als sie im Wald einen
Jugendlichen beim Holzdiebstahl beobachtet nimmt sie seine Spur auf und gerät in
einen persönlichen Konflikt.
PLAYHOUSE of A. ist eine Sinfonie über
eine im Wandel begriffene amerikanische
Kultur und deren Mythos. Aus Angst, der
Zauber könnte einem profanen Dasein im
Kanon der Kulturen anheim fallen, beantwortet sie diese mit einer omnipräsenten
Bilderflut, die den Mythos in aller Welt
zementieren soll.
Mit seiner assoziativen Formsprache
eröffnet der Film einen sinnlich-poetischen
Erfahrungsraum, welcher zwischen Film
und Traum changiert.
frederik.geisler@gmail.com
info@zeitgebilde.com
DER PITCH
Markus Mischkowski &
Kai Maria Steinkühler
Köln 2013, 3‘58“, Fiktion
Könnte man heute noch das Konzept der
Sesamstraße – mit Schlemihl, Ernie & Bert,
Oskar und Grobi – einer TV-Redakteurin
„verkaufen“?
Verwegene Versuchsanordnung und
ultimativer Ein- u. Ausstiegsfilm für alle
Pitching- und Drehbuchseminare.
info@westendfilme.de
ZU DIR
Sylvia Borges
Köln 2012, 28‘46“, Fiktion
Freya trifft Max auf der Tanzfläche eines
Clubs. Sie verstehen sich ohne Worte. Tanz
ist die einzige Sprache, die sie brauchen.
Als im Club das Licht angeschaltet wird
und die Musik ausgeht, fühlen sie sich in
die kalte Realität zurückgeworfen. Draußen
fragt er sie: „Zu mir oder zu dir?“ Doch
sie bietet ihm ein größeres Abenteuer als
einen normalen One-Night-Stand. Um sich
näher zu kommen, gehen sie getrennte
Wege.
sylviaborges@gmx.de
12
Kölner Fenster II
VOM ZAUBER DES
VERSCHWINDENS
Markus Wulf
Köln 2012, 13‘21“, Fiktion
Ein Knall und nichts ist mehr, wie es
war. Das Auto überschlägt sich und Nico
Fischer, ein 40 jähriger Physiker, findet
sich kopfüber in einer Welt wieder, die für
ihn alle Selbstverständlichkeit verloren
hat. Da, wo vorher Fragen und Antworten
waren, sind nur noch Fragen geblieben.
festivals@filmschule.de
sonderprogramm – länderfokus: Türkei
Freitag, 15.11.2013, 19 Uhr, Odeon
Dass die Türkei ein Land in Bewegung ist, hat das vergangene Jahr
gezeigt. Auch in den Filmen junger türkischer FilmemacherInnen offenbart sich, wie sehr dieses Land zwischen Orient und
Okzident, Moderne und Tradition steht. Der Blick der - nicht
nur zahlenmäßig starken - jungen Generation zeigt ein Land im
Zwiespalt und offenbart, dass in der Türkei eine starke Generation
junger FilmemacherInnen herangewachsen ist.
Alle Filme auf Türkisch mit englischen Untertiteln.
Kuratiert von Frank Becher & Johannes Duncker
In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival Türkei/Deutschland
Anschließend Türkische Delikatessen in musikalischer und
kulinarischer Form im Schnörres.
BIRLIKTE (TOGETHER)
GASSAL
MUSA
Eine Nacht in Istanbul. Ein Mann und
eine Frau die beide versuchen ihr Leben
zu ändern.
Nach der Geburt ihrer, durch eine Vergewaltigung gezeugten Tochter, entfremdet
sich Demet immer stärker von ihrer
Umwelt.
Eines Tages kommt der Regisseur Zeki
Demirkubuz an Musas Stand mit raubkopierten DVDs. Der Regisseur entdeckt
seinen eigenen Film und macht Musa ein
Angebot.
Barış Çorak
Türkei 2012, 15‘56“, Fiktion
mbariscorak@gmail.com
Merve İnce
Türkei 2012, 10‘30“, Fiktion
merweince@gmail.com
serhadkaraaslan@gmail.com
SESSIZ (SILENT)
Rezan Yeşilbaş
Türkei 2012, 14‘20“, Fiktion
Diyarbakır 1984: Zeynep will ihren Mann
im Gefängnis besuchen. Dort ist es ausschließlich erlaubt, Türkisch zu sprechen,
doch Zeynep kann nur Kurdisch.
rezanyesilbas@gmail.com
KAFES
(TURKISH DREAM)
Oğuzhan Akalın
Türkei 2012, 11‘46“, Fiktion
Eine Unterrichtsstunde in Türkisch:
Die perfekte Familie, eine Wohnung, ein
Auto. Ist das der türkische Traum?
oguzhanakalin@gmail.com
Serhat Karaaslan
Türkei 2012, 18‘05“, Fiktion
ERKEK ERKEğE
(MAN TO MAN)
Zeyno Pekünlü
Türkei 2012, 5‘36“, Experimental
Im Melodrama ist das Handeln der Männer
meist bestimmt von Frauen - als Ziel der
Begierde, oder Ursprung des Bösen. Doch
was passiert, wenn die Frauen nicht da sind?
Was tun Männer wenn sie alleine sind?
zeynopekunlu@gmail.com
BUHAR
(VANISHED INTO BLUE)
EVREN‘IN SONU
(COMING OF AGE)
Eli Kasavi
Großbritannien/Türkei 2012, 18‘45“,
Fiktion
An seinem 18. Geburtstag soll Evren das
Familienunternehmen erben. Doch er hat
nicht die Absicht die Erwartungen seiner
Großmutter und des Familienanwalts zu
erfüllen.
elikasavi@gmail.com
Abdurrahman Öner
Türkei 2012, 10‘13“, Fiktion
Eine Frau bereitet das Abendessen für ihren Mann zu. An diesem Abend offenbaren
sich die Probleme dieser langjährige Ehe
und finden eine überraschende Lösung.
buharfilm@gmail.com
Sonderprogramm — Länderfokus: Türkei
13
Sonderprogramm — hochSCHULFOKUS: Wien
Freitag, 15.11.2013, 22 Uhr, Odeon
Der österreichische Film macht Furore:
Seidls „Paradies:Liebe“ war für den Europäischen Filmpreis nominiert, Michael Haneke
räumt in Europa die wichtigsten Preise ab,
in Wien wird der Tatort gedreht. Was treibt
in dieser Atmosphäre der Filmnachwuchs,
was produzieren die Studenten der Filmakademie, zu deren Professoren eben unter
anderem auch jener Haneke zählt?
In Kooperation mit der Universität für
Musik und darstellende Kunst Wien.
TUPPERN
Vanessa Gräfingholt
Österreich 2013, 35’16’’, Fiktion
Samstagnachmittag, Gabi hat zur Tupperparty geladen. Eine Milieustudie inszeniert
als fiktionales Kammerspiel.
vanessa.graefingholt@gmail.com
EIN NEUER TRAKTOR
KOMMT INS DORF,
DIE ARBEITERKLASSE
MACHT URLAUB
Aleksey Lapin
Österreich 2012/2013, 4’54’’, Dokumentation
Felder, Bauernhöfe, Windräder... Ein
GPS-kontrollierter Traktor fährt allein
durch die niederösterreichische Landschaft.
Die Maschine ist nicht mehr nur Produktionsmittel. Haben wir uns von der Arbeit
endlich befreit?
alekseivladlapin@gmail.com
ERDBEERLAND
FOAL
UNSER LIED
Erdbeerland ist eine Rekonstruktion, die
Nachbildung einer komplexen Gefühlswelt,
die aus Sehnsucht und Aggression gebaut
ist: ein Teenagerfilm.
Eine junge Frau erwartet voller Vorfreude
ein Kind, doch ihr Mann ist geplagt von
Zweifeln über ihre Ehe. Die aufgezwungenen Familientrukturen brechen weg.
Von Gefühlen der Abgewiesenheit und
Betrug geplagt wird sie zunehmend labil,
bis sie sich in dem Anwesen ihres Mannes
zurückzieht.
Tagsüber Vater, nachts Musiker. Als Alleinerzieher kommt Coni gerade so über die
Runden. An die Mutter der gemeinsamen
Tochter erinnern nur vereinzelte Fotos.
Bis sie plötzlich wieder vor der Türe steht
und Conis fragiles Lebenskonzept auf die
Probe stellt.
Florian Pochlatko
Österreich 2012, 30’, Fiktion
gerald@sixpackfilm.com
Christoph Rainer
Österreich 2010/2011, 16’, Fiktion
fk@schizomedia.com
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Sonderprogramm — Hochschulfokus: Wien
Catalina Molina
Österreich 2012, 29’, Fiktion
gerald@sixpackfilm.com
sonderprogramm — FESTIVALfokus: Tampere Film Festival presents
Samstag, 16.11.2013, 19 Uhr, Kunsthaus Kat 18
Finnland. Berühmt für seine Saunen, die Mitternachtssonne und
Wodka. Dem finnischen Film wird nachgesagt, ihm wohne etwas
Besonderes inne, sowohl aufgrund seiner tief greifenden Inhalte als
auch seiner ungewöhnlichen Inszenierung. Den Beweis dazu tritt
dieses Programm an. Sei es die misantrophische Komödie
TREFFIT (THE DATE)
Jenni Toivoniemi
Finland 2012, 8‘, Fiktion
Tino’s (16) Männlichkeit wird vor den
Augen zweier Frauen, Mirka (25) und Lissu
(54) auf die Probe gestellt, als er ein Date
für Diabolo arrangiert, den Zuchtkater der
Familie.
So it goes, die um existentielle Fragen kreisende Animation Ö, oder
der Sundance-Gewinner Treffit - diese finnischen Filme spült auch
das von uns zum Programm gereichte Nationalgetränk nicht so
schnell aus dem Gedächtnis.
MANKELI (THE MANGEL)
Jan Andersson, Katja Kettu
Finland 2011, 11‘, Animation
Der Mangel ist ein männicher Engel der
aus dem Himmel fällt und sich in einen
Baum verliebt.
indiefilms@indiefilms.fi
jenni@tuttifillms.com
TUNNELI (THE TUNNEL)
HILJAINEN VIIKKO
(ALL HALLOWS‘ WEEK)
Jussi Hiltunen
Finland 2011, 18‘, Fiktion
In einer kleinen Stadt Nordfinnlands
ereignet sich eine Schießerei. Zwei Zeugen
müssen ihren Schmerz und ihre Schuld
verkraften.
kaarle.aho@mamo.fi
VARIS (THE CROW)
Katja Niemi
Finland 2011, 09‘, Fiktion
Der Wald ist dunkel und unheimlich. Julias
Freunde wollen nicht mit ihr spielen, da
findet sie eine tote Krähe, die ihr etwas
erzählt.
Sakari Suuronen
Finland 2011, 10‘, Dokumentation
Was, wenn eine ersthafte Krankheit
Dich zwingt, das Leben aus einer anderen,
neuen Perspektive zu betrachten?
mikko.helmanen@cult.tamk.fi
BITTERSWEET
Reetta Aalto
Finland 2012, 3‘, Fiktion
KORSOTEORIA
(SO IT GOES)
Antti Heikki Pesonen
Finland 2012, 29‘, Fiktion
So it goes ist eine Geschichte über eine
Frau der Arbeiterklasse, Elli, die niemals
außerhalb Finnlands gereist ist. Sie wird
entweder eine Reise ins Ausland bekommen oder die Liebe – nicht beides.
anttiheikki.pesonen@gmail.com
Ö
Kari Juusonen
Finland 2011, 13‘, Animation
Ein unschuldiger Taucher findet sein
Paradies – eine Insel inmitten des endlosen
Meeres. Von nun an bewacht er sein Königreich, und wird zu einem schonungslosen
Tyrannen.
kari.juusonen@gmail.com
Ein kleiner Film über zwei Mädchen und
Loyalität, nachdem eine von Ihnen sich entschieden hat, für Geld bei einem Fremden
ins Auto zu steigen.
ilkka.mertsola@aalto.fi
katja.niemi@gmail.com
Sonderprogramm — Festivalfokus: Tampere Filmfestival presents
15
sonderprogramm — new aesthetic: Shorts
Samstag, 17.11.2013, 17 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
„For a while now, I‘ve been collecting images and things that seem to
approach a New Aesthetic of the future [...]. Consider this a moodboard
for unknown products.“
James Bridle, The New Aesthetic Tumbler
Seit Mai 2011 sammelt James Bridle auf seinem Blog Bilder,
die einen neuen Blick auf unsere Welt zeigen, ein „Echo der
Gesellschaft, Technologie, Politik und Menschen“ - das war
Ausgangsprodukt für die New Aesthetic: Shorts. Die Filme
bieten einen Blick, der uns das Vorhandensein unserer digitalen
Werkzeuge, Oberflächen und Welten bewusst macht. Filme, die
durch die Werkzeuge des digitalen Filmemachens möglich geworden und Reflektionen unseres Lebens in der digitalen Welt
sind: CGI, Webcams, Gifs, 8bit, Glitches, GPS, Mashups, OMG,
NSFW, #hashtagYOLO...
Mit einem Kurzvortrag von Jun. Prof. Benjamin Beil.
Kuratiert von Johannes Duncker
BRADLEY MANNING
HAD SECRETS
Adam Butcher
Großbritannien 2011, 5‘30“, Experimental/
Dokumentation
Die Geschichte Bradley Mannings als junger amerikanischer Soldat in einer Gewissens- und Genderidentitätskrise. Animiert
als Pixel-Art benutzt der Film Mannings
Chat-logs um Aspekte von digitaler Identität und Vereinsamung zu beleuchten.
adamjbutcher@gmail.com
BALL
Z
LOVE IS ALL
Das Z-Buffering ist ein Verfahren der
Computergrafik, welches Objekte auf Basis
ihrer Entfernung zum Betrachter interpretiert - ein geisterhaftes schwarz-weiß Bild
menschenverlassener Orte, nicht für das
menschliche Auge gedacht.
Eine Studie über Bewegung, Energie
und Körper beim Sex – gefilmt mit der
Kinect-Kamera der Xbox.
alan@alanwarburton.co.uk
I AM ALONE AND MY
HEAD IS ON FIRE
Alan Warburton
Großbritannien, 2012, 3‘, Experimental
ARCHELOLOGISTS
EPISODE 3: OUR JOBS
ARE RAD
Daniel Mercandante
USA 2012, 1‘18“, Experimental
Bart Batchelor & Chris Nielsen
Kanada, 2013, 2‘45“, Experimental
Der Kreis ist eine allgegenwärtige Form.
Eine Google-Bildersuche.
Eine animierte Serie über zwei Archäologen und deren Erfahrungen mit Flüchen,
Artefakten und alten Gruften. Ein
ästhetisches Experiment in rückhaltloser
Unbekümmertheit.
daniel@everynone.com
OTHER PLACES:
COLUMBIA
Andrew Kelly
USA, 2013, 3‘39“, Experimental
Die Videoserie Other Places zeigt die
Schönheit von Videospielwelten losgelöst
vom Spielgeschehen.
ultrabrilliant@gmail.com
DAVID (41) & KARLA (38)
Anil Kunnel
Deutschland, 2009, 22‘20“, Fiktion
Monate nachdem Karla spurlos verschwunden ist und nur eine kurze Nachricht
hinterließ, hackt ihr Ehemann David den
Skype-Account seiner Frau.
anilkunnel@hotmail.com
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Sonderprogramm — New Aesthetic: Shorts
bartbatchelor@gmail.com
HONEYCOMB
David Krepski
Polen 2012, 3‘07“, Musikvideo
Sex, Gewalt, Katzen, Laser - eine Hommage
an die animierten Bilder der GIF-Kultur.
fazison@gmail.com
SIGHT
Eran May-raz & Daniel Lazo
Israel 2012, 5‘50“, Fiktion
Ein futuristischer Thriller über die Möglichkeiten und Gefahren von Augmented
Reality.
duniol2@gmail.com
Alejandro Gómez-Arias
Mexiko 2013, 4‘37“, Experimental
gomezariasalejandro@gmail.com
David O‘Reilly
USA/Kanada 2013, 0‘58“, Animation
Ein Mann ist einsam und sein Kopf brennt
- per App animiert.
HERE BE DRAGONS
William Gowland
Großbritannien 2012, 5‘19“, Experimental
Die Störung des GPS Netzwerkes offenbart
eine alternative virtuelle Topographie.
Neben der physischen Landschaft und Infrastruktur, existieren jene digitale Welten,
denen wir unserer Vertrauen schenken, die
aber genauso unbekannt und fehlbar sind.
will@williamgowland.co.uk
WHAT THE HELL
Matthijs Vlot
Niederlande 2013, 0‘56“, Experimental
Ein Found-Footage Gedicht.
hangmatt@gmail.com
sonderprogramm — Böses Zeug
Samstag, 16.11.2013, 19 Uhr, Kunsthaus Kat 18
Geschichten von Obsessionen, Einsamkeit, Herzschmerz und Tod
sind euch noch nicht bedrückend genug? Ihr wollt vielleicht auch
noch über diese Themen lachen? Ihr fiesen Hunde, zum Glück
haben wir da genau das Richtige für euch.
Böses Zeug führt euch auch dieses Jahr wieder in die düsteren
Winkel des Films und an die Grenzen des guten Geschmacks.
Ein Mann durchlebt seine eigene Beerdigung, eine Leiche soll im
Wald verschwinden und sorgt stattdessen für noch mehr Tote und
ein Junge geht mit einem Waldgeist einen Pakt ein, um seinen
todkranken Bruder verschwinden zu lassen. Böses Zeug lotet die
dunklen Seiten der menschlichen Psyche aus und kitzelt euer
Zwerchfell da, wo es weh tut.
WALDESRUH
MORITZ UND DER WALDSCHRAT
Zwei Männer fahren in den Wald, um eine Leiche zu entsorgen.
Der Beginn einer unglücklichen Entwicklung, an deren Ende mehr
als nur ein Toter im Wald liegt.
Moritz soll einen Waldschrat aus seinem Baumgefängnis befreien.
Dafür gewährt ihm der Geist einen freien Wunsch. Doch kann
Moritz dem seltsamen Wesen trauen?
marc@misman.de
markus@augohr.de
KELLERKIND
BLAUER TRAUM
Abseits von einem Dorf bringt eine Frau ein Kind zur Welt, das
scheinbar nicht normal ist.
Ein kleines, von Niederlagen gezeichnetes Männchen wird
als Spielzeug verkannt und erlebt einen Traum unwirklichen
Liebesglückes.
Marc André Misman
Deutschland 2012, 12‘, Fiktion
Julia Ocker
Deutschland 2012, 9‘30“, Animation
festivals@filmakademie.de
Bryn Chainey
Deutschland 2013, 20‘, Fiktion
Malte Stein
Deutschland 2013, 10‘, Animation
distribution@hff-potsdam.de
DAS BEGRÄBNIS DES
HARALD KRAMER
Marc Schlegel
Österreich/Deutschland 2013, 30‘17“, Fiktion
Der brave Familienvater Harald Kramer muss seine eigene Beerdigung miterleben.
B-DAY
Olaf Held
Deutschland 2012, 4‘16“, Fiktion
Eine Geburtstagsfeier in der Normandie.
distribution@hff-potsdam.de
mail@marc-schlegel.com
Sonderprogramm — Böses Zeug
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carte blanche: ISABELLE STEVER — Überraschungsfilme aus Berlin
Sonntag, 17.11.2013, 16.30 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig
Wir freuen uns auf ein Überraschungsprogramm der Filmemacherin, Autorin und DFFB-Dozentin Isabelle Stever:
„Es ist mir eine Freude und Ehre Ihnen hier die Chance zu bieten
sieben Überraschungsfilme zu sehen, die großteils gerade erst
fertig und noch nie öffentlich gezeigt wurden. Sechs Filme aus der
dffb und einer, der autodidaktisch entstand. Zuerst drei aktuelle
Filme einer Regisseurin, danach ein kurzes erstaunlich zartes
Werk, ebenso einducksvoll, hierauf zwei kontroverse und spannende Filme, die sich auf überraschende Weise mit sogenannten
sozialen Randgestalten auseinandersetzen und schließlich der
wunderbar eigensinnige Film einer Autodidaktin.“
Isabelle Stever
Kinderworkshops
MEIN MINIFREUND –
STOP-MOTION-WORKSHOP
PUPPENFILM FÜR KINDER
in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien
Im Kurs PUPPENFILM FÜR KINDER zeigen professionelle
Filmemacher den Teilnehmern an zwei aufeinander folgenden
Tagen, wie sie ihre eigenen Puppen bauen und mit diesen einen
richtigen Kurzfilm drehen können. Die Kreativität der Kinder
wird dabei auf vielen Feldern gefordert. Sei es beim Bau und Spiel
der Handpuppen oder der Planung und technischen Realisierung
des eigenen Kurzfilms. Realisiert durch Mitglieder der Kölner
Produktionsfirma PuppetEmpire richtet sich der Kurs an die
kleinen Filmemacher von morgen zwischen 8 und 14 Jahren.
in Kooperation mit PuppetEmpire
Im zweiten Kurs MEIN MINIFREUND dreht sich dagegen alles
um das große Feld der Stop-Motion-Technik. Die Kinder erfinden
und basteln einen kleinen Freund, den sie per Stoptrickanimation
zum Leben erwecken. Doch das ist noch nicht alles: Durch einen
weiteren Trick finden sich die Kinder plötzlich mit ihrem gebastelten Freund im selben Film wieder und erleben gemeinsam eine
Spielsituation. Am Ende des Workshops kann jedes Kind einen
kleinen Film mit nach Hause nehmen, den es nicht nur selber
produziert hat, sondern in dem es auch eine Hauptrolle spielt.
Als Vorlage dient Astrid Lindgrens Geschichte „Nils Karlsson
Däumling“.
Samstag, 16.11.2013 und
Sonntag, 17.11. 2013, 10.00-15.00 Uhr
Animationsstudio der KHM
Informationen & Impressum
Kurzfilmfreunde Köln e.V.
Maybachstr. 11
50670 Köln
Tel +49 221 677 741 16
info@kurzfilmfreun.de
www.kurzfilmfreun.de
-info@unlimited-festival.de
www.unlimited-festival.de
Anmeldung über info@unlimited-festival.de
Akkreditierung
Für Presse und Fachpublikum
Akkreditierung unter info@kurzfilmfreun.de
Akkreditiert werden auf Antrag Personen
oder Institutionen, die ein berufliches Interesse am Besuch glaubhaft machen können.
Redaktion
Christine Bernau, Johannes Duncker,
Felix Schledde, Lena Horn
Pressekontakt
interface film pr
info@antjekrumm.de
18
Samstag, 16.11.2013 und
Sonntag, 17.11. 2013, 10.00-16.00 Uhr
Filmhaus
Carte Blanche: Isabel Stever — Kinderworkshops
Team
Festivalleitung: Christine Bernau &
Johannes Duncker
Geschäftsführung: Fabian Flesch
Programmkoordination und Festivalorganisation: Felix Schledde
Organisation: Lena Horn
Sichtungskommission: Christine Bernau,
Johannes Duncker, Jennifer Jones, Felix
Schledde, Eckhard Plöttner & Nicole
Rebmann
Grafik & Design Unlimited: nonmodo
Webdesign: Christian Neumann
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Seele and Geist
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